Urlaub mit Hund

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Kroatien mit Hund – Adria, Olivenhaine und Pfoten im Mittelmeer

Kroatien, dass klingt nach türkisblauem Meer, historischen Altstädten, endlosen Olivenhainen und der salzigen Brise der Adria. Für Hundebesitzer ist Kroatien ein Land voller Möglichkeiten: Wanderungen in den Nationalparks, Baden an Hundestränden oder einfach ein entspanntes Leben in Ferienhäusern mit Blick aufs Meer.

Doch es gibt ein paar Regeln und Besonderheiten, die man kennen sollte, um den Urlaub stressfrei zu genießen.

Einreisebestimmungen – Sicher ans Adriatische Ufer

Kroatien gehört zur EU – die Einreise ist daher relativ unkompliziert:

  • EU-Heimtierausweis Pflicht
  • Mikrochip nach ISO-Standard
  • Tollwutimpfung mindestens 21 Tage alt

Rasseliste: Keine landesweite Rasseliste. Gemeinden können jedoch Einschränkungen für bestimmte Hunderassen haben, daher im Zweifel vorher prüfen.

Gesetze & Vorschriften – Leinen, Maulkorb & Co.

Leinenpflicht:

In Städten und touristischen Gebieten Pflicht.

Auf Wanderungen oder in ländlichen Gebieten oft Freilauf möglich, solange dein Hund abrufbar ist.

Maulkorb:

Keine generelle Pflicht – wird aber in städtischen Verkehrsmitteln empfohlen.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Kleine Hunde in Taschen kostenlos, größere Hunde mit Ticket. Maulkorb meist empfohlen.

Restaurants und Cafés:

Hunde draußen meist erlaubt, drinnen nach Absprache. Ferienregionen sind meist sehr hundefreundlich.

Gesundheit & Vorsorge – Sonne, Zecken & Meer

Zecken: Ganzjährig, besonders in Wäldern, Nationalparks und ländlichen Gebieten → Spot-On oder Tabletten empfehlenswert.

Sandmücken (Leishmaniose): Vor allem an der Küste – Schutzmaßnahmen wie Halsband oder Spot-On sinnvoll.

Hitze: Sommer kann sehr heiß werden (30–35 °C) – Spaziergänge morgens/abends, ausreichend Wasser und Schatten einplanen.

Tierärzte: Gute Versorgung in Städten und touristischen Regionen, außerhalb besser vorher recherchieren.

Strände & Natur – Meer, Inseln und Abenteuer

Hundestrände:

Offizielle Hundestrände sind eher selten, aber viele Strände tolerieren Hunde in der Nebensaison (Oktober–Mai).

Besonders beliebt: Strände auf Inseln wie Krk, Rab oder Pag.

Tipp: Abseits der Touristenzentren sind Hunde oft willkommen.

Natur & Wandern:

Nationalparks wie Plitvicer Seen, Paklenica oder Krka bieten traumhafte Wanderwege; Hunde müssen an der Leine bleiben.

Inselhopping mit Hund: Fähren sind in der Regel hundefreundlich, aber vorher Ticket sichern.

Unterkünfte & Alltag – Ferienhaus mit Meerblick

Unterkünfte:

Ferienhäuser, Apartments und Villen erlauben meist Hunde.

Hotels sind unterschiedlich – immer vorher nachfragen.

Restaurants und Cafés:

Draußen sehr entspannt, Wasser oft auf Anfrage. In touristischen Städten sind Hunde generell willkommen.

Besonderheiten & Tipps – Kroatien authentisch erleben

Kultur: Kroaten lieben Tiere, besonders Hunde in der Natur.

Kotbeutel: Pflicht in Städten, in der Natur meist entspannt.

Hitze und Meer: Im Sommer auf Schatten und Wasser achten – Pfoten können auf heißem Steinbelag leiden.

Praktisch: Nationalparks früh morgens besuchen, dann sind da weniger Menschen und das bedeutet mehr Freiheit für den Hund.

Fazit: Kroatien ist ein Paradies für Hundebesitzer, die Natur, Meer und historische Städte lieben. Wer auf Leine, Schutz gegen Zecken und Sandmücken achtet, wird belohnt mit unvergesslichen Momenten zwischen Olivenhainen, Plitvicer Seen und Adriaküste. Ein Land, in dem Abenteuer, Entspannung und Pfotenglück Hand in Hand gehen.

Norwegen mit Hund – Fjorde, Freiheit und Fellnase

Stell dir vor, glasklares Wasser, steile Felsen, duftende Kiefernwälder. Dein Hund neben dir, schnuppert den Wind, während ihr gemeinsam über den Felsvorsprung blickt, tief hinein in einen endlosen Fjord.

Norwegen ist wild, still und ein Traum für Naturmenschen mit Hund. Aber wie immer gilt: Vor der Freiheit kommt ein bisschen Planung. Hier kommt dein Quick-Guide für Norwegen mit Hund, kompakt, praktisch, stimmungsvoll.

Einreisebestimmungen – Willkommen in der Wildnis

Norwegen gehört zwar nicht zur EU, aber zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR). Das macht die Einreise mit Hund einfacher als gedacht. Trotzdem gelten ein paar strenge Regeln, die man ernst nehmen sollte.

Das brauchst du für die Einreise:

  • EU-Heimtierausweis
  • Gültige Tollwutimpfung (mind. 21 Tage alt)
  • Mikrochip (muss vor der Impfung gesetzt worden sein)

Bandwurmbehandlung (Echinokokken-Prophylaxe):

  • Muss zwischen 24 und 120 Stunden vor Einreise verabreicht werden
  • Muss im Heimtierausweis vom Tierarzt eingetragen sein!

Ohne diese Entwurmung kann dein Hund nicht einreisen oder wird in Quarantäne geschickt. Welpen unter 3 Monaten dürfen nicht einreisen.

Gesetze und Vorschriften – Freilauf nur mit Verantwortung

Norwegen ist ein Land mit großem Vertrauen in seine Bürger, auch Hundebesitzer. Aber wer sich nicht an die Regeln hält, gefährdet dieses Vertrauen. Also bitte immer mit Respekt unterwegs sein.

Leinenpflicht:

Vom 1. April bis 20. August herrscht landesweit Leinenpflicht, aus Rücksicht auf Wildtiere in der Brut- und Setzzeit.

Außerhalb dieser Zeit darfst du deinen Hund ableinen, wenn er unter Kontrolle ist. Das heißt: abrufbar, jagt nicht, stört keine Tiere oder Menschen.

In Nationalparks oder Naturreservaten kann ganzjährig Leinenpflicht gelten, daher immer auf die Schilder achten.

Maulkorbpflicht:

Nicht vorgeschrieben, aber:

In der Fähre, im Zug oder bei Tieren mit unsicherem Verhalten kann er verlangt werden. Einen dabei zu haben schadet nie, gerade für Listenhunde oder im Fall der Fälle.

Öffis und Fähren:

Züge und Busse: Hunde sind meist erlaubt, kosten teilweise einen kleinen Aufpreis (z. B. 50 % eines Kindertickets bei Vy-Zügen).

Fähren (z. B. Color Line, Fjord Line):

Hunde dürfen mit, müssen aber in der Kabine bleiben oder ins Fahrzeug.

Manche Reedereien bieten spezielle Hundekabinen an, diese solltet ihr unbedingt früh buchen!

Gesundheit und Vorsorge – Robust, aber vorbereitet

Norwegen ist kein typisches Risikogebiet für Tropenkrankheiten, was das Reisen entspannter macht. Trotzdem gibt es ein paar Dinge, auf die du achten solltest.

Mögliche Gesundheitsrisiken:

Risiko:Beschreibung:Schutz:
Zecken (Borreliose, Anaplasmose)Vor allem im Süden und an der KüsteSpot-on, Zeckenhalsband, tägliche Kontrolle
Kälte und NässeBesonders in Fjell-Regionen und im Herbst/WinterHundemantel für kurzhaarige Hunde, Pfotenschutz
Erschöpfung bei WanderungLange Touren mit vielen HöhenmeternPausen, Wasser, keine Überförderung

Wasser ist in Norwegen übrigens fast überall trinkbar, klare Gebirgsbäche inklusive!

Tierärzte und Notfälle:

In Städten und größeren Orten findest du problemlos Tierärzte. Auf dem Land kann es allerdings stundenlang keine Praxis geben. Deshalb solltest du:

Wichtige Medikamente immer dabeihaben

Vorher recherchieren, wo die nächste Klinik liegt

Norwegische Begriffe:

Veterinær = Tierarzt

Dyrlegevakt = tierärztlicher Notdienst

Natur und Wandern – Freiheit auf vier Pfoten

Norwegen ist ein einziges großes Outdoor-Paradies. Die Landschaft ist wie gemacht für Wanderungen mit Hund. Von grünen Tälern über Gletscher bis hin zu spektakulären Fjordblicken.

Wandern mit Hund:

Norwegen erlaubt das sogenannte „Jedermannsrecht“ (Allemannsretten):
Du darfst dich frei in der Natur bewegen, zelten, baden, wandern, solange du respektvoll mit Natur und Tieren umgehst.

In den Bergen solltest du auf Schafe und Rentiere achten; die laufen oft frei und sind sehr territorial.

Tolle Regionen für Hundewanderer:

Hardangervidda – weite Hochfläche, endlose Freiheit

Rondane Nationalpark – leicht zugänglich, gut markiert

Lofoten – spektakulär, aber anspruchsvoll

Preikestolen & Trolltunga – touristisch, aber lohnenswert (nur für fitte Hunde!)

Hundestrände?

Offizielle Hundestrände wie in Südeuropa gibt es nicht. Aber dafür unzählige einsame Seen, Fjorde & Strände, wo du und dein Hund ganz allein seid.

Unterkünfte und Alltag – Hundefreundlich und gemütlich

Norwegen punktet mit gemütlichen Ferienhäusern, naturnahen Lodges und charmanten Hütten – perfekt für Hund und Mensch. Viele Anbieter sind offen für Hunde, solange man sich benimmt.

Unterkunftstipps:

inatur.no – Outdoor-Hütten & Angelhäuser (oft mit Hund erlaubt)

airbnb.no – mit Filter „Haustiere erlaubt“

visitnorway.com – offizielles Tourismusportal mit Tipps

hundeurlaub.de – auch viele Norwegen-Angebote

Wildcamping mit Zelt ist erlaubt (1 Nacht, mind. 150 m vom nächsten Haus); Im Camper bitte Plätze mit Hundevermerk wählen.

Restaurants und Cafés

Drinnen mit Hund? Eher selten erlaubt.

Draußen? Kein Problem, vor allem auf dem Land.

Viele Cafés bieten Wassernäpfe und Hundekekse an. Norweger sind tierlieb, auch wenn sie eher zurückhaltend sind.

Besonderheiten und Tipps – Norwegen-Feeling pur

Kultur und Verhalten:

Norwegen ist sehr hundeoffen, aber ruhig, kontrolliert, respektvoll. Ein gut erzogener Hund wird gern gesehen. Ein wilder, unkontrollierter Vierbeiner fällt unangenehm auf.

Kotbeutelpflicht ist selbstverständlich und Hundetoiletten gibt es in vielen Parks.

Tierschutz wird ernst genommen:
Tiere dürfen nicht im heißen Auto bleiben, nicht überfordert werden und auch andere Wanderer melden sowas zur Not.

Netzabdeckung in der Natur ist oft schlecht; offline-Karten (z. B. Komoot) und gedruckte Karten sind Gold wert.

Winter in Norwegen ist kein Spaß für Frostbeulen. Wenn du im Schnee reisen willst, solltest du folgende Dinge mitnehmen:

  • Hundemantel
  • Pfotenschutz (Schuhe)
  • Wärmedecke oder Hundemantel
  • Pfotenbalsam

Fazit: Norwegen mit Hund – Natur pur für Nasenfreunde

Wer Natur liebt, wird Norwegen vergöttern. Und wer sie mit seinem Hund teilen will, findet hier einen der letzten echten Sehnsuchtsorte Europas.

Fjorde. Stille. Weite. Freiheit. Und eine kalte Hundenase in der klaren Gebirgsluft.
Norwegen mit Hund ist kein klassischer Strandurlaub, sondern ein stilles, ehrliches Abenteuer für die Seele.

Dänemark mit Hund – Hygge am Meer und Herz auf vier Pfoten

Feiner Sand unter den Pfoten, salzige Meeresluft in der Nase, die Ohren im Wind, Dänemark ist der Inbegriff von Entspannung. Hier sagt man nicht viel, hier lebt man langsam, gemütlich, freundlich – hygge eben. Und Dänemark liebt Hunde.
Aber, auch hier gelten Regeln, die man unbedingt kennen muss. Gerade beim Thema Hunderassen und Leinenpflicht ist Aufmerksamkeit gefragt.

Einreisebestimmungen – Der Weg zur dänischen Küste

Als EU-Mitglied erlaubt Dänemark die Einreise mit Hund unkompliziert – solange du die Vorgaben erfüllst.

Du brauchst:

  • EU-Heimtierausweis
  • Mikrochip (ISO-Norm 11784/11785)
  • Tollwutimpfung (mind. 21 Tage alt, gültig zum Reisezeitpunkt)

Keine Pflicht für Entwurmung – aber vor allem in Küstenregionen ist ein Spot-On gegen Zecken & Sandmücken ratsam.

Vorsicht bei Rasselisten!

