Hier erfahrt ihr alles über unsere Städtetrips mit Hund in Deutschland. Was muss man in den einzelnen Städten unbedingt gesehen haben? Was kann man dort alles mit Hund machen und wo darf der Hund nicht mit rein?
Hallo Freunde, diesmal habe ich Bad Kissingen für euch unsicher gemacht. Geparkt haben wir am „Parkplatz in der Au“ und sind von dort zu unserer Tour durch die Stadt gestartet. Bad Kissingen ist eine Stadt in Unterfranken (Bayern), in der Nähe der bayerischen Rhön und hat ca. 23.300 Einwohner. Bad Kissingen ist der Hauptort der Bayerischen Bäderregion mit insgesamt fünf Kurbädern, wovon das in Bad Neustadt an der Saale dazu zählt. Die Stadt ist bekannt für seine Heilbäder und Kuranlagen.
Es gibt hier eine Dauerausstellung zum Thema „Jüdisches Leben„, direkt am alten Standort der „Neuen Synagoge„. Dort stand sie ab 1902, bis sie 1938 von der SS verwüstet und abgebrannt wurde. Die Statuen gelten als Gedenkort.
Weiter ging es, vorbei am Amtsgericht Bad Kissingen, welches sich hier in der Maxstraße befindet. Die Maxstraße bildet das lebendige Herz von Bad Kissingen: Hier reihen sich Geschäfte, Cafés und historische Gebäude aneinander und verleihen der Straße ihren besonderen Charakter.
In der Salinenstraße, befindet sich die Kirche des Servius von Radonesch. Die Kirche ist nur während des Gottesdienstes und zu speziellen Besuchszeiten geöffnet. Sie ist eine russisch-orthodoxe Kirche und ihre Weihung fand am 18. Juli 1901 statt. Erbaut wurde sie im neobyzantinischen Stil und ist ein Nachbau der Kathedrale des heiligen Wladimir in Kiew.
Vor der Stadtmauer befindet sich das Peter-Heil-Denkmal, dem Retter von Bad Kissingen. 1645 wollten die Schweden die Stadt einnehmen und versuchten die Stadtmauer zu zerstören. Peter Heil hatte die Idee, 200 Bienenkörbe auf die Angreifer zu schleudern, welche dadurch geflüchtet sind. So konnte die Stadt gerettet werden.
Dies ist ein historischer, gut erhaltenen Stadtmauerrest, welcher zum Schutz der Stadt beigetragen hat. Erbaut wurde sie ab 1235 und hatte eine Höhe von ca. 5-6 Metern. Das von der Stadtmauer umschlossene Gebiet war ca. 200 x 240 m groß.
Auf dem Rathausplatz, befindet sich der Botenlauben-Brunnen, der wegen der kalten Jahreszeit leider noch verhüllt war. Der Brunnen wurde 1965 als Denkmal an den Minnesänger Otto von Botenlaufen errichtet. Er zeigt eine Bronzefigur des Ritters, der im 13. Jahrhundert die nahegelegene Burgruine Botenlauben bewohnte.
Rund um den Rathausplatz sind die Gebäude der Stadtverwaltung Bad Kissingen verteilt, so auch das Neue Rathaus aus dem 18. Jahrhundert. Die Stadtverwaltung befindet sich in teils historischen Gebäuden.
Die Fassade der Stadtbücherei Bad Kissingen ist mit einer auffälligen Wandmalerei geschmückt, die einen festlichen Umzug der Handwerkerzünfte aus dem Jahr 1750 zeigt. Sie wurde 1961 angebracht und geht auf die frühere Annahme zurück, das Gebäude sei einst ein Zunfthaus gewesen. Tatsächlich handelte es sich jedoch ursprünglich um eine Mühle.
Ebenfalls am Rathausplatz, direkt neben der Stadtbücherei, befindet sich St. Jakobus. Die Jakobuskirche ist eine römisch-katholische Kirche aus dem 12 Jahrhundert. Sie wurde aber wegen des schlechten Bauzustandes in 1766 abgerissen. Der Neubau der Jakobuskirche, wurde in 1775 vollendet.
Wir sind weiter gelaufen durch die schöne Altstadt, mit den kleinen Einkaufsstraßen, die zum shoppen und verweilen einladen. Auch hier gibt es viele historische Gebäude.
Das Alte Rathaus, befindet sich direkt am Marktplatz von Bad Kissingen. Es wurde im Jahr 1577 mit drei Stockwerken errichtet, erhielt aber im Jahr 1825 ein Glockentürmchen.1928 zog die Stadtverwaltung in das Neue Rathaus. Seit 2017 befindet sich im alten Rathaus eine Vinothek.
Der Marktplatz von Bad Kissingen lädt durch seine vielen Restaurants und Cafès zum verweilen ein. Er entstand im 13. oder 14. Jahrhundert, als Zentrum der Altstadt. Seine Rechteckform, ist charakteristisch für die Gotik.
Der Marienbrunnen (leider wegen des kalten Wetters noch verhüllt), befindet sich in direkter Nachbarschaft zur Herz-Jesu-Kirche. Er ist ein Springbrunnen mit einem Brunnenbecken und einer zentralen Säule. Rund um den Marienbrunnen, gibt es schöne Sitzmöglichkeiten, die wir gleich für unsere Frühstückspause genutzt haben.
Die Herz-Jesu-Kirche ist eine römisch-katholische Stadtpfarrkirche mit einem 67 Meter hohen Kirchturm. Die Stadtpfarrkirche ist ein denkmalgeschütztes Gebäude, welches 1884 geweiht wurde.
In der Hemmerichstraße 2, befindet sich das ehemalige, städtische Wasserwerk. Durch die barocken Elemente denkt man, es sei viel älter, doch tatsächlich stammt es aus dem Jahr 1922.
Gegenüber des ehemaligen Wasserwerks, befindet sich die Liebfrauensee Quelle. Früher lieferte sie das Trinkwasser der Stadt und ist heute für das Brauchwasser gedacht. Die Quelle des Liebfrauensees ist keine der sieben berühmten Bad Kissinger Heilquellen.
Zwischen Friedhof, Wasserwerk und Liebfrauen Quelle, befindet sich der 1.076 m2 große Liebfrauensee. Der Liebfrauensee ist ein kleiner, idyllischer Park, der zum Verweilen einlädt. Früher diente er als Wasserquelle für den Brunnen am Rathaus und im Sommer als Durstlöscher für die Kissinger Bürger.
Der Kapellenpfad befindet sich zwischen Liebfrauensee und Marienkapelle. Hier befindet sich der Kapellenfriedhof, welcher währen der Pest im Jahr 1348 angelegt wurde. Hier findet man historische Gräber, von wichtigen Persönlichkeiten der Stadt. Kriegsgräber aus der Schlacht von 1866, ein Kriegerdenkmal vom zweiten Weltkrieg und ein Peststein.
Die Marienkapelle ist eine römisch-katholische Kirche, aus dem Jahr 1348. Ab dem Jahr 1658 wurde die Marienkapelle zum Ziel von Wallfahrten. Ab dem Jahr 1727 wurde die Marienkapelle neu erbaut, da sie bauliche Mängel hatte. Hunde haben zur Marienkapelle und zum Gelände, keinen Zutritt. Daher musste ich mit Papa draußen warten.
Neben und Hinter der Marienkapelle, befindet sich der neue Kapellenfriedhof, welcher auch heute noch in Benutzung ist. Auch hier, finden sich historische Gräber und Denkmäler.
Weiter ging es für uns zum Theaterplatz, wo sich das Kurtheater befindet. Das Kurtheater wurde im Jahr 1904 im fränkischen Barockstil erbaut und 1905 feierlich eröffnet. Bekanntesten Stars der Kriegs- und Nachkriegszeit traten hier auf, wie beispielsweise Maria Schell, Inge Meysel und Freddy Quinn.
Schräg gegenüber des Kurtheaters, befindet sich die Erlöserkirche. Die einzige evangelisch-lutherische Kirche von Bad Kissingen. Die Kirche wurde im Jahr 1847 fertiggestellt und geweiht. König Ludwig I. ließ sie für seine Frau bauen, die evangelisch war. 1890 wurde die Kirche wegen der vielen Kurgäste zu klein und wurde erweitert. Erbaut ist sie im neuromanischen Baustil
Weiter ging es zum Kurpark, wo einem als erstes der Maxbrunnen, auch Sauerbrunnen genannt, auffällt. Im Kurgarten sind KEINE Hunde erlaubt, daher musste ich mit Papa draußen bleiben. Er ist ein 1911 erbauter Quelltempel. Der Maxbrunnen wurde 1520 erwähnt und er gilt somit als die älteste Trinkquelle von Bad Kissingen. Er ist einer der 7 Heilbrunnen. Direkt im Maxbrunnen, kann man das Heilwasser trinken und es wird täglich in der Brunnenhalle ausgeschenkt.
Das Kurbähnle Bad Kissingen ist eine Bimmelbahn, welche von April bis Oktober durch die Stadt und bis zum Gradierwerk fährt. Sie ist perfekt für eine schöne Stadtrundfahrt, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt bequem erkunden zu können. Es gibt verschiedene Touren. Hunde sind hier auch gerne Willkommen. Die Gebühr für Hunde, soll bei 3,50 Euro liegen.
Der Regentenbau ist ein beeindruckender Bau und das Herzstück des Kurparks, welchen man schon von weitem sehen kann. Er wurde zwischen 1911 und 1913, im klassizierenden Jugendstil erbaut. Es ist das Wahrzeichen Bad Kissingens. Im inneren gibt es Konzertsäle und wunderschöne Deckengemälde, wo immer wieder Konzerte stattfinden.
Im Kurpark aus dem Jahr 1738 gibt es natürlich auch ein Kurgarten Cafè, welches zum verweilen einlädt und die Tourist-Information von Bad Kissingen, befindet sich im Arkaden Bau. Der Arkadenbau wurde in den Jahren 1834 bis 1838 an der Westseite des Kurgartens, aus gelbem Sandstein erbaut.
Der Rossini Saal befindet sich im Arkaden Bau und ist ein 390qm großer Kursaal. Er war königlicher Conversationssaal. Die Wände sind mit reichen Fresko-Malereien in byzantinischem Stil bemalt. Da Mama mich nicht zu lange warten lassen wollte, ist sie aber nicht rein gegangen.
Vor dem Arkadenbau, gibt es eine Statue von König Ludwig I. Sie ist aus dem Jahr 1891 und wurde von König Ludwig I selber in Auftrag gegeben. Der Kurpark ist ein toller Ort zum spazieren.
Unweit des Kurparks, befindet sich das Hotel Kaiserhof Victoria, ein wunderschöner Biedermeier-Bau im klassizistischen Stil. Erbaut wurde es 1835 und hatte viele berühmte Besucher. So zum Beispiel die als Sisi bekannte österreichische Kaiserin Elisabeth. Im Jahr 1862 kam sie alleine und 1864 gemeinsam mit ihrem Mann Franz Joseph I zur Kaiser-Kur.
Vor dem Hotel befindet sich die Statue von Fürst Rakoczy (1676–1735) aus Ungarn. Nach ihm wurde eine der Heilquellen benannt, obwohl er nie in Bad Kissingen war.
In der Schloßstraße, befindet sich das historische Krugmagazin aus dem Jahr 1839. Es war die Heilwasser-Abfüllanlage und von hier wurde weltweit versandt.
Die Brunnen- und Wandelhalle Bad Kissingen, wurde im Jahr 1910/1911 erbaut. In der Brunnenhalle befindet sich die berühmte Rakoczy-Quelle, eine Mineralquelle. Hier geben die „Brunnenfrauen“ zweimal täglich (frühmorgens und nachmittags) die verschiedenen Heilwasser an ihre Kurgäste aus. In der Wandelhalle finden Tagungen und Konzerte statt.
Über den Luitpoldsteg gelangt man über die fränkische Saale zum Bayerischen Staatsbad, dem Luitpoldbad. Das bayerische Staatsbad gehört zum UNESCO-Welterbe. Das Luitpoldbad wurde 1835 Baustil der Neorenaissance erbaut und ergänzt den Kurbetrieb.
Die Bayerische Spielbank ist die älteste in Bayern, denn es gibt sie bereits seit 1796. Mittlerweile ist sie im Luitpoldbad untergebracht. Bad Kissingen gehört seit 2021 der UNESCO-Titel „Great Spa Towns of Europe.
Vor der Spielbank befindet sich eine Statue von Max II., dem König von Bayern. Es wurde 1869 von Michael Arnold errichtet.
Unterhalb der Ludwigsbrücke, befindet sich in den Sommermonaten der Stadtstrand. Hier kann man verweilen oder feiern und die Natur genießen.
Der Rosengarten und der Multimedia Brunnen, liegen gegenüber vom Regentenbau. Der Rosengarten ist eine Parkanlage mit 160 Rosensorten und tollen Wasserspielen.
Nach so viel Kultur, habe ich mir ein kühles Bad in der fränkischen Saale gegönnt, direkt an der Marbachmündung gegönnt. Gegenüber seht ihr die Anlegestelle für die Saaleschiffe.
Da wir schon viel gelaufen sind, ging es mit dem Auto weiter zum Gradierbau Parkplatz. Der Gradierbau an der Unteren Saline, ist ein historisches Freiluftinhalatorium. Das Bauwerk dient der gesundheitsfördernden Inhalation salzhaltiger Luft (Sole), die über Schwarzdornreisig rieselt.
An der unteren Saline gibt es ein Bismarck-Denkmal. Der Reichskanzler Otto von Bismarck, verbrachte zwischen 1876 und 1893 insgesamt 14 Kuraufenthalte in Bad Kissingen.
Das historische Pumpwerk aus dem Jahr 1848 umfasst zwei wertvolle technische Anlagen. Die „Freipumpe“ und die „Hauspumpe“. Diese turbinengetriebenen Anlagen dienten zur Soleförderung für den Gradierbau und zur Kurmittelversorgung.
Das Turbinenhaus an der Unteren Saline, war für den Antrieb der Pumpen zuständig. Es beherbergt die alte Technik, welche besichtigt werden kann.
Gegenüber vom Gradierbau, gibt es den runden Brunnen aus dem Jahr 1788. Sie ist eine Solequelle, welche zur Inhalation benutzt wird.
Bad Kissingen ist eine schöne Kurstadt, mit vielen historischen Gebäuden und Sehenswürdigkeiten. Die vielen Sitzmöglichkeiten und Parks, laden zum verweilen ein. Wir können euch einen Besuch wirklich sehr empfehlen. Auch wenn nicht alles mit Hund zu besichtigen ist, ist es eine tolle Stadt. Machts gut Freunde, ich muss weiter zum nächsten Abenteuer, eure Emma.
Hallo Freunde, diesmal habe ich mir Bad Neustadt an der Saale angeschaut, eine bayerische Kurstadt in der bayerischen Rhön, mit einer schönen Altstadt. Die Stadt hat ca. 15500 Einwohner und liegt ca. 32km von Schweinfurt entfernt.
Geparkt haben wir auf dem Parkplatz Schillerhain, der zentral zwischen Stadt und Kurpark gelegen ist. Da Bad Neustadt an der Saale seit 1853 ein Kurort ist, findet man hier viele Kurgäste. Vom Parkplatz aus sind wir durch den Kurpark gestartet, der viel grün bietet und gerade für Spaziergänge mit Hunden sehr schön ist. Es gibt auch viele Sitzmöglichkeiten, die zum verweilen einladen.
Hier gibt es eine Adler-Skulptur, die mit einer Schlange kämpft. Es ist aber nicht nur eine Skulptur, sondern auch einen Abdeckung der Karl-Theodor-Quelle, einer von drei Heilquellen der Stadt, die aufgrund ihres hohen Solegehalts für äußere Anwendungen genutzt wird.
In der Nähe des Adlers, befindet sich die Wandelhalle. Sie war ein zentraler Bestandteil des klassischen Kurbetriebs. Hier gab es Trinkkuren, Gesellschaft/Kultur und Bewegung (wandeln). Heutzutage wird die Wandelhalle nur noch bei Veranstaltungen genutzt.
Neben der Wandelhalle, befindet sich die Heilig Kreuz Kirche, auch Schlosskirche genannt. Sie ist eine römisch-katholische Kirche aus dem 18. Jahrhundert.
Unterhalb der Salzburg, befindet sich das Schloss Neuhaus. Ein Schloss im Stil des Barock-zum-Rokoko aus dem 18. Jahrhundert. Das Schloss hat einen eigenen Zugang zur Schlosskirche und dient heute als Schlosshotel und Location für Hochzeiten.
Neben dem Schloss befindet sich die Heilquelle im Kurhaus. Dort gibt es die Bonifatius und Elisabeth Quelle, wo man sich kostenlos eine Flasche des Heilwassers abfüllen kann. Man muss nur selber eine Flasche mitbringen. Achtet auf die Öffnungszeiten, die ihr im Internet findet. Die beiden Quellen dienen der verdauungsfördernden Trinkkur.
Danach gab es für uns den Aufstieg hoch zur Salzburg, die oben über Bad Neustadt thront. Der Weg geht zum Teil steil bergauf, aber Emma fand es toll. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, mit dem Auto nach oben zu fahren, falls man nicht laufen möchte/kann. Das Burgareal erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 10.700 m².
Die Salzburg wurde Mitte des 12. Jahrhunderts von Bischof Gebhard von Henneberg erbaut und danach erweitert mit den Burgmannensitzen. Man kann die Salzburg bei einer Führung erkunden oder auf eigene Faust. Hier seht ihr den Voitschen Ansitz, der noch heute von den Freiherren von Guttenberg bewohnt wird.
Folgt man weiter der Ringmauer um die Salzburg, gelangt man zum Gefängnisturm. Er diente als Haftort für Gefangene, z. B. Straftäter oder Schuldner. Es waren provisorische Kerker darin und nur als Zwischenstation gedacht, bis die Bestrafung klar war.
Direkt neben dem Gefängnisturm, befindet sich der Fliegeransitz. Dieser diente als Beobachtungsposten, z.B. um Flugzeuge oder Feinde frühzeitig sehen zu können. Durch den Fliegeransitz hatte man freien Blick über die Rhön und das Saaletal.
Der Wachturm der Salzburg ist eine relativ gut erhaltene Ruine. Er hatte mehrere zentrale Aufgaben: Teil der Verteidigung durch Bogenschützen, Wächter konnten früh Bewegung im Umland erkennen, Weitergabe von Signalen mit Fahnen und als Überwachung der Zugänge.
Der Torturm vom Burghof entstand als Ausbau der Burg gegen Ende des 12. Jahrhunderts. Der Turm hat eine Höhe von 20m und wurde aus Sandstein erbaut.
Er diente als zentraler Zugang zur Burganlage und war zugleich einer ihrer wichtigsten Verteidigungspunkte. Als stark befestigte Toranlage kontrollierte er den gesamten Personen- und Warenverkehr und schützte die Burg durch bauliche Sicherungen wie Fallgatter und Schießscharten. Damit war er nicht nur militärisch bedeutend, sondern auch ein Symbol der herrschaftlichen Kontrolle über den Zugang zur Burg.
