Hier erfahrt ihr alles über unsere Reise mit Hund in den Harz. Was gibt es alles im Harz zu sehen? Wo kann man gut wandern und was sollte man sich alles anschauen, wenn man seine Zeit hier verbringt? Diese Kategorie wird euch hoffentlich viele Fragen beantworten können.
Hallo Freunde, bei meinem Trip durch den Harz, habe ich die kleine Stadt Bad Lauterberg im Harz besucht. Sie liegt in Niedersachsen und ist eine ehemalige Bergbaustadt. Die Stadt hat ca. 10.000 Einwohner und ist ein staatlich anerkanntes Kneipp-Heilbad.
Bad Lauterberg im Harz
Schon von weitem, sieht man den Hausberg von Bad Lauterberg im Harz. Direkt von der Stadtmitte aus, in der Nähe der St. Andres Kirche, befindet sich die Burgseilbahn. Sie führt hinauf zum Hausberg, es die Berggaststätte gibt. Die Burgseilbahn gilt als eine der steilsten Doppelsesselbahnen Deutschlands. Sie hat eine Steigung von 63% auf 111 Metern.
Geparkt haben wir zentral in der Mitte der Stadt, auf dem Parkplatz am Kurpark (https://maps.app.goo.gl/ZtSxVw3JLFdJHv1j7) und sind von hier aus auf unsere Tour gestartet.
Kurpark
Der Kurpark von Bad Lauterberg im Harz, lädt zum spazieren und verweilen ein. Es gibt viele Sitzgelegenheiten, wo man die Natur auf sich wirken lassen kann.
Die historische Scholmwehrbrücke aus dem Jahr 1905 ist eine denkmalgeschützte Fußgängerbrücke, die den Kurpark mit dem Kirchberg verbindet. Sie führt direkt über das Scholmwehr, das die Oder staut, um Wasser zur historischen Königshütte zu leiten.
Im Kurpark gibt es eine Konzertmuschel, die regelmäßig als Open-Air-Bühne für Kurkonzerte, Kinderfeste und Großveranstaltungen (wie das Walpurgis-Spektakel) genutzt wird. Als wir dort waren, wurde gerade wieder für ein Stück geprobt.
Es gab auch einen Teich, wo ich ausgiebig die Enten beim baden beobachten konnte. Rund um den See, gibt es Sitzplätze, die zum verweilen einladen. Leider haben mich Mama und Papa nicht baden lassen.
Am Teich befindet sich eine Statue von Hermann von Wissmann (1853–1905). Einem deutschen Afrikaforscher, Offizier und Kolonialbeamter. Er gilt als Schlüsselfigur des deutschen Imperialismus. Früher wurde er gefeiert und heute kritisch gesehen. Er soll brutal gewesen sein und hatte eine Rolle bei der Ausbeutung der Kolonien.
Schaut mal, ich hab die historische Mägdelein-Bank im Kurpark gefunden. Das ist ein schönes Schattiges Plätzchen für mich gewesen, um Pause zu machen.
Im Kurpark gibt es auch einen Kräutergarten und Barfußpfad, welcher an den Kräutern vorbei führt. Gepflegt wird der Kräutergarten von Kneipp-Verein. Als wir vor Ort waren, haben noch keine Kräuter geblüht, aber im Frühling/Sommer, sieht das bestimmt toll aus.
Das Kurhaus in Bad Lauterberg, wurde im Jahre 1912 erbaut und beherbergt einen schönen Saal, der für Veranstaltungen genutzt wird.
Der Ort verfügt über kleine Einkaufsstraßen mit einigen Geschäften, Restaurants und Cafés, die zum verweilen einladen. Das gemütliche durch die Gassen schlendern, macht viel Spaß, gerade an einem ruhigen Tag ohne viel Trubel.
Die St. Andreaskirche in der Hauptstraße von Bad Lauterberg, befindet sich im historischen Stadtkern. Sie ist eine evangelisch-lutherische Kirche aus dem Jahre 1571.
Wer eine gemütliche Stadttour ohne viel Trubel möchte, quasi einen Stadtspaziergang, der ist in Bad Lauterberg im Harz genau richtig. Wir können euch diese kleine Stadt als ruhigen Ausflugsort sehr empfehlen. Wer allerdings viele Geschäfte und Trubel möchte, der ist hier falsch. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.
Hallo Freunde, diesmal haben Mama und Papa mit mir eine Wanderung durch das wunderschöne Torfhausmoor gemacht. Geparkt haben wir auf dem Parkplatz „Brockenblick“ (https://maps.app.goo.gl/CQUPsUmzrLWMfEMw5).
Harzturm Torfhaus
Ein echtes Highlight ist der moderne Harzturm. Schon von weitem ist der Aussichtsturm sichtbar und definitiv ein Blickfang mitten in der Landschaft. Von oben hat man einen beeindruckenden Panoramablick über den Harz und bei gutem Wetter sogar bis zum Brocken.
Rund um den Turm gibt es Sitzmöglichkeiten und genügend Platz für eine kleine Pause nach oder vor der Wanderung. Wer mag, kann hier zusätzlich die Erlebnis-Rutsche nutzen oder einfach nur die Aussicht genießen.
Nationalpark-Besucherzentrum
Direkt in Torfhaus befindet sich außerdem das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus. Dort bekommt man viele interessante Informationen über den Nationalpark Harz, die Tierwelt und die besondere Moorlandschaft.
Gerade vor oder nach der Wanderung lohnt sich ein kurzer Besuch. Man erfährt viel über die Entstehung der Moore und warum diese Landschaft so empfindlich und schützenswert ist. Hier gibt es auch die Bavaria Alm oder Wienerwald, wo man sich mit leckeren Speisen stärken kann. Von hier aus, hat man bei gutem Wetter auch den Brocken-Blick.
Außerdem gibt es dort Informationen zu Wanderwegen, aktuellen Bedingungen und Ausflugstipps rund um den Harz. Das Personal dort ist sehr nett und hilft bei der Auswahl des richtigen Wanderweges. Zudem gibt es einen kleinen Shop für Souvenirs.
Wanderung Torfhausmoor
Vom Nationalpark-Besucherzentrum aus, folgt man einfach der Beschilderung und läuft an der Hauptstraße entlang, bis es zu den Wanderwegen geht. Überall hängen gut Sichtbar die Schilder zu den einzelnen Wanderrouten, damit man sich nicht verlaufen kann.
Ein Teil des Weges, ist der sogenannte Goetheweg, der bis hoch zum Brocken verläuft. Wir sind ihn aber nur ein paar Kilometer gelaufen, weil wir dann in die andere Richtung weiter mussten. Der Weg ist relativ gut befestigt und lässt sich gut laufen.
Auch hier hat man das typische Bild im Harz, was es ca. seit 2018 gibt. Dort war ein extremes Dürrejahr. Zudem hat sich der Borkenkäfer rasant ausgebreitet und fast alle Bäume vernichtet. Es gibt aber zum Glück noch grüne Bäume, wenn auch wie hier, wenige.
Wer möchte, kann über den Steg durch das Torfhausmoor laufen und ich hatte natürlich total Spaß dabei, über die Hölzer zu laufen. Wer dies nicht möchte, kann auch den normalen Weg außen herum nehmen, sieht dann aber weniger vom Moor.
Der Blick auf das Moor, ist schon sehr beeindruckend. Das Torfhausmoor, wird auch Radauer Born Moor genannt. Es hat eine Fläche von 30 ha und ist bis zu 6,5 Meter tief.
Leider darf man die Wege nicht verlassen, denn ich wäre gerne ins Moor und in die Pfützen gesprungen. Aber meine Zweibeiner, haben es verboten, weil es auch so auf dem Schild steht. Trotzdem hatten wir viel Spaß auf dem Steg. Wenn einem jemand entgegen kommt, kann es aber schon ziemlich eng werden.
Nach dem Steg, kam man wieder auf die normalen Wege um das Torfhausmoor herum. Immer wieder hat man kleinere Brücken, die man überqueren muss. Wir hatten auch noch Glück mit dem Wetter und das erkunden, macht mir wahnsinnig viel Spaß.
Auf der rechten Seite des Weges, befindet sich der Abbegraben. Dieser sammelt alles zufließende, zurieselnde und zusickernde Wasser, um es nach rechts abzuleiten. Bei Starkregen hat der Graben allerdings nicht genug Fassungsvermögen und daher wird mit Hilfe eines gegenüberliegenden Fehlschlages, der Abbegraben entlastet.
Zum Ende des Abbegrabens hin, teilt sich der Weg auf. Rechts geht es weiter in Richtung Brocken, über den Goetheweg. Links entlang, wo wir gelaufen sind, geht es wieder zum Torfhaus. Von hier aus, waren es noch ca. 3km Fußweg. Zum Brocken wäre man noch 6,5km gelaufen.
Folgt man weiter dem Weg, gelangt man zum Luchs Denkmal. Erst dachte ich, da ist ein Spielgefährte und hab mich gefreut, aber der stand nur da. Das Denkmal erinnert an die Ausrottung im 19. Jahrhundert und die Rückkehr der Luchse im Harz. Ab 2000 fand, in der Nähe des Denkmals, die Auswilderung der Luchse statt. Mittlerweile sind es im Harz, Stand 2026, wieder 90 Luchse, die in freier Wildbahn leben.
Nach ca. 700 Metern nach dem Luchs Denkmal, kommt man an eine Gabelung. Hier ist ein schöner Platz mit Bänken, um eine kleine Pause zu machen. Folgt man der Gabelung nach links, läuft man den entspannten Weg über 2km zum Torfhaus zurück. Der rechte Weg ist mit 1,3km kürzer, aber es folgt ein steiler Anstieg zum Torfhaus. Also ich habe mich für den steilen Weg entschieden und Mama war gar nicht begeistert, aber da musste sie durch.
Kurz hinter der Gabelung, hatte man schon einen guten Blick auf den Harzturm am Torfhaus und wusste, man ist auf jeden Fall richtig und bald am Ziel.
Für erfahrende Wanderer, gilt der Aufstieg als mäßig anstrengend. Für Papa und mich, war das ein Klacks, aber Mama hing etwas hinterher. Aber sie hat es auch geschafft und hatte gute Laune. Puh, noch mal Glück gehabt, dass sie mir den Weg nicht übel genommen hat.
Insgesamt sind wir 5,6 km gelaufen bei unserer Wanderung um das Torfhausmoor und haben knapp 2h gebraucht. Wir haben aber auch zwischendurch Pause gemacht. Natürlich haben wir die Natur genossen beim Fotos machen und haben das Torhaus Besucherzentrum besucht.
Und schaut mal, was Mama heimlich im Shop für mich gekauft hat, einen Luchs. Ich habe aber auch wirklich zu wenige Stofftiere zu Hause, da kam das genau richtig.
Wir können euch eine Wanderung um das Torfhausmoor wirklich sehr empfehlen. Die Natur mit dem Moor ist einmalig und die Wege sind sehr gut zu laufen. Das Angebot an Essen/Trinken und Freizeit am Torfhaus, rundet das ganze noch ab. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.
Hallo Freunde, bei meiner Tour durch den Harz, habe ich die Samtgemeinde Gieboldehausen besucht, welche in Niedersachsen liegt und gerade mal knapp 4.000 Einwohner hat. Sie befindet sich 11km nördlich von Duderstadt und gehört zum Landkreis Göttingen. Für uns Hunde gibt es hier sogar eine Hundepension und einen Schäferhundeverein.
Quelle: Google Maps
Geparkt haben wir auf dem kostenlosen Parkplatz der Gemeindeverwaltung, welche sich im Orstkern befindet (https://maps.app.goo.gl/ihgA9s3fEWsq78i37). Fußläufig liegt die katholische Pfarrkirche St. Laurentius. Die St. Laurentius-Kirche ist eine spätgotische Hallenkirche mit einem neugotischen Westturm. Der Neubau stammt aus dem Jahre 1731.
Direkt vor der Kirche befinden sich einige Denkmäler zu ehren der gefallenen Menschen des ersten und zweiten Weltkrieges, sowie einer Figur, gewidmet den Kriegen 1866 und 1870/71.
Weiter ging es zum Schloss Gieboldehausen, einem ehemaligen Burgsitz. „Haus auf dem Wall“ der wahrscheinlich im Jahr 1502 von dem damaligen Burgmann und späteren Amtmann Hans von Minngerode erworben und nach 1520 zur heutigen Form umgebaut wurde
Das Schloss Gieboldehausen ist ein beliebter Ort zum Heiraten, denn darin befindet sich mittlerweile das Standesamt der Gemeinde. Im Garten des Schlosses, gibt es einen kleinen Brunnen. Dieser war wunderschön Österlich geschmückt, da wir um die Osterzeit hier gewesen sind.
Am Marktplatz „Roter Platz“ von Gieboldehausen, befindet sich ein Denkmal, der einen Gänsehirten mit seinen Gänsen zeigt. Er wird auch Gänsebrunnen genannt.
Weiter ging es durch die Marktstraße, eine kleine Einkaufsstraße mit Geschäften und einer Apotheke. Dieses alte Fachwerkgebäude war ab 1900 die Niederlassung der Vinzentinerinnen. Hier gab es eine Krankenstation, einen Kindergarten, Altenheim und eine Nähschule.
Ebenfalls in der Marktstraße, im Ortskern, befindet sich die Gustav-Adolf-Kirche. Es ist eine evangelische Kirche aus dem Jahre 1877, welche von Conrad Wilhelm Hase erbaut wurde.
Sie wurde im neugotischen Stil erbaut und das auf kleinstem Raum. Im Inneren befindet sich eine Krell-Orgel aus dem Jahr 1879. In der Kirche finden regelmäßig Orgelkonzerte statt.
Im Ort gibt es den „Kleinen Dorfplatz“, welcher gerade zu Weihnachten und Ostern immer ein besonderes Highlight ist. Auf den Bildern seht ihr die Hasenschule, die liebevoll eingerichtet wurde. An Weihnachten findet man hier z.B. einen echten Weihnachtsmann-Briefkasten.
In der „Hahlestraße 1“ befindet sich das Rathaus von Gieboldehausen. Die Gemeinde wird auch als „Flecken“ bezeichnet, weil dem Ort im Jahr 1450 das historische Marktrecht und das Braurecht verliehen wurde.
Die Gemeinde Gieboldehausen ist zwar klein, aber auf jeden Fall trotzdem Sehenswert und es macht Spaß, durch den Ort zu schlendern. Wenn ihr in der Gegend seid, schaut gerne mal vorbei. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.
Hallo Freunde, kennt ihr die Filme „Woodwalkers„? Ich fand sie wahnsinnig toll, da es dort viele Tiere für mich zu sehen gibt. Woodwalkers ist ein Fantasyfilm, wo der erste Teil im Jahr 2024 erschienen ist und der zweite Teil im Jahr 2026.
Filmhandlung:
Carag ist ein Gestaltwandler, der sich als Mensch und Puma zeigen kann. Er wuchs in der Wildnis, mit seiner Familie auf. Aus Faszination an den Menschen, verlässt Carag seine Familie und lebt bei einer menschlichen Pflegefamilie. Carag fällt die Integration in die Menschenwelt jedoch schwer.
Als Lissa Clearwater, die Direktorin eines Internats namens Clearwater High, die Familie kontaktiert und einen Besuch von Carag an ihrer naturverbundenen Schule mitten in den Rocky Mountains vorschlägt, ist Carag zunächst skeptisch. Schnell fühlt er sich dort jedoch wie zu Hause, als sich herausstellt, dass es sich bei der Clearwater High um eine geheime Schule für Gestaltwandler wie ihn, sogenannte Woodwalker, handelt.
Sie wahren gegenüber den Menschen den Schein einer normalen Schule. Er lernt dort, mit seiner Verwandlungsfähigkeit und mit seinen tierischen Instinkten kontrolliert umzugehen. Er findet Freunde in dem Bison Brandon und dem Rothörnchen Holly. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Woodwalkers_(Film))
Aber seid frühzeitig vor Ort, da der Parkplatz regelmäßig sehr voll ist, da viele Leute die Sandsteinhöhlen besuchen wollen. Bezahlen könnt ihr vor Ort bequem per Park-App. Es ist der perfekte Startpunkt für die Wanderung mit Hund.
