Urlaub mit Hund

Autor: admin (Seite 1 von 23)

Erfurt – Städtetrip mit Hund

Hallo Freunde, Mama hat es endlich geschafft, über unseren Städtetrip nach Erfurt zu berichten. Geparkt haben wir im Parkhaus am Domplatz und haben von dort aus, unsere gesamte Tour durch die Stadt geplant. Sicherlich gibt es noch weitere Parkplätze, die etwas günstiger sind, aber dieser passte am Besten zu dem, was wir uns alles anschauen wollten. Dort angekommen, konnte gleich mein Stadttraining durch Menschenmassen beginnen, denn es war gerade das jährliche Oktoberfest, was immer von Ende September, bis Anfang Oktober stattfindet.

Domplatz Erfurt
Domplatz Erfurt
Domplatz Erfurt

Erfurt ist eine große Stadt in Thüringen, mit ca. 220.000 Einwohnern. Die Stadt vereint viele Sehenswürdigkeiten in einer Stadt und hat damit viel zu bieten. In 742 wurde das Bistum Erfurt errichtet und in dem Zuge wurde Erfurt das erste Mal erwähnt. Erfurt ist eine Universitätsstadt und einer der ehemaligen, berühmten Studenten war Martin Luther und zudem hat der Fernsehsender KIKA hier seinen Sitz, weshalb man in der gesamten Stadt auch die berühmten KIKA-Figuren sehen kann. Direkt vor der Festungsmauer, befindet sich dieser wunderschön bepflanzte Schriftzug von Erfurt.

Bepflanzter Schriftzug Erfurt

Um bequem hoch zum Petersberg zu gelangen, gibt es den gläsernen Aufzug, der innerhalb weniger Sekunden zum Plateau führt, mit einer wunderschönen Aussicht auf die Stadt. Der gläserne Aufzug wurde zur Bundesgartenschau in 2021 erbaut.

gläsernen Aufzug Petersberg Erfurt
gläsernen Aufzug Petersberg Erfurt
gläsernen Aufzug Petersberg Erfurt

Normalerweise laufe ich nicht gerne über Gitter oder andere komische Untergründe, aber hier bin ich ganz tapfer über das Plateau drüber gelaufen und wurde von Mama und Papa dafür gelobt. Von hier oben hat man eine tolle Aussicht über den Domplatz und auf den Dom St. Marien.

gläsernen Aufzug Petersberg Erfurt
gläsernen Aufzug Petersberg Erfurt
gläsernen Aufzug Petersberg Erfurt

Beim laufen über das Plateau, hatten wir eine gute Sicht auf die Festungsmauer der Zitadelle Petersberg, der Bastion Leonhard. Die Zitadelle Petersberg ist eine ursprünglich kurmainzische, später preußische Stadtfestung des 17. bis 19. Jahrhunderts, die noch komplett erhalten ist.

Festungsmauer der Zitadelle Petersberg - Bastion St. Leonhard
Festungsmauer der Zitadelle Petersberg - Bastion St. Leonhard

Oben auf dem Petersberg befindet sich das „Thüringer Landesamt für Denkmalpflege“, welches sich um den Schutz, die Dokumentation und Forschung von Bau-, Kunst- und Bodendenkmalen in Thüringen kümmert. Neben Erfurt hat es auch noch einen Sitz in Weimar.

Thüringer Landesamt für Denkmalpflege
Thüringer Landesamt für Denkmalpflege
Thüringer Landesamt für Denkmalpflege

In der Nähe des Paradiesbaumes, befindet sich die KIKA-Figur „Fledermaus Fidi“. Fidi ist eine Kinderserie über Alltagskonflikte, die sich u.a. mit dem Thema Zähneputzen, Schlafen gehen und Spielzeug teilen beschäftigt. Es ist quasi eine Lernserie für Kinder.

KIKA-Figur "Fledermaus Fidi"

Folgt man der Festungsmauer der Zitadelle, hat man eine tolle Aussicht über die Altstadt von Erfurt. Hier gibt es auch einige Bänke, die zum verweilen einladen, gerade bei schönem Wetter.

Festungsmauer der Zitadelle
Festungsmauer der Zitadelle
Festungsmauer der Zitadelle

Auf dem Petersberg, darf natürlich die Klosterkirche „St. Peter und Paul“, auch genannt Peterskirche, nicht fehlen. Sie ist eine ursprünglich dreischiffige romanische Pfeilerbasilika. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Kirche umgewandelt in ein Magazin und Lagergebäude. Erst durch die Franzosen, dann durch die Preußen. Für die Buga 2021, wurde das Gebäude teilsaniert. Direkt neben der Peterskirche, befindet sich ein historischer Kloster- und Kräutergarten, mit vielen Heilkräutern.

Klosterkirche St. Peter und Paul, bzw. Peterskirche in Erfurt
Klosterkirche St. Peter und Paul, bzw. Peterskirche in Erfurt
Klosterkirche St. Peter und Paul, bzw. Peterskirche in Erfurt

In der Nähe der Defensionskaserne, befindet sich die „Himmelsschaukel“. Sie ist ein beliebtes Fotomotiv und bietet eine tolle Aussicht über die Stadt. Hier gibt es entlang der Festungsmauer auch wieder viele Sitzmöglichkeiten, die wir genutzt haben, um eine kurze Pause einzulegen. Ich hatte nämlich ziemlich Durst und musste mich kurz mit Leckerlis stärken, ehe es weitergehen konnte.

Himmelschaukel Erfurt
Himmelschaukel Erfurt
Himmelschaukel Erfurt

Neben der Peterskirche, befindet sich die Defensionskaserne. Sie ist eine ehemalige, militärische Anlage und das größte Gebäude auf dem Petersberg. Im Inneren befindet sich unter anderem eine Kriegsbäckerei. In den Mannschaftsräumen war Platz für 500 Soldaten. Seit 2000 steht die Defensionskaserne leer, kann aber besichtigt werden.

Defensionskaserne Zitadelle Petersberg
Defensionskaserne Zitadelle Petersberg

Über Treppen gelangt man weiter runter zum Petersberg, wo sich das „Stasi-Unterlagen Archiv“ befindet. Das Archiv verwaltet regionale Unterlagen, darunter Karteikarten, Akten und Fotos, die zur Aufarbeitung von SED-Unrecht dienen. Bürger können Akteneinsicht beantragen, um Informationen über Überwachung und Berichte der Staatssicherheit in der ehemaligen DDR zu bekommen.

Stasi-Unterlagen Archiv
Stasi-Unterlagen Archiv
Stasi-Unterlagen Archiv

Das West Caponier ist eine weitere, historische Sehenswürdigkeit auf dem Petersberg. Sie diente früher als Verteidigungsanlage und heutzutage wird das West Carponier als Restaurant und Biergarten genutzt und es gibt eine Weinhandlung darin.

