- https://www.hanse-travemuende.de/
- https://www.herrentunnel.de/
- https://www.luebeck-tourismus.de/
- https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCbeck
- https://www.7tuerme-plus.de/wissenswertes/kirchen-luebecks
- https://www.st-jakobi-luebeck.de/
- https://www.hospital-zum-heiligen-geist.de/
- https://de.wikipedia.org/wiki/Heiligen-Geist-Hospital_(L%C3%BCbeck)
- https://www.st-marien-luebeck.de/
- https://de.wikipedia.org/wiki/Marienkirche_(L%C3%BCbeck)
- https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCbecker_Rathaus
- https://www.luebeck.de/de/stadtleben/tourismus/luebeck/sehenswuerdigkeiten/rathaus/index.html
- https://buddenbrookhaus.de/
- https://www.luebeck.de/de/stadtleben/tourismus/luebeck/sehenswuerdigkeiten/historische-gebaeude/kanzleigebaeude.html
- https://www.luebeck.de/de/stadtleben/tourismus/luebeck/sehenswuerdigkeiten/historische-gebaeude/die-salzspeicher.html
- https://www.luebeck.de/de/stadtleben/tourismus/luebeck/sehenswuerdigkeiten/stadttore/holstentor.html
- https://www.domzuluebeck.de/der-dom/geschichte
- https://de.wikipedia.org/wiki/Aegidienkirche_(L%C3%BCbeck)
- https://de.wikipedia.org/wiki/Willy-Brandt-Haus_L%C3%BCbeck
- https://willy-brandt.de/ausstellungen/ausstellungen/haus-luebeck/
- https://theaterschiffluebeck.de/
- https://www.muk.de/
- https://www.luebeck.de/de/stadtleben/tourismus/luebeck/sehenswuerdigkeiten/bruecken-von-luebeck/eric-warburg-bruecke.html
- https://www.luebeck.de/de/stadtleben/tourismus/luebeck/sehenswuerdigkeiten/bruecken-von-luebeck/hubbruecken.html
- https://www.niederegger.de/cafe-niederegger/filialen/
Schlagwort: reisen mit hund (Seite 6 von 7)
Belgien, dass kleine Land zwischen Nordsee und Ardennen. Berühmt für Schokolade, Pommes, Bier und historische Städte wie Brügge oder Gent.
Aber wie sieht es mit Hund aus? Die gute Nachricht: Belgien ist unkompliziert, freundlich und ideal für Kurztrips oder längere Entdeckungsreisen mit Vierbeiner.
Einreisebestimmungen – Einfach und schnell
Da Belgien zur EU gehört, sind die Einreisevorschriften simpel:
- EU-Heimtierausweis Pflicht
- Mikrochip (ISO-Standard)
- Tollwutimpfung mindestens 21 Tage vor Einreise
Rasseliste: Belgien hat keine bundesweite Rasseliste, allerdings können einzelne Gemeinden eigene Regeln haben, vor allem in Brüssel und Flandern. Dort sollte man vorsichtig sein.
Gesetze und Vorschriften – Regeln im Herzen Europas
Leinenpflicht:
In Städten und Wohngebieten Pflicht.
In Parks und Wäldern meist ebenfalls Leinenpflicht, Freilaufzonen sind ausgewiesen.
Maulkorb:
Keine generelle Pflicht, außer wenn es von Gemeinden für bestimmte Hunderassen verlangt wird.
Öffentliche Verkehrsmittel:
Kleine Hunde in Taschen fahren kostenlos.
Größere Hunde brauchen ein Ticket (Kinderpreis).
Maulkorb kann in Bahnen und Bussen verlangt werden, also besser dabeihaben.
Restaurants & Cafés:
Hunde sind oft willkommen, besonders in kleineren Cafés und Bars.
In nobleren Restaurants eher nicht, am besten vorher fragen.
Gesundheit und Vorsorge – Sicher unterwegs
Zecken: In den Ardennen und ländlichen Regionen vorkommend → Zeckenschutz mitnehmen.
Hitze: Im Sommer in Städten wie Brüssel oder Antwerpen unangenehm, aber insgesamt kein extremes Risiko.
Tierärzte: Gut erreichbar, besonders in Städten. Auf Französisch oder Niederländisch nach „Vétérinaire“ oder „Dierenarts“ suchen.
Strände und Natur – Meer oder Wälder
Strände:
Die belgische Nordseeküste ist kurz, aber schön. In der Hauptsaison (Juni–September) sind Hunde tagsüber an vielen Stränden verboten. Morgens und abends sowie in der Nebensaison dürfen Hunde aber oft frei laufen.
Besonders hundefreundlich: De Haan und Bredene.
Natur:
Die Ardennen sind ein Traum zum Wandern mit Hund: Wälder, Flüsse, kleine Dörfer.
Auch die flämischen Polderlandschaften bieten schöne Spazierwege.
Unterkünfte und Alltag – Gemütlich und unkompliziert
Unterkünfte:
Ferienhäuser und ländliche B&Bs nehmen oft Hunde auf.
In Städten wie Brüssel oder Gent erlauben viele Hotels kleine Hunde, aber bei großen Hunden besser vorher anmelden.
Restaurants und Cafés:
Im Alltag recht entspannt. Draußen sitzen ist fast immer möglich.
Drinnen entscheidet der Betreiber.
Besonderheiten und Tipps – Belgien-Style
Sprachen: Belgien ist dreisprachig (Französisch, Niederländisch, Deutsch). Im Zweifel auf Englisch ausweichen, dass funktioniert fast immer.
Kotbeutel: Pflicht und wird in Städten streng kontrolliert.
Kultur: Belgier sind locker, aber zurückhaltend. Ein ruhiger, gut erzogener Hund passt perfekt ins Bild.
Praktisch: Belgien ist klein → kurze Wege, ideal für Wochenendtrips.
Fazit: Belgien ist ein unkompliziertes und vielseitiges Reiseziel für Hundebesitzer. Ob Sand zwischen den Pfoten an der Nordsee, Wanderungen in den Ardennen oder ein Stadtausflug nach Brügge. Hunde sind willkommen, solange man Rücksicht nimmt. Perfekt für kurze Auszeiten oder als Zwischenstopp auf einer größeren Reise durch Europa.
Die Schweiz, dass klingt nach majestätischen Bergen, klaren Bergseen, Zügen, die durch grüne Täler rollen, und Dörfern, in denen die Zeit stillzustehen scheint.
Und das Beste: Hunde sind hier überall dabei, ob beim Wandern, im Zug oder sogar beim Stadtbummel.
Aber, auch in der Schweiz gilt, Ordnung muss sein. Mit guter Vorbereitung und ein paar wichtigen Regeln im Gepäck wird die Schweiz zum Traumziel für Zwei- und Vierbeiner.
Einreisebestimmungen – Von Bodensee bis Matterhorn
Die Einreise ist unkompliziert, solange du Folgendes beachtest:
- EU-Heimtierausweis ist Pflicht
- Mikrochip (ISO-Standard)
- Gültige Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt)
- Maximal fünf Tiere dürfen ohne spezielle Genehmigung einreisen
Rassenregelung: Es gibt keine landesweite Rasseliste. Aber Achtung, manche Kantone (z. B. Genf, Wallis) haben Verbote oder strenge Auflagen für bestimmte Hunderassen.
Tipp: Vor Reiseantritt beim jeweiligen Kanton prüfen, welche Regeln gelten
Gesetze und Vorschriften – Präzision wie ein Schweizer Uhrwerk
