Hallo Freunde, heute ging es für uns auf eine kleine Wanderung zum Raudau-Wasserfall. Meine Mama findet so einen Wasserfall ziemlich romantisch und deshalb wollte sie mit uns unbedingt dahin. Aber wie ihr wisst, bin ich für jedes Abenteuer zu haben und gehe überall mit hin. In der Nähe des Wasserfalls gibt es etliche Wanderparklätze, die man anfahren kann, wie z.B. den Wanderparkplatz am Taternbruch oder auch welche die noch weiter entfernt sind, wenn ihr eine größere Wanderung machen wollt. Es gibt Wege, wo man über dem Wasserfall raus kommt und auch welche, wo man unten am Wasserfall steht. Wir haben uns für den unteren Weg entschieden.
Wir sind dem Wanderweg vom Parkplatz aus gefolgt und ich wollte abkürzen, aber mein ausgesuchter Weg war den Zweibeinern zu steil, also musste ich den normalen nehmen. Was für Spielverderber hab ich da nur. Wenigstens konnte ich mich in der Radau abkühlen und Schlappi machen. Hier gab es ein Grillhäuschen mit Sitzflächen und eine Brücke über die Radau, die uns näher zum Wasserfall bringen sollte.
Der Radau-Wasserfall ist ein gestaltetes Naturdenkmal, welches nicht natürlichen Ursprungs ist. Er wurde im Jahr 1859 von Philipp August von Amsberg angelegt, welcher 22m hoch ist.
Die Wanderwege sind sehr schön und gut erhalten. Man kann die Natur genießen und läuft die ganze Zeit entlang des Wassergrabens, der den Winterberg vom Harz trennt. Der Radau-Wasserfall ist ein wunderschönes Naturschauspiel und selbst ich, war total fasziniert davon und musste immer wieder hin schauen. Dabei wollte Mama doch ein Foto von mir machen.
Der Ausflug hat sich auf jeden Fall schon gelohnt, weil Mama so begeistert war. Und der Wasserfall ist wirklich sehenswert. Das Geräusch des Wassers was nach unten fällt, hätte ich mir auch gar nicht so laut vorgestellt, wie es in Wirklichkeit ist. Ihr solltet ihn unbedingt auch mal besuchen, wenn ihr in der Gegend seid. Auf dem Rückweg hab ich noch meine Unterschrift hinterlassen, einen Pfotenabdruck. Liebe Grüße, eure Emma
In dem Ort Altenau, Landkreis Goslar, gibt es eine kleine Brauerei, die Altenauer Brauerei. Sie versorgt die umliegenden Landkreise mit leckerem Bier und es gibt dort auch einen kleinen Hofladen, wo man direkt vor Ort sein Bier kaufen kann.
Da Emma von den vielen Ausflügen eine kleine Auszeit brauchte, gab es für uns etwas Mama und Papa Zeit und wir haben die Brauerei im Rahmen einer Brauereiführung mit anschließender Verkostung besucht. Denn Emma durfte in die Brauerei leider nicht rein, wegen der Hygienevorschriften und zu ihrem eigenen Schutz. Die Führung findet in kleinen Gruppen von 5-14 Personen statt und dauert mit Verkostung ca. 2 Stunden. Los ging es im Kontrollraum für die Sudpfannen. Bei unserer Tour waren wir ca. 10 Leute, was eine angenehme Gruppengröße war.
Uns wurde einiges über die Geschichte der Brauerei erzählt, welche im Jahr 1617 gegründet wurde. Es gab Infos über die Veränderungen in den letzten Jahren. Unter anderem das die Brauerei im Jahr 2012 in die Insolvenz ging und dann doch gerettet werden konnte, ehe es 2021 wieder in die Insolvenz gehen sollte, aber auch diese abgewendet werden konnte.
Die Altenauer Brauerei setzt auf regionale Produkte und bezieht unter anderem ihren Hopfen aus Tettnang und die Gerste aus Wöltingerode. Wir hatten die Möglichkeit die Zutaten des Bieres wie Malz, Hopfen, Gerste und Hefe, anzuschauen, dran zu riechen und auch zu probieren, wer wollte. Wir haben viel über die einzelnen Rohstoffe erfahren und konnten selber Fragen stellen. Wir haben Einblicke in die Räume mit den Gärtanks bekommen und in die Abfüllanlage, sowie das Lager.
Hier erfahrt ihr grob, wie die Herstellung von Bier funktioniert: Das geschrotete Malz wird mit Wasser vermischt und einem Maischbottich oder der Sudpfanne, ein beheizbarer Kessel, erhitzt. Dieser Prozess nennt sich maischen. Danach wird die Maische in Läuterbottiche gepumpt und dort wird die flüssige, zuckerhaltige Würze von den festen, unlöslichen Trebern getrennt. In der Sudpfanne wird die klare Würze gekocht. Während des Kochens wird Hopfen hinzugefügt, um dem Bier Bitterkeit und Haltbarkeit zu verleihen. Zudem werden beim kochen die Malzenzyme zerstört, um die Stammwürze zu konzentrieren. Nach dem kochen wird die Würze auf die nötige Temperatur gekühlt und dann erst die Hefe hinzugefügt, um die Gärung einzuleiten. In Gärtanks wird die Hefe den in der Würze enthaltenen Zucker in Alkohol und Kohlendioxid umwandeln, was mehrere Tage bis Wochen dauern kann. Danach wird das Bier filtriert und abgefüllt.
Uns wurde die Abfüllung und die Lagerhalle gezeigt und dann ging es für uns weiter in den Aufenthaltsbereich, wo wir einige Sorten des Bieres probieren konnten. In der Altenauer Brauerei wird eine große Auswahl an Bieren, Limos und alkoholfreien Bieren hergestellt und so konnten auch die Autofahrer unter uns an der Verkostung teilnehmen. Es war ein toller Nachmittag/Abend mit interessanten Einblicken ins Bierbrauen und und netten Leuten. Wir können euch die Brauereiführung wirklich sehr empfehlen. Leider ist das Bier nur regional erhältlich, aber im Urlaub im Harz, solltet ihr es unbedingt mal probieren oder eben auch die Limos.