West Caponier Erfurt
West Caponier Erfurt

Das Ravelin Anselm mit dem Friedenspulvermagazin befindet sich direkt hinter dem West Carponier, im Hauptgraben der Anlage. Es wurde in den Jahren zwischen 1665 und 1702 erbaut. Dort wurde in Friedenszeiten das Schwarzpulver gelagert, um es außerhalb der Kernfestung aufbewahren zu können. Es ist das einzige erhaltene Friedenspulvermagazin seiner Art in Deutschland.

Friedenspulvermagazin Erfurt
Friedenspulvermagazin Erfurt

Die Bastion Martin gehört mit zu den ersten Bauten der Festungsmauer. Sie wurde bereits im Jahr 1673 fertiggestellt. Man sieht hier auch einen Stadtmauerturm von 1423, der bei Bauarbeiten freigelegt wurde.

Bastion Martin Erfurt
Bastion Martin Erfurt
Bastion Martin Erfurt

Die Mauerkronenbrücke wurde im Rahmen der Bundesgartenschau in 2021 gebaut, um die Bastion Martin, wieder mit der Zitadelle Petersberg zu vereinen. Die Mauerkronenbrücke hat eine Länge von 108m und ist behindertengerecht gebaut, da auf die Neigung von maximal 3% geachtet wurde.

Mauerkronenbrücke Erfurt
Mauerkronenbrücke Erfurt
Mauerkronenbrücke Erfurt

Über den Bastionskronenpfad, gelangt man auf die Mauerkronenbrücke, welche zur Bastion Martin führt. Der Bastionskronenpfad verbindet die Zitadelle Petersberg nun wieder mit der Bastion Martin. Für den Bau der Lauentorstraße, wurde die Zitadelle in 1920 getrennt und somit war viele Jahre kein Rundweg mehr möglich.

Bastionskronenpfad Erfurt
Bastionskronenpfad Erfurt
Bastionskronenpfad Erfurt

Das Peterstor bietet einen weiteren Eingang zur Zitadelle, mit einem Weg, der steil nach oben geht. Es dient eigentlich als Haupteingang zur Zitadelle. Es wurde ab 1665 erbaut.

Peterstor Erfurt
Peterstor Erfurt
Peterstor Erfurt

In der unteren Etage befinden sich die Kasematten, für Wachsoldaten und Geschütze. Das Torhaus hat zur Verteidigung 2 Fallgitter, welche bei Bedarf heruntergelassen werden können. 1671 wurde das Kommandantenhaus, über das Torhaus gebaut. Im Kommandantenhaus befindet sich eine Ausstellung, die man besuchen kann.

Peterstor Erfurt
Peterstor Erfurt
Peterstor Erfurt

An der alten Mauer vor dem Besucherzentrum, befindet sich ein historischer Briefkasten. Der restaurierte Briefkasten aus vergangener Zeit, ist noch immer in Benutzung und wird regelmäßig durch die Deutsche Post geleert. Am Ausgang zum Lauentor/Ecke Petrinistraße, befindet sich auch noch ein altes Wachgebäude.

Historischer Briefkasten - Zitadelle Erfurt
Wachgebäude Zitadelle Erfurt

Das Besucherzentrum am Petersberg ist die zentrale Anlaufstelle für alle interessierten Besucher, die mehr über die Zitadelle erfahren möchten. Man erhält dort Kartenmaterial und Downloads für die App der Zitadelle. Zudem befindet sich hier ein Ticketshop für die Ausstellungen und Führungen. Puh Leute, ich sag euch, Erfurt ist ganz schön groß und es gibt viel zu entdecken. Ich brauche eine kurze Pause.

Besucherzentrum Zitadelle Erfurt
Besucherzentrum Zitadelle Erfurt
Zitadelle Erfurt

Unterhalb der Bastion Kilian, befindet sich der Kommandantengarten, welchen man von dem Bastionskronenpfad aus, wunderbar bestaunen kann. Früher diente der Kommandantengarten als repräsentativer Ort für die adligen Kommandanten. Heutzutage wird er genutzt um auf Führungen zu warten, die gerne von hier starten oder auch einfach zum entspannen.

Kommandantengarten
Kommandantengarten

Die Bastion Kilian wurde mit als erstes als Festungsmauer ab 1665 erbaut, ebenfalls im neuitalienischen Stil, wie die anderen Bastionen. Sie wurde nach dem Heiligen Kilian benannt.

Bastion Kilian Erfurt
Bastion Kilian Erfurt
Bastion Kilian Erfurt

Nachdem wir uns die Zitadelle nun ausgiebig angeschaut hatten, ging es für und weiter in Richtung Innenstadt. Unser erster Halt war das Theater Erfurt. Das Erfurter Theater ist ein Neubau aus dem Jahr 2003. Das Theater bietet Musiktheater- und Konzertangebote an. Auf dem Theaterplatz befindet sich zudem noch ein Zwingermauerrest.

Theater Erfurt
Theater Erfurt
Theater Erfurt

Hier befindet sich auch eine weitere KIKA-Figur und zwar die von „Herr Fuchs und Frau Elster“. Ich fand den Fuchs ja sehr interessant und musste ihn erst mal beschnuppern. Herr Fuchs und Frau Elster waren Teil des Sandmännchens.

KIKA-Figur "Herr Fuchs und Frau Elster"

Weiter ging es zu St. Martini, einer römisch-katholischen Filialkirche. Die Kirche wurde 1248 erbaut, brannte aber im Jahr 1472 ab. Nur der Turm hat das Feuer überstanden und wurde bis 1758 wieder komplett aufgebaut. Im Dezember 2026 soll die Kirche durch den Kirchenvorstand geschlossen werden.

St. Martini Erfurt
St. Martini Erfurt
St. Martini Erfurt

Der Benary Speicher wurde 1887 als Lagerspeicher für Samen der Firma Benary erbaut. Seit 2001 dient es als Druckereimuseum und Schaudepot.

Benary Speicher - Druckereimuseum Erfurt
Benary Speicher - Druckereimuseum Erfurt
Benary Speicher - Druckereimuseum Erfurt

Die Alte Oper wurde 1867 im klassizistischen Stil errichtet und ist auch heute noch das größte Theater der Stadt. Ihr seht es hier auf den Bildern von der Rückseite. Für uns kein wirklich schöner Anblick. Wegen nötiger Sanierungen, wurde die Alte Oper im Jahr 1997 durch die Stadt geschlossen und es entstand das neue Theater am Theaterplatz, welches wir euch schon vorgestellt haben. Die Alte Oper wurde von einem privaten Investor gekauft und saniert. Noch immer finden hier Aufführungen statt.

