Während unseres Urlaubs in der Sächsischen Schweiz durfte natürlich auch ein Besuch am Lichtenhainer Wasserfall nicht fehlen. Gemeinsam mit Emma machten wir uns auf den Weg in das wunderschöne Kirnitzschtal, wo uns eines der bekanntesten Ausflugsziele der Region erwartete. Ca. eine Minute vom Parkplatz (Parkplatz Lichtenhainer Wasserfall) entfernt, befindet sich der Wasserfall. Hier hält auch die historische Kirnitzschtalbahn, falls man nicht mit dem Auto anreist.
Der Lichtenhainer Wasserfall ist kein gewöhnlicher Wasserfall. Das Wasser wird durch ein historisches Wehr angestaut und anschließend mehrmals täglich freigegeben. So verwandelt sich der zunächst kleine Bach innerhalb weniger Sekunden in einen beeindruckenden Wasserfall. Ein echtes Erlebnis für Groß und Klein. Diese Tradition reicht bereits bis ins 19. Jahrhundert zurück und wird bis heute gepflegt.
Emma beobachtete das Wasserschauspiel ganz entspannt und genoss anschließend den schattigen Spaziergang durch das Kirnitzschtal. Gerade an warmen Tagen ist die Gegend ideal für einen Ausflug mit Hund, da viele Wege durch den Wald führen und es unterwegs immer wieder etwas zu entdecken gibt. Seid gespannt auf unsere weiteren Ausflüge und Wanderungen, wie z.B. zum Kuhstall.
Gemütliche Einkehr mit regionalen Spezialitäten
Nach dem Besuch des Wasserfalls lohnt sich eine Pause in der direkt angrenzenden Gaststätte und Pension (https://www.lichtenhainer-wasserfall.de/). Auf der Terrasse sitzt man mit Blick auf den Wasserfall und kann das besondere Ambiente genießen. Wer Hunger bekommt, findet auf der Speisekarte regionale Spezialitäten, von frisch geräucherter Forelle bis hin zu herzhaften sächsischen Gerichten.
Auch Bierliebhaber kommen auf ihre Kosten. Neben verschiedenen regionalen Bieren wird unter anderem das „Schmuggler-Bier“ angeboten, eine Spezialität, die gut zum Ausflug in die Sächsische Schweiz passt und den Besuch kulinarisch abrundet. Hunde sind in der Gaststätte herzlich Willkommen, in der Pension leider nicht!
Unser Fazit:
Der Lichtenhainer Wasserfall ist zwar kein riesiger Wasserfall, lebt aber von seiner Geschichte und dem besonderen Wasserschauspiel. Zusammen mit den schönen Wanderwegen im Nationalpark Sächsische Schweiz und der Einkehr in der Gaststätte, ist er ein lohnendes Ausflugsziel, natürlich auch für Vierbeiner.
Normalerweise sind Emma und wir gemeinsam auf Entdeckungstour unterwegs. Diesmal blieb unsere treue Abenteurerin allerdings zu Hause, denn Hunde haben auf einem Konzert natürlich nichts verloren. Stattdessen ging es für meinen Sohn und mich am 1. August 2026 nach Frankfurt in den Deutsche Bank Park, wo wir The Weeknd live erleben durften.
KI generiertes Bild als Titelbild – alle anderen Fotos wurden während dem Konzert gemacht
Parken und der Weg zum Deutsche Bank Park
Da wir keine Lust auf die vergebliche Parkplatzsuche hatten, haben wir uns einen Parkplatz am Waldparkplatz gebucht. Mit 20 Euro für den Tag, waren wir dabei. Von dort aus waren es ca. 500 Meter Fußweg und wir waren mit den Kontrollen in 10 Minuten im Stadion.
Der Deutsche Bank Park in Frankfurt am Main
Der heutige Deutsche Bank Park wurde ursprünglich 1925 als Frankfurter Waldstadion eröffnet und feierte 2025 bereits sein 100-jähriges Bestehen. Heute ist das Stadion vor allem als Heimspielstätte von Eintracht Frankfurt bekannt und bietet bei Fußballspielen Platz für bis zu 59.500 Zuschauer.
Neben Fußball finden hier regelmäßig große Konzerte und internationale Veranstaltungen statt, wie auch unser Besuch bei The Weeknd eindrucksvoll gezeigt hat. Bei dem Konzert dürften wahrscheinlich mehr als 60.000 Besucher gewesen sein, aber genaue Zahlen sind nicht bekannt.
Die Jagd nach dem besonderen Fanartikel
Noch bevor das Konzert überhaupt begann, stand für meinen Sohn ein ganz besonderes Ziel auf dem Plan. Er wollte unbedingt eines der exklusiven The Weeknd Poloshirts kaufen, die es ausschließlich während der Konzerte der Tour gibt und die nicht im normalen Online-Shop erhältlich sind.
Also reihten wir uns direkt nach der Ticketkontrolle in die lange Warteschlange am Merchandise-Stand ein. Die Menschen standen dicht gedrängt und wir warteten rund 40 Minuten, bis wir endlich an der Reihe waren. Umso größer war die Enttäuschung, als uns die Mitarbeiter mitteilten, dass genau dieses begehrte Shirt bereits seit dem ersten Konzerttag an allen Ständen ausverkauft war.
Das tat mir besonders für meinen Sohn leid, denn er hatte sich so sehr auf dieses Erinnerungsstück gefreut. Natürlich gibt es wichtigere Dinge als ein Poloshirt, aber gerade solche exklusiven Tourartikel haben für viele Fans einen besonderen Wert. Zum Glück konnte uns das die Vorfreude auf das Konzert nicht nehmen. Aber zum Glück gab es zumindest noch den Sammelbecher vom Konzert, auch wenn er dafür das ganze Stadion abklappern musste und ein normales T-Shirt.
Der DJ brachte das Stadion schon vorher in Stimmung
Bevor The Weeknd die Bühne betrat, wurde zumindest zeitweise durch einen DJ die Wartezeit überbrückt. Er heizte den wartenden Fans im Deutsche Bank Park ein. Die Musik wurde lauter, die Stimmung im Stadion immer besser und überall wurde bereits getanzt und gefeiert. Man merkte deutlich, dass die Menschen jetzt endlich loslegen wollten.
Der DJ schaffte es auf jeden Fall, die Wartezeit zu überbrücken und die Vorfreude noch einmal ordentlich zu steigern. Das Stadion war bereit, jetzt fehlte eigentlich nur noch einer: The Weeknd und vorher Playboi Carti.
Unser Sitzplatz – ungewöhnlich, aber irgendwie besonders
Unser Sitzplatz war diesmal etwas ungewöhnlich, denn wir saßen seitlich und schon fast ein Stück hinter der Bühne. Nur leider waren es die einzigen, noch erschwinglichen Plätze, die es gab. Auf den ersten Blick vielleicht nicht gerade der Platz, den man sich für ein Konzert aussuchen würde. Dafür bekamen wir aber einen Einblick, den wahrscheinlich längst nicht jeder Besucher im Stadion hatte.
Von unseren Plätzen aus konnten wir nämlich genau sehen, als The Weeknd die Bühne betrat. Als es endlich losging und er auf dem Weg zur Bühne war, konnten wir ihn schon sehen, bevor ein großer Teil des Stadions überhaupt wusste, dass er da war. Und dann kam noch ein richtig schöner Moment: Er winkte in unsere Richtung! Natürlich weiß man bei so vielen Menschen nie, wem ein solches Winken genau gilt, aber in diesem Augenblick fühlte es sich für uns trotzdem ein kleines bisschen so an, als wäre es für unsere Ecke bestimmt gewesen.
Die Lichter gehen aus – das Konzert beginnt
Schon beim Betreten des Stadions war die Vorfreude riesig. Tausende Menschen warteten gespannt auf den Beginn der Show und die Atmosphäre wurde von Minute zu Minute besser. Eigentlich ist die Musik von The Weeknd gar nicht meine bevorzugte Richtung, aber genau das macht solche Erlebnisse oft besonders. Man lässt sich einfach von der Stimmung mitreißen.
