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Autor: admin (Seite 2 von 37)

Brighton – britisches Seebad mit Pier, Burgern und einem Haus auf dem Kopf

Brighton gehört zu den Orten an der englischen Südküste, an denen es eigentlich unmöglich ist, nur kurz vorbeizuschauen. Meer, Kiesstrand, eine kilometerlange Promenade und mittendrin ein riesiger Pier, auf dem sich ein kompletter kleiner Vergnügungspark befindet. Langweilig wird es hier definitiv nicht. Brighton gehört zur Grafschaft East Sussex und hat ca. 278.000 Einwohner.

Brighton

Während unserer Reisen durch England führte uns unser Weg gleich zweimal nach Brighton. Da wir bei beiden Besuchen unterschiedliche Dinge erlebt haben, nehmen wir euch heute einfach mit zu unseren schönsten Stationen in der Stadt am Ärmelkanal. Die Reise fand, wie auch unsere anderen Englandreisen damals, leider ohne Emma statt.

Brighton Beach – Strand auf die englische Art

Wer bei einem Strand automatisch an feinen Sand denkt, wird in Brighton erst einmal umdenken müssen. Der berühmte Brighton Beach besteht nämlich aus Kieselsteinen.

Brighton - Strand

Das tut der typischen Seebad-Atmosphäre allerdings keinen Abbruch, im Gegenteil. Vor uns das Meer, hinter uns die lange Häuserzeile entlang der Promenade und überall dieses besondere Flair eines traditionellen englischen Badeortes.

Brighton - Strand

Von hier aus ist auch eines der bekanntesten Wahrzeichen Brightons kaum zu übersehen. Der Brighton Palace Pier, der weit hinaus ins Meer ragt.

Brighton Palace Pier

Und natürlich wollten wir wissen, was uns dort erwartet.

Brighton Palace Pier – ein Vergnügungspark über dem Meer

Schon der Eingang mit seinem großen Uhrenturm macht deutlich, dass der Brighton Palace Pier kein gewöhnlicher Steg ist.

Brighton Palace Pier
Brighton Palace Pier
Brighton Palace Pier

Der Pier wurde am 20. Mai 1899 eröffnet und gehört seitdem fest zum Stadtbild. Im Laufe der Jahrzehnte kamen immer mehr Unterhaltungsangebote hinzu. Bereits 1932 wurden ein Riesenrad und Autoscooter auf dem Pier angeboten. Heute findet man hier Spielhallen, Fahrgeschäfte, gastronomische Angebote und natürlich jede Menge Aussicht aufs Meer.

Brighton Palace Pier
Brighton Palace Pier
Brighton Palace Pier

Wir beschränkten uns selbstverständlich nicht darauf, einfach nur einmal über den Pier zu laufen. Denn spätestens dort, wo die ersten Fahrgeschäfte auftauchten, war klar: Die müssen ausprobiert werden.

Autoscooter und Fahrgeschäfte direkt über dem Meer

Martin durfte sich unter anderem beim Autoscooter austoben. Und auch bei den anderen Fahrgeschäften waren wir nicht nur Zuschauer. Man zahlt einmalig Eintritt für den Pier, 1 Pfund derzeit. Wenn man mit den Fahrgeschäften fahren möchte, kauft man sich ein Wristband und kann so oft fahren, wie man möchte. Der Wristband kostet für Erwachsene derzeit 30 Pfund und für Kinder 24 Pfund.

Brighton Palace Pier
Brighton Palace Pier
Brighton Palace Pier

Das ist schon ein etwas ungewöhnliches Gefühl: Man befindet sich auf einem mehr als hundert Jahre alten Pier mitten über dem Meer und fährt darauf Karussell und Autoscooter.

Brighton Palace Pier
Brighton Palace Pier
Brighton Palace Pier

Genau diese Mischung macht den Palace Pier aus. Auf der einen Seite hat man die historischen Gebäude und Konstruktionen, auf der anderen Seite blinkt und leuchtet es überall und aus den Spielhallen und Fahrgeschäften dringen die typischen Geräusche eines Jahrmarkts.

Brighton Palace Pier
Brighton Palace Pier
Brighton Palace Pier

Natürlich ließen wir uns auch gemeinsam durch die Gegend wirbeln. Schließlich kann man Martin ja nicht den ganzen Spaß allein überlassen.

🎬 Später wurde hier „My Policeman“ mit Harry Styles gedreht

Was wir bei unseren Besuchen natürlich noch nicht wissen konnten: Einige Jahre später sollte der Brighton Palace Pier zur Filmkulisse werden. Für den Film „My Policeman“ wurde 2021 in Brighton gedreht. Der Film spielt teilweise in den 1950er-Jahren und für die Dreharbeiten wurden verschiedene Orte in Brighton entsprechend hergerichtet. Auch auf dem Palace Pier fanden Dreharbeiten statt. Harry Styles und Emma Corrin wurden hier unter anderem bei Szenen an den Arcade-Spielen gefilmt.

Brighton
Brighton
Brighton

Wenn wir uns heute unsere eigenen Bilder vom Palace Pier anschauen, ist das natürlich besonders interessant. Wir liefen über genau diesen Pier, spielten und fuhren mit den Fahrgeschäften, einige Jahre bevor daraus ein Drehort für My Policeman wurde. Ein kleiner Film-Schauplatz, von dem wir damals noch gar nicht wussten, dass er einmal einer werden würde.

Ein Blick zurück auf Brighton

Zwischendurch lohnt es sich auf dem Pier übrigens immer wieder, sich umzudrehen. Vom Wasser aus bekommt man einen ganz anderen Blick auf Brighton. Hinter dem Kiesstrand zieht sich die Bebauung entlang der Küste, während man selbst immer weiter aufs Meer hinausläuft.

Brighton

Und genau diese Kombination aus Stadt und Meer hat uns an Brighton besonders gefallen. Man kann mitten im Trubel sein und braucht nur wenige Schritte, um wieder aufs Wasser zu schauen.

Das Upside Down House – hier steht die Welt Kopf

Bei einem unserer Brighton-Besuche entdeckten wir an der Strandpromenade dann etwas, bei dem man zunächst durchaus zweimal hinschauen kann. Ein türkisfarbenes Haus stand dort komplett auf dem Kopf.

Brighton - Upside Down House

Das Brighton Upside Down House wurde erst 2019 eröffnet. Nicht nur das Gebäude selbst steht scheinbar auf seinem Dach. Auch im Inneren sind Möbel und Einrichtungsgegenstände so angebracht, dass anschließend auf Fotos der Eindruck entsteht, man selbst würde an der Decke stehen oder durch die Wohnung schweben. Natürlich mussten wir hinein.

Brighton - Upside Down House

Und das ist tatsächlich verwirrender, als man von außen vielleicht denkt. Das Gehirn weiß zwar, dass hier einfach nur alles falsch herum gebaut wurde, die Augen erzählen einem aber ständig etwas anderes. Vor allem beim Fotografieren macht das Ganze Spaß. Dreht man die fertigen Aufnahmen anschließend richtig herum beziehungsweise falsch herum, je nachdem, wie man es betrachtet, entstehen ziemlich verrückte Bilder.

Der Brighton i360 – für uns blieb es beim Blick von unten

Direkt an der Küste steht noch etwas, das kaum zu übersehen ist, der Brighton i360. Der 162 Meter hohe Aussichtsturm wurde im August 2016 eröffnet. Statt einer klassischen Aussichtsplattform fährt eine große verglaste Kabine am Turm nach oben. Von dort bietet sich ein 360-Grad-Blick über Brighton, den Ärmelkanal und bei entsprechenden Bedingungen bis über die South Downs.

Brighton - i360

Wir waren natürlich dort, hochgefahren sind wir allerdings nicht. Man muss schließlich nicht jede Sehenswürdigkeit von innen beziehungsweise in diesem Fall von ganz oben erleben.

Brighton - i360
Brighton - i360

Für ein Foto im riesigen British-Airways-Liegestuhl hat es aber gereicht. Und wenn man es sich darin erst einmal gemütlich gemacht hat, kann man den i360 schließlich auch wunderbar von unten betrachten.

Burgerpause im JB’s American Diner

So viel Brighton macht irgendwann hungrig. Unsere Pause führte uns ins JB’s American Diner an der King’s Road und dort war nicht nur das Essen amerikanisch.

Brighton - JB's American Diner

Schon beim Betreten fühlten wir uns ein wenig in eine andere Welt versetzt. Rote Tische und Sitzbänke, schwarz-weißer Boden, amerikanische Flaggen, alte Zapfsäulen, Motorräder, Filmplakate, Figuren und jede Menge Dekoration sorgten dafür, dass es überall etwas zu entdecken gab.

Brighton - JB's American Diner

Auf den Tisch kamen unter anderem ordentliche Burger mit Pommes. Martin entschied sich für Hähnchen mit Pommes und spätestens beim Blick auf unsere Bilder lässt sich sagen, Hungrig musste hier wirklich niemand wieder hinausgehen.

Brighton - JB's American Diner
Brighton - JB's American Diner

Heute können wir euch das JB’s leider nicht mehr als Einkehrtipp empfehlen. Das American Diner in der 31 King’s Road ist inzwischen dauerhaft geschlossen. 2025 endete damit ein Restaurant, an das uns heute immerhin noch jede Menge Fotos erinnern. Schade, denn gerade die verrückte Einrichtung machte das Restaurant für uns zu mehr als nur einer schnellen Burgerpause.

Brighton - JB's American Diner

Und was wieder total typisch war für England, man legt das Geld einfach auf den Tisch und geht. Gerade für uns, die das nicht kennen, bekommt man immer ein mulmiges Gefühl. Was ist, wenn man geht und jemand anderes nimmt in der Zeit das Geld? Bisher ging es zum Glück immer gut, zumindest kam uns niemand hinterher gerannt.

Brighton - JB's American Diner

Zwischen Pier, Promenade und Meer

Was uns von Brighton besonders in Erinnerung geblieben ist, ist die Mischung. Hier steht nicht eine einzelne Sehenswürdigkeit im Mittelpunkt. Vielmehr kann man sich einfach an der Küste entlangtreiben lassen und entdeckt dabei ständig etwas Neues.

Brighton
Brighton
Brighton

Mal steht man am Kiesstrand und schaut aufs Meer, kurz darauf fährt man auf einem über 120 Jahre alten Pier Autoscooter. Dann begegnet einem ein Haus, das auf dem Kopf steht, wenige Meter weiter fährt eine gläserne Aussichtskabine an einem riesigen Turm in den Himmel und zwischendurch gibt es Burger in einem amerikanischen Diner.

