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Kategorie: Ausflüge & Erlebnisse Deutschland (Seite 1 von 2)

Nicht jede Reise dreht sich um eine ganze Stadt. Hier sammle ich besondere Ausflüge und Erlebnisse aus Deutschland, wie z.B. Ausstellungen, Events, Sehenswürdigkeiten und kleine Highlights, die unterwegs entdeckt wurden und sich für einen Besuch lohnen.

Schokoladenmuseum Köln – unsere süße Entdeckungsreise durch die Welt der Schokolade

Werbung | Kooperation mit dem Schokoladenmuseum Köln

Schokoladenmuseum Köln am Rhein

Schokolade gehört für viele von uns einfach zum Alltag dazu, entweder als Genussmoment oder als Seelentröster. Aber wie wird aus einer Kakaofrucht eigentlich die Schokolade, die später als Tafel, Praline oder andere süße Köstlichkeit vor uns liegt? Und welche Geschichte steckt hinter dem Kakao?

Schokoladenmuseum Köln am Rhein

Genau das wollten wir bei unserem Besuch im Schokoladenmuseum Köln herausfinden. Direkt am Rhein, mitten im Kölner Rheinauhafen, dreht sich hier auf mehr als 4.000 Quadratmetern alles um Kakao und Schokolade. Von den Ursprüngen des Kakaos über Anbau und Handel, bis zur modernen Herstellung.

Schokoladenmuseum Köln am Rhein

Für uns war der Besuch gleichzeitig ein Programmpunkt unserer Reise nach Köln. Und natürlich waren wir gespannt auf eines der bekanntesten Highlights des Museums, den großen Schokoladenbrunnen.

Das Schokoladenmuseum Köln – wie alles begann

Hans Imhoff - seine Geschichte

Hinter dem Schokoladenmuseum steht die Idee des Schokoladenfabrikanten Hans Imhoff. Nachdem er 1972 die Stollwerck-Fabrik in der Kölner Südstadt übernommen hatte, entdeckte er dort alte Maschinen, Verpackungen und Unterlagen, die eigentlich entsorgt werden sollten. Statt darin Schrott zu sehen, erkannte er ihren historischen Wert und ließ die Stücke aufarbeiten.

Hans Imhoff - seine Geschichte

Im Laufe der Jahre übernahm Hans Imhoff zahlreiche weitere Unternehmen, darunter bekannte Schokoladenmarken wie Sprengel und Sarotti. Nach der deutschen Wiedervereinigung expandierte sein Unternehmen auch nach Osteuropa.

Hans Imhoff – Bildquelle: Schokoladenmuseum Köln

Doch neben seinem unternehmerischen Erfolg verfolgte Hans Imhoff einen ganz persönlichen Traum: Er wollte ein Museum schaffen, in dem die Geschichte und Herstellung von Schokolade für alle erlebbar wird. Am 31. Oktober 1993 war es schließlich so weit: Das Schokoladenmuseum Köln öffnete seine Türen.

Hans Imhoff - seine Geschichte

Seinen Standort fand das Museum am Rheinauhafen. Das Gebäude an der Spitze der Rheinauhalbinsel erinnert mit seiner Architektur an ein Schiff. Eine ziemlich passende Lage direkt am Rhein.

Hans Imhoff - seine Geschichte

Besonders bemerkenswert finde ich, dass Hans Imhoff das Museum damals aus eigenen Mitteln finanzierte, ohne öffentliche Förderung. Rund 53 Millionen D-Mark investierte er in die Verwirklichung seines Traums.

🤝 Die Imhoff-Stiftung – ein Geschenk an seine Heimatstadt

Doch Hans Imhoff wollte nicht nur die Menschen für Schokolade begeistern. Ihm lag auch seine Heimatstadt Köln sehr am Herzen. Im Dezember 2000 gründete er deshalb die gemeinnützige Imhoff-Stiftung. Sein Wunsch war es, mit seinem unternehmerischen Erfolg etwas Gutes zu tun und Projekte zu unterstützen, die den Menschen in Köln zugutekommen.

Die Stiftung engagiert sich in verschiedenen Bereichen, darunter Kunst und Kultur, Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie Denkmalschutz. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Menschen mit Behinderung.

Seit ihrer Gründung hat die Stiftung zahlreiche Projekte gefördert und damit einen wichtigen Beitrag zum kulturellen und gesellschaftlichen Leben in Köln geleistet.

❤️ Das Lebenswerk von Hans Imhoff bleibt in Familienhand

Im Jahr 2002 zog sich Hans Imhoff aus dem aktiven Schokoladengeschäft zurück und verkaufte den Stollwerck-Konzern an den Schweizer Schokoladenhersteller Barry Callebaut. Das Schokoladenmuseum blieb jedoch in Familienhand.

Am 21. Dezember 2007 verstarb Hans Imhoff im Alter von 85 Jahren. Nach seinem Tod übernahm seine Ehefrau Gerburg Klara Imhoff die Geschäftsführung des Museums und führte das Lebenswerk ihres Mannes fort. Im Januar 2016 ging die Verantwortung schließlich an die nächste Generation über. Tochter Annette Imhoff übernahm gemeinsam mit ihrem Ehemann Dr. Christian Unterberg-Imhoff die Geschäftsführung.

Im Juni 2025 verabschiedete sich Christian Unterberg-Imhoff in den Ruhestand. Seitdem führen Annette Imhoff und Dominik Schröder das Schokoladenmuseum gemeinsam.

Doch auch die zweite Tochter von Hans Imhoff setzt sich für das Lebenswerk ihres Vaters ein. Susanne Imhoff übernahm im Jahr 2018 den Vorstandsvorsitz der gemeinnützigen Imhoff-Stiftung von ihrer Mutter Gerburg Klara Imhoff.

Damit führen die beiden Schwestern das Engagement ihres Vaters auf unterschiedliche Weise fort: Während Annette Imhoff das Schokoladenmuseum leitet und weiterentwickelt, kümmert sich Susanne Imhoff um die Stiftung und deren gemeinnützige Arbeit.

Weitere Informationen zur Imhoff-Stiftung: https://www.imhoff-stiftung.de

🍫 Unser Besuch beginnt – ein herzlicher Empfang im Schokoladenmuseum

Im Rahmen unserer Kooperation mit dem Schokoladenmuseum Köln wurden wir bei unserem Besuch mit einer Goodie-Bag überrascht. Dafür meldeten wir uns zunächst an der Garderobe, wo wir die Tasche abholen konnten.

Begrüßung und süße Überraschungen beim Besuch im Schokoladenmuseum Köln

Darin befanden sich verschiedene Süßigkeiten, unsere beiden Eintrittskarten sowie ein zusätzlicher Umschlag mit vier Eintrittskarten, die uns das Schokoladenmuseum für ein Gewinnspiel auf Emma’s Pfoten-Abenteuer zur Verfügung gestellt hatte.

Begrüßung und süße Überraschungen beim Besuch im Schokoladenmuseum Köln

Da an diesem Tag großer Besucherandrang herrschte, mussten wir zunächst etwas warten. Von Giana bekamen wir außerdem noch einen Hinweis für unseren weiteren Besuch per Brief, da sie am Besuchstag leider nicht anwesend sein konnte.

Empfangsbereich im Schokoladenmuseum Köln

Bevor wir uns auf unsere Entdeckungsreise durch die Ausstellung begaben, wartete aber noch ein ganz besonderes Erlebnis auf uns: Im Schokolädchen durften Martin und ich unsere eigenen Schokoladentafeln zusammenstellen.

🍬 Kleine Schokoladenüberraschungen beim Einlass

Schon beim Einlass gab es eine kleine süße Begrüßung: Wir bekamen jeweils eine Lindor-Kugel. Ein wirklich passender Start für unseren Besuch im Schokoladenmuseum. Wir konnten natürlich nicht warten und mussten sofort losnaschen.

🍫 Unsere eigene Schokolade aus dem Schokolädchen

Noch bevor wir unseren eigentlichen Rundgang durch die Ausstellung begannen, wartete ein besonderes Erlebnis auf uns: Im Schokolädchen durften Martin und ich unsere ganz persönlichen Schokoladentafeln zusammenstellen.

Schokolädchen im Schokoladenmuseum Köln

Dabei konnten wir nicht nur die Schokoladensorte auswählen, sondern unsere Tafeln auch mit verschiedenen Zutaten ganz nach unserem Geschmack gestalten.

Auswahl im Schoko-Lädchen im Schokoladenmuseum Köln

Ich entschied mich für Alpenvollmilchschokolade mit Heidelbeeren, gefriergetrocknetem Kaffee, Schokosplittern und Cashewkernen. Allerdings waren die Cashewkerne an diesem Tag leider aus, sodass ich stattdessen Mandeln auswählte.

Wunschtafel Bestellung im Schoko-Lädchen im Schokoladenmuseum Köln

Martin stellte sich ebenfalls eine Vollmilchschokolade zusammen. Seine Wahl fiel auf gefriergetrocknete Erdbeeren, Smarties Minis, Schokosplitter und Kakao-Nibs.

Herstellung unserer individuellen Schokolade im Schokoladenmuseum Köln

Nachdem wir unsere Bestellungen aufgegeben hatten, konnten wir bei der Herstellung zuschauen und beobachten, wie unsere persönlichen Schokoladentafeln entstanden.

Schokoladenmuseum Köln - Hohlfiguren

Bis die fertigen Tafeln abgeholt werden konnten, dauerte es ungefähr 45 Minuten. Diese Zeit nutzten wir für unseren Rundgang durch das Schokoladenmuseum. Und so ging es für uns zunächst weiter in die faszinierende Welt des Kakaos.

🌱 Die Welt des Kakaos und das Tropenhaus

Nachdem wir unsere persönlichen Schokoladentafeln im Schokolädchen zusammengestellt hatten, begann für uns die eigentliche Entdeckungsreise durch das Schokoladenmuseum.

In der Ausstellung „Weltreise des Kakaos“ erfuhren wir, welchen langen Weg der Kakao zurücklegt, bevor daraus die Schokolade entsteht, die wir heute kennen. Auf mehr als 600 Quadratmetern beschäftigt sich dieser Ausstellungsbereich mit dem Anbau, der Ernte, dem Transport und dem Handel von Kakao.

Dabei geht es nicht nur um die Herstellung von Schokolade. Auch die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen in den Anbauländern sowie das Thema Nachhaltigkeit spielen eine wichtige Rolle.

🌴 Ein Stück Tropen mitten in Köln

Wie die Pflanzen aussehen, an denen die begehrten Kakaofrüchte wachsen, konnten wir uns anschließend im begehbaren Tropenhaus anschauen. Zwischen den vielen tropischen Pflanzen wachsen hier auch echte Kakaobäume.

Im Tropenhaus herrschen tropische Klimabedingungen. So bekommt man einen Eindruck davon, unter welchen Bedingungen Kakao in seinen ursprünglichen Anbaugebieten wächst.

An den echten Kakaobäumen konnten wir bei unserem Besuch allerdings keine Früchte entdecken. Dafür gab es in der Ausstellung einen künstlichen Kakaobaum, an dem anschaulich dargestellt wurde, wie die Kakaofrüchte aussehen und wo sie am Baum wachsen.

Besonders interessant fanden wir, dass die Kakaofrüchte nicht wie bei vielen anderen Obstbäumen an dünnen Zweigen hängen, sondern direkt am Stamm und an stärkeren Ästen wachsen. In ihrem Inneren befinden sich die Kakaobohnen, aus denen später nach mehreren Verarbeitungsschritten unsere Schokolade entsteht.

🏭 Von der Kakaobohne zur Schokolade – die gläserne Schokoladenfabrik

Gläserne Schokoladenfabrik - Schokoladenmuseum Köln

Nach unserem Besuch im Tropenhaus ging es für uns weiter zur gläsernen Schokoladenfabrik. Hier konnten wir beobachten, wie aus Kakaobohnen und weiteren Zutaten die Schokolade entsteht, die wir später als fertige Tafel genießen.

Gläserne Schokoladenfabrik - Schokoladenmuseum Köln

Besonders interessant fanden wir, dass die einzelnen Herstellungsschritte durch große Glasscheiben sichtbar gemacht werden. So konnten wir uns die verschiedenen Maschinen und Produktionsanlagen aus nächster Nähe anschauen.

Gläserne Schokoladenfabrik - Schokoladenmuseum Köln

Der Herstellungsprozess beginnt mit der Verarbeitung der Kakaobohnen. Nach dem Rösten werden sie gebrochen und von ihren Schalen getrennt. Anschließend wird der Kakaobruch gemahlen, bis daraus eine flüssige Kakaomasse entsteht.

Gläserne Schokoladenfabrik - Schokoladenmuseum Köln

Je nach Schokoladensorte werden weitere Zutaten wie Zucker und Milchpulver hinzugefügt. Anschließend wird die Schokoladenmasse verfeinert und conchiert. Dabei wird sie über einen längeren Zeitraum bewegt und bearbeitet, wodurch sich Geschmack und Konsistenz weiterentwickeln.

Gläserne Schokoladenfabrik - Schokoladenmuseum Köln

Nach dem Temperieren kann die flüssige Schokolade schließlich in Formen gegossen und abgekühlt werden. So entstehen die fertigen Schokoladentafeln.

Gläserne Schokoladenfabrik - Schokoladenmuseum Köln

An den verschiedenen Stationen konnten wir die Produktionsanlagen betrachten und anhand der Informationen nachvollziehen, welche Arbeitsschritte notwendig sind, bis aus einer Kakaobohne Schokolade wird.

Gläserne Schokoladenfabrik - Schokoladenmuseum Köln

Gerade weil man normalerweise nur das fertige Produkt aus dem Supermarkt kennt, fanden wir es spannend, einmal einen Blick hinter die Kulissen der Schokoladenherstellung zu werfen.

⛲ Das berühmteste Highlight – der Schokoladenbrunnen

Nach der gläsernen Schokoladenfabrik ging es für uns zu einem der bekanntesten Highlights des gesamten Museums: dem großen Schokoladenbrunnen. Der rund drei Meter hohe Brunnen ist mit goldenen Kakaofrüchten verziert und mit rund 200 Kilogramm Schokolade gefüllt. Die flüssige Schokolade fließt dabei kontinuierlich durch den Brunnen und bietet einen faszinierenden Anblick.

Schokoladenbrunnen - Schokoladenmuseum Köln

Besonders schön ist auch der Standort des Brunnens. Durch die großen Fenster hat man einen wunderbaren Blick auf den Rhein, während im Inneren die Schokolade fließt. Für Museumsgründer Hans Imhoff gehörte ein Schokoladenbrunnen bereits zu seiner ursprünglichen Vision eines eigenen Schokoladenmuseums. Heute ist er längst zu einem der Wahrzeichen des Museums geworden.

