Urlaub mit Hund

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Polen mit Hund – Seen, Wälder und Abenteuer auf vier Pfoten

Polen, dass Land der tausend Seen, endlosen Wälder und historischen Städte wie Krakau oder Danzig. Für Hundebesitzer ist Polen ein echter Geheimtipp: Natur pur, wenig überlaufene Wanderwege und eine sehr entspannte Einstellung zu Vierbeinern. Mit ein paar Regeln im Gepäck wird die Reise zum unvergesslichen Abenteuer.

Einreisebestimmungen – Sicher über die Grenze

Polen ist EU-Mitglied – daher gelten die üblichen Einreisevorgaben:

  • EU-Heimtierausweis Pflicht
  • Mikrochip nach ISO-Standard
  • Tollwutimpfung mindestens 21 Tage alt

Rasseliste: Keine landesweite Rasseliste, jedoch kann es bei einzelnen Städten oder Gemeinden Einschränkungen geben (z. B. für sog. Kampfhunde).

Gesetze und Vorschriften – Regeln, die man kennen sollte

Leinenpflicht:

In Städten fast überall Pflicht.

Auf Wanderwegen oder in Nationalparks oft Freilauf erlaubt; immer auf Schilder und lokale Hinweise achten.

Maulkorb:

Nicht generell vorgeschrieben, kann aber für bestimmte Hunde verlangt werden.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Kleine Hunde fahren oft kostenlos, größere Hunde mit Ticket.

Maulkorb wird in Bussen oder Zügen häufig empfohlen.

Restaurants und Cafés:

Hunde meist draußen erlaubt. In Innenbereichen vorher fragen.

Besonders in touristischen Städten sehr gastfreundlich.

Gesundheit und Vorsorge – Wälder, Seen und kleine Risiken

Zecken: Ganzjährig, besonders in Wäldern und ländlichen Regionen → Spot-On oder Tabletten empfehlenswert.

Hitze: Sommer kann heiß sein, besonders in Städten, daher ausreichend Wasser, Schatten und Spaziergänge morgens/abends.

Tierärzte: Gute Versorgung in Städten, auf dem Land eventuell vorher recherchieren. Suche nach „Weterynarz“.

Strände und Natur – Freiheit für Pfoten

Seen und Strände:

Masurische Seenplatte: hundefreundliche Strände und Natur pur.

Ostseeküste (z. B. Sopot, Hel): Hunde in der Hauptsaison teilweise nur morgens oder abends erlaubt.

Wandern und Natur:

Bieszczady-Berge im Südosten: unberührte Natur, wenig Tourismus.

Tatra: atemberaubende Wanderungen, Leine empfohlen, da Kühe und Wildtiere unterwegs.

Nationalparks: Hunde meist an der Leine erlaubt.

Unterkünfte und Alltag – Ferienhaus oder Pension

Unterkünfte:

Ferienhäuser und Apartments sind oft hundefreundlich.

Hotels akzeptieren Hunde unterschiedlich – vorab informieren.

Restaurants und Cafés:

Hunde oft draußen erlaubt, Wasser nachfragen.

Besonders kleine Cafés oder Landgasthäuser freuen sich über gut erzogene Gäste.

Besonderheiten und Tipps – Polen authentisch erleben

Kultur: Polen liebt Hunde, insbesondere in ländlichen Regionen. Freundliche Begegnungen auf Wanderungen oder beim Spaziergang sind häufig.

Kotbeutel: In Städten Pflicht, auf dem Land meist weniger streng.

Praktisch: Masuren und die Ostseeküste eignen sich besonders für eine entspannte Hundereise.

Fazit: Polen ist ein Paradies für Hundebesitzer, die Natur lieben und das Abenteuer suchen. Von den masurischen Seen über die Ostseeküste bis zu den Tatra-Bergen findet ihr Ruhe, Freiheit und tolle Möglichkeiten für lange Spaziergänge. Wer die Leine im Auge behält, Zeckenschutz nutzt und Rücksicht auf andere nimmt, erlebt hier einen unvergesslichen Urlaub auf vier Pfoten.

Vereinigtes Königreich mit Hund – Tea Time, Klippen und königliche Pfoten

Das Vereinigte Königreich, dass ist London mit roten Doppeldeckerbussen, die grünen Hügel von Schottland, wilde Klippen in Cornwall und urige Pubs, in denen die Zeit stehen geblieben scheint.


Mit Hund? Ja, das geht, aber gerade die Einreise ist etwas komplizierter als in anderen europäischen Ländern. Wer die Regeln kennt, wird mit einem Land belohnt, das Hunde nicht nur duldet, sondern vielerorts liebt.

Einreisebestimmungen – Willkommen auf der Insel

Das UK hat nach dem Brexit eigene Bestimmungen, die strenger sind als in der EU:

  • Mikrochip Pflicht
  • EU-Heimtierausweis oder offizielles Animal Health Certificate (für EU-Bürger)
  • Tollwutimpfung – mindestens 21 Tage vor Einreise
  • Bandwurmbehandlung (Echinococcus): Pflicht für Hunde, 24–120 Stunden vor Einreise, dokumentiert vom Tierarzt.

Transport: Hunde dürfen nicht mit jeder Fähre oder Bahn einreisen.

Besonders wichtig: Mit dem Eurostar-Zug von Paris/Brüssel nach London sind Hunde verboten.

Stattdessen: Fähre (z. B. Calais–Dover) oder den Eurotunnel (Calais–Folkestone), dort sind Hunde im Auto erlaubt.

Gesetze und Vorschriften – Von Pubs bis Parks

Leinenpflicht:

In Städten und öffentlichen Parks häufig Pflicht.

In der freien Natur (z. B. in Schottland) oft lockerer, aber Achtung bei Schafen und Wild!

Maulkorb:

Keine generelle Pflicht; nur für auffällige Hunde oder bestimmte Verkehrsmittel.

Rasseliste:

Streng! Verbotene Rassen (z. B. Pitbull, Dogo Argentino, Fila Brasileiro, Japanese Tosa). Auch Mischlinge mit ähnlichem Aussehen können Probleme machen.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Hunde sind in den meisten Zügen, Bussen und sogar Taxis willkommen (bei größeren Hunden nach Absprache).

In London sind Hunde in der Underground erlaubt; allerdings oft nur, wenn man sie tragen kann oder sie Treppen laufen.

Gesundheit und Vorsorge – Regen, Weiden und ein paar Tücken

Klima: Mild, aber wechselhaft; perfekt für Hunde, kaum Hitzestress.

Zecken: Besonders in Schottland (Highlands) → Borreliose und FSME-Risiko beachten.

Bandwürmer: Daher die Einreise-Regel; das UK schützt sich aktiv.

Tierärzte: Sehr gute Versorgung, viele Praxen auch in ländlichen Regionen.

Strände und Natur – Freiheit in Hülle und Fülle

Strände:

Viele Strände sind hundefreundlich.

In der Hauptsaison (Mai–September) gibt es jedoch Beschränkungen an beliebten Badestränden.