In der Mitte des Burggeländes, befindet sich die Burgkapelle St. Bonifatius. St. Bonifatius wurde zwischen 1841 und 1848 erbaut. Sie wurde aus gelbem Sandstein erbaut, wodurch ihre charakteristische Farbe zustande kommt.
Sie ist eine neoromanische Kapelle, die zur 1100-Jahr-Feier des Bistums Würzburg errichtet wurde, um an die Weihe des ersten Bischofs Burkard durch den Heiligen Bonifatius zu erinnern. Sie kann auch von Innen besichtigt werden.
Der zentrale Bergfried ist einer der wichtigsten Türme der Salzburg. Er diente als Wehr- und Symbolturm und war der letzte Rückzugsort bei Angriffen. Vom zentralen Bergfried aus, hatte man einen Überblick auf die gesamte Burg. Da die Salzburg eine Ganerbenburg ist, lebten mehrere Adelsfamilien gleichzeitig hier.
Der Brendsche Ansitz ist ein eigenständiger Wohn- und Herrschaftsbereich innerhalb der Ganerbenburg. Er gehörte einer Adelsfamilie und bestand aus mehreren Gebäuden, darunter ein eigener Turm und Wohnbauten, wodurch er funktional einer kleinen Burg innerhalb der Gesamtanlage entsprach.
Auf dem Gelände befindet sich auch noch ein altes Wohnhaus, welches heute das Salzburg Café und den Laden beheimatet. Zudem gibt es auf dem Gelände noch eine Pizzeria, die immer ab spätem Nachmittag geöffnet hat. Nach unserem Besuch auf der Burg, ging es wieder den steilen Berg hinab ins Tal.
Zurück durch den Kurpark, sind wir in die Stadt gelaufen. Am Zollberg sind wir am Jesuskreuz am Zollberg vorbei gekommen. Ein Andachts- und Erinnerungsort.
In der Spörleinstraße 11, befindet sich das ehemalige Würzburger Amtshaus, welches heute als Landratsamt von Bad Neustadt an der Saale dient. Es wurde zwischen 1716 und 1720 erbaut.
In der Klosterkirchengasse 1 findet ihr die ehemalige Karmelitenklosterkirche „St. Petrus und Paulus“ im Typ der Bettelordenskirchen Saalbau mit nördlichem Seitenschiff. Sie ist die einzige, noch erhaltene Karmelitenkirche in Unterfranken. Die Kirche wurde um 1352 erbaut. Die Kirche ist für Besucher zu bestimmten Zeiten geöffnet.
Direkt neben der Karmelitenkirche, befindet sich in der Rathausgasse 2 das Rathaus der Stadt. Es ist ein dreigeschossiger Massivbau mit Satteldach und Staffelgiebel. Es wurde im Jahr 1870 erbaut.
Weiter ging es durch die Altstadt in Richtung Marktplatz. Der Marktplatz diente als Handelsplatz für das Umland und das Fernhandelsnetz. Er hat eine Größe von 6270 m². Außerdem erfolgten regelmäßig Wochenmärkte, welche eine wichtige Einnahmequelle für die Stadt waren. Am oberen Marktplatz befand sich die Viehwaage, am unteren Marktplatz waren die Kornsteine.
In der Mitte des Marktplatzes, befindet sich seit 1881 der Marktbrunnen, den eine Quellnymphe aus Straßburg ziert. Diese Quellnymphe wird im Volksmund auch „Marktbärbel“ genannt.
Im hinteren Bereich des Marktplatzes, befindet sich der Wellenbrunnen, der im Jahr 1999 gebaut wurde. Entworfen hat ihn Martin Bühner.
Vom Marktplatz aus, gelangt man direkt zur römisch-katholischen Mariä Himmelfahrt Kirche. Die heutige Kirche wurde im Jahr 1834 fertig gebaut, nachdem die ehemalige Kirche abgerissen wurde. Im Inneren befinden sich viele Säulen und für Kinder gibt es extra eine Mal- und Spieleecke.
Die Kirchpforte in Bad Neustadt an der Saale ist ein kleines Nebentor der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Sie diente vor allem als direkter Zugang zur Kirche und erleichterte den Alltag der Bewohner, während sie gleichzeitig kontrollierbar und gut zu sichern war. Damit zeigt sie die enge Verbindung zwischen religiösem Leben und städtischer Struktur im Mittelalter.
Die Stadtmauer von Bad Neustadt an der Saale stammt aus dem Mittelalter und diente dem Schutz und der Kontrolle der Stadt. Besonders auffällig ist ihre herzförmige Anlage, die einer Legende nach auf Karl den Großen zurückgeht. Die Tore der Stadt wurden früher in der Nacht geschlossen. Die Stadtmauer hat eine Länge von ca. 1,5 km und ist noch gut erhalten. Sie wurde ab 1232 errichtet.
Die Mauer war mit Türmen und Toren ausgestattet und regelte den Zugang zur Stadt. Bis heute sind noch einige Türme erhalten, wie z.B. der Turm an der Bauerngasse 33, Bauerngasse 25 und Bauerngasse 13. Die Türme dienten als Aussichtspunkte zur Verteidigung und teilweise auch als Lager oder Gefängnis.
Die Kreuzigungsgruppe am Friedhof stellt die Kreuzigung Jesu dar und besteht meist aus Jesus am Kreuz sowie den Figuren Maria und Johannes. Sie symbolisiert das Leiden Christi, aber auch die Hoffnung auf Auferstehung und ewiges Leben. Als Teil des Friedhofs dient sie den Besuchern als Ort der Andacht und des Gedenkens.
Links am Hohntor (vom Friedhof aus), befindet sich der historische Torbogen. Er ist mit einem historischen Wappen ausgestattet.
Das Hohntor ist ein bekanntes Wahrzeichen von Bad Neustadt. Das Stadttor begrenzt die Altstadt nach Süden hin. Die Fertigstellung des Hohntors war im Jahr 1580. Es hat eine Höhe von 34 Metern und hat insgesamt 6 Geschosse.
Der Wilhelm-Uhlig-Weg ist dem Künstler Wilhelm Uhlig gewidmet, der in den 1950er Jahren in Bad Neustadt lebte. Er erschuf viele Skulpturen der Stadt, wie z.B. die Quellnymphe oder den bronzenen Roncalli-Brunnen vor der Stadtpfarrkirche.
Die kleinen Häuser an der Salzpforte in Bad Neustadt an der Saale sind ehemalige Torwächter- oder Zollhäuser. Sie gehörten zur Toranlage und dienten der Kontrolle des Personen- und Warenverkehrs. Hier wurden Besucher überprüft, Tore geöffnet und geschlossen, sowie möglicherweise Abgaben auf wichtige Handelsgüter wie Salz erhoben.
Die Falaiser Brücke aus dem Jahr 1977 ist eine Überführung, die über eine Straße führt und verschiedene Stadtbereiche miteinander verbindet. Sie dient vor allem der sicheren Verkehrsführung. Damit ist sie ein Beispiel für moderne Infrastruktur im Gegensatz zu den historischen Bauwerken der Stadt.
Von der Falaiser Brücke aus, hat man einen guten Blick auf das Erlebnisbad Triamare. Es gibt dort ein Frei- und Hallenbad, mit einigen Spaßrutschen und auch einem Wellnessbereich.
Das war unsere Tour durch Bad Neustadt an der Saale und wir hoffen, ihr hattet auch so einen Spaß wie wir. Wir können euch Bad Neustadt mit der Salzburg und der schönen Altstadt sehr empfehlen. Gerade mit Hund, kann man super durch die Stadt und den Kurpark laufen.
Hallo Freunde, diesmal habe ich Dortmund für euch unsicher gemacht und gleich zu Beginn unserer Tour, war das ausgewählte Parkhaus in der Thier-Galerie voll und wir hatten keine Alternative. Durch Zufall hat Mama die Dopark Tiefgarage Westentor entdeckt, wo wir noch einen Parkplatz bekommen haben. Habt also auf euren Touren immer eine Alternative parat.
Dortmund
Dortmund ist eine Großstadt in Nordrhein-Westfalen mit über 600.000 Einwohnern. Es ist bekannt durch das Westfalenstation (Signal Iduna Park), wo Borussia Dortmund spielt. Früher war es bekannt für die Produktion von Stahl, Kohle und Bier. Heute ist es ein Zentrum der Versicherungswirtschaft und des Einzelhandels. Es gibt mehrere Hochschulen mit ca. 53.000 Studenten. Dortmund hat einen Flughafen und den größten Kanalhafen Europas.
Zum Glück war unsere Ausweichparkhaus nicht weit entfernt von unserem geplanten Startpunkt, der St. Petri Kirche. St. Petri ist eine evangelische Hallen-Kirche im hochgotischen Stil. Sie ist eine mittelalterliche Kirche, mit Baubeginn 1322. Nach der Zerstörung im Krieg, wurde sie ab 1954 im damaligen Stil wieder aufgebaut.
Am Hiltropwall befindet sich das Schauspielhaus, welches in 1950 eröffnet wurde. Direkt neben dem Schauspielhaus, wurde in den Jahren 1958-1965 das Theater (Oper) erbaut. Es wurde in 1966 eröffnet.
Weiter ging es für uns durch den Stadtgarten zum Gauklerbrunnen. Der Stadtgarten mit seinem Brunnen, wurde in 1982 erbaut. Entworfen wurde er von Eberhard Linke. Im Sommer wird der Gauklerbrunnen gerne von Kindern zum abkühlen benutzt.
Direkt neben dem Stadtgarten, befindet sich der Friedensplatz. Es ist ein historischer Marktplatz, der wegen dem neuen Rathaus, neuer Markt genannt wird. Der Friedensplatz wurde aus rotem Sandstein erbaut. An der Seite des Platzes, befindet sich das Rathaus von Dortmund. Es wurde bis 1989 im Stil der Moderne erbaut.
Das Alte Stadthaus befindet sich genau gegenüber des Rathauses am Friedensplatz. Es wurde in den Jahren 1897-1899 im Stil der Neorenaissance erbaut und im Jahr 1899 durch Kaiser Wilhelm II. als Rathaus eingeweiht.
Mitten auf dem Friedensplatz, befindet sich die Friedenssäule. Ich fand die Säule ziemlich interessant und musste sie mir erst mal aus der Nähe anschauen. Gestaltet wurde sie von Susanne Wehland und auf dieser Säule, wird in verschiedenen Sprachen der Friede auf Erden angemahnt.
Oh, was hab ich denn da entdeckt? Was macht denn ein riesiger Bär hier mitten in der Stadt? Es ist der „Bensersieler Bär“. Die Skulptur ist Teil des Projekts „Buddy Bär“ und symbolisiert die Städtepartnerschaft zwischen Dortmund und dem Nordseeheilbad Bensersiel.
Am Ostwall sind wir auf den Adlerturm getroffen, einer ehemaligen Stadtbefestigung, bzw. eine Rekonstruktion davon. 1992 wurde er auf den originalen Fundamenten des mittelalterlichen Wehrturms erbaut. Der ursprüngliche Adlerturm, ist aus dem 14. Jahrhundert. Im Turm befindet sich das Kindermuseum, wo es um mittelalterliche Stadtgeschichte auf 6 Etagen geht.
Seit 2000 ist das Nashorn das Logo des Konzerthauses. Überall in der Stadt verteilt, findet man verschiedene Nashörner. Sie wurden im Jahr 2006 im Rahmen der WM, als Kunstprojekt ins Leben gerufen.
Da wir Ende November in Dortmund waren, kamen wir in den Genuss des Weihnachtsmarktes, der überall in der Fußgängerzone und auf den verschiedenen Plätzen zu sehen ist.
Ui, schaut mal hier es gibt sogar etwas für uns Hundis. Komisch, die wollten gar nicht mit mir spielen. Für alle Weihnachtsmuffel, gab es einen tollen Stand mit Artikeln vom Grinch.
In der Nähe vom Markt, befindet sich St. Marien, eine evangelische Stadtkirche. Sie ist eine Kirche aus dem 12. Jahrhundert und wurde im spätromanischen Stil erbaut. Die Marienkirche beherbergt als Gerichts- und Ratskirche einige bedeutende, mittelalterliche Kunstschätze. So z.B. den Marienaltar und den Berswordtaltar.
Am Markt Dortmund, findet jährlich ein Teil des Weihnachtsmarktes statt. Hier gibt es eine große Anzahl an verschiedenen Buden.
Am Markt befindet sich auch der Bläserbrunnen, welcher mit in den Weihnachtsmarkt integriert wurde und man ihn daher nicht komplett sehen konnte. Dort wo nun das große Einkaufszentrum steht, stand früher das erste Rathaus der Stadt. Es wurde im Krieg so stark beschädigt, dass es in 1955 abgerissen werden musste. Am Einkaufszentrum befindet sich eine Gedenktafel des alten Rathauses.
Auf dem Hansaplatz befindet sich jedes Jahr die Weihnachtsstadt, mit einer tollen Weihnachtspyramide. Hier gibt es tolle Musik, viele verschiedene Buden und mit der Pyramide in der Mitte, wird ein tolles Flair erzeugt. Man bekommt sofort Lust auf Weihnachten. Im Sommer kann man auf dem Hansaplatz wahrscheinlich super sitzen und seinen Kaffee genießen.
Direkt vor der Kirche St. Johannes Baptist, befindet sich der Platz von Hiroshima. Er ist den Opfern des Atombombenabwurfs auf Hiroshima im Jahr 1945 gewidmet. Es gibt diesen Platz seit 1958. St. Johannes Baptist ist eine römisch-katholische Probsteikirche, welche 1345 eingeweiht wurde. Direkt neben der Kirche, befindet sich das zugehörige Dominikanerkloster.
Danach sind wir über den Westhellenweg geschlendert. Einer zentralen und sehr bekannten Einkaufsstraße in Dortmund. Hier gibt es unzählige Läden, Cafès und Restaurants, die zum bummeln und verweilen einladen. Bei dieser komischen, blauen Figur, hab ich mich ein bisschen erschrocken, bin aber dann doch ganz mutig hingelaufen. Für alle die sie auch nicht kenne, es ist Stitch, aus dem Film Lilo & Stitch.
Am Osthellenweg, befindet sich das Herbrecht’sches Haus. Das Herbrechtsche Haus war ein historisches Bürgerhaus am Alten Markt. Es wurde im zweiten Weltkrieg zerstört und wieder aufgebaut.
Am Willy-Brandt-Platz befindet sich die beeindruckende Stadtkirche St. Reinoldi, eine evangelische Kirche im romanischen Stil. Sie wird auch oft Reinoldikirche genannt. Sie ist die älteste erhaltene Kirche im historischen Stadtzentrum und ist ein Wahrzeichen Dortmunds. Um die Weihnachtszeit erstreckt sich der Weihnachtsmarkt einmal rund um St. Reinoldi.
Weiter ging es für uns in die Steinstraße 50, zur Mahn- und Gedenkstätte Steinwache. Die Steinwache ist ein ehemaliges Polizeigefängnis, in dem während des Nationalsozialismus mehr als 66.000 Menschen festgehalten und vielfach, vor allem durch die Gestapo, misshandelt wurden.
Um zurück in Richtung Innenstadt zu gelangen, wollten wir durch den Hauptbahnhof abkürzen. Auf dem Weg dahin, ist uns beim ZOB, an der Fassade des Hauptbahnhofes dieses tolle Bild aufgefallen, was Mama unbedingt fotografieren wollte. Auch der Hauptbahnhof mit seinen vielen Geschäften, ist auf jeden Fall einen Besuch wert.
Auf dem Weg zum Auto, ging es noch zum Dortmunder U, dem ehemaligen Gebäude der Union Brauerei. Es ist ein als „Gär- und Lagerkeller“ errichtetes Hochhaus und stammt aus dem Jahr 1927. Da es ein denkmalgeschütztes Gebäude ist, blieb es als einzige von der Brauerei übrig und wird heute als Kreativzentrum genutzt.
Das war unser Ausflug durch die Innenstadt von Dortmund. Ich hoffe die Einblicke haben euch gefallen? Unsere anderen Abenteuer (Stadion, Pace und Big Boost Burger) in Dortmund, findet ihr unter dem Punkt Ausflüge. Ich bin jetzt so richtig müde und werde auf der Fahrt ins Hotel ein bisschen schlafen. Liebe Grüße und bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma
Hallo Freunde, Mama hat es endlich geschafft, über unseren Städtetrip nach Erfurt zu berichten. Geparkt haben wir im Parkhaus am Domplatz und haben von dort aus, unsere gesamte Tour durch die Stadt geplant. Sicherlich gibt es noch weitere Parkplätze, die etwas günstiger sind, aber dieser passte am Besten zu dem, was wir uns alles anschauen wollten. Dort angekommen, konnte gleich mein Stadttraining durch Menschenmassen beginnen, denn es war gerade das jährliche Oktoberfest, was immer von Ende September, bis Anfang Oktober stattfindet. Der Domplatz ist der größte Marktplatz Deutschlands.
Erfurt ist eine große Stadt in Thüringen, mit ca. 220.000 Einwohnern. Die Stadt vereint viele Sehenswürdigkeiten in einer Stadt und hat damit viel zu bieten. In 742 wurde das Bistum Erfurt errichtet und in dem Zuge wurde Erfurt das erste Mal erwähnt. Erfurt ist eine Universitätsstadt und einer der ehemaligen, berühmten Studenten war Martin Luther. Zudem hat der Fernsehsender KIKA hier seinen Sitz, weshalb man in der gesamten Stadt auch die berühmten KIKA-Figuren sehen kann. Ein weiterer Name von Erfurt ist Türmestadt, wegen der vielen Kirchen. Direkt vor der Festungsmauer, befindet sich dieser wunderschön bepflanzte Schriftzug von Erfurt.
Um bequem hoch zum Petersberg zu gelangen, gibt es den gläsernen Aufzug, der innerhalb weniger Sekunden zum Plateau führt, mit einer wunderschönen Aussicht auf die Stadt. Der gläserne Aufzug wurde zur Bundesgartenschau in 2021 erbaut.
Normalerweise laufe ich nicht gerne über Gitter oder andere komische Untergründe, aber hier bin ich ganz tapfer über das Plateau drüber gelaufen und wurde von Mama und Papa dafür gelobt. Von hier oben hat man eine tolle Aussicht über den Domplatz und auf den Dom St. Marien.
Beim laufen über das Plateau, hatten wir eine gute Sicht auf die Festungsmauer der Zitadelle Petersberg, der Bastion Leonhard. Die Zitadelle Petersberg ist eine ursprünglich kurmainzische, später preußische Stadtfestung des 17. bis 19. Jahrhunderts, die noch komplett erhalten ist.
Oben auf dem Petersberg befindet sich das „Thüringer Landesamt für Denkmalpflege“, welches sich um den Schutz, die Dokumentation und Forschung von Bau-, Kunst- und Bodendenkmalen in Thüringen kümmert. Neben Erfurt hat es auch noch einen Sitz in Weimar.
In der Nähe des Paradiesbaumes, befindet sich die KIKA-Figur „Fledermaus Fidi“. Fidi ist eine Kinderserie über Alltagskonflikte, die sich u.a. mit dem Thema Zähneputzen, Schlafen gehen und Spielzeug teilen beschäftigt. Es ist quasi eine Lernserie für Kinder.
