Hallo Freunde, heute will ich euch von der 3. Station der Stadiontour berichten. Mama und Martin sind nun in Liverpool angekommen und konnten ihre Koffer im Hotel abgeben. Die Fahrt mit National Express war wieder super gewesen und hat 1:40 Stunden gedauert. Übernachtet haben Sie im „easyhotel“ Liverpool. Ein kleines Hotel, mitten in der Stadt, nicht weit vom Hafen entfernt.


Die gebuchte Stadiontour sollte zeitig nach der Ankunft starten, daher mussten sie mit dem Bus zum Anfield Stadion fahren. Aber die beiden hatten Pech, denn der geplante Bus kam einfach nicht, aber der Weg ins Stadion war zu weit, um ihn zu Fuß zu laufen. Sie hätten es dann nicht mehr pünktlich geschafft. Durch die Nachfrage bei anderen Fahrgästen und bei den Busfahrern, haben sie doch noch den richtigen Bus gefunden und haben es pünktlich zum Anfield Stadium geschafft. Aber die Laune war wegen dem Stress natürlich erst mal im Keller und die beiden ziemlich genervt. Gut das ich den Stress nicht erlebt und zu Hause bei Papa geschlafen und gekuschelt habe.


Die Tour im Anfield Stadion war eine selbst geführte Audiotour mit Kopfhörern, wo man sich an den einzelnen Stationen Videos abspielen konnte, wo etwas zur Geschichte des Stadions und zu kommenden Ereignissen erzählt wurde. So kannte man zum Teil im eigenen Tempo durch das Stadion laufen, was beiden gut gefallen hat. Vom Stadion aus hatte man eine tolle Sicht auf Liverpool. Das Anfield Stadion ist die Heimspielstätte des FC Liverpool.


Stellt euch mal vor was mein Bruder wieder gemacht hat. Da geht er doch zur Stadiontour mit einem Trikot von Manchester United, man wie peinlich. Ein Mitarbeiter hat die beiden angesprochen und meinte: „Na du traust dich aber was und kommst mim falschen Trikot hier rein? Wir sollten dich rauswerfen!“ Das hat er natürlich spaßig gemeint und mim lachen im Gesicht gesagt und klopfte Martin auf die Schulter. Alle Mitarbeiter waren hier wirklich sehr freundlich und lustig. Mama meinte dann: „Na genau deswegen sind wir ja hier, um später im Shop endlich das einzig wahre und richtige Trikot zu kaufen.“ Alle Leute lachten und meinten dann, dass sei natürlich ein Argument und wünschten den beiden noch viel Spaß bei der Tour. Puh, Mama hat die Situation wieder gerettet.

Das Anfield Stadion wurde in 1884 erbaut und hat seit dem Umbau von 2021-2024 ein Fassungsvermögen von 61.276 Personen/Sitzplätzen. Das Stadion liegt an der Anfield Road im Stadtteil Merseyside von Liverpool.



Nach der Eröffnung in 1884 trainierte hier der Lokalrivale FC Everton, zogen aber in 1892 in den Stadtteil Walton, in den neu errichteten Goodison Park, welches ab da ihre neue Heimspielstätte war. Vom Anfield Stadion hat man einen guten Blick auf den Goodison Park. In 1892 wurde der Liverpool FC neu gegründet und übernahm das Anfield Stadion als Heimspielstätte.


Die Stadiontour kann man über die Homepage des FC Liverpool buchen und sie hat 16 Pfund für Erwachsene gekostet. Die Audiotour ist in 13 Sprachen verfügbar, darunter auch in Deutsch. Während der Tour bekommt man einen Blick zu verschiedenen Bereichen, wie den Pressekonferenzraum, den Spielertunnel und zu den Umkleideräumen.



Man konnte auch zum Spielfeldrand und das Stadion von unten aus bestaunen und sich auf die Trainerbänke setzen.


Im Anfield Stadion gab es auch ein Museum, dass LFC-Museum, wo man Einblicke in die Vereinsgeschichte bekommt. Ausgestellt sind unter anderem alte Trikots und Trophäen



Natürlich wird sich auch bei Jürgen Klopp bedankt, einem deutschen Trainer, der von 2015 bis 2024 den FC Liverpool trainiert und in der Zeit acht Titel mit seiner Mannschaft gewonnen hat. Sie haben ihm ein tolles Dankesvideo gewidmet, welches auf der Audiotour abgespielt werden kann. Jürgen Klopp war selber von 1983 bis 2001 als Fußballspieler unterwegs. Unter anderem beim BVB.



Natürlich gab es auch hier einen eigenen Shop, wo Martin wieder einkaufen war und dann hat er auch noch ein leckeres Eis bekommen. Ich bin schon wieder leer ausgegangen, ist das nicht traurig?


Die Stadiontour war wirklich toll, man konnte viel sehen, es hat Spaß gemacht und das Anfield Stadion ist ein tolles Stadion mit einer langen Geschichte. Ihr solltet es euch unbedingt auch mal bei einer Stadiontour anschauen.

Nach der Stadiontour ging es mit dem Bus zurück ins Hotel, was diesmal auch reibungslos geklappt hat. Dort konnten Sie sich ein wenig ausruhen und was essen. Vom Hotel aus hatte man einen tollen Blick auf den „Queen Elizabeth Law Court“ und das „Queen Victoria Monument“.