Die App:
Im Playstore eures Handys/Tablets, könnt ihr euch die App schon bequem zu Hause herunterladen. Sie heißt „SetCaching“ und ist kostenlos. Wenn ihr vor Ort seid, geht es los. Startet die App und lauscht den Hinweisen. Dann folgt den Anweisungen und dem Weg.
Ich hatte einen riesigen Spaß dabei, mit Mama und Papa die Gegend zu erkunden. Gerade weil die Wege so uneben und naturbelassen sind, fand ich es total toll. Dank der App, findet man den richtigen Weg, aber es ist auch alles gut ausgeschildert. Unterwegs gibt es immer wieder die Möglichkeit sich auszuruhen, wie hier auf der Woodwalkers-Bank.
Die App zeigt den Fortschritt des Weges durch die Meter-Anzeige an und man weiß, wie lange man noch für den Weg benötigt. Hier sind wir bei den kleinen Höhlen, unterhalb der Burg Regenstein.
Die Burg und Festung Regenstein, stammt aus dem 12. Jahrhundert und wurde durch Albrecht II. von Regenstein bekannt. Heutzutage ist die Burg nur noch eine Ruine und nicht alle Gebäude sind noch erhalten. Die Burgruine ist ein beliebtes Ausflugsziel.
Die Sandsteinhöhlen:
Weiter ging es für uns durch den Wald, in Richtung Sandsteinhöhlen. Wenn man dort ankommt, sieht es schon beeindruckend aus und man fragt sich, wie soll ich da nur runter kommen. Ich hab erst mal alles von hier oben beobachtet.
Als ich diesen Baum gesehen habe, musste ich einfach nur staunen. Er wächst einfach im Sandstein und nicht in der Erde. Danach bin ich mit Papa nach unten geklettert, um Mama den besten Weg nach unten zu zeigen.
Jetzt stehen wir quasi mitten am Set der Woodwalkers. Auf diesen Steinen wurden im Film die berühmten Verwandlungsszenen gedreht. Ich saß dann auch noch auf einem der Steine, die hier ziemlich beliebt sind. Na, wer verwandelt sich im Film immer hier, auf genau diesem Stein?
Die Sandsteinhöhlen Blankenburg sind ein echtes Highlight im Harz. Die beeindruckenden Felsformationen und Höhlen entstanden durch den Abbau von Sandstein und bieten heute eine besondere Mischung aus Natur und Geschichte. Heute ist das Gebiet ein geschütztes Naturdenkmal und frei zugänglich. Besonders auffällig ist die offene, fast „arenaartige“ Fläche, die von Felsen und Kiefernwald umgeben ist. Eine Landschaft, die fast schon magisch wirkt.
Nach diesen tollen Eindrücken, haben wir uns einen Platz für ein Picknick gesucht und haben uns ordentlich gestärkt. Ein bisschen toben in dem tollen Sand, durfte natürlich auch nicht fehlen. Ich hab mich irgendwie gefühlt, als würde ich Strandurlaub machen.
Wir sind dann gemütlich zurück zum Auto gelaufen und haben noch die schöne Natur genossen. Wir waren insgesamt mit kurzer Pause 2h15m unterwegs und das bei ca. 5km Wanderung. Die Wanderung zu den Sandsteinhöhlen, können wir euch wirklich sehr empfehlen. Sie sind ein tolles Naturschauspiel und der Weg auf den Spuren der Woodwalkers, macht auch wahnsinnig viel Spaß.
Hallo Freunde, diesmal haben wir Werningerode unsicher gemacht. Werningerode ist eine Stadt im Harz und gehört zu Sachsen-Anhalt. Es gibt dort ca. 33.000 Einwohner und eine wunderschöne Altstadt mit historischen Gebäuden.
Vor dem Weg in die Stadt, war unser erstes Ziel aber der Wildpark Christianental. Ein ganztägig und ganzjährig geöffneter, familienfreundlicher Wildpark mit weiträumig angelegten Naturgehegen. Er wurde im Jahr 1974 gegründet. Für den Eintritt wird pro Person eine Spende in Höhe von 1 Euro erbeten. Die Bezahlung erfolgt über Automaten.
Im Wildpark gibt es eine große Anzahl an heimischen Wildtieren zu beobachten, die man in der freien Natur nur noch selten sieht. Dazu gehören Wachteln, Raben, Singvögel, Rebhühner und Auerwild. Die Tiere fand ich auch wieder total spannend und der Rabe hatte gar keine Angst vor mir.
Natürlich ist auch Rot-, Dam- und Muffelwild vertreten. Ich kam mir fast vor, als wäre ich bei uns in den Wäldern Gassi, denn für mich sind alles Rehe und ich liebe die Tiere. Hier hätte ich noch ewig so sitzen und beobachten können.
Da der Wildpark so weitläufig ist und Hunde an kurzer Leine erlaubt sind, bietet er sich wunderbar für einen ausgiebigen Spaziergang an der frischen Luft an. Es gibt einfach so viel zu sehen, dass man mindestens 2 Stunden einplanen sollte für den Besuch.
Da die frische Luft hungrig macht, gibt es im Wildpark auch eine Stärkung. Es gibt einen kleinen Imbiss mit Bockwurst und Kartoffelsalat und auch das Waldgasthaus Christianental.
Es gibt aus dem 18. Jahrhundert gepflanzte Riesen-Mammutbäume und weitere botanische Besonderheiten wie Urwaldmammutbaum, Vogelkrallenahorn und Eiben zu bestaunen.
Der Fuchs hatte gar keine Angst vor mir und kam ziemlich nah an den Zaun. So ein Tier hab ich noch nie so nah gesehen. Ich war total fasziniert und wäre am liebsten sitzen geblieben.
Hier stand ich direkt vor einem schlafenden Wildschwein und habe es erst gar nicht bemerkt, da ich die anderen Wildschweine beobachtet habe. Man gut das ein Zaun davor gewesen ist. In der freien Natur, will ich denen nicht noch mal begegnen, dass hatte ich schon mehrfach.
Der Besuch im Wildpark war wirklich toll und wir können ihn euch sehr empfehlen. Nach dem Tierpark ging es für uns weiter, zu den anderen Sehenswürdigkeiten.
Auf zum Drehort „Schloss Werningerode“
Das Schloss Werningerode kann man schon von weitem sehen, denn es thront quasi über die Stadt. Das Schloss Werningerode erhielt seine heutige Gestalt erst im 19. Jahrhundert, wurde aber ca. 1120 als Burg aufgebaut. Hunde dürfen nicht mit in das Schloss rein, dürfen sich aber zum Teil auf dem Gelände bewegen.
Auf Schloss Werningerode wurden große Teile der Filmreihe „Die Schule der magischen Tiere“ (Folge 2, 3 und 4) gedreht. Zu den Drehorten gibt es spezielle Führungen auf Schloss Werningerode. Ein paar Drehorte waren auch in der Stadt.
Wer Kinder hat, der kennt bestimmt auch noch Film/Buch aus dem Jahre 2013, „Das kleine Gespenst„. Auch dieser Film wurde zu großen Teilen auf Schloss Werningerode gedreht. Der Dachboden, die Schlosskirche und der Festsaal wurden als zentrale Schauplätze genutzt, um die magische Welt des Gespenstes darzustellen. Kinder können im Rahmen einer Führung, dass kleine Gespenst im Schloss besuchen.
„Die Rast“ in Wernigerode ist eine bekannte Bronzeskulptur des Bildhauers Jo Jastram aus dem Jahr 2004, die eine nachdenkliche, ruhende Figur darstellt. Sie steht in der Nähe des kleinsten Hauses. „Der Puppenspieler“ von Cathleen Meier aus dem Jahr 2020, steht in der Marktstraße.
Das Kleinste Haus in Wernigerode befindet sich in der Kochstraße. Mitte des 18. Jahrhunderts im barocken Fachwerkstil gebaut, misst es bis zur Dachtraufe 4,20 m und ist 2,95 m breit. Es wurde zwischen eine Baulücke gebaut.
Im Erdgeschoss besteht das Haus aus einem Eingangsbereich und einer Küche. Im ersten Stock befindet sich ein 10 m² großer Raum, die ehemalige Wohnstube. Das Dachgeschoss enthielt den Schlafraum. Bis 1976 wurde es als Wohnhaus genutzt, nun ist es ein Museum.