Folgt man der Festungsmauer der Zitadelle, hat man eine tolle Aussicht über die Altstadt von Erfurt. Hier gibt es auch einige Bänke, die zum verweilen einladen, gerade bei schönem Wetter.
Auf dem Petersberg, darf natürlich die Klosterkirche „St. Peter und Paul“, auch genannt Peterskirche, nicht fehlen. Sie ist eine ursprünglich dreischiffige romanische Pfeilerbasilika. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Kirche umgewandelt in ein Magazin und Lagergebäude. Erst durch die Franzosen, dann durch die Preußen. Für die Buga 2021, wurde das Gebäude teilsaniert. Direkt neben der Peterskirche, befindet sich ein historischer Kloster- und Kräutergarten, mit vielen Heilkräutern.
In der Nähe der Defensionskaserne, befindet sich die „Himmelsschaukel“. Sie ist ein beliebtes Fotomotiv und bietet eine tolle Aussicht über die Stadt. Hier gibt es entlang der Festungsmauer auch wieder viele Sitzmöglichkeiten, die wir genutzt haben, um eine kurze Pause einzulegen. Ich hatte nämlich ziemlich Durst und musste mich kurz mit Leckerlis stärken, ehe es weitergehen konnte.
Neben der Peterskirche, befindet sich die Defensionskaserne. Sie ist eine ehemalige, militärische Anlage und das größte Gebäude auf dem Petersberg. Im Inneren befindet sich unter anderem eine Kriegsbäckerei. In den Mannschaftsräumen war Platz für 500 Soldaten. Seit 2000 steht die Defensionskaserne leer, kann aber besichtigt werden.
Über Treppen gelangt man weiter runter zum Petersberg, wo sich das „Stasi-Unterlagen Archiv“ befindet. Das Archiv verwaltet regionale Unterlagen, darunter Karteikarten, Akten und Fotos, die zur Aufarbeitung von SED-Unrecht dienen. Bürger können Akteneinsicht beantragen, um Informationen über Überwachung und Berichte der Staatssicherheit in der ehemaligen DDR zu bekommen.
Das West Caponier ist eine weitere, historische Sehenswürdigkeit auf dem Petersberg. Sie diente früher als Verteidigungsanlage und heutzutage wird das West Carponier als Restaurant und Biergarten genutzt und es gibt eine Weinhandlung darin.
Das Ravelin Anselm mit dem Friedenspulvermagazin befindet sich direkt hinter dem West Carponier, im Hauptgraben der Anlage. Es wurde in den Jahren zwischen 1665 und 1702 erbaut. Dort wurde in Friedenszeiten das Schwarzpulver gelagert, um es außerhalb der Kernfestung aufbewahren zu können. Es ist das einzige erhaltene Friedenspulvermagazin seiner Art in Deutschland.
Die Bastion Martin gehört mit zu den ersten Bauten der Festungsmauer. Sie wurde bereits im Jahr 1673 fertiggestellt. Man sieht hier auch einen Stadtmauerturm von 1423, der bei Bauarbeiten freigelegt wurde.
Die Mauerkronenbrücke wurde im Rahmen der Bundesgartenschau in 2021 gebaut, um die Bastion Martin, wieder mit der Zitadelle Petersberg zu vereinen. Die Mauerkronenbrücke hat eine Länge von 108m und ist behindertengerecht gebaut, da auf die Neigung von maximal 3% geachtet wurde.
Über den Bastionskronenpfad, gelangt man auf die Mauerkronenbrücke, welche zur Bastion Martin führt. Der Bastionskronenpfad verbindet die Zitadelle Petersberg nun wieder mit der Bastion Martin. Für den Bau der Lauentorstraße, wurde die Zitadelle in 1920 getrennt und somit war viele Jahre kein Rundweg mehr möglich.
Das Peterstor bietet einen weiteren Eingang zur Zitadelle, mit einem Weg, der steil nach oben geht. Es dient eigentlich als Haupteingang zur Zitadelle. Es wurde ab 1665 erbaut.
In der unteren Etage befinden sich die Kasematten, für Wachsoldaten und Geschütze. Das Torhaus hat zur Verteidigung 2 Fallgitter, welche bei Bedarf heruntergelassen werden können. 1671 wurde das Kommandantenhaus, über das Torhaus gebaut. Im Kommandantenhaus befindet sich eine Ausstellung, die man besuchen kann.
An der alten Mauer vor dem Besucherzentrum, befindet sich ein historischer Briefkasten. Der restaurierte Briefkasten aus vergangener Zeit, ist noch immer in Benutzung und wird regelmäßig durch die Deutsche Post geleert. Am Ausgang zum Lauentor/Ecke Petrinistraße, befindet sich auch noch ein altes Wachgebäude.
Das Besucherzentrum am Petersberg ist die zentrale Anlaufstelle für alle interessierten Besucher, die mehr über die Zitadelle erfahren möchten. Man erhält dort Kartenmaterial und Downloads für die App der Zitadelle. Zudem befindet sich hier ein Ticketshop für die Ausstellungen und Führungen. Puh Leute, ich sag euch, Erfurt ist ganz schön groß und es gibt viel zu entdecken. Ich brauche eine kurze Pause.
Unterhalb der Bastion Kilian, befindet sich der Kommandantengarten, welchen man von dem Bastionskronenpfad aus, wunderbar bestaunen kann. Früher diente der Kommandantengarten als repräsentativer Ort für die adligen Kommandanten. Heutzutage wird er genutzt um auf Führungen zu warten, die gerne von hier starten oder auch einfach zum entspannen.
Die Bastion Kilian wurde mit als erstes als Festungsmauer ab 1665 erbaut, ebenfalls im neuitalienischen Stil, wie die anderen Bastionen. Sie wurde nach dem Heiligen Kilian benannt.
Nachdem wir uns die Zitadelle nun ausgiebig angeschaut hatten, ging es für und weiter in Richtung Innenstadt. Unser erster Halt war das Theater Erfurt. Das Erfurter Theater ist ein Neubau aus dem Jahr 2003. Das Theater bietet Musiktheater- und Konzertangebote an. Auf dem Theaterplatz befindet sich zudem noch ein Zwingermauerrest.
Hier befindet sich auch eine weitere KIKA-Figur und zwar die von „Herr Fuchs und Frau Elster“. Ich fand den Fuchs ja sehr interessant und musste ihn erst mal beschnuppern. Herr Fuchs und Frau Elster waren Teil des Sandmännchens.
Weiter ging es zu St. Martini, einer römisch-katholischen Filialkirche. Die Kirche wurde 1248 erbaut, brannte aber im Jahr 1472 ab. Nur der Turm hat das Feuer überstanden und wurde bis 1758 wieder komplett aufgebaut. Im Dezember 2026 soll die Kirche durch den Kirchenvorstand geschlossen werden.
Der Benary Speicher wurde 1887 als Lagerspeicher für Samen der Firma Benary erbaut. Seit 2001 dient es als Druckereimuseum und Schaudepot.
Die Alte Oper wurde 1867 im klassizistischen Stil errichtet und ist auch heute noch das größte Theater der Stadt. Ihr seht es hier auf den Bildern von der Rückseite. Für uns kein wirklich schöner Anblick. Wegen nötiger Sanierungen, wurde die Alte Oper im Jahr 1997 durch die Stadt geschlossen und es entstand das neue Theater am Theaterplatz, welches wir euch schon vorgestellt haben. Die Alte Oper wurde von einem privaten Investor gekauft und saniert. Noch immer finden hier Aufführungen statt.
Weiter ging es für uns zur Stadtmauer am Rosswehr. Es sind Reste aus dem 12. Jahrhundert ausgebautem, inneren Verteidigungsringes.
Am Herrmannsplatz in der Altstadt, befindet sich der Herrmanns Brunnen. Es ist eine Gedenksäule aus dem Jahr 1876, zu Ehren des Stadtrates Carl Herrmann.
Die Hohe Domkirche St. Marien zu Erfurt, ist ein beeindruckendes Gebäude und der Bau wurde bereits 742 begonnen. Der Dom entstand über mehrere Bauphasen hinweg und wurde im Jahr 1372 fertiggestellt. Er hat die größte, freischwingende mittelalterliche Glocke der Welt, die Gloriosa. Der Dom hat eine Höhen von ca. 81 Metern. Der Dom kann besichtigt werden, um sich die Kunstschätze anzuschauen, aber leider nur ohne Hund. Es führen etwa 70 Stufen hoch zum Dom. Der Dom wurde im Baustil der Romantik und Gotik erbaut.
Wir sind durch die Stiftsgasse in Richtung Dom gelaufen. Hier konnte ich erst mal meine Pfoten kühlen und man wurde mit einem tollen Blick auf die St. Severikirche belohnt. Die St. Severikirche steht direkt neben dem Dom St. Marien, auf dem Domberg. Sie ist eine römisch-katholische Kirche im gotischen Stil. Die heutige Kirche St. Severi, wurde nach einigen umbauten und behobenen Schäden des Stadtbrandes, ca. 1500 fertiggestellt.
Auf dem Domplatz befindet sich das Landgericht Erfurt. Das Gerichtsgebäude wurde zwischen 1874 und 1879 im Stil der Neugotik errichtet.
In der Marktstraße befindet sich die Allerheiligenkirche, eine römisch-katholische Kirche aus 1117. Sie ist eine Nebenkirche des Erfurter Doms und liegt in der Altstadt. In 1222 wurde sie bei dem Stadtbrand zerstört und bis ins 14. Jahrhundert im gotischen Stil wieder aufgebaut. Erfurt hat insgesamt über 25 Kirchen.
Ebenfalls in der Marktstraße „Nr. 25“, befindet sich das schmalste Haus Erfurts. Es verfügt über 4 Etagen und ist nur ca. 3,50m breit.
Weiter ging es für uns in die Straße „Große Arche“, in Richtung Naturkundemuseum. Das Museum befindet sich im Gebäude eines ehemaligen Waidspeichers. Hier gibt es eine Dauerausstellung zu Wald, Feld, Stadt und Erdgeschichte und immer wieder wechselnde Sonderausstellungen. Auch hier dürfen Hunde wegen der sensiblen Exponate nicht mit rein.
Als nächsten Punkt auf unserer Liste, hatten wir die Predigerkirche, eine Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Die ursprüngliche Kirche wurde zwischen 1340-1350 abgerissen und im gotischen Stil neu aufgebaut. Der Neubau und die weiteren Umbauten der Predigerkirche, dauerten fast bis ca. 1500. Sie ist eine der wenigen erhaltenen Bettelordenskirchen.
Direkt neben er Predigerkirche, befindet sich das Predigerkloster. Vom Predigerkloster ist nur noch der Ostflügel erhalten, welcher in 1279 erbaut wurde. Hier gibt es auch einen Predigerkeller, welcher von der evangelischen Jugend genutzt wird. Im Innenhof des Klosters war es schön ruhig und wir haben viele Sitzmöglichkeiten gefunden, die wir für eine ausgiebige Pause genutzt haben. Für mich gab es Hundewürstchen und ein paar Leckerlis. Natürlich auch Schlappi.
Gut gestärkt, ging es weiter zur Barfüßerkirche, einer alten Kirche aus dem Mittelalter. Sie wurde im 14. Jahrhundert als Klosterkirche erbaut. Während des Krieges in 1944, wurde die Kirche durch eine Luftmine zerstört.
Der Chor wurde damals notdürftig repariert und zwischenzeitlich gab es in der Kirche ein Museum, welches aber in 2012 geschlossen wurde. Seit 2012 gibt es immer mal wieder die Möglichkeit, sich die Kirche von Innen anzuschauen. Im Inneren befindet sich das älteste erhaltene, christliche Grabmal der Stadt.
Den Paulsturm hätten wir fast vergessen. Er ist der Turm der ehemaligen Paulskirche, die im 18. Jahrhundert beim Stadtbrand vollständig zerstört wurde und daher ist nur noch der Paulsturm übrig. Er steht gegenüber der Predigerkirche und wurde im Jahr 1469 fertig gebaut. Er diente als Glockenturm der Predigerkirche. In der Meister-Eckehart-Straße befindet sich ein Luftschutzkeller. Er ist einer der wenigen, in Thüringen noch erhaltenen Luftschutzkellern und verfügt über die original Ausstattung und Raumaufteilung von früher. Er bot Platz für 50 Menschen und dient heute als Museum, welches man im Rahmen von Führungen oder Veranstaltungen besichtigen kann.
Im Gebäude der Kurmainzischen Statthalterei, befindet sich die Thüringer Staatskanzlei. Die Staatskanzlei ist Amtssitz des Thüringer Ministerpräsidenten.
Gegenüber der Staatskanzlei, haben wir eine weitere KIKA-Figur gefunden und zwar „Tabaluga“. Tabaluga ist ein kleiner, grüner Drache, der u.a. von dem Sänger „Peter Maffay“ erdacht wurde.
St. Wigbert ist eine römisch-katholische Filialkirche aus 1473. Sie wurde erbaut im spätgotischen Stil. Über den Innenhof von St. Wigbert, gelangt man zu dem Luftschutzkeller.
Der Turm der Kirche, stammt aus dem Jahre 1409 und diente bis 1848 als Feuerwachturm, welcher bewohnt wurde.
Wo sich Regierungs- und Neuwerkstraße kreuzen, befindet sich der „Alte Angerbrunnen“. Es ist ein barocker Brunnen aus dem Jahre 1890. Das dritte Bild zeigt den „Neuen Angerbrunnen“, welcher in der Nähe der Einkaufspassage am Anger 1 steht. Erbaut wurde er ca. 1980.
Unweit des alten Angerbrunnens, befindet sich der Bartholomäusturm aus dem Jahr 1282, welcher zur Bartholomäuskirche gehörte. Diese wurde aber bei einem Brand komplett zerstört und nur der Turm blieb übrig. Der Turm ist 35m hoch und beherbergt ein Carillon (Turmglockenspiel). Es hat 60 Bronzeglocken und spielt täglich um 10, 12 und 18 Uhr. An der Fassade des Gebäudes von „Peter Pane“, befindet sich ein Bismarck Denkmal.
In der Nähe des Naturkundemuseum, befindet sich das „Haus zum Sonneborn“ aus dem Jahre 1536. Vermutlich wurde es früher als Waidspeicher genutzt. Heute befindet sich darin ein Standesamt und wird gerne für Hochzeiten genutzt.
In der Straße „Anger“, befindet sich das Kunstmuseum Erfurts. Dort gibt es Gemälde, Musikinstrumente, Skulpturen und historische Räume zu bestaunen. Das Gebäude entstand bis 1711 als Barockbau. Früher beherbergte es die Waage Erfurt, womit Handelswaren verzollt werden konnten.
Am Anger befindet sich das ehemalige Hauptpostamt aus dem Jahr 1886. Es wurde damals durch die Kaiserliche Reichspost im neogotischen Stil errichtet. Am Anger haben wir auch eine weiter KIKA-Figur gefunden und zwar die von „Maus und Elefant“ aus, die Sendung mit der Maus. Mama sagt, dass war mit eine ihrer Lieblingsserien als Kind. Die Kindersendung gibt es seit 1971 und wird noch immer produziert.
In der Nähe von St. Gregor in Erfurt, befindet sich das Luther-Denkmal. Martin Luther (1483 – 1546), war ein deutscher Augustinereremit und Theologieprofessor. Er wurde zum Urheber der Reformation (kirchliche Erneuerungsbewegung).
St. Gregor oder besser bekannt als Kaufmannskirche, ist eine Kirche, welche nach einem Brand bis 1368 im gotischen Stil wieder aufgebaut wurde. Martin Luther predigte 1522 in dieser Kirche. Es ist eine evangelische Kirche, in der im Jahre 1668 die Eltern von Johann Sebastian Bach getraut wurden. Sie gilt als Hauskirche der Familie Bach.
In der Kürschnergasse 7, befindet sich das Haus „zum roten Horn“. Es ist ein gotischer Ständerbau aus dem Jahre 1386 mit einem romanischen Keller. Heute beherbergt es das Restaurant „Übersee“.
Stellt euch mal vor, am Junkersand habe ich Enten in der Gera beobachtet und auf einmal sehe ich das so komische Vögel, ähm Figuren in einem Boot. Mama sagt, es sind die KIKA-Figuren „Käpt’n Blaubär und Hein Blöd“. Käpt’n Blaubär ist bekannt aus der Sendung mit der Maus und es gibt sie wohl seit 1991. Mein Menschenbruder Martin, hat die als Kind wohl auch gerne geschaut, denn die Sendung wurde bis 2012 gedreht und wird noch heute ausgestrahlt.
Ebenfalls am Junkersand, befindet sich das Wohnhaus der Familie Bach.
Auf der Rathausbrücke in Erfurt, haben wir eine weitere KIKA-Figur gefunden und zwar „Pittiplatsch“. Pittiplatsch und Schnatterinchen waren Puppenfiguren aus der DDR und es gibt sie seit 1959.
Die Krämerbrücke ist die längste, bebaute und bewohnte Steinbrücke Europas. Sie hat eine Länge von 120 Metern und ist mit 32 schmalen Fachwerkhäusern bebaut. Ursprünglich waren es 62 Häuser. Das Wahrzeichen von Erfurt wurde 1325 erbaut und überspannt die Gera, die darunter fließt. Sie besteht aus insgesamt 6 Brückenbogen. Hier findet jährlich im Juni das Krämerbrückenfest statt.
Wir wollten zum Pegel Erfurt und ich habe einen tollen Durchgang unter den Häusern gefunden und konnte mich dort gleich etwas abkühlen. Hier kann man direkt an der Krämerbrücke, den Pegel ablesen und schauen, wie sehr die Höhe der Gera bei Regen schwankt.
Weiter ging es für uns zur Schottenkirche „St. Nicolai und Jacobi“, einer römisch-katholischen Filialkirche. Sie ist die ehemalige Klosterkirche des Schottenklosters St. Jacob. Bis ca. 1200 wurde der Bau fertiggestellt und auch diese Kirche, soll im Dezember 2026 geschlossen werden.
Der Kaisersaal Erfurt ist ein Kultur- und Kongresszentrum in der Altstadt. Die Universität baute 2 Gebäude in der Futterstraße in 1769 in den Kaisersaal um. Viele Berühmte Künstler waren oft hier, so u.a. Goethe, Schiller, Paganini und Clara Schumann. In 1831 wurde der Kaisersaal im klassizistischen Stil neu erbaut.
Im „Haus zum Stockfisch“, befindet sich das Stadtmuseum Erfurt. Es ist ein bedeutendes Bürgerhaus der Renaissance und wurde 1607 erbaut. Im Museum erfährt man alles zur Erfurter und europäischer Geschichte.
In der Gotthardstraße haben wir noch eine KIKA-Figur gefunden und zwar die von „Moppi und Schnatterinchen“. Moppi hat zusammen mit Pittiplatsch und Schnatterinchen die Herzen der Kinder erobert. Moppi ist ein liebenswerter, aber tollpatschiger Hund. Moppi gibt es seit 1976.
