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Lichtenhainer Wasserfall – Ein besonderes Naturschauspiel mit Emma

Während unseres Urlaubs in der Sächsischen Schweiz durfte natürlich auch ein Besuch am Lichtenhainer Wasserfall nicht fehlen. Gemeinsam mit Emma machten wir uns auf den Weg in das wunderschöne Kirnitzschtal, wo uns eines der bekanntesten Ausflugsziele der Region erwartete. Ca. eine Minute vom Parkplatz (Parkplatz Lichtenhainer Wasserfall) entfernt, befindet sich der Wasserfall. Hier hält auch die historische Kirnitzschtalbahn, falls man nicht mit dem Auto anreist.

Lichtenhainer Wasserfall - Kirnitzschtal
Lichtenhainer Wasserfall - Kirnitzschtal
Lichtenhainer Wasserfall - Kirnitzschtal

Der Lichtenhainer Wasserfall ist kein gewöhnlicher Wasserfall. Das Wasser wird durch ein historisches Wehr angestaut und anschließend mehrmals täglich freigegeben. So verwandelt sich der zunächst kleine Bach innerhalb weniger Sekunden in einen beeindruckenden Wasserfall. Ein echtes Erlebnis für Groß und Klein. Diese Tradition reicht bereits bis ins 19. Jahrhundert zurück und wird bis heute gepflegt.

Lichtenhainer Wasserfall - Kirnitzschtal

Emma beobachtete das Wasserschauspiel ganz entspannt und genoss anschließend den schattigen Spaziergang durch das Kirnitzschtal. Gerade an warmen Tagen ist die Gegend ideal für einen Ausflug mit Hund, da viele Wege durch den Wald führen und es unterwegs immer wieder etwas zu entdecken gibt. Seid gespannt auf unsere weiteren Ausflüge und Wanderungen, wie z.B. zum Kuhstall.

Lichtenhainer Wasserfall - Kirnitzschtal
Lichtenhainer Wasserfall - Kirnitzschtal
Lichtenhainer Wasserfall - Kirnitzschtal

Gemütliche Einkehr mit regionalen Spezialitäten

Nach dem Besuch des Wasserfalls lohnt sich eine Pause in der direkt angrenzenden Gaststätte und Pension (https://www.lichtenhainer-wasserfall.de/). Auf der Terrasse sitzt man mit Blick auf den Wasserfall und kann das besondere Ambiente genießen. Wer Hunger bekommt, findet auf der Speisekarte regionale Spezialitäten, von frisch geräucherter Forelle bis hin zu herzhaften sächsischen Gerichten.

Lichtenhainer Wasserfall - Kirnitzschtal
Lichtenhainer Wasserfall - Kirnitzschtal
Lichtenhainer Wasserfall - Kirnitzschtal

Auch Bierliebhaber kommen auf ihre Kosten. Neben verschiedenen regionalen Bieren wird unter anderem das „Schmuggler-Bier“ angeboten, eine Spezialität, die gut zum Ausflug in die Sächsische Schweiz passt und den Besuch kulinarisch abrundet. Hunde sind in der Gaststätte herzlich Willkommen, in der Pension leider nicht!

Unser Fazit:

Der Lichtenhainer Wasserfall ist zwar kein riesiger Wasserfall, lebt aber von seiner Geschichte und dem besonderen Wasserschauspiel. Zusammen mit den schönen Wanderwegen im Nationalpark Sächsische Schweiz und der Einkehr in der Gaststätte, ist er ein lohnendes Ausflugsziel, natürlich auch für Vierbeiner.

Halberstadt mit Hund – Die schönsten Sehenswürdigkeiten bei einem Stadtrundgang

Hallo Freunde, diesmal haben wir für euch Halberstadt besucht. Eine Stadt am nördlichen Harzrand, mit ca. 38.000 Einwohnern. Halberstadt gehört zu Sachsen-Anhalt und viele Sehenswürdigkeiten zu bieten. So liegen Mittelalterliche Kirchen, verwinkelte Gassen, wunderschöne Fachwerkhäuser und zahlreiche kleine Denkmäler hier dicht beieinander.

Wo parkt man am besten?

Es gibt in Halberstadt viele Möglichkeiten für euch zu parken, aber mitten in der Stadt gibt es den Parkplatz Domplatz, der ist direkt unterhalb des Doms und PKWs parken hier kostenlos. Wir haben uns für den Parkplatz Abtshof entschieden, nur um dann vor Ort feststellen zu müssen, der ist nur noch für Parkplatzmieter, was online nicht zu finden war. Aber es gab direkt davor einen einzigen freien, kostenlosen Parkplatz.

Rundgang durch Halberstadt

Unser Rundgang durch Halberstadt begann an der mittelalterlichen Mikwe. Das jüdische Tauchbad stammt aus dem 13. Jahrhundert und zählt zu den ältesten seiner Art in Deutschland. Heute erkennt man nicht mehr, dass dies eine mittelalterliche Mikwe war, da mittlerweile ein umgebautes Wohnhaus hier steht.

Mittelalterliche Mikwe - Halberstadt

Beim Bummel durch die Altstadt entdeckten wir viele schöne Fachwerkhäuser, historische Gebäude und gemütliche Gassen. Besonders gefallen hat uns, dass viele Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen und sich bequem zu Fuß erkunden lassen. So gibt es auf dem Weg immer wieder kleine Details und Fotomotive zu entdecken.

Altstadt - Halberstadt

Die ehemalige Klaussynagoge beherbergt heute das Berend-Lehmann-Museum. Hier erfährt man viel über das jüdische Leben in Halberstadt und die Geschichte des Hofjuden Berend Lehmann. Auch von außen ist das historische Gebäude einen kurzen Stopp wert und ergänzt den Rundgang durch die Altstadt perfekt.

Ehemalige Klaussynagoge- Berend-Lehmann-Museum - Halberstadt
Ehemalige Klaussynagoge- Berend-Lehmann-Museum - Halberstadt

Nach der Klaussynagoge führte unser Weg durch den Rosenwinkel. Hier lohnt es sich, nicht nur geradeaus zu schauen. Die historischen Fachwerkhäuser stehen dicht an der schmalen Straße und machen diesen Bereich zu einem der besonders hübschen Altstadtwinkel Halberstadts. Unterschiedliche Farben, Balkenkonstruktionen und kleine architektonische Details sorgten dafür, dass bei uns natürlich wieder die Kamera zum Einsatz kam.

Rosenwinkel - Halberstadt
Rosenwinkel - Halberstadt

Auf unserem weiteren Weg begegnete uns das Hans-Albers-Haus. Der Name lässt zunächst vermuten, dass der berühmte Schauspieler und Sänger hier gewohnt haben könnte. Tatsächlich lohnt sich bei solchen Häusern aber immer ein genauerer Blick auf die lokale Geschichte und die Namensgebung. Für uns war es eine dieser kleinen Entdeckungen am Wegesrand, die einen Stadtrundgang abwechslungsreich machen.

Hans-Albers-Haus - Halberstadt
Hans-Albers-Haus - Halberstadt
Hans-Albers-Haus - Halberstadt

Dann wurde es richtig historisch. Der heutige Sitz der Stadtverwaltung Halberstadt befindet sich im historischen Petershof aus dem 16. Jahrhundert. Der mächtige Gebäudekomplex war ursprünglich eine bischöfliche Residenz und wirkt von der tiefer gelegenen Straßenseite beinahe wie eine Festung. Dass sich hinter diesen alten Mauern heute Verwaltungsbüros befinden, hätten wir beim ersten Anblick tatsächlich nicht unbedingt vermutet.

Historischer Petershof - Stadtverwaltung Halberstadt
Historischer Petershof - Stadtverwaltung Halberstadt
Historischer Petershof - Stadtverwaltung Halberstadt

Vom Petershof führte unser Weg über den Katzenplan weiter. Die schmale Kopfsteinpflasterstraße steigt zwischen hohen Mauern und Häusern hinauf zum Domplatz. Gerade solche Wege gefallen uns bei historischen Stadtrundgängen besonders gut. Es ist keine große Sehenswürdigkeit im klassischen Sinne, aber ein Stück Stadt, das Atmosphäre vermittelt und einen beinahe automatisch neugierig macht, was einen hinter der nächsten Ecke erwartet.

Katzenplan - Halberstadt

Am Katzenplan befindet sich mit dem Drachenloch einer der historischen Zugänge zur ehemaligen Domburg. Bereits im Mittelalter führte hier ein Tor in den abgeschlossenen Dombezirk. Besonders spannend ist die Geschichte hinter dem ungewöhnlichen Namen. Er wird mit einem früheren Drachenspiel in Verbindung gebracht, bei dem symbolisch ein Drache aus der Domburg vertrieben wurde. Ein ungewöhnliches Stück Halberstädter Geschichte.

Drachenloch- Halberstadt
Drachenloch- Halberstadt

Oben angekommen, erwartete uns mit der evangelischen Liebfrauenkirche eine der bedeutenden Kirchen Halberstadts. Ihre vier Türme machen sie schon von weitem unverwechselbar. Besonders interessant ist ihr romanischer Charakter, der sich deutlich von der gotischen Architektur des benachbarten Doms unterscheidet. Rund um die Kirche lohnt sich ein kleiner Spaziergang, denn immer wieder ergeben sich schöne Perspektiven auf das historische Gebäude. Die Kirche stammt aus der Zeit der Romantik und wurde im Jahr 1005 erbaut.

Liebfrauenkirche - Halberstadt
Liebfrauenkirche - Halberstadt
Liebfrauenkirche - Halberstadt

Dann wurde meine Kirschblüten-Liebe wieder erhört. Zwischen all den historischen Bauwerken sorgte ein Kirschblütenbaum für einen kleinen Farbtupfer auf unserem Rundgang. Natürlich handelt es sich nicht um eine klassische Sehenswürdigkeit. Aber manchmal sind es gerade solche Dinge, die von einem Ausflug im Gedächtnis bleiben. Mit seinen Blüten vor der historischen Kulisse Halberstadts war er für uns auf jeden Fall ein Foto wert und Emma macht das Bild perfekt.

Kirschblütenbaum - Halberstadt

Weiter ging es zur St.-Johannis-Kirche, die sich durch ihre Bauweise von vielen anderen Kirchen der Stadt unterscheidet. Die evangelische Kirche wurde als Fachwerkkirche errichtet und besitzt einen separat stehenden Glockenturm. Gerade zwischen den großen steinernen Kirchen Halberstadts wirkt St. Johannis dadurch besonders interessant und zeigt, wie abwechslungsreich die Sakralarchitektur der Stadt ist. Sie wurde in den Jahren 1646–1648 erbaut.

St.-Johannis-Kirche - Halberstadt
St.-Johannis-Kirche - Halberstadt
St.-Johannis-Kirche - Halberstadt

Auch die katholische St.-Andreas-Kirche aus dem 13. Jahrhundert, gehörte zu unserem Rundgang. Die ehemalige Klosterkirche der Franziskaner blickt auf eine lange Geschichte zurück und wirkt mit ihren beiden Türmen schon von außen beeindruckend. Nach den vielen Fachwerkhäusern und kleineren Entdeckungen zeigte sich hier wieder eine ganz andere Seite Halberstadts und gleichzeitig wurde immer deutlicher, wie viele bedeutende Kirchen die Stadt besitzt.

St.-Andreas-Kirche - Halberstadt
St.-Andreas-Kirche - Halberstadt

Zwischen Kirchen und historischen Gebäuden entdeckten wir auch den Merkur. Der römische Gott gilt unter anderem als Schutzgott der Händler und des Handels und ist meist an seinem geflügelten Helm oder Stab zu erkennen. Solche kleinen Kunstwerke machen einen Stadtrundgang für uns besonders interessant, denn sie sorgen dafür, dass man eben nicht nur die großen Gebäude fotografiert.

Merkur - Halberstadt

Zurück im Umfeld des Domplatzes kamen wir an der Dompropstei vorbei. Das historische Gebäude gehört zum jahrhundertealten Dombezirk und erinnert daran, dass rund um den Dom nicht nur Kirchen standen, sondern ein ganzer geistlicher Verwaltungs- und Lebensbereich entstand. Erbaut wurde es in den Jahren 1591–1611. Den Hof gibt es noch länger, seit ca. 1156. Zusammen mit den benachbarten historischen Gebäuden trägt die Dompropstei wesentlich zur besonderen Atmosphäre dieses Teils von Halberstadt bei.

Dompropstei - Halberstadt
Dompropstei - Halberstadt
Dompropstei - Halberstadt

Dann standen wir schließlich auf dem Domplatz, dem historischen Herzen Halberstadts. Hier liegen einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt nur wenige Schritte voneinander entfernt. Besonders beeindruckend ist das Zusammenspiel von Dom, Liebfrauenkirche, Museen und historischen Gebäuden. Für uns war der Domplatz deshalb weniger eine einzelne Sehenswürdigkeit als vielmehr ein Ort, an dem man sich ruhig etwas Zeit nehmen sollte.

Domplatz - Halberstadt
Domplatz - Halberstadt

Natürlich durfte das Wahrzeichen Halberstadts nicht fehlen: der imposante Dom St. Stephanus und St. Sixtus, welcher auch nur Dom zu Halberstadt genannt wird. Er wurde im Stil der nordfranzösischen Gotik vom 13. bis ins 15. Jahrhundert erbaut. Die gotische Kathedrale beherrscht den Domplatz und beeindruckt schon allein durch ihre Größe.

Dom St. Stephanus und St. Sixtus - Halberstadt
Dom St. Stephanus und St. Sixtus - Halberstadt
Dom St. Stephanus und St. Sixtus - Halberstadt

Im Inneren befindet sich zudem der berühmte Halberstädter Domschatz, dessen mittelalterlicher Bestand von internationaler Bedeutung ist. Wer genügend Zeit mitbringt, sollte für Dom und Domschatz definitiv mehr als einen kurzen Fotostopp einplanen.

Dom St. Stephanus und St. Sixtus - Halberstadt
Dom St. Stephanus und St. Sixtus - Halberstadt
Dom St. Stephanus und St. Sixtus - Halberstadt

In unmittelbarer Nähe des Doms begegneten uns weitere Gebäude des kirchlichen Lebens. Das Evangelische Kirchspiel Halberstadt verbindet unter anderem die Gemeinden rund um Dom und St. Laurentius. Auch wenn dieser Punkt optisch vielleicht nicht mit dem gewaltigen Dom konkurrieren kann, gehört er für uns zu unserem Rundgang dazu.

