Hallo Freunde, diesmal hat Mama das Monkey World in Wareham (Südengland) für euch besucht. Monkey World ist ein international bekanntes Primaten‑Rettungszentrum und Schutzgebiet, welches in 1987 eröffnet wurde.
Es ist kein klassischer Zoo, sondern ein Ort für gerettete, misshandelte und gefährdete Primaten aus aller Welt.
Als erstes kamen wir zu einer Art der Gibbons. Die Gibbons stammen aus Südostasien. Sie sind die Schwestergruppe der Menschenaffen und werden deshalb auch als Kleine Menschenaffen bezeichnet. Es werden 20 Arten unterschieden.
Normalerweise befinden sich im Park keine Gorillas, da sie selten als Haustiere bei Menschen gehalten werden und gerettet werden müssen. Aber bei unserem Besuch, war einer da. Die Gorillas sind eine Primatengattung aus der Familie der Menschenaffen. Sie sind die größten lebenden Primaten und die ausgeprägtesten Blätterfresser unter den Menschenaffen. Sie sind durch ihr schwarzgraues Fell und den stämmigen Körperbau charakterisiert und leben in den mittleren Teilen Afrikas.
Auch Wölfe haben wir im Park angetroffen. Der Wolf ist das größte, heute noch lebende Raubtier aus der Familie der Hunde. Wölfe leben meist in Rudeln. Hauptbeute sind in den meisten Regionen mittelgroße bis große Huftiere. Seit sich die Wölfe in Deutschland wieder vermehren, kommt es immer wieder zu gerissenen Tieren in Schafherden. Emma und ich, sind Wölfen auch schon beim spazieren begegnet und ich kann euch sagen, ich hatte vor Angst die Hose voll, da die beiden Wölfe uns hinterher gelaufen sind. Es ging zum Glück aber alles gut aus.
Wer kennt nicht den berühmten Film Madagascar? Natürlich waren auch die süßen Ringelschwanzlemuren (Lemur catta) vertreten. Kattas stammen ursprünglich aus Madagaskar und gehören zur Familie der Lemuren. Sie sind tagaktiv und sehr sozial. Meist leben sie in Gruppen.
Von weitem dachte ich, die Wildschweine sehen aber irgendwie komisch aus. Es sind auch keine Wildschweine, sondern Pinselohrschweine, welche aus West- und Zentralafrika stammen. Sie haben ein rotbraunes Fell, einen hellen Streifen auf dem Rücken und Leben in Wädern und Savannen. Sie sind Allesfresser.
Da ich Elefanten sehr mag, hab ich mich über die nächsten Bewohner in Monkey World gefreut. Die Elefanten waren gerade am Ball spielen und hatten ihren Spaß. Hier geht es ihnen sicher besser als dort, wo sie gerettet wurden. Die Elefanten gehören zur Familie der Rüsseltiere. Sie sind die noch einzigen überlebenden Tiere dieser Ordnungsgruppe.
Dann haben wir noch die sogenannten Müller-Gibbons gesehen. Im Park leben mehrere Müller-Gibbons in einem Gehege, darunter Nini und Fuchs. Sie sollten beide bei einem illegalen Tierhandel nach Taiwan geschafft werden und konnten dabei gerettet werden. Die Müller-Gibbons stammen ursprünglich aus Borneo. Sie leben in Laub-, Monsun- und tropischen Wäldern, oft mit einem hohen Bestand an Flügelfruchtgewächsen.
Leoparden konnte man in Monkey World ebenfalls betrachten. Leoparden, auch Pant(h)er genannt, gehören zur Familie der Katzen. Das Fell der Leoparden kann unterschiedlich sein, aber fast immer, zeigt es Rosetten. Ihr Lebensraum liegt in ganz Afrika verteilt.
Die nächsten Großkatzen die wir gesehen haben, waren Löwen. Auf den Bildern sieht man Weibchen, sie haben nicht dieses typische lange Fell um den Kopf herum, was nur Männchen haben. Löwen leben im Gegensatz zu anderen Großkatzen in Rudeln. Ihr Verbreitungsgebiet ist Afrika und auch Indien.
Zum Schluss darf der Tiger natürlich nicht fehlen. Eine weitere Art der Großkatzen, welche in Asien verbreitet ist. Ein Tiger ist unverkennbar, dank seiner typischen, dunklen Streifen. Sie leben eher als Einzelgänger und ernähren sich überwiegend von großen Huftieren.
In Monkey Word gibt es noch viele weitere Tiere zu sehen, die durch die Behörden aus schlechter Haltung oder Schmuggel gerettet wurden und hier ihr neues Zuhause gefunden haben, da man sie nicht mehr in der freien Natur integrieren kann. Der Park leistet wirklich eine tolle Arbeit und er ist auf jeden Fall einen Besuch wert, wenn man sich über die Tiere informieren möchte.
Das Goodwood Festival of Speed findet jährlich, meist im Juli und manchmal gegen Ende Juni statt und dauert 4 Tage. Es ist ein großes Festival für Motorsport-Fans.
Viele Autohersteller nutzen die Chance und stellen auf dem Festival auch ihre neuen Fahrzeuge vor. Vor Ort waren viele verschiedene Anbieter, als wir dort waren, was nun auch schon eine Weile her ist. Ford hatte ein riesiges Gebäude aufgebaut, was sich über 3 Etagen erstreckt hat und man konnte viele ihrer Modelle begutachten und einsteigen, wie z.B. den Ford Mustang oder den Ford Focus.
Im Hintergrund sieht man die Supersportwagen des italienischen Herstellers Pagani. Diese konnte man leider nur aus der Ferne betrachten und nicht testen. Aber das ist bei dem Preis von 2,5 bis 17,5 Millionen Euro auch kein Wunder.
Während dem Festival, gibt es auch immer wieder verschiedene Paraden, bei denen die Teilnehmer in lustigen Verkleidungen durch die Menge laufen.
Natürlich war auch Toyota mit mehreren Modellen vor Ort und hat seine Autos präsentiert. Auch ein Riesenrad gibt es beim Festival of Speed. Von dort oben hat man einen tollen Blick über das Gelände und die Autos.
Wann sieht man mal einen Ferrari so nah vor Ort, außer er düst an einem vorbei? Natürlich auch hier beim Festival. Ferrari hatte ebenfalls mehrere Fahrzeuge ausgestellt.
Legendäre Fahrzeuge aus verschiedenen Epochen der Motorsportgeschichte, die entweder original erhalten oder sorgfältig restauriert sind, kann man im Bereich „Classic und Replica Car-Bereich“ begutachten. Viele dieser historischen Schmuckstücke nehmen am berühmten Hillclimb-Rennen teil.
Das tolle an Goodwood Festival of Speed ist, Besucher können sich im Fahrerlager frei bewegen und können den Mechanikern über die Schulter schauen. So kann man die Legenden der Motorsportgeschichte hautnah erleben.
Mein größtes Highlight bei Goodwood war es auf jeden Fall, als der Formel 1 Wagen von Michael Schumacher über die Strecke gedüst ist. Als riesiger Formel 1 Fan, wollte ich schon als Kind immer mal live bei einem Rennen dabei sein, leider hat es nie geklappt. Diese Motorengeräusche live vor Ort zu hören, hat mir eine Gänsehaut verschafft und Tränen in die Augen getrieben.
