Hallo Freunde, diesmal möchte ich euch von Mama’s und Martin’s 2. Station in Manchester berichten. Die beiden wurden mit heftigem Regen begrüßt, als sie aus dem Bus ausgestiegen sind und durften ins Hotel rennen, wo sie klitschnass angekommen sind. Tja, so ist das wenn man nach England fliegt und keinen Regenschirm im Gepäck hat. Übernachtet haben sie im Hotel „The Townhouse Manchester“, ein schönes Hotel mitten im Stadtzentrum, mit geräumigen Zimmern und einem großen Bad. Also ich hätte da ja auf jeden Fall noch Platz gehabt für mein Hundekörbchen, aber ich musste ja zu Hause bleiben.
Nachdem sich der Regen gelegt hat, sind die beiden auf Stadttour gegangen und haben ein wenig die Gegend erkundet. Vorbei ging es an einem der Lieblingsläden von meinem Bruder, dem Classic Football Shirts, wo natürlich auch gleich ein neues Trikot gekauft wurde. Weiter ging es durch die Innenstadt, bis zum Arndale Shoppingcenter. Einem großen Einkaufszentrum mit unzähligen Läden.
In Manchester gibt es beeindruckende, riesige Gebäude, die zum Teil schon sehr alt sind, wie das Kimpton Clocktower Hotel. Es ist ein Luxushotel in einem historischen, viktorianischen Gebäude.
Auch in Manchester gibt es ein Chinatown und zwar das zweitgrößte in England. Der Torbogen wurde 1987 in der Faulkner Street fertiggestellt und markiert den Anfang von Chinatown. Die ersten Siedler kamen 1920 nach Manchester und im Jahr 1950 kam eine weitere Einwanderungswelle. Es gibt in Chinatown viele Restaurants, Geschäfte, Supermärkte und Bäckereien. Seht ihr, in Manchester gibt es auch Hunde. Na hier wäre ich auch gerne Gassi gegangen.
Ein weiteres beeindruckendes Gebäude ist das „Royal Exchange“, ein denkmalgeschütztes Gebäude aus dem Jahr 1921. Der Baubeginn war 1867 und somit dauerte der Bau ganze 54 Jahre. Früher wurde hier mit gesponnenem Garn und Fertigware aus Wolle gehandelt und es gab in dem Gebäude auch eine Börse und eine Bibliothek. Im zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude bei dem deutschen Luftangriff in 1940 schwer beschädigt und später wieder aufgebaut. Es wurde im klassizistischen Stil entworfen. Seit 1973 befindet sich das Royal Exchange Theatre darin.
Das Corn Exchange ist eine ehemalige Getreidebörse aus dem Jahr 1899 im barocken Stil. Nach einem Bombenanschlag im Jahr 1996 wurde es restauriert und wurde bis 2014 ein Einkaufszentrum. Mittlerweile gibt es hier mehrere Gastronomiebereiche und kleinere Einkaufsläden.
Als Fußballfan ist ein Besuch im „National Football Museum“ natürlich auch Pflicht. Das Museum hatte früher seinen Sitz in Deepdale, zog aber 2012 nach Manchester um. Das Museum befindet sich im Urbis-Gebäude und hat 4 Stockwerke.
Zu sehen gibt es neben etlichen Trophäen eine Hall of Fame und wechselnde Ausstellungen. Für Kinder gibt es verschiedene Mitmachstationen und einen kleinen Shop mit Autogrammen. Für mich hätte Mama dort bestimmt einen Fußball kaufen können. Na, meint ihr sie bringt mir einen mit?
Nach der Tour gab es eine Stärkung für die beiden im Döner-Shack, mit Chili-Pommes, bevor es mit der Bahn weiter in Richtung Etihad Stadium ging. Die Inhaber wurden durch eine Berlinreise zu dem Döner inspiriert und somit schmeckt er quasi wie zu Hause in Deutschland. Tzz und ich musste zu Hause die Dose essen, die mir Papa hingestellt hat. Gut, er richtet mein Essen immer mit viel Liebe an, da versteckt sich meistens was feines drin und ich bekomme oft leckeres gekochtes.
Das „Etihad Stadium“, welches ursprünglich und auch bei UEFA-Wettbewerben „City of Manchester Stadium“ hieß, ist die Heimspielstätte von Manchester City. Es wurde in 2002 eröffnet und hat eine Kapazität von 61968 Plätzen, nach der letzten Erweiterung in 2025.
Die Manchester City Stadiontour kostet für Erwachsene ca. 26 Euro und für Kinder 16 Euro. Die Tour hat ca. 75 Minuten gedauert und es gab viele Einblicke in verschiedene Bereiche. Unter anderem sieht man die Umkleidekabinen, den Spielertunnel, den Spielfeldrand inklusive Sitzplätze der Spieler während des Spiels und die Tribünen.
Bei der Tour erfährt man viel über die Geschichte des Stadions, über die Spieler und auch was in Zukunft geplant ist. Es gibt auch die Möglichkeit, selber Fragen zu stellen. Die Tour ist wirklich sehr zu empfehlen.
Nach der Etihad Stadium Tour ging es weiter in Richtung „Museum of Transport“, im Stadtteil Cheetham Hill von Manchester.
Das Museum wurde 1977 eröffnet und befindet sich in einem ehemaligen Busdepot. Ziel des Museum ist es, dass öffentliche Verkehrserbe von Greater Manchester zu bewahren.
Im Museum gibt es eine große Sammlung von ca. 80 Bussen, darunter auch zwei Oberleitungsbussen. Zudem gibt es eine Sammlung von Uniformen, Transportschildern, Fahrkartenausrüstung, Gegenstände aus dem Harry Potter und der Gefangene von Askaban Film uvm.
Ein Highligt im Museum of Transport ist auf jeden Fall der Prototyp der Manchester Metrolink Straßenbahn, in die man rein gehen darf. Ein Besuch in dem Museum ist wirklich sehr empfehlenswert.
Im gleichen Stadtteil wie das Museum of Transport, befindet sich auch das Manchester Fort, ein Einkaufscenter mit unzähligen Geschäften, wie z.B. Nike, JD Sports, Boots, TK Maxx uvm.
Weiter ging es ins Old Trafford, der Heimspielstätte von Manchester United. Das Stadion liegt in Trafford, ca. 4 km vom Stadtzentrum Manchester entfernt. Man kommt ganz bequem mit der U-Bahn hier her. Das Old Trafford hat ein relativ großes Museum, welches man sich vor seiner Tour anschauen kann. Es gibt viele Trikots und Trophäen zu sehen.
Bei der ca. 70 minütigen Tour, die für Erwachsene ca. 28 Pfund kostet, bekommt man einiges zu sehen. Es geht in die Umkleidekabinen, durch den Spielertunnel, zu den Sitzplätzen während des Spiels, zum Presseraum,auf die Tribünen und auf den Rasen im Stadion. Der Preis für das Museum ist bereits im Ticketpreis enthalten.
Das Old Trafford hat eine Kapatzität von 74244 Zuschauern und ist nach dem Wembley-Stadion das zweitgrößte Fußballstadion in England. Das Stadion wurde 1910 eröffnet. Wegen des zweiten Weltkrieges und den Beschädigungen, konnte es von 1941-1949 nicht genutzt werden. Während der Wiederaufbaus, musste das Stadion an der Maine Road genutzt werden.
Mein Bruder ist ein großer Christiano Ronaldo Fan und daher wollte er unbedingt auf dem Platz sitzen, wo auch Ronaldo immer saß, als er noch bei Manchester United gespielt hat. Meine Mama hat den Tourguide gefragt und zum Glück kannte er alle Plätze von Ronaldo, auf denen er in seiner Karriere dort gesessen hat. Also wurden auch alle ausgetestet.
Bevor es mit dem Bus zur nächsten Station auf ihrer Stadiontour nach Liverpool ging, wurde im Shop von Manchester United natürlich noch eingekauft. Es musste ja ein weiteres Trikot für die Sammlung her. Oh man, ich sag es euch, der gibt Mama’s ganzes Geld für Trikots aus und für mich fällt bestimmt nicht mal ein Leckerli ab. Auf ein Spielzeug brauche ich da wahrscheinlich auch nicht mehr zu hoffen. Seid gespannt auf die nächste Station, ich werde euch davon berichten. Liebe Grüße, eure Emma
P.s.: Macht euch um mich keine Sorgen, Papa passt gut auf mich auf, ich bekomme viele Streicheleinheiten, Leckerlies, es wird gespielt und ordentlich gekuschelt.
Hallo Freunde, die erste Station für Mama und Martin war in Newcastle upon Tyne. Newcastle upon Tyne ist die nördlichste Großstadt Englands und ist eigentlich nur als Newcastle bekannt. Papa hat die 2 zum Flughafen gebracht und sie sind von Frankfurt/Main aus nach Newcastle gestartet. Mama hat erzählt, der Flug war gut, aber sie hat mich da schon sofort vermisst. Also ich hab ja die Zeit mit Papa genossen, aber die beiden habe ich trotzdem vermisst, zumindest manchmal. Vom Flugzeug aus, hatte man schon einen guten Blick auf Newcastle upon Tyne.
Für die beiden ging es erst mit der Nexus Metro vom Flughafen zur Central Station. Die Fahrt hat ca. 30 Minuten gedauert und dann ging es zu Fuß weiter, erst mal ins Hotel um die Koffer los zu werden, um danach die Stadt erkunden zu können. Übernachtet haben Sie im Sleeperz Hotel. Das Hotel lag in einer ruhigen Seitenstraße mit Blick auf das Newcastle Castle. Die Zimmer waren schön groß und auch sauber. Mama hat erzählt, dass sie in der ersten Nacht durch die Polizei und die Lautstärke wach wurde, denn es gab eine große Schlägerei direkt vorm Hotel. Aber gut, sie meinte, dass kann einem überall passieren und alles war auch wieder schnell vorbei. Aber stellt euch mal vor, mein Bruder hat doch tatsächlich alles verschlafen und hat gar nichts mitbekommen. Also ich hätte ja laut gegeben und aufgepasst.
Als erstes ging es für die beiden zur St. Mary’s Cathedral, der Bischofskirche des römisch-katholischen Bistums Hexham und Newcastle. Es ist eine neugotische Hallenkirche, die bis 1844 erbaut wurde.
Die Newcastle Cathedral ist eine Kirche im gotischen Stil, welche in mehreren Bauphasen errichtet wurde. Der Bau dauerte von 1250 bis 1500.
Weiter ging es zum Newcastle Castle, einer normannischen Festung, welcher die Stadt ihren Namen verdankt. Es gibt die Möglichkeit das Castle zu erkunden und die Aussicht oben vom Dach zu genießen.
Vom Dach des Castles aus kann man direkt auf die berühmte Tyne Bridge und die Swing Bridge schauen.
In der Innenstadt von Newcastle upon Tyne gibt es viele schöne, alte Gebäude zu sehen. Mama hat sogar einen „Bier Keller“ gefunden.
Die beiden haben auch einen tollen, historischen Markt gefunden, der komplett überdacht ist. Im Inneren fühlt man sich teilweise, als wäre man in einer anderen Zeit angekommen. Der Grainger Market wurde 1835 eröffnet und hat unter anderem einen Fleischmarkt, einen Gemüsemarkt und viele weitere Stände und Cafés zum verweilen. Wegen der Lebensmittel dürfen Hunde dort leider nicht mit rein, aber es gibt dort einen tollen Hundeladen, mit ganz viel Spielzeug für mich. Ob Mama mir was mitgebracht hat?
Wegen der Lebensmittel dürfen Hunde dort leider nicht mit rein, aber es gibt einen tollen Hundeladen, mit ganz viel Spielzeug für mich. Ob Mama mir was mitgebracht hat?
Martin hat dort sogar ein Trikot gefunden, was in seiner Sammlung noch gefehlt hat. Also ich bin ja nicht eifersüchtig, aber dann muss ich auch was bekommen. Oder was meint ihr?
In Newcastle upon Tyne gibt es doch wirklich ein „Dog and Scone’s Café“, wo ganz viele Hunde zum kuscheln sind. Fremde Hunde, wie ich, dürfen aus Sicherheitsgründen nicht mit rein. Aber es ist doch eine tolle Idee für Menschen, die sich keinen eigenen Hund holen können, aber etwas Gesellschaft haben möchten.
Weiter ging es zu Blackfriars, einem Dominikanerkloster aus dem 13. Jahrhundert. Dort waren 5 Bettelorden beheimatet, die Dominikaner, Karmeliter, Augustiner, Franziskaner und das Trinitarierpriorat. Im 14. Jahrhundert wurden mehrfach die Mitglieder des Königshauses beherbergt, unter anderem Edward III. von England. Heute befindet sich ein preisgekröntes Restaurant darin.
In Newcastle gibt es eins von insgesamt 5 Chinatowns in England. Chinatown liegt auf einem Grundstück des Kosters Blackfriar, in der Nähe des Grainger Market. Das erste chinesische Restaurant gab es hier in 1949. Der Eingang zu Chinatown wird mit einem typischen chinesischen Bogen gekennzeichnet.
In der Nähe des Grainger Markets findet ihr das Cote und das Grey’s Monument. Es wurde zu Ehren von Charles Grey, einem ehemaligen Premierminister, in 1838 erbaut.
Nun ging es auf zur lang ersehnten ersten Stadiontour. Also ich muss schon sagen, Mama hat Martin ganz schön mit Sightseeing gequält, aber wenn man schon mal in einer fremden Stadt ist, möchte man auch etwas von der Umgebung sehen. Aber nun auf ins Stadion, den St. James Park.
