München gehört zu den Städten, die wir inzwischen nicht nur einmal besucht haben. Tatsächlich hat es uns gleich mehrfach in die bayerische Landeshauptstadt verschlagen und trotzdem sah jeder Aufenthalt ein bisschen anders aus.

Allein 2023 waren wir zweimal in München. Einmal war ich mit Christian unterwegs und einmal mit Martin. 2025 folgten weitere München-Abenteuer mit Martin. Mal standen klassische Sehenswürdigkeiten auf unserem Programm, mal Fußball, mal eine Veranstaltung und manchmal entstanden die schönsten Erlebnisse eher ungeplant.

So haben wir München inzwischen zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln und sogar ganz gemütlich von einer Rikscha aus kennengelernt. Emma war bei diesen Reisen nicht dabei. Dieses Mal waren es also ausnahmsweise München-Abenteuer auf zwei, statt auf vier Pfoten.
Stärkung nach der Anreise mit kleiner Überraschung
Nach unserer Anreise mit dem Zug nach München, kamen wir gegen Mittag dort an und hatten natürlich erst einmal großen Appetit. Wir haben unsere Sachen ins Hotel gebracht. Direkt um die Ecke vom Hotel, gab es das kleine Asia Restaurant in der Schillerstraße 16 mit einem tollen Mittagsangebot. Darin enthalten waren als Vorspeise Mini-Frühlingsrollen und ein Hauptgericht.



Wir hatten uns für einen Sitzplatz auf der Terrasse entschieden und auf einmal kamen richtig große Hagelkörner runter. Die Mitarbeiter rückten uns die Schirme zurecht, so dass wir geschützt waren und boten uns auch an, wir könnten uns rein setzten. Wir kamen aus dem lachen nicht mehr heraus, so etwas ist uns noch nie passiert, aber wir wollten unbedingt draußen bleiben. Aber das war ein tolles Erlebnis und das Essen dort war so lecker, dass wir noch ein weiteres Mal dort essen waren.
Der Marienplatz – mitten im Herzen von München
Wenn man München erkundet, führt eigentlich kaum ein Weg am Marienplatz vorbei. Auch bei unseren verschiedenen Besuchen landeten wir immer wieder hier.

Beherrscht wird der Platz vom imposanten Neuen Rathaus mit seiner reich verzierten neugotischen Fassade. Obwohl das Gebäude wesentlich älter wirkt, entstand es erst zwischen 1867 und 1909. Besonders bekannt ist der Rathausturm mit seinem Glockenspiel, das täglich zahlreiche Besucher auf den Marienplatz lockt.

Direkt vor dem Rathaus steht die Mariensäule, die bereits seit 1638 den Mittelpunkt des Platzes markiert.

Und genau hier merkt man schnell, warum der Marienplatz ein so guter Ausgangspunkt für eine München-Erkundung ist: Viele der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt liegen nur wenige Gehminuten voneinander entfernt.

Direkt vor dem Neuen Rathaus steht mit dem Fischbrunnen ein weiterer kleiner Blickfang des Marienplatzes. Seinen Namen verdankt er den Fischfiguren, die den Brunnen schmücken und an die Zeit erinnern, als auf dem Marienplatz noch Märkte abgehalten wurden und hier unter anderem Fisch verkauft wurde.

Der heutige Brunnen stammt aus den 1950er-Jahren, greift aber Elemente seines im Zweiten Weltkrieg zerstörten Vorgängers auf. Eine besondere Münchner Tradition findet hier außerdem jedes Jahr am Aschermittwoch statt: Beim sogenannten Geldbeutelwaschen werden die Geldbörsen im Brunnenwasser gewaschen, in der Hoffnung, dass sie sich anschließend wieder gut füllen.
Die Frauenkirche – Münchens unverwechselbares Wahrzeichen
Vom Marienplatz aus sind ihre beiden Türme kaum zu übersehen: die Frauenkirche, offiziell der Dom zu Unserer Lieben Frau.

