Urlaub mit Hund

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Stadiontour England – Birmingham

Hallo Freunde, heute will ich von der 4. Station der Stadiontour in England berichten. Diesmal hat es die beiden nach Birmingham verschlagen. Birmingham ist die zweitgrößte Stadt Englands und hat ca. 1,16 Millionen Einwohner. Das Stadtbild ist nach wie vor von der Metallverarbeitung geprägt, es gibt aber mittlerweile auch etliche moderne Hochhäuser.

Übernachtet haben Sie im „easyHotel Birmingham“, nicht weit von der Central Station entfernt. Das Hotel hatte eine schöne Lage in einer ruhigen Seitenstraße und die Zimmer waren sehr groß, vor allem das Bad. Mama war nur zu schusselig und hat keine Fotos gemacht. Im Eingangsbereich gab es eine Kaffeemaschine und einen Snackautomaten, wo man sich Kleinigkeiten kaufen konnte. Nachdem sie ihre Koffer auf das Zimmer gebracht und sich etwas ausgeruht hatten, ging es in die Stadt.

In Birmingham gibt es viele kleine Wasserstraßen, mit Wasserbussen und vielen Gebäuden die direkt am Wasser liegen und sich Wharf nennen. So z.B. das Holliday Wharf, wo man Ferienwohnungen mieten kann oder das Regency Wharf, welches als beliebtes Fotomotiv gilt.

Mama fand die Gassen am Wasser so toll, aber ich hätte da überall nur baden gehen wollen und wäre wahrscheinlich nicht ordentlich gelaufen.

Für einen Besuch mit Kindern, gibt es in Birmingham auch ein Sealife, wo man die Tiere der Unterwasserwelt bestaunen kann. Und für Erwachsene gibt es viele Pubs, wie z.B. das Malt House.

In Birmingham gibt es die Utilita Arena, eine Multifunktionshalle für Sport- und Kulturveranstaltungen. Die Arena ist für über 30 Sportarten ausgelegt, wie z.B. Fußball, Hallenhockey, Wrestling. etc. und liegt direkt am Birmingham Canal Old Line.

Ein berühmtes Fotomotiv ist die große Legogiraffe vor dem Lego Store in Birmingham.

Nicht weit von The Wharf entfernt, befindet sich die „Exchange University of Birmingham“. Ein historisches Gebäude aus dem Jahr 1933, wo früher eine Bank beheimatet war. Heute dient das Gebäude als ein kreativer Ort und Treffpunkt.

Die „Hall of Memory“ ist ein Kriegsdenkmal am Centenary Square und wurde bis 1925 gebaut. Es soll an die 12320 Bürger erinnern, die im Ersten Weltkrieg gestorben sind.

Direkt um die Ecke von unserem Hotel, lag das Grand Central Shopping Centre (das silbern glänzende Gebäude auf dem Bild), ein Einkaufzentrum über dem Bahnhof. Es wurde 1971 eröffnet und gilt als das größte Einkaufszentrum in einer Innenstadt. Es gibt unzählige Geschäfte, Bars, Restaurants und Cafés darin.

Mama und Martin hatten sich in Birmingham eine Salami-Pizza gegönnt. Ihr hättet mal Martins dummes Gesicht sehen sollen, als er den Karton geöffnet und die Pizza gesehen hat. Mama musste bei seinem Anblick wirklich Tränen lachen. Bei uns liegen Salamischeiben auf der Pizza, aber in Birmingham sehen die echt aus wie Speckstreifen und das fand Martin nicht so toll. Geschmeckt hat sie wohl trotzdem ganz gut.

Nach der Stärkung ging es für die beiden noch einmal in die Stadt, diesmal in die andere Richtung. Auf dem Weg haben Sie einen riesigen Indoor Market gefunden, den Bull Ring Indoor Market. Dort gibt es frischen Fisch, Fleisch und exotische Produkte, aber auch viele Geschenke. Allerdings hat es darin so stark gestunken, dass beiden richtig schlecht wurden und sofort wieder rausgegangen sind. Direkt daneben befindet sich ein weiterer Indoor Markt. Der St. Martins Rag Market, ein berühmter Lumpenmarkt. Dort gibt es eher Kleidung und Schuhe und man konnte sich dort ein wenig umschauen.

