Die Niederlande, dass klingt nach Windmühlen, bunten Tulpenfeldern, Radwegen, die ins Unendliche führen, und natürlich endlosen Nordseestränden. Ein Traumziel für Hundemenschen? Absolut, solange man ein paar Regeln kennt.
Die gute Nachricht: Die Niederländer lieben ihre Hunde. Und kaum ein Land ist so entspannt, was Mitnahme in Cafés, Unterkünfte oder den Alltag betrifft.
Einreisebestimmungen – Über die Grenze ins Käseland
Die Einreise ist unkompliziert:
EU-Heimtierausweis Pflicht
Mikrochip (ISO-Standard)
Tollwutimpfung mindestens 21 Tage alt
Rassenregelung: Es gibt keine Rasseliste mehr; früher war der Pitbull verboten, das ist seit 2009 aufgehoben.
Gesetze und Vorschriften – Zwischen Grachten und Stränden
Leinenpflicht:
In Städten fast überall Pflicht.
In vielen Parks und an ausgewiesenen Freilaufzonen dürfen Hunde ohne Leine toben.
Maulkorb:
Keine Pflicht, außer bei auffälligen oder gefährlichen Hunden nach behördlicher Auflage.
Öffentliche Verkehrsmittel:
Kleine Hunde dürfen in Taschen kostenlos mit.
Größere Hunde fahren mit Ticket (meist Kinderpreis) in Bus, Bahn und Tram problemlos mit.
Restaurants und Cafés:
Sehr hundefreundlich! In den meisten Cafés und sogar Restaurants sind Hunde willkommen – typisch niederländische Gelassenheit.
Gesundheit und Vorsorge – Meer, Wind und ein paar kleine Risiken
Zecken: Vorkommen in Wäldern und Dünengebieten, also Vorsicht in der Natur.
Hitze: An der Küste meist mild, aber in Städten im Sommer auch mal heiß. Viel Wasser einplanen.
Tierärzte: Gute Versorgung im ganzen Land, viele sprechen Englisch oder Deutsch.
Reiseschutz: Zeckenschutz und Wurmkuren sind empfehlenswert, ansonsten keine besonderen Risiken.
Strände und Natur – Paradies für Wasserratten
Hundestrände:
Fast die ganze niederländische Nordseeküste ist hundefreundlich.
In der Hauptsaison (1. Mai – 1. Oktober) gilt vielerorts tagsüber Leinenpflicht oder Hundeverbot. Morgens und abends sind Hunde jedoch fast überall erlaubt.
Dünengebiete wie die „Amsterdamse Waterleidingduinen“ sind fantastisch zum Wandern.
Wälder und Polderwege laden zu langen Spaziergängen ein.
Auf den Watteninseln (Texel, Ameland, Terschelling) dürfen Hunde oft frei laufen.
Unterkünfte und Alltag – Ferienhäuser, Boote und Strandcafés
Unterkünfte:
Ferienhäuser und Ferienparks (z. B. Center Parcs, Landal GreenParks) sind sehr hundefreundlich.
Viele Hotels und B&Bs erlauben Hunde, einfach nachfragen.
Auf den Watteninseln gibt es besonders viele hundefreundliche Unterkünfte.
Restaurants und Cafés:
Fast überall willkommen. In Strandpavillons stehen oft Wassernäpfe bereit.
Besonderheiten und Tipps – Holland-Style mit Hund
Radwege: In den Niederlanden hat das Fahrrad Vorrang. Achte darauf, dass dein Hund nicht plötzlich auf den Radweg springt, denn hier herrscht reger Verkehr.
Strafen: Ohne Leine in nicht erlaubten Zonen kann ein Bußgeld fällig werden (ca. 90 €).
Kultur: Niederländer sind entspannt, Hunde gehören fast selbstverständlich zum Alltag.
Praktischer Tipp: Viele Strände haben im Winterhalbjahr (Oktober – Mai) gar keine Einschränkungen – dann ist es ein wahres Hundeparadies.
Fazit: Die Niederlande sind ein Traumziel für Hunde: lange Strände, viele Freilaufzonen, hundefreundliche Menschen und Unterkünfte. Wer die Saisonregeln an den Stränden kennt und Rücksicht auf Radfahrer nimmt, findet hier ein unkompliziertes, entspanntes Urlaubsland – mit Wind in den Ohren und Sand unter den Pfoten.
Frankreich, dass Land der Weine, der sanften Hügel der Provence, der wilden Atlantikküste und der romantischen Straßencafés in Paris. Aber wie sieht es aus, wenn man mit Hund reist? Zwischen Eleganz, Regeln und Naturparadiesen gibt es einiges zu beachten – und mit guter Vorbereitung wird es für euch beide ein wunderbares Abenteuer.
