Urlaub mit Hund

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Ausflug zum Bärenpark Worbis mit Hund (Harz)

Hallo Freunde, bei unserer Tour durch den Harz, wurden wir auf den Bärenpark Worbis aufmerksam und haben ihn besucht. Dort gibt es neben Bären auch noch viele andere Tiere, wie Schafe, Waschbären, Wolfshunde und Hühner. Infos zum Bärenpark, findet ihr hier: https://www.baer.de/projekte/alternativer-baerenpark-worbis

Der Bärenpark ist kein Tierpark, sondern eher eine Auffangstation für Tiere aus schlechten Haltungen. Dazu gehören auch Haus- und Nutztiere, die ein besseres zu Hause verdienen. Zudem bekommt man viel Wissen über die Tiere im Park und über deren natürliche Lebensweise vermittelt. Der Park ist sehr groß und perfekt für einen Spaziergang mit Hund.

Ich hatte viel Spaß dabei, die Meerschweinchen und Schildkröten zu beobachten. Unterwegs sind mir auch noch freilaufende Hühner begegnet.

Man konnte ein Bärengehege besichtigen, welches für die Artgerechte Haltung wichtig ist, wegen dem natürlichen Rückzugsort und der Größe. Nebenan war ein Stall, der bis vor einigen Jahren in Gebrauch und viel zu klein war. Irgendwie hat das noch total nach Bär gerochen und da wollte ich nicht rein. Dieser dunkle, kleine Stall war echt gruselig. Da war der hier schon deutlich besser.

Im Bärenpark Worbis gibt es auch einen Bauerngarten, der im Sommer schön bunt ist, wenn alles blüht. Er wird als Nahrungsgrundlage für die Tiere genutzt, denn unter anderem wird hier Gemüse und Bärenkräuter gepflanzt und geerntet. Aber es gibt auch Heilkräuter als Apotheke, wie z.B. Beinwell und natürlich fürs Auge, bunte Blumen.

Zum üben und als Lernort, gibt es einen Melkstand und Ziegen. Man findet hier die vom Aussterben bedrohten Thüringer-Wald-Ziege. Aus ihrer Milch wird der Ziegenkäse hergestellt.

Es gibt einen tollen Pfad, der über die Bären der Welt und ihr Herkunftsland aufklärt. Zu jeder Bärenart gibt es ein Modell und eine Infotafel mit dem Lebensraum, Gewicht, den Namen und vielen weiteren Infos. Ich fand den Eisbären und den Panda ja total süß, aber Mama hat gesagt, wenn ich mal einen echten sehe, soll ich los rennen, denn der will nicht mit mir kuscheln.

Ganz toll fand ich das Iglu, wo man reingehen konnte. An den Wänden waren Bilder aufgemalt von den Waffen, der Kleidung und der Küchengeräte der Inuit.

Maikas Weg ist ein Erlebnispfad, um mehr über Bären und ihre Sinne zu erfahren. Es fängt an mit der Transportbox, wie Maika ins Freigehege im Bärenpark Worbis kam, dann kommt ein Barfußpfad, den ich natürlich mit meinen Pfoten sofort ausprobiert habe und fürs Hören ein Klangspiel. Da wollte ich Mama die ganze Zeit das Stöckchen klauen, aber sie hat es mir einfach nicht gegeben.

Man kommt vorbei an einem Pfad, wo man Tierspuren finden kann, es gibt Waldmeister und Bärlauch, was Bären gerne fressen. Es gibt eine Geruchsstation, wo man testen kann, ob man so gut riechen kann wie ein Bär, was für mich natürlich kein Problem gewesen wäre, aber Mama hat nicht alles richtig erraten können. Nach Maikas Weg kommt noch ein Bereich, wo man seine Geschwindigkeit testen kann. Man drückt auf Start und rennt so schnell wie man kann den Berg rauf. Und was soll ich sagen, ich war schon ziemlich schnell, aber Papa ist mit mir gerannt, der hat mich natürlich ausgebremst.

Danach gelangt man in den Bärenwald, wo man echte Bären beobachten kann wie sie schlafen, fressen oder spielen.

Hier gibt es auch Wolfshunde, sogenannte Wolfshybride, wie Ronja und Raik. Beide stammen aus einer illegalen Privathaltung und wurden 2020 in den Bärenpark gebracht, wo sie nun artgerecht leben können. Raik hatte ganz schön Angst vor mir und rannte weg, als er mich vor dem Zaun gesehen hat. Aber klar, ich, ein Golden Retriever, sehe auch verdammt gefährlich aus. Hier hat definitiv Ronja die Hosen an, sie blieb ganz ruhig stehen und starrte mich an.

Nach einer Weile kamen wir am Gehege von Mykhailo an, ein beeindruckender Braunbär, der 2016 in der Ukraine geboren wurde. Er wurde jahrelang als Touristenattraktion in einem winzigen Käfig gehalten und konnte 2023 gerettet werden. Er hat täglich nur ein winziges Stück Fleisch bekommen und war sehr unterernährt. Daher konnte er auch erst in 2024 in den Bärenpark Worbis transportiert werden. Ich glaube, er leidet daher unter Futterneid, denn während des Fressens rannte er auf einmal auf mich zu, um mich anzugreifen. Als wollte ich ihm sein Obst und seine Nüsse klauen. Nein Danke, ich nehme lieber das Essen, was Mama immer für mich kocht.

Hier gibt es auch noch Waschbären und Schafe, die ich gerne beobachtet habe und dann lief mir noch freilaufendes Federvieh über den Weg.

Als wir durch den Park durch waren, ging Mama noch mit uns in den Shop rein und ich dachte nur, hoffentlich bringt sie was für mich mit. Und jaaaaa, ich habe einen Braunbären bekommen und hab mich so darüber gefreut, dass ich ihn gleich selber zum Auto tragen wollte.

Die Kosten für das Fressen der Bären und anderen Tiere sind sehr hoch, daher ist der Bärenpark Worbis auf Spenden angewiesen. Wer helfen möchte, findet hier die Seite mit den Spendenmöglichkeiten: https://www.baer.de/spenden-helfen oder es gibt auch eine Wunschliste mit Sachspenden. Den Link dazu findet ihr auf der Homepage des Bärenparks.

Direkt am Parkplatz steht die Rochuskapelle „St. Rochus“, welche im Jahr 1682 nach der Pestepidemie erbaut wurde. Die Menschen wollten mit dem Bau der Kapelle erreichen, dass Gott ihnen die Seuche nimmt.