Das alles passiert auf dem legendären Hillclimb, dem Herzstück des Events. Hierbei fahren historische Klassiker und modernste Hypercars über die 1,86 km lange Auffahrt.
Ich kann euch einen Besuch beim Goodwood Festival of Speed wirklich sehr empfehlen, gerade wenn man sich für Autos und Motorsport interessiert.
Tipp: In Goodwood findet auch jährlich eine Veranstaltung nur für unsere Vierbeiner statt. Sie nennt sich „Goodwoof“. Dort gibt es viele Mitmach-Aktionen für Hunde, Wellnessbereiche für Hunde mit Massagen und Yoga, Workshops und viele weitere Angebote. Alle Infos zu Goodwoof, findest du hier: https://www.goodwood.com/goodwoof/
Hallo Freunde, Mama hat für euch das Royal Engineers Museum in Gillingham besucht. Das Museum wurde im Jahr 1987 eröffnet und beheimatet eine militärhistorische Sammlung von nationaler und internationaler Bedeutung. Gillingham ist eine Stadt in der Grafschaft in Kent und liegt ca. 50km von London entfernt.
Das Royal Engineers Museum ist im ehemaligen Ravelin Building der Brompton Barracks untergebracht. Dies war ursprünglich die Ausbildungsstätte der Royal Engineers ab 1905. Bereits auf dem Parkplatz des Museum, kann man einige der Militärfahrzeuge sehen, die dort ausgestellt sind. Zum Beispiel steht hier der FV180 CET, ein gepanzertes Pionierfahrzeug, welches für militärische Ingenieuraufgaben genutzt wurde.
Hier werden Szenen aus dem 1. Weltkrieg auf dem Schützengraben nachgestellt, wo es z.B. um die Kommunikation im Stellungskrieg geht. Während des 1. Weltkriegs waren die Royal Engineers zuständig für Aufbau und Wartung von Feldtelefonanlagen, Signaltechnik, Telegraphie und Nachrichtenübermittlung zwischen Frontabschnitten.
Ausgestellt werden auch die verschiedenen Minen und es wird die Aufgabe eines Minenräumers gezeigt, die während des 2. Weltkriegs durch die vielen Minen sehr wichtig war. Minen wurden damals mit zur Schlüsselfigur des Krieges, da sie kostengünstig waren und eine große, taktische Wirkung hatten.
Im Museum bekommt man viele Infos zu den verschieden bomben, wie u.a. zu den Schmetterlingsbomben und man sieht eine nachgestellte Szene eines Kampfmittelräumers der Royal Engineers, wie er eine Bombe während des Blitz (deutsche Luftangriffe auf Großbritannien), entschärft.
Hier seht ihr eine deutsche V-2-Rakete (Vergeltungswaffe 2) aus dem Zweiten Weltkrieg. Sie hat eine Höhe von 14 Metern und wiegt ca. 13 Tonnen. Sie wurde das erste Mal 1944 eingesetzt gegen London und Antwerpen. Sie ist die erste einsatzfähige ballistische Großrakete der Welt mit einer Reichweite von 320 Kilometern.
Bei dem Flugzeug handelt es sich um eine Hawker Siddeley Harrier, ein britisches Senkrechtstart- und Kurzstartkampfflugzeug, dass ab Ende der 1960er-Jahre bei der Royal Air Force eingeführt wurde. Sie wurde für Infrastruktur- und Pionieroperationen eingesetzt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt je nach Version bei etwa 1.100 km/h, die Einsatzreichweite bei rund 500–800 km ohne Zusatztanks.
Ausgestellt sind auch einige der Uniformen, die z.B. während des Koreakrieges gegen die klirrende Kälte getragen wurden. Während des Irakkrieges wurden in 2003 durch das US-Verteidigungsministerium sogenannte Iraqi Most Wanted-Spielkarten gedruckt. Sie dienten dem Zweck, sich die 52 meistgesuchten Mitglieder des Saddam Hussein Regimes einzuprägen. Bei Kontrollen sollten sie zudem die Identifikation erleichtern.
Wer sich für die Geschichte des Krieges interessiert, ist im Royal Engineers Museum genau richtig. Hier gibt es viel zu sehen und vor allem, dank vieler schriftlicher Informationen, zu verstehen. Wir können euch einen Besuch sehr empfehlen.
Hallo Freunde, heute will ich euch von Mama’s und Martin’s letzter Station in England, von London berichten. Für die beiden ging es mit dem Bus von National Express nach London und als sie dort angekommen sind, haben sie ihre Sachen ins Hotel gebracht und sind los gezogen, um die Stadt unsicher zu machen. Übernachtet haben sie im Keystone House, welches zentral gelegen ist und haben für den Trip nach London ganze 4 Tage eingeplant, um alles schaffen zu können.
Vorbei ging es an St. Pancras International, einem der größten Bahnhöfe Londons, ein Bau aus dem viktorianischen Zeitalter. Über den Bahnhof King’s Cross, ging es mit der U-Bahn weiter.
Camden Town mit seiner Camden High Street, ist ein belebter und sehr beliebter Ort bei Touristen. Er ist bekannt für seinen großen Markt am Regent’s Canal. Dort gibt es Modeschätze und viele Kuriositäten zu kaufen. Es gibt hier viele Clubs mit Livemusik und Pubs für Leute, die gerne ins Londoner Nachtleben eintauchen möchten.
Nahe des Regent’s Park, im Stadtteil Camden, gibt es die „St. Mark’s Church“. Sie wurde erst nach langem hin und her mit den Grundstücken und wegen dem Bau eine Pubs, im Jahre 1853 erbaut. Sie wurde im frühgotischen Stil aus Kentischem Kalkstein errichtet. Der Regent’s Park ist einer der königlichen Parks in London und hat eine größe von 2 Quadratkilometern. Der Park besteht aus Rasenanlagen mit Freizeiteinrichtungen und einem See mit Ruderbooten und Wasservögeln.
Am nördlichen Ende des Regent’s Park, befindet sich der London Zoo. Er ist ein Naturschutzzoo, welcher sich dem Schutz und der Erhaltung von Wildtieren widmet und wurde bereits im Jahr 1828 als Sammlung von Tieren für wissenschaftliche Studien eröffnet.
Im Londoner Zoo gibt es ca. 8.000 Tiere und der Eintritt kostet pro Person ca. 36 Euro für Erwachsene.
Es gibt hier viele verschiedene Tierarten wie z.B. Okapis, Erdmännchen, Gorillas, Löwen, Tiger und Giraffen.
Es gibt verschiedene Themenbereiche, wie einen Friseursalon und auch viele Spielbereiche für Kinder, die Überall im Park verteilt sind. Man kann Skorpione und Spinnen betrachten und es gibt auch einen Raum, da kann man sich seiner Angst stellen und läuft unter Bäumen durch, die voller Spinnen hängen. Mama war ganz tapfer und hat das natürlich auch gemacht.