Schokoladenbrunnen - Schokoladenmuseum Köln

Natürlich ließen auch wir uns die Gelegenheit nicht entgehen, die frisch fließende Schokolade zu probieren. Dafür bekamen wir jeweils eine kleine Waffel mit Schokolade gereicht. Die Schokolade war wunderbar zartschmelzend, herrlich schokoladig und einfach köstlich! Für uns war diese kleine Kostprobe ein weiteres Highlight unseres Museumsbesuchs.

👩‍🍳 Schokoladenhandwerk – die Maîtres Chocolatiers

Nachdem wir die köstliche Schokolade am Schokoladenbrunnen probiert hatten, führte uns unser Rundgang eine Etage nach oben. Dort konnten wir den Maîtres Chocolatiers (Schokoladenmeister) bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen.

Maître Chocolatier (Schokoladenmeister) bei der Arbeit - Schokoladenmuseum Köln

Während in der gläsernen Schokoladenfabrik die maschinelle Herstellung im Mittelpunkt steht, dreht sich hier alles um das traditionelle Schokoladenhandwerk.

Maître Chocolatier (Schokoladenmeister) bei der Arbeit - Schokoladenmuseum Köln

Besonders interessant fanden wir die Herstellung der Schokoladenhohlfiguren, die wir direkt beobachten konnten. Zunächst wurden die Augen der Figuren mit einem Pinsel und weißer Schokolade in die entsprechenden Stellen der Formen gemalt.

Maître Chocolatier (Schokoladenmeister) bei der Arbeit - Schokoladenmuseum Köln

Anschließend wurde flüssige Vollmilchschokolade in die Formen gefüllt. Durch das gleichmäßige Drehen verteilte sich die Schokolade an den Innenwänden, sodass nach dem Abkühlen eine hohle Schokoladenfigur entstehen konnte.

Maître Chocolatier (Schokoladenmeister) bei der Arbeit - Schokoladenmuseum Köln

Es war faszinierend zu sehen, wie aus den einzelnen Arbeitsschritten nach und nach eine Schokoladenfigur entsteht. Vor allem das sorgfältige Auftragen der kleinen Details mit dem Pinsel zeigte uns, wie viel Fingerspitzengefühl und handwerkliches Geschick dafür notwendig sind.

Maître Chocolatier (Schokoladenmeister) bei der Arbeit - Schokoladenmuseum Köln

Schließlich kennt man die fertigen Schokoladenfiguren aus den Geschäften, macht sich aber selten Gedanken darüber, wie sie eigentlich hergestellt werden. Für uns war es jedenfalls spannend, neben der industriellen Schokoladenproduktion auch diese handwerkliche Seite kennenzulernen.

🕰️ 5.000 Jahre Kakaogeschichte – eine Reise durch die Zeit

Nach den Einblicken in die moderne Schokoladenherstellung und das traditionelle Schokoladenhandwerk ging unsere Entdeckungsreise weiter in die Vergangenheit. Denn die Geschichte des Kakaos reicht viel weiter zurück, als man vielleicht zunächst vermutet.

5.000 Jahre Kakaogeschichte – Schokoladenmuseum Köln

In der Ausstellung „Zeitreise des Kakaos“ erfuhren Martin und ich, wie sich die Verwendung des Kakaos im Laufe von rund 5.000 Jahren verändert hat.

5.000 Jahre Kakaogeschichte – Schokoladenmuseum Köln

Seinen Ursprung hat der Kakao in Amerika, wo er bereits vor Jahrtausenden genutzt wurde. Dabei war Kakao früher weit mehr als nur ein Genussmittel. Er wurde unter anderem als Getränk zubereitet, als Opfergabe verwendet und zeitweise sogar als Zahlungsmittel eingesetzt.

5.000 Jahre Kakaogeschichte – Schokoladenmuseum Köln

Mit der Zeit gelangte der Kakao auch nach Europa. Dort war Schokolade zunächst ein kostbares Luxusgut, das sich nur wohlhabende Menschen leisten konnten. Erst im Laufe der Jahrhunderte und mit der Weiterentwicklung der Schokoladenproduktion wurde sie auch für breitere Bevölkerungsschichten erschwinglich.

5.000 Jahre Kakaogeschichte – Schokoladenmuseum Köln

Die Ausstellung beschäftigt sich aber nicht nur mit den schönen Seiten der Schokoladengeschichte. Auch Kolonialismus, Ausbeutung und die schwierigen Bedingungen im Kakaoanbau werden thematisiert.

5.000 Jahre Kakaogeschichte – Schokoladenmuseum Köln

Anhand historischer Ausstellungsstücke, alter Verpackungen und multimedialer Stationen konnten wir nachvollziehen, wie sich die Bedeutung des Kakaos und die Schokoladenherstellung über die Jahrhunderte verändert haben.

5.000 Jahre Kakaogeschichte – Schokoladenmuseum Köln

Besonders faszinierend fand ich ein Video, in dem gezeigt wurde, wie um das Jahr 1750 ein Schokoladengetränk zubereitet wurde. Es war spannend zu sehen, wie die Menschen damals ihre Trinkschokolade herstellten und wie anders die Zubereitung im Vergleich zu heute war.

5.000 Jahre Kakaogeschichte – Schokoladenmuseum Köln

Gerade solche Einblicke in den Alltag vergangener Jahrhunderte machten die Ausstellung für mich besonders interessant. Schließlich denkt man bei Schokolade heute meistens zuerst an eine fertige Tafel und weniger daran, dass sie über lange Zeit vor allem als Getränk genossen wurde.

5.000 Jahre Kakaogeschichte – Schokoladenmuseum Köln

Besonders interessant ist dabei der Vergleich zwischen früher und heute. Während Schokolade einst etwas ganz Besonderes und für viele Menschen unerschwinglich war, gehört sie für uns inzwischen ganz selbstverständlich zum Alltag.

🍬 Die historische Drogerie – ein Stück Vergangenheit

Ein weiterer Bereich, der mir besonders gut gefallen hat, war die historische Drogerie. Schon die alte Einrichtung erinnerte mich an eine Mischung aus Drogerie und Apotheke, wie man sie heute kaum noch findet.

Ein Stück Vergangenheit - Schokoladenmuseum Köln

Besonders begeistert war ich von den wunderschönen alten Möbeln mit ihren vielen kleinen Schubladen. Ich finde solche Einrichtungen einfach toll! Sie sehen nicht nur schön aus, sondern sind mit ihren zahlreichen Fächern auch unglaublich praktisch. Da hätte ich am liebsten jedes einzelne Schublädchen genauer angeschaut.

Ein Stück Vergangenheit - Schokoladenmuseum Köln

Auch einige der historischen Werbeartikel und Marken weckten Erinnerungen. Besonders das alte Werbefahrrad von Sprüngli blieb mir im Gedächtnis. Die Marke kannte ich noch von früher.

Ein Stück Vergangenheit - Schokoladenmuseum Köln

Richtig emotional wurde es für mich allerdings bei Sarotti. Mein lieber Opa hat früher immer Sarotti-Kakao verwendet, um mir eine warme Tasse Kakao zuzubereiten. Als ich die Marke in der Ausstellung entdeckte, musste ich sofort an ihn denken und an die schöne Zeit von damals.

Ein Stück Vergangenheit - Schokoladenmuseum Köln

Auch wenn ich mit Sarotti wunderschöne Kindheitserinnerungen verbinde, darf man nicht vergessen, dass die ursprüngliche Werbefigur heute aufgrund ihrer rassistischen und kolonial geprägten Darstellung kritisch betrachtet wird.

Ein Stück Vergangenheit - Schokoladenmuseum Köln

Es ist schon erstaunlich, wie eine einzige Schokoladenmarke plötzlich so viele Erinnerungen zurückbringen kann. Für einen Moment war ich gedanklich wieder in meiner Kindheit, bei meinem Opa und seiner warmen Tasse Kakao.

Ein Stück Vergangenheit - Schokoladenmuseum Köln

Gerade diese Mischung aus historischen Einrichtungsgegenständen, alten Werbeartikeln und bekannten Schokoladenmarken machte diesen Ausstellungsbereich für mich besonders sehenswert.

❤️ Schokolade ist ein Gefühl

Dass Schokolade für viele Menschen weit mehr als nur ein Lebensmittel ist, zeigt ein weiterer Ausstellungsbereich mit dem passenden Titel „Schokolade ist ein Gefühl“.

Schokolade ist ein Gefühl - Schokoladenmuseum Köln

Denn wer verbindet Schokolade nicht mit besonderen Momenten? Ob als kleine Aufmerksamkeit, zum Geburtstag, zu Weihnachten oder einfach als süße Belohnung zwischendurch. Schokolade weckt bei vielen Menschen Erinnerungen und Emotionen.

Schokolade ist ein Gefühl - Schokoladenmuseum Köln

Die Ausstellung greift genau diese Verbindung auf und beschäftigt sich mit Gefühlen wie Liebe, Freundschaft, Luxus und Festlichkeit.

Schokolade ist ein Gefühl - Schokoladenmuseum Köln

Auch die Werbung spielt dabei eine wichtige Rolle. Historische und moderne Beispiele zeigen, wie Schokolade über die Jahrzehnte beworben wurde und wie sich die Darstellung verändert hat.

Schokolade ist ein Gefühl - Schokoladenmuseum Köln

Gerade der Blick auf die älteren Verpackungen und Werbemotive macht deutlich, dass Schokolade nicht nur eine lange Geschichte hat, sondern auch ein Stück Alltagskultur ist.

🍫 Unsere selbst zusammengestellten Schokoladentafeln sind fertig!

Bevor wir zum CHOCOLAT Grand Café gingen, konnten wir direkt im Ausgangsbereich unsere beiden Schokoladentafeln abholen, die wir zu Beginn unseres Besuchs im Schokolädchen zusammengestellt hatten.

Nach all den interessanten Einblicken in die Schokoladenherstellung war es natürlich besonders schön, nun auch unsere ganz persönlichen Kreationen in den Händen zu halten. Eine süße Erinnerung an unseren Besuch im Schokoladenmuseum! Die Erinnerung hat allerdings nicht allzu lange gehalten, denn die Versuchung war zu groß. Ich sag euch, so eine leckere Schokolade habt ihr bestimmt noch nicht gegessen.

🍬 Kleine Schokoladenüberraschungen beim Ausgang

Und auch am Ausgang wartete noch eine kleine Schokoladenüberraschung auf uns: Hier bekamen wir mehrere Mini-Täfelchen aus Vollmilchschokolade mit auf den Weg. Martin war total begeistert und hat sich meine Täfelchen auch gleich gekrallt und bis zum Ausgang, waren sie schon aufgegessen.

☕ Das CHOCOLAT Grand Café – leider ohne süße Pause

Nach unserem Rundgang durch die Ausstellung hätten Martin und ich uns gerne noch eine kleine Pause im CHOCOLAT Grand Café gegönnt.

CHOCOLAT Grand Café - Schokoladenmuseum Köln

Das Café befindet sich direkt am Rhein und bietet mit seinen großen Fenstern einen wunderschönen Ausblick auf das Wasser. Auf der Speisekarte stehen verschiedene süße Köstlichkeiten, Kuchen, Torten und natürlich auch Schokoladenspezialitäten.

CHOCOLAT Grand Café - Schokoladenmuseum Köln

Wir hatten uns eigentlich darauf gefreut, hier noch gemütlich etwas zu trinken und die leckeren Erdbeeren mit Schokolade zu genießen. Allerdings waren wir mit dieser Idee offenbar nicht allein. Das Café war bei unserem Besuch sehr gut besucht und die Schlange im Wartebereich sehr lang. Wir hätten entsprechend lange auf einen Platz warten müssen.

CHOCOLAT Grand Café - Schokoladenmuseum Köln

Da wir an diesem Tag noch weitere Termine in Köln hatten, konnten wir leider nicht so lange bleiben und mussten auf unsere süße Pause verzichten. Schade, denn das Café sah wirklich einladend aus! Man konnte auch viele zufriedene Gesichter sehen, die ihre Leckereien genossen haben. Aber vielleicht klappt es ja bei unserem nächsten Besuch im Schokoladenmuseum.

🛍️ Der Museumsshop – ein süßer Abschluss

Zum Abschluss unseres Besuchs führte uns der Weg noch in den Museumsshop. Und wie sollte es in einem Schokoladenmuseum anders sein? Hier dreht sich natürlich alles um Schokolade!

Museumsshop - Schokoladenmuseum Köln

In den Regalen gibt es eine große Auswahl an Schokoladentafeln, Pralinen und weiteren süßen Köstlichkeiten. Dazu kommen verschiedene Geschenkideen und Souvenirs rund um das Thema Kakao und Schokolade.

Museumsshop - Schokoladenmuseum Köln

Besonders schön finde ich an solchen Museumsshops, dass man hier nicht nur etwas für sich selbst entdecken kann, sondern auch eine kleine Aufmerksamkeit für die Lieben zu Hause. Natürlich haben wir uns die vielen süßen Köstlichkeiten noch etwas genauer angeschaut. Bei der großen Auswahl gab es einiges zu entdecken.

Museumsshop - Schokoladenmuseum Köln

Und ganz ohne Einkauf wollten wir dann doch nicht nach Hause fahren. Deshalb haben wir noch ein paar leckere Kleinigkeiten für Oma und Opa ausgesucht. Schließlich sollten die beiden auch etwas von unserem süßen Ausflug nach Köln haben. Mit unseren kleinen Mitbringseln im Gepäck ging unser Besuch im Schokoladenmuseum schließlich zu Ende.

📸 Ein Blick zurück – mein Besuch im Jahr 2019

Das Schokoladenmuseum Köln ist für mich kein unbekannter Ort. Schon in meiner Jugend, war ich mit meiner Familie hier und auch später hat es mich immer wieder dorthin gezogen.

Schokoladenmuseum Köln - Bild aus dem Jahr 2019
Schokoladenmuseum Köln – Bild aus dem Jahr 2019

Im Jahr 2019 besuchte ich das Museum noch einmal gemeinsam mit meiner Mama. Von diesem Ausflug habe ich einige Fotos, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte.

Schokoladenmuseum Köln - Bild aus dem Jahr 2019
Schokoladenmuseum Köln – Bild aus dem Jahr 2019

Wenn ich mir die Bilder heute anschaue, werden viele schöne Erinnerungen wach. Gleichzeitig ist es interessant zu sehen, wie sich das Museum im Laufe der Jahre verändert hat.