Hallo Freunde, heute will ich euch von meinem Brocken-Abenteuer berichten. Mama und Papa haben sich überlegt, dass wir mit der Brockenbahn (auch genannt Harzer Schmalspur Bahn) hoch auf den Brocken fahren und dann von dort nach unten laufen, bzw. wieder zurück zum Auto. Damit der Weg nicht zu weit wird, sind wir mit dem Auto zum Bahnhof Schierke gefahren. Unser Weg vom Brocken zurück zum Bahnhof waren ca. 10km Fußweg.
Schierke (Sachsen-Anhalt) ist ein Ortsteil von Wernigerode und grenzt an den Nationalpark Harz. Der Bahnhof Schierke, liegt hoch oben auf dem Berg, in ca. 687 Metern Höhe. Von hier hat man einen tollen Blick runter in den Ort Schierke und die umliegenden Wälder.
Eine Fahrt mit der Brockenbahn ist nicht gerade günstig, aber man sollte die Fahrt unbedingt mitgemacht haben. Wir hatten leider nicht die alte Dampflok, aber trotzdem war die Fahrt für mich total aufregend, da ich zum ersten Mal mit dem Zug gefahren bin. Am Bahnhof habe ich schon gespannt auf den Zug gewartet.
Papa hat mich in den Zug gehoben, da ich sonst nicht reingekommen wäre. Wir hatten auch wirklich Glück, denn zu unserer Uhrzeit (wir haben die erste Bahn genommen), war noch alles ziemlich leer. Normalerweise hätte ich auch einen Maulkorb tragen müssen, denn der ist in der Bahn vorgeschrieben. Aber da wirklich so wenig los war, durfte ich ausnahmsweise ohne fahren. Aber nehmt unbedingt einen mit, wenn ihr auch mal mit der Brockenbahn fahren wollt.
Seit 1992 fährt die Brockenbahn täglich mehrfach zum Brocken und hat ein Schienennetz von insgesamt 19 Kilometern. Die erste Brockenbahn fuhr allerdings bereits ab 1899 zum Brocken, mit Unterbrechungen. Man kann vom Bahnhof Werningerode, Drei Annen Hohne oder eben von Schierke zum Brocken fahren. Ihr solltet hier auf die unterschiedlichen Fahrpläne achten, denn je nach Jahreszeit gelten andere Zeiten.
Leider sind die Wälder rund um den Brocken ziemlich kaputt, wie man auf den Bildern sehen kann. Grund dafür ist wohl der Klimawandel, womit die Fichten geschwächt und so der Borkenkäfer leichtes Spiel hat. Als wir oben auf dem Brocken angekommen sind, war es um die frühe Uhrzeit noch ziemlich nebelig und man wurde etwas nass. Das fand ich aber toll und hab mich erst mal schön auf der nassen Wiese gewälzt. Ihr Zweibeiner solltet bei dem Wetter besser eine Regenjacke dabei haben, denn der Nebel setzt sich als Feuchtigkeit auf die Klamotten. Das musste meinen Mama am eigenen Leib spüren, denn sie war schlecht vorbereitet und hatte nur einen Regenponcho dabei.
Mit 1141 Metern ist der Brocken der höchste Berg im Mittelgebirge Harz. Er zählt zu einem der beliebtesten Ausflugsziele Deutschland und hier sind wirklich viele andere Hunde wie ich unterwegs. Der Brocken besteht vorwiegend aus Granit, einem plutonischen Gestein. Wir haben den Brocken oben auf dem Berg einmal komplett umrundet, bevor wir uns wieder an den Abstieg gemacht haben.
Auf dem Brocken befindet sich das Brockenhaus, ein Museum, welches u.a. eine Ausstellung zur Geschichte und der Natur des Berges präsentiert und ein Brockenhotel. Es ist das höchste Hotel im deutschen Norden und befindet sich im ehemals ältesten Fernsehturm. Es erstreckt sich über 4 Etagen. Hunde dürfen in das Brockenhaus leider nicht mit rein, aber die Leute dort sind sehr nett und hatten uns angeboten, dass ich unter der beheizten Treppe im Eingang geparkt werden kann. Gut, ich hätte sicher brav gewartet, aber Mama und Papa hatten zu viel Angst, dass ich dann geklaut werde und sind lieber nichts ins Brockenhaus rein. Das Brockenhotel ist auf Anfrage mit Hund wohl möglich. Es gibt viele verschiedene Wege, die nach unten führen. Unter anderem den „Neuen Goetheweg“, den Hexenstieg und viele weitere.
Wir haben uns für den Naturwanderweg entschieden und wurden direkt auf den ersten Metern von vielen Leuten angesprochen, dass der Weg viel zu schwierig ist. Einige haben sogar gesagt, dass deren Hunde sie nach dem Weg tagelang ignoriert haben. Ich dachte nur, hoffentlich drehen Mama und Papa jetzt nicht um, denn genau auf so ein Abenteuer, habe ich mich doch sehr gefreut. Zum Glück sind sie den Weg mit mir weiter gegangen.
Der Naturwanderweg ist ca. 1km lang und Mama hat gesagt, der zieht sich wie Kaugummi. Aber ich fand es so toll, über hohe Felsen und Steine zu klettern, über Bäche und Pfützen zu hüpfen und zu schauen, wo man langlaufen kann. Ich war hier wieder die Chefin und hab meiner Familie gezeigt, wo es lang geht. Nervig war, dass die beiden einfach viel zu langsam waren für mein Tempo. Aber gut, hab ich halt immer mal wieder brav gewartet. Mama hat sich einmal schön hingelegt und hat sogar geblutet. Da hab ich ihr erst mal ein Küsschen zum Trost gegeben. Wir waren ganz stolz, als wir den Weg geschafft hatten.