Die Totenkopfäffchen können sich in einem Bereich frei bewegen und man läuft einfach zwischen ihnen durch und kann sie beim spielen beobachten. Natürlich gibt es auch Pinguine. Durch das Gehege der Ringelschwanzlemuren kann man, wenn man mutig ist, auch durchlaufen. Zum Abschluss des Besuchs, haben wir uns noch mit Pizza gestärkt.
Danach ging es mit der U-Bahn weiter in Richtung Tower of London. Auf dem Weg dahin, haben wir „The Shard“ gesehen. Der Bau von The Shard begann im Jahr 2009 und 2013 wurde der Wolkenkratzer mit einer Höhe von 310 Metern eingeweiht. Besucher des Turm können auf die Aussichtsplattform in 230 Metern Höhe fahren und haben einen wunderschönen Rundumblick über London.
Das Welcome Center – Tower of London, ist der Eingangsbereich zum Tower of London. Hier kann man Tickets kaufen und man wird durch die Security kontrolliert. Das Tower Hill Memorial wurde im Jahr 1928 eröffnet und im Jahr 1955 und 2005 um weitere Denkmäler erweitert. Es soll an die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs und an die Handelsmarine erinnern. Im Hintergrund sieht man die „All Hallows by the Tower“-Kirche, was soviel wie Allerheiligen am Turm bedeutet. Sie ist eine frühmittelalterliche, anglikanische Kirche aus dem Jahr 675 n. Chr., was neuere Forschungen aber in Frage stellen.
Der Tower of London ist ein befestigter Gebäudekomplex am Nordufer der Themse. Die Ringburg diente britischen Königen als Residenz. Seit 600 Jahren kann der Tower von Touristen besucht werden. Gebaut wurde der Tower of London im 11. Jahrhundert. Heutzutage dient der Tower als Museum und ist Teil der „Royal Armouries“-Sammlung, die auch die britischen Kronjuwelen zeigt.
Die Tower Bridge ist eine Straßenbrücke, die über die Themse führt. Sie wurde im Jahre 1894 eröffnet, damit zwei Stadtbezirke verbunden werden konnten. Sie ist eine kombinierte Hänge- und Klappbrücke mit einer Länge von 244 Metern.
Die beiden Brückentürme haben eine Höhe von 65 Metern und bieten einen tollen Panoramablick auf London. Der Besuch der Tower Bridge beginnt mit dem Aufstieg von 206 Stufen im Nordturm, wo man einiges zur Geschichte der Tower Bridge erfährt. Danach überquert man die 70 Meter lange Fußgängerbrücke in luftiger Höhe, die auch einen Glasboden mit Blick nach unten bietet.
Wenn man im Südturm angelangt ist, geht es dort wieder die 206 Stufen nach unten. Man kommt wieder vorbei an vielen Informationen zur Tower Bridge, unter anderem an den Originalentwürfen der Brückentürme, an Uniformen und an Originalwerkzeug.
Danach folgt man der blauen Linie, die von den Türmen in Richtung zu den historischen Maschinenräumen der Tower Bridge führen. Hier sieht man die originalen viktorianischen Dampfmaschinen, den kohlebefeuerten Kessel und die Antriebsstränge. Seit 1974 werden die alten Dampfmaschinen nicht mehr benutzt, da auf eine Ölhydraulik-Maschine umgestellt. Wir empfehlen euch, die Eintrittskarten vorab online zu kaufen, so erspart ihr euch lange Wartezeiten am Einlass.
In London gibt es auch ein Classic Football Shirts Geschäft, welches natürlich besucht werden musste, da Martin immer auf der Suche nach Trikots ist.
Sie brauchten erst mal eine Stärkung und haben das Hard Rock Café in der Old Park Lane besucht. Wir hatten vorab über Booking das Ticket für das Mittags-Menü bestellt. In dem Erlebnis ist ein Burger nach Wahl, Pommes, Cola und ein Nachtisch enthalten und es kostet ca. 30 Euro pro Person.
Die Hard Rock Cafés sind dafür bekannt, dass man an den Wänden einen großen Fundus an Rock’n’Roll Erinnerungen bewundern kann. Hier hingen viele Stücke der Rolling Stones, wie u.a. die Kleidung von Keith Richards und Mick Jagger.
In der Nähe der Tower Bridge, liegt die HMS Belfast. Ein Kreuzer der Royal Navy, welcher als Museum dient. Fertig gebaut wurde die HMS Belfast in 1938 und diente im Zweiten Weltkrieg als britische Seeblockade gegen Deutschland. Als sie 1939 eine deutsche Mine auslöste und massiv beschädigt wurde, konnte sie trotzdem über 3 Jahre repariert und verbessert werden. Nach weiteren Kriegseinsätzen, z.B. im Koreakrieg, wurde sie 1967 in die Reserve versetzt und wird seit 1971 als Museumsschiff genutzt.
Man hat Zugang zu 9 Decks der HMS Belfast. Unter anderem zu den Maschinenräumen, zur Admiralsbrücke, in die Aufenthaltsbereiche, der Kombüse, zur Kapelle, der Brückenfunkstelle etc. Seit 2002 können Schulklassen und Jugendgruppen sogar auf der Belfast übernachten, in Kojen aus den 1950er Jahren.
Wer in London ist, sollte sich unbedingt Zeit für die Wachablöse nehmen. Diese findet vor dem Buckingham Palace, mehrmals die Woche und im Sommer täglich statt. Man sollte frühzeitig da sein, da hier sehr viele Menschen zuschauen wollen, wie die königliche Leibgarde den Wachwechsel vollzieht.
Der Buckingham Palace ist die offizielle Residenz der britischen Monarchen in London. Der Palast wurde im Jahr 1703 erbaut, hat 3 Flügel und einen Innenhof. Bestimmte Bereiche des Palastes, können im Sommer besichtigt werden. Direkt vor dem Palast, befindet sich das Queen Victoria Memorial. Es hat eine Höhe von 26 Metern und wurde zu Ehren von Königin Victoria im Jahre 1911 enthüllt.
Das London Eye gilt als eines der Wahrzeichen von London und wurde im Jahr 2000 eröffnet. Es steht am Südufer der Themse und hat eine Höhe von 135 Metern. Es verfügt über 32 verglaste Gondeln, in denen jeweils ca. 28 Personen Platz finden. Die Fahrdauer einer Umrundung beträgt ca. 30 Minuten. Als wir dort ankamen, standen riesige Schlange vor dem London Eye und ohne Ticket mit schnellerem Eintritt, hätten wir ca. 2 Stunden warten müssen, was uns zu lang war. Daher unser Tipp, bucht frühzeitig euren Zeitslot, um lange Wartezeiten vermeiden zu können.
Weiter ging es auf eine Hop-on-Hop-off Stadtrundfahrt durch London. Es gibt verschiedene Anbieter, aber BigBus sind wahrscheinlich die bekanntesten. Man kann die Tickets vorab online kaufen.
Zu Beginn der Tour, ging es vorbei an Big Ben, einem berühmten Uhrturm am Palace of Westminster. Big Ben wurde im Jahr 1859 eingeweiht und gilt als eines der Wahrzeichen von London. Das Speaker’s House (Wohnsitz des Sprechers des Unterhauses) liegt im Palace of Westminster. Es gibt eine Statue von George Canning (1770-1827), einem ehemaligen Außenminister und Premierminister.