Der West Pier – Brightons berühmte Ruine im Meer

Ein ganz anderes Bild bot sich uns ein Stück weiter entlang der Küste. Mitten im Meer entdeckten wir das dunkle Eisengerippe eines weiteren Piers. Dabei handelt es sich um den West Pier, der bereits 1866 eröffnet wurde und einst zu den großen Attraktionen Brightons gehörte. Seit 1975 war er für Besucher geschlossen, Stürme setzten ihm zusätzlich zu und im Jahr 2003 wurde er schließlich durch zwei verheerende Brände weitgehend zerstört.

Brighton - West Pier

Heute steht nur noch das eiserne Gerippe des ehemaligen Piers im Meer. Gerade dieser Anblick hatte aber etwas Faszinierendes. Während auf dem Brighton Palace Pier Fahrgeschäfte, Spielhallen und Menschen für ordentlich Trubel sorgten, erinnerte nur wenige hundert Meter weiter die dunkle Silhouette des West Piers daran, wie anders die Strandpromenade hier früher einmal ausgesehen haben muss.

Unser Fazit zu Brighton

Brighton hat uns so gut gefallen, dass wir während unserer Englandreisen nicht nur einmal dort gelandet sind. Und vielleicht ist genau das das beste Fazit. Wir verbinden Brighton nicht mit einer einzelnen Sehenswürdigkeit, sondern mit ganz unterschiedlichen Erinnerungen. Für uns war es einfach ein ziemlich schöner Tag am Meer.

🐾 Weiterführende Links & Quellen

Weitere Informationen zum Brighton Palace Pier, findet ihr hier: Offizielle Webseite des Brighton Palace Pier

Das Upside Down House Brighton befindet sich ebenfalls an der Strandpromenade. Weitere Infos findet ihr hier: Offizielle Webseite des Upside Down House Brighton

Hard Rock Cafe München – Burger, Rockgeschichte und ein Blick in „The Chapel“

Wer unseren Blog schon länger verfolgt, weiß inzwischen, dass Martin und ich an einem Hard Rock Cafe nur schwer vorbeikommen. Was irgendwann einfach mit einem Besuch während einer Reise begann, entwickelt sich langsam zu einem gemeinsamen Projekt. Wir möchten auf unseren Reisen nach und nach möglichst viele Hard Rock Cafes besuchen.

Natürlich durfte da auch das Hard Rock Cafe München nicht fehlen. Und München hat es bei uns sogar schon mehrfach ins Reiseprogramm geschafft. Bei unserem Besuch 2025 hatten wir nicht nur Hunger auf einen der berühmten Burger, sondern nahmen uns diesmal auch etwas mehr Zeit für die zahlreichen Erinnerungsstücke aus der Musikgeschichte, einschließlich eines Abstechers in einen ganz besonderen Raum: „The Chapel“.

Mitten in der Münchner Altstadt

Das Hard Rock Cafe München befindet sich am Platzl 1, mitten in der Münchner Altstadt und direkt gegenüber vom Hofbräuhaus. Vom Marienplatz sind es nur wenige Minuten zu Fuß. Eröffnet wurde das Münchner Cafe am 25. Februar 2002.

Und obwohl wir inzwischen schon wussten, wonach wir Ausschau halten mussten, ist es zwischen den Häusern fast ein kleines Suchspiel. Irgendwann taucht das bekannte runde Hard-Rock-Logo auf und dann weiß man, wir sind richtig.

Rock ’n’ Roll schon beim Betreten

Drinnen sieht es dann genauso aus, wie wir es von einem Hard Rock Cafe erwarten: dunkles Holz, warme Farben und vor allem jede Menge Erinnerungsstücke aus der Musikgeschichte.

Gitarren, Kleidungsstücke, Schallplatten und Auszeichnungen hängen an den Wänden und sorgen dafür, dass man eigentlich ständig irgendwo etwas Neues entdeckt.

Gerade das gefällt uns an den Hard Rock Cafes. Natürlich kommen wir auch zum Essen hierher, aber für uns gehört das Herumstöbern und Entdecken der Memorabilia inzwischen genauso zum Besuch wie der Burger auf dem Teller.

Unser vorab gebuchtes Menü

Wie schon bei unserem Besuch im Hard Rock Cafe London hatten wir auch in München vorab ein Menü über booking.com gebucht. Diesmal habe ich sogar die damalige Karte fotografiert. Bei unserem Gold Group Menu 2025 standen verschiedene Hauptgerichte zur Auswahl, darunter der Original Legendary Burger, eine pflanzliche Burger-Variante, verschiedene Gerichte mit Hühnchen und ein Caesar Salad. Dazu gehörten ein Getränk sowie ein Brownie als Dessert.

Lange überlegen mussten Martin und ich allerdings nicht. Wir entschieden uns beide für den Original Legendary Burger mit Pommes.

Und der ist definitiv nichts für den ganz kleinen Hunger. Nach dem Burger war unser Menü nämlich noch nicht beendet. Als Nachtisch wartete ein warmer Brownie mit Schokoladensauce und Sahne auf uns.

Leicht geht anders, aber manchmal darf es eben genau das sein. Und nach einem langen Tag in München hatten wir uns die Kalorien unserer Meinung nach sowieso längst erlaufen.

Essen zwischen Erinnerungsstücken der Musikgeschichte

Selbst während des Essens gibt es im Hard Rock Cafe jede Menge zu sehen. Rund um unseren Tisch hingen Gitarren, Kleidungsstücke, Schallplatten und weitere Erinnerungsstücke.

Bei einem normalen Restaurantbesuch würde man wahrscheinlich irgendwann einfach sitzen bleiben. Im Hard Rock Cafe zieht es uns dagegen regelmäßig wieder vom Tisch weg, weil irgendwo das nächste interessante Stück hängt.

Unter anderem fotografierten wir eine Auszeichnung zu „L.A. Woman“ von The Doors. Ein weiteres unserer Fotos zeigt eine Auszeichnung zu „Crash Landing“ von Jimi Hendrix.

Genau diese Mischung macht für uns den Reiz der Hard Rock Cafes aus. Man kommt zum Essen und bekommt nebenbei noch eine kleine Entdeckungstour durch mehrere Jahrzehnte Musikgeschichte.

„The Chapel“ – ein besonderer Raum im Hard Rock Cafe München

Schon vom Restaurant aus fiel uns die Tür mit der großen Aufschrift „THE CHAPEL“ auf. Und diesmal haben wir nicht nur von draußen hineingeschaut, sondern uns den separaten Raum auch angesehen. Dass „The Chapel“ tatsächlich ein eigener Bereich des Münchner Hard Rock Cafes ist, zeigt auch der offizielle Grundriss des Cafes.

Dort entdeckten wir unter anderem ein besonderes Erinnerungsstück an Grateful Dead und Jerry Garcia. Zu sehen waren ein signiertes Drumhead und ein Rolling Stone-Cover zu Jerry Garcia, der von 1942 bis 1995 lebte. Gerade solche Stücke sind der Grund, weshalb wir uns inzwischen in jedem Hard Rock Cafe genauer umsehen.

Man weiß vorher eben nie, welche Musiker und Bands einen im nächsten Raum erwarten. Für uns war „The Chapel“ deshalb eines der Highlights unseres Münchner Hard-Rock-Besuchs.

Der Rock Shop – beim nächsten Mal gibt es mehr Fotos

Natürlich gehört zu einem Hard Rock Cafe auch der Rock Shop. Dort gibt es die typischen Shirts, Hoodies, Pins und andere Souvenirs mit Bezug zum jeweiligen Standort. Das Münchner Cafe besitzt ebenfalls einen eigenen Rock Shop.

Und genau hier fällt mir beim Schreiben dieses Beitrags auf: Davon habe ich kein vernünftiges Foto gemacht. Das muss bei den nächsten Hard Rock Cafes definitiv besser werden.

München auf unserer Hard-Rock-Cafe-Tour

Das Hard Rock Cafe München gehört inzwischen fest zu unseren gemeinsamen Hard-Rock-Erinnerungen. Und genau das ist das Schöne an unserem kleinen Projekt. Obwohl jedes Hard Rock Cafe auf den ersten Blick nach einem ähnlichen Konzept funktioniert, ist keines wirklich gleich. Andere Räumlichkeiten, andere Memorabilia und immer wieder neue Stücke aus der Musikgeschichte sorgen dafür, dass es trotzdem jedes Mal etwas zu entdecken gibt.

In München war es für uns vor allem The Chapel, die den Besuch besonders gemacht hat. Und natürlich der Original Legendary Burger, bei dem wir offensichtlich inzwischen gar nicht mehr lange überlegen müssen.

Unser Fazit zum Hard Rock Cafe München

Das Hard Rock Cafe München verbindet für uns gleich mehrere Dinge, die wir mögen: gutes Essen, Musik und das Entdecken besonderer Erinnerungsstücke. Durch seine Lage mitten in der Altstadt lässt sich ein Besuch außerdem wunderbar mit einem München-Tag verbinden. Marienplatz, Hofbräuhaus und viele weitere Sehenswürdigkeiten liegen nur wenige Gehminuten entfernt.

Besonders gut gefallen hat uns diesmal, dass wir uns auch The Chapel angesehen haben. Das signierte Grateful-Dead-Stück mit dem Jerry-Garcia-Cover ist eines der Memorabilia, die von diesem Besuch auf unseren Fotos geblieben sind. Und inzwischen steht ohnehin fest: Wenn auf einer unserer Reisen ein Hard Rock Cafe in der Nähe ist, stehen die Chancen ziemlich gut, dass Martin und ich irgendwann davorstehen.

München können wir auf unserer Hard-Rock-Cafe-Tour jedenfalls schon einmal abhaken. 🎸

Praktische Informationen

Hard Rock Cafe München
Platzl 1
80331 München

Das Cafe liegt in der Münchner Altstadt direkt gegenüber vom Hofbräuhaus und nur wenige Gehminuten vom Marienplatz entfernt. Die aktuellen Öffnungszeiten findet ihr auf der Homepage des Hard Rock Cafes München. Hier geht es zur Homepage: Offizielle Seite des Hard Rock Cafe München

Mit Emma zur Burg Hauneck – kleine Wanderung auf den Stoppelsberg

Manchmal muss es gar keine lange Wanderung sein. Ein schöner Weg durch den Wald, ein interessantes Ziel und natürlich Emma an unserer Seite, mehr braucht es für einen gelungenen kleinen Ausflug eigentlich nicht.

Burg Hauneck

Diesmal führte uns unsere Runde ins Haunetal. Vom Parkplatz „Lange Steine“ wollten wir hinauf zur Burgruine Hauneck auf dem Stoppelsberg wandern. Für den Rückweg entschieden wir uns für eine andere Strecke und kamen dabei an der Villa Phantasia vorbei. Wieder am Parkplatz angekommen, war unsere Tour allerdings noch nicht ganz beendet. Das nahe gelegene Naturdenkmal „Lange Steine“ wollten wir uns natürlich ebenfalls ansehen.