Weiter ging es dann für uns über die normalen Wanderwege, was aber auch viel Spaß gemacht hat. Ich habe mich gerne in der Natur umgesehen und hab überall geguckt, wer oder was hier noch so unterwegs ist.
Unterwegs gab es viel zu sehen. Tolle Felsformationen, auf die ich immer drauf klettern wollte. Fliegenpilze, die Mama so toll fand, ich mir aber nie genauer anschauen durfte und zum Teil noch wunderschöne Blumen mit bunten Blüten dran.
Irgendwann war ich ziemlich müde und auch meine Zweibeiner hatten so langsam Lust auf eine Pause. Wir dachten, hier kommt bestimmt kein Platz mit Bänken/Tischen, also haben wir uns einen tollen Felsen gesucht, auf dem wir Pause machen konnten. Kurz danach haben wir einen Rastplatz gefunden, aber unser Pausen-Felsen war viel cooler, finde ich. Es gab leckere Waffeln, Würstchen und ordentlich was zu trinken. Wenn ihr diese Tour macht, solltet ihr auch unbedingt Essen und Trinken einpacken, um euch stärken zu können. Denn hier gibt es außer auf dem Brocken, keine Möglichkeit was zu kaufen.
Nach der Stärkung und Pause, ging es für uns weiter in Richtung Bahnhof Schierke. Irgendwann kam erneut ein Naturpfad. Leider war der nicht ganz so toll zum klettern wie der erste Weg, aber ich hatte trotzdem meinen Spaß. Aber es ist schon heftig wie viele Wildschweine es hier überall gibt. Man konnte die ganze Zeit lauter frische, aufgewühlte Spuren sehen. Zum Glück ist uns keines davon begegnet.
Irgendwie müssen wir den falschen Abzweig genommen haben, bzw. haben kein Schild gesehen und dachten, wir sind richtig. Anstatt zum Bahnhof von Schierke, sind wir direkt unten im Ort Schierke angekommen. Daher hatten wir einen noch weiteren Weg zu laufen, als eigentlich geplant. In Schierke gab es eine alte Ruine, die ich total spannend fand und eine schöne Kirche. Die Bergkirche aus dem Jahr 1881, im neogotischen Stil aus Granit.
Wir haben den Ort durchquert und mussten nun gut einen Kilometer steil den Berg nach oben laufen, um wieder zum Bahnhof Schierke und zu unserem Auto zu kommen, was wir dort abgestellt hatten. Ich sag es euch Freunde, der Weg war ganz schön heftig, gerade wenn man schon so viel gelaufen ist wie ich.
Aber wir haben durchgezogen und ich war total froh, als wir oben angekommen waren. Es war ein wirklich schöner Ausflug und ich hatte einen tollen Tag beim erkunden der Gegend. Ich war aber auch froh, dass ich mich im Auto ausruhen konnte und bin sofort eingeschlafen. Ich hoffe ihr hattet Spaß bei meinem Ausflug zum Brocken und wünsche euch ebenfalls viel Spaß auf eurem Abenteuer. Liebe Grüße, eure Emma
P.s.: Das was ihr im Auto seht ist kein Fell, dass ist reinster Goldstaub von mir. Also Mama, mach doch mal das Auto sauber, bevor du Fotos machst. Sonst denkt noch jeder, Hunde machen Dreck.
Tipp: Falls ihr mehrere Tage im Harz verbringt, lohnt sich die Harzcard. Die gibt es für eine unterschiedliche Anzahl an Tagen als physische Karte oder als mobile Version fürs Smartphone. Dort sind viele Eintritte bereits integriert, u.a. auch das Brockenhaus und eine einfache Fahrt mit der Brockenbahn.
Russland, endlose Weiten, historische Städte wie Moskau und St. Petersburg, beeindruckende Natur von der Taiga bis zum Kaukasus. Für Hundebesitzer: ein Land voller Abenteuer, aber mit deutlich höheren Hürden als die üblichen europäischen Reiseziele.
Einreisebestimmungen – Bürokratie und Vorbereitung
Die Einreise mit Hund nach Russland ist streng geregelt:
EU-Heimtierausweis allein reicht nicht,zusätzlich sind offizielle Gesundheitszeugnisse erforderlich
Tollwutimpfung: aktuell und mindestens 30 Tage vor Einreise
Bluttest auf Tollwutantikörper (mindestens 30 Tage nach Impfung, Ergebnis muss vor Einreise vorliegen)
Quarantäne: Theoretisch möglich, wird aber bei korrekten Papieren meist umgangen.
Rasseliste: Manche Rassen sind verboten oder unterliegen strengen Auflagen.
Gesetze und Vorschriften – Leine, Maulkorb und Co.
Leinenpflicht:
In Städten Pflicht, auf dem Land oft Freilauf möglich.
Maulkorb:
In öffentlichen Verkehrsmitteln und einigen städtischen Parks vorgeschrieben.
Öffentliche Verkehrsmittel:
Hunde dürfen in Bussen, Zügen und Metro nur mit Leine, Maulkorb und manchmal in Transportbox.
Unterkünfte:
Hotels und Ferienwohnungen variieren stark, viele erlauben Hunde nur nach Absprache.
Gesundheit und Vorsorge – Taiga, Hitze und Moskauer Asphalt
Zecken und Parasiten: Besonders in Wäldern und ländlichen Regionen.
Hitze und Klima: Sommer kann sehr heiß werden, Winter extrem kalt → geeignete Vorbereitung nötig.
Tierärzte: Versorgung in Großstädten gut, auf dem Land eingeschränkt. Englisch wird selten gesprochen.
Natur und Auslauf – Abenteuer auf Pfoten
Städtisch: Parks in Moskau oder St. Petersburg erlauben Hunde, oft an der Leine.
