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Zucchini-Kartoffel-Torte

Hallo Freunde, diesmal hat euch Mama eine leckere Torte aus ihrem zweiten Buch „Ostergenuss und Frühlingsduft auf 4 Pfoten“ mitgebracht. Die Zucchini-Kartoffel-Torte war so lecker, ich hätte sie am liebsten gleich komplett verputzt.

Zutaten:

  • 500g Puten- oder Rinderhackfleisch, ungewürzt
  • 150g Kartoffeln
  • 150g Zucchini
  • 1 EL TK Petersilie
  • 1 Ei
  • 150g körniger Frischkäse (zum verzieren)
  • Leckerlis nach Wahl

Zubereitung:

  1. Die Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden. In einem Topf mit Wasser für 10 Minuten kochen lassen. Danach abgießen und abkühlen lassen.
  2. Die Zucchini waschen und raspeln.
  3. Das Hackfleisch mit dem Ei vermengen und die rohen, geraspelten Zucchini unterheben.
  4. Die gekochten Kartoffeln mit der Gabel leicht zerdrücken und ebenfalls zu der Masse geben.
  5. Zum Schluss die Petersilie dazu geben und alles zu einer schönen Masse durchkneten.
  6. Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen.
  7. Die Masse in eine gefettete, kleine Springform geben und für ca. 45 Minuten im Backofen backen lassen.
  8. Nach der Backzeit aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
  9. Die abgekühlte Torte auf einen Teller stürzen und mit dem körnigen Frischkäse bestreichen.
  10. Zum Schluss noch mit Leckerlis eurer Wahl belegen und servieren.

💡 Tipp: Ihr könnt auch aus Hunde-Leberwurst die Geburtstagszahl formen oder die Torte nach euren Wünschen verzieren.

Zucchini-Kartoffel-Torte
Zucchini-Kartoffel-Torte

Viel Spaß beim nachbacken und probieren! Das Buch findet ihr hier als eBook und Printausgabe: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/unser-buch/

Lichtenhainer Wasserfall – Ein besonderes Naturschauspiel mit Emma

Während unseres Urlaubs in der Sächsischen Schweiz durfte natürlich auch ein Besuch am Lichtenhainer Wasserfall nicht fehlen. Gemeinsam mit Emma machten wir uns auf den Weg in das wunderschöne Kirnitzschtal, wo uns eines der bekanntesten Ausflugsziele der Region erwartete. Ca. eine Minute vom Parkplatz (Parkplatz Lichtenhainer Wasserfall) entfernt, befindet sich der Wasserfall. Hier hält auch die historische Kirnitzschtalbahn, falls man nicht mit dem Auto anreist.

Lichtenhainer Wasserfall - Kirnitzschtal
Lichtenhainer Wasserfall - Kirnitzschtal
Lichtenhainer Wasserfall - Kirnitzschtal

Der Lichtenhainer Wasserfall ist kein gewöhnlicher Wasserfall. Das Wasser wird durch ein historisches Wehr angestaut und anschließend mehrmals täglich freigegeben. So verwandelt sich der zunächst kleine Bach innerhalb weniger Sekunden in einen beeindruckenden Wasserfall. Ein echtes Erlebnis für Groß und Klein. Diese Tradition reicht bereits bis ins 19. Jahrhundert zurück und wird bis heute gepflegt.

Lichtenhainer Wasserfall - Kirnitzschtal

Emma beobachtete das Wasserschauspiel ganz entspannt und genoss anschließend den schattigen Spaziergang durch das Kirnitzschtal. Gerade an warmen Tagen ist die Gegend ideal für einen Ausflug mit Hund, da viele Wege durch den Wald führen und es unterwegs immer wieder etwas zu entdecken gibt. Seid gespannt auf unsere weiteren Ausflüge und Wanderungen, wie z.B. zum Kuhstall.

Lichtenhainer Wasserfall - Kirnitzschtal
Lichtenhainer Wasserfall - Kirnitzschtal
Lichtenhainer Wasserfall - Kirnitzschtal

Gemütliche Einkehr mit regionalen Spezialitäten

Nach dem Besuch des Wasserfalls lohnt sich eine Pause in der direkt angrenzenden Gaststätte und Pension (https://www.lichtenhainer-wasserfall.de/). Auf der Terrasse sitzt man mit Blick auf den Wasserfall und kann das besondere Ambiente genießen. Wer Hunger bekommt, findet auf der Speisekarte regionale Spezialitäten, von frisch geräucherter Forelle bis hin zu herzhaften sächsischen Gerichten.

Lichtenhainer Wasserfall - Kirnitzschtal
Lichtenhainer Wasserfall - Kirnitzschtal
Lichtenhainer Wasserfall - Kirnitzschtal

Auch Bierliebhaber kommen auf ihre Kosten. Neben verschiedenen regionalen Bieren wird unter anderem das „Schmuggler-Bier“ angeboten, eine Spezialität, die gut zum Ausflug in die Sächsische Schweiz passt und den Besuch kulinarisch abrundet. Hunde sind in der Gaststätte herzlich Willkommen, in der Pension leider nicht!

Unser Fazit:

Der Lichtenhainer Wasserfall ist zwar kein riesiger Wasserfall, lebt aber von seiner Geschichte und dem besonderen Wasserschauspiel. Zusammen mit den schönen Wanderwegen im Nationalpark Sächsische Schweiz und der Einkehr in der Gaststätte, ist er ein lohnendes Ausflugsziel, natürlich auch für Vierbeiner.

Halberstadt mit Hund – Die schönsten Sehenswürdigkeiten bei einem Stadtrundgang

Hallo Freunde, diesmal haben wir für euch Halberstadt besucht. Eine Stadt am nördlichen Harzrand, mit ca. 38.000 Einwohnern. Halberstadt gehört zu Sachsen-Anhalt und viele Sehenswürdigkeiten zu bieten. So liegen Mittelalterliche Kirchen, verwinkelte Gassen, wunderschöne Fachwerkhäuser und zahlreiche kleine Denkmäler hier dicht beieinander.

Wo parkt man am besten?

Es gibt in Halberstadt viele Möglichkeiten für euch zu parken, aber mitten in der Stadt gibt es den Parkplatz Domplatz, der ist direkt unterhalb des Doms und PKWs parken hier kostenlos. Wir haben uns für den Parkplatz Abtshof entschieden, nur um dann vor Ort feststellen zu müssen, der ist nur noch für Parkplatzmieter, was online nicht zu finden war. Aber es gab direkt davor einen einzigen freien, kostenlosen Parkplatz.

Rundgang durch Halberstadt

Unser Rundgang durch Halberstadt begann an der mittelalterlichen Mikwe. Das jüdische Tauchbad stammt aus dem 13. Jahrhundert und zählt zu den ältesten seiner Art in Deutschland. Heute erkennt man nicht mehr, dass dies eine mittelalterliche Mikwe war, da mittlerweile ein umgebautes Wohnhaus hier steht.

Mittelalterliche Mikwe - Halberstadt

Beim Bummel durch die Altstadt entdeckten wir viele schöne Fachwerkhäuser, historische Gebäude und gemütliche Gassen. Besonders gefallen hat uns, dass viele Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen und sich bequem zu Fuß erkunden lassen. So gibt es auf dem Weg immer wieder kleine Details und Fotomotive zu entdecken.

Altstadt - Halberstadt

Die ehemalige Klaussynagoge beherbergt heute das Berend-Lehmann-Museum. Hier erfährt man viel über das jüdische Leben in Halberstadt und die Geschichte des Hofjuden Berend Lehmann. Auch von außen ist das historische Gebäude einen kurzen Stopp wert und ergänzt den Rundgang durch die Altstadt perfekt.

Ehemalige Klaussynagoge- Berend-Lehmann-Museum - Halberstadt
Ehemalige Klaussynagoge- Berend-Lehmann-Museum - Halberstadt

Nach der Klaussynagoge führte unser Weg durch den Rosenwinkel. Hier lohnt es sich, nicht nur geradeaus zu schauen. Die historischen Fachwerkhäuser stehen dicht an der schmalen Straße und machen diesen Bereich zu einem der besonders hübschen Altstadtwinkel Halberstadts. Unterschiedliche Farben, Balkenkonstruktionen und kleine architektonische Details sorgten dafür, dass bei uns natürlich wieder die Kamera zum Einsatz kam.

