Griechenland, dass klingt nach Sonne, Meer und weißen Häusern unter blauem Himmel. Doch abseits der Touristenstrände findet ihr ein Land voller Natur, Geschichte und Freiheit. Für Hunde ist Griechenland ein Paradies, wenn man weiß, wie man sich vorbereitet. Zwischen antiken Ruinen, Olivenhainen und wilden Buchten warten Abenteuer, die Sonne im Fell und Salz in der Luft hinterlassen.
Einreisebestimmungen – Über die Ägäis ins Mittelmeerparadies
Griechenland gehört zur EU, also gelten dieselben Regeln wie in vielen anderen Ländern Europas:
- EU-Heimtierausweis ist Pflicht
- Mikrochip (ISO-Standard)
- Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt)
- Keine Rassenverbote
Reist ihr über Italien (mit der Fähre), achtet auf die Vorschriften der Fährgesellschaft. Einige erlauben Hunde nur in bestimmten Zonen oder Kabinen. Früh buchen lohnt sich, besonders auf den Routen Ancona–Patras oder Bari–Igoumenitsa.
Gesetze und Vorschriften – Leine, Sonne und gesunder Menschenverstand
Griechenland ist kein Bürokratenstaat, vieles basiert auf Eigenverantwortung und Rücksichtnahme.
Leinenpflicht:
In Städten und Ortschaften vorgeschrieben.
An Stränden und in der Natur wird es meist locker gesehen, solange der Hund unter Kontrolle ist.
Maulkorbpflicht:
Offiziell nur im öffentlichen Nahverkehr. In der Praxis wird ein Maulkorb kaum verlangt.
Öffentliche Verkehrsmittel:
Kleine Hunde dürfen in Transporttaschen kostenlos mitfahren.
Große Hunde brauchen Ticket, Leine und Maulkorb.
Fähren:
Hunde dürfen meist an Deck oder in speziellen Bereichen mitgeführt werden.
Restaurants und Tavernen:
In Tavernen und Straßencafés sind Hunde fast immer willkommen.
Drinnen gilt: Fragen kostet nichts! Griechen sind meist sehr tolerant, solange der Hund ruhig ist.
Gesundheit und Vorsorge – Sonne, Sand und Schatten
Das Mittelmeerklima ist herrlich, aber nicht ohne Risiken, vor allem im Sommer.
Hitze:
Von Juni bis September können Temperaturen über 35 °C erreichen. Spaziergänge am besten frühmorgens oder spätabends. Immer Wasser und Schatten einplanen.
Parasiten:
Zecken, Sandmücken und Herzwürmer sind in Griechenland weit verbreitet.
Schutzmittel und regelmäßige Kontrollen sind Pflicht, vor allem auf den Inseln und im Süden.
Streuner:
In Griechenland leben viele Straßenhunde. Die meisten sind freundlich, aber manchmal futterneidisch. Futter nicht offen herumliegen lassen und direkte Konfrontationen vermeiden.
Tierärzte:
In jeder größeren Stadt oder Inselhauptort gibt es gute Tierärzte.
Adressen am besten vorab notieren. Die Versorgung ist zuverlässig.
Strände, Inseln und Natur – Pfotenspuren im Sand
Griechenland bietet unzählige Strände, Inseln und Wanderwege. Hunde sind grundsätzlich erlaubt, aber Regeln variieren regional.
Strände:
Offiziell dürfen Hunde ans Meer, solange sie niemanden stören.
In der Hauptsaison (Juli/August) besser abgelegene Buchten wählen.
Ideal: Peloponnes, Kreta (Südseite), Chalkidiki, Euböa, oder kleinere Inseln wie Naxos und Paros.
Berge und Natur:
Das Pindos-Gebirge im Norden ist perfekt für Wanderungen mit Hund: wild, grün und kaum Touristen.
Auf Kreta locken Schluchten wie die Samaria. Es gilt Leinenpflicht, da Ziegen und Wildtiere unterwegs sind.
Olivenhaine und alte Klosterpfade sind wunderbare Routen für entspannte Spaziergänge.
Tipp: Griechische Hunde lieben Wasser. Euer Vierbeiner wird hier schnell zum Meerschwimmer.
Unterkünfte und Alltag – Zwischen Taverne und Traumstrand
Griechen sind gastfreundlich, besonders wenn man respektvoll mit Mensch und Tier umgeht.
Unterkünfte:
Viele Apartments, Studios und Ferienhäuser sind hundefreundlich.
Hotels in Städten teils restriktiver, auf dem Land und auf Inseln meist unkompliziert.
Frühzeitig anfragen, denn in der Hauptsaison wird es eng.
Alltag:
Wasserstellen sind selten, daher solltet ihr die Trinkflasche immer dabeihaben.
Müllentsorgung funktioniert nicht überall, ihr solltet unbedingt eigene Beutel mitbringen.
In kleinen Dörfern ist der Hund schnell Gesprächsthema, dass Eis bricht oft mit einem Lächeln.
Besonderheiten und Tipps – Sonne, Seele und Gelassenheit
Griechenland ist laut, herzlich und chaotisch, dass gilt auch im Straßenverkehr. Ruhe bewahren!
Hunde gelten als Familienmitglieder, aber Leinenpflicht wird regional unterschiedlich ernst genommen.
In Kirchen, archäologischen Stätten und Museen sind Hunde verboten.
Fähren und Inseltransfers im Sommer frühzeitig planen, denn die Kapazitäten sind begrenzt.
Leitungswasser ist trinkbar, aber in ländlichen Regionen lieber abgefülltes Wasser geben.
Fazit:
Griechenland mit Hund ist pure Lebensfreude. Sonne, Meer und Gelassenheit verbinden sich hier zu einem Reiseziel, das Freiheit schenkt – für Mensch und Tier.
Wer Hitze, Meerluft und Abenteuer liebt, findet in Griechenland das perfekte Revier für Pfoten, Seele und Herz. Ein Land, das euch mit offenen Armen empfängt und mit einem „Kalimera“ im Ohr und Sand zwischen den Pfoten zurücklässt.






































































