Der Bärenpark Worbis ist ein tolles Ausflugsziel mit Hund, wo man viel über die Tiere im Park lernen kann und wir können euch einen Besuch wirklich sehr empfehlen. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.

Türkei mit Hund – Kultur, Küste und Natur auf vier Pfoten

Die Türkei ist ein Land voller Kontraste: pulsierende Städte wie Istanbul, historische Stätten, endlose Strände und Gebirge. Wer mit Hund reist, muss sich bewusst sein, dass Hunde in der Türkei nicht überall willkommen sind. In ländlichen Gegenden, an Nationalparks und auf einsamen Stränden können Hunde problemlos mitlaufen, in touristischen Zentren und auf beliebten Stränden hingegen eher nicht.

Wer die Regeln kennt und vorbereitet ist, kann mit seinem Hund dennoch ein abwechslungsreiches Abenteuer erleben, von Naturwanderungen bis zu ruhigen Küstenabschnitten.

Einreisebestimmungen – Was dein Hund braucht

Die Einreise für Hunde ist möglich, aber etwas bürokratischer als in der EU:

  • EU-Heimtierausweis oder internationaler Impfausweis
  • Mikrochip (ISO-Standard empfohlen)
  • Tollwutimpfung: mindestens 21 Tage alt, gültig
  • Gesundheitszeugnis: vom Tierarzt ausgestellt, maximal 10 Tage vor Einreise
  • Besondere Bestimmungen für Rassen: einige Rassen gelten als „gefährlich“

Tipp: Vor der Reise aktuelle Vorschriften beim türkischen Konsulat prüfen, sie ändern sich regelmäßig.

Gesetze und Vorschriften: Leine, Maulkorb und Realität vor Ort

Hunde sind in der Türkei nicht flächendeckend willkommen, besonders in Städten, touristischen Zentren oder an Stränden.

Leinenpflicht:

In Städten wie Istanbul, Antalya oder Bodrum fast immer Pflicht.

Auf Wanderwegen und in ländlichen Gebieten meist entspannt.

In Nationalparks und Naturschutzgebieten strikt einzuhalten.

Maulkorbpflicht:

Für bestimmte Hunderassen vorgeschrieben:

  • Rottweiler
  • Dobermann
  • Pit Bull Terrier
  • Amerikanischer Staffordshire Terrier
  • Mastiff-Rassen

Auch kleine Hunde können regional einen Maulkorb benötigen.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Hunde werden oft nicht erlaubt oder nur in Transportboxen akzeptiert.

Leine und Maulkorb Pflicht, wenn Mitnahme gestattet.

Restaurants:

In ländlichen Gasthäusern werden Hunde oft toleriert.

In touristischen Städten und Strandlokalen meist nicht erlaubt.

Gesundheit und Vorsorge – Sonne, Hitze und kleine Gefahren

Hitze: Sommer kann extrem heiß werden, besonders im Süden. Schatten, Wasser und kurze Spaziergänge sind Pflicht.

Zecken und Parasiten: Vor allem in Wäldern, ländlichen Gebieten und Nationalparks ein Thema; Schutzmaßnahmen unbedingt ergreifen.

Tierärzte: Nur in größeren Städten gibt es zuverlässige Tierkliniken. Auf dem Land oft kaum Notfallversorgung.

Strände und Natur – Abseits der Touristenmassen

Hunde haben an den meisten touristischen Stränden keinen Zugang. Gute Alternativen:

Ländliche Küstenabschnitte der Ägäis und Mittelmeerküste, außerhalb der Hauptsaison.

Bergregionen und Wanderwege wie im Kaçkar-Gebirge.

Nationalparks wie Olympos, Dilek oder Yedigöller: Naturpfade und Wälder

Wichtig: Leine immer dabeihaben, da Wildtiere, Ziegenherden und Kühe unterwegs sind.

Unterkünfte und Alltag – Hund willkommen, aber begrenzt

In ländlichen Pensionen oder Ferienhäusern sind Hunde oft erlaubt.

In touristischen Hotels und Resorts meist nicht.

Airbnb bietet einige haustierfreundliche Optionen, jedoch vorab unbedingt bestätigen.

Besonderheiten und Tipps – Türkei mit Hund realistisch

Regional sehr unterschiedlich: Ländliche Regionen und Nationalparks sind entspannt, Städte und Strände oft strikt.

Strafen: Missachtung von Leinenpflicht oder Maulkorbpflicht kann Bußgelder nach sich ziehen.

Kultur: Hunde sind in der türkischen Kultur oft nicht alltäglich in Städten; Rücksichtnahme ist entscheidend.

Praktischer Tipp: Immer Wasser, Snacks und Schattenplätze einplanen. Viele Restaurants und Cafés lassen Hunde nicht hinein.

Fazit: Die Türkei ist kein klassisches Hundeland. Wer die Regeln kennt und abseits der Touristenpfade reist, findet Natur, Strände und Berge für ausgedehnte Spaziergänge. In Städten und beliebten Touristenzielen ist Vorsicht geboten. Wer gut plant, kann dennoch ein abwechslungsreiches Pfotenabenteuer erleben.

Emma’s Spieleparadies: Der Trixie Dog Activity Flip Board

Was ist das Trixie Dog Activity Flip Board?

Das Trixie Dog Activity Flip Board ist ein interaktives Intelligenzspielzeug, dass speziell für Hunde entwickelt wurde.

Es enthält verschiedene Mechanismen:

Klapp-Luken, Schiebeteile und Hütchen (Cones), die der Hund durch Heben oder Schieben öffnen muss.

Es hat eine rutschfeste Gummibasis, damit das Board beim Spielen stabil bleibt.

Es gilt als „Level 2“ – also mittlerer Schwierigkeitsgrad.

Maße: ca. 23 × 23 cm (ca. ø 23 cm)

Warum ist das Flip Board gut für Hunde?

Mentale Auslastung: Die Hunde müssen überlegen, welcher Mechanismus wie funktioniert. Das steigert ihr Denkvermögen.

Geduld und Frustrationstoleranz: Da sie die Mechanismen langsam entdecken muss, lernt sie, auch mit Rückschlägen umzugehen.

Belohnung durch Eigenleistung: Leckerlis sind nicht einfach zugänglich. Der Hund „verdient“ sie sich durch geschicktes Öffnen.

Stimulierung verschiedener Sinne: Sie benutzt Nase, Pfoten und visuelle Hinweise zugleich.

Stabil und sauber: Die gummierte Basis verhindert Verrutschen und das Material ist leicht zu reinigen.

