Hallo Freunde, stellt euch mal vor, bei unserem Trip im Harz (Braunlage) durfte ich doch tatsächlich einen Wanderweg aussuchen und bestimmen wo es lang geht. Gesagt getan, alle mir nach…


Also ging es für mich der Nase nach und die hat mich nicht getäuscht. Ich habe nämlich gleich einen Bauernhof gefunden, wo es lustig aussehende Alpakas gab. Da hätte ich noch stundenlang sitzen können, aber meine Zweibeiner wollten weiter.

Erst bin ich noch schön auf dem Weg geblieben, bin aber dann auf einen unbefestigten Weg abgebogen. Mama meinte da schon, oh je, wo führt uns Emma hin. Hoffentlich muss ich nicht gleich wieder den Berg runter und dann hoch.


Aber mal ehrlich, auf meinem Weg hat man doch eine schöne Aussicht über das ganze Gebiet und man konnte sogar bis in Richtung Brocken schauen. Ich fand meinen gewählten Weg schon jetzt toll.

Dann kamen wir zu einer Wiese, wo ich mich erst mal schön wälzen musste. Keine Sorge, hier gab es nur frisches Gras und nichts, womit ich mich hätte panieren können. Ach ich liebe es einfach, mich durch Wiesen zu kugeln. Das ist quasi Hundeyoga.


Mama war bei dem Blick nach unten gar nicht begeistert. Man kann es auf den Fotos schlecht erkennen, aber es ging steil nach unten. Da sie von den ganzen Wanderungen zuvor schon Muskelkater hatte, war sie echt nur am jammern. Was soll ich denn sagen? Ich war immerhin auch überall dabei und stell mich nicht so an.


Mir nach, ich rieche Fisch und Kuchen. Da hinter den Bäumen ist das Waldcafé Forellenteich (https://www.forellenteich-braunlage.de/). Dort sind Hunde herzlich Willkommen und man kann sogar selbstgebackene Hundekekse kaufen. Was sagen Mama und Papa: „Na wir wollten mit dir wandern und haben doch jetzt kein Geld dabei. Emma, da können wir jetzt nicht hin.“

Ihr glaubt gar nicht, wie stinkig ich gewesen bin. Da führt man die beiden schon mal zu so einem tollen Ausflugsziel und die gehen da nicht mit mir hin. Freunde, ich brauche mein eigenes Taschengeld, damit ich selber bezahlen kann. Warum kriegen nur Kinder ein Taschengeld und nicht auch Hundekinder?



Also ging es für uns wieder den Berg rauf und immerhin gab es auf der Bank eine Pause mit Schlappi und Leckerlis, die mich etwas besänftigt und meine Laune wieder angehoben haben. Mama und Papa sind ja doch gute Hundeeltern, aber das Café hätte ich trotzdem gerne besucht.


Der Anstieg war wirklich heftig und zog sich wie Kaugummi, aber irgendwann haben wir es geschafft. Auf unserem Weg waren noch andere Leute da, die zu einem Restaurant laufen wollten. Deren Kinder haben sich geweigert dort hoch zu laufen und sind auf halber Strecke umgedreht. Also für Essen klettere ich auf den Mount Everest hoch.


Irgendwann habe ich eine komische Abzweigung genommen und Mama hat das Navi angeschmissen um zu schauen, ob wir wirklich auf einem richtigen Weg sind. Das Navi meinte ja, Papa nein und Mama meinte: „Dann probieren wir es doch einfach.“ Was soll ich sagen, wir haben uns vorher über den Wanderer lustig gemacht, der sich durch die Bäume geschlagen hat und auf einmal dort raus kroch. Dann waren wir selber die Idioten und haben gelernt, hört auf Papa und nicht aufs Navi.



Aber hey, das war wieder ein richtiges Abenteuer nach meinem Geschmack. Es gibt für mich nichts schöneres als durch die Pampa zu klettern und immerhin sind wir wieder auf dem richtigen Weg gelandet, der zu unserer Ferienwohnung führte.

Es war ein abenteuerlicher, kleiner Spaziergang, der es mit seiner Steigung aber mächtig in sich hatte. Wir sehen uns hoffentlich bei meinem nächsten Abenteuer. Liebe Grüße, eure Emma.

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