Der St. James Park ist die Heimat von Newcastle United aus dem Jahr 1892. Es ist das älteste und größte Fußballstadion in Nord-Ost-England und fasst 52.264 Zuschauer. Bei der EM in 1996 in England, war eines der 8 Stadien, in denen die Spiele stattfanden.
In der Wartelounge gibt es ein kleines Museum mit vielen Trophäen und alten Trikots zu bestaunen. Der Empfang des Personals war sehr herzlich und man wird dort von seinem Tourguide abgeholt und durch das Stadion geführt. Die geführte Tour in englischer Sprache war sehr informativ und lustig gemacht, da auch die Besucher mit einbezogen werden. Man hat auch die Möglichkeit, Fragen zum Stadion zu stellen.
Man kann sämtliche Bereiche des Stadions besuchen. Neben den Tribünen, dem Rasen, der Spielerbank und der Lounge, darf man auch die Spielerkabinen betreten.
Wir können euch den Stadionbesuch im St. James Park wirklich sehr empfehlen. Es ist ein tolles Stadion, was man einfach gesehen haben muss und die Aussicht vom Stadion aus auf die Stadt, ist einfach wunderschön. Die klassische Stadiontour kostet 23 Pfund für Erwachsene und für Kinder 12 Pfund.
Nach dem Stadionbesuch ging es noch mit dem Zug ins Metrocentre nach Dunston. Einem großen Einkaufszentrum mit unzähligen Geschäften, Restaurants und Bars. Es gilt als das zweitgrößte Einkaufszentrum Großbritanniens.
Das Einkaufzentrum ist in verschiedene Malls (insgesamt 5 Stück) aufgeteilt und man findet unter anderem Geschäfte wie JD, Sports Direct, Zara, H&M und viele mehr.
Und schon war die Zeit in Newcastle upon Tyne für die 2 vorbei und es ging mit dem Reisebus weiter zur nächsten Station, nach Manchester. Die Busfahrt mit National Express hat 3:45 Stunden gedauert und war komplett stressfrei und sehr angenehm. Die Links zu Newcastle upon Tyne findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-stadiontour-england-newcastle-upon-tyne/. Newcastle upon Tyne ist auch ohne Stadiontour eine tolle Stadt, die man unbedingt besichtigen sollte. Ich hoffe die Stadiontour hat euch gefallen und mehr zu Manchester, gibt es von mir im nächsten Beitrag. Aber bis dahin wird erst mal gechillt. Liebe Grüße, eure Emma
Eigentlich geht es auf dieser Homepage Hauptsächlich um Reisen mit Emma. Auf dieser Reise war sie leider nicht mit, da es einfach keine Reise für einen Hund gewesen wäre. Sie hat in diesen knapp 2 Wochen wo ich mit meinem Sohn unterwegs war, die Zeit zu Hause mit Papa genossen. Hat ihre großen Gassi-Runden bekommen und wurde bestens versorgt. Trotzdem möchten wir euch diese Stadiontour durch England nicht vorenthalten, da sie für uns eine tolle Reise war und sie vielleicht jemand von euch auch als Planung nutzen kann.
Wie kam es eigentlich zu der Stadiontour durch England? Da mein Sohn ein großer Fußballfan ist, kam er irgendwann auf mich zu, er möchte eine Stadiontour in England mit mir machen. Diese sollte uns in die bekanntesten Stadien führen, wenn möglich auch mit einem Spiel der einzelnen Mannschaften. Da ich für so etwas gerne zu haben bin, habe ich mich also an die Suche im Internet gemacht, ob es darüber schon eine Info oder sogar Planungen gibt. Leider habe ich außer den Stadien in und um London, nichts dazu gefunden. Also habe ich mich selber an die Planung gemacht und recherchiert, welche Stadien und wichtigen Vereine es in ganz England gibt. Das Ergebnis habe ich meinem Sohn gezeigt und er hat dann ausgewählt, wohin er möchte.
Das hier war seine Auswahl:
Ort
Stadion
Verein
London
Emirates Stadium
Arsenal FC
London
Tottenham Hotspur Stadium
Tottenham Hotspur
London
Stamford Bridge Stadium
Chelsea FC
Newcastle
St. James Park
Newcastle United
Liverpool
Anfield Stadium
Liverpool FC
Manchester
Etihad Stadium
Manchester City
Manchester
Old Trafford Stadium
Manchester United
Birmingham
Villa Park
Aston Villa FC
Also ging die Recherche auf den einzelnen Vereinsseiten (diese findet ihr in meinem Link-Artikel) weiter. Ich habe geschaut ob man vorab eine Stadiontour buchen kann, was sie kostet und ob es nicht eventuell schlauer ist, eine Mitgliedschaft bei dem jeweiligen Verein abzuschließen.
In England ist es leider so, dass man nur Karten für ein Spiel kaufen kann, wenn man dort Mitglied ist. Auch die Preise für die Stadiontour werden als Mitglied zum Teil deutlich günstiger, so dass es sich gelohnt hat eine Mitgliedschaft abzuschließen, denn das Mitglied zahlt zum Teil nichts für eine Stadiontour und meine Karte war vergünstigt. Leider ist aus einem Stadionbesuch während eines Spiels nichts geworden, da der Spielkalender erst veröffentlicht wurde, nachdem wir schon die einzelnen Routen geplant hatten oder wir haben einfach keine Karten mehr bekommen, weil diese viel zu schnell ausverkauft waren.
Nun habe ich mit Hilfe von Google Maps geschaut, wo die einzelnen Orte in England liegen, welches die beste Route von Ort zu Ort ist und wie wir überhaupt nach England hinkommen. Als erste Idee hatte ich eine Fährüberfahrt mit Übernachtung auf See. Diese war aber zu unserer Zeit so unglaublich teuer und sie hätte nur für die Hinfahrt 1100 Euro für 2 Personen gekostet, dass ich davon abgekommen bin. Die nächste Überlegung war mit dem Zug durch den Eurotunnel anzureisen. Dann hätten wir aber das Problem gehabt, zum Startort zu gelangen. Auch die Zugreisen in England, waren zu der Zeit einfach wahnsinnig teuer, mal abgehen von den Preisen der deutschen Bahn und ich habe es nicht eingesehen, so viel Geld für eine Zugfahrt auszugeben, die dann ewig dauert. Der Preis für die An- und Abreise mit den Zügen bis zum Startort lag zu der Zeit bei 900 Euro. Zudem hätte alleine die Anreise von uns zum Eurotunnel viel Zeit in Anspruch genommen. Also war der Flug für uns die beste und zu der Zeit auch günstigste Variante und zudem die schnellste. So konnten wir direkt am Startort landen und sind vom letzten Ort auf der Liste auch wieder direkt nach Hause geflogen. Die Flugtickets für Flüge mit der Lufthansa, haben uns insgesamt 700 Euro gekostet für Hin- und Rückflug.
Hier seht ihr unsere Planung von Ort zu Ort:
Es sollte von Newcastle upon Tyne nach Manchester, dann nach Liverpool, über Birmingham, bis nach London gehen.
Da ich nun die An- und Abreise per Flugzeug organisiert hatte, ging es weiter mit der Planung von Ort zu Ort. Ich hatte überlegt ob ein Mietwagen Sinn macht. Da wir aber in Großstädte gereist sind, wo man teilweise gar nicht bis ins Zentrum fahren kann, wie in London oder es dann einfach an Parkplätzen mangelt, war das für mich keine gute Idee. Also habe ich nach Zügen geschaut. Diese waren aber auch unglaublich teuer für 2 Personen, also habe ich nach einer Alternative gesucht. Diese habe ich tatsächlich in den Bussen von National Express gefunden. Wir konnten jede einzelne Fahrt von Stadt zu Stadt mit National Express buchen. Die Busse sind klimatisiert, geräumig und die Fahrer haben ihre Sache gut gemacht. Die Preise waren einfach unschlagbar günstig und so haben wir für alle Busreisen durch England und für 2 Personen, tatsächlich nur 82,12 Euro bezahlt.
Also habe ich wieder mit Hilfe von Google Maps weiter geplant. Diesmal ging es darum, Hotels zu finden die unseren Standards entsprechen und nicht zu weit von der National Express Busstation und vom jeweiligen Stadion entfernt sind. Nachdem ich die für uns besten Hotels gefunden hatte, habe ich in den einzelnen Städten noch nach Sehenswürdigkeiten geschaut. Denn wenn ich schon eine Rundreise durch England mache, wollte ich auch ein bisschen was von der Gegend sehen und nicht nur in die Stadien gehen. Also habe ich eine Liste angefertigt mit Dingen, die man zum Beispiel in Liverpool oder London sehen sollte. Danach habe ich geplant, wie lange unser jeweiliger Aufenthalt in den einzelnen Städten dauern sollte, damit wir in Ruhe die Sehenswürdigkeiten abklappern und das Stadion besuchen können. Als ich auch mit dieser Planung fertig war, habe ich die einzelnen Hotels über Booking.com gebucht. Für alle Übernachtungen haben wir für die 12 Tage 1073 Euro bezahlt.
Wichtig ist noch zu erwähnen, dass ihr euch rechtzeitig vor Anreise nach England um die Einreisebestimmungen informieren müsst, gerade seit des Brexits. Seit 2025 ist ein ETA nötig, um nach England einreisen zu dürfen. Für die Einreise nach England reicht auch kein gültiger Personalausweis mehr, es muss ein gültiger Reisepass sein. Meiner war letztes Jahr abgelaufen und ich hatte 12 Wochen vor Abreise einen neuen beantragt, der eigentlich rund 6 Wochen dauert. Leider hatte ich einen schlechten Zeitpunkt erwischt und wirklich einen Tag vor abreise, konnte ich meinen neuen Reisepass beim Amt abholen. Fast wäre die lange geplante Reise deswegen ins Wasser gefallen oder ich hätte einen vorläufigen Reisepass gebraucht. Denkt also auch rechtzeitig daran eure Dokumente zu prüfen und ggf. neu zu beantragen.
Zudem habe ich bei meinem Handyanbieter geschaut, ob in England teure Roaming-Gebühren anfallen oder nicht. Das ist gerade wichtig, wenn man mit dem Handy durch die einzelnen Orte navigieren möchte.
Denkt auch unbedingt daran, dass ihr eine Reiseerlaubnis des anderen Elternteils benötigt, wenn ihr alleine mit dem Kind nach England reist und das Kind unter 18 ist. Das gilt für alle Länder und Reisen, außerhalb des Heimatlandes. Der ADAC bietet euch die Formulare als Download an: https://www.adac.de/reise-freizeit/ratgeber/reiserecht/reisevollmacht-kinder/
Nachdem unsere Planung abgeschlossen und alle Tickets gebucht waren, war die Vorfreude auf England einfach groß. Mehr zu den einzelnen Orten und den Stadiontouren, erfahrt ihr in den weiteren Kategorien, wo ich über jede Stadt einzeln berichten werde. Schaut auch gerne mal in den Beitrag zu den Links, da findet ihr alles nötige für eure eigene Planung.
Hallo Freunde, ich hab meiner Mama mal Dampf gemacht, damit sie euch endlich einen Beitrag über mein Pfoten-Abenteuer in Leipzig schreibt, da ich mit meinen Pfoten leider nicht selber tippen kann. Wir waren dieses Jahr gleich 2x in Leipzig, da es dort einfach zu viel zu sehen gibt. Daher sagt Mama: „Wenn man sich Zeit nehmen und alles in Ruhe anschauen möchte, sollte man schon 2-3 Nächte in Leipzig verbringen.“
Wir waren dieses Jahr im Mai dort, als Überraschung für meinen Papa zum Hunde-Papatag und haben dort 2 Nächte eine Ferienwohnung gemietet, im Stadtteil Gohlis. Ich glaube, mein Papa hat sich über die Geschenke gefreut. Gebucht haben wir unsere Ferienwohnung über Booking und haben darauf geachtet, dass auch Hunde in der Wohnung erlaubt sind. Unsere Ferienwohnung lag in der Eisenacher Straße in Leipzig.
Da gab es zwar rund herum einiges an grün, damit ich Gassi gehen kann, aber es war doch ziemlich weit weg von der Innenstadt. Direkt an der Wohnung gab es einen großen Kleingartenverein und von dort kam man in den Auwald, wo der Wackelturm steht. Infos zum Wackelturm, findet ihr hier: https://www.leipzig.travel/poi/aussichtsturm-wackelturm-im-rosental
Eigentlich wollten wir dort hoch, aber als wir da waren, gab es ein Festival und ziemlich viele Leute, die schon zu tief ins Glas geguckt hatten. Das wollten mir Mama und Papa dann doch nicht antun und wir sind lieber weiter gelaufen. Das hat sich auch gelohnt, denn im See waren Schwäne, die ich beobachten konnte.
Parkplätze in Leipzig sind echt rar und die Parkhäuser mitten in der Stadt, waren auch oft voll, so dass wir quasi wieder in die Wohnung fahren mussten. Gut, dafür gab es dann auch mal einen Dönerteller, den wir in der Ferienwohnung genießen konnten. Ich hab natürlich auch was abgestaubt. Den Döner haben wir uns im „Pamir-Bistro“ geholt. Den können wir euch auch sehr empfehlen, denn der war total lecker, die Preise völlig in Ordnung und das Personal sehr nett. Hier der Link zum Bistro: https://www.pamir-bistro-leipzig.de/
Daher unser Tipp wegen der Parkplätze: Sucht euch eine Unterkunft, die in der Nähe des Hauptbahnhofs Leipzig liegt und wenn ihr wie wir mit dem Auto anreist, bucht euch einen Parkplatz dazu. Ein toller Ort für uns Hunde, ist der Wildpark Leipzig. Link zum Wildpark: http://www.wildparkverein-leipzig.de/.