Leinenpflicht:
Keine einheitliche Regelung, jeder Kanton entscheidet selber.
In Städten und Naherholungsgebieten meist Pflicht.
In den Bergen oder im Wald oft freier. VORSICHT: Während der Brut- und Setzzeit (April bis Juli) besteht in vielen Regionen Leinenpflicht.
Maulkorb:
Keine generelle Pflicht, aber im ÖV (öffentliche Verkehrsmittel) kann er verlangt werden.
Öffentliche Verkehrsmittel:
Hunde fahren in Zügen, Bussen, Bergbahnen und Schiffen problemlos mit.
Größere Hunde brauchen ein Ticket (meist zum halben Fahrpreis).
Kleine Hunde (bis 30 cm Schulterhöhe) dürfen in Taschen gratis mitfahren.
Restaurants:
Hunde sind fast überall willkommen, am besten vorab nachfragen. Oft gibt es Wasser vom Wirt gratis dazu.
Gesundheit und Vorsorge – Alpenluft ist gesund, doch Vorsicht vor Zecken
Zecken: Vor allem im Mittelland und Tessin: FSME- und Borreliose-Risiko. Zeckenschutz ist Pflicht.
Hitze: Städte wie Zürich oder Genf können im Sommer heiß werden. Daher besser ab in die Berge oder an die Seen.
Berge: In großer Höhe kann die Luft für ältere oder empfindliche Hunde anstrengend sein. Pausen einplanen!
Tierärzte: In allen größeren Städten sehr gut versorgt. Suche am besten über Google Maps „Tierarzt Notfall“ + Ort.
Strände und Natur – Berge, Seen und Freiheit pur
Seen & Badeplätze:
Hundebaden ist nicht überall erlaubt, aber es gibt viele Hundestrände, z. B. am Zürichsee, Vierwaldstättersee oder Bodensee.
In kleineren Bergseen wird Hundebaden oft stillschweigend geduldet.
Wandern und Natur:
Klassiker wie das Lauterbrunnental, das Engadin oder das Berner Oberland sind perfekt für Touren mit Hund.
In vielen Bergbahnen dürfen Hunde mit: Leine und Ticket nicht vergessen.
Vorsicht bei Weidevieh: Kühe können aggressiv auf Hunde reagieren → Hund anleinen, nicht durch Herden gehen.
Unterkünfte und Alltag – Von Berghütte bis Luxushotel
Unterkünfte:
Die Schweiz ist sehr hundefreundlich: Viele Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen erlauben Hunde.
Besonders hundefreundlich sind Berghütten oder Ferienhäuser in ländlichen Regionen.
Portale wie booking.com oder hundeurlaub.de helfen bei der Suche.
Restaurants und Alltag:
Hunde sind fast überall willkommen – die Schweizer Gelassenheit ist hier ein Vorteil.
Napf mit Wasser wird oft selbstverständlich gebracht.
Besonderheiten und Tipps – Schweizer Gelassenheit trifft klare Regeln
Kantons-Unterschiede: Die Schweiz ist föderal; Regeln können sich von Ort zu Ort unterscheiden. Deshalb solltet ihr euch immer kurz vor Ort informieren.
Bußgelder: Verstöße (z. B. Hund ohne Leine in Brutzeiten) können teuer werden. Strafen bis 500 CHF sind möglich.
Kultur: Schweizer sind hundefreundlich, aber zurückhaltend. Ein wohlerzogener Hund ist der Türöffner zu fast allem.
Praktischer Tipp: Schweizer lieben Sauberkeit – Kotbeutel sind Pflicht, und es gibt fast überall „Robidogs“ (Spender für Hundekotbeutel).
Fazit: Die Schweiz ist ein echtes Naturparadies für Hunde. Von Seen zum Planschen über grüne Täler bis zu hochalpinen Wanderwegen. Mit Respekt für Regeln, einer Leine in der Tasche und Zeckenschutz im Gepäck wird die Reise ein unvergessliches Alpen-Abenteuer – zwischen Alphorn, Schokolade und Bergglück auf vier Pfoten.
Österreich, dass klingt nach schneebedeckten Gipfeln, glitzernden Seen und Almhütten, aus denen der Duft von Kaiserschmarrn weht. Und die gute Nachricht: Hunde sind hier nicht nur geduldet, sondern oft echte Begleiter auf Wanderwegen und in Gasthäusern.
Doch Vorsicht: Österreich liebt Regeln. Wer die kennt und respektiert, erlebt mit Hund ein wahres Paradies zwischen Bergen und Seen.
Einreisebestimmungen – Über die Grenze ins Alpenland
Österreich gehört zur EU, die Einreise ist daher unkompliziert:
- EU-Heimtierausweis ist Pflicht
- Mikrochip (ISO-Standard)
- Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt)
Rassenregelungen: Es gibt keine einheitliche Liste. Aber, in manchen Bundesländern (z. B. Wien, Vorarlberg) gelten für bestimmte Rassen Auflagen wie Wesenstests oder strengere Maulkorbpflicht.
Tipp: Vor Reiseantritt prüfen, ob euer Ziel-Bundesland spezielle Regeln hat.
Gesetze und Vorschriften: Leine, Maulkorb & die österreichische Genauigkeit
Österreich ist hundefreundlich, aber die Regeln unterscheiden sich stark von Bundesland zu Bundesland.
Leinenpflicht:
In Städten (Wien, Salzburg, Innsbruck) fast immer Pflicht.
Auf Wanderwegen meist entspannt, außer in der Nähe von Weidevieh.
Maulkorb:
Muss in vielen Regionen mitgeführt werden.
In Wien und in den Öffis oft Pflicht (auch für kleine Hunde).
Öffentliche Verkehrsmittel:
Hunde dürfen mit, aber ein Ticket ist nötig (meist halber Fahrpreis).
Immer mit Leine und Maulkorb.
Restaurants:
In traditionellen Gasthäusern sind Hunde oft willkommen.
In Städten eher nachfragen, draußen ist es fast immer kein Problem.
Gesundheit und Vorsorge – Alpenluft und kleine Gefahren
Zecken: Ganzjährig ein Thema, besonders im Osten und in den Alpen (FSME-Gebiete). Zeckenschutz ist Pflicht!
Hitze: Wien kann im Sommer brütend heiß werden. Ihr solltet für Spaziergänge besser Wald und Seen wählen, als Asphalt.
Kühe und Almen: Der Klassiker. Jedes Jahr gibt es Unfälle, wenn Hunde frei laufen und Kühe aggressiv reagieren. Immer Abstand halten, Hund anleinen.
Tierärzte: In allen größeren Städten gibt es 24h-Notdienste. Vorher die nächste Klinik im Handy speichern („Tierklinik“ + Ort in Google Maps).
Strände und Natur – Seen, Berge & Pfotenglück
Österreich hat keinen Zugang zum Meer – dafür aber glasklare Seen und endlose Wanderwege.
Hundebadeplätze:
Wolfgangsee, Traunsee, Neusiedler See, Wörthersee: oft mit ausgeschilderten Hundezonen.
Kärnten ist besonders hundefreundlich mit vielen Badestellen.
Wandern und Natur:
Nationalpark Hohe Tauern: majestätische Berge und Gletscher.
Salzkammergut: Seenwanderungen mit Badepausen.
Zillertal und Tirol: perfekte Bergtouren.
Wichtig: Immer die Leine dabei haben, da Wildtiere und Weidevieh unterwegs sind.