Danach ging es weiter zur St. Martins Church, einer viktorianischen Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Sie steht zwischen dem Bull Ring Einkaufszentrum und den Märkten. Die heutige Kirche wurde in 1873 wieder komplett neu aufgebaut, nach dem die alte damals abgerissen wurde.

Direkt neben der Kirche liegt das Bull Ring Einkaufszentrum. Der Bull Ring ist ein wichtiges Wahrzeichen von Birmingham. Im Mittelalter wurde hier zum ersten Mal ein Markt abgehalten. Der Bull Ring ist über eine Fußgängerbrücke mit dem Grand Central verbunden. Das Kaufhaus ist mit 15.000 glänzenden Aluminiumscheiben verkleidet und hat eine Größe von 25.000 Quadratmetern.

Weiter ging es durch die belebte Fußgängerzone, vorbei an zahlreichen Geschäften, Restaurants und Bars.

Die Birmingham Cathedral ist eine Kathedrale der Church of England und der Bischofssitz. Sie wurde im Jahr 1710 erbaut und im Jahr 1905 erhielt sie den Status einer Kathedrale. Sie wurde im Barock-Stil erbaut.

Das Chamberlain Memorial ist ein Denkmal am Chamberlain Square und wurde 1880 errichtet. Es soll an Joseph Chamberlain (1836 – 1914) erinnern, einem Geschäftsmann und Bürgermeister.

Die Statue von Queen Victoria steht auf dem Victory Square, zwischen Birmingham Town Hall und Gambling Commission.

Nachdem sich die beiden die Stadt angeschaut hatten, ging es zum Villa Park Stadium. Das Stadion wurde leider modernisiert und war für mehrere Monate geschlossen und man konnte auch bis zur Abreise keine Stadiontouren buchen. Die beiden sind trotzdem hingefahren und haben gehofft, dass man wieder rein kann. Leider war das nicht der Fall und sie konnten es sich nur von Außen anschauen und sind einmal um das Stadion herum gelaufen. Man konnte trotzdem einen kleinen Blick auf die Ränge erhaschen. Mittlerweile sind wohl wieder Stadiontouren möglich, auch wenn die Bauarbeiten weiterhin andauern.

Das Villa Park Stadium ist die Heimspielstätte von Aston Villa und bietet Platz für ca. 52.190 Fußballfans, wenn der Umbau in 2027 beendet wird. Das Stadion war vom Hotel ein Stück entfernt, da es etwas außerhalb der Stadt liegt, beim Stadtteil Witton. Die beiden sind mit der West Midlands Railway gefahren. Die Fahrt hat ca. 20 Minuten gedauert und hinzu kamen ca. 7 Minuten Fußweg.

Die Stadiontour kostet für Erwachsene ca. 23 Pfund an Wochentagen und am Wochenende 26 Pfund. Der Villa Park wurde in 1897 eröffnet und hatte damals neben dem Fußballfeld noch eine Radrenn- und Aschenbahn. Diese wurden aber für die erste Erweiterung in 1922 entfernt. Auch wenn es keine Stadiontour gab, hat sich der Weg für Martin trotzdem gelohnt. Der Villa Store hatte offen und er hat doch tatsächlich schon wieder ein Trikot abgestaubt und ich bin wieder leer ausgegangen, weil ich zu Hause auf die beiden warten musste. Da sind aber ganz viele Mitbringsel nötig, um mich wieder freundlich zu stimmen oder was meint ihr?