Vorbei ging es an der Westminster Abbey, einem gotischen Sakralbau aus dem Jahr 1245. Traditionell werden hier die Könige von Großbritannien und Nordirland gekrönt und bis 1760 wurden die meisten hier beigesetzt. Sie ist eine beliebte Sehenswürdigkeit in London.
Die Downing Street ist eine sehr berühmte Straße in London, da sie seit mehr als 200 Jahren die offizielle Amts- und Wohnsitzadresse des Premierministers und des Schatzkanzlers ist.
Das Household Cavalry Museum befindet sich im historischen Horse Guards Gebäude. Dort ist die Gardekavallerie beheimatet. Durch eine spezielle Wand können Besucher des Museums die Soldaten bei der Arbeit beobachten und in die Ställe schauen. Täglich um 16 Uhr gibt es vor dem Gebäude eine Zeremonie, die 4-Uhr-Inspektion. Dabei wird der Wachdienst der beiden berittenen Household Cavalry in den Wachhäuschen beendet und von einem Offizier inspiziert.
Der Admiralty Arch ist ein 1910 errichteter Triumphbogen, der eine elegante Einfahrt zum Buckingham Palace bietet. Für den normalen Verkehr ist er gesperrt.
116 Pall Mall ist ein georgianisches Gebäude aus dem Jahr 1828, welches für Events, Tagungen und Hochzeiten gebucht werden kann.
Der St. James Palace ist ein königlicher Palast aus dem Jahr 1532 im Stadtteil Westminster. Die Proklamation eines neuen Monarchen findet immer im St. James Palace statt.
The Ritz ist ein Luxushotel am Picadilly aus dem Jahre 1906. Die ehemalige Premierministerin Margarte Thatcher, bewohnte eine Suite im Ritz und starb auch im Jahr 2013 darin, durch einen Schlaganfall.
Vor dem Palace of Westminster steht die Statue von Richard I von England. Richard Löwenherz war von 1189 bis zu seinem Tod in 1199 als Richard I von England bekannt. Das „angevinische Reich“ umfasste neben England die Normandie und Teile von Westfrankreich.
The Kings Gallery zeigt eine wechselnde Ausstellung von Gemälden, Möbeln und Bildern der Königsfamilie.
Die State Rooms „Staatsräume im Buckingham Palace“ zeigen 19 Staatsräume. Darunter den Thronsaal und den White Drawing Room. Zudem kann man den privaten Garten besuchen und seinen Nachmittagstee im Garden Café genießen.
Der britische Geheimdienst (Secret Intelligence Service), auch MI6 genannt, hat ein prächtiges Gebäude an der Vauxhall Bridge, direkt an der Themse. Dies ist seit 1994 der Hauptsitz des britischen Auslandsgeheimdienstes. Die Fenster sind aus Sicherheitsgründen 3-fach verglast und es soll einen Tunnel unter der Themse geben, der nach Whitehall führt. Viele Teile des Gebäudes, liegen unterirdisch.
Die St. George Wharf und der Tower, ist ein Wohnkomplex mit 1400 Wohnungen, Büros und Einzelhandelsflächen. Das Gebäude soll an eine Windmühle erinnern, aber viele denken, es sieht aus wie ein Kreuzfahrtschiff.
Das Kings College ist eine bekannte und renommierte Hochschuleinrichtung, welche 1829 unter königlicher Schirmherrschaft gegründet wurde.
Am Parliament Square steht die Abraham Lincoln Statue. Abraham Lincoln (1809 – 1865) war der 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Er fiel einem Attentat zum Opfer.
Auf dem 3. Bild seht ihr rechts 30 St. Mary Axe, ein Büroturm aus dem Jahr 2004 mit einer Höhe von 108 Metern. Er ist wegen seinem Aussehen auch bekannt als „The Gherkin“ – Gewürzgurke). The Gherkin war schon mehrere Male Drehort in Filmen, wie z.B. in Basic Instinct 2, Thor – The Dark Kingdom, Match Point und in Harry Potter und der Halbblutprinz.
Die Nelsons Column (Nelsonsäule) ist ein Monument am Trafalgar Square. Sie wurde zwischen 1840 und 1843 zur Erinnerung an Admiral Horatio Nelson errichtet. Dieser starb 1805 in der Schlacht von Trafalgar. Die Statue ist 5,5 Meter hoch und steht auf einem 46 Meter hohen Granitsockel.
Vor der Nelsonsäule befindet sich die Statue von King Charles I. Karl I war von 1625 bis 1649 König von England, Schottland und Irland. Seine Vorhaben lösten den englischen Bürgerkrieg aus. Dieser endete mit seiner Hinrichtung und der zeitweiligen Abschaffung der Monarchie.
Butlers Wharf ist ein ehemaliger Lagerhauskomplex aus dem Jahr 1873, direkt an der Themse. Es war früher u.a. ein Lager für Getreide. Heute gibt es dort Luxuswohnungen und Gastronomie.
Wer in London ist, sollte natürlich auch Madame Tussauds besuchen, ein Wachsfigurenkabinett. Es wurde 1835 von der Wachsbildhauerin Marie Tussaud gegründet. 1183 ließ der Enkel Joseph Randall den Standort in der Marylebone Road errichten, dass das alte Gebäude zu klein wurde. Dort sieht man lebensechte Wachsfiguren von berühmten Persönlichkeiten, wie z.B. Leonardo di Capri (Schauspieler), Lewis Hamilton (Formel 1 Fahrer), Daniel Craig (Schauspieler – James Bond Darsteller).
Natürlich darf die Queen nicht fehlen oder die Beckhams (David Beckham – Fußballer und Victoria Beckham – ehemaliges Spice Girl). Auch eine Figur von Robert Pattinson (Schauspieler – Twilight-Saga). Im Gebäude gibt es eine große, animierte Geisterbahn, die viel Spaß macht.
Wer möchte kann ein Foto mit der Königsfamilie machen, sich neben Emma Watson (Schauspielerin – Harry Potter – Hermine) setzen oder auf dem Stuhl vor Donald Trump (45. und 47. Präsident der Vereinigten Staaten) Platz nehmen. Es gibt Madame Tussauds auch in Berlin und mittlerweile auch in vielen anderen Städten auf der ganzen Welt.
Am nächsten Tag gab es noch eine Erkundung per Boot (Thames River Cruise) über die Themse. Von der Themse aus hat man einen guten Blick auf viele historische Gebäude uns Sehenswürdigkeiten in London. Es gibt sogenannte Wassertaxis, man kann aber auch eine Tour mit einem Speed-Boot oder einem Ausflugsschiff machen.
Wer die Filme von Paddington kennt, der möchte natürlich auch unbedingt zur Paddington Station, welche Namensgeber für den Bären ist. Auf Gleis 1, unter der Uhr, steht eine Skulptur von Paddington, die ein beliebtes Fotomotiv ist. Die Paddington Station wird in vielen Romanen erwähnt und diente auch schon als Filmkulisse für die Ankunft von Paddington. Das sogenannte Wohnhaus von Paddington und seiner Familie, befindet sich in Primrose Hill (32 Windsor Gardens).
