Reisen und Ausflüge mit Hund

Kategorie: Reiseorte (Seite 1 von 8)

In der Kategorie „Reiseorte“ findet ihr Reiseberichte nach Orten sortiert von Städten bis zu besonderen Ausflugszielen. Von Deutschland über die Niederlande, bis hin zum Vereinigten Königreich uva.

Mit Emma am Kyffhäuser-Denkmal – Geschichte, Aussicht und ein Abenteuer auf vier Pfoten

Hallo Freunde, diesmal haben wir uns auf eine tolle Tour zum Kyffhäuser-Denkmal (Kaiser-Wilhelm-Denkmal auf dem Kyffhäuser) aufgemacht. Das Kyffhäuser-Denkmal wurde von 1890 bis 1896 von Bruno Schmitz und Emil Hundrieser im Monumentalstil errichtet. Bereits von weitem, sieht das Bauwerk wirklich beeindruckend aus.

Kyffhäuser-Denkmal

Schon die Anfahrt zum Kyffhäuser war ein kleines Abenteuer. Die kurvenreiche Straße schlängelt sich durch dichte Wälder immer weiter hinauf in das Kyffhäusergebirge. Hinter jeder Kurve eröffneten sich neue Ausblicke auf die Landschaft, und die Vorfreude auf unser Ziel wurde immer größer.

Google Maps - Kartenausschnitt Kyffhäuser-Denkmal

Vor Ort gibt es einen großen Parkplatz „Parkplatz Burghof Kyffhäuser„, aber man sollte zeitig da sein, da dieser auch im laufe des Tages voll werden kann. Die Parkgebühren betragen für einen PKW 4 Euro pro Tag, was recht günstig ist. Die Parkgebühren sind in bar am Automaten zu zahlen.

Kyffhäuser-Denkmal - Parkplatz

Vom Parkplatz aus führte unser Weg über einen Wanderweg zunächst zur Unterburg. Die Wege sind schön breit und gut ausgeschildert, damit man sich nicht verlaufen kann.

Wanderweg zum Kyffhäuser-Denkmal
Wanderweg zum Kyffhäuser-Denkmal
Wanderweg zum Kyffhäuser-Denkmal

Unterburg des Kyffhäuser-Denkmals

An der Unterburg wird deutlich, wie groß die ehemalige Reichsburg Kyffhausen einst gewesen sein muss. Heute sind noch zahlreiche Mauerreste erhalten, die einen ersten Eindruck von der einstigen Bedeutung der Anlage vermitteln.

Unterburg - Kyffhäuser-Denkmal
Unterburg - Kyffhäuser-Denkmal
Unterburg - Kyffhäuser-Denkmal

Die Reichsburg Kyffhausen entstand vermutlich im 11. Jahrhundert und diente der Sicherung wichtiger Handels- und Heerstraßen. Im Mittelalter gehörte sie zu den bedeutendsten Kaiserpfalzen im Heiligen Römischen Reich. Auf diesem Bild sieht man den Blick in die ehemalige Kapelle der Unterburg.

Unterburg - Kyffhäuser-Denkmal
Unterburg - Kyffhäuser-Denkmal
Unterburg - Kyffhäuser-Denkmal

Zwischen den alten Mauern ließ sich Emma natürlich nicht lange bitten und begann sofort, jeden Winkel neugierig zu erkunden. Es gab viel zu sehen und da wir ziemlich früh am Morgen hier waren, war es auch noch nicht so voll.

Unterburg - Kyffhäuser-Denkmal
Unterburg - Kyffhäuser-Denkmal
Unterburg - Kyffhäuser-Denkmal

Mittelburg des Kyffhäuser-Denkmals

Von der Unterburg führte unser Weg bergauf und über Treppen zur Mittelburg. Unterwegs bieten sich immer wieder schöne Fotomotive. Alte Steinmauern, historische Tore und die beeindruckende Architektur der Burgruine lassen Geschichte lebendig werden.

Mittelburg - Kyffhäuser-Denkmal
Mittelburg - Kyffhäuser-Denkmal
Mittelburg - Kyffhäuser-Denkmal

An vielen Stellen kann man sich gut vorstellen, wie hier vor mehreren hundert Jahren Ritter, Händler und Soldaten unterwegs gewesen sein müssen.

Mittelburg - Kyffhäuser-Denkmal
Mittelburg - Kyffhäuser-Denkmal
Mittelburg - Kyffhäuser-Denkmal

Oberburg des Kyffhäuser-Denkmals

Je höher wir kamen, desto beeindruckender wurde die gesamte Anlage. Die Oberburg bildet den ältesten Teil der ehemaligen Reichsburg.

Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal
Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal
Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal

Von hier aus eröffnen sich bereits wunderschöne Ausblicke über die umliegenden Wälder und die Goldene Aue. Gleichzeitig wird deutlich, warum dieser Ort strategisch so wichtig war. Von hier ließ sich das gesamte Umland hervorragend überwachen.

Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal
Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal

Besonders faszinierend ist, dass die Oberburg bereits mehrere Jahrhunderte alt war, als das heute weithin sichtbare Kyffhäuser-Denkmal Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Hier treffen mittelalterliche Burggeschichte und die Erinnerungskultur des Deutschen Kaiserreichs unmittelbar aufeinander. Hier seht ihr ein Sitzbild Kaiser Friedrichs I. „Barbarossa

Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal
Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal
Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal

Emma genoss währenddessen vor allem die vielen neuen Gerüche, die Aussicht und die abwechslungsreichen Wege. Wer möchte kann an einer Führung teilnehmen, wobei die Geschichte des Kyffhäuser-Denkmals erklärt wird. Der Eintritt wird fällig, wenn man an der Oberburg ankommt. Für Emma gab es an der Kasse ein Leckerli zur Begrüßung.

Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal
Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal
Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal

Das Kyffhäuser-Denkmal – Wahrzeichen des Kyffhäusergebirges

Schließlich erreichten wir den wohl bekanntesten Teil der Anlage, dass imposante Kyffhäuser-Denkmal. Um zum Eingang des Kyffhäuser-Denkmals zu gelangen, muss man schon eine Menge Stufen erklimmen.

Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal

Das monumentale Bauwerk wurde zwischen 1890 und 1896 zu Ehren von Kaiser Wilhelm I. errichtet. Der Berliner Architekt Bruno Schmitz schuf hier eines der größten Nationaldenkmäler Deutschlands.

Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal

Besonders beeindruckend ist die Verbindung zwischen der mittelalterlichen Burgruine und dem monumentalen Denkmal. Unterhalb des Reiterstandbildes Kaiser Wilhelms I. befindet sich die gewaltige Figur Kaiser Friedrich I., besser bekannt als Barbarossa.

Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal

Die Sage vom schlafenden Barbarossa

Kaum ein Ort in Deutschland ist so eng mit einer Sage verbunden wie der Kyffhäuser. Ob man an diese Geschichte glaubt oder nicht, sie verleiht dem Kyffhäuser bis heute seinen ganz besonderen Zauber.

Kyffhäuser-Denkmal - Sage von Barbarossa
Kyffhäuser-Denkmal - Sage von Barbarossa
Kyffhäuser-Denkmal - Sage von Barbarossa

Der Legende nach schläft Kaiser Barbarossa tief im Inneren des Berges an einem steinernen Tisch. Sein roter Bart wächst immer weiter und windet sich bereits mehrfach um den Tisch. Nur alle hundert Jahre soll der Kaiser erwachen und nachsehen, ob die Raben noch um den Berg kreisen. Erst wenn diese verschwunden sind, wird Barbarossa zurückkehren und eine neue Zeit des Friedens beginnen.

Hoch hinaus – 247 Stufen bis zur Aussichtsplattform

Während Emma und ich uns eine kleine Verschnaufpause gönnten, machte sich mein Freund daran, den Denkmalturm zu erklimmen. Hunde sind in dem Gebäude nämlich leider nicht erlaubt. Emma hat sogar ihren Papa erkannt, der aus einem der Fenster des Denkmals zu uns geschaut hat.

Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal

Über insgesamt 247 Stufen führt eine schmale Wendeltreppe durch das Innere des rund 81 Meter hohen Bauwerks bis hinauf zur Aussichtsplattform. Schon beim Aufstieg wird deutlich, welch beeindruckende Ingenieursleistung der Bau des Denkmals Ende des 19. Jahrhunderts gewesen sein muss. Unten gibt es auch eine Art kleines Museum mit wundervollen Schätzen wie der Pickelhaube und der Hosenträger des Kaisers.

Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal

Die Treppen verlaufen durch das massive Mauerwerk des Turms und vermitteln eine ganz besondere Atmosphäre. Durch kleine Fensteröffnungen fällt immer wieder Tageslicht ins Innere und gibt den Blick auf das Burggelände oder die umliegenden Wälder frei. Je höher man steigt, desto mehr wächst die Vorfreude auf den Ausblick.

Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal

Oben angekommen wird die Anstrengung schnell belohnt. Von der Aussichtsplattform eröffnet sich ein beeindruckendes 360-Grad-Panorama über das Kyffhäusergebirge, die Goldene Aue und bei guter Fernsicht, sogar bis zum Brocken im Harz. Von hier oben wirkt die weitläufige Burgruine fast wie ein Modell, während sich die Wälder und Felder bis zum Horizont erstrecken.

Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal

Natürlich entstanden dort oben auch einige unserer schönsten Fotos. Die Perspektive aus der Turmkuppel zeigt das Kyffhäuser-Denkmal und die historische Burganlage aus einem Blickwinkel, den viele Besucher gar nicht zu Gesicht bekommen. Wer gut zu Fuß ist, sollte sich den Aufstieg deshalb nicht entgehen lassen. Die 247 Stufen lohnen sich auf jeden Fall.

Kyffhäuser-Denkmal

Ein Blick ins Burgmuseum

Nach dem Denkmal besuchten wir das Burgmuseum, welches im Jahr 1934 erbaut wurde. Es ist ein kleines Gebäude mit einem rechteckigen Raum, wo allerhand Schätze zu sehen sind. Unter anderem gibt es auch viele Schaubilder.

Kyffhäuser-Denkmal  - Bergmuseum
Kyffhäuser-Denkmal  - Bergmuseum
Kyffhäuser-Denkmal  - Bergmuseum

Hier erfährt man viel über die Geschichte der Reichsburg, archäologische Ausgrabungen und das Leben im Mittelalter. Zahlreiche Fundstücke zeigen, wie die Menschen hier einst lebten und welche Bedeutung die Burg über viele Jahrhunderte hatte.

Kyffhäuser-Denkmal  - Bergmuseum
Kyffhäuser-Denkmal  - Bergmuseum
Kyffhäuser-Denkmal  - Bergmuseum

Für Geschichtsinteressierte lohnt sich der Besuch auf jeden Fall und der Zutritt zum Museum, ist im Eintrittspreis bereits enthalten.

Kyffhäuser-Denkmal  - Bergmuseum

Der Bergfried (Barbarossaturm) Oberburg – Ein fantastischer Ausblick

Anschließend führte unser Rundgang weiter zum Bergfried. Der mächtige Turm zählt zu den ältesten erhaltenen Bauwerken der Burganlage. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick über das gesamte Burggelände sowie weit hinaus über die Landschaft Thüringens.

Kyffhäuser-Denkmal  - Der Bergfried (Barbarossaturm)
Kyffhäuser-Denkmal  - Der Bergfried (Barbarossaturm)
Kyffhäuser-Denkmal  - Der Bergfried (Barbarossaturm)

An klaren Tagen reicht die Sicht bis zum Harz. Natürlich durfte auch hier ein gemeinsames Erinnerungsfoto mit Emma nicht fehlen. Beim Barbarossaturm gibt es für Kinder einen schönen Spielplatz. Es gibt sehr saubere Toiletten und natürlich ein Bistro, dass Kaiser Picknick, wo man sich stärken kann. Dort gibt es auch einen Museumsshop.

Kyffhäuser-Denkmal  - Der Bergfried (Barbarossaturm)
Kyffhäuser-Denkmal  - Der Bergfried (Barbarossaturm)
Kyffhäuser-Denkmal  - Der Bergfried (Barbarossaturm)

Dann sind wir noch auf den ehemaligen Haupteingang der Oberburg getroffen. Er wird als „Erfurter Tor“ bezeichnet. Der Durchgang ist noch original romanisch erhalten. Es ist ein einfaches Kammertor ohne Verteidigungsanlage.

Kyffhäuser-Denkmal  - Erfurter Tor

Der berühmte Burgbrunnen

Bevor wir unseren Rundgang beendeten, machten wir noch Halt am bekannten Burgbrunnen. Mit einer Tiefe von rund 176 Metern gehört er zu den tiefsten Burgbrunnen Europas. Allein seine Ausmaße zeigen, welche enorme Leistung der Bau dieses Brunnens im Mittelalter gewesen sein muss.

Kyffhäuser-Denkmal  - Burgbrunnen
Kyffhäuser-Denkmal  - Burgbrunnen
Kyffhäuser-Denkmal  - Burgbrunnen

Heute kann man einen Blick in den Schacht werfen und bekommt einen Eindruck davon, wie wichtig eine sichere Wasserversorgung für eine Burg dieser Größe war.

Kyffhäuser-Denkmal  - Burgbrunnen
Kyffhäuser-Denkmal  - Burgbrunnen
Kyffhäuser-Denkmal  - Burgbrunnen

Zurück zum Parkplatz

Vom Brunnen aus führte uns ein anderer Weg gemütlich wieder hinunter zum Parkplatz, vorbei am „Denkmal an die Kaiser Botschaft“. Das Botschaft stammt vom 17.11.1881.

Kyffhäuser-Denkmal  - Denkmal an die Kaiser Botschaft
Kyffhäuser-Denkmal  - Denkmal an die Kaiser Botschaft

Unterwegs genossen wir noch einmal die Ruhe des Waldes und warfen immer wieder einen letzten Blick zurück auf das imposante Denkmal, das hoch über den alten Burgruinen thront.

Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal

Unser Fazit

Unser Rundgang über die gesamte Anlage war weit mehr als nur ein Besuch eines Denkmals. Es war eine Reise durch über 1.000 Jahre Geschichte, von den Mauern der mittelalterlichen Reichsburg über die geheimnisvolle Barbarossa-Sage bis hin zum monumentalen Kyffhäuser-Denkmal.

Kyffhäuser-Denkmal

Auch Emma hatte sichtlich Spaß an unserem Ausflug. Für sie waren die alten Gemäuer, die Waldwege und die vielen neuen Gerüche mindestens genauso spannend wie für uns die historischen Bauwerke. In der Region gibt es noch viele weitere Ausflugsziele, die sich lohnen, wie z.B. die Barbarossahöhle.

Kyffhäuser-Denkmal

Unser Tipp: Plant für den Besuch genügend Zeit ein. Wer die gesamte Anlage in Ruhe erkunden, das Museum besuchen und die zahlreichen Aussichtspunkte genießen möchte, sollte mindestens drei bis vier Stunden einplanen. So lässt sich dieser geschichtsträchtige Ort ganz entspannt erleben, Schritt für Schritt. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma

Kyffhäuser-Denkmal

Für Menschen die nicht so gut zu Fuß sind, gibt es auch einen Shuttle der euch bis nach oben zur Oberburg fährt. Erkundigt euch vorher über die Fahrzeiten des Shuttles. Alle Infos zum Kyffhäuser-Denkmal, findet ihr hier: https://www.kyffhaeuser-denkmal.de/

Emma’s Wanderweg in Braunlage im Harz

Hallo Freunde, stellt euch mal vor, bei unserem Trip im Harz (Braunlage) durfte ich doch tatsächlich einen Wanderweg aussuchen und bestimmen wo es lang geht. Gesagt getan, alle mir nach…

Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage

Also ging es für mich der Nase nach und die hat mich nicht getäuscht. Ich habe nämlich gleich einen Bauernhof gefunden, wo es lustig aussehende Alpakas gab. Da hätte ich noch stundenlang sitzen können, aber meine Zweibeiner wollten weiter.

Emma's Wanderweg in Braunlage

Erst bin ich noch schön auf dem Weg geblieben, bin aber dann auf einen unbefestigten Weg abgebogen. Mama meinte da schon, oh je, wo führt uns Emma hin. Hoffentlich muss ich nicht gleich wieder den Berg runter und dann hoch.

Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage

Aber mal ehrlich, auf meinem Weg hat man doch eine schöne Aussicht über das ganze Gebiet und man konnte sogar bis in Richtung Brocken schauen. Ich fand meinen gewählten Weg schon jetzt toll.

