Werbung | Kooperation mit dem Schokoladenmuseum Köln

Schokolade gehört für viele von uns einfach zum Alltag dazu, entweder als Genussmoment oder als Seelentröster. Aber wie wird aus einer Kakaofrucht eigentlich die Schokolade, die später als Tafel, Praline oder andere süße Köstlichkeit vor uns liegt? Und welche Geschichte steckt hinter dem Kakao?

Genau das wollten wir bei unserem Besuch im Schokoladenmuseum Köln herausfinden. Direkt am Rhein, mitten im Kölner Rheinauhafen, dreht sich hier auf mehr als 4.000 Quadratmetern alles um Kakao und Schokolade. Von den Ursprüngen des Kakaos über Anbau und Handel, bis zur modernen Herstellung.

Für uns war der Besuch gleichzeitig ein Programmpunkt unserer Reise nach Köln. Und natürlich waren wir gespannt auf eines der bekanntesten Highlights des Museums, den großen Schokoladenbrunnen.
Das Schokoladenmuseum Köln – wie alles begann

Hinter dem Schokoladenmuseum steht die Idee des Schokoladenfabrikanten Hans Imhoff. Nachdem er 1972 die Stollwerck-Fabrik in der Kölner Südstadt übernommen hatte, entdeckte er dort alte Maschinen, Verpackungen und Unterlagen, die eigentlich entsorgt werden sollten. Statt darin Schrott zu sehen, erkannte er ihren historischen Wert und ließ die Stücke aufarbeiten.

Im Laufe der Jahre übernahm Hans Imhoff zahlreiche weitere Unternehmen, darunter bekannte Schokoladenmarken wie Sprengel und Sarotti. Nach der deutschen Wiedervereinigung expandierte sein Unternehmen auch nach Osteuropa.

Doch neben seinem unternehmerischen Erfolg verfolgte Hans Imhoff einen ganz persönlichen Traum: Er wollte ein Museum schaffen, in dem die Geschichte und Herstellung von Schokolade für alle erlebbar wird. Am 31. Oktober 1993 war es schließlich so weit: Das Schokoladenmuseum Köln öffnete seine Türen.

Seinen Standort fand das Museum am Rheinauhafen. Das Gebäude an der Spitze der Rheinauhalbinsel erinnert mit seiner Architektur an ein Schiff. Eine ziemlich passende Lage direkt am Rhein.

Besonders bemerkenswert finde ich, dass Hans Imhoff das Museum damals aus eigenen Mitteln finanzierte, ohne öffentliche Förderung. Rund 53 Millionen D-Mark investierte er in die Verwirklichung seines Traums.
🤝 Die Imhoff-Stiftung – ein Geschenk an seine Heimatstadt
Doch Hans Imhoff wollte nicht nur die Menschen für Schokolade begeistern. Ihm lag auch seine Heimatstadt Köln sehr am Herzen. Im Dezember 2000 gründete er deshalb die gemeinnützige Imhoff-Stiftung. Sein Wunsch war es, mit seinem unternehmerischen Erfolg etwas Gutes zu tun und Projekte zu unterstützen, die den Menschen in Köln zugutekommen.
Die Stiftung engagiert sich in verschiedenen Bereichen, darunter Kunst und Kultur, Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie Denkmalschutz. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Menschen mit Behinderung.
Seit ihrer Gründung hat die Stiftung zahlreiche Projekte gefördert und damit einen wichtigen Beitrag zum kulturellen und gesellschaftlichen Leben in Köln geleistet.
❤️ Das Lebenswerk von Hans Imhoff bleibt in Familienhand
Im Jahr 2002 zog sich Hans Imhoff aus dem aktiven Schokoladengeschäft zurück und verkaufte den Stollwerck-Konzern an den Schweizer Schokoladenhersteller Barry Callebaut. Das Schokoladenmuseum blieb jedoch in Familienhand.
Am 21. Dezember 2007 verstarb Hans Imhoff im Alter von 85 Jahren. Nach seinem Tod übernahm seine Ehefrau Gerburg Klara Imhoff die Geschäftsführung des Museums und führte das Lebenswerk ihres Mannes fort. Im Januar 2016 ging die Verantwortung schließlich an die nächste Generation über. Tochter Annette Imhoff übernahm gemeinsam mit ihrem Ehemann Dr. Christian Unterberg-Imhoff die Geschäftsführung.
Im Juni 2025 verabschiedete sich Christian Unterberg-Imhoff in den Ruhestand. Seitdem führen Annette Imhoff und Dominik Schröder das Schokoladenmuseum gemeinsam.
Doch auch die zweite Tochter von Hans Imhoff setzt sich für das Lebenswerk ihres Vaters ein. Susanne Imhoff übernahm im Jahr 2018 den Vorstandsvorsitz der gemeinnützigen Imhoff-Stiftung von ihrer Mutter Gerburg Klara Imhoff.
Damit führen die beiden Schwestern das Engagement ihres Vaters auf unterschiedliche Weise fort: Während Annette Imhoff das Schokoladenmuseum leitet und weiterentwickelt, kümmert sich Susanne Imhoff um die Stiftung und deren gemeinnützige Arbeit.
Weitere Informationen zur Imhoff-Stiftung: https://www.imhoff-stiftung.de
🍫 Unser Besuch beginnt – ein herzlicher Empfang im Schokoladenmuseum
Im Rahmen unserer Kooperation mit dem Schokoladenmuseum Köln wurden wir bei unserem Besuch mit einer Goodie-Bag überrascht. Dafür meldeten wir uns zunächst an der Garderobe, wo wir die Tasche abholen konnten.

