Reisen und Ausflüge mit Hund

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Osterode am Harz – Städtetrip mit Hund

Hallo Freunde, auf unserer Harz-Tour, durfte ein Besuch von Osterode am Harz natürlich auch nicht fehlen. Osterode am Harz ist eine kleinere Stadt im Landkreis Göttingen, in Niedersachsen. Die Stadt hat zusammen mit allen Ortsteilen ca. 21.500 Einwohner.

Tour durch Osterode am Harz

Geparkt haben wir auf dem Parkplatz der Schachtruppvilla und sind von dort auf unsere Tour gestartet. Die Schachtruppvilla zählt zu den bekanntesten Bauwerken Osterodes, wird aber derzeit saniert. Sie wurde ab 1819 im klassizistischen Stil erbaut. Bei den Einwohnern heißt sie liebevoll Kaffeemühle, wegen ihres Aussehens.

Schachtruppvilla - Osterode am Harz
Schachtruppvilla - Osterode am Harz

Der Piller Brunnen ist ein beliebter Treffpunkt in der Osteroder Innenstadt. Er erinnert an die enge Verbindung der Stadt mit dem Harz und den umliegenden Höhenzügen. Der Brunnen entstand als modernes Schmuckelement des Stadtbildes und trägt den Namen des Piller, einer Erhebung im westlichen Harzvorland.

Piller Brunnen - Osterode am Harz
Piller Brunnen - Osterode am Harz

Direkt am Kurpark, der mit seinen vielen Bänken zum verweilen einlädt, befindet sich die Stadthalle Osterode. Der Bau wurde 1973 fertig gestellt und bietet Platz für Konzerte, Theateraufführungen, Tagungen und kulturelle Veranstaltungen.

Stadthalle und Kurpark - Osterode am Harz
Stadthalle und Kurpark - Osterode am Harz
Stadthalle und Kurpark - Osterode am Harz

Auf dem Weg durch die Stadt hat Mama diese wunderschönen Kirschbäume mit den Kirschblüten gesehen und war hin und weg. Sie wollte unbedingt ein Bild davor mit mir haben. Daher kommt ihr auch in den Genuss der wunderschönen Blüten am Baum.

Kirschblüten - Osterode am Harz
Kirschblüten - Osterode am Harz

Weiter ging es zur historischen Stadtmauer aus dem Jahr 1233. Sie umschloss die Alt- und die Neustadt auf 1,7 km Länge. Zur Befestigungsanlage gehörten vier Stadttore sowie mehrere Wehrtürme, von denen einige Abschnitte erhalten geblieben sind. Die Mauer wurde überwiegend aus Bruchstein errichtet und diente dem Schutz der Stadt. Im 19. Jahrhundert mussten die Stadttore Platz für den Verkehr machen.

Historische Stadtmauer - Osterode am Harz
Historische Stadtmauer - Osterode am Harz
Historische Stadtmauer - Osterode am Harz

Am Posthof befindet sich das Fachwerk Modellhaus. Hier sieht man den Aufbau und die Bauweise eines traditionellen Fachwerkhauses. Nach dem Stadtbrand von 1545 wurde ein Großteil der Altstadt in Fachwerkbauweise wieder aufgebaut. Heute befinden sich innerhalb des Stadtmauerrings rund 300 Fachwerkhäuser aus verschiedenen Epochen. Von der Gotik über die Renaissance bis zum Barock.

Fachwerk Modellhaus - Osterode am Harz

Bei unserer Tour durch die Stadt, kamen wir an den Straßen Langer- und Kurzer Krummer Bruch vorbei. Dies sind historische Straßen in der Fachwerkstadt, innerhalb der ehemaligen Stadtmauern. Der Name Bruch deutet darauf hin, dass dies hier mal ein sumpfiges Gebiet gewesen sein muss.

Langer Krummer Bruch - Osterode am Harz
Kurzer Krummer Bruch - Osterode am Harz

Das Ritterhaus wurde 1660 als Fachwerkhaus errichtet. Seinen Namen verdankt es der geschnitzten Ritterfigur an der Gebäudeecke. Seit 1936 befindet sich hier das Museum im Ritterhaus. Auf drei Etagen informiert es über die Stadtgeschichte, das Handwerk, die frühe Industrie und das Leben im Harz. Das Ritterhaus gehört heute zu den bedeutendsten Baudenkmälern der Altstadt.

Museum im Ritterhaus - Osterode am Harz
Museum im Ritterhaus - Osterode am Harz

Die Schlosskirche St. Jacobi zählt zu den ältesten Kirchen Osterodes. Bereits im 12. Jahrhundert befand sich an dieser Stelle eine Kapelle. Die heutige Kirche entstand durch einen Umbau im Jahr 1751. Bei diesem erhielt sie barocke Elemente wie eine große Empore und ein hölzernes Tonnengewölbe. Heute wird die Kirche nicht nur für Gottesdienste, sondern aufgrund ihrer hervorragenden Akustik auch für Konzerte genutzt.

St. Jacobi - Osterode am Harz
St. Jacobi - Osterode am Harz
St. Jacobi - Osterode am Harz

In der Straße Rollberg 26, sind wir auf ein ehemaliges Ackerbürgerhaus im Fachwerkbau aufmerksam geworden. Das Haus hat eine wunderschöne Fassade mit Flechtbandmuster, Fächerrosetten und Narrenköpfen.

Ackerbürgerhaus Rollberg 26 - Osterode am Harz
Ackerbürgerhaus Rollberg 26 - Osterode am Harz

Der Rollberg gehört zu den ältesten Straßen Osterodes und beeindruckt mit zahlreichen gut erhaltenen Fachwerkhäusern aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Viele Gebäude entstanden nach dem verheerenden Stadtbrand von 1545, der große Teile der Stadt zerstörte. Typisch für die Häuser sind ihre reich verzierten Fachwerkfassaden mit geschnitzten Balken, Inschriften und kunstvollen Streben.

Rollberg - Osterode am Harz

Die Bronzestatue des Eseltreibers in der Nähe des alten Rathauses, erinnert an einen Beruf, der für Osterode von großer Bedeutung war. Esel transportierten Waren aus dem Harz, darunter Erze, Holz und andere Handelsgüter. Die Osteroder werden auch Eseltreiber genannt. Die Figur würdigt die wichtige Verbindung zwischen Bergbau, Handel und Handwerk. Die Statue ist ein beliebtes Fotomotiv.

Eseltreiber - Osterode am Harz

Das Alte Rathaus gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen Osterodes. Ein erstes Rathaus entstand im 14. Jahrhundert, wurde jedoch beim Stadtbrand zerstört. Der heutige Bau wurde 1552 im Renaissancestil auf den alten Grundmauern errichtet. Ursprünglich besaß das Gebäude einen reich verzierten Fachwerkgiebel, der später verschiefert wurde. Besonders bekannt ist die am Rathaus befestigte Walfischrippe, die vor Hochwasser schützen sollte.

Altes Rathaus - Osterode am Harz
Altes Rathaus - Osterode am Harz

Die St. Aegidien Marktkirche ist die historische Stadtkirche Osterodes und entstand im 13. Jahrhundert aus Bruchstein. Nach dem Stadtbrand wurde das Langhaus 1551 wieder aufgebaut. Der markante Westturm folgte 1578/79. Im Inneren beeindrucken die bemalte Kassettendecke, der frühbarocke Altar von 1660 sowie ein kunstvoll geschnitzter Taufständer. Bis 1936 wohnte im Turm der Türmer, der bei Bränden Alarm schlug.

St. Aegidien Marktkirche - Osterode am Harz
St. Aegidien Marktkirche - Osterode am Harz
St. Aegidien Marktkirche - Osterode am Harz

Der Martin-Luther-Platz gehört zum historischen Zentrum und verdankt seinen Namen Martin Luther (1483–1546), dessen Lehren die Einführung der Reformation in Osterode beeinflussten. Rund um den Platz befinden sich mehrere denkmalgeschützte Fachwerkhäuser aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, darunter die ehemalige Ratsapotheke. Die Ratsapotheke wurde 1574 als erste Apotheke der Stadt gegründet und zählt zu den ältesten ihrer Art in Niedersachsen.

Martin-Luther-Platz - Osterode am Harz
Martin-Luther-Platz - Osterode am Harz

Der Kornmarkt bildet seit dem Mittelalter das historische Zentrum Osterodes und war der wichtigste Handelsplatz der Stadt. Händler boten Getreide, Vieh und Waren aus dem Harz an, wodurch der Platz seinen heutigen Namen erhielt. Auch heute finden hier regelmäßig Wochenmärkte, Stadtfeste und Veranstaltungen statt. Bei unserem Besuch im April, war der Kornmarkt österlich geschmückt mit vielen bunten Eiern.

Kornmarkt - Osterode am Harz
Kornmarkt - Osterode am Harz
Kornmarkt - Osterode am Harz

Das Harzkornmagazin wurde 1722 im Auftrag des Kurfürstentums Hannover errichtet. Der langgestreckte Barockbau diente als Getreidespeicher für die Versorgung der Bergleute im Oberharz, da dort kaum Ackerbau möglich war. Nachdem der Magazinbetrieb 1911 eingestellt wurde, erhielt das Gebäude verschiedene Nutzungen. Seit 1989 dient das aufwendig sanierte Bauwerk als Rathaus der Stadt Osterode.

Harzkornmagazin - Osterode am Harz
Harzkornmagazin - Osterode am Harz

Die Tourist Information befindet sich in einem Turm am Harzkornmagazin. Sie ist die erste Anlaufstelle für Besucher und bietet Stadtpläne, Wanderkarten sowie Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen. Wer die Geschichte der Stadt entdecken möchte, erhält hier viele nützliche Tipps und Informationen für einen gelungenen Aufenthalt.

Tourist Information - Osterode am Harz
Tourist Information - Osterode am Harz
Tourist Information - Osterode am Harz

An der Tourist Information informiert eine Gedenktafel über die Stolpersteine in Osterode. Das europaweite Kunstprojekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus. In Osterode wurden die ersten Stolpersteine am 28. Juni 2010 verlegt. Insgesamt erinnern 14 Messingsteine an jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger, die verfolgt, deportiert und ermordet wurden. Die Informationstafel zeigt die Standorte der Stolpersteine.

Stolpersteine - Osterode am Harz
Stolpersteine - Osterode am Harz

Der Kuhhirtenturm ist einer der wenigen erhaltenen Wehrtürme der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Er entstand vermutlich im 13. oder 14. Jahrhundert zusammen mit der Stadtmauer und wurde aus Bruchsteinen errichtet. Seinen Namen verdankt der Turm den Kuhhirten, die früher das Vieh durch ein nahegelegenes Stadttor auf die Weiden führten.

Kuhhirtenturm und Stadtmauer - Osterode am Harz
Kuhhirtenturm und Stadtmauer - Osterode am Harz

Die katholische Kirche St. Marien wurde 1905 erbaut und entstand im neugotischen Baustil, der sich unter anderem durch spitzbogige Fenster, hohe Gewölbe und einen schlanken Kirchturm auszeichnet. Im Inneren beeindrucken die farbigen Glasfenster, die neugotische Ausstattung und der helle Kirchenraum.

St. Marien - Osterode am Harz
St. Marien - Osterode am Harz
St. Marien - Osterode am Harz

In der Nähe der St. Marien, war unser Ausgangsparkplatz. Von dort aus ging es zum Industriedenkmal Eulenburg, welches ein paar Kilometer außerhalb der Stadt liegt. Das Industriedenkmal Eulenburg gehört zu den bedeutendsten Technikmuseen der Region. Das Gebäude wurde 1910 als Textilfabrik der Firma Peters & Renner errichtet und steht beispielhaft für die Industriearchitektur des frühen 20. Jahrhunderts.

Industriedenkmal Eulenburg - Osterode am Harz
Industriedenkmal Eulenburg - Osterode am Harz
Industriedenkmal Eulenburg - Osterode am Harz

Charakteristisch sind die funktionale Backsteinbauweise, große Fensterflächen und die großzügigen Produktionsräume, die viel Tageslicht für die Textilherstellung boten. Nach der Stilllegung der Fabrik blieb ein großer Teil der technischen Ausstattung erhalten. Seit 1998 beherbergt die Eulenburg das Industriedenkmal mit einer Ausstellung zur Industrie- und Wirtschaftsgeschichte Osterodes.

Industriedenkmal Eulenburg - Osterode am Harz
Industriedenkmal Eulenburg - Osterode am Harz
Industriedenkmal Eulenburg - Osterode am Harz

Besucher können historische Maschinen, Werkstätten und Exponate aus der Textil-, Metall- und Papierindustrie besichtigen und erfahren, wie sich die Industrialisierung auf die Entwicklung der Stadt auswirkte.

