Urlaub mit Hund

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London

Hallo Freunde, heute will ich euch von Mama’s und Martin’s letzter Station in England, von London berichten. Für die beiden ging es mit dem Bus von National Express nach London und als sie dort angekommen sind, haben sie ihre Sachen ins Hotel gebracht und sind los gezogen, um die Stadt unsicher zu machen. Übernachtet haben sie im Keystone House, welches zentral gelegen ist und haben für den Trip nach London ganze 4 Tage eingeplant, um alles schaffen zu können.

Vorbei ging es an St. Pancras International, einem der größten Bahnhöfe Londons, ein Bau aus dem viktorianischen Zeitalter. Über den Bahnhof King’s Cross, ging es mit der U-Bahn weiter.

Camden Town mit seiner Camden High Street, ist ein belebter und sehr beliebter Ort bei Touristen. Er ist bekannt für seinen großen Markt am Regent’s Canal. Dort gibt es Modeschätze und viele Kuriositäten zu kaufen. Es gibt hier viele Clubs mit Livemusik und Pubs für Leute, die gerne ins Londoner Nachtleben eintauchen möchten.

Nahe des Regent’s Park, im Stadtteil Camden, gibt es die „St. Mark’s Church“. Sie wurde erst nach langem hin und her mit den Grundstücken und wegen dem Bau eine Pubs, im Jahre 1853 erbaut. Sie wurde im frühgotischen Stil aus Kentischem Kalkstein errichtet. Der Regent’s Park ist einer der königlichen Parks in London und hat eine größe von 2 Quadratkilometern. Der Park besteht aus Rasenanlagen mit Freizeiteinrichtungen und einem See mit Ruderbooten und Wasservögeln.

Am nördlichen Ende des Regent’s Park, befindet sich der London Zoo. Er ist ein Naturschutzzoo, welcher sich dem Schutz und der Erhaltung von Wildtieren widmet und wurde bereits im Jahr 1828 als Sammlung von Tieren für wissenschaftliche Studien eröffnet.

Im Londoner Zoo gibt es ca. 8.000 Tiere und der Eintritt kostet pro Person ca. 36 Euro für Erwachsene.

Es gibt hier viele verschiedene Tierarten wie z.B. Okapis, Erdmännchen, Gorillas, Löwen, Tiger und Giraffen.

Es gibt verschiedene Themenbereiche, wie einen Friseursalon und auch viele Spielbereiche für Kinder, die Überall im Park verteilt sind. Man kann Skorpione und Spinnen betrachten und es gibt auch einen Raum, da kann man sich seiner Angst stellen und läuft unter Bäumen durch, die voller Spinnen hängen. Mama war ganz tapfer und hat das natürlich auch gemacht.

Die Totenkopfäffchen können sich in einem Bereich frei bewegen und man läuft einfach zwischen ihnen durch und kann sie beim spielen beobachten. Natürlich gibt es auch Pinguine. Durch das Gehege der Ringelschwanzlemuren kann man, wenn man mutig ist, auch durchlaufen. Zum Abschluss des Besuchs, haben wir uns noch mit Pizza gestärkt.

Danach ging es mit der U-Bahn weiter in Richtung Tower of London. Auf dem Weg dahin, haben wir „The Shard“ gesehen. Der Bau von The Shard begann im Jahr 2009 und 2013 wurde der Wolkenkratzer mit einer Höhe von 310 Metern eingeweiht. Besucher des Turm können auf die Aussichtsplattform in 230 Metern Höhe fahren und haben einen wunderschönen Rundumblick über London.

Das Welcome Center – Tower of London, ist der Eingangsbereich zum Tower of London. Hier kann man Tickets kaufen und man wird durch die Security kontrolliert. Das Tower Hill Memorial wurde im Jahr 1928 eröffnet und im Jahr 1955 und 2005 um weitere Denkmäler erweitert. Es soll an die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs und an die Handelsmarine erinnern. Im Hintergrund sieht man die „All Hallows by the Tower“-Kirche, was soviel wie Allerheiligen am Turm bedeutet. Sie ist eine frühmittelalterliche, anglikanische Kirche aus dem Jahr 675 n. Chr., was neuere Forschungen aber in Frage stellen.

Der Tower of London ist ein befestigter Gebäudekomplex am Nordufer der Themse. Die Ringburg diente britischen Königen als Residenz. Seit 600 Jahren kann der Tower von Touristen besucht werden. Gebaut wurde der Tower of London im 11. Jahrhundert. Heutzutage dient der Tower als Museum und ist Teil der „Royal Armouries“-Sammlung, die auch die britischen Kronjuwelen zeigt.

Die Tower Bridge ist eine Straßenbrücke, die über die Themse führt. Sie wurde im Jahre 1894 eröffnet, damit zwei Stadtbezirke verbunden werden konnten. Sie ist eine kombinierte Hänge- und Klappbrücke mit einer Länge von 244 Metern.

Die beiden Brückentürme haben eine Höhe von 65 Metern und bieten einen tollen Panoramablick auf London. Der Besuch der Tower Bridge beginnt mit dem Aufstieg von 206 Stufen im Nordturm, wo man einiges zur Geschichte der Tower Bridge erfährt. Danach überquert man die 70 Meter lange Fußgängerbrücke in luftiger Höhe, die auch einen Glasboden mit Blick nach unten bietet.

Wenn man im Südturm angelangt ist, geht es dort wieder die 206 Stufen nach unten. Man kommt wieder vorbei an vielen Informationen zur Tower Bridge, unter anderem an den Originalentwürfen der Brückentürme, an Uniformen und an Originalwerkzeug.

Danach folgt man der blauen Linie, die von den Türmen in Richtung zu den historischen Maschinenräumen der Tower Bridge führen. Hier sieht man die originalen viktorianischen Dampfmaschinen, den kohlebefeuerten Kessel und die Antriebsstränge. Seit 1974 werden die alten Dampfmaschinen nicht mehr benutzt, da auf eine Ölhydraulik-Maschine umgestellt. Wir empfehlen euch, die Eintrittskarten vorab online zu kaufen, so erspart ihr euch lange Wartezeiten am Einlass.

In London gibt es auch ein Classic Football Shirts Geschäft, welches natürlich besucht werden musste, da Martin immer auf der Suche nach Trikots ist.

Sie brauchten erst mal eine Stärkung und haben das Hard Rock Café in der Old Park Lane besucht. Wir hatten vorab über Booking das Ticket für das Mittags-Menü bestellt. In dem Erlebnis ist ein Burger nach Wahl, Pommes, Cola und ein Nachtisch enthalten und es kostet ca. 30 Euro pro Person.

Die Hard Rock Cafés sind dafür bekannt, dass man an den Wänden einen großen Fundus an Rock’n’Roll Erinnerungen bewundern kann. Hier hingen viele Stücke der Rolling Stones, wie u.a. die Kleidung von Keith Richards und Mick Jagger.

In der Nähe der Tower Bridge, liegt die HMS Belfast. Ein Kreuzer der Royal Navy, welcher als Museum dient. Fertig gebaut wurde die HMS Belfast in 1938 und diente im Zweiten Weltkrieg als britische Seeblockade gegen Deutschland. Als sie 1939 eine deutsche Mine auslöste und massiv beschädigt wurde, konnte sie trotzdem über 3 Jahre repariert und verbessert werden. Nach weiteren Kriegseinsätzen, z.B. im Koreakrieg, wurde sie 1967 in die Reserve versetzt und wird seit 1971 als Museumsschiff genutzt.

Man hat Zugang zu 9 Decks der HMS Belfast. Unter anderem zu den Maschinenräumen, zur Admiralsbrücke, in die Aufenthaltsbereiche, der Kombüse, zur Kapelle, der Brückenfunkstelle etc. Seit 2002 können Schulklassen und Jugendgruppen sogar auf der Belfast übernachten, in Kojen aus den 1950er Jahren.

Wer in London ist, sollte sich unbedingt Zeit für die Wachablöse nehmen. Diese findet vor dem Buckingham Palace, mehrmals die Woche und im Sommer täglich statt. Man sollte frühzeitig da sein, da hier sehr viele Menschen zuschauen wollen, wie die königliche Leibgarde den Wachwechsel vollzieht.