Das war die 4. Station der Stadiontour in Birmingham und Mama sagt, dass war nicht ganz so ihre Stadt und sie ist froh, dass es weiter ging zum nächsten Ort. Na ja, es kann einem halt nicht jede Stadt gefallen, auch wenn es viele Sehenswürdigkeiten gab. Nun ging es weiter zur 5. und letzten Station der Stadiontour, nach London. Gefahren sind die beiden wieder mit National Express. Seid gespannt auf London und was ich euch beim nächsten Mal zu berichten habe. Liebe Grüße, eure Emma

Alle Links/Quellenangaben aus dem Beitrag zu Birmingham findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-stadiontour-england-birmingham/

Emma’s Früchte-Quark-Traum – Hackfleischtorte für Hunde mit Früchten

Zutaten:

  • 500g Puten- oder Rinderhackfleisch
  • 250g Reis, gekocht
  • 1 mittelgroße Banane, ca. 100 Gramm
  • 150 g TK Heidelbeeren insgesamt
  • 200g Magerquark oder 20%igen Quark
  • Optional ein paar Leckerlies

Zubereitung:

  1. Den Reis nach Packungsanleitung kochen und 250g abwiegen. Ich habe eine Tüte (125g ungekocht) Kochbeutelreis genommen, der aber dann etwas zu viel war nach dem kochen
  2. Die Banane in kleine Stücke schneiden
  3. Das Hackfleisch mit dem gekochten Reis, den Bananenstücken und 100g der Heidelbeeren vermischen
  4. Die Masse z.B. in eine mittelgroße, gefettet Herzbackform geben
  5. Bei 175°C Umluft für 45 Minuten im Backofen backen
  6. Die Torte auskühlen lassen und danach aus der Form stürzen
  7. Den Quark mit den restlichen 50g Heidelbeeren vermischen und auf die Torte streichen
  8. Nun noch wer mag, mit ein paar Heidelbeeren/Leckerlis verzieren

Guten Appetit an alle Vierbeiner!

Die Herzbackform, findet ihr in unserer Amazon Ideenliste zum Thema Backen unter folgendem Link: https://amzn.to/4h49si9 (Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen)

Links Gera

Gera – Ausflug mit Hund

Hallo Freunde, heute möchte ich euch von meinem Ausflug nach Gera berichten. Gera ist eine Hochschulstadt in Thüringen. Gera hat eine Einwohnerzahl von ca. 96.000 und ist damit die drittgrößte Stadt in Thüringen. Gera war früher bekannt für die Stoff- und Tuchindustrie. Noch heute stehen bedeutende Stadtvillen in der ganzen Stadt verteilt.

Unsere Tour startete vom Tierpark Gera aus, da wir dort eigentlich zuerst rein wollten. Hunde sind dort an kurzer Leine nämlich sehr gerne gesehen. Aber als wir dort angekommen sind, waren gerade mehrere Reisebusse mit unzähligen Schülern vorgefahren. Die Kinder waren alle total aufgeregt, weil sie sich auf den Tierpark gefreut hatten und es war einfach alles unglaublich voll. Also haben Mama und Papa entschieden, dass ist zu viel für mich und ich kann dann eh nichts von den Tieren sehen. Also sind wir erstmal in Richtung Innenstadt gelaufen. Den Tierpark und auch den kostenlosen Parkplatz, verlinkt euch Mama aber trotzdem im Beitrag zu den Links von Gera.

Auf dem Weg durch die Stadt haben wir eine Straßenbahn gesehen, denn die fahren auch noch durch Gera. Die Straßenbahn in Gera ist eine der ältesten Straßenbahnen Deutschlands.

Die St. Trinitatiskirche ist eine schöne Kirche aus 1611. Sie wurde damals außerhalb der Stadtmauern errichtet und anstatt nach Osten, ist sie in nord-südlicher Richtung ausgerichtet. Ursprünglich als Renaissancekirche errichtet, hat sie bei Restaurierungs-Arbeiten in 1868 neogotische Elemente erhalten.