Dann ging es leider auch schon wieder Richtung Heimat. Wir sind vom Flughafen Heathrow abgeflogen und haben uns die Wartezeit noch mit einer Stärkung versüßt. Da wir die ganzen Tage ein wundervolles Wetter hatten, durfte es beim Abflug ruhig regnen. Wir hatten eine schöne Zeit in London und kommen bestimmt wieder. Aber wir haben uns nach den ganzen Tagen auf unsere Schätze zu Hause gefreut.
Tipp: Wenn ihr euch viele Sehenswürdigkeiten in London anschauen wollt, dann solltet ihr euch den London Explorer Pass (Go City) kaufen. Man kann sich zwischen 2 und 7 Attraktionen entscheiden, was dann den Kaufpreis ausmacht. Enthalten sind z.B. der Eintritt für das Hard Rock Café, Tower of London, Big-Bus-Tour, The Shard, Tower Bridge, London Zoo. Ansonsten gibt es auch „Multi-Attraction-tickets“, die man sich auf der Homepage selber zusammenstellen kann.
Um in London von A nach B zu kommen, solltet ihr euch z.B. die Visitor Oyster Card vorab kaufen. Sie wird nach Hause geschickt und ihr könnt damit so ziemlich jedes öffentliche Verkehrsmittel in London benutzen und müsst nicht immer erst eine Karte kaufen. Man kann die Oyster Card mit unterschiedlichen Guthaben kaufen. Wir haben eine für 40 Euro genommen und kamen damit über die 4 Tage super hin. Jeder benötigt allerdings eine eigene Oyster Card.
Das war Mamas und Martins Abenteuer in London und somit der letzte Teil. Bei den nächsten Abenteuern, bin ich hoffentlich auch wieder dabei. Liebe Grüße, eure Emma.
Hallo Freunde, heute will ich von Birmingham berichten. Birmingham ist die zweitgrößte Stadt Englands und hat ca. 1,16 Millionen Einwohner. Das Stadtbild ist nach wie vor von der Metallverarbeitung geprägt, es gibt aber mittlerweile auch etliche moderne Hochhäuser.
Übernachtet haben Sie im „easyHotel Birmingham“, nicht weit von der Central Station entfernt. Das Hotel hatte eine schöne Lage in einer ruhigen Seitenstraße und die Zimmer waren sehr groß, vor allem das Bad. Mama war nur zu schusselig und hat keine Fotos gemacht. Im Eingangsbereich gab es eine Kaffeemaschine und einen Snackautomaten, wo man sich Kleinigkeiten kaufen konnte. Nachdem sie ihre Koffer auf das Zimmer gebracht und sich etwas ausgeruht hatten, ging es in die Stadt.
In Birmingham gibt es viele kleine Wasserstraßen, mit Wasserbussen und vielen Gebäuden die direkt am Wasser liegen und sich Wharf nennen. So z.B. das Holliday Wharf, wo man Ferienwohnungen mieten kann oder das Regency Wharf, welches als beliebtes Fotomotiv gilt.
Mama fand die Gassen am Wasser so toll, aber ich hätte da überall nur baden gehen wollen und wäre wahrscheinlich nicht ordentlich gelaufen.
Für einen Besuch mit Kindern, gibt es in Birmingham auch ein Sealife, wo man die Tiere der Unterwasserwelt bestaunen kann. Und für Erwachsene gibt es viele Pubs, wie z.B. das Malt House.
In Birmingham gibt es die Utilita Arena, eine Multifunktionshalle für Sport- und Kulturveranstaltungen. Die Arena ist für über 30 Sportarten ausgelegt, wie z.B. Fußball, Hallenhockey, Wrestling. etc. und liegt direkt am Birmingham Canal Old Line.
Ein berühmtes Fotomotiv ist die große Legogiraffe vor dem Lego Store in Birmingham.
Nicht weit von The Wharf entfernt, befindet sich die „Exchange University of Birmingham“. Ein historisches Gebäude aus dem Jahr 1933, wo früher eine Bank beheimatet war. Heute dient das Gebäude als ein kreativer Ort und Treffpunkt.
Die „Hall of Memory“ ist ein Kriegsdenkmal am Centenary Square und wurde bis 1925 gebaut. Es soll an die 12320 Bürger erinnern, die im Ersten Weltkrieg gestorben sind.
Direkt um die Ecke von unserem Hotel, lag das Grand Central Shopping Centre (das silbern glänzende Gebäude auf dem Bild), ein Einkaufzentrum über dem Bahnhof. Es wurde 1971 eröffnet und gilt als das größte Einkaufszentrum in einer Innenstadt. Es gibt unzählige Geschäfte, Bars, Restaurants und Cafés darin.
Mama und Martin hatten sich in Birmingham eine Salami-Pizza gegönnt. Ihr hättet mal Martins dummes Gesicht sehen sollen, als er den Karton geöffnet und die Pizza gesehen hat. Mama musste bei seinem Anblick wirklich Tränen lachen. Bei uns liegen Salamischeiben auf der Pizza, aber in Birmingham sehen die echt aus wie Speckstreifen und das fand Martin nicht so toll. Geschmeckt hat sie wohl trotzdem ganz gut.
Nach der Stärkung ging es für die beiden noch einmal in die Stadt, diesmal in die andere Richtung. Auf dem Weg haben Sie einen riesigen Indoor Market gefunden, den Bull Ring Indoor Market. Dort gibt es frischen Fisch, Fleisch und exotische Produkte, aber auch viele Geschenke. Allerdings hat es darin so stark gestunken, dass beiden richtig schlecht wurden und sofort wieder rausgegangen sind. Direkt daneben befindet sich ein weiterer Indoor Markt. Der St. Martins Rag Market, ein berühmter Lumpenmarkt. Dort gibt es eher Kleidung und Schuhe und man konnte sich dort ein wenig umschauen.
Danach ging es weiter zur St. Martins Church, einer viktorianischen Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Sie steht zwischen dem Bull Ring Einkaufszentrum und den Märkten. Die heutige Kirche wurde in 1873 wieder komplett neu aufgebaut, nach dem die alte damals abgerissen wurde.
Direkt neben der Kirche liegt das Bull Ring Einkaufszentrum. Der Bull Ring ist ein wichtiges Wahrzeichen von Birmingham. Im Mittelalter wurde hier zum ersten Mal ein Markt abgehalten. Der Bull Ring ist über eine Fußgängerbrücke mit dem Grand Central verbunden. Das Kaufhaus ist mit 15.000 glänzenden Aluminiumscheiben verkleidet und hat eine Größe von 25.000 Quadratmetern.
Weiter ging es durch die belebte Fußgängerzone, vorbei an zahlreichen Geschäften, Restaurants und Bars.
Die Birmingham Cathedral ist eine Kathedrale der Church of England und der Bischofssitz. Sie wurde im Jahr 1710 erbaut und im Jahr 1905 erhielt sie den Status einer Kathedrale. Sie wurde im Barock-Stil erbaut.