Dänemark verfolgt eines der strengsten Hundegesetze Europas in Bezug auf sogenannte „gefährliche Hunderassen“. Folgende 13 Rassen und Kreuzungen (Mischlingen) daraus sind in Dänemark verboten, auch für Touristen:

  • Pitbull Terrier
  • Tosa Inu
  • American Staffordshire Terrier
  • Fila Brasileiro
  • Dogo Argentino (argentinische Dogge)
  • American Bulldog
  • Boerboel
  • Kangal (inkl. Anatolischer Hirtenhund)
  • Zentralasiatischer Owtscharka
  • Kaukasischer Owtscharka
  • Südrussischer Owtscharka
  • Tornjak
  • Šarplaninac

Wer einen Hund besitzt, der auf der Liste der verbotenen Hunderassen steht, darf diesen nicht mit nach Dänemark mitbringen – außer der Hund wurde vor dem 17. März 2010 angeschafft und wird an der Leine sowie mit Maulkorb geführt. Dies gilt jedoch nicht für Pitbull Terrier und Tosa Inu, die generell nicht nach Dänemark eingeführt werden dürfen. In dem Fall braucht man eine Bescheinigung, wann der Hund angeschafft wurde.

Es gibt einige Hunderassen, die Ähnlichkeiten mit den Hunde auf der Liste der verbotenen Hunderassen haben. Dies sind z.B.: Tatra Schäferhund, Mastiff, Cane Corso Italiano, Iberische Dogge…Da solltet ihr eine Dokumentation zur Rasse dabei haben.

Durchreise mit Hunden der verbotenen Hunderassen durch Dänemark:

Das Verbot betrifft keine Hunde, die auf der Durchreise sind. Dieser darf das Fahrzeug aber nicht verlassen (außer zum lösen) und es darf kein weiterer Aufenthalt in Dänemark erfolgen.

Im Zweifel lieber vorab beim dänischen Veterinäramt (Fødevarestyrelsen) nachfragen!

Gesetze und Vorschriften – Hygge, aber mit Regeln

Leinenpflicht:

In Städten und Ortschaften: Leine immer Pflicht

In der Natur: Leinenpflicht in Wäldern und Dünen, auch im Sommer an vielen Stränden

Vom 1. April bis 30. September: Leinenpflicht an allen öffentlichen Stränden

Tipp: Viele Strände erlauben Freilauf außerhalb der Saison (Okt. – März)
Manche Strände sind explizit als „Hundestrand“ ausgewiesen – ideal für den freien Lauf!

Maulkorbpflicht:

Keine generelle Pflicht, aber:

In öffentlichen Verkehrsmitteln oder auf Fähren kann ein Maulkorb verlangt werden.

Bei auffälligem Verhalten sowieso, also besser einen dabeihaben

Öffis & Fähren:

Hunde sind in den meisten Verkehrsmitteln erlaubt

Kleine Hunde oft kostenlos (wenn in Transportbox)

In Zügen: Zugtickets für größere Hunde erforderlich (ca. Kinderpreis)

Fähren (z. B. nach Bornholm): Hundekabinen buchbar, meist sehr tierfreundlich

Gesundheit und Vorsorge – Sicher durch Nordsee und Wald

Dänemark ist ein gesundes Reiseland für Hunde, mit wenigen tierischen Risiken – aber ganz ohne ist es natürlich nie.

Risiko:Beschreibung:Schutz:
Zecken (Frühjahr – Herbst)Vor allem im Süden und in den WäldernSpot-on, Zeckenzange, Halsband
Sandmücken (lokal)Im Sommer an der OstseeküsteInsektenschutzmittel (z.B. Advantix) oder Frontline TriAct
Hitze, vor allem im AutoDen Hund im Auto zu lassen ist streng verboten und gibt hohe BußgelderNie allein im Auto lassen

Die Tierärztliche Versorgung ist top!

Tierärzte heißen „Dyrlæge“

In touristischen Regionen gibt es viele englischsprachige Praxen

Notrufnummern variieren lokal – vorher abspeichern oder im Ort erfragen

Hundestrände und Natur – Nordische Freiheit mit Nasenwind

Offizielle Hundestrände:

Dänemark hat zahlreiche Hundestrände – z. B. in Blåvand, Fanø, Rømø, Hvide Sande oder Løkken; diese werden oft markiert mit Hinweisschildern

Meist gibt es Mülltonnen und Kotbeutelspender – sehr hundefreundlich organisiert.

Im Winter (Oktober bis März):
Fast alle Strände sind freigegeben für denFreilauf!
Die perfekte Zeit für einen Nordsee-Urlaub mit Hund.

Wälder & Natur:

Über 200 ausgewiesene Hundewälder („Hundeskove“). Diese sind Komplett umzäunt und Freilauf ist erlaubt. Sie sind kostenlos, mit Picknicktischen und Kotbeuteln.

Die Karte der Hundewälder findet ihr hier: https://www.hundeskovene.dk/. Es gibt auch eine App fürs Handy dazu.

Unterkünfte und Alltag – Hundefreundlich und hyggelig

Dänemark ist ein echtes Ferienhaus-Paradies, perfekt für Hundemenschen, die Ruhe, Natur und Flexibilität mögen.

Unterkunftstipps (Ferienhausportale mit Hundefilter):

https://esmark.de (hier gibt es zu den Häusern auch gleich eine Übersicht der Hundewälder

https://www.dansommer.de

https://www.novasol.de

Viele Häuser haben: eingezäunte Grundstücke, Hund erlaubt ohne Aufpreis, Strandnähe oder Waldlage

Camping mit Hund?
Sehr beliebt! Fast alle Campingplätze erlauben Hunde, viele bieten sogar: Hundeduschen, Hundestrand-Zugang, eigene Auslaufwiesen.

Restaurants & Alltag:

Hunde in Restaurants drinnen eher unüblich, draußen fast immer erlaubt; Freundlich fragen lohnt sich

Viele Cafés bieten Wassernäpfe und Kekse – typisch dänische Herzlichkeit!

Besonderheiten und Tipps – Was du wissen solltest

Kotbeutel? Pflicht.

Dänen sind ordentlich und höflich – Hundehaufen auf Wegen = no-go!

In Städten und Urlaubsorten gibt’s viele kostenlose Spender & Mülleimer

Hundeverhalten:

Lautes Bellen, Ziehen oder Pöbeln wird nicht gern gesehen. Dänen sind hundefreundlich, aber zurückhaltend. Wer Rücksicht nimmt, wird willkommen geheißen.

Achtung: Hundegesetz!

Aggressives Verhalten kann zur sofortigen Einschläferung führen, ohne Gerichtsverfahren!

Klingt hart – wird selten angewendet. Aber, Leine drauf und Hund gut erziehen = sorgenfreier Urlaub!

