Hallo Freunde, Mama hat für euch das Royal Engineers Museum in Gillingham besucht. Das Museum wurde im Jahr 1987 eröffnet und beheimatet eine militärhistorische Sammlung von nationaler und internationaler Bedeutung. Gillingham ist eine Stadt in der Grafschaft in Kent und liegt ca. 50km von London entfernt.
Das Royal Engineers Museum ist im ehemaligen Ravelin Building der Brompton Barracks untergebracht. Dies war ursprünglich die Ausbildungsstätte der Royal Engineers ab 1905. Bereits auf dem Parkplatz des Museum, kann man einige der Militärfahrzeuge sehen, die dort ausgestellt sind. Zum Beispiel steht hier der FV180 CET, ein gepanzertes Pionierfahrzeug, welches für militärische Ingenieuraufgaben genutzt wurde.
Hier werden Szenen aus dem 1. Weltkrieg auf dem Schützengraben nachgestellt, wo es z.B. um die Kommunikation im Stellungskrieg geht. Während des 1. Weltkriegs waren die Royal Engineers zuständig für Aufbau und Wartung von Feldtelefonanlagen, Signaltechnik, Telegraphie und Nachrichtenübermittlung zwischen Frontabschnitten.
Ausgestellt werden auch die verschiedenen Minen und es wird die Aufgabe eines Minenräumers gezeigt, die während des 2. Weltkriegs durch die vielen Minen sehr wichtig war. Minen wurden damals mit zur Schlüsselfigur des Krieges, da sie kostengünstig waren und eine große, taktische Wirkung hatten.
Im Museum bekommt man viele Infos zu den verschieden bomben, wie u.a. zu den Schmetterlingsbomben und man sieht eine nachgestellte Szene eines Kampfmittelräumers der Royal Engineers, wie er eine Bombe während des Blitz (deutsche Luftangriffe auf Großbritannien), entschärft.
Hier seht ihr eine deutsche V-2-Rakete (Vergeltungswaffe 2) aus dem Zweiten Weltkrieg. Sie hat eine Höhe von 14 Metern und wiegt ca. 13 Tonnen. Sie wurde das erste Mal 1944 eingesetzt gegen London und Antwerpen. Sie ist die erste einsatzfähige ballistische Großrakete der Welt mit einer Reichweite von 320 Kilometern.
Bei dem Flugzeug handelt es sich um eine Hawker Siddeley Harrier, ein britisches Senkrechtstart- und Kurzstartkampfflugzeug, dass ab Ende der 1960er-Jahre bei der Royal Air Force eingeführt wurde. Sie wurde für Infrastruktur- und Pionieroperationen eingesetzt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt je nach Version bei etwa 1.100 km/h, die Einsatzreichweite bei rund 500–800 km ohne Zusatztanks.
Ausgestellt sind auch einige der Uniformen, die z.B. während des Koreakrieges gegen die klirrende Kälte getragen wurden. Während des Irakkrieges wurden in 2003 durch das US-Verteidigungsministerium sogenannte Iraqi Most Wanted-Spielkarten gedruckt. Sie dienten dem Zweck, sich die 52 meistgesuchten Mitglieder des Saddam Hussein Regimes einzuprägen. Bei Kontrollen sollten sie zudem die Identifikation erleichtern.
Wer sich für die Geschichte des Krieges interessiert, ist im Royal Engineers Museum genau richtig. Hier gibt es viel zu sehen und vor allem, dank vieler schriftlicher Informationen, zu verstehen. Wir können euch einen Besuch sehr empfehlen.
Leeds Castle ist ein Wasserschloss in Kent und liegt in der Nähe von Maidstone. Seinen Namen verdankt das Schloss einem kleinen Dorf, Leeds, was ganz in der Nähe liegt. 857 wurde Leeds Castle als Herrenhaus durch Ethelbert von Wessex erbaut und wurde im Jahr 1278 durch Edward I. zum Schloss erweitert.
Rund um Leeds Castle gibt es viele verschiedene Gebäude, unter anderem kann man das „Dog Collar Museum„, wo man Halsbänder von Hunden aus vielen Jahren bestaunen kann. Es gibt ein Labyrinth, wo man Rätsel lösen muss und einen schönen Garten und verschiedene Vogelhäuser. Es waren auch so überall viele Enten/Schwäne unterwegs, die man füttern durfte.