Die spätgotische Kirche wurde im 15. Jahrhundert errichtet und gehört mit ihren beiden charakteristischen Türmen zu den Wahrzeichen Münchens. Besonders auffällig sind die sogenannten Welschen Hauben, die den beiden Türmen ihr unverwechselbares Aussehen geben.

Wer durch die Münchner Innenstadt läuft, bekommt die Frauenkirche immer wieder aus unterschiedlichen Perspektiven zu sehen. Mal ragen nur die beiden Türme zwischen den Häusern hervor, mal steht man plötzlich direkt davor.

Das Alte Rathaus
Am östlichen Ende des Marienplatzes befindet sich mit dem Alten Rathaus gleich das nächste historische Gebäude. Dabei kann der Name ein wenig täuschen. Das heutige Erscheinungsbild entstand zwar nach historischen Vorbildern, große Teile des Gebäudes mussten nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs jedoch wiederaufgebaut werden.


Mit seinem markanten Turm bildet das Alte Rathaus den Übergang vom Marienplatz in Richtung Tal und gehört für mich genauso zum Bild der Münchner Innenstadt wie sein wesentlich größeres „neues“ Gegenstück.
Der Alte Peter
Nur wenige Schritte vom Marienplatz entfernt steht die Pfarrkirche St. Peter, von den Münchnern liebevoll Alter Peter genannt.

Sie gilt als älteste Pfarrkirche Münchens und ist vor allem wegen ihres Turms bekannt. Wer die zahlreichen Stufen hinaufsteigt, wird oben mit einem weiten Blick über die Altstadt belohnt.
Wir blieben bei unseren Streifzügen allerdings lieber unten und entdeckten München weiter auf Straßenhöhe. Schließlich gab es dort noch genug zu sehen.
Heilig-Geist-Kirche und Viktualienmarkt
Direkt in der Nähe liegt auch die Heilig-Geist-Kirche. Durch ihre Lage zwischen Marienplatz und Viktualienmarkt lässt sie sich wunderbar in einen Rundgang durch die Altstadt einbauen.


Und wenige Schritte später steht man bereits auf dem Viktualienmarkt. Der traditionsreiche Lebensmittelmarkt gehört seit Anfang des 19. Jahrhunderts zu München. Heute findet man hier zahlreiche Stände mit Obst, Gemüse, Käse, Fleisch, Blumen und vielen bayerischen Spezialitäten.


Für mich gehören solche Orte bei einem Städtetrip genauso dazu wie die großen Sehenswürdigkeiten. Schließlich möchte ich eine Stadt nicht nur anhand ihrer historischen Gebäude kennenlernen.
Das Hofbräuhaus
Natürlich führte unser Weg durch die Münchner Altstadt auch am berühmten Hofbräuhaus am Platzl vorbei. Das traditionsreiche Wirtshaus gehört wohl zu den bekanntesten Adressen Münchens und blickt auf eine jahrhundertelange Geschichte zurück.

Ursprünglich wurde das Hofbräuhaus Ende des 16. Jahrhunderts als Brauerei für den bayerischen Hof gegründet. Heute ist es vor allem für seine große Schwemme, bayerische Küche, Bier und die typische Wirtshausatmosphäre bekannt und zieht Besucher aus aller Welt an.

Wir selbst haben das Hofbräuhaus diesmal nur von außen angeschaut. Bei einem Spaziergang durch die Münchner Altstadt gehört das bekannte Gebäude für uns aber trotzdem einfach dazu – und natürlich durfte auch ein Foto nicht fehlen.
Vom Max-Joseph-Platz zur Münchner Residenz
Unser Weg durch die Münchner Innenstadt führte uns anschließend zum Max-Joseph-Platz. In der Mitte des Platzes steht das Denkmal für König Max I. Joseph.


