Hallo Freunde, heute habe ich mit meiner Familie einen Ausflug nach Thale ins DDR-Museum gemacht. Denn obwohl es ein Museum ist, sind hier liebe Hunde tatsächlich herzlich Willkommen. Und da ich ein liebes Mädchen bin, durfte ich mit. Das Museum befindet sich im oberen Stockwerk eines Möbelhauses. Das Museum befasst sich mit der Geschichte und den Alltagskulturen der DDR. Alle Infos zum DDR-Museum wie Öffnungszeiten und Preise, findet ihr hier: https://www.ddr-museum-thale.de/


Gestartet sind wir in Raum 1, welcher das Thema Kriegsflüchtlinge/Umsiedler darstellt. Wenn man den Raum betritt, hat man wirklich das Gefühl, man ist in einer anderen Zeit, da alles so Originalgetreu nachgebaut ist.



In Raum 2 geht es um die Staatssicherheit und neben vieler alter Uniformen, Helme, Dokumente etc., die sich in dem Raum befinden, erfährt man viel über die Geschichte der Stasi. Wie ist diese entstanden, wie war deren Vorgehen und wer führte sie an.



Im nächsten Raum befindet sich eine Küche aus den 50er/60er Jahren. Es ist wirklich erstaunlich, wie die Leute früher gelebt und vor allem gekocht haben. Ohne den E-Herd wären Mama bestimmt immer meine Kekse in dem Ofen verbrannt. Und hätte sie so meine Wäsche waschen müssen, hätte ich mich bestimmt nicht so schmutzig machen dürfen, wie ich es immer tue.



Hier seht ihr ein Wohnzimmer aus den 50er/60er Jahren, welches Mama gar nicht so hübsch fand. Gut, liegt wahrscheinlich an der rosa Farbe, die sie nicht mag. Aber die Couch wäre bestimmt total gemütlich für mich.



Im nächsten Raum ging es um Massenorganisationen/Parteien. Man konnte hier viel alte Technik (Heimelektronik) betrachten, wie z.B. die ersten Fernseher, Videorecorder, Schreibmaschinen und Computer.



Besonders toll fand Mama den alten Einkaufsladen, wo man viele original Produkte von früher sehen konnte. Mir wäre ein Leckerli lieber gewesen, aber für Hunde war da nichts dabei.



Papa fand die Werkstatt aus den 60er/70er Jahren interessant und ist froh, dass es heutzutage besseres und elektronisches Werkzeug gibt. Sonst hätte er noch mehr Arbeit zu Hause, wenn Mama ihm wieder einen Auftrag gibt, etwas zu bauen oder Holz zu sägen.


Man konnte auch ein original getreues Klassenzimmer von damals begutachten und ich hab gleich mal Lehrerin gespielt. Ich könnte den Kindern bestimmt jede Menge Blödsinn beibringen.



Es gibt noch viele weitere Räume zu entdecken und auf den Fluren stehen lauter Vitrinen mit alten Spielsachen, Haushaltsartikeln und vielem mehr.



Im Museum gibt es auch einen kleinen Shop, wo man ein paar Souvenirs kaufen kann, wie z.B. Tassen, Plüschtiere und Poster. Wenn ihr in der Nähe seid, schaut unbedingt mal rein. Das Museum ist mit Liebe zum Detail gestaltet, es gibt allerhand zu sehen und ihr erfahrt einiges zur Geschichte der DDR. Ich fand es sehr interessant und nach einem aufregenden Ausflug, geht es für mich jetzt wieder zurück in die Ferienwohnung. Ich hoffe der kleine Einblick ins DDR-Museum hat euch gefallen? Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma
