Hallo Freunde, Reisen mit Hund ist nicht nur ein Abenteuer, sondern auch eine besondere Bindungserfahrung für Mensch und Hund. Damit euer Trip entspannt und sicher abläuft, haben wir hier unsere besten Tipps und Checklisten für das Reisen mit Vierbeinern zusammengestellt. Egal ob Städtetrip, Strandurlaub oder Wanderabenteuer – hier erfährst du, wie ihr perfekt vorbereitet seid.
„Ein müder Hund ist ein guter Hund“. Diesen Satz hört man oft. Doch stimmt er wirklich? Viele Hunde bekommen heute entweder zu wenig oder viel zu viel Bewegung. Beides kann zu Problemen führen: Unruhe, Stress, körperliche Beschwerden oder Verhaltensauffälligkeiten.
In diesem Beitrag schauen wir uns an, wie viel Bewegung Hunde wirklich brauchen. Warum Bewegung nicht gleich Auslastung ist und wie du erkennst, was dein Hund individuell benötigt.
Bewegung ist nicht gleich Auslastung
Viele Hunde gehen täglich lange Spaziergänge und sind trotzdem unruhig. Warum?
Weil körperliche Bewegung nur ein Teil der Auslastung ist. Es gibt drei Arten von Auslastung:
Körperlich: laufen, toben, rennen
Mental: denken, toben, rennen
Emotional: Sicherheit, Nähe, Ruhe
Wie viel Bewegung braucht ein Hund durchschnittlich?
Das ist eine grobe Orientierung, kein Gesetz:
🐾 Kleine Hunde: ca. 45 – 60 Minuten pro Tag; mehrere kurze Spaziergänge
🐾 Mittelgroße Hunde: ca. 1 – 2 Stunden pro Tag; eine Mischung aus Bewegung und Pausen
🐾 Große Hunde: ca. 1,5 – 2,5 Stunden pro Tag; lieber gleichmäßig als extrem
Wichtig: Alter, Gesundheit, Rasse und Charakter sind entscheidender als die Größe.
Warum zu viel Bewegung problematisch sein kann?
Viele Hunde werden unbewusst „hochtrainiert“.
Folgen von Überforderung:
Hund kommt nicht mehr zur Ruhe
steigende Reizbarkeit
Muskel- und Gelenkprobleme
Erwartungshaltung: „Immer mehr, immer länger“
Besonders junge Hunde und sehr aktive Rassen sind gefährdet
Woran du erkennst, dass dein Hund genug Bewegung hat?
Mentale Aufgaben ermüden Hunde nachhaltiger als Laufen.
Beispiele:
Schnüffelspiele
Futter suchen
kleine Denkaufgaben
neue Wege erkunden
langsame, ruhige Spaziergänge
Schon 10–15 Minuten Denken können mehr bringen als 45 Minuten Rennen.
Emma als Beispiel
Emma liebt Bewegung, aber sie braucht genauso:
ruhige Spaziergänge (zur Abwechslung ist nur manchmal ein Spielzeug dabei)
feste Rituale (sie wird z.B. zum Schlafen am Abend mit ihrer eigenen Decke zugedeckt und dadurch weiß sie, es ist Schlafenszeit)
Zeit zum beobachten und schnüffeln (ja, die Hektik des Alltags nagt an uns allen und wir haben nicht immer Zeit. Aber die Gassirunden sind für euren Hund die Highlights des Tages. Gönnt ihnen ein paar Minuten Zeit dafür)
Seit wir nicht mehr „immer mehr“ machen, ist sie:
ausgeglichener (wir haben einen gute Laune-Bär, die in sich selbst ruht)
aufmerksamer (sie kann sich ganz auf etwas bestimmtes konzentrieren)
entspannter zuhause (sie ist zu Hause so entspannt, dass sie auch tagsüber in den Tiefschlaf verfällt)
Häufige Fehler beim Thema Bewegung
❌ Jeden Tag gleich lange und gleich schnell ❌ Keine Pausen einbauen ❌ Hund „müde machen wollen“ ❌ Stress mit Auslastung verwechseln
Fazit:
Ein Hund braucht keine endlosen Märsche, sondern: angepasste Bewegung, mentale Herausforderungen, Sicherheit und Ruhe. Wenn du lernst, deinen Hund zu beobachten statt nur Kilometer zu zählen, findest du automatisch das richtige Maß.
Lautes Knallen, plötzliche Explosionen oder ein unerwarteter Sturm. Viele Hunde reagieren darauf mit Angst, Panik oder Stress. Für uns Menschen mag es nur ein kurzes, störendes Geräusch sein, für unsere vierbeinigen Freunde ist es eine potenzielle Bedrohung.
Was macht Angst mit unseren Hunden?
Angst ist ein natürlicher Schutzmechanismus, aber bei manchen Hunden kann sie so stark ausgeprägt sein, dass sie den Alltag massiv beeinträchtigt. Spaziergänge werden zum Stressfaktor, das Spielen geht zurück und in manchen Fällen entstehen gesundheitliche Probleme wie Magen-Darm-Beschwerden oder Herzrasen.
In diesem Beitrag erfährst du, warum Hunde Angst vor lauten Geräuschen haben, wie du Angstzeichen frühzeitig erkennst und etwas über effektive Methoden, um Angst zu reduzieren.
Warum Hunde Angst vor Geräuschen haben
Hunde besitzen ein deutlich feiner entwickeltes Gehör als Menschen. Sie nehmen Frequenzen und Lautstärken wahr, die wir kaum hören können. Plötzliche Geräusche wirken daher auf sie viel intensiver und oft bedrohlich.
Häufige Ursachen für Geräuschangst:
Genetik und Veranlagung
Manche Rassen oder Linien neigen stärker zu Angstverhalten, z. B. Terrier oder Hütehunde.
Negative Erfahrungen in der Vergangenheit
Ein unerwarteter Knall während einer frühen Entwicklungsphase kann die Angst dauerhaft verankern.
Fehlende Gewöhnung
Hunde, die als Welpen wenig Umgebungsgeräusche erlebt haben, reagieren später stärker auf plötzliche Geräusche.
Lautstärke und Frequenz
Feuerwerk, Sirenen, Baustellenlärm oder Gewitter enthalten hohe Frequenzen, die Hunde besonders empfindlich wahrnehmen.
Typische Anzeichen von Angst
Hunde zeigen Angst nicht immer eindeutig. Manche Anzeichen sind subtil, andere sehr deutlich.
Körperliche Anzeichen:
zittern und winseln
hecheln ohne ersichtlichen Grund
sabbern oder erbrechen
aufgestellte Ohren, gesenkter Schwanz
Verhaltensanzeichen:
verstecken unter Möbeln, Betten oder in Hundeboxen
panisches Umherlaufen oder unruhiges Kreisen
Bellanfälle oder aggressive Reaktion, wenn die Angst hoch ist
Verweigerung von Futter oder Spiel
Langfristige Folgen:
Bleibt die Angst unbehandelt, kann sie zu chronischem Stress führen. Das Immunsystem wird geschwächt, Hunde sind schneller erschöpft und entwickeln manchmal unerwünschtes Verhalten.