Weiter ging es durch die Gera Arcaden, einem großen Einkaufszentrum mit ca. 90 Geschäften. Es gibt unzählige Restaurants, Cafés und Blumen, Deko, Kleidung uvm. zu kaufen. Hunde dürfen hier auch durchlaufen, aber bei den einzelnen Geschäften sollte man darauf achten, ob wir dort auch mit rein dürfen.

Wenn ihr den Ausgang Breitscheidstraße nehmt, gelangt ihr direkt zum Gerarer „Löwen mit Goldenen Spatz“. Dieser war ein Geschenk vom Lions Club, anlässlich der Bundesgartenschau in 2007. Direkt dahinter befindet sich das Stadtmuseum Gera. Wie der Name schon sagt, beschäftigt es sich mit der Geschichte der Stadt Gera. Wie in vielen Museen, haben Hunde hier leider keinen Eintritt. Es gibt neben den Dauerausstellungen auch immer wieder wechselnde Themenausstellungen. Früher war in dem Gebäude des Stadtmuseums das ehemalige Zucht- und Waisenhaus beheimatet.

Weiter ging es durch die Innenstadt, wo man immer wieder wunderschöne Schaubilder oder Karten der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt sehen kann.

Das Rutheneum ist das älteste Gymnasium in Gera, aus dem Jahr 1608. Es ist ein historisches Gebäude, welches ursprünglich als Reußisches Regierungsgebäude genutzt wurde.

Die Stadtapotheke liegt in der historischen Altstadt von Gera, am Rande des Marktplatzes. Es wurde im Jahr 1606 fertiggestellt, aber die Apotheke zog erst in 1847 in das Gebäude ein. Das Gebäude hat einen wunderschönen Erker, der viele Besucher anlockt und im Renaissancestil erbaut wurde. Ein paar Häuser neben der Stadtapotheke, befindet sich das Standesamt, wo jährlich ca. 350 Trauungen vollzogen werden.

Der Marktplatz von Gera ist ein zentraler Platz mit vielen Restaurants, Cafés und einigen Sehenswürdigkeiten. Hier findet auch an 3 Tagen (Dienstag, Donnerstag und Freitag) der Wochenmarkt statt, bei dem man allerhand regionales kaufen kann. Zudem wird hier jährlich das Volleyballturnier „Gera Beach“ ausgerichtet. Direkt am Marktplatz befindet sich der Simsonbrunnen, ein Sandsteinbrunnen, welcher 1685 durch den Bildhauer Caspar Junghans geschaffen wurde.

Das Rathaus in Gera, welches als Sitz der Stadtverwaltung dient, besteht aus mehreren zusammenhängenden Gebäuden zwischen Markt und Kornmarkt. Das Rathaus wurde im Jahr 1575 fertig gebaut und ist im Renaissancestil gehalten. Es soll dem Rathaus von Altenburg gleichen. Das Rathaus hat einen 57 Meter hohen Rathausturm, welcher bis 1939 sogar bewohnt wurde. Derzeit befindet sich darin eine Dauerausstellung in der Türmerwohnung. Man kann den Rathausturm über 161 Stufen erklimmen und die tolle Aussicht genießen.

Weiter ging es durch die Altstadt, zu unserem nächsten Ziel, der St. Salvator Kirche.

Die St. Salvatorkirche ist eine evangelisch-lutherische Kirche, welche auf dem Nicolaiberg steht. Die Kirche selber wurde im Jahr 1720 fertig gestellt, aber der Turm folgte erst im Jahr 1778, nachdem man durch eine Turmbaulotterie an die Mittel gekommen war. In 1780 brannte die Kirche leider bei einem Stadtbrand am, wurde aber bis zum Jahr 1783 wieder aufgebaut. Die Freitreppe vor der Kirche, wurde erst im Jahr 1898 gebaut. Als wir dort waren, konnten wir leider nicht in die Kirche rein, da Bauarbeiten stattgefunden haben.

