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Kategorie: Städtetrips (Seite 2 von 3)

In dieser Kategorie findet ihr die Beiträge zu sämtlichen Städtetrips, die wir bisher schon gemacht haben. Diese Kategorie wird sich regelmäßig weiter füllen, also schaut immer mal wieder rein.

London

Hallo Freunde, heute will ich euch von Mama’s und Martin’s letzter Station in England, von London berichten. Für die beiden ging es mit dem Bus von National Express nach London und als sie dort angekommen sind, haben sie ihre Sachen ins Hotel gebracht und sind los gezogen, um die Stadt unsicher zu machen. Übernachtet haben sie im Keystone House, welches zentral gelegen ist und haben für den Trip nach London ganze 4 Tage eingeplant, um alles schaffen zu können.

Vorbei ging es an St. Pancras International, einem der größten Bahnhöfe Londons, ein Bau aus dem viktorianischen Zeitalter. Über den Bahnhof King’s Cross, ging es mit der U-Bahn weiter.

Camden Town mit seiner Camden High Street, ist ein belebter und sehr beliebter Ort bei Touristen. Er ist bekannt für seinen großen Markt am Regent’s Canal. Dort gibt es Modeschätze und viele Kuriositäten zu kaufen. Es gibt hier viele Clubs mit Livemusik und Pubs für Leute, die gerne ins Londoner Nachtleben eintauchen möchten.

Nahe des Regent’s Park, im Stadtteil Camden, gibt es die „St. Mark’s Church“. Sie wurde erst nach langem hin und her mit den Grundstücken und wegen dem Bau eine Pubs, im Jahre 1853 erbaut. Sie wurde im frühgotischen Stil aus Kentischem Kalkstein errichtet. Der Regent’s Park ist einer der königlichen Parks in London und hat eine größe von 2 Quadratkilometern. Der Park besteht aus Rasenanlagen mit Freizeiteinrichtungen und einem See mit Ruderbooten und Wasservögeln.

Am nördlichen Ende des Regent’s Park, befindet sich der London Zoo. Er ist ein Naturschutzzoo, welcher sich dem Schutz und der Erhaltung von Wildtieren widmet und wurde bereits im Jahr 1828 als Sammlung von Tieren für wissenschaftliche Studien eröffnet.

Im Londoner Zoo gibt es ca. 8.000 Tiere und der Eintritt kostet pro Person ca. 36 Euro für Erwachsene.

Es gibt hier viele verschiedene Tierarten wie z.B. Okapis, Erdmännchen, Gorillas, Löwen, Tiger und Giraffen.

Es gibt verschiedene Themenbereiche, wie einen Friseursalon und auch viele Spielbereiche für Kinder, die Überall im Park verteilt sind. Man kann Skorpione und Spinnen betrachten und es gibt auch einen Raum, da kann man sich seiner Angst stellen und läuft unter Bäumen durch, die voller Spinnen hängen. Mama war ganz tapfer und hat das natürlich auch gemacht.

Die Totenkopfäffchen können sich in einem Bereich frei bewegen und man läuft einfach zwischen ihnen durch und kann sie beim spielen beobachten. Natürlich gibt es auch Pinguine. Durch das Gehege der Ringelschwanzlemuren kann man, wenn man mutig ist, auch durchlaufen. Zum Abschluss des Besuchs, haben wir uns noch mit Pizza gestärkt.

Danach ging es mit der U-Bahn weiter in Richtung Tower of London. Auf dem Weg dahin, haben wir „The Shard“ gesehen. Der Bau von The Shard begann im Jahr 2009 und 2013 wurde der Wolkenkratzer mit einer Höhe von 310 Metern eingeweiht. Besucher des Turm können auf die Aussichtsplattform in 230 Metern Höhe fahren und haben einen wunderschönen Rundumblick über London.

Das Welcome Center – Tower of London, ist der Eingangsbereich zum Tower of London. Hier kann man Tickets kaufen und man wird durch die Security kontrolliert. Das Tower Hill Memorial wurde im Jahr 1928 eröffnet und im Jahr 1955 und 2005 um weitere Denkmäler erweitert. Es soll an die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs und an die Handelsmarine erinnern. Im Hintergrund sieht man die „All Hallows by the Tower“-Kirche, was soviel wie Allerheiligen am Turm bedeutet. Sie ist eine frühmittelalterliche, anglikanische Kirche aus dem Jahr 675 n. Chr., was neuere Forschungen aber in Frage stellen.

Der Tower of London ist ein befestigter Gebäudekomplex am Nordufer der Themse. Die Ringburg diente britischen Königen als Residenz. Seit 600 Jahren kann der Tower von Touristen besucht werden. Gebaut wurde der Tower of London im 11. Jahrhundert. Heutzutage dient der Tower als Museum und ist Teil der „Royal Armouries“-Sammlung, die auch die britischen Kronjuwelen zeigt.

Die Tower Bridge ist eine Straßenbrücke, die über die Themse führt. Sie wurde im Jahre 1894 eröffnet, damit zwei Stadtbezirke verbunden werden konnten. Sie ist eine kombinierte Hänge- und Klappbrücke mit einer Länge von 244 Metern.

Die beiden Brückentürme haben eine Höhe von 65 Metern und bieten einen tollen Panoramablick auf London. Der Besuch der Tower Bridge beginnt mit dem Aufstieg von 206 Stufen im Nordturm, wo man einiges zur Geschichte der Tower Bridge erfährt. Danach überquert man die 70 Meter lange Fußgängerbrücke in luftiger Höhe, die auch einen Glasboden mit Blick nach unten bietet.

Wenn man im Südturm angelangt ist, geht es dort wieder die 206 Stufen nach unten. Man kommt wieder vorbei an vielen Informationen zur Tower Bridge, unter anderem an den Originalentwürfen der Brückentürme, an Uniformen und an Originalwerkzeug.

Danach folgt man der blauen Linie, die von den Türmen in Richtung zu den historischen Maschinenräumen der Tower Bridge führen. Hier sieht man die originalen viktorianischen Dampfmaschinen, den kohlebefeuerten Kessel und die Antriebsstränge. Seit 1974 werden die alten Dampfmaschinen nicht mehr benutzt, da auf eine Ölhydraulik-Maschine umgestellt. Wir empfehlen euch, die Eintrittskarten vorab online zu kaufen, so erspart ihr euch lange Wartezeiten am Einlass.

In London gibt es auch ein Classic Football Shirts Geschäft, welches natürlich besucht werden musste, da Martin immer auf der Suche nach Trikots ist.

Sie brauchten erst mal eine Stärkung und haben das Hard Rock Café in der Old Park Lane besucht. Wir hatten vorab über Booking das Ticket für das Mittags-Menü bestellt. In dem Erlebnis ist ein Burger nach Wahl, Pommes, Cola und ein Nachtisch enthalten und es kostet ca. 30 Euro pro Person.

Die Hard Rock Cafés sind dafür bekannt, dass man an den Wänden einen großen Fundus an Rock’n’Roll Erinnerungen bewundern kann. Hier hingen viele Stücke der Rolling Stones, wie u.a. die Kleidung von Keith Richards und Mick Jagger.

In der Nähe der Tower Bridge, liegt die HMS Belfast. Ein Kreuzer der Royal Navy, welcher als Museum dient. Fertig gebaut wurde die HMS Belfast in 1938 und diente im Zweiten Weltkrieg als britische Seeblockade gegen Deutschland. Als sie 1939 eine deutsche Mine auslöste und massiv beschädigt wurde, konnte sie trotzdem über 3 Jahre repariert und verbessert werden. Nach weiteren Kriegseinsätzen, z.B. im Koreakrieg, wurde sie 1967 in die Reserve versetzt und wird seit 1971 als Museumsschiff genutzt.

Man hat Zugang zu 9 Decks der HMS Belfast. Unter anderem zu den Maschinenräumen, zur Admiralsbrücke, in die Aufenthaltsbereiche, der Kombüse, zur Kapelle, der Brückenfunkstelle etc. Seit 2002 können Schulklassen und Jugendgruppen sogar auf der Belfast übernachten, in Kojen aus den 1950er Jahren.

Wer in London ist, sollte sich unbedingt Zeit für die Wachablöse nehmen. Diese findet vor dem Buckingham Palace, mehrmals die Woche und im Sommer täglich statt. Man sollte frühzeitig da sein, da hier sehr viele Menschen zuschauen wollen, wie die königliche Leibgarde den Wachwechsel vollzieht.

Der Buckingham Palace ist die offizielle Residenz der britischen Monarchen in London. Der Palast wurde im Jahr 1703 erbaut, hat 3 Flügel und einen Innenhof. Bestimmte Bereiche des Palastes, können im Sommer besichtigt werden. Direkt vor dem Palast, befindet sich das Queen Victoria Memorial. Es hat eine Höhe von 26 Metern und wurde zu Ehren von Königin Victoria im Jahre 1911 enthüllt.

Das London Eye gilt als eines der Wahrzeichen von London und wurde im Jahr 2000 eröffnet. Es steht am Südufer der Themse und hat eine Höhe von 135 Metern. Es verfügt über 32 verglaste Gondeln, in denen jeweils ca. 28 Personen Platz finden. Die Fahrdauer einer Umrundung beträgt ca. 30 Minuten. Als wir dort ankamen, standen riesige Schlange vor dem London Eye und ohne Ticket mit schnellerem Eintritt, hätten wir ca. 2 Stunden warten müssen, was uns zu lang war. Daher unser Tipp, bucht frühzeitig euren Zeitslot, um lange Wartezeiten vermeiden zu können.

Weiter ging es auf eine Hop-on-Hop-off Stadtrundfahrt durch London. Es gibt verschiedene Anbieter, aber BigBus sind wahrscheinlich die bekanntesten. Man kann die Tickets vorab online kaufen.

Zu Beginn der Tour, ging es vorbei an Big Ben, einem berühmten Uhrturm am Palace of Westminster. Big Ben wurde im Jahr 1859 eingeweiht und gilt als eines der Wahrzeichen von London. Das Speaker’s House (Wohnsitz des Sprechers des Unterhauses) liegt im Palace of Westminster. Es gibt eine Statue von George Canning (1770-1827), einem ehemaligen Außenminister und Premierminister.

Vorbei ging es an der Westminster Abbey, einem gotischen Sakralbau aus dem Jahr 1245. Traditionell werden hier die Könige von Großbritannien und Nordirland gekrönt und bis 1760 wurden die meisten hier beigesetzt. Sie ist eine beliebte Sehenswürdigkeit in London.

Die Downing Street ist eine sehr berühmte Straße in London, da sie seit mehr als 200 Jahren die offizielle Amts- und Wohnsitzadresse des Premierministers und des Schatzkanzlers ist.

Das Household Cavalry Museum befindet sich im historischen Horse Guards Gebäude. Dort ist die Gardekavallerie beheimatet. Durch eine spezielle Wand können Besucher des Museums die Soldaten bei der Arbeit beobachten und in die Ställe schauen. Täglich um 16 Uhr gibt es vor dem Gebäude eine Zeremonie, die 4-Uhr-Inspektion. Dabei wird der Wachdienst der beiden berittenen Household Cavalry in den Wachhäuschen beendet und von einem Offizier inspiziert.

Der Admiralty Arch ist ein 1910 errichteter Triumphbogen, der eine elegante Einfahrt zum Buckingham Palace bietet. Für den normalen Verkehr ist er gesperrt.

116 Pall Mall ist ein georgianisches Gebäude aus dem Jahr 1828, welches für Events, Tagungen und Hochzeiten gebucht werden kann.

Der St. James Palace ist ein königlicher Palast aus dem Jahr 1532 im Stadtteil Westminster. Die Proklamation eines neuen Monarchen findet immer im St. James Palace statt.

The Ritz ist ein Luxushotel am Picadilly aus dem Jahre 1906. Die ehemalige Premierministerin Margarte Thatcher, bewohnte eine Suite im Ritz und starb auch im Jahr 2013 darin, durch einen Schlaganfall.

Vor dem Palace of Westminster steht die Statue von Richard I von England. Richard Löwenherz war von 1189 bis zu seinem Tod in 1199 als Richard I von England bekannt. Das „angevinische Reich“ umfasste neben England die Normandie und Teile von Westfrankreich.

The Kings Gallery zeigt eine wechselnde Ausstellung von Gemälden, Möbeln und Bildern der Königsfamilie.

Die State Rooms „Staatsräume im Buckingham Palace“ zeigen 19 Staatsräume. Darunter den Thronsaal und den White Drawing Room. Zudem kann man den privaten Garten besuchen und seinen Nachmittagstee im Garden Café genießen.

Der britische Geheimdienst (Secret Intelligence Service), auch MI6 genannt, hat ein prächtiges Gebäude an der Vauxhall Bridge, direkt an der Themse. Dies ist seit 1994 der Hauptsitz des britischen Auslandsgeheimdienstes. Die Fenster sind aus Sicherheitsgründen 3-fach verglast und es soll einen Tunnel unter der Themse geben, der nach Whitehall führt. Viele Teile des Gebäudes, liegen unterirdisch.

Die St. George Wharf und der Tower, ist ein Wohnkomplex mit 1400 Wohnungen, Büros und Einzelhandelsflächen. Das Gebäude soll an eine Windmühle erinnern, aber viele denken, es sieht aus wie ein Kreuzfahrtschiff.

Das Kings College ist eine bekannte und renommierte Hochschuleinrichtung, welche 1829 unter königlicher Schirmherrschaft gegründet wurde.

Am Parliament Square steht die Abraham Lincoln Statue. Abraham Lincoln (1809 – 1865) war der 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Er fiel einem Attentat zum Opfer.

Auf dem 3. Bild seht ihr rechts 30 St. Mary Axe, ein Büroturm aus dem Jahr 2004 mit einer Höhe von 108 Metern. Er ist wegen seinem Aussehen auch bekannt als „The Gherkin“ – Gewürzgurke). The Gherkin war schon mehrere Male Drehort in Filmen, wie z.B. in Basic Instinct 2, Thor – The Dark Kingdom, Match Point und in Harry Potter und der Halbblutprinz.

Die Nelsons Column (Nelsonsäule) ist ein Monument am Trafalgar Square. Sie wurde zwischen 1840 und 1843 zur Erinnerung an Admiral Horatio Nelson errichtet. Dieser starb 1805 in der Schlacht von Trafalgar. Die Statue ist 5,5 Meter hoch und steht auf einem 46 Meter hohen Granitsockel.

Vor der Nelsonsäule befindet sich die Statue von King Charles I. Karl I war von 1625 bis 1649 König von England, Schottland und Irland. Seine Vorhaben lösten den englischen Bürgerkrieg aus. Dieser endete mit seiner Hinrichtung und der zeitweiligen Abschaffung der Monarchie.

Butlers Wharf ist ein ehemaliger Lagerhauskomplex aus dem Jahr 1873, direkt an der Themse. Es war früher u.a. ein Lager für Getreide. Heute gibt es dort Luxuswohnungen und Gastronomie.

Wer in London ist, sollte natürlich auch Madame Tussauds besuchen, ein Wachsfigurenkabinett. Es wurde 1835 von der Wachsbildhauerin Marie Tussaud gegründet. 1183 ließ der Enkel Joseph Randall den Standort in der Marylebone Road errichten, dass das alte Gebäude zu klein wurde. Dort sieht man lebensechte Wachsfiguren von berühmten Persönlichkeiten, wie z.B. Leonardo di Capri (Schauspieler), Lewis Hamilton (Formel 1 Fahrer), Daniel Craig (Schauspieler – James Bond Darsteller).