Vom Parkplatz hinauf zum Stoppelsberg

Wir starteten unsere kleine Wanderung am Parkplatz bei den Langen Steinen. Von hier aus machten wir uns zunächst auf den Weg in Richtung Stoppelsberg.

Burg Hauneck
Burg Hauneck

Schon bald ging es durch den Wald bergauf. Unser Ziel lag schließlich ganz oben, die Burgruine Hauneck.

Burg Hauneck
Burg Hauneck
Burg Hauneck

Für Emma war der Waldweg natürlich genau das Richtige. Während wir den Anstieg in den Beinen merkten, gab es für sie am Wegesrand wieder jede Menge zu entdecken und zu erschnüffeln.

Burg Hauneck
Burg Hauneck
Burg Hauneck

Je höher wir kamen, desto näher rückte schließlich auch unser eigentliches Ziel.

Die Burgruine Hauneck

Oben auf dem Stoppelsberg angekommen, erreichten wir die Burgruine Hauneck. Der Ritter Simon von Hune erbaute hier 1392 sein Schloss, verlor es aber 1402 an die hessischen Landgrafen. Das Schloss wurde im hessischen Bruderkrieg zerstört und Ende des 15. Jahrhunderts als Burg Hauneck wieder aufgebaut.

Burg Hauneck
Burg Hauneck

Die alte Burganlage liegt mitten im Wald auf der Kuppe des Berges und ist schon allein deshalb ein tolles Wanderziel. Statt einer vollständig erhaltenen Burg erwarten einen hier alte Mauern, Torbögen und der mächtige Bergfried. Genau die Art von Ort, an dem man automatisch ein wenig auf Entdeckungstour geht.

Burg Hauneck
Burg Hauneck
Burg Hauneck

Natürlich schauten wir uns die Ruine erst einmal genauer an. Zwischen den alten Mauern kann man sich gut vorstellen, wie die Anlage früher einmal ausgesehen haben könnte. Besonders beeindruckend ist der Bergfried, der noch heute das Bild der Burgruine prägt.

Burg Hauneck
Burg Hauneck
Burg Hauneck

Und wer nach dem Aufstieg noch ein paar zusätzliche Stufen nicht scheut, sollte sich auch den Blick von oben nicht entgehen lassen.

Burg Hauneck
Burg Hauneck
Burg Hauneck

Vom Bergfried bietet sich bei entsprechendem Wetter eine weite Aussicht über die umliegende Landschaft. Eine schöne Belohnung für den vorherigen Aufstieg.

Burg Hauneck
Burg Hauneck
Burg Hauneck

Nach unserer kleinen Erkundungstour durch die Burg war es Zeit für eine kleine Pause. Oben auf der Burg, gibt es einige Sitzplätze, die man dafür nutzen kann. Emma hat sich so wohl gefühlt, sie musste sich gleich mal über die Wiese kullern.

Burg Hauneck
Burg Hauneck
Burg Hauneck

Nach der Pause ging es durch den Torbau wieder raus aus der Burg Hauneck und wir machten uns gemeinsam mit Emma wieder auf den Rückweg.

Burg Hauneck
Burg Hauneck
Burg Hauneck

Zurück über die Villa Phantasia

Statt denselben Weg zurückzugehen, nahmen wir für den Rückweg eine andere Strecke. Unser Weg führte uns hinunter in Richtung Oberstoppel und vorbei an der Villa Phantasia, einem Schullandheim direkt am Fuß des Stoppelsberges.

Burg Hauneck
Burg Hauneck
Burg Hauneck

Von dort ging es weiter zurück in Richtung unseres Ausgangspunktes. So wurde aus dem Hin- und Rückweg eine schöne kleine Runde und wir mussten nicht zweimal über exakt dieselbe Strecke laufen. Etwas, das wir bei unseren Wanderungen eigentlich immer ganz gerne mögen.

Ab zu den Langen Steinen

Am Parkplatz angekommen hätten wir unsere Wanderung eigentlich beenden können. Aber wenn man schon direkt neben einem Naturdenkmal mit dem Namen „Lange Steine“ parkt, kann man natürlich schlecht einfach ins Auto steigen und wieder nach Hause fahren. Also machten wir mit Emma noch einen kleinen Abstecher dorthin.

Burg Hauneck
Burg Hauneck
Burg Hauneck

Und der kurze zusätzliche Weg lohnt sich. Mitten im Wald liegen hier gewaltige Sandsteinblöcke, die schon aufgrund ihrer Größe ziemlich beeindruckend wirken. Nach der Burgruine war das noch einmal ein völlig anderes Ziel und ein schöner Abschluss unserer Runde.

Burg Hauneck
Burg Hauneck
Burg Hauneck

Gerade mit Emma daneben wird auf den Fotos wahrscheinlich erst richtig deutlich, welche Dimensionen einige dieser Steinblöcke haben. Wir schauten uns ein wenig um, bevor es schließlich endgültig zurück zum Parkplatz ging.

Hinweis zum Fuchsbandwurm

Unterwegs weist ein Schild auf den Fuchsbandwurm hin. Hunde können sich beispielsweise durch das Fressen infizierter Nagetiere anstecken. Wer mit seinem Hund viel in Wald und Feld unterwegs ist und dieser gerne Mäuse jagt oder frisst, sollte das Thema Entwurmung bzw. regelmäßige Kotuntersuchungen mit dem Tierarzt besprechen.

Burg Hauneck

Bodennah wachsende Waldfrüchte und Pilze sollten außerdem vor dem Verzehr gründlich gewaschen werden.

Unser Fazit

Unsere kleine Wanderung zur Burg Hauneck war genau die richtige Mischung aus Bewegung, Natur und einem interessanten Ziel. Der Aufstieg durch den Wald bringt einen hinauf zu einer Burgruine, bei der es einiges zu entdecken gibt und durch den Rückweg über die Villa Phantasia lässt sich daraus eine abwechslungsreiche Runde machen.

Burg Hauneck
Burg Hauneck

Die Langen Steine sollte man dabei auf keinen Fall auslassen. Da sie direkt in der Nähe des Parkplatzes liegen, lassen sie sich wunderbar an die Wanderung anhängen und bilden einen richtig schönen Abschluss.

Burg Hauneck

Und Emma? Die hatte mit Waldwegen, neuen Gerüchen und jeder Menge Möglichkeiten zum Erkunden sowieso wieder ihr ganz eigenes Abenteuer.

🐾 Emma’s Pfoten-Tipp

Für die Tour würden wir feste Schuhe empfehlen. Besonders der Weg hinauf zum Stoppelsberg hat einige Steigungen und je nach Wetter können die Waldwege natürlich entsprechend rutschig oder matschig sein.

Für Hunde ist die Runde durch den hohen Wald schön zu laufen. Wie immer gehört für uns ausreichend Wasser für Emma ins Gepäck, besonders an wärmeren Tagen.

Wer noch etwas mehr laufen möchte, kann die Burgruine Hauneck und die Langen Steine übrigens auch in eine längere Wanderung durch das Haunetal einbauen.

Hard Rock Cafe London – zu Besuch im allerersten Hard Rock Cafe

Wer unseren Blog schon länger verfolgt, weiß inzwischen, dass Martin und ich an Hard Rock Cafes nur schwer vorbeikommen. Was zunächst einfach ein Besuch während einer Reise war, hat sich mittlerweile zu einem kleinen gemeinsamen Projekt entwickelt. Wir möchten nach und nach möglichst viele Hard Rock Cafes besuchen.

Bei unserer Reise nach London durfte deshalb natürlich auch das Hard Rock Cafe London in der Old Park Lane nicht fehlen. Und dieses Cafe ist für unsere Sammlung etwas ganz Besonderes, denn hier begann 1971 die Geschichte der Hard Rock Cafes.

Das Original seit 1971

Mitten in London, unweit des Hyde Parks, befindet sich das Hard Rock Cafe in der 150 Old Park Lane. Von außen wirkt es im Vergleich zu manch riesigem Hard Rock Cafe beinahe unscheinbar. Dabei steckt hinter diesen Türen ein ordentliches Stück Musikgeschichte.

Peter Morton und Isaac Tigrett eröffneten hier am 14. Juni 1971 das erste Hard Rock Cafe. Was damals in London begann, entwickelte sich später zu einer weltweit bekannten Marke. Für uns war es natürlich schön zu wissen, dass wir nicht irgendein Hard Rock Cafe besuchten, sondern tatsächlich das allererste.

Erst einmal etwas essen

Wir hatten unseren Besuch bereits vorab geplant und ein Mittags-Menü gebucht. Zur Auswahl standen verschiedene Hauptgerichte. In unserem Paket waren außerdem ein Getränk und ein Dessert enthalten.

Wir hatten das Menü vorher über Booking.com bestellt und ca. umgerechnet 30 Euro pro Person bezahlt. Wir entschieden uns für den Original Legendary Burger mit Pommes, denn schließlich waren wir im Hard Rock Cafe. Und nach einem langen Tag in London, kam die Stärkung gerade recht.

Wir können euch den Burger wirklich sehr empfehlen, denn er ist unglaublich lecker. Der warme Brownie mit Schokolade und Creme, macht das Geschmackserlebnis perfekt.

Essen zwischen Rock ’n’ Roll und Musikgeschichte

Das Essen ist für uns bei einem Hard Rock Cafe allerdings nur ein Teil des Besuchs. Mindestens genauso spannend ist es, sich im Restaurant umzusehen. Die Wände sind voll mit Erinnerungsstücken aus der Musikgeschichte. Bei unserem Besuch entdeckten wir unter anderem Memorabilia der Rolling Stones. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir Kleidungsstücke von Keith Richards und Mick Jagger, die ich natürlich fotografiert habe.

Und gerade London hat dabei eine besondere Bedeutung für die Hard-Rock-Geschichte. Das Cafe beherbergt bis heute das Stück, mit dem die berühmte Memorabilia-Sammlung ihren Anfang nahm: eine rote Gitarre von Eric Clapton.

Was damals mit einer Gitarre begann, gehört heute praktisch untrennbar zu jedem Hard Rock Cafe.

The Vault – noch mehr Musikgeschichte

Zum Hard Rock Cafe London gehört außerdem The Vault, ein kleines Rock-’n’-Roll-Museum. Es befindet sich in einem ehemaligen Banktresor und beherbergt weitere besondere Stücke aus der Hard-Rock-Sammlung. Das wussten wir allerdings leider nicht vorher und haben es deswegen nicht angeschaut.

