Reisen · Hundeleben · Genuss · Abenteuer

Kategorie: Städtetrips (Seite 1 von 3)

In dieser Kategorie findet ihr die Beiträge zu sämtlichen Städtetrips, die wir bisher schon gemacht haben. Diese Kategorie wird sich regelmäßig weiter füllen, also schaut immer mal wieder rein.

München entdecken – unsere schönsten Erlebnisse und Sehenswürdigkeiten

München gehört zu den Städten, die wir inzwischen nicht nur einmal besucht haben. Tatsächlich hat es uns gleich mehrfach in die bayerische Landeshauptstadt verschlagen und trotzdem sah jeder Aufenthalt ein bisschen anders aus.

ICE - Fahrt nach München

Allein 2023 waren wir zweimal in München. Einmal war ich mit Christian unterwegs und einmal mit Martin. 2025 folgten weitere München-Abenteuer mit Martin. Mal standen klassische Sehenswürdigkeiten auf unserem Programm, mal Fußball, mal eine Veranstaltung und manchmal entstanden die schönsten Erlebnisse eher ungeplant.

München - Neues Rathaus

So haben wir München inzwischen zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln und sogar ganz gemütlich von einer Rikscha aus kennengelernt. Emma war bei diesen Reisen nicht dabei. Dieses Mal waren es also ausnahmsweise München-Abenteuer auf zwei, statt auf vier Pfoten.

Stärkung nach der Anreise mit kleiner Überraschung

Nach unserer Anreise mit dem Zug nach München, kamen wir gegen Mittag dort an und hatten natürlich erst einmal großen Appetit. Wir haben unsere Sachen ins Hotel gebracht. Direkt um die Ecke vom Hotel, gab es das kleine Asia Restaurant in der Schillerstraße 16 mit einem tollen Mittagsangebot. Darin enthalten waren als Vorspeise Mini-Frühlingsrollen und ein Hauptgericht.

Asia Restaurant in der Schillerstraße 16 - München
Asia Restaurant in der Schillerstraße 16 - München
Asia Restaurant in der Schillerstraße 16 - München

Wir hatten uns für einen Sitzplatz auf der Terrasse entschieden und auf einmal kamen richtig große Hagelkörner runter. Die Mitarbeiter rückten uns die Schirme zurecht, so dass wir geschützt waren und boten uns auch an, wir könnten uns rein setzten. Wir kamen aus dem lachen nicht mehr heraus, so etwas ist uns noch nie passiert, aber wir wollten unbedingt draußen bleiben. Aber das war ein tolles Erlebnis und das Essen dort war so lecker, dass wir noch ein weiteres Mal dort essen waren.

Der Marienplatz – mitten im Herzen von München

Wenn man München erkundet, führt eigentlich kaum ein Weg am Marienplatz vorbei. Auch bei unseren verschiedenen Besuchen landeten wir immer wieder hier.

München - Neues Rathaus

Beherrscht wird der Platz vom imposanten Neuen Rathaus mit seiner reich verzierten neugotischen Fassade. Obwohl das Gebäude wesentlich älter wirkt, entstand es erst zwischen 1867 und 1909. Besonders bekannt ist der Rathausturm mit seinem Glockenspiel, das täglich zahlreiche Besucher auf den Marienplatz lockt.

München - Neues Rathaus

Direkt vor dem Rathaus steht die Mariensäule, die bereits seit 1638 den Mittelpunkt des Platzes markiert.

München - Mariensäule

Und genau hier merkt man schnell, warum der Marienplatz ein so guter Ausgangspunkt für eine München-Erkundung ist: Viele der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt liegen nur wenige Gehminuten voneinander entfernt.

München - Marienplatz

Direkt vor dem Neuen Rathaus steht mit dem Fischbrunnen ein weiterer kleiner Blickfang des Marienplatzes. Seinen Namen verdankt er den Fischfiguren, die den Brunnen schmücken und an die Zeit erinnern, als auf dem Marienplatz noch Märkte abgehalten wurden und hier unter anderem Fisch verkauft wurde.

München - Marienplatz - Fischbrunnen

Der heutige Brunnen stammt aus den 1950er-Jahren, greift aber Elemente seines im Zweiten Weltkrieg zerstörten Vorgängers auf. Eine besondere Münchner Tradition findet hier außerdem jedes Jahr am Aschermittwoch statt: Beim sogenannten Geldbeutelwaschen werden die Geldbörsen im Brunnenwasser gewaschen, in der Hoffnung, dass sie sich anschließend wieder gut füllen.

Die Frauenkirche – Münchens unverwechselbares Wahrzeichen

Vom Marienplatz aus sind ihre beiden Türme kaum zu übersehen: die Frauenkirche, offiziell der Dom zu Unserer Lieben Frau.

München - Frauenkirche

Die spätgotische Kirche wurde im 15. Jahrhundert errichtet und gehört mit ihren beiden charakteristischen Türmen zu den Wahrzeichen Münchens. Besonders auffällig sind die sogenannten Welschen Hauben, die den beiden Türmen ihr unverwechselbares Aussehen geben.

München - Frauenkirche

Wer durch die Münchner Innenstadt läuft, bekommt die Frauenkirche immer wieder aus unterschiedlichen Perspektiven zu sehen. Mal ragen nur die beiden Türme zwischen den Häusern hervor, mal steht man plötzlich direkt davor.

München - Frauenkirche

Das Alte Rathaus

Am östlichen Ende des Marienplatzes befindet sich mit dem Alten Rathaus gleich das nächste historische Gebäude. Dabei kann der Name ein wenig täuschen. Das heutige Erscheinungsbild entstand zwar nach historischen Vorbildern, große Teile des Gebäudes mussten nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs jedoch wiederaufgebaut werden.

München - Altes Rathaus
München - Altes Rathaus

Mit seinem markanten Turm bildet das Alte Rathaus den Übergang vom Marienplatz in Richtung Tal und gehört für mich genauso zum Bild der Münchner Innenstadt wie sein wesentlich größeres „neues“ Gegenstück.

Der Alte Peter

Nur wenige Schritte vom Marienplatz entfernt steht die Pfarrkirche St. Peter, von den Münchnern liebevoll Alter Peter genannt.

München - Der Alte Peter

Sie gilt als älteste Pfarrkirche Münchens und ist vor allem wegen ihres Turms bekannt. Wer die zahlreichen Stufen hinaufsteigt, wird oben mit einem weiten Blick über die Altstadt belohnt.

Wir blieben bei unseren Streifzügen allerdings lieber unten und entdeckten München weiter auf Straßenhöhe. Schließlich gab es dort noch genug zu sehen.

Heilig-Geist-Kirche und Viktualienmarkt

Direkt in der Nähe liegt auch die Heilig-Geist-Kirche. Durch ihre Lage zwischen Marienplatz und Viktualienmarkt lässt sie sich wunderbar in einen Rundgang durch die Altstadt einbauen.

München - Heilig-Geist-Kirche
München - Heilig-Geist-Kirche

Und wenige Schritte später steht man bereits auf dem Viktualienmarkt. Der traditionsreiche Lebensmittelmarkt gehört seit Anfang des 19. Jahrhunderts zu München. Heute findet man hier zahlreiche Stände mit Obst, Gemüse, Käse, Fleisch, Blumen und vielen bayerischen Spezialitäten.

München - Viktualienmarkt
München - Viktualienmarkt

Für mich gehören solche Orte bei einem Städtetrip genauso dazu wie die großen Sehenswürdigkeiten. Schließlich möchte ich eine Stadt nicht nur anhand ihrer historischen Gebäude kennenlernen.

Das Hofbräuhaus

Natürlich führte unser Weg durch die Münchner Altstadt auch am berühmten Hofbräuhaus am Platzl vorbei. Das traditionsreiche Wirtshaus gehört wohl zu den bekanntesten Adressen Münchens und blickt auf eine jahrhundertelange Geschichte zurück.

München - Hofbräuhaus

Ursprünglich wurde das Hofbräuhaus Ende des 16. Jahrhunderts als Brauerei für den bayerischen Hof gegründet. Heute ist es vor allem für seine große Schwemme, bayerische Küche, Bier und die typische Wirtshausatmosphäre bekannt und zieht Besucher aus aller Welt an.

München - Hofbräuhaus

Wir selbst haben das Hofbräuhaus diesmal nur von außen angeschaut. Bei einem Spaziergang durch die Münchner Altstadt gehört das bekannte Gebäude für uns aber trotzdem einfach dazu – und natürlich durfte auch ein Foto nicht fehlen.

Vom Max-Joseph-Platz zur Münchner Residenz

Unser Weg durch die Münchner Innenstadt führte uns anschließend zum Max-Joseph-Platz. In der Mitte des Platzes steht das Denkmal für König Max I. Joseph.

München - Max-Joseph-Platz
München - Max-Joseph-Platz

Rund um den Platz befinden sich gleich mehrere bekannte Münchner Bauwerke: der Königsbau der Münchner Residenz und gegenüber das Nationaltheater mit der Bayerischen Staatsoper.

Die Münchner Residenz

Die Münchner Residenz war über Jahrhunderte Wohn- und Regierungssitz der bayerischen Herrscher. Im Laufe der Zeit wurde sie immer wieder erweitert und entwickelte sich zu einer weitläufigen Anlage mit zahlreichen Gebäudetrakten und Innenhöfen.

Wir haben die Residenz bei unserem Rundgang nicht komplett besichtigt, konnten aber auch so einiges davon entdecken.

Besonders sehenswert ist der Brunnenhof mit dem Wittelsbacherbrunnen. Auf der Spitze des Brunnens steht die Figur Ottos I., des ersten bayerischen Herzogs aus dem Haus Wittelsbach.

Bayerische Staatsoper

Direkt am Max-Joseph-Platz befindet sich außerdem das Nationaltheater, die Spielstätte der Bayerischen Staatsoper.

Das klassizistische Gebäude mit seiner markanten Säulenfront haben wir uns nur von außen angesehen, aber schon die Fassade ist ein echter Blickfang.

Regierung von Oberbayern

Ein weiteres beeindruckendes Gebäude an der Maximilianstraße ist der Sitz der Regierung von Oberbayern. Der monumentale Bau entstand im 19. Jahrhundert nach Plänen von Friedrich Bürklein, der auch für die Gestaltung der Maximilianstraße verantwortlich war. Besonders imposant ist die rund 170 Meter lange Terrakottafassade mit ihren zahlreichen Verzierungen.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude schwer zerstört und anschließend wieder aufgebaut. Heute ist es noch immer Sitz der Regierung von Oberbayern und gehört für mich definitiv zu den Gebäuden, bei denen sich ein genauerer Blick auf die Fassade lohnt.

Weiter zum Odeonsplatz

Von hier aus ging unser Rundgang weiter zum Odeonsplatz, an dem mit der Feldherrnhalle und der auffällig gelben Theatinerkirche gleich die nächsten bekannten Münchner Sehenswürdigkeiten auf uns warteten.

Die Feldherrnhalle wurde im 19. Jahrhundert im Auftrag König Ludwigs I. errichtet und bildet den südlichen Abschluss des Odeonsplatzes. Besonders auffällig sind die drei großen Rundbögen und die beiden steinernen Löwen an der Freitreppe.

Direkt gegenüber fällt die Theatinerkirche St. Kajetan schon durch ihre leuchtend gelbe Fassade und die beiden Türme ins Auge.

Sie gehört zu den markantesten Kirchen der Münchner Innenstadt und prägt das Bild des Odeonsplatzes entscheidend mit.

Vom Odeonsplatz in den Hofgarten

Nur wenige Schritte weiter gelangten wir in den Hofgarten. Nach den belebten Straßen und Plätzen der Innenstadt ist die weitläufige Grünanlage eine schöne Abwechslung.

Vom Hofgarten aus führt der Weg weiter in Richtung Englischer Garten, wo sich unter anderem das wunderschöne, Japanische Teehaus befindet, welches man auch besuchen kann.

Bayerische Staatskanzlei

Direkt am Hofgarten steht die Bayerische Staatskanzlei. Besonders auffällig ist der historische Kuppelbau in der Mitte, der von modernen Glasflügeln eingerahmt wird.

München - Bayerische Staatskanzlei
München - Bayerische Staatskanzlei

Das Gebäude entstand unter Einbeziehung der erhalten gebliebenen Teile des ehemaligen Bayerischen Armeemuseums.

Englischer Garten und Schwabinger Bach

Von der Bayerischen Staatskanzlei führte unser Weg weiter in den Englischen Garten. Mitten in der Großstadt verändert sich die Umgebung hier innerhalb weniger Minuten komplett. Statt Straßen und historischen Gebäuden bestimmen plötzlich viel Grün, kleine Wege und Wasserläufe das Bild.

München - Englischer Garten - Japanisches Teehaus

Am Schwabinger Bach legten wir einen kleinen Zwischenstopp ein. Das Wasser, die alten Bäume und die vielen schattigen Plätze machen diesen Teil des Englischen Gartens besonders schön für einen Spaziergang.

Der Monopteros

Schon von Weitem konnten wir den Monopteros auf seiner Anhöhe sehen. Der kleine Rundtempel gehört zu den bekanntesten Bauwerken im Englischen Garten und hebt sich zwischen den großen Grünflächen und Bäumen deutlich ab.

München - Englischer Garten - Der Monopteros

Wir haben ihn diesmal aus der Entfernung fotografiert. Mit der großen Wiese im Vordergrund, ergibt sich dafür ein richtig schöner Blick über den Englischen Garten.

Wasser mitten im Englischen Garten

An mehreren Stellen zeigt sich, wie stark die Wasserläufe den Englischen Garten prägen. Besonders schön fanden wir diesen Abschnitt mit dem kleinen Wasserfall, den Felsen und den dicht bewachsenen Ufern.

Fast könnte man dabei vergessen, dass man sich noch mitten in München befindet.

Die Eisbachwelle

Dann wurde es deutlich lebhafter: An der berühmten Eisbachwelle kann man mitten in München Surfer beobachten. Die stehende Welle zieht nicht nur erfahrene Surfer an, sondern auch jede Menge Zuschauer.

Natürlich blieben auch wir eine Weile stehen. Es ist schon ungewöhnlich, Menschen mit Surfbrett unter dem Arm durch einen Stadtpark laufen zu sehen und kurz darauf stehen sie mitten auf einer Welle.

P1 – ein Münchner Klassiker

Direkt am Englischen Garten kamen wir anschließend noch am P1 vorbei. Der bekannte Münchner Club liegt ziemlich unscheinbar im Grünen, ohne das große Schild könnte man beinahe daran vorbeilaufen.

Für uns blieb es bei einem Foto von außen, bevor es wieder weiter in Richtung Innenstadt ging.

Eine etwas ungewöhnliche Begegnung in der Fußgängerzone

Zurück in der Innenstadt begegnete uns dann noch dieser riesige Panda. Zwischen Geschäften und Passanten war er natürlich kaum zu übersehen und musste deshalb ebenfalls mit aufs Foto.

Manchmal sind es eben gerade solche ungeplanten Motive, die später zwischen all den klassischen Sehenswürdigkeiten für Abwechslung sorgen.

Der Justizpalast

Unweit des Karlsplatzes steht der imposante Justizpalast München. Mit seiner großen Glaskuppel und der reich verzierten Fassade gehört das Gebäude für mich zu denen, bei denen man automatisch noch einmal genauer hinschaut.

Wir haben den Justizpalast von außen fotografiert und unseren Weg anschließend durch die Innenstadt fortgesetzt.

St. Michael in der Neuhauser Straße

Eine weitere Kirche, an der wir bei unseren München-Besuchen vorbeikamen, ist St. Michael in der Neuhauser Straße.

München - St. Michael

Die große weiße Fassade fällt zwischen den umliegenden Gebäuden sofort auf. Die Kirche entstand im 16. Jahrhundert und gehört zu den bedeutendsten Renaissancekirchen nördlich der Alpen.

München - St. Michael

In ihrer Fürstengruft befindet sich unter anderem die Grabstätte von König Ludwig II. von Bayern.

München - St. Michael

Gerade solche Entdeckungen mag ich beim Herumlaufen durch eine Stadt: Man läuft eigentlich von einem Ziel zum nächsten und steht plötzlich vor einem Gebäude, bei dem sich ein genauerer Blick lohnt.

Oberpollinger

Nur wenige Schritte weiter kamen wir am Oberpollinger vorbei. Das traditionsreiche Kaufhaus gehört schon durch seine große historische Fassade fest zum Bild der Neuhauser Straße.

Natürlich blieb es nicht nur beim Blick von außen. Wir schauten uns auch drinnen ein wenig um.

Dort sind zwischen den verschiedenen Abteilungen unter anderem die großen Luxusmarken vertreten.

Durch die Münchner Fußgängerzone

Anschließend ging es weiter durch die Neuhauser Straße und die Fußgängerzone.

Hier wechseln sich historische Fassaden, Kirchen, Kaufhäuser und moderne Geschäfte ab und entsprechend voll kann es werden.

Karlsplatz – oder einfach Stachus

Am westlichen Ende der Fußgängerzone erreicht man schließlich den Karlsplatz. Wobei man in München besser Stachus sagt, sonst wird man angeschaut wie ein Auto, nur nicht so schnell.

München - Karlsplatz
München - Karlsplatz
München - Karlsplatz

Mitten auf dem Stachus fällt auch der große Brunnen ins Auge. Seine zahlreichen Wasserfontänen sorgen besonders an warmen Tagen für eine kleine Abkühlung mitten im Trubel der Innenstadt.

Der Platz mit dem Karlstor bildet einen der wichtigsten Zugänge zur Münchner Altstadt. Unter dem Platz befindet sich außerdem das weitläufige Stachus-Einkaufszentrum.

München - Karlstor
München - Karlstor

Für uns war der Stachus bei unseren verschiedenen München-Besuchen immer wieder Durchgangs- und Ausgangspunkt für unsere Wege durch die Innenstadt.

München zum Fühlen und Sehen

Zwischen den großen Sehenswürdigkeiten findet man in München auch kleinere Dinge, an denen man leicht vorbeilaufen könnte. Dazu gehört das bronzene Stadtmodell „München zum Fühlen und Sehen“.

Stadtmodell „München zum Fühlen und Sehen“

Das Tastmodell zeigt die Münchner Innenstadt dreidimensional und ermöglicht insbesondere blinden und sehbehinderten Menschen, Gebäude, Straßen und Plätze mit den Händen zu ertasten. Aber auch für sehende Besucher ist es interessant, München einmal aus dieser ungewöhnlichen Perspektive von oben zu betrachten.

Ein bisschen Shopping gehört auch dazu

Natürlich laufen Martin und ich nicht ausschließlich von Kirche zu Kirche. Bei unserem München-Besuch 2025 landeten wir deshalb unter anderem im FC Bayern Store und im LEGO Store München.

München - FC Bayern Store
München - FC Bayern Store

Letzterer passte mit seinen bayerischen Details ziemlich gut zur Stadt. Besonders die riesige LEGO-Brezel war natürlich ein Fotomotiv, an dem wir nicht einfach vorbeigehen konnten.

LEGO Store München
LEGO Store München
LEGO Store München

Auch das auffällige Hirmer-Haus gehört zu den Gebäuden, die einem beim Bummel durch die Fußgängerzone ins Auge fallen. Mit seiner reich verzierten Fassade hebt es sich deutlich von einem gewöhnlichen Kaufhaus ab.

München - Hirmer-Haus

Genau diese Mischung gefällt mir an München: Zwischen historischen Gebäuden und Kirchen liegen Geschäfte, Restaurants und moderne Stadtbereiche und wenige Straßen weiter sieht es schon wieder völlig anders aus.

Mit der Rikscha durch München

Eine besonders entspannte Art, München kennenzulernen, habe ich 2023 gemeinsam mit Christian ausprobiert. Wir ließen uns mit einer Rikscha durch die Stadt fahren. Normalerweise sammeln wir bei unseren Städtereisen reichlich Kilometer zu Fuß.

München - Rikschafahrt

Dieses Mal konnten wir uns dagegen einfach zurücklehnen, uns durch München fahren lassen und die Stadt aus einer ganz anderen Perspektive betrachten. Dabei kamen wir an verschiedenen Sehenswürdigkeiten vorbei und bekamen unterwegs natürlich auch einiges über München erzählt.

München - Rikschafahrt

Und ich gebe zu, nach vielen Kilometern zu Fuß hat so eine Rikscha noch einen ganz entscheidenden Vorteil, die Füße haben Pause.

Der Olympiapark – München 1972 bis heute

Ein völlig anderes Bild von München bietet der Olympiapark. Das weitläufige Gelände entstand für die Olympischen Sommerspiele 1972 und ist bis heute eng mit der Stadt verbunden. Besonders charakteristisch ist die außergewöhnliche Zeltdachkonstruktion über Olympiastadion, Olympiahalle und Schwimmhalle. Wir haben uns natürlich auch hier umgesehen und das Gelände erkundet.

München - Olympiapark
München - Olympiapark
München - Olympiapark

Besonders das Olympiastadion sollte für uns aber noch interessanter werden, denn bei einem unserer Aufenthalte hatten wir eine Besichtigung des Stadions gebucht.

München - Olympiapark
München - Olympiapark

Dabei blieb es nicht beim Blick von der Tribüne auf den Rasen. Wir konnten hinter die Kulissen schauen und Bereiche kennenlernen, die man bei einem normalen Besuch nicht zu sehen bekommt. Da davon jede Menge Fotos vorhanden sind, bekommt unsere gebuchte Olympiastadion-Besichtigung einen eigenen Beitrag.

München - Olympiastadion

BMW Welt und BMW Museum

Direkt gegenüber vom Olympiapark wartet schon das nächste große Münchner Ziel: BMW Welt und BMW Museum. BMW und München gehören schließlich ziemlich untrennbar zusammen.

München - BMW Welt und BMW Museum

Wir waren dort inzwischen ebenfalls mehrfach. Besonders unser Besuch 2025 hatte allerdings einen ganz bestimmten Grund, Martin wollte Motorräder sehen.

München - BMW Welt und BMW Museum

Da er inzwischen selbst Motorrad fährt, waren die Zweiräder natürlich wesentlich interessanter geworden als bei einem früheren Besuch. Und Motorräder gab es tatsächlich genug zu entdecken. Von historischen Maschinen bis zu modernen Sportmotorrädern.

München - BMW Welt und BMW Museum
München - BMW Welt und BMW Museum
München - BMW Welt und BMW Museum

Natürlich blieben die Autos deshalb nicht völlig unbeachtet. Die Ausstellung zeigt schließlich einen großen Teil der BMW-Geschichte und reicht von frühen Fahrzeugen bis zu modernen Modellen und Motorsport.

München - BMW Welt und BMW Museum
München - BMW Welt und BMW Museum
München - BMW Welt und BMW Museum

Bei der Menge an Fotos, die wir allein dort gemacht haben, wäre dieser München-Beitrag allerdings irgendwann hauptsächlich ein BMW-Beitrag. Deshalb bekommt unser Besuch im BMW Museum noch seinen eigenen ausführlichen Artikel.

Ein Abstecher ins Olympia-Einkaufszentrum

Bei unseren München-Besuchen ging es natürlich nicht ausschließlich von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten. Zwischendurch landeten wir auch im Olympia-Einkaufszentrum. Ein bisschen bummeln, etwas essen und einfach mal eine Pause vom Sightseeing machen.

Dabei entdeckten wir unter anderem diesen riesigen Bugatti aus LEGO-Steinen. Und natürlich durfte auch ein Blick bei Snipes nicht fehlen.

Die Allianz Arena

Auch die Allianz Arena gehört inzwischen fest zu unseren München-Erinnerungen. Schon von außen ist das Stadion mit seiner außergewöhnlichen Fassade kaum zu verwechseln. Je nach Veranstaltung kann die Außenhaut unterschiedlich beleuchtet werden und gerade am Abend ist die Arena ein tolles Fotomotiv.

München - Allianz Arena
München - Allianz Arena
München - Allianz Arena

Wir kennen sie inzwischen allerdings nicht nur von außen und von Fußballspielen. Bei einer Stadiontour durch die Allianz Arena konnten wir unter anderem einen Blick hinter die Kulissen werfen.

München - Allianz Arena
München - Allianz Arena
München - Allianz Arena

Da auch diese Tour bereits einen eigenen Beitrag hat, möchte ich hier gar nicht alles noch einmal erzählen.

➡️ Stadiontour durch die Allianz Arena München

Erstes Spiel von Harry Kane beim FC Bayern München

2023 waren wir außerdem bei einem ganz besonderen Spiel in der Allianz Arena dabei: dem DFL-Supercup zwischen dem FC Bayern München und RB Leipzig. Besonders in Erinnerung geblieben ist uns dieser Abend, weil Harry Kane dabei sein erstes Pflichtspiel für den FC Bayern bestritt.

Er war erst kurz zuvor nach München gewechselt und wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Für uns war es damit ganz nebenbei auch ein kleines Stück Bayern-Geschichte, das wir live miterlebt haben.

UEFA Nations League 2025 – Deutschland gegen Portugal

Im Juni 2025 bekam die Allianz Arena für Martin und mich noch einmal eine ganz besondere Bedeutung. Am 4. Juni 2025 waren wir beim Halbfinale der UEFA Nations League zwischen Deutschland und Portugal.

München - Allianz Arena - UEFA Nations League Halbfinale

Und für Martin war die Situation gar nicht so einfach. Einerseits Deutschland – andererseits Portugal und natürlich Cristiano Ronaldo.

München - Allianz Arena - UEFA Nations League Halbfinale

Wir saßen in der deutschen Fankurve und erlebten ein Spiel, das am Ende Portugal mit 2:1 gewann.

München - Allianz Arena - UEFA Nations League Halbfinale

Damit stand fest, Portugal würde wenige Tage später im Finale wieder in München spielen. Und wir haben wirklich im Hotel am Abend von dem Spiel noch Karten für das Finale bekommen und Martin war total happy.

➡️ UEFA Nations League Halbfinale – Deutschland gegen Portugal

Cristiano Ronaldo plötzlich ganz nah

Nach dem Halbfinale war unser Fußballabend allerdings noch nicht vorbei. Wir wussten, in welchem Hotel die portugiesische Nationalmannschaft untergebracht war und machten uns auf den Weg dorthin.

München - Hotel Cristiano Ronaldo

Natürlich waren wir nicht die einzigen mit dieser Idee. Zahlreiche Fans warteten vor dem Hotel auf die portugiesischen Spieler. Und tatsächlich hatten wir Glück.

München - Hotel Cristiano Ronaldo

Wir konnten Cristiano Ronaldo aus nächster Nähe sehen, als er zum Mannschaftsbus beziehungsweise Hotel unterwegs war. Er winkte den wartenden Fans sogar zu.

München - Hotel Cristiano Ronaldo

Für Martin war das natürlich noch einmal ein ganz anderes Erlebnis als Ronaldo unten auf dem Spielfeld zu sehen. Plötzlich stand einer der bekanntesten Fußballer der Welt nur wenige Meter entfernt vor uns.

Vier Tage später: Portugal gegen Spanien

Am 8. Juni 2025 standen wir dann schon wieder vor der Allianz Arena. Diesmal allerdings unter völlig anderen Vorzeichen.