Industriedenkmal Eulenburg - Osterode am Harz

Unser Fazit zu Osterode am Harz

Osterode ist eine schöne kleine Stadt, die viel Fachwerk bietet. Für uns Hunde bietet Osterode eine schöne Tour durch die Gassen, gerade wenn es noch früh am Morgen ist. Aber sagt Mama und Papa, sie sollen auf eure Pfötchen aufpassen, denn an manchen Ecken lagen viele Glasscherben rum, was wir nicht so schön fanden und Müll.

Sonst hat Osterode viel zu bieten, mit der historischen Stadtmauer, der Kirchen und dem alten Rathaus. Für uns ist es auf jeden Fall einen Besuch wert gewesen. Die Stadttour mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten hat ca. eine Stunde gedauert und wir sind 3 Kilometer gelaufen.

Alle Links zu Osterode, findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-osterode-am-harz/

Mit Emma auf dem Naturmythenpfad in Braunlage – eine märchenhafte Wanderung durch den Harz

Hallo Freunde, diesmal sind wir auf einen tollen Wanderweg im Harz aufmerksam geworden. Er heißt Naturmythenpfad, ist bei Braunlage und hat 9 verschiedene Stationen, die es auf 4km zu entdecken galt. Da es direkt dort keinen Parkplatz gab, haben wir etwas weiter weg geparkt, am Sportplatz von Braunlage und sind zum Startpunkt gelaufen.

Naturmythenpfad in Braunlage
Naturmythenpfad in Braunlage
Naturmythenpfad in Braunlage

Ich hatte richtig viel Bock auf die Wanderung und war gut gelaunt. Es ging vorbei an kahlen Wäldern, entlang an schönen Wegen, bis wir im Nationalpark Harz angekommen waren. Von dort dauerte es noch ein kleines Stück, bis zum Infopoint. Dort hat mich gleich ein böser Wolf erwartet und ich dachte, was soll das denn? Dann habe ich meinen Königinnen Thron gesehen und mein frecher Papa, hat mir den Platz einfach geklaut.

Naturmythenpfad in Braunlage
Naturmythenpfad in Braunlage
Naturmythenpfad in Braunlage

Auf den Spuren alter Mythen durch den Harz

Wenn man an den Harz denkt, kommen einem schnell Hexen, Sagen und geheimnisvolle Wälder in den Sinn. Genau darum dreht sich auch der Naturmythenpfad in Braunlage. Der Rundweg verläuft durch den Nationalpark Harz und verbindet Natur mit alten Geschichten und interaktiven Stationen. Dabei geht es nicht darum, möglichst schnell ans Ziel zu kommen. Vielmehr lädt der Weg dazu ein, stehen zu bleiben, den Wald bewusst wahrzunehmen und sich auf die kleinen Dinge einzulassen.

Naturmythenpfad in Braunlage
Naturmythenpfad in Braunlage
Naturmythenpfad in Braunlage

Auf dem Wanderweg gibt es immer wieder Hinweisschilder, wo man dem Naturmythenpfad folgen muss. Ein verlaufen ist fast unmöglich, wenn man darauf achtet.

Station 1 – Der Wolf

Die erste Station widmet sich einem Tier, das kaum ein anderes die Menschen über Jahrhunderte so fasziniert und gleichzeitig verunsichert hat: dem Wolf.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf

In Märchen ist er oft der Bösewicht. In der Realität gehört er jedoch ganz selbstverständlich zur Natur und kehrt inzwischen auch wieder in viele Regionen Deutschlands zurück. Genau mit diesem Gegensatz beschäftigt sich die erste Station. Auf der ersten Station musste ich kurze einen bösen Mann wegputzen, der dort einfach aufgetaucht ist. Dem hab ich es so richtig gezeigt.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf

Ich hab mich allerdings weniger für alte Mythen interessiert, sondern eher für die vielen Wildgerüche entlang des Weges. Immer wieder blieb ich stehen, schnupperte aufmerksam ins Unterholz und schaute neugierig zwischen die Bäume. Man konnte sich gut vorstellen, dass hier nachts tatsächlich Wildtiere unterwegs sind.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf

Diese Station regt zum Nachdenken an: Wer hat eigentlich vor wem Angst? Der Mensch vor dem Wolf oder der Wolf vor dem Menschen? Zudem werden einem hier die Eigenschaften eines Wolfes aufgezeigt.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf

Station 2 – Märchen und Sagen

Nur wenige Schritte weiter taucht man tiefer in die Welt der Harzer Sagen ein.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 2 - Märchen und Sagen
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 2 - Märchen und Sagen
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 2 - Märchen und Sagen

Der Harz gehört zu den sagenreichsten Regionen Deutschlands. Hexen, Berggeister, geheimnisvolle Wesen und verwunschene Wälder gehören hier seit Jahrhunderten zur Kultur.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 2 - Märchen und Sagen
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 2 - Märchen und Sagen
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 2 - Märchen und Sagen

Während wir die Informationstafeln lasen, wirkte der Wald fast ein wenig geheimnisvoll. Sonnenstrahlen fielen durch die hohen Bäume, der Wind bewegte die Äste und irgendwo klopfte ein Specht.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 2 - Märchen und Sagen
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 2 - Märchen und Sagen
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 2 - Märchen und Sagen

Ich ließ mich davon natürlich überhaupt nicht beeindrucken. Für mich war jeder neue Geruch spannender als jede Sage. Trotzdem passt diese Station wunderbar in die Umgebung, denn gerade dieser Wald besitzt eine ganz besondere Atmosphäre.

Station 3 – Der Baum

Bäume begleiten uns auf jeder Wanderung. Oft laufen wir einfach an ihnen vorbei.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum

Diese Station zeigt, welche Bedeutung Bäume früher für die Menschen hatten. Sie galten als Kraftorte, Schutzspender und Symbole des Lebens. Manche Baumarten wurden sogar verehrt.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum

Wenn man einen Moment innehält und nach oben schaut, versteht man schnell, warum. Die mächtigen Stämme, das Licht zwischen den Ästen und die Ruhe des Waldes sorgen automatisch dafür, dass man langsamer wird.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum

Ich hatte währenddessen wieder ganz andere Prioritäten. Jeder Baum musste ausgiebig beschnuppert werden, denn immerhin hatte ich hier meine ganz eigene „Waldzeitung“. Zum Ende der 3. Station, gab es einen kleinen Bach. Dort konnte ich meine Pfötchen kühlen und Schlappi machen.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum

Station 4 – Der Bach

Langsam näherten wir uns dem Wasser, einem größeren Bach als wir kurz vorher gesehen hatten.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 4 - Der Bach
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 4 - Der Bach
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 4 - Der Bach

Das leise Plätschern des Baches begleitete uns bereits einige Meter vorher. Zwischen Steinen und Wurzeln schlängelte sich das klare Wasser durch den Wald.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 4 - Der Bach
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 4 - Der Bach
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 4 - Der Bach

Früher entstanden rund um solche Orte viele Geschichten über Wassergeister und Nymphen. Tatsächlich besitzen Bäche eine besondere Ruhe. Man setzt sich automatisch für einen Moment auf einen Stein und hört einfach nur zu.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 4 - Der Bach
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 4 - Der Bach
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 4 - Der Bach

Ich war sofort begeistert, denn Wasser bedeutet für mich immer Abenteuer. Vorsichtig erkundete ich das Ufer und beobachtete aufmerksam die fließenden Wellen. Papa hat so ein komisches Musikinstrument gefunden und hat damit Geräusche gemacht. Das fand ich gar nicht lustig und hab ihn geschimpft wie eine verrückte, damit er aufhört.

Station 5 – Der Silberteich

Für uns war der Silberteich ohne Frage einer der schönsten Orte der gesamten Wanderung. Gerade für Hunde ist der Silberteich eine tolle Station, um baden zu gehen. Man kommt hier flach ins Wasser und kann ohne Probleme rein und raus gehen.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich

Der kleine Waldsee liegt ruhig zwischen den Bäumen und wirkt fast wie aus einem Märchen. Je nach Wetter spiegeln sich Himmel und Wald im Wasser und schaffen eine ganz besondere Stimmung. Der Silberteich hatte für uns etwas magisches.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich

Hier haben wir eine längere Pause eingelegt. Ich bekam etwas zu trinken und konnte sich im Schatten ausruhen, während wir den Blick über den Teich schweifen ließen.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich

Wer gerne fotografiert, sollte sich hier etwas mehr Zeit nehmen. Rund um den Silberteich ergeben sich immer wieder wunderschöne Motive. Egal ob Spiegelungen auf dem Wasser, kleine Details am Ufer oder weite Landschaftsaufnahmen. Das schönste Motiv für Mama und Papa, war natürlich ich.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich

Station 6 – Naturgewalten

Nach der ruhigen Stimmung am Silberteich beschäftigt sich die nächste Station mit den Kräften der Natur, also ging es für uns weiter zu dieser Station. Aber Frauchen war kaum vom Silberteich wegzukriegen, daher musste ich ein bisschen Druck machen.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 6 - Naturgewalten
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 6 - Naturgewalten
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 6 - Naturgewalten

Wind, Regen, Sturm und Schnee formen den Harz seit Jahrtausenden. Gerade in den letzten Jahren hat sich die Landschaft durch Trockenheit und den Borkenkäfer stark verändert. An einigen Stellen sieht man deutlich, wie sich der Wald verändert und langsam wieder neu entsteht.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 6 - Naturgewalten
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 6 - Naturgewalten
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 6 - Naturgewalten

Diese Station erinnert daran, dass die Natur ständig im Wandel ist, unabhängig davon, ob Menschen eingreifen oder nicht. Ich war ganz frech und habe mich hier einfach auf den Tisch gesetzt, da ich genau zwischen Mama und Papa sitzen wollte, aber verratet mich bitte nicht.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 6 - Naturgewalten
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 6 - Naturgewalten
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 6 - Naturgewalten

Station 7 – Der Wald

Jetzt befindet man sich mitten im Nationalpark Harz, bei der Station Wald. Hier gibt es Stelen aus Holz, mit vielen Botschaften z.B. von Caesar.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald

Hier wird deutlich, dass ein Wald viel mehr ist als eine Ansammlung von Bäumen. Moose, Pilze, Insekten, Vögel und unzählige andere Lebewesen bilden gemeinsam ein riesiges Ökosystem.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald

Je länger wir unterwegs waren, desto ruhiger wurde es. Man hörte fast nur noch Vogelstimmen und das Rascheln der Blätter. Irgendwann kamen wir wieder an einen Bach. Über den konnte man drüber balancieren, wenn man es sich zutraut. Also ich wäre ja sofort dabei gewesen, aber nicht meine Zweibeiner.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald

Ich lief entspannt voraus, blieb immer wieder stehen und wartete geduldig auf die anderen beiden. Solche Momente mögen wir besonders, denn genau dafür gehen wir gemeinsam wandern. Dann wartete noch ein Abenteuer auf uns, hüpfen über Seine, um zur anderen Uferseite zu gelangen. Was meint ihr, sind wir trocken geblieben?

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald

Station 8 – Der Wunschbaum

Diese Station gehört sicherlich zu den emotionalsten des gesamten Naturmythenpfades.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 8 - Der Wunschbaum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 8 - Der Wunschbaum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 8 - Der Wunschbaum

Schon seit Jahrhunderten verbinden Menschen mit besonderen Bäumen Wünsche, Hoffnungen und kleine Rituale. Auch hier darf man einen Moment innehalten und sich etwas wünschen.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 8 - Der Wunschbaum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 8 - Der Wunschbaum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 8 - Der Wunschbaum

Ob Wünsche wirklich in Erfüllung gehen? Wer weiß. Schaden kann es jedenfalls nicht. Wir haben uns einfach einen Moment Zeit genommen und die Ruhe genossen. Während Mama und Papa den Baum haben auf sich wirken lassen, habe ich die Zeit für eine kleine Verschnaufpause genutzt. Natürlich habe ich mir auch was gewünscht und zwar das nächste Leckerli.

Station 9 – Das Labyrinth

Die letzte Station bildet gleichzeitig den Abschluss der Wanderung, bzw. der letzten Station, den wir mussten ja noch zum Auto zurück.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 9 - Das Labyrinth
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 9 - Das Labyrinth

Ein Labyrinth steht seit jeher für den eigenen Lebensweg. Anders als ein Irrgarten besitzt es keine Sackgassen. Es führt Schritt für Schritt zum Mittelpunkt und wieder hinaus.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 9 - Das Labyrinth
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 9 - Das Labyrinth
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 9 - Das Labyrinth

Nach den vielen Eindrücken des Weges ist das ein schöner Abschluss. Auch ich marschierte neugierig mit Papa hindurch und fand das kleine Abenteuer sehr spannend.

