In der Kategorie „Reiseorte“ findet ihr Reiseberichte nach Orten sortiert von Städten bis zu besonderen Ausflugszielen. Von Deutschland über die Niederlande, bis hin zum Vereinigten Königreich uva.
Hallo Freunde, direkt nach dem UEFA Nations League Halbfinalspiel, wo Mama und Martin auch schon waren, haben sie tatsächlich noch Karten für das Finalspiel bekommen. Diesmal haben Sie sich ein Hotel am Schwabinger Tor genommen. Übernachtet haben sie im Flemings Hotel, mit einem riesigen Zimmer und getrenntem Bad/WC. Wir können es euch sehr empfehlen. Infos zum Hotel, findet ihr hier: https://www.flemings-hotels.com/
Als erstes ging es natürlich wieder zum Hotel von Ronaldo und seiner portugiesischen Mannschaft. Wir konnten sehen, wie die Spieler in den Bus steigen und als sie zum Stadion gefahren sind. Der Andrang beim Hotel war der Hammer, sogar ein portugiesisches Fernsehteam war vor Ort und hat den Bus auf einem Motorrad verfolgt. Der komplette Verkehr, inklusive U-Bahn, kam zum erliegen, da die Polizei aus Sicherheitsgründen alles absperren musste.
Nachdem die portugiesische Mannschaft abgefahren war, haben auch wir uns auf den Weg gemacht in Richtung Allianz Arena, nach Fröttmaning. Diesmal war das Wetter zum Glück besser und wir sind trocken am Stadion angekommen.
Das Vorprogramm zum UEFA Nations League Finale war schon toll und diesmal haben wir noch bessere Sitzplätze erwischt als beim letzten Mal. Wir konnten mehr vom Spielfeld sehen, da wir weiter vorne saßen. Die Karten für das Spiel haben wir über den Fanclub von Portugal bekommen. Im UEFA Nations League Finale hat Portugal gegen Spanien um den Sieg gekämpft.
In den ersten 15 Minuten des Spiels passierte nicht ganz so viel, bis Martin Zubimente die spanische Mannschaft in der 21. Minute zum 0:1 schoss. Da gab es auf unserer Seite des Stadion leider nichts zu feiern. Doch schon in der 26. Minute gelang Nuno Mendes der Ausgleich zum 1:1 und wir haben gejubelt wie verrückt.
Kurz vor der Halbzeitpause kam der nächste Schock, denn Mikel Oyarzabal von der spanischen Mannschaft, erlangte ein Tor zum 1:2 in der 45. Minute. Doch bereits in der 61. Minute konnten wir aufatmen, also Ronaldo zum 2:2 ausgleichen konnte. Bis zum Ende des Spiels, konnte kein weiteres Tor erzielt werden.
Somit kam es zur Verlängerung des Spiels, doch auch in den 2x 15 Minuten, konnte von keiner Mannschaft ein Tor erzielt werden. Daher ging es ins Elfmeterschießen. Die Spannung war kam auszuhalten und die ersten 7 Spieler trafen beim Elfmeterschießen. Der erste der versagte, war Álvaro Morata von der spanischen Mannschaft. Die Portugiesen konnten das Elfmeterschießen für sich entscheiden und waren somit die Sieger der UEFA Nations League.
Die Portugiesen haben den ganzen inneren Bereich im Stadion zur Partymeile erklärt. Man war mitten drin und konnte einfach mit feiern und sich freuen. Die Stimmung war einfach toll und wir können euch ein Finalbesuch auf jeden Fall empfehlen.
Nach dem feiern haben wir uns durch die Menge gekämpft und sind mit der U-Bahn wieder Richtung Hotel gefahren. Nach solchen Spielen fühlt man sich in der U-Bahn einfach wie ein Ölsardine, da sich tausende von Menschen auf den Heimweg machen. Zimperlich darf man hierbei nicht sein und man muss gut aufpassen, damit man sich nicht verliert.
Natürlich wollten wir auch die feiernde portugiesische Mannschaft sehen und sind daher noch einmal zum Hotel gelaufen. Nach langer Wartezeit, kam sie auch an und wir hatten wieder die Chance, Ronaldo live zu sehen. Er ging mit dem gewonnen Pokal um den Bus herum und jubelte.
Danach gab es für uns um 3 Uhr noch eine Stärkung im Hotel, da wir den ganzen Tag nichts gegessen hatten. Für eine Stunde gab es in dieser Nacht schlaf, ehe wir wieder nach Hause fahren mussten. Es war ein toller Ausflug, den jeder mal mitgemacht haben sollte.
Hallo Freunde, Mama und Martin waren ohne mich unterwegs. Die beiden sind zum UEFA Nations League Halbfinale nach München gefahren. Übernachtet haben sie im „Arthotel München“, welches sich Zentral, in der Nähe des Hauptbahnhofs befindet.
Das Zimmer und die Dusche waren sehr sauber und wahnsinnig geräumig. Es gab ein reichhaltiges, leckeres Frühstücksbuffet mit allem, was das Herz begehrt. Wir können euch das Hotel wirklich sehr empfehlen. Infos zum Hotel, findet ihr hier: https://www.arthotelmunich.com/
Das Hotel der Deutschen Nationalmannschaft, lag leider viel zu weit außerhalb der Stadt, so dass wir dieses nicht besuchen konnten. Da wir aber erfahren haben, wo die Portugiesische Nationalmannschaft sich aufhält, haben wir deren Hotel besucht. Immerhin konnten wir einen Blick auf die Spieler werfen, als sie Richtung Stadion gefahren sind.
Für uns ging es dann mit der U6 nach Fröttmaning und von dort weiter zu Fuß bis zur Allianz Arena, wo das UEFA Nations League Spiel zwischen Deutschland und Portugal stattfinden sollte. Leider hat uns der Regen kalt erwischt und wir kamen pitschnass im Stadion an, aber dass konnte unserer guten Laune nichts anhaben. Wegen des Wetters, verzögerte sich der Spielstart etwas.
Die Atmosphäre im Stadion war toll und es lag Spannung in der Luft. Wird es die Deutsche Nationalmannschaft schaffen, ins Finale einzuziehen oder ist Portugal stärker. Wir haben ganz gespannt die Aufwärmphase und Vorstellung der Mannschaften verfolgt.
Wir waren in der Deutschland-Fankurve, da wir die Karten über den Fanclub gekauft haben. Wir haben ordentlich Stimmung gemacht, um unsere Mannschaft zu unterstützen. Anfangs spielte die deutsche Mannschaft nicht ganz so gut, aber kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit, konnte Florian Wirtz ein Tor erzielen.
Die Allianz Arena hat gebebt vor Freude, aber bereits kurz danach, traf Francisco Conceição zum Ausgleich. Ein weiteres Tor der Portugiesen lies leider nicht lange auf sich warten. Ronaldo traf zum 1:2. Es gab weitere guten Chancen auf beiden Seiten, aber das 1:2 war auch der Endstand. Somit sind die Portugiesen ins Finale eingezogen und Deutschland kann um Platz 3 spielen.
Auch wenn es schade gewesen ist, dass es die deutsche Mannschaft nicht geschafft hat, war es ein tolles und spannendes Spiel. Martin als Deutschland und Ronaldo Fan, saß zwischen den Stühlen. Aber er konnte endlich mal ein Spiel live sehen, wo sein Idol gespielt hat.
Nach dem Spiel, ging es für uns mit den tausenden Leuten zurück zur U-Bahn. Da es dort kein vorankommen gab, sind wir weiter zu Fuß gelaufen und haben am Hotel der portugiesischen Mannschaft auf Ronaldo gewartet. Das warten hat sich gelohnt, wir konnten ihn einmal aus der Nähe sehen.
Danach ging es zu Fuß zurück in Richtung Innenstadt. Nach so vielen Kilometern zu Fuß und einem aufregenden Spiel, sind wir mitten in der Nacht, hundemüde ins Bett gefallen. Es war ein toller Ausflug und jeder sollte mal live bei einem Spiel dabei gewesen sein.
Bexhill-on-Sea ist eine Stadt und Seebad in der Grafschaft East Sussex im Süden Englands, mit etwa 43.000 Einwohnern und liegt direkt am Meer. Bexhill-on-Sea gilt als Geburtsstadt des britischen Motorsports, weil dort 1902 das allererste Autorennen in Großbritannien ausgetragen wurde.