Natürlich darf die Queen nicht fehlen oder die Beckhams (David Beckham – Fußballer und Victoria Beckham – ehemaliges Spice Girl). Auch eine Figur von Robert Pattinson (Schauspieler – Twilight-Saga). Im Gebäude gibt es eine große, animierte Geisterbahn, die viel Spaß macht.

Wer möchte kann ein Foto mit der Königsfamilie machen, sich neben Emma Watson (Schauspielerin – Harry Potter – Hermine) setzen oder auf dem Stuhl vor Donald Trump (45. und 47. Präsident der Vereinigten Staaten) Platz nehmen. Es gibt Madame Tussauds auch in Berlin und mittlerweile auch in vielen anderen Städten auf der ganzen Welt.

Am nächsten Tag gab es noch eine Erkundung per Boot (Thames River Cruise) über die Themse. Von der Themse aus hat man einen guten Blick auf viele historische Gebäude uns Sehenswürdigkeiten in London. Es gibt sogenannte Wassertaxis, man kann aber auch eine Tour mit einem Speed-Boot oder einem Ausflugsschiff machen.

Wer die Filme von Paddington kennt, der möchte natürlich auch unbedingt zur Paddington Station, welche Namensgeber für den Bären ist. Auf Gleis 1, unter der Uhr, steht eine Skulptur von Paddington, die ein beliebtes Fotomotiv ist. Die Paddington Station wird in vielen Romanen erwähnt und diente auch schon als Filmkulisse für die Ankunft von Paddington. Das sogenannte Wohnhaus von Paddington und seiner Familie, befindet sich in Primrose Hill (32 Windsor Gardens).

Dann ging es leider auch schon wieder Richtung Heimat. Wir sind vom Flughafen Heathrow abgeflogen und haben uns die Wartezeit noch mit einer Stärkung versüßt. Da wir die ganzen Tage ein wundervolles Wetter hatten, durfte es beim Abflug ruhig regnen. Wir hatten eine schöne Zeit in London und kommen bestimmt wieder. Aber wir haben uns nach den ganzen Tagen auf unsere Schätze zu Hause gefreut.

Tipp: Wenn ihr euch viele Sehenswürdigkeiten in London anschauen wollt, dann solltet ihr euch den London Explorer Pass (Go City) kaufen. Man kann sich zwischen 2 und 7 Attraktionen entscheiden, was dann den Kaufpreis ausmacht. Enthalten sind z.B. der Eintritt für das Hard Rock Café, Tower of London, Big-Bus-Tour, The Shard, Tower Bridge, London Zoo. Ansonsten gibt es auch „Multi-Attraction-tickets“, die man sich auf der Homepage selber zusammenstellen kann.

Um in London von A nach B zu kommen, solltet ihr euch z.B. die Visitor Oyster Card vorab kaufen. Sie wird nach Hause geschickt und ihr könnt damit so ziemlich jedes öffentliche Verkehrsmittel in London benutzen und müsst nicht immer erst eine Karte kaufen. Man kann die Oyster Card mit unterschiedlichen Guthaben kaufen. Wir haben eine für 40 Euro genommen und kamen damit über die 4 Tage super hin. Jeder benötigt allerdings eine eigene Oyster Card.

Das war Mamas und Martins Abenteuer in London und somit der letzte Teil. Bei den nächsten Abenteuern, bin ich hoffentlich auch wieder dabei. Liebe Grüße, eure Emma.

Birmingham

Hallo Freunde, heute will ich von Birmingham berichten. Birmingham ist die zweitgrößte Stadt Englands und hat ca. 1,16 Millionen Einwohner. Das Stadtbild ist nach wie vor von der Metallverarbeitung geprägt, es gibt aber mittlerweile auch etliche moderne Hochhäuser.

Übernachtet haben Sie im „easyHotel Birmingham“, nicht weit von der Central Station entfernt. Das Hotel hatte eine schöne Lage in einer ruhigen Seitenstraße und die Zimmer waren sehr groß, vor allem das Bad. Mama war nur zu schusselig und hat keine Fotos gemacht. Im Eingangsbereich gab es eine Kaffeemaschine und einen Snackautomaten, wo man sich Kleinigkeiten kaufen konnte. Nachdem sie ihre Koffer auf das Zimmer gebracht und sich etwas ausgeruht hatten, ging es in die Stadt.

In Birmingham gibt es viele kleine Wasserstraßen, mit Wasserbussen und vielen Gebäuden die direkt am Wasser liegen und sich Wharf nennen. So z.B. das Holliday Wharf, wo man Ferienwohnungen mieten kann oder das Regency Wharf, welches als beliebtes Fotomotiv gilt.

Mama fand die Gassen am Wasser so toll, aber ich hätte da überall nur baden gehen wollen und wäre wahrscheinlich nicht ordentlich gelaufen.

Für einen Besuch mit Kindern, gibt es in Birmingham auch ein Sealife, wo man die Tiere der Unterwasserwelt bestaunen kann. Und für Erwachsene gibt es viele Pubs, wie z.B. das Malt House.

In Birmingham gibt es die Utilita Arena, eine Multifunktionshalle für Sport- und Kulturveranstaltungen. Die Arena ist für über 30 Sportarten ausgelegt, wie z.B. Fußball, Hallenhockey, Wrestling. etc. und liegt direkt am Birmingham Canal Old Line.

Ein berühmtes Fotomotiv ist die große Legogiraffe vor dem Lego Store in Birmingham.

Nicht weit von The Wharf entfernt, befindet sich die „Exchange University of Birmingham“. Ein historisches Gebäude aus dem Jahr 1933, wo früher eine Bank beheimatet war. Heute dient das Gebäude als ein kreativer Ort und Treffpunkt.

Die „Hall of Memory“ ist ein Kriegsdenkmal am Centenary Square und wurde bis 1925 gebaut. Es soll an die 12320 Bürger erinnern, die im Ersten Weltkrieg gestorben sind.

Direkt um die Ecke von unserem Hotel, lag das Grand Central Shopping Centre (das silbern glänzende Gebäude auf dem Bild), ein Einkaufzentrum über dem Bahnhof. Es wurde 1971 eröffnet und gilt als das größte Einkaufszentrum in einer Innenstadt. Es gibt unzählige Geschäfte, Bars, Restaurants und Cafés darin.

Mama und Martin hatten sich in Birmingham eine Salami-Pizza gegönnt. Ihr hättet mal Martins dummes Gesicht sehen sollen, als er den Karton geöffnet und die Pizza gesehen hat. Mama musste bei seinem Anblick wirklich Tränen lachen. Bei uns liegen Salamischeiben auf der Pizza, aber in Birmingham sehen die echt aus wie Speckstreifen und das fand Martin nicht so toll. Geschmeckt hat sie wohl trotzdem ganz gut.

Nach der Stärkung ging es für die beiden noch einmal in die Stadt, diesmal in die andere Richtung. Auf dem Weg haben Sie einen riesigen Indoor Market gefunden, den Bull Ring Indoor Market. Dort gibt es frischen Fisch, Fleisch und exotische Produkte, aber auch viele Geschenke. Allerdings hat es darin so stark gestunken, dass beiden richtig schlecht wurden und sofort wieder rausgegangen sind. Direkt daneben befindet sich ein weiterer Indoor Markt. Der St. Martins Rag Market, ein berühmter Lumpenmarkt. Dort gibt es eher Kleidung und Schuhe und man konnte sich dort ein wenig umschauen.

Danach ging es weiter zur St. Martins Church, einer viktorianischen Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Sie steht zwischen dem Bull Ring Einkaufszentrum und den Märkten. Die heutige Kirche wurde in 1873 wieder komplett neu aufgebaut, nach dem die alte damals abgerissen wurde.

Direkt neben der Kirche liegt das Bull Ring Einkaufszentrum. Der Bull Ring ist ein wichtiges Wahrzeichen von Birmingham. Im Mittelalter wurde hier zum ersten Mal ein Markt abgehalten. Der Bull Ring ist über eine Fußgängerbrücke mit dem Grand Central verbunden. Das Kaufhaus ist mit 15.000 glänzenden Aluminiumscheiben verkleidet und hat eine Größe von 25.000 Quadratmetern.

Weiter ging es durch die belebte Fußgängerzone, vorbei an zahlreichen Geschäften, Restaurants und Bars.

Die Birmingham Cathedral ist eine Kathedrale der Church of England und der Bischofssitz. Sie wurde im Jahr 1710 erbaut und im Jahr 1905 erhielt sie den Status einer Kathedrale. Sie wurde im Barock-Stil erbaut.

Das Chamberlain Memorial ist ein Denkmal am Chamberlain Square und wurde 1880 errichtet. Es soll an Joseph Chamberlain (1836 – 1914) erinnern, einem Geschäftsmann und Bürgermeister.

Die Statue von Queen Victoria steht auf dem Victory Square, zwischen Birmingham Town Hall und Gambling Commission.

Das war die Station in Birmingham und Mama sagt, dass war nicht ganz so ihre Stadt und sie ist froh, dass es weiter ging zum nächsten Ort. Na ja, es kann einem halt nicht jede Stadt gefallen, auch wenn es viele Sehenswürdigkeiten gab. Nun ging es weiter zur letzten Station, nach London. Gefahren sind die beiden wieder mit National Express. Seid gespannt auf London und was ich euch beim nächsten Mal zu berichten habe. Liebe Grüße, eure Emma

Liverpool

Hallo Freunde, Mama und Martin sind nun in Liverpool angekommen und konnten ihre Koffer im Hotel abgeben. Die Fahrt mit National Express war wieder super gewesen und hat 1:40 Stunden gedauert. Übernachtet haben Sie im „easyhotel“ Liverpool. Ein kleines Hotel, mitten in der Stadt, nicht weit vom Hafen entfernt.

easyhotel Liverpool
Easyhotel Liverpool

Nach der Ankunft im Hotel, wurde sich ein wenig ausgeruht und was gegessen. Vom Hotel aus hatte man einen tollen Blick auf den „Queen Elizabeth Law Court“ und das „Queen Victoria Monument“.

Queen Elizabeth Law Court und Queen Victoria Monument in Liverpool

Nachdem die beiden sich kurz ausgeruht hatten, ging es in die Stadt um sich ein paar Sehenswürdigkeiten anzuschauen und davon gibt es in Liverpool doch so einige. Daher hat sich Mama auch etwas geärgert, dass es nicht so viel Zeit für Sightseeing in Liverpool gab und will unbedingt noch einmal hier her. Das nächste Mal bin ich dann auch dabei oder was meint ihr? Als erstes ging es in Richtung Hafen durch die Innenstadt.

Liverpool

Liverpool ist eine Stadt im Nordwesten Englands und hat ca. 500.000 Einwohner. Liverpool gilt als stark irisch geprägt und liegt an der Mündung des Flusses Mersey in die Irische See. Es gibt hier den zweitgrößten Exporthafen in England. Zuerst ging es vorbei am „Royal Liver Building“, einem Wahrzeichen von Liverpool. Es wurde erbaut als Hauptsitz einer Versicherung. Das Gebäude ist 90 Meter hoch und wurde im Jahr 1911 fertig gestellt. Das Royal Liver Building hat einen wunderschönen Uhrenturm.

Royal Liver Building Liverpool
Royal Liver Building Liverpool

Weiter ging es zum George’s Dock Building (Queensway Tunnel Ventilation Tower), einem denkmalgeschütztem Geäbude an der Uferpromenade von Liverpool. Es wurde um 1930 im Art-déco-Stil erbaut und dient als Büroräume für verschiedene Firmen. Es beherbergt auch die Belüftungsanlage für den Queensway Tunnel. Der Queensway Tunnel ist 3,4 Kilometer lang und verläuft unter dem Fluss Mersey.

George's Dock Building (Queensway Tunnel Ventilation Tower)

Weiter ging es in Richtung Hafen, wo man zu den Mersey Ferries gelangt. Von hier startet die berühmte Mersey-Fähre und fährt entlang an den Uferpromenaden von Liverpool. Direkt davor steht auch die Beatles Statue in Lebensgröße, die als beliebtes Fotomotiv dient.

Mersey Ferries und

Direkt neben den Mersey Ferries, befindet sich das Museum of Liverpool. Es ist ein beeindruckendes Gebäude aus dem Jahr 2011. Dort erfährt man einiges zur Geschichte von Liverpool. Vom Vorplatz des Museums hat man auch einen wunderschönen Blick auf den Fluss Mersey.

Museum of Liverpool
Mersey Liverpool

Weiter ging es zu Great Western Railway Liverpool Docks (auch genannt: Great Western Railway Warehouse), einem historischen Gebäude in Liverpool, in der Nähe des Albert Docks. Das Gebäude ist über 250 Jahre alt und wurde als Lagerhaus benutzt. Mittlerweile dient es als Freilichtmuseum und gehört zu dem UNESCO Weltkulturerbe. Hinter dem Great Western Railway Warehouse seht ihr das Tate Liverpool, einer modernen Kunstgalerie.

Great Western Railway Liverpool Docks
Tate Liverpool

In der Nähe der Docks findet ihr das „Liverpool Working Horse Monument – Waiting“, welches von der Künstlerin Judy Boyt angefertigt wurde. Es soll an die tatkräftige Unterstützung und schwere Arbeit erinnern, die Pferde viele Jahre lang an den Docks geleistet haben. Von hier aus hat man einen Blick auf das Merseyside Schifffahrtmuseum, wo man unter anderem Exponate der Titanic bestaunen kann.

Waiting Monument Pferd Liverpool
Schifffahrtsmuseum Liverpool
Schifffahrtsmuseum Liverpool

Weiter ging es zu den Royal Albert Docks Liverpool aus 1846, einem ehemaligen Industriezentrum, wo sich heute unter anderem auch das „The Beatles Story“ befindet. Einem Museum über die Geschichte der Beatles mit einem Fab4-Store und eine Fab4-Café. Neben dem Beatles Museum gibt es hier eine große Auswahl an Restaurants, Shops und Cafés. Die Royal Albert Docks gelten als das erste, nicht brennbare Lagerhaussystem der Welt.

Royal Albert Docks Liverpool
Royal Albert Docks Liverpool
Royal Albert Docks Liverpool

In den Royal Albert Docks gibt es die „Quay Confectionery“, die es dort seit 1988 gibt. Sie haben eine tolle Auswahl an Süßigkeiten und süßen Geschenken. Besonders beeindruckend ist das Beatles-Wandgemälde im Schaufenster, welches aus hunderten von Jelly Beans handgefertigt wurde.

Royal Albert Docks Liverpool
Royal Albert Docks Liverpool
Royal Albert Docks Liverpool

Von den Docks aus, hat man auch einen tollen Blick auf die Stadt Liverpool mit seinen vielen, schönen Gebäuden.

Royal Albert Docks Liverpool

Nachdem man einmal durch die Royal Albert Docks gelangt ist, trifft man beim Ausgang auf „The Pump House“. Das Pumpenhaus wurde 1874 als erstes dampfhydraulisches System erbaut, welches die historischen Docks versorgen solle und der Turm steht unter Denkmalschutz. Seit 1984 dient es als Pub/Restaurant und bietet eine große Auswahl an Speisen und Bieren an.

The Pump House Liverpool

In England gibt es viele „Upside Down Häuser“, so auch in Liverpool. Man kann die Häuser von innen besichtigen und lustige Fotos machen.