Trainingsideen und Schwierigkeitsstufen

Level 1 – Einstieg
Lege leicht erreichbare Leckerlis in einfache Öffnungen (z. B. hinter einer Klappe). So erlebt der Hund direkt Erfolg.

Level 2 – Mittel
Nutze die Schieberegler oder Hütchen (Cones). Die Belohnungen weiter innen platzieren.

Level 3 – Fortgeschritten
Kombinationen aus mehreren Mechanismen aktivieren: Schieben, Heben, Öffnen hintereinander.

Variationen und Verstecken
Verstecke das Flip Board (teilweise verdeckt) oder drehe es hin und wieder, so bleibt das Spiel spannend.

Zeiteinschränkung und Pausen
5–10 Minuten pro Session reichen meist, denn Nasenarbeit ist sehr anstrengend. Danach unbedingt Ruhephase oder Kuscheln einplanen.

Belarus (Weißrussland) mit Hund – Wälder, Stille und Abenteuer zwischen Ost und West

Belarus, dass unbekannte Land zwischen Polen, Litauen und Russland.
Dichte Wälder, klare Seen und eine Ruhe, die man in Europa kaum noch findet.
Wer mit Hund reist, erlebt hier ursprüngliche Natur, freundliche Menschen und ein Land, das sich treu geblieben ist. Schlicht, ehrlich und erstaunlich grün.

Einreisebestimmungen – Mit Hund ins Herz Osteuropas

Belarus ist kein EU-Mitglied, daher sind etwas mehr Unterlagen nötig.
Wer vorbereitet ist, reist problemlos ein:

  • EU-Heimtierausweis
  • Mikrochip (ISO-Standard, vor der Tollwutimpfung gesetzt)
  • Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt, nicht älter als 12 Monate)
  • Amtstierärztliches Gesundheitszeugnis (max. 5 Tage alt, zweisprachig empfohlen: Deutsch/Englisch oder Russisch)
  • Empfehlung: Entwurmungsnachweis und Zeckenschutz

Die Einreise erfolgt meist über Polen oder Litauen. An den Grenzen wird gründlich kontrolliert, aber korrekt und freundlich.

Gesetze und Vorschriften – Leine, Rücksicht & Realität

Belarus hat keine offizielle Rassenliste und keine spezielle Maulkorbpflicht für bestimmte Hunderassen. Hunde gelten als Teil des Lebens, und Vorschriften sind überschaubar, solange man Rücksicht zeigt.

Leinenpflicht:

In Städten, Parks und öffentlichen Bereichen Pflicht.

In der Natur oder auf dem Land darf der Hund frei laufen, wenn er abrufbar ist.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Kleine Hunde dürfen kostenlos mitfahren.

Große Hunde benötigen Leine, Ticket und meist eine Transportgenehmigung (vor Ort erhältlich).

Restaurants:

In Städten wie Minsk oder Brest teils hundefreundlich.

Auf dem Land sind Hunde selten ein Problem, man fragt einfach freundlich nach.

Gesundheit und Vorsorge – Klima, Parasiten und Tierärzte

Belarus ist ein Land der Jahreszeiten: heiße Sommer, frostige Winter, klare Luft.
Mit Hund sollte man auf Wetter und Parasiten vorbereitet sein.

Parasiten:
Zecken, Mücken und Sandfliegen sind verbreitet, ein ganzjähriger Schutz ist Pflicht.

Hitze und Kälte:

Sommer: 30 °C möglich, aber trocken.

Winter: bis −20 °C. Kurzhaarhunde brauchen Mantel oder Schutz.

Tierärzte:
In Minsk, Brest, Grodno und Witebsk gibt es gut ausgestattete Tierkliniken.
Auf dem Land einfache Tierärzte, aber sehr hilfsbereit. Tiermedizin ist günstig, Medikamente besser aus der EU mitbringen.

Natur und Abenteuer – Wälder, Seen und endlose Weite

Belarus ist eines der waldreichsten Länder Europas – fast die Hälfte der Fläche ist Natur pur.

Wandern und Entdecken:

Nationalpark Belaweschskaja Puschtscha: UNESCO-Welterbe, Heimat der letzten europäischen Wisente. Hunde an der Leine erlaubt.

Narotsch-Nationalpark: Große Seen, Strände, Wanderwege, perfekt für aktive Hunde.

Braslaw-Seen: Über 300 Seen, kleine Inseln, stille Buchten, ideal für Wasserliebhaber.

Baden und Natur:


Viele Seen und Flüsse sind sauber und ruhig. Baden mit Hund ist erlaubt, solange Rücksicht genommen wird.


Wildcampen ist außerhalb der Nationalparks möglich, aber Feuerstellen nur an erlaubten Plätzen.

Unterkünfte und Alltag – Zwischen Einfachheit und Herzlichkeit

Belarus ist kein typisches Touristenziel und genau das macht es so besonders.

Unterkünfte:

Viele Pensionen, Ferienhäuser und Agrotourismus-Bauernhöfe erlauben Hunde.

In Minsk und Brest finden sich auch moderne Hotels mit „pet friendly“-Kennzeichnung.

Auf dem Land gilt: Wer freundlich fragt, wird selten abgewiesen.

Restaurants und Alltag:

Hunde sind meist kein Problem, vor allem draußen.

In Dörfern und kleinen Städten begegnet man oft neugierigen, aber freundlichen Hofhunden.

Müllentsorgung funktioniert, aber Hundebeutel sollte man selbst mitbringen.

Kosten:
Belarus ist sehr günstig. Für Unterkunft, Tierarzt und Futter zahlt man deutlich weniger als in der EU.


Währung: Belarussischer Rubel (BYN); Bargeld ist Pflicht, Karte wird nicht überall akzeptiert.

Besonderheiten und Tipps – Land mit Seele

Belarus ist ruhig, sauber und überraschend sicher.

Menschen sind zurückhaltend, aber herzlich und Hunde öffnen viele Türen.

Leitungswasser ist trinkbar, aber leicht gechlort, daher besser gefiltert geben.

Autofahren: Straßen sind gut, Verkehr ruhig, aber Tankstellen außerhalb der Städte rar.

In Dörfern leben viele Tiere frei , so wie Kühe, Ziegen, Gänse. Daher solltet ihr den Hund anleinen, bis ihr das Umfeld kennt.