Darin befanden sich verschiedene Süßigkeiten, unsere beiden Eintrittskarten sowie ein zusätzlicher Umschlag mit vier Eintrittskarten, die uns das Schokoladenmuseum für ein Gewinnspiel auf Emma’s Pfoten-Abenteuer zur Verfügung gestellt hatte.

Da an diesem Tag großer Besucherandrang herrschte, mussten wir zunächst etwas warten. Von Giana bekamen wir außerdem noch einen Hinweis für unseren weiteren Besuch per Brief, da sie am Besuchstag leider nicht anwesend sein konnte.

Bevor wir uns auf unsere Entdeckungsreise durch die Ausstellung begaben, wartete aber noch ein ganz besonderes Erlebnis auf uns: Im Schokolädchen durften Martin und ich unsere eigenen Schokoladentafeln zusammenstellen.
🍬 Kleine Schokoladenüberraschungen beim Einlass
Schon beim Einlass gab es eine kleine süße Begrüßung: Wir bekamen jeweils eine Lindor-Kugel. Ein wirklich passender Start für unseren Besuch im Schokoladenmuseum. Wir konnten natürlich nicht warten und mussten sofort losnaschen.
🍫 Unsere eigene Schokolade aus dem Schokolädchen
Noch bevor wir unseren eigentlichen Rundgang durch die Ausstellung begannen, wartete ein besonderes Erlebnis auf uns: Im Schokolädchen durften Martin und ich unsere ganz persönlichen Schokoladentafeln zusammenstellen.

Dabei konnten wir nicht nur die Schokoladensorte auswählen, sondern unsere Tafeln auch mit verschiedenen Zutaten ganz nach unserem Geschmack gestalten.

Ich entschied mich für Alpenvollmilchschokolade mit Heidelbeeren, gefriergetrocknetem Kaffee, Schokosplittern und Cashewkernen. Allerdings waren die Cashewkerne an diesem Tag leider aus, sodass ich stattdessen Mandeln auswählte.

Martin stellte sich ebenfalls eine Vollmilchschokolade zusammen. Seine Wahl fiel auf gefriergetrocknete Erdbeeren, Smarties Minis, Schokosplitter und Kakao-Nibs.

Nachdem wir unsere Bestellungen aufgegeben hatten, konnten wir bei der Herstellung zuschauen und beobachten, wie unsere persönlichen Schokoladentafeln entstanden.