In Bexhill finden jährlich viele Veranstaltungen Rund um Autos und Motorräder statt, wie z.B. die „100 Classic & Custom Car Show“ oder das Bexhill Motofest. Wir haben uns damals das Bexhill Motofest angeschaut und auch wenn das Wetter nicht mitgespielt hat, war es eine tolle Veranstaltung.
Bei Veranstaltungen in Bexhill, werden immer viele Parkmöglichkeiten zur Verfügung gestellt und es gibt eine Zone für Familien, wo die Kinder ihren Spaß haben. Für Essen wird während solchen Veranstaltungen auch gesorgt, es gibt viele Essensbuden, wo man sich was kaufen kann. Wir haben uns die Stuntshow angeschaut.
Für spannende Stunts hat Cassandra Fey mit ihrem Partner von Stunted Reality gesorgt.
Es gab Stunts zu zweit auf dem Motorrad oder auch alleine, wo sich beide bei Stunts mit ihren Bikes begegnet sind.
Das Publikum wurde auch mit einbezogen und war somit eine Veranstaltung zum anfassen, da man danach auch ins Zelt der Fahrer gehen konnte, um Fragen zu stellen. Zudem konnte man sich die Motorräder aus der Nähe anschauen.
Die Hollywood-Motorradstuntlegende Mark Van Driel war auch vor Ort und hat seinen eigenen Weltrekord für die meisten Switchback Zero-Motorradumdrehungen in einer Minute gebrochen.
Es war eine spannende Veranstaltung und wer Autos oder Motorräder liebt, sollte unbedingt mal solch eine Veranstaltung in Bexhill besuchen.
Hallo Freunde, diesmal habe ich Dortmund für euch unsicher gemacht und gleich zu Beginn unserer Tour, war das ausgewählte Parkhaus in der Thier-Galerie voll und wir hatten keine Alternative. Durch Zufall hat Mama die Dopark Tiefgarage Westentor entdeckt, wo wir noch einen Parkplatz bekommen haben. Habt also auf euren Touren immer eine Alternative parat.
Dortmund
Dortmund ist eine Großstadt in Nordrhein-Westfalen mit über 600.000 Einwohnern. Es ist bekannt durch das Westfalenstation (Signal Iduna Park), wo Borussia Dortmund spielt. Früher war es bekannt für die Produktion von Stahl, Kohle und Bier. Heute ist es ein Zentrum der Versicherungswirtschaft und des Einzelhandels. Es gibt mehrere Hochschulen mit ca. 53.000 Studenten. Dortmund hat einen Flughafen und den größten Kanalhafen Europas.
Zum Glück war unsere Ausweichparkhaus nicht weit entfernt von unserem geplanten Startpunkt, der St. Petri Kirche. St. Petri ist eine evangelische Hallen-Kirche im hochgotischen Stil. Sie ist eine mittelalterliche Kirche, mit Baubeginn 1322. Nach der Zerstörung im Krieg, wurde sie ab 1954 im damaligen Stil wieder aufgebaut.
Am Hiltropwall befindet sich das Schauspielhaus, welches in 1950 eröffnet wurde. Direkt neben dem Schauspielhaus, wurde in den Jahren 1958-1965 das Theater (Oper) erbaut. Es wurde in 1966 eröffnet.
Weiter ging es für uns durch den Stadtgarten zum Gauklerbrunnen. Der Stadtgarten mit seinem Brunnen, wurde in 1982 erbaut. Entworfen wurde er von Eberhard Linke. Im Sommer wird der Gauklerbrunnen gerne von Kindern zum abkühlen benutzt.
Direkt neben dem Stadtgarten, befindet sich der Friedensplatz. Es ist ein historischer Marktplatz, der wegen dem neuen Rathaus, neuer Markt genannt wird. Der Friedensplatz wurde aus rotem Sandstein erbaut. An der Seite des Platzes, befindet sich das Rathaus von Dortmund. Es wurde bis 1989 im Stil der Moderne erbaut.
Das Alte Stadthaus befindet sich genau gegenüber des Rathauses am Friedensplatz. Es wurde in den Jahren 1897-1899 im Stil der Neorenaissance erbaut und im Jahr 1899 durch Kaiser Wilhelm II. als Rathaus eingeweiht.
Mitten auf dem Friedensplatz, befindet sich die Friedenssäule. Ich fand die Säule ziemlich interessant und musste sie mir erst mal aus der Nähe anschauen. Gestaltet wurde sie von Susanne Wehland und auf dieser Säule, wird in verschiedenen Sprachen der Friede auf Erden angemahnt.
Oh, was hab ich denn da entdeckt? Was macht denn ein riesiger Bär hier mitten in der Stadt? Es ist der „Bensersieler Bär“. Die Skulptur ist Teil des Projekts „Buddy Bär“ und symbolisiert die Städtepartnerschaft zwischen Dortmund und dem Nordseeheilbad Bensersiel.
Am Ostwall sind wir auf den Adlerturm getroffen, einer ehemaligen Stadtbefestigung, bzw. eine Rekonstruktion davon. 1992 wurde er auf den originalen Fundamenten des mittelalterlichen Wehrturms erbaut. Der ursprüngliche Adlerturm, ist aus dem 14. Jahrhundert. Im Turm befindet sich das Kindermuseum, wo es um mittelalterliche Stadtgeschichte auf 6 Etagen geht.
Seit 2000 ist das Nashorn das Logo des Konzerthauses. Überall in der Stadt verteilt, findet man verschiedene Nashörner. Sie wurden im Jahr 2006 im Rahmen der WM, als Kunstprojekt ins Leben gerufen.
Da wir Ende November in Dortmund waren, kamen wir in den Genuss des Weihnachtsmarktes, der überall in der Fußgängerzone und auf den verschiedenen Plätzen zu sehen ist.
Ui, schaut mal hier es gibt sogar etwas für uns Hundis. Komisch, die wollten gar nicht mit mir spielen. Für alle Weihnachtsmuffel, gab es einen tollen Stand mit Artikeln vom Grinch.
In der Nähe vom Markt, befindet sich St. Marien, eine evangelische Stadtkirche. Sie ist eine Kirche aus dem 12. Jahrhundert und wurde im spätromanischen Stil erbaut. Die Marienkirche beherbergt als Gerichts- und Ratskirche einige bedeutende, mittelalterliche Kunstschätze. So z.B. den Marienaltar und den Berswordtaltar.
Am Markt Dortmund, findet jährlich ein Teil des Weihnachtsmarktes statt. Hier gibt es eine große Anzahl an verschiedenen Buden.
Am Markt befindet sich auch der Bläserbrunnen, welcher mit in den Weihnachtsmarkt integriert wurde und man ihn daher nicht komplett sehen konnte. Dort wo nun das große Einkaufszentrum steht, stand früher das erste Rathaus der Stadt. Es wurde im Krieg so stark beschädigt, dass es in 1955 abgerissen werden musste. Am Einkaufszentrum befindet sich eine Gedenktafel des alten Rathauses.
Auf dem Hansaplatz befindet sich jedes Jahr die Weihnachtsstadt, mit einer tollen Weihnachtspyramide. Hier gibt es tolle Musik, viele verschiedene Buden und mit der Pyramide in der Mitte, wird ein tolles Flair erzeugt. Man bekommt sofort Lust auf Weihnachten. Im Sommer kann man auf dem Hansaplatz wahrscheinlich super sitzen und seinen Kaffee genießen.
Direkt vor der Kirche St. Johannes Baptist, befindet sich der Platz von Hiroshima. Er ist den Opfern des Atombombenabwurfs auf Hiroshima im Jahr 1945 gewidmet. Es gibt diesen Platz seit 1958. St. Johannes Baptist ist eine römisch-katholische Probsteikirche, welche 1345 eingeweiht wurde. Direkt neben der Kirche, befindet sich das zugehörige Dominikanerkloster.
Danach sind wir über den Westhellenweg geschlendert. Einer zentralen und sehr bekannten Einkaufsstraße in Dortmund. Hier gibt es unzählige Läden, Cafès und Restaurants, die zum bummeln und verweilen einladen. Bei dieser komischen, blauen Figur, hab ich mich ein bisschen erschrocken, bin aber dann doch ganz mutig hingelaufen. Für alle die sie auch nicht kenne, es ist Stitch, aus dem Film Lilo & Stitch.
Am Osthellenweg, befindet sich das Herbrecht’sches Haus. Das Herbrechtsche Haus war ein historisches Bürgerhaus am Alten Markt. Es wurde im zweiten Weltkrieg zerstört und wieder aufgebaut.