Der Buckingham Palace ist die offizielle Residenz der britischen Monarchen in London. Der Palast wurde im Jahr 1703 erbaut, hat 3 Flügel und einen Innenhof. Bestimmte Bereiche des Palastes, können im Sommer besichtigt werden. Direkt vor dem Palast, befindet sich das Queen Victoria Memorial. Es hat eine Höhe von 26 Metern und wurde zu Ehren von Königin Victoria im Jahre 1911 enthüllt.

Das London Eye gilt als eines der Wahrzeichen von London und wurde im Jahr 2000 eröffnet. Es steht am Südufer der Themse und hat eine Höhe von 135 Metern. Es verfügt über 32 verglaste Gondeln, in denen jeweils ca. 28 Personen Platz finden. Die Fahrdauer einer Umrundung beträgt ca. 30 Minuten. Als wir dort ankamen, standen riesige Schlange vor dem London Eye und ohne Ticket mit schnellerem Eintritt, hätten wir ca. 2 Stunden warten müssen, was uns zu lang war. Daher unser Tipp, bucht frühzeitig euren Zeitslot, um lange Wartezeiten vermeiden zu können.

Weiter ging es auf eine Hop-on-Hop-off Stadtrundfahrt durch London. Es gibt verschiedene Anbieter, aber BigBus sind wahrscheinlich die bekanntesten. Man kann die Tickets vorab online kaufen.

Zu Beginn der Tour, ging es vorbei an Big Ben, einem berühmten Uhrturm am Palace of Westminster. Big Ben wurde im Jahr 1859 eingeweiht und gilt als eines der Wahrzeichen von London. Das Speaker’s House (Wohnsitz des Sprechers des Unterhauses) liegt im Palace of Westminster. Es gibt eine Statue von George Canning (1770-1827), einem ehemaligen Außenminister und Premierminister.

Vorbei ging es an der Westminster Abbey, einem gotischen Sakralbau aus dem Jahr 1245. Traditionell werden hier die Könige von Großbritannien und Nordirland gekrönt und bis 1760 wurden die meisten hier beigesetzt. Sie ist eine beliebte Sehenswürdigkeit in London.

Die Downing Street ist eine sehr berühmte Straße in London, da sie seit mehr als 200 Jahren die offizielle Amts- und Wohnsitzadresse des Premierministers und des Schatzkanzlers ist.

Das Household Cavalry Museum befindet sich im historischen Horse Guards Gebäude. Dort ist die Gardekavallerie beheimatet. Durch eine spezielle Wand können Besucher des Museums die Soldaten bei der Arbeit beobachten und in die Ställe schauen. Täglich um 16 Uhr gibt es vor dem Gebäude eine Zeremonie, die 4-Uhr-Inspektion. Dabei wird der Wachdienst der beiden berittenen Household Cavalry in den Wachhäuschen beendet und von einem Offizier inspiziert.

Der Admiralty Arch ist ein 1910 errichteter Triumphbogen, der eine elegante Einfahrt zum Buckingham Palace bietet. Für den normalen Verkehr ist er gesperrt.

116 Pall Mall ist ein georgianisches Gebäude aus dem Jahr 1828, welches für Events, Tagungen und Hochzeiten gebucht werden kann.

Der St. James Palace ist ein königlicher Palast aus dem Jahr 1532 im Stadtteil Westminster. Die Proklamation eines neuen Monarchen findet immer im St. James Palace statt.

The Ritz ist ein Luxushotel am Picadilly aus dem Jahre 1906. Die ehemalige Premierministerin Margarte Thatcher, bewohnte eine Suite im Ritz und starb auch im Jahr 2013 darin, durch einen Schlaganfall.

Vor dem Palace of Westminster steht die Statue von Richard I von England. Richard Löwenherz war von 1189 bis zu seinem Tod in 1199 als Richard I von England bekannt. Das „angevinische Reich“ umfasste neben England die Normandie und Teile von Westfrankreich.

The Kings Gallery zeigt eine wechselnde Ausstellung von Gemälden, Möbeln und Bildern der Königsfamilie.

Die State Rooms „Staatsräume im Buckingham Palace“ zeigen 19 Staatsräume. Darunter den Thronsaal und den White Drawing Room. Zudem kann man den privaten Garten besuchen und seinen Nachmittagstee im Garden Café genießen.

Der britische Geheimdienst (Secret Intelligence Service), auch MI6 genannt, hat ein prächtiges Gebäude an der Vauxhall Bridge, direkt an der Themse. Dies ist seit 1994 der Hauptsitz des britischen Auslandsgeheimdienstes. Die Fenster sind aus Sicherheitsgründen 3-fach verglast und es soll einen Tunnel unter der Themse geben, der nach Whitehall führt. Viele Teile des Gebäudes, liegen unterirdisch.

Die St. George Wharf und der Tower, ist ein Wohnkomplex mit 1400 Wohnungen, Büros und Einzelhandelsflächen. Das Gebäude soll an eine Windmühle erinnern, aber viele denken, es sieht aus wie ein Kreuzfahrtschiff.

Das Kings College ist eine bekannte und renommierte Hochschuleinrichtung, welche 1829 unter königlicher Schirmherrschaft gegründet wurde.

Am Parliament Square steht die Abraham Lincoln Statue. Abraham Lincoln (1809 – 1865) war der 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Er fiel einem Attentat zum Opfer.

Auf dem 3. Bild seht ihr rechts 30 St. Mary Axe, ein Büroturm aus dem Jahr 2004 mit einer Höhe von 108 Metern. Er ist wegen seinem Aussehen auch bekannt als „The Gherkin“ – Gewürzgurke). The Gherkin war schon mehrere Male Drehort in Filmen, wie z.B. in Basic Instinct 2, Thor – The Dark Kingdom, Match Point und in Harry Potter und der Halbblutprinz.

Die Nelsons Column (Nelsonsäule) ist ein Monument am Trafalgar Square. Sie wurde zwischen 1840 und 1843 zur Erinnerung an Admiral Horatio Nelson errichtet. Dieser starb 1805 in der Schlacht von Trafalgar. Die Statue ist 5,5 Meter hoch und steht auf einem 46 Meter hohen Granitsockel.

Vor der Nelsonsäule befindet sich die Statue von King Charles I. Karl I war von 1625 bis 1649 König von England, Schottland und Irland. Seine Vorhaben lösten den englischen Bürgerkrieg aus. Dieser endete mit seiner Hinrichtung und der zeitweiligen Abschaffung der Monarchie.

Butlers Wharf ist ein ehemaliger Lagerhauskomplex aus dem Jahr 1873, direkt an der Themse. Es war früher u.a. ein Lager für Getreide. Heute gibt es dort Luxuswohnungen und Gastronomie.

Wer in London ist, sollte natürlich auch Madame Tussauds besuchen, ein Wachsfigurenkabinett. Es wurde 1835 von der Wachsbildhauerin Marie Tussaud gegründet. 1183 ließ der Enkel Joseph Randall den Standort in der Marylebone Road errichten, dass das alte Gebäude zu klein wurde. Dort sieht man lebensechte Wachsfiguren von berühmten Persönlichkeiten, wie z.B. Leonardo di Capri (Schauspieler), Lewis Hamilton (Formel 1 Fahrer), Daniel Craig (Schauspieler – James Bond Darsteller).

Natürlich darf die Queen nicht fehlen oder die Beckhams (David Beckham – Fußballer und Victoria Beckham – ehemaliges Spice Girl). Auch eine Figur von Robert Pattinson (Schauspieler – Twilight-Saga). Im Gebäude gibt es eine große, animierte Geisterbahn, die viel Spaß macht.

Wer möchte kann ein Foto mit der Königsfamilie machen, sich neben Emma Watson (Schauspielerin – Harry Potter – Hermine) setzen oder auf dem Stuhl vor Donald Trump (45. und 47. Präsident der Vereinigten Staaten) Platz nehmen. Es gibt Madame Tussauds auch in Berlin und mittlerweile auch in vielen anderen Städten auf der ganzen Welt.

Am nächsten Tag gab es noch eine Erkundung per Boot (Thames River Cruise) über die Themse. Von der Themse aus hat man einen guten Blick auf viele historische Gebäude uns Sehenswürdigkeiten in London. Es gibt sogenannte Wassertaxis, man kann aber auch eine Tour mit einem Speed-Boot oder einem Ausflugsschiff machen.