Da Leeds Castle ein Wasserschloss ist, ist es umgeben von viel Wasser und vielen Grünflächen. Leider dürfen Hunde hier noch nicht mal auf das Gelände, denn sie sind überall verboten.
Es gibt auch einen schönen Brunnen, welcher zentral im Innenhof des Schlosses steht. Es ist der Fountain Court, welcher eine runde Umrandung hat und viele Figuren, die im und um den Brunnen herum stehen.
Das Leeds Castle kann auch zum Teil von Innen besichtigt werden. Zu sehen gibt es u.a. die Bibliothek, das Speise- und Spielezimmer, das Arbeitszimmer und den Thorpe Hall Drawing Room, zu sehen hier auf dem Bild. Es ist eine Lounge mit französischen Möbeln und Tapeten aus dem 17.-20. Jahrhundert.
Leeds Castle wurde in den letzten Jahren auch schon öfter als Drehort genutzt, wie z.B. für die Serie „Magnum“ in den Jahren von 1980-1988. Dort diente Leeds Castle als englischer Wohnsitz von Robin Masters. Auch wurde hier „Lady Jane“ (1986), „Rustom“ (2016) uva. gedreht.
Wer ohne Hunde unterwegs ist, sollte sich Leeds Castle unbedingt anschauen, da es viel zu sehen gibt. Mit Hund, ist der Zutritt wie gesagt, leider nicht möglich.
Wer hat nicht schon mal von den Seven Sisters gehört? Früher dachte ich immer, es sind irgendwelche berühmten Schwestern gemeint und so ist es ja irgendwie auch, nur das es sich nicht um Menschen handelt. Ich wollte sie mir immer schon mal in natura anschauen und vor einiger Zeit, leider ohne Emma, war es dann soweit.
Die Seven Sisters (7 Schwestern), ist eine Kliffküste, welche zwischen Eastbourne und Seaford liegt. Es ist eine Kette von aufeinander folgenden Kreidefelsen an der Küstenlinie.
Über die Jahre, wurden bei den Seven Sisters immer wieder Filme gedreht. So z.B. „Downtown Abbey“ ab dem Jahr 2010, „The Crown“ (in Eastbourne) und natürlich „Harry Potter und der Feuerkelch“ im Jahr 2005. Da war Beachy Head der Austragungsort der Quidditch-Weltmeisterschaft. Sogar „James Bond – Der Hauch des Todes“ wurde 1987 hier gedreht. Da diente Seven Sisters als Felsen von Gibraltar.
Mit Kindern und Hunde, so wie Emma, die überall runter springen möchte, sollte man hier gut aufpassen. Es gibt wirklich keinerlei Zäune und die Kreidefelsen sind sehr hoch. Da sie auch immer mal abbrechen können, sollte man nicht zu dicht an den Rand gehen. Auf dem zweiten Bild, seht ihr den kleinen Leuchtturm, es ist der Beachy Head Leutchtturm.
Am Beachy Head gibt es einen ca. 750m langen Rundweg, mit einer tollen Aussicht auf den Ärmelkanal und den Belle Tout Leuchtturm. Der Belle Tout Leuchtturm ist 162m hoch und wurde ca. im Jahre 1832 erbaut. Nach seiner Stilllegung im Jahr 1902, wurde er ca.1950 wieder aufgebaut. Der Leuchtturm diente früher u.a. als Teeladen und ist heute ein schönes B&B. In der TV-Serie „The Lives and Loves of a She Devil“ ist der Leuchtturm regelmäßig zu sehen.
Vor Ort gibt es das „National Trust – Birling Gap and the Seven Sisters“, wo man einen großen Parkplatz findet, falls man mit dem Auto anreist. Das National Trust ist auch ein Informationszentrum zu den Seven Sisters und ein schönes Café mit einer tollen Terrasse, wo man seinen Café mit Blick auf den Ärmelkanal genießen kann. Gerade mit Hund, ist es ein toller Ausflug, da man ihn mit einer schönen Wanderung verbinden kann. Ich kann euch einen Besuch wirklich sehr empfehlen.
