Hallo Freunde, diesmal haben wir Blankenburg besucht, eine Stadt in Sachsen-Anhalt. Blankenburg gehört zum Landkreis Harz und hat ca. 19.000 Einwohner. Blankenburg ist als Drehort für viele Serien/Filme bekannt, u.a. bei den Sandsteinhöhlen mit den Woodwalkers und vielen weiteren Produktionen.
Parkmöglichkeiten am großen Schloss Blankenburg
Zu erst haben wir hoch über Blankenburg, dass Blankenburger Schloss besucht, welches als großes Schloss bezeichnet wird. Es gibt direkt unterhalb vom Schloss einen Parkplatz (Parkplatz unterhalb des Schlosses), wo man nach oben laufen kann.

Wer nicht mehr so gut zu Fuß ist, findet aber auch direkt oben beim Schloss einen Parkplatz (Parkplatz am Schloss), da man bis rauf fahren kann. Wir fanden es mit Hund schöner, den Weg zu laufen.
Hoch über den Dächern von Blankenburg – Rund um das Große Schloss
Das Schloss Blankenburg ist das größte, noch erhaltene Welfenschloss und das Wahrzeichen von Blankenburg. Ab dem 12. Jahrhundert diente es als Höhenburg und wurde später als Renaissance-Schloss erweitert. Heute beeindrucken vor allem die imposanten Fassaden, die großzügigen Innenhöfe und die aufwendige Architektur.



Auch wenn nicht alle Bereiche frei zugänglich sind, lohnt sich ein Rundgang über das Gelände. Von hier gelangt man bequem zu den Barockgärten, zum Schlossberg und zu mehreren Aussichtspunkten. Für uns war das Schloss der perfekte Ausgangspunkt, um die historische Altstadt von Blankenburg zu entdecken. Das Schloss ist als Heiratsort für eine Märchenhochzeit sehr beliebt.



Der historische Torbogen ist das beeindruckende Eingangstor zum Großen Schloss von Blankenburg. Schon beim Hindurchgehen spürt man den besonderen Charme der jahrhundertealten Anlage. Die mächtigen Sandsteinmauern und die liebevoll restaurierten Details sind sehr beeindruckend. Auch Emma war sofort neugierig und erkundete die Umgebung.


Direkt am Schloss eröffnet sich einer der schönsten Ausblicke über Blankenburg und das nördliche Harzvorland. Von hier schweift der Blick über die roten Dächer der Altstadt bis hin zu den bewaldeten Höhen des Harzes. Mehrere Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein, während Hunde genügend Platz haben, um sich nach dem Aufstieg kurz zu entspannen. Der Ort gehört zu den schönsten Fotomotiven der Stadt.



Wer nach der Schlossbesichtigung noch Lust auf ein besonderes Abenteuer hat, sollte einen Blick in den Alten Marstall werfen. Das historische Gebäude gehört zum Ensemble des Großen Schlosses und bietet mit seinen alten Gemäuern eine einzigartige Kulisse für Escape-Games. Besonders beliebt sind die Grusel-Events, bei denen sich der Marstall in einen echten Lost Place mit Geistern, Zombies und schaurigen Überraschungen verwandelt.



Nur wenige Schritte vom Schloss entfernt liegt der idyllische Schlossteich. Die ruhige Wasserfläche bildet einen schönen Kontrast zur imposanten Schlossanlage. Während Emma neugierig Enten und andere Wasservögel beobachtete, genossen wir die Ruhe dieses kleinen Naturparadieses.



Der historische Schlossgarten verbindet Natur und Geschichte auf besonders schöne Weise. Gepflegte Wege führen vorbei an alten Bäumen, weitläufigen Rasenflächen und schönen Aussichtspunkten. Immer wieder eröffnen sich herrliche Blicke auf das Große Schloss und die darunter liegende Stadt. Gerade mit Hund macht ein Spaziergang hier viel Freude, da die Wege angenehm breit und ruhig sind.



Die historische Altstadt entdecken
Die gut erhaltenen Reste der alten Stadtmauer, mit einer Dicke von 75-115cm, erzählen von der langen Geschichte Blankenburgs. Einst schützte die mächtige Befestigungsanlage die Stadt vor Angreifern und umschloss die gesamte Altstadt. Es gibt sie seit dem Jahre 1305.



