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In dieser Kategorie findet ihr sämtliche Reisen von uns, unterteilt in verschiedene Kategorien, damit es für euch übersichtlicher bleibt.

Schokoladenmuseum Köln – unsere süße Entdeckungsreise durch die Welt der Schokolade

Werbung | Kooperation mit dem Schokoladenmuseum Köln

Schokoladenmuseum Köln am Rhein

Schokolade gehört für viele von uns einfach zum Alltag dazu, entweder als Genussmoment oder als Seelentröster. Aber wie wird aus einer Kakaofrucht eigentlich die Schokolade, die später als Tafel, Praline oder andere süße Köstlichkeit vor uns liegt? Und welche Geschichte steckt hinter dem Kakao?

Schokoladenmuseum Köln am Rhein

Genau das wollten wir bei unserem Besuch im Schokoladenmuseum Köln herausfinden. Direkt am Rhein, mitten im Kölner Rheinauhafen, dreht sich hier auf mehr als 4.000 Quadratmetern alles um Kakao und Schokolade. Von den Ursprüngen des Kakaos über Anbau und Handel, bis zur modernen Herstellung.

Schokoladenmuseum Köln am Rhein

Für uns war der Besuch gleichzeitig ein Programmpunkt unserer Reise nach Köln. Und natürlich waren wir gespannt auf eines der bekanntesten Highlights des Museums, den großen Schokoladenbrunnen.

Das Schokoladenmuseum Köln – wie alles begann

Hans Imhoff - seine Geschichte

Hinter dem Schokoladenmuseum steht die Idee des Schokoladenfabrikanten Hans Imhoff. Nachdem er 1972 die Stollwerck-Fabrik in der Kölner Südstadt übernommen hatte, entdeckte er dort alte Maschinen, Verpackungen und Unterlagen, die eigentlich entsorgt werden sollten. Statt darin Schrott zu sehen, erkannte er ihren historischen Wert und ließ die Stücke aufarbeiten.

Hans Imhoff - seine Geschichte

Im Laufe der Jahre übernahm Hans Imhoff zahlreiche weitere Unternehmen, darunter bekannte Schokoladenmarken wie Sprengel und Sarotti. Nach der deutschen Wiedervereinigung expandierte sein Unternehmen auch nach Osteuropa.

Hans Imhoff – Bildquelle: Schokoladenmuseum Köln

Doch neben seinem unternehmerischen Erfolg verfolgte Hans Imhoff einen ganz persönlichen Traum: Er wollte ein Museum schaffen, in dem die Geschichte und Herstellung von Schokolade für alle erlebbar wird. Am 31. Oktober 1993 war es schließlich so weit: Das Schokoladenmuseum Köln öffnete seine Türen.

Hans Imhoff - seine Geschichte

Seinen Standort fand das Museum am Rheinauhafen. Das Gebäude an der Spitze der Rheinauhalbinsel erinnert mit seiner Architektur an ein Schiff. Eine ziemlich passende Lage direkt am Rhein.

Hans Imhoff - seine Geschichte

Besonders bemerkenswert finde ich, dass Hans Imhoff das Museum damals aus eigenen Mitteln finanzierte, ohne öffentliche Förderung. Rund 53 Millionen D-Mark investierte er in die Verwirklichung seines Traums.

🤝 Die Imhoff-Stiftung – ein Geschenk an seine Heimatstadt

Doch Hans Imhoff wollte nicht nur die Menschen für Schokolade begeistern. Ihm lag auch seine Heimatstadt Köln sehr am Herzen. Im Dezember 2000 gründete er deshalb die gemeinnützige Imhoff-Stiftung. Sein Wunsch war es, mit seinem unternehmerischen Erfolg etwas Gutes zu tun und Projekte zu unterstützen, die den Menschen in Köln zugutekommen.

Die Stiftung engagiert sich in verschiedenen Bereichen, darunter Kunst und Kultur, Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie Denkmalschutz. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Menschen mit Behinderung.

Seit ihrer Gründung hat die Stiftung zahlreiche Projekte gefördert und damit einen wichtigen Beitrag zum kulturellen und gesellschaftlichen Leben in Köln geleistet.

❤️ Das Lebenswerk von Hans Imhoff bleibt in Familienhand

Im Jahr 2002 zog sich Hans Imhoff aus dem aktiven Schokoladengeschäft zurück und verkaufte den Stollwerck-Konzern an den Schweizer Schokoladenhersteller Barry Callebaut. Das Schokoladenmuseum blieb jedoch in Familienhand.

Am 21. Dezember 2007 verstarb Hans Imhoff im Alter von 85 Jahren. Nach seinem Tod übernahm seine Ehefrau Gerburg Klara Imhoff die Geschäftsführung des Museums und führte das Lebenswerk ihres Mannes fort. Im Januar 2016 ging die Verantwortung schließlich an die nächste Generation über. Tochter Annette Imhoff übernahm gemeinsam mit ihrem Ehemann Dr. Christian Unterberg-Imhoff die Geschäftsführung.

Im Juni 2025 verabschiedete sich Christian Unterberg-Imhoff in den Ruhestand. Seitdem führen Annette Imhoff und Dominik Schröder das Schokoladenmuseum gemeinsam.

Doch auch die zweite Tochter von Hans Imhoff setzt sich für das Lebenswerk ihres Vaters ein. Susanne Imhoff übernahm im Jahr 2018 den Vorstandsvorsitz der gemeinnützigen Imhoff-Stiftung von ihrer Mutter Gerburg Klara Imhoff.

Damit führen die beiden Schwestern das Engagement ihres Vaters auf unterschiedliche Weise fort: Während Annette Imhoff das Schokoladenmuseum leitet und weiterentwickelt, kümmert sich Susanne Imhoff um die Stiftung und deren gemeinnützige Arbeit.

Weitere Informationen zur Imhoff-Stiftung: https://www.imhoff-stiftung.de

🍫 Unser Besuch beginnt – ein herzlicher Empfang im Schokoladenmuseum

Im Rahmen unserer Kooperation mit dem Schokoladenmuseum Köln wurden wir bei unserem Besuch mit einer Goodie-Bag überrascht. Dafür meldeten wir uns zunächst an der Garderobe, wo wir die Tasche abholen konnten.

Begrüßung und süße Überraschungen beim Besuch im Schokoladenmuseum Köln

Darin befanden sich verschiedene Süßigkeiten, unsere beiden Eintrittskarten sowie ein zusätzlicher Umschlag mit vier Eintrittskarten, die uns das Schokoladenmuseum für ein Gewinnspiel auf Emma’s Pfoten-Abenteuer zur Verfügung gestellt hatte.

Begrüßung und süße Überraschungen beim Besuch im Schokoladenmuseum Köln

Da an diesem Tag großer Besucherandrang herrschte, mussten wir zunächst etwas warten. Von Giana bekamen wir außerdem noch einen Hinweis für unseren weiteren Besuch per Brief, da sie am Besuchstag leider nicht anwesend sein konnte.

Empfangsbereich im Schokoladenmuseum Köln

Bevor wir uns auf unsere Entdeckungsreise durch die Ausstellung begaben, wartete aber noch ein ganz besonderes Erlebnis auf uns: Im Schokolädchen durften Martin und ich unsere eigenen Schokoladentafeln zusammenstellen.

🍬 Kleine Schokoladenüberraschungen beim Einlass

Schon beim Einlass gab es eine kleine süße Begrüßung: Wir bekamen jeweils eine Lindor-Kugel. Ein wirklich passender Start für unseren Besuch im Schokoladenmuseum. Wir konnten natürlich nicht warten und mussten sofort losnaschen.

🍫 Unsere eigene Schokolade aus dem Schokolädchen

Noch bevor wir unseren eigentlichen Rundgang durch die Ausstellung begannen, wartete ein besonderes Erlebnis auf uns: Im Schokolädchen durften Martin und ich unsere ganz persönlichen Schokoladentafeln zusammenstellen.

Schokolädchen im Schokoladenmuseum Köln

Dabei konnten wir nicht nur die Schokoladensorte auswählen, sondern unsere Tafeln auch mit verschiedenen Zutaten ganz nach unserem Geschmack gestalten.

Auswahl im Schoko-Lädchen im Schokoladenmuseum Köln

Ich entschied mich für Alpenvollmilchschokolade mit Heidelbeeren, gefriergetrocknetem Kaffee, Schokosplittern und Cashewkernen. Allerdings waren die Cashewkerne an diesem Tag leider aus, sodass ich stattdessen Mandeln auswählte.

Wunschtafel Bestellung im Schoko-Lädchen im Schokoladenmuseum Köln

Martin stellte sich ebenfalls eine Vollmilchschokolade zusammen. Seine Wahl fiel auf gefriergetrocknete Erdbeeren, Smarties Minis, Schokosplitter und Kakao-Nibs.

Herstellung unserer individuellen Schokolade im Schokoladenmuseum Köln

Nachdem wir unsere Bestellungen aufgegeben hatten, konnten wir bei der Herstellung zuschauen und beobachten, wie unsere persönlichen Schokoladentafeln entstanden.

Schokoladenmuseum Köln - Hohlfiguren

Bis die fertigen Tafeln abgeholt werden konnten, dauerte es ungefähr 45 Minuten. Diese Zeit nutzten wir für unseren Rundgang durch das Schokoladenmuseum. Und so ging es für uns zunächst weiter in die faszinierende Welt des Kakaos.

🌱 Die Welt des Kakaos und das Tropenhaus

Nachdem wir unsere persönlichen Schokoladentafeln im Schokolädchen zusammengestellt hatten, begann für uns die eigentliche Entdeckungsreise durch das Schokoladenmuseum.

In der Ausstellung „Weltreise des Kakaos“ erfuhren wir, welchen langen Weg der Kakao zurücklegt, bevor daraus die Schokolade entsteht, die wir heute kennen. Auf mehr als 600 Quadratmetern beschäftigt sich dieser Ausstellungsbereich mit dem Anbau, der Ernte, dem Transport und dem Handel von Kakao.

Dabei geht es nicht nur um die Herstellung von Schokolade. Auch die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen in den Anbauländern sowie das Thema Nachhaltigkeit spielen eine wichtige Rolle.

🌴 Ein Stück Tropen mitten in Köln

Wie die Pflanzen aussehen, an denen die begehrten Kakaofrüchte wachsen, konnten wir uns anschließend im begehbaren Tropenhaus anschauen. Zwischen den vielen tropischen Pflanzen wachsen hier auch echte Kakaobäume.

Im Tropenhaus herrschen tropische Klimabedingungen. So bekommt man einen Eindruck davon, unter welchen Bedingungen Kakao in seinen ursprünglichen Anbaugebieten wächst.

An den echten Kakaobäumen konnten wir bei unserem Besuch allerdings keine Früchte entdecken. Dafür gab es in der Ausstellung einen künstlichen Kakaobaum, an dem anschaulich dargestellt wurde, wie die Kakaofrüchte aussehen und wo sie am Baum wachsen.

Besonders interessant fanden wir, dass die Kakaofrüchte nicht wie bei vielen anderen Obstbäumen an dünnen Zweigen hängen, sondern direkt am Stamm und an stärkeren Ästen wachsen. In ihrem Inneren befinden sich die Kakaobohnen, aus denen später nach mehreren Verarbeitungsschritten unsere Schokolade entsteht.

🏭 Von der Kakaobohne zur Schokolade – die gläserne Schokoladenfabrik

Gläserne Schokoladenfabrik - Schokoladenmuseum Köln

Nach unserem Besuch im Tropenhaus ging es für uns weiter zur gläsernen Schokoladenfabrik. Hier konnten wir beobachten, wie aus Kakaobohnen und weiteren Zutaten die Schokolade entsteht, die wir später als fertige Tafel genießen.

Gläserne Schokoladenfabrik - Schokoladenmuseum Köln

Besonders interessant fanden wir, dass die einzelnen Herstellungsschritte durch große Glasscheiben sichtbar gemacht werden. So konnten wir uns die verschiedenen Maschinen und Produktionsanlagen aus nächster Nähe anschauen.

Gläserne Schokoladenfabrik - Schokoladenmuseum Köln

Der Herstellungsprozess beginnt mit der Verarbeitung der Kakaobohnen. Nach dem Rösten werden sie gebrochen und von ihren Schalen getrennt. Anschließend wird der Kakaobruch gemahlen, bis daraus eine flüssige Kakaomasse entsteht.

Gläserne Schokoladenfabrik - Schokoladenmuseum Köln

Je nach Schokoladensorte werden weitere Zutaten wie Zucker und Milchpulver hinzugefügt. Anschließend wird die Schokoladenmasse verfeinert und conchiert. Dabei wird sie über einen längeren Zeitraum bewegt und bearbeitet, wodurch sich Geschmack und Konsistenz weiterentwickeln.

Gläserne Schokoladenfabrik - Schokoladenmuseum Köln

Nach dem Temperieren kann die flüssige Schokolade schließlich in Formen gegossen und abgekühlt werden. So entstehen die fertigen Schokoladentafeln.

Gläserne Schokoladenfabrik - Schokoladenmuseum Köln

An den verschiedenen Stationen konnten wir die Produktionsanlagen betrachten und anhand der Informationen nachvollziehen, welche Arbeitsschritte notwendig sind, bis aus einer Kakaobohne Schokolade wird.

Gläserne Schokoladenfabrik - Schokoladenmuseum Köln

Gerade weil man normalerweise nur das fertige Produkt aus dem Supermarkt kennt, fanden wir es spannend, einmal einen Blick hinter die Kulissen der Schokoladenherstellung zu werfen.

⛲ Das berühmteste Highlight – der Schokoladenbrunnen

Nach der gläsernen Schokoladenfabrik ging es für uns zu einem der bekanntesten Highlights des gesamten Museums: dem großen Schokoladenbrunnen. Der rund drei Meter hohe Brunnen ist mit goldenen Kakaofrüchten verziert und mit rund 200 Kilogramm Schokolade gefüllt. Die flüssige Schokolade fließt dabei kontinuierlich durch den Brunnen und bietet einen faszinierenden Anblick.

Schokoladenbrunnen - Schokoladenmuseum Köln

Besonders schön ist auch der Standort des Brunnens. Durch die großen Fenster hat man einen wunderbaren Blick auf den Rhein, während im Inneren die Schokolade fließt. Für Museumsgründer Hans Imhoff gehörte ein Schokoladenbrunnen bereits zu seiner ursprünglichen Vision eines eigenen Schokoladenmuseums. Heute ist er längst zu einem der Wahrzeichen des Museums geworden.

Schokoladenbrunnen - Schokoladenmuseum Köln

Natürlich ließen auch wir uns die Gelegenheit nicht entgehen, die frisch fließende Schokolade zu probieren. Dafür bekamen wir jeweils eine kleine Waffel mit Schokolade gereicht. Die Schokolade war wunderbar zartschmelzend, herrlich schokoladig und einfach köstlich! Für uns war diese kleine Kostprobe ein weiteres Highlight unseres Museumsbesuchs.

👩‍🍳 Schokoladenhandwerk – die Maîtres Chocolatiers

Nachdem wir die köstliche Schokolade am Schokoladenbrunnen probiert hatten, führte uns unser Rundgang eine Etage nach oben. Dort konnten wir den Maîtres Chocolatiers (Schokoladenmeister) bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen.

Maître Chocolatier (Schokoladenmeister) bei der Arbeit - Schokoladenmuseum Köln

Während in der gläsernen Schokoladenfabrik die maschinelle Herstellung im Mittelpunkt steht, dreht sich hier alles um das traditionelle Schokoladenhandwerk.

Maître Chocolatier (Schokoladenmeister) bei der Arbeit - Schokoladenmuseum Köln

Besonders interessant fanden wir die Herstellung der Schokoladenhohlfiguren, die wir direkt beobachten konnten. Zunächst wurden die Augen der Figuren mit einem Pinsel und weißer Schokolade in die entsprechenden Stellen der Formen gemalt.

Maître Chocolatier (Schokoladenmeister) bei der Arbeit - Schokoladenmuseum Köln

Anschließend wurde flüssige Vollmilchschokolade in die Formen gefüllt. Durch das gleichmäßige Drehen verteilte sich die Schokolade an den Innenwänden, sodass nach dem Abkühlen eine hohle Schokoladenfigur entstehen konnte.

Maître Chocolatier (Schokoladenmeister) bei der Arbeit - Schokoladenmuseum Köln

Es war faszinierend zu sehen, wie aus den einzelnen Arbeitsschritten nach und nach eine Schokoladenfigur entsteht. Vor allem das sorgfältige Auftragen der kleinen Details mit dem Pinsel zeigte uns, wie viel Fingerspitzengefühl und handwerkliches Geschick dafür notwendig sind.

Maître Chocolatier (Schokoladenmeister) bei der Arbeit - Schokoladenmuseum Köln

Schließlich kennt man die fertigen Schokoladenfiguren aus den Geschäften, macht sich aber selten Gedanken darüber, wie sie eigentlich hergestellt werden. Für uns war es jedenfalls spannend, neben der industriellen Schokoladenproduktion auch diese handwerkliche Seite kennenzulernen.

🕰️ 5.000 Jahre Kakaogeschichte – eine Reise durch die Zeit

Nach den Einblicken in die moderne Schokoladenherstellung und das traditionelle Schokoladenhandwerk ging unsere Entdeckungsreise weiter in die Vergangenheit. Denn die Geschichte des Kakaos reicht viel weiter zurück, als man vielleicht zunächst vermutet.

5.000 Jahre Kakaogeschichte – Schokoladenmuseum Köln

In der Ausstellung „Zeitreise des Kakaos“ erfuhren Martin und ich, wie sich die Verwendung des Kakaos im Laufe von rund 5.000 Jahren verändert hat.

5.000 Jahre Kakaogeschichte – Schokoladenmuseum Köln

Seinen Ursprung hat der Kakao in Amerika, wo er bereits vor Jahrtausenden genutzt wurde. Dabei war Kakao früher weit mehr als nur ein Genussmittel. Er wurde unter anderem als Getränk zubereitet, als Opfergabe verwendet und zeitweise sogar als Zahlungsmittel eingesetzt.

5.000 Jahre Kakaogeschichte – Schokoladenmuseum Köln

Mit der Zeit gelangte der Kakao auch nach Europa. Dort war Schokolade zunächst ein kostbares Luxusgut, das sich nur wohlhabende Menschen leisten konnten. Erst im Laufe der Jahrhunderte und mit der Weiterentwicklung der Schokoladenproduktion wurde sie auch für breitere Bevölkerungsschichten erschwinglich.

5.000 Jahre Kakaogeschichte – Schokoladenmuseum Köln

Die Ausstellung beschäftigt sich aber nicht nur mit den schönen Seiten der Schokoladengeschichte. Auch Kolonialismus, Ausbeutung und die schwierigen Bedingungen im Kakaoanbau werden thematisiert.

5.000 Jahre Kakaogeschichte – Schokoladenmuseum Köln

Anhand historischer Ausstellungsstücke, alter Verpackungen und multimedialer Stationen konnten wir nachvollziehen, wie sich die Bedeutung des Kakaos und die Schokoladenherstellung über die Jahrhunderte verändert haben.