Wer die Filme von Paddington kennt, der möchte natürlich auch unbedingt zur Paddington Station, welche Namensgeber für den Bären ist. Auf Gleis 1, unter der Uhr, steht eine Skulptur von Paddington, die ein beliebtes Fotomotiv ist. Die Paddington Station wird in vielen Romanen erwähnt und diente auch schon als Filmkulisse für die Ankunft von Paddington. Das sogenannte Wohnhaus von Paddington und seiner Familie, befindet sich in Primrose Hill (32 Windsor Gardens).

Dann ging es leider auch schon wieder Richtung Heimat. Wir sind vom Flughafen Heathrow abgeflogen und haben uns die Wartezeit noch mit einer Stärkung versüßt. Da wir die ganzen Tage ein wundervolles Wetter hatten, durfte es beim Abflug ruhig regnen. Wir hatten eine schöne Zeit in London und kommen bestimmt wieder. Aber wir haben uns nach den ganzen Tagen auf unsere Schätze zu Hause gefreut.

Tipp: Wenn ihr euch viele Sehenswürdigkeiten in London anschauen wollt, dann solltet ihr euch den London Explorer Pass (Go City) kaufen. Man kann sich zwischen 2 und 7 Attraktionen entscheiden, was dann den Kaufpreis ausmacht. Enthalten sind z.B. der Eintritt für das Hard Rock Café, Tower of London, Big-Bus-Tour, The Shard, Tower Bridge, London Zoo. Ansonsten gibt es auch „Multi-Attraction-tickets“, die man sich auf der Homepage selber zusammenstellen kann.

Um in London von A nach B zu kommen, solltet ihr euch z.B. die Visitor Oyster Card vorab kaufen. Sie wird nach Hause geschickt und ihr könnt damit so ziemlich jedes öffentliche Verkehrsmittel in London benutzen und müsst nicht immer erst eine Karte kaufen. Man kann die Oyster Card mit unterschiedlichen Guthaben kaufen. Wir haben eine für 40 Euro genommen und kamen damit über die 4 Tage super hin. Jeder benötigt allerdings eine eigene Oyster Card.

Das war Mamas und Martins Abenteuer in London und somit der letzte Teil. Bei den nächsten Abenteuern, bin ich hoffentlich auch wieder dabei. Liebe Grüße, eure Emma.

Stadiontour England – Links London

Birmingham

Hallo Freunde, heute will ich von Birmingham berichten. Birmingham ist die zweitgrößte Stadt Englands und hat ca. 1,16 Millionen Einwohner. Das Stadtbild ist nach wie vor von der Metallverarbeitung geprägt, es gibt aber mittlerweile auch etliche moderne Hochhäuser.

Übernachtet haben Sie im „easyHotel Birmingham“, nicht weit von der Central Station entfernt. Das Hotel hatte eine schöne Lage in einer ruhigen Seitenstraße und die Zimmer waren sehr groß, vor allem das Bad. Mama war nur zu schusselig und hat keine Fotos gemacht. Im Eingangsbereich gab es eine Kaffeemaschine und einen Snackautomaten, wo man sich Kleinigkeiten kaufen konnte. Nachdem sie ihre Koffer auf das Zimmer gebracht und sich etwas ausgeruht hatten, ging es in die Stadt.

In Birmingham gibt es viele kleine Wasserstraßen, mit Wasserbussen und vielen Gebäuden die direkt am Wasser liegen und sich Wharf nennen. So z.B. das Holliday Wharf, wo man Ferienwohnungen mieten kann oder das Regency Wharf, welches als beliebtes Fotomotiv gilt.

Mama fand die Gassen am Wasser so toll, aber ich hätte da überall nur baden gehen wollen und wäre wahrscheinlich nicht ordentlich gelaufen.

Für einen Besuch mit Kindern, gibt es in Birmingham auch ein Sealife, wo man die Tiere der Unterwasserwelt bestaunen kann. Und für Erwachsene gibt es viele Pubs, wie z.B. das Malt House.

In Birmingham gibt es die Utilita Arena, eine Multifunktionshalle für Sport- und Kulturveranstaltungen. Die Arena ist für über 30 Sportarten ausgelegt, wie z.B. Fußball, Hallenhockey, Wrestling. etc. und liegt direkt am Birmingham Canal Old Line.

Ein berühmtes Fotomotiv ist die große Legogiraffe vor dem Lego Store in Birmingham.

Nicht weit von The Wharf entfernt, befindet sich die „Exchange University of Birmingham“. Ein historisches Gebäude aus dem Jahr 1933, wo früher eine Bank beheimatet war. Heute dient das Gebäude als ein kreativer Ort und Treffpunkt.

Die „Hall of Memory“ ist ein Kriegsdenkmal am Centenary Square und wurde bis 1925 gebaut. Es soll an die 12320 Bürger erinnern, die im Ersten Weltkrieg gestorben sind.

Direkt um die Ecke von unserem Hotel, lag das Grand Central Shopping Centre (das silbern glänzende Gebäude auf dem Bild), ein Einkaufzentrum über dem Bahnhof. Es wurde 1971 eröffnet und gilt als das größte Einkaufszentrum in einer Innenstadt. Es gibt unzählige Geschäfte, Bars, Restaurants und Cafés darin.

Mama und Martin hatten sich in Birmingham eine Salami-Pizza gegönnt. Ihr hättet mal Martins dummes Gesicht sehen sollen, als er den Karton geöffnet und die Pizza gesehen hat. Mama musste bei seinem Anblick wirklich Tränen lachen. Bei uns liegen Salamischeiben auf der Pizza, aber in Birmingham sehen die echt aus wie Speckstreifen und das fand Martin nicht so toll. Geschmeckt hat sie wohl trotzdem ganz gut.

Nach der Stärkung ging es für die beiden noch einmal in die Stadt, diesmal in die andere Richtung. Auf dem Weg haben Sie einen riesigen Indoor Market gefunden, den Bull Ring Indoor Market. Dort gibt es frischen Fisch, Fleisch und exotische Produkte, aber auch viele Geschenke. Allerdings hat es darin so stark gestunken, dass beiden richtig schlecht wurden und sofort wieder rausgegangen sind. Direkt daneben befindet sich ein weiterer Indoor Markt. Der St. Martins Rag Market, ein berühmter Lumpenmarkt. Dort gibt es eher Kleidung und Schuhe und man konnte sich dort ein wenig umschauen.

Danach ging es weiter zur St. Martins Church, einer viktorianischen Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Sie steht zwischen dem Bull Ring Einkaufszentrum und den Märkten. Die heutige Kirche wurde in 1873 wieder komplett neu aufgebaut, nach dem die alte damals abgerissen wurde.

Direkt neben der Kirche liegt das Bull Ring Einkaufszentrum. Der Bull Ring ist ein wichtiges Wahrzeichen von Birmingham. Im Mittelalter wurde hier zum ersten Mal ein Markt abgehalten. Der Bull Ring ist über eine Fußgängerbrücke mit dem Grand Central verbunden. Das Kaufhaus ist mit 15.000 glänzenden Aluminiumscheiben verkleidet und hat eine Größe von 25.000 Quadratmetern.

Weiter ging es durch die belebte Fußgängerzone, vorbei an zahlreichen Geschäften, Restaurants und Bars.

Die Birmingham Cathedral ist eine Kathedrale der Church of England und der Bischofssitz. Sie wurde im Jahr 1710 erbaut und im Jahr 1905 erhielt sie den Status einer Kathedrale. Sie wurde im Barock-Stil erbaut.

Das Chamberlain Memorial ist ein Denkmal am Chamberlain Square und wurde 1880 errichtet. Es soll an Joseph Chamberlain (1836 – 1914) erinnern, einem Geschäftsmann und Bürgermeister.

Die Statue von Queen Victoria steht auf dem Victory Square, zwischen Birmingham Town Hall und Gambling Commission.

Das war die Station in Birmingham und Mama sagt, dass war nicht ganz so ihre Stadt und sie ist froh, dass es weiter ging zum nächsten Ort. Na ja, es kann einem halt nicht jede Stadt gefallen, auch wenn es viele Sehenswürdigkeiten gab. Nun ging es weiter zur letzten Station, nach London. Gefahren sind die beiden wieder mit National Express. Seid gespannt auf London und was ich euch beim nächsten Mal zu berichten habe. Liebe Grüße, eure Emma

Liverpool

Hallo Freunde, Mama und Martin sind nun in Liverpool angekommen und konnten ihre Koffer im Hotel abgeben. Die Fahrt mit National Express war wieder super gewesen und hat 1:40 Stunden gedauert. Übernachtet haben Sie im „easyhotel“ Liverpool. Ein kleines Hotel, mitten in der Stadt, nicht weit vom Hafen entfernt.

easyhotel Liverpool
Easyhotel Liverpool

Nach der Ankunft im Hotel, wurde sich ein wenig ausgeruht und was gegessen. Vom Hotel aus hatte man einen tollen Blick auf den „Queen Elizabeth Law Court“ und das „Queen Victoria Monument“.