Upside Down House Liverpool

Weiter ging es durch die Fußgängerzone in Liverpool, vorbei an ein paar von Martins Lieblingsgeschäften und dem Liverpool ONE, einem großen Einkaufzentrum. Den restlichen Abend haben die beiden im Hotel ausklingen lassen, denn am nächsten morgen sollte es bereits weiter gehen, zur nächsten Station der Reise.

Liverpool
Liverpool
Liverpool

Mama meint, Liverpool ist eine schöne Stadt, die man unbedingt besichtigen sollte. Um sich alles in Ruhe anschauen zu können, sollte man schon 2-3 Tage einplanen. Ich hoffe Liverpool hat euch gefallen? Liebe Grüße, eure Emma.

Emma's Pfoten-Abenteuer

Manchester

Hallo Freunde, diesmal möchte ich euch von Mama’s und Martin’s 2. Station in Manchester berichten. Die beiden wurden mit heftigem Regen begrüßt, als sie aus dem Bus ausgestiegen sind und durften ins Hotel rennen, wo sie klitschnass angekommen sind. Tja, so ist das wenn man nach England fliegt und keinen Regenschirm im Gepäck hat. Übernachtet haben sie im Hotel „The Townhouse Manchester“, ein schönes Hotel mitten im Stadtzentrum, mit geräumigen Zimmern und einem großen Bad. Also ich hätte da ja auf jeden Fall noch Platz gehabt für mein Hundekörbchen, aber ich musste ja zu Hause bleiben.

Nachdem sich der Regen gelegt hat, sind die beiden auf Stadttour gegangen und haben ein wenig die Gegend erkundet. Vorbei ging es an einem der Lieblingsläden von meinem Bruder, dem Classic Football Shirts, wo natürlich auch gleich ein neues Trikot gekauft wurde. Weiter ging es durch die Innenstadt, bis zum Arndale Shoppingcenter. Einem großen Einkaufszentrum mit unzähligen Läden.

In Manchester gibt es beeindruckende, riesige Gebäude, die zum Teil schon sehr alt sind, wie das Kimpton Clocktower Hotel. Es ist ein Luxushotel in einem historischen, viktorianischen Gebäude.

Auch in Manchester gibt es ein Chinatown und zwar das zweitgrößte in England. Der Torbogen wurde 1987 in der Faulkner Street fertiggestellt und markiert den Anfang von Chinatown. Die ersten Siedler kamen 1920 nach Manchester und im Jahr 1950 kam eine weitere Einwanderungswelle. Es gibt in Chinatown viele Restaurants, Geschäfte, Supermärkte und Bäckereien. Seht ihr, in Manchester gibt es auch Hunde. Na hier wäre ich auch gerne Gassi gegangen.

Ein weiteres beeindruckendes Gebäude ist das „Royal Exchange“, ein denkmalgeschütztes Gebäude aus dem Jahr 1921. Der Baubeginn war 1867 und somit dauerte der Bau ganze 54 Jahre. Früher wurde hier mit gesponnenem Garn und Fertigware aus Wolle gehandelt und es gab in dem Gebäude auch eine Börse und eine Bibliothek. Im zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude bei dem deutschen Luftangriff in 1940 schwer beschädigt und später wieder aufgebaut. Es wurde im klassizistischen Stil entworfen. Seit 1973 befindet sich das Royal Exchange Theatre darin.

Das Corn Exchange ist eine ehemalige Getreidebörse aus dem Jahr 1899 im barocken Stil. Nach einem Bombenanschlag im Jahr 1996 wurde es restauriert und wurde bis 2014 ein Einkaufszentrum. Mittlerweile gibt es hier mehrere Gastronomiebereiche und kleinere Einkaufsläden.

Als Fußballfan ist ein Besuch im „National Football Museum“ natürlich auch Pflicht. Das Museum hatte früher seinen Sitz in Deepdale, zog aber 2012 nach Manchester um. Das Museum befindet sich im Urbis-Gebäude und hat 4 Stockwerke.

Zu sehen gibt es neben etlichen Trophäen eine Hall of Fame und wechselnde Ausstellungen. Für Kinder gibt es verschiedene Mitmachstationen und einen kleinen Shop mit Autogrammen. Für mich hätte Mama dort bestimmt einen Fußball kaufen können. Na, meint ihr sie bringt mir einen mit?

Nach der Tour gab es eine Stärkung für die beiden im Döner-Shack, mit Chili-Pommes, bevor es mit der Bahn weiter in Richtung Etihad Stadium ging. Die Inhaber wurden durch eine Berlinreise zu dem Döner inspiriert und somit schmeckt er quasi wie zu Hause in Deutschland. Tzz und ich musste zu Hause die Dose essen, die mir Papa hingestellt hat. Gut, er richtet mein Essen immer mit viel Liebe an, da versteckt sich meistens was feines drin und ich bekomme oft leckeres gekochtes.

Weiter ging es in Richtung „Museum of Transport“, im Stadtteil Cheetham Hill von Manchester.

Das Museum wurde 1977 eröffnet und befindet sich in einem ehemaligen Busdepot. Ziel des Museum ist es, dass öffentliche Verkehrserbe von Greater Manchester zu bewahren.

Im Museum gibt es eine große Sammlung von ca. 80 Bussen, darunter auch zwei Oberleitungsbussen. Zudem gibt es eine Sammlung von Uniformen, Transportschildern, Fahrkartenausrüstung, Gegenstände aus dem Harry Potter und der Gefangene von Askaban Film uvm.

Ein Highligt im Museum of Transport ist auf jeden Fall der Prototyp der Manchester Metrolink Straßenbahn, in die man rein gehen darf. Ein Besuch in dem Museum ist wirklich sehr empfehlenswert.

Im gleichen Stadtteil wie das Museum of Transport, befindet sich auch das Manchester Fort, ein Einkaufscenter mit unzähligen Geschäften, wie z.B. Nike, JD Sports, Boots, TK Maxx uvm.

So Freunde, dass war die Tour durch Manchester. Ich hoffe euch haben die Einblicke gefallen? Bis zum nächsten Mal, eure Emma

Newcastle upon Tyne

Hallo Freunde, die erste Station für Mama und Martin war in Newcastle upon Tyne. Newcastle upon Tyne ist die nördlichste Großstadt Englands und ist eigentlich nur als Newcastle bekannt. Papa hat die 2 zum Flughafen gebracht und sie sind von Frankfurt/Main aus nach Newcastle gestartet. Mama hat erzählt, der Flug war gut, aber sie hat mich da schon sofort vermisst. Also ich hab ja die Zeit mit Papa genossen, aber die beiden habe ich trotzdem vermisst, zumindest manchmal. Vom Flugzeug aus, hatte man schon einen guten Blick auf Newcastle upon Tyne.

Flughafen Frankfurt/Main
Flughafen Newcastle upon Tyne
Newcastle upon Tyne

Für die beiden ging es erst mit der Nexus Metro vom Flughafen zur Central Station. Die Fahrt hat ca. 30 Minuten gedauert und dann ging es zu Fuß weiter, erst mal ins Hotel um die Koffer los zu werden, um danach die Stadt erkunden zu können. Übernachtet haben Sie im Sleeperz Hotel. Das Hotel lag in einer ruhigen Seitenstraße mit Blick auf das Newcastle Castle. Die Zimmer waren schön groß und auch sauber. Mama hat erzählt, dass sie in der ersten Nacht durch die Polizei und die Lautstärke wach wurde, denn es gab eine große Schlägerei direkt vorm Hotel. Aber gut, sie meinte, dass kann einem überall passieren und alles war auch wieder schnell vorbei. Aber stellt euch mal vor, mein Bruder hat doch tatsächlich alles verschlafen und hat gar nichts mitbekommen. Also ich hätte ja laut gegeben und aufgepasst.

Sleeperz Hotel Newcastle upon Tyne
Sleeperz Hotel Newcastle upon Tyne
Sleeperz Hotel Newcastle upon Tyne

Als erstes ging es für die beiden zur St. Mary’s Cathedral, der Bischofskirche des römisch-katholischen Bistums Hexham und Newcastle. Es ist eine neugotische Hallenkirche, die bis 1844 erbaut wurde.

St. Mary's Cathredral Newcastle upon Tyne

Die Newcastle Cathedral ist eine Kirche im gotischen Stil, welche in mehreren Bauphasen errichtet wurde. Der Bau dauerte von 1250 bis 1500.

Newcastle Cathedral Newcastle upon Tyne

Weiter ging es zum Newcastle Castle, einer normannischen Festung, welcher die Stadt ihren Namen verdankt. Es gibt die Möglichkeit das Castle zu erkunden und die Aussicht oben vom Dach zu genießen.

Newcastle Castle Newcastle upon Tyne
Newcastle Castle Newcastle upon Tyne

Vom Dach des Castles aus kann man direkt auf die berühmte Tyne Bridge und die Swing Bridge schauen.

Tyne Bridge, Swing Bridge Newcastle upon Tyne

In der Innenstadt von Newcastle upon Tyne gibt es viele schöne, alte Gebäude zu sehen. Mama hat sogar einen „Bier Keller“ gefunden.

Newcastle upon Tyne
Newcastle upon Tyne
Newcastle upon Tyne

Die beiden haben auch einen tollen, historischen Markt gefunden, der komplett überdacht ist. Im Inneren fühlt man sich teilweise, als wäre man in einer anderen Zeit angekommen. Der Grainger Market wurde 1835 eröffnet und hat unter anderem einen Fleischmarkt, einen Gemüsemarkt und viele weitere Stände und Cafés zum verweilen. Wegen der Lebensmittel dürfen Hunde dort leider nicht mit rein, aber es gibt dort einen tollen Hundeladen, mit ganz viel Spielzeug für mich. Ob Mama mir was mitgebracht hat?

Grainger Market, Newcastle upon Tyne
Grainger Market, Newcastle upon Tyne
Grainger Market, Newcastle upon Tyne

Wegen der Lebensmittel dürfen Hunde dort leider nicht mit rein, aber es gibt einen tollen Hundeladen, mit ganz viel Spielzeug für mich. Ob Mama mir was mitgebracht hat?

Grainger Market, Newcastle upon Tyne
Grainger Market, Newcastle upon Tyne
Grainger Market, Newcastle upon Tyne

Martin hat dort sogar ein Trikot gefunden, was in seiner Sammlung noch gefehlt hat. Also ich bin ja nicht eifersüchtig, aber dann muss ich auch was bekommen. Oder was meint ihr?

Grainger Market, Newcastle upon Tyne
FC Barcelona

In Newcastle upon Tyne gibt es doch wirklich ein „Dog and Scone’s Café“, wo ganz viele Hunde zum kuscheln sind. Fremde Hunde, wie ich, dürfen aus Sicherheitsgründen nicht mit rein. Aber es ist doch eine tolle Idee für Menschen, die sich keinen eigenen Hund holen können, aber etwas Gesellschaft haben möchten.

Dog and Scone, Newcastle upon Tyne

Weiter ging es zu Blackfriars, einem Dominikanerkloster aus dem 13. Jahrhundert. Dort waren 5 Bettelorden beheimatet, die Dominikaner, Karmeliter, Augustiner, Franziskaner und das Trinitarierpriorat. Im 14. Jahrhundert wurden mehrfach die Mitglieder des Königshauses beherbergt, unter anderem Edward III. von England. Heute befindet sich ein preisgekröntes Restaurant darin.

Blackfriars, Newcastle upon Tyne
Blackfriars, Newcastle upon Tyne

In Newcastle gibt es eins von insgesamt 5 Chinatowns in England. Chinatown liegt auf einem Grundstück des Kosters Blackfriar, in der Nähe des Grainger Market. Das erste chinesische Restaurant gab es hier in 1949. Der Eingang zu Chinatown wird mit einem typischen chinesischen Bogen gekennzeichnet.

Chinatown, Newcastle upon Tyne
Chinatown, Newcastle upon Tyne

In der Nähe des Grainger Markets findet ihr das Cote und das Grey’s Monument. Es wurde zu Ehren von Charles Grey, einem ehemaligen Premierminister, in 1838 erbaut.

Cote Newcastle upon Tyne
Grey's Monument, Newcastle upon Tyne

Weiter ging es noch mit dem Zug ins Metrocentre nach Dunston. Einem großen Einkaufszentrum mit unzähligen Geschäften, Restaurants und Bars. Es gilt als das zweitgrößte Einkaufszentrum Großbritanniens.

Newcastle upon Tyne
Newcastle upon Tyne
Metrocentre Dunston

Das Einkaufzentrum ist in verschiedene Malls (insgesamt 5 Stück) aufgeteilt und man findet unter anderem Geschäfte wie JD, Sports Direct, Zara, H&M und viele mehr.

Metrocentre Dunston
Metrocentre Dunston
Metrocentre Dunston

Und schon war die Zeit in Newcastle upon Tyne für die 2 vorbei und es ging mit dem Reisebus weiter zur nächsten Station, nach Manchester. Die Busfahrt mit National Express hat 3:45 Stunden gedauert und war komplett stressfrei und sehr angenehm. Newcastle upon Tyne ist eine tolle Stadt, die man unbedingt besichtigen sollte. Nun wird erst mal gechillt. Liebe Grüße, eure Emma

Burghaun – Landkreis Fulda – Ausflug mit Hund

Hallo Freunde, ich habe heute einen kurzen Abstecher nach Burghaun, im Landkreis Fulda gemacht. Burghaun ist eine kleine Marktgemeinde mit ca. 6450 Einwohnern und liegt inmitten der hessischen Kuppenrhön. Die Gründung der Gemeinde, wird auf das 9. Jahrhundert geschätzt und geht zurück auf die ortsansässigen Herren von Haune. Diese hatten den Ruf als Raubritter.

Es gibt ein Schloss aus dem Jahre 1620, mit einem schönen Schlosshof, welches heute als Sitz für die Verwaltung dient. Es gibt auch einen zugehörigen Schlosspark, der zum verweilen einlädt und wo die Kinder auf den Spielplätzen ausgiebig toben können.

Schloss Burghaun
Schloss Burghaun

Direkt neben dem Schloss, befindet sich das sogenannte Herrenhaus, ebenfalls aus dem Jahre 1620. Früher war hierin das Heimatmuseum Burghaun untergebracht. Dieses befindet sich aber mittlerweile in einem anderen Gebäude in Burghaun, im „Haus Hölzerkopf“ .

Herrenhaus Burghaun
Herrenhaus Burghaun

Der Brunnen am Mehrgenerationenplatz in Burghaun, befindet sich neben dem Burghauner Brunnenmarkt, wo 2x im Monat ein Wochenmarkt stattfindet. Der Brunnen wurde im Jahr 2025 erneuert und wieder in Betrieb genommen.

Brunnen Burghaun

Die Kirche Mariä Himmelfahrt wurde im Jahr 1714 auf den alten Mauern der ehemaligen Burg Haune erbaut und ist eine katholische Kirche. Das Torhaus entstand um 1400 und bildete den einzigen, von einer Mauer umgebenen, Zugang zur Stadt. Es ist das älteste Gebäude der Marktgemeinde.

Kirche Mariä Himmelfahrt Burghaun
Torhaus Burghaun

Direkt neben der Mariä Himmelfahrt und dem Torhaus, befindet sich die evangelische Christuskirche aus dem Jahre 1728. Sie enthält neben dem Altarraum auch noch Grabsteine der Herren von Haune.

Christuskirche Burghaun

Die Sachsenhäuser in der Stadtstraße, unweit des Brunnenmarktes, sind historische Fachwerkhäuser. Sie erzählen eine 750 Jahre alte Geschichte über die Gemeinde, welche als Bauerndorf begann und mittlerweile eine Großgemeinde geworden ist.