5.000 Jahre Kakaogeschichte – Schokoladenmuseum Köln

Besonders faszinierend fand ich ein Video, in dem gezeigt wurde, wie um das Jahr 1750 ein Schokoladengetränk zubereitet wurde. Es war spannend zu sehen, wie die Menschen damals ihre Trinkschokolade herstellten und wie anders die Zubereitung im Vergleich zu heute war.

5.000 Jahre Kakaogeschichte – Schokoladenmuseum Köln

Gerade solche Einblicke in den Alltag vergangener Jahrhunderte machten die Ausstellung für mich besonders interessant. Schließlich denkt man bei Schokolade heute meistens zuerst an eine fertige Tafel und weniger daran, dass sie über lange Zeit vor allem als Getränk genossen wurde.

5.000 Jahre Kakaogeschichte – Schokoladenmuseum Köln

Besonders interessant ist dabei der Vergleich zwischen früher und heute. Während Schokolade einst etwas ganz Besonderes und für viele Menschen unerschwinglich war, gehört sie für uns inzwischen ganz selbstverständlich zum Alltag.

🍬 Die historische Drogerie – ein Stück Vergangenheit

Ein weiterer Bereich, der mir besonders gut gefallen hat, war die historische Drogerie. Schon die alte Einrichtung erinnerte mich an eine Mischung aus Drogerie und Apotheke, wie man sie heute kaum noch findet.

Ein Stück Vergangenheit - Schokoladenmuseum Köln

Besonders begeistert war ich von den wunderschönen alten Möbeln mit ihren vielen kleinen Schubladen. Ich finde solche Einrichtungen einfach toll! Sie sehen nicht nur schön aus, sondern sind mit ihren zahlreichen Fächern auch unglaublich praktisch. Da hätte ich am liebsten jedes einzelne Schublädchen genauer angeschaut.

Ein Stück Vergangenheit - Schokoladenmuseum Köln

Auch einige der historischen Werbeartikel und Marken weckten Erinnerungen. Besonders das alte Werbefahrrad von Sprüngli blieb mir im Gedächtnis. Die Marke kannte ich noch von früher.

Ein Stück Vergangenheit - Schokoladenmuseum Köln

Richtig emotional wurde es für mich allerdings bei Sarotti. Mein lieber Opa hat früher immer Sarotti-Kakao verwendet, um mir eine warme Tasse Kakao zuzubereiten. Als ich die Marke in der Ausstellung entdeckte, musste ich sofort an ihn denken und an die schöne Zeit von damals.

Ein Stück Vergangenheit - Schokoladenmuseum Köln

Auch wenn ich mit Sarotti wunderschöne Kindheitserinnerungen verbinde, darf man nicht vergessen, dass die ursprüngliche Werbefigur heute aufgrund ihrer rassistischen und kolonial geprägten Darstellung kritisch betrachtet wird.

Ein Stück Vergangenheit - Schokoladenmuseum Köln

Es ist schon erstaunlich, wie eine einzige Schokoladenmarke plötzlich so viele Erinnerungen zurückbringen kann. Für einen Moment war ich gedanklich wieder in meiner Kindheit, bei meinem Opa und seiner warmen Tasse Kakao.

Ein Stück Vergangenheit - Schokoladenmuseum Köln

Gerade diese Mischung aus historischen Einrichtungsgegenständen, alten Werbeartikeln und bekannten Schokoladenmarken machte diesen Ausstellungsbereich für mich besonders sehenswert.

❤️ Schokolade ist ein Gefühl

Dass Schokolade für viele Menschen weit mehr als nur ein Lebensmittel ist, zeigt ein weiterer Ausstellungsbereich mit dem passenden Titel „Schokolade ist ein Gefühl“.

Schokolade ist ein Gefühl - Schokoladenmuseum Köln

Denn wer verbindet Schokolade nicht mit besonderen Momenten? Ob als kleine Aufmerksamkeit, zum Geburtstag, zu Weihnachten oder einfach als süße Belohnung zwischendurch. Schokolade weckt bei vielen Menschen Erinnerungen und Emotionen.

Schokolade ist ein Gefühl - Schokoladenmuseum Köln

Die Ausstellung greift genau diese Verbindung auf und beschäftigt sich mit Gefühlen wie Liebe, Freundschaft, Luxus und Festlichkeit.

Schokolade ist ein Gefühl - Schokoladenmuseum Köln

Auch die Werbung spielt dabei eine wichtige Rolle. Historische und moderne Beispiele zeigen, wie Schokolade über die Jahrzehnte beworben wurde und wie sich die Darstellung verändert hat.

Schokolade ist ein Gefühl - Schokoladenmuseum Köln

Gerade der Blick auf die älteren Verpackungen und Werbemotive macht deutlich, dass Schokolade nicht nur eine lange Geschichte hat, sondern auch ein Stück Alltagskultur ist.

🍫 Unsere selbst zusammengestellten Schokoladentafeln sind fertig!

Bevor wir zum CHOCOLAT Grand Café gingen, konnten wir direkt im Ausgangsbereich unsere beiden Schokoladentafeln abholen, die wir zu Beginn unseres Besuchs im Schokolädchen zusammengestellt hatten.

Nach all den interessanten Einblicken in die Schokoladenherstellung war es natürlich besonders schön, nun auch unsere ganz persönlichen Kreationen in den Händen zu halten. Eine süße Erinnerung an unseren Besuch im Schokoladenmuseum! Die Erinnerung hat allerdings nicht allzu lange gehalten, denn die Versuchung war zu groß. Ich sag euch, so eine leckere Schokolade habt ihr bestimmt noch nicht gegessen.

🍬 Kleine Schokoladenüberraschungen beim Ausgang

Und auch am Ausgang wartete noch eine kleine Schokoladenüberraschung auf uns: Hier bekamen wir mehrere Mini-Täfelchen aus Vollmilchschokolade mit auf den Weg. Martin war total begeistert und hat sich meine Täfelchen auch gleich gekrallt und bis zum Ausgang, waren sie schon aufgegessen.

☕ Das CHOCOLAT Grand Café – leider ohne süße Pause

Nach unserem Rundgang durch die Ausstellung hätten Martin und ich uns gerne noch eine kleine Pause im CHOCOLAT Grand Café gegönnt.

CHOCOLAT Grand Café - Schokoladenmuseum Köln

Das Café befindet sich direkt am Rhein und bietet mit seinen großen Fenstern einen wunderschönen Ausblick auf das Wasser. Auf der Speisekarte stehen verschiedene süße Köstlichkeiten, Kuchen, Torten und natürlich auch Schokoladenspezialitäten.

CHOCOLAT Grand Café - Schokoladenmuseum Köln

Wir hatten uns eigentlich darauf gefreut, hier noch gemütlich etwas zu trinken und die leckeren Erdbeeren mit Schokolade zu genießen. Allerdings waren wir mit dieser Idee offenbar nicht allein. Das Café war bei unserem Besuch sehr gut besucht und die Schlange im Wartebereich sehr lang. Wir hätten entsprechend lange auf einen Platz warten müssen.

CHOCOLAT Grand Café - Schokoladenmuseum Köln

Da wir an diesem Tag noch weitere Termine in Köln hatten, konnten wir leider nicht so lange bleiben und mussten auf unsere süße Pause verzichten. Schade, denn das Café sah wirklich einladend aus! Man konnte auch viele zufriedene Gesichter sehen, die ihre Leckereien genossen haben. Aber vielleicht klappt es ja bei unserem nächsten Besuch im Schokoladenmuseum.

🛍️ Der Museumsshop – ein süßer Abschluss

Zum Abschluss unseres Besuchs führte uns der Weg noch in den Museumsshop. Und wie sollte es in einem Schokoladenmuseum anders sein? Hier dreht sich natürlich alles um Schokolade!

Museumsshop - Schokoladenmuseum Köln

In den Regalen gibt es eine große Auswahl an Schokoladentafeln, Pralinen und weiteren süßen Köstlichkeiten. Dazu kommen verschiedene Geschenkideen und Souvenirs rund um das Thema Kakao und Schokolade.

Museumsshop - Schokoladenmuseum Köln

Besonders schön finde ich an solchen Museumsshops, dass man hier nicht nur etwas für sich selbst entdecken kann, sondern auch eine kleine Aufmerksamkeit für die Lieben zu Hause. Natürlich haben wir uns die vielen süßen Köstlichkeiten noch etwas genauer angeschaut. Bei der großen Auswahl gab es einiges zu entdecken.

Museumsshop - Schokoladenmuseum Köln

Und ganz ohne Einkauf wollten wir dann doch nicht nach Hause fahren. Deshalb haben wir noch ein paar leckere Kleinigkeiten für Oma und Opa ausgesucht. Schließlich sollten die beiden auch etwas von unserem süßen Ausflug nach Köln haben. Mit unseren kleinen Mitbringseln im Gepäck ging unser Besuch im Schokoladenmuseum schließlich zu Ende.

📸 Ein Blick zurück – mein Besuch im Jahr 2019

Das Schokoladenmuseum Köln ist für mich kein unbekannter Ort. Schon in meiner Jugend, war ich mit meiner Familie hier und auch später hat es mich immer wieder dorthin gezogen.

Schokoladenmuseum Köln - Bild aus dem Jahr 2019
Schokoladenmuseum Köln – Bild aus dem Jahr 2019

Im Jahr 2019 besuchte ich das Museum noch einmal gemeinsam mit meiner Mama. Von diesem Ausflug habe ich einige Fotos, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte.

Schokoladenmuseum Köln - Bild aus dem Jahr 2019
Schokoladenmuseum Köln – Bild aus dem Jahr 2019

Wenn ich mir die Bilder heute anschaue, werden viele schöne Erinnerungen wach. Gleichzeitig ist es interessant zu sehen, wie sich das Museum im Laufe der Jahre verändert hat.

Schokoladenmuseum Köln - Bild aus dem Jahr 2019
Schokoladenmuseum Köln – Bild aus dem Jahr 2019

Schon damals gehörten der große Schokoladenbrunnen, die Geschichte des Kakaos und die vielen süßen Ausstellungsstücke zu unserem Rundgang.

Schokoladenmuseum Köln - Bild aus dem Jahr 2019
Schokoladenmuseum Köln – Bild aus dem Jahr 2019

Auf meinen damaligen Fotos sind unter anderem die historischen Schokoladenverpackungen, verschiedene Ausstellungsstücke und die liebevoll gestalteten Osterdekorationen mit den bekannten Lindt-Goldhasen zu sehen.

Schokoladenmuseum Köln - Bild aus dem Jahr 2019
Schokoladenmuseum Köln – Bild aus dem Jahr 2019

Bei unserem aktuellen Besuch mit Martin wirkte vieles noch moderner, bunter und informativer. Auch die saisonale Gestaltung war natürlich eine andere.

Schokoladenmuseum Köln - Bild aus dem Jahr 2019
Schokoladenmuseum Köln – Bild aus dem Jahr 2019

Gerade dieser Vergleich macht für mich einen besonderen Reiz aus. Das Schokoladenmuseum ist ein Ort, an den man auch nach mehreren Jahren gerne zurückkehrt und an dem es immer wieder Neues zu entdecken gibt.

Schokoladenmuseum Köln - Bild aus dem Jahr 2019
Schokoladenmuseum Köln – Bild aus dem Jahr 2019

Und für mich sind diese älteren Fotos inzwischen noch aus einem anderen Grund wertvoll: Sie erinnern mich an einen schönen gemeinsamen Tag mit meiner Mama.

❤️ Unser Fazit – ein Besuch voller Genuss und Erinnerungen

Unser Besuch im Schokoladenmuseum Köln war für Martin und mich ein rundum schönes Erlebnis, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Für mich war dieser Tag allerdings noch etwas ganz Besonderes. Schon als Jugendliche war ich mit meiner Familie hier und später noch einmal gemeinsam mit meiner Mama. Nun stand ich mit meinem eigenen Sohn im Schokoladenmuseum und durfte diesen Ort, mit dem ich so viele schöne Erinnerungen verbinde, noch einmal gemeinsam mit ihm erleben.

Schokoladenmuseum Köln

Das war für mich ein unglaublich schönes Gefühl. Schließlich sind es genau solche gemeinsamen Erlebnisse, die später einmal zu wertvollen Erinnerungen werden. Aber auch die Ausstellung selbst hat uns begeistert. Das Schokoladenmuseum ist unglaublich informativ, abwechslungsreich und bunt gestaltet. Es gibt so viel zu entdecken, dass die Zeit beim Rundgang wie im Flug vergeht.

Schokoladenmuseum Köln

Besonders spannend fanden wir die Einblicke in die Schokoladenherstellung und das traditionelle Handwerk. Zu beobachten, wie die Chocolatiers mit viel Fingerspitzengefühl ihre Schokoladenfiguren herstellen, war wirklich interessant. Und natürlich war es auch etwas Besonderes, unsere eigenen Schokoladentafeln zusammenzustellen und später die fertigen Kreationen in den Händen zu halten.

Schokoladenmuseum Köln

Auch der Genuss kam während unseres Besuchs nicht zu kurz. Immer wieder gab es kleine Schokoladenkostproben, die unseren Rundgang versüßten. Allen voran die wunderbar zartschmelzende Schokolade am großen Schokoladenbrunnen, einfach köstlich! Was mir außerdem aufgefallen ist: Im Vergleich zu meinen früheren Besuchen wirkt das Museum heute noch moderner, bunter und vielseitiger. Es hat sich einiges verändert und trotzdem war dieses vertraute Gefühl von damals sofort wieder da.

Für uns steht jedenfalls fest: Wir möchten unbedingt wiederkommen!

Beim nächsten Mal würden Martin und ich gerne gemeinsam an einem Schokoladenkurs teilnehmen und selbst noch ein wenig mehr in die Schokoladenherstellung eintauchen. Und natürlich steht auch das CHOCOLAT Grand Café weiterhin auf unserer Wunschliste. Die leckeren Köstlichkeiten dort möchten wir uns beim nächsten Besuch auf keinen Fall entgehen lassen.

Schokoladenmuseum Köln

Wir können das Schokoladenmuseum Köln auf jeden Fall weiterempfehlen. Hier verbinden sich interessante Einblicke in die Geschichte und Herstellung der Schokolade mit jeder Menge Genuss und einem abwechslungsreichen Museumserlebnis.

Manchmal ist ein Ausflug eben nicht nur ein Ausflug, sondern auch eine kleine Reise zurück zu den Menschen und Momenten, die einem besonders am Herzen liegen. ❤️

ℹ️ Praktische Informationen für euren Besuch

Schokoladenmuseum Köln

Am Schokoladenmuseum 1a
50678 Köln

Homepage: https://www.schokoladenmuseum.de

Öffnungszeiten:

Regulär täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr. Der letzte Einlass erfolgt um 17:00 Uhr. Bitte beachtet, dass es an einzelnen Tagen und zu bestimmten Jahreszeiten abweichende Öffnungszeiten und Schließtage geben kann.

Eintrittspreise (Stand: Oktober 2026):

TicketMontag–FreitagWochenende & Feiertage
Erwachsene17,50 €19,00 €
Kinder und Schüler bis 18 Jahre10,00 €11,50 €
Familienkarte35,00 €38,00 €
Auszubildende und Studierende14,00 €15,00 €
Senioren ab 65 Jahren16,00 €17,00 €

Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt. Die Familienkarte gilt für zwei Erwachsene und deren eigene Kinder bis 18 Jahre.

Tickets:

Wir empfehlen euch, eure Eintrittskarten vorab online zu buchen. So könnt ihr euch einen passenden Besuchszeitraum aussuchen und vermeidet Wartezeiten an der Tageskasse.

Aktuelle Preise, Tickets und weitere Informationen findet ihr unter:

https://www.schokoladenmuseum.de/besuch-planen

Besuchsdauer:

Für den Rundgang durch die Ausstellung solltet ihr etwa ein bis zwei Stunden einplanen. Wenn ihr euch alles ausführlich anschauen, eigene Schokoladentafeln herstellen lassen oder zusätzlich einen Schokoladenkurs besuchen möchtet, solltet ihr entsprechend mehr Zeit mitbringen.

Barrierefreiheit:

Die Ausstellungsbereiche, der Museumsshop und das CHOCOLAT Grand Café sind barrierefrei erreichbar. Rampen und Aufzüge erleichtern den Zugang.

Dürfen Hunde mit ins Schokoladenmuseum?

Da im Museum Lebensmittel hergestellt werden, dürfen Hunde leider nicht mit in die Ausstellung. Auf der Terrasse des CHOCOLAT Grand Cafés sind Hunde dagegen willkommen.

Parkmöglichkeiten:

In unmittelbarer Nähe befindet sich die Tiefgarage Rheinauhafen. Von dort erreicht ihr das Museum bequem zu Fuß.

Unser Tipp: Informiert euch vor eurem Besuch noch einmal auf der offiziellen Homepage über die aktuellen Eintrittspreise, Öffnungszeiten und mögliche Sonderveranstaltungen.

🤝 Transparenzhinweis – Kooperation mit dem Schokoladenmuseum Köln

Dieser Beitrag entstand im Rahmen einer freundlichen Kooperation mit dem Schokoladenmuseum Köln.

Für unseren Besuch wurden Martin und mir die Eintrittskarten kostenfrei zur Verfügung gestellt. Zusätzlich erhielten wir eine Goodie-Bag mit verschiedenen süßen Überraschungen. Darüber hinaus stellte uns das Schokoladenmuseum vier Eintrittskarten für ein Gewinnspiel auf Emma’s Pfoten-Abenteuer zur Verfügung.

Wir bedanken uns ganz herzlich beim Team des Schokoladenmuseums Köln für die freundliche Unterstützung und die Möglichkeit, das Museum auf diese Weise zu erleben.

Wie immer gilt: Unsere Meinung bleibt von einer Kooperation unbeeinflusst. Wir berichten ehrlich und unabhängig über unsere persönlichen Erfahrungen und Eindrücke.

Weitere Informationen zu unseren Kooperationen findet ihr auf unserer Seite Unsere Kooperationspartner.

München entdecken – unsere schönsten Erlebnisse und Sehenswürdigkeiten

München gehört zu den Städten, die wir inzwischen nicht nur einmal besucht haben. Tatsächlich hat es uns gleich mehrfach in die bayerische Landeshauptstadt verschlagen und trotzdem sah jeder Aufenthalt ein bisschen anders aus.

ICE - Fahrt nach München

Allein 2023 waren wir zweimal in München. Einmal war ich mit Christian unterwegs und einmal mit Martin. 2025 folgten weitere München-Abenteuer mit Martin. Mal standen klassische Sehenswürdigkeiten auf unserem Programm, mal Fußball, mal eine Veranstaltung und manchmal entstanden die schönsten Erlebnisse eher ungeplant.

München - Neues Rathaus

So haben wir München inzwischen zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln und sogar ganz gemütlich von einer Rikscha aus kennengelernt. Emma war bei diesen Reisen nicht dabei. Dieses Mal waren es also ausnahmsweise München-Abenteuer auf zwei, statt auf vier Pfoten.

Stärkung nach der Anreise mit kleiner Überraschung

Nach unserer Anreise mit dem Zug nach München, kamen wir gegen Mittag dort an und hatten natürlich erst einmal großen Appetit. Wir haben unsere Sachen ins Hotel gebracht. Direkt um die Ecke vom Hotel, gab es das kleine Asia Restaurant in der Schillerstraße 16 mit einem tollen Mittagsangebot. Darin enthalten waren als Vorspeise Mini-Frühlingsrollen und ein Hauptgericht.