Einen kleinen Dämpfer gab es allerdings schon vor Konzertbeginn. Die geplante Vorband Playboi Carti musste seinen Auftritt krankheitsbedingt kurzfristig absagen. Dadurch entstand eine längere Wartezeit, in der viele Besucher gespannt auf Neuigkeiten hofften oder zumindest, dass der DJ wieder auf die Bühne kommt. Natürlich war das etwas schade, schließlich gehört eine gute Vorband für viele zu einem gelungenen Konzertabend.
Doch als schließlich das Licht ausging und The Weeknd die Bühne betrat, war die Wartezeit schnell vergessen. Die beeindruckende Bühnenshow, die Licht- und Lasereffekte und der kraftvolle Sound sorgten sofort für Gänsehaut. Im gesamten Stadion wurde getanzt, gefeiert und laut mitgesungen. Es war faszinierend zu erleben, wie Zehntausende Menschen gleichzeitig die Musik genossen und für eine unglaubliche Stimmung sorgten.
Ein Stadion wird zum Lichtermeer
Ein echtes Highlight waren die LED-Armbänder, die jeder Besucher beim Einlass erhielt. Während des Konzerts leuchteten sie synchron zur Musik und wechselten bei nahezu jedem Song ihre Farben. Mal erstrahlte das gesamte Stadion in kräftigem Rot, dann wieder in leuchtendem Blau, Weiß oder vielen bunten Farbkombinationen.
Dieser Anblick war einfach überwältigend und verwandelte das Stadion in ein riesiges Lichtermeer. Gerade von den oberen Rängen sah das spektakulär aus, aber auch mitten in der Menge war dieses Farbenspiel bestimmt ein unvergessliches Erlebnis.
Feuer, Musik und Gänsehaut
Für zusätzliche Gänsehautmomente sorgte immer wieder die beeindruckende Pyrotechnik. Mehrfach schossen riesige Feuerfontänen rund um die Bühne in den Himmel und waren sogar bis auf die Tribünen deutlich zu spüren. Die Hitze, die Lichteffekte und die perfekt auf die Musik abgestimmten Feuerstöße machten die Show noch intensiver. Besonders das große Finale mit den gewaltigen Flammen sorgte noch einmal für einen echten Wow-Effekt und einen würdigen Abschluss eines unvergesslichen Konzertabends.
Besonders beeindruckt hat mich, wie viel Energie während des gesamten Konzerts auf und vor der Bühne herrschte. Obwohl ich nicht jede Textzeile kannte, hat mich die Atmosphäre komplett abgeholt. Genau solche Momente zeigen, dass ein Konzert viel mehr ist als nur Musik. Es ist ein gemeinsames Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst.
Ein Marmeladenglasmoment mit meinem Sohn
Für meinen Sohn und mich war dieser Abend etwas ganz Besonderes. Gemeinsam Erinnerungen zu sammeln, macht mindestens genauso viel Spaß wie unsere Ausflüge mit Emma. Und auch wenn unsere vierbeinige Begleiterin dieses Mal nicht dabei war, freuen wir uns schon auf das nächste Abenteuer. Dann wieder gemeinsam auf vier Pfoten.
Vor allem aber war dieser Konzertabend ein ganz persönlicher Marmeladenglasmoment. Einer dieser kostbaren Augenblicke, die man für immer im Herzen aufbewahren möchte. Gemeinsam mit meinem Sohn zu lachen, zu staunen, mitzusingen und einfach den Moment zu genießen, war das Schönste an diesem Abend. Genau diese Erinnerungen sind unbezahlbar und werden mich noch viele Jahre begleiten.
Unser Fazit
Auch wenn der Ausfall der Vorband und die längere Wartezeit etwas enttäuschend waren, war das Konzert von The Weeknd ein echtes Highlight. Die spektakuläre Lichtshow mit den leuchtenden Armbändern, die beeindruckenden Feuereffekte, die großartige Stimmung und die fantastische Performance machten den Abend zu einem Erlebnis, das wir so schnell nicht vergessen werden.
Manche Erinnerungen bewahrt man nicht auf einer Speicherkarte, sondern im Herzen. Dieser Abend mit meinem Sohn gehört definitiv dazu. ❤️
Hallo Freunde, diesmal haben wir uns auf eine tolle Tour zum Kyffhäuser-Denkmal (Kaiser-Wilhelm-Denkmal auf dem Kyffhäuser) aufgemacht. Das Kyffhäuser-Denkmal wurde von 1890 bis 1896 von Bruno Schmitz und Emil Hundrieser im Monumentalstil errichtet. Bereits von weitem, sieht das Bauwerk wirklich beeindruckend aus.
Schon die Anfahrt zum Kyffhäuser war ein kleines Abenteuer. Die kurvenreiche Straße schlängelt sich durch dichte Wälder immer weiter hinauf in das Kyffhäusergebirge. Hinter jeder Kurve eröffneten sich neue Ausblicke auf die Landschaft, und die Vorfreude auf unser Ziel wurde immer größer.
Vor Ort gibt es einen großen Parkplatz „Parkplatz Burghof Kyffhäuser„, aber man sollte zeitig da sein, da dieser auch im laufe des Tages voll werden kann. Die Parkgebühren betragen für einen PKW 4 Euro pro Tag, was recht günstig ist. Die Parkgebühren sind in bar am Automaten zu zahlen.
Vom Parkplatz aus führte unser Weg über einen Wanderweg zunächst zur Unterburg. Die Wege sind schön breit und gut ausgeschildert, damit man sich nicht verlaufen kann.
Unterburg des Kyffhäuser-Denkmals
An der Unterburg wird deutlich, wie groß die ehemalige Reichsburg Kyffhausen einst gewesen sein muss. Heute sind noch zahlreiche Mauerreste erhalten, die einen ersten Eindruck von der einstigen Bedeutung der Anlage vermitteln.
Die Reichsburg Kyffhausen entstand vermutlich im 11. Jahrhundert und diente der Sicherung wichtiger Handels- und Heerstraßen. Im Mittelalter gehörte sie zu den bedeutendsten Kaiserpfalzen im Heiligen Römischen Reich. Auf diesem Bild sieht man den Blick in die ehemalige Kapelle der Unterburg.
Zwischen den alten Mauern ließ sich Emma natürlich nicht lange bitten und begann sofort, jeden Winkel neugierig zu erkunden. Es gab viel zu sehen und da wir ziemlich früh am Morgen hier waren, war es auch noch nicht so voll.
Mittelburg des Kyffhäuser-Denkmals
Von der Unterburg führte unser Weg bergauf und über Treppen zur Mittelburg. Unterwegs bieten sich immer wieder schöne Fotomotive. Alte Steinmauern, historische Tore und die beeindruckende Architektur der Burgruine lassen Geschichte lebendig werden.
An vielen Stellen kann man sich gut vorstellen, wie hier vor mehreren hundert Jahren Ritter, Händler und Soldaten unterwegs gewesen sein müssen.
Oberburg des Kyffhäuser-Denkmals
Je höher wir kamen, desto beeindruckender wurde die gesamte Anlage. Die Oberburg bildet den ältesten Teil der ehemaligen Reichsburg.
Von hier aus eröffnen sich bereits wunderschöne Ausblicke über die umliegenden Wälder und die Goldene Aue. Gleichzeitig wird deutlich, warum dieser Ort strategisch so wichtig war. Von hier ließ sich das gesamte Umland hervorragend überwachen.