Strategien, um Angst zu reduzieren
Gewöhnung an Geräusche (Desensibilisierung)
Eine der effektivsten Methoden ist die schrittweise Gewöhnung:
Langfristige Verhaltenstherapie: Systematische Desensibilisierung und Gegenkonditionierung
Alltagstipps für laute Situationen
Plane Spaziergänge so, dass du Menschenmassen, Baustellen oder Knallerei vermeidest. Nimm Snacks und Spielzeug zur Ablenkung mit. Trainiere zuvor gezielt Ruheübungen („Platz“, „Bleib“). Dokumentiere Fortschritte, um Muster und Fortschritte zu erkennen.
Fallbeispiel: Emma und Gewitter
Emma hat in der Vergangenheit bei Gewitter stark gezittert und sich versteckt. Mit einem sicheren Rückzugsort, sanfter Musik, Thundershirt und kleinen Leckerlis, hat sie innerhalb weniger Wochen gelernt, ruhiger zu bleiben. Heute kann sie selbst kurze Gewitter entspannt genießen. Ein Beispiel, dass Geduld und konsequentes Training wirklich wirken.
Fazit:
Angst vor lauten Geräuschen ist bei Hunden weit verbreitet, aber behandelbar. Die Kombination aus Desensibilisierung, sicherem Rückzugsort, beruhigenden Hilfsmitteln, Routine und gegebenenfalls professioneller Unterstützung hilft den meisten Hunden, ruhiger zu werden. Mit Verständnis, Geduld und liebevoller Begleitung kann dein Hund lernen, stressige Geräusche zu tolerieren und den Alltag entspannter zu meistern.
In diesem Beitrag wollen wir euch erklären, warum man die Krallen von Hunden schneiden sollte, wie oft und wie man mit Angsthunden das Krallen schneiden üben kann. Zudem bekommt ihr eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Krallen schneiden, damit fast nichts schief gehen kann.
Man schneidet einem Hund die Krallen, weil zu lange Krallen echte gesundheitliche Probleme verursachen können.
Hier die wichtigsten Gründe:
Schutz vor Schmerzen
verhindert Fehlbelastung und Gelenkprobleme
verhindert Einreißen der Kralle
verhindert das sich die Kralle einrollt
bessere Kontrolle beim laufen
weniger Abnutzung in der Wohnung
Wie oft sollte man schneiden?
alle 2-4 Wochen ist ein guter Richtwert für die meisten Hunde
aktive Hunde, die viel auf Asphalt laufen, brauchen es oft seltener, weil sich die Krallen natürlich abnutzen
Wohnungshund oder Hunde, die viel auf weichem Untergrund laufen, brauchen es meist häufiger
Woran erkennst du, dass es wieder nötig ist?
die Krallen berühren beim stehen den Boden
du hörst Klickgeräusche, wenn der Hund läuft
die Kralle beginnt sich leicht zur Seite zu drehen oder zu krümmen
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Vorbereitung:
ruhigen Ort wählen, damit es wenig Ablenkung gibt
Pfote kurz prüfen auf Risse und Dreck
Falls verfügbar: Pfotenlampe oder helle Beleuchtung bereitstellen
ein paar Leckerlis für positive Verknüpfung
Pfote richtig halten:
die Pfote sanft, aber stabil halten
den einzelnen Zeh leicht nach vorne schieben, damit die Kralle gut freiliegt
Blutader („Quick“) finden:
Bei hellen Krallen: Die Blutader siehst du als rosa Verlauf im Inneren. Lasse mindestens 2-3 mm Abstand beim schneiden
Bei dunklen Krallen: Man erkennt die Ader nicht, also immer nur sehr kleine Stücke abknipsen.
Nach jedem Schnitt auf die Schnittfläche schauen:
wird sie hell –> weiterschneiden ist möglich
wird sie dunkler/feucht –> sofort stoppen!
Schneiden:
Die Schere von oben nach unten ansetzen, nicht von der Seite. Eine feste, schnelle Bewegung, nicht zögern!
Nacharbeitung:
Krallenfeile verwenden, um scharfe Kanten zu glätten. Ein Leckerli geben und den Hund loben.
Falls doch etwas Blut kommt:
Erst mal ruhig bleiben, auch wenn es einfacher gesagt als getan ist
Blutstopp-Pulver, Stärkemehl oder ein sauberes Tuch verwenden.
leichten Druck für ca. 1 Minute
wenn die Kralle stärker beschädigt ist, solltest du einen Verband drum machen und eventuell einen Tierarzt aufsuchen
Umgang mit Angsthunden beim Krallen schneiden
Desensibilisierung – Schritt für Schritt an die Pfote gewöhnen Mach diese Schritte täglich, jeweils nur 1–3 Minuten:
Pfote kurz berühren und sofort ein Leckerli geben
einzelne Zehen kurz anheben und ein Leckerli geben
Krallenschere zeigen, ohne sie zu benutzen und ein Leckerli geben
Schere an die Pfote halten, ohne zu schneiden und wieder ein Leckerli geben
Leeres „Klick“-Geräusch der Schere neben der Pfote und mit einem Leckerli belohnen
Der Hund soll lernen: „Alles rund um die Pfote bringt positive Dinge.“
kein Festhalten oder Drücken, lieber Pausen einlegen
Atem ruhig halten, denn Hunde spüren jede Anspannung
In Mikro-Schritten schneiden Für Angsthunde gilt: weniger ist mehr.
nur 1 Kralle pro Tag zu Beginn
oder sogar nur ein winziges Stück pro Tag
immer sofort loben und ein Jackpot-Leckerli geben
Dadurch entsteht kein negativer Stressschub.
Ablenkung nutzen Viele Hunde entspannen besser, wenn etwas Positives gleichzeitig passiert:
Schleckteller/Kong mit Leberwurst, Joghurt oder Nassfutter
Kauknochen geben
Oder jemand füttert Leckerlis, während du schneidest.
Richtige Positionen ausprobieren Manche Hunde fürchten das Krallenschneiden nur in bestimmten Positionen:
im Liegen auf der Seite
im Stehen, du greifst nur kurz an die Pfote
selbst auf dem Sofa, wenn das mehr Sicherheit gibt
Finde heraus, was dein Hund als am wenigsten bedrohlich empfindet.
Stresssignale sofort ernst nehmen Zittert er, zieht die Pfote weg, leckt sich über die Schnauze oder fixiert die Schere → Pause. Es ist immer besser, früher aufzuhören und eine positive Erfahrung zu schaffen.
Alternativen einbauen Wenn das Schneiden extremen Stress auslöst, kann man zwischendurch:
Krallen mit einer Feile kürzen (ruhiger, leiser)
Krallenschleifer verwenden (manche mögen den Vibrationsreiz lieber)
Asphalt-Spaziergänge nutzen, um natürlich abzunutzen
Warum muss man einem Hund regelmäßig die Krallen schneiden?
Schutz vor Schmerzen Wachsen die Krallen zu lang, drücken sie beim Stehen in den Boden oder sogar in den Pfotenballen. Das führt zu:
Schmerzen
Schonhaltung
falschem Gangbild
Verhindert Fehlbelastungen und Gelenkprobleme Ein Hund mit zu langen Krallen steht automatisch schief. Dadurch werden belastet:
Gelenke
Sehnen
Wirbelsäule
Langfristig kann das Lahmheiten oder Rückenprobleme auslösen
Verhindert Einreißen der Kralle Lange Krallen bleiben schneller hängen → sie können:
einreißen
splittern
komplett abbrechen
das blutet stark und tut sehr weh
Verhindert dass die Kralle sich einrollt Besonders die Daumenkralle (Wolfskralle) kann sich einrollen und in die Haut wachsen, wenn sie nicht gekürzt wird.