Unser Fazit

Der Naturmythenpfad ist keine Wanderung, bei der Höhenmeter oder Gipfel im Mittelpunkt stehen. Hier geht es um das bewusste Erleben der Natur.

Naturmythenpfad in Braunlage
Naturmythenpfad in Braunlage
Naturmythenpfad in Braunlage

Uns hat besonders gefallen, dass sich der Weg hervorragend mit Hund laufen lässt und durch die neun Stationen nie langweilig wird. Überall gibt es etwas zu entdecken, für uns Hunde genauso wie für Menschen.

Naturmythenpfad in Braunlage

Wer mit offenen Augen durch den Wald geht, findet hier nicht nur schöne Fotomotive, sondern auch viele kleine Momente, die in Erinnerung bleiben. Unsere Wanderung war ca. 6km lang, da wir noch zum Parkplatz laufen mussten.

Naturmythenpfad in Braunlage

Unsere Bewertung

🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾

Länge: ca. 4 km
Schwierigkeit: leicht
Für Hunde geeignet: Ja, absolut. Besonders außerhalb der Ferien ist der Weg angenehm ruhig. Da der Rundweg durch den Nationalpark Harz führt und Wildtiere vorkommen können, empfehlen wir, Hunde angeleint zu führen.

Wir würden den Naturmythenpfad jederzeit wieder besuchen, vielleicht zu einer anderen Jahreszeit. Denn wir sind sicher: Im Herbst, wenn sich die Blätter färben oder Nebel zwischen den Bäumen hängt, wirkt dieser Ort noch einmal ein ganzes Stück geheimnisvoller. Wir waren im April dort.

Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma

Infos zum Naturmythenpfad, bekommt ihr hier: https://www.nationalpark-harz.de/de/natur-erleben/natur-erlebnispfade/naturmythenpfad/

Ein Ausflug zur Sösetalsperre – Natur, Wasser und Pfotenabenteuer im Harz

Diesmal hat es uns zur Sösetalsperre im Harz verschlagen, wo es extra für Besucher einen großen Parkplatz gibt, um die Gegend zu erkunden. Die Sösetalsperre liegt bei Osterode am Harz.

Sösetalsperre im Harz
Sösetalsperre im Harz

Schon bei der Ankunft beeindruckt der große Stausee mit seiner ruhigen Wasserfläche, umgeben von viel Natur und den typischen Harzer Wäldern. Die Landschaft lädt einfach dazu ein, langsam unterwegs zu sein, stehen zu bleiben und die Aussicht zu genießen.

Sösetalsperre im Harz
Sösetalsperre im Harz

Welche Aufgabe hat die Sösetalsperre?

Die Sösetalsperre ist nicht nur ein schönes Ausflugsziel, sondern erfüllt auch eine wichtige Aufgabe: Sie speichert Wasser und trägt zur Trinkwasserversorgung sowie zum Hochwasserschutz bei. Die Talsperre wurde zwischen 1928 und 1931 errichtet und gehört zu den bedeutenden Anlagen der Harzwasserwerke.

Sösetalsperre im Harz
Sösetalsperre im Harz

Übersicht der Aufgaben der Sösetalsperre

Die Sösetalsperre erfüllt mehrere wichtige Aufgaben für die Region. Sie ist weit mehr als nur ein schöner Stausee zum Wandern.

  • 💧 Trinkwasserversorgung: Das ist ihre wichtigste Aufgabe. Das Wasser der Sösetalsperre wird aufbereitet und versorgt zahlreiche Städte und Gemeinden im südwestlichen Harzvorland. Unter anderem auch Teile von Göttingen mit hochwertigem Trinkwasser.
  • 🌊 Hochwasserschutz: Bei starken Regenfällen oder der Schneeschmelze im Harz kann die Talsperre große Wassermengen zurückhalten. Dadurch werden Hochwasserspitzen in der Söse und den flussabwärts gelegenen Orten abgeschwächt.
  • 🏞️ Niedrigwasseraufhöhung: In trockenen Zeiten wird kontrolliert Wasser abgegeben. So bleibt genügend Wasser in der Söse, was für die Natur und die Wasserqualität wichtig ist.
  • ⚡ Stromerzeugung: Am Staudamm befindet sich ein Wasserkraftwerk, das die Kraft des abfließenden Wassers zur umweltfreundlichen Stromerzeugung nutzt.

Was hat die Sösetalsperre zu bieten?

Für Spaziergänger und Wanderer bietet die Umgebung viele Möglichkeiten, die Natur zu entdecken. Besonders schön ist es, einfach ohne Eile unterwegs zu sein. Genau richtig für kleine Pfoten, die jeden Meter spannend finden. Von hier aus, kann man super zu einer Wanderung rund um die Sösetalsperre aufbrechen.

Sösetalsperre im Harz
Sösetalsperre im Harz

Während Emma ihre Umgebung erkundet hat, gab es für mich jede Menge schöne Fotomotive: das glitzernde Wasser, die Spiegelungen auf der Oberfläche, die alten Bäume am Wegesrand und diese besondere Ruhe, die man nur draußen in der Natur findet.

Sösetalsperre im Harz
Sösetalsperre im Harz

Emma hatte jedenfalls ihren Spaß: schnuppern, schauen, neue Wege entdecken und zwischendurch eine Pause mit Blick aufs Wasser machen. Ein wirklich schöner Ort, für einen ruhigen Ausflug mit Hund. Vor Ort gibt es auch einen Imbiss für den kleinen Hunger und einige Bänke, die zum verweilen einladen.

Sösetalsperre im Harz
Sösetalsperre im Harz

Wusstet ihr schon? Unter der Wasseroberfläche der Sösetalsperre verbirgt sich ein Stück Geschichte. Mit dem Bau der Talsperre Anfang der 1930er Jahre wurden Teile des alten Sösetals überflutet. Dazu gehört auch eine historische Steinbrücke bei der ehemaligen Siedlung Emme, die normalerweise unsichtbar auf dem Grund des Stausees liegt und nur bei extrem niedrigem Wasserstand gelegentlich wieder zum Vorschein kommt.

Sösetalsperre im Harz

Für Kinder gibt es rund um die Sösetalsperre einen Klimalehrpfad zum Thema Wasser. Dieser Klimalehrpfad verbindet Wissen, Bewegung und Natur. Außerdem gibt es für uns Vierbeiner vor Ort auch einen Napf mit Wasser.

Sösetalsperre im Harz

Unser Fazit:

Die Sösetalsperre ist ein wunderbarer Ort für alle, die Ruhe, Natur und schöne Landschaften lieben. Ein kleines Abenteuer im Harz, das zeigt: Manchmal liegen die schönsten Erlebnisse direkt vor der Haustür. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.

Clausthal-Zellerfeld – Städtetrip mit Hund

Hallo Freunde, diesmal haben wir Clausthal-Zellerfeld besucht, eine Stadt im Oberharz (Niedersachsen) mit ca. 13.500 Einwohnern.

Die Stadt besteht im Zentrum aus den beiden Stadtteilen Clausthal (im Süden) und Zellerfeld (im Norden), deren ursprüngliche Stadtgebiete durch die natürliche Grenze des Zellbachs getrennt werden. Bis 1924 waren Clausthal und Zellerfeld zwei selbständige Städte.

Spaziergang mit Hund durch Clausthal-Zellerfeld

Wenn ihr Clausthal-Zellerfeld besucht, werdet ihr mit etwas Glück die Klänge der Berghornisten hören. Das Neue Berghornisten-Corps der TU Clausthal pflegt eine jahrhundertealte Bergbautradition und begleitet bis heute zahlreiche Veranstaltungen im Oberharz. Die Musik gehört einfach zum Bergbau dazu und sorgt immer wieder für eine besondere Atmosphäre.

Neue Berghornisten-Corps - Clausthal-Zellerfeld

Mitten in Clausthal-Zellerfeld befindet sich das Geburtshaus von Robert Koch. Der spätere Nobelpreisträger wurde hier im Jahr 1843 geboren und zählt bis heute zu den bedeutendsten Medizinern Deutschlands. Von hier aus begann die Geschichte eines Mannes, dessen Forschungen die Medizin nachhaltig verändert haben.

Geburtshaus Robert Koch - Clausthal-Zellerfeld

Direkt gegenüber der Marktkirche steht das historische Rathaus. Zusammen mit den umliegenden Gebäuden bildet es das Herz der Altstadt. Bei einem Stadtbrand 1725 wurde der Vorgängerbau des heutigen Rathauses schwer beschädigt und um 1730 nach Plänen des hannoverschen Hofarchitekten Tobias Henry Reetz neu erbaut

Rathaus Clausthal-Zellerfeld
Rathaus Clausthal-Zellerfeld

Die Marktkirche ist wohl das bekannteste Wahrzeichen von Clausthal-Zellerfeld. Sie gilt als größte Holzkirche Deutschlands und beeindruckt bereits von außen durch ihre Größe. Auch ein Blick ins Innere lohnt sich, denn dort erwartet euch ein heller und überraschend schlichter Kirchenraum. Die Kirche wurde 1642 im Barockstil aus Eichen- und Fichtenholz erbaut.

Marktkirche Clausthal-Zellerfeld
Marktkirche Clausthal-Zellerfeld
Marktkirche Clausthal-Zellerfeld

Nur wenige Schritte von der Marktkirche entfernt erinnert das Denkmal an den Geologen Friedrich Adolph Roemer (1809 – 1869). Seine Forschungen trugen wesentlich dazu bei, die Geologie des Harzes besser zu verstehen.

Denkmal Friedrich Adolph Roemer - Clausthal-Zellerfeld
Denkmal Friedrich Adolph Roemer - Clausthal-Zellerfeld

Direkt auf dem Marktplatz sorgt das Wasserspiel für eine kleine Abkühlung. Gerade an warmen Tagen ist es ein beliebter Treffpunkt. Gleichzeitig erinnert es daran, wie wichtig Wasser für den Bergbau im Oberharz einst war. Leider war das Wasserspiel bei unserem Besuch aus.

Wasserspiel Marktplatz - Clausthal-Zellerfeld

Die Altstadt von Clausthal-Zellerfeld lässt sich wunderbar zu Fuß erkunden. Zwischen den historischen Häusern entdeckt man immer wieder kleine Details, die an die lange Bergbaugeschichte erinnern. Wer mit offenen Augen unterwegs ist, findet an fast jeder Ecke interessante Fotomotive.

Altstadt von Clausthal-Zellerfeld
Altstadt von Clausthal-Zellerfeld
Altstadt von Clausthal-Zellerfeld

Die Geosammlung der TU Clausthal ist ein echter Geheimtipp. Hier könnt ihr beeindruckende Mineralien, Gesteine und Fossilien bestaunen, sowie Erze aus dem Harz. Die Technische Universität Clausthal wurde 1775 gegründet. Vor dem Gebäude befindet sich ein Hydraulisches Pumpenaggregat aus dem Jahre 1929 mit einer Leistung von 50KW bei 970 U/min.

TU Clausthal - Geosammlung
TU Clausthal - Geosammlung
TU Clausthal - Geosammlung

Falls ihr euren Aufenthalt noch planen möchtet, lohnt sich ein kurzer Besuch in der Tourist-Information. Dort bekommt ihr Stadtpläne, Veranstaltungstipps und viele Informationen zu Wanderungen und Ausflugszielen rund um Clausthal-Zellerfeld. Zudem gibt es einen Shop mit regionalen Produkten, wie z.B. dem Schierker Feuerstein.

Touristinformation - Clausthal-Zellerfeld
Touristinformation - Clausthal-Zellerfeld

Im Robert-Koch-Haus erfuhr man früher mehr über das Leben des berühmten Mediziners. Die Ausstellung vermittelte einen interessanten Einblick in seine wissenschaftliche Arbeit und zeigte, warum Robert Koch bis heute weltweit bekannt ist. Heute ist das Gebäude leider in Privatbesitz und man kann es nicht mehr besuchen.

Robert-Koch-Haus - Clausthal-Zellerfeld
Robert-Koch-Haus - Clausthal-Zellerfeld

Das Alte Postamt aus dem Jahr 1874 erinnert an die Zeit, als Post noch mit der Kutsche durch den Harz transportiert wurde. Das historische Gebäude fügt sich harmonisch in das Stadtbild ein und erzählt ein kleines Stück der langen Geschichte Clausthal-Zellerfelds.

Altes Postamt - Clausthal-Zellerfeld

Etwas abseits des lebhaften Marktplatzes liegt die St.-Nikolaus-Kirche mit dem Nachfolgerbau aus dem Jahre 1960. Unter dieser Kirche verläuft der Tiefe-Georg-Stollen in einer Tiefe von 290m. Der sogenannte Wasserlösungsstollen verlief 1777 bis 1799 auf einer Länge von 19km, um das Grubenwasser abzuleiten.