Besonders faszinierend ist, dass die Oberburg bereits mehrere Jahrhunderte alt war, als das heute weithin sichtbare Kyffhäuser-Denkmal Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Hier treffen mittelalterliche Burggeschichte und die Erinnerungskultur des Deutschen Kaiserreichs unmittelbar aufeinander. Hier seht ihr ein Sitzbild Kaiser Friedrichs I. „Barbarossa“
Emma genoss währenddessen vor allem die vielen neuen Gerüche, die Aussicht und die abwechslungsreichen Wege. Wer möchte kann an einer Führung teilnehmen, wobei die Geschichte des Kyffhäuser-Denkmals erklärt wird. Der Eintritt wird fällig, wenn man an der Oberburg ankommt. Für Emma gab es an der Kasse ein Leckerli zur Begrüßung.
Das Kyffhäuser-Denkmal – Wahrzeichen des Kyffhäusergebirges
Schließlich erreichten wir den wohl bekanntesten Teil der Anlage, dass imposante Kyffhäuser-Denkmal. Um zum Eingang des Kyffhäuser-Denkmals zu gelangen, muss man schon eine Menge Stufen erklimmen.
Das monumentale Bauwerk wurde zwischen 1890 und 1896 zu Ehren von Kaiser Wilhelm I. errichtet. Der Berliner Architekt Bruno Schmitz schuf hier eines der größten Nationaldenkmäler Deutschlands.
Besonders beeindruckend ist die Verbindung zwischen der mittelalterlichen Burgruine und dem monumentalen Denkmal. Unterhalb des Reiterstandbildes Kaiser Wilhelms I. befindet sich die gewaltige Figur Kaiser Friedrich I., besser bekannt als Barbarossa.
Die Sage vom schlafenden Barbarossa
Kaum ein Ort in Deutschland ist so eng mit einer Sage verbunden wie der Kyffhäuser. Ob man an diese Geschichte glaubt oder nicht, sie verleiht dem Kyffhäuser bis heute seinen ganz besonderen Zauber.
Der Legende nach schläft Kaiser Barbarossa tief im Inneren des Berges an einem steinernen Tisch. Sein roter Bart wächst immer weiter und windet sich bereits mehrfach um den Tisch. Nur alle hundert Jahre soll der Kaiser erwachen und nachsehen, ob die Raben noch um den Berg kreisen. Erst wenn diese verschwunden sind, wird Barbarossa zurückkehren und eine neue Zeit des Friedens beginnen.
Hoch hinaus – 247 Stufen bis zur Aussichtsplattform
Während Emma und ich uns eine kleine Verschnaufpause gönnten, machte sich mein Freund daran, den Denkmalturm zu erklimmen. Hunde sind in dem Gebäude nämlich leider nicht erlaubt. Emma hat sogar ihren Papa erkannt, der aus einem der Fenster des Denkmals zu uns geschaut hat.
Über insgesamt 247 Stufen führt eine schmale Wendeltreppe durch das Innere des rund 81 Meter hohen Bauwerks bis hinauf zur Aussichtsplattform. Schon beim Aufstieg wird deutlich, welch beeindruckende Ingenieursleistung der Bau des Denkmals Ende des 19. Jahrhunderts gewesen sein muss. Unten gibt es auch eine Art kleines Museum mit wundervollen Schätzen wie der Pickelhaube und der Hosenträger des Kaisers.
Die Treppen verlaufen durch das massive Mauerwerk des Turms und vermitteln eine ganz besondere Atmosphäre. Durch kleine Fensteröffnungen fällt immer wieder Tageslicht ins Innere und gibt den Blick auf das Burggelände oder die umliegenden Wälder frei. Je höher man steigt, desto mehr wächst die Vorfreude auf den Ausblick.
Oben angekommen wird die Anstrengung schnell belohnt. Von der Aussichtsplattform eröffnet sich ein beeindruckendes 360-Grad-Panorama über das Kyffhäusergebirge, die Goldene Aue und bei guter Fernsicht, sogar bis zum Brocken im Harz. Von hier oben wirkt die weitläufige Burgruine fast wie ein Modell, während sich die Wälder und Felder bis zum Horizont erstrecken.
Natürlich entstanden dort oben auch einige unserer schönsten Fotos. Die Perspektive aus der Turmkuppel zeigt das Kyffhäuser-Denkmal und die historische Burganlage aus einem Blickwinkel, den viele Besucher gar nicht zu Gesicht bekommen. Wer gut zu Fuß ist, sollte sich den Aufstieg deshalb nicht entgehen lassen. Die 247 Stufen lohnen sich auf jeden Fall.
Ein Blick ins Burgmuseum
Nach dem Denkmal besuchten wir das Burgmuseum, welches im Jahr 1934 erbaut wurde. Es ist ein kleines Gebäude mit einem rechteckigen Raum, wo allerhand Schätze zu sehen sind. Unter anderem gibt es auch viele Schaubilder.
Hier erfährt man viel über die Geschichte der Reichsburg, archäologische Ausgrabungen und das Leben im Mittelalter. Zahlreiche Fundstücke zeigen, wie die Menschen hier einst lebten und welche Bedeutung die Burg über viele Jahrhunderte hatte.
Für Geschichtsinteressierte lohnt sich der Besuch auf jeden Fall und der Zutritt zum Museum, ist im Eintrittspreis bereits enthalten.
Der Bergfried (Barbarossaturm) Oberburg – Ein fantastischer Ausblick
Anschließend führte unser Rundgang weiter zum Bergfried. Der mächtige Turm zählt zu den ältesten erhaltenen Bauwerken der Burganlage. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick über das gesamte Burggelände sowie weit hinaus über die Landschaft Thüringens.
An klaren Tagen reicht die Sicht bis zum Harz. Natürlich durfte auch hier ein gemeinsames Erinnerungsfoto mit Emma nicht fehlen. Beim Barbarossaturm gibt es für Kinder einen schönen Spielplatz. Es gibt sehr saubere Toiletten und natürlich ein Bistro, dass Kaiser Picknick, wo man sich stärken kann. Dort gibt es auch einen Museumsshop.
Dann sind wir noch auf den ehemaligen Haupteingang der Oberburg getroffen. Er wird als „Erfurter Tor“ bezeichnet. Der Durchgang ist noch original romanisch erhalten. Es ist ein einfaches Kammertor ohne Verteidigungsanlage.
Der berühmte Burgbrunnen
Bevor wir unseren Rundgang beendeten, machten wir noch Halt am bekannten Burgbrunnen. Mit einer Tiefe von rund 176 Metern gehört er zu den tiefsten Burgbrunnen Europas. Allein seine Ausmaße zeigen, welche enorme Leistung der Bau dieses Brunnens im Mittelalter gewesen sein muss.
Heute kann man einen Blick in den Schacht werfen und bekommt einen Eindruck davon, wie wichtig eine sichere Wasserversorgung für eine Burg dieser Größe war.
Zurück zum Parkplatz
Vom Brunnen aus führte uns ein anderer Weg gemütlich wieder hinunter zum Parkplatz, vorbei am „Denkmal an die Kaiser Botschaft“. Das Botschaft stammt vom 17.11.1881.
Unterwegs genossen wir noch einmal die Ruhe des Waldes und warfen immer wieder einen letzten Blick zurück auf das imposante Denkmal, das hoch über den alten Burgruinen thront.
Unser Fazit
Unser Rundgang über die gesamte Anlage war weit mehr als nur ein Besuch eines Denkmals. Es war eine Reise durch über 1.000 Jahre Geschichte, von den Mauern der mittelalterlichen Reichsburg über die geheimnisvolle Barbarossa-Sage bis hin zum monumentalen Kyffhäuser-Denkmal.
Auch Emma hatte sichtlich Spaß an unserem Ausflug. Für sie waren die alten Gemäuer, die Waldwege und die vielen neuen Gerüche mindestens genauso spannend wie für uns die historischen Bauwerke. In der Region gibt es noch viele weitere Ausflugsziele, die sich lohnen, wie z.B. die Barbarossahöhle.