Fazit:

Belarus mit Hund ist kein Ziel für Luxusreisende, es ist ein Land für Menschen, die Stille, Weite und Natur suchen. Ein Ort, an dem man entschleunigt, durchatmet und wieder spürt, was wichtig ist. Wer Respekt zeigt und die einfachen Dinge liebt, findet hier ein ehrliches Paradies – zwischen Wald, Wasser und der unaufgeregten Freundlichkeit der Menschen.

Ein Land, das nichts verspricht und genau deshalb so viel gibt.

Emma’s Spieleparadies: Duvo Schnüffel-Snackball

Hunde erleben die Welt über ihre Nase. Sie „sehen“ mit Gerüchen. Nasenarbeit ist daher keine Spielerei, sondern eine der natürlichsten und effektivsten Beschäftigungen überhaupt. Sie stärkt Konzentration, Gelassenheit und Selbstvertrauen.

Und genau hier kommt der Duvo Schnüffel-Snackball ins Spiel, Emmas neuer Lieblingsbegleiter.

Was ist der Duvo Schnüffel-Snackball?

Der Snackball von Duvo ist ein cleveres Beschäftigungsspielzeug, das du mit Trockenfutter oder kleinen Leckerlis befüllen kannst.Dein Hund muss den Ball mit Nase und Pfote rollen, schieben oder stupsen, um die Snacks herauszubekommen.

Das Beste, es ist mentale Auslastung und Spaß in einem, also perfekt für drinnen und draußen.

Wozu ist er gut?

Mentale Auslastung:
Wenn Leckerlis im Ball versteckt sind, muss der Hund überlegen, wie er sie herausbekommt. Diese Art der Kopfarbeit ist anstrengend und zwar auf eine gute Weise. Sie hilft, Langeweile und überschüssige Energie abzubauen.

Fördert die Nasenarbeit und Instinkte:
Hunde lieben es, ihre Spürnase einzusetzen. Der Snackball spricht genau diese Sinne an. Es ist artgerecht, weil es eines der ursprünglichsten Bedürfnisse befriedigt: Futter „verdienen“ durch Suchen.

Beschäftigung für drinnen und draußen:
Egal ob an verregneten Tagen, in der Wohnung oder draußen, der Snackball funktioniert überall. Ein kleines Spiel zwischendurch kann oft schon Wunder bewirken.

Reduziert Stress und beruhigt:
Nasenarbeit wirkt beruhigend. Wenn ein Hund sich konzentriert, schnüffelt, versucht, Lösungen zu finden. Das beruhigt die Gedanken und kann helfen, Unruhe oder Frust abzubauen.

Belohnung ohne Überfluss:
Weil die Leckerlis im Ball versteckt sind, verteilt sich die Belohnung auf die Zeit, in der der Hund arbeitet. Das kann auch helfen, den Kalorienverbrauch zu kontrollieren und zu vermeiden, dass zu viele Leckerlis zu schnell gefressen werden. Außerdem kann man mit kleinen Portionen starten und steigern.

Trainingsideen für den Schnüffel-Snackball

Level 1 – Einstieg:

Fülle den Ball locker mit gut riechenden Leckerlis.
Ziel: Erfolgserlebnis schaffen, dein Hund versteht schnell das Prinzip.

Level 2 – Der Denker:

Verstecke die Snacks tiefer im Ball oder verwende kleinere Öffnungen.
Ziel: Mehr Herausforderung und längerer Spielspaß.

Level 3 – Der Profi:

Verstecke den gefüllten Ball im Garten oder Wohnzimmer. Lass deinen Hund ihn erst suchen, dann bearbeiten.
Ziel: Kombination aus Nasenarbeit und Problemlösung.

Tipp: Nasenarbeit ist anstrengend! 5–10 Minuten genügen oft völlig. Danach eine Pause oder Kuschelzeit einlegen.

Emmas Fazit:

Emma liebt ihren Duvo Schnüffel-Snackball und wir sehen, wie gut ihr das tut.
Sie ist danach ausgeglichen, zufrieden und voller Energie.

Wenn du also ein Spielzeug suchst, das Kopf, Nase und Herz beschäftigt, der Duvo Schnüffel-Snackball ist ein Volltreffer!

Ausflug zum Bocksberg im OT Hahnenklee

Von unserer Ferienwohnung in Hahnenklee-Bockswiese, ging es zu Fuß runter in den Ort. Und stellt euch mal vor, gleich als erstes hab ich meinen Freund, dass Eichhörnchen gesehen. Er hat mich nicht bemerkt und ich kam ganz nah ran. Das war mein erstes Abenteuer, aber wir hatten ja noch mehr vor.

Wir sind im Ort durch die Einkaufsstraßen gelaufen, bis wir zur Seilbahnstation gekommen sind. Wir sind wie dumm einmal um das ganze Gebäude gelaufen, weil wir vor lauter Baustelle den Eingang nicht gefunden haben. Zum Glück war ein netter Herr unterwegs, der uns den Weg gezeigt hat.

Nachdem wir unsere Tickets gekauft hatten, konnten wir auch schon in die Seilbahn einsteigen. Und da ich ein kleiner Schisser war, ich bin immerhin noch nie Seilbahn gefahren, musste Papa mich tragen. Schließlich hat man nicht viel Zeit zum einsteigen. Mir war etwas mulmig, aber ich konnte mich auf der Fahrt zum Bocksberg immer mehr entspannen.

Ich war aber trotzdem froh, als ich wieder festen Boden unter den Füßen hatte und die Gegend erkunden konnte. Hier oben gibt es eine 560m lange Bobbahn, den Drachenblitz, wo die Leute den Berg runter sausen können. Man kann sich hier oben den Bauch vollschlagen, z.B. mit Bratwurst und für Kinder gibt es einen Spielplatz, einen Rutschenturm und sogar einen Spaßpark.

Mich hat aber eher die Aussicht nach unten in der Ort interessiert und der Weg nach unten. Immerhin bin ich eine kleine Wandermaus.

Der Bocksberg befindet sich im Oberharz und gehört zum Naturpark Harz. Er ist ca. 727 m.ü. NN. Man kann entweder mit dem Sessellift oder der Kabinenbahn nach oben laufen oder man wandert nach oben. Wir haben uns aus Zeitgründen für das hochfahren mit der Kabinenbahn entschieden. Nachdem wir den Bocksberg oben erkundet hatten, ging es für uns wieder bergab, entlang des ausgewiesenen Wanderweges. Stellt euch mal vor, hier musste ich an der Leine bleiben und ganz schön aufpassen, denn die Biker haben hier Vorfahrt und kommen auf einmal wie aus dem nichts angerast. Da hab ich vielleicht blöd geschaut, was das ist. Es gibt hier nämlich einen Bikepark, wo die Mountainbiker und Downhill-Junkies den Berg runter fahren können.