Tschechien mit Hund – Burgen, Wälder und Pfoten auf Entdeckungstour

Tschechien, dass Land der märchenhaften Burgen, dichten Wälder, idyllischen Seen und historischen Städte wie Prag oder Český Krumlov. Für Hundebesitzer ist Tschechien ein echtes Naturparadies: weite Wanderwege, wenig überlaufene Parks und ein Land, das Hunde meist willkommen heißt.

Einreisebestimmungen – Schnell ins Herz Europas

Tschechien gehört zur EU – daher gelten die üblichen Einreisevorgaben:

  • EU-Heimtierausweis Pflicht
  • Mikrochip nach ISO-Standard
  • Tollwutimpfung mindestens 21 Tage alt

Rasseliste: Keine landesweite Rasseliste, jedoch können einzelne Städte oder Regionen lokale Einschränkungen haben.

Gesetze und Vorschriften – Regeln, die man kennen sollte

Leinenpflicht:

In Städten fast überall Pflicht.

Auf Wanderwegen und in Nationalparks teilweise Freilauf erlaubt, bitte die Schilder beachten.

Maulkorb:

Nicht generell vorgeschrieben, kann aber für bestimmte Hunde in städtischen Verkehrsmitteln verlangt werden.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Kleine Hunde in Taschen kostenlos.

Größere Hunde benötigen Ticket (oft Kinderpreis) + Leine, Maulkorb empfohlen.

Restaurants und Cafés:

Hunde meist draußen erlaubt.

In Innenbereichen nach Absprache, besonders in touristischen Städten.

Gesundheit und Vorsorge – Wälder, Seen und kleine Gefahren

Zecken: Ganzjährig, besonders in Wäldern und ländlichen Regionen → Schutz mit Spot-On oder Tabletten.

Hitze: Sommer in Tschechien meist mild, gelegentlich über 30 °C → ausreichend Wasser und Schatten einplanen.

Tierärzte: Gute Versorgung in Städten, auf dem Land vorher recherchieren. „Veterinární klinika“ suchen.

Strände und Natur – Freiheit für Pfoten

Seen und Flüsse:

In vielen Seen darf der Hund baden. Besonders beliebt sind: Lipno-See, Máchovo jezero.

Flussufer oft hundefreundlich, ideal für Spaziergänge und Planschereien.

Wandern und Natur:

Böhmische Schweiz: spektakuläre Felsformationen, Wanderwege, Leine empfohlen.

Šumava-Nationalpark: unberührte Natur, ideale Pfade für Hunde.

Riesengebirge: schöne Bergtouren, Pfoten müssen fit sein.

Unterkünfte und Alltag – Ferienhaus, Pension oder Stadtapartment

Unterkünfte:

Ferienhäuser und Apartments oft hundefreundlich.

Hotels unterschiedlich, vorab nachfragen.

Restaurants und Cafés:

Hunde draußen willkommen, Wasser auf Anfrage.

In kleinen tschechischen Cafés oft entspannt, in großen Städten nachfragen.

Besonderheiten und Tipps – Tschechien authentisch erleben

Kultur: Tschechen lieben Hunde in der Natur, besonders auf Wanderungen.

Kotbeutel: Pflicht in Städten, auf Wanderwegen meist entspannt.

Praktisch: Früh morgens losgehen, dann sind weniger Menschen unterwegs. Man hat mehr Ruhe für Hund und Halter.

Sicherheit: Auf Wildtiere und Fahrradfahrer achten, besonders in Nationalparks.

Fazit: Tschechien ist ideal für Hundebesitzer, die Natur, Seen und historische Städte lieben. Von den sanften Hügeln Böhmens bis zu den majestätischen Gipfeln des Riesengebirges findet ihr unberührte Natur, entspannte Unterkünfte und zahlreiche Möglichkeiten für ausgiebige Spaziergänge. Wer Rücksicht nimmt, Leine und Schutzmaßnahmen dabei hat, erlebt hier einen abwechslungsreichen Urlaub auf vier Pfoten.

Schweden mit Hund – Zwischen Seen, Wäldern und Wildnis

Wenn die Sonne spät am Abend über einem spiegelglatten See untergeht, das Wasser leise ans Ufer plätschert und dein Hund mit glücklichem Blick am Lagerfeuer liegt, dann weißt du: Du bist in Schweden.

Schweden ist ein Paradies für naturverbundene Hundemenschen. Weite Wälder, glasklare Seen, stille Pfade und endlose Freiheit – aber wie immer gilt: Wer mit Hund reist, muss vorher ein paar Dinge wissen.

Hier kommt dein liebevoll recherchierter Quick-Guide: Schweden mit Hund, alles was du für ein sicheres und unvergessliches Abenteuer brauchst.

Einreisebestimmungen – Willkommen im Land der Elche

Schweden gehört zur EU – die Einreise mit Hund ist also gut geregelt, aber etwas strenger als in manch anderem EU-Land.

Das brauchst du:

  • EU-Heimtierausweis
  • Gültige Tollwutimpfung (mind. 21 Tage alt)
  • Mikrochip (muss vor der Impfung gesetzt worden sein)
  • Keine Entwurmungspflicht wie in Norwegen; trotzdem sinnvoll wegen Fuchsbandwurm

Wichtig:

Du musst deinen Hund vor der Einreise beim schwedischen Zoll anmelden!

Das geht:

Online vorab über die schwedische Zoll-Website

Oder direkt bei Einreise (grüner Durchgang mit Anmeldepflicht)

Wer das vergisst, riskiert hohe Strafen oder sogar Quarantäne. Also Anmeldung nicht vergessen!

Gesetze und Vorschriften – Leine drauf, aber mit Herz

Leinenpflicht

Zwischen 1. März und 20. August besteht Leinenpflicht in Wald & Natur, zum Schutz der Wildtiere.

Außerhalb dieser Zeit darf dein Hund frei laufen, wenn er absolut abrufbar ist.

In Städten und Wohngebieten: meist Leinenpflicht

An Badeseen, Parks und öffentlichen Plätzen sind oft lokale Regeln ausgeschildert

Maulkorbpflicht?

Gibt es nicht generell. Aber, bei auffälligem Verhalten kann er angeordnet werden.

Öffis & Fähren

Hunde dürfen in Zügen, Bussen und Fähren mitfahren; oft kostenlos oder mit kleinem Aufpreis

In den Zügen der SJ (Staatliche Eisenbahn) gibt es spezielle „Hundeabteile“ (Hundkupé)

Fähren (z. B. Stena Line, TT-Line): Hundekabinen verfügbar, oft sehr tierfreundlich

Gesundheit und Vorsorge – Sicher durch Schwedens Natur

Schweden ist im Vergleich zu Süd-Europa ein gesundheitlich eher unbedenkliches Reiseland für Hunde. Aber wie immer gilt: Vorsicht ist besser als Nachsorge.

