Urlaub mit Hund

Kategorie: Städtetrips Deutschland (Seite 1 von 2)

Hier erfahrt ihr alles über unsere Städtetrips mit Hund in Deutschland. Was muss man in den einzelnen Städten unbedingt gesehen haben? Was kann man dort alles mit Hund machen und wo darf der Hund nicht mit rein?

Dortmund – Ausflug mit Hund

Hallo Freunde, diesmal habe ich Dortmund für euch unsicher gemacht und gleich zu Beginn unserer Tour, war das ausgewählte Parkhaus in der Thier-Galerie voll und wir hatten keine Alternative. Durch Zufall hat Mama die Dopark Tiefgarage Westentor entdeckt, wo wir noch einen Parkplatz bekommen haben. Habt also auf euren Touren immer eine Alternative parat.

Dortmund

Dortmund ist eine Großstadt in Nordrhein-Westfalen mit über 600.000 Einwohnern. Es ist bekannt durch das Westfalenstation (Signal Iduna Park), wo Borussia Dortmund spielt. Früher war es bekannt für die Produktion von Stahl, Kohle und Bier. Heute ist es ein Zentrum der Versicherungswirtschaft und des Einzelhandels. Es gibt mehrere Hochschulen mit ca. 53.000 Studenten. Dortmund hat einen Flughafen und den größten Kanalhafen Europas.

Dortmund

Zum Glück war unsere Ausweichparkhaus nicht weit entfernt von unserem geplanten Startpunkt, der St. Petri Kirche. St. Petri ist eine evangelische Hallen-Kirche im hochgotischen Stil. Sie ist eine mittelalterliche Kirche, mit Baubeginn 1322. Nach der Zerstörung im Krieg, wurde sie ab 1954 im damaligen Stil wieder aufgebaut.

St. Petri Dortmund
St. Petri Dortmund

Am Hiltropwall befindet sich das Schauspielhaus, welches in 1950 eröffnet wurde. Direkt neben dem Schauspielhaus, wurde in den Jahren 1958-1965 das Theater (Oper) erbaut. Es wurde in 1966 eröffnet.

Schauspielhaus Dortmund
Theater/Oper Dortmund

Weiter ging es für uns durch den Stadtgarten zum Gauklerbrunnen. Der Stadtgarten mit seinem Brunnen, wurde in 1982 erbaut. Entworfen wurde er von Eberhard Linke. Im Sommer wird der Gauklerbrunnen gerne von Kindern zum abkühlen benutzt.

Gauklerbrunnen Dortmund

Direkt neben dem Stadtgarten, befindet sich der Friedensplatz. Es ist ein historischer Marktplatz, der wegen dem neuen Rathaus, neuer Markt genannt wird. Der Friedensplatz wurde aus rotem Sandstein erbaut. An der Seite des Platzes, befindet sich das Rathaus von Dortmund. Es wurde bis 1989 im Stil der Moderne erbaut.

Friedensplatz Dortmund
Rathaus Dortmund

Das Alte Stadthaus befindet sich genau gegenüber des Rathauses am Friedensplatz. Es wurde in den Jahren 1897-1899 im Stil der Neorenaissance erbaut und im Jahr 1899 durch Kaiser Wilhelm II. als Rathaus eingeweiht.

Altes Stadthaus Dortmund

Mitten auf dem Friedensplatz, befindet sich die Friedenssäule. Ich fand die Säule ziemlich interessant und musste sie mir erst mal aus der Nähe anschauen. Gestaltet wurde sie von Susanne Wehland und auf dieser Säule, wird in verschiedenen Sprachen der Friede auf Erden angemahnt.

Friedenssäule Dortmund

Oh, was hab ich denn da entdeckt? Was macht denn ein riesiger Bär hier mitten in der Stadt? Es ist der „Bensersieler Bär“. Die Skulptur ist Teil des Projekts „Buddy Bär“ und symbolisiert die Städtepartnerschaft zwischen Dortmund und dem Nordseeheilbad Bensersiel.

Bensersieler Bär Dortmund
Bensersieler Bär Dortmund

Am Ostwall sind wir auf den Adlerturm getroffen, einer ehemaligen Stadtbefestigung, bzw. eine Rekonstruktion davon. 1992 wurde er auf den originalen Fundamenten des mittelalterlichen Wehrturms erbaut. Der ursprüngliche Adlerturm, ist aus dem 14. Jahrhundert. Im Turm befindet sich das Kindermuseum, wo es um mittelalterliche Stadtgeschichte auf 6 Etagen geht.

Adlerturm Dortmund
Dortmund

Seit 2000 ist das Nashorn das Logo des Konzerthauses. Überall in der Stadt verteilt, findet man verschiedene Nashörner. Sie wurden im Jahr 2006 im Rahmen der WM, als Kunstprojekt ins Leben gerufen.

Nashorn Dortmund - Logo Konzerthaus

Da wir Ende November in Dortmund waren, kamen wir in den Genuss des Weihnachtsmarktes, der überall in der Fußgängerzone und auf den verschiedenen Plätzen zu sehen ist.

Weihnachtsmarkt Dortmund

Ui, schaut mal hier es gibt sogar etwas für uns Hundis. Komisch, die wollten gar nicht mit mir spielen. Für alle Weihnachtsmuffel, gab es einen tollen Stand mit Artikeln vom Grinch.

Weihnachtsmarkt Dortmund
Weihnachtsmarkt Dortmund

In der Nähe vom Markt, befindet sich St. Marien, eine evangelische Stadtkirche. Sie ist eine Kirche aus dem 12. Jahrhundert und wurde im spätromanischen Stil erbaut. Die Marienkirche beherbergt als Gerichts- und Ratskirche einige bedeutende, mittelalterliche Kunstschätze. So z.B. den Marienaltar und den Berswordtaltar. 

St. Marien - Marienkirche - Dortmund
St. Marien - Marienkirche - Dortmund

Am Markt Dortmund, findet jährlich ein Teil des Weihnachtsmarktes statt. Hier gibt es eine große Anzahl an verschiedenen Buden.

Markt Dortmund

Am Markt befindet sich auch der Bläserbrunnen, welcher mit in den Weihnachtsmarkt integriert wurde und man ihn daher nicht komplett sehen konnte. Dort wo nun das große Einkaufszentrum steht, stand früher das erste Rathaus der Stadt. Es wurde im Krieg so stark beschädigt, dass es in 1955 abgerissen werden musste. Am Einkaufszentrum befindet sich eine Gedenktafel des alten Rathauses.

Markt Dortmund
Markt Dortmund - Erstes Rathaus - Gedenktafel

Auf dem Hansaplatz befindet sich jedes Jahr die Weihnachtsstadt, mit einer tollen Weihnachtspyramide. Hier gibt es tolle Musik, viele verschiedene Buden und mit der Pyramide in der Mitte, wird ein tolles Flair erzeugt. Man bekommt sofort Lust auf Weihnachten. Im Sommer kann man auf dem Hansaplatz wahrscheinlich super sitzen und seinen Kaffee genießen.

Hansaplatz Dortmund - Weihnachtspyramide
Hansaplatz Dortmund

Direkt vor der Kirche St. Johannes Baptist, befindet sich der Platz von Hiroshima. Er ist den Opfern des Atombombenabwurfs auf Hiroshima im Jahr 1945 gewidmet. Es gibt diesen Platz seit 1958. St. Johannes Baptist ist eine römisch-katholische Probsteikirche, welche 1345 eingeweiht wurde. Direkt neben der Kirche, befindet sich das zugehörige Dominikanerkloster.

Platz von Hiroshima Dortmund - Kirche St. Johannes Baptist
Kirche St. Johannes Baptist

Danach sind wir über den Westhellenweg geschlendert. Einer zentralen und sehr bekannten Einkaufsstraße in Dortmund. Hier gibt es unzählige Läden, Cafès und Restaurants, die zum bummeln und verweilen einladen. Bei dieser komischen, blauen Figur, hab ich mich ein bisschen erschrocken, bin aber dann doch ganz mutig hingelaufen. Für alle die sie auch nicht kenne, es ist Stitch, aus dem Film Lilo & Stitch.

Westhellenweg Dortmund
Westhellenweg Dortmund
Stitch - Lilo & Stitch

Am Osthellenweg, befindet sich das Herbrecht’sches Haus. Das Herbrechtsche Haus war ein historisches Bürgerhaus am Alten Markt. Es wurde im zweiten Weltkrieg zerstört und wieder aufgebaut. 

Herbrecht'sches Haus Dortmund

Am Willy-Brandt-Platz befindet sich die beeindruckende Stadtkirche St. Reinoldi, eine evangelische Kirche im romanischen Stil. Sie wird auch oft Reinoldikirche genannt. Sie ist die älteste erhaltene Kirche im historischen Stadtzentrum und ist ein Wahrzeichen Dortmunds. Um die Weihnachtszeit erstreckt sich der Weihnachtsmarkt einmal rund um St. Reinoldi.

Stadtkirche St. Reinoldi Dortmund
Stadtkirche St. Reinoldi Dortmund
Stadtkirche St. Reinoldi Dortmund

Weiter ging es für uns in die Steinstraße 50, zur Mahn- und Gedenkstätte Steinwache. Die Steinwache ist ein ehemaliges Polizeigefängnis, in dem während des Nationalsozialismus mehr als 66.000 Menschen festgehalten und vielfach, vor allem durch die Gestapo, misshandelt wurden.

Mahn- und Gedenkstätte Steinwache Dortmund
Mahn- und Gedenkstätte Steinwache Dortmund

Um zurück in Richtung Innenstadt zu gelangen, wollten wir durch den Hauptbahnhof abkürzen. Auf dem Weg dahin, ist uns beim ZOB, an der Fassade des Hauptbahnhofes dieses tolle Bild aufgefallen, was Mama unbedingt fotografieren wollte. Auch der Hauptbahnhof mit seinen vielen Geschäften, ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Hauptbahnhof/ZOB Dortmund

In unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof, befindet sich das Deutsche Fußballmuseum. Da dort keine Hunde erlaubt sind, hat es sich Martin alleine angeschaut, während Mama und ich draußen gewartet haben. Den Beitrag zum Besuch, findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/ausflug-zum-deutschen-fussballmuseum-in-dortmund/

Deutsches Fußballmuseum Dortmund
Deutsches Fußballmuseum Dortmund
Deutsches Fußballmuseum Dortmund

Auf dem Weg zum Auto, ging es noch zum Dortmunder U, dem ehemaligen Gebäude der Union Brauerei. Es ist ein als „Gär- und Lagerkeller“ errichtetes Hochhaus und stammt aus dem Jahr 1927. Da es ein denkmalgeschütztes Gebäude ist, blieb es als einzige von der Brauerei übrig und wird heute als Kreativzentrum genutzt.

Dortmunder U- Gär- und Lagerkeller der Union Brauerei
Dortmunder U- Gär- und Lagerkeller der Union Brauerei

Das war unser Ausflug durch die Innenstadt von Dortmund. Ich hoffe die Einblicke haben euch gefallen? Unsere anderen Abenteuer (Stadion, Pace und Big Boost Burger) in Dortmund, findet ihr unter dem Punkt Ausflüge. Ich bin jetzt so richtig müde und werde auf der Fahrt ins Hotel ein bisschen schlafen. Liebe Grüße und bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma

Emma's Pfoten-Abenteuer - Emma

Alle Links zu Dortmund, findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-dortmund/

Erfurt – Städtetrip mit Hund

Hallo Freunde, Mama hat es endlich geschafft, über unseren Städtetrip nach Erfurt zu berichten. Geparkt haben wir im Parkhaus am Domplatz und haben von dort aus, unsere gesamte Tour durch die Stadt geplant. Sicherlich gibt es noch weitere Parkplätze, die etwas günstiger sind, aber dieser passte am Besten zu dem, was wir uns alles anschauen wollten. Dort angekommen, konnte gleich mein Stadttraining durch Menschenmassen beginnen, denn es war gerade das jährliche Oktoberfest, was immer von Ende September, bis Anfang Oktober stattfindet. Der Domplatz ist der größte Marktplatz Deutschlands.

Domplatz Erfurt
Domplatz Erfurt
Domplatz Erfurt

Erfurt ist eine große Stadt in Thüringen, mit ca. 220.000 Einwohnern. Die Stadt vereint viele Sehenswürdigkeiten in einer Stadt und hat damit viel zu bieten. In 742 wurde das Bistum Erfurt errichtet und in dem Zuge wurde Erfurt das erste Mal erwähnt. Erfurt ist eine Universitätsstadt und einer der ehemaligen, berühmten Studenten war Martin Luther. Zudem hat der Fernsehsender KIKA hier seinen Sitz, weshalb man in der gesamten Stadt auch die berühmten KIKA-Figuren sehen kann. Ein weiterer Name von Erfurt ist Türmestadt, wegen der vielen Kirchen. Direkt vor der Festungsmauer, befindet sich dieser wunderschön bepflanzte Schriftzug von Erfurt.

Bepflanzter Schriftzug Erfurt

Um bequem hoch zum Petersberg zu gelangen, gibt es den gläsernen Aufzug, der innerhalb weniger Sekunden zum Plateau führt, mit einer wunderschönen Aussicht auf die Stadt. Der gläserne Aufzug wurde zur Bundesgartenschau in 2021 erbaut.

gläsernen Aufzug Petersberg Erfurt
gläsernen Aufzug Petersberg Erfurt
gläsernen Aufzug Petersberg Erfurt

Normalerweise laufe ich nicht gerne über Gitter oder andere komische Untergründe, aber hier bin ich ganz tapfer über das Plateau drüber gelaufen und wurde von Mama und Papa dafür gelobt. Von hier oben hat man eine tolle Aussicht über den Domplatz und auf den Dom St. Marien.

gläsernen Aufzug Petersberg Erfurt
gläsernen Aufzug Petersberg Erfurt
gläsernen Aufzug Petersberg Erfurt

Beim laufen über das Plateau, hatten wir eine gute Sicht auf die Festungsmauer der Zitadelle Petersberg, der Bastion Leonhard. Die Zitadelle Petersberg ist eine ursprünglich kurmainzische, später preußische Stadtfestung des 17. bis 19. Jahrhunderts, die noch komplett erhalten ist.

Festungsmauer der Zitadelle Petersberg - Bastion St. Leonhard
Festungsmauer der Zitadelle Petersberg - Bastion St. Leonhard

Oben auf dem Petersberg befindet sich das „Thüringer Landesamt für Denkmalpflege“, welches sich um den Schutz, die Dokumentation und Forschung von Bau-, Kunst- und Bodendenkmalen in Thüringen kümmert. Neben Erfurt hat es auch noch einen Sitz in Weimar.

Thüringer Landesamt für Denkmalpflege
Thüringer Landesamt für Denkmalpflege
Thüringer Landesamt für Denkmalpflege

In der Nähe des Paradiesbaumes, befindet sich die KIKA-Figur „Fledermaus Fidi“. Fidi ist eine Kinderserie über Alltagskonflikte, die sich u.a. mit dem Thema Zähneputzen, Schlafen gehen und Spielzeug teilen beschäftigt. Es ist quasi eine Lernserie für Kinder.

KIKA-Figur "Fledermaus Fidi"

Folgt man der Festungsmauer der Zitadelle, hat man eine tolle Aussicht über die Altstadt von Erfurt. Hier gibt es auch einige Bänke, die zum verweilen einladen, gerade bei schönem Wetter.

Festungsmauer der Zitadelle
Festungsmauer der Zitadelle
Festungsmauer der Zitadelle

Auf dem Petersberg, darf natürlich die Klosterkirche „St. Peter und Paul“, auch genannt Peterskirche, nicht fehlen. Sie ist eine ursprünglich dreischiffige romanische Pfeilerbasilika. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Kirche umgewandelt in ein Magazin und Lagergebäude. Erst durch die Franzosen, dann durch die Preußen. Für die Buga 2021, wurde das Gebäude teilsaniert. Direkt neben der Peterskirche, befindet sich ein historischer Kloster- und Kräutergarten, mit vielen Heilkräutern.

Klosterkirche St. Peter und Paul, bzw. Peterskirche in Erfurt
Klosterkirche St. Peter und Paul, bzw. Peterskirche in Erfurt
Klosterkirche St. Peter und Paul, bzw. Peterskirche in Erfurt

In der Nähe der Defensionskaserne, befindet sich die „Himmelsschaukel“. Sie ist ein beliebtes Fotomotiv und bietet eine tolle Aussicht über die Stadt. Hier gibt es entlang der Festungsmauer auch wieder viele Sitzmöglichkeiten, die wir genutzt haben, um eine kurze Pause einzulegen. Ich hatte nämlich ziemlich Durst und musste mich kurz mit Leckerlis stärken, ehe es weitergehen konnte.

Himmelschaukel Erfurt
Himmelschaukel Erfurt
Himmelschaukel Erfurt

Neben der Peterskirche, befindet sich die Defensionskaserne. Sie ist eine ehemalige, militärische Anlage und das größte Gebäude auf dem Petersberg. Im Inneren befindet sich unter anderem eine Kriegsbäckerei. In den Mannschaftsräumen war Platz für 500 Soldaten. Seit 2000 steht die Defensionskaserne leer, kann aber besichtigt werden.

Defensionskaserne Zitadelle Petersberg
Defensionskaserne Zitadelle Petersberg

Über Treppen gelangt man weiter runter zum Petersberg, wo sich das „Stasi-Unterlagen Archiv“ befindet. Das Archiv verwaltet regionale Unterlagen, darunter Karteikarten, Akten und Fotos, die zur Aufarbeitung von SED-Unrecht dienen. Bürger können Akteneinsicht beantragen, um Informationen über Überwachung und Berichte der Staatssicherheit in der ehemaligen DDR zu bekommen.

Stasi-Unterlagen Archiv
Stasi-Unterlagen Archiv
Stasi-Unterlagen Archiv

Das West Caponier ist eine weitere, historische Sehenswürdigkeit auf dem Petersberg. Sie diente früher als Verteidigungsanlage und heutzutage wird das West Carponier als Restaurant und Biergarten genutzt und es gibt eine Weinhandlung darin.

West Caponier Erfurt
West Caponier Erfurt

Das Ravelin Anselm mit dem Friedenspulvermagazin befindet sich direkt hinter dem West Carponier, im Hauptgraben der Anlage. Es wurde in den Jahren zwischen 1665 und 1702 erbaut. Dort wurde in Friedenszeiten das Schwarzpulver gelagert, um es außerhalb der Kernfestung aufbewahren zu können. Es ist das einzige erhaltene Friedenspulvermagazin seiner Art in Deutschland.

Friedenspulvermagazin Erfurt
Friedenspulvermagazin Erfurt

Die Bastion Martin gehört mit zu den ersten Bauten der Festungsmauer. Sie wurde bereits im Jahr 1673 fertiggestellt. Man sieht hier auch einen Stadtmauerturm von 1423, der bei Bauarbeiten freigelegt wurde.

Bastion Martin Erfurt
Bastion Martin Erfurt
Bastion Martin Erfurt

Die Mauerkronenbrücke wurde im Rahmen der Bundesgartenschau in 2021 gebaut, um die Bastion Martin, wieder mit der Zitadelle Petersberg zu vereinen. Die Mauerkronenbrücke hat eine Länge von 108m und ist behindertengerecht gebaut, da auf die Neigung von maximal 3% geachtet wurde.

Mauerkronenbrücke Erfurt
Mauerkronenbrücke Erfurt
Mauerkronenbrücke Erfurt

Über den Bastionskronenpfad, gelangt man auf die Mauerkronenbrücke, welche zur Bastion Martin führt. Der Bastionskronenpfad verbindet die Zitadelle Petersberg nun wieder mit der Bastion Martin. Für den Bau der Lauentorstraße, wurde die Zitadelle in 1920 getrennt und somit war viele Jahre kein Rundweg mehr möglich.

Bastionskronenpfad Erfurt
Bastionskronenpfad Erfurt
Bastionskronenpfad Erfurt

Das Peterstor bietet einen weiteren Eingang zur Zitadelle, mit einem Weg, der steil nach oben geht. Es dient eigentlich als Haupteingang zur Zitadelle. Es wurde ab 1665 erbaut.

Peterstor Erfurt
Peterstor Erfurt
Peterstor Erfurt

In der unteren Etage befinden sich die Kasematten, für Wachsoldaten und Geschütze. Das Torhaus hat zur Verteidigung 2 Fallgitter, welche bei Bedarf heruntergelassen werden können. 1671 wurde das Kommandantenhaus, über das Torhaus gebaut. Im Kommandantenhaus befindet sich eine Ausstellung, die man besuchen kann.

Peterstor Erfurt
Peterstor Erfurt
Peterstor Erfurt

An der alten Mauer vor dem Besucherzentrum, befindet sich ein historischer Briefkasten. Der restaurierte Briefkasten aus vergangener Zeit, ist noch immer in Benutzung und wird regelmäßig durch die Deutsche Post geleert. Am Ausgang zum Lauentor/Ecke Petrinistraße, befindet sich auch noch ein altes Wachgebäude.

Historischer Briefkasten - Zitadelle Erfurt
Wachgebäude Zitadelle Erfurt

Das Besucherzentrum am Petersberg ist die zentrale Anlaufstelle für alle interessierten Besucher, die mehr über die Zitadelle erfahren möchten. Man erhält dort Kartenmaterial und Downloads für die App der Zitadelle. Zudem befindet sich hier ein Ticketshop für die Ausstellungen und Führungen. Puh Leute, ich sag euch, Erfurt ist ganz schön groß und es gibt viel zu entdecken. Ich brauche eine kurze Pause.

Besucherzentrum Zitadelle Erfurt
Besucherzentrum Zitadelle Erfurt
Zitadelle Erfurt

Unterhalb der Bastion Kilian, befindet sich der Kommandantengarten, welchen man von dem Bastionskronenpfad aus, wunderbar bestaunen kann. Früher diente der Kommandantengarten als repräsentativer Ort für die adligen Kommandanten. Heutzutage wird er genutzt um auf Führungen zu warten, die gerne von hier starten oder auch einfach zum entspannen.

Kommandantengarten
Kommandantengarten

Die Bastion Kilian wurde mit als erstes als Festungsmauer ab 1665 erbaut, ebenfalls im neuitalienischen Stil, wie die anderen Bastionen. Sie wurde nach dem Heiligen Kilian benannt.

Bastion Kilian Erfurt
Bastion Kilian Erfurt
Bastion Kilian Erfurt

Nachdem wir uns die Zitadelle nun ausgiebig angeschaut hatten, ging es für und weiter in Richtung Innenstadt. Unser erster Halt war das Theater Erfurt. Das Erfurter Theater ist ein Neubau aus dem Jahr 2003. Das Theater bietet Musiktheater- und Konzertangebote an. Auf dem Theaterplatz befindet sich zudem noch ein Zwingermauerrest.

Theater Erfurt
Theater Erfurt
Theater Erfurt

Hier befindet sich auch eine weitere KIKA-Figur und zwar die von „Herr Fuchs und Frau Elster“. Ich fand den Fuchs ja sehr interessant und musste ihn erst mal beschnuppern. Herr Fuchs und Frau Elster waren Teil des Sandmännchens.