Emma's Wanderweg in Braunlage

Dann kamen wir zu einer Wiese, wo ich mich erst mal schön wälzen musste. Keine Sorge, hier gab es nur frisches Gras und nichts, womit ich mich hätte panieren können. Ach ich liebe es einfach, mich durch Wiesen zu kugeln. Das ist quasi Hundeyoga.

Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage

Mama war bei dem Blick nach unten gar nicht begeistert. Man kann es auf den Fotos schlecht erkennen, aber es ging steil nach unten. Da sie von den ganzen Wanderungen zuvor schon Muskelkater hatte, war sie echt nur am jammern. Was soll ich denn sagen? Ich war immerhin auch überall dabei und stell mich nicht so an.

Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage

Mir nach, ich rieche Fisch und Kuchen. Da hinter den Bäumen ist das Waldcafé Forellenteich (https://www.forellenteich-braunlage.de/). Dort sind Hunde herzlich Willkommen und man kann sogar selbstgebackene Hundekekse kaufen. Was sagen Mama und Papa: „Na wir wollten mit dir wandern und haben doch jetzt kein Geld dabei. Emma, da können wir jetzt nicht hin.“

Emma's Wanderweg in Braunlage

Ihr glaubt gar nicht, wie stinkig ich gewesen bin. Da führt man die beiden schon mal zu so einem tollen Ausflugsziel und die gehen da nicht mit mir hin. Freunde, ich brauche mein eigenes Taschengeld, damit ich selber bezahlen kann. Warum kriegen nur Kinder ein Taschengeld und nicht auch Hundekinder?

Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage

Also ging es für uns wieder den Berg rauf und immerhin gab es auf der Bank eine Pause mit Schlappi und Leckerlis, die mich etwas besänftigt und meine Laune wieder angehoben haben. Mama und Papa sind ja doch gute Hundeeltern, aber das Café hätte ich trotzdem gerne besucht.

Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage

Der Anstieg war wirklich heftig und zog sich wie Kaugummi, aber irgendwann haben wir es geschafft. Auf unserem Weg waren noch andere Leute da, die zu einem Restaurant laufen wollten. Deren Kinder haben sich geweigert dort hoch zu laufen und sind auf halber Strecke umgedreht. Also für Essen klettere ich auf den Mount Everest hoch.

Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage

Irgendwann habe ich eine komische Abzweigung genommen und Mama hat das Navi angeschmissen um zu schauen, ob wir wirklich auf einem richtigen Weg sind. Das Navi meinte ja, Papa nein und Mama meinte: „Dann probieren wir es doch einfach.“ Was soll ich sagen, wir haben uns vorher über den Wanderer lustig gemacht, der sich durch die Bäume geschlagen hat und auf einmal dort raus kroch. Dann waren wir selber die Idioten und haben gelernt, hört auf Papa und nicht aufs Navi.

Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage

Aber hey, das war wieder ein richtiges Abenteuer nach meinem Geschmack. Es gibt für mich nichts schöneres als durch die Pampa zu klettern und immerhin sind wir wieder auf dem richtigen Weg gelandet, der zu unserer Ferienwohnung führte.

Emma's Wanderweg in Braunlage

Es war ein abenteuerlicher, kleiner Spaziergang, der es mit seiner Steigung aber mächtig in sich hatte. Wir sehen uns hoffentlich bei meinem nächsten Abenteuer. Liebe Grüße, eure Emma.

Emma's Wanderweg in Braunlage

Ein Ausflug zur Sösetalsperre – Natur, Wasser und Pfotenabenteuer im Harz

Diesmal hat es uns zur Sösetalsperre im Harz verschlagen, wo es extra für Besucher einen großen Parkplatz gibt, um die Gegend zu erkunden. Die Sösetalsperre liegt bei Osterode am Harz.

Sösetalsperre im Harz
Sösetalsperre im Harz

Schon bei der Ankunft beeindruckt der große Stausee mit seiner ruhigen Wasserfläche, umgeben von viel Natur und den typischen Harzer Wäldern. Die Landschaft lädt einfach dazu ein, langsam unterwegs zu sein, stehen zu bleiben und die Aussicht zu genießen.

Sösetalsperre im Harz
Sösetalsperre im Harz

Welche Aufgabe hat die Sösetalsperre?

Die Sösetalsperre ist nicht nur ein schönes Ausflugsziel, sondern erfüllt auch eine wichtige Aufgabe: Sie speichert Wasser und trägt zur Trinkwasserversorgung sowie zum Hochwasserschutz bei. Die Talsperre wurde zwischen 1928 und 1931 errichtet und gehört zu den bedeutenden Anlagen der Harzwasserwerke.

Sösetalsperre im Harz
Sösetalsperre im Harz

Übersicht der Aufgaben der Sösetalsperre

Die Sösetalsperre erfüllt mehrere wichtige Aufgaben für die Region. Sie ist weit mehr als nur ein schöner Stausee zum Wandern.

  • 💧 Trinkwasserversorgung: Das ist ihre wichtigste Aufgabe. Das Wasser der Sösetalsperre wird aufbereitet und versorgt zahlreiche Städte und Gemeinden im südwestlichen Harzvorland. Unter anderem auch Teile von Göttingen mit hochwertigem Trinkwasser.
  • 🌊 Hochwasserschutz: Bei starken Regenfällen oder der Schneeschmelze im Harz kann die Talsperre große Wassermengen zurückhalten. Dadurch werden Hochwasserspitzen in der Söse und den flussabwärts gelegenen Orten abgeschwächt.
  • 🏞️ Niedrigwasseraufhöhung: In trockenen Zeiten wird kontrolliert Wasser abgegeben. So bleibt genügend Wasser in der Söse, was für die Natur und die Wasserqualität wichtig ist.
  • ⚡ Stromerzeugung: Am Staudamm befindet sich ein Wasserkraftwerk, das die Kraft des abfließenden Wassers zur umweltfreundlichen Stromerzeugung nutzt.

Was hat die Sösetalsperre zu bieten?

Für Spaziergänger und Wanderer bietet die Umgebung viele Möglichkeiten, die Natur zu entdecken. Besonders schön ist es, einfach ohne Eile unterwegs zu sein. Genau richtig für kleine Pfoten, die jeden Meter spannend finden. Von hier aus, kann man super zu einer Wanderung rund um die Sösetalsperre aufbrechen.

Sösetalsperre im Harz
Sösetalsperre im Harz

Während Emma ihre Umgebung erkundet hat, gab es für mich jede Menge schöne Fotomotive: das glitzernde Wasser, die Spiegelungen auf der Oberfläche, die alten Bäume am Wegesrand und diese besondere Ruhe, die man nur draußen in der Natur findet.

Sösetalsperre im Harz
Sösetalsperre im Harz

Emma hatte jedenfalls ihren Spaß: schnuppern, schauen, neue Wege entdecken und zwischendurch eine Pause mit Blick aufs Wasser machen. Ein wirklich schöner Ort, für einen ruhigen Ausflug mit Hund. Vor Ort gibt es auch einen Imbiss für den kleinen Hunger und einige Bänke, die zum verweilen einladen.

Sösetalsperre im Harz
Sösetalsperre im Harz

Wusstet ihr schon? Unter der Wasseroberfläche der Sösetalsperre verbirgt sich ein Stück Geschichte. Mit dem Bau der Talsperre Anfang der 1930er Jahre wurden Teile des alten Sösetals überflutet. Dazu gehört auch eine historische Steinbrücke bei der ehemaligen Siedlung Emme, die normalerweise unsichtbar auf dem Grund des Stausees liegt und nur bei extrem niedrigem Wasserstand gelegentlich wieder zum Vorschein kommt.

Sösetalsperre im Harz

Für Kinder gibt es rund um die Sösetalsperre einen Klimalehrpfad zum Thema Wasser. Dieser Klimalehrpfad verbindet Wissen, Bewegung und Natur. Außerdem gibt es für uns Vierbeiner vor Ort auch einen Napf mit Wasser.

Sösetalsperre im Harz

Unser Fazit:

Die Sösetalsperre ist ein wunderbarer Ort für alle, die Ruhe, Natur und schöne Landschaften lieben. Ein kleines Abenteuer im Harz, das zeigt: Manchmal liegen die schönsten Erlebnisse direkt vor der Haustür. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.

Clausthal-Zellerfeld – Städtetrip mit Hund

Hallo Freunde, diesmal haben wir Clausthal-Zellerfeld besucht, eine Stadt im Oberharz (Niedersachsen) mit ca. 13.500 Einwohnern.

Die Stadt besteht im Zentrum aus den beiden Stadtteilen Clausthal (im Süden) und Zellerfeld (im Norden), deren ursprüngliche Stadtgebiete durch die natürliche Grenze des Zellbachs getrennt werden. Bis 1924 waren Clausthal und Zellerfeld zwei selbständige Städte.

Spaziergang mit Hund durch Clausthal-Zellerfeld

Wenn ihr Clausthal-Zellerfeld besucht, werdet ihr mit etwas Glück die Klänge der Berghornisten hören. Das Neue Berghornisten-Corps der TU Clausthal pflegt eine jahrhundertealte Bergbautradition und begleitet bis heute zahlreiche Veranstaltungen im Oberharz. Die Musik gehört einfach zum Bergbau dazu und sorgt immer wieder für eine besondere Atmosphäre.

Neue Berghornisten-Corps - Clausthal-Zellerfeld

Mitten in Clausthal-Zellerfeld befindet sich das Geburtshaus von Robert Koch. Der spätere Nobelpreisträger wurde hier im Jahr 1843 geboren und zählt bis heute zu den bedeutendsten Medizinern Deutschlands. Von hier aus begann die Geschichte eines Mannes, dessen Forschungen die Medizin nachhaltig verändert haben.

Geburtshaus Robert Koch - Clausthal-Zellerfeld

Direkt gegenüber der Marktkirche steht das historische Rathaus. Zusammen mit den umliegenden Gebäuden bildet es das Herz der Altstadt. Bei einem Stadtbrand 1725 wurde der Vorgängerbau des heutigen Rathauses schwer beschädigt und um 1730 nach Plänen des hannoverschen Hofarchitekten Tobias Henry Reetz neu erbaut

Rathaus Clausthal-Zellerfeld
Rathaus Clausthal-Zellerfeld

Die Marktkirche ist wohl das bekannteste Wahrzeichen von Clausthal-Zellerfeld. Sie gilt als größte Holzkirche Deutschlands und beeindruckt bereits von außen durch ihre Größe. Auch ein Blick ins Innere lohnt sich, denn dort erwartet euch ein heller und überraschend schlichter Kirchenraum. Die Kirche wurde 1642 im Barockstil aus Eichen- und Fichtenholz erbaut.

Marktkirche Clausthal-Zellerfeld
Marktkirche Clausthal-Zellerfeld
Marktkirche Clausthal-Zellerfeld

Nur wenige Schritte von der Marktkirche entfernt erinnert das Denkmal an den Geologen Friedrich Adolph Roemer (1809 – 1869). Seine Forschungen trugen wesentlich dazu bei, die Geologie des Harzes besser zu verstehen.

Denkmal Friedrich Adolph Roemer - Clausthal-Zellerfeld
Denkmal Friedrich Adolph Roemer - Clausthal-Zellerfeld

Direkt auf dem Marktplatz sorgt das Wasserspiel für eine kleine Abkühlung. Gerade an warmen Tagen ist es ein beliebter Treffpunkt. Gleichzeitig erinnert es daran, wie wichtig Wasser für den Bergbau im Oberharz einst war. Leider war das Wasserspiel bei unserem Besuch aus.

Wasserspiel Marktplatz - Clausthal-Zellerfeld

Die Altstadt von Clausthal-Zellerfeld lässt sich wunderbar zu Fuß erkunden. Zwischen den historischen Häusern entdeckt man immer wieder kleine Details, die an die lange Bergbaugeschichte erinnern. Wer mit offenen Augen unterwegs ist, findet an fast jeder Ecke interessante Fotomotive.

Altstadt von Clausthal-Zellerfeld
Altstadt von Clausthal-Zellerfeld
Altstadt von Clausthal-Zellerfeld

Die Geosammlung der TU Clausthal ist ein echter Geheimtipp. Hier könnt ihr beeindruckende Mineralien, Gesteine und Fossilien bestaunen, sowie Erze aus dem Harz. Die Technische Universität Clausthal wurde 1775 gegründet. Vor dem Gebäude befindet sich ein Hydraulisches Pumpenaggregat aus dem Jahre 1929 mit einer Leistung von 50KW bei 970 U/min.

TU Clausthal - Geosammlung
TU Clausthal - Geosammlung
TU Clausthal - Geosammlung

Falls ihr euren Aufenthalt noch planen möchtet, lohnt sich ein kurzer Besuch in der Tourist-Information. Dort bekommt ihr Stadtpläne, Veranstaltungstipps und viele Informationen zu Wanderungen und Ausflugszielen rund um Clausthal-Zellerfeld. Zudem gibt es einen Shop mit regionalen Produkten, wie z.B. dem Schierker Feuerstein.

Touristinformation - Clausthal-Zellerfeld
Touristinformation - Clausthal-Zellerfeld

Im Robert-Koch-Haus erfuhr man früher mehr über das Leben des berühmten Mediziners. Die Ausstellung vermittelte einen interessanten Einblick in seine wissenschaftliche Arbeit und zeigte, warum Robert Koch bis heute weltweit bekannt ist. Heute ist das Gebäude leider in Privatbesitz und man kann es nicht mehr besuchen.

Robert-Koch-Haus - Clausthal-Zellerfeld
Robert-Koch-Haus - Clausthal-Zellerfeld

Das Alte Postamt aus dem Jahr 1874 erinnert an die Zeit, als Post noch mit der Kutsche durch den Harz transportiert wurde. Das historische Gebäude fügt sich harmonisch in das Stadtbild ein und erzählt ein kleines Stück der langen Geschichte Clausthal-Zellerfelds.

Altes Postamt - Clausthal-Zellerfeld

Etwas abseits des lebhaften Marktplatzes liegt die St.-Nikolaus-Kirche mit dem Nachfolgerbau aus dem Jahre 1960. Unter dieser Kirche verläuft der Tiefe-Georg-Stollen in einer Tiefe von 290m. Der sogenannte Wasserlösungsstollen verlief 1777 bis 1799 auf einer Länge von 19km, um das Grubenwasser abzuleiten.

St.-Nikolaus-Kirche - Clausthal-Zellerfeld
St.-Nikolaus-Kirche - Clausthal-Zellerfeld

Direkt am Marktplatz befindet sich das ehemalige Oberbergamt. Von hier aus wurde über viele Jahrhunderte der Bergbau im Oberharz verwaltet. Das repräsentative Gebäude zeigt eindrucksvoll, welche Bedeutung der Bergbau einst für die gesamte Region hatte. Heute ist hier das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie untergebracht.

Oberbergamt - Clausthal-Zellerfeld

Silber aus den Harzer Bergwerken wurde früher direkt in Clausthal zu Münzen verarbeitet. Die ehemalige Münzstätte Clausthal, wovon es noch 2 weitere gab, ist aus dem Jahr 1726. Sie erinnert an diese wirtschaftlich bedeutende Zeit und ist seit 1950 ein Studentenwohnheim.

Clausthaler Münzstätte

Die Kehrradstuben (UNESCO-Weltkulturerbe) gehören zu den Zeugnissen der Oberharzer Wasserwirtschaft. Hier standen riesige Wasserräder, die Maschinen und Förderanlagen unter Tage antrieben. Wer sich für Technik interessiert, bekommt einen guten Eindruck davon, wie ausgeklügelt der Bergbau damals organisiert war. Es ist das älteste und am längsten betriebene Bergwerk im Harz vom 16. Jahrhundert bis ins 20. Jahrhundert.

Kehrradstuben der Grube Thurm Rosenhof
Kehrradstuben der Grube Thurm Rosenhof
Kehrradstuben der Grube Thurm Rosenhof

Der Ottiliae-Schacht erinnert an die lange Bergbautradition von Clausthal-Zellerfeld. Über viele Jahrzehnte wurden hier Erze gefördert und Gruben entwässert. Heute zeugen die erhaltenen Gebäude von der bedeutenden Bergbaugeschichte des Oberharzes und machen den Schacht zu einem interessanten Stopp auf dem Stadtrundgang. Er gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe der Oberharzer Wasserwirtschaft.