Gesundheitsrisiken:

Risiko:Beschreibung:Schutz:
Zecken (Borreliose, FSME)Vor allem im Süden und entlang der KüsteSpot-on, Halsband, Zeckenzange
Eis & Schnee (Winter)Streusalz, Eisklumpen, UnterkühlungPfotenschutz, Mantel
Wildtiere (Elche, Rehe)Begegnung kann gefährlich seinLeine & Abstand halten

Trinkwasser: Leitungswasser ist top! Auch aus Seen und Flüssen kannst du in vielen Regionen bedenkenlos schöpfen – frag im Zweifel Einheimische.

Tierärzte und Notfälle:

Schweden hat ein flächendeckendes Netz an Tierärzten

Notdienst = Djursjukhus (Tierkliniken)

Notrufnummer für Tiere: Es gibt keine zentrale Notrufnummer, aber viele Kliniken haben 24h-Notdienst

Tipp: Die App „Agria Vårdguide“ (von Schwedens größtem Tierversicherer) bietet schnelle Hilfe & Standortsuche für Tierärzte.

Natur und Abenteuer – Emma im Elchland

Wenn es ein Land gibt, das für Naturwanderungen mit Hund gemacht ist, dann ist es Schweden. Wälder, Moore, Seen, Berge, Strände und oft kilometerweit kein anderer Mensch.

Wandern:

Jedermannsrecht („Allemansrätten“) gilt auch mit Hund:
Du darfst überall frei wandern, zelten, baden, aber mit Respekt gegenüber Natur und Tieren.

Hundekot bitte mitnehmen, auch im Wald. Schweden sind hier sehr konsequent.

In Nationalparks können strengere Regeln gelten, wie z. B. Leinenpflicht, Hundeverbot auf bestimmten Routen.

Zelten und Wildcamping:

Mit Zelt 1 Nacht erlaubt, mind. 150 m vom nächsten Haus

In der Nähe von Naturschutzgebieten oder Weideflächen: vorher informieren

Mit Wohnmobil: Stellplätze oder „Naturcamping“ mit Hund erlaubt, z. B. bei www.naturcamping.se

Hundestrände:

Keine offiziellen Hundestrände, aber unendlich viele einsame Badestellen

In der Nebensaison ist meist alles erlaubt, Hauptsaison = Rücksicht

Unterkünfte und Alltag – Willkommen im Hygge-Haus

Schweden ist in vielen Regionen sehr hundefreundlich, vor allem bei Ferienhäusern, Campingplätzen und Bed & Breakfasts.

Empfehlenswerte Unterkunftsportale:

hundeurlaub.de – auch für Schweden

inatur.se – Naturhütten & Blockhäuser

stugknuten.com – Ferienhäuser direkt vom Eigentümer

Airbnb mit Filter „Haustiere erlaubt“

Besonderheiten:

Hunde sind in vielen Unterkünften willkommen, aber oft gegen Aufpreis (einmalig oder pro Nacht)

Auf dem Land und in Familienbetrieben oft sehr entspannt

Im Hotel lieber vorher anfragen, vor allem bei größeren Rassen

Essen gehen mit Hund:

In Cafés und Bistros oft willkommen, besonders draußen

Im Innenraum selten erlaubt, aber freundlich fragen wirkt Wunder

Wassernapf auf der Terrasse? Fast Standard!

Besonderheiten und Tipps – Schweden mit Hund = Entschleunigung pur

Kultur und Umgang:

Schweden sind freundlich, zurückhaltend und sehr respektvoll gegenüber Tieren.
Ein ruhiger, gut erzogener Hund ist überall willkommen. Wildes Gebell oder Ziehen an der Leine? Kommt eher nicht gut an.

Kotbeutel? Pflicht.

Oft auch in der Natur erwartet ; an vielen Orten gibt es sogar kostenlose Spender.

Hunde im Supermarkt? Nein.

Auch nicht mal kurz. Hunde müssen draußen bleiben, oft gibt’s aber Hundeparkplätze mit Haken und Dach; wie cool ist das bitte?

Netzabdeckung:

In den Wäldern und im Fjäll kann es kein Netz geben – also:

Offline-Karten (Komoot, maps.me)

Notfallkontakt bei Freunden hinterlegen

Landkarte mitnehmen!

Fazit: Schweden mit Hund = Seelenurlaub für Zwei

Schweden ist kein Ort für Stress, volle Strandpromenaden oder Partytrubel.
Schweden ist für stille Abenteuer, tiefe Wälder, klare Seen – und ganz viel Hundeglück.

Wer Natur liebt, findet hier nicht den nächsten Hype, sondern das pure Sein.
Und dein Hund? Der findet hier: Platz. Freiheit. Und dich

Niederlande mit Hund – Grachten, Dünen und Pfoten im Sand

Die Niederlande, dass klingt nach Windmühlen, bunten Tulpenfeldern, Radwegen, die ins Unendliche führen, und natürlich endlosen Nordseestränden. Ein Traumziel für Hundemenschen? Absolut, solange man ein paar Regeln kennt.

Die gute Nachricht: Die Niederländer lieben ihre Hunde. Und kaum ein Land ist so entspannt, was Mitnahme in Cafés, Unterkünfte oder den Alltag betrifft.

Einreisebestimmungen – Über die Grenze ins Käseland

Die Einreise ist unkompliziert:

  • EU-Heimtierausweis Pflicht
  • Mikrochip (ISO-Standard)
  • Tollwutimpfung mindestens 21 Tage alt

Rassenregelung: Es gibt keine Rasseliste mehr; früher war der Pitbull verboten, das ist seit 2009 aufgehoben.

Gesetze und Vorschriften – Zwischen Grachten und Stränden

Leinenpflicht:

In Städten fast überall Pflicht.

In vielen Parks und an ausgewiesenen Freilaufzonen dürfen Hunde ohne Leine toben.

Maulkorb:

Keine Pflicht, außer bei auffälligen oder gefährlichen Hunden nach behördlicher Auflage.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Kleine Hunde dürfen in Taschen kostenlos mit.

Größere Hunde fahren mit Ticket (meist Kinderpreis) in Bus, Bahn und Tram problemlos mit.

Restaurants und Cafés:

Sehr hundefreundlich! In den meisten Cafés und sogar Restaurants sind Hunde willkommen – typisch niederländische Gelassenheit.

Gesundheit und Vorsorge – Meer, Wind und ein paar kleine Risiken

Zecken: Vorkommen in Wäldern und Dünengebieten, also Vorsicht in der Natur.

Hitze: An der Küste meist mild, aber in Städten im Sommer auch mal heiß. Viel Wasser einplanen.

Tierärzte: Gute Versorgung im ganzen Land, viele sprechen Englisch oder Deutsch.