Rund um den Platz befinden sich gleich mehrere bekannte Münchner Bauwerke: der Königsbau der Münchner Residenz und gegenüber das Nationaltheater mit der Bayerischen Staatsoper.
Die Münchner Residenz
Die Münchner Residenz war über Jahrhunderte Wohn- und Regierungssitz der bayerischen Herrscher. Im Laufe der Zeit wurde sie immer wieder erweitert und entwickelte sich zu einer weitläufigen Anlage mit zahlreichen Gebäudetrakten und Innenhöfen.

Wir haben die Residenz bei unserem Rundgang nicht komplett besichtigt, konnten aber auch so einiges davon entdecken.


Besonders sehenswert ist der Brunnenhof mit dem Wittelsbacherbrunnen. Auf der Spitze des Brunnens steht die Figur Ottos I., des ersten bayerischen Herzogs aus dem Haus Wittelsbach.
Bayerische Staatsoper
Direkt am Max-Joseph-Platz befindet sich außerdem das Nationaltheater, die Spielstätte der Bayerischen Staatsoper.

Das klassizistische Gebäude mit seiner markanten Säulenfront haben wir uns nur von außen angesehen, aber schon die Fassade ist ein echter Blickfang.
Regierung von Oberbayern
Ein weiteres beeindruckendes Gebäude an der Maximilianstraße ist der Sitz der Regierung von Oberbayern. Der monumentale Bau entstand im 19. Jahrhundert nach Plänen von Friedrich Bürklein, der auch für die Gestaltung der Maximilianstraße verantwortlich war. Besonders imposant ist die rund 170 Meter lange Terrakottafassade mit ihren zahlreichen Verzierungen.


Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude schwer zerstört und anschließend wieder aufgebaut. Heute ist es noch immer Sitz der Regierung von Oberbayern und gehört für mich definitiv zu den Gebäuden, bei denen sich ein genauerer Blick auf die Fassade lohnt.
Weiter zum Odeonsplatz
Von hier aus ging unser Rundgang weiter zum Odeonsplatz, an dem mit der Feldherrnhalle und der auffällig gelben Theatinerkirche gleich die nächsten bekannten Münchner Sehenswürdigkeiten auf uns warteten.

Die Feldherrnhalle wurde im 19. Jahrhundert im Auftrag König Ludwigs I. errichtet und bildet den südlichen Abschluss des Odeonsplatzes. Besonders auffällig sind die drei großen Rundbögen und die beiden steinernen Löwen an der Freitreppe.

Direkt gegenüber fällt die Theatinerkirche St. Kajetan schon durch ihre leuchtend gelbe Fassade und die beiden Türme ins Auge.

Sie gehört zu den markantesten Kirchen der Münchner Innenstadt und prägt das Bild des Odeonsplatzes entscheidend mit.
Vom Odeonsplatz in den Hofgarten
Nur wenige Schritte weiter gelangten wir in den Hofgarten. Nach den belebten Straßen und Plätzen der Innenstadt ist die weitläufige Grünanlage eine schöne Abwechslung.

Vom Hofgarten aus führt der Weg weiter in Richtung Englischer Garten, wo sich unter anderem das wunderschöne, Japanische Teehaus befindet, welches man auch besuchen kann.
Bayerische Staatskanzlei
Direkt am Hofgarten steht die Bayerische Staatskanzlei. Besonders auffällig ist der historische Kuppelbau in der Mitte, der von modernen Glasflügeln eingerahmt wird.


Das Gebäude entstand unter Einbeziehung der erhalten gebliebenen Teile des ehemaligen Bayerischen Armeemuseums.
Englischer Garten und Schwabinger Bach
Von der Bayerischen Staatskanzlei führte unser Weg weiter in den Englischen Garten. Mitten in der Großstadt verändert sich die Umgebung hier innerhalb weniger Minuten komplett. Statt Straßen und historischen Gebäuden bestimmen plötzlich viel Grün, kleine Wege und Wasserläufe das Bild.