Evangelische Kirchspiel Halberstadt

Mit ihren zwei auffallend unterschiedlichen Türmen ist die Martinikirche (St. Martini) eines der unverwechselbaren Wahrzeichen Halberstadts. Die asymmetrischen Türme machen die Kirche sofort erkennbar und sorgen für eine Silhouette, die man so schnell nicht vergisst.

Martinikirche Halberstadt
Martinikirche Halberstadt
Martinikirche Halberstadt

St. Martini liegt direkt im Zentrum und bildet gemeinsam mit Rathaus und Holzmarkt eines der bekanntesten historischen Ensembles der Stadt. Gegründet im 10. Jahrhundert und zerstört in 1945, wurde sie bis 1954 wieder aufgebaut. Erbaut wurde die Martinikirche im gotischen Stil.

Martinikirche Halberstadt
Martinikirche Halberstadt
Martinikirche Halberstadt

Von St. Martini führte unser Weg weiter zur Rathauspassage. Hier verändert sich das Stadtbild deutlich: Historische Architektur trifft auf das heutige Stadtzentrum mit Geschäften und modernen Elementen. Für uns war die Passage vor allem eine Verbindung zwischen den einzelnen Sehenswürdigkeiten und gleichzeitig ein gutes Beispiel dafür, dass Halberstadt eben nicht ausschließlich aus seinem historischen Domviertel besteht.

Rathauspassage - Halberstadt
Rathauspassage - Halberstadt

Der Holzmarkt bildet einen der zentralen Plätze Halberstadts. Seinen Namen verdankt er dem Handel, der hier früher stattfand. Heute fällt vor allem der Holzmarktbrunnen ins Auge und bietet ein schönes Fotomotiv mit den umliegenden Gebäuden. Nach den engen Altstadtgassen wirkte der weitläufigere Platz fast wie eine kleine Verschnaufpause auf unserem inzwischen ziemlich umfangreichen Stadtrundgang.

Holzmarkt und Holzmarktbrunnen - Halberstadt
Holzmarkt und Holzmarktbrunnen - Halberstadt

Direkt am Holzmarkt steht das Rathaus von Halberstadt. Wer die Geschichte der Stadt kennt, weiß allerdings, dass große Teile des historischen Zentrums im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden. Das heutige Rathaus greift historische Formen wieder auf und bildet zusammen mit der Martinikirche erneut einen markanten Mittelpunkt der Innenstadt. Es ist quasi eine Art Nachbau des Originals.

Rathaus von Halberstadt
Rathaus von Halberstadt
Rathaus von Halberstadt

Der Halberstädter Roland ist eine berühmte, 4,27 Meter hohe Sandstein-Statue eines Ritters aus dem Jahr 1433, welche sogar den zweiten Weltkrieg überstanden hat. Er steht an der Seite des Rathauses und ist nach dem Bremer Roland der zweitälteste Deutschlands. Er ist ein Symbol für Marktrechte, Freiheit und Eigenständigkeit.

Rathaus von Halberstadt - Roland
Rathaus von Halberstadt - Roland

Auch König Otto und das Halberstädter Marktrecht begegneten uns auf unserem Weg durch das Zentrum. Das Marktrecht war für mittelalterliche Städte von enormer Bedeutung, denn Märkte brachten Handel, Menschen und Wohlstand in die Stadt. Heute erinnert dieser Punkt daran, wie eng die Entwicklung Halberstadts mit seinen königlichen Privilegien und seiner Bedeutung als Handels- und Bischofsstadt verbunden war.

König Otto und das Halberstädter Marktrecht
König Otto und das Halberstädter Marktrecht
König Otto und das Halberstädter Marktrecht

Deutlich nachdenklicher macht das Trümmerfrauendenkmal. Es erinnert an die Frauen, die nach den schweren Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs beim Aufräumen und Wiederaufbau mithalfen. Gerade in Halberstadt besitzt diese Erinnerung eine besondere Bedeutung: Die Stadt wurde kurz vor Kriegsende bei einem Luftangriff schwer zerstört. Zwischen den vielen schönen Sehenswürdigkeiten gehört auch diese Seite der Stadtgeschichte dazu.

Trümmerfrauendenkmal - Halberstadt
Trümmerfrauendenkmal - Halberstadt

Vor dem Rathaus steht auch eine Bronze vom Stadtzentrum Halberstadts, wie es um 1930, vor der Zerstörung, ausgesehen hat. Die Bronze soll quasi ein Denkmal für die Zerstörung sein.

Bronze vom Stadtzentrum Halberstadt

Unser Rundgang führte uns anschließend über den Fischmarkt. Wie der Name schon verrät, spielte auch dieser Platz früher eine Rolle im Handelsleben der Stadt. Heute gehört er zum Zentrum Halberstadts und verbindet verschiedene historische und moderne Bereiche miteinander. Für Emma waren wir im Paradies, denn hier hat sie ihre Endgegner getroffen, die Tauben. Aber sie war diesmal ganz brav.

Fischmarkt - Halberstadt
Fischmarkt - Halberstadt

Am Domplatz erwartete uns anschließend noch ein Haus mit großer Literaturgeschichte: das Gleimhaus. Es ist heute das Museum der deutschen Aufklärung und erinnert an den Dichter Johann Wilhelm Ludwig Gleim. Herzstück ist der berühmte „Freundschaftstempel“ mit Porträts von Persönlichkeiten aus Gleims Freundeskreis. Damit besitzt Halberstadt neben seinen kirchlichen Schätzen auch ein bemerkenswertes Stück deutscher Literaturgeschichte.

Gleimhaus - Halberstadt
Gleimhaus - Halberstadt
Gleimhaus - Halberstadt

Diese beiden Herren mussten wir natürlich ebenfalls fotografieren. Die Skulptur „Zwei Herren in Betrachtung des Domes“ nimmt auf charmante Weise Bezug auf das mächtige Bauwerk in unmittelbarer Nähe. Gerade solche Kunstwerke gefallen uns, weil sie einen historischen Rundgang etwas auflockern. Und irgendwie konnten wir uns den beiden anschließen – schließlich hatten auch wir den Dom ausgiebig betrachtet und fotografiert.

Zwei Herren in Betrachtung des Domes - Halberstadt

Auf der Nordseite des Doms befindet sich das moderne Besucherzentrum Dom | Schatz. Hier beginnt beziehungsweise endet für viele Besucher die Besichtigung von Dom und Domschatz. Neben dem Zugang gibt es einen Shop und ein Café. Der moderne Bau bildet einen interessanten Kontrast zu den jahrhundertealten Mauern des Doms und fügt sich dennoch erstaunlich zurückhaltend in das historische Umfeld ein.

Besucherzentrum Dom | Schatz - Halberstadt

Mit der ehemaligen Domdechanei begegnete uns ein weiteres Gebäude, das an die frühere Organisation des Domkapitels erinnert. Rund um den Dom lebten und arbeiteten einst zahlreiche Geistliche und Würdenträger, sodass sich hier ein eigener Bezirk entwickelte. Heute sind diese Gebäude vor allem wegen ihrer historischen Architektur interessant und vervollständigen das eindrucksvolle Ensemble rund um den Halberstädter Domplatz.

ehemaligen Domdechanei - Halberstadt
ehemaligen Domdechanei - Halberstadt

Ein Museum ganz anderer Art ist das Heineanum (Museum für Vogelkunde). Seine umfangreiche ornithologische Sammlung geht auf Ferdinand Heine zurück und umfasst heute Tausende Präparate. Die Ausstellungen beschäftigen sich unter anderem mit Vögeln aus aller Welt sowie der Vogelwelt des Harzes und seines Vorlandes. Für Vogelfreunde dürfte dieses Museum ein ganz eigenes Highlight in Halberstadt sein.

Heineanum – Museum für Vogelkunde - Halberstadt

Direkt im historischen Umfeld des Domplatzes befindet sich außerdem das Städtische Museum Halberstadt. Hier dreht sich alles um die Geschichte der Stadt und ihrer Bewohner. Nach unserem langen Spaziergang durch Halberstadt wurde uns spätestens an dieser Stelle bewusst, wie viele unterschiedliche Epochen hier zusammentreffen. Vom mittelalterlichen Bischofssitz über die Fachwerkstadt bis zur Zerstörung und zum Wiederaufbau.

Städtische Museum Halberstadt
Städtische Museum Halberstadt

Weiter ging es zum Johannesbrunnen. Brunnen gehören für uns bei einem Stadtrundgang fast automatisch zu den Fotomotiven, denn häufig steckt hinter ihnen mehr Geschichte, als man zunächst erwartet. Auch der Johannesbrunnen fügt sich wunderbar in das historische Stadtbild ein. Nach den großen Kirchen und Museen war er wieder eine dieser kleineren Sehenswürdigkeiten, die unseren Spaziergang durch Halberstadt abwechslungsreich machten.

Johannesbrunnen - Halberstadt
Johannesbrunnen - Halberstadt

Mit St. Katharina und St. Barbara stand die nächste Kirche auf unserer Route. Der historische Sakralbau gehört ebenfalls zur erstaunlich großen Kirchenlandschaft Halberstadts. Mittlerweile hatten wir wirklich das Gefühl, hinter beinahe jeder zweiten Ecke einen Kirchturm zu entdecken. Trotzdem besitzt jede dieser Kirchen ihren eigenen Charakter – und genau das machte unseren Rundgang so interessant.

St. Katharina und St. Barbara
St. Katharina und St. Barbara
St. Katharina und St. Barbara

Ein echter Hingucker erwartete uns in der Gerberstraße: das Haus St. Florian. Das mächtige Fachwerkhaus mit seiner schwarz-weißen Fassade und dem großen steinernen Portal kann man eigentlich kaum übersehen. Besonders die zahlreichen geometrischen Fachwerkformen machen das Gebäude zu einem tollen Fotomotiv. Für uns definitiv eines der Fachwerkhäuser, bei denen sich ein kurzer Stopp gelohnt hat.

Haus St. Florian - Halberstadt

Mit dem Wassertorturm aus dem Jahre 1443 erreichten wir ein Relikt der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Solche erhaltenen Befestigungsanlagen finden wir bei Stadtrundgängen immer besonders spannend, weil sie erahnen lassen, wie anders eine Stadt früher aufgebaut war. Der Wassertorturm ist der letzte, erhaltene Teil der Stadtbefestigung Halberstadt.

Wassertorturm - Halberstadt

Auch St. Moritz lag auf unserer Route, allerdings ziemlich versteckt und kaum zu finden hinter großen Wohnblocks. Die traditionsreiche, evangelische Kirche gehört zu den älteren Sakralbauten Halberstadts und ist eng mit der Geschichte des ehemaligen Stifts verbunden. Die Kirche stammt aus dem Jahr 1134. Von außen wirkt sie wesentlich zurückhaltender als der große Dom, doch gerade dieser Unterschied macht den Reiz aus. In Halberstadt muss eben nicht jede Kirche riesig sein, um geschichtlich interessant zu sein.

St. Moritz - Halberstadt
St. Moritz - Halberstadt

Danach erreichten wir einen Ort, der heute weit über Halberstadt hinaus bekannt ist: das Burchardikloster. Es wurde am 1036 errichtet und stetig erweitert und umgebaut. Die ehemalige Klosteranlage blickt somit auf eine jahrhundertelange Geschichte zurück.

Burchardikloster - Halberstadt
Burchardikloster - Halberstadt
Burchardikloster - Halberstadt

Internationale Bekanntheit erlangte sie allerdings durch ein außergewöhnliches Musikprojekt. Es geht um die Aufführung von John Cages ORGAN²/ASLSP, die über einen Zeitraum von 639 Jahren angelegt ist. Langsamer kann ein Konzert wohl kaum werden. In der Kirche ist Bischof Burchard I begraben.

Burchardikloster - Halberstadt
Burchardikloster - Halberstadt
Burchardikloster - Halberstadt

In der St.-Burchardi-Kirche findet genau dieses ungewöhnliche Orgelprojekt statt. Seit 2001 läuft hier die Aufführung von John Cages Werk ORGAN²/ASLSP – As Slow as Possible. Einzelne Klangwechsel liegen teilweise Jahre auseinander. Ein ziemlich verrückter Gedanke: Das Konzert soll erst im Jahr 2640 enden. Damit besitzt Halberstadt vermutlich eine der außergewöhnlichsten musikalischen Sehenswürdigkeiten überhaupt.

St.-Burchardi-Kirche - Halberstadt
St.-Burchardi-Kirche - Halberstadt
St.-Burchardi-Kirche - Halberstadt

Und dann begegnete uns noch ein Stück lebendige Stadtgeschichte auf Schienen: die Halberstädter Straßenbahn. Für eine vergleichsweise kleine Stadt ist ein eigenes Straßenbahnnetz schon etwas Besonderes. Während wir Halberstadt zu Fuß erkundeten, gehörten die Bahnen ganz selbstverständlich zum Stadtbild. Die Straßenbahn fährt hier seit 1903 und war somit ein Foto wert.

Halberstädter Straßenbahn

Zum Abschluss unseres Rundgangs wartete noch ein ganz besonderes Museum auf uns. Das Schraube-Museum zeigt bürgerliche Wohnkultur um 1900 und vermittelt einen Eindruck davon, wie eine Halberstädter Familie damals lebte. Anders als in einem klassisch eingerichteten Museum wirken historische Wohnräume oft so, als hätten ihre Bewohner sie gerade erst verlassen – ein schöner Abschluss unserer Reise durch ganz unterschiedliche Kapitel der Stadtgeschichte.

Schraube-Museum - Halberstadt
Schraube-Museum - Halberstadt

Unser Fazit:

Als wir morgens losliefen, hatten wir zwar eine lange Liste dabei, aber wie abwechslungsreich unser Rundgang tatsächlich werden würde, hatten wir nicht erwartet. Halberstadt zeigte uns mittelalterliche Kirchen und alte Fachwerkhäuser, jüdische Geschichte, Kunst, Museen, stille Gassen und sogar ein Konzert, das mehrere Jahrhunderte dauert.

Besonders gefallen hat uns, dass viele Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichbar sind. Man läuft nicht einfach von einem großen Highlight zum nächsten, sondern entdeckt unterwegs immer wieder Kleinigkeiten: einen Brunnen, eine Skulptur, eine alte Mauer oder eine hübsche Fachwerkfassade. Unser Rundgang durch Halberstadt, war 5 km lang und hat wirklich viel Spaß gemacht.

Wie leider in so ziemlich allen Museen, sind keine Hunde gestattet. Ebenso nicht in Kirchen und dem Dom. Daher haben wir mit Emma die Gebäude auch alle nur von Außen erkundet. Aber das war für uns auch völlig in Ordnung.