Reiseschutz: Zeckenschutz und Wurmkuren sind empfehlenswert, ansonsten keine besonderen Risiken.

Strände und Natur – Paradies für Wasserratten

Hundestrände:

Fast die ganze niederländische Nordseeküste ist hundefreundlich.

In der Hauptsaison (1. Mai – 1. Oktober) gilt vielerorts tagsüber Leinenpflicht oder Hundeverbot. Morgens und abends sind Hunde jedoch fast überall erlaubt.

Beliebte Hundestrände: Scheveningen, Noordwijk, Zandvoort, Texel.

Natur und Wandern:

Dünengebiete wie die „Amsterdamse Waterleidingduinen“ sind fantastisch zum Wandern.

Wälder und Polderwege laden zu langen Spaziergängen ein.

Auf den Watteninseln (Texel, Ameland, Terschelling) dürfen Hunde oft frei laufen.

Unterkünfte und Alltag – Ferienhäuser, Boote und Strandcafés

Unterkünfte:

Ferienhäuser und Ferienparks (z. B. Center Parcs, Landal GreenParks) sind sehr hundefreundlich.

Viele Hotels und B&Bs erlauben Hunde, einfach nachfragen.

Auf den Watteninseln gibt es besonders viele hundefreundliche Unterkünfte.

Restaurants und Cafés:

Fast überall willkommen. In Strandpavillons stehen oft Wassernäpfe bereit.

Besonderheiten und Tipps – Holland-Style mit Hund

Radwege: In den Niederlanden hat das Fahrrad Vorrang. Achte darauf, dass dein Hund nicht plötzlich auf den Radweg springt, denn hier herrscht reger Verkehr.

Strafen: Ohne Leine in nicht erlaubten Zonen kann ein Bußgeld fällig werden (ca. 90 €).

Kultur: Niederländer sind entspannt, Hunde gehören fast selbstverständlich zum Alltag.

Praktischer Tipp: Viele Strände haben im Winterhalbjahr (Oktober – Mai) gar keine Einschränkungen – dann ist es ein wahres Hundeparadies.

Fazit: Die Niederlande sind ein Traumziel für Hunde: lange Strände, viele Freilaufzonen, hundefreundliche Menschen und Unterkünfte. Wer die Saisonregeln an den Stränden kennt und Rücksicht auf Radfahrer nimmt, findet hier ein unkompliziertes, entspanntes Urlaubsland – mit Wind in den Ohren und Sand unter den Pfoten.

Frankreich mit Hund – Lavendel, Croissants und la vie en Pfote

Frankreich, dass Land der Weine, der sanften Hügel der Provence, der wilden Atlantikküste und der romantischen Straßencafés in Paris. Aber wie sieht es aus, wenn man mit Hund reist? Zwischen Eleganz, Regeln und Naturparadiesen gibt es einiges zu beachten – und mit guter Vorbereitung wird es für euch beide ein wunderbares Abenteuer.

Einreisebestimmungen – Bonjour, Pfote!

Für Hunde gelten die EU-Standards:

  • EU-Heimtierausweis erforderlich
  • Mikrochip (ISO-Standard)
  • Tollwutimpfung: gültig und mindestens 21 Tage alt

Besonderheit: Frankreich hat eine strenge Rasseliste:

  • Kategorie 1 (z. B. Pitbull, Boerboel) – komplettes Einreiseverbot.
  • Kategorie 2 (z. B. Rottweiler, Mastiff, Tosa) – Einreise nur unter strengen Auflagen (Maulkorb, Leine, Versicherung, Halter muss mind. 18 Jahre alt sein).

Gesetze und Vorschriften – Regeln im Land der Freiheit

Leinenpflicht:

In Städten und öffentlichen Parks Pflicht.

Auf dem Land und in der Natur oft locker gehandhabt, aber Wildtiere beachten.

Maulkorb:

Pflicht für Hunde der Kategorie 2. Sonst nicht vorgeschrieben, aber in öffentlichen Verkehrsmitteln manchmal verlangt.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Kleine Hunde in Transporttasche kostenlos.

Große Hunde brauchen Ticket (meist halber Fahrpreis) + Leine und Maulkorb.

Restaurants und Cafés:

Sehr hundefreundlich! In vielen Cafés und sogar Restaurants sind Hunde erlaubt – besonders draußen.

Gesundheit und Vorsorge – Südliche Sonne, kleine Gefahren

Zecken und Sandmücken: Vor allem im Süden (Provence, Côte d’Azur, Languedoc). Risiko für Leishmaniose → Spot-Ons oder Halsband empfehlenswert.

Hitze: In Südfrankreich im Sommer extrem. Spaziergänge morgens/abends, Schatten und Wasser sind Pflicht.

Pflanzen: In Weinbaugebieten Vorsicht mit Trauben und Rosinen , die sind giftig für Hunde!

Tierärzte: „Vétérinaire“, sehr gute Versorgung, viele sprechen Englisch. In Touristenregionen oft auch Deutsch.

Strände und Natur – Von Atlantikwellen bis Alpen

Strände:

Offiziell sind Hunde an vielen Stränden im Sommer verboten.

In der Nebensaison (Oktober–Mai) ist es oft kein Problem.

Es gibt aber ausgewiesene Hundestrände, z. B.:

Plage de la Salis (Antibes, Côte d’Azur)

Plage de l’Espiguette (bei Montpellier)

Einige Abschnitte an der Atlantikküste bei Biarritz oder Bretagne.

Natur:

Traumhafte Wandergebiete: Alpen, Pyrenäen, Auvergne, Dordogne.

Nationalparks: Hunde meist an der Leine erlaubt, aber teilweise verboten (z. B. im Parc National des Écrins).

Unterkünfte und Alltag – Vive le chien!

Unterkünfte:

Ferienhäuser und Gîtes sind oft sehr hundefreundlich.

Hotels: je nach Kategorie: in kleineren Pensionen oft kein Problem, in gehobenen Hotels schwieriger.

Restaurants:

Hunde sind in vielen Cafés und sogar in Innenräumen willkommen.

Wasser wird häufig angeboten, Napf aber besser dabeihaben.

Besonderheiten und Tipps – Mit Stil durch Frankreich

Kotbeutel: Pflicht, in Städten streng kontrolliert. In Paris gibt es sogar hohe Strafen fürs Nicht-Aufräumen.

Straßenhunde: Selten, Frankreich hat kaum Streuner.

Kultur: Franzosen sind generell hundefreundlich, aber Wert auf gute Erziehung wird gelegt. Ein ruhiger Hund mit Leine ist gern gesehen, ein kläffender Störenfried weniger.

Praktisch: An Tankstellen und Autobahnraststätten gibt es oft kleine Hundebereiche zum Ausführen.