KIKA-Figur "Herr Fuchs und Frau Elster"

Weiter ging es zu St. Martini, einer römisch-katholischen Filialkirche. Die Kirche wurde 1248 erbaut, brannte aber im Jahr 1472 ab. Nur der Turm hat das Feuer überstanden und wurde bis 1758 wieder komplett aufgebaut. Im Dezember 2026 soll die Kirche durch den Kirchenvorstand geschlossen werden.

St. Martini Erfurt
St. Martini Erfurt
St. Martini Erfurt

Der Benary Speicher wurde 1887 als Lagerspeicher für Samen der Firma Benary erbaut. Seit 2001 dient es als Druckereimuseum und Schaudepot.

Benary Speicher - Druckereimuseum Erfurt
Benary Speicher - Druckereimuseum Erfurt
Benary Speicher - Druckereimuseum Erfurt

Die Alte Oper wurde 1867 im klassizistischen Stil errichtet und ist auch heute noch das größte Theater der Stadt. Ihr seht es hier auf den Bildern von der Rückseite. Für uns kein wirklich schöner Anblick. Wegen nötiger Sanierungen, wurde die Alte Oper im Jahr 1997 durch die Stadt geschlossen und es entstand das neue Theater am Theaterplatz, welches wir euch schon vorgestellt haben. Die Alte Oper wurde von einem privaten Investor gekauft und saniert. Noch immer finden hier Aufführungen statt.

Alte Oper Erfurt
Alte Oper Erfurt
Alte Oper Erfurt

Weiter ging es für uns zur Stadtmauer am Rosswehr. Es sind Reste aus dem 12. Jahrhundert ausgebautem, inneren Verteidigungsringes.

Stadtmauer am Rosswehr - Erfurt

Am Herrmannsplatz in der Altstadt, befindet sich der Herrmanns Brunnen. Es ist eine Gedenksäule aus dem Jahr 1876, zu Ehren des Stadtrates Carl Herrmann.

Herrmanns Brunnen Erfurt
Herrmanns Brunnen Erfurt

Die Hohe Domkirche St. Marien zu Erfurt, ist ein beeindruckendes Gebäude und der Bau wurde bereits 742 begonnen. Der Dom entstand über mehrere Bauphasen hinweg und wurde im Jahr 1372 fertiggestellt. Er hat die größte, freischwingende mittelalterliche Glocke der Welt, die Gloriosa. Der Dom hat eine Höhen von ca. 81 Metern. Der Dom kann besichtigt werden, um sich die Kunstschätze anzuschauen, aber leider nur ohne Hund. Es führen etwa 70 Stufen hoch zum Dom. Der Dom wurde im Baustil der Romantik und Gotik erbaut.

Hohe Domkirche St. Marien zu Erfurt
Hohe Domkirche St. Marien zu Erfurt
Hohe Domkirche St. Marien zu Erfurt

Wir sind durch die Stiftsgasse in Richtung Dom gelaufen. Hier konnte ich erst mal meine Pfoten kühlen und man wurde mit einem tollen Blick auf die St. Severikirche belohnt. Die St. Severikirche steht direkt neben dem Dom St. Marien, auf dem Domberg. Sie ist eine römisch-katholische Kirche im gotischen Stil. Die heutige Kirche St. Severi, wurde nach einigen umbauten und behobenen Schäden des Stadtbrandes, ca. 1500 fertiggestellt.

St. Severikirche Erfurt
Stiftsgasse Erfurt
Stiftsgasse Erfurt

Auf dem Domplatz befindet sich das Landgericht Erfurt. Das Gerichtsgebäude wurde zwischen 1874 und 1879 im Stil der Neugotik errichtet.

Landgericht Erfurt

In der Marktstraße befindet sich die Allerheiligenkirche, eine römisch-katholische Kirche aus 1117. Sie ist eine Nebenkirche des Erfurter Doms und liegt in der Altstadt. In 1222 wurde sie bei dem Stadtbrand zerstört und bis ins 14. Jahrhundert im gotischen Stil wieder aufgebaut. Erfurt hat insgesamt über 25 Kirchen.

Allerheiligenkirche Erfurt
Allerheiligenkirche Erfurt

Ebenfalls in der Marktstraße „Nr. 25“, befindet sich das schmalste Haus Erfurts. Es verfügt über 4 Etagen und ist nur ca. 3,50m breit.

Das schmalste Haus Erfurts

Weiter ging es für uns in die Straße „Große Arche“, in Richtung Naturkundemuseum. Das Museum befindet sich im Gebäude eines ehemaligen Waidspeichers. Hier gibt es eine Dauerausstellung zu Wald, Feld, Stadt und Erdgeschichte und immer wieder wechselnde Sonderausstellungen. Auch hier dürfen Hunde wegen der sensiblen Exponate nicht mit rein.

Naturkundemuseum Erfurt
Naturkundemuseum Erfurt

Als nächsten Punkt auf unserer Liste, hatten wir die Predigerkirche, eine Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Die ursprüngliche Kirche wurde zwischen 1340-1350 abgerissen und im gotischen Stil neu aufgebaut. Der Neubau und die weiteren Umbauten der Predigerkirche, dauerten fast bis ca. 1500. Sie ist eine der wenigen erhaltenen Bettelordenskirchen.

Predigerkirche Erfurt
Predigerkirche Erfurt
Predigerkirche Erfurt

Direkt neben er Predigerkirche, befindet sich das Predigerkloster. Vom Predigerkloster ist nur noch der Ostflügel erhalten, welcher in 1279 erbaut wurde. Hier gibt es auch einen Predigerkeller, welcher von der evangelischen Jugend genutzt wird. Im Innenhof des Klosters war es schön ruhig und wir haben viele Sitzmöglichkeiten gefunden, die wir für eine ausgiebige Pause genutzt haben. Für mich gab es Hundewürstchen und ein paar Leckerlis. Natürlich auch Schlappi.

Predigerkloster Erfurt
Predigerkloster Erfurt
Predigerkloster Erfurt

Gut gestärkt, ging es weiter zur Barfüßerkirche, einer alten Kirche aus dem Mittelalter. Sie wurde im 14. Jahrhundert als Klosterkirche erbaut. Während des Krieges in 1944, wurde die Kirche durch eine Luftmine zerstört.

Barfüßerkirche Erfurt
Barfüßerkirche Erfurt
Barfüßerkirche Erfurt

Der Chor wurde damals notdürftig repariert und zwischenzeitlich gab es in der Kirche ein Museum, welches aber in 2012 geschlossen wurde. Seit 2012 gibt es immer mal wieder die Möglichkeit, sich die Kirche von Innen anzuschauen. Im Inneren befindet sich das älteste erhaltene, christliche Grabmal der Stadt.

Barfüßerkirche Erfurt
Barfüßerkirche Erfurt
Barfüßerkirche Erfurt

Den Paulsturm hätten wir fast vergessen. Er ist der Turm der ehemaligen Paulskirche, die im 18. Jahrhundert beim Stadtbrand vollständig zerstört wurde und daher ist nur noch der Paulsturm übrig. Er steht gegenüber der Predigerkirche und wurde im Jahr 1469 fertig gebaut. Er diente als Glockenturm der Predigerkirche. In der Meister-Eckehart-Straße befindet sich ein Luftschutzkeller. Er ist einer der wenigen, in Thüringen noch erhaltenen Luftschutzkellern und verfügt über die original Ausstattung und Raumaufteilung von früher. Er bot Platz für 50 Menschen und dient heute als Museum, welches man im Rahmen von Führungen oder Veranstaltungen besichtigen kann.

Paulsturm Erfurt
Luftschutzkeller Erfurt

Im Gebäude der Kurmainzischen Statthalterei, befindet sich die Thüringer Staatskanzlei. Die Staatskanzlei ist Amtssitz des Thüringer Ministerpräsidenten.

Thüringer Staatskanzlei Erfurt
Thüringer Staatskanzlei Erfurt

Gegenüber der Staatskanzlei, haben wir eine weitere KIKA-Figur gefunden und zwar „Tabaluga“. Tabaluga ist ein kleiner, grüner Drache, der u.a. von dem Sänger „Peter Maffay“ erdacht wurde.

KIKA-Figur Tabaluga Erfurt

St. Wigbert ist eine römisch-katholische Filialkirche aus 1473. Sie wurde erbaut im spätgotischen Stil. Über den Innenhof von St. Wigbert, gelangt man zu dem Luftschutzkeller.

St. Wigbert Erfurt
St. Wigbert Erfurt
St. Wigbert Erfurt

Der Turm der Kirche, stammt aus dem Jahre 1409 und diente bis 1848 als Feuerwachturm, welcher bewohnt wurde.

St. Wigbert Erfurt
St. Wigbert Erfurt

Wo sich Regierungs- und Neuwerkstraße kreuzen, befindet sich der „Alte Angerbrunnen“. Es ist ein barocker Brunnen aus dem Jahre 1890. Das dritte Bild zeigt den „Neuen Angerbrunnen“, welcher in der Nähe der Einkaufspassage am Anger 1 steht. Erbaut wurde er ca. 1980.

Alter Angerbrunnen Erfurt
Alter Angerbrunnen Erfurt
Alter Angerbrunnen Erfurt

Unweit des alten Angerbrunnens, befindet sich der Bartholomäusturm aus dem Jahr 1282, welcher zur Bartholomäuskirche gehörte. Diese wurde aber bei einem Brand komplett zerstört und nur der Turm blieb übrig. Der Turm ist 35m hoch und beherbergt ein Carillon (Turmglockenspiel). Es hat 60 Bronzeglocken und spielt täglich um 10, 12 und 18 Uhr. An der Fassade des Gebäudes von „Peter Pane“, befindet sich ein Bismarck Denkmal.

Bismarck-Denkmal Erfurt
Bartholomäusturm Erfurt

In der Nähe des Naturkundemuseum, befindet sich das „Haus zum Sonneborn“ aus dem Jahre 1536. Vermutlich wurde es früher als Waidspeicher genutzt. Heute befindet sich darin ein Standesamt und wird gerne für Hochzeiten genutzt.

Haus zum Sonneborn Erfurt
Haus zum Sonneborn

In der Straße „Anger“, befindet sich das Kunstmuseum Erfurts. Dort gibt es Gemälde, Musikinstrumente, Skulpturen und historische Räume zu bestaunen. Das Gebäude entstand bis 1711 als Barockbau. Früher beherbergte es die Waage Erfurt, womit Handelswaren verzollt werden konnten.

Kunstmuseum Erfurt
Kunstmuseum Erfurt

Am Anger befindet sich das ehemalige Hauptpostamt aus dem Jahr 1886. Es wurde damals durch die Kaiserliche Reichspost im neogotischen Stil errichtet. Am Anger haben wir auch eine weiter KIKA-Figur gefunden und zwar die von „Maus und Elefant“ aus, die Sendung mit der Maus. Mama sagt, dass war mit eine ihrer Lieblingsserien als Kind. Die Kindersendung gibt es seit 1971 und wird noch immer produziert.

Ehemaliges Hauptpostamt Erfurt
KIKA-Figur "Maus und Elefant" aus der Sendung mit der Maus

In der Nähe von St. Gregor in Erfurt, befindet sich das Luther-Denkmal. Martin Luther (1483 – 1546), war ein deutscher Augustinereremit und Theologieprofessor. Er wurde zum Urheber der Reformation (kirchliche Erneuerungsbewegung).

Luther-Denkmal Erfurt

St. Gregor oder besser bekannt als Kaufmannskirche, ist eine Kirche, welche nach einem Brand bis 1368 im gotischen Stil wieder aufgebaut wurde. Martin Luther predigte 1522 in dieser Kirche. Es ist eine evangelische Kirche, in der im Jahre 1668 die Eltern von Johann Sebastian Bach getraut wurden. Sie gilt als Hauskirche der Familie Bach.

Kaufmannskirche "St. Gregor" Erfurt
Kaufmannskirche "St. Gregor" Erfurt

In der Kürschnergasse 7, befindet sich das Haus „zum roten Horn“. Es ist ein gotischer Ständerbau aus dem Jahre 1386 mit einem romanischen Keller. Heute beherbergt es das Restaurant „Übersee“.

Restaurant Übersee Erfurt und Haus zum roten Horn

Stellt euch mal vor, am Junkersand habe ich Enten in der Gera beobachtet und auf einmal sehe ich das so komische Vögel, ähm Figuren in einem Boot. Mama sagt, es sind die KIKA-Figuren „Käpt’n Blaubär und Hein Blöd“. Käpt’n Blaubär ist bekannt aus der Sendung mit der Maus und es gibt sie wohl seit 1991. Mein Menschenbruder Martin, hat die als Kind wohl auch gerne geschaut, denn die Sendung wurde bis 2012 gedreht und wird noch heute ausgestrahlt.

Fluß Gera in Erfurt
KIKA-Figur "Käpt'n Blaubär und Hein Blöd"

Ebenfalls am Junkersand, befindet sich das Wohnhaus der Familie Bach.

Junkersand - Wohnhaus der Familie Bach

Auf der Rathausbrücke in Erfurt, haben wir eine weitere KIKA-Figur gefunden und zwar „Pittiplatsch“. Pittiplatsch und Schnatterinchen waren Puppenfiguren aus der DDR und es gibt sie seit 1959.

KIKA-Figur "Pittiplatsch" - Rathausbrücke Erfurt

Die Krämerbrücke ist die längste, bebaute und bewohnte Steinbrücke Europas. Sie hat eine Länge von 120 Metern und ist mit 32 schmalen Fachwerkhäusern bebaut. Ursprünglich waren es 62 Häuser. Das Wahrzeichen von Erfurt wurde 1325 erbaut und überspannt die Gera, die darunter fließt. Sie besteht aus insgesamt 6 Brückenbogen. Hier findet jährlich im Juni das Krämerbrückenfest statt.

Krämerbrücke Erfurt
Krämerbrücke Erfurt
Krämerbrücke Erfurt

Wir wollten zum Pegel Erfurt und ich habe einen tollen Durchgang unter den Häusern gefunden und konnte mich dort gleich etwas abkühlen. Hier kann man direkt an der Krämerbrücke, den Pegel ablesen und schauen, wie sehr die Höhe der Gera bei Regen schwankt.

Pegel Erfurt
Pegel Erfurt
Pegel Erfurt

Weiter ging es für uns zur Schottenkirche „St. Nicolai und Jacobi“, einer römisch-katholischen Filialkirche. Sie ist die ehemalige Klosterkirche des Schottenklosters St. Jacob. Bis ca. 1200 wurde der Bau fertiggestellt und auch diese Kirche, soll im Dezember 2026 geschlossen werden.

Schottenkirche "St. Nicolai und Jacobi" Erfurt
Schottenkirche "St. Nicolai und Jacobi" Erfurt

Der Kaisersaal Erfurt ist ein Kultur- und Kongresszentrum in der Altstadt. Die Universität baute 2 Gebäude in der Futterstraße in 1769 in den Kaisersaal um. Viele Berühmte Künstler waren oft hier, so u.a. Goethe, Schiller, Paganini und Clara Schumann. In 1831 wurde der Kaisersaal im klassizistischen Stil neu erbaut.

Kaisersaal Erfurt
Kaisersaal Erfurt

Im „Haus zum Stockfisch“, befindet sich das Stadtmuseum Erfurt. Es ist ein bedeutendes Bürgerhaus der Renaissance und wurde 1607 erbaut. Im Museum erfährt man alles zur Erfurter und europäischer Geschichte.

Haus zum Stockfisch Erfurt - Stadtmuseum Erfurt

In der Gotthardstraße haben wir noch eine KIKA-Figur gefunden und zwar die von „Moppi und Schnatterinchen“. Moppi hat zusammen mit Pittiplatsch und Schnatterinchen die Herzen der Kinder erobert. Moppi ist ein liebenswerter, aber tollpatschiger Hund. Moppi gibt es seit 1976.

KIKA-Figur "Moppi und Schnatterinchen" Erfurt

Am Benediktsplatz/Ecke Krämerbrücke, befindet sich die „Kleine alte Waage“. Ein Gebäude aus dem Jahr 1354. Seit Mitte des 15. Jahrhunderts wurde es als Lager- und Speichergebäude genutzt.

"Kleine alte Waage" Erfurt

In Erfurt gibt es das ehemalige Augustinerkloster und die Augustinerkirche, welche ab 1277 erbaut wurden. Zwischen 1505 und 1511 lebte Martin Luther hier als Mönch. Das Kloster ist eine Luther-Gedenkstätte.

Augustinerkirche und Kloster Erfurt
Augustinerkirche und Kloster Erfurt
Augustinerkirche und Kloster Erfurt

Unweit des Klosters, befindet sich der Nikolaikirchturm aus dem Jahre 1360. Früher gehörte die Nikolaikirche zu dem Turm, allerdings brannte sie in 1744 komplett ab und nur der Turm blieb übrig. Im Erdgeschoss des Nikolaikirchturms, befindet sich die Elisabethkapelle. Er zählt zu den ältesten und wertvollsten Kunst- und Kulturobjekten Erfurts.

Nikolaikirchturm Erfurt
Nikolaikirchturm Erfurt
Nikolaikirchturm Erfurt

Gut versteckt in einem Hinterhof in der Augustinerstraße, in der Nähe der Lehmannsbrücke, befindet sich die Georgenburse. Es ist das ehemalige Wohnhaus von Martin Luther. Er lebte von 1501 bis 1505 hier, während seiner Studentenzeit. Etwas oberhalb der Lehmannsbrücke, findet man „Venedig“. Eine idyllische, inselartige Grünanlage nahe der Altstadt, die durch die Verzweigung der Gera in mehrere Arme entsteht und viele Sitzmöglichkeiten bietet.

Georgenburse Erfurt - ehemaliges Wohnhaus von Martin Luther

Diese Mittelalterliche Mikwe befindet sich an der Krämerbrücke und ist ein UNESCO-Welterbe. Die Erfurter Mikwe ist ein jüdisches Ritualbad, welche 2007 bei Ausgrabungen entdeckt wurde. Die Mikwe kann im Rahmen einer Führung besucht werden.

Mittelalterliche Mikwe Erfurt - Jüdisches Ritualbad

Das Gebäude „Zum schwarzen Horn“, ist ein Gebäude im Renaissance Stil. Es wurde 1499 erbaut und diente als Druckerwerkstatt. Hier wurden die Schriften von Martin Luther gedruckt und die Rechenbücher von Adam Riese.

"Zum schwarzen Horn" - Druckerwerkstatt Erfurt

In der Kunsthalle Erfurt gibt es zeitgenössische Bildende Kunst zu bestaunen. Die Kunsthalle liegt am Fischmarkt im „Haus zum roten Ochsen“. Das Haus wurde 1392 erbaut und in 1562 im Renaissance Stil umgebaut.

Kunsthalle Erfurt

Das „Steinerne Haus“ ist ein mittelalterlicher Steinbau. Es ist ein 1250 erbautes Wohnhaus, welches im jüdischen Besitz war. Es sind noch viele Strukturen von damals erhalten, wie die Ausstattung des Obergeschossraumes mit spitzbogiger Lichtnische mit Rauchabzug und kaum veränderten Außenwänden mit Ritzfugen. Ganz in der Nähe, befindet sich die „Alte Synagoge“, eine der ältesten Synagogen Europas. Sie ist über 900 Jahre alt. Leider war sie so versteckt, dass wir sie nicht gefunden haben. Aber vielleicht habt ihr bei eurem Besuch mehr Glück.

Steinernes Haus Erfurt

Der Johannesturm gehörte ursprünglich zur Johanneskirche, welche in den Jahren zwischen 1469 und 1486 als gotische Kirche erbaut wurde. Sie wurde ca. 1819 abgerissen und nur der Johannesturm blieb übrig.

Johannesturm Erfurt
Johannesturm Erfurt

Der Wenigemarkt in Erfurt, liegt an der Krämerbrücke und ist ein kleiner Marktplatz mit Kneipenviertel und Cafés. Hier gibt es auch einen Brunnen mit einer Bronzeskulptur „Raufenden Knaben“ aus dem Jahr 1975. Ein wichtiges Gebäude am Wenigemarkt ist die Ägidienkirche. Sie bildet den östlichen Zugang zur Krämerbrücke. Die Ägidienkirche ist eine gotische Kirche aus dem Jahre 1110. Sie wurde in 1293 zerstört und bis 1325 mit Bruchsteinen wieder aufgebaut. Wer möchte kann die 128 Stufen zum Turm der Kirche erklimmen und hat einen tollen Ausblick über die Stadt. Der Kirchturm ist 33 Meter hoch.

Wenigemarkt und Ägidienkirche Erfurt
Wenigemarkt und Brunnen Erfurt

Das Erfurter Rathaus ist ein Bau im neugotischen Stil und wurde im Jahr 1870 in seiner heutigen Form erbaut. Hier hat die Verwaltung ihren Sitz und es finden immer wieder Veranstaltungen im Rathaus statt.

Rathaus Erfurt
Rathaus Erfurt
Rathaus Erfurt

Hier seht ihr den Fischmarkt von Erfurt. Er ist ein zentraler, historischer Platz und befindet sich in der Altstadt von Erfurt. Er ist umgeben von Patrizierhäusern und dem Rathaus. Zudem gibt es dort viele Cafés und Geschäfte. Früher diente es als Marktplatz.

Fischmarkt Erfurt

Direkt beim Rathaus am Fischmarkt, befindet sich ein Bronzemodell der Erfurter Altstadt. Zudem gibt es dort den Römer, eine Statue eines römischen Kriegers aus dem Jahre 1591. 1868 kam der Römer an seinen jetzigen Standort

Bronzemodell Erfurter Altstadt
Römer am Fischmarkt Erfurt

Ebenfalls am Fischmarkt, befindet sich eine weitere KIKA-Figur, „Bernd das Brot“. Es ist eine sprechende Figur in Form eines Kastenweißbrotes. Bernd das Brot gibt es seit 2000 im KIKA Fernsehen.

KIKA-Figur "Bernd das Brot"

Auf dem Weg zum Kulturhof, kamen wir noch an der alten Uni Erfurt „Collegium Maius“ vorbei. Die Uni wurde 1379 gegründet und Martin Luther studierte ab 1501 hier.

Uni Erfurt "Collegium Maius"

Im ältesten, historischen Stadtkern, liegt der „Kulturhof Krönbacken“. Es ist ein ehemaliger Handelshof mit Waidspeicher. Er stammt aus dem 12. Jahrhundert.

Kulturhof Krönbacken Erfurt
Kulturhof Krönbacken Erfurt

Die Michaeliskirche Erfurt befindet sich neben der alten Uni von Erfurt. Es ist eine evangelische Universitätskirche aus dem Jahre 1183. Martin Luther besuchte die Messen der Michaeliskirche und predigte im Jahr 1522 hier.

Michaeliskirche Erfurt
Michaeliskirche Erfurt

Die Laasphe Kapelle „Dreifaltigkeitskapelle“ gehört zur Michaeliskirche und ist das nördliche Seitenschiff. Der Bau wurde um 1500 vollendet und nach Johannes Bonemilch von Laasphe benannt, da er die Kapelle gestiftet hatte.