Bessere Kontrolle beim Laufen Zu lange Krallen beeinträchtigen:
die Trittsicherheit
die Balance
sogar das Bremsen
viele Hunde rutschen dadurch mehr aus
Weniger Abnutzung in der Wohnung Hunde, die viel auf weichen Böden laufen (Gras, Teppich, Sofa), nutzen die Krallen kaum natürlich ab. Dann ist Schneiden notwendig.
Probiert bei eurem Hund gerne eine der 3 Methoden (Krallenschere, Krallenfeile oder Krallenschleifer) zum Krallen schneiden aus oder wendet euch bei Unsicherheiten oder Angst vor dem Krallen schneiden lieber an den Tierarzt eures Vertrauens. Dort wird das gegen eine kleine Bezahlung für euch gemacht und das von geschultem Personal.
Vor der Reise: die Checkliste, die du 4–8 Wochen vorher abarbeitest
Bevor ihr die Koffer packt, solltet ihr auf einen Check beim Tierarzt und administrative Vorbereitungen beachten. Das erspart Stress während der Reise. Plane rechtzeitig (je nach Reiseziel Wochen bis Monate), damit Impfungen wirken, Medikamente eingetragen sind und du nötige Papiere hast.
Wichtige Schritte und Tipps:
Tierarzt-Check: allgemeiner Gesundheitscheck, Zahnstatus, Gewichtscheck, evtl. Blutwerte bei älteren Hunden oder bekannten Problemen.
Impfpass und Identifikation: Mikrochipnummer kontrollieren und Impfpässe prüfen. EU-Pet-Passport oder länderspezifische Gesundheitszeugnisse prüfen (Landesregeln beachten).
Parasitenprophylaxe: Sprich mit dem TA über passende Produkte für Zecken, Flöhe, Sandmücken, Stechmücken. Manche Präparate müssen VOR der Einreise begonnen werden.
Medikamente: Rezepte, Blister, Hinweise zum Lagern (Kühlbox wenn nötig). Für verschreibungspflichtige Mittel: Kopie des Rezepts mitführen.
Versicherung: Auslandstierkrankenversicherung prüfen (Erstattung international? Region abgedeckt?).
Notfallkontakte: Liste vom Tierarzt, Adresse der nächsten Tierklinik am Reiseziel, Telefonnummern.
Praktische Packliste (Kurz):
Impfausweis
EU-Heimtierausweis (wenn vorhangen)
Kopie Röntgen/Befunde
Medikamente und Rezepte
Erste-Hilfe-set
Zeckenzange
Reisekörbchen/Decke
Fressen/Trinken
Lieblingsspielzeug
Impfungen und länderspezifische Empfehlungen — worauf du achten musst
Es gibt grundlegende Impfungen (die oft überall empfohlen werden) und regionale Impfempfehlungen (z. B. gegen Krankheiten, die von Mücken/Zecken übertragen werden). Informiere dich rechtzeitig, denn manche Impfungen/Antikörper brauchen Zeit, bis sie wirken.
Kernaussagen und Praxis:
Grundimmunisierungen (in Absprache mit TA): z. B. Tollwut (international relevant), Staupe, Parvovirose, Leptospirose je nach Region.
Regionale Risiken: z. B. Leishmaniose, Babesiose, Ehrlichiose; meist in südlichen Ländern häufiger. Prävention ist hier sinnvoll.
Timing: Impfungen und Bluttests rechtzeitig planen; bei Einreisebestimmungen manche Länder haben Fristen. Kläre das mit TA / Behörden (Achtung: Länderregeln ändern sich).
Dokumentation: Impfstoff, Chargennummer, Datum fotografisch sichern.
Praktische Tipps:
Frag deinen TA nach einer länderspezifischen Checkliste.
Wenn dein Hund chronische Leiden hat, besprecht Impf-Risiken/Benefits genau.
Parasiten sind die häufigsten Problemlieferanten im Urlaub: sie übertragen Krankheiten und machen euren Hund krank. Effektive Vorsorge ist meistens einfacher als eine langwierige Behandlung.
Was du wissen musst
Zecken: Übertragen z. B. Borreliose (Region abhängig), Babesien. Regelmäßig kontrollieren, nach jedem Spaziergang Pfoten/Ohren/Unterbauch prüfen.
Sandmücken: In südeuropäischen Regionen wichtig (Leishmaniose). Schutz: Repellentien, Netz im Schlafplatz, Anti-Mücken-Protokolle.
Herzwurm: In wärmeren Regionen durch Stechmücken übertragen; Prophylaxe durch Tabletten/Injektionen möglich.
Flöhe und Milben: Gute Basisprophylaxe (Spot-on, Hygienemaßnahmen, Tabletten) beachten.
Konkrete Maßnahmen:
Vor der Reise mit dem Tierarzt passende Produkte aussuchen (Kombinationspräparate sind oft praktisch).
Küstenregionen: Salz, Sand → Pfotenpflege und Sonnenschutz nicht vergessen.
Was tun bei Verdacht: Sofort TA aufsuchen; Symptome filmen/fotografieren; Reiseort und mögliche Expositionsquelle mitteilen.
Erste Hilfe und Notfallplan unterwegs — was jeder kennen sollte
Ein fundierter Notfallplan rettet Zeit und Leben. Wir zeigen, was in ein Notfall-Set gehört, welche Sofortmaßnahmen du bei Hitze, Verletzungen oder Vergiftung ergreifen kannst und wie du eine Tierklinik am Ziel findest.
Wie finde ich schnell einen TA im Ausland: Google Maps + Suchbegriffe „Tierklinik“, „Notfall“, lokale Facebook-Gruppen, Touristeninfo, Hotel/Infozentrum fragen. Screenshots von Adressen offline speichern.
Hitze, Kälte und besondere Klima-Tipps — Pfoten, Nase, Kreislauf
Hitze und Kälte sind nicht nur unangenehm, sie können akut gefährlich sein. Hier findest du konkrete Verhaltensregeln für heiße Strände, kalte Berge und hohe Lagen.
Hitze (Sommer, Küste, Städte):
Mittagsruhe meiden, nur früh/abendliche Spaziergänge.
Genug Trinkpausen + tragbarer Napf.
Pfotenschutz bei heißem Sand/Asphalt (Booties oder Abkürzungen).
Nie allein im Auto lassen!
Kälte und Schnee:
Pfotenschutz (Salz, Splitt schädigt Ballen), Hundejacke bei Bedarf.
Vorsichtig bei Eis, dünnes Eis auf jeden Fall meiden.
Bei Unterkühlung: Decke, lauwarme Umgebung, TA.
Höhen und Anstrengung:
Langsam steigern, Wasser häufiger anbieten, auf Atemnot/Schwindel achten.
Für sehr anstrengende Touren Fitness und Kondition vorher trainieren.