Asia Restaurant in der Schillerstraße 16 - München
Asia Restaurant in der Schillerstraße 16 - München
Asia Restaurant in der Schillerstraße 16 - München

Wir hatten uns für einen Sitzplatz auf der Terrasse entschieden und auf einmal kamen richtig große Hagelkörner runter. Die Mitarbeiter rückten uns die Schirme zurecht, so dass wir geschützt waren und boten uns auch an, wir könnten uns rein setzten. Wir kamen aus dem lachen nicht mehr heraus, so etwas ist uns noch nie passiert, aber wir wollten unbedingt draußen bleiben. Aber das war ein tolles Erlebnis und das Essen dort war so lecker, dass wir noch ein weiteres Mal dort essen waren.

Der Marienplatz – mitten im Herzen von München

Wenn man München erkundet, führt eigentlich kaum ein Weg am Marienplatz vorbei. Auch bei unseren verschiedenen Besuchen landeten wir immer wieder hier.

München - Neues Rathaus

Beherrscht wird der Platz vom imposanten Neuen Rathaus mit seiner reich verzierten neugotischen Fassade. Obwohl das Gebäude wesentlich älter wirkt, entstand es erst zwischen 1867 und 1909. Besonders bekannt ist der Rathausturm mit seinem Glockenspiel, das täglich zahlreiche Besucher auf den Marienplatz lockt.

München - Neues Rathaus

Direkt vor dem Rathaus steht die Mariensäule, die bereits seit 1638 den Mittelpunkt des Platzes markiert.

München - Mariensäule

Und genau hier merkt man schnell, warum der Marienplatz ein so guter Ausgangspunkt für eine München-Erkundung ist: Viele der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt liegen nur wenige Gehminuten voneinander entfernt.

München - Marienplatz

Direkt vor dem Neuen Rathaus steht mit dem Fischbrunnen ein weiterer kleiner Blickfang des Marienplatzes. Seinen Namen verdankt er den Fischfiguren, die den Brunnen schmücken und an die Zeit erinnern, als auf dem Marienplatz noch Märkte abgehalten wurden und hier unter anderem Fisch verkauft wurde.

München - Marienplatz - Fischbrunnen

Der heutige Brunnen stammt aus den 1950er-Jahren, greift aber Elemente seines im Zweiten Weltkrieg zerstörten Vorgängers auf. Eine besondere Münchner Tradition findet hier außerdem jedes Jahr am Aschermittwoch statt: Beim sogenannten Geldbeutelwaschen werden die Geldbörsen im Brunnenwasser gewaschen, in der Hoffnung, dass sie sich anschließend wieder gut füllen.

Die Frauenkirche – Münchens unverwechselbares Wahrzeichen

Vom Marienplatz aus sind ihre beiden Türme kaum zu übersehen: die Frauenkirche, offiziell der Dom zu Unserer Lieben Frau.

München - Frauenkirche

Die spätgotische Kirche wurde im 15. Jahrhundert errichtet und gehört mit ihren beiden charakteristischen Türmen zu den Wahrzeichen Münchens. Besonders auffällig sind die sogenannten Welschen Hauben, die den beiden Türmen ihr unverwechselbares Aussehen geben.

München - Frauenkirche

Wer durch die Münchner Innenstadt läuft, bekommt die Frauenkirche immer wieder aus unterschiedlichen Perspektiven zu sehen. Mal ragen nur die beiden Türme zwischen den Häusern hervor, mal steht man plötzlich direkt davor.

München - Frauenkirche

Das Alte Rathaus

Am östlichen Ende des Marienplatzes befindet sich mit dem Alten Rathaus gleich das nächste historische Gebäude. Dabei kann der Name ein wenig täuschen. Das heutige Erscheinungsbild entstand zwar nach historischen Vorbildern, große Teile des Gebäudes mussten nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs jedoch wiederaufgebaut werden.

München - Altes Rathaus
München - Altes Rathaus

Mit seinem markanten Turm bildet das Alte Rathaus den Übergang vom Marienplatz in Richtung Tal und gehört für mich genauso zum Bild der Münchner Innenstadt wie sein wesentlich größeres „neues“ Gegenstück.

Der Alte Peter

Nur wenige Schritte vom Marienplatz entfernt steht die Pfarrkirche St. Peter, von den Münchnern liebevoll Alter Peter genannt.

München - Der Alte Peter

Sie gilt als älteste Pfarrkirche Münchens und ist vor allem wegen ihres Turms bekannt. Wer die zahlreichen Stufen hinaufsteigt, wird oben mit einem weiten Blick über die Altstadt belohnt.

Wir blieben bei unseren Streifzügen allerdings lieber unten und entdeckten München weiter auf Straßenhöhe. Schließlich gab es dort noch genug zu sehen.

Heilig-Geist-Kirche und Viktualienmarkt

Direkt in der Nähe liegt auch die Heilig-Geist-Kirche. Durch ihre Lage zwischen Marienplatz und Viktualienmarkt lässt sie sich wunderbar in einen Rundgang durch die Altstadt einbauen.

München - Heilig-Geist-Kirche
München - Heilig-Geist-Kirche

Und wenige Schritte später steht man bereits auf dem Viktualienmarkt. Der traditionsreiche Lebensmittelmarkt gehört seit Anfang des 19. Jahrhunderts zu München. Heute findet man hier zahlreiche Stände mit Obst, Gemüse, Käse, Fleisch, Blumen und vielen bayerischen Spezialitäten.

München - Viktualienmarkt
München - Viktualienmarkt

Für mich gehören solche Orte bei einem Städtetrip genauso dazu wie die großen Sehenswürdigkeiten. Schließlich möchte ich eine Stadt nicht nur anhand ihrer historischen Gebäude kennenlernen.

Das Hofbräuhaus

Natürlich führte unser Weg durch die Münchner Altstadt auch am berühmten Hofbräuhaus am Platzl vorbei. Das traditionsreiche Wirtshaus gehört wohl zu den bekanntesten Adressen Münchens und blickt auf eine jahrhundertelange Geschichte zurück.

München - Hofbräuhaus

Ursprünglich wurde das Hofbräuhaus Ende des 16. Jahrhunderts als Brauerei für den bayerischen Hof gegründet. Heute ist es vor allem für seine große Schwemme, bayerische Küche, Bier und die typische Wirtshausatmosphäre bekannt und zieht Besucher aus aller Welt an.

München - Hofbräuhaus

Wir selbst haben das Hofbräuhaus diesmal nur von außen angeschaut. Bei einem Spaziergang durch die Münchner Altstadt gehört das bekannte Gebäude für uns aber trotzdem einfach dazu – und natürlich durfte auch ein Foto nicht fehlen.

Vom Max-Joseph-Platz zur Münchner Residenz

Unser Weg durch die Münchner Innenstadt führte uns anschließend zum Max-Joseph-Platz. In der Mitte des Platzes steht das Denkmal für König Max I. Joseph.

München - Max-Joseph-Platz
München - Max-Joseph-Platz

Rund um den Platz befinden sich gleich mehrere bekannte Münchner Bauwerke: der Königsbau der Münchner Residenz und gegenüber das Nationaltheater mit der Bayerischen Staatsoper.

Die Münchner Residenz

Die Münchner Residenz war über Jahrhunderte Wohn- und Regierungssitz der bayerischen Herrscher. Im Laufe der Zeit wurde sie immer wieder erweitert und entwickelte sich zu einer weitläufigen Anlage mit zahlreichen Gebäudetrakten und Innenhöfen.

Wir haben die Residenz bei unserem Rundgang nicht komplett besichtigt, konnten aber auch so einiges davon entdecken.

Besonders sehenswert ist der Brunnenhof mit dem Wittelsbacherbrunnen. Auf der Spitze des Brunnens steht die Figur Ottos I., des ersten bayerischen Herzogs aus dem Haus Wittelsbach.

Bayerische Staatsoper

Direkt am Max-Joseph-Platz befindet sich außerdem das Nationaltheater, die Spielstätte der Bayerischen Staatsoper.

Das klassizistische Gebäude mit seiner markanten Säulenfront haben wir uns nur von außen angesehen, aber schon die Fassade ist ein echter Blickfang.

Regierung von Oberbayern

Ein weiteres beeindruckendes Gebäude an der Maximilianstraße ist der Sitz der Regierung von Oberbayern. Der monumentale Bau entstand im 19. Jahrhundert nach Plänen von Friedrich Bürklein, der auch für die Gestaltung der Maximilianstraße verantwortlich war. Besonders imposant ist die rund 170 Meter lange Terrakottafassade mit ihren zahlreichen Verzierungen.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude schwer zerstört und anschließend wieder aufgebaut. Heute ist es noch immer Sitz der Regierung von Oberbayern und gehört für mich definitiv zu den Gebäuden, bei denen sich ein genauerer Blick auf die Fassade lohnt.

Weiter zum Odeonsplatz

Von hier aus ging unser Rundgang weiter zum Odeonsplatz, an dem mit der Feldherrnhalle und der auffällig gelben Theatinerkirche gleich die nächsten bekannten Münchner Sehenswürdigkeiten auf uns warteten.

Die Feldherrnhalle wurde im 19. Jahrhundert im Auftrag König Ludwigs I. errichtet und bildet den südlichen Abschluss des Odeonsplatzes. Besonders auffällig sind die drei großen Rundbögen und die beiden steinernen Löwen an der Freitreppe.

Direkt gegenüber fällt die Theatinerkirche St. Kajetan schon durch ihre leuchtend gelbe Fassade und die beiden Türme ins Auge.

Sie gehört zu den markantesten Kirchen der Münchner Innenstadt und prägt das Bild des Odeonsplatzes entscheidend mit.

Vom Odeonsplatz in den Hofgarten

Nur wenige Schritte weiter gelangten wir in den Hofgarten. Nach den belebten Straßen und Plätzen der Innenstadt ist die weitläufige Grünanlage eine schöne Abwechslung.

Vom Hofgarten aus führt der Weg weiter in Richtung Englischer Garten, wo sich unter anderem das wunderschöne, Japanische Teehaus befindet, welches man auch besuchen kann.

Bayerische Staatskanzlei

Direkt am Hofgarten steht die Bayerische Staatskanzlei. Besonders auffällig ist der historische Kuppelbau in der Mitte, der von modernen Glasflügeln eingerahmt wird.

München - Bayerische Staatskanzlei
München - Bayerische Staatskanzlei

Das Gebäude entstand unter Einbeziehung der erhalten gebliebenen Teile des ehemaligen Bayerischen Armeemuseums.

Englischer Garten und Schwabinger Bach

Von der Bayerischen Staatskanzlei führte unser Weg weiter in den Englischen Garten. Mitten in der Großstadt verändert sich die Umgebung hier innerhalb weniger Minuten komplett. Statt Straßen und historischen Gebäuden bestimmen plötzlich viel Grün, kleine Wege und Wasserläufe das Bild.

München - Englischer Garten - Japanisches Teehaus

Am Schwabinger Bach legten wir einen kleinen Zwischenstopp ein. Das Wasser, die alten Bäume und die vielen schattigen Plätze machen diesen Teil des Englischen Gartens besonders schön für einen Spaziergang.

Der Monopteros

Schon von Weitem konnten wir den Monopteros auf seiner Anhöhe sehen. Der kleine Rundtempel gehört zu den bekanntesten Bauwerken im Englischen Garten und hebt sich zwischen den großen Grünflächen und Bäumen deutlich ab.

München - Englischer Garten - Der Monopteros

Wir haben ihn diesmal aus der Entfernung fotografiert. Mit der großen Wiese im Vordergrund, ergibt sich dafür ein richtig schöner Blick über den Englischen Garten.

Wasser mitten im Englischen Garten

An mehreren Stellen zeigt sich, wie stark die Wasserläufe den Englischen Garten prägen. Besonders schön fanden wir diesen Abschnitt mit dem kleinen Wasserfall, den Felsen und den dicht bewachsenen Ufern.

Fast könnte man dabei vergessen, dass man sich noch mitten in München befindet.

Die Eisbachwelle

Dann wurde es deutlich lebhafter: An der berühmten Eisbachwelle kann man mitten in München Surfer beobachten. Die stehende Welle zieht nicht nur erfahrene Surfer an, sondern auch jede Menge Zuschauer.

Natürlich blieben auch wir eine Weile stehen. Es ist schon ungewöhnlich, Menschen mit Surfbrett unter dem Arm durch einen Stadtpark laufen zu sehen und kurz darauf stehen sie mitten auf einer Welle.

P1 – ein Münchner Klassiker

Direkt am Englischen Garten kamen wir anschließend noch am P1 vorbei. Der bekannte Münchner Club liegt ziemlich unscheinbar im Grünen, ohne das große Schild könnte man beinahe daran vorbeilaufen.

Für uns blieb es bei einem Foto von außen, bevor es wieder weiter in Richtung Innenstadt ging.

Eine etwas ungewöhnliche Begegnung in der Fußgängerzone

Zurück in der Innenstadt begegnete uns dann noch dieser riesige Panda. Zwischen Geschäften und Passanten war er natürlich kaum zu übersehen und musste deshalb ebenfalls mit aufs Foto.

Manchmal sind es eben gerade solche ungeplanten Motive, die später zwischen all den klassischen Sehenswürdigkeiten für Abwechslung sorgen.

Der Justizpalast

Unweit des Karlsplatzes steht der imposante Justizpalast München. Mit seiner großen Glaskuppel und der reich verzierten Fassade gehört das Gebäude für mich zu denen, bei denen man automatisch noch einmal genauer hinschaut.

Wir haben den Justizpalast von außen fotografiert und unseren Weg anschließend durch die Innenstadt fortgesetzt.

St. Michael in der Neuhauser Straße

Eine weitere Kirche, an der wir bei unseren München-Besuchen vorbeikamen, ist St. Michael in der Neuhauser Straße.

München - St. Michael

Die große weiße Fassade fällt zwischen den umliegenden Gebäuden sofort auf. Die Kirche entstand im 16. Jahrhundert und gehört zu den bedeutendsten Renaissancekirchen nördlich der Alpen.

München - St. Michael

In ihrer Fürstengruft befindet sich unter anderem die Grabstätte von König Ludwig II. von Bayern.

München - St. Michael

Gerade solche Entdeckungen mag ich beim Herumlaufen durch eine Stadt: Man läuft eigentlich von einem Ziel zum nächsten und steht plötzlich vor einem Gebäude, bei dem sich ein genauerer Blick lohnt.

Oberpollinger

Nur wenige Schritte weiter kamen wir am Oberpollinger vorbei. Das traditionsreiche Kaufhaus gehört schon durch seine große historische Fassade fest zum Bild der Neuhauser Straße.

Natürlich blieb es nicht nur beim Blick von außen. Wir schauten uns auch drinnen ein wenig um.

Dort sind zwischen den verschiedenen Abteilungen unter anderem die großen Luxusmarken vertreten.

Durch die Münchner Fußgängerzone

Anschließend ging es weiter durch die Neuhauser Straße und die Fußgängerzone.

Hier wechseln sich historische Fassaden, Kirchen, Kaufhäuser und moderne Geschäfte ab und entsprechend voll kann es werden.

Karlsplatz – oder einfach Stachus

Am westlichen Ende der Fußgängerzone erreicht man schließlich den Karlsplatz. Wobei man in München besser Stachus sagt, sonst wird man angeschaut wie ein Auto, nur nicht so schnell.

München - Karlsplatz
München - Karlsplatz
München - Karlsplatz

Mitten auf dem Stachus fällt auch der große Brunnen ins Auge. Seine zahlreichen Wasserfontänen sorgen besonders an warmen Tagen für eine kleine Abkühlung mitten im Trubel der Innenstadt.

Der Platz mit dem Karlstor bildet einen der wichtigsten Zugänge zur Münchner Altstadt. Unter dem Platz befindet sich außerdem das weitläufige Stachus-Einkaufszentrum.

München - Karlstor
München - Karlstor

Für uns war der Stachus bei unseren verschiedenen München-Besuchen immer wieder Durchgangs- und Ausgangspunkt für unsere Wege durch die Innenstadt.

München zum Fühlen und Sehen

Zwischen den großen Sehenswürdigkeiten findet man in München auch kleinere Dinge, an denen man leicht vorbeilaufen könnte. Dazu gehört das bronzene Stadtmodell „München zum Fühlen und Sehen“.

Stadtmodell „München zum Fühlen und Sehen“

Das Tastmodell zeigt die Münchner Innenstadt dreidimensional und ermöglicht insbesondere blinden und sehbehinderten Menschen, Gebäude, Straßen und Plätze mit den Händen zu ertasten. Aber auch für sehende Besucher ist es interessant, München einmal aus dieser ungewöhnlichen Perspektive von oben zu betrachten.

Ein bisschen Shopping gehört auch dazu

Natürlich laufen Martin und ich nicht ausschließlich von Kirche zu Kirche. Bei unserem München-Besuch 2025 landeten wir deshalb unter anderem im FC Bayern Store und im LEGO Store München.

München - FC Bayern Store
München - FC Bayern Store

Letzterer passte mit seinen bayerischen Details ziemlich gut zur Stadt. Besonders die riesige LEGO-Brezel war natürlich ein Fotomotiv, an dem wir nicht einfach vorbeigehen konnten.

LEGO Store München
LEGO Store München
LEGO Store München

Auch das auffällige Hirmer-Haus gehört zu den Gebäuden, die einem beim Bummel durch die Fußgängerzone ins Auge fallen. Mit seiner reich verzierten Fassade hebt es sich deutlich von einem gewöhnlichen Kaufhaus ab.

München - Hirmer-Haus

Genau diese Mischung gefällt mir an München: Zwischen historischen Gebäuden und Kirchen liegen Geschäfte, Restaurants und moderne Stadtbereiche und wenige Straßen weiter sieht es schon wieder völlig anders aus.

Mit der Rikscha durch München

Eine besonders entspannte Art, München kennenzulernen, habe ich 2023 gemeinsam mit Christian ausprobiert. Wir ließen uns mit einer Rikscha durch die Stadt fahren. Normalerweise sammeln wir bei unseren Städtereisen reichlich Kilometer zu Fuß.

München - Rikschafahrt

Dieses Mal konnten wir uns dagegen einfach zurücklehnen, uns durch München fahren lassen und die Stadt aus einer ganz anderen Perspektive betrachten. Dabei kamen wir an verschiedenen Sehenswürdigkeiten vorbei und bekamen unterwegs natürlich auch einiges über München erzählt.

München - Rikschafahrt

Und ich gebe zu, nach vielen Kilometern zu Fuß hat so eine Rikscha noch einen ganz entscheidenden Vorteil, die Füße haben Pause.

Der Olympiapark – München 1972 bis heute

Ein völlig anderes Bild von München bietet der Olympiapark. Das weitläufige Gelände entstand für die Olympischen Sommerspiele 1972 und ist bis heute eng mit der Stadt verbunden. Besonders charakteristisch ist die außergewöhnliche Zeltdachkonstruktion über Olympiastadion, Olympiahalle und Schwimmhalle. Wir haben uns natürlich auch hier umgesehen und das Gelände erkundet.