In der Marktstraße befindet sich die Schneckenskulptur von Gernot Rumpf aus dem Jahre 2020.
In der Marktstraße 14, befindet sich das „Alte Postamt“, ein denkmalgeschütztes Gebäude aus dem Jahr 1890, welches heute als Hotel genutzt wird.
Auch in Werningerode gibt es eine Bimmelbahn, die ihre Fahrgäste durch die Stadt fährt und auf der Route die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zeigt. Auf dem Weg zum Schloss, kam es auch am Wildpark Christianental an uns vorbei gefahren. Hunde dürfen hier natürlich auch mitfahren. Eventuell ist ein Maulkorb erforderlich.
Das „Museum Schiefes Haus“, wurde 1680 als Walkmühle der Tuchmacher erbaut.1890 erfolgte der Ausbau zum Wohnhaus. Das „Museum Schiefe Haus“ zeigt zahlreiche Ausstellungen zur Fotografie und bietet interessante Einblicke in die Stadtgeschichte.
Die erste St. Sylvestri-Kirche, konnte nicht erhalten werden. An gleicher Stelle, wurde um 1100 hin die heutige St. Sylvestri erbaut. Aber noch heute stehen die romanischen Pfeiler des alten Baus, im Inneren der Kirche. 1880-1886, entstand der neogotische Turm. Die ursprünglich romanische Flachdecke wurde aus statischen Gründen wieder eingezogen und kommt der Akustik besonders bei Kirchenkonzerten zugute.
In der Kirche befinden sich viele Kunst- und Gebrauchsgegenstände, z.B. zwei Glocken von 1297 und 1500, Epithaphien aus 5 Jahrhunderten, Textilien (ab 1520), ein Eichbohlenschrank (13. Jh.), eine Barockorgel von 1790. Der gotische Altar (Brüssel 1480) in Verbindung mit einem Kruzifix (um 1300) zieht ebenfalls die Blicke auf sich.
Das Gebäude des „Harzmuseums“ wurde 1821 als Wohnhaus erbaut. Seit 1921 ist es nicht mehr im Privatbesitz und beherbergt seit 1955 das Harzmuseum im Obergeschoss. Das Harzmuseum ist ein Naturkundemuseum und zeigt eine Dauerausstellung zur Geschichte des Harzes und hat immer wieder wechselnde Sonderausstellungen.
Das Rathaus entstand 420 als gräfliches Spielhaus (Spelhus) auf dem Weinkeller. Das Gebäude wurde dann im Jahr 1427 der Stadt Wernigerode von Graf Heinrich geschenkt. Auch die Stadt nutzte es als Spielhaus. Hier fanden Spiele zur Fastnacht statt. Während des Stadtbrandes 1528 wurde das alte, in der Nähe befindliche Rathaus zerstört. Die Stadt Wernigerode erwarb daraufhin das am Klint an der heutigen Westseite des Rathauses befindliche, 1455/56 entstandene Haus. Der Umbau zum heutigen Rathaus erfolgte 1539 bis 1544.
Der Marktplatz ist ein zentraler Ort in Werningerode mit vielen Cafés und Sitzmöglichkeiten. Eine wichtige Sehenswürdigkeit auf dem Marktplatz ist der Wohltäterbrunnen. Der Marktplatz und auch das Rathaus, waren ebenfalls Drehort von „Das kleine Gespenst„.
Der 1848 im neugotischen Stil errichtete Wohltäterbrunnen, bildet das Zentrum des Marktplatzes vor dem Rathaus. Er wurde erbaut, um an die Menschen zu erinnern, die sich für die Stadt eingesetzt haben.
Werningerode hat eine schöne Altstadt zu bieten mit vielen kleinen Fußgängerzonen, wo das bummeln richtig Freude macht. Es gibt unzählige kleine Geschäfte zum stöbern und viele Restaurants/Café zum verweilen. Auch die Altstadt war zum Teil Drehort für „Das kleine Gespenst„.
An Jüttners Buchhandlung hängt das Glockenspiel. Das täglich spielende Glockenspiel mit 18 Glocken wurde 2006 in der Westernstraße installiert. Üblicherweise ertönen die Glocken um 12:05, 15:05 und 17:05 Uhr (manchmal auch um 18 Uhr).
Der Westerntorturm steht im Westen der historischen Altstadt von Wernigerode. Es ist ein mittelalterlicher Wehrturm mit massivem Mauerwerk und einem guten Überblick von oben auf die nähere Umgebung. Das 41 Meter hohe Bauwerk ist das letzte seiner Art in der Stadt.
In der Westernstraße steht die „Skulptur Harzwanderer“, vor dem Gymnasium Werningerode. Es stammt aus dem Jahr 1995 und ist von Wolf Bröll.
Auf dem Oberpfarrkirchhof steht ein Gerhard Hauptmann Denkmal. Gerhard Hauptmann (1862 – 1946) war ein deutscher Dramatiker und Schriftsteller. 1912 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.
Das „Summloch“ in Wernigerode ist ein moderner Summstein auf dem Oberpfarrkirchhof. Die Skulptur lädt dazu ein, den Kopf in das durchgehende Loch zu stecken und durch summandes Ausatmen einen eigenen Ton zu finden, was eine meditative oder akustische Erfahrung ermöglicht.
Die Demutsgasse ist ein Durchgang von der Johann-Sebastian-Straße zum Oberpfarrkirchhof, welchen es schon vor dem Jahre 1500 gab. Der Name stammt wahrscheinlich daher, weil die ehemaligen Stiftsherren durch diese Gasse ihren Damenbesuch empfangen haben.
Der Oberpfarrkirchhof ist eine der wichtigsten historischen Plätze in der Stadt. Er befindet sich auf der Klint genannten Anhöhe im Ortszentrum rings um die Sylvestrikirche. Im gesamten Bereich des Oberpfarrkirchhofes finden sich denkmalgeschützte Häuser.
Das Gadenstedtsche Haus ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in der Innenstadt am Klint. Hier lagen der adelige Fronhof und die Ritterhöfe. Der östliche Teil des heutigen Hauses ist der älteste, er stammt mit seinem aus Rogenstein gebauten massiven Untergeschoss aus der Zeit um 1480. 1543 kaufte der Schlosshauptmann Dietrich von Gadenstedt das Gebäude und nutzte es für Wohnzwecke. 1573 baute er einen herrschaftlichen Hof um das Gebäude. 1582 ließ er das Haus ausbauen und den Renaissanceerker mit Spitzdach am Haus anbringen.
Der sogenannte Dullenturm gehörte zur ehemaligen Stadtbefestigung und soll schon 1229 an seinem Platz gestanden haben. Er wurde 1967 abgetragen, da er ein Hindernis für den Straßenverkehr auf der heutigen Johann-Sebastian-Bach-Straße darstellte.
Am Stadtrand von Werningerode gibt es leckeren Harzer Baumkuchen im „Harzer Baumkuchenhaus“. Es wurde im Jahre 2008 erbaut und lockt zu den Öffnungszeiten unzählige Baumkuchen-Liebhaber an, die sich die Süßspeise schmecken lassen.
Im Café gibt es ein Museum, welches sich mit der internationalen Geschichte des Baumkuchens beschäftigt und einem Schaubackraum, wo man bei der Produktion von Baumkuchen den Mitarbeitern über die Schulter schauen kann.
Im Café gibt es leckeren Baumkuchen in verschiedenen Variationen, sogar herzhaft als Hauptspeise. Wir fanden den Baumkuchen verdammt lecker und besonders toll fanden wir, dass Hunde mit in das Café rein dürfen.
Das war mein Ausflug nach Werningerode und ich hoffe, ihr hattest Spaß beim mitreisen. Es war sehr schön, aber auch anstrengend. Nun bin ich müde und muss erst mal ein bisschen schlafen. Bis bald, eure Emma.
Hallo Freunde, diesmal ging es für Mama und Papa alleine los und zwar in die Grube Samson in St. Andreasberg. Hunde sind dort nach vorheriger Anmeldung herzlich Willkommen, nur war ich von den Ausflügen so fertig, dass sie mir eine Erholungspause gegönnt haben.