St.-Nikolaus-Kirche - Clausthal-Zellerfeld
St.-Nikolaus-Kirche - Clausthal-Zellerfeld

Direkt am Marktplatz befindet sich das ehemalige Oberbergamt. Von hier aus wurde über viele Jahrhunderte der Bergbau im Oberharz verwaltet. Das repräsentative Gebäude zeigt eindrucksvoll, welche Bedeutung der Bergbau einst für die gesamte Region hatte. Heute ist hier das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie untergebracht.

Oberbergamt - Clausthal-Zellerfeld

Silber aus den Harzer Bergwerken wurde früher direkt in Clausthal zu Münzen verarbeitet. Die ehemalige Münzstätte Clausthal, wovon es noch 2 weitere gab, ist aus dem Jahr 1726. Sie erinnert an diese wirtschaftlich bedeutende Zeit und ist seit 1950 ein Studentenwohnheim.

Clausthaler Münzstätte

Die Kehrradstuben (UNESCO-Weltkulturerbe) gehören zu den Zeugnissen der Oberharzer Wasserwirtschaft. Hier standen riesige Wasserräder, die Maschinen und Förderanlagen unter Tage antrieben. Wer sich für Technik interessiert, bekommt einen guten Eindruck davon, wie ausgeklügelt der Bergbau damals organisiert war. Es ist das älteste und am längsten betriebene Bergwerk im Harz vom 16. Jahrhundert bis ins 20. Jahrhundert.

Kehrradstuben der Grube Thurm Rosenhof
Kehrradstuben der Grube Thurm Rosenhof
Kehrradstuben der Grube Thurm Rosenhof

Der Ottiliae-Schacht erinnert an die lange Bergbautradition von Clausthal-Zellerfeld. Über viele Jahrzehnte wurden hier Erze gefördert und Gruben entwässert. Heute zeugen die erhaltenen Gebäude von der bedeutenden Bergbaugeschichte des Oberharzes und machen den Schacht zu einem interessanten Stopp auf dem Stadtrundgang. Er gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe der Oberharzer Wasserwirtschaft.

Ottiliae-Schacht - Clausthal-Zellerfeld
Ottiliae-Schacht - Clausthal-Zellerfeld
Ottiliae-Schacht - Clausthal-Zellerfeld

Auf den ersten Blick wirken die Lochsteine eher unscheinbar. Tatsächlich handelt es sich aber um historische Grenzsteine, die einst den Verlauf der Grubenfelder markierten. Hier sind die Markierungen für die Gruben „Alter Segen“ und „Braune Lilie„.

Lochsteine Clausthal-Zellerfeld

Die St.-Salvatoris-Kirche prägt das Zentrum von Zellerfeld. Nach mehreren Bränden wurde sie immer wieder aufgebaut und gehört heute zu den bedeutendsten Kirchen des Oberharzes. Besonders sehenswert sind der helle Innenraum und die historische Ausstattung.

St.-Salvatoris-Kirche - Clausthal-Zellerfeld
St.-Salvatoris-Kirche - Clausthal-Zellerfeld

Ein echter Hingucker ist die Berg-Apotheke aus dem Jahre 1674, welche auch heute noch als Apotheke genutzt wird. Ihren Spitznamen „Fratzen-Apotheke“ verdankt sie den auffälligen geschnitzten Gesichtern an der Fassade. Wer durch die Altstadt schlendert, sollte unbedingt einmal nach oben schauen, denn die Figuren werden leicht übersehen.

Berg-Apotheke - Clausthal-Zellerfeld

Wer mehr über Clausthal-Zellerfeld erfahren möchte, ist hier genau richtig. Das Museum für Technik und Kulturgeschichte verbindet Stadtgeschichte, Bergbau und Alltagsleben miteinander und zeigt anschaulich, wie eng alles miteinander verbunden war. Besonders die historischen Exponate vermitteln einen guten Eindruck vom Leben vergangener Jahrhunderte.

Oberharzer Bergwerksmuseum - Clausthal-Zellerfeld
Oberharzer Bergwerksmuseum - Clausthal-Zellerfeld

Das Oberharzer Bergwerksmuseum bietet Führungen durch das Schaubergwerk, es hat ein Freigelände mit originalen Bergwerksanlagen, Spezialsammlungen, Sonderausstellungen und 29 Ausstellungsräume

Oberharzer Bergwerksmuseum - Clausthal-Zellerfeld
Oberharzer Bergwerksmuseum - Clausthal-Zellerfeld

Mitten in der Bergstraße lohnt sich ein kurzer Stopp am Glockenspiel aus 1987. Mehrmals täglich erklingen Melodien, während sich die Figuren bewegen und an die sogenannte Fahrkunst erinnern. Die Fahrkunst aus 1988 ist eine technische Erfindung, mit der Bergleute früher in die Schächte ein- und ausfahren konnten. Ein schönes Detail, das viele Besucher zunächst gar nicht entdecken.

Glockenspiel mit Fahrkunst - Clausthal-Zellerfeld

Das Dietzelhaus zählt zu den ältesten Wohnhäusern der Stadt. Es vermittelt einen guten Eindruck davon, wie die Bürger Clausthals vor mehreren Jahrhunderten lebten. Besonders Liebhaber historischer Fachwerkhäuser kommen hier auf ihre Kosten.

Dietzelhaus - Clausthal-Zellerfeld

Das ehemalige Wohnhaus des Gelehrten Caspar Calvör wird heute als Hotel „Zum Harzer“ genutzt. Von außen ist das historische Gebäude noch gut zu erkennen und erinnert an einen Mann, der sich intensiv mit der Geschichte des Harzes beschäftigte. Wichtige Besucher in dem Haus waren Georg Philipp Telemann von 1694-1698 und Gottfired Wilhelm Leibniz.

Wohnhaus Caspar Calvör - Clausthal-Zellerfeld
Wohnhaus Caspar Calvör - Clausthal-Zellerfeld

Die Glashütte zeigt eine weitere Seite der Harzer Geschichte. Neben dem Bergbau spielte auch die Glasherstellung über viele Jahrhunderte eine wichtige Rolle. Je nach Angebot könnt ihr den Glasbläsern sogar bei ihrer Arbeit zusehen und im angeschlossenen Laden handgefertigte Erinnerungsstücke entdecken.

Glashütte - Clausthal-Zellerfeld

Die ehemalige Münze aus dem Jahr 1601 hat heute eine ganz andere Aufgabe, als Kunsthandwerkerhof. In den historischen Gebäuden arbeiten Kunsthandwerker, die ihre Werkstätten für Besucher geöffnet haben. Hier findet ihr handgefertigte Keramik, Schmuck, Holzarbeiten und viele weitere schöne Mitbringsel. Betrieben wurde die Münze bis 1788. Hier wurden die Wildemanns-Taler und Ausbeute-Taler aus oberharzer Silber geprägt.

Ehemalige Münze/Kunsthandwerkerhof - Clausthal-Zellerfeld
Ehemalige Münze/Kunsthandwerkerhof - Clausthal-Zellerfeld

Der Carler Teich gehört zum UNESCO-Welterbe Oberharzer Wasserwirtschaft. Früher diente er als Wasserspeicher für den Bergbau, heute ist er ein idyllischer Ort zum Spazierengehen und Entspannen. Gerade bei schönem Wetter lohnt sich ein kleiner Abstecher ans Wasser.

Carler Teich - Clausthal-Zellerfeld
Carler Teich - Clausthal-Zellerfeld

Zum Abschluss lohnt sich noch ein Blick auf das historische Wasserrad. Es macht deutlich, wie wichtig die Wasserkraft für den Bergbau war. Ohne die ausgeklügelte Wasserwirtschaft wären viele Gruben im Oberharz überhaupt nicht betrieben worden. Heute erinnert das Wasserrad an diese beeindruckende Ingenieursleistung und ist ein schönes Fotomotiv.

Historisches Wasserrad - Clausthal-Zellerfeld
Historisches Wasserrad - Clausthal-Zellerfeld

Wir können euch einen Besuch in Clausthal-Zellerfeld wirklich sehr empfehlen, denn es gibt viel zu sehen und zu erkunden. Es ist eine schöne kleine Stadt, mit viel Natur rund herum. Ich hatte meinen Spaß beim erkunden und ich glaube, Frauchen und Herrchen hat es auch sehr gefallen. Die Leute im Ort, mit denen man ins Gespräch kam, waren auch alle sehr nett und hilfsbereit.

Alle Links zu Clausthal-Zellerfeld, findet ihr hier: Links zu Clausthal-Zellerfeld

Besuch der Odertalsperre im Harz

Manchmal braucht es gar kein großes Abenteuer und es reicht ein schöner Weg, frische Waldluft und ein neugieriger Hund an der Seite. Genau so war unser Ausflug zur Odertalsperre im Harz. Wir haben die Ruhe genossen, die Aussicht auf den See und die kleinen Augenblicke, die einen Spaziergang besonders machen.

Odertalsperre im Harz
Odertalsperre im Harz

Die Odertalsperre liegt im Harz zwischen Bad Lauterberg und Braunlage und ist ein beliebtes Ziel für Spaziergänge und Naturausflüge. Der große Stausee wird von der Oder gespeist und gehört zu den bekannten Ausflugszielen der Region.

Odertalsperre im Harz

Schon bei der Ankunft war klar, hier gibt es einiges zu entdecken. Das Wasser glitzerte, der Wald rundherum sorgte für eine richtig schöne Atmosphäre und Emma konnte ihre Nase kaum aus dem Boden nehmen. Jeder neue Geruch schien spannend zu sein. Egal ob Wald, Wasser oder die vielen kleinen Spuren, die andere Tiere hinterlassen haben.

Die versunkenen Brücken der Odertalsperre

Kaum jemand weiß, dass sich unter der Wasseroberfläche der Odertalsperre ein Stück Geschichte verbirgt. Bevor das Tal geflutet wurde, führten mehrere Straßen über steinerne Brücken. Heute liegen sie auf dem Grund des Stausees.

Besonders bekannt sind die Emma-Brücke, die Anna-Brücke und die Erika-Brücke. Sinkt der Wasserstand außergewöhnlich stark, tauchen einzelne Brücken wieder aus dem Wasser. Für viele Besucher ist das ein ganz besonderes Erlebnis und ein beliebtes Fotomotiv.

Odertalsperre im Harz
Odertalsperre im Harz

Was genau macht die Odertalsperre?

Viele denken, sie dient der Trinkwasserversorgung, dass stimmt jedoch nicht.

Die Odertalsperre erfüllt heute vier wichtige Aufgaben:

🚶 Naherholung: Wanderer, Radfahrer, Angler und Naturfreunde besuchen die Talsperre das ganze Jahr über.

🌊 Hochwasserschutz: Sie hält bei starken Regenfällen große Wassermengen zurück.

💧 Niedrigwasseraufhöhung: In trockenen Zeiten wird kontrolliert Wasser abgegeben, damit die Flüsse genügend Wasser führen.

Stromerzeugung: Das Wasserkraftwerk erzeugt umweltfreundlichen Strom für rund 1.500 Haushalte.

Odertalsperre im Harz
Odertalsperre im Harz
Odertalsperre im Harz

Vor Ort gibt es einen sehr kleinen Parkplatz, der zu unserer frühen Uhrzeit noch leer war. Aber kommt man später her, gibt es quasi keine Möglichkeit mehr zu parken. Ich und Papa sind schon wieder bereit für das nächste Abenteuer und warten auf Mama, die noch weitere Fotos machen wollte, als hätte sie nicht schon genug davon. Seid gespannt, was wir noch so im Harz erkundet haben. Bis zum nächsten Mal, eure Emma.

Odertalsperre im Harz

Unser Fazit:
Die Odertalsperre ist ein tolles Ziel für Hundemenschen, die Natur lieben und mit ihrem Vierbeiner einen entspannten Ausflug im Harz erleben möchten. Ein Ort zum Durchatmen, Entdecken und Pfotenlaufen.

Goslar – Städtetrip mit Hund – Teil II

Hallo Freunde, bei unserer ersten Harztour, waren wir bereits in Goslar für euch unterwegs. Den Beitrag dazu, findet ihr hier: Goslar – Teil I

Da wir aber leider nicht alles anschauen konnten, was wir unbedingt besuchen wollten, waren wir erneut in Goslar. Diesmal haben wir auf dem Parkplatz Schützenplatz (https://maps.app.goo.gl/11SasAvWoerUFcrb8) geparkt und sind von dort aus zu Fuß/Pfote weiter.

Goslar

Nach einem kurzen Spaziergang durch die Wallanlagen, kommt man zum Südlichen Zwingerturm und dem Kasernenbau, der zum Breites Tor gehört. Der Zwinger ist ein Wehrturm aus dem 16. Jahrhundert und gehörte einst zur Stadtbefestigung. Mit seinen enorm dicken Mauern sollte er die wohlhabende Reichsstadt vor Angreifern schützen.