Rosenwinkel - Halberstadt
Rosenwinkel - Halberstadt

Auf unserem weiteren Weg begegnete uns das Hans-Albers-Haus. Der Name lässt zunächst vermuten, dass der berühmte Schauspieler und Sänger hier gewohnt haben könnte. Tatsächlich lohnt sich bei solchen Häusern aber immer ein genauerer Blick auf die lokale Geschichte und die Namensgebung. Für uns war es eine dieser kleinen Entdeckungen am Wegesrand, die einen Stadtrundgang abwechslungsreich machen.

Hans-Albers-Haus - Halberstadt
Hans-Albers-Haus - Halberstadt
Hans-Albers-Haus - Halberstadt

Dann wurde es richtig historisch. Der heutige Sitz der Stadtverwaltung Halberstadt befindet sich im historischen Petershof aus dem 16. Jahrhundert. Der mächtige Gebäudekomplex war ursprünglich eine bischöfliche Residenz und wirkt von der tiefer gelegenen Straßenseite beinahe wie eine Festung. Dass sich hinter diesen alten Mauern heute Verwaltungsbüros befinden, hätten wir beim ersten Anblick tatsächlich nicht unbedingt vermutet.

Historischer Petershof - Stadtverwaltung Halberstadt
Historischer Petershof - Stadtverwaltung Halberstadt
Historischer Petershof - Stadtverwaltung Halberstadt

Vom Petershof führte unser Weg über den Katzenplan weiter. Die schmale Kopfsteinpflasterstraße steigt zwischen hohen Mauern und Häusern hinauf zum Domplatz. Gerade solche Wege gefallen uns bei historischen Stadtrundgängen besonders gut. Es ist keine große Sehenswürdigkeit im klassischen Sinne, aber ein Stück Stadt, das Atmosphäre vermittelt und einen beinahe automatisch neugierig macht, was einen hinter der nächsten Ecke erwartet.

Katzenplan - Halberstadt

Am Katzenplan befindet sich mit dem Drachenloch einer der historischen Zugänge zur ehemaligen Domburg. Bereits im Mittelalter führte hier ein Tor in den abgeschlossenen Dombezirk. Besonders spannend ist die Geschichte hinter dem ungewöhnlichen Namen. Er wird mit einem früheren Drachenspiel in Verbindung gebracht, bei dem symbolisch ein Drache aus der Domburg vertrieben wurde. Ein ungewöhnliches Stück Halberstädter Geschichte.

Drachenloch- Halberstadt
Drachenloch- Halberstadt

Oben angekommen, erwartete uns mit der evangelischen Liebfrauenkirche eine der bedeutenden Kirchen Halberstadts. Ihre vier Türme machen sie schon von weitem unverwechselbar. Besonders interessant ist ihr romanischer Charakter, der sich deutlich von der gotischen Architektur des benachbarten Doms unterscheidet. Rund um die Kirche lohnt sich ein kleiner Spaziergang, denn immer wieder ergeben sich schöne Perspektiven auf das historische Gebäude. Die Kirche stammt aus der Zeit der Romantik und wurde im Jahr 1005 erbaut.

Liebfrauenkirche - Halberstadt
Liebfrauenkirche - Halberstadt
Liebfrauenkirche - Halberstadt

Dann wurde meine Kirschblüten-Liebe wieder erhört. Zwischen all den historischen Bauwerken sorgte ein Kirschblütenbaum für einen kleinen Farbtupfer auf unserem Rundgang. Natürlich handelt es sich nicht um eine klassische Sehenswürdigkeit. Aber manchmal sind es gerade solche Dinge, die von einem Ausflug im Gedächtnis bleiben. Mit seinen Blüten vor der historischen Kulisse Halberstadts war er für uns auf jeden Fall ein Foto wert und Emma macht das Bild perfekt.

Kirschblütenbaum - Halberstadt

Weiter ging es zur St.-Johannis-Kirche, die sich durch ihre Bauweise von vielen anderen Kirchen der Stadt unterscheidet. Die evangelische Kirche wurde als Fachwerkkirche errichtet und besitzt einen separat stehenden Glockenturm. Gerade zwischen den großen steinernen Kirchen Halberstadts wirkt St. Johannis dadurch besonders interessant und zeigt, wie abwechslungsreich die Sakralarchitektur der Stadt ist. Sie wurde in den Jahren 1646–1648 erbaut.

St.-Johannis-Kirche - Halberstadt
St.-Johannis-Kirche - Halberstadt
St.-Johannis-Kirche - Halberstadt

Auch die katholische St.-Andreas-Kirche aus dem 13. Jahrhundert, gehörte zu unserem Rundgang. Die ehemalige Klosterkirche der Franziskaner blickt auf eine lange Geschichte zurück und wirkt mit ihren beiden Türmen schon von außen beeindruckend. Nach den vielen Fachwerkhäusern und kleineren Entdeckungen zeigte sich hier wieder eine ganz andere Seite Halberstadts und gleichzeitig wurde immer deutlicher, wie viele bedeutende Kirchen die Stadt besitzt.

St.-Andreas-Kirche - Halberstadt
St.-Andreas-Kirche - Halberstadt

Zwischen Kirchen und historischen Gebäuden entdeckten wir auch den Merkur. Der römische Gott gilt unter anderem als Schutzgott der Händler und des Handels und ist meist an seinem geflügelten Helm oder Stab zu erkennen. Solche kleinen Kunstwerke machen einen Stadtrundgang für uns besonders interessant, denn sie sorgen dafür, dass man eben nicht nur die großen Gebäude fotografiert.

Merkur - Halberstadt

Zurück im Umfeld des Domplatzes kamen wir an der Dompropstei vorbei. Das historische Gebäude gehört zum jahrhundertealten Dombezirk und erinnert daran, dass rund um den Dom nicht nur Kirchen standen, sondern ein ganzer geistlicher Verwaltungs- und Lebensbereich entstand. Erbaut wurde es in den Jahren 1591–1611. Den Hof gibt es noch länger, seit ca. 1156. Zusammen mit den benachbarten historischen Gebäuden trägt die Dompropstei wesentlich zur besonderen Atmosphäre dieses Teils von Halberstadt bei.

Dompropstei - Halberstadt
Dompropstei - Halberstadt
Dompropstei - Halberstadt

Dann standen wir schließlich auf dem Domplatz, dem historischen Herzen Halberstadts. Hier liegen einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt nur wenige Schritte voneinander entfernt. Besonders beeindruckend ist das Zusammenspiel von Dom, Liebfrauenkirche, Museen und historischen Gebäuden. Für uns war der Domplatz deshalb weniger eine einzelne Sehenswürdigkeit als vielmehr ein Ort, an dem man sich ruhig etwas Zeit nehmen sollte.

Domplatz - Halberstadt
Domplatz - Halberstadt

Natürlich durfte das Wahrzeichen Halberstadts nicht fehlen: der imposante Dom St. Stephanus und St. Sixtus, welcher auch nur Dom zu Halberstadt genannt wird. Er wurde im Stil der nordfranzösischen Gotik vom 13. bis ins 15. Jahrhundert erbaut. Die gotische Kathedrale beherrscht den Domplatz und beeindruckt schon allein durch ihre Größe.

Dom St. Stephanus und St. Sixtus - Halberstadt
Dom St. Stephanus und St. Sixtus - Halberstadt
Dom St. Stephanus und St. Sixtus - Halberstadt

Im Inneren befindet sich zudem der berühmte Halberstädter Domschatz, dessen mittelalterlicher Bestand von internationaler Bedeutung ist. Wer genügend Zeit mitbringt, sollte für Dom und Domschatz definitiv mehr als einen kurzen Fotostopp einplanen.

Dom St. Stephanus und St. Sixtus - Halberstadt
Dom St. Stephanus und St. Sixtus - Halberstadt
Dom St. Stephanus und St. Sixtus - Halberstadt

In unmittelbarer Nähe des Doms begegneten uns weitere Gebäude des kirchlichen Lebens. Das Evangelische Kirchspiel Halberstadt verbindet unter anderem die Gemeinden rund um Dom und St. Laurentius. Auch wenn dieser Punkt optisch vielleicht nicht mit dem gewaltigen Dom konkurrieren kann, gehört er für uns zu unserem Rundgang dazu.