Ernährung und Wasser unterwegs — Magenprobleme vermeiden
Futterwechsel, ungewohntes Wasser, Straßenstände, dass kann dem Magen deines Hundes zusetzen. So vermeidest du Durchfall und Dehydrierung.
Wichtiges:
Futterumstellung schrittweise: Wenn möglich 7–10 Tage vorher umstellen auf Reisefutter; unterwegs nur bei Bedarf wechseln.
Wasser: Sauberes Leitungswasser? Falls unsicher, Mineralwasser oder abgekochtes Wasser nutzen. Vermeide stehende Pfützen.
Snacks unterwegs: Nur bekannte Leckerlis, keine Fremdprodukte.
Bei Durchfall: Fasten 12–24 h (nur Wasser), dann Schonkost (Reis + Hühnchen) nach Rücksprache mit TA; bei Blut im Stuhl sofort TA.
Medikamente, Transport und rechtliche Hinweise (allgemein)
Wer Medikamente braucht, muss sie richtig transportieren und dokumentieren. Außerdem: manche Länder haben strikte Regeln für verschreibungspflichtige Substanzen.
Praxis:
Originalverpackung + Beipackzettel: immer mitführen.
Rezeptkopien / Arztbrief: besonders bei Spezialmedikation.
Lagerung: kühl, trocken; ggf. Kühltasche für Insulin.
Keine Selbstmedikation: Keine Human-Medikamente ohne TA! (z. B. Paracetamol ist für Hunde giftig).
Kontrolle bei Airlines / Grenzen: Informiere dich vorab, ob Medikamente deklariert werden müssen.
Tierarzt und Versicherung im Ausland — wie du gute Hilfe findest
Wenn’s doch mal ernst wird: schneller Zugang zu kompetenter Versorgung ist Gold wert. So findest du die richtige Klinik und wie die Versicherung hilft.
Tipps zur Recherche:
Google Maps + „Veterinary clinic“, Tourist-Info, lokale Facebook-Gruppen/Expat-Foren.
Hunde reden nicht mit Worten. Sie reden mit Körpersprache, kleinen Gesten, Lauten und Blicken. Wer diese Signale versteht, kann Missverständnisse vermeiden, Stress reduzieren und die Bindung zum Hund stärken. Gerade im Urlaub ist das entscheidend: Neue Orte, fremde Gerüche, andere Hunde und ungewohnte Situationen können deinen Vierbeiner schnell überfordern. Wenn du seine Sprache sprichst, kannst du rechtzeitig reagieren und aus Unsicherheit wird wieder Sicherheit.
Warum sollte man die Hundesprache verstehen?
wenn du verstehst, wie dein Hund denkt und fühlt, fühlt er sich ernst genommen. Das schafft Vertrauen, welches wichtig ist
viele Konflikte entstehen überhaupt erst, weil Signale übersehen werden. Wer „Hundisch“ versteht, kann Stress abbauen, bevor er eskaliert
unbekannte Orte, Menschen und Tiere: dein Hund zeigt dir genau, ob er Spaß hat oder eine Pause braucht
Körpersprache von Kopf bis Rute
Ein Hund „spricht“ mit seinem ganzen Körper und daher geben wir dir hier eine Übersicht über die einzelnen Körperteile.
Ohren:
nach vorne zeigend: Dein Hund ist aufmerksam und interessiert
nach hinten zeigend/angelegt: Dein Hund ist unsicher und/oder er hat Angst
Augen:
weiche Lider: Dein Hund ist entspannt
geweitete Pupillen: Dein Hund hat Stress oder eine Erregung
starrer Blick: Dein Hund warnt dich
Maul:
offen, lockere Zunge: entspannt
Lefzen angespannt; Zähne sichtbar: Dein Hund zeigt eine Abwehrreaktion
Rute:
locker hängend: neutral
hoch und steif: Dein Hund zeigt eine Anspannung und Dominanz
eingezogen: Dein Hund hat Angst und/oder ist unsicher
wedeln: Dein Hund zeigt Freude, Aufregung oder auch Unsicherheit (Kontext beachten!)
Wichtig: Du solltest immer das Gesamtbild sehen. Eine wedelnde Rute alleine heißt nicht immer Freude, manchmal auch Nervosität.
Typische Situationen im Urlaub
Am Strand: Emma buddelt, rennt Kreise, wedelt → pure Freude
In der Stadt: Hund bleibt stehen, zieht Rute ein, weicht Blicken aus → Überforderung, Pause nötig
Im Restaurant: Hund legt Kopf auf die Pfoten, Körper seitlich → Entspannung, fühlt sich sicher
So erkennst du, wann du weitermachen kannst – und wann es besser ist, eine kleine Auszeit einzulegen.
Beschwichtigungssignale („Calming Signals“)
Hunde nutzen kleine Gesten, um Stress abzubauen oder Konflikte zu vermeiden. Hier sind ein paar typische Beispiele:
gähnen
über die Schnauze lecken
Kopf abwenden
langsam bewegen
Diese Signale sind wie ein „Friedensangebot“. Sie sagen: „Lass uns entspannt bleiben.“ Wenn du das erkennst, kannst du deinem Hund Sicherheit geben. Zum Beispiel durch eine ruhige Stimme, Distanz oder Ablenkung.
Lautsprache
Auch Geräusche gehören zur Hundesprache, hier ein paar Beispiele.
Bellen: Freude, Aufregung, Unsicherheit oder Warnung
Knurren: Kein „Aggressionssignal“ per se, sondern eine klare Grenze: „Mir reicht’s.“
Fiepen: Erwartung, Ungeduld oder Stress
Heulen: Kontaktaufnahme, Einsamkeit
Tipp: Nie nur den Laut isoliert deuten. Knurren im Spiel klingt anders als Knurren bei Unsicherheit.
Praxis-Tipps für unterwegs
Beobachten statt interpretieren: Achte auf Kombinationen, nicht nur auf ein Signal.
Tagebuch führen: Notiere im Urlaub, wie dein Hund reagiert, denn so erkennst du Muster.
Früh eingreifen: Wenn du Stress-Signale erkennst, handle bevor dein Hund überfordert ist.
Auf das Flüstern hören: Hunde zeigen erst leise Signale (z.B. Kopf abwenden), bevor sie laut werden (Knurren).
Fazit
Hundesprache zu verstehen heißt, Deinen Hund wirklich ernst zu nehmen. Besonders unterwegs, wenn so viele Eindrücke auf ihn einprasseln, ist es deine Aufgabe, seine Signale zu sehen und richtig zu deuten. So wird jede Reise entspannter – für dich und für deinen Vierbeiner.
Wer die Sprache seines Hundes versteht, wird nicht nur zum Reiseleiter, sondern auch zum besten Freund auf allen Abenteuern.
Sinnesfokus: Hunde „lesen“ eine Umgebung vor allem mit der Nase. Gerüche liefern Informationen über andere Tiere, Futter, Menschen und Ereignisse – viel mehr als ein visuelles Bild. Auch Geräusche und Taktilität (Boden, Wind, Temperatur), spielen eine große Rolle.
Emotionale Zuordnung: Hunde verbinden Orte schnell mit Gefühlen: „Spaß“ (Strand, Spielplatz), „Vorsicht“ (laute Baustelle) oder „Langweilig“ (immer die gleiche Parkrunde). Diese Assoziationen beeinflussen das Verhalten beim nächsten Besuch.