Unterkünfte und Alltag – Zwischen Hundehotel und Berghütte
Unterkünfte:
Viele Pensionen, Hütten und Ferienwohnungen heißen Hunde willkommen.
Portale wie „Hundehotel.info“ oder „hundeurlaub.de“ listen gezielt hundefreundliche Häuser.
Über Airbnb & Booking einfach nach „haustierfreundlich“ filtern.
Restaurants:
Oft hundefreundlich, besonders in ländlichen Regionen.
Ein Napf mit Wasser steht in vielen Gasthäusern schon bereit.
Besonderheiten und Tipps – Österreich mit Herz und Regeln
Regional sehr unterschiedlich: Wien ist streng (Leine und Maulkorb sind fast überall nötig), Tirol und Kärnten sind entspannter.
Strafen: Ohne Leine oder Maulkorb in den Städten können schnell 100–200 € Bußgeld fällig werden.
Kultur: Österreicher lieben Hunde, aber sie lieben auch Ordnung. Wer die Regeln einhält, wird überall freundlich empfangen.
Praktischer Tipp: Packt neben der Wanderkarte immer eine Trinkflasche für den Hund ein, denn viele Almen haben Brunnen, aber nicht jede Hütte.
Fazit: Österreich ist ein wahres Outdoor-Paradies für Hunde. Wer Regeln respektiert, findet glasklare Seen, hundefreundliche Almen und herzliche Gastgeber. Zwischen Bergpanorama und Kaiserschmarrn wartet ein Stück Alpen-Glück, mit wedelnder Rute und viel frischer Bergluft.
Ungarn, dass klingt nach endlosen Ebenen, heißen Thermalquellen, Paprikaduft und dem schimmernden Plattensee. Doch wie hundefreundlich ist das Land an der Donau wirklich?
Die kurze Antwort: Ungarn ist entspannt, wenn man sich an ein paar wichtige Regeln hält. Und wer die Natur liebt, findet hier viel Platz und Freiheit für Abenteuer mit Hund.
Einreisebestimmungen – Von Wien über die Grenze nach Budapest
Die Einreise ist unkompliziert, solange du die EU-Regeln einhältst:
- EU-Heimtierausweis muss dabei sein
- Mikrochip nach ISO-Standard Pflicht
- Tollwutimpfung mindestens 21 Tage alt
Rassenregelungen: Keine landesweite Rasseliste. Hunde wie Pitbull oder Staffordshire sind nicht ausdrücklich verboten, trotzdem kann es je nach Gemeinde zu Auflagen kommen.
Gut zu wissen: Ungarn grenzt direkt an Österreich und die Slowakei und ist somit perfekt für eine Rundreise.
Gesetze und Vorschriften – Locker, aber mit Regeln im Hintergrund
Leinenpflicht:
In Städten und Dörfern Pflicht.
Auf dem Land oder in der Puszta ist Freilauf oft geduldet, solange dein Hund abrufbar ist.
Maulkorb:
Muss im öffentlichen Nahverkehr mitgeführt werden.
Auch bei größeren Hunden im Zug oder Bus Pflicht.
Öffentliche Verkehrsmittel:
In Budapest dürfen Hunde in Metro, Tram und Bus mitfahren, aber nur mit Leine und Maulkorb.
Ticketpflicht (meist halber Fahrpreis).
Restaurants:
Hundeverbot gibt es selten. In Budapest sind Cafés oft hundefreundlich, auf dem Land entscheidet der Wirt.
Gesundheit und Vorsorge – Sonne, Zecken & Sandmücken
Zecken: Ganzjähriges Problem, besonders in der Puszta und an Waldrändern. Borreliose und FSME-Risiko → Schutz Pflicht.
Sandmücken (Leishmaniose): Vorkommen in warmen Regionen, vor allem im Süden (Nähe Serbien/Kroatien). Spot-on oder Halsband ist ratsam.
Hitze: Sommer in Ungarn = oft über 35 °C. Spaziergänge besser frühmorgens oder spätabends.
Tierärzte: In Städten sehr gute Versorgung, viele sprechen Englisch oder Deutsch. Auf dem Land: Vorher Adressen recherchieren.
Strände und Natur – Plattensee, Puszta und viel Platz
Baden mit Hund:
Am Balaton (Plattensee) gibt es nur wenige offizielle Hundestrände, z. B. in Fonyód, Balatonföldvár oder Balatonlelle.
An normalen Stränden sind Hunde meist verboten: Kontrollen finden tatsächlich statt.
Natur und Wandern:
Puszta / Hortobágy-Nationalpark: endlose Weite, tolle Wanderungen, aber im Sommer sehr heiß.
Bükk- und Mátra-Gebirge: bewaldete, kühle Berge im Norden. Dort ist es perfekt für aktive Hunde.
Donauknie bei Esztergom: tolle Uferwege mit Panoramablick.
Unterkünfte und Alltag – Zwischen Ferienhaus und Landgasthof
Unterkünfte:
Ferienhäuser, Apartments und Pensionen am Plattensee sind oft hundefreundlich.
Hotels in Budapest erlauben Hunde teilweise , am besten vorher nachfragen.
Portale wie booking.com oder hundeurlaub.de listen passende Angebote.
Restaurants und Cafés:
In Budapest ist man entspannt, Hunde dürfen oft sogar mit ins Café.
Auf dem Land: draußen fast immer, drinnen nachfragen.
Besonderheiten und Tipps – Ungarische Gelassenheit mit kleinen Stolperfallen
Straßenhunde: Auf dem Land gibt es noch immer Streuner. Meist harmlos, aber Abstand halten. Achtet aber auf jeden Fall auf Hunde, die auf Grundstücken sind. Aus persönlicher Erfahrung weiß ich, dass diese teils an einer langen Kette sind, die bis auf die Straße raus ragt. Sie hüpfen auch gerne über den Zaun und stehen zähnefletschend vor einem. Würde ich dort noch einmal hinfahren, hätte ich ein Abwehrspray in der Tasche.
Kotbeutel: Pflicht, aber kaum Spender vorhanden. Immer eigene Tüten dabeihaben.
Sprache: Viele Ungarn sprechen Deutsch oder Englisch, besonders in Touristenregionen, was hilfreich ist, wenn mal ein Tierarztbesuch nötig ist.
Bußgelder: In Städten wie Budapest drohen Strafen, wenn Maulkorb oder Leine fehlen.
Fazit: Ungarn ist ein Land der Gegensätze: quirliges Budapest, endlose Ebenen, stiller Balaton. Für Hunde heißt das: Freiheit in der Natur, Regeln in den Städten. Wer Hitze meidet, Zeckenschutz ernst nimmt und Hundestrände am Plattensee ansteuert, erlebt hier ein abwechslungsreiches Abenteuer – mit viel Platz für Pfoten und Herz.
Italien – Dieses Land klingt nach Espresso in der Morgensonne, nach warmem Sand unter den Füßen und nach wedelnden Hundenasen im Wind. Wer mit Vierbeiner nach Bella Italia reist, wird schnell merken, hier treffen Lebensfreude und Gelassenheit auf mediterrane Mentalität. Doch bevor du mit deiner Fellnase auf Vespa-Tour gehst oder durch Olivenhaine streifst, solltest du wissen, was euch erwartet und worauf ihr achten müsst.
Einreisebestimmungen – Willkommen in Bella Italia!
Die Einreise mit Hund nach Italien ist unkompliziert, solange die Basics stimmen:
- EU-Heimtierausweis muss mitgeführt werden.