Natürlich gehört auch der Rock Shop dazu

Was wäre ein Besuch im Hard Rock Cafe ohne einen Blick in den Rock Shop? Hier gibt es die typischen Hard-Rock-Shirts, Hoodies, Pins und weitere Souvenirs mit dem jeweiligen Städtenamen. Gerade wenn man mehrere Cafes besucht, wird daraus ziemlich schnell eine kleine Sammelleidenschaft. Das Londoner Cafe besitzt ebenfalls einen Rock Shop an der Old Park Lane. Dieser befindet sich dort allerdings in einem Nebengebäude. Der war allerdings so voll, dass wir ihn ausgelassen haben.

Warum London für unsere Hard-Rock-Tour etwas Besonderes ist

Inzwischen haben Martin und ich beschlossen, gemeinsam möglichst viele Hard Rock Cafes zu besuchen. Damit bekommt dieser London-Besuch im Nachhinein noch einmal eine ganz andere Bedeutung. Denn wo könnte unsere Sammlung besser anfangen als dort, wo 1971 alles begann?

Natürlich werden wir nicht jedes Hard Rock Cafe der Welt schaffen. Aber jedes Cafe, das wir auf unseren Reisen entdecken, bekommt künftig seinen Platz auf unserem Blog. Mit unseren Fotos, unseren Erlebnissen und natürlich der Frage, welche Musikschätze wir dort entdecken konnten.

Unser Fazit zum Hard Rock Cafe London

Das Hard Rock Cafe London war für uns weit mehr als nur eine Möglichkeit, während unseres London-Aufenthalts etwas zu essen. Die besondere Atmosphäre, die vielen Erinnerungsstücke aus der Musikgeschichte und vor allem die Tatsache, dass wir im allerersten Hard Rock Cafe überhaupt saßen, machen diesen Besuch rückblickend zu einem ganz besonderen Teil unserer Reise. Für Martin und mich war es gleichzeitig einer der ersten Bausteine für ein Projekt, das uns hoffentlich noch in viele weitere Städte führen wird.

London können wir auf unserer Hard-Rock-Liste jedenfalls schon einmal abhaken. 🎸

Praktische Informationen

Hard Rock Cafe London
150 Old Park Lane
London W1K 1QZ
Vereinigtes Königreich

Das Cafe liegt in Mayfair nahe Hyde Park Corner und sind mit öffentlichen Verkehrsmittel gut zu erreichen. Die aktuellen Öffnungszeiten findet ihr auf der Homepage des Hard Rock Cafes London. Aktuell sind Hunde im Cafe leider nicht erlaub, mit Ausnahme entsprechend anerkannter Assistenzhunde.

Hier findet ihr den Link zum Hard Rock Cafe London: Offizielle Seite des Hard Rock Cafe London

Braunschweig entdecken – mein Rundgang durch die Löwenstadt

Manchmal ergeben sich kleine Reisen ganz ungeplant. Diesmal führte mich keine unserer gemeinsamen Touren nach Braunschweig, sondern eine Fortbildung für die Arbeit. Emma musste deshalb ausnahmsweise zu Hause bleiben und verbrachte die Zeit bei Papa. Für mich hieß das aber natürlich nicht, dass ich nach Feierabend einfach im Ferienappartement sitzen bleiben konnte.

Also schnappte ich mir meine Kamera und machte mich auf den Weg, um Braunschweig zu erkunden. Und davon gab es einiges zu sehen. Da mein Aufenthalt im Dezember stattfand, hatte ich außerdem das Glück, die Stadt während des Weihnachtsmarktes zu erleben.

Braunschweig

Braunschweig ist eine Großstadt in Niedersachsen, mit ca. 253.000 Einwohnern. Die Stadt liegt im Harzer Umland und man gelangt in ca. 40 Minuten in den Harz. Bekannt ist Braunschweig für viele seiner historischen Sehenswürdigkeiten und die prachtvollen Bauten. Kommt mit auf meinen Rundgang durch Braunschweig, diesmal leider ohne vierbeinige Begleitung.

St. Michaelis

Meine Entdeckungstour führte mich zunächst zur St.-Michaelis-Kirche in der Echternstraße. Die erste romanische Kirche an dieser Stelle wurde bereits 1157 geweiht. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte kamen der Westturm und die Seitenschiffe hinzu, bis schließlich eine gotische Hallenkirche entstand.

St. Michaelis - Braunschweig
St. Michaelis - Braunschweig
St. Michaelis - Braunschweig

Eine Besonderheit ist der gerade Chorabschluss, den es in dieser Form bei keiner anderen mittelalterlichen Kirche Braunschweigs gibt. Den Zweiten Weltkrieg überstand St. Michaelis weitgehend unbeschadet.

Volkswagen Halle

Einen deutlichen Kontrast zu den historischen Gebäuden der Innenstadt bildet die Volkswagen Halle. Die moderne Veranstaltungshalle liegt nahe der Oker und wird für ganz unterschiedliche Veranstaltungen genutzt. Von Sport über Konzerte bis hin zu Shows und Kongressen.

Volkswagen Halle - Braunschweig
Volkswagen Halle - Braunschweig

Bei einem Stadtrundgang ist sie zwar keine klassische historische Sehenswürdigkeit, gehört aber zum heutigen Stadtbild Braunschweigs und markierte auf meiner Tour den Übergang in Richtung Bürgerpark und Oker.

Oker und Kiryat-Tivon-Park

Braunschweig ist eng mit der Oker verbunden. Der Fluss wurde bereits im Mittelalter zur Verteidigung der Stadt genutzt und umfließt heute die Innenstadt in zwei Umflutgräben.

Oker und Kiryat-Tivon-Park - Braunschweig

Auf meinem Weg kam ich außerdem am Kiryat-Tivon-Park vorbei, hatte allerdings keine Zeit, durch ihn hindurch zu laufen. Die Grünanlage trägt den Namen der israelischen Partnerstadt Kiryat Tivon und bietet zwischen Innenstadt und Oker einen angenehm ruhigen Gegenpol zu Straßen, Geschäften und historischen Bauwerken.

Lessing-Denkmal

Auf dem Lessingplatz erinnert ein Denkmal an Gotthold Ephraim Lessing. Der bedeutende Dichter der Aufklärung verbrachte seine letzten Lebensjahre in Wolfenbüttel und starb 1781 in Braunschweig.

Lessing-Denkmal - Braunschweig
Lessing-Denkmal - Braunschweig

Das Denkmal wurde nach einem Entwurf von Ernst Rietschel geschaffen und 1853 enthüllt. Lessing begegnet einem in Braunschweig an mehreren Stellen, denn sein Leben und Wirken sind eng mit der Region verbunden.

Paulinerchor

Der Paulinerchor wirkt auf den ersten Blick, als hätte er schon immer an dieser Stelle gestanden. Tatsächlich stammt er von der ehemaligen Dominikaner- beziehungsweise Paulinerkirche am Bohlweg.

Paulinerchor - Braunschweig

Als diese abgerissen wurde, versetzte man den gotischen Chor 1902 Stein für Stein in den Bereich Hinter Aegidien. Heute gehört er zum Komplex des Braunschweigischen Landesmuseums und ist ein bemerkenswertes Beispiel dafür, wie historische Bausubstanz bewahrt und an einem anderen Ort neu aufgebaut wurde.

Braunschweigisches Landesmuseum

Direkt im ehemaligen Klosterbereich befindet sich ein Standort des Braunschweigischen Landesmuseums. Während das Vieweghaus am Burgplatz saniert wird, bleibt das Museum Hinter Aegidien ein wichtiger Ort für die Beschäftigung mit der Geschichte der Region.

Braunschweigisches Landesmuseum
Braunschweigisches Landesmuseum

Besonders interessant ist hier die Auseinandersetzung mit der jüdischen Geschichte Niedersachsens. Schon das historische Umfeld aus Klosterräumen, Kreuzgang und Paulinerchor macht diesen Museumsstandort außergewöhnlich.

St. Aegidien

Die mächtige St.-Aegidien-Kirche gehört zu den beeindruckendsten mittelalterlichen Sakralbauten Braunschweigs. Ihre Geschichte beginnt mit einem 1115 gegründeten Benediktinerkloster.

St. Aegidien - Braunschweig
St. Aegidien - Braunschweig
St. Aegidien - Braunschweig

Nachdem die romanische Klosterkirche beim Stadtbrand von 1278 zerstört worden war, entstand ein gotischer Neubau. Besonders der Chor gilt als außergewöhnlich, denn er ist in Braunschweig das einzige Beispiel der sogenannten Kathedralgotik. Das riesige Kirchenschiff wurde 1478 geweiht.

St. Aegidien - Braunschweig

8. Aegidienmarkt

Der Aegidienmarkt erzählt von den starken Veränderungen, die Braunschweig im Laufe der Jahrhunderte erlebt hat. Einst gehörte das Gebiet zur Klosterfreiheit von St. Aegidien. Nach dem Abriss des alten Rathauses entstanden im 18. Jahrhundert barocke Gebäude.

Aegidienmarkt - Braunschweig

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Umgebung stark zerstört und später verkehrsgerecht umgebaut. Heute treffen hier historische Spuren, moderne Stadtgestaltung, Straßenverkehr und Stadtbahn unmittelbar aufeinander.

Das älteste durch eine Inschrift datierte Fachwerkhaus des Landes

Bei einem Rundgang durch eine so alte Stadt begegnet man immer wieder Gebäuden mit beeindruckenden Jahreszahlen. Besonders spannend fand ich deshalb auch den Abstecher zu einem der historischen Fachwerkhäuser, das mit seinem hohen Alter sofort neugierig macht.

Ältestes durch eine Inschrift datiertes Fachwerkhaus - Braunschweig

Das Gebäude Ackerhof 2 im Magniviertel trägt die Jahreszahl 1432 auf einem Balken. Damit besitzt es die früheste bekannte inschriftliche Datierung eines Fachwerkbaus in Deutschland

Happy Rizzi Haus

Kaum ein Gebäude könnte einen größeren Gegensatz zur mittelalterlichen Architektur bilden. Das Happy Rizzi Haus fällt mit seinen bunten Fassaden, Herzen, Augen, Sternen und fröhlichen Gesichtern sofort auf. Entworfen wurde das ungewöhnliche Gebäude vom amerikanischen Pop-Art-Künstler James Rizzi.

Happy Rizzi Haus - Braunschweig
Happy Rizzi Haus - Braunschweig
Happy Rizzi Haus - Braunschweig

Zwischen den historischen Häusern des Magniviertels wirkt es fast wie eine begehbare Comiczeichnung und ist heute eines der bekanntesten und meistfotografierten modernen Wahrzeichen Braunschweigs. Seit 2001 macht es die Stadt Braunschweig bunt.

