Urlaub mit Hund

Schlagwort: Birmingham

Birmingham

Hallo Freunde, heute will ich von Birmingham berichten. Birmingham ist die zweitgrößte Stadt Englands und hat ca. 1,16 Millionen Einwohner. Das Stadtbild ist nach wie vor von der Metallverarbeitung geprägt, es gibt aber mittlerweile auch etliche moderne Hochhäuser.

Übernachtet haben Sie im „easyHotel Birmingham“, nicht weit von der Central Station entfernt. Das Hotel hatte eine schöne Lage in einer ruhigen Seitenstraße und die Zimmer waren sehr groß, vor allem das Bad. Mama war nur zu schusselig und hat keine Fotos gemacht. Im Eingangsbereich gab es eine Kaffeemaschine und einen Snackautomaten, wo man sich Kleinigkeiten kaufen konnte. Nachdem sie ihre Koffer auf das Zimmer gebracht und sich etwas ausgeruht hatten, ging es in die Stadt.

In Birmingham gibt es viele kleine Wasserstraßen, mit Wasserbussen und vielen Gebäuden die direkt am Wasser liegen und sich Wharf nennen. So z.B. das Holliday Wharf, wo man Ferienwohnungen mieten kann oder das Regency Wharf, welches als beliebtes Fotomotiv gilt.

Mama fand die Gassen am Wasser so toll, aber ich hätte da überall nur baden gehen wollen und wäre wahrscheinlich nicht ordentlich gelaufen.

Für einen Besuch mit Kindern, gibt es in Birmingham auch ein Sealife, wo man die Tiere der Unterwasserwelt bestaunen kann. Und für Erwachsene gibt es viele Pubs, wie z.B. das Malt House.

In Birmingham gibt es die Utilita Arena, eine Multifunktionshalle für Sport- und Kulturveranstaltungen. Die Arena ist für über 30 Sportarten ausgelegt, wie z.B. Fußball, Hallenhockey, Wrestling. etc. und liegt direkt am Birmingham Canal Old Line.

Ein berühmtes Fotomotiv ist die große Legogiraffe vor dem Lego Store in Birmingham.

Nicht weit von The Wharf entfernt, befindet sich die „Exchange University of Birmingham“. Ein historisches Gebäude aus dem Jahr 1933, wo früher eine Bank beheimatet war. Heute dient das Gebäude als ein kreativer Ort und Treffpunkt.

Die „Hall of Memory“ ist ein Kriegsdenkmal am Centenary Square und wurde bis 1925 gebaut. Es soll an die 12320 Bürger erinnern, die im Ersten Weltkrieg gestorben sind.

Direkt um die Ecke von unserem Hotel, lag das Grand Central Shopping Centre (das silbern glänzende Gebäude auf dem Bild), ein Einkaufzentrum über dem Bahnhof. Es wurde 1971 eröffnet und gilt als das größte Einkaufszentrum in einer Innenstadt. Es gibt unzählige Geschäfte, Bars, Restaurants und Cafés darin.

Mama und Martin hatten sich in Birmingham eine Salami-Pizza gegönnt. Ihr hättet mal Martins dummes Gesicht sehen sollen, als er den Karton geöffnet und die Pizza gesehen hat. Mama musste bei seinem Anblick wirklich Tränen lachen. Bei uns liegen Salamischeiben auf der Pizza, aber in Birmingham sehen die echt aus wie Speckstreifen und das fand Martin nicht so toll. Geschmeckt hat sie wohl trotzdem ganz gut.

Nach der Stärkung ging es für die beiden noch einmal in die Stadt, diesmal in die andere Richtung. Auf dem Weg haben Sie einen riesigen Indoor Market gefunden, den Bull Ring Indoor Market. Dort gibt es frischen Fisch, Fleisch und exotische Produkte, aber auch viele Geschenke. Allerdings hat es darin so stark gestunken, dass beiden richtig schlecht wurden und sofort wieder rausgegangen sind. Direkt daneben befindet sich ein weiterer Indoor Markt. Der St. Martins Rag Market, ein berühmter Lumpenmarkt. Dort gibt es eher Kleidung und Schuhe und man konnte sich dort ein wenig umschauen.