Abseits der Touristenzonen fast überall Freilauf möglich.

Natur:

Schottische Highlands: wild, frei und traumhaft für Wanderungen.

Lake District: wunderschöne Seen und Berge, sehr hundefreundlich.

Cornwall und Wales: Küstenpfade mit atemberaubenden Ausblicken.

Besonderheit Schottland: „Right to Roam“ – freies Betretungsrecht fast überall, solange man Rücksicht auf Tiere und Landwirte nimmt.

Unterkünfte und Alltag – Hund im Pub willkommen

Unterkünfte:

Pubs mit Gästezimmern, kleine B&Bs und Ferienhäuser sind oft sehr hundefreundlich.

Große Hotels erlauben Hunde nicht immer, besser vorab prüfen.

Restaurants und Pubs:

Hunde sind in vielen Pubs willkommen, teilweise sogar im Innenbereich.

Wasser- und Leckerlistationen sind keine Seltenheit. Die Briten lieben es praktisch.

Besonderheiten und Tipps – Very British mit Hund

Autofahrten: Lange Strecken über Landstraßen, daher immer genügend Pausen einplanen. Viele Rastplätze haben Hundebereiche.

Kultur: Hunde gehören zum Alltag, man sieht sie in Parks, Pubs und auf Wanderungen. Wichtig: Britische Zurückhaltung auch beim Hund, denn ruhiges Verhalten wird geschätzt.

Praktisch: Immer Leine dabei, gerade wegen Weidevieh. Schafe und Border Collies sind fast überall.

Fazit: Das Vereinigte Königreich ist für Hundemenschen ein echtes Erlebnis, von Küstenwegen bis hin zu gemütlichen Abenden im Pub. Wer die strengen Einreiseformalitäten beachtet und Respekt vor Rasselisten sowie Schafen hat, wird mit einem Land belohnt, das Hundeherzen höher schlagen lässt. Zwischen grünen Hügeln, wilden Klippen und viktorianischen Parks wartet ein Stück britisches Abenteuer – ganz royal, auf vier Pfoten.

Portugal mit Hund – Atlantik, Azulejos und Abenteuer auf vier Pfoten

Portugal, dass klingt nach wilden Atlantikstränden, knallblauen Fliesen, Olivenhainen und endlosen Sonnenuntergängen. Und tatsächlich, für viele ist Portugal das Land der Sehnsucht. Aber gilt das auch für Hunde?

Die Antwort ist: Ja, mit Einschränkungen. Denn während die Natur fantastisch ist, ist Portugal (noch) nicht überall so hundefreundlich wie andere Länder. Mit guter Vorbereitung und der richtigen Einstellung könnt ihr jedoch gemeinsam eine wunderschöne Zeit erleben.

Einreisebestimmungen – Von Algarve bis Azoren

Portugal gehört zur EU, daher gelten die bekannten Einreisevorgaben für Hunde:

  • EU-Heimtierausweis
  • Mikrochip (ISO-Standard)
  • Gültige Tollwutimpfung (mind. 21 Tage vor Einreise)

Keine verpflichtenden zusätzlichen Behandlungen (z. B. Entwurmung), aber in bestimmten Gegenden ratsam – dazu gleich mehr.

Gesetze und Vorschriften – Sonne, Strand und… Leinen?

Portugal hat ein paar Besonderheiten im Umgang mit Hunden, vor allem in Städten und an Stränden. Dafür ist die Natur außerhalb der Orte oft wunderbar frei.

Leinenpflicht:

In Städten, Parks und Wohngebieten gilt Leinenpflicht.

In der freien Natur wird Freilauf oft toleriert, solange dein Hund nicht jagt oder stört.

Viele Portugiesen haben Angst vor Hunden, Rücksicht ist daher wichtig.

Maulkorb:

Mitführen in der Öffentlichkeit ist Pflicht!

Tragepflicht nur bei großen Hunden (ab 20 kg) oder als Auflage, aber Mitnahme immer vorgeschrieben
→ Gilt auch für öffentliche Verkehrsmittel

Öffentliche Verkehrsmittel:

Hunde dürfen mit, aber meist nur mit Maulkorb und Leine.

In Bussen und Bahnen ist es für größere Hunde oft schwierig.

In Taxis wird’s individuell gehandhabt, vorher anfragen!

Gesundheit und Vorsorge – Achtung, Sandmücken und Hitze

Portugal ist wunderschön, aber im Süden und Inland auch ziemlich heiß. Zudem gibt es einige Gesundheitsrisiken, die man im Blick haben sollte:

Risiken und Schutz:

Risiko:Region:Schutz:
Sandmücken (Leishmaniose)Vor allem Algarve und AlentejoSpot-Ons (z. B. Advantix), Mückenschutz-Halsband
Zecken & FlöheGanzjährig möglichSpot-On oder Tabletten, tägliches Absuchen
Hitze & SonnenbrandIm Sommer überallSpaziergänge morgens/abends, Schatten, Pfotenschutz

Wichtig: In vielen Regionen Portugals kann es im Sommer über 35 °C werden, für Hunde schnell gefährlich. Nie im Auto lassen, immer Wasser dabeihaben, Schatten suchen statt Strandbraten.

Tierärztliche Versorgung:

In Städten und an der Algarve sehr gut. Viele Tierärzte sprechen Englisch.

Suche nach „Veterinário“ oder nutze Google Maps mit dem Stichwort „Veterinário 24h“.

Tipp: Notfallnummern und Adresse des nächsten Tierarztes offline abspeichern, dass Handynetz ist im Landesinneren oft instabil.

Strände und Natur – Portugal für Pfotenfreunde

Hunde am Strand?

Portugal hat einige der schönsten Strände Europas, aber Hunde sind offiziell an den meisten Stränden während der Badesaison (15. Mai bis 15. Oktober) verboten.

ABER:

In der Nebensaison: Meist kein Problem, viele Locals ignorieren die Schilder.

Früh morgens oder spät abends wird Freilauf oft geduldet.

In abgelegenen Buchten oder an Naturstränden meist kein Verbot.

Hundestrände offiziell: z. B. Praia Suave Mar in Esposende (Norden), Praia dos Pescadores in Oeiras (nahe Lissabon)

Wandern und Natur:

Portugal hat fantastische Wandergebiete, oft hundetauglich und wenig frequentiert:

Rota Vicentina (Alentejo / Algarve-Küste)

Serra da Estrela (Gebirge im Zentrum)

Peneda-Gerês-Nationalpark (wilder Norden)

Leine dabeihaben, Wildtiere und Hirtenhunde beachten, die begegnen euch garantiert.

Unterkünfte und Alltag – Von Ferienhaus bis Finca

Portugal ist ein echtes Paradies für Individualreisende, dass gilt auch mit Hund, wenn man ein bisschen sucht.

Unterkunft mit Hund:

Ferienhäuser und ländliche Unterkünfte (Quintas) sind oft offen für Hunde.

Viele Vermieter über Airbnb, Booking oder hundeurlaub.de sind hundefreundlich, aber auch hier immer vorher anfragen.