Wallanlagen Goslar
Südlicher Zwingerturm - Goslar
Breites Tor - Goslar

Hier seht ihr den Nördlichen Zwingerturm (Rieslingturm) und das Breite Tor mit Flankenturm, Torturm und die innere Stadtmauer. Das Breite Tor war eines der wichtigsten erhaltenen Stadttore Goslars. Zusammen mit den Resten der Stadtmauer vermittelt es noch heute einen guten Eindruck davon, wie stark die mittelalterliche Stadt einst befestigt war.

Nördlicher Zwingerturm (Rieslingturm) - Goslar
Breites Tor mit Torturm und Stadtmauer - Goslar

Die St.-Stephani-Kirche gehört zu den ältesten Kirchen Goslars und prägt mit ihrem markanten Turm das Stadtbild. Ursprünglich wurde sie bereits im 11. Jahrhundert als romanische Kirche erbaut und später mehrfach erweitert und umgestaltet. Heute verbindet sie auf beeindruckende Weise romanische, gotische und barocke Bauelemente.

St. Stephani-Kirche - Goslar
St. Stephani-Kirche - Goslar

Mitten in der Goslarer Altstadt entdeckten wir das historische St. Annenhaus. Die ehemalige Stiftsanlage diente über viele Jahrhunderte der Betreuung älterer und bedürftiger Menschen. Heute zählt das Gebäude zu den sehenswerten historischen Bauwerken der Stadt und erzählt ein Stück der sozialen Geschichte Goslars.

St. Annenhaus - Goslar
St. Annenhaus - Goslar
St. Annenhaus - Goslar

Die Judenteiche sind Teil der historischen Wallanlagen Goslars. Ihr Name erinnert an die lange Geschichte der Stadt und hat vermutlich einen Bezug zur mittelalterlichen jüdischen Gemeinde. Heute sind die Teiche vor allem ein beliebtes Naherholungsgebiet mit schönen Spazierwegen und viel Natur mitten in der Stadt. Ich habe meinen Spaziergang dort sehr genossen und fand es toll, Leute zu beobachten.

Judenteiche an der Wallanlage - Goslar
Judenteiche an der Wallanlage - Goslar
Judenteiche an der Wallanlage - Goslar

Der Dicke Zwinger ist ein Turm der ehemaligen Stadtbefestigung. Mit seinen mächtigen Mauern erinnert er daran, wie gut die einstige Reichsstadt geschützt war. Noch heute zählt der Wehrturm zu den markantesten historischen Bauwerken Goslars.

Direkt in der Nähe liegt der Kahnteich, der Teil der historischen Wallanlagen ist. Umgeben von alten Bäumen und grünen Wegen bietet er einen ruhigen Kontrast zur lebhaften Altstadt. Der Teich und die angrenzenden Spazierwege laden zum Verweilen ein und gehören zu den schönsten Ecken für einen entspannten Spaziergang durch Goslar.

Dicker Zwinger - Goslar
Kahnteich - Goslar

Die Abzucht ist ein kleiner Wasserlauf, der sich durch die Goslarer Altstadt zieht und das Stadtbild an vielen Stellen prägt. Bereits im Mittelalter spielte das Wasser eine wichtige Rolle für die Versorgung der Stadt sowie für Mühlen und Handwerksbetriebe. Besonders auffällig sind die farbenfrohen Skulpturen an der Abzucht, die einen spannenden Kontrast zu den historischen Fachwerkhäusern bilden und beliebte Fotomotive sind.

Die Abzucht - Goslar
Die Abzucht - Goslar
Die Abzucht - Goslar

Das Goslarer Museum erzählt die Geschichte der Stadt von den Anfängen des Bergbaus bis zur heutigen UNESCO-Welterbestadt. Besonders spannend sind die Ausstellungen zum Rammelsberg und zum Leben im mittelalterlichen Goslar. Das historische Gebäude an der Abzucht ist selbst schon einen Besuch wert. Allerdings wie in sämtlichen Museen, haben auch hier Hunde leider keinen Zutritt.

Goslarer Museum
Goslarer Museum
Goslarer Museum

Gegenüber vom Goslarer Museum, befindet sich das Zinnfigurenmuseum. Auf mehreren Etagen werden liebevoll gestaltete Zinnfiguren gezeigt, die Geschichten aus der deutschen und europäischen Geschichte erzählen. Besonders beeindruckend sind die aufwendig gestalteten Szenen, in denen historische Ereignisse mit Tausenden von handbemalten Figuren dargestellt werden. Was für uns Vierbeiner besonders toll ist, so lange wir keine Zinnfiguren fressen, dürfen wir mit rein.

Zinnfigurenmuseum - Goslar
Zinnfigurenmuseum - Goslar
Zinnfigurenmuseum - Goslar

In der Goslarer Altstadt am Hohen Weg steht die sogenannte Alte Schule. Ein markantes Natursteingebäude, das früher als Schulhaus diente. Heute ist das historische Bauwerk zu Wohnzwecken umgebaut, prägt aber weiterhin das Stadtbild der engen Gassen.

Alte Schule - Goslar
Alte Schule - Goslar
Alte Schule - Goslar

Die ehemalige Lohmühle und das Haus St. Spiritus gehören zu den eher unscheinbaren, aber geschichtsträchtigen Orten in der Goslarer Altstadt. Die Lohmühle erinnert an die handwerkliche Vergangenheit der Stadt, als hier wasserbetriebene Mühlen wichtige Rohstoffe aufbereiteten. St. Spiritus hingegen steht für die soziale Fürsorge des Mittelalters: Das Gebäude diente einst als Hospital und Armenhaus für Bedürftige.

Lohmühle - Goslar
St. Spiritus - Goslar

Das Große Heilige Kreuz in Goslar zählt zu den bedeutendsten historischen Gebäuden der Altstadt. Es wurde im Mittelalter als Spital für kranke und bedürftige Menschen errichtet und diente später zeitweise auch der Versorgung von Pilgern. Charakteristisch ist die eindrucksvolle Fachwerkarchitektur, die dem Gebäude bis heute seinen besonderen historischen Charme verleiht.

Großes heiliges Kreuz - Goslar
Großes heiliges Kreuz - Goslar
Großes heiliges Kreuz - Goslar

Im Inneren des Großen Heiligen Kreuzes zeigt sich die besondere Kombination aus historischer Architektur und lebendigem Stadtleben. Der ehemalige Spitalkomplex besitzt einen offenen Innenhof, der heute zeitweise für kleine Märkte, Veranstaltungen und kulturelle Aktionen genutzt wird. Ein weiterer wichtiger Teil des Gebäudes ist die ehemalige Kapelle, die früher zur geistlichen Versorgung der Bewohner des Hospitals diente.

Großes heiliges Kreuz - Goslar
Großes heiliges Kreuz - Goslar
Großes heiliges Kreuz - Goslar

Der Hohe Weg ist bekannt für seine beeindruckenden Patrizierhäuser, die vom Reichtum der ehemaligen Bergbau- und Handelsstadt zeugen. Ein besonders markantes Beispiel ist das Patrizierhaus aus dem frühen 16. Jahrhundert. Es wurde von einer wohlhabenden Bürgerfamilie errichtet und zeigt noch heute eindrucksvoll den Übergang zwischen massiver Steinarchitektur im Erdgeschoss und kunstvollem Fachwerk im oberen Bereich.

Patrizierhaus - Goslar

Die Marktkirche St. Cosmas und Damian gehört zu den Wahrzeichen Goslars. Die romanische Pfeilerbasilika stammt in ihren Ursprüngen aus dem 12. Jahrhundert und wurde 1151 erstmals erwähnt. Besonders auffällig sind die beiden ungleichen Türme des markanten Westriegels. Im Inneren warten historische Kunstschätze und mittelalterliche Glasfenster.

Marktkirche St. Cosmas und Damian - Goslar
Marktkirche St. Cosmas und Damian - Goslar

Die Kaiserworth am Goslarer Marktplatz ist ein spätgotisches Gildehaus aus dem Jahr 1494. Die ehemalige Versammlungsstätte der wohlhabenden Gewandschneider beeindruckt mit ihrer reich verzierten Fassade und den Kaiserfiguren. Berühmt ist auch das „Dukatenmännchen“ (Dukatenscheißer), eine kleine Figur, die den Reichtum der Kaufleute symbolisiert.

Kaiserworth und Dukatenmännchen - Goslar
Kaiserworth und Dukatenmännchen - Goslar

Der historische Marktplatz ist das Herzstück der Goslarer Altstadt. Umgeben von Rathaus, Kaiserworth und der Marktkirche bietet er eine beeindruckende mittelalterliche Kulisse. In seiner Mitte steht der romanische Marktbrunnen aus dem 12./13. Jahrhundert mit seinem vergoldeten Reichsadler – einer der bedeutendsten Bronzegüsse dieser Zeit.

Historischer Marktplatz - Goslar
Marktbrunnen - Goslar

Eine besondere Attraktion auf dem Goslarer Marktplatz ist das Glocken- und Figurenspiel am Kaiserringhaus. Viermal täglich öffnen sich drei Türen und bewegliche Figuren erzählen die Geschichte des Rammelsberger Bergbaus. Von der sagenhaften Entdeckung des Erzes durch Ritter Ramm bis zur Arbeit der Bergleute. Zusätzlich ohne Figurenspiel, gibt es um 8:30 ein Morgenlied und um 18:30 ein Abendlied.

Glocken- und Figurenspiel - Goslar

Das historische Rathaus am Goslarer Marktplatz ist ein beeindruckendes Zeugnis mittelalterlicher Stadtgeschichte. Der heutige Bau entstand ab dem 13. Jahrhundert und wurde im Laufe der Jahrhunderte erweitert. Die spätgotische Fassade prägt das Stadtbild. Besonders sehenswert ist der Huldigungssaal mit seinen kunstvollen Wandgemälden aus dem 16. Jahrhundert.

Rathaus - Goslar
Rathaus - Goslar

Da wir eine Stärkung brauchten, sind wir zur Butterhanne gegangen. Dort gibt es die berühmten Goslarer Riesenwindbeutel, die man bei einem Besuch in Goslar unbedingt probiert haben muss. Der Wirt der Butterhanne hatte sogar Leckerlis für mich da, worüber ich mich sehr gefreut habe. Trotzdem tropfte mir der Zahn bei den leckeren Riesenwindbeuteln und ich habe natürlich nicht gebettelt, wie ihr seht.

Die Butterhanne - Goslar
Die Butterhanne - Goslar
Die Butterhanne - Goslar

Mama hat sich für den Riesenwindbeutel mit Roter Grütze entschieden. Papa hat den mit Vanilleeis und Schoksoße genommen. Man waren die groß, aber verdammt lecker. Dafür ist das Abendessen ausgefallen. Und natürlich habe ich auch etwas mit Sahne, Vanilleeis und Roter Grütze abbekommen, da ich zum Glück kein Problem mit Sahne habe. Wir können euch einen Besuch in der Butterhanne wirklich sehr empfehlen, gerade mit Hunden, die hier gerne gesehen sind.

Die Butterhanne - Goslar
Die Butterhanne - Goslar
Die Butterhanne - Goslar

In der Nähe der Butterhanne, befindet sich die ehemalige Ratsapotheke, welche 2009 geschlossen und derzeit zum Hotel umgebaut wird. Die Ratsapotheke gab es bereits in 1300.

Ratsapotheke - Goslar

Das Haus Brusttuch zählt zu den schönsten Patrizierhäusern Goslars und wurde zwischen 1521 und 1526 im Stil der Renaissance erbaut. Besonders beeindruckend sind die kunstvollen Fachwerkschnitzereien mit Figuren aus Mythologie und Tierwelt. Berühmt ist die „Butterhanne“, eine der bekanntesten Figuren der Goslarer Altstadt.

Haus Brusttuch - Goslar
Haus Brusttuch - Goslar

Das Bäckergildehaus in der Marktstraße zählt zu den eindrucksvollsten historischen Gebäuden Goslars. Das ehemalige Zunfthaus der Bäckermeister entstand ab 1501 und erhielt 1557 sein Fachwerk-Obergeschoss. Besonders sehenswert sind der kunstvolle Erker, die Verzierungen im Fachwerk und das Wappen der Bäckergilde mit Brot und Brezel.

Bäckergildehaus - Goslar

Das ehemalige Armenhaus der Stadt Goslar wurde zwischen 1867 und 1869 erbaut und diente ursprünglich als Unterkunft für Bedürftige. Heute trägt das Gebäude den Namen Telemannhaus und erinnert an den berühmten Barockkomponisten Georg Philipp Telemann. Das historische Haus wird heute als Musikschule genutzt und verbindet Stadtgeschichte mit musikalischer Tradition.