Bis zum nächsten Abenteuer, was mich wieder so müde macht. Liebe Grüße, eure Emma

🐾 Weiterführende Links & Quellen

Weitere Informationen, offizielle Webseiten und die für diesen Beitrag verwendeten Quellen haben wir für euch auf unserer separaten Link- und Quellenseite zusammengestellt: Halberstadt – Quellen und Links

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Ein Abend voller Gänsehautmomente – The Weeknd live in Frankfurt

Normalerweise sind Emma und wir gemeinsam auf Entdeckungstour unterwegs. Diesmal blieb unsere treue Abenteurerin allerdings zu Hause, denn Hunde haben auf einem Konzert natürlich nichts verloren. Stattdessen ging es für meinen Sohn und mich am 1. August 2026 nach Frankfurt in den Deutsche Bank Park, wo wir The Weeknd live erleben durften.

The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
KI generiertes Bild als Titelbild – alle anderen Fotos wurden während dem Konzert gemacht

Parken und der Weg zum Deutsche Bank Park

Da wir keine Lust auf die vergebliche Parkplatzsuche hatten, haben wir uns einen Parkplatz am Waldparkplatz gebucht. Mit 20 Euro für den Tag, waren wir dabei. Von dort aus waren es ca. 500 Meter Fußweg und wir waren mit den Kontrollen in 10 Minuten im Stadion.

The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt

Der Deutsche Bank Park in Frankfurt am Main

Der heutige Deutsche Bank Park wurde ursprünglich 1925 als Frankfurter Waldstadion eröffnet und feierte 2025 bereits sein 100-jähriges Bestehen. Heute ist das Stadion vor allem als Heimspielstätte von Eintracht Frankfurt bekannt und bietet bei Fußballspielen Platz für bis zu 59.500 Zuschauer.

The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt

Neben Fußball finden hier regelmäßig große Konzerte und internationale Veranstaltungen statt, wie auch unser Besuch bei The Weeknd eindrucksvoll gezeigt hat. Bei dem Konzert dürften wahrscheinlich mehr als 60.000 Besucher gewesen sein, aber genaue Zahlen sind nicht bekannt.

Die Jagd nach dem besonderen Fanartikel

Noch bevor das Konzert überhaupt begann, stand für meinen Sohn ein ganz besonderes Ziel auf dem Plan. Er wollte unbedingt eines der exklusiven The Weeknd Poloshirts kaufen, die es ausschließlich während der Konzerte der Tour gibt und die nicht im normalen Online-Shop erhältlich sind.

The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt

Also reihten wir uns direkt nach der Ticketkontrolle in die lange Warteschlange am Merchandise-Stand ein. Die Menschen standen dicht gedrängt und wir warteten rund 40 Minuten, bis wir endlich an der Reihe waren. Umso größer war die Enttäuschung, als uns die Mitarbeiter mitteilten, dass genau dieses begehrte Shirt bereits seit dem ersten Konzerttag an allen Ständen ausverkauft war.

The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt

Das tat mir besonders für meinen Sohn leid, denn er hatte sich so sehr auf dieses Erinnerungsstück gefreut. Natürlich gibt es wichtigere Dinge als ein Poloshirt, aber gerade solche exklusiven Tourartikel haben für viele Fans einen besonderen Wert. Zum Glück konnte uns das die Vorfreude auf das Konzert nicht nehmen. Aber zum Glück gab es zumindest noch den Sammelbecher vom Konzert, auch wenn er dafür das ganze Stadion abklappern musste und ein normales T-Shirt.

Der DJ brachte das Stadion schon vorher in Stimmung

Bevor The Weeknd die Bühne betrat, wurde zumindest zeitweise durch einen DJ die Wartezeit überbrückt. Er heizte den wartenden Fans im Deutsche Bank Park ein. Die Musik wurde lauter, die Stimmung im Stadion immer besser und überall wurde bereits getanzt und gefeiert. Man merkte deutlich, dass die Menschen jetzt endlich loslegen wollten.

The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt

Der DJ schaffte es auf jeden Fall, die Wartezeit zu überbrücken und die Vorfreude noch einmal ordentlich zu steigern. Das Stadion war bereit, jetzt fehlte eigentlich nur noch einer: The Weeknd und vorher Playboi Carti.

Unser Sitzplatz – ungewöhnlich, aber irgendwie besonders

Unser Sitzplatz war diesmal etwas ungewöhnlich, denn wir saßen seitlich und schon fast ein Stück hinter der Bühne. Nur leider waren es die einzigen, noch erschwinglichen Plätze, die es gab. Auf den ersten Blick vielleicht nicht gerade der Platz, den man sich für ein Konzert aussuchen würde. Dafür bekamen wir aber einen Einblick, den wahrscheinlich längst nicht jeder Besucher im Stadion hatte.

The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt

Von unseren Plätzen aus konnten wir nämlich genau sehen, als The Weeknd die Bühne betrat. Als es endlich losging und er auf dem Weg zur Bühne war, konnten wir ihn schon sehen, bevor ein großer Teil des Stadions überhaupt wusste, dass er da war. Und dann kam noch ein richtig schöner Moment: Er winkte in unsere Richtung! Natürlich weiß man bei so vielen Menschen nie, wem ein solches Winken genau gilt, aber in diesem Augenblick fühlte es sich für uns trotzdem ein kleines bisschen so an, als wäre es für unsere Ecke bestimmt gewesen.

Die Lichter gehen aus – das Konzert beginnt

Schon beim Betreten des Stadions war die Vorfreude riesig. Tausende Menschen warteten gespannt auf den Beginn der Show und die Atmosphäre wurde von Minute zu Minute besser. Eigentlich ist die Musik von The Weeknd gar nicht meine bevorzugte Richtung, aber genau das macht solche Erlebnisse oft besonders. Man lässt sich einfach von der Stimmung mitreißen.

The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt

Einen kleinen Dämpfer gab es allerdings schon vor Konzertbeginn. Die geplante Vorband Playboi Carti musste seinen Auftritt krankheitsbedingt kurzfristig absagen. Dadurch entstand eine längere Wartezeit, in der viele Besucher gespannt auf Neuigkeiten hofften oder zumindest, dass der DJ wieder auf die Bühne kommt. Natürlich war das etwas schade, schließlich gehört eine gute Vorband für viele zu einem gelungenen Konzertabend.

The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt

Doch als schließlich das Licht ausging und The Weeknd die Bühne betrat, war die Wartezeit schnell vergessen. Die beeindruckende Bühnenshow, die Licht- und Lasereffekte und der kraftvolle Sound sorgten sofort für Gänsehaut. Im gesamten Stadion wurde getanzt, gefeiert und laut mitgesungen. Es war faszinierend zu erleben, wie Zehntausende Menschen gleichzeitig die Musik genossen und für eine unglaubliche Stimmung sorgten.

The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt

Ein Stadion wird zum Lichtermeer

Ein echtes Highlight waren die LED-Armbänder, die jeder Besucher beim Einlass erhielt. Während des Konzerts leuchteten sie synchron zur Musik und wechselten bei nahezu jedem Song ihre Farben. Mal erstrahlte das gesamte Stadion in kräftigem Rot, dann wieder in leuchtendem Blau, Weiß oder vielen bunten Farbkombinationen.

The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt

Dieser Anblick war einfach überwältigend und verwandelte das Stadion in ein riesiges Lichtermeer. Gerade von den oberen Rängen sah das spektakulär aus, aber auch mitten in der Menge war dieses Farbenspiel bestimmt ein unvergessliches Erlebnis.

The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt

Feuer, Musik und Gänsehaut

Für zusätzliche Gänsehautmomente sorgte immer wieder die beeindruckende Pyrotechnik. Mehrfach schossen riesige Feuerfontänen rund um die Bühne in den Himmel und waren sogar bis auf die Tribünen deutlich zu spüren. Die Hitze, die Lichteffekte und die perfekt auf die Musik abgestimmten Feuerstöße machten die Show noch intensiver. Besonders das große Finale mit den gewaltigen Flammen sorgte noch einmal für einen echten Wow-Effekt und einen würdigen Abschluss eines unvergesslichen Konzertabends.

The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt

Besonders beeindruckt hat mich, wie viel Energie während des gesamten Konzerts auf und vor der Bühne herrschte. Obwohl ich nicht jede Textzeile kannte, hat mich die Atmosphäre komplett abgeholt. Genau solche Momente zeigen, dass ein Konzert viel mehr ist als nur Musik. Es ist ein gemeinsames Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst.

The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt

Ein Marmeladenglasmoment mit meinem Sohn

Für meinen Sohn und mich war dieser Abend etwas ganz Besonderes. Gemeinsam Erinnerungen zu sammeln, macht mindestens genauso viel Spaß wie unsere Ausflüge mit Emma. Und auch wenn unsere vierbeinige Begleiterin dieses Mal nicht dabei war, freuen wir uns schon auf das nächste Abenteuer. Dann wieder gemeinsam auf vier Pfoten.

The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt

Vor allem aber war dieser Konzertabend ein ganz persönlicher Marmeladenglasmoment. Einer dieser kostbaren Augenblicke, die man für immer im Herzen aufbewahren möchte. Gemeinsam mit meinem Sohn zu lachen, zu staunen, mitzusingen und einfach den Moment zu genießen, war das Schönste an diesem Abend. Genau diese Erinnerungen sind unbezahlbar und werden mich noch viele Jahre begleiten.

The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt

Unser Fazit

Auch wenn der Ausfall der Vorband und die längere Wartezeit etwas enttäuschend waren, war das Konzert von The Weeknd ein echtes Highlight. Die spektakuläre Lichtshow mit den leuchtenden Armbändern, die beeindruckenden Feuereffekte, die großartige Stimmung und die fantastische Performance machten den Abend zu einem Erlebnis, das wir so schnell nicht vergessen werden.

The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt

Manche Erinnerungen bewahrt man nicht auf einer Speicherkarte, sondern im Herzen. Dieser Abend mit meinem Sohn gehört definitiv dazu. ❤️

Blankenburg – Städtetrip mit Hund im Harz

Hallo Freunde, diesmal haben wir Blankenburg besucht, eine Stadt in Sachsen-Anhalt. Blankenburg gehört zum Landkreis Harz und hat ca. 19.000 Einwohner. Blankenburg ist als Drehort für viele Serien/Filme bekannt, u.a. bei den Sandsteinhöhlen mit den Woodwalkers und vielen weiteren Produktionen.

Parkmöglichkeiten am großen Schloss Blankenburg

Zu erst haben wir hoch über Blankenburg, dass Blankenburger Schloss besucht, welches als großes Schloss bezeichnet wird. Es gibt direkt unterhalb vom Schloss einen Parkplatz (Parkplatz unterhalb des Schlosses), wo man nach oben laufen kann.

Parken beim Schloss - Blankenburg

Wer nicht mehr so gut zu Fuß ist, findet aber auch direkt oben beim Schloss einen Parkplatz (Parkplatz am Schloss), da man bis rauf fahren kann. Wir fanden es mit Hund schöner, den Weg zu laufen.

Hoch über den Dächern von Blankenburg – Rund um das Große Schloss

Das Schloss Blankenburg ist das größte, noch erhaltene Welfenschloss und das Wahrzeichen von Blankenburg. Ab dem 12. Jahrhundert diente es als Höhenburg und wurde später als Renaissance-Schloss erweitert. Heute beeindrucken vor allem die imposanten Fassaden, die großzügigen Innenhöfe und die aufwendige Architektur.

Schloss - Blankenburg
Schloss - Blankenburg
Schloss - Blankenburg

Auch wenn nicht alle Bereiche frei zugänglich sind, lohnt sich ein Rundgang über das Gelände. Von hier gelangt man bequem zu den Barockgärten, zum Schlossberg und zu mehreren Aussichtspunkten. Für uns war das Schloss der perfekte Ausgangspunkt, um die historische Altstadt von Blankenburg zu entdecken. Das Schloss ist als Heiratsort für eine Märchenhochzeit sehr beliebt.

Schloss - Blankenburg
Schloss - Blankenburg
Schloss - Blankenburg

Der historische Torbogen ist das beeindruckende Eingangstor zum Großen Schloss von Blankenburg. Schon beim Hindurchgehen spürt man den besonderen Charme der jahrhundertealten Anlage. Die mächtigen Sandsteinmauern und die liebevoll restaurierten Details sind sehr beeindruckend. Auch Emma war sofort neugierig und erkundete die Umgebung.

Historischer Torbogen Schloss - Blankenburg
Historischer Torbogen Schloss - Blankenburg

Direkt am Schloss eröffnet sich einer der schönsten Ausblicke über Blankenburg und das nördliche Harzvorland. Von hier schweift der Blick über die roten Dächer der Altstadt bis hin zu den bewaldeten Höhen des Harzes. Mehrere Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein, während Hunde genügend Platz haben, um sich nach dem Aufstieg kurz zu entspannen. Der Ort gehört zu den schönsten Fotomotiven der Stadt.

Ausblick vom Schloss - Blankenburg
Ausblick vom Schloss - Blankenburg
Ausblick vom Schloss - Blankenburg

Wer nach der Schlossbesichtigung noch Lust auf ein besonderes Abenteuer hat, sollte einen Blick in den Alten Marstall werfen. Das historische Gebäude gehört zum Ensemble des Großen Schlosses und bietet mit seinen alten Gemäuern eine einzigartige Kulisse für Escape-Games. Besonders beliebt sind die Grusel-Events, bei denen sich der Marstall in einen echten Lost Place mit Geistern, Zombies und schaurigen Überraschungen verwandelt.

Escape Games - Alter Marstall - Blankenburg
Escape Games - Alter Marstall - Blankenburg
Escape Games - Alter Marstall - Blankenburg

Nur wenige Schritte vom Schloss entfernt liegt der idyllische Schlossteich. Die ruhige Wasserfläche bildet einen schönen Kontrast zur imposanten Schlossanlage. Während Emma neugierig Enten und andere Wasservögel beobachtete, genossen wir die Ruhe dieses kleinen Naturparadieses.

Schlossteich - Blankenburg
Schlossteich - Blankenburg
Schlossteich - Blankenburg

Der historische Schlossgarten verbindet Natur und Geschichte auf besonders schöne Weise. Gepflegte Wege führen vorbei an alten Bäumen, weitläufigen Rasenflächen und schönen Aussichtspunkten. Immer wieder eröffnen sich herrliche Blicke auf das Große Schloss und die darunter liegende Stadt. Gerade mit Hund macht ein Spaziergang hier viel Freude, da die Wege angenehm breit und ruhig sind.