München - Olympiapark
München - Olympiapark
München - Olympiapark

Besonders das Olympiastadion sollte für uns aber noch interessanter werden, denn bei einem unserer Aufenthalte hatten wir eine Besichtigung des Stadions gebucht.

München - Olympiapark
München - Olympiapark

Dabei blieb es nicht beim Blick von der Tribüne auf den Rasen. Wir konnten hinter die Kulissen schauen und Bereiche kennenlernen, die man bei einem normalen Besuch nicht zu sehen bekommt. Da davon jede Menge Fotos vorhanden sind, bekommt unsere gebuchte Olympiastadion-Besichtigung einen eigenen Beitrag.

München - Olympiastadion

BMW Welt und BMW Museum

Direkt gegenüber vom Olympiapark wartet schon das nächste große Münchner Ziel: BMW Welt und BMW Museum. BMW und München gehören schließlich ziemlich untrennbar zusammen.

München - BMW Welt und BMW Museum

Wir waren dort inzwischen ebenfalls mehrfach. Besonders unser Besuch 2025 hatte allerdings einen ganz bestimmten Grund, Martin wollte Motorräder sehen.

München - BMW Welt und BMW Museum

Da er inzwischen selbst Motorrad fährt, waren die Zweiräder natürlich wesentlich interessanter geworden als bei einem früheren Besuch. Und Motorräder gab es tatsächlich genug zu entdecken. Von historischen Maschinen bis zu modernen Sportmotorrädern.

München - BMW Welt und BMW Museum
München - BMW Welt und BMW Museum
München - BMW Welt und BMW Museum

Natürlich blieben die Autos deshalb nicht völlig unbeachtet. Die Ausstellung zeigt schließlich einen großen Teil der BMW-Geschichte und reicht von frühen Fahrzeugen bis zu modernen Modellen und Motorsport.

München - BMW Welt und BMW Museum
München - BMW Welt und BMW Museum
München - BMW Welt und BMW Museum

Bei der Menge an Fotos, die wir allein dort gemacht haben, wäre dieser München-Beitrag allerdings irgendwann hauptsächlich ein BMW-Beitrag. Deshalb bekommt unser Besuch im BMW Museum noch seinen eigenen ausführlichen Artikel.

Ein Abstecher ins Olympia-Einkaufszentrum

Bei unseren München-Besuchen ging es natürlich nicht ausschließlich von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten. Zwischendurch landeten wir auch im Olympia-Einkaufszentrum. Ein bisschen bummeln, etwas essen und einfach mal eine Pause vom Sightseeing machen.

Dabei entdeckten wir unter anderem diesen riesigen Bugatti aus LEGO-Steinen. Und natürlich durfte auch ein Blick bei Snipes nicht fehlen.

Die Allianz Arena

Auch die Allianz Arena gehört inzwischen fest zu unseren München-Erinnerungen. Schon von außen ist das Stadion mit seiner außergewöhnlichen Fassade kaum zu verwechseln. Je nach Veranstaltung kann die Außenhaut unterschiedlich beleuchtet werden und gerade am Abend ist die Arena ein tolles Fotomotiv.

München - Allianz Arena
München - Allianz Arena
München - Allianz Arena

Wir kennen sie inzwischen allerdings nicht nur von außen und von Fußballspielen. Bei einer Stadiontour durch die Allianz Arena konnten wir unter anderem einen Blick hinter die Kulissen werfen.

München - Allianz Arena
München - Allianz Arena
München - Allianz Arena

Da auch diese Tour bereits einen eigenen Beitrag hat, möchte ich hier gar nicht alles noch einmal erzählen.

➡️ Stadiontour durch die Allianz Arena München

Erstes Spiel von Harry Kane beim FC Bayern München

2023 waren wir außerdem bei einem ganz besonderen Spiel in der Allianz Arena dabei: dem DFL-Supercup zwischen dem FC Bayern München und RB Leipzig. Besonders in Erinnerung geblieben ist uns dieser Abend, weil Harry Kane dabei sein erstes Pflichtspiel für den FC Bayern bestritt.

Er war erst kurz zuvor nach München gewechselt und wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Für uns war es damit ganz nebenbei auch ein kleines Stück Bayern-Geschichte, das wir live miterlebt haben.

UEFA Nations League 2025 – Deutschland gegen Portugal

Im Juni 2025 bekam die Allianz Arena für Martin und mich noch einmal eine ganz besondere Bedeutung. Am 4. Juni 2025 waren wir beim Halbfinale der UEFA Nations League zwischen Deutschland und Portugal.

München - Allianz Arena - UEFA Nations League Halbfinale

Und für Martin war die Situation gar nicht so einfach. Einerseits Deutschland – andererseits Portugal und natürlich Cristiano Ronaldo.

München - Allianz Arena - UEFA Nations League Halbfinale

Wir saßen in der deutschen Fankurve und erlebten ein Spiel, das am Ende Portugal mit 2:1 gewann.

München - Allianz Arena - UEFA Nations League Halbfinale

Damit stand fest, Portugal würde wenige Tage später im Finale wieder in München spielen. Und wir haben wirklich im Hotel am Abend von dem Spiel noch Karten für das Finale bekommen und Martin war total happy.

➡️ UEFA Nations League Halbfinale – Deutschland gegen Portugal

Cristiano Ronaldo plötzlich ganz nah

Nach dem Halbfinale war unser Fußballabend allerdings noch nicht vorbei. Wir wussten, in welchem Hotel die portugiesische Nationalmannschaft untergebracht war und machten uns auf den Weg dorthin.

München - Hotel Cristiano Ronaldo

Natürlich waren wir nicht die einzigen mit dieser Idee. Zahlreiche Fans warteten vor dem Hotel auf die portugiesischen Spieler. Und tatsächlich hatten wir Glück.

München - Hotel Cristiano Ronaldo

Wir konnten Cristiano Ronaldo aus nächster Nähe sehen, als er zum Mannschaftsbus beziehungsweise Hotel unterwegs war. Er winkte den wartenden Fans sogar zu.

München - Hotel Cristiano Ronaldo

Für Martin war das natürlich noch einmal ein ganz anderes Erlebnis als Ronaldo unten auf dem Spielfeld zu sehen. Plötzlich stand einer der bekanntesten Fußballer der Welt nur wenige Meter entfernt vor uns.

Vier Tage später: Portugal gegen Spanien

Am 8. Juni 2025 standen wir dann schon wieder vor der Allianz Arena. Diesmal allerdings unter völlig anderen Vorzeichen.

München - Allianz Arena - Finale der UEFA Nations League

Portugal hatte das Halbfinale gewonnen und traf im Finale der UEFA Nations League auf Spanien. Unsere Karten hatten wir über den portugiesischen Fanclub bekommen und entsprechend saßen wir diesmal mitten zwischen den portugiesischen Fans.

München - Allianz Arena - Finale der UEFA Nations League

Das konnte man weder übersehen noch überhören. Portugal und Spanien lieferten sich ein unglaublich spannendes Finale. Nach der regulären Spielzeit und der Verlängerung stand es 2:2. Also musste das Elfmeterschießen entscheiden.

München - Allianz Arena - Finale der UEFA Nations League

Portugal setzte sich schließlich mit 5:3 durch und gewann die UEFA Nations League 2025. Die Stimmung um uns herum kann man eigentlich kaum beschreiben. Überall Portugal-Fahnen, jubelnde Fans und mittendrin Martin und ich.

München - Allianz Arena - Finale der UEFA Nations League

Das war definitiv einer dieser Abende, die man nicht so schnell vergisst. Und natürlich führte unser Weg anschließend noch einmal zum Mannschaftshotel.

München - Hotel Cristiano Ronaldo

➡️ UEFA Nations League Finale – Portugal gegen Spanien

Hard Rock Cafe München – inzwischen schon zweimal

Zwischen all den Sehenswürdigkeiten und Fußballerlebnissen muss man natürlich irgendwann auch etwas essen. Und dafür gibt es in München einen Ort, den Martin und ich mittlerweile zweimal besucht haben: das Hard Rock Cafe München.

Hard Rock Cafe München

Was zunächst einfach ein Restaurantbesuch war, entwickelt sich inzwischen zu einem gemeinsamen Projekt. Martin möchte mit mir möglichst viele Hard Rock Cafes besuchen. München haben wir inzwischen zweimal besucht, London ebenfalls schon kennengelernt und weitere werden folgen.

Hard Rock Cafe München

Deshalb bekommt unsere Hard-Rock-Cafe-Tour künftig sogar einen eigenen Bereich auf Emma’s Pfoten-Abenteuer. Auch über München wird es einen eigenen ausführlichen Beitrag geben.

Paul Panzer im Circus Krone

Nicht jeder unserer München-Aufenthalte bestand aus klassischem Sightseeing. Einmal führte uns unser Programm in den berühmten Circus Krone, allerdings nicht zu einer Zirkusvorstellung.

München - Circus Krone

Wir waren dort bei Paul Panzer. Der Circus-Krone-Bau ist ohnehin eine besondere Veranstaltungsstätte und für uns kam mit dem Auftritt noch ein ganz anderes München-Erlebnis hinzu. Auch davon gibt es genügend zu erzählen und zu zeigen, weshalb der Abend einen eigenen Beitrag bekommt.

Bavaria Filmstadt – hinter den Kulissen

Zu unseren München-Erlebnissen gehört außerdem die Bavaria Filmstadt. Dort ging es für uns hinter die Kulissen von Film und Fernsehen und zu verschiedenen bekannten Kulissen und Requisiten.

München - Bavaria Filmstadt
München - Bavaria Filmstadt

Auch hier haben wir so viele Fotos gemacht, dass ein kleiner Absatz München und der Filmstadt gleichermaßen nicht gerecht werden würde.

München - Bavaria Filmstadt
München - Bavaria Filmstadt

Deshalb erzählen wir bald von unserem Besuch noch einmal ausführlich in einem eigenen Beitrag.

KZ-Gedenkstätte Dachau

Während einer unserer Reisen besuchten wir außerdem die KZ-Gedenkstätte Dachau. Dieser Ort lässt sich für mich nicht einfach zwischen Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Freizeitaktivitäten einordnen.

München - KZ-Gedenkstätte Dachau

Die Gedenkstätte erinnert an die Menschen, die im Konzentrationslager Dachau und seinen Außenlagern verfolgt, inhaftiert und ermordet wurden. Ein Besuch dort ist bedrückend und gehört für mich in einen eigenen Beitrag, in dem sowohl die Geschichte des Ortes als auch unsere Eindrücke den nötigen Raum bekommen.

München - KZ-Gedenkstätte Dachau

Deshalb möchte ich an dieser Stelle bewusst nicht versuchen, unseren Besuch in wenigen Sätzen zusammenzufassen. Daher wird es auch einen eigenen Beitrag zur KZ-Gedenkstätte Dachau geben.

🐾 Und Emma?

Emma war bei unseren bisherigen München-Reisen nicht dabei. Bei einigen unserer Programmpunkte wäre sie ohnehin nicht mitgekommen. Fußballspiele, Stadiontouren, Museen und Veranstaltungen sind schließlich nicht unbedingt das passende Programm für einen Golden Retriever.

Vielleicht bekommt sie irgendwann trotzdem noch ihre ganz eigene München-Runde. 🐾

Unser Fazit zu München

München war für uns keine Stadt, die wir einmal besucht, abgehakt und anschließend von der Reiseliste gestrichen haben. Mit jedem Aufenthalt kam etwas Neues hinzu. Manche Orte haben wir ganz klassisch beim Sightseeing entdeckt, andere Besuche hatten einen konkreten Anlass. Und manchmal führte uns ein Fußballspiel, eine Veranstaltung oder Martins Wunsch, unbedingt Motorräder sehen zu wollen, noch einmal an einen Ort zurück.

Inzwischen verbinden wir mit München deshalb nicht nur Marienplatz, Frauenkirche und Olympiapark, sondern auch eine Rikschafahrt, BMW, mehrere Fußballabende, einen Nations-League-Sieg Portugals, Cristiano Ronaldo wenige Meter vor uns, Paul Panzer und natürlich unsere Besuche im Hard Rock Cafe. Wir haben die Stadt nicht an einem Wochenende „erledigt“, sondern sie Stück für Stück kennengelernt.

Wir können euch einen Besuch in München auf jeden Fall sehr empfehlen.

🐾 Weiterführende Links & Quellen

Weitere Informationen, offizielle Webseiten und die für diesen Beitrag verwendeten Quellen haben wir für euch auf unserer separaten Link- und Quellenseite zusammengestellt: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/quellen-links-muenchen/

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Kölner Dom – Turmbesteigung, beeindruckender Innenraum und kostbare Schätze

Werbung | Kooperation mit dem Kölner Dom

Wer Köln besucht, kommt am Kölner Dom kaum vorbei. Schon von Weitem ragen seine beiden mächtigen Türme über die Stadt hinaus und machen deutlich, warum dieses beeindruckende Bauwerk zu den bekanntesten Wahrzeichen Deutschlands gehört.

Kölner Dom

Bei unserem Besuch in Köln wollten wir den Dom aber nicht nur von außen bewundern. Wir hatten die Möglichkeit, sowohl den Innenraum als auch die Domschatzkammer zu besichtigen. Für Martin stand außerdem ein ganz besonderes Erlebnis auf dem Programm: die Besteigung des Domturms.

Kölner Dom

Der Kölner Dom zieht täglich viele Besucher an, so dass die Schlange am Eingang bis hinunter zur Tourismus Information ging. Die Karten für den Kölner Dom muss man in einem roten Gebäude am anderen Ende der Domplatte kaufen.

Kölner Dom

Seid gespannt auf unseren Besuch im Dom und was es dort alles zu entdecken gab. Aber erst erzählen wir euch ein bisschen was, über die Geschichte des Doms.

Die Geschichte des Kölner Doms – 632 Jahre bis zur Vollendung

Der Kölner Dom ist nicht nur das Wahrzeichen der Stadt, sondern auch eines der beeindruckendsten Bauwerke Deutschlands. Besonders faszinierend ist seine lange Entstehungsgeschichte.

Kölner Dom

Am 15. August 1248 wurde der Grundstein für die heutige gotische Kathedrale gelegt. An dieser Stelle hatte zuvor bereits der sogenannte Alte Dom gestanden. Ein wichtiger Grund für den Neubau waren die Reliquien der Heiligen Drei Könige, die 1164 nach Köln gelangt waren und die Stadt zu einem bedeutenden Wallfahrtsort machten.

Kölner Dom

Doch bis zur Fertigstellung sollte es noch Jahrhunderte dauern. Im 16. Jahrhundert kamen die Bauarbeiten weitgehend zum Stillstand. Mehr als 300 Jahre blieb der Dom unvollendet, bevor die Arbeiten 1842 wieder aufgenommen wurden.

Kölner Dom

Erst 1880 war es schließlich so weit: Nach insgesamt 632 Jahren wurde der Kölner Dom offiziell vollendet. Mit seinen beiden rund 157 Meter hohen Türmen war er damals sogar das höchste Bauwerk der Welt.

Kölner Dom

Seit 1996 gehört der Kölner Dom zum UNESCO-Weltkulturerbe. Und auch heute wird ständig an ihm gearbeitet, denn ein so gewaltiges und geschichtsträchtiges Bauwerk muss natürlich regelmäßig restauriert und erhalten werden.

533 Stufen über Köln – Martin besteigt den Domturm

Während ich unten blieb, machte sich Martin auf den Weg nach oben. Er wollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, den Kölner Dom auch einmal aus luftiger Höhe zu erleben. Also machte er sich allein auf den Weg zur Aussichtsplattform und bezwang die 533 Stufen, die mich abgeschreckt haben.

Kölner Dom

Schon der Aufstieg war ein Erlebnis für sich. Über zahlreiche Stufen führte ihn der Weg immer weiter hinauf. Unterwegs gab es dabei einiges zu entdecken, das man als Besucher unten im Dom gar nicht zu Gesicht bekommt.

Kölner Dom

Besonders beeindruckend war der Glockenstuhl mit seinen riesigen Glocken. Auf Martins Fotos lässt sich gut erkennen, wie gewaltig die Konstruktionen sind, in denen sie hängen. Auch die vielen Streben, Bögen und kunstvollen Steinverzierungen zeigten ihm den Dom noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive.

Kölner Dom
Kölner Dom
Kölner Dom

Oben angekommen wurde Martin schließlich mit einem fantastischen Ausblick belohnt. Von der Aussichtsplattform konnte er weit über Köln schauen. Besonders schön waren die Blicke auf den Rhein, die Hohenzollernbrücke und die Dächer der Stadt. Aber auch der benachbarte Domturm war aus dieser Nähe unglaublich beeindruckend. Erst hier oben wird einem richtig bewusst, wie aufwendig die vielen Verzierungen und filigranen Details gestaltet sind.

Kölner Dom

Auch die vielen kleinen Details der historischen Architektur hielt Martin mit seiner Kamera fest. Sogar eine eingravierte Jahreszahl von 1876 entdeckte er bei seinem Rundgang.

Kölner Dom

Für Martin hat sich die Turmbesteigung auf jeden Fall gelohnt. Und dank seiner vielen Fotos konnte auch ich hinterher einen Eindruck davon bekommen, was es dort oben alles zu entdecken gibt. Die Fotos von ihm haben mir gezeigt, wie schmal der Aufstieg teilweise ist, sich aber durchaus gelohnt hat.

Kölner Dom

Eine kleine Pause im Hard Rock Cafe Köln

Nach Martins Turmbesteigung ging es für uns zunächst ins Hard Rock Cafe Köln. Als wir anschließend zum Kölner Dom zurückkehrten, hatte sich die Situation am Eingang deutlich entspannt.

Die langen Warteschlangen, die wir zuvor gesehen hatten, waren inzwischen verschwunden. Das kam uns natürlich sehr gelegen, denn nun wollten wir uns den Dom auch gemeinsam von innen ansehen.

Zurück im Kölner Dom – unsere Innenbesichtigung

Kölner Dom

Schon beim Betreten des Kölner Doms waren wir von seiner gewaltigen Größe beeindruckt. Besonders die unglaublich hohen Decken mit ihren kunstvollen Gewölben haben uns fasziniert. Wenn man nach oben schaut, wird einem erst richtig bewusst, welche Dimensionen dieses Bauwerk hat.

Kölner Dom

Wunderschön fanden wir auch die zahlreichen bunten Kirchenfenster. Durch die kunstvoll gestalteten Glasflächen fällt das Tageslicht in den Dom und lässt die vielen Farben besonders schön zur Geltung kommen. Gemeinsam mit den mächtigen Säulen und den hohen Gewölben entsteht eine ganz besondere Atmosphäre.

Kölner Dom
Kölner Dom

Auch die große Orgel hat uns beeindruckt. Die imposanten Orgelpfeifen sind zwischen den mächtigen Säulen angebracht und fügen sich in die außergewöhnliche Architektur des Doms ein. Es war spannend zu beobachten, wie die Köpfe der Leute alle nach oben gingen und sie anfingen zu staunen.