Evangelische Kirchspiel Halberstadt

Mit ihren zwei auffallend unterschiedlichen Türmen ist die Martinikirche (St. Martini) eines der unverwechselbaren Wahrzeichen Halberstadts. Die asymmetrischen Türme machen die Kirche sofort erkennbar und sorgen für eine Silhouette, die man so schnell nicht vergisst.

Martinikirche Halberstadt
Martinikirche Halberstadt
Martinikirche Halberstadt

St. Martini liegt direkt im Zentrum und bildet gemeinsam mit Rathaus und Holzmarkt eines der bekanntesten historischen Ensembles der Stadt. Gegründet im 10. Jahrhundert und zerstört in 1945, wurde sie bis 1954 wieder aufgebaut. Erbaut wurde die Martinikirche im gotischen Stil.

Martinikirche Halberstadt
Martinikirche Halberstadt
Martinikirche Halberstadt

Von St. Martini führte unser Weg weiter zur Rathauspassage. Hier verändert sich das Stadtbild deutlich: Historische Architektur trifft auf das heutige Stadtzentrum mit Geschäften und modernen Elementen. Für uns war die Passage vor allem eine Verbindung zwischen den einzelnen Sehenswürdigkeiten und gleichzeitig ein gutes Beispiel dafür, dass Halberstadt eben nicht ausschließlich aus seinem historischen Domviertel besteht.

Rathauspassage - Halberstadt
Rathauspassage - Halberstadt

Der Holzmarkt bildet einen der zentralen Plätze Halberstadts. Seinen Namen verdankt er dem Handel, der hier früher stattfand. Heute fällt vor allem der Holzmarktbrunnen ins Auge und bietet ein schönes Fotomotiv mit den umliegenden Gebäuden. Nach den engen Altstadtgassen wirkte der weitläufigere Platz fast wie eine kleine Verschnaufpause auf unserem inzwischen ziemlich umfangreichen Stadtrundgang.

Holzmarkt und Holzmarktbrunnen - Halberstadt
Holzmarkt und Holzmarktbrunnen - Halberstadt

Direkt am Holzmarkt steht das Rathaus von Halberstadt. Wer die Geschichte der Stadt kennt, weiß allerdings, dass große Teile des historischen Zentrums im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden. Das heutige Rathaus greift historische Formen wieder auf und bildet zusammen mit der Martinikirche erneut einen markanten Mittelpunkt der Innenstadt. Es ist quasi eine Art Nachbau des Originals.

Rathaus von Halberstadt
Rathaus von Halberstadt
Rathaus von Halberstadt

Der Halberstädter Roland ist eine berühmte, 4,27 Meter hohe Sandstein-Statue eines Ritters aus dem Jahr 1433, welche sogar den zweiten Weltkrieg überstanden hat. Er steht an der Seite des Rathauses und ist nach dem Bremer Roland der zweitälteste Deutschlands. Er ist ein Symbol für Marktrechte, Freiheit und Eigenständigkeit.

Rathaus von Halberstadt - Roland
Rathaus von Halberstadt - Roland

Auch König Otto und das Halberstädter Marktrecht begegneten uns auf unserem Weg durch das Zentrum. Das Marktrecht war für mittelalterliche Städte von enormer Bedeutung, denn Märkte brachten Handel, Menschen und Wohlstand in die Stadt. Heute erinnert dieser Punkt daran, wie eng die Entwicklung Halberstadts mit seinen königlichen Privilegien und seiner Bedeutung als Handels- und Bischofsstadt verbunden war.

König Otto und das Halberstädter Marktrecht
König Otto und das Halberstädter Marktrecht
König Otto und das Halberstädter Marktrecht

Deutlich nachdenklicher macht das Trümmerfrauendenkmal. Es erinnert an die Frauen, die nach den schweren Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs beim Aufräumen und Wiederaufbau mithalfen. Gerade in Halberstadt besitzt diese Erinnerung eine besondere Bedeutung: Die Stadt wurde kurz vor Kriegsende bei einem Luftangriff schwer zerstört. Zwischen den vielen schönen Sehenswürdigkeiten gehört auch diese Seite der Stadtgeschichte dazu.

Trümmerfrauendenkmal - Halberstadt
Trümmerfrauendenkmal - Halberstadt

Vor dem Rathaus steht auch eine Bronze vom Stadtzentrum Halberstadts, wie es um 1930, vor der Zerstörung, ausgesehen hat. Die Bronze soll quasi ein Denkmal für die Zerstörung sein.

Bronze vom Stadtzentrum Halberstadt

Unser Rundgang führte uns anschließend über den Fischmarkt. Wie der Name schon verrät, spielte auch dieser Platz früher eine Rolle im Handelsleben der Stadt. Heute gehört er zum Zentrum Halberstadts und verbindet verschiedene historische und moderne Bereiche miteinander. Für Emma waren wir im Paradies, denn hier hat sie ihre Endgegner getroffen, die Tauben. Aber sie war diesmal ganz brav.

Fischmarkt - Halberstadt
Fischmarkt - Halberstadt

Am Domplatz erwartete uns anschließend noch ein Haus mit großer Literaturgeschichte: das Gleimhaus. Es ist heute das Museum der deutschen Aufklärung und erinnert an den Dichter Johann Wilhelm Ludwig Gleim. Herzstück ist der berühmte „Freundschaftstempel“ mit Porträts von Persönlichkeiten aus Gleims Freundeskreis. Damit besitzt Halberstadt neben seinen kirchlichen Schätzen auch ein bemerkenswertes Stück deutscher Literaturgeschichte.

Gleimhaus - Halberstadt
Gleimhaus - Halberstadt
Gleimhaus - Halberstadt

Diese beiden Herren mussten wir natürlich ebenfalls fotografieren. Die Skulptur „Zwei Herren in Betrachtung des Domes“ nimmt auf charmante Weise Bezug auf das mächtige Bauwerk in unmittelbarer Nähe. Gerade solche Kunstwerke gefallen uns, weil sie einen historischen Rundgang etwas auflockern. Und irgendwie konnten wir uns den beiden anschließen – schließlich hatten auch wir den Dom ausgiebig betrachtet und fotografiert.

Zwei Herren in Betrachtung des Domes - Halberstadt

Auf der Nordseite des Doms befindet sich das moderne Besucherzentrum Dom | Schatz. Hier beginnt beziehungsweise endet für viele Besucher die Besichtigung von Dom und Domschatz. Neben dem Zugang gibt es einen Shop und ein Café. Der moderne Bau bildet einen interessanten Kontrast zu den jahrhundertealten Mauern des Doms und fügt sich dennoch erstaunlich zurückhaltend in das historische Umfeld ein.

Besucherzentrum Dom | Schatz - Halberstadt

Mit der ehemaligen Domdechanei begegnete uns ein weiteres Gebäude, das an die frühere Organisation des Domkapitels erinnert. Rund um den Dom lebten und arbeiteten einst zahlreiche Geistliche und Würdenträger, sodass sich hier ein eigener Bezirk entwickelte. Heute sind diese Gebäude vor allem wegen ihrer historischen Architektur interessant und vervollständigen das eindrucksvolle Ensemble rund um den Halberstädter Domplatz.

ehemaligen Domdechanei - Halberstadt
ehemaligen Domdechanei - Halberstadt

Ein Museum ganz anderer Art ist das Heineanum (Museum für Vogelkunde). Seine umfangreiche ornithologische Sammlung geht auf Ferdinand Heine zurück und umfasst heute Tausende Präparate. Die Ausstellungen beschäftigen sich unter anderem mit Vögeln aus aller Welt sowie der Vogelwelt des Harzes und seines Vorlandes. Für Vogelfreunde dürfte dieses Museum ein ganz eigenes Highlight in Halberstadt sein.