Da dürfen wir nämlich mit rein und man kann ganz viel laufen und die Tiere beobachten. Gleich zu Beginn war dort ein Luchs, der auf mich zu gerannt kam. Zum Glück war dort ein Zaun dazwischen, so konnte ich ihn in Sicherheit beobachten.
Es kam dort auch noch viele andere Tiere, wie z.B. Rehe und Wisente.
Oder ein Schildkrötenteich und Wildschweine.
Ein Ausflug in den Wildpark lohnt sich wirklich, er ist auch komplett kostenlos. Mein Tipp: Seid früh da, denn es gibt nur wenige Parkplätze vor Ort, die schnell voll sind. Wir waren einen Tag vorher schon dort und mussten auch wieder fahren, da es keinen Parkplatz gab. Der Park liegt auch etwas außerhalb. Einen Bus habe ich dort gesehen, so kann man dort natürlich auch hinfahren.
Etwa 30 Minuten mit dem Auto von Leipzig entfernt, liegt Halle (Saale). Hier der Link zur Stadt Halle (Saale): https://halle.de/. Dort gibt es neben einigen Sehenswürdigkeiten wie der Halloren Erlebniswelt, der Altstadt und der Burg Giebichenstein noch den wunderschönen Bergzoo (Zoologischer Garten Halle). Da dürfen Hunde auch mit rein, also solltet ihr dort unbedingt hinfahren, wenn ihr schon hier in der Gegend seid. Link zum Bergzoo: https://zoo-halle.de/. Gleich nach dem Eingang waren die Löwen zu Hause. Man was hab ich mich erschrocken, als der auf einmal aufgestanden und auf mich zugelaufen ist. Das da eine Scheibe dazwischen war, habe ich erst nicht gesehen und bin ein Stück zurück gelaufen. Irgendwann war ich aber mutig und bin wieder näher ran gegangen.
Um die Elefanten beobachten zu können, da habe ich einen eigenen Spot für mich gefunden, von dem aus ich super gucken konnte.
Mama und Papa meinten dann, wir machen jetzt mal eine Mittagspause und holen uns eine Bratwurst. Ich hab natürlich meine eigene bekommen, denn bei so viel laufen, muss ich mich ja auch stärken. Ich saß da und hab meine Bratwurst genossen, da kam auf einmal ein Berberaffe ganz nah an die Scheibe. Da war mir die Wurst auch erst mal egal und ich musste den Affen beobachten.
Im Bergzoo Halle gibt es sogar für uns Hunde einen eigenen Hunde-Erlebnispfad mit vielen verschiedenen Stationen, die wir machen können und dieser führt auch vorbei an einigen Tieren. Besonders toll fand ich die vielen Riechsäulen, wo meine gute Nase zum Einsatz gekommen ist.
Irgendwann kamen wir bei den Steinböcken vorbei. Ich glaube, die kennen schon die ganzen Hunde hier, denn sie waren total entspannt und neugierig und ich wollte natürlich auch was sehen, weil es hier einfach zu gut gerochen hat.
Das Nilpferd war mir zu langweilig, aber die Zwergzebus und die Marderkaninchen fand ich ganz interessant.
Die Zebras haben gerade Fressen bekommen, da wollte ich auch erst mal ne Weile schauen was die so treiben und die Pinguine waren auch toll. Die sind die ganze Zeit an mir vorbei geschwommen und ich wäre auch gerne ins Wasser gehüpft.
Vom Bergzoo aus, hatte man auch eine tolle Sicht auf Halle (Saale). Und im Zoo-Shop, gab es auch wieder viele tolle Kuscheltiere. Mir wurde aber gesagt, ich hätte schon so viele zu Hause. Ich hab mir doch diesmal echt keins aussuchen dürfen. Legt mal bitte ein gutes Wort für mich bei Mama und Papa ein und sagt denen mal, dass man nie genug Kuscheltiere zu Hause haben kann. Ich mache sie immerhin nicht kaputt und muss jedem Besucher ein anderes Kuscheltier präsentieren, typisch Goldi halt und da muss man schon eine gewisse Auswahl haben. Den Bergzoo kann ich euch wirklich sehr empfehlen. Es gibt viele tolle Tiere hier und der Hunde-Erlebnispfad ist eine tolle Abwechslung für uns Hunde.
Am nächsten Tag haben wir ein bisschen den Stadtteil Gohlis unsicher gemacht. Hier gibt es viele tolle Gassen mit älteren Häusern, die man mal gesehen haben muss. Unter anderem findet ihr die historische Drogerie, die jetzt ein Weinlokal/Restaurant ist. Link zum Stadtteil: https://www.gohlis.info/
Hier befindet sich auch das ehemalige Wohnhaus von Schiller, einem deutschen Dichter, in der Menckestraße 42. Im Obergeschoss des Hauses lebte Friedrich Schiller im Jahr 1785 und schrieb hier an der ersten Fassung seines Gedichts „An die Freude“. Das Haus ist ein kleines Museum und kann während der Öffnungszeiten kostenfrei besucht werden, allerdings ohne uns Hunde. Hier der Link zum Museum: https://www.stadtgeschichtliches-museum-leipzig.de/besuch/unsere-haeuser/schillerhaus/
Wir sind auch noch am Gohliser Schlösschen vorbei gelaufen und haben uns den Schlossgarten angeschaut. Es ist ein bürgerliches Landhaus im Rokoko-Stil. Man kann das Schlösschen nur bei geführten Rundgängen besichtigen oder man besucht das Cafè im Schlösschen. Wir Hunde dürfen allerdings nicht mit ins Gebäude rein, aber wir dürfen in den Garten und auf der Terrasse des Cafès sitzen. Link zum Schlösschen: https://gohliserschloesschen.de/
Weiter auf unserem Rundgang durch Gohlis, kamen wir an Friedenskirche vorbei. Sie wurde 1873 im Stadtteil Gohlis, im neugotischen Stil errichtet. Link zur Friedenskirche: https://de.wikipedia.org/wiki/Friedenskirche_(Leipzig). Zum Ende unserer Tour, habe ich noch eine Kugel Eis zur Abkühlung bekommen. Sie lag auf dem Weg zu unserer Ferienwohnung. Dort kann man wunderbar draußen sitzen und sein Eis genießen. Die Eisdiele heißt „Eiscafé Capri“. Wir mussten uns leider beeilen, da uns ein Gewitter überrascht hat und wir ja noch zur Wohnung laufen mussten.
Stellt euch mal vorbei, danach haben mich Mama und Papa doch einfach alleine in der Ferienwohnung gelassen, weil sie den Leipziger Zoo besuchen wollten und ich dort nicht mit rein darf. Link zum Zoo Leipzig: https://www.zoo-leipzig.de/
Gut, ich war nach dem ganzen laufen eh zu müde und hab ne Runde geschlafen. Ich kann schon verstehen das Mama unbedingt in den Leipziger Zoo wollte, denn hier wird immerhin eine ihrer Lieblingssendungen gedreht, Tierärztin Dr. Mertens. Mama sagt, es gab dort viele Tiere, wie ein Aquarium mit vielen verschiedenen Arten. Die Elefanten, Gorillas und Schimpansen fand sie besonders toll.
Aber auch den Sumatra-Orang-Utan, weil sie dort erst dachte, dass wäre gar kein echtes Tier und sich total erschrocken hat, als der sich auf einmal bewegte und die Flamingos.
Natürlich musste sie auch die Kiwara Lodge besuchen, die oft in der Serie gezeigt wird und hat von dort aus die Giraffen beobachten können. Es ist wirklich toll dort in der Lodge auf der Terrasse zu sitzen und die ganze Tiere beobachten zu können. Neben den Giraffen sind dort noch Zebras, Strauße und andere Tiere zu beobachten.
Von der Erlebniswelt Gondwanaland hatte sie durch die Serie auch schon viel gehört und wollte dort unbedingt rein. Man kann dort mit dem Boot durchfahren, allerdings hat man lange Wartezeiten und man läuft nur im Tippelschritt durch das Gondwanaland, weil dort einfach jeder rein möchte. Das war meiner Mama zu viel und überhaupt hat sie gesagt, ohne mich war der Zoobesuch doof. Ich weiß aber, dass es ihr trotzdem gefallen hat und sie es mir nur gesagt hat, um mich zu besänftigen, weil ich in der Wohnung bleiben musste.
An meinem ersten Ausflug nach Leipzig, haben wir nicht noch mehr machen können, da meine Mama kaum laufen konnte. Aber wer ist auch so blöd und zieht neue Schuhe an, wenn man so viel laufen muss und holt sich solche Blasen, dass jeder Schritt zur Qual wird? Das schafft glaube ich nur sie. Aber gut, ich habe es ihr verziehen, denn dadurch mussten wir immerhin noch ein zweites Mal nach Leipzig fahren und ich durfte im August natürlich wieder mit. Diesmal hab ich sie daran erinnert, keine neuen Schuhe anzuziehen und wir haben unseren eigenen Rat befolgt und haben uns diesmal ein Hotelzimmer mit Parkplatz gebucht, wo Hunde erlaubt sind und welches direkt am Hauptbahnhof Leipzig lag. Wir waren im Hotel „Big Mama Leipzig“, welches wir auch wieder über Booking gebucht haben. Am Anfang war ich etwas skeptisch bei so vielen Türen und langen Gängen, fand es dann aber doch toll. Stellt euch mal vor, ich musste sogar mit dem Aufzug fahren und auch das hab ich ganz tapfer gemeistert. Mama und Papa waren richtig stolz auf mich.
Das Hotel ist wirklich schön gewesen, ruhig, sauber und die Mitarbeiter dort waren auch alle sehr nett. Die Lage war für unsere Touren auch toll, da vieles in der näheren Umgebung gewesen ist. Link zum Hotel: https://www.bigmamahotels.com/big-mama-leipzig/startseite
Nach unserer Ankunft und kurzer Ruhepause, ging es los, vorbei am Hauptbahnhof, wo jede Menge Geschäfte drin sind. Ich glaube, der Bahnhof ist eher eine Shopping-Mall. Link zum Bahnhof: https://www.promenaden-hauptbahnhof-leipzig.de/ Ich habe natürlich gleich gesehen, dass es dort auch einen Mecces gibt und hab mir als Belohnung für den Abend einen Cheeseburger versprechen lassen. Keine Sorge, ich bekomme zu Hause gesundes Essen, aber wenn wir auf einem Abenteuer sind, darf es auch mal was besonderes, ungesundes für mich sein. Kommt ja selten genug vor, finde ich.
Die Oper Leipzig wurde im Jahr 1960 fertiggestellt und befindet sich gegenüber dem Augustusplatz. Es ist ein beeindruckendes Gebäude im neoklassizistischen Stil und man kann dort Ballett und Opern besuchen. Link zur Homepage der Oper: https://www.oper-leipzig.de/de
Auf dem Augustusplatz findet ihr den Mendebrunnen, welcher im Jahr 1867 durch Marianne Pauline Mende mit ihrem Nachlass gespendet wurde und das Gewandhaus, ein Konzertgebäude aus dem Jahr 1981. Hier der Link zum Gewandhaus: https://www.gewandhausorchester.de/
Rechts neben dem Gewandhaus steht der Panorama Tower, von dem aus man eine tolle Aussicht über Leipzig hat. Der Tower ist ca. 120m hoch und kostet 5 Euro pro Person. Da Hunde hier nicht rauf dürfen, war das leider nichts für uns. Link zum Tower: https://www.stadtrundfahrt.com/leipzig/eintritt-panorama-tower/
Direkt neben dem Panorama Tower liegt die Universitätskirche (Paulinum), welche gerade restauriert wird und wir sie daher nicht richtig sehen konnten und das neue Augusteum der Universität Leipzig.
Für uns ging es weiter in die Lennéanlage, einem kleinen Park mitten in Leipzig. Dort befindet sich die Moritzbastei, welche leider nicht mehr schön anzusehen ist (man sieht sie auf dem ersten Bild vom Denkmal) und ihr findet hier neben dem Robert-Schumann-Denkmal auch das Otto-Koch-Denkmal. Robert Schumann war ein Komponist und Musikkritker aus dem Jahr 1810. Es gibt in Leipzig auch das Schumann-Haus, welches besichtigt werden kann. Otto Koch war ein ehemaliger Bürgermeister der Stadt Leipzig aus dem Jahre 1810. Bürgermeister der Stadt, wurde er im Jahr 1849. Hier die Links zu den beiden Personen: https://www.schumannhaus.de/ und https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Wilhelm_Otto_Koch
Weiter ging es durch die Leipziger Innenstadt, vorbei an vielen tollen Geschäften.
Daneben befindet sich die Nikolaikirche, eine Kirche aus dem Jahr 1513. Sie ist die älteste und größte Kirche in der Innenstadt. Berits Johann Sebastian Bach führte hier einige seiner Kantaten mit dem Thomanerchor auf. Hier der Link zur Nikolaikirche: https://de.wikipedia.org/wiki/Nikolaikirche_(Leipzig) und https://www.nikolaikirche.de/. Auf dem Hof der Nikolaikirche befindet sich die Nikolaisäule, welche an die Montagsdemonstration vom 9.10.89 erinnern soll.
Wir sind weiter gelaufen, vorbei am Speck’s Hof, mit seinen vielen Geschäften, dem wunderschönen Kaffeehaus „Riquet Cafè“ und dem Handelshof (Steigenberger Hotel).