Natur: Taiga, Kaukasus, Baikalsee; ideal für Outdoor-Abenteuer, Hunde meist willkommen, Leine empfohlen.
Strände: An der Ostsee oder Schwarzmeerküste Hunde erlaubt, aber oft begrenzte Infrastruktur.
Besonderheiten und Tipps – Nur für gut vorbereitete Reisende
Bürokratie: Alle Papiere müssen exakt stimmen, sonst droht Quarantäne oder Rückweisung.
Sprache: Ohne Russisch kann es schwierig werden, Tierärzte oder Behörden zu verstehen.
Praktisch: Viel Planung, Sicherheitspuffer und Futterversorgung einplanen.
Kultur: Hunde sind in Städten teils ungewohnt. Zurückhaltung und gute Erziehung wichtig.
Fazit: Russland ist kein klassisches Reiseziel für Hunde, eher ein Abenteuer für erfahrene Reisende, die sich auf Bürokratie, extremes Klima und sprachliche Barrieren einstellen können. Wer gut vorbereitet ist, kann aber einzigartige Natur, historische Städte und Abenteuer erleben, mit Pfoten an der Seite.
Polen, dass Land der tausend Seen, endlosen Wälder und historischen Städte wie Krakau oder Danzig. Für Hundebesitzer ist Polen ein echter Geheimtipp: Natur pur, wenig überlaufene Wanderwege und eine sehr entspannte Einstellung zu Vierbeinern. Mit ein paar Regeln im Gepäck wird die Reise zum unvergesslichen Abenteuer.
Einreisebestimmungen – Sicher über die Grenze
Polen ist EU-Mitglied – daher gelten die üblichen Einreisevorgaben:
EU-Heimtierausweis Pflicht
Mikrochip nach ISO-Standard
Tollwutimpfung mindestens 21 Tage alt
Rasseliste: Keine landesweite Rasseliste, jedoch kann es bei einzelnen Städten oder Gemeinden Einschränkungen geben (z. B. für sog. Kampfhunde).
Gesetze und Vorschriften – Regeln, die man kennen sollte
Leinenpflicht:
In Städten fast überall Pflicht.
Auf Wanderwegen oder in Nationalparks oft Freilauf erlaubt; immer auf Schilder und lokale Hinweise achten.
Maulkorb:
Nicht generell vorgeschrieben, kann aber für bestimmte Hunde verlangt werden.
Öffentliche Verkehrsmittel:
Kleine Hunde fahren oft kostenlos, größere Hunde mit Ticket.
Maulkorb wird in Bussen oder Zügen häufig empfohlen.
Restaurants und Cafés:
Hunde meist draußen erlaubt. In Innenbereichen vorher fragen.
Besonders in touristischen Städten sehr gastfreundlich.
Gesundheit und Vorsorge – Wälder, Seen und kleine Risiken
Zecken: Ganzjährig, besonders in Wäldern und ländlichen Regionen → Spot-On oder Tabletten empfehlenswert.
Hitze: Sommer kann heiß sein, besonders in Städten, daher ausreichend Wasser, Schatten und Spaziergänge morgens/abends.
Tierärzte: Gute Versorgung in Städten, auf dem Land eventuell vorher recherchieren. Suche nach „Weterynarz“.
Strände und Natur – Freiheit für Pfoten
Seen und Strände:
Masurische Seenplatte: hundefreundliche Strände und Natur pur.
Ostseeküste (z. B. Sopot, Hel): Hunde in der Hauptsaison teilweise nur morgens oder abends erlaubt.
Wandern und Natur:
Bieszczady-Berge im Südosten: unberührte Natur, wenig Tourismus.
Tatra: atemberaubende Wanderungen, Leine empfohlen, da Kühe und Wildtiere unterwegs.
Nationalparks: Hunde meist an der Leine erlaubt.
Unterkünfte und Alltag – Ferienhaus oder Pension
Unterkünfte:
Ferienhäuser und Apartments sind oft hundefreundlich.
Besonders kleine Cafés oder Landgasthäuser freuen sich über gut erzogene Gäste.
Besonderheiten und Tipps – Polen authentisch erleben
Kultur: Polen liebt Hunde, insbesondere in ländlichen Regionen. Freundliche Begegnungen auf Wanderungen oder beim Spaziergang sind häufig.
Kotbeutel: In Städten Pflicht, auf dem Land meist weniger streng.
Praktisch: Masuren und die Ostseeküste eignen sich besonders für eine entspannte Hundereise.
Fazit: Polen ist ein Paradies für Hundebesitzer, die Natur lieben und das Abenteuer suchen. Von den masurischen Seen über die Ostseeküste bis zu den Tatra-Bergen findet ihr Ruhe, Freiheit und tolle Möglichkeiten für lange Spaziergänge. Wer die Leine im Auge behält, Zeckenschutz nutzt und Rücksicht auf andere nimmt, erlebt hier einen unvergesslichen Urlaub auf vier Pfoten.
Das Vereinigte Königreich, dass ist London mit roten Doppeldeckerbussen, die grünen Hügel von Schottland, wilde Klippen in Cornwall und urige Pubs, in denen die Zeit stehen geblieben scheint.
Mit Hund? Ja, das geht, aber gerade die Einreise ist etwas komplizierter als in anderen europäischen Ländern. Wer die Regeln kennt, wird mit einem Land belohnt, das Hunde nicht nur duldet, sondern vielerorts liebt.
Einreisebestimmungen – Willkommen auf der Insel
Das UK hat nach dem Brexit eigene Bestimmungen, die strenger sind als in der EU:
Mikrochip Pflicht
EU-Heimtierausweis oder offizielles Animal Health Certificate (für EU-Bürger)
Tollwutimpfung – mindestens 21 Tage vor Einreise
Bandwurmbehandlung (Echinococcus): Pflicht für Hunde, 24–120 Stunden vor Einreise, dokumentiert vom Tierarzt.
Transport: Hunde dürfen nicht mit jeder Fähre oder Bahn einreisen.