Wir sind weiter dem Liebesbankweg gefolgt, welcher eine Gesamt länge von ca. 7km hat. Er gilt als einer der schönsten Wanderwege im Harz, gerade für verliebte. Aber wir sind ihm nur gut 3km gefolgt und kamen irgendwann an das Tor der Liebe. Das ist ein beliebter Fotospot für Paare und stell euch mal vor, da machen Mama und Papa einfach ein Foto ohne mich. Da hab ich aber schnell versucht mich dazwischen zu quetschen, denn ich wollte auch mit aufs Foto rauf.

Noch ein Stück weiter den Wanderweg entlang, kamen wir zu dem großen Besucherparkplatz in Hahnenklee, wo wir passend zum Liebesbankweg auch noch tolle Sitzmöglichkeiten gefunden haben.

Im Harz gibt es auch ein Stück Norwegen zu sehen, die Gustav-Adolf-Stabkirche. Eine wunderschöne evangelisch-lutherische Kirche als Nachbildung der Stabkirche von Borgund. Die Kirche wurde im Jahr 1907 erbaut und in 1908 geweiht. Die Kirche wurde mit Fichtenholz aus dem Harz erbaut.

Im Ortskern findet man den Brunnen „Hahnenklee“ mit einem Hahn oben drauf und eine Statue von Paul Lincke (1866-1946), einem Komponisten der unter anderem Walzer komponiert hat. Sein letzter Wohnort war am Ortsausgang von Hahnenklee und er ist auch hier auf dem Friedhof beerdigt.

Es war eine schöne Runde durch Hahnenklee und auf den Bocksberg. Aber als wir wieder den Berg zu unserer Ferienwohnung nach oben gelaufen sind, war ich total kaputt vom Tag und musste mich ein bisschen ausruhen. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.

Die Links zu dem Beitrag findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-bocksberg-ot-hahnenklee/

Links Bocksberg OT Hahnenklee

  • https://www.erlebnisbocksberg.de/
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Bocksberg_(Harz)
  • https://www.liebesbankweg.de/
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Gustav-Adolf-Stabkirche
  • https://www.wissenswertes.ausflugsziele-harz.de/ausflugsziele-sehenswertes/harzer-persoenlichkeiten/paul-lincke.htm

Emma’s Spieleparadies: Duvo 8 Knoten-Ring

Der Duvo 8 Knoten-Ring mit Tennisball aus Baumwolle ist ein strapazierfähiges Hundespielzeug, das für Zerr- und Apportierspiele entwickelt wurde. Mit einem Gewicht von 155 g und einer Länge von 28 cm eignet es sich ideal für Hunde aller Größen.

Produktmerkmale:

Material: Hochwertige Baumwolle für Langlebigkeit und Sicherheit.

Design: Acht verknotete Baumwollstränge mit integriertem Tennisball.

Farbe: Ansprechendes Grau-Blau.

Vielseitigkeit: Perfekt für Zerrspiele, Apportieren und Kauen.

Zahnpflege: Fördert die Zahngesundheit durch Kauen.

Anwendungstipps:

Zerrspiele: Ideal für interaktive Zerrspiele mit deinem Hund.

Apportieren: Wurfeinheiten fördern Bewegung und Spaß.

Kauen: Hilft, Plaque und Zahnstein zu reduzieren.

Fazit:

Der Duvo 8 Knoten-Ring mit Tennisball ist ein vielseitiges und langlebiges Spielzeug, das sowohl für Zerr- und Apportierspiele als auch für die Zahnpflege deines Hundes geeignet ist. Mit seinem ansprechenden Design und der robusten Verarbeitung ist es eine ausgezeichnete Wahl für aktive Hunde. Das Spielzeug kann für Indoor und Outdoor Spieleeinheiten genutzt werden.

Fulda – Ausflug mit Hund

Hallo Freunde, diesmal hat mich mein Ausflug nach Fulda geführt. Fulda ist eine Barockstadt, die ihre ersten Bewohner 5000 v. Christus nachweisen kann. Die Stadt liegt in der Mitte Deutschlands und ist somit zentral gelegen. Bayern und Thüringen sind nicht weit entfernt und bis nach Frankfurt, fährt man ca. 108 km.

Fulda
Fulda
Fulda

Vorbei ging es für uns durch die Gassen von Fulda, wie z.B. der Kanalstraße, dem Harstall Brunnen, welcher an den Bombenangriff auf Fulda (11.09.1944) erinnert und dem Luckenberg. Der Luckenberg zählt als einer der schönsten Ecken in der Altstadt von Fulda. Hier gibt es gutes Essen, Wein und besondere Geschäfte zum einkaufen.

Fulda
Fulda

Wir kamen vorbei am „Haus der Barmherzigen Schwestern“, einem Nonnenkloster, welches im Jahr 1884 im neugotischen Stil erbaut wurde. Das Mutterhaus steht jedem offen als Tagungsraum, Übernachtungsmöglichkeit oder zur Besinnung.

Haus der Barmherzigen Schwestern
Haus der Barmherzigen Schwestern
Haus der Barmherzigen Schwestern

Die Kirche St. Maria und Severus (von den Einwohnern nur „Severikirche“ genannt) liegt auf dem Severiberg in Fulda. Sie wurde im gotischen Stil erbaut und stammt aus dem Jahre 1445.

Severikirche Fulda

Weiter ging es zum Hexenturm, einem 14 Meter hohen Turm, der zur mittelalterlichen Stadtbefestigung gehörte. Er wurde im 12. Jahrhundert erbaut und war Teil der inneren Stadtmauer, um die Stadt vom Klosterbezirk abzugrenzen.

Hexenturm Fulda
Hexenturm Fulda

Auf dem Weg zum Dom, haben wir im Barockviertel den Dahliengarten entdeckt. Er liegt etwas versteckt hinter hohen Mauern, gegenüber vom Dom. Im Sommer blühen hier ca. 60 verschiedene Dahlien. Der Dahliengarten lädt mit seinen Bänken und der Ruhe, mitten in der Innenstadt, zum verweilen ein. Eröffnet wurde er im Jahr 1994 im Rahmen der 1. Hessischen Landesgartenschau. Wir haben kein Verbotsschild für Hunde gesehen und an der Leine, sollten sie kein Problem sein. Ich war auf jeden Fall mit Mama und Papa mit drin und hab mir in Ruhe die Blumen angeschaut.