Am Willy-Brandt-Platz befindet sich die beeindruckende Stadtkirche St. Reinoldi, eine evangelische Kirche im romanischen Stil. Sie wird auch oft Reinoldikirche genannt. Sie ist die älteste erhaltene Kirche im historischen Stadtzentrum und ist ein Wahrzeichen Dortmunds. Um die Weihnachtszeit erstreckt sich der Weihnachtsmarkt einmal rund um St. Reinoldi.
Weiter ging es für uns in die Steinstraße 50, zur Mahn- und Gedenkstätte Steinwache. Die Steinwache ist ein ehemaliges Polizeigefängnis, in dem während des Nationalsozialismus mehr als 66.000 Menschen festgehalten und vielfach, vor allem durch die Gestapo, misshandelt wurden.
Um zurück in Richtung Innenstadt zu gelangen, wollten wir durch den Hauptbahnhof abkürzen. Auf dem Weg dahin, ist uns beim ZOB, an der Fassade des Hauptbahnhofes dieses tolle Bild aufgefallen, was Mama unbedingt fotografieren wollte. Auch der Hauptbahnhof mit seinen vielen Geschäften, ist auf jeden Fall einen Besuch wert.
Auf dem Weg zum Auto, ging es noch zum Dortmunder U, dem ehemaligen Gebäude der Union Brauerei. Es ist ein als „Gär- und Lagerkeller“ errichtetes Hochhaus und stammt aus dem Jahr 1927. Da es ein denkmalgeschütztes Gebäude ist, blieb es als einzige von der Brauerei übrig und wird heute als Kreativzentrum genutzt.
Das war unser Ausflug durch die Innenstadt von Dortmund. Ich hoffe die Einblicke haben euch gefallen? Unsere anderen Abenteuer (Stadion, Pace und Big Boost Burger) in Dortmund, findet ihr unter dem Punkt Ausflüge. Ich bin jetzt so richtig müde und werde auf der Fahrt ins Hotel ein bisschen schlafen. Liebe Grüße und bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma
Hallo Freunde, dass Pace ist ein Auto Museum von JP Performance, wo auch Hunde Zutritt haben. Da wir aber schon einen langen und vollen Tag in Dortmund hinter uns hatten, habe ich mit Mama im Auto gewartet, während Martin sich begeistert die Autos angeschaut hat.
Das Pace findest du am Westfalendamm 106 – 108 in Dortmund. Vor Ort gibt es immer wieder wechselnde Autos, verteilt auf 3 Etagen, zu sehen. Hier seht ihr einen Koenigsegg Jesko mit 1.279 PS und 9-Gang Schaltgetriebe. Was für ein tolles Auto.
Für Martin als begeisterten Motorrad-Fan, gab es auch eine Rennmaschine von KTM zu bestaunen. Ihr seht hier die KTM RC16 mit 295 PC und einer maximalen Geschwindigkeit von 360 km/h.
Für alle Lamborghini-Fans, gibt es unter anderem den Lamborghini Huracán STO. Ein straßenzugelassener Supersportwagen, mit 640 PS und einer maximalen Geschwindigkeit von 310 km/h. Dieses Auto sieht einfach unglaublich aus und beim bloßen Anblick, kann man sich schon den tollen Sound davon vorstellen.
Für alle Mercedes-Fans unter euch, ihr könnt vor Ort den Mercedes-AMG GT bestaunen. Das wunderschöne Auto hat 730 PS und eine maximale Geschwindigkeit von 325 km/h.
Natürlich findet ihr vor Ort nicht nur neue Autos, sondern auch gut erhaltene Schätze aus vergangener Zeit. So zum Beispiel das BMW E30 Touring Artcar, von 1992. Es hat 150 PS und ist durch seine Lackierung sehr auffällig.
Wer bei so viel Autopower eine Stärkung braucht, der bekommt sie im „carffee“. Dort gibt es leckere Zimtschnecken, Desserts, Heißgetränke und Kaltgetränke. Perfekt also für alle, die noch über die Autos vor Ort, bei netten Gesprächen und leckerem Gebäck, fachsimpeln wollen. Auf diesem Bild seht ihr übrigens den Toyota GT86 mit toller Lackierung und starker Modifizierung.
Ich hoffe die Einblicke ins Pace Museum haben euch gefallen? Wer mehr sehen möchte, sollte unbedingt selber das Pace besuchen, denn ein Besuch lohnt sich unserer Meinung nach immer. Gerade wegen der wechselnden Ausstellung, wird es nie langweilig und es gibt immer wieder was neues zu sehen. Super finde ich, dass Hunde dort herzlich Willkommen sind und man sich auch gleich vor Ort noch stärken kann. Von uns gibt es eine absolute Empfehlung. Liebe Grüße und bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.
Wer kennt sie nicht, die Allianz Arena in München? Für uns wurde es Zeit, sie endlich mal aus der Nähe zu sehen und daher haben wir uns vor einiger Zeit auf gemacht in Richtung München. Da Hunde dort nicht mit rein dürfen, musste Emma zu Hause bleiben und wurde bestens von Oma umsorgt.
Stadiontour
Im Rahmen der geführten Stadiontour, haben wir uns die Allianz Arena angeschaut. In den Gängen der Allianz Arena, hängen noch die Bilder der ehemaligen Spielerlegenden, wie z.B. Bastian Schweinsteiger oder Thomas Müller. Da kommt richtig Nostalgie auf. Die Allianz Arena gehört zu den modernsten und beeindruckendsten Fußballstadien Europas. Sie zieht jedes Jahr Millionen Besucher an. Nicht nur zu Spielen, sondern auch zu spannenden Stadiontouren.
Die Allianz Arena liegt im Norden von München, im Stadtteil Fröttmaning. Das Stadion wurde im Mai 2005, nach knapp 2,5 Jahren Bauzeit, eröffnet und bietet Platz für 75.000 Besucher. Früher war es die Heimspielstätte des TSV 1860 München, aber heute spielt nur noch der FC Bayern München hier. Während der Tour, konnte man sich die Ränge aus den verschiedenen Blickwinkeln anschauen.
Die Sitzplätze sind je nach Kategorie unterschiedlich gemütlich oder bieten mehr oder weniger Platz. Der Großteil des Stadions ist mit Standardsitzen ausgestatt. Die für die Arena charakteristische Fassade besteht aus 2.784 Folienkissen, die jeweils 0,2 mm dick sind. Die Kissen der Außenfassade können je nach Anlass unterschiedlich beleuchtet werden. Die Kissen ergeben eine Gesamtfläche von 66.500 m².
Währen der Tour ging es auch in den gemütlich ausgestatteten Presseraum, wo z.B. nach den Spielen die Pressekonferenz der Mannschaften stattfinden. Die Sitzplätze sind so gemütlich, dass man gar nicht mehr aufstehen wollte.
Danach hatte man die Möglichkeit, die Umkleidekabine des FC Bayern München und der Auswärtsmannschaften zu besuchen und konnte auf dem Umkleideplatz von seinem Lieblingsspieler platz nehmen. Die Umkleideräume in der Allianz Arena sind relativ groß und modern gestaltet. Während unseres Besuches, wurde auch gerade kräftig an den Umkleidekabinen renoviert.
Weiter ging es für uns durch den Spielertunnel. Es wurde die gleiche Musik abgespielt, als würde FC Bayern München gerade durch den Spielertunnel laufen, was für eine besondere Atmosphäre gesorgt hat. Man fühlte sich, wie ein Fußballprofi auf dem Weg zum Spiel.
Weiter ging es auf den Rasen und zu den Spielerbänken, wo sie während des Spiels sitzen. Wir konnten es uns auf den gemütlichen Plätzen ebenfalls gemütlich machen. Der Ausgang der Spieler auf den Rasen ist in München einzigartig, da man die Luke schließen kann.
FC Bayern München Museum
Die Stadiontour ist sehr beliebt, daher solltet ihr die Tickets vorzeitig Online buchen und am besten gleich in Kombination mit dem Museumsbesuch im FC Bayern Museum, welches wir euch nun in Ausschnitten zeigen. Das FC Bayern Museum gilt als das größte Vereinsmuseum Deutschlands und nimmt Besucher mit auf eine emotionale Zeitreise durch über 120 Jahre Vereinsgeschichte. Von der Gründung im Jahr 1900 bis zu den heutigen Erfolgen.
Ein absolutes Highlight ist die „Via Triumphalis“. Hier sind die wichtigsten Titel des Vereins ausgestellt, wie z.B. die Meisterschalen, der DFB-Pokal und die Champions-League-Trophäen. Die Sammlung zeigt eindrucksvoll, warum der FC Bayern München zu den erfolgreichsten Clubs der Welt gehört und so beliebt ist bei seinen Fans.