Bis die fertigen Tafeln abgeholt werden konnten, dauerte es ungefähr 45 Minuten. Diese Zeit nutzten wir für unseren Rundgang durch das Schokoladenmuseum. Und so ging es für uns zunächst weiter in die faszinierende Welt des Kakaos.
🌱 Die Welt des Kakaos und das Tropenhaus
Nachdem wir unsere persönlichen Schokoladentafeln im Schokolädchen zusammengestellt hatten, begann für uns die eigentliche Entdeckungsreise durch das Schokoladenmuseum.



In der Ausstellung „Weltreise des Kakaos“ erfuhren wir, welchen langen Weg der Kakao zurücklegt, bevor daraus die Schokolade entsteht, die wir heute kennen. Auf mehr als 600 Quadratmetern beschäftigt sich dieser Ausstellungsbereich mit dem Anbau, der Ernte, dem Transport und dem Handel von Kakao.

Dabei geht es nicht nur um die Herstellung von Schokolade. Auch die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen in den Anbauländern sowie das Thema Nachhaltigkeit spielen eine wichtige Rolle.

🌴 Ein Stück Tropen mitten in Köln
Wie die Pflanzen aussehen, an denen die begehrten Kakaofrüchte wachsen, konnten wir uns anschließend im begehbaren Tropenhaus anschauen. Zwischen den vielen tropischen Pflanzen wachsen hier auch echte Kakaobäume.

Im Tropenhaus herrschen tropische Klimabedingungen. So bekommt man einen Eindruck davon, unter welchen Bedingungen Kakao in seinen ursprünglichen Anbaugebieten wächst.

An den echten Kakaobäumen konnten wir bei unserem Besuch allerdings keine Früchte entdecken. Dafür gab es in der Ausstellung einen künstlichen Kakaobaum, an dem anschaulich dargestellt wurde, wie die Kakaofrüchte aussehen und wo sie am Baum wachsen.

Besonders interessant fanden wir, dass die Kakaofrüchte nicht wie bei vielen anderen Obstbäumen an dünnen Zweigen hängen, sondern direkt am Stamm und an stärkeren Ästen wachsen. In ihrem Inneren befinden sich die Kakaobohnen, aus denen später nach mehreren Verarbeitungsschritten unsere Schokolade entsteht.
🏭 Von der Kakaobohne zur Schokolade – die gläserne Schokoladenfabrik

Nach unserem Besuch im Tropenhaus ging es für uns weiter zur gläsernen Schokoladenfabrik. Hier konnten wir beobachten, wie aus Kakaobohnen und weiteren Zutaten die Schokolade entsteht, die wir später als fertige Tafel genießen.

Besonders interessant fanden wir, dass die einzelnen Herstellungsschritte durch große Glasscheiben sichtbar gemacht werden. So konnten wir uns die verschiedenen Maschinen und Produktionsanlagen aus nächster Nähe anschauen.

Der Herstellungsprozess beginnt mit der Verarbeitung der Kakaobohnen. Nach dem Rösten werden sie gebrochen und von ihren Schalen getrennt. Anschließend wird der Kakaobruch gemahlen, bis daraus eine flüssige Kakaomasse entsteht.

Je nach Schokoladensorte werden weitere Zutaten wie Zucker und Milchpulver hinzugefügt. Anschließend wird die Schokoladenmasse verfeinert und conchiert. Dabei wird sie über einen längeren Zeitraum bewegt und bearbeitet, wodurch sich Geschmack und Konsistenz weiterentwickeln.

Nach dem Temperieren kann die flüssige Schokolade schließlich in Formen gegossen und abgekühlt werden. So entstehen die fertigen Schokoladentafeln.

An den verschiedenen Stationen konnten wir die Produktionsanlagen betrachten und anhand der Informationen nachvollziehen, welche Arbeitsschritte notwendig sind, bis aus einer Kakaobohne Schokolade wird.

Gerade weil man normalerweise nur das fertige Produkt aus dem Supermarkt kennt, fanden wir es spannend, einmal einen Blick hinter die Kulissen der Schokoladenherstellung zu werfen.
⛲ Das berühmteste Highlight – der Schokoladenbrunnen
Nach der gläsernen Schokoladenfabrik ging es für uns zu einem der bekanntesten Highlights des gesamten Museums: dem großen Schokoladenbrunnen. Der rund drei Meter hohe Brunnen ist mit goldenen Kakaofrüchten verziert und mit rund 200 Kilogramm Schokolade gefüllt. Die flüssige Schokolade fließt dabei kontinuierlich durch den Brunnen und bietet einen faszinierenden Anblick.