Ottiliae-Schacht - Clausthal-Zellerfeld
Ottiliae-Schacht - Clausthal-Zellerfeld
Ottiliae-Schacht - Clausthal-Zellerfeld

Auf den ersten Blick wirken die Lochsteine eher unscheinbar. Tatsächlich handelt es sich aber um historische Grenzsteine, die einst den Verlauf der Grubenfelder markierten. Hier sind die Markierungen für die Gruben „Alter Segen“ und „Braune Lilie„.

Lochsteine Clausthal-Zellerfeld

Die St.-Salvatoris-Kirche prägt das Zentrum von Zellerfeld. Nach mehreren Bränden wurde sie immer wieder aufgebaut und gehört heute zu den bedeutendsten Kirchen des Oberharzes. Besonders sehenswert sind der helle Innenraum und die historische Ausstattung.

St.-Salvatoris-Kirche - Clausthal-Zellerfeld
St.-Salvatoris-Kirche - Clausthal-Zellerfeld

Ein echter Hingucker ist die Berg-Apotheke aus dem Jahre 1674, welche auch heute noch als Apotheke genutzt wird. Ihren Spitznamen „Fratzen-Apotheke“ verdankt sie den auffälligen geschnitzten Gesichtern an der Fassade. Wer durch die Altstadt schlendert, sollte unbedingt einmal nach oben schauen, denn die Figuren werden leicht übersehen.

Berg-Apotheke - Clausthal-Zellerfeld

Wer mehr über Clausthal-Zellerfeld erfahren möchte, ist hier genau richtig. Das Museum für Technik und Kulturgeschichte verbindet Stadtgeschichte, Bergbau und Alltagsleben miteinander und zeigt anschaulich, wie eng alles miteinander verbunden war. Besonders die historischen Exponate vermitteln einen guten Eindruck vom Leben vergangener Jahrhunderte.

Oberharzer Bergwerksmuseum - Clausthal-Zellerfeld
Oberharzer Bergwerksmuseum - Clausthal-Zellerfeld

Das Oberharzer Bergwerksmuseum bietet Führungen durch das Schaubergwerk, es hat ein Freigelände mit originalen Bergwerksanlagen, Spezialsammlungen, Sonderausstellungen und 29 Ausstellungsräume

Oberharzer Bergwerksmuseum - Clausthal-Zellerfeld
Oberharzer Bergwerksmuseum - Clausthal-Zellerfeld

Mitten in der Bergstraße lohnt sich ein kurzer Stopp am Glockenspiel aus 1987. Mehrmals täglich erklingen Melodien, während sich die Figuren bewegen und an die sogenannte Fahrkunst erinnern. Die Fahrkunst aus 1988 ist eine technische Erfindung, mit der Bergleute früher in die Schächte ein- und ausfahren konnten. Ein schönes Detail, das viele Besucher zunächst gar nicht entdecken.

Glockenspiel mit Fahrkunst - Clausthal-Zellerfeld

Das Dietzelhaus zählt zu den ältesten Wohnhäusern der Stadt. Es vermittelt einen guten Eindruck davon, wie die Bürger Clausthals vor mehreren Jahrhunderten lebten. Besonders Liebhaber historischer Fachwerkhäuser kommen hier auf ihre Kosten.

Dietzelhaus - Clausthal-Zellerfeld

Das ehemalige Wohnhaus des Gelehrten Caspar Calvör wird heute als Hotel „Zum Harzer“ genutzt. Von außen ist das historische Gebäude noch gut zu erkennen und erinnert an einen Mann, der sich intensiv mit der Geschichte des Harzes beschäftigte. Wichtige Besucher in dem Haus waren Georg Philipp Telemann von 1694-1698 und Gottfired Wilhelm Leibniz.

Wohnhaus Caspar Calvör - Clausthal-Zellerfeld
Wohnhaus Caspar Calvör - Clausthal-Zellerfeld

Die Glashütte zeigt eine weitere Seite der Harzer Geschichte. Neben dem Bergbau spielte auch die Glasherstellung über viele Jahrhunderte eine wichtige Rolle. Je nach Angebot könnt ihr den Glasbläsern sogar bei ihrer Arbeit zusehen und im angeschlossenen Laden handgefertigte Erinnerungsstücke entdecken.

Glashütte - Clausthal-Zellerfeld

Die ehemalige Münze aus dem Jahr 1601 hat heute eine ganz andere Aufgabe, als Kunsthandwerkerhof. In den historischen Gebäuden arbeiten Kunsthandwerker, die ihre Werkstätten für Besucher geöffnet haben. Hier findet ihr handgefertigte Keramik, Schmuck, Holzarbeiten und viele weitere schöne Mitbringsel. Betrieben wurde die Münze bis 1788. Hier wurden die Wildemanns-Taler und Ausbeute-Taler aus oberharzer Silber geprägt.

Ehemalige Münze/Kunsthandwerkerhof - Clausthal-Zellerfeld
Ehemalige Münze/Kunsthandwerkerhof - Clausthal-Zellerfeld

Der Carler Teich gehört zum UNESCO-Welterbe Oberharzer Wasserwirtschaft. Früher diente er als Wasserspeicher für den Bergbau, heute ist er ein idyllischer Ort zum Spazierengehen und Entspannen. Gerade bei schönem Wetter lohnt sich ein kleiner Abstecher ans Wasser.

Carler Teich - Clausthal-Zellerfeld
Carler Teich - Clausthal-Zellerfeld

Zum Abschluss lohnt sich noch ein Blick auf das historische Wasserrad. Es macht deutlich, wie wichtig die Wasserkraft für den Bergbau war. Ohne die ausgeklügelte Wasserwirtschaft wären viele Gruben im Oberharz überhaupt nicht betrieben worden. Heute erinnert das Wasserrad an diese beeindruckende Ingenieursleistung und ist ein schönes Fotomotiv.

Historisches Wasserrad - Clausthal-Zellerfeld
Historisches Wasserrad - Clausthal-Zellerfeld

Wir können euch einen Besuch in Clausthal-Zellerfeld wirklich sehr empfehlen, denn es gibt viel zu sehen und zu erkunden. Es ist eine schöne kleine Stadt, mit viel Natur rund herum. Ich hatte meinen Spaß beim erkunden und ich glaube, Frauchen und Herrchen hat es auch sehr gefallen. Die Leute im Ort, mit denen man ins Gespräch kam, waren auch alle sehr nett und hilfsbereit.

Alle Links zu Clausthal-Zellerfeld, findet ihr hier: Links zu Clausthal-Zellerfeld

Besuch der Odertalsperre im Harz

Manchmal braucht es gar kein großes Abenteuer und es reicht ein schöner Weg, frische Waldluft und ein neugieriger Hund an der Seite. Genau so war unser Ausflug zur Odertalsperre im Harz. Wir haben die Ruhe genossen, die Aussicht auf den See und die kleinen Augenblicke, die einen Spaziergang besonders machen.

Odertalsperre im Harz
Odertalsperre im Harz

Die Odertalsperre liegt im Harz zwischen Bad Lauterberg und Braunlage und ist ein beliebtes Ziel für Spaziergänge und Naturausflüge. Der große Stausee wird von der Oder gespeist und gehört zu den bekannten Ausflugszielen der Region.

Odertalsperre im Harz

Schon bei der Ankunft war klar, hier gibt es einiges zu entdecken. Das Wasser glitzerte, der Wald rundherum sorgte für eine richtig schöne Atmosphäre und Emma konnte ihre Nase kaum aus dem Boden nehmen. Jeder neue Geruch schien spannend zu sein. Egal ob Wald, Wasser oder die vielen kleinen Spuren, die andere Tiere hinterlassen haben.

Die versunkenen Brücken der Odertalsperre

Kaum jemand weiß, dass sich unter der Wasseroberfläche der Odertalsperre ein Stück Geschichte verbirgt. Bevor das Tal geflutet wurde, führten mehrere Straßen über steinerne Brücken. Heute liegen sie auf dem Grund des Stausees.

Besonders bekannt sind die Emma-Brücke, die Anna-Brücke und die Erika-Brücke. Sinkt der Wasserstand außergewöhnlich stark, tauchen einzelne Brücken wieder aus dem Wasser. Für viele Besucher ist das ein ganz besonderes Erlebnis und ein beliebtes Fotomotiv.

Odertalsperre im Harz
Odertalsperre im Harz

Was genau macht die Odertalsperre?

Viele denken, sie dient der Trinkwasserversorgung, dass stimmt jedoch nicht.

Die Odertalsperre erfüllt heute vier wichtige Aufgaben:

🚶 Naherholung: Wanderer, Radfahrer, Angler und Naturfreunde besuchen die Talsperre das ganze Jahr über.

🌊 Hochwasserschutz: Sie hält bei starken Regenfällen große Wassermengen zurück.

💧 Niedrigwasseraufhöhung: In trockenen Zeiten wird kontrolliert Wasser abgegeben, damit die Flüsse genügend Wasser führen.

Stromerzeugung: Das Wasserkraftwerk erzeugt umweltfreundlichen Strom für rund 1.500 Haushalte.

Odertalsperre im Harz
Odertalsperre im Harz
Odertalsperre im Harz

Vor Ort gibt es einen sehr kleinen Parkplatz, der zu unserer frühen Uhrzeit noch leer war. Aber kommt man später her, gibt es quasi keine Möglichkeit mehr zu parken. Ich und Papa sind schon wieder bereit für das nächste Abenteuer und warten auf Mama, die noch weitere Fotos machen wollte, als hätte sie nicht schon genug davon. Seid gespannt, was wir noch so im Harz erkundet haben. Bis zum nächsten Mal, eure Emma.

Odertalsperre im Harz

Unser Fazit:
Die Odertalsperre ist ein tolles Ziel für Hundemenschen, die Natur lieben und mit ihrem Vierbeiner einen entspannten Ausflug im Harz erleben möchten. Ein Ort zum Durchatmen, Entdecken und Pfotenlaufen.

🏁 Gänsehaut, Geschwindigkeit und Geschichte: Die Formel-1-Ausstellung in Bildern

Die Formel-1-Ausstellung gastierte in Oberhausen (OBEX). Sie wurde aufgrund der hohen Nachfrage bis zum 12.04.2026 verlängert. Sie zeigt auf über 3.000 m² seltene Exponate und Rennwagen. Da war ein Besuch als Formel 1 Fan natürlich Pflicht. Hunde sind in der Ausstellung leider nicht erlaubt, daher habe ich sie alleine mit meinem Sohn besucht.

Formel-1-Ausstellung Oberhausen
Formel-1-Ausstellung Oberhausen

Schon beim Betreten der Ausstellung fühlt man sich ein bisschen wie in einer anderen Welt: Motorengeräusche, glänzende Boliden, historische Helme und die Geschichten hinter den großen Namen der Formel 1. Die Ausstellung zeigt nicht nur schnelle Autos, sie erzählt von Menschen, Technik, Mut und jahrzehntelangem Rennsport. Red Bull RB168 aus 2001 und Lego Mc Laren

Die Formel-1-Ausstellung

Das Herzstück der Ausstellung sind die Rennwagen. Jeder Bolide erzählt seine eigene Geschichte: Entwicklung, technische Meisterleistung und die Suche nach jeder einzelnen Sekunde Vorsprung.

Formel 1 Auto aus Lego

Beeindruckend fand ich den aus Lego gebauten Mc Laren. Im ersten Moment dachte ich, es sei ein echtes Auto. Zudem sieht man den Red Bull RB 168 aus dem Jahr 2001, welchen Sebastian Vettel gefahren hat.

Formel-1-Ausstellung Oberhausen
Formel-1-Ausstellung Oberhausen
Formel-1-Ausstellung Oberhausen

Jackie Stewart

Hier seht ihr ein besonderes Stück Formel-1-Geschichte, den Matra MS80-02 aus dem Jahre 1969. Mit diesem Wagen schrieb Jackie Stewart Motorsportgeschichte und sicherte sich seinen ersten Weltmeistertitel in der Formel 1.

Ära aus einer vergangenen Zeit

Dieses Auto stammt aus einer Ära, in der die Formel 1 noch ganz anders aussah. Die Fahrer saßen nahezu ungeschützt in ihren offenen Cockpits, während Ingenieure ständig neue Wege suchten, mehr Geschwindigkeit und bessere Straßenlage zu erreichen.

Formel-1-Ausstellung Oberhausen
Formel-1-Ausstellung Oberhausen

Ferrari F1-2000 – Formel-1-Bolide von Michael Schumacher

Mein persönliches Highlight als Fan war der Michael Schumacher Bereich, wo unter anderem sein Ferrari, der F1-2000 standen. Die Atmosphäre in dem Bereich war einmalig. Zwischen Anmut, Bewunderung und echten Emotionen. Es war komplett still hier drin, kein Mensch hat etwas gesagt und ich habe mich meinem Idol ziemlich nah gefühlt.

Formel-1-Ausstellung Oberhausen
Formel-1-Ausstellung Oberhausen
Formel-1-Ausstellung Oberhausen

Die Strategie der Reifen

Man denkt immer, ach das sind nur Reifen, aber in der Formel 1 entscheiden Reifen über Sieg oder Niederlage. Sie müssen nicht nur möglichst viel Grip bieten, sondern auch zur Strecke, zum Wetter und zur Rennstrategie passen. Manchmal ist genau diese Entscheidung der entscheidende Moment eines Rennens.

Welche Reifen gibt es?

Ob harte oder weiche Mischung, Trockenreifen, Intermediates oder Regenreifen. Die richtige Wahl kann einen Fahrer nach vorne bringen, während andere Zeit verlieren. Besonders bei wechselhaftem Wetter wird aus der Reifenwahl ein echtes Glücksspiel.

Beispiel für eine gute Reifenwahl – Michael Schumacher

Ein legendäres Beispiel ist Michael Schumacher beim Großen Preis von Belgien 1995 in Spa. Während Regen einsetzte, blieb Schumacher auf Trockenreifen und kämpfte sich mit viel Gefühl für das Auto durch die schwierigen Bedingungen. Als die Strecke wieder abtrocknete, zahlte sich diese mutige Entscheidung aus und Schumacher gewann das Rennen. Man was habe ich damals mitgefiebert.

Formel-1-Ausstellung Oberhausen
Formel-1-Ausstellung Oberhausen

Videowände mit Rennmomenten

Zwischen all den Rennwagen, Helmen und Erinnerungsstücken gab es auch Videowände mit historischen Aufnahmen aus verschiedenen Bereichen der Formel 1. Sie brachten die Vergangenheit wieder zum Leben und zeigten, was hinter den glänzenden Autos wirklich steckt: Emotionen, Erfolge, Dramen und unvergessliche Rennmomente.

Formel-1-Ausstellung Oberhausen
Formel-1-Ausstellung Oberhausen

Strategie die über Sieg oder Niederlage entscheidet

Während die Zuschauer nur die schnellen Runden sehen, entscheidet im Hintergrund ein riesiges Team aus Ingenieuren und Strategen über Reifenwahl, Boxenstopps und den perfekten Zeitpunkt für jede Entscheidung. Im Bereich der Strategie erfährt man, wie damit ein Rennen gewonnen werden kann.

Formel-1-Ausstellung Oberhausen
Formel-1-Ausstellung Oberhausen

Die Legenden der Formel 1 – die Menschen hinter dem Mythos

Formel 1 besteht nicht nur aus schnellen Autos und technischen Meisterleistungen. Es sind vor allem die Fahrer, die diesen Sport geprägt haben. In der Ausstellung wurden einige der größten Namen der Motorsportgeschichte mit beeindruckenden Büsten gewürdigt.

Jeder dieser Fahrer steht für eine eigene Ära, besondere Erfolge und unvergessliche Momente. Namen wie Ayrton Senna, Michael Schumacher, Niki Lauda, Alain Prost oder Jackie Stewart sind bis heute eng mit der Geschichte der Formel 1 verbunden.

Die Gesichter erzählen Geschichten von Siegen, Rückschlägen, Mut und Leidenschaft. Hinter jedem Helm steckt ein Mensch, der bereit war, immer wieder an die Grenzen des Möglichen zu gehen.

Formel-1-Ausstellung Oberhausen
Formel-1-Ausstellung Oberhausen

Ayrton Senna – eine Legende, die bis heute berührt

„If you no longer go for a gap you are no longer a racing driver.“ – Ayrton Senna
Dieses Zitat zeigt sehr gut, was viele Rennfahrer auszeichnet: den Mut, im entscheidenden Moment eine Chance zu nutzen und an die eigenen Grenzen zu gehen.