Die Grube Samson war ein historisches Silberbergwerk, das von 1521 bis 1910 in Betrieb war. Besonders beeindruckend ist, dass dieses Bergwerk lange Zeit zu den tiefsten der Welt zählte und heute als eines der wichtigsten Denkmäler im Harz erhalten ist.
Der Besuch der Grube Samson erfolgt ausschließlich im Rahmen einer geführten Tour, die etwa 60 Minuten dauert und anschließend mit einem Besuch im Bergwerksmuseum abgeschlossen wird. Als erstes erfährt man etwas zur Geschichte des Bergwerks und kann sich im inneren der Scheune die damals benutzten Gegenstände betrachten.
Die Tour ist interaktiv gestaltet und lädt zum mitmachen ein, was Mama und Papa sehr gut gefallen hat. Kaum vorstellbar: Bevor es technische Hilfen gab, mussten die Bergleute den Weg in die Tiefe der Grube Samson über Leitern bewältigen. Bis zu zwei Stunden für den Abstieg und noch einmal ebenso lange zurück nach oben. Erst danach begann für sie der eigentliche Arbeitstag. Auf den Bildern könnt ihr die Leiter sehen, die sie immer und immer wieder besteigen mussten und den Eimer, womit das Gestein aus 800m nach oben gezogen werden musste.
Hier steht auch die weltweit einzige noch betriebsfähige „Fahrkunst“. Eine historische bergmännische Förder- und Personenbeförderungsanlage, mit der Bergleute stehend in den Schacht ein- und ausfahren konnten. Sie ersetzte das gefährliche und extrem anstrengende Klettern über Leitern.
Die Fahrkunst besteht aus:
zwei parallel laufenden Gestängen
an jedem Gestänge befinden sich kleine Trittbühnen
die Gestänge bewegen sich abwechselnd auf und ab
Der Bergmann steigt immer dann von einem Tritt auf den nächsten, wenn sich die Gestänge kurz auf gleicher Höhe begegnen. Noch heute ist die Fahrkunst in Benutzung, denn die Techniker müssen zur Überprüfung unter Tage und dahin kommen sie nur mit der Fahrkunst.
Nach den Infos zur Geschichte und zum Ablauf in so einem Bergwerk, ging es für die beiden dann über eine Treppe mit 88 Stufen unter Tage. Dort unten ist es ziemlich feucht und kalt, man sollte also besser, auch im Sommer, eine Jacke und feste Schuhe dabei haben.
In der Grube Samson stehen zwei große, historische Wasserräder, die früher das Herzstück der Energieversorgung des Bergwerks waren. Sie wurden genutzt, um Maschinen anzutreiben, lange bevor es Strom oder Motoren gab. Die Wasserräder lieferten die Energie für:
den Antrieb der Fahrkunst
Pumpen zum Herausfördern von Grubenwasser
Förderanlagen für Erz und Material
Ohne diese Wasserkraft wäre ein so tiefes Bergwerk wie die Grube Samson gar nicht betreibbar gewesen.
Unter Tage ist es ganz schön eng und niedrig und daher hieß es, Bauch einziehen und ducken, sonst gibt es Kopfschmerzen. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie die Arbeiter es damals so lange in dieser Umgebung ausgehalten und dann auch noch schwer gearbeitet haben.
Nach der Führung unter Tage, ging es wieder nach oben, in das Museum des Bergwerks. Dort gibt es viele Informationen zu den Werkzeugen, zu Gestein, man kann die Uniformen der Arbeiter und der Vorgesetzten betrachten.
Zudem bekommt man über sämtliche Gesteine ausführliche Informationen, kann diese betrachten und sein Wissen prüfen. Es gibt im Museum auch noch einen keinen Shop, wenn man sich Gestein oder andere Dinge als Andenken mitnehmen möchte.
Im Obergeschoss des Museum sieht man, wie die Bergleute früher gelebt und gearbeitet haben.
Auch das Museum ist interaktiv, man hat Modelle die sich bewegen und man hat eine virtuelle Fahrkunst, wo man sein Können testen kann.
Die Grube Samson in Sankt Andreasberg zählt zu einem der bedeutendsten historischen Bergwerke Europas und ist UNESCO-Welterbestätte.
Der Besuch in der Grube Samson war sehr interessant, informativ und absolut zu empfehlen. Ein spannender Tag geht für Mama und Papa nun zu Ende. Da ich so brav in der Ferienwohnung gewartet habe, gab es für mich erst mal ein Leckerli. Bis bald, eure Emma
Hallo Freunde, heute ging es für mich nach Aschersleben, einer Stadt im Nordosten des Harzes, in Sachsen-Anhalt. Aschersleben ist die älteste Stadt in Sachsen-Anhalt und hat ca. 25.700 Einwohner. Und schon auf der Hinfahrt wurde es ganz gruselig, seht selbst.
Aber es ging für uns nicht nur einfach nur so nach Aschersleben, denn mitten im grünen Waldpark „Alte Burg“ gelegen, gibt es den Zoo Aschersleben. Er bietet auf rund 10 Hektar Fläche ein naturnahes Erlebnis für Klein und Groß. Ich hab mich wahnsinnig darauf gefreut, Tiere anschauen zu können und mal nicht durch eine Stadt zu laufen. Hunde sind hier herzlich Willkommen. Genügend kostenlose Parkplätze gibt es auch, falls ihr mit dem Auto anreisen solltet.
Schon beim Eintritt erwartet Besucher: ein Spielplatz, Streichelgehege mit Ziegen, Kaninchen und Ponys sowie weitläufige Wege unter schattigen Bäumen und ist somit ideal für einen entspannten Ausflug. Für mich gab es wieder meine geliebten Enten und Damwild.
Ebenso spannend fand ich den Ozelot, die Flamingos, die in ihrer eigenen Hütte drin waren mit einer Heizung und den chinesischen Muntjak.
Die Bezeichnung „Alte Burg“ geht auf die Ruinen einer alten Höhenburg zurück, die hier auf dem Wolfsberg schon im frühen Mittelalter (etwa 1000–1100 n. Chr.) errichtet wurde. Heute sind davon vor allem Mauerreste und Turmfragmente erhalten, die Zeugnisse der einstigen Befestigung sind. Ein Teil dieser Ruinen, vor allem die Turmruine, wurde in den Zoo integriert und dient heute u. a. als Voliere.
Natürlich gab es im Zoo auch meine Endgegner, Katzen. Man findet hier unter anderem Rohrkatzen, Salzkatzen, Karakale und natürlich ganz große Katzen, wie Amurleoparden.
Irgendwann kamen wir zu einem weiteren Gehege mit Tieren, die gerne gestreichelt werden wollen und zwar zu den Borstenviechern. Ich sag es euch, die waren so neugierig auf mich, wie ich auf sie und wollten mir doch glatt ein Küsschen geben. Darf ich vorstellen? Bibi und Lulu, zwei Kune Kune Schweine.
Mitten im Zoo Aschersleben, eingebettet in die historischen Anlagen der Alten Burg, steht ein ganz besonderes kleines Gebäude. Das Burgwärterhäuschen, im Volksmund auch liebevoll das „Hexenhäuschen“ genannt.
Dieses kleine Häuschen wurde Ende 1906 errichtet. Ziel war es, dort einen gemütlichen Aufenthaltsraum für den Burgwärter zu schaffen und gleichzeitig ein schmückendes Element für die Anlage zu haben. Die Bauarbeiten wurden Ende 1906 genehmigt und Anfang 1907 abgeschlossen.
Ursprünglich diente es als Wohn- und Arbeitsraum für den Burgwärter, der sich um das Gelände der Alten Burg kümmerte. Lange Zeit war es ein beliebtes Fotomotiv und Ausflugsziel, bevor es im Laufe der Jahrzehnte zunehmend in den Hintergrund geriet. Heute informiert eine Ausstellung im Inneren über die Geschichte der Alten Burg und des Häuschens selbst.
Leider hat sich der Bengaltiger zurück gezogen und ich konnte ihn nicht sehen, aber dafür konnte man die Sibirischen Tiger beim schlafen beobachten und ich hatte einen Blick aus der ersten Reihe auf den Löwen. Der Löwe heißt Sambesi und stammt ursprünglich aus einem Zirkus, wo er aber nicht mehr in der Dressurgruppe gehalten werden konnte und daher 2015 in den Zoo kam.