Residenzschloss mit Quadriga und Schlossplatz

Das Braunschweiger Residenzschloss sieht historisch aus, seine heutige Gestalt ist jedoch eine Rekonstruktion. Das ursprüngliche Schloss wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und später abgerissen.

Residenzschloss Braunschweig
Residenzschloss Braunschweig
Residenzschloss Braunschweig

Beim Wiederaufbau wurden mehr als 600 erhaltene Originalteile in die Fassade integriert. Besonders beeindruckend ist die Quadriga auf dem Dach: Die von Brunonia gelenkte Figurengruppe ist rund neun Meter hoch und gilt als größte Quadriga Europas.

Herzog-Karl-Denkmal

Auf dem Schlossplatz begegnete mir mit dem Herzog-Karl-Denkmal ein weiteres Stück Braunschweiger Geschichte. Reiterstandbilder und Denkmäler erinnern hier an die Zeit, in der Braunschweig Residenzstadt der Welfen war.

Herzog-Karl-Denkmal - Braunschweig

Gerade zusammen mit der rekonstruierten Schlossfassade entsteht rund um den Platz ein interessantes Zusammenspiel aus historischer Erinnerung und moderner Innenstadt.

Schloss-Arkaden

Direkt hinter der historischen Fassade des Residenzschlosses befindet sich etwas, das man von außen zunächst kaum vermuten würde, ein modernes Einkaufszentrum.

Schloss-Arkaden - Braunschweig
Schloss-Arkaden - Braunschweig
Schloss-Arkaden - Braunschweig

Die Schloss-Arkaden verbinden Einzelhandel und Gastronomie mit der rekonstruierten Schlossarchitektur. Diese Kombination ist durchaus ungewöhnlich und zeigt sehr deutlich, wie Braunschweig historische Formen in eine moderne Nutzung integriert hat. Es gibt mehrere Stockwerke mit vielen verschiedenen Geschäften. Die Restaurants laden beim Besuch zum verweilen ein.

St. Magni

Die Magnikirche ist für die Geschichte Braunschweigs von ganz besonderer Bedeutung. In ihrer Weiheurkunde aus dem Jahr 1031 taucht der Name „Brunesguik“ auf, die älteste bekannte schriftliche Erwähnung der Stadt.

St. Magni - Braunschweig
St. Magni - Braunschweig
St. Magni - Braunschweig

Damit führt ein Besuch von St. Magni gewissermaßen zu den schriftlich belegten Anfängen Braunschweigs zurück. Die heutige Kirche ist geprägt von späteren Umbauten und Veränderungen, bildet aber noch immer den historischen Mittelpunkt des Magniviertels.

Magniviertel

Rund um St. Magni zeigt sich Braunschweig von einer besonders schönen Seite. Kopfsteinpflaster, verwinkelte Gassen und historische Fachwerkhäuser prägen das Magniviertel, eines der ältesten erhaltenen Viertel der Stadt.

Magniviertel - Braunschweig

Einige Häuser stammen in ihren ältesten Teilen noch aus dem späten Mittelalter. Nach all den größeren Straßen und repräsentativen Gebäuden fühlte sich der Spaziergang durch diese kleinen Gassen beinahe wie ein Wechsel in eine andere Zeit an.

Herzog Anton Ulrich-Museum und Kupferstichkabinett

Das Herzog Anton Ulrich-Museum zählt zu den ältesten Kunstmuseen Europas und besitzt eine der bedeutendsten Sammlungen Alter Meister in Deutschland. Zu den vertretenen Künstlern gehören unter anderem Rembrandt, Rubens und Vermeer.

Herzog Anton Ulrich-Museum - Braunschweig
Herzog Anton Ulrich-Museum - Braunschweig

Neben Gemälden gehören Skulpturen, Kunsthandwerk und das Kupferstichkabinett zu den Sammlungen. Selbst wenn man das Museum nicht ausführlich besucht, ist bereits der repräsentative Museumsbau einen Blick wert.

Städtische Musikschule – Zweigstelle Magnitorwall

Auf meinem Weg vom Herzog Anton Ulrich-Museum in Richtung Staatstheater kam ich am Magnitorwall an einem weiteren repräsentativen Gebäude vorbei. Heute wird es von der Städtischen Musikschule genutzt und bildet eine Zweigstelle zur eigentlichen Musikschule.

Städtische Musikschule - Zweigstelle Magnitorwall - Braunschweig

Zwischen Museum und Theater passt die Musikschule fast perfekt in dieses kulturell geprägte Viertel und war für mich zunächst eines jener Gebäude, bei denen man automatisch stehen bleibt und sich fragt, welche Geschichte sich wohl dahinter verbirgt.

Staatstheater Braunschweig

Das Staatstheater gehört zu den großen Kulturinstitutionen der Stadt. Bereits im 19. Jahrhundert entstand an dieser Stelle das damalige Hoftheater. Heute umfasst das Staatstheater mehrere Sparten und prägt mit seinem historischen Gebäude den Theaterpark.

Staatstheater Braunschweig
Staatstheater Braunschweig

Cimiotti-Brunnen

Direkt beim Staatstheater befindet sich der Cimiotti-Brunnen. Das Kunstwerk stammt von dem Bildhauer Emil Cimiotti und unterscheidet sich deutlich von den historischen Brunnen, die einem an anderen Stellen Braunschweigs begegnen.

Cimiotti-Brunnen - Braunschweig

Der Cimiotti-Brunnen verschönert seit 2012 den Platz vor dem Staatstheater Braunschweig.

St. Katharinen

Am Hagenmarkt steht mit St. Katharinen eine weitere der großen historischen Kirchen Braunschweigs. Mit ihrem Bau wurde um 1200 begonnen. Ab etwa der Mitte des 13. Jahrhunderts wandelte man die ursprünglich romanische Basilika zu einer gotischen Hallenkirche um.

St. Katharinen - Braunschweig
St. Katharinen - Braunschweig
St. Katharinen - Braunschweig

Besonders markant sind die Türme und die aufwendig gestalteten gotischen Fenster. Zwischen den vielen unterschiedlichen Kirchen der Stadt besitzt St. Katharinen dadurch einen ganz eigenen Charakter.

Löwenbrunnen

An der Nordseite von St. Katharinen entdeckte ich den Löwenbrunnen. Sein Entstehungsjahr ist nicht ganz klar. Es ist die Rede von 1822 oder 1842. Der historische Brunnen diente einst unter anderem als Wasserstelle für Marktbesucher und als Pferdetränke.

Löwenbrunnen - Braunschweig

Der kleine Löwe auf dem Brunnen erinnert natürlich sofort an das Wappentier der Stadt. Nach Jahren der Einlagerung (ab 2003) während Bauarbeiten, kehrte der Brunnen schließlich 2012 wieder an seinen ursprünglichen Platz zurück.

Alte Waage

Die Alte Waage ist eines der Gebäude, bei denen man zweimal hinschauen sollte. Das prächtige Fachwerkhaus wurde ursprünglich im 16. Jahrhundert errichtet und diente unter anderem zum Wiegen und Verzollen von Waren.

Alte Waage - Braunschweig
Alte Waage - Braunschweig
Alte Waage - Braunschweig

Im Zweiten Weltkrieg wurde es vollständig zerstört. Das heutige Gebäude entstand als detailgetreue Rekonstruktion. Dadurch vermittelt es dennoch sehr anschaulich einen Eindruck davon, wie reich die Braunschweiger Fachwerkarchitektur einst gewesen sein muss.St. Andreas

St. Andreas

Die Andreaskirche gehört zu den großen mittelalterlichen Kirchen der Stadt und fällt vor allem durch ihren mächtigen Westbau auf. Ihre Geschichte reicht bis in das 12. Jahrhundert zurück.

St. Andreas - Braunschweig
St. Andreas - Braunschweig
St. Andreas - Braunschweig

Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kirche mehrfach erweitert und verändert. Besonders bemerkenswert ist ihre Verbindung mit dem historischen Handwerkerviertel rund um den Wollmarkt und die Alte Waage.

St. Petri

Auch St. Petri gehört zu den historischen Hauptkirchen Braunschweigs. Ein früher Kirchenbau wurde beim großen Stadtbrand von 1256 zerstört, woraufhin ein Neubau entstand.

St. Petri - Braunschweig
St. Petri - Braunschweig
St. Petri - Braunschweig

Später entwickelte sich die Kirche zu einer gotischen Hallenkirche. Der heutige spitze Turmhelm entstand erst nach dem Zweiten Weltkrieg wieder und gibt St. Petri dennoch ihre weithin sichtbare Silhouette zurück.

Eulenspiegelbrunnen

Natürlich darf in Braunschweig auch Till Eulenspiegel nicht fehlen. Der Eulenspiegelbrunnen erinnert an eine seiner bekanntesten Geschichten, nach der er in Braunschweig als Bäckergeselle gearbeitet und statt normaler Brote Eulen und Meerkatzen gebacken haben soll.

Eulenspiegelbrunnen - Braunschweig
Eulenspiegelbrunnen - Braunschweig
Eulenspiegelbrunnen - Braunschweig

Rund um den Brunnen greifen Figuren diese Erzählung auf. Eine Sehenswürdigkeit mit deutlich mehr Augenzwinkern als die vielen Kirchen und historischen Herrscherdenkmäler auf meiner Route.

Altstadtrathaus

Das Altstadtrathaus gehört zu den bedeutendsten gotischen Profanbauten Norddeutschlands. Es entstand über mehrere Bauphasen und beeindruckt besonders mit seinen Arkaden und den Figuren an der Fassade. Der Bau wurde vom 13. bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts errichtet.

Altstadtrathaus - Braunschweig
Altstadtrathaus - Braunschweig
Altstadtrathaus - Braunschweig

Früher war es politisches Zentrum der Braunschweiger Altstadt. Ein schönes Detail findet sich an der Außenwand. Dort ist mit der Braunschweiger Elle sogar ein historisches Längenmaß erhalten. Im Inneren befindet sich eine Dauerausstellung des Städtischen Museum Braunschweig, welche sich mit der Geschichte der Stadt befasst.

Stechinellihaus

Mit seiner aufwendig gestalteten Fassade fällt das Stechinellihaus zwischen den historischen Gebäuden der Innenstadt sofort auf. Seinen Namen verdankt es Francesco Maria Capellini, genannt Stechinelli, der im Dienst der Welfen zu Wohlstand und Einfluss gelangte.

Stechinellihaus - Braunschweig

Erbaut wurde es um 1630, erhielt 1690 eine Umgestaltung und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut. Das Gebäude erinnert nicht nur an die Architektur vergangener Jahrhunderte, sondern auch an eine außergewöhnliche Persönlichkeit der Braunschweiger Geschichte.