Historischer Schlossgarten - Blankenburg
Historischer Schlossgarten - Blankenburg
Historischer Schlossgarten - Blankenburg

Die historische Altstadt entdecken

Die gut erhaltenen Reste der alten Stadtmauer, mit einer Dicke von 75-115cm, erzählen von der langen Geschichte Blankenburgs. Einst schützte die mächtige Befestigungsanlage die Stadt vor Angreifern und umschloss die gesamte Altstadt. Es gibt sie seit dem Jahre 1305.

Stadtmauer - Blankenburg
Stadtmauer - Blankenburg
Stadtmauer - Blankenburg

In der Krummen Straße 2 befindet sich einer der erhaltenen Türme der ehemaligen Stadtbefestigung. Er erinnert daran, wie wichtig die Verteidigungsanlagen für Blankenburg einst waren. Der Turm fügt sich harmonisch in die historische Bebauung ein und ist ein schönes Fotomotiv während eines Rundgangs durch die Altstadt.

Stadtmauerturm Krumme Straße 2 - Blankenburg
Stadtmauerturm Krumme Straße 2 - Blankenburg

Die ehemalige Feuerwehr gehört zu den kleinen Sehenswürdigkeiten, die man leicht übersieht. Das historische Gebäude erinnert an die Zeit, als die Feuerwehr noch mit deutlich einfacherer Technik ausrücken musste als heute. Besonders Liebhaber alter Fahrzeuge und historischer Technik werden diesen Ort interessant finden.

Ehemalige Feuerwehr - Blankenburg

Der Marktplatz bildet das Zentrum der Blankenburger Altstadt. Umgeben von liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern lädt er zum Verweilen ein. Bekannt wurde der Platz als Drehort des Films „Der Räuber Hotzenplotz“. Wer den Film kennt, wird einige Ecken sofort wiedererkennen. Gerade diese Verbindung aus Filmgeschichte und historischer Kulisse macht den Marktplatz besonders interessant.

Marktplatz - Blankenburg - Drehort Räumer Hotzenplotz

Mitten in der historischen Altstadt steht das Rathaus von Blankenburg, welches bereits im Mittelalter erbaut wurde. Das repräsentative Gebäude prägt den Marktplatz. Besonders spannend fanden wir, dass auch das Rathaus als Kulisse für den Film „Der Räuber Hotzenplotz“ diente. Die gepflegte Fassade und die historische Architektur passen perfekt in das Gesamtbild der Altstadt. Das Rathaus zählt für uns zu den schönsten Fotomotiven Blankenburgs.

Rathaus - Blankenburg - Drehort Räumer Hotzenplotz
Rathaus - Blankenburg - Drehort Räumer Hotzenplotz
Rathaus - Blankenburg - Drehort Räumer Hotzenplotz

Die Tränkestraße gehört zu den besonders charmanten Gassen der Blankenburger Altstadt. Das historische Kopfsteinpflaster, liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser und kleine Details an den Fassaden laden dazu ein, den Blick schweifen zu lassen. Beim Spaziergang fühlt man sich fast in eine andere Zeit versetzt.

Tränkestraße - Blankenburg

Beim Spaziergang durch die Altstadt fiel uns das Restauratorenkollegium sofort ins Auge. Das denkmalgeschützte Fachwerkhaus gehört zu den ältesten Gebäuden Blankenburgs und verbindet auf besondere Weise Vergangenheit und Gegenwart. Hinter den historischen Mauern arbeitet heute das Europäische Restauratorenzentrum, in dem Restauratoren historische Kunst- und Kulturgüter erhalten und ihr Wissen weitergeben.

Restauratorenkollegium - Blankenburg
Restauratorenkollegium - Blankenburg

Das älteste Haus der Stadt gehört zu den besonderen Sehenswürdigkeiten Blankenburgs. Es befindet sich in der Bäuerschen Straße 17 und wurde im Jahr 1431 erbaut. Bereits auf den ersten Blick erkennt man das hohe Alter des Gebäudes an seiner historischen Bauweise und den liebevoll erhaltenen Details. Besonders beeindruckend ist, wie gut das Gebäude bis heute erhalten geblieben ist.

Ältestes Haus - Blankenburg
Ältestes Haus - Blankenburg

In der Bäuerschen Straße 10, wartet eine weitere Besonderheit: das kleinste Haus von Blankenburg aus dem Jahre 1721. Im direkten Vergleich zu den umliegenden Gebäuden wirkt es fast wie ein kleines Puppenhaus. Trotz seiner geringen Größe besitzt das Haus jede Menge Charme und gehört zu den beliebtesten Fotomotiven der Altstadt. Es zeigt, wie unterschiedlich früher gebaut wurde und wie kreativ der vorhandene Platz genutzt wurde. Man kann es als Ferienhaus mieten.

Kleinstes Haus - Blankenburg
Kleinstes Haus - Blankenburg

Der Stadtmauerturm in der Krummen Straße 10 ist ein weiterer erhaltener Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung von Blankenburg. Der Turm fügt sich harmonisch zwischen die historischen Häuser ein und ist leicht in einen Stadtrundgang einzubauen. Wer aufmerksam durch die Altstadt geht, entdeckt an vielen Stellen Spuren der Vergangenheit.

Stadtmauerturm Krumme Straße 10 - Blankenburg
Stadtmauerturm Krumme Straße 10 - Blankenburg
Stadtmauerturm Krumme Straße 10 - Blankenburg

Währen der Tour durch die Altstadt, hat man immer wieder einen schönen Blick auf das Schloss Blankenburg, welches hoch oben über der Stadt thront. Es ist wirklich immer wieder einen Blick wert.

Schloss - Blankenburg

Der Tummelplatz zählt zu den geschichtsträchtigsten Orten in Blankenburg. Bereits vor Jahrhunderten diente die große Freifläche als Veranstaltungsort für Feste, Märkte und militärische Übungen. Heute präsentiert sich der Platz als ruhiger Bereich, der zum Verweilen einlädt und gleichzeitig einen interessanten Einblick in die Stadtgeschichte bietet.

Tummelplatz - Blankenburg

An dem Platz Ecke Katharinenstraße/Poststraße, stehen die Stahlglocken der Bergkirche St. Bartholomäus. Sie wurden 1922 angeschafft, da die ursprünglichen Bronzeglocken im Ersten Weltkrieg eingeschmolzen wurden. Im Jahr 2004 erhielten sie ihren Ruhestand und wurden ersetzt. Heute können Besucher die gewaltigen Glocken aus nächster Nähe betrachten. Sie stehen mit Absicht genau hier, denn das war der ehemalige Platz der Stadtkirche St. Katharinen, wovon heute noch Reste zu sehen sind.

Ehemalige Stahlglocken der St. Bartholomäus Bergkirche - Blankenburg
Stadtkirche St. Katharinen - Blankenburg
Ehemalige Stahlglocken der St. Bartholomäus Bergkirche - Blankenburg

Der Weg von der Poststraße in die Lange Straße führt mitten durch das lebendige Herz der Blankenburger Altstadt. Hier reihen sich kleine Geschäfte, Cafés und historische Gebäude aneinander und sorgen für eine gemütliche Atmosphäre. Anders als in vielen Großstädten geht es hier angenehm entspannt zu, sodass man ganz in Ruhe bummeln kann. Auch mit Hund ist dieser Bereich gut zu erkunden, natürlich immer mit Rücksicht auf andere Besucher.

Einkaufsstraße - Blankenburg
Einkaufsstraße - Blankenburg

Emma hatte in den kleinen Gassen der Altstadt besonders viel zu entdecken. Gerade auf dem Weg zur Münzmühle merkt man, wie viel Geschichte in Blankenburg steckt. Die historische Münzmühle gehört zu den wenigen erhaltenen Wassermühlen Blankenburgs. Angetrieben durch die Wasserkraft spielte die Mühle über viele Jahrhunderte eine wichtige Rolle für die Versorgung der Stadt. Besonders spannend ist, dass die komplette Mühlentechnik aus dem frühen 20. Jahrhundert bis heute erhalten geblieben ist.

Münzmühle - Blankenburg

Das Kleine Schloss und die Barocken Gärten

Das Kleine Schloss liegt am Eingang der barocken Gartenanlagen und zählt zu den schönsten Gebäuden Blankenburgs. Heute befinden sich hier unter anderem das Standesamt und die Touristinformation. Wer Informationen über die Stadt oder Ausflugstipps sucht, ist hier genau richtig. Hunde dürfen nicht in die Touristinformation rein. Gleichzeitig ist das Gebäude ein beliebtes Fotomotiv und bildet den perfekten Ausgangspunkt für einen Spaziergang durch die Barockgärten.

Kleines Schloss - Blankenburg
Kleines Schloss - Blankenburg
Kleines Schloss - Blankenburg

Die Barocken Gärten von Blankenburg gehören zu den größten und bedeutendsten Gartenanlagen ihrer Art in Deutschland. Symmetrisch angelegte Wege, kunstvoll geschnittene Hecken und großzügige Rasenflächen vermitteln noch heute den Eindruck barocker Gartenkunst. Bei unserem Spaziergang entdeckten wir immer wieder neue Blickachsen auf das Große Schloss und den Schlossberg.

Barocke Gärten - Blankenburg
Barocke Gärten - Blankenburg
Barocke Gärten - Blankenburg

Obwohl nicht mehr alle Bereiche im ursprünglichen Zustand erhalten sind, lässt sich die einstige Pracht noch gut erkennen. Auch Emma hatte sichtlich Freude an den weitläufigen Wegen. Wer Blankenburg besucht, sollte sich ausreichend Zeit nehmen, um diese außergewöhnliche Gartenanlage in aller Ruhe zu erkunden. Die Gartenanlage wurde ab ca. 1718 unter Herzog Ludwig Rudolf erbaut. Mit ihren vier Terrassen gehört er zu den bedeutendsten barocken Gartenanlagen Norddeutschlands.

Barocke Gärten - Blankenburg
Barocke Gärten - Blankenburg
Barocke Gärten - Blankenburg

Mitten in den Barocken Gärten steht eine Nachbildung des berühmten Braunschweiger Löwen. Die imposante Bronzefigur erinnert an die enge Verbindung Blankenburgs zum Herzogtum Braunschweig und gilt als Symbol für Macht und Stärke. Obwohl der Löwe nicht so groß ist wie das Original in Braunschweig, zieht er dennoch viele Besucher an. Für uns war er ein schönes Fotomotiv.

Braunschweiger Löwe - Blankenburg
Braunschweiger Löwe - Blankenburg

Das Denkmal für Herzog Leopold erinnert an einen bedeutenden Vertreter des Hauses Braunschweig-Wolfenbüttel, der die Entwicklung Blankenburgs nachhaltig prägte. Informationstafeln geben einen Einblick in die Geschichte. Uns gefiel besonders die ruhige Lage mitten im Grünen. Hier lässt sich wunderbar eine kleine Pause einlegen und gleichzeitig etwas über die Vergangenheit der ehemaligen Residenzstadt erfahren.

Denkmal Herzog Leopold - Blankenburg
Denkmal Herzog Leopold - Blankenburg

Der Schlossbergturm gehört zu den schönsten Aussichtspunkten in Blankenburg. Nach einem kurzen Anstieg wird man mit einem herrlichen Panoramablick über die Stadt, die Barocken Gärten und das Harzvorland belohnt. Emma meisterte den Weg problemlos und freute sich anschließend über eine kleine Verschnaufpause. Wer gerne fotografiert, sollte den Schlossbergturm unbedingt besuchen, die Aussicht zählt zu den schönsten der gesamten Stadt.

Schlossbergturm - Blankenburg
Schlossbergturm - Blankenburg

Der Prinzessinnenturm ist einer der romantischsten Orte rund um den Schlossberg und kann als Ferienhaus gemietet werden. Der historische Turm fügt sich harmonisch in die bewaldete Umgebung ein und erinnert an die Zeit, als die Schlossanlagen von Herzögen und Prinzessinnen genutzt wurden. Für uns war der Prinzessinnenturm ein ruhiger Ort abseits der größeren Besucherströme. Gerade diese Mischung aus Natur und Geschichte macht den besonderen Reiz dieses kleinen Bauwerks aus.

Prinzessinnenturm - Blankenburg
Prinzessinnenturm - Blankenburg

Das historische Teehaus ist ein echtes Schmuckstück der Barocken Gärten. Früher diente es als Ort der Erholung und des geselligen Beisammenseins für den Adel. Noch heute vermittelt das elegante Gebäude einen Eindruck vom höfischen Leben vergangener Jahrhunderte. Seine idyllische Lage macht es zu einem beliebten Fotomotiv. Der Aufstieg ging über unzählige Treppen und wir waren danach fix und fertig, aber Emma hatte ihren Spaß. An bestimmten Tagen kann man sich hier mit Kaffee und Kuchen verwöhnen lassen.

Historisches Teehaus - Blankenburg

Die Bergkirche St. Bartholomäus gehört zu den ältesten Kirchen Blankenburgs und prägt mit ihrem markanten Turm das Stadtbild. Erbaut wurde sie ca. um 1186. Durch ihre erhöhte Lage bietet sie zudem einen schönen Blick auf die Umgebung. Auch wenn wir die Kirche hauptsächlich von außen besichtigten, hat uns ihre besondere Ausstrahlung beeindruckt. Wer den Schlossberg erkundet, sollte unbedingt einen Abstecher zur Bergkirche einplanen.

Bergkirche St. Bartholomäus - Blankenburg
Bergkirche St. Bartholomäus - Blankenburg
Bergkirche St. Bartholomäus - Blankenburg

Auf den ersten Blick wirkt die gewaltige Stützmauer am Schlossberg eher unscheinbar. Schaut man jedoch genauer hin, erkennt man schnell ihre enorme Bedeutung. Sie trägt seit Jahrhunderten dazu bei, den Schlossberg und die darüberliegenden historischen Anlagen zu sichern. Für uns war die Stützmauer ein eindrucksvoller Abschluss unseres Rundgangs durch Blankenburg.

Stützmauer - Blankenburg
Stützmauer - Blankenburg

Unser Fazit

Blankenburg

Blankenburg hat uns positiv überrascht. Die Mischung aus beeindruckenden Schlössern, weitläufigen Parkanlagen, verwinkelten Altstadtgassen und zahlreichen historischen Gebäuden macht die Stadt zu einem wunderbaren Ausflugsziel im Harz. Besonders mit Hund hat uns der Rundgang sehr gut gefallen. Emma konnte die vielen grünen Bereiche genießen und wir hatten ausreichend Gelegenheit, die Sehenswürdigkeiten in aller Ruhe zu entdecken. Wir kommen gerne wieder!