Vorbei ging es an den Trampeltieren, die ich auch total interessant fand und sie mich glaube ich auch. Der Rotluchs war wohl genau so müde, wie ich nach einer meiner Touren für euch. Die Zebras haben gerade ihr Futter bekommen und ich konnte sie beim essen beobachten.
Die Erdmännchen waren auch ganz schön aktiv und standen in der Gegend rum, wie ich es auch immer mache. Mama sagt zumindest immer zu mir, ich bin ihr Erdmännchen.
Danach kamen wir zu den Hauseseln und ihr glaubt es nicht, die waren so verkuschelt wie ich auch und wollten die ganze Zeit gestreichelt und gebürstet werden. Daher haben wir uns eine ganze Weile dort aufgehalten und ich habe sogar ein Küsschen bekommen. Es gab sogar einen ganz kleinen Esel, der dort im Zoo geboren wurde.
Eine Zooschule vermittelt anschaulich Wissen über Tiere, Natur und Artenschutz. Zudem gibt es noch ein Planetarium auf dem Zoogelände. Ein Planetarium ist ein spezieller Vorführraum, in dem durch technische Projektionen ein virtueller Sternenhimmel entsteht. So können Besucherinnen und Besucher die Gestirne, Planeten, Sternbilder und natürliche Phänomene des Universums hautnah erleben, selbst bei Tageslicht oder schlechtem Wetter.
Im Streichelzoo musste ich leider draußen bleiben, aber die Ziegen waren mir eh nicht ganz so geheuer.
Weiter ging es zu den Affen und die fand ich total interessant und hätte ihnen noch stundenlang beim spielen zuschauen können.
Im „Kleinen Tropenhaus“, wo ich leider nicht mit rein durfte, lassen sich Nil-Flughunde bei Dämmerlicht beobachten. Außerdem gibt es dort viele verschiedene Schlangen und Spinnen zu sehen.
Sogar Sumpfkrokodile konnte Mama dort beobachten und noch viele weiter Tiere, die man unbedingt mal aus der Nähe gesehen haben sollten. Aber Mama war froh, dass eine Scheibe dazwischen war, denn Schlangen und Spinnen mag sie gar nicht gerne.
Es war ein wirklich toller Ausflug in den Zoo Aschersleben, den ich jedem empfehlen kann, der gerade hier in der Nähe ist oder seinen Urlaub im Harz plant. Der Eintritt in den Zoo für Hunde, kostet 3 Euro und es gibt noch einen Kotbeutel dazu. Ich bin jetzt total müde von den vielen Eindrücken und muss erst mal eine Runde schlafen. Bis bald, eure Emma
Hallo Freunde, diesmal habe ich Quedlinburg für euch unsicher gemacht, eine Stadt im Harz in Sachsen-Anhalt aus dem Jahre 922. Quedlinburg hat ca. 23.000 Einwohner, verteilt auf 7 Ortsteile.
Geparkt haben wir auf dem Parkplatz am Wallweg. Dieser ist kostenlos und Mama hat von dort aus unsere Tour durch die Stadt geplant.
Unser erster Spot war die evangelische St. Aegidii Kirche. Es ist eine spätgotische, dreischiffige Hallenkirche mit einem barocken Ausbau. Die Kirche wurde im Jahr 1179 das erste Mal erwähnt. Sie soll somit die älteste Kirche der Stadt sein.
Weiter ging es zum Schreckensturm, einem mittelalterlichen Wehrturm der Stadtbefestigung. Es ist ein denkmalgeschützter Turm, in dem es Ferienwohnungen gibt. Allerdings ist der Turm derzeit gesperrt, da es nicht die erforderlichen Fluchtwege gibt. Er ist 40m hoch, hat eine Mauerstärke von 2m und hat 5 Geschosse.
Unser nächstes Ziel war St. Mathilde, eine römisch-katholische Kirche aus dem Jahr 1858. Sie ist eine einschiffige, neugotische Kirche. Sie steht unter Denkmalschutz.
Wir kamen vorbei am Harztheater, einem Mehrspartenhaus mit Schauspiel-, Tanz- und Musiktheater. Es gibt hier auch einen Kostümverleih, wenn man selber ein Event plant oder eine besondere Kostümparty geben möchte. Nur für uns Hunde, wird es dort bestimmt keine Kostüme geben. Jährlich gibt es hier ca. 500 Vorstellungen aus verschiedenen Sparten. Das Gebäude steht wegen seinem original erhaltenem Eingangsbereich und Foyers unter Denkmalschutz. Es wurde 1945 gegründet.
Ich liebe es ja, fremde Gassen und Orte in neuen Städten zu erkunden und überall zu schnüffeln. Über unseren nächsten Spot habe ich mich sehr gefreut, denn dort war ein Park mit dabei, wo ich ausgiebig schnüffeln und mich auf der Wiese wellern konnte. Es war das Gelände rund um den Sternkiekerturm.
Der Sternkiekerturm, auch Lindenturm genannt, ist ein Wehrturm der mittelalterlichen Stadtbefestigung und befindet sich direkt an der historischen Stadtmauer. Der Turm liegt auf dem Gelände eines Hotels und daher kann er nur am Tag besucht werden. Der Turm hat eine Höhe von 42m und bietet eine der höchsten Aussichtsplattformen mit einem wunderschönen Blick über Quedlinburg. Der Eintrittspreis zur Aussichtsplattform beträgt 1 Euro und zählt zu den Geheimtipps von Quedlinburg.
Direkt in der Nähe des Sternkiekerturms, befindet sich der Pulverturm, ebenfalls ein mittelalterlicher Wehrturm der Stadtbefestigung. Er hat wie die anderen auch, ebenfalls eine Höhe von 42m und verfügt über 3 Geschosse. Er wurde aus Sandsteinquadern erbaut und .
In unmittelbarer Nähe zum Pulverturm, befindet sich ein weiterer, mittelalterlicher Wehrturm, der Kruschitzkyturm. Er befindet sich auf der Westseite der Hohen Straße und stammt wahrscheinlich aus dem 14. Jahrhundert. Er verfügt über 5 Geschosse, hat eine Schießkammer und einen Mauerwehrgang.
Der Weg führte uns weiter durch die wunderschöne Altstadt, vorbei an den vielen Fachwerkhäusern der Stadt.
Wir kamen vorbei am Quedlinburger Senfladen, einer gläsernen Senfmanufaktur, wo man den Mitarbeitern bei der Arbeit über die Schulter schauen kann und man kann natürlich auch einen Kurs buchen und selber Senf herstellen. Natürlich gibt es auch einen Shop, wo Senfliebhaber fündig werden. Der Senfladen befindet sich am „Finkenherd 6“.
Direkt um die Ecke, am Schloßberg, befindet sich das Klopstockmuseum, ein Literaturmuseum im Geburtshaus des Dichters Friedrich Gottlieb Klopstock (1724-1803). Das Haus wurde 1560 unterhalb des Quedlinburger Burgberges erbaut und ist eines der zahlreichen Architekturdenkmale der Welterbestadt Quedlinburg.
Schräg gegenüber, am Schloßberg 9, befindet sich das Predigerhaus. Es wurde 1680 erbaut und diente als Wohnhaus für die Prediger des Stifts.
Der Weg führte weiter durch die schmalen Gassen in Richtung Residenzbau am Schloss. 67 Stufen führen hinauf zum Stiftsberg.
Von dort oben hat man einen wunderschönen 360° Blick über Quedlinburg.
Das Teehaus in Quedlinburg ist ein Neubau, allerdings angelehnt an das Teehaus, welches an gleicher Stelle im Jahre 1736 als Lust- und Teehaus errichtet wurde. Mittlerweile wird es Gartenhaus genannt.
Ihr findet hier einen barocken Schlossgarten, der gerade bei schönem Wetter, zum verweilen einlädt. Ein schöner gepflegter Garten mit vielen Rosenbeeten.