Fazit: Frankreich ist für Hundereisen traumhaft, wenn man die Regeln kennt, besonders an Stränden und mit Blick auf Rassevorschriften. Zwischen Alpen, Atlantik und Lavendelfeldern findet ihr unglaubliche Natur, charmante Unterkünfte und ein Land, in dem Hunde fast selbstverständlich dazugehören. Mit Respekt, Rücksicht und guter Vorbereitung steht eurem französischen Abenteuer nichts im Weg.

Slowakei mit Hund – Hohe Tatra, Schlösser und Abenteuer auf vier Pfoten

Die Slowakei, dass Land der majestätischen Berge, dichten Wälder, klaren Seen und mittelalterlichen Schlösser. Für Hundebesitzer ist die Slowakei ein wahres Paradies: unberührte Natur, wenig überlaufene Wanderwege und viel Freiheit für euren Vierbeiner. Mit ein paar Regeln wird der Urlaub stressfrei und unvergesslich.

Einreisebestimmungen – Sicher in die Hohe Tatra

Als EU-Mitglied gelten die bekannten Einreisevorgaben:

  • EU-Heimtierausweis Pflicht
  • Mikrochip nach ISO-Standard
  • Tollwutimpfung mindestens 21 Tage alt

Rasseliste: Keine landesweite Rasseliste, regionale Vorschriften möglich.

Gesetze und Vorschriften – Leinen, Maulkorb & Co.

Leinenpflicht:

In Städten und öffentlichen Parks Pflicht.

In Nationalparks und ländlichen Regionen oft Freilauf erlaubt, Schilder beachten.

Maulkorb:

Keine generelle Pflicht, kann in bestimmten Verkehrsmitteln oder für auffällige Hunde verlangt werden.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Kleine Hunde in Taschen kostenlos.

Größere Hunde mit Ticket, Leine und Maulkorb empfohlen.

Restaurants und Cafés:

Hunde draußen meist willkommen, drinnen nach Absprache.

Gesundheit und Vorsorge – Berge, Wälder und Sicherheit

Zecken: Vor allem in Wäldern, Nationalparks und ländlichen Gegenden → Spot-On oder Tabletten empfohlen.

Hitze: Sommer meist mild, im Tal kann es warm werden → ausreichend Wasser und Schatten.

Tierärzte: Gute Versorgung in Städten, auf dem Land vorher recherchieren („Veterinárna klinika“).

Strände und Natur – Wanderparadies für Hunde

Seen und Flüsse:

Malerische Bergseen und Flüsse laden zu Spaziergängen und kleinen Bädern ein.

Besonders beliebt: Štrbské Pleso, Orava-See, Zemplínska Šírava.

Wandern und Natur:

Hohe Tatra: spektakuläre Bergtouren, Leine empfohlen.

Kleine Karpaten: ideale Wanderwege für Anfänger und Fortgeschrittene.

Nationalparks: Hunde meist an der Leine erlaubt.

Unterkünfte und Alltag – Ferienhaus, Pension oder Landgasthof

Unterkünfte:

Ferienhäuser, Apartments und Landpensionen erlauben oft Hunde.

Hotels unterschiedlich, vorher nachfragen.

Restaurants und Cafés:

Hunde draußen willkommen, Wasser auf Anfrage.

In kleineren Orten sehr entspannt, in Städten vorher klären.

Besonderheiten und Tipps – Slowakei authentisch erleben

Kultur: Slowaken lieben Natur und Hunde, Spaziergänge in Parks und Bergen sind normal.

Kotbeutel: Pflicht in Städten, in der Natur eher entspannt.

Praktisch: Früh starten bei Wanderungen, da sind weniger Menschen, mehr Freiheit für euren Hund.

Sicherheit: Auf Wildtiere und Weidevieh achten, besonders in Bergregionen.

Fazit: Die Slowakei ist ein Traumziel für Hundebesitzer, die Berge, Wälder und klare Seen lieben. Von der Hohen Tatra bis zu den kleinen Karpaten gibt es unzählige Möglichkeiten für Spaziergänge, Wanderungen und Abenteuer. Wer Leine, Zeckenschutz und Rücksicht mitbringt, erlebt hier einen naturnahen und entspannten Urlaub auf vier Pfoten.

Emma’s Länder-Quick-Guide

Durch klicken auf die Länderflagge, gelangt ihr zu den detaillierten Einreisebestimmungen des jeweiligen Landes.

Lübeck – Ausflug mit Hund

Hallo Freunde, im Beitrag zu Travemünde habe ich euch ja schon ein bisschen von meinem Ausflug nach Lübeck berichtet. Aber für alle die nur Lübeck und nicht die anderen Ortschaften rund herum interessieren, schreibe ich euch noch mal einen Beitrag nur zu Lübeck.

Die Anreise nach Lübeck ist einmal per Schiff über die Trave möglich, z.B. von Travemünde aus oder per Auto. Je nach dem von wo ihr nach Lübeck anfahrt, müsst ihr eine Maut bezahlen, nämlich für die Durchfahrt im Herrentunnel. Die Maut kostet 2,30 Euro (Barpreis – für einen normalen PKW mit maximal 1,30m Höhe). Wir waren bei unserer Fahrt mit dem Auto nach Lübeck total überrascht davon und hatten den Geldbeutel natürlich hinten im Kofferraum. Mama musste schnell raus springen und den Geldbeutel holen.

Die Fahrt mit dem Schiff hat mir viel Spaß gemacht und ich war auch ganz brav, sagen Mama und Papa. Wir sind mit dem Schiff der Hanse gefahren, es gibt aber noch weitere Anbieter.

Lübeck ist eine norddeutsche Stadt, mit Bauten im Stil der Backsteingotik und ca. 223.000 Einwohnern. Die Stadt wurde im Jahr 1143 gegründet. Lübeck hat 7 Kirchtürme und viele interessante Bauwerke zu bieten. Zudem eine schöne Fußgängerzone mit unzähligen Geschäften, die zum ausgiebigen shoppen einladen. Seit 1987 gehört die Lübecker Altstadt zum UNESCO Welterbe.

Der Schiffsanleger ist an der Untertrave und von dort aus, gelangt man zügig in die Altstadt und zu vielen Sehenswürdigkeiten. Ich habe mich richtig darauf gefreut, die Stadt zu erkunden. Als erste kamen wir an St. Jakobi vorbei. Die St. Jakobi-Kirche wurde im Jahr 1227 erbaut, wurde allerdings erst im Jahr 1334 komplett fertig gestellt und hatte somit eine Bauzeit von mehr als 100 Jahren. Die Jakobi-Kirche war die einzige Kirche, die im 2. Weltkrieg nicht zerstört wurde.