In der Krummen Straße 2 befindet sich einer der erhaltenen Türme der ehemaligen Stadtbefestigung. Er erinnert daran, wie wichtig die Verteidigungsanlagen für Blankenburg einst waren. Der Turm fügt sich harmonisch in die historische Bebauung ein und ist ein schönes Fotomotiv während eines Rundgangs durch die Altstadt.


Die ehemalige Feuerwehr gehört zu den kleinen Sehenswürdigkeiten, die man leicht übersieht. Das historische Gebäude erinnert an die Zeit, als die Feuerwehr noch mit deutlich einfacherer Technik ausrücken musste als heute. Besonders Liebhaber alter Fahrzeuge und historischer Technik werden diesen Ort interessant finden.

Der Marktplatz bildet das Zentrum der Blankenburger Altstadt. Umgeben von liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern lädt er zum Verweilen ein. Bekannt wurde der Platz als Drehort des Films „Der Räuber Hotzenplotz“. Wer den Film kennt, wird einige Ecken sofort wiedererkennen. Gerade diese Verbindung aus Filmgeschichte und historischer Kulisse macht den Marktplatz besonders interessant.

Mitten in der historischen Altstadt steht das Rathaus von Blankenburg, welches bereits im Mittelalter erbaut wurde. Das repräsentative Gebäude prägt den Marktplatz. Besonders spannend fanden wir, dass auch das Rathaus als Kulisse für den Film „Der Räuber Hotzenplotz“ diente. Die gepflegte Fassade und die historische Architektur passen perfekt in das Gesamtbild der Altstadt. Das Rathaus zählt für uns zu den schönsten Fotomotiven Blankenburgs.



Die Tränkestraße gehört zu den besonders charmanten Gassen der Blankenburger Altstadt. Das historische Kopfsteinpflaster, liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser und kleine Details an den Fassaden laden dazu ein, den Blick schweifen zu lassen. Beim Spaziergang fühlt man sich fast in eine andere Zeit versetzt.

Beim Spaziergang durch die Altstadt fiel uns das Restauratorenkollegium sofort ins Auge. Das denkmalgeschützte Fachwerkhaus gehört zu den ältesten Gebäuden Blankenburgs und verbindet auf besondere Weise Vergangenheit und Gegenwart. Hinter den historischen Mauern arbeitet heute das Europäische Restauratorenzentrum, in dem Restauratoren historische Kunst- und Kulturgüter erhalten und ihr Wissen weitergeben.


Das älteste Haus der Stadt gehört zu den besonderen Sehenswürdigkeiten Blankenburgs. Es befindet sich in der Bäuerschen Straße 17 und wurde im Jahr 1431 erbaut. Bereits auf den ersten Blick erkennt man das hohe Alter des Gebäudes an seiner historischen Bauweise und den liebevoll erhaltenen Details. Besonders beeindruckend ist, wie gut das Gebäude bis heute erhalten geblieben ist.


In der Bäuerschen Straße 10, wartet eine weitere Besonderheit: das kleinste Haus von Blankenburg aus dem Jahre 1721. Im direkten Vergleich zu den umliegenden Gebäuden wirkt es fast wie ein kleines Puppenhaus. Trotz seiner geringen Größe besitzt das Haus jede Menge Charme und gehört zu den beliebtesten Fotomotiven der Altstadt. Es zeigt, wie unterschiedlich früher gebaut wurde und wie kreativ der vorhandene Platz genutzt wurde. Man kann es als Ferienhaus mieten.


Der Stadtmauerturm in der Krummen Straße 10 ist ein weiterer erhaltener Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung von Blankenburg. Der Turm fügt sich harmonisch zwischen die historischen Häuser ein und ist leicht in einen Stadtrundgang einzubauen. Wer aufmerksam durch die Altstadt geht, entdeckt an vielen Stellen Spuren der Vergangenheit.