Der Marktplatz Leipzig ist ein zentraler Platz, umrundet von vielen historischen Gebäuden und Geschäften. Hier gibt es auch viele Cafès, die zum verweilen einladen und das berühmte Barfußgässchen, die Feiermeile in Leipzig mit unzähligen Bars.
In Leipzig gibt es ein Bundesarchiv, wo man etliche Stasiunterlagen sichten kann. Es heißt „Gedenkstätte – Museum in der runden Ecke“ und davor befindet sich ein Stück der „Berliner Mauer“.
Die Thomaskirche, eine römische Kirche aus dem Jahr 1160, befindet sich am Dittrichring. Hier wurde Johann Sebastian Bach mit dem Thomanenchor weltweit bekannt. In ihr wurden die 11 Kinder von Bach getauft und seit 1949 befinden sich die Gebeine von ihm hier, nachdem die Johannsikirche abgebrannt war, wo seine ursprüngliche Grabstätte gewesen ist. Die Thomaskirche verfügt über einen Aussichtsturm, den man besuchen kann. Hier sind die Links zur Kirche: https://www.thomaskirche.org/ und https://de.wikipedia.org/wiki/Thomaskirche_(Leipzig)
Neben der Thomaskirche befindet sich das Bach-Museum (Bosehaus), wo früher die mit Bach befreundete Familie Bose wohnte. Heute befindet sich hier das Bach-Museum drin mit einer großen Ausstellung über die Familie Bach, auf rund 450qm. Link zum Museum: https://www.bachmuseumleipzig.de/de/bach-museum
In der Grünanlage an der Thomaskirche befindet sich neben dem Mendelsohn-Denkmal auch das alte Bach-Denkmal und das Plato-Dolz-Denkmal.
Ein weiteres, beeindruckendes Gebäude ist das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig oder das Europahaus und hübsch anzusehen sind die Pusteblumenbrunnen.
In Leipzig gibt es sehr viele, schöne Kirchen. Unter anderem auch die evangelisch reformierte Kirche zu Leipzig, am Goerdelerring, welche bis 1899 erbaut wurde. Sie wurde im Stil der Neurenaissance erbaut. Hier der Link zur Kirche: https://www.reformiert.de/gemeinde/leipzig.html
Nach einem sehr interessanten, aber langen Tag, sind wir zurück zu unserem Hotel gelaufen. Auf dem Weg dorthin haben wir meinen versprochenen Cheeseburger abgeholt und für Mama und Papa gab es von „Hallo Döner Leipzig“ einen Döner. Irgendwie gibt es in Leipzig immer Döner, was die beiden zu Hause normalerweise nicht so oft essen. Da der Dönerladen voll war und ich so süß gewartet habe, gab es vom Besitzer sogar ein Stück ungewürztes Hühnchenfleisch für mich, was total lecker war. Also ich hätte hier ruhig noch länger gewartet. Das Geschmatze der beiden hat mir auch verraten, dass der Döner wohl lecker war. Aber mein Cheeseburger hat mir auch geschmeckt. Hier ist der Link zum Dönerladen: https://www.hallodoner-leipzig.de/
Wir hatten eine erholsame Nacht, denn frische Luft und viel laufen macht müde und das Hotel war zum Glück sehr ruhig, obwohl es mitten in der Stadt liegt. Nur die Wärme machte uns etwas zu schaffen. Nach dem Frühstück sind wir wieder los gezogen. Diesmal ging es für uns zum Bayerischen Bahnhof. Dieser war ab 1844 der nördliche Endpunkt der Sächsisch-Bayerischen Eisenbahn, die in 1842 in Betrieb ging. Heute ist der Bayrische Bahnhof ein Restaurant mit Biergarten. Link zum Bayerischen Hof: https://www.bayerischer-bahnhof.de/
Wir hatten von der russischen Gedächtniskirche „St. Alexi“ gehört und wollten sie uns unbedingt anschauen. Sie wurde in 1913 erbaut. Die Kirche ist eine Nachbildung der 1530 erbauten Auferstehungskirche in Moskau und dient dem Gedenken an die russischen Soldaten während der Völkerschlacht 1813. Link zur Kirche: https://de.wikipedia.org/wiki/Russische_Ged%C3%A4chtniskirche
Unser letzter Punkt auf der Liste war das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig, welches zusammen mit St. Alexi in 1913 eingeweiht wurde. Die Bauzeit des Denkmals beträgt 15 Jahre. Es ist ein wirklich beeindruckendes Denkmal, welches wir uns viel kleiner vorgestellt hatten. Ich fand den Teich davor so toll, weil die Fische hier drin wie verrückt hoch gesprungen sind.
Das Völkerschlachtdenkmal ist 91 Meter hoch und hat eine rittergeschmückte Krypta.
Man kann auf die oberste Plattform rauf gehen und hat einen tollen Panoramablick über Leipzig. Im Oktober 1813 tobte rund um die Leipziger Stadtmauern die große Feldschlacht mit Napoleon. Hunde dürfen angeleint mit aufs Denkmalgelände, allerdings nicht mit ins Denkmalsinnere. Hier ist der Link zum Denkmal: https://www.stiftung-voelkerschlachtdenkmal-leipzig.de/
Wer nach Leipzig kommt, sollte sich auch unbedingt die Red Bull Arena anschauen. Ich darf dort als Hund leider nicht mit rein, aber meine Familie war in 2022 schon einmal dort, um sich ein Spiel der deutschen Nationalmannschaft anzuschauen. Ich war in der Zeit zu Hause und Oma hat auf mich aufgepasst und verwöhnt. Aber wir wollten euch das Stadion nicht vorenthalten.
Die Red Bull Arena ist das Stadion bei Heimspielen von RB Leipzig und hat ein Fassungsvermögen von insgesamt 47800 Plätzen. Es wurde im Jahr 2000 mit dem Bau begonnen und die Einweihung war in 2010.
Wenn man nicht zu einem Spiel dorthin möchte, kann man das Stadion auch im Rahmen einer Stadiontour besichtigen. Infos zum Stadion gibt es hier: https://rbleipzig.com/de/stadion/red-bull-arena
So Freunde, ich hoffe euch hat mein Pfoten-Abenteuer durch Leipzig gefallen und ihr seid auch bei meinem nächsten Abenteuer wieder dabei? Ich hatte viel Spaß und bin gerne mit meiner Familie unterwegs. Liebe Grüße, eure Emma
Ihr fragt euch jetzt sicher, was die Brüder-Grimm mit Marburg zu tun haben? Ganz einfach, die Brüder-Grimm haben in Marburg ihre Studienzeit verbracht und haben in dieser Zeit einige Spuren in der Stadt hinterlassen. Jacob Grimm kam bereits im Jahr 1802 zum studieren nach Marburg, während ihm sein Bruder Wilhelm im Jahr 1803 folgte, um Rechtswissenschaften zu studieren. Das Studium der beiden dauerte bis 1805. Die Stadt Marburg hat sich etwas tolles einfallen lassen und hat einen Grimm-Dich-Pfad ins Leben gerufen, bei dem man auf den Spuren der Brüder-Grimm wandeln kann. Es gibt eine Homepage der Stadt Marburg dazu, wo man die Route sehen und sich ein Prospekt downloaden kann. In dem Prospekt findet ihr die Karte mit den Beschreibungen zu den ganzen Punkten. Hier geht es zur Homepage: https://www.marburg-tourismus.de/Maerchen
Wir sind allerdings nicht mit Punkt 1 auf der Karte gestartet, sondern mit Punkt 5, an der alten Universität, da wir vom Parkhaus am Pilgrimstein gestartet sind. Na, denkt ihr wir haben alle Punkte auf der Karte gefunden?
Direkt hinter der Universitätskirche am Kornmarkt, haben wir die Sterne (erstes Bild ganz rechts am Bildrand) gefunden, die an das Märchen „Die Sterntaler“ erinnern soll. Ein Kurzmärchen aus dem Jahr 1810 von Jacob Grimm, was aus einer dunklen Erinnerung aufgeschrieben wurde. Das Symbol war gar nicht so leicht zu finden, da wir dachten, die Bronze-Bücher, seien das Ziel und wir kamen erst nach unserer Tour darauf, dass wir das Sternsymbol finden sollten.
Weiter ging es zu Punkt 4, der Krieger’schen Leihbibliothek in der Reitgasse. Hier hielt sich Jacob Grimm häufig zum lesen auf, da die Literatur zu seiner großen Leidenschaft gehörte.
Wir sind weiter hinauf durch die Altstadt gelaufen, zu Punkt 3. Dort findet ihr den Froschkönig an der Wasserscheide (Neustadt). Dieser sitzt etwas versteckt, oben auf einer Mauer. „Der Froschkönig“ der Brüder-Grimm stammt aus dem Jahr 1812.
Weiter ging es für uns über den Renthof und den Hainweg, hoch zum Landgrafenschloss. Nachdem wir uns das Marburger Schloss angeschaut hatten, ging es weiter auf den Spuren der Brüder-Grimm. Der Punkt 11, ist das Zitat von Jacob Grimm, auf der Ludwig-Bickell-Treppe.
Marburg hat wirklich sehr viele Treppen, da hatte Jacob Grimm absolut recht. Aber das Haus wo man zum Dach rein geht, kannte ich selber noch nicht und war wirklich gespannt darauf. Gibt es das wirklich noch und finden wir es auch? Die Antwort darauf, findet ihr in unserem Bericht zu Marburg unter diesem Link: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/category/reiseorte/staedtetrips/marburg/
Bei Punkt 10 wird man etwas in die Irre geführt. Denn dort soll man laut Karte den „roten Pumps“ von Aschenputtel finden. Wir haben nach dem roten Pumps gesucht, ihn aber nicht gefunden. Wahrscheinlich sah der Pumps nicht mehr schön aus und wurde neu gestrichen, allerdings in der Farbe gold. Denn einen anderen Pumps haben wir nicht gefunden. Auf dem vorherigen Bild, seht ihr ihn sogar im Hintergrund, neben mir stehen. Laut Karte sollte er auch weiter Weg von Punkt 11 stehen. „Aschenputtel“ ist wohl eines der bekanntesten Märchen der Brüder-Grimm aus dem Jahr 1812. Die erste Fassung stammte allerdings aus dem Jahr 1697 von Charles Perrault.
Als nächstes folgte Punkt 9, der Spiegel aus dem Märchen „Schneewittchen“. Schneewittchen stammt aus dem Jahr 1812 und handelt von Schneewittchen und den 7 Zwergen. Das war als Kind mit eines meiner Lieblingsmärchen. Ursprünglich wurde es unter dem Namen „Schneeweißchen“ veröffentlicht.
Weiter ging es zu Punkt 8 auf der Karte, zu dem Korb auf der Schlosstreppe am Weinlädle. Der Korb ist von Rotkäppchen aus dem Märchen „Rotkäppchen und der Wolf“ aus dem Jahr 1812. Ebenfalls ein großer Favorit von mir aus meiner Kindheit. Die erste Fassung des Märchens wurde im Jahr 1697 von Charles Perrault geschrieben.
Als nächstes kamen wir am „Haus der Romantik“ vorbei, welches Punkt 7 auf der Liste war. Ihr findet es am Markt 16 in Marburg. Die Brüder-Grimm gehörten zum Marburger Romantikerkreis und hielten sich dort oft auf. Die Brüder-Grimm waren beeindruckt von der mittelalterlichen Altstadt und dem Charme der Stadt.
Punkt 6 liegt direkt am Marktplatz, neben dem wunderschönen Rathaus von Marburg. Dort findet man die 7 Fliegen an der Hauswand, die an „Das tapfere Schneiderlein“ erinnern soll. Das Märchen stammt von Martin Montanus aus dem Jahr 1557 und wurde nicht von den Brüdern-Grimm geschrieben, aber im Jahr 1812 in ihre Märchen-Sammlung mit aufgenommen. Ursprünglich gab es zwei Fassungen, die in 1819 dann zu einer zusammengefasst wurden.
Wieder ging es bergauf und wir mussten einige Treppen steigen, um zu Punkt 12 zu gelangen. Dem Wohnhaus von Professor Savigny, in der Ritterstraße 15 in Marburg. Dort trafen sich früher viele Romantiker mit dem Professor, darunter auch die Brüder-Grimm.
Punkt 13 führte uns zum Lebkuchenhaus von „Hänsel und Gretel“ in der Kugelgasse, neben dem Lutherischen Pfarrhof. Das Märchen stammt von Wilhelm Grimm aus dem Jahr 1810.
Punkt 14 führte uns zu einem Stadtplan von Marburg, aus der Studienzeit der Brüder-Grimm. Diesen findet ihr in der Gasse „Rübenstein 1“, in der Nähe des Wohnhauses der Brüder-Grimm.
Das Wohnhaus von Jacob Grimm darf auf dieser Tour natürlich nicht fehlen und ist auf dem Grimm-Dich-Pfad der Punkt 15. Ihr findet das Wohnhaus in der Barfüßerstraße 35 in Marburg. Hier lebte Jacob Grimm von 1802 bis 1803, ehe er gemeinsam mit seinem Bruder Wilhelm in das Haus in der Wendlegasse 4 zog.
Nun fehlten uns doch die letzten beiden Punkte von der Karte. Also ging es für uns noch einmal über den Marktplatz Marburg, entlang über die Wettergasse, bis zum Steinweg. Dort hängen an der Mauer die Büsten vom Wolf und den Geißlein, Punkt 2. Das Märchen „Der Wolf und die 7 jungen Geißlein“ stammt aus dem Jahr 1812.
Als letztes fehlte uns noch Punkt 1, der Fisch aus dem Märchen „Von dem Fischer uns seiner Frau“. Diesen findet man mitten im Teich, der im alten botanischen Garten liegt. Das Märchen ist ursprünglich von Philipp Otto Runge, wurde aber in 1812 von den Brüder-Grimm mit in ihre Sammlung aufgenommen.