Am Schwabinger Bach legten wir einen kleinen Zwischenstopp ein. Das Wasser, die alten Bäume und die vielen schattigen Plätze machen diesen Teil des Englischen Gartens besonders schön für einen Spaziergang.
Der Monopteros
Schon von Weitem konnten wir den Monopteros auf seiner Anhöhe sehen. Der kleine Rundtempel gehört zu den bekanntesten Bauwerken im Englischen Garten und hebt sich zwischen den großen Grünflächen und Bäumen deutlich ab.

Wir haben ihn diesmal aus der Entfernung fotografiert. Mit der großen Wiese im Vordergrund, ergibt sich dafür ein richtig schöner Blick über den Englischen Garten.
Wasser mitten im Englischen Garten
An mehreren Stellen zeigt sich, wie stark die Wasserläufe den Englischen Garten prägen. Besonders schön fanden wir diesen Abschnitt mit dem kleinen Wasserfall, den Felsen und den dicht bewachsenen Ufern.

Fast könnte man dabei vergessen, dass man sich noch mitten in München befindet.
Die Eisbachwelle
Dann wurde es deutlich lebhafter: An der berühmten Eisbachwelle kann man mitten in München Surfer beobachten. Die stehende Welle zieht nicht nur erfahrene Surfer an, sondern auch jede Menge Zuschauer.

Natürlich blieben auch wir eine Weile stehen. Es ist schon ungewöhnlich, Menschen mit Surfbrett unter dem Arm durch einen Stadtpark laufen zu sehen und kurz darauf stehen sie mitten auf einer Welle.

P1 – ein Münchner Klassiker
Direkt am Englischen Garten kamen wir anschließend noch am P1 vorbei. Der bekannte Münchner Club liegt ziemlich unscheinbar im Grünen, ohne das große Schild könnte man beinahe daran vorbeilaufen.

Für uns blieb es bei einem Foto von außen, bevor es wieder weiter in Richtung Innenstadt ging.
Eine etwas ungewöhnliche Begegnung in der Fußgängerzone
Zurück in der Innenstadt begegnete uns dann noch dieser riesige Panda. Zwischen Geschäften und Passanten war er natürlich kaum zu übersehen und musste deshalb ebenfalls mit aufs Foto.

Manchmal sind es eben gerade solche ungeplanten Motive, die später zwischen all den klassischen Sehenswürdigkeiten für Abwechslung sorgen.
Der Justizpalast
Unweit des Karlsplatzes steht der imposante Justizpalast München. Mit seiner großen Glaskuppel und der reich verzierten Fassade gehört das Gebäude für mich zu denen, bei denen man automatisch noch einmal genauer hinschaut.

Wir haben den Justizpalast von außen fotografiert und unseren Weg anschließend durch die Innenstadt fortgesetzt.
St. Michael in der Neuhauser Straße
Eine weitere Kirche, an der wir bei unseren München-Besuchen vorbeikamen, ist St. Michael in der Neuhauser Straße.

Die große weiße Fassade fällt zwischen den umliegenden Gebäuden sofort auf. Die Kirche entstand im 16. Jahrhundert und gehört zu den bedeutendsten Renaissancekirchen nördlich der Alpen.

In ihrer Fürstengruft befindet sich unter anderem die Grabstätte von König Ludwig II. von Bayern.

Gerade solche Entdeckungen mag ich beim Herumlaufen durch eine Stadt: Man läuft eigentlich von einem Ziel zum nächsten und steht plötzlich vor einem Gebäude, bei dem sich ein genauerer Blick lohnt.
Oberpollinger
Nur wenige Schritte weiter kamen wir am Oberpollinger vorbei. Das traditionsreiche Kaufhaus gehört schon durch seine große historische Fassade fest zum Bild der Neuhauser Straße.