Schokoladenmuseum Köln - Bild aus dem Jahr 2019
Schokoladenmuseum Köln – Bild aus dem Jahr 2019

Schon damals gehörten der große Schokoladenbrunnen, die Geschichte des Kakaos und die vielen süßen Ausstellungsstücke zu unserem Rundgang.

Schokoladenmuseum Köln - Bild aus dem Jahr 2019
Schokoladenmuseum Köln – Bild aus dem Jahr 2019

Auf meinen damaligen Fotos sind unter anderem die historischen Schokoladenverpackungen, verschiedene Ausstellungsstücke und die liebevoll gestalteten Osterdekorationen mit den bekannten Lindt-Goldhasen zu sehen.

Schokoladenmuseum Köln - Bild aus dem Jahr 2019
Schokoladenmuseum Köln – Bild aus dem Jahr 2019

Bei unserem aktuellen Besuch mit Martin wirkte vieles noch moderner, bunter und informativer. Auch die saisonale Gestaltung war natürlich eine andere.

Schokoladenmuseum Köln - Bild aus dem Jahr 2019
Schokoladenmuseum Köln – Bild aus dem Jahr 2019

Gerade dieser Vergleich macht für mich einen besonderen Reiz aus. Das Schokoladenmuseum ist ein Ort, an den man auch nach mehreren Jahren gerne zurückkehrt und an dem es immer wieder Neues zu entdecken gibt.

Schokoladenmuseum Köln - Bild aus dem Jahr 2019
Schokoladenmuseum Köln – Bild aus dem Jahr 2019

Und für mich sind diese älteren Fotos inzwischen noch aus einem anderen Grund wertvoll: Sie erinnern mich an einen schönen gemeinsamen Tag mit meiner Mama.

❤️ Unser Fazit – ein Besuch voller Genuss und Erinnerungen

Unser Besuch im Schokoladenmuseum Köln war für Martin und mich ein rundum schönes Erlebnis, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Für mich war dieser Tag allerdings noch etwas ganz Besonderes. Schon als Jugendliche war ich mit meiner Familie hier und später noch einmal gemeinsam mit meiner Mama. Nun stand ich mit meinem eigenen Sohn im Schokoladenmuseum und durfte diesen Ort, mit dem ich so viele schöne Erinnerungen verbinde, noch einmal gemeinsam mit ihm erleben.

Schokoladenmuseum Köln

Das war für mich ein unglaublich schönes Gefühl. Schließlich sind es genau solche gemeinsamen Erlebnisse, die später einmal zu wertvollen Erinnerungen werden. Aber auch die Ausstellung selbst hat uns begeistert. Das Schokoladenmuseum ist unglaublich informativ, abwechslungsreich und bunt gestaltet. Es gibt so viel zu entdecken, dass die Zeit beim Rundgang wie im Flug vergeht.

Schokoladenmuseum Köln

Besonders spannend fanden wir die Einblicke in die Schokoladenherstellung und das traditionelle Handwerk. Zu beobachten, wie die Chocolatiers mit viel Fingerspitzengefühl ihre Schokoladenfiguren herstellen, war wirklich interessant. Und natürlich war es auch etwas Besonderes, unsere eigenen Schokoladentafeln zusammenzustellen und später die fertigen Kreationen in den Händen zu halten.

Schokoladenmuseum Köln

Auch der Genuss kam während unseres Besuchs nicht zu kurz. Immer wieder gab es kleine Schokoladenkostproben, die unseren Rundgang versüßten. Allen voran die wunderbar zartschmelzende Schokolade am großen Schokoladenbrunnen, einfach köstlich! Was mir außerdem aufgefallen ist: Im Vergleich zu meinen früheren Besuchen wirkt das Museum heute noch moderner, bunter und vielseitiger. Es hat sich einiges verändert und trotzdem war dieses vertraute Gefühl von damals sofort wieder da.

Für uns steht jedenfalls fest: Wir möchten unbedingt wiederkommen!

Beim nächsten Mal würden Martin und ich gerne gemeinsam an einem Schokoladenkurs teilnehmen und selbst noch ein wenig mehr in die Schokoladenherstellung eintauchen. Und natürlich steht auch das CHOCOLAT Grand Café weiterhin auf unserer Wunschliste. Die leckeren Köstlichkeiten dort möchten wir uns beim nächsten Besuch auf keinen Fall entgehen lassen.

Schokoladenmuseum Köln

Wir können das Schokoladenmuseum Köln auf jeden Fall weiterempfehlen. Hier verbinden sich interessante Einblicke in die Geschichte und Herstellung der Schokolade mit jeder Menge Genuss und einem abwechslungsreichen Museumserlebnis.

Manchmal ist ein Ausflug eben nicht nur ein Ausflug, sondern auch eine kleine Reise zurück zu den Menschen und Momenten, die einem besonders am Herzen liegen. ❤️

ℹ️ Praktische Informationen für euren Besuch

Schokoladenmuseum Köln

Am Schokoladenmuseum 1a
50678 Köln

Homepage: https://www.schokoladenmuseum.de

Öffnungszeiten:

Regulär täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr. Der letzte Einlass erfolgt um 17:00 Uhr. Bitte beachtet, dass es an einzelnen Tagen und zu bestimmten Jahreszeiten abweichende Öffnungszeiten und Schließtage geben kann.

Eintrittspreise (Stand: Oktober 2026):

TicketMontag–FreitagWochenende & Feiertage
Erwachsene17,50 €19,00 €
Kinder und Schüler bis 18 Jahre10,00 €11,50 €
Familienkarte35,00 €38,00 €
Auszubildende und Studierende14,00 €15,00 €
Senioren ab 65 Jahren16,00 €17,00 €

Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt. Die Familienkarte gilt für zwei Erwachsene und deren eigene Kinder bis 18 Jahre.

Tickets:

Wir empfehlen euch, eure Eintrittskarten vorab online zu buchen. So könnt ihr euch einen passenden Besuchszeitraum aussuchen und vermeidet Wartezeiten an der Tageskasse.

Aktuelle Preise, Tickets und weitere Informationen findet ihr unter:

https://www.schokoladenmuseum.de/besuch-planen

Besuchsdauer:

Für den Rundgang durch die Ausstellung solltet ihr etwa ein bis zwei Stunden einplanen. Wenn ihr euch alles ausführlich anschauen, eigene Schokoladentafeln herstellen lassen oder zusätzlich einen Schokoladenkurs besuchen möchtet, solltet ihr entsprechend mehr Zeit mitbringen.

Barrierefreiheit:

Die Ausstellungsbereiche, der Museumsshop und das CHOCOLAT Grand Café sind barrierefrei erreichbar. Rampen und Aufzüge erleichtern den Zugang.

Dürfen Hunde mit ins Schokoladenmuseum?

Da im Museum Lebensmittel hergestellt werden, dürfen Hunde leider nicht mit in die Ausstellung. Auf der Terrasse des CHOCOLAT Grand Cafés sind Hunde dagegen willkommen.

Parkmöglichkeiten:

In unmittelbarer Nähe befindet sich die Tiefgarage Rheinauhafen. Von dort erreicht ihr das Museum bequem zu Fuß.

Unser Tipp: Informiert euch vor eurem Besuch noch einmal auf der offiziellen Homepage über die aktuellen Eintrittspreise, Öffnungszeiten und mögliche Sonderveranstaltungen.

🤝 Transparenzhinweis – Kooperation mit dem Schokoladenmuseum Köln

Dieser Beitrag entstand im Rahmen einer freundlichen Kooperation mit dem Schokoladenmuseum Köln.

Für unseren Besuch wurden Martin und mir die Eintrittskarten kostenfrei zur Verfügung gestellt. Zusätzlich erhielten wir eine Goodie-Bag mit verschiedenen süßen Überraschungen. Darüber hinaus stellte uns das Schokoladenmuseum vier Eintrittskarten für ein Gewinnspiel auf Emma’s Pfoten-Abenteuer zur Verfügung.

Wir bedanken uns ganz herzlich beim Team des Schokoladenmuseums Köln für die freundliche Unterstützung und die Möglichkeit, das Museum auf diese Weise zu erleben.

Wie immer gilt: Unsere Meinung bleibt von einer Kooperation unbeeinflusst. Wir berichten ehrlich und unabhängig über unsere persönlichen Erfahrungen und Eindrücke.

Weitere Informationen zu unseren Kooperationen findet ihr auf unserer Seite Unsere Kooperationspartner.

Kölner Dom – Turmbesteigung, beeindruckender Innenraum und kostbare Schätze

Werbung | Kooperation mit dem Kölner Dom

Wer Köln besucht, kommt am Kölner Dom kaum vorbei. Schon von Weitem ragen seine beiden mächtigen Türme über die Stadt hinaus und machen deutlich, warum dieses beeindruckende Bauwerk zu den bekanntesten Wahrzeichen Deutschlands gehört.

Kölner Dom

Bei unserem Besuch in Köln wollten wir den Dom aber nicht nur von außen bewundern. Wir hatten die Möglichkeit, sowohl den Innenraum als auch die Domschatzkammer zu besichtigen. Für Martin stand außerdem ein ganz besonderes Erlebnis auf dem Programm: die Besteigung des Domturms.

Kölner Dom

Der Kölner Dom zieht täglich viele Besucher an, so dass die Schlange am Eingang bis hinunter zur Tourismus Information ging. Die Karten für den Kölner Dom muss man in einem roten Gebäude am anderen Ende der Domplatte kaufen.

Kölner Dom

Seid gespannt auf unseren Besuch im Dom und was es dort alles zu entdecken gab. Aber erst erzählen wir euch ein bisschen was, über die Geschichte des Doms.

Die Geschichte des Kölner Doms – 632 Jahre bis zur Vollendung

Der Kölner Dom ist nicht nur das Wahrzeichen der Stadt, sondern auch eines der beeindruckendsten Bauwerke Deutschlands. Besonders faszinierend ist seine lange Entstehungsgeschichte.

Kölner Dom

Am 15. August 1248 wurde der Grundstein für die heutige gotische Kathedrale gelegt. An dieser Stelle hatte zuvor bereits der sogenannte Alte Dom gestanden. Ein wichtiger Grund für den Neubau waren die Reliquien der Heiligen Drei Könige, die 1164 nach Köln gelangt waren und die Stadt zu einem bedeutenden Wallfahrtsort machten.

Kölner Dom

Doch bis zur Fertigstellung sollte es noch Jahrhunderte dauern. Im 16. Jahrhundert kamen die Bauarbeiten weitgehend zum Stillstand. Mehr als 300 Jahre blieb der Dom unvollendet, bevor die Arbeiten 1842 wieder aufgenommen wurden.

Kölner Dom

Erst 1880 war es schließlich so weit: Nach insgesamt 632 Jahren wurde der Kölner Dom offiziell vollendet. Mit seinen beiden rund 157 Meter hohen Türmen war er damals sogar das höchste Bauwerk der Welt.

Kölner Dom

Seit 1996 gehört der Kölner Dom zum UNESCO-Weltkulturerbe. Und auch heute wird ständig an ihm gearbeitet, denn ein so gewaltiges und geschichtsträchtiges Bauwerk muss natürlich regelmäßig restauriert und erhalten werden.

533 Stufen über Köln – Martin besteigt den Domturm

Während ich unten blieb, machte sich Martin auf den Weg nach oben. Er wollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, den Kölner Dom auch einmal aus luftiger Höhe zu erleben. Also machte er sich allein auf den Weg zur Aussichtsplattform und bezwang die 533 Stufen, die mich abgeschreckt haben.

Kölner Dom

Schon der Aufstieg war ein Erlebnis für sich. Über zahlreiche Stufen führte ihn der Weg immer weiter hinauf. Unterwegs gab es dabei einiges zu entdecken, das man als Besucher unten im Dom gar nicht zu Gesicht bekommt.

Kölner Dom

Besonders beeindruckend war der Glockenstuhl mit seinen riesigen Glocken. Auf Martins Fotos lässt sich gut erkennen, wie gewaltig die Konstruktionen sind, in denen sie hängen. Auch die vielen Streben, Bögen und kunstvollen Steinverzierungen zeigten ihm den Dom noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive.

Kölner Dom
Kölner Dom
Kölner Dom

Oben angekommen wurde Martin schließlich mit einem fantastischen Ausblick belohnt. Von der Aussichtsplattform konnte er weit über Köln schauen. Besonders schön waren die Blicke auf den Rhein, die Hohenzollernbrücke und die Dächer der Stadt. Aber auch der benachbarte Domturm war aus dieser Nähe unglaublich beeindruckend. Erst hier oben wird einem richtig bewusst, wie aufwendig die vielen Verzierungen und filigranen Details gestaltet sind.

Kölner Dom

Auch die vielen kleinen Details der historischen Architektur hielt Martin mit seiner Kamera fest. Sogar eine eingravierte Jahreszahl von 1876 entdeckte er bei seinem Rundgang.

Kölner Dom

Für Martin hat sich die Turmbesteigung auf jeden Fall gelohnt. Und dank seiner vielen Fotos konnte auch ich hinterher einen Eindruck davon bekommen, was es dort oben alles zu entdecken gibt. Die Fotos von ihm haben mir gezeigt, wie schmal der Aufstieg teilweise ist, sich aber durchaus gelohnt hat.

Kölner Dom

Eine kleine Pause im Hard Rock Cafe Köln

Nach Martins Turmbesteigung ging es für uns zunächst ins Hard Rock Cafe Köln. Als wir anschließend zum Kölner Dom zurückkehrten, hatte sich die Situation am Eingang deutlich entspannt.

Die langen Warteschlangen, die wir zuvor gesehen hatten, waren inzwischen verschwunden. Das kam uns natürlich sehr gelegen, denn nun wollten wir uns den Dom auch gemeinsam von innen ansehen.

Zurück im Kölner Dom – unsere Innenbesichtigung

Kölner Dom

Schon beim Betreten des Kölner Doms waren wir von seiner gewaltigen Größe beeindruckt. Besonders die unglaublich hohen Decken mit ihren kunstvollen Gewölben haben uns fasziniert. Wenn man nach oben schaut, wird einem erst richtig bewusst, welche Dimensionen dieses Bauwerk hat.

Kölner Dom

Wunderschön fanden wir auch die zahlreichen bunten Kirchenfenster. Durch die kunstvoll gestalteten Glasflächen fällt das Tageslicht in den Dom und lässt die vielen Farben besonders schön zur Geltung kommen. Gemeinsam mit den mächtigen Säulen und den hohen Gewölben entsteht eine ganz besondere Atmosphäre.