Am Benediktsplatz/Ecke Krämerbrücke, befindet sich die „Kleine alte Waage“. Ein Gebäude aus dem Jahr 1354. Seit Mitte des 15. Jahrhunderts wurde es als Lager- und Speichergebäude genutzt.
In Erfurt gibt es das ehemalige Augustinerkloster und die Augustinerkirche, welche ab 1277 erbaut wurden. Zwischen 1505 und 1511 lebte Martin Luther hier als Mönch. Das Kloster ist eine Luther-Gedenkstätte.
Unweit des Klosters, befindet sich der Nikolaikirchturm aus dem Jahre 1360. Früher gehörte die Nikolaikirche zu dem Turm, allerdings brannte sie in 1744 komplett ab und nur der Turm blieb übrig. Im Erdgeschoss des Nikolaikirchturms, befindet sich die Elisabethkapelle. Er zählt zu den ältesten und wertvollsten Kunst- und Kulturobjekten Erfurts.
Gut versteckt in einem Hinterhof in der Augustinerstraße, in der Nähe der Lehmannsbrücke, befindet sich die Georgenburse. Es ist das ehemalige Wohnhaus von Martin Luther. Er lebte von 1501 bis 1505 hier, während seiner Studentenzeit. Etwas oberhalb der Lehmannsbrücke, findet man „Venedig“. Eine idyllische, inselartige Grünanlage nahe der Altstadt, die durch die Verzweigung der Gera in mehrere Arme entsteht und viele Sitzmöglichkeiten bietet.
Diese Mittelalterliche Mikwe befindet sich an der Krämerbrücke und ist ein UNESCO-Welterbe. Die Erfurter Mikwe ist ein jüdisches Ritualbad, welche 2007 bei Ausgrabungen entdeckt wurde. Die Mikwe kann im Rahmen einer Führung besucht werden.
Das Gebäude „Zum schwarzen Horn“, ist ein Gebäude im Renaissance Stil. Es wurde 1499 erbaut und diente als Druckerwerkstatt. Hier wurden die Schriften von Martin Luther gedruckt und die Rechenbücher von Adam Riese.
In der Kunsthalle Erfurt gibt es zeitgenössische Bildende Kunst zu bestaunen. Die Kunsthalle liegt am Fischmarkt im „Haus zum roten Ochsen“. Das Haus wurde 1392 erbaut und in 1562 im Renaissance Stil umgebaut.
Das „Steinerne Haus“ ist ein mittelalterlicher Steinbau. Es ist ein 1250 erbautes Wohnhaus, welches im jüdischen Besitz war. Es sind noch viele Strukturen von damals erhalten, wie die Ausstattung des Obergeschossraumes mit spitzbogiger Lichtnische mit Rauchabzug und kaum veränderten Außenwänden mit Ritzfugen. Ganz in der Nähe, befindet sich die „Alte Synagoge“, eine der ältesten Synagogen Europas. Sie ist über 900 Jahre alt. Leider war sie so versteckt, dass wir sie nicht gefunden haben. Aber vielleicht habt ihr bei eurem Besuch mehr Glück.
Der Johannesturm gehörte ursprünglich zur Johanneskirche, welche in den Jahren zwischen 1469 und 1486 als gotische Kirche erbaut wurde. Sie wurde ca. 1819 abgerissen und nur der Johannesturm blieb übrig.
Der Wenigemarkt in Erfurt, liegt an der Krämerbrücke und ist ein kleiner Marktplatz mit Kneipenviertel und Cafés. Hier gibt es auch einen Brunnen mit einer Bronzeskulptur „Raufenden Knaben“ aus dem Jahr 1975. Ein wichtiges Gebäude am Wenigemarkt ist die Ägidienkirche. Sie bildet den östlichen Zugang zur Krämerbrücke. Die Ägidienkirche ist eine gotische Kirche aus dem Jahre 1110. Sie wurde in 1293 zerstört und bis 1325 mit Bruchsteinen wieder aufgebaut. Wer möchte kann die 128 Stufen zum Turm der Kirche erklimmen und hat einen tollen Ausblick über die Stadt. Der Kirchturm ist 33 Meter hoch.
Das Erfurter Rathaus ist ein Bau im neugotischen Stil und wurde im Jahr 1870 in seiner heutigen Form erbaut. Hier hat die Verwaltung ihren Sitz und es finden immer wieder Veranstaltungen im Rathaus statt.
Hier seht ihr den Fischmarkt von Erfurt. Er ist ein zentraler, historischer Platz und befindet sich in der Altstadt von Erfurt. Er ist umgeben von Patrizierhäusern und dem Rathaus. Zudem gibt es dort viele Cafés und Geschäfte. Früher diente es als Marktplatz.
Direkt beim Rathaus am Fischmarkt, befindet sich ein Bronzemodell der Erfurter Altstadt. Zudem gibt es dort den Römer, eine Statue eines römischen Kriegers aus dem Jahre 1591. 1868 kam der Römer an seinen jetzigen Standort
Ebenfalls am Fischmarkt, befindet sich eine weitere KIKA-Figur, „Bernd das Brot“. Es ist eine sprechende Figur in Form eines Kastenweißbrotes. Bernd das Brot gibt es seit 2000 im KIKA Fernsehen.
Auf dem Weg zum Kulturhof, kamen wir noch an der alten Uni Erfurt „Collegium Maius“ vorbei. Die Uni wurde 1379 gegründet und Martin Luther studierte ab 1501 hier.
Im ältesten, historischen Stadtkern, liegt der „Kulturhof Krönbacken“. Es ist ein ehemaliger Handelshof mit Waidspeicher. Er stammt aus dem 12. Jahrhundert.
Die Michaeliskirche Erfurt befindet sich neben der alten Uni von Erfurt. Es ist eine evangelische Universitätskirche aus dem Jahre 1183. Martin Luther besuchte die Messen der Michaeliskirche und predigte im Jahr 1522 hier.
Die Laasphe Kapelle „Dreifaltigkeitskapelle“ gehört zur Michaeliskirche und ist das nördliche Seitenschiff. Der Bau wurde um 1500 vollendet und nach Johannes Bonemilch von Laasphe benannt, da er die Kapelle gestiftet hatte.
Das war unser Tag in Erfurt. Hier gibt es wirklich viel zu sehen und Erfurt ist eine tolle Stadt mit historischen Sehenswürdigkeiten. Mir haben danach die Pfötchen gebrannt und daher empfehlen wir euch den Besuch in Erfurt eher mit einer Übernachtung, damit ihr mehr Zeit habt, euch die Stadt anzuschauen. Wir können euch einen Besuch wirklich empfehlen und auch wenn wir Hunde nicht mit in die Gebäude rein dürfen, gibt es auch für uns genug zu sehen und zum schnüffeln. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.
Hallo Freunde, ich habe heute einen kurzen Abstecher nach Burghaun, im Landkreis Fulda gemacht. Burghaun ist eine kleine Marktgemeinde mit ca. 6450 Einwohnern und liegt inmitten der hessischen Kuppenrhön. Die Gründung der Gemeinde, wird auf das 9. Jahrhundert geschätzt und geht zurück auf die ortsansässigen Herren von Haune. Diese hatten den Ruf als Raubritter.
Es gibt ein Schloss aus dem Jahre 1620, mit einem schönen Schlosshof, welches heute als Sitz für die Verwaltung dient. Es gibt auch einen zugehörigen Schlosspark, der zum verweilen einlädt und wo die Kinder auf den Spielplätzen ausgiebig toben können.
Direkt neben dem Schloss, befindet sich das sogenannte Herrenhaus, ebenfalls aus dem Jahre 1620. Früher war hierin das Heimatmuseum Burghaun untergebracht. Dieses befindet sich aber mittlerweile in einem anderen Gebäude in Burghaun, im „Haus Hölzerkopf“ .
Der Brunnen am Mehrgenerationenplatz in Burghaun, befindet sich neben dem Burghauner Brunnenmarkt, wo 2x im Monat ein Wochenmarkt stattfindet. Der Brunnen wurde im Jahr 2025 erneuert und wieder in Betrieb genommen.
Die Kirche Mariä Himmelfahrt wurde im Jahr 1714 auf den alten Mauern der ehemaligen Burg Haune erbaut und ist eine katholische Kirche. Das Torhaus entstand um 1400 und bildete den einzigen, von einer Mauer umgebenen, Zugang zur Stadt. Es ist das älteste Gebäude der Marktgemeinde.
Direkt neben der Mariä Himmelfahrt und dem Torhaus, befindet sich die evangelische Christuskirche aus dem Jahre 1728. Sie enthält neben dem Altarraum auch noch Grabsteine der Herren von Haune.
Die Sachsenhäuser in der Stadtstraße, unweit des Brunnenmarktes, sind historische Fachwerkhäuser. Sie erzählen eine 750 Jahre alte Geschichte über die Gemeinde, welche als Bauerndorf begann und mittlerweile eine Großgemeinde geworden ist.
Ebenfalls in der Stadtstraße, befindet sich das Städtisches Backhaus. Neben diesem, gibt es noch ein weiteres, erhaltenes Backhaus in der Dimbachstraße. Burghaun hatte damals 4 Backhäuser, aber 2 wurden über die Jahre für den Straßenverkehr abgerissen. Früher durfte man wegen der Brandgefahr nur in öffentlichen Backhäusern backen und nicht zu Hause.
In Burghaun gab es eine mittelalterliche Stadtmauer, die heute leider nur noch in kleinen Teilen vorhanden ist. Wie z.B. an dem Torhaus, der evangelischen Christuskirche oder an dem Wohnhaus, welches in der Stadtstraße steht. Man kann die Mauer am hinteren Gebäudeteil sehen, aus Sicht von der Haune.
Auf dem Marktplatz in Burghaun, sieht man das Wappen der Marktgemeinde. Einen schwarzen, steigenden Widder mit roter Zunge auf goldenem Hintergrund. Drum herum befindet sich eine grüne Flanke mit einer silbernen Sense. Der Widder soll an die Herren von Haune und die Sense an die Landwirtschaft erinnern.
Es gibt auch ein altes Jagdschloss in Burghaun, welches in 1744 erbaut wurde. Heute dient es als Sitz des Forstamtes.
Die Region Burghaun bietet viele gute Wandermöglichkeiten, was gerade mit Hund sehr schön ist. Es gibt unterschiedlich lange Wege, z.B. ein kürzere weg zum Hühnerberg bei Burghaun, mit einer Länge von ca. 4,4km oder auch längere Touren von ca. 14,5km und verschiedenen Höhenprofilen. Es gibt auch einige schöne Rhön-Rundwege, die durch Wälder und Felder führen.
Ihr findet hier auch eine „Freizeitanlage am Weiher“, wo es einen schönen Biergarten zum verweilen gibt, wo eure Kinder gleich nebenan auf dem Spielplatz toben können. Auf dem Weiher kann man Tretboot fahren. Direkt vor dem Weiher, befinden sich zahlreiche Parkplätze und auch Parkmöglichkeiten für Camper.
Neben dem Biergarten findet ihr dort auch eine Kneippanlage und einen Minigolfplatz. Man kann dort auch spazieren gehen, da man von der Freizeitanlage direkt in die Felder rund um Burghaun gelangt.
Ein weiteres Highlight in Burghaun, ist der „Bimbel“. Gelegen am Kegelspiel-Radweg, am früheren Bahnhof Burghaun Ost. Der Bimbel ist ein historischer Eisenbahnwaggon, der als Kaffee und Restaurant genutzt wird. Er hat nicht an allen Tagen die Woche geöffnet, daher solltet ihr vorab nach den Öffnungszeiten schauen. Gerade für Radfahrer oder Spaziergänger ist er im Sommer ein toller Ort. Man kann im Waggon sitzen oder auch draußen, im Biergarten. Von hier oben hat man einen wunderschönen Blick in den Kern von Burghaun.
So Freunde, dass war mein kurzer Abstecher nach Burghaun. Ich hoffe ihr hattet Spaß, mir bei der Erkundung zuzuschauen? Bis zu meinem nächsten Abenteuer, eure Emma.
Hallo Freunde, diesmal hat mich mein Ausflug nach Fulda geführt. Fulda ist eine Barockstadt, die ihre ersten Bewohner 5000 v. Christus nachweisen kann. Die Stadt liegt in der Mitte Deutschlands und ist somit zentral gelegen. Bayern und Thüringen sind nicht weit entfernt und bis nach Frankfurt, fährt man ca. 108 km.
Vorbei ging es für uns durch die Gassen von Fulda, wie z.B. der Kanalstraße, dem Harstall Brunnen, welcher an den Bombenangriff auf Fulda (11.09.1944) erinnert und dem Luckenberg. Der Luckenberg zählt als einer der schönsten Ecken in der Altstadt von Fulda. Hier gibt es gutes Essen, Wein und besondere Geschäfte zum einkaufen.
Wir kamen vorbei am „Haus der Barmherzigen Schwestern“, einem Nonnenkloster, welches im Jahr 1884 im neugotischen Stil erbaut wurde. Das Mutterhaus steht jedem offen als Tagungsraum, Übernachtungsmöglichkeit oder zur Besinnung.
Die Kirche St. Maria und Severus (von den Einwohnern nur „Severikirche“ genannt) liegt auf dem Severiberg in Fulda. Sie wurde im gotischen Stil erbaut und stammt aus dem Jahre 1445.
Weiter ging es zum Hexenturm, einem 14 Meter hohen Turm, der zur mittelalterlichen Stadtbefestigung gehörte. Er wurde im 12. Jahrhundert erbaut und war Teil der inneren Stadtmauer, um die Stadt vom Klosterbezirk abzugrenzen.
Auf dem Weg zum Dom, haben wir im Barockviertel den Dahliengarten entdeckt. Er liegt etwas versteckt hinter hohen Mauern, gegenüber vom Dom. Im Sommer blühen hier ca. 60 verschiedene Dahlien. Der Dahliengarten lädt mit seinen Bänken und der Ruhe, mitten in der Innenstadt, zum verweilen ein. Eröffnet wurde er im Jahr 1994 im Rahmen der 1. Hessischen Landesgartenschau. Wir haben kein Verbotsschild für Hunde gesehen und an der Leine, sollten sie kein Problem sein. Ich war auf jeden Fall mit Mama und Papa mit drin und hab mir in Ruhe die Blumen angeschaut.
Direkt neben dem Dom, liegt der Domdechaneigarten. Dort befindet sich der Zugang zum Dommuseum. Der Domdechaneigarten ist den Rosen und historischen Rosensorten gewidmet und gerade im Sommer einen Besuch wert.
Etwas weiter die Straße rein, befindet sich das Palais der Stiftsdechanten und darin das Dommuseum, sowie die Bibliothek des bischöflichen Priesterseminars.
Der Dom zu Fulda „St. Salvator“ wurde im Jahr 1712 geweiht und ist ein imposantes Bauwerk, welches man unbedingt besichtigen sollte. Der Dom ist der Mittelpunkt des Barockviertels und ein Wahrzeichen Fuldas.
Fürstabt Adalbert von Schleifras gab den Bau des Doms in Auftrag, welcher von Johann Dientzenhofer als Architekt erbaut wurde. Der Bau dauerte insgesamt nur 8 Jahre. Hunde haben im Dom leider keinen Zutritt. Bei öffentlichen Führungen, solltet ihr daher besser nachfragen ob eine Mitnahme möglich ist.
Der Dom ist die Grabstätte des heiligen Bonifatius. Der Innenraum erinnert etwas an den Petersdom in Rom und ist in strahlendem weiß gehalten und es gibt einen Hochaltar aus Marmor. Im Sommer finden auf dem Platz vor dem Dom immer die sogenannten Domplatz-Konzerte statt, mit vielen bekannten Künstlern. Es soll eine beeindruckende Kulisse sein mit der Bühne, die direkt vor dem Dom platziert wird.
Rechts hinter dem Dom, befindet sich ein weiteres imposantes Gebäude des Bistums Fulda, welches den Domchor beheimatet.
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Dom, befindet sich die St. Michael Kirche „Michaelskirche“ auf dem Michaelsberg. Sie wurde im vorromanischen karolingischen Baustil im Jahre 822 erbaut. Die Kirche wurde im 10. und 11. Jahrhundert weitestgehend zerstört und wieder neu aufgebaut. Die Krypta konnte erhalten werden.
Das Paulustor in Fulda, wurde ebenfalls in den Jahren 1709 bis 1711 von Johann Dientzenhofer im barocken Stil erbaut. Das Tor befand sich ursprünglich zwischen Stadtschloss und Hauptwache und wurde 1771 auf Wunsch von Heinrich von Bibra an seinen heutigen Standort versetzt. Benannt ist das Bauwerk nach dem Apostel Paulus. Seine Statue steht in der Mitte über dem Portal.
Die Orangerie in Fulda, liegt direkt neben dem Paulustor und wurde in den Jahren zwischen 1721 und 1724 von Maximilian von Welsch erbaut. Die Orangerie dient als Veranstaltungsort für Konzerte und Tagungen. Zudem wird sie als Café und Frühstücksraum des angrenzenden Maritim Hotels genutzt.
Auf der Treppe vor der Orangerie, befindet sich seit 1728 die Floravase. Flora ist die Göttin der Gartenbaukunst und sie hat eine Höhe von 6,80 Metern.
Der Schlossgarten in Fulda gilt als die grüne Oase der Stadt. Hier tummeln sich gerade in den warmen Sommermonaten immer viele Besucher, die auf den Wiesen ein Picknick machen oder einfach die Natur auf den unzähligen Bänken genießen. Hier gibt es neben dem Fontainebrunnen auch noch einen großen Teich und einen Pavillon. Hunde dürfen gerne an der Leine mit in den Schlossgarten.
Vom Schlossgarten gelangt man über verschiedene Wege in das Fuldaer Stadtschloss, welches heute noch von der Stadtverwaltung als Büros genutzt wird. Es wurde in den Jahren zwischen 1706 bis 1714 von Johann Dientzenhofer erbaut. Die Fuldaer sind ziemlich aktiv was die Fastnacht betrifft und daher darf im Fuldaer Stadtschloss natürlich auch das Fastnachtsmuseum nicht fehlen. Jährlich findet in Fulda der größte Rosenmontagsumzug in Hessen statt.
Im Stadtschloss befinden sich die historischen Räume, die besichtigt werden können. Dazu zählt die Porzellansammlung, die Spiegelsäle, der Wohntrakt der Fuldaer Fürstäbte und Fürstbischöfe des 18. Jahrhunderts und der Kaisersaal. Für Heiratswillige, kann die Schlosskapelle besichtigt und gebucht werden. Wie in fast jedem Museum, sind hier leider auch Hunde verboten.
Im Schlosshof findet ihr ein Standbild des Spätlesereiters, welches ein beliebtes Fotomotiv ist. Der Spätlesereiter ist Teil einer Sage, wonach im Jahr 1775 zufällig die Spätlese entdeckt wurde. Vor dem Stadtschloss befindet sich das Heertor, dass älteste erhaltene, romanische Stadttor Deutschlands aus dem Jahr 1150. Es war früher Teil der Stadtmauer.