Queen Elizabeth Law Court und Queen Victoria Monument in Liverpool

Nachdem die beiden sich kurz ausgeruht hatten, ging es in die Stadt um sich ein paar Sehenswürdigkeiten anzuschauen und davon gibt es in Liverpool doch so einige. Daher hat sich Mama auch etwas geärgert, dass es nicht so viel Zeit für Sightseeing in Liverpool gab und will unbedingt noch einmal hier her. Das nächste Mal bin ich dann auch dabei oder was meint ihr? Als erstes ging es in Richtung Hafen durch die Innenstadt.

Liverpool

Liverpool ist eine Stadt im Nordwesten Englands und hat ca. 500.000 Einwohner. Liverpool gilt als stark irisch geprägt und liegt an der Mündung des Flusses Mersey in die Irische See. Es gibt hier den zweitgrößten Exporthafen in England. Zuerst ging es vorbei am „Royal Liver Building“, einem Wahrzeichen von Liverpool. Es wurde erbaut als Hauptsitz einer Versicherung. Das Gebäude ist 90 Meter hoch und wurde im Jahr 1911 fertig gestellt. Das Royal Liver Building hat einen wunderschönen Uhrenturm.

Royal Liver Building Liverpool
Royal Liver Building Liverpool

Weiter ging es zum George’s Dock Building (Queensway Tunnel Ventilation Tower), einem denkmalgeschütztem Geäbude an der Uferpromenade von Liverpool. Es wurde um 1930 im Art-déco-Stil erbaut und dient als Büroräume für verschiedene Firmen. Es beherbergt auch die Belüftungsanlage für den Queensway Tunnel. Der Queensway Tunnel ist 3,4 Kilometer lang und verläuft unter dem Fluss Mersey.

George's Dock Building (Queensway Tunnel Ventilation Tower)

Weiter ging es in Richtung Hafen, wo man zu den Mersey Ferries gelangt. Von hier startet die berühmte Mersey-Fähre und fährt entlang an den Uferpromenaden von Liverpool. Direkt davor steht auch die Beatles Statue in Lebensgröße, die als beliebtes Fotomotiv dient.

Mersey Ferries und

Direkt neben den Mersey Ferries, befindet sich das Museum of Liverpool. Es ist ein beeindruckendes Gebäude aus dem Jahr 2011. Dort erfährt man einiges zur Geschichte von Liverpool. Vom Vorplatz des Museums hat man auch einen wunderschönen Blick auf den Fluss Mersey.

Museum of Liverpool
Mersey Liverpool

Weiter ging es zu Great Western Railway Liverpool Docks (auch genannt: Great Western Railway Warehouse), einem historischen Gebäude in Liverpool, in der Nähe des Albert Docks. Das Gebäude ist über 250 Jahre alt und wurde als Lagerhaus benutzt. Mittlerweile dient es als Freilichtmuseum und gehört zu dem UNESCO Weltkulturerbe. Hinter dem Great Western Railway Warehouse seht ihr das Tate Liverpool, einer modernen Kunstgalerie.

Great Western Railway Liverpool Docks
Tate Liverpool

In der Nähe der Docks findet ihr das „Liverpool Working Horse Monument – Waiting“, welches von der Künstlerin Judy Boyt angefertigt wurde. Es soll an die tatkräftige Unterstützung und schwere Arbeit erinnern, die Pferde viele Jahre lang an den Docks geleistet haben. Von hier aus hat man einen Blick auf das Merseyside Schifffahrtmuseum, wo man unter anderem Exponate der Titanic bestaunen kann.

Waiting Monument Pferd Liverpool
Schifffahrtsmuseum Liverpool
Schifffahrtsmuseum Liverpool

Weiter ging es zu den Royal Albert Docks Liverpool aus 1846, einem ehemaligen Industriezentrum, wo sich heute unter anderem auch das „The Beatles Story“ befindet. Einem Museum über die Geschichte der Beatles mit einem Fab4-Store und eine Fab4-Café. Neben dem Beatles Museum gibt es hier eine große Auswahl an Restaurants, Shops und Cafés. Die Royal Albert Docks gelten als das erste, nicht brennbare Lagerhaussystem der Welt.

Royal Albert Docks Liverpool
Royal Albert Docks Liverpool
Royal Albert Docks Liverpool

In den Royal Albert Docks gibt es die „Quay Confectionery“, die es dort seit 1988 gibt. Sie haben eine tolle Auswahl an Süßigkeiten und süßen Geschenken. Besonders beeindruckend ist das Beatles-Wandgemälde im Schaufenster, welches aus hunderten von Jelly Beans handgefertigt wurde.

Royal Albert Docks Liverpool
Royal Albert Docks Liverpool
Royal Albert Docks Liverpool

Von den Docks aus, hat man auch einen tollen Blick auf die Stadt Liverpool mit seinen vielen, schönen Gebäuden.

Royal Albert Docks Liverpool

Nachdem man einmal durch die Royal Albert Docks gelangt ist, trifft man beim Ausgang auf „The Pump House“. Das Pumpenhaus wurde 1874 als erstes dampfhydraulisches System erbaut, welches die historischen Docks versorgen solle und der Turm steht unter Denkmalschutz. Seit 1984 dient es als Pub/Restaurant und bietet eine große Auswahl an Speisen und Bieren an.

The Pump House Liverpool

In England gibt es viele „Upside Down Häuser“, so auch in Liverpool. Man kann die Häuser von innen besichtigen und lustige Fotos machen.

Upside Down House Liverpool

Weiter ging es durch die Fußgängerzone in Liverpool, vorbei an ein paar von Martins Lieblingsgeschäften und dem Liverpool ONE, einem großen Einkaufzentrum. Den restlichen Abend haben die beiden im Hotel ausklingen lassen, denn am nächsten morgen sollte es bereits weiter gehen, zur nächsten Station der Reise.

Liverpool
Liverpool
Liverpool

Mama meint, Liverpool ist eine schöne Stadt, die man unbedingt besichtigen sollte. Um sich alles in Ruhe anschauen zu können, sollte man schon 2-3 Tage einplanen. Ich hoffe Liverpool hat euch gefallen? Liebe Grüße, eure Emma.

Emma's Pfoten-Abenteuer

Manchester

Hallo Freunde, diesmal möchte ich euch von Mama’s und Martin’s 2. Station in Manchester berichten. Die beiden wurden mit heftigem Regen begrüßt, als sie aus dem Bus ausgestiegen sind und durften ins Hotel rennen, wo sie klitschnass angekommen sind. Tja, so ist das wenn man nach England fliegt und keinen Regenschirm im Gepäck hat. Übernachtet haben sie im Hotel „The Townhouse Manchester“, ein schönes Hotel mitten im Stadtzentrum, mit geräumigen Zimmern und einem großen Bad. Also ich hätte da ja auf jeden Fall noch Platz gehabt für mein Hundekörbchen, aber ich musste ja zu Hause bleiben.

Nachdem sich der Regen gelegt hat, sind die beiden auf Stadttour gegangen und haben ein wenig die Gegend erkundet. Vorbei ging es an einem der Lieblingsläden von meinem Bruder, dem Classic Football Shirts, wo natürlich auch gleich ein neues Trikot gekauft wurde. Weiter ging es durch die Innenstadt, bis zum Arndale Shoppingcenter. Einem großen Einkaufszentrum mit unzähligen Läden.

In Manchester gibt es beeindruckende, riesige Gebäude, die zum Teil schon sehr alt sind, wie das Kimpton Clocktower Hotel. Es ist ein Luxushotel in einem historischen, viktorianischen Gebäude.

Auch in Manchester gibt es ein Chinatown und zwar das zweitgrößte in England. Der Torbogen wurde 1987 in der Faulkner Street fertiggestellt und markiert den Anfang von Chinatown. Die ersten Siedler kamen 1920 nach Manchester und im Jahr 1950 kam eine weitere Einwanderungswelle. Es gibt in Chinatown viele Restaurants, Geschäfte, Supermärkte und Bäckereien. Seht ihr, in Manchester gibt es auch Hunde. Na hier wäre ich auch gerne Gassi gegangen.