Kaum ein Fahrer hat die Formel 1 so geprägt wie Ayrton Senna. Der Brasilianer galt als einer der talentiertesten und leidenschaftlichsten Rennfahrer seiner Zeit. Mit seinem außergewöhnlichen Gefühl für das Auto, seinem unbedingten Siegeswillen und seiner beeindruckenden Leistung bei schwierigen Bedingungen wurde er zu einer Ikone des Motorsports.

Sein tragischer Unfall beim Großen Preis von San Marino 1994 beendete viel zu früh die Karriere eines Fahrers, der für viele bis heute unvergessen bleibt.

Formel-1-Ausstellung Oberhausen

Damon Hill und Jacques Villeneuve

Die Rennanzüge von Damon Hill und Jacques Villeneuve erinnern an eine besondere Zeit der Formel 1 in den 1990er Jahren. Beide Fahrer wurden Weltmeister und prägten eine Ära, in der Technik, Mut und fahrerisches Können immer wieder neu ausgelotet wurden.

Damon Hill wurde 1996 mit Williams-Renault Formel-1-Weltmeister und trat damit in die Fußstapfen seines berühmten Vaters Graham Hill. Sein Weg an die Spitze war außergewöhnlich, denn er begann seine Karriere vergleichsweise spät und kämpfte sich dennoch bis zum Weltmeistertitel.

Jacques Villeneuve holte nur ein Jahr später, 1997, ebenfalls im Williams-Renault, den Weltmeistertitel. Der Kanadier war bekannt für seinen aggressiven Fahrstil und seinen Mut zu riskanten Manövern.

Formel-1-Ausstellung Oberhausen
Formel-1-Ausstellung Oberhausen
Formel-1-Ausstellung Oberhausen

Der Fahrer im Mittelpunkt – Rennanzüge erzählen Geschichten

Neben den beeindruckenden Rennwagen gab es in der Ausstellung einen Bereich, der die Menschen hinter dem Motorsport in den Mittelpunkt stellte: Fahrer in ihren originalgetreuen Rennanzügen, mit Helm, Handschuhen und Schuhen.

Jede Kombination erzählt ihre eigene Geschichte. Die Farben, Logos und Designs spiegeln nicht nur die Teams und Sponsoren wider, sondern erinnern auch an bestimmte Epochen der Formel 1. Von den frühen Jahren des Sports bis zur modernen Zeit sieht man, wie sich Material, Sicherheit und Ausrüstung über die Jahrzehnte verändert haben.

Besonders spannend ist der Blick auf die unterschiedlichen Generationen von Fahrern. Legenden wie Michael Schumacher stehen dabei für eine Ära, in der die Formel 1 weltweit Millionen Fans begeisterte und der Kampf um jede Tausendstelsekunde immer weiter perfektioniert wurde.

Formel-1-Ausstellung Oberhausen
Formel-1-Ausstellung Oberhausen
Formel-1-Ausstellung Oberhausen

Die Regeln hinter den Rennen

Auf den ersten Blick geht es in der Formel 1 darum, wer am schnellsten über die Ziellinie fährt. Doch hinter jedem Rennen steckt ein umfangreiches Regelwerk, das den gesamten Ablauf bestimmt.

Von der Startaufstellung über Überholmanöver bis hin zu Boxenstopps und Strafen. Jede Entscheidung kann den Ausgang eines Rennens beeinflussen. Auch Themen wie Flaggen, Sicherheitsregeln und technische Vorgaben sorgen dafür, dass Fahrer und Teams unter möglichst fairen Bedingungen gegeneinander antreten.

Besonders spannend ist, wie sich die Regeln im Laufe der Jahrzehnte verändert haben. Was früher möglich war, ist heute oft aus Gründen der Sicherheit oder Chancengleichheit nicht mehr erlaubt. Die Formel 1 entwickelt sich ständig weiter, nicht nur bei den Autos, sondern auch bei den Regeln.

Formel-1-Ausstellung Oberhausen

Helme – die persönlichen Markenzeichen der Fahrer

Kaum ein Gegenstand ist in der Formel 1 so eng mit einem Fahrer verbunden wie sein Helm. Während das Auto das Ergebnis von Technik und Teamarbeit ist, trägt der Helm die ganz persönliche Handschrift des Menschen dahinter.

In diesem Bereich der Ausstellung wurden Helme verschiedener ehemaliger Formel-1-Piloten gezeigt. Viele Designs sind sofort wiederzuerkennen: bestimmte Farben, Muster oder Symbole wurden über Jahre hinweg zu einem Markenzeichen ihrer Fahrer. Auch Michael Schumacher ist bekannt für seine tollen Helmdesigns und man war jede Saison gespannt, wie diesmal sein Helm aussieht.

Doch ein Helm ist nicht nur ein Wiedererkennungszeichen. Er ist eines der wichtigsten Sicherheitsbauteile im Motorsport und hat sich über die Jahrzehnte stark weiterentwickelt. Materialien, Schutzsysteme und Technik wurden immer weiter verbessert, um die Fahrer bei extremen Geschwindigkeiten bestmöglich zu schützen.

Formel-1-Ausstellung Oberhausen

Mercedes W154 – Rennsportgeschichte aus den 1930er-Jahren

Zu den ältesten und beeindruckendsten Fahrzeugen der Ausstellung gehörte der Mercedes W154. Der silberne Rennwagen stammt aus den späten 1930er-Jahren und erinnert an eine Zeit, in der der Motorsport noch in seinen frühen Jahren stand.

Mit seinem langen Aufbau, den freistehenden Rädern und dem offenen Cockpit unterscheidet er sich deutlich von den modernen Formel-1-Boliden. Gleichzeitig wird beim Anblick des Fahrzeugs deutlich, wie mutig die Rennfahrer dieser Epoche gewesen sein müssen. Sicherheitszellen, moderne Helme oder die heute selbstverständlichen Schutzsysteme gab es damals noch nicht.

Der W154 war einer der erfolgreichsten Rennwagen seiner Zeit und wurde unter anderem von Fahrern wie Hermann Lang und Manfred von Brauchitsch pilotiert. Er gehört zu den berühmten „Silberpfeilen“, die den internationalen Motorsport in den 1930er-Jahren dominierten.

Formel-1-Ausstellung Oberhausen
Formel-1-Ausstellung Oberhausen
Formel-1-Ausstellung Oberhausen

Wenn ein Rennwagen zur Geschichte wird – das Unfallauto von Romain Grosjean

Ein besonders eindrucksvolles Ausstellungsstück ist kein glänzender Siegerwagen, sondern ein stark beschädigtes Rennfahrzeug: das Wrack des Haas VF-20 von Romain Grosjean aus dem Jahr 2020. Bei diesem Anblick wurde einem gleich ganz anders.

Der Unfall beim Großen Preis von Bahrain gehört zu den dramatischsten Momenten der jüngeren Formel-1-Geschichte. Nach einem schweren Einschlag ging das Auto sofort in Flammen auf. Dass Grosjean diesen Unfall überlebte, war auch ein Zeichen dafür, wie sehr sich die Formel 1 verändert hat. Der Halo-Schutzbügel, moderne Materialien und umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen haben dazu beigetragen, dass Fahrer heute deutlich besser geschützt sind als in früheren Zeiten.

Man sieht hier nicht nur Metall und Carbonreste, sondern ein Stück Formel-1-Geschichte, Glücklicherweise mit einem guten Ausgang.

Formel-1-Ausstellung Oberhausen
Formel-1-Ausstellung Oberhausen

Die Geschichte der Formel 1 – Jahrzehnte voller Teams und Legenden

Ein spannender Bereich der Ausstellung zeigt die Entwicklung der Formel 1 über viele Jahrzehnte. Das große Diagramm macht sichtbar, wie sich die Teams im Laufe der Zeit verändert haben. Manche verschwanden wieder, andere prägten ganze Epochen.

Man sieht, welche Rennställe über viele Jahre Teil der Formel-1-Geschichte waren und wann bestimmte Teams ihre großen Erfolgsphasen hatten. Ferrari begleitet die Formel 1 seit den Anfangsjahren, während Teams wie McLaren, Williams, Mercedes oder Red Bull jeweils ihre eigenen Kapitel geschrieben haben.

Formel-1-Ausstellung Oberhausen

Arrows A8-BMW – Christian Danner im Turbo-Zeitalter der Formel 1

Ein weiteres spannendes Fahrzeug der Ausstellung ist der Arrows A8-BMW aus dem Jahr 1986. Heute kennen viele Christian Danner als Formel-1-Experten und Kommentator, doch bevor er am Mikrofon die Rennen analysierte, saß er selbst im Cockpit eines Formel-1-Wagens.

Der Arrows A8 stammt aus einer besonders faszinierenden Zeit der Formel 1: der Turbo-Ära. Die Fahrzeuge waren leicht, extrem schnell und wurden von leistungsstarken Turbomotoren angetrieben. Der BMW-Motor im Arrows gehörte zu den beeindruckenden Triebwerken dieser Epoche.

Christian Danner übernahm 1986 das Cockpit bei Arrows und holte mit diesem Team beim Großen Preis von Österreich einen sechsten Platz.

Formel-1-Ausstellung Oberhausen
Formel-1-Ausstellung Oberhausen
Formel-1-Ausstellung Oberhausen

Michael Schumacher – eine Ära der Formel 1

Kaum ein Name ist so eng mit der modernen Formel 1 verbunden wie Michael Schumacher. Für viele Fans prägte er eine ganze Generation des Motorsports und wurde zu einer der größten Persönlichkeiten der Rennsportgeschichte. Seine Zeit bei Ferrari war geprägt von außergewöhnlichem Erfolg, unzähligen Rekorden und sieben Weltmeistertiteln.

Das Bild vom jubelnden Fahrer nach einem Sieg zeigt genau diese Emotion, die den Motorsport ausmacht. Hinter einem Pokal oder einem Siegerfoto stehen nicht nur die Sekunden auf der Strecke, sondern jahrelange Arbeit, Teamgeist und der Wille, immer wieder besser zu werden.

Ich habe in den 1990ern eine intensive Zeit mit meinem Vater erlebt, da ich mit ihm die Rennen, auch mitten in der Nacht, schauen durfte. Mein erstes Rennen habe ich 1992 mit meinem Vater geschaut und war sofort ein Fan von Michael Schumacher. Papa, für diese tolle Erfahrung und die verbrachte Zeit mit dir, danke ich dir sehr!

Formel-1-Ausstellung Oberhausen
Formel-1-Ausstellung Oberhausen

Wall of Fame der Rennstars

Nach dem Ausstellungsbereich gibt es eine „Wall of Fame“ der bekanntesten Formel 1 Piloten aus verschiedenen Jahren. Hier kann man sich zu seinem Idol stellen und ein gemeinsames Foto machen.

Formel-1-Ausstellung Oberhausen
Formel-1-Ausstellung Oberhausen
Formel-1-Ausstellung Oberhausen

Shoppingglück für Formel-1-Fans

Kurz vor dem Ausgang aus der Formel-1-Ausstellung, gibt es noch einen Shop, wo man sich Caps, Trikots, Bücher und viele weitere Fanartikel kaufen kann. Hunde dürfen zwar nicht mit in die Ausstellung, aber es gibt trotzdem Hundespielzeug in Form eines Formel-1-Autos zu kaufen, was ich eine tolle Idee fand. Leider wurde unser Geldbeutel hier auf eine harte Probe gestellt.

Formel-1-Ausstellung Oberhausen
Formel-1-Ausstellung Oberhausen
Formel-1-Ausstellung Oberhausen

Wo ist die Formel-1-Ausstellung nach Oberhausen zu finden?

Mittlerweile gastiert die Formel-1-Ausstellung in München (Deutschland). Du findest sie im Pineapple Park (einem ehemaligen Paketpostamt). Die Ausstellung bleibt dort bis zum 14.09.2026. Ein Teil der Ausstellung wurde verändert, was z.B. die Autos angeht. Wo die Ausstellung nach München zu sehen ist, wurde noch nicht kommuniziert.

Unser Fazit zum Besuch der Formel-1-Ausstellung

Wir können euch einen Besuch der Formel-1-Ausstellung wirklich sehr empfehlen, denn wir waren einfach nur absolut begeistert. Es war nicht einfach nur eine Ausstellung mit alten Rennwagen, sondern eine spannende Reise durch die Geschichte des Motorsports.

Für uns war die Ausstellung informativ, beeindruckend und mit vielen Gänsehautmomenten verbunden. Ein Besuch, der nicht nur Motorsportfans begeistert, sondern allen zeigt, was hinter der Faszination Formel 1 wirklich steckt.

💥Zwischen Spider-Man, Groot und Batman – unser Besuch der Superheroes-Ausstellung in Speyer

Das Historische Museum in Speyer, hat derzeit eine Sonderausstellung mit dem Thema „Superheroes“ im Programm. Die Sonderausstellung läuft bis zum 18. Oktober 2026 und umfasst ca. 300 Exponate. Infos zur Ausstellung bekommt ihr hier: Superheroes

Da Hunde im Museum leider keinen Zutritt haben, musste Emma mit Papa zu Hause bleiben und ich habe die Ausstellung zusammen mit meinem Sohn besucht. Es ist eine interaktive Ausstellung mit mehreren Mitmachstationen, wofür man ein Armband bekommt.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Schon beim Betreten der Ausstellung wurde deutlich, dass hier nicht nur eingefleischte Comic-Fans auf ihre Kosten kommen. Die Ausstellung zeigt zahlreiche bekannte Helden und Schurken aus den unterschiedlichsten Universen.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Marvel-Fans treffen auf Spider-Man, Iron Man, Thor oder Groot, während DC-Fans Batman, Superman und viele weitere bekannte Figuren entdecken können. Beeindruckend sind auch die vielen Comics aus früheren Zeiten, die man in der Ausstellung bestaunen kann.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Es gab hier wirklich so viele Figuren im Kleinformat zu bestaunen, die hatte man noch nie gesehen. Zum Glück hatte ich meinen Sohn dabei, der mir die Namen zum Teil nennen konnte. Ich habe noch nie so eine umfangreiche Ausstellung gesehen.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Besonders beeindruckend waren die lebensgroßen Figuren. Die Liebe zum Detail war erstaunlich und manche Figuren wirkten fast so, als könnten sie jeden Moment zum Leben erwachen.

Auch im DC-Bereich gab es echte Klassiker zu entdecken: Superman, der wohl bekannteste Held vom Planeten Krypton, und Wonder Woman, die starke Amazone mit ihrem unverwechselbaren Look. Zwei Figuren, die seit Jahrzehnten Superhelden-Fans begeistern. Da waren Fotos mit Superman und Wonder Woman Pflicht.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Ein besonderes Highlight für die jüngeren Besucher war die Batman-Welt mit einem Batmobil für kleine und große Kinder. Hier konnten kleine/große Superhelden für einen Moment selbst in die Rolle von Batman schlüpfen und ihren Spaß haben. Das ist sicher ein unvergesslicher Moment.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Auch zwei echte Kraftpakete aus dem Marvel-Universum waren dabei: Thor mit seinem mächtigen Hammer Mjölnir und Hulk mit seiner unglaublichen Stärke. Zwei Helden, die in der Welt der Avengers nicht fehlen dürfen. Die lebensgroßen Figuren von Thor und Hulk, haben schon fast ein bisschen bedrohlich gewirkt. Neben den Figuren gab es noch weitere Utensilien der beiden zu bestaunen und es gab viele Infos.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Wer kennt ihn nicht, den Helden, der mit seinen Spinnenkräften von Haus zu Haus schwingt und immer für das Gute kämpft? In der Welt von Spiderman, hatte man durch die Kulisse der Hochhäuser fast das Gefühl, man würde sich wie Spiderman von Haus zu Haus schwingen.

Natürlich durfte auch die Kamera nicht fehlen. Die Ausstellung bietet viele tolle Fotomotive. Besonders die großen Figuren und aufwendig gestalteten Szenen eignen sich hervorragend für Erinnerungsfotos.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Zwischen den lebensgroßen Figuren von Iron Man und Captain America fühlte man sich fast wie mitten in einem Superhelden-Film.

Iron Man mit seiner markanten roten und goldenen Rüstung gehört zu den bekanntesten Helden der Avengers. Die detailreiche Gestaltung der Rüstung zeigt, wie viel Arbeit in solchen Ausstellungsstücken steckt.