In Hotels ist es seltener erlaubt ,vor allem in Städten.

Besonders hundefreundlich sind Regionen wie:

Alentejo (viel Platz, wenig Tourismus)

Nordportugal (Natur pur)

Algarve im Winter (mild imf leer)

Restaurants:

Hunde meist nur draußen erlaubt.

In Großstädten (Lissabon, Porto) gibt es vereinzelt hundefreundliche Cafés.

Wassernapf? Eher selten, aber viele Kellner bringen auf Anfrage gerne einen.

Besonderheiten und Tipps – Portugal für entspannte Pfoten

Straßenhunde und Streuner:

In ländlichen Gegenden trifft man gelegentlich auf freilaufende Hunde oder Streuner. Diese sind meist friedlich, aber Abstand halten!

Kotbeutel:

Pflicht, aber es gibt kaum Mülleimer und Beutelspender. Also immer Beutel dabeihaben. Die Entsorgung ist leider mühsam.

Umgang mit Hunden:

Portugiesen sind oft zurückhaltend oder ängstlich gegenüber Hunden. Freundliche, ruhige Hunde mit Leine sind willkommen.

Lautes Bellen oder Anspringen = No-Go

Fazit: Portugal mit Hund – Zwischen Atlantikträumen und Alltagsrealität

Portugal ist ein Land voller Gegensätze und das gilt auch für Reisen mit Hund:
Einerseits wilde Freiheit, endlose Strände, herzliche Menschen. Andererseits Regeln, Einschränkungen und heiße Tage.

Aber wer mitdenkt, Rücksicht nimmt und die Natur liebt, wird hier ein wunderbares, entschleunigtes Abenteuer erleben.

Zwischen Korkeichen, Fischerdörfern und dem wilden Atlantik wartet ein kleines Stück Hundeglück, mit dir an seiner Seite.

Kürbis-Kokos-Gummibärchen für Hunde

Hallo Freunde, meine Mama ist gerade im Gummibärchen-Fieber und probiert ständig neue Rezepte für mich aus. Ich hab das Glück und darf sie alle testen und was soll ich sagen, ich bin total verrückt danach. Ihr solltet sie auch unbedingt mal probieren.

Zutaten:

  • 150g Hokkaido-Kürbis
  • 1 Päckchen Gelatine gemahlen (für 500ml Flüssigkeit)
  • 1 Dose Kokosmilch (ca. 400ml)
  • 1 EL TK Petersilie oder frische

Zubereitung:

  1. Den Kürbis in Stücke schneiden, in einen Topf geben und mit etwas Wasser auffüllen, so dass er leicht bedeckt ist und für ca. 10 Minuten kochen lassen.
  2. Den gekochten Kürbis mit dem restlichen Wasser pürieren. Ich habe dafür einen Stabmixer verwendet. Solltet ihr noch zu viel Wasser im Topf haben, kippt etwas davon ab. Ich hatte noch ca. 50ml Kochwasser übrig.
  3. Gebt die Kokosmilch und die TK Petersilie mit in den Topf und mixt noch mal alles durch.
  4. Rührt nun mit dem Schneebesen, in die noch lauwarme Flüssigkeit, die gemahlene Gelatine ein. Solltet ihr eine andere Gelatine verwenden, geht nach Packungsanweisung vor.
  5. Füllt nun die Masse in die Formen und stellt sie für ca. 4 Stunden in den Kühlschrank, dann sind sie fest.

Tipp: Stellt die Formen vor dem befüllen am besten auf ein Brettchen oder auf ein Backblech, so läuft euch nichts aus. Viel Spaß beim nachmachen!

Die Gummibärchen halten sich 5-7 Tage im Kühlschrank. Man kann sie aber auch super Portionsweise in kleine Döschen einfrieren und bei Bedarf auftauen. Die Gummibärchen dienen als Leckerli und sollten nur in geringen Mengen gefüttert werden.

Kürbis-Kokos-Gummibärchen
Kürbis-Kokos-Gummibärchen
Kürbis-Kokos-Gummibärchen - Emma's Pfoten-Abenteuer

Finnland mit Hund – Wälder, Wildnis und Waffelherzen auf vier Pfoten

Wenn du mit deiner Fellnase das Weite suchst, fernab vom Massentourismus, dann wird dir Finnland gefallen. Hier gibt es mehr Wälder als Menschen, mehr Seen als Städte und eine entspannte, hundefreundliche Atmosphäre, die perfekt ist für Naturfreunde mit Hund.

Ob Mitternachtssonne im Sommer oder Nordlichter im Winter, Finnland ist ein stilles Abenteuer. Und das Beste? Dein Hund ist willkommen, solange du vorbereitet bist.

Einreisebestimmungen – Willkommen im Land der 1000 Seen

Als EU-Land ist die Einreise nach Finnland mit Hund unkompliziert, sofern du dich an ein paar Grundregeln hältst.

Notwendige Dokumente und Voraussetzungen:

  • EU-Heimtierausweis
  • Mikrochip (nach ISO-Norm 11784/11785)
  • Gültige Tollwutimpfung (mind. 21 Tage alt)

Achtung: Entwurmungspflicht!
Finnland schreibt bei der Einreise eine Behandlung gegen den Fuchsbandwurm (Echinococcus) vor:

  • Entwurmung mit Praziquantel, durchgeführt 1–5 Tage vor Einreise
  • Die Behandlung muss vom Tierarzt im Heimtierausweis eingetragen sein!
  • Bei Aufenthalten länger als 28 Tage wird die Behandlung erneut fällig.

Gesetze und Vorschriften – Klar, fair und finnisch entspannt

Leinenpflicht:

In Städten und Wohngebieten gilt ganzjährig Leinenpflicht

In der Natur: Leinenpflicht vom 1. März bis 19. August (Brut- & Setzzeit)

Freilauf nur auf eingezäunten Arealen oder privaten Grundstücken

In Nationalparks und Schutzgebieten ist die Leine immer Pflicht, aber Hunde sind in den meisten erlaubt.

Maulkorbpflicht?

Keine generelle Pflicht

Aber: Bei Nutzung von Fähren oder Öffis kann ein Maulkorb verlangt werden

Ruhige, gut erzogene Hunde = selten ein Problem

Gesundheit und Vorsorge – Sicher unterwegs im Norden

Finnland ist ein sehr sicheres Reiseland für Hunde, aber es gibt ein paar Dinge zu beachten, besonders in Wald und Wildnis.

Typische Risiken und Tipps:

Risiko:Beschreibung:Schutz:
Zecken (Mai – Oktober)Vor allem im Süden und SüdwestenSpot-On, Tablette, tägliches Absuchen
Kälte im WinterTemperaturen bis -30°CPfotenschutz, Mäntel für kleine/kurzhaarige Hunde
Waldtiere und JagdsaisonElche, Rentiere, Bären, Wölfe – selten gefährlich; spannend für HundeLeine und Rückruf trainieren

Trinkwasser gibt’s in der Natur oft frisch, aber bitte kein stehendes Wasser trinken lassen, wegen Parasitengefahr.