Laasphe Kapelle "Dreifaltigkeitskapelle"

Das war unser Tag in Erfurt. Hier gibt es wirklich viel zu sehen und Erfurt ist eine tolle Stadt mit historischen Sehenswürdigkeiten. Mir haben danach die Pfötchen gebrannt und daher empfehlen wir euch den Besuch in Erfurt eher mit einer Übernachtung, damit ihr mehr Zeit habt, euch die Stadt anzuschauen. Wir können euch einen Besuch wirklich empfehlen und auch wenn wir Hunde nicht mit in die Gebäude rein dürfen, gibt es auch für uns genug zu sehen und zum schnüffeln. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.

Emma's Pfoten-Abenteuer

Die Links zu Erfurt, findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-erfurt/

Burghaun – Landkreis Fulda – Ausflug mit Hund

Hallo Freunde, ich habe heute einen kurzen Abstecher nach Burghaun, im Landkreis Fulda gemacht. Burghaun ist eine kleine Marktgemeinde mit ca. 6450 Einwohnern und liegt inmitten der hessischen Kuppenrhön. Die Gründung der Gemeinde, wird auf das 9. Jahrhundert geschätzt und geht zurück auf die ortsansässigen Herren von Haune. Diese hatten den Ruf als Raubritter.

Es gibt ein Schloss aus dem Jahre 1620, mit einem schönen Schlosshof, welches heute als Sitz für die Verwaltung dient. Es gibt auch einen zugehörigen Schlosspark, der zum verweilen einlädt und wo die Kinder auf den Spielplätzen ausgiebig toben können.

Schloss Burghaun
Schloss Burghaun

Direkt neben dem Schloss, befindet sich das sogenannte Herrenhaus, ebenfalls aus dem Jahre 1620. Früher war hierin das Heimatmuseum Burghaun untergebracht. Dieses befindet sich aber mittlerweile in einem anderen Gebäude in Burghaun, im „Haus Hölzerkopf“ .

Herrenhaus Burghaun
Herrenhaus Burghaun

Der Brunnen am Mehrgenerationenplatz in Burghaun, befindet sich neben dem Burghauner Brunnenmarkt, wo 2x im Monat ein Wochenmarkt stattfindet. Der Brunnen wurde im Jahr 2025 erneuert und wieder in Betrieb genommen.

Brunnen Burghaun

Die Kirche Mariä Himmelfahrt wurde im Jahr 1714 auf den alten Mauern der ehemaligen Burg Haune erbaut und ist eine katholische Kirche. Das Torhaus entstand um 1400 und bildete den einzigen, von einer Mauer umgebenen, Zugang zur Stadt. Es ist das älteste Gebäude der Marktgemeinde.

Kirche Mariä Himmelfahrt Burghaun
Torhaus Burghaun

Direkt neben der Mariä Himmelfahrt und dem Torhaus, befindet sich die evangelische Christuskirche aus dem Jahre 1728. Sie enthält neben dem Altarraum auch noch Grabsteine der Herren von Haune.

Christuskirche Burghaun

Die Sachsenhäuser in der Stadtstraße, unweit des Brunnenmarktes, sind historische Fachwerkhäuser. Sie erzählen eine 750 Jahre alte Geschichte über die Gemeinde, welche als Bauerndorf begann und mittlerweile eine Großgemeinde geworden ist.

Sachsenhäuser Burghaun

Ebenfalls in der Stadtstraße, befindet sich das Städtisches Backhaus. Neben diesem, gibt es noch ein weiteres, erhaltenes Backhaus in der Dimbachstraße. Burghaun hatte damals 4 Backhäuser, aber 2 wurden über die Jahre für den Straßenverkehr abgerissen. Früher durfte man wegen der Brandgefahr nur in öffentlichen Backhäusern backen und nicht zu Hause.

Backhaus Burghaun

In Burghaun gab es eine mittelalterliche Stadtmauer, die heute leider nur noch in kleinen Teilen vorhanden ist. Wie z.B. an dem Torhaus, der evangelischen Christuskirche oder an dem Wohnhaus, welches in der Stadtstraße steht. Man kann die Mauer am hinteren Gebäudeteil sehen, aus Sicht von der Haune.

Mittelalterliche Stadtmauer Burghaun

Auf dem Marktplatz in Burghaun, sieht man das Wappen der Marktgemeinde. Einen schwarzen, steigenden Widder mit roter Zunge auf goldenem Hintergrund. Drum herum befindet sich eine grüne Flanke mit einer silbernen Sense. Der Widder soll an die Herren von Haune und die Sense an die Landwirtschaft erinnern.

Marktplatz Burghaun

Es gibt auch ein altes Jagdschloss in Burghaun, welches in 1744 erbaut wurde. Heute dient es als Sitz des Forstamtes.

Jagdschloss Burghaun

Die Region Burghaun bietet viele gute Wandermöglichkeiten, was gerade mit Hund sehr schön ist. Es gibt unterschiedlich lange Wege, z.B. ein kürzere weg zum Hühnerberg bei Burghaun, mit einer Länge von ca. 4,4km oder auch längere Touren von ca. 14,5km und verschiedenen Höhenprofilen. Es gibt auch einige schöne Rhön-Rundwege, die durch Wälder und Felder führen.

Rhön-Rundwege Burghaun
Rhön-Rundwege Burghaun

Ihr findet hier auch eine „Freizeitanlage am Weiher“, wo es einen schönen Biergarten zum verweilen gibt, wo eure Kinder gleich nebenan auf dem Spielplatz toben können. Auf dem Weiher kann man Tretboot fahren. Direkt vor dem Weiher, befinden sich zahlreiche Parkplätze und auch Parkmöglichkeiten für Camper.

Freizeitanlage am Weiher Burghaun
Freizeitanlage am Weiher Burghaun
Freizeitanlage am Weiher Burghaun

Neben dem Biergarten findet ihr dort auch eine Kneippanlage und einen Minigolfplatz. Man kann dort auch spazieren gehen, da man von der Freizeitanlage direkt in die Felder rund um Burghaun gelangt.

Freizeitanlage am Weiher Burghaun
Freizeitanlage am Weiher Burghaun
Freizeitanlage am Weiher Burghaun

Ein weiteres Highlight in Burghaun, ist der „Bimbel“. Gelegen am Kegelspiel-Radweg, am früheren Bahnhof Burghaun Ost. Der Bimbel ist ein historischer Eisenbahnwaggon, der als Kaffee und Restaurant genutzt wird. Er hat nicht an allen Tagen die Woche geöffnet, daher solltet ihr vorab nach den Öffnungszeiten schauen. Gerade für Radfahrer oder Spaziergänger ist er im Sommer ein toller Ort. Man kann im Waggon sitzen oder auch draußen, im Biergarten. Von hier oben hat man einen wunderschönen Blick in den Kern von Burghaun.

Bimbel Burghaun
Bimbel Burghaun
Bimbel Burghaun

So Freunde, dass war mein kurzer Abstecher nach Burghaun. Ich hoffe ihr hattet Spaß, mir bei der Erkundung zuzuschauen? Bis zu meinem nächsten Abenteuer, eure Emma.

Quellenangaben: https://de.wikipedia.org/wiki/Burghaun

Fulda – Ausflug mit Hund

Hallo Freunde, diesmal hat mich mein Ausflug nach Fulda geführt. Fulda ist eine Barockstadt, die ihre ersten Bewohner 5000 v. Christus nachweisen kann. Die Stadt liegt in der Mitte Deutschlands und ist somit zentral gelegen. Bayern und Thüringen sind nicht weit entfernt und bis nach Frankfurt, fährt man ca. 108 km.

Fulda
Fulda
Fulda

Vorbei ging es für uns durch die Gassen von Fulda, wie z.B. der Kanalstraße, dem Harstall Brunnen, welcher an den Bombenangriff auf Fulda (11.09.1944) erinnert und dem Luckenberg. Der Luckenberg zählt als einer der schönsten Ecken in der Altstadt von Fulda. Hier gibt es gutes Essen, Wein und besondere Geschäfte zum einkaufen.

Fulda
Fulda

Wir kamen vorbei am „Haus der Barmherzigen Schwestern“, einem Nonnenkloster, welches im Jahr 1884 im neugotischen Stil erbaut wurde. Das Mutterhaus steht jedem offen als Tagungsraum, Übernachtungsmöglichkeit oder zur Besinnung.

Haus der Barmherzigen Schwestern
Haus der Barmherzigen Schwestern
Haus der Barmherzigen Schwestern

Die Kirche St. Maria und Severus (von den Einwohnern nur „Severikirche“ genannt) liegt auf dem Severiberg in Fulda. Sie wurde im gotischen Stil erbaut und stammt aus dem Jahre 1445.

Severikirche Fulda

Weiter ging es zum Hexenturm, einem 14 Meter hohen Turm, der zur mittelalterlichen Stadtbefestigung gehörte. Er wurde im 12. Jahrhundert erbaut und war Teil der inneren Stadtmauer, um die Stadt vom Klosterbezirk abzugrenzen.

Hexenturm Fulda
Hexenturm Fulda

Auf dem Weg zum Dom, haben wir im Barockviertel den Dahliengarten entdeckt. Er liegt etwas versteckt hinter hohen Mauern, gegenüber vom Dom. Im Sommer blühen hier ca. 60 verschiedene Dahlien. Der Dahliengarten lädt mit seinen Bänken und der Ruhe, mitten in der Innenstadt, zum verweilen ein. Eröffnet wurde er im Jahr 1994 im Rahmen der 1. Hessischen Landesgartenschau. Wir haben kein Verbotsschild für Hunde gesehen und an der Leine, sollten sie kein Problem sein. Ich war auf jeden Fall mit Mama und Papa mit drin und hab mir in Ruhe die Blumen angeschaut.

Dahliengarten Fulda
Dahliengarten Fulda
Dahliengarten Fulda

Direkt neben dem Dom, liegt der Domdechaneigarten. Dort befindet sich der Zugang zum Dommuseum. Der Domdechaneigarten ist den Rosen und historischen Rosensorten gewidmet und gerade im Sommer einen Besuch wert.

Domdechaneigarten Fulda
Domdechaneigarten Fulda

Etwas weiter die Straße rein, befindet sich das Palais der Stiftsdechanten und darin das Dommuseum, sowie die Bibliothek des bischöflichen Priesterseminars.

Dommuseum Fulda
Dommuseum Fulda

Der Dom zu Fulda „St. Salvator“ wurde im Jahr 1712 geweiht und ist ein imposantes Bauwerk, welches man unbedingt besichtigen sollte. Der Dom ist der Mittelpunkt des Barockviertels und ein Wahrzeichen Fuldas.

Dom zu Fulda
Dom zu Fulda
Dom zu Fulda

Fürstabt Adalbert von Schleifras gab den Bau des Doms in Auftrag, welcher von Johann Dientzenhofer als Architekt erbaut wurde. Der Bau dauerte insgesamt nur 8 Jahre. Hunde haben im Dom leider keinen Zutritt. Bei öffentlichen Führungen, solltet ihr daher besser nachfragen ob eine Mitnahme möglich ist.

Dom zu Fulda
Dom zu Fulda
Dom zu Fulda

Der Dom ist die Grabstätte des heiligen Bonifatius. Der Innenraum erinnert etwas an den Petersdom in Rom und ist in strahlendem weiß gehalten und es gibt einen Hochaltar aus Marmor. Im Sommer finden auf dem Platz vor dem Dom immer die sogenannten Domplatz-Konzerte statt, mit vielen bekannten Künstlern. Es soll eine beeindruckende Kulisse sein mit der Bühne, die direkt vor dem Dom platziert wird.

Dom zu Fulda

Rechts hinter dem Dom, befindet sich ein weiteres imposantes Gebäude des Bistums Fulda, welches den Domchor beheimatet.

Dom zu Fulda
Dom zu Fulda
Dom zu Fulda

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Dom, befindet sich die St. Michael Kirche „Michaelskirche“ auf dem Michaelsberg. Sie wurde im vorromanischen karolingischen Baustil im Jahre 822 erbaut. Die Kirche wurde im 10. und 11. Jahrhundert weitestgehend zerstört und wieder neu aufgebaut. Die Krypta konnte erhalten werden.

Michaelskirche Fulda
Michaelskirche Fulda
Michaelskirche Fulda

Das Paulustor in Fulda, wurde ebenfalls in den Jahren 1709 bis 1711 von Johann Dientzenhofer im barocken Stil erbaut. Das Tor befand sich ursprünglich zwischen Stadtschloss und Hauptwache und wurde 1771 auf Wunsch von Heinrich von Bibra an seinen heutigen Standort versetzt. Benannt ist das Bauwerk nach dem Apostel Paulus. Seine Statue steht in der Mitte über dem Portal.

Paulustor Fulda
Paulustor Fulda
Paulustor Fulda

Die Orangerie in Fulda, liegt direkt neben dem Paulustor und wurde in den Jahren zwischen 1721 und 1724 von Maximilian von Welsch erbaut. Die Orangerie dient als Veranstaltungsort für Konzerte und Tagungen. Zudem wird sie als Café und Frühstücksraum des angrenzenden Maritim Hotels genutzt.

Orangerie Fulda
Orangerie Fulda
Orangerie Fulda

Auf der Treppe vor der Orangerie, befindet sich seit 1728 die Floravase. Flora ist die Göttin der Gartenbaukunst und sie hat eine Höhe von 6,80 Metern.

Floravase Fulda
Floravase Fulda

Der Schlossgarten in Fulda gilt als die grüne Oase der Stadt. Hier tummeln sich gerade in den warmen Sommermonaten immer viele Besucher, die auf den Wiesen ein Picknick machen oder einfach die Natur auf den unzähligen Bänken genießen. Hier gibt es neben dem Fontainebrunnen auch noch einen großen Teich und einen Pavillon. Hunde dürfen gerne an der Leine mit in den Schlossgarten.

Schlossgarten Fulda
Schlossgarten Fulda
Schlossgarten Fulda

Vom Schlossgarten gelangt man über verschiedene Wege in das Fuldaer Stadtschloss, welches heute noch von der Stadtverwaltung als Büros genutzt wird. Es wurde in den Jahren zwischen 1706 bis 1714 von Johann Dientzenhofer erbaut. Die Fuldaer sind ziemlich aktiv was die Fastnacht betrifft und daher darf im Fuldaer Stadtschloss natürlich auch das Fastnachtsmuseum nicht fehlen. Jährlich findet in Fulda der größte Rosenmontagsumzug in Hessen statt.

Stadtschloss Fulda
Stadtschloss Fulda
Stadtschloss Fulda

Im Stadtschloss befinden sich die historischen Räume, die besichtigt werden können. Dazu zählt die Porzellansammlung, die Spiegelsäle, der Wohntrakt der Fuldaer Fürstäbte und Fürstbischöfe des 18. Jahrhunderts und der Kaisersaal. Für Heiratswillige, kann die Schlosskapelle besichtigt und gebucht werden. Wie in fast jedem Museum, sind hier leider auch Hunde verboten.

Stadtschloss Fulda
Stadtschloss Fulda

Im Schlosshof findet ihr ein Standbild des Spätlesereiters, welches ein beliebtes Fotomotiv ist. Der Spätlesereiter ist Teil einer Sage, wonach im Jahr 1775 zufällig die Spätlese entdeckt wurde. Vor dem Stadtschloss befindet sich das Heertor, dass älteste erhaltene, romanische Stadttor Deutschlands aus dem Jahr 1150. Es war früher Teil der Stadtmauer.

Stadtschloss Fulda
Stadtschloss Fulda
Heertor Fulda

Der Schlossturm in Fulda war seit 2016 für Besucher gesperrt und wurde die letzten Jahre umgebaut. Er ist nun bis zu einem gewissen Teil barrierefrei und verfügt über einen gläsernen Fahrstuhl. Nach ganz oben auf die Terrasse des Turm, gelangt man aber nur über eine Treppe. Vom Schlossturm hat man einen wunderschönen Blick über ganz Fulda, bis hin zur Wasserkuppe. Der Eintritt ist frei und kann währen der Öffnungszeiten besucht werden. Der Turm hat eine Höhe von 33 Metern.

Schlossturm Fulda
Schlossturm Fulda
Schlossturm Fulda

Wenn man im Schlossturm die Treppe nach unten läuft, hat man einen tollen Blick auf das Mauerwerk der Renaissance und aus dem Mittelalter. Es gibt Vitrinen mit Relikten aus dem 17. Jahrhundert und man hat einen Blick auf das alte Dachgebälk.

Schlossturm Fulda
Schlossturm Fulda
Schlossturm Fulda

Angrenzend an das Stadtschloss und die Stadtwache, befindet sich das Fuldaer Schlosstheater. Auf dem Spielplan stehen Schauspiel, Musik- und Tanztheater.

Schlosstheater Fulda

Weiter ging es für und in Richtung Innenstadt. In der Lindenstraße befindet sich die Christus Kirche, eine evangelische Kirche. Sie wurde im Jahr 1896 eröffnet und wurde im neugotischen Stil erbaut.

Christus Kirche Fulda
Christus Kirche Fulda
Christus Kirche Fulda

In der Rabanusstraße befindet sich vor einer bekannten Bank das Papiermännchen „Papiermännl“. Sie erinnert an Gottfried Adolf Behrend (1840 – 1910). Um seine Rente aufzubessern, sammelte er für die Stadtverwaltung Müll im öffentlichen Raum ein und wurde dadurch als Papiermännchen bekannt.

Papiermännchen Fulda
Papiermännchen Fulda

Weitere historische Gebäude im Barockviertel sind das Palais Altenstein, das Palais von der Tann und das Palais Buttlar. Das Palais Altenstein diente ab 1802 als vornehmes Wirtshaus und Konzertsaal. Heute dient es als Sitz für die Stadtverwaltung. Das Palais von der Tann ist heutzutage bekannt als „Zum Kurfürsten“, wegen des Hotels und Gasthof Kurfürst. Im Palais Buttlar befindet sich die Tourist-Information und ein Teil der Stadtverwaltung.

Palais Altenstein Fulda
Palais von der Tann
Palais Buttlar

Direkt neben dem Palais Altenstein, befindet sich in der Nonnengasse, eingebaut in die Klostermauer, der Klosterladen. Er wurde im Jahr 1999 eröffnet und hier findet ihr eine Auswahl aus der Klosterküche, wie z.B. Marmeladen oder Kräuterliköre und einige Helfer für den Gartenbau oder auch Bücher. Von der Terrasse des Klosterladens aus, hat man einen tollen Blick auf den im Innenhof versteckten Klostergarten.

Kosterladen Fulda
Kosterladen Fulda

Die Klosterkirche Abtei St. Maria, befindet sich hinter dem Klosterladen. Die Kirche wurde von 1629 bis 1631 im Stil der Spätgotik und Renaissance erbaut. Sie gehört zur Benediktinerinnenabtei St. Maria und ist unter anderem bekannt als „Nonnenkirche“.

Benediktinerinnenabtei St. Maria
Benediktinerinnenabtei St. Maria

Auf dem Bonifatiusplatz befindet sich ein Bronzemodell der Stadt Fulda und des Dombezirks, welche die Stadt im 18. Jahrhundert zeigt.

Bronzemodell der Stadt Fulda
Bronzemodell der Stadt Fulda

Ebenfalls auf dem Bonifatiusplatz, befindet sich das Bonifatiusdenkmal aus dem Jahr 1842. Bildhauer war Werner Henschel aus Kassel. Die Bronzeplatik des heiligen Bonifatius ist 4 Meter hoch. Die Inschrift auf dem Sockel der Statue lautet: „Verbum domini manet in aeternum“ und bedeutet: „Das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit.“

Bonifatiusdenkmal Fulda
Bonifatiusdenkmal Fulda

Ein weiteres barockes Wahrzeichen findet ihr gegenüber des Stadtschlosses, neben dem Bonifatiusdenkmal. Es ist die ehemalige Hauptwache, welche von 1757 bis 1759 von Andreas Gallasini erbaut wurde. Sie wurde ursprünglich als Hauptquartier für die städtische Polizei- oder Militärtruppe genutzt. Heute befindet sich darin ein kubanisches Restaurant, welches leckeres Essen anbietet. Die Terrasse lädt im Sommer bei einem Café zum verweilen ein.

ehemalige Hauptwache Fulda
ehemalige Hauptwache Fulda
ehemalige Hauptwache Fulda

Nach so vielen Sehenswürdigkeiten, brauchte ich erst mal eine ausgiebige Pause, die wir auf den Bänken vor der Tourist-Information gemacht haben. Hier konnte ich die vorbeilaufenden Leute beobachten und mich stärken.

Fulda
Fulda

Von hier ging es weiter, entlang der Friedrichstraße, in Richtung Stadtpfarrkirche „St. Blasius“. Sie wurde von 1771 bis 1785 im barocken Stil erbaut und verfügt über 3 Kirchenschiffe. Jedes Jahr ab Ende November, werden auf dem Dach der Kirche 3 beleuchtete Weihnachtsbäume aufgestellt, die man schon bei der Durchfahrt des Paulustores sehen kann.

Stadtpfarrkirche Fulda
Stadtpfarrkirche Fulda
Stadtpfarrkirche Fulda

Auf dem Platz unterm Heilig Kreuz, befindet sich das Kanzlerpalais, welches ca. um 1735 erbaut wurde. Vor dem Kanzlerpalais befindet sich ein Obelisk, die „Pestsäule“. Früher stand hier die eigentliche Pestsäule, die 1651 zum 300. Jahrestag der Pest von 1348 und 1350 errichtet und später zum Kloster auf dem Frauenberg versetzt wurde.

Kanzlerpalais Fulda
Kanzlerpalais Fulda

Direkt neben der Stadtpfarrkirche, am Borgiasplatz, befindet sich das „Alte Rathaus“. Vom 15. Jahrhundert bis 1782 diente das Fachwerkhaus als Rathaus für die Stadt. Seither wird es als Geschäftsgebäude genutzt und ist ein beliebter Fotospot in Fulda.

Altes Rathaus Fulda
Altes Rathaus Fulda
Altes Rathaus Fulda

Gegenüber vom alten Rathaus, befindet sich der Sturmiusbrunnen „Saint Sturm’s Fountain“. Hier sind 3 Heilige zu sehen und zwar Sturmius als Stadtgründer, Bonifatius für die Mission und Benedikt als Ordensgründer. Es soll an die Grundlagen von Fulda als Kloster erinnern. Weiter ging es über den Borgiasplatz, zum Uniplatz. Der Uniplatz ist das Herz der Stadt und ein zentraler Punkt in Fulda. Hier finden regelmäßig Veranstaltungen statt, wie zum Beispiel ein Teil des Weihnachtsmarktes und man kommt von der Altstadt über den Uniplatz in Richtung Bahnhof. Es gibt viele Sitzmöglichkeiten, die zum verweilen einladen, ein Glockenspiel im Fußboden und Wasserfontänen. Auf den letzten beiden Bildern, sieht man auf der rechten Seite ein großes Gebäude, die alte Universität von Fulda. Heute ist darin eine Schule untergebracht, aber die alte Aula der Universität, ist noch erhalten und wird auch heute noch für Musikkonzerte genutzt.