Besonders schön ist auch der Standort des Brunnens. Durch die großen Fenster hat man einen wunderbaren Blick auf den Rhein, während im Inneren die Schokolade fließt. Für Museumsgründer Hans Imhoff gehörte ein Schokoladenbrunnen bereits zu seiner ursprünglichen Vision eines eigenen Schokoladenmuseums. Heute ist er längst zu einem der Wahrzeichen des Museums geworden.

Natürlich ließen auch wir uns die Gelegenheit nicht entgehen, die frisch fließende Schokolade zu probieren. Dafür bekamen wir jeweils eine kleine Waffel mit Schokolade gereicht. Die Schokolade war wunderbar zartschmelzend, herrlich schokoladig und einfach köstlich! Für uns war diese kleine Kostprobe ein weiteres Highlight unseres Museumsbesuchs.
👩🍳 Schokoladenhandwerk – die Maîtres Chocolatiers
Nachdem wir die köstliche Schokolade am Schokoladenbrunnen probiert hatten, führte uns unser Rundgang eine Etage nach oben. Dort konnten wir den Maîtres Chocolatiers (Schokoladenmeister) bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen.

Während in der gläsernen Schokoladenfabrik die maschinelle Herstellung im Mittelpunkt steht, dreht sich hier alles um das traditionelle Schokoladenhandwerk.

Besonders interessant fanden wir die Herstellung der Schokoladenhohlfiguren, die wir direkt beobachten konnten. Zunächst wurden die Augen der Figuren mit einem Pinsel und weißer Schokolade in die entsprechenden Stellen der Formen gemalt.

Anschließend wurde flüssige Vollmilchschokolade in die Formen gefüllt. Durch das gleichmäßige Drehen verteilte sich die Schokolade an den Innenwänden, sodass nach dem Abkühlen eine hohle Schokoladenfigur entstehen konnte.

Es war faszinierend zu sehen, wie aus den einzelnen Arbeitsschritten nach und nach eine Schokoladenfigur entsteht. Vor allem das sorgfältige Auftragen der kleinen Details mit dem Pinsel zeigte uns, wie viel Fingerspitzengefühl und handwerkliches Geschick dafür notwendig sind.

Schließlich kennt man die fertigen Schokoladenfiguren aus den Geschäften, macht sich aber selten Gedanken darüber, wie sie eigentlich hergestellt werden. Für uns war es jedenfalls spannend, neben der industriellen Schokoladenproduktion auch diese handwerkliche Seite kennenzulernen.
🕰️ 5.000 Jahre Kakaogeschichte – eine Reise durch die Zeit
Nach den Einblicken in die moderne Schokoladenherstellung und das traditionelle Schokoladenhandwerk ging unsere Entdeckungsreise weiter in die Vergangenheit. Denn die Geschichte des Kakaos reicht viel weiter zurück, als man vielleicht zunächst vermutet.

In der Ausstellung „Zeitreise des Kakaos“ erfuhren Martin und ich, wie sich die Verwendung des Kakaos im Laufe von rund 5.000 Jahren verändert hat.

Seinen Ursprung hat der Kakao in Amerika, wo er bereits vor Jahrtausenden genutzt wurde. Dabei war Kakao früher weit mehr als nur ein Genussmittel. Er wurde unter anderem als Getränk zubereitet, als Opfergabe verwendet und zeitweise sogar als Zahlungsmittel eingesetzt.

Mit der Zeit gelangte der Kakao auch nach Europa. Dort war Schokolade zunächst ein kostbares Luxusgut, das sich nur wohlhabende Menschen leisten konnten. Erst im Laufe der Jahrhunderte und mit der Weiterentwicklung der Schokoladenproduktion wurde sie auch für breitere Bevölkerungsschichten erschwinglich.

Die Ausstellung beschäftigt sich aber nicht nur mit den schönen Seiten der Schokoladengeschichte. Auch Kolonialismus, Ausbeutung und die schwierigen Bedingungen im Kakaoanbau werden thematisiert.