Wir haben tatsächlich alle Punkte auf dem Grimm-Dich-Pfad gefunden, auch wenn manche Punkte doch schwierig zu finden waren. Wir alle hatten sehr viel Spaß auf der Suche quer durch Marburg und man konnte dabei auch noch wunderbar die restlichen Sehenswürdigkeiten begutachten. Diese Schnitzeljagd ist eine tolle Idee der Stadt Marburg und ihr solltet es auch mal ausprobieren. Schreibt doch mal in die Kommentare, ob ihr auch alle Punkte gefunden und welche Route ihr genommen habt.
Nach diesem tollen Tag in Marburg und Kuscheleinheiten von Oma und Opa, ging es für mich wieder nach Hause. Aber ich freue mich schon auf mein nächstes Abenteuer mit euch. Liebe Grüße, eure Emma
Diesmal wollen wir euch die Stadt Eisenach zeigen. Eisenach ist eine große Kreisstadt in Thüringen mit ca. 41.000 Einwohnern. Bekannt ist Eisenach durch die Wartburg und natürlich durch Martin Luther und Johann Sebastian Bach. In Eisenach wurde damals auch der Wartburg gebaut.
Geparkt haben wir auf dem „Parkplatz an der Kirche“ und von hier, haben wir auch unsere Route durch die Stadt aufgebaut. Link zum Parkplatz: https://maps.app.goo.gl/J79rTuWiGnsh8DwS6
Tipp: Seid am besten am frühen Morgen da, denn hier dürft ihr nur 2h parken und die Parkzeit beginnt offiziell ab 8 Uhr. Wir haben für unsere Tour mit Pause ca. 2,5h gebraucht.
Direkt am Parkplatz liegt die Predigerkirche. Sie wurde als Teil des Dominikanerklosters Eisenach erbaut und gehört heute zum Thüringer Museum. Sie stammt aus der Zeit des 13. Jahrhunderts und wurde zu Ehren der Heiligen Elisabeth gebaut.
Weiter ging es für uns in Richtung Markt, vorbei an der Georgenkirche. Die Georgenkirche ist eine Stadt- und Hauptkirche, zentral gelegen in Eisenach. In dieser Kirche predigte bereits Martin Luther und Johann Sebastian Bach wurde in ihr getauft. Ebenso gilt sie als Traukirche der heiligen Elisabeth. Die Kirche stammt aus dem Jahr 1196 und wurde seither mehrfach umgebaut/erweitert. Im Kirchturm befindet sich eine Gruft, mit Särgen der Herzogen von Sachsen-Eisenach.
Unweit der Georgenkirche gibt es auch eine Georgenschule, ein wunderschönes, denkmalgeschütztes Schulgebäude.
Gegenüber der Georgenkirche befindet sich das Residenzhaus Eisenach. Es ist eine ehemalige fürstliche Residenz aus dem Jahr 1500 und wird heute als privates Gästehaus/Hotel genutzt. Wer dort übernachten will, findet das Hotel auf verschiedenen Anbieterseiten für Übernachtungen oder per google Suche.
Das Lutherhaus in Eisenach gilt als eines der ältesten erhaltenen Fachwerkhäuser in Thüringen. Martin Luther wohnte hier während seiner Schulzeit bei Familie Cotta, von 1498 bis 1501. Das Lutherhaus ist offizielles europäisches Kulturerbe. Infos zum Lutherhaus findet ihr hier: https://www.lutherhaus-eisenach.com/
Direkt neben dem Lutherhaus liegt die Luther-Werkstatt. Hier könnt ihr u.a. lernen, wie Martin Luther zu schreiben. Zudem kann man hier eine Schulstunde wie zu Luthers Zeiten erleben. Es gibt noch viele weiter Angebote. Diese findet ihr hier: https://www.lutherhaus-eisenach.com/museumspaedagogik
In Eisenach könnt ihr ein historisches Gebäude sehen, dass „Alte Treppenhaus“, eine alte Treppenanlage in der Domstraße.
Am Frauenplan in Eisenach, liegt das Bachhaus. Hier wurde der Komponist Johann Sebastian Bach im Jahr 1685 geboren. Heute ist das Bachhaus ein Museum, wo man bis zu 250 Exponate bestaunen kann. Infos zum Bachhaus gibt es hier: https://www.bachhaus.de/
Direkt gegenüber dem Bachhaus, steht das Bachdenkmal.
Eisenach hat eine wunderschöne Altstadt mit hübschen, gut erhaltenen Häusern und ist gut zu Fuß zu erkunden.
Man findet in der Altstadt auch das schmale Haus von Eisenach. Es hat eine Wohnfläche von ganzen 20qm, ist aber nur 2,05m breit und es wird tatsächlich bewohnt. In den 70er Jahren sollte es abgerissen werden, konnte aber dank einer privaten Initiative erhalten werden.
In der Karlstraße in Eisenach kann man das wunderschöne, denkmalgeschützte Gebäude der Stadt Apotheke bestaunen. Sie wurde im Jahr 1800 erbaut und wird in vielen Reiseführern erwähnt. Das Gebäude wird auch heute noch als Apotheke genutzt. https://www.stadtapo-eisenach.de/
Der Karlsplatz in Eisenach ist ein zentraler Platz und liegt in der Altstadt. Dort steht ein großes Lutherdenkmal, unweit des Nikolaitors und der Nikolaikirche.
In Eisenach gab es damals 5 Stadttore, aber das Nikolaitor ist das einzige, erhaltene Stadttor von damals. Es wurde ebenfalls im 11. Jahrhundert erbaut, allerdings etwas früher als die benachbarte Nikolaikirche. Bis in Jahr 1832, wurde das Stadttor jeden Abend geschlossen. Im Mittelalter führte die Handelsstraße Via Regia von Frankfurt/Main nach Krakau durch Eisenach. Der Nikolaitorturm hat eine Hähe von 27,5m. Der große Torbogen zwischen Nikolaitorturm und Nikolaikirche, wurde erst im Jahr 1888 erbaut, damit eine größere Durchfahrt möglich wurde. Weitere Infos zum Nikolaitor, findet ihr hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Nikolaitor_(Eisenach)
Vor dem Nikolaitor, sieht man noch einen Teil der alten Straßenbahnschienen, die in Eisenach von 1897 bis 1975 gefahren ist. Weitere Infos zur Straßenbahn, gibt es hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fenbahn_Eisenach
Weiter ging es durch die Straßen von Eisenach, in Richtung Stadtschloss.
Das barocke Stadtschloss von Eisenach, diente damals als herzogliche Rezidenz. Heute dient es als Büroräume für die Stadtverwaltung und es beheimatet das Thüringer Museum. Ursprünglich bestand es aus 4 Flügeln, aber mittlerweile sind leider nur noch 3 erhalten geblieben. Infos zum Stadtschloss gibt es hier: https://www.eisenach.de/kultur/museen/thueringer-museum-eisenach/stadtschloss/
Direkt neben dem Stadtschloss, liegt das Rathaus Eisenach. Es wurde um 1500 im Renaissancestil erbaut und wird genutzt als Sitz der Stadtverwaltung. Weiter Infos zum Rathaus findet ihr hier: https://www.eisenach.de/rathaus/
Auf dem 2. Bild, links neben dem Rathaus, seht ihr die Ratsapotheke und sie war ursprünglich die Hofapotheke. Es ist ein denkmalgeschütztes Gebäude aus dem Jahr 1560. Infos zur Hofapotheke findet man im Thüringer Museum.
In der Mitte des Marktplatzes steht der Georgsbrunnen. Er ist ein 8-eckiger Brunnen, der in 1549 errichtet wurde. Er erinnert an den Stadtheiligen St. Georg. Der Brunnen wurde seit seiner Errichtung bereits 3 mal versetzt.
Auf dem Theaterplatz befindet sich das Landestheater Eisenach, welches bis zum Jahr 1879 erbaut wurde. Es verfügt über die Sparte Ballett und junges Schauspiel. Infos zum Theater gibt es hier: https://landestheater-eisenach.de/start/index.html
Auf dem Theaterplatz befindet sich zudem das Ernst-Abbe-Denkmal. Ernst Abbe war ein deutscher Physiker aus dem Jahr 1840 und wurde in Eisenach geboren. Zusammen mit Carl Zeiß und Otto Schott, schuf er die Grundlagen der modernen Optik. Weiter Infos zu Ernst Abbe und seine Arbeit, findet ihr hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Abbe
Weiter ging es für uns in Richtung Annenkirche. Nach einer Überlieferung, gründete die Heilige Elisabeth die Kapelle von St. Annen. https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Abbe
In der Nähe der Annenkirche kann man den Hellgrevenhof bestaunen. Ein Gebäude aus dem 12. Jahrhundert, wo damals die 4-jährige Heilige Elisabeth ihr Quartier bezogen hat. Der Hellgrevenhof ist einer der ältesten Bürgerhäuser von Eisenach. Weitere Infos zum Hellgrevenhof findet ihr hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Hellgrevenhof
Der Storchenturm in Eisenach ist ein mittelalterlicher Wehr- und Gefängnisturm. Es sind leider nur noch Überreste zu finden. Der Turm wurde im Jahr 1200 erbaut.
Am Schlossberg in Eisenach befindet sich die ehemalige Kreuzkirche und der alte Friedhof. Die Kreuzkirche wurde im Jahr 1697 erbaut und beinhaltet Teile der Türme des früheren Eisenacher Doms.
Wieder zurück an der Predigerkirche, wo wir unser Auto abgestellt hatten, wollten wir natürlich noch die Wartburg erkunden. Man kann die ca. 4km nach oben wandern. Da wir aber schon so viel gelaufen sind, haben wir es uns einfacher gemacht und sind mit dem Auto zumindest bis zum unteren Parkplatz gefahren. Dieser ist kostenpflichtig (ca. 3 Euro pro Stunde) und man sollte früh da sein, sonst könnten die Parkplätze bereits belegt sein. Bereits von weitem sieht man die Wartburg, hoch oben auf dem Berg.
Die Wartburg ist eine fast 1000 Jahre alte Burg bei Eisenach, aus dem 12. Jahrhundert. Die Wartburg ist ein UNESCO-Weltkulturerbe und ist tief mit der Geschichte verbunden. Neben Elisabeth von Thüringen, die von 1211 bis 1227 hier lebte, versteckte sich Martin Luther im Jahr 1521 als „Junker Jörg“ hier, um das neue Testament ins Deutsche zu übersetzen. Zudem hielt sich Johann Wolfgang von Goethe ab 1777 privat und auch dienstlich auf der Wartburg auf. Weitere Infos zur Wartburg findet ihr hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Wartburg und https://www.wartburg.de/
Der Weg nach oben war ganz schön steil und wir mussten viele Treppen erklimmen. Aber Emma fand es gerade nach der Stadttour toll, etwas im grünen zu laufen, nur waren wir ihr wohl etwas zu langsam.
Die Wartburg besteht aus vielen verschiedenen Gebäuden, die man bestaunen kann. Man geht durch ein unscheinbares Tor zur Wartburg hinein und findet dahinter den ersten Burghof.
Läuft man durch das nächste Tor, gelangt man in den zweiten Burghof. Hier gibt es viele Sitzmöglichkeiten zum verweilen und man kann sich im Restaurant stärken oder bei heißen Temperaturen ein leckeres Eis schmecken lassen.
Im zweiten Burghof liegt auch das Ritterbad, welches man von außen durch eine Tür bestaunen kann, ebenso der Küchengarten und der Südturm, den man besichtigen darf. Er ist 22 Meter hoch und bietet einen tollen Ausblick.
Im äußeren Bereich gibt es eine tolle Aussichtsplattform, die euch eine tolle Sicht auf die Wartburg und auf Eisenach bietet.
Fazit: Ihr solltet die Wartburg unbedingt besuchen, da es eine tolle Burg ist, auf der man viel entdecken und sehen kann. Leider dürfen die Hunde nicht mit in die Gebäude rein, aber auch so haben wir viel sehen können und im gesamten Burgbereich stehen immer wieder Wassernäpfe für die Hunde bereit. Zudem gibt es hier wunderbare Wanderwege, die euch einmal rund um die Burg führen.
Kennt ihr die Drachenschlucht? Wir hatten schon öfter davon gehört und dachten uns, wenn wir schon mal hier sind, dann schauen wir uns diese jetzt auch gleich mit an. Die Drachenschlucht ist eine Klamm im Thüringer Wald, direkt bei Eisenach im Mariental. Die Drachenschlucht liegt an der B19, wo man nicht direkt parken kann. Daher haben wir auf einem Wanderparkplatz, der „Phantasie“ geparkt und sind von dort aus zur Drachenschlucht gelaufen. Den Parkplatz findet ihr hier: https://maps.app.goo.gl/CvitHqYmEHE5fQRU7
Vom Parkplatz aus, sind wir ca. 1km bis zur Drachenschlucht gelaufen. Kurz vorher gab es einen tollen Platz mit Bänken/Tischen, wo man wunderbar Rast machen kann. Wir haben den Ort genutzt um eine Pause zu machen und uns zu stärken, bevor es mehrere Kilometer durch die Drachenschlucht ging.
Den Eingang der Drachenschlucht kann man zum Glück nicht verfehlen, da alles gut ausgeschildert ist. Gerade für Hunde ist eine Wanderung durch die Schlucht toll, da es entlang der Wege einen Bach gibt, wo sie sich immer wieder drin abkühlen und trinken können.