Das Chamberlain Memorial ist ein Denkmal am Chamberlain Square und wurde 1880 errichtet. Es soll an Joseph Chamberlain (1836 – 1914) erinnern, einem Geschäftsmann und Bürgermeister.
Die Statue von Queen Victoria steht auf dem Victory Square, zwischen Birmingham Town Hall und Gambling Commission.
Das war die Station in Birmingham und Mama sagt, dass war nicht ganz so ihre Stadt und sie ist froh, dass es weiter ging zum nächsten Ort. Na ja, es kann einem halt nicht jede Stadt gefallen, auch wenn es viele Sehenswürdigkeiten gab. Nun ging es weiter zur letzten Station, nach London. Gefahren sind die beiden wieder mit National Express. Seid gespannt auf London und was ich euch beim nächsten Mal zu berichten habe. Liebe Grüße, eure Emma
Hallo Freunde, Mama und Martin sind nun in Liverpool angekommen und konnten ihre Koffer im Hotel abgeben. Die Fahrt mit National Express war wieder super gewesen und hat 1:40 Stunden gedauert. Übernachtet haben Sie im „easyhotel“ Liverpool. Ein kleines Hotel, mitten in der Stadt, nicht weit vom Hafen entfernt.
Nach der Ankunft im Hotel, wurde sich ein wenig ausgeruht und was gegessen. Vom Hotel aus hatte man einen tollen Blick auf den „Queen Elizabeth Law Court“ und das „Queen Victoria Monument“.
Nachdem die beiden sich kurz ausgeruht hatten, ging es in die Stadt um sich ein paar Sehenswürdigkeiten anzuschauen und davon gibt es in Liverpool doch so einige. Daher hat sich Mama auch etwas geärgert, dass es nicht so viel Zeit für Sightseeing in Liverpool gab und will unbedingt noch einmal hier her. Das nächste Mal bin ich dann auch dabei oder was meint ihr? Als erstes ging es in Richtung Hafen durch die Innenstadt.
Liverpool ist eine Stadt im Nordwesten Englands und hat ca. 500.000 Einwohner. Liverpool gilt als stark irisch geprägt und liegt an der Mündung des Flusses Mersey in die Irische See. Es gibt hier den zweitgrößten Exporthafen in England. Zuerst ging es vorbei am „Royal Liver Building“, einem Wahrzeichen von Liverpool. Es wurde erbaut als Hauptsitz einer Versicherung. Das Gebäude ist 90 Meter hoch und wurde im Jahr 1911 fertig gestellt. Das Royal Liver Building hat einen wunderschönen Uhrenturm.
Weiter ging es zum George’s Dock Building (Queensway Tunnel Ventilation Tower), einem denkmalgeschütztem Geäbude an der Uferpromenade von Liverpool. Es wurde um 1930 im Art-déco-Stil erbaut und dient als Büroräume für verschiedene Firmen. Es beherbergt auch die Belüftungsanlage für den Queensway Tunnel. Der Queensway Tunnel ist 3,4 Kilometer lang und verläuft unter dem Fluss Mersey.
Weiter ging es in Richtung Hafen, wo man zu den Mersey Ferries gelangt. Von hier startet die berühmte Mersey-Fähre und fährt entlang an den Uferpromenaden von Liverpool. Direkt davor steht auch die Beatles Statue in Lebensgröße, die als beliebtes Fotomotiv dient.
Direkt neben den Mersey Ferries, befindet sich das Museum of Liverpool. Es ist ein beeindruckendes Gebäude aus dem Jahr 2011. Dort erfährt man einiges zur Geschichte von Liverpool. Vom Vorplatz des Museums hat man auch einen wunderschönen Blick auf den Fluss Mersey.
Weiter ging es zu Great Western Railway Liverpool Docks (auch genannt: Great Western Railway Warehouse), einem historischen Gebäude in Liverpool, in der Nähe des Albert Docks. Das Gebäude ist über 250 Jahre alt und wurde als Lagerhaus benutzt. Mittlerweile dient es als Freilichtmuseum und gehört zu dem UNESCO Weltkulturerbe. Hinter dem Great Western Railway Warehouse seht ihr das Tate Liverpool, einer modernen Kunstgalerie.
In der Nähe der Docks findet ihr das „Liverpool Working Horse Monument – Waiting“, welches von der Künstlerin Judy Boyt angefertigt wurde. Es soll an die tatkräftige Unterstützung und schwere Arbeit erinnern, die Pferde viele Jahre lang an den Docks geleistet haben. Von hier aus hat man einen Blick auf das Merseyside Schifffahrtmuseum, wo man unter anderem Exponate der Titanic bestaunen kann.
Weiter ging es zu den Royal Albert Docks Liverpool aus 1846, einem ehemaligen Industriezentrum, wo sich heute unter anderem auch das „The Beatles Story“ befindet. Einem Museum über die Geschichte der Beatles mit einem Fab4-Store und eine Fab4-Café. Neben dem Beatles Museum gibt es hier eine große Auswahl an Restaurants, Shops und Cafés. Die Royal Albert Docks gelten als das erste, nicht brennbare Lagerhaussystem der Welt.
In den Royal Albert Docks gibt es die „Quay Confectionery“, die es dort seit 1988 gibt. Sie haben eine tolle Auswahl an Süßigkeiten und süßen Geschenken. Besonders beeindruckend ist das Beatles-Wandgemälde im Schaufenster, welches aus hunderten von Jelly Beans handgefertigt wurde.
Von den Docks aus, hat man auch einen tollen Blick auf die Stadt Liverpool mit seinen vielen, schönen Gebäuden.
Nachdem man einmal durch die Royal Albert Docks gelangt ist, trifft man beim Ausgang auf „The Pump House“. Das Pumpenhaus wurde 1874 als erstes dampfhydraulisches System erbaut, welches die historischen Docks versorgen solle und der Turm steht unter Denkmalschutz. Seit 1984 dient es als Pub/Restaurant und bietet eine große Auswahl an Speisen und Bieren an.
In England gibt es viele „Upside Down Häuser“, so auch in Liverpool. Man kann die Häuser von innen besichtigen und lustige Fotos machen.
Weiter ging es durch die Fußgängerzone in Liverpool, vorbei an ein paar von Martins Lieblingsgeschäften und dem Liverpool ONE, einem großen Einkaufzentrum. Den restlichen Abend haben die beiden im Hotel ausklingen lassen, denn am nächsten morgen sollte es bereits weiter gehen, zur nächsten Station der Reise.
Mama meint, Liverpool ist eine schöne Stadt, die man unbedingt besichtigen sollte. Um sich alles in Ruhe anschauen zu können, sollte man schon 2-3 Tage einplanen. Ich hoffe Liverpool hat euch gefallen? Liebe Grüße, eure Emma.
Hallo Freunde, diesmal möchte ich euch von Mama’s und Martin’s 2. Station in Manchester berichten. Die beiden wurden mit heftigem Regen begrüßt, als sie aus dem Bus ausgestiegen sind und durften ins Hotel rennen, wo sie klitschnass angekommen sind. Tja, so ist das wenn man nach England fliegt und keinen Regenschirm im Gepäck hat. Übernachtet haben sie im Hotel „The Townhouse Manchester“, ein schönes Hotel mitten im Stadtzentrum, mit geräumigen Zimmern und einem großen Bad. Also ich hätte da ja auf jeden Fall noch Platz gehabt für mein Hundekörbchen, aber ich musste ja zu Hause bleiben.