Anhand historischer Ausstellungsstücke, alter Verpackungen und multimedialer Stationen konnten wir nachvollziehen, wie sich die Bedeutung des Kakaos und die Schokoladenherstellung über die Jahrhunderte verändert haben.

Besonders faszinierend fand ich ein Video, in dem gezeigt wurde, wie um das Jahr 1750 ein Schokoladengetränk zubereitet wurde. Es war spannend zu sehen, wie die Menschen damals ihre Trinkschokolade herstellten und wie anders die Zubereitung im Vergleich zu heute war.

Gerade solche Einblicke in den Alltag vergangener Jahrhunderte machten die Ausstellung für mich besonders interessant. Schließlich denkt man bei Schokolade heute meistens zuerst an eine fertige Tafel und weniger daran, dass sie über lange Zeit vor allem als Getränk genossen wurde.

Besonders interessant ist dabei der Vergleich zwischen früher und heute. Während Schokolade einst etwas ganz Besonderes und für viele Menschen unerschwinglich war, gehört sie für uns inzwischen ganz selbstverständlich zum Alltag.
🍬 Die historische Drogerie – ein Stück Vergangenheit
Ein weiterer Bereich, der mir besonders gut gefallen hat, war die historische Drogerie. Schon die alte Einrichtung erinnerte mich an eine Mischung aus Drogerie und Apotheke, wie man sie heute kaum noch findet.

Besonders begeistert war ich von den wunderschönen alten Möbeln mit ihren vielen kleinen Schubladen. Ich finde solche Einrichtungen einfach toll! Sie sehen nicht nur schön aus, sondern sind mit ihren zahlreichen Fächern auch unglaublich praktisch. Da hätte ich am liebsten jedes einzelne Schublädchen genauer angeschaut.

Auch einige der historischen Werbeartikel und Marken weckten Erinnerungen. Besonders das alte Werbefahrrad von Sprüngli blieb mir im Gedächtnis. Die Marke kannte ich noch von früher.

Richtig emotional wurde es für mich allerdings bei Sarotti. Mein lieber Opa hat früher immer Sarotti-Kakao verwendet, um mir eine warme Tasse Kakao zuzubereiten. Als ich die Marke in der Ausstellung entdeckte, musste ich sofort an ihn denken und an die schöne Zeit von damals.

Auch wenn ich mit Sarotti wunderschöne Kindheitserinnerungen verbinde, darf man nicht vergessen, dass die ursprüngliche Werbefigur heute aufgrund ihrer rassistischen und kolonial geprägten Darstellung kritisch betrachtet wird.

Es ist schon erstaunlich, wie eine einzige Schokoladenmarke plötzlich so viele Erinnerungen zurückbringen kann. Für einen Moment war ich gedanklich wieder in meiner Kindheit, bei meinem Opa und seiner warmen Tasse Kakao.

Gerade diese Mischung aus historischen Einrichtungsgegenständen, alten Werbeartikeln und bekannten Schokoladenmarken machte diesen Ausstellungsbereich für mich besonders sehenswert.
❤️ Schokolade ist ein Gefühl
Dass Schokolade für viele Menschen weit mehr als nur ein Lebensmittel ist, zeigt ein weiterer Ausstellungsbereich mit dem passenden Titel „Schokolade ist ein Gefühl“.

Denn wer verbindet Schokolade nicht mit besonderen Momenten? Ob als kleine Aufmerksamkeit, zum Geburtstag, zu Weihnachten oder einfach als süße Belohnung zwischendurch. Schokolade weckt bei vielen Menschen Erinnerungen und Emotionen.

Die Ausstellung greift genau diese Verbindung auf und beschäftigt sich mit Gefühlen wie Liebe, Freundschaft, Luxus und Festlichkeit.

Auch die Werbung spielt dabei eine wichtige Rolle. Historische und moderne Beispiele zeigen, wie Schokolade über die Jahrzehnte beworben wurde und wie sich die Darstellung verändert hat.