Der Schlossturm in Fulda war seit 2016 für Besucher gesperrt und wurde die letzten Jahre umgebaut. Er ist nun bis zu einem gewissen Teil barrierefrei und verfügt über einen gläsernen Fahrstuhl. Nach ganz oben auf die Terrasse des Turm, gelangt man aber nur über eine Treppe. Vom Schlossturm hat man einen wunderschönen Blick über ganz Fulda, bis hin zur Wasserkuppe. Der Eintritt ist frei und kann währen der Öffnungszeiten besucht werden. Der Turm hat eine Höhe von 33 Metern.
Wenn man im Schlossturm die Treppe nach unten läuft, hat man einen tollen Blick auf das Mauerwerk der Renaissance und aus dem Mittelalter. Es gibt Vitrinen mit Relikten aus dem 17. Jahrhundert und man hat einen Blick auf das alte Dachgebälk.
Angrenzend an das Stadtschloss und die Stadtwache, befindet sich das Fuldaer Schlosstheater. Auf dem Spielplan stehen Schauspiel, Musik- und Tanztheater.
Weiter ging es für und in Richtung Innenstadt. In der Lindenstraße befindet sich die Christus Kirche, eine evangelische Kirche. Sie wurde im Jahr 1896 eröffnet und wurde im neugotischen Stil erbaut.
In der Rabanusstraße befindet sich vor einer bekannten Bank das Papiermännchen „Papiermännl“. Sie erinnert an Gottfried Adolf Behrend (1840 – 1910). Um seine Rente aufzubessern, sammelte er für die Stadtverwaltung Müll im öffentlichen Raum ein und wurde dadurch als Papiermännchen bekannt.
Weitere historische Gebäude im Barockviertel sind das Palais Altenstein, das Palais von der Tann und das Palais Buttlar. Das Palais Altenstein diente ab 1802 als vornehmes Wirtshaus und Konzertsaal. Heute dient es als Sitz für die Stadtverwaltung. Das Palais von der Tann ist heutzutage bekannt als „Zum Kurfürsten“, wegen des Hotels und Gasthof Kurfürst. Im Palais Buttlar befindet sich die Tourist-Information und ein Teil der Stadtverwaltung.
Direkt neben dem Palais Altenstein, befindet sich in der Nonnengasse, eingebaut in die Klostermauer, der Klosterladen. Er wurde im Jahr 1999 eröffnet und hier findet ihr eine Auswahl aus der Klosterküche, wie z.B. Marmeladen oder Kräuterliköre und einige Helfer für den Gartenbau oder auch Bücher. Von der Terrasse des Klosterladens aus, hat man einen tollen Blick auf den im Innenhof versteckten Klostergarten.
Die Klosterkirche Abtei St. Maria, befindet sich hinter dem Klosterladen. Die Kirche wurde von 1629 bis 1631 im Stil der Spätgotik und Renaissance erbaut. Sie gehört zur Benediktinerinnenabtei St. Maria und ist unter anderem bekannt als „Nonnenkirche“.
Auf dem Bonifatiusplatz befindet sich ein Bronzemodell der Stadt Fulda und des Dombezirks, welche die Stadt im 18. Jahrhundert zeigt.
Ebenfalls auf dem Bonifatiusplatz, befindet sich das Bonifatiusdenkmal aus dem Jahr 1842. Bildhauer war Werner Henschel aus Kassel. Die Bronzeplatik des heiligen Bonifatius ist 4 Meter hoch. Die Inschrift auf dem Sockel der Statue lautet: „Verbum domini manet in aeternum“ und bedeutet: „Das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit.“
Ein weiteres barockes Wahrzeichen findet ihr gegenüber des Stadtschlosses, neben dem Bonifatiusdenkmal. Es ist die ehemalige Hauptwache, welche von 1757 bis 1759 von Andreas Gallasini erbaut wurde. Sie wurde ursprünglich als Hauptquartier für die städtische Polizei- oder Militärtruppe genutzt. Heute befindet sich darin ein kubanisches Restaurant, welches leckeres Essen anbietet. Die Terrasse lädt im Sommer bei einem Café zum verweilen ein.
Nach so vielen Sehenswürdigkeiten, brauchte ich erst mal eine ausgiebige Pause, die wir auf den Bänken vor der Tourist-Information gemacht haben. Hier konnte ich die vorbeilaufenden Leute beobachten und mich stärken.
Von hier ging es weiter, entlang der Friedrichstraße, in Richtung Stadtpfarrkirche „St. Blasius“. Sie wurde von 1771 bis 1785 im barocken Stil erbaut und verfügt über 3 Kirchenschiffe. Jedes Jahr ab Ende November, werden auf dem Dach der Kirche 3 beleuchtete Weihnachtsbäume aufgestellt, die man schon bei der Durchfahrt des Paulustores sehen kann.
Auf dem Platz unterm Heilig Kreuz, befindet sich das Kanzlerpalais, welches ca. um 1735 erbaut wurde. Vor dem Kanzlerpalais befindet sich ein Obelisk, die „Pestsäule“. Früher stand hier die eigentliche Pestsäule, die 1651 zum 300. Jahrestag der Pest von 1348 und 1350 errichtet und später zum Kloster auf dem Frauenberg versetzt wurde.
Direkt neben der Stadtpfarrkirche, am Borgiasplatz, befindet sich das „Alte Rathaus“. Vom 15. Jahrhundert bis 1782 diente das Fachwerkhaus als Rathaus für die Stadt. Seither wird es als Geschäftsgebäude genutzt und ist ein beliebter Fotospot in Fulda.
Gegenüber vom alten Rathaus, befindet sich der Sturmiusbrunnen „Saint Sturm’s Fountain“. Hier sind 3 Heilige zu sehen und zwar Sturmius als Stadtgründer, Bonifatius für die Mission und Benedikt als Ordensgründer. Es soll an die Grundlagen von Fulda als Kloster erinnern. Weiter ging es über den Borgiasplatz, zum Uniplatz. Der Uniplatz ist das Herz der Stadt und ein zentraler Punkt in Fulda. Hier finden regelmäßig Veranstaltungen statt, wie zum Beispiel ein Teil des Weihnachtsmarktes und man kommt von der Altstadt über den Uniplatz in Richtung Bahnhof. Es gibt viele Sitzmöglichkeiten, die zum verweilen einladen, ein Glockenspiel im Fußboden und Wasserfontänen. Auf den letzten beiden Bildern, sieht man auf der rechten Seite ein großes Gebäude, die alte Universität von Fulda. Heute ist darin eine Schule untergebracht, aber die alte Aula der Universität, ist noch erhalten und wird auch heute noch für Musikkonzerte genutzt.
Direkt am Jesuitenplatz, liegt das Vonderau Museum, ein Museum der Stadt Fulda. Es zählt mit zu den größten Museen zwischen Kassel und Frankfurt. Es hat eine Ausstellungsfläche von 4000 Quadratmetern. Hier geht es um Kultur, Natur und Kunst. Auch ein Planetarium gibt es im Vonderau Museum und ist einen Besuch wert. Im Innenhof des Museums befindet sich jedes Jahr ein Teil des Weihnachtsmarktes, das mittelalterliche Weihnachtsdorf.
Weiter ging es zum Peterstor, einem mittelalterlichen Stadttor der ehemaligen Stadtmauer und einem ehemaligen Turm, der ebenfalls zur Stadtmauer gehörte, der sogenannte Bierturm.
In der Dalbergstraße befindet sich noch ein großes Stück der alten Stadtmauer. Zum Teil ist die Kalksteinmauer aus dem 12. Jahrhundert zu sehen.
In der Brauhausstraße, direkt am Parkhaus Q-Park, befindet sich ein weiteres Stück Stadtmauer von damals.
Weiter ging es für uns in die Karlstraße, welche bei Fuldaern auch als Bermuda-Dreieck bekannt ist. Eine Partymeile in Fulda mit vielen Kneipen und Bars, wie z.B. die Kultkneipe Krokodil, die Altstadt-Kneipe oder der Doppeldecker. An den Abenden und gerade am Wochenende, steppt hier der Bär.
In der Löherstraße befindet sich die heutige Heilig-Geist-Kirche, welche in den Jahren 1729 bis 1733 als Hospitalkirche erbaut wurde. Erbaut wurde sie von Fürstabt Adolph von Dalberg.
Bei unserem Besuch war gerade wieder das jährliche Schützen- und Volksfest, welches immer im Sommer, zwischen Juli und August stattfindet. Daher haben wir uns den Besuch nicht nehmen lassen.
So eine Tour macht ganz schön hungrig. Zum Glück gab es hier neben vielen Fahrgeschäften auch ganz viele Buden mit leckerem Essen. So konnten wir uns erst mal stärken, bevor es weiter ging. Mama und Papa haben mir eine eigene Bratwurst gekauft und Leckerlis hatte ich auch genug dabei.
Danach haben wir noch einen Abstecher zum Aueweiher gemacht. Der Aueweiher liegt im Naherholungsgebiet Fulda-Aue und ist von der Innenstadt aus fußläufig zu erreichen. Hier gibt es verschiedene Spazierwege rund um den Weiher und viele Sitzmöglichkeiten.
Nachdem wir den Weiher einmal umrundet haben, hab ich einen coolen Badespot für mich gefunden und konnte mich nach der schönen Tour genüsslich abkühlen. Danach war ich wieder schön erfrischt und hätte noch weiter laufen können.
Danach ging es noch ein Stück weiter durch den Park am Aueweiher, vorbei am Umweltzentrum, in Richtung Deutsches Feuerwehr-Museum. Im Feuerwehr-Museum gibt es eine Ausstellung auf 1600 m² Ausstellungsfläche, wo man mehr über die Geschichte des deutschen Feuerlöschwesens erfahren kann. In der Halle stehen viele verschiedene Feuerwehrfahrzeuge, die man zum Teil auch betreten kann. Ein Besuch lohnt sich gerade mit kleineren Kindern oder wenn man selber ein Fan der Feuerwehr ist. Hunde sind im Feuerwehr-Museum erlaubt, müssen aber an der Leine bleiben!
Auf dem Frauenberg in Fulda liegt das gleichnamige „Kloster Frauenberg“. Im Jahr 744 kam Bonifatius nach Fulda, um ein Kloster zu errichten. Auf dem Gelände gibt es eine Klosterkirche, die „Frauenbergkirche“, in der gerne geheiratet wird. Es gibt auch einen Klostergarten, der mittlerweile für Jedermann geöffnet ist. Im Kloster Frauenberg kann auch übernachtet werden und es gibt das Klostercafé „Flora“. Von dort hat man einen tollen Blick über Fulda und man kann zudem noch lecker schlemmen. Der Park rund um das Kloster Frauenberg, lädt zum spazieren ein und ist definitiv einen Besuch wert.
Fulda war ein tolles Abenteuer, denn hier gibt es wirklich viel zu sehen und ich kann euch einen Besuch sehr empfehlen. Ich hoffe der Einblick in Fulda hat euch gefallen? Ich mache mich jetzt auf zu meinem nächsten Abenteuer. Bis bald, eure Emma
Hallo Freunde, im Beitrag zu Travemünde habe ich euch ja schon ein bisschen von meinem Ausflug nach Lübeck berichtet. Aber für alle die nur Lübeck und nicht die anderen Ortschaften rund herum interessieren, schreibe ich euch noch mal einen Beitrag nur zu Lübeck.
Die Anreise nach Lübeck ist einmal per Schiff über die Trave möglich, z.B. von Travemünde aus oder per Auto. Je nach dem von wo ihr nach Lübeck anfahrt, müsst ihr eine Maut bezahlen, nämlich für die Durchfahrt im Herrentunnel. Die Maut kostet 2,30 Euro (Barpreis – für einen normalen PKW mit maximal 1,30m Höhe). Wir waren bei unserer Fahrt mit dem Auto nach Lübeck total überrascht davon und hatten den Geldbeutel natürlich hinten im Kofferraum. Mama musste schnell raus springen und den Geldbeutel holen.
Die Fahrt mit dem Schiff hat mir viel Spaß gemacht und ich war auch ganz brav, sagen Mama und Papa. Wir sind mit dem Schiff der Hanse gefahren, es gibt aber noch weitere Anbieter.
Lübeck ist eine norddeutsche Stadt, mit Bauten im Stil der Backsteingotik und ca. 223.000 Einwohnern. Die Stadt wurde im Jahr 1143 gegründet. Lübeck hat 7 Kirchtürme und viele interessante Bauwerke zu bieten. Zudem eine schöne Fußgängerzone mit unzähligen Geschäften, die zum ausgiebigen shoppen einladen. Seit 1987 gehört die Lübecker Altstadt zum UNESCO Welterbe.
Der Schiffsanleger ist an der Untertrave und von dort aus, gelangt man zügig in die Altstadt und zu vielen Sehenswürdigkeiten. Ich habe mich richtig darauf gefreut, die Stadt zu erkunden. Als erste kamen wir an St. Jakobi vorbei. Die St. Jakobi-Kirche wurde im Jahr 1227 erbaut, wurde allerdings erst im Jahr 1334 komplett fertig gestellt und hatte somit eine Bauzeit von mehr als 100 Jahren. Die Jakobi-Kirche war die einzige Kirche, die im 2. Weltkrieg nicht zerstört wurde.
Weiter ging es durch die Innenstadt, vorbei am Hospital zum Heiligen Geist, welches im Jahr 1286 fertig gestellt wurde. Das Hospital gilt als eines der ältesten Sozialeinrichtungen der Welt. Das Hospital wurde im Stil der Backsteingotik errichtet. Mittlerweile dient das Hospital als Altenheim und es ist möglich dieses zu besichtigen.
Als nächstes kamen wir an St. Marien vorbei. St. Marien ist bekannt als Mutter der Backsteingotik und wurde zwischen 1265 und 1351 errichtet. Sie war Vorbild für ca. 70 Kirchen im Ostseeraum. Sie ist zudem das höchste Backsteingewölbe der Welt mit 38,5 Metern vom Gewölbescheitel über dem Boden. Die St. Marien zu Lübeck steht in unmittelbarer Nähe zum Marktplatz und Rathaus von Lübeck.
Das historische Rathaus von Lübeck wurde im Jahr 1230 bis 1308 erbaut und immer wieder umgebaut und erweitert. Es vereint die Baustile von der Gotik bis zur Renaissance. Auffällig sind die vielen kleinen Türme. Über die Jahre wurden große Teile abgerissen und komplett neu aufgebaut und weitere Bereiche angebaut. Daher auch die unterschiedlichen Baustile. Noch heute dient es als Sitz des Bürgermeisters. Ihr seht es auf der linken Seite auf dem Foto. Das andere Gebäude auf dem Foto ist das alte Kanzleigebäude, früher Schriverie. Es wurde 1485 im Stil der Gotik gebaucht. Früher was das Gebäude der Sitz der Notare und Ratsschreiber, später diente es als Polizeiwache. Dort gab es auch ein kleines Gefängnis, den Bullenstall.
Gegenüber von St. Marien, befindet sich das Buddenbrookhaus. Es ist das ehemalige Wohnhaus des Schriftstellers und der Familie von Thomas Manns, welches ihm und seinem Bruder als Museum gewidmet ist. Es zeigt eine Ausstellung und bietet Führungen durch die Stadt an. Im Shop könnt ihr eine Lego Figur von Thomas Mann kaufen, was Mama eine tolle Idee findet.
Weiter ging es für uns in Richtung Holstentor. Auf dem Weg dahin, kamen wir am Salzspeicher vorbei. Der Salzspeicher ist auch bekannt als Nosferatu-Fenster, da hier im Jahr 1921 Teile des Films „Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“ gedreht wurden. Erbaut wurden die Salzspeicher im Jahr 1579 bis 1745 und dienste lange Zeit als Lagerung für das Salz, welches aus der Saline Oldesloe gewonnen und von hier nach ganz Skandinavien exportiert wurde. Dort wurde es wahrscheinlich zur Konservierung des Fischs genutzt.
Das Holstentor, ist eines von vier ehemaligen Stadttoren, wovon insgesamt nur noch 2 erhalten sind. Das Holstentor und das Burgtor. Die Stadttore dienten als Zugang zur Stadt und dienten dem Schutz der Stadt. Es ist ein Spätgotisches Gebäude, welche zwischen 1464 und 1478 erbaut wurde. 30 Geschütze hatten Platz darin, wurden aber nie abgefeuert. Das Holstentor ist das wohl bekannteste Gebäude in Lübeck und ziert unzählige Postkarten als Motiv.
Hinter dem Holstentor, befindet sich der Holstentorplatz. Eine parkähnliche Grünfläche mit vielen Bänken zum ausruhen und verweilen. Ich fand es hier besonders toll, da es für mich das erste grün gewesen ist, was ich in der Stadt gesehen habe und hab mich wahnsinnig darüber gefreut.
Da hier so viel los war, hab ich mich aber nicht getraut Pipi zu machen. Also haben Mama und Papa weiter nach einem Park für mich gesucht, wo ich in Ruhe mein Geschäft erledigen kann. Wir sind weiter über die Obertravebrücke, auch Liebesbrücke genannt, bis wir eine Art Park direkt an der Trave gefunden haben. Hier habe ich erst mal Pause gemacht und meine Würstchen verputzt.
Dann waren Mama und Papa an der Reihe, denn die beiden hatten auch Hunger. Sie haben eine kleine Pizzeria gefunden, wo man draußen sitzen konnte, da die meisten Restaurants leider nicht mit Hunden besucht werden dürfen und sie nicht ewig weitersuchen wollten.
Danach kamen wir zum Lübecker Dom, welcher 1247 fertig gebaut wurde. Bei der Bombardierung der Stadt in 1942, wird der Dom fast vollständig zerstört und wurde ab 1949 wieder aufgebaut.
Weiter ging es durch die Gassen der Altstadt, bis hin zu St. Aegidien, der kleinsten der Lübecker Innenstadtkirchen. Sie wurde im 14. Jahrhundert erbaut und überstand den Bombenangriff in 1942 unbeschadet. Direkt gegenüber von St. Aegidien liegt der Aegidienhof, welcher früher eine klosterähnliche Gemeinschaft war.
In Lübeck findet ihr das Willy-Brandt-Haus, denn der ehemalige Bundeskanzler und Nobelpreisträger, wurde in Lübeck geboren. Das Haus wurde im Dezember 2007 eröffnet. Es gibt u.a. eine Ausstellung mit Lebensabschnitten von Willy Brandt.
Da wir mit dem Schiff angereist waren, ging es für uns langsam wieder in Richtung Trave. Auf dem Weg dahin, kamen wir vorbei am Theaterschiff und der Kongresshalle. Auf dem Theaterschiff könnt ihr euch Komödien, Revuen und Kabarett anschauen. In der Kongresshalle könnt ihr euch unter anderem Konzerte anschauen oder an Kongressen/Tagungen teilnehmen.
In Lübeck gibt es ca. 210 Brücken. Eine davon ist die Eric-Warburg-Brücke, eine Klappbrücke über die Trave. Die Planung dieser Brücke hat mehr als 100 Jahre gedauert. Sie wurde im Jahr 2008 fertig gebaut und eröffnet. Eine weitere, interessante Brücke ist die alte Hubbrücke am Burgtor, welche bereits über 100 Jahre alt ist. Die Türme der Brücke erinnern an die wilhelminische Zeit und im inneren befinden sich die Maschinenhäuser.