Währen der Tour durch die Altstadt, hat man immer wieder einen schönen Blick auf das Schloss Blankenburg, welches hoch oben über der Stadt thront. Es ist wirklich immer wieder einen Blick wert.

Der Tummelplatz zählt zu den geschichtsträchtigsten Orten in Blankenburg. Bereits vor Jahrhunderten diente die große Freifläche als Veranstaltungsort für Feste, Märkte und militärische Übungen. Heute präsentiert sich der Platz als ruhiger Bereich, der zum Verweilen einlädt und gleichzeitig einen interessanten Einblick in die Stadtgeschichte bietet.

An dem Platz Ecke Katharinenstraße/Poststraße, stehen die Stahlglocken der Bergkirche St. Bartholomäus. Sie wurden 1922 angeschafft, da die ursprünglichen Bronzeglocken im Ersten Weltkrieg eingeschmolzen wurden. Im Jahr 2004 erhielten sie ihren Ruhestand und wurden ersetzt. Heute können Besucher die gewaltigen Glocken aus nächster Nähe betrachten. Sie stehen mit Absicht genau hier, denn das war der ehemalige Platz der Stadtkirche St. Katharinen, wovon heute noch Reste zu sehen sind.



Der Weg von der Poststraße in die Lange Straße führt mitten durch das lebendige Herz der Blankenburger Altstadt. Hier reihen sich kleine Geschäfte, Cafés und historische Gebäude aneinander und sorgen für eine gemütliche Atmosphäre. Anders als in vielen Großstädten geht es hier angenehm entspannt zu, sodass man ganz in Ruhe bummeln kann. Auch mit Hund ist dieser Bereich gut zu erkunden, natürlich immer mit Rücksicht auf andere Besucher.


Emma hatte in den kleinen Gassen der Altstadt besonders viel zu entdecken. Gerade auf dem Weg zur Münzmühle merkt man, wie viel Geschichte in Blankenburg steckt. Die historische Münzmühle gehört zu den wenigen erhaltenen Wassermühlen Blankenburgs. Angetrieben durch die Wasserkraft spielte die Mühle über viele Jahrhunderte eine wichtige Rolle für die Versorgung der Stadt. Besonders spannend ist, dass die komplette Mühlentechnik aus dem frühen 20. Jahrhundert bis heute erhalten geblieben ist.

Das Kleine Schloss und die Barocken Gärten
Das Kleine Schloss liegt am Eingang der barocken Gartenanlagen und zählt zu den schönsten Gebäuden Blankenburgs. Heute befinden sich hier unter anderem das Standesamt und die Touristinformation. Wer Informationen über die Stadt oder Ausflugstipps sucht, ist hier genau richtig. Hunde dürfen nicht in die Touristinformation rein. Gleichzeitig ist das Gebäude ein beliebtes Fotomotiv und bildet den perfekten Ausgangspunkt für einen Spaziergang durch die Barockgärten.



Die Barocken Gärten von Blankenburg gehören zu den größten und bedeutendsten Gartenanlagen ihrer Art in Deutschland. Symmetrisch angelegte Wege, kunstvoll geschnittene Hecken und großzügige Rasenflächen vermitteln noch heute den Eindruck barocker Gartenkunst. Bei unserem Spaziergang entdeckten wir immer wieder neue Blickachsen auf das Große Schloss und den Schlossberg.



Obwohl nicht mehr alle Bereiche im ursprünglichen Zustand erhalten sind, lässt sich die einstige Pracht noch gut erkennen. Auch Emma hatte sichtlich Freude an den weitläufigen Wegen. Wer Blankenburg besucht, sollte sich ausreichend Zeit nehmen, um diese außergewöhnliche Gartenanlage in aller Ruhe zu erkunden. Die Gartenanlage wurde ab ca. 1718 unter Herzog Ludwig Rudolf erbaut. Mit ihren vier Terrassen gehört er zu den bedeutendsten barocken Gartenanlagen Norddeutschlands.



Mitten in den Barocken Gärten steht eine Nachbildung des berühmten Braunschweiger Löwen. Die imposante Bronzefigur erinnert an die enge Verbindung Blankenburgs zum Herzogtum Braunschweig und gilt als Symbol für Macht und Stärke. Obwohl der Löwe nicht so groß ist wie das Original in Braunschweig, zieht er dennoch viele Besucher an. Für uns war er ein schönes Fotomotiv.