Ein weiteres beeindruckendes Gebäude ist das „Royal Exchange“, ein denkmalgeschütztes Gebäude aus dem Jahr 1921. Der Baubeginn war 1867 und somit dauerte der Bau ganze 54 Jahre. Früher wurde hier mit gesponnenem Garn und Fertigware aus Wolle gehandelt und es gab in dem Gebäude auch eine Börse und eine Bibliothek. Im zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude bei dem deutschen Luftangriff in 1940 schwer beschädigt und später wieder aufgebaut. Es wurde im klassizistischen Stil entworfen. Seit 1973 befindet sich das Royal Exchange Theatre darin.

Das Corn Exchange ist eine ehemalige Getreidebörse aus dem Jahr 1899 im barocken Stil. Nach einem Bombenanschlag im Jahr 1996 wurde es restauriert und wurde bis 2014 ein Einkaufszentrum. Mittlerweile gibt es hier mehrere Gastronomiebereiche und kleinere Einkaufsläden.

Als Fußballfan ist ein Besuch im „National Football Museum“ natürlich auch Pflicht. Das Museum hatte früher seinen Sitz in Deepdale, zog aber 2012 nach Manchester um. Das Museum befindet sich im Urbis-Gebäude und hat 4 Stockwerke.

Zu sehen gibt es neben etlichen Trophäen eine Hall of Fame und wechselnde Ausstellungen. Für Kinder gibt es verschiedene Mitmachstationen und einen kleinen Shop mit Autogrammen. Für mich hätte Mama dort bestimmt einen Fußball kaufen können. Na, meint ihr sie bringt mir einen mit?

Nach der Tour gab es eine Stärkung für die beiden im Döner-Shack, mit Chili-Pommes, bevor es mit der Bahn weiter in Richtung Etihad Stadium ging. Die Inhaber wurden durch eine Berlinreise zu dem Döner inspiriert und somit schmeckt er quasi wie zu Hause in Deutschland. Tzz und ich musste zu Hause die Dose essen, die mir Papa hingestellt hat. Gut, er richtet mein Essen immer mit viel Liebe an, da versteckt sich meistens was feines drin und ich bekomme oft leckeres gekochtes.

Weiter ging es in Richtung „Museum of Transport“, im Stadtteil Cheetham Hill von Manchester.

Das Museum wurde 1977 eröffnet und befindet sich in einem ehemaligen Busdepot. Ziel des Museum ist es, dass öffentliche Verkehrserbe von Greater Manchester zu bewahren.

Im Museum gibt es eine große Sammlung von ca. 80 Bussen, darunter auch zwei Oberleitungsbussen. Zudem gibt es eine Sammlung von Uniformen, Transportschildern, Fahrkartenausrüstung, Gegenstände aus dem Harry Potter und der Gefangene von Askaban Film uvm.

Ein Highligt im Museum of Transport ist auf jeden Fall der Prototyp der Manchester Metrolink Straßenbahn, in die man rein gehen darf. Ein Besuch in dem Museum ist wirklich sehr empfehlenswert.

Im gleichen Stadtteil wie das Museum of Transport, befindet sich auch das Manchester Fort, ein Einkaufscenter mit unzähligen Geschäften, wie z.B. Nike, JD Sports, Boots, TK Maxx uvm.

So Freunde, dass war die Tour durch Manchester. Ich hoffe euch haben die Einblicke gefallen? Bis zum nächsten Mal, eure Emma

Newcastle upon Tyne

Hallo Freunde, die erste Station für Mama und Martin war in Newcastle upon Tyne. Newcastle upon Tyne ist die nördlichste Großstadt Englands und ist eigentlich nur als Newcastle bekannt. Papa hat die 2 zum Flughafen gebracht und sie sind von Frankfurt/Main aus nach Newcastle gestartet. Mama hat erzählt, der Flug war gut, aber sie hat mich da schon sofort vermisst. Also ich hab ja die Zeit mit Papa genossen, aber die beiden habe ich trotzdem vermisst, zumindest manchmal. Vom Flugzeug aus, hatte man schon einen guten Blick auf Newcastle upon Tyne.

Flughafen Frankfurt/Main
Flughafen Newcastle upon Tyne
Newcastle upon Tyne

Für die beiden ging es erst mit der Nexus Metro vom Flughafen zur Central Station. Die Fahrt hat ca. 30 Minuten gedauert und dann ging es zu Fuß weiter, erst mal ins Hotel um die Koffer los zu werden, um danach die Stadt erkunden zu können. Übernachtet haben Sie im Sleeperz Hotel. Das Hotel lag in einer ruhigen Seitenstraße mit Blick auf das Newcastle Castle. Die Zimmer waren schön groß und auch sauber. Mama hat erzählt, dass sie in der ersten Nacht durch die Polizei und die Lautstärke wach wurde, denn es gab eine große Schlägerei direkt vorm Hotel. Aber gut, sie meinte, dass kann einem überall passieren und alles war auch wieder schnell vorbei. Aber stellt euch mal vor, mein Bruder hat doch tatsächlich alles verschlafen und hat gar nichts mitbekommen. Also ich hätte ja laut gegeben und aufgepasst.

Sleeperz Hotel Newcastle upon Tyne
Sleeperz Hotel Newcastle upon Tyne
Sleeperz Hotel Newcastle upon Tyne

Als erstes ging es für die beiden zur St. Mary’s Cathedral, der Bischofskirche des römisch-katholischen Bistums Hexham und Newcastle. Es ist eine neugotische Hallenkirche, die bis 1844 erbaut wurde.

St. Mary's Cathredral Newcastle upon Tyne

Die Newcastle Cathedral ist eine Kirche im gotischen Stil, welche in mehreren Bauphasen errichtet wurde. Der Bau dauerte von 1250 bis 1500.

Newcastle Cathedral Newcastle upon Tyne

Weiter ging es zum Newcastle Castle, einer normannischen Festung, welcher die Stadt ihren Namen verdankt. Es gibt die Möglichkeit das Castle zu erkunden und die Aussicht oben vom Dach zu genießen.

Newcastle Castle Newcastle upon Tyne
Newcastle Castle Newcastle upon Tyne

Vom Dach des Castles aus kann man direkt auf die berühmte Tyne Bridge und die Swing Bridge schauen.

Tyne Bridge, Swing Bridge Newcastle upon Tyne

In der Innenstadt von Newcastle upon Tyne gibt es viele schöne, alte Gebäude zu sehen. Mama hat sogar einen „Bier Keller“ gefunden.

Newcastle upon Tyne
Newcastle upon Tyne
Newcastle upon Tyne

Die beiden haben auch einen tollen, historischen Markt gefunden, der komplett überdacht ist. Im Inneren fühlt man sich teilweise, als wäre man in einer anderen Zeit angekommen. Der Grainger Market wurde 1835 eröffnet und hat unter anderem einen Fleischmarkt, einen Gemüsemarkt und viele weitere Stände und Cafés zum verweilen. Wegen der Lebensmittel dürfen Hunde dort leider nicht mit rein, aber es gibt dort einen tollen Hundeladen, mit ganz viel Spielzeug für mich. Ob Mama mir was mitgebracht hat?

Grainger Market, Newcastle upon Tyne
Grainger Market, Newcastle upon Tyne
Grainger Market, Newcastle upon Tyne

Wegen der Lebensmittel dürfen Hunde dort leider nicht mit rein, aber es gibt einen tollen Hundeladen, mit ganz viel Spielzeug für mich. Ob Mama mir was mitgebracht hat?

Grainger Market, Newcastle upon Tyne
Grainger Market, Newcastle upon Tyne
Grainger Market, Newcastle upon Tyne

Martin hat dort sogar ein Trikot gefunden, was in seiner Sammlung noch gefehlt hat. Also ich bin ja nicht eifersüchtig, aber dann muss ich auch was bekommen. Oder was meint ihr?

Grainger Market, Newcastle upon Tyne
FC Barcelona

In Newcastle upon Tyne gibt es doch wirklich ein „Dog and Scone’s Café“, wo ganz viele Hunde zum kuscheln sind. Fremde Hunde, wie ich, dürfen aus Sicherheitsgründen nicht mit rein. Aber es ist doch eine tolle Idee für Menschen, die sich keinen eigenen Hund holen können, aber etwas Gesellschaft haben möchten.