Weiter ging es durch die Innenstadt, vorbei am Hospital zum Heiligen Geist, welches im Jahr 1286 fertig gestellt wurde. Das Hospital gilt als eines der ältesten Sozialeinrichtungen der Welt. Das Hospital wurde im Stil der Backsteingotik errichtet. Mittlerweile dient das Hospital als Altenheim und es ist möglich dieses zu besichtigen.

Als nächstes kamen wir an St. Marien vorbei. St. Marien ist bekannt als Mutter der Backsteingotik und wurde zwischen 1265 und 1351 errichtet. Sie war Vorbild für ca. 70 Kirchen im Ostseeraum. Sie ist zudem das höchste Backsteingewölbe der Welt mit 38,5 Metern vom Gewölbescheitel über dem Boden. Die St. Marien zu Lübeck steht in unmittelbarer Nähe zum Marktplatz und Rathaus von Lübeck.

Das historische Rathaus von Lübeck wurde im Jahr 1230 bis 1308 erbaut und immer wieder umgebaut und erweitert. Es vereint die Baustile von der Gotik bis zur Renaissance. Auffällig sind die vielen kleinen Türme. Über die Jahre wurden große Teile abgerissen und komplett neu aufgebaut und weitere Bereiche angebaut. Daher auch die unterschiedlichen Baustile. Noch heute dient es als Sitz des Bürgermeisters. Ihr seht es auf der linken Seite auf dem Foto. Das andere Gebäude auf dem Foto ist das alte Kanzleigebäude, früher Schriverie. Es wurde 1485 im Stil der Gotik gebaucht. Früher was das Gebäude der Sitz der Notare und Ratsschreiber, später diente es als Polizeiwache. Dort gab es auch ein kleines Gefängnis, den Bullenstall.

Gegenüber von St. Marien, befindet sich das Buddenbrookhaus. Es ist das ehemalige Wohnhaus des Schriftstellers und der Familie von Thomas Manns, welches ihm und seinem Bruder als Museum gewidmet ist. Es zeigt eine Ausstellung und bietet Führungen durch die Stadt an. Im Shop könnt ihr eine Lego Figur von Thomas Mann kaufen, was Mama eine tolle Idee findet.

Weiter ging es für uns in Richtung Holstentor. Auf dem Weg dahin, kamen wir am Salzspeicher vorbei. Der Salzspeicher ist auch bekannt als Nosferatu-Fenster, da hier im Jahr 1921 Teile des Films „Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“ gedreht wurden. Erbaut wurden die Salzspeicher im Jahr 1579 bis 1745 und dienste lange Zeit als Lagerung für das Salz, welches aus der Saline Oldesloe gewonnen und von hier nach ganz Skandinavien exportiert wurde. Dort wurde es wahrscheinlich zur Konservierung des Fischs genutzt.

Das Holstentor, ist eines von vier ehemaligen Stadttoren, wovon insgesamt nur noch 2 erhalten sind. Das Holstentor und das Burgtor. Die Stadttore dienten als Zugang zur Stadt und dienten dem Schutz der Stadt. Es ist ein Spätgotisches Gebäude, welche zwischen 1464 und 1478 erbaut wurde. 30 Geschütze hatten Platz darin, wurden aber nie abgefeuert. Das Holstentor ist das wohl bekannteste Gebäude in Lübeck und ziert unzählige Postkarten als Motiv.

Hinter dem Holstentor, befindet sich der Holstentorplatz. Eine parkähnliche Grünfläche mit vielen Bänken zum ausruhen und verweilen. Ich fand es hier besonders toll, da es für mich das erste grün gewesen ist, was ich in der Stadt gesehen habe und hab mich wahnsinnig darüber gefreut.

Da hier so viel los war, hab ich mich aber nicht getraut Pipi zu machen. Also haben Mama und Papa weiter nach einem Park für mich gesucht, wo ich in Ruhe mein Geschäft erledigen kann. Wir sind weiter über die Obertravebrücke, auch Liebesbrücke genannt, bis wir eine Art Park direkt an der Trave gefunden haben. Hier habe ich erst mal Pause gemacht und meine Würstchen verputzt.

Dann waren Mama und Papa an der Reihe, denn die beiden hatten auch Hunger. Sie haben eine kleine Pizzeria gefunden, wo man draußen sitzen konnte, da die meisten Restaurants leider nicht mit Hunden besucht werden dürfen und sie nicht ewig weitersuchen wollten.

Danach kamen wir zum Lübecker Dom, welcher 1247 fertig gebaut wurde. Bei der Bombardierung der Stadt in 1942, wird der Dom fast vollständig zerstört und wurde ab 1949 wieder aufgebaut.

Weiter ging es durch die Gassen der Altstadt, bis hin zu St. Aegidien, der kleinsten der Lübecker Innenstadtkirchen. Sie wurde im 14. Jahrhundert erbaut und überstand den Bombenangriff in 1942 unbeschadet. Direkt gegenüber von St. Aegidien liegt der Aegidienhof, welcher früher eine klosterähnliche Gemeinschaft war.

In Lübeck findet ihr das Willy-Brandt-Haus, denn der ehemalige Bundeskanzler und Nobelpreisträger, wurde in Lübeck geboren. Das Haus wurde im Dezember 2007 eröffnet. Es gibt u.a. eine Ausstellung mit Lebensabschnitten von Willy Brandt.

Da wir mit dem Schiff angereist waren, ging es für uns langsam wieder in Richtung Trave. Auf dem Weg dahin, kamen wir vorbei am Theaterschiff und der Kongresshalle. Auf dem Theaterschiff könnt ihr euch Komödien, Revuen und Kabarett anschauen. In der Kongresshalle könnt ihr euch unter anderem Konzerte anschauen oder an Kongressen/Tagungen teilnehmen.

In Lübeck gibt es ca. 210 Brücken. Eine davon ist die Eric-Warburg-Brücke, eine Klappbrücke über die Trave. Die Planung dieser Brücke hat mehr als 100 Jahre gedauert. Sie wurde im Jahr 2008 fertig gebaut und eröffnet. Eine weitere, interessante Brücke ist die alte Hubbrücke am Burgtor, welche bereits über 100 Jahre alt ist. Die Türme der Brücke erinnern an die wilhelminische Zeit und im inneren befinden sich die Maschinenhäuser.

Wer in Lübeck zu Besuch ist und Marzipan mag, der sollte auf jeden Fall noch den Niederegger Werksverkauf, etwas außerhalb der Innenstadt besuchen. Dort gibt es ein Café und man kann die Köstlichkeiten im Werksverkauf etwas günstiger kaufen.

Ich hoffe mein Städtetrip nach Lübeck hat euch gefallen? Ich war danach auf jeden fall total müde und habe die Heimfahrt verpennt. Falls ihr vorhabt Lübeck zu besuchen, wünsche ich euch viel Spaß. Liebe Grüße, eure Emma

Alle Links zu dem Beitrag findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-luebeck/

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