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Kategorie: Natur & Wandern Harz

Mit Emma unterwegs am Oderteich – Naturabenteuer im Harz

Manchmal braucht es gar keine riesige Wanderung, um einen richtig schönen Tag draußen zu erleben. Genau so war es bei unserer Runde um den Oderteich im Nationalpark Harz. Direkt am Oderteich befindet sich ein großer Parkplatz, von dem aus man gleich starten kann.

Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)

Schon am Start hat uns die besondere Atmosphäre dieser Ecke des Harzes gefallen: ruhiges Wasser, dichter Wald und überall kleine Entdeckungen am Wegesrand. Emma war natürlich sofort im Schnüffelmodus und musste jeden neuen Geruch genau untersuchen.

Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)

Der Rundweg um den Oderteich ist mit seinen etwa 4,5 Kilometern eine entspannte Tour, die trotzdem jede Menge Abwechslung bietet. Der Oderteich ist Teil der Oberharzer Wasserwirtschaft und gehört zum UNESCO-Welterbe. Er ist die älteste Talsperre des Harzes und war ca. 170 Jahre auch die größte Talsperre Deutschlands.

Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)

Während unserer Wanderung entdeckten wir einen kleinen Wasserfall, der auf den ersten Blick ganz natürlich wirkt. Tatsächlich ist er Teil der historischen Wasserwirtschaft des Oderteichs. Das Wasser fließt durch ein altes, gemauertes Gerinne und stürzt anschließend über die Felsen ins Tal. Gerade diese Mischung aus beeindruckender Natur und jahrhundertealter Ingenieurskunst macht den Oderteich zu einem ganz besonderen Ausflugsziel.

Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)

Der Weg führt vorbei am Wasser, durch urige Waldstücke und über natürliche Pfade. Besonders schön fanden wir die Abschnitte mit den Holzstegen. Hier fühlt man sich fast ein bisschen wie auf einer kleinen Entdeckungsreise durch die Natur.

Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)

Für Emma gab es unterwegs natürlich viel zu entdecken: neue Gerüche, spannende Geräusche aus dem Wald und viele Stellen zum kurzen Innehalten. Genau diese kleinen Momente machen unsere Wanderungen so besonders. Nicht nur das Ziel zählt, sondern alles, was man unterwegs erlebt und mit Emma macht es gleich doppelt so viel Spaß.

Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)

Immer wieder entdeckten wir kleine Sandstrände entlang des Oderteichs. Wäre da nicht der dichte Harzwald im Hintergrund, könnte man fast meinen, man wäre an einem Badesee oder sogar am Meer. Für Emma waren die flachen Ufer ideal. Sie konnte problemlos ins Wasser gehen und sich nach der Wanderung abkühlen. Diese kleinen Badebuchten machen den Oderteich besonders hundefreunlich.

Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)

An einigen Stellen fiel uns auf, dass das Wasser rostrot schimmerte. Im ersten Moment waren wir etwas verunsichert und fragten uns, ob das Wasser vielleicht verschmutzt oder sogar schädlich für Emma sein könnte und haben schnell danach gegoogelt, bevor Emma ins Wasser durfte. Aber es sieht schon wirklich beeindruckend aus.

Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)

Die rötliche Färbung ist ein ganz natürliches Phänomen. Das Wasser im Harz fließt durch moorige Böden und eisenhaltiges Gestein. Gelöstes Eisen kommt dabei mit Sauerstoff in Berührung und bildet Eisenoxide, also natürlichen Rost. Dadurch entstehen die typischen rotbraunen Ablagerungen und das Wasser wirkt an manchen Stellen rostfarben.

Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)

Bei unserem Besuch im April, lag auch an einigen Stellen noch etwas Schnee, wovon Emma total begeistert war. Man hatte das Gefühl von Sommer und gleichzeitig den Winter. Ich glaube eine bessere Besuchszeit hätte es nicht geben können.

Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)

Da Emma so ein begeisterter Klettermaxe ist, fand sie es total toll, über umgefallene Bäume zu klettern und alles genau zu erkunden. Ich glaube für sie, hätte der Tag nie enden dürfen.

Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)

Der Oderteich hat eine ganz besondere Stimmung. Das Wasser liegt ruhig zwischen den Bäumen, während der Wald zeigt, wie sich die Natur im Nationalpark entwickeln darf. Alte Fichten, Totholz und junge Pflanzen gehören hier zum natürlichen Wandel des Waldes dazu.

Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)

Bei der Wanderung über die Wege, hat man immer wieder einen tollen Blick auf den Oderteich. Egal von welcher Seite man ihn sich anschaut, er ist einfach wunderschön und beeindruckend. Emma hat sogar einen kleinen Schneemann gefunden, worüber sie sich sehr gefreut hat.

Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)

Es kamen immer wieder Holzstege, die zum Teil nicht enden wollten. Aber bei dem vielen Moor rund um den Oderteich ist das nötig und Emma hat viel Spaß dabei. Wenn einem jemand entgegen kommt, muss man etwas balancieren, aber wir hatten Glück und am späten Nachmittag, war nicht mehr so viel los.

Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)

Während unserer Wanderung entdeckten wir den Frau-Holle-Baum, mit einer Informationstafel über Frau Holle und den nordischen Gott Odin. Der Harz ist seit Jahrhunderten für seine Sagen und Mythen bekannt. Während wir die Geschichte lasen, war Emma natürlich viel mehr damit beschäftigt, den Baum ausgiebig zu beschnüffeln. Wer weiß, vielleicht hat sie dort ihr ganz eigenes kleines Abenteuer erlebt.

Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)

Zum Ende der Wanderung kamen wir noch an der historischen Striegelanlage, der Ausflut und mehreren Granitobelisken vorbei. Die Granitobelisken sind historische Grenz- bzw. Vermessungssteine. Die Ausflut ist der historische Ablauf des Oderteichs. Von hier aus wurde das Wasser früher kontrolliert weitergeleitet, um den Bergbau im Harz mit Wasserkraft zu versorgen. Die historische Striegelanlage hielt früher Treibgut wie Äste und Laub zurück, damit das Wasser ungehindert weiterfließen konnte.

Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)
Oderteich (Harz)

Unser Fazit zur Wanderung um den Oderteich

Der Oderteich ist eine wunderschöne kleine Wanderung für alle, die eine entspannte Runde in beeindruckender Natur suchen. Auch mit Hund macht die Strecke richtig Spaß. Es gibt viele spannende Gerüche, abwechslungsreiche Wege und jede Menge Natur zum Erkunden. Wir können euch den Besuch wirklich sehr empfehlen.

Oderteich (Harz)

Wir haben ca. 1,5 Stunden für die Wanderung um den Oderteich benötigt. Emma würde die Runde auf jeden Fall wieder laufen und wir auch. Bis zu unserem nächsten Abenteuer, eure Emma mit Familie.

Mit Emma auf dem Naturmythenpfad in Braunlage – eine märchenhafte Wanderung durch den Harz

Hallo Freunde, diesmal sind wir auf einen tollen Wanderweg im Harz aufmerksam geworden. Er heißt Naturmythenpfad, ist bei Braunlage und hat 9 verschiedene Stationen, die es auf 4km zu entdecken galt. Da es direkt dort keinen Parkplatz gab, haben wir etwas weiter weg geparkt, am Sportplatz von Braunlage und sind zum Startpunkt gelaufen.