Alte Oper Erfurt
Alte Oper Erfurt
Alte Oper Erfurt

Weiter ging es für uns zur Stadtmauer am Rosswehr. Es sind Reste aus dem 12. Jahrhundert ausgebautem, inneren Verteidigungsringes.

Stadtmauer am Rosswehr - Erfurt

Am Herrmannsplatz in der Altstadt, befindet sich der Herrmanns Brunnen. Es ist eine Gedenksäule aus dem Jahr 1876, zu Ehren des Stadtrates Carl Herrmann.

Herrmanns Brunnen Erfurt
Herrmanns Brunnen Erfurt

Die Hohe Domkirche St. Marien zu Erfurt, ist ein beeindruckendes Gebäude und der Bau wurde bereits 742 begonnen. Der Dom entstand über mehrere Bauphasen hinweg und wurde im Jahr 1372 fertiggestellt. Er hat die größte, freischwingende mittelalterliche Glocke der Welt, die Gloriosa. Der Dom hat eine Höhen von ca. 81 Metern. Der Dom kann besichtigt werden, aber leider nur ohne Hund.

Hohe Domkirche St. Marien zu Erfurt
Hohe Domkirche St. Marien zu Erfurt
Hohe Domkirche St. Marien zu Erfurt

Wir sind durch die Stiftsgasse in Richtung Dom gelaufen. Hier konnte ich erst mal meine Pfoten kühlen und man wurde mit einem tollen Blick auf die St. Severikirche belohnt. Die St. Severikirche steht direkt neben dem Dom St. Marien, auf dem Domberg. Sie ist eine römisch-katholische Kirche im gotischen Stil. Die heutige Kirche St. Severi, wurde nach einigen umbauten und behobenen Schäden des Stadtbrandes, ca. 1500 fertiggestellt.

St. Severikirche Erfurt
Stiftsgasse Erfurt
Stiftsgasse Erfurt

Auf dem Domplatz befindet sich das Landgericht Erfurt. Das Gerichtsgebäude wurde zwischen 1874 und 1879 im Stil der Neugotik errichtet.

Landgericht Erfurt

In der Marktstraße befindet sich die Allerheiligenkirche, eine römisch-katholische Kirche aus 1117. Sie ist eine Nebenkirche des Erfurter Doms und liegt in der Altstadt. In 1222 wurde sie bei dem Stadtbrand zerstört und bis ins 14. Jahrhundert im gotischen Stil wieder aufgebaut.

Allerheiligenkirche Erfurt
Allerheiligenkirche Erfurt

Ebenfalls in der Marktstraße „Nr. 25“, befindet sich das schmalste Haus Erfurts. Es verfügt über 4 Etagen und ist nur ca. 3,50m breit.

Das schmalste Haus Erfurts

Weiter ging es für uns in die Straße „Große Arche“, in Richtung Naturkundemuseum. Das Museum befindet sich im Gebäude eines ehemaligen Waidspeichers. Hier gibt es eine Dauerausstellung zu Wald, Feld, Stadt und Erdgeschichte und immer wieder wechselnde Sonderausstellungen. Auch hier dürfen Hunde wegen der sensiblen Exponate nicht mit rein.

Naturkundemuseum Erfurt
Naturkundemuseum Erfurt

Als nächsten Punkt auf unserer Liste, hatten wir die Predigerkirche, eine Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Die ursprüngliche Kirche wurde zwischen 1340-1350 abgerissen und im gotischen Stil neu aufgebaut. Der Neubau und die weiteren Umbauten der Predigerkirche, dauerten fast bis ca. 1500. Sie ist eine der wenigen erhaltenen Bettelordenskirchen.

Predigerkirche Erfurt
Predigerkirche Erfurt
Predigerkirche Erfurt

Direkt neben er Predigerkirche, befindet sich das Predigerkloster. Vom Predigerkloster ist nur noch der Ostflügel erhalten, welcher in 1279 erbaut wurde. Hier gibt es auch einen Predigerkeller, welcher von der evangelischen Jugend genutzt wird. Im Innenhof des Klosters war es schön ruhig und wir haben viele Sitzmöglichkeiten gefunden, die wir für eine ausgiebige Pause genutzt haben. Für mich gab es Hundewürstchen und ein paar Leckerlis. Natürlich auch Schlappi.

Predigerkloster Erfurt
Predigerkloster Erfurt
Predigerkloster Erfurt

Gut gestärkt, ging es weiter zur Barfüßerkirche, einer alten Kirche aus dem Mittelalter. Sie wurde im 14. Jahrhundert als Klosterkirche erbaut. Während des Krieges in 1944, wurde die Kirche durch eine Luftmine zerstört.

Barfüßerkirche Erfurt
Barfüßerkirche Erfurt
Barfüßerkirche Erfurt

Der Chor wurde damals notdürftig repariert und zwischenzeitlich gab es in der Kirche ein Museum, welches aber in 2012 geschlossen wurde. Seit 2012 gibt es immer mal wieder die Möglichkeit, sich die Kirche von Innen anzuschauen. Im Inneren befindet sich das älteste erhaltene, christliche Grabmal der Stadt.

Barfüßerkirche Erfurt
Barfüßerkirche Erfurt
Barfüßerkirche Erfurt

Den Paulsturm hätten wir fast vergessen. Er ist der Turm der ehemaligen Paulskirche, die im 18. Jahrhundert beim Stadtbrand vollständig zerstört wurde und daher ist nur noch der Paulsturm übrig. Er steht gegenüber der Predigerkirche und wurde im Jahr 1469 fertig gebaut. Er diente als Glockenturm der Predigerkirche. In der Meister-Eckehart-Straße befindet sich ein Luftschutzkeller. Er ist einer der wenigen, in Thüringen noch erhaltenen Luftschutzkellern und verfügt über die original Ausstattung und Raumaufteilung von früher. Er bot Platz für 50 Menschen und dient heute als Museum, welches man im Rahmen von Führungen oder Veranstaltungen besichtigen kann.

Paulsturm Erfurt
Luftschutzkeller Erfurt

Im Gebäude der Kurmainzischen Statthalterei, befindet sich die Thüringer Staatskanzlei. Die Staatskanzlei ist Amtssitz des Thüringer Ministerpräsidenten.

Thüringer Staatskanzlei Erfurt
Thüringer Staatskanzlei Erfurt

Gegenüber der Staatskanzlei, haben wir eine weitere KIKA-Figur gefunden und zwar „Tabaluga“. Tabaluga ist ein kleiner, grüner Drache, der u.a. von dem Sänger „Peter Maffay“ erdacht wurde.

KIKA-Figur Tabaluga Erfurt

St. Wigbert ist eine römisch-katholische Filialkirche aus 1473. Sie wurde erbaut im spätgotischen Stil. Über den Innenhof von St. Wigbert, gelangt man zu dem Luftschutzkeller.