Emma's-Pfoten-Abenteuer

Ich muss weiter zu meinem nächsten Abenteuer, aber ihr solltet Blankenburg unbedingt besuchen. Liebe Grüße und bis hoffentlich bald, eure Emma.

Alle Infos rund um Blankenburg, findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-blankenburg/

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Mit Emma unterwegs am Oderteich – Naturabenteuer im Harz

Manchmal braucht es gar keine riesige Wanderung, um einen richtig schönen Tag draußen zu erleben. Genau so war es bei unserer Runde um den Oderteich im Nationalpark Harz. Direkt am Oderteich befindet sich ein großer Parkplatz, von dem aus man gleich starten kann.

Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)

Schon am Start hat uns die besondere Atmosphäre dieser Ecke des Harzes gefallen: ruhiges Wasser, dichter Wald und überall kleine Entdeckungen am Wegesrand. Emma war natürlich sofort im Schnüffelmodus und musste jeden neuen Geruch genau untersuchen.

Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)

Der Rundweg um den Oderteich ist mit seinen etwa 4,5 Kilometern eine entspannte Tour, die trotzdem jede Menge Abwechslung bietet. Der Oderteich ist Teil der Oberharzer Wasserwirtschaft und gehört zum UNESCO-Welterbe. Er ist die älteste Talsperre des Harzes und war ca. 170 Jahre auch die größte Talsperre Deutschlands.

Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)

Während unserer Wanderung entdeckten wir einen kleinen Wasserfall, der auf den ersten Blick ganz natürlich wirkt. Tatsächlich ist er Teil der historischen Wasserwirtschaft des Oderteichs. Das Wasser fließt durch ein altes, gemauertes Gerinne und stürzt anschließend über die Felsen ins Tal. Gerade diese Mischung aus beeindruckender Natur und jahrhundertealter Ingenieurskunst macht den Oderteich zu einem ganz besonderen Ausflugsziel.

Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)

Der Weg führt vorbei am Wasser, durch urige Waldstücke und über natürliche Pfade. Besonders schön fanden wir die Abschnitte mit den Holzstegen. Hier fühlt man sich fast ein bisschen wie auf einer kleinen Entdeckungsreise durch die Natur.

Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)

Für Emma gab es unterwegs natürlich viel zu entdecken: neue Gerüche, spannende Geräusche aus dem Wald und viele Stellen zum kurzen Innehalten. Genau diese kleinen Momente machen unsere Wanderungen so besonders. Nicht nur das Ziel zählt, sondern alles, was man unterwegs erlebt und mit Emma macht es gleich doppelt so viel Spaß.

Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)

Immer wieder entdeckten wir kleine Sandstrände entlang des Oderteichs. Wäre da nicht der dichte Harzwald im Hintergrund, könnte man fast meinen, man wäre an einem Badesee oder sogar am Meer. Für Emma waren die flachen Ufer ideal. Sie konnte problemlos ins Wasser gehen und sich nach der Wanderung abkühlen. Diese kleinen Badebuchten machen den Oderteich besonders hundefreunlich.

Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)

An einigen Stellen fiel uns auf, dass das Wasser rostrot schimmerte. Im ersten Moment waren wir etwas verunsichert und fragten uns, ob das Wasser vielleicht verschmutzt oder sogar schädlich für Emma sein könnte und haben schnell danach gegoogelt, bevor Emma ins Wasser durfte. Aber es sieht schon wirklich beeindruckend aus.

Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)

Die rötliche Färbung ist ein ganz natürliches Phänomen. Das Wasser im Harz fließt durch moorige Böden und eisenhaltiges Gestein. Gelöstes Eisen kommt dabei mit Sauerstoff in Berührung und bildet Eisenoxide, also natürlichen Rost. Dadurch entstehen die typischen rotbraunen Ablagerungen und das Wasser wirkt an manchen Stellen rostfarben.

Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)

Bei unserem Besuch im April, lag auch an einigen Stellen noch etwas Schnee, wovon Emma total begeistert war. Man hatte das Gefühl von Sommer und gleichzeitig den Winter. Ich glaube eine bessere Besuchszeit hätte es nicht geben können.

Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)

Da Emma so ein begeisterter Klettermaxe ist, fand sie es total toll, über umgefallene Bäume zu klettern und alles genau zu erkunden. Ich glaube für sie, hätte der Tag nie enden dürfen.

Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)

Der Oderteich hat eine ganz besondere Stimmung. Das Wasser liegt ruhig zwischen den Bäumen, während der Wald zeigt, wie sich die Natur im Nationalpark entwickeln darf. Alte Fichten, Totholz und junge Pflanzen gehören hier zum natürlichen Wandel des Waldes dazu.

Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)

Bei der Wanderung über die Wege, hat man immer wieder einen tollen Blick auf den Oderteich. Egal von welcher Seite man ihn sich anschaut, er ist einfach wunderschön und beeindruckend. Emma hat sogar einen kleinen Schneemann gefunden, worüber sie sich sehr gefreut hat.

Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)

Es kamen immer wieder Holzstege, die zum Teil nicht enden wollten. Aber bei dem vielen Moor rund um den Oderteich ist das nötig und Emma hat viel Spaß dabei. Wenn einem jemand entgegen kommt, muss man etwas balancieren, aber wir hatten Glück und am späten Nachmittag, war nicht mehr so viel los.

Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)

Während unserer Wanderung entdeckten wir den Frau-Holle-Baum, mit einer Informationstafel über Frau Holle und den nordischen Gott Odin. Der Harz ist seit Jahrhunderten für seine Sagen und Mythen bekannt. Während wir die Geschichte lasen, war Emma natürlich viel mehr damit beschäftigt, den Baum ausgiebig zu beschnüffeln. Wer weiß, vielleicht hat sie dort ihr ganz eigenes kleines Abenteuer erlebt.

Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)

Zum Ende der Wanderung kamen wir noch an der historischen Striegelanlage, der Ausflut und mehreren Granitobelisken vorbei. Die Granitobelisken sind historische Grenz- bzw. Vermessungssteine. Die Ausflut ist der historische Ablauf des Oderteichs. Von hier aus wurde das Wasser früher kontrolliert weitergeleitet, um den Bergbau im Harz mit Wasserkraft zu versorgen. Die historische Striegelanlage hielt früher Treibgut wie Äste und Laub zurück, damit das Wasser ungehindert weiterfließen konnte.

Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)

Unser Fazit zur Wanderung um den Oderteich

Der Oderteich ist eine wunderschöne kleine Wanderung für alle, die eine entspannte Runde in beeindruckender Natur suchen. Auch mit Hund macht die Strecke richtig Spaß. Es gibt viele spannende Gerüche, abwechslungsreiche Wege und jede Menge Natur zum Erkunden. Wir können euch den Besuch wirklich sehr empfehlen.

Oderteich (Harz)

Wir haben ca. 1,5 Stunden für die Wanderung um den Oderteich benötigt. Emma würde die Runde auf jeden Fall wieder laufen und wir auch. Bis zu unserem nächsten Abenteuer, eure Emma mit Familie.

Osterode am Harz – Städtetrip mit Hund

Hallo Freunde, auf unserer Harz-Tour, durfte ein Besuch von Osterode am Harz natürlich auch nicht fehlen. Osterode am Harz ist eine kleinere Stadt im Landkreis Göttingen, in Niedersachsen. Die Stadt hat zusammen mit allen Ortsteilen ca. 21.500 Einwohner.

Tour durch Osterode am Harz

Geparkt haben wir auf dem Parkplatz der Schachtruppvilla und sind von dort auf unsere Tour gestartet. Die Schachtruppvilla zählt zu den bekanntesten Bauwerken Osterodes, wird aber derzeit saniert. Sie wurde ab 1819 im klassizistischen Stil erbaut. Bei den Einwohnern heißt sie liebevoll Kaffeemühle, wegen ihres Aussehens.

Schachtruppvilla - Osterode am Harz
Schachtruppvilla - Osterode am Harz

Der Piller Brunnen ist ein beliebter Treffpunkt in der Osteroder Innenstadt. Er erinnert an die enge Verbindung der Stadt mit dem Harz und den umliegenden Höhenzügen. Der Brunnen entstand als modernes Schmuckelement des Stadtbildes und trägt den Namen des Piller, einer Erhebung im westlichen Harzvorland.

Piller Brunnen - Osterode am Harz
Piller Brunnen - Osterode am Harz

Direkt am Kurpark, der mit seinen vielen Bänken zum verweilen einlädt, befindet sich die Stadthalle Osterode. Der Bau wurde 1973 fertig gestellt und bietet Platz für Konzerte, Theateraufführungen, Tagungen und kulturelle Veranstaltungen.

Stadthalle und Kurpark - Osterode am Harz
Stadthalle und Kurpark - Osterode am Harz
Stadthalle und Kurpark - Osterode am Harz

Auf dem Weg durch die Stadt hat Mama diese wunderschönen Kirschbäume mit den Kirschblüten gesehen und war hin und weg. Sie wollte unbedingt ein Bild davor mit mir haben. Daher kommt ihr auch in den Genuss der wunderschönen Blüten am Baum.

Kirschblüten - Osterode am Harz
Kirschblüten - Osterode am Harz

Weiter ging es zur historischen Stadtmauer aus dem Jahr 1233. Sie umschloss die Alt- und die Neustadt auf 1,7 km Länge. Zur Befestigungsanlage gehörten vier Stadttore sowie mehrere Wehrtürme, von denen einige Abschnitte erhalten geblieben sind. Die Mauer wurde überwiegend aus Bruchstein errichtet und diente dem Schutz der Stadt. Im 19. Jahrhundert mussten die Stadttore Platz für den Verkehr machen.

Historische Stadtmauer - Osterode am Harz
Historische Stadtmauer - Osterode am Harz
Historische Stadtmauer - Osterode am Harz

Am Posthof befindet sich das Fachwerk Modellhaus. Hier sieht man den Aufbau und die Bauweise eines traditionellen Fachwerkhauses. Nach dem Stadtbrand von 1545 wurde ein Großteil der Altstadt in Fachwerkbauweise wieder aufgebaut. Heute befinden sich innerhalb des Stadtmauerrings rund 300 Fachwerkhäuser aus verschiedenen Epochen. Von der Gotik über die Renaissance bis zum Barock.

Fachwerk Modellhaus - Osterode am Harz

Bei unserer Tour durch die Stadt, kamen wir an den Straßen Langer- und Kurzer Krummer Bruch vorbei. Dies sind historische Straßen in der Fachwerkstadt, innerhalb der ehemaligen Stadtmauern. Der Name Bruch deutet darauf hin, dass dies hier mal ein sumpfiges Gebiet gewesen sein muss.

Langer Krummer Bruch - Osterode am Harz
Kurzer Krummer Bruch - Osterode am Harz

Das Ritterhaus wurde 1660 als Fachwerkhaus errichtet. Seinen Namen verdankt es der geschnitzten Ritterfigur an der Gebäudeecke. Seit 1936 befindet sich hier das Museum im Ritterhaus. Auf drei Etagen informiert es über die Stadtgeschichte, das Handwerk, die frühe Industrie und das Leben im Harz. Das Ritterhaus gehört heute zu den bedeutendsten Baudenkmälern der Altstadt.

Museum im Ritterhaus - Osterode am Harz
Museum im Ritterhaus - Osterode am Harz

Die Schlosskirche St. Jacobi zählt zu den ältesten Kirchen Osterodes. Bereits im 12. Jahrhundert befand sich an dieser Stelle eine Kapelle. Die heutige Kirche entstand durch einen Umbau im Jahr 1751. Bei diesem erhielt sie barocke Elemente wie eine große Empore und ein hölzernes Tonnengewölbe. Heute wird die Kirche nicht nur für Gottesdienste, sondern aufgrund ihrer hervorragenden Akustik auch für Konzerte genutzt.

St. Jacobi - Osterode am Harz
St. Jacobi - Osterode am Harz
St. Jacobi - Osterode am Harz

In der Straße Rollberg 26, sind wir auf ein ehemaliges Ackerbürgerhaus im Fachwerkbau aufmerksam geworden. Das Haus hat eine wunderschöne Fassade mit Flechtbandmuster, Fächerrosetten und Narrenköpfen.

Ackerbürgerhaus Rollberg 26 - Osterode am Harz
Ackerbürgerhaus Rollberg 26 - Osterode am Harz

Der Rollberg gehört zu den ältesten Straßen Osterodes und beeindruckt mit zahlreichen gut erhaltenen Fachwerkhäusern aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Viele Gebäude entstanden nach dem verheerenden Stadtbrand von 1545, der große Teile der Stadt zerstörte. Typisch für die Häuser sind ihre reich verzierten Fachwerkfassaden mit geschnitzten Balken, Inschriften und kunstvollen Streben.

Rollberg - Osterode am Harz

Die Bronzestatue des Eseltreibers in der Nähe des alten Rathauses, erinnert an einen Beruf, der für Osterode von großer Bedeutung war. Esel transportierten Waren aus dem Harz, darunter Erze, Holz und andere Handelsgüter. Die Osteroder werden auch Eseltreiber genannt. Die Figur würdigt die wichtige Verbindung zwischen Bergbau, Handel und Handwerk. Die Statue ist ein beliebtes Fotomotiv.

Eseltreiber - Osterode am Harz

Das Alte Rathaus gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen Osterodes. Ein erstes Rathaus entstand im 14. Jahrhundert, wurde jedoch beim Stadtbrand zerstört. Der heutige Bau wurde 1552 im Renaissancestil auf den alten Grundmauern errichtet. Ursprünglich besaß das Gebäude einen reich verzierten Fachwerkgiebel, der später verschiefert wurde. Besonders bekannt ist die am Rathaus befestigte Walfischrippe, die vor Hochwasser schützen sollte.

Altes Rathaus - Osterode am Harz
Altes Rathaus - Osterode am Harz

Die St. Aegidien Marktkirche ist die historische Stadtkirche Osterodes und entstand im 13. Jahrhundert aus Bruchstein. Nach dem Stadtbrand wurde das Langhaus 1551 wieder aufgebaut. Der markante Westturm folgte 1578/79. Im Inneren beeindrucken die bemalte Kassettendecke, der frühbarocke Altar von 1660 sowie ein kunstvoll geschnitzter Taufständer. Bis 1936 wohnte im Turm der Türmer, der bei Bränden Alarm schlug.

St. Aegidien Marktkirche - Osterode am Harz
St. Aegidien Marktkirche - Osterode am Harz
St. Aegidien Marktkirche - Osterode am Harz

Der Martin-Luther-Platz gehört zum historischen Zentrum und verdankt seinen Namen Martin Luther (1483–1546), dessen Lehren die Einführung der Reformation in Osterode beeinflussten. Rund um den Platz befinden sich mehrere denkmalgeschützte Fachwerkhäuser aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, darunter die ehemalige Ratsapotheke. Die Ratsapotheke wurde 1574 als erste Apotheke der Stadt gegründet und zählt zu den ältesten ihrer Art in Niedersachsen.