Das Denkmal für Herzog Leopold erinnert an einen bedeutenden Vertreter des Hauses Braunschweig-Wolfenbüttel, der die Entwicklung Blankenburgs nachhaltig prägte. Informationstafeln geben einen Einblick in die Geschichte. Uns gefiel besonders die ruhige Lage mitten im Grünen. Hier lässt sich wunderbar eine kleine Pause einlegen und gleichzeitig etwas über die Vergangenheit der ehemaligen Residenzstadt erfahren.


Der Schlossbergturm gehört zu den schönsten Aussichtspunkten in Blankenburg. Nach einem kurzen Anstieg wird man mit einem herrlichen Panoramablick über die Stadt, die Barocken Gärten und das Harzvorland belohnt. Emma meisterte den Weg problemlos und freute sich anschließend über eine kleine Verschnaufpause. Wer gerne fotografiert, sollte den Schlossbergturm unbedingt besuchen, die Aussicht zählt zu den schönsten der gesamten Stadt.


Der Prinzessinnenturm ist einer der romantischsten Orte rund um den Schlossberg und kann als Ferienhaus gemietet werden. Der historische Turm fügt sich harmonisch in die bewaldete Umgebung ein und erinnert an die Zeit, als die Schlossanlagen von Herzögen und Prinzessinnen genutzt wurden. Für uns war der Prinzessinnenturm ein ruhiger Ort abseits der größeren Besucherströme. Gerade diese Mischung aus Natur und Geschichte macht den besonderen Reiz dieses kleinen Bauwerks aus.


Das historische Teehaus ist ein echtes Schmuckstück der Barocken Gärten. Früher diente es als Ort der Erholung und des geselligen Beisammenseins für den Adel. Noch heute vermittelt das elegante Gebäude einen Eindruck vom höfischen Leben vergangener Jahrhunderte. Seine idyllische Lage macht es zu einem beliebten Fotomotiv. Der Aufstieg ging über unzählige Treppen und wir waren danach fix und fertig, aber Emma hatte ihren Spaß. An bestimmten Tagen kann man sich hier mit Kaffee und Kuchen verwöhnen lassen.

Die Bergkirche St. Bartholomäus gehört zu den ältesten Kirchen Blankenburgs und prägt mit ihrem markanten Turm das Stadtbild. Erbaut wurde sie ca. um 1186. Durch ihre erhöhte Lage bietet sie zudem einen schönen Blick auf die Umgebung. Auch wenn wir die Kirche hauptsächlich von außen besichtigten, hat uns ihre besondere Ausstrahlung beeindruckt. Wer den Schlossberg erkundet, sollte unbedingt einen Abstecher zur Bergkirche einplanen.



Auf den ersten Blick wirkt die gewaltige Stützmauer am Schlossberg eher unscheinbar. Schaut man jedoch genauer hin, erkennt man schnell ihre enorme Bedeutung. Sie trägt seit Jahrhunderten dazu bei, den Schlossberg und die darüberliegenden historischen Anlagen zu sichern. Für uns war die Stützmauer ein eindrucksvoller Abschluss unseres Rundgangs durch Blankenburg.


Unser Fazit

Blankenburg hat uns positiv überrascht. Die Mischung aus beeindruckenden Schlössern, weitläufigen Parkanlagen, verwinkelten Altstadtgassen und zahlreichen historischen Gebäuden macht die Stadt zu einem wunderbaren Ausflugsziel im Harz. Besonders mit Hund hat uns der Rundgang sehr gut gefallen. Emma konnte die vielen grünen Bereiche genießen und wir hatten ausreichend Gelegenheit, die Sehenswürdigkeiten in aller Ruhe zu entdecken. Wir kommen gerne wieder!

Ich muss weiter zu meinem nächsten Abenteuer, aber ihr solltet Blankenburg unbedingt besuchen. Liebe Grüße und bis hoffentlich bald, eure Emma.
Alle Infos rund um Blankenburg, findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-blankenburg/
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