St. Wigbert Erfurt
St. Wigbert Erfurt
St. Wigbert Erfurt

Der Turm der Kirche, stammt aus dem Jahre 1409 und diente bis 1848 als Feuerwachturm, welcher bewohnt wurde.

St. Wigbert Erfurt
St. Wigbert Erfurt

Wo sich Regierungs- und Neuwerkstraße kreuzen, befindet sich der „Alte Angerbrunnen“. Es ist ein barocker Brunnen aus dem Jahre 1890. Das dritte Bild zeigt den „Neuen Angerbrunnen“, welcher in der Nähe der Einkaufspassage am Anger 1 steht. Erbaut wurde er ca. 1980.

Alter Angerbrunnen Erfurt
Alter Angerbrunnen Erfurt
Alter Angerbrunnen Erfurt

Unweit des alten Angerbrunnens, befindet sich der Bartholomäusturm aus dem Jahr 1282, welcher zur Bartholomäuskirche gehörte. Diese wurde aber bei einem Brand komplett zerstört und nur der Turm blieb übrig. Der Turm ist 35m hoch und beherbergt ein Carillon (Turmglockenspiel). Es hat 60 Bronzeglocken und spielt täglich um 10, 12 und 18 Uhr. An der Fassade des Gebäudes von „Peter Pane“, befindet sich ein Bismarck Denkmal.

Bismarck-Denkmal Erfurt
Bartholomäusturm Erfurt

In der Nähe des Naturkundemuseum, befindet sich das „Haus zum Sonneborn“ aus dem Jahre 1536. Vermutlich wurde es früher als Waidspeicher genutzt. Heute befindet sich darin ein Standesamt und wird gerne für Hochzeiten genutzt.

Haus zum Sonneborn Erfurt
Haus zum Sonneborn

In der Straße „Anger“, befindet sich das Kunstmuseum Erfurts. Dort gibt es Gemälde, Musikinstrumente, Skulpturen und historische Räume zu bestaunen. Das Gebäude entstand bis 1711 als Barockbau. Früher beherbergte es die Waage Erfurt, womit Handelswaren verzollt werden konnten.

Kunstmuseum Erfurt
Kunstmuseum Erfurt

Am Anger befindet sich das ehemalige Hauptpostamt aus dem Jahr 1886. Es wurde damals durch die Kaiserliche Reichspost im neogotischen Stil errichtet. Am Anger haben wir auch eine weiter KIKA-Figur gefunden und zwar die von „Maus und Elefant“ aus, die Sendung mit der Maus. Mama sagt, dass war mit eine ihrer Lieblingsserien als Kind. Die Kindersendung gibt es seit 1971 und wird noch immer produziert.

Ehemaliges Hauptpostamt Erfurt
KIKA-Figur "Maus und Elefant" aus der Sendung mit der Maus

In der Nähe von St. Gregor in Erfurt, befindet sich das Luther-Denkmal. Martin Luther (1483 – 1546), war ein deutscher Augustinereremit und Theologieprofessor. Er wurde zum Urheber der Reformation (kirchliche Erneuerungsbewegung).

Luther-Denkmal Erfurt

St. Gregor oder besser bekannt als Kaufmannskirche, ist eine Kirche, welche nach einem Brand bis 1368 im gotischen Stil wieder aufgebaut wurde. Martin Luther predigte 1522 in dieser Kirche. Es ist eine evangelische Kirche, in der im Jahre 1668 die Eltern von Johann Sebastian Bach getraut wurden. Sie gilt als Hauskirche der Familie Bach.

Kaufmannskirche "St. Gregor" Erfurt
Kaufmannskirche "St. Gregor" Erfurt

In der Kürschnergasse 7, befindet sich das Haus „zum roten Horn“. Es ist ein gotischer Ständerbau aus dem Jahre 1386 mit einem romanischen Keller. Heute beherbergt es das Restaurant „Übersee“.

Restaurant Übersee Erfurt und Haus zum roten Horn

Stellt euch mal vor, am Junkersand habe ich Enten in der Gera beobachtet und auf einmal sehe ich das so komische Vögel, ähm Figuren in einem Boot. Mama sagt, es sind die KIKA-Figuren „Käpt’n Blaubär und Hein Blöd“. Käpt’n Blaubär ist bekannt aus der Sendung mit der Maus und es gibt sie wohl seit 1991. Mein Menschenbruder Martin, hat die als Kind wohl auch gerne geschaut, denn die Sendung wurde bis 2012 gedreht und wird noch heute ausgestrahlt.

Fluß Gera in Erfurt
KIKA-Figur "Käpt'n Blaubär und Hein Blöd"

Ebenfalls am Junkersand, befindet sich das Wohnhaus der Familie Bach.

Junkersand - Wohnhaus der Familie Bach

Auf der Rathausbrücke in Erfurt, haben wir eine weitere KIKA-Figur gefunden und zwar „Pittiplatsch“. Pittiplatsch und Schnatterinchen waren Puppenfiguren aus der DDR und es gibt sie seit 1959.

KIKA-Figur "Pittiplatsch" - Rathausbrücke Erfurt

Die Krämerbrücke ist die längste, bebaute und bewohnte Steinbrücke Europas. Sie hat eine Länge von 120 Metern und ist mit 32 schmalen Fachwerkhäusern bebaut. Das Wahrzeichen von Erfurt wurde 1325 erbaut und überspannt die Gera, die darunter fließt. Sie besteht aus insgesamt 6 Brückenbogen.

Krämerbrücke Erfurt
Krämerbrücke Erfurt
Krämerbrücke Erfurt

Wir wollten zum Pegel Erfurt und ich habe einen tollen Durchgang unter den Häusern gefunden und konnte mich dort gleich etwas abkühlen. Hier kann man direkt an der Krämerbrücke, den Pegel ablesen und schauen, wie sehr die Höhe der Gera bei Regen schwankt.

Pegel Erfurt
Pegel Erfurt
Pegel Erfurt

Weiter ging es für uns zur Schottenkirche „St. Nicolai und Jacobi“, einer römisch-katholischen Filialkirche. Sie ist die ehemalige Klosterkirche des Schottenklosters St. Jacob. Bis ca. 1200 wurde der Bau fertiggestellt und auch diese Kirche, soll im Dezember 2026 geschlossen werden.

Schottenkirche "St. Nicolai und Jacobi" Erfurt
Schottenkirche "St. Nicolai und Jacobi" Erfurt

Der Kaisersaal Erfurt ist ein Kultur- und Kongresszentrum in der Altstadt. Die Universität baute 2 Gebäude in der Futterstraße in 1769 in den Kaisersaal um. Viele Berühmte Künstler waren oft hier, so u.a. Goethe, Schiller, Paganini und Clara Schumann. In 1831 wurde der Kaisersaal im klassizistischen Stil neu erbaut.