Armenhaus (Telemannhaus) - Goslar

Das Siemenshaus gehört zu den schönsten und am besten erhaltenen Fachwerkhäusern Goslars. Das Stammhaus der Familie Siemens wurde 1692/93 von Kaufmann und Stadthauptmann Hans Siemens erbaut. Besonders sehenswert sind die kunstvolle Fachwerkfassade, die historische Diele und die Verbindung zur berühmten Unternehmerfamilie, aus der auch Werner von Siemens stammt.

Siemenshaus - Goslar

Die Kemenate Röver ist eines der wenigen erhaltenen romanischen Wohnhäuser in Goslar. Der massive Steinbau entstand vermutlich im 12. Jahrhundert und diente wohlhabenden Bürgern als repräsentatives Stadthaus. Typisch sind die dicken Mauern und die schlichte, wehrhafte Bauweise, die bis heute die mittelalterliche Stadtstruktur erlebbar macht.

Kemenate Röver - Goslar

Das kleine Bergarbeiterhaus in der Forststraße ist ein eindrucksvolles Zeugnis des einfachen Lebens in Goslar. Das um 1600 errichtete Fachwerkhaus zeigt, wie eng Bergleute, Handwerker und Bedienstete in der Altstadt wohnten. Mehrere Personen teilten sich auf engstem Raum die wenigen Wohnflächen. Heute vermittelt das Haus einen authentischen Einblick in den Alltag vergangener Jahrhunderte. Das Haus ist 46 Quadratmeter groß.

Bergarbeiterhaus in der Forststraße - Goslar
Bergarbeiterhaus in der Forststraße - Goslar

Die Peterstraße zählt zu den ältesten Wohnstraßen Goslars und war eng mit dem Bergbau am Rammelsberg verbunden. Hier lebten im Mittelalter vor allem Bergleute in einfachen, niedrigen Fachwerkhäusern. Die schlichte Bauweise spiegelt den bescheidenen Lebensstandard wider, während die enge Straßenführung noch heute das historische Stadtbild der Oberstadt prägt.

Minenarbeiterhäuser in der Peterstraße - Goslar
Minenarbeiterhäuser in der Peterstraße - Goslar

Das Kleine Heilige Kreuz ist eine ehemalige mittelalterliche Pilger- und Krankenstation in Goslar. Die Anlage entstand im 13. Jahrhundert und diente reisenden und kranken Menschen als Unterkunft und Betreuung. Heute gehört der schlichte Fachwerkbau zu den ältesten erhaltenen sozialen Einrichtungen der Stadt und vermittelt einen eindrucksvollen Eindruck vom mittelalterlichen Fürsorgewesen.

Kleine Heilige Kreuz - Goslar
Kleine Heilige Kreuz - Goslar

Der Frankenberger Plan bildet das Herz des gleichnamigen Viertels in Goslar. Der kleine Platz wird von historischen Fachwerkhäusern umgeben und vermittelt eine ruhige, fast dörfliche Atmosphäre mitten in der Altstadt. Mittelpunkt ist der Brunnen am Frankenberger Plan, der den Platz seit Jahrhunderten prägt und als Treffpunkt und Wasserstelle diente. Die zahlreichen Bänke laden dazu ein, eine Pause zu machen.

Frankenberger Plan mit Brunnen - Goslar
Frankenberger Plan mit Brunnen - Goslar
Frankenberger Plan mit Brunnen - Goslar

Das Kloster Frankenberg liegt am Rand der Goslarer Altstadt und wurde im 11. Jahrhundert als Benediktinerkloster gegründet. Nach der Reformation wurde das Kloster aufgelöst, die Anlage blieb jedoch als Kirche und historischer Ort erhalten und prägt bis heute das Frankenberger Viertel. Heute befindet sich im Kloster ein Seniorenheim.

Kloster Frankenberg Goslar

Die Frankenberger Kirche in Goslar wurde im 12. Jahrhundert, etwa zwischen 1120 und 1150, erbaut. Heute trägt sie den Namen „St. Peter und Paul auf dem Frankenberge“ und ist eine evangelisch-lutherische Pfarrkirche am Rand der Altstadt. Sie ist eine spätromanische Basilika und beeindruckt durch ihre dreischiffige Anlage, den markanten Westbau und erhaltene Wandmalereien. Sie gehört zu den ältesten Kirchen der Stadt und prägt das Stadtbild.

Frankenberger Kirche - Goslar
Frankenberger Kirche - Goslar
Frankenberger Kirche - Goslar

Das Ackerbürgerhaus Beck in Goslar ist ein gut erhaltenes Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert. Es zeigt die Lebensweise der Ackerbürger, die Landwirtschaft mit städtischem Wohnen verbanden. Das Gebäude gehört zu den ältesten Wohnhäusern der Stadt und vermittelt einen Eindruck vom Alltagsleben im mittelalterlichen Goslar. Heute befinden sich Ferienwohnungen darin.

Ackerbürgerhaus Beck - Goslar
Ackerbürgerhaus Beck - Goslar

Die Hommage au Rammelsberg ist ein modernes Kunstwerk in Goslar, das an die lange Bergbaugeschichte des nahegelegenen Rammelsbergs erinnert. Die Skulptur greift Formen und Materialien des Erzbergbaus auf und verbindet Vergangenheit und Gegenwart. Sie steht symbolisch für den Wandel von der Industrie- zur Kulturlandschaft und gehört zum UNESCO-Welterbe der Region.

Hommage au Rammelsberg - Goslar
Hommage au Rammelsberg - Goslar

In Goslar gibt es so viel zu sehen, dass man am besten mindestens 2 Tage für den Besuch einplanen sollte. Mit mehr Zeit kann man die Stadt gemütlich erkunden und auch die ein oder andere Spezialität der Gegend probieren. Die Stadt lohnt sich sehr für einen Besuch, auch mit Hund, da es viele Stellen für Pause und Grünflächen gibt. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.

Emma- Emma's Pfoten-Abenteuer

Die Links zu Goslar, findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-goslar/ und den ersten Teil von Goslar, gibt es hier: Goslar – Teil I

Bad Lauterberg im Harz – Städtetrip mit Hund

Hallo Freunde, bei meinem Trip durch den Harz, habe ich die kleine Stadt Bad Lauterberg im Harz besucht. Sie liegt in Niedersachsen und ist eine ehemalige Bergbaustadt. Die Stadt hat ca. 10.000 Einwohner und ist ein staatlich anerkanntes Kneipp-Heilbad.

Bad Lauterberg im Harz

Schon von weitem, sieht man den Hausberg von Bad Lauterberg im Harz. Direkt von der Stadtmitte aus, in der Nähe der St. Andres Kirche, befindet sich die Burgseilbahn. Sie führt hinauf zum Hausberg, es die Berggaststätte gibt. Die Burgseilbahn gilt als eine der steilsten Doppelsesselbahnen Deutschlands. Sie hat eine Steigung von 63% auf 111 Metern.

Hausberg - Bad Lauterberg im Harz; Burgbergseilbahn
Hausberg - Bad Lauterberg im Harz; Burgbergseilbahn

Geparkt haben wir zentral in der Mitte der Stadt, auf dem Parkplatz am Kurpark (https://maps.app.goo.gl/ZtSxVw3JLFdJHv1j7) und sind von hier aus auf unsere Tour gestartet.

Kurpark

Der Kurpark von Bad Lauterberg im Harz, lädt zum spazieren und verweilen ein. Es gibt viele Sitzgelegenheiten, wo man die Natur auf sich wirken lassen kann.

Die historische Scholmwehrbrücke aus dem Jahr 1905 ist eine denkmalgeschützte Fußgängerbrücke, die den Kurpark mit dem Kirchberg verbindet. Sie führt direkt über das Scholmwehr, das die Oder staut, um Wasser zur historischen Königshütte zu leiten.

Im Kurpark gibt es eine Konzertmuschel, die regelmäßig als Open-Air-Bühne für Kurkonzerte, Kinderfeste und Großveranstaltungen (wie das Walpurgis-Spektakel) genutzt wird. Als wir dort waren, wurde gerade wieder für ein Stück geprobt.

Es gab auch einen Teich, wo ich ausgiebig die Enten beim baden beobachten konnte. Rund um den See, gibt es Sitzplätze, die zum verweilen einladen. Leider haben mich Mama und Papa nicht baden lassen.

Am Teich befindet sich eine Statue von Hermann von Wissmann (1853–1905). Einem deutschen Afrikaforscher, Offizier und Kolonialbeamter. Er gilt als Schlüsselfigur des deutschen Imperialismus. Früher wurde er gefeiert und heute kritisch gesehen. Er soll brutal gewesen sein und hatte eine Rolle bei der Ausbeutung der Kolonien.

Schaut mal, ich hab die historische Mägdelein-Bank im Kurpark gefunden. Das ist ein schönes Schattiges Plätzchen für mich gewesen, um Pause zu machen.

Im Kurpark gibt es auch einen Kräutergarten und Barfußpfad, welcher an den Kräutern vorbei führt. Gepflegt wird der Kräutergarten von Kneipp-Verein. Als wir vor Ort waren, haben noch keine Kräuter geblüht, aber im Frühling/Sommer, sieht das bestimmt toll aus.

Das Kurhaus in Bad Lauterberg, wurde im Jahre 1912 erbaut und beherbergt einen schönen Saal, der für Veranstaltungen genutzt wird.

Der Ort verfügt über kleine Einkaufsstraßen mit einigen Geschäften, Restaurants und Cafés, die zum verweilen einladen. Das gemütliche durch die Gassen schlendern, macht viel Spaß, gerade an einem ruhigen Tag ohne viel Trubel.

Die St. Andreaskirche in der Hauptstraße von Bad Lauterberg, befindet sich im historischen Stadtkern. Sie ist eine evangelisch-lutherische Kirche aus dem Jahre 1571.

Wer eine gemütliche Stadttour ohne viel Trubel möchte, quasi einen Stadtspaziergang, der ist in Bad Lauterberg im Harz genau richtig. Wir können euch diese kleine Stadt als ruhigen Ausflugsort sehr empfehlen. Wer allerdings viele Geschäfte und Trubel möchte, der ist hier falsch. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.

Torfhausmoor – Wanderung mit Hund im Harz

Hallo Freunde, diesmal haben Mama und Papa mit mir eine Wanderung durch das wunderschöne Torfhausmoor gemacht. Geparkt haben wir auf dem Parkplatz „Brockenblick“ (https://maps.app.goo.gl/CQUPsUmzrLWMfEMw5).

Torfhausmoor
Torfhausmoor

Harzturm Torfhaus

Ein echtes Highlight ist der moderne Harzturm. Schon von weitem ist der Aussichtsturm sichtbar und definitiv ein Blickfang mitten in der Landschaft. Von oben hat man einen beeindruckenden Panoramablick über den Harz und bei gutem Wetter sogar bis zum Brocken.

Torfhausmoor
Torfhausmoor

Rund um den Turm gibt es Sitzmöglichkeiten und genügend Platz für eine kleine Pause nach oder vor der Wanderung. Wer mag, kann hier zusätzlich die Erlebnis-Rutsche nutzen oder einfach nur die Aussicht genießen.

Nationalpark-Besucherzentrum

Direkt in Torfhaus befindet sich außerdem das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus. Dort bekommt man viele interessante Informationen über den Nationalpark Harz, die Tierwelt und die besondere Moorlandschaft.

Torfhausmoor
Torfhausmoor
Torfhausmoor

Gerade vor oder nach der Wanderung lohnt sich ein kurzer Besuch. Man erfährt viel über die Entstehung der Moore und warum diese Landschaft so empfindlich und schützenswert ist. Hier gibt es auch die Bavaria Alm oder Wienerwald, wo man sich mit leckeren Speisen stärken kann. Von hier aus, hat man bei gutem Wetter auch den Brocken-Blick.

Torfhausmoor
Torfhausmoor
Torfhausmoor

Außerdem gibt es dort Informationen zu Wanderwegen, aktuellen Bedingungen und Ausflugstipps rund um den Harz. Das Personal dort ist sehr nett und hilft bei der Auswahl des richtigen Wanderweges. Zudem gibt es einen kleinen Shop für Souvenirs.

Torfhausmoor
Torfhausmoor
Torfhausmoor

Wanderung Torfhausmoor

Vom Nationalpark-Besucherzentrum aus, folgt man einfach der Beschilderung und läuft an der Hauptstraße entlang, bis es zu den Wanderwegen geht. Überall hängen gut Sichtbar die Schilder zu den einzelnen Wanderrouten, damit man sich nicht verlaufen kann.