Naturmythenpfad in Braunlage
Naturmythenpfad in Braunlage
Naturmythenpfad in Braunlage

Ich hatte richtig viel Bock auf die Wanderung und war gut gelaunt. Es ging vorbei an kahlen Wäldern, entlang an schönen Wegen, bis wir im Nationalpark Harz angekommen waren. Von dort dauerte es noch ein kleines Stück, bis zum Infopoint. Dort hat mich gleich ein böser Wolf erwartet und ich dachte, was soll das denn? Dann habe ich meinen Königinnen Thron gesehen und mein frecher Papa, hat mir den Platz einfach geklaut.

Naturmythenpfad in Braunlage
Naturmythenpfad in Braunlage
Naturmythenpfad in Braunlage

Auf den Spuren alter Mythen durch den Harz

Wenn man an den Harz denkt, kommen einem schnell Hexen, Sagen und geheimnisvolle Wälder in den Sinn. Genau darum dreht sich auch der Naturmythenpfad in Braunlage. Der Rundweg verläuft durch den Nationalpark Harz und verbindet Natur mit alten Geschichten und interaktiven Stationen. Dabei geht es nicht darum, möglichst schnell ans Ziel zu kommen. Vielmehr lädt der Weg dazu ein, stehen zu bleiben, den Wald bewusst wahrzunehmen und sich auf die kleinen Dinge einzulassen.

Naturmythenpfad in Braunlage
Naturmythenpfad in Braunlage
Naturmythenpfad in Braunlage

Auf dem Wanderweg gibt es immer wieder Hinweisschilder, wo man dem Naturmythenpfad folgen muss. Ein verlaufen ist fast unmöglich, wenn man darauf achtet.

Station 1 – Der Wolf

Die erste Station widmet sich einem Tier, das kaum ein anderes die Menschen über Jahrhunderte so fasziniert und gleichzeitig verunsichert hat: dem Wolf.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf

In Märchen ist er oft der Bösewicht. In der Realität gehört er jedoch ganz selbstverständlich zur Natur und kehrt inzwischen auch wieder in viele Regionen Deutschlands zurück. Genau mit diesem Gegensatz beschäftigt sich die erste Station. Auf der ersten Station musste ich kurze einen bösen Mann wegputzen, der dort einfach aufgetaucht ist. Dem hab ich es so richtig gezeigt.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf

Ich hab mich allerdings weniger für alte Mythen interessiert, sondern eher für die vielen Wildgerüche entlang des Weges. Immer wieder blieb ich stehen, schnupperte aufmerksam ins Unterholz und schaute neugierig zwischen die Bäume. Man konnte sich gut vorstellen, dass hier nachts tatsächlich Wildtiere unterwegs sind.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf

Diese Station regt zum Nachdenken an: Wer hat eigentlich vor wem Angst? Der Mensch vor dem Wolf oder der Wolf vor dem Menschen? Zudem werden einem hier die Eigenschaften eines Wolfes aufgezeigt.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf

Station 2 – Märchen und Sagen

Nur wenige Schritte weiter taucht man tiefer in die Welt der Harzer Sagen ein.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 2 - Märchen und Sagen
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 2 - Märchen und Sagen
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 2 - Märchen und Sagen

Der Harz gehört zu den sagenreichsten Regionen Deutschlands. Hexen, Berggeister, geheimnisvolle Wesen und verwunschene Wälder gehören hier seit Jahrhunderten zur Kultur.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 2 - Märchen und Sagen
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 2 - Märchen und Sagen
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 2 - Märchen und Sagen

Während wir die Informationstafeln lasen, wirkte der Wald fast ein wenig geheimnisvoll. Sonnenstrahlen fielen durch die hohen Bäume, der Wind bewegte die Äste und irgendwo klopfte ein Specht.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 2 - Märchen und Sagen
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 2 - Märchen und Sagen
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 2 - Märchen und Sagen

Ich ließ mich davon natürlich überhaupt nicht beeindrucken. Für mich war jeder neue Geruch spannender als jede Sage. Trotzdem passt diese Station wunderbar in die Umgebung, denn gerade dieser Wald besitzt eine ganz besondere Atmosphäre.

Station 3 – Der Baum

Bäume begleiten uns auf jeder Wanderung. Oft laufen wir einfach an ihnen vorbei.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum

Diese Station zeigt, welche Bedeutung Bäume früher für die Menschen hatten. Sie galten als Kraftorte, Schutzspender und Symbole des Lebens. Manche Baumarten wurden sogar verehrt.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum

Wenn man einen Moment innehält und nach oben schaut, versteht man schnell, warum. Die mächtigen Stämme, das Licht zwischen den Ästen und die Ruhe des Waldes sorgen automatisch dafür, dass man langsamer wird.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum

Ich hatte währenddessen wieder ganz andere Prioritäten. Jeder Baum musste ausgiebig beschnuppert werden, denn immerhin hatte ich hier meine ganz eigene „Waldzeitung“. Zum Ende der 3. Station, gab es einen kleinen Bach. Dort konnte ich meine Pfötchen kühlen und Schlappi machen.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum

Station 4 – Der Bach

Langsam näherten wir uns dem Wasser, einem größeren Bach als wir kurz vorher gesehen hatten.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 4 - Der Bach
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 4 - Der Bach
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 4 - Der Bach

Das leise Plätschern des Baches begleitete uns bereits einige Meter vorher. Zwischen Steinen und Wurzeln schlängelte sich das klare Wasser durch den Wald.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 4 - Der Bach
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 4 - Der Bach
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 4 - Der Bach

Früher entstanden rund um solche Orte viele Geschichten über Wassergeister und Nymphen. Tatsächlich besitzen Bäche eine besondere Ruhe. Man setzt sich automatisch für einen Moment auf einen Stein und hört einfach nur zu.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 4 - Der Bach
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 4 - Der Bach
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 4 - Der Bach

Ich war sofort begeistert, denn Wasser bedeutet für mich immer Abenteuer. Vorsichtig erkundete ich das Ufer und beobachtete aufmerksam die fließenden Wellen. Papa hat so ein komisches Musikinstrument gefunden und hat damit Geräusche gemacht. Das fand ich gar nicht lustig und hab ihn geschimpft wie eine verrückte, damit er aufhört.

Station 5 – Der Silberteich

Für uns war der Silberteich ohne Frage einer der schönsten Orte der gesamten Wanderung. Gerade für Hunde ist der Silberteich eine tolle Station, um baden zu gehen. Man kommt hier flach ins Wasser und kann ohne Probleme rein und raus gehen.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich

Der kleine Waldsee liegt ruhig zwischen den Bäumen und wirkt fast wie aus einem Märchen. Je nach Wetter spiegeln sich Himmel und Wald im Wasser und schaffen eine ganz besondere Stimmung. Der Silberteich hatte für uns etwas magisches.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich

Hier haben wir eine längere Pause eingelegt. Ich bekam etwas zu trinken und konnte sich im Schatten ausruhen, während wir den Blick über den Teich schweifen ließen.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich

Wer gerne fotografiert, sollte sich hier etwas mehr Zeit nehmen. Rund um den Silberteich ergeben sich immer wieder wunderschöne Motive. Egal ob Spiegelungen auf dem Wasser, kleine Details am Ufer oder weite Landschaftsaufnahmen. Das schönste Motiv für Mama und Papa, war natürlich ich.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich

Station 6 – Naturgewalten

Nach der ruhigen Stimmung am Silberteich beschäftigt sich die nächste Station mit den Kräften der Natur, also ging es für uns weiter zu dieser Station. Aber Frauchen war kaum vom Silberteich wegzukriegen, daher musste ich ein bisschen Druck machen.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 6 - Naturgewalten
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 6 - Naturgewalten
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 6 - Naturgewalten