Sturmiusbrunnen "Saint Sturm's Fountain" Fulda
Uniplatz Fulda
Uniplatz Fulda

Direkt am Jesuitenplatz, liegt das Vonderau Museum, ein Museum der Stadt Fulda. Es zählt mit zu den größten Museen zwischen Kassel und Frankfurt. Es hat eine Ausstellungsfläche von 4000 Quadratmetern. Hier geht es um Kultur, Natur und Kunst. Auch ein Planetarium gibt es im Vonderau Museum und ist einen Besuch wert. Im Innenhof des Museums befindet sich jedes Jahr ein Teil des Weihnachtsmarktes, das mittelalterliche Weihnachtsdorf.

Vonderau Museum Fulda
Vonderau Museum Fulda

Weiter ging es zum Peterstor, einem mittelalterlichen Stadttor der ehemaligen Stadtmauer und einem ehemaligen Turm, der ebenfalls zur Stadtmauer gehörte, der sogenannte Bierturm.

Peterstor Fulda
Bierturm Fulda

In der Dalbergstraße befindet sich noch ein großes Stück der alten Stadtmauer. Zum Teil ist die Kalksteinmauer aus dem 12. Jahrhundert zu sehen.

Stadtmauer Fulda
Stadtmauer Fulda
Stadtmauer Fulda

In der Brauhausstraße, direkt am Parkhaus Q-Park, befindet sich ein weiteres Stück Stadtmauer von damals.

Stadtmauer Fulda
Stadtmauer Fulda

Weiter ging es für uns in die Karlstraße, welche bei Fuldaern auch als Bermuda-Dreieck bekannt ist. Eine Partymeile in Fulda mit vielen Kneipen und Bars, wie z.B. die Kultkneipe Krokodil, die Altstadt-Kneipe oder der Doppeldecker. An den Abenden und gerade am Wochenende, steppt hier der Bär.

Bermuda-Dreieck Fulda
Bermuda-Dreieck Fulda
Bermuda-Dreieck Fulda

In der Löherstraße befindet sich die heutige Heilig-Geist-Kirche, welche in den Jahren 1729 bis 1733 als Hospitalkirche erbaut wurde. Erbaut wurde sie von Fürstabt Adolph von Dalberg.

Heilig-Geist-Kirche Fulda
Heilig-Geist-Kirche Fulda

Bei unserem Besuch war gerade wieder das jährliche Schützen- und Volksfest, welches immer im Sommer, zwischen Juli und August stattfindet. Daher haben wir uns den Besuch nicht nehmen lassen.

Schützen- und Volksfest Fulda
Schützen- und Volksfest Fulda
Schützen- und Volksfest Fulda

So eine Tour macht ganz schön hungrig. Zum Glück gab es hier neben vielen Fahrgeschäften auch ganz viele Buden mit leckerem Essen. So konnten wir uns erst mal stärken, bevor es weiter ging. Mama und Papa haben mir eine eigene Bratwurst gekauft und Leckerlis hatte ich auch genug dabei.

Schützen- und Volksfest Fulda
Schützen- und Volksfest Fulda
Schützen- und Volksfest Fulda

Danach haben wir noch einen Abstecher zum Aueweiher gemacht. Der Aueweiher liegt im Naherholungsgebiet Fulda-Aue und ist von der Innenstadt aus fußläufig zu erreichen. Hier gibt es verschiedene Spazierwege rund um den Weiher und viele Sitzmöglichkeiten.

Aueweiher Fulda
Aueweiher Fulda
Aueweiher Fulda

Nachdem wir den Weiher einmal umrundet haben, hab ich einen coolen Badespot für mich gefunden und konnte mich nach der schönen Tour genüsslich abkühlen. Danach war ich wieder schön erfrischt und hätte noch weiter laufen können.

Aueweiher Fulda
Aueweiher Fulda
Aueweiher Fulda

Danach ging es noch ein Stück weiter durch den Park am Aueweiher, vorbei am Umweltzentrum, in Richtung Deutsches Feuerwehr-Museum. Im Feuerwehr-Museum gibt es eine Ausstellung auf 1600 m² Ausstellungsfläche, wo man mehr über die Geschichte des deutschen Feuerlöschwesens erfahren kann. In der Halle stehen viele verschiedene Feuerwehrfahrzeuge, die man zum Teil auch betreten kann. Ein Besuch lohnt sich gerade mit kleineren Kindern oder wenn man selber ein Fan der Feuerwehr ist. Hunde sind im Feuerwehr-Museum erlaubt, müssen aber an der Leine bleiben!

Deutsches Feuerwehr Museum Fulda

Auf dem Frauenberg in Fulda liegt das gleichnamige „Kloster Frauenberg“. Im Jahr 744 kam Bonifatius nach Fulda, um ein Kloster zu errichten. Auf dem Gelände gibt es eine Klosterkirche, die „Frauenbergkirche“, in der gerne geheiratet wird. Es gibt auch einen Klostergarten, der mittlerweile für Jedermann geöffnet ist. Im Kloster Frauenberg kann auch übernachtet werden und es gibt das Klostercafé „Flora“. Von dort hat man einen tollen Blick über Fulda und man kann zudem noch lecker schlemmen. Der Park rund um das Kloster Frauenberg, lädt zum spazieren ein und ist definitiv einen Besuch wert.

Kloster Frauenberg Fulda

Fulda war ein tolles Abenteuer, denn hier gibt es wirklich viel zu sehen und ich kann euch einen Besuch sehr empfehlen. Ich hoffe der Einblick in Fulda hat euch gefallen? Ich mache mich jetzt auf zu meinem nächsten Abenteuer. Bis bald, eure Emma

Fulda

Die Links zu Fulda findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-fulda/

Lübeck – Ausflug mit Hund

Hallo Freunde, im Beitrag zu Travemünde habe ich euch ja schon ein bisschen von meinem Ausflug nach Lübeck berichtet. Aber für alle die nur Lübeck und nicht die anderen Ortschaften rund herum interessieren, schreibe ich euch noch mal einen Beitrag nur zu Lübeck.

Die Anreise nach Lübeck ist einmal per Schiff über die Trave möglich, z.B. von Travemünde aus oder per Auto. Je nach dem von wo ihr nach Lübeck anfahrt, müsst ihr eine Maut bezahlen, nämlich für die Durchfahrt im Herrentunnel. Die Maut kostet 2,30 Euro (Barpreis – für einen normalen PKW mit maximal 1,30m Höhe). Wir waren bei unserer Fahrt mit dem Auto nach Lübeck total überrascht davon und hatten den Geldbeutel natürlich hinten im Kofferraum. Mama musste schnell raus springen und den Geldbeutel holen.

Die Fahrt mit dem Schiff hat mir viel Spaß gemacht und ich war auch ganz brav, sagen Mama und Papa. Wir sind mit dem Schiff der Hanse gefahren, es gibt aber noch weitere Anbieter.

Lübeck
Lübeck

Lübeck ist eine norddeutsche Stadt, mit Bauten im Stil der Backsteingotik und ca. 223.000 Einwohnern. Die Stadt wurde im Jahr 1143 gegründet. Lübeck hat 7 Kirchtürme und viele interessante Bauwerke zu bieten. Zudem eine schöne Fußgängerzone mit unzähligen Geschäften, die zum ausgiebigen shoppen einladen. Seit 1987 gehört die Lübecker Altstadt zum UNESCO Welterbe.

Der Schiffsanleger ist an der Untertrave und von dort aus, gelangt man zügig in die Altstadt und zu vielen Sehenswürdigkeiten. Ich habe mich richtig darauf gefreut, die Stadt zu erkunden. Als erste kamen wir an St. Jakobi vorbei. Die St. Jakobi-Kirche wurde im Jahr 1227 erbaut, wurde allerdings erst im Jahr 1334 komplett fertig gestellt und hatte somit eine Bauzeit von mehr als 100 Jahren. Die Jakobi-Kirche war die einzige Kirche, die im 2. Weltkrieg nicht zerstört wurde.

Lübeck
Lübeck - St. Jakobi

Weiter ging es durch die Innenstadt, vorbei am Hospital zum Heiligen Geist, welches im Jahr 1286 fertig gestellt wurde. Das Hospital gilt als eines der ältesten Sozialeinrichtungen der Welt. Das Hospital wurde im Stil der Backsteingotik errichtet. Mittlerweile dient das Hospital als Altenheim und es ist möglich dieses zu besichtigen.

Lübeck - Hospital zum Heiligen Geist

Als nächstes kamen wir an St. Marien vorbei. St. Marien ist bekannt als Mutter der Backsteingotik und wurde zwischen 1265 und 1351 errichtet. Sie war Vorbild für ca. 70 Kirchen im Ostseeraum. Sie ist zudem das höchste Backsteingewölbe der Welt mit 38,5 Metern vom Gewölbescheitel über dem Boden. Die St. Marien zu Lübeck steht in unmittelbarer Nähe zum Marktplatz und Rathaus von Lübeck.

Lübeck - St. Marien
Lübeck - St. Marien

Das historische Rathaus von Lübeck wurde im Jahr 1230 bis 1308 erbaut und immer wieder umgebaut und erweitert. Es vereint die Baustile von der Gotik bis zur Renaissance. Auffällig sind die vielen kleinen Türme. Über die Jahre wurden große Teile abgerissen und komplett neu aufgebaut und weitere Bereiche angebaut. Daher auch die unterschiedlichen Baustile. Noch heute dient es als Sitz des Bürgermeisters. Ihr seht es auf der linken Seite auf dem Foto. Das andere Gebäude auf dem Foto ist das alte Kanzleigebäude, früher Schriverie. Es wurde 1485 im Stil der Gotik gebaucht. Früher was das Gebäude der Sitz der Notare und Ratsschreiber, später diente es als Polizeiwache. Dort gab es auch ein kleines Gefängnis, den Bullenstall.

Das historische Rathaus von Lübeck

Gegenüber von St. Marien, befindet sich das Buddenbrookhaus. Es ist das ehemalige Wohnhaus des Schriftstellers und der Familie von Thomas Manns, welches ihm und seinem Bruder als Museum gewidmet ist. Es zeigt eine Ausstellung und bietet Führungen durch die Stadt an. Im Shop könnt ihr eine Lego Figur von Thomas Mann kaufen, was Mama eine tolle Idee findet.

Buddenbrookhaus Lübeck

Weiter ging es für uns in Richtung Holstentor. Auf dem Weg dahin, kamen wir am Salzspeicher vorbei. Der Salzspeicher ist auch bekannt als Nosferatu-Fenster, da hier im Jahr 1921 Teile des Films „Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“ gedreht wurden. Erbaut wurden die Salzspeicher im Jahr 1579 bis 1745 und dienste lange Zeit als Lagerung für das Salz, welches aus der Saline Oldesloe gewonnen und von hier nach ganz Skandinavien exportiert wurde. Dort wurde es wahrscheinlich zur Konservierung des Fischs genutzt.

Salzspeicher Lübeck

Das Holstentor, ist eines von vier ehemaligen Stadttoren, wovon insgesamt nur noch 2 erhalten sind. Das Holstentor und das Burgtor. Die Stadttore dienten als Zugang zur Stadt und dienten dem Schutz der Stadt. Es ist ein Spätgotisches Gebäude, welche zwischen 1464 und 1478 erbaut wurde. 30 Geschütze hatten Platz darin, wurden aber nie abgefeuert. Das Holstentor ist das wohl bekannteste Gebäude in Lübeck und ziert unzählige Postkarten als Motiv.

Holstentor Lübeck
Holstentor Lübeck
Holstentor Lübeck

Hinter dem Holstentor, befindet sich der Holstentorplatz. Eine parkähnliche Grünfläche mit vielen Bänken zum ausruhen und verweilen. Ich fand es hier besonders toll, da es für mich das erste grün gewesen ist, was ich in der Stadt gesehen habe und hab mich wahnsinnig darüber gefreut.

Holstentor Lübeck
Holstentor Lübeck
Holstentor Lübeck

Da hier so viel los war, hab ich mich aber nicht getraut Pipi zu machen. Also haben Mama und Papa weiter nach einem Park für mich gesucht, wo ich in Ruhe mein Geschäft erledigen kann. Wir sind weiter über die Obertravebrücke, auch Liebesbrücke genannt, bis wir eine Art Park direkt an der Trave gefunden haben. Hier habe ich erst mal Pause gemacht und meine Würstchen verputzt.

Lübeck
Lübeck
Lübeck

Dann waren Mama und Papa an der Reihe, denn die beiden hatten auch Hunger. Sie haben eine kleine Pizzeria gefunden, wo man draußen sitzen konnte, da die meisten Restaurants leider nicht mit Hunden besucht werden dürfen und sie nicht ewig weitersuchen wollten.

Lübeck
Lübeck

Danach kamen wir zum Lübecker Dom, welcher 1247 fertig gebaut wurde. Bei der Bombardierung der Stadt in 1942, wird der Dom fast vollständig zerstört und wurde ab 1949 wieder aufgebaut.

Lübecker Dom
Lübecker Dom

Weiter ging es durch die Gassen der Altstadt, bis hin zu St. Aegidien, der kleinsten der Lübecker Innenstadtkirchen. Sie wurde im 14. Jahrhundert erbaut und überstand den Bombenangriff in 1942 unbeschadet. Direkt gegenüber von St. Aegidien liegt der Aegidienhof, welcher früher eine klosterähnliche Gemeinschaft war.

St. Aegidien Lübeck
St. Aegidien Lübeck
St. Aegidien Lübeck

In Lübeck findet ihr das Willy-Brandt-Haus, denn der ehemalige Bundeskanzler und Nobelpreisträger, wurde in Lübeck geboren. Das Haus wurde im Dezember 2007 eröffnet. Es gibt u.a. eine Ausstellung mit Lebensabschnitten von Willy Brandt.

Willy-Brandt-Haus Lübeck

Da wir mit dem Schiff angereist waren, ging es für uns langsam wieder in Richtung Trave. Auf dem Weg dahin, kamen wir vorbei am Theaterschiff und der Kongresshalle. Auf dem Theaterschiff könnt ihr euch Komödien, Revuen und Kabarett anschauen. In der Kongresshalle könnt ihr euch unter anderem Konzerte anschauen oder an Kongressen/Tagungen teilnehmen.

Theaterschiff Lübeck
Kongresshalle Lübeck

In Lübeck gibt es ca. 210 Brücken. Eine davon ist die Eric-Warburg-Brücke, eine Klappbrücke über die Trave. Die Planung dieser Brücke hat mehr als 100 Jahre gedauert. Sie wurde im Jahr 2008 fertig gebaut und eröffnet. Eine weitere, interessante Brücke ist die alte Hubbrücke am Burgtor, welche bereits über 100 Jahre alt ist. Die Türme der Brücke erinnern an die wilhelminische Zeit und im inneren befinden sich die Maschinenhäuser.

Eric-Warburg-Brücke - Lübeck
Eric-Warburg-Brücke - Lübeck
Hubbrücke am Burgtor Lübeck

Wer in Lübeck zu Besuch ist und Marzipan mag, der sollte auf jeden Fall noch den Niederegger Werksverkauf, etwas außerhalb der Innenstadt besuchen. Dort gibt es ein Café und man kann die Köstlichkeiten im Werksverkauf etwas günstiger kaufen.

Niederegger Werksverkauf Lübeck
Niederegger Werksverkauf Lübeck
Niederegger Werksverkauf Lübeck

Ich hoffe mein Städtetrip nach Lübeck hat euch gefallen? Ich war danach auf jeden fall total müde und habe die Heimfahrt verpennt. Falls ihr vorhabt Lübeck zu besuchen, wünsche ich euch viel Spaß. Liebe Grüße, eure Emma

Lübeck

Alle Links zu dem Beitrag findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-luebeck/

Weimar – Ausflug mit Hund

Hallo Freunde, diesmal möchte ich euch von meinem Ausflug nach Weimar berichten. Weimar ist eine kreisfreie Stadt in Thüringen und hat eine schöne Altstadt.

Weimar hat ca. 66.000 Einwohner und ist die viertgrößte Stadt in Thüringen, hinter Erfurt, Jena und Gera. Weimar gilt als Universitätsstadt, in der viel Kultur erlebt werden kann. Weimar zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO und auch der Nachlass von Goethe und Schiller, wurde in das Weltdokumentenerbe aufgenommen.

Geparkt haben wir am P+R (Herrmann-Brill-Platz) und sind von dort aus in Richtung Bauhaus-Museum gelaufen. Im Bauhaus-Musem befinden sich Exponate aus der historischen Sammlung der Klassik Stiftung Weimar. Unter anderem finden sich hier Arbeiten von Lyonel Feininger, Paul Klee und vielen weiteren Künstlern. Leider darf ich hier nicht rein, also hatten Mama und Papa auch keine Lust darauf.

Bauhaus-Museum Weimar
Bauhaus-Museum Weimar

Gegenüber von dem Bauhaus-Museum, auf der anderen Straßenseite, befindet sich das Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus. Es ist neben dem Dokumentationszentrum in Berlin das zweite Museum seiner Art, wo die Lebenssituation der Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen auf ca. 850 qm dokumentiert wird. Es wurde am 8.5.2024 eröffnet und zeigt die Geschichte der Zwangsarbeit von 1933 bis 1945. Das es ein Museum ist, darf ich auch hier leider nicht rein.

Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus Weimar
Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus Weimar

Ebenfalls in der Nähe der beiden Museen, befindet sich das Kongresszentrum – Weimarhalle. Hier gibt es den größten Saal der Stadt, in dem regelmäßig Veranstaltungen stattfinden. Die ehemalige Weimarhalle wurde 1997 trotz Denkmalschutz abgerissen, da es statische Mängel hatte und wurde an gleicher Stelle wieder neu aufgebaut und in 1999 eröffnet. Hier finden Konzerte, Shows und Galas statt.

Kongresszentrum - Weimarhalle
Kongresszentrum - Weimarhalle

Weiter ging es durch die schmalen Gassen in Richtung Innenstadt. Hier hatte ich wieder viel Zeit zum schnüffeln und erkunden.

Weimar Innenstadt

Unser nächster Halt war die evangelische Jakobskirche, welche ihren Namen dem Jakobsweg verdankt, da sie als Station des Jakobsweges gilt, nach Santiago de Compostela. Die Barockkirche wurde im Jahr 1713 errichtet.

Jakobskirche Weimar
Jakobskirche Weimar
Jakobskirche Weimar

Im Jahre 1806 (19.10.1806) wurden hier Johann Wolfgang von Goethe und Christiane Vulpius getraut. Bei der Einweihung der Orgel aus dem Jahr 1721, soll Johann Sebastian Bach dabei gewesen sein. Auf dem Jakobsfriedhof befindet sich das Grabmal von Lucas Cranach und Christiane von Goethe. Im Kassengewölbe befindet sich die erste Begräbnisstätte von Friedrich von Schiller.

Jakobskirche Weimar
Jakobskirche Weimar
Jakobskirche Weimar

Weiter ging es zum Herderplatz, einem Platz in der Altstadt, auf dem sich die Stadtkirche St. Peter und Paul (Herderkirche) befindet. Die erste St. Peter und Paul wurde bis 1249 gebaut, brannte allerdings in 1299 vollständig ab. Auch der zweite Kirchenbau wurde 1424 beim Stadtbrand schwer beschädigt. Die heutige Herderkirche wurde bis 1500 erbaut und wurde im spätgotischen Stil errichtet.

St. Peter und Paul (Herderkirche) Weimar
St. Peter und Paul (Herderkirche) Weimar
St. Peter und Paul (Herderkirche) Weimar

Direkt neben der Herderkirche, befindet sich der Herderbrunnen, ein historischer Brunnen. Seit dem 17. Jahrhundert versorgt er die Bewohner über ein eigenständiges Röhrenfahrtensystem mit Wasser, welches von außerhalb der Stadt kommt. Vor der Kirche, findet ihr das Herder-Denkmal und sein Wohnhaus steht hinter der Kirche.

Herder-Denkmal Weimar
Herderbrunnen Weimar

Auf dem Weg zum Marstall, sind wir doch glatt an einem Doogy Spa vorbei gekommen. Ach wäre ich da gerne rein gegangen, um mich verwöhnen zu lassen. Ich muss immerhin so viel für euch laufen, um euch die Städte zu zeigen, da hätte ich es mir verdienst oder was meint ihr? Mama und Papa haben gesagt, wir haben keine Zeit. Toll, keine Hundemassage für mich.

Doggy Spa Weimar

Der Marstall liegt am Kegelplatz und ist ein historisches Gebäude, welches zwischen 1873 und 1778 erbaut wurde. Er wurde im Auftrag von Herzog Carl August im Neorenaissance Stil erbaut.

Marstall Weimar
Marstall Weimar

Ab 1936 war Gestapo-Gefängnis hier untergebraucht und die sogenannte Gestapo-Leitstelle. Einige der KZ-Häftlinge aus Buchenwald, wurden zum Umbau der Kellerräume etc. gezwungen. Ursprünglich war das Gebäude eine Reithalle. Heute findet man hier das thüringische Hauptstaatsarchiv. In den ehemaligen Gestapo-Gefängniszellen gibt es seit 1999 eine Dauerausstellung mit originalen Gegenständen, die „zermahlene Geschichte“.

Marstall Weimar
Marstall Weimar
Marstall Weimar

Gegenüber des Marstalls befindet sich das Weimarer Stadtschloss, welches auch als Residenzschloss bekannt ist. Es ist eine Vierflügelanlage, welche ab dem Jahr 1789 durch Herzog Carl August errichtet wurde. Sie wurde im klassizistischen Stil erbaut und gilt seit 1998 als UNESCO-Welterbe. Fast das gesamte Stadtschloss ist heutzutage ein Museum, welches besucht werden kann. Wir Vierbeiner dürfen hier leider nicht rein, aber über den Hof zu schlendern ist auch schön.

Weimarer Stadtschloss
Weimarer Stadtschloss
Weimarer Stadtschloss

Auf dem Gelände des Stadtschlosses befindet sich die sogenannte Bastille. Die Bastille ist eigentlich nur ein Recht der mittelalterlichen Burg Hornstein aus dem Jahr 1439. Die ehemalige Burg brannte in 1424 komplett ab und wurde dann zum Teil wieder aufgebaut. Sie beseht heute aus dem alten Torhaus, dem Hausmannsturm und dem Gerichtsgebäudeteil.

Bastille Weimar
Bastille Weimar
Bastille Weimar

Ein Stück die Straße hoch, befindet sich die Herzogin Anna Amalia Bibliothek. Es ist eine öffentlich zugängliche Archiv- und Forschungsbibliothek mit Schwerpunkt auf die Epoche zwischen 1750 und 1850. Sie wurde im Jahr 1691 von Herzog Wilhelm Ernst gegründet. Da die Herzogin die größte Förderin war, bekam die Bibliothek 1991 ihren Namen.

