
Autor: admin (Seite 16 von 20)
1. Wandern mit Hund – Tipps für Anfänger und Profis
- Routenauswahl: Starte mit leichten Strecken (2-5 km), auf weichem Untergrund; steigere Länge und Steigung langsam. Profis können Tages- oder Mehrtagestouren gehen, hier aber unbedingt mit Training vorbereiten
- Ausrüstung: Brustgeschirr (am besten ein spezielles Wandergeschirr mit zwei Gurten am Bauch – damit können sich die Hunde weniger schnell befreien) statt Halsband, 2-3 m Leine (bei Bedarf Schleppleine oder eine spezielle Wanderleine, die man um die Hüfte legen kann); faltbarer Napf, ausreichend Wasser, Leckerli oder Hunde-Smoothie als Stärkung und ein Erste-Hilfe-Set
- Gelände beachten: Steile, rutschige Abschnitte oder Geröll können Hunde überlasten – plane Alternativrouten
- Pausen einplanen: alle 30-45 Minuten kurze Stopps, im Sommer allerdings mehr. Dein Hund zeigt dir normalerweise, wann er müde wird. Emma setzt sich dann zum Beispiel öfter hin – bei uns heißt es Kuschelpause
- Respekt vor der Natur: Leinenflicht in Schutzgebieten beachten; Wildtiere und andere Wanderer nicht stören
- Übernachtung: Bei Mehrtagestouren vorher hundefreundliche Hütten oder Zeltplätze recherchieren
2. Städtetrips mit Hund – Kultur erleben ohne Stress
Vorbereitung:
- Hunde sind in vielen Museen/Kirchen nicht erlaubt – unbedingt vorher abklären. Zur Not aufteilen – einer geht zuerst rein, der andere wartet draußen mit dem Hund und dann wird getauscht.
- Suche hundefreundliche Cafés und Restaurants; im Sommer hat man damit weniger ein Problem, da man überall draußen sitzen kann. Im Winter sieht es da schon wieder anders aus, da will man sich draußen nicht den Hintern verfrieren und gerade da braucht man etwas, wo man mit Hund rein gehen darf
- Achte auf Pflastersteine und Hitze in Innenstädten wegen der Pfotenbelastung und der Verbrennungsgefahr. Gerade in Innenstädten gibt es zum Teil keine Grünflächen, wo es kühler ist beim laufen
Tagesplanung:
- Stadtbesichtigungen kürzer halten; baue Pausen in Parks oder an Flüssen ein
- Kultur für dich und Bewegung/Ruhe für den Hund im Wechsel
- Kleine Leckerlis mitnehmen, um Ablenkungen leichter managen zu können
- Starte deine Touren eher am frühen morgen, weil die Innenstädte da noch recht leer sind
Training:
- Gewöhne den Hund vorher an Menschenmengen und Straßenlärm. Wenn der Hund das nicht kennt, wird es für euch beide sehr stressig und ihr habt keine schöne Zeit zusammen
- Nutze Begegnungstraining, wenn dein Hund bei Trubel unsicher ist
- Trainiert verschiedene Untergründe beim laufen, denn gerade in Städten gibt es viele unterschiedliche Untergründe, wie z.B. Gitter, wo die Hunde nicht drauf laufen wollen
Tipp: Viele Städte haben spezielle „Stadtführungen mit Hund“. Informiere dich online, das kombiniert Kultur und Hund optimal.
3. Hundewanderwege in der Natur – unsere Geheimtipps
Warum eigene Wege gehen? Hundewanderwege bieten sichere Strecken ohne Gefahren durch Straßenverkehr, oft mit Wasserstellen, Schatten und Spielmöglichkeiten. Ihr findet sie mit der Suche ganz leicht im Internet.
Beispiele in Deutschland
Bayerischer Wald: hundefreundliche Wanderwege durch Wälder und Flüsse
Harz: Brocken-Wanderungen mit Hund; viele Routen sind auch für Einsteiger gedacht
Nord- und Ostsee: Deichwanderungen mit Hundestränden kombinieren
Sächsische Schweiz: Wanderwege mit grandiosen Aussichten und Felsen (aber Vorsicht an steilen Kanten!)
Check vorab: Schwierigkeitsgrad, Länge, Wasserversorgung und Schatten
Erlebniswert: Hunde lieben abwechslungsreiche Wege mit Gerüchen, Wald, Wiesen und Wasserstellen – die besten Abenteuer liegen meist abseits der Massen.
4. Schwimmen, Paddeln, SUP mit Hund