Wind, Regen, Sturm und Schnee formen den Harz seit Jahrtausenden. Gerade in den letzten Jahren hat sich die Landschaft durch Trockenheit und den Borkenkäfer stark verändert. An einigen Stellen sieht man deutlich, wie sich der Wald verändert und langsam wieder neu entsteht.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 6 - Naturgewalten
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 6 - Naturgewalten
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 6 - Naturgewalten

Diese Station erinnert daran, dass die Natur ständig im Wandel ist, unabhängig davon, ob Menschen eingreifen oder nicht. Ich war ganz frech und habe mich hier einfach auf den Tisch gesetzt, da ich genau zwischen Mama und Papa sitzen wollte, aber verratet mich bitte nicht.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 6 - Naturgewalten
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 6 - Naturgewalten
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 6 - Naturgewalten

Station 7 – Der Wald

Jetzt befindet man sich mitten im Nationalpark Harz, bei der Station Wald. Hier gibt es Stelen aus Holz, mit vielen Botschaften z.B. von Caesar.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald

Hier wird deutlich, dass ein Wald viel mehr ist als eine Ansammlung von Bäumen. Moose, Pilze, Insekten, Vögel und unzählige andere Lebewesen bilden gemeinsam ein riesiges Ökosystem.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald

Je länger wir unterwegs waren, desto ruhiger wurde es. Man hörte fast nur noch Vogelstimmen und das Rascheln der Blätter. Irgendwann kamen wir wieder an einen Bach. Über den konnte man drüber balancieren, wenn man es sich zutraut. Also ich wäre ja sofort dabei gewesen, aber nicht meine Zweibeiner.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald

Ich lief entspannt voraus, blieb immer wieder stehen und wartete geduldig auf die anderen beiden. Solche Momente mögen wir besonders, denn genau dafür gehen wir gemeinsam wandern. Dann wartete noch ein Abenteuer auf uns, hüpfen über Seine, um zur anderen Uferseite zu gelangen. Was meint ihr, sind wir trocken geblieben?

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald

Station 8 – Der Wunschbaum

Diese Station gehört sicherlich zu den emotionalsten des gesamten Naturmythenpfades.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 8 - Der Wunschbaum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 8 - Der Wunschbaum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 8 - Der Wunschbaum

Schon seit Jahrhunderten verbinden Menschen mit besonderen Bäumen Wünsche, Hoffnungen und kleine Rituale. Auch hier darf man einen Moment innehalten und sich etwas wünschen.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 8 - Der Wunschbaum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 8 - Der Wunschbaum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 8 - Der Wunschbaum

Ob Wünsche wirklich in Erfüllung gehen? Wer weiß. Schaden kann es jedenfalls nicht. Wir haben uns einfach einen Moment Zeit genommen und die Ruhe genossen. Während Mama und Papa den Baum haben auf sich wirken lassen, habe ich die Zeit für eine kleine Verschnaufpause genutzt. Natürlich habe ich mir auch was gewünscht und zwar das nächste Leckerli.

Station 9 – Das Labyrinth

Die letzte Station bildet gleichzeitig den Abschluss der Wanderung, bzw. der letzten Station, den wir mussten ja noch zum Auto zurück.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 9 - Das Labyrinth
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 9 - Das Labyrinth

Ein Labyrinth steht seit jeher für den eigenen Lebensweg. Anders als ein Irrgarten besitzt es keine Sackgassen. Es führt Schritt für Schritt zum Mittelpunkt und wieder hinaus.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 9 - Das Labyrinth
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 9 - Das Labyrinth
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 9 - Das Labyrinth

Nach den vielen Eindrücken des Weges ist das ein schöner Abschluss. Auch ich marschierte neugierig mit Papa hindurch und fand das kleine Abenteuer sehr spannend.

Unser Fazit

Der Naturmythenpfad ist keine Wanderung, bei der Höhenmeter oder Gipfel im Mittelpunkt stehen. Hier geht es um das bewusste Erleben der Natur.

Naturmythenpfad in Braunlage
Naturmythenpfad in Braunlage
Naturmythenpfad in Braunlage

Uns hat besonders gefallen, dass sich der Weg hervorragend mit Hund laufen lässt und durch die neun Stationen nie langweilig wird. Überall gibt es etwas zu entdecken, für uns Hunde genauso wie für Menschen.

Naturmythenpfad in Braunlage

Wer mit offenen Augen durch den Wald geht, findet hier nicht nur schöne Fotomotive, sondern auch viele kleine Momente, die in Erinnerung bleiben. Unsere Wanderung war ca. 6km lang, da wir noch zum Parkplatz laufen mussten.

Naturmythenpfad in Braunlage

Unsere Bewertung

🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾

Länge: ca. 4 km
Schwierigkeit: leicht
Für Hunde geeignet: Ja, absolut. Besonders außerhalb der Ferien ist der Weg angenehm ruhig. Da der Rundweg durch den Nationalpark Harz führt und Wildtiere vorkommen können, empfehlen wir, Hunde angeleint zu führen.

Wir würden den Naturmythenpfad jederzeit wieder besuchen, vielleicht zu einer anderen Jahreszeit. Denn wir sind sicher: Im Herbst, wenn sich die Blätter färben oder Nebel zwischen den Bäumen hängt, wirkt dieser Ort noch einmal ein ganzes Stück geheimnisvoller. Wir waren im April dort.

Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma

Infos zum Naturmythenpfad, bekommt ihr hier: https://www.nationalpark-harz.de/de/natur-erleben/natur-erlebnispfade/naturmythenpfad/

Emma’s Wanderweg in Braunlage im Harz

Hallo Freunde, stellt euch mal vor, bei unserem Trip im Harz (Braunlage) durfte ich doch tatsächlich einen Wanderweg aussuchen und bestimmen wo es lang geht. Gesagt getan, alle mir nach…

Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage

Also ging es für mich der Nase nach und die hat mich nicht getäuscht. Ich habe nämlich gleich einen Bauernhof gefunden, wo es lustig aussehende Alpakas gab. Da hätte ich noch stundenlang sitzen können, aber meine Zweibeiner wollten weiter.

Emma's Wanderweg in Braunlage

Erst bin ich noch schön auf dem Weg geblieben, bin aber dann auf einen unbefestigten Weg abgebogen. Mama meinte da schon, oh je, wo führt uns Emma hin. Hoffentlich muss ich nicht gleich wieder den Berg runter und dann hoch.

Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage

Aber mal ehrlich, auf meinem Weg hat man doch eine schöne Aussicht über das ganze Gebiet und man konnte sogar bis in Richtung Brocken schauen. Ich fand meinen gewählten Weg schon jetzt toll.

Emma's Wanderweg in Braunlage

Dann kamen wir zu einer Wiese, wo ich mich erst mal schön wälzen musste. Keine Sorge, hier gab es nur frisches Gras und nichts, womit ich mich hätte panieren können. Ach ich liebe es einfach, mich durch Wiesen zu kugeln. Das ist quasi Hundeyoga.

Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage

Mama war bei dem Blick nach unten gar nicht begeistert. Man kann es auf den Fotos schlecht erkennen, aber es ging steil nach unten. Da sie von den ganzen Wanderungen zuvor schon Muskelkater hatte, war sie echt nur am jammern. Was soll ich denn sagen? Ich war immerhin auch überall dabei und stell mich nicht so an.

Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage

Mir nach, ich rieche Fisch und Kuchen. Da hinter den Bäumen ist das Waldcafé Forellenteich (https://www.forellenteich-braunlage.de/). Dort sind Hunde herzlich Willkommen und man kann sogar selbstgebackene Hundekekse kaufen. Was sagen Mama und Papa: „Na wir wollten mit dir wandern und haben doch jetzt kein Geld dabei. Emma, da können wir jetzt nicht hin.“

Emma's Wanderweg in Braunlage

Ihr glaubt gar nicht, wie stinkig ich gewesen bin. Da führt man die beiden schon mal zu so einem tollen Ausflugsziel und die gehen da nicht mit mir hin. Freunde, ich brauche mein eigenes Taschengeld, damit ich selber bezahlen kann. Warum kriegen nur Kinder ein Taschengeld und nicht auch Hundekinder?

Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage

Also ging es für uns wieder den Berg rauf und immerhin gab es auf der Bank eine Pause mit Schlappi und Leckerlis, die mich etwas besänftigt und meine Laune wieder angehoben haben. Mama und Papa sind ja doch gute Hundeeltern, aber das Café hätte ich trotzdem gerne besucht.

Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage

Der Anstieg war wirklich heftig und zog sich wie Kaugummi, aber irgendwann haben wir es geschafft. Auf unserem Weg waren noch andere Leute da, die zu einem Restaurant laufen wollten. Deren Kinder haben sich geweigert dort hoch zu laufen und sind auf halber Strecke umgedreht. Also für Essen klettere ich auf den Mount Everest hoch.

Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage

Irgendwann habe ich eine komische Abzweigung genommen und Mama hat das Navi angeschmissen um zu schauen, ob wir wirklich auf einem richtigen Weg sind. Das Navi meinte ja, Papa nein und Mama meinte: „Dann probieren wir es doch einfach.“ Was soll ich sagen, wir haben uns vorher über den Wanderer lustig gemacht, der sich durch die Bäume geschlagen hat und auf einmal dort raus kroch. Dann waren wir selber die Idioten und haben gelernt, hört auf Papa und nicht aufs Navi.

Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage

Aber hey, das war wieder ein richtiges Abenteuer nach meinem Geschmack. Es gibt für mich nichts schöneres als durch die Pampa zu klettern und immerhin sind wir wieder auf dem richtigen Weg gelandet, der zu unserer Ferienwohnung führte.

Emma's Wanderweg in Braunlage

Es war ein abenteuerlicher, kleiner Spaziergang, der es mit seiner Steigung aber mächtig in sich hatte. Wir sehen uns hoffentlich bei meinem nächsten Abenteuer. Liebe Grüße, eure Emma.

Emma's Wanderweg in Braunlage

Ein Ausflug zur Sösetalsperre – Natur, Wasser und Pfotenabenteuer im Harz

Diesmal hat es uns zur Sösetalsperre im Harz verschlagen, wo es extra für Besucher einen großen Parkplatz gibt, um die Gegend zu erkunden. Die Sösetalsperre liegt bei Osterode am Harz.

Sösetalsperre im Harz
Sösetalsperre im Harz

Schon bei der Ankunft beeindruckt der große Stausee mit seiner ruhigen Wasserfläche, umgeben von viel Natur und den typischen Harzer Wäldern. Die Landschaft lädt einfach dazu ein, langsam unterwegs zu sein, stehen zu bleiben und die Aussicht zu genießen.

Sösetalsperre im Harz
Sösetalsperre im Harz

Welche Aufgabe hat die Sösetalsperre?

Die Sösetalsperre ist nicht nur ein schönes Ausflugsziel, sondern erfüllt auch eine wichtige Aufgabe: Sie speichert Wasser und trägt zur Trinkwasserversorgung sowie zum Hochwasserschutz bei. Die Talsperre wurde zwischen 1928 und 1931 errichtet und gehört zu den bedeutenden Anlagen der Harzwasserwerke.

Sösetalsperre im Harz
Sösetalsperre im Harz

Übersicht der Aufgaben der Sösetalsperre

Die Sösetalsperre erfüllt mehrere wichtige Aufgaben für die Region. Sie ist weit mehr als nur ein schöner Stausee zum Wandern.

  • 💧 Trinkwasserversorgung: Das ist ihre wichtigste Aufgabe. Das Wasser der Sösetalsperre wird aufbereitet und versorgt zahlreiche Städte und Gemeinden im südwestlichen Harzvorland. Unter anderem auch Teile von Göttingen mit hochwertigem Trinkwasser.
  • 🌊 Hochwasserschutz: Bei starken Regenfällen oder der Schneeschmelze im Harz kann die Talsperre große Wassermengen zurückhalten. Dadurch werden Hochwasserspitzen in der Söse und den flussabwärts gelegenen Orten abgeschwächt.
  • 🏞️ Niedrigwasseraufhöhung: In trockenen Zeiten wird kontrolliert Wasser abgegeben. So bleibt genügend Wasser in der Söse, was für die Natur und die Wasserqualität wichtig ist.
  • ⚡ Stromerzeugung: Am Staudamm befindet sich ein Wasserkraftwerk, das die Kraft des abfließenden Wassers zur umweltfreundlichen Stromerzeugung nutzt.

Was hat die Sösetalsperre zu bieten?

Für Spaziergänger und Wanderer bietet die Umgebung viele Möglichkeiten, die Natur zu entdecken. Besonders schön ist es, einfach ohne Eile unterwegs zu sein. Genau richtig für kleine Pfoten, die jeden Meter spannend finden. Von hier aus, kann man super zu einer Wanderung rund um die Sösetalsperre aufbrechen.

Sösetalsperre im Harz
Sösetalsperre im Harz

Während Emma ihre Umgebung erkundet hat, gab es für mich jede Menge schöne Fotomotive: das glitzernde Wasser, die Spiegelungen auf der Oberfläche, die alten Bäume am Wegesrand und diese besondere Ruhe, die man nur draußen in der Natur findet.

Sösetalsperre im Harz
Sösetalsperre im Harz

Emma hatte jedenfalls ihren Spaß: schnuppern, schauen, neue Wege entdecken und zwischendurch eine Pause mit Blick aufs Wasser machen. Ein wirklich schöner Ort, für einen ruhigen Ausflug mit Hund. Vor Ort gibt es auch einen Imbiss für den kleinen Hunger und einige Bänke, die zum verweilen einladen.

Sösetalsperre im Harz
Sösetalsperre im Harz

Wusstet ihr schon? Unter der Wasseroberfläche der Sösetalsperre verbirgt sich ein Stück Geschichte. Mit dem Bau der Talsperre Anfang der 1930er Jahre wurden Teile des alten Sösetals überflutet. Dazu gehört auch eine historische Steinbrücke bei der ehemaligen Siedlung Emme, die normalerweise unsichtbar auf dem Grund des Stausees liegt und nur bei extrem niedrigem Wasserstand gelegentlich wieder zum Vorschein kommt.

Sösetalsperre im Harz

Für Kinder gibt es rund um die Sösetalsperre einen Klimalehrpfad zum Thema Wasser. Dieser Klimalehrpfad verbindet Wissen, Bewegung und Natur. Außerdem gibt es für uns Vierbeiner vor Ort auch einen Napf mit Wasser.

Sösetalsperre im Harz

Unser Fazit:

Die Sösetalsperre ist ein wunderbarer Ort für alle, die Ruhe, Natur und schöne Landschaften lieben. Ein kleines Abenteuer im Harz, das zeigt: Manchmal liegen die schönsten Erlebnisse direkt vor der Haustür. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.