Sachsenhäuser Burghaun

Ebenfalls in der Stadtstraße, befindet sich das Städtisches Backhaus. Neben diesem, gibt es noch ein weiteres, erhaltenes Backhaus in der Dimbachstraße. Burghaun hatte damals 4 Backhäuser, aber 2 wurden über die Jahre für den Straßenverkehr abgerissen. Früher durfte man wegen der Brandgefahr nur in öffentlichen Backhäusern backen und nicht zu Hause.

Backhaus Burghaun

In Burghaun gab es eine mittelalterliche Stadtmauer, die heute leider nur noch in kleinen Teilen vorhanden ist. Wie z.B. an dem Torhaus, der evangelischen Christuskirche oder an dem Wohnhaus, welches in der Stadtstraße steht. Man kann die Mauer am hinteren Gebäudeteil sehen, aus Sicht von der Haune.

Mittelalterliche Stadtmauer Burghaun

Auf dem Marktplatz in Burghaun, sieht man das Wappen der Marktgemeinde. Einen schwarzen, steigenden Widder mit roter Zunge auf goldenem Hintergrund. Drum herum befindet sich eine grüne Flanke mit einer silbernen Sense. Der Widder soll an die Herren von Haune und die Sense an die Landwirtschaft erinnern.

Marktplatz Burghaun

Es gibt auch ein altes Jagdschloss in Burghaun, welches in 1744 erbaut wurde. Heute dient es als Sitz des Forstamtes.

Jagdschloss Burghaun

Die Region Burghaun bietet viele gute Wandermöglichkeiten, was gerade mit Hund sehr schön ist. Es gibt unterschiedlich lange Wege, z.B. ein kürzere weg zum Hühnerberg bei Burghaun, mit einer Länge von ca. 4,4km oder auch längere Touren von ca. 14,5km und verschiedenen Höhenprofilen. Es gibt auch einige schöne Rhön-Rundwege, die durch Wälder und Felder führen.

Rhön-Rundwege Burghaun
Rhön-Rundwege Burghaun

Ihr findet hier auch eine „Freizeitanlage am Weiher“, wo es einen schönen Biergarten zum verweilen gibt, wo eure Kinder gleich nebenan auf dem Spielplatz toben können. Auf dem Weiher kann man Tretboot fahren. Direkt vor dem Weiher, befinden sich zahlreiche Parkplätze und auch Parkmöglichkeiten für Camper.

Freizeitanlage am Weiher Burghaun
Freizeitanlage am Weiher Burghaun
Freizeitanlage am Weiher Burghaun

Neben dem Biergarten findet ihr dort auch eine Kneippanlage und einen Minigolfplatz. Man kann dort auch spazieren gehen, da man von der Freizeitanlage direkt in die Felder rund um Burghaun gelangt.

Freizeitanlage am Weiher Burghaun
Freizeitanlage am Weiher Burghaun
Freizeitanlage am Weiher Burghaun

Ein weiteres Highlight in Burghaun, ist der „Bimbel“. Gelegen am Kegelspiel-Radweg, am früheren Bahnhof Burghaun Ost. Der Bimbel ist ein historischer Eisenbahnwaggon, der als Kaffee und Restaurant genutzt wird. Er hat nicht an allen Tagen die Woche geöffnet, daher solltet ihr vorab nach den Öffnungszeiten schauen. Gerade für Radfahrer oder Spaziergänger ist er im Sommer ein toller Ort. Man kann im Waggon sitzen oder auch draußen, im Biergarten. Von hier oben hat man einen wunderschönen Blick in den Kern von Burghaun.

Bimbel Burghaun
Bimbel Burghaun
Bimbel Burghaun

So Freunde, dass war mein kurzer Abstecher nach Burghaun. Ich hoffe ihr hattet Spaß, mir bei der Erkundung zuzuschauen? Bis zu meinem nächsten Abenteuer, eure Emma.

Quellenangaben: https://de.wikipedia.org/wiki/Burghaun

Fulda – Ausflug mit Hund

Hallo Freunde, diesmal hat mich mein Ausflug nach Fulda geführt. Fulda ist eine Barockstadt, die ihre ersten Bewohner 5000 v. Christus nachweisen kann. Die Stadt liegt in der Mitte Deutschlands und ist somit zentral gelegen. Bayern und Thüringen sind nicht weit entfernt und bis nach Frankfurt, fährt man ca. 108 km.

Fulda
Fulda
Fulda

Vorbei ging es für uns durch die Gassen von Fulda, wie z.B. der Kanalstraße, dem Harstall Brunnen, welcher an den Bombenangriff auf Fulda (11.09.1944) erinnert und dem Luckenberg. Der Luckenberg zählt als einer der schönsten Ecken in der Altstadt von Fulda. Hier gibt es gutes Essen, Wein und besondere Geschäfte zum einkaufen.

Fulda
Fulda

Wir kamen vorbei am „Haus der Barmherzigen Schwestern“, einem Nonnenkloster, welches im Jahr 1884 im neugotischen Stil erbaut wurde. Das Mutterhaus steht jedem offen als Tagungsraum, Übernachtungsmöglichkeit oder zur Besinnung.

Haus der Barmherzigen Schwestern
Haus der Barmherzigen Schwestern
Haus der Barmherzigen Schwestern

Die Kirche St. Maria und Severus (von den Einwohnern nur „Severikirche“ genannt) liegt auf dem Severiberg in Fulda. Sie wurde im gotischen Stil erbaut und stammt aus dem Jahre 1445.

Severikirche Fulda

Weiter ging es zum Hexenturm, einem 14 Meter hohen Turm, der zur mittelalterlichen Stadtbefestigung gehörte. Er wurde im 12. Jahrhundert erbaut und war Teil der inneren Stadtmauer, um die Stadt vom Klosterbezirk abzugrenzen.

Hexenturm Fulda
Hexenturm Fulda

Auf dem Weg zum Dom, haben wir im Barockviertel den Dahliengarten entdeckt. Er liegt etwas versteckt hinter hohen Mauern, gegenüber vom Dom. Im Sommer blühen hier ca. 60 verschiedene Dahlien. Der Dahliengarten lädt mit seinen Bänken und der Ruhe, mitten in der Innenstadt, zum verweilen ein. Eröffnet wurde er im Jahr 1994 im Rahmen der 1. Hessischen Landesgartenschau. Wir haben kein Verbotsschild für Hunde gesehen und an der Leine, sollten sie kein Problem sein. Ich war auf jeden Fall mit Mama und Papa mit drin und hab mir in Ruhe die Blumen angeschaut.

Dahliengarten Fulda
Dahliengarten Fulda
Dahliengarten Fulda

Direkt neben dem Dom, liegt der Domdechaneigarten. Dort befindet sich der Zugang zum Dommuseum. Der Domdechaneigarten ist den Rosen und historischen Rosensorten gewidmet und gerade im Sommer einen Besuch wert.

Domdechaneigarten Fulda
Domdechaneigarten Fulda

Etwas weiter die Straße rein, befindet sich das Palais der Stiftsdechanten und darin das Dommuseum, sowie die Bibliothek des bischöflichen Priesterseminars.

Dommuseum Fulda
Dommuseum Fulda

Der Dom zu Fulda „St. Salvator“ wurde im Jahr 1712 geweiht und ist ein imposantes Bauwerk, welches man unbedingt besichtigen sollte. Der Dom ist der Mittelpunkt des Barockviertels und ein Wahrzeichen Fuldas.

Dom zu Fulda
Dom zu Fulda
Dom zu Fulda

Fürstabt Adalbert von Schleifras gab den Bau des Doms in Auftrag, welcher von Johann Dientzenhofer als Architekt erbaut wurde. Der Bau dauerte insgesamt nur 8 Jahre. Hunde haben im Dom leider keinen Zutritt. Bei öffentlichen Führungen, solltet ihr daher besser nachfragen ob eine Mitnahme möglich ist.

Dom zu Fulda
Dom zu Fulda
Dom zu Fulda

Der Dom ist die Grabstätte des heiligen Bonifatius. Der Innenraum erinnert etwas an den Petersdom in Rom und ist in strahlendem weiß gehalten und es gibt einen Hochaltar aus Marmor. Im Sommer finden auf dem Platz vor dem Dom immer die sogenannten Domplatz-Konzerte statt, mit vielen bekannten Künstlern. Es soll eine beeindruckende Kulisse sein mit der Bühne, die direkt vor dem Dom platziert wird.

Dom zu Fulda

Rechts hinter dem Dom, befindet sich ein weiteres imposantes Gebäude des Bistums Fulda, welches den Domchor beheimatet.

Dom zu Fulda
Dom zu Fulda
Dom zu Fulda

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Dom, befindet sich die St. Michael Kirche „Michaelskirche“ auf dem Michaelsberg. Sie wurde im vorromanischen karolingischen Baustil im Jahre 822 erbaut. Die Kirche wurde im 10. und 11. Jahrhundert weitestgehend zerstört und wieder neu aufgebaut. Die Krypta konnte erhalten werden.

Michaelskirche Fulda
Michaelskirche Fulda
Michaelskirche Fulda

Das Paulustor in Fulda, wurde ebenfalls in den Jahren 1709 bis 1711 von Johann Dientzenhofer im barocken Stil erbaut. Das Tor befand sich ursprünglich zwischen Stadtschloss und Hauptwache und wurde 1771 auf Wunsch von Heinrich von Bibra an seinen heutigen Standort versetzt. Benannt ist das Bauwerk nach dem Apostel Paulus. Seine Statue steht in der Mitte über dem Portal.

Paulustor Fulda
Paulustor Fulda
Paulustor Fulda

Die Orangerie in Fulda, liegt direkt neben dem Paulustor und wurde in den Jahren zwischen 1721 und 1724 von Maximilian von Welsch erbaut. Die Orangerie dient als Veranstaltungsort für Konzerte und Tagungen. Zudem wird sie als Café und Frühstücksraum des angrenzenden Maritim Hotels genutzt.

Orangerie Fulda
Orangerie Fulda
Orangerie Fulda

Auf der Treppe vor der Orangerie, befindet sich seit 1728 die Floravase. Flora ist die Göttin der Gartenbaukunst und sie hat eine Höhe von 6,80 Metern.

Floravase Fulda
Floravase Fulda

Der Schlossgarten in Fulda gilt als die grüne Oase der Stadt. Hier tummeln sich gerade in den warmen Sommermonaten immer viele Besucher, die auf den Wiesen ein Picknick machen oder einfach die Natur auf den unzähligen Bänken genießen. Hier gibt es neben dem Fontainebrunnen auch noch einen großen Teich und einen Pavillon. Hunde dürfen gerne an der Leine mit in den Schlossgarten.

Schlossgarten Fulda
Schlossgarten Fulda
Schlossgarten Fulda

Vom Schlossgarten gelangt man über verschiedene Wege in das Fuldaer Stadtschloss, welches heute noch von der Stadtverwaltung als Büros genutzt wird. Es wurde in den Jahren zwischen 1706 bis 1714 von Johann Dientzenhofer erbaut. Die Fuldaer sind ziemlich aktiv was die Fastnacht betrifft und daher darf im Fuldaer Stadtschloss natürlich auch das Fastnachtsmuseum nicht fehlen. Jährlich findet in Fulda der größte Rosenmontagsumzug in Hessen statt.

Stadtschloss Fulda
Stadtschloss Fulda
Stadtschloss Fulda

Im Stadtschloss befinden sich die historischen Räume, die besichtigt werden können. Dazu zählt die Porzellansammlung, die Spiegelsäle, der Wohntrakt der Fuldaer Fürstäbte und Fürstbischöfe des 18. Jahrhunderts und der Kaisersaal. Für Heiratswillige, kann die Schlosskapelle besichtigt und gebucht werden. Wie in fast jedem Museum, sind hier leider auch Hunde verboten.

Stadtschloss Fulda
Stadtschloss Fulda

Im Schlosshof findet ihr ein Standbild des Spätlesereiters, welches ein beliebtes Fotomotiv ist. Der Spätlesereiter ist Teil einer Sage, wonach im Jahr 1775 zufällig die Spätlese entdeckt wurde. Vor dem Stadtschloss befindet sich das Heertor, dass älteste erhaltene, romanische Stadttor Deutschlands aus dem Jahr 1150. Es war früher Teil der Stadtmauer.

Stadtschloss Fulda
Stadtschloss Fulda
Heertor Fulda

Der Schlossturm in Fulda war seit 2016 für Besucher gesperrt und wurde die letzten Jahre umgebaut. Er ist nun bis zu einem gewissen Teil barrierefrei und verfügt über einen gläsernen Fahrstuhl. Nach ganz oben auf die Terrasse des Turm, gelangt man aber nur über eine Treppe. Vom Schlossturm hat man einen wunderschönen Blick über ganz Fulda, bis hin zur Wasserkuppe. Der Eintritt ist frei und kann währen der Öffnungszeiten besucht werden. Der Turm hat eine Höhe von 33 Metern.

Schlossturm Fulda
Schlossturm Fulda
Schlossturm Fulda

Wenn man im Schlossturm die Treppe nach unten läuft, hat man einen tollen Blick auf das Mauerwerk der Renaissance und aus dem Mittelalter. Es gibt Vitrinen mit Relikten aus dem 17. Jahrhundert und man hat einen Blick auf das alte Dachgebälk.

Schlossturm Fulda
Schlossturm Fulda
Schlossturm Fulda

Angrenzend an das Stadtschloss und die Stadtwache, befindet sich das Fuldaer Schlosstheater. Auf dem Spielplan stehen Schauspiel, Musik- und Tanztheater.

Schlosstheater Fulda

Weiter ging es für und in Richtung Innenstadt. In der Lindenstraße befindet sich die Christus Kirche, eine evangelische Kirche. Sie wurde im Jahr 1896 eröffnet und wurde im neugotischen Stil erbaut.

Christus Kirche Fulda
Christus Kirche Fulda
Christus Kirche Fulda

In der Rabanusstraße befindet sich vor einer bekannten Bank das Papiermännchen „Papiermännl“. Sie erinnert an Gottfried Adolf Behrend (1840 – 1910). Um seine Rente aufzubessern, sammelte er für die Stadtverwaltung Müll im öffentlichen Raum ein und wurde dadurch als Papiermännchen bekannt.

Papiermännchen Fulda
Papiermännchen Fulda

Weitere historische Gebäude im Barockviertel sind das Palais Altenstein, das Palais von der Tann und das Palais Buttlar. Das Palais Altenstein diente ab 1802 als vornehmes Wirtshaus und Konzertsaal. Heute dient es als Sitz für die Stadtverwaltung. Das Palais von der Tann ist heutzutage bekannt als „Zum Kurfürsten“, wegen des Hotels und Gasthof Kurfürst. Im Palais Buttlar befindet sich die Tourist-Information und ein Teil der Stadtverwaltung.

Palais Altenstein Fulda
Palais von der Tann
Palais Buttlar

Direkt neben dem Palais Altenstein, befindet sich in der Nonnengasse, eingebaut in die Klostermauer, der Klosterladen. Er wurde im Jahr 1999 eröffnet und hier findet ihr eine Auswahl aus der Klosterküche, wie z.B. Marmeladen oder Kräuterliköre und einige Helfer für den Gartenbau oder auch Bücher. Von der Terrasse des Klosterladens aus, hat man einen tollen Blick auf den im Innenhof versteckten Klostergarten.