Praktische Tipps: Gib deinem Hund beim Ankommen erstmal Zeit zum Schnüffeln. Ideal sind 5-10 Minuten. Freie Schnüffelzeit reduziert Stress und eventuelles Bellen.
Vermeide „Eindrucksschocks“: keine sofortigen Begegnungen mit vielen Menschen/Hunden, wenn der Ort neu ist. Das verunsichert oder verängstigt euren Hund zu sehr.
Nutze positive Wiederholung: Du solltest deinem Hund immer eine kleine Belohnung beim ruhigen Verhalten am neuen Ort geben, damit sich gute Gefühle verankern können.
2. Stress-Signale erkennen & richtig reagieren
Frühe (subtile) Signale: Gähnen, belecken, abwenden, vermehrtes Schnüffeln, langsame Bewegungen, steifer Blick, Ohren zurück; dass alles sind gute Signale, dass euer Hund gerade unter Stress steht. Ihr müsst sie nur lesen lernen.
Eskalation: Zittern, Hecheln ohne Hitze, Winseln, Leinenziehen, Verstecken, Knurren oder sogar Beißen. Gerade letzteres, solltet ihr sehr ernst nehmen.
Sofortmaßnahmen bei Stress:
Abstand schaffen: gehe sofort weg vom Auslöser und suche dir eine ruhigere Ecke mit deinem Hund, damit er sich beruhigen kann.
Raum geben: Lasse die Leine etwas länger, wähle Wege am Rand, dränge deinen Hund nicht in die Ecke.
Beruhigende Signale: spreche mit deinem Hund mit ruhiger Stimme und bewege dich langsam, vermeide direkten Blickkontakt und gehe keine direkte Konfrontation ein.
Kurze Ablenkung/Umorientierung: mache ein Suchspiel mit deinem Hund oder Sitz in Verbindung mit Belohnung. „Finde Leckerli“ im Gras ist auch ein gutes Suchspiel dafür.
Langfristig solltest du an der Desensibilisierung und Gegenkonditionierung mit deinem Hund arbeiten. Das bedeutet, koppel kleine Reizdosen mit Belohnung. Du solltest dir gegebenenfalls Hilfe bei einem Hundetrainer oder Verhaltenstherapeuten holen.
Hilfsmittel: Brustgeschirr statt Halsband, damit der Hals durch eventuelles ziehen nicht abgeschnürt wird. Verwende Pheromon-Spray (nur ergänzend), ziehe deinem Hund eine Druckweste/Beruhigungsweste an (manche Hunde beruhigt das durch den konstanten, leichten Druck, der wie eine Umarmung wirkt), Ruheplatz (verweise deinen Hund auf eine Decke) oder gib dem Hund einen vertrauten Gegenstand.
3. Bindung stärken durch gemeinsame Abenteuer
Ein sicher gebundener Hund sucht Führung beim Menschen, verhält sich gelassener und lässt sich leichter lenken. Abenteuer schweißen zusammen, wenn sie vorher gut vorbereitet sind.
Führung durch Klarheit: konsistente Regeln (z. B. Sitz vor dem Überqueren einer Straße), das schafft Orientierung.
Gemeinsame Entscheidungen: Lass den Hund gelegentlich „wählen“ (rechts oder links gehen) – das stärkt das Vertrauen zwischen euch. Emma macht es zudem auch noch Spaß, wenn sie hin und wieder den Weg oder die nächste Abbiegung aussuchen darf.
Kooperative Spiele: Suchaufgaben, gemeinsam Ziele erreichen (z. B. Brücke überqueren, kurze Hindernisse), Trainingspausen mit Lob.
Rituale: kurzes „Start-Ritual“ vor jeder Tour (z.B. 3 tiefe Atemzüge, eine kleine Streicheleinheit, Leckerli); das signalisiert deinem Hund, jetzt sind wir unterwegs, sicher und berechenbar.
Achtung: Führung = Ruhe & Klarheit, nicht Dominanz. Sei konsequent, aber liebevoll mit deinem Hund.
4. Hundespiele für den Kopf – Beschäftigung unterwegs
Warum geistige Arbeit wichtiger ist als pure Bewegung: Ein mental ausgelasteter Hund ist entspannter, lässt sich besser lenken und ist weniger reizbar.
Einfache Spiele für unterwegs:
„Finde-Leckerli“: verstreue kleine Leckerlis auf einer Grünfläche, lass den Hund suchen.
Becher-Spiel: 2–3 Becher, kleines Leckerli unter einem der Becher verstecken; das Spiel ist super für die Geduld des Hundes.
Kurz-Trainings-Intervalle: 3–5 Minuten Tricks/Grundkommandos, danach Freilauf.
Geruchs-Parcours: mehrere Duftspots (z. B. Tuch mit Leckerli, anderes Tuch ohne oder mit einem anderen Geruch) zum Unterscheiden und in der Gegend verteilen.
Natur-Puzzles: Äste als kleine Hindernisse nutzen, Balancieren über eine Baumstamm, Suchaufgaben am Wasser.
Dosierung der Spiele: lieber kurze, häufige mentale Aufgaben (5–10 Min), als eine lange Erschöpfungstour. Variation hält das Interesse des Hundes.
5. Kleine Rituale, die deinem Hund Sicherheit geben
„Pack-Ritual“: immer dieselbe Tasche für den Hund packen (Decke obenauf) als visueller Hinweis, der beruhigen soll.
Leine-An-Aus: eine langsame, ruhige Ansage + Leckerli geben beim Anleinen, damit kein kein Stressmoment entsteht.
Pause-Routinen: nach 30–45 Minuten ein fester Wasser- und Ruhe-Stopp, am beste mit Decke.
„Safe-Spot“: im Hotel/bei Verwandten; Decke und Spielzeug; ggf. ein getragenes T-Shirt von euch. Denn vertraute Gerüche geben Sicherheit.
Abschluss-Ritual: kleine Belohnung und kurzes Feedback wie, brav oder das hast du gut gemacht, wenn ihr heimkommt. So verbindet der Hund Rückkehr mit Ruhe.
Das alles sind Tipps aus eigener Erfahrung, aber jeder Hund ist und reagiert anders als andere. Daher sucht euch im Zweifel immer professionelle Hilfe. Nur weil es bei uns so klappt, muss es das bei euch nicht auch tun. Dieser Beitrag soll euch als Hilfestellung dienen.