Kaisersaal Erfurt
Kaisersaal Erfurt

Im „Haus zum Stockfisch“, befindet sich das Stadtmuseum Erfurt. Es ist ein bedeutendes Bürgerhaus der Renaissance und wurde 1607 erbaut. Im Museum erfährt man alles zur Erfurter und europäischer Geschichte.

Haus zum Stockfisch Erfurt - Stadtmuseum Erfurt

In der Gotthardstraße haben wir noch eine KIKA-Figur gefunden und zwar die von „Moppi und Schnatterinchen“. Moppi hat zusammen mit Pittiplatsch und Schnatterinchen die Herzen der Kinder erobert. Moppi ist ein liebenswerter, aber tollpatschiger Hund. Moppi gibt es seit 1976.

KIKA-Figur "Moppi und Schnatterinchen" Erfurt

Am Benediktsplatz/Ecke Krämerbrücke, befindet sich die „Kleine alte Waage“. Ein Gebäude aus dem Jahr 1354. Seit Mitte des 15. Jahrhunderts wurde es als Lager- und Speichergebäude genutzt.

"Kleine alte Waage" Erfurt

In Erfurt gibt es das ehemalige Augustinerkloster und die Augustinerkirche, welche ab 1277 erbaut wurden. Zwischen 1505 und 1511 lebte Martin Luther hier als Mönch. Das Kloster ist eine Luther-Gedenkstätte.

Augustinerkirche und Kloster Erfurt
Augustinerkirche und Kloster Erfurt
Augustinerkirche und Kloster Erfurt

Unweit des Klosters, befindet sich der Nikolaikirchturm aus dem Jahre 1360. Früher gehörte die Nikolaikirche zu dem Turm, allerdings brannte sie in 1744 komplett ab und nur der Turm blieb übrig. Im Erdgeschoss des Nikolaikirchturms, befindet sich die Elisabethkapelle. Er zählt zu den ältesten und wertvollsten Kunst- und Kulturobjekten Erfurts.

Nikolaikirchturm Erfurt
Nikolaikirchturm Erfurt
Nikolaikirchturm Erfurt

Gut versteckt in einem Hinterhof in der Augustinerstraße, in der Nähe der Lehmannsbrücke, befindet sich die Georgenburse. Es ist das ehemalige Wohnhaus von Martin Luther. Er lebte von 1501 bis 1505 hier, während seiner Studentenzeit.

Georgenburse Erfurt - ehemaliges Wohnhaus von Martin Luther

Diese Mittelalterliche Mikwe befindet sich an der Krämerbrücke und ist ein UNESCO-Welterbe. Die Erfurter Mikwe ist ein jüdisches Ritualbad, welche 2007 bei Ausgrabungen entdeckt wurde. Die Mikwe kann im Rahmen einer Führung besucht werden.

Mittelalterliche Mikwe Erfurt - Jüdisches Ritualbad

Das Gebäude „Zum schwarzen Horn“, ist ein Gebäude im Renaissance Stil. Es wurde 1499 erbaut und diente als Druckerwerkstatt. Hier wurden die Schriften von Martin Luther gedruckt und die Rechenbücher von Adam Riese.

"Zum schwarzen Horn" - Druckerwerkstatt Erfurt

In der Kunsthalle Erfurt gibt es zeitgenössische Bildende Kunst zu bestaunen. Die Kunsthalle liegt am Fischmarkt im „Haus zum roten Ochsen“. Das Haus wurde 1392 erbaut und in 1562 im Renaissance Stil umgebaut.

Kunsthalle Erfurt

Das „Steinerne Haus“ ist ein mittelalterlicher Steinbau. Es ist ein 1250 erbautes Wohnhaus, welches im jüdischen Besitz war. Es sind noch viele Strukturen von damals erhalten, wie die Ausstattung des Obergeschossraumes mit spitzbogiger Lichtnische mit Rauchabzug und kaum veränderten Außenwänden mit Ritzfugen.

Steinernes Haus Erfurt

Der Johannesturm gehörte ursprünglich zur Johanneskirche, welche in den Jahren zwischen 1469 und 1486 als gotische Kirche erbaut wurde. Sie wurde ca. 1819 abgerissen und nur der Johannesturm blieb übrig.

Johannesturm Erfurt
Johannesturm Erfurt

Der Wenigemarkt in Erfurt, liegt an der Krämerbrücke und ist ein kleiner Marktplatz mit Kneipenviertel und Cafés. Hier gibt es auch einen Brunnen mit einer Bronzeskulptur „Raufenden Knaben“ aus dem Jahr 1975. Ein wichtiges Gebäude am Wenigemarkt ist die Ägidienkirche. Sie bildet den östlichen Zugang zur Krämerbrücke. Die Ägidienkirche ist eine gotische Kirche aus dem Jahre 1110. Sie wurde in 1293 zerstört und bis 1325 mit Bruchsteinen wieder aufgebaut. Wer möchte kann die 128 Stufen zum Turm der Kirche erklimmen und hat einen tollen Ausblick über die Stadt. Der Kirchturm ist 33 Meter hoch.

Wenigemarkt und Ägidienkirche Erfurt
Wenigemarkt und Brunnen Erfurt

Das Erfurter Rathaus ist ein Bau im neugotischen Stil und wurde im Jahr 1870 in seiner heutigen Form erbaut. Hier hat die Verwaltung ihren Sitz und es finden immer wieder Veranstaltungen im Rathaus statt.

Rathaus Erfurt
Rathaus Erfurt
Rathaus Erfurt

Hier seht ihr den Fischmarkt von Erfurt. Er ist ein zentraler, historischer Platz und befindet sich in der Altstadt von Erfurt. Er ist umgeben von Patrizierhäusern und dem Rathaus. Zudem gibt es dort viele Cafés und Geschäfte. Früher diente es als Marktplatz.

Fischmarkt Erfurt

Direkt beim Rathaus am Fischmarkt, befindet sich ein Bronzemodell der Erfurter Altstadt. Zudem gibt es dort den Römer, eine Statue eines römischen Kriegers aus dem Jahre 1591. 1868 kam der Römer an seinen jetzigen Standort

Bronzemodell Erfurter Altstadt
Römer am Fischmarkt Erfurt

Ebenfalls am Fischmarkt, befindet sich eine weitere KIKA-Figur, „Bernd das Brot“. Es ist eine sprechende Figur in Form eines Kastenweißbrotes. Bernd das Brot gibt es seit 2000 im KIKA Fernsehen.

KIKA-Figur "Bernd das Brot"

Auf dem Weg zum Kulturhof, kamen wir noch an der alten Uni Erfurt „Collegium Maius“ vorbei. Die Uni wurde 1379 gegründet und Martin Luther studierte ab 1501 hier.