Nachdem die beiden sich kurz ausgeruht hatten, ging es in die Stadt um sich ein paar Sehenswürdigkeiten anzuschauen und davon gibt es in Liverpool doch so einige. Daher hat sich Mama auch etwas geärgert, dass es nicht so viel Zeit für Sightseeing in Liverpool gab und will unbedingt noch einmal hier her. Das nächste Mal bin ich dann auch dabei oder was meint ihr? Als erstes ging es in Richtung Hafen durch die Innenstadt.

Liverpool ist eine Stadt im Nordwesten Englands und hat ca. 500.000 Einwohner. Liverpool gilt als stark irisch geprägt und liegt an der Mündung des Flusses Mersey in die Irische See. Es gibt hier den zweitgrößten Exporthafen in England. Zuerst ging es vorbei am „Royal Liver Building“, einem Wahrzeichen von Liverpool. Es wurde erbaut als Hauptsitz einer Versicherung. Das Gebäude ist 90 Meter hoch und wurde im Jahr 1911 fertig gestellt. Das Royal Liver Building hat einen wunderschönen Uhrenturm.


Weiter ging es zum George’s Dock Building (Queensway Tunnel Ventilation Tower), einem denkmalgeschütztem Geäbude an der Uferpromenade von Liverpool. Es wurde um 1930 im Art-déco-Stil erbaut und dient als Büroräume für verschiedene Firmen. Es beherbergt auch die Belüftungsanlage für den Queensway Tunnel. Der Queensway Tunnel ist 3,4 Kilometer lang und verläuft unter dem Fluss Mersey.

Weiter ging es in Richtung Hafen, wo man zu den Mersey Ferries gelangt. Von hier startet die berühmte Mersey-Fähre und fährt entlang an den Uferpromenaden von Liverpool. Direkt davor steht auch die Beatles Statue in Lebensgröße, die als beliebtes Fotomotiv dient.

Direkt neben den Mersey Ferries, befindet sich das Museum of Liverpool. Es ist ein beeindruckendes Gebäude aus dem Jahr 2011. Dort erfährt man einiges zur Geschichte von Liverpool. Vom Vorplatz des Museums hat man auch einen wunderschönen Blick auf den Fluss Mersey.


Weiter ging es zu Great Western Railway Liverpool Docks (auch genannt: Great Western Railway Warehouse), einem historischen Gebäude in Liverpool, in der Nähe des Albert Docks. Das Gebäude ist über 250 Jahre alt und wurde als Lagerhaus benutzt. Mittlerweile dient es als Freilichtmuseum und gehört zu dem UNESCO Weltkulturerbe. Hinter dem Great Western Railway Warehouse seht ihr das Tate Liverpool, einer modernen Kunstgalerie.


In der Nähe der Docks findet ihr das „Liverpool Working Horse Monument – Waiting“, welches von der Künstlerin Judy Boyt angefertigt wurde. Es soll an die tatkräftige Unterstützung und schwere Arbeit erinnern, die Pferde viele Jahre lang an den Docks geleistet haben. Von hier aus hat man einen Blick auf das Merseyside Schifffahrtmuseum, wo man unter anderem Exponate der Titanic bestaunen kann.



Weiter ging es zu den Royal Albert Docks Liverpool aus 1846, einem ehemaligen Industriezentrum, wo sich heute unter anderem auch das „The Beatles Story“ befindet. Einem Museum über die Geschichte der Beatles mit einem Fab4-Store und eine Fab4-Café. Neben dem Beatles Museum gibt es hier eine große Auswahl an Restaurants, Shops und Cafés. Die Royal Albert Docks gelten als das erste, nicht brennbare Lagerhaussystem der Welt.



In den Royal Albert Docks gibt es die „Quay Confectionery“, die es dort seit 1988 gibt. Sie haben eine tolle Auswahl an Süßigkeiten und süßen Geschenken. Besonders beeindruckend ist das Beatles-Wandgemälde im Schaufenster, welches aus hunderten von Jelly Beans handgefertigt wurde.



Von den Docks aus, hat man auch einen tollen Blick auf die Stadt Liverpool mit seinen vielen, schönen Gebäuden.

Nachdem man einmal durch die Royal Albert Docks gelangt ist, trifft man beim Ausgang auf „The Pump House“. Das Pumpenhaus wurde 1874 als erstes dampfhydraulisches System erbaut, welches die historischen Docks versorgen solle und der Turm steht unter Denkmalschutz. Seit 1984 dient es als Pub/Restaurant und bietet eine große Auswahl an Speisen und Bieren an.

In England gibt es viele „Upside Down Häuser“, so auch in Liverpool. Man kann die Häuser von innen besichtigen und lustige Fotos machen.

Weiter ging es durch die Fußgängerzone in Liverpool, vorbei an ein paar von Martins Lieblingsgeschäften und dem Liverpool ONE, einem großen Einkaufzentrum. Den restlichen Abend haben die beiden im Hotel ausklingen lassen, denn am nächsten morgen sollte es bereits weiter gehen, zur nächsten Station der Reise.



Mama meint, Liverpool ist eine schöne Stadt, die man unbedingt besichtigen sollte. Um sich alles in Ruhe anschauen zu können, sollte man schon 2-3 Tage einplanen. Ich hoffe euch hat die Stadiontour in Liverpool gefallen? Wenn ja, seid gespannt auf die 4. Station der Stadiontour, von der ich euch schon bald berichten werde. Liebe Grüße, eure Emma.

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