Martin-Luther-Platz - Osterode am Harz
Martin-Luther-Platz - Osterode am Harz

Der Kornmarkt bildet seit dem Mittelalter das historische Zentrum Osterodes und war der wichtigste Handelsplatz der Stadt. Händler boten Getreide, Vieh und Waren aus dem Harz an, wodurch der Platz seinen heutigen Namen erhielt. Auch heute finden hier regelmäßig Wochenmärkte, Stadtfeste und Veranstaltungen statt. Bei unserem Besuch im April, war der Kornmarkt österlich geschmückt mit vielen bunten Eiern.

Kornmarkt - Osterode am Harz
Kornmarkt - Osterode am Harz
Kornmarkt - Osterode am Harz

Das Harzkornmagazin wurde 1722 im Auftrag des Kurfürstentums Hannover errichtet. Der langgestreckte Barockbau diente als Getreidespeicher für die Versorgung der Bergleute im Oberharz, da dort kaum Ackerbau möglich war. Nachdem der Magazinbetrieb 1911 eingestellt wurde, erhielt das Gebäude verschiedene Nutzungen. Seit 1989 dient das aufwendig sanierte Bauwerk als Rathaus der Stadt Osterode.

Harzkornmagazin - Osterode am Harz
Harzkornmagazin - Osterode am Harz

Die Tourist Information befindet sich in einem Turm am Harzkornmagazin. Sie ist die erste Anlaufstelle für Besucher und bietet Stadtpläne, Wanderkarten sowie Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen. Wer die Geschichte der Stadt entdecken möchte, erhält hier viele nützliche Tipps und Informationen für einen gelungenen Aufenthalt.

Tourist Information - Osterode am Harz
Tourist Information - Osterode am Harz
Tourist Information - Osterode am Harz

An der Tourist Information informiert eine Gedenktafel über die Stolpersteine in Osterode. Das europaweite Kunstprojekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus. In Osterode wurden die ersten Stolpersteine am 28. Juni 2010 verlegt. Insgesamt erinnern 14 Messingsteine an jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger, die verfolgt, deportiert und ermordet wurden. Die Informationstafel zeigt die Standorte der Stolpersteine.

Stolpersteine - Osterode am Harz
Stolpersteine - Osterode am Harz

Der Kuhhirtenturm ist einer der wenigen erhaltenen Wehrtürme der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Er entstand vermutlich im 13. oder 14. Jahrhundert zusammen mit der Stadtmauer und wurde aus Bruchsteinen errichtet. Seinen Namen verdankt der Turm den Kuhhirten, die früher das Vieh durch ein nahegelegenes Stadttor auf die Weiden führten.

Kuhhirtenturm und Stadtmauer - Osterode am Harz
Kuhhirtenturm und Stadtmauer - Osterode am Harz

Die katholische Kirche St. Marien wurde 1905 erbaut und entstand im neugotischen Baustil, der sich unter anderem durch spitzbogige Fenster, hohe Gewölbe und einen schlanken Kirchturm auszeichnet. Im Inneren beeindrucken die farbigen Glasfenster, die neugotische Ausstattung und der helle Kirchenraum.

St. Marien - Osterode am Harz
St. Marien - Osterode am Harz
St. Marien - Osterode am Harz

In der Nähe der St. Marien, war unser Ausgangsparkplatz. Von dort aus ging es zum Industriedenkmal Eulenburg, welches ein paar Kilometer außerhalb der Stadt liegt. Das Industriedenkmal Eulenburg gehört zu den bedeutendsten Technikmuseen der Region. Das Gebäude wurde 1910 als Textilfabrik der Firma Peters & Renner errichtet und steht beispielhaft für die Industriearchitektur des frühen 20. Jahrhunderts.

Industriedenkmal Eulenburg - Osterode am Harz
Industriedenkmal Eulenburg - Osterode am Harz
Industriedenkmal Eulenburg - Osterode am Harz

Charakteristisch sind die funktionale Backsteinbauweise, große Fensterflächen und die großzügigen Produktionsräume, die viel Tageslicht für die Textilherstellung boten. Nach der Stilllegung der Fabrik blieb ein großer Teil der technischen Ausstattung erhalten. Seit 1998 beherbergt die Eulenburg das Industriedenkmal mit einer Ausstellung zur Industrie- und Wirtschaftsgeschichte Osterodes.

Industriedenkmal Eulenburg - Osterode am Harz
Industriedenkmal Eulenburg - Osterode am Harz
Industriedenkmal Eulenburg - Osterode am Harz

Besucher können historische Maschinen, Werkstätten und Exponate aus der Textil-, Metall- und Papierindustrie besichtigen und erfahren, wie sich die Industrialisierung auf die Entwicklung der Stadt auswirkte.

Industriedenkmal Eulenburg - Osterode am Harz

Unser Fazit zu Osterode am Harz

Osterode ist eine schöne kleine Stadt, die viel Fachwerk bietet. Für uns Hunde bietet Osterode eine schöne Tour durch die Gassen, gerade wenn es noch früh am Morgen ist. Aber sagt Mama und Papa, sie sollen auf eure Pfötchen aufpassen, denn an manchen Ecken lagen viele Glasscherben rum, was wir nicht so schön fanden und Müll.

Sonst hat Osterode viel zu bieten, mit der historischen Stadtmauer, der Kirchen und dem alten Rathaus. Für uns ist es auf jeden Fall einen Besuch wert gewesen. Die Stadttour mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten hat ca. eine Stunde gedauert und wir sind 3 Kilometer gelaufen.

Alle Links zu Osterode, findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-osterode-am-harz/

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Mit Emma auf dem Naturmythenpfad in Braunlage – eine märchenhafte Wanderung durch den Harz

Hallo Freunde, diesmal sind wir auf einen tollen Wanderweg im Harz aufmerksam geworden. Er heißt Naturmythenpfad, ist bei Braunlage und hat 9 verschiedene Stationen, die es auf 4km zu entdecken galt. Da es direkt dort keinen Parkplatz gab, haben wir etwas weiter weg geparkt, am Sportplatz von Braunlage und sind zum Startpunkt gelaufen.

Naturmythenpfad in Braunlage
Naturmythenpfad in Braunlage
Naturmythenpfad in Braunlage

Ich hatte richtig viel Bock auf die Wanderung und war gut gelaunt. Es ging vorbei an kahlen Wäldern, entlang an schönen Wegen, bis wir im Nationalpark Harz angekommen waren. Von dort dauerte es noch ein kleines Stück, bis zum Infopoint. Dort hat mich gleich ein böser Wolf erwartet und ich dachte, was soll das denn? Dann habe ich meinen Königinnen Thron gesehen und mein frecher Papa, hat mir den Platz einfach geklaut.

Naturmythenpfad in Braunlage
Naturmythenpfad in Braunlage
Naturmythenpfad in Braunlage

Auf den Spuren alter Mythen durch den Harz

Wenn man an den Harz denkt, kommen einem schnell Hexen, Sagen und geheimnisvolle Wälder in den Sinn. Genau darum dreht sich auch der Naturmythenpfad in Braunlage. Der Rundweg verläuft durch den Nationalpark Harz und verbindet Natur mit alten Geschichten und interaktiven Stationen. Dabei geht es nicht darum, möglichst schnell ans Ziel zu kommen. Vielmehr lädt der Weg dazu ein, stehen zu bleiben, den Wald bewusst wahrzunehmen und sich auf die kleinen Dinge einzulassen.

Naturmythenpfad in Braunlage
Naturmythenpfad in Braunlage
Naturmythenpfad in Braunlage

Auf dem Wanderweg gibt es immer wieder Hinweisschilder, wo man dem Naturmythenpfad folgen muss. Ein verlaufen ist fast unmöglich, wenn man darauf achtet.

Station 1 – Der Wolf

Die erste Station widmet sich einem Tier, das kaum ein anderes die Menschen über Jahrhunderte so fasziniert und gleichzeitig verunsichert hat: dem Wolf.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf

In Märchen ist er oft der Bösewicht. In der Realität gehört er jedoch ganz selbstverständlich zur Natur und kehrt inzwischen auch wieder in viele Regionen Deutschlands zurück. Genau mit diesem Gegensatz beschäftigt sich die erste Station. Auf der ersten Station musste ich kurze einen bösen Mann wegputzen, der dort einfach aufgetaucht ist. Dem hab ich es so richtig gezeigt.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf

Ich hab mich allerdings weniger für alte Mythen interessiert, sondern eher für die vielen Wildgerüche entlang des Weges. Immer wieder blieb ich stehen, schnupperte aufmerksam ins Unterholz und schaute neugierig zwischen die Bäume. Man konnte sich gut vorstellen, dass hier nachts tatsächlich Wildtiere unterwegs sind.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf

Diese Station regt zum Nachdenken an: Wer hat eigentlich vor wem Angst? Der Mensch vor dem Wolf oder der Wolf vor dem Menschen? Zudem werden einem hier die Eigenschaften eines Wolfes aufgezeigt.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf

Station 2 – Märchen und Sagen

Nur wenige Schritte weiter taucht man tiefer in die Welt der Harzer Sagen ein.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 2 - Märchen und Sagen
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 2 - Märchen und Sagen
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 2 - Märchen und Sagen

Der Harz gehört zu den sagenreichsten Regionen Deutschlands. Hexen, Berggeister, geheimnisvolle Wesen und verwunschene Wälder gehören hier seit Jahrhunderten zur Kultur.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 2 - Märchen und Sagen
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 2 - Märchen und Sagen
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 2 - Märchen und Sagen

Während wir die Informationstafeln lasen, wirkte der Wald fast ein wenig geheimnisvoll. Sonnenstrahlen fielen durch die hohen Bäume, der Wind bewegte die Äste und irgendwo klopfte ein Specht.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 2 - Märchen und Sagen
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 2 - Märchen und Sagen
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 2 - Märchen und Sagen

Ich ließ mich davon natürlich überhaupt nicht beeindrucken. Für mich war jeder neue Geruch spannender als jede Sage. Trotzdem passt diese Station wunderbar in die Umgebung, denn gerade dieser Wald besitzt eine ganz besondere Atmosphäre.

Station 3 – Der Baum

Bäume begleiten uns auf jeder Wanderung. Oft laufen wir einfach an ihnen vorbei.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum

Diese Station zeigt, welche Bedeutung Bäume früher für die Menschen hatten. Sie galten als Kraftorte, Schutzspender und Symbole des Lebens. Manche Baumarten wurden sogar verehrt.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum

Wenn man einen Moment innehält und nach oben schaut, versteht man schnell, warum. Die mächtigen Stämme, das Licht zwischen den Ästen und die Ruhe des Waldes sorgen automatisch dafür, dass man langsamer wird.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum

Ich hatte währenddessen wieder ganz andere Prioritäten. Jeder Baum musste ausgiebig beschnuppert werden, denn immerhin hatte ich hier meine ganz eigene „Waldzeitung“. Zum Ende der 3. Station, gab es einen kleinen Bach. Dort konnte ich meine Pfötchen kühlen und Schlappi machen.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum

Station 4 – Der Bach

Langsam näherten wir uns dem Wasser, einem größeren Bach als wir kurz vorher gesehen hatten.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 4 - Der Bach
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 4 - Der Bach
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 4 - Der Bach

Das leise Plätschern des Baches begleitete uns bereits einige Meter vorher. Zwischen Steinen und Wurzeln schlängelte sich das klare Wasser durch den Wald.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 4 - Der Bach
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 4 - Der Bach
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 4 - Der Bach

Früher entstanden rund um solche Orte viele Geschichten über Wassergeister und Nymphen. Tatsächlich besitzen Bäche eine besondere Ruhe. Man setzt sich automatisch für einen Moment auf einen Stein und hört einfach nur zu.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 4 - Der Bach
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 4 - Der Bach
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 4 - Der Bach

Ich war sofort begeistert, denn Wasser bedeutet für mich immer Abenteuer. Vorsichtig erkundete ich das Ufer und beobachtete aufmerksam die fließenden Wellen. Papa hat so ein komisches Musikinstrument gefunden und hat damit Geräusche gemacht. Das fand ich gar nicht lustig und hab ihn geschimpft wie eine verrückte, damit er aufhört.

Station 5 – Der Silberteich

Für uns war der Silberteich ohne Frage einer der schönsten Orte der gesamten Wanderung. Gerade für Hunde ist der Silberteich eine tolle Station, um baden zu gehen. Man kommt hier flach ins Wasser und kann ohne Probleme rein und raus gehen.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich

Der kleine Waldsee liegt ruhig zwischen den Bäumen und wirkt fast wie aus einem Märchen. Je nach Wetter spiegeln sich Himmel und Wald im Wasser und schaffen eine ganz besondere Stimmung. Der Silberteich hatte für uns etwas magisches.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich

Hier haben wir eine längere Pause eingelegt. Ich bekam etwas zu trinken und konnte sich im Schatten ausruhen, während wir den Blick über den Teich schweifen ließen.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich

Wer gerne fotografiert, sollte sich hier etwas mehr Zeit nehmen. Rund um den Silberteich ergeben sich immer wieder wunderschöne Motive. Egal ob Spiegelungen auf dem Wasser, kleine Details am Ufer oder weite Landschaftsaufnahmen. Das schönste Motiv für Mama und Papa, war natürlich ich.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich

Station 6 – Naturgewalten

Nach der ruhigen Stimmung am Silberteich beschäftigt sich die nächste Station mit den Kräften der Natur, also ging es für uns weiter zu dieser Station. Aber Frauchen war kaum vom Silberteich wegzukriegen, daher musste ich ein bisschen Druck machen.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 6 - Naturgewalten
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 6 - Naturgewalten
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 6 - Naturgewalten

Wind, Regen, Sturm und Schnee formen den Harz seit Jahrtausenden. Gerade in den letzten Jahren hat sich die Landschaft durch Trockenheit und den Borkenkäfer stark verändert. An einigen Stellen sieht man deutlich, wie sich der Wald verändert und langsam wieder neu entsteht.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 6 - Naturgewalten
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 6 - Naturgewalten
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 6 - Naturgewalten

Diese Station erinnert daran, dass die Natur ständig im Wandel ist, unabhängig davon, ob Menschen eingreifen oder nicht. Ich war ganz frech und habe mich hier einfach auf den Tisch gesetzt, da ich genau zwischen Mama und Papa sitzen wollte, aber verratet mich bitte nicht.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 6 - Naturgewalten
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 6 - Naturgewalten
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 6 - Naturgewalten

Station 7 – Der Wald

Jetzt befindet man sich mitten im Nationalpark Harz, bei der Station Wald. Hier gibt es Stelen aus Holz, mit vielen Botschaften z.B. von Caesar.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald

Hier wird deutlich, dass ein Wald viel mehr ist als eine Ansammlung von Bäumen. Moose, Pilze, Insekten, Vögel und unzählige andere Lebewesen bilden gemeinsam ein riesiges Ökosystem.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald

Je länger wir unterwegs waren, desto ruhiger wurde es. Man hörte fast nur noch Vogelstimmen und das Rascheln der Blätter. Irgendwann kamen wir wieder an einen Bach. Über den konnte man drüber balancieren, wenn man es sich zutraut. Also ich wäre ja sofort dabei gewesen, aber nicht meine Zweibeiner.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald

Ich lief entspannt voraus, blieb immer wieder stehen und wartete geduldig auf die anderen beiden. Solche Momente mögen wir besonders, denn genau dafür gehen wir gemeinsam wandern. Dann wartete noch ein Abenteuer auf uns, hüpfen über Seine, um zur anderen Uferseite zu gelangen. Was meint ihr, sind wir trocken geblieben?