Natürlich blieb es nicht nur beim Blick von außen. Wir schauten uns auch drinnen ein wenig um.



Dort sind zwischen den verschiedenen Abteilungen unter anderem die großen Luxusmarken vertreten.
Durch die Münchner Fußgängerzone
Anschließend ging es weiter durch die Neuhauser Straße und die Fußgängerzone.


Hier wechseln sich historische Fassaden, Kirchen, Kaufhäuser und moderne Geschäfte ab und entsprechend voll kann es werden.
Karlsplatz – oder einfach Stachus
Am westlichen Ende der Fußgängerzone erreicht man schließlich den Karlsplatz. Wobei man in München besser Stachus sagt, sonst wird man angeschaut wie ein Auto, nur nicht so schnell.



Mitten auf dem Stachus fällt auch der große Brunnen ins Auge. Seine zahlreichen Wasserfontänen sorgen besonders an warmen Tagen für eine kleine Abkühlung mitten im Trubel der Innenstadt.

Der Platz mit dem Karlstor bildet einen der wichtigsten Zugänge zur Münchner Altstadt. Unter dem Platz befindet sich außerdem das weitläufige Stachus-Einkaufszentrum.


Für uns war der Stachus bei unseren verschiedenen München-Besuchen immer wieder Durchgangs- und Ausgangspunkt für unsere Wege durch die Innenstadt.
München zum Fühlen und Sehen
Zwischen den großen Sehenswürdigkeiten findet man in München auch kleinere Dinge, an denen man leicht vorbeilaufen könnte. Dazu gehört das bronzene Stadtmodell „München zum Fühlen und Sehen“.

Das Tastmodell zeigt die Münchner Innenstadt dreidimensional und ermöglicht insbesondere blinden und sehbehinderten Menschen, Gebäude, Straßen und Plätze mit den Händen zu ertasten. Aber auch für sehende Besucher ist es interessant, München einmal aus dieser ungewöhnlichen Perspektive von oben zu betrachten.
Ein bisschen Shopping gehört auch dazu
Natürlich laufen Martin und ich nicht ausschließlich von Kirche zu Kirche. Bei unserem München-Besuch 2025 landeten wir deshalb unter anderem im FC Bayern Store und im LEGO Store München.


Letzterer passte mit seinen bayerischen Details ziemlich gut zur Stadt. Besonders die riesige LEGO-Brezel war natürlich ein Fotomotiv, an dem wir nicht einfach vorbeigehen konnten.



Auch das auffällige Hirmer-Haus gehört zu den Gebäuden, die einem beim Bummel durch die Fußgängerzone ins Auge fallen. Mit seiner reich verzierten Fassade hebt es sich deutlich von einem gewöhnlichen Kaufhaus ab.

Genau diese Mischung gefällt mir an München: Zwischen historischen Gebäuden und Kirchen liegen Geschäfte, Restaurants und moderne Stadtbereiche und wenige Straßen weiter sieht es schon wieder völlig anders aus.
Mit der Rikscha durch München
Eine besonders entspannte Art, München kennenzulernen, habe ich 2023 gemeinsam mit Christian ausprobiert. Wir ließen uns mit einer Rikscha durch die Stadt fahren. Normalerweise sammeln wir bei unseren Städtereisen reichlich Kilometer zu Fuß.

Dieses Mal konnten wir uns dagegen einfach zurücklehnen, uns durch München fahren lassen und die Stadt aus einer ganz anderen Perspektive betrachten. Dabei kamen wir an verschiedenen Sehenswürdigkeiten vorbei und bekamen unterwegs natürlich auch einiges über München erzählt.

Und ich gebe zu, nach vielen Kilometern zu Fuß hat so eine Rikscha noch einen ganz entscheidenden Vorteil, die Füße haben Pause.
Der Olympiapark – München 1972 bis heute
Ein völlig anderes Bild von München bietet der Olympiapark. Das weitläufige Gelände entstand für die Olympischen Sommerspiele 1972 und ist bis heute eng mit der Stadt verbunden. Besonders charakteristisch ist die außergewöhnliche Zeltdachkonstruktion über Olympiastadion, Olympiahalle und Schwimmhalle. Wir haben uns natürlich auch hier umgesehen und das Gelände erkundet.