Besuch der Odertalsperre im Harz

Manchmal braucht es gar kein großes Abenteuer und es reicht ein schöner Weg, frische Waldluft und ein neugieriger Hund an der Seite. Genau so war unser Ausflug zur Odertalsperre im Harz. Wir haben die Ruhe genossen, die Aussicht auf den See und die kleinen Augenblicke, die einen Spaziergang besonders machen.

Odertalsperre im Harz
Odertalsperre im Harz

Die Odertalsperre liegt im Harz zwischen Bad Lauterberg und Braunlage und ist ein beliebtes Ziel für Spaziergänge und Naturausflüge. Der große Stausee wird von der Oder gespeist und gehört zu den bekannten Ausflugszielen der Region.

Odertalsperre im Harz

Schon bei der Ankunft war klar, hier gibt es einiges zu entdecken. Das Wasser glitzerte, der Wald rundherum sorgte für eine richtig schöne Atmosphäre und Emma konnte ihre Nase kaum aus dem Boden nehmen. Jeder neue Geruch schien spannend zu sein. Egal ob Wald, Wasser oder die vielen kleinen Spuren, die andere Tiere hinterlassen haben.

Die versunkenen Brücken der Odertalsperre

Kaum jemand weiß, dass sich unter der Wasseroberfläche der Odertalsperre ein Stück Geschichte verbirgt. Bevor das Tal geflutet wurde, führten mehrere Straßen über steinerne Brücken. Heute liegen sie auf dem Grund des Stausees.

Besonders bekannt sind die Emma-Brücke, die Anna-Brücke und die Erika-Brücke. Sinkt der Wasserstand außergewöhnlich stark, tauchen einzelne Brücken wieder aus dem Wasser. Für viele Besucher ist das ein ganz besonderes Erlebnis und ein beliebtes Fotomotiv.

Odertalsperre im Harz
Odertalsperre im Harz

Was genau macht die Odertalsperre?

Viele denken, sie dient der Trinkwasserversorgung, dass stimmt jedoch nicht.

Die Odertalsperre erfüllt heute vier wichtige Aufgaben:

🚶 Naherholung: Wanderer, Radfahrer, Angler und Naturfreunde besuchen die Talsperre das ganze Jahr über.

🌊 Hochwasserschutz: Sie hält bei starken Regenfällen große Wassermengen zurück.

💧 Niedrigwasseraufhöhung: In trockenen Zeiten wird kontrolliert Wasser abgegeben, damit die Flüsse genügend Wasser führen.

Stromerzeugung: Das Wasserkraftwerk erzeugt umweltfreundlichen Strom für rund 1.500 Haushalte.

Odertalsperre im Harz
Odertalsperre im Harz
Odertalsperre im Harz

Vor Ort gibt es einen sehr kleinen Parkplatz, der zu unserer frühen Uhrzeit noch leer war. Aber kommt man später her, gibt es quasi keine Möglichkeit mehr zu parken. Ich und Papa sind schon wieder bereit für das nächste Abenteuer und warten auf Mama, die noch weitere Fotos machen wollte, als hätte sie nicht schon genug davon. Seid gespannt, was wir noch so im Harz erkundet haben. Bis zum nächsten Mal, eure Emma.

Odertalsperre im Harz

Unser Fazit:
Die Odertalsperre ist ein tolles Ziel für Hundemenschen, die Natur lieben und mit ihrem Vierbeiner einen entspannten Ausflug im Harz erleben möchten. Ein Ort zum Durchatmen, Entdecken und Pfotenlaufen.

Torfhausmoor – Wanderung mit Hund im Harz

Hallo Freunde, diesmal haben Mama und Papa mit mir eine Wanderung durch das wunderschöne Torfhausmoor gemacht. Geparkt haben wir auf dem Parkplatz „Brockenblick“ (https://maps.app.goo.gl/CQUPsUmzrLWMfEMw5).

Torfhausmoor
Torfhausmoor

Harzturm Torfhaus

Ein echtes Highlight ist der moderne Harzturm. Schon von weitem ist der Aussichtsturm sichtbar und definitiv ein Blickfang mitten in der Landschaft. Von oben hat man einen beeindruckenden Panoramablick über den Harz und bei gutem Wetter sogar bis zum Brocken.

Torfhausmoor
Torfhausmoor

Rund um den Turm gibt es Sitzmöglichkeiten und genügend Platz für eine kleine Pause nach oder vor der Wanderung. Wer mag, kann hier zusätzlich die Erlebnis-Rutsche nutzen oder einfach nur die Aussicht genießen.

Nationalpark-Besucherzentrum

Direkt in Torfhaus befindet sich außerdem das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus. Dort bekommt man viele interessante Informationen über den Nationalpark Harz, die Tierwelt und die besondere Moorlandschaft.

Torfhausmoor
Torfhausmoor
Torfhausmoor

Gerade vor oder nach der Wanderung lohnt sich ein kurzer Besuch. Man erfährt viel über die Entstehung der Moore und warum diese Landschaft so empfindlich und schützenswert ist. Hier gibt es auch die Bavaria Alm oder Wienerwald, wo man sich mit leckeren Speisen stärken kann. Von hier aus, hat man bei gutem Wetter auch den Brocken-Blick.

Torfhausmoor
Torfhausmoor
Torfhausmoor

Außerdem gibt es dort Informationen zu Wanderwegen, aktuellen Bedingungen und Ausflugstipps rund um den Harz. Das Personal dort ist sehr nett und hilft bei der Auswahl des richtigen Wanderweges. Zudem gibt es einen kleinen Shop für Souvenirs.

Torfhausmoor
Torfhausmoor
Torfhausmoor

Wanderung Torfhausmoor

Vom Nationalpark-Besucherzentrum aus, folgt man einfach der Beschilderung und läuft an der Hauptstraße entlang, bis es zu den Wanderwegen geht. Überall hängen gut Sichtbar die Schilder zu den einzelnen Wanderrouten, damit man sich nicht verlaufen kann.

Torfhausmoor
Torfhausmoor

Ein Teil des Weges, ist der sogenannte Goetheweg, der bis hoch zum Brocken verläuft. Wir sind ihn aber nur ein paar Kilometer gelaufen, weil wir dann in die andere Richtung weiter mussten. Der Weg ist relativ gut befestigt und lässt sich gut laufen.

Torfhausmoor
Torfhausmoor
Torfhausmoor

Auch hier hat man das typische Bild im Harz, was es ca. seit 2018 gibt. Dort war ein extremes Dürrejahr. Zudem hat sich der Borkenkäfer rasant ausgebreitet und fast alle Bäume vernichtet. Es gibt aber zum Glück noch grüne Bäume, wenn auch wie hier, wenige.

Torfhausmoor

Wer möchte, kann über den Steg durch das Torfhausmoor laufen und ich hatte natürlich total Spaß dabei, über die Hölzer zu laufen. Wer dies nicht möchte, kann auch den normalen Weg außen herum nehmen, sieht dann aber weniger vom Moor.

Torfhausmoor
Torfhausmoor

Der Blick auf das Moor, ist schon sehr beeindruckend. Das Torfhausmoor, wird auch Radauer Born Moor genannt. Es hat eine Fläche von 30 ha und ist bis zu 6,5 Meter tief.

Torfhausmoor
Torfhausmoor
Torfhausmoor

Leider darf man die Wege nicht verlassen, denn ich wäre gerne ins Moor und in die Pfützen gesprungen. Aber meine Zweibeiner, haben es verboten, weil es auch so auf dem Schild steht. Trotzdem hatten wir viel Spaß auf dem Steg. Wenn einem jemand entgegen kommt, kann es aber schon ziemlich eng werden.