Unser Tipp: Plant für den Besuch genügend Zeit ein. Wer die gesamte Anlage in Ruhe erkunden, das Museum besuchen und die zahlreichen Aussichtspunkte genießen möchte, sollte mindestens drei bis vier Stunden einplanen. So lässt sich dieser geschichtsträchtige Ort ganz entspannt erleben, Schritt für Schritt. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma
Für Menschen die nicht so gut zu Fuß sind, gibt es auch einen Shuttle der euch bis nach oben zur Oberburg fährt. Erkundigt euch vorher über die Fahrzeiten des Shuttles. Alle Infos zum Kyffhäuser-Denkmal, findet ihr hier: https://www.kyffhaeuser-denkmal.de/
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Die Formel-1-Ausstellung gastierte in Oberhausen (OBEX). Sie wurde aufgrund der hohen Nachfrage bis zum 12.04.2026 verlängert. Sie zeigt auf über 3.000 m² seltene Exponate und Rennwagen. Da war ein Besuch als Formel 1 Fan natürlich Pflicht. Hunde sind in der Ausstellung leider nicht erlaubt, daher habe ich sie alleine mit meinem Sohn besucht.
Schon beim Betreten der Ausstellung fühlt man sich ein bisschen wie in einer anderen Welt: Motorengeräusche, glänzende Boliden, historische Helme und die Geschichten hinter den großen Namen der Formel 1. Die Ausstellung zeigt nicht nur schnelle Autos, sie erzählt von Menschen, Technik, Mut und jahrzehntelangem Rennsport. Red Bull RB168 aus 2001 und Lego Mc Laren
Die Formel-1-Ausstellung
Das Herzstück der Ausstellung sind die Rennwagen. Jeder Bolide erzählt seine eigene Geschichte: Entwicklung, technische Meisterleistung und die Suche nach jeder einzelnen Sekunde Vorsprung.
Formel 1 Auto aus Lego
Beeindruckend fand ich den aus Lego gebauten Mc Laren. Im ersten Moment dachte ich, es sei ein echtes Auto. Zudem sieht man den Red Bull RB 168 aus dem Jahr 2001, welchen Sebastian Vettel gefahren hat.
Jackie Stewart
Hier seht ihr ein besonderes Stück Formel-1-Geschichte, den Matra MS80-02 aus dem Jahre 1969. Mit diesem Wagen schrieb Jackie Stewart Motorsportgeschichte und sicherte sich seinen ersten Weltmeistertitel in der Formel 1.
Ära aus einer vergangenen Zeit
Dieses Auto stammt aus einer Ära, in der die Formel 1 noch ganz anders aussah. Die Fahrer saßen nahezu ungeschützt in ihren offenen Cockpits, während Ingenieure ständig neue Wege suchten, mehr Geschwindigkeit und bessere Straßenlage zu erreichen.
Ferrari F1-2000 – Formel-1-Bolide von Michael Schumacher
Mein persönliches Highlight als Fan war der Michael Schumacher Bereich, wo unter anderem sein Ferrari, der F1-2000 standen. Die Atmosphäre in dem Bereich war einmalig. Zwischen Anmut, Bewunderung und echten Emotionen. Es war komplett still hier drin, kein Mensch hat etwas gesagt und ich habe mich meinem Idol ziemlich nah gefühlt.
Die Strategie der Reifen
Man denkt immer, ach das sind nur Reifen, aber in der Formel 1 entscheiden Reifen über Sieg oder Niederlage. Sie müssen nicht nur möglichst viel Grip bieten, sondern auch zur Strecke, zum Wetter und zur Rennstrategie passen. Manchmal ist genau diese Entscheidung der entscheidende Moment eines Rennens.
Welche Reifen gibt es?
Ob harte oder weiche Mischung, Trockenreifen, Intermediates oder Regenreifen. Die richtige Wahl kann einen Fahrer nach vorne bringen, während andere Zeit verlieren. Besonders bei wechselhaftem Wetter wird aus der Reifenwahl ein echtes Glücksspiel.
Beispiel für eine gute Reifenwahl – Michael Schumacher
Ein legendäres Beispiel ist Michael Schumacher beim Großen Preis von Belgien 1995 in Spa. Während Regen einsetzte, blieb Schumacher auf Trockenreifen und kämpfte sich mit viel Gefühl für das Auto durch die schwierigen Bedingungen. Als die Strecke wieder abtrocknete, zahlte sich diese mutige Entscheidung aus und Schumacher gewann das Rennen. Man was habe ich damals mitgefiebert.
Videowände mit Rennmomenten
Zwischen all den Rennwagen, Helmen und Erinnerungsstücken gab es auch Videowände mit historischen Aufnahmen aus verschiedenen Bereichen der Formel 1. Sie brachten die Vergangenheit wieder zum Leben und zeigten, was hinter den glänzenden Autos wirklich steckt: Emotionen, Erfolge, Dramen und unvergessliche Rennmomente.
Strategie die über Sieg oder Niederlage entscheidet
Während die Zuschauer nur die schnellen Runden sehen, entscheidet im Hintergrund ein riesiges Team aus Ingenieuren und Strategen über Reifenwahl, Boxenstopps und den perfekten Zeitpunkt für jede Entscheidung. Im Bereich der Strategie erfährt man, wie damit ein Rennen gewonnen werden kann.
Die Legenden der Formel 1 – die Menschen hinter dem Mythos
Formel 1 besteht nicht nur aus schnellen Autos und technischen Meisterleistungen. Es sind vor allem die Fahrer, die diesen Sport geprägt haben. In der Ausstellung wurden einige der größten Namen der Motorsportgeschichte mit beeindruckenden Büsten gewürdigt.
Jeder dieser Fahrer steht für eine eigene Ära, besondere Erfolge und unvergessliche Momente. Namen wie Ayrton Senna, Michael Schumacher, Niki Lauda, Alain Prost oder Jackie Stewart sind bis heute eng mit der Geschichte der Formel 1 verbunden.
Die Gesichter erzählen Geschichten von Siegen, Rückschlägen, Mut und Leidenschaft. Hinter jedem Helm steckt ein Mensch, der bereit war, immer wieder an die Grenzen des Möglichen zu gehen.
Ayrton Senna – eine Legende, die bis heute berührt
„If you no longer go for a gap you are no longer a racing driver.“ – Ayrton Senna Dieses Zitat zeigt sehr gut, was viele Rennfahrer auszeichnet: den Mut, im entscheidenden Moment eine Chance zu nutzen und an die eigenen Grenzen zu gehen.
Kaum ein Fahrer hat die Formel 1 so geprägt wie Ayrton Senna. Der Brasilianer galt als einer der talentiertesten und leidenschaftlichsten Rennfahrer seiner Zeit. Mit seinem außergewöhnlichen Gefühl für das Auto, seinem unbedingten Siegeswillen und seiner beeindruckenden Leistung bei schwierigen Bedingungen wurde er zu einer Ikone des Motorsports.
Sein tragischer Unfall beim Großen Preis von San Marino 1994 beendete viel zu früh die Karriere eines Fahrers, der für viele bis heute unvergessen bleibt.
Damon Hill und Jacques Villeneuve
Die Rennanzüge von Damon Hill und Jacques Villeneuve erinnern an eine besondere Zeit der Formel 1 in den 1990er Jahren. Beide Fahrer wurden Weltmeister und prägten eine Ära, in der Technik, Mut und fahrerisches Können immer wieder neu ausgelotet wurden.
Damon Hill wurde 1996 mit Williams-Renault Formel-1-Weltmeister und trat damit in die Fußstapfen seines berühmten Vaters Graham Hill. Sein Weg an die Spitze war außergewöhnlich, denn er begann seine Karriere vergleichsweise spät und kämpfte sich dennoch bis zum Weltmeistertitel.