Gerade der Blick auf die älteren Verpackungen und Werbemotive macht deutlich, dass Schokolade nicht nur eine lange Geschichte hat, sondern auch ein Stück Alltagskultur ist.
🍫 Unsere selbst zusammengestellten Schokoladentafeln sind fertig!
Bevor wir zum CHOCOLAT Grand Café gingen, konnten wir direkt im Ausgangsbereich unsere beiden Schokoladentafeln abholen, die wir zu Beginn unseres Besuchs im Schokolädchen zusammengestellt hatten.


Nach all den interessanten Einblicken in die Schokoladenherstellung war es natürlich besonders schön, nun auch unsere ganz persönlichen Kreationen in den Händen zu halten. Eine süße Erinnerung an unseren Besuch im Schokoladenmuseum! Die Erinnerung hat allerdings nicht allzu lange gehalten, denn die Versuchung war zu groß. Ich sag euch, so eine leckere Schokolade habt ihr bestimmt noch nicht gegessen.
🍬 Kleine Schokoladenüberraschungen beim Ausgang
Und auch am Ausgang wartete noch eine kleine Schokoladenüberraschung auf uns: Hier bekamen wir mehrere Mini-Täfelchen aus Vollmilchschokolade mit auf den Weg. Martin war total begeistert und hat sich meine Täfelchen auch gleich gekrallt und bis zum Ausgang, waren sie schon aufgegessen.
☕ Das CHOCOLAT Grand Café – leider ohne süße Pause
Nach unserem Rundgang durch die Ausstellung hätten Martin und ich uns gerne noch eine kleine Pause im CHOCOLAT Grand Café gegönnt.

Das Café befindet sich direkt am Rhein und bietet mit seinen großen Fenstern einen wunderschönen Ausblick auf das Wasser. Auf der Speisekarte stehen verschiedene süße Köstlichkeiten, Kuchen, Torten und natürlich auch Schokoladenspezialitäten.

Wir hatten uns eigentlich darauf gefreut, hier noch gemütlich etwas zu trinken und die leckeren Erdbeeren mit Schokolade zu genießen. Allerdings waren wir mit dieser Idee offenbar nicht allein. Das Café war bei unserem Besuch sehr gut besucht und die Schlange im Wartebereich sehr lang. Wir hätten entsprechend lange auf einen Platz warten müssen.

Da wir an diesem Tag noch weitere Termine in Köln hatten, konnten wir leider nicht so lange bleiben und mussten auf unsere süße Pause verzichten. Schade, denn das Café sah wirklich einladend aus! Man konnte auch viele zufriedene Gesichter sehen, die ihre Leckereien genossen haben. Aber vielleicht klappt es ja bei unserem nächsten Besuch im Schokoladenmuseum.
🛍️ Der Museumsshop – ein süßer Abschluss
Zum Abschluss unseres Besuchs führte uns der Weg noch in den Museumsshop. Und wie sollte es in einem Schokoladenmuseum anders sein? Hier dreht sich natürlich alles um Schokolade!

In den Regalen gibt es eine große Auswahl an Schokoladentafeln, Pralinen und weiteren süßen Köstlichkeiten. Dazu kommen verschiedene Geschenkideen und Souvenirs rund um das Thema Kakao und Schokolade.

Besonders schön finde ich an solchen Museumsshops, dass man hier nicht nur etwas für sich selbst entdecken kann, sondern auch eine kleine Aufmerksamkeit für die Lieben zu Hause. Natürlich haben wir uns die vielen süßen Köstlichkeiten noch etwas genauer angeschaut. Bei der großen Auswahl gab es einiges zu entdecken.

Und ganz ohne Einkauf wollten wir dann doch nicht nach Hause fahren. Deshalb haben wir noch ein paar leckere Kleinigkeiten für Oma und Opa ausgesucht. Schließlich sollten die beiden auch etwas von unserem süßen Ausflug nach Köln haben. Mit unseren kleinen Mitbringseln im Gepäck ging unser Besuch im Schokoladenmuseum schließlich zu Ende.
📸 Ein Blick zurück – mein Besuch im Jahr 2019
Das Schokoladenmuseum Köln ist für mich kein unbekannter Ort. Schon in meiner Jugend, war ich mit meiner Familie hier und auch später hat es mich immer wieder dorthin gezogen.