München - Allianz Arena - Finale der UEFA Nations League

Portugal hatte das Halbfinale gewonnen und traf im Finale der UEFA Nations League auf Spanien. Unsere Karten hatten wir über den portugiesischen Fanclub bekommen und entsprechend saßen wir diesmal mitten zwischen den portugiesischen Fans.

München - Allianz Arena - Finale der UEFA Nations League

Das konnte man weder übersehen noch überhören. Portugal und Spanien lieferten sich ein unglaublich spannendes Finale. Nach der regulären Spielzeit und der Verlängerung stand es 2:2. Also musste das Elfmeterschießen entscheiden.

München - Allianz Arena - Finale der UEFA Nations League

Portugal setzte sich schließlich mit 5:3 durch und gewann die UEFA Nations League 2025. Die Stimmung um uns herum kann man eigentlich kaum beschreiben. Überall Portugal-Fahnen, jubelnde Fans und mittendrin Martin und ich.

München - Allianz Arena - Finale der UEFA Nations League

Das war definitiv einer dieser Abende, die man nicht so schnell vergisst. Und natürlich führte unser Weg anschließend noch einmal zum Mannschaftshotel.

München - Hotel Cristiano Ronaldo

➡️ UEFA Nations League Finale – Portugal gegen Spanien

Hard Rock Cafe München – inzwischen schon zweimal

Zwischen all den Sehenswürdigkeiten und Fußballerlebnissen muss man natürlich irgendwann auch etwas essen. Und dafür gibt es in München einen Ort, den Martin und ich mittlerweile zweimal besucht haben: das Hard Rock Cafe München.

Hard Rock Cafe München

Was zunächst einfach ein Restaurantbesuch war, entwickelt sich inzwischen zu einem gemeinsamen Projekt. Martin möchte mit mir möglichst viele Hard Rock Cafes besuchen. München haben wir inzwischen zweimal besucht, London ebenfalls schon kennengelernt und weitere werden folgen.

Hard Rock Cafe München

Deshalb bekommt unsere Hard-Rock-Cafe-Tour künftig sogar einen eigenen Bereich auf Emma’s Pfoten-Abenteuer. Auch über München wird es einen eigenen ausführlichen Beitrag geben.

Paul Panzer im Circus Krone

Nicht jeder unserer München-Aufenthalte bestand aus klassischem Sightseeing. Einmal führte uns unser Programm in den berühmten Circus Krone, allerdings nicht zu einer Zirkusvorstellung.

München - Circus Krone

Wir waren dort bei Paul Panzer. Der Circus-Krone-Bau ist ohnehin eine besondere Veranstaltungsstätte und für uns kam mit dem Auftritt noch ein ganz anderes München-Erlebnis hinzu. Auch davon gibt es genügend zu erzählen und zu zeigen, weshalb der Abend einen eigenen Beitrag bekommt.

Bavaria Filmstadt – hinter den Kulissen

Zu unseren München-Erlebnissen gehört außerdem die Bavaria Filmstadt. Dort ging es für uns hinter die Kulissen von Film und Fernsehen und zu verschiedenen bekannten Kulissen und Requisiten.

München - Bavaria Filmstadt
München - Bavaria Filmstadt

Auch hier haben wir so viele Fotos gemacht, dass ein kleiner Absatz München und der Filmstadt gleichermaßen nicht gerecht werden würde.

München - Bavaria Filmstadt
München - Bavaria Filmstadt

Deshalb erzählen wir bald von unserem Besuch noch einmal ausführlich in einem eigenen Beitrag.

KZ-Gedenkstätte Dachau

Während einer unserer Reisen besuchten wir außerdem die KZ-Gedenkstätte Dachau. Dieser Ort lässt sich für mich nicht einfach zwischen Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Freizeitaktivitäten einordnen.

München - KZ-Gedenkstätte Dachau

Die Gedenkstätte erinnert an die Menschen, die im Konzentrationslager Dachau und seinen Außenlagern verfolgt, inhaftiert und ermordet wurden. Ein Besuch dort ist bedrückend und gehört für mich in einen eigenen Beitrag, in dem sowohl die Geschichte des Ortes als auch unsere Eindrücke den nötigen Raum bekommen.

München - KZ-Gedenkstätte Dachau

Deshalb möchte ich an dieser Stelle bewusst nicht versuchen, unseren Besuch in wenigen Sätzen zusammenzufassen. Daher wird es auch einen eigenen Beitrag zur KZ-Gedenkstätte Dachau geben.

🐾 Und Emma?

Emma war bei unseren bisherigen München-Reisen nicht dabei. Bei einigen unserer Programmpunkte wäre sie ohnehin nicht mitgekommen. Fußballspiele, Stadiontouren, Museen und Veranstaltungen sind schließlich nicht unbedingt das passende Programm für einen Golden Retriever.

Vielleicht bekommt sie irgendwann trotzdem noch ihre ganz eigene München-Runde. 🐾

Unser Fazit zu München

München war für uns keine Stadt, die wir einmal besucht, abgehakt und anschließend von der Reiseliste gestrichen haben. Mit jedem Aufenthalt kam etwas Neues hinzu. Manche Orte haben wir ganz klassisch beim Sightseeing entdeckt, andere Besuche hatten einen konkreten Anlass. Und manchmal führte uns ein Fußballspiel, eine Veranstaltung oder Martins Wunsch, unbedingt Motorräder sehen zu wollen, noch einmal an einen Ort zurück.

Inzwischen verbinden wir mit München deshalb nicht nur Marienplatz, Frauenkirche und Olympiapark, sondern auch eine Rikschafahrt, BMW, mehrere Fußballabende, einen Nations-League-Sieg Portugals, Cristiano Ronaldo wenige Meter vor uns, Paul Panzer und natürlich unsere Besuche im Hard Rock Cafe. Wir haben die Stadt nicht an einem Wochenende „erledigt“, sondern sie Stück für Stück kennengelernt.

Wir können euch einen Besuch in München auf jeden Fall sehr empfehlen.

🐾 Weiterführende Links & Quellen

Weitere Informationen, offizielle Webseiten und die für diesen Beitrag verwendeten Quellen haben wir für euch auf unserer separaten Link- und Quellenseite zusammengestellt: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/quellen-links-muenchen/

🐾 Hat dir dieser Beitrag gefallen?

Wenn du Emma dabei unterstützen möchtest, noch viele weitere hundefreundliche Orte zu entdecken und kostenlose Rezepte und Ausflugstipps zu veröffentlichen, kannst du unsere Abenteuer mit einer freiwilligen Spende unterstützen.

❤️ Hilf Emma, die Welt zu erkunden

Brighton – britisches Seebad mit Pier, Burgern und einem Haus auf dem Kopf

Brighton gehört zu den Orten an der englischen Südküste, an denen es eigentlich unmöglich ist, nur kurz vorbeizuschauen. Meer, Kiesstrand, eine kilometerlange Promenade und mittendrin ein riesiger Pier, auf dem sich ein kompletter kleiner Vergnügungspark befindet. Langweilig wird es hier definitiv nicht. Brighton gehört zur Grafschaft East Sussex und hat ca. 278.000 Einwohner.

Brighton

Während unserer Reisen durch England führte uns unser Weg gleich zweimal nach Brighton. Da wir bei beiden Besuchen unterschiedliche Dinge erlebt haben, nehmen wir euch heute einfach mit zu unseren schönsten Stationen in der Stadt am Ärmelkanal. Die Reise fand, wie auch unsere anderen Englandreisen damals, leider ohne Emma statt.

Brighton Beach – Strand auf die englische Art

Wer bei einem Strand automatisch an feinen Sand denkt, wird in Brighton erst einmal umdenken müssen. Der berühmte Brighton Beach besteht nämlich aus Kieselsteinen.

Brighton - Strand

Das tut der typischen Seebad-Atmosphäre allerdings keinen Abbruch, im Gegenteil. Vor uns das Meer, hinter uns die lange Häuserzeile entlang der Promenade und überall dieses besondere Flair eines traditionellen englischen Badeortes.

Brighton - Strand

Von hier aus ist auch eines der bekanntesten Wahrzeichen Brightons kaum zu übersehen. Der Brighton Palace Pier, der weit hinaus ins Meer ragt.

Brighton Palace Pier

Und natürlich wollten wir wissen, was uns dort erwartet.

Brighton Palace Pier – ein Vergnügungspark über dem Meer

Schon der Eingang mit seinem großen Uhrenturm macht deutlich, dass der Brighton Palace Pier kein gewöhnlicher Steg ist.

Brighton Palace Pier
Brighton Palace Pier
Brighton Palace Pier

Der Pier wurde am 20. Mai 1899 eröffnet und gehört seitdem fest zum Stadtbild. Im Laufe der Jahrzehnte kamen immer mehr Unterhaltungsangebote hinzu. Bereits 1932 wurden ein Riesenrad und Autoscooter auf dem Pier angeboten. Heute findet man hier Spielhallen, Fahrgeschäfte, gastronomische Angebote und natürlich jede Menge Aussicht aufs Meer.

Brighton Palace Pier
Brighton Palace Pier
Brighton Palace Pier

Wir beschränkten uns selbstverständlich nicht darauf, einfach nur einmal über den Pier zu laufen. Denn spätestens dort, wo die ersten Fahrgeschäfte auftauchten, war klar: Die müssen ausprobiert werden.

Autoscooter und Fahrgeschäfte direkt über dem Meer

Martin durfte sich unter anderem beim Autoscooter austoben. Und auch bei den anderen Fahrgeschäften waren wir nicht nur Zuschauer. Man zahlt einmalig Eintritt für den Pier, 1 Pfund derzeit. Wenn man mit den Fahrgeschäften fahren möchte, kauft man sich ein Wristband und kann so oft fahren, wie man möchte. Der Wristband kostet für Erwachsene derzeit 30 Pfund und für Kinder 24 Pfund.

Brighton Palace Pier
Brighton Palace Pier
Brighton Palace Pier

Das ist schon ein etwas ungewöhnliches Gefühl: Man befindet sich auf einem mehr als hundert Jahre alten Pier mitten über dem Meer und fährt darauf Karussell und Autoscooter.

Brighton Palace Pier
Brighton Palace Pier
Brighton Palace Pier

Genau diese Mischung macht den Palace Pier aus. Auf der einen Seite hat man die historischen Gebäude und Konstruktionen, auf der anderen Seite blinkt und leuchtet es überall und aus den Spielhallen und Fahrgeschäften dringen die typischen Geräusche eines Jahrmarkts.

Brighton Palace Pier
Brighton Palace Pier
Brighton Palace Pier

Natürlich ließen wir uns auch gemeinsam durch die Gegend wirbeln. Schließlich kann man Martin ja nicht den ganzen Spaß allein überlassen.

🎬 Später wurde hier „My Policeman“ mit Harry Styles gedreht

Was wir bei unseren Besuchen natürlich noch nicht wissen konnten: Einige Jahre später sollte der Brighton Palace Pier zur Filmkulisse werden. Für den Film „My Policeman“ wurde 2021 in Brighton gedreht. Der Film spielt teilweise in den 1950er-Jahren und für die Dreharbeiten wurden verschiedene Orte in Brighton entsprechend hergerichtet. Auch auf dem Palace Pier fanden Dreharbeiten statt. Harry Styles und Emma Corrin wurden hier unter anderem bei Szenen an den Arcade-Spielen gefilmt.

Brighton
Brighton
Brighton

Wenn wir uns heute unsere eigenen Bilder vom Palace Pier anschauen, ist das natürlich besonders interessant. Wir liefen über genau diesen Pier, spielten und fuhren mit den Fahrgeschäften, einige Jahre bevor daraus ein Drehort für My Policeman wurde. Ein kleiner Film-Schauplatz, von dem wir damals noch gar nicht wussten, dass er einmal einer werden würde.

Ein Blick zurück auf Brighton

Zwischendurch lohnt es sich auf dem Pier übrigens immer wieder, sich umzudrehen. Vom Wasser aus bekommt man einen ganz anderen Blick auf Brighton. Hinter dem Kiesstrand zieht sich die Bebauung entlang der Küste, während man selbst immer weiter aufs Meer hinausläuft.

Brighton

Und genau diese Kombination aus Stadt und Meer hat uns an Brighton besonders gefallen. Man kann mitten im Trubel sein und braucht nur wenige Schritte, um wieder aufs Wasser zu schauen.

Das Upside Down House – hier steht die Welt Kopf

Bei einem unserer Brighton-Besuche entdeckten wir an der Strandpromenade dann etwas, bei dem man zunächst durchaus zweimal hinschauen kann. Ein türkisfarbenes Haus stand dort komplett auf dem Kopf.

Brighton - Upside Down House

Das Brighton Upside Down House wurde erst 2019 eröffnet. Nicht nur das Gebäude selbst steht scheinbar auf seinem Dach. Auch im Inneren sind Möbel und Einrichtungsgegenstände so angebracht, dass anschließend auf Fotos der Eindruck entsteht, man selbst würde an der Decke stehen oder durch die Wohnung schweben. Natürlich mussten wir hinein.

Brighton - Upside Down House

Und das ist tatsächlich verwirrender, als man von außen vielleicht denkt. Das Gehirn weiß zwar, dass hier einfach nur alles falsch herum gebaut wurde, die Augen erzählen einem aber ständig etwas anderes. Vor allem beim Fotografieren macht das Ganze Spaß. Dreht man die fertigen Aufnahmen anschließend richtig herum beziehungsweise falsch herum, je nachdem, wie man es betrachtet, entstehen ziemlich verrückte Bilder.

Der Brighton i360 – für uns blieb es beim Blick von unten

Direkt an der Küste steht noch etwas, das kaum zu übersehen ist, der Brighton i360. Der 162 Meter hohe Aussichtsturm wurde im August 2016 eröffnet. Statt einer klassischen Aussichtsplattform fährt eine große verglaste Kabine am Turm nach oben. Von dort bietet sich ein 360-Grad-Blick über Brighton, den Ärmelkanal und bei entsprechenden Bedingungen bis über die South Downs.

Brighton - i360

Wir waren natürlich dort, hochgefahren sind wir allerdings nicht. Man muss schließlich nicht jede Sehenswürdigkeit von innen beziehungsweise in diesem Fall von ganz oben erleben.

Brighton - i360
Brighton - i360

Für ein Foto im riesigen British-Airways-Liegestuhl hat es aber gereicht. Und wenn man es sich darin erst einmal gemütlich gemacht hat, kann man den i360 schließlich auch wunderbar von unten betrachten.

Burgerpause im JB’s American Diner

So viel Brighton macht irgendwann hungrig. Unsere Pause führte uns ins JB’s American Diner an der King’s Road und dort war nicht nur das Essen amerikanisch.

Brighton - JB's American Diner

Schon beim Betreten fühlten wir uns ein wenig in eine andere Welt versetzt. Rote Tische und Sitzbänke, schwarz-weißer Boden, amerikanische Flaggen, alte Zapfsäulen, Motorräder, Filmplakate, Figuren und jede Menge Dekoration sorgten dafür, dass es überall etwas zu entdecken gab.

Brighton - JB's American Diner

Auf den Tisch kamen unter anderem ordentliche Burger mit Pommes. Martin entschied sich für Hähnchen mit Pommes und spätestens beim Blick auf unsere Bilder lässt sich sagen, Hungrig musste hier wirklich niemand wieder hinausgehen.

Brighton - JB's American Diner
Brighton - JB's American Diner

Heute können wir euch das JB’s leider nicht mehr als Einkehrtipp empfehlen. Das American Diner in der 31 King’s Road ist inzwischen dauerhaft geschlossen. 2025 endete damit ein Restaurant, an das uns heute immerhin noch jede Menge Fotos erinnern. Schade, denn gerade die verrückte Einrichtung machte das Restaurant für uns zu mehr als nur einer schnellen Burgerpause.

Brighton - JB's American Diner

Und was wieder total typisch war für England, man legt das Geld einfach auf den Tisch und geht. Gerade für uns, die das nicht kennen, bekommt man immer ein mulmiges Gefühl. Was ist, wenn man geht und jemand anderes nimmt in der Zeit das Geld? Bisher ging es zum Glück immer gut, zumindest kam uns niemand hinterher gerannt.

Brighton - JB's American Diner

Zwischen Pier, Promenade und Meer

Was uns von Brighton besonders in Erinnerung geblieben ist, ist die Mischung. Hier steht nicht eine einzelne Sehenswürdigkeit im Mittelpunkt. Vielmehr kann man sich einfach an der Küste entlangtreiben lassen und entdeckt dabei ständig etwas Neues.

Brighton
Brighton
Brighton

Mal steht man am Kiesstrand und schaut aufs Meer, kurz darauf fährt man auf einem über 120 Jahre alten Pier Autoscooter. Dann begegnet einem ein Haus, das auf dem Kopf steht, wenige Meter weiter fährt eine gläserne Aussichtskabine an einem riesigen Turm in den Himmel und zwischendurch gibt es Burger in einem amerikanischen Diner.

Der West Pier – Brightons berühmte Ruine im Meer

Ein ganz anderes Bild bot sich uns ein Stück weiter entlang der Küste. Mitten im Meer entdeckten wir das dunkle Eisengerippe eines weiteren Piers. Dabei handelt es sich um den West Pier, der bereits 1866 eröffnet wurde und einst zu den großen Attraktionen Brightons gehörte. Seit 1975 war er für Besucher geschlossen, Stürme setzten ihm zusätzlich zu und im Jahr 2003 wurde er schließlich durch zwei verheerende Brände weitgehend zerstört.

Brighton - West Pier

Heute steht nur noch das eiserne Gerippe des ehemaligen Piers im Meer. Gerade dieser Anblick hatte aber etwas Faszinierendes. Während auf dem Brighton Palace Pier Fahrgeschäfte, Spielhallen und Menschen für ordentlich Trubel sorgten, erinnerte nur wenige hundert Meter weiter die dunkle Silhouette des West Piers daran, wie anders die Strandpromenade hier früher einmal ausgesehen haben muss.

Unser Fazit zu Brighton

Brighton hat uns so gut gefallen, dass wir während unserer Englandreisen nicht nur einmal dort gelandet sind. Und vielleicht ist genau das das beste Fazit. Wir verbinden Brighton nicht mit einer einzelnen Sehenswürdigkeit, sondern mit ganz unterschiedlichen Erinnerungen. Für uns war es einfach ein ziemlich schöner Tag am Meer.

🐾 Weiterführende Links & Quellen

Weitere Informationen zum Brighton Palace Pier, findet ihr hier: Offizielle Webseite des Brighton Palace Pier

Das Upside Down House Brighton befindet sich ebenfalls an der Strandpromenade. Weitere Infos findet ihr hier: Offizielle Webseite des Upside Down House Brighton

Braunschweig entdecken – mein Rundgang durch die Löwenstadt

Manchmal ergeben sich kleine Reisen ganz ungeplant. Diesmal führte mich keine unserer gemeinsamen Touren nach Braunschweig, sondern eine Fortbildung für die Arbeit. Emma musste deshalb ausnahmsweise zu Hause bleiben und verbrachte die Zeit bei Papa. Für mich hieß das aber natürlich nicht, dass ich nach Feierabend einfach im Ferienappartement sitzen bleiben konnte.

Also schnappte ich mir meine Kamera und machte mich auf den Weg, um Braunschweig zu erkunden. Und davon gab es einiges zu sehen. Da mein Aufenthalt im Dezember stattfand, hatte ich außerdem das Glück, die Stadt während des Weihnachtsmarktes zu erleben.

Braunschweig

Braunschweig ist eine Großstadt in Niedersachsen, mit ca. 253.000 Einwohnern. Die Stadt liegt im Harzer Umland und man gelangt in ca. 40 Minuten in den Harz. Bekannt ist Braunschweig für viele seiner historischen Sehenswürdigkeiten und die prachtvollen Bauten. Kommt mit auf meinen Rundgang durch Braunschweig, diesmal leider ohne vierbeinige Begleitung.

St. Michaelis

Meine Entdeckungstour führte mich zunächst zur St.-Michaelis-Kirche in der Echternstraße. Die erste romanische Kirche an dieser Stelle wurde bereits 1157 geweiht. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte kamen der Westturm und die Seitenschiffe hinzu, bis schließlich eine gotische Hallenkirche entstand.

St. Michaelis - Braunschweig
St. Michaelis - Braunschweig
St. Michaelis - Braunschweig

Eine Besonderheit ist der gerade Chorabschluss, den es in dieser Form bei keiner anderen mittelalterlichen Kirche Braunschweigs gibt. Den Zweiten Weltkrieg überstand St. Michaelis weitgehend unbeschadet.

Volkswagen Halle

Einen deutlichen Kontrast zu den historischen Gebäuden der Innenstadt bildet die Volkswagen Halle. Die moderne Veranstaltungshalle liegt nahe der Oker und wird für ganz unterschiedliche Veranstaltungen genutzt. Von Sport über Konzerte bis hin zu Shows und Kongressen.

Volkswagen Halle - Braunschweig
Volkswagen Halle - Braunschweig

Bei einem Stadtrundgang ist sie zwar keine klassische historische Sehenswürdigkeit, gehört aber zum heutigen Stadtbild Braunschweigs und markierte auf meiner Tour den Übergang in Richtung Bürgerpark und Oker.

Oker und Kiryat-Tivon-Park

Braunschweig ist eng mit der Oker verbunden. Der Fluss wurde bereits im Mittelalter zur Verteidigung der Stadt genutzt und umfließt heute die Innenstadt in zwei Umflutgräben.

Oker und Kiryat-Tivon-Park - Braunschweig

Auf meinem Weg kam ich außerdem am Kiryat-Tivon-Park vorbei, hatte allerdings keine Zeit, durch ihn hindurch zu laufen. Die Grünanlage trägt den Namen der israelischen Partnerstadt Kiryat Tivon und bietet zwischen Innenstadt und Oker einen angenehm ruhigen Gegenpol zu Straßen, Geschäften und historischen Bauwerken.

Lessing-Denkmal

Auf dem Lessingplatz erinnert ein Denkmal an Gotthold Ephraim Lessing. Der bedeutende Dichter der Aufklärung verbrachte seine letzten Lebensjahre in Wolfenbüttel und starb 1781 in Braunschweig.

Lessing-Denkmal - Braunschweig
Lessing-Denkmal - Braunschweig

Das Denkmal wurde nach einem Entwurf von Ernst Rietschel geschaffen und 1853 enthüllt. Lessing begegnet einem in Braunschweig an mehreren Stellen, denn sein Leben und Wirken sind eng mit der Region verbunden.

Paulinerchor

Der Paulinerchor wirkt auf den ersten Blick, als hätte er schon immer an dieser Stelle gestanden. Tatsächlich stammt er von der ehemaligen Dominikaner- beziehungsweise Paulinerkirche am Bohlweg.

Paulinerchor - Braunschweig

Als diese abgerissen wurde, versetzte man den gotischen Chor 1902 Stein für Stein in den Bereich Hinter Aegidien. Heute gehört er zum Komplex des Braunschweigischen Landesmuseums und ist ein bemerkenswertes Beispiel dafür, wie historische Bausubstanz bewahrt und an einem anderen Ort neu aufgebaut wurde.

Braunschweigisches Landesmuseum

Direkt im ehemaligen Klosterbereich befindet sich ein Standort des Braunschweigischen Landesmuseums. Während das Vieweghaus am Burgplatz saniert wird, bleibt das Museum Hinter Aegidien ein wichtiger Ort für die Beschäftigung mit der Geschichte der Region.

Braunschweigisches Landesmuseum
Braunschweigisches Landesmuseum

Besonders interessant ist hier die Auseinandersetzung mit der jüdischen Geschichte Niedersachsens. Schon das historische Umfeld aus Klosterräumen, Kreuzgang und Paulinerchor macht diesen Museumsstandort außergewöhnlich.

St. Aegidien

Die mächtige St.-Aegidien-Kirche gehört zu den beeindruckendsten mittelalterlichen Sakralbauten Braunschweigs. Ihre Geschichte beginnt mit einem 1115 gegründeten Benediktinerkloster.

St. Aegidien - Braunschweig
St. Aegidien - Braunschweig
St. Aegidien - Braunschweig

Nachdem die romanische Klosterkirche beim Stadtbrand von 1278 zerstört worden war, entstand ein gotischer Neubau. Besonders der Chor gilt als außergewöhnlich, denn er ist in Braunschweig das einzige Beispiel der sogenannten Kathedralgotik. Das riesige Kirchenschiff wurde 1478 geweiht.

St. Aegidien - Braunschweig

8. Aegidienmarkt

Der Aegidienmarkt erzählt von den starken Veränderungen, die Braunschweig im Laufe der Jahrhunderte erlebt hat. Einst gehörte das Gebiet zur Klosterfreiheit von St. Aegidien. Nach dem Abriss des alten Rathauses entstanden im 18. Jahrhundert barocke Gebäude.

Aegidienmarkt - Braunschweig

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Umgebung stark zerstört und später verkehrsgerecht umgebaut. Heute treffen hier historische Spuren, moderne Stadtgestaltung, Straßenverkehr und Stadtbahn unmittelbar aufeinander.

Das älteste durch eine Inschrift datierte Fachwerkhaus des Landes

Bei einem Rundgang durch eine so alte Stadt begegnet man immer wieder Gebäuden mit beeindruckenden Jahreszahlen. Besonders spannend fand ich deshalb auch den Abstecher zu einem der historischen Fachwerkhäuser, das mit seinem hohen Alter sofort neugierig macht.

Ältestes durch eine Inschrift datiertes Fachwerkhaus - Braunschweig

Das Gebäude Ackerhof 2 im Magniviertel trägt die Jahreszahl 1432 auf einem Balken. Damit besitzt es die früheste bekannte inschriftliche Datierung eines Fachwerkbaus in Deutschland

Happy Rizzi Haus

Kaum ein Gebäude könnte einen größeren Gegensatz zur mittelalterlichen Architektur bilden. Das Happy Rizzi Haus fällt mit seinen bunten Fassaden, Herzen, Augen, Sternen und fröhlichen Gesichtern sofort auf. Entworfen wurde das ungewöhnliche Gebäude vom amerikanischen Pop-Art-Künstler James Rizzi.

Happy Rizzi Haus - Braunschweig
Happy Rizzi Haus - Braunschweig
Happy Rizzi Haus - Braunschweig

Zwischen den historischen Häusern des Magniviertels wirkt es fast wie eine begehbare Comiczeichnung und ist heute eines der bekanntesten und meistfotografierten modernen Wahrzeichen Braunschweigs. Seit 2001 macht es die Stadt Braunschweig bunt.

Residenzschloss mit Quadriga und Schlossplatz

Das Braunschweiger Residenzschloss sieht historisch aus, seine heutige Gestalt ist jedoch eine Rekonstruktion. Das ursprüngliche Schloss wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und später abgerissen.

Residenzschloss Braunschweig
Residenzschloss Braunschweig
Residenzschloss Braunschweig

Beim Wiederaufbau wurden mehr als 600 erhaltene Originalteile in die Fassade integriert. Besonders beeindruckend ist die Quadriga auf dem Dach: Die von Brunonia gelenkte Figurengruppe ist rund neun Meter hoch und gilt als größte Quadriga Europas.