Kosterladen Fulda
Kosterladen Fulda

Die Klosterkirche Abtei St. Maria, befindet sich hinter dem Klosterladen. Die Kirche wurde von 1629 bis 1631 im Stil der Spätgotik und Renaissance erbaut. Sie gehört zur Benediktinerinnenabtei St. Maria und ist unter anderem bekannt als „Nonnenkirche“.

Benediktinerinnenabtei St. Maria
Benediktinerinnenabtei St. Maria

Auf dem Bonifatiusplatz befindet sich ein Bronzemodell der Stadt Fulda und des Dombezirks, welche die Stadt im 18. Jahrhundert zeigt.

Bronzemodell der Stadt Fulda
Bronzemodell der Stadt Fulda

Ebenfalls auf dem Bonifatiusplatz, befindet sich das Bonifatiusdenkmal aus dem Jahr 1842. Bildhauer war Werner Henschel aus Kassel. Die Bronzeplatik des heiligen Bonifatius ist 4 Meter hoch. Die Inschrift auf dem Sockel der Statue lautet: „Verbum domini manet in aeternum“ und bedeutet: „Das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit.“

Bonifatiusdenkmal Fulda
Bonifatiusdenkmal Fulda

Ein weiteres barockes Wahrzeichen findet ihr gegenüber des Stadtschlosses, neben dem Bonifatiusdenkmal. Es ist die ehemalige Hauptwache, welche von 1757 bis 1759 von Andreas Gallasini erbaut wurde. Sie wurde ursprünglich als Hauptquartier für die städtische Polizei- oder Militärtruppe genutzt. Heute befindet sich darin ein kubanisches Restaurant, welches leckeres Essen anbietet. Die Terrasse lädt im Sommer bei einem Café zum verweilen ein.

ehemalige Hauptwache Fulda
ehemalige Hauptwache Fulda
ehemalige Hauptwache Fulda

Nach so vielen Sehenswürdigkeiten, brauchte ich erst mal eine ausgiebige Pause, die wir auf den Bänken vor der Tourist-Information gemacht haben. Hier konnte ich die vorbeilaufenden Leute beobachten und mich stärken.

Fulda
Fulda

Von hier ging es weiter, entlang der Friedrichstraße, in Richtung Stadtpfarrkirche „St. Blasius“. Sie wurde von 1771 bis 1785 im barocken Stil erbaut und verfügt über 3 Kirchenschiffe. Jedes Jahr ab Ende November, werden auf dem Dach der Kirche 3 beleuchtete Weihnachtsbäume aufgestellt, die man schon bei der Durchfahrt des Paulustores sehen kann.

Stadtpfarrkirche Fulda
Stadtpfarrkirche Fulda
Stadtpfarrkirche Fulda

Auf dem Platz unterm Heilig Kreuz, befindet sich das Kanzlerpalais, welches ca. um 1735 erbaut wurde. Vor dem Kanzlerpalais befindet sich ein Obelisk, die „Pestsäule“. Früher stand hier die eigentliche Pestsäule, die 1651 zum 300. Jahrestag der Pest von 1348 und 1350 errichtet und später zum Kloster auf dem Frauenberg versetzt wurde.

Kanzlerpalais Fulda
Kanzlerpalais Fulda

Direkt neben der Stadtpfarrkirche, am Borgiasplatz, befindet sich das „Alte Rathaus“. Vom 15. Jahrhundert bis 1782 diente das Fachwerkhaus als Rathaus für die Stadt. Seither wird es als Geschäftsgebäude genutzt und ist ein beliebter Fotospot in Fulda.

Altes Rathaus Fulda
Altes Rathaus Fulda
Altes Rathaus Fulda

Gegenüber vom alten Rathaus, befindet sich der Sturmiusbrunnen „Saint Sturm’s Fountain“. Hier sind 3 Heilige zu sehen und zwar Sturmius als Stadtgründer, Bonifatius für die Mission und Benedikt als Ordensgründer. Es soll an die Grundlagen von Fulda als Kloster erinnern. Weiter ging es über den Borgiasplatz, zum Uniplatz. Der Uniplatz ist das Herz der Stadt und ein zentraler Punkt in Fulda. Hier finden regelmäßig Veranstaltungen statt, wie zum Beispiel ein Teil des Weihnachtsmarktes und man kommt von der Altstadt über den Uniplatz in Richtung Bahnhof. Es gibt viele Sitzmöglichkeiten, die zum verweilen einladen, ein Glockenspiel im Fußboden und Wasserfontänen. Auf den letzten beiden Bildern, sieht man auf der rechten Seite ein großes Gebäude, die alte Universität von Fulda. Heute ist darin eine Schule untergebracht, aber die alte Aula der Universität, ist noch erhalten und wird auch heute noch für Musikkonzerte genutzt.

Sturmiusbrunnen "Saint Sturm's Fountain" Fulda
Uniplatz Fulda
Uniplatz Fulda

Direkt am Jesuitenplatz, liegt das Vonderau Museum, ein Museum der Stadt Fulda. Es zählt mit zu den größten Museen zwischen Kassel und Frankfurt. Es hat eine Ausstellungsfläche von 4000 Quadratmetern. Hier geht es um Kultur, Natur und Kunst. Auch ein Planetarium gibt es im Vonderau Museum und ist einen Besuch wert. Im Innenhof des Museums befindet sich jedes Jahr ein Teil des Weihnachtsmarktes, das mittelalterliche Weihnachtsdorf.

Vonderau Museum Fulda
Vonderau Museum Fulda

Weiter ging es zum Peterstor, einem mittelalterlichen Stadttor der ehemaligen Stadtmauer und einem ehemaligen Turm, der ebenfalls zur Stadtmauer gehörte, der sogenannte Bierturm.

Peterstor Fulda
Bierturm Fulda

In der Dalbergstraße befindet sich noch ein großes Stück der alten Stadtmauer. Zum Teil ist die Kalksteinmauer aus dem 12. Jahrhundert zu sehen.

Stadtmauer Fulda
Stadtmauer Fulda
Stadtmauer Fulda

In der Brauhausstraße, direkt am Parkhaus Q-Park, befindet sich ein weiteres Stück Stadtmauer von damals.

Stadtmauer Fulda
Stadtmauer Fulda

Weiter ging es für uns in die Karlstraße, welche bei Fuldaern auch als Bermuda-Dreieck bekannt ist. Eine Partymeile in Fulda mit vielen Kneipen und Bars, wie z.B. die Kultkneipe Krokodil, die Altstadt-Kneipe oder der Doppeldecker. An den Abenden und gerade am Wochenende, steppt hier der Bär.

Bermuda-Dreieck Fulda
Bermuda-Dreieck Fulda
Bermuda-Dreieck Fulda

In der Löherstraße befindet sich die heutige Heilig-Geist-Kirche, welche in den Jahren 1729 bis 1733 als Hospitalkirche erbaut wurde. Erbaut wurde sie von Fürstabt Adolph von Dalberg.

Heilig-Geist-Kirche Fulda
Heilig-Geist-Kirche Fulda

Bei unserem Besuch war gerade wieder das jährliche Schützen- und Volksfest, welches immer im Sommer, zwischen Juli und August stattfindet. Daher haben wir uns den Besuch nicht nehmen lassen.

Schützen- und Volksfest Fulda
Schützen- und Volksfest Fulda
Schützen- und Volksfest Fulda

So eine Tour macht ganz schön hungrig. Zum Glück gab es hier neben vielen Fahrgeschäften auch ganz viele Buden mit leckerem Essen. So konnten wir uns erst mal stärken, bevor es weiter ging. Mama und Papa haben mir eine eigene Bratwurst gekauft und Leckerlis hatte ich auch genug dabei.

Schützen- und Volksfest Fulda
Schützen- und Volksfest Fulda
Schützen- und Volksfest Fulda

Danach haben wir noch einen Abstecher zum Aueweiher gemacht. Der Aueweiher liegt im Naherholungsgebiet Fulda-Aue und ist von der Innenstadt aus fußläufig zu erreichen. Hier gibt es verschiedene Spazierwege rund um den Weiher und viele Sitzmöglichkeiten.

Aueweiher Fulda
Aueweiher Fulda
Aueweiher Fulda

Nachdem wir den Weiher einmal umrundet haben, hab ich einen coolen Badespot für mich gefunden und konnte mich nach der schönen Tour genüsslich abkühlen. Danach war ich wieder schön erfrischt und hätte noch weiter laufen können.

Aueweiher Fulda
Aueweiher Fulda
Aueweiher Fulda

Danach ging es noch ein Stück weiter durch den Park am Aueweiher, vorbei am Umweltzentrum, in Richtung Deutsches Feuerwehr-Museum. Im Feuerwehr-Museum gibt es eine Ausstellung auf 1600 m² Ausstellungsfläche, wo man mehr über die Geschichte des deutschen Feuerlöschwesens erfahren kann. In der Halle stehen viele verschiedene Feuerwehrfahrzeuge, die man zum Teil auch betreten kann. Ein Besuch lohnt sich gerade mit kleineren Kindern oder wenn man selber ein Fan der Feuerwehr ist. Hunde sind im Feuerwehr-Museum erlaubt, müssen aber an der Leine bleiben!

Deutsches Feuerwehr Museum Fulda

Auf dem Frauenberg in Fulda liegt das gleichnamige „Kloster Frauenberg“. Im Jahr 744 kam Bonifatius nach Fulda, um ein Kloster zu errichten. Auf dem Gelände gibt es eine Klosterkirche, die „Frauenbergkirche“, in der gerne geheiratet wird. Es gibt auch einen Klostergarten, der mittlerweile für Jedermann geöffnet ist. Im Kloster Frauenberg kann auch übernachtet werden und es gibt das Klostercafé „Flora“. Von dort hat man einen tollen Blick über Fulda und man kann zudem noch lecker schlemmen. Der Park rund um das Kloster Frauenberg, lädt zum spazieren ein und ist definitiv einen Besuch wert.

Kloster Frauenberg Fulda

Fulda war ein tolles Abenteuer, denn hier gibt es wirklich viel zu sehen und ich kann euch einen Besuch sehr empfehlen. Ich hoffe der Einblick in Fulda hat euch gefallen? Ich mache mich jetzt auf zu meinem nächsten Abenteuer. Bis bald, eure Emma

Fulda

Die Links zu Fulda findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-fulda/

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Lübeck – Ausflug mit Hund

Hallo Freunde, im Beitrag zu Travemünde habe ich euch ja schon ein bisschen von meinem Ausflug nach Lübeck berichtet. Aber für alle die nur Lübeck und nicht die anderen Ortschaften rund herum interessieren, schreibe ich euch noch mal einen Beitrag nur zu Lübeck.

Die Anreise nach Lübeck ist einmal per Schiff über die Trave möglich, z.B. von Travemünde aus oder per Auto. Je nach dem von wo ihr nach Lübeck anfahrt, müsst ihr eine Maut bezahlen, nämlich für die Durchfahrt im Herrentunnel. Die Maut kostet 2,30 Euro (Barpreis – für einen normalen PKW mit maximal 1,30m Höhe). Wir waren bei unserer Fahrt mit dem Auto nach Lübeck total überrascht davon und hatten den Geldbeutel natürlich hinten im Kofferraum. Mama musste schnell raus springen und den Geldbeutel holen.

Die Fahrt mit dem Schiff hat mir viel Spaß gemacht und ich war auch ganz brav, sagen Mama und Papa. Wir sind mit dem Schiff der Hanse gefahren, es gibt aber noch weitere Anbieter.

Lübeck
Lübeck

Lübeck ist eine norddeutsche Stadt, mit Bauten im Stil der Backsteingotik und ca. 223.000 Einwohnern. Die Stadt wurde im Jahr 1143 gegründet. Lübeck hat 7 Kirchtürme und viele interessante Bauwerke zu bieten. Zudem eine schöne Fußgängerzone mit unzähligen Geschäften, die zum ausgiebigen shoppen einladen. Seit 1987 gehört die Lübecker Altstadt zum UNESCO Welterbe.

Der Schiffsanleger ist an der Untertrave und von dort aus, gelangt man zügig in die Altstadt und zu vielen Sehenswürdigkeiten. Ich habe mich richtig darauf gefreut, die Stadt zu erkunden. Als erste kamen wir an St. Jakobi vorbei. Die St. Jakobi-Kirche wurde im Jahr 1227 erbaut, wurde allerdings erst im Jahr 1334 komplett fertig gestellt und hatte somit eine Bauzeit von mehr als 100 Jahren. Die Jakobi-Kirche war die einzige Kirche, die im 2. Weltkrieg nicht zerstört wurde.

Lübeck
Lübeck - St. Jakobi

Weiter ging es durch die Innenstadt, vorbei am Hospital zum Heiligen Geist, welches im Jahr 1286 fertig gestellt wurde. Das Hospital gilt als eines der ältesten Sozialeinrichtungen der Welt. Das Hospital wurde im Stil der Backsteingotik errichtet. Mittlerweile dient das Hospital als Altenheim und es ist möglich dieses zu besichtigen.

Lübeck - Hospital zum Heiligen Geist

Als nächstes kamen wir an St. Marien vorbei. St. Marien ist bekannt als Mutter der Backsteingotik und wurde zwischen 1265 und 1351 errichtet. Sie war Vorbild für ca. 70 Kirchen im Ostseeraum. Sie ist zudem das höchste Backsteingewölbe der Welt mit 38,5 Metern vom Gewölbescheitel über dem Boden. Die St. Marien zu Lübeck steht in unmittelbarer Nähe zum Marktplatz und Rathaus von Lübeck.

Lübeck - St. Marien
Lübeck - St. Marien

Das historische Rathaus von Lübeck wurde im Jahr 1230 bis 1308 erbaut und immer wieder umgebaut und erweitert. Es vereint die Baustile von der Gotik bis zur Renaissance. Auffällig sind die vielen kleinen Türme. Über die Jahre wurden große Teile abgerissen und komplett neu aufgebaut und weitere Bereiche angebaut. Daher auch die unterschiedlichen Baustile. Noch heute dient es als Sitz des Bürgermeisters. Ihr seht es auf der linken Seite auf dem Foto. Das andere Gebäude auf dem Foto ist das alte Kanzleigebäude, früher Schriverie. Es wurde 1485 im Stil der Gotik gebaucht. Früher was das Gebäude der Sitz der Notare und Ratsschreiber, später diente es als Polizeiwache. Dort gab es auch ein kleines Gefängnis, den Bullenstall.

Das historische Rathaus von Lübeck

Gegenüber von St. Marien, befindet sich das Buddenbrookhaus. Es ist das ehemalige Wohnhaus des Schriftstellers und der Familie von Thomas Manns, welches ihm und seinem Bruder als Museum gewidmet ist. Es zeigt eine Ausstellung und bietet Führungen durch die Stadt an. Im Shop könnt ihr eine Lego Figur von Thomas Mann kaufen, was Mama eine tolle Idee findet.

Buddenbrookhaus Lübeck

Weiter ging es für uns in Richtung Holstentor. Auf dem Weg dahin, kamen wir am Salzspeicher vorbei. Der Salzspeicher ist auch bekannt als Nosferatu-Fenster, da hier im Jahr 1921 Teile des Films „Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“ gedreht wurden. Erbaut wurden die Salzspeicher im Jahr 1579 bis 1745 und dienste lange Zeit als Lagerung für das Salz, welches aus der Saline Oldesloe gewonnen und von hier nach ganz Skandinavien exportiert wurde. Dort wurde es wahrscheinlich zur Konservierung des Fischs genutzt.