Einreisebestimmungen – Bonjour, Pfote!
Für Hunde gelten die EU-Standards:
EU-Heimtierausweis erforderlich
Mikrochip (ISO-Standard)
Tollwutimpfung: gültig und mindestens 21 Tage alt
Besonderheit: Frankreich hat eine strenge Rasseliste:
Kategorie 1 (z. B. Pitbull, Boerboel) – komplettes Einreiseverbot.
Kategorie 2 (z. B. Rottweiler, Mastiff, Tosa) – Einreise nur unter strengen Auflagen (Maulkorb, Leine, Versicherung, Halter muss mind. 18 Jahre alt sein).
Gesetze und Vorschriften – Regeln im Land der Freiheit
Leinenpflicht:
In Städten und öffentlichen Parks Pflicht.
Auf dem Land und in der Natur oft locker gehandhabt, aber Wildtiere beachten.
Maulkorb:
Pflicht für Hunde der Kategorie 2. Sonst nicht vorgeschrieben, aber in öffentlichen Verkehrsmitteln manchmal verlangt.
Öffentliche Verkehrsmittel:
Kleine Hunde in Transporttasche kostenlos.
Große Hunde brauchen Ticket (meist halber Fahrpreis) + Leine und Maulkorb.
Restaurants und Cafés:
Sehr hundefreundlich! In vielen Cafés und sogar Restaurants sind Hunde erlaubt – besonders draußen.
Gesundheit und Vorsorge – Südliche Sonne, kleine Gefahren
Zecken und Sandmücken: Vor allem im Süden (Provence, Côte d’Azur, Languedoc). Risiko für Leishmaniose → Spot-Ons oder Halsband empfehlenswert.
Hitze: In Südfrankreich im Sommer extrem. Spaziergänge morgens/abends, Schatten und Wasser sind Pflicht.
Pflanzen: In Weinbaugebieten Vorsicht mit Trauben und Rosinen , die sind giftig für Hunde!
Tierärzte: „Vétérinaire“, sehr gute Versorgung, viele sprechen Englisch. In Touristenregionen oft auch Deutsch.
Strände und Natur – Von Atlantikwellen bis Alpen
Strände:
Offiziell sind Hunde an vielen Stränden im Sommer verboten.
In der Nebensaison (Oktober–Mai) ist es oft kein Problem.
Es gibt aber ausgewiesene Hundestrände, z. B.:
Plage de la Salis (Antibes, Côte d’Azur)
Plage de l’Espiguette (bei Montpellier)
Einige Abschnitte an der Atlantikküste bei Biarritz oder Bretagne.
Nationalparks: Hunde meist an der Leine erlaubt, aber teilweise verboten (z. B. im Parc National des Écrins).
Unterkünfte und Alltag – Vive le chien!
Unterkünfte:
Ferienhäuser und Gîtes sind oft sehr hundefreundlich.
Hotels: je nach Kategorie: in kleineren Pensionen oft kein Problem, in gehobenen Hotels schwieriger.
Restaurants:
Hunde sind in vielen Cafés und sogar in Innenräumen willkommen.
Wasser wird häufig angeboten, Napf aber besser dabeihaben.
Besonderheiten und Tipps – Mit Stil durch Frankreich
Kotbeutel: Pflicht, in Städten streng kontrolliert. In Paris gibt es sogar hohe Strafen fürs Nicht-Aufräumen.
Straßenhunde: Selten, Frankreich hat kaum Streuner.
Kultur: Franzosen sind generell hundefreundlich, aber Wert auf gute Erziehung wird gelegt. Ein ruhiger Hund mit Leine ist gern gesehen, ein kläffender Störenfried weniger.
Praktisch: An Tankstellen und Autobahnraststätten gibt es oft kleine Hundebereiche zum Ausführen.
Fazit: Frankreich ist für Hundereisen traumhaft, wenn man die Regeln kennt, besonders an Stränden und mit Blick auf Rassevorschriften. Zwischen Alpen, Atlantik und Lavendelfeldern findet ihr unglaubliche Natur, charmante Unterkünfte und ein Land, in dem Hunde fast selbstverständlich dazugehören. Mit Respekt, Rücksicht und guter Vorbereitung steht eurem französischen Abenteuer nichts im Weg.