Heineanum – Museum für Vogelkunde - Halberstadt

Direkt im historischen Umfeld des Domplatzes befindet sich außerdem das Städtische Museum Halberstadt. Hier dreht sich alles um die Geschichte der Stadt und ihrer Bewohner. Nach unserem langen Spaziergang durch Halberstadt wurde uns spätestens an dieser Stelle bewusst, wie viele unterschiedliche Epochen hier zusammentreffen. Vom mittelalterlichen Bischofssitz über die Fachwerkstadt bis zur Zerstörung und zum Wiederaufbau.

Städtische Museum Halberstadt
Städtische Museum Halberstadt

Weiter ging es zum Johannesbrunnen. Brunnen gehören für uns bei einem Stadtrundgang fast automatisch zu den Fotomotiven, denn häufig steckt hinter ihnen mehr Geschichte, als man zunächst erwartet. Auch der Johannesbrunnen fügt sich wunderbar in das historische Stadtbild ein. Nach den großen Kirchen und Museen war er wieder eine dieser kleineren Sehenswürdigkeiten, die unseren Spaziergang durch Halberstadt abwechslungsreich machten.

Johannesbrunnen - Halberstadt
Johannesbrunnen - Halberstadt

Mit St. Katharina und St. Barbara stand die nächste Kirche auf unserer Route. Der historische Sakralbau gehört ebenfalls zur erstaunlich großen Kirchenlandschaft Halberstadts. Mittlerweile hatten wir wirklich das Gefühl, hinter beinahe jeder zweiten Ecke einen Kirchturm zu entdecken. Trotzdem besitzt jede dieser Kirchen ihren eigenen Charakter – und genau das machte unseren Rundgang so interessant.

St. Katharina und St. Barbara
St. Katharina und St. Barbara
St. Katharina und St. Barbara

Ein echter Hingucker erwartete uns in der Gerberstraße: das Haus St. Florian. Das mächtige Fachwerkhaus mit seiner schwarz-weißen Fassade und dem großen steinernen Portal kann man eigentlich kaum übersehen. Besonders die zahlreichen geometrischen Fachwerkformen machen das Gebäude zu einem tollen Fotomotiv. Für uns definitiv eines der Fachwerkhäuser, bei denen sich ein kurzer Stopp gelohnt hat.

Haus St. Florian - Halberstadt

Mit dem Wassertorturm aus dem Jahre 1443 erreichten wir ein Relikt der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Solche erhaltenen Befestigungsanlagen finden wir bei Stadtrundgängen immer besonders spannend, weil sie erahnen lassen, wie anders eine Stadt früher aufgebaut war. Der Wassertorturm ist der letzte, erhaltene Teil der Stadtbefestigung Halberstadt.

Wassertorturm - Halberstadt

Auch St. Moritz lag auf unserer Route, allerdings ziemlich versteckt und kaum zu finden hinter großen Wohnblocks. Die traditionsreiche, evangelische Kirche gehört zu den älteren Sakralbauten Halberstadts und ist eng mit der Geschichte des ehemaligen Stifts verbunden. Die Kirche stammt aus dem Jahr 1134. Von außen wirkt sie wesentlich zurückhaltender als der große Dom, doch gerade dieser Unterschied macht den Reiz aus. In Halberstadt muss eben nicht jede Kirche riesig sein, um geschichtlich interessant zu sein.

St. Moritz - Halberstadt
St. Moritz - Halberstadt

Danach erreichten wir einen Ort, der heute weit über Halberstadt hinaus bekannt ist: das Burchardikloster. Es wurde am 1036 errichtet und stetig erweitert und umgebaut. Die ehemalige Klosteranlage blickt somit auf eine jahrhundertelange Geschichte zurück.

Burchardikloster - Halberstadt
Burchardikloster - Halberstadt
Burchardikloster - Halberstadt

Internationale Bekanntheit erlangte sie allerdings durch ein außergewöhnliches Musikprojekt. Es geht um die Aufführung von John Cages ORGAN²/ASLSP, die über einen Zeitraum von 639 Jahren angelegt ist. Langsamer kann ein Konzert wohl kaum werden. In der Kirche ist Bischof Burchard I begraben.

Burchardikloster - Halberstadt
Burchardikloster - Halberstadt
Burchardikloster - Halberstadt

In der St.-Burchardi-Kirche findet genau dieses ungewöhnliche Orgelprojekt statt. Seit 2001 läuft hier die Aufführung von John Cages Werk ORGAN²/ASLSP – As Slow as Possible. Einzelne Klangwechsel liegen teilweise Jahre auseinander. Ein ziemlich verrückter Gedanke: Das Konzert soll erst im Jahr 2640 enden. Damit besitzt Halberstadt vermutlich eine der außergewöhnlichsten musikalischen Sehenswürdigkeiten überhaupt.

St.-Burchardi-Kirche - Halberstadt
St.-Burchardi-Kirche - Halberstadt
St.-Burchardi-Kirche - Halberstadt

Und dann begegnete uns noch ein Stück lebendige Stadtgeschichte auf Schienen: die Halberstädter Straßenbahn. Für eine vergleichsweise kleine Stadt ist ein eigenes Straßenbahnnetz schon etwas Besonderes. Während wir Halberstadt zu Fuß erkundeten, gehörten die Bahnen ganz selbstverständlich zum Stadtbild. Die Straßenbahn fährt hier seit 1903 und war somit ein Foto wert.

Halberstädter Straßenbahn

Zum Abschluss unseres Rundgangs wartete noch ein ganz besonderes Museum auf uns. Das Schraube-Museum zeigt bürgerliche Wohnkultur um 1900 und vermittelt einen Eindruck davon, wie eine Halberstädter Familie damals lebte. Anders als in einem klassisch eingerichteten Museum wirken historische Wohnräume oft so, als hätten ihre Bewohner sie gerade erst verlassen – ein schöner Abschluss unserer Reise durch ganz unterschiedliche Kapitel der Stadtgeschichte.

Schraube-Museum - Halberstadt
Schraube-Museum - Halberstadt

Unser Fazit:

Als wir morgens losliefen, hatten wir zwar eine lange Liste dabei, aber wie abwechslungsreich unser Rundgang tatsächlich werden würde, hatten wir nicht erwartet. Halberstadt zeigte uns mittelalterliche Kirchen und alte Fachwerkhäuser, jüdische Geschichte, Kunst, Museen, stille Gassen und sogar ein Konzert, das mehrere Jahrhunderte dauert.

Besonders gefallen hat uns, dass viele Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichbar sind. Man läuft nicht einfach von einem großen Highlight zum nächsten, sondern entdeckt unterwegs immer wieder Kleinigkeiten: einen Brunnen, eine Skulptur, eine alte Mauer oder eine hübsche Fachwerkfassade. Unser Rundgang durch Halberstadt, war 5 km lang und hat wirklich viel Spaß gemacht.

Wie leider in so ziemlich allen Museen, sind keine Hunde gestattet. Ebenso nicht in Kirchen und dem Dom. Daher haben wir mit Emma die Gebäude auch alle nur von Außen erkundet. Aber das war für uns auch völlig in Ordnung.

Bis zum nächsten Abenteuer, was mich wieder so müde macht. Liebe Grüße, eure Emma

🐾 Weiterführende Links & Quellen

Weitere Informationen, offizielle Webseiten und die für diesen Beitrag verwendeten Quellen haben wir für euch auf unserer separaten Link- und Quellenseite zusammengestellt: Halberstadt – Quellen und Links

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Halberstadt – Links und Quellen

Ein Abend voller Gänsehautmomente – The Weeknd live in Frankfurt

Normalerweise sind Emma und wir gemeinsam auf Entdeckungstour unterwegs. Diesmal blieb unsere treue Abenteurerin allerdings zu Hause, denn Hunde haben auf einem Konzert natürlich nichts verloren. Stattdessen ging es für meinen Sohn und mich am 1. August 2026 nach Frankfurt in den Deutsche Bank Park, wo wir The Weeknd live erleben durften.

Parken und der Weg zum Deutsche Bank Park

Da wir keine Lust auf die vergebliche Parkplatzsuche hatten, haben wir uns einen Parkplatz am Waldparkplatz gebucht. Mit 20 Euro für den Tag, waren wir dabei. Von dort aus waren es ca. 500 Meter Fußweg und wir waren mit den Kontrollen in 10 Minuten im Stadion.