Direkt daneben stand Captain America mit seinem berühmten Schild, welches ein Symbol für Mut, Gerechtigkeit und seinen unerschütterlichen Einsatz für andere ist.

Auch Black Panther durfte in der Marvel-Welt natürlich nicht fehlen. Der König von Wakanda zählt zu den besonderen Figuren im Marvel-Universum. Sein schwarzer Hightech-Anzug, seine Schnelligkeit und seine Fähigkeiten machen ihn zu einem einzigartigen Superhelden.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

In einer Vitrine waren verschiedene Fahrzeugmodelle aus der Welt der Superhelden zu sehen. Besonders ins Auge fielen die legendären Batmobile, die Batman-Fans aus Comics und Filmen kennen.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Auch die Welt von Guardians of the Galaxy durfte in der Ausstellung natürlich nicht fehlen. Besonders beeindruckend war Groot, der sympathische Baumriese, der mit seiner Größe und seinem detailreichen Design sofort alle Blicke auf sich zog.

Passend dazu gab es auch den berühmten Walkman aus der Filmwelt zu entdecken, der für Star-Lord und seine Lieblingsmusik eine ganz besondere Bedeutung hat. Der Walkman hat mich an meine Kindheit erinnert, wo man keine andere Möglichkeit hatte, unterwegs Musik zu hören.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Ein besonderes Highlight für meinen Sohn war die Green-Screen-Station in der Ausstellung. Hier konnte man selbst Teil eines Superheldenfilms werden und mit verschiedenen Hintergründen in die Welt der Helden eintauchen.

Mit der passenden Ausstattung, unter anderem mit Captain Americas Schild, fühlte man sich für einen Moment wie ein echter Teil der Avengers. Gerade für Kinder ist diese Mitmachstation ein tolles Erlebnis, denn hier wird die Ausstellung plötzlich lebendig und man wird selbst Teil der Geschichte.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Zwischendurch gab es in der Ausstellung auch eine kleine Kinoecke, in der ein kurzer Film gezeigt wurde. Hier konnten wir eine kleine Pause einlegen und noch einmal ganz in die Welt der Superhelden eintauchen.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Bei unserem Rundgang gab es auch einen Bereich, der eine ganz andere Seite der Heldenwelt zeigte. Neben Marvel und DC durften auch bekannte Figuren aus Manga und Anime nicht fehlen.

Pikachu, Sailor Moon und weitere bekannte Charaktere zeigen, dass Helden nicht nur aus Comics und Kinofilmen kommen. Auch diese Figuren haben über viele Jahre hinweg Fans auf der ganzen Welt begeistert.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Auch für uns Erwachsene war die Ausstellung interessant. Neben den Figuren werden zahlreiche Hintergrundinformationen zur Entstehung der Comics, zu den Zeichnern und zur Entwicklung der Superhelden im Laufe der Jahrzehnte präsentiert.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Auch Captain Marvel durfte in der Ausstellung natürlich nicht fehlen. Hinter der Heldin steckt Carol Danvers, eine der stärksten Figuren aus dem Marvel-Universum. Mit ihren besonderen Kräften und ihrer beeindruckenden Geschichte gehört sie zu den wichtigen Heldinnen der Avengers.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Lohnt sich die Ausstellung?

Aus unserer Sicht ganz klar: Ja

Die Superheroes-Ausstellung in Speyer bietet spannende Einblicke in die Welt der Comics und Superhelden. Egal ob Marvel-Fan, Batman-Anhänger oder einfach neugieriger Besucher, hier gibt es viel zu entdecken.

Auch wenn Emma diesmal nicht dabei sein durfte, war es ein gelungener Familienausflug, der meinem Sohn und mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Nicole

Hřensko – ein kleines Dorf zwischen Felsen und Grenzen

Manchmal sind es gar nicht die großen Städte, die einen überraschen, sondern kleine Orte, die plötzlich mitten in einer beeindruckenden Landschaft auftauchen. Genau so ging es uns in Hřensko (Herrnskretschen) in Tschechien. Direkt hinter Schmilka, einem Ortsteil von Bad Schandau, gelangt man über die Grenze nach Tschechien.

Grenze nach Tschechien in Schmilka
Grenze nach Tschechien in Schmilka

Schon die Anfahrt ist ein Erlebnis: Zwischen den mächtigen Sandsteinfelsen des Elbsandsteingebirges schlängelt sich die Straße entlang der Elbe und plötzlich erscheint das kleine Dorf, das regelrecht zwischen den Felsen eingebettet wirkt.

Hřensko (Herrnskretschen) in Tschechien
Hřensko (Herrnskretschen) in Tschechien

Hřensko ist der Eingang zur Böhmischen Schweiz und ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen zu den berühmten Felsformationen der Region.

Hřensko (Herrnskretschen) in Tschechien
Hřensko (Herrnskretschen) in Tschechien
Hřensko (Herrnskretschen) in Tschechien

Hier gibt es unzählige Läden wo man unterschiedliche Dinge shoppen kann. Und die vielen Cafés und Restaurants, laden zum verweilen ein. Viele Leute, die eine Wanderung zum Prebischtor machen möchten, übernachten auch hier in einem der vielen Hotels zwischen den Felsen.

Hřensko (Herrnskretschen) in Tschechien
Hřensko (Herrnskretschen) in Tschechien
Hřensko (Herrnskretschen) in Tschechien

Dieser kleine Ort hat sogar eine eigene Feuerwache, die ebenfalls direkt in die Felsen gebaut wurde. Wie viele kleinere Orte in Tschechien setzt auch Hřensko auf eine freiwillige Feuerwehr. Die „SDH Hřensko“ (Sbor dobrovolných hasičů – Vereinigung freiwilliger Feuerwehrleute) sorgt für den Brandschutz in der Gemeinde. Gerade in einer Region mit dichtem Wald, vielen Felsen und zahlreichen Besuchern ist diese Aufgabe besonders wichtig.

Hřensko (Herrnskretschen) in Tschechien

Nicht nur die Häuser zwischen den Felsen machen diesen kleinen Ort zu etwas besonderem sondern auch die farbenfrohen Häusern mit ihren Teils reichen Verzierungen. Man weiß gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll.

Hřensko (Herrnskretschen) in Tschechien
Hřensko (Herrnskretschen) in Tschechien

Ein Gebäude ist uns in Hřensko besonders aufgefallen: das Hotel Labe. Es wirkt fast so, als wäre es direkt mit den Felsen verwachsen. Während viele Häuser in dem kleinen Ort zwischen den Sandsteinwänden stehen, zeigt sich hier besonders eindrucksvoll, wie eng Natur und Architektur miteinander verbunden sind.

Die mächtigen Felswände ragen unmittelbar hinter dem Gebäude empor und lassen erahnen, wie außergewöhnlich der Bauplatz in diesem Tal ist.

Hřensko (Herrnskretschen) in Tschechien
Hřensko (Herrnskretschen) in Tschechien

Natürlich durfte auch ein Blick auf die Grenze nicht fehlen. Die Verbindung zwischen Schmilka auf deutscher Seite und Hřensko auf tschechischer Seite zeigt, wie nah zwei Länder hier zusammenrücken. Heute ist der Übergang dank Schengen ganz unkompliziert, aber der Moment, über die Grenze zu fahren oder zu laufen, hat trotzdem etwas Besonderes.

Hřensko (Herrnskretschen) in Tschechien - Grenze zu Deutschland
Hřensko (Herrnskretschen) in Tschechien - Grenze zu Deutschland

Hřensko ist vielleicht kein Ort für lange Stadtbummel, dafür aber ein perfekter Zwischenstopp für alle, die Natur, kleine Entdeckungen und besondere Fotomotive lieben. Die Mischung aus Felsen, Wasser, alten Häusern und dem Gefühl, direkt an einer Grenze unterwegs zu sein, macht diesen Ort einzigartig. Gerade wenn man wie wir, für die Wanderung vor Ort ist, lohnt sich ein Bummel auf jeden Fall.

Tipp: Seid früh vor Ort, denn die Parkplätze sind rar und natürlich auch sehr teuer!

Goslar – Städtetrip mit Hund – Teil II

Hallo Freunde, bei unserer ersten Harztour, waren wir bereits in Goslar für euch unterwegs. Den Beitrag dazu, findet ihr hier: Goslar – Teil I

Da wir aber leider nicht alles anschauen konnten, was wir unbedingt besuchen wollten, waren wir erneut in Goslar. Diesmal haben wir auf dem Parkplatz Schützenplatz (https://maps.app.goo.gl/11SasAvWoerUFcrb8) geparkt und sind von dort aus zu Fuß/Pfote weiter.

Goslar

Nach einem kurzen Spaziergang durch die Wallanlagen, kommt man zum Südlichen Zwingerturm und dem Kasernenbau, der zum Breites Tor gehört. Der Zwinger ist ein Wehrturm aus dem 16. Jahrhundert und gehörte einst zur Stadtbefestigung. Mit seinen enorm dicken Mauern sollte er die wohlhabende Reichsstadt vor Angreifern schützen.

Wallanlagen Goslar
Südlicher Zwingerturm - Goslar
Breites Tor - Goslar

Hier seht ihr den Nördlichen Zwingerturm (Rieslingturm) und das Breite Tor mit Flankenturm, Torturm und die innere Stadtmauer. Das Breite Tor war eines der wichtigsten erhaltenen Stadttore Goslars. Zusammen mit den Resten der Stadtmauer vermittelt es noch heute einen guten Eindruck davon, wie stark die mittelalterliche Stadt einst befestigt war.

Nördlicher Zwingerturm (Rieslingturm) - Goslar
Breites Tor mit Torturm und Stadtmauer - Goslar

Die St.-Stephani-Kirche gehört zu den ältesten Kirchen Goslars und prägt mit ihrem markanten Turm das Stadtbild. Ursprünglich wurde sie bereits im 11. Jahrhundert als romanische Kirche erbaut und später mehrfach erweitert und umgestaltet. Heute verbindet sie auf beeindruckende Weise romanische, gotische und barocke Bauelemente.

St. Stephani-Kirche - Goslar
St. Stephani-Kirche - Goslar

Mitten in der Goslarer Altstadt entdeckten wir das historische St. Annenhaus. Die ehemalige Stiftsanlage diente über viele Jahrhunderte der Betreuung älterer und bedürftiger Menschen. Heute zählt das Gebäude zu den sehenswerten historischen Bauwerken der Stadt und erzählt ein Stück der sozialen Geschichte Goslars.

St. Annenhaus - Goslar
St. Annenhaus - Goslar
St. Annenhaus - Goslar

Die Judenteiche sind Teil der historischen Wallanlagen Goslars. Ihr Name erinnert an die lange Geschichte der Stadt und hat vermutlich einen Bezug zur mittelalterlichen jüdischen Gemeinde. Heute sind die Teiche vor allem ein beliebtes Naherholungsgebiet mit schönen Spazierwegen und viel Natur mitten in der Stadt. Ich habe meinen Spaziergang dort sehr genossen und fand es toll, Leute zu beobachten.

Judenteiche an der Wallanlage - Goslar
Judenteiche an der Wallanlage - Goslar
Judenteiche an der Wallanlage - Goslar

Der Dicke Zwinger ist ein Turm der ehemaligen Stadtbefestigung. Mit seinen mächtigen Mauern erinnert er daran, wie gut die einstige Reichsstadt geschützt war. Noch heute zählt der Wehrturm zu den markantesten historischen Bauwerken Goslars.

Direkt in der Nähe liegt der Kahnteich, der Teil der historischen Wallanlagen ist. Umgeben von alten Bäumen und grünen Wegen bietet er einen ruhigen Kontrast zur lebhaften Altstadt. Der Teich und die angrenzenden Spazierwege laden zum Verweilen ein und gehören zu den schönsten Ecken für einen entspannten Spaziergang durch Goslar.

Dicker Zwinger - Goslar
Kahnteich - Goslar

Die Abzucht ist ein kleiner Wasserlauf, der sich durch die Goslarer Altstadt zieht und das Stadtbild an vielen Stellen prägt. Bereits im Mittelalter spielte das Wasser eine wichtige Rolle für die Versorgung der Stadt sowie für Mühlen und Handwerksbetriebe. Besonders auffällig sind die farbenfrohen Skulpturen an der Abzucht, die einen spannenden Kontrast zu den historischen Fachwerkhäusern bilden und beliebte Fotomotive sind.

Die Abzucht - Goslar
Die Abzucht - Goslar
Die Abzucht - Goslar

Das Goslarer Museum erzählt die Geschichte der Stadt von den Anfängen des Bergbaus bis zur heutigen UNESCO-Welterbestadt. Besonders spannend sind die Ausstellungen zum Rammelsberg und zum Leben im mittelalterlichen Goslar. Das historische Gebäude an der Abzucht ist selbst schon einen Besuch wert. Allerdings wie in sämtlichen Museen, haben auch hier Hunde leider keinen Zutritt.

Goslarer Museum
Goslarer Museum
Goslarer Museum

Gegenüber vom Goslarer Museum, befindet sich das Zinnfigurenmuseum. Auf mehreren Etagen werden liebevoll gestaltete Zinnfiguren gezeigt, die Geschichten aus der deutschen und europäischen Geschichte erzählen. Besonders beeindruckend sind die aufwendig gestalteten Szenen, in denen historische Ereignisse mit Tausenden von handbemalten Figuren dargestellt werden. Was für uns Vierbeiner besonders toll ist, so lange wir keine Zinnfiguren fressen, dürfen wir mit rein.

Zinnfigurenmuseum - Goslar
Zinnfigurenmuseum - Goslar
Zinnfigurenmuseum - Goslar

In der Goslarer Altstadt am Hohen Weg steht die sogenannte Alte Schule. Ein markantes Natursteingebäude, das früher als Schulhaus diente. Heute ist das historische Bauwerk zu Wohnzwecken umgebaut, prägt aber weiterhin das Stadtbild der engen Gassen.

Alte Schule - Goslar
Alte Schule - Goslar
Alte Schule - Goslar

Die ehemalige Lohmühle und das Haus St. Spiritus gehören zu den eher unscheinbaren, aber geschichtsträchtigen Orten in der Goslarer Altstadt. Die Lohmühle erinnert an die handwerkliche Vergangenheit der Stadt, als hier wasserbetriebene Mühlen wichtige Rohstoffe aufbereiteten. St. Spiritus hingegen steht für die soziale Fürsorge des Mittelalters: Das Gebäude diente einst als Hospital und Armenhaus für Bedürftige.

Lohmühle - Goslar
St. Spiritus - Goslar

Das Große Heilige Kreuz in Goslar zählt zu den bedeutendsten historischen Gebäuden der Altstadt. Es wurde im Mittelalter als Spital für kranke und bedürftige Menschen errichtet und diente später zeitweise auch der Versorgung von Pilgern. Charakteristisch ist die eindrucksvolle Fachwerkarchitektur, die dem Gebäude bis heute seinen besonderen historischen Charme verleiht.

Großes heiliges Kreuz - Goslar
Großes heiliges Kreuz - Goslar
Großes heiliges Kreuz - Goslar

Im Inneren des Großen Heiligen Kreuzes zeigt sich die besondere Kombination aus historischer Architektur und lebendigem Stadtleben. Der ehemalige Spitalkomplex besitzt einen offenen Innenhof, der heute zeitweise für kleine Märkte, Veranstaltungen und kulturelle Aktionen genutzt wird. Ein weiterer wichtiger Teil des Gebäudes ist die ehemalige Kapelle, die früher zur geistlichen Versorgung der Bewohner des Hospitals diente.

Großes heiliges Kreuz - Goslar
Großes heiliges Kreuz - Goslar
Großes heiliges Kreuz - Goslar

Der Hohe Weg ist bekannt für seine beeindruckenden Patrizierhäuser, die vom Reichtum der ehemaligen Bergbau- und Handelsstadt zeugen. Ein besonders markantes Beispiel ist das Patrizierhaus aus dem frühen 16. Jahrhundert. Es wurde von einer wohlhabenden Bürgerfamilie errichtet und zeigt noch heute eindrucksvoll den Übergang zwischen massiver Steinarchitektur im Erdgeschoss und kunstvollem Fachwerk im oberen Bereich.