Dahliengarten Fulda
Dahliengarten Fulda
Dahliengarten Fulda

Direkt neben dem Dom, liegt der Domdechaneigarten. Dort befindet sich der Zugang zum Dommuseum. Der Domdechaneigarten ist den Rosen und historischen Rosensorten gewidmet und gerade im Sommer einen Besuch wert.

Domdechaneigarten Fulda
Domdechaneigarten Fulda

Etwas weiter die Straße rein, befindet sich das Palais der Stiftsdechanten und darin das Dommuseum, sowie die Bibliothek des bischöflichen Priesterseminars.

Dommuseum Fulda
Dommuseum Fulda

Der Dom zu Fulda „St. Salvator“ wurde im Jahr 1712 geweiht und ist ein imposantes Bauwerk, welches man unbedingt besichtigen sollte. Der Dom ist der Mittelpunkt des Barockviertels und ein Wahrzeichen Fuldas.

Dom zu Fulda
Dom zu Fulda
Dom zu Fulda

Fürstabt Adalbert von Schleifras gab den Bau des Doms in Auftrag, welcher von Johann Dientzenhofer als Architekt erbaut wurde. Der Bau dauerte insgesamt nur 8 Jahre. Hunde haben im Dom leider keinen Zutritt. Bei öffentlichen Führungen, solltet ihr daher besser nachfragen ob eine Mitnahme möglich ist.

Dom zu Fulda
Dom zu Fulda
Dom zu Fulda

Der Dom ist die Grabstätte des heiligen Bonifatius. Der Innenraum erinnert etwas an den Petersdom in Rom und ist in strahlendem weiß gehalten und es gibt einen Hochaltar aus Marmor. Im Sommer finden auf dem Platz vor dem Dom immer die sogenannten Domplatz-Konzerte statt, mit vielen bekannten Künstlern. Es soll eine beeindruckende Kulisse sein mit der Bühne, die direkt vor dem Dom platziert wird.

Dom zu Fulda

Rechts hinter dem Dom, befindet sich ein weiteres imposantes Gebäude des Bistums Fulda, welches den Domchor beheimatet.

Dom zu Fulda
Dom zu Fulda
Dom zu Fulda

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Dom, befindet sich die St. Michael Kirche „Michaelskirche“ auf dem Michaelsberg. Sie wurde im vorromanischen karolingischen Baustil im Jahre 822 erbaut. Die Kirche wurde im 10. und 11. Jahrhundert weitestgehend zerstört und wieder neu aufgebaut. Die Krypta konnte erhalten werden.

Michaelskirche Fulda
Michaelskirche Fulda
Michaelskirche Fulda

Das Paulustor in Fulda, wurde ebenfalls in den Jahren 1709 bis 1711 von Johann Dientzenhofer im barocken Stil erbaut. Das Tor befand sich ursprünglich zwischen Stadtschloss und Hauptwache und wurde 1771 auf Wunsch von Heinrich von Bibra an seinen heutigen Standort versetzt. Benannt ist das Bauwerk nach dem Apostel Paulus. Seine Statue steht in der Mitte über dem Portal.

Paulustor Fulda
Paulustor Fulda
Paulustor Fulda

Die Orangerie in Fulda, liegt direkt neben dem Paulustor und wurde in den Jahren zwischen 1721 und 1724 von Maximilian von Welsch erbaut. Die Orangerie dient als Veranstaltungsort für Konzerte und Tagungen. Zudem wird sie als Café und Frühstücksraum des angrenzenden Maritim Hotels genutzt.

Orangerie Fulda
Orangerie Fulda
Orangerie Fulda

Auf der Treppe vor der Orangerie, befindet sich seit 1728 die Floravase. Flora ist die Göttin der Gartenbaukunst und sie hat eine Höhe von 6,80 Metern.

Floravase Fulda
Floravase Fulda

Der Schlossgarten in Fulda gilt als die grüne Oase der Stadt. Hier tummeln sich gerade in den warmen Sommermonaten immer viele Besucher, die auf den Wiesen ein Picknick machen oder einfach die Natur auf den unzähligen Bänken genießen. Hier gibt es neben dem Fontainebrunnen auch noch einen großen Teich und einen Pavillon. Hunde dürfen gerne an der Leine mit in den Schlossgarten.

Schlossgarten Fulda
Schlossgarten Fulda
Schlossgarten Fulda

Vom Schlossgarten gelangt man über verschiedene Wege in das Fuldaer Stadtschloss, welches heute noch von der Stadtverwaltung als Büros genutzt wird. Es wurde in den Jahren zwischen 1706 bis 1714 von Johann Dientzenhofer erbaut. Die Fuldaer sind ziemlich aktiv was die Fastnacht betrifft und daher darf im Fuldaer Stadtschloss natürlich auch das Fastnachtsmuseum nicht fehlen. Jährlich findet in Fulda der größte Rosenmontagsumzug in Hessen statt.

Stadtschloss Fulda
Stadtschloss Fulda
Stadtschloss Fulda

Im Stadtschloss befinden sich die historischen Räume, die besichtigt werden können. Dazu zählt die Porzellansammlung, die Spiegelsäle, der Wohntrakt der Fuldaer Fürstäbte und Fürstbischöfe des 18. Jahrhunderts und der Kaisersaal. Für Heiratswillige, kann die Schlosskapelle besichtigt und gebucht werden. Wie in fast jedem Museum, sind hier leider auch Hunde verboten.

Stadtschloss Fulda
Stadtschloss Fulda

Im Schlosshof findet ihr ein Standbild des Spätlesereiters, welches ein beliebtes Fotomotiv ist. Der Spätlesereiter ist Teil einer Sage, wonach im Jahr 1775 zufällig die Spätlese entdeckt wurde. Vor dem Stadtschloss befindet sich das Heertor, dass älteste erhaltene, romanische Stadttor Deutschlands aus dem Jahr 1150. Es war früher Teil der Stadtmauer.

Stadtschloss Fulda
Stadtschloss Fulda
Heertor Fulda

Der Schlossturm in Fulda war seit 2016 für Besucher gesperrt und wurde die letzten Jahre umgebaut. Er ist nun bis zu einem gewissen Teil barrierefrei und verfügt über einen gläsernen Fahrstuhl. Nach ganz oben auf die Terrasse des Turm, gelangt man aber nur über eine Treppe. Vom Schlossturm hat man einen wunderschönen Blick über ganz Fulda, bis hin zur Wasserkuppe. Der Eintritt ist frei und kann währen der Öffnungszeiten besucht werden. Der Turm hat eine Höhe von 33 Metern.