Kölner Dom
Kölner Dom

Auch die große Orgel hat uns beeindruckt. Die imposanten Orgelpfeifen sind zwischen den mächtigen Säulen angebracht und fügen sich in die außergewöhnliche Architektur des Doms ein. Es war spannend zu beobachten, wie die Köpfe der Leute alle nach oben gingen und sie anfingen zu staunen.

Kölner Dom

Bei unserem Rundgang entdeckten wir außerdem zahlreiche historische Grabmäler und kunstvoll gestaltete religiöse Darstellungen. Einige der Grabstätten sind mit aufwendigen Verzierungen und liegenden Figuren gestaltet und erinnern an die jahrhundertelange Geschichte dieses besonderen Gotteshauses.

Kölner Dom

Ein weiterer Höhepunkt war der prachtvolle Dreikönigenschrein. Der reich verzierte, goldglänzende Reliquienschrein gilt als eines der bedeutendsten mittelalterlichen Goldschmiedewerke Europas. Er soll die Reliquien der Heiligen Drei Könige beherbergen und gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Inneren des Kölner Doms.

Kölner Dom

Wir haben uns immer wieder Zeit genommen, die vielen Details zu betrachten. Denn egal, wohin wir schauten, gab es etwas Neues zu entdecken. Besonders die Kombination aus der enormen Höhe, den wunderschönen Fenstern und der aufwendigen Gestaltung des Innenraums wird uns in Erinnerung bleiben.

Die Domschatzkammer – beeindruckende Schätze aus vergangenen Jahrhunderten

Nach unserer Besichtigung des Doms ging es für uns noch in die Domschatzkammer. Hier erwartete uns eine beeindruckende Sammlung wertvoller Goldschätze, historischer Gemälde und prachtvoller Gewänder.

Kölner Dom

Besonders faszinierend fanden wir die kunstvollen Verzierungen und die vielen kleinen Details der ausgestellten Stücke. Es ist schon erstaunlich, welche handwerklichen Meisterleistungen vor vielen Jahrhunderten entstanden sind und bis heute erhalten geblieben sind.

Kölner Dom

Da wir die Aufnahmen aus der Domschatzkammer leider nicht veröffentlichen dürfen, können wir euch diesmal keine Bilder zeigen. Ein Besuch lohnt sich unserer Meinung nach aber auf jeden Fall, denn die wertvollen Schätze einmal aus nächster Nähe zu betrachten, ist wirklich etwas Besonderes. Wir haben euch statt den Fotos aus der Domschatzkammer, noch ein paar Bilder aus dem Inneren des Doms eingefügt.

Ein kleines Andenken aus dem Domshop

Nach unserem Besuch der Domschatzkammer führte uns der Weg noch durch den Domshop. Hier gibt es verschiedene Erinnerungsstücke rund um den Kölner Dom, darunter Schlüsselanhänger, Tassen und weitere kleine Souvenirs.

Kölner Dom

Da der Shop bei unserem Besuch ziemlich voll war, haben wir dort keine Fotos gemacht. Wer noch etwas mehr stöbern möchte, findet auch außerhalb des Doms einen weiteren Domshop, ohne Eintritt für den Dom zahlen zu müssen. Dort werden neben verschiedenen Andenken auch Bücher rund um den Kölner Dom angeboten.

🐾 Dürfen Hunde mit in den Kölner Dom?

Wer den Kölner Dom gemeinsam mit seinem Vierbeiner besuchen möchte, sollte wissen, dass Hunde im Dom leider nicht erlaubt sind. Eine Ausnahme gilt ausschließlich für Assistenzhunde.

Plant euren Besuch daher entsprechend, wenn ihr mit Hund in Köln unterwegs seid. Ihr könnt euch für den Besuch z.B. aufteilen, da es auf dem Domplatz einige Sitzmöglichkeiten gibt. Uns hat das diesmal nicht betroffen, da Emma mit Papa zu Hause geblieben ist.

Gut zu wissen – Eintrittspreise und Tickets für den Kölner Dom

Wer den Kölner Dom selbst besuchen möchte, sollte sich vorab über die Eintrittspreise informieren. Seit dem 1. Juli 2026 ist die touristische Innenbesichtigung des Doms kostenpflichtig. Der Besuch von Gottesdiensten und das persönliche Gebet bleiben weiterhin kostenlos. Es gibt auch kostenlosen Eintritt für schwerbehinderte Menschen und ihre Begleitperson.

Die Eintrittspreise im Überblick (Stand: Oktober 2026):

BesichtigungErwachseneErmäßigt
Innenbesichtigung des Doms12 €6 €
Turmbesteigung8 €4 €
Domschatzkammer8 €4 €
Kombiticket Turm & Schatzkammer12 €6 €

Wer sowohl den Turm besteigen als auch die Domschatzkammer besuchen möchte, kann mit dem Kombiticket etwas Geld sparen. Für die Innenbesichtigung wird zusätzlich ein eigenes Ticket benötigt.

Wo gibt es die Tickets?

Die Eintrittskarten können online über den offiziellen Ticketshop des Kölner Doms oder vor Ort an der Zentralkasse im Kurienhaus am Roncalliplatz 2 gekauft werden.

Unser Tipp: Plant für euren Besuch ausreichend Zeit ein. Besonders wenn ihr neben der Innenbesichtigung auch den Turm besteigen und die Domschatzkammer besuchen möchtet, gibt es einiges zu entdecken.

Da sich Eintrittspreise und Besuchsbedingungen ändern können, empfehlen wir euch, vor eurem Besuch noch einmal auf der offiziellen Website des Kölner Doms nachzuschauen.

Unser Fazit – ein Besuch, der sich lohnt

Der Besuch des Kölner Doms war für uns eines der besonderen Erlebnisse unseres Tages in Köln. Schon von außen ist das gewaltige Bauwerk beeindruckend, doch erst im Inneren wird einem richtig bewusst, wie groß und prachtvoll der Dom tatsächlich ist.

Kölner Dom

Besonders die hohen Gewölbe, die wunderschönen bunten Kirchenfenster und die vielen kunstvollen Details haben uns begeistert. Auch die Domschatzkammer mit ihren wertvollen Goldschätzen, historischen Gemälden und prachtvollen Gewändern war für uns absolut sehenswert.

Kölner Dom

Für Martin war natürlich die Turmbesteigung ein weiteres Highlight. Die vielen Stufen haben sich für den beeindruckenden Ausblick über Köln auf jeden Fall gelohnt.

Kölner Dom

Wir können euch einen Besuch des Kölner Doms deshalb wärmstens empfehlen. Wer genügend Zeit mitbringt, sollte unserer Meinung nach unbedingt auch die Turmbesteigung und die Domschatzkammer einplanen. So lernt man dieses außergewöhnliche Bauwerk aus ganz unterschiedlichen Perspektiven kennen. Für uns war es ein rundum gelungener Besuch, den wir noch lange in Erinnerung behalten werden.

Weitere Informationen zum Kölner Dom

Ihr möchtet den Kölner Dom selbst besuchen und euch über aktuelle Öffnungszeiten, Führungen oder Eintrittspreise informieren?

Alle wichtigen Informationen findet ihr auf der offiziellen Website:

👉 www.koelner-dom.de

🤝 Transparenzhinweis – unsere Kooperation

Dieser Beitrag entstand in freundlicher Kooperation mit dem Kölner Dom. Für unsere Besichtigung erhielten wir kostenlosen Eintritt sowie die erforderliche Foto- und Veröffentlichungsgenehmigung für unsere redaktionelle Berichterstattung.

Im Gegenzug berichten wir auf Emma’s Pfoten-Abenteuer über unseren Besuch. Der Kölner Dom hat weder eine Vorabprüfung noch eine Freigabe unseres Beitrags verlangt. Unsere Eindrücke und Bewertungen beruhen ausschließlich auf unseren persönlichen Erfahrungen und geben unsere ehrliche Meinung wieder.

Kubacher Kristallhöhle – 70 Meter unter der Erde

Manchmal braucht es ein paar alte Fotos, um sich an einen längst vergangenen Ausflug wieder ganz genau zu erinnern. Bei unserem Besuch in der Kubacher Kristallhöhle ist genau das passiert. Mein Sohn Martin war damals noch deutlich jünger und Emma war noch nicht Teil unserer Ausflüge. An diesem Tag hatten wir zunächst die Grube Fortuna besucht und waren dort tief in die Geschichte des Bergbaus eingetaucht.

Kubacher Kristallhöhle

Doch unser Ausflug unter die Erde war damit noch nicht beendet. Am Nachmittag ging es für uns weiter nach Weilburg-Kubach und dort erwartete uns eine völlig andere Unterwelt. Statt Bergbau, Maschinen und Grubenbahn standen nun gewaltige natürliche Hohlräume, Kristalle und Tropfsteinbildungen im Mittelpunkt.

Von der Grube Fortuna direkt zur Kristallhöhle

Die Kombination der beiden Ausflugsziele bietet sich geradezu an. Nach unserem Besuch der Grube Fortuna fuhren wir weiter zur Kubacher Kristallhöhle, die sich nicht weit entfernt befindet. Obwohl beide Ziele unter die Erde führen, könnten die Erlebnisse kaum unterschiedlicher sein.

Die Kubacher Kristallhöhle befindet sich in rund 350 Millionen Jahre altem Kalkstein. Sie ist die einzige Calcitkristallhöhle Deutschlands und ihre Wände sind mit unzähligen Kristallen und Perltropfsteinen überzogen.

456 Stufen führen hinab

Wer die Kubacher Kristallhöhle sehen möchte, muss sich den Weg in die Tiefe ein wenig erarbeiten. Insgesamt führt der Rundgang über 456 Treppenstufen. Der tiefste für Besucher zugängliche Punkt liegt ungefähr 70 Meter unter der Erdoberfläche und der Führungsweg ist mehr als 300 Meter lang.

Kubacher Kristallhöhle

Schon auf unseren Fotos sieht man, wie sich die Treppen durch den Fels ziehen. Mit jedem Schritt geht es weiter hinunter und irgendwann vergisst man beinahe, wie weit über einem inzwischen die Erdoberfläche liegt. Für Martin war das damals natürlich ein Abenteuer. Helm auf und ab in die Tiefe.

Plötzlich öffnet sich der Berg

Besonders beeindruckend fand ich die Dimensionen der Höhle. Nach den teilweise engeren Bereichen öffnen sich große natürliche Hohlräume. Der beeindruckendste davon ist die sogenannte Südhalle. Ihre Decke befindet sich rund 30 Meter über dem Höhlenboden. Damit besitzt die Kubacher Kristallhöhle die höchste Halle einer Schauhöhle in Deutschland.

Kubacher Kristallhöhle

Auf Fotos lässt sich diese Größe nur schwer wiedergeben. Wenn man unten zwischen Felswänden, Treppen und Geländern steht und nach oben schaut, bekommt man erst eine Vorstellung davon, welche Dimensionen sich hier unter der Erde verbergen.

Kristalle und Tropfsteine

Noch faszinierender wird es, wenn man sich die Felswände genauer anschaut. Überall finden sich mineralische Ablagerungen, Kristalle und Tropfsteinbildungen. Einige Bereiche wirken beinahe, als wären sie mit einer feinen weißen Schicht überzogen.

Kubacher Kristallhöhle

Die Kristalle entstanden durch kalkhaltiges Wasser, das über lange Zeit durch das Gestein sickerte. Gerade diese außergewöhnlichen Formationen machen Kubach zu etwas Besonderem.

Kubacher Kristallhöhle

Unsere damaligen Fotos sind technisch sicherlich nicht mit heutigen Aufnahmen vergleichbar. In einer dunklen Höhle zu fotografieren war mit den damaligen Kameras schließlich eine kleine Herausforderung.

Kubacher Kristallhöhle

Aber gerade deshalb mag ich diese Bilder heute. Sie zeigen unseren tatsächlichen Besuch und einige der Kristallformationen sind darauf erstaunlich gut zu erkennen.

Eine Höhle, die lange verborgen blieb

Auch die Entdeckungsgeschichte der Kubacher Höhlen ist spannend. Bereits 1881 wurde beim Phosphoritabbau in Kubach eine große Tropfsteinhöhle entdeckt. Ihre genaue Lage wurde damals allerdings nicht dokumentiert und sie konnte später nicht wiedergefunden werden.

Kubacher Kristallhöhle

Viele Jahrzehnte später begann man erneut nach den unterirdischen Höhlen zu suchen. Bei Bohrungen wurde schließlich die heutige Kristallhöhle entdeckt. Im Jahr 1974 betrat ein Bohrmeister die Höhle als erster Mensch. Danach begann die Erschließung. Ein etwa 150 Meter langer Zugangsstollen wurde angelegt und in den folgenden Jahren entstanden Treppen, Wege und Beleuchtungsanlagen. 1981 wurde die Kristallhöhle schließlich als Schauhöhle eröffnet.

Neun Grad – auch mitten im Sommer

Wer die Kristallhöhle besucht, sollte sich nicht von den Temperaturen draußen täuschen lassen. Unter der Erde herrschen ganzjährig nur ungefähr 9 °C bei einer Luftfeuchtigkeit von etwa 85 Prozent.

Kubacher Kristallhöhle

Eine Jacke oder ein Pullover gehört deshalb unbedingt mit ins Gepäck, auch wenn draußen Hochsommer ist. Es sei denn man, ist nicht so kälteempfindlich wie Martin. Festes Schuhwerk würde ich ebenfalls empfehlen. Denn die bereits erwähnten 456 Stufen muss man nicht nur hinunter, man muss sie anschließend natürlich auch wieder hinauf.

Mit Kindern in die Kubacher Kristallhöhle

Für uns war die Höhle damals ein schönes Ausflugsziel mit Kind. Martin fand natürlich vor allem den Weg durch die Höhle spannend. Treppen, Helm, dunkle Gänge und plötzlich riesige Hallen. Das ist etwas anderes, als Geologie nur auf einer Informationstafel zu betrachten.

Kubacher Kristallhöhle

Heute dürfen Kinder aus bergrechtlichen Gründen erst ab fünf Jahren an einer Höhlenführung teilnehmen. Für Familien mit kleineren Kindern ist das ein wichtiger Punkt bei der Planung. Die eigentliche Führung dauert ungefähr 45 bis 60 Minuten.

Fotografieren ist erlaubt

Für mich natürlich ebenfalls wichtig: In der Kubacher Kristallhöhle darf während der Führung fotografiert werden. Sogar Blitzlicht ist erlaubt. Lediglich ein Stativ darf nicht verwendet werden. Natürlich sollte man beim Fotografieren darauf achten, die Führung nicht aufzuhalten und den Anschluss an die Gruppe nicht zu verlieren.