Schwimmen:
- Viele Hunde lieben Wasser, aber nicht alle sind geborene Schwimmer; führt eure Hunde langsam an Wasser heran
- Einstieg über flaches Ufer, ohne Zwang
- Schwimmweste für mehr Sicherheit benutzen (besonders bei Strömung und Bootstouren)
- Immer Süßwasser anbieten, da Salzwasser/Dreckwasser Magenprobleme verursachen kann
Paddeln/Kanu:
- Den Hund langsam ans Boot gewöhnen (erst am Ufer, dann kurze Touren)
- Ruhigen Platz im Boot mit rutschfester Unterlage schaffen
- Bei Unsicherheit ist eine Schwimmweste Pflicht und generell für die Sicherheit gut
Stand-Up-Paddling (SUP):
- Erst an Land mit dem Brett trainieren, da der Hund ruhig sitzen/liegen können soll
- Danach kurze Einheiten am flachen Wasser, damit der Hund die Bewegung auf dem Brett kennen lernt
- Kleine Rassen sollten in der Mitte des Brettes sitzen, größere eher vorne – achtet auf die Balance
Wasser ist gelenkschonend, stärkt die Muskulatur und ist eine perfekte Abwechslung an heißen Tagen.
5. Wie du deinen Hund an neue Orte gewöhnst
- Langsam steigern: Erst kurze Ausflüge an neue Orte, dann längere
- Vertrautes mitnehmen: Decke, Lieblingsspielzeug oder vertrauter Napf, dass gibt Sicherheit
- Rituale: Feste Fütterungs- und Ruhezeiten einhalten, auch unterwegs, damit nicht der ganze Tagesablauf eures Hundes durcheinander gerät
- Positive Verknüpfungen: Nue Orte immer mit etwas Schönes koppeln (Spiel, Leckerli, Streicheleinheiten etc.)
- Entspannung lernen: Trainiere Kommandos wie „Decke“ oder „Platz“, damit dein Hund auch im Café oder Hotel entspannen kann
- Beobachten: Stress-Signale (hecheln, gähnen, winseln, ständiges schnüffeln) ernst nehmen und Pausen geben
Kompakte Mitnahme-Checkliste für Abenteurer:
- Trinkflasche und faltbarer Napf
- Leckerlis/Snacks
- Leine (normale und ggf. Schleppleine)
- Brustgeschirr
- Erste-Hilfe-Set für Hunde
- Handtuch/Microfasertuch und ggf. Pausendecke
- Schwimmweste für Wasseraktivitäten
- https://www.townhousehotelmanchester.com/
- https://www.classicfootballshirts.co.uk/
- https://www.kimptonclocktowerhotel.com/
- https://manchesterarndale.com/
- https://en.wikipedia.org/wiki/Chinatown,_Manchester
- https://explorial.com/de/sights/manchester-chinatown-de/
- https://en.wikipedia.org/wiki/Royal_Exchange,_Manchester
- https://www.royalexchange.co.uk/
- https://en.wikipedia.org/wiki/Corn_Exchange,_Manchester
- https://www.cornexchangemanchester.co.uk/
- https://en.wikipedia.org/wiki/National_Football_Museum
- https://nationalfootballmuseum.com/
- https://www.donershack.com/
- https://de.wikipedia.org/wiki/Etihad_Stadium_(Manchester)
- https://www.mancity.com/etihad-stadium
- https://tickets.mancity.com/custom/calendar.aspx?isTour=true&showid=d02c0c58-4d02-4813-a389-663a5d706cc7
- https://en.wikipedia.org/wiki/Museum_of_Transport,_Greater_Manchester
- https://motgm.uk/
- https://manchesterfort.co.uk/shop/
- https://de.wikipedia.org/wiki/Old_Trafford
- https://www.manutd.com/en/visit-old-trafford
- https://tickets.manutd.com/custom/calendar.aspx?showid=caba3eca-bc96-eb11-82e5-c9136c33da75
Hallo Freunde, diesmal möchte ich euch von Mama’s und Martin’s 2. Station in Manchester berichten. Die beiden wurden mit heftigem Regen begrüßt, als sie aus dem Bus ausgestiegen sind und durften ins Hotel rennen, wo sie klitschnass angekommen sind. Tja, so ist das wenn man nach England fliegt und keinen Regenschirm im Gepäck hat. Übernachtet haben sie im Hotel „The Townhouse Manchester“, ein schönes Hotel mitten im Stadtzentrum, mit geräumigen Zimmern und einem großen Bad. Also ich hätte da ja auf jeden Fall noch Platz gehabt für mein Hundekörbchen, aber ich musste ja zu Hause bleiben.