Danach ging es weiter zur St. Martins Church, einer viktorianischen Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Sie steht zwischen dem Bull Ring Einkaufszentrum und den Märkten. Die heutige Kirche wurde in 1873 wieder komplett neu aufgebaut, nach dem die alte damals abgerissen wurde.

Direkt neben der Kirche liegt das Bull Ring Einkaufszentrum. Der Bull Ring ist ein wichtiges Wahrzeichen von Birmingham. Im Mittelalter wurde hier zum ersten Mal ein Markt abgehalten. Der Bull Ring ist über eine Fußgängerbrücke mit dem Grand Central verbunden. Das Kaufhaus ist mit 15.000 glänzenden Aluminiumscheiben verkleidet und hat eine Größe von 25.000 Quadratmetern.

Weiter ging es durch die belebte Fußgängerzone, vorbei an zahlreichen Geschäften, Restaurants und Bars.

Die Birmingham Cathedral ist eine Kathedrale der Church of England und der Bischofssitz. Sie wurde im Jahr 1710 erbaut und im Jahr 1905 erhielt sie den Status einer Kathedrale. Sie wurde im Barock-Stil erbaut.

Das Chamberlain Memorial ist ein Denkmal am Chamberlain Square und wurde 1880 errichtet. Es soll an Joseph Chamberlain (1836 – 1914) erinnern, einem Geschäftsmann und Bürgermeister.

Die Statue von Queen Victoria steht auf dem Victory Square, zwischen Birmingham Town Hall und Gambling Commission.

Das war die Station in Birmingham und Mama sagt, dass war nicht ganz so ihre Stadt und sie ist froh, dass es weiter ging zum nächsten Ort. Na ja, es kann einem halt nicht jede Stadt gefallen, auch wenn es viele Sehenswürdigkeiten gab. Nun ging es weiter zur letzten Station, nach London. Gefahren sind die beiden wieder mit National Express. Seid gespannt auf London und was ich euch beim nächsten Mal zu berichten habe. Liebe Grüße, eure Emma

Links Stadiontour England – Birmingham

Stadiontour England – Birmingham

Hallo Freunde, heute will ich von der 4. Station der Stadiontour in England berichten. Diesmal hat es die beiden nach Birmingham verschlagen. Birmingham ist die zweitgrößte Stadt Englands und hat ca. 1,16 Millionen Einwohner. Das Stadtbild ist nach wie vor von der Metallverarbeitung geprägt, es gibt aber mittlerweile auch etliche moderne Hochhäuser.

Übernachtet haben Sie im „easyHotel Birmingham“, nicht weit von der Central Station entfernt. Das Hotel hatte eine schöne Lage in einer ruhigen Seitenstraße und die Zimmer waren sehr groß, vor allem das Bad. Mama war nur zu schusselig und hat keine Fotos gemacht. Im Eingangsbereich gab es eine Kaffeemaschine und einen Snackautomaten, wo man sich Kleinigkeiten kaufen konnte. Nachdem sie ihre Koffer auf das Zimmer gebracht und sich etwas ausgeruht hatten, ging es in die Stadt.

In Birmingham gibt es viele kleine Wasserstraßen, mit Wasserbussen und vielen Gebäuden die direkt am Wasser liegen und sich Wharf nennen. So z.B. das Holliday Wharf, wo man Ferienwohnungen mieten kann oder das Regency Wharf, welches als beliebtes Fotomotiv gilt.

Mama fand die Gassen am Wasser so toll, aber ich hätte da überall nur baden gehen wollen und wäre wahrscheinlich nicht ordentlich gelaufen.