Jacques Villeneuve holte nur ein Jahr später, 1997, ebenfalls im Williams-Renault, den Weltmeistertitel. Der Kanadier war bekannt für seinen aggressiven Fahrstil und seinen Mut zu riskanten Manövern.
Der Fahrer im Mittelpunkt – Rennanzüge erzählen Geschichten
Neben den beeindruckenden Rennwagen gab es in der Ausstellung einen Bereich, der die Menschen hinter dem Motorsport in den Mittelpunkt stellte: Fahrer in ihren originalgetreuen Rennanzügen, mit Helm, Handschuhen und Schuhen.
Jede Kombination erzählt ihre eigene Geschichte. Die Farben, Logos und Designs spiegeln nicht nur die Teams und Sponsoren wider, sondern erinnern auch an bestimmte Epochen der Formel 1. Von den frühen Jahren des Sports bis zur modernen Zeit sieht man, wie sich Material, Sicherheit und Ausrüstung über die Jahrzehnte verändert haben.
Besonders spannend ist der Blick auf die unterschiedlichen Generationen von Fahrern. Legenden wie Michael Schumacher stehen dabei für eine Ära, in der die Formel 1 weltweit Millionen Fans begeisterte und der Kampf um jede Tausendstelsekunde immer weiter perfektioniert wurde.
Die Regeln hinter den Rennen
Auf den ersten Blick geht es in der Formel 1 darum, wer am schnellsten über die Ziellinie fährt. Doch hinter jedem Rennen steckt ein umfangreiches Regelwerk, das den gesamten Ablauf bestimmt.
Von der Startaufstellung über Überholmanöver bis hin zu Boxenstopps und Strafen. Jede Entscheidung kann den Ausgang eines Rennens beeinflussen. Auch Themen wie Flaggen, Sicherheitsregeln und technische Vorgaben sorgen dafür, dass Fahrer und Teams unter möglichst fairen Bedingungen gegeneinander antreten.
Besonders spannend ist, wie sich die Regeln im Laufe der Jahrzehnte verändert haben. Was früher möglich war, ist heute oft aus Gründen der Sicherheit oder Chancengleichheit nicht mehr erlaubt. Die Formel 1 entwickelt sich ständig weiter, nicht nur bei den Autos, sondern auch bei den Regeln.
Helme – die persönlichen Markenzeichen der Fahrer
Kaum ein Gegenstand ist in der Formel 1 so eng mit einem Fahrer verbunden wie sein Helm. Während das Auto das Ergebnis von Technik und Teamarbeit ist, trägt der Helm die ganz persönliche Handschrift des Menschen dahinter.
In diesem Bereich der Ausstellung wurden Helme verschiedener ehemaliger Formel-1-Piloten gezeigt. Viele Designs sind sofort wiederzuerkennen: bestimmte Farben, Muster oder Symbole wurden über Jahre hinweg zu einem Markenzeichen ihrer Fahrer. Auch Michael Schumacher ist bekannt für seine tollen Helmdesigns und man war jede Saison gespannt, wie diesmal sein Helm aussieht.
Doch ein Helm ist nicht nur ein Wiedererkennungszeichen. Er ist eines der wichtigsten Sicherheitsbauteile im Motorsport und hat sich über die Jahrzehnte stark weiterentwickelt. Materialien, Schutzsysteme und Technik wurden immer weiter verbessert, um die Fahrer bei extremen Geschwindigkeiten bestmöglich zu schützen.
Mercedes W154 – Rennsportgeschichte aus den 1930er-Jahren
Zu den ältesten und beeindruckendsten Fahrzeugen der Ausstellung gehörte der Mercedes W154. Der silberne Rennwagen stammt aus den späten 1930er-Jahren und erinnert an eine Zeit, in der der Motorsport noch in seinen frühen Jahren stand.
Mit seinem langen Aufbau, den freistehenden Rädern und dem offenen Cockpit unterscheidet er sich deutlich von den modernen Formel-1-Boliden. Gleichzeitig wird beim Anblick des Fahrzeugs deutlich, wie mutig die Rennfahrer dieser Epoche gewesen sein müssen. Sicherheitszellen, moderne Helme oder die heute selbstverständlichen Schutzsysteme gab es damals noch nicht.
Der W154 war einer der erfolgreichsten Rennwagen seiner Zeit und wurde unter anderem von Fahrern wie Hermann Lang und Manfred von Brauchitsch pilotiert. Er gehört zu den berühmten „Silberpfeilen“, die den internationalen Motorsport in den 1930er-Jahren dominierten.
Wenn ein Rennwagen zur Geschichte wird – das Unfallauto von Romain Grosjean
Ein besonders eindrucksvolles Ausstellungsstück ist kein glänzender Siegerwagen, sondern ein stark beschädigtes Rennfahrzeug: das Wrack des Haas VF-20 von Romain Grosjean aus dem Jahr 2020. Bei diesem Anblick wurde einem gleich ganz anders.
Der Unfall beim Großen Preis von Bahrain gehört zu den dramatischsten Momenten der jüngeren Formel-1-Geschichte. Nach einem schweren Einschlag ging das Auto sofort in Flammen auf. Dass Grosjean diesen Unfall überlebte, war auch ein Zeichen dafür, wie sehr sich die Formel 1 verändert hat. Der Halo-Schutzbügel, moderne Materialien und umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen haben dazu beigetragen, dass Fahrer heute deutlich besser geschützt sind als in früheren Zeiten.
Man sieht hier nicht nur Metall und Carbonreste, sondern ein Stück Formel-1-Geschichte, Glücklicherweise mit einem guten Ausgang.
Die Geschichte der Formel 1 – Jahrzehnte voller Teams und Legenden
Ein spannender Bereich der Ausstellung zeigt die Entwicklung der Formel 1 über viele Jahrzehnte. Das große Diagramm macht sichtbar, wie sich die Teams im Laufe der Zeit verändert haben. Manche verschwanden wieder, andere prägten ganze Epochen.
Man sieht, welche Rennställe über viele Jahre Teil der Formel-1-Geschichte waren und wann bestimmte Teams ihre großen Erfolgsphasen hatten. Ferrari begleitet die Formel 1 seit den Anfangsjahren, während Teams wie McLaren, Williams, Mercedes oder Red Bull jeweils ihre eigenen Kapitel geschrieben haben.
Arrows A8-BMW – Christian Danner im Turbo-Zeitalter der Formel 1
Ein weiteres spannendes Fahrzeug der Ausstellung ist der Arrows A8-BMW aus dem Jahr 1986. Heute kennen viele Christian Danner als Formel-1-Experten und Kommentator, doch bevor er am Mikrofon die Rennen analysierte, saß er selbst im Cockpit eines Formel-1-Wagens.
Der Arrows A8 stammt aus einer besonders faszinierenden Zeit der Formel 1: der Turbo-Ära. Die Fahrzeuge waren leicht, extrem schnell und wurden von leistungsstarken Turbomotoren angetrieben. Der BMW-Motor im Arrows gehörte zu den beeindruckenden Triebwerken dieser Epoche.
Christian Danner übernahm 1986 das Cockpit bei Arrows und holte mit diesem Team beim Großen Preis von Österreich einen sechsten Platz.
Michael Schumacher – eine Ära der Formel 1
Kaum ein Name ist so eng mit der modernen Formel 1 verbunden wie Michael Schumacher. Für viele Fans prägte er eine ganze Generation des Motorsports und wurde zu einer der größten Persönlichkeiten der Rennsportgeschichte. Seine Zeit bei Ferrari war geprägt von außergewöhnlichem Erfolg, unzähligen Rekorden und sieben Weltmeistertiteln.
Das Bild vom jubelnden Fahrer nach einem Sieg zeigt genau diese Emotion, die den Motorsport ausmacht. Hinter einem Pokal oder einem Siegerfoto stehen nicht nur die Sekunden auf der Strecke, sondern jahrelange Arbeit, Teamgeist und der Wille, immer wieder besser zu werden.