Torfhausmoor
Torfhausmoor

Ein Teil des Weges, ist der sogenannte Goetheweg, der bis hoch zum Brocken verläuft. Wir sind ihn aber nur ein paar Kilometer gelaufen, weil wir dann in die andere Richtung weiter mussten. Der Weg ist relativ gut befestigt und lässt sich gut laufen.

Torfhausmoor
Torfhausmoor
Torfhausmoor

Auch hier hat man das typische Bild im Harz, was es ca. seit 2018 gibt. Dort war ein extremes Dürrejahr. Zudem hat sich der Borkenkäfer rasant ausgebreitet und fast alle Bäume vernichtet. Es gibt aber zum Glück noch grüne Bäume, wenn auch wie hier, wenige.

Torfhausmoor

Wer möchte, kann über den Steg durch das Torfhausmoor laufen und ich hatte natürlich total Spaß dabei, über die Hölzer zu laufen. Wer dies nicht möchte, kann auch den normalen Weg außen herum nehmen, sieht dann aber weniger vom Moor.

Torfhausmoor
Torfhausmoor

Der Blick auf das Moor, ist schon sehr beeindruckend. Das Torfhausmoor, wird auch Radauer Born Moor genannt. Es hat eine Fläche von 30 ha und ist bis zu 6,5 Meter tief.

Torfhausmoor
Torfhausmoor
Torfhausmoor

Leider darf man die Wege nicht verlassen, denn ich wäre gerne ins Moor und in die Pfützen gesprungen. Aber meine Zweibeiner, haben es verboten, weil es auch so auf dem Schild steht. Trotzdem hatten wir viel Spaß auf dem Steg. Wenn einem jemand entgegen kommt, kann es aber schon ziemlich eng werden.

Torfhausmoor
Torfhausmoor
Torfhausmoor

Nach dem Steg, kam man wieder auf die normalen Wege um das Torfhausmoor herum. Immer wieder hat man kleinere Brücken, die man überqueren muss. Wir hatten auch noch Glück mit dem Wetter und das erkunden, macht mir wahnsinnig viel Spaß.

Torfhausmoor
Torfhausmoor
Torfhausmoor

Auf der rechten Seite des Weges, befindet sich der Abbegraben. Dieser sammelt alles zufließende, zurieselnde und zusickernde Wasser, um es nach rechts abzuleiten. Bei Starkregen hat der Graben allerdings nicht genug Fassungsvermögen und daher wird mit Hilfe eines gegenüberliegenden Fehlschlages, der Abbegraben entlastet.

Torfhausmoor - Abbegraben

Zum Ende des Abbegrabens hin, teilt sich der Weg auf. Rechts geht es weiter in Richtung Brocken, über den Goetheweg. Links entlang, wo wir gelaufen sind, geht es wieder zum Torfhaus. Von hier aus, waren es noch ca. 3km Fußweg. Zum Brocken wäre man noch 6,5km gelaufen.

Torfhausmoor - Goetheweg und Torfhaus
Torfhausmoor
Torfhausmoor

Folgt man weiter dem Weg, gelangt man zum Luchs Denkmal. Erst dachte ich, da ist ein Spielgefährte und hab mich gefreut, aber der stand nur da. Das Denkmal erinnert an die Ausrottung im 19. Jahrhundert und die Rückkehr der Luchse im Harz. Ab 2000 fand, in der Nähe des Denkmals, die Auswilderung der Luchse statt. Mittlerweile sind es im Harz, Stand 2026, wieder 90 Luchse, die in freier Wildbahn leben.

Torfhausmoor - Luchs Denkmal
Torfhausmoor - Luchs Denkmal
Torfhausmoor - Luchs Denkmal

Nach ca. 700 Metern nach dem Luchs Denkmal, kommt man an eine Gabelung. Hier ist ein schöner Platz mit Bänken, um eine kleine Pause zu machen. Folgt man der Gabelung nach links, läuft man den entspannten Weg über 2km zum Torfhaus zurück. Der rechte Weg ist mit 1,3km kürzer, aber es folgt ein steiler Anstieg zum Torfhaus. Also ich habe mich für den steilen Weg entschieden und Mama war gar nicht begeistert, aber da musste sie durch.

Torfhausmoor
Torfhausmoor
Torfhausmoor

Kurz hinter der Gabelung, hatte man schon einen guten Blick auf den Harzturm am Torfhaus und wusste, man ist auf jeden Fall richtig und bald am Ziel.

Torfhausmoor

Für erfahrende Wanderer, gilt der Aufstieg als mäßig anstrengend. Für Papa und mich, war das ein Klacks, aber Mama hing etwas hinterher. Aber sie hat es auch geschafft und hatte gute Laune. Puh, noch mal Glück gehabt, dass sie mir den Weg nicht übel genommen hat.

Insgesamt sind wir 5,6 km gelaufen bei unserer Wanderung um das Torfhausmoor und haben knapp 2h gebraucht. Wir haben aber auch zwischendurch Pause gemacht. Natürlich haben wir die Natur genossen beim Fotos machen und haben das Torhaus Besucherzentrum besucht.

Torfhausmoor

Und schaut mal, was Mama heimlich im Shop für mich gekauft hat, einen Luchs. Ich habe aber auch wirklich zu wenige Stofftiere zu Hause, da kam das genau richtig.

Wir können euch eine Wanderung um das Torfhausmoor wirklich sehr empfehlen. Die Natur mit dem Moor ist einmalig und die Wege sind sehr gut zu laufen. Das Angebot an Essen/Trinken und Freizeit am Torfhaus, rundet das ganze noch ab. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.

Emma's Pfoten-Abenteuer

Gieboldehausen mit Hund

Hallo Freunde, bei meiner Tour durch den Harz, habe ich die Samtgemeinde Gieboldehausen besucht, welche in Niedersachsen liegt und gerade mal knapp 4.000 Einwohner hat. Sie befindet sich 11km nördlich von Duderstadt und gehört zum Landkreis Göttingen. Für uns Hunde gibt es hier sogar eine Hundepension und einen Schäferhundeverein.

Samtgemeinde Gieboldehausen
Quelle: Google Maps

Geparkt haben wir auf dem kostenlosen Parkplatz der Gemeindeverwaltung, welche sich im Orstkern befindet (https://maps.app.goo.gl/ihgA9s3fEWsq78i37). Fußläufig liegt die katholische Pfarrkirche St. Laurentius. Die St. Laurentius-Kirche ist eine spätgotische Hallenkirche mit einem neugotischen Westturm. Der Neubau stammt aus dem Jahre 1731.

St. Laurentius - Gieboldehausen
St. Laurentius - Gieboldehausen

Direkt vor der Kirche befinden sich einige Denkmäler zu ehren der gefallenen Menschen des ersten und zweiten Weltkrieges, sowie einer Figur, gewidmet den Kriegen 1866 und 1870/71.

St. Laurentius - Gieboldehausen

Weiter ging es zum Schloss Gieboldehausen, einem ehemaligen Burgsitz. „Haus auf dem Wall“ der wahrscheinlich im Jahr 1502 von dem damaligen Burgmann und späteren Amtmann Hans von Minngerode erworben und nach 1520 zur heutigen Form umgebaut wurde

Schloss Gieboldehausen
Schloss Gieboldehausen

Das Schloss Gieboldehausen ist ein beliebter Ort zum Heiraten, denn darin befindet sich mittlerweile das Standesamt der Gemeinde. Im Garten des Schlosses, gibt es einen kleinen Brunnen. Dieser war wunderschön Österlich geschmückt, da wir um die Osterzeit hier gewesen sind.

Schloss Gieboldehausen - Brunnen

Am Marktplatz „Roter Platz“ von Gieboldehausen, befindet sich ein Denkmal, der einen Gänsehirten mit seinen Gänsen zeigt. Er wird auch Gänsebrunnen genannt.

Gänsehirte, Gänsebrunnen Gieboldehausen

Weiter ging es durch die Marktstraße, eine kleine Einkaufsstraße mit Geschäften und einer Apotheke. Dieses alte Fachwerkgebäude war ab 1900 die Niederlassung der Vinzentinerinnen. Hier gab es eine Krankenstation, einen Kindergarten, Altenheim und eine Nähschule.

Marktstraße - Gieboldehausen
Niederlassung der Vinzentinerinnen - Gieboldehausen

Ebenfalls in der Marktstraße, im Ortskern, befindet sich die Gustav-Adolf-Kirche. Es ist eine evangelische Kirche aus dem Jahre 1877, welche von Conrad Wilhelm Hase erbaut wurde.

Gustav-Adolf-Kirche - Gieboldehausen
Gustav-Adolf-Kirche - Gieboldehausen
Gustav-Adolf-Kirche - Gieboldehausen

Sie wurde im neugotischen Stil erbaut und das auf kleinstem Raum. Im Inneren befindet sich eine Krell-Orgel aus dem Jahr 1879. In der Kirche finden regelmäßig Orgelkonzerte statt.

Gustav-Adolf-Kirche - Gieboldehausen
Gustav-Adolf-Kirche - Gieboldehausen

Im Ort gibt es den „Kleinen Dorfplatz“, welcher gerade zu Weihnachten und Ostern immer ein besonderes Highlight ist. Auf den Bildern seht ihr die Hasenschule, die liebevoll eingerichtet wurde. An Weihnachten findet man hier z.B. einen echten Weihnachtsmann-Briefkasten.

Kleiner Dorfplatz - Hasenschule - Gieboldehausen
Kleiner Dorfplatz - Hasenschule - Gieboldehausen

In der „Hahlestraße 1“ befindet sich das Rathaus von Gieboldehausen. Die Gemeinde wird auch als „Flecken“ bezeichnet, weil dem Ort im Jahr 1450 das historische Marktrecht und das Braurecht verliehen wurde.

Rathaus - Gieboldehausen
Rathaus - Gieboldehausen

Die Gemeinde Gieboldehausen ist zwar klein, aber auf jeden Fall trotzdem Sehenswert und es macht Spaß, durch den Ort zu schlendern. Wenn ihr in der Gegend seid, schaut gerne mal vorbei. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.

Werningerode – Ausflug mit Hund

Hallo Freunde, diesmal haben wir Werningerode unsicher gemacht. Werningerode ist eine Stadt im Harz und gehört zu Sachsen-Anhalt. Es gibt dort ca. 33.000 Einwohner und eine wunderschöne Altstadt mit historischen Gebäuden.

Vor dem Weg in die Stadt, war unser erstes Ziel aber der Wildpark Christianental. Ein ganztägig und ganzjährig geöffneter, familienfreundlicher Wildpark mit weiträumig angelegten Naturgehegen. Er wurde im Jahr 1974 gegründet. Für den Eintritt wird pro Person eine Spende in Höhe von 1 Euro erbeten. Die Bezahlung erfolgt über Automaten.

Wildpark Christianental
Wildpark Christianental
Wildpark Christianental

Im Wildpark gibt es eine große Anzahl an heimischen Wildtieren zu beobachten, die man in der freien Natur nur noch selten sieht. Dazu gehören Wachteln, Raben, Singvögel, Rebhühner und Auerwild. Die Tiere fand ich auch wieder total spannend und der Rabe hatte gar keine Angst vor mir.

Wildpark Christianental
Wildpark Christianental
Wildpark Christianental

Natürlich ist auch Rot-, Dam- und Muffelwild vertreten. Ich kam mir fast vor, als wäre ich bei uns in den Wäldern Gassi, denn für mich sind alles Rehe und ich liebe die Tiere. Hier hätte ich noch ewig so sitzen und beobachten können.

Wildpark Christianental
Wildpark Christianental

Da der Wildpark so weitläufig ist und Hunde an kurzer Leine erlaubt sind, bietet er sich wunderbar für einen ausgiebigen Spaziergang an der frischen Luft an. Es gibt einfach so viel zu sehen, dass man mindestens 2 Stunden einplanen sollte für den Besuch.

Wildpark Christianental
Wildpark Christianental
Wildpark Christianental

Da die frische Luft hungrig macht, gibt es im Wildpark auch eine Stärkung. Es gibt einen kleinen Imbiss mit Bockwurst und Kartoffelsalat und auch das Waldgasthaus Christianental.

Wildpark Christianental
Wildpark Christianental
Wildpark Christianental

Es gibt aus dem 18. Jahrhundert gepflanzte Riesen-Mammutbäume und weitere botanische Besonderheiten wie Urwaldmammutbaum, Vogelkrallenahorn und Eiben zu bestaunen.

Wildpark Christianental
Wildpark Christianental
Wildpark Christianental

Der Fuchs hatte gar keine Angst vor mir und kam ziemlich nah an den Zaun. So ein Tier hab ich noch nie so nah gesehen. Ich war total fasziniert und wäre am liebsten sitzen geblieben.