Die Slowakei, dass Land der majestätischen Berge, dichten Wälder, klaren Seen und mittelalterlichen Schlösser. Für Hundebesitzer ist die Slowakei ein wahres Paradies: unberührte Natur, wenig überlaufene Wanderwege und viel Freiheit für euren Vierbeiner. Mit ein paar Regeln wird der Urlaub stressfrei und unvergesslich.
Einreisebestimmungen – Sicher in die Hohe Tatra
Als EU-Mitglied gelten die bekannten Einreisevorgaben:
EU-Heimtierausweis Pflicht
Mikrochip nach ISO-Standard
Tollwutimpfung mindestens 21 Tage alt
Rasseliste: Keine landesweite Rasseliste, regionale Vorschriften möglich.
Gesetze und Vorschriften – Leinen, Maulkorb & Co.
Leinenpflicht:
In Städten und öffentlichen Parks Pflicht.
In Nationalparks und ländlichen Regionen oft Freilauf erlaubt, Schilder beachten.
Maulkorb:
Keine generelle Pflicht, kann in bestimmten Verkehrsmitteln oder für auffällige Hunde verlangt werden.
Öffentliche Verkehrsmittel:
Kleine Hunde in Taschen kostenlos.
Größere Hunde mit Ticket, Leine und Maulkorb empfohlen.
Restaurants und Cafés:
Hunde draußen meist willkommen, drinnen nach Absprache.
Gesundheit und Vorsorge – Berge, Wälder und Sicherheit
Zecken: Vor allem in Wäldern, Nationalparks und ländlichen Gegenden → Spot-On oder Tabletten empfohlen.
Hitze: Sommer meist mild, im Tal kann es warm werden → ausreichend Wasser und Schatten.
Tierärzte: Gute Versorgung in Städten, auf dem Land vorher recherchieren („Veterinárna klinika“).
Strände und Natur – Wanderparadies für Hunde
Seen und Flüsse:
Malerische Bergseen und Flüsse laden zu Spaziergängen und kleinen Bädern ein.
Besonders beliebt: Štrbské Pleso, Orava-See, Zemplínska Šírava.
Wandern und Natur:
Hohe Tatra: spektakuläre Bergtouren, Leine empfohlen.
Kleine Karpaten: ideale Wanderwege für Anfänger und Fortgeschrittene.
Nationalparks: Hunde meist an der Leine erlaubt.
Unterkünfte und Alltag – Ferienhaus, Pension oder Landgasthof
Unterkünfte:
Ferienhäuser, Apartments und Landpensionen erlauben oft Hunde.
Hotels unterschiedlich, vorher nachfragen.
Restaurants und Cafés:
Hunde draußen willkommen, Wasser auf Anfrage.
In kleineren Orten sehr entspannt, in Städten vorher klären.
Besonderheiten und Tipps – Slowakei authentisch erleben
Kultur: Slowaken lieben Natur und Hunde, Spaziergänge in Parks und Bergen sind normal.
Kotbeutel: Pflicht in Städten, in der Natur eher entspannt.
Praktisch: Früh starten bei Wanderungen, da sind weniger Menschen, mehr Freiheit für euren Hund.
Sicherheit: Auf Wildtiere und Weidevieh achten, besonders in Bergregionen.
Fazit: Die Slowakei ist ein Traumziel für Hundebesitzer, die Berge, Wälder und klare Seen lieben. Von der Hohen Tatra bis zu den kleinen Karpaten gibt es unzählige Möglichkeiten für Spaziergänge, Wanderungen und Abenteuer. Wer Leine, Zeckenschutz und Rücksicht mitbringt, erlebt hier einen naturnahen und entspannten Urlaub auf vier Pfoten.
Hallo Freunde, im Beitrag zu Travemünde habe ich euch ja schon ein bisschen von meinem Ausflug nach Lübeck berichtet. Aber für alle die nur Lübeck und nicht die anderen Ortschaften rund herum interessieren, schreibe ich euch noch mal einen Beitrag nur zu Lübeck.
Die Anreise nach Lübeck ist einmal per Schiff über die Trave möglich, z.B. von Travemünde aus oder per Auto. Je nach dem von wo ihr nach Lübeck anfahrt, müsst ihr eine Maut bezahlen, nämlich für die Durchfahrt im Herrentunnel. Die Maut kostet 2,30 Euro (Barpreis – für einen normalen PKW mit maximal 1,30m Höhe). Wir waren bei unserer Fahrt mit dem Auto nach Lübeck total überrascht davon und hatten den Geldbeutel natürlich hinten im Kofferraum. Mama musste schnell raus springen und den Geldbeutel holen.