Das Museum ist modern und interaktiv gestaltet, mit multimedialen Stationen, einem Kinofilm über die Vereinsgeschichte oder Mitmach-Elementen. Das hat unseren Besuch nicht nur informativ, sondern auch richtig unterhaltsam gemacht.
Im Museum findest du über 600 Ausstellungsstücke auf rund 3.000 m² Fläche, darunter z.B. historische Trikots und Fußballschuhe, persönliche Gegenstände von Spielern oder seltene Erinnerungsstücke aus der Anfangszeit.
Besondere Erinnerungsstücke sind u.a. ein detailreiches Modell des Emirates Stadium. Dieses wurde dem FC Bayern von Arsenal FC überreicht, anlässlich des UEFA Champions League Achtelfinale 2013. Oder die UEFA-Plakette anlässlich der Teilnahme am Champions League Final 2013.
Ein besonderer Bereich im Museum, ist die Hall of Fame. Hier findest du Sterne, mit Unterschriften berühmter FC Bayern München Spieler, als würde man durch Hollywood laufen. Es werden die größten Spieler der Vereinsgeschichte vorgestellt. Hier triffst du quasi auf Legenden wie Franz Beckenbauer oder andere Bayern-Ikonen.
Es gibt lebensgroße Darstellungen und spannende Infos zu den beliebten Spielern, was perfekt ist für Fans, die ihre Idole hautnah erleben wollen.
Nach unserem Besuch im Bayern München Museum, sind wir direkt in den FC Bayern Store gelangt. Hier gibt es unzählige Trikots, Fußbälle, Schuhe und auch Süßigkeiten, mit Bayern Logo. Natürlich musste hier auch wieder ein Trikot mitgenommen werden.
Wer durch die vielen Eindrücke im Stadion und Museum hungrig geworden ist, kann sich im Paulaner Fantreff Nord, bei Currywurst oder Brotzeit stärken. Das ist auch der Bereich, von dem die Stadiontour losgeht. Wir hatten also auch schon während der Wartezeit die Möglichkeit, etwas zu essen.
Lohnt sich ein Besuch in der Allianz Arena München?
Egal ob Fußballfan oder nicht, die Tour ist beeindruckend, weil sie Technik, Architektur und Emotion verbindet. Besonders Fans des FC Bayern München kommen voll auf ihre Kosten.
Das FC Bayern Museum ist aber nicht nur etwas für eingefleischte Fans, sondern für alle, die Fußballgeschichte hautnah erleben wollen. Die Mischung aus echten Erinnerungsstücken, moderner Technik und emotionalen Momenten macht den Besuch zu einem echten Highlight der Allianz Arena. Wir können euch einen Besuch wirklich sehr empfehlen.
Jährlich findet in Cowes, einer kleinen Hafenstadt der Isle of Wight, die „Cowes Week“ statt. Die „Cowes Week“ ist ist eine der ältesten und größten Segelregatten der Welt. Sie findet meistens im August eines jeden Jahres statt. Sie ist eine Kombination aus Sport, gesellschaftlichem Event und Luftshow.
Im Rahmen der „Cowes Week“, fliegen dort, meistens an dem Donnerstag in dieser Woche, die Red Arrows. Die Red Arrows sind das Offizielle Kunstflugteam der Royal Air Force. Bekannt sind sie für extreme Präzision, enge Formationen und farbige Rauchspuren am Himmel.
Geflogen wird mit dem Trainingsjet BAE Systems Hawk und dabei ist der Flugabstand teilweise sogar unter 2 Metern, was das ganze extrem gefährlich macht. Da wir so etwas noch nie aus der Nähe gesehen haben, war die Show der Red Arrows ein Muss für uns. Das Air Display ist eine Kombination aus Loopings, Formationswechseln und Synchronflug. Die rot-weiß-blauen Rauchstreifen, stellen die britische Flagge dar.
Da wir nicht den ganzen Weg auf die Insel fahren wollten, haben wir uns die Flugshow von der gegenüberliegenden Seite angeschaut. Wir haben beim Lepe Beach (https://maps.app.goo.gl/GJwRHcwhCC7rSpab7) geparkt und hatten von dort aus einen wundervollen Blick auf Cowes und die Flugshow.
Der Strandabschnitt war relativ leer und man konnte sich die Wartezeit bis zum Beginn der Flugshow mit einem Standspaziergang, Sammeln von Muscheln und finden von Krebsen vertreiben. Im Hintergrund sieht man Cowes.
Wir können euch einen Besuch der Red Arrows Flugshow wirklich sehr empfehlen. Die Atmosphäre und Spannung ist einfach einmalig und etwas ganz besonderes. Sie fliegen das ganze Jahr über, nicht nur bei der Cowes Week und das im ganzen Land verteilt.
Hallo Freunde, Mama hat es endlich geschafft, über unseren Städtetrip nach Erfurt zu berichten. Geparkt haben wir im Parkhaus am Domplatz und haben von dort aus, unsere gesamte Tour durch die Stadt geplant. Sicherlich gibt es noch weitere Parkplätze, die etwas günstiger sind, aber dieser passte am Besten zu dem, was wir uns alles anschauen wollten. Dort angekommen, konnte gleich mein Stadttraining durch Menschenmassen beginnen, denn es war gerade das jährliche Oktoberfest, was immer von Ende September, bis Anfang Oktober stattfindet. Der Domplatz ist der größte Marktplatz Deutschlands.
Erfurt ist eine große Stadt in Thüringen, mit ca. 220.000 Einwohnern. Die Stadt vereint viele Sehenswürdigkeiten in einer Stadt und hat damit viel zu bieten. In 742 wurde das Bistum Erfurt errichtet und in dem Zuge wurde Erfurt das erste Mal erwähnt. Erfurt ist eine Universitätsstadt und einer der ehemaligen, berühmten Studenten war Martin Luther. Zudem hat der Fernsehsender KIKA hier seinen Sitz, weshalb man in der gesamten Stadt auch die berühmten KIKA-Figuren sehen kann. Ein weiterer Name von Erfurt ist Türmestadt, wegen der vielen Kirchen. Direkt vor der Festungsmauer, befindet sich dieser wunderschön bepflanzte Schriftzug von Erfurt.
Um bequem hoch zum Petersberg zu gelangen, gibt es den gläsernen Aufzug, der innerhalb weniger Sekunden zum Plateau führt, mit einer wunderschönen Aussicht auf die Stadt. Der gläserne Aufzug wurde zur Bundesgartenschau in 2021 erbaut.
Normalerweise laufe ich nicht gerne über Gitter oder andere komische Untergründe, aber hier bin ich ganz tapfer über das Plateau drüber gelaufen und wurde von Mama und Papa dafür gelobt. Von hier oben hat man eine tolle Aussicht über den Domplatz und auf den Dom St. Marien.
Beim laufen über das Plateau, hatten wir eine gute Sicht auf die Festungsmauer der Zitadelle Petersberg, der Bastion Leonhard. Die Zitadelle Petersberg ist eine ursprünglich kurmainzische, später preußische Stadtfestung des 17. bis 19. Jahrhunderts, die noch komplett erhalten ist.
Oben auf dem Petersberg befindet sich das „Thüringer Landesamt für Denkmalpflege“, welches sich um den Schutz, die Dokumentation und Forschung von Bau-, Kunst- und Bodendenkmalen in Thüringen kümmert. Neben Erfurt hat es auch noch einen Sitz in Weimar.
In der Nähe des Paradiesbaumes, befindet sich die KIKA-Figur „Fledermaus Fidi“. Fidi ist eine Kinderserie über Alltagskonflikte, die sich u.a. mit dem Thema Zähneputzen, Schlafen gehen und Spielzeug teilen beschäftigt. Es ist quasi eine Lernserie für Kinder.
Folgt man der Festungsmauer der Zitadelle, hat man eine tolle Aussicht über die Altstadt von Erfurt. Hier gibt es auch einige Bänke, die zum verweilen einladen, gerade bei schönem Wetter.
Auf dem Petersberg, darf natürlich die Klosterkirche „St. Peter und Paul“, auch genannt Peterskirche, nicht fehlen. Sie ist eine ursprünglich dreischiffige romanische Pfeilerbasilika. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Kirche umgewandelt in ein Magazin und Lagergebäude. Erst durch die Franzosen, dann durch die Preußen. Für die Buga 2021, wurde das Gebäude teilsaniert. Direkt neben der Peterskirche, befindet sich ein historischer Kloster- und Kräutergarten, mit vielen Heilkräutern.