Dog and Scone, Newcastle upon Tyne

Weiter ging es zu Blackfriars, einem Dominikanerkloster aus dem 13. Jahrhundert. Dort waren 5 Bettelorden beheimatet, die Dominikaner, Karmeliter, Augustiner, Franziskaner und das Trinitarierpriorat. Im 14. Jahrhundert wurden mehrfach die Mitglieder des Königshauses beherbergt, unter anderem Edward III. von England. Heute befindet sich ein preisgekröntes Restaurant darin.

Blackfriars, Newcastle upon Tyne
Blackfriars, Newcastle upon Tyne

In Newcastle gibt es eins von insgesamt 5 Chinatowns in England. Chinatown liegt auf einem Grundstück des Kosters Blackfriar, in der Nähe des Grainger Market. Das erste chinesische Restaurant gab es hier in 1949. Der Eingang zu Chinatown wird mit einem typischen chinesischen Bogen gekennzeichnet.

Chinatown, Newcastle upon Tyne
Chinatown, Newcastle upon Tyne

In der Nähe des Grainger Markets findet ihr das Cote und das Grey’s Monument. Es wurde zu Ehren von Charles Grey, einem ehemaligen Premierminister, in 1838 erbaut.

Cote Newcastle upon Tyne
Grey's Monument, Newcastle upon Tyne

Weiter ging es noch mit dem Zug ins Metrocentre nach Dunston. Einem großen Einkaufszentrum mit unzähligen Geschäften, Restaurants und Bars. Es gilt als das zweitgrößte Einkaufszentrum Großbritanniens.

Newcastle upon Tyne
Newcastle upon Tyne
Metrocentre Dunston

Das Einkaufzentrum ist in verschiedene Malls (insgesamt 5 Stück) aufgeteilt und man findet unter anderem Geschäfte wie JD, Sports Direct, Zara, H&M und viele mehr.

Metrocentre Dunston
Metrocentre Dunston
Metrocentre Dunston

Und schon war die Zeit in Newcastle upon Tyne für die 2 vorbei und es ging mit dem Reisebus weiter zur nächsten Station, nach Manchester. Die Busfahrt mit National Express hat 3:45 Stunden gedauert und war komplett stressfrei und sehr angenehm. Newcastle upon Tyne ist eine tolle Stadt, die man unbedingt besichtigen sollte. Nun wird erst mal gechillt. Liebe Grüße, eure Emma

Luxemburg mit Hund – Wälder, Flüsse und kleine Städte auf vier Pfoten

Luxemburg, dass klingt nach sanften Hügeln, dichten Wäldern und malerischen Flusslandschaften. Das kleine Großherzogtum bietet idyllische Wanderwege, charmante Dörfer und Naturparks, in denen Hunde ausgiebig laufen können. Die gute Nachricht: Luxemburg ist für Hunde generell freundlich, solange man die Regeln respektiert.

Wer die Vorschriften kennt, erlebt mit Hund ein ruhiges, abwechslungsreiches Outdoor-Paradies zwischen Wäldern, Flüssen und historischen Städtchen.

Einreisebestimmungen – Über die Grenze nach Luxemburg

Luxemburg gehört zur EU, daher ist die Einreise für Hunde unkompliziert:

  • EU-Heimtierausweis Pflicht
  • Mikrochip (ISO-Standard)
  • Tollwutimpfung: mindestens 21 Tage alt
  • Keine Quarantäne erforderlich
  • Maximal 5 Hunde pro Person empfohlen

Tipp: Vor Reiseantritt prüfen, ob Sonderregelungen für bestimmte Rassen bestehen.

Gesetze und Vorschriften: Leine, Maulkorb und luxemburgische Genauigkeit

Leinenpflicht:

In Städten wie Luxemburg-Stadt fast immer Pflicht.

Auf Wanderwegen meist entspannt, außer in Naturschutzgebieten oder bei Vieh auf Feldern.

Maulkorbpflicht:

Für bestimmte Rassen vorgeschrieben, z. B.:

  • Pit Bull Terrier
  • American Staffordshire Terrier
  • Staffordshire Bull Terrier
  • Rottweiler u.a.

In öffentlichen Verkehrsmitteln und städtischen Bereichen wird ein Maulkorb oft empfohlen.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Hunde dürfen in Bussen und Bahnen mit, meist gegen Ticket.

Leine und ggf. Maulkorb Pflicht.

Restaurants:

Viele kleine Gasthäuser und Cafés heißen Hunde willkommen.

In Städten besser nachfragen.

Wasser und Napf selbst mitbringen.

Gesundheit und Vorsorge – Wälder, Flüsse und kleine Gefahren

Zecken: Besonders in Wäldern und Flussauen ein Thema, Zeckenschutz ist notwendig

Hitze: Im Sommer kann es auf asphaltieren Wegen heiß werden. Schatten und Wasser für den Hund einplanen.

Wildtiere und Vieh: Hunde anleinen, Abstand zu Kühen und Pferden halten.

Tierärzte: In Luxemburg-Stadt und größeren Städten gibt es Notdienste.

Strände und Natur – Flüsse, Wälder und Pfotenglück

Luxemburg hat keinen Zugang zum Meer, aber bietet wunderschöne Natur für Spaziergänge:

Hundebadeplätze:

Flussufer wie Alzette oder Sauer: stellenweise Hundebaden möglich

Kleine Weiher in Naturparks

Wandern und Natur:

Müllerthal („Kleine Luxemburger Schweiz“): Felsenpfade, Wälder, Bäche

Ardennenregion: Hügel, Wälder und Flüsse für ausgedehnte Spaziergänge

Naturparks wie „Upper Sûre“: ruhige Wanderwege und Uferbereiche

Wichtig: Leine immer dabeihaben, besonders in Naturschutzgebieten und bei Begegnungen mit Wildtieren oder Vieh.

Unterkünfte und Alltag – Zwischen Ferienwohnung und Landhotel

Unterkünfte:

Viele Ferienwohnungen, Hotels und Pensionen heißen Hunde willkommen. Vorab über Plattformen wie Airbnb nach „haustierfreundlich“ filtern.

Landhotels und kleinere Gasthäuser oft flexibler.

Restaurants:

Hunde meist draußen erlaubt, innen besser nachfragen.

Wasser und ggf. eigene Decke mitbringen.

Besonderheiten und Tipps – Luxemburg mit Herz und Regeln

Regional unterschiedlich: Städte strenger, ländliche Gebiete entspannter.

Strafen: Missachtung von Leinenpflicht oder Maulkorbpflicht kann Bußgeld nach sich ziehen.

Kultur: Luxemburger lieben Natur und Hunde, aber Rücksichtnahme wird erwartet.

Praktischer Tipp: Snacks, Wasser und tragbare Hundedecke einpacken, besonders für längere Wanderungen.

Fazit: Luxemburg ist ein kleines, aber hundefreundliches Outdoor-Paradies. Wer Regeln kennt und respektiert, findet idyllische Wanderwege, Flüsse, Wälder und charmante Dörfer. Zwischen Hügeln, Flüssen und historischen Städtchen wartet ein Stück luxemburgisches Pfotenglück.

Litauen mit Hund – Wälder, Seen und Strände auf vier Pfoten

Litauen, dass klingt nach endlosen Wäldern, klaren Seen und kilometerlangen Sandstränden, an denen euer Hund nach Herzenslust toben kann. Die gute Nachricht: Hunde sind hier willkommen, und viele Einheimische freuen sich über vierbeinige Besucher.

Doch Vorsicht: Auch in Litauen gibt es Regeln. Wer sie kennt und respektiert, erlebt mit Hund ein wahres Paradies zwischen Natur und Küste.

Einreisebestimmungen – Über die Grenze ins Baltikum

Litauen gehört zur EU, die Einreise ist daher unkompliziert:

  • EU-Heimtierausweis ist Pflicht
  • Mikrochip (ISO-Standard)
  • Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt)
  • Mindestalter: Hunde müssen mindestens 15 Wochen alt sein
  • Maximal 5 Hunde pro Person erlaubt

Tipp: Prüft vor der Reise, ob sich kurzfristig neue Vorschriften ergeben haben oder besondere Regelungen für euren Hund gelten.

Gesetze und Vorschriften: Leine, Maulkorb und litauische Genauigkeit

Litauen ist hundefreundlich, aber die Regeln unterscheiden sich je nach Stadt und Gemeinde.