Diesmal ging es für uns in den New Forest Wildlife Park in der Nähe von Southampton. Im Park leben ca. 200 Tiere. Als erstes haben wir den asiatischen Zwergotter gesehen, welcher gerade gefüttert wurde. Otter gehören zur Familie der Marder und sind tagaktiv. Mit ihren Schwimmhäuten suchen sie unter Steinen nach Nahrung und mit ihren Tasthaaren spüren sie Beute im Wasser auf. Der ruderartige Schwanz hilft ihnen beim Schwimmen.
Im Park gibt es auch europäische Iltisse, welche ebenfalls zur Familie der Marder gehören. Sie sind allerdings nachtaktiv. Iltisse sind Fleischfresser und jagen kleine Nagetiere, Vögel, Reptilien und Amphibien.
Danach haben wir einen Rotfuchs gesichtet. Der Rotfuchs ist der größte der Echten Füchse und das am weitesten verbreitete aller Raubtiere. Er jagt hauptsächlich in der Dämmerung und im Morgengrauen. Seine Hauptbeute besteht aus kleinen Nagetieren, Vögeln, Eiern, Amphibien und Früchten, aber in städtischen Gebieten durchwühlt er auch Mülltonnen nach Essensresten.
Die europäischen Frettchen gelten als beliebte Haustiere, aber bevor man sich so ein Tier anschafft, sollte man sich genau informieren. Denn Frettchen leben normalerweise in Gruppen und schlafen bis zu 20 Stunden am Tag. Da sie einen hohen Stoffwechsel haben, benötigen sie mehrmals täglich Fleisch.
Auch Nordluchse wohnen im Park und sie gehören zu den Raubtieren, die vom aussterben bedroht sind. Sie sind dämmerungsaktiv und leben als Einzelgänger. Luchse sind geschickte Jäger, die ihre Beute wie Wildvögel, Nagetiere und kleine Rehe, durch Anschleichen und Auflauern erlegen.
Einen arktischen Wolf, bzw. ein Wolfspaar, haben wir auch noch gesichtet. Sie leben in Rudeln mit 5-10 Tieren und haben ein klares Ranggefüge mit einem führenden Paar. Wölfe sind Fleischfresser, sie können aber auch mehrere Tage problemlos ohne Nahrung überleben.
Im Park gibt es auch viele verschiedene Eulen oder Kautze zu sehen. Leider sind die nicht so fotogen und haben sich immer wieder weggedreht und wollten ihre Ruhe, was wir auch akzeptiert haben.
Es gibt ein wunderschönes Schmetterlingshaus, wo man verschieden Schmetterlinge beim fliegen beobachten kann. Hier kann man sich eine Weile aufhalten, denn es gibt auch Sitzmöglichkeiten, zum beobachten der Tiere.
Es gibt auch eine eigene Schmetterlingszucht, wo man sie beim schlüpfen beobachten kann.
Wenn man in der Gegend ist und vielleicht auch noch kleinere Kinder dabei hat, ist der New Forest Wildlife Park auf jeden Fall einen Besuch wert. Er ist nicht allzu groß und bietet einige Möglichkeiten zur Stärkung und zum Verweilen. Leider sind Hunde im Park verboten, außer Assistenzhunde.
Hallo Freunde, auf meiner Tour durch die Niederlande, habe ich die schöne Stadt Roermond unsicher gemacht. Geparkt haben wir auf einem günstigen und zentralen Parkplatz am Wilhelminaplein und haben von dort aus, auch unsere komplette Tour geplant.
Infos zu Roermond:
Roermond liegt in der niederländischen Provinz Limburg, nahe der deutschen und belgischen Grenze und hat ca. 62.000 Einwohner. Roermond ist eine charmante Stadt im Süden der Niederlande, wo sich Geschichte, Wasser und entspanntes Lebensgefühl treffen. Zwischen Maas und Roer gelegen, wirkt die Altstadt überschaubar und gemütlich: kleine Gassen, historische Fassaden, Cafés mit Blick aufs Wasser. Alles fühlt sich nah an und ist perfekt für einen Stadtbummel ohne Eile.