In der Nähe der Defensionskaserne, befindet sich die „Himmelsschaukel“. Sie ist ein beliebtes Fotomotiv und bietet eine tolle Aussicht über die Stadt. Hier gibt es entlang der Festungsmauer auch wieder viele Sitzmöglichkeiten, die wir genutzt haben, um eine kurze Pause einzulegen. Ich hatte nämlich ziemlich Durst und musste mich kurz mit Leckerlis stärken, ehe es weitergehen konnte.
Neben der Peterskirche, befindet sich die Defensionskaserne. Sie ist eine ehemalige, militärische Anlage und das größte Gebäude auf dem Petersberg. Im Inneren befindet sich unter anderem eine Kriegsbäckerei. In den Mannschaftsräumen war Platz für 500 Soldaten. Seit 2000 steht die Defensionskaserne leer, kann aber besichtigt werden.
Über Treppen gelangt man weiter runter zum Petersberg, wo sich das „Stasi-Unterlagen Archiv“ befindet. Das Archiv verwaltet regionale Unterlagen, darunter Karteikarten, Akten und Fotos, die zur Aufarbeitung von SED-Unrecht dienen. Bürger können Akteneinsicht beantragen, um Informationen über Überwachung und Berichte der Staatssicherheit in der ehemaligen DDR zu bekommen.
Das West Caponier ist eine weitere, historische Sehenswürdigkeit auf dem Petersberg. Sie diente früher als Verteidigungsanlage und heutzutage wird das West Carponier als Restaurant und Biergarten genutzt und es gibt eine Weinhandlung darin.
Das Ravelin Anselm mit dem Friedenspulvermagazin befindet sich direkt hinter dem West Carponier, im Hauptgraben der Anlage. Es wurde in den Jahren zwischen 1665 und 1702 erbaut. Dort wurde in Friedenszeiten das Schwarzpulver gelagert, um es außerhalb der Kernfestung aufbewahren zu können. Es ist das einzige erhaltene Friedenspulvermagazin seiner Art in Deutschland.
Die Bastion Martin gehört mit zu den ersten Bauten der Festungsmauer. Sie wurde bereits im Jahr 1673 fertiggestellt. Man sieht hier auch einen Stadtmauerturm von 1423, der bei Bauarbeiten freigelegt wurde.
Die Mauerkronenbrücke wurde im Rahmen der Bundesgartenschau in 2021 gebaut, um die Bastion Martin, wieder mit der Zitadelle Petersberg zu vereinen. Die Mauerkronenbrücke hat eine Länge von 108m und ist behindertengerecht gebaut, da auf die Neigung von maximal 3% geachtet wurde.
Über den Bastionskronenpfad, gelangt man auf die Mauerkronenbrücke, welche zur Bastion Martin führt. Der Bastionskronenpfad verbindet die Zitadelle Petersberg nun wieder mit der Bastion Martin. Für den Bau der Lauentorstraße, wurde die Zitadelle in 1920 getrennt und somit war viele Jahre kein Rundweg mehr möglich.
Das Peterstor bietet einen weiteren Eingang zur Zitadelle, mit einem Weg, der steil nach oben geht. Es dient eigentlich als Haupteingang zur Zitadelle. Es wurde ab 1665 erbaut.
In der unteren Etage befinden sich die Kasematten, für Wachsoldaten und Geschütze. Das Torhaus hat zur Verteidigung 2 Fallgitter, welche bei Bedarf heruntergelassen werden können. 1671 wurde das Kommandantenhaus, über das Torhaus gebaut. Im Kommandantenhaus befindet sich eine Ausstellung, die man besuchen kann.
An der alten Mauer vor dem Besucherzentrum, befindet sich ein historischer Briefkasten. Der restaurierte Briefkasten aus vergangener Zeit, ist noch immer in Benutzung und wird regelmäßig durch die Deutsche Post geleert. Am Ausgang zum Lauentor/Ecke Petrinistraße, befindet sich auch noch ein altes Wachgebäude.
Das Besucherzentrum am Petersberg ist die zentrale Anlaufstelle für alle interessierten Besucher, die mehr über die Zitadelle erfahren möchten. Man erhält dort Kartenmaterial und Downloads für die App der Zitadelle. Zudem befindet sich hier ein Ticketshop für die Ausstellungen und Führungen. Puh Leute, ich sag euch, Erfurt ist ganz schön groß und es gibt viel zu entdecken. Ich brauche eine kurze Pause.
Unterhalb der Bastion Kilian, befindet sich der Kommandantengarten, welchen man von dem Bastionskronenpfad aus, wunderbar bestaunen kann. Früher diente der Kommandantengarten als repräsentativer Ort für die adligen Kommandanten. Heutzutage wird er genutzt um auf Führungen zu warten, die gerne von hier starten oder auch einfach zum entspannen.
Die Bastion Kilian wurde mit als erstes als Festungsmauer ab 1665 erbaut, ebenfalls im neuitalienischen Stil, wie die anderen Bastionen. Sie wurde nach dem Heiligen Kilian benannt.
Nachdem wir uns die Zitadelle nun ausgiebig angeschaut hatten, ging es für und weiter in Richtung Innenstadt. Unser erster Halt war das Theater Erfurt. Das Erfurter Theater ist ein Neubau aus dem Jahr 2003. Das Theater bietet Musiktheater- und Konzertangebote an. Auf dem Theaterplatz befindet sich zudem noch ein Zwingermauerrest.
Hier befindet sich auch eine weitere KIKA-Figur und zwar die von „Herr Fuchs und Frau Elster“. Ich fand den Fuchs ja sehr interessant und musste ihn erst mal beschnuppern. Herr Fuchs und Frau Elster waren Teil des Sandmännchens.
Weiter ging es zu St. Martini, einer römisch-katholischen Filialkirche. Die Kirche wurde 1248 erbaut, brannte aber im Jahr 1472 ab. Nur der Turm hat das Feuer überstanden und wurde bis 1758 wieder komplett aufgebaut. Im Dezember 2026 soll die Kirche durch den Kirchenvorstand geschlossen werden.
Der Benary Speicher wurde 1887 als Lagerspeicher für Samen der Firma Benary erbaut. Seit 2001 dient es als Druckereimuseum und Schaudepot.
Die Alte Oper wurde 1867 im klassizistischen Stil errichtet und ist auch heute noch das größte Theater der Stadt. Ihr seht es hier auf den Bildern von der Rückseite. Für uns kein wirklich schöner Anblick. Wegen nötiger Sanierungen, wurde die Alte Oper im Jahr 1997 durch die Stadt geschlossen und es entstand das neue Theater am Theaterplatz, welches wir euch schon vorgestellt haben. Die Alte Oper wurde von einem privaten Investor gekauft und saniert. Noch immer finden hier Aufführungen statt.
Weiter ging es für uns zur Stadtmauer am Rosswehr. Es sind Reste aus dem 12. Jahrhundert ausgebautem, inneren Verteidigungsringes.
Am Herrmannsplatz in der Altstadt, befindet sich der Herrmanns Brunnen. Es ist eine Gedenksäule aus dem Jahr 1876, zu Ehren des Stadtrates Carl Herrmann.
Die Hohe Domkirche St. Marien zu Erfurt, ist ein beeindruckendes Gebäude und der Bau wurde bereits 742 begonnen. Der Dom entstand über mehrere Bauphasen hinweg und wurde im Jahr 1372 fertiggestellt. Er hat die größte, freischwingende mittelalterliche Glocke der Welt, die Gloriosa. Der Dom hat eine Höhen von ca. 81 Metern. Der Dom kann besichtigt werden, um sich die Kunstschätze anzuschauen, aber leider nur ohne Hund. Es führen etwa 70 Stufen hoch zum Dom. Der Dom wurde im Baustil der Romantik und Gotik erbaut.
Wir sind durch die Stiftsgasse in Richtung Dom gelaufen. Hier konnte ich erst mal meine Pfoten kühlen und man wurde mit einem tollen Blick auf die St. Severikirche belohnt. Die St. Severikirche steht direkt neben dem Dom St. Marien, auf dem Domberg. Sie ist eine römisch-katholische Kirche im gotischen Stil. Die heutige Kirche St. Severi, wurde nach einigen umbauten und behobenen Schäden des Stadtbrandes, ca. 1500 fertiggestellt.
Auf dem Domplatz befindet sich das Landgericht Erfurt. Das Gerichtsgebäude wurde zwischen 1874 und 1879 im Stil der Neugotik errichtet.