Nachdem sich der Regen gelegt hat, sind die beiden auf Stadttour gegangen und haben ein wenig die Gegend erkundet. Vorbei ging es an einem der Lieblingsläden von meinem Bruder, dem Classic Football Shirts, wo natürlich auch gleich ein neues Trikot gekauft wurde. Weiter ging es durch die Innenstadt, bis zum Arndale Shoppingcenter. Einem großen Einkaufszentrum mit unzähligen Läden.
In Manchester gibt es beeindruckende, riesige Gebäude, die zum Teil schon sehr alt sind, wie das Kimpton Clocktower Hotel. Es ist ein Luxushotel in einem historischen, viktorianischen Gebäude.
Auch in Manchester gibt es ein Chinatown und zwar das zweitgrößte in England. Der Torbogen wurde 1987 in der Faulkner Street fertiggestellt und markiert den Anfang von Chinatown. Die ersten Siedler kamen 1920 nach Manchester und im Jahr 1950 kam eine weitere Einwanderungswelle. Es gibt in Chinatown viele Restaurants, Geschäfte, Supermärkte und Bäckereien. Seht ihr, in Manchester gibt es auch Hunde. Na hier wäre ich auch gerne Gassi gegangen.
Ein weiteres beeindruckendes Gebäude ist das „Royal Exchange“, ein denkmalgeschütztes Gebäude aus dem Jahr 1921. Der Baubeginn war 1867 und somit dauerte der Bau ganze 54 Jahre. Früher wurde hier mit gesponnenem Garn und Fertigware aus Wolle gehandelt und es gab in dem Gebäude auch eine Börse und eine Bibliothek. Im zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude bei dem deutschen Luftangriff in 1940 schwer beschädigt und später wieder aufgebaut. Es wurde im klassizistischen Stil entworfen. Seit 1973 befindet sich das Royal Exchange Theatre darin.
Das Corn Exchange ist eine ehemalige Getreidebörse aus dem Jahr 1899 im barocken Stil. Nach einem Bombenanschlag im Jahr 1996 wurde es restauriert und wurde bis 2014 ein Einkaufszentrum. Mittlerweile gibt es hier mehrere Gastronomiebereiche und kleinere Einkaufsläden.
Als Fußballfan ist ein Besuch im „National Football Museum“ natürlich auch Pflicht. Das Museum hatte früher seinen Sitz in Deepdale, zog aber 2012 nach Manchester um. Das Museum befindet sich im Urbis-Gebäude und hat 4 Stockwerke.
Zu sehen gibt es neben etlichen Trophäen eine Hall of Fame und wechselnde Ausstellungen. Für Kinder gibt es verschiedene Mitmachstationen und einen kleinen Shop mit Autogrammen. Für mich hätte Mama dort bestimmt einen Fußball kaufen können. Na, meint ihr sie bringt mir einen mit?
Nach der Tour gab es eine Stärkung für die beiden im Döner-Shack, mit Chili-Pommes, bevor es mit der Bahn weiter in Richtung Etihad Stadium ging. Die Inhaber wurden durch eine Berlinreise zu dem Döner inspiriert und somit schmeckt er quasi wie zu Hause in Deutschland. Tzz und ich musste zu Hause die Dose essen, die mir Papa hingestellt hat. Gut, er richtet mein Essen immer mit viel Liebe an, da versteckt sich meistens was feines drin und ich bekomme oft leckeres gekochtes.
Weiter ging es in Richtung „Museum of Transport“, im Stadtteil Cheetham Hill von Manchester.
Das Museum wurde 1977 eröffnet und befindet sich in einem ehemaligen Busdepot. Ziel des Museum ist es, dass öffentliche Verkehrserbe von Greater Manchester zu bewahren.
Im Museum gibt es eine große Sammlung von ca. 80 Bussen, darunter auch zwei Oberleitungsbussen. Zudem gibt es eine Sammlung von Uniformen, Transportschildern, Fahrkartenausrüstung, Gegenstände aus dem Harry Potter und der Gefangene von Askaban Film uvm.
Ein Highligt im Museum of Transport ist auf jeden Fall der Prototyp der Manchester Metrolink Straßenbahn, in die man rein gehen darf. Ein Besuch in dem Museum ist wirklich sehr empfehlenswert.
Im gleichen Stadtteil wie das Museum of Transport, befindet sich auch das Manchester Fort, ein Einkaufscenter mit unzähligen Geschäften, wie z.B. Nike, JD Sports, Boots, TK Maxx uvm.
So Freunde, dass war die Tour durch Manchester. Ich hoffe euch haben die Einblicke gefallen? Bis zum nächsten Mal, eure Emma
Hallo Freunde, die erste Station für Mama und Martin war in Newcastle upon Tyne. Newcastle upon Tyne ist die nördlichste Großstadt Englands und ist eigentlich nur als Newcastle bekannt. Papa hat die 2 zum Flughafen gebracht und sie sind von Frankfurt/Main aus nach Newcastle gestartet. Mama hat erzählt, der Flug war gut, aber sie hat mich da schon sofort vermisst. Also ich hab ja die Zeit mit Papa genossen, aber die beiden habe ich trotzdem vermisst, zumindest manchmal. Vom Flugzeug aus, hatte man schon einen guten Blick auf Newcastle upon Tyne.
Für die beiden ging es erst mit der Nexus Metro vom Flughafen zur Central Station. Die Fahrt hat ca. 30 Minuten gedauert und dann ging es zu Fuß weiter, erst mal ins Hotel um die Koffer los zu werden, um danach die Stadt erkunden zu können. Übernachtet haben Sie im Sleeperz Hotel. Das Hotel lag in einer ruhigen Seitenstraße mit Blick auf das Newcastle Castle. Die Zimmer waren schön groß und auch sauber. Mama hat erzählt, dass sie in der ersten Nacht durch die Polizei und die Lautstärke wach wurde, denn es gab eine große Schlägerei direkt vorm Hotel. Aber gut, sie meinte, dass kann einem überall passieren und alles war auch wieder schnell vorbei. Aber stellt euch mal vor, mein Bruder hat doch tatsächlich alles verschlafen und hat gar nichts mitbekommen. Also ich hätte ja laut gegeben und aufgepasst.
Als erstes ging es für die beiden zur St. Mary’s Cathedral, der Bischofskirche des römisch-katholischen Bistums Hexham und Newcastle. Es ist eine neugotische Hallenkirche, die bis 1844 erbaut wurde.
Die Newcastle Cathedral ist eine Kirche im gotischen Stil, welche in mehreren Bauphasen errichtet wurde. Der Bau dauerte von 1250 bis 1500.
Weiter ging es zum Newcastle Castle, einer normannischen Festung, welcher die Stadt ihren Namen verdankt. Es gibt die Möglichkeit das Castle zu erkunden und die Aussicht oben vom Dach zu genießen.