Besonders wichtig: Mit dem Eurostar-Zug von Paris/Brüssel nach London sind Hunde verboten.
Stattdessen: Fähre (z. B. Calais–Dover) oder den Eurotunnel (Calais–Folkestone), dort sind Hunde im Auto erlaubt.
Gesetze und Vorschriften – Von Pubs bis Parks
Leinenpflicht:
In Städten und öffentlichen Parks häufig Pflicht.
In der freien Natur (z. B. in Schottland) oft lockerer, aber Achtung bei Schafen und Wild!
Maulkorb:
Keine generelle Pflicht; nur für auffällige Hunde oder bestimmte Verkehrsmittel.
Rasseliste:
Streng! Verbotene Rassen (z. B. Pitbull, Dogo Argentino, Fila Brasileiro, Japanese Tosa). Auch Mischlinge mit ähnlichem Aussehen können Probleme machen.
Öffentliche Verkehrsmittel:
Hunde sind in den meisten Zügen, Bussen und sogar Taxis willkommen (bei größeren Hunden nach Absprache).
In London sind Hunde in der Underground erlaubt; allerdings oft nur, wenn man sie tragen kann oder sie Treppen laufen.
Gesundheit und Vorsorge – Regen, Weiden und ein paar Tücken
Klima: Mild, aber wechselhaft; perfekt für Hunde, kaum Hitzestress.
Zecken: Besonders in Schottland (Highlands) → Borreliose und FSME-Risiko beachten.
Bandwürmer: Daher die Einreise-Regel; das UK schützt sich aktiv.
Tierärzte: Sehr gute Versorgung, viele Praxen auch in ländlichen Regionen.
Strände und Natur – Freiheit in Hülle und Fülle
Strände:
Viele Strände sind hundefreundlich.
In der Hauptsaison (Mai–September) gibt es jedoch Beschränkungen an beliebten Badestränden.
Abseits der Touristenzonen fast überall Freilauf möglich.
Natur:
Schottische Highlands: wild, frei und traumhaft für Wanderungen.
Lake District: wunderschöne Seen und Berge, sehr hundefreundlich.
Cornwall und Wales: Küstenpfade mit atemberaubenden Ausblicken.
Besonderheit Schottland: „Right to Roam“ – freies Betretungsrecht fast überall, solange man Rücksicht auf Tiere und Landwirte nimmt.
Unterkünfte und Alltag – Hund im Pub willkommen
Unterkünfte:
Pubs mit Gästezimmern, kleine B&Bs und Ferienhäuser sind oft sehr hundefreundlich.
Große Hotels erlauben Hunde nicht immer, besser vorab prüfen.
Restaurants und Pubs:
Hunde sind in vielen Pubs willkommen, teilweise sogar im Innenbereich.
Wasser- und Leckerlistationen sind keine Seltenheit. Die Briten lieben es praktisch.
Besonderheiten und Tipps – Very British mit Hund
Autofahrten: Lange Strecken über Landstraßen, daher immer genügend Pausen einplanen. Viele Rastplätze haben Hundebereiche.
Kultur: Hunde gehören zum Alltag, man sieht sie in Parks, Pubs und auf Wanderungen. Wichtig: Britische Zurückhaltung auch beim Hund, denn ruhiges Verhalten wird geschätzt.
Praktisch: Immer Leine dabei, gerade wegen Weidevieh. Schafe und Border Collies sind fast überall.
Fazit: Das Vereinigte Königreich ist für Hundemenschen ein echtes Erlebnis, von Küstenwegen bis hin zu gemütlichen Abenden im Pub. Wer die strengen Einreiseformalitäten beachtet und Respekt vor Rasselisten sowie Schafen hat, wird mit einem Land belohnt, das Hundeherzen höher schlagen lässt. Zwischen grünen Hügeln, wilden Klippen und viktorianischen Parks wartet ein Stück britisches Abenteuer – ganz royal, auf vier Pfoten.
Portugal, dass klingt nach wilden Atlantikstränden, knallblauen Fliesen, Olivenhainen und endlosen Sonnenuntergängen. Und tatsächlich, für viele ist Portugal das Land der Sehnsucht. Aber gilt das auch für Hunde?
Die Antwort ist: Ja, mit Einschränkungen. Denn während die Natur fantastisch ist, ist Portugal (noch) nicht überall so hundefreundlich wie andere Länder. Mit guter Vorbereitung und der richtigen Einstellung könnt ihr jedoch gemeinsam eine wunderschöne Zeit erleben.
Einreisebestimmungen – Von Algarve bis Azoren
Portugal gehört zur EU, daher gelten die bekannten Einreisevorgaben für Hunde:
EU-Heimtierausweis
Mikrochip (ISO-Standard)
Gültige Tollwutimpfung (mind. 21 Tage vor Einreise)
Keine verpflichtenden zusätzlichen Behandlungen (z. B. Entwurmung), aber in bestimmten Gegenden ratsam – dazu gleich mehr.
Gesetze und Vorschriften – Sonne, Strand und… Leinen?
Portugal hat ein paar Besonderheiten im Umgang mit Hunden, vor allem in Städten und an Stränden. Dafür ist die Natur außerhalb der Orte oft wunderbar frei.
Leinenpflicht:
In Städten, Parks und Wohngebieten gilt Leinenpflicht.
In der freien Natur wird Freilauf oft toleriert, solange dein Hund nicht jagt oder stört.
Viele Portugiesen haben Angst vor Hunden, Rücksicht ist daher wichtig.
Maulkorb:
Mitführen in der Öffentlichkeit ist Pflicht!
Tragepflicht nur bei großen Hunden (ab 20 kg) oder als Auflage, aber Mitnahme immer vorgeschrieben → Gilt auch für öffentliche Verkehrsmittel
Öffentliche Verkehrsmittel:
Hunde dürfen mit, aber meist nur mit Maulkorb und Leine.