Herzog-Karl-Denkmal

Auf dem Schlossplatz begegnete mir mit dem Herzog-Karl-Denkmal ein weiteres Stück Braunschweiger Geschichte. Reiterstandbilder und Denkmäler erinnern hier an die Zeit, in der Braunschweig Residenzstadt der Welfen war.

Herzog-Karl-Denkmal - Braunschweig

Gerade zusammen mit der rekonstruierten Schlossfassade entsteht rund um den Platz ein interessantes Zusammenspiel aus historischer Erinnerung und moderner Innenstadt.

Schloss-Arkaden

Direkt hinter der historischen Fassade des Residenzschlosses befindet sich etwas, das man von außen zunächst kaum vermuten würde, ein modernes Einkaufszentrum.

Schloss-Arkaden - Braunschweig
Schloss-Arkaden - Braunschweig
Schloss-Arkaden - Braunschweig

Die Schloss-Arkaden verbinden Einzelhandel und Gastronomie mit der rekonstruierten Schlossarchitektur. Diese Kombination ist durchaus ungewöhnlich und zeigt sehr deutlich, wie Braunschweig historische Formen in eine moderne Nutzung integriert hat. Es gibt mehrere Stockwerke mit vielen verschiedenen Geschäften. Die Restaurants laden beim Besuch zum verweilen ein.

St. Magni

Die Magnikirche ist für die Geschichte Braunschweigs von ganz besonderer Bedeutung. In ihrer Weiheurkunde aus dem Jahr 1031 taucht der Name „Brunesguik“ auf, die älteste bekannte schriftliche Erwähnung der Stadt.

St. Magni - Braunschweig
St. Magni - Braunschweig
St. Magni - Braunschweig

Damit führt ein Besuch von St. Magni gewissermaßen zu den schriftlich belegten Anfängen Braunschweigs zurück. Die heutige Kirche ist geprägt von späteren Umbauten und Veränderungen, bildet aber noch immer den historischen Mittelpunkt des Magniviertels.

Magniviertel

Rund um St. Magni zeigt sich Braunschweig von einer besonders schönen Seite. Kopfsteinpflaster, verwinkelte Gassen und historische Fachwerkhäuser prägen das Magniviertel, eines der ältesten erhaltenen Viertel der Stadt.

Magniviertel - Braunschweig

Einige Häuser stammen in ihren ältesten Teilen noch aus dem späten Mittelalter. Nach all den größeren Straßen und repräsentativen Gebäuden fühlte sich der Spaziergang durch diese kleinen Gassen beinahe wie ein Wechsel in eine andere Zeit an.

Herzog Anton Ulrich-Museum und Kupferstichkabinett

Das Herzog Anton Ulrich-Museum zählt zu den ältesten Kunstmuseen Europas und besitzt eine der bedeutendsten Sammlungen Alter Meister in Deutschland. Zu den vertretenen Künstlern gehören unter anderem Rembrandt, Rubens und Vermeer.

Herzog Anton Ulrich-Museum - Braunschweig
Herzog Anton Ulrich-Museum - Braunschweig

Neben Gemälden gehören Skulpturen, Kunsthandwerk und das Kupferstichkabinett zu den Sammlungen. Selbst wenn man das Museum nicht ausführlich besucht, ist bereits der repräsentative Museumsbau einen Blick wert.

Städtische Musikschule – Zweigstelle Magnitorwall

Auf meinem Weg vom Herzog Anton Ulrich-Museum in Richtung Staatstheater kam ich am Magnitorwall an einem weiteren repräsentativen Gebäude vorbei. Heute wird es von der Städtischen Musikschule genutzt und bildet eine Zweigstelle zur eigentlichen Musikschule.

Städtische Musikschule - Zweigstelle Magnitorwall - Braunschweig

Zwischen Museum und Theater passt die Musikschule fast perfekt in dieses kulturell geprägte Viertel und war für mich zunächst eines jener Gebäude, bei denen man automatisch stehen bleibt und sich fragt, welche Geschichte sich wohl dahinter verbirgt.

Staatstheater Braunschweig

Das Staatstheater gehört zu den großen Kulturinstitutionen der Stadt. Bereits im 19. Jahrhundert entstand an dieser Stelle das damalige Hoftheater. Heute umfasst das Staatstheater mehrere Sparten und prägt mit seinem historischen Gebäude den Theaterpark.

Staatstheater Braunschweig
Staatstheater Braunschweig

Cimiotti-Brunnen

Direkt beim Staatstheater befindet sich der Cimiotti-Brunnen. Das Kunstwerk stammt von dem Bildhauer Emil Cimiotti und unterscheidet sich deutlich von den historischen Brunnen, die einem an anderen Stellen Braunschweigs begegnen.

Cimiotti-Brunnen - Braunschweig

Der Cimiotti-Brunnen verschönert seit 2012 den Platz vor dem Staatstheater Braunschweig.

St. Katharinen

Am Hagenmarkt steht mit St. Katharinen eine weitere der großen historischen Kirchen Braunschweigs. Mit ihrem Bau wurde um 1200 begonnen. Ab etwa der Mitte des 13. Jahrhunderts wandelte man die ursprünglich romanische Basilika zu einer gotischen Hallenkirche um.

St. Katharinen - Braunschweig
St. Katharinen - Braunschweig
St. Katharinen - Braunschweig

Besonders markant sind die Türme und die aufwendig gestalteten gotischen Fenster. Zwischen den vielen unterschiedlichen Kirchen der Stadt besitzt St. Katharinen dadurch einen ganz eigenen Charakter.

Löwenbrunnen

An der Nordseite von St. Katharinen entdeckte ich den Löwenbrunnen. Sein Entstehungsjahr ist nicht ganz klar. Es ist die Rede von 1822 oder 1842. Der historische Brunnen diente einst unter anderem als Wasserstelle für Marktbesucher und als Pferdetränke.

Löwenbrunnen - Braunschweig

Der kleine Löwe auf dem Brunnen erinnert natürlich sofort an das Wappentier der Stadt. Nach Jahren der Einlagerung (ab 2003) während Bauarbeiten, kehrte der Brunnen schließlich 2012 wieder an seinen ursprünglichen Platz zurück.

Alte Waage

Die Alte Waage ist eines der Gebäude, bei denen man zweimal hinschauen sollte. Das prächtige Fachwerkhaus wurde ursprünglich im 16. Jahrhundert errichtet und diente unter anderem zum Wiegen und Verzollen von Waren.

Alte Waage - Braunschweig
Alte Waage - Braunschweig
Alte Waage - Braunschweig

Im Zweiten Weltkrieg wurde es vollständig zerstört. Das heutige Gebäude entstand als detailgetreue Rekonstruktion. Dadurch vermittelt es dennoch sehr anschaulich einen Eindruck davon, wie reich die Braunschweiger Fachwerkarchitektur einst gewesen sein muss.St. Andreas

St. Andreas

Die Andreaskirche gehört zu den großen mittelalterlichen Kirchen der Stadt und fällt vor allem durch ihren mächtigen Westbau auf. Ihre Geschichte reicht bis in das 12. Jahrhundert zurück.

St. Andreas - Braunschweig
St. Andreas - Braunschweig
St. Andreas - Braunschweig

Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kirche mehrfach erweitert und verändert. Besonders bemerkenswert ist ihre Verbindung mit dem historischen Handwerkerviertel rund um den Wollmarkt und die Alte Waage.

St. Petri

Auch St. Petri gehört zu den historischen Hauptkirchen Braunschweigs. Ein früher Kirchenbau wurde beim großen Stadtbrand von 1256 zerstört, woraufhin ein Neubau entstand.

St. Petri - Braunschweig
St. Petri - Braunschweig
St. Petri - Braunschweig

Später entwickelte sich die Kirche zu einer gotischen Hallenkirche. Der heutige spitze Turmhelm entstand erst nach dem Zweiten Weltkrieg wieder und gibt St. Petri dennoch ihre weithin sichtbare Silhouette zurück.

Eulenspiegelbrunnen

Natürlich darf in Braunschweig auch Till Eulenspiegel nicht fehlen. Der Eulenspiegelbrunnen erinnert an eine seiner bekanntesten Geschichten, nach der er in Braunschweig als Bäckergeselle gearbeitet und statt normaler Brote Eulen und Meerkatzen gebacken haben soll.

Eulenspiegelbrunnen - Braunschweig
Eulenspiegelbrunnen - Braunschweig
Eulenspiegelbrunnen - Braunschweig

Rund um den Brunnen greifen Figuren diese Erzählung auf. Eine Sehenswürdigkeit mit deutlich mehr Augenzwinkern als die vielen Kirchen und historischen Herrscherdenkmäler auf meiner Route.

Altstadtrathaus

Das Altstadtrathaus gehört zu den bedeutendsten gotischen Profanbauten Norddeutschlands. Es entstand über mehrere Bauphasen und beeindruckt besonders mit seinen Arkaden und den Figuren an der Fassade. Der Bau wurde vom 13. bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts errichtet.

Altstadtrathaus - Braunschweig
Altstadtrathaus - Braunschweig
Altstadtrathaus - Braunschweig

Früher war es politisches Zentrum der Braunschweiger Altstadt. Ein schönes Detail findet sich an der Außenwand. Dort ist mit der Braunschweiger Elle sogar ein historisches Längenmaß erhalten. Im Inneren befindet sich eine Dauerausstellung des Städtischen Museum Braunschweig, welche sich mit der Geschichte der Stadt befasst.

Stechinellihaus

Mit seiner aufwendig gestalteten Fassade fällt das Stechinellihaus zwischen den historischen Gebäuden der Innenstadt sofort auf. Seinen Namen verdankt es Francesco Maria Capellini, genannt Stechinelli, der im Dienst der Welfen zu Wohlstand und Einfluss gelangte.

Stechinellihaus - Braunschweig

Erbaut wurde es um 1630, erhielt 1690 eine Umgestaltung und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut. Das Gebäude erinnert nicht nur an die Architektur vergangener Jahrhunderte, sondern auch an eine außergewöhnliche Persönlichkeit der Braunschweiger Geschichte.

Altstadtmarkt mit Marienbrunnen

Der Altstadtmarkt ist einer der schönsten historischen Plätze Braunschweigs. Rundherum stehen mit Altstadtrathaus, Gewandhaus und St. Martini gleich mehrere bedeutende Bauwerke. In seiner Mitte befindet sich der Marienbrunnen.

Altstadtmarkt mit Marienbrunnen - Braunschweig
Altstadtmarkt mit Marienbrunnen - Braunschweig
Altstadtmarkt mit Marienbrunnen - Braunschweig

Bereits im Mittelalter war der Platz wirtschaftliches Zentrum der Altstadt. Bis heute findet hier regelmäßig Wochenmarkt statt – eine schöne Verbindung zwischen jahrhundertealter Tradition und ganz normalem Stadtleben.

St. Martini

Direkt am Altstadtmarkt erhebt sich die Martinikirche. Der Bau begann um 1190 zunächst als romanische Basilika, wurde später jedoch zu einer gotischen Hallenkirche umgestaltet.

St. Martini - Braunschweig
St. Martini - Braunschweig
St. Martini - Braunschweig

Besonders auffällig sind die reich verzierten gotischen Giebel, die ich sowohl am Abend als auch bei Tageslicht fotografieren konnte. Gemeinsam mit Rathaus, Gewandhaus und Marienbrunnen prägt St. Martini das historische Bild des Altstadtmarktes.

St. Martini - Braunschweig
St. Martini - Braunschweig
St. Martini - Braunschweig

Amtsgericht

Auch das Amtsgericht gehörte zu den repräsentativen Gebäuden, an denen ich während meines Rundgangs vorbeikam. Es liegt etwas versteckt, direkt hinter St. Martini.

Amtsgericht - Braunschweig
Amtsgericht - Braunschweig

Das Amtsgericht befindet sich im Landschaftlichen Haus, einem Gebäude im klassizistischen Stil aus dem 18. Jahrhundert. Herzog Karl Wilhelm Ferdinand hat es durch den Architekten Christian Gottlob Langwagen erbauen lassen.

Gewandhaus

Das Gewandhaus am Altstadtmarkt wurde bereits 1303 erwähnt. Es diente den Gewandschneidern als Lager-, Verkaufs- und Versammlungshaus und erinnert damit an die große wirtschaftliche Bedeutung der mittelalterlichen Stadt.

Gewandhaus - Braunschweig
Gewandhaus - Braunschweig
Gewandhaus - Braunschweig

Besonders bekannt ist sein prachtvoller Renaissancegiebel. Von der Seite wirkt das Gebäude dagegen überraschend schlicht: Eine lange Natursteinfassade und das mächtige rote Dach bestimmen dort das Bild.

Gewandhaus - Braunschweig
Gewandhaus - Braunschweig

Altes Zoll- und Landwehrhaus

Unmittelbar am Gewandhaus steht ein auffälliges Fachwerkhaus: das Alte Zoll- und Landwehrhaus, auch Rüninger Zollhaus genannt. Ursprünglich wurde es 1643 in Rüningen errichtet.

Altes Zoll- und Landwehrhaus - Braunschweig
Altes Zoll- und Landwehrhaus - Braunschweig

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es abgetragen und am Altstadtmarkt wieder aufgebaut. Heute ergänzt es das historische Ensemble und erinnert zugleich an die Fachwerkbebauung, die früher wesentlich stärker das Bild dieses Bereichs bestimmte.

Poststraße und Kornmarktbrunnen

Mein Rundgang führte mich anschließend durch die Poststraße zum Kornmarkt. Der Kornmarkt gehört zu den historischen Platzräumen der Altstadt und erhielt seinen Namen durch den früher dort stattfindenden Getreidehandel.

Poststraße und Kornmarktbrunnen - Braunschweig
Poststraße und Kornmarktbrunnen - Braunschweig

Der Kornmarktbrunnen entstand im Jahre 1868/69 und greift die Geschichte des Platzes auf. Er wurde im Stil der Neorenaissance gebaut und steht unter Denkmalschutz

Kornmarkt und Altstadt

Rund um den Kornmarkt lässt sich noch einmal wunderbar durch die Braunschweiger Altstadt schlendern. Historische Gebäude wechseln sich mit späteren Ergänzungen ab, und immer wieder öffnen sich kleine Plätze und Gassen.

Kornmarkt - Braunschweig
Kornmarkt - Braunschweig
Altstadt - Braunschweig

Nach den großen Sehenswürdigkeiten fand ich gerade solche Abschnitte spannend, weil man hier weniger auf ein einzelnes Bauwerk schaut und stattdessen die Atmosphäre der Stadt auf sich wirken lassen kann.

Dom St. Blasii

Der Braunschweiger Dom St. Blasii gehört zu den wichtigsten Bauwerken der Stadt. Heinrich der Löwe ließ ihn ab 1173 als Stiftskirche errichten.

Dom St. Blasii - Braunschweig
Dom St. Blasii - Braunschweig
Dom St. Blasii - Braunschweig

Im Dom befinden sich unter anderem das Grabmal Heinrichs und seiner Frau Mathilde sowie bedeutende Kunstwerke der Romanik. Gemeinsam mit Burg Dankwarderode und dem Braunschweiger Löwen bildet der Dom das historische Herz der Stadt.

Rathaus

Direkt am Platz der Deutschen Einheit erhebt sich das Neue Rathaus mit seinem markanten Turm. Der neugotische Bau stammt aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Besonders beeindruckend ist der 61 Meter hohe Rathausturm.

Rathaus - Braunschweig
Rathaus - Braunschweig
Rathaus - Braunschweig

Wer die 161 Stufen hinaufsteigt, kann von oben über die Innenstadt blicken. Während meines Besuchs bildete das Rathaus zugleich eine der eindrucksvollen Kulissen des Weihnachtsmarktes.

Burg Dankwarderode

Gleich neben dem Dom steht die Burg Dankwarderode. Heinrich der Löwe ließ hier im 12. Jahrhundert seine Residenz errichten. Die heutige Burg ist allerdings zu großen Teilen eine Rekonstruktion aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert.

Burg Dankwarderode - Braunschweig
Burg Dankwarderode - Braunschweig
Burg Dankwarderode - Braunschweig

Zusammen mit Dom und Löwendenkmal macht sie den Burgplatz zu einem der geschichtlich bedeutendsten Orte Braunschweigs. Im Dezember sorgten die Weihnachtsmarktstände davor für eine ganz besondere Kulisse.

Nussknacker Bruno und der Braunschweiger Weihnachtsmarkt

Bei einem Dezemberbesuch in Braunschweig führt eigentlich kein Weg am Weihnachtsmarkt vorbei. Zwischen Dom, Burg und Rathaus stehen die Buden vor einer Kulisse, die dafür kaum passender sein könnte. Ein besonders auffälliger Bewohner des Weihnachtsmarktes ist der sechs Meter hohe Nussknacker Bruno.

Nussknacker Bruno und der Braunschweiger Weihnachtsmarkt

Seit 2002 gehört er zum Markt und stand bei meinem Besuch am Langen Hof direkt neben dem Rathaus. Zwischen all den historischen Sehenswürdigkeiten durfte deshalb natürlich auch ein Foto mit Bruno nicht fehlen.

Braunschweiger Löwe

Er ist das Wahrzeichen der Stadt, der Braunschweiger Löwe auf dem Burgplatz. Heinrich der Löwe ließ das bronzene Standbild vermutlich zwischen 1164 und 1181 errichten.

Braunschweiger Löwe - Braunschweig

Das Original befindet sich heute geschützt im Museum. Auf dem Burgplatz steht eine Kopie. Der Löwe gilt als eines der ältesten erhaltenen freistehenden Großstandbilder des Mittelalters und begegnet einem als Symbol der Stadt während eines Braunschweig-Besuchs immer wieder.

Säule „2000 Jahre Christentum“

Auf dem Ruhfäutchenplatz, unmittelbar neben Dom und Burg, steht die neun Meter hohe Säule „2000 Jahre Christentum“. Der Braunschweiger Bildhauer Jürgen Weber gestaltete das Kunstwerk mit zahlreichen übereinander angeordneten Szenen aus der Geschichte des Christentums.

Säule „2000 Jahre Christentum“ - Braunschweig

Von weitem wirkt die Säule beinahe wie ein ungewöhnlicher Brunnen oder eine Siegessäule. Erst aus der Nähe erkennt man, wie viele einzelne Figuren und Geschichten sich auf ihrer Oberfläche verbergen.

Oberlandesgericht

Das Oberlandesgericht Braunschweig ist ein weiteres repräsentatives Gebäude auf meiner Route. Als eines der zentralen Gerichte Niedersachsens steht es für eine ganz andere Seite der Stadt als die mittelalterlichen Kirchen und Fachwerkviertel.

Oberlandesgericht - Braunschweig
Oberlandesgericht - Braunschweig

Architektur und Funktion erzählen von Braunschweigs Entwicklung über die historische Residenz- und Handelsstadt hinaus zu einem modernen Verwaltungs- und Justizstandort. Das Oberlandesgericht befindet sich in einem ehemaligen Bankgebäude. Es wurde im Jahre 1853 im Renaissance Stil erbaut.

St. Ulrici-Brüdern

Die Brüdernkirche St. Ulrici-Brüdern gehörte ursprünglich zu einem Franziskanerkloster im Jahre 1209. Der gotische Kirchenbau entstand über mehrere Bauphasen und präsentiert sich vergleichsweise schlicht, aber gerade dadurch sehr eindrucksvoll.

St. Ulrici-Brüdern - Braunschweig
St. Ulrici-Brüdern - Braunschweig
St. Ulrici-Brüdern - Braunschweig

Auf meinem Rundgang konnte ich die Kirche von mehreren Seiten fotografieren. Besonders die großen gotischen Fenster und die historische Klosteranlage machen deutlich, wie weit ihre Geschichte zurückreicht.

Hauptbahnhof und BraWoPark

Am Ende meines Rundgangs ging es wieder in Richtung Hauptbahnhof, um zu meinen Lieben nach Hause zu fahren. Das Bahnhofsgebäude steht für das moderne Braunschweig und ist für viele Besucher der erste und letzte Eindruck der Stadt.

Hauptbahnhof und BraWoPark - Braunschweig

Direkt gegenüber beziehungsweise in unmittelbarer Nähe befindet sich der BraWoPark mit Geschäften und weiteren Angeboten. Nach all den historischen Plätzen, Kirchen und Fachwerkhäusern war damit endgültig wieder die Gegenwart erreicht.

Eine Pause bei UT’N Grooten Pott

Da ich täglich bei der Fortbildung war und es nur eine kurze Mittagspause gab, musste schnell etwas warmes her. Einheimische haben mir von UT’N Grooten Pott erzählt, einer Suppenbar. Dort gibt es leckere Suppen/Eintöpfe und ein wechselndes Angebot. Es gibt leider nur Stehplätze draußen, aber im Winter wenigstens Heizstrahler, damit man beim Essen nicht einfriert.

UT’N Grooten Pott - Braunschweig
UT’N Grooten Pott - Braunschweig

Die Gerichte waren sehr lecker, reichhaltig und das Personal sehr nett. Gerade bei einer mehrtägigen Fortbildung ist es schön, einen Ort zu finden, an dem man zwischendurch gemütlich etwas essen und neue Energie für die nächste Runde sammeln kann.

Braunschweig im Advent – der Weihnachtsmarkt als besondere Zugabe

Dass ich ausgerechnet im Dezember in Braunschweig war, erwies sich für meine Stadterkundungen als echter Glücksfall. Sobald es dunkel wurde, veränderte sich die Atmosphäre rund um Burgplatz, Dom und Rathaus vollständig. Lichterketten, Weihnachtsbäume und Marktstände standen zwischen den historischen Gebäuden und machten aus Orten, die ich teilweise bereits bei Tageslicht gesehen hatte, noch einmal völlig neue Fotomotive.

Braunschweig
Braunschweig

Besonders schön fand ich die Verbindung aus Weihnachtsmarkt und historischen Sehenswürdigkeiten. Wer Braunschweig in der Adventszeit besucht, bekommt deshalb eigentlich zwei Stadtansichten auf einmal: tagsüber eine geschichtsträchtige Löwenstadt und nach Einbruch der Dunkelheit eine stimmungsvoll beleuchtete Weihnachtsstadt.

Mein Fazit zu Braunschweig

Eigentlich war ich wegen einer Fortbildung in Braunschweig und am Ende wurde daraus nebenbei eine ziemlich umfangreiche Städtereise. Besonders überrascht hat mich, wie unterschiedlich die Stadt ist.

Diesmal musste Emma all diese Kilometer nicht mitlaufen. Sie blieb gemütlich zu Hause bei Papa, während ich nach meiner Fortbildung mit der Kamera durch Braunschweig zog. Aber vielleicht bekommt die Löwenstadt irgendwann noch eine zweite Chance und dann mit vier Pfoten an meiner Seite, denn das macht viel mehr Spaß.

🐾 Weiterführende Links & Quellen

Weitere Informationen, offizielle Webseiten und die für diesen Beitrag verwendeten Quellen haben wir für euch auf unserer separaten Link- und Quellenseite zusammengestellt: Braunschweig – Quellen & Links

🐾 Hat dir dieser Beitrag gefallen?

Wenn du Emma dabei unterstützen möchtest, noch viele weitere hundefreundliche Orte zu entdecken und kostenlose Rezepte und Ausflugstipps zu veröffentlichen, kannst du unsere Abenteuer mit einer freiwilligen Spende unterstützen.

❤️ Hilf Emma, die Welt zu erkunden

Bamberg – Städtetrip mit Hund

Hallo Freunde, diesmal waren Mama und Papa mit mir in Bamberg. Dort haben wir ein verlängertes Wochenende verbracht, um genug Zeit für diese schöne Stadt zu haben.

Bamberg – Die fränkische Kaiser- und Bierstadt

Bamberg ist eine kreisfreie Stadt in Oberfranken mit rund 80.000 Einwohnern und somit die fünftgrößte Stadt Frankens. Die historische Altstadt gehört seit 1993 zum UNESCO-Welterbe. Wahrzeichen der Stadt sind das Alte Rathaus, der Bamberger Dom und das Neue Rathaus. Durch ihre einzigartige Architektur, die lebendige Bierkultur und das besondere Flair zählt Bamberg zu den schönsten Städten Bayerns.

Bamberg

Übernachtet haben wir im Hotel Das Berg Schlösschen und sind auch von hier aus zu Fuß zu unserer ersten Tour durch Bamberg gestartet. Das Hotel liegt hoch oben über der Stadt und man hat von hier einen tollen Ausblick. Allerdings ist der Weg nach oben etwas beschwerlich, zumindest zu Fuß/Pfote.

Hotel Das Berg Schlösschen - Bamberg

Auf unserem Weg nach unten, kamen wir an St. Getreu vorbei. St. Getreu ist eine barocke Kirche, welche zwischen 1652 und 1732 erbaut wurde. Die Kirche ist Ziel des Bamberger Kreuzweges und ihr findet dort die Stationen 6-9.

St. Getreu - Bamberg
St. Getreu - Bamberg

Ein Stück weiter unten, kamen wir zur Klosterkirche St. Michael auf dem Michaelsberg. Sie gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen der UNESCO-Welterbestadt und ist Teil einer ehemaligen Benediktinerabtei, die bereits im Jahr 1015 gegründet wurde. Die erste Kirche wurde 1021 geweiht, jedoch durch ein Erdbeben schwer beschädigt. Der barocke Neubau entstand um 1610.

Klosterkirche St. Michael - Bamberg
Klosterkirche St. Michael - Bamberg
Klosterkirche St. Michael - Bamberg

Auf dem Gelände der Klosteranlage, in den historischen Gewölben, befindet sich das Fränkische Brauereimuseum. Im Kloster wurde seit dem 12. Jahrhundert gebraut. Auf 1.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche, wird der Weg des Bieres, vom Getreide bis ins Glas, anschaulich dargestellt. Besucher können Sudhaus, Mälzerei, Gär- und Lagerkeller, Eiskeller sowie die Fass- und Flaschenabfüllung besichtigen. Aus Hygienegründen, sind wir Vierbeiner hier leider nicht erlaubt.

Fränkisches Brauereimuseum - Bamberg
Fränkisches Brauereimuseum - Bamberg

Die Klosteranlage Michaelsberg thront hoch über der Bamberger Altstadt und gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Das ehemalige Benediktinerkloster verbindet über 1.000 Jahre Geschichte mit beeindruckender Architektur und einem der schönsten Ausblicke auf Bamberg. Im Innenhof gibt es viele Infotafeln, die über die Anlage aufklären. Auf den Wiesen dort, kann man sich wunderbar kugeln. Ich habe mich total wohl gefühlt.

Klosteranlage Michaelsberg - Bamberg
Klosteranlage Michaelsberg - Bamberg
Klosteranlage Michaelsberg - Bamberg

Auf dem Gelände gibt es das Café Restaurant Michaelsberg, mit einer wunderschönen Gartenterrasse und verschiedenen Innenräumen, wo man bei schlechtem Wetter sitzen kann. Die Wirtin ist sehr tierlieb und hat mir direkt einen Eimer mit Wasser hingestellt, damit ich was trinken konnte. Toller Service und schöne Atmosphäre, die zum verweilen einlädt. Wir kommen auf jeden Fall wieder, bei unserem nächsten Besuch in Bamberg.