- Tollwut-Impfung ist Pflicht – mindestens 21 Tage alt, maximal 3 Jahre gültig.
- Mikrochip nach ISO-Norm – gut lesbar und korrekt registriert.
- Welpen unter 15 Wochen dürfen leider nicht einreisen, da sie noch keinen ausreichenden Tollwutschutz haben.
Gibt es rassespezifische Regeln?
Nein, Italien führt keine offizielle Rasseliste. Dennoch wird bei „bestimmten Rassen“ (z. B. Rottweiler, Cane Corso, Dogo Argentino) besondere Verantwortung vorausgesetzt. Gute Sozialisierung und Leinenführigkeit sind das A und O, auch fürs italienische Sicherheitsgefühl.
Gesetze und Vorschriften: Was du unterwegs wissen musst
Leinenpflicht: In Italien gilt, Leine dran! Flexileinen sind offiziell nicht erlaubt, werden aber oft toleriert, mit Augenmaß.
Maulkorbpflicht: Maulkorb tragen? Nein. Maulkorb dabeihaben? Auf jeden Fall!
Es ist gesetzlich vorgeschrieben, einen passenden Maulkorb mitzuführen, auch wenn er nicht aufgesetzt werden muss. In öffentlichen Verkehrsmitteln, bei Unfällen oder Kontrollen kann er verlangt werden.
Hunde in Bus, Bahn und Restaurant
Öffentliche Verkehrsmittel: Kleine Hunde dürfen oft kostenlos mitfahren, in einer Tasche. Größere Hunde brauchen ein Ticket, müssen angeleint sein und einen Maulkorb tragen.
Restaurants und Cafés: Erfreulicherweise sehr entspannt, denn viele Lokale lassen Hunde zu, besonders im Außenbereich. In Innenräumen lieber vorher freundlich fragen.
Tipp: Mit einem gut erzogenen Hund öffnen sich viele Türen. Ein ruhiger Liegeplatz unter dem Tisch wirkt Wunder.
Gesundheit und Vorsorge: Gut vorbereitet unterwegs
Klima: Sonne mit Verantwortung
Gerade im Sommer wird es heiß – richtig heiß. Hunde können nicht schwitzen, Asphalt wird zur Pfanne. Achte auf Schatten, Wasser und kühlere Tageszeiten für Spaziergänge.
Typische Gesundheitsrisiken:
| Gefahr: | Beschreibung: | Schutz: |
| Hitze | Gefahr für Kreislauf und die Pfoten | Pausen, Wasser, keine Spaziergänge mittags |
| Zecken | Träger von Borreliose und Ehrlichiose | Spot-Ons; Zeckenzange |
| Sandmücken | Überträger von Leishmaniose – vor allem im Süden und Küstengebieten | Halsband (z.B. Scalibor); Spot-Ons |
Tierärzte und Notfälle
Die tiermedizinische Versorgung ist in Italien solide, besonders in Städten.
Notfallkliniken findest du über:
- Google Maps („Veterinario emergenza“)
- Pet First Aid App (kostenlos & offline verfügbar)
- VetEmergency Hotline (italienweit): +39 02 366 44 665
Hundestrände und Natur – Freilauf und Pfotenglück
Italien hat viele Traumstrände, doch nicht alle sind für Hunde zugänglich. In der Hochsaison (Juli & August) herrscht an vielen Badeorten ein Hundeverbot. Trotzdem gibt es immer mehr offizielle „Bau Beaches“, an denen Vierbeiner herzlich willkommen sind.
Beliebte Hundestrände:
- Spiaggia di Pluto (Bibione) – DER Hundestrand schlechthin: mit Duschen, Hundeliegen, Agility-Parcours.
- Bau Bau Beach (Manerba del Garda) – Direkt am Gardasee, mit viel Platz und ruhigem Wasser.
- Fido Beach (San Vincenzo, Toskana) – Gepflegt, freundlich, schattige Rückzugsorte.
Tipp: In der Nebensaison (Mai/Juni & ab September) wird vieles lockerer gesehen. Oft reicht Rücksichtnahme und du findest auch an inoffiziellen Stränden ein ruhiges Plätzchen.
Natur pur – Highlights:
- Dolomiten und Südtirol: Ideal zum Wandern, viele Hütten und Bahnen sind hundefreundlich.
- Toskana: Malerisch, ländlich, entspannt und viele Agriturismi heißen Hunde willkommen.
- Umbrien und Marken: Geheimtipps! Viel Natur, wenig Tourismus, echtes Italien.
Unterkünfte und Restaurants – Sind Hunde willkommen?
Italien entwickelt sich in Sachen Tierfreundlichkeit immer weiter, besonders im Norden und in ländlichen Gegenden. Viele Gastgeber sind tierlieb, manche verwöhnen Hunde wie Gäste.
Unterkunftstipps:
- hundeurlaub.de: Speziell für Reisen mit Hund
- agriturismo.it: Suchen mit Filter „Haustiere erlaubt“
- booking.com: Achte auf die Bewertungen zur Tierfreundlichkeit
In Restaurants gilt: Lieber nachfragen, als riskieren. Mit ruhigem Verhalten und einer kleinen Decke unter dem Tisch bist du fast überall gern gesehen.
Besonderheiten und Reisetipps – Was du sonst noch wissen solltest
Der italienische Hundeblick
Italiener lieben Hunde, aber sie erwarten Benehmen. Unangeleinte Hunde mitten im Dorf? Unbeliebt. Bellen am Restauranttisch? Nicht gern gesehen. Aber, ein freundlicher Hund, der sich entspannt an den Tisch legt? Wird oft mit einem Lächeln und einem Wassernapf begrüßt.
Gute Vorbereitung spart Nerven
Kotbeutelpflicht: Zuwiderhandlungen kosten bis zu 160 € Bußgeld.
Kein Maulkorb dabei? Kann mit 100–300 € geahndet werden.
Reisezeit clever wählen: Frühling und Herbst = bestes Klima, entspanntere Menschen, weniger Verbote.
Apps & Helfer:
- „Dog’s Places“ – zeigt hundefreundliche Orte
- „Pawtrip“ – ideal für Planung & Unterkunft
- Offline-Karten mit Tierärzten speichern!
Fazit: Italien mit Hund? Si, per favore!
Mit der richtigen Vorbereitung wird Italien zur Traumdestination für Mensch und Hund. Zwischen Pizza und Pasta, Pinienwald und Palmenstrand, ist genug Platz für Pfotenabenteuer, neue Entdeckungen und entspannte Stunden.
Hallo Freunde, diesmal möchte ich euch von meinem Ausflug nach Weimar berichten. Weimar ist eine kreisfreie Stadt in Thüringen und hat eine schöne Altstadt.
Weimar hat ca. 66.000 Einwohner und ist die viertgrößte Stadt in Thüringen, hinter Erfurt, Jena und Gera. Weimar gilt als Universitätsstadt, in der viel Kultur erlebt werden kann. Weimar zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO und auch der Nachlass von Goethe und Schiller, wurde in das Weltdokumentenerbe aufgenommen.
Geparkt haben wir am P+R (Herrmann-Brill-Platz) und sind von dort aus in Richtung Bauhaus-Museum gelaufen. Im Bauhaus-Musem befinden sich Exponate aus der historischen Sammlung der Klassik Stiftung Weimar. Unter anderem finden sich hier Arbeiten von Lyonel Feininger, Paul Klee und vielen weiteren Künstlern. Leider darf ich hier nicht rein, also hatten Mama und Papa auch keine Lust darauf.