Kubacher Kristallhöhle

Wer gerne fotografiert, findet hier jedenfalls mehr als genug Motive. Kristalle, Tropfsteine, beleuchtete Felswände und die Dimensionen der großen Hallen sorgen für ganz besondere Bilder.

Kann Emma mit in die Kristallhöhle?

Heute würde sich bei unserer Ausflugsplanung natürlich sofort die Frage stellen: Kann Emma mit? Leider nein. Tiere dürfen weder in die Kristallhöhle noch in das Höhlenmuseum mitgenommen werden. Auf dem Außengelände des Höhlenhauses sind Tiere dagegen erlaubt.

Kubacher Kristallhöhle

Für einen Besuch mit Hund müsste man also eine entsprechende Betreuung organisieren. Bei unserem damaligen Ausflug stellte sich diese Frage noch nicht, Emma war damals noch nicht dabei.

Unser Fazit zur Kubacher Kristallhöhle

Unser Besuch liegt inzwischen einige Jahre zurück. Wenn ich mir heute die Fotos anschaue, kann ich mich trotzdem wieder gut an die gewaltigen Felswände und vor allem an die vielen Treppen erinnern. Die Kubacher Kristallhöhle ist kein Ausflugsziel, bei dem man stundenlang unterwegs sein muss. Gerade das macht sie aber zu einem schönen Bestandteil eines Tagesausflugs rund um Weilburg.

Kubacher Kristallhöhle

Die Führung ist überschaubar, gleichzeitig bekommt man etwas zu sehen, das es so an keinem anderen Ort in Deutschland gibt. Und wer anschließend wieder die letzten Stufen nach oben geschafft hat, weiß zumindest, was er an dem Tag gemacht hat.

🐾 Weiterführende Infos

Weitere Informationen zum Besuch in der Kubacher Kristallhöhle, findet ihr auf der offizielle Webseite: Kubacher Kristallhöhle

Mit Emma zur Burg Hauneck – kleine Wanderung auf den Stoppelsberg

Manchmal muss es gar keine lange Wanderung sein. Ein schöner Weg durch den Wald, ein interessantes Ziel und natürlich Emma an unserer Seite, mehr braucht es für einen gelungenen kleinen Ausflug eigentlich nicht.

Burg Hauneck

Diesmal führte uns unsere Runde ins Haunetal. Vom Parkplatz „Lange Steine“ wollten wir hinauf zur Burgruine Hauneck auf dem Stoppelsberg wandern. Für den Rückweg entschieden wir uns für eine andere Strecke und kamen dabei an der Villa Phantasia vorbei. Wieder am Parkplatz angekommen, war unsere Tour allerdings noch nicht ganz beendet. Das nahe gelegene Naturdenkmal „Lange Steine“ wollten wir uns natürlich ebenfalls ansehen.

Vom Parkplatz hinauf zum Stoppelsberg

Wir starteten unsere kleine Wanderung am Parkplatz bei den Langen Steinen. Von hier aus machten wir uns zunächst auf den Weg in Richtung Stoppelsberg.

Burg Hauneck
Burg Hauneck

Schon bald ging es durch den Wald bergauf. Unser Ziel lag schließlich ganz oben, die Burgruine Hauneck.

Burg Hauneck
Burg Hauneck
Burg Hauneck

Für Emma war der Waldweg natürlich genau das Richtige. Während wir den Anstieg in den Beinen merkten, gab es für sie am Wegesrand wieder jede Menge zu entdecken und zu erschnüffeln.

Burg Hauneck
Burg Hauneck
Burg Hauneck

Je höher wir kamen, desto näher rückte schließlich auch unser eigentliches Ziel.

Die Burgruine Hauneck

Oben auf dem Stoppelsberg angekommen, erreichten wir die Burgruine Hauneck. Der Ritter Simon von Hune erbaute hier 1392 sein Schloss, verlor es aber 1402 an die hessischen Landgrafen. Das Schloss wurde im hessischen Bruderkrieg zerstört und Ende des 15. Jahrhunderts als Burg Hauneck wieder aufgebaut.

Burg Hauneck
Burg Hauneck

Die alte Burganlage liegt mitten im Wald auf der Kuppe des Berges und ist schon allein deshalb ein tolles Wanderziel. Statt einer vollständig erhaltenen Burg erwarten einen hier alte Mauern, Torbögen und der mächtige Bergfried. Genau die Art von Ort, an dem man automatisch ein wenig auf Entdeckungstour geht.

Burg Hauneck
Burg Hauneck
Burg Hauneck

Natürlich schauten wir uns die Ruine erst einmal genauer an. Zwischen den alten Mauern kann man sich gut vorstellen, wie die Anlage früher einmal ausgesehen haben könnte. Besonders beeindruckend ist der Bergfried, der noch heute das Bild der Burgruine prägt.

Burg Hauneck
Burg Hauneck
Burg Hauneck

Und wer nach dem Aufstieg noch ein paar zusätzliche Stufen nicht scheut, sollte sich auch den Blick von oben nicht entgehen lassen.

Burg Hauneck
Burg Hauneck
Burg Hauneck

Vom Bergfried bietet sich bei entsprechendem Wetter eine weite Aussicht über die umliegende Landschaft. Eine schöne Belohnung für den vorherigen Aufstieg.

Burg Hauneck
Burg Hauneck
Burg Hauneck

Nach unserer kleinen Erkundungstour durch die Burg war es Zeit für eine kleine Pause. Oben auf der Burg, gibt es einige Sitzplätze, die man dafür nutzen kann. Emma hat sich so wohl gefühlt, sie musste sich gleich mal über die Wiese kullern.

Burg Hauneck
Burg Hauneck
Burg Hauneck

Nach der Pause ging es durch den Torbau wieder raus aus der Burg Hauneck und wir machten uns gemeinsam mit Emma wieder auf den Rückweg.

Burg Hauneck
Burg Hauneck
Burg Hauneck

Zurück über die Villa Phantasia

Statt denselben Weg zurückzugehen, nahmen wir für den Rückweg eine andere Strecke. Unser Weg führte uns hinunter in Richtung Oberstoppel und vorbei an der Villa Phantasia, einem Schullandheim direkt am Fuß des Stoppelsberges.

Burg Hauneck
Burg Hauneck
Burg Hauneck

Von dort ging es weiter zurück in Richtung unseres Ausgangspunktes. So wurde aus dem Hin- und Rückweg eine schöne kleine Runde und wir mussten nicht zweimal über exakt dieselbe Strecke laufen. Etwas, das wir bei unseren Wanderungen eigentlich immer ganz gerne mögen.

Ab zu den Langen Steinen

Am Parkplatz angekommen hätten wir unsere Wanderung eigentlich beenden können. Aber wenn man schon direkt neben einem Naturdenkmal mit dem Namen „Lange Steine“ parkt, kann man natürlich schlecht einfach ins Auto steigen und wieder nach Hause fahren. Also machten wir mit Emma noch einen kleinen Abstecher dorthin.

Burg Hauneck
Burg Hauneck
Burg Hauneck

Und der kurze zusätzliche Weg lohnt sich. Mitten im Wald liegen hier gewaltige Sandsteinblöcke, die schon aufgrund ihrer Größe ziemlich beeindruckend wirken. Nach der Burgruine war das noch einmal ein völlig anderes Ziel und ein schöner Abschluss unserer Runde.

Burg Hauneck
Burg Hauneck
Burg Hauneck

Gerade mit Emma daneben wird auf den Fotos wahrscheinlich erst richtig deutlich, welche Dimensionen einige dieser Steinblöcke haben. Wir schauten uns ein wenig um, bevor es schließlich endgültig zurück zum Parkplatz ging.

Hinweis zum Fuchsbandwurm

Unterwegs weist ein Schild auf den Fuchsbandwurm hin. Hunde können sich beispielsweise durch das Fressen infizierter Nagetiere anstecken. Wer mit seinem Hund viel in Wald und Feld unterwegs ist und dieser gerne Mäuse jagt oder frisst, sollte das Thema Entwurmung bzw. regelmäßige Kotuntersuchungen mit dem Tierarzt besprechen.

Burg Hauneck

Bodennah wachsende Waldfrüchte und Pilze sollten außerdem vor dem Verzehr gründlich gewaschen werden.

Unser Fazit

Unsere kleine Wanderung zur Burg Hauneck war genau die richtige Mischung aus Bewegung, Natur und einem interessanten Ziel. Der Aufstieg durch den Wald bringt einen hinauf zu einer Burgruine, bei der es einiges zu entdecken gibt und durch den Rückweg über die Villa Phantasia lässt sich daraus eine abwechslungsreiche Runde machen.

Burg Hauneck
Burg Hauneck

Die Langen Steine sollte man dabei auf keinen Fall auslassen. Da sie direkt in der Nähe des Parkplatzes liegen, lassen sie sich wunderbar an die Wanderung anhängen und bilden einen richtig schönen Abschluss.

Burg Hauneck

Und Emma? Die hatte mit Waldwegen, neuen Gerüchen und jeder Menge Möglichkeiten zum Erkunden sowieso wieder ihr ganz eigenes Abenteuer.

🐾 Emma’s Pfoten-Tipp

Für die Tour würden wir feste Schuhe empfehlen. Besonders der Weg hinauf zum Stoppelsberg hat einige Steigungen und je nach Wetter können die Waldwege natürlich entsprechend rutschig oder matschig sein.

Für Hunde ist die Runde durch den hohen Wald schön zu laufen. Wie immer gehört für uns ausreichend Wasser für Emma ins Gepäck, besonders an wärmeren Tagen.

Wer noch etwas mehr laufen möchte, kann die Burgruine Hauneck und die Langen Steine übrigens auch in eine längere Wanderung durch das Haunetal einbauen.

Grube Fortuna – mit dem Förderkorb 150 Meter unter die Erde

Einmal 150 Meter unter der Erde stehen, mit einer Grubenbahn durch dunkle Stollen fahren und erleben, unter welchen Bedingungen Bergleute früher Eisenerz abbauten? Genau das kann man im Besucherbergwerk Grube Fortuna bei Solms in Mittelhessen erleben.

Grube Fortuna

Unser Besuch liegt inzwischen einige Jahre zurück. Damals war mein Sohn Martin noch deutlich jünger und Emma gehörte noch nicht zu unseren gemeinsamen Ausflügen. Die zahlreichen Fotos von diesem Tag schlummerten deshalb lange in meinem Archiv. Viel zu schade eigentlich, denn die Grube Fortuna ist ein Ausflugsziel, das uns bis heute in Erinnerung geblieben ist. Und deshalb nehmen wir euch heute mit, hinab unter die Erde.

Ein Stück Bergbaugeschichte in Mittelhessen

Die Grube Fortuna liegt bei Solms-Oberbiel im Lahn-Dill-Kreis und erinnert an eine Zeit, in der der Eisenerzbergbau die Region entscheidend prägte. Die Geschichte des Bergbaus an diesem Ort reicht weit zurück. Bereits 1847 finden sich schriftliche Hinweise auf Erzvorkommen im Bereich der späteren Grube Fortuna. Zwei Jahre später wurde das Grubenfeld „Fortuna“ an den Fürsten zu Solms-Braunfels verliehen.

Grube Fortuna

1906 ging die Grube zusammen mit weiteren Bergwerken in den Besitz der Firma Friedrich Krupp aus Essen über. In den folgenden Jahrzehnten wurde der Abbau immer weiter modernisiert. Schächte wurden vertieft, Maschinen hielten Einzug und die Förderung des Eisenerzes wurde zunehmend mechanisiert. 1974 erreichte die Grube mit 130.663 Tonnen ihre höchste Jahresförderung.

Grube Fortuna

Doch nur wenige Jahre später näherte sich die Zeit des aktiven Bergbaus ihrem Ende. Am 3. März 1983 wurde die letzte Förderschicht gefahren, am folgenden Tag wurde die Grube geschlossen. Zu diesem Zeitpunkt arbeiteten noch 43 Bergleute hier. Zum Glück bedeutete das nicht das endgültige Ende der Fortuna.

Grube Fortuna

Noch im selben Jahr wurde ein Förderverein gegründet, der sich für den Erhalt der Anlage einsetzte. Ab 1985 begann der Ausbau zum Besucherbergwerk und am Pfingstmontag 1987 öffnete die Grube schließlich für Besucher. Heute kann man hier selbst erleben, wie es sich anfühlt, tief unter der Erde unterwegs zu sein.

Bevor es unter die Erde geht

Schon die Anlagen über Tage vermitteln einen Eindruck davon, dass die Fortuna einmal ein richtiger Arbeitsplatz und keine für Besucher gebaute Kulisse war.

Grube Fortuna

Zum Gelände gehören unter anderem das historische Zechenhaus, das Fördermaschinenhaus, die Kipphalle und der Erzbunker. Im Bergbaumuseum erfährt man mehr über den Bergbau, die Geologie und das Leben und Arbeiten der Bergleute. Doch das eigentliche Abenteuer wartet natürlich unter Tage. Für unseren Besuch hieß es deshalb irgendwann: Helm auf und Glück auf!

Mit dem Förderkorb auf die 150-Meter-Sohle

Der Weg in die Tiefe ist wahrscheinlich einer der Momente, die besonders im Gedächtnis bleiben. Zunächst geht es durch den Stollen zum Schacht. Dort wartet der Förderkorb. Und dann geht es hinunter. Nicht ein paar Meter, sondern bis auf die 150-Meter-Sohle.

Grube Fortuna

Wer normalerweise mit einem Aufzug in den dritten oder vierten Stock fährt, bekommt hier plötzlich eine ganz andere Vorstellung davon, was „unter Tage“ eigentlich bedeutet. Unten angekommen verändert sich die Atmosphäre sofort. Tageslicht gibt es hier natürlich keines mehr. Fels, Stollen, Schienen und technische Anlagen bestimmen das Bild. Und genau hier beginnt der Teil der Führung, bei dem man dem früheren Arbeitsalltag der Bergleute besonders nahekommt.

Mit der Grubenbahn durch den Berg

Nach der Fahrt mit dem Förderkorb geht es mit einer Grubenbahn weiter in den Vorführbereich des Bergwerks. Allein diese Fahrt war für Martin und mich damals natürlich schon ein Erlebnis. Die Bahn fährt durch die engen Stollen und bringt die Besucher zu verschiedenen Stationen, an denen erklärt wird, wie das Eisenerz gewonnen und aus dem Berg transportiert wurde.

Grube Fortuna
Grube Fortuna

Dabei wird schnell deutlich, wie körperlich anstrengend und zugleich gefährlich die Arbeit unter Tage gewesen sein muss. Heute stehen wir mit Helm und Beleuchtung dort und wissen, dass wir nach der Führung wieder ans Tageslicht zurückkehren. Für die Bergleute war dieser Ort dagegen täglicher Arbeitsplatz.