Torfhausmoor
Torfhausmoor
Torfhausmoor

Nach dem Steg, kam man wieder auf die normalen Wege um das Torfhausmoor herum. Immer wieder hat man kleinere Brücken, die man überqueren muss. Wir hatten auch noch Glück mit dem Wetter und das erkunden, macht mir wahnsinnig viel Spaß.

Torfhausmoor
Torfhausmoor
Torfhausmoor

Auf der rechten Seite des Weges, befindet sich der Abbegraben. Dieser sammelt alles zufließende, zurieselnde und zusickernde Wasser, um es nach rechts abzuleiten. Bei Starkregen hat der Graben allerdings nicht genug Fassungsvermögen und daher wird mit Hilfe eines gegenüberliegenden Fehlschlages, der Abbegraben entlastet.

Torfhausmoor - Abbegraben

Zum Ende des Abbegrabens hin, teilt sich der Weg auf. Rechts geht es weiter in Richtung Brocken, über den Goetheweg. Links entlang, wo wir gelaufen sind, geht es wieder zum Torfhaus. Von hier aus, waren es noch ca. 3km Fußweg. Zum Brocken wäre man noch 6,5km gelaufen.

Torfhausmoor - Goetheweg und Torfhaus
Torfhausmoor
Torfhausmoor

Folgt man weiter dem Weg, gelangt man zum Luchs Denkmal. Erst dachte ich, da ist ein Spielgefährte und hab mich gefreut, aber der stand nur da. Das Denkmal erinnert an die Ausrottung im 19. Jahrhundert und die Rückkehr der Luchse im Harz. Ab 2000 fand, in der Nähe des Denkmals, die Auswilderung der Luchse statt. Mittlerweile sind es im Harz, Stand 2026, wieder 90 Luchse, die in freier Wildbahn leben.

Torfhausmoor - Luchs Denkmal
Torfhausmoor - Luchs Denkmal
Torfhausmoor - Luchs Denkmal

Nach ca. 700 Metern nach dem Luchs Denkmal, kommt man an eine Gabelung. Hier ist ein schöner Platz mit Bänken, um eine kleine Pause zu machen. Folgt man der Gabelung nach links, läuft man den entspannten Weg über 2km zum Torfhaus zurück. Der rechte Weg ist mit 1,3km kürzer, aber es folgt ein steiler Anstieg zum Torfhaus. Also ich habe mich für den steilen Weg entschieden und Mama war gar nicht begeistert, aber da musste sie durch.

Torfhausmoor
Torfhausmoor
Torfhausmoor

Kurz hinter der Gabelung, hatte man schon einen guten Blick auf den Harzturm am Torfhaus und wusste, man ist auf jeden Fall richtig und bald am Ziel.

Torfhausmoor

Für erfahrende Wanderer, gilt der Aufstieg als mäßig anstrengend. Für Papa und mich, war das ein Klacks, aber Mama hing etwas hinterher. Aber sie hat es auch geschafft und hatte gute Laune. Puh, noch mal Glück gehabt, dass sie mir den Weg nicht übel genommen hat.

Insgesamt sind wir 5,6 km gelaufen bei unserer Wanderung um das Torfhausmoor und haben knapp 2h gebraucht. Wir haben aber auch zwischendurch Pause gemacht. Natürlich haben wir die Natur genossen beim Fotos machen und haben das Torhaus Besucherzentrum besucht.

Torfhausmoor

Und schaut mal, was Mama heimlich im Shop für mich gekauft hat, einen Luchs. Ich habe aber auch wirklich zu wenige Stofftiere zu Hause, da kam das genau richtig.

Wir können euch eine Wanderung um das Torfhausmoor wirklich sehr empfehlen. Die Natur mit dem Moor ist einmalig und die Wege sind sehr gut zu laufen. Das Angebot an Essen/Trinken und Freizeit am Torfhaus, rundet das ganze noch ab. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.

Emma's Pfoten-Abenteuer

Teich-Abenteuer am Großen Kellerhals Teich

Hallo Freunde, diesmal war ich auf einem Teich-Abenteuer im Harz unterwegs und das war es wirklich. Aber seht selber…

Für uns ging es zum Wanderparkplatz am Großen Kellerhals Teich und sofort ging es den Berg steil nach oben. Das war Frühsport, kann ich euch sagen.

Großer Kellerhals Teich
Großer Kellerhals Teich
Großer Kellerhals Teich

Oben angekommen, wird man mit einem Blick über den Teich belohnt. Wir sind links rum gegangen und dachten, man kann so einfach eine Runde um den Teich laufen.

Großer Kellerhals Teich
Großer Kellerhals Teich
Großer Kellerhals Teich

Der Harz ist für seinen Bergbau bekannt und dafür wurde immer viel Wasser benötigt. Da das örtliche Wasservorkommen irgendwann knapp wurde, mussten sich die Menschen von damals etwas einfallen lassen. Daher wurde in ca. 1652, der Zellerfelder Kunstgraben erbaut. Dafür wurden mehrere Teiche zur Wasserspeicherung errichtet und über Gräben und unterirdischen Wasserläufen, mit der Bergbau-Grube verbunden. Das sind die sogenannten Bergbauteiche, wovon es im Harz noch einige gibt.

Großer Kellerhals Teich
Großer Kellerhals Teich
Großer Kellerhals Teich

Wir kamen irgendwann in Richtung Wald und haben dieses Schild für Wanderer gefunden. Da dachten Mama und Papa, ach toll, hier kann man schön laufen. Tja Freunde, was soll ich sagen, ich habe mich dann aber für einen Weg entschieden, der wohl kein offizieller Wanderweg war, obwohl er so aussah. Irgendwann standen wir vor lauter Gestrüpp und Papa wollte zurück gehen. Aber ich nicht, ich habe einfach gestreikt. Das war eindeutig mein Weg und es gab kein zurück.

Großer Kellerhals Teich
Großer Kellerhals Teich
Großer Kellerhals Teich

Weiter ging es durch dichtes Gestrüpp und irgendwann wurde man mit einem tollen Blick über den Teich belohnt.

Großer Kellerhals Teich
Großer Kellerhals Teich
Großer Kellerhals Teich

Irgendwann war mir der Weg dann auch zu blöd und ich wollte, dass Mama und Papa mit mir den Berg hoch klettern, aber das haben sie einfach nicht gemacht. Aber man sieht an meinem Gesicht, wie viel Spaß ich bei diesem Abenteuer hatte.

Großer Kellerhals Teich
Großer Kellerhals Teich
Großer Kellerhals Teich

Also sind wir weiter gelaufen und standen irgendwann vor einem kleinen Fluss. Das war für mich ja gar kein Problem, ich bin einfach drüber gehüpft, aber Mama hatte Angst um ihre Schuhe. Tja, wie wäre es mal mit richtigen Wanderschuhen, wenn man mit mir schon solche Touren macht? Na ja, wir konnten sie dann überreden und sie ist über die Steine geklettert. Gut, sie hatte danach feuchte Füße, aber das war nicht so schlimm, sie konnte ja noch lachen.

Großer Kellerhals Teich
Großer Kellerhals Teich
Großer Kellerhals Teich

Wir mussten noch den Berg erklimmen, dann kamen wir auch wieder auf einen schönen Wanderweg, den man gut laufen konnte.