Gegenüber von dem Bauhaus-Museum, auf der anderen Straßenseite, befindet sich das Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus. Es ist neben dem Dokumentationszentrum in Berlin das zweite Museum seiner Art, wo die Lebenssituation der Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen auf ca. 850 qm dokumentiert wird. Es wurde am 8.5.2024 eröffnet und zeigt die Geschichte der Zwangsarbeit von 1933 bis 1945. Das es ein Museum ist, darf ich auch hier leider nicht rein.


Ebenfalls in der Nähe der beiden Museen, befindet sich das Kongresszentrum – Weimarhalle. Hier gibt es den größten Saal der Stadt, in dem regelmäßig Veranstaltungen stattfinden. Die ehemalige Weimarhalle wurde 1997 trotz Denkmalschutz abgerissen, da es statische Mängel hatte und wurde an gleicher Stelle wieder neu aufgebaut und in 1999 eröffnet. Hier finden Konzerte, Shows und Galas statt.


Weiter ging es durch die schmalen Gassen in Richtung Innenstadt. Hier hatte ich wieder viel Zeit zum schnüffeln und erkunden.

Unser nächster Halt war die evangelische Jakobskirche, welche ihren Namen dem Jakobsweg verdankt, da sie als Station des Jakobsweges gilt, nach Santiago de Compostela. Die Barockkirche wurde im Jahr 1713 errichtet.



Im Jahre 1806 (19.10.1806) wurden hier Johann Wolfgang von Goethe und Christiane Vulpius getraut. Bei der Einweihung der Orgel aus dem Jahr 1721, soll Johann Sebastian Bach dabei gewesen sein. Auf dem Jakobsfriedhof befindet sich das Grabmal von Lucas Cranach und Christiane von Goethe. Im Kassengewölbe befindet sich die erste Begräbnisstätte von Friedrich von Schiller.



Weiter ging es zum Herderplatz, einem Platz in der Altstadt, auf dem sich die Stadtkirche St. Peter und Paul (Herderkirche) befindet. Die erste St. Peter und Paul wurde bis 1249 gebaut, brannte allerdings in 1299 vollständig ab. Auch der zweite Kirchenbau wurde 1424 beim Stadtbrand schwer beschädigt. Die heutige Herderkirche wurde bis 1500 erbaut und wurde im spätgotischen Stil errichtet.



Direkt neben der Herderkirche, befindet sich der Herderbrunnen, ein historischer Brunnen. Seit dem 17. Jahrhundert versorgt er die Bewohner über ein eigenständiges Röhrenfahrtensystem mit Wasser, welches von außerhalb der Stadt kommt. Vor der Kirche, findet ihr das Herder-Denkmal und sein Wohnhaus steht hinter der Kirche.


Auf dem Weg zum Marstall, sind wir doch glatt an einem Doogy Spa vorbei gekommen. Ach wäre ich da gerne rein gegangen, um mich verwöhnen zu lassen. Ich muss immerhin so viel für euch laufen, um euch die Städte zu zeigen, da hätte ich es mir verdienst oder was meint ihr? Mama und Papa haben gesagt, wir haben keine Zeit. Toll, keine Hundemassage für mich.

Der Marstall liegt am Kegelplatz und ist ein historisches Gebäude, welches zwischen 1873 und 1778 erbaut wurde. Er wurde im Auftrag von Herzog Carl August im Neorenaissance Stil erbaut.


Ab 1936 war Gestapo-Gefängnis hier untergebraucht und die sogenannte Gestapo-Leitstelle. Einige der KZ-Häftlinge aus Buchenwald, wurden zum Umbau der Kellerräume etc. gezwungen. Ursprünglich war das Gebäude eine Reithalle. Heute findet man hier das thüringische Hauptstaatsarchiv. In den ehemaligen Gestapo-Gefängniszellen gibt es seit 1999 eine Dauerausstellung mit originalen Gegenständen, die „zermahlene Geschichte“.



Gegenüber des Marstalls befindet sich das Weimarer Stadtschloss, welches auch als Residenzschloss bekannt ist. Es ist eine Vierflügelanlage, welche ab dem Jahr 1789 durch Herzog Carl August errichtet wurde. Sie wurde im klassizistischen Stil erbaut und gilt seit 1998 als UNESCO-Welterbe. Fast das gesamte Stadtschloss ist heutzutage ein Museum, welches besucht werden kann. Wir Vierbeiner dürfen hier leider nicht rein, aber über den Hof zu schlendern ist auch schön.



Auf dem Gelände des Stadtschlosses befindet sich die sogenannte Bastille. Die Bastille ist eigentlich nur ein Recht der mittelalterlichen Burg Hornstein aus dem Jahr 1439. Die ehemalige Burg brannte in 1424 komplett ab und wurde dann zum Teil wieder aufgebaut. Sie beseht heute aus dem alten Torhaus, dem Hausmannsturm und dem Gerichtsgebäudeteil.



Ein Stück die Straße hoch, befindet sich die Herzogin Anna Amalia Bibliothek. Es ist eine öffentlich zugängliche Archiv- und Forschungsbibliothek mit Schwerpunkt auf die Epoche zwischen 1750 und 1850. Sie wurde im Jahr 1691 von Herzog Wilhelm Ernst gegründet. Da die Herzogin die größte Förderin war, bekam die Bibliothek 1991 ihren Namen.

Die Hochschule für Musik Franz Listz, befindet sich direkt neben der Bibliothek. Sie wurde im Jahr 1774 fertig gestellt und erhielt im Jahr 1956 ihren heutigen Namen. Direkt vor der Hochschule, auf dem Platz der Demokratie, befindet sich das Carl-August-Denkmal. Es wurde im Jahr 1875 enthüllt. Das Denkmal zeigt ihn, wie er aus den Befreiungskriegen gegen Napoleon als Sieger hervor geht.


Der Marktplatz Weimar ist ein zentraler Platz mitten in Weimar und wird umrahmt von mehreren, historischen Gebäuden. Der Marktplatz wird einfach nur Markt genannt und besteht seit ca. 1300. Hier finden regelmäßig Feste und Märkte statt, wie auch bei unserem Besuch der Wochenmarkt statt fand.

Das Rathaus Weimar ist ein Bau im neugotischen Stil mit einem Balkon und Glockenturm. Das erste Rathaus wurde an dieser Stelle um 1396 erwähnt, brannte allerdings beim Stadtbrand im Jahr 1424 komplett ab. Es wurde in 1431 nachgebaut, im Renaissance-Stil. Dieses brannte allerdings in 1837 ebenfalls komplett ab. Das heutige Rathaus ist somit der 3. Bau dieser Art und wurde im Jahr 1841 erbaut. Bei unserem Besuch fand gerade einen Hochzeit statt, denn dieses Gebäude ist sehr beliebt bei Heiratswilligen.

Am Markt befindet sich auch das Theater im Gewölbe im Lucas-Cranach-Haus. Es ist das älteste Kreuzgewölbe aus der Renaissance-Zeit in Weimar.

Meiner Mama ist beim schlendern durch die Gassen noch das Ginkgo-Museum aufgefallen. Es ist ein privat geführtes Museum direkt am Markt, links vom Rathaus gelegen. Hier findet man fossile Ur-Ginkgo Blätter, Ginkgoholz und Samen. Zudem kann man Ginkgo-Pflanzen für den Privatgebrauch kaufen. Meine Oma ist so eine kleine Kräuterhexe, die uns alles mögliche zusammen braut was bei Erkältung, Gelenkschmerzen etc. hilft und sie hat meine Mama auch schon damit angesteckt. Ich dachte schon, sie kauft gleich die ganzen Pflanzen, aber Papa hat gesagt, die kriegen wir jetzt nicht mit, brauchst du nicht kaufen. Wusstet ihr, dass Ginkgo die Durchblutung fördert und auch bei Gedächtnisverlust und Ohrgeräuschen (Tinnitus) helfen kann? Ist schon ein gesundes Kraut, so lange ich es nicht fressen muss. Wobei, im Keks versteckt und nur in geringen Mengen (zu viel davon ist für uns Hunde giftig und darf nur in Maßen gegeben werden), schmeckt es vielleicht ganz gut. Schon Goethe machte den Ginkgo-Baum mit seinem Gedicht „Gingo biloba“ aus dem Jahr 1815 bekannt.