Wer in Lübeck zu Besuch ist und Marzipan mag, der sollte auf jeden Fall noch den Niederegger Werksverkauf, etwas außerhalb der Innenstadt besuchen. Dort gibt es ein Café und man kann die Köstlichkeiten im Werksverkauf etwas günstiger kaufen.
Ich hoffe mein Städtetrip nach Lübeck hat euch gefallen? Ich war danach auf jeden fall total müde und habe die Heimfahrt verpennt. Falls ihr vorhabt Lübeck zu besuchen, wünsche ich euch viel Spaß. Liebe Grüße, eure Emma
Hallo Freunde, diesmal möchte ich euch von meinem Ausflug nach Weimar berichten. Weimar ist eine kreisfreie Stadt in Thüringen und hat eine schöne Altstadt.
Weimar hat ca. 66.000 Einwohner und ist die viertgrößte Stadt in Thüringen, hinter Erfurt, Jena und Gera. Weimar gilt als Universitätsstadt, in der viel Kultur erlebt werden kann. Weimar zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO und auch der Nachlass von Goethe und Schiller, wurde in das Weltdokumentenerbe aufgenommen.
Geparkt haben wir am P+R (Herrmann-Brill-Platz) und sind von dort aus in Richtung Bauhaus-Museum gelaufen. Im Bauhaus-Musem befinden sich Exponate aus der historischen Sammlung der Klassik Stiftung Weimar. Unter anderem finden sich hier Arbeiten von Lyonel Feininger, Paul Klee und vielen weiteren Künstlern. Leider darf ich hier nicht rein, also hatten Mama und Papa auch keine Lust darauf.
Gegenüber von dem Bauhaus-Museum, auf der anderen Straßenseite, befindet sich das Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus. Es ist neben dem Dokumentationszentrum in Berlin das zweite Museum seiner Art, wo die Lebenssituation der Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen auf ca. 850 qm dokumentiert wird. Es wurde am 8.5.2024 eröffnet und zeigt die Geschichte der Zwangsarbeit von 1933 bis 1945. Das es ein Museum ist, darf ich auch hier leider nicht rein.
Ebenfalls in der Nähe der beiden Museen, befindet sich das Kongresszentrum – Weimarhalle. Hier gibt es den größten Saal der Stadt, in dem regelmäßig Veranstaltungen stattfinden. Die ehemalige Weimarhalle wurde 1997 trotz Denkmalschutz abgerissen, da es statische Mängel hatte und wurde an gleicher Stelle wieder neu aufgebaut und in 1999 eröffnet. Hier finden Konzerte, Shows und Galas statt.
Weiter ging es durch die schmalen Gassen in Richtung Innenstadt. Hier hatte ich wieder viel Zeit zum schnüffeln und erkunden.
Unser nächster Halt war die evangelische Jakobskirche, welche ihren Namen dem Jakobsweg verdankt, da sie als Station des Jakobsweges gilt, nach Santiago de Compostela. Die Barockkirche wurde im Jahr 1713 errichtet.
Im Jahre 1806 (19.10.1806) wurden hier Johann Wolfgang von Goethe und Christiane Vulpius getraut. Bei der Einweihung der Orgel aus dem Jahr 1721, soll Johann Sebastian Bach dabei gewesen sein. Auf dem Jakobsfriedhof befindet sich das Grabmal von Lucas Cranach und Christiane von Goethe. Im Kassengewölbe befindet sich die erste Begräbnisstätte von Friedrich von Schiller.
Weiter ging es zum Herderplatz, einem Platz in der Altstadt, auf dem sich die Stadtkirche St. Peter und Paul (Herderkirche) befindet. Die erste St. Peter und Paul wurde bis 1249 gebaut, brannte allerdings in 1299 vollständig ab. Auch der zweite Kirchenbau wurde 1424 beim Stadtbrand schwer beschädigt. Die heutige Herderkirche wurde bis 1500 erbaut und wurde im spätgotischen Stil errichtet.
Direkt neben der Herderkirche, befindet sich der Herderbrunnen, ein historischer Brunnen. Seit dem 17. Jahrhundert versorgt er die Bewohner über ein eigenständiges Röhrenfahrtensystem mit Wasser, welches von außerhalb der Stadt kommt. Vor der Kirche, findet ihr das Herder-Denkmal und sein Wohnhaus steht hinter der Kirche.
Auf dem Weg zum Marstall, sind wir doch glatt an einem Doogy Spa vorbei gekommen. Ach wäre ich da gerne rein gegangen, um mich verwöhnen zu lassen. Ich muss immerhin so viel für euch laufen, um euch die Städte zu zeigen, da hätte ich es mir verdienst oder was meint ihr? Mama und Papa haben gesagt, wir haben keine Zeit. Toll, keine Hundemassage für mich.
Der Marstall liegt am Kegelplatz und ist ein historisches Gebäude, welches zwischen 1873 und 1778 erbaut wurde. Er wurde im Auftrag von Herzog Carl August im Neorenaissance Stil erbaut.
Ab 1936 war Gestapo-Gefängnis hier untergebraucht und die sogenannte Gestapo-Leitstelle. Einige der KZ-Häftlinge aus Buchenwald, wurden zum Umbau der Kellerräume etc. gezwungen. Ursprünglich war das Gebäude eine Reithalle. Heute findet man hier das thüringische Hauptstaatsarchiv. In den ehemaligen Gestapo-Gefängniszellen gibt es seit 1999 eine Dauerausstellung mit originalen Gegenständen, die „zermahlene Geschichte“.
Gegenüber des Marstalls befindet sich das Weimarer Stadtschloss, welches auch als Residenzschloss bekannt ist. Es ist eine Vierflügelanlage, welche ab dem Jahr 1789 durch Herzog Carl August errichtet wurde. Sie wurde im klassizistischen Stil erbaut und gilt seit 1998 als UNESCO-Welterbe. Fast das gesamte Stadtschloss ist heutzutage ein Museum, welches besucht werden kann. Wir Vierbeiner dürfen hier leider nicht rein, aber über den Hof zu schlendern ist auch schön.
Auf dem Gelände des Stadtschlosses befindet sich die sogenannte Bastille. Die Bastille ist eigentlich nur ein Recht der mittelalterlichen Burg Hornstein aus dem Jahr 1439. Die ehemalige Burg brannte in 1424 komplett ab und wurde dann zum Teil wieder aufgebaut. Sie beseht heute aus dem alten Torhaus, dem Hausmannsturm und dem Gerichtsgebäudeteil.
Ein Stück die Straße hoch, befindet sich die Herzogin Anna Amalia Bibliothek. Es ist eine öffentlich zugängliche Archiv- und Forschungsbibliothek mit Schwerpunkt auf die Epoche zwischen 1750 und 1850. Sie wurde im Jahr 1691 von Herzog Wilhelm Ernst gegründet. Da die Herzogin die größte Förderin war, bekam die Bibliothek 1991 ihren Namen.
Die Hochschule für Musik Franz Listz, befindet sich direkt neben der Bibliothek. Sie wurde im Jahr 1774 fertig gestellt und erhielt im Jahr 1956 ihren heutigen Namen. Direkt vor der Hochschule, auf dem Platz der Demokratie, befindet sich das Carl-August-Denkmal. Es wurde im Jahr 1875 enthüllt. Das Denkmal zeigt ihn, wie er aus den Befreiungskriegen gegen Napoleon als Sieger hervor geht.
Der Marktplatz Weimar ist ein zentraler Platz mitten in Weimar und wird umrahmt von mehreren, historischen Gebäuden. Der Marktplatz wird einfach nur Markt genannt und besteht seit ca. 1300. Hier finden regelmäßig Feste und Märkte statt, wie auch bei unserem Besuch der Wochenmarkt statt fand.
Das Rathaus Weimar ist ein Bau im neugotischen Stil mit einem Balkon und Glockenturm. Das erste Rathaus wurde an dieser Stelle um 1396 erwähnt, brannte allerdings beim Stadtbrand im Jahr 1424 komplett ab. Es wurde in 1431 nachgebaut, im Renaissance-Stil. Dieses brannte allerdings in 1837 ebenfalls komplett ab. Das heutige Rathaus ist somit der 3. Bau dieser Art und wurde im Jahr 1841 erbaut. Bei unserem Besuch fand gerade einen Hochzeit statt, denn dieses Gebäude ist sehr beliebt bei Heiratswilligen.
Am Markt befindet sich auch das Theater im Gewölbe im Lucas-Cranach-Haus. Es ist das älteste Kreuzgewölbe aus der Renaissance-Zeit in Weimar.
Meiner Mama ist beim schlendern durch die Gassen noch das Ginkgo-Museum aufgefallen. Es ist ein privat geführtes Museum direkt am Markt, links vom Rathaus gelegen. Hier findet man fossile Ur-Ginkgo Blätter, Ginkgoholz und Samen. Zudem kann man Ginkgo-Pflanzen für den Privatgebrauch kaufen. Meine Oma ist so eine kleine Kräuterhexe, die uns alles mögliche zusammen braut was bei Erkältung, Gelenkschmerzen etc. hilft und sie hat meine Mama auch schon damit angesteckt. Ich dachte schon, sie kauft gleich die ganzen Pflanzen, aber Papa hat gesagt, die kriegen wir jetzt nicht mit, brauchst du nicht kaufen. Wusstet ihr, dass Ginkgo die Durchblutung fördert und auch bei Gedächtnisverlust und Ohrgeräuschen (Tinnitus) helfen kann? Ist schon ein gesundes Kraut, so lange ich es nicht fressen muss. Wobei, im Keks versteckt und nur in geringen Mengen (zu viel davon ist für uns Hunde giftig und darf nur in Maßen gegeben werden), schmeckt es vielleicht ganz gut. Schon Goethe machte den Ginkgo-Baum mit seinem Gedicht „Gingo biloba“ aus dem Jahr 1815 bekannt.
Die Stadt-Apotheke Weimar ist eine der ältesten Apotheken Deutschlands und hat seit ihrer Gründung im 16. Jahrhundert zahlreiche Veränderungen durchgemacht, wie z.B. den Umzug an ihren heutigen Standort.
Das Schiller Museum befindet sich im Neubau, direkt hinter dem Schiller-Wohnhaus. Hier werden Sonder- und Wechselausstellungen gezeigt.
Das Schiller Wohnhaus in der Schillerstr. 12, wurde im Jahr 1802 von Schiller gekauft, nach dem die Familie im Jahr 1799 aus Jena nach Weimar zog. Er bezog es gemeinsam mit seiner Familie bis er darin im Jahr 1805 verstarb. Seine Frau Charlotte wohnte weiterhin im Haus bis zu ihrem Tode im Jahr 1826. Die Kinder verkauften es daraufhin im Jahr 1827 an einen Gartenbauinspektor. In Schillers Wohnhaus kann unter anderem sein Arbeitszimmer, Charlottes Zimmer und den Wohnbereich sehen. Leider darf ich hier als Vierbeiner auch nicht rein, ebenso nicht ins Weimar-Haus.
Das Weimar-Haus (Weimar Museum) beschäftigt sich mit der Geschichte der Stadt Weimar und ist auf jeden Fall einen Besuch wert.
Das Goethe-Schiller-Denkmal befindet sich auf dem Theaterplatz vor dem Nationaltheater Weimar. Es ist ein bronzenes Doppelstandbild aus dem Jahr 1857.
Das Haus der Weimarer Republik wurde im Jahr 2019 eröffnet und thematisiert die Verabschiedung der Weimarer Reichsverfassung und die Entstehung der Demokratie in Deutschland.
Das Deutsche Nationaltheater und Staatskapelle befinden sich ebenfalls am Theaterplatz, hinter dem Goethe-Schiller-Denkmal. Es vereint den bedeutendsten Bühnenbetrieb in Weimar mit den Sparten Theater, Schauspiel und dem Orchester Staatskapelle Weimar.
Der älteste Brunnen der Stadt, der Goethebrunnen, steht in der Brauhausgasse. Der ehemals hölzerne Brunnen wurde im Jahr 1822 durch einen Brunnen aus Gusseisen getauscht.
Das Goethes Wohnhaus, in dem er von 1782 bis zu seinem Tod im Jahr 1832 lebte, ist mittlerweile das Goethe Nationalmuseum. Hier hat man Zugang zu seinen Wohnräumen, dem Arbeitszimmer, der Bibliothek, dem Hausgarten und zur Empfangs- und Kunstsammlung.
Der Frauenplan ist ein Platz in der Altstadt von Weimar. Er ist bekannt durch Goethes Wohnhaus, welches hier zu finden ist und wegen des Goethebrunnens. Außerdem gibt es hier unzählige kleine Bars und Restaurants, die gerade im Sommer mit der Außengastronomie zum verweilen einladen und das beste daran, hier dürfen wir Vierbeiner und ebenfalls aufhalten, während Mama und Papa am schlemmen sind.
Das Wieland-Denkmal und den Brunnen findet ihr am Wielandplatz. Das Denkmal wurde 1857 für den Dichter Christoph Martin Wieland eingeweiht.
Der Park an der Ilm ist ein 48 Hektar großer Park an der Ilm und somit der größte Landschaftspark in Weimar. Er lädt zum spazieren und verweilen an, gerade mit Hunden und Kindern. Der Park entstand in der Zeit von 1778 und 1828 und ist eng mit dem Leben von Goethe verbunden, der hier auch ein Gartenhaus bessesen hat, welches wir euch später noch zeigen werden. Ich hab mich hier sehr wohl gefühlt nach der Tour durch die Innenstadt und konnte ausgiebig schnüffeln und meine Blase erleichtern. Ach war der Park toll, hier wäre ich gerne noch länger geblieben, obwohl wir hier bestimmt 2,5 Stunden umher gelaufen sind. Zuerst kamen wir vorbei am Liszt-Haus. In dem Haus wohnte Franz Liszt von 1869 bis zu seinem Tod im Jahr 1886. Der Musiksalon und das Arbeitszimmer können in noch originaler Einrichtung besichtigt werden.
Im Park an der Ilm befindet sich die Parkhöhle, ein unterirdisches Stollensystem, welches Ende des 18. Jahrhunderts entstand. Ursprünglich sollte es als Anlage einer Brauerei gebaut werden. Direkt am Eingang zur Parkhöhle stand eine tolle Bank, auf der wir erst mal eine ausgiebige Pause gemacht haben, damit ich meine Pfötchen ausruhen konnte. Dann ist Papa aber einfach in der Parkhöhle verschwunden und ich dachte nur, wo geht der schon wieder alleine hin? Zum Glück hat er mich nicht lange warten lassen, da die Parkhöhle bei unseren Besuch noch geschlossen hatte. Hunde dürfen leider auch nicht mit rein in die Parkhöhle.
Das Hafis-Goethe-Denkmal erinnert an den Deutschen Dichter Johann Wolfgang von Goethe und den persischen Dichter Hafis, aus dem 14. Jahrhundert. Es befindet sich am Beethovenplatz in der Nähe des Landesarchiv Thüringen.
Das Tempelherrenhaus wurde im Jahr 1786 im neogotischen Stil erbaut und wurde leider im zweiten Weltkrieg in 1945 durch einen Bombenanschlag zerstört. Nur der Turm blieb erhalten.
Die künstliche Ruine wurde im Jahr 1784, auf Wunsch von Goethe, erschaffen. Enthalten sind auch Bruchstücke der Wilhelmsburg, die in 1774 abgebrannt war.
Das Shakespeare-Denkmal im Park an der Ilm, ist das einzige Denkmal im europäischen Festland, welches an den Dichter und Dramatiker Shakespeare erinnert. William Shakespeare lebte von 1564-1616. Das Denkmal wurde im Jahr 1904 eingeweiht.
Die Naturbrücke wurde im Jahr 1799 erbaut und wurde seit dem unzählige Male repariert. Laut Aufzeichnungen wohl bereits 7 Mal. Es ist eine schöne Brücke mit einer natürlichen Optik.
Am Rande des Parks befindet sich Goethes Gartenhaus. Dies war sein erster eigener Wohnsitz in Weimar ab 1776. Hier wohnte und arbeitete er. Goethe half selber mit, den Garten wieder auf Vordermann zu bringen. Das es irgendwann zu klein wurde, wechselte er in 1782 in die Stadt in das Haus am Frauenplan und hier hielt er sich nur noch für Besuche auf und im Alter diente es ihm als wichtigen Rückzugsort. Hier schrieb er die Ballade „Erlkönig“ und das Gedicht „An den Mond“. Es befinden sich noch heute original Möbel im Haus, welches man besichtigen kann. Es ist ein wirklich schönes Grundstück und ich hab mich hier so wohl gefühlt, ich musste mich erst mal über die Wiese rollen.
Die Dux-Brücke verbinden den Dux-Garten (Herzog-Garten) mit dem Goethe-Garten.
Das Römische Haus war der Lieblingswohnsitz des Herzogs Carl August und wurde im Jahr 1792 bis 1997 errichtet. Das Haus wurde im klassizistischen Stil erbaut.
Das Römische Haus ist heute ein Museum, welches besichtigt werden kann. Unter anderem gibt es den blauen Saal mit einem Porträt der Herzogin Anna Amalia, den Speisesaal und den gelben Salon. Der Eintritt ist komplett kostenfrei. Es ist auf jeden Fall einen Besuch wert sagt Mama, auch wenn Hunde hier nicht mit rein dürfen.
Das Sándor-Petöfi-Denkmal im Park an der Ilm, erinnert an den ungarischen Dichter und Revolutionär. Petöfi war ein großer Verehrer von Goethe, hatte sonst aber nichts weiter mit Weimar zu tun.
Ebenfalls im Park an der Ilm, befindet sich das Liszt-Denkmal. Es erinnert an den österreichisch-ungarischen Komponisten Franz Liszt.
Nun hatten wir den Park einmal komplett erkundet und es ging weiter in Richtung Fürstengruft. Die Fürstengruft wurde bis 1828 erbaut und liegt auf dem historischen Friedhof. Hier befindet sich unter anderem das Grab von Goethe und Schiller.
Ebenfalls auf dem Gelände des historischen Friedhofs, direkt hinter der Fürstengruft, befindet sich die Russisch-Orthodoxe Kirche. Sie wurde im Jahr 1860 als Grabkapelle für die russische Großfürstin Maria Pawlowna errichtet. Es gibt eine unterirdische Wendeltreppe, die von der Kirche direkt in die Fürstengruft führt.
Der Historische Friedhof wurde im Jahr 1818 eingeweiht und gilt als Nachfolger des Jakobsfriedhofs. Hier befindet sich auch die Fürstengruft und die Russisch-Orthodoxe-Kirche. Leider durfte ich nicht mit aufs Gelände und musste mit Mama draußen warten, während Papa einfach ohne uns auf Erkundung gegangen ist. Zum Glück gab es vor dem Friedhof Bänke zu sitzen, da konnte ich in Ruhe warten und mich ausruhen.
Ebenfalls auf dem Gelände des Historischen Friedhofs gibt es die Gedächtnishalle, als Erinnerung für die im 1. Weltkrieg gefallenen Weimarer Bürger.