Café Restaurant Michaelsberg - Bamberg
Café Restaurant Michaelsberg - Bamberg
Café Restaurant Michaelsberg - Bamberg

Den Klostergarten fand ich besonders toll, denn hier gab es viele Ecken zum schnüffeln und hinlegen. Natürlich habe ich mir auch von hier den wunderbaren Blick über die Altstadt von Bamberg angeschaut. Im Klostergarten gibt es mehrere Brunnen und natürlich Sitzbänke für unsere Zweibeiner.

Klostergarten Bamberg
Klostergarten Bamberg
Klostergarten Bamberg

Nachdem wir den Abend im Café Restaurant Michaelsberg haben ausklingen lassen, sind wir wieder zu Fuß/Pfote ins Hotel hoch gelaufen und am nächsten morgen mit dem Auto zum Parkplatz Margaretendamm (Altes Hallenbad) gefahren. Die Gebühren sind für einen Parkplatz etwas außerhalb (2,50 Euro die Stunde) recht hoch, war aber für uns die beste Alternative.

Rundgang durch die Altstadt von Bamberg

Vom Parkplatz aus, waren wir innerhalb weniger Minuten zu Fuß bei der Institutskirche. Die Institutskirche wurde im 18. Jahrhundert als Kirche der Englischen Fräulein erbaut und beeindruckt mit ihren kunstvollen Deckenfresken. Trotz ihrer vergleichsweise schlichten Außenfassade entfaltet die Kirche im Inneren eine besondere Pracht und Ruhe.

Institutskirche - Bamberg
Institutskirche - Bamberg
Institutskirche - Bamberg

Die Skulptur „Liegende Frau mit Frucht“ am Heumarkt, ist ein modernes Kunstwerk von Fernando Bodero. Mit ihrer ruhigen Ausstrahlung setzt sie einen reizvollen Akzent zwischen den historischen Bauwerken der Altstadt.

Skulptur „Liegende Frau mit Frucht“ - Bamberg

Im ehemaligen Jesuitenkolleg in der Fleischerstraße, befindet sich das Naturkundemuseum Bamberg. Das Naturkundemuseum besitzt rund 200.000 Sammlungsobjekte aus den Bereichen Geologie, Mineralogie, Paläontologie, Zoologie und Botanik. Es gibt feste und auch wechselnde Ausstellungen.

Naturkundemuseum - Bamberg

Das Neue Rathaus befindet sich am Maximiliansplatz in Bamberg. Das Gebäude ist das ehemalige Klerikalseminar mit Weihbischofhof an der Ecke zur Hauptwachstraße. Es wurde 1732-37 erbaut und wurde 1939-43 nach Plänen von Peter Keh umgebaut. Seitdem wird es als Neues Rathaus genutzt.

Neues Rathaus - Bamberg

Der Maximiliansplatz (Maxplatz) ist der größte Platz der Innenstadt in Bamberg. Der Maxplatz wird immer wieder für Veranstaltungen, kulturelle Events oder den wöchentlichen Obst- und Gemüsemarkt genutzt. Im Winter findet hier der Weihnachtsmarkt statt.

Maximiliansplatz (Maxplatz) - Bamberg

Auf dem Maxplatz befindet sich der Maximiliansbrunnen aus dem Jahre 1880. Der Brunnen hat seinen Namen vom Bayerischen König Maximilian I. Joseph und wurde von Ferdinand von Miller geschaffen.

Maximiliansbrunnen - Bamberg
Maximiliansbrunnen - Bamberg

Direkt an den Maxplatz, grenzt der Grüne Markt. Der Grüne Markt ist das geschäftige Herz der Bamberger Innenstadt. Zwischen historischen Gebäuden, Cafés und Marktständen lässt sich das lebendige Flair der UNESCO-Welterbestadt besonders gut erleben. Bei unserem Besuch war der Grüne Markt ziemlich voll, da wir an einem Markttag dort waren.

Grüner Markt - Bamberg
Grüner Markt - Bamberg

Am Grünen Markt liegt die St. Martin Kirche, eine barocke Kirche aus dem Jahre 1686. Sie wird auch Martinskirche genannt. Mit ihrer eindrucksvollen Fassade und dem reich ausgestatteten Innenraum, gehört sie zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt.

St. Martin Kirche - Bamberg

Der Gabelmann (Neptunsbrunnen) ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Bambergs und steht mitten auf dem Grünen Markt. Die barocke Brunnenfigur wurde im Jahr 1698 errichtet und zeigt den Meeresgott Neptun mit seinem Dreizack. Von Einheimischen wird die Figur jedoch „Gobelmoo“ genannt.

Gabelmann (Neptunsbrunnen) - Bamberg

Der Brunnen am Obstmarkt aus dem Jahr 1977, ist ein moderner Blickfang in der Bamberger Innenstadt. Mit seinen Wasserfontänen und Natursteinblöcken setzt er einen reizvollen Kontrast zur historischen Altstadt und lädt Besucher zum Verweilen ein.

Brunnen am Obstmarkt - Bamberg

Die Nepomuk-Statue auf der Oberen Brücke zeigt den heiligen Johannes Nepomuk und entstand im 18. Jahrhundert. Die barocke Figur steht direkt neben dem Alten Rathaus. Die heute sichtbare Figur ist jedoch eine Kopie aus dem Jahr 1926. Das historische Original wird heute in den Sammlungen des Historischen Vereins Bamberg aufbewahrt.

Nepomuk-Statue - Bamberg

Die Kreuzigungsgruppe auf der Oberen Brücke ist ein bedeutendes religiöses Denkmal in der Bamberger Altstadt. Sie zeigt die Kreuzigung Jesu mit weiteren biblischen Figuren und erinnert an die lange christliche Tradition der Stadt.

Kreuzigungsgruppe - Bamberg

Das Alte Rathaus ist das bekannteste Wahrzeichen Bambergs. Besonders beeindruckend ist seine außergewöhnliche Lage mitten in der Regnitz, wo es über die Obere und Untere Brücke mit dem Festland verbunden ist. Der historische Bau stammt aus dem Mittelalter und erhielt im 18. Jahrhundert seine heutige barocke Gestaltung.

Altes Rathaus - Bamberg
Altes Rathaus - Bamberg
Altes Rathaus - Bamberg

Berühmt sind vor allem die kunstvollen Fassadenmalereien, die dem Gebäude eine einzigartige Optik verleihen. Das Alte Rathaus zählt zu den meistfotografierten Sehenswürdigkeiten der UNESCO-Welterbestadt Bamberg.

Altes Rathaus - Bamberg
Altes Rathaus - Bamberg
Altes Rathaus - Bamberg

Die Gerberhäuser am Ludwigskanal sind Zeugnisse des einst bedeutenden Gerberhandwerks in Bamberg. Durch ihre malerische Lage am Wasser und ihren historischen Charme gehören sie zu den schönsten Ecken der Altstadt. Die Gerber haben ihre Häute früher direkt an den Häusern und am Fluss getrocknet.

Gerberhäuser am Ludwigskanal - Bamberg
Gerberhäuser am Ludwigskanal - Bamberg

Der Geyerswörthsteg ist eine Fußgängerbrücke über die Regnitz und verbindet die Bamberger Altstadt mit dem Bereich rund um Schloss Geyerswörth. Von der Brücke aus bieten sich schöne Ausblicke auf den Fluss, die historischen Gebäude und das sogenannte „Klein Venedig“.

Geyerswörthsteg - Bamberg
Geyerswörthsteg - Bamberg

Die Sammlung Ludwig im Alten Rathaus beherbergt eine der bedeutendsten Porzellansammlungen Europas. Gezeigt werden wertvolle Stücke aus dem 18. Jahrhundert, darunter Porzellan aus Meißen, Straßburg und weiteren berühmten Manufakturen. Wegen einer Renovierung ist derzeit nur ein Teil im Historischen Museum Bamberg zu sehen.

Sammlung Ludwig - Bamberg

Die Altstadt von Bamberg gehört seit 1993 zum UNESCO-Welterbe. Ausgezeichnet wurde sie aufgrund ihres außergewöhnlich gut erhaltenen historischen Stadtbildes, das die Entwicklung einer mitteleuropäischen Stadt vom frühen Mittelalter bis ins Barock eindrucksvoll dokumentiert.

UNESCO-Welterbe Bamberg

Direkt vor dem Alten Rathaus befindet sich ein detailreiches Bronzemodell, das das historische Gebäude mit den umliegenden Brücken und der Regnitz zeigt. Das Tastmodell ermöglicht es Besuchern, die nicht sehen können, sich die bauten vorzustellen.

Bronzemodell Altes Rathaus - Bamberg

Der Adlerbrunnen in der Karolinenstraße ist ein Trinkwasserbrunnen, wo sich Besucher z.B. an heißen Tagen ihre Trinkflasche auffüllen können.

Adlerbrunnen - Bamberg
Adlerbrunnen - Bamberg

Das Residenzschloss Geyerswörth aus dem Jahr 1586 zählt zu den markanten historischen Bauwerken der Bamberger Altstadt. Ursprünglich als Adelssitz im Stil der Renaissance errichtet, diente es später den Bamberger Fürstbischöfen als Stadtresidenz. Besonders auffällig ist der hohe Turm, der das Stadtbild bis heute prägt.

Residenzschloss Geyerswörth - Bamberg
Residenzschloss Geyerswörth - Bamberg
Residenzschloss Geyerswörth - Bamberg

Vom Geyerswörthsteg aus, hat man einen guten Blick auf die Staustufe Brudermühle. Die Staustufe Brudermühle ist ein technisches Bauwerk an der Regnitz, das den Wasserstand des Flusses reguliert. Gleichzeitig bietet sie interessante Einblicke in die Bedeutung des Wassers für die Entwicklung und das Leben der Stadt Bamberg.

Staustufe Brudermühle - Bamberg
Staustufe Brudermühle - Bamberg

Vor Schloss Geyerswörth, am Geyerswörthsteg, findet ihr ein Bronzemodell der Bamberger Altstadt. Von hier aus hat man auch einen tollen Blick auf das Alte Rathaus.

Bronzemodell der Bamberger Altstadt
Bronzemodell der Bamberger Altstadt

Neben Schloss Geyerswörth, befindet sich der beeindruckende Rosengarten, der mit seinen vielen Bänken, gerade bei schönem Wetter, zum verweilen einlädt. Im Sommer, wenn die Rosen blühen, muss es hier wunderschön sein. Wir haben den Platz für eine ausgiebige Pause genutzt. Er stammt aus dem Jahr 1760 und in den Beeten blühen ca. 4.500 Rosen.

Rosengarten - Bamberg
Rosengarten - Bamberg
Rosengarten - Bamberg

An den Rosengarten in Bamberg, grenzt die Tourist Information. In der Tourist Info bekommt man Infobroschüren, Reiseführer und Karten. Zudem kann man hier Ticket zu Veranstaltungen/Erlebnissen kaufen oder die Stadtführung buchen.

Touristinfo - Rosengarten - Bamberg
Touristinfo - Rosengarten - Bamberg

Die Bischofsmühle gehört zu den historischen Mühlenanlagen an der Regnitz und erinnert an die Zeit, als die Wasserkraft eine wichtige Grundlage für das wirtschaftliche Leben in Bamberg war. Über Jahrhunderte nutzte man die Kraft des Flusses zum Antrieb von Mühlen und anderen Handwerksbetrieben. Die Skulptur „Langsamer Traum“ von Rui Chafes steht vor der Bischofsmühle.

Bischofsmühle - Bamberg
Bischofsmühle - Bamberg

An der Unteren Mühlbrücke, befindet sich das Zentrum Welterbe Bamberg. Auf rund 220 qm Ausstellungsfläche werden die Besonderheiten des Welterbes „Altstadt von Bamberg“ vermittelt.

Zentrum Welterbe Bamberg
Zentrum Welterbe Bamberg

Stellt euch mal vor, meine Zweibeiner wollten unbedingt über die Untere Mühlbrücke laufen. Das fand ich gar nicht so toll mit den Gittern, aber ich bin mutig am Rand gelaufen. Die Untere Mühlbrücke erschloss damals die im Fluss liegenden Mühlen und verband den Geyerswörthplatz mit dem damaligen Mühlhof. Heute bildet der frühere Mühlhof einen Teil der Geyerswörthstraße.

Untere Mühlbrücke - Bamberg
Untere Mühlbrücke - Bamberg
Untere Mühlbrücke - Bamberg

Rund um die Mühlbrücken in Bamberg, gibt es verschiedene Infotafeln. Die wichtigsten Anlaufpunkte in diesem Bereich sind das Zentrum Welterbe Bamberg an der Unteren Mühlbrücke und die historische Dokumentation an der nahegelegenen Unteren Brücke.

Infotafel Untere Mühlbrücke - Bamberg
Infotafel Untere Mühlbrücke - Bamberg

In der Judenstraße befindet sich die ehemalige Marienkapelle aus dem Jahre 1470. Vorher stand genau an dieser Stelle die Synagoge, wovon heute noch Teile mit verbaut sein könnten, aber das ist nicht sicher bekannt. Der Bau der Marienkapelle diente der Baptistengemeinde 1946 bis 2008 als Christuskirche.

Ehemalige Marienkapelle - Bamberg
Ehemalige Marienkapelle - Bamberg
Ehemalige Marienkapelle - Bamberg

Das Haus zum Eisbären zählt zu den historischen Bürgerhäusern Bambergs. Das markante Gebäude befindet sich in der Altstadt und ist vor allem für seine reich verzierte Fassade bekannt. Seinen Namen verdankt das Haus einer Darstellung eines Eisbären an der Außenwand. Das Gebäude stammt in seinen Ursprüngen aus dem Mittelalter und wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgestaltet.

Haus zum Eisbären - Bamberg

Die Alte Münze in Bamberg war nie eine Münzprägestätte, sondern gehörte lediglich dem Münzmeister Reimar. Er war der erste Besitzer des Gebäudes aus dem Jahr 1348.

Alte Münze - Bamberg
Alte Münze - Bamberg

Das Böttingerhaus wurde nicht für einen Adeligen oder Fürstbischof gebaut, sondern für einen wohlhabenden Bürger. Das war Anfang des 18. Jahrhunderts außergewöhnlich. Besonders beeindruckend sind die reich verzierte Fassade, die kunstvollen Balkone und der prachtvolle Innenhof.

Böttingerhaus - Bamberg

Das Haus zum Einhorn in der Judenstraße 16, ist ein historisches Bürgerhaus. Bekannt ist es nicht nur wegen seines markanten Hauszeichens, dem Einhorn, sondern auch als Drehort des Films „Das Sams“. Für viele Besucher gehört es deshalb zu den charmanten Geheimtipps der Stadt. Es wird auch oft einfach nur Sams Haus genannt.

Haus zum Einhorn - Sams Haus - Bamberg

Schaut euch mal die Concordiastraße an, wie schmal sie ist. Hier sind wir auf dem Weg zur nächsten Sehenswürdigkeit nur durch gelaufen. Aber an dem Abend, sind wir wegen Straßensperrungen etc. mit dem Auto hier drin gelandet. Wir sind fast verzweifelt, denn wenden war nicht möglich. Zum Glück haben wir einen Weg raus gefunden und Mama/Papa, konnten danach darüber lachen.

Concordiastraße Bamberg

Das historische Lagerhaus der Klosterbräu erinnert an die jahrhundertealte Brautradition Bambergs. Die Klosterbräu gilt als eine der ältesten Brauereien der Stadt und kann ihre Wurzeln bis ins Mittelalter zurückverfolgen. Das Lagerhaus diente einst der Aufbewahrung von Rohstoffen und Bier.

Lagerhaus Klosterbräu - Bamberg

Die Villa Concordia zählt zu den schönsten historischen Villen Bambergs. Das barocke Gebäude wurde Anfang des 18. Jahrhunderts als repräsentativer Wohnsitz erbaut und liegt malerisch am Ufer der Regnitz. Heute beherbergt die Villa das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia, das Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Ländern fördert.

Villa Concordia - Bamberg
Villa Concordia - Bamberg

Die Kirche St. Stephan ist eine der markantesten Kirchen Bambergs. Mit ihren beiden Türmen erhebt sie sich auf einem der sieben Hügel der Stadt und bietet einen schönen Blick über die Altstadt. Der heutige Bau entstand, nach einem Brand, im 19. Jahrhundert. Erbaut wurde sie im neugotischen Stil.

St. Stephan - Bamberg
St. Stephan - Bamberg
St. Stephan - Bamberg

Bei unserem Spaziergang durch Bamberg fiel uns sofort das rosafarbene Apfelweibla-Haus ins Auge. Mit seiner barocken Fassade und den hellen Fensterläden gehört es zu den schönsten Bürgerhäusern der Altstadt. Der Name erinnert an das legendäre Apfelweibla, eine der bekanntesten Figuren der Bamberger Sagenwelt.

Apfelweibla - Bamberg

Die Pfarrkirche Unsere Liebe Frau, auch „Obere Pfarre“ genannt, zählt zu den bedeutendsten Gotteshäusern Bambergs. Die imposante, gotische Kirche wurde zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert erbaut und prägt mit ihren beiden Türmen das Stadtbild am Kaulberg. Im Inneren beeindrucken die kunstvolle Ausstattung und zahlreiche historische Kunstwerke. Besonders bekannt ist der Riemenschneider-Altar, eines der bedeutenden Werke der fränkischen Bildhauerkunst.

Pfarrkirche Unsere liebe Frau - Bamberg
Pfarrkirche Unsere liebe Frau - Bamberg

Das Stadtpalais am Unteren Kaulberg ist ein repräsentatives historisches Gebäude in der Bamberger Altstadt. Es steht beispielhaft für die prächtigen Wohnsitze vergangener Jahrhunderte und prägt mit seiner eleganten Architektur das Bild des Kaulbergs.

Stadtpalais - Bamberg
Stadtpalais - Bamberg

Das Ambräusianum ist Bambergs jüngste Brauerei und wurde 2004 als moderne Gasthausbrauerei eröffnet. In dem historischen Gebäude wird das Bier direkt vor Ort gebraut, wobei die kupfernen Sudkessel im Gastraum zu sehen sind. Früher diente das Gebäude als Priesterseminar.

Ambräusianum - Bamberg

Die Neue Residenz war von 1604 bis 1802 der Sitz der Bamberger Fürstbischöfe. Das imposante Schloss am Domplatz vereint Renaissance- und Barockarchitektur. Im Inneren gibt es wunderschöne Säle und Räume. Hinter dem Gebäude befindet sich der Rosengarten, der einen herrlichen Blick über die Dächer der Altstadt bietet.

Neue Residenz - Bamberg
Neue Residenz - Bamberg
Neue Residenz - Bamberg

Die Trautmannsmauer ist eine mächtige Stützmauer am Domberg. In die Stützmauer, ist der Brunnen an der Trautmannsmauer integriert. Der Brunnen an der Trautmannsmauer ist ein kleines, oft übersehenes Detail am Domberg. Gemeinsam mit der historischen Mauer trägt er zur besonderen Atmosphäre dieses geschichtsträchtigen Bereichs bei.

Trautmannsmauer und Brunnen an der Trautmannsmauer - Bamberg
Trautmannsmauer und Brunnen an der Trautmannsmauer - Bamberg

Der Bamberger Dom zählt zu den bedeutendsten Bauwerken Deutschlands und ist das Wahrzeichen der UNESCO-Welterbestadt Bamberg. Die im 13. Jahrhundert vollendete Kathedrale beeindruckt mit ihren vier Türmen, dem berühmten Bamberger Reiter sowie den Gräbern von Kaiser Heinrich II. und Kaiserin Kunigunde. Neben dem Dom befindet sich das Diözesanmuseum, das wertvolle Kunstschätze aus über 1.000 Jahren Bistumsgeschichte präsentiert. Gemeinsam vermitteln Dom und Museum einen faszinierenden Einblick in die religiöse, kulturelle und historische Bedeutung Bambergs.

Bamberger Dom und Diözesanmuseum - Bamberg
Bamberger Dom und Diözesanmuseum - Bamberg
Bamberger Dom und Diözesanmuseum - Bamberg

Das Historische Museum befindet sich in der Alten Hofhaltung, neben dem Bamberger Dom. In den historischen Räumen werden Kunst- und Kulturschätze aus über 1.000 Jahren Stadtgeschichte präsentiert. Zu sehen sind Gemälde, Skulpturen, Münzen uvm. Verschiedene Ausstellungen geben spannende Einblicke in die Entwicklung Bambergs von den Anfängen bis in die Gegenwart. Das Museum verbindet die Geschichte der Stadt mit der besonderen Atmosphäre der Alten Hofhaltung.

Historisches Museum, Alte Hofhaltung - Bamberg
Historisches Museum, Alte Hofhaltung - Bamberg

Mitten am Domplatz öffnet sich ein kunstvoll gestaltetes Portal, das sofort ins Auge fällt: die Schöne Pforte der Alten Hofhaltung. Sie entstand im 16. Jahrhundert und gehört zu den eindrucksvollsten Renaissance-Elementen der Bamberger Altstadt. Im Torbogen findet sich ein Steinrelief mit der Maria im Zentrum. Zudem sind der Kaiser Heinrich II. mit seiner Gemahlin Kunigunde zu sehen, die ein Modell des Bamberger Doms tragen. Daneben sind bedeutende Heilige wie Petrus und Georg dargestellt.

Schöne Pforte - Bamberg
Schöne Pforte - Bamberg

Auf dem Domplatz, in der Nähe der Neuen Residenz und Trautmannsmauer, befindet sich das Modell der Altstadt Bamberg. Es ist ein 3D-Tastmodell, welches sich an Sehbehinderte richtet und ist entsprechend mit Blindenschrift ausgestattet.

Modell der Altstadt Bamberg

Drehort „Alte Hofhaltung“

Direkt neben dem Bamberger Dom liegt die Alte Hofhaltung, ein Gebäude aus Fachwerk, Sandstein und engen Innenhöfen, das wie ein Tor in vergangene Zeiten wirkt. Früher war sie der Sitz der Bamberger Bischöfe, später wurde sie immer wieder umgebaut und erweitert, wodurch ein Mix aus gotischen und renaissancezeitlichen Elementen entstand.

Besonders bekannt wurde die Anlage auch als Drehort: Für den Film „Die drei Musketiere“ (2011), diente die Alte Hofhaltung als beeindruckende Kulisse. Die historischen Mauern, die verwinkelten Gänge und der Innenhof boten genau die Atmosphäre, die man für eine klassische Mantel-und-Degen-Geschichte braucht. Kaum ein anderer Ort in Bamberg vermittelt so stark das Gefühl, direkt in eine Filmkulisse einzutreten.

Alte Hofhaltung - Drehort die 3 Musketiere - Bamberg
Alte Hofhaltung - Drehort die 3 Musketiere - Bamberg
Alte Hofhaltung - Drehort die 3 Musketiere - Bamberg

Im Innenhof der Alten Hofhaltung, befindet sich der Pferdetränke-Brunnen. Früher diente er als Wasserstelle für Pferde und heute strahlt er eine schöne Ruhe aus. In der Nähe vom Brunnen, befinden sich mehrere Bänke, die wir für eine ausgiebige Pause genutzt haben. Ich habe meine Leckerlis als Stärkung bekommen.

Pferdetränke-Brunnen - Bamberg
Pferdetränke-Brunnen - Bamberg

Danach ging es für uns in den Rosengarten, der sich im Innenhof der Neuen Residenz befindet. Im Rosengarten sitzt man unter Linden und es gibt einen Gartenpavillon aus 1757. Vom Garten aus, hat man einen wunderbaren Blick über Bamberg. Im Rosengarten kann man ca. 4500 Rosen in 70 Beeten bestaunen.

Rosengarten - Bamberg
Rosengarten - Bamberg
Rosengarten - Bamberg

Das Eiserne Tor befindet sich unterhalb der Neuen Residenz. Es gehört zum Bereich der Alten Hofhaltung und war einer der Zugänge zur bischöflichen Residenzanlage. Seine heute Form entstand durch einen Umbau im 16. Jahrhundert.

Eisernes Tor - Bamberg
Eisernes Tor - Bamberg

Beim Spaziergang durch die Bamberger Altstadt stößt man auf den ungewöhnlichen Namen „Grünhundbrunnen“. Vor Ort zeigt sich jedoch kein klassischer Brunnen, sondern ein Gebäude bzw. ein historischer Ort, der heute vor allem durch seine Bezeichnung auffällt.

Grünhundbrunnen - Bamberg

Bischof Otto von Bamberg (1060–1139) war einer der bedeutendsten Kirchenfürsten der Stadt. Er leitete das Bistum von 1102 bis zu seinem Tod und prägte Bamberg im Mittelalter stark durch Kirchenbau und die Förderung von Klöstern.Besonders bekannt wurde er durch seine Missionsreisen nach Pommern, wo er große Teile der Bevölkerung zum Christentum führte.

Bischof Otto von Bamberg

Der Franziskusbrunnen erinnert an den heiligen Franz von Assisi, den Gründer des Franziskanerordens und Schutzpatron der Tiere und der Natur. Damit passt er besonders gut in eine Stadt wie Bamberg, die viele historische und kirchliche Bezüge miteinander verbindet.

Franziskusbrunnen - Bamberg

Vor der Kirche St. Elisabeth im Sand befindet sich eine historische Kreuzwegstation, die an den Leidensweg Jesu Christi erinnert. Sie ist Teil des Bamberger Kreuzwegs, der über mehrere Stationen durch die Altstadt und hinauf in die höher gelegenen Stadtteile führt.

Historische Kreuzwegstation - Bamberg

Die St.-Elisabeth-Kirche im Sand ist eine Spitalkirche, welche für das damalige Heilig-Geist-Spital errichtet wurde. Erbaut wurde sie im spätgotischen Stil. Die St. Elisabeth im Sand gehört zu den ältesten Kirchen Bambergs und wurde im 14. Jahrhundert im historischen Sandviertel errichtet.

St. Elisabeth im Sand - Bamberg
St. Elisabeth im Sand - Bamberg

Die Skulptur Apoll von Markus Lüpertz stellt den griechischen Gott des Lichts und der Künste dar. Als modernes Kunstwerk bildet sie einen interessanten Gegensatz zur historischen Architektur Bambergs und verbindet Vergangenheit mit Gegenwart.

Skulptur Apoll von Markus Lüpertz - Bamberg

Das Bamberger Krippenmuseum beherbergt eine der größten privaten Krippensammlungen Europas. Das Museum gibt es seit 2001. Die Ausstellung zeigt historische Weihnachtskrippen aus vier Jahrhunderten und aus zahlreichen Ländern der Welt. Darunter auch die größte böhmische Glaskrippe der Welt.

Bamberger Krippenmuseum
Bamberger Krippenmuseum

Die Bamberger Altstadt gehört seit 1993 zum UNESCO-Welterbe und begeistert mit ihren historischen Gebäuden, engen Gassen und malerischen Plätzen. Die einzigartige Mischung aus mittelalterlicher, barocker und bürgerlicher Architektur macht sie zu einem der schönsten Altstadtensembles Europas.

Altstadt - Bamberg
Altstadt - Bamberg

Zwischen all den historischen Sehenswürdigkeiten habe ich in Bamberg noch einen ganz anderen Lieblingsort entdeckt: die Metzgerei Liebold. Schon von weitem zog mich der Duft des frisch gebackenen Leberkäses magisch an. Während Frauchen begeistert probierte, saß ich sabbernd daneben und hoffte auf ein kleines Stückchen. Ob das geklappt hat?

Metzgerei Liebold
Metzgerei Liebold
Metzgerei Liebold

Ein Besuch in Bamberg wäre für viele Bierliebhaber nicht komplett ohne einen Abstecher zur traditionsreichen Brauerei Schlenkerla. Das historische Brauhaus im Herzen der Altstadt ist für sein Rauchbier bekannt. Vor Ort ist es so voll, dass man sein Bier teilweise nur auf der Gasse trinken kann. Das Bier schmeckt nach geräuchertem Schinken. Wir haben unsere Rauchbier daher am Michaelsberg genossen.

Brauerei Schlenkerla Bamberg - Echt Schlenkerla Rauchbier
Brauerei Schlenkerla Bamberg - Echt Schlenkerla Rauchbier

Die ehemalige Dominikanerkirche wurde im 13. Jahrhundert als Klosterkirche des Dominikanerordens erbaut. Nach der Säkularisation verlor sie ihre kirchliche Funktion und wird heute als Veranstaltungs- und Ausstellungsraum genutzt. Mit ihrer schlichten gotischen Architektur gehört sie zu den beeindruckenden historischen Bauwerken der Bamberger Altstadt.

Ehemalige Dominikanerkirche - Bamberg

Betritt man das Geschäft von Käthe Wohlfahrt in Bamberg, dann steht man im Sommer auf einmal mitten in einer Weihnachtswelt. Käthe Wohlfahrt ist ein Fachgeschäft für Weihnachtsartikel, die es ganzjährig gibt.

Käthe Wohlfahrt - Bamberg

Das Heller Haus ist ein traditionsreiches Bürgerhaus aus dem Mittelalter mit einer Farbe, die an einen Himmel erinnert. Das Heller Haus liegt direkt an der Regnitz, an der unteren Brücke.

Heller Haus - Bamberg
Heller Haus - Bamberg

Die Statue der heiligen Kunigunde in Bamberg erinnert an die Ehefrau Kaiser Heinrichs II., die gemeinsam mit ihm das Bistum Bamberg gründete. Die gekrönte Figur symbolisiert ihre Rolle als Herrscherin und Schutzpatronin der Stadt. Eine bekannte Darstellung befindet sich an der Unteren Brücke und ist eine Kopie einer barocken Originalstatue aus dem 18. Jahrhundert.

Statue der heiligen Kunigunde - Bamberg

Die Untere Brücke in Bamberg bietet einen der schönsten Ausblicke der Stadt auf das sogenannte „Klein Venedig“ mit seinen historischen Fischerhäusern direkt an der Regnitz. Das malerische Viertel entstand aus ehemaligen Fischerwohnungen und wirkt mit seinen bunten Fassaden und dem Wasser direkt vor der Haustür idyllisch und einzigartig. Man kann hier tatsächlich eine Gondelfahrt machen.

Untere Brücke - Klein Venedig - Bamberg
Untere Brücke - Klein Venedig - Bamberg
Untere Brücke - Klein Venedig - Bamberg

Die Centurione-Statue von Fernando Botero zeigt einen übergroßen römischen Zenturio in typischer, rundlicher Formensprache des Künstlers. Als moderne Skulptur bildet sie einen starken Kontrast zur historischen Altstadt Bambergs und ist ein markanter Blickfang im öffentlichen Raum.

Centurione-Statue - Bamberg

Am Kranen ist ein historischer Platz in der Bamberger Altstadt an der Regnitz. Der Name erinnert an den früheren Hafenkran, über den Waren vom Fluss in die Stadt geladen wurden. Heute ist der Ort ein lebendiger Teil der Altstadt und Ausgangspunkt für Spaziergänge entlang des Wasser

Am Kranen - Bamberg

Der mechanische Handkran in Bamberg ist ein historisches Hafenbauwerk an der Regnitz. Er wurde früher mit Muskelkraft betrieben und diente zum Verladen von Waren zwischen Schiff und Ufer. Heute ist er ein technisches Denkmal und erinnert an die Zeit, als Bamberg ein wichtiger Handelsplatz am Fluss war.

Mechanischer Handkran - Bamberg
Mechanischer Handkran - Bamberg

Am Kranen gibt es das Fischbrünnlein aus dem Jahr 1933. Ein Trinkbrunnen, bei dem aus dem Maul des Fisches das Trinkwasser läuft.

Fischbrünnlein - Bamberg

Der Alte Schlachthof ist ein Gebäude aus dem Jahr 1742, der damals als Ergänzung zum bestehenden Schlachthaus gebaut wurde. Seit 1983 wird es als Bibliotheksgebäude genutzt.

Alter Schlachthof - Bamberg

Das Fischer- und Fischerzunftmuseum in Bamberg widmet sich der Geschichte der Fischerei an der Regnitz. Es zeigt historische Werkzeuge, Ausrüstungen und Dokumente der Fischerzunft und vermittelt einen spannenden Einblick in das Leben der Fischer, die einst das Viertel „Klein Venedig“ prägten.

Fischer - und Fischerzunftmuseum - Bamberg
Fischer - und Fischerzunftmuseum - Bamberg

Die Löwenbrücke verdankt ihren Namen den auffälligen Löwenfiguren an den Brückenköpfen. Von hier aus bietet sich ein schöner Blick auf die Regnitz, die Bamberg seit Jahrhunderten als Handelsweg und Lebensader prägt. Zusammen bilden Brücke und Fluss ein charakteristisches Bild der historischen Stadt.

Löwenbrücke - Bamberg
Regnitz - Bamberg
Löwenbrücke - Bamberg

Die Kirche St. Otto wurde von 1912 bis 1914 im neuromanischen Stil erbaut und dem heiligen Otto von Bamberg gewidmet. Mit ihren markanten Türmen und ihrer imposanten Größe gehört sie zu den bedeutendsten Kirchen der Stadt und wird oft als „Dom des Bamberger Ostens“ bezeichnet.

St. Otto - Bamberg

Das ehemalige Gastanklager in Bamberg erinnert an die Anfänge der städtischen Gasversorgung. Die ersten Gasbehälter entstanden bereits ab 1855 und dienten der Speicherung von Gas für Beleuchtung und Haushalte. Der erhaltene Gasbehälter ist heute ein Zeugnis der Industrialisierung und der technischen Entwicklung Bambergs.

Gastanklager - Bamberg

Bamberg ist eine wirklich schöne und beeindruckende Stadt, mit seinen vielen historischen Gebäuden und Sehenswürdigkeiten. Wir können euch einen Besuch in Bamberg wirklich sehr empfehlen und würden auch jederzeit wiederkommen. Bis zu unserem nächsten Abenteuer, eure Emma.

Bamberg

Die Links zu Bamberg, findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-bamberg/

🐾 Hat dir dieser Beitrag gefallen?

Wenn du Emma dabei unterstützen möchtest, noch viele weitere hundefreundliche Orte zu entdecken und kostenlose Rezepte und Ausflugstipps zu veröffentlichen, kannst du unsere Abenteuer mit einer freiwilligen Spende unterstützen.

❤️ Hilf Emma, die Welt zu erkunden

Bad Kissingen – Städtetrip mit Hund

Hallo Freunde, diesmal habe ich Bad Kissingen für euch unsicher gemacht. Geparkt haben wir am „Parkplatz in der Au“ und sind von dort zu unserer Tour durch die Stadt gestartet. Bad Kissingen ist eine Stadt in Unterfranken (Bayern), in der Nähe der bayerischen Rhön und hat ca. 23.300 Einwohner. Bad Kissingen ist der Hauptort der Bayerischen Bäderregion mit insgesamt fünf Kurbädern, wovon das in Bad Neustadt an der Saale dazu zählt. Die Stadt ist bekannt für seine Heilbäder und Kuranlagen.

Schweizerhaussteg - Bad Kissingen- Fränkische Saale

Es gibt hier eine Dauerausstellung zum Thema „Jüdisches Leben„, direkt am alten Standort der „Neuen Synagoge„. Dort stand sie ab 1902, bis sie 1938 von der SS verwüstet und abgebrannt wurde. Die Statuen gelten als Gedenkort.

Gedenkstätte "Jüdisches Leben" Bad Kissingen
Gedenkstätte "Jüdisches Leben" Bad Kissingen
Gedenkstätte "Jüdisches Leben" Bad Kissingen

Weiter ging es, vorbei am Amtsgericht Bad Kissingen, welches sich hier in der Maxstraße befindet. Die Maxstraße bildet das lebendige Herz von Bad Kissingen: Hier reihen sich Geschäfte, Cafés und historische Gebäude aneinander und verleihen der Straße ihren besonderen Charakter.

Amtsgericht - Maxstraße - Bad Kissingen

In der Salinenstraße, befindet sich die Kirche des Servius von Radonesch. Die Kirche ist nur während des Gottesdienstes und zu speziellen Besuchszeiten geöffnet. Sie ist eine russisch-orthodoxe Kirche und ihre Weihung fand am 18. Juli 1901 statt. Erbaut wurde sie im neobyzantinischen Stil und ist ein Nachbau der Kathedrale des heiligen Wladimir in Kiew.

Vor der Stadtmauer befindet sich das Peter-Heil-Denkmal, dem Retter von Bad Kissingen. 1645 wollten die Schweden die Stadt einnehmen und versuchten die Stadtmauer zu zerstören. Peter Heil hatte die Idee, 200 Bienenkörbe auf die Angreifer zu schleudern, welche dadurch geflüchtet sind. So konnte die Stadt gerettet werden.

Peter-Heil-Denkmal - Bad Kissingen
Peter-Heil-Denkmal - Bad Kissingen
Peter-Heil-Denkmal - Bad Kissingen

Dies ist ein historischer, gut erhaltenen Stadtmauerrest, welcher zum Schutz der Stadt beigetragen hat. Erbaut wurde sie ab 1235 und hatte eine Höhe von ca. 5-6 Metern. Das von der Stadtmauer umschlossene Gebiet war ca. 200
x 240 m groß.

Historische Stadtmauer - Bad Kissingen
Historische Stadtmauer - Bad Kissingen

Auf dem Rathausplatz, befindet sich der Botenlauben-Brunnen, der wegen der kalten Jahreszeit leider noch verhüllt war. Der Brunnen wurde 1965 als Denkmal an den Minnesänger Otto von Botenlaufen errichtet. Er zeigt eine Bronzefigur des Ritters, der im 13. Jahrhundert die nahegelegene Burgruine Botenlauben bewohnte.

Botenlauben-Brunnen, Bad Kissingen
Botenlauben-Brunnen, Bad Kissingen

Rund um den Rathausplatz sind die Gebäude der Stadtverwaltung Bad Kissingen verteilt, so auch das Neue Rathaus aus dem 18. Jahrhundert. Die Stadtverwaltung befindet sich in teils historischen Gebäuden.

Stadtverwaltung Bad Kissingen
Stadtverwaltung Bad Kissingen

Die Fassade der Stadtbücherei Bad Kissingen ist mit einer auffälligen Wandmalerei geschmückt, die einen festlichen Umzug der Handwerkerzünfte aus dem Jahr 1750 zeigt. Sie wurde 1961 angebracht und geht auf die frühere Annahme zurück, das Gebäude sei einst ein Zunfthaus gewesen. Tatsächlich handelte es sich jedoch ursprünglich um eine Mühle.

Stadtbücherei Bad Kissingen

Ebenfalls am Rathausplatz, direkt neben der Stadtbücherei, befindet sich St. Jakobus. Die Jakobuskirche ist eine römisch-katholische Kirche aus dem 12 Jahrhundert. Sie wurde aber wegen des schlechten Bauzustandes in 1766 abgerissen. Der Neubau der Jakobuskirche, wurde in 1775 vollendet.

St. Jakobus - Jakobuskirche - Bad Kissingen
St. Jakobus - Jakobuskirche - Bad Kissingen

Wir sind weiter gelaufen durch die schöne Altstadt, mit den kleinen Einkaufsstraßen, die zum shoppen und verweilen einladen. Auch hier gibt es viele historische Gebäude.

Altstadt - Bad Kissingen
Altstadt - Bad Kissingen
Altstadt - Bad Kissingen

Das Alte Rathaus, befindet sich direkt am Marktplatz von Bad Kissingen. Es wurde im Jahr 1577 mit drei Stockwerken errichtet, erhielt aber im Jahr 1825 ein Glockentürmchen.1928 zog die Stadtverwaltung in das Neue Rathaus. Seit 2017 befindet sich im alten Rathaus eine Vinothek.

Altes Rathaus - Bad Kissingen

Der Marktplatz von Bad Kissingen lädt durch seine vielen Restaurants und Cafès zum verweilen ein. Er entstand im 13. oder 14. Jahrhundert, als Zentrum der Altstadt. Seine Rechteckform, ist charakteristisch für die Gotik.

Marktplatz - Bad Kissingen

Der Marienbrunnen (leider wegen des kalten Wetters noch verhüllt), befindet sich in direkter Nachbarschaft zur Herz-Jesu-Kirche. Er ist ein Springbrunnen mit einem Brunnenbecken und einer zentralen Säule. Rund um den Marienbrunnen, gibt es schöne Sitzmöglichkeiten, die wir gleich für unsere Frühstückspause genutzt haben.

Marienbrunnen - Bad Kissingen
Marienbrunnen - Bad Kissingen

Die Herz-Jesu-Kirche ist eine römisch-katholische Stadtpfarrkirche mit einem 67 Meter hohen Kirchturm. Die Stadtpfarrkirche ist ein denkmalgeschütztes Gebäude, welches 1884 geweiht wurde.

Herz-Jesu-Kirche - Bad Kissingen
Herz-Jesu-Kirche - Bad Kissingen
Herz-Jesu-Kirche - Bad Kissingen

In der Hemmerichstraße 2, befindet sich das ehemalige, städtische Wasserwerk. Durch die barocken Elemente denkt man, es sei viel älter, doch tatsächlich stammt es aus dem Jahr 1922.

Ehemaliges städtisches Wasserwerk - Bad Kissingen
Ehemaliges städtisches Wasserwerk - Bad Kissingen

Gegenüber des ehemaligen Wasserwerks, befindet sich die Liebfrauensee Quelle. Früher lieferte sie das Trinkwasser der Stadt und ist heute für das Brauchwasser gedacht. Die Quelle des Liebfrauensees ist keine der sieben berühmten Bad Kissinger Heilquellen.

Quelle Liebfrauensee - Bad Kissingen

Zwischen Friedhof, Wasserwerk und Liebfrauen Quelle, befindet sich der 1.076 m2 große Liebfrauensee. Der Liebfrauensee ist ein kleiner, idyllischer Park, der zum Verweilen einlädt. Früher diente er als Wasserquelle für den Brunnen am Rathaus und im Sommer als Durstlöscher für die Kissinger Bürger.

Liebfrauensee - Bad Kissingen
Liebfrauensee - Bad Kissingen

Der Kapellenpfad befindet sich zwischen Liebfrauensee und Marienkapelle. Hier befindet sich der Kapellenfriedhof, welcher währen der Pest im Jahr 1348 angelegt wurde. Hier findet man historische Gräber, von wichtigen Persönlichkeiten der Stadt. Kriegsgräber aus der Schlacht von 1866, ein Kriegerdenkmal vom zweiten Weltkrieg und ein Peststein.

Kapellenfriedhof - Marienkapelle - Bad Kissingen
Kapellenfriedhof - Marienkapelle - Bad Kissingen
Kapellenfriedhof - Marienkapelle - Bad Kissingen

Die Marienkapelle ist eine römisch-katholische Kirche, aus dem Jahr 1348. Ab dem Jahr 1658 wurde die Marienkapelle zum Ziel von Wallfahrten. Ab dem Jahr 1727 wurde die Marienkapelle neu erbaut, da sie bauliche Mängel hatte. Hunde haben zur Marienkapelle und zum Gelände, keinen Zutritt. Daher musste ich mit Papa draußen warten.

Marienkapelle - Bad Kissingen
Marienkapelle - Bad Kissingen
Marienkapelle - Bad Kissingen

Neben und Hinter der Marienkapelle, befindet sich der neue Kapellenfriedhof, welcher auch heute noch in Benutzung ist. Auch hier, finden sich historische Gräber und Denkmäler.

Friedhof - Marienkapelle - Bad Kissingen

Weiter ging es für uns zum Theaterplatz, wo sich das Kurtheater befindet. Das Kurtheater wurde im Jahr 1904 im fränkischen Barockstil erbaut und 1905 feierlich eröffnet. Bekanntesten Stars der Kriegs- und Nachkriegszeit traten hier auf, wie beispielsweise Maria Schell, Inge Meysel und Freddy Quinn.

Theaterplatz - Bad Kissingen
Kurtheater - Bad Kissingen
Kurtheater - Bad Kissingen

Schräg gegenüber des Kurtheaters, befindet sich die Erlöserkirche. Die einzige evangelisch-lutherische Kirche von Bad Kissingen. Die Kirche wurde im Jahr 1847 fertiggestellt und geweiht. König Ludwig I. ließ sie für seine Frau bauen, die evangelisch war. 1890 wurde die Kirche wegen der vielen Kurgäste zu klein und wurde erweitert. Erbaut ist sie im neuromanischen Baustil

Erlöserkirche - Bad Kissingen
Erlöserkirche - Bad Kissingen
Erlöserkirche - Bad Kissingen

Weiter ging es zum Kurpark, wo einem als erstes der Maxbrunnen, auch Sauerbrunnen genannt, auffällt. Im Kurgarten sind KEINE Hunde erlaubt, daher musste ich mit Papa draußen bleiben. Er ist ein 1911 erbauter Quelltempel. Der Maxbrunnen wurde 1520 erwähnt und er gilt somit als die älteste Trinkquelle von Bad Kissingen. Er ist einer der 7 Heilbrunnen. Direkt im Maxbrunnen, kann man das Heilwasser trinken und es wird täglich in der Brunnenhalle ausgeschenkt.

Maxbrunnen - Bad Kissingen
Maxbrunnen - Bad Kissingen

Das Kurbähnle Bad Kissingen ist eine Bimmelbahn, welche von April bis Oktober durch die Stadt und bis zum Gradierwerk fährt. Sie ist perfekt für eine schöne Stadtrundfahrt, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt bequem erkunden zu können. Es gibt verschiedene Touren. Hunde sind hier auch gerne Willkommen. Die Gebühr für Hunde, soll bei 3,50 Euro liegen.

Kurbähnle Bad Kissingen

Der Regentenbau ist ein beeindruckender Bau und das Herzstück des Kurparks, welchen man schon von weitem sehen kann. Er wurde zwischen 1911 und 1913, im klassizierenden Jugendstil erbaut. Es ist das Wahrzeichen Bad Kissingens. Im inneren gibt es Konzertsäle und wunderschöne Deckengemälde, wo immer wieder Konzerte stattfinden.

Regentenbau - Bad Kissingen
Regentenbau - Bad Kissingen

Im Kurpark aus dem Jahr 1738 gibt es natürlich auch ein Kurgarten Cafè, welches zum verweilen einlädt und die Tourist-Information von Bad Kissingen, befindet sich im Arkaden Bau. Der Arkadenbau wurde in den Jahren 1834 bis 1838 an der Westseite des Kurgartens, aus gelbem Sandstein erbaut.

Arkadenbau - Bad Kissingen
Arkadenbau - Bad Kissingen, Tourist-Info und Kurgarten Cafè

Der Rossini Saal befindet sich im Arkaden Bau und ist ein 390qm großer Kursaal. Er war königlicher Conversationssaal. Die Wände sind mit reichen Fresko-Malereien in byzantinischem Stil bemalt. Da Mama mich nicht zu lange warten lassen wollte, ist sie aber nicht rein gegangen.

Rossini Saal - Bad Kissingen

Vor dem Arkadenbau, gibt es eine Statue von König Ludwig I. Sie ist aus dem Jahr 1891 und wurde von König Ludwig I selber in Auftrag gegeben. Der Kurpark ist ein toller Ort zum spazieren.

Statue König Ludwig I - Bad Kissingen

Unweit des Kurparks, befindet sich das Hotel Kaiserhof Victoria, ein wunderschöner Biedermeier-Bau im klassizistischen Stil. Erbaut wurde es 1835 und hatte viele berühmte Besucher. So zum Beispiel die als Sisi bekannte österreichische Kaiserin Elisabeth. Im Jahr 1862 kam sie alleine und 1864 gemeinsam mit ihrem Mann Franz Joseph I zur Kaiser-Kur.

Vor dem Hotel befindet sich die Statue von Fürst Rakoczy (1676–1735) aus Ungarn. Nach ihm wurde eine der Heilquellen benannt, obwohl er nie in Bad Kissingen war.

Rakoczy-Denkmal, Hotel Kaiserhof Victoria - Bad Kissingen
Hotel Kaiserhof Victoria - Bad Kissingen

In der Schloßstraße, befindet sich das historische Krugmagazin aus dem Jahr 1839. Es war die Heilwasser-Abfüllanlage und von hier wurde weltweit versandt.

Krugmagazin - Bad Kissingen

Die Brunnen- und Wandelhalle Bad Kissingen, wurde im Jahr 1910/1911 erbaut. In der Brunnenhalle befindet sich die berühmte Rakoczy-Quelle, eine Mineralquelle. Hier geben die „Brunnenfrauen“ zweimal täglich (frühmorgens und nachmittags) die verschiedenen Heilwasser an ihre Kurgäste aus. In der Wandelhalle finden Tagungen und Konzerte statt.

Brunnen- und Wandelhalle Bad Kissingen
Brunnen- und Wandelhalle Bad Kissingen

Über den Luitpoldsteg gelangt man über die fränkische Saale zum Bayerischen Staatsbad, dem Luitpoldbad. Das bayerische Staatsbad gehört zum UNESCO-Welterbe. Das Luitpoldbad wurde 1835 Baustil der Neorenaissance erbaut und ergänzt den Kurbetrieb.

Bayerisches Staatsbad - Luitpoldbad - UNESCO-Welterbe - Bad Kissingen
Bayerisches Staatsbad - Luitpoldbad - UNESCO-Welterbe - Bad Kissingen

Die Bayerische Spielbank ist die älteste in Bayern, denn es gibt sie bereits seit 1796. Mittlerweile ist sie im Luitpoldbad untergebracht. Bad Kissingen gehört seit 2021 der UNESCO-Titel „Great Spa Towns of Europe.

Spielbank, Casino - Bad Kissingen
Spielbank, Casino - Bad Kissingen
Spielbank, Casino - Bad Kissingen

Vor der Spielbank befindet sich eine Statue von Max II., dem König von Bayern. Es wurde 1869 von Michael Arnold errichtet.

Statue Max II, König von Bayern - Bad Kissingen

Unterhalb der Ludwigsbrücke, befindet sich in den Sommermonaten der Stadtstrand. Hier kann man verweilen oder feiern und die Natur genießen.

Ludwigsbrücke - Stadtstrand - Bad Kissingen

Der Rosengarten und der Multimedia Brunnen, liegen gegenüber vom Regentenbau. Der Rosengarten ist eine Parkanlage mit 160 Rosensorten und tollen Wasserspielen.

Rosengarten - Bad Kissingen

Nach so viel Kultur, habe ich mir ein kühles Bad in der fränkischen Saale gegönnt, direkt an der Marbachmündung gegönnt. Gegenüber seht ihr die Anlegestelle für die Saaleschiffe.

Fränkische Saale - Marbachmündung - Saaleschiffahrt Anleger
Fränkische Saale - Marbachmündung - Saaleschiffahrt Anleger
Fränkische Saale - Marbachmündung - Saaleschiffahrt Anleger

Da wir schon viel gelaufen sind, ging es mit dem Auto weiter zum Gradierbau Parkplatz. Der Gradierbau an der Unteren Saline, ist ein historisches Freiluftinhalatorium. Das Bauwerk dient der gesundheitsfördernden Inhalation salzhaltiger Luft (Sole), die über Schwarzdornreisig rieselt.

Gradierbau - Bad Kissingen
Gradierbau - Bad Kissingen

An der unteren Saline gibt es ein Bismarck-Denkmal. Der Reichskanzler Otto von Bismarck, verbrachte zwischen 1876 und 1893 insgesamt 14 Kuraufenthalte in Bad Kissingen.

Bismarck-Denkmal - Bad Kissingen
Bismarck-Denkmal - Bad Kissingen

Das historische Pumpwerk aus dem Jahr 1848 umfasst zwei wertvolle technische Anlagen. Die „Freipumpe“ und die „Hauspumpe“. Diese turbinengetriebenen Anlagen dienten zur Soleförderung für den Gradierbau und zur Kurmittelversorgung.

Historisches Pumpwerk - Bad Kissingen
Historisches Pumpwerk - Bad Kissingen
Historisches Pumpwerk - Bad Kissingen

Das Turbinenhaus an der Unteren Saline, war für den Antrieb der Pumpen zuständig. Es beherbergt die alte Technik, welche besichtigt werden kann.

Turbinenhaus - Bad Kissingen
Turbinenhaus - Bad Kissingen

Gegenüber vom Gradierbau, gibt es den runden Brunnen aus dem Jahr 1788. Sie ist eine Solequelle, welche zur Inhalation benutzt wird.

Runder Brunnen - Bad Kissingen
Runder Brunnen - Bad Kissingen
Runder Brunnen - Bad Kissingen

Bad Kissingen ist eine schöne Kurstadt, mit vielen historischen Gebäuden und Sehenswürdigkeiten. Die vielen Sitzmöglichkeiten und Parks, laden zum verweilen ein. Wir können euch einen Besuch wirklich sehr empfehlen. Auch wenn nicht alles mit Hund zu besichtigen ist, ist es eine tolle Stadt. Machts gut Freunde, ich muss weiter zum nächsten Abenteuer, eure Emma.

Emma's-Pfoten-Abenteuer

Alle Links zu Bad Kissingen, findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-bad-kissingen/

🐾 Hat dir dieser Beitrag gefallen?

Wenn du Emma dabei unterstützen möchtest, noch viele weitere hundefreundliche Orte zu entdecken und kostenlose Rezepte und Ausflugstipps zu veröffentlichen, kannst du unsere Abenteuer mit einer freiwilligen Spende unterstützen.

❤️ Hilf Emma, die Welt zu erkunden

Bad Neustadt an der Saale – Städtetrip mit Hund

Hallo Freunde, diesmal habe ich mir Bad Neustadt an der Saale angeschaut, eine bayerische Kurstadt in der bayerischen Rhön, mit einer schönen Altstadt. Die Stadt hat ca. 15500 Einwohner und liegt ca. 32km von Schweinfurt entfernt.