Tierärzte (eläinlääkäri) gibt’s vor allem in Städten, auf dem Land vorher Adressen raussuchen.

Natur und Hundewelt – Freiheit auf Pfoten

Finnland ist ein Traum für Outdoorfans und das gilt auch für Hunde.

Wanderlust:

Über 40 Nationalparks mit markierten Wegen, viele erlauben Hunde an der Leine.

Wunderschöne Routen in Lappland, im Saimaa-Seengebiet und rund um Kuopio.

Hunde lieben die Ruhe, die Seen, die weichen Waldböden.

Tipp: In Nationalparks darf man wild campen; mit Zelt oder Wohnmobil
(Solang du dich an die „Jedermannsrechte“ hältst – mehr dazu unten!)

Hundestrände:

Nicht explizit ausgewiesen

Aber an vielen Seen und abgelegenen Buchten darf der Hund rein. Einfach auf andere Rücksicht nehmen.

Im Winter: Schneewanderungen, Huskytouren und Nordlichtnächte mit Hund, einfach magisch!

Unterkünfte und Alltag – Wie hundefreundlich ist Finnland?

Finnland ist weniger touristisch, dafür aber oft unkompliziert und tierlieb, besonders auf dem Land.

Unterkunft:

Ferienhäuser (Mökki) sind sehr beliebt, viele erlauben Hunde!

Suchportale: Lomarengas.fi, Booking.com (mit Filter)

Zäune sind nicht immer Standard , daher ist Rückruftraining Gold wert.

Hotels in Städten: oft hundefreundlich gegen Aufpreis

Mit Camper oder Van unterwegs?
Wildcampen ist legal, solange du:

  • keinen Müll hinterlässt
  • niemanden störst
  • Privatgrundstücke respektierts

→ Das sind die „Jedermannsrechte“ (jokamiehenoikeudet) und sie gelten auch mit Hund, solange dieser nicht stört oder jagt.

Restaurants und Alltag:

In Cafés und Restaurants sind Hunde oft nicht erlaubt!

Außengastronomie? Meist kein Problem

In hippen Großstadtcafés wie in Helsinki: Trend zu mehr Hundefreundlichkeit.

Wassernapf lieber mitnehmen – ist nicht selbstverständlich.

Besonderheiten und Tipps – Finnland für smarte Hundehalter

Rücksicht und Ruhe:

Finnen sind zurückhaltend, genau wie ihre Hunde. Kein Smalltalk im Park, aber Respekt und Ruhe zählen viel. Wer seinen Hund gut im Griff hat, wird geschätzt.

Kotbeutelpflicht:

In Städten ja, auf dem Land wird es erwartet, aber selten kontrolliert.

Beutelspender sind selten → Immer eigene Beutel dabeihaben!

Begegnungen mit Wildtieren:

Keine Panik: Wölfe, Bären & Luchse sind sehr scheu.

Trotzdem: Nicht im Wald frei laufen lassen, besonders in Lappland!

Fazit: Finnland mit Hund – Einsamkeit, Freiheit und ein Stück echtes Abenteuer

Finnland ist kein Land für den schnellen Insta-Moment. Es ist ein Land für alle, die das Langsame, Leise, Weite lieben. Hier gibt es keine Hundestrände mit Animation, aber dafür Tausende Seen, endlose Wälder, Lagerfeuer unter Sternen und echte Ruhe.

Wer diese Form des Reisens liebt, wird mit Hund in Finnland glücklich wie selten im Leben. Zwischen Waldboden, Wildnis und warmem Mökki findest du, was viele suchen: Natur, Nähe, Norden.

Spanien mit Hund – Olé, Abenteuer!

Ein warmer Sommerwind weht durch die Olivenhaine, irgendwo klirren Gläser auf einer Tapas-Terrasse, und dein Hund schnüffelt neugierig an einer Zypressenallee vorbei. Spanien ist nicht nur ein Land für Sonnenanbeter, sondern auch für Schnüffelmeister auf vier Pfoten.

Aber zwischen Flamenco und Fiesta gibt’s ein paar Dinge, die Hundemenschen wissen sollten. Hier kommt dein kompakter, praktischer und liebevoll geschriebener Quick-Guide für Spanien mit Hund, für entspannte Pfoten-Abenteuer im Süden Europas.

Einreisebestimmungen – Vamos a España!

Spanien macht die Einreise mit Hund angenehm einfach, wenn du die Basics beachtest:

  • EU-Heimtierausweis muss mitgeführt werden
  • Tollwutimpfung (mind. 21 Tage alt, gültig) ist Pflicht
  • Mikrochip nach EU-Norm – korrekt registriert & gut lesbar

Welpen unter 15 Wochen dürfen leider nicht mit, denn ohne Tollwutschutz gibt’s keinen Tapasurlaub.

Achtung bei Listenhunden!

Spanien führt eine bundesweite Liste „potenziell gefährlicher Hunderassen“ (PPP). Dazu gehören z. B.:

  • American Staffordshire Terrier
  • Pitbull Terrier
  • Rottweiler
  • Dogo Argentino
  • Fila Brasileiro
  • Tosa Inu
  • Akita Inu

Für diese Hunde (und Mischlinge daraus!) gilt: Leine, Maulkorb, Halterschein und dieser ist nur mit spanischem Wohnsitz erhältlich.

Das Heißt, mit Listenhund durch Spanien? Besser nicht ohne gründliche Recherche.

Gesetze und Vorschriften – Was du wissen musst

Spanien ist vielfältig und das gilt auch für die Regeln. Was in Barcelona erlaubt ist, kann in Andalusien ganz anders aussehen. Trotzdem gelten ein paar Dinge fast überall:

Leinenpflicht

Kurz und knapp: Leine drauf, immer und überall.
Freilauf ist meist nur auf ausgewiesenen Hundeflächen erlaubt. In ländlicheren Regionen wird’s entspannter gesehen, aber verlassen solltest du dich nicht drauf.

Maulkorb mitführen

Pflicht ist er nicht für alle, aber:

In Öffis, bei Listenhunden oder Menschenmengen kann er verlangt werden. Dabeihaben solltest du ihn auf jeden Fall.

Öffis und Restaurants

Bus, Bahn und Co: In vielen Städten dürfen nur kleine Hunde in Transportboxen mit. Große Hunde? Leider oft ausgeschlossen.

Restaurants und Cafés: Outdoor sehr entspannt, drinnen lieber vorher fragen. Mit einer Decke unterm Tisch und einem freundlichen „¿Está bien con el perro?“ bist du fast immer willkommen.

Gesundheit und Vorsorge – Sonne, Mücken & mehr

Spanien ist wunderschön, aber auch ein kleines Tropenparadies für Parasiten. Die wichtigsten Risiken:

Risiko:Beschreibung:Schutz:
Leishmaniose (Sandmücken)Besonders im Süden und an der KüsteScalibor-Halsband, Spot-on, ggf. Impfung
HerzwürmerKommt landesweit vorProphylaxe vom Tierarzt (z.B. Tabletten)
Zecken und FlöheLändlich, feucht, waldnahSpot-on, Halsband
HitzeAsphalt verbrennt PfotenFrüh/spät spazieren, Wasser, Schatten, Kühlmatte

Sonnencreme für helle Hundenasen ist in Spanien übrigens kein Luxus, sondern ein Must-have.