In der Marktstraße befindet sich die Allerheiligenkirche, eine römisch-katholische Kirche aus 1117. Sie ist eine Nebenkirche des Erfurter Doms und liegt in der Altstadt. In 1222 wurde sie bei dem Stadtbrand zerstört und bis ins 14. Jahrhundert im gotischen Stil wieder aufgebaut. Erfurt hat insgesamt über 25 Kirchen.
Ebenfalls in der Marktstraße „Nr. 25“, befindet sich das schmalste Haus Erfurts. Es verfügt über 4 Etagen und ist nur ca. 3,50m breit.
Weiter ging es für uns in die Straße „Große Arche“, in Richtung Naturkundemuseum. Das Museum befindet sich im Gebäude eines ehemaligen Waidspeichers. Hier gibt es eine Dauerausstellung zu Wald, Feld, Stadt und Erdgeschichte und immer wieder wechselnde Sonderausstellungen. Auch hier dürfen Hunde wegen der sensiblen Exponate nicht mit rein.
Als nächsten Punkt auf unserer Liste, hatten wir die Predigerkirche, eine Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Die ursprüngliche Kirche wurde zwischen 1340-1350 abgerissen und im gotischen Stil neu aufgebaut. Der Neubau und die weiteren Umbauten der Predigerkirche, dauerten fast bis ca. 1500. Sie ist eine der wenigen erhaltenen Bettelordenskirchen.
Direkt neben er Predigerkirche, befindet sich das Predigerkloster. Vom Predigerkloster ist nur noch der Ostflügel erhalten, welcher in 1279 erbaut wurde. Hier gibt es auch einen Predigerkeller, welcher von der evangelischen Jugend genutzt wird. Im Innenhof des Klosters war es schön ruhig und wir haben viele Sitzmöglichkeiten gefunden, die wir für eine ausgiebige Pause genutzt haben. Für mich gab es Hundewürstchen und ein paar Leckerlis. Natürlich auch Schlappi.
Gut gestärkt, ging es weiter zur Barfüßerkirche, einer alten Kirche aus dem Mittelalter. Sie wurde im 14. Jahrhundert als Klosterkirche erbaut. Während des Krieges in 1944, wurde die Kirche durch eine Luftmine zerstört.
Der Chor wurde damals notdürftig repariert und zwischenzeitlich gab es in der Kirche ein Museum, welches aber in 2012 geschlossen wurde. Seit 2012 gibt es immer mal wieder die Möglichkeit, sich die Kirche von Innen anzuschauen. Im Inneren befindet sich das älteste erhaltene, christliche Grabmal der Stadt.
Den Paulsturm hätten wir fast vergessen. Er ist der Turm der ehemaligen Paulskirche, die im 18. Jahrhundert beim Stadtbrand vollständig zerstört wurde und daher ist nur noch der Paulsturm übrig. Er steht gegenüber der Predigerkirche und wurde im Jahr 1469 fertig gebaut. Er diente als Glockenturm der Predigerkirche. In der Meister-Eckehart-Straße befindet sich ein Luftschutzkeller. Er ist einer der wenigen, in Thüringen noch erhaltenen Luftschutzkellern und verfügt über die original Ausstattung und Raumaufteilung von früher. Er bot Platz für 50 Menschen und dient heute als Museum, welches man im Rahmen von Führungen oder Veranstaltungen besichtigen kann.
Im Gebäude der Kurmainzischen Statthalterei, befindet sich die Thüringer Staatskanzlei. Die Staatskanzlei ist Amtssitz des Thüringer Ministerpräsidenten.
Gegenüber der Staatskanzlei, haben wir eine weitere KIKA-Figur gefunden und zwar „Tabaluga“. Tabaluga ist ein kleiner, grüner Drache, der u.a. von dem Sänger „Peter Maffay“ erdacht wurde.
St. Wigbert ist eine römisch-katholische Filialkirche aus 1473. Sie wurde erbaut im spätgotischen Stil. Über den Innenhof von St. Wigbert, gelangt man zu dem Luftschutzkeller.
Der Turm der Kirche, stammt aus dem Jahre 1409 und diente bis 1848 als Feuerwachturm, welcher bewohnt wurde.
Wo sich Regierungs- und Neuwerkstraße kreuzen, befindet sich der „Alte Angerbrunnen“. Es ist ein barocker Brunnen aus dem Jahre 1890. Das dritte Bild zeigt den „Neuen Angerbrunnen“, welcher in der Nähe der Einkaufspassage am Anger 1 steht. Erbaut wurde er ca. 1980.
Unweit des alten Angerbrunnens, befindet sich der Bartholomäusturm aus dem Jahr 1282, welcher zur Bartholomäuskirche gehörte. Diese wurde aber bei einem Brand komplett zerstört und nur der Turm blieb übrig. Der Turm ist 35m hoch und beherbergt ein Carillon (Turmglockenspiel). Es hat 60 Bronzeglocken und spielt täglich um 10, 12 und 18 Uhr. An der Fassade des Gebäudes von „Peter Pane“, befindet sich ein Bismarck Denkmal.
In der Nähe des Naturkundemuseum, befindet sich das „Haus zum Sonneborn“ aus dem Jahre 1536. Vermutlich wurde es früher als Waidspeicher genutzt. Heute befindet sich darin ein Standesamt und wird gerne für Hochzeiten genutzt.
In der Straße „Anger“, befindet sich das Kunstmuseum Erfurts. Dort gibt es Gemälde, Musikinstrumente, Skulpturen und historische Räume zu bestaunen. Das Gebäude entstand bis 1711 als Barockbau. Früher beherbergte es die Waage Erfurt, womit Handelswaren verzollt werden konnten.
Am Anger befindet sich das ehemalige Hauptpostamt aus dem Jahr 1886. Es wurde damals durch die Kaiserliche Reichspost im neogotischen Stil errichtet. Am Anger haben wir auch eine weiter KIKA-Figur gefunden und zwar die von „Maus und Elefant“ aus, die Sendung mit der Maus. Mama sagt, dass war mit eine ihrer Lieblingsserien als Kind. Die Kindersendung gibt es seit 1971 und wird noch immer produziert.
In der Nähe von St. Gregor in Erfurt, befindet sich das Luther-Denkmal. Martin Luther (1483 – 1546), war ein deutscher Augustinereremit und Theologieprofessor. Er wurde zum Urheber der Reformation (kirchliche Erneuerungsbewegung).
St. Gregor oder besser bekannt als Kaufmannskirche, ist eine Kirche, welche nach einem Brand bis 1368 im gotischen Stil wieder aufgebaut wurde. Martin Luther predigte 1522 in dieser Kirche. Es ist eine evangelische Kirche, in der im Jahre 1668 die Eltern von Johann Sebastian Bach getraut wurden. Sie gilt als Hauskirche der Familie Bach.
In der Kürschnergasse 7, befindet sich das Haus „zum roten Horn“. Es ist ein gotischer Ständerbau aus dem Jahre 1386 mit einem romanischen Keller. Heute beherbergt es das Restaurant „Übersee“.
Stellt euch mal vor, am Junkersand habe ich Enten in der Gera beobachtet und auf einmal sehe ich das so komische Vögel, ähm Figuren in einem Boot. Mama sagt, es sind die KIKA-Figuren „Käpt’n Blaubär und Hein Blöd“. Käpt’n Blaubär ist bekannt aus der Sendung mit der Maus und es gibt sie wohl seit 1991. Mein Menschenbruder Martin, hat die als Kind wohl auch gerne geschaut, denn die Sendung wurde bis 2012 gedreht und wird noch heute ausgestrahlt.
Ebenfalls am Junkersand, befindet sich das Wohnhaus der Familie Bach.
Auf der Rathausbrücke in Erfurt, haben wir eine weitere KIKA-Figur gefunden und zwar „Pittiplatsch“. Pittiplatsch und Schnatterinchen waren Puppenfiguren aus der DDR und es gibt sie seit 1959.
Die Krämerbrücke ist die längste, bebaute und bewohnte Steinbrücke Europas. Sie hat eine Länge von 120 Metern und ist mit 32 schmalen Fachwerkhäusern bebaut. Ursprünglich waren es 62 Häuser. Das Wahrzeichen von Erfurt wurde 1325 erbaut und überspannt die Gera, die darunter fließt. Sie besteht aus insgesamt 6 Brückenbogen. Hier findet jährlich im Juni das Krämerbrückenfest statt.