Leinenpflicht:

In Städten und öffentlichen Verkehrsmitteln fast immer Pflicht.

In Naturgebieten meist entspannt, außer in Naturschutzgebieten oder bei Weidevieh.

Maulkorb:

Für bestimmte Hunderassen (z. B. Kampfhunde) vorgeschrieben. Es ist generell sinnvoll, einen Maulkorb dabei zu haben, da die Regelungen regional variieren.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Hunde dürfen mit, meist gegen Ticket (halber Fahrpreis).

Immer mit Leine und ggf. Maulkorb.

Restaurants:

Viele Gasthäuser in kleineren Städten heißen Hunde willkommen.

In großen Städten vorher nachfragen, draußen ist es meist kein Problem.

Gesundheit und Vorsorge – Wälder, Seen und kleine Gefahren

Zecken: Ganzjährig ein Thema, besonders in waldreichen Gebieten. Zeckenschutz unbedingt!

Hitze: Im Sommer kann es auf den offenen Feldern heiß werden. Spaziergänge lieber morgens oder abends, Schatten und Wasser nicht vergessen.

Wildtiere: Rehe, Wildschweine und Vögel; Hunde sollten immer unter Kontrolle sein, um Konflikte zu vermeiden.

Tierärzte: In größeren Städten gibt es Notdienste. Vorab die nächste Tierklinik im Handy speichern.

Strände und Natur – Küste, Seen und Pfotenglück

Litauen hat zwar kein Gebirge, dafür kilometerlange Strände und unzählige Seen.

Hundebadeplätze:

Kurische Nehrung: teilweise hundefreundliche Strandabschnitte

Galvė-See in Trakai: ruhige Badeplätze für Hunde

Naturstrände entlang der Ostseeküste bieten oft genug Freiheit

Wandern und Natur:

Aukštaitija-Nationalpark: idyllische Seenlandschaften und Waldwege

Žemaitija-Nationalpark: schöne Wanderwege, ideal für ausgedehnte Spaziergänge

Kleine Küstenpfade: perfekt für Strandspaziergänge

Wichtig: Leine immer dabeihaben, besonders in Naturschutzgebieten und bei Begegnungen mit Wildtieren.

Unterkünfte und Alltag – Zwischen Hundepension und Ferienhaus

Unterkünfte:

Viele Ferienhäuser, Hotels und Campingplätze heißen Hunde willkommen.

Vorab über Portale wie Airbnb nach „haustierfreundlich“ filtern.

Auf Campingplätzen sind oft extra Hundezonen vorhanden.

Restaurants:

Kleine Gasthäuser und Cafés akzeptieren Hunde.

Ein Napf mit Wasser wird in vielen Unterkünften bereitgestellt.

Besonderheiten und Tipps – Litauen mit Herz und Regeln

Regional unterschiedlich: Küstenregionen sind entspannter, Städte wie Vilnius oder Kaunas strenger.

Strafen: Ohne Leine oder Maulkorb (bei vorgeschriebenen Rassen) drohen Bußgelder.

Kultur: Litauer lieben Natur und Hunde, aber auch Ordnung. Wer die Regeln respektiert, wird freundlich empfangen.

Praktischer Tipp: Immer ausreichend Wasser und Snacks für den Hund mitnehmen. An Seen und Stränden gibt es nicht überall frisches Trinkwasser.

Fazit: Litauen ist ein wahres Outdoor-Paradies für Hunde. Wer Regeln respektiert, findet endlose Wälder, klare Seen, hundefreundliche Strände und herzliche Gastgeber. Zwischen Küste, Seenlandschaften und unberührter Natur wartet ein Stück baltisches Pfotenglück.

Ukraine mit Hund – Weite, Wildnis und Herz auf vier Pfoten

Die Ukraine, ein Land voller Kontraste. Unendliche Ebenen, tiefe Wälder, wilde Karpaten und ehrliche Menschen, die trotz allem ihren Humor behalten haben.
Wer mit Hund reist, findet hier keine touristische Perfektion, sondern echtes Leben: rau, naturverbunden und überraschend herzlich.

Einreisebestimmungen – Mit Hund an die Grenze

Die Ukraine gehört nicht zur EU, daher sind bei der Einreise etwas mehr Dokumente nötig, aber alles machbar:

  • EU-Heimtierausweis ist Pflicht
  • Mikrochip (ISO-Standard, vor der Tollwutimpfung gesetzt)
  • Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt, nicht älter als 12 Monate)
  • Amtstierärztliches Gesundheitszeugnis (nicht älter als 5 Tage vor Einreise)
  • Empfehlung: Nachweis einer Entwurmung

Kontrollen an der Grenze sind gründlich, aber freundlich. Die Beamten wollen meist die Impfdaten sehen, daher alle Papiere griffbereit halten.

Gesetze und Vorschriften – Leine, Maulkorb und Rassenregelungen

Die Ukraine ist hundefreundlich, aber sie hat klare Vorschriften für bestimmte Rassen. Im Alltag sind viele Dinge entspannter als in Westeuropa, aber wer die Regeln kennt, reist sicher.

Leinenpflicht:

In Städten und öffentlichen Parks Pflicht.

Auf dem Land oder in der Natur darf der Hund frei laufen, wenn er gut abrufbar ist.

Maulkorbpflicht:
Für große oder als „potenziell gefährlich“ eingestufte Hunderassen gilt in öffentlichen Bereichen Maulkorbpflicht. Dazu gehören:

  • American Pit Bull Terrier
  • American Staffordshire Terrier
  • Staffordshire Bullterrier
  • Bullterrier
  • Dogo Argentino
  • Fila Brasileiro
  • Tosa Inu
  • Rottweiler
  • Dobermann
  • Kaukasischer Owtscharka (Kaukasischer Schäferhund)
  • Mittelasiatischer Owtscharka
  • Mastiff (alle Arten)

Für alle anderen Hunderassen gilt: Maulkorb ist empfohlen, aber nicht gesetzlich vorgeschrieben. Dennoch sollte er mitgeführt werden, vor allem in Städten wie Lwiw, Kiew oder Odessa.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Hunde dürfen mit, aber nur mit Leine und Maulkorb.

Kleine Hunde in Taschen sind meist kostenlos.

Große Hunde benötigen ein Ticket (ca. halber Fahrpreis).

Restaurants:

In Großstädten zunehmend hundefreundlich, in ländlichen Regionen nachfragen.

Draußen ist der Hund fast überall willkommen. Wasser wird gerne angeboten.

Gesundheit und Vorsorge – Klima, Parasiten und Straßenhunde

Die Ukraine ist groß, dass Klima reicht von mild an der Westgrenze bis kontinental im Osten. Mit Hund sollte man auf Parasiten und Streuner vorbereitet sein.

Parasiten:
Zecken, Flöhe und Moskitos sind verbreitet. Ein zuverlässiger Schutz (Spot-on oder Tablette) ist Pflicht.

Hitze und Kälte:
Im Sommer heiß (30 °C+), im Winter oft zweistellig unter Null.
Der Hund braucht im Winter ggf. Mantel, im Sommer Schatten und ausreichend Wasser.

Streuner:
Straßenhunde sind Teil des Alltags, besonders in Dörfern. Die meisten sind friedlich, aber man sollte Abstand halten und kein Futter offen stehen lassen.

Tierärzte:
In Großstädten gibt es moderne Tierkliniken mit guter Ausstattung. Auf dem Land ist die Versorgung einfacher, aber engagiert. Vorher Adressen notieren.

Natur und Abenteuer – Karpaten, Schwarzmeer und Steppe

Die Ukraine ist riesig und somit perfekt für alle, die mit Hund Freiheit suchen.

Karpaten:
Im Westen des Landes wartet echte Wildnis – grüne Berge, klare Flüsse, dichte Wälder. Wandern, Zelten und Baden mit Hund? Kein Problem, hier läuft alles entspannt.
Tipp: Transkarpatien rund um Uschhorod ist besonders hundefreundlich.

Schwarzmeerküste:
Viele Strände erlauben Hunde, besonders außerhalb der Hauptsaison.
Bei Odessa oder Mykolajiw findet man ruhige Buchten für ausgedehnte Spaziergänge.

Seen und Wälder:
Rund um Kiew oder Schytomyr gibt es viele kleine Seen, an denen Hunde willkommen sind.
Achtung: Zecken- und Mückenzeit beachten (April–September).