Maschinen, Bohrhammer und Sprengungen

Besonders spannend ist, dass in der Grube nicht nur Maschinen herumstehen und betrachtet werden können. Während der Führung werden historische Arbeitsabläufe und verschiedene Originalmaschinen erklärt und teilweise vorgeführt.

Grube Fortuna

Zu sehen sind beispielsweise Bohrgeräte und unterschiedliche Lademaschinen, mit denen die Arbeit im Laufe der Jahrzehnte immer stärker mechanisiert wurde. Mit Bohrhämmern wurden Löcher für Sprengungen in den Fels gebohrt. Anschließend musste das herausgesprengte Material aufgenommen und weitertransportiert werden.

Grube Fortuna
Grube Fortuna
Grube Fortuna

An einem Sprengschema lässt sich nachvollziehen, wie eine solche Sprengung vorbereitet und durchgeführt wurde. Wenn man unmittelbar vor diesen Maschinen steht, bekommt man eine wesentlich bessere Vorstellung von den Arbeitsbedingungen als durch Fotos oder Beschreibungen allein. Vor allem der Lärm lässt erahnen, was die Bergleute hier unten Tag für Tag erlebt haben müssen.

Grube Fortuna

13 Grad – das ganze Jahr

Unter Tage herrscht ein ganz eigenes Klima. In der Grube liegen die Temperaturen bei ungefähr 13 Grad Celsius. Das ist im Sommer angenehm kühl, kann aber nach einiger Zeit durchaus frisch werden. Eine Jacke oder ein Pullover gehört deshalb auch an warmen Sommertagen ins Gepäck.

Festes Schuhwerk ist ebenfalls sinnvoll, schließlich befindet man sich in einem echten ehemaligen Bergwerk und nicht in einem gewöhnlichen Museum. Helm und Geleucht werden für die Führung vor Ort zur Verfügung gestellt.

Ein Ausflug, der auch Kindern Bergbaugeschichte näherbringt

Martin war bei unserem Besuch noch wesentlich jünger als heute. Gerade deshalb ist mir die Grube Fortuna als Familienausflug in Erinnerung geblieben. Bergbaugeschichte klingt für Kinder zunächst vielleicht nicht unbedingt nach einem spannenden Tagesausflug.

Grube Fortuna

150 Meter mit einem Förderkorb in die Tiefe fahren, anschließend in eine Grubenbahn steigen, durch echte Stollen fahren und riesige Maschinen erleben, dass sieht dann schon ganz anders aus. Geschichte wird hier nicht nur auf Informationstafeln vermittelt. Man befindet sich mitten an dem Ort, an dem sie stattgefunden hat. Die reguläre einstündige Grubentour wird heute für Kinder ab sechs Jahren angeboten. Für jüngere Kinder gibt es spezielle Angebote auf der Stollensohle.

Und was ist mit Hunden?

Für Emma wäre dieser Ausflug leider nichts. Haustiere dürfen nicht mit in das Besucherbergwerk genommen werden. Wer die Grube Fortuna während eines Urlaubs mit Hund besuchen möchte, muss deshalb vorher eine Betreuung organisieren. Da unser Besuch damals noch ohne Emma stattfand, stellte sich diese Frage für uns nicht. Heute wäre das natürlich einer der ersten Punkte, die ich bei der Planung berücksichtigen würde.

Was gibt es über Tage noch zu entdecken?

Nach der Rückkehr ans Tageslicht muss der Besuch noch nicht vorbei sein. Auf dem Gelände gibt es unter anderem das Bergbaumuseum und das Fördermaschinenhaus zu entdecken. Auch die historischen Tagesanlagen gehören zum Erlebnis Grube Fortuna.

Grube Fortuna

Wer noch mehr Zeit mitbringt, kann sich außerdem mit dem BergbauTrail beschäftigen oder das benachbarte Feld- und Grubenbahnmuseum in die Planung einbeziehen. Auf dem Gelände befindet sich außerdem die Grubengaststätte „Zum Zechenhaus“. Damit lässt sich aus der eigentlichen Grubenführung problemlos ein längerer Ausflug machen.

Unser Fazit zur Grube Fortuna

Obwohl unser Besuch inzwischen einige Jahre zurückliegt, erinnere ich mich noch gut an die Fahrt in die Tiefe und an die Atmosphäre unter Tage. Genau das macht Besucherbergwerke für mich so interessant: Man liest nicht nur über die Vergangenheit, sondern steht plötzlich mitten darin.

Grube Fortuna

Die Fahrt mit dem Förderkorb auf die 150-Meter-Sohle, die Grubenbahn, die Maschinen und die engen Stollen vermitteln zumindest eine Ahnung davon, unter welchen Bedingungen hier früher gearbeitet wurde.

Grube Fortuna

Für Martin war die Grube damals vor allem ein spannender Ausflug. Für mich war sie gleichzeitig ein interessanter Einblick in die Industriegeschichte unserer Region. Und wenn ich heute durch die rund 50 Fotos unseres damaligen Besuchs schaue, bin ich froh, dass sie nicht einfach auf der Festplatte verschwinden. Die Grube Fortuna hat definitiv einen Platz auf Emma’s Pfoten-Abenteuer verdient, ausnahmsweise einmal ganz ohne Pfoten.

🐾 Weiterführende Infos

Weitere Informationen zum Besuch in der Grube Fortuna, findet ihr auf der offizielle Webseite: https://grube-fortuna.de/

Flughafenführung Bremen – Ein Blick hinter die Kulissen des Airports

Illustration: KI-generiert

Nicht jeder Ausflug muss hundefreundlich sein, um spannend zu sein. Bereits vor einigen Jahren habe ich mit meinem Sohn eine Flughafenführung am Bremen Airport gemacht. Es war so ein besonderes Erlebnis, daher möchte ich es unbedingt mit euch teilen. Wer sich für Flugzeuge, Technik und den Betrieb eines Flughafens interessiert, sollte sich eine solche Führung nicht entgehen lassen.

Flughafenführung Bremen
Flughafenführung Bremen

Start der Führung

Unsere Tour begann im Terminal, wo wir zunächst interessante Informationen über den Flughafen und seine Geschichte erhielten. Dabei erfuhren wir, wie viele Menschen täglich hinter den Kulissen dafür sorgen, dass Starts und Landungen reibungslos funktionieren. Schon nach kurzer Zeit wurde klar: Ein Flughafen ist wie eine kleine Stadt mit vielen spannenden Arbeitsbereichen.

Flughafenführung Bremen

Mit dem Bus über das Vorfeld

Der Höhepunkt der Führung war die Fahrt mit dem Bus über das Flughafengelände. Normalerweise bleiben diese Bereiche den Passagieren verborgen. Wir fuhren über das Vorfeld, vorbei an verschiedenen Flugzeugen und Servicefahrzeugen und konnten den Betrieb aus nächster Nähe beobachten. Besonders beeindruckend war es, die Maschinen einmal aus einer völlig anderen Perspektive zu sehen.

Flughafenführung Bremen
Flughafenführung Bremen
Flughafenführung Bremen

Die Helfer auf dem Vorfeld

Nicht nur Flugzeuge prägen das Bild eines Flughafens. Auf dem Vorfeld sind zahlreiche Spezialfahrzeuge unterwegs, die Flugzeuge bewegen, Gepäck befördern oder die Bodenabfertigung unterstützen. Bei der Führung konnten wir viele dieser Arbeitsgeräte aus nächster Nähe entdecken und erfuhren, welche Aufgaben sie im täglichen Flugbetrieb übernehmen.

Flughafenführung Bremen
Flughafenführung Bremen
Flughafenführung Bremen

Starts und Landungen hautnah erleben

Ein unvergesslicher Moment war das Beobachten der Starts und Landungen direkt an der Rollbahn. Wenn ein Flugzeug mit voller Leistung beschleunigt und wenige Sekunden später in den Himmel steigt, spürt man die Kraft der Triebwerke förmlich. Ebenso faszinierend ist die Präzision, mit der die Flugzeuge wieder sicher landen.

Flughafenführung Bremen
Flughafenführung Bremen
Flughafenführung Bremen

Besuch bei der Flughafenfeuerwehr

Ein weiteres Highlight war die Vorführung der Flughafenfeuerwehr. Die speziell ausgerüsteten Einsatzfahrzeuge sind deutlich größer als normale Löschfahrzeuge und für Notfälle auf dem Flughafengelände ausgelegt.

Flughafenführung Bremen
Flughafenführung Bremen
Flughafenführung Bremen

Besonders beeindruckend war die Vorführung, bei der eines der Fahrzeuge seine leistungsstarken Wasserwerfer demonstrierte. Es kam ganz überraschend mit Martinshorn um die Ecke, hielt direkt vor uns und spritze los. Ein Anblick, der nicht nur Kinder begeistert.

Flughafenführung Bremen
Flughafenführung Bremen
Flughafenführung Bremen

Unser Fazit

Die Flughafenführung in Bremen hat uns viele interessante Einblicke ermöglicht, die man als normaler Fluggast nie zu sehen bekommt. Die Kombination aus Informationen, der Fahrt über das Vorfeld, den Starts und Landungen sowie der Vorführung der Flughafenfeuerwehr machte die Tour zu einem abwechslungsreichen Erlebnis. Wenn ihr euch für Luftfahrt interessiert oder einmal hinter die Kulissen eines Flughafens schauen möchtet, können wir die Flughafenführung am Bremen Airport empfehlen.

Hinweis für Hundebesitzer:

Aus Sicherheitsgründen sind Hunde bei den Flughafenführungen leider nicht erlaubt. Wer seinen Vierbeiner nicht allein lassen möchte, sollte den Besuch entsprechend planen.

Buchungsmöglichkeiten der Flughafenführung

Informationen zu aktuellen Terminen und Buchungsmöglichkeiten findet ihr direkt beim Bremen Airport. Je nach Tour gehören unter anderem eine Rundfahrt über das Vorfeld, Einblicke in den Flughafenbetrieb und häufig auch ein Besuch der Flughafenfeuerwehr zum Programm. Eine Führung kostet 19 Euro pro Person und sie dauert ca. 2 Stunden.

Mit Emma am Kyffhäuser-Denkmal – Geschichte, Aussicht und ein Abenteuer auf vier Pfoten

Hallo Freunde, diesmal haben wir uns auf eine tolle Tour zum Kyffhäuser-Denkmal (Kaiser-Wilhelm-Denkmal auf dem Kyffhäuser) aufgemacht. Das Kyffhäuser-Denkmal wurde von 1890 bis 1896 von Bruno Schmitz und Emil Hundrieser im Monumentalstil errichtet. Bereits von weitem, sieht das Bauwerk wirklich beeindruckend aus.

Kyffhäuser-Denkmal

Schon die Anfahrt zum Kyffhäuser war ein kleines Abenteuer. Die kurvenreiche Straße schlängelt sich durch dichte Wälder immer weiter hinauf in das Kyffhäusergebirge. Hinter jeder Kurve eröffneten sich neue Ausblicke auf die Landschaft, und die Vorfreude auf unser Ziel wurde immer größer.

Google Maps - Kartenausschnitt Kyffhäuser-Denkmal

Vor Ort gibt es einen großen Parkplatz „Parkplatz Burghof Kyffhäuser„, aber man sollte zeitig da sein, da dieser auch im laufe des Tages voll werden kann. Die Parkgebühren betragen für einen PKW 4 Euro pro Tag, was recht günstig ist. Die Parkgebühren sind in bar am Automaten zu zahlen.

Kyffhäuser-Denkmal - Parkplatz

Vom Parkplatz aus führte unser Weg über einen Wanderweg zunächst zur Unterburg. Die Wege sind schön breit und gut ausgeschildert, damit man sich nicht verlaufen kann.

Wanderweg zum Kyffhäuser-Denkmal
Wanderweg zum Kyffhäuser-Denkmal
Wanderweg zum Kyffhäuser-Denkmal

Unterburg des Kyffhäuser-Denkmals

An der Unterburg wird deutlich, wie groß die ehemalige Reichsburg Kyffhausen einst gewesen sein muss. Heute sind noch zahlreiche Mauerreste erhalten, die einen ersten Eindruck von der einstigen Bedeutung der Anlage vermitteln.

Unterburg - Kyffhäuser-Denkmal
Unterburg - Kyffhäuser-Denkmal
Unterburg - Kyffhäuser-Denkmal

Die Reichsburg Kyffhausen entstand vermutlich im 11. Jahrhundert und diente der Sicherung wichtiger Handels- und Heerstraßen. Im Mittelalter gehörte sie zu den bedeutendsten Kaiserpfalzen im Heiligen Römischen Reich. Auf diesem Bild sieht man den Blick in die ehemalige Kapelle der Unterburg.

Unterburg - Kyffhäuser-Denkmal
Unterburg - Kyffhäuser-Denkmal
Unterburg - Kyffhäuser-Denkmal

Zwischen den alten Mauern ließ sich Emma natürlich nicht lange bitten und begann sofort, jeden Winkel neugierig zu erkunden. Es gab viel zu sehen und da wir ziemlich früh am Morgen hier waren, war es auch noch nicht so voll.

Unterburg - Kyffhäuser-Denkmal
Unterburg - Kyffhäuser-Denkmal
Unterburg - Kyffhäuser-Denkmal

Mittelburg des Kyffhäuser-Denkmals

Von der Unterburg führte unser Weg bergauf und über Treppen zur Mittelburg. Unterwegs bieten sich immer wieder schöne Fotomotive. Alte Steinmauern, historische Tore und die beeindruckende Architektur der Burgruine lassen Geschichte lebendig werden.

Mittelburg - Kyffhäuser-Denkmal
Mittelburg - Kyffhäuser-Denkmal
Mittelburg - Kyffhäuser-Denkmal

An vielen Stellen kann man sich gut vorstellen, wie hier vor mehreren hundert Jahren Ritter, Händler und Soldaten unterwegs gewesen sein müssen.

Mittelburg - Kyffhäuser-Denkmal
Mittelburg - Kyffhäuser-Denkmal
Mittelburg - Kyffhäuser-Denkmal

Oberburg des Kyffhäuser-Denkmals

Je höher wir kamen, desto beeindruckender wurde die gesamte Anlage. Die Oberburg bildet den ältesten Teil der ehemaligen Reichsburg.

Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal
Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal
Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal

Von hier aus eröffnen sich bereits wunderschöne Ausblicke über die umliegenden Wälder und die Goldene Aue. Gleichzeitig wird deutlich, warum dieser Ort strategisch so wichtig war. Von hier ließ sich das gesamte Umland hervorragend überwachen.

Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal
Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal

Besonders faszinierend ist, dass die Oberburg bereits mehrere Jahrhunderte alt war, als das heute weithin sichtbare Kyffhäuser-Denkmal Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Hier treffen mittelalterliche Burggeschichte und die Erinnerungskultur des Deutschen Kaiserreichs unmittelbar aufeinander. Hier seht ihr ein Sitzbild Kaiser Friedrichs I. „Barbarossa“

Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal
Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal
Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal

Emma genoss währenddessen vor allem die vielen neuen Gerüche, die Aussicht und die abwechslungsreichen Wege. Wer möchte kann an einer Führung teilnehmen, wobei die Geschichte des Kyffhäuser-Denkmals erklärt wird. Der Eintritt wird fällig, wenn man an der Oberburg ankommt. Für Emma gab es an der Kasse ein Leckerli zur Begrüßung.

Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal
Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal
Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal

Das Kyffhäuser-Denkmal – Wahrzeichen des Kyffhäusergebirges

Schließlich erreichten wir den wohl bekanntesten Teil der Anlage, dass imposante Kyffhäuser-Denkmal. Um zum Eingang des Kyffhäuser-Denkmals zu gelangen, muss man schon eine Menge Stufen erklimmen.

Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal

Das monumentale Bauwerk wurde zwischen 1890 und 1896 zu Ehren von Kaiser Wilhelm I. errichtet. Der Berliner Architekt Bruno Schmitz schuf hier eines der größten Nationaldenkmäler Deutschlands.

Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal

Besonders beeindruckend ist die Verbindung zwischen der mittelalterlichen Burgruine und dem monumentalen Denkmal. Unterhalb des Reiterstandbildes Kaiser Wilhelms I. befindet sich die gewaltige Figur Kaiser Friedrich I., besser bekannt als Barbarossa.

Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal

Die Sage vom schlafenden Barbarossa

Kaum ein Ort in Deutschland ist so eng mit einer Sage verbunden wie der Kyffhäuser. Ob man an diese Geschichte glaubt oder nicht, sie verleiht dem Kyffhäuser bis heute seinen ganz besonderen Zauber.

Kyffhäuser-Denkmal - Sage von Barbarossa
Kyffhäuser-Denkmal - Sage von Barbarossa
Kyffhäuser-Denkmal - Sage von Barbarossa

Der Legende nach schläft Kaiser Barbarossa tief im Inneren des Berges an einem steinernen Tisch. Sein roter Bart wächst immer weiter und windet sich bereits mehrfach um den Tisch. Nur alle hundert Jahre soll der Kaiser erwachen und nachsehen, ob die Raben noch um den Berg kreisen. Erst wenn diese verschwunden sind, wird Barbarossa zurückkehren und eine neue Zeit des Friedens beginnen.

Hoch hinaus – 247 Stufen bis zur Aussichtsplattform

Während Emma und ich uns eine kleine Verschnaufpause gönnten, machte sich mein Freund daran, den Denkmalturm zu erklimmen. Hunde sind in dem Gebäude nämlich leider nicht erlaubt. Emma hat sogar ihren Papa erkannt, der aus einem der Fenster des Denkmals zu uns geschaut hat.

Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal

Über insgesamt 247 Stufen führt eine schmale Wendeltreppe durch das Innere des rund 81 Meter hohen Bauwerks bis hinauf zur Aussichtsplattform. Schon beim Aufstieg wird deutlich, welch beeindruckende Ingenieursleistung der Bau des Denkmals Ende des 19. Jahrhunderts gewesen sein muss. Unten gibt es auch eine Art kleines Museum mit wundervollen Schätzen wie der Pickelhaube und der Hosenträger des Kaisers.

Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal

Die Treppen verlaufen durch das massive Mauerwerk des Turms und vermitteln eine ganz besondere Atmosphäre. Durch kleine Fensteröffnungen fällt immer wieder Tageslicht ins Innere und gibt den Blick auf das Burggelände oder die umliegenden Wälder frei. Je höher man steigt, desto mehr wächst die Vorfreude auf den Ausblick.

Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal

Oben angekommen wird die Anstrengung schnell belohnt. Von der Aussichtsplattform eröffnet sich ein beeindruckendes 360-Grad-Panorama über das Kyffhäusergebirge, die Goldene Aue und bei guter Fernsicht, sogar bis zum Brocken im Harz. Von hier oben wirkt die weitläufige Burgruine fast wie ein Modell, während sich die Wälder und Felder bis zum Horizont erstrecken.

Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal

Natürlich entstanden dort oben auch einige unserer schönsten Fotos. Die Perspektive aus der Turmkuppel zeigt das Kyffhäuser-Denkmal und die historische Burganlage aus einem Blickwinkel, den viele Besucher gar nicht zu Gesicht bekommen. Wer gut zu Fuß ist, sollte sich den Aufstieg deshalb nicht entgehen lassen. Die 247 Stufen lohnen sich auf jeden Fall.

Kyffhäuser-Denkmal

Ein Blick ins Burgmuseum

Nach dem Denkmal besuchten wir das Burgmuseum, welches im Jahr 1934 erbaut wurde. Es ist ein kleines Gebäude mit einem rechteckigen Raum, wo allerhand Schätze zu sehen sind. Unter anderem gibt es auch viele Schaubilder.

Kyffhäuser-Denkmal  - Bergmuseum
Kyffhäuser-Denkmal  - Bergmuseum
Kyffhäuser-Denkmal  - Bergmuseum

Hier erfährt man viel über die Geschichte der Reichsburg, archäologische Ausgrabungen und das Leben im Mittelalter. Zahlreiche Fundstücke zeigen, wie die Menschen hier einst lebten und welche Bedeutung die Burg über viele Jahrhunderte hatte.

Kyffhäuser-Denkmal  - Bergmuseum
Kyffhäuser-Denkmal  - Bergmuseum
Kyffhäuser-Denkmal  - Bergmuseum

Für Geschichtsinteressierte lohnt sich der Besuch auf jeden Fall und der Zutritt zum Museum, ist im Eintrittspreis bereits enthalten.

Kyffhäuser-Denkmal  - Bergmuseum

Der Bergfried (Barbarossaturm) Oberburg – Ein fantastischer Ausblick

Anschließend führte unser Rundgang weiter zum Bergfried. Der mächtige Turm zählt zu den ältesten erhaltenen Bauwerken der Burganlage. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick über das gesamte Burggelände sowie weit hinaus über die Landschaft Thüringens.

Kyffhäuser-Denkmal  - Der Bergfried (Barbarossaturm)
Kyffhäuser-Denkmal  - Der Bergfried (Barbarossaturm)
Kyffhäuser-Denkmal  - Der Bergfried (Barbarossaturm)

An klaren Tagen reicht die Sicht bis zum Harz. Natürlich durfte auch hier ein gemeinsames Erinnerungsfoto mit Emma nicht fehlen. Beim Barbarossaturm gibt es für Kinder einen schönen Spielplatz. Es gibt sehr saubere Toiletten und natürlich ein Bistro, dass Kaiser Picknick, wo man sich stärken kann. Dort gibt es auch einen Museumsshop.

Kyffhäuser-Denkmal  - Der Bergfried (Barbarossaturm)
Kyffhäuser-Denkmal  - Der Bergfried (Barbarossaturm)
Kyffhäuser-Denkmal  - Der Bergfried (Barbarossaturm)

Dann sind wir noch auf den ehemaligen Haupteingang der Oberburg getroffen. Er wird als „Erfurter Tor“ bezeichnet. Der Durchgang ist noch original romanisch erhalten. Es ist ein einfaches Kammertor ohne Verteidigungsanlage.

Kyffhäuser-Denkmal  - Erfurter Tor

Der berühmte Burgbrunnen

Bevor wir unseren Rundgang beendeten, machten wir noch Halt am bekannten Burgbrunnen. Mit einer Tiefe von rund 176 Metern gehört er zu den tiefsten Burgbrunnen Europas. Allein seine Ausmaße zeigen, welche enorme Leistung der Bau dieses Brunnens im Mittelalter gewesen sein muss.

Kyffhäuser-Denkmal  - Burgbrunnen
Kyffhäuser-Denkmal  - Burgbrunnen
Kyffhäuser-Denkmal  - Burgbrunnen

Heute kann man einen Blick in den Schacht werfen und bekommt einen Eindruck davon, wie wichtig eine sichere Wasserversorgung für eine Burg dieser Größe war.

Kyffhäuser-Denkmal  - Burgbrunnen
Kyffhäuser-Denkmal  - Burgbrunnen
Kyffhäuser-Denkmal  - Burgbrunnen

Zurück zum Parkplatz

Vom Brunnen aus führte uns ein anderer Weg gemütlich wieder hinunter zum Parkplatz, vorbei am „Denkmal an die Kaiser Botschaft“. Das Botschaft stammt vom 17.11.1881.

Kyffhäuser-Denkmal  - Denkmal an die Kaiser Botschaft
Kyffhäuser-Denkmal  - Denkmal an die Kaiser Botschaft

Unterwegs genossen wir noch einmal die Ruhe des Waldes und warfen immer wieder einen letzten Blick zurück auf das imposante Denkmal, das hoch über den alten Burgruinen thront.

Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal

Unser Fazit

Unser Rundgang über die gesamte Anlage war weit mehr als nur ein Besuch eines Denkmals. Es war eine Reise durch über 1.000 Jahre Geschichte, von den Mauern der mittelalterlichen Reichsburg über die geheimnisvolle Barbarossa-Sage bis hin zum monumentalen Kyffhäuser-Denkmal.

Kyffhäuser-Denkmal

Auch Emma hatte sichtlich Spaß an unserem Ausflug. Für sie waren die alten Gemäuer, die Waldwege und die vielen neuen Gerüche mindestens genauso spannend wie für uns die historischen Bauwerke. In der Region gibt es noch viele weitere Ausflugsziele, die sich lohnen, wie z.B. die Barbarossahöhle.

Kyffhäuser-Denkmal

Unser Tipp: Plant für den Besuch genügend Zeit ein. Wer die gesamte Anlage in Ruhe erkunden, das Museum besuchen und die zahlreichen Aussichtspunkte genießen möchte, sollte mindestens drei bis vier Stunden einplanen. So lässt sich dieser geschichtsträchtige Ort ganz entspannt erleben, Schritt für Schritt. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma

Kyffhäuser-Denkmal

Für Menschen die nicht so gut zu Fuß sind, gibt es auch einen Shuttle der euch bis nach oben zur Oberburg fährt. Erkundigt euch vorher über die Fahrzeiten des Shuttles. Alle Infos zum Kyffhäuser-Denkmal, findet ihr hier: https://www.kyffhaeuser-denkmal.de/

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💥Zwischen Spider-Man, Groot und Batman – unser Besuch der Superheroes-Ausstellung in Speyer

Das Historische Museum in Speyer, hat derzeit eine Sonderausstellung mit dem Thema „Superheroes“ im Programm. Die Sonderausstellung läuft bis zum 18. Oktober 2026 und umfasst ca. 300 Exponate. Infos zur Ausstellung bekommt ihr hier: Superheroes

Da Hunde im Museum leider keinen Zutritt haben, musste Emma mit Papa zu Hause bleiben und ich habe die Ausstellung zusammen mit meinem Sohn besucht. Es ist eine interaktive Ausstellung mit mehreren Mitmachstationen, wofür man ein Armband bekommt.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Schon beim Betreten der Ausstellung wurde deutlich, dass hier nicht nur eingefleischte Comic-Fans auf ihre Kosten kommen. Die Ausstellung zeigt zahlreiche bekannte Helden und Schurken aus den unterschiedlichsten Universen.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Marvel-Fans treffen auf Spider-Man, Iron Man, Thor oder Groot, während DC-Fans Batman, Superman und viele weitere bekannte Figuren entdecken können. Beeindruckend sind auch die vielen Comics aus früheren Zeiten, die man in der Ausstellung bestaunen kann.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Es gab hier wirklich so viele Figuren im Kleinformat zu bestaunen, die hatte man noch nie gesehen. Zum Glück hatte ich meinen Sohn dabei, der mir die Namen zum Teil nennen konnte. Ich habe noch nie so eine umfangreiche Ausstellung gesehen.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Besonders beeindruckend waren die lebensgroßen Figuren. Die Liebe zum Detail war erstaunlich und manche Figuren wirkten fast so, als könnten sie jeden Moment zum Leben erwachen.

Auch im DC-Bereich gab es echte Klassiker zu entdecken: Superman, der wohl bekannteste Held vom Planeten Krypton, und Wonder Woman, die starke Amazone mit ihrem unverwechselbaren Look. Zwei Figuren, die seit Jahrzehnten Superhelden-Fans begeistern. Da waren Fotos mit Superman und Wonder Woman Pflicht.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Ein besonderes Highlight für die jüngeren Besucher war die Batman-Welt mit einem Batmobil für kleine und große Kinder. Hier konnten kleine/große Superhelden für einen Moment selbst in die Rolle von Batman schlüpfen und ihren Spaß haben. Das ist sicher ein unvergesslicher Moment.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Auch zwei echte Kraftpakete aus dem Marvel-Universum waren dabei: Thor mit seinem mächtigen Hammer Mjölnir und Hulk mit seiner unglaublichen Stärke. Zwei Helden, die in der Welt der Avengers nicht fehlen dürfen. Die lebensgroßen Figuren von Thor und Hulk, haben schon fast ein bisschen bedrohlich gewirkt. Neben den Figuren gab es noch weitere Utensilien der beiden zu bestaunen und es gab viele Infos.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Wer kennt ihn nicht, den Helden, der mit seinen Spinnenkräften von Haus zu Haus schwingt und immer für das Gute kämpft? In der Welt von Spiderman, hatte man durch die Kulisse der Hochhäuser fast das Gefühl, man würde sich wie Spiderman von Haus zu Haus schwingen.

Natürlich durfte auch die Kamera nicht fehlen. Die Ausstellung bietet viele tolle Fotomotive. Besonders die großen Figuren und aufwendig gestalteten Szenen eignen sich hervorragend für Erinnerungsfotos.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Zwischen den lebensgroßen Figuren von Iron Man und Captain America fühlte man sich fast wie mitten in einem Superhelden-Film.

Iron Man mit seiner markanten roten und goldenen Rüstung gehört zu den bekanntesten Helden der Avengers. Die detailreiche Gestaltung der Rüstung zeigt, wie viel Arbeit in solchen Ausstellungsstücken steckt.

Direkt daneben stand Captain America mit seinem berühmten Schild, welches ein Symbol für Mut, Gerechtigkeit und seinen unerschütterlichen Einsatz für andere ist.