Direkt neben St. Salvator befindet sich das Museum für Naturkunde und der Museumshöhler Gera. Das Museum befindet sich im Schreiberschen Haus. Im Museum kann man verschiedene Dauerausstellungen besichtigen, wie z.B. über die Minerale Thüringens oder auch verschiedene Sonderausstellungen. Wenn man um das Museum herum läuft, gelangt man zum Museumshöhler. Dort werden verschiedene Mineralien ausgestellt, die man bestaunen kann.

Nicht weit vom Museum entfernt, findet ihr den Botanischen Garten Gera. Es ist der letzte, noch erhaltene Gartenanlage vor den Stadtmauern. Bis 1900 gestalteten Lehrer, Botaniker und Gärtner den Garten im englischen Landschaftsstil, um diesen für Lehrzwecke zu nutzen.

Man findet dort unzählige Pflanzen, einen Teich mit Fischen, weitere kleine Aquarien und eine Geologische Lehrwand. Überall sind Bänke zum verweilen verteilt, die wir für eine ausgiebige Pause genutzt haben. Ich habe auch endlich eine Stärkung und Schlappi bekommen, damit ich danach weiter laufen konnte.

Gleich neben dem botanischen Garten, befindet sich die St. Elisabethkirche, eine römisch-katholische Kirche aus dem Jahr 1745. Damals war sie als evangelische Schlosskirche in Betrieb und gehört erst seit 1976 zur katholischen Gemeinde.

Gleich um die Ecke, befindet sich das Museum für angewandte Kunst im „Ferberschen Haus“. Im Museum gibt es ca. 100.000 Exponate zu Themen der Angewandten Kunst zu bestaunen.

Weiter ging es in Richtung Geraer Stadtmauer, welche im 15. Jahrhundert erbaut wurde. Sie diente damals zur Verteidigung der Stadt und führte um das gesamte Stadtgebiet herum. Es gab 5 Stadttore, durch die man ins innere gelangen konnte. Mittlerweile gibt es nur noch diesen Rest der Stadtmauer mitsamt Wehrturm, da die anderen Mauern und Tore im 19. Jahrhundert beseitigt wurden.

Weiter ging es durch die Gasen der Innenstadt mit seinen vielen Geschäften und Restaurants, vorbei an der historischen Backstube am Schloßtor und Eisdielen.

Die St. Johanniskirche ist eine Kirche aus dem Jahr 1885 im neogotischen Stil. Sie ist eine evangelisch-lutherische Kirch und gilt als größte Kirche der Stadt. Sie hat einen hohen Kirchturm von ca. 70 Metern.

Als nächstes kamen wir zum Theater Altenburg Gera, einem sogenannten Fünfspartentheater. Das Gebäude wurde bis 1871 erbaut und bekam im Jahr 1905 noch einen markanten Vorbau.

Direkt neben dem Theater Altenburg liegt der Küchengarten, ein Park aus dem 17. Jahrhundert und daneben die Orangerie.

Leider dürfen Hunde in den kompletten Park nicht mit rein. Ich hab natürlich ganz brav mit Papa vor dem Tor gewartet, damit Mama wenigstens schnell ein paar Bilder machen konnte. Die Leute im Park haben gleich blöd geguckt, ob ich auch ja draußen bleibe und Mama war schon auf Krawall gebürstet und hatte gehofft das jemand was sagt. Aber das haben die sich bei ihrem Blick wohl nicht getraut. Also manche Städte sind für uns Hunde wirklich nicht schön. Wo ist denn das Problem, wenn wir durch den Park laufen. Falls uns dabei ein Geschäft passiert, können es unsere Eltern doch einfach weg machen. Wir haben dann noch einen anderen Platz für mich zum ausruhen gefunden, in der Küchengartenallee, der war eh viel besser.

Weiter ging es zur Untermhäuser Brücke, die über die „Weiße Elster“ rüber führt. Von dort hat man einen guten Blick auf Schloss Osterstein. Die Untermhäuser Brücke ist eine historische Fußgängerbrücke aus dem Jahr 1863.