Vom Dach des Castles aus kann man direkt auf die berühmte Tyne Bridge und die Swing Bridge schauen.
In der Innenstadt von Newcastle upon Tyne gibt es viele schöne, alte Gebäude zu sehen. Mama hat sogar einen „Bier Keller“ gefunden.
Die beiden haben auch einen tollen, historischen Markt gefunden, der komplett überdacht ist. Im Inneren fühlt man sich teilweise, als wäre man in einer anderen Zeit angekommen. Der Grainger Market wurde 1835 eröffnet und hat unter anderem einen Fleischmarkt, einen Gemüsemarkt und viele weitere Stände und Cafés zum verweilen. Wegen der Lebensmittel dürfen Hunde dort leider nicht mit rein, aber es gibt dort einen tollen Hundeladen, mit ganz viel Spielzeug für mich. Ob Mama mir was mitgebracht hat?
Wegen der Lebensmittel dürfen Hunde dort leider nicht mit rein, aber es gibt einen tollen Hundeladen, mit ganz viel Spielzeug für mich. Ob Mama mir was mitgebracht hat?
Martin hat dort sogar ein Trikot gefunden, was in seiner Sammlung noch gefehlt hat. Also ich bin ja nicht eifersüchtig, aber dann muss ich auch was bekommen. Oder was meint ihr?
In Newcastle upon Tyne gibt es doch wirklich ein „Dog and Scone’s Café“, wo ganz viele Hunde zum kuscheln sind. Fremde Hunde, wie ich, dürfen aus Sicherheitsgründen nicht mit rein. Aber es ist doch eine tolle Idee für Menschen, die sich keinen eigenen Hund holen können, aber etwas Gesellschaft haben möchten.
Weiter ging es zu Blackfriars, einem Dominikanerkloster aus dem 13. Jahrhundert. Dort waren 5 Bettelorden beheimatet, die Dominikaner, Karmeliter, Augustiner, Franziskaner und das Trinitarierpriorat. Im 14. Jahrhundert wurden mehrfach die Mitglieder des Königshauses beherbergt, unter anderem Edward III. von England. Heute befindet sich ein preisgekröntes Restaurant darin.
In Newcastle gibt es eins von insgesamt 5 Chinatowns in England. Chinatown liegt auf einem Grundstück des Kosters Blackfriar, in der Nähe des Grainger Market. Das erste chinesische Restaurant gab es hier in 1949. Der Eingang zu Chinatown wird mit einem typischen chinesischen Bogen gekennzeichnet.
In der Nähe des Grainger Markets findet ihr das Cote und das Grey’s Monument. Es wurde zu Ehren von Charles Grey, einem ehemaligen Premierminister, in 1838 erbaut.
Weiter ging es noch mit dem Zug ins Metrocentre nach Dunston. Einem großen Einkaufszentrum mit unzähligen Geschäften, Restaurants und Bars. Es gilt als das zweitgrößte Einkaufszentrum Großbritanniens.
Das Einkaufzentrum ist in verschiedene Malls (insgesamt 5 Stück) aufgeteilt und man findet unter anderem Geschäfte wie JD, Sports Direct, Zara, H&M und viele mehr.
Und schon war die Zeit in Newcastle upon Tyne für die 2 vorbei und es ging mit dem Reisebus weiter zur nächsten Station, nach Manchester. Die Busfahrt mit National Express hat 3:45 Stunden gedauert und war komplett stressfrei und sehr angenehm. Newcastle upon Tyne ist eine tolle Stadt, die man unbedingt besichtigen sollte. Nun wird erst mal gechillt. Liebe Grüße, eure Emma
Luxemburg, dass klingt nach sanften Hügeln, dichten Wäldern und malerischen Flusslandschaften. Das kleine Großherzogtum bietet idyllische Wanderwege, charmante Dörfer und Naturparks, in denen Hunde ausgiebig laufen können. Die gute Nachricht: Luxemburg ist für Hunde generell freundlich, solange man die Regeln respektiert.
Wer die Vorschriften kennt, erlebt mit Hund ein ruhiges, abwechslungsreiches Outdoor-Paradies zwischen Wäldern, Flüssen und historischen Städtchen.
Einreisebestimmungen – Über die Grenze nach Luxemburg
Luxemburg gehört zur EU, daher ist die Einreise für Hunde unkompliziert:
EU-Heimtierausweis Pflicht
Mikrochip (ISO-Standard)
Tollwutimpfung: mindestens 21 Tage alt
Keine Quarantäne erforderlich
Maximal 5 Hunde pro Person empfohlen
Tipp: Vor Reiseantritt prüfen, ob Sonderregelungen für bestimmte Rassen bestehen.
Gesetze und Vorschriften: Leine, Maulkorb und luxemburgische Genauigkeit
Leinenpflicht:
In Städten wie Luxemburg-Stadt fast immer Pflicht.
Auf Wanderwegen meist entspannt, außer in Naturschutzgebieten oder bei Vieh auf Feldern.
Maulkorbpflicht:
Für bestimmte Rassen vorgeschrieben, z. B.:
Pit Bull Terrier
American Staffordshire Terrier
Staffordshire Bull Terrier
Rottweiler u.a.
In öffentlichen Verkehrsmitteln und städtischen Bereichen wird ein Maulkorb oft empfohlen.
Öffentliche Verkehrsmittel:
Hunde dürfen in Bussen und Bahnen mit, meist gegen Ticket.
Leine und ggf. Maulkorb Pflicht.
Restaurants:
Viele kleine Gasthäuser und Cafés heißen Hunde willkommen.
In Städten besser nachfragen.
Wasser und Napf selbst mitbringen.
Gesundheit und Vorsorge – Wälder, Flüsse und kleine Gefahren
Zecken: Besonders in Wäldern und Flussauen ein Thema, Zeckenschutz ist notwendig
Hitze: Im Sommer kann es auf asphaltieren Wegen heiß werden. Schatten und Wasser für den Hund einplanen.
Wildtiere und Vieh: Hunde anleinen, Abstand zu Kühen und Pferden halten.
Tierärzte: In Luxemburg-Stadt und größeren Städten gibt es Notdienste.
Strände und Natur – Flüsse, Wälder und Pfotenglück
Luxemburg hat keinen Zugang zum Meer, aber bietet wunderschöne Natur für Spaziergänge:
Hundebadeplätze:
Flussufer wie Alzette oder Sauer: stellenweise Hundebaden möglich
Strafen: Missachtung von Leinenpflicht oder Maulkorbpflicht kann Bußgeld nach sich ziehen.
Kultur: Luxemburger lieben Natur und Hunde, aber Rücksichtnahme wird erwartet.
Praktischer Tipp: Snacks, Wasser und tragbare Hundedecke einpacken, besonders für längere Wanderungen.
Fazit: Luxemburg ist ein kleines, aber hundefreundliches Outdoor-Paradies. Wer Regeln kennt und respektiert, findet idyllische Wanderwege, Flüsse, Wälder und charmante Dörfer. Zwischen Hügeln, Flüssen und historischen Städtchen wartet ein Stück luxemburgisches Pfotenglück.