Wir sind ganz stolz auf Emma, denn sie ist den ganzen Weg ohne Probleme gelaufen und das obwohl man die ganze Zeit auf Metallplatten läuft und unter einem der Bach lang rauscht. Zudem wird der Weg teilweise wirklich sehr schmal und man sollte auf sperrige Taschen/Rucksäcke verzichten, sonst kommt man nicht gut durch.
Da wir uns auch gerne noch die Elfengrotte anschauen wollten, ging es noch steiler bergauf.
Nachdem wir unseren Rundgang durch und um die Drachenschlucht beendet hatten, ging es wieder zurück zum Parkplatz und auf nach Hause.
Fazit: Auch die Drachenschlucht, können wir euch sehr empfehlen. Emma hatte ihren Spaß dabei, durch die Bäche zu hüpfen und zu klettern. Außerdem wurde sie auf dem Weg richtig mutig und ist über Untergründe gelaufen, wo sie normalerweise nicht gerne drüber läuft. Es ist wirklich ziemlich beeindruckend durch diese Schlucht zwischen engen Felsen zu laufen, die teilweise nur schulterbreit sind. Gerade im Sommer ist es eine schöne Wanderung, da es in der Drachenschlucht sehr kühl ist. Weitere Infos zur Drachenschlucht gibt es hier: https://www.thueringen.info/drachenschlucht.html
Liebe Freunde, dass war mein Ausflug durch und rund um Eisenach. Ich hoffe ihr hattet Spaß und werdet bei Gelegenheit auch ein bisschen die Gegend erkunden. Es lohnt sich auf jeden Fall sehr. Bis bald, eure Emma
Diesmal ging es für uns nach Marburg, in meine alte Heimat. Wenn man dort wohnt, geht man teilweise blind durch die Straßen und daher wollten wir nun ganz bewusst die vielen Sehenswürdigkeiten von Marburg betrachten. Emma hat sich auf den Ausflug gefreut und war sofort dabei als wir gefragt haben, ob sie los möchte.
Geparkt haben wir im diesmal im zentral gelegenen „Parkhaus Oberstadt am Pilgrimstein“ (https://maps.app.goo.gl/ugrAxRDK4fHU4mFX9). Von dort aus fährt ein Aufzug direkt zur Oberstadt hoch. Wir wollten allerdings den Weg lieber hoch laufen, um die anderen Sehenswürdigkeiten auf dem Weg in die Oberstadt anzuschauen. Tipp: Seid früh genug am Parkhaus, denn gegen Mittag ist es voll und ihr steht in einer langen Schlange vor dem Parkhaus. Die Geschäfte in der Oberstadt bieten Parkgutscheine an, wenn man dort etwas kauft. Damit könnt ihr die Parkgebühren minimieren.
Marburg liegt an der Lahn und dieser Fluß, führt mitten durch die Stadt. Es gibt hier die Möglichkeit, sich ein Tretboot auszuleihen oder einfach nur am Ufercafé zu sitzen und den Leuten beim Tretbootfahren zuzuschauen. Da wir am frühen Morgen durch Marburg gelaufen sind, war der Verleih und das Café noch geschlossen. Öffnen tut es täglich um 11 Uhr, außer Sonntags, da ist bereits um 10 Uhr geöffnet. Wir können euch die Fahrt mit dem Tretboot auf der Lahn nur empfehlen. Wir haben es schon mehrere Male gemacht und es ist wirklich sehr schön und macht auch mit Hund und Kind sehr viel Spaß. Infos zum Ufercafé/Bootsverleih, findet ihr hier: https://ufercafegischler.jimdofree.com/
Natürlich könnt ihr auch mit dem Kanu auf der Lahn fahren oder ihr schippert mit der Elisabeth II über die Lahn. Infos zum Lahnschiff Elisabeth II findet ihr hier: https://www.lahnschiff-elisabeth.de/
Wir sind dann die Gassen der Altstadt weiter hoch geschlendert und kamen vorbei am „Leseort“. Dort gibt es eine Art Leseecke mit Auszügen aus verschiedenen Büchern, wie z.B. „Der kleine Prinz“ als Bronzebuch.
Weiter ging es durch die Oberstadt, vorbei an der alten Philipps-Apotheke und der Krieger’schen Leihbibliothek.
Der Aufstieg zum Marburger Landgrafenschloss war steil, aber wir haben es geschafft. Wer nicht den ganzen Weg nach oben laufen möchte, der kann auch mit dem Stadtbus Linie 10 nach oben fahren. Pläne der Buslinien in Marburg, findet ihr hier: https://www.stadtbus-marburg.de/verbindungen. Im Beitrag mit den Links, ist auch der Plan der Linie 10 verlinkt. Das Marburger Schloss wurde im 13. Jahrhundert fertig gestellt und es finden dort regelmäßig Veranstaltungen statt. Es kann auch in Teilen besichtigt werden, wie z.B. der Fürstensaal und die Schlosskapelle. Bei unserem Aufstieg über den nördlichen Teil zum Schloss, kamen wir vorbei am Hexenturm. Der Hexenturm diente früher als vorgeschobener Geschützturm zur Flankensicherung. Der Name „Hexenturm“ geht zurück auf seine frühere Verwendung. Er diente 300 Jahre lang als Gefängnis für Hexen, die auf ihren Prozess gewartet haben. Infos zum Hexenturm gibt es hier: https://www.daslahntal.de/umfeld/pois/RPT/77d749f4-8605-489f-b85d-164a2e4575c9/marburger-hexenturm und https://www.marburg-net.de/hexenturm.html
Hoch oben über Marburg, gibt es sogar Weinberge, die man an verschiedenen Stellen der Hänge sieht.
Natürlich bieten sich euch rund um das Schloss tolle Spots für Fotos, wie z.B. das Foto-Herz, dass die Stadt Marburg hat aufstellen lassen. Die Stadt hat für euch sogar auf der Homepage eine Übersicht mit tollen Foto-Spots zusammen gestellt. Schaut mal hier: https://www.marburg-tourismus.de/fotospotsmarburg
Nun ging es wieder runter in Richtung Altstadt, vorbei an der ehemaligen Landgräflichen Kanzlei und dem Bückingsgarten, wo man lecker essen kann. Infos zum Bückingsgarten gibt es hier: https://www.bueckingsgarten-marburg.de/
Am Marktplatz von Marburg liegt das wunderschöne Rathaus, welches zwischen 1512 und 1527 gebaut wurde. Es gibt einen historischen Rathaussaal, welcher z.B. für Empfänge oder Trauungen genutzt wird.
Vom Rathausplatz gelangt man wieder ein Stück bergauf zur Lutherischen Pfarrkirche Marburg, auch St. Marien-Kirche genannt. Sie wurde im gotischen Stil erbaut und stammt aus dem Jahr 1222. Infos zur Kirche gibt es hier: https://pfarrkirche.ekmr.de/
Ich wusste das Marburg viele Treppen hat, aber ich konnte mich nicht mehr darin erinnern, dass es wirklich so viele sind. Will man die gesamte Stadt zu Fuß erkunden, sollte man relativ fit sein. Wir laufen zwar viel mit Emma, aber auch ich merke jetzt schon, wie mir die Oberschenkel vom Treppe steigen weh tun. Herzlich Willkommen Muskelkater. Auch schon die Brüder-Grimm, bzw. Jakob Grimm haben sich über die Treppen in Marburg beschwert.
Wieder ein paar Treppen mehr und ein Stück bergauf, gelangt man zur Kugelkirche/St. Johannes Evangelist. Sie wurde bis ins Jahr 1520 erbaut und ist ein mittelalterlicher Sakralbau. Infos zur Kirche gibt es hier: https://www.st-johannes-marburg.de/marburgstjohannes/index.php
Nun ging es die Altstadt weiter hinunter über die Wettergasse und den Steinweg, in Richtung Elisabethkirche. Auf dem Weg nach unten kam uns die Marburger Schlossbahn entgegen. Die Schlossbahn bietet eine 1-stündige Stadtrundfahrt und ist eine gute Alternative um die Stadt erkunden zu können. Infos zur Schlossbahn gibt es hier: https://brunett-marburg.de/marburger-schlossbahn/
Da ist sie, die berühmte Elisabethkirche Marburg. Sie wurde zwischen 1235-83 über dem Grab der Heiligen Elisabeth (1207-1231) erbaut. Sie gilt als älteste gotische Hallenkirche Deutschlands.
Normalerweise kann man die Kirche und den Elisabethschrein besichtigen. Aber als wir dort waren, fand gerade ein Gottesdienst statt. Daher konnten wir nicht zur Besichtigung rein gehen, bzw. wollten auch nicht stören. Schaut daher unbedingt vor eurem Besuch auf die Homepage der Elisabethkirche, wo die Termine stehen. Infos gibt es hier: https://www.elisabethkirche.de/
Direkt neben der Elisabethkirche liegt das Mineralogische Museum, welches ich schon als Kind gerne besucht habe. Momentan ist es wegen Sanierung leider geschlossen. Aber einen Teil der Ausstellung kann man sich derzeit im Landgrafenschloss Marburg anschauen. Infos zum Museum gibt es hier: https://www.uni-marburg.de/de/fb19/minmus
Gegenüber der Elisabethkirche, befindet sich die Stadtbücherei Marburg. In der Stadtbücherei gibt es eine große Auswahl an Büchern zur Ausleihe und zudem noch die Onleihe mit Ausleihmöglichkeiten von E-Books, Filmen und Hörbüchern. Zudem gibt es eine tolle Leseecke mit Cafébar. Dort gibt es z.B. leckeren Kaffee oder Kakao. Infos zur Stadtbücherei Marburg, gibt es hier: https://www.marburg.de/portal/aseiten/stadtbuecherei-900000009-23001.html
Ebenfalls gegenüber der Elisabethkirche, etwas versteckt hinter den Häusern und durch kleine Gassen mit Treppen erreichbar, befindet sich die St. Michaels-Kapelle, auch Michelchen genannt. Sie ist eine im Jahr 1270 erbaute, gotische Pilger- und Friedhofskapelle. Infos zum Michelchen findet ihr hier: https://leichtesprache.marburg.de/portal/seiten/michelchen-900000312-23001.html
Folgt man der Straße „Pilgrimstein“ in Richtung alte Universität, gelangt man zur neuen Universitätsbibliothek. Hier, am Pilgrimstein 3, wo die neue Unibibliothek gebaut wurde, stand früher die alte Universitäts-Frauenklinik aus dem Jahre 1894, welche im Zuge des Neubaus im Jahr 2012 abgerissen wurde.
Direkt neben der neuen Universitätsbibliothek, befindet sich der „Alte botanische Garten“ Marburgs. Es ist ein schöner Park, der zum verweilen einlädt. Es gibt unzählige Bänke und Wiesen, auf denen sich die Leute tummeln. Emma hat sich hier sehr wohl gefühlt.
Auf dem Gelände des alten botanischen Gartens, gibt es zudem noch die Heilpflanzenbeete, da hier früher das Institut für Pharmazeutische Biologie der Universität Marburg ansässig war.
Der Kaiser-Wilhelm-Turm, eher bekannt als Spiegelslustturm, ist ein Aussichtsturm auf den Lahnbergen Marburg. Er wurde von 1887 bis 1890 erbaut und ist 36m hoch. Im inneren kann man 167 Stufen erklimmen. Der Spiegelslustturm ist ein beliebtes Ausflugsziel. Es gibt ein Café zum Verweilen und genießen. Außerdem befindet sich in der Nähe die Waldgaststätte Spiegelslust. Infos zum Spiegelslustturm gibt es hier: https://www.marburg.de/portal/seiten/spiegelslustturm-900000970-23001.html
Das war leider schon wieder unser Städtetrip durch Marburg. Emma verabschiedet sich für heute von euch und sagt, bis zum nächsten Mal. Es wird einen weiteren Bericht geben, wo wir den Grimm-Dich-Pfad ablaufen. Seid gespannt, ob wir alle Skulpturen/Hinweise finden. Bis bald, eure Emma.
Wir haben schon so viel über Gotha gehört, dass wir uns bei einem Tagestrip selber mal ein Bild von der Stadt machen wollten. Gotha ist mit ca. 47000 Einwohnern die fünftgrößte Stadt Thüringens. Das barocke Stadtbild wird unter anderem durch das Schloss Friedenstein geprägt. Aber auch durch viele andere Gebäude. Infos über Gotha findet ihr hier: https://gotha.de/ und hier: https://www.gotha-adelt.de/sehenswert/gothas-sehenswuerdigkeiten/
In Gotha fährt mit der Straßenbahn Gotha, eine der letzten Überlandstraßen-bahnen Deutschlands. Infos und Fahrpläne der Straßenbahn, gibt es hier: https://waldbahn-gotha.de/
In Gotha gibt es den Tierpark Gotha, welcher sogar mit Hunden besucht werden darf, obwohl dort zum Teil die Tiere frei herum laufen. Daher muss der Hund auch an die kurze Leine. Es ist ein wirklich schöner Tierpark mit vielen verschiedenen Tieren wie z.B. Stachelschweinen und Ziegen. Es gibt insgesamt ca. 600 einheimische und exotische Tiere. Infos zum Tierpark findet ihr hier: https://www.tierpark-gotha.de/
Im Tierpark gibt es auch ein Restaurant, wo man sich stärken kann, genügend WCs an verschiedenen Stellen und auch genug Mülleimer, wenn euer Hund doch mal ein Geschäft im Tierpark erledigen musste. Besonders interessant fand Emma die Otter, den lachenden Hans und die Steppenfüchse, die wild im Gehege umher getollt sind und miteinander gespielt haben.