Tierärzte und Notfälle

Spaniens tierärztliche Versorgung ist sehr gut. In Touristenregionen findest du fast überall 24h-Notdienste („Urgencias veterinarias“). Einfach bei Google Maps suchen. Am besten vorher ein paar Nummern abspeichern, gerade auf dem Land.

Hundestrände und Natur – Wo Pfoten ins Meer dürfen

Einmal mit deinem Hund am Meer entlanglaufen, Sand unter den Pfoten, Möwen im Blick … Klingt traumhaft, ist es auch! Aber in der Hauptsaison (Juni bis September) herrscht an vielen Stränden Hundeverbot.


Die gute Nachricht: Spanien hat immer mehr offizielle Hundestrände (Playas Caninas).

Beliebte Hundestrände:

  • Playa de L’Ahuir (Gandía, Valencia) – endlos, sauber, hundefreundlich
  • Playa La Rubina (Empuriabrava, Katalonien) – naturbelassene Freiheit
  • Playa El Castillo (Fuengirola, Andalusien) – mit allem, was Hund braucht

In der Nebensaison (ab Mitte September) ist oft mehr erlaubt, als angeschrieben steht, mit Rücksicht und Tütchen sowieso.

Natur und Wandern:

Picos de Europa – grün, wild, wandertauglich

Sierra de Grazalema (Andalusien) – mit schattigen Routen & Wasserstellen

Teneriffa & La Palma (Kanarische Inseln) – Hundeparadies mit Vulkanblick

Unterkünfte und Gastronomie – Wo Hunde Gäste sind

Spanien wird immer hundefreundlicher, aber du solltest gezielt suchen. Besonders im Landesinneren und auf dem Land findest du oft herzliche Gastgeber, die Hunde mit offenen Armen (und Näpfen) empfangen.

Empfehlenswerte Portale:

hundeurlaub.de – mit Spanien-Fokus

traveldog.es – spanische Seite für Reisen mit Hund

booking.com – mit Filter „Haustiere erlaubt“

Casas rurales und Agriturismos – oft günstig und hundefreundlich

Essen gehen mit Hund

Außenterrassen: Fast immer erlaubt

Innenräume: Sehr vom Betreiber abhängig; vorher fragen lohnt sich

Wassernapf? Oft eine Selbstverständlichkeit, besonders in Bars oder auf dem Land

Besonderheiten und Tipps – Was du wirklich wissen solltest

Hunde und Kultur

Spanier lieben Hunde, aber sie erwarten Benehmen. Ein ruhiger, leinentreuer Hund ist dein bester Reisepass. Ein „wilder Freiläufer“ eher nicht.

Kotbeutelpflicht:
Nicht verhandeln. In vielen Regionen drohen empfindliche Strafen (bis 750 €!).

PPP-Hunde & Gesetzeslage:
Bitte wirklich genau prüfen, bevor du mit einer sogenannten Listenrasse nach Spanien reist. Ohne offizielle Erlaubnis & Papiere riskierst du ernsthafte Probleme. Von Geldstrafen bis zur Beschlagnahmung im Extremfall.

Fazit: Spanien mit Hund – Viva la aventura!

Mit der richtigen Vorbereitung wird Spanien zur idealen Reisedestination für Mensch und Hund. Ob ihr durch wilde Schluchten wandert, in einsamen Buchten buddelt oder einfach Siesta haltet. Spanien schenkt euch unvergessliche Momente auf vier Pfoten.

Sonne. Tapas. Abenteuer. Und eine feuchte Hundenase im Wind. Was will man mehr?

Kroatien mit Hund – Adria, Olivenhaine und Pfoten im Mittelmeer

Kroatien, dass klingt nach türkisblauem Meer, historischen Altstädten, endlosen Olivenhainen und der salzigen Brise der Adria. Für Hundebesitzer ist Kroatien ein Land voller Möglichkeiten: Wanderungen in den Nationalparks, Baden an Hundestränden oder einfach ein entspanntes Leben in Ferienhäusern mit Blick aufs Meer.

Doch es gibt ein paar Regeln und Besonderheiten, die man kennen sollte, um den Urlaub stressfrei zu genießen.

Einreisebestimmungen – Sicher ans Adriatische Ufer

Kroatien gehört zur EU – die Einreise ist daher relativ unkompliziert:

  • EU-Heimtierausweis Pflicht
  • Mikrochip nach ISO-Standard
  • Tollwutimpfung mindestens 21 Tage alt

Rasseliste: Keine landesweite Rasseliste. Gemeinden können jedoch Einschränkungen für bestimmte Hunderassen haben, daher im Zweifel vorher prüfen.

Gesetze & Vorschriften – Leinen, Maulkorb & Co.

Leinenpflicht:

In Städten und touristischen Gebieten Pflicht.

Auf Wanderungen oder in ländlichen Gebieten oft Freilauf möglich, solange dein Hund abrufbar ist.

Maulkorb:

Keine generelle Pflicht – wird aber in städtischen Verkehrsmitteln empfohlen.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Kleine Hunde in Taschen kostenlos, größere Hunde mit Ticket. Maulkorb meist empfohlen.

Restaurants und Cafés:

Hunde draußen meist erlaubt, drinnen nach Absprache. Ferienregionen sind meist sehr hundefreundlich.

Gesundheit & Vorsorge – Sonne, Zecken & Meer

Zecken: Ganzjährig, besonders in Wäldern, Nationalparks und ländlichen Gebieten → Spot-On oder Tabletten empfehlenswert.

Sandmücken (Leishmaniose): Vor allem an der Küste – Schutzmaßnahmen wie Halsband oder Spot-On sinnvoll.

Hitze: Sommer kann sehr heiß werden (30–35 °C) – Spaziergänge morgens/abends, ausreichend Wasser und Schatten einplanen.

Tierärzte: Gute Versorgung in Städten und touristischen Regionen, außerhalb besser vorher recherchieren.

Strände & Natur – Meer, Inseln und Abenteuer

Hundestrände:

Offizielle Hundestrände sind eher selten, aber viele Strände tolerieren Hunde in der Nebensaison (Oktober–Mai).

Besonders beliebt: Strände auf Inseln wie Krk, Rab oder Pag.

Tipp: Abseits der Touristenzentren sind Hunde oft willkommen.

Natur & Wandern:

Nationalparks wie Plitvicer Seen, Paklenica oder Krka bieten traumhafte Wanderwege; Hunde müssen an der Leine bleiben.

Inselhopping mit Hund: Fähren sind in der Regel hundefreundlich, aber vorher Ticket sichern.

Unterkünfte & Alltag – Ferienhaus mit Meerblick

Unterkünfte:

Ferienhäuser, Apartments und Villen erlauben meist Hunde.