The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt

Der Deutsche Bank Park in Frankfurt am Main

Der heutige Deutsche Bank Park wurde ursprünglich 1925 als Frankfurter Waldstadion eröffnet und feierte 2025 bereits sein 100-jähriges Bestehen. Heute ist das Stadion vor allem als Heimspielstätte von Eintracht Frankfurt bekannt und bietet bei Fußballspielen Platz für bis zu 59.500 Zuschauer.

The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt

Neben Fußball finden hier regelmäßig große Konzerte und internationale Veranstaltungen statt, wie auch unser Besuch bei The Weeknd eindrucksvoll gezeigt hat. Bei dem Konzert dürften wahrscheinlich mehr als 60.000 Besucher gewesen sein, aber genaue Zahlen sind nicht bekannt.

Die Jagd nach dem besonderen Fanartikel

Noch bevor das Konzert überhaupt begann, stand für meinen Sohn ein ganz besonderes Ziel auf dem Plan. Er wollte unbedingt eines der exklusiven The Weeknd Poloshirts kaufen, die es ausschließlich während der Konzerte der Tour gibt und die nicht im normalen Online-Shop erhältlich sind.

The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt

Also reihten wir uns direkt nach der Ticketkontrolle in die lange Warteschlange am Merchandise-Stand ein. Die Menschen standen dicht gedrängt und wir warteten rund 40 Minuten, bis wir endlich an der Reihe waren. Umso größer war die Enttäuschung, als uns die Mitarbeiter mitteilten, dass genau dieses begehrte Shirt bereits seit dem ersten Konzerttag an allen Ständen ausverkauft war.

The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt

Das tat mir besonders für meinen Sohn leid, denn er hatte sich so sehr auf dieses Erinnerungsstück gefreut. Natürlich gibt es wichtigere Dinge als ein Poloshirt, aber gerade solche exklusiven Tourartikel haben für viele Fans einen besonderen Wert. Zum Glück konnte uns das die Vorfreude auf das Konzert nicht nehmen. Aber zum Glück gab es zumindest noch den Sammelbecher vom Konzert, auch wenn er dafür das ganze Stadion abklappern musste und ein normales T-Shirt.

Der DJ brachte das Stadion schon vorher in Stimmung

Bevor The Weeknd die Bühne betrat, wurde zumindest zeitweise durch einen DJ die Wartezeit überbrückt. Er heizte den wartenden Fans im Deutsche Bank Park ein. Die Musik wurde lauter, die Stimmung im Stadion immer besser und überall wurde bereits getanzt und gefeiert. Man merkte deutlich, dass die Menschen jetzt endlich loslegen wollten.

The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt

Der DJ schaffte es auf jeden Fall, die Wartezeit zu überbrücken und die Vorfreude noch einmal ordentlich zu steigern. Das Stadion war bereit, jetzt fehlte eigentlich nur noch einer: The Weeknd und vorher Playboi Carti.

Unser Sitzplatz – ungewöhnlich, aber irgendwie besonders

Unser Sitzplatz war diesmal etwas ungewöhnlich, denn wir saßen seitlich und schon fast ein Stück hinter der Bühne. Nur leider waren es die einzigen, noch erschwinglichen Plätze, die es gab. Auf den ersten Blick vielleicht nicht gerade der Platz, den man sich für ein Konzert aussuchen würde. Dafür bekamen wir aber einen Einblick, den wahrscheinlich längst nicht jeder Besucher im Stadion hatte.

The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt

Von unseren Plätzen aus konnten wir nämlich genau sehen, als The Weeknd die Bühne betrat. Als es endlich losging und er auf dem Weg zur Bühne war, konnten wir ihn schon sehen, bevor ein großer Teil des Stadions überhaupt wusste, dass er da war. Und dann kam noch ein richtig schöner Moment: Er winkte in unsere Richtung! Natürlich weiß man bei so vielen Menschen nie, wem ein solches Winken genau gilt, aber in diesem Augenblick fühlte es sich für uns trotzdem ein kleines bisschen so an, als wäre es für unsere Ecke bestimmt gewesen.

Die Lichter gehen aus – das Konzert beginnt

Schon beim Betreten des Stadions war die Vorfreude riesig. Tausende Menschen warteten gespannt auf den Beginn der Show und die Atmosphäre wurde von Minute zu Minute besser. Eigentlich ist die Musik von The Weeknd gar nicht meine bevorzugte Richtung, aber genau das macht solche Erlebnisse oft besonders. Man lässt sich einfach von der Stimmung mitreißen.

The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt

Einen kleinen Dämpfer gab es allerdings schon vor Konzertbeginn. Die geplante Vorband Playboi Carti musste seinen Auftritt krankheitsbedingt kurzfristig absagen. Dadurch entstand eine längere Wartezeit, in der viele Besucher gespannt auf Neuigkeiten hofften oder zumindest, dass der DJ wieder auf die Bühne kommt. Natürlich war das etwas schade, schließlich gehört eine gute Vorband für viele zu einem gelungenen Konzertabend.

The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt

Doch als schließlich das Licht ausging und The Weeknd die Bühne betrat, war die Wartezeit schnell vergessen. Die beeindruckende Bühnenshow, die Licht- und Lasereffekte und der kraftvolle Sound sorgten sofort für Gänsehaut. Im gesamten Stadion wurde getanzt, gefeiert und laut mitgesungen. Es war faszinierend zu erleben, wie Zehntausende Menschen gleichzeitig die Musik genossen und für eine unglaubliche Stimmung sorgten.

The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt

Ein Stadion wird zum Lichtermeer

Ein echtes Highlight waren die LED-Armbänder, die jeder Besucher beim Einlass erhielt. Während des Konzerts leuchteten sie synchron zur Musik und wechselten bei nahezu jedem Song ihre Farben. Mal erstrahlte das gesamte Stadion in kräftigem Rot, dann wieder in leuchtendem Blau, Weiß oder vielen bunten Farbkombinationen.

The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt

Dieser Anblick war einfach überwältigend und verwandelte das Stadion in ein riesiges Lichtermeer. Gerade von den oberen Rängen sah das spektakulär aus, aber auch mitten in der Menge war dieses Farbenspiel bestimmt ein unvergessliches Erlebnis.

The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt

Feuer, Musik und Gänsehaut

Für zusätzliche Gänsehautmomente sorgte immer wieder die beeindruckende Pyrotechnik. Mehrfach schossen riesige Feuerfontänen rund um die Bühne in den Himmel und waren sogar bis auf die Tribünen deutlich zu spüren. Die Hitze, die Lichteffekte und die perfekt auf die Musik abgestimmten Feuerstöße machten die Show noch intensiver. Besonders das große Finale mit den gewaltigen Flammen sorgte noch einmal für einen echten Wow-Effekt und einen würdigen Abschluss eines unvergesslichen Konzertabends.

The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt

Besonders beeindruckt hat mich, wie viel Energie während des gesamten Konzerts auf und vor der Bühne herrschte. Obwohl ich nicht jede Textzeile kannte, hat mich die Atmosphäre komplett abgeholt. Genau solche Momente zeigen, dass ein Konzert viel mehr ist als nur Musik. Es ist ein gemeinsames Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst.

The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt

Ein Marmeladenglasmoment mit meinem Sohn

Für meinen Sohn und mich war dieser Abend etwas ganz Besonderes. Gemeinsam Erinnerungen zu sammeln, macht mindestens genauso viel Spaß wie unsere Ausflüge mit Emma. Und auch wenn unsere vierbeinige Begleiterin dieses Mal nicht dabei war, freuen wir uns schon auf das nächste Abenteuer. Dann wieder gemeinsam auf vier Pfoten.

The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
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Vor allem aber war dieser Konzertabend ein ganz persönlicher Marmeladenglasmoment. Einer dieser kostbaren Augenblicke, die man für immer im Herzen aufbewahren möchte. Gemeinsam mit meinem Sohn zu lachen, zu staunen, mitzusingen und einfach den Moment zu genießen, war das Schönste an diesem Abend. Genau diese Erinnerungen sind unbezahlbar und werden mich noch viele Jahre begleiten.