Besonders das Olympiastadion sollte für uns aber noch interessanter werden, denn bei einem unserer Aufenthalte hatten wir eine Besichtigung des Stadions gebucht.


Dabei blieb es nicht beim Blick von der Tribüne auf den Rasen. Wir konnten hinter die Kulissen schauen und Bereiche kennenlernen, die man bei einem normalen Besuch nicht zu sehen bekommt. Da davon jede Menge Fotos vorhanden sind, bekommt unsere gebuchte Olympiastadion-Besichtigung einen eigenen Beitrag.

BMW Welt und BMW Museum
Direkt gegenüber vom Olympiapark wartet schon das nächste große Münchner Ziel: BMW Welt und BMW Museum. BMW und München gehören schließlich ziemlich untrennbar zusammen.

Wir waren dort inzwischen ebenfalls mehrfach. Besonders unser Besuch 2025 hatte allerdings einen ganz bestimmten Grund, Martin wollte Motorräder sehen.

Da er inzwischen selbst Motorrad fährt, waren die Zweiräder natürlich wesentlich interessanter geworden als bei einem früheren Besuch. Und Motorräder gab es tatsächlich genug zu entdecken. Von historischen Maschinen bis zu modernen Sportmotorrädern.



Natürlich blieben die Autos deshalb nicht völlig unbeachtet. Die Ausstellung zeigt schließlich einen großen Teil der BMW-Geschichte und reicht von frühen Fahrzeugen bis zu modernen Modellen und Motorsport.



Bei der Menge an Fotos, die wir allein dort gemacht haben, wäre dieser München-Beitrag allerdings irgendwann hauptsächlich ein BMW-Beitrag. Deshalb bekommt unser Besuch im BMW Museum noch seinen eigenen ausführlichen Artikel.
Ein Abstecher ins Olympia-Einkaufszentrum
Bei unseren München-Besuchen ging es natürlich nicht ausschließlich von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten. Zwischendurch landeten wir auch im Olympia-Einkaufszentrum. Ein bisschen bummeln, etwas essen und einfach mal eine Pause vom Sightseeing machen.



Dabei entdeckten wir unter anderem diesen riesigen Bugatti aus LEGO-Steinen. Und natürlich durfte auch ein Blick bei Snipes nicht fehlen.
Die Allianz Arena
Auch die Allianz Arena gehört inzwischen fest zu unseren München-Erinnerungen. Schon von außen ist das Stadion mit seiner außergewöhnlichen Fassade kaum zu verwechseln. Je nach Veranstaltung kann die Außenhaut unterschiedlich beleuchtet werden und gerade am Abend ist die Arena ein tolles Fotomotiv.



Wir kennen sie inzwischen allerdings nicht nur von außen und von Fußballspielen. Bei einer Stadiontour durch die Allianz Arena konnten wir unter anderem einen Blick hinter die Kulissen werfen.



Da auch diese Tour bereits einen eigenen Beitrag hat, möchte ich hier gar nicht alles noch einmal erzählen.
➡️ Stadiontour durch die Allianz Arena München
Erstes Spiel von Harry Kane beim FC Bayern München
2023 waren wir außerdem bei einem ganz besonderen Spiel in der Allianz Arena dabei: dem DFL-Supercup zwischen dem FC Bayern München und RB Leipzig. Besonders in Erinnerung geblieben ist uns dieser Abend, weil Harry Kane dabei sein erstes Pflichtspiel für den FC Bayern bestritt.