Schlossturm Fulda
Schlossturm Fulda
Schlossturm Fulda

Wenn man im Schlossturm die Treppe nach unten läuft, hat man einen tollen Blick auf das Mauerwerk der Renaissance und aus dem Mittelalter. Es gibt Vitrinen mit Relikten aus dem 17. Jahrhundert und man hat einen Blick auf das alte Dachgebälk.

Schlossturm Fulda
Schlossturm Fulda
Schlossturm Fulda

Angrenzend an das Stadtschloss und die Stadtwache, befindet sich das Fuldaer Schlosstheater. Auf dem Spielplan stehen Schauspiel, Musik- und Tanztheater.

Schlosstheater Fulda

Weiter ging es für und in Richtung Innenstadt. In der Lindenstraße befindet sich die Christus Kirche, eine evangelische Kirche. Sie wurde im Jahr 1896 eröffnet und wurde im neugotischen Stil erbaut.

Christus Kirche Fulda
Christus Kirche Fulda
Christus Kirche Fulda

In der Rabanusstraße befindet sich vor einer bekannten Bank das Papiermännchen „Papiermännl“. Sie erinnert an Gottfried Adolf Behrend (1840 – 1910). Um seine Rente aufzubessern, sammelte er für die Stadtverwaltung Müll im öffentlichen Raum ein und wurde dadurch als Papiermännchen bekannt.

Papiermännchen Fulda
Papiermännchen Fulda

Weitere historische Gebäude im Barockviertel sind das Palais Altenstein, das Palais von der Tann und das Palais Buttlar. Das Palais Altenstein diente ab 1802 als vornehmes Wirtshaus und Konzertsaal. Heute dient es als Sitz für die Stadtverwaltung. Das Palais von der Tann ist heutzutage bekannt als „Zum Kurfürsten“, wegen des Hotels und Gasthof Kurfürst. Im Palais Buttlar befindet sich die Tourist-Information und ein Teil der Stadtverwaltung.

Palais Altenstein Fulda
Palais von der Tann
Palais Buttlar

Direkt neben dem Palais Altenstein, befindet sich in der Nonnengasse, eingebaut in die Klostermauer, der Klosterladen. Er wurde im Jahr 1999 eröffnet und hier findet ihr eine Auswahl aus der Klosterküche, wie z.B. Marmeladen oder Kräuterliköre und einige Helfer für den Gartenbau oder auch Bücher. Von der Terrasse des Klosterladens aus, hat man einen tollen Blick auf den im Innenhof versteckten Klostergarten.

Kosterladen Fulda
Kosterladen Fulda

Die Klosterkirche Abtei St. Maria, befindet sich hinter dem Klosterladen. Die Kirche wurde von 1629 bis 1631 im Stil der Spätgotik und Renaissance erbaut. Sie gehört zur Benediktinerinnenabtei St. Maria und ist unter anderem bekannt als „Nonnenkirche“.

Benediktinerinnenabtei St. Maria
Benediktinerinnenabtei St. Maria

Auf dem Bonifatiusplatz befindet sich ein Bronzemodell der Stadt Fulda und des Dombezirks, welche die Stadt im 18. Jahrhundert zeigt.

Bronzemodell der Stadt Fulda
Bronzemodell der Stadt Fulda

Ebenfalls auf dem Bonifatiusplatz, befindet sich das Bonifatiusdenkmal aus dem Jahr 1842. Bildhauer war Werner Henschel aus Kassel. Die Bronzeplatik des heiligen Bonifatius ist 4 Meter hoch. Die Inschrift auf dem Sockel der Statue lautet: „Verbum domini manet in aeternum“ und bedeutet: „Das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit.“

Bonifatiusdenkmal Fulda
Bonifatiusdenkmal Fulda

Ein weiteres barockes Wahrzeichen findet ihr gegenüber des Stadtschlosses, neben dem Bonifatiusdenkmal. Es ist die ehemalige Hauptwache, welche von 1757 bis 1759 von Andreas Gallasini erbaut wurde. Sie wurde ursprünglich als Hauptquartier für die städtische Polizei- oder Militärtruppe genutzt. Heute befindet sich darin ein kubanisches Restaurant, welches leckeres Essen anbietet. Die Terrasse lädt im Sommer bei einem Café zum verweilen ein.

ehemalige Hauptwache Fulda
ehemalige Hauptwache Fulda
ehemalige Hauptwache Fulda

Nach so vielen Sehenswürdigkeiten, brauchte ich erst mal eine ausgiebige Pause, die wir auf den Bänken vor der Tourist-Information gemacht haben. Hier konnte ich die vorbeilaufenden Leute beobachten und mich stärken.

Fulda
Fulda

Von hier ging es weiter, entlang der Friedrichstraße, in Richtung Stadtpfarrkirche „St. Blasius“. Sie wurde von 1771 bis 1785 im barocken Stil erbaut und verfügt über 3 Kirchenschiffe. Jedes Jahr ab Ende November, werden auf dem Dach der Kirche 3 beleuchtete Weihnachtsbäume aufgestellt, die man schon bei der Durchfahrt des Paulustores sehen kann.

Stadtpfarrkirche Fulda
Stadtpfarrkirche Fulda
Stadtpfarrkirche Fulda

Auf dem Platz unterm Heilig Kreuz, befindet sich das Kanzlerpalais, welches ca. um 1735 erbaut wurde. Vor dem Kanzlerpalais befindet sich ein Obelisk, die „Pestsäule“. Früher stand hier die eigentliche Pestsäule, die 1651 zum 300. Jahrestag der Pest von 1348 und 1350 errichtet und später zum Kloster auf dem Frauenberg versetzt wurde.

Kanzlerpalais Fulda
Kanzlerpalais Fulda

Direkt neben der Stadtpfarrkirche, am Borgiasplatz, befindet sich das „Alte Rathaus“. Vom 15. Jahrhundert bis 1782 diente das Fachwerkhaus als Rathaus für die Stadt. Seither wird es als Geschäftsgebäude genutzt und ist ein beliebter Fotospot in Fulda.