The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt
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Unser Fazit

Auch wenn der Ausfall der Vorband und die längere Wartezeit etwas enttäuschend waren, war das Konzert von The Weeknd ein echtes Highlight. Die spektakuläre Lichtshow mit den leuchtenden Armbändern, die beeindruckenden Feuereffekte, die großartige Stimmung und die fantastische Performance machten den Abend zu einem Erlebnis, das wir so schnell nicht vergessen werden.

The Weeknd - Deutsche Bank Park Frankfurt

Manche Erinnerungen bewahrt man nicht auf einer Speicherkarte, sondern im Herzen. Dieser Abend mit meinem Sohn gehört definitiv dazu. ❤️

Blankenburg – Städtetrip mit Hund im Harz

Hallo Freunde, diesmal haben wir Blankenburg besucht, eine Stadt in Sachsen-Anhalt. Blankenburg gehört zum Landkreis Harz und hat ca. 19.000 Einwohner. Blankenburg ist als Drehort für viele Serien/Filme bekannt, u.a. bei den Sandsteinhöhlen mit den Woodwalkers und vielen weiteren Produktionen.

Parkmöglichkeiten am großen Schloss Blankenburg

Zu erst haben wir hoch über Blankenburg, dass Blankenburger Schloss besucht, welches als großes Schloss bezeichnet wird. Es gibt direkt unterhalb vom Schloss einen Parkplatz (Parkplatz unterhalb des Schlosses), wo man nach oben laufen kann.

Parken beim Schloss - Blankenburg

Wer nicht mehr so gut zu Fuß ist, findet aber auch direkt oben beim Schloss einen Parkplatz (Parkplatz am Schloss), da man bis rauf fahren kann. Wir fanden es mit Hund schöner, den Weg zu laufen.

Hoch über den Dächern von Blankenburg – Rund um das Große Schloss

Das Schloss Blankenburg ist das größte, noch erhaltene Welfenschloss und das Wahrzeichen von Blankenburg. Ab dem 12. Jahrhundert diente es als Höhenburg und wurde später als Renaissance-Schloss erweitert. Heute beeindrucken vor allem die imposanten Fassaden, die großzügigen Innenhöfe und die aufwendige Architektur.

Schloss - Blankenburg
Schloss - Blankenburg
Schloss - Blankenburg

Auch wenn nicht alle Bereiche frei zugänglich sind, lohnt sich ein Rundgang über das Gelände. Von hier gelangt man bequem zu den Barockgärten, zum Schlossberg und zu mehreren Aussichtspunkten. Für uns war das Schloss der perfekte Ausgangspunkt, um die historische Altstadt von Blankenburg zu entdecken. Das Schloss ist als Heiratsort für eine Märchenhochzeit sehr beliebt.

Schloss - Blankenburg
Schloss - Blankenburg
Schloss - Blankenburg

Der historische Torbogen ist das beeindruckende Eingangstor zum Großen Schloss von Blankenburg. Schon beim Hindurchgehen spürt man den besonderen Charme der jahrhundertealten Anlage. Die mächtigen Sandsteinmauern und die liebevoll restaurierten Details sind sehr beeindruckend. Auch Emma war sofort neugierig und erkundete die Umgebung.

Historischer Torbogen Schloss - Blankenburg
Historischer Torbogen Schloss - Blankenburg

Direkt am Schloss eröffnet sich einer der schönsten Ausblicke über Blankenburg und das nördliche Harzvorland. Von hier schweift der Blick über die roten Dächer der Altstadt bis hin zu den bewaldeten Höhen des Harzes. Mehrere Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein, während Hunde genügend Platz haben, um sich nach dem Aufstieg kurz zu entspannen. Der Ort gehört zu den schönsten Fotomotiven der Stadt.

Ausblick vom Schloss - Blankenburg
Ausblick vom Schloss - Blankenburg
Ausblick vom Schloss - Blankenburg

Wer nach der Schlossbesichtigung noch Lust auf ein besonderes Abenteuer hat, sollte einen Blick in den Alten Marstall werfen. Das historische Gebäude gehört zum Ensemble des Großen Schlosses und bietet mit seinen alten Gemäuern eine einzigartige Kulisse für Escape-Games. Besonders beliebt sind die Grusel-Events, bei denen sich der Marstall in einen echten Lost Place mit Geistern, Zombies und schaurigen Überraschungen verwandelt.

Escape Games - Alter Marstall - Blankenburg
Escape Games - Alter Marstall - Blankenburg
Escape Games - Alter Marstall - Blankenburg

Nur wenige Schritte vom Schloss entfernt liegt der idyllische Schlossteich. Die ruhige Wasserfläche bildet einen schönen Kontrast zur imposanten Schlossanlage. Während Emma neugierig Enten und andere Wasservögel beobachtete, genossen wir die Ruhe dieses kleinen Naturparadieses.

Schlossteich - Blankenburg
Schlossteich - Blankenburg
Schlossteich - Blankenburg

Der historische Schlossgarten verbindet Natur und Geschichte auf besonders schöne Weise. Gepflegte Wege führen vorbei an alten Bäumen, weitläufigen Rasenflächen und schönen Aussichtspunkten. Immer wieder eröffnen sich herrliche Blicke auf das Große Schloss und die darunter liegende Stadt. Gerade mit Hund macht ein Spaziergang hier viel Freude, da die Wege angenehm breit und ruhig sind.

Historischer Schlossgarten - Blankenburg
Historischer Schlossgarten - Blankenburg
Historischer Schlossgarten - Blankenburg

Die historische Altstadt entdecken

Die gut erhaltenen Reste der alten Stadtmauer, mit einer Dicke von 75-115cm, erzählen von der langen Geschichte Blankenburgs. Einst schützte die mächtige Befestigungsanlage die Stadt vor Angreifern und umschloss die gesamte Altstadt. Es gibt sie seit dem Jahre 1305.

Stadtmauer - Blankenburg
Stadtmauer - Blankenburg
Stadtmauer - Blankenburg

In der Krummen Straße 2 befindet sich einer der erhaltenen Türme der ehemaligen Stadtbefestigung. Er erinnert daran, wie wichtig die Verteidigungsanlagen für Blankenburg einst waren. Der Turm fügt sich harmonisch in die historische Bebauung ein und ist ein schönes Fotomotiv während eines Rundgangs durch die Altstadt.

Stadtmauerturm Krumme Straße 2 - Blankenburg
Stadtmauerturm Krumme Straße 2 - Blankenburg

Die ehemalige Feuerwehr gehört zu den kleinen Sehenswürdigkeiten, die man leicht übersieht. Das historische Gebäude erinnert an die Zeit, als die Feuerwehr noch mit deutlich einfacherer Technik ausrücken musste als heute. Besonders Liebhaber alter Fahrzeuge und historischer Technik werden diesen Ort interessant finden.

Ehemalige Feuerwehr - Blankenburg

Der Marktplatz bildet das Zentrum der Blankenburger Altstadt. Umgeben von liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern lädt er zum Verweilen ein. Bekannt wurde der Platz als Drehort des Films „Der Räuber Hotzenplotz“. Wer den Film kennt, wird einige Ecken sofort wiedererkennen. Gerade diese Verbindung aus Filmgeschichte und historischer Kulisse macht den Marktplatz besonders interessant.

Marktplatz - Blankenburg - Drehort Räumer Hotzenplotz

Mitten in der historischen Altstadt steht das Rathaus von Blankenburg, welches bereits im Mittelalter erbaut wurde. Das repräsentative Gebäude prägt den Marktplatz. Besonders spannend fanden wir, dass auch das Rathaus als Kulisse für den Film „Der Räuber Hotzenplotz“ diente. Die gepflegte Fassade und die historische Architektur passen perfekt in das Gesamtbild der Altstadt. Das Rathaus zählt für uns zu den schönsten Fotomotiven Blankenburgs.

Rathaus - Blankenburg - Drehort Räumer Hotzenplotz
Rathaus - Blankenburg - Drehort Räumer Hotzenplotz
Rathaus - Blankenburg - Drehort Räumer Hotzenplotz

Die Tränkestraße gehört zu den besonders charmanten Gassen der Blankenburger Altstadt. Das historische Kopfsteinpflaster, liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser und kleine Details an den Fassaden laden dazu ein, den Blick schweifen zu lassen. Beim Spaziergang fühlt man sich fast in eine andere Zeit versetzt.