Uni Erfurt "Collegium Maius"

Im ältesten, historischen Stadtkern, liegt der „Kulturhof Krönbacken“. Es ist ein ehemaliger Handelshof mit Waidspeicher. Er stammt aus dem 12. Jahrhundert.

Kulturhof Krönbacken Erfurt
Kulturhof Krönbacken Erfurt

Die Michaeliskirche Erfurt befindet sich neben der alten Uni von Erfurt. Es ist eine evangelische Universitätskirche aus dem Jahre 1183. Martin Luther besuchte die Messen der Michaeliskirche und predigte im Jahr 1522 hier.

Michaeliskirche Erfurt
Michaeliskirche Erfurt

Die Laasphe Kapelle „Dreifaltigkeitskapelle“ gehört zur Michaeliskirche und ist das nördliche Seitenschiff. Der Bau wurde um 1500 vollendet und nach Johannes Bonemilch von Laasphe benannt, da er die Kapelle gestiftet hatte.

Laasphe Kapelle "Dreifaltigkeitskapelle"

Das war unser Tag in Erfurt. Hier gibt es wirklich viel zu sehen und Erfurt ist eine tolle Stadt mit historischen Sehenswürdigkeiten. Mir haben danach die Pfötchen gebrannt und daher empfehlen wir euch den Besuch in Erfurt eher mit einer Übernachtung, damit ihr mehr Zeit habt, euch die Stadt anzuschauen. Wir können euch einen Besuch wirklich empfehlen und auch wenn wir Hunde nicht mit in die Gebäude rein dürfen, gibt es auch für uns genug zu sehen und zum schnüffeln. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.

Emma's Pfoten-Abenteuer

Die Links zu Erfurt, findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-erfurt/

Links Erfurt

Hackfleischpfanne mit Bratkartoffeln und Pastinake

Hallo Freunde, meine Mama hat sich heute wieder spontan einfallen lassen, was sie mir zum Mittagessen kochen kann. Mit dem Blick in den Kühlschrank, ist eine leckere Hackfleischpfanne für mich entstanden und das Rezept dafür, möchten wir gerne mit euch teilen. So lecker!

Zutaten:

  • 300g Putenhackfleisch
  • 75g Kartoffeln
  • 75g Pastinake
  • 1 EL Öl zum braten
  • 1 EL Dill
  • 1 EL Frischkäse, natur
  • 100 ml Wasser

Zubereitung:

  1. Gebt einen EL Öl in die Pfanne und bratet das Putenhackfleisch kräftig an.
  2. Schält in der Zwischenzeit die Kartoffeln und schneidet oder reibt sie in dünne Scheiben.
  3. Wenn das Hackfleisch gut durchgebraten ist, gebt die Kartoffelscheiben hinzu.
  4. Bratet alles noch mal für 5 Minuten durch, am besten bei mittlerer Temperatur, damit die Kartoffeln nicht anbrennen.
  5. In der Zwischenzeit die Pastinake schälen und in kleine Stücke schneiden.
  6. Nun kann der Dill dazugegeben werden.
  7. Gebt nun die Pastinaken-Stücke mit in die Pfanne und lasst sie ebenfalls kurz mit braten.
  8. Füge nun das Wasser hinzu und lasse alles 5 Minuten mit geschlossenem Deckel auf mittlerer Hitze köcheln, damit das Gemüse und die Kartoffeln gar werden.
  9. Zum Schluss kommt der Frischkäse mit in die Pfanne und wird gründlich verrührt.
  10. Vor dem servieren abkühlen lassen. Guten Appetit

Tipp: Das Gericht schmeckt nicht nur den Hunden gut, sondern kann auch mit etwas nachwürzen, von uns Menschen genossen werden.

Himbeer-Kekse für Hunde

Hallo Freunde, hier ist ein lecker fruchtiges Rezept für Himbeer-Hundekekse für euch. Sie sind nicht nur lecker, sondern Dank der Vogelmiere auch noch voller Vitamin C. Probiert sie unbedingt aus.

Zutaten:

  • 100g Buchweizenmehl
  • 100g Kartoffelmehl
  • 4 Wachteleier oder 1 Hühnerei
  • 75g Himbeeren
  • 250 ml Wasser (je nach gewünschter Konsistenz)
  • 1 EL Kokosöl
  • 5g Vogelmiere

Zubereitung:

  1. Gebt die Himbeeren (TK oder frische) mit dem Kokosöl, dem Ei und der Vogelmiere in einen Mixer und lasst alles fein pürieren.
  2. Füge das Wasser hinzu und lasse es erneut kurz durchmixen.
  3. Füge nun das Mehl hinzu und mixe die Masse erneut durch. Sollte eure Masse noch zu fest sein, gebt etwas Wasser hinzu.
  4. Den flüssigen Teig (wie Waffelteil) auf die Backmatte geben und verstreichen.
  5. Backt die Kekse für 35-40 Minuten bei 165°C Umluft.

💡 Tipp: Vogelmiere ist gut für Hunde, da sie reich an Vitaminen (besonders C) und Mineralstoffen ist, verdauungsfördernd wirkt, hautpflegende Eigenschaften besitzt und sogar bei der Wundheilung helfen kann. Sie ist also ein gesunder, nahrhafter und sanft schmeckender Wildkraut-Snack für Hunde, sollte aber wie jedes neue Futter langsam eingeführt werden. 

Um die Kekse haltbar zu machen, solltet ihr sie in einem Dörrautomat für 6 Stunden bei 45 Grad trocknen lassen. So halten sie sich 1-2 Wochen. Ansonsten könnt ihr die übrigen Kekse einfrieren und bei Bedarf wieder auftauen.

Putenhackfleisch mit Kürbis

Hallo Freunde, hier bekommt ihr ein Rezept für ein super leckeres Hauptgericht. Mir lief schon beim kochen das Wasser im Mund zusammen und ich habe vor lauter Freude einen Freudentanz aufgeführt, als ich es bekommen habe. Das müsst ihr unbedingt probieren.

Zutaten:

  • 250g Putenhackfleisch
  • 100g Kürbiswürfel (Hokkaido-Kürbis)
  • 1 EL Erbsen TK
  • 100g Reis
  • 1 TL Sonnenblumenöl
  • 1 EL Petersilie
  • 1 TL Leinöl

Zubereitung:

  1. Koche den Reis in ungesalzenem Wasser laut Packungsanleitung.
  2. Schneide den Kürbis in Würfel. Denke daran, dass Innenleben (die Kerne) aus dem Kürbis zu entfernen.
  3. Koche die Kürbiswürfel zusammen mit den Erbsen, in einem Topf mit etwas Wasser.
  4. Brate das Putenhackfleisch mit dem Öl in einer Pfanne an.
  5. Mische das gebratene Hackfleisch mit dem Reis und dem gekochten Kürbis/Erbsen.
  6. Mische nun die Petersilie unter und gib noch das Leinöl dazu. Vor dem servieren abkühlen lassen.