Altstadtmarkt mit Marienbrunnen

Der Altstadtmarkt ist einer der schönsten historischen Plätze Braunschweigs. Rundherum stehen mit Altstadtrathaus, Gewandhaus und St. Martini gleich mehrere bedeutende Bauwerke. In seiner Mitte befindet sich der Marienbrunnen.

Altstadtmarkt mit Marienbrunnen - Braunschweig
Altstadtmarkt mit Marienbrunnen - Braunschweig
Altstadtmarkt mit Marienbrunnen - Braunschweig

Bereits im Mittelalter war der Platz wirtschaftliches Zentrum der Altstadt. Bis heute findet hier regelmäßig Wochenmarkt statt – eine schöne Verbindung zwischen jahrhundertealter Tradition und ganz normalem Stadtleben.

St. Martini

Direkt am Altstadtmarkt erhebt sich die Martinikirche. Der Bau begann um 1190 zunächst als romanische Basilika, wurde später jedoch zu einer gotischen Hallenkirche umgestaltet.

St. Martini - Braunschweig
St. Martini - Braunschweig
St. Martini - Braunschweig

Besonders auffällig sind die reich verzierten gotischen Giebel, die ich sowohl am Abend als auch bei Tageslicht fotografieren konnte. Gemeinsam mit Rathaus, Gewandhaus und Marienbrunnen prägt St. Martini das historische Bild des Altstadtmarktes.

St. Martini - Braunschweig
St. Martini - Braunschweig
St. Martini - Braunschweig

Amtsgericht

Auch das Amtsgericht gehörte zu den repräsentativen Gebäuden, an denen ich während meines Rundgangs vorbeikam. Es liegt etwas versteckt, direkt hinter St. Martini.

Amtsgericht - Braunschweig
Amtsgericht - Braunschweig

Das Amtsgericht befindet sich im Landschaftlichen Haus, einem Gebäude im klassizistischen Stil aus dem 18. Jahrhundert. Herzog Karl Wilhelm Ferdinand hat es durch den Architekten Christian Gottlob Langwagen erbauen lassen.

Gewandhaus

Das Gewandhaus am Altstadtmarkt wurde bereits 1303 erwähnt. Es diente den Gewandschneidern als Lager-, Verkaufs- und Versammlungshaus und erinnert damit an die große wirtschaftliche Bedeutung der mittelalterlichen Stadt.

Gewandhaus - Braunschweig
Gewandhaus - Braunschweig
Gewandhaus - Braunschweig

Besonders bekannt ist sein prachtvoller Renaissancegiebel. Von der Seite wirkt das Gebäude dagegen überraschend schlicht: Eine lange Natursteinfassade und das mächtige rote Dach bestimmen dort das Bild.

Gewandhaus - Braunschweig
Gewandhaus - Braunschweig

Altes Zoll- und Landwehrhaus

Unmittelbar am Gewandhaus steht ein auffälliges Fachwerkhaus: das Alte Zoll- und Landwehrhaus, auch Rüninger Zollhaus genannt. Ursprünglich wurde es 1643 in Rüningen errichtet.

Altes Zoll- und Landwehrhaus - Braunschweig
Altes Zoll- und Landwehrhaus - Braunschweig

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es abgetragen und am Altstadtmarkt wieder aufgebaut. Heute ergänzt es das historische Ensemble und erinnert zugleich an die Fachwerkbebauung, die früher wesentlich stärker das Bild dieses Bereichs bestimmte.

Poststraße und Kornmarktbrunnen

Mein Rundgang führte mich anschließend durch die Poststraße zum Kornmarkt. Der Kornmarkt gehört zu den historischen Platzräumen der Altstadt und erhielt seinen Namen durch den früher dort stattfindenden Getreidehandel.

Poststraße und Kornmarktbrunnen - Braunschweig
Poststraße und Kornmarktbrunnen - Braunschweig

Der Kornmarktbrunnen entstand im Jahre 1868/69 und greift die Geschichte des Platzes auf. Er wurde im Stil der Neorenaissance gebaut und steht unter Denkmalschutz

Kornmarkt und Altstadt

Rund um den Kornmarkt lässt sich noch einmal wunderbar durch die Braunschweiger Altstadt schlendern. Historische Gebäude wechseln sich mit späteren Ergänzungen ab, und immer wieder öffnen sich kleine Plätze und Gassen.

Kornmarkt - Braunschweig
Kornmarkt - Braunschweig
Altstadt - Braunschweig

Nach den großen Sehenswürdigkeiten fand ich gerade solche Abschnitte spannend, weil man hier weniger auf ein einzelnes Bauwerk schaut und stattdessen die Atmosphäre der Stadt auf sich wirken lassen kann.

Dom St. Blasii

Der Braunschweiger Dom St. Blasii gehört zu den wichtigsten Bauwerken der Stadt. Heinrich der Löwe ließ ihn ab 1173 als Stiftskirche errichten.

Dom St. Blasii - Braunschweig
Dom St. Blasii - Braunschweig
Dom St. Blasii - Braunschweig

Im Dom befinden sich unter anderem das Grabmal Heinrichs und seiner Frau Mathilde sowie bedeutende Kunstwerke der Romanik. Gemeinsam mit Burg Dankwarderode und dem Braunschweiger Löwen bildet der Dom das historische Herz der Stadt.

Rathaus

Direkt am Platz der Deutschen Einheit erhebt sich das Neue Rathaus mit seinem markanten Turm. Der neugotische Bau stammt aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Besonders beeindruckend ist der 61 Meter hohe Rathausturm.

Rathaus - Braunschweig
Rathaus - Braunschweig
Rathaus - Braunschweig

Wer die 161 Stufen hinaufsteigt, kann von oben über die Innenstadt blicken. Während meines Besuchs bildete das Rathaus zugleich eine der eindrucksvollen Kulissen des Weihnachtsmarktes.

Burg Dankwarderode

Gleich neben dem Dom steht die Burg Dankwarderode. Heinrich der Löwe ließ hier im 12. Jahrhundert seine Residenz errichten. Die heutige Burg ist allerdings zu großen Teilen eine Rekonstruktion aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert.

Burg Dankwarderode - Braunschweig
Burg Dankwarderode - Braunschweig
Burg Dankwarderode - Braunschweig

Zusammen mit Dom und Löwendenkmal macht sie den Burgplatz zu einem der geschichtlich bedeutendsten Orte Braunschweigs. Im Dezember sorgten die Weihnachtsmarktstände davor für eine ganz besondere Kulisse.

Nussknacker Bruno und der Braunschweiger Weihnachtsmarkt

Bei einem Dezemberbesuch in Braunschweig führt eigentlich kein Weg am Weihnachtsmarkt vorbei. Zwischen Dom, Burg und Rathaus stehen die Buden vor einer Kulisse, die dafür kaum passender sein könnte. Ein besonders auffälliger Bewohner des Weihnachtsmarktes ist der sechs Meter hohe Nussknacker Bruno.

Nussknacker Bruno und der Braunschweiger Weihnachtsmarkt

Seit 2002 gehört er zum Markt und stand bei meinem Besuch am Langen Hof direkt neben dem Rathaus. Zwischen all den historischen Sehenswürdigkeiten durfte deshalb natürlich auch ein Foto mit Bruno nicht fehlen.

Braunschweiger Löwe

Er ist das Wahrzeichen der Stadt, der Braunschweiger Löwe auf dem Burgplatz. Heinrich der Löwe ließ das bronzene Standbild vermutlich zwischen 1164 und 1181 errichten.

Braunschweiger Löwe - Braunschweig

Das Original befindet sich heute geschützt im Museum. Auf dem Burgplatz steht eine Kopie. Der Löwe gilt als eines der ältesten erhaltenen freistehenden Großstandbilder des Mittelalters und begegnet einem als Symbol der Stadt während eines Braunschweig-Besuchs immer wieder.

Säule „2000 Jahre Christentum“

Auf dem Ruhfäutchenplatz, unmittelbar neben Dom und Burg, steht die neun Meter hohe Säule „2000 Jahre Christentum“. Der Braunschweiger Bildhauer Jürgen Weber gestaltete das Kunstwerk mit zahlreichen übereinander angeordneten Szenen aus der Geschichte des Christentums.

Säule „2000 Jahre Christentum“ - Braunschweig

Von weitem wirkt die Säule beinahe wie ein ungewöhnlicher Brunnen oder eine Siegessäule. Erst aus der Nähe erkennt man, wie viele einzelne Figuren und Geschichten sich auf ihrer Oberfläche verbergen.

Oberlandesgericht

Das Oberlandesgericht Braunschweig ist ein weiteres repräsentatives Gebäude auf meiner Route. Als eines der zentralen Gerichte Niedersachsens steht es für eine ganz andere Seite der Stadt als die mittelalterlichen Kirchen und Fachwerkviertel.

Oberlandesgericht - Braunschweig
Oberlandesgericht - Braunschweig

Architektur und Funktion erzählen von Braunschweigs Entwicklung über die historische Residenz- und Handelsstadt hinaus zu einem modernen Verwaltungs- und Justizstandort. Das Oberlandesgericht befindet sich in einem ehemaligen Bankgebäude. Es wurde im Jahre 1853 im Renaissance Stil erbaut.

St. Ulrici-Brüdern

Die Brüdernkirche St. Ulrici-Brüdern gehörte ursprünglich zu einem Franziskanerkloster im Jahre 1209. Der gotische Kirchenbau entstand über mehrere Bauphasen und präsentiert sich vergleichsweise schlicht, aber gerade dadurch sehr eindrucksvoll.

St. Ulrici-Brüdern - Braunschweig
St. Ulrici-Brüdern - Braunschweig
St. Ulrici-Brüdern - Braunschweig

Auf meinem Rundgang konnte ich die Kirche von mehreren Seiten fotografieren. Besonders die großen gotischen Fenster und die historische Klosteranlage machen deutlich, wie weit ihre Geschichte zurückreicht.

Hauptbahnhof und BraWoPark

Am Ende meines Rundgangs ging es wieder in Richtung Hauptbahnhof, um zu meinen Lieben nach Hause zu fahren. Das Bahnhofsgebäude steht für das moderne Braunschweig und ist für viele Besucher der erste und letzte Eindruck der Stadt.

Hauptbahnhof und BraWoPark - Braunschweig

Direkt gegenüber beziehungsweise in unmittelbarer Nähe befindet sich der BraWoPark mit Geschäften und weiteren Angeboten. Nach all den historischen Plätzen, Kirchen und Fachwerkhäusern war damit endgültig wieder die Gegenwart erreicht.