Das Designer Outlet wiederum bringt Hektik und viele Menschen aus ganz Europa hier her. Davon spürt man aber in der Stadt nichts, da das Designer Outlet auf der anderen Seite des Ortes liegt.
Los geht es zur Stadttour:
Als erstes kamen wir an der Villa Casimir (De Cattentoren), einem historischen Gebäude vorbei. Es ist eine schlossähnliche Villa namens Haus Ernst Casimir und wurde 1908 für einen Bezirksrichter erbaut. Heute ist es eine moderne Seniorenresidenz.
Weiter wollten wir zur Ursulinenkapelle und dem Hexenhaus (De Kazemat) und mussten leider schnell feststellen, dass man hier nicht weiter kommt. Ein Überweg über die Straße gibt es nicht und von der anderen Seite, kam man ebenfalls nicht an das Gebäude heran.
Die Ursulinenkapelle ist ein wenig bekanntes Bauwerk. Sie liegt versteckt zwischen einem Bürogebäude und mehreren anderen Gebäuden. In der Nähe der Kapelle befindet sich das Heksenhuuske (Hexenhaus).
Daher ging es für uns dann weiter durch die süßen Gassen von Roermond. Hier begegnen einem viele freundliche Leute, die im vorbei fahren oder laufen grüßen. Man kommt sich hier dadurch sehr willkommen vor und auch ich, bekomme immer wieder ein Lächeln von den Leuten, aber ich bin ja auch ein süßer Golden Retriever. Hier seht ihr das Bistum von Roermond.
Im Innenhof des Bistums, versteht sich die Caroluskapel. Die Carolus-Kapelle verfügt über einen historischen Kreuzgang und Kreuzganggarten. Im Inneren befindet sich eine Rokokodecke und eine beeindruckende Orgel. Die Geschichte der Kirche, reicht zurück bis ins 14. Jahrhundert. Die Kapelle und das angrenzende Kloster beherbergten einst Kartäusermönche, den strengsten Mönchsorden der katholischen Kirche.
Der Marktplatz in Roermond ist ein zentraler Platz der Stadt, mit vielen historischen Gebäuden und vielen Cafés und Restaurants, die gerade bei schönem Wetter, zum verweilen einladen. Jeden Samstag, findet hier auch ein Wochenmarkt statt.
Das Stadthuis (Rathaus) gibt es bereits seit 1399, allerding wurde es bei einem Stadtbrand in 1554 völlig zerstört, wie viele andere Teile des Stadtzentrums auch. Es wurde daher in den folgenden Jahren wieder aufgebaut und hat um 1700 seine heutige Fassade erhalten. Jeden Tag, um die Mittagszeit, drehen sich die Statuen des Glockenspiels auf dem Rathaus.
Direkt am Marktplatz, in einer Seitenstraße, befindet sich die Sint Christoffelkathedraal, eine Bischofskirche des römisch-katholischen Bistums. Sie ist dem heiligen Christophorus gewidmet.
Mit dem Bau der Kirche wurde in 1410 begonnenen und die Fertigstellung erfolgte im Verlaufe des 16. Jahrhunderts. Im Zweiten Weltkrieg trug die Kirche schwer Schäden davon, als deutsche Truppen am Tag vor der Befreiung der Stadt, den 78 m hohen Turm sprengten. Der Turm wurde nach dem Krieg wiederhergestellt. Ein Erdbeben im Jahr 1992 führte zu erneuten Schäden, welche durch eine Renovierung behoben wurden.
Im Inneren gibt es einen Sakramentsaltar aus Naturstein und im Altar ist der Tabernakel und ein Bronzekreuz aus geschmolzenen Teilen einer Glocke und der ehemaligen Christophorusskulptur des Turmes zu finden. Vom Rattenturm aus, hat man einen tollen Blick auf den Turm der St. Christoffelkirche.
Der Rattentoren (Rattenturm) ist der letzte erhaltene Stadtturm (der ehemaligen Stadtmauer) aus dem Jahr 1300. In den Jahren 1613/14 diente der Turm als Gefängnis für Frauen, die der Hexerei beschuldigt wurden. Die Angst vor Hexen war damals im Land und auch in Roermond tief verwurzelt. Da der Turm nach dem Abriss der Stadtmauer zerfiel und es dort viel Ungeziefer gab, erhielt er den Namen Rattenturm, denn eigentlich hieß er Glockenturm.