In Bussen und Bahnen ist es für größere Hunde oft schwierig.
In Taxis wird’s individuell gehandhabt, vorher anfragen!
Gesundheit und Vorsorge – Achtung, Sandmücken und Hitze
Portugal ist wunderschön, aber im Süden und Inland auch ziemlich heiß. Zudem gibt es einige Gesundheitsrisiken, die man im Blick haben sollte:
Wichtig: In vielen Regionen Portugals kann es im Sommer über 35 °C werden, für Hunde schnell gefährlich. Nie im Auto lassen, immer Wasser dabeihaben, Schatten suchen statt Strandbraten.
Tierärztliche Versorgung:
In Städten und an der Algarve sehr gut. Viele Tierärzte sprechen Englisch.
Suche nach „Veterinário“ oder nutze Google Maps mit dem Stichwort „Veterinário 24h“.
Tipp: Notfallnummern und Adresse des nächsten Tierarztes offline abspeichern, dass Handynetz ist im Landesinneren oft instabil.
Strände und Natur – Portugal für Pfotenfreunde
Hunde am Strand?
Portugal hat einige der schönsten Strände Europas, aber Hunde sind offiziell an den meisten Stränden während der Badesaison (15. Mai bis 15. Oktober) verboten.
ABER:
In der Nebensaison: Meist kein Problem, viele Locals ignorieren die Schilder.
Früh morgens oder spät abends wird Freilauf oft geduldet.
In abgelegenen Buchten oder an Naturstränden meist kein Verbot.
Hundestrände offiziell: z. B. Praia Suave Mar in Esposende (Norden), Praia dos Pescadores in Oeiras (nahe Lissabon)
Wandern und Natur:
Portugal hat fantastische Wandergebiete, oft hundetauglich und wenig frequentiert:
Rota Vicentina (Alentejo / Algarve-Küste)
Serra da Estrela (Gebirge im Zentrum)
Peneda-Gerês-Nationalpark (wilder Norden)
Leine dabeihaben, Wildtiere und Hirtenhunde beachten, die begegnen euch garantiert.
Unterkünfte und Alltag – Von Ferienhaus bis Finca
Portugal ist ein echtes Paradies für Individualreisende, dass gilt auch mit Hund, wenn man ein bisschen sucht.
Unterkunft mit Hund:
Ferienhäuser und ländliche Unterkünfte (Quintas) sind oft offen für Hunde.
Viele Vermieter über Airbnb, Booking oder hundeurlaub.de sind hundefreundlich, aber auch hier immer vorher anfragen.
In Hotels ist es seltener erlaubt ,vor allem in Städten.
Besonders hundefreundlich sind Regionen wie:
Alentejo (viel Platz, wenig Tourismus)
Nordportugal (Natur pur)
Algarve im Winter (mild imf leer)
Restaurants:
Hunde meist nur draußen erlaubt.
In Großstädten (Lissabon, Porto) gibt es vereinzelt hundefreundliche Cafés.
Wassernapf? Eher selten, aber viele Kellner bringen auf Anfrage gerne einen.
Besonderheiten und Tipps – Portugal für entspannte Pfoten
Straßenhunde und Streuner:
In ländlichen Gegenden trifft man gelegentlich auf freilaufende Hunde oder Streuner. Diese sind meist friedlich, aber Abstand halten!
Kotbeutel:
Pflicht, aber es gibt kaum Mülleimer und Beutelspender. Also immer Beutel dabeihaben. Die Entsorgung ist leider mühsam.
Umgang mit Hunden:
Portugiesen sind oft zurückhaltend oder ängstlich gegenüber Hunden. Freundliche, ruhige Hunde mit Leine sind willkommen.
Lautes Bellen oder Anspringen = No-Go
Fazit: Portugal mit Hund – Zwischen Atlantikträumen und Alltagsrealität
Portugal ist ein Land voller Gegensätze und das gilt auch für Reisen mit Hund: Einerseits wilde Freiheit, endlose Strände, herzliche Menschen. Andererseits Regeln, Einschränkungen und heiße Tage.
Aber wer mitdenkt, Rücksicht nimmt und die Natur liebt, wird hier ein wunderbares, entschleunigtes Abenteuer erleben.
Zwischen Korkeichen, Fischerdörfern und dem wilden Atlantik wartet ein kleines Stück Hundeglück, mit dir an seiner Seite.
Wenn du mit deiner Fellnase das Weite suchst, fernab vom Massentourismus, dann wird dir Finnland gefallen. Hier gibt es mehr Wälder als Menschen, mehr Seen als Städte und eine entspannte, hundefreundliche Atmosphäre, die perfekt ist für Naturfreunde mit Hund.
Ob Mitternachtssonne im Sommer oder Nordlichter im Winter, Finnland ist ein stilles Abenteuer. Und das Beste? Dein Hund ist willkommen, solange du vorbereitet bist.
Einreisebestimmungen – Willkommen im Land der 1000 Seen
Als EU-Land ist die Einreise nach Finnland mit Hund unkompliziert, sofern du dich an ein paar Grundregeln hältst.
Notwendige Dokumente und Voraussetzungen:
EU-Heimtierausweis
Mikrochip (nach ISO-Norm 11784/11785)
Gültige Tollwutimpfung (mind. 21 Tage alt)
Achtung: Entwurmungspflicht! Finnland schreibt bei der Einreise eine Behandlung gegen den Fuchsbandwurm (Echinococcus) vor:
Entwurmung mit Praziquantel, durchgeführt 1–5 Tage vor Einreise
Die Behandlung muss vom Tierarzt im Heimtierausweis eingetragen sein!
Bei Aufenthalten länger als 28 Tage wird die Behandlung erneut fällig.
Gesetze und Vorschriften – Klar, fair und finnisch entspannt
Leinenpflicht:
In Städten und Wohngebieten gilt ganzjährig Leinenpflicht
In der Natur: Leinenpflicht vom 1. März bis 19. August (Brut- & Setzzeit)
Freilauf nur auf eingezäunten Arealen oder privaten Grundstücken
In Nationalparks und Schutzgebieten ist die Leine immer Pflicht, aber Hunde sind in den meisten erlaubt.