1. Wandern mit Hund – Tipps für Anfänger und Profis
Routenauswahl: Starte mit leichten Strecken (2-5 km), auf weichem Untergrund; steigere Länge und Steigung langsam. Profis können Tages- oder Mehrtagestouren gehen, hier aber unbedingt mit Training vorbereiten
Ausrüstung: Brustgeschirr (am besten ein spezielles Wandergeschirr mit zwei Gurten am Bauch – damit können sich die Hunde weniger schnell befreien) statt Halsband, 2-3 m Leine (bei Bedarf Schleppleine oder eine spezielle Wanderleine, die man um die Hüfte legen kann); faltbarer Napf, ausreichend Wasser, Leckerli oder Hunde-Smoothie als Stärkung und ein Erste-Hilfe-Set
Gelände beachten: Steile, rutschige Abschnitte oder Geröll können Hunde überlasten – plane Alternativrouten
Pausen einplanen: alle 30-45 Minuten kurze Stopps, im Sommer allerdings mehr. Dein Hund zeigt dir normalerweise, wann er müde wird. Emma setzt sich dann zum Beispiel öfter hin – bei uns heißt es Kuschelpause
Respekt vor der Natur: Leinenflicht in Schutzgebieten beachten; Wildtiere und andere Wanderer nicht stören
Übernachtung: Bei Mehrtagestouren vorher hundefreundliche Hütten oder Zeltplätze recherchieren
2. Städtetrips mit Hund – Kultur erleben ohne Stress
Vorbereitung:
Hunde sind in vielen Museen/Kirchen nicht erlaubt – unbedingt vorher abklären. Zur Not aufteilen – einer geht zuerst rein, der andere wartet draußen mit dem Hund und dann wird getauscht.
Suche hundefreundliche Cafés und Restaurants; im Sommer hat man damit weniger ein Problem, da man überall draußen sitzen kann. Im Winter sieht es da schon wieder anders aus, da will man sich draußen nicht den Hintern verfrieren und gerade da braucht man etwas, wo man mit Hund rein gehen darf
Achte auf Pflastersteine und Hitze in Innenstädten wegen der Pfotenbelastung und der Verbrennungsgefahr. Gerade in Innenstädten gibt es zum Teil keine Grünflächen, wo es kühler ist beim laufen
Tagesplanung:
Stadtbesichtigungen kürzer halten; baue Pausen in Parks oder an Flüssen ein
Kultur für dich und Bewegung/Ruhe für den Hund im Wechsel
Kleine Leckerlis mitnehmen, um Ablenkungen leichter managen zu können
Starte deine Touren eher am frühen morgen, weil die Innenstädte da noch recht leer sind
Training:
Gewöhne den Hund vorher an Menschenmengen und Straßenlärm. Wenn der Hund das nicht kennt, wird es für euch beide sehr stressig und ihr habt keine schöne Zeit zusammen
Nutze Begegnungstraining, wenn dein Hund bei Trubel unsicher ist
Trainiert verschiedene Untergründe beim laufen, denn gerade in Städten gibt es viele unterschiedliche Untergründe, wie z.B. Gitter, wo die Hunde nicht drauf laufen wollen
Tipp: Viele Städte haben spezielle „Stadtführungen mit Hund“. Informiere dich online, das kombiniert Kultur und Hund optimal.
3. Hundewanderwege in der Natur – unsere Geheimtipps
Warum eigene Wege gehen? Hundewanderwege bieten sichere Strecken ohne Gefahren durch Straßenverkehr, oft mit Wasserstellen, Schatten und Spielmöglichkeiten. Ihr findet sie mit der Suche ganz leicht im Internet.
Beispiele in Deutschland
Bayerischer Wald: hundefreundliche Wanderwege durch Wälder und Flüsse
Harz: Brocken-Wanderungen mit Hund; viele Routen sind auch für Einsteiger gedacht
Nord- und Ostsee: Deichwanderungen mit Hundestränden kombinieren
Sächsische Schweiz: Wanderwege mit grandiosen Aussichten und Felsen (aber Vorsicht an steilen Kanten!)
Check vorab: Schwierigkeitsgrad, Länge, Wasserversorgung und Schatten
Erlebniswert: Hunde lieben abwechslungsreiche Wege mit Gerüchen, Wald, Wiesen und Wasserstellen – die besten Abenteuer liegen meist abseits der Massen.
4. Schwimmen, Paddeln, SUP mit Hund
Schwimmen:
Viele Hunde lieben Wasser, aber nicht alle sind geborene Schwimmer; führt eure Hunde langsam an Wasser heran
Einstieg über flaches Ufer, ohne Zwang
Schwimmweste für mehr Sicherheit benutzen (besonders bei Strömung und Bootstouren)
Immer Süßwasser anbieten, da Salzwasser/Dreckwasser Magenprobleme verursachen kann
Paddeln/Kanu:
Den Hund langsam ans Boot gewöhnen (erst am Ufer, dann kurze Touren)
Ruhigen Platz im Boot mit rutschfester Unterlage schaffen
Bei Unsicherheit ist eine Schwimmweste Pflicht und generell für die Sicherheit gut
Stand-Up-Paddling (SUP):
Erst an Land mit dem Brett trainieren, da der Hund ruhig sitzen/liegen können soll
Danach kurze Einheiten am flachen Wasser, damit der Hund die Bewegung auf dem Brett kennen lernt
Kleine Rassen sollten in der Mitte des Brettes sitzen, größere eher vorne – achtet auf die Balance
Wasser ist gelenkschonend, stärkt die Muskulatur und ist eine perfekte Abwechslung an heißen Tagen.
5. Wie du deinen Hund an neue Orte gewöhnst
Langsam steigern: Erst kurze Ausflüge an neue Orte, dann längere
Vertrautes mitnehmen: Decke, Lieblingsspielzeug oder vertrauter Napf, dass gibt Sicherheit
Rituale: Feste Fütterungs- und Ruhezeiten einhalten, auch unterwegs, damit nicht der ganze Tagesablauf eures Hundes durcheinander gerät
Positive Verknüpfungen: Nue Orte immer mit etwas Schönes koppeln (Spiel, Leckerli, Streicheleinheiten etc.)
Entspannung lernen: Trainiere Kommandos wie „Decke“ oder „Platz“, damit dein Hund auch im Café oder Hotel entspannen kann
Beobachten: Stress-Signale (hecheln, gähnen, winseln, ständiges schnüffeln) ernst nehmen und Pausen geben
1. Pfotenfit bei jedem Wetter – Sommerhitze, Winterkälte oder Regenwetter
Sommerhitze:
Lege die Spaziergänge in die kühleren Zeiten (früher Morgen/später Abend)
Asphalt-Test: Lege deinen Handrücken 5 Sekunden lang auf den Boden. Ist es zu heiß für deine Hand, ist es auch zu heiß für die Pfoten
Schatten und Wasserpausen alle 15-30 Minuten; trinkbares, nicht eiskaltes Wasser anbieten
Pfoten vorbeugend mit Pfotenbalsam pflegen; bei Bedarf leichte Hundeschuhe verwenden, z.B. bei heißen Wegen oder scharfkantigem Untergrund
WICHTIG: Lasst den Hund niemals im geparkten Auto, auch nicht bei nur 22-25 °C. Das kann für euren Hund lebensgefährlich werden und ist einfach nur Verantwortungslos. Leider sieht man das immer wieder in den Nachrichten, wie die Hunde im verschlossenen Auto im Sommer leiden müssen
Warnzeichen bei Überhitzung: starkes Hecheln, Glasigkeit der Augen, Taumeln, matte Schleimhäute, Erbrechen. Wenn euch diese Anzeichen auffallen sollten, nehmt den Hund sofort raus aus der Sonne und kühlt den Körper mit lauwarmem Wasser. Am besten kontaktiert ihr sofort einen Tierarzt!