Tränkestraße - Blankenburg

Beim Spaziergang durch die Altstadt fiel uns das Restauratorenkollegium sofort ins Auge. Das denkmalgeschützte Fachwerkhaus gehört zu den ältesten Gebäuden Blankenburgs und verbindet auf besondere Weise Vergangenheit und Gegenwart. Hinter den historischen Mauern arbeitet heute das Europäische Restauratorenzentrum, in dem Restauratoren historische Kunst- und Kulturgüter erhalten und ihr Wissen weitergeben.

Restauratorenkollegium - Blankenburg
Restauratorenkollegium - Blankenburg

Das älteste Haus der Stadt gehört zu den besonderen Sehenswürdigkeiten Blankenburgs. Es befindet sich in der Bäuerschen Straße 17 und wurde im Jahr 1431 erbaut. Bereits auf den ersten Blick erkennt man das hohe Alter des Gebäudes an seiner historischen Bauweise und den liebevoll erhaltenen Details. Besonders beeindruckend ist, wie gut das Gebäude bis heute erhalten geblieben ist.

Ältestes Haus - Blankenburg
Ältestes Haus - Blankenburg

In der Bäuerschen Straße 10, wartet eine weitere Besonderheit: das kleinste Haus von Blankenburg aus dem Jahre 1721. Im direkten Vergleich zu den umliegenden Gebäuden wirkt es fast wie ein kleines Puppenhaus. Trotz seiner geringen Größe besitzt das Haus jede Menge Charme und gehört zu den beliebtesten Fotomotiven der Altstadt. Es zeigt, wie unterschiedlich früher gebaut wurde und wie kreativ der vorhandene Platz genutzt wurde. Man kann es als Ferienhaus mieten.

Kleinstes Haus - Blankenburg
Kleinstes Haus - Blankenburg

Der Stadtmauerturm in der Krummen Straße 10 ist ein weiterer erhaltener Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung von Blankenburg. Der Turm fügt sich harmonisch zwischen die historischen Häuser ein und ist leicht in einen Stadtrundgang einzubauen. Wer aufmerksam durch die Altstadt geht, entdeckt an vielen Stellen Spuren der Vergangenheit.

Stadtmauerturm Krumme Straße 10 - Blankenburg
Stadtmauerturm Krumme Straße 10 - Blankenburg
Stadtmauerturm Krumme Straße 10 - Blankenburg

Währen der Tour durch die Altstadt, hat man immer wieder einen schönen Blick auf das Schloss Blankenburg, welches hoch oben über der Stadt thront. Es ist wirklich immer wieder einen Blick wert.

Schloss - Blankenburg

Der Tummelplatz zählt zu den geschichtsträchtigsten Orten in Blankenburg. Bereits vor Jahrhunderten diente die große Freifläche als Veranstaltungsort für Feste, Märkte und militärische Übungen. Heute präsentiert sich der Platz als ruhiger Bereich, der zum Verweilen einlädt und gleichzeitig einen interessanten Einblick in die Stadtgeschichte bietet.

Tummelplatz - Blankenburg

An dem Platz Ecke Katharinenstraße/Poststraße, stehen die Stahlglocken der Bergkirche St. Bartholomäus. Sie wurden 1922 angeschafft, da die ursprünglichen Bronzeglocken im Ersten Weltkrieg eingeschmolzen wurden. Im Jahr 2004 erhielten sie ihren Ruhestand und wurden ersetzt. Heute können Besucher die gewaltigen Glocken aus nächster Nähe betrachten. Sie stehen mit Absicht genau hier, denn das war der ehemalige Platz der Stadtkirche St. Katharinen, wovon heute noch Reste zu sehen sind.

Ehemalige Stahlglocken der St. Bartholomäus Bergkirche - Blankenburg
Stadtkirche St. Katharinen - Blankenburg
Ehemalige Stahlglocken der St. Bartholomäus Bergkirche - Blankenburg

Der Weg von der Poststraße in die Lange Straße führt mitten durch das lebendige Herz der Blankenburger Altstadt. Hier reihen sich kleine Geschäfte, Cafés und historische Gebäude aneinander und sorgen für eine gemütliche Atmosphäre. Anders als in vielen Großstädten geht es hier angenehm entspannt zu, sodass man ganz in Ruhe bummeln kann. Auch mit Hund ist dieser Bereich gut zu erkunden, natürlich immer mit Rücksicht auf andere Besucher.

Einkaufsstraße - Blankenburg
Einkaufsstraße - Blankenburg

Emma hatte in den kleinen Gassen der Altstadt besonders viel zu entdecken. Gerade auf dem Weg zur Münzmühle merkt man, wie viel Geschichte in Blankenburg steckt. Die historische Münzmühle gehört zu den wenigen erhaltenen Wassermühlen Blankenburgs. Angetrieben durch die Wasserkraft spielte die Mühle über viele Jahrhunderte eine wichtige Rolle für die Versorgung der Stadt. Besonders spannend ist, dass die komplette Mühlentechnik aus dem frühen 20. Jahrhundert bis heute erhalten geblieben ist.

Münzmühle - Blankenburg

Das Kleine Schloss und die Barocken Gärten

Das Kleine Schloss liegt am Eingang der barocken Gartenanlagen und zählt zu den schönsten Gebäuden Blankenburgs. Heute befinden sich hier unter anderem das Standesamt und die Touristinformation. Wer Informationen über die Stadt oder Ausflugstipps sucht, ist hier genau richtig. Hunde dürfen nicht in die Touristinformation rein. Gleichzeitig ist das Gebäude ein beliebtes Fotomotiv und bildet den perfekten Ausgangspunkt für einen Spaziergang durch die Barockgärten.

Kleines Schloss - Blankenburg
Kleines Schloss - Blankenburg
Kleines Schloss - Blankenburg

Die Barocken Gärten von Blankenburg gehören zu den größten und bedeutendsten Gartenanlagen ihrer Art in Deutschland. Symmetrisch angelegte Wege, kunstvoll geschnittene Hecken und großzügige Rasenflächen vermitteln noch heute den Eindruck barocker Gartenkunst. Bei unserem Spaziergang entdeckten wir immer wieder neue Blickachsen auf das Große Schloss und den Schlossberg.

Barocke Gärten - Blankenburg
Barocke Gärten - Blankenburg
Barocke Gärten - Blankenburg

Obwohl nicht mehr alle Bereiche im ursprünglichen Zustand erhalten sind, lässt sich die einstige Pracht noch gut erkennen. Auch Emma hatte sichtlich Freude an den weitläufigen Wegen. Wer Blankenburg besucht, sollte sich ausreichend Zeit nehmen, um diese außergewöhnliche Gartenanlage in aller Ruhe zu erkunden. Die Gartenanlage wurde ab ca. 1718 unter Herzog Ludwig Rudolf erbaut. Mit ihren vier Terrassen gehört er zu den bedeutendsten barocken Gartenanlagen Norddeutschlands.

Barocke Gärten - Blankenburg
Barocke Gärten - Blankenburg
Barocke Gärten - Blankenburg

Mitten in den Barocken Gärten steht eine Nachbildung des berühmten Braunschweiger Löwen. Die imposante Bronzefigur erinnert an die enge Verbindung Blankenburgs zum Herzogtum Braunschweig und gilt als Symbol für Macht und Stärke. Obwohl der Löwe nicht so groß ist wie das Original in Braunschweig, zieht er dennoch viele Besucher an. Für uns war er ein schönes Fotomotiv.

Braunschweiger Löwe - Blankenburg
Braunschweiger Löwe - Blankenburg

Das Denkmal für Herzog Leopold erinnert an einen bedeutenden Vertreter des Hauses Braunschweig-Wolfenbüttel, der die Entwicklung Blankenburgs nachhaltig prägte. Informationstafeln geben einen Einblick in die Geschichte. Uns gefiel besonders die ruhige Lage mitten im Grünen. Hier lässt sich wunderbar eine kleine Pause einlegen und gleichzeitig etwas über die Vergangenheit der ehemaligen Residenzstadt erfahren.