Mama fand die Ampeln hier toll, da durch eine Grafik die Zeit runter gezählt wird und man genau weiß, wie lange man noch warten muss, bis es grün wird.
Weiter ging es zur Roerkade, welche sich entlang des Flusses Rure mit Blick auf den Stadtteil St. Jakob befindet. Man hat einen tollen Blick auf die alte Steinbrücke (Maria Theresia Brug) aus dem 14. Jahrhundert und es gibt die Möglichkeit, von hier aus eine Bootstour zu machen. Die Roerkade ist auch eine Partymeile mit vielen Kneipen und Bars. Martin musste gut aufpassen, dass ich nicht in Scherben trete, also passt gut auf eure Pfoten auf, wenn ihr hier lang spaziert.
Für uns ging es wieder in die Fußgängerzone zurück, zum Historiehuis (historisches Haus und Bibliothek). Viele Jahrhunderte lang gehörte Roermond zum heutigen Belgien. Eine katholische Stadt, in der Spanier, Österreicher und Franzosen ihre Spuren hinterlassen haben. Roermond war früher eine der vier Hauptstädte von Gelderland. Das Historiehuis Roermond ist ein kleines Museum, wo es Objekte zu sehen gibt, die man nicht woanders sehen kann.
Überall in der Innenstadt sind die Lippen-Bänke verteilt, die schon fast ein Wahrzeichen von Roermond sind.
Der Munsterplein gilt als der schönste Platz der Niederlande und befindet sich im Stadtzentrum, direkt neben der Munsterkerk. Jeden Mittwoch findet am Munsterplein ein Wochenmarkt statt.
Die Munsterkerk (Münsterkirche), ist eine spätromanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Die Kuppelhöhe misst 78 und der Vierungsdurchmesser 31 römische Fuß. Das Kirchenschiff entstand zwischen 1220 und 1244, der Westbau wurde zwischen 1244 und 1260 errichtet. Im 18. Jahrhundert erhielt die Kirche einen barocken Glockenturm, welcher durch Pierre Cuypers in 1850 abgerissen und durch ein neues Westwerk ersetzt wurde.
Vom Herdenkingsfontein (Brunnen), hat man eine tolle Komplettansicht auf die Munsterkerk mit all den Türmen. An der Seite der Kirche, befindet sich ein toller Abteigarten, den man besichtigen kann.
Hinter der Munsterkerk, befindet sich der Herdenkingsfontein „Vrouwen van Roermond“ (Gedenkbrunnen – Frauen von Roermond). Er erinnert an das mutige Verhalten der Frauen von Roermond während des Zweiten Weltkriegs. Zu der Zeit wurden ca. 3.000 Männer aus der Stadt in deutsche Arbeitslager deportiert.
Gegenüber des Gedenkbrunnens, befindet sich der Prinsenhof. Er ist ein altes Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert. Im Inneren gibt es ein Regentenzimmer, ein historischer Raum mit Decken aus dem 17. Jahrhundert, klassizistischen Kaminen und alten Portraits.
In der Fußgängerzone habe ich noch einen tollen Laden für mich gefunden, aber leider hatte der noch geschlossen. Schade, sonst hätte mir Mama bestimmt ein neues Kuscheltier oder Leckerlis gekauft.
In der Hamstraat befindet sich die alte Synagoge, gut zu erkennen an dem Davidstern in der Mitte der Fassade. Die ersten Juden sind 1275 in der Stadt nachgewiesen und hatten ab 1853 ein eigenes Synagogengebäude. 1942/43 wurden sie in die Lager Vught und Westerbork (als Zwischenstation vor dem Vernichtungslager) deportiert. Nur wenige überlebten, weil sie rechtzeitig untertauchten. Das alte Gebäude wurde vollständig zerstört und nach dem Krieg wieder aufgebaut.