Salzspeicher Lübeck

Das Holstentor, ist eines von vier ehemaligen Stadttoren, wovon insgesamt nur noch 2 erhalten sind. Das Holstentor und das Burgtor. Die Stadttore dienten als Zugang zur Stadt und dienten dem Schutz der Stadt. Es ist ein Spätgotisches Gebäude, welche zwischen 1464 und 1478 erbaut wurde. 30 Geschütze hatten Platz darin, wurden aber nie abgefeuert. Das Holstentor ist das wohl bekannteste Gebäude in Lübeck und ziert unzählige Postkarten als Motiv.

Holstentor Lübeck
Holstentor Lübeck
Holstentor Lübeck

Hinter dem Holstentor, befindet sich der Holstentorplatz. Eine parkähnliche Grünfläche mit vielen Bänken zum ausruhen und verweilen. Ich fand es hier besonders toll, da es für mich das erste grün gewesen ist, was ich in der Stadt gesehen habe und hab mich wahnsinnig darüber gefreut.

Holstentor Lübeck
Holstentor Lübeck
Holstentor Lübeck

Da hier so viel los war, hab ich mich aber nicht getraut Pipi zu machen. Also haben Mama und Papa weiter nach einem Park für mich gesucht, wo ich in Ruhe mein Geschäft erledigen kann. Wir sind weiter über die Obertravebrücke, auch Liebesbrücke genannt, bis wir eine Art Park direkt an der Trave gefunden haben. Hier habe ich erst mal Pause gemacht und meine Würstchen verputzt.

Lübeck
Lübeck
Lübeck

Dann waren Mama und Papa an der Reihe, denn die beiden hatten auch Hunger. Sie haben eine kleine Pizzeria gefunden, wo man draußen sitzen konnte, da die meisten Restaurants leider nicht mit Hunden besucht werden dürfen und sie nicht ewig weitersuchen wollten.

Lübeck
Lübeck

Danach kamen wir zum Lübecker Dom, welcher 1247 fertig gebaut wurde. Bei der Bombardierung der Stadt in 1942, wird der Dom fast vollständig zerstört und wurde ab 1949 wieder aufgebaut.

Lübecker Dom
Lübecker Dom

Weiter ging es durch die Gassen der Altstadt, bis hin zu St. Aegidien, der kleinsten der Lübecker Innenstadtkirchen. Sie wurde im 14. Jahrhundert erbaut und überstand den Bombenangriff in 1942 unbeschadet. Direkt gegenüber von St. Aegidien liegt der Aegidienhof, welcher früher eine klosterähnliche Gemeinschaft war.

St. Aegidien Lübeck
St. Aegidien Lübeck
St. Aegidien Lübeck

In Lübeck findet ihr das Willy-Brandt-Haus, denn der ehemalige Bundeskanzler und Nobelpreisträger, wurde in Lübeck geboren. Das Haus wurde im Dezember 2007 eröffnet. Es gibt u.a. eine Ausstellung mit Lebensabschnitten von Willy Brandt.

Willy-Brandt-Haus Lübeck

Da wir mit dem Schiff angereist waren, ging es für uns langsam wieder in Richtung Trave. Auf dem Weg dahin, kamen wir vorbei am Theaterschiff und der Kongresshalle. Auf dem Theaterschiff könnt ihr euch Komödien, Revuen und Kabarett anschauen. In der Kongresshalle könnt ihr euch unter anderem Konzerte anschauen oder an Kongressen/Tagungen teilnehmen.

Theaterschiff Lübeck
Kongresshalle Lübeck

In Lübeck gibt es ca. 210 Brücken. Eine davon ist die Eric-Warburg-Brücke, eine Klappbrücke über die Trave. Die Planung dieser Brücke hat mehr als 100 Jahre gedauert. Sie wurde im Jahr 2008 fertig gebaut und eröffnet. Eine weitere, interessante Brücke ist die alte Hubbrücke am Burgtor, welche bereits über 100 Jahre alt ist. Die Türme der Brücke erinnern an die wilhelminische Zeit und im inneren befinden sich die Maschinenhäuser.

Eric-Warburg-Brücke - Lübeck
Eric-Warburg-Brücke - Lübeck
Hubbrücke am Burgtor Lübeck

Wer in Lübeck zu Besuch ist und Marzipan mag, der sollte auf jeden Fall noch den Niederegger Werksverkauf, etwas außerhalb der Innenstadt besuchen. Dort gibt es ein Café und man kann die Köstlichkeiten im Werksverkauf etwas günstiger kaufen.

Niederegger Werksverkauf Lübeck
Niederegger Werksverkauf Lübeck
Niederegger Werksverkauf Lübeck

Ich hoffe mein Städtetrip nach Lübeck hat euch gefallen? Ich war danach auf jeden fall total müde und habe die Heimfahrt verpennt. Falls ihr vorhabt Lübeck zu besuchen, wünsche ich euch viel Spaß. Liebe Grüße, eure Emma

Lübeck

Alle Links zu dem Beitrag findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-luebeck/

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Weimar – Ausflug mit Hund

Hallo Freunde, diesmal möchte ich euch von meinem Ausflug nach Weimar berichten. Weimar ist eine kreisfreie Stadt in Thüringen und hat eine schöne Altstadt.

Weimar hat ca. 66.000 Einwohner und ist die viertgrößte Stadt in Thüringen, hinter Erfurt, Jena und Gera. Weimar gilt als Universitätsstadt, in der viel Kultur erlebt werden kann. Weimar zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO und auch der Nachlass von Goethe und Schiller, wurde in das Weltdokumentenerbe aufgenommen.

Geparkt haben wir am P+R (Herrmann-Brill-Platz) und sind von dort aus in Richtung Bauhaus-Museum gelaufen. Im Bauhaus-Musem befinden sich Exponate aus der historischen Sammlung der Klassik Stiftung Weimar. Unter anderem finden sich hier Arbeiten von Lyonel Feininger, Paul Klee und vielen weiteren Künstlern. Leider darf ich hier nicht rein, also hatten Mama und Papa auch keine Lust darauf.

Bauhaus-Museum Weimar
Bauhaus-Museum Weimar

Gegenüber von dem Bauhaus-Museum, auf der anderen Straßenseite, befindet sich das Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus. Es ist neben dem Dokumentationszentrum in Berlin das zweite Museum seiner Art, wo die Lebenssituation der Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen auf ca. 850 qm dokumentiert wird. Es wurde am 8.5.2024 eröffnet und zeigt die Geschichte der Zwangsarbeit von 1933 bis 1945. Das es ein Museum ist, darf ich auch hier leider nicht rein.

Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus Weimar
Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus Weimar

Ebenfalls in der Nähe der beiden Museen, befindet sich das Kongresszentrum – Weimarhalle. Hier gibt es den größten Saal der Stadt, in dem regelmäßig Veranstaltungen stattfinden. Die ehemalige Weimarhalle wurde 1997 trotz Denkmalschutz abgerissen, da es statische Mängel hatte und wurde an gleicher Stelle wieder neu aufgebaut und in 1999 eröffnet. Hier finden Konzerte, Shows und Galas statt.

Kongresszentrum - Weimarhalle
Kongresszentrum - Weimarhalle

Weiter ging es durch die schmalen Gassen in Richtung Innenstadt. Hier hatte ich wieder viel Zeit zum schnüffeln und erkunden.

Weimar Innenstadt

Unser nächster Halt war die evangelische Jakobskirche, welche ihren Namen dem Jakobsweg verdankt, da sie als Station des Jakobsweges gilt, nach Santiago de Compostela. Die Barockkirche wurde im Jahr 1713 errichtet.

Jakobskirche Weimar
Jakobskirche Weimar
Jakobskirche Weimar

Im Jahre 1806 (19.10.1806) wurden hier Johann Wolfgang von Goethe und Christiane Vulpius getraut. Bei der Einweihung der Orgel aus dem Jahr 1721, soll Johann Sebastian Bach dabei gewesen sein. Auf dem Jakobsfriedhof befindet sich das Grabmal von Lucas Cranach und Christiane von Goethe. Im Kassengewölbe befindet sich die erste Begräbnisstätte von Friedrich von Schiller.

Jakobskirche Weimar
Jakobskirche Weimar
Jakobskirche Weimar

Weiter ging es zum Herderplatz, einem Platz in der Altstadt, auf dem sich die Stadtkirche St. Peter und Paul (Herderkirche) befindet. Die erste St. Peter und Paul wurde bis 1249 gebaut, brannte allerdings in 1299 vollständig ab. Auch der zweite Kirchenbau wurde 1424 beim Stadtbrand schwer beschädigt. Die heutige Herderkirche wurde bis 1500 erbaut und wurde im spätgotischen Stil errichtet.

St. Peter und Paul (Herderkirche) Weimar
St. Peter und Paul (Herderkirche) Weimar
St. Peter und Paul (Herderkirche) Weimar

Direkt neben der Herderkirche, befindet sich der Herderbrunnen, ein historischer Brunnen. Seit dem 17. Jahrhundert versorgt er die Bewohner über ein eigenständiges Röhrenfahrtensystem mit Wasser, welches von außerhalb der Stadt kommt. Vor der Kirche, findet ihr das Herder-Denkmal und sein Wohnhaus steht hinter der Kirche.

Herder-Denkmal Weimar
Herderbrunnen Weimar

Auf dem Weg zum Marstall, sind wir doch glatt an einem Doogy Spa vorbei gekommen. Ach wäre ich da gerne rein gegangen, um mich verwöhnen zu lassen. Ich muss immerhin so viel für euch laufen, um euch die Städte zu zeigen, da hätte ich es mir verdienst oder was meint ihr? Mama und Papa haben gesagt, wir haben keine Zeit. Toll, keine Hundemassage für mich.

Doggy Spa Weimar

Der Marstall liegt am Kegelplatz und ist ein historisches Gebäude, welches zwischen 1873 und 1778 erbaut wurde. Er wurde im Auftrag von Herzog Carl August im Neorenaissance Stil erbaut.

Marstall Weimar
Marstall Weimar

Ab 1936 war Gestapo-Gefängnis hier untergebraucht und die sogenannte Gestapo-Leitstelle. Einige der KZ-Häftlinge aus Buchenwald, wurden zum Umbau der Kellerräume etc. gezwungen. Ursprünglich war das Gebäude eine Reithalle. Heute findet man hier das thüringische Hauptstaatsarchiv. In den ehemaligen Gestapo-Gefängniszellen gibt es seit 1999 eine Dauerausstellung mit originalen Gegenständen, die „zermahlene Geschichte“.

Marstall Weimar
Marstall Weimar
Marstall Weimar

Gegenüber des Marstalls befindet sich das Weimarer Stadtschloss, welches auch als Residenzschloss bekannt ist. Es ist eine Vierflügelanlage, welche ab dem Jahr 1789 durch Herzog Carl August errichtet wurde. Sie wurde im klassizistischen Stil erbaut und gilt seit 1998 als UNESCO-Welterbe. Fast das gesamte Stadtschloss ist heutzutage ein Museum, welches besucht werden kann. Wir Vierbeiner dürfen hier leider nicht rein, aber über den Hof zu schlendern ist auch schön.

Weimarer Stadtschloss
Weimarer Stadtschloss
Weimarer Stadtschloss

Auf dem Gelände des Stadtschlosses befindet sich die sogenannte Bastille. Die Bastille ist eigentlich nur ein Recht der mittelalterlichen Burg Hornstein aus dem Jahr 1439. Die ehemalige Burg brannte in 1424 komplett ab und wurde dann zum Teil wieder aufgebaut. Sie beseht heute aus dem alten Torhaus, dem Hausmannsturm und dem Gerichtsgebäudeteil.

Bastille Weimar
Bastille Weimar
Bastille Weimar

Ein Stück die Straße hoch, befindet sich die Herzogin Anna Amalia Bibliothek. Es ist eine öffentlich zugängliche Archiv- und Forschungsbibliothek mit Schwerpunkt auf die Epoche zwischen 1750 und 1850. Sie wurde im Jahr 1691 von Herzog Wilhelm Ernst gegründet. Da die Herzogin die größte Förderin war, bekam die Bibliothek 1991 ihren Namen.

Anna Amalia Bibliothek Weimar

Die Hochschule für Musik Franz Listz, befindet sich direkt neben der Bibliothek. Sie wurde im Jahr 1774 fertig gestellt und erhielt im Jahr 1956 ihren heutigen Namen. Direkt vor der Hochschule, auf dem Platz der Demokratie, befindet sich das Carl-August-Denkmal. Es wurde im Jahr 1875 enthüllt. Das Denkmal zeigt ihn, wie er aus den Befreiungskriegen gegen Napoleon als Sieger hervor geht.

Die Hochschule für Musik Franz Listz
Die Hochschule für Musik Franz Listz

Der Marktplatz Weimar ist ein zentraler Platz mitten in Weimar und wird umrahmt von mehreren, historischen Gebäuden. Der Marktplatz wird einfach nur Markt genannt und besteht seit ca. 1300. Hier finden regelmäßig Feste und Märkte statt, wie auch bei unserem Besuch der Wochenmarkt statt fand.

Marktplatz Weimar

Das Rathaus Weimar ist ein Bau im neugotischen Stil mit einem Balkon und Glockenturm. Das erste Rathaus wurde an dieser Stelle um 1396 erwähnt, brannte allerdings beim Stadtbrand im Jahr 1424 komplett ab. Es wurde in 1431 nachgebaut, im Renaissance-Stil. Dieses brannte allerdings in 1837 ebenfalls komplett ab. Das heutige Rathaus ist somit der 3. Bau dieser Art und wurde im Jahr 1841 erbaut. Bei unserem Besuch fand gerade einen Hochzeit statt, denn dieses Gebäude ist sehr beliebt bei Heiratswilligen.

Rathaus Weimar

Am Markt befindet sich auch das Theater im Gewölbe im Lucas-Cranach-Haus. Es ist das älteste Kreuzgewölbe aus der Renaissance-Zeit in Weimar.

Lucas-Cranach-Haus Weimar

Meiner Mama ist beim schlendern durch die Gassen noch das Ginkgo-Museum aufgefallen. Es ist ein privat geführtes Museum direkt am Markt, links vom Rathaus gelegen. Hier findet man fossile Ur-Ginkgo Blätter, Ginkgoholz und Samen. Zudem kann man Ginkgo-Pflanzen für den Privatgebrauch kaufen. Meine Oma ist so eine kleine Kräuterhexe, die uns alles mögliche zusammen braut was bei Erkältung, Gelenkschmerzen etc. hilft und sie hat meine Mama auch schon damit angesteckt. Ich dachte schon, sie kauft gleich die ganzen Pflanzen, aber Papa hat gesagt, die kriegen wir jetzt nicht mit, brauchst du nicht kaufen. Wusstet ihr, dass Ginkgo die Durchblutung fördert und auch bei Gedächtnisverlust und Ohrgeräuschen (Tinnitus) helfen kann? Ist schon ein gesundes Kraut, so lange ich es nicht fressen muss. Wobei, im Keks versteckt und nur in geringen Mengen (zu viel davon ist für uns Hunde giftig und darf nur in Maßen gegeben werden), schmeckt es vielleicht ganz gut. Schon Goethe machte den Ginkgo-Baum mit seinem Gedicht „Gingo biloba“ aus dem Jahr 1815 bekannt.

