Belgien, dass kleine Land zwischen Nordsee und Ardennen. Berühmt für Schokolade, Pommes, Bier und historische Städte wie Brügge oder Gent.
Aber wie sieht es mit Hund aus? Die gute Nachricht: Belgien ist unkompliziert, freundlich und ideal für Kurztrips oder längere Entdeckungsreisen mit Vierbeiner.

Einreisebestimmungen – Einfach und schnell

Da Belgien zur EU gehört, sind die Einreisevorschriften simpel:

  • EU-Heimtierausweis Pflicht
  • Mikrochip (ISO-Standard)
  • Tollwutimpfung mindestens 21 Tage vor Einreise

Rasseliste: Belgien hat keine bundesweite Rasseliste, allerdings können einzelne Gemeinden eigene Regeln haben, vor allem in Brüssel und Flandern. Dort sollte man vorsichtig sein.

Gesetze und Vorschriften – Regeln im Herzen Europas

Leinenpflicht:

In Städten und Wohngebieten Pflicht.

In Parks und Wäldern meist ebenfalls Leinenpflicht, Freilaufzonen sind ausgewiesen.

Maulkorb:

Keine generelle Pflicht, außer wenn es von Gemeinden für bestimmte Hunderassen verlangt wird.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Kleine Hunde in Taschen fahren kostenlos.

Größere Hunde brauchen ein Ticket (Kinderpreis).

Maulkorb kann in Bahnen und Bussen verlangt werden, also besser dabeihaben.

Restaurants & Cafés:

Hunde sind oft willkommen, besonders in kleineren Cafés und Bars.

In nobleren Restaurants eher nicht, am besten vorher fragen.

Gesundheit und Vorsorge – Sicher unterwegs

Zecken: In den Ardennen und ländlichen Regionen vorkommend → Zeckenschutz mitnehmen.

Hitze: Im Sommer in Städten wie Brüssel oder Antwerpen unangenehm, aber insgesamt kein extremes Risiko.

Tierärzte: Gut erreichbar, besonders in Städten. Auf Französisch oder Niederländisch nach „Vétérinaire“ oder „Dierenarts“ suchen.

Strände und Natur – Meer oder Wälder

Strände:

Die belgische Nordseeküste ist kurz, aber schön. In der Hauptsaison (Juni–September) sind Hunde tagsüber an vielen Stränden verboten. Morgens und abends sowie in der Nebensaison dürfen Hunde aber oft frei laufen.

Besonders hundefreundlich: De Haan und Bredene.

Natur:

Die Ardennen sind ein Traum zum Wandern mit Hund: Wälder, Flüsse, kleine Dörfer.

Auch die flämischen Polderlandschaften bieten schöne Spazierwege.

Unterkünfte und Alltag – Gemütlich und unkompliziert

Unterkünfte:

Ferienhäuser und ländliche B&Bs nehmen oft Hunde auf.

In Städten wie Brüssel oder Gent erlauben viele Hotels kleine Hunde, aber bei großen Hunden besser vorher anmelden.

Restaurants und Cafés:

Im Alltag recht entspannt. Draußen sitzen ist fast immer möglich.

Drinnen entscheidet der Betreiber.

Besonderheiten und Tipps – Belgien-Style

Sprachen: Belgien ist dreisprachig (Französisch, Niederländisch, Deutsch). Im Zweifel auf Englisch ausweichen, dass funktioniert fast immer.

Kotbeutel: Pflicht und wird in Städten streng kontrolliert.

Kultur: Belgier sind locker, aber zurückhaltend. Ein ruhiger, gut erzogener Hund passt perfekt ins Bild.

Praktisch: Belgien ist klein → kurze Wege, ideal für Wochenendtrips.

Fazit: Belgien ist ein unkompliziertes und vielseitiges Reiseziel für Hundebesitzer. Ob Sand zwischen den Pfoten an der Nordsee, Wanderungen in den Ardennen oder ein Stadtausflug nach Brügge. Hunde sind willkommen, solange man Rücksicht nimmt. Perfekt für kurze Auszeiten oder als Zwischenstopp auf einer größeren Reise durch Europa.