Ich habe in den 1990ern eine intensive Zeit mit meinem Vater erlebt, da ich mit ihm die Rennen, auch mitten in der Nacht, schauen durfte. Mein erstes Rennen habe ich 1992 mit meinem Vater geschaut und war sofort ein Fan von Michael Schumacher. Papa, für diese tolle Erfahrung und die verbrachte Zeit mit dir, danke ich dir sehr!
Wall of Fame der Rennstars
Nach dem Ausstellungsbereich gibt es eine „Wall of Fame“ der bekanntesten Formel 1 Piloten aus verschiedenen Jahren. Hier kann man sich zu seinem Idol stellen und ein gemeinsames Foto machen.
Shoppingglück für Formel-1-Fans
Kurz vor dem Ausgang aus der Formel-1-Ausstellung, gibt es noch einen Shop, wo man sich Caps, Trikots, Bücher und viele weitere Fanartikel kaufen kann. Hunde dürfen zwar nicht mit in die Ausstellung, aber es gibt trotzdem Hundespielzeug in Form eines Formel-1-Autos zu kaufen, was ich eine tolle Idee fand. Leider wurde unser Geldbeutel hier auf eine harte Probe gestellt.
Wo ist die Formel-1-Ausstellung nach Oberhausen zu finden?
Mittlerweile gastiert die Formel-1-Ausstellung in München (Deutschland). Du findest sie im Pineapple Park (einem ehemaligen Paketpostamt). Die Ausstellung bleibt dort bis zum 14.09.2026. Ein Teil der Ausstellung wurde verändert, was z.B. die Autos angeht. Wo die Ausstellung nach München zu sehen ist, wurde noch nicht kommuniziert.
Unser Fazit zum Besuch der Formel-1-Ausstellung
Wir können euch einen Besuch der Formel-1-Ausstellung wirklich sehr empfehlen, denn wir waren einfach nur absolut begeistert. Es war nicht einfach nur eine Ausstellung mit alten Rennwagen, sondern eine spannende Reise durch die Geschichte des Motorsports.
Für uns war die Ausstellung informativ, beeindruckend und mit vielen Gänsehautmomenten verbunden. Ein Besuch, der nicht nur Motorsportfans begeistert, sondern allen zeigt, was hinter der Faszination Formel 1 wirklich steckt.
Das Historische Museum in Speyer, hat derzeit eine Sonderausstellung mit dem Thema „Superheroes“ im Programm. Die Sonderausstellung läuft bis zum 18. Oktober 2026 und umfasst ca. 300 Exponate. Infos zur Ausstellung bekommt ihr hier: Superheroes
Da Hunde im Museum leider keinen Zutritt haben, musste Emma mit Papa zu Hause bleiben und ich habe die Ausstellung zusammen mit meinem Sohn besucht. Es ist eine interaktive Ausstellung mit mehreren Mitmachstationen, wofür man ein Armband bekommt.
Schon beim Betreten der Ausstellung wurde deutlich, dass hier nicht nur eingefleischte Comic-Fans auf ihre Kosten kommen. Die Ausstellung zeigt zahlreiche bekannte Helden und Schurken aus den unterschiedlichsten Universen.
Marvel-Fans treffen auf Spider-Man, Iron Man, Thor oder Groot, während DC-Fans Batman, Superman und viele weitere bekannte Figuren entdecken können. Beeindruckend sind auch die vielen Comics aus früheren Zeiten, die man in der Ausstellung bestaunen kann.
Es gab hier wirklich so viele Figuren im Kleinformat zu bestaunen, die hatte man noch nie gesehen. Zum Glück hatte ich meinen Sohn dabei, der mir die Namen zum Teil nennen konnte. Ich habe noch nie so eine umfangreiche Ausstellung gesehen.
Besonders beeindruckend waren die lebensgroßen Figuren. Die Liebe zum Detail war erstaunlich und manche Figuren wirkten fast so, als könnten sie jeden Moment zum Leben erwachen.
Auch im DC-Bereich gab es echte Klassiker zu entdecken: Superman, der wohl bekannteste Held vom Planeten Krypton, und Wonder Woman, die starke Amazone mit ihrem unverwechselbaren Look. Zwei Figuren, die seit Jahrzehnten Superhelden-Fans begeistern. Da waren Fotos mit Superman und Wonder Woman Pflicht.
Ein besonderes Highlight für die jüngeren Besucher war die Batman-Welt mit einem Batmobil für kleine und große Kinder. Hier konnten kleine/große Superhelden für einen Moment selbst in die Rolle von Batman schlüpfen und ihren Spaß haben. Das ist sicher ein unvergesslicher Moment.
Auch zwei echte Kraftpakete aus dem Marvel-Universum waren dabei: Thor mit seinem mächtigen Hammer Mjölnir und Hulk mit seiner unglaublichen Stärke. Zwei Helden, die in der Welt der Avengers nicht fehlen dürfen. Die lebensgroßen Figuren von Thor und Hulk, haben schon fast ein bisschen bedrohlich gewirkt. Neben den Figuren gab es noch weitere Utensilien der beiden zu bestaunen und es gab viele Infos.
Wer kennt ihn nicht, den Helden, der mit seinen Spinnenkräften von Haus zu Haus schwingt und immer für das Gute kämpft? In der Welt von Spiderman, hatte man durch die Kulisse der Hochhäuser fast das Gefühl, man würde sich wie Spiderman von Haus zu Haus schwingen.
Natürlich durfte auch die Kamera nicht fehlen. Die Ausstellung bietet viele tolle Fotomotive. Besonders die großen Figuren und aufwendig gestalteten Szenen eignen sich hervorragend für Erinnerungsfotos.
Zwischen den lebensgroßen Figuren von Iron Man und Captain America fühlte man sich fast wie mitten in einem Superhelden-Film.
Iron Man mit seiner markanten roten und goldenen Rüstung gehört zu den bekanntesten Helden der Avengers. Die detailreiche Gestaltung der Rüstung zeigt, wie viel Arbeit in solchen Ausstellungsstücken steckt.
Direkt daneben stand Captain America mit seinem berühmten Schild, welches ein Symbol für Mut, Gerechtigkeit und seinen unerschütterlichen Einsatz für andere ist.
Auch Black Panther durfte in der Marvel-Welt natürlich nicht fehlen. Der König von Wakanda zählt zu den besonderen Figuren im Marvel-Universum. Sein schwarzer Hightech-Anzug, seine Schnelligkeit und seine Fähigkeiten machen ihn zu einem einzigartigen Superhelden.
In einer Vitrine waren verschiedene Fahrzeugmodelle aus der Welt der Superhelden zu sehen. Besonders ins Auge fielen die legendären Batmobile, die Batman-Fans aus Comics und Filmen kennen.
Auch die Welt von Guardians of the Galaxy durfte in der Ausstellung natürlich nicht fehlen. Besonders beeindruckend war Groot, der sympathische Baumriese, der mit seiner Größe und seinem detailreichen Design sofort alle Blicke auf sich zog.
Passend dazu gab es auch den berühmten Walkman aus der Filmwelt zu entdecken, der für Star-Lord und seine Lieblingsmusik eine ganz besondere Bedeutung hat. Der Walkman hat mich an meine Kindheit erinnert, wo man keine andere Möglichkeit hatte, unterwegs Musik zu hören.
Ein besonderes Highlight für meinen Sohn war die Green-Screen-Station in der Ausstellung. Hier konnte man selbst Teil eines Superheldenfilms werden und mit verschiedenen Hintergründen in die Welt der Helden eintauchen.
Mit der passenden Ausstattung, unter anderem mit Captain Americas Schild, fühlte man sich für einen Moment wie ein echter Teil der Avengers. Gerade für Kinder ist diese Mitmachstation ein tolles Erlebnis, denn hier wird die Ausstellung plötzlich lebendig und man wird selbst Teil der Geschichte.