Großer Kellerhals Teich
Großer Kellerhals Teich

Leider haben wir irgendwann festgestellt, dass unser Auto ganz woanders steht und wir in die falsche Richtung laufen. Wir mussten also irgendwann nach rechts abbiegen. Wir haben so einen matschigen Weg gefunden und waren sehr froh darüber und haben uns schon gefreut, dass wir nun ganz einfach zu unserem Auto kommen.

Großer Kellerhals Teich
Großer Kellerhals Teich

Danach mussten wir aber noch weiter rüber und überall war ein ziemlich breiter und teilweise tiefer Graben zwischen den Wegen. Man kann es auf den Bildern nicht sehen, aber wir wären so nicht da rüber gekommen. Also ging die Suche weiter und Papa hat schon überlegt, ob wir nicht einen alten Baumstamm drüber legen könnten. Irgendwann hab ich entschieden, hier passt es und bin einfach über den Graben gehüpft. Mama und Papa haben es dann auch irgendwie geschafft hier rüber zu hüpfen/klettern und wir waren wieder auf der richtigen Seite. Das war wieder ein richtiges Abenteuer, ganz nach meinem Geschmack.

Großer Kellerhals Teich
Großer Kellerhals Teich
Großer Kellerhals Teich

Der Große Kellerhals Teich ist auf jeden Fall einen Besuch wert und wenn ihr nicht so ein Abenteuer wie ich erleben wollt, bleibt einfach auf den ausgeschilderten Wanderwegen. Aber der Blick über den See ist einfach wunderschön.

Großer Kellerhals Teich

Ich war nach diesem Abenteuer auf jeden Fall total erledigt und brauchte eine kleine Mütze voll Schlaf. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.

Hahnenklee Harz

Wanderung zum Radau-Wasserfall mit Hund

Hallo Freunde, heute ging es für uns auf eine kleine Wanderung zum Raudau-Wasserfall. Meine Mama findet so einen Wasserfall ziemlich romantisch und deshalb wollte sie mit uns unbedingt dahin. Aber wie ihr wisst, bin ich für jedes Abenteuer zu haben und gehe überall mit hin. In der Nähe des Wasserfalls gibt es etliche Wanderparklätze, die man anfahren kann, wie z.B. den Wanderparkplatz am Taternbruch oder auch welche die noch weiter entfernt sind, wenn ihr eine größere Wanderung machen wollt. Es gibt Wege, wo man über dem Wasserfall raus kommt und auch welche, wo man unten am Wasserfall steht. Wir haben uns für den unteren Weg entschieden.

Radau-Wasserfall
Radau-Wasserfall
Radau-Wasserfall

Wir sind dem Wanderweg vom Parkplatz aus gefolgt und ich wollte abkürzen, aber mein ausgesuchter Weg war den Zweibeinern zu steil, also musste ich den normalen nehmen. Was für Spielverderber hab ich da nur. Wenigstens konnte ich mich in der Radau abkühlen und Schlappi machen. Hier gab es ein Grillhäuschen mit Sitzflächen und eine Brücke über die Radau, die uns näher zum Wasserfall bringen sollte.

Radau-Wasserfall
Radau-Wasserfall
Radau-Wasserfall

Der Radau-Wasserfall ist ein gestaltetes Naturdenkmal, welches nicht natürlichen Ursprungs ist. Er wurde im Jahr 1859 von Philipp August von Amsberg angelegt, welcher 22m hoch ist.

Radau-Wasserfall
Radau-Wasserfall
Radau-Wasserfall

Die Wanderwege sind sehr schön und gut erhalten. Man kann die Natur genießen und läuft die ganze Zeit entlang des Wassergrabens, der den Winterberg vom Harz trennt. Der Radau-Wasserfall ist ein wunderschönes Naturschauspiel und selbst ich, war total fasziniert davon und musste immer wieder hin schauen. Dabei wollte Mama doch ein Foto von mir machen.

Radau-Wasserfall
Radau-Wasserfall
Radau-Wasserfall

Der Ausflug hat sich auf jeden Fall schon gelohnt, weil Mama so begeistert war. Und der Wasserfall ist wirklich sehenswert. Das Geräusch des Wassers was nach unten fällt, hätte ich mir auch gar nicht so laut vorgestellt, wie es in Wirklichkeit ist. Ihr solltet ihn unbedingt auch mal besuchen, wenn ihr in der Gegend seid. Auf dem Rückweg hab ich noch meine Unterschrift hinterlassen, einen Pfotenabdruck. Liebe Grüße, eure Emma

Radau-Wasserfall - Emma's Pfote

Ausflug zum Brocken mit Hund

Hallo Freunde, heute will ich euch von meinem Brocken-Abenteuer berichten. Mama und Papa haben sich überlegt, dass wir mit der Brockenbahn (auch genannt Harzer Schmalspur Bahn) hoch auf den Brocken fahren und dann von dort nach unten laufen, bzw. wieder zurück zum Auto. Damit der Weg nicht zu weit wird, sind wir mit dem Auto zum Bahnhof Schierke gefahren. Unser Weg vom Brocken zurück zum Bahnhof waren ca. 10km Fußweg.

Bahnhof Schierke - Brockenbahn
Bahnhof Schierke - Brockenbahn

Schierke (Sachsen-Anhalt) ist ein Ortsteil von Wernigerode und grenzt an den Nationalpark Harz. Der Bahnhof Schierke, liegt hoch oben auf dem Berg, in ca. 687 Metern Höhe. Von hier hat man einen tollen Blick runter in den Ort Schierke und die umliegenden Wälder.

Bahnhof Schierke - Brockenbahn
Bahnhof Schierke - Brockenbahn
Bahnhof Schierke - Brockenbahn

Eine Fahrt mit der Brockenbahn ist nicht gerade günstig, aber man sollte die Fahrt unbedingt mitgemacht haben. Wir hatten leider nicht die alte Dampflok, aber trotzdem war die Fahrt für mich total aufregend, da ich zum ersten Mal mit dem Zug gefahren bin. Am Bahnhof habe ich schon gespannt auf den Zug gewartet.

Bahnhof Schierke - Brockenbahn
Bahnhof Schierke - Brockenbahn

Papa hat mich in den Zug gehoben, da ich sonst nicht reingekommen wäre. Wir hatten auch wirklich Glück, denn zu unserer Uhrzeit (wir haben die erste Bahn genommen), war noch alles ziemlich leer. Normalerweise hätte ich auch einen Maulkorb tragen müssen, denn der ist in der Bahn vorgeschrieben. Aber da wirklich so wenig los war, durfte ich ausnahmsweise ohne fahren. Aber nehmt unbedingt einen mit, wenn ihr auch mal mit der Brockenbahn fahren wollt.

Brockenbahn
Brockenbahn

Seit 1992 fährt die Brockenbahn täglich mehrfach zum Brocken und hat ein Schienennetz von insgesamt 19 Kilometern.  Die erste Brockenbahn fuhr allerdings bereits ab 1899 zum Brocken, mit Unterbrechungen. Man kann vom Bahnhof Werningerode, Drei Annen Hohne oder eben von Schierke zum Brocken fahren. Ihr solltet hier auf die unterschiedlichen Fahrpläne achten, denn je nach Jahreszeit gelten andere Zeiten.