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald

Station 8 – Der Wunschbaum

Diese Station gehört sicherlich zu den emotionalsten des gesamten Naturmythenpfades.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 8 - Der Wunschbaum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 8 - Der Wunschbaum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 8 - Der Wunschbaum

Schon seit Jahrhunderten verbinden Menschen mit besonderen Bäumen Wünsche, Hoffnungen und kleine Rituale. Auch hier darf man einen Moment innehalten und sich etwas wünschen.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 8 - Der Wunschbaum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 8 - Der Wunschbaum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 8 - Der Wunschbaum

Ob Wünsche wirklich in Erfüllung gehen? Wer weiß. Schaden kann es jedenfalls nicht. Wir haben uns einfach einen Moment Zeit genommen und die Ruhe genossen. Während Mama und Papa den Baum haben auf sich wirken lassen, habe ich die Zeit für eine kleine Verschnaufpause genutzt. Natürlich habe ich mir auch was gewünscht und zwar das nächste Leckerli.

Station 9 – Das Labyrinth

Die letzte Station bildet gleichzeitig den Abschluss der Wanderung, bzw. der letzten Station, den wir mussten ja noch zum Auto zurück.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 9 - Das Labyrinth
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 9 - Das Labyrinth

Ein Labyrinth steht seit jeher für den eigenen Lebensweg. Anders als ein Irrgarten besitzt es keine Sackgassen. Es führt Schritt für Schritt zum Mittelpunkt und wieder hinaus.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 9 - Das Labyrinth
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 9 - Das Labyrinth
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 9 - Das Labyrinth

Nach den vielen Eindrücken des Weges ist das ein schöner Abschluss. Auch ich marschierte neugierig mit Papa hindurch und fand das kleine Abenteuer sehr spannend.

Unser Fazit

Der Naturmythenpfad ist keine Wanderung, bei der Höhenmeter oder Gipfel im Mittelpunkt stehen. Hier geht es um das bewusste Erleben der Natur.

Naturmythenpfad in Braunlage
Naturmythenpfad in Braunlage
Naturmythenpfad in Braunlage

Uns hat besonders gefallen, dass sich der Weg hervorragend mit Hund laufen lässt und durch die neun Stationen nie langweilig wird. Überall gibt es etwas zu entdecken, für uns Hunde genauso wie für Menschen.

Naturmythenpfad in Braunlage

Wer mit offenen Augen durch den Wald geht, findet hier nicht nur schöne Fotomotive, sondern auch viele kleine Momente, die in Erinnerung bleiben. Unsere Wanderung war ca. 6km lang, da wir noch zum Parkplatz laufen mussten.

Naturmythenpfad in Braunlage

Unsere Bewertung

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Länge: ca. 4 km
Schwierigkeit: leicht
Für Hunde geeignet: Ja, absolut. Besonders außerhalb der Ferien ist der Weg angenehm ruhig. Da der Rundweg durch den Nationalpark Harz führt und Wildtiere vorkommen können, empfehlen wir, Hunde angeleint zu führen.

Wir würden den Naturmythenpfad jederzeit wieder besuchen, vielleicht zu einer anderen Jahreszeit. Denn wir sind sicher: Im Herbst, wenn sich die Blätter färben oder Nebel zwischen den Bäumen hängt, wirkt dieser Ort noch einmal ein ganzes Stück geheimnisvoller. Wir waren im April dort.

Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma

Infos zum Naturmythenpfad, bekommt ihr hier: https://www.nationalpark-harz.de/de/natur-erleben/natur-erlebnispfade/naturmythenpfad/

Mit Emma am Kyffhäuser-Denkmal – Geschichte, Aussicht und ein Abenteuer auf vier Pfoten

Hallo Freunde, diesmal haben wir uns auf eine tolle Tour zum Kyffhäuser-Denkmal (Kaiser-Wilhelm-Denkmal auf dem Kyffhäuser) aufgemacht. Das Kyffhäuser-Denkmal wurde von 1890 bis 1896 von Bruno Schmitz und Emil Hundrieser im Monumentalstil errichtet. Bereits von weitem, sieht das Bauwerk wirklich beeindruckend aus.

Kyffhäuser-Denkmal

Schon die Anfahrt zum Kyffhäuser war ein kleines Abenteuer. Die kurvenreiche Straße schlängelt sich durch dichte Wälder immer weiter hinauf in das Kyffhäusergebirge. Hinter jeder Kurve eröffneten sich neue Ausblicke auf die Landschaft, und die Vorfreude auf unser Ziel wurde immer größer.

Google Maps - Kartenausschnitt Kyffhäuser-Denkmal

Vor Ort gibt es einen großen Parkplatz „Parkplatz Burghof Kyffhäuser„, aber man sollte zeitig da sein, da dieser auch im laufe des Tages voll werden kann. Die Parkgebühren betragen für einen PKW 4 Euro pro Tag, was recht günstig ist. Die Parkgebühren sind in bar am Automaten zu zahlen.

Kyffhäuser-Denkmal - Parkplatz

Vom Parkplatz aus führte unser Weg über einen Wanderweg zunächst zur Unterburg. Die Wege sind schön breit und gut ausgeschildert, damit man sich nicht verlaufen kann.

Wanderweg zum Kyffhäuser-Denkmal
Wanderweg zum Kyffhäuser-Denkmal
Wanderweg zum Kyffhäuser-Denkmal

Unterburg des Kyffhäuser-Denkmals

An der Unterburg wird deutlich, wie groß die ehemalige Reichsburg Kyffhausen einst gewesen sein muss. Heute sind noch zahlreiche Mauerreste erhalten, die einen ersten Eindruck von der einstigen Bedeutung der Anlage vermitteln.

Unterburg - Kyffhäuser-Denkmal
Unterburg - Kyffhäuser-Denkmal
Unterburg - Kyffhäuser-Denkmal

Die Reichsburg Kyffhausen entstand vermutlich im 11. Jahrhundert und diente der Sicherung wichtiger Handels- und Heerstraßen. Im Mittelalter gehörte sie zu den bedeutendsten Kaiserpfalzen im Heiligen Römischen Reich. Auf diesem Bild sieht man den Blick in die ehemalige Kapelle der Unterburg.

Unterburg - Kyffhäuser-Denkmal
Unterburg - Kyffhäuser-Denkmal
Unterburg - Kyffhäuser-Denkmal

Zwischen den alten Mauern ließ sich Emma natürlich nicht lange bitten und begann sofort, jeden Winkel neugierig zu erkunden. Es gab viel zu sehen und da wir ziemlich früh am Morgen hier waren, war es auch noch nicht so voll.

Unterburg - Kyffhäuser-Denkmal
Unterburg - Kyffhäuser-Denkmal
Unterburg - Kyffhäuser-Denkmal

Mittelburg des Kyffhäuser-Denkmals

Von der Unterburg führte unser Weg bergauf und über Treppen zur Mittelburg. Unterwegs bieten sich immer wieder schöne Fotomotive. Alte Steinmauern, historische Tore und die beeindruckende Architektur der Burgruine lassen Geschichte lebendig werden.

Mittelburg - Kyffhäuser-Denkmal
Mittelburg - Kyffhäuser-Denkmal
Mittelburg - Kyffhäuser-Denkmal

An vielen Stellen kann man sich gut vorstellen, wie hier vor mehreren hundert Jahren Ritter, Händler und Soldaten unterwegs gewesen sein müssen.

Mittelburg - Kyffhäuser-Denkmal
Mittelburg - Kyffhäuser-Denkmal
Mittelburg - Kyffhäuser-Denkmal

Oberburg des Kyffhäuser-Denkmals

Je höher wir kamen, desto beeindruckender wurde die gesamte Anlage. Die Oberburg bildet den ältesten Teil der ehemaligen Reichsburg.

Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal
Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal
Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal

Von hier aus eröffnen sich bereits wunderschöne Ausblicke über die umliegenden Wälder und die Goldene Aue. Gleichzeitig wird deutlich, warum dieser Ort strategisch so wichtig war. Von hier ließ sich das gesamte Umland hervorragend überwachen.

Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal
Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal

Besonders faszinierend ist, dass die Oberburg bereits mehrere Jahrhunderte alt war, als das heute weithin sichtbare Kyffhäuser-Denkmal Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Hier treffen mittelalterliche Burggeschichte und die Erinnerungskultur des Deutschen Kaiserreichs unmittelbar aufeinander. Hier seht ihr ein Sitzbild Kaiser Friedrichs I. „Barbarossa

Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal
Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal
Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal

Emma genoss währenddessen vor allem die vielen neuen Gerüche, die Aussicht und die abwechslungsreichen Wege. Wer möchte kann an einer Führung teilnehmen, wobei die Geschichte des Kyffhäuser-Denkmals erklärt wird. Der Eintritt wird fällig, wenn man an der Oberburg ankommt. Für Emma gab es an der Kasse ein Leckerli zur Begrüßung.

Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal
Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal
Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal

Das Kyffhäuser-Denkmal – Wahrzeichen des Kyffhäusergebirges

Schließlich erreichten wir den wohl bekanntesten Teil der Anlage, dass imposante Kyffhäuser-Denkmal. Um zum Eingang des Kyffhäuser-Denkmals zu gelangen, muss man schon eine Menge Stufen erklimmen.

Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal

Das monumentale Bauwerk wurde zwischen 1890 und 1896 zu Ehren von Kaiser Wilhelm I. errichtet. Der Berliner Architekt Bruno Schmitz schuf hier eines der größten Nationaldenkmäler Deutschlands.

Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal

Besonders beeindruckend ist die Verbindung zwischen der mittelalterlichen Burgruine und dem monumentalen Denkmal. Unterhalb des Reiterstandbildes Kaiser Wilhelms I. befindet sich die gewaltige Figur Kaiser Friedrich I., besser bekannt als Barbarossa.

Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal

Die Sage vom schlafenden Barbarossa

Kaum ein Ort in Deutschland ist so eng mit einer Sage verbunden wie der Kyffhäuser. Ob man an diese Geschichte glaubt oder nicht, sie verleiht dem Kyffhäuser bis heute seinen ganz besonderen Zauber.

Kyffhäuser-Denkmal - Sage von Barbarossa
Kyffhäuser-Denkmal - Sage von Barbarossa
Kyffhäuser-Denkmal - Sage von Barbarossa

Der Legende nach schläft Kaiser Barbarossa tief im Inneren des Berges an einem steinernen Tisch. Sein roter Bart wächst immer weiter und windet sich bereits mehrfach um den Tisch. Nur alle hundert Jahre soll der Kaiser erwachen und nachsehen, ob die Raben noch um den Berg kreisen. Erst wenn diese verschwunden sind, wird Barbarossa zurückkehren und eine neue Zeit des Friedens beginnen.

Hoch hinaus – 247 Stufen bis zur Aussichtsplattform

Während Emma und ich uns eine kleine Verschnaufpause gönnten, machte sich mein Freund daran, den Denkmalturm zu erklimmen. Hunde sind in dem Gebäude nämlich leider nicht erlaubt. Emma hat sogar ihren Papa erkannt, der aus einem der Fenster des Denkmals zu uns geschaut hat.

Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal

Über insgesamt 247 Stufen führt eine schmale Wendeltreppe durch das Innere des rund 81 Meter hohen Bauwerks bis hinauf zur Aussichtsplattform. Schon beim Aufstieg wird deutlich, welch beeindruckende Ingenieursleistung der Bau des Denkmals Ende des 19. Jahrhunderts gewesen sein muss. Unten gibt es auch eine Art kleines Museum mit wundervollen Schätzen wie der Pickelhaube und der Hosenträger des Kaisers.

Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal

Die Treppen verlaufen durch das massive Mauerwerk des Turms und vermitteln eine ganz besondere Atmosphäre. Durch kleine Fensteröffnungen fällt immer wieder Tageslicht ins Innere und gibt den Blick auf das Burggelände oder die umliegenden Wälder frei. Je höher man steigt, desto mehr wächst die Vorfreude auf den Ausblick.

Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal

Oben angekommen wird die Anstrengung schnell belohnt. Von der Aussichtsplattform eröffnet sich ein beeindruckendes 360-Grad-Panorama über das Kyffhäusergebirge, die Goldene Aue und bei guter Fernsicht, sogar bis zum Brocken im Harz. Von hier oben wirkt die weitläufige Burgruine fast wie ein Modell, während sich die Wälder und Felder bis zum Horizont erstrecken.

Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal

Natürlich entstanden dort oben auch einige unserer schönsten Fotos. Die Perspektive aus der Turmkuppel zeigt das Kyffhäuser-Denkmal und die historische Burganlage aus einem Blickwinkel, den viele Besucher gar nicht zu Gesicht bekommen. Wer gut zu Fuß ist, sollte sich den Aufstieg deshalb nicht entgehen lassen. Die 247 Stufen lohnen sich auf jeden Fall.

Kyffhäuser-Denkmal

Ein Blick ins Burgmuseum

Nach dem Denkmal besuchten wir das Burgmuseum, welches im Jahr 1934 erbaut wurde. Es ist ein kleines Gebäude mit einem rechteckigen Raum, wo allerhand Schätze zu sehen sind. Unter anderem gibt es auch viele Schaubilder.