Hotels sind unterschiedlich – immer vorher nachfragen.

Restaurants und Cafés:

Draußen sehr entspannt, Wasser oft auf Anfrage. In touristischen Städten sind Hunde generell willkommen.

Besonderheiten & Tipps – Kroatien authentisch erleben

Kultur: Kroaten lieben Tiere, besonders Hunde in der Natur.

Kotbeutel: Pflicht in Städten, in der Natur meist entspannt.

Hitze und Meer: Im Sommer auf Schatten und Wasser achten – Pfoten können auf heißem Steinbelag leiden.

Praktisch: Nationalparks früh morgens besuchen, dann sind da weniger Menschen und das bedeutet mehr Freiheit für den Hund.

Fazit: Kroatien ist ein Paradies für Hundebesitzer, die Natur, Meer und historische Städte lieben. Wer auf Leine, Schutz gegen Zecken und Sandmücken achtet, wird belohnt mit unvergesslichen Momenten zwischen Olivenhainen, Plitvicer Seen und Adriaküste. Ein Land, in dem Abenteuer, Entspannung und Pfotenglück Hand in Hand gehen.

Norwegen mit Hund – Fjorde, Freiheit und Fellnase

Stell dir vor, glasklares Wasser, steile Felsen, duftende Kiefernwälder. Dein Hund neben dir, schnuppert den Wind, während ihr gemeinsam über den Felsvorsprung blickt, tief hinein in einen endlosen Fjord.

Norwegen ist wild, still und ein Traum für Naturmenschen mit Hund. Aber wie immer gilt: Vor der Freiheit kommt ein bisschen Planung. Hier kommt dein Quick-Guide für Norwegen mit Hund, kompakt, praktisch, stimmungsvoll.

Einreisebestimmungen – Willkommen in der Wildnis

Norwegen gehört zwar nicht zur EU, aber zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR). Das macht die Einreise mit Hund einfacher als gedacht. Trotzdem gelten ein paar strenge Regeln, die man ernst nehmen sollte.

Das brauchst du für die Einreise:

  • EU-Heimtierausweis
  • Gültige Tollwutimpfung (mind. 21 Tage alt)
  • Mikrochip (muss vor der Impfung gesetzt worden sein)

Bandwurmbehandlung (Echinokokken-Prophylaxe):

  • Muss zwischen 24 und 120 Stunden vor Einreise verabreicht werden
  • Muss im Heimtierausweis vom Tierarzt eingetragen sein!

Ohne diese Entwurmung kann dein Hund nicht einreisen oder wird in Quarantäne geschickt. Welpen unter 3 Monaten dürfen nicht einreisen.

Gesetze und Vorschriften – Freilauf nur mit Verantwortung

Norwegen ist ein Land mit großem Vertrauen in seine Bürger, auch Hundebesitzer. Aber wer sich nicht an die Regeln hält, gefährdet dieses Vertrauen. Also bitte immer mit Respekt unterwegs sein.

Leinenpflicht:

Vom 1. April bis 20. August herrscht landesweit Leinenpflicht, aus Rücksicht auf Wildtiere in der Brut- und Setzzeit.

Außerhalb dieser Zeit darfst du deinen Hund ableinen, wenn er unter Kontrolle ist. Das heißt: abrufbar, jagt nicht, stört keine Tiere oder Menschen.

In Nationalparks oder Naturreservaten kann ganzjährig Leinenpflicht gelten, daher immer auf die Schilder achten.

Maulkorbpflicht:

Nicht vorgeschrieben, aber:

In der Fähre, im Zug oder bei Tieren mit unsicherem Verhalten kann er verlangt werden. Einen dabei zu haben schadet nie, gerade für Listenhunde oder im Fall der Fälle.

Öffis und Fähren:

Züge und Busse: Hunde sind meist erlaubt, kosten teilweise einen kleinen Aufpreis (z. B. 50 % eines Kindertickets bei Vy-Zügen).

Fähren (z. B. Color Line, Fjord Line):

Hunde dürfen mit, müssen aber in der Kabine bleiben oder ins Fahrzeug.

Manche Reedereien bieten spezielle Hundekabinen an, diese solltet ihr unbedingt früh buchen!

Gesundheit und Vorsorge – Robust, aber vorbereitet

Norwegen ist kein typisches Risikogebiet für Tropenkrankheiten, was das Reisen entspannter macht. Trotzdem gibt es ein paar Dinge, auf die du achten solltest.

Mögliche Gesundheitsrisiken:

Risiko:Beschreibung:Schutz:
Zecken (Borreliose, Anaplasmose)Vor allem im Süden und an der KüsteSpot-on, Zeckenhalsband, tägliche Kontrolle
Kälte und NässeBesonders in Fjell-Regionen und im Herbst/WinterHundemantel für kurzhaarige Hunde, Pfotenschutz
Erschöpfung bei WanderungLange Touren mit vielen HöhenmeternPausen, Wasser, keine Überförderung

Wasser ist in Norwegen übrigens fast überall trinkbar, klare Gebirgsbäche inklusive!

Tierärzte und Notfälle:

In Städten und größeren Orten findest du problemlos Tierärzte. Auf dem Land kann es allerdings stundenlang keine Praxis geben. Deshalb solltest du:

Wichtige Medikamente immer dabeihaben

Vorher recherchieren, wo die nächste Klinik liegt

Norwegische Begriffe:

Veterinær = Tierarzt

Dyrlegevakt = tierärztlicher Notdienst

Natur und Wandern – Freiheit auf vier Pfoten

Norwegen ist ein einziges großes Outdoor-Paradies. Die Landschaft ist wie gemacht für Wanderungen mit Hund. Von grünen Tälern über Gletscher bis hin zu spektakulären Fjordblicken.

Wandern mit Hund:

Norwegen erlaubt das sogenannte „Jedermannsrecht“ (Allemannsretten):
Du darfst dich frei in der Natur bewegen, zelten, baden, wandern, solange du respektvoll mit Natur und Tieren umgehst.

In den Bergen solltest du auf Schafe und Rentiere achten; die laufen oft frei und sind sehr territorial.

Tolle Regionen für Hundewanderer:

Hardangervidda – weite Hochfläche, endlose Freiheit

Rondane Nationalpark – leicht zugänglich, gut markiert

Lofoten – spektakulär, aber anspruchsvoll

Preikestolen & Trolltunga – touristisch, aber lohnenswert (nur für fitte Hunde!)

Hundestrände?

Offizielle Hundestrände wie in Südeuropa gibt es nicht. Aber dafür unzählige einsame Seen, Fjorde & Strände, wo du und dein Hund ganz allein seid.

Unterkünfte und Alltag – Hundefreundlich und gemütlich

Norwegen punktet mit gemütlichen Ferienhäusern, naturnahen Lodges und charmanten Hütten – perfekt für Hund und Mensch. Viele Anbieter sind offen für Hunde, solange man sich benimmt.