Maulkorbpflicht?
Keine generelle Pflicht
Aber: Bei Nutzung von Fähren oder Öffis kann ein Maulkorb verlangt werden
Ruhige, gut erzogene Hunde = selten ein Problem
Gesundheit und Vorsorge – Sicher unterwegs im Norden
Finnland ist ein sehr sicheres Reiseland für Hunde, aber es gibt ein paar Dinge zu beachten, besonders in Wald und Wildnis.
Typische Risiken und Tipps:
Risiko:
Beschreibung:
Schutz:
Zecken (Mai – Oktober)
Vor allem im Süden und Südwesten
Spot-On, Tablette, tägliches Absuchen
Kälte im Winter
Temperaturen bis -30°C
Pfotenschutz, Mäntel für kleine/kurzhaarige Hunde
Waldtiere und Jagdsaison
Elche, Rentiere, Bären, Wölfe – selten gefährlich; spannend für Hunde
Leine und Rückruf trainieren
Trinkwasser gibt’s in der Natur oft frisch, aber bitte kein stehendes Wasser trinken lassen, wegen Parasitengefahr.
Tierärzte (eläinlääkäri) gibt’s vor allem in Städten, auf dem Land vorher Adressen raussuchen.
Natur und Hundewelt – Freiheit auf Pfoten
Finnland ist ein Traum für Outdoorfans und das gilt auch für Hunde.
Wanderlust:
Über 40 Nationalparks mit markierten Wegen, viele erlauben Hunde an der Leine.
Wunderschöne Routen in Lappland, im Saimaa-Seengebiet und rund um Kuopio.
Hunde lieben die Ruhe, die Seen, die weichen Waldböden.
Tipp: In Nationalparks darf man wild campen; mit Zelt oder Wohnmobil (Solang du dich an die „Jedermannsrechte“ hältst – mehr dazu unten!)
Hundestrände:
Nicht explizit ausgewiesen
Aber an vielen Seen und abgelegenen Buchten darf der Hund rein. Einfach auf andere Rücksicht nehmen.
Im Winter: Schneewanderungen, Huskytouren und Nordlichtnächte mit Hund, einfach magisch!
Unterkünfte und Alltag – Wie hundefreundlich ist Finnland?
Finnland ist weniger touristisch, dafür aber oft unkompliziert und tierlieb, besonders auf dem Land.
Unterkunft:
Ferienhäuser (Mökki) sind sehr beliebt, viele erlauben Hunde!
Zäune sind nicht immer Standard , daher ist Rückruftraining Gold wert.
Hotels in Städten: oft hundefreundlich gegen Aufpreis
Mit Camper oder Van unterwegs? Wildcampen ist legal, solange du:
keinen Müll hinterlässt
niemanden störst
Privatgrundstücke respektierts
→ Das sind die „Jedermannsrechte“ (jokamiehenoikeudet) und sie gelten auch mit Hund, solange dieser nicht stört oder jagt.
Restaurants und Alltag:
In Cafés und Restaurants sind Hunde oft nicht erlaubt!
Außengastronomie? Meist kein Problem
In hippen Großstadtcafés wie in Helsinki: Trend zu mehr Hundefreundlichkeit.
Wassernapf lieber mitnehmen – ist nicht selbstverständlich.
Besonderheiten und Tipps – Finnland für smarte Hundehalter
Rücksicht und Ruhe:
Finnen sind zurückhaltend, genau wie ihre Hunde. Kein Smalltalk im Park, aber Respekt und Ruhe zählen viel. Wer seinen Hund gut im Griff hat, wird geschätzt.
Kotbeutelpflicht:
In Städten ja, auf dem Land wird es erwartet, aber selten kontrolliert.
Beutelspender sind selten → Immer eigene Beutel dabeihaben!
Begegnungen mit Wildtieren:
Keine Panik: Wölfe, Bären & Luchse sind sehr scheu.
Trotzdem: Nicht im Wald frei laufen lassen, besonders in Lappland!
Fazit: Finnland mit Hund – Einsamkeit, Freiheit und ein Stück echtes Abenteuer
Finnland ist kein Land für den schnellen Insta-Moment. Es ist ein Land für alle, die das Langsame, Leise, Weite lieben. Hier gibt es keine Hundestrände mit Animation, aber dafür Tausende Seen, endlose Wälder, Lagerfeuer unter Sternen und echte Ruhe.
Wer diese Form des Reisens liebt, wird mit Hund in Finnland glücklich wie selten im Leben. Zwischen Waldboden, Wildnis und warmem Mökki findest du, was viele suchen: Natur, Nähe, Norden.
Ein warmer Sommerwind weht durch die Olivenhaine, irgendwo klirren Gläser auf einer Tapas-Terrasse, und dein Hund schnüffelt neugierig an einer Zypressenallee vorbei. Spanien ist nicht nur ein Land für Sonnenanbeter, sondern auch für Schnüffelmeister auf vier Pfoten.
Aber zwischen Flamenco und Fiesta gibt’s ein paar Dinge, die Hundemenschen wissen sollten. Hier kommt dein kompakter, praktischer und liebevoll geschriebener Quick-Guide für Spanien mit Hund, für entspannte Pfoten-Abenteuer im Süden Europas.
Einreisebestimmungen – Vamos a España!
Spanien macht die Einreise mit Hund angenehm einfach, wenn du die Basics beachtest:
EU-Heimtierausweis muss mitgeführt werden
Tollwutimpfung (mind. 21 Tage alt, gültig) ist Pflicht
Mikrochip nach EU-Norm – korrekt registriert & gut lesbar
Welpen unter 15 Wochen dürfen leider nicht mit, denn ohne Tollwutschutz gibt’s keinen Tapasurlaub.