Die Herz-Jesu-Kirche ist eine römisch-katholische Kirche im neogotischen Stil und wurde im Jahr 1889-1891 erbaut. Seit 1982 steht die Kirche unter Denkmalschutz.
Vor dem gelben Schloss an der neuen Wache, befindet sich der Ildefonso Brunnen. Ein Brunnen aus dem 1. Jahrhundert nach Christus. Dieser hatte den gleichen Zweck wie der bereits erwähnte Herderbrunnen.
Am Platz der Demokratie steht das Bach-Denkmal, welches an den Komponisten Johann Sebastian Bach erinnern soll. Es stammt aus dem Jahr 1950 und steht nun seit 1995 auf dem Platz der Demokratie, da es bereits mehrmals umziehen musste.
Direkt vor der ehemaligen Hofapotheke, heutige Tourist Information, steht der Neptun Brunnen. Er ist der älteste Brunnen in Weimar. Früher zierten ihn andere Figuren, bis er 1774 mit der Neptun Figur ausgestattet wurde. Die Figur wurde in den folgenden Jahren durch Kopien ersetzt, aber die Originalfigur befindet sich in den Weimarer Kunstsammlungen.
Nach dem wir die Stadt gründlich erkundet haben, ging es für uns weiter zum Schloss Belvedere. Das Schloss liegt auf einer Anhöhe, südlich von Weimar gelegen, etwas 4km vom Stadtzentrum entfernt. Hier findet man das HfM Franz Liszt Gitarre-Institut (Bachhaus), das HfM Franz Liszt Studiotheater und das Schloss Belvedere. Das Schloss Belvedere wurde zwischen 1724 und 1748 im Rokokostil erbaut.
Auf dem Gelände gibt es zudem noch das Musikgymnasium Schloss Belvedere, einen Irrgarten, einen russischen Garten und die Orangerie auf dem hinteren Teil des Geländes, neben dem roten Turm. Das Schloss Belvedere war die barocke Sommerresidenz der Familie von Sachsen-Weimar und Eisenach.
Als letzten, aber wichtigen Punkt hatten wir noch die Gedenkstätte Buchenwald auf unserer Liste. Der Weg führt vorbei am Obelisk, weiter über die sogenannte Blutstraße. Die Blutstraße hat diesen Namen bekommen, da die Häftlinge aus Buchenwald diese von 1938-1939 erbaut haben. Auf dem weiteren Weg der Straße, findet man immer wieder Hinweisschilder mit Bildern, die einen den ersten Eindruck vermitteln sollen, um was es bei Buchenwald geht.
Das KZ Buchenwald war eines der größten Konzentrationslager in Deutschland und wurde zwischen 1937-1945 bei Weimar als Haftstätte für Zwangsarbeit betrieben. In dieser Zeit waren ca. 278.000 Menschen aus ca. 50 Ländern in Buchenwald inhaftiert. Die Todesopfer wurden auf 56.000 Menschen geschätzt.
Nach der Rettung der Häftlinge am 11.04.1945 durch die Hilfe der US-Armee, nutzte die sowjetische Besatzungsmacht einen Teil des Geländes als Speziallager Nr. 2. Seit 1958 gibt es auf diesem Gelände die Gedenkstätte Buchenwald. Von weitem sieht man schon das Mahnmal der Gedenkstätte Buchenwald, den Glockenturm.
So Freunde, dass war mein Ausflug nach Weimar. Ich hoffe der Einblick hat euch gefallen und ich bin gespannt, wie euch Weimar gefällt, wenn ihr es selber besucht. Weimar ist eine wirklich schöne Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten und dem großen Park, den ich ganz besonders toll fand. Ich verabschiede mich heute mit dem Bild aus Weimar, vor dem historischen Friedhof, wo ich mit Mama gewartet habe. Liebe Grüße, eure Emma.
Hallo Freunde, heute möchte ich euch von meinem Ausflug nach Gera berichten. Gera ist eine Hochschulstadt in Thüringen. Gera hat eine Einwohnerzahl von ca. 96.000 und ist damit die drittgrößte Stadt in Thüringen. Gera war früher bekannt für die Stoff- und Tuchindustrie. Noch heute stehen bedeutende Stadtvillen in der ganzen Stadt verteilt.
Unsere Tour startete vom Tierpark Gera aus, da wir dort eigentlich zuerst rein wollten. Hunde sind dort an kurzer Leine nämlich sehr gerne gesehen. Aber als wir dort angekommen sind, waren gerade mehrere Reisebusse mit unzähligen Schülern vorgefahren. Die Kinder waren alle total aufgeregt, weil sie sich auf den Tierpark gefreut hatten und es war einfach alles unglaublich voll. Also haben Mama und Papa entschieden, dass ist zu viel für mich und ich kann dann eh nichts von den Tieren sehen. Also sind wir erstmal in Richtung Innenstadt gelaufen. Den Tierpark und auch den kostenlosen Parkplatz, verlinkt euch Mama aber trotzdem im Beitrag zu den Links von Gera.
Auf dem Weg durch die Stadt haben wir eine Straßenbahn gesehen, denn die fahren auch noch durch Gera. Die Straßenbahn in Gera ist eine der ältesten Straßenbahnen Deutschlands.
Die St. Trinitatiskirche ist eine schöne Kirche aus 1611. Sie wurde damals außerhalb der Stadtmauern errichtet und anstatt nach Osten, ist sie in nord-südlicher Richtung ausgerichtet. Ursprünglich als Renaissancekirche errichtet, hat sie bei Restaurierungs-Arbeiten in 1868 neogotische Elemente erhalten.
Weiter ging es durch die Gera Arcaden, einem großen Einkaufszentrum mit ca. 90 Geschäften. Es gibt unzählige Restaurants, Cafés und Blumen, Deko, Kleidung uvm. zu kaufen. Hunde dürfen hier auch durchlaufen, aber bei den einzelnen Geschäften sollte man darauf achten, ob wir dort auch mit rein dürfen.
Wenn ihr den Ausgang Breitscheidstraße nehmt, gelangt ihr direkt zum Gerarer „Löwen mit Goldenen Spatz“. Dieser war ein Geschenk vom Lions Club, anlässlich der Bundesgartenschau in 2007. Direkt dahinter befindet sich das Stadtmuseum Gera. Wie der Name schon sagt, beschäftigt es sich mit der Geschichte der Stadt Gera. Wie in vielen Museen, haben Hunde hier leider keinen Eintritt. Es gibt neben den Dauerausstellungen auch immer wieder wechselnde Themenausstellungen. Früher war in dem Gebäude des Stadtmuseums das ehemalige Zucht- und Waisenhaus beheimatet.
Weiter ging es durch die Innenstadt, wo man immer wieder wunderschöne Schaubilder oder Karten der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt sehen kann.
Das Rutheneum ist das älteste Gymnasium in Gera, aus dem Jahr 1608. Es ist ein historisches Gebäude, welches ursprünglich als Reußisches Regierungsgebäude genutzt wurde.
Die Stadtapotheke liegt in der historischen Altstadt von Gera, am Rande des Marktplatzes. Es wurde im Jahr 1606 fertiggestellt, aber die Apotheke zog erst in 1847 in das Gebäude ein. Das Gebäude hat einen wunderschönen Erker, der viele Besucher anlockt und im Renaissancestil erbaut wurde. Ein paar Häuser neben der Stadtapotheke, befindet sich das Standesamt, wo jährlich ca. 350 Trauungen vollzogen werden.
Der Marktplatz von Gera ist ein zentraler Platz mit vielen Restaurants, Cafés und einigen Sehenswürdigkeiten. Hier findet auch an 3 Tagen (Dienstag, Donnerstag und Freitag) der Wochenmarkt statt, bei dem man allerhand regionales kaufen kann. Zudem wird hier jährlich das Volleyballturnier „Gera Beach“ ausgerichtet. Direkt am Marktplatz befindet sich der Simsonbrunnen, ein Sandsteinbrunnen, welcher 1685 durch den Bildhauer Caspar Junghans geschaffen wurde.
Das Rathaus in Gera, welches als Sitz der Stadtverwaltung dient, besteht aus mehreren zusammenhängenden Gebäuden zwischen Markt und Kornmarkt. Das Rathaus wurde im Jahr 1575 fertig gebaut und ist im Renaissancestil gehalten. Es soll dem Rathaus von Altenburg gleichen. Das Rathaus hat einen 57 Meter hohen Rathausturm, welcher bis 1939 sogar bewohnt wurde. Derzeit befindet sich darin eine Dauerausstellung in der Türmerwohnung. Man kann den Rathausturm über 161 Stufen erklimmen und die tolle Aussicht genießen.
Weiter ging es durch die Altstadt, zu unserem nächsten Ziel, der St. Salvator Kirche.
Die St. Salvatorkirche ist eine evangelisch-lutherische Kirche, welche auf dem Nicolaiberg steht. Die Kirche selber wurde im Jahr 1720 fertig gestellt, aber der Turm folgte erst im Jahr 1778, nachdem man durch eine Turmbaulotterie an die Mittel gekommen war. In 1780 brannte die Kirche leider bei einem Stadtbrand am, wurde aber bis zum Jahr 1783 wieder aufgebaut. Die Freitreppe vor der Kirche, wurde erst im Jahr 1898 gebaut. Als wir dort waren, konnten wir leider nicht in die Kirche rein, da Bauarbeiten stattgefunden haben.
Direkt neben St. Salvator befindet sich das Museum für Naturkunde und der Museumshöhler Gera. Das Museum befindet sich im Schreiberschen Haus. Im Museum kann man verschiedene Dauerausstellungen besichtigen, wie z.B. über die Minerale Thüringens oder auch verschiedene Sonderausstellungen. Wenn man um das Museum herum läuft, gelangt man zum Museumshöhler. Dort werden verschiedene Mineralien ausgestellt, die man bestaunen kann.
Nicht weit vom Museum entfernt, findet ihr den Botanischen Garten Gera. Es ist der letzte, noch erhaltene Gartenanlage vor den Stadtmauern. Bis 1900 gestalteten Lehrer, Botaniker und Gärtner den Garten im englischen Landschaftsstil, um diesen für Lehrzwecke zu nutzen.
Man findet dort unzählige Pflanzen, einen Teich mit Fischen, weitere kleine Aquarien und eine Geologische Lehrwand. Überall sind Bänke zum verweilen verteilt, die wir für eine ausgiebige Pause genutzt haben. Ich habe auch endlich eine Stärkung und Schlappi bekommen, damit ich danach weiter laufen konnte.
Gleich neben dem botanischen Garten, befindet sich die St. Elisabethkirche, eine römisch-katholische Kirche aus dem Jahr 1745. Damals war sie als evangelische Schlosskirche in Betrieb und gehört erst seit 1976 zur katholischen Gemeinde.
Gleich um die Ecke, befindet sich das Museum für angewandte Kunst im „Ferberschen Haus“. Im Museum gibt es ca. 100.000 Exponate zu Themen der Angewandten Kunst zu bestaunen.
Weiter ging es in Richtung Geraer Stadtmauer, welche im 15. Jahrhundert erbaut wurde. Sie diente damals zur Verteidigung der Stadt und führte um das gesamte Stadtgebiet herum. Es gab 5 Stadttore, durch die man ins innere gelangen konnte. Mittlerweile gibt es nur noch diesen Rest der Stadtmauer mitsamt Wehrturm, da die anderen Mauern und Tore im 19. Jahrhundert beseitigt wurden.
Weiter ging es durch die Gasen der Innenstadt mit seinen vielen Geschäften und Restaurants, vorbei an der historischen Backstube am Schloßtor und Eisdielen.
Die St. Johanniskirche ist eine Kirche aus dem Jahr 1885 im neogotischen Stil. Sie ist eine evangelisch-lutherische Kirch und gilt als größte Kirche der Stadt. Sie hat einen hohen Kirchturm von ca. 70 Metern.
Als nächstes kamen wir zum Theater Altenburg Gera, einem sogenannten Fünfspartentheater. Das Gebäude wurde bis 1871 erbaut und bekam im Jahr 1905 noch einen markanten Vorbau.
Direkt neben dem Theater Altenburg liegt der Küchengarten, ein Park aus dem 17. Jahrhundert und daneben die Orangerie.
Leider dürfen Hunde in den kompletten Park nicht mit rein. Ich hab natürlich ganz brav mit Papa vor dem Tor gewartet, damit Mama wenigstens schnell ein paar Bilder machen konnte. Die Leute im Park haben gleich blöd geguckt, ob ich auch ja draußen bleibe und Mama war schon auf Krawall gebürstet und hatte gehofft das jemand was sagt. Aber das haben die sich bei ihrem Blick wohl nicht getraut. Also manche Städte sind für uns Hunde wirklich nicht schön. Wo ist denn das Problem, wenn wir durch den Park laufen. Falls uns dabei ein Geschäft passiert, können es unsere Eltern doch einfach weg machen. Wir haben dann noch einen anderen Platz für mich zum ausruhen gefunden, in der Küchengartenallee, der war eh viel besser.
Weiter ging es zur Untermhäuser Brücke, die über die „Weiße Elster“ rüber führt. Von dort hat man einen guten Blick auf Schloss Osterstein. Die Untermhäuser Brücke ist eine historische Fußgängerbrücke aus dem Jahr 1863.
Bevor es weiter ging, durfte ich mich noch ein bisschen abkühlen bei den Temperaturen, denn ich habe einen coolen Badespot in der weißen Elster gefunden. Oh man tat das gut bei der Hitze und nach dem vielen laufen.
Weiter ging es zur St. Marienkirche, einer spätgotischen Kirche im Stadtteil Untermhaus. Die Kirche wurde um 1440 erbaut und verfügt über einen spätgotischen Altar. Dieser wurde bereits 1193 erbaut und zählt somit zu den ältesten Kirchenbauten der Region. Die Türme der Kirche sind im neogotischen Stil gehalten.
Direkt neben der St. Marienkirche, befindet sich das Otto-Dix-Haus Gera. Es ist das Geburtshaus des Malers Otto Dix. Hier gibt es eine Dauerausstellung mit Zeichnungen, Ölgemälden, Mobiliar aus dem Jahr 1900. Auch hier dürfen Hunde leider nicht mit rein.
Nun ging es weiter den Berg hoch, zum Schloss Osterstein. Von dort hat man eine tolle Aussicht über die Stadt Gera. Auf dem ersten Bild seht ihr im Hintergrund die Wolfsbrücke, die zum Schloss führt.
Das Schloss Osterstein ist die ehemalige Stadtresidenz der Fürsten von Reuß. Leider wurde es beim Luftangriff in 1945 komplett zerstört und es gibt nur noch den ehemaligen Bergfried aus dem 12. Jahrhundert und den Schlossgarten.
Wir haben uns dann über den Waldweg entlang auf gemacht in Richtung Auto. Der Fußweg sollte noch 30 Minuten dauern und im Wald war es schön kühl für mich und meine Pfötchen. Der Weg führte unter anderem über die Waldhausbrücke, vorbei am K. Th. Liebe Denkmal. Karl Theodor Liebe, war ein Geologe und Ornithologe aus dem Jahr 1828.
Kurz vor dem Parkplatz kamen wir noch am Dahliengarten vorbei. Leider dürfen auch hier wieder keine Hunde rein, also haben wir Mama wieder allein rein geschickt. Der Dahliengarten wurde im Jahr 1927 ins Leben gerufen und seither immer wieder umgebaut oder erweitert. Hier gibt es jede Menge wunderschöne Dahlien zu bestaunen.
Da der Tierpark leider noch immer so voll war, haben wir uns dafür entschieden nach Hause zu fahren. Es war auch echt ein langer, aber schöner Tag für mich und meine Pfötchen und ich war froh mich im Auto ausruhen zu können. Ich muss ja immerhin fit sein, für meine nächsten Abenteuer. Ich hoffe euch hat der Einblick in die Stadt Gera gefallen? Bis bald, eure Emma
Hallo Freunde, ich hab meiner Mama mal Dampf gemacht, damit sie euch endlich einen Beitrag über mein Pfoten-Abenteuer in Leipzig schreibt, da ich mit meinen Pfoten leider nicht selber tippen kann. Wir waren dieses Jahr gleich 2x in Leipzig, da es dort einfach zu viel zu sehen gibt. Daher sagt Mama: „Wenn man sich Zeit nehmen und alles in Ruhe anschauen möchte, sollte man schon 2-3 Nächte in Leipzig verbringen.“
Wir waren dieses Jahr im Mai dort, als Überraschung für meinen Papa zum Hunde-Papatag und haben dort 2 Nächte eine Ferienwohnung gemietet, im Stadtteil Gohlis. Ich glaube, mein Papa hat sich über die Geschenke gefreut. Gebucht haben wir unsere Ferienwohnung über Booking und haben darauf geachtet, dass auch Hunde in der Wohnung erlaubt sind. Unsere Ferienwohnung lag in der Eisenacher Straße in Leipzig.
Da gab es zwar rund herum einiges an grün, damit ich Gassi gehen kann, aber es war doch ziemlich weit weg von der Innenstadt. Direkt an der Wohnung gab es einen großen Kleingartenverein und von dort kam man in den Auwald, wo der Wackelturm steht. Infos zum Wackelturm, findet ihr hier: https://www.leipzig.travel/poi/aussichtsturm-wackelturm-im-rosental
Eigentlich wollten wir dort hoch, aber als wir da waren, gab es ein Festival und ziemlich viele Leute, die schon zu tief ins Glas geguckt hatten. Das wollten mir Mama und Papa dann doch nicht antun und wir sind lieber weiter gelaufen. Das hat sich auch gelohnt, denn im See waren Schwäne, die ich beobachten konnte.
Parkplätze in Leipzig sind echt rar und die Parkhäuser mitten in der Stadt, waren auch oft voll, so dass wir quasi wieder in die Wohnung fahren mussten. Gut, dafür gab es dann auch mal einen Dönerteller, den wir in der Ferienwohnung genießen konnten. Ich hab natürlich auch was abgestaubt. Den Döner haben wir uns im „Pamir-Bistro“ geholt. Den können wir euch auch sehr empfehlen, denn der war total lecker, die Preise völlig in Ordnung und das Personal sehr nett. Hier der Link zum Bistro: https://www.pamir-bistro-leipzig.de/
Daher unser Tipp wegen der Parkplätze: Sucht euch eine Unterkunft, die in der Nähe des Hauptbahnhofs Leipzig liegt und wenn ihr wie wir mit dem Auto anreist, bucht euch einen Parkplatz dazu. Ein toller Ort für uns Hunde, ist der Wildpark Leipzig. Link zum Wildpark: http://www.wildparkverein-leipzig.de/.
Da dürfen wir nämlich mit rein und man kann ganz viel laufen und die Tiere beobachten. Gleich zu Beginn war dort ein Luchs, der auf mich zu gerannt kam. Zum Glück war dort ein Zaun dazwischen, so konnte ich ihn in Sicherheit beobachten.
Es kam dort auch noch viele andere Tiere, wie z.B. Rehe und Wisente.
Oder ein Schildkrötenteich und Wildschweine.