Für einen Besuch mit Kindern, gibt es in Birmingham auch ein Sealife, wo man die Tiere der Unterwasserwelt bestaunen kann. Und für Erwachsene gibt es viele Pubs, wie z.B. das Malt House.

In Birmingham gibt es die Utilita Arena, eine Multifunktionshalle für Sport- und Kulturveranstaltungen. Die Arena ist für über 30 Sportarten ausgelegt, wie z.B. Fußball, Hallenhockey, Wrestling. etc. und liegt direkt am Birmingham Canal Old Line.

Ein berühmtes Fotomotiv ist die große Legogiraffe vor dem Lego Store in Birmingham.

Nicht weit von The Wharf entfernt, befindet sich die „Exchange University of Birmingham“. Ein historisches Gebäude aus dem Jahr 1933, wo früher eine Bank beheimatet war. Heute dient das Gebäude als ein kreativer Ort und Treffpunkt.

Die „Hall of Memory“ ist ein Kriegsdenkmal am Centenary Square und wurde bis 1925 gebaut. Es soll an die 12320 Bürger erinnern, die im Ersten Weltkrieg gestorben sind.

Direkt um die Ecke von unserem Hotel, lag das Grand Central Shopping Centre (das silbern glänzende Gebäude auf dem Bild), ein Einkaufzentrum über dem Bahnhof. Es wurde 1971 eröffnet und gilt als das größte Einkaufszentrum in einer Innenstadt. Es gibt unzählige Geschäfte, Bars, Restaurants und Cafés darin.

Mama und Martin hatten sich in Birmingham eine Salami-Pizza gegönnt. Ihr hättet mal Martins dummes Gesicht sehen sollen, als er den Karton geöffnet und die Pizza gesehen hat. Mama musste bei seinem Anblick wirklich Tränen lachen. Bei uns liegen Salamischeiben auf der Pizza, aber in Birmingham sehen die echt aus wie Speckstreifen und das fand Martin nicht so toll. Geschmeckt hat sie wohl trotzdem ganz gut.

Nach der Stärkung ging es für die beiden noch einmal in die Stadt, diesmal in die andere Richtung. Auf dem Weg haben Sie einen riesigen Indoor Market gefunden, den Bull Ring Indoor Market. Dort gibt es frischen Fisch, Fleisch und exotische Produkte, aber auch viele Geschenke. Allerdings hat es darin so stark gestunken, dass beiden richtig schlecht wurden und sofort wieder rausgegangen sind. Direkt daneben befindet sich ein weiterer Indoor Markt. Der St. Martins Rag Market, ein berühmter Lumpenmarkt. Dort gibt es eher Kleidung und Schuhe und man konnte sich dort ein wenig umschauen.

Danach ging es weiter zur St. Martins Church, einer viktorianischen Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Sie steht zwischen dem Bull Ring Einkaufszentrum und den Märkten. Die heutige Kirche wurde in 1873 wieder komplett neu aufgebaut, nach dem die alte damals abgerissen wurde.

Direkt neben der Kirche liegt das Bull Ring Einkaufszentrum. Der Bull Ring ist ein wichtiges Wahrzeichen von Birmingham. Im Mittelalter wurde hier zum ersten Mal ein Markt abgehalten. Der Bull Ring ist über eine Fußgängerbrücke mit dem Grand Central verbunden. Das Kaufhaus ist mit 15.000 glänzenden Aluminiumscheiben verkleidet und hat eine Größe von 25.000 Quadratmetern.

Weiter ging es durch die belebte Fußgängerzone, vorbei an zahlreichen Geschäften, Restaurants und Bars.

Die Birmingham Cathedral ist eine Kathedrale der Church of England und der Bischofssitz. Sie wurde im Jahr 1710 erbaut und im Jahr 1905 erhielt sie den Status einer Kathedrale. Sie wurde im Barock-Stil erbaut.