Kurpark - Bad Neustadt an der Saale
Kurpark - Bad Neustadt an der Saale

Geparkt haben wir auf dem Parkplatz Schillerhain, der zentral zwischen Stadt und Kurpark gelegen ist. Da Bad Neustadt an der Saale seit 1853 ein Kurort ist, findet man hier viele Kurgäste. Vom Parkplatz aus sind wir durch den Kurpark gestartet, der viel grün bietet und gerade für Spaziergänge mit Hunden sehr schön ist. Es gibt auch viele Sitzmöglichkeiten, die zum verweilen einladen.

Kurpark - Bad Neustadt an der Saale
Kurpark - Bad Neustadt an der Saale

Hier gibt es eine Adler-Skulptur, die mit einer Schlange kämpft. Es ist aber nicht nur eine Skulptur, sondern auch einen Abdeckung der Karl-Theodor-Quelle, einer von drei Heilquellen der Stadt, die aufgrund ihres hohen Solegehalts für äußere Anwendungen genutzt wird.

Adler-Skulptur im Kurpark - Bad Neustadt an der Saale

In der Nähe des Adlers, befindet sich die Wandelhalle. Sie war ein zentraler Bestandteil des klassischen Kurbetriebs. Hier gab es Trinkkuren, Gesellschaft/Kultur und Bewegung (wandeln). Heutzutage wird die Wandelhalle nur noch bei Veranstaltungen genutzt.

Wandelhalle - Bad Neustadt an der Saale
Wandelhalle - Bad Neustadt an der Saale

Neben der Wandelhalle, befindet sich die Heilig Kreuz Kirche, auch Schlosskirche genannt. Sie ist eine römisch-katholische Kirche aus dem 18. Jahrhundert.

Heilig Kreuz Kirche - Bad Neustadt an der Saale
Heilig Kreuz Kirche - Bad Neustadt an der Saale
Heilig Kreuz Kirche - Bad Neustadt an der Saale

Unterhalb der Salzburg, befindet sich das Schloss Neuhaus. Ein Schloss im Stil des Barock-zum-Rokoko aus dem 18. Jahrhundert. Das Schloss hat einen eigenen Zugang zur Schlosskirche und dient heute als Schlosshotel und Location für Hochzeiten.

Schloss Neuhaus- Bad Neustadt an der Saale
Schloss Neuhaus- Bad Neustadt an der Saale
Schloss Neuhaus- Bad Neustadt an der Saale

Neben dem Schloss befindet sich die Heilquelle im Kurhaus. Dort gibt es die Bonifatius und Elisabeth Quelle, wo man sich kostenlos eine Flasche des Heilwassers abfüllen kann. Man muss nur selber eine Flasche mitbringen. Achtet auf die Öffnungszeiten, die ihr im Internet findet. Die beiden Quellen dienen der verdauungsfördernden Trinkkur.

Kurhaus- Bad Neustadt an der Saale
Kurhaus- Bad Neustadt an der Saale

Danach gab es für uns den Aufstieg hoch zur Salzburg, die oben über Bad Neustadt thront. Der Weg geht zum Teil steil bergauf, aber Emma fand es toll. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, mit dem Auto nach oben zu fahren, falls man nicht laufen möchte/kann. Das Burgareal erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 10.700 m².

Weg zur Salzburg- Bad Neustadt an der Saale
Weg zur Salzburg- Bad Neustadt an der Saale
Salzburg- Bad Neustadt an der Saale

Die Salzburg wurde Mitte des 12. Jahrhunderts von Bischof Gebhard von Henneberg erbaut und danach erweitert mit den Burgmannensitzen. Man kann die Salzburg bei einer Führung erkunden oder auf eigene Faust. Hier seht ihr den Voitschen Ansitz, der noch heute von den Freiherren von Guttenberg bewohnt wird.

Voitscher Ansitz - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale
Voitscher Ansitz - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale
Voitscher Ansitz - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale

Folgt man weiter der Ringmauer um die Salzburg, gelangt man zum Gefängnisturm. Er diente als Haftort für Gefangene, z. B. Straftäter oder Schuldner. Es waren provisorische Kerker darin und nur als Zwischenstation gedacht, bis die Bestrafung klar war.

Gefängnisturm - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale
Gefängnisturm - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale

Direkt neben dem Gefängnisturm, befindet sich der Fliegeransitz. Dieser diente als Beobachtungsposten, z.B. um Flugzeuge oder Feinde frühzeitig sehen zu können. Durch den Fliegeransitz hatte man freien Blick über die Rhön und das Saaletal.

Fliegeransitz - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale
Fliegeransitz - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale

Der Wachturm der Salzburg ist eine relativ gut erhaltene Ruine. Er hatte mehrere zentrale Aufgaben: Teil der Verteidigung durch Bogenschützen, Wächter konnten früh Bewegung im Umland erkennen, Weitergabe von Signalen mit Fahnen und als Überwachung der Zugänge.

Wachturm - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale

Der Torturm vom Burghof entstand als Ausbau der Burg gegen Ende des 12. Jahrhunderts. Der Turm hat eine Höhe von 20m und wurde aus Sandstein erbaut.

Torturm - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale
Torturm - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale
Torturm - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale

Er diente als zentraler Zugang zur Burganlage und war zugleich einer ihrer wichtigsten Verteidigungspunkte. Als stark befestigte Toranlage kontrollierte er den gesamten Personen- und Warenverkehr und schützte die Burg durch bauliche Sicherungen wie Fallgatter und Schießscharten. Damit war er nicht nur militärisch bedeutend, sondern auch ein Symbol der herrschaftlichen Kontrolle über den Zugang zur Burg.

Torturm - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale
Torturm - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale

In der Mitte des Burggeländes, befindet sich die Burgkapelle St. Bonifatius. St. Bonifatius wurde zwischen 1841 und 1848 erbaut. Sie wurde aus gelbem Sandstein erbaut, wodurch ihre charakteristische Farbe zustande kommt.

Burgkapelle St. Bonifatius - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale
Burgkapelle St. Bonifatius - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale

Sie ist eine neoromanische Kapelle, die zur 1100-Jahr-Feier des Bistums Würzburg errichtet wurde, um an die Weihe des ersten Bischofs Burkard durch den Heiligen Bonifatius zu erinnern. Sie kann auch von Innen besichtigt werden.

Burgkapelle St. Bonifatius - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale
Burgkapelle St. Bonifatius - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale
Burgkapelle St. Bonifatius - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale

Der zentrale Bergfried ist einer der wichtigsten Türme der Salzburg. Er diente als Wehr- und Symbolturm und war der letzte Rückzugsort bei Angriffen. Vom zentralen Bergfried aus, hatte man einen Überblick auf die gesamte Burg. Da die Salzburg eine Ganerbenburg ist, lebten mehrere Adelsfamilien gleichzeitig hier.

Bergfried - Salzburg - Bad Neustadt an der Saale

Der Brendsche Ansitz ist ein eigenständiger Wohn- und Herrschaftsbereich innerhalb der Ganerbenburg. Er gehörte einer Adelsfamilie und bestand aus mehreren Gebäuden, darunter ein eigener Turm und Wohnbauten, wodurch er funktional einer kleinen Burg innerhalb der Gesamtanlage entsprach.

Brendsche Ansitz - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale
Brendsche Ansitz - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale

Auf dem Gelände befindet sich auch noch ein altes Wohnhaus, welches heute das Salzburg Café und den Laden beheimatet. Zudem gibt es auf dem Gelände noch eine Pizzeria, die immer ab spätem Nachmittag geöffnet hat. Nach unserem Besuch auf der Burg, ging es wieder den steilen Berg hinab ins Tal.

Salzburg Café - Bad Neustadt an der Saale
Salzburg - Bad Neustadt an der Saale

Zurück durch den Kurpark, sind wir in die Stadt gelaufen. Am Zollberg sind wir am Jesuskreuz am Zollberg vorbei gekommen. Ein Andachts- und Erinnerungsort.

Jesuskreuz am Zollberg - Bad Neustadt an der Saale

In der Spörleinstraße 11, befindet sich das ehemalige Würzburger Amtshaus, welches heute als Landratsamt von Bad Neustadt an der Saale dient. Es wurde zwischen 1716 und 1720 erbaut.

Landratsamt - Bad Neustadt an der Saale
Landratsamt - Bad Neustadt an der Saale

In der Klosterkirchengasse 1 findet ihr die ehemalige Karmelitenklosterkirche „St. Petrus und Paulus“ im Typ der Bettelordenskirchen Saalbau mit nördlichem Seitenschiff. Sie ist die einzige, noch erhaltene Karmelitenkirche in Unterfranken. Die Kirche wurde um 1352 erbaut. Die Kirche ist für Besucher zu bestimmten Zeiten geöffnet.

Karmelitenklosterkirche St. Petrus und Paulus - Bad Neustadt an der Saale

Direkt neben der Karmelitenkirche, befindet sich in der Rathausgasse 2 das Rathaus der Stadt. Es ist ein dreigeschossiger Massivbau mit Satteldach und Staffelgiebel. Es wurde im Jahr 1870 erbaut.

Rathaus - Bad Neustadt an der Saale

Weiter ging es durch die Altstadt in Richtung Marktplatz. Der Marktplatz diente als Handelsplatz für das Umland und das Fernhandelsnetz. Er hat eine Größe von 6270 m². Außerdem erfolgten regelmäßig Wochenmärkte, welche eine wichtige Einnahmequelle für die Stadt waren. Am oberen Marktplatz befand sich die Viehwaage, am unteren Marktplatz waren die Kornsteine.

Marktplatz - Bad Neustadt an der Saale

In der Mitte des Marktplatzes, befindet sich seit 1881 der Marktbrunnen, den eine Quellnymphe aus Straßburg ziert. Diese Quellnymphe wird im Volksmund auch „Marktbärbel“ genannt.

Marktbärbel - Bad Neustadt an der Saale

Im hinteren Bereich des Marktplatzes, befindet sich der Wellenbrunnen, der im Jahr 1999 gebaut wurde. Entworfen hat ihn Martin Bühner.

Wellenbrunnen am Marktplatz - Bad Neustadt an der Saale

Vom Marktplatz aus, gelangt man direkt zur römisch-katholischen Mariä Himmelfahrt Kirche. Die heutige Kirche wurde im Jahr 1834 fertig gebaut, nachdem die ehemalige Kirche abgerissen wurde. Im Inneren befinden sich viele Säulen und für Kinder gibt es extra eine Mal- und Spieleecke.

Mariä Himmelfahrt - Bad Neustadt an der Saale
Mariä Himmelfahrt - Bad Neustadt an der Saale
Mariä Himmelfahrt - Bad Neustadt an der Saale

Die Kirchpforte in Bad Neustadt an der Saale ist ein kleines Nebentor der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Sie diente vor allem als direkter Zugang zur Kirche und erleichterte den Alltag der Bewohner, während sie gleichzeitig kontrollierbar und gut zu sichern war. Damit zeigt sie die enge Verbindung zwischen religiösem Leben und städtischer Struktur im Mittelalter.

Kirchpforte - Bad Neustadt an der Saale

Die Stadtmauer von Bad Neustadt an der Saale stammt aus dem Mittelalter und diente dem Schutz und der Kontrolle der Stadt. Besonders auffällig ist ihre herzförmige Anlage, die einer Legende nach auf Karl den Großen zurückgeht. Die Tore der Stadt wurden früher in der Nacht geschlossen. Die Stadtmauer hat eine Länge von ca. 1,5 km und ist noch gut erhalten. Sie wurde ab 1232 errichtet.

Stadtmauer - Bad Neustadt an der Saale
Stadtmauer - Bad Neustadt an der Saale

Die Mauer war mit Türmen und Toren ausgestattet und regelte den Zugang zur Stadt. Bis heute sind noch einige Türme erhalten, wie z.B. der Turm an der Bauerngasse 33, Bauerngasse 25 und Bauerngasse 13. Die Türme dienten als Aussichtspunkte zur Verteidigung und teilweise auch als Lager oder Gefängnis.

Bauerngasse 33 Tower - Bad Neustadt an der Saale
Bauerngasse 25 Tower - Bad Neustadt an der Saale
Bauerngasse 13 Tower - Bad Neustadt an der Saale

Die Kreuzigungsgruppe am Friedhof stellt die Kreuzigung Jesu dar und besteht meist aus Jesus am Kreuz sowie den Figuren Maria und Johannes. Sie symbolisiert das Leiden Christi, aber auch die Hoffnung auf Auferstehung und ewiges Leben. Als Teil des Friedhofs dient sie den Besuchern als Ort der Andacht und des Gedenkens.

Kreuzigungsgruppe am Friedhof - Bad Neustadt an der Saale

Links am Hohntor (vom Friedhof aus), befindet sich der historische Torbogen. Er ist mit einem historischen Wappen ausgestattet.

Historischer Torbogen - Bad Neustadt an der Saale

Das Hohntor ist ein bekanntes Wahrzeichen von Bad Neustadt. Das Stadttor begrenzt die Altstadt nach Süden hin. Die Fertigstellung des Hohntors war im Jahr 1580. Es hat eine Höhe von 34 Metern und hat insgesamt 6 Geschosse.

Hohntor - Bad Neustadt an der Saale
Hohntor - Bad Neustadt an der Saale
Hohntor - Bad Neustadt an der Saale

Der Wilhelm-Uhlig-Weg ist dem Künstler Wilhelm Uhlig gewidmet, der in den 1950er Jahren in Bad Neustadt lebte. Er erschuf viele Skulpturen der Stadt, wie z.B. die Quellnymphe oder den bronzenen Roncalli-Brunnen vor der Stadtpfarrkirche.

Wilhelm-Uhlig-Weg - Bad Neustadt an der Saale
Wilhelm-Uhlig-Weg - Bad Neustadt an der Saale

Die kleinen Häuser an der Salzpforte in Bad Neustadt an der Saale sind ehemalige Torwächter- oder Zollhäuser. Sie gehörten zur Toranlage und dienten der Kontrolle des Personen- und Warenverkehrs. Hier wurden Besucher überprüft, Tore geöffnet und geschlossen, sowie möglicherweise Abgaben auf wichtige Handelsgüter wie Salz erhoben.

Salzpforte - Bad Neustadt an der Saale
Salzpforte - Bad Neustadt an der Saale

Die Falaiser Brücke aus dem Jahr 1977 ist eine Überführung, die über eine Straße führt und verschiedene Stadtbereiche miteinander verbindet. Sie dient vor allem der sicheren Verkehrsführung. Damit ist sie ein Beispiel für moderne Infrastruktur im Gegensatz zu den historischen Bauwerken der Stadt.

Falaiser Brücke - Bad Neustadt an der Saale
Falaiser Brücke - Bad Neustadt an der Saale
Falaiser Brücke - Bad Neustadt an der Saale

Von der Falaiser Brücke aus, hat man einen guten Blick auf das Erlebnisbad Triamare. Es gibt dort ein Frei- und Hallenbad, mit einigen Spaßrutschen und auch einem Wellnessbereich.

Triamare - Bad Neustadt an der Saale

Das war unsere Tour durch Bad Neustadt an der Saale und wir hoffen, ihr hattet auch so einen Spaß wie wir. Wir können euch Bad Neustadt mit der Salzburg und der schönen Altstadt sehr empfehlen. Gerade mit Hund, kann man super durch die Stadt und den Kurpark laufen.

Alle Links zu Bad Neustadt an der Saale, findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-bad-neustadt-an-der-saale/

Dortmund – Ausflug mit Hund

Hallo Freunde, diesmal habe ich Dortmund für euch unsicher gemacht und gleich zu Beginn unserer Tour, war das ausgewählte Parkhaus in der Thier-Galerie voll und wir hatten keine Alternative. Durch Zufall hat Mama die Dopark Tiefgarage Westentor entdeckt, wo wir noch einen Parkplatz bekommen haben. Habt also auf euren Touren immer eine Alternative parat.

Dortmund

Dortmund ist eine Großstadt in Nordrhein-Westfalen mit über 600.000 Einwohnern. Es ist bekannt durch das Westfalenstation (Signal Iduna Park), wo Borussia Dortmund spielt. Früher war es bekannt für die Produktion von Stahl, Kohle und Bier. Heute ist es ein Zentrum der Versicherungswirtschaft und des Einzelhandels. Es gibt mehrere Hochschulen mit ca. 53.000 Studenten. Dortmund hat einen Flughafen und den größten Kanalhafen Europas.

Dortmund

Zum Glück war unsere Ausweichparkhaus nicht weit entfernt von unserem geplanten Startpunkt, der St. Petri Kirche. St. Petri ist eine evangelische Hallen-Kirche im hochgotischen Stil. Sie ist eine mittelalterliche Kirche, mit Baubeginn 1322. Nach der Zerstörung im Krieg, wurde sie ab 1954 im damaligen Stil wieder aufgebaut.

St. Petri Dortmund
St. Petri Dortmund

Am Hiltropwall befindet sich das Schauspielhaus, welches in 1950 eröffnet wurde. Direkt neben dem Schauspielhaus, wurde in den Jahren 1958-1965 das Theater (Oper) erbaut. Es wurde in 1966 eröffnet.

Schauspielhaus Dortmund
Theater/Oper Dortmund

Weiter ging es für uns durch den Stadtgarten zum Gauklerbrunnen. Der Stadtgarten mit seinem Brunnen, wurde in 1982 erbaut. Entworfen wurde er von Eberhard Linke. Im Sommer wird der Gauklerbrunnen gerne von Kindern zum abkühlen benutzt.

Gauklerbrunnen Dortmund

Direkt neben dem Stadtgarten, befindet sich der Friedensplatz. Es ist ein historischer Marktplatz, der wegen dem neuen Rathaus, neuer Markt genannt wird. Der Friedensplatz wurde aus rotem Sandstein erbaut. An der Seite des Platzes, befindet sich das Rathaus von Dortmund. Es wurde bis 1989 im Stil der Moderne erbaut.

Friedensplatz Dortmund
Rathaus Dortmund

Das Alte Stadthaus befindet sich genau gegenüber des Rathauses am Friedensplatz. Es wurde in den Jahren 1897-1899 im Stil der Neorenaissance erbaut und im Jahr 1899 durch Kaiser Wilhelm II. als Rathaus eingeweiht.

Altes Stadthaus Dortmund

Mitten auf dem Friedensplatz, befindet sich die Friedenssäule. Ich fand die Säule ziemlich interessant und musste sie mir erst mal aus der Nähe anschauen. Gestaltet wurde sie von Susanne Wehland und auf dieser Säule, wird in verschiedenen Sprachen der Friede auf Erden angemahnt.

Friedenssäule Dortmund

Oh, was hab ich denn da entdeckt? Was macht denn ein riesiger Bär hier mitten in der Stadt? Es ist der „Bensersieler Bär“. Die Skulptur ist Teil des Projekts „Buddy Bär“ und symbolisiert die Städtepartnerschaft zwischen Dortmund und dem Nordseeheilbad Bensersiel.

Bensersieler Bär Dortmund
Bensersieler Bär Dortmund

Am Ostwall sind wir auf den Adlerturm getroffen, einer ehemaligen Stadtbefestigung, bzw. eine Rekonstruktion davon. 1992 wurde er auf den originalen Fundamenten des mittelalterlichen Wehrturms erbaut. Der ursprüngliche Adlerturm, ist aus dem 14. Jahrhundert. Im Turm befindet sich das Kindermuseum, wo es um mittelalterliche Stadtgeschichte auf 6 Etagen geht.

Adlerturm Dortmund
Dortmund

Seit 2000 ist das Nashorn das Logo des Konzerthauses. Überall in der Stadt verteilt, findet man verschiedene Nashörner. Sie wurden im Jahr 2006 im Rahmen der WM, als Kunstprojekt ins Leben gerufen.

Nashorn Dortmund - Logo Konzerthaus

Da wir Ende November in Dortmund waren, kamen wir in den Genuss des Weihnachtsmarktes, der überall in der Fußgängerzone und auf den verschiedenen Plätzen zu sehen ist.

Weihnachtsmarkt Dortmund

Ui, schaut mal hier es gibt sogar etwas für uns Hundis. Komisch, die wollten gar nicht mit mir spielen. Für alle Weihnachtsmuffel, gab es einen tollen Stand mit Artikeln vom Grinch.

Weihnachtsmarkt Dortmund
Weihnachtsmarkt Dortmund

In der Nähe vom Markt, befindet sich St. Marien, eine evangelische Stadtkirche. Sie ist eine Kirche aus dem 12. Jahrhundert und wurde im spätromanischen Stil erbaut. Die Marienkirche beherbergt als Gerichts- und Ratskirche einige bedeutende, mittelalterliche Kunstschätze. So z.B. den Marienaltar und den Berswordtaltar. 

St. Marien - Marienkirche - Dortmund
St. Marien - Marienkirche - Dortmund

Am Markt Dortmund, findet jährlich ein Teil des Weihnachtsmarktes statt. Hier gibt es eine große Anzahl an verschiedenen Buden.

Markt Dortmund

Am Markt befindet sich auch der Bläserbrunnen, welcher mit in den Weihnachtsmarkt integriert wurde und man ihn daher nicht komplett sehen konnte. Dort wo nun das große Einkaufszentrum steht, stand früher das erste Rathaus der Stadt. Es wurde im Krieg so stark beschädigt, dass es in 1955 abgerissen werden musste. Am Einkaufszentrum befindet sich eine Gedenktafel des alten Rathauses.

Markt Dortmund
Markt Dortmund - Erstes Rathaus - Gedenktafel

Auf dem Hansaplatz befindet sich jedes Jahr die Weihnachtsstadt, mit einer tollen Weihnachtspyramide. Hier gibt es tolle Musik, viele verschiedene Buden und mit der Pyramide in der Mitte, wird ein tolles Flair erzeugt. Man bekommt sofort Lust auf Weihnachten. Im Sommer kann man auf dem Hansaplatz wahrscheinlich super sitzen und seinen Kaffee genießen.

Hansaplatz Dortmund - Weihnachtspyramide
Hansaplatz Dortmund

Direkt vor der Kirche St. Johannes Baptist, befindet sich der Platz von Hiroshima. Er ist den Opfern des Atombombenabwurfs auf Hiroshima im Jahr 1945 gewidmet. Es gibt diesen Platz seit 1958. St. Johannes Baptist ist eine römisch-katholische Probsteikirche, welche 1345 eingeweiht wurde. Direkt neben der Kirche, befindet sich das zugehörige Dominikanerkloster.

Platz von Hiroshima Dortmund - Kirche St. Johannes Baptist
Kirche St. Johannes Baptist

Danach sind wir über den Westhellenweg geschlendert. Einer zentralen und sehr bekannten Einkaufsstraße in Dortmund. Hier gibt es unzählige Läden, Cafès und Restaurants, die zum bummeln und verweilen einladen. Bei dieser komischen, blauen Figur, hab ich mich ein bisschen erschrocken, bin aber dann doch ganz mutig hingelaufen. Für alle die sie auch nicht kenne, es ist Stitch, aus dem Film Lilo & Stitch.

Westhellenweg Dortmund
Westhellenweg Dortmund
Stitch - Lilo & Stitch

Am Osthellenweg, befindet sich das Herbrecht’sches Haus. Das Herbrechtsche Haus war ein historisches Bürgerhaus am Alten Markt. Es wurde im zweiten Weltkrieg zerstört und wieder aufgebaut. 

Herbrecht'sches Haus Dortmund

Am Willy-Brandt-Platz befindet sich die beeindruckende Stadtkirche St. Reinoldi, eine evangelische Kirche im romanischen Stil. Sie wird auch oft Reinoldikirche genannt. Sie ist die älteste erhaltene Kirche im historischen Stadtzentrum und ist ein Wahrzeichen Dortmunds. Um die Weihnachtszeit erstreckt sich der Weihnachtsmarkt einmal rund um St. Reinoldi.

Stadtkirche St. Reinoldi Dortmund
Stadtkirche St. Reinoldi Dortmund
Stadtkirche St. Reinoldi Dortmund

Weiter ging es für uns in die Steinstraße 50, zur Mahn- und Gedenkstätte Steinwache. Die Steinwache ist ein ehemaliges Polizeigefängnis, in dem während des Nationalsozialismus mehr als 66.000 Menschen festgehalten und vielfach, vor allem durch die Gestapo, misshandelt wurden.

Mahn- und Gedenkstätte Steinwache Dortmund
Mahn- und Gedenkstätte Steinwache Dortmund

Um zurück in Richtung Innenstadt zu gelangen, wollten wir durch den Hauptbahnhof abkürzen. Auf dem Weg dahin, ist uns beim ZOB, an der Fassade des Hauptbahnhofes dieses tolle Bild aufgefallen, was Mama unbedingt fotografieren wollte. Auch der Hauptbahnhof mit seinen vielen Geschäften, ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Hauptbahnhof/ZOB Dortmund

In unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof, befindet sich das Deutsche Fußballmuseum. Da dort keine Hunde erlaubt sind, hat es sich Martin alleine angeschaut, während Mama und ich draußen gewartet haben. Den Beitrag zum Besuch, findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/ausflug-zum-deutschen-fussballmuseum-in-dortmund/

Deutsches Fußballmuseum Dortmund
Deutsches Fußballmuseum Dortmund
Deutsches Fußballmuseum Dortmund

Auf dem Weg zum Auto, ging es noch zum Dortmunder U, dem ehemaligen Gebäude der Union Brauerei. Es ist ein als „Gär- und Lagerkeller“ errichtetes Hochhaus und stammt aus dem Jahr 1927. Da es ein denkmalgeschütztes Gebäude ist, blieb es als einzige von der Brauerei übrig und wird heute als Kreativzentrum genutzt.

Dortmunder U- Gär- und Lagerkeller der Union Brauerei
Dortmunder U- Gär- und Lagerkeller der Union Brauerei

Das war unser Ausflug durch die Innenstadt von Dortmund. Ich hoffe die Einblicke haben euch gefallen? Unsere anderen Abenteuer (Stadion, Pace und Big Boost Burger) in Dortmund, findet ihr unter dem Punkt Ausflüge. Ich bin jetzt so richtig müde und werde auf der Fahrt ins Hotel ein bisschen schlafen. Liebe Grüße und bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma

Emma's Pfoten-Abenteuer - Emma

Alle Links zu Dortmund, findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-dortmund/

🐾 Hat dir dieser Beitrag gefallen?

Wenn du Emma dabei unterstützen möchtest, noch viele weitere hundefreundliche Orte zu entdecken und kostenlose Rezepte und Ausflugstipps zu veröffentlichen, kannst du unsere Abenteuer mit einer freiwilligen Spende unterstützen.

❤️ Hilf Emma, die Welt zu erkunden

Erfurt – Städtetrip mit Hund

Hallo Freunde, Mama hat es endlich geschafft, über unseren Städtetrip nach Erfurt zu berichten. Geparkt haben wir im Parkhaus am Domplatz und haben von dort aus, unsere gesamte Tour durch die Stadt geplant. Sicherlich gibt es noch weitere Parkplätze, die etwas günstiger sind, aber dieser passte am Besten zu dem, was wir uns alles anschauen wollten. Dort angekommen, konnte gleich mein Stadttraining durch Menschenmassen beginnen, denn es war gerade das jährliche Oktoberfest, was immer von Ende September, bis Anfang Oktober stattfindet. Der Domplatz ist der größte Marktplatz Deutschlands.