Rye – kleines Städtchen in England

Rye ist ein kleines Städtchen mit ca. 5000 Einwohnern und gehört zur Grafschaft East Sussex in Südostengland. Es liegt nahe an der Küste, am Fluss Rother. Im 18. Jahrhundert war Rye Zentrum des Schmuggels von Alkohol und Tee. Die berüchtigte Hawkhurst Gang operierte in der Region. Das Stadtbild wird geprägt von Kopfsteinpflaster und historischen Häusern.

Rye
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Im Mittelalter war es ein berühmter Seehafen und gehörte zum mittelalterlichen Bündnis „Cinque Ports“. Doch durch Versandung der Küstenlinie verlagerte sich das Meer um 3 Kilometer. Somit liegt Rye heute im Landesinneren. Aber durch den Fluss und Ebbe/Flut, können hier weiterhin kleinere Schiffe/Boote fahren. Er zählt immer noch zu einem der wichtigsten Fischereihäfen.

Rye
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In wenigen Kilometern, gelangt man an die Küste zum Rye Harbour Nature Reserve (Winchelsea Beach), wo es tolle Wanderwege und viel Natur gibt. Der Strand hier ist mit Steinen versehen. Aber gleich gegenüber liegt Camber Sands, mit einem wunderschönen Sandstrand, Restaurants und Lifeguards (Rettungsschwimmer). Ihr solltet allerdings zeitig dort sein, bevor alle Parkplätze weg sind. Hunde sind am Strand von Camber Sands ebenfalls erlaubt. Auch hier bitte auf die Schilder achten.

Rye
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Ich selber würde lieber den Strand mit Steinen, Winchelsea Beach, bevorzugen, da hier deutlich weniger los ist und man seine Ruhe hat. An manchen Tagen wenn wir dort waren, kamen nur 1-2 andere Personen. Man kann hier genauso toll baden und auch Hunde sind zum Teil am Strand erlaubt. Ihr solltet auf die Schilder achten. Auch ein Strandspaziergang am Abend ist toll.

Rye
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Camber Castle ist eine historische Festungsruine südlich von Rye. Die Anlage wurde im 16. Jahrhundert gebaut, um die englische Küste vor möglichen Angriffen aus Europa zu schützen. Camber Castle ist architektonisch interessant, weil es speziell für Artillerie (Kanonen) gebaut wurde. Es gibt runde Bastionen für Kanonen und dicke Steinmauern. Es ist eine runde Festung mit mehreren Verteidigungsringen und wurde ursprünglich für 5 Bastionen erbaut.

Rye
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Camber Castle wurde zwischen 1539 und 1544 unter dem englischen König Henry VIII errichtet. Der Bau war Teil eines großen Verteidigungsprogramms gegen eine mögliche Invasion durch Frankreich und das Heilige Römische Reich. Diese Festungen nennt man Device Forts. Sie hatte die Aufgabe, Schiffe, die in den Hafen einfahren zu kontrollieren, die Küste am Ärmelkanal zu verteidigen und zum Schutz der Stadt Rye.

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Das Städtchen Rye ist zwar klein, hat aber trotzdem tolle Einkaufsgassen mit Restaurant, Cafe`s, Bars, Antiquitätenläden, Souvenirshops und Bekleidung. Wir haben hier die beste Pizza in England gegessen, bei Yummies Pizza & Kebap. Es gibt auch einen typisch englischen Markt mit Kleidung, Büchern, Obst und Gemüse, über den man unbedingt schlendern sollte. Eine berühmte Straße in Rye ist die „Mermaid Street“, wo sich auch das „Mermaid Inn“ befindet. Ein Gasthaus aus dem 12. Jahrhundert.

Rye
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Neben einiger historischer Gebäude, Tore wie dem Landgate und Mauern in Rye, befindet sich hier auch das Rye Castle, auch genannt Ypres Tower. Rye Castle ist eines der ältesten Gebäude der Stadt. Die Festung wurde im Mittelalter gebaut und diente der Verteidigung der Stadt gegen Angriffe von See. Der Turm wurde im 13. Jahrhundert (um 1249–1250) errichtet, nachdem Rye mehrfach von französischen Truppen angegriffen worden war. Es diente auch als Gefängnis für Verbrecher, Hexen und Schmuggler. Mittlerweile ist es ein Museum.

Rye
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Direkt neben der Stadt, liegt das riesige Naturschutzgebiet mit einer Größe von 4500 Hektar. Es bietet wichtige Brutplätze für Seevögel und Lebensraum für seltene Pflanzen und Insekten. Typische Tiere die hier zu sehen sind: Seeschwalben, Austernfischer, Möwen und Zugvögel. Das Gebiet gehört zu den bedeutendsten Vogelbeobachtungsorten in Südengland.

Rye
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Rye ist ein malerischer Küstenort mit vielen Fachwerkhäusern, historischen Gebäuden, wie dem historischen Stadttor „Landgate“ und kleinen Einkaufsgassen, was es wirklich interessant macht. Hier kann man zur Ruhe kommen und wer Trubel haben möchte, ist in 1,5 Stunden nach London gefahren oder in die umliegenden, größeren Städte. Wir können euch einen Besuch sehr empfehlen, denn gerade durch die Natur, ist es auch ein toller Ort für euren Hund.

Newhaven Fort

Das Newhaven Fort ist mittlerweile ein Museum in Newhaven. Es wurde damals als die größte Verteidigungsanlage erbaut, die jemals in Sussex gebaut wurde. Es wurde zwischen 1865 und 18741 erbaut und diente als Schutz für den Hafen von Newhaven, falls es einen Angriff aus Frankreich geben sollte.

Es wurde 1870 auf der Ostseite mit zwei Vorderlader-Schiffsgeschützen vom Typ RML 9-inch ausgestattet. Die Geschützstellungen hatten freies Schussfeld über die Nordsee.

Vom Newhaven Fort aus, hat man einen tollen Blick auf den Hafen von Newhaven. Gerade bei schönem Wetter, kann man den weiten Blick von hier oben genießen. Es gibt auch direkte Wanderwege rund um das Fort.

Mit Newhaven Fort hatte man Kontrolle über den Firth of Forth, also Schutz des Zugangs zu Edinburgh und den Werften in Leith. Im Museum findet man viel alte Munition, die natürlich entschärft wurde.

Natürlich darf ein Munitionslager in so einer Festung nicht fehlen. Es gibt ein unterirdische Munitionslager, welches über enge Gänge zu erreichen ist.