Altes Rathaus Fulda
Altes Rathaus Fulda
Altes Rathaus Fulda

Gegenüber vom alten Rathaus, befindet sich der Sturmiusbrunnen „Saint Sturm’s Fountain“. Hier sind 3 Heilige zu sehen und zwar Sturmius als Stadtgründer, Bonifatius für die Mission und Benedikt als Ordensgründer. Es soll an die Grundlagen von Fulda als Kloster erinnern. Weiter ging es über den Borgiasplatz, zum Uniplatz. Der Uniplatz ist das Herz der Stadt und ein zentraler Punkt in Fulda. Hier finden regelmäßig Veranstaltungen statt, wie zum Beispiel ein Teil des Weihnachtsmarktes und man kommt von der Altstadt über den Uniplatz in Richtung Bahnhof. Es gibt viele Sitzmöglichkeiten, die zum verweilen einladen, ein Glockenspiel im Fußboden und Wasserfontänen. Auf den letzten beiden Bildern, sieht man auf der rechten Seite ein großes Gebäude, die alte Universität von Fulda. Heute ist darin eine Schule untergebracht, aber die alte Aula der Universität, ist noch erhalten und wird auch heute noch für Musikkonzerte genutzt.

Sturmiusbrunnen "Saint Sturm's Fountain" Fulda
Uniplatz Fulda
Uniplatz Fulda

Direkt am Jesuitenplatz, liegt das Vonderau Museum, ein Museum der Stadt Fulda. Es zählt mit zu den größten Museen zwischen Kassel und Frankfurt. Es hat eine Ausstellungsfläche von 4000 Quadratmetern. Hier geht es um Kultur, Natur und Kunst. Auch ein Planetarium gibt es im Vonderau Museum und ist einen Besuch wert. Im Innenhof des Museums befindet sich jedes Jahr ein Teil des Weihnachtsmarktes, das mittelalterliche Weihnachtsdorf.

Vonderau Museum Fulda
Vonderau Museum Fulda

Weiter ging es zum Peterstor, einem mittelalterlichen Stadttor der ehemaligen Stadtmauer und einem ehemaligen Turm, der ebenfalls zur Stadtmauer gehörte, der sogenannte Bierturm.

Peterstor Fulda
Bierturm Fulda

In der Dalbergstraße befindet sich noch ein großes Stück der alten Stadtmauer. Zum Teil ist die Kalksteinmauer aus dem 12. Jahrhundert zu sehen.

Stadtmauer Fulda
Stadtmauer Fulda
Stadtmauer Fulda

In der Brauhausstraße, direkt am Parkhaus Q-Park, befindet sich ein weiteres Stück Stadtmauer von damals.

Stadtmauer Fulda
Stadtmauer Fulda

Weiter ging es für uns in die Karlstraße, welche bei Fuldaern auch als Bermuda-Dreieck bekannt ist. Eine Partymeile in Fulda mit vielen Kneipen und Bars, wie z.B. die Kultkneipe Krokodil, die Altstadt-Kneipe oder der Doppeldecker. An den Abenden und gerade am Wochenende, steppt hier der Bär.

Bermuda-Dreieck Fulda
Bermuda-Dreieck Fulda
Bermuda-Dreieck Fulda

In der Löherstraße befindet sich die heutige Heilig-Geist-Kirche, welche in den Jahren 1729 bis 1733 als Hospitalkirche erbaut wurde. Erbaut wurde sie von Fürstabt Adolph von Dalberg.

Heilig-Geist-Kirche Fulda
Heilig-Geist-Kirche Fulda

Bei unserem Besuch war gerade wieder das jährliche Schützen- und Volksfest, welches immer im Sommer, zwischen Juli und August stattfindet. Daher haben wir uns den Besuch nicht nehmen lassen.

Schützen- und Volksfest Fulda
Schützen- und Volksfest Fulda
Schützen- und Volksfest Fulda

So eine Tour macht ganz schön hungrig. Zum Glück gab es hier neben vielen Fahrgeschäften auch ganz viele Buden mit leckerem Essen. So konnten wir uns erst mal stärken, bevor es weiter ging. Mama und Papa haben mir eine eigene Bratwurst gekauft und Leckerlis hatte ich auch genug dabei.

Schützen- und Volksfest Fulda
Schützen- und Volksfest Fulda
Schützen- und Volksfest Fulda

Danach haben wir noch einen Abstecher zum Aueweiher gemacht. Der Aueweiher liegt im Naherholungsgebiet Fulda-Aue und ist von der Innenstadt aus fußläufig zu erreichen. Hier gibt es verschiedene Spazierwege rund um den Weiher und viele Sitzmöglichkeiten.

Aueweiher Fulda
Aueweiher Fulda
Aueweiher Fulda

Nachdem wir den Weiher einmal umrundet haben, hab ich einen coolen Badespot für mich gefunden und konnte mich nach der schönen Tour genüsslich abkühlen. Danach war ich wieder schön erfrischt und hätte noch weiter laufen können.

Aueweiher Fulda
Aueweiher Fulda
Aueweiher Fulda

Danach ging es noch ein Stück weiter durch den Park am Aueweiher, vorbei am Umweltzentrum, in Richtung Deutsches Feuerwehr-Museum. Im Feuerwehr-Museum gibt es eine Ausstellung auf 1600 m² Ausstellungsfläche, wo man mehr über die Geschichte des deutschen Feuerlöschwesens erfahren kann. In der Halle stehen viele verschiedene Feuerwehrfahrzeuge, die man zum Teil auch betreten kann. Ein Besuch lohnt sich gerade mit kleineren Kindern oder wenn man selber ein Fan der Feuerwehr ist. Hunde sind im Feuerwehr-Museum erlaubt, müssen aber an der Leine bleiben!

Deutsches Feuerwehr Museum Fulda

Auf dem Frauenberg in Fulda liegt das gleichnamige „Kloster Frauenberg“. Im Jahr 744 kam Bonifatius nach Fulda, um ein Kloster zu errichten. Auf dem Gelände gibt es eine Klosterkirche, die „Frauenbergkirche“, in der gerne geheiratet wird. Es gibt auch einen Klostergarten, der mittlerweile für Jedermann geöffnet ist. Im Kloster Frauenberg kann auch übernachtet werden und es gibt das Klostercafé „Flora“. Von dort hat man einen tollen Blick über Fulda und man kann zudem noch lecker schlemmen. Der Park rund um das Kloster Frauenberg, lädt zum spazieren ein und ist definitiv einen Besuch wert.

Kloster Frauenberg Fulda

Fulda war ein tolles Abenteuer, denn hier gibt es wirklich viel zu sehen und ich kann euch einen Besuch sehr empfehlen. Ich hoffe der Einblick in Fulda hat euch gefallen? Ich mache mich jetzt auf zu meinem nächsten Abenteuer. Bis bald, eure Emma

Fulda

Die Links zu Fulda findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-fulda/

Links Fulda

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