Ein Ausflug in den Wildpark lohnt sich wirklich, er ist auch komplett kostenlos. Mein Tipp: Seid früh da, denn es gibt nur wenige Parkplätze vor Ort, die schnell voll sind. Wir waren einen Tag vorher schon dort und mussten auch wieder fahren, da es keinen Parkplatz gab. Der Park liegt auch etwas außerhalb. Einen Bus habe ich dort gesehen, so kann man dort natürlich auch hinfahren.
Etwa 30 Minuten mit dem Auto von Leipzig entfernt, liegt Halle (Saale). Hier der Link zur Stadt Halle (Saale): https://halle.de/. Dort gibt es neben einigen Sehenswürdigkeiten wie der Halloren Erlebniswelt, der Altstadt und der Burg Giebichenstein noch den wunderschönen Bergzoo (Zoologischer Garten Halle). Da dürfen Hunde auch mit rein, also solltet ihr dort unbedingt hinfahren, wenn ihr schon hier in der Gegend seid. Link zum Bergzoo: https://zoo-halle.de/. Gleich nach dem Eingang waren die Löwen zu Hause. Man was hab ich mich erschrocken, als der auf einmal aufgestanden und auf mich zugelaufen ist. Das da eine Scheibe dazwischen war, habe ich erst nicht gesehen und bin ein Stück zurück gelaufen. Irgendwann war ich aber mutig und bin wieder näher ran gegangen.
Um die Elefanten beobachten zu können, da habe ich einen eigenen Spot für mich gefunden, von dem aus ich super gucken konnte.
Mama und Papa meinten dann, wir machen jetzt mal eine Mittagspause und holen uns eine Bratwurst. Ich hab natürlich meine eigene bekommen, denn bei so viel laufen, muss ich mich ja auch stärken. Ich saß da und hab meine Bratwurst genossen, da kam auf einmal ein Berberaffe ganz nah an die Scheibe. Da war mir die Wurst auch erst mal egal und ich musste den Affen beobachten.
Im Bergzoo Halle gibt es sogar für uns Hunde einen eigenen Hunde-Erlebnispfad mit vielen verschiedenen Stationen, die wir machen können und dieser führt auch vorbei an einigen Tieren. Besonders toll fand ich die vielen Riechsäulen, wo meine gute Nase zum Einsatz gekommen ist.
Irgendwann kamen wir bei den Steinböcken vorbei. Ich glaube, die kennen schon die ganzen Hunde hier, denn sie waren total entspannt und neugierig und ich wollte natürlich auch was sehen, weil es hier einfach zu gut gerochen hat.
Das Nilpferd war mir zu langweilig, aber die Zwergzebus und die Marderkaninchen fand ich ganz interessant.
Die Zebras haben gerade Fressen bekommen, da wollte ich auch erst mal ne Weile schauen was die so treiben und die Pinguine waren auch toll. Die sind die ganze Zeit an mir vorbei geschwommen und ich wäre auch gerne ins Wasser gehüpft.
Vom Bergzoo aus, hatte man auch eine tolle Sicht auf Halle (Saale). Und im Zoo-Shop, gab es auch wieder viele tolle Kuscheltiere. Mir wurde aber gesagt, ich hätte schon so viele zu Hause. Ich hab mir doch diesmal echt keins aussuchen dürfen. Legt mal bitte ein gutes Wort für mich bei Mama und Papa ein und sagt denen mal, dass man nie genug Kuscheltiere zu Hause haben kann. Ich mache sie immerhin nicht kaputt und muss jedem Besucher ein anderes Kuscheltier präsentieren, typisch Goldi halt und da muss man schon eine gewisse Auswahl haben. Den Bergzoo kann ich euch wirklich sehr empfehlen. Es gibt viele tolle Tiere hier und der Hunde-Erlebnispfad ist eine tolle Abwechslung für uns Hunde.
Am nächsten Tag haben wir ein bisschen den Stadtteil Gohlis unsicher gemacht. Hier gibt es viele tolle Gassen mit älteren Häusern, die man mal gesehen haben muss. Unter anderem findet ihr die historische Drogerie, die jetzt ein Weinlokal/Restaurant ist. Link zum Stadtteil: https://www.gohlis.info/
Hier befindet sich auch das ehemalige Wohnhaus von Schiller, einem deutschen Dichter, in der Menckestraße 42. Im Obergeschoss des Hauses lebte Friedrich Schiller im Jahr 1785 und schrieb hier an der ersten Fassung seines Gedichts „An die Freude“. Das Haus ist ein kleines Museum und kann während der Öffnungszeiten kostenfrei besucht werden, allerdings ohne uns Hunde. Hier der Link zum Museum: https://www.stadtgeschichtliches-museum-leipzig.de/besuch/unsere-haeuser/schillerhaus/
Wir sind auch noch am Gohliser Schlösschen vorbei gelaufen und haben uns den Schlossgarten angeschaut. Es ist ein bürgerliches Landhaus im Rokoko-Stil. Man kann das Schlösschen nur bei geführten Rundgängen besichtigen oder man besucht das Cafè im Schlösschen. Wir Hunde dürfen allerdings nicht mit ins Gebäude rein, aber wir dürfen in den Garten und auf der Terrasse des Cafès sitzen. Link zum Schlösschen: https://gohliserschloesschen.de/
Weiter auf unserem Rundgang durch Gohlis, kamen wir an Friedenskirche vorbei. Sie wurde 1873 im Stadtteil Gohlis, im neugotischen Stil errichtet. Link zur Friedenskirche: https://de.wikipedia.org/wiki/Friedenskirche_(Leipzig). Zum Ende unserer Tour, habe ich noch eine Kugel Eis zur Abkühlung bekommen. Sie lag auf dem Weg zu unserer Ferienwohnung. Dort kann man wunderbar draußen sitzen und sein Eis genießen. Die Eisdiele heißt „Eiscafé Capri“. Wir mussten uns leider beeilen, da uns ein Gewitter überrascht hat und wir ja noch zur Wohnung laufen mussten.
Stellt euch mal vorbei, danach haben mich Mama und Papa doch einfach alleine in der Ferienwohnung gelassen, weil sie den Leipziger Zoo besuchen wollten und ich dort nicht mit rein darf. Link zum Zoo Leipzig: https://www.zoo-leipzig.de/
Gut, ich war nach dem ganzen laufen eh zu müde und hab ne Runde geschlafen. Ich kann schon verstehen das Mama unbedingt in den Leipziger Zoo wollte, denn hier wird immerhin eine ihrer Lieblingssendungen gedreht, Tierärztin Dr. Mertens. Mama sagt, es gab dort viele Tiere, wie ein Aquarium mit vielen verschiedenen Arten. Die Elefanten, Gorillas und Schimpansen fand sie besonders toll.
Aber auch den Sumatra-Orang-Utan, weil sie dort erst dachte, dass wäre gar kein echtes Tier und sich total erschrocken hat, als der sich auf einmal bewegte und die Flamingos.
Natürlich musste sie auch die Kiwara Lodge besuchen, die oft in der Serie gezeigt wird und hat von dort aus die Giraffen beobachten können. Es ist wirklich toll dort in der Lodge auf der Terrasse zu sitzen und die ganze Tiere beobachten zu können. Neben den Giraffen sind dort noch Zebras, Strauße und andere Tiere zu beobachten.
Von der Erlebniswelt Gondwanaland hatte sie durch die Serie auch schon viel gehört und wollte dort unbedingt rein. Man kann dort mit dem Boot durchfahren, allerdings hat man lange Wartezeiten und man läuft nur im Tippelschritt durch das Gondwanaland, weil dort einfach jeder rein möchte. Das war meiner Mama zu viel und überhaupt hat sie gesagt, ohne mich war der Zoobesuch doof. Ich weiß aber, dass es ihr trotzdem gefallen hat und sie es mir nur gesagt hat, um mich zu besänftigen, weil ich in der Wohnung bleiben musste.
An meinem ersten Ausflug nach Leipzig, haben wir nicht noch mehr machen können, da meine Mama kaum laufen konnte. Aber wer ist auch so blöd und zieht neue Schuhe an, wenn man so viel laufen muss und holt sich solche Blasen, dass jeder Schritt zur Qual wird? Das schafft glaube ich nur sie. Aber gut, ich habe es ihr verziehen, denn dadurch mussten wir immerhin noch ein zweites Mal nach Leipzig fahren und ich durfte im August natürlich wieder mit. Diesmal hab ich sie daran erinnert, keine neuen Schuhe anzuziehen und wir haben unseren eigenen Rat befolgt und haben uns diesmal ein Hotelzimmer mit Parkplatz gebucht, wo Hunde erlaubt sind und welches direkt am Hauptbahnhof Leipzig lag. Wir waren im Hotel „Big Mama Leipzig“, welches wir auch wieder über Booking gebucht haben. Am Anfang war ich etwas skeptisch bei so vielen Türen und langen Gängen, fand es dann aber doch toll. Stellt euch mal vor, ich musste sogar mit dem Aufzug fahren und auch das hab ich ganz tapfer gemeistert. Mama und Papa waren richtig stolz auf mich.
Das Hotel ist wirklich schön gewesen, ruhig, sauber und die Mitarbeiter dort waren auch alle sehr nett. Die Lage war für unsere Touren auch toll, da vieles in der näheren Umgebung gewesen ist. Link zum Hotel: https://www.bigmamahotels.com/big-mama-leipzig/startseite
Nach unserer Ankunft und kurzer Ruhepause, ging es los, vorbei am Hauptbahnhof, wo jede Menge Geschäfte drin sind. Ich glaube, der Bahnhof ist eher eine Shopping-Mall. Link zum Bahnhof: https://www.promenaden-hauptbahnhof-leipzig.de/ Ich habe natürlich gleich gesehen, dass es dort auch einen Mecces gibt und hab mir als Belohnung für den Abend einen Cheeseburger versprechen lassen. Keine Sorge, ich bekomme zu Hause gesundes Essen, aber wenn wir auf einem Abenteuer sind, darf es auch mal was besonderes, ungesundes für mich sein. Kommt ja selten genug vor, finde ich.
Die Oper Leipzig wurde im Jahr 1960 fertiggestellt und befindet sich gegenüber dem Augustusplatz. Es ist ein beeindruckendes Gebäude im neoklassizistischen Stil und man kann dort Ballett und Opern besuchen. Link zur Homepage der Oper: https://www.oper-leipzig.de/de
Auf dem Augustusplatz findet ihr den Mendebrunnen, welcher im Jahr 1867 durch Marianne Pauline Mende mit ihrem Nachlass gespendet wurde und das Gewandhaus, ein Konzertgebäude aus dem Jahr 1981. Hier der Link zum Gewandhaus: https://www.gewandhausorchester.de/
Rechts neben dem Gewandhaus steht der Panorama Tower, von dem aus man eine tolle Aussicht über Leipzig hat. Der Tower ist ca. 120m hoch und kostet 5 Euro pro Person. Da Hunde hier nicht rauf dürfen, war das leider nichts für uns. Link zum Tower: https://www.stadtrundfahrt.com/leipzig/eintritt-panorama-tower/
Direkt neben dem Panorama Tower liegt die Universitätskirche (Paulinum), welche gerade restauriert wird und wir sie daher nicht richtig sehen konnten und das neue Augusteum der Universität Leipzig.
Für uns ging es weiter in die Lennéanlage, einem kleinen Park mitten in Leipzig. Dort befindet sich die Moritzbastei, welche leider nicht mehr schön anzusehen ist (man sieht sie auf dem ersten Bild vom Denkmal) und ihr findet hier neben dem Robert-Schumann-Denkmal auch das Otto-Koch-Denkmal. Robert Schumann war ein Komponist und Musikkritker aus dem Jahr 1810. Es gibt in Leipzig auch das Schumann-Haus, welches besichtigt werden kann. Otto Koch war ein ehemaliger Bürgermeister der Stadt Leipzig aus dem Jahre 1810. Bürgermeister der Stadt, wurde er im Jahr 1849. Hier die Links zu den beiden Personen: https://www.schumannhaus.de/ und https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Wilhelm_Otto_Koch
Weiter ging es durch die Leipziger Innenstadt, vorbei an vielen tollen Geschäften.
Daneben befindet sich die Nikolaikirche, eine Kirche aus dem Jahr 1513. Sie ist die älteste und größte Kirche in der Innenstadt. Berits Johann Sebastian Bach führte hier einige seiner Kantaten mit dem Thomanerchor auf. Hier der Link zur Nikolaikirche: https://de.wikipedia.org/wiki/Nikolaikirche_(Leipzig) und https://www.nikolaikirche.de/. Auf dem Hof der Nikolaikirche befindet sich die Nikolaisäule, welche an die Montagsdemonstration vom 9.10.89 erinnern soll.
Wir sind weiter gelaufen, vorbei am Speck’s Hof, mit seinen vielen Geschäften, dem wunderschönen Kaffeehaus „Riquet Cafè“ und dem Handelshof (Steigenberger Hotel).
Der Marktplatz Leipzig ist ein zentraler Platz, umrundet von vielen historischen Gebäuden und Geschäften. Hier gibt es auch viele Cafès, die zum verweilen einladen und das berühmte Barfußgässchen, die Feiermeile in Leipzig mit unzähligen Bars.
In Leipzig gibt es ein Bundesarchiv, wo man etliche Stasiunterlagen sichten kann. Es heißt „Gedenkstätte – Museum in der runden Ecke“ und davor befindet sich ein Stück der „Berliner Mauer“.
Die Thomaskirche, eine römische Kirche aus dem Jahr 1160, befindet sich am Dittrichring. Hier wurde Johann Sebastian Bach mit dem Thomanenchor weltweit bekannt. In ihr wurden die 11 Kinder von Bach getauft und seit 1949 befinden sich die Gebeine von ihm hier, nachdem die Johannsikirche abgebrannt war, wo seine ursprüngliche Grabstätte gewesen ist. Die Thomaskirche verfügt über einen Aussichtsturm, den man besuchen kann. Hier sind die Links zur Kirche: https://www.thomaskirche.org/ und https://de.wikipedia.org/wiki/Thomaskirche_(Leipzig)
Neben der Thomaskirche befindet sich das Bach-Museum (Bosehaus), wo früher die mit Bach befreundete Familie Bose wohnte. Heute befindet sich hier das Bach-Museum drin mit einer großen Ausstellung über die Familie Bach, auf rund 450qm. Link zum Museum: https://www.bachmuseumleipzig.de/de/bach-museum
In der Grünanlage an der Thomaskirche befindet sich neben dem Mendelsohn-Denkmal auch das alte Bach-Denkmal und das Plato-Dolz-Denkmal.
Ein weiteres, beeindruckendes Gebäude ist das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig oder das Europahaus und hübsch anzusehen sind die Pusteblumenbrunnen.
In Leipzig gibt es sehr viele, schöne Kirchen. Unter anderem auch die evangelisch reformierte Kirche zu Leipzig, am Goerdelerring, welche bis 1899 erbaut wurde. Sie wurde im Stil der Neurenaissance erbaut. Hier der Link zur Kirche: https://www.reformiert.de/gemeinde/leipzig.html
Nach einem sehr interessanten, aber langen Tag, sind wir zurück zu unserem Hotel gelaufen. Auf dem Weg dorthin haben wir meinen versprochenen Cheeseburger abgeholt und für Mama und Papa gab es von „Hallo Döner Leipzig“ einen Döner. Irgendwie gibt es in Leipzig immer Döner, was die beiden zu Hause normalerweise nicht so oft essen. Da der Dönerladen voll war und ich so süß gewartet habe, gab es vom Besitzer sogar ein Stück ungewürztes Hühnchenfleisch für mich, was total lecker war. Also ich hätte hier ruhig noch länger gewartet. Das Geschmatze der beiden hat mir auch verraten, dass der Döner wohl lecker war. Aber mein Cheeseburger hat mir auch geschmeckt. Hier ist der Link zum Dönerladen: https://www.hallodoner-leipzig.de/
Wir hatten eine erholsame Nacht, denn frische Luft und viel laufen macht müde und das Hotel war zum Glück sehr ruhig, obwohl es mitten in der Stadt liegt. Nur die Wärme machte uns etwas zu schaffen. Nach dem Frühstück sind wir wieder los gezogen. Diesmal ging es für uns zum Bayerischen Bahnhof. Dieser war ab 1844 der nördliche Endpunkt der Sächsisch-Bayerischen Eisenbahn, die in 1842 in Betrieb ging. Heute ist der Bayrische Bahnhof ein Restaurant mit Biergarten. Link zum Bayerischen Hof: https://www.bayerischer-bahnhof.de/
Wir hatten von der russischen Gedächtniskirche „St. Alexi“ gehört und wollten sie uns unbedingt anschauen. Sie wurde in 1913 erbaut. Die Kirche ist eine Nachbildung der 1530 erbauten Auferstehungskirche in Moskau und dient dem Gedenken an die russischen Soldaten während der Völkerschlacht 1813. Link zur Kirche: https://de.wikipedia.org/wiki/Russische_Ged%C3%A4chtniskirche
Unser letzter Punkt auf der Liste war das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig, welches zusammen mit St. Alexi in 1913 eingeweiht wurde. Die Bauzeit des Denkmals beträgt 15 Jahre. Es ist ein wirklich beeindruckendes Denkmal, welches wir uns viel kleiner vorgestellt hatten. Ich fand den Teich davor so toll, weil die Fische hier drin wie verrückt hoch gesprungen sind.
Das Völkerschlachtdenkmal ist 91 Meter hoch und hat eine rittergeschmückte Krypta.
Man kann auf die oberste Plattform rauf gehen und hat einen tollen Panoramablick über Leipzig. Im Oktober 1813 tobte rund um die Leipziger Stadtmauern die große Feldschlacht mit Napoleon. Hunde dürfen angeleint mit aufs Denkmalgelände, allerdings nicht mit ins Denkmalsinnere. Hier ist der Link zum Denkmal: https://www.stiftung-voelkerschlachtdenkmal-leipzig.de/
Wer nach Leipzig kommt, sollte sich auch unbedingt die Red Bull Arena anschauen. Ich darf dort als Hund leider nicht mit rein, aber meine Familie war in 2022 schon einmal dort, um sich ein Spiel der deutschen Nationalmannschaft anzuschauen. Ich war in der Zeit zu Hause und Oma hat auf mich aufgepasst und verwöhnt. Aber wir wollten euch das Stadion nicht vorenthalten.
Die Red Bull Arena ist das Stadion bei Heimspielen von RB Leipzig und hat ein Fassungsvermögen von insgesamt 47800 Plätzen. Es wurde im Jahr 2000 mit dem Bau begonnen und die Einweihung war in 2010.
Wenn man nicht zu einem Spiel dorthin möchte, kann man das Stadion auch im Rahmen einer Stadiontour besichtigen. Infos zum Stadion gibt es hier: https://rbleipzig.com/de/stadion/red-bull-arena
So Freunde, ich hoffe euch hat mein Pfoten-Abenteuer durch Leipzig gefallen und ihr seid auch bei meinem nächsten Abenteuer wieder dabei? Ich hatte viel Spaß und bin gerne mit meiner Familie unterwegs. Liebe Grüße, eure Emma