Unterkunftstipps:

inatur.no – Outdoor-Hütten & Angelhäuser (oft mit Hund erlaubt)

airbnb.no – mit Filter „Haustiere erlaubt“

visitnorway.com – offizielles Tourismusportal mit Tipps

hundeurlaub.de – auch viele Norwegen-Angebote

Wildcamping mit Zelt ist erlaubt (1 Nacht, mind. 150 m vom nächsten Haus); Im Camper bitte Plätze mit Hundevermerk wählen.

Restaurants und Cafés

Drinnen mit Hund? Eher selten erlaubt.

Draußen? Kein Problem, vor allem auf dem Land.

Viele Cafés bieten Wassernäpfe und Hundekekse an. Norweger sind tierlieb, auch wenn sie eher zurückhaltend sind.

Besonderheiten und Tipps – Norwegen-Feeling pur

Kultur und Verhalten:

Norwegen ist sehr hundeoffen, aber ruhig, kontrolliert, respektvoll. Ein gut erzogener Hund wird gern gesehen. Ein wilder, unkontrollierter Vierbeiner fällt unangenehm auf.

Kotbeutelpflicht ist selbstverständlich und Hundetoiletten gibt es in vielen Parks.

Tierschutz wird ernst genommen:
Tiere dürfen nicht im heißen Auto bleiben, nicht überfordert werden und auch andere Wanderer melden sowas zur Not.

Netzabdeckung in der Natur ist oft schlecht; offline-Karten (z. B. Komoot) und gedruckte Karten sind Gold wert.

Winter in Norwegen ist kein Spaß für Frostbeulen. Wenn du im Schnee reisen willst, solltest du folgende Dinge mitnehmen:

  • Hundemantel
  • Pfotenschutz (Schuhe)
  • Wärmedecke oder Hundemantel
  • Pfotenbalsam

Fazit: Norwegen mit Hund – Natur pur für Nasenfreunde

Wer Natur liebt, wird Norwegen vergöttern. Und wer sie mit seinem Hund teilen will, findet hier einen der letzten echten Sehnsuchtsorte Europas.

Fjorde. Stille. Weite. Freiheit. Und eine kalte Hundenase in der klaren Gebirgsluft.
Norwegen mit Hund ist kein klassischer Strandurlaub, sondern ein stilles, ehrliches Abenteuer für die Seele.

Dänemark mit Hund – Hygge am Meer und Herz auf vier Pfoten

Feiner Sand unter den Pfoten, salzige Meeresluft in der Nase, die Ohren im Wind, Dänemark ist der Inbegriff von Entspannung. Hier sagt man nicht viel, hier lebt man langsam, gemütlich, freundlich – hygge eben. Und Dänemark liebt Hunde.
Aber, auch hier gelten Regeln, die man unbedingt kennen muss. Gerade beim Thema Hunderassen und Leinenpflicht ist Aufmerksamkeit gefragt.

Einreisebestimmungen – Der Weg zur dänischen Küste

Als EU-Mitglied erlaubt Dänemark die Einreise mit Hund unkompliziert – solange du die Vorgaben erfüllst.

Du brauchst:

  • EU-Heimtierausweis
  • Mikrochip (ISO-Norm 11784/11785)
  • Tollwutimpfung (mind. 21 Tage alt, gültig zum Reisezeitpunkt)

Keine Pflicht für Entwurmung – aber vor allem in Küstenregionen ist ein Spot-On gegen Zecken & Sandmücken ratsam.

Vorsicht bei Rasselisten!

Dänemark verfolgt eines der strengsten Hundegesetze Europas in Bezug auf sogenannte „gefährliche Hunderassen“. Folgende 13 Rassen und Kreuzungen (Mischlingen) daraus sind in Dänemark verboten, auch für Touristen:

  • Pitbull Terrier
  • Tosa Inu
  • American Staffordshire Terrier
  • Fila Brasileiro
  • Dogo Argentino (argentinische Dogge)
  • American Bulldog
  • Boerboel
  • Kangal (inkl. Anatolischer Hirtenhund)
  • Zentralasiatischer Owtscharka
  • Kaukasischer Owtscharka
  • Südrussischer Owtscharka
  • Tornjak
  • Šarplaninac

Wer einen Hund besitzt, der auf der Liste der verbotenen Hunderassen steht, darf diesen nicht mit nach Dänemark mitbringen – außer der Hund wurde vor dem 17. März 2010 angeschafft und wird an der Leine sowie mit Maulkorb geführt. Dies gilt jedoch nicht für Pitbull Terrier und Tosa Inu, die generell nicht nach Dänemark eingeführt werden dürfen. In dem Fall braucht man eine Bescheinigung, wann der Hund angeschafft wurde.

Es gibt einige Hunderassen, die Ähnlichkeiten mit den Hunde auf der Liste der verbotenen Hunderassen haben. Dies sind z.B.: Tatra Schäferhund, Mastiff, Cane Corso Italiano, Iberische Dogge…Da solltet ihr eine Dokumentation zur Rasse dabei haben.

Durchreise mit Hunden der verbotenen Hunderassen durch Dänemark:

Das Verbot betrifft keine Hunde, die auf der Durchreise sind. Dieser darf das Fahrzeug aber nicht verlassen (außer zum lösen) und es darf kein weiterer Aufenthalt in Dänemark erfolgen.

Im Zweifel lieber vorab beim dänischen Veterinäramt (Fødevarestyrelsen) nachfragen!

Gesetze und Vorschriften – Hygge, aber mit Regeln

Leinenpflicht:

In Städten und Ortschaften: Leine immer Pflicht

In der Natur: Leinenpflicht in Wäldern und Dünen, auch im Sommer an vielen Stränden

Vom 1. April bis 30. September: Leinenpflicht an allen öffentlichen Stränden

Tipp: Viele Strände erlauben Freilauf außerhalb der Saison (Okt. – März)
Manche Strände sind explizit als „Hundestrand“ ausgewiesen – ideal für den freien Lauf!

Maulkorbpflicht:

Keine generelle Pflicht, aber:

In öffentlichen Verkehrsmitteln oder auf Fähren kann ein Maulkorb verlangt werden.

Bei auffälligem Verhalten sowieso, also besser einen dabeihaben

Öffis & Fähren:

Hunde sind in den meisten Verkehrsmitteln erlaubt

Kleine Hunde oft kostenlos (wenn in Transportbox)

In Zügen: Zugtickets für größere Hunde erforderlich (ca. Kinderpreis)

Fähren (z. B. nach Bornholm): Hundekabinen buchbar, meist sehr tierfreundlich

Gesundheit und Vorsorge – Sicher durch Nordsee und Wald

Dänemark ist ein gesundes Reiseland für Hunde, mit wenigen tierischen Risiken – aber ganz ohne ist es natürlich nie.

Risiko:Beschreibung:Schutz:
Zecken (Frühjahr – Herbst)Vor allem im Süden und in den WäldernSpot-on, Zeckenzange, Halsband
Sandmücken (lokal)Im Sommer an der OstseeküsteInsektenschutzmittel (z.B. Advantix) oder Frontline TriAct
Hitze, vor allem im AutoDen Hund im Auto zu lassen ist streng verboten und gibt hohe BußgelderNie allein im Auto lassen

Die Tierärztliche Versorgung ist top!