Kyffhäuser-Denkmal  - Bergmuseum
Kyffhäuser-Denkmal  - Bergmuseum
Kyffhäuser-Denkmal  - Bergmuseum

Hier erfährt man viel über die Geschichte der Reichsburg, archäologische Ausgrabungen und das Leben im Mittelalter. Zahlreiche Fundstücke zeigen, wie die Menschen hier einst lebten und welche Bedeutung die Burg über viele Jahrhunderte hatte.

Kyffhäuser-Denkmal  - Bergmuseum
Kyffhäuser-Denkmal  - Bergmuseum
Kyffhäuser-Denkmal  - Bergmuseum

Für Geschichtsinteressierte lohnt sich der Besuch auf jeden Fall und der Zutritt zum Museum, ist im Eintrittspreis bereits enthalten.

Kyffhäuser-Denkmal  - Bergmuseum

Der Bergfried (Barbarossaturm) Oberburg – Ein fantastischer Ausblick

Anschließend führte unser Rundgang weiter zum Bergfried. Der mächtige Turm zählt zu den ältesten erhaltenen Bauwerken der Burganlage. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick über das gesamte Burggelände sowie weit hinaus über die Landschaft Thüringens.

Kyffhäuser-Denkmal  - Der Bergfried (Barbarossaturm)
Kyffhäuser-Denkmal  - Der Bergfried (Barbarossaturm)
Kyffhäuser-Denkmal  - Der Bergfried (Barbarossaturm)

An klaren Tagen reicht die Sicht bis zum Harz. Natürlich durfte auch hier ein gemeinsames Erinnerungsfoto mit Emma nicht fehlen. Beim Barbarossaturm gibt es für Kinder einen schönen Spielplatz. Es gibt sehr saubere Toiletten und natürlich ein Bistro, dass Kaiser Picknick, wo man sich stärken kann. Dort gibt es auch einen Museumsshop.

Kyffhäuser-Denkmal  - Der Bergfried (Barbarossaturm)
Kyffhäuser-Denkmal  - Der Bergfried (Barbarossaturm)
Kyffhäuser-Denkmal  - Der Bergfried (Barbarossaturm)

Dann sind wir noch auf den ehemaligen Haupteingang der Oberburg getroffen. Er wird als „Erfurter Tor“ bezeichnet. Der Durchgang ist noch original romanisch erhalten. Es ist ein einfaches Kammertor ohne Verteidigungsanlage.

Kyffhäuser-Denkmal  - Erfurter Tor

Der berühmte Burgbrunnen

Bevor wir unseren Rundgang beendeten, machten wir noch Halt am bekannten Burgbrunnen. Mit einer Tiefe von rund 176 Metern gehört er zu den tiefsten Burgbrunnen Europas. Allein seine Ausmaße zeigen, welche enorme Leistung der Bau dieses Brunnens im Mittelalter gewesen sein muss.

Kyffhäuser-Denkmal  - Burgbrunnen
Kyffhäuser-Denkmal  - Burgbrunnen
Kyffhäuser-Denkmal  - Burgbrunnen

Heute kann man einen Blick in den Schacht werfen und bekommt einen Eindruck davon, wie wichtig eine sichere Wasserversorgung für eine Burg dieser Größe war.

Kyffhäuser-Denkmal  - Burgbrunnen
Kyffhäuser-Denkmal  - Burgbrunnen
Kyffhäuser-Denkmal  - Burgbrunnen

Zurück zum Parkplatz

Vom Brunnen aus führte uns ein anderer Weg gemütlich wieder hinunter zum Parkplatz, vorbei am „Denkmal an die Kaiser Botschaft“. Das Botschaft stammt vom 17.11.1881.

Kyffhäuser-Denkmal  - Denkmal an die Kaiser Botschaft
Kyffhäuser-Denkmal  - Denkmal an die Kaiser Botschaft

Unterwegs genossen wir noch einmal die Ruhe des Waldes und warfen immer wieder einen letzten Blick zurück auf das imposante Denkmal, das hoch über den alten Burgruinen thront.

Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal

Unser Fazit

Unser Rundgang über die gesamte Anlage war weit mehr als nur ein Besuch eines Denkmals. Es war eine Reise durch über 1.000 Jahre Geschichte, von den Mauern der mittelalterlichen Reichsburg über die geheimnisvolle Barbarossa-Sage bis hin zum monumentalen Kyffhäuser-Denkmal.

Kyffhäuser-Denkmal

Auch Emma hatte sichtlich Spaß an unserem Ausflug. Für sie waren die alten Gemäuer, die Waldwege und die vielen neuen Gerüche mindestens genauso spannend wie für uns die historischen Bauwerke. In der Region gibt es noch viele weitere Ausflugsziele, die sich lohnen, wie z.B. die Barbarossahöhle.

Kyffhäuser-Denkmal

Unser Tipp: Plant für den Besuch genügend Zeit ein. Wer die gesamte Anlage in Ruhe erkunden, das Museum besuchen und die zahlreichen Aussichtspunkte genießen möchte, sollte mindestens drei bis vier Stunden einplanen. So lässt sich dieser geschichtsträchtige Ort ganz entspannt erleben, Schritt für Schritt. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma

Kyffhäuser-Denkmal

Für Menschen die nicht so gut zu Fuß sind, gibt es auch einen Shuttle der euch bis nach oben zur Oberburg fährt. Erkundigt euch vorher über die Fahrzeiten des Shuttles. Alle Infos zum Kyffhäuser-Denkmal, findet ihr hier: https://www.kyffhaeuser-denkmal.de/

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❤️ Hilf Emma, die Welt zu erkunden

Emma’s Wanderweg in Braunlage im Harz

Hallo Freunde, stellt euch mal vor, bei unserem Trip im Harz (Braunlage) durfte ich doch tatsächlich einen Wanderweg aussuchen und bestimmen wo es lang geht. Gesagt getan, alle mir nach…

Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage

Also ging es für mich der Nase nach und die hat mich nicht getäuscht. Ich habe nämlich gleich einen Bauernhof gefunden, wo es lustig aussehende Alpakas gab. Da hätte ich noch stundenlang sitzen können, aber meine Zweibeiner wollten weiter.

Emma's Wanderweg in Braunlage

Erst bin ich noch schön auf dem Weg geblieben, bin aber dann auf einen unbefestigten Weg abgebogen. Mama meinte da schon, oh je, wo führt uns Emma hin. Hoffentlich muss ich nicht gleich wieder den Berg runter und dann hoch.

Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage

Aber mal ehrlich, auf meinem Weg hat man doch eine schöne Aussicht über das ganze Gebiet und man konnte sogar bis in Richtung Brocken schauen. Ich fand meinen gewählten Weg schon jetzt toll.

Emma's Wanderweg in Braunlage

Dann kamen wir zu einer Wiese, wo ich mich erst mal schön wälzen musste. Keine Sorge, hier gab es nur frisches Gras und nichts, womit ich mich hätte panieren können. Ach ich liebe es einfach, mich durch Wiesen zu kugeln. Das ist quasi Hundeyoga.

Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage

Mama war bei dem Blick nach unten gar nicht begeistert. Man kann es auf den Fotos schlecht erkennen, aber es ging steil nach unten. Da sie von den ganzen Wanderungen zuvor schon Muskelkater hatte, war sie echt nur am jammern. Was soll ich denn sagen? Ich war immerhin auch überall dabei und stell mich nicht so an.

Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage

Mir nach, ich rieche Fisch und Kuchen. Da hinter den Bäumen ist das Waldcafé Forellenteich (https://www.forellenteich-braunlage.de/). Dort sind Hunde herzlich Willkommen und man kann sogar selbstgebackene Hundekekse kaufen. Was sagen Mama und Papa: „Na wir wollten mit dir wandern und haben doch jetzt kein Geld dabei. Emma, da können wir jetzt nicht hin.“

Emma's Wanderweg in Braunlage

Ihr glaubt gar nicht, wie stinkig ich gewesen bin. Da führt man die beiden schon mal zu so einem tollen Ausflugsziel und die gehen da nicht mit mir hin. Freunde, ich brauche mein eigenes Taschengeld, damit ich selber bezahlen kann. Warum kriegen nur Kinder ein Taschengeld und nicht auch Hundekinder?

Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage

Also ging es für uns wieder den Berg rauf und immerhin gab es auf der Bank eine Pause mit Schlappi und Leckerlis, die mich etwas besänftigt und meine Laune wieder angehoben haben. Mama und Papa sind ja doch gute Hundeeltern, aber das Café hätte ich trotzdem gerne besucht.

Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage

Der Anstieg war wirklich heftig und zog sich wie Kaugummi, aber irgendwann haben wir es geschafft. Auf unserem Weg waren noch andere Leute da, die zu einem Restaurant laufen wollten. Deren Kinder haben sich geweigert dort hoch zu laufen und sind auf halber Strecke umgedreht. Also für Essen klettere ich auf den Mount Everest hoch.

Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage

Irgendwann habe ich eine komische Abzweigung genommen und Mama hat das Navi angeschmissen um zu schauen, ob wir wirklich auf einem richtigen Weg sind. Das Navi meinte ja, Papa nein und Mama meinte: „Dann probieren wir es doch einfach.“ Was soll ich sagen, wir haben uns vorher über den Wanderer lustig gemacht, der sich durch die Bäume geschlagen hat und auf einmal dort raus kroch. Dann waren wir selber die Idioten und haben gelernt, hört auf Papa und nicht aufs Navi.

Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage

Aber hey, das war wieder ein richtiges Abenteuer nach meinem Geschmack. Es gibt für mich nichts schöneres als durch die Pampa zu klettern und immerhin sind wir wieder auf dem richtigen Weg gelandet, der zu unserer Ferienwohnung führte.

Emma's Wanderweg in Braunlage

Es war ein abenteuerlicher, kleiner Spaziergang, der es mit seiner Steigung aber mächtig in sich hatte. Wir sehen uns hoffentlich bei meinem nächsten Abenteuer. Liebe Grüße, eure Emma.

Emma's Wanderweg in Braunlage

Ein Ausflug zur Sösetalsperre – Natur, Wasser und Pfotenabenteuer im Harz

Diesmal hat es uns zur Sösetalsperre im Harz verschlagen, wo es extra für Besucher einen großen Parkplatz gibt, um die Gegend zu erkunden. Die Sösetalsperre liegt bei Osterode am Harz.

Sösetalsperre im Harz
Sösetalsperre im Harz

Schon bei der Ankunft beeindruckt der große Stausee mit seiner ruhigen Wasserfläche, umgeben von viel Natur und den typischen Harzer Wäldern. Die Landschaft lädt einfach dazu ein, langsam unterwegs zu sein, stehen zu bleiben und die Aussicht zu genießen.

Sösetalsperre im Harz
Sösetalsperre im Harz

Welche Aufgabe hat die Sösetalsperre?

Die Sösetalsperre ist nicht nur ein schönes Ausflugsziel, sondern erfüllt auch eine wichtige Aufgabe: Sie speichert Wasser und trägt zur Trinkwasserversorgung sowie zum Hochwasserschutz bei. Die Talsperre wurde zwischen 1928 und 1931 errichtet und gehört zu den bedeutenden Anlagen der Harzwasserwerke.

Sösetalsperre im Harz
Sösetalsperre im Harz

Übersicht der Aufgaben der Sösetalsperre

Die Sösetalsperre erfüllt mehrere wichtige Aufgaben für die Region. Sie ist weit mehr als nur ein schöner Stausee zum Wandern.

  • 💧 Trinkwasserversorgung: Das ist ihre wichtigste Aufgabe. Das Wasser der Sösetalsperre wird aufbereitet und versorgt zahlreiche Städte und Gemeinden im südwestlichen Harzvorland. Unter anderem auch Teile von Göttingen mit hochwertigem Trinkwasser.
  • 🌊 Hochwasserschutz: Bei starken Regenfällen oder der Schneeschmelze im Harz kann die Talsperre große Wassermengen zurückhalten. Dadurch werden Hochwasserspitzen in der Söse und den flussabwärts gelegenen Orten abgeschwächt.
  • 🏞️ Niedrigwasseraufhöhung: In trockenen Zeiten wird kontrolliert Wasser abgegeben. So bleibt genügend Wasser in der Söse, was für die Natur und die Wasserqualität wichtig ist.
  • ⚡ Stromerzeugung: Am Staudamm befindet sich ein Wasserkraftwerk, das die Kraft des abfließenden Wassers zur umweltfreundlichen Stromerzeugung nutzt.

Was hat die Sösetalsperre zu bieten?

Für Spaziergänger und Wanderer bietet die Umgebung viele Möglichkeiten, die Natur zu entdecken. Besonders schön ist es, einfach ohne Eile unterwegs zu sein. Genau richtig für kleine Pfoten, die jeden Meter spannend finden. Von hier aus, kann man super zu einer Wanderung rund um die Sösetalsperre aufbrechen.

Sösetalsperre im Harz
Sösetalsperre im Harz

Während Emma ihre Umgebung erkundet hat, gab es für mich jede Menge schöne Fotomotive: das glitzernde Wasser, die Spiegelungen auf der Oberfläche, die alten Bäume am Wegesrand und diese besondere Ruhe, die man nur draußen in der Natur findet.

Sösetalsperre im Harz
Sösetalsperre im Harz

Emma hatte jedenfalls ihren Spaß: schnuppern, schauen, neue Wege entdecken und zwischendurch eine Pause mit Blick aufs Wasser machen. Ein wirklich schöner Ort, für einen ruhigen Ausflug mit Hund. Vor Ort gibt es auch einen Imbiss für den kleinen Hunger und einige Bänke, die zum verweilen einladen.

Sösetalsperre im Harz
Sösetalsperre im Harz

Wusstet ihr schon? Unter der Wasseroberfläche der Sösetalsperre verbirgt sich ein Stück Geschichte. Mit dem Bau der Talsperre Anfang der 1930er Jahre wurden Teile des alten Sösetals überflutet. Dazu gehört auch eine historische Steinbrücke bei der ehemaligen Siedlung Emme, die normalerweise unsichtbar auf dem Grund des Stausees liegt und nur bei extrem niedrigem Wasserstand gelegentlich wieder zum Vorschein kommt.

Sösetalsperre im Harz

Für Kinder gibt es rund um die Sösetalsperre einen Klimalehrpfad zum Thema Wasser. Dieser Klimalehrpfad verbindet Wissen, Bewegung und Natur. Außerdem gibt es für uns Vierbeiner vor Ort auch einen Napf mit Wasser.

Sösetalsperre im Harz

Unser Fazit:

Die Sösetalsperre ist ein wunderbarer Ort für alle, die Ruhe, Natur und schöne Landschaften lieben. Ein kleines Abenteuer im Harz, das zeigt: Manchmal liegen die schönsten Erlebnisse direkt vor der Haustür. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.

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