Anna Amalia Bibliothek Weimar

Die Hochschule für Musik Franz Listz, befindet sich direkt neben der Bibliothek. Sie wurde im Jahr 1774 fertig gestellt und erhielt im Jahr 1956 ihren heutigen Namen. Direkt vor der Hochschule, auf dem Platz der Demokratie, befindet sich das Carl-August-Denkmal. Es wurde im Jahr 1875 enthüllt. Das Denkmal zeigt ihn, wie er aus den Befreiungskriegen gegen Napoleon als Sieger hervor geht.

Die Hochschule für Musik Franz Listz
Die Hochschule für Musik Franz Listz

Der Marktplatz Weimar ist ein zentraler Platz mitten in Weimar und wird umrahmt von mehreren, historischen Gebäuden. Der Marktplatz wird einfach nur Markt genannt und besteht seit ca. 1300. Hier finden regelmäßig Feste und Märkte statt, wie auch bei unserem Besuch der Wochenmarkt statt fand.

Marktplatz Weimar

Das Rathaus Weimar ist ein Bau im neugotischen Stil mit einem Balkon und Glockenturm. Das erste Rathaus wurde an dieser Stelle um 1396 erwähnt, brannte allerdings beim Stadtbrand im Jahr 1424 komplett ab. Es wurde in 1431 nachgebaut, im Renaissance-Stil. Dieses brannte allerdings in 1837 ebenfalls komplett ab. Das heutige Rathaus ist somit der 3. Bau dieser Art und wurde im Jahr 1841 erbaut. Bei unserem Besuch fand gerade einen Hochzeit statt, denn dieses Gebäude ist sehr beliebt bei Heiratswilligen.

Rathaus Weimar

Am Markt befindet sich auch das Theater im Gewölbe im Lucas-Cranach-Haus. Es ist das älteste Kreuzgewölbe aus der Renaissance-Zeit in Weimar.

Lucas-Cranach-Haus Weimar

Meiner Mama ist beim schlendern durch die Gassen noch das Ginkgo-Museum aufgefallen. Es ist ein privat geführtes Museum direkt am Markt, links vom Rathaus gelegen. Hier findet man fossile Ur-Ginkgo Blätter, Ginkgoholz und Samen. Zudem kann man Ginkgo-Pflanzen für den Privatgebrauch kaufen. Meine Oma ist so eine kleine Kräuterhexe, die uns alles mögliche zusammen braut was bei Erkältung, Gelenkschmerzen etc. hilft und sie hat meine Mama auch schon damit angesteckt. Ich dachte schon, sie kauft gleich die ganzen Pflanzen, aber Papa hat gesagt, die kriegen wir jetzt nicht mit, brauchst du nicht kaufen. Wusstet ihr, dass Ginkgo die Durchblutung fördert und auch bei Gedächtnisverlust und Ohrgeräuschen (Tinnitus) helfen kann? Ist schon ein gesundes Kraut, so lange ich es nicht fressen muss. Wobei, im Keks versteckt und nur in geringen Mengen (zu viel davon ist für uns Hunde giftig und darf nur in Maßen gegeben werden), schmeckt es vielleicht ganz gut. Schon Goethe machte den Ginkgo-Baum mit seinem Gedicht „Gingo biloba“ aus dem Jahr 1815 bekannt.

Ginkgo-Museum
Ginkgo-Museum

Die Stadt-Apotheke Weimar ist eine der ältesten Apotheken Deutschlands und hat seit ihrer Gründung im 16. Jahrhundert zahlreiche Veränderungen durchgemacht, wie z.B. den Umzug an ihren heutigen Standort.

Stadt Apotheke Weimar

Das Schiller Museum befindet sich im Neubau, direkt hinter dem Schiller-Wohnhaus. Hier werden Sonder- und Wechselausstellungen gezeigt.

Schiller Museum Weimar
Schiller Museum Weimar

Das Schiller Wohnhaus in der Schillerstr. 12, wurde im Jahr 1802 von Schiller gekauft, nach dem die Familie im Jahr 1799 aus Jena nach Weimar zog. Er bezog es gemeinsam mit seiner Familie bis er darin im Jahr 1805 verstarb. Seine Frau Charlotte wohnte weiterhin im Haus bis zu ihrem Tode im Jahr 1826. Die Kinder verkauften es daraufhin im Jahr 1827 an einen Gartenbauinspektor. In Schillers Wohnhaus kann unter anderem sein Arbeitszimmer, Charlottes Zimmer und den Wohnbereich sehen. Leider darf ich hier als Vierbeiner auch nicht rein, ebenso nicht ins Weimar-Haus.

Schiller Wohnhaus Weimar
Schiller Wohnhaus Weimar
Schiller Wohnhaus Weimar

Das Weimar-Haus (Weimar Museum) beschäftigt sich mit der Geschichte der Stadt Weimar und ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Weimar Haus
Weimar Haus

Das Goethe-Schiller-Denkmal befindet sich auf dem Theaterplatz vor dem Nationaltheater Weimar. Es ist ein bronzenes Doppelstandbild aus dem Jahr 1857.

Goethe-Schiller-Denkmal Weimar

Das Haus der Weimarer Republik wurde im Jahr 2019 eröffnet und thematisiert die Verabschiedung der Weimarer Reichsverfassung und die Entstehung der Demokratie in Deutschland.

Haus der Weimarer Republik
Haus der Weimarer Republik

Das Deutsche Nationaltheater und Staatskapelle befinden sich ebenfalls am Theaterplatz, hinter dem Goethe-Schiller-Denkmal. Es vereint den bedeutendsten Bühnenbetrieb in Weimar mit den Sparten Theater, Schauspiel und dem Orchester Staatskapelle Weimar.

Das Deutsche Nationaltheater und Staatskapelle Weimar

Der älteste Brunnen der Stadt, der Goethebrunnen, steht in der Brauhausgasse. Der ehemals hölzerne Brunnen wurde im Jahr 1822 durch einen Brunnen aus Gusseisen getauscht.

Goethebrunnen Weimar

Das Goethes Wohnhaus, in dem er von 1782 bis zu seinem Tod im Jahr 1832 lebte, ist mittlerweile das Goethe Nationalmuseum. Hier hat man Zugang zu seinen Wohnräumen, dem Arbeitszimmer, der Bibliothek, dem Hausgarten und zur Empfangs- und Kunstsammlung.

Goethes Wohnhaus Weimar
Goethes Wohnhaus Weimar
Goethes Wohnhaus Weimar

Der Frauenplan ist ein Platz in der Altstadt von Weimar. Er ist bekannt durch Goethes Wohnhaus, welches hier zu finden ist und wegen des Goethebrunnens. Außerdem gibt es hier unzählige kleine Bars und Restaurants, die gerade im Sommer mit der Außengastronomie zum verweilen einladen und das beste daran, hier dürfen wir Vierbeiner und ebenfalls aufhalten, während Mama und Papa am schlemmen sind.

Frauenplan Weimar

Das Wieland-Denkmal und den Brunnen findet ihr am Wielandplatz. Das Denkmal wurde 1857 für den Dichter Christoph Martin Wieland eingeweiht.

Wieland-Denkmal Weimar

Der Park an der Ilm ist ein 48 Hektar großer Park an der Ilm und somit der größte Landschaftspark in Weimar. Er lädt zum spazieren und verweilen an, gerade mit Hunden und Kindern. Der Park entstand in der Zeit von 1778 und 1828 und ist eng mit dem Leben von Goethe verbunden, der hier auch ein Gartenhaus bessesen hat, welches wir euch später noch zeigen werden. Ich hab mich hier sehr wohl gefühlt nach der Tour durch die Innenstadt und konnte ausgiebig schnüffeln und meine Blase erleichtern. Ach war der Park toll, hier wäre ich gerne noch länger geblieben, obwohl wir hier bestimmt 2,5 Stunden umher gelaufen sind. Zuerst kamen wir vorbei am Liszt-Haus. In dem Haus wohnte Franz Liszt von 1869 bis zu seinem Tod im Jahr 1886. Der Musiksalon und das Arbeitszimmer können in noch originaler Einrichtung besichtigt werden.

Park an der Ilm - Liszt Haus - Weimar
Park an der Ilm - Liszt Haus - Weimar
Park an der Ilm - Liszt Haus - Weimar

Im Park an der Ilm befindet sich die Parkhöhle, ein unterirdisches Stollensystem, welches Ende des 18. Jahrhunderts entstand. Ursprünglich sollte es als Anlage einer Brauerei gebaut werden. Direkt am Eingang zur Parkhöhle stand eine tolle Bank, auf der wir erst mal eine ausgiebige Pause gemacht haben, damit ich meine Pfötchen ausruhen konnte. Dann ist Papa aber einfach in der Parkhöhle verschwunden und ich dachte nur, wo geht der schon wieder alleine hin? Zum Glück hat er mich nicht lange warten lassen, da die Parkhöhle bei unseren Besuch noch geschlossen hatte. Hunde dürfen leider auch nicht mit rein in die Parkhöhle.

Park an der Ilm - Parkhöhle - Weimar
Park an der Ilm - Parkhöhle - Weimar
Park an der Ilm - Parkhöhle - Weimar

Das Hafis-Goethe-Denkmal erinnert an den Deutschen Dichter Johann Wolfgang von Goethe und den persischen Dichter Hafis, aus dem 14. Jahrhundert. Es befindet sich am Beethovenplatz in der Nähe des Landesarchiv Thüringen.

Park an der Ilm - Hafis-Goethe-Denkmal - Weimar
Park an der Ilm - Hafis-Goethe-Denkmal - Weimar

Das Tempelherrenhaus wurde im Jahr 1786 im neogotischen Stil erbaut und wurde leider im zweiten Weltkrieg in 1945 durch einen Bombenanschlag zerstört. Nur der Turm blieb erhalten.

Park an der Ilm - Tempelherrenhaus - Weimar
Park an der Ilm - Tempelherrenhaus - Weimar
Park an der Ilm - Tempelherrenhaus - Weimar

Die künstliche Ruine wurde im Jahr 1784, auf Wunsch von Goethe, erschaffen. Enthalten sind auch Bruchstücke der Wilhelmsburg, die in 1774 abgebrannt war.

Park an der Ilm - Künstliche Ruine - Weimar

Das Shakespeare-Denkmal im Park an der Ilm, ist das einzige Denkmal im europäischen Festland, welches an den Dichter und Dramatiker Shakespeare erinnert. William Shakespeare lebte von 1564-1616. Das Denkmal wurde im Jahr 1904 eingeweiht.

Park an der Ilm - Shakespeare-Denkmal - Weimar

Die Naturbrücke wurde im Jahr 1799 erbaut und wurde seit dem unzählige Male repariert. Laut Aufzeichnungen wohl bereits 7 Mal. Es ist eine schöne Brücke mit einer natürlichen Optik.

Park an der Ilm - Naturbrücke - Weimar
Park an der Ilm - Naturbrücke - Weimar
Park an der Ilm - Naturbrücke - Weimar

Am Rande des Parks befindet sich Goethes Gartenhaus. Dies war sein erster eigener Wohnsitz in Weimar ab 1776. Hier wohnte und arbeitete er. Goethe half selber mit, den Garten wieder auf Vordermann zu bringen. Das es irgendwann zu klein wurde, wechselte er in 1782 in die Stadt in das Haus am Frauenplan und hier hielt er sich nur noch für Besuche auf und im Alter diente es ihm als wichtigen Rückzugsort. Hier schrieb er die Ballade „Erlkönig“ und das Gedicht „An den Mond“. Es befinden sich noch heute original Möbel im Haus, welches man besichtigen kann. Es ist ein wirklich schönes Grundstück und ich hab mich hier so wohl gefühlt, ich musste mich erst mal über die Wiese rollen.

Park an der Ilm - Goethes Gartenhaus - Weimar
Park an der Ilm - Goethes Gartenhaus - Weimar
Park an der Ilm - Goethes Gartenhaus - Weimar

Die Dux-Brücke verbinden den Dux-Garten (Herzog-Garten) mit dem Goethe-Garten.

Park an der Ilm - Dux-Brücke - Weimar
Park an der Ilm - Dux-Brücke - Weimar

Das Römische Haus war der Lieblingswohnsitz des Herzogs Carl August und wurde im Jahr 1792 bis 1997 errichtet. Das Haus wurde im klassizistischen Stil erbaut.

Park an der Ilm - Römisches Haus - Weimar
Park an der Ilm - Römisches Haus - Weimar
Park an der Ilm - Römisches Haus - Weimar

Das Römische Haus ist heute ein Museum, welches besichtigt werden kann. Unter anderem gibt es den blauen Saal mit einem Porträt der Herzogin Anna Amalia, den Speisesaal und den gelben Salon. Der Eintritt ist komplett kostenfrei. Es ist auf jeden Fall einen Besuch wert sagt Mama, auch wenn Hunde hier nicht mit rein dürfen.

Park an der Ilm - Römisches Haus - Weimar
Park an der Ilm - Römisches Haus - Weimar
Park an der Ilm - Römisches Haus - Weimar

Das Sándor-Petöfi-Denkmal im Park an der Ilm, erinnert an den ungarischen Dichter und Revolutionär. Petöfi war ein großer Verehrer von Goethe, hatte sonst aber nichts weiter mit Weimar zu tun.

Park an der Ilm - Sándor-Petöfi-Denkmal - Weimar

Ebenfalls im Park an der Ilm, befindet sich das Liszt-Denkmal. Es erinnert an den österreichisch-ungarischen Komponisten Franz Liszt.

Park an der Ilm - Liszt-Denkmal - Weimar

Nun hatten wir den Park einmal komplett erkundet und es ging weiter in Richtung Fürstengruft. Die Fürstengruft wurde bis 1828 erbaut und liegt auf dem historischen Friedhof. Hier befindet sich unter anderem das Grab von Goethe und Schiller.

Historischer Friedhof Weimar - Fürstengruft
Historischer Friedhof Weimar - Fürstengruft
Historischer Friedhof Weimar - Fürstengruft

Ebenfalls auf dem Gelände des historischen Friedhofs, direkt hinter der Fürstengruft, befindet sich die Russisch-Orthodoxe Kirche. Sie wurde im Jahr 1860 als Grabkapelle für die russische Großfürstin Maria Pawlowna errichtet. Es gibt eine unterirdische Wendeltreppe, die von der Kirche direkt in die Fürstengruft führt.

Historischer Friedhof Weimar - Russisch-Orthodoxe Kirche
Historischer Friedhof Weimar - Russisch-Orthodoxe Kirche
Historischer Friedhof Weimar - Russisch-Orthodoxe Kirche

Der Historische Friedhof wurde im Jahr 1818 eingeweiht und gilt als Nachfolger des Jakobsfriedhofs. Hier befindet sich auch die Fürstengruft und die Russisch-Orthodoxe-Kirche. Leider durfte ich nicht mit aufs Gelände und musste mit Mama draußen warten, während Papa einfach ohne uns auf Erkundung gegangen ist. Zum Glück gab es vor dem Friedhof Bänke zu sitzen, da konnte ich in Ruhe warten und mich ausruhen.

Historischer Friedhof Weimar
Historischer Friedhof Weimar

Ebenfalls auf dem Gelände des Historischen Friedhofs gibt es die Gedächtnishalle, als Erinnerung für die im 1. Weltkrieg gefallenen Weimarer Bürger.

Historischer Friedhof Weimar - Gedächtnishalle

Die Herz-Jesu-Kirche ist eine römisch-katholische Kirche im neogotischen Stil und wurde im Jahr 1889-1891 erbaut. Seit 1982 steht die Kirche unter Denkmalschutz.

Herz-Jesu-Kirche Weimar

Vor dem gelben Schloss an der neuen Wache, befindet sich der Ildefonso Brunnen. Ein Brunnen aus dem 1. Jahrhundert nach Christus. Dieser hatte den gleichen Zweck wie der bereits erwähnte Herderbrunnen.

Ildefonso Brunnen Weimar

Am Platz der Demokratie steht das Bach-Denkmal, welches an den Komponisten Johann Sebastian Bach erinnern soll. Es stammt aus dem Jahr 1950 und steht nun seit 1995 auf dem Platz der Demokratie, da es bereits mehrmals umziehen musste.

Bach-Denkmal Weimar
Bach-Denkmal Weimar

Direkt vor der ehemaligen Hofapotheke, heutige Tourist Information, steht der Neptun Brunnen. Er ist der älteste Brunnen in Weimar. Früher zierten ihn andere Figuren, bis er 1774 mit der Neptun Figur ausgestattet wurde. Die Figur wurde in den folgenden Jahren durch Kopien ersetzt, aber die Originalfigur befindet sich in den Weimarer Kunstsammlungen.

Neptun Brunnen Weimar
Neptun Brunnen Weimar

Nach dem wir die Stadt gründlich erkundet haben, ging es für uns weiter zum Schloss Belvedere. Das Schloss liegt auf einer Anhöhe, südlich von Weimar gelegen, etwas 4km vom Stadtzentrum entfernt. Hier findet man das HfM Franz Liszt Gitarre-Institut (Bachhaus), das HfM Franz Liszt Studiotheater und das Schloss Belvedere. Das Schloss Belvedere wurde zwischen 1724 und 1748 im Rokokostil erbaut.

Schloss Belvedere Weimar
Schloss Belvedere Weimar
Schloss Belvedere Weimar

Auf dem Gelände gibt es zudem noch das Musikgymnasium Schloss Belvedere, einen Irrgarten, einen russischen Garten und die Orangerie auf dem hinteren Teil des Geländes, neben dem roten Turm. Das Schloss Belvedere war die barocke Sommerresidenz der Familie von Sachsen-Weimar und Eisenach.

Schloss Belvedere Weimar
Schloss Belvedere Weimar
Schloss Belvedere Weimar

Als letzten, aber wichtigen Punkt hatten wir noch die Gedenkstätte Buchenwald auf unserer Liste. Der Weg führt vorbei am Obelisk, weiter über die sogenannte Blutstraße. Die Blutstraße hat diesen Namen bekommen, da die Häftlinge aus Buchenwald diese von 1938-1939 erbaut haben. Auf dem weiteren Weg der Straße, findet man immer wieder Hinweisschilder mit Bildern, die einen den ersten Eindruck vermitteln sollen, um was es bei Buchenwald geht.

Gedenkstätte Buchenwald
Gedenkstätte Buchenwald
Gedenkstätte Buchenwald

Das KZ Buchenwald war eines der größten Konzentrationslager in Deutschland und wurde zwischen 1937-1945 bei Weimar als Haftstätte für Zwangsarbeit betrieben. In dieser Zeit waren ca. 278.000 Menschen aus ca. 50 Ländern in Buchenwald inhaftiert. Die Todesopfer wurden auf 56.000 Menschen geschätzt.

Gedenkstätte Buchenwald
Gedenkstätte Buchenwald
Gedenkstätte Buchenwald

Nach der Rettung der Häftlinge am 11.04.1945 durch die Hilfe der US-Armee, nutzte die sowjetische Besatzungsmacht einen Teil des Geländes als Speziallager Nr. 2. Seit 1958 gibt es auf diesem Gelände die Gedenkstätte Buchenwald. Von weitem sieht man schon das Mahnmal der Gedenkstätte Buchenwald, den Glockenturm.

Gedenkstätte Buchenwald

So Freunde, dass war mein Ausflug nach Weimar. Ich hoffe der Einblick hat euch gefallen und ich bin gespannt, wie euch Weimar gefällt, wenn ihr es selber besucht. Weimar ist eine wirklich schöne Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten und dem großen Park, den ich ganz besonders toll fand. Ich verabschiede mich heute mit dem Bild aus Weimar, vor dem historischen Friedhof, wo ich mit Mama gewartet habe. Liebe Grüße, eure Emma.

Emma - Emma's Pfoten-Abenteuer

Alle Links zu dem Beitrag, findet ihr über folgenden Link: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-weimar/

Gera – Ausflug mit Hund

Hallo Freunde, heute möchte ich euch von meinem Ausflug nach Gera berichten. Gera ist eine Hochschulstadt in Thüringen. Gera hat eine Einwohnerzahl von ca. 96.000 und ist damit die drittgrößte Stadt in Thüringen. Gera war früher bekannt für die Stoff- und Tuchindustrie. Noch heute stehen bedeutende Stadtvillen in der ganzen Stadt verteilt.

Unsere Tour startete vom Tierpark Gera aus, da wir dort eigentlich zuerst rein wollten. Hunde sind dort an kurzer Leine nämlich sehr gerne gesehen. Aber als wir dort angekommen sind, waren gerade mehrere Reisebusse mit unzähligen Schülern vorgefahren. Die Kinder waren alle total aufgeregt, weil sie sich auf den Tierpark gefreut hatten und es war einfach alles unglaublich voll. Also haben Mama und Papa entschieden, dass ist zu viel für mich und ich kann dann eh nichts von den Tieren sehen. Also sind wir erstmal in Richtung Innenstadt gelaufen. Den Tierpark und auch den kostenlosen Parkplatz, verlinkt euch Mama aber trotzdem im Beitrag zu den Links von Gera.

Gera
Gera
Gera

Auf dem Weg durch die Stadt haben wir eine Straßenbahn gesehen, denn die fahren auch noch durch Gera. Die Straßenbahn in Gera ist eine der ältesten Straßenbahnen Deutschlands.

Die St. Trinitatiskirche ist eine schöne Kirche aus 1611. Sie wurde damals außerhalb der Stadtmauern errichtet und anstatt nach Osten, ist sie in nord-südlicher Richtung ausgerichtet. Ursprünglich als Renaissancekirche errichtet, hat sie bei Restaurierungs-Arbeiten in 1868 neogotische Elemente erhalten.

St. Trinitatiskirche - Gera
St. Trinitatiskirche - Gera
St. Trinitatiskirche - Gera

Weiter ging es durch die Gera Arcaden, einem großen Einkaufszentrum mit ca. 90 Geschäften. Es gibt unzählige Restaurants, Cafés und Blumen, Deko, Kleidung uvm. zu kaufen. Hunde dürfen hier auch durchlaufen, aber bei den einzelnen Geschäften sollte man darauf achten, ob wir dort auch mit rein dürfen.

Gera Arcaden
Gera Arcaden
Gera Arcaden

Wenn ihr den Ausgang Breitscheidstraße nehmt, gelangt ihr direkt zum Gerarer „Löwen mit Goldenen Spatz“. Dieser war ein Geschenk vom Lions Club, anlässlich der Bundesgartenschau in 2007. Direkt dahinter befindet sich das Stadtmuseum Gera. Wie der Name schon sagt, beschäftigt es sich mit der Geschichte der Stadt Gera. Wie in vielen Museen, haben Hunde hier leider keinen Eintritt. Es gibt neben den Dauerausstellungen auch immer wieder wechselnde Themenausstellungen. Früher war in dem Gebäude des Stadtmuseums das ehemalige Zucht- und Waisenhaus beheimatet.

Stadtmuseum Gera
Stadtmuseum Gera

Weiter ging es durch die Innenstadt, wo man immer wieder wunderschöne Schaubilder oder Karten der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt sehen kann.

Gera
Gera

Das Rutheneum ist das älteste Gymnasium in Gera, aus dem Jahr 1608. Es ist ein historisches Gebäude, welches ursprünglich als Reußisches Regierungsgebäude genutzt wurde.