Eine Pause bei UT’N Grooten Pott

Da ich täglich bei der Fortbildung war und es nur eine kurze Mittagspause gab, musste schnell etwas warmes her. Einheimische haben mir von UT’N Grooten Pott erzählt, einer Suppenbar. Dort gibt es leckere Suppen/Eintöpfe und ein wechselndes Angebot. Es gibt leider nur Stehplätze draußen, aber im Winter wenigstens Heizstrahler, damit man beim Essen nicht einfriert.

UT’N Grooten Pott - Braunschweig
UT’N Grooten Pott - Braunschweig

Die Gerichte waren sehr lecker, reichhaltig und das Personal sehr nett. Gerade bei einer mehrtägigen Fortbildung ist es schön, einen Ort zu finden, an dem man zwischendurch gemütlich etwas essen und neue Energie für die nächste Runde sammeln kann.

Braunschweig im Advent – der Weihnachtsmarkt als besondere Zugabe

Dass ich ausgerechnet im Dezember in Braunschweig war, erwies sich für meine Stadterkundungen als echter Glücksfall. Sobald es dunkel wurde, veränderte sich die Atmosphäre rund um Burgplatz, Dom und Rathaus vollständig. Lichterketten, Weihnachtsbäume und Marktstände standen zwischen den historischen Gebäuden und machten aus Orten, die ich teilweise bereits bei Tageslicht gesehen hatte, noch einmal völlig neue Fotomotive.

Braunschweig
Braunschweig

Besonders schön fand ich die Verbindung aus Weihnachtsmarkt und historischen Sehenswürdigkeiten. Wer Braunschweig in der Adventszeit besucht, bekommt deshalb eigentlich zwei Stadtansichten auf einmal: tagsüber eine geschichtsträchtige Löwenstadt und nach Einbruch der Dunkelheit eine stimmungsvoll beleuchtete Weihnachtsstadt.

Mein Fazit zu Braunschweig

Eigentlich war ich wegen einer Fortbildung in Braunschweig und am Ende wurde daraus nebenbei eine ziemlich umfangreiche Städtereise. Besonders überrascht hat mich, wie unterschiedlich die Stadt ist.

Diesmal musste Emma all diese Kilometer nicht mitlaufen. Sie blieb gemütlich zu Hause bei Papa, während ich nach meiner Fortbildung mit der Kamera durch Braunschweig zog. Aber vielleicht bekommt die Löwenstadt irgendwann noch eine zweite Chance und dann mit vier Pfoten an meiner Seite, denn das macht viel mehr Spaß.

🐾 Weiterführende Links & Quellen

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Braunschweig – Quellen & Links

Apartment Studio 54 – Leipzig

Für unseren Aufenthalt in Leipzig haben wir uns diesmal nicht für ein Hotel, sondern für das Apartment Studio 54 Leipzig entschieden. Da Emma mit uns unterwegs war, war natürlich wichtig, dass auch Hunde willkommen sind.

Die Ferienwohnung hat uns insgesamt sehr gut gefallen. Sie war geräumig, sauber, ruhig und ausgesprochen gut ausgestattet. Dazu kam eine für unsere Unternehmungen praktische Lage mit Einkaufsmöglichkeiten, Imbissen und einer Straßenbahnhaltestelle in der Nähe.

Einziger kleiner Knackpunkt waren für uns die Parkmöglichkeiten an der Straße. Aber dazu später mehr.

Unsere Unterkunftsbewertungen basieren auf unseren persönlichen Reiseerfahrungen und bewerten unter anderem Lage, Komfort, Sauberkeit, Ausstattung, Service und Preis-Leistung.

⭐ Mehr zu unserem Bewertungssystem

Auf einen Blick:

📍 LageLeipzig
🏠 UnterkunftGeräumige Ferienwohnung mit separatem Wohn- und Schlafzimmer
🍳 KücheVoll ausgestattete Küche
🚗 ParkplatzÖffentliche Parkplätze an der Straße, teilweise knapp
🚋 ÖPNVStraßenbahn ins Zentrum fußläufig erreichbar
🐾 HaustiereHunde willkommen
🔑 ZugangSchlüsselloser Zugang per App
📶 WLANKostenloses WLAN

Apartment Studio 54

Das Apartment liegt im Stadtteil Gohlis-Süd, in der Eisenacher Straße. Es ist ein ruhiger Wohnbereich mit vielen Gebäudekomplexen und einigen grünen Wiesen und einem Kleingartenverein.

📍 Lage

Die Lage des Apartments war für unseren Leipzig-Aufenthalt sehr praktisch. Supermärkte und verschiedene Imbisse, darunter auch Dönerläden, waren in der näheren Umgebung vorhanden, sodass wir uns problemlos selbst versorgen konnten.

Auch die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr war gut. Die Straßenbahn ins Leipziger Zentrum war nicht weit von der Wohnung entfernt und damit eine gute Alternative zum Auto.

Mit Emma konnten wir ebenfalls gut in der Umgebung unterwegs sein. Es gab zahlreiche Grünflächen, sodass wir für die täglichen Gassirunden nicht erst irgendwohin fahren mussten.

Einen kleinen Abzug gibt es allerdings für die Parksituation. Geparkt wurde an der Straße und freie Plätze waren teilweise knapp. Hatte man erst einmal einen guten Parkplatz gefunden, überlegte man sich durchaus zweimal, ob man das Auto wirklich noch einmal bewegen wollte.

🧹 Sauberkeit

Bei unserer Ankunft fanden wir eine saubere und gepflegte Ferienwohnung vor. Wohnbereich, Schlafzimmer, Küche und Bad machten einen ordentlichen Eindruck und wir fühlten uns von Anfang an wohl.

Gerade bei einer Ferienwohnung ist uns Sauberkeit besonders wichtig, da man dort häufig deutlich mehr Zeit verbringt als in einem klassischen Hotelzimmer. Hier hatten wir nichts zu beanstanden.

🤝 Service & Vermieter

Auch der Kontakt mit den Vermietern war angenehm. Sie waren freundlich und nett, sodass wir uns gut aufgehoben fühlten. Bei Problemen konnte man sie jederzeit erreichen.

Besonders praktisch fanden wir den schlüssellosen Zugang zur Ferienwohnung über eine App. Dadurch war kein klassischer Schlüssel erforderlich und auch eine persönliche Schlüsselübergabe musste nicht organisiert werden. Für uns funktionierte das unkompliziert und machte die An- und Abreise angenehm flexibel.

🛏️ Komfort

Beim Platzangebot konnte das Studio 54 eindeutig punkten. Trotz des Namens „Studio“ erwartete uns keine kleine Einraumwohnung, sondern eine geräumige Unterkunft mit mehreren Bereichen.

Das große Wohnzimmer bot mit Sofa und Fernseher viel Platz zum Entspannen. Dazu kamen ein separates Schlafzimmer, ein großzügiger Eingangsbereich, Küche und Bad.

Auch Emma hatte genügend Platz. Wie man auf unseren Bildern unschwer erkennen kann, dauerte es nicht besonders lange, bis sie die Wohnung inspiziert und für gut befunden hatte.

Die ruhige Wohnung war für uns nach unseren Unternehmungen in Leipzig ein angenehmer Rückzugsort.

🏠 Ausstattung

Bei der Ausstattung hat uns die Ferienwohnung besonders überzeugt. Hier war alles vorhanden, was wir für einen mehrtägigen Aufenthalt brauchten.

Neben WLAN und Fernseher gab es eine vollständig ausgestattete Küche mit Kochfeld, Backofen und Kühlschrank. Ebenfalls vorhanden waren eine Kaffeemaschine, Toaster und Wasserkocher. Damit konnten wir uns problemlos selbst versorgen.

Auch eine Waschmaschine gehörte zur Ausstattung der Wohnung. Gerade bei längeren Reisen kann das ausgesprochen praktisch sein.

Für uns hatte die Wohnung damit einen großen Vorteil gegenüber einem normalen Hotelzimmer: Wir hatten nicht nur deutlich mehr Platz, sondern konnten unseren Tagesablauf und unsere Mahlzeiten völlig unabhängig gestalten.

💶 Preis-Leistung

Das Preis-Leistungs-Verhältnis hat für uns insgesamt gestimmt. Wir bekamen eine große, saubere und ruhige Ferienwohnung mit separatem Schlafzimmer, umfangreich ausgestatteter Küche, WLAN, Fernseher und allem, was wir für unseren Aufenthalt benötigten.

Hinzu kamen die gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und Einkaufsmöglichkeiten in der Umgebung. Im Gesamtpaket waren wir mit dem gebotenen Preis-Leistungs-Verhältnis deshalb sehr zufrieden.

🚗 Parken

Bei der Anreise mit dem Auto sollte man die Parksituation ein wenig im Hinterkopf behalten.

Wir parkten an der Straße, allerdings waren freie Stellplätze teilweise knapp. Wer einen guten Parkplatz erwischt hatte, wollte ihn verständlicherweise nicht unbedingt gleich wieder aufgeben.

Für Fahrten ins Zentrum war das allerdings kein großes Problem, denn durch die nahe gelegene Straßenbahn konnten wir das Auto stehen lassen oder mit Emma einfach zu Fuß laufen.

🚋 Unterwegs in Leipzig

Für uns war die Lage auch deshalb praktisch, weil wir nicht für jede Unternehmung auf das Auto angewiesen waren. Die Straßenbahn ins Leipziger Zentrum war fußläufig erreichbar.

Gleichzeitig fanden wir in der Umgebung Einkaufsmöglichkeiten und Imbisse, sodass sich auch kleinere Besorgungen ohne größere Fahrerei erledigen ließen.

Gerade bei einem Aufenthalt in einer Ferienwohnung mit eigener Küche ist ein Supermarkt in der Nähe für uns immer ein deutlicher Pluspunkt.

Unser Fazit zum Apartment Studio 54 Leipzig

Das Apartment Studio 54 Leipzig hat uns insgesamt sehr gut gefallen. Besonders überzeugt haben uns das großzügige Platzangebot, die Sauberkeit, die Ruhe und die umfangreiche Ausstattung. Mit separatem Schlafzimmer, großem Wohnbereich und eigener Küche hatten wir wesentlich mehr Platz und Möglichkeiten als in einem klassischen Hotelzimmer.

Auch mit Emma funktionierte der Aufenthalt problemlos. Sie hatte in der Wohnung reichlich Platz und für die Gassirunden fanden wir in der Umgebung genügend Grünflächen.

Der schlüssellose Zugang per App war unkompliziert und praktisch, die Vermieter waren freundlich und durch die Straßenbahn konnten wir das Auto für Ausflüge ins Zentrum stehen lassen.