Auch Black Panther durfte in der Marvel-Welt natürlich nicht fehlen. Der König von Wakanda zählt zu den besonderen Figuren im Marvel-Universum. Sein schwarzer Hightech-Anzug, seine Schnelligkeit und seine Fähigkeiten machen ihn zu einem einzigartigen Superhelden.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

In einer Vitrine waren verschiedene Fahrzeugmodelle aus der Welt der Superhelden zu sehen. Besonders ins Auge fielen die legendären Batmobile, die Batman-Fans aus Comics und Filmen kennen.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Auch die Welt von Guardians of the Galaxy durfte in der Ausstellung natürlich nicht fehlen. Besonders beeindruckend war Groot, der sympathische Baumriese, der mit seiner Größe und seinem detailreichen Design sofort alle Blicke auf sich zog.

Passend dazu gab es auch den berühmten Walkman aus der Filmwelt zu entdecken, der für Star-Lord und seine Lieblingsmusik eine ganz besondere Bedeutung hat. Der Walkman hat mich an meine Kindheit erinnert, wo man keine andere Möglichkeit hatte, unterwegs Musik zu hören.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Ein besonderes Highlight für meinen Sohn war die Green-Screen-Station in der Ausstellung. Hier konnte man selbst Teil eines Superheldenfilms werden und mit verschiedenen Hintergründen in die Welt der Helden eintauchen.

Mit der passenden Ausstattung, unter anderem mit Captain Americas Schild, fühlte man sich für einen Moment wie ein echter Teil der Avengers. Gerade für Kinder ist diese Mitmachstation ein tolles Erlebnis, denn hier wird die Ausstellung plötzlich lebendig und man wird selbst Teil der Geschichte.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Zwischendurch gab es in der Ausstellung auch eine kleine Kinoecke, in der ein kurzer Film gezeigt wurde. Hier konnten wir eine kleine Pause einlegen und noch einmal ganz in die Welt der Superhelden eintauchen.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Bei unserem Rundgang gab es auch einen Bereich, der eine ganz andere Seite der Heldenwelt zeigte. Neben Marvel und DC durften auch bekannte Figuren aus Manga und Anime nicht fehlen.

Pikachu, Sailor Moon und weitere bekannte Charaktere zeigen, dass Helden nicht nur aus Comics und Kinofilmen kommen. Auch diese Figuren haben über viele Jahre hinweg Fans auf der ganzen Welt begeistert.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Auch für uns Erwachsene war die Ausstellung interessant. Neben den Figuren werden zahlreiche Hintergrundinformationen zur Entstehung der Comics, zu den Zeichnern und zur Entwicklung der Superhelden im Laufe der Jahrzehnte präsentiert.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Auch Captain Marvel durfte in der Ausstellung natürlich nicht fehlen. Hinter der Heldin steckt Carol Danvers, eine der stärksten Figuren aus dem Marvel-Universum. Mit ihren besonderen Kräften und ihrer beeindruckenden Geschichte gehört sie zu den wichtigen Heldinnen der Avengers.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Lohnt sich die Ausstellung?

Aus unserer Sicht ganz klar: Ja

Die Superheroes-Ausstellung in Speyer bietet spannende Einblicke in die Welt der Comics und Superhelden. Egal ob Marvel-Fan, Batman-Anhänger oder einfach neugieriger Besucher, hier gibt es viel zu entdecken.

Auch wenn Emma diesmal nicht dabei sein durfte, war es ein gelungener Familienausflug, der meinem Sohn und mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Nicole

Ausflug zum Deutschen Fußballmuseum in Dortmund

Hallo Freunde, auf unserer Tour durch Dortmund, sind wir auch am Deutschen Fußballmuseum vorbei gekommen. Leider dürfen hier Hunde nicht mit rein, aber da mein Menschen-Bruder es sich unbedingt anschauen wollte, habe ich brav mit Mama draußen gewartet. Die Zeit haben wir zum kuscheln und beobachten der Leute genutzt.

Deutsches Fußballmuseum Dortmund
Deutsches Fußballmuseum Dortmund

Am Platz der Deutschen Einheit 1 in Dortmund, steht das Deutsche Fußballmuseum, welches am 23. Oktober 2015 eröffnet wurde. Es ist ein nationales Fußballmuseum des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Für das Kombi-Ticket zahlt ihr derzeit 19 Euro pro Person. Damit habt ihr Zutritt zur Dauer- und Sonderausstellung.

Deutsches Fußballmuseum Dortmund
Deutsches Fußballmuseum Dortmund
Deutsches Fußballmuseum Dortmund

Das Deutsche Fußballmuseum soll lebendiger Erinnerungs- und Erfahrungsort deutscher Fußballgeschichte sein. Hier erfährt man viel über die Geschichte des nationalen und internationalen Fußballs. Der Rundgang des Museums beginnt im zweiten Obergeschoss und man erfährt alles über den nationalen Fußball.

Deutsches Fußballmuseum Dortmund
Deutsches Fußballmuseum Dortmund
Deutsches Fußballmuseum Dortmund

Unter anderem wird auch das Thema Auschwitz und jüdische Mitglieder des Fußballs aufgegriffen, da es zur damaligen Zeit gehört. So findet man z.b. Informationen über Kurt Landauer, den ehemaligen Bayer-Präsidenten. Gerade für jüngere Menschen, die das Thema nicht so intensiv mitbekommen haben, ist es interessant.

Deutsches Fußballmuseum Dortmund
Deutsches Fußballmuseum Dortmund
Deutsches Fußballmuseum Dortmund

Früher gingen Fußball und Rugby gemeinsame Wege. Da aber der Erfolg ausblieb, strich der DFB im Mai 1902 alle Rugby-Bestimmungen aus seiner Satzung.

Deutsches Fußballmuseum Dortmund
Deutsches Fußballmuseum Dortmund

Man kann viele alte Trikots und Fußballschuhe von früher betrachten, wie z.B. die Fußballschuhe von Helmut Rahn und das Trikot von Anton „Toni“ Turek.

Deutsches Fußballmuseum Dortmund
Deutsches Fußballmuseum Dortmund

Im 3-D-Kino kann man Superstars wie Leroy Sané durch die Geschichte der Zeit folgen. Über das 3-D-Kino, gelangt man zum ersten Obergeschoss. Man gelangt über eine lange Rolltreppe dorthin. Hier wird der Vereinsfußball behandelt.

Deutsches Fußballmuseum Dortmund
Deutsches Fußballmuseum Dortmund
Deutsches Fußballmuseum Dortmund

Viele der Fußballspieler, haben die Namen ihrer Kinder als Glücksbringer bei Spielen mit dabei. Entweder auf den Fußballschuhen aufgedruckt oder auf den Schienbeinschonern.

Deutsches Fußballmuseum Dortmund

Natürlich sind auch Fußbälle aus verschiedenen Jahren ausgestellt und man erkennt die Vielfalt der Fußbälle, die immer wieder ein anderes Design und bunte Farben haben.

Deutsches Fußballmuseum Dortmund
Deutsches Fußballmuseum Dortmund
Deutsches Fußballmuseum Dortmund

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Deutsches Fußballmuseum Dortmund
Deutsches Fußballmuseum Dortmund
Deutsches Fußballmuseum Dortmund

Natürlich widmet sich das Museum auch dem Fraunenfußball. Wusstet ihr dass die deutschen Frauen ihre Länderspielpremiere am 10. November 1982 gegen die Schweiz hatten? Es war ein 5:1-Sieg und somit ein voller Erfolg.

Deutsches Fußballmuseum Dortmund
Deutsches Fußballmuseum Dortmund
Deutsches Fußballmuseum Dortmund

Wer kennt ihn nicht, den berühmten Franz Beckenbauer? Selbst als nicht Fußballfan, hat man seinen Namen bestimmt schon mal gehört. Hier erfahrt ihr mehr über die Geschichte von Franz Beckenbauer. Franz Beckenbauer (1945-2024) war ein Fußballspieler und Fußballtrainer. Er gilt als einer der besten Fußballer des 20. Jahrhunderts. Bereits früh erhielt er den Spitznamen „Kaiser“.

Seine größten Erfolge feierte er mit der deutschen Nationalmannschaft. Nach dem Gewinn der EM 1972 führte er die Nationalmannschaft zum Titel der WM 1974. Von 1984 bis 1990 war er als Teamchef tätig und führte die DFB-Elf bei der WM 1990 auch als Trainer zum WM-Titel.

Deutsches Fußballmuseum Dortmund
Deutsches Fußballmuseum Dortmund

Schienbeinschoner kommen ursprünglich aus England vom Cricket und fanden erst ab dem späten 19. Jahrhundert Verwendung im Fußball. Seit 1990 schreibt die FIFA das Tragen verpflichtend vor. Früher bestanden sie aus Leder oder Leinen.

Deutsches Fußballmuseum Dortmund

Die 1990er Jahre sind ebenso ein Thema, wie auch die Wiedervereinigung von Deutschland mit dem Fall der Mauer. Die Viktoria ist eine Bronzefigur, die von 1903 bis 1944 als Meistertrophäe des DFB diente. Nach Kriegsende war sie lange unter Verschluss, kehrte aber als Abbild 1992 zum DFB zurück.

Deutsches Fußballmuseum Dortmund
Deutsches Fußballmuseum Dortmund

Im Deutschen Fußballmuseum gibt es auch eine Schatzkammer, die man über eine weitere Treppe erreicht. Dort stehen unter anderem echte WM- und EM-Pokale der deutschen Nationalmannschaft.

Deutsches Fußballmuseum Dortmund
Deutsches Fußballmuseum Dortmund
Deutsches Fußballmuseum Dortmund

In der Hall of Fame des Deutschen Fußballmuseums befinden sich viele Größen des Fußballs, wie z.B. Bastian Schweinsteiger, Miroslav Klose, Franz Beckenbauer, Jürgen Klinsmann, Steffi Jones, Nia Künzer. Die Hall of Fame würdigt diese Persönlichkeiten zentral und ist ein fester Bestandteil der Dauerausstellung im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund. 

Deutsches Fußballmuseum Dortmund
Deutsches Fußballmuseum Dortmund
Deutsches Fußballmuseum Dortmund

Natürlich gibt es im Museum auch ein Bistro, wo man sich nach den vielen Eindrücken stärken kann und auch einen Shop, wo es u.a. viele Fußballbücher, Ruhrgebietsartikel und Bekleidung zu kaufen gibt.

Deutsches Fußballmuseum Dortmund
Deutsches Fußballmuseum Dortmund
Deutsches Fußballmuseum Dortmund

Mein Menschen-Bruder kann euch den Besuch im Deutschen Fußballmuseum sehr empfehlen, denn es gibt viel zu sehen und es macht einfach nur Spaß, sich in die Geschichte des Fußballs hinein zu fühlen. Die interaktiven Stationen sind besonders toll. Für euren Besuch solltet ihr mindestens 2-3 Stunden einplanen, damit ihr alles sehen könnt. So Freunde, ich hab nun lange genug mit Mama im Regen gewartet, nun geht es erst mal zurück ins Hotel. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.

Deutsches Fußballmuseum Dortmund

Infos zum Deutschen Fußballmuseum findet ihr hier: https://www.fussballmuseum.de/

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Ausflug mit Hund ins „Big Boost Burger“ in Dortmund

Hallo Freunde, wenn man schon mal in Dortmund ist, sollte man dem Big Boost Burger, einem Restaurant von JP Performance (Jean Pierre Krämer), auf jeden Fall einen Besuch abstatten. Das tolle hier ist, sogar wir Hunde dürfen mit rein. Denkt aber daran, hier ist es immer ziemlich voll, da es ein sehr beliebter Laden ist. Sollte euer Hund etwas ängstlich sein, ist das nichts für euch, aber mir macht es zum Glück nichts aus.

Big Boost Burger Dortmund
Big Boost Burger Dortmund

Das Big Boost Burger ist ein trendiges Burger-Restaurant, wo es amerikanische Burger gibt. Als besonderes Gimmick, kann man hier unzählige Autos bestaunen. Das sind Autos die JP in seinen Video tunt, was ihr auch auf YouTube verfolgen könnt und wohl auch getunte Autos von anderen Leuten, so wird zumindest erzählt.

Big Boost Burger Dortmund
Big Boost Burger Dortmund
Big Boost Burger Dortmund

Da Martin so ein Motorrad-Fan ist, hat er sich besonders darüber gefreut, dass hier auch ein Motorrad, eine schöne Yamaha, zu bestaunen ist.

Big Boost Burger Dortmund
Big Boost Burger Dortmund

Im Big Boost Burger gibt es auch einen JP Clothing Store, wo man die Klamotten von JP kaufen kann. Natürlich gibt es auch einen Onlineshop, wo man sich die Sachen nach Hause bestellen kann, wenn man nicht vor Ort ist. Ihr findet den Link hier: https://www.jp-clothing.com/

Big Boost Burger Dortmund
Big Boost Burger Dortmund

Vom Restaurant aus, hat man auch Einblick in die Werkstatt, bzw. dem Prüfstandraum, wo man den Leuten manchmal bei der Arbeit zuschauen kann. Das ist wirklich eine coole Idee für Tuning-Fans und Autoschrauber.

Big Boost Burger Dortmund

Leider waren wir etwas spät dran und die Schlange (ihr seht es auf dem Bild) zum Burgertresen ging bis raus vor die Türe. Da hat Mama gesagt, so lange will sie mit mir hier nicht warten. Also stellt euch mal vor, da konnte ich wirklich keinen Burger probieren und ich hatte doch so einen Kohldampf. Mein Menschen-Bruder fand es auch nicht toll.

Big Boost Burger Dortmund

Aber für ihn gab es als Entschädigung noch eine Jacke aus dem Store. Also JP, im Store fehlt definitiv noch etwas Spielzeug für Hunde, dann hätte ich auch was bekommen.

Big Boost Burger Dortmund

Das war ein kurzer Einblick ins Big Boost Burger und ich hoffe, es hat euch gefallen? Wir können euch einen Besuch wirklich sehr empfehlen, aber seid früh da, am besten direkt wenn geöffnet wird und eher nicht am Wochenenden. So bekommt ihr noch einen Parkplatz und die Schlange zu den Burgern ist vielleicht nicht ganz so lang. Leider war JP nicht vor Ort um mir ein paar Streicheleinheiten abzuholen und sein Hund Buddy war auch nicht da, ich hätte gerne mit ihm gespielt. Also werde ich wohl noch mal wiederkommen… Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.

Emma's Pfoten-Abenteuer

Alle Infos wie Öffnungszeiten und das Angebot von Big Boost Burger, findet ihr hier: https://bigboostburger.de/

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