Patrizierhaus - Goslar

Die Marktkirche St. Cosmas und Damian gehört zu den Wahrzeichen Goslars. Die romanische Pfeilerbasilika stammt in ihren Ursprüngen aus dem 12. Jahrhundert und wurde 1151 erstmals erwähnt. Besonders auffällig sind die beiden ungleichen Türme des markanten Westriegels. Im Inneren warten historische Kunstschätze und mittelalterliche Glasfenster.

Marktkirche St. Cosmas und Damian - Goslar
Marktkirche St. Cosmas und Damian - Goslar

Die Kaiserworth am Goslarer Marktplatz ist ein spätgotisches Gildehaus aus dem Jahr 1494. Die ehemalige Versammlungsstätte der wohlhabenden Gewandschneider beeindruckt mit ihrer reich verzierten Fassade und den Kaiserfiguren. Berühmt ist auch das „Dukatenmännchen“ (Dukatenscheißer), eine kleine Figur, die den Reichtum der Kaufleute symbolisiert.

Kaiserworth und Dukatenmännchen - Goslar
Kaiserworth und Dukatenmännchen - Goslar

Der historische Marktplatz ist das Herzstück der Goslarer Altstadt. Umgeben von Rathaus, Kaiserworth und der Marktkirche bietet er eine beeindruckende mittelalterliche Kulisse. In seiner Mitte steht der romanische Marktbrunnen aus dem 12./13. Jahrhundert mit seinem vergoldeten Reichsadler – einer der bedeutendsten Bronzegüsse dieser Zeit.

Historischer Marktplatz - Goslar
Marktbrunnen - Goslar

Eine besondere Attraktion auf dem Goslarer Marktplatz ist das Glocken- und Figurenspiel am Kaiserringhaus. Viermal täglich öffnen sich drei Türen und bewegliche Figuren erzählen die Geschichte des Rammelsberger Bergbaus. Von der sagenhaften Entdeckung des Erzes durch Ritter Ramm bis zur Arbeit der Bergleute. Zusätzlich ohne Figurenspiel, gibt es um 8:30 ein Morgenlied und um 18:30 ein Abendlied.

Glocken- und Figurenspiel - Goslar

Das historische Rathaus am Goslarer Marktplatz ist ein beeindruckendes Zeugnis mittelalterlicher Stadtgeschichte. Der heutige Bau entstand ab dem 13. Jahrhundert und wurde im Laufe der Jahrhunderte erweitert. Die spätgotische Fassade prägt das Stadtbild. Besonders sehenswert ist der Huldigungssaal mit seinen kunstvollen Wandgemälden aus dem 16. Jahrhundert.

Rathaus - Goslar
Rathaus - Goslar

Da wir eine Stärkung brauchten, sind wir zur Butterhanne gegangen. Dort gibt es die berühmten Goslarer Riesenwindbeutel, die man bei einem Besuch in Goslar unbedingt probiert haben muss. Der Wirt der Butterhanne hatte sogar Leckerlis für mich da, worüber ich mich sehr gefreut habe. Trotzdem tropfte mir der Zahn bei den leckeren Riesenwindbeuteln und ich habe natürlich nicht gebettelt, wie ihr seht.

Die Butterhanne - Goslar
Die Butterhanne - Goslar
Die Butterhanne - Goslar

Mama hat sich für den Riesenwindbeutel mit Roter Grütze entschieden. Papa hat den mit Vanilleeis und Schoksoße genommen. Man waren die groß, aber verdammt lecker. Dafür ist das Abendessen ausgefallen. Und natürlich habe ich auch etwas mit Sahne, Vanilleeis und Roter Grütze abbekommen, da ich zum Glück kein Problem mit Sahne habe. Wir können euch einen Besuch in der Butterhanne wirklich sehr empfehlen, gerade mit Hunden, die hier gerne gesehen sind.

Die Butterhanne - Goslar
Die Butterhanne - Goslar
Die Butterhanne - Goslar

In der Nähe der Butterhanne, befindet sich die ehemalige Ratsapotheke, welche 2009 geschlossen und derzeit zum Hotel umgebaut wird. Die Ratsapotheke gab es bereits in 1300.

Ratsapotheke - Goslar

Das Haus Brusttuch zählt zu den schönsten Patrizierhäusern Goslars und wurde zwischen 1521 und 1526 im Stil der Renaissance erbaut. Besonders beeindruckend sind die kunstvollen Fachwerkschnitzereien mit Figuren aus Mythologie und Tierwelt. Berühmt ist die „Butterhanne“, eine der bekanntesten Figuren der Goslarer Altstadt.

Haus Brusttuch - Goslar
Haus Brusttuch - Goslar

Das Bäckergildehaus in der Marktstraße zählt zu den eindrucksvollsten historischen Gebäuden Goslars. Das ehemalige Zunfthaus der Bäckermeister entstand ab 1501 und erhielt 1557 sein Fachwerk-Obergeschoss. Besonders sehenswert sind der kunstvolle Erker, die Verzierungen im Fachwerk und das Wappen der Bäckergilde mit Brot und Brezel.

Bäckergildehaus - Goslar

Das ehemalige Armenhaus der Stadt Goslar wurde zwischen 1867 und 1869 erbaut und diente ursprünglich als Unterkunft für Bedürftige. Heute trägt das Gebäude den Namen Telemannhaus und erinnert an den berühmten Barockkomponisten Georg Philipp Telemann. Das historische Haus wird heute als Musikschule genutzt und verbindet Stadtgeschichte mit musikalischer Tradition.

Armenhaus (Telemannhaus) - Goslar

Das Siemenshaus gehört zu den schönsten und am besten erhaltenen Fachwerkhäusern Goslars. Das Stammhaus der Familie Siemens wurde 1692/93 von Kaufmann und Stadthauptmann Hans Siemens erbaut. Besonders sehenswert sind die kunstvolle Fachwerkfassade, die historische Diele und die Verbindung zur berühmten Unternehmerfamilie, aus der auch Werner von Siemens stammt.

Siemenshaus - Goslar

Die Kemenate Röver ist eines der wenigen erhaltenen romanischen Wohnhäuser in Goslar. Der massive Steinbau entstand vermutlich im 12. Jahrhundert und diente wohlhabenden Bürgern als repräsentatives Stadthaus. Typisch sind die dicken Mauern und die schlichte, wehrhafte Bauweise, die bis heute die mittelalterliche Stadtstruktur erlebbar macht.

Kemenate Röver - Goslar

Das kleine Bergarbeiterhaus in der Forststraße ist ein eindrucksvolles Zeugnis des einfachen Lebens in Goslar. Das um 1600 errichtete Fachwerkhaus zeigt, wie eng Bergleute, Handwerker und Bedienstete in der Altstadt wohnten. Mehrere Personen teilten sich auf engstem Raum die wenigen Wohnflächen. Heute vermittelt das Haus einen authentischen Einblick in den Alltag vergangener Jahrhunderte. Das Haus ist 46 Quadratmeter groß.

Bergarbeiterhaus in der Forststraße - Goslar
Bergarbeiterhaus in der Forststraße - Goslar

Die Peterstraße zählt zu den ältesten Wohnstraßen Goslars und war eng mit dem Bergbau am Rammelsberg verbunden. Hier lebten im Mittelalter vor allem Bergleute in einfachen, niedrigen Fachwerkhäusern. Die schlichte Bauweise spiegelt den bescheidenen Lebensstandard wider, während die enge Straßenführung noch heute das historische Stadtbild der Oberstadt prägt.

Minenarbeiterhäuser in der Peterstraße - Goslar
Minenarbeiterhäuser in der Peterstraße - Goslar

Das Kleine Heilige Kreuz ist eine ehemalige mittelalterliche Pilger- und Krankenstation in Goslar. Die Anlage entstand im 13. Jahrhundert und diente reisenden und kranken Menschen als Unterkunft und Betreuung. Heute gehört der schlichte Fachwerkbau zu den ältesten erhaltenen sozialen Einrichtungen der Stadt und vermittelt einen eindrucksvollen Eindruck vom mittelalterlichen Fürsorgewesen.

Kleine Heilige Kreuz - Goslar
Kleine Heilige Kreuz - Goslar

Der Frankenberger Plan bildet das Herz des gleichnamigen Viertels in Goslar. Der kleine Platz wird von historischen Fachwerkhäusern umgeben und vermittelt eine ruhige, fast dörfliche Atmosphäre mitten in der Altstadt. Mittelpunkt ist der Brunnen am Frankenberger Plan, der den Platz seit Jahrhunderten prägt und als Treffpunkt und Wasserstelle diente. Die zahlreichen Bänke laden dazu ein, eine Pause zu machen.

Frankenberger Plan mit Brunnen - Goslar
Frankenberger Plan mit Brunnen - Goslar
Frankenberger Plan mit Brunnen - Goslar

Das Kloster Frankenberg liegt am Rand der Goslarer Altstadt und wurde im 11. Jahrhundert als Benediktinerkloster gegründet. Nach der Reformation wurde das Kloster aufgelöst, die Anlage blieb jedoch als Kirche und historischer Ort erhalten und prägt bis heute das Frankenberger Viertel. Heute befindet sich im Kloster ein Seniorenheim.

Kloster Frankenberg Goslar

Die Frankenberger Kirche in Goslar wurde im 12. Jahrhundert, etwa zwischen 1120 und 1150, erbaut. Heute trägt sie den Namen „St. Peter und Paul auf dem Frankenberge“ und ist eine evangelisch-lutherische Pfarrkirche am Rand der Altstadt. Sie ist eine spätromanische Basilika und beeindruckt durch ihre dreischiffige Anlage, den markanten Westbau und erhaltene Wandmalereien. Sie gehört zu den ältesten Kirchen der Stadt und prägt das Stadtbild.

Frankenberger Kirche - Goslar
Frankenberger Kirche - Goslar
Frankenberger Kirche - Goslar

Das Ackerbürgerhaus Beck in Goslar ist ein gut erhaltenes Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert. Es zeigt die Lebensweise der Ackerbürger, die Landwirtschaft mit städtischem Wohnen verbanden. Das Gebäude gehört zu den ältesten Wohnhäusern der Stadt und vermittelt einen Eindruck vom Alltagsleben im mittelalterlichen Goslar. Heute befinden sich Ferienwohnungen darin.

Ackerbürgerhaus Beck - Goslar
Ackerbürgerhaus Beck - Goslar

Die Hommage au Rammelsberg ist ein modernes Kunstwerk in Goslar, das an die lange Bergbaugeschichte des nahegelegenen Rammelsbergs erinnert. Die Skulptur greift Formen und Materialien des Erzbergbaus auf und verbindet Vergangenheit und Gegenwart. Sie steht symbolisch für den Wandel von der Industrie- zur Kulturlandschaft und gehört zum UNESCO-Welterbe der Region.

Hommage au Rammelsberg - Goslar
Hommage au Rammelsberg - Goslar

In Goslar gibt es so viel zu sehen, dass man am besten mindestens 2 Tage für den Besuch einplanen sollte. Mit mehr Zeit kann man die Stadt gemütlich erkunden und auch die ein oder andere Spezialität der Gegend probieren. Die Stadt lohnt sich sehr für einen Besuch, auch mit Hund, da es viele Stellen für Pause und Grünflächen gibt. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.

Emma- Emma's Pfoten-Abenteuer

Die Links zu Goslar, findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-goslar/ und den ersten Teil von Goslar, gibt es hier: Goslar – Teil I

Bamberg – Städtetrip mit Hund

Hallo Freunde, diesmal waren Mama und Papa mit mir in Bamberg. Dort haben wir ein verlängertes Wochenende verbracht, um genug Zeit für diese schöne Stadt zu haben.

Bamberg – Die fränkische Kaiser- und Bierstadt

Bamberg ist eine kreisfreie Stadt in Oberfranken mit rund 80.000 Einwohnern und somit die fünftgrößte Stadt Frankens. Die historische Altstadt gehört seit 1993 zum UNESCO-Welterbe. Wahrzeichen der Stadt sind das Alte Rathaus, der Bamberger Dom und das Neue Rathaus. Durch ihre einzigartige Architektur, die lebendige Bierkultur und das besondere Flair zählt Bamberg zu den schönsten Städten Bayerns.

Bamberg

Übernachtet haben wir im Hotel Das Berg Schlösschen und sind auch von hier aus zu Fuß zu unserer ersten Tour durch Bamberg gestartet. Das Hotel liegt hoch oben über der Stadt und man hat von hier einen tollen Ausblick. Allerdings ist der Weg nach oben etwas beschwerlich, zumindest zu Fuß/Pfote.

Hotel Das Berg Schlösschen - Bamberg

Auf unserem Weg nach unten, kamen wir an St. Getreu vorbei. St. Getreu ist eine barocke Kirche, welche zwischen 1652 und 1732 erbaut wurde. Die Kirche ist Ziel des Bamberger Kreuzweges und ihr findet dort die Stationen 6-9.

St. Getreu - Bamberg
St. Getreu - Bamberg

Ein Stück weiter unten, kamen wir zur Klosterkirche St. Michael auf dem Michaelsberg. Sie gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen der UNESCO-Welterbestadt und ist Teil einer ehemaligen Benediktinerabtei, die bereits im Jahr 1015 gegründet wurde. Die erste Kirche wurde 1021 geweiht, jedoch durch ein Erdbeben schwer beschädigt. Der barocke Neubau entstand um 1610.

Klosterkirche St. Michael - Bamberg
Klosterkirche St. Michael - Bamberg
Klosterkirche St. Michael - Bamberg

Auf dem Gelände der Klosteranlage, in den historischen Gewölben, befindet sich das Fränkische Brauereimuseum. Im Kloster wurde seit dem 12. Jahrhundert gebraut. Auf 1.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche, wird der Weg des Bieres, vom Getreide bis ins Glas, anschaulich dargestellt. Besucher können Sudhaus, Mälzerei, Gär- und Lagerkeller, Eiskeller sowie die Fass- und Flaschenabfüllung besichtigen. Aus Hygienegründen, sind wir Vierbeiner hier leider nicht erlaubt.

Fränkisches Brauereimuseum - Bamberg
Fränkisches Brauereimuseum - Bamberg

Die Klosteranlage Michaelsberg thront hoch über der Bamberger Altstadt und gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Das ehemalige Benediktinerkloster verbindet über 1.000 Jahre Geschichte mit beeindruckender Architektur und einem der schönsten Ausblicke auf Bamberg. Im Innenhof gibt es viele Infotafeln, die über die Anlage aufklären. Auf den Wiesen dort, kann man sich wunderbar kugeln. Ich habe mich total wohl gefühlt.

Klosteranlage Michaelsberg - Bamberg
Klosteranlage Michaelsberg - Bamberg
Klosteranlage Michaelsberg - Bamberg

Auf dem Gelände gibt es das Café Restaurant Michaelsberg, mit einer wunderschönen Gartenterrasse und verschiedenen Innenräumen, wo man bei schlechtem Wetter sitzen kann. Die Wirtin ist sehr tierlieb und hat mir direkt einen Eimer mit Wasser hingestellt, damit ich was trinken konnte. Toller Service und schöne Atmosphäre, die zum verweilen einlädt. Wir kommen auf jeden Fall wieder, bei unserem nächsten Besuch in Bamberg.

Café Restaurant Michaelsberg - Bamberg
Café Restaurant Michaelsberg - Bamberg
Café Restaurant Michaelsberg - Bamberg

Den Klostergarten fand ich besonders toll, denn hier gab es viele Ecken zum schnüffeln und hinlegen. Natürlich habe ich mir auch von hier den wunderbaren Blick über die Altstadt von Bamberg angeschaut. Im Klostergarten gibt es mehrere Brunnen und natürlich Sitzbänke für unsere Zweibeiner.

Klostergarten Bamberg
Klostergarten Bamberg
Klostergarten Bamberg

Nachdem wir den Abend im Café Restaurant Michaelsberg haben ausklingen lassen, sind wir wieder zu Fuß/Pfote ins Hotel hoch gelaufen und am nächsten morgen mit dem Auto zum Parkplatz Margaretendamm (Altes Hallenbad) gefahren. Die Gebühren sind für einen Parkplatz etwas außerhalb (2,50 Euro die Stunde) recht hoch, war aber für uns die beste Alternative.

Rundgang durch die Altstadt von Bamberg

Vom Parkplatz aus, waren wir innerhalb weniger Minuten zu Fuß bei der Institutskirche. Die Institutskirche wurde im 18. Jahrhundert als Kirche der Englischen Fräulein erbaut und beeindruckt mit ihren kunstvollen Deckenfresken. Trotz ihrer vergleichsweise schlichten Außenfassade entfaltet die Kirche im Inneren eine besondere Pracht und Ruhe.