Ginkgo-Museum
Ginkgo-Museum

Die Stadt-Apotheke Weimar ist eine der ältesten Apotheken Deutschlands und hat seit ihrer Gründung im 16. Jahrhundert zahlreiche Veränderungen durchgemacht, wie z.B. den Umzug an ihren heutigen Standort.

Stadt Apotheke Weimar

Das Schiller Museum befindet sich im Neubau, direkt hinter dem Schiller-Wohnhaus. Hier werden Sonder- und Wechselausstellungen gezeigt.

Schiller Museum Weimar
Schiller Museum Weimar

Das Schiller Wohnhaus in der Schillerstr. 12, wurde im Jahr 1802 von Schiller gekauft, nach dem die Familie im Jahr 1799 aus Jena nach Weimar zog. Er bezog es gemeinsam mit seiner Familie bis er darin im Jahr 1805 verstarb. Seine Frau Charlotte wohnte weiterhin im Haus bis zu ihrem Tode im Jahr 1826. Die Kinder verkauften es daraufhin im Jahr 1827 an einen Gartenbauinspektor. In Schillers Wohnhaus kann unter anderem sein Arbeitszimmer, Charlottes Zimmer und den Wohnbereich sehen. Leider darf ich hier als Vierbeiner auch nicht rein, ebenso nicht ins Weimar-Haus.

Schiller Wohnhaus Weimar
Schiller Wohnhaus Weimar
Schiller Wohnhaus Weimar

Das Weimar-Haus (Weimar Museum) beschäftigt sich mit der Geschichte der Stadt Weimar und ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Weimar Haus
Weimar Haus

Das Goethe-Schiller-Denkmal befindet sich auf dem Theaterplatz vor dem Nationaltheater Weimar. Es ist ein bronzenes Doppelstandbild aus dem Jahr 1857.

Goethe-Schiller-Denkmal Weimar

Das Haus der Weimarer Republik wurde im Jahr 2019 eröffnet und thematisiert die Verabschiedung der Weimarer Reichsverfassung und die Entstehung der Demokratie in Deutschland.

Haus der Weimarer Republik
Haus der Weimarer Republik

Das Deutsche Nationaltheater und Staatskapelle befinden sich ebenfalls am Theaterplatz, hinter dem Goethe-Schiller-Denkmal. Es vereint den bedeutendsten Bühnenbetrieb in Weimar mit den Sparten Theater, Schauspiel und dem Orchester Staatskapelle Weimar.

Das Deutsche Nationaltheater und Staatskapelle Weimar

Der älteste Brunnen der Stadt, der Goethebrunnen, steht in der Brauhausgasse. Der ehemals hölzerne Brunnen wurde im Jahr 1822 durch einen Brunnen aus Gusseisen getauscht.

Goethebrunnen Weimar

Das Goethes Wohnhaus, in dem er von 1782 bis zu seinem Tod im Jahr 1832 lebte, ist mittlerweile das Goethe Nationalmuseum. Hier hat man Zugang zu seinen Wohnräumen, dem Arbeitszimmer, der Bibliothek, dem Hausgarten und zur Empfangs- und Kunstsammlung.

Goethes Wohnhaus Weimar
Goethes Wohnhaus Weimar
Goethes Wohnhaus Weimar

Der Frauenplan ist ein Platz in der Altstadt von Weimar. Er ist bekannt durch Goethes Wohnhaus, welches hier zu finden ist und wegen des Goethebrunnens. Außerdem gibt es hier unzählige kleine Bars und Restaurants, die gerade im Sommer mit der Außengastronomie zum verweilen einladen und das beste daran, hier dürfen wir Vierbeiner und ebenfalls aufhalten, während Mama und Papa am schlemmen sind.

Frauenplan Weimar

Das Wieland-Denkmal und den Brunnen findet ihr am Wielandplatz. Das Denkmal wurde 1857 für den Dichter Christoph Martin Wieland eingeweiht.

Wieland-Denkmal Weimar

Der Park an der Ilm ist ein 48 Hektar großer Park an der Ilm und somit der größte Landschaftspark in Weimar. Er lädt zum spazieren und verweilen an, gerade mit Hunden und Kindern. Der Park entstand in der Zeit von 1778 und 1828 und ist eng mit dem Leben von Goethe verbunden, der hier auch ein Gartenhaus bessesen hat, welches wir euch später noch zeigen werden. Ich hab mich hier sehr wohl gefühlt nach der Tour durch die Innenstadt und konnte ausgiebig schnüffeln und meine Blase erleichtern. Ach war der Park toll, hier wäre ich gerne noch länger geblieben, obwohl wir hier bestimmt 2,5 Stunden umher gelaufen sind. Zuerst kamen wir vorbei am Liszt-Haus. In dem Haus wohnte Franz Liszt von 1869 bis zu seinem Tod im Jahr 1886. Der Musiksalon und das Arbeitszimmer können in noch originaler Einrichtung besichtigt werden.

Park an der Ilm - Liszt Haus - Weimar
Park an der Ilm - Liszt Haus - Weimar
Park an der Ilm - Liszt Haus - Weimar

Im Park an der Ilm befindet sich die Parkhöhle, ein unterirdisches Stollensystem, welches Ende des 18. Jahrhunderts entstand. Ursprünglich sollte es als Anlage einer Brauerei gebaut werden. Direkt am Eingang zur Parkhöhle stand eine tolle Bank, auf der wir erst mal eine ausgiebige Pause gemacht haben, damit ich meine Pfötchen ausruhen konnte. Dann ist Papa aber einfach in der Parkhöhle verschwunden und ich dachte nur, wo geht der schon wieder alleine hin? Zum Glück hat er mich nicht lange warten lassen, da die Parkhöhle bei unseren Besuch noch geschlossen hatte. Hunde dürfen leider auch nicht mit rein in die Parkhöhle.

Park an der Ilm - Parkhöhle - Weimar
Park an der Ilm - Parkhöhle - Weimar
Park an der Ilm - Parkhöhle - Weimar

Das Hafis-Goethe-Denkmal erinnert an den Deutschen Dichter Johann Wolfgang von Goethe und den persischen Dichter Hafis, aus dem 14. Jahrhundert. Es befindet sich am Beethovenplatz in der Nähe des Landesarchiv Thüringen.

Park an der Ilm - Hafis-Goethe-Denkmal - Weimar
Park an der Ilm - Hafis-Goethe-Denkmal - Weimar

Das Tempelherrenhaus wurde im Jahr 1786 im neogotischen Stil erbaut und wurde leider im zweiten Weltkrieg in 1945 durch einen Bombenanschlag zerstört. Nur der Turm blieb erhalten.

Park an der Ilm - Tempelherrenhaus - Weimar
Park an der Ilm - Tempelherrenhaus - Weimar
Park an der Ilm - Tempelherrenhaus - Weimar

Die künstliche Ruine wurde im Jahr 1784, auf Wunsch von Goethe, erschaffen. Enthalten sind auch Bruchstücke der Wilhelmsburg, die in 1774 abgebrannt war.

Park an der Ilm - Künstliche Ruine - Weimar

Das Shakespeare-Denkmal im Park an der Ilm, ist das einzige Denkmal im europäischen Festland, welches an den Dichter und Dramatiker Shakespeare erinnert. William Shakespeare lebte von 1564-1616. Das Denkmal wurde im Jahr 1904 eingeweiht.

Park an der Ilm - Shakespeare-Denkmal - Weimar

Die Naturbrücke wurde im Jahr 1799 erbaut und wurde seit dem unzählige Male repariert. Laut Aufzeichnungen wohl bereits 7 Mal. Es ist eine schöne Brücke mit einer natürlichen Optik.

Park an der Ilm - Naturbrücke - Weimar
Park an der Ilm - Naturbrücke - Weimar
Park an der Ilm - Naturbrücke - Weimar

Am Rande des Parks befindet sich Goethes Gartenhaus. Dies war sein erster eigener Wohnsitz in Weimar ab 1776. Hier wohnte und arbeitete er. Goethe half selber mit, den Garten wieder auf Vordermann zu bringen. Das es irgendwann zu klein wurde, wechselte er in 1782 in die Stadt in das Haus am Frauenplan und hier hielt er sich nur noch für Besuche auf und im Alter diente es ihm als wichtigen Rückzugsort. Hier schrieb er die Ballade „Erlkönig“ und das Gedicht „An den Mond“. Es befinden sich noch heute original Möbel im Haus, welches man besichtigen kann. Es ist ein wirklich schönes Grundstück und ich hab mich hier so wohl gefühlt, ich musste mich erst mal über die Wiese rollen.

Park an der Ilm - Goethes Gartenhaus - Weimar
Park an der Ilm - Goethes Gartenhaus - Weimar
Park an der Ilm - Goethes Gartenhaus - Weimar

Die Dux-Brücke verbinden den Dux-Garten (Herzog-Garten) mit dem Goethe-Garten.

Park an der Ilm - Dux-Brücke - Weimar
Park an der Ilm - Dux-Brücke - Weimar

Das Römische Haus war der Lieblingswohnsitz des Herzogs Carl August und wurde im Jahr 1792 bis 1997 errichtet. Das Haus wurde im klassizistischen Stil erbaut.

Park an der Ilm - Römisches Haus - Weimar
Park an der Ilm - Römisches Haus - Weimar
Park an der Ilm - Römisches Haus - Weimar

Das Römische Haus ist heute ein Museum, welches besichtigt werden kann. Unter anderem gibt es den blauen Saal mit einem Porträt der Herzogin Anna Amalia, den Speisesaal und den gelben Salon. Der Eintritt ist komplett kostenfrei. Es ist auf jeden Fall einen Besuch wert sagt Mama, auch wenn Hunde hier nicht mit rein dürfen.

Park an der Ilm - Römisches Haus - Weimar
Park an der Ilm - Römisches Haus - Weimar
Park an der Ilm - Römisches Haus - Weimar

Das Sándor-Petöfi-Denkmal im Park an der Ilm, erinnert an den ungarischen Dichter und Revolutionär. Petöfi war ein großer Verehrer von Goethe, hatte sonst aber nichts weiter mit Weimar zu tun.

Park an der Ilm - Sándor-Petöfi-Denkmal - Weimar

Ebenfalls im Park an der Ilm, befindet sich das Liszt-Denkmal. Es erinnert an den österreichisch-ungarischen Komponisten Franz Liszt.

Park an der Ilm - Liszt-Denkmal - Weimar

Nun hatten wir den Park einmal komplett erkundet und es ging weiter in Richtung Fürstengruft. Die Fürstengruft wurde bis 1828 erbaut und liegt auf dem historischen Friedhof. Hier befindet sich unter anderem das Grab von Goethe und Schiller.

Historischer Friedhof Weimar - Fürstengruft
Historischer Friedhof Weimar - Fürstengruft
Historischer Friedhof Weimar - Fürstengruft

Ebenfalls auf dem Gelände des historischen Friedhofs, direkt hinter der Fürstengruft, befindet sich die Russisch-Orthodoxe Kirche. Sie wurde im Jahr 1860 als Grabkapelle für die russische Großfürstin Maria Pawlowna errichtet. Es gibt eine unterirdische Wendeltreppe, die von der Kirche direkt in die Fürstengruft führt.

Historischer Friedhof Weimar - Russisch-Orthodoxe Kirche
Historischer Friedhof Weimar - Russisch-Orthodoxe Kirche
Historischer Friedhof Weimar - Russisch-Orthodoxe Kirche

Der Historische Friedhof wurde im Jahr 1818 eingeweiht und gilt als Nachfolger des Jakobsfriedhofs. Hier befindet sich auch die Fürstengruft und die Russisch-Orthodoxe-Kirche. Leider durfte ich nicht mit aufs Gelände und musste mit Mama draußen warten, während Papa einfach ohne uns auf Erkundung gegangen ist. Zum Glück gab es vor dem Friedhof Bänke zu sitzen, da konnte ich in Ruhe warten und mich ausruhen.

Historischer Friedhof Weimar
Historischer Friedhof Weimar

Ebenfalls auf dem Gelände des Historischen Friedhofs gibt es die Gedächtnishalle, als Erinnerung für die im 1. Weltkrieg gefallenen Weimarer Bürger.

Historischer Friedhof Weimar - Gedächtnishalle

Die Herz-Jesu-Kirche ist eine römisch-katholische Kirche im neogotischen Stil und wurde im Jahr 1889-1891 erbaut. Seit 1982 steht die Kirche unter Denkmalschutz.

Herz-Jesu-Kirche Weimar

Vor dem gelben Schloss an der neuen Wache, befindet sich der Ildefonso Brunnen. Ein Brunnen aus dem 1. Jahrhundert nach Christus. Dieser hatte den gleichen Zweck wie der bereits erwähnte Herderbrunnen.

Ildefonso Brunnen Weimar

Am Platz der Demokratie steht das Bach-Denkmal, welches an den Komponisten Johann Sebastian Bach erinnern soll. Es stammt aus dem Jahr 1950 und steht nun seit 1995 auf dem Platz der Demokratie, da es bereits mehrmals umziehen musste.

Bach-Denkmal Weimar
Bach-Denkmal Weimar

Direkt vor der ehemaligen Hofapotheke, heutige Tourist Information, steht der Neptun Brunnen. Er ist der älteste Brunnen in Weimar. Früher zierten ihn andere Figuren, bis er 1774 mit der Neptun Figur ausgestattet wurde. Die Figur wurde in den folgenden Jahren durch Kopien ersetzt, aber die Originalfigur befindet sich in den Weimarer Kunstsammlungen.

Neptun Brunnen Weimar
Neptun Brunnen Weimar

Nach dem wir die Stadt gründlich erkundet haben, ging es für uns weiter zum Schloss Belvedere. Das Schloss liegt auf einer Anhöhe, südlich von Weimar gelegen, etwas 4km vom Stadtzentrum entfernt. Hier findet man das HfM Franz Liszt Gitarre-Institut (Bachhaus), das HfM Franz Liszt Studiotheater und das Schloss Belvedere. Das Schloss Belvedere wurde zwischen 1724 und 1748 im Rokokostil erbaut.

Schloss Belvedere Weimar
Schloss Belvedere Weimar
Schloss Belvedere Weimar

Auf dem Gelände gibt es zudem noch das Musikgymnasium Schloss Belvedere, einen Irrgarten, einen russischen Garten und die Orangerie auf dem hinteren Teil des Geländes, neben dem roten Turm. Das Schloss Belvedere war die barocke Sommerresidenz der Familie von Sachsen-Weimar und Eisenach.

Schloss Belvedere Weimar
Schloss Belvedere Weimar
Schloss Belvedere Weimar

Als letzten, aber wichtigen Punkt hatten wir noch die Gedenkstätte Buchenwald auf unserer Liste. Der Weg führt vorbei am Obelisk, weiter über die sogenannte Blutstraße. Die Blutstraße hat diesen Namen bekommen, da die Häftlinge aus Buchenwald diese von 1938-1939 erbaut haben. Auf dem weiteren Weg der Straße, findet man immer wieder Hinweisschilder mit Bildern, die einen den ersten Eindruck vermitteln sollen, um was es bei Buchenwald geht.

Gedenkstätte Buchenwald
Gedenkstätte Buchenwald
Gedenkstätte Buchenwald

Das KZ Buchenwald war eines der größten Konzentrationslager in Deutschland und wurde zwischen 1937-1945 bei Weimar als Haftstätte für Zwangsarbeit betrieben. In dieser Zeit waren ca. 278.000 Menschen aus ca. 50 Ländern in Buchenwald inhaftiert. Die Todesopfer wurden auf 56.000 Menschen geschätzt.