Das Chamberlain Memorial ist ein Denkmal am Chamberlain Square und wurde 1880 errichtet. Es soll an Joseph Chamberlain (1836 – 1914) erinnern, einem Geschäftsmann und Bürgermeister.

Die Statue von Queen Victoria steht auf dem Victory Square, zwischen Birmingham Town Hall und Gambling Commission.

Nachdem sich die beiden die Stadt angeschaut hatten, ging es zum Villa Park Stadium. Das Stadion wurde leider modernisiert und war für mehrere Monate geschlossen und man konnte auch bis zur Abreise keine Stadiontouren buchen. Die beiden sind trotzdem hingefahren und haben gehofft, dass man wieder rein kann. Leider war das nicht der Fall und sie konnten es sich nur von Außen anschauen und sind einmal um das Stadion herum gelaufen. Man konnte trotzdem einen kleinen Blick auf die Ränge erhaschen. Mittlerweile sind wohl wieder Stadiontouren möglich, auch wenn die Bauarbeiten weiterhin andauern.

Das Villa Park Stadium ist die Heimspielstätte von Aston Villa und bietet Platz für ca. 52.190 Fußballfans, wenn der Umbau in 2027 beendet wird. Das Stadion war vom Hotel ein Stück entfernt, da es etwas außerhalb der Stadt liegt, beim Stadtteil Witton. Die beiden sind mit der West Midlands Railway gefahren. Die Fahrt hat ca. 20 Minuten gedauert und hinzu kamen ca. 7 Minuten Fußweg.

Die Stadiontour kostet für Erwachsene ca. 23 Pfund an Wochentagen und am Wochenende 26 Pfund. Der Villa Park wurde in 1897 eröffnet und hatte damals neben dem Fußballfeld noch eine Radrenn- und Aschenbahn. Diese wurden aber für die erste Erweiterung in 1922 entfernt. Auch wenn es keine Stadiontour gab, hat sich der Weg für Martin trotzdem gelohnt. Der Villa Store hatte offen und er hat doch tatsächlich schon wieder ein Trikot abgestaubt und ich bin wieder leer ausgegangen, weil ich zu Hause auf die beiden warten musste. Da sind aber ganz viele Mitbringsel nötig, um mich wieder freundlich zu stimmen oder was meint ihr?

Das war die 4. Station der Stadiontour in Birmingham und Mama sagt, dass war nicht ganz so ihre Stadt und sie ist froh, dass es weiter ging zum nächsten Ort. Na ja, es kann einem halt nicht jede Stadt gefallen, auch wenn es viele Sehenswürdigkeiten gab. Nun ging es weiter zur 5. und letzten Station der Stadiontour, nach London. Gefahren sind die beiden wieder mit National Express. Seid gespannt auf London und was ich euch beim nächsten Mal zu berichten habe. Liebe Grüße, eure Emma

Alle Links/Quellenangaben aus dem Beitrag zu Birmingham findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-stadiontour-england-birmingham/

Stadiontour England – Planung

Eigentlich geht es auf dieser Homepage Hauptsächlich um Reisen mit Emma. Auf dieser Reise war sie leider nicht mit, da es einfach keine Reise für einen Hund gewesen wäre. Sie hat in diesen knapp 2 Wochen wo ich mit meinem Sohn unterwegs war, die Zeit zu Hause mit Papa genossen. Hat ihre großen Gassi-Runden bekommen und wurde bestens versorgt. Trotzdem möchten wir euch diese Stadiontour durch England nicht vorenthalten, da sie für uns eine tolle Reise war und sie vielleicht jemand von euch auch als Planung nutzen kann.