Wir wollten zum Pegel Erfurt und ich habe einen tollen Durchgang unter den Häusern gefunden und konnte mich dort gleich etwas abkühlen. Hier kann man direkt an der Krämerbrücke, den Pegel ablesen und schauen, wie sehr die Höhe der Gera bei Regen schwankt.
Weiter ging es für uns zur Schottenkirche „St. Nicolai und Jacobi“, einer römisch-katholischen Filialkirche. Sie ist die ehemalige Klosterkirche des Schottenklosters St. Jacob. Bis ca. 1200 wurde der Bau fertiggestellt und auch diese Kirche, soll im Dezember 2026 geschlossen werden.
Der Kaisersaal Erfurt ist ein Kultur- und Kongresszentrum in der Altstadt. Die Universität baute 2 Gebäude in der Futterstraße in 1769 in den Kaisersaal um. Viele Berühmte Künstler waren oft hier, so u.a. Goethe, Schiller, Paganini und Clara Schumann. In 1831 wurde der Kaisersaal im klassizistischen Stil neu erbaut.
Im „Haus zum Stockfisch“, befindet sich das Stadtmuseum Erfurt. Es ist ein bedeutendes Bürgerhaus der Renaissance und wurde 1607 erbaut. Im Museum erfährt man alles zur Erfurter und europäischer Geschichte.
In der Gotthardstraße haben wir noch eine KIKA-Figur gefunden und zwar die von „Moppi und Schnatterinchen“. Moppi hat zusammen mit Pittiplatsch und Schnatterinchen die Herzen der Kinder erobert. Moppi ist ein liebenswerter, aber tollpatschiger Hund. Moppi gibt es seit 1976.
Am Benediktsplatz/Ecke Krämerbrücke, befindet sich die „Kleine alte Waage“. Ein Gebäude aus dem Jahr 1354. Seit Mitte des 15. Jahrhunderts wurde es als Lager- und Speichergebäude genutzt.
In Erfurt gibt es das ehemalige Augustinerkloster und die Augustinerkirche, welche ab 1277 erbaut wurden. Zwischen 1505 und 1511 lebte Martin Luther hier als Mönch. Das Kloster ist eine Luther-Gedenkstätte.
Unweit des Klosters, befindet sich der Nikolaikirchturm aus dem Jahre 1360. Früher gehörte die Nikolaikirche zu dem Turm, allerdings brannte sie in 1744 komplett ab und nur der Turm blieb übrig. Im Erdgeschoss des Nikolaikirchturms, befindet sich die Elisabethkapelle. Er zählt zu den ältesten und wertvollsten Kunst- und Kulturobjekten Erfurts.
Gut versteckt in einem Hinterhof in der Augustinerstraße, in der Nähe der Lehmannsbrücke, befindet sich die Georgenburse. Es ist das ehemalige Wohnhaus von Martin Luther. Er lebte von 1501 bis 1505 hier, während seiner Studentenzeit. Etwas oberhalb der Lehmannsbrücke, findet man „Venedig“. Eine idyllische, inselartige Grünanlage nahe der Altstadt, die durch die Verzweigung der Gera in mehrere Arme entsteht und viele Sitzmöglichkeiten bietet.
Diese Mittelalterliche Mikwe befindet sich an der Krämerbrücke und ist ein UNESCO-Welterbe. Die Erfurter Mikwe ist ein jüdisches Ritualbad, welche 2007 bei Ausgrabungen entdeckt wurde. Die Mikwe kann im Rahmen einer Führung besucht werden.
Das Gebäude „Zum schwarzen Horn“, ist ein Gebäude im Renaissance Stil. Es wurde 1499 erbaut und diente als Druckerwerkstatt. Hier wurden die Schriften von Martin Luther gedruckt und die Rechenbücher von Adam Riese.
In der Kunsthalle Erfurt gibt es zeitgenössische Bildende Kunst zu bestaunen. Die Kunsthalle liegt am Fischmarkt im „Haus zum roten Ochsen“. Das Haus wurde 1392 erbaut und in 1562 im Renaissance Stil umgebaut.
Das „Steinerne Haus“ ist ein mittelalterlicher Steinbau. Es ist ein 1250 erbautes Wohnhaus, welches im jüdischen Besitz war. Es sind noch viele Strukturen von damals erhalten, wie die Ausstattung des Obergeschossraumes mit spitzbogiger Lichtnische mit Rauchabzug und kaum veränderten Außenwänden mit Ritzfugen. Ganz in der Nähe, befindet sich die „Alte Synagoge“, eine der ältesten Synagogen Europas. Sie ist über 900 Jahre alt. Leider war sie so versteckt, dass wir sie nicht gefunden haben. Aber vielleicht habt ihr bei eurem Besuch mehr Glück.
Der Johannesturm gehörte ursprünglich zur Johanneskirche, welche in den Jahren zwischen 1469 und 1486 als gotische Kirche erbaut wurde. Sie wurde ca. 1819 abgerissen und nur der Johannesturm blieb übrig.
Der Wenigemarkt in Erfurt, liegt an der Krämerbrücke und ist ein kleiner Marktplatz mit Kneipenviertel und Cafés. Hier gibt es auch einen Brunnen mit einer Bronzeskulptur „Raufenden Knaben“ aus dem Jahr 1975. Ein wichtiges Gebäude am Wenigemarkt ist die Ägidienkirche. Sie bildet den östlichen Zugang zur Krämerbrücke. Die Ägidienkirche ist eine gotische Kirche aus dem Jahre 1110. Sie wurde in 1293 zerstört und bis 1325 mit Bruchsteinen wieder aufgebaut. Wer möchte kann die 128 Stufen zum Turm der Kirche erklimmen und hat einen tollen Ausblick über die Stadt. Der Kirchturm ist 33 Meter hoch.
Das Erfurter Rathaus ist ein Bau im neugotischen Stil und wurde im Jahr 1870 in seiner heutigen Form erbaut. Hier hat die Verwaltung ihren Sitz und es finden immer wieder Veranstaltungen im Rathaus statt.
Hier seht ihr den Fischmarkt von Erfurt. Er ist ein zentraler, historischer Platz und befindet sich in der Altstadt von Erfurt. Er ist umgeben von Patrizierhäusern und dem Rathaus. Zudem gibt es dort viele Cafés und Geschäfte. Früher diente es als Marktplatz.
Direkt beim Rathaus am Fischmarkt, befindet sich ein Bronzemodell der Erfurter Altstadt. Zudem gibt es dort den Römer, eine Statue eines römischen Kriegers aus dem Jahre 1591. 1868 kam der Römer an seinen jetzigen Standort
Ebenfalls am Fischmarkt, befindet sich eine weitere KIKA-Figur, „Bernd das Brot“. Es ist eine sprechende Figur in Form eines Kastenweißbrotes. Bernd das Brot gibt es seit 2000 im KIKA Fernsehen.
Auf dem Weg zum Kulturhof, kamen wir noch an der alten Uni Erfurt „Collegium Maius“ vorbei. Die Uni wurde 1379 gegründet und Martin Luther studierte ab 1501 hier.
Im ältesten, historischen Stadtkern, liegt der „Kulturhof Krönbacken“. Es ist ein ehemaliger Handelshof mit Waidspeicher. Er stammt aus dem 12. Jahrhundert.
Die Michaeliskirche Erfurt befindet sich neben der alten Uni von Erfurt. Es ist eine evangelische Universitätskirche aus dem Jahre 1183. Martin Luther besuchte die Messen der Michaeliskirche und predigte im Jahr 1522 hier.
Die Laasphe Kapelle „Dreifaltigkeitskapelle“ gehört zur Michaeliskirche und ist das nördliche Seitenschiff. Der Bau wurde um 1500 vollendet und nach Johannes Bonemilch von Laasphe benannt, da er die Kapelle gestiftet hatte.
Das war unser Tag in Erfurt. Hier gibt es wirklich viel zu sehen und Erfurt ist eine tolle Stadt mit historischen Sehenswürdigkeiten. Mir haben danach die Pfötchen gebrannt und daher empfehlen wir euch den Besuch in Erfurt eher mit einer Übernachtung, damit ihr mehr Zeit habt, euch die Stadt anzuschauen. Wir können euch einen Besuch wirklich empfehlen und auch wenn wir Hunde nicht mit in die Gebäude rein dürfen, gibt es auch für uns genug zu sehen und zum schnüffeln. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.