Denkmal Herzog Leopold - Blankenburg
Denkmal Herzog Leopold - Blankenburg

Der Schlossbergturm gehört zu den schönsten Aussichtspunkten in Blankenburg. Nach einem kurzen Anstieg wird man mit einem herrlichen Panoramablick über die Stadt, die Barocken Gärten und das Harzvorland belohnt. Emma meisterte den Weg problemlos und freute sich anschließend über eine kleine Verschnaufpause. Wer gerne fotografiert, sollte den Schlossbergturm unbedingt besuchen, die Aussicht zählt zu den schönsten der gesamten Stadt.

Schlossbergturm - Blankenburg
Schlossbergturm - Blankenburg

Der Prinzessinnenturm ist einer der romantischsten Orte rund um den Schlossberg und kann als Ferienhaus gemietet werden. Der historische Turm fügt sich harmonisch in die bewaldete Umgebung ein und erinnert an die Zeit, als die Schlossanlagen von Herzögen und Prinzessinnen genutzt wurden. Für uns war der Prinzessinnenturm ein ruhiger Ort abseits der größeren Besucherströme. Gerade diese Mischung aus Natur und Geschichte macht den besonderen Reiz dieses kleinen Bauwerks aus.

Prinzessinnenturm - Blankenburg
Prinzessinnenturm - Blankenburg

Das historische Teehaus ist ein echtes Schmuckstück der Barocken Gärten. Früher diente es als Ort der Erholung und des geselligen Beisammenseins für den Adel. Noch heute vermittelt das elegante Gebäude einen Eindruck vom höfischen Leben vergangener Jahrhunderte. Seine idyllische Lage macht es zu einem beliebten Fotomotiv. Der Aufstieg ging über unzählige Treppen und wir waren danach fix und fertig, aber Emma hatte ihren Spaß. An bestimmten Tagen kann man sich hier mit Kaffee und Kuchen verwöhnen lassen.

Historisches Teehaus - Blankenburg

Die Bergkirche St. Bartholomäus gehört zu den ältesten Kirchen Blankenburgs und prägt mit ihrem markanten Turm das Stadtbild. Erbaut wurde sie ca. um 1186. Durch ihre erhöhte Lage bietet sie zudem einen schönen Blick auf die Umgebung. Auch wenn wir die Kirche hauptsächlich von außen besichtigten, hat uns ihre besondere Ausstrahlung beeindruckt. Wer den Schlossberg erkundet, sollte unbedingt einen Abstecher zur Bergkirche einplanen.

Bergkirche St. Bartholomäus - Blankenburg
Bergkirche St. Bartholomäus - Blankenburg
Bergkirche St. Bartholomäus - Blankenburg

Auf den ersten Blick wirkt die gewaltige Stützmauer am Schlossberg eher unscheinbar. Schaut man jedoch genauer hin, erkennt man schnell ihre enorme Bedeutung. Sie trägt seit Jahrhunderten dazu bei, den Schlossberg und die darüberliegenden historischen Anlagen zu sichern. Für uns war die Stützmauer ein eindrucksvoller Abschluss unseres Rundgangs durch Blankenburg.

Stützmauer - Blankenburg
Stützmauer - Blankenburg

Unser Fazit

Blankenburg

Blankenburg hat uns positiv überrascht. Die Mischung aus beeindruckenden Schlössern, weitläufigen Parkanlagen, verwinkelten Altstadtgassen und zahlreichen historischen Gebäuden macht die Stadt zu einem wunderbaren Ausflugsziel im Harz. Besonders mit Hund hat uns der Rundgang sehr gut gefallen. Emma konnte die vielen grünen Bereiche genießen und wir hatten ausreichend Gelegenheit, die Sehenswürdigkeiten in aller Ruhe zu entdecken. Wir kommen gerne wieder!

Emma's-Pfoten-Abenteuer

Ich muss weiter zu meinem nächsten Abenteuer, aber ihr solltet Blankenburg unbedingt besuchen. Liebe Grüße und bis hoffentlich bald, eure Emma.

Alle Infos rund um Blankenburg, findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-blankenburg/

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Links Blankenburg

🎂 Festliche Sommertorte mit Wassermelonen-Spiegel

Mit einem lockeren Hundebiskuit, einer cremigen Joghurtfüllung und einem glänzenden Wassermelonen-Spiegel sieht sie fast wie eine Torte aus einer Konditorei aus, besteht aber ausschließlich aus hundefreundlichen Zutaten.

Sie eignet sich wunderbar für Geburtstage, den Gotcha Day, den Urlaub oder einfach als kleine Überraschung für eure Fellnase.

Natürlich durfte Emma auch hier als erste probieren. Und wie ihr euch wahrscheinlich denken könnt, war sie von der Torte mindestens genauso begeistert wie wir, denn sie musste mit uns teilen.

Zutaten:

Hundebiskuit

  • 3 Eier
  • 80 g Hafermehl
  • 30 g Reismehl
  • 1 TL Backpulver (phosphatfrei)
  • 1 EL Kokosöl
  • 2 EL Naturjoghurt

Joghurtcreme

  • 250 g Magerquark
  • 150 g Naturjoghurt
  • 2 Blatt Gelatine (oder entsprechend Agar-Agar)

Wassermelonen-Spiegel

  • 350 g gelbe Wassermelone oder natürlich auch rote Wassermelone
  • Agar Agar oder Gelatinepulver
  • 1 TL Kokosöl (optional für einen schönen Glanz)

Zubereitung

1. Hundebiskuit

  1. Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Eier 5–8 Minuten sehr schaumig schlagen. Das sorgt für einen lockeren Teig, auch ohne Zucker.
  3. Hafer- und Reismehl mit Backpulver mischen.
  4. Die Mehlmischung vorsichtig unter die Eier heben.
  5. Joghurt und Kokosöl ebenfalls behutsam einarbeiten.
  6. In eine kleine Springform (16–18 cm) füllen.
  7. Etwa 20 Minuten backen.
  8. Vollständig auskühlen lassen.

Der Biskuit wird natürlich nicht ganz so hoch und locker wie ein klassischer Zuckerbiskuit, ist aber angenehm weich und gut schnittfest.

2. Joghurtcreme

  • Gelatine einweichen.
  • Magerquark und Joghurt verrühren.
  • Gelatine auflösen und zügig unterrühren.
  • Auf den ausgekühlten Boden streichen.
  • Etwa 1 Stunde kühlen.

3. Wassermelonen-Spiegel

  1. Wassermelone fein pürieren.
  2. Das Püree durch ein Sieb streichen, damit es besonders glatt wird.
  3. Leicht erwärmen (nicht kochen).
  4. Gelatinepulver oder Agar Agar einrühren und darin auflösen.
  5. Etwas abkühlen lassen.
  6. Vorsichtig auf die bereits fest gewordene Creme gießen.
  7. Mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, kühlen.

Das Ergebnis ist eine glatte, glänzende Oberfläche, ähnlich wie bei einer klassischen Maracuja- oder Erdbeertorte.

Dekoration

Du könntest die Torte schlicht und elegant halten, zum Beispiel mit:

  • kleinen Joghurt-Tupfen am Rand,
  • einigen Heidelbeeren oder Himbeeren,
  • Minz- oder Petersilienblättern,
  • einem Hundekeks als Tortenstecker oder einer kleinen Zahl zum Geburtstag.

So bleibt der schöne gelbe Wassermelonen-Spiegel im Mittelpunkt.

Noch eine Idee für einen besonderen Effekt

Da du eine gelbe Wassermelone verwendest, könntest du den Spiegel auch marmorieren. Dafür bereitest du einen kleinen Teil des Pürees separat mit einigen Heidelbeeren oder Himbeeren zu, sodass eine violette bzw. rosafarbene Fruchtmasse entsteht. Kurz bevor der gelbe Spiegel fest wird, gibst du einige Kleckse der zweiten Masse darauf und ziehst mit einem Holzstäbchen feine Linien hinein. Das ergibt einen sehr edlen Marmoreffekt, ohne künstliche Farbstoffe.

🐾 Emmas Urteil

Diese Torte wie vom Konditor, war wirklich super lecker und ich hätte gerne mehr davon gegessen. Aber Mama und Papa haben mir die halbe Torte weg gegessen. Sie fanden die Torte wohl also auch super. Probiert sie unbedingt aus!

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