Bevor es weiter ging, durfte ich mich noch ein bisschen abkühlen bei den Temperaturen, denn ich habe einen coolen Badespot in der weißen Elster gefunden. Oh man tat das gut bei der Hitze und nach dem vielen laufen.

Weiter ging es zur St. Marienkirche, einer spätgotischen Kirche im Stadtteil Untermhaus. Die Kirche wurde um 1440 erbaut und verfügt über einen spätgotischen Altar. Dieser wurde bereits 1193 erbaut und zählt somit zu den ältesten Kirchenbauten der Region. Die Türme der Kirche sind im neogotischen Stil gehalten.

Direkt neben der St. Marienkirche, befindet sich das Otto-Dix-Haus Gera. Es ist das Geburtshaus des Malers Otto Dix. Hier gibt es eine Dauerausstellung mit Zeichnungen, Ölgemälden, Mobiliar aus dem Jahr 1900. Auch hier dürfen Hunde leider nicht mit rein.

Nun ging es weiter den Berg hoch, zum Schloss Osterstein. Von dort hat man eine tolle Aussicht über die Stadt Gera. Auf dem ersten Bild seht ihr im Hintergrund die Wolfsbrücke, die zum Schloss führt.

Das Schloss Osterstein ist die ehemalige Stadtresidenz der Fürsten von Reuß. Leider wurde es beim Luftangriff in 1945 komplett zerstört und es gibt nur noch den ehemaligen Bergfried aus dem 12. Jahrhundert und den Schlossgarten.

Wir haben uns dann über den Waldweg entlang auf gemacht in Richtung Auto. Der Fußweg sollte noch 30 Minuten dauern und im Wald war es schön kühl für mich und meine Pfötchen. Der Weg führte unter anderem über die Waldhausbrücke, vorbei am K. Th. Liebe Denkmal. Karl Theodor Liebe, war ein Geologe und Ornithologe aus dem Jahr 1828.

Kurz vor dem Parkplatz kamen wir noch am Dahliengarten vorbei. Leider dürfen auch hier wieder keine Hunde rein, also haben wir Mama wieder allein rein geschickt. Der Dahliengarten wurde im Jahr 1927 ins Leben gerufen und seither immer wieder umgebaut oder erweitert. Hier gibt es jede Menge wunderschöne Dahlien zu bestaunen.

Da der Tierpark leider noch immer so voll war, haben wir uns dafür entschieden nach Hause zu fahren. Es war auch echt ein langer, aber schöner Tag für mich und meine Pfötchen und ich war froh mich im Auto ausruhen zu können. Ich muss ja immerhin fit sein, für meine nächsten Abenteuer. Ich hoffe euch hat der Einblick in die Stadt Gera gefallen? Bis bald, eure Emma

Alle Links aus dem Beitrag, findet ihr wie immer in einem extra Artikel und zwar hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-gera/

Hundepsychologie unterwegs – Hunde verstehen, damit euer Abenteuer stressfrei bleibt

1. Wie Hunde neue Orte wirklich wahrnehmen

Sinnesfokus: Hunde „lesen“ eine Umgebung vor allem mit der Nase. Gerüche liefern Informationen über andere Tiere, Futter, Menschen und Ereignisse – viel mehr als ein visuelles Bild. Auch Geräusche und Taktilität (Boden, Wind, Temperatur), spielen eine große Rolle.

Emotionale Zuordnung: Hunde verbinden Orte schnell mit Gefühlen: „Spaß“ (Strand, Spielplatz), „Vorsicht“ (laute Baustelle) oder „Langweilig“ (immer die gleiche Parkrunde). Diese Assoziationen beeinflussen das Verhalten beim nächsten Besuch.

Praktische Tipps: Gib deinem Hund beim Ankommen erstmal Zeit zum Schnüffeln. Ideal sind 5-10 Minuten. Freie Schnüffelzeit reduziert Stress und eventuelles Bellen.

Vermeide „Eindrucksschocks“: keine sofortigen Begegnungen mit vielen Menschen/Hunden, wenn der Ort neu ist. Das verunsichert oder verängstigt euren Hund zu sehr.