Rye ist ein kleines Städtchen mit ca. 5000 Einwohnern und gehört zur Grafschaft East Sussex in Südostengland. Es liegt nahe an der Küste, am Fluss Rother. Im 18. Jahrhundert war Rye Zentrum des Schmuggels von Alkohol und Tee. Die berüchtigte Hawkhurst Gang operierte in der Region. Das Stadtbild wird geprägt von Kopfsteinpflaster und historischen Häusern.
Im Mittelalter war es ein berühmter Seehafen und gehörte zum mittelalterlichen Bündnis „Cinque Ports“. Doch durch Versandung der Küstenlinie verlagerte sich das Meer um 3 Kilometer. Somit liegt Rye heute im Landesinneren. Aber durch den Fluss und Ebbe/Flut, können hier weiterhin kleinere Schiffe/Boote fahren. Er zählt immer noch zu einem der wichtigsten Fischereihäfen.
In wenigen Kilometern, gelangt man an die Küste zum Rye Harbour Nature Reserve (Winchelsea Beach), wo es tolle Wanderwege und viel Natur gibt. Der Strand hier ist mit Steinen versehen. Aber gleich gegenüber liegt Camber Sands, mit einem wunderschönen Sandstrand, Restaurants und Lifeguards (Rettungsschwimmer). Ihr solltet allerdings zeitig dort sein, bevor alle Parkplätze weg sind. Hunde sind am Strand von Camber Sands ebenfalls erlaubt. Auch hier bitte auf die Schilder achten.
Ich selber würde lieber den Strand mit Steinen, Winchelsea Beach, bevorzugen, da hier deutlich weniger los ist und man seine Ruhe hat. An manchen Tagen wenn wir dort waren, kamen nur 1-2 andere Personen. Man kann hier genauso toll baden und auch Hunde sind zum Teil am Strand erlaubt. Ihr solltet auf die Schilder achten. Auch ein Strandspaziergang am Abend ist toll.
Camber Castle ist eine historische Festungsruine südlich von Rye. Die Anlage wurde im 16. Jahrhundert gebaut, um die englische Küste vor möglichen Angriffen aus Europa zu schützen. Camber Castle ist architektonisch interessant, weil es speziell für Artillerie (Kanonen) gebaut wurde. Es gibt runde Bastionen für Kanonen und dicke Steinmauern. Es ist eine runde Festung mit mehreren Verteidigungsringen und wurde ursprünglich für 5 Bastionen erbaut.
Camber Castle wurde zwischen 1539 und 1544 unter dem englischen König Henry VIII errichtet. Der Bau war Teil eines großen Verteidigungsprogramms gegen eine mögliche Invasion durch Frankreich und das Heilige Römische Reich. Diese Festungen nennt man Device Forts. Sie hatte die Aufgabe, Schiffe, die in den Hafen einfahren zu kontrollieren, die Küste am Ärmelkanal zu verteidigen und zum Schutz der Stadt Rye.
Das Städtchen Rye ist zwar klein, hat aber trotzdem tolle Einkaufsgassen mit Restaurant, Cafe`s, Bars, Antiquitätenläden, Souvenirshops und Bekleidung. Wir haben hier die beste Pizza in England gegessen, bei Yummies Pizza & Kebap. Es gibt auch einen typisch englischen Markt mit Kleidung, Büchern, Obst und Gemüse, über den man unbedingt schlendern sollte. Eine berühmte Straße in Rye ist die „Mermaid Street“, wo sich auch das „Mermaid Inn“ befindet. Ein Gasthaus aus dem 12. Jahrhundert.
Neben einiger historischer Gebäude, Tore wie dem Landgate und Mauern in Rye, befindet sich hier auch das Rye Castle, auch genannt Ypres Tower. Rye Castle ist eines der ältesten Gebäude der Stadt. Die Festung wurde im Mittelalter gebaut und diente der Verteidigung der Stadt gegen Angriffe von See. Der Turm wurde im 13. Jahrhundert (um 1249–1250) errichtet, nachdem Rye mehrfach von französischen Truppen angegriffen worden war. Es diente auch als Gefängnis für Verbrecher, Hexen und Schmuggler. Mittlerweile ist es ein Museum.
Direkt neben der Stadt, liegt das riesige Naturschutzgebiet mit einer Größe von 4500 Hektar. Es bietet wichtige Brutplätze für Seevögel und Lebensraum für seltene Pflanzen und Insekten. Typische Tiere die hier zu sehen sind: Seeschwalben, Austernfischer, Möwen und Zugvögel. Das Gebiet gehört zu den bedeutendsten Vogelbeobachtungsorten in Südengland.
Rye ist ein malerischer Küstenort mit vielen Fachwerkhäusern, historischen Gebäuden, wie dem historischen Stadttor „Landgate“ und kleinen Einkaufsgassen, was es wirklich interessant macht. Hier kann man zur Ruhe kommen und wer Trubel haben möchte, ist in 1,5 Stunden nach London gefahren oder in die umliegenden, größeren Städte. Wir können euch einen Besuch sehr empfehlen, denn gerade durch die Natur, ist es auch ein toller Ort für euren Hund.
Das Newhaven Fort ist mittlerweile ein Museum in Newhaven. Es wurde damals als die größte Verteidigungsanlage erbaut, die jemals in Sussex gebaut wurde. Es wurde zwischen 1865 und 18741 erbaut und diente als Schutz für den Hafen von Newhaven, falls es einen Angriff aus Frankreich geben sollte.
Es wurde 1870 auf der Ostseite mit zwei Vorderlader-Schiffsgeschützen vom Typ RML 9-inch ausgestattet. Die Geschützstellungen hatten freies Schussfeld über die Nordsee.
Vom Newhaven Fort aus, hat man einen tollen Blick auf den Hafen von Newhaven. Gerade bei schönem Wetter, kann man den weiten Blick von hier oben genießen. Es gibt auch direkte Wanderwege rund um das Fort.
Mit Newhaven Fort hatte man Kontrolle über den Firth of Forth, also Schutz des Zugangs zu Edinburgh und den Werften in Leith. Im Museum findet man viel alte Munition, die natürlich entschärft wurde.
Natürlich darf ein Munitionslager in so einer Festung nicht fehlen. Es gibt ein unterirdische Munitionslager, welches über enge Gänge zu erreichen ist.
Im Gebäude gibt auch eine Art Kino, wo kurze Filme zur Geschichte und zum Fort gezeigt werden. Sie sind sehr informativ und die Stühle laden zum verweilen ein. Ausgestellt werden auch verschiedene Technikausrüstungen von früher und natürlich Munition.
Es gibt auch eine Schmiede/Werkstatt von früher zu sehen, wo früher Geschützkomponenten repariert wurden. Hier wurden auch Bolzen, Eisenstangen, Beschläge bearbeitet und Ersatzteile angefertigt. Man kann sich auch noch die Schlafräume der Besatzung anschauen und den Raum eines Priesters.
Natürlich gibt es auch eine große Anzahl an historischen Uniformen von verschiedenen Dienstgraden zu sehen. Von feiner Ausgehkleidung, bis hin zu Uniformen der einfachen Soldaten, ist alles dabei.
Aus der Zeit des kalten Krieges, sieht man eine rekonstruierte Leit- bzw. Gefechtszentrale. Der Raum wirkt fast wie ein eingefrorenes 1970er-Jahre-Kontrollzentrum. Hier sieht man deutlich den Übergang vom industriellen Krieg zur elektronischen Kriegsführung.
Im Gruppen-Überwachungsraum wurden konkrete taktische Verteidigungs- und Überwachungsmaßnahmen koordiniert. Die Kernaufgaben des Gruppen-Überwachungsraum waren: Seeüberwachung, Feuerleitung der Küstenartillerie, Luftlage/Bedrohungsanalyse und Alarm- und Einsatzkoordination.
Es gab auch eine Küche von früher zu sehen, mit der kompletten Einrichtung und den Lebensmitteln, wie es sie damals gab. Wie es sich für die damalige Zeit gehörte, stand die Frau am Herd. Zum Glück ändern sich manche Zeiten.
Ein Modell vom Newhaven Fort zeigt deutlich, wie groß das ganze Areal ist und wie es in die Felsen eingebaut wurde, was ich die teils schmalen Gänge und langen Treppen nach unten erklärt.
Der Besuch hat mir gezeigt, wie viel Technik, Organisation und Handarbeit hinter dem Betrieb einer solchen Festung steckte. Besonders die authentisch eingerichteten Räume, von der Schmiede bis zum Operationsraum, machen Geschichte greifbar. Deshalb kann ich einen Besuch sehr empfehlen, denn man erhält nicht nur Informationen, sondern ein echtes Raumgefühl vergangener Zeiten.