Er war erst kurz zuvor nach München gewechselt und wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Für uns war es damit ganz nebenbei auch ein kleines Stück Bayern-Geschichte, das wir live miterlebt haben.
UEFA Nations League 2025 – Deutschland gegen Portugal
Im Juni 2025 bekam die Allianz Arena für Martin und mich noch einmal eine ganz besondere Bedeutung. Am 4. Juni 2025 waren wir beim Halbfinale der UEFA Nations League zwischen Deutschland und Portugal.

Und für Martin war die Situation gar nicht so einfach. Einerseits Deutschland – andererseits Portugal und natürlich Cristiano Ronaldo.

Wir saßen in der deutschen Fankurve und erlebten ein Spiel, das am Ende Portugal mit 2:1 gewann.

Damit stand fest, Portugal würde wenige Tage später im Finale wieder in München spielen. Und wir haben wirklich im Hotel am Abend von dem Spiel noch Karten für das Finale bekommen und Martin war total happy.
➡️ UEFA Nations League Halbfinale – Deutschland gegen Portugal
Cristiano Ronaldo plötzlich ganz nah
Nach dem Halbfinale war unser Fußballabend allerdings noch nicht vorbei. Wir wussten, in welchem Hotel die portugiesische Nationalmannschaft untergebracht war und machten uns auf den Weg dorthin.

Natürlich waren wir nicht die einzigen mit dieser Idee. Zahlreiche Fans warteten vor dem Hotel auf die portugiesischen Spieler. Und tatsächlich hatten wir Glück.

Wir konnten Cristiano Ronaldo aus nächster Nähe sehen, als er zum Mannschaftsbus beziehungsweise Hotel unterwegs war. Er winkte den wartenden Fans sogar zu.

Für Martin war das natürlich noch einmal ein ganz anderes Erlebnis als Ronaldo unten auf dem Spielfeld zu sehen. Plötzlich stand einer der bekanntesten Fußballer der Welt nur wenige Meter entfernt vor uns.
Vier Tage später: Portugal gegen Spanien
Am 8. Juni 2025 standen wir dann schon wieder vor der Allianz Arena. Diesmal allerdings unter völlig anderen Vorzeichen.

Portugal hatte das Halbfinale gewonnen und traf im Finale der UEFA Nations League auf Spanien. Unsere Karten hatten wir über den portugiesischen Fanclub bekommen und entsprechend saßen wir diesmal mitten zwischen den portugiesischen Fans.

Das konnte man weder übersehen noch überhören. Portugal und Spanien lieferten sich ein unglaublich spannendes Finale. Nach der regulären Spielzeit und der Verlängerung stand es 2:2. Also musste das Elfmeterschießen entscheiden.

Portugal setzte sich schließlich mit 5:3 durch und gewann die UEFA Nations League 2025. Die Stimmung um uns herum kann man eigentlich kaum beschreiben. Überall Portugal-Fahnen, jubelnde Fans und mittendrin Martin und ich.

Das war definitiv einer dieser Abende, die man nicht so schnell vergisst. Und natürlich führte unser Weg anschließend noch einmal zum Mannschaftshotel.

➡️ UEFA Nations League Finale – Portugal gegen Spanien
Hard Rock Cafe München – inzwischen schon zweimal
Zwischen all den Sehenswürdigkeiten und Fußballerlebnissen muss man natürlich irgendwann auch etwas essen. Und dafür gibt es in München einen Ort, den Martin und ich mittlerweile zweimal besucht haben: das Hard Rock Cafe München.

Was zunächst einfach ein Restaurantbesuch war, entwickelt sich inzwischen zu einem gemeinsamen Projekt. Martin möchte mit mir möglichst viele Hard Rock Cafes besuchen. München haben wir inzwischen zweimal besucht, London ebenfalls schon kennengelernt und weitere werden folgen.