Winter und Streusalz:
Vor dem Spaziergang Pfotenbalsam gegen die Nässe/Kälte einmassieren
Bei empfindlichen Pfoten lieber Hundeschuhe nutzen
Nach dem Spaziergang unbedingt die Pfoten mit lauwarmem Wasser abspülen, um Salz oder Splitt zu entfernen. Trocknet die Pfoten sorgfältig ab, auch zwischen den Zehen
Eisklumpen im Fell zwischen den Ballen vorsichtig lösen oder lieber die Pfotenhaare etwas kürzen
Regen & Matsch:
Nasses Fell zügig trocknen, um Hautreizungen vorzubeugen
Bei langem, nassem Gras häufiger die Zehenzwischenräume checken. Dort reizen Feuchtigkeit und Samen die Haut noch schneller.
Euer Hund sollte eine Prophylaxe bekommen. Klärt am besten im Vorfeld mit euerem Tierarzt ab, was für euch in Frage kommt. Es gibt Spot-on zum auftragen, Halsbänder oder Tabletten. Natürliche Sprays oder Knoblauchtabletten ergänzen die Prophylaxe, bieten aber keinen alleinigen Schutz. Wir haben uns bei Emma für Spot-on entschieden und damit kommt sie super klar. Es muss zwar alle 4 Woche erneuert werden, aber das ist für uns kein Problem.
Routine-Check: Nach jedem Ausflug solltet ihr das Fell und die Haut gründlich absuchen, besonders den Kopf, die Ohren, den Hals, die Achseln/Leisten und zwischen den Zehen.
Zecken richtig entfernen: Zeckenzange möglichst hautnah ansetzen, langsam gerade herausziehen, die Stelle desinfizieren mit einem Wundspray und das Datum notieren. Wir nutzen mittlerweile lieber eine Zeckenkarte bei Emma, da man mit der Zeckenzange die Zecke auch schnell mal zerdrücken kann. Aber das ist wahrscheinlich auch eher eine Gewohnheitssache und ihr solltet die für euch beste Methode wählen.
Risiken kennen: In Deutschland übertragen Zecken u.a. Borreliose/Anaplasmose. Geht daher bei Apathie, Fieber und Lahmheit eures Hundes lieber zeitnah zum Tierarzt. Es gibt auch eine Impfung für Hunde gegen Borreliose. Die Infos erhaltet ihr über eurem Tierarzt
Wählt die Gassi-Umgebung sinnvoll und meidet hohes Gras oder dichtes Unterholz. Bleibt auf den normalen Wegen und lasst den Hund nah bei euch laufen
3. Erste Hilfe auf Reisen – von Schnittwunden bis Sonnenstich
Mini-Reiseapotheke für Hunde (solltet ihr immer ins Auto, bzw. in den Rucksack packen): sterile Kompressen, Mullbinden, elastische Fixierbinde, Pflastertape, Desinfektionsmittel für die Haut, Zeckenzange, Pinzette, kleine Schere, Einmalhandschuhe, Rettungsdecke, Kochsalzlösung zum Auge/Wunde spülen, Kohletabletten, Fieberthermometer, Telefonnummer deines Tierarztes oder einem vor Ort und die der nächsten Tierklinik
Wunderversorgung (kleine Schnitte/Schürfwunden): Die Wunde ruhig halten, die Blutung mit Druck stillen, sauber spülen, desinfizieren und locker verbinden. Bei tiefen, klaffenden oder stark verschmutzten wunden, geht am besten sofort zum Tierarzt!
Hitzschlag/Überhitzung: Den Hund sofort in den Schatten bringen, das Halsband lockern, Pfoten/Bauch mit lauwarmem Wasser befeuchten, langsam kühlen, kleine Wassermengen anbieten und den Tierarzt kontaktieren
Magen-Darm/Unverträglichkeiten unterwegs: Neue Snacks/Futter möglichst langsam einführen, damit sich der Körper deines Hundes daran gewöhnt. Bei Erbrechen/Durchfall 12-24h Schonkost anbieten (z.B. gekochtes Huhn und Reis in kleinen Portionen oder die Morosche Karottensuppe). Sollten die Beschwerden anhalten, dann unbedingt den Tierarzt kontaktieren
Hinweis: Erste Hilfe ersetzt keine tierärztliche Behandlung, daher im Zweifel immer beim Tierarzt abklären lassen.
4. Ernährung auf Reisen – Trockenfutter, Nassfutter, BARF oder BARF2GO?
Stabilität schlägt Experimente: Füttere unterwegs möglichst das gleiche wie zu Hause. Wenn ein Wechsel des Futters nötig ist, dann ist eine langsame Umstellung z.B. über 7-10 Tage ratsam
Portionierung: Rationen solltest du vorher abfüllen; faltbare Trinknäpfe mitnehmen und immer ausreichend Trinkwasser dabei haben
Lagerung: Nassfutter/BARF sollte nur gekühlt transportiert werden; nutzt dafür besser eine kleine Kühltasche, diese könnt ihr zur Not einfach in einen größeren Rucksack mit rein packen; BARF2GO muss nicht gekühlt werden, da es gefriergetrocknet wird
Fütterungszeiten anpassen: Bei Autofahrten solltet ihr besser 2-3 Stunden vor Abfahrt füttern, um die Reisekrankheit zu vermeiden. Nach anstrengenden Etappen solltet ihr euren Hund erst zur Ruhe kommen lassen und danach füttern
Leckerlis bewusst einsetzen: Besser nur kleine, gut verträgliche Happen für die Motivation geben und nicht übertreiben
Schonkost-Backup: kleine Reserve an magenfreundlicher Kost einplanen
5. Sport und Bewegung – Überlastung sicher vermeiden
Planung nach Fitness und Wetter: Passt die Distanz und das Tempo an Alter, Kondition, Temperatur und den Untergrund an: Bei Hitze sollte die Strecke konsequent gekürzt werden
Aufwärmen und abkühlen: Ihr solltet 5-10 Minuten ruhig gehen mit eurem Hund, bevor die intensivere Etappe startet; nehmt am Ende das Tempo raus und lasst euren Hund sanfte Bewegungen machen (dehnen lassen), trinken anbieten
Pausen setzen: alle 30-45 Minuten, sollte ihr 5-10 Minuten ruhen, im Sommer noch öfter. Plant genug Schattenplätze und Wasserpausen ein
Untergrund beachten: lange auf Asphalt laufen, belastet die Gelenke und Pfoten eueres Hundes. Wechselt daher den Untergrund in dem ihr immer mal wieder auf Wiesen- oder Waldwegen lauft. Bei Bedarf einen Pfotenschutz nehmen
Alters- und Rassebesonderheiten: Junioren und Senioren langsamer aufbauen; große Rassen neigen eher zu Gelenkproblemen. Mach daher lieber kurze Einheiten, statt Marathon
Warnsignale ernst nehmen: Lahmheit, starker Durst, Hecheln, Leistungsabfall, ungewöhnlich dunkler Urin, Berührungsempfindlichkeit – ihr solltet sofort abbrechen, kühlen, prüfen und eventuell den Tierarzt aufsuchen
Gut zu wissen: Jeder Hund ist anders. Was für den einen perfekt ist, passt beim anderen überhaupt nicht. Beobachte deinen Hund, denn du kennst ihn am besten und passe die Tipps an ihn an und hole dir bei Unsicherheit immer schnell tierärztlichen Rat. So bleibt euer Reiseabenteuer sicher, entspannt und schön.