Im Gebäude gibt auch eine Art Kino, wo kurze Filme zur Geschichte und zum Fort gezeigt werden. Sie sind sehr informativ und die Stühle laden zum verweilen ein. Ausgestellt werden auch verschiedene Technikausrüstungen von früher und natürlich Munition.

Es gibt auch eine Schmiede/Werkstatt von früher zu sehen, wo früher Geschützkomponenten repariert wurden. Hier wurden auch Bolzen, Eisenstangen, Beschläge bearbeitet und Ersatzteile angefertigt. Man kann sich auch noch die Schlafräume der Besatzung anschauen und den Raum eines Priesters.

Natürlich gibt es auch eine große Anzahl an historischen Uniformen von verschiedenen Dienstgraden zu sehen. Von feiner Ausgehkleidung, bis hin zu Uniformen der einfachen Soldaten, ist alles dabei.

Aus der Zeit des kalten Krieges, sieht man eine rekonstruierte Leit- bzw. Gefechtszentrale. Der Raum wirkt fast wie ein eingefrorenes 1970er-Jahre-Kontrollzentrum. Hier sieht man deutlich den Übergang vom industriellen Krieg zur elektronischen Kriegsführung.

Im Gruppen-Überwachungsraum wurden konkrete taktische Verteidigungs- und Überwachungsmaßnahmen koordiniert. Die Kernaufgaben des Gruppen-Überwachungsraum waren: Seeüberwachung, Feuerleitung der Küstenartillerie, Luftlage/Bedrohungsanalyse und Alarm- und Einsatzkoordination.

Es gab auch eine Küche von früher zu sehen, mit der kompletten Einrichtung und den Lebensmitteln, wie es sie damals gab. Wie es sich für die damalige Zeit gehörte, stand die Frau am Herd. Zum Glück ändern sich manche Zeiten.

Ein Modell vom Newhaven Fort zeigt deutlich, wie groß das ganze Areal ist und wie es in die Felsen eingebaut wurde, was ich die teils schmalen Gänge und langen Treppen nach unten erklärt.

Der Besuch hat mir gezeigt, wie viel Technik, Organisation und Handarbeit hinter dem Betrieb einer solchen Festung steckte. Besonders die authentisch eingerichteten Räume, von der Schmiede bis zum Operationsraum, machen Geschichte greifbar. Deshalb kann ich einen Besuch sehr empfehlen, denn man erhält nicht nur Informationen, sondern ein echtes Raumgefühl vergangener Zeiten.

Hühnerbrühe-Gummibärchen

Hallo Freunde, meine Mama hat ein weiteres Gummibärchen-Rezept ausprobiert. Die sind auch wieder so lecker, ich bekomme einfach nicht genug davon, da sie lecker nach Hühnchen schmecken.

Zutaten:

  • 250 ml salzfreie Hühnerbrühe (am besten selbst gekocht)
  • 1 Päckchen Gelatine gemahlen (für 500ml Flüssigkeit)
  • 1 EL TK Petersilie oder frische

Zubereitung:

  1. In die noch warme Hühnerbrühe, die Petersilie dazu geben und verrühren. Sollte die Hühnerbrühe kalt sein, bitte aufwärmen. Die Masse darf nicht kochen!
  2. Rührt nun die gemahlene Gelatine mit dem Schneebesen, in die noch lauwarme Flüssigkeit.
  3. Füllt nun die Masse in die Formen und stellt sie für ca. 4 Stunden in den Kühlschrank oder noch besser über Nacht, dann sind sie fest.

Tipp: Stellt die Formen vor dem befüllen am besten auf ein Brettchen oder auf ein Backblech, so läuft euch nichts aus. Viel Spaß beim nachmachen!

Die Gummibärchen halten sich 5-7 Tage im Kühlschrank. Man kann sie aber auch super Portionsweise in kleine Döschen einfrieren und bei Bedarf auftauen. Die Gummibärchen dienen als Leckerli und sollten nur in geringen Mengen gefüttert werden.

Das Rezept für Hühnerbrühe für Hunde, findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/huehnerbruehe-fuer-hunde/

Hühnerbrühe für Hunde

Hallo Freunde, Mama hat leckere Hühnerbrühe für mich gekocht. Sie hat daraus Gummibärchen gemacht, die ihr in einem anderen Rezept findet. Aber für uns Hunde, ist Hühnerbrühe z.B. sehr gut, bei Magenproblemen oder einfach als Futterzusatz bei Trockenfutter.

Achtung! In Hühnerbrühe für Hunde gehören KEINE Zwiebeln, Knoblauch oder Gewürze wie Salz und Pfeffer, da sie schädlich sind!

Zutaten:

  • 1 kg Hühnerteile (Karkasse, Rücken, Flügel oder Schenkel)
  • 1,5–2 Liter Wasser
  • Optional: 1 Karotte oder etwas Sellerie

Zubereitung:

  1. Das Huhn kalt abspülen.
  2. Zusammen mit dem Wasser in einen Topf geben und aufkochen.
  3. Nun die Hitze reduzieren und für 60-90 Minuten sanft köcheln lassen.
  4. Optional das Gemüse in den letzten 30 Minuten Kochzeit mit köcheln lassen.
  5. Brühe abseihen und auskühlen lassen.
  6. Fett das sich oben absetzt, sollte für Hunde entfernt werden.

Tipp: Das gekochte Hühnerfleisch kann ebenfalls mit verfüttert werden. Aber niemals Hühnerknochen füttern, dass ist sehr gefährlich, wegen der Splittergefahr!

Käse-Taler

Hallo Freunde, hier kommt ein weiteres Rezept aus Mama’s Buch für euch. Die Käse-Taler sind so lecker geworden, die haben nicht nur mir geschmeckt. Abends vor Fernseher, hat Mama auch kräftig zugelangt, da musste ich mich mit dem essen beeilen. Macht sie gerne mal nach und gebt Bescheid, wie ihr sie fandet.

Zutaten:

  • 100g Hüttenkäse
  • 100g Vollkorn- oder Dinkelmehl
  • 40g geriebenen Käse, z.B. Gouda

Zubereitung:

  1. Vermische den Hüttenkäse mit dem geriebenen Käse und dem Mehl und knete alles gut zu einem festen Teig durch.
  2. Forme alles zu einer Rolle und schneide Scheiben ab.
  3. Gib die Scheiben auf ein mit Backpapier belegtes Backblech.
  4. Backt die Käse-Taler für 15-20 Minuten bei 175°C Umluft
  5. Die Käse-Taler vor dem Verzehr vollständig auskühlen lassen.

💡 Tipp: Die Käsetaler sind perfekt als Leckerli oder als Frühstück. Man kann sie so essen oder auch noch mit Frischkäse, Wurst etc. bestreichen/belegen.

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