Wie kam es eigentlich zu der Stadiontour durch England? Da mein Sohn ein großer Fußballfan ist, kam er irgendwann auf mich zu, er möchte eine Stadiontour in England mit mir machen. Diese sollte uns in die bekanntesten Stadien führen, wenn möglich auch mit einem Spiel der einzelnen Mannschaften. Da ich für so etwas gerne zu haben bin, habe ich mich also an die Suche im Internet gemacht, ob es darüber schon eine Info oder sogar Planungen gibt. Leider habe ich außer den Stadien in und um London, nichts dazu gefunden. Also habe ich mich selber an die Planung gemacht und recherchiert, welche Stadien und wichtigen Vereine es in ganz England gibt. Das Ergebnis habe ich meinem Sohn gezeigt und er hat dann ausgewählt, wohin er möchte.

Das hier war seine Auswahl:

OrtStadionVerein
LondonEmirates StadiumArsenal FC
LondonTottenham Hotspur StadiumTottenham Hotspur
LondonStamford Bridge StadiumChelsea FC
NewcastleSt. James ParkNewcastle United
LiverpoolAnfield StadiumLiverpool FC
ManchesterEtihad StadiumManchester City
ManchesterOld Trafford StadiumManchester United
BirminghamVilla ParkAston Villa FC

Also ging die Recherche auf den einzelnen Vereinsseiten (diese findet ihr in meinem Link-Artikel) weiter. Ich habe geschaut ob man vorab eine Stadiontour buchen kann, was sie kostet und ob es nicht eventuell schlauer ist, eine Mitgliedschaft bei dem jeweiligen Verein abzuschließen.

In England ist es leider so, dass man nur Karten für ein Spiel kaufen kann, wenn man dort Mitglied ist. Auch die Preise für die Stadiontour werden als Mitglied zum Teil deutlich günstiger, so dass es sich gelohnt hat eine Mitgliedschaft abzuschließen, denn das Mitglied zahlt zum Teil nichts für eine Stadiontour und meine Karte war vergünstigt. Leider ist aus einem Stadionbesuch während eines Spiels nichts geworden, da der Spielkalender erst veröffentlicht wurde, nachdem wir schon die einzelnen Routen geplant hatten oder wir haben einfach keine Karten mehr bekommen, weil diese viel zu schnell ausverkauft waren.

Nun habe ich mit Hilfe von Google Maps geschaut, wo die einzelnen Orte in England liegen, welches die beste Route von Ort zu Ort ist und wie wir überhaupt nach England hinkommen. Als erste Idee hatte ich eine Fährüberfahrt mit Übernachtung auf See. Diese war aber zu unserer Zeit so unglaublich teuer und sie hätte nur für die Hinfahrt 1100 Euro für 2 Personen gekostet, dass ich davon abgekommen bin. Die nächste Überlegung war mit dem Zug durch den Eurotunnel anzureisen. Dann hätten wir aber das Problem gehabt, zum Startort zu gelangen. Auch die Zugreisen in England, waren zu der Zeit einfach wahnsinnig teuer, mal abgehen von den Preisen der deutschen Bahn und ich habe es nicht eingesehen, so viel Geld für eine Zugfahrt auszugeben, die dann ewig dauert. Der Preis für die An- und Abreise mit den Zügen bis zum Startort lag zu der Zeit bei 900 Euro. Zudem hätte alleine die Anreise von uns zum Eurotunnel viel Zeit in Anspruch genommen. Also war der Flug für uns die beste und zu der Zeit auch günstigste Variante und zudem die schnellste. So konnten wir direkt am Startort landen und sind vom letzten Ort auf der Liste auch wieder direkt nach Hause geflogen. Die Flugtickets für Flüge mit der Lufthansa, haben uns insgesamt 700 Euro gekostet für Hin- und Rückflug.

Hier seht ihr unsere Planung von Ort zu Ort:

Es sollte von Newcastle upon Tyne nach Manchester, dann nach Liverpool, über Birmingham, bis nach London gehen.