Zwischendurch gab es in der Ausstellung auch eine kleine Kinoecke, in der ein kurzer Film gezeigt wurde. Hier konnten wir eine kleine Pause einlegen und noch einmal ganz in die Welt der Superhelden eintauchen.
Bei unserem Rundgang gab es auch einen Bereich, der eine ganz andere Seite der Heldenwelt zeigte. Neben Marvel und DC durften auch bekannte Figuren aus Manga und Anime nicht fehlen.
Pikachu, Sailor Moon und weitere bekannte Charaktere zeigen, dass Helden nicht nur aus Comics und Kinofilmen kommen. Auch diese Figuren haben über viele Jahre hinweg Fans auf der ganzen Welt begeistert.
Auch für uns Erwachsene war die Ausstellung interessant. Neben den Figuren werden zahlreiche Hintergrundinformationen zur Entstehung der Comics, zu den Zeichnern und zur Entwicklung der Superhelden im Laufe der Jahrzehnte präsentiert.
Auch Captain Marvel durfte in der Ausstellung natürlich nicht fehlen. Hinter der Heldin steckt Carol Danvers, eine der stärksten Figuren aus dem Marvel-Universum. Mit ihren besonderen Kräften und ihrer beeindruckenden Geschichte gehört sie zu den wichtigen Heldinnen der Avengers.
Lohnt sich die Ausstellung?
Aus unserer Sicht ganz klar: Ja
Die Superheroes-Ausstellung in Speyer bietet spannende Einblicke in die Welt der Comics und Superhelden. Egal ob Marvel-Fan, Batman-Anhänger oder einfach neugieriger Besucher, hier gibt es viel zu entdecken.
Auch wenn Emma diesmal nicht dabei sein durfte, war es ein gelungener Familienausflug, der meinem Sohn und mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Nicole
Manchmal sind es gar nicht die großen Städte, die einen überraschen, sondern kleine Orte, die plötzlich mitten in einer beeindruckenden Landschaft auftauchen. Genau so ging es uns in Hřensko (Herrnskretschen) in Tschechien. Direkt hinter Schmilka, einem Ortsteil von Bad Schandau, gelangt man über die Grenze nach Tschechien.
Schon die Anfahrt ist ein Erlebnis: Zwischen den mächtigen Sandsteinfelsen des Elbsandsteingebirges schlängelt sich die Straße entlang der Elbe und plötzlich erscheint das kleine Dorf, das regelrecht zwischen den Felsen eingebettet wirkt.
Hřensko ist der Eingang zur Böhmischen Schweiz und ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen zu den berühmten Felsformationen der Region.
Hier gibt es unzählige Läden wo man unterschiedliche Dinge shoppen kann. Und die vielen Cafés und Restaurants, laden zum verweilen ein. Viele Leute, die eine Wanderung zum Prebischtor machen möchten, übernachten auch hier in einem der vielen Hotels zwischen den Felsen.
Dieser kleine Ort hat sogar eine eigene Feuerwache, die ebenfalls direkt in die Felsen gebaut wurde. Wie viele kleinere Orte in Tschechien setzt auch Hřensko auf eine freiwillige Feuerwehr. Die „SDH Hřensko“ (Sbor dobrovolných hasičů – Vereinigung freiwilliger Feuerwehrleute) sorgt für den Brandschutz in der Gemeinde. Gerade in einer Region mit dichtem Wald, vielen Felsen und zahlreichen Besuchern ist diese Aufgabe besonders wichtig.
Nicht nur die Häuser zwischen den Felsen machen diesen kleinen Ort zu etwas besonderem sondern auch die farbenfrohen Häusern mit ihren Teils reichen Verzierungen. Man weiß gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll.
Ein Gebäude ist uns in Hřensko besonders aufgefallen: das Hotel Labe. Es wirkt fast so, als wäre es direkt mit den Felsen verwachsen. Während viele Häuser in dem kleinen Ort zwischen den Sandsteinwänden stehen, zeigt sich hier besonders eindrucksvoll, wie eng Natur und Architektur miteinander verbunden sind.
Die mächtigen Felswände ragen unmittelbar hinter dem Gebäude empor und lassen erahnen, wie außergewöhnlich der Bauplatz in diesem Tal ist.
Natürlich durfte auch ein Blick auf die Grenze nicht fehlen. Die Verbindung zwischen Schmilka auf deutscher Seite und Hřensko auf tschechischer Seite zeigt, wie nah zwei Länder hier zusammenrücken. Heute ist der Übergang dank Schengen ganz unkompliziert, aber der Moment, über die Grenze zu fahren oder zu laufen, hat trotzdem etwas Besonderes.
Hřensko ist vielleicht kein Ort für lange Stadtbummel, dafür aber ein perfekter Zwischenstopp für alle, die Natur, kleine Entdeckungen und besondere Fotomotive lieben. Die Mischung aus Felsen, Wasser, alten Häusern und dem Gefühl, direkt an einer Grenze unterwegs zu sein, macht diesen Ort einzigartig. Gerade wenn man wie wir, für die Wanderung vor Ort ist, lohnt sich ein Bummel auf jeden Fall.
Tipp: Seid früh vor Ort, denn die Parkplätze sind rar und natürlich auch sehr teuer!
Bexhill-on-Sea ist eine Stadt und Seebad in der Grafschaft East Sussex im Süden Englands, mit etwa 43.000 Einwohnern und liegt direkt am Meer. Bexhill-on-Sea gilt als Geburtsstadt des britischen Motorsports, weil dort 1902 das allererste Autorennen in Großbritannien ausgetragen wurde.
In Bexhill finden jährlich viele Veranstaltungen Rund um Autos und Motorräder statt, wie z.B. die „100 Classic & Custom Car Show“ oder das Bexhill Motofest. Wir haben uns damals das Bexhill Motofest angeschaut und auch wenn das Wetter nicht mitgespielt hat, war es eine tolle Veranstaltung.
Bei Veranstaltungen in Bexhill, werden immer viele Parkmöglichkeiten zur Verfügung gestellt und es gibt eine Zone für Familien, wo die Kinder ihren Spaß haben. Für Essen wird während solchen Veranstaltungen auch gesorgt, es gibt viele Essensbuden, wo man sich was kaufen kann. Wir haben uns die Stuntshow angeschaut.
Für spannende Stunts hat Cassandra Fey mit ihrem Partner von Stunted Reality gesorgt.
Es gab Stunts zu zweit auf dem Motorrad oder auch alleine, wo sich beide bei Stunts mit ihren Bikes begegnet sind.
Das Publikum wurde auch mit einbezogen und war somit eine Veranstaltung zum anfassen, da man danach auch ins Zelt der Fahrer gehen konnte, um Fragen zu stellen. Zudem konnte man sich die Motorräder aus der Nähe anschauen.
Die Hollywood-Motorradstuntlegende Mark Van Driel war auch vor Ort und hat seinen eigenen Weltrekord für die meisten Switchback Zero-Motorradumdrehungen in einer Minute gebrochen.
Es war eine spannende Veranstaltung und wer Autos oder Motorräder liebt, sollte unbedingt mal solch eine Veranstaltung in Bexhill besuchen.
Hallo Freunde, dass Pace ist ein Auto Museum von JP Performance, wo auch Hunde Zutritt haben. Da wir aber schon einen langen und vollen Tag in Dortmund hinter uns hatten, habe ich mit Mama im Auto gewartet, während Martin sich begeistert die Autos angeschaut hat.
Das Pace findest du am Westfalendamm 106 – 108 in Dortmund. Vor Ort gibt es immer wieder wechselnde Autos, verteilt auf 3 Etagen, zu sehen. Hier seht ihr einen Koenigsegg Jesko mit 1.279 PS und 9-Gang Schaltgetriebe. Was für ein tolles Auto.