Sehr imposant war der Eurasische Wolf, der ziemlich nah ans Gehege kam, der Bengal-Tiger oder auch der Steppendingo, der sich auffällig beleckt hat, als er Emma gesehen hat. Letzterer sah eigentlich aus wie ein ganz normaler Hund, den man gerne gestreichelt hätte. So kann man sich vom aussehen eines Tieres doch täuschen lassen.
Wir können euch den Tierpark wirklich sehr empfehlen. Es gab auch immer wieder Trinkwasserstationen für den Hund, die mit frischem Wasser gefüllt waren. Allerdings solltet ihr bei feuchtem Wetter, gutes Schuhwerk anziehen, da es dann doch etwas matschig werden kann, durch die naturbelassenen Wege.
Der Besuch im Tierpark hat sich für Emma gelohnt, da es zum Abschied noch ein neues Stofftier gab, einen kleinen Tiger. Den hat sie natürlich, Golden Retriever typisch, selber ganz stolz zum Auto getragen.
Weiter ging es vom Tierpark aus für uns in Richtung Schloss Friedenstein. Unser Tipp: Kommt früh zum Tierpark, dann ergattert ihr noch einen der kostenlosen Parkplätze und lauft von dort aus in Richtung Schloss oder Innenstadt. So erspart ihr euch teure Parkkosten und der Weg vom Tierpark zum Schloss, hat für uns ca. 20 Minuten gedauert. Außerdem führt der Weg vorbei an anderen Sehenswürdigkeiten, die auf dem Weg zum Schloss liegen. Den Parkplatz findet ihr hier: https://maps.app.goo.gl/MAibAWyZg7hC2j3T8
Die anderen Sehenswürdigkeiten auf dem Weg zum Schloss Friedenstein waren z.B. der Marstall, das Teehäuschen oder die Orangerie.
Der Marstall Gotha wurde 1848 erbaut und bis 1997 als Reithalle genutzt. Mittlerweile wurde es umfunktioniert zu einem Bürohaus. Herzog Friedrich II. von Sachsen-Gotha-Altenburg, ließ das Teehäuschen zwischen 1706 und 1712 im Altenburger Schlossgarten errichten. Hier traf sich die feine Gesellschaft im Festsaals mit Spielen, Musik, Tanz und gutem Essen/Trinken. Mittlerweile ist das Teehaus ein christliches Kinderhaus. Mehr Infos zum Teehaus findet ihr hier: https://teehaus-altenburg.de/teehaus/zur-geschichte-von-teehaus-und-orangerie/
Die Orangerie und der Garten ist wirklich sehr beeindruckend. Die Orangerie wurde in den Jahren 1747 und 1774 erbaut und gilt als eine der größten barocken Orangerie-Anlagen. In der Orangerie finden öfter Veranstaltungen statt, die man im Veranstaltungskalender finden kann. Aber auch ohne Veranstaltung kann man im Garten sitzen und die Blumen genießen. Infos zur Orangerie findet ihr hier: https://www.orangerie-gotha.de/
Weiter ging es durch den wunderschönen Schlossgarten mit vielen Sitzmöglichkeiten, in Richtung Schloss. Auf dem Weg lagen noch die Kasematten, die leider nur ohne Hund besucht werden dürfen und die Statue vom Herzog – Ernst dem Frommen. Der Herzog war mit verantwortlich für die Einführung der Schulpflicht.
Das Schloss Friedenstein wurde von 1643 bis 1656 erbaut und liegt oben auf dem Berg, so das man es bereits unten von der Altstadt aus sehen kann. Neben dem Schlossmuseum beherbergt die Schlossanlage noch das Museum der Natur, dass barocke Ekhof-Theater und die Schlosskirche.
Vom hinteren Teil des Schlossgartens aus, hat man eine gute Sicht auf das Herzogliche Museum Gotha. Dort kann man sich europäische und außereuro-päische Kunstschätze von der Antike bis in die Neuzeit anschauen. Infos gibt es hier: https://www.stiftung-friedenstein.de/herzogliches-museum
Nach dem Besuch im Schloss und einer kleinen Stärkung, haben wir uns wieder auf dem Weg in Richtung Innenstadt gemacht. Es ging vorbei an der Gothaer Stadtbibliothek, dem neuen Rathaus und dem Kulturhaus. Infos gibt es hier: https://www.kulturhaus-gotha.de/
Das Hauptpostamt Gotha wurde im Jahr 1890 erbaut und liegt am Ekhofplatz 1. Es gilt als kaiserliches Postamt und hat ein historisches Eingangsportal.
Weiter ging es durch die wunderschöne Altstadt Gothas, mit seinen vielen, gut erhaltenen Gebäuden, vorbei am Buttermarkt. Emma fand wohl die Taube am besten.
Es gibt wirklich so viele schöne Gebäude in Gotha, dass man eigentlich immer die Kamera in der Hand hält.
In Gotha gibt es das evangelische Augustinerkloster mit Augustinerkirche. Im Kloster gibt es ein Klostercafé und man kann dort auch Übernachten und Tagen. Infos zum Koster gibt es hier: https://www.augustinerkloster.de/
Einen wirklich tollen Blick auf den Hauptmarkt mit altem Rathaus, habt ihr oben vom Schlossberg aus, wo auch die Wasserkunst zu bestaunen ist.
Gotha ist auf jeden Fall eine Reise wert. Entweder als Städtetrip für einen Tag, so wie wir es gemacht haben oder auch für 2-3 Tage, wenn man sich mehr Zeit für die Stadt nehmen will. Gotha ist eine wirklich schöne und vor allem saubere Stadt, die man super mit Hund besuchen kann.
Ich bin nun müde vom vielen laufen und werde auf der Heimfahrt bestimmt ein ausgiebiges Nickerchen machen. Wir hoffen euch hat die Tour durch Gotha mit uns gefallen? Bis zum nächsten Mal, eure Emma.
Da wir schon so viel gutes von Grömitz gehört haben, stand es natürlich auch auf unserer Liste. Grömitz ist eine Gemeinde im Kreis Ostholstein in Schleswig-Holstein. Grömitz ist seit 1813 Seebad und damit eines der ältesten an der Ostsee. Im Ort gibt es mehrere Fußgängerzonen, Bäckereien, Restaurants, Eisdielen, ein Kino und viele Lebensmittelmärkte, die auch am Sonntag geöffnet haben. Als wir angekommen sind, haben wir natürlich erst mal den Hundestrand besucht, denn Emma hat sich schon wahnsinnig aufs Wasser gefreut. Auf dem Weg dorthin kommt man vorbei an einigen Restaurants, Cafés, einem Crepes-Stand und dem berühmten Riesenrad von Grömitz. Infos zu Grömitz findet ihr hier: https://www.groemitz.de/
Der Weg zum Hundestrand ist etwas weiter gewesen (je nachdem, wo man seine Unterkunft hat), aber dafür sehr schön. Emma wollte sofort ins Wasser und hat sich am Sandstrand sehr wohl gefühlt.
Am Hundestrand gibt es Strandkörbe zur Miete. Auch hier sind sie begrenzt, daher solltet ihr besser vor der Anreise dort anrufen und euch einen Strandkorb reservieren, den ihr dann vor Ort bezahlen könnt. Infos zum Strandkorbbetreiber am Hundestrand: https://www.groemitz.de/groemitz-von-a-z-details/184/Strandkorbvermietung-Jerchel
Auf den ausgewiesenen Hundestränden in Grömitz gilt keine Leinenpflicht! So können die Hunde ausgiebig toben und sich frei bewegen. Es gibt 2 Hundestrände in Grömitz. Wir haben am Nordstrand, in Höhe Milloncino. Infos zu den Hundestränden findet ihr hier: https://www.groemitz.de/vierbeiner
Unsere Unterkunft in Grömitz haben wir über ein Vermittlungsbüro gebucht, aber ihr könnt natürlich auch über Booking oder jede Menge andere Anbieter buchen. Wir hatten eine schöne Wohnung mit Terrasse, wo Emma am liebsten immer gelegen hätte. Infos zu unserem Vermittlungsbüro, findet ihr hier: https://www.groemitzer-vermietungsbuero.de/unterkuenfte#!m/1/search/list
Die Fußgängerzone im alten Ortskern ist sehr schön. Hier kann man wunderbar schlendern, vorbei an unzähligen Restaurants, Eisdielen, Klamotten- und Souvenirläden uvm.
Es gibt aber einen Laden, da wäre Emma am liebsten täglich hin gelaufen und zwar zu Fressnapf. Dort gab es lecker Hundeeis, Spielzeug und Leckerlies.
Nach der spannenden Shopping-Tour, war ein Eis zur Abkühlung dringend notwendig.
An der Kurpromenade Grömitz gibt es auch unzählige Geschäfte zum stöbern und einkaufen. Infos findet ihr hier: https://www.groemitz.de/shopping-bummeln. von der Kurpromenade aus, kommt ihr auch zur Seebrücke Grömitz, die ca. 400m in die See hineinragt. Am Ende der Seebrücke gibt es eine Tauchgondel, zum bestaunen der Unterwasserwelt. Hier dürfen Hunde natürlich leider nicht mit rein. Infos zur Seebrücke gibt es hier: https://www.groemitz.de/seebruecke. Infos zur Tauchgondel gibt es hier: https://www.tauchgondel.de/standorte.html
Von der Seebrücke aus, habt ihr einen tollen Blick auf Grömitz.
Wer mit Hund unterwegs ist, dem ist es natürlich auch immer wichtig, dass man einen tollen Ort zum Gassi gehen hat. Den haben wir in Grömitz auch gefunden, denn es gibt einen Kurpark (https://maps.app.goo.gl/LVaumE5mLpBKUMuJ6), der mit Kotbeutelspender und genügend Mülleimern ausgestattet ist. Zum Glück lag der auch nicht weit entfernt von unserer Unterkunft. Infos zum Park findet ihr hier: https://www.groemitz.de/groemitz-von-a-z-details/11461/Kurpark
Ihr solltet euch Grömitz unbedingt auch bei Nacht anschauen, denn dann ist das Riesenrad und andere Gebäude wunderschön beleuchtet.
Auf dem Weg zur Steilküste kommt man am Yachthafen von Grömitz vorbei. Der Yachthafen bietet viele Möglichkeiten zum verweilen mit schönen Liegen/Sitzflächen. Es gibt einen Grillplatz, Wassersportschulen, einem Spielplatz, einer WC-Anlage uvm. Infos zum Yachthafen findet ihr hier: https://www.yachthafen-groemitz.de/
Die Steilküste Grömitz ist ideal zum Wandern und Radfahren. Von hier aus hat man einen tollen Blick auf die Ostsee. Wir sind unterhalb der Steilküste am Naturstrand lang gelaufen. Hier können Hunde super baden und toben.
Wir haben immer mal wieder einen Strandtag eingebaut, damit Emma sich erholen konnte und dann wieder einen Ausflugstag. Der Strand in Grömitz ist wirklich super, auch der Zugang zum Wasser, der flach abfallend ist.
Nach dem entspannten Badetag gab es zur Abkühlung ein leckeres Eis. In Grömitz gibt es viele Eisdielen, die spezielles Hunde-Eis anbieten. Emma hat es geschmeckt und uns auch. Wir waren sehr gerne in der Eisdiele Fontanella. Infos zur Eisdiele findet ihr hier: https://www.facebook.com/ital.EisFontanella/?locale=de_DE
In der Nähe von Grömitz, in Cismar, gibt es ein altes Kloster. Das ist auf jeden Fall auch einen Besuch wert, da man dort wunderbar mit dem Hund durch den angrenzenden Park spazieren kann.
Wer auf dem Weg nach Kellenhusen ist, sollte unbedingt vorher einen Halt im Kellenhusener Forst machen. Dort gibt es ein Wildschweingehege, Damwild, Rehwild, einen Waldlehrpfad und auch Fledermausführungen. Es ist ein toller Ort im Wald um lange Spaziergänge zu machen. Es gab auch überall Brombeeren zum naschen, was Emma toll fand. Infos zum Kellenhusener Forst findet ihr hier: https://www.kellenhusen.de/waldleben
Auf unserem Spaziergang durch den Kellenhusener Forst, haben wir auch einen tolles Hundeauslaufgatter mitten im Wald gefunden. Es ist ca. 2ha groß, ist komplett eingezäunt und die Hunde können frei herum toben und spielen. Nach dem toben, durfte eine Trinkpause nicht fehlen. Die Infos zum Hundeauslaufgatter findet ihr im vorherigen Link zum Forst.
In Grömitz gibt es einen tollen Hundeshop „Doginson“, da solltet ihr unbedingt mal vorbei schauen. Neben Kuscheltieren und Leckerlies gibt es auch die tollen Bademäntel von Dryup Cape. Der Shop liegt gegenüber des Zoos. Infos zu Doginson gibt es hier: https://hamburgerhundeshop.de/doginson-groemitz/
Ostseebad Dahme – bietet einen wunderschönen Sandstrand, viele Spielplätze und einen Kinderhafen. Auch für Hunde, gibt es hier einen tollen Hundestrand zum ausgiebigen toben und spielen. An der Strandpromenade kann man wunderbar entlang schlendern und sich die einzelnen Souvenirläden entspannt anschauen. Es gibt natürlich auch einige Restaurants zum schlemmen. In Dahme gibt es auch eine Seebrücke. Infos zu Dahme gibt es hier: https://www.dahme.com/erleben/entdecken-erleben/
Ostseeheilbad Kellenhusen – nicht weit entfernt von Grömitz, besticht durch seinen schönen Strand und die wunderschöne Seebrücke, die jeden Abend nach Einbruch der Dunkelheit in wechselnden Farben leuchtet. Für Heiratswillige – aber der Seebrücke kann man auch heiraten. Infos zur Seebrücke gibt es hier: https://www.kellenhusen.de/seebruecke-promenade
Die Promenade von Kellenhusen schlängelt sich verspielt am Strand entlang und hat einige Wasserläufe enthalten. Es locken viele Geschäfte und Restaurants entlang der Promenade zum verweilen.