Domplatz Erfurt
Domplatz Erfurt
Domplatz Erfurt

Erfurt ist eine große Stadt in Thüringen, mit ca. 220.000 Einwohnern. Die Stadt vereint viele Sehenswürdigkeiten in einer Stadt und hat damit viel zu bieten. In 742 wurde das Bistum Erfurt errichtet und in dem Zuge wurde Erfurt das erste Mal erwähnt. Erfurt ist eine Universitätsstadt und einer der ehemaligen, berühmten Studenten war Martin Luther. Zudem hat der Fernsehsender KIKA hier seinen Sitz, weshalb man in der gesamten Stadt auch die berühmten KIKA-Figuren sehen kann. Ein weiterer Name von Erfurt ist Türmestadt, wegen der vielen Kirchen. Direkt vor der Festungsmauer, befindet sich dieser wunderschön bepflanzte Schriftzug von Erfurt.

Bepflanzter Schriftzug Erfurt

Um bequem hoch zum Petersberg zu gelangen, gibt es den gläsernen Aufzug, der innerhalb weniger Sekunden zum Plateau führt, mit einer wunderschönen Aussicht auf die Stadt. Der gläserne Aufzug wurde zur Bundesgartenschau in 2021 erbaut.

gläsernen Aufzug Petersberg Erfurt
gläsernen Aufzug Petersberg Erfurt
gläsernen Aufzug Petersberg Erfurt

Normalerweise laufe ich nicht gerne über Gitter oder andere komische Untergründe, aber hier bin ich ganz tapfer über das Plateau drüber gelaufen und wurde von Mama und Papa dafür gelobt. Von hier oben hat man eine tolle Aussicht über den Domplatz und auf den Dom St. Marien.

gläsernen Aufzug Petersberg Erfurt
gläsernen Aufzug Petersberg Erfurt
gläsernen Aufzug Petersberg Erfurt

Beim laufen über das Plateau, hatten wir eine gute Sicht auf die Festungsmauer der Zitadelle Petersberg, der Bastion Leonhard. Die Zitadelle Petersberg ist eine ursprünglich kurmainzische, später preußische Stadtfestung des 17. bis 19. Jahrhunderts, die noch komplett erhalten ist.

Festungsmauer der Zitadelle Petersberg - Bastion St. Leonhard
Festungsmauer der Zitadelle Petersberg - Bastion St. Leonhard

Oben auf dem Petersberg befindet sich das „Thüringer Landesamt für Denkmalpflege“, welches sich um den Schutz, die Dokumentation und Forschung von Bau-, Kunst- und Bodendenkmalen in Thüringen kümmert. Neben Erfurt hat es auch noch einen Sitz in Weimar.

Thüringer Landesamt für Denkmalpflege
Thüringer Landesamt für Denkmalpflege
Thüringer Landesamt für Denkmalpflege

In der Nähe des Paradiesbaumes, befindet sich die KIKA-Figur „Fledermaus Fidi“. Fidi ist eine Kinderserie über Alltagskonflikte, die sich u.a. mit dem Thema Zähneputzen, Schlafen gehen und Spielzeug teilen beschäftigt. Es ist quasi eine Lernserie für Kinder.

KIKA-Figur "Fledermaus Fidi"

Folgt man der Festungsmauer der Zitadelle, hat man eine tolle Aussicht über die Altstadt von Erfurt. Hier gibt es auch einige Bänke, die zum verweilen einladen, gerade bei schönem Wetter.

Festungsmauer der Zitadelle
Festungsmauer der Zitadelle
Festungsmauer der Zitadelle

Auf dem Petersberg, darf natürlich die Klosterkirche „St. Peter und Paul“, auch genannt Peterskirche, nicht fehlen. Sie ist eine ursprünglich dreischiffige romanische Pfeilerbasilika. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Kirche umgewandelt in ein Magazin und Lagergebäude. Erst durch die Franzosen, dann durch die Preußen. Für die Buga 2021, wurde das Gebäude teilsaniert. Direkt neben der Peterskirche, befindet sich ein historischer Kloster- und Kräutergarten, mit vielen Heilkräutern.

Klosterkirche St. Peter und Paul, bzw. Peterskirche in Erfurt
Klosterkirche St. Peter und Paul, bzw. Peterskirche in Erfurt
Klosterkirche St. Peter und Paul, bzw. Peterskirche in Erfurt

In der Nähe der Defensionskaserne, befindet sich die „Himmelsschaukel“. Sie ist ein beliebtes Fotomotiv und bietet eine tolle Aussicht über die Stadt. Hier gibt es entlang der Festungsmauer auch wieder viele Sitzmöglichkeiten, die wir genutzt haben, um eine kurze Pause einzulegen. Ich hatte nämlich ziemlich Durst und musste mich kurz mit Leckerlis stärken, ehe es weitergehen konnte.

Himmelschaukel Erfurt
Himmelschaukel Erfurt
Himmelschaukel Erfurt

Neben der Peterskirche, befindet sich die Defensionskaserne. Sie ist eine ehemalige, militärische Anlage und das größte Gebäude auf dem Petersberg. Im Inneren befindet sich unter anderem eine Kriegsbäckerei. In den Mannschaftsräumen war Platz für 500 Soldaten. Seit 2000 steht die Defensionskaserne leer, kann aber besichtigt werden.

Defensionskaserne Zitadelle Petersberg
Defensionskaserne Zitadelle Petersberg

Über Treppen gelangt man weiter runter zum Petersberg, wo sich das „Stasi-Unterlagen Archiv“ befindet. Das Archiv verwaltet regionale Unterlagen, darunter Karteikarten, Akten und Fotos, die zur Aufarbeitung von SED-Unrecht dienen. Bürger können Akteneinsicht beantragen, um Informationen über Überwachung und Berichte der Staatssicherheit in der ehemaligen DDR zu bekommen.

Stasi-Unterlagen Archiv
Stasi-Unterlagen Archiv
Stasi-Unterlagen Archiv

Das West Caponier ist eine weitere, historische Sehenswürdigkeit auf dem Petersberg. Sie diente früher als Verteidigungsanlage und heutzutage wird das West Carponier als Restaurant und Biergarten genutzt und es gibt eine Weinhandlung darin.

West Caponier Erfurt
West Caponier Erfurt

Das Ravelin Anselm mit dem Friedenspulvermagazin befindet sich direkt hinter dem West Carponier, im Hauptgraben der Anlage. Es wurde in den Jahren zwischen 1665 und 1702 erbaut. Dort wurde in Friedenszeiten das Schwarzpulver gelagert, um es außerhalb der Kernfestung aufbewahren zu können. Es ist das einzige erhaltene Friedenspulvermagazin seiner Art in Deutschland.

Friedenspulvermagazin Erfurt
Friedenspulvermagazin Erfurt

Die Bastion Martin gehört mit zu den ersten Bauten der Festungsmauer. Sie wurde bereits im Jahr 1673 fertiggestellt. Man sieht hier auch einen Stadtmauerturm von 1423, der bei Bauarbeiten freigelegt wurde.

Bastion Martin Erfurt
Bastion Martin Erfurt
Bastion Martin Erfurt

Die Mauerkronenbrücke wurde im Rahmen der Bundesgartenschau in 2021 gebaut, um die Bastion Martin, wieder mit der Zitadelle Petersberg zu vereinen. Die Mauerkronenbrücke hat eine Länge von 108m und ist behindertengerecht gebaut, da auf die Neigung von maximal 3% geachtet wurde.

Mauerkronenbrücke Erfurt
Mauerkronenbrücke Erfurt
Mauerkronenbrücke Erfurt

Über den Bastionskronenpfad, gelangt man auf die Mauerkronenbrücke, welche zur Bastion Martin führt. Der Bastionskronenpfad verbindet die Zitadelle Petersberg nun wieder mit der Bastion Martin. Für den Bau der Lauentorstraße, wurde die Zitadelle in 1920 getrennt und somit war viele Jahre kein Rundweg mehr möglich.

Bastionskronenpfad Erfurt
Bastionskronenpfad Erfurt
Bastionskronenpfad Erfurt

Das Peterstor bietet einen weiteren Eingang zur Zitadelle, mit einem Weg, der steil nach oben geht. Es dient eigentlich als Haupteingang zur Zitadelle. Es wurde ab 1665 erbaut.

Peterstor Erfurt
Peterstor Erfurt
Peterstor Erfurt

In der unteren Etage befinden sich die Kasematten, für Wachsoldaten und Geschütze. Das Torhaus hat zur Verteidigung 2 Fallgitter, welche bei Bedarf heruntergelassen werden können. 1671 wurde das Kommandantenhaus, über das Torhaus gebaut. Im Kommandantenhaus befindet sich eine Ausstellung, die man besuchen kann.

Peterstor Erfurt
Peterstor Erfurt
Peterstor Erfurt

An der alten Mauer vor dem Besucherzentrum, befindet sich ein historischer Briefkasten. Der restaurierte Briefkasten aus vergangener Zeit, ist noch immer in Benutzung und wird regelmäßig durch die Deutsche Post geleert. Am Ausgang zum Lauentor/Ecke Petrinistraße, befindet sich auch noch ein altes Wachgebäude.

Historischer Briefkasten - Zitadelle Erfurt
Wachgebäude Zitadelle Erfurt

Das Besucherzentrum am Petersberg ist die zentrale Anlaufstelle für alle interessierten Besucher, die mehr über die Zitadelle erfahren möchten. Man erhält dort Kartenmaterial und Downloads für die App der Zitadelle. Zudem befindet sich hier ein Ticketshop für die Ausstellungen und Führungen. Puh Leute, ich sag euch, Erfurt ist ganz schön groß und es gibt viel zu entdecken. Ich brauche eine kurze Pause.

Besucherzentrum Zitadelle Erfurt
Besucherzentrum Zitadelle Erfurt
Zitadelle Erfurt

Unterhalb der Bastion Kilian, befindet sich der Kommandantengarten, welchen man von dem Bastionskronenpfad aus, wunderbar bestaunen kann. Früher diente der Kommandantengarten als repräsentativer Ort für die adligen Kommandanten. Heutzutage wird er genutzt um auf Führungen zu warten, die gerne von hier starten oder auch einfach zum entspannen.

Kommandantengarten
Kommandantengarten

Die Bastion Kilian wurde mit als erstes als Festungsmauer ab 1665 erbaut, ebenfalls im neuitalienischen Stil, wie die anderen Bastionen. Sie wurde nach dem Heiligen Kilian benannt.

Bastion Kilian Erfurt
Bastion Kilian Erfurt
Bastion Kilian Erfurt

Nachdem wir uns die Zitadelle nun ausgiebig angeschaut hatten, ging es für und weiter in Richtung Innenstadt. Unser erster Halt war das Theater Erfurt. Das Erfurter Theater ist ein Neubau aus dem Jahr 2003. Das Theater bietet Musiktheater- und Konzertangebote an. Auf dem Theaterplatz befindet sich zudem noch ein Zwingermauerrest.

Theater Erfurt
Theater Erfurt
Theater Erfurt

Hier befindet sich auch eine weitere KIKA-Figur und zwar die von „Herr Fuchs und Frau Elster“. Ich fand den Fuchs ja sehr interessant und musste ihn erst mal beschnuppern. Herr Fuchs und Frau Elster waren Teil des Sandmännchens.

KIKA-Figur "Herr Fuchs und Frau Elster"

Weiter ging es zu St. Martini, einer römisch-katholischen Filialkirche. Die Kirche wurde 1248 erbaut, brannte aber im Jahr 1472 ab. Nur der Turm hat das Feuer überstanden und wurde bis 1758 wieder komplett aufgebaut. Im Dezember 2026 soll die Kirche durch den Kirchenvorstand geschlossen werden.

St. Martini Erfurt
St. Martini Erfurt
St. Martini Erfurt

Der Benary Speicher wurde 1887 als Lagerspeicher für Samen der Firma Benary erbaut. Seit 2001 dient es als Druckereimuseum und Schaudepot.

Benary Speicher - Druckereimuseum Erfurt
Benary Speicher - Druckereimuseum Erfurt
Benary Speicher - Druckereimuseum Erfurt

Die Alte Oper wurde 1867 im klassizistischen Stil errichtet und ist auch heute noch das größte Theater der Stadt. Ihr seht es hier auf den Bildern von der Rückseite. Für uns kein wirklich schöner Anblick. Wegen nötiger Sanierungen, wurde die Alte Oper im Jahr 1997 durch die Stadt geschlossen und es entstand das neue Theater am Theaterplatz, welches wir euch schon vorgestellt haben. Die Alte Oper wurde von einem privaten Investor gekauft und saniert. Noch immer finden hier Aufführungen statt.

Alte Oper Erfurt
Alte Oper Erfurt
Alte Oper Erfurt

Weiter ging es für uns zur Stadtmauer am Rosswehr. Es sind Reste aus dem 12. Jahrhundert ausgebautem, inneren Verteidigungsringes.

Stadtmauer am Rosswehr - Erfurt

Am Herrmannsplatz in der Altstadt, befindet sich der Herrmanns Brunnen. Es ist eine Gedenksäule aus dem Jahr 1876, zu Ehren des Stadtrates Carl Herrmann.

Herrmanns Brunnen Erfurt
Herrmanns Brunnen Erfurt

Die Hohe Domkirche St. Marien zu Erfurt, ist ein beeindruckendes Gebäude und der Bau wurde bereits 742 begonnen. Der Dom entstand über mehrere Bauphasen hinweg und wurde im Jahr 1372 fertiggestellt. Er hat die größte, freischwingende mittelalterliche Glocke der Welt, die Gloriosa. Der Dom hat eine Höhen von ca. 81 Metern. Der Dom kann besichtigt werden, um sich die Kunstschätze anzuschauen, aber leider nur ohne Hund. Es führen etwa 70 Stufen hoch zum Dom. Der Dom wurde im Baustil der Romantik und Gotik erbaut.

Hohe Domkirche St. Marien zu Erfurt
Hohe Domkirche St. Marien zu Erfurt
Hohe Domkirche St. Marien zu Erfurt

Wir sind durch die Stiftsgasse in Richtung Dom gelaufen. Hier konnte ich erst mal meine Pfoten kühlen und man wurde mit einem tollen Blick auf die St. Severikirche belohnt. Die St. Severikirche steht direkt neben dem Dom St. Marien, auf dem Domberg. Sie ist eine römisch-katholische Kirche im gotischen Stil. Die heutige Kirche St. Severi, wurde nach einigen umbauten und behobenen Schäden des Stadtbrandes, ca. 1500 fertiggestellt.

St. Severikirche Erfurt
Stiftsgasse Erfurt
Stiftsgasse Erfurt

Auf dem Domplatz befindet sich das Landgericht Erfurt. Das Gerichtsgebäude wurde zwischen 1874 und 1879 im Stil der Neugotik errichtet.

Landgericht Erfurt

In der Marktstraße befindet sich die Allerheiligenkirche, eine römisch-katholische Kirche aus 1117. Sie ist eine Nebenkirche des Erfurter Doms und liegt in der Altstadt. In 1222 wurde sie bei dem Stadtbrand zerstört und bis ins 14. Jahrhundert im gotischen Stil wieder aufgebaut. Erfurt hat insgesamt über 25 Kirchen.

Allerheiligenkirche Erfurt
Allerheiligenkirche Erfurt

Ebenfalls in der Marktstraße „Nr. 25“, befindet sich das schmalste Haus Erfurts. Es verfügt über 4 Etagen und ist nur ca. 3,50m breit.

Das schmalste Haus Erfurts

Weiter ging es für uns in die Straße „Große Arche“, in Richtung Naturkundemuseum. Das Museum befindet sich im Gebäude eines ehemaligen Waidspeichers. Hier gibt es eine Dauerausstellung zu Wald, Feld, Stadt und Erdgeschichte und immer wieder wechselnde Sonderausstellungen. Auch hier dürfen Hunde wegen der sensiblen Exponate nicht mit rein.

Naturkundemuseum Erfurt
Naturkundemuseum Erfurt

Als nächsten Punkt auf unserer Liste, hatten wir die Predigerkirche, eine Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Die ursprüngliche Kirche wurde zwischen 1340-1350 abgerissen und im gotischen Stil neu aufgebaut. Der Neubau und die weiteren Umbauten der Predigerkirche, dauerten fast bis ca. 1500. Sie ist eine der wenigen erhaltenen Bettelordenskirchen.

Predigerkirche Erfurt
Predigerkirche Erfurt
Predigerkirche Erfurt

Direkt neben er Predigerkirche, befindet sich das Predigerkloster. Vom Predigerkloster ist nur noch der Ostflügel erhalten, welcher in 1279 erbaut wurde. Hier gibt es auch einen Predigerkeller, welcher von der evangelischen Jugend genutzt wird. Im Innenhof des Klosters war es schön ruhig und wir haben viele Sitzmöglichkeiten gefunden, die wir für eine ausgiebige Pause genutzt haben. Für mich gab es Hundewürstchen und ein paar Leckerlis. Natürlich auch Schlappi.

Predigerkloster Erfurt
Predigerkloster Erfurt
Predigerkloster Erfurt

Gut gestärkt, ging es weiter zur Barfüßerkirche, einer alten Kirche aus dem Mittelalter. Sie wurde im 14. Jahrhundert als Klosterkirche erbaut. Während des Krieges in 1944, wurde die Kirche durch eine Luftmine zerstört.

Barfüßerkirche Erfurt
Barfüßerkirche Erfurt
Barfüßerkirche Erfurt

Der Chor wurde damals notdürftig repariert und zwischenzeitlich gab es in der Kirche ein Museum, welches aber in 2012 geschlossen wurde. Seit 2012 gibt es immer mal wieder die Möglichkeit, sich die Kirche von Innen anzuschauen. Im Inneren befindet sich das älteste erhaltene, christliche Grabmal der Stadt.

Barfüßerkirche Erfurt
Barfüßerkirche Erfurt
Barfüßerkirche Erfurt

Den Paulsturm hätten wir fast vergessen. Er ist der Turm der ehemaligen Paulskirche, die im 18. Jahrhundert beim Stadtbrand vollständig zerstört wurde und daher ist nur noch der Paulsturm übrig. Er steht gegenüber der Predigerkirche und wurde im Jahr 1469 fertig gebaut. Er diente als Glockenturm der Predigerkirche. In der Meister-Eckehart-Straße befindet sich ein Luftschutzkeller. Er ist einer der wenigen, in Thüringen noch erhaltenen Luftschutzkellern und verfügt über die original Ausstattung und Raumaufteilung von früher. Er bot Platz für 50 Menschen und dient heute als Museum, welches man im Rahmen von Führungen oder Veranstaltungen besichtigen kann.

Paulsturm Erfurt
Luftschutzkeller Erfurt

Im Gebäude der Kurmainzischen Statthalterei, befindet sich die Thüringer Staatskanzlei. Die Staatskanzlei ist Amtssitz des Thüringer Ministerpräsidenten.

Thüringer Staatskanzlei Erfurt
Thüringer Staatskanzlei Erfurt

Gegenüber der Staatskanzlei, haben wir eine weitere KIKA-Figur gefunden und zwar „Tabaluga“. Tabaluga ist ein kleiner, grüner Drache, der u.a. von dem Sänger „Peter Maffay“ erdacht wurde.

KIKA-Figur Tabaluga Erfurt

St. Wigbert ist eine römisch-katholische Filialkirche aus 1473. Sie wurde erbaut im spätgotischen Stil. Über den Innenhof von St. Wigbert, gelangt man zu dem Luftschutzkeller.

St. Wigbert Erfurt
St. Wigbert Erfurt
St. Wigbert Erfurt

Der Turm der Kirche, stammt aus dem Jahre 1409 und diente bis 1848 als Feuerwachturm, welcher bewohnt wurde.

St. Wigbert Erfurt
St. Wigbert Erfurt

Wo sich Regierungs- und Neuwerkstraße kreuzen, befindet sich der „Alte Angerbrunnen“. Es ist ein barocker Brunnen aus dem Jahre 1890. Das dritte Bild zeigt den „Neuen Angerbrunnen“, welcher in der Nähe der Einkaufspassage am Anger 1 steht. Erbaut wurde er ca. 1980.

Alter Angerbrunnen Erfurt
Alter Angerbrunnen Erfurt
Alter Angerbrunnen Erfurt

Unweit des alten Angerbrunnens, befindet sich der Bartholomäusturm aus dem Jahr 1282, welcher zur Bartholomäuskirche gehörte. Diese wurde aber bei einem Brand komplett zerstört und nur der Turm blieb übrig. Der Turm ist 35m hoch und beherbergt ein Carillon (Turmglockenspiel). Es hat 60 Bronzeglocken und spielt täglich um 10, 12 und 18 Uhr. An der Fassade des Gebäudes von „Peter Pane“, befindet sich ein Bismarck Denkmal.

Bismarck-Denkmal Erfurt
Bartholomäusturm Erfurt

In der Nähe des Naturkundemuseum, befindet sich das „Haus zum Sonneborn“ aus dem Jahre 1536. Vermutlich wurde es früher als Waidspeicher genutzt. Heute befindet sich darin ein Standesamt und wird gerne für Hochzeiten genutzt.

Haus zum Sonneborn Erfurt
Haus zum Sonneborn

In der Straße „Anger“, befindet sich das Kunstmuseum Erfurts. Dort gibt es Gemälde, Musikinstrumente, Skulpturen und historische Räume zu bestaunen. Das Gebäude entstand bis 1711 als Barockbau. Früher beherbergte es die Waage Erfurt, womit Handelswaren verzollt werden konnten.

Kunstmuseum Erfurt
Kunstmuseum Erfurt

Am Anger befindet sich das ehemalige Hauptpostamt aus dem Jahr 1886. Es wurde damals durch die Kaiserliche Reichspost im neogotischen Stil errichtet. Am Anger haben wir auch eine weiter KIKA-Figur gefunden und zwar die von „Maus und Elefant“ aus, die Sendung mit der Maus. Mama sagt, dass war mit eine ihrer Lieblingsserien als Kind. Die Kindersendung gibt es seit 1971 und wird noch immer produziert.

Ehemaliges Hauptpostamt Erfurt
KIKA-Figur "Maus und Elefant" aus der Sendung mit der Maus

In der Nähe von St. Gregor in Erfurt, befindet sich das Luther-Denkmal. Martin Luther (1483 – 1546), war ein deutscher Augustinereremit und Theologieprofessor. Er wurde zum Urheber der Reformation (kirchliche Erneuerungsbewegung).

Luther-Denkmal Erfurt

St. Gregor oder besser bekannt als Kaufmannskirche, ist eine Kirche, welche nach einem Brand bis 1368 im gotischen Stil wieder aufgebaut wurde. Martin Luther predigte 1522 in dieser Kirche. Es ist eine evangelische Kirche, in der im Jahre 1668 die Eltern von Johann Sebastian Bach getraut wurden. Sie gilt als Hauskirche der Familie Bach.

Kaufmannskirche "St. Gregor" Erfurt
Kaufmannskirche "St. Gregor" Erfurt

In der Kürschnergasse 7, befindet sich das Haus „zum roten Horn“. Es ist ein gotischer Ständerbau aus dem Jahre 1386 mit einem romanischen Keller. Heute beherbergt es das Restaurant „Übersee“.

Restaurant Übersee Erfurt und Haus zum roten Horn

Stellt euch mal vor, am Junkersand habe ich Enten in der Gera beobachtet und auf einmal sehe ich das so komische Vögel, ähm Figuren in einem Boot. Mama sagt, es sind die KIKA-Figuren „Käpt’n Blaubär und Hein Blöd“. Käpt’n Blaubär ist bekannt aus der Sendung mit der Maus und es gibt sie wohl seit 1991. Mein Menschenbruder Martin, hat die als Kind wohl auch gerne geschaut, denn die Sendung wurde bis 2012 gedreht und wird noch heute ausgestrahlt.

Fluß Gera in Erfurt
KIKA-Figur "Käpt'n Blaubär und Hein Blöd"

Ebenfalls am Junkersand, befindet sich das Wohnhaus der Familie Bach.

Junkersand - Wohnhaus der Familie Bach

Auf der Rathausbrücke in Erfurt, haben wir eine weitere KIKA-Figur gefunden und zwar „Pittiplatsch“. Pittiplatsch und Schnatterinchen waren Puppenfiguren aus der DDR und es gibt sie seit 1959.

KIKA-Figur "Pittiplatsch" - Rathausbrücke Erfurt

Die Krämerbrücke ist die längste, bebaute und bewohnte Steinbrücke Europas. Sie hat eine Länge von 120 Metern und ist mit 32 schmalen Fachwerkhäusern bebaut. Ursprünglich waren es 62 Häuser. Das Wahrzeichen von Erfurt wurde 1325 erbaut und überspannt die Gera, die darunter fließt. Sie besteht aus insgesamt 6 Brückenbogen. Hier findet jährlich im Juni das Krämerbrückenfest statt.

Krämerbrücke Erfurt
Krämerbrücke Erfurt
Krämerbrücke Erfurt

Wir wollten zum Pegel Erfurt und ich habe einen tollen Durchgang unter den Häusern gefunden und konnte mich dort gleich etwas abkühlen. Hier kann man direkt an der Krämerbrücke, den Pegel ablesen und schauen, wie sehr die Höhe der Gera bei Regen schwankt.

Pegel Erfurt
Pegel Erfurt
Pegel Erfurt

Weiter ging es für uns zur Schottenkirche „St. Nicolai und Jacobi“, einer römisch-katholischen Filialkirche. Sie ist die ehemalige Klosterkirche des Schottenklosters St. Jacob. Bis ca. 1200 wurde der Bau fertiggestellt und auch diese Kirche, soll im Dezember 2026 geschlossen werden.

Schottenkirche "St. Nicolai und Jacobi" Erfurt
Schottenkirche "St. Nicolai und Jacobi" Erfurt

Der Kaisersaal Erfurt ist ein Kultur- und Kongresszentrum in der Altstadt. Die Universität baute 2 Gebäude in der Futterstraße in 1769 in den Kaisersaal um. Viele Berühmte Künstler waren oft hier, so u.a. Goethe, Schiller, Paganini und Clara Schumann. In 1831 wurde der Kaisersaal im klassizistischen Stil neu erbaut.

Kaisersaal Erfurt
Kaisersaal Erfurt

Im „Haus zum Stockfisch“, befindet sich das Stadtmuseum Erfurt. Es ist ein bedeutendes Bürgerhaus der Renaissance und wurde 1607 erbaut. Im Museum erfährt man alles zur Erfurter und europäischer Geschichte.

Haus zum Stockfisch Erfurt - Stadtmuseum Erfurt

In der Gotthardstraße haben wir noch eine KIKA-Figur gefunden und zwar die von „Moppi und Schnatterinchen“. Moppi hat zusammen mit Pittiplatsch und Schnatterinchen die Herzen der Kinder erobert. Moppi ist ein liebenswerter, aber tollpatschiger Hund. Moppi gibt es seit 1976.

