Russland, endlose Weiten, historische Städte wie Moskau und St. Petersburg, beeindruckende Natur von der Taiga bis zum Kaukasus. Für Hundebesitzer: ein Land voller Abenteuer, aber mit deutlich höheren Hürden als die üblichen europäischen Reiseziele.
Einreisebestimmungen – Bürokratie und Vorbereitung
Die Einreise mit Hund nach Russland ist streng geregelt:
- EU-Heimtierausweis allein reicht nicht,zusätzlich sind offizielle Gesundheitszeugnisse erforderlich
- Tollwutimpfung: aktuell und mindestens 30 Tage vor Einreise
- Bluttest auf Tollwutantikörper (mindestens 30 Tage nach Impfung, Ergebnis muss vor Einreise vorliegen)
Quarantäne: Theoretisch möglich, wird aber bei korrekten Papieren meist umgangen.
Rasseliste: Manche Rassen sind verboten oder unterliegen strengen Auflagen.
Gesetze und Vorschriften – Leine, Maulkorb und Co.
Leinenpflicht:
In Städten Pflicht, auf dem Land oft Freilauf möglich.
Maulkorb:
In öffentlichen Verkehrsmitteln und einigen städtischen Parks vorgeschrieben.
Öffentliche Verkehrsmittel:
Hunde dürfen in Bussen, Zügen und Metro nur mit Leine, Maulkorb und manchmal in Transportbox.
Unterkünfte:
Hotels und Ferienwohnungen variieren stark, viele erlauben Hunde nur nach Absprache.
Gesundheit und Vorsorge – Taiga, Hitze und Moskauer Asphalt
Zecken und Parasiten: Besonders in Wäldern und ländlichen Regionen.
Hitze und Klima: Sommer kann sehr heiß werden, Winter extrem kalt → geeignete Vorbereitung nötig.
Tierärzte: Versorgung in Großstädten gut, auf dem Land eingeschränkt. Englisch wird selten gesprochen.
Natur und Auslauf – Abenteuer auf Pfoten
Städtisch: Parks in Moskau oder St. Petersburg erlauben Hunde, oft an der Leine.
Natur: Taiga, Kaukasus, Baikalsee; ideal für Outdoor-Abenteuer, Hunde meist willkommen, Leine empfohlen.
Strände: An der Ostsee oder Schwarzmeerküste Hunde erlaubt, aber oft begrenzte Infrastruktur.
Besonderheiten und Tipps – Nur für gut vorbereitete Reisende
Bürokratie: Alle Papiere müssen exakt stimmen, sonst droht Quarantäne oder Rückweisung.
Sprache: Ohne Russisch kann es schwierig werden, Tierärzte oder Behörden zu verstehen.
Praktisch: Viel Planung, Sicherheitspuffer und Futterversorgung einplanen.
Kultur: Hunde sind in Städten teils ungewohnt. Zurückhaltung und gute Erziehung wichtig.
Fazit: Russland ist kein klassisches Reiseziel für Hunde, eher ein Abenteuer für erfahrene Reisende, die sich auf Bürokratie, extremes Klima und sprachliche Barrieren einstellen können. Wer gut vorbereitet ist, kann aber einzigartige Natur, historische Städte und Abenteuer erleben, mit Pfoten an der Seite.