Gedenkstätte Buchenwald
Gedenkstätte Buchenwald
Gedenkstätte Buchenwald

Nach der Rettung der Häftlinge am 11.04.1945 durch die Hilfe der US-Armee, nutzte die sowjetische Besatzungsmacht einen Teil des Geländes als Speziallager Nr. 2. Seit 1958 gibt es auf diesem Gelände die Gedenkstätte Buchenwald. Von weitem sieht man schon das Mahnmal der Gedenkstätte Buchenwald, den Glockenturm.

Gedenkstätte Buchenwald

So Freunde, dass war mein Ausflug nach Weimar. Ich hoffe der Einblick hat euch gefallen und ich bin gespannt, wie euch Weimar gefällt, wenn ihr es selber besucht. Weimar ist eine wirklich schöne Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten und dem großen Park, den ich ganz besonders toll fand. Ich verabschiede mich heute mit dem Bild aus Weimar, vor dem historischen Friedhof, wo ich mit Mama gewartet habe. Liebe Grüße, eure Emma.

Emma - Emma's Pfoten-Abenteuer

Alle Links zu dem Beitrag, findet ihr über folgenden Link: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-weimar/

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Gera – Ausflug mit Hund

Hallo Freunde, heute möchte ich euch von meinem Ausflug nach Gera berichten. Gera ist eine Hochschulstadt in Thüringen. Gera hat eine Einwohnerzahl von ca. 96.000 und ist damit die drittgrößte Stadt in Thüringen. Gera war früher bekannt für die Stoff- und Tuchindustrie. Noch heute stehen bedeutende Stadtvillen in der ganzen Stadt verteilt.

Unsere Tour startete vom Tierpark Gera aus, da wir dort eigentlich zuerst rein wollten. Hunde sind dort an kurzer Leine nämlich sehr gerne gesehen. Aber als wir dort angekommen sind, waren gerade mehrere Reisebusse mit unzähligen Schülern vorgefahren. Die Kinder waren alle total aufgeregt, weil sie sich auf den Tierpark gefreut hatten und es war einfach alles unglaublich voll. Also haben Mama und Papa entschieden, dass ist zu viel für mich und ich kann dann eh nichts von den Tieren sehen. Also sind wir erstmal in Richtung Innenstadt gelaufen. Den Tierpark und auch den kostenlosen Parkplatz, verlinkt euch Mama aber trotzdem im Beitrag zu den Links von Gera.

Gera
Gera
Gera

Auf dem Weg durch die Stadt haben wir eine Straßenbahn gesehen, denn die fahren auch noch durch Gera. Die Straßenbahn in Gera ist eine der ältesten Straßenbahnen Deutschlands.

Die St. Trinitatiskirche ist eine schöne Kirche aus 1611. Sie wurde damals außerhalb der Stadtmauern errichtet und anstatt nach Osten, ist sie in nord-südlicher Richtung ausgerichtet. Ursprünglich als Renaissancekirche errichtet, hat sie bei Restaurierungs-Arbeiten in 1868 neogotische Elemente erhalten.

St. Trinitatiskirche - Gera
St. Trinitatiskirche - Gera
St. Trinitatiskirche - Gera

Weiter ging es durch die Gera Arcaden, einem großen Einkaufszentrum mit ca. 90 Geschäften. Es gibt unzählige Restaurants, Cafés und Blumen, Deko, Kleidung uvm. zu kaufen. Hunde dürfen hier auch durchlaufen, aber bei den einzelnen Geschäften sollte man darauf achten, ob wir dort auch mit rein dürfen.

Gera Arcaden
Gera Arcaden
Gera Arcaden

Wenn ihr den Ausgang Breitscheidstraße nehmt, gelangt ihr direkt zum Gerarer „Löwen mit Goldenen Spatz“. Dieser war ein Geschenk vom Lions Club, anlässlich der Bundesgartenschau in 2007. Direkt dahinter befindet sich das Stadtmuseum Gera. Wie der Name schon sagt, beschäftigt es sich mit der Geschichte der Stadt Gera. Wie in vielen Museen, haben Hunde hier leider keinen Eintritt. Es gibt neben den Dauerausstellungen auch immer wieder wechselnde Themenausstellungen. Früher war in dem Gebäude des Stadtmuseums das ehemalige Zucht- und Waisenhaus beheimatet.

Stadtmuseum Gera
Stadtmuseum Gera

Weiter ging es durch die Innenstadt, wo man immer wieder wunderschöne Schaubilder oder Karten der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt sehen kann.

Gera
Gera

Das Rutheneum ist das älteste Gymnasium in Gera, aus dem Jahr 1608. Es ist ein historisches Gebäude, welches ursprünglich als Reußisches Regierungsgebäude genutzt wurde.

Rutheneum Gera

Die Stadtapotheke liegt in der historischen Altstadt von Gera, am Rande des Marktplatzes. Es wurde im Jahr 1606 fertiggestellt, aber die Apotheke zog erst in 1847 in das Gebäude ein. Das Gebäude hat einen wunderschönen Erker, der viele Besucher anlockt und im Renaissancestil erbaut wurde. Ein paar Häuser neben der Stadtapotheke, befindet sich das Standesamt, wo jährlich ca. 350 Trauungen vollzogen werden.

Stadtapotheke Gera
Stadtapotheke Gera
Standesamt Gera

Der Marktplatz von Gera ist ein zentraler Platz mit vielen Restaurants, Cafés und einigen Sehenswürdigkeiten. Hier findet auch an 3 Tagen (Dienstag, Donnerstag und Freitag) der Wochenmarkt statt, bei dem man allerhand regionales kaufen kann. Zudem wird hier jährlich das Volleyballturnier „Gera Beach“ ausgerichtet. Direkt am Marktplatz befindet sich der Simsonbrunnen, ein Sandsteinbrunnen, welcher 1685 durch den Bildhauer Caspar Junghans geschaffen wurde.

Marktplatz Gera
Marktplatz Gera
Marktplatz Gera

Das Rathaus in Gera, welches als Sitz der Stadtverwaltung dient, besteht aus mehreren zusammenhängenden Gebäuden zwischen Markt und Kornmarkt. Das Rathaus wurde im Jahr 1575 fertig gebaut und ist im Renaissancestil gehalten. Es soll dem Rathaus von Altenburg gleichen. Das Rathaus hat einen 57 Meter hohen Rathausturm, welcher bis 1939 sogar bewohnt wurde. Derzeit befindet sich darin eine Dauerausstellung in der Türmerwohnung. Man kann den Rathausturm über 161 Stufen erklimmen und die tolle Aussicht genießen.

Rathaus Gera
Rathaus Gera

Weiter ging es durch die Altstadt, zu unserem nächsten Ziel, der St. Salvator Kirche.

Gera
Gera
Gera

Die St. Salvatorkirche ist eine evangelisch-lutherische Kirche, welche auf dem Nicolaiberg steht. Die Kirche selber wurde im Jahr 1720 fertig gestellt, aber der Turm folgte erst im Jahr 1778, nachdem man durch eine Turmbaulotterie an die Mittel gekommen war. In 1780 brannte die Kirche leider bei einem Stadtbrand am, wurde aber bis zum Jahr 1783 wieder aufgebaut. Die Freitreppe vor der Kirche, wurde erst im Jahr 1898 gebaut. Als wir dort waren, konnten wir leider nicht in die Kirche rein, da Bauarbeiten stattgefunden haben.

St. Salvatorkirche Gera
St. Salvatorkirche Gera
St. Salvatorkirche Gera

Direkt neben St. Salvator befindet sich das Museum für Naturkunde und der Museumshöhler Gera. Das Museum befindet sich im Schreiberschen Haus. Im Museum kann man verschiedene Dauerausstellungen besichtigen, wie z.B. über die Minerale Thüringens oder auch verschiedene Sonderausstellungen. Wenn man um das Museum herum läuft, gelangt man zum Museumshöhler. Dort werden verschiedene Mineralien ausgestellt, die man bestaunen kann.

Museum für Naturkunde - Gera
Museum für Naturkunde - Gera

Nicht weit vom Museum entfernt, findet ihr den Botanischen Garten Gera. Es ist der letzte, noch erhaltene Gartenanlage vor den Stadtmauern. Bis 1900 gestalteten Lehrer, Botaniker und Gärtner den Garten im englischen Landschaftsstil, um diesen für Lehrzwecke zu nutzen.

Botanischen Garten Gera
Botanischen Garten Gera
Botanischen Garten Gera

Man findet dort unzählige Pflanzen, einen Teich mit Fischen, weitere kleine Aquarien und eine Geologische Lehrwand. Überall sind Bänke zum verweilen verteilt, die wir für eine ausgiebige Pause genutzt haben. Ich habe auch endlich eine Stärkung und Schlappi bekommen, damit ich danach weiter laufen konnte.

Botanischen Garten Gera
Botanischen Garten Gera
Botanischen Garten Gera

Gleich neben dem botanischen Garten, befindet sich die St. Elisabethkirche, eine römisch-katholische Kirche aus dem Jahr 1745. Damals war sie als evangelische Schlosskirche in Betrieb und gehört erst seit 1976 zur katholischen Gemeinde.

St. Elisabethkirche Gera
St. Elisabethkirche Gera

Gleich um die Ecke, befindet sich das Museum für angewandte Kunst im „Ferberschen Haus“. Im Museum gibt es ca. 100.000 Exponate zu Themen der Angewandten Kunst zu bestaunen.

Museum für angewandte Kunst im "Ferberschen Haus" - Gera
Museum für angewandte Kunst im "Ferberschen Haus" - Gera

Weiter ging es in Richtung Geraer Stadtmauer, welche im 15. Jahrhundert erbaut wurde. Sie diente damals zur Verteidigung der Stadt und führte um das gesamte Stadtgebiet herum. Es gab 5 Stadttore, durch die man ins innere gelangen konnte. Mittlerweile gibt es nur noch diesen Rest der Stadtmauer mitsamt Wehrturm, da die anderen Mauern und Tore im 19. Jahrhundert beseitigt wurden.

Geraer Stadtmauer

Weiter ging es durch die Gasen der Innenstadt mit seinen vielen Geschäften und Restaurants, vorbei an der historischen Backstube am Schloßtor und Eisdielen.

Gera
Gera
Gera

Die St. Johanniskirche ist eine Kirche aus dem Jahr 1885 im neogotischen Stil. Sie ist eine evangelisch-lutherische Kirch und gilt als größte Kirche der Stadt. Sie hat einen hohen Kirchturm von ca. 70 Metern.

St. Johanniskirche - Gera

Als nächstes kamen wir zum Theater Altenburg Gera, einem sogenannten Fünfspartentheater. Das Gebäude wurde bis 1871 erbaut und bekam im Jahr 1905 noch einen markanten Vorbau.

Theater Altenburg Gera

Direkt neben dem Theater Altenburg liegt der Küchengarten, ein Park aus dem 17. Jahrhundert und daneben die Orangerie.

Küchengarten Gera
Küchengarten Gera
Küchengarten Gera

Leider dürfen Hunde in den kompletten Park nicht mit rein. Ich hab natürlich ganz brav mit Papa vor dem Tor gewartet, damit Mama wenigstens schnell ein paar Bilder machen konnte. Die Leute im Park haben gleich blöd geguckt, ob ich auch ja draußen bleibe und Mama war schon auf Krawall gebürstet und hatte gehofft das jemand was sagt. Aber das haben die sich bei ihrem Blick wohl nicht getraut. Also manche Städte sind für uns Hunde wirklich nicht schön. Wo ist denn das Problem, wenn wir durch den Park laufen. Falls uns dabei ein Geschäft passiert, können es unsere Eltern doch einfach weg machen. Wir haben dann noch einen anderen Platz für mich zum ausruhen gefunden, in der Küchengartenallee, der war eh viel besser.

Gera
Gera

Weiter ging es zur Untermhäuser Brücke, die über die „Weiße Elster“ rüber führt. Von dort hat man einen guten Blick auf Schloss Osterstein. Die Untermhäuser Brücke ist eine historische Fußgängerbrücke aus dem Jahr 1863.

Untermhäuser Brücke Gera
Untermhäuser Brücke Gera
Untermhäuser Brücke Gera

Bevor es weiter ging, durfte ich mich noch ein bisschen abkühlen bei den Temperaturen, denn ich habe einen coolen Badespot in der weißen Elster gefunden. Oh man tat das gut bei der Hitze und nach dem vielen laufen.

Untermhäuser Brücke Gera
Untermhäuser Brücke Gera
Untermhäuser Brücke Gera

Weiter ging es zur St. Marienkirche, einer spätgotischen Kirche im Stadtteil Untermhaus. Die Kirche wurde um 1440 erbaut und verfügt über einen spätgotischen Altar. Dieser wurde bereits 1193 erbaut und zählt somit zu den ältesten Kirchenbauten der Region. Die Türme der Kirche sind im neogotischen Stil gehalten.

St. Marienkirche Gera
St. Marienkirche Gera

Direkt neben der St. Marienkirche, befindet sich das Otto-Dix-Haus Gera. Es ist das Geburtshaus des Malers Otto Dix. Hier gibt es eine Dauerausstellung mit Zeichnungen, Ölgemälden, Mobiliar aus dem Jahr 1900. Auch hier dürfen Hunde leider nicht mit rein.

Otto-Dix-Haus Gera

Nun ging es weiter den Berg hoch, zum Schloss Osterstein. Von dort hat man eine tolle Aussicht über die Stadt Gera. Auf dem ersten Bild seht ihr im Hintergrund die Wolfsbrücke, die zum Schloss führt.

Schloss Osterstein Gera
Schloss Osterstein Gera
Schloss Osterstein Gera

Das Schloss Osterstein ist die ehemalige Stadtresidenz der Fürsten von Reuß. Leider wurde es beim Luftangriff in 1945 komplett zerstört und es gibt nur noch den ehemaligen Bergfried aus dem 12. Jahrhundert und den Schlossgarten.

Schloss Osterstein Gera
Schloss Osterstein Gera
Schloss Osterstein Gera

Wir haben uns dann über den Waldweg entlang auf gemacht in Richtung Auto. Der Fußweg sollte noch 30 Minuten dauern und im Wald war es schön kühl für mich und meine Pfötchen. Der Weg führte unter anderem über die Waldhausbrücke, vorbei am K. Th. Liebe Denkmal. Karl Theodor Liebe, war ein Geologe und Ornithologe aus dem Jahr 1828.

Wald Gera
Wald Gera
Wald Gera

Kurz vor dem Parkplatz kamen wir noch am Dahliengarten vorbei. Leider dürfen auch hier wieder keine Hunde rein, also haben wir Mama wieder allein rein geschickt. Der Dahliengarten wurde im Jahr 1927 ins Leben gerufen und seither immer wieder umgebaut oder erweitert. Hier gibt es jede Menge wunderschöne Dahlien zu bestaunen.

Dahliengarten Gera
Dahliengarten Gera
Dahliengarten Gera

Da der Tierpark leider noch immer so voll war, haben wir uns dafür entschieden nach Hause zu fahren. Es war auch echt ein langer, aber schöner Tag für mich und meine Pfötchen und ich war froh mich im Auto ausruhen zu können. Ich muss ja immerhin fit sein, für meine nächsten Abenteuer. Ich hoffe euch hat der Einblick in die Stadt Gera gefallen? Bis bald, eure Emma

Emma's Pfoten-Abenteuer

Alle Links aus dem Beitrag, findet ihr wie immer in einem extra Artikel und zwar hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-gera/

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