Kölner Dom

Bei unserem Rundgang entdeckten wir außerdem zahlreiche historische Grabmäler und kunstvoll gestaltete religiöse Darstellungen. Einige der Grabstätten sind mit aufwendigen Verzierungen und liegenden Figuren gestaltet und erinnern an die jahrhundertelange Geschichte dieses besonderen Gotteshauses.

Kölner Dom

Ein weiterer Höhepunkt war der prachtvolle Dreikönigenschrein. Der reich verzierte, goldglänzende Reliquienschrein gilt als eines der bedeutendsten mittelalterlichen Goldschmiedewerke Europas. Er soll die Reliquien der Heiligen Drei Könige beherbergen und gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Inneren des Kölner Doms.

Kölner Dom

Wir haben uns immer wieder Zeit genommen, die vielen Details zu betrachten. Denn egal, wohin wir schauten, gab es etwas Neues zu entdecken. Besonders die Kombination aus der enormen Höhe, den wunderschönen Fenstern und der aufwendigen Gestaltung des Innenraums wird uns in Erinnerung bleiben.

Die Domschatzkammer – beeindruckende Schätze aus vergangenen Jahrhunderten

Nach unserer Besichtigung des Doms ging es für uns noch in die Domschatzkammer. Hier erwartete uns eine beeindruckende Sammlung wertvoller Goldschätze, historischer Gemälde und prachtvoller Gewänder.

Kölner Dom

Besonders faszinierend fanden wir die kunstvollen Verzierungen und die vielen kleinen Details der ausgestellten Stücke. Es ist schon erstaunlich, welche handwerklichen Meisterleistungen vor vielen Jahrhunderten entstanden sind und bis heute erhalten geblieben sind.

Kölner Dom

Da wir die Aufnahmen aus der Domschatzkammer leider nicht veröffentlichen dürfen, können wir euch diesmal keine Bilder zeigen. Ein Besuch lohnt sich unserer Meinung nach aber auf jeden Fall, denn die wertvollen Schätze einmal aus nächster Nähe zu betrachten, ist wirklich etwas Besonderes. Wir haben euch statt den Fotos aus der Domschatzkammer, noch ein paar Bilder aus dem Inneren des Doms eingefügt.

Ein kleines Andenken aus dem Domshop

Nach unserem Besuch der Domschatzkammer führte uns der Weg noch durch den Domshop. Hier gibt es verschiedene Erinnerungsstücke rund um den Kölner Dom, darunter Schlüsselanhänger, Tassen und weitere kleine Souvenirs.

Kölner Dom

Da der Shop bei unserem Besuch ziemlich voll war, haben wir dort keine Fotos gemacht. Wer noch etwas mehr stöbern möchte, findet auch außerhalb des Doms einen weiteren Domshop, ohne Eintritt für den Dom zahlen zu müssen. Dort werden neben verschiedenen Andenken auch Bücher rund um den Kölner Dom angeboten.

🐾 Dürfen Hunde mit in den Kölner Dom?

Wer den Kölner Dom gemeinsam mit seinem Vierbeiner besuchen möchte, sollte wissen, dass Hunde im Dom leider nicht erlaubt sind. Eine Ausnahme gilt ausschließlich für Assistenzhunde.

Plant euren Besuch daher entsprechend, wenn ihr mit Hund in Köln unterwegs seid. Ihr könnt euch für den Besuch z.B. aufteilen, da es auf dem Domplatz einige Sitzmöglichkeiten gibt. Uns hat das diesmal nicht betroffen, da Emma mit Papa zu Hause geblieben ist.

Gut zu wissen – Eintrittspreise und Tickets für den Kölner Dom

Wer den Kölner Dom selbst besuchen möchte, sollte sich vorab über die Eintrittspreise informieren. Seit dem 1. Juli 2026 ist die touristische Innenbesichtigung des Doms kostenpflichtig. Der Besuch von Gottesdiensten und das persönliche Gebet bleiben weiterhin kostenlos. Es gibt auch kostenlosen Eintritt für schwerbehinderte Menschen und ihre Begleitperson.

Die Eintrittspreise im Überblick (Stand: Oktober 2026):

BesichtigungErwachseneErmäßigt
Innenbesichtigung des Doms12 €6 €
Turmbesteigung8 €4 €
Domschatzkammer8 €4 €
Kombiticket Turm & Schatzkammer12 €6 €

Wer sowohl den Turm besteigen als auch die Domschatzkammer besuchen möchte, kann mit dem Kombiticket etwas Geld sparen. Für die Innenbesichtigung wird zusätzlich ein eigenes Ticket benötigt.

Wo gibt es die Tickets?

Die Eintrittskarten können online über den offiziellen Ticketshop des Kölner Doms oder vor Ort an der Zentralkasse im Kurienhaus am Roncalliplatz 2 gekauft werden.

Unser Tipp: Plant für euren Besuch ausreichend Zeit ein. Besonders wenn ihr neben der Innenbesichtigung auch den Turm besteigen und die Domschatzkammer besuchen möchtet, gibt es einiges zu entdecken.

Da sich Eintrittspreise und Besuchsbedingungen ändern können, empfehlen wir euch, vor eurem Besuch noch einmal auf der offiziellen Website des Kölner Doms nachzuschauen.

Unser Fazit – ein Besuch, der sich lohnt

Der Besuch des Kölner Doms war für uns eines der besonderen Erlebnisse unseres Tages in Köln. Schon von außen ist das gewaltige Bauwerk beeindruckend, doch erst im Inneren wird einem richtig bewusst, wie groß und prachtvoll der Dom tatsächlich ist.

Kölner Dom

Besonders die hohen Gewölbe, die wunderschönen bunten Kirchenfenster und die vielen kunstvollen Details haben uns begeistert. Auch die Domschatzkammer mit ihren wertvollen Goldschätzen, historischen Gemälden und prachtvollen Gewändern war für uns absolut sehenswert.

Kölner Dom

Für Martin war natürlich die Turmbesteigung ein weiteres Highlight. Die vielen Stufen haben sich für den beeindruckenden Ausblick über Köln auf jeden Fall gelohnt.

Kölner Dom

Wir können euch einen Besuch des Kölner Doms deshalb wärmstens empfehlen. Wer genügend Zeit mitbringt, sollte unserer Meinung nach unbedingt auch die Turmbesteigung und die Domschatzkammer einplanen. So lernt man dieses außergewöhnliche Bauwerk aus ganz unterschiedlichen Perspektiven kennen. Für uns war es ein rundum gelungener Besuch, den wir noch lange in Erinnerung behalten werden.

Weitere Informationen zum Kölner Dom

Ihr möchtet den Kölner Dom selbst besuchen und euch über aktuelle Öffnungszeiten, Führungen oder Eintrittspreise informieren?

Alle wichtigen Informationen findet ihr auf der offiziellen Website:

👉 www.koelner-dom.de

🤝 Transparenzhinweis – unsere Kooperation

Dieser Beitrag entstand in freundlicher Kooperation mit dem Kölner Dom. Für unsere Besichtigung erhielten wir kostenlosen Eintritt sowie die erforderliche Foto- und Veröffentlichungsgenehmigung für unsere redaktionelle Berichterstattung.

Im Gegenzug berichten wir auf Emma’s Pfoten-Abenteuer über unseren Besuch. Der Kölner Dom hat weder eine Vorabprüfung noch eine Freigabe unseres Beitrags verlangt. Unsere Eindrücke und Bewertungen beruhen ausschließlich auf unseren persönlichen Erfahrungen und geben unsere ehrliche Meinung wieder.

Kubacher Kristallhöhle – 70 Meter unter der Erde

Manchmal braucht es ein paar alte Fotos, um sich an einen längst vergangenen Ausflug wieder ganz genau zu erinnern. Bei unserem Besuch in der Kubacher Kristallhöhle ist genau das passiert. Mein Sohn Martin war damals noch deutlich jünger und Emma war noch nicht Teil unserer Ausflüge. An diesem Tag hatten wir zunächst die Grube Fortuna besucht und waren dort tief in die Geschichte des Bergbaus eingetaucht.

Kubacher Kristallhöhle

Doch unser Ausflug unter die Erde war damit noch nicht beendet. Am Nachmittag ging es für uns weiter nach Weilburg-Kubach und dort erwartete uns eine völlig andere Unterwelt. Statt Bergbau, Maschinen und Grubenbahn standen nun gewaltige natürliche Hohlräume, Kristalle und Tropfsteinbildungen im Mittelpunkt.

Von der Grube Fortuna direkt zur Kristallhöhle

Die Kombination der beiden Ausflugsziele bietet sich geradezu an. Nach unserem Besuch der Grube Fortuna fuhren wir weiter zur Kubacher Kristallhöhle, die sich nicht weit entfernt befindet. Obwohl beide Ziele unter die Erde führen, könnten die Erlebnisse kaum unterschiedlicher sein.

Die Kubacher Kristallhöhle befindet sich in rund 350 Millionen Jahre altem Kalkstein. Sie ist die einzige Calcitkristallhöhle Deutschlands und ihre Wände sind mit unzähligen Kristallen und Perltropfsteinen überzogen.

456 Stufen führen hinab

Wer die Kubacher Kristallhöhle sehen möchte, muss sich den Weg in die Tiefe ein wenig erarbeiten. Insgesamt führt der Rundgang über 456 Treppenstufen. Der tiefste für Besucher zugängliche Punkt liegt ungefähr 70 Meter unter der Erdoberfläche und der Führungsweg ist mehr als 300 Meter lang.

Kubacher Kristallhöhle

Schon auf unseren Fotos sieht man, wie sich die Treppen durch den Fels ziehen. Mit jedem Schritt geht es weiter hinunter und irgendwann vergisst man beinahe, wie weit über einem inzwischen die Erdoberfläche liegt. Für Martin war das damals natürlich ein Abenteuer. Helm auf und ab in die Tiefe.

Plötzlich öffnet sich der Berg

Besonders beeindruckend fand ich die Dimensionen der Höhle. Nach den teilweise engeren Bereichen öffnen sich große natürliche Hohlräume. Der beeindruckendste davon ist die sogenannte Südhalle. Ihre Decke befindet sich rund 30 Meter über dem Höhlenboden. Damit besitzt die Kubacher Kristallhöhle die höchste Halle einer Schauhöhle in Deutschland.

Kubacher Kristallhöhle

Auf Fotos lässt sich diese Größe nur schwer wiedergeben. Wenn man unten zwischen Felswänden, Treppen und Geländern steht und nach oben schaut, bekommt man erst eine Vorstellung davon, welche Dimensionen sich hier unter der Erde verbergen.

Kristalle und Tropfsteine

Noch faszinierender wird es, wenn man sich die Felswände genauer anschaut. Überall finden sich mineralische Ablagerungen, Kristalle und Tropfsteinbildungen. Einige Bereiche wirken beinahe, als wären sie mit einer feinen weißen Schicht überzogen.

Kubacher Kristallhöhle

Die Kristalle entstanden durch kalkhaltiges Wasser, das über lange Zeit durch das Gestein sickerte. Gerade diese außergewöhnlichen Formationen machen Kubach zu etwas Besonderem.

Kubacher Kristallhöhle

Unsere damaligen Fotos sind technisch sicherlich nicht mit heutigen Aufnahmen vergleichbar. In einer dunklen Höhle zu fotografieren war mit den damaligen Kameras schließlich eine kleine Herausforderung.

Kubacher Kristallhöhle

Aber gerade deshalb mag ich diese Bilder heute. Sie zeigen unseren tatsächlichen Besuch und einige der Kristallformationen sind darauf erstaunlich gut zu erkennen.

Eine Höhle, die lange verborgen blieb

Auch die Entdeckungsgeschichte der Kubacher Höhlen ist spannend. Bereits 1881 wurde beim Phosphoritabbau in Kubach eine große Tropfsteinhöhle entdeckt. Ihre genaue Lage wurde damals allerdings nicht dokumentiert und sie konnte später nicht wiedergefunden werden.

Kubacher Kristallhöhle

Viele Jahrzehnte später begann man erneut nach den unterirdischen Höhlen zu suchen. Bei Bohrungen wurde schließlich die heutige Kristallhöhle entdeckt. Im Jahr 1974 betrat ein Bohrmeister die Höhle als erster Mensch. Danach begann die Erschließung. Ein etwa 150 Meter langer Zugangsstollen wurde angelegt und in den folgenden Jahren entstanden Treppen, Wege und Beleuchtungsanlagen. 1981 wurde die Kristallhöhle schließlich als Schauhöhle eröffnet.

Neun Grad – auch mitten im Sommer

Wer die Kristallhöhle besucht, sollte sich nicht von den Temperaturen draußen täuschen lassen. Unter der Erde herrschen ganzjährig nur ungefähr 9 °C bei einer Luftfeuchtigkeit von etwa 85 Prozent.

Kubacher Kristallhöhle

Eine Jacke oder ein Pullover gehört deshalb unbedingt mit ins Gepäck, auch wenn draußen Hochsommer ist. Es sei denn man, ist nicht so kälteempfindlich wie Martin. Festes Schuhwerk würde ich ebenfalls empfehlen. Denn die bereits erwähnten 456 Stufen muss man nicht nur hinunter, man muss sie anschließend natürlich auch wieder hinauf.

Mit Kindern in die Kubacher Kristallhöhle

Für uns war die Höhle damals ein schönes Ausflugsziel mit Kind. Martin fand natürlich vor allem den Weg durch die Höhle spannend. Treppen, Helm, dunkle Gänge und plötzlich riesige Hallen. Das ist etwas anderes, als Geologie nur auf einer Informationstafel zu betrachten.

Kubacher Kristallhöhle

Heute dürfen Kinder aus bergrechtlichen Gründen erst ab fünf Jahren an einer Höhlenführung teilnehmen. Für Familien mit kleineren Kindern ist das ein wichtiger Punkt bei der Planung. Die eigentliche Führung dauert ungefähr 45 bis 60 Minuten.

Fotografieren ist erlaubt

Für mich natürlich ebenfalls wichtig: In der Kubacher Kristallhöhle darf während der Führung fotografiert werden. Sogar Blitzlicht ist erlaubt. Lediglich ein Stativ darf nicht verwendet werden. Natürlich sollte man beim Fotografieren darauf achten, die Führung nicht aufzuhalten und den Anschluss an die Gruppe nicht zu verlieren.

Kubacher Kristallhöhle

Wer gerne fotografiert, findet hier jedenfalls mehr als genug Motive. Kristalle, Tropfsteine, beleuchtete Felswände und die Dimensionen der großen Hallen sorgen für ganz besondere Bilder.

Kann Emma mit in die Kristallhöhle?

Heute würde sich bei unserer Ausflugsplanung natürlich sofort die Frage stellen: Kann Emma mit? Leider nein. Tiere dürfen weder in die Kristallhöhle noch in das Höhlenmuseum mitgenommen werden. Auf dem Außengelände des Höhlenhauses sind Tiere dagegen erlaubt.

Kubacher Kristallhöhle

Für einen Besuch mit Hund müsste man also eine entsprechende Betreuung organisieren. Bei unserem damaligen Ausflug stellte sich diese Frage noch nicht, Emma war damals noch nicht dabei.

Unser Fazit zur Kubacher Kristallhöhle

Unser Besuch liegt inzwischen einige Jahre zurück. Wenn ich mir heute die Fotos anschaue, kann ich mich trotzdem wieder gut an die gewaltigen Felswände und vor allem an die vielen Treppen erinnern. Die Kubacher Kristallhöhle ist kein Ausflugsziel, bei dem man stundenlang unterwegs sein muss. Gerade das macht sie aber zu einem schönen Bestandteil eines Tagesausflugs rund um Weilburg.

Kubacher Kristallhöhle

Die Führung ist überschaubar, gleichzeitig bekommt man etwas zu sehen, das es so an keinem anderen Ort in Deutschland gibt. Und wer anschließend wieder die letzten Stufen nach oben geschafft hat, weiß zumindest, was er an dem Tag gemacht hat.

🐾 Weiterführende Infos

Weitere Informationen zum Besuch in der Kubacher Kristallhöhle, findet ihr auf der offizielle Webseite: Kubacher Kristallhöhle

Dungeness – Leuchtturm, Schmalspurbahn und eine Landschaft wie aus einer anderen Welt

Manche Orte besucht man während einer Reise einmal, schaut sich alles an und fährt anschließend weiter. Und dann gibt es Orte, zu denen man unbedingt noch einmal zurückkehren möchte. Dungeness gehörte für uns eindeutig zur zweiten Kategorie. Während unserer drei Reisen nach England in den Jahren 2017, 2018 und 2019 führte uns unser Weg tatsächlich jedes Mal wieder hierher. Irgendetwas hatte diese ungewöhnliche Landschaft ganz im Süden der Grafschaft Kent, was uns nicht losließ.

Dungeness

Vielleicht war es die Mischung aus Meer und scheinbar endlosen Kiesflächen. Vielleicht der schwarze Leuchtturm, der schon von Weitem aus der flachen Landschaft herausragt. Oder die kleine Eisenbahn, die mitten durch diese eigenartige Kulisse fährt. Wahrscheinlich war es einfach alles zusammen. Und natürlich durfte bei unseren Besuchen auch der Aufstieg auf den Leuchtturm nicht fehlen.

Dungeness – die Schotterwüste

Schon die Landschaft rund um Dungeness ist ungewöhnlich. Statt grüner Wiesen, dichter Wälder oder eines klassischen englischen Seebades breitet sich hier eine riesige Kieslandschaft aus. Dungeness ist auch bekannt als Schotterwüste und liegt gefühlt am Ende der Welt.

Dungeness

Zwischen den Steinen wachsen niedrige Pflanzen und Büsche, dazwischen stehen vereinzelt Häuser, alte Schuppen und Boote. Eisenbahnschienen ziehen sich durch die Landschaft, am Horizont steht das Kraftwerk und mittendrin ragen die Leuchttürme in den Himmel. Dazu kommt das Meer. Auf den ersten Blick wirkt Dungeness fast karg. Je länger wir dort unterwegs waren, desto spannender wurde es jedoch.

Romney, Hythe & Dymchurch Railway (RH&DR)

Wir waren zwar ohne Hund (Emma gab es da noch nicht) in England, aber die gute Nachricht ist, Hunde dürfen mit der RH&DR mitfahren. Es wird empfohlen in ein geschlossenes Abteil zu gehen. Die Fahrt für den Hund ist in der Regel kostenlos. Bei speziellen Veranstaltungen kann eine kleine Gebühr anfallen.

Romney, Hythe & Dymchurch Railway (RH&DR)

Die kleine Romney, Hythe & Dymchurch Railway gehört für uns untrennbar zu dieser Gegend. Die historische Schmalspurbahn verbindet mehrere Orte an der Küste von Kent miteinander. Bereits seit 1928 fahren die Züge bis nach Dungeness. Auch heute gehört Dungeness weiterhin zu den Stationen der Bahn.

Romney, Hythe & Dymchurch Railway (RH&DR)

Und klein ist hier durchaus wörtlich gemeint. Die Züge sehen fast wie eine Miniaturausgabe einer richtigen Eisenbahn aus. Mit kleinen Dampflokomotiven, schmalen Wagen und entsprechend niedrigen Einstiegen. Gerade mit Kind war das natürlich ein Erlebnis.

Streckenverlauf der RH&DR

Wir sind in Dungeness mit der RH&DR gestartet. Der Streckenverlauf führt dann weiter über Romney Sands, New Romney, St. Mary’s Bay, Dymchurch und Hythe.