Rutheneum Gera

Die Stadtapotheke liegt in der historischen Altstadt von Gera, am Rande des Marktplatzes. Es wurde im Jahr 1606 fertiggestellt, aber die Apotheke zog erst in 1847 in das Gebäude ein. Das Gebäude hat einen wunderschönen Erker, der viele Besucher anlockt und im Renaissancestil erbaut wurde. Ein paar Häuser neben der Stadtapotheke, befindet sich das Standesamt, wo jährlich ca. 350 Trauungen vollzogen werden.

Stadtapotheke Gera
Stadtapotheke Gera
Standesamt Gera

Der Marktplatz von Gera ist ein zentraler Platz mit vielen Restaurants, Cafés und einigen Sehenswürdigkeiten. Hier findet auch an 3 Tagen (Dienstag, Donnerstag und Freitag) der Wochenmarkt statt, bei dem man allerhand regionales kaufen kann. Zudem wird hier jährlich das Volleyballturnier „Gera Beach“ ausgerichtet. Direkt am Marktplatz befindet sich der Simsonbrunnen, ein Sandsteinbrunnen, welcher 1685 durch den Bildhauer Caspar Junghans geschaffen wurde.

Marktplatz Gera
Marktplatz Gera
Marktplatz Gera

Das Rathaus in Gera, welches als Sitz der Stadtverwaltung dient, besteht aus mehreren zusammenhängenden Gebäuden zwischen Markt und Kornmarkt. Das Rathaus wurde im Jahr 1575 fertig gebaut und ist im Renaissancestil gehalten. Es soll dem Rathaus von Altenburg gleichen. Das Rathaus hat einen 57 Meter hohen Rathausturm, welcher bis 1939 sogar bewohnt wurde. Derzeit befindet sich darin eine Dauerausstellung in der Türmerwohnung. Man kann den Rathausturm über 161 Stufen erklimmen und die tolle Aussicht genießen.

Rathaus Gera
Rathaus Gera

Weiter ging es durch die Altstadt, zu unserem nächsten Ziel, der St. Salvator Kirche.

Gera
Gera
Gera

Die St. Salvatorkirche ist eine evangelisch-lutherische Kirche, welche auf dem Nicolaiberg steht. Die Kirche selber wurde im Jahr 1720 fertig gestellt, aber der Turm folgte erst im Jahr 1778, nachdem man durch eine Turmbaulotterie an die Mittel gekommen war. In 1780 brannte die Kirche leider bei einem Stadtbrand am, wurde aber bis zum Jahr 1783 wieder aufgebaut. Die Freitreppe vor der Kirche, wurde erst im Jahr 1898 gebaut. Als wir dort waren, konnten wir leider nicht in die Kirche rein, da Bauarbeiten stattgefunden haben.

St. Salvatorkirche Gera
St. Salvatorkirche Gera
St. Salvatorkirche Gera

Direkt neben St. Salvator befindet sich das Museum für Naturkunde und der Museumshöhler Gera. Das Museum befindet sich im Schreiberschen Haus. Im Museum kann man verschiedene Dauerausstellungen besichtigen, wie z.B. über die Minerale Thüringens oder auch verschiedene Sonderausstellungen. Wenn man um das Museum herum läuft, gelangt man zum Museumshöhler. Dort werden verschiedene Mineralien ausgestellt, die man bestaunen kann.

Museum für Naturkunde - Gera
Museum für Naturkunde - Gera

Nicht weit vom Museum entfernt, findet ihr den Botanischen Garten Gera. Es ist der letzte, noch erhaltene Gartenanlage vor den Stadtmauern. Bis 1900 gestalteten Lehrer, Botaniker und Gärtner den Garten im englischen Landschaftsstil, um diesen für Lehrzwecke zu nutzen.

Botanischen Garten Gera
Botanischen Garten Gera
Botanischen Garten Gera

Man findet dort unzählige Pflanzen, einen Teich mit Fischen, weitere kleine Aquarien und eine Geologische Lehrwand. Überall sind Bänke zum verweilen verteilt, die wir für eine ausgiebige Pause genutzt haben. Ich habe auch endlich eine Stärkung und Schlappi bekommen, damit ich danach weiter laufen konnte.

Botanischen Garten Gera
Botanischen Garten Gera
Botanischen Garten Gera

Gleich neben dem botanischen Garten, befindet sich die St. Elisabethkirche, eine römisch-katholische Kirche aus dem Jahr 1745. Damals war sie als evangelische Schlosskirche in Betrieb und gehört erst seit 1976 zur katholischen Gemeinde.

St. Elisabethkirche Gera
St. Elisabethkirche Gera

Gleich um die Ecke, befindet sich das Museum für angewandte Kunst im „Ferberschen Haus“. Im Museum gibt es ca. 100.000 Exponate zu Themen der Angewandten Kunst zu bestaunen.

Museum für angewandte Kunst im "Ferberschen Haus" - Gera
Museum für angewandte Kunst im "Ferberschen Haus" - Gera

Weiter ging es in Richtung Geraer Stadtmauer, welche im 15. Jahrhundert erbaut wurde. Sie diente damals zur Verteidigung der Stadt und führte um das gesamte Stadtgebiet herum. Es gab 5 Stadttore, durch die man ins innere gelangen konnte. Mittlerweile gibt es nur noch diesen Rest der Stadtmauer mitsamt Wehrturm, da die anderen Mauern und Tore im 19. Jahrhundert beseitigt wurden.

Geraer Stadtmauer

Weiter ging es durch die Gasen der Innenstadt mit seinen vielen Geschäften und Restaurants, vorbei an der historischen Backstube am Schloßtor und Eisdielen.

Gera
Gera
Gera

Die St. Johanniskirche ist eine Kirche aus dem Jahr 1885 im neogotischen Stil. Sie ist eine evangelisch-lutherische Kirch und gilt als größte Kirche der Stadt. Sie hat einen hohen Kirchturm von ca. 70 Metern.

St. Johanniskirche - Gera

Als nächstes kamen wir zum Theater Altenburg Gera, einem sogenannten Fünfspartentheater. Das Gebäude wurde bis 1871 erbaut und bekam im Jahr 1905 noch einen markanten Vorbau.

Theater Altenburg Gera

Direkt neben dem Theater Altenburg liegt der Küchengarten, ein Park aus dem 17. Jahrhundert und daneben die Orangerie.

Küchengarten Gera
Küchengarten Gera
Küchengarten Gera

Leider dürfen Hunde in den kompletten Park nicht mit rein. Ich hab natürlich ganz brav mit Papa vor dem Tor gewartet, damit Mama wenigstens schnell ein paar Bilder machen konnte. Die Leute im Park haben gleich blöd geguckt, ob ich auch ja draußen bleibe und Mama war schon auf Krawall gebürstet und hatte gehofft das jemand was sagt. Aber das haben die sich bei ihrem Blick wohl nicht getraut. Also manche Städte sind für uns Hunde wirklich nicht schön. Wo ist denn das Problem, wenn wir durch den Park laufen. Falls uns dabei ein Geschäft passiert, können es unsere Eltern doch einfach weg machen. Wir haben dann noch einen anderen Platz für mich zum ausruhen gefunden, in der Küchengartenallee, der war eh viel besser.

Gera
Gera

Weiter ging es zur Untermhäuser Brücke, die über die „Weiße Elster“ rüber führt. Von dort hat man einen guten Blick auf Schloss Osterstein. Die Untermhäuser Brücke ist eine historische Fußgängerbrücke aus dem Jahr 1863.

Untermhäuser Brücke Gera
Untermhäuser Brücke Gera
Untermhäuser Brücke Gera

Bevor es weiter ging, durfte ich mich noch ein bisschen abkühlen bei den Temperaturen, denn ich habe einen coolen Badespot in der weißen Elster gefunden. Oh man tat das gut bei der Hitze und nach dem vielen laufen.

Untermhäuser Brücke Gera
Untermhäuser Brücke Gera
Untermhäuser Brücke Gera

Weiter ging es zur St. Marienkirche, einer spätgotischen Kirche im Stadtteil Untermhaus. Die Kirche wurde um 1440 erbaut und verfügt über einen spätgotischen Altar. Dieser wurde bereits 1193 erbaut und zählt somit zu den ältesten Kirchenbauten der Region. Die Türme der Kirche sind im neogotischen Stil gehalten.

St. Marienkirche Gera
St. Marienkirche Gera

Direkt neben der St. Marienkirche, befindet sich das Otto-Dix-Haus Gera. Es ist das Geburtshaus des Malers Otto Dix. Hier gibt es eine Dauerausstellung mit Zeichnungen, Ölgemälden, Mobiliar aus dem Jahr 1900. Auch hier dürfen Hunde leider nicht mit rein.

Otto-Dix-Haus Gera

Nun ging es weiter den Berg hoch, zum Schloss Osterstein. Von dort hat man eine tolle Aussicht über die Stadt Gera. Auf dem ersten Bild seht ihr im Hintergrund die Wolfsbrücke, die zum Schloss führt.

Schloss Osterstein Gera
Schloss Osterstein Gera
Schloss Osterstein Gera

Das Schloss Osterstein ist die ehemalige Stadtresidenz der Fürsten von Reuß. Leider wurde es beim Luftangriff in 1945 komplett zerstört und es gibt nur noch den ehemaligen Bergfried aus dem 12. Jahrhundert und den Schlossgarten.

Schloss Osterstein Gera
Schloss Osterstein Gera
Schloss Osterstein Gera

Wir haben uns dann über den Waldweg entlang auf gemacht in Richtung Auto. Der Fußweg sollte noch 30 Minuten dauern und im Wald war es schön kühl für mich und meine Pfötchen. Der Weg führte unter anderem über die Waldhausbrücke, vorbei am K. Th. Liebe Denkmal. Karl Theodor Liebe, war ein Geologe und Ornithologe aus dem Jahr 1828.

Wald Gera
Wald Gera
Wald Gera

Kurz vor dem Parkplatz kamen wir noch am Dahliengarten vorbei. Leider dürfen auch hier wieder keine Hunde rein, also haben wir Mama wieder allein rein geschickt. Der Dahliengarten wurde im Jahr 1927 ins Leben gerufen und seither immer wieder umgebaut oder erweitert. Hier gibt es jede Menge wunderschöne Dahlien zu bestaunen.

Dahliengarten Gera
Dahliengarten Gera
Dahliengarten Gera

Da der Tierpark leider noch immer so voll war, haben wir uns dafür entschieden nach Hause zu fahren. Es war auch echt ein langer, aber schöner Tag für mich und meine Pfötchen und ich war froh mich im Auto ausruhen zu können. Ich muss ja immerhin fit sein, für meine nächsten Abenteuer. Ich hoffe euch hat der Einblick in die Stadt Gera gefallen? Bis bald, eure Emma

Emma's Pfoten-Abenteuer

Alle Links aus dem Beitrag, findet ihr wie immer in einem extra Artikel und zwar hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-gera/

Leipzig – Ausflug mit Hund

Hallo Freunde, ich hab meiner Mama mal Dampf gemacht, damit sie euch endlich einen Beitrag über mein Pfoten-Abenteuer in Leipzig schreibt, da ich mit meinen Pfoten leider nicht selber tippen kann. Wir waren dieses Jahr gleich 2x in Leipzig, da es dort einfach zu viel zu sehen gibt. Daher sagt Mama: „Wenn man sich Zeit nehmen und alles in Ruhe anschauen möchte, sollte man schon 2-3 Nächte in Leipzig verbringen.“

Ferienwohnung Leipzig
Ferienwohnung Leipzig

Wir waren dieses Jahr im Mai dort, als Überraschung für meinen Papa zum Hunde-Papatag und haben dort 2 Nächte eine Ferienwohnung gemietet, im Stadtteil Gohlis. Ich glaube, mein Papa hat sich über die Geschenke gefreut. Gebucht haben wir unsere Ferienwohnung über Booking und haben darauf geachtet, dass auch Hunde in der Wohnung erlaubt sind. Unsere Ferienwohnung lag in der Eisenacher Straße in Leipzig.

Ferienwohnung Leipzig
Ferienwohnung Leipzig

Da gab es zwar rund herum einiges an grün, damit ich Gassi gehen kann, aber es war doch ziemlich weit weg von der Innenstadt. Direkt an der Wohnung gab es einen großen Kleingartenverein und von dort kam man in den Auwald, wo der Wackelturm steht. Infos zum Wackelturm, findet ihr hier: https://www.leipzig.travel/poi/aussichtsturm-wackelturm-im-rosental

Auwald Leipzig - Wackelturm
Auwald Leipzig

Eigentlich wollten wir dort hoch, aber als wir da waren, gab es ein Festival und ziemlich viele Leute, die schon zu tief ins Glas geguckt hatten. Das wollten mir Mama und Papa dann doch nicht antun und wir sind lieber weiter gelaufen. Das hat sich auch gelohnt, denn im See waren Schwäne, die ich beobachten konnte.

Auwald Leipzig

Parkplätze in Leipzig sind echt rar und die Parkhäuser mitten in der Stadt, waren auch oft voll, so dass wir quasi wieder in die Wohnung fahren mussten. Gut, dafür gab es dann auch mal einen Dönerteller, den wir in der Ferienwohnung genießen konnten. Ich hab natürlich auch was abgestaubt. Den Döner haben wir uns im „Pamir-Bistro“ geholt. Den können wir euch auch sehr empfehlen, denn der war total lecker, die Preise völlig in Ordnung und das Personal sehr nett. Hier der Link zum Bistro: https://www.pamir-bistro-leipzig.de/

Pamir Bistro Leipzig

Daher unser Tipp wegen der Parkplätze: Sucht euch eine Unterkunft, die in der Nähe des Hauptbahnhofs Leipzig liegt und wenn ihr wie wir mit dem Auto anreist, bucht euch einen Parkplatz dazu. Ein toller Ort für uns Hunde, ist der Wildpark Leipzig. Link zum Wildpark: http://www.wildparkverein-leipzig.de/.

Wildpark Leipzig

Da dürfen wir nämlich mit rein und man kann ganz viel laufen und die Tiere beobachten. Gleich zu Beginn war dort ein Luchs, der auf mich zu gerannt kam. Zum Glück war dort ein Zaun dazwischen, so konnte ich ihn in Sicherheit beobachten.

Wildpark Leipzig

Es kam dort auch noch viele andere Tiere, wie z.B. Rehe und Wisente.

Wildpark Leipzig
Wildpark Leipzig
Wildpark Leipzig

Oder ein Schildkrötenteich und Wildschweine.

Wildpark Leipzig
Wildpark Leipzig
Wildpark Leipzig

Ein Ausflug in den Wildpark lohnt sich wirklich, er ist auch komplett kostenlos. Mein Tipp: Seid früh da, denn es gibt nur wenige Parkplätze vor Ort, die schnell voll sind. Wir waren einen Tag vorher schon dort und mussten auch wieder fahren, da es keinen Parkplatz gab. Der Park liegt auch etwas außerhalb. Einen Bus habe ich dort gesehen, so kann man dort natürlich auch hinfahren.

Etwa 30 Minuten mit dem Auto von Leipzig entfernt, liegt Halle (Saale). Hier der Link zur Stadt Halle (Saale): https://halle.de/. Dort gibt es neben einigen Sehenswürdigkeiten wie der Halloren Erlebniswelt, der Altstadt und der Burg Giebichenstein noch den wunderschönen Bergzoo (Zoologischer Garten Halle). Da dürfen Hunde auch mit rein, also solltet ihr dort unbedingt hinfahren, wenn ihr schon hier in der Gegend seid. Link zum Bergzoo: https://zoo-halle.de/. Gleich nach dem Eingang waren die Löwen zu Hause. Man was hab ich mich erschrocken, als der auf einmal aufgestanden und auf mich zugelaufen ist. Das da eine Scheibe dazwischen war, habe ich erst nicht gesehen und bin ein Stück zurück gelaufen. Irgendwann war ich aber mutig und bin wieder näher ran gegangen.

Bergzoo - Zoologischer Garten Halle (Saale)

Um die Elefanten beobachten zu können, da habe ich einen eigenen Spot für mich gefunden, von dem aus ich super gucken konnte.

Bergzoo - Zoologischer Garten Halle (Saale)
Bergzoo - Zoologischer Garten Halle (Saale)

Mama und Papa meinten dann, wir machen jetzt mal eine Mittagspause und holen uns eine Bratwurst. Ich hab natürlich meine eigene bekommen, denn bei so viel laufen, muss ich mich ja auch stärken. Ich saß da und hab meine Bratwurst genossen, da kam auf einmal ein Berberaffe ganz nah an die Scheibe. Da war mir die Wurst auch erst mal egal und ich musste den Affen beobachten.

Bergzoo - Zoologischer Garten Halle (Saale)
Bergzoo - Zoologischer Garten Halle (Saale)

Im Bergzoo Halle gibt es sogar für uns Hunde einen eigenen Hunde-Erlebnispfad mit vielen verschiedenen Stationen, die wir machen können und dieser führt auch vorbei an einigen Tieren. Besonders toll fand ich die vielen Riechsäulen, wo meine gute Nase zum Einsatz gekommen ist.

Bergzoo - Zoologischer Garten Halle (Saale)
Bergzoo - Zoologischer Garten Halle (Saale)

Irgendwann kamen wir bei den Steinböcken vorbei. Ich glaube, die kennen schon die ganzen Hunde hier, denn sie waren total entspannt und neugierig und ich wollte natürlich auch was sehen, weil es hier einfach zu gut gerochen hat.

Bergzoo - Zoologischer Garten Halle (Saale)
Bergzoo - Zoologischer Garten Halle (Saale)
Bergzoo - Zoologischer Garten Halle (Saale)

Das Nilpferd war mir zu langweilig, aber die Zwergzebus und die Marderkaninchen fand ich ganz interessant.

Bergzoo - Zoologischer Garten Halle (Saale)
Bergzoo - Zoologischer Garten Halle (Saale)
Bergzoo - Zoologischer Garten Halle (Saale)

Die Zebras haben gerade Fressen bekommen, da wollte ich auch erst mal ne Weile schauen was die so treiben und die Pinguine waren auch toll. Die sind die ganze Zeit an mir vorbei geschwommen und ich wäre auch gerne ins Wasser gehüpft.

Bergzoo - Zoologischer Garten Halle (Saale)
Bergzoo - Zoologischer Garten Halle (Saale)
Bergzoo - Zoologischer Garten Halle (Saale)

Vom Bergzoo aus, hatte man auch eine tolle Sicht auf Halle (Saale). Und im Zoo-Shop, gab es auch wieder viele tolle Kuscheltiere. Mir wurde aber gesagt, ich hätte schon so viele zu Hause. Ich hab mir doch diesmal echt keins aussuchen dürfen. Legt mal bitte ein gutes Wort für mich bei Mama und Papa ein und sagt denen mal, dass man nie genug Kuscheltiere zu Hause haben kann. Ich mache sie immerhin nicht kaputt und muss jedem Besucher ein anderes Kuscheltier präsentieren, typisch Goldi halt und da muss man schon eine gewisse Auswahl haben. Den Bergzoo kann ich euch wirklich sehr empfehlen. Es gibt viele tolle Tiere hier und der Hunde-Erlebnispfad ist eine tolle Abwechslung für uns Hunde.

Bergzoo - Zoologischer Garten Halle (Saale)
Bergzoo - Zoologischer Garten Halle (Saale)
Bergzoo - Zoologischer Garten Halle (Saale)

Am nächsten Tag haben wir ein bisschen den Stadtteil Gohlis unsicher gemacht. Hier gibt es viele tolle Gassen mit älteren Häusern, die man mal gesehen haben muss. Unter anderem findet ihr die historische Drogerie, die jetzt ein Weinlokal/Restaurant ist. Link zum Stadtteil: https://www.gohlis.info/

Leipzig - Gohlis
Leipzig - Gohlis
Leipzig - Gohlis

Hier befindet sich auch das ehemalige Wohnhaus von Schiller, einem deutschen Dichter, in der Menckestraße 42. Im Obergeschoss des Hauses lebte Friedrich Schiller im Jahr 1785 und schrieb hier an der ersten Fassung seines Gedichts „An die Freude“. Das Haus ist ein kleines Museum und kann während der Öffnungszeiten kostenfrei besucht werden, allerdings ohne uns Hunde. Hier der Link zum Museum: https://www.stadtgeschichtliches-museum-leipzig.de/besuch/unsere-haeuser/schillerhaus/

Schillerhaus Leipzig
Schillerhaus Leipzig

Wir sind auch noch am Gohliser Schlösschen vorbei gelaufen und haben uns den Schlossgarten angeschaut. Es ist ein bürgerliches Landhaus im Rokoko-Stil. Man kann das Schlösschen nur bei geführten Rundgängen besichtigen oder man besucht das Cafè im Schlösschen. Wir Hunde dürfen allerdings nicht mit ins Gebäude rein, aber wir dürfen in den Garten und auf der Terrasse des Cafès sitzen. Link zum Schlösschen: https://gohliserschloesschen.de/

Gohliser Schlösschen
Gohliser Schlösschen
Gohliser Schlösschen

Weiter auf unserem Rundgang durch Gohlis, kamen wir an Friedenskirche vorbei. Sie wurde 1873 im Stadtteil Gohlis, im neugotischen Stil errichtet. Link zur Friedenskirche: https://de.wikipedia.org/wiki/Friedenskirche_(Leipzig). Zum Ende unserer Tour, habe ich noch eine Kugel Eis zur Abkühlung bekommen. Sie lag auf dem Weg zu unserer Ferienwohnung. Dort kann man wunderbar draußen sitzen und sein Eis genießen. Die Eisdiele heißt „Eiscafé Capri“. Wir mussten uns leider beeilen, da uns ein Gewitter überrascht hat und wir ja noch zur Wohnung laufen mussten.

Friedenskirche Leipzig
Eiscafè Capri Leipzig

Stellt euch mal vorbei, danach haben mich Mama und Papa doch einfach alleine in der Ferienwohnung gelassen, weil sie den Leipziger Zoo besuchen wollten und ich dort nicht mit rein darf. Link zum Zoo Leipzig: https://www.zoo-leipzig.de/

Zoo Leipzig - Tierärztin Dr. Mertens
Zoo Leipzig - Tierärztin Dr. Mertens
Zoo Leipzig - Tierärztin Dr. Mertens

Gut, ich war nach dem ganzen laufen eh zu müde und hab ne Runde geschlafen. Ich kann schon verstehen das Mama unbedingt in den Leipziger Zoo wollte, denn hier wird immerhin eine ihrer Lieblingssendungen gedreht, Tierärztin Dr. Mertens. Mama sagt, es gab dort viele Tiere, wie ein Aquarium mit vielen verschiedenen Arten. Die Elefanten, Gorillas und Schimpansen fand sie besonders toll.

Zoo Leipzig - Tierärztin Dr. Mertens
Zoo Leipzig - Tierärztin Dr. Mertens
Zoo Leipzig - Tierärztin Dr. Mertens

Aber auch den Sumatra-Orang-Utan, weil sie dort erst dachte, dass wäre gar kein echtes Tier und sich total erschrocken hat, als der sich auf einmal bewegte und die Flamingos.