Da ich nun die An- und Abreise per Flugzeug organisiert hatte, ging es weiter mit der Planung von Ort zu Ort. Ich hatte überlegt ob ein Mietwagen Sinn macht. Da wir aber in Großstädte gereist sind, wo man teilweise gar nicht bis ins Zentrum fahren kann, wie in London oder es dann einfach an Parkplätzen mangelt, war das für mich keine gute Idee. Also habe ich nach Zügen geschaut. Diese waren aber auch unglaublich teuer für 2 Personen, also habe ich nach einer Alternative gesucht. Diese habe ich tatsächlich in den Bussen von National Express gefunden. Wir konnten jede einzelne Fahrt von Stadt zu Stadt mit National Express buchen. Die Busse sind klimatisiert, geräumig und die Fahrer haben ihre Sache gut gemacht. Die Preise waren einfach unschlagbar günstig und so haben wir für alle Busreisen durch England und für 2 Personen, tatsächlich nur 82,12 Euro bezahlt.

Also habe ich wieder mit Hilfe von Google Maps weiter geplant. Diesmal ging es darum, Hotels zu finden die unseren Standards entsprechen und nicht zu weit von der National Express Busstation und vom jeweiligen Stadion entfernt sind. Nachdem ich die für uns besten Hotels gefunden hatte, habe ich in den einzelnen Städten noch nach Sehenswürdigkeiten geschaut. Denn wenn ich schon eine Rundreise durch England mache, wollte ich auch ein bisschen was von der Gegend sehen und nicht nur in die Stadien gehen. Also habe ich eine Liste angefertigt mit Dingen, die man zum Beispiel in Liverpool oder London sehen sollte. Danach habe ich geplant, wie lange unser jeweiliger Aufenthalt in den einzelnen Städten dauern sollte, damit wir in Ruhe die Sehenswürdigkeiten abklappern und das Stadion besuchen können. Als ich auch mit dieser Planung fertig war, habe ich die einzelnen Hotels über Booking.com gebucht. Für alle Übernachtungen haben wir für die 12 Tage 1073 Euro bezahlt.

Wichtig ist noch zu erwähnen, dass ihr euch rechtzeitig vor Anreise nach England um die Einreisebestimmungen informieren müsst, gerade seit des Brexits. Seit 2025 ist ein ETA nötig, um nach England einreisen zu dürfen. Für die Einreise nach England reicht auch kein gültiger Personalausweis mehr, es muss ein gültiger Reisepass sein. Meiner war letztes Jahr abgelaufen und ich hatte 12 Wochen vor Abreise einen neuen beantragt, der eigentlich rund 6 Wochen dauert. Leider hatte ich einen schlechten Zeitpunkt erwischt und wirklich einen Tag vor abreise, konnte ich meinen neuen Reisepass beim Amt abholen. Fast wäre die lange geplante Reise deswegen ins Wasser gefallen oder ich hätte einen vorläufigen Reisepass gebraucht. Denkt also auch rechtzeitig daran eure Dokumente zu prüfen und ggf. neu zu beantragen.

Zudem habe ich bei meinem Handyanbieter geschaut, ob in England teure Roaming-Gebühren anfallen oder nicht. Das ist gerade wichtig, wenn man mit dem Handy durch die einzelnen Orte navigieren möchte.

Denkt auch unbedingt daran, dass ihr eine Reiseerlaubnis des anderen Elternteils benötigt, wenn ihr alleine mit dem Kind nach England reist und das Kind unter 18 ist. Das gilt für alle Länder und Reisen, außerhalb des Heimatlandes. Der ADAC bietet euch die Formulare als Download an: https://www.adac.de/reise-freizeit/ratgeber/reiserecht/reisevollmacht-kinder/

Nachdem unsere Planung abgeschlossen und alle Tickets gebucht waren, war die Vorfreude auf England einfach groß. Mehr zu den einzelnen Orten und den Stadiontouren, erfahrt ihr in den weiteren Kategorien, wo ich über jede Stadt einzeln berichten werde. Schaut auch gerne mal in den Beitrag zu den Links, da findet ihr alles nötige für eure eigene Planung.