Romney, Hythe & Dymchurch Railway (RH&DR)

Man kann jederzeit auf der Strecke aussteigen, die Gegend erkunden und dann in die nächste Bahn wieder einsteigen und weiterfahren oder zurück fahren. Auf den einzelnen Bahnhöfen gibt es zum Teil auch etwas zu sehen. In Dungeness gibt es den Leuchtturm und das National Nature Reserve. In New Romney gibt es zum Beispiel die Model Railway Exhibition (Hunde haben dort keinen Zutritt) und in Hythe den Coffee Shop & Tea Room.

Nächster Halt, New Romney

Den ersten Ausstieg haben wir in New Romney unternommen, da wir uns dort die RH&DR Model Railway Exhibition anschauen wollten. Es ist ein kleiner, süßer Bahnhof, der sogar einen Tunnel hat. Der Bahnhof ist überdacht, damit man es selbst bei schlechtem Wetter hier aushalten kann, wenn man warten muss. Für Kinder gibt es hier einen Spielplatz und man kann etwas essen.

New Romney
New Romney

Selbst auf dem Bahnhof, gab es für uns einiges zu sehen. Von den einzelnen kleinen Wagons, bis hin zu den Loks, an denen teilweise gearbeitet wurde.

New Romney
New Romney
New Romney

Danach ging es für uns in die Modelleisenbahnausstellung, die einiges zu bieten hat. Mit ihrem Bau wurde bereits 1973 begonnen, im Mai 1978 ging sie erstmals für Besucher in Betrieb. Bis heute arbeitet die Anlage mit dem ursprünglich entwickelten System, ganz ohne Computersteuerung.

RH&DR Model Railway Exhibition - New Romney
RH&DR Model Railway Exhibition - New Romney
RH&DR Model Railway Exhibition - New Romney

Auf der weitläufigen Anlage ist ordentlich Betrieb: Zahlreiche Modellzüge fahren gleichzeitig durch die Miniaturlandschaft, verschwinden in Tunneln, passieren Bahnhöfe und begegnen sich auf den verschiedenen Strecken. Je nach Betrieb sind zwischen 18 und 24 Züge gleichzeitig unterwegs.

RH&DR Model Railway Exhibition - New Romney
RH&DR Model Railway Exhibition - New Romney
RH&DR Model Railway Exhibition - New Romney

Spannend fand ich außerdem, dass die Ausstellung nicht nur aus der eigentlichen Modelleisenbahn besteht. Ein Teil beschäftigt sich mit der Geschichte der RH&DR und der Region. Dabei geht es unter anderem um die Rolle der Bahn während des Zweiten Weltkriegs, den gepanzerten Zug zur Verteidigung der Küste und die Verbindung zu den Sound Mirrors bei Lade sowie zur PLUTO-Pipeline bei Dungeness.

RH&DR Model Railway Exhibition - New Romney

Nächster Halt, Dymchurch

Von New Romney ging es für uns weiter zum nächsten Ausstieg in Dymchurch. Dymchurch hat einen tollen Strand, den wir uns anschauen wollten und es gibt dort auch einen Amusementpark, wo Kinder Spaß haben können.

Dymchurch
Dymchurch

Vom Bahnhof in Dymchurch sind es nur ein paar Minuten, bis man durch den Ort zum Strand gelangt. Dort gibt es einen wunderschönen, großen Sandstrand und eine tolle Strandpromenade, mit vielen Sitzflächen.

Dymchurch
Dymchurch
Dymchurch

Bei unserem Besuch am Strand war es anfangs so windig, dass wir ein kostenloses Sandpeeling bekommen haben. Auf dem Weg dorthin haben wir für Martin einen Eimer, eine Schaufel und ein Netz gekauft, da wir nach Krebsen Ausschau halten wollten. Gefunden haben wir aber nur Muscheln.

Dymchurch
Dymchurch
Dymchurch

Danach ging es wieder durch den Ort zurück in Richtung Bahnhof, um von dort den nächsten Zug zu unserem letzten Halt zu nehmen.

Nächster Halt, Hythe

Unser nächster Halt war Hythe, was für uns auch gleichzeitig die Endhaltestelle war.

Hythe
Hythe
Hythe

Hier konnte man sich die verschiedenen Loks ganz genau anschauen, während man auf den Zug für die Rückfahrt gewartet hat. Es war wirklich sehr interessant diese alten Maschinen ganz aus der Nähe zu sehen.

Hythe
Hythe

Rückfahrt nach Dungeness

Mit dem Zug ging es dann wieder zurück in Richtung unserer Starthaltestelle. Da wir nirgendwo mehr ausgestiegen sind, konnten wir uns in Ruhe die Gegend anschauen.

Romney, Hythe & Dymchurch Railway (RH&DR)
Romney, Hythe & Dymchurch Railway (RH&DR)
Romney, Hythe & Dymchurch Railway (RH&DR)

Teilweise führt die Bahnstrecke ganz dicht an den Wohngrundstücken vorbei, wo man in die Gärten der Leute schauen kann. Wir haben unterwegs auch einen Hund gesehen, der während der Fahrt nach draußen geschaut hat.

Romney, Hythe & Dymchurch Railway (RH&DR)
Romney, Hythe & Dymchurch Railway (RH&DR)
Romney, Hythe & Dymchurch Railway (RH&DR)

Zurück in Dungeness – Erst einmal ans Meer

Natürlich führte uns unser Weg auch hinunter zum Wasser. Wer bei einem englischen Küstenort automatisch an feinen Sandstrand denkt, wird in Dungeness allerdings überrascht. Hier besteht der Strand aus unzähligen Kieselsteinen. Martin störte das wenig.

Dungeness

Steine sammeln, Muscheln suchen und schauen, was das Meer so alles anspült, funktioniert schließlich auch ohne Sand. Und während im Hintergrund die Wellen an den Kiesstrand rollten, konnte man wunderbar an der Küste entlanglaufen. Wir haben natürlich auch Steinweitwurf gemacht.

Dungeness

Für uns gehört genau das zu unseren Erinnerungen an Dungeness keine Strandpromenade mit Souvenirläden und Eisdielen, sondern Meer, Wind und unglaublich viel Platz.

Dungeness

Am Strand von Dungeness, gab es auch noch eine historische Sehenswürdigkeit zu bestaunen, den Dungeness New Lighthouse. Er ist 40 Meter hoch und wurde zwischen 1959 und 1960 erbaut.

Dungeness

Der Old Lighthouse – 169 Stufen nach oben

Das Wahrzeichen, das uns besonders interessierte, war der Old Lighthouse of Dungeness.

Dungeness

Der markante schwarz-weiße Leuchtturm wurde Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet und 1904 offiziell eröffnet. Bis 1960 wies sein Licht Schiffen vor der Küste den Weg. Dann wurde der Leuchtturm außer Betrieb genommen, weil das neu entstehende Kraftwerk das Leuchtfeuer teilweise verdeckte.

Dungeness

Heute darf man hinein. Und natürlich wollten wir nicht nur davorstehen, wir wollten nach oben. Also ging es Stufe für Stufe durch den Turm hinauf. 169 Stufen mussten bis zur Spitze bewältigt werden und spätestens auf den letzten Metern merkt man durchaus, dass ein Leuchtturm eben keinen gemütlichen Spazierweg nach oben besitzt. Aber oben angekommen war die Anstrengung ziemlich schnell vergessen.

Was für eine Aussicht!

Von oben bekommt man erst ein Gefühl dafür, wie außergewöhnlich Dungeness tatsächlich ist.

Dungeness
Dungeness

Unter uns breitete sich die riesige Kieslandschaft aus. Kleine Straßen und Wege durchzogen die Ebene, dazwischen verliefen die Gleise der Schmalspurbahn. In der Ferne lag das Meer und über uns zogen beeindruckende Wolkenformationen hinweg.

Dungeness
Dungeness

Auf der anderen Seite bot sich ein vollkommen anderes Bild. Dort dominierte das riesige Kraftwerksgelände die Landschaft.

Dungeness
Dungeness

Natur, Meer, Eisenbahn, Leuchtturm und Industrie liegen in Dungeness unmittelbar nebeneinander. Eigentlich Dinge, die überhaupt nicht zusammenpassen sollten und gerade deshalb ergibt sich hier eine Kulisse, die man so schnell nicht vergisst.

Dungeness

Heute hat sich beim Kraftwerk übrigens einiges verändert. Dungeness B erzeugt keinen Strom mehr und befindet sich seit 2021 in der sogenannten Defuelling-Phase. Bei unseren Besuchen sah das natürlich noch anders aus.

Und danach gab es erst einmal etwas zu essen

Nach dem Leuchtturm und der vielen frischen Seeluft kam irgendwann der Hunger. Im Bahnhof von Dungeness gibt es das The End of the Line Restaurant.

Dungeness

Und manchmal braucht es für eine schöne Urlaubserinnerung gar kein aufwendiges Menü. Pommes reichen völlig. Auf unserem Foto steht eine ordentliche Portion englischer Chips vor uns, dazu Ketchup, Mayonnaise und etwas zu trinken. Natürlich gibt es hier auch das original englische Frühstück.

Dungeness

Auf dem Tischaufsteller ist die Romney, Hythe & Dymchurch Railway zu sehen. Im Restaurant kann man drin speisen oder man geht auf die schöne Terrasse und beobachtet von dort die ankommenden Züge.

Dungeness

Ein Ort, an den wir immer wieder zurückkehrten

Dass wir Dungeness während unserer England-Reisen dreimal besucht haben, war kein Zufall. Wir hatten dort einfach jedes Mal unglaublich viel Spaß.

Dungeness
Dungeness

Und obwohl wir den Leuchtturm schon kannten, die Bahn schon gefahren waren und wussten, wie die Landschaft aussieht, wurde Dungeness für uns nicht langweilig.

Warum Dungeness so besonders ist

Dungeness ist keine klassische Sehenswürdigkeit, bei der man vor einem berühmten Gebäude steht, ein Foto macht und anschließend weiterfährt. Eigentlich ist der ganze Ort die Sehenswürdigkeit.

Dungeness

Das Meer und der Kiesstrand. Die kleinen Häuser zwischen den Steinen. Die Schienen mitten in der Landschaft. Die Miniatureisenbahn. Die beiden Leuchttürme. Und direkt daneben das gewaltige Kraftwerk.

Dungeness

Hinzu kommt eine überraschend wertvolle Natur. Die Landschaft besitzt wegen ihrer Pflanzen-, Insekten- und Vogelwelt internationale Bedeutung und große Teile des Gebietes stehen unter Naturschutz. Vielleicht ist es genau dieser Gegensatz, der Dungeness so faszinierend macht.

Unser Fazit zu Dungeness

Es gibt schönere Strände in England, dass ist ganz klar. Man braucht sich nur Dymchurch anschauen. Es gibt größere Sehenswürdigkeiten und auch viele Leuchttürme, aber dieser hier ist etwas besonderes, weil man auch ins Innere kann. Und vermutlich gibt es Orte, die auf den ersten Blick spektakulärer wirken.

Dungeness

Trotzdem gehört Dungeness für uns zu den Orten in England, an die wir besonders gerne zurückdenken. Denn hier hatten wir etwas, das man nicht planen kann, wir hatten einfach Spaß.

Dungeness

Wir liefen über den Kiesstrand, standen am Meer, fuhren mit der kleinen Eisenbahn durch Kent, kletterten die 169 Stufen des alten Leuchtturms hinauf, schauten von oben über diese eigenartige Landschaft und stärkten uns anschließend mit einer Portion Pommes.

Gut zu wissen – Dungeness heute

Wer Dungeness heute besuchen möchte, kann den Old Lighthouse weiterhin besichtigen und den Turm hinaufsteigen. Die Öffnungstage ändern sich im Jahresverlauf und können auch wetterbedingt angepasst werden. Deshalb würde ich vor einem Besuch unbedingt auf der offiziellen Seite nach den aktuellen Zeiten schauen.

Auch die Romney, Hythe & Dymchurch Railway fährt weiterhin nach Dungeness. Fahrpläne variieren je nach Saison. Praktisch für Hundebesitzer, Hunde dürfen aktuell gegen eine kleine Gebühr in den Zügen mitfahren.

Der Strand bei Dungeness ist dagegen kein klassischer Badestrand. Die Bahn weist ausdrücklich darauf hin, dass der Strand steil abfällt und an der Landspitze starke Strömungen auftreten können.

Old Lighthouse Dungeness – offizielle Besucherinformationen
Romney, Hythe & Dymchurch Railway – Fahrpläne und Tickets
RSPB Dungeness – Naturschutzgebiet

ACHAT Hotel Hockenheim – unsere Erfahrungen

Für unseren Aufenthalt in Hockenheim haben wir uns für das ACHAT Hotel Hockenheim entschieden. Das Hotel liegt in der Gleisstraße und eignet sich durch seine Lage unter anderem als Ausgangspunkt für Unternehmungen in Hockenheim und der Umgebung.

Unsere Unterkunftsbewertungen basieren auf unseren persönlichen Reiseerfahrungen und bewerten unter anderem Lage, Komfort, Sauberkeit, Service und Preis-Leistung.

⭐ Mehr zu unserem Bewertungssystem

Auf einen Blick:

📍 LageHockenheim
🛏️ ZimmerGeräumig, aber mit deutlichen Mängeln
🍽️ FrühstückNicht genutzt – 15 € pro Person und Frühstück
🚗 ParkplatzKostenlos
🐾 HaustiereHunde erlaubt – 25 € pro Aufenthalt

ACHAT Hotel Hockenheim

Das ACHAT Hotel Hockenheim ist ein Drei-Sterne-Hotel mit insgesamt 103 Zimmern. Es liegt zwischen Speyer und Heidelberg und auch der bekannte Hockenheimring befindet sich nur wenige Kilometer entfernt. Für Gäste stehen laut Hotel kostenlose Parkplätze zur Verfügung.

Unser Zimmer war auf den ersten Blick recht geräumig. Wir hatten zwei getrennte Betten, einen Schreibtisch, Sitzgelegenheiten, einen Fernseher und ausreichend Platz für unser Gepäck. Leider zeigte sich während unseres Aufenthalts aber, dass der erste Eindruck nicht alles ist.

📍 Lage

Das Hotel liegt in Hockenheim und ist mit dem Auto gut erreichbar. Gerade wenn man den Hockenheimring besuchen oder von hier aus Ziele in der Region ansteuern möchte, ist die Lage grundsätzlich praktisch. Positiv fanden wir außerdem, dass am Hotel kostenlose Parkmöglichkeiten vorhanden sind.

In unmittelbarer Umgebung gibt es viele Restaurants und Geschäft, wo man sich selber gut verpflegen kann.

🛏️ Zimmer

Unser Zimmer war großzügig geschnitten und bot ausreichend Platz. Die beiden Betten standen getrennt voneinander und zusätzlich gab es unter anderem einen Schreibtisch, Stühle, einen kleinen Tisch und Ablagemöglichkeiten. Die Einrichtung war eher zweckmäßig als besonders modern, für eine Übernachtung wäre das für uns aber vollkommen in Ordnung gewesen.

Problematischer war der Zustand einzelner Dinge. So waren beispielsweise Teile der Gardinen beschädigt bzw. eingerissen. Solche Gebrauchsspuren allein würden für uns noch keine Unterkunft durchfallen lassen. Zusammen mit den anderen Mängeln entstand allerdings zunehmend der Eindruck, dass an einigen Stellen mehr auf Instandhaltung geachtet werden müsste.

Der größte Kritikpunkt im Zimmer waren für uns jedoch die Fenster. Sie ließen sich nicht richtig schließen, sodass der Straßenlärm praktisch ungebremst ins Zimmer gelangte. Ein Hotelzimmer muss für uns keineswegs luxuriös sein. Ein Fenster, das sich vollständig schließen lässt, gehört für uns allerdings zu den Dingen, die schlicht funktionieren sollten.

🚿 Badezimmer

Das Badezimmer wirkte auf den ersten Blick deutlich moderner als der Wohn- und Schlafbereich. Es war hell gefliest und mit WC, Waschbecken sowie einer Badewanne mit Duschmöglichkeit ausgestattet. Leider gab es auch hier einen Punkt, der unseren Eindruck deutlich getrübt hat.

Auf der Innenseite der Badezimmertür befanden sich zahlreiche auffällige Flecken und Spritzer. Was diese Flecken verursacht hat, können und möchten wir nicht beurteilen. Optisch wirkten sie auf uns jedoch ausgesprochen unangenehm und an einer Badezimmertür möchten wir so etwas in einem Hotelzimmer schlicht nicht vorfinden.

Gerade bei einem Badezimmer spielt für uns der Eindruck von Sauberkeit eine besonders große Rolle. Selbst wenn andere Bereiche sauber erscheinen, können solche sichtbaren Verschmutzungen das Gefühl von Hygiene erheblich beeinträchtigen.

🧹 Sauberkeit

Hier fällt unsere Bewertung deshalb zwiespältig aus. Bettwäsche, Boden und große Teile des Zimmers machten auf uns keinen außergewöhnlich verschmutzten Eindruck, außer einigen Flecken auf dem Teppich. Auch das Badezimmer selbst sah auf den ersten Blick ordentlich aus.

Die deutlich sichtbaren Flecken auf der Badezimmertür passen für uns allerdings nicht dazu. Gerade solche Stellen sollten bei der Reinigung eines Hotelzimmers auffallen und entsprechend beseitigt werden. Wir erwarten in einem Hotel keine sterile Umgebung. Sichtbare Verschmutzungen dieser Art sollten unserer Meinung nach aber nicht vorhanden sein.

🛏️ Komfort

Beim Komfort müssen wir leider deutliche Abstriche machen. Die Größe des Zimmers war angenehm und die Ausstattung für unseren Aufenthalt grundsätzlich ausreichend. Das nützt jedoch nur bedingt etwas, wenn man das Fenster nicht vernünftig schließen kann.

Durch den von draußen eindringenden Straßenlärm war das Zimmer wesentlich unruhiger, als wir es von einem geschlossenen Hotelzimmer erwarten würden. Gerade nachts gehört Ruhe für uns zu den wichtigsten Punkten einer Unterkunft. Deshalb wiegt dieser Mangel in unserer Bewertung entsprechend schwer.

Positiv hervorzuheben beim Komfort, ist allerdings der relativ große Kühlschrank im Zimmer, wo wir unsere Lebensmittel kühl halten konnten.

🤝 Service

Mit dem Service waren wir zufrieden. Die Mitarbeiter an der Rezeption waren freundlich und bei Fragen ansprechbar. Positiv fanden wir außerdem den kostenlosen Wasserspender im Bereich der Rezeption, an dem sich Gäste mit Wasser versorgen konnten.

Beim Auschecken habe ich die Mängel in unserem Zimmer angesprochen. Insbesondere das Fenster, das sich nicht richtig schließen ließ, die teilweise beschädigten Gardinen und die Flecken an der Badezimmertür. Die Mitarbeiterin reagierte freundlich auf meine Rückmeldung und bot uns als Entgegenkommen sogar ein kostenloses Frühstück an. Da wir an diesem Morgen allerdings keine Zeit mehr dafür hatten, habe ich das Angebot dankend abgelehnt.