Schon von weitem, sieht man oben auf dem Schlossberg die Stiftskirche St. Servati, auch Quedlinburger Dom genannt. Es ist eine dreischiffige Basilika, welche zwischen 1070 und 1129 erbaut wurde. Sie gehört zum UNESCO Welterbe und ist im Quedlinburger Denkmalverzeichnis eingetragen. In der Kirche gibt es eine Krypta mit Grabstellen, wo bis heute die Gebeine von Königin Mathilde (eine sächsische Adelige, die durch ihre Heirat 909 mit Heinrich I. zur Königin wurde) liegen.
Quedlinburg gilt als Fachwerkstadt, die ca. 2100 Fachwerkhäuser aus 8 Jahrhunderten zu bieten hat. Man findet hier auch ein Fachwerkmuseum im Ständerbau, wo man etwas über die Geschichte des Fachwerkbaus erfahren kann.
Wegen ihrer vielen Fachwerkhäuser und dem mittelalterlichen Stadtgrundriss, zählt Quedlinburg seit 1994 zum UNESCO Weltkulturerbe. Die meisten der Fachwerkhäuser sind wirklich gut erhalten und eins ist schöner verziert als das andere.
In einem barocken Kaufmannshof in der Blasiistr. 11, befindet sich das Deutsche Fachwerkzentrum Quedlinburg. Dort gibt es eine Ausstellung zu Fachwerkkonstruktion, Wärmedämmung und historischen Farbrezepturen. Zudem gibt es immer wieder Seminare, die man besuchen kann.
St. Blasii ist eine Kirche aus dem Jahre 1222, welche über die Jahre aber immer wieder umgebaut und erweitert wurde, welche im Jahr 1715 vollendet wurde. Nach ihrer Restaurierung ab dem Jahr 1990, wird die Kirche als Kulturort für Buchlesungen und Konzerte genutzt.
Seit 1976 befindet sich am Marktplatz das Denkmal Münzenbergmusikanten, welches im Laufe der Zeit als Brunnen umgebaut wurde. Es zeigt die Bewohner des Münzenbergs, die mit musizieren ihr Geld verdient haben. In der Blasiistraße 22 befindet sich das Eisenbahn- und Spielzeugmuseum, welches auf 500qm mehr als 5000 Ausstellungsstücke zeigt. Hier gibt es von Eisenbahnen in verschiedenen Spuren über Spielzeug allgemein, bis hin zu einer Puppensammlung viele Schätze aus vergangenen Zeiten.
Im Zentrum der historischen Altstadt, befindet sich der Marktplatz, umgeben von vielen historischen Gebäuden.
Hier lief mir doch glatt die Sabber im Maul zusammen, da es Harzer Fichteln gab. Eine Bratwurst mit Fichtennadeln, die einen unglaublichen Duft verteilt haben. Mama und Papa hatten erbarmen mit mir und wir haben eine Pause eingelegt. Die Harzer Fichteln haben sie brav mit mir geteilt. Ich sag euch, die müsst ihr unbedingt probieren. Nach der Stärkung, ging unsere Tour weiter.
Ebenfalls am Marktplatz, befindet sich der Quedlinburger Roland, dass Rathaus. Es ist ein gotisches Gebäude aus dem 13. Jahrhundert und wird auch heute noch als Verwaltungssitz genutzt. Die Fassade ist mit wildem Wein bedeckt. Vor dem Gebäude, befindet sich die Roland Statue.
Die Quedlinburger Bimmelbahn fährt euch durch die Stadt und führt vorbei an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Ob hier auch Hunde mitfahren dürfen, konnten wir leider nicht herausfinden, da wir selber nicht mit der Bahn gefahren sind. Es gibt ein Kombiticket, mit dem man mit der Bimmelbahn in Quedlinburg und Werningerode fahren kann, falls ihr beide Orte besuchen möchtet.
Wenn man durch die Marktstraße schlendert, kann man neben anderen, historischen Gebäuden, schon St. Benedikti sehen.
St. Benedikti ist eine evangelische Marktkirche. Sie ist eine spätgotische Kirche aus dem 15. Jahrhundert, die auch noch romanische Reste aufweist. Die beiden Türme sind in 1901 abgebrannt, wurden aber originalgetreu wieder aufgebaut. Man kann die Türmerwohnung besichtigen und den Blick auf die Altstadt genießen.
Gegenüber von St. Benedikti befindet sich das Goetzsche Mausoleum, auch genannt Grufthaus Gebhardt oder Grufthaus Goetze. Es wurde 1726 für den verstorbenen Kaufmann Christoph Gebhardt errichtet und 1771 durch den ehemaligen Bürgermeister Johann Andreas Goetze aufgekauft und umgebaut. Das Goetzsche Mausoleum blieb als einzige Grabanlage des Friedhofs erhalten.
Am Kornmarkt befindet sich das Denkmal „Persönlichkeiten der Quedlinburger Geschichte“. Es besteht aus dem Hund Quedel, einem Wappentier, welches die Stadt vor Räubern warnen sollte. Einer Figur von Dorothea Christiane Erxleben, die erste promovierte deutsche Ärztin, einer Figur von Heinrich I und Mathilde, dem König und seiner Frau. Dann gibt es noch ein Symbol für Saatgut und Gedenkplaketten.
Das war meine Tour durch Quedlinburg, einer wunderschönen, sehenswerten Fachwerkstatt in Sachsen-Anhalt. Wir können euch einen Besuch wirklich sehr empfehlen. Liebe Grüße, eure Emma.
Hallo Freunde, während meiner Harz-Tour, war ich natürlich auch zu Besuch in Goslar. Goslar ist eine Stadt in Niedersachsen, mit ca. 47.420 Einwohnern.
Der Ort wurde 979 erstmals als Bergbauort erwähnt und hat seitdem auch den Sitz einer Kaiserpfalz. Das Areal der Kaiserpfalz hat eine Größe von 340×180 Metern und befindet sich am Fuße des Rammelsbergs. Es wurde im 11. Jahrhundert errichtet. Das Kaiserhaus ist mit einer Länge von 54 Metern der größte Profanbau seiner Zeit. Der Pfalzbezirk gehört seit 1992 zum UNESCO Weltkulturerbe. Im Kaiserhaus kann der mittelalterliche Kaiserstuhl besichtigt werden.
Auf dem Bild seht ihr die Heimkehrerglocke (Friedlandglocke) und die Statue „Griff in die Freiheit“, als Symbol für Heimat, Freiheit und das Schicksal von Flüchtlingen und Kriegsgefangenen, die in das Lager Friedland kamen.
Die St. Ulrich-Kapelle ist eine Kapelle aus dem 12. Jahrhundert mit einer beeindruckenden Architektur. Es ist eine Doppelkapelle, wo die Unterkapelle ein kreuzförmiger Bau ist und die Oberkapelle achteckig erbaut wurde. In der Unterkapelle befindet sich in einem Sarkophag das Herz von Heinrich III. und wird hier seit 1884 aufbewahrt.
Vor der Kaiserpfalz befindet sich ein Reiterstandbild von Friedrich I. Barbarossa, der eng mit Goslar verbunden war. Es war ein wichtiges Zentrum seiner Herrschaft und er ließ Goslar stetig erweitern. Daneben befindet sich das Reiterstandbild von Wilhelm der Große.
Eine tolle Möglichkeit die Stadt und deren Sehenswürdigkeiten zu erkunden, ist die Goslarer Bimmelbahn. Gerade für Leute die nicht gut laufen können/mögen, ist es eine schöne Idee. Der Hund darf auch mitfahren. Sie startet am Goslarer Rathaus, aber man kann an jeder Haltestelle einsteigen.
Die Altstadt von Goslar mit seinen über 1500 Fachwerkhäusern, zählt seit 1992 ebenfalls zum UNESCO Weltkulturerbestätte. Ach ja, ich bin nicht neugierig, auch wenn es auf den Bildern so wirkt. Aber ich schaue mir gerne alles genau an.
In der Bergstraße 40, findet ihr die Klauskapelle und das Klaustor, ein romanischer Kirchenbau. Die Kirche stammt aus dem 12. Jahrhundert und diente den Bergleuten seit 1537 als Andachtsstätte.
Der Papenturm, ist ein ehemaliger Stadtturm und Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Sein Bau begann im Jahr 1250.