Zoo Leipzig - Tierärztin Dr. Mertens
Zoo Leipzig - Tierärztin Dr. Mertens
Zoo Leipzig - Tierärztin Dr. Mertens

Natürlich musste sie auch die Kiwara Lodge besuchen, die oft in der Serie gezeigt wird und hat von dort aus die Giraffen beobachten können. Es ist wirklich toll dort in der Lodge auf der Terrasse zu sitzen und die ganze Tiere beobachten zu können. Neben den Giraffen sind dort noch Zebras, Strauße und andere Tiere zu beobachten.

Zoo Leipzig - Tierärztin Dr. Mertens
Zoo Leipzig - Tierärztin Dr. Mertens

Von der Erlebniswelt Gondwanaland hatte sie durch die Serie auch schon viel gehört und wollte dort unbedingt rein. Man kann dort mit dem Boot durchfahren, allerdings hat man lange Wartezeiten und man läuft nur im Tippelschritt durch das Gondwanaland, weil dort einfach jeder rein möchte. Das war meiner Mama zu viel und überhaupt hat sie gesagt, ohne mich war der Zoobesuch doof. Ich weiß aber, dass es ihr trotzdem gefallen hat und sie es mir nur gesagt hat, um mich zu besänftigen, weil ich in der Wohnung bleiben musste.

Zoo Leipzig - Tierärztin Dr. Mertens
Zoo Leipzig - Tierärztin Dr. Mertens

An meinem ersten Ausflug nach Leipzig, haben wir nicht noch mehr machen können, da meine Mama kaum laufen konnte. Aber wer ist auch so blöd und zieht neue Schuhe an, wenn man so viel laufen muss und holt sich solche Blasen, dass jeder Schritt zur Qual wird? Das schafft glaube ich nur sie. Aber gut, ich habe es ihr verziehen, denn dadurch mussten wir immerhin noch ein zweites Mal nach Leipzig fahren und ich durfte im August natürlich wieder mit. Diesmal hab ich sie daran erinnert, keine neuen Schuhe anzuziehen und wir haben unseren eigenen Rat befolgt und haben uns diesmal ein Hotelzimmer mit Parkplatz gebucht, wo Hunde erlaubt sind und welches direkt am Hauptbahnhof Leipzig lag. Wir waren im Hotel „Big Mama Leipzig“, welches wir auch wieder über Booking gebucht haben. Am Anfang war ich etwas skeptisch bei so vielen Türen und langen Gängen, fand es dann aber doch toll. Stellt euch mal vor, ich musste sogar mit dem Aufzug fahren und auch das hab ich ganz tapfer gemeistert. Mama und Papa waren richtig stolz auf mich.

Big Mama Leipzig
Big Mama Leipzig
Big Mama Leipzig

Das Hotel ist wirklich schön gewesen, ruhig, sauber und die Mitarbeiter dort waren auch alle sehr nett. Die Lage war für unsere Touren auch toll, da vieles in der näheren Umgebung gewesen ist. Link zum Hotel: https://www.bigmamahotels.com/big-mama-leipzig/startseite

Nach unserer Ankunft und kurzer Ruhepause, ging es los, vorbei am Hauptbahnhof, wo jede Menge Geschäfte drin sind. Ich glaube, der Bahnhof ist eher eine Shopping-Mall. Link zum Bahnhof: https://www.promenaden-hauptbahnhof-leipzig.de/ Ich habe natürlich gleich gesehen, dass es dort auch einen Mecces gibt und hab mir als Belohnung für den Abend einen Cheeseburger versprechen lassen. Keine Sorge, ich bekomme zu Hause gesundes Essen, aber wenn wir auf einem Abenteuer sind, darf es auch mal was besonderes, ungesundes für mich sein. Kommt ja selten genug vor, finde ich.

Hauptbahnhof Leipzig
Hauptbahnhof Leipzig

Wir kamen vorbei an dem Denkmal der Leipzig-Dresdner Eisenbahn, einem alten Gebäude der Uni und am Ägyptischen Museum der Uni-Leipzig, welches man ohne Hund besuchen kann. Link zum Museum: https://www.uni-leipzig.de/universitaet/struktur/museen-und-sammlungen/aegyptisches-museum

Denkmal Leipzig-Dresdner Eisenbahn
Uni Leipzig
Ägyptisches Museum Leipzig

Die Oper Leipzig wurde im Jahr 1960 fertiggestellt und befindet sich gegenüber dem Augustusplatz. Es ist ein beeindruckendes Gebäude im neoklassizistischen Stil und man kann dort Ballett und Opern besuchen. Link zur Homepage der Oper: https://www.oper-leipzig.de/de

Oper Leipzig
Oper Leipzig
Oper Leipzig

Auf dem Augustusplatz findet ihr den Mendebrunnen, welcher im Jahr 1867 durch Marianne Pauline Mende mit ihrem Nachlass gespendet wurde und das Gewandhaus, ein Konzertgebäude aus dem Jahr 1981. Hier der Link zum Gewandhaus: https://www.gewandhausorchester.de/

Mendebrunnen Augustusplatz
Gewandhaus Leipzig

Rechts neben dem Gewandhaus steht der Panorama Tower, von dem aus man eine tolle Aussicht über Leipzig hat. Der Tower ist ca. 120m hoch und kostet 5 Euro pro Person. Da Hunde hier nicht rauf dürfen, war das leider nichts für uns. Link zum Tower: https://www.stadtrundfahrt.com/leipzig/eintritt-panorama-tower/

Panorama Tower Leipzig
Panorama Tower Leipzig

Direkt neben dem Panorama Tower liegt die Universitätskirche (Paulinum), welche gerade restauriert wird und wir sie daher nicht richtig sehen konnten und das neue Augusteum der Universität Leipzig.

Universitätskirche Paulinum
Augusteum Leipzig

Für uns ging es weiter in die Lennéanlage, einem kleinen Park mitten in Leipzig. Dort befindet sich die Moritzbastei, welche leider nicht mehr schön anzusehen ist (man sieht sie auf dem ersten Bild vom Denkmal) und ihr findet hier neben dem Robert-Schumann-Denkmal auch das Otto-Koch-Denkmal. Robert Schumann war ein Komponist und Musikkritker aus dem Jahr 1810. Es gibt in Leipzig auch das Schumann-Haus, welches besichtigt werden kann. Otto Koch war ein ehemaliger Bürgermeister der Stadt Leipzig aus dem Jahre 1810. Bürgermeister der Stadt, wurde er im Jahr 1849. Hier die Links zu den beiden Personen: https://www.schumannhaus.de/ und https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Wilhelm_Otto_Koch

Robert-Schumann-Denkmal Leipzig
Otto-Koch-Denkmal Leipzig

Weiter ging es durch die Leipziger Innenstadt, vorbei an vielen tollen Geschäften.

Innenstadt Leipzig
Innenstadt Leipzig
Innenstadt Leipzig

Wir haben das Geschwister-Scholl-Haus gefunden, es ist eines der ältesten Gebäude der Universität Leipzig und diente früher als Sitz der ersten deutschen Handelshochschule im Jahr 1896. https://de.wikipedia.org/wiki/Geschwister-Scholl-Haus_(Leipzig)

Geschwister-Scholl-Haus Leipzig

Daneben befindet sich die Nikolaikirche, eine Kirche aus dem Jahr 1513. Sie ist die älteste und größte Kirche in der Innenstadt. Berits Johann Sebastian Bach führte hier einige seiner Kantaten mit dem Thomanerchor auf. Hier der Link zur Nikolaikirche: https://de.wikipedia.org/wiki/Nikolaikirche_(Leipzig) und https://www.nikolaikirche.de/. Auf dem Hof der Nikolaikirche befindet sich die Nikolaisäule, welche an die Montagsdemonstration vom 9.10.89 erinnern soll.

Nikolaikirche Leipzig
Nikolaiturm Leipzig

Nicht weit entfernt, findet ihr das Antikenmuseum, mit einer Richard-Wagner-Ausstellung. Link zum Museum: https://www.gkr.uni-leipzig.de/antikenmuseum

Antikenmuseum Leipzig

Wir sind weiter gelaufen, vorbei am Speck’s Hof, mit seinen vielen Geschäften, dem wunderschönen Kaffeehaus „Riquet Cafè“ und dem Handelshof (Steigenberger Hotel).

Speck*s Hof Leipzig
Riquet Cafè Leipzig
Handelshof Leipzig

Die alte Börse befindet sich direkt neben dem Handelshof. Sie ist das älteste Gebäude der Kaufmannschaft und das älteste Barockbauwerk der Stadt Leipzig. Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Alte_Handelsb%C3%B6rse_(Leipzig) und https://www.stadtgeschichtliches-museum-leipzig.de/besuch/unsere-haeuser/alte-boerse/. Dahinter findet ihr das Goethe-Denkmal. Johann Wolfgang von Goethe war ein Dichter und Naturwissenschaftler aus dem Jahr 1749, welcher unter anderem Faust geschrieben hat.

Alte Börse Leipzig
Goethe-Denkmal Leipzig

Das alte Rathaus Leipzig befindet sich am Marktplatz von Leipzig, welches über die vielen Jahre seit 1341 immer wieder erweitert und verbreitert wurde. Es ist ein Bau aus der Renaissance und ist ein Wahrzeichen Leipzigs. Während des zweiten Weltkrieges brannte es in Teilen ab, wurde aber wieder aufgebaut und wird seitdem immer wieder saniert, zuletzt im Jahr 2018. Hier die Links zum alten Rathaus: https://de.wikipedia.org/wiki/Altes_Rathaus_(Leipzig) und https://www.stadtgeschichtliches-museum-leipzig.de/besuch/unsere-haeuser/altes-rathaus/

Altes Rathaus Leipzig
Altes Rathaus Leipzig
Altes Rathaus Leipzig

Der Marktplatz Leipzig ist ein zentraler Platz, umrundet von vielen historischen Gebäuden und Geschäften. Hier gibt es auch viele Cafès, die zum verweilen einladen und das berühmte Barfußgässchen, die Feiermeile in Leipzig mit unzähligen Bars.

Marktplatz Leipzig
Barfußgässchen Leipzig
Leipzig

In Leipzig gibt es ein Bundesarchiv, wo man etliche Stasiunterlagen sichten kann. Es heißt „Gedenkstätte – Museum in der runden Ecke“ und davor befindet sich ein Stück der „Berliner Mauer“.

Gedenkstätte - Museum in der runden Ecke Leipzig
Gedenkstätte - Museum in der runden Ecke Leipzig

Die Thomaskirche, eine römische Kirche aus dem Jahr 1160, befindet sich am Dittrichring. Hier wurde Johann Sebastian Bach mit dem Thomanenchor weltweit bekannt. In ihr wurden die 11 Kinder von Bach getauft und seit 1949 befinden sich die Gebeine von ihm hier, nachdem die Johannsikirche abgebrannt war, wo seine ursprüngliche Grabstätte gewesen ist. Die Thomaskirche verfügt über einen Aussichtsturm, den man besuchen kann. Hier sind die Links zur Kirche: https://www.thomaskirche.org/ und https://de.wikipedia.org/wiki/Thomaskirche_(Leipzig)

Thomaskirche Leipzig
Thomaskirche Leipzig
Thomaskirche Leipzig

Neben der Thomaskirche befindet sich das Bach-Museum (Bosehaus), wo früher die mit Bach befreundete Familie Bose wohnte. Heute befindet sich hier das Bach-Museum drin mit einer großen Ausstellung über die Familie Bach, auf rund 450qm. Link zum Museum: https://www.bachmuseumleipzig.de/de/bach-museum

Bach-Museum Leipzig

In der Grünanlage an der Thomaskirche befindet sich neben dem Mendelsohn-Denkmal auch das alte Bach-Denkmal und das Plato-Dolz-Denkmal.

altes Bach-Denkmal Leipzig
Plato-Dolz-Denkmal Leipzig

Am Martin-Luther-Ring befindet sich das neue Rathaus Leipzig, welches in 1905 fertig gestellt wurde. Hier befindet sich der Sitz des Oberbürgermeisters der Stadt, der Stadtrat und die Stadtverwaltung. Das Rathaus wurde im Stil des Historismus gebaut. Ein beeindruckendes Bauwerk mit Aussichtsturm. Mit 114 Metern ist er der höchste Rathausturm Deutschlands. Hier der Link zum Rathaus: https://www.leipzig.de/buergerservice-und-verwaltung/aemter-und-behoerdengaenge/neues-rathaus-und-stadthaus und https://de.wikipedia.org/wiki/Neues_Rathaus_(Leipzig)

Neues Rathaus Leipzig

Ein weiteres, beeindruckendes Gebäude ist das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig oder das Europahaus und hübsch anzusehen sind die Pusteblumenbrunnen.

Bundesverwaltungsgericht Leipzig
Europahaus Leipzig
Pusteblumenbrunnen Leipzig

In Leipzig gibt es sehr viele, schöne Kirchen. Unter anderem auch die evangelisch reformierte Kirche zu Leipzig, am Goerdelerring, welche bis 1899 erbaut wurde. Sie wurde im Stil der Neurenaissance erbaut. Hier der Link zur Kirche: https://www.reformiert.de/gemeinde/leipzig.html

Evangelisch reformierte Kirche zu Leipzig
Evangelisch reformierte Kirche zu Leipzig

Nach einem sehr interessanten, aber langen Tag, sind wir zurück zu unserem Hotel gelaufen. Auf dem Weg dorthin haben wir meinen versprochenen Cheeseburger abgeholt und für Mama und Papa gab es von „Hallo Döner Leipzig“ einen Döner. Irgendwie gibt es in Leipzig immer Döner, was die beiden zu Hause normalerweise nicht so oft essen. Da der Dönerladen voll war und ich so süß gewartet habe, gab es vom Besitzer sogar ein Stück ungewürztes Hühnchenfleisch für mich, was total lecker war. Also ich hätte hier ruhig noch länger gewartet. Das Geschmatze der beiden hat mir auch verraten, dass der Döner wohl lecker war. Aber mein Cheeseburger hat mir auch geschmeckt. Hier ist der Link zum Dönerladen: https://www.hallodoner-leipzig.de/

Hallo Döner Leipzig
Hallo Döner Leipzig
Hallo Döner Leipzig

Wir hatten eine erholsame Nacht, denn frische Luft und viel laufen macht müde und das Hotel war zum Glück sehr ruhig, obwohl es mitten in der Stadt liegt. Nur die Wärme machte uns etwas zu schaffen. Nach dem Frühstück sind wir wieder los gezogen. Diesmal ging es für uns zum Bayerischen Bahnhof. Dieser war ab 1844 der nördliche Endpunkt der Sächsisch-Bayerischen Eisenbahn, die in 1842 in Betrieb ging. Heute ist der Bayrische Bahnhof ein Restaurant mit Biergarten. Link zum Bayerischen Hof: https://www.bayerischer-bahnhof.de/

Bayrischer Bahnhof Leipzig
Bayrischer Bahnhof Leipzig
Bayrischer Bahnhof Leipzig

Auf dem Weg dorthin kamen wir vorbei an der Peterskirche, einer evangelisch-lutherischen Pfarrkirche aus dem Jahr 1882 und dem Deutschen Buch- und Schriftmuseum. Links: https://www.kirche-leipzig-sued.de/peterskirche.html und https://www.dnb.de/DE/Ueber-uns/DBSM/dbsm_node.html

Peterskirche Leipzig
Peterskirche Leipzig
Deutsches Buch- und Schriftmuseum

Wir hatten von der russischen Gedächtniskirche „St. Alexi“ gehört und wollten sie uns unbedingt anschauen. Sie wurde in 1913 erbaut. Die Kirche ist eine Nachbildung der 1530 erbauten Auferstehungskirche in Moskau und dient dem Gedenken an die russischen Soldaten während der Völkerschlacht 1813. Link zur Kirche: https://de.wikipedia.org/wiki/Russische_Ged%C3%A4chtniskirche

Russische Gedächtniskirche - St. Alexi
Russische Gedächtniskirche - St. Alexi

Unser letzter Punkt auf der Liste war das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig, welches zusammen mit St. Alexi in 1913 eingeweiht wurde. Die Bauzeit des Denkmals beträgt 15 Jahre. Es ist ein wirklich beeindruckendes Denkmal, welches wir uns viel kleiner vorgestellt hatten. Ich fand den Teich davor so toll, weil die Fische hier drin wie verrückt hoch gesprungen sind.

Völkerschlachtdenkmal Leipzig
Völkerschlachtdenkmal Leipzig
Völkerschlachtdenkmal Leipzig

Das Völkerschlachtdenkmal ist 91 Meter hoch und hat eine rittergeschmückte Krypta.

Völkerschlachtdenkmal Leipzig
Völkerschlachtdenkmal Leipzig

Man kann auf die oberste Plattform rauf gehen und hat einen tollen Panoramablick über Leipzig. Im Oktober 1813 tobte rund um die Leipziger Stadtmauern die große Feldschlacht mit Napoleon. Hunde dürfen angeleint mit aufs Denkmalgelände, allerdings nicht mit ins Denkmalsinnere. Hier ist der Link zum Denkmal: https://www.stiftung-voelkerschlachtdenkmal-leipzig.de/

Völkerschlachtdenkmal Leipzig
Völkerschlachtdenkmal Leipzig

Wer nach Leipzig kommt, sollte sich auch unbedingt die Red Bull Arena anschauen. Ich darf dort als Hund leider nicht mit rein, aber meine Familie war in 2022 schon einmal dort, um sich ein Spiel der deutschen Nationalmannschaft anzuschauen. Ich war in der Zeit zu Hause und Oma hat auf mich aufgepasst und verwöhnt. Aber wir wollten euch das Stadion nicht vorenthalten.

Red Bull Arena Leipzig
Red Bull Arena Leipzig

Die Red Bull Arena ist das Stadion bei Heimspielen von RB Leipzig und hat ein Fassungsvermögen von insgesamt 47800 Plätzen. Es wurde im Jahr 2000 mit dem Bau begonnen und die Einweihung war in 2010.

Red Bull Arena Leipzig
Red Bull Arena Leipzig
Red Bull Arena Leipzig

Wenn man nicht zu einem Spiel dorthin möchte, kann man das Stadion auch im Rahmen einer Stadiontour besichtigen. Infos zum Stadion gibt es hier: https://rbleipzig.com/de/stadion/red-bull-arena

So Freunde, ich hoffe euch hat mein Pfoten-Abenteuer durch Leipzig gefallen und ihr seid auch bei meinem nächsten Abenteuer wieder dabei? Ich hatte viel Spaß und bin gerne mit meiner Familie unterwegs. Liebe Grüße, eure Emma

Emmas-Pfoten-Abenteuer

Marburg mit Hund – auf den Spuren der Brüder-Grimm

Ihr fragt euch jetzt sicher, was die Brüder-Grimm mit Marburg zu tun haben? Ganz einfach, die Brüder-Grimm haben in Marburg ihre Studienzeit verbracht und haben in dieser Zeit einige Spuren in der Stadt hinterlassen. Jacob Grimm kam bereits im Jahr 1802 zum studieren nach Marburg, während ihm sein Bruder Wilhelm im Jahr 1803 folgte, um Rechtswissenschaften zu studieren. Das Studium der beiden dauerte bis 1805. Die Stadt Marburg hat sich etwas tolles einfallen lassen und hat einen Grimm-Dich-Pfad ins Leben gerufen, bei dem man auf den Spuren der Brüder-Grimm wandeln kann. Es gibt eine Homepage der Stadt Marburg dazu, wo man die Route sehen und sich ein Prospekt downloaden kann. In dem Prospekt findet ihr die Karte mit den Beschreibungen zu den ganzen Punkten. Hier geht es zur Homepage: https://www.marburg-tourismus.de/Maerchen

Alte Universität Marburg
Grimm-Dich-Pfad Marburg

Wir sind allerdings nicht mit Punkt 1 auf der Karte gestartet, sondern mit Punkt 5, an der alten Universität, da wir vom Parkhaus am Pilgrimstein gestartet sind. Na, denkt ihr wir haben alle Punkte auf der Karte gefunden?

Direkt hinter der Universitätskirche am Kornmarkt, haben wir die Sterne (erstes Bild ganz rechts am Bildrand) gefunden, die an das Märchen „Die Sterntaler“ erinnern soll. Ein Kurzmärchen aus dem Jahr 1810 von Jacob Grimm, was aus einer dunklen Erinnerung aufgeschrieben wurde. Das Symbol war gar nicht so leicht zu finden, da wir dachten, die Bronze-Bücher, seien das Ziel und wir kamen erst nach unserer Tour darauf, dass wir das Sternsymbol finden sollten.

Punkt 5 - Grimm-Dich-Pfad Marburg
Grimm-Dich-Pfad Marburg

Weiter ging es zu Punkt 4, der Krieger’schen Leihbibliothek in der Reitgasse. Hier hielt sich Jacob Grimm häufig zum lesen auf, da die Literatur zu seiner großen Leidenschaft gehörte.

Punkt 4 - Grimm-Dich-Pfad Marburg

Wir sind weiter hinauf durch die Altstadt gelaufen, zu Punkt 3. Dort findet ihr den Froschkönig an der Wasserscheide (Neustadt). Dieser sitzt etwas versteckt, oben auf einer Mauer. „Der Froschkönig“ der Brüder-Grimm stammt aus dem Jahr 1812.

Punkt 3 - Grimm-Dich-Pfad Marburg

Weiter ging es für uns über den Renthof und den Hainweg, hoch zum Landgrafenschloss. Nachdem wir uns das Marburger Schloss angeschaut hatten, ging es weiter auf den Spuren der Brüder-Grimm. Der Punkt 11, ist das Zitat von Jacob Grimm, auf der Ludwig-Bickell-Treppe.

Punkt 11 - Grimm-Dich-Pfad Marburg

Marburg hat wirklich sehr viele Treppen, da hatte Jacob Grimm absolut recht. Aber das Haus wo man zum Dach rein geht, kannte ich selber noch nicht und war wirklich gespannt darauf. Gibt es das wirklich noch und finden wir es auch? Die Antwort darauf, findet ihr in unserem Bericht zu Marburg unter diesem Link: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/category/reiseorte/staedtetrips/marburg/

Bei Punkt 10 wird man etwas in die Irre geführt. Denn dort soll man laut Karte den „roten Pumps“ von Aschenputtel finden. Wir haben nach dem roten Pumps gesucht, ihn aber nicht gefunden. Wahrscheinlich sah der Pumps nicht mehr schön aus und wurde neu gestrichen, allerdings in der Farbe gold. Denn einen anderen Pumps haben wir nicht gefunden. Auf dem vorherigen Bild, seht ihr ihn sogar im Hintergrund, neben mir stehen. Laut Karte sollte er auch weiter Weg von Punkt 11 stehen. „Aschenputtel“ ist wohl eines der bekanntesten Märchen der Brüder-Grimm aus dem Jahr 1812. Die erste Fassung stammte allerdings aus dem Jahr 1697 von Charles Perrault.