Im Jahr 2019 besuchte ich das Museum noch einmal gemeinsam mit meiner Mama. Von diesem Ausflug habe ich einige Fotos, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte.

Wenn ich mir die Bilder heute anschaue, werden viele schöne Erinnerungen wach. Gleichzeitig ist es interessant zu sehen, wie sich das Museum im Laufe der Jahre verändert hat.

Schon damals gehörten der große Schokoladenbrunnen, die Geschichte des Kakaos und die vielen süßen Ausstellungsstücke zu unserem Rundgang.

Auf meinen damaligen Fotos sind unter anderem die historischen Schokoladenverpackungen, verschiedene Ausstellungsstücke und die liebevoll gestalteten Osterdekorationen mit den bekannten Lindt-Goldhasen zu sehen.

Bei unserem aktuellen Besuch mit Martin wirkte vieles noch moderner, bunter und informativer. Auch die saisonale Gestaltung war natürlich eine andere.

Gerade dieser Vergleich macht für mich einen besonderen Reiz aus. Das Schokoladenmuseum ist ein Ort, an den man auch nach mehreren Jahren gerne zurückkehrt und an dem es immer wieder Neues zu entdecken gibt.

Und für mich sind diese älteren Fotos inzwischen noch aus einem anderen Grund wertvoll: Sie erinnern mich an einen schönen gemeinsamen Tag mit meiner Mama.
❤️ Unser Fazit – ein Besuch voller Genuss und Erinnerungen
Unser Besuch im Schokoladenmuseum Köln war für Martin und mich ein rundum schönes Erlebnis, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Für mich war dieser Tag allerdings noch etwas ganz Besonderes. Schon als Jugendliche war ich mit meiner Familie hier und später noch einmal gemeinsam mit meiner Mama. Nun stand ich mit meinem eigenen Sohn im Schokoladenmuseum und durfte diesen Ort, mit dem ich so viele schöne Erinnerungen verbinde, noch einmal gemeinsam mit ihm erleben.

Das war für mich ein unglaublich schönes Gefühl. Schließlich sind es genau solche gemeinsamen Erlebnisse, die später einmal zu wertvollen Erinnerungen werden. Aber auch die Ausstellung selbst hat uns begeistert. Das Schokoladenmuseum ist unglaublich informativ, abwechslungsreich und bunt gestaltet. Es gibt so viel zu entdecken, dass die Zeit beim Rundgang wie im Flug vergeht.

Besonders spannend fanden wir die Einblicke in die Schokoladenherstellung und das traditionelle Handwerk. Zu beobachten, wie die Chocolatiers mit viel Fingerspitzengefühl ihre Schokoladenfiguren herstellen, war wirklich interessant. Und natürlich war es auch etwas Besonderes, unsere eigenen Schokoladentafeln zusammenzustellen und später die fertigen Kreationen in den Händen zu halten.

Auch der Genuss kam während unseres Besuchs nicht zu kurz. Immer wieder gab es kleine Schokoladenkostproben, die unseren Rundgang versüßten. Allen voran die wunderbar zartschmelzende Schokolade am großen Schokoladenbrunnen, einfach köstlich! Was mir außerdem aufgefallen ist: Im Vergleich zu meinen früheren Besuchen wirkt das Museum heute noch moderner, bunter und vielseitiger. Es hat sich einiges verändert und trotzdem war dieses vertraute Gefühl von damals sofort wieder da.
Für uns steht jedenfalls fest: Wir möchten unbedingt wiederkommen!
Beim nächsten Mal würden Martin und ich gerne gemeinsam an einem Schokoladenkurs teilnehmen und selbst noch ein wenig mehr in die Schokoladenherstellung eintauchen. Und natürlich steht auch das CHOCOLAT Grand Café weiterhin auf unserer Wunschliste. Die leckeren Köstlichkeiten dort möchten wir uns beim nächsten Besuch auf keinen Fall entgehen lassen.