Tierärzte heißen „Dyrlæge“

In touristischen Regionen gibt es viele englischsprachige Praxen

Notrufnummern variieren lokal – vorher abspeichern oder im Ort erfragen

Hundestrände und Natur – Nordische Freiheit mit Nasenwind

Offizielle Hundestrände:

Dänemark hat zahlreiche Hundestrände – z. B. in Blåvand, Fanø, Rømø, Hvide Sande oder Løkken; diese werden oft markiert mit Hinweisschildern

Meist gibt es Mülltonnen und Kotbeutelspender – sehr hundefreundlich organisiert.

Im Winter (Oktober bis März):
Fast alle Strände sind freigegeben für denFreilauf!
Die perfekte Zeit für einen Nordsee-Urlaub mit Hund.

Wälder & Natur:

Über 200 ausgewiesene Hundewälder („Hundeskove“). Diese sind Komplett umzäunt und Freilauf ist erlaubt. Sie sind kostenlos, mit Picknicktischen und Kotbeuteln.

Die Karte der Hundewälder findet ihr hier: https://www.hundeskovene.dk/. Es gibt auch eine App fürs Handy dazu.

Unterkünfte und Alltag – Hundefreundlich und hyggelig

Dänemark ist ein echtes Ferienhaus-Paradies, perfekt für Hundemenschen, die Ruhe, Natur und Flexibilität mögen.

Unterkunftstipps (Ferienhausportale mit Hundefilter):

https://esmark.de (hier gibt es zu den Häusern auch gleich eine Übersicht der Hundewälder

https://www.dansommer.de

https://www.novasol.de

Viele Häuser haben: eingezäunte Grundstücke, Hund erlaubt ohne Aufpreis, Strandnähe oder Waldlage

Camping mit Hund?
Sehr beliebt! Fast alle Campingplätze erlauben Hunde, viele bieten sogar: Hundeduschen, Hundestrand-Zugang, eigene Auslaufwiesen.

Restaurants & Alltag:

Hunde in Restaurants drinnen eher unüblich, draußen fast immer erlaubt; Freundlich fragen lohnt sich

Viele Cafés bieten Wassernäpfe und Kekse – typisch dänische Herzlichkeit!

Besonderheiten und Tipps – Was du wissen solltest

Kotbeutel? Pflicht.

Dänen sind ordentlich und höflich – Hundehaufen auf Wegen = no-go!

In Städten und Urlaubsorten gibt’s viele kostenlose Spender & Mülleimer

Hundeverhalten:

Lautes Bellen, Ziehen oder Pöbeln wird nicht gern gesehen. Dänen sind hundefreundlich, aber zurückhaltend. Wer Rücksicht nimmt, wird willkommen geheißen.

Achtung: Hundegesetz!

Aggressives Verhalten kann zur sofortigen Einschläferung führen, ohne Gerichtsverfahren!

Klingt hart – wird selten angewendet. Aber, Leine drauf und Hund gut erziehen = sorgenfreier Urlaub!

Tschechien mit Hund – Burgen, Wälder und Pfoten auf Entdeckungstour

Tschechien, dass Land der märchenhaften Burgen, dichten Wälder, idyllischen Seen und historischen Städte wie Prag oder Český Krumlov. Für Hundebesitzer ist Tschechien ein echtes Naturparadies: weite Wanderwege, wenig überlaufene Parks und ein Land, das Hunde meist willkommen heißt.

Einreisebestimmungen – Schnell ins Herz Europas

Tschechien gehört zur EU – daher gelten die üblichen Einreisevorgaben:

  • EU-Heimtierausweis Pflicht
  • Mikrochip nach ISO-Standard
  • Tollwutimpfung mindestens 21 Tage alt

Rasseliste: Keine landesweite Rasseliste, jedoch können einzelne Städte oder Regionen lokale Einschränkungen haben.

Gesetze und Vorschriften – Regeln, die man kennen sollte

Leinenpflicht:

In Städten fast überall Pflicht.

Auf Wanderwegen und in Nationalparks teilweise Freilauf erlaubt, bitte die Schilder beachten.

Maulkorb:

Nicht generell vorgeschrieben, kann aber für bestimmte Hunde in städtischen Verkehrsmitteln verlangt werden.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Kleine Hunde in Taschen kostenlos.

Größere Hunde benötigen Ticket (oft Kinderpreis) + Leine, Maulkorb empfohlen.

Restaurants und Cafés:

Hunde meist draußen erlaubt.

In Innenbereichen nach Absprache, besonders in touristischen Städten.

Gesundheit und Vorsorge – Wälder, Seen und kleine Gefahren

Zecken: Ganzjährig, besonders in Wäldern und ländlichen Regionen → Schutz mit Spot-On oder Tabletten.

Hitze: Sommer in Tschechien meist mild, gelegentlich über 30 °C → ausreichend Wasser und Schatten einplanen.

Tierärzte: Gute Versorgung in Städten, auf dem Land vorher recherchieren. „Veterinární klinika“ suchen.

Strände und Natur – Freiheit für Pfoten

Seen und Flüsse:

In vielen Seen darf der Hund baden. Besonders beliebt sind: Lipno-See, Máchovo jezero.

Flussufer oft hundefreundlich, ideal für Spaziergänge und Planschereien.

Wandern und Natur:

Böhmische Schweiz: spektakuläre Felsformationen, Wanderwege, Leine empfohlen.

Šumava-Nationalpark: unberührte Natur, ideale Pfade für Hunde.

Riesengebirge: schöne Bergtouren, Pfoten müssen fit sein.

Unterkünfte und Alltag – Ferienhaus, Pension oder Stadtapartment

Unterkünfte:

Ferienhäuser und Apartments oft hundefreundlich.

Hotels unterschiedlich, vorab nachfragen.

Restaurants und Cafés:

Hunde draußen willkommen, Wasser auf Anfrage.

In kleinen tschechischen Cafés oft entspannt, in großen Städten nachfragen.

Besonderheiten und Tipps – Tschechien authentisch erleben

Kultur: Tschechen lieben Hunde in der Natur, besonders auf Wanderungen.

Kotbeutel: Pflicht in Städten, auf Wanderwegen meist entspannt.

Praktisch: Früh morgens losgehen, dann sind weniger Menschen unterwegs. Man hat mehr Ruhe für Hund und Halter.

Sicherheit: Auf Wildtiere und Fahrradfahrer achten, besonders in Nationalparks.

Fazit: Tschechien ist ideal für Hundebesitzer, die Natur, Seen und historische Städte lieben. Von den sanften Hügeln Böhmens bis zu den majestätischen Gipfeln des Riesengebirges findet ihr unberührte Natur, entspannte Unterkünfte und zahlreiche Möglichkeiten für ausgiebige Spaziergänge. Wer Rücksicht nimmt, Leine und Schutzmaßnahmen dabei hat, erlebt hier einen abwechslungsreichen Urlaub auf vier Pfoten.

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