Auch wenn das die Mängel im Zimmer natürlich nicht beseitigt, fanden wir die Reaktion auf unsere Kritik kundenorientiert und angemessen.

🍽️ Frühstück

Das Frühstück haben wir bewusst nicht dazugebucht. Dafür wären 15 Euro pro Person und Frühstück zusätzlich angefallen. Bei uns hätte das für zwei Personen und zwei Morgen also noch einmal 60 Euro zusätzlich bedeutet.

Da Martin ohnehin nicht besonders gerne im Hotel frühstückt und uns der Aufpreis dafür zu hoch war, haben wir darauf verzichtet und uns lieber außerhalb des Hotels versorgt.

Aktuell bietet das Hotel ein Frühstücksbuffet von 6:30 bis 10:00 Uhr an.

💶 Preis-Leistung

Das Preis-Leistungs-Verhältnis konnte uns bei unserem Aufenthalt leider nicht überzeugen. Zwar war das Zimmer geräumig, kostenlose Parkplätze standen zur Verfügung und auch den freundlichen Service haben wir positiv wahrgenommen.

Dem gegenüber standen jedoch mehrere Mängel: Das Fenster ließ sich nicht richtig schließen, wodurch der Straßenlärm deutlich im Zimmer zu hören war, die Gardinen waren teilweise beschädigt und auch bei der Sauberkeit im Badezimmer gab es für uns Grund zur Kritik.

Gerade grundlegende Dinge wie ein funktionierendes Fenster, ein gepflegter Zustand und Sauberkeit sollten unabhängig von der Zimmerkategorie selbstverständlich sein. Insgesamt passten für uns deshalb Preis und gebotene Leistung bei diesem Aufenthalt nicht zusammen.

Fazit

Unser Aufenthalt im ACHAT Hotel Hockenheim hat uns leider nicht vollständig überzeugt. Positiv waren für uns das geräumige Zimmer, die kostenlosen Parkmöglichkeiten und die grundsätzlich praktische Lage. Auch das Badezimmer machte von seiner Ausstattung her zunächst einen ordentlichen Eindruck.

Dem gegenüber standen jedoch mehrere Mängel, die unseren Aufenthalt deutlich beeinträchtigt haben. Besonders störend war das Fenster, das sich nicht richtig schließen ließ. Dadurch war der Straßenlärm im Zimmer deutlich wahrnehmbar. Hinzu kamen beschädigte Gardinen und die auffälligen Flecken auf der Badezimmertür.

Dabei sind wir bei Hotelzimmern durchaus realistisch, nicht jede Einrichtung muss neu sein und kleinere Gebrauchsspuren gehören gerade bei älteren Hotels dazu. Sauberkeit und funktionierende grundlegende Ausstattung sind für uns allerdings wesentlich wichtiger als eine besonders moderne Einrichtung.

Genau bei diesen Punkten konnte uns unser Zimmer im ACHAT Hotel Hockenheim leider nicht überzeugen. Ob wir das Hotel noch einmal buchen würden, hängt für uns deshalb ganz wesentlich davon ab, ob es sich bei den von uns festgestellten Mängeln um Probleme dieses einzelnen Zimmers handelte und diese inzwischen behoben wurden.

⭐ Emma’s Bewertung

Die Sterne würde ich noch nicht einfach erfinden. Mit dem, was wir bisher wissen, sehe ich ungefähr folgende Richtung:

KategorieBewertung
Lage⭐⭐⭐⭐☆
Sauberkeit⭐⭐☆☆☆
Service⭐⭐⭐⭐☆
Komfort⭐⭐☆☆☆
Ausstattung⭐⭐⭐☆☆
Preis-Leistung⭐⭐☆☆☆
Gesamtbewertung⭐⭐⭐☆☆ 2,8/5

🐾 Haustier-Info

Hunde sind im ACHAT Hotel Hockenheim willkommen. Für einen Hund wird derzeit eine Gebühr von 25 Euro pro Aufenthalt berechnet. Unabhängig davon, wie viele Nächte man im Hotel bleibt.

Gerade bei einem mehrtägigen Aufenthalt finden wir diese Regelung deutlich angenehmer als eine zusätzliche Haustiergebühr pro Nacht.

Brighton – britisches Seebad mit Pier, Burgern und einem Haus auf dem Kopf

Brighton gehört zu den Orten an der englischen Südküste, an denen es eigentlich unmöglich ist, nur kurz vorbeizuschauen. Meer, Kiesstrand, eine kilometerlange Promenade und mittendrin ein riesiger Pier, auf dem sich ein kompletter kleiner Vergnügungspark befindet. Langweilig wird es hier definitiv nicht. Brighton gehört zur Grafschaft East Sussex und hat ca. 278.000 Einwohner.

Brighton

Während unserer Reisen durch England führte uns unser Weg gleich zweimal nach Brighton. Da wir bei beiden Besuchen unterschiedliche Dinge erlebt haben, nehmen wir euch heute einfach mit zu unseren schönsten Stationen in der Stadt am Ärmelkanal. Die Reise fand, wie auch unsere anderen Englandreisen damals, leider ohne Emma statt.

Brighton Beach – Strand auf die englische Art

Wer bei einem Strand automatisch an feinen Sand denkt, wird in Brighton erst einmal umdenken müssen. Der berühmte Brighton Beach besteht nämlich aus Kieselsteinen.

Brighton - Strand

Das tut der typischen Seebad-Atmosphäre allerdings keinen Abbruch, im Gegenteil. Vor uns das Meer, hinter uns die lange Häuserzeile entlang der Promenade und überall dieses besondere Flair eines traditionellen englischen Badeortes.

Brighton - Strand

Von hier aus ist auch eines der bekanntesten Wahrzeichen Brightons kaum zu übersehen. Der Brighton Palace Pier, der weit hinaus ins Meer ragt.

Brighton Palace Pier

Und natürlich wollten wir wissen, was uns dort erwartet.

Brighton Palace Pier – ein Vergnügungspark über dem Meer

Schon der Eingang mit seinem großen Uhrenturm macht deutlich, dass der Brighton Palace Pier kein gewöhnlicher Steg ist.

Brighton Palace Pier
Brighton Palace Pier
Brighton Palace Pier

Der Pier wurde am 20. Mai 1899 eröffnet und gehört seitdem fest zum Stadtbild. Im Laufe der Jahrzehnte kamen immer mehr Unterhaltungsangebote hinzu. Bereits 1932 wurden ein Riesenrad und Autoscooter auf dem Pier angeboten. Heute findet man hier Spielhallen, Fahrgeschäfte, gastronomische Angebote und natürlich jede Menge Aussicht aufs Meer.

Brighton Palace Pier
Brighton Palace Pier
Brighton Palace Pier

Wir beschränkten uns selbstverständlich nicht darauf, einfach nur einmal über den Pier zu laufen. Denn spätestens dort, wo die ersten Fahrgeschäfte auftauchten, war klar: Die müssen ausprobiert werden.

Autoscooter und Fahrgeschäfte direkt über dem Meer

Martin durfte sich unter anderem beim Autoscooter austoben. Und auch bei den anderen Fahrgeschäften waren wir nicht nur Zuschauer. Man zahlt einmalig Eintritt für den Pier, 1 Pfund derzeit. Wenn man mit den Fahrgeschäften fahren möchte, kauft man sich ein Wristband und kann so oft fahren, wie man möchte. Der Wristband kostet für Erwachsene derzeit 30 Pfund und für Kinder 24 Pfund.

Brighton Palace Pier
Brighton Palace Pier
Brighton Palace Pier

Das ist schon ein etwas ungewöhnliches Gefühl: Man befindet sich auf einem mehr als hundert Jahre alten Pier mitten über dem Meer und fährt darauf Karussell und Autoscooter.

Brighton Palace Pier
Brighton Palace Pier
Brighton Palace Pier

Genau diese Mischung macht den Palace Pier aus. Auf der einen Seite hat man die historischen Gebäude und Konstruktionen, auf der anderen Seite blinkt und leuchtet es überall und aus den Spielhallen und Fahrgeschäften dringen die typischen Geräusche eines Jahrmarkts.

Brighton Palace Pier
Brighton Palace Pier
Brighton Palace Pier

Natürlich ließen wir uns auch gemeinsam durch die Gegend wirbeln. Schließlich kann man Martin ja nicht den ganzen Spaß allein überlassen.

🎬 Später wurde hier „My Policeman“ mit Harry Styles gedreht

Was wir bei unseren Besuchen natürlich noch nicht wissen konnten: Einige Jahre später sollte der Brighton Palace Pier zur Filmkulisse werden. Für den Film „My Policeman“ wurde 2021 in Brighton gedreht. Der Film spielt teilweise in den 1950er-Jahren und für die Dreharbeiten wurden verschiedene Orte in Brighton entsprechend hergerichtet. Auch auf dem Palace Pier fanden Dreharbeiten statt. Harry Styles und Emma Corrin wurden hier unter anderem bei Szenen an den Arcade-Spielen gefilmt.

Brighton
Brighton
Brighton

Wenn wir uns heute unsere eigenen Bilder vom Palace Pier anschauen, ist das natürlich besonders interessant. Wir liefen über genau diesen Pier, spielten und fuhren mit den Fahrgeschäften, einige Jahre bevor daraus ein Drehort für My Policeman wurde. Ein kleiner Film-Schauplatz, von dem wir damals noch gar nicht wussten, dass er einmal einer werden würde.

Ein Blick zurück auf Brighton

Zwischendurch lohnt es sich auf dem Pier übrigens immer wieder, sich umzudrehen. Vom Wasser aus bekommt man einen ganz anderen Blick auf Brighton. Hinter dem Kiesstrand zieht sich die Bebauung entlang der Küste, während man selbst immer weiter aufs Meer hinausläuft.

Brighton

Und genau diese Kombination aus Stadt und Meer hat uns an Brighton besonders gefallen. Man kann mitten im Trubel sein und braucht nur wenige Schritte, um wieder aufs Wasser zu schauen.

Das Upside Down House – hier steht die Welt Kopf

Bei einem unserer Brighton-Besuche entdeckten wir an der Strandpromenade dann etwas, bei dem man zunächst durchaus zweimal hinschauen kann. Ein türkisfarbenes Haus stand dort komplett auf dem Kopf.

Brighton - Upside Down House

Das Brighton Upside Down House wurde erst 2019 eröffnet. Nicht nur das Gebäude selbst steht scheinbar auf seinem Dach. Auch im Inneren sind Möbel und Einrichtungsgegenstände so angebracht, dass anschließend auf Fotos der Eindruck entsteht, man selbst würde an der Decke stehen oder durch die Wohnung schweben. Natürlich mussten wir hinein.

Brighton - Upside Down House

Und das ist tatsächlich verwirrender, als man von außen vielleicht denkt. Das Gehirn weiß zwar, dass hier einfach nur alles falsch herum gebaut wurde, die Augen erzählen einem aber ständig etwas anderes. Vor allem beim Fotografieren macht das Ganze Spaß. Dreht man die fertigen Aufnahmen anschließend richtig herum beziehungsweise falsch herum, je nachdem, wie man es betrachtet, entstehen ziemlich verrückte Bilder.

Der Brighton i360 – für uns blieb es beim Blick von unten

Direkt an der Küste steht noch etwas, das kaum zu übersehen ist, der Brighton i360. Der 162 Meter hohe Aussichtsturm wurde im August 2016 eröffnet. Statt einer klassischen Aussichtsplattform fährt eine große verglaste Kabine am Turm nach oben. Von dort bietet sich ein 360-Grad-Blick über Brighton, den Ärmelkanal und bei entsprechenden Bedingungen bis über die South Downs.

Brighton - i360

Wir waren natürlich dort, hochgefahren sind wir allerdings nicht. Man muss schließlich nicht jede Sehenswürdigkeit von innen beziehungsweise in diesem Fall von ganz oben erleben.

Brighton - i360
Brighton - i360

Für ein Foto im riesigen British-Airways-Liegestuhl hat es aber gereicht. Und wenn man es sich darin erst einmal gemütlich gemacht hat, kann man den i360 schließlich auch wunderbar von unten betrachten.

Burgerpause im JB’s American Diner

So viel Brighton macht irgendwann hungrig. Unsere Pause führte uns ins JB’s American Diner an der King’s Road und dort war nicht nur das Essen amerikanisch.

Brighton - JB's American Diner

Schon beim Betreten fühlten wir uns ein wenig in eine andere Welt versetzt. Rote Tische und Sitzbänke, schwarz-weißer Boden, amerikanische Flaggen, alte Zapfsäulen, Motorräder, Filmplakate, Figuren und jede Menge Dekoration sorgten dafür, dass es überall etwas zu entdecken gab.

Brighton - JB's American Diner

Auf den Tisch kamen unter anderem ordentliche Burger mit Pommes. Martin entschied sich für Hähnchen mit Pommes und spätestens beim Blick auf unsere Bilder lässt sich sagen, Hungrig musste hier wirklich niemand wieder hinausgehen.

Brighton - JB's American Diner
Brighton - JB's American Diner

Heute können wir euch das JB’s leider nicht mehr als Einkehrtipp empfehlen. Das American Diner in der 31 King’s Road ist inzwischen dauerhaft geschlossen. 2025 endete damit ein Restaurant, an das uns heute immerhin noch jede Menge Fotos erinnern. Schade, denn gerade die verrückte Einrichtung machte das Restaurant für uns zu mehr als nur einer schnellen Burgerpause.

Brighton - JB's American Diner

Und was wieder total typisch war für England, man legt das Geld einfach auf den Tisch und geht. Gerade für uns, die das nicht kennen, bekommt man immer ein mulmiges Gefühl. Was ist, wenn man geht und jemand anderes nimmt in der Zeit das Geld? Bisher ging es zum Glück immer gut, zumindest kam uns niemand hinterher gerannt.

Brighton - JB's American Diner

Zwischen Pier, Promenade und Meer

Was uns von Brighton besonders in Erinnerung geblieben ist, ist die Mischung. Hier steht nicht eine einzelne Sehenswürdigkeit im Mittelpunkt. Vielmehr kann man sich einfach an der Küste entlangtreiben lassen und entdeckt dabei ständig etwas Neues.

Brighton
Brighton
Brighton

Mal steht man am Kiesstrand und schaut aufs Meer, kurz darauf fährt man auf einem über 120 Jahre alten Pier Autoscooter. Dann begegnet einem ein Haus, das auf dem Kopf steht, wenige Meter weiter fährt eine gläserne Aussichtskabine an einem riesigen Turm in den Himmel und zwischendurch gibt es Burger in einem amerikanischen Diner.

Der West Pier – Brightons berühmte Ruine im Meer

Ein ganz anderes Bild bot sich uns ein Stück weiter entlang der Küste. Mitten im Meer entdeckten wir das dunkle Eisengerippe eines weiteren Piers. Dabei handelt es sich um den West Pier, der bereits 1866 eröffnet wurde und einst zu den großen Attraktionen Brightons gehörte. Seit 1975 war er für Besucher geschlossen, Stürme setzten ihm zusätzlich zu und im Jahr 2003 wurde er schließlich durch zwei verheerende Brände weitgehend zerstört.

Brighton - West Pier

Heute steht nur noch das eiserne Gerippe des ehemaligen Piers im Meer. Gerade dieser Anblick hatte aber etwas Faszinierendes. Während auf dem Brighton Palace Pier Fahrgeschäfte, Spielhallen und Menschen für ordentlich Trubel sorgten, erinnerte nur wenige hundert Meter weiter die dunkle Silhouette des West Piers daran, wie anders die Strandpromenade hier früher einmal ausgesehen haben muss.

Unser Fazit zu Brighton

Brighton hat uns so gut gefallen, dass wir während unserer Englandreisen nicht nur einmal dort gelandet sind. Und vielleicht ist genau das das beste Fazit. Wir verbinden Brighton nicht mit einer einzelnen Sehenswürdigkeit, sondern mit ganz unterschiedlichen Erinnerungen. Für uns war es einfach ein ziemlich schöner Tag am Meer.

🐾 Weiterführende Links & Quellen

Weitere Informationen zum Brighton Palace Pier, findet ihr hier: Offizielle Webseite des Brighton Palace Pier

Das Upside Down House Brighton befindet sich ebenfalls an der Strandpromenade. Weitere Infos findet ihr hier: Offizielle Webseite des Upside Down House Brighton

Hard Rock Cafe München – Burger, Rockgeschichte und ein Blick in „The Chapel“

Wer unseren Blog schon länger verfolgt, weiß inzwischen, dass Martin und ich an einem Hard Rock Cafe nur schwer vorbeikommen. Was irgendwann einfach mit einem Besuch während einer Reise begann, entwickelt sich langsam zu einem gemeinsamen Projekt. Wir möchten auf unseren Reisen nach und nach möglichst viele Hard Rock Cafes besuchen.

Natürlich durfte da auch das Hard Rock Cafe München nicht fehlen. Und München hat es bei uns sogar schon mehrfach ins Reiseprogramm geschafft. Bei unserem Besuch 2025 hatten wir nicht nur Hunger auf einen der berühmten Burger, sondern nahmen uns diesmal auch etwas mehr Zeit für die zahlreichen Erinnerungsstücke aus der Musikgeschichte, einschließlich eines Abstechers in einen ganz besonderen Raum: „The Chapel“.

Mitten in der Münchner Altstadt

Das Hard Rock Cafe München befindet sich am Platzl 1, mitten in der Münchner Altstadt und direkt gegenüber vom Hofbräuhaus. Vom Marienplatz sind es nur wenige Minuten zu Fuß. Eröffnet wurde das Münchner Cafe am 25. Februar 2002.

Und obwohl wir inzwischen schon wussten, wonach wir Ausschau halten mussten, ist es zwischen den Häusern fast ein kleines Suchspiel. Irgendwann taucht das bekannte runde Hard-Rock-Logo auf und dann weiß man, wir sind richtig.

Rock ’n’ Roll schon beim Betreten

Drinnen sieht es dann genauso aus, wie wir es von einem Hard Rock Cafe erwarten: dunkles Holz, warme Farben und vor allem jede Menge Erinnerungsstücke aus der Musikgeschichte.

Gitarren, Kleidungsstücke, Schallplatten und Auszeichnungen hängen an den Wänden und sorgen dafür, dass man eigentlich ständig irgendwo etwas Neues entdeckt.

Gerade das gefällt uns an den Hard Rock Cafes. Natürlich kommen wir auch zum Essen hierher, aber für uns gehört das Herumstöbern und Entdecken der Memorabilia inzwischen genauso zum Besuch wie der Burger auf dem Teller.

Unser vorab gebuchtes Menü

Wie schon bei unserem Besuch im Hard Rock Cafe London hatten wir auch in München vorab ein Menü über booking.com gebucht. Diesmal habe ich sogar die damalige Karte fotografiert. Bei unserem Gold Group Menu 2025 standen verschiedene Hauptgerichte zur Auswahl, darunter der Original Legendary Burger, eine pflanzliche Burger-Variante, verschiedene Gerichte mit Hühnchen und ein Caesar Salad. Dazu gehörten ein Getränk sowie ein Brownie als Dessert.

Lange überlegen mussten Martin und ich allerdings nicht. Wir entschieden uns beide für den Original Legendary Burger mit Pommes.