Unterkünfte und Alltag – Zwischen Dorfleben und Großstadt

Unterkünfte:

In Städten wie Lwiw, Kiew, Odessa oder Czernowitz viele pet friendly-Hotels.

Auf dem Land ist es unkompliziert, Hunde sind dort meist selbstverständlich. Über Booking und Airbnb einfach nach „Haustiere erlaubt“ filtern.

Restaurants und Alltag:

In hippen Cafés und Bars in Kiew oder Lwiw sind Hunde willkommen.

Auf dem Land reicht oft ein freundliches Lächeln. Gastfreundschaft zählt mehr als Regeln.

Müllentsorgung ist nicht überall organisiert, daher eigene Beutel mitnehmen.

Kosten:

Sehr günstig im Vergleich zu Westeuropa, auch Tierarztkosten sind moderat.

Währung: Ukrainische Hrywnja (UAH), Bargeld ist wichtig, Karte nicht überall nutzbar.

Besonderheiten und Tipps – Zwischen Bodenständigkeit und Herz

Die Menschen sind direkt, aber herzlich und Hunde sind geschätzte Begleiter.

In Dörfern laufen viele Tiere frei (Kühe, Pferde, Gänse), daher Hund anleinen.

Leitungswasser ist in Städten trinkbar, auf dem Land besser abgekocht oder gefiltert.

In größeren Städten ist Leinenpflicht streng, in der Natur kümmert es niemand.

Straßenverhältnisse und Beschilderung sind teils abenteuerlich, daher Zeit einplanen.

Fazit:

Die Ukraine mit Hund ist ein Land für Entdecker. Es ist nicht perfekt, aber echt. Mit Menschen, die helfen, wenn man sie braucht und Landschaften, in denen man sich verliert. Wer Regeln respektiert, bekommt hier Freiheit, Natur und Begegnungen voller Herz.

Ein Ziel für Reisende mit Mut, Gelassenheit und einem Hund, der Abenteuer liebt.

Achtung: Denkt daran das immer noch Krieg in der Ukraine herrscht und sich die Situation dort stark verschlechtert hat. Ein Urlaub dort ist im Moment eher keine gute Idee ist, alleine schon wegen der Gefahr für euch und euren Hund. Viele Gebäude wurden zerstört und die Versorgung ist schlecht. Dennoch wollen wir die Ukraine als Urlaubsland mit aufnehmen.

Rumänien mit Hund – Karpaten, Burgen und Abenteuer auf vier Pfoten

Rumänien, dass klingt nach mystischen Karpaten, endlosen Wäldern und Dörfern, in denen die Zeit stillzustehen scheint. Zwischen wilden Bergen, alten Burgen und einsamen Landstraßen erwartet euch ein echtes Abenteuer – roh, ursprünglich und ehrlich. Hunde sind hier keine Seltenheit, sondern fester Teil des Alltags. Doch wer reist, sollte wissen: Rumänien ist nicht Österreich. Hier herrscht Freiheit, aber auch Eigenverantwortung.

Einreisebestimmungen – Über die Grenze ins wilde Herz Europas

Rumänien gehört zur EU, daher sind die Einreisebestimmungen vertraut:

  • EU-Heimtierausweis ist Pflicht
  • Mikrochip (ISO-Standard)
  • Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt)
  • Keine generellen Rassenverbote

Grenzkontrollen finden selten statt, dennoch sollte man alle Unterlagen griffbereit haben. Reist ihr über Ungarn oder Bulgarien ein, prüft die jeweiligen Durchreisevorschriften, um Ärger zu vermeiden.

Gesetze und Vorschriften – Leine, Verantwortung und gesunder Menschenverstand

Rumänien hat keine einheitliche Leinen- oder Maulkorbpflicht, hier gilt gesunder Menschenverstand.


In Städten wie Bukarest, Cluj oder Brașov gibt es lokale Regelungen, aber auf dem Land interessiert das meist niemanden.

Leinenpflicht:

In Städten und Parks meist vorgeschrieben.

Auf dem Land und in der Natur: Freilauf erlaubt, wenn der Hund abrufbar ist.

Maulkorb:

Nur für bestimmte Situationen, etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Hunde dürfen in Busse und Züge, aber meist nur angeleint und mit Maulkorb.

Größere Hunde brauchen häufig ein Ticket (halber Fahrpreis).

Restaurants:

In Städten unterschiedlich. Manche Cafés sind offen, andere nicht.

Auf dem Land ist der Hund meist kein Problem, besonders, wenn man freundlich fragt.

Gesundheit und Vorsorge – Natur pur, aber nicht ohne Risiken

Rumänien ist wild, wunderschön, aber stellenweise rau. Tierärzte findet man in jeder größeren Stadt, auf dem Land sollte man vorbereitet sein.

Parasiten:
Zecken und Sandmücken sind ein Thema ,besonders im Sommer. Schutzmittel unbedingt mitnehmen.

Streuner:
In ländlichen Gebieten leben viele Straßenhunde. Sie sind meist friedlich, aber Abstand ist ratsam. Lasst euren Hund an der Leine, bis ihr die Lage einschätzen könnt.

Wetter:
Im Sommer heiß in der Tiefebene, im Winter in den Karpaten eisig kalt. Für Bergwanderungen: Decke und Pfotenschutz mitnehmen.

Tierärzte:
Großstädte bieten gute Versorgung, auf dem Land wird’s improvisierter. Lieber vorab Adressen speichern.

Natur und Abenteuer – Pfotenspuren in den Karpaten

Rumäniens Natur ist ungezähmt und gewaltig. Von den Karpaten bis ans Schwarze Meer. Hier erlebt man Stille, Freiheit und endlose Weite.

Wandern:

Karpaten: Wilde Pfade, Bergseen und Wälder voller Bären, Wölfe und Hirsche.

Transsilvanien: Sanfte Hügel, alte Burgen und traditionelle Dörfer.

Apuseni-Gebirge: Ein Geheimtipp für Naturfreunde – Höhlen, Wasserfälle und kaum Touristen.

Strände am Schwarzen Meer:

Hunde sind offiziell nicht überall erlaubt, aber in der Nebensaison meist kein Problem.

Orte wie Vama Veche oder Corbu Beach sind locker und hundefreundlich.

Achtung: In Schutzgebieten (z. B. Nationalparks) gilt meist Leinenpflicht und die Ranger kontrollieren das gelegentlich.

Unterkünfte und Alltag – Zwischen Bauernhof und Boutique-Hotel

Rumänien überrascht mit Gastfreundschaft. Hunde sind auf vielen Höfen, in Pensionen und Ferienhäusern willkommen.

Unterkünfte:

Viele kleine Gästehäuser (Pensiunea) akzeptieren Hunde, besonders außerhalb der Großstädte.

Über „Booking“ oder „Airbnb“ nach pet friendly filtern, dass funktioniert zuverlässig.

Auf Bauernhöfen lebt oft selbst ein Hund. Begegnungen also besser angeleint beginnen.

Restaurants:

In Städten teils restriktiver, auf dem Land fast immer entspannt.

Draußen sitzen mit Hund ist selten ein Problem, aber drinnen besser nachfragen.

Essen und Alltag:

Wasser immer dabeihaben, da Wanderwege oft abgelegen sind.

Müllentsorgung nicht überall vorhanden, daher Beutel immer selbst mitnehmen.

Besonderheiten und Tipps – Zwischen Freiheit und Wildnis

Rumänien ist ehrlich, nicht perfekt. Straßen sind oft schlecht, Beschilderung mangelhaft, aber das Abenteuer echt.

Nachtwanderungen meiden, denn in manchen Regionen gibt’s Bären.

Landstraßen sind voll von Hunden, Pferdewagen und Ziegen. Autofahren braucht Geduld.

Ein gutes GPS ist Pflicht, denn Netzabdeckung ist nicht überall gegeben.

Bargeld ist wichtig, Kartenzahlung funktioniert auf dem Land oft nicht.

Kultur: Rumänen lieben Tiere, vor allem Hunde. Wer respektvoll auftritt, bekommt fast überall Hilfe und ein Lächeln.

Fazit:

Rumänien mit Hund ist kein klassisches Urlaubsland, es ist ein Erlebnis. Rau, ursprünglich und voller Seele. Wer sich auf das Land einlässt, wird mit purer Natur, echter Freiheit und herzlicher Gastfreundschaft belohnt. Hier spürt ihr das Abenteuer noch – ohne Filter, ohne Perfektion, aber mit jeder Menge Herz und wedelnder Rute.

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