Institutskirche - Bamberg
Institutskirche - Bamberg
Institutskirche - Bamberg

Die Skulptur „Liegende Frau mit Frucht“ am Heumarkt, ist ein modernes Kunstwerk von Fernando Bodero. Mit ihrer ruhigen Ausstrahlung setzt sie einen reizvollen Akzent zwischen den historischen Bauwerken der Altstadt.

Skulptur „Liegende Frau mit Frucht“ - Bamberg

Im ehemaligen Jesuitenkolleg in der Fleischerstraße, befindet sich das Naturkundemuseum Bamberg. Das Naturkundemuseum besitzt rund 200.000 Sammlungsobjekte aus den Bereichen Geologie, Mineralogie, Paläontologie, Zoologie und Botanik. Es gibt feste und auch wechselnde Ausstellungen.

Naturkundemuseum - Bamberg

Das Neue Rathaus befindet sich am Maximiliansplatz in Bamberg. Das Gebäude ist das ehemalige Klerikalseminar mit Weihbischofhof an der Ecke zur Hauptwachstraße. Es wurde 1732-37 erbaut und wurde 1939-43 nach Plänen von Peter Keh umgebaut. Seitdem wird es als Neues Rathaus genutzt.

Neues Rathaus - Bamberg

Der Maximiliansplatz (Maxplatz) ist der größte Platz der Innenstadt in Bamberg. Der Maxplatz wird immer wieder für Veranstaltungen, kulturelle Events oder den wöchentlichen Obst- und Gemüsemarkt genutzt. Im Winter findet hier der Weihnachtsmarkt statt.

Maximiliansplatz (Maxplatz) - Bamberg

Auf dem Maxplatz befindet sich der Maximiliansbrunnen aus dem Jahre 1880. Der Brunnen hat seinen Namen vom Bayerischen König Maximilian I. Joseph und wurde von Ferdinand von Miller geschaffen.

Maximiliansbrunnen - Bamberg
Maximiliansbrunnen - Bamberg

Direkt an den Maxplatz, grenzt der Grüne Markt. Der Grüne Markt ist das geschäftige Herz der Bamberger Innenstadt. Zwischen historischen Gebäuden, Cafés und Marktständen lässt sich das lebendige Flair der UNESCO-Welterbestadt besonders gut erleben. Bei unserem Besuch war der Grüne Markt ziemlich voll, da wir an einem Markttag dort waren.

Grüner Markt - Bamberg
Grüner Markt - Bamberg

Am Grünen Markt liegt die St. Martin Kirche, eine barocke Kirche aus dem Jahre 1686. Sie wird auch Martinskirche genannt. Mit ihrer eindrucksvollen Fassade und dem reich ausgestatteten Innenraum, gehört sie zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt.

St. Martin Kirche - Bamberg

Der Gabelmann (Neptunsbrunnen) ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Bambergs und steht mitten auf dem Grünen Markt. Die barocke Brunnenfigur wurde im Jahr 1698 errichtet und zeigt den Meeresgott Neptun mit seinem Dreizack. Von Einheimischen wird die Figur jedoch „Gobelmoo“ genannt.

Gabelmann (Neptunsbrunnen) - Bamberg

Der Brunnen am Obstmarkt aus dem Jahr 1977, ist ein moderner Blickfang in der Bamberger Innenstadt. Mit seinen Wasserfontänen und Natursteinblöcken setzt er einen reizvollen Kontrast zur historischen Altstadt und lädt Besucher zum Verweilen ein.

Brunnen am Obstmarkt - Bamberg

Die Nepomuk-Statue auf der Oberen Brücke zeigt den heiligen Johannes Nepomuk und entstand im 18. Jahrhundert. Die barocke Figur steht direkt neben dem Alten Rathaus. Die heute sichtbare Figur ist jedoch eine Kopie aus dem Jahr 1926. Das historische Original wird heute in den Sammlungen des Historischen Vereins Bamberg aufbewahrt.

Nepomuk-Statue - Bamberg

Die Kreuzigungsgruppe auf der Oberen Brücke ist ein bedeutendes religiöses Denkmal in der Bamberger Altstadt. Sie zeigt die Kreuzigung Jesu mit weiteren biblischen Figuren und erinnert an die lange christliche Tradition der Stadt.

Kreuzigungsgruppe - Bamberg

Das Alte Rathaus ist das bekannteste Wahrzeichen Bambergs. Besonders beeindruckend ist seine außergewöhnliche Lage mitten in der Regnitz, wo es über die Obere und Untere Brücke mit dem Festland verbunden ist. Der historische Bau stammt aus dem Mittelalter und erhielt im 18. Jahrhundert seine heutige barocke Gestaltung.

Altes Rathaus - Bamberg
Altes Rathaus - Bamberg
Altes Rathaus - Bamberg

Berühmt sind vor allem die kunstvollen Fassadenmalereien, die dem Gebäude eine einzigartige Optik verleihen. Das Alte Rathaus zählt zu den meistfotografierten Sehenswürdigkeiten der UNESCO-Welterbestadt Bamberg.

Altes Rathaus - Bamberg
Altes Rathaus - Bamberg
Altes Rathaus - Bamberg

Die Gerberhäuser am Ludwigskanal sind Zeugnisse des einst bedeutenden Gerberhandwerks in Bamberg. Durch ihre malerische Lage am Wasser und ihren historischen Charme gehören sie zu den schönsten Ecken der Altstadt. Die Gerber haben ihre Häute früher direkt an den Häusern und am Fluss getrocknet.

Gerberhäuser am Ludwigskanal - Bamberg
Gerberhäuser am Ludwigskanal - Bamberg

Der Geyerswörthsteg ist eine Fußgängerbrücke über die Regnitz und verbindet die Bamberger Altstadt mit dem Bereich rund um Schloss Geyerswörth. Von der Brücke aus bieten sich schöne Ausblicke auf den Fluss, die historischen Gebäude und das sogenannte „Klein Venedig“.

Geyerswörthsteg - Bamberg
Geyerswörthsteg - Bamberg

Die Sammlung Ludwig im Alten Rathaus beherbergt eine der bedeutendsten Porzellansammlungen Europas. Gezeigt werden wertvolle Stücke aus dem 18. Jahrhundert, darunter Porzellan aus Meißen, Straßburg und weiteren berühmten Manufakturen. Wegen einer Renovierung ist derzeit nur ein Teil im Historischen Museum Bamberg zu sehen.

Sammlung Ludwig - Bamberg

Die Altstadt von Bamberg gehört seit 1993 zum UNESCO-Welterbe. Ausgezeichnet wurde sie aufgrund ihres außergewöhnlich gut erhaltenen historischen Stadtbildes, das die Entwicklung einer mitteleuropäischen Stadt vom frühen Mittelalter bis ins Barock eindrucksvoll dokumentiert.

UNESCO-Welterbe Bamberg

Direkt vor dem Alten Rathaus befindet sich ein detailreiches Bronzemodell, das das historische Gebäude mit den umliegenden Brücken und der Regnitz zeigt. Das Tastmodell ermöglicht es Besuchern, die nicht sehen können, sich die bauten vorzustellen.

Bronzemodell Altes Rathaus - Bamberg

Der Adlerbrunnen in der Karolinenstraße ist ein Trinkwasserbrunnen, wo sich Besucher z.B. an heißen Tagen ihre Trinkflasche auffüllen können.

Adlerbrunnen - Bamberg
Adlerbrunnen - Bamberg

Das Residenzschloss Geyerswörth aus dem Jahr 1586 zählt zu den markanten historischen Bauwerken der Bamberger Altstadt. Ursprünglich als Adelssitz im Stil der Renaissance errichtet, diente es später den Bamberger Fürstbischöfen als Stadtresidenz. Besonders auffällig ist der hohe Turm, der das Stadtbild bis heute prägt.

Residenzschloss Geyerswörth - Bamberg
Residenzschloss Geyerswörth - Bamberg
Residenzschloss Geyerswörth - Bamberg

Vom Geyerswörthsteg aus, hat man einen guten Blick auf die Staustufe Brudermühle. Die Staustufe Brudermühle ist ein technisches Bauwerk an der Regnitz, das den Wasserstand des Flusses reguliert. Gleichzeitig bietet sie interessante Einblicke in die Bedeutung des Wassers für die Entwicklung und das Leben der Stadt Bamberg.

Staustufe Brudermühle - Bamberg
Staustufe Brudermühle - Bamberg

Vor Schloss Geyerswörth, am Geyerswörthsteg, findet ihr ein Bronzemodell der Bamberger Altstadt. Von hier aus hat man auch einen tollen Blick auf das Alte Rathaus.

Bronzemodell der Bamberger Altstadt
Bronzemodell der Bamberger Altstadt

Neben Schloss Geyerswörth, befindet sich der beeindruckende Rosengarten, der mit seinen vielen Bänken, gerade bei schönem Wetter, zum verweilen einlädt. Im Sommer, wenn die Rosen blühen, muss es hier wunderschön sein. Wir haben den Platz für eine ausgiebige Pause genutzt. Er stammt aus dem Jahr 1760 und in den Beeten blühen ca. 4.500 Rosen.

Rosengarten - Bamberg
Rosengarten - Bamberg
Rosengarten - Bamberg

An den Rosengarten in Bamberg, grenzt die Tourist Information. In der Tourist Info bekommt man Infobroschüren, Reiseführer und Karten. Zudem kann man hier Ticket zu Veranstaltungen/Erlebnissen kaufen oder die Stadtführung buchen.

Touristinfo - Rosengarten - Bamberg
Touristinfo - Rosengarten - Bamberg

Die Bischofsmühle gehört zu den historischen Mühlenanlagen an der Regnitz und erinnert an die Zeit, als die Wasserkraft eine wichtige Grundlage für das wirtschaftliche Leben in Bamberg war. Über Jahrhunderte nutzte man die Kraft des Flusses zum Antrieb von Mühlen und anderen Handwerksbetrieben. Die Skulptur „Langsamer Traum“ von Rui Chafes steht vor der Bischofsmühle.

Bischofsmühle - Bamberg
Bischofsmühle - Bamberg

An der Unteren Mühlbrücke, befindet sich das Zentrum Welterbe Bamberg. Auf rund 220 qm Ausstellungsfläche werden die Besonderheiten des Welterbes „Altstadt von Bamberg“ vermittelt.

Zentrum Welterbe Bamberg
Zentrum Welterbe Bamberg

Stellt euch mal vor, meine Zweibeiner wollten unbedingt über die Untere Mühlbrücke laufen. Das fand ich gar nicht so toll mit den Gittern, aber ich bin mutig am Rand gelaufen. Die Untere Mühlbrücke erschloss damals die im Fluss liegenden Mühlen und verband den Geyerswörthplatz mit dem damaligen Mühlhof. Heute bildet der frühere Mühlhof einen Teil der Geyerswörthstraße.

Untere Mühlbrücke - Bamberg
Untere Mühlbrücke - Bamberg
Untere Mühlbrücke - Bamberg

Rund um die Mühlbrücken in Bamberg, gibt es verschiedene Infotafeln. Die wichtigsten Anlaufpunkte in diesem Bereich sind das Zentrum Welterbe Bamberg an der Unteren Mühlbrücke und die historische Dokumentation an der nahegelegenen Unteren Brücke.

Infotafel Untere Mühlbrücke - Bamberg
Infotafel Untere Mühlbrücke - Bamberg

In der Judenstraße befindet sich die ehemalige Marienkapelle aus dem Jahre 1470. Vorher stand genau an dieser Stelle die Synagoge, wovon heute noch Teile mit verbaut sein könnten, aber das ist nicht sicher bekannt. Der Bau der Marienkapelle diente der Baptistengemeinde 1946 bis 2008 als Christuskirche.

Ehemalige Marienkapelle - Bamberg
Ehemalige Marienkapelle - Bamberg
Ehemalige Marienkapelle - Bamberg

Das Haus zum Eisbären zählt zu den historischen Bürgerhäusern Bambergs. Das markante Gebäude befindet sich in der Altstadt und ist vor allem für seine reich verzierte Fassade bekannt. Seinen Namen verdankt das Haus einer Darstellung eines Eisbären an der Außenwand. Das Gebäude stammt in seinen Ursprüngen aus dem Mittelalter und wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgestaltet.

Haus zum Eisbären - Bamberg

Die Alte Münze in Bamberg war nie eine Münzprägestätte, sondern gehörte lediglich dem Münzmeister Reimar. Er war der erste Besitzer des Gebäudes aus dem Jahr 1348.

Alte Münze - Bamberg
Alte Münze - Bamberg

Das Böttingerhaus wurde nicht für einen Adeligen oder Fürstbischof gebaut, sondern für einen wohlhabenden Bürger. Das war Anfang des 18. Jahrhunderts außergewöhnlich. Besonders beeindruckend sind die reich verzierte Fassade, die kunstvollen Balkone und der prachtvolle Innenhof.

Böttingerhaus - Bamberg

Das Haus zum Einhorn in der Judenstraße 16, ist ein historisches Bürgerhaus. Bekannt ist es nicht nur wegen seines markanten Hauszeichens, dem Einhorn, sondern auch als Drehort des Films „Das Sams“. Für viele Besucher gehört es deshalb zu den charmanten Geheimtipps der Stadt. Es wird auch oft einfach nur Sams Haus genannt.

Haus zum Einhorn - Sams Haus - Bamberg

Schaut euch mal die Concordiastraße an, wie schmal sie ist. Hier sind wir auf dem Weg zur nächsten Sehenswürdigkeit nur durch gelaufen. Aber an dem Abend, sind wir wegen Straßensperrungen etc. mit dem Auto hier drin gelandet. Wir sind fast verzweifelt, denn wenden war nicht möglich. Zum Glück haben wir einen Weg raus gefunden und Mama/Papa, konnten danach darüber lachen.

Concordiastraße Bamberg

Das historische Lagerhaus der Klosterbräu erinnert an die jahrhundertealte Brautradition Bambergs. Die Klosterbräu gilt als eine der ältesten Brauereien der Stadt und kann ihre Wurzeln bis ins Mittelalter zurückverfolgen. Das Lagerhaus diente einst der Aufbewahrung von Rohstoffen und Bier.

Lagerhaus Klosterbräu - Bamberg

Die Villa Concordia zählt zu den schönsten historischen Villen Bambergs. Das barocke Gebäude wurde Anfang des 18. Jahrhunderts als repräsentativer Wohnsitz erbaut und liegt malerisch am Ufer der Regnitz. Heute beherbergt die Villa das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia, das Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Ländern fördert.

Villa Concordia - Bamberg
Villa Concordia - Bamberg

Die Kirche St. Stephan ist eine der markantesten Kirchen Bambergs. Mit ihren beiden Türmen erhebt sie sich auf einem der sieben Hügel der Stadt und bietet einen schönen Blick über die Altstadt. Der heutige Bau entstand, nach einem Brand, im 19. Jahrhundert. Erbaut wurde sie im neugotischen Stil.

St. Stephan - Bamberg
St. Stephan - Bamberg
St. Stephan - Bamberg

Bei unserem Spaziergang durch Bamberg fiel uns sofort das rosafarbene Apfelweibla-Haus ins Auge. Mit seiner barocken Fassade und den hellen Fensterläden gehört es zu den schönsten Bürgerhäusern der Altstadt. Der Name erinnert an das legendäre Apfelweibla, eine der bekanntesten Figuren der Bamberger Sagenwelt.

Apfelweibla - Bamberg

Die Pfarrkirche Unsere Liebe Frau, auch „Obere Pfarre“ genannt, zählt zu den bedeutendsten Gotteshäusern Bambergs. Die imposante, gotische Kirche wurde zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert erbaut und prägt mit ihren beiden Türmen das Stadtbild am Kaulberg. Im Inneren beeindrucken die kunstvolle Ausstattung und zahlreiche historische Kunstwerke. Besonders bekannt ist der Riemenschneider-Altar, eines der bedeutenden Werke der fränkischen Bildhauerkunst.

Pfarrkirche Unsere liebe Frau - Bamberg
Pfarrkirche Unsere liebe Frau - Bamberg

Das Stadtpalais am Unteren Kaulberg ist ein repräsentatives historisches Gebäude in der Bamberger Altstadt. Es steht beispielhaft für die prächtigen Wohnsitze vergangener Jahrhunderte und prägt mit seiner eleganten Architektur das Bild des Kaulbergs.