Deshalb bekommt unsere Hard-Rock-Cafe-Tour künftig sogar einen eigenen Bereich auf Emma’s Pfoten-Abenteuer. Auch über München wird es einen eigenen ausführlichen Beitrag geben.
Paul Panzer im Circus Krone
Nicht jeder unserer München-Aufenthalte bestand aus klassischem Sightseeing. Einmal führte uns unser Programm in den berühmten Circus Krone, allerdings nicht zu einer Zirkusvorstellung.

Wir waren dort bei Paul Panzer. Der Circus-Krone-Bau ist ohnehin eine besondere Veranstaltungsstätte und für uns kam mit dem Auftritt noch ein ganz anderes München-Erlebnis hinzu. Auch davon gibt es genügend zu erzählen und zu zeigen, weshalb der Abend einen eigenen Beitrag bekommt.
Bavaria Filmstadt – hinter den Kulissen
Zu unseren München-Erlebnissen gehört außerdem die Bavaria Filmstadt. Dort ging es für uns hinter die Kulissen von Film und Fernsehen und zu verschiedenen bekannten Kulissen und Requisiten.


Auch hier haben wir so viele Fotos gemacht, dass ein kleiner Absatz München und der Filmstadt gleichermaßen nicht gerecht werden würde.


Deshalb erzählen wir bald von unserem Besuch noch einmal ausführlich in einem eigenen Beitrag.
KZ-Gedenkstätte Dachau
Während einer unserer Reisen besuchten wir außerdem die KZ-Gedenkstätte Dachau. Dieser Ort lässt sich für mich nicht einfach zwischen Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Freizeitaktivitäten einordnen.

Die Gedenkstätte erinnert an die Menschen, die im Konzentrationslager Dachau und seinen Außenlagern verfolgt, inhaftiert und ermordet wurden. Ein Besuch dort ist bedrückend und gehört für mich in einen eigenen Beitrag, in dem sowohl die Geschichte des Ortes als auch unsere Eindrücke den nötigen Raum bekommen.

Deshalb möchte ich an dieser Stelle bewusst nicht versuchen, unseren Besuch in wenigen Sätzen zusammenzufassen. Daher wird es auch einen eigenen Beitrag zur KZ-Gedenkstätte Dachau geben.
🐾 Und Emma?
Emma war bei unseren bisherigen München-Reisen nicht dabei. Bei einigen unserer Programmpunkte wäre sie ohnehin nicht mitgekommen. Fußballspiele, Stadiontouren, Museen und Veranstaltungen sind schließlich nicht unbedingt das passende Programm für einen Golden Retriever.
Vielleicht bekommt sie irgendwann trotzdem noch ihre ganz eigene München-Runde. 🐾
Unser Fazit zu München
München war für uns keine Stadt, die wir einmal besucht, abgehakt und anschließend von der Reiseliste gestrichen haben. Mit jedem Aufenthalt kam etwas Neues hinzu. Manche Orte haben wir ganz klassisch beim Sightseeing entdeckt, andere Besuche hatten einen konkreten Anlass. Und manchmal führte uns ein Fußballspiel, eine Veranstaltung oder Martins Wunsch, unbedingt Motorräder sehen zu wollen, noch einmal an einen Ort zurück.
Inzwischen verbinden wir mit München deshalb nicht nur Marienplatz, Frauenkirche und Olympiapark, sondern auch eine Rikschafahrt, BMW, mehrere Fußballabende, einen Nations-League-Sieg Portugals, Cristiano Ronaldo wenige Meter vor uns, Paul Panzer und natürlich unsere Besuche im Hard Rock Cafe. Wir haben die Stadt nicht an einem Wochenende „erledigt“, sondern sie Stück für Stück kennengelernt.
Wir können euch einen Besuch in München auf jeden Fall sehr empfehlen.
🐾 Weiterführende Links & Quellen
Weitere Informationen, offizielle Webseiten und die für diesen Beitrag verwendeten Quellen haben wir für euch auf unserer separaten Link- und Quellenseite zusammengestellt: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/quellen-links-muenchen/
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