Für Martin als begeisterten Motorrad-Fan, gab es auch eine Rennmaschine von KTM zu bestaunen. Ihr seht hier die KTM RC16 mit 295 PC und einer maximalen Geschwindigkeit von 360 km/h.
Für alle Lamborghini-Fans, gibt es unter anderem den Lamborghini Huracán STO. Ein straßenzugelassener Supersportwagen, mit 640 PS und einer maximalen Geschwindigkeit von 310 km/h. Dieses Auto sieht einfach unglaublich aus und beim bloßen Anblick, kann man sich schon den tollen Sound davon vorstellen.
Für alle Mercedes-Fans unter euch, ihr könnt vor Ort den Mercedes-AMG GT bestaunen. Das wunderschöne Auto hat 730 PS und eine maximale Geschwindigkeit von 325 km/h.
Natürlich findet ihr vor Ort nicht nur neue Autos, sondern auch gut erhaltene Schätze aus vergangener Zeit. So zum Beispiel das BMW E30 Touring Artcar, von 1992. Es hat 150 PS und ist durch seine Lackierung sehr auffällig.
Wer bei so viel Autopower eine Stärkung braucht, der bekommt sie im „carffee“. Dort gibt es leckere Zimtschnecken, Desserts, Heißgetränke und Kaltgetränke. Perfekt also für alle, die noch über die Autos vor Ort, bei netten Gesprächen und leckerem Gebäck, fachsimpeln wollen. Auf diesem Bild seht ihr übrigens den Toyota GT86 mit toller Lackierung und starker Modifizierung.
Ich hoffe die Einblicke ins Pace Museum haben euch gefallen? Wer mehr sehen möchte, sollte unbedingt selber das Pace besuchen, denn ein Besuch lohnt sich unserer Meinung nach immer. Gerade wegen der wechselnden Ausstellung, wird es nie langweilig und es gibt immer wieder was neues zu sehen. Super finde ich, dass Hunde dort herzlich Willkommen sind und man sich auch gleich vor Ort noch stärken kann. Von uns gibt es eine absolute Empfehlung. Liebe Grüße und bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.
Jährlich findet in Cowes, einer kleinen Hafenstadt der Isle of Wight, die „Cowes Week“ statt. Die „Cowes Week“ ist ist eine der ältesten und größten Segelregatten der Welt. Sie findet meistens im August eines jeden Jahres statt. Sie ist eine Kombination aus Sport, gesellschaftlichem Event und Luftshow.
Im Rahmen der „Cowes Week“, fliegen dort, meistens an dem Donnerstag in dieser Woche, die Red Arrows. Die Red Arrows sind das Offizielle Kunstflugteam der Royal Air Force. Bekannt sind sie für extreme Präzision, enge Formationen und farbige Rauchspuren am Himmel.
Geflogen wird mit dem Trainingsjet BAE Systems Hawk und dabei ist der Flugabstand teilweise sogar unter 2 Metern, was das ganze extrem gefährlich macht. Da wir so etwas noch nie aus der Nähe gesehen haben, war die Show der Red Arrows ein Muss für uns. Das Air Display ist eine Kombination aus Loopings, Formationswechseln und Synchronflug. Die rot-weiß-blauen Rauchstreifen, stellen die britische Flagge dar.
Da wir nicht den ganzen Weg auf die Insel fahren wollten, haben wir uns die Flugshow von der gegenüberliegenden Seite angeschaut. Wir haben beim Lepe Beach (https://maps.app.goo.gl/GJwRHcwhCC7rSpab7) geparkt und hatten von dort aus einen wundervollen Blick auf Cowes und die Flugshow.
Der Strandabschnitt war relativ leer und man konnte sich die Wartezeit bis zum Beginn der Flugshow mit einem Standspaziergang, Sammeln von Muscheln und finden von Krebsen vertreiben. Im Hintergrund sieht man Cowes.
Wir können euch einen Besuch der Red Arrows Flugshow wirklich sehr empfehlen. Die Atmosphäre und Spannung ist einfach einmalig und etwas ganz besonderes. Sie fliegen das ganze Jahr über, nicht nur bei der Cowes Week und das im ganzen Land verteilt.
Das Newhaven Fort ist mittlerweile ein Museum in Newhaven. Es wurde damals als die größte Verteidigungsanlage erbaut, die jemals in Sussex gebaut wurde. Es wurde zwischen 1865 und 18741 erbaut und diente als Schutz für den Hafen von Newhaven, falls es einen Angriff aus Frankreich geben sollte.
Es wurde 1870 auf der Ostseite mit zwei Vorderlader-Schiffsgeschützen vom Typ RML 9-inch ausgestattet. Die Geschützstellungen hatten freies Schussfeld über die Nordsee.
Vom Newhaven Fort aus, hat man einen tollen Blick auf den Hafen von Newhaven. Gerade bei schönem Wetter, kann man den weiten Blick von hier oben genießen. Es gibt auch direkte Wanderwege rund um das Fort.
Mit Newhaven Fort hatte man Kontrolle über den Firth of Forth, also Schutz des Zugangs zu Edinburgh und den Werften in Leith. Im Museum findet man viel alte Munition, die natürlich entschärft wurde.
Natürlich darf ein Munitionslager in so einer Festung nicht fehlen. Es gibt ein unterirdische Munitionslager, welches über enge Gänge zu erreichen ist.
Im Gebäude gibt auch eine Art Kino, wo kurze Filme zur Geschichte und zum Fort gezeigt werden. Sie sind sehr informativ und die Stühle laden zum verweilen ein. Ausgestellt werden auch verschiedene Technikausrüstungen von früher und natürlich Munition.
Es gibt auch eine Schmiede/Werkstatt von früher zu sehen, wo früher Geschützkomponenten repariert wurden. Hier wurden auch Bolzen, Eisenstangen, Beschläge bearbeitet und Ersatzteile angefertigt. Man kann sich auch noch die Schlafräume der Besatzung anschauen und den Raum eines Priesters.
Natürlich gibt es auch eine große Anzahl an historischen Uniformen von verschiedenen Dienstgraden zu sehen. Von feiner Ausgehkleidung, bis hin zu Uniformen der einfachen Soldaten, ist alles dabei.
Aus der Zeit des kalten Krieges, sieht man eine rekonstruierte Leit- bzw. Gefechtszentrale. Der Raum wirkt fast wie ein eingefrorenes 1970er-Jahre-Kontrollzentrum. Hier sieht man deutlich den Übergang vom industriellen Krieg zur elektronischen Kriegsführung.
Im Gruppen-Überwachungsraum wurden konkrete taktische Verteidigungs- und Überwachungsmaßnahmen koordiniert. Die Kernaufgaben des Gruppen-Überwachungsraum waren: Seeüberwachung, Feuerleitung der Küstenartillerie, Luftlage/Bedrohungsanalyse und Alarm- und Einsatzkoordination.
Es gab auch eine Küche von früher zu sehen, mit der kompletten Einrichtung und den Lebensmitteln, wie es sie damals gab. Wie es sich für die damalige Zeit gehörte, stand die Frau am Herd. Zum Glück ändern sich manche Zeiten.
Ein Modell vom Newhaven Fort zeigt deutlich, wie groß das ganze Areal ist und wie es in die Felsen eingebaut wurde, was ich die teils schmalen Gänge und langen Treppen nach unten erklärt.
Der Besuch hat mir gezeigt, wie viel Technik, Organisation und Handarbeit hinter dem Betrieb einer solchen Festung steckte. Besonders die authentisch eingerichteten Räume, von der Schmiede bis zum Operationsraum, machen Geschichte greifbar. Deshalb kann ich einen Besuch sehr empfehlen, denn man erhält nicht nur Informationen, sondern ein echtes Raumgefühl vergangener Zeiten.
Ich bin Emma und gemeinsam mit meinem Rudel entdecke ich für euch spannende Reiseziele, teste Produkte und probiere leckere Hunderezepte und Beschäftigungsideen aus.