Wildpark Christianental
Wildpark Christianental

Hier stand ich direkt vor einem schlafenden Wildschwein und habe es erst gar nicht bemerkt, da ich die anderen Wildschweine beobachtet habe. Man gut das ein Zaun davor gewesen ist. In der freien Natur, will ich denen nicht noch mal begegnen, dass hatte ich schon mehrfach.

Wildpark Christianental
Wildpark Christianental

Der Besuch im Wildpark war wirklich toll und wir können ihn euch sehr empfehlen. Nach dem Tierpark ging es für uns weiter, zu den anderen Sehenswürdigkeiten.

Auf zum Drehort „Schloss Werningerode“

Das Schloss Werningerode kann man schon von weitem sehen, denn es thront quasi über die Stadt. Das Schloss Werningerode erhielt seine heutige Gestalt erst im 19. Jahrhundert, wurde aber ca. 1120 als Burg aufgebaut. Hunde dürfen nicht mit in das Schloss rein, dürfen sich aber zum Teil auf dem Gelände bewegen.

Auf Schloss Werningerode wurden große Teile der Filmreihe „Die Schule der magischen Tiere“ (Folge 2, 3 und 4) gedreht. Zu den Drehorten gibt es spezielle Führungen auf Schloss Werningerode. Ein paar Drehorte waren auch in der Stadt.

Wer Kinder hat, der kennt bestimmt auch noch Film/Buch aus dem Jahre 2013, „Das kleine Gespenst„. Auch dieser Film wurde zu großen Teilen auf Schloss Werningerode gedreht. Der Dachboden, die Schlosskirche und der Festsaal wurden als zentrale Schauplätze genutzt, um die magische Welt des Gespenstes darzustellen. Kinder können im Rahmen einer Führung, dass kleine Gespenst im Schloss besuchen.

Schloss Werningerode - Drehort: Das kleine Gespenst und Die Schule der magischen Tiere
Schloss Werningerode - Drehort: Das kleine Gespenst und Die Schule der magischen Tiere

„Die Rast“ in Wernigerode ist eine bekannte Bronzeskulptur des Bildhauers Jo Jastram aus dem Jahr 2004, die eine nachdenkliche, ruhende Figur darstellt. Sie steht in der Nähe des kleinsten Hauses. „Der Puppenspieler“ von Cathleen Meier aus dem Jahr 2020, steht in der Marktstraße.

Die Rast Werningerode
Der Puppenspieler Werningerode

Das Kleinste Haus in Wernigerode befindet sich in der Kochstraße. Mitte des 18. Jahrhunderts im barocken Fachwerkstil gebaut, misst es bis zur Dachtraufe 4,20 m und ist 2,95 m breit. Es wurde zwischen eine Baulücke gebaut.

Im Erdgeschoss besteht das Haus aus einem Eingangsbereich und einer Küche. Im ersten Stock befindet sich ein 10 m² großer Raum, die ehemalige Wohnstube. Das Dachgeschoss enthielt den Schlafraum. Bis 1976 wurde es als Wohnhaus genutzt, nun ist es ein Museum.

Das Kleinste Haus in Wernigerode
Das Kleinste Haus in Wernigerode

In der Marktstraße befindet sich die Schneckenskulptur von Gernot Rumpf aus dem Jahre 2020.

Schneckenskulptur Werningerode

In der Marktstraße 14, befindet sich das „Alte Postamt“, ein denkmalgeschütztes Gebäude aus dem Jahr 1890, welches heute als Hotel genutzt wird.

"Alte Postamt" Werningerode
"Alte Postamt" Werningerode

Auch in Werningerode gibt es eine Bimmelbahn, die ihre Fahrgäste durch die Stadt fährt und auf der Route die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zeigt. Auf dem Weg zum Schloss, kam es auch am Wildpark Christianental an uns vorbei gefahren. Hunde dürfen hier natürlich auch mitfahren. Eventuell ist ein Maulkorb erforderlich.

Bimmelbahn Werningerode
Bimmelbahn Werningerode

Das „Museum Schiefes Haus“, wurde 1680 als Walkmühle der Tuchmacher erbaut.1890 erfolgte der Ausbau zum Wohnhaus. Das „Museum Schiefe Haus“ zeigt zahlreiche Ausstellungen zur Fotografie und bietet interessante Einblicke in die Stadtgeschichte.

„Museum Schiefe Haus“ Werningerode
„Museum Schiefe Haus“ Werningerode

Die erste St. Sylvestri-Kirche, konnte nicht erhalten werden. An gleicher Stelle, wurde um 1100 hin die heutige St. Sylvestri erbaut. Aber noch heute stehen die romanischen Pfeiler des alten Baus, im Inneren der Kirche. 1880-1886, entstand der neogotische Turm. Die ursprünglich romanische Flachdecke wurde aus statischen Gründen wieder eingezogen und kommt der Akustik besonders bei Kirchenkonzerten zugute.

In der Kirche befinden sich viele Kunst- und Gebrauchsgegenstände, z.B.  zwei Glocken von 1297 und 1500, Epithaphien aus 5 Jahrhunderten, Textilien (ab 1520), ein Eichbohlenschrank (13. Jh.), eine Barockorgel von 1790. Der gotische Altar (Brüssel 1480) in Verbindung mit einem Kruzifix (um 1300) zieht ebenfalls die Blicke auf sich.

St. Sylvestri-Kirche Werningerode
St. Sylvestri-Kirche Werningerode
St. Sylvestri-Kirche Werningerode

Das Gebäude des „Harzmuseums“ wurde 1821 als Wohnhaus erbaut. Seit 1921 ist es nicht mehr im Privatbesitz und beherbergt seit 1955 das Harzmuseum im Obergeschoss. Das Harzmuseum ist ein Naturkundemuseum und zeigt eine Dauerausstellung zur Geschichte des Harzes und hat immer wieder wechselnde Sonderausstellungen.

"Harzmuseums" Werningerode
"Harzmuseums" Werningerode

Das Rathaus entstand 420 als gräfliches Spielhaus (Spelhus) auf dem Weinkeller. Das Gebäude wurde dann im Jahr 1427 der Stadt Wernigerode von Graf Heinrich geschenkt. Auch die Stadt nutzte es als Spielhaus. Hier fanden Spiele zur Fastnacht statt. Während des Stadtbrandes 1528 wurde das alte, in der Nähe befindliche Rathaus zerstört. Die Stadt Wernigerode erwarb daraufhin das am Klint an der heutigen Westseite des Rathauses befindliche, 1455/56 entstandene Haus. Der Umbau zum heutigen Rathaus erfolgte 1539 bis 1544. 

Rathaus Werningerode; Drehort: Das kleine Gespenst
Rathaus Werningerode; Drehort: Das kleine Gespenst

Der Marktplatz ist ein zentraler Ort in Werningerode mit vielen Cafés und Sitzmöglichkeiten. Eine wichtige Sehenswürdigkeit auf dem Marktplatz ist der Wohltäterbrunnen. Der Marktplatz und auch das Rathaus, waren ebenfalls Drehort von „Das kleine Gespenst„.

Marktplatz Werningerode; Drehort: Das kleine Gespenst
Marktplatz Werningerode; Drehort: Das kleine Gespenst
Marktplatz Werningerode; Drehort: Das kleine Gespenst

Der 1848 im neugotischen Stil errichtete Wohltäterbrunnen, bildet das Zentrum des Marktplatzes vor dem Rathaus. Er wurde erbaut, um an die Menschen zu erinnern, die sich für die Stadt eingesetzt haben.

Wohltäterbrunnen Werningerode; Drehort: Das kleine Gespenst
Wohltäterbrunnen Werningerode; Drehort: Das kleine Gespenst

Werningerode hat eine schöne Altstadt zu bieten mit vielen kleinen Fußgängerzonen, wo das bummeln richtig Freude macht. Es gibt unzählige kleine Geschäfte zum stöbern und viele Restaurants/Café zum verweilen. Auch die Altstadt war zum Teil Drehort für „Das kleine Gespenst„.

Altstadt Werningerode; Drehort: Das kleine Gespenst
Altstadt Werningerode; Drehort: Das kleine Gespenst

An Jüttners Buchhandlung hängt das Glockenspiel. Das täglich spielende Glockenspiel mit 18 Glocken wurde 2006 in der Westernstraße installiert. Üblicherweise ertönen die Glocken um 12:05, 15:05 und 17:05 Uhr (manchmal auch um 18 Uhr).

Glockenspiel Werningerode

Der Westerntorturm steht im Westen der historischen Altstadt von Wernigerode. Es ist ein mittelalterlicher Wehrturm mit massivem Mauerwerk und einem guten Überblick von oben auf die nähere Umgebung. Das 41 Meter hohe Bauwerk ist das letzte seiner Art in der Stadt.

Westerntorturm Werningerode
Westerntorturm Werningerode

In der Westernstraße steht die „Skulptur Harzwanderer“, vor dem Gymnasium Werningerode. Es stammt aus dem Jahr 1995 und ist von Wolf Bröll.

"Skulptur Harzwanderer" Werningerode
Gymnasium Werningerode

Auf dem Oberpfarrkirchhof steht ein Gerhard Hauptmann Denkmal. Gerhard Hauptmann (1862 – 1946) war ein deutscher Dramatiker und Schriftsteller. 1912 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.

Gerhard Hauptmann Denkmal Werningerode

Das „Summloch“ in Wernigerode ist ein moderner Summstein auf dem Oberpfarrkirchhof. Die Skulptur lädt dazu ein, den Kopf in das durchgehende Loch zu stecken und durch summandes Ausatmen einen eigenen Ton zu finden, was eine meditative oder akustische Erfahrung ermöglicht. 

"Summloch" in Wernigerode
"Summloch" in Wernigerode

Die Demutsgasse ist ein Durchgang von der Johann-Sebastian-Straße zum Oberpfarrkirchhof, welchen es schon vor dem Jahre 1500 gab. Der Name stammt wahrscheinlich daher, weil die ehemaligen Stiftsherren durch diese Gasse ihren Damenbesuch empfangen haben.

Demutsgasse

Der Oberpfarrkirchhof ist eine der wichtigsten historischen Plätze in der Stadt. Er befindet sich auf der Klint genannten Anhöhe im Ortszentrum rings um die Sylvestrikirche. Im gesamten Bereich des Oberpfarrkirchhofes finden sich denkmalgeschützte Häuser.

Oberpfarrkirchhof Werningerode
Oberpfarrkirchhof Werningerode

Das Gadenstedtsche Haus ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in der Innenstadt am Klint. Hier lagen der adelige Fronhof und die Ritterhöfe. Der östliche Teil des heutigen Hauses ist der älteste, er stammt mit seinem aus Rogenstein gebauten massiven Untergeschoss aus der Zeit um 1480. 1543 kaufte der Schlosshauptmann Dietrich von Gadenstedt das Gebäude und nutzte es für Wohnzwecke. 1573 baute er einen herrschaftlichen Hof um das Gebäude. 1582 ließ er das Haus ausbauen und den Renaissanceerker mit Spitzdach am Haus anbringen.

Gadenstedtsche Haus Werningerode
Gadenstedtsche Haus Werningerode

Der sogenannte Dullenturm gehörte zur ehemaligen Stadtbefestigung und soll schon 1229 an seinem Platz gestanden haben. Er wurde 1967 abgetragen, da er ein Hindernis für den Straßenverkehr auf der heutigen Johann-Sebastian-Bach-Straße darstellte. 

Dullenturm Werningerode

Am Stadtrand von Werningerode gibt es leckeren Harzer Baumkuchen im „Harzer Baumkuchenhaus“. Es wurde im Jahre 2008 erbaut und lockt zu den Öffnungszeiten unzählige Baumkuchen-Liebhaber an, die sich die Süßspeise schmecken lassen.

Harzer Baumkuchenhaus Werningerode

Im Café gibt es ein Museum, welches sich mit der internationalen Geschichte des Baumkuchens beschäftigt und einem Schaubackraum, wo man bei der Produktion von Baumkuchen den Mitarbeitern über die Schulter schauen kann.

Harzer Baumkuchenhaus Werningerode
Harzer Baumkuchenhaus Werningerode
Harzer Baumkuchenhaus Werningerode

Im Café gibt es leckeren Baumkuchen in verschiedenen Variationen, sogar herzhaft als Hauptspeise. Wir fanden den Baumkuchen verdammt lecker und besonders toll fanden wir, dass Hunde mit in das Café rein dürfen.

Harzer Baumkuchenhaus Werningerode
Harzer Baumkuchenhaus Werningerode
Harzer Baumkuchenhaus Werningerode

Das war mein Ausflug nach Werningerode und ich hoffe, ihr hattest Spaß beim mitreisen. Es war sehr schön, aber auch anstrengend. Nun bin ich müde und muss erst mal ein bisschen schlafen. Bis bald, eure Emma.

Emma - Emma's Pfoten-Abenteuer

Die Links zu Werningerode, findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-werningerode/

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