Die Stadt-Apotheke Weimar ist eine der ältesten Apotheken Deutschlands und hat seit ihrer Gründung im 16. Jahrhundert zahlreiche Veränderungen durchgemacht, wie z.B. den Umzug an ihren heutigen Standort.

Das Schiller Museum befindet sich im Neubau, direkt hinter dem Schiller-Wohnhaus. Hier werden Sonder- und Wechselausstellungen gezeigt.


Das Schiller Wohnhaus in der Schillerstr. 12, wurde im Jahr 1802 von Schiller gekauft, nach dem die Familie im Jahr 1799 aus Jena nach Weimar zog. Er bezog es gemeinsam mit seiner Familie bis er darin im Jahr 1805 verstarb. Seine Frau Charlotte wohnte weiterhin im Haus bis zu ihrem Tode im Jahr 1826. Die Kinder verkauften es daraufhin im Jahr 1827 an einen Gartenbauinspektor. In Schillers Wohnhaus kann unter anderem sein Arbeitszimmer, Charlottes Zimmer und den Wohnbereich sehen. Leider darf ich hier als Vierbeiner auch nicht rein, ebenso nicht ins Weimar-Haus.



Das Weimar-Haus (Weimar Museum) beschäftigt sich mit der Geschichte der Stadt Weimar und ist auf jeden Fall einen Besuch wert.


Das Goethe-Schiller-Denkmal befindet sich auf dem Theaterplatz vor dem Nationaltheater Weimar. Es ist ein bronzenes Doppelstandbild aus dem Jahr 1857.

Das Haus der Weimarer Republik wurde im Jahr 2019 eröffnet und thematisiert die Verabschiedung der Weimarer Reichsverfassung und die Entstehung der Demokratie in Deutschland.


Das Deutsche Nationaltheater und Staatskapelle befinden sich ebenfalls am Theaterplatz, hinter dem Goethe-Schiller-Denkmal. Es vereint den bedeutendsten Bühnenbetrieb in Weimar mit den Sparten Theater, Schauspiel und dem Orchester Staatskapelle Weimar.

Der älteste Brunnen der Stadt, der Goethebrunnen, steht in der Brauhausgasse. Der ehemals hölzerne Brunnen wurde im Jahr 1822 durch einen Brunnen aus Gusseisen getauscht.

Das Goethes Wohnhaus, in dem er von 1782 bis zu seinem Tod im Jahr 1832 lebte, ist mittlerweile das Goethe Nationalmuseum. Hier hat man Zugang zu seinen Wohnräumen, dem Arbeitszimmer, der Bibliothek, dem Hausgarten und zur Empfangs- und Kunstsammlung.



Der Frauenplan ist ein Platz in der Altstadt von Weimar. Er ist bekannt durch Goethes Wohnhaus, welches hier zu finden ist und wegen des Goethebrunnens. Außerdem gibt es hier unzählige kleine Bars und Restaurants, die gerade im Sommer mit der Außengastronomie zum verweilen einladen und das beste daran, hier dürfen wir Vierbeiner und ebenfalls aufhalten, während Mama und Papa am schlemmen sind.

Das Wieland-Denkmal und den Brunnen findet ihr am Wielandplatz. Das Denkmal wurde 1857 für den Dichter Christoph Martin Wieland eingeweiht.

Der Park an der Ilm ist ein 48 Hektar großer Park an der Ilm und somit der größte Landschaftspark in Weimar. Er lädt zum spazieren und verweilen an, gerade mit Hunden und Kindern. Der Park entstand in der Zeit von 1778 und 1828 und ist eng mit dem Leben von Goethe verbunden, der hier auch ein Gartenhaus bessesen hat, welches wir euch später noch zeigen werden. Ich hab mich hier sehr wohl gefühlt nach der Tour durch die Innenstadt und konnte ausgiebig schnüffeln und meine Blase erleichtern. Ach war der Park toll, hier wäre ich gerne noch länger geblieben, obwohl wir hier bestimmt 2,5 Stunden umher gelaufen sind. Zuerst kamen wir vorbei am Liszt-Haus. In dem Haus wohnte Franz Liszt von 1869 bis zu seinem Tod im Jahr 1886. Der Musiksalon und das Arbeitszimmer können in noch originaler Einrichtung besichtigt werden.



Im Park an der Ilm befindet sich die Parkhöhle, ein unterirdisches Stollensystem, welches Ende des 18. Jahrhunderts entstand. Ursprünglich sollte es als Anlage einer Brauerei gebaut werden. Direkt am Eingang zur Parkhöhle stand eine tolle Bank, auf der wir erst mal eine ausgiebige Pause gemacht haben, damit ich meine Pfötchen ausruhen konnte. Dann ist Papa aber einfach in der Parkhöhle verschwunden und ich dachte nur, wo geht der schon wieder alleine hin? Zum Glück hat er mich nicht lange warten lassen, da die Parkhöhle bei unseren Besuch noch geschlossen hatte. Hunde dürfen leider auch nicht mit rein in die Parkhöhle.



Das Hafis-Goethe-Denkmal erinnert an den Deutschen Dichter Johann Wolfgang von Goethe und den persischen Dichter Hafis, aus dem 14. Jahrhundert. Es befindet sich am Beethovenplatz in der Nähe des Landesarchiv Thüringen.


Das Tempelherrenhaus wurde im Jahr 1786 im neogotischen Stil erbaut und wurde leider im zweiten Weltkrieg in 1945 durch einen Bombenanschlag zerstört. Nur der Turm blieb erhalten.



Die künstliche Ruine wurde im Jahr 1784, auf Wunsch von Goethe, erschaffen. Enthalten sind auch Bruchstücke der Wilhelmsburg, die in 1774 abgebrannt war.

Das Shakespeare-Denkmal im Park an der Ilm, ist das einzige Denkmal im europäischen Festland, welches an den Dichter und Dramatiker Shakespeare erinnert. William Shakespeare lebte von 1564-1616. Das Denkmal wurde im Jahr 1904 eingeweiht.

Die Naturbrücke wurde im Jahr 1799 erbaut und wurde seit dem unzählige Male repariert. Laut Aufzeichnungen wohl bereits 7 Mal. Es ist eine schöne Brücke mit einer natürlichen Optik.



Am Rande des Parks befindet sich Goethes Gartenhaus. Dies war sein erster eigener Wohnsitz in Weimar ab 1776. Hier wohnte und arbeitete er. Goethe half selber mit, den Garten wieder auf Vordermann zu bringen. Das es irgendwann zu klein wurde, wechselte er in 1782 in die Stadt in das Haus am Frauenplan und hier hielt er sich nur noch für Besuche auf und im Alter diente es ihm als wichtigen Rückzugsort. Hier schrieb er die Ballade „Erlkönig“ und das Gedicht „An den Mond“. Es befinden sich noch heute original Möbel im Haus, welches man besichtigen kann. Es ist ein wirklich schönes Grundstück und ich hab mich hier so wohl gefühlt, ich musste mich erst mal über die Wiese rollen.



Die Dux-Brücke verbinden den Dux-Garten (Herzog-Garten) mit dem Goethe-Garten.


Das Römische Haus war der Lieblingswohnsitz des Herzogs Carl August und wurde im Jahr 1792 bis 1997 errichtet. Das Haus wurde im klassizistischen Stil erbaut.



Das Römische Haus ist heute ein Museum, welches besichtigt werden kann. Unter anderem gibt es den blauen Saal mit einem Porträt der Herzogin Anna Amalia, den Speisesaal und den gelben Salon. Der Eintritt ist komplett kostenfrei. Es ist auf jeden Fall einen Besuch wert sagt Mama, auch wenn Hunde hier nicht mit rein dürfen.