Die Fahrt mit dem Schiff hat mir viel Spaß gemacht und ich war auch ganz brav, sagen Mama und Papa. Wir sind mit dem Schiff der Hanse gefahren, es gibt aber noch weitere Anbieter.
Lübeck ist eine norddeutsche Stadt, mit Bauten im Stil der Backsteingotik und ca. 223.000 Einwohnern. Die Stadt wurde im Jahr 1143 gegründet. Lübeck hat 7 Kirchtürme und viele interessante Bauwerke zu bieten. Zudem eine schöne Fußgängerzone mit unzähligen Geschäften, die zum ausgiebigen shoppen einladen. Seit 1987 gehört die Lübecker Altstadt zum UNESCO Welterbe.
Der Schiffsanleger ist an der Untertrave und von dort aus, gelangt man zügig in die Altstadt und zu vielen Sehenswürdigkeiten. Ich habe mich richtig darauf gefreut, die Stadt zu erkunden. Als erste kamen wir an St. Jakobi vorbei. Die St. Jakobi-Kirche wurde im Jahr 1227 erbaut, wurde allerdings erst im Jahr 1334 komplett fertig gestellt und hatte somit eine Bauzeit von mehr als 100 Jahren. Die Jakobi-Kirche war die einzige Kirche, die im 2. Weltkrieg nicht zerstört wurde.
Weiter ging es durch die Innenstadt, vorbei am Hospital zum Heiligen Geist, welches im Jahr 1286 fertig gestellt wurde. Das Hospital gilt als eines der ältesten Sozialeinrichtungen der Welt. Das Hospital wurde im Stil der Backsteingotik errichtet. Mittlerweile dient das Hospital als Altenheim und es ist möglich dieses zu besichtigen.
Als nächstes kamen wir an St. Marien vorbei. St. Marien ist bekannt als Mutter der Backsteingotik und wurde zwischen 1265 und 1351 errichtet. Sie war Vorbild für ca. 70 Kirchen im Ostseeraum. Sie ist zudem das höchste Backsteingewölbe der Welt mit 38,5 Metern vom Gewölbescheitel über dem Boden. Die St. Marien zu Lübeck steht in unmittelbarer Nähe zum Marktplatz und Rathaus von Lübeck.
Das historische Rathaus von Lübeck wurde im Jahr 1230 bis 1308 erbaut und immer wieder umgebaut und erweitert. Es vereint die Baustile von der Gotik bis zur Renaissance. Auffällig sind die vielen kleinen Türme. Über die Jahre wurden große Teile abgerissen und komplett neu aufgebaut und weitere Bereiche angebaut. Daher auch die unterschiedlichen Baustile. Noch heute dient es als Sitz des Bürgermeisters. Ihr seht es auf der linken Seite auf dem Foto. Das andere Gebäude auf dem Foto ist das alte Kanzleigebäude, früher Schriverie. Es wurde 1485 im Stil der Gotik gebaucht. Früher was das Gebäude der Sitz der Notare und Ratsschreiber, später diente es als Polizeiwache. Dort gab es auch ein kleines Gefängnis, den Bullenstall.
Gegenüber von St. Marien, befindet sich das Buddenbrookhaus. Es ist das ehemalige Wohnhaus des Schriftstellers und der Familie von Thomas Manns, welches ihm und seinem Bruder als Museum gewidmet ist. Es zeigt eine Ausstellung und bietet Führungen durch die Stadt an. Im Shop könnt ihr eine Lego Figur von Thomas Mann kaufen, was Mama eine tolle Idee findet.
Weiter ging es für uns in Richtung Holstentor. Auf dem Weg dahin, kamen wir am Salzspeicher vorbei. Der Salzspeicher ist auch bekannt als Nosferatu-Fenster, da hier im Jahr 1921 Teile des Films „Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“ gedreht wurden. Erbaut wurden die Salzspeicher im Jahr 1579 bis 1745 und dienste lange Zeit als Lagerung für das Salz, welches aus der Saline Oldesloe gewonnen und von hier nach ganz Skandinavien exportiert wurde. Dort wurde es wahrscheinlich zur Konservierung des Fischs genutzt.
Das Holstentor, ist eines von vier ehemaligen Stadttoren, wovon insgesamt nur noch 2 erhalten sind. Das Holstentor und das Burgtor. Die Stadttore dienten als Zugang zur Stadt und dienten dem Schutz der Stadt. Es ist ein Spätgotisches Gebäude, welche zwischen 1464 und 1478 erbaut wurde. 30 Geschütze hatten Platz darin, wurden aber nie abgefeuert. Das Holstentor ist das wohl bekannteste Gebäude in Lübeck und ziert unzählige Postkarten als Motiv.