Punkt 10 - Grimm-Dich-Pfad Marburg

Als nächstes folgte Punkt 9, der Spiegel aus dem Märchen „Schneewittchen“. Schneewittchen stammt aus dem Jahr 1812 und handelt von Schneewittchen und den 7 Zwergen. Das war als Kind mit eines meiner Lieblingsmärchen. Ursprünglich wurde es unter dem Namen „Schneeweißchen“ veröffentlicht.

Punkt 9 - Grimm-Dich-Pfad Marburg

Weiter ging es zu Punkt 8 auf der Karte, zu dem Korb auf der Schlosstreppe am Weinlädle. Der Korb ist von Rotkäppchen aus dem Märchen „Rotkäppchen und der Wolf“ aus dem Jahr 1812. Ebenfalls ein großer Favorit von mir aus meiner Kindheit. Die erste Fassung des Märchens wurde im Jahr 1697 von Charles Perrault geschrieben.

Punkt 8 - Grimm-Dich-Pfad Marburg

Als nächstes kamen wir am „Haus der Romantik“ vorbei, welches Punkt 7 auf der Liste war. Ihr findet es am Markt 16 in Marburg. Die Brüder-Grimm gehörten zum Marburger Romantikerkreis und hielten sich dort oft auf. Die Brüder-Grimm waren beeindruckt von der mittelalterlichen Altstadt und dem Charme der Stadt.

Punkt  - Grimm-Dich-Pfad Marburg, Haus der Romantik

Punkt 6 liegt direkt am Marktplatz, neben dem wunderschönen Rathaus von Marburg. Dort findet man die 7 Fliegen an der Hauswand, die an „Das tapfere Schneiderlein“ erinnern soll. Das Märchen stammt von Martin Montanus aus dem Jahr 1557 und wurde nicht von den Brüdern-Grimm geschrieben, aber im Jahr 1812 in ihre Märchen-Sammlung mit aufgenommen. Ursprünglich gab es zwei Fassungen, die in 1819 dann zu einer zusammengefasst wurden.

Punkt 6 - Grimm-Dich-Pfad Marburg
Rathaus Marburg

Wieder ging es bergauf und wir mussten einige Treppen steigen, um zu Punkt 12 zu gelangen. Dem Wohnhaus von Professor Savigny, in der Ritterstraße 15 in Marburg. Dort trafen sich früher viele Romantiker mit dem Professor, darunter auch die Brüder-Grimm.

Punkt 12 - Grimm-Dich-Pfad Marburg

Punkt 13 führte uns zum Lebkuchenhaus von „Hänsel und Gretel“ in der Kugelgasse, neben dem Lutherischen Pfarrhof. Das Märchen stammt von Wilhelm Grimm aus dem Jahr 1810.

Punkt 13 - Grimm-Dich-Pfad Marburg

Punkt 14 führte uns zu einem Stadtplan von Marburg, aus der Studienzeit der Brüder-Grimm. Diesen findet ihr in der Gasse „Rübenstein 1“, in der Nähe des Wohnhauses der Brüder-Grimm.

Punkt 14 - Grimm-Dich-Pfad Marburg

Das Wohnhaus von Jacob Grimm darf auf dieser Tour natürlich nicht fehlen und ist auf dem Grimm-Dich-Pfad der Punkt 15. Ihr findet das Wohnhaus in der Barfüßerstraße 35 in Marburg. Hier lebte Jacob Grimm von 1802 bis 1803, ehe er gemeinsam mit seinem Bruder Wilhelm in das Haus in der Wendlegasse 4 zog.

Punkt 15 - Grimm-Dich-Pfad Marburg, Wohnhaus Jacob Grimm

Nun fehlten uns doch die letzten beiden Punkte von der Karte. Also ging es für uns noch einmal über den Marktplatz Marburg, entlang über die Wettergasse, bis zum Steinweg. Dort hängen an der Mauer die Büsten vom Wolf und den Geißlein, Punkt 2. Das Märchen „Der Wolf und die 7 jungen Geißlein“ stammt aus dem Jahr 1812.

Punkt 2 - Grimm-Dich-Pfad Marburg

Als letztes fehlte uns noch Punkt 1, der Fisch aus dem Märchen „Von dem Fischer uns seiner Frau“. Diesen findet man mitten im Teich, der im alten botanischen Garten liegt. Das Märchen ist ursprünglich von Philipp Otto Runge, wurde aber in 1812 von den Brüder-Grimm mit in ihre Sammlung aufgenommen.

Punkt 1 - Grimm-Dich-Pfad Marburg

Wir haben tatsächlich alle Punkte auf dem Grimm-Dich-Pfad gefunden, auch wenn manche Punkte doch schwierig zu finden waren. Wir alle hatten sehr viel Spaß auf der Suche quer durch Marburg und man konnte dabei auch noch wunderbar die restlichen Sehenswürdigkeiten begutachten. Diese Schnitzeljagd ist eine tolle Idee der Stadt Marburg und ihr solltet es auch mal ausprobieren. Schreibt doch mal in die Kommentare, ob ihr auch alle Punkte gefunden und welche Route ihr genommen habt.

Emma's Pfoten-Abenteuer

Nach diesem tollen Tag in Marburg und Kuscheleinheiten von Oma und Opa, ging es für mich wieder nach Hause. Aber ich freue mich schon auf mein nächstes Abenteuer mit euch. Liebe Grüße, eure Emma

Eisenach – Ausflug mit Hund

Diesmal wollen wir euch die Stadt Eisenach zeigen. Eisenach ist eine große Kreisstadt in Thüringen mit ca. 41.000 Einwohnern. Bekannt ist Eisenach durch die Wartburg und natürlich durch Martin Luther und Johann Sebastian Bach. In Eisenach wurde damals auch der Wartburg gebaut.

Geparkt haben wir auf dem „Parkplatz an der Kirche“ und von hier, haben wir auch unsere Route durch die Stadt aufgebaut. Link zum Parkplatz: https://maps.app.goo.gl/J79rTuWiGnsh8DwS6

Tipp: Seid am besten am frühen Morgen da, denn hier dürft ihr nur 2h parken und die Parkzeit beginnt offiziell ab 8 Uhr. Wir haben für unsere Tour mit Pause ca. 2,5h gebraucht.

Direkt am Parkplatz liegt die Predigerkirche. Sie wurde als Teil des Dominikanerklosters Eisenach erbaut und gehört heute zum Thüringer Museum. Sie stammt aus der Zeit des 13. Jahrhunderts und wurde zu Ehren der Heiligen Elisabeth gebaut.

Predigerkirche Eisenach
Predigerkirche Eisenach
Predigerkirche Eisenach

Infos zur Predigerkirche gibt es hier: https://www.eisenach.info/kunst-und-kultur/museen/predigerkirche

Weiter ging es für uns in Richtung Markt, vorbei an der Georgenkirche. Die Georgenkirche ist eine Stadt- und Hauptkirche, zentral gelegen in Eisenach. In dieser Kirche predigte bereits Martin Luther und Johann Sebastian Bach wurde in ihr getauft. Ebenso gilt sie als Traukirche der heiligen Elisabeth. Die Kirche stammt aus dem Jahr 1196 und wurde seither mehrfach umgebaut/erweitert. Im Kirchturm befindet sich eine Gruft, mit Särgen der Herzogen von Sachsen-Eisenach.

Georgenkirche Eisenach
Georgenkirche Eisenach
Georgenkirche Eisenach

Infos zur Georgenkirche findet ihr hier: https://www.kirche-eisenach.de/georgen

Unweit der Georgenkirche gibt es auch eine Georgenschule, ein wunderschönes, denkmalgeschütztes Schulgebäude.

Georgenschule Eisenach

Gegenüber der Georgenkirche befindet sich das Residenzhaus Eisenach. Es ist eine ehemalige fürstliche Residenz aus dem Jahr 1500 und wird heute als privates Gästehaus/Hotel genutzt. Wer dort übernachten will, findet das Hotel auf verschiedenen Anbieterseiten für Übernachtungen oder per google Suche.

Residenzhaus Eisenach

Das Lutherhaus in Eisenach gilt als eines der ältesten erhaltenen Fachwerkhäuser in Thüringen. Martin Luther wohnte hier während seiner Schulzeit bei Familie Cotta, von 1498 bis 1501. Das Lutherhaus ist offizielles europäisches Kulturerbe. Infos zum Lutherhaus findet ihr hier: https://www.lutherhaus-eisenach.com/

Lutherhaus Eisenach
Lutherhaus Eisenach

Direkt neben dem Lutherhaus liegt die Luther-Werkstatt. Hier könnt ihr u.a. lernen, wie Martin Luther zu schreiben. Zudem kann man hier eine Schulstunde wie zu Luthers Zeiten erleben. Es gibt noch viele weiter Angebote. Diese findet ihr hier: https://www.lutherhaus-eisenach.com/museumspaedagogik

Luther-Werkstatt Eisenach

In Eisenach könnt ihr ein historisches Gebäude sehen, dass „Alte Treppenhaus“, eine alte Treppenanlage in der Domstraße.

Altes Treppenhaus Eisenach

Am Frauenplan in Eisenach, liegt das Bachhaus. Hier wurde der Komponist Johann Sebastian Bach im Jahr 1685 geboren. Heute ist das Bachhaus ein Museum, wo man bis zu 250 Exponate bestaunen kann. Infos zum Bachhaus gibt es hier: https://www.bachhaus.de/

Bachhaus Eisenach

Direkt gegenüber dem Bachhaus, steht das Bachdenkmal.

Bachdenkmal Eisenach

Eisenach hat eine wunderschöne Altstadt mit hübschen, gut erhaltenen Häusern und ist gut zu Fuß zu erkunden.

Altstadt Eisenach
Altstadt Eisenach
Altstadt Eisenach

Man findet in der Altstadt auch das schmale Haus von Eisenach. Es hat eine Wohnfläche von ganzen 20qm, ist aber nur 2,05m breit und es wird tatsächlich bewohnt. In den 70er Jahren sollte es abgerissen werden, konnte aber dank einer privaten Initiative erhalten werden.

Schmales Haus von Eisenach

Infos zum schmalen Haus, findet ihr hier: https://www.eisenach.info/eisenach-erleben/sehenswuerdigkeiten/schmales-haus

In der Karlstraße in Eisenach kann man das wunderschöne, denkmalgeschützte Gebäude der Stadt Apotheke bestaunen. Sie wurde im Jahr 1800 erbaut und wird in vielen Reiseführern erwähnt. Das Gebäude wird auch heute noch als Apotheke genutzt. https://www.stadtapo-eisenach.de/

Stadt Apotheke Eisenach

Der Karlsplatz in Eisenach ist ein zentraler Platz und liegt in der Altstadt. Dort steht ein großes Lutherdenkmal, unweit des Nikolaitors und der Nikolaikirche.

Lutherdenkmal Eisenach

Die Nikolaikirche und das Nikolaitor, gilt als eines der Wahrzeichen von Eisenach. Die Nikolaikirche ist eine romanische Kirche aus dem 11. Jahrhundert. Die Kirche besitzt einen achteckigen Turm, der über 3 Geschosse verfügt und ca. 36 Meter hoch ist. Infos zur Nikolaikirche findet ihr hier: https://www.ekmd.de/kirche/kirchenkreise/eisenach-gerstungen/eisenach/eisenach-nikolai-und-petersbezirk/nikolaikirche/

Nikolaikirche Eisenach
Nikolaikirche Eisenach

In Eisenach gab es damals 5 Stadttore, aber das Nikolaitor ist das einzige, erhaltene Stadttor von damals. Es wurde ebenfalls im 11. Jahrhundert erbaut, allerdings etwas früher als die benachbarte Nikolaikirche. Bis in Jahr 1832, wurde das Stadttor jeden Abend geschlossen. Im Mittelalter führte die Handelsstraße Via Regia von Frankfurt/Main nach Krakau durch Eisenach. Der Nikolaitorturm hat eine Hähe von 27,5m. Der große Torbogen zwischen Nikolaitorturm und Nikolaikirche, wurde erst im Jahr 1888 erbaut, damit eine größere Durchfahrt möglich wurde. Weitere Infos zum Nikolaitor, findet ihr hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Nikolaitor_(Eisenach)

Nikolaitor Eisenach

Vor dem Nikolaitor, sieht man noch einen Teil der alten Straßenbahnschienen, die in Eisenach von 1897 bis 1975 gefahren ist. Weitere Infos zur Straßenbahn, gibt es hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fenbahn_Eisenach

Weiter ging es durch die Straßen von Eisenach, in Richtung Stadtschloss.

Eisenach
Capital Eisenach
Eisenach

Das barocke Stadtschloss von Eisenach, diente damals als herzogliche Rezidenz. Heute dient es als Büroräume für die Stadtverwaltung und es beheimatet das Thüringer Museum. Ursprünglich bestand es aus 4 Flügeln, aber mittlerweile sind leider nur noch 3 erhalten geblieben. Infos zum Stadtschloss gibt es hier: https://www.eisenach.de/kultur/museen/thueringer-museum-eisenach/stadtschloss/

Stadtschloss Eisenach
Stadtschloss Eisenach
Stadtschloss Eisenach
Stadtschloss Eisenach

Direkt neben dem Stadtschloss, liegt das Rathaus Eisenach. Es wurde um 1500 im Renaissancestil erbaut und wird genutzt als Sitz der Stadtverwaltung. Weiter Infos zum Rathaus findet ihr hier: https://www.eisenach.de/rathaus/

Rathaus Eisenach
Rathaus Eisenach und Ratsapotheke

Auf dem 2. Bild, links neben dem Rathaus, seht ihr die Ratsapotheke und sie war ursprünglich die Hofapotheke. Es ist ein denkmalgeschütztes Gebäude aus dem Jahr 1560. Infos zur Hofapotheke findet man im Thüringer Museum.

In der Mitte des Marktplatzes steht der Georgsbrunnen. Er ist ein 8-eckiger Brunnen, der in 1549 errichtet wurde. Er erinnert an den Stadtheiligen St. Georg. Der Brunnen wurde seit seiner Errichtung bereits 3 mal versetzt.

Georgsbrunnen Eisenach
Georgsbrunnen Eisenach

Weiter ging es zur St. Elisabethkirche Eisenach. Sie ist eine römisch-katholische Kirche im neugotischen Stil und wurde im Jahr 1888 erbaut. Die Marburger Elisabethkirche diente als Vorbild für den kleineren Bau in Eisenach. Weitere Informationen gibt es hier: https://www.katholische-kirche-eisenach.de/ und https://de.wikipedia.org/wiki/St.Elisabeth(Eisenach)

St. Elisabethkirche Eisenach
St. Elisabethkirche Eisenach
St. Elisabethkirche Eisenach

Auf dem Theaterplatz befindet sich das Landestheater Eisenach, welches bis zum Jahr 1879 erbaut wurde. Es verfügt über die Sparte Ballett und junges Schauspiel. Infos zum Theater gibt es hier: https://landestheater-eisenach.de/start/index.html

Landestheater Eisenach
Ernst-Abbe-Denkmal Eisenach

Auf dem Theaterplatz befindet sich zudem das Ernst-Abbe-Denkmal. Ernst Abbe war ein deutscher Physiker aus dem Jahr 1840 und wurde in Eisenach geboren. Zusammen mit Carl Zeiß und Otto Schott, schuf er die Grundlagen der modernen Optik. Weiter Infos zu Ernst Abbe und seine Arbeit, findet ihr hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Abbe

Weiter ging es für uns in Richtung Annenkirche. Nach einer Überlieferung, gründete die Heilige Elisabeth die Kapelle von St. Annen. https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Abbe

Annenkirche Eisenach

In der Nähe der Annenkirche kann man den Hellgrevenhof bestaunen. Ein Gebäude aus dem 12. Jahrhundert, wo damals die 4-jährige Heilige Elisabeth ihr Quartier bezogen hat. Der Hellgrevenhof ist einer der ältesten Bürgerhäuser von Eisenach. Weitere Infos zum Hellgrevenhof findet ihr hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Hellgrevenhof

Hellgrevenhof
Hellgrevenhof

Der Storchenturm in Eisenach ist ein mittelalterlicher Wehr- und Gefängnisturm. Es sind leider nur noch Überreste zu finden. Der Turm wurde im Jahr 1200 erbaut.

Storchenturm Eisenach

Am Schlossberg in Eisenach befindet sich die ehemalige Kreuzkirche und der alte Friedhof. Die Kreuzkirche wurde im Jahr 1697 erbaut und beinhaltet Teile der Türme des früheren Eisenacher Doms.

Ehemalige Kreuzkirche
Ehemalige Kreuzkirche

Wieder zurück an der Predigerkirche, wo wir unser Auto abgestellt hatten, wollten wir natürlich noch die Wartburg erkunden. Man kann die ca. 4km nach oben wandern. Da wir aber schon so viel gelaufen sind, haben wir es uns einfacher gemacht und sind mit dem Auto zumindest bis zum unteren Parkplatz gefahren. Dieser ist kostenpflichtig (ca. 3 Euro pro Stunde) und man sollte früh da sein, sonst könnten die Parkplätze bereits belegt sein. Bereits von weitem sieht man die Wartburg, hoch oben auf dem Berg.

Wartburg Eisenach

Die Wartburg ist eine fast 1000 Jahre alte Burg bei Eisenach, aus dem 12. Jahrhundert. Die Wartburg ist ein UNESCO-Weltkulturerbe und ist tief mit der Geschichte verbunden. Neben Elisabeth von Thüringen, die von 1211 bis 1227 hier lebte, versteckte sich Martin Luther im Jahr 1521 als „Junker Jörg“ hier, um das neue Testament ins Deutsche zu übersetzen. Zudem hielt sich Johann Wolfgang von Goethe ab 1777 privat und auch dienstlich auf der Wartburg auf. Weitere Infos zur Wartburg findet ihr hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Wartburg und https://www.wartburg.de/

Der Weg nach oben war ganz schön steil und wir mussten viele Treppen erklimmen. Aber Emma fand es gerade nach der Stadttour toll, etwas im grünen zu laufen, nur waren wir ihr wohl etwas zu langsam.

Wartburg Eisenach
Wartburg Eisenach
Wartburg Eisenach

Die Wartburg besteht aus vielen verschiedenen Gebäuden, die man bestaunen kann. Man geht durch ein unscheinbares Tor zur Wartburg hinein und findet dahinter den ersten Burghof.

Wartburg Eisenach
Wartburg Eisenach
Wartburg Eisenach

Läuft man durch das nächste Tor, gelangt man in den zweiten Burghof. Hier gibt es viele Sitzmöglichkeiten zum verweilen und man kann sich im Restaurant stärken oder bei heißen Temperaturen ein leckeres Eis schmecken lassen.

Wartburg Eisenach
Wartburg Eisenach
Wartburg Eisenach

Im zweiten Burghof liegt auch das Ritterbad, welches man von außen durch eine Tür bestaunen kann, ebenso der Küchengarten und der Südturm, den man besichtigen darf. Er ist 22 Meter hoch und bietet einen tollen Ausblick.

Wartburg Eisenach - Ritterbad
Wartburg Eisenach - Küchengarten
Wartburg Eisenach - Südturm

Im äußeren Bereich gibt es eine tolle Aussichtsplattform, die euch eine tolle Sicht auf die Wartburg und auf Eisenach bietet.

Wartburg Eisenach

Fazit: Ihr solltet die Wartburg unbedingt besuchen, da es eine tolle Burg ist, auf der man viel entdecken und sehen kann. Leider dürfen die Hunde nicht mit in die Gebäude rein, aber auch so haben wir viel sehen können und im gesamten Burgbereich stehen immer wieder Wassernäpfe für die Hunde bereit. Zudem gibt es hier wunderbare Wanderwege, die euch einmal rund um die Burg führen.

Kennt ihr die Drachenschlucht? Wir hatten schon öfter davon gehört und dachten uns, wenn wir schon mal hier sind, dann schauen wir uns diese jetzt auch gleich mit an. Die Drachenschlucht ist eine Klamm im Thüringer Wald, direkt bei Eisenach im Mariental. Die Drachenschlucht liegt an der B19, wo man nicht direkt parken kann. Daher haben wir auf einem Wanderparkplatz, der „Phantasie“ geparkt und sind von dort aus zur Drachenschlucht gelaufen. Den Parkplatz findet ihr hier: https://maps.app.goo.gl/CvitHqYmEHE5fQRU7

Drachenschlucht Eisenach
Drachenschlucht Eisenach
Drachenschlucht Eisenach

Vom Parkplatz aus, sind wir ca. 1km bis zur Drachenschlucht gelaufen. Kurz vorher gab es einen tollen Platz mit Bänken/Tischen, wo man wunderbar Rast machen kann. Wir haben den Ort genutzt um eine Pause zu machen und uns zu stärken, bevor es mehrere Kilometer durch die Drachenschlucht ging.

Drachenschlucht Eisenach
Drachenschlucht Eisenach
Drachenschlucht Eisenach

Den Eingang der Drachenschlucht kann man zum Glück nicht verfehlen, da alles gut ausgeschildert ist. Gerade für Hunde ist eine Wanderung durch die Schlucht toll, da es entlang der Wege einen Bach gibt, wo sie sich immer wieder drin abkühlen und trinken können.

Drachenschlucht Eisenach
Drachenschlucht Eisenach
Drachenschlucht Eisenach

Wir sind ganz stolz auf Emma, denn sie ist den ganzen Weg ohne Probleme gelaufen und das obwohl man die ganze Zeit auf Metallplatten läuft und unter einem der Bach lang rauscht. Zudem wird der Weg teilweise wirklich sehr schmal und man sollte auf sperrige Taschen/Rucksäcke verzichten, sonst kommt man nicht gut durch.

Drachenschlucht Eisenach
Drachenschlucht Eisenach
Drachenschlucht Eisenach

Da wir uns auch gerne noch die Elfengrotte anschauen wollten, ging es noch steiler bergauf.

Drachenschlucht Eisenach
Drachenschlucht Eisenach
Drachenschlucht Eisenach

Nachdem wir unseren Rundgang durch und um die Drachenschlucht beendet hatten, ging es wieder zurück zum Parkplatz und auf nach Hause.

Fazit: Auch die Drachenschlucht, können wir euch sehr empfehlen. Emma hatte ihren Spaß dabei, durch die Bäche zu hüpfen und zu klettern. Außerdem wurde sie auf dem Weg richtig mutig und ist über Untergründe gelaufen, wo sie normalerweise nicht gerne drüber läuft. Es ist wirklich ziemlich beeindruckend durch diese Schlucht zwischen engen Felsen zu laufen, die teilweise nur schulterbreit sind. Gerade im Sommer ist es eine schöne Wanderung, da es in der Drachenschlucht sehr kühl ist. Weitere Infos zur Drachenschlucht gibt es hier: https://www.thueringen.info/drachenschlucht.html

Liebe Freunde, dass war mein Ausflug durch und rund um Eisenach. Ich hoffe ihr hattet Spaß und werdet bei Gelegenheit auch ein bisschen die Gegend erkunden. Es lohnt sich auf jeden Fall sehr. Bis bald, eure Emma

Drachenschlucht Eisenach
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