Nutze positive Wiederholung: Du solltest deinem Hund immer eine kleine Belohnung beim ruhigen Verhalten am neuen Ort geben, damit sich gute Gefühle verankern können.

2. Stress-Signale erkennen & richtig reagieren

Frühe (subtile) Signale: Gähnen, belecken, abwenden, vermehrtes Schnüffeln, langsame Bewegungen, steifer Blick, Ohren zurück; dass alles sind gute Signale, dass euer Hund gerade unter Stress steht. Ihr müsst sie nur lesen lernen.

Eskalation: Zittern, Hecheln ohne Hitze, Winseln, Leinenziehen, Verstecken, Knurren oder sogar Beißen. Gerade letzteres, solltet ihr sehr ernst nehmen.

Sofortmaßnahmen bei Stress:

  • Abstand schaffen: gehe sofort weg vom Auslöser und suche dir eine ruhigere Ecke mit deinem Hund, damit er sich beruhigen kann.
  • Raum geben: Lasse die Leine etwas länger, wähle Wege am Rand, dränge deinen Hund nicht in die Ecke.
  • Beruhigende Signale: spreche mit deinem Hund mit ruhiger Stimme und bewege dich langsam, vermeide direkten Blickkontakt und gehe keine direkte Konfrontation ein.
  • Kurze Ablenkung/Umorientierung: mache ein Suchspiel mit deinem Hund oder Sitz in Verbindung mit Belohnung. „Finde Leckerli“ im Gras ist auch ein gutes Suchspiel dafür.

Langfristig solltest du an der Desensibilisierung und Gegenkonditionierung mit deinem Hund arbeiten. Das bedeutet, koppel kleine Reizdosen mit Belohnung. Du solltest dir gegebenenfalls Hilfe bei einem Hundetrainer oder Verhaltenstherapeuten holen.

Hilfsmittel: Brustgeschirr statt Halsband, damit der Hals durch eventuelles ziehen nicht abgeschnürt wird. Verwende Pheromon-Spray (nur ergänzend), ziehe deinem Hund eine Druckweste/Beruhigungsweste an (manche Hunde beruhigt das durch den konstanten, leichten Druck, der wie eine Umarmung wirkt), Ruheplatz (verweise deinen Hund auf eine Decke) oder gib dem Hund einen vertrauten Gegenstand.

3. Bindung stärken durch gemeinsame Abenteuer

Ein sicher gebundener Hund sucht Führung beim Menschen, verhält sich gelassener und lässt sich leichter lenken. Abenteuer schweißen zusammen, wenn sie vorher gut vorbereitet sind.

Führung durch Klarheit: konsistente Regeln (z. B. Sitz vor dem Überqueren einer Straße), das schafft Orientierung.

Gemeinsame Entscheidungen: Lass den Hund gelegentlich „wählen“ (rechts oder links gehen) – das stärkt das Vertrauen zwischen euch. Emma macht es zudem auch noch Spaß, wenn sie hin und wieder den Weg oder die nächste Abbiegung aussuchen darf.

Kooperative Spiele: Suchaufgaben, gemeinsam Ziele erreichen (z. B. Brücke überqueren, kurze Hindernisse), Trainingspausen mit Lob.

Rituale: kurzes „Start-Ritual“ vor jeder Tour (z.B. 3 tiefe Atemzüge, eine kleine Streicheleinheit, Leckerli); das signalisiert deinem Hund, jetzt sind wir unterwegs, sicher und berechenbar.

Achtung: Führung = Ruhe & Klarheit, nicht Dominanz. Sei konsequent, aber liebevoll mit deinem Hund.

4. Hundespiele für den Kopf – Beschäftigung unterwegs

Warum geistige Arbeit wichtiger ist als pure Bewegung: Ein mental ausgelasteter Hund ist entspannter, lässt sich besser lenken und ist weniger reizbar.