Achtung bei Listenhunden!
Spanien führt eine bundesweite Liste „potenziell gefährlicher Hunderassen“ (PPP). Dazu gehören z. B.:
American Staffordshire Terrier
Pitbull Terrier
Rottweiler
Dogo Argentino
Fila Brasileiro
Tosa Inu
Akita Inu
Für diese Hunde (und Mischlinge daraus!) gilt: Leine, Maulkorb, Halterschein und dieser ist nur mit spanischem Wohnsitz erhältlich.
Das Heißt, mit Listenhund durch Spanien? Besser nicht ohne gründliche Recherche.
Gesetze und Vorschriften – Was du wissen musst
Spanien ist vielfältig und das gilt auch für die Regeln. Was in Barcelona erlaubt ist, kann in Andalusien ganz anders aussehen. Trotzdem gelten ein paar Dinge fast überall:
Leinenpflicht
Kurz und knapp: Leine drauf, immer und überall. Freilauf ist meist nur auf ausgewiesenen Hundeflächen erlaubt. In ländlicheren Regionen wird’s entspannter gesehen, aber verlassen solltest du dich nicht drauf.
Maulkorb mitführen
Pflicht ist er nicht für alle, aber:
In Öffis, bei Listenhunden oder Menschenmengen kann er verlangt werden. Dabeihaben solltest du ihn auf jeden Fall.
Öffis und Restaurants
Bus, Bahn und Co: In vielen Städten dürfen nur kleine Hunde in Transportboxen mit. Große Hunde? Leider oft ausgeschlossen.
Restaurants und Cafés: Outdoor sehr entspannt, drinnen lieber vorher fragen. Mit einer Decke unterm Tisch und einem freundlichen „¿Está bien con el perro?“ bist du fast immer willkommen.
Gesundheit und Vorsorge – Sonne, Mücken & mehr
Spanien ist wunderschön, aber auch ein kleines Tropenparadies für Parasiten. Die wichtigsten Risiken:
Risiko:
Beschreibung:
Schutz:
Leishmaniose (Sandmücken)
Besonders im Süden und an der Küste
Scalibor-Halsband, Spot-on, ggf. Impfung
Herzwürmer
Kommt landesweit vor
Prophylaxe vom Tierarzt (z.B. Tabletten)
Zecken und Flöhe
Ländlich, feucht, waldnah
Spot-on, Halsband
Hitze
Asphalt verbrennt Pfoten
Früh/spät spazieren, Wasser, Schatten, Kühlmatte
Sonnencreme für helle Hundenasen ist in Spanien übrigens kein Luxus, sondern ein Must-have.
Tierärzte und Notfälle
Spaniens tierärztliche Versorgung ist sehr gut. In Touristenregionen findest du fast überall 24h-Notdienste („Urgencias veterinarias“). Einfach bei Google Maps suchen. Am besten vorher ein paar Nummern abspeichern, gerade auf dem Land.
Hundestrände und Natur – Wo Pfoten ins Meer dürfen
Einmal mit deinem Hund am Meer entlanglaufen, Sand unter den Pfoten, Möwen im Blick … Klingt traumhaft, ist es auch! Aber in der Hauptsaison (Juni bis September) herrscht an vielen Stränden Hundeverbot.
Die gute Nachricht: Spanien hat immer mehr offizielle Hundestrände (Playas Caninas).
Beliebte Hundestrände:
Playa de L’Ahuir (Gandía, Valencia) – endlos, sauber, hundefreundlich
Playa La Rubina (Empuriabrava, Katalonien) – naturbelassene Freiheit
Playa El Castillo (Fuengirola, Andalusien) – mit allem, was Hund braucht
In der Nebensaison (ab Mitte September) ist oft mehr erlaubt, als angeschrieben steht, mit Rücksicht und Tütchen sowieso.
Natur und Wandern:
Picos de Europa – grün, wild, wandertauglich
Sierra de Grazalema (Andalusien) – mit schattigen Routen & Wasserstellen
Teneriffa & La Palma (Kanarische Inseln) – Hundeparadies mit Vulkanblick
Unterkünfte und Gastronomie – Wo Hunde Gäste sind
Spanien wird immer hundefreundlicher, aber du solltest gezielt suchen. Besonders im Landesinneren und auf dem Land findest du oft herzliche Gastgeber, die Hunde mit offenen Armen (und Näpfen) empfangen.
Casas rurales und Agriturismos – oft günstig und hundefreundlich
Essen gehen mit Hund
Außenterrassen: Fast immer erlaubt
Innenräume: Sehr vom Betreiber abhängig; vorher fragen lohnt sich
Wassernapf? Oft eine Selbstverständlichkeit, besonders in Bars oder auf dem Land
Besonderheiten und Tipps – Was du wirklich wissen solltest
Hunde und Kultur
Spanier lieben Hunde, aber sie erwarten Benehmen. Ein ruhiger, leinentreuer Hund ist dein bester Reisepass. Ein „wilder Freiläufer“ eher nicht.
Kotbeutelpflicht: Nicht verhandeln. In vielen Regionen drohen empfindliche Strafen (bis 750 €!).
PPP-Hunde & Gesetzeslage: Bitte wirklich genau prüfen, bevor du mit einer sogenannten Listenrasse nach Spanien reist. Ohne offizielle Erlaubnis & Papiere riskierst du ernsthafte Probleme. Von Geldstrafen bis zur Beschlagnahmung im Extremfall.
Fazit: Spanien mit Hund – Viva la aventura!
Mit der richtigen Vorbereitung wird Spanien zur idealen Reisedestination für Mensch und Hund. Ob ihr durch wilde Schluchten wandert, in einsamen Buchten buddelt oder einfach Siesta haltet. Spanien schenkt euch unvergessliche Momente auf vier Pfoten.
Sonne. Tapas. Abenteuer. Und eine feuchte Hundenase im Wind. Was will man mehr?