Der Stationsplein (Bahnhofsplatz), liegt natürlich in der Nähe des Bahnhofs, an der Hamstraat. Es ist ein toller Fotosspot mit Roermond Schriftzug. Die roten Lippen-Skulpturen in Roermond sind Teil eines Willkommensschildes. Sie repräsentieren den Buchstaben „M“ im Stadtnamen (ROERMOND).
Der Bahnhof von Roermond wurde im Jahr 1862 eröffnet und ist ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt in Limburg. Hier verkehren viele Intercity-Züge nach Heerlen, Maastricht, Eindhoven, Utrecht und Amsterdam. Möchte man aus Deutschland mit dem Zug anreisen, muss man bis Venlo fahren und von dort umsteigen.
Der Turm der Regus Looskade ist schon von weitem zu sehen. Es ist ein modernes Bürogebäude und hier finden auch regelmäßig Veranstaltungen statt. Es ist keine historische Sehenswürdigkeit, aber trotzdem sehr schön.
Das Stadskantoor ist auch gleichzeitig der Zugang zum McArthur Glen Designer Outlet und wenn man schon mal in Roermond ist, will man sich das natürlich auch anschauen. Ich habe wieder meine Spuren in der Stadt hinterlassen. Wo Pfoten Spuren hinterlassen, ist Herz dabei und meine Mama wird immer ganz sentimental dabei, wenn sie irgendwo meine Pfotenabdrücke sieht.
An der Wilhelminasingel gibt es eine Unterfühurng, um rüber zur anderen Seite der Straße zu gelangen, wo sich das McArthur Glen Designer Outlet Roermond befindet.
Das McArthur Glen Designer Outlet hat über 200 verschiedene Designer-Stores, die zum shoppen einladen. Es gibt aber auch einige Restaurants, wo man sich stärken und ausruhen kann.
Mama sagt, ich hab es hier wirklich gut gemacht, aber nicht immer wollte ich durch die Menschenmassen laufen. Es war aber auch ziemlich voll und daher hat sich Mama einen ruhigeren Platz auf einer Bank mit mir gesucht und Martin ist alleine weitergezogen. Und stellt euch mal vor Freunde, ich wurde sogar hier in den Niederlanden erkannt, denn es kam ein junger Mann auf mich zu und meinte: „Hi Emma!“ und winkte mir zu.
Das Designer-Outlet ist Teil der ehemaligen Kaserne „Ernst-Casimir“ von Nassau und daher findet sich noch ein Denkmal von ihm hier. Ernst Casimir von Nassau-Dietz (1573–1632) war nassauischer Graf, Feldmarschall der niederländischen Armee und Statthalter von Friesland, Groningen und Drenthe. Als Mitglied des Hauses Nassau-Dillenburg war er ein militärischer Anführer im Achtzigjährigen Krieg und fiel am 2. Juni 1632 bei der Belagerung von Roermond durch einen Kopfschuss.
Nach unserem Besuch im Designer-Outlet, ging es wieder durch die Stadt zurück zu unserem Auto und auf in unser nächstes Abenteuer, bevor wie in Richtung Heimat gefahren sind. Wir können euch Roermond wirklich sehr empfehlen, auch für einen Wochenendaufenthalt, denn es gibt viel zu sehen. Bis bald, eure Emma.
Da wir schon so viel über Bodiam Castle gehört haben, wollten wir es uns unbedingt vor Ort in Bodiam anschauen. Bodiam Castle ist eine Burgruine in East Sussex, welche noch, zumindest an den Außenmauern, sehr gut erhalten ist. Die Burg wurde zwischen 1385–1392 mit Sandstein erbaut.
Burg Bodiam ist rundum von einem breiten Wassergraben umgeben und nur über eine einzige Brücke zugänglich. Diese befindet sich an der Nordseite, wie auch der rechteckige Torturm mit Haupteingang. An beiden Seiten der Brücke, befinden sich Wachunterkünfte.
Im Teich von Bodiam Castle tummeln sich viele Fische und Enten, die alle ganz neugierig auf die Besucher sind und sich nicht stören lassen.
Bodiam Castle ist sehr beliebt als Film- und Serienkulisse und über die Jahre wurden hier schon viele Filme, wie „Die Ritter der Kokosnuss„, „Sumpfburg“ und im Jahre 2023 „Wonka“ gedreht.