Am Frankenberger Plan 7, befindet sich die Frankenberger Kirche oder auch St. Peter und Paul genannt. Die ehemalige Klosterkirche ist heute eine evangelisch-lutherische Pfarrkirche, welche im 12. Jahrhundert erbaut wurde. Zwischen der Frankenberger Kirche und dem Kloster, ist ein kleiner Weg zum durchlaufen.
In der Altstadt, findet ihr das Mönchehaus Museum. Dieses ist in einem alten Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert untergebracht. Hier geht es um moderne und zeitgenössische Kunst.
Die Neuwerkkirche stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist eine ehemalige Klosterkirche. Es ist ein romanischer Bau, als kreuzförmige, dreischiffige Basilika und noch komplett erhalten.
Direkt neben der Neuwerkkirche, befindet sich der romanische Garten. Hier befinden sich 64 Hochbeete und ein Kräutergarten. Für Besucher gibt es unzählige Bänke unter schattigen Bäumen, die zum verweilen einladen. Ein Schild macht auf den Harzer Kloster Wanderweg aufmerksam. Es gibt 2 verschiedene Etappen durch den Harz, wobei man mehrere Kloster auf dem Weg besuchen kann.
Das Breite Tor, war eines der bedeutendsten Stadttore im Spätmittelalter von Goslar. Es wurde im Jahr 1442 errichtet und einige Male erweitert und verstärkt. Zum Teil wurde es wegen der Vergrößerung der Stadt im 18. und 19. Jahrhundert abgebrochen.
In der Okerstraße 40 befindet sich ein ehemaliger Schlauchturm der Feuerwehr Goslar, der damals zur Trocknung der Schläuche verwendet wurde. Er wurde im Jahr 1910 erbaut und ist auch bekannt als Steigerturm. Früher stand dieser Turm an einer anderen Stelle in der Stadt Goslar, und wurde wegen des Neubaus der Feuerwehr im Jahr 1984 komplett demontiert und an neuer Stelle wieder aufgebaut. Oben im Turm des Schlauchturms, befindet sich heute ein kleines Museum der Feuerwehr.
St. Jakobus der Ältere oder auch St. Jakobi genannt, ist eine Pfarrkirche in der Altstadt von Goslar und zählt zur zweitältesten Kirchengründungen Goslars. Sie wurde im Jahr 1073 erbaut und galt als Kirche der Handwerkerzünfte.
Neben der Jakobikirche, gibt es eine Skulptur „Und man sieht nur die im Licht“ von Walter Kaune. Sie soll eine Anspielung auf Bertolt Brechts „Die Dreigroschenoper“ sein und auf die Benachteiligten hinweisen.
Das Damenstift Neuwerk befindet sich in der Nähe der Neuwerk Kirche und ist ein ehemaliges Kloster, welches u.a. ein Museum beheimatet. Dort wird einem das mittelalterliche Klosterleben näher gebracht.
Am Rosentor befindet sich eine Skulptur „Mann mit Stock und Frau mit Schirm“ von Fernando Botero aus dem Jahr 1989.
In der Rosentorstraße, findet sich noch das alte Rosentor, welches Teil der ehemaligen Stadtbefestigung war.
Direkt vor der Neuwerk Kirche, befindet sich ein Stück historische Stadtmauer aus dem 12. Jahrhundert.
Ebenfalls in der Rosentorstraße, befindet sich ein alter Stadtmauerturm, der mittlerweile als „Der Achtermann“ bekannt ist. Der Stadtmauerturm wurde in das Hotel „Der Achtermann“ integriert und neben modernen Hotelzimmern, gibt es hier z.B. die Kaisersuite, die in den Achtermann Turm integriert wurde.
Früher gab es einen Dom in Goslar, die Stiftskirche St. Simon und Judas, welche in den Jahren 1819-1822 abgerissen wurde. Heute ist davon nur noch die Domvorhalle erhalten, ein romanischer Bau. In der Domvorhalle gibt es eine Kopie des mittelalterlichen Kaiserstuhl zu sehen.
Das war meine Tour durch Goslar und da wir es zeitlich leider nicht geschafft haben, alle Sehenswürdigkeiten besichtigen zu können, kommen wir auf jeden Fall wieder. Wir werden dann einen weiteren Beitrag über Goslar für euch schreiben. Liebe Grüße, eure Emma
Hallo Freunde, diesmal war ich auf einem Teich-Abenteuer im Harz unterwegs und das war es wirklich. Aber seht selber…
Für uns ging es zum Wanderparkplatz am Großen Kellerhals Teich und sofort ging es den Berg steil nach oben. Das war Frühsport, kann ich euch sagen.
Oben angekommen, wird man mit einem Blick über den Teich belohnt. Wir sind links rum gegangen und dachten, man kann so einfach eine Runde um den Teich laufen.
Der Harz ist für seinen Bergbau bekannt und dafür wurde immer viel Wasser benötigt. Da das örtliche Wasservorkommen irgendwann knapp wurde, mussten sich die Menschen von damals etwas einfallen lassen. Daher wurde in ca. 1652, der Zellerfelder Kunstgraben erbaut. Dafür wurden mehrere Teiche zur Wasserspeicherung errichtet und über Gräben und unterirdischen Wasserläufen, mit der Bergbau-Grube verbunden. Das sind die sogenannten Bergbauteiche, wovon es im Harz noch einige gibt.
Wir kamen irgendwann in Richtung Wald und haben dieses Schild für Wanderer gefunden. Da dachten Mama und Papa, ach toll, hier kann man schön laufen. Tja Freunde, was soll ich sagen, ich habe mich dann aber für einen Weg entschieden, der wohl kein offizieller Wanderweg war, obwohl er so aussah. Irgendwann standen wir vor lauter Gestrüpp und Papa wollte zurück gehen. Aber ich nicht, ich habe einfach gestreikt. Das war eindeutig mein Weg und es gab kein zurück.
Weiter ging es durch dichtes Gestrüpp und irgendwann wurde man mit einem tollen Blick über den Teich belohnt.
Irgendwann war mir der Weg dann auch zu blöd und ich wollte, dass Mama und Papa mit mir den Berg hoch klettern, aber das haben sie einfach nicht gemacht. Aber man sieht an meinem Gesicht, wie viel Spaß ich bei diesem Abenteuer hatte.
Also sind wir weiter gelaufen und standen irgendwann vor einem kleinen Fluss. Das war für mich ja gar kein Problem, ich bin einfach drüber gehüpft, aber Mama hatte Angst um ihre Schuhe. Tja, wie wäre es mal mit richtigen Wanderschuhen, wenn man mit mir schon solche Touren macht? Na ja, wir konnten sie dann überreden und sie ist über die Steine geklettert. Gut, sie hatte danach feuchte Füße, aber das war nicht so schlimm, sie konnte ja noch lachen.
Wir mussten noch den Berg erklimmen, dann kamen wir auch wieder auf einen schönen Wanderweg, den man gut laufen konnte.
Leider haben wir irgendwann festgestellt, dass unser Auto ganz woanders steht und wir in die falsche Richtung laufen. Wir mussten also irgendwann nach rechts abbiegen. Wir haben so einen matschigen Weg gefunden und waren sehr froh darüber und haben uns schon gefreut, dass wir nun ganz einfach zu unserem Auto kommen.
Danach mussten wir aber noch weiter rüber und überall war ein ziemlich breiter und teilweise tiefer Graben zwischen den Wegen. Man kann es auf den Bildern nicht sehen, aber wir wären so nicht da rüber gekommen. Also ging die Suche weiter und Papa hat schon überlegt, ob wir nicht einen alten Baumstamm drüber legen könnten. Irgendwann hab ich entschieden, hier passt es und bin einfach über den Graben gehüpft. Mama und Papa haben es dann auch irgendwie geschafft hier rüber zu hüpfen/klettern und wir waren wieder auf der richtigen Seite. Das war wieder ein richtiges Abenteuer, ganz nach meinem Geschmack.
Der Große Kellerhals Teich ist auf jeden Fall einen Besuch wert und wenn ihr nicht so ein Abenteuer wie ich erleben wollt, bleibt einfach auf den ausgeschilderten Wanderwegen. Aber der Blick über den See ist einfach wunderschön.
Ich war nach diesem Abenteuer auf jeden Fall total erledigt und brauchte eine kleine Mütze voll Schlaf. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.