Und der ist definitiv nichts für den ganz kleinen Hunger. Nach dem Burger war unser Menü nämlich noch nicht beendet. Als Nachtisch wartete ein warmer Brownie mit Schokoladensauce und Sahne auf uns.

Leicht geht anders, aber manchmal darf es eben genau das sein. Und nach einem langen Tag in München hatten wir uns die Kalorien unserer Meinung nach sowieso längst erlaufen.

Essen zwischen Erinnerungsstücken der Musikgeschichte

Selbst während des Essens gibt es im Hard Rock Cafe jede Menge zu sehen. Rund um unseren Tisch hingen Gitarren, Kleidungsstücke, Schallplatten und weitere Erinnerungsstücke.

Bei einem normalen Restaurantbesuch würde man wahrscheinlich irgendwann einfach sitzen bleiben. Im Hard Rock Cafe zieht es uns dagegen regelmäßig wieder vom Tisch weg, weil irgendwo das nächste interessante Stück hängt.

Unter anderem fotografierten wir eine Auszeichnung zu „L.A. Woman“ von The Doors. Ein weiteres unserer Fotos zeigt eine Auszeichnung zu „Crash Landing“ von Jimi Hendrix.

Genau diese Mischung macht für uns den Reiz der Hard Rock Cafes aus. Man kommt zum Essen und bekommt nebenbei noch eine kleine Entdeckungstour durch mehrere Jahrzehnte Musikgeschichte.

„The Chapel“ – ein besonderer Raum im Hard Rock Cafe München

Schon vom Restaurant aus fiel uns die Tür mit der großen Aufschrift „THE CHAPEL“ auf. Und diesmal haben wir nicht nur von draußen hineingeschaut, sondern uns den separaten Raum auch angesehen. Dass „The Chapel“ tatsächlich ein eigener Bereich des Münchner Hard Rock Cafes ist, zeigt auch der offizielle Grundriss des Cafes.

Dort entdeckten wir unter anderem ein besonderes Erinnerungsstück an Grateful Dead und Jerry Garcia. Zu sehen waren ein signiertes Drumhead und ein Rolling Stone-Cover zu Jerry Garcia, der von 1942 bis 1995 lebte. Gerade solche Stücke sind der Grund, weshalb wir uns inzwischen in jedem Hard Rock Cafe genauer umsehen.

Man weiß vorher eben nie, welche Musiker und Bands einen im nächsten Raum erwarten. Für uns war „The Chapel“ deshalb eines der Highlights unseres Münchner Hard-Rock-Besuchs.

Der Rock Shop – beim nächsten Mal gibt es mehr Fotos

Natürlich gehört zu einem Hard Rock Cafe auch der Rock Shop. Dort gibt es die typischen Shirts, Hoodies, Pins und andere Souvenirs mit Bezug zum jeweiligen Standort. Das Münchner Cafe besitzt ebenfalls einen eigenen Rock Shop.

Und genau hier fällt mir beim Schreiben dieses Beitrags auf: Davon habe ich kein vernünftiges Foto gemacht. Das muss bei den nächsten Hard Rock Cafes definitiv besser werden.

München auf unserer Hard-Rock-Cafe-Tour

Das Hard Rock Cafe München gehört inzwischen fest zu unseren gemeinsamen Hard-Rock-Erinnerungen. Und genau das ist das Schöne an unserem kleinen Projekt. Obwohl jedes Hard Rock Cafe auf den ersten Blick nach einem ähnlichen Konzept funktioniert, ist keines wirklich gleich. Andere Räumlichkeiten, andere Memorabilia und immer wieder neue Stücke aus der Musikgeschichte sorgen dafür, dass es trotzdem jedes Mal etwas zu entdecken gibt.

In München war es für uns vor allem The Chapel, die den Besuch besonders gemacht hat. Und natürlich der Original Legendary Burger, bei dem wir offensichtlich inzwischen gar nicht mehr lange überlegen müssen.

Unser Fazit zum Hard Rock Cafe München

Das Hard Rock Cafe München verbindet für uns gleich mehrere Dinge, die wir mögen: gutes Essen, Musik und das Entdecken besonderer Erinnerungsstücke. Durch seine Lage mitten in der Altstadt lässt sich ein Besuch außerdem wunderbar mit einem München-Tag verbinden. Marienplatz, Hofbräuhaus und viele weitere Sehenswürdigkeiten liegen nur wenige Gehminuten entfernt.

Besonders gut gefallen hat uns diesmal, dass wir uns auch The Chapel angesehen haben. Das signierte Grateful-Dead-Stück mit dem Jerry-Garcia-Cover ist eines der Memorabilia, die von diesem Besuch auf unseren Fotos geblieben sind. Und inzwischen steht ohnehin fest: Wenn auf einer unserer Reisen ein Hard Rock Cafe in der Nähe ist, stehen die Chancen ziemlich gut, dass Martin und ich irgendwann davorstehen.

München können wir auf unserer Hard-Rock-Cafe-Tour jedenfalls schon einmal abhaken. 🎸

Praktische Informationen

Hard Rock Cafe München
Platzl 1
80331 München

Das Cafe liegt in der Münchner Altstadt direkt gegenüber vom Hofbräuhaus und nur wenige Gehminuten vom Marienplatz entfernt. Die aktuellen Öffnungszeiten findet ihr auf der Homepage des Hard Rock Cafes München. Hier geht es zur Homepage: Offizielle Seite des Hard Rock Cafe München

Mit Emma zur Burg Hauneck – kleine Wanderung auf den Stoppelsberg

Manchmal muss es gar keine lange Wanderung sein. Ein schöner Weg durch den Wald, ein interessantes Ziel und natürlich Emma an unserer Seite, mehr braucht es für einen gelungenen kleinen Ausflug eigentlich nicht.

Burg Hauneck

Diesmal führte uns unsere Runde ins Haunetal. Vom Parkplatz „Lange Steine“ wollten wir hinauf zur Burgruine Hauneck auf dem Stoppelsberg wandern. Für den Rückweg entschieden wir uns für eine andere Strecke und kamen dabei an der Villa Phantasia vorbei. Wieder am Parkplatz angekommen, war unsere Tour allerdings noch nicht ganz beendet. Das nahe gelegene Naturdenkmal „Lange Steine“ wollten wir uns natürlich ebenfalls ansehen.

Vom Parkplatz hinauf zum Stoppelsberg

Wir starteten unsere kleine Wanderung am Parkplatz bei den Langen Steinen. Von hier aus machten wir uns zunächst auf den Weg in Richtung Stoppelsberg.

Burg Hauneck
Burg Hauneck

Schon bald ging es durch den Wald bergauf. Unser Ziel lag schließlich ganz oben, die Burgruine Hauneck.

Burg Hauneck
Burg Hauneck
Burg Hauneck

Für Emma war der Waldweg natürlich genau das Richtige. Während wir den Anstieg in den Beinen merkten, gab es für sie am Wegesrand wieder jede Menge zu entdecken und zu erschnüffeln.

Burg Hauneck
Burg Hauneck
Burg Hauneck

Je höher wir kamen, desto näher rückte schließlich auch unser eigentliches Ziel.

Die Burgruine Hauneck

Oben auf dem Stoppelsberg angekommen, erreichten wir die Burgruine Hauneck. Der Ritter Simon von Hune erbaute hier 1392 sein Schloss, verlor es aber 1402 an die hessischen Landgrafen. Das Schloss wurde im hessischen Bruderkrieg zerstört und Ende des 15. Jahrhunderts als Burg Hauneck wieder aufgebaut.

Burg Hauneck
Burg Hauneck

Die alte Burganlage liegt mitten im Wald auf der Kuppe des Berges und ist schon allein deshalb ein tolles Wanderziel. Statt einer vollständig erhaltenen Burg erwarten einen hier alte Mauern, Torbögen und der mächtige Bergfried. Genau die Art von Ort, an dem man automatisch ein wenig auf Entdeckungstour geht.

Burg Hauneck
Burg Hauneck
Burg Hauneck

Natürlich schauten wir uns die Ruine erst einmal genauer an. Zwischen den alten Mauern kann man sich gut vorstellen, wie die Anlage früher einmal ausgesehen haben könnte. Besonders beeindruckend ist der Bergfried, der noch heute das Bild der Burgruine prägt.

Burg Hauneck
Burg Hauneck
Burg Hauneck

Und wer nach dem Aufstieg noch ein paar zusätzliche Stufen nicht scheut, sollte sich auch den Blick von oben nicht entgehen lassen.

Burg Hauneck
Burg Hauneck
Burg Hauneck

Vom Bergfried bietet sich bei entsprechendem Wetter eine weite Aussicht über die umliegende Landschaft. Eine schöne Belohnung für den vorherigen Aufstieg.

Burg Hauneck
Burg Hauneck
Burg Hauneck

Nach unserer kleinen Erkundungstour durch die Burg war es Zeit für eine kleine Pause. Oben auf der Burg, gibt es einige Sitzplätze, die man dafür nutzen kann. Emma hat sich so wohl gefühlt, sie musste sich gleich mal über die Wiese kullern.

Burg Hauneck
Burg Hauneck
Burg Hauneck

Nach der Pause ging es durch den Torbau wieder raus aus der Burg Hauneck und wir machten uns gemeinsam mit Emma wieder auf den Rückweg.

Burg Hauneck
Burg Hauneck
Burg Hauneck

Zurück über die Villa Phantasia

Statt denselben Weg zurückzugehen, nahmen wir für den Rückweg eine andere Strecke. Unser Weg führte uns hinunter in Richtung Oberstoppel und vorbei an der Villa Phantasia, einem Schullandheim direkt am Fuß des Stoppelsberges.

Burg Hauneck
Burg Hauneck
Burg Hauneck

Von dort ging es weiter zurück in Richtung unseres Ausgangspunktes. So wurde aus dem Hin- und Rückweg eine schöne kleine Runde und wir mussten nicht zweimal über exakt dieselbe Strecke laufen. Etwas, das wir bei unseren Wanderungen eigentlich immer ganz gerne mögen.

Ab zu den Langen Steinen

Am Parkplatz angekommen hätten wir unsere Wanderung eigentlich beenden können. Aber wenn man schon direkt neben einem Naturdenkmal mit dem Namen „Lange Steine“ parkt, kann man natürlich schlecht einfach ins Auto steigen und wieder nach Hause fahren. Also machten wir mit Emma noch einen kleinen Abstecher dorthin.

Burg Hauneck
Burg Hauneck
Burg Hauneck

Und der kurze zusätzliche Weg lohnt sich. Mitten im Wald liegen hier gewaltige Sandsteinblöcke, die schon aufgrund ihrer Größe ziemlich beeindruckend wirken. Nach der Burgruine war das noch einmal ein völlig anderes Ziel und ein schöner Abschluss unserer Runde.

Burg Hauneck
Burg Hauneck
Burg Hauneck

Gerade mit Emma daneben wird auf den Fotos wahrscheinlich erst richtig deutlich, welche Dimensionen einige dieser Steinblöcke haben. Wir schauten uns ein wenig um, bevor es schließlich endgültig zurück zum Parkplatz ging.

Hinweis zum Fuchsbandwurm

Unterwegs weist ein Schild auf den Fuchsbandwurm hin. Hunde können sich beispielsweise durch das Fressen infizierter Nagetiere anstecken. Wer mit seinem Hund viel in Wald und Feld unterwegs ist und dieser gerne Mäuse jagt oder frisst, sollte das Thema Entwurmung bzw. regelmäßige Kotuntersuchungen mit dem Tierarzt besprechen.

Burg Hauneck

Bodennah wachsende Waldfrüchte und Pilze sollten außerdem vor dem Verzehr gründlich gewaschen werden.

Unser Fazit

Unsere kleine Wanderung zur Burg Hauneck war genau die richtige Mischung aus Bewegung, Natur und einem interessanten Ziel. Der Aufstieg durch den Wald bringt einen hinauf zu einer Burgruine, bei der es einiges zu entdecken gibt und durch den Rückweg über die Villa Phantasia lässt sich daraus eine abwechslungsreiche Runde machen.

Burg Hauneck
Burg Hauneck

Die Langen Steine sollte man dabei auf keinen Fall auslassen. Da sie direkt in der Nähe des Parkplatzes liegen, lassen sie sich wunderbar an die Wanderung anhängen und bilden einen richtig schönen Abschluss.

Burg Hauneck

Und Emma? Die hatte mit Waldwegen, neuen Gerüchen und jeder Menge Möglichkeiten zum Erkunden sowieso wieder ihr ganz eigenes Abenteuer.

🐾 Emma’s Pfoten-Tipp

Für die Tour würden wir feste Schuhe empfehlen. Besonders der Weg hinauf zum Stoppelsberg hat einige Steigungen und je nach Wetter können die Waldwege natürlich entsprechend rutschig oder matschig sein.

Für Hunde ist die Runde durch den hohen Wald schön zu laufen. Wie immer gehört für uns ausreichend Wasser für Emma ins Gepäck, besonders an wärmeren Tagen.

Wer noch etwas mehr laufen möchte, kann die Burgruine Hauneck und die Langen Steine übrigens auch in eine längere Wanderung durch das Haunetal einbauen.

Hard Rock Cafe London – zu Besuch im allerersten Hard Rock Cafe

Wer unseren Blog schon länger verfolgt, weiß inzwischen, dass Martin und ich an Hard Rock Cafes nur schwer vorbeikommen. Was zunächst einfach ein Besuch während einer Reise war, hat sich mittlerweile zu einem kleinen gemeinsamen Projekt entwickelt. Wir möchten nach und nach möglichst viele Hard Rock Cafes besuchen.

Bei unserer Reise nach London durfte deshalb natürlich auch das Hard Rock Cafe London in der Old Park Lane nicht fehlen. Und dieses Cafe ist für unsere Sammlung etwas ganz Besonderes, denn hier begann 1971 die Geschichte der Hard Rock Cafes.

Das Original seit 1971

Mitten in London, unweit des Hyde Parks, befindet sich das Hard Rock Cafe in der 150 Old Park Lane. Von außen wirkt es im Vergleich zu manch riesigem Hard Rock Cafe beinahe unscheinbar. Dabei steckt hinter diesen Türen ein ordentliches Stück Musikgeschichte.

Peter Morton und Isaac Tigrett eröffneten hier am 14. Juni 1971 das erste Hard Rock Cafe. Was damals in London begann, entwickelte sich später zu einer weltweit bekannten Marke. Für uns war es natürlich schön zu wissen, dass wir nicht irgendein Hard Rock Cafe besuchten, sondern tatsächlich das allererste.

Erst einmal etwas essen

Wir hatten unseren Besuch bereits vorab geplant und ein Mittags-Menü gebucht. Zur Auswahl standen verschiedene Hauptgerichte. In unserem Paket waren außerdem ein Getränk und ein Dessert enthalten.

Wir hatten das Menü vorher über Booking.com bestellt und ca. umgerechnet 30 Euro pro Person bezahlt. Wir entschieden uns für den Original Legendary Burger mit Pommes, denn schließlich waren wir im Hard Rock Cafe. Und nach einem langen Tag in London, kam die Stärkung gerade recht.

Wir können euch den Burger wirklich sehr empfehlen, denn er ist unglaublich lecker. Der warme Brownie mit Schokolade und Creme, macht das Geschmackserlebnis perfekt.

Essen zwischen Rock ’n’ Roll und Musikgeschichte

Das Essen ist für uns bei einem Hard Rock Cafe allerdings nur ein Teil des Besuchs. Mindestens genauso spannend ist es, sich im Restaurant umzusehen. Die Wände sind voll mit Erinnerungsstücken aus der Musikgeschichte. Bei unserem Besuch entdeckten wir unter anderem Memorabilia der Rolling Stones. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir Kleidungsstücke von Keith Richards und Mick Jagger, die ich natürlich fotografiert habe.

Und gerade London hat dabei eine besondere Bedeutung für die Hard-Rock-Geschichte. Das Cafe beherbergt bis heute das Stück, mit dem die berühmte Memorabilia-Sammlung ihren Anfang nahm: eine rote Gitarre von Eric Clapton.

Was damals mit einer Gitarre begann, gehört heute praktisch untrennbar zu jedem Hard Rock Cafe.

The Vault – noch mehr Musikgeschichte

Zum Hard Rock Cafe London gehört außerdem The Vault, ein kleines Rock-’n’-Roll-Museum. Es befindet sich in einem ehemaligen Banktresor und beherbergt weitere besondere Stücke aus der Hard-Rock-Sammlung. Das wussten wir allerdings leider nicht vorher und haben es deswegen nicht angeschaut.

Natürlich gehört auch der Rock Shop dazu

Was wäre ein Besuch im Hard Rock Cafe ohne einen Blick in den Rock Shop? Hier gibt es die typischen Hard-Rock-Shirts, Hoodies, Pins und weitere Souvenirs mit dem jeweiligen Städtenamen. Gerade wenn man mehrere Cafes besucht, wird daraus ziemlich schnell eine kleine Sammelleidenschaft. Das Londoner Cafe besitzt ebenfalls einen Rock Shop an der Old Park Lane. Dieser befindet sich dort allerdings in einem Nebengebäude. Der war allerdings so voll, dass wir ihn ausgelassen haben.

Warum London für unsere Hard-Rock-Tour etwas Besonderes ist

Inzwischen haben Martin und ich beschlossen, gemeinsam möglichst viele Hard Rock Cafes zu besuchen. Damit bekommt dieser London-Besuch im Nachhinein noch einmal eine ganz andere Bedeutung. Denn wo könnte unsere Sammlung besser anfangen als dort, wo 1971 alles begann?

Natürlich werden wir nicht jedes Hard Rock Cafe der Welt schaffen. Aber jedes Cafe, das wir auf unseren Reisen entdecken, bekommt künftig seinen Platz auf unserem Blog. Mit unseren Fotos, unseren Erlebnissen und natürlich der Frage, welche Musikschätze wir dort entdecken konnten.

Unser Fazit zum Hard Rock Cafe London

Das Hard Rock Cafe London war für uns weit mehr als nur eine Möglichkeit, während unseres London-Aufenthalts etwas zu essen. Die besondere Atmosphäre, die vielen Erinnerungsstücke aus der Musikgeschichte und vor allem die Tatsache, dass wir im allerersten Hard Rock Cafe überhaupt saßen, machen diesen Besuch rückblickend zu einem ganz besonderen Teil unserer Reise. Für Martin und mich war es gleichzeitig einer der ersten Bausteine für ein Projekt, das uns hoffentlich noch in viele weitere Städte führen wird.

London können wir auf unserer Hard-Rock-Liste jedenfalls schon einmal abhaken. 🎸

Praktische Informationen

Hard Rock Cafe London
150 Old Park Lane
London W1K 1QZ
Vereinigtes Königreich

Das Cafe liegt in Mayfair nahe Hyde Park Corner und sind mit öffentlichen Verkehrsmittel gut zu erreichen. Die aktuellen Öffnungszeiten findet ihr auf der Homepage des Hard Rock Cafes London. Aktuell sind Hunde im Cafe leider nicht erlaub, mit Ausnahme entsprechend anerkannter Assistenzhunde.

Hier findet ihr den Link zum Hard Rock Cafe London: Offizielle Seite des Hard Rock Cafe London

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