Damit unterwegs nichts fehlt, solltest du immer folgendes in den Hundekoffer einpacken:
Leine & Geschirr – wir haben für unsere Sommerurlaube am Meer immer ein Hundegeschirr (1) dabei, was schnell trocknet und ein Ersatzgeschirr (2), falls das andere doch noch nass ist. Außerdem haben wir neben unserer Flexi-Leine (3) auch noch eine kurze Leine (4) mit. Eine kurze Leine ist nämlich in manchen Einrichtungen, wir z.B. Tierparks Pflicht, sonst kommt ihr nicht rein mit Hund.
Hundebett & Decke – Emma benötigt neben ihrem Körbchen (5) auch immer ihre Kuscheldecke (6) mit der sie zugedeckt werden möchte)
Trocken-/Feucht-Futter & Leckerlis (plus Näpfe (7), faltbarer Wassernapf und gefüllte Trinkflasche (8) für den Hund)
Kotbeutel (9)
Spielzeug (Emma hat mindestens ein Wasserspielzeug, ein Kuscheltier und ein Zergel oder Ball dabei)
Handtuch (10) für den Hund (bei Regen oder nach dem Schwimmen); Emma hat immer einen Hunde-Bademantel dabei, da sie es liebt darin zu chillen und er trocknet zudem gut ab.
Erste-Hilfe-Set (11), Zeckenzange, Desinfektionsmittel (12), Verband (13) der selbstklebend ist etc.
Medikamente (falls sie der Hund benötigt)
EU-Heimtierausweis (achtet gerade bei Auslandsreisen immer vorher auf die benötigten Impfungen und Einreisebestimmungen, damit euch an der Grenze keine unschöne Überraschung erwartet)
Tipp: Packt am besten einen kleinen Rucksack oder eine Reisetasche nur für den Hund, denn so habt ihr alles griffbereit. Emma hat eine eigene Reisetasche (14) mit verschiedenen Fächern, wo alles rein passt und sich gut sortieren lässt.
2. Unterkünfte finden, die Hunde lieben
Nicht jede Unterkunft erlaubt Hunde. Achte bei der Suche/Buchung auf:
Hund erlaubt – im Inserat oder direkt anfragen per App oder E-Mail
Zusatzkosten für Hunde; diese können teilweise stark variieren und kosten 5-15 Euro zusätzlich pro Nacht. Bei einigen Anbietern reist der Hund kostenlos mit
Lage – achtet auf die Nähe zu Parks oder Wanderwegen, damit die tägliche Gassi-Runde gesichert ist. Der Weg zum Strand kann auch wichtig sein, da man gerade mit Hund/Kindern doch einiges mitschleppen muss und meistens ist der Hundestrand ziemlich weit ab, am hinteren Ende des Strandes.
Für eine sichere Fahrt gilt in Deutschland keine explizite/gesetzliche Anschnallpflicht für Hunde. Aber da laut deutschem Verkehrsrecht (§22 StVO) Hunde als Ladung gelten, und diese immer gesichert werden muss, trifft dies somit auch auf eueren Hund zu. Diese 3 Möglichkeiten zum sichern im Auto kennen wir:
Hundegurt (15) – wichtig ist hierbei, dass der Hund ein Geschirr trägt, damit er sich nicht selber strangulieren kann. Also bitte niemals am Halsband befestigen. Alle in Deutschland käuflich zu erwerbenden Anschnallgurte, sind genormt und passen in die handelsüblichen Autos rein.
Transportbox – sie wird fest im Auto gesichert. Man sollte darauf achten das die Transportbox groß genug ist, damit sich der Hund darin bewegen, liegen und aufrecht sitzen kann. Aber Vorsicht, zu groß sollte sie auch nicht sein. Lieber im Fachhandel beraten lassen und den Hund rechtzeitig daran gewöhnen.
Trenngitter – für den Kofferraum; Hierbei gilt keine Anschnallpflicht, da der Hund räumlich vom Fahrer und den übrigen Passagieren getrennt ist und somit auch nicht zu einem Wurfgeschoss werden kann. Achtet unbedingt auf zertifizierte, stabile Trenngitter, die fest verankert sind. So könnt ihr euren Hund bei einem Unfall oder einer Vollbremsung schützen.
Emma fährt bei uns im Auto immer auf der Rückbank, gesichert mit einem Hundegeschirr und Anschnallgurt, mit. Und ja, auch wir wurden bereits durch die Polizei kontrolliert. Es wurde wirklich darauf geachtet, ob Emma angeschnallt ist. Wäre sie nicht angeschnallt gewesen, hätten wir 35 Euro als Strafe zahlen müssen. Kommt es sogar zu einem Unfall, sind die Strafen noch um einiges höher.
4. Die schönsten, hundefreundlichsten Strände in Deutschland
Wenn ihr ans Meer wollt, schaut unbedingt vorher nach den offiziellen Hundestränden und den Bestimmungen, wie z.B. der Anleinpflicht vor Ort. Wir haben euch mal unsere bisherigen Favoriten zusammen gestellt und ob man an den jeweiligen Hundestränden eine Leinenpflicht hat:
Cuxhaven – Sahlenburg Hundestrand (Nordsee); hier gibt es eine Leinenpflicht
Travemünde – Brodtener Ufer (Ostsee); hier gibt es keine Leinenpflicht
St. Peter Ording – Hundestrand Nord (Nordsee); hier gibt es keine Leinenpflicht
Grömitz – Am Nordstrand (Ostsee); hier gibt es keine Leinenpflicht
Tipp: Hundestrände sind meist außerhalb der Hauptbadesaison weniger voll.
5. Checkliste vor der Abreise
Vor jedem Urlaub mit Hund, solltest du folgendes erledigen:
Impfstatus prüfen; eventuell impfen lassen und dabei die Chipnummer des Hundes vom Tierarzt prüfen lassen
Hat euer Hund noch einen Zecken-/Mückenschutz? Beim wandern über Felder und in Wäldern, warten die Zecken auf eure Vierbeiner und am Strand gibt es die fiesen Sandmücken, die mittlerweile auch ziemlich gefährlich sein können.
EU-Heimtierausweis mitnehmen – hauptsächlich für Auslandreisen, aber im Falle einer Verletzung ist der Ausweis auch in Deutschland nicht verkehrt.
Futtermenge berechnen, damit auch für das leibliche Wohl eurer Hunde gesorgt ist.
Tipp: Ich stelle für Emma vor jeder Reise eine Übersicht über die Tierärzte vor Ort zusammen und notiere auch die Tierkliniken/Tierrettung in der Nähe – dies solltet ihr zur Sicherheit auch tun!
Fazit:
Mit der richtigen Vorbereitung wird jede Reise mit Hund zu einem stressfreien und unvergesslichen Erlebnis, für Hund und Mensch. Nimm dir ausreichend Zeit für Pausen, achte auf die Bedürfnisse deines Vierbeiners und genieße die gemeinsamen Abenteuer in vollen Zügen!
Einkaufsliste:
Wir haben euch mal ein paar unserer Produkte zusammen gestellt, die wir für Emma gekauft hatten, falls es euch interessiert. Wenn ihr auf die einzelnen Links klickt, werdet ihr direkt zu dem jeweiligen Produkt weiter geleitet.