Nachdem sich der Regen gelegt hat, sind die beiden auf Stadttour gegangen und haben ein wenig die Gegend erkundet. Vorbei ging es an einem der Lieblingsläden von meinem Bruder, dem Classic Football Shirts, wo natürlich auch gleich ein neues Trikot gekauft wurde. Weiter ging es durch die Innenstadt, bis zum Arndale Shoppingcenter. Einem großen Einkaufszentrum mit unzähligen Läden.



In Manchester gibt es beeindruckende, riesige Gebäude, die zum Teil schon sehr alt sind, wie das Kimpton Clocktower Hotel. Es ist ein Luxushotel in einem historischen, viktorianischen Gebäude.



Auch in Manchester gibt es ein Chinatown und zwar das zweitgrößte in England. Der Torbogen wurde 1987 in der Faulkner Street fertiggestellt und markiert den Anfang von Chinatown. Die ersten Siedler kamen 1920 nach Manchester und im Jahr 1950 kam eine weitere Einwanderungswelle. Es gibt in Chinatown viele Restaurants, Geschäfte, Supermärkte und Bäckereien. Seht ihr, in Manchester gibt es auch Hunde. Na hier wäre ich auch gerne Gassi gegangen.

Ein weiteres beeindruckendes Gebäude ist das „Royal Exchange“, ein denkmalgeschütztes Gebäude aus dem Jahr 1921. Der Baubeginn war 1867 und somit dauerte der Bau ganze 54 Jahre. Früher wurde hier mit gesponnenem Garn und Fertigware aus Wolle gehandelt und es gab in dem Gebäude auch eine Börse und eine Bibliothek. Im zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude bei dem deutschen Luftangriff in 1940 schwer beschädigt und später wieder aufgebaut. Es wurde im klassizistischen Stil entworfen. Seit 1973 befindet sich das Royal Exchange Theatre darin.

Das Corn Exchange ist eine ehemalige Getreidebörse aus dem Jahr 1899 im barocken Stil. Nach einem Bombenanschlag im Jahr 1996 wurde es restauriert und wurde bis 2014 ein Einkaufszentrum. Mittlerweile gibt es hier mehrere Gastronomiebereiche und kleinere Einkaufsläden.

Als Fußballfan ist ein Besuch im „National Football Museum“ natürlich auch Pflicht. Das Museum hatte früher seinen Sitz in Deepdale, zog aber 2012 nach Manchester um. Das Museum befindet sich im Urbis-Gebäude und hat 4 Stockwerke.



Zu sehen gibt es neben etlichen Trophäen eine Hall of Fame und wechselnde Ausstellungen. Für Kinder gibt es verschiedene Mitmachstationen und einen kleinen Shop mit Autogrammen. Für mich hätte Mama dort bestimmt einen Fußball kaufen können. Na, meint ihr sie bringt mir einen mit?



Nach der Tour gab es eine Stärkung für die beiden im Döner-Shack, mit Chili-Pommes, bevor es mit der Bahn weiter in Richtung Etihad Stadium ging. Die Inhaber wurden durch eine Berlinreise zu dem Döner inspiriert und somit schmeckt er quasi wie zu Hause in Deutschland. Tzz und ich musste zu Hause die Dose essen, die mir Papa hingestellt hat. Gut, er richtet mein Essen immer mit viel Liebe an, da versteckt sich meistens was feines drin und ich bekomme oft leckeres gekochtes.


Das „Etihad Stadium“, welches ursprünglich und auch bei UEFA-Wettbewerben „City of Manchester Stadium“ hieß, ist die Heimspielstätte von Manchester City. Es wurde in 2002 eröffnet und hat eine Kapazität von 61968 Plätzen, nach der letzten Erweiterung in 2025.