Brockenbahn
Brocken
Brocken

Leider sind die Wälder rund um den Brocken ziemlich kaputt, wie man auf den Bildern sehen kann. Grund dafür ist wohl der Klimawandel, womit die Fichten geschwächt und so der Borkenkäfer leichtes Spiel hat. Als wir oben auf dem Brocken angekommen sind, war es um die frühe Uhrzeit noch ziemlich nebelig und man wurde etwas nass. Das fand ich aber toll und hab mich erst mal schön auf der nassen Wiese gewälzt. Ihr Zweibeiner solltet bei dem Wetter besser eine Regenjacke dabei haben, denn der Nebel setzt sich als Feuchtigkeit auf die Klamotten. Das musste meinen Mama am eigenen Leib spüren, denn sie war schlecht vorbereitet und hatte nur einen Regenponcho dabei.

Brockenbahn
Brockenbahn
Brocken

Mit 1141 Metern ist der Brocken der höchste Berg im Mittelgebirge Harz. Er zählt zu einem der beliebtesten Ausflugsziele Deutschland und hier sind wirklich viele andere Hunde wie ich unterwegs. Der Brocken besteht vorwiegend aus Granit, einem plutonischen Gestein. Wir haben den Brocken oben auf dem Berg einmal komplett umrundet, bevor wir uns wieder an den Abstieg gemacht haben.

Brocken - Brockenhotel
Brocken
Brocken

Auf dem Brocken befindet sich das Brockenhaus, ein Museum, welches u.a. eine Ausstellung zur Geschichte und der Natur des Berges präsentiert und ein Brockenhotel. Es ist das höchste Hotel im deutschen Norden und befindet sich im ehemals ältesten Fernsehturm. Es erstreckt sich über 4 Etagen. Hunde dürfen in das Brockenhaus leider nicht mit rein, aber die Leute dort sind sehr nett und hatten uns angeboten, dass ich unter der beheizten Treppe im Eingang geparkt werden kann. Gut, ich hätte sicher brav gewartet, aber Mama und Papa hatten zu viel Angst, dass ich dann geklaut werde und sind lieber nichts ins Brockenhaus rein. Das Brockenhotel ist auf Anfrage mit Hund wohl möglich. Es gibt viele verschiedene Wege, die nach unten führen. Unter anderem den „Neuen Goetheweg“, den Hexenstieg und viele weitere.

Brocken
Brocken - Neuer Goetheweg
Brocken - Neuer Goetheweg

Wir haben uns für den Naturwanderweg entschieden und wurden direkt auf den ersten Metern von vielen Leuten angesprochen, dass der Weg viel zu schwierig ist. Einige haben sogar gesagt, dass deren Hunde sie nach dem Weg tagelang ignoriert haben. Ich dachte nur, hoffentlich drehen Mama und Papa jetzt nicht um, denn genau auf so ein Abenteuer, habe ich mich doch sehr gefreut. Zum Glück sind sie den Weg mit mir weiter gegangen.

Brocken - Naturwanderweg
Brocken - Naturwanderweg
Brocken - Naturwanderweg

Der Naturwanderweg ist ca. 1km lang und Mama hat gesagt, der zieht sich wie Kaugummi. Aber ich fand es so toll, über hohe Felsen und Steine zu klettern, über Bäche und Pfützen zu hüpfen und zu schauen, wo man langlaufen kann. Ich war hier wieder die Chefin und hab meiner Familie gezeigt, wo es lang geht. Nervig war, dass die beiden einfach viel zu langsam waren für mein Tempo. Aber gut, hab ich halt immer mal wieder brav gewartet. Mama hat sich einmal schön hingelegt und hat sogar geblutet. Da hab ich ihr erst mal ein Küsschen zum Trost gegeben. Wir waren ganz stolz, als wir den Weg geschafft hatten.

Brocken - Naturwanderweg
Brocken - Naturwanderweg

Weiter ging es dann für uns über die normalen Wanderwege, was aber auch viel Spaß gemacht hat. Ich habe mich gerne in der Natur umgesehen und hab überall geguckt, wer oder was hier noch so unterwegs ist.

Brocken
Brocken
Brocken

Unterwegs gab es viel zu sehen. Tolle Felsformationen, auf die ich immer drauf klettern wollte. Fliegenpilze, die Mama so toll fand, ich mir aber nie genauer anschauen durfte und zum Teil noch wunderschöne Blumen mit bunten Blüten dran.

Brocken - Fliegenpilz
Brocken
Brocken

Irgendwann war ich ziemlich müde und auch meine Zweibeiner hatten so langsam Lust auf eine Pause. Wir dachten, hier kommt bestimmt kein Platz mit Bänken/Tischen, also haben wir uns einen tollen Felsen gesucht, auf dem wir Pause machen konnten. Kurz danach haben wir einen Rastplatz gefunden, aber unser Pausen-Felsen war viel cooler, finde ich. Es gab leckere Waffeln, Würstchen und ordentlich was zu trinken. Wenn ihr diese Tour macht, solltet ihr auch unbedingt Essen und Trinken einpacken, um euch stärken zu können. Denn hier gibt es außer auf dem Brocken, keine Möglichkeit was zu kaufen.

Brocken
Brocken
Brocken

Nach der Stärkung und Pause, ging es für uns weiter in Richtung Bahnhof Schierke. Irgendwann kam erneut ein Naturpfad. Leider war der nicht ganz so toll zum klettern wie der erste Weg, aber ich hatte trotzdem meinen Spaß. Aber es ist schon heftig wie viele Wildschweine es hier überall gibt. Man konnte die ganze Zeit lauter frische, aufgewühlte Spuren sehen. Zum Glück ist uns keines davon begegnet.

Brocken
Brocken
Brocken

Irgendwie müssen wir den falschen Abzweig genommen haben, bzw. haben kein Schild gesehen und dachten, wir sind richtig. Anstatt zum Bahnhof von Schierke, sind wir direkt unten im Ort Schierke angekommen. Daher hatten wir einen noch weiteren Weg zu laufen, als eigentlich geplant. In Schierke gab es eine alte Ruine, die ich total spannend fand und eine schöne Kirche. Die Bergkirche aus dem Jahr 1881, im neogotischen Stil aus Granit.

Schierke
Bergkirche Schierke
Schierke

Wir haben den Ort durchquert und mussten nun gut einen Kilometer steil den Berg nach oben laufen, um wieder zum Bahnhof Schierke und zu unserem Auto zu kommen, was wir dort abgestellt hatten. Ich sag es euch Freunde, der Weg war ganz schön heftig, gerade wenn man schon so viel gelaufen ist wie ich.

Schierke
Schierke
Schierke

Aber wir haben durchgezogen und ich war total froh, als wir oben angekommen waren. Es war ein wirklich schöner Ausflug und ich hatte einen tollen Tag beim erkunden der Gegend. Ich war aber auch froh, dass ich mich im Auto ausruhen konnte und bin sofort eingeschlafen. Ich hoffe ihr hattet Spaß bei meinem Ausflug zum Brocken und wünsche euch ebenfalls viel Spaß auf eurem Abenteuer. Liebe Grüße, eure Emma

Emmas-Pfoten-Abenteuer

P.s.: Das was ihr im Auto seht ist kein Fell, dass ist reinster Goldstaub von mir. Also Mama, mach doch mal das Auto sauber, bevor du Fotos machst. Sonst denkt noch jeder, Hunde machen Dreck.

Tipp: Falls ihr mehrere Tage im Harz verbringt, lohnt sich die Harzcard. Die gibt es für eine unterschiedliche Anzahl an Tagen als physische Karte oder als mobile Version fürs Smartphone. Dort sind viele Eintritte bereits integriert, u.a. auch das Brockenhaus und eine einfache Fahrt mit der Brockenbahn.

Alle Links aus dem Beitrag findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-brocken/

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