Einfache Spiele für unterwegs:

  • „Finde-Leckerli“: verstreue kleine Leckerlis auf einer Grünfläche, lass den Hund suchen.
  • Becher-Spiel: 2–3 Becher, kleines Leckerli unter einem der Becher verstecken; das Spiel ist super für die Geduld des Hundes.
  • Kurz-Trainings-Intervalle: 3–5 Minuten Tricks/Grundkommandos, danach Freilauf.
  • Geruchs-Parcours: mehrere Duftspots (z. B. Tuch mit Leckerli, anderes Tuch ohne oder mit einem anderen Geruch) zum Unterscheiden und in der Gegend verteilen.
  • Natur-Puzzles: Äste als kleine Hindernisse nutzen, Balancieren über eine Baumstamm, Suchaufgaben am Wasser.

Dosierung der Spiele: lieber kurze, häufige mentale Aufgaben (5–10 Min), als eine lange Erschöpfungstour. Variation hält das Interesse des Hundes.

5. Kleine Rituale, die deinem Hund Sicherheit geben

Vorhersehbarkeit reduziert Unsicherheit. Gerade unterwegs helfen Routinen, innere Ruhe zu stabilisieren.

Kleine aber starke Rituale:

  • „Pack-Ritual“: immer dieselbe Tasche für den Hund packen (Decke obenauf) als visueller Hinweis, der beruhigen soll.
  • Leine-An-Aus: eine langsame, ruhige Ansage + Leckerli geben beim Anleinen, damit kein kein Stressmoment entsteht.
  • Pause-Routinen: nach 30–45 Minuten ein fester Wasser- und Ruhe-Stopp, am beste mit Decke.
  • „Safe-Spot“: im Hotel/bei Verwandten; Decke und Spielzeug; ggf. ein getragenes T-Shirt von euch. Denn vertraute Gerüche geben Sicherheit.
  • Abschluss-Ritual: kleine Belohnung und kurzes Feedback wie, brav oder das hast du gut gemacht, wenn ihr heimkommt. So verbindet der Hund Rückkehr mit Ruhe.

Das alles sind Tipps aus eigener Erfahrung, aber jeder Hund ist und reagiert anders als andere. Daher sucht euch im Zweifel immer professionelle Hilfe. Nur weil es bei uns so klappt, muss es das bei euch nicht auch tun. Dieser Beitrag soll euch als Hilfestellung dienen.

Brennnessel-Kekse für Hunde

Zutaten:

  • 150g Buchweizenmehl
  • 4 Wachteleier (oder 1 Hühnereier)
  • 1 EL Kokosöl
  • 150g Joghurt natur
  • 5g frische Brennnesselblätter
  • 1 Chester Scheiblettenkäse (für den Geschmack)
  • je nach Bedarf; ca. 100ml Wasser

Zubereitung:

  1. Die Eier mit den Brennnesselblättern, dem Kokosöl, dem Scheiblettenkäse und dem Joghurt in einen Mixer geben und durchmixen.
  2. Das Buchweizenmehl dazu geben und untermixen.
  3. Nun das Wasser dazugeben und erneut mixen. Ich habe 100ml Wasser dazugegeben, um einen relativ flüssigen Teig zu bekommen.
  4. Den flüssigen Teig (wie Waffelteig) auf die Backmatte geben und verstreichen. Der Teig reicht ca. für 1 Backmatte (je nach Größe der Backmatte).
  5. Nun für 40 Minuten bei 150°C Umluft im Backofen backen und auskühlen lassen

Tipp: Um die Kekse haltbar zu machen, gebt Sie für 4 Stunden bei 60°C in den Dörrautomaten.

Wollt ihr auch die Backmatten von Collory kaufen? Dann findet ihr in unserer Kategorie „Kooperationspartner“ unseren Rabattcode/-link, um 10% auf euren Einkauf zu sparen. Unter folgendem Link findet ihr direkt die von mir verwendete Backmatte, bereits mit unserem Code hinterlegt: https://collorystore.de/MuI7vj (Werbung)

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