Wir können das Schokoladenmuseum Köln auf jeden Fall weiterempfehlen. Hier verbinden sich interessante Einblicke in die Geschichte und Herstellung der Schokolade mit jeder Menge Genuss und einem abwechslungsreichen Museumserlebnis.
Manchmal ist ein Ausflug eben nicht nur ein Ausflug, sondern auch eine kleine Reise zurück zu den Menschen und Momenten, die einem besonders am Herzen liegen. ❤️
ℹ️ Praktische Informationen für euren Besuch
Schokoladenmuseum Köln
Am Schokoladenmuseum 1a
50678 Köln
Homepage: https://www.schokoladenmuseum.de
Öffnungszeiten:
Regulär täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr. Der letzte Einlass erfolgt um 17:00 Uhr. Bitte beachtet, dass es an einzelnen Tagen und zu bestimmten Jahreszeiten abweichende Öffnungszeiten und Schließtage geben kann.
Eintrittspreise (Stand: Oktober 2026):
| Ticket | Montag–Freitag | Wochenende & Feiertage |
|---|---|---|
| Erwachsene | 17,50 € | 19,00 € |
| Kinder und Schüler bis 18 Jahre | 10,00 € | 11,50 € |
| Familienkarte | 35,00 € | 38,00 € |
| Auszubildende und Studierende | 14,00 € | 15,00 € |
| Senioren ab 65 Jahren | 16,00 € | 17,00 € |
Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt. Die Familienkarte gilt für zwei Erwachsene und deren eigene Kinder bis 18 Jahre.
Tickets:
Wir empfehlen euch, eure Eintrittskarten vorab online zu buchen. So könnt ihr euch einen passenden Besuchszeitraum aussuchen und vermeidet Wartezeiten an der Tageskasse.
Aktuelle Preise, Tickets und weitere Informationen findet ihr unter:
https://www.schokoladenmuseum.de/besuch-planen
Besuchsdauer:
Für den Rundgang durch die Ausstellung solltet ihr etwa ein bis zwei Stunden einplanen. Wenn ihr euch alles ausführlich anschauen, eigene Schokoladentafeln herstellen lassen oder zusätzlich einen Schokoladenkurs besuchen möchtet, solltet ihr entsprechend mehr Zeit mitbringen.
Barrierefreiheit:
Die Ausstellungsbereiche, der Museumsshop und das CHOCOLAT Grand Café sind barrierefrei erreichbar. Rampen und Aufzüge erleichtern den Zugang.
Dürfen Hunde mit ins Schokoladenmuseum?
Da im Museum Lebensmittel hergestellt werden, dürfen Hunde leider nicht mit in die Ausstellung. Auf der Terrasse des CHOCOLAT Grand Cafés sind Hunde dagegen willkommen.
Parkmöglichkeiten:
In unmittelbarer Nähe befindet sich die Tiefgarage Rheinauhafen. Von dort erreicht ihr das Museum bequem zu Fuß.
Unser Tipp: Informiert euch vor eurem Besuch noch einmal auf der offiziellen Homepage über die aktuellen Eintrittspreise, Öffnungszeiten und mögliche Sonderveranstaltungen.
🤝 Transparenzhinweis – Kooperation mit dem Schokoladenmuseum Köln
Dieser Beitrag entstand im Rahmen einer freundlichen Kooperation mit dem Schokoladenmuseum Köln.
Für unseren Besuch wurden Martin und mir die Eintrittskarten kostenfrei zur Verfügung gestellt. Zusätzlich erhielten wir eine Goodie-Bag mit verschiedenen süßen Überraschungen. Darüber hinaus stellte uns das Schokoladenmuseum vier Eintrittskarten für ein Gewinnspiel auf Emma’s Pfoten-Abenteuer zur Verfügung.
Wir bedanken uns ganz herzlich beim Team des Schokoladenmuseums Köln für die freundliche Unterstützung und die Möglichkeit, das Museum auf diese Weise zu erleben.
Wie immer gilt: Unsere Meinung bleibt von einer Kooperation unbeeinflusst. Wir berichten ehrlich und unabhängig über unsere persönlichen Erfahrungen und Eindrücke.
Weitere Informationen zu unseren Kooperationen findet ihr auf unserer Seite Unsere Kooperationspartner.


























































































































































































































































































