KIKA-Figur "Moppi und Schnatterinchen" Erfurt

Ganz in der Nähe, ebenfalls in der Gotthardstraße, haben wir eine weiter KIKA-Figur gefunden, dass Kikaninchen. Kikaninchen ist eine Kindersendung für Kinder von 3-6 Jahren und es gibt sie seit 2009.

Kikaninchen Erfurt

Am Benediktsplatz/Ecke Krämerbrücke, befindet sich die „Kleine alte Waage“. Ein Gebäude aus dem Jahr 1354. Seit Mitte des 15. Jahrhunderts wurde es als Lager- und Speichergebäude genutzt.

"Kleine alte Waage" Erfurt

In Erfurt gibt es das ehemalige Augustinerkloster und die Augustinerkirche, welche ab 1277 erbaut wurden. Zwischen 1505 und 1511 lebte Martin Luther hier als Mönch. Das Kloster ist eine Luther-Gedenkstätte.

Augustinerkirche und Kloster Erfurt
Augustinerkirche und Kloster Erfurt
Augustinerkirche und Kloster Erfurt

Unweit des Klosters, befindet sich der Nikolaikirchturm aus dem Jahre 1360. Früher gehörte die Nikolaikirche zu dem Turm, allerdings brannte sie in 1744 komplett ab und nur der Turm blieb übrig. Im Erdgeschoss des Nikolaikirchturms, befindet sich die Elisabethkapelle. Er zählt zu den ältesten und wertvollsten Kunst- und Kulturobjekten Erfurts.

Nikolaikirchturm Erfurt
Nikolaikirchturm Erfurt
Nikolaikirchturm Erfurt

Gut versteckt in einem Hinterhof in der Augustinerstraße, in der Nähe der Lehmannsbrücke, befindet sich die Georgenburse. Es ist das ehemalige Wohnhaus von Martin Luther. Er lebte von 1501 bis 1505 hier, während seiner Studentenzeit. Etwas oberhalb der Lehmannsbrücke, findet man „Venedig“. Eine idyllische, inselartige Grünanlage nahe der Altstadt, die durch die Verzweigung der Gera in mehrere Arme entsteht und viele Sitzmöglichkeiten bietet.

Georgenburse Erfurt - ehemaliges Wohnhaus von Martin Luther

Diese Mittelalterliche Mikwe befindet sich an der Krämerbrücke und ist ein UNESCO-Welterbe. Die Erfurter Mikwe ist ein jüdisches Ritualbad, welche 2007 bei Ausgrabungen entdeckt wurde. Die Mikwe kann im Rahmen einer Führung besucht werden.

Mittelalterliche Mikwe Erfurt - Jüdisches Ritualbad

Das Gebäude „Zum schwarzen Horn“, ist ein Gebäude im Renaissance Stil. Es wurde 1499 erbaut und diente als Druckerwerkstatt. Hier wurden die Schriften von Martin Luther gedruckt und die Rechenbücher von Adam Riese.

"Zum schwarzen Horn" - Druckerwerkstatt Erfurt

In der Kunsthalle Erfurt gibt es zeitgenössische Bildende Kunst zu bestaunen. Die Kunsthalle liegt am Fischmarkt im „Haus zum roten Ochsen“. Das Haus wurde 1392 erbaut und in 1562 im Renaissance Stil umgebaut.

Kunsthalle Erfurt

Das „Steinerne Haus“ ist ein mittelalterlicher Steinbau. Es ist ein 1250 erbautes Wohnhaus, welches im jüdischen Besitz war. Es sind noch viele Strukturen von damals erhalten, wie die Ausstattung des Obergeschossraumes mit spitzbogiger Lichtnische mit Rauchabzug und kaum veränderten Außenwänden mit Ritzfugen. Ganz in der Nähe, befindet sich die „Alte Synagoge“, eine der ältesten Synagogen Europas. Sie ist über 900 Jahre alt. Leider war sie so versteckt, dass wir sie nicht gefunden haben. Aber vielleicht habt ihr bei eurem Besuch mehr Glück.

Steinernes Haus Erfurt

Der Johannesturm gehörte ursprünglich zur Johanneskirche, welche in den Jahren zwischen 1469 und 1486 als gotische Kirche erbaut wurde. Sie wurde ca. 1819 abgerissen und nur der Johannesturm blieb übrig.

Johannesturm Erfurt
Johannesturm Erfurt

Der Wenigemarkt in Erfurt, liegt an der Krämerbrücke und ist ein kleiner Marktplatz mit Kneipenviertel und Cafés. Hier gibt es auch einen Brunnen mit einer Bronzeskulptur „Raufenden Knaben“ aus dem Jahr 1975. Ein wichtiges Gebäude am Wenigemarkt ist die Ägidienkirche. Sie bildet den östlichen Zugang zur Krämerbrücke. Die Ägidienkirche ist eine gotische Kirche aus dem Jahre 1110. Sie wurde in 1293 zerstört und bis 1325 mit Bruchsteinen wieder aufgebaut. Wer möchte kann die 128 Stufen zum Turm der Kirche erklimmen und hat einen tollen Ausblick über die Stadt. Der Kirchturm ist 33 Meter hoch.

Wenigemarkt und Ägidienkirche Erfurt
Wenigemarkt und Brunnen Erfurt

Das Erfurter Rathaus ist ein Bau im neugotischen Stil und wurde im Jahr 1870 in seiner heutigen Form erbaut. Hier hat die Verwaltung ihren Sitz und es finden immer wieder Veranstaltungen im Rathaus statt.

Rathaus Erfurt
Rathaus Erfurt
Rathaus Erfurt

In der Seitenstraße vom Rathaus, der Predigerstraße, befindet sich eine weitere KIKA-Figur und zwar die berühmte Tigerente. Sie ist eine Figur des Zeichners und Künstlers Janosch. Sie ist bekannt aus dem Kinderbuch von 1978 „Oh, wie schön ist Panama“.

Tigerente Erfurt

Hier seht ihr den Fischmarkt von Erfurt. Er ist ein zentraler, historischer Platz und befindet sich in der Altstadt von Erfurt. Er ist umgeben von Patrizierhäusern und dem Rathaus. Zudem gibt es dort viele Cafés und Geschäfte. Früher diente es als Marktplatz.

Fischmarkt Erfurt

Direkt beim Rathaus am Fischmarkt, befindet sich ein Bronzemodell der Erfurter Altstadt. Zudem gibt es dort den Römer, eine Statue eines römischen Kriegers aus dem Jahre 1591. 1868 kam der Römer an seinen jetzigen Standort

Bronzemodell Erfurter Altstadt
Römer am Fischmarkt Erfurt

Ebenfalls am Fischmarkt, befindet sich eine weitere KIKA-Figur, „Bernd das Brot“. Es ist eine sprechende Figur in Form eines Kastenweißbrotes. Bernd das Brot gibt es seit 2000 im KIKA Fernsehen.

KIKA-Figur "Bernd das Brot"

Auf dem Weg zum Kulturhof, kamen wir noch an der alten Uni Erfurt „Collegium Maius“ vorbei. Die Uni wurde 1379 gegründet und Martin Luther studierte ab 1501 hier.

Uni Erfurt "Collegium Maius"

Im ältesten, historischen Stadtkern, liegt der „Kulturhof Krönbacken“. Es ist ein ehemaliger Handelshof mit Waidspeicher. Er stammt aus dem 12. Jahrhundert.

Kulturhof Krönbacken Erfurt
Kulturhof Krönbacken Erfurt

Die Michaeliskirche Erfurt befindet sich neben der alten Uni von Erfurt. Es ist eine evangelische Universitätskirche aus dem Jahre 1183. Martin Luther besuchte die Messen der Michaeliskirche und predigte im Jahr 1522 hier.

Michaeliskirche Erfurt
Michaeliskirche Erfurt

Die Laasphe Kapelle „Dreifaltigkeitskapelle“ gehört zur Michaeliskirche und ist das nördliche Seitenschiff. Der Bau wurde um 1500 vollendet und nach Johannes Bonemilch von Laasphe benannt, da er die Kapelle gestiftet hatte.

Laasphe Kapelle "Dreifaltigkeitskapelle"

Das war unser Tag in Erfurt. Hier gibt es wirklich viel zu sehen und Erfurt ist eine tolle Stadt mit historischen Sehenswürdigkeiten. Mir haben danach die Pfötchen gebrannt und daher empfehlen wir euch den Besuch in Erfurt eher mit einer Übernachtung, damit ihr mehr Zeit habt, euch die Stadt anzuschauen. Wir können euch einen Besuch wirklich empfehlen und auch wenn wir Hunde nicht mit in die Gebäude rein dürfen, gibt es auch für uns genug zu sehen und zum schnüffeln. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.

Emma's Pfoten-Abenteuer

Die Links zu Erfurt, findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-erfurt/

🐾 Hat dir dieser Beitrag gefallen?

Wenn du Emma dabei unterstützen möchtest, noch viele weitere hundefreundliche Orte zu entdecken und kostenlose Rezepte und Ausflugstipps zu veröffentlichen, kannst du unsere Abenteuer mit einer freiwilligen Spende unterstützen.

❤️ Hilf Emma, die Welt zu erkunden

Rye – kleines Städtchen in England

Rye ist ein kleines Städtchen mit ca. 5000 Einwohnern und gehört zur Grafschaft East Sussex in Südostengland. Es liegt nahe an der Küste, am Fluss Rother. Im 18. Jahrhundert war Rye Zentrum des Schmuggels von Alkohol und Tee. Die berüchtigte Hawkhurst Gang operierte in der Region. Das Stadtbild wird geprägt von Kopfsteinpflaster und historischen Häusern.

Rye
Rye

Im Mittelalter war es ein berühmter Seehafen und gehörte zum mittelalterlichen Bündnis „Cinque Ports“. Doch durch Versandung der Küstenlinie verlagerte sich das Meer um 3 Kilometer. Somit liegt Rye heute im Landesinneren. Aber durch den Fluss und Ebbe/Flut, können hier weiterhin kleinere Schiffe/Boote fahren. Er zählt immer noch zu einem der wichtigsten Fischereihäfen.

Rye
Rye

In wenigen Kilometern, gelangt man an die Küste zum Rye Harbour Nature Reserve (Winchelsea Beach), wo es tolle Wanderwege und viel Natur gibt. Der Strand hier ist mit Steinen versehen. Aber gleich gegenüber liegt Camber Sands, mit einem wunderschönen Sandstrand, Restaurants und Lifeguards (Rettungsschwimmer). Ihr solltet allerdings zeitig dort sein, bevor alle Parkplätze weg sind. Hunde sind am Strand von Camber Sands ebenfalls erlaubt. Auch hier bitte auf die Schilder achten.

Rye
Rye
Rye

Ich selber würde lieber den Strand mit Steinen, Winchelsea Beach, bevorzugen, da hier deutlich weniger los ist und man seine Ruhe hat. An manchen Tagen wenn wir dort waren, kamen nur 1-2 andere Personen. Man kann hier genauso toll baden und auch Hunde sind zum Teil am Strand erlaubt. Ihr solltet auf die Schilder achten. Auch ein Strandspaziergang am Abend ist toll.

Rye
Rye
Rye

Camber Castle ist eine historische Festungsruine südlich von Rye. Die Anlage wurde im 16. Jahrhundert gebaut, um die englische Küste vor möglichen Angriffen aus Europa zu schützen. Camber Castle ist architektonisch interessant, weil es speziell für Artillerie (Kanonen) gebaut wurde. Es gibt runde Bastionen für Kanonen und dicke Steinmauern. Es ist eine runde Festung mit mehreren Verteidigungsringen und wurde ursprünglich für 5 Bastionen erbaut.

Rye
Rye
Rye

Camber Castle wurde zwischen 1539 und 1544 unter dem englischen König Henry VIII errichtet. Der Bau war Teil eines großen Verteidigungsprogramms gegen eine mögliche Invasion durch Frankreich und das Heilige Römische Reich. Diese Festungen nennt man Device Forts. Sie hatte die Aufgabe, Schiffe, die in den Hafen einfahren zu kontrollieren, die Küste am Ärmelkanal zu verteidigen und zum Schutz der Stadt Rye.

Rye
Rye
Rye

Das Städtchen Rye ist zwar klein, hat aber trotzdem tolle Einkaufsgassen mit Restaurant, Cafe`s, Bars, Antiquitätenläden, Souvenirshops und Bekleidung. Wir haben hier die beste Pizza in England gegessen, bei Yummies Pizza & Kebap. Es gibt auch einen typisch englischen Markt mit Kleidung, Büchern, Obst und Gemüse, über den man unbedingt schlendern sollte. Eine berühmte Straße in Rye ist die „Mermaid Street“, wo sich auch das „Mermaid Inn“ befindet. Ein Gasthaus aus dem 12. Jahrhundert.

Rye
Rye
Rye

Neben einiger historischer Gebäude, Tore wie dem Landgate und Mauern in Rye, befindet sich hier auch das Rye Castle, auch genannt Ypres Tower. Rye Castle ist eines der ältesten Gebäude der Stadt. Die Festung wurde im Mittelalter gebaut und diente der Verteidigung der Stadt gegen Angriffe von See. Der Turm wurde im 13. Jahrhundert (um 1249–1250) errichtet, nachdem Rye mehrfach von französischen Truppen angegriffen worden war. Es diente auch als Gefängnis für Verbrecher, Hexen und Schmuggler. Mittlerweile ist es ein Museum.

Rye
Rye

Direkt neben der Stadt, liegt das riesige Naturschutzgebiet mit einer Größe von 4500 Hektar. Es bietet wichtige Brutplätze für Seevögel und Lebensraum für seltene Pflanzen und Insekten. Typische Tiere die hier zu sehen sind: Seeschwalben, Austernfischer, Möwen und Zugvögel. Das Gebiet gehört zu den bedeutendsten Vogelbeobachtungsorten in Südengland.

Rye
Rye

Rye ist ein malerischer Küstenort mit vielen Fachwerkhäusern, historischen Gebäuden, wie dem historischen Stadttor „Landgate“ und kleinen Einkaufsgassen, was es wirklich interessant macht. Hier kann man zur Ruhe kommen und wer Trubel haben möchte, ist in 1,5 Stunden nach London gefahren oder in die umliegenden, größeren Städte. Wir können euch einen Besuch sehr empfehlen, denn gerade durch die Natur, ist es auch ein toller Ort für euren Hund.

🐾 Hat dir dieser Beitrag gefallen?

Wenn du Emma dabei unterstützen möchtest, noch viele weitere hundefreundliche Orte zu entdecken und kostenlose Rezepte und Ausflugstipps zu veröffentlichen, kannst du unsere Abenteuer mit einer freiwilligen Spende unterstützen.

❤️ Hilf Emma, die Welt zu erkunden

Roermond – Ausflug mit Hund

Hallo Freunde, auf meiner Tour durch die Niederlande, habe ich die schöne Stadt Roermond unsicher gemacht. Geparkt haben wir auf einem günstigen und zentralen Parkplatz am Wilhelminaplein und haben von dort aus, auch unsere komplette Tour geplant.

Infos zu Roermond:

Roermond liegt in der niederländischen Provinz Limburg, nahe der deutschen und belgischen Grenze und hat ca. 62.000 Einwohner. Roermond ist eine charmante Stadt im Süden der Niederlande, wo sich Geschichte, Wasser und entspanntes Lebensgefühl treffen. Zwischen Maas und Roer gelegen, wirkt die Altstadt überschaubar und gemütlich: kleine Gassen, historische Fassaden, Cafés mit Blick aufs Wasser. Alles fühlt sich nah an und ist perfekt für einen Stadtbummel ohne Eile.

Das Designer Outlet wiederum bringt Hektik und viele Menschen aus ganz Europa hier her. Davon spürt man aber in der Stadt nichts, da das Designer Outlet auf der anderen Seite des Ortes liegt.

Los geht es zur Stadttour:

Als erstes kamen wir an der Villa Casimir (De Cattentoren), einem historischen Gebäude vorbei. Es ist eine schlossähnliche Villa namens Haus Ernst Casimir und wurde 1908 für einen Bezirksrichter erbaut. Heute ist es eine moderne Seniorenresidenz.

Weiter wollten wir zur Ursulinenkapelle und dem Hexenhaus (De Kazemat) und mussten leider schnell feststellen, dass man hier nicht weiter kommt. Ein Überweg über die Straße gibt es nicht und von der anderen Seite, kam man ebenfalls nicht an das Gebäude heran.

Die Ursulinenkapelle ist ein wenig bekanntes Bauwerk. Sie liegt versteckt zwischen einem Bürogebäude und mehreren anderen Gebäuden. In der Nähe der Kapelle befindet sich das Heksenhuuske (Hexenhaus).

Daher ging es für uns dann weiter durch die süßen Gassen von Roermond. Hier begegnen einem viele freundliche Leute, die im vorbei fahren oder laufen grüßen. Man kommt sich hier dadurch sehr willkommen vor und auch ich, bekomme immer wieder ein Lächeln von den Leuten, aber ich bin ja auch ein süßer Golden Retriever. Hier seht ihr das Bistum von Roermond.

Im Innenhof des Bistums, versteht sich die Caroluskapel. Die Carolus-Kapelle verfügt über einen historischen Kreuzgang und Kreuzganggarten. Im Inneren befindet sich eine Rokokodecke und eine beeindruckende Orgel. Die Geschichte der Kirche, reicht zurück bis ins 14. Jahrhundert. Die Kapelle und das angrenzende Kloster beherbergten einst Kartäusermönche, den strengsten Mönchsorden der katholischen Kirche.

Der Marktplatz in Roermond ist ein zentraler Platz der Stadt, mit vielen historischen Gebäuden und vielen Cafés und Restaurants, die gerade bei schönem Wetter, zum verweilen einladen. Jeden Samstag, findet hier auch ein Wochenmarkt statt.

Das Stadthuis (Rathaus) gibt es bereits seit 1399, allerding wurde es bei einem Stadtbrand in 1554 völlig zerstört, wie viele andere Teile des Stadtzentrums auch. Es wurde daher in den folgenden Jahren wieder aufgebaut und hat um 1700 seine heutige Fassade erhalten. Jeden Tag, um die Mittagszeit, drehen sich die Statuen des Glockenspiels auf dem Rathaus.

Direkt am Marktplatz, in einer Seitenstraße, befindet sich die Sint Christoffelkathedraal, eine Bischofskirche des römisch-katholischen Bistums. Sie ist dem heiligen Christophorus gewidmet.

Mit dem Bau der Kirche wurde in 1410 begonnenen und die Fertigstellung erfolgte im Verlaufe des 16. Jahrhunderts. Im Zweiten Weltkrieg trug die Kirche schwer Schäden davon, als deutsche Truppen am Tag vor der Befreiung der Stadt, den 78 m hohen Turm sprengten. Der Turm wurde nach dem Krieg wiederhergestellt. Ein Erdbeben im Jahr 1992 führte zu erneuten Schäden, welche durch eine Renovierung behoben wurden.

Im Inneren gibt es einen Sakramentsaltar aus Naturstein und im Altar ist der Tabernakel und ein Bronzekreuz aus geschmolzenen Teilen einer Glocke und der ehemaligen Christophorusskulptur des Turmes zu finden. Vom Rattenturm aus, hat man einen tollen Blick auf den Turm der St. Christoffelkirche.

Der Rattentoren (Rattenturm) ist der letzte erhaltene Stadtturm (der ehemaligen Stadtmauer) aus dem Jahr 1300. In den Jahren 1613/14 diente der Turm als Gefängnis für Frauen, die der Hexerei beschuldigt wurden. Die Angst vor Hexen war damals im Land und auch in Roermond tief verwurzelt. Da der Turm nach dem Abriss der Stadtmauer zerfiel und es dort viel Ungeziefer gab, erhielt er den Namen Rattenturm, denn eigentlich hieß er Glockenturm.

Mama fand die Ampeln hier toll, da durch eine Grafik die Zeit runter gezählt wird und man genau weiß, wie lange man noch warten muss, bis es grün wird.

Weiter ging es zur Roerkade, welche sich entlang des Flusses Rure mit Blick auf den Stadtteil St. Jakob befindet. Man hat einen tollen Blick auf die alte Steinbrücke (Maria Theresia Brug) aus dem 14. Jahrhundert und es gibt die Möglichkeit, von hier aus eine Bootstour zu machen. Die Roerkade ist auch eine Partymeile mit vielen Kneipen und Bars. Martin musste gut aufpassen, dass ich nicht in Scherben trete, also passt gut auf eure Pfoten auf, wenn ihr hier lang spaziert.

Für uns ging es wieder in die Fußgängerzone zurück, zum Historiehuis (historisches Haus und Bibliothek). Viele Jahrhunderte lang gehörte Roermond zum heutigen Belgien. Eine katholische Stadt, in der Spanier, Österreicher und Franzosen ihre Spuren hinterlassen haben. Roermond war früher eine der vier Hauptstädte von Gelderland. Das Historiehuis Roermond ist ein kleines Museum, wo es Objekte zu sehen gibt, die man nicht woanders sehen kann.

Überall in der Innenstadt sind die Lippen-Bänke verteilt, die schon fast ein Wahrzeichen von Roermond sind.

Der Munsterplein gilt als der schönste Platz der Niederlande und befindet sich im Stadtzentrum, direkt neben der Munsterkerk. Jeden Mittwoch findet am Munsterplein ein Wochenmarkt statt.

Die Munsterkerk (Münsterkirche), ist eine spätromanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Die Kuppelhöhe misst 78 und der Vierungsdurchmesser 31 römische Fuß. Das Kirchenschiff entstand zwischen 1220 und 1244, der Westbau wurde zwischen 1244 und 1260 errichtet. Im 18. Jahrhundert erhielt die Kirche einen barocken Glockenturm, welcher durch Pierre Cuypers in 1850 abgerissen und durch ein neues Westwerk ersetzt wurde.

Vom Herdenkingsfontein (Brunnen), hat man eine tolle Komplettansicht auf die Munsterkerk mit all den Türmen. An der Seite der Kirche, befindet sich ein toller Abteigarten, den man besichtigen kann.

Hinter der Munsterkerk, befindet sich der Herdenkingsfontein „Vrouwen van Roermond“ (Gedenkbrunnen – Frauen von Roermond). Er erinnert an das mutige Verhalten der Frauen von Roermond während des Zweiten Weltkriegs. Zu der Zeit wurden ca. 3.000 Männer aus der Stadt in deutsche Arbeitslager deportiert.

Gegenüber des Gedenkbrunnens, befindet sich der Prinsenhof. Er ist ein altes Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert. Im Inneren gibt es ein Regentenzimmer, ein historischer Raum mit Decken aus dem 17. Jahrhundert, klassizistischen Kaminen und alten Portraits.

In der Fußgängerzone habe ich noch einen tollen Laden für mich gefunden, aber leider hatte der noch geschlossen. Schade, sonst hätte mir Mama bestimmt ein neues Kuscheltier oder Leckerlis gekauft.

In der Hamstraat befindet sich die alte Synagoge, gut zu erkennen an dem Davidstern in der Mitte der Fassade. Die ersten Juden sind 1275 in der Stadt nachgewiesen und hatten ab 1853 ein eigenes Synagogengebäude. 1942/43 wurden sie in die Lager Vught und Westerbork (als Zwischenstation vor dem Vernichtungslager) deportiert. Nur wenige überlebten, weil sie rechtzeitig untertauchten. Das alte Gebäude wurde vollständig zerstört und nach dem Krieg wieder aufgebaut.

Der Stationsplein (Bahnhofsplatz), liegt natürlich in der Nähe des Bahnhofs, an der Hamstraat. Es ist ein toller Fotosspot mit Roermond Schriftzug. Die roten Lippen-Skulpturen in Roermond sind Teil eines Willkommensschildes. Sie repräsentieren den Buchstaben „M“ im Stadtnamen (ROERMOND).

Der Bahnhof von Roermond wurde im Jahr 1862 eröffnet und ist ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt in Limburg. Hier verkehren viele Intercity-Züge nach Heerlen, Maastricht, Eindhoven, Utrecht und Amsterdam. Möchte man aus Deutschland mit dem Zug anreisen, muss man bis Venlo fahren und von dort umsteigen.

Der Turm der Regus Looskade ist schon von weitem zu sehen. Es ist ein modernes Bürogebäude und hier finden auch regelmäßig Veranstaltungen statt. Es ist keine historische Sehenswürdigkeit, aber trotzdem sehr schön.

Das Stadskantoor ist auch gleichzeitig der Zugang zum McArthur Glen Designer Outlet und wenn man schon mal in Roermond ist, will man sich das natürlich auch anschauen. Ich habe wieder meine Spuren in der Stadt hinterlassen. Wo Pfoten Spuren hinterlassen, ist Herz dabei und meine Mama wird immer ganz sentimental dabei, wenn sie irgendwo meine Pfotenabdrücke sieht.

An der Wilhelminasingel gibt es eine Unterfühurng, um rüber zur anderen Seite der Straße zu gelangen, wo sich das McArthur Glen Designer Outlet Roermond befindet.

Das McArthur Glen Designer Outlet hat über 200 verschiedene Designer-Stores, die zum shoppen einladen. Es gibt aber auch einige Restaurants, wo man sich stärken und ausruhen kann.

Mama sagt, ich hab es hier wirklich gut gemacht, aber nicht immer wollte ich durch die Menschenmassen laufen. Es war aber auch ziemlich voll und daher hat sich Mama einen ruhigeren Platz auf einer Bank mit mir gesucht und Martin ist alleine weitergezogen. Und stellt euch mal vor Freunde, ich wurde sogar hier in den Niederlanden erkannt, denn es kam ein junger Mann auf mich zu und meinte: „Hi Emma!“ und winkte mir zu.

Das Designer-Outlet ist Teil der ehemaligen Kaserne „Ernst-Casimir“ von Nassau und daher findet sich noch ein Denkmal von ihm hier. Ernst Casimir von Nassau-Dietz (1573–1632) war nassauischer Graf, Feldmarschall der niederländischen Armee und Statthalter von Friesland, Groningen und Drenthe. Als Mitglied des Hauses Nassau-Dillenburg war er ein militärischer Anführer im Achtzigjährigen Krieg und fiel am 2. Juni 1632 bei der Belagerung von Roermond durch einen Kopfschuss. 

Nach unserem Besuch im Designer-Outlet, ging es wieder durch die Stadt zurück zu unserem Auto und auf in unser nächstes Abenteuer, bevor wie in Richtung Heimat gefahren sind. Wir können euch Roermond wirklich sehr empfehlen, auch für einen Wochenendaufenthalt, denn es gibt viel zu sehen. Bis bald, eure Emma.

Die Links zu Roermond, findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-roermond/

🐾 Hat dir dieser Beitrag gefallen?

Wenn du Emma dabei unterstützen möchtest, noch viele weitere hundefreundliche Orte zu entdecken und kostenlose Rezepte und Ausflugstipps zu veröffentlichen, kannst du unsere Abenteuer mit einer freiwilligen Spende unterstützen.

❤️ Hilf Emma, die Welt zu erkunden

« Ältere Beiträge