Stadtpalais - Bamberg
Stadtpalais - Bamberg

Das Ambräusianum ist Bambergs jüngste Brauerei und wurde 2004 als moderne Gasthausbrauerei eröffnet. In dem historischen Gebäude wird das Bier direkt vor Ort gebraut, wobei die kupfernen Sudkessel im Gastraum zu sehen sind. Früher diente das Gebäude als Priesterseminar.

Ambräusianum - Bamberg

Die Neue Residenz war von 1604 bis 1802 der Sitz der Bamberger Fürstbischöfe. Das imposante Schloss am Domplatz vereint Renaissance- und Barockarchitektur. Im Inneren gibt es wunderschöne Säle und Räume. Hinter dem Gebäude befindet sich der Rosengarten, der einen herrlichen Blick über die Dächer der Altstadt bietet.

Neue Residenz - Bamberg
Neue Residenz - Bamberg
Neue Residenz - Bamberg

Die Trautmannsmauer ist eine mächtige Stützmauer am Domberg. In die Stützmauer, ist der Brunnen an der Trautmannsmauer integriert. Der Brunnen an der Trautmannsmauer ist ein kleines, oft übersehenes Detail am Domberg. Gemeinsam mit der historischen Mauer trägt er zur besonderen Atmosphäre dieses geschichtsträchtigen Bereichs bei.

Trautmannsmauer und Brunnen an der Trautmannsmauer - Bamberg
Trautmannsmauer und Brunnen an der Trautmannsmauer - Bamberg

Der Bamberger Dom zählt zu den bedeutendsten Bauwerken Deutschlands und ist das Wahrzeichen der UNESCO-Welterbestadt Bamberg. Die im 13. Jahrhundert vollendete Kathedrale beeindruckt mit ihren vier Türmen, dem berühmten Bamberger Reiter sowie den Gräbern von Kaiser Heinrich II. und Kaiserin Kunigunde. Neben dem Dom befindet sich das Diözesanmuseum, das wertvolle Kunstschätze aus über 1.000 Jahren Bistumsgeschichte präsentiert. Gemeinsam vermitteln Dom und Museum einen faszinierenden Einblick in die religiöse, kulturelle und historische Bedeutung Bambergs.

Bamberger Dom und Diözesanmuseum - Bamberg
Bamberger Dom und Diözesanmuseum - Bamberg
Bamberger Dom und Diözesanmuseum - Bamberg

Das Historische Museum befindet sich in der Alten Hofhaltung, neben dem Bamberger Dom. In den historischen Räumen werden Kunst- und Kulturschätze aus über 1.000 Jahren Stadtgeschichte präsentiert. Zu sehen sind Gemälde, Skulpturen, Münzen uvm. Verschiedene Ausstellungen geben spannende Einblicke in die Entwicklung Bambergs von den Anfängen bis in die Gegenwart. Das Museum verbindet die Geschichte der Stadt mit der besonderen Atmosphäre der Alten Hofhaltung.

Historisches Museum, Alte Hofhaltung - Bamberg
Historisches Museum, Alte Hofhaltung - Bamberg

Mitten am Domplatz öffnet sich ein kunstvoll gestaltetes Portal, das sofort ins Auge fällt: die Schöne Pforte der Alten Hofhaltung. Sie entstand im 16. Jahrhundert und gehört zu den eindrucksvollsten Renaissance-Elementen der Bamberger Altstadt. Im Torbogen findet sich ein Steinrelief mit der Maria im Zentrum. Zudem sind der Kaiser Heinrich II. mit seiner Gemahlin Kunigunde zu sehen, die ein Modell des Bamberger Doms tragen. Daneben sind bedeutende Heilige wie Petrus und Georg dargestellt.

Schöne Pforte - Bamberg
Schöne Pforte - Bamberg

Auf dem Domplatz, in der Nähe der Neuen Residenz und Trautmannsmauer, befindet sich das Modell der Altstadt Bamberg. Es ist ein 3D-Tastmodell, welches sich an Sehbehinderte richtet und ist entsprechend mit Blindenschrift ausgestattet.

Modell der Altstadt Bamberg

Drehort „Alte Hofhaltung“

Direkt neben dem Bamberger Dom liegt die Alte Hofhaltung, ein Gebäude aus Fachwerk, Sandstein und engen Innenhöfen, das wie ein Tor in vergangene Zeiten wirkt. Früher war sie der Sitz der Bamberger Bischöfe, später wurde sie immer wieder umgebaut und erweitert, wodurch ein Mix aus gotischen und renaissancezeitlichen Elementen entstand.

Besonders bekannt wurde die Anlage auch als Drehort: Für den Film „Die drei Musketiere“ (2011), diente die Alte Hofhaltung als beeindruckende Kulisse. Die historischen Mauern, die verwinkelten Gänge und der Innenhof boten genau die Atmosphäre, die man für eine klassische Mantel-und-Degen-Geschichte braucht. Kaum ein anderer Ort in Bamberg vermittelt so stark das Gefühl, direkt in eine Filmkulisse einzutreten.

Alte Hofhaltung - Drehort die 3 Musketiere - Bamberg
Alte Hofhaltung - Drehort die 3 Musketiere - Bamberg
Alte Hofhaltung - Drehort die 3 Musketiere - Bamberg

Im Innenhof der Alten Hofhaltung, befindet sich der Pferdetränke-Brunnen. Früher diente er als Wasserstelle für Pferde und heute strahlt er eine schöne Ruhe aus. In der Nähe vom Brunnen, befinden sich mehrere Bänke, die wir für eine ausgiebige Pause genutzt haben. Ich habe meine Leckerlis als Stärkung bekommen.

Pferdetränke-Brunnen - Bamberg
Pferdetränke-Brunnen - Bamberg

Danach ging es für uns in den Rosengarten, der sich im Innenhof der Neuen Residenz befindet. Im Rosengarten sitzt man unter Linden und es gibt einen Gartenpavillon aus 1757. Vom Garten aus, hat man einen wunderbaren Blick über Bamberg. Im Rosengarten kann man ca. 4500 Rosen in 70 Beeten bestaunen.

Rosengarten - Bamberg
Rosengarten - Bamberg
Rosengarten - Bamberg

Das Eiserne Tor befindet sich unterhalb der Neuen Residenz. Es gehört zum Bereich der Alten Hofhaltung und war einer der Zugänge zur bischöflichen Residenzanlage. Seine heute Form entstand durch einen Umbau im 16. Jahrhundert.

Eisernes Tor - Bamberg
Eisernes Tor - Bamberg

Beim Spaziergang durch die Bamberger Altstadt stößt man auf den ungewöhnlichen Namen „Grünhundbrunnen“. Vor Ort zeigt sich jedoch kein klassischer Brunnen, sondern ein Gebäude bzw. ein historischer Ort, der heute vor allem durch seine Bezeichnung auffällt.

Grünhundbrunnen - Bamberg

Bischof Otto von Bamberg (1060–1139) war einer der bedeutendsten Kirchenfürsten der Stadt. Er leitete das Bistum von 1102 bis zu seinem Tod und prägte Bamberg im Mittelalter stark durch Kirchenbau und die Förderung von Klöstern.Besonders bekannt wurde er durch seine Missionsreisen nach Pommern, wo er große Teile der Bevölkerung zum Christentum führte.

Bischof Otto von Bamberg

Der Franziskusbrunnen erinnert an den heiligen Franz von Assisi, den Gründer des Franziskanerordens und Schutzpatron der Tiere und der Natur. Damit passt er besonders gut in eine Stadt wie Bamberg, die viele historische und kirchliche Bezüge miteinander verbindet.

Franziskusbrunnen - Bamberg

Vor der Kirche St. Elisabeth im Sand befindet sich eine historische Kreuzwegstation, die an den Leidensweg Jesu Christi erinnert. Sie ist Teil des Bamberger Kreuzwegs, der über mehrere Stationen durch die Altstadt und hinauf in die höher gelegenen Stadtteile führt.

Historische Kreuzwegstation - Bamberg

Die St.-Elisabeth-Kirche im Sand ist eine Spitalkirche, welche für das damalige Heilig-Geist-Spital errichtet wurde. Erbaut wurde sie im spätgotischen Stil. Die St. Elisabeth im Sand gehört zu den ältesten Kirchen Bambergs und wurde im 14. Jahrhundert im historischen Sandviertel errichtet.

St. Elisabeth im Sand - Bamberg
St. Elisabeth im Sand - Bamberg

Die Skulptur Apoll von Markus Lüpertz stellt den griechischen Gott des Lichts und der Künste dar. Als modernes Kunstwerk bildet sie einen interessanten Gegensatz zur historischen Architektur Bambergs und verbindet Vergangenheit mit Gegenwart.

Skulptur Apoll von Markus Lüpertz - Bamberg

Das Bamberger Krippenmuseum beherbergt eine der größten privaten Krippensammlungen Europas. Das Museum gibt es seit 2001. Die Ausstellung zeigt historische Weihnachtskrippen aus vier Jahrhunderten und aus zahlreichen Ländern der Welt. Darunter auch die größte böhmische Glaskrippe der Welt.

Bamberger Krippenmuseum
Bamberger Krippenmuseum

Die Bamberger Altstadt gehört seit 1993 zum UNESCO-Welterbe und begeistert mit ihren historischen Gebäuden, engen Gassen und malerischen Plätzen. Die einzigartige Mischung aus mittelalterlicher, barocker und bürgerlicher Architektur macht sie zu einem der schönsten Altstadtensembles Europas.

Altstadt - Bamberg
Altstadt - Bamberg

Zwischen all den historischen Sehenswürdigkeiten habe ich in Bamberg noch einen ganz anderen Lieblingsort entdeckt: die Metzgerei Liebold. Schon von weitem zog mich der Duft des frisch gebackenen Leberkäses magisch an. Während Frauchen begeistert probierte, saß ich sabbernd daneben und hoffte auf ein kleines Stückchen. Ob das geklappt hat?

Metzgerei Liebold
Metzgerei Liebold
Metzgerei Liebold

Ein Besuch in Bamberg wäre für viele Bierliebhaber nicht komplett ohne einen Abstecher zur traditionsreichen Brauerei Schlenkerla. Das historische Brauhaus im Herzen der Altstadt ist für sein Rauchbier bekannt. Vor Ort ist es so voll, dass man sein Bier teilweise nur auf der Gasse trinken kann. Das Bier schmeckt nach geräuchertem Schinken. Wir haben unsere Rauchbier daher am Michaelsberg genossen.

Brauerei Schlenkerla Bamberg - Echt Schlenkerla Rauchbier
Brauerei Schlenkerla Bamberg - Echt Schlenkerla Rauchbier

Die ehemalige Dominikanerkirche wurde im 13. Jahrhundert als Klosterkirche des Dominikanerordens erbaut. Nach der Säkularisation verlor sie ihre kirchliche Funktion und wird heute als Veranstaltungs- und Ausstellungsraum genutzt. Mit ihrer schlichten gotischen Architektur gehört sie zu den beeindruckenden historischen Bauwerken der Bamberger Altstadt.

Ehemalige Dominikanerkirche - Bamberg

Betritt man das Geschäft von Käthe Wohlfahrt in Bamberg, dann steht man im Sommer auf einmal mitten in einer Weihnachtswelt. Käthe Wohlfahrt ist ein Fachgeschäft für Weihnachtsartikel, die es ganzjährig gibt.

Käthe Wohlfahrt - Bamberg

Das Heller Haus ist ein traditionsreiches Bürgerhaus aus dem Mittelalter mit einer Farbe, die an einen Himmel erinnert. Das Heller Haus liegt direkt an der Regnitz, an der unteren Brücke.

Heller Haus - Bamberg
Heller Haus - Bamberg

Die Statue der heiligen Kunigunde in Bamberg erinnert an die Ehefrau Kaiser Heinrichs II., die gemeinsam mit ihm das Bistum Bamberg gründete. Die gekrönte Figur symbolisiert ihre Rolle als Herrscherin und Schutzpatronin der Stadt. Eine bekannte Darstellung befindet sich an der Unteren Brücke und ist eine Kopie einer barocken Originalstatue aus dem 18. Jahrhundert.

Statue der heiligen Kunigunde - Bamberg

Die Untere Brücke in Bamberg bietet einen der schönsten Ausblicke der Stadt auf das sogenannte „Klein Venedig“ mit seinen historischen Fischerhäusern direkt an der Regnitz. Das malerische Viertel entstand aus ehemaligen Fischerwohnungen und wirkt mit seinen bunten Fassaden und dem Wasser direkt vor der Haustür idyllisch und einzigartig. Man kann hier tatsächlich eine Gondelfahrt machen.

Untere Brücke - Klein Venedig - Bamberg
Untere Brücke - Klein Venedig - Bamberg
Untere Brücke - Klein Venedig - Bamberg

Die Centurione-Statue von Fernando Botero zeigt einen übergroßen römischen Zenturio in typischer, rundlicher Formensprache des Künstlers. Als moderne Skulptur bildet sie einen starken Kontrast zur historischen Altstadt Bambergs und ist ein markanter Blickfang im öffentlichen Raum.

Centurione-Statue - Bamberg

Am Kranen ist ein historischer Platz in der Bamberger Altstadt an der Regnitz. Der Name erinnert an den früheren Hafenkran, über den Waren vom Fluss in die Stadt geladen wurden. Heute ist der Ort ein lebendiger Teil der Altstadt und Ausgangspunkt für Spaziergänge entlang des Wasser

Am Kranen - Bamberg

Der mechanische Handkran in Bamberg ist ein historisches Hafenbauwerk an der Regnitz. Er wurde früher mit Muskelkraft betrieben und diente zum Verladen von Waren zwischen Schiff und Ufer. Heute ist er ein technisches Denkmal und erinnert an die Zeit, als Bamberg ein wichtiger Handelsplatz am Fluss war.

Mechanischer Handkran - Bamberg
Mechanischer Handkran - Bamberg

Am Kranen gibt es das Fischbrünnlein aus dem Jahr 1933. Ein Trinkbrunnen, bei dem aus dem Maul des Fisches das Trinkwasser läuft.

Fischbrünnlein - Bamberg

Der Alte Schlachthof ist ein Gebäude aus dem Jahr 1742, der damals als Ergänzung zum bestehenden Schlachthaus gebaut wurde. Seit 1983 wird es als Bibliotheksgebäude genutzt.

Alter Schlachthof - Bamberg

Das Fischer- und Fischerzunftmuseum in Bamberg widmet sich der Geschichte der Fischerei an der Regnitz. Es zeigt historische Werkzeuge, Ausrüstungen und Dokumente der Fischerzunft und vermittelt einen spannenden Einblick in das Leben der Fischer, die einst das Viertel „Klein Venedig“ prägten.

Fischer - und Fischerzunftmuseum - Bamberg
Fischer - und Fischerzunftmuseum - Bamberg

Die Löwenbrücke verdankt ihren Namen den auffälligen Löwenfiguren an den Brückenköpfen. Von hier aus bietet sich ein schöner Blick auf die Regnitz, die Bamberg seit Jahrhunderten als Handelsweg und Lebensader prägt. Zusammen bilden Brücke und Fluss ein charakteristisches Bild der historischen Stadt.

Löwenbrücke - Bamberg
Regnitz - Bamberg
Löwenbrücke - Bamberg

Die Kirche St. Otto wurde von 1912 bis 1914 im neuromanischen Stil erbaut und dem heiligen Otto von Bamberg gewidmet. Mit ihren markanten Türmen und ihrer imposanten Größe gehört sie zu den bedeutendsten Kirchen der Stadt und wird oft als „Dom des Bamberger Ostens“ bezeichnet.

St. Otto - Bamberg

Das ehemalige Gastanklager in Bamberg erinnert an die Anfänge der städtischen Gasversorgung. Die ersten Gasbehälter entstanden bereits ab 1855 und dienten der Speicherung von Gas für Beleuchtung und Haushalte. Der erhaltene Gasbehälter ist heute ein Zeugnis der Industrialisierung und der technischen Entwicklung Bambergs.

Gastanklager - Bamberg

Bamberg ist eine wirklich schöne und beeindruckende Stadt, mit seinen vielen historischen Gebäuden und Sehenswürdigkeiten. Wir können euch einen Besuch in Bamberg wirklich sehr empfehlen und würden auch jederzeit wiederkommen. Bis zu unserem nächsten Abenteuer, eure Emma.

Bamberg

Die Links zu Bamberg, findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-bamberg/

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