Zudem wurde die Serie „Die Abenteuer von Robin Hood“ und einige Folgen von „Doctor-Who“ gedreht. Als malerisches Wasserschloss und mittelalterliche Burg ist es ideal für Märchenfilme.
Einige Teile des Schlosses sind noch begehbar und einige Räume sind gut erhalten, wie z.B. das stille Örtchen und einige Räume. Man kann auch noch einen zusätzlichen Ausgang sehen, wo man von einem Turm, in den anderen gehen kann.
Auf den Südturm kann man rauf steigen und hat von dort einen tolle Aussicht auf das innere des Nordturms und sieht im Hintergrund das Castleview Café.
Es gibt insgesamt 4 große Rundtürme von ca. 9,4 m Durchmesser. Sie markieren die Eckpunkte der Burganlage, welche fast quadratisch erbaut wurde. Sie hat eine Größe von 50 m x 60 m von Nord nach Süd. Besichtigen kann man die Wirtschaftsgebäude wie Küche, Speisen- und Getränkekammern.
In der Nähe von Bodiam Castle befindet sich auch noch ein Bunker (Pillbox) aus dem zweiten Weltkrieg, aus dem Jahre 1910/41. Es ist ein Typ 24 Bunker, welcher rechteckig erbaut wurde.
Er war Teil der britischen Verteidigungsmaßnahme und hatte mehrere Schießscharten (die schmalen rechteckigen Öffnungen) für Gewehre und leichte MGs, ein Betondach und einen seitlichen Eingang.
6 bis 8 Soldaten hatten darin Platz und saßen oder knieten mit ihren Waffen vor den Schießscharten.
Ganz in der Nähe von Folkstone, hoch oben auf den Kreidefelsen, liegt das „Battle of Britain Memorial„, dass Denkmal der Luftschlacht um England.
Von dort oben hat man einen wunderschönen Blick auf die Kreidefelsen und über ganz Folkestone.
Battle of Britain Memorial wurde im Jahr 2015 eröffnet und soll an die heldenhaften und selbstlosen Taten der Männer erinnern, die die Luftschlacht um England vom 10. Juli bis 31. Oktober 1940 gewonnen haben. Das Museumsgebäude wurde wie ein Spitfire-Flügel entworfen und gebaut
Man sollte auf jeden Fall schön auf den ausgewiesenen Wegen bleiben und die Schilder aufmerksam lesen, was wir erst nicht gesehen haben. Zum Glück sind mir keine Schlangen begegnet.
Draußen auf dem Gelände steht ein Nachbau der Spitfire Mk1, dass Flugzeug YT-J mit der Seriennummer R6775. Es wurde hauptsächlich von Flying Officer Jeffrey Quill AFC während seines Einsatzes vom 6. August bis 24. August 1940 geflogen.
Die Spitfire ist der berühmteste Jäger, der jemals in der Royal Air Force gedient hat, und der berühmteste Feldzug, an dem sie teilnahm, war die Luftschlacht um England.
Zudem gibt es auch einen Nachbau der Hawker Hurricane Mk I, mit der Aufschrift US-X. Sie ist das Flugzeug, in dem der 20-jährige Pilot Officer Geoffrey Page am 12. August 1940 abgeschossen wurde und schwer verbrannte.
Der Hurricane-Jäger wurde unter der Leitung von Hawkers Chefkonstrukteur Sydney Camm entwickelt. Während der Luftschlacht um England waren mehr Hurricanes als Spitfires beim Fighter Command im Einsatz, und sie schossen weitaus mehr feindliche Flugzeuge ab. In den späteren Kriegsjahren erlangte die Hurricane in ihrer Rolle als „Panzerjäger“ weiteren Ruhm, und erst 1947 wurde der Typ bei der RAF außer Dienst gestellt.
Im Museum gibt es noch viele weiter Dinge zur Geschichte zu sehen und es ist ein Erlebnis-Zentrum, da man dort viele interaktive Angebote zum mitmachen hat. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Nach einem Rundgang hat man auch noch die Möglichkeit, im Cockpit Café eine Stärkung zu sich zu nehmen.