Die Manchester City Stadiontour kostet für Erwachsene ca. 26 Euro und für Kinder 16 Euro. Die Tour hat ca. 75 Minuten gedauert und es gab viele Einblicke in verschiedene Bereiche. Unter anderem sieht man die Umkleidekabinen, den Spielertunnel, den Spielfeldrand inklusive Sitzplätze der Spieler während des Spiels und die Tribünen.



Bei der Tour erfährt man viel über die Geschichte des Stadions, über die Spieler und auch was in Zukunft geplant ist. Es gibt auch die Möglichkeit, selber Fragen zu stellen. Die Tour ist wirklich sehr zu empfehlen.
Nach der Etihad Stadium Tour ging es weiter in Richtung „Museum of Transport“, im Stadtteil Cheetham Hill von Manchester.



Das Museum wurde 1977 eröffnet und befindet sich in einem ehemaligen Busdepot. Ziel des Museum ist es, dass öffentliche Verkehrserbe von Greater Manchester zu bewahren.



Im Museum gibt es eine große Sammlung von ca. 80 Bussen, darunter auch zwei Oberleitungsbussen. Zudem gibt es eine Sammlung von Uniformen, Transportschildern, Fahrkartenausrüstung, Gegenstände aus dem Harry Potter und der Gefangene von Askaban Film uvm.



Ein Highligt im Museum of Transport ist auf jeden Fall der Prototyp der Manchester Metrolink Straßenbahn, in die man rein gehen darf. Ein Besuch in dem Museum ist wirklich sehr empfehlenswert.



Im gleichen Stadtteil wie das Museum of Transport, befindet sich auch das Manchester Fort, ein Einkaufscenter mit unzähligen Geschäften, wie z.B. Nike, JD Sports, Boots, TK Maxx uvm.


Weiter ging es ins Old Trafford, der Heimspielstätte von Manchester United. Das Stadion liegt in Trafford, ca. 4 km vom Stadtzentrum Manchester entfernt. Man kommt ganz bequem mit der U-Bahn hier her. Das Old Trafford hat ein relativ großes Museum, welches man sich vor seiner Tour anschauen kann. Es gibt viele Trikots und Trophäen zu sehen.



Bei der ca. 70 minütigen Tour, die für Erwachsene ca. 28 Pfund kostet, bekommt man einiges zu sehen. Es geht in die Umkleidekabinen, durch den Spielertunnel, zu den Sitzplätzen während des Spiels, zum Presseraum,auf die Tribünen und auf den Rasen im Stadion. Der Preis für das Museum ist bereits im Ticketpreis enthalten.



Das Old Trafford hat eine Kapatzität von 74244 Zuschauern und ist nach dem Wembley-Stadion das zweitgrößte Fußballstadion in England. Das Stadion wurde 1910 eröffnet. Wegen des zweiten Weltkrieges und den Beschädigungen, konnte es von 1941-1949 nicht genutzt werden. Während der Wiederaufbaus, musste das Stadion an der Maine Road genutzt werden.



Mein Bruder ist ein großer Christiano Ronaldo Fan und daher wollte er unbedingt auf dem Platz sitzen, wo auch Ronaldo immer saß, als er noch bei Manchester United gespielt hat. Meine Mama hat den Tourguide gefragt und zum Glück kannte er alle Plätze von Ronaldo, auf denen er in seiner Karriere dort gesessen hat. Also wurden auch alle ausgetestet.


Bevor es mit dem Bus zur nächsten Station auf ihrer Stadiontour nach Liverpool ging, wurde im Shop von Manchester United natürlich noch eingekauft. Es musste ja ein weiteres Trikot für die Sammlung her. Oh man, ich sag es euch, der gibt Mama’s ganzes Geld für Trikots aus und für mich fällt bestimmt nicht mal ein Leckerli ab. Auf ein Spielzeug brauche ich da wahrscheinlich auch nicht mehr zu hoffen. Seid gespannt auf die nächste Station, ich werde euch davon berichten. Liebe Grüße, eure Emma
P.s.: Macht euch um mich keine Sorgen, Papa passt gut auf mich auf, ich bekomme viele Streicheleinheiten, Leckerlies, es wird gespielt und ordentlich gekuschelt.

Alle Links aus dem Beitrag findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-stadiontour-england-manchester/