Das Sándor-Petöfi-Denkmal im Park an der Ilm, erinnert an den ungarischen Dichter und Revolutionär. Petöfi war ein großer Verehrer von Goethe, hatte sonst aber nichts weiter mit Weimar zu tun.

Ebenfalls im Park an der Ilm, befindet sich das Liszt-Denkmal. Es erinnert an den österreichisch-ungarischen Komponisten Franz Liszt.

Nun hatten wir den Park einmal komplett erkundet und es ging weiter in Richtung Fürstengruft. Die Fürstengruft wurde bis 1828 erbaut und liegt auf dem historischen Friedhof. Hier befindet sich unter anderem das Grab von Goethe und Schiller.



Ebenfalls auf dem Gelände des historischen Friedhofs, direkt hinter der Fürstengruft, befindet sich die Russisch-Orthodoxe Kirche. Sie wurde im Jahr 1860 als Grabkapelle für die russische Großfürstin Maria Pawlowna errichtet. Es gibt eine unterirdische Wendeltreppe, die von der Kirche direkt in die Fürstengruft führt.



Der Historische Friedhof wurde im Jahr 1818 eingeweiht und gilt als Nachfolger des Jakobsfriedhofs. Hier befindet sich auch die Fürstengruft und die Russisch-Orthodoxe-Kirche. Leider durfte ich nicht mit aufs Gelände und musste mit Mama draußen warten, während Papa einfach ohne uns auf Erkundung gegangen ist. Zum Glück gab es vor dem Friedhof Bänke zu sitzen, da konnte ich in Ruhe warten und mich ausruhen.


Ebenfalls auf dem Gelände des Historischen Friedhofs gibt es die Gedächtnishalle, als Erinnerung für die im 1. Weltkrieg gefallenen Weimarer Bürger.

Die Herz-Jesu-Kirche ist eine römisch-katholische Kirche im neogotischen Stil und wurde im Jahr 1889-1891 erbaut. Seit 1982 steht die Kirche unter Denkmalschutz.

Vor dem gelben Schloss an der neuen Wache, befindet sich der Ildefonso Brunnen. Ein Brunnen aus dem 1. Jahrhundert nach Christus. Dieser hatte den gleichen Zweck wie der bereits erwähnte Herderbrunnen.

Am Platz der Demokratie steht das Bach-Denkmal, welches an den Komponisten Johann Sebastian Bach erinnern soll. Es stammt aus dem Jahr 1950 und steht nun seit 1995 auf dem Platz der Demokratie, da es bereits mehrmals umziehen musste.


Direkt vor der ehemaligen Hofapotheke, heutige Tourist Information, steht der Neptun Brunnen. Er ist der älteste Brunnen in Weimar. Früher zierten ihn andere Figuren, bis er 1774 mit der Neptun Figur ausgestattet wurde. Die Figur wurde in den folgenden Jahren durch Kopien ersetzt, aber die Originalfigur befindet sich in den Weimarer Kunstsammlungen.


Nach dem wir die Stadt gründlich erkundet haben, ging es für uns weiter zum Schloss Belvedere. Das Schloss liegt auf einer Anhöhe, südlich von Weimar gelegen, etwas 4km vom Stadtzentrum entfernt. Hier findet man das HfM Franz Liszt Gitarre-Institut (Bachhaus), das HfM Franz Liszt Studiotheater und das Schloss Belvedere. Das Schloss Belvedere wurde zwischen 1724 und 1748 im Rokokostil erbaut.



Auf dem Gelände gibt es zudem noch das Musikgymnasium Schloss Belvedere, einen Irrgarten, einen russischen Garten und die Orangerie auf dem hinteren Teil des Geländes, neben dem roten Turm. Das Schloss Belvedere war die barocke Sommerresidenz der Familie von Sachsen-Weimar und Eisenach.



Als letzten, aber wichtigen Punkt hatten wir noch die Gedenkstätte Buchenwald auf unserer Liste. Der Weg führt vorbei am Obelisk, weiter über die sogenannte Blutstraße. Die Blutstraße hat diesen Namen bekommen, da die Häftlinge aus Buchenwald diese von 1938-1939 erbaut haben. Auf dem weiteren Weg der Straße, findet man immer wieder Hinweisschilder mit Bildern, die einen den ersten Eindruck vermitteln sollen, um was es bei Buchenwald geht.



Das KZ Buchenwald war eines der größten Konzentrationslager in Deutschland und wurde zwischen 1937-1945 bei Weimar als Haftstätte für Zwangsarbeit betrieben. In dieser Zeit waren ca. 278.000 Menschen aus ca. 50 Ländern in Buchenwald inhaftiert. Die Todesopfer wurden auf 56.000 Menschen geschätzt.



Nach der Rettung der Häftlinge am 11.04.1945 durch die Hilfe der US-Armee, nutzte die sowjetische Besatzungsmacht einen Teil des Geländes als Speziallager Nr. 2. Seit 1958 gibt es auf diesem Gelände die Gedenkstätte Buchenwald. Von weitem sieht man schon das Mahnmal der Gedenkstätte Buchenwald, den Glockenturm.

So Freunde, dass war mein Ausflug nach Weimar. Ich hoffe der Einblick hat euch gefallen und ich bin gespannt, wie euch Weimar gefällt, wenn ihr es selber besucht. Weimar ist eine wirklich schöne Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten und dem großen Park, den ich ganz besonders toll fand. Ich verabschiede mich heute mit dem Bild aus Weimar, vor dem historischen Friedhof, wo ich mit Mama gewartet habe. Liebe Grüße, eure Emma.