Lediglich die knappen Parkmöglichkeiten an der Straße waren für uns ein kleiner Minuspunkt. Hatte man einen guten Parkplatz ergattert, gab man den nicht ganz freiwillig wieder her.

Insgesamt war das Studio 54 für uns eine sehr gute Unterkunft für unseren Aufenthalt in Leipzig und auch mit Hund eine klare Empfehlung.

🐾 Haustier-Info

Hunde sind im Apartment Studio 54 Leipzig willkommen und für Emma mussten wir keinen zusätzlichen Aufpreis bezahlen.

Die Ferienwohnung hat sich für unseren Aufenthalt mit Hund sehr gut geeignet. Besonders angenehm war das großzügige Platzangebot. Auch ein größerer Hund, hat hier genügend Bewegungsfreiheit.

Ein weiterer Pluspunkt waren für uns die vielen Grünflächen in der Umgebung. Dadurch konnten wir mit Emma problemlos unsere Gassirunden drehen, ohne dafür erst mit dem Auto irgendwohin fahren zu müssen.

🐕 Hundekosten bei unserem Aufenthalt: kostenlos

Port Lympne Safari Park – ein Hauch von Afrika in England

Während unseres Aufenthalts in England vor einiger Zeit, leider ohne Emma, durfte natürlich auch der ein oder andere besondere Ausflug nicht fehlen. Einer davon führte uns in den Port Lympne Safari Park in der Grafschaft Kent. Und eines können wir schon vorwegnehmen, dieser Besuch war definitiv etwas Besonderes.

Port Lympne Safari Park
Port Lympne Safari Park

Port Lympne ist kein gewöhnlicher Tierpark. Auf einem riesigen und abwechslungsreichen Gelände leben zahlreiche verschiedene Tierarten, darunter auch viele seltene und bedrohte Arten. Schon beim Betreten des Parks merkt man schnell, dass man hier einiges an Zeit einplanen sollte. Das Gelände ist weitläufig, hügelig und bietet neben den vielen Tieren immer wieder wunderschöne Ausblicke über die Landschaft von Kent.

Eine beeindruckende Vielfalt an Tieren

Bei unserem Rundgang gab es unglaublich viel zu entdecken. Port Lympne beherbergt mehr als 900 Tiere aus rund 75 verschiedenen Arten. Entsprechend abwechslungsreich ist ein Besuch. Neben bekannten Zoobewohnern wie Löwen, Tigern, Gorillas und Giraffen kann man hier unter anderem Nashörner, Zebras, verschiedene Antilopen und Hirscharten, Kamele, Büffel, Wölfe, Geparden, Leoparden, Affen und viele weitere Tiere beobachten.

Port Lympne Safari Park
Port Lympne Safari Park
Port Lympne Safari Park

Besonders schön fanden wir, dass sich die einzelnen Bereiche sehr voneinander unterscheiden. So entdeckt man während des Rundgangs immer wieder etwas Neues und weiß eigentlich nie so genau, welches Tier einen hinter der nächsten Ecke erwartet. Auch für uns waren einige Arten dabei, die man nicht bei jedem Zoobesuch zu Gesicht bekommt. Gerade diese Mischung aus bekannten und eher ungewöhnlichen Tieren macht Port Lympne besonders interessant.

Das absolute Highlight, die Safari

Das Highlight unseres Besuchs war für uns ganz eindeutig die Safari durch das weitläufige Gelände. Mit einem Safarifahrzeug ging es hinaus in die großen, offenen Bereiche des Parks. Und spätestens hier fühlt sich Port Lympne überhaupt nicht mehr wie ein klassischer Tierpark an. Die Fahrt dauert circa 45 Minuten und man muss sich vorher einen Platz reservieren.

Port Lympne Safari Park
Port Lympne Safari Park
Port Lympne Safari Park

Während der Fahrt konnten wir verschiedene Tiere in den großzügigen Landschaften beobachten. Giraffen, Zebras, Antilopen und andere Tiere stehen teilweise nur wenige Meter vom Fahrzeug entfernt. Statt vor einem kleinen Gehege zu stehen, fährt man mitten durch eine weitläufige Landschaft und hält ständig Ausschau danach, welches Tier als Nächstes auftaucht.

Port Lympne Safari Park
Port Lympne Safari Park
Port Lympne Safari Park

Gerade die Giraffen waren natürlich ein beeindruckender Anblick. Diese wunderschönen Tiere aus nächster Nähe und vor der Kulisse der offenen Landschaft zu erleben, ist noch einmal etwas ganz anderes, als sie von einem normalen Besucherweg aus zu beobachten.

Port Lympne Safari Park
Port Lympne Safari Park
Port Lympne Safari Park

Auch die Größe des Safari-Geländes hat uns überrascht. Während der Fahrt wechseln die Landschaft und die Tiere immer wieder, sodass es ständig etwas Neues zu sehen gibt. Für einen kurzen Moment kann man dabei tatsächlich vergessen, dass man sich noch immer in England befindet. Es ist toll zu sehen, wie die Giraffen sich jederzeit frei auf dem weitläufigen Gelände bewegen können und auch die vielen anderen Tiere.

Port Lympne Safari Park
Port Lympne Safari Park
Port Lympne Safari Park

Fast ein bisschen wie Urlaub im Urlaub

Was uns an Port Lympne besonders gefallen hat, ist die gesamte Atmosphäre. Das Reservat erstreckt sich über rund 600 Acres und bietet dadurch sehr viel Platz. Statt eines dicht bebauten Tierparks erwarten einen große Grünflächen, Waldstücke, weitläufige Wege und immer wieder tolle Ausblicke.

Port Lympne Safari Park
Port Lympne Safari Park
Port Lympne Safari Park

Natürlich gibt es auch klassische Tiergehege und Bereiche, die zu Fuß erkundet werden. Durch die Kombination aus Rundgang und Safari entsteht aber ein ganz anderes Erlebnis. Man sollte allerdings gut zu Fuß sein. Das Gelände ist groß und teilweise ziemlich hügelig. Wer möglichst viel sehen möchte, sollte deshalb genügend Zeit für seinen Besuch einplanen und bequeme Schuhe tragen.

Von majestätischen Großkatzen bis zu neugierigen Affen

Neben der Safari lohnt es sich unbedingt, auch den restlichen Park ausgiebig zu erkunden. Besonders beeindruckend sind natürlich die großen Tiere. Löwen, Tiger und Leoparden haben schon allein durch ihre Erscheinung etwas Faszinierendes. Aber auch bei den Gorillas und den verschiedenen anderen Primaten kann man problemlos eine ganze Weile stehen bleiben und ihr Verhalten beobachten.

Port Lympne Safari Park
Port Lympne Safari Park
Port Lympne Safari Park

Daneben gibt es viele kleinere und weniger bekannte Bewohner zu entdecken. Genau deshalb lohnt es sich, nicht einfach nur von einem vermeintlichen Highlight zum nächsten zu laufen.

Port Lympne Safari Park
Port Lympne Safari Park
Port Lympne Safari Park

Manchmal sind es gerade die Tiere, die man vorher überhaupt nicht auf dem Schirm hatte, bei denen man am längsten stehen bleibt.

Mehr als nur ein Tierpark

Hinter Port Lympne steckt zudem ein wichtiger Gedanke. Das Reservat arbeitet gemeinsam mit der Aspinall Foundation am Schutz bedrohter Tierarten. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Zucht- und Artenschutzprogrammen sowie darauf, Tiere nach Möglichkeit wieder in geschützte Gebiete ihres ursprünglichen Lebensraums zurückzubringen.

Port Lympne Safari Park
Port Lympne Safari Park
Port Lympne Safari Park

So wurden beispielsweise bereits Gorillas aus den Zuchtprogrammen wieder ausgewildert. Auch bei anderen bedrohten Arten engagiert sich die Organisation in verschiedenen Projekten.

Port Lympne Safari Park
Port Lympne Safari Park
Port Lympne Safari Park

Dieser Hintergrund macht den Besuch noch einmal interessanter, denn Port Lympne möchte nicht nur Tiere zeigen, sondern auch einen Beitrag zu ihrem langfristigen Schutz leisten.

Dinosaurier mitten im Wald

Wer nach all den lebenden Tieren noch nicht genug gesehen hat, findet in Port Lympne noch eine etwas andere Attraktion: die Dinosaur Valley. Auf einem Weg durch den Wald begegnet man zahlreichen lebensgroßen Dinosauriermodellen. Vom gewaltigen T-Rex bis hin zu riesigen Pflanzenfressern ist hier einiges vertreten.

Port Lympne Safari Park
Port Lympne Safari Park

Natürlich hat dieser Bereich mit der eigentlichen Safari wenig zu tun, ist aber gerade für Familien mit Kindern eine schöne zusätzliche Abwechslung. Und auch als Erwachsener staunt man durchaus über die Dimensionen einiger dieser Urzeitriesen.

Unser Fazit zum Port Lympne Safari Park

Unser Besuch im Port Lympne Safari Park war definitiv eines der besonderen Erlebnisse während unserer Zeit in England. Uns hat vor allem die Kombination gefallen: Auf der einen Seite kann man den Park ganz klassisch zu Fuß erkunden und dabei eine enorme Vielfalt an Tieren entdecken. Auf der anderen Seite gibt es die großen, offenen Landschaften und das Safari-Erlebnis, das sich deutlich von einem normalen Zoobesuch unterscheidet.

Port Lympne Safari Park

Die Safari war dabei ganz klar unser persönliches Highlight.

Mit dem Fahrzeug durch die weitläufige Landschaft zu fahren und Giraffen, Zebras und andere Tiere teilweise aus nächster Nähe zu beobachten, bleibt einfach in Erinnerung. Dazu kommen die vielen unterschiedlichen Tierarten, das riesige Gelände und die schöne Landschaft.

Port Lympne Safari Park

Wer in Kent oder im Südosten Englands unterwegs ist und Tiere mag, sollte für Port Lympne unserer Meinung nach ruhig einen ganzen Tag einplanen.

Port Lympne Safari Park

Wir würden den Park auf jeden Fall wieder besuchen – und die Safari würden wir uns dabei ganz sicher kein zweites Mal entgehen lassen.

Port Lympne Safari Park

Hinweis für Hundebesitzer

Hunde dürfen im Port Lympne Safari Park leider nicht mitgeführt werden. Wer den Park während eines Urlaubs mit Hund besuchen möchte, muss daher für diesen Tag eine andere Betreuung für seinen Vierbeiner organisieren. Ausgenommen sind entsprechend angemeldete Assistenzhunde.

🐾 Weiterführende Infos

Weitere Informationen zum Besuch in Port Lympne, findet ihr auf der offizielle Webseite: https://www.aspinallfoundation.org/port-lympne/

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