Am Hundestrand von Kellenhusen, hat Emma gleich eine neue Freundin gefunden, mit der sie ausgiebig toben konnte. Die kleine Maus hieß auch Emma und war ebenfalls ein Golden Retriever.
Um mit meinem Sohn ein bisschen Zeit zu verbringen, haben wir uns den Hansa-Park natürlich nicht entgehen lassen. Emma hat in der Zeit mit Papa in der Ferienwohnung entspannt und hat ihre Runden in Grömitz gedreht. Der Hansa-Park ist ein Freizeitpark in Sierksdorf an der Ostsee, ca. 20 Minuten Fahrzeit mit dem Auto von Grömitz entfernt. Der Hansa-Park ist 460000 qm groß und hat über 125 Attraktionen zu bieten. Infos zum Hansa-Park gibt es hier: https://www.hansapark.de/
Der Hundestrand Lenste ist ein Naturstrand mit Dünen in Grömitz. Von hier aus kommt man super mit dem Rad nach Kellenhusen und kann entspannt an der Küste entlang laufen. Es gibt auch ein paar Restaurants auf der Strecke, um sich stärken zu können. Emma hatte wieder ihren Spaß, denn Hasen gab es auch jede Menge zu sehen.
Den Zoo „Arche Noah“ in Grömitz, können wir euch wirklich sehr empfehlen. Hunde dürfen an kurzer Leine (keine Flexi) mit in den Zoo und es gibt hier sehr viele Tiere zu bestaunen.
Der Zoo ist ca. 10 ha groß und es gibt wahnsinnig viele Tiere wie Trampeltiere, Emus, Nasenbären, Löwen, Leoparden uvm.
Im Zoo selber gibt es einige Restaurants/Cafés, wo man sich stärken und ausruhen kann. Der Zoo ist so groß, dass man hier wirklich gut spazieren kann. Tipp: Seid früh genug da, dann ist der Zoo noch nicht so überlaufen und ihr bekommt auf dem Zooparkplatz auch noch einen freien Parkplatz. Die Seehunde fand Emma besonders interessant.
Der Zoo hat ganzjährig geöffnet und es gibt gratis Schauführungen. Der Papa musste immer mal helfen, damit Emma auch alles sehen konnte. Gerade die Affen waren für unsere Maus sehr interessant. Infos zum Zoo findet ihr hier: https://zoo-arche-noah.de/
Unsere Zeit in Grömitz ging leider schneller vorbei als gedacht. Zum Abschluss durfte Emma sich noch ein Kuscheltier im Fressnapf kaufen und hat es ganz stolz den ganzen Weg durch die Fußgängerzone bis in die Ferienwohnung getragen. Die Leute fanden es alle sooo süß und wir auch.
Wir hoffen ihr habt nun einige Infos über Grömitz und die Umgebung erhalten, die euch bei eurer eigenen Planung helfen können. Liebe Grüße und bis bald, Emma
Travemünde ist ein Stadtteil der Hansestadt Lübeck in Schleswig-Holstein und liegt direkt an der Mündung der Trave in die Lübecker bucht, als Teil der Ostsee. Hier gibt es viele Promenaden und Badestrände. Travemünde liegt ca. 15km vom Lübecker Zentrum entfernt. Als Unterkunft in Travemünde, haben wir uns für eine schöne, kleine Ferienwohnung entschieden, nicht weit weg vom Strand.
In Travemünde gibt es eine wunderschöne Strandpromenade mit tollen Cafés, Restaurants, Souvenirshops, einem Hafen und tollen Sitzmöglichkeiten zum verweilen. Ein Spaziergang für die Strandpromenade ist natürlich ein muss, um die Gegend zu erkunden.
Als wir dort angekommen sind, gab es kurz vorher ein heftiges Unwetter mit Hochwasser, wodurch jede Menge Seesterne und Unrat an den Strand gespült wurden. Zum Glück waren viele Helfer vor Ort, die versucht haben, die Seesterne zu retten und es wurde auch relativ schnell aufgeräumt. Dafür ein großes Danke an die ganzen Helfer!
In Travemünde gibt es den ältesten Leuchtturm Deutschlands, der „Alte Leuchtturm Travemünde“. Zudem gibt es noch das „Molenfeuer“. Der alte Leuchtturm dient mittlerweile als maritimes Museum auf 8 Geschossen und ist 31 Meter hoch. Wer möchte, kann die 142 Stufen erklimmen und den fantastischen Ausblich über den Skandinavienkai und die Travemünder Altstadt bewundern. Infos zum Leuchtturm gibt es hier: https://leuchtturm-travemuende.de/de
Überall in Travemünde verteilt, findet man wunderschöne Sandskulpturen.
Eines unserer Ausflugsziele war das Karls Erlebnis-Dorf in Warnsdorf bei Lübeck. Hier gibt es gerade für Kinder tolle Erlebnisse und leckeres Essen/Trinken und Hunde dürfen auch mit rein.
Hier gibt es Fahrgeschäfte und z.B. eine Schießbude.
Im Hofladen kann man sich allerhand Leckereien mit nach Hause nehmen, die man auch gut als Mitbringsel aus dem Urlaub verschenken kann. Weitere Infos zu Karls Erlebnis-Dorf findet ihr hier: https://karls.de/warnsdorf/
Ein wirklich toller Ausflugsort ist der Vogelpark in Niendorf. Hier gibt es ca. 1000 Vögel und 250 verschiedene Arten zu bestaunen. Es gibt sogar eine der weltweit größten Eulensammlungen. Der Park liegt in einer Schilflandschaft und ist ca. 70000qm groß. Hunde dürfen natürlich mit in den Park.
Emma hatte jede Menge Spaß beim bestaunen der ganzen Tiere und durfte sich zum Ende hin im kleinen Shop noch ein Kuscheltier aussuchen.
Wer den Vogelpark besucht hat, sollte sich auf keinen Fall Niendorf entgehen lassen. Niendorf ist ein Ortsteil vom Timmendorfer Strand und ein beschauliches Ostseeheilbad. Es gibt einen schönen, ca. 2km langen Strand mit einer wunderschönen Seepromenade. Es gibt einige Cafés, Restaurants und eine ca. 200m lange Seebrücke. Weitere Infos zu Niendorf findet ihr hier: https://niendorf-ostsee.de/
Wer in die Nähe von Lübeck fährt, der kann nur ein Marzipan-Fan sein, so wie wir. Hier in der Gegend gibt es mehrere Niederegger Cafés, die wir euch wirklich sehr empfehlen können. Es gibt eine große Auswahl an Kuchen/Torten und natürlich kann man dort Marzipan kaufen. Infos zu den Filialen findet ihr hier: https://www.niederegger.de/cafe-niederegger/filialen/
Der Hundestrand in Travemünde liegt am Brodtener Ufer und liegt somit im hinteren Teil von Travemünde. Es gibt einen Hundebadesteg, damit die Hunde leichter ins Wasser gelangen und er Hundestrand am Brodtener Ufer ist kostenlos. In der Vor- und Nachsaison dürfen die Hunde an alle Strände, aber während der Saison (1.4. – 31.10), dürfen Sie nur an die verschiedenen Hundestrände. Am Hundestrand dürfen die Hunde ohne Leine toben. Infos zum Hundestrand gibt es hier: https://www.travemuende-tourismus.de/poi/hundestrand
Wer sich nach der vielen frischen Luft stärken muss, der sollte unbedingt im „Huxmanns Pavillon“ vorbei schauen, der in der Nähe des Hundestrandes zu finden ist. Huxmanns ist ein schönes Restaurant mit Biergarten, wo auch Hunde jederzeit herzlich Willkommen sind. Die nette Dame hinter der Theke hat auch immer mal ein Leckerchen für die Hunde da. Emma wollte irgendwann bei jedem Spaziergang dort vorbei und war ganz traurig, wenn Huxmanns noch geschlossen hatte. Die Speisen dort sind wirklich sehr lecker und die Mitarbeiter sind sehr freundlich. Hier kommen wir gerne wieder hin. Infos zu Huxmanns Pavillon gibt es hier: https://www.huxmanns-pavillion.de/
Wer einige Tage in Travemünde ist, der sollte sich unbedingt einen Tag für den Priwall frei halten. Der Priwall ist eine Halbinsel, die von Travemünde aus, mit der Fähre erreicht werden kann. Hunde dürfen natürlich mit auf die Fähre und Emma hatten großen Spaß dabei. Infos zum Priwall gibt es hier: https://www.travemuende-tourismus.de/priwall
Wir haben uns für eine Wanderung rund um den Priwall entschieden, allerdings konnten wir wegen des Unwetters und der Überschwemmung nicht überall lang laufen. Daher war unsere Wanderrunde nur ca. 5km lang. Ich glaub diese Wanderung werden wir so schnell nicht mehr vergessen, denn um überhaupt weiter zu kommen, mussten wir über Naturweidezäune klettern, aber Emma, unsere Bergziege, fand es toll.
Wer wandert, braucht natürlich auch auf dem Priwall eine kleine Stärkung. Wir waren im Restaurant Dünenpavillon und haben leckere Fischbrötchen gegessen. Infos findet ihr hier: http://www.duenenpavillon.de/
Auf dem Priwall gibt es auch einen schönen Hundestrand, wo Emma ausgiebig toben konnte.
An der Uferpromenade des Priwalls liegt das Travemünder Wahrzeichen, der Viermastbark Passat.
Die Priwall „Beach Bay“ bietet einige Shops, Restaurants und Eisdielen, wo man ausgiebig schlemmen und verweilen kann.
Nach einem wunderschönen Tag auf dem Priwall, ging es am späten Nachmittag wieder zurück mit der Fähre nach Travemünde.
Natürlich durfte auch ein Ausflug nach Lübeck nicht fehlen. Wir haben uns dazu entschieden, mit dem Schiff von Travemünde nach Lübeck zu fahren. Die Fahrdauer beträgt ca. 1,5h und Hunde dürfen mit an Board. Infos zum Schiff findet ihr hier: https://www.hanse-travemuende.de/
Lübeck ist eine norddeutsche Stadt, mit Bauten im Stil der Backsteingotik. Lübeck hat 7 Kirchtürme und viele interessante Bauwerke zu bieten. Zudem eine schöne Fußgängerzone mit unzähligen Geschäften, die zum ausgiebigen shoppen einladen. Was etwas schwierig war, hier gibt es wenige Ecken, wo der Vierbeiner sein Geschäft verrichten kann. Denn nicht mal für Pipi, gab es etwas grün um die Bäume und man musste extra in einen Park gehen. Aber auch das, konnte uns den Ausflug nicht schlecht machen. Infos zu Lübeck gibt es hier: https://www.luebeck-tourismus.de/
Ein berühmtes Wahrzeichen von Lübeck ist das Holstentor, was unzählige Postkarten etc. ziert. Vor dem Tor gibt es eine große Grünfläche, die gerade im Sommer zum entspannen einlädt.
Neben dem Holstentor hat Lübeck natürlich noch viel mehr zu bieten, wie das Buddenbrookhaus oder die Stadtverwaltung.
Wir sind ca. 7km durch Lübeck gelaufen, um alle wichtigen Sehenswürdigkeiten anzuschauen. So viel frische Luft macht natürlich hungrig, daher haben wir uns ein Restaurant gesucht, wo man draußen sitzen konnte, da auch hier die Hunde meistens nicht mit rein dürfen. Zum Glück wurden wir fündig und konnten uns stärken.
Zurück ging es dann nach einem schönen, aber langen Tag wieder mit dem Schiff nach Travemünde. Da es langsam dunkel wurde, konnte man den beleuchteten Hafen bestaunen und dank des schlechten Wetters, hatten wir die Außenterrasse auf dem Schiff ganz für uns alleine.
Am nächsten Tag ging es für uns auf eine schöne Wanderung entlang der Steilküste von Travemünde, dem Brodtener Steilufer. Hier gibt es einen tollen Wanderweg entlang der Steilküste und teilweise durch den Wald, welcher ca. 4 Kilometer lang ist. Der Weg führt von Travemünde bis nach Niendorf. Unterhalb der Steilküste verläuft ein Weg direkt am Strand, den kann man auch nehmen, aber wir sind dem offiziellen Wanderweg gefolgt. https://www.travemuende-tourismus.de/erleben/im-gruenen/brodtener-steilufer
Der höchste Punkt am Steilufer ist die Hermannshöhe, der damals als natürlicher Ausguck für Strandpiraten, die nach Schiffen Ausschau hielten. Mittlerweile kann man hier im Ausflugslokal herrlich entspannen und sich nach der Wanderung stärken.
Natürlich waren wir auch noch beim Fabrikverkauf von Niederegger in Lübeck und haben uns mit frischem Marzipan versorgt.
Infos zum Fabrikverkauf findet ihr auch auf der Filialseite von Niederegger. Hier noch einmal der Link: https://www.niederegger.de/cafe-niederegger/filialen/. Emma hat doch gleich gesehen, dass auch was für sie in der Tüte ist und hat es sich geschnappt, die freche Hexe.
Wir hoffen, unser Einblick über Travemünde und die umliegenden Gegenden hat euch gefallen. Schaut gerne wieder rein, es folgen nach und nach noch weitere Urlaubsorte die wir besucht haben oder noch besuchen werden. Liebe Grüße, Emma.