Alle Links zu dem Beitrag, findet ihr über folgenden Link: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-weimar/
- https://de.wikipedia.org/wiki/Weimar#
- https://www.weimar.de/
- https://www.klassik-stiftung.de/bauhaus-museum-weimar/
- https://de.wikipedia.org/wiki/Bauhaus-Museum
- https://de.wikipedia.org/wiki/Museum_Zwangsarbeit_im_-Nationalsozialismus
- https://www.museum-zwangsarbeit.de/
- https://de.wikipedia.org/wiki/Weimarhalle
- https://www.weimarhalle.de/
- https://de.wikipedia.org/wiki/Jakobskirche_(Weimar)
- https://de.wikipedia.org/wiki/Herderkirche
- https://www.weimar.de/kultur/sehenswuerdigkeiten/kirchen-und-friedhoefe/stadtkirche-st-peter-und-paul/
- https://de.wikipedia.org/wiki/Herderkirche
- https://www.outdooractive.com/de/poi/weimar-weimarer-land/marstall-weimar/801605581/
- https://bau-verkehr.thueringen.de/bau/hochbau/landesbau/thuer-hauptstaatsarchiv-marstallgebaeude
- https://bau-verkehr.thueringen.de/bau/hochbau/landesbau/thuer-hauptstaatsarchiv-marstallgebaeude
- https://www.bpb.de/themen/holocaust/erinnerungsorte/503166/zermahlene-geschichte/
- https://de.wikipedia.org/wiki/Weimarer_Stadtschloss
- https://de.wikipedia.org/wiki/Bastille_(Weimar)
- https://www.klassik-stiftung.de/herzogin-anna-amalia-bibliothek/
- https://de.wikipedia.org/wiki/Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek
- https://de.wikipedia.org/wiki/Hochschule_f%C3%BCr_Musik_Franz_Liszt_Weimar
- https://de.wikipedia.org/wiki/Carl-August-Denkmal
- https://de.wikipedia.org/wiki/Markt_(Weimar)
- https://de.wikipedia.org/wiki/Rathaus_Weimar
- https://www.theater-im-gewoelbe.de/spielplan
- https://www.weimar.de/kultur/sehenswuerdigkeiten/museen-in-weimar/ginkgo-museum/
- https://ginkgoshop.de/
- http://www.apotheke-weimar.de/
- https://www.klassik-stiftung.de/schiller-museum/
- https://de.wikipedia.org/wiki/Schillerhaus_Weimar
- https://www.klassik-stiftung.de/schillers-wohnhaus/
- https://weimarhaus.de/
- https://de.wikipedia.org/wiki/Goethe-Schiller-Denkmal
- https://www.hdwr.de/
- https://www.dnt-weimar.de/
- https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Nationaltheater_und_Staatskapelle_Weimar
- http://www.goethebrunnen-weimar.de/
- https://de.wikipedia.org/wiki/Frauenplan_(Weimar)
- https://www.weimar.de/kultur/sehenswuerdigkeiten/parks-und-gaerten/park-an-der-ilm/
- https://www.klassik-stiftung.de/liszt-haus/
- https://www.klassik-stiftung.de/parkhoehle/
- https://de.wikipedia.org/wiki/Goethe-Hafis-Denkmal
- https://www.weimar-lese.de/sehenswuerdigkeiten/gebaeude/tempelherrenhaus/
- https://www.weimar-lese.de/sehenswuerdigkeiten/oertlichkeiten/die-kuenstliche-ruine/
- https://www.weimar-lese.de/sehenswuerdigkeiten/oertlichkeiten/ginkgo-biloba/
- https://www.weimar-lese.de/sehenswuerdigkeiten/denkmaeler/shakespeare-denkmal/
- https://www.klassik-stiftung.de/goethes-gartenhaus/
- https://de.wikipedia.org/wiki/Goethes_Gartenhaus
- https://de.wikipedia.org/wiki/Dux-Br%C3%BCcke
- https://www.klassik-stiftung.de/roemisches-haus/
- https://de.wikipedia.org/wiki/Sandor-Pet%C3%B6fi-Denkmal
- https://www.klassik-stiftung.de/fuerstengruft/
- https://www.rok-weimar.de/
- https://stadt.weimar.de/de/historischer-friedhof-weimar.html
- https://de.wikipedia.org/wiki/Herz-Jesu-Kirche_(Weimar)
- https://www.weimar-lese.de/sehenswuerdigkeiten/brunnen/ildefonso-brunnen/
- https://de.wikipedia.org/wiki/Bachdenkmal_(Weimar)
- https://www.weimar-lese.de/sehenswuerdigkeiten/brunnen/neptun-brunnen/
- https://www.klassik-stiftung.de/schloss-und-park-belvedere/
- https://www.buchenwald.de/
- https://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Buchenwald
Hunde reden nicht mit Worten. Sie reden mit Körpersprache, kleinen Gesten, Lauten und Blicken. Wer diese Signale versteht, kann Missverständnisse vermeiden, Stress reduzieren und die Bindung zum Hund stärken. Gerade im Urlaub ist das entscheidend: Neue Orte, fremde Gerüche, andere Hunde und ungewohnte Situationen können deinen Vierbeiner schnell überfordern. Wenn du seine Sprache sprichst, kannst du rechtzeitig reagieren und aus Unsicherheit wird wieder Sicherheit.
Warum sollte man die Hundesprache verstehen?
- wenn du verstehst, wie dein Hund denkt und fühlt, fühlt er sich ernst genommen. Das schafft Vertrauen, welches wichtig ist
- viele Konflikte entstehen überhaupt erst, weil Signale übersehen werden. Wer „Hundisch“ versteht, kann Stress abbauen, bevor er eskaliert
- unbekannte Orte, Menschen und Tiere: dein Hund zeigt dir genau, ob er Spaß hat oder eine Pause braucht
Körpersprache von Kopf bis Rute
Ein Hund „spricht“ mit seinem ganzen Körper und daher geben wir dir hier eine Übersicht über die einzelnen Körperteile.
Ohren:
- nach vorne zeigend: Dein Hund ist aufmerksam und interessiert
- nach hinten zeigend/angelegt: Dein Hund ist unsicher und/oder er hat Angst
Augen:
- weiche Lider: Dein Hund ist entspannt
- geweitete Pupillen: Dein Hund hat Stress oder eine Erregung
- starrer Blick: Dein Hund warnt dich
Maul:
- offen, lockere Zunge: entspannt
- Lefzen angespannt; Zähne sichtbar: Dein Hund zeigt eine Abwehrreaktion
Rute:
- locker hängend: neutral
- hoch und steif: Dein Hund zeigt eine Anspannung und Dominanz
- eingezogen: Dein Hund hat Angst und/oder ist unsicher
- wedeln: Dein Hund zeigt Freude, Aufregung oder auch Unsicherheit (Kontext beachten!)
Wichtig: Du solltest immer das Gesamtbild sehen. Eine wedelnde Rute alleine heißt nicht immer Freude, manchmal auch Nervosität.
Typische Situationen im Urlaub
Am Strand: Emma buddelt, rennt Kreise, wedelt → pure Freude
In der Stadt: Hund bleibt stehen, zieht Rute ein, weicht Blicken aus → Überforderung, Pause nötig
Im Restaurant: Hund legt Kopf auf die Pfoten, Körper seitlich → Entspannung, fühlt sich sicher
So erkennst du, wann du weitermachen kannst – und wann es besser ist, eine kleine Auszeit einzulegen.
Beschwichtigungssignale („Calming Signals“)
Hunde nutzen kleine Gesten, um Stress abzubauen oder Konflikte zu vermeiden. Hier sind ein paar typische Beispiele:
- gähnen
- über die Schnauze lecken
- Kopf abwenden
- langsam bewegen
Diese Signale sind wie ein „Friedensangebot“. Sie sagen: „Lass uns entspannt bleiben.“ Wenn du das erkennst, kannst du deinem Hund Sicherheit geben. Zum Beispiel durch eine ruhige Stimme, Distanz oder Ablenkung.
Lautsprache
Auch Geräusche gehören zur Hundesprache, hier ein paar Beispiele.
- Bellen: Freude, Aufregung, Unsicherheit oder Warnung
- Knurren: Kein „Aggressionssignal“ per se, sondern eine klare Grenze: „Mir reicht’s.“
- Fiepen: Erwartung, Ungeduld oder Stress
- Heulen: Kontaktaufnahme, Einsamkeit
Tipp: Nie nur den Laut isoliert deuten. Knurren im Spiel klingt anders als Knurren bei Unsicherheit.
Praxis-Tipps für unterwegs
- Beobachten statt interpretieren: Achte auf Kombinationen, nicht nur auf ein Signal.
- Tagebuch führen: Notiere im Urlaub, wie dein Hund reagiert, denn so erkennst du Muster.
- Früh eingreifen: Wenn du Stress-Signale erkennst, handle bevor dein Hund überfordert ist.
- Auf das Flüstern hören: Hunde zeigen erst leise Signale (z.B. Kopf abwenden), bevor sie laut werden (Knurren).
Fazit
Hundesprache zu verstehen heißt, Deinen Hund wirklich ernst zu nehmen. Besonders unterwegs, wenn so viele Eindrücke auf ihn einprasseln, ist es deine Aufgabe, seine Signale zu sehen und richtig zu deuten. So wird jede Reise entspannter – für dich und für deinen Vierbeiner.
Wer die Sprache seines Hundes versteht, wird nicht nur zum Reiseleiter, sondern auch zum besten Freund auf allen Abenteuern.
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