Hinter dem Holstentor, befindet sich der Holstentorplatz. Eine parkähnliche Grünfläche mit vielen Bänken zum ausruhen und verweilen. Ich fand es hier besonders toll, da es für mich das erste grün gewesen ist, was ich in der Stadt gesehen habe und hab mich wahnsinnig darüber gefreut.
Da hier so viel los war, hab ich mich aber nicht getraut Pipi zu machen. Also haben Mama und Papa weiter nach einem Park für mich gesucht, wo ich in Ruhe mein Geschäft erledigen kann. Wir sind weiter über die Obertravebrücke, auch Liebesbrücke genannt, bis wir eine Art Park direkt an der Trave gefunden haben. Hier habe ich erst mal Pause gemacht und meine Würstchen verputzt.
Dann waren Mama und Papa an der Reihe, denn die beiden hatten auch Hunger. Sie haben eine kleine Pizzeria gefunden, wo man draußen sitzen konnte, da die meisten Restaurants leider nicht mit Hunden besucht werden dürfen und sie nicht ewig weitersuchen wollten.
Danach kamen wir zum Lübecker Dom, welcher 1247 fertig gebaut wurde. Bei der Bombardierung der Stadt in 1942, wird der Dom fast vollständig zerstört und wurde ab 1949 wieder aufgebaut.
Weiter ging es durch die Gassen der Altstadt, bis hin zu St. Aegidien, der kleinsten der Lübecker Innenstadtkirchen. Sie wurde im 14. Jahrhundert erbaut und überstand den Bombenangriff in 1942 unbeschadet. Direkt gegenüber von St. Aegidien liegt der Aegidienhof, welcher früher eine klosterähnliche Gemeinschaft war.
In Lübeck findet ihr das Willy-Brandt-Haus, denn der ehemalige Bundeskanzler und Nobelpreisträger, wurde in Lübeck geboren. Das Haus wurde im Dezember 2007 eröffnet. Es gibt u.a. eine Ausstellung mit Lebensabschnitten von Willy Brandt.
Da wir mit dem Schiff angereist waren, ging es für uns langsam wieder in Richtung Trave. Auf dem Weg dahin, kamen wir vorbei am Theaterschiff und der Kongresshalle. Auf dem Theaterschiff könnt ihr euch Komödien, Revuen und Kabarett anschauen. In der Kongresshalle könnt ihr euch unter anderem Konzerte anschauen oder an Kongressen/Tagungen teilnehmen.
In Lübeck gibt es ca. 210 Brücken. Eine davon ist die Eric-Warburg-Brücke, eine Klappbrücke über die Trave. Die Planung dieser Brücke hat mehr als 100 Jahre gedauert. Sie wurde im Jahr 2008 fertig gebaut und eröffnet. Eine weitere, interessante Brücke ist die alte Hubbrücke am Burgtor, welche bereits über 100 Jahre alt ist. Die Türme der Brücke erinnern an die wilhelminische Zeit und im inneren befinden sich die Maschinenhäuser.
Wer in Lübeck zu Besuch ist und Marzipan mag, der sollte auf jeden Fall noch den Niederegger Werksverkauf, etwas außerhalb der Innenstadt besuchen. Dort gibt es ein Café und man kann die Köstlichkeiten im Werksverkauf etwas günstiger kaufen.
Ich hoffe mein Städtetrip nach Lübeck hat euch gefallen? Ich war danach auf jeden fall total müde und habe die Heimfahrt verpennt. Falls ihr vorhabt Lübeck zu besuchen, wünsche ich euch viel Spaß. Liebe Grüße, eure Emma
Belgien, dass kleine Land zwischen Nordsee und Ardennen. Berühmt für Schokolade, Pommes, Bier und historische Städte wie Brügge oder Gent. Aber wie sieht es mit Hund aus? Die gute Nachricht: Belgien ist unkompliziert, freundlich und ideal für Kurztrips oder längere Entdeckungsreisen mit Vierbeiner.
Einreisebestimmungen – Einfach und schnell
Da Belgien zur EU gehört, sind die Einreisevorschriften simpel:
EU-Heimtierausweis Pflicht
Mikrochip (ISO-Standard)
Tollwutimpfung mindestens 21 Tage vor Einreise
Rasseliste: Belgien hat keine bundesweite Rasseliste, allerdings können einzelne Gemeinden eigene Regeln haben, vor allem in Brüssel und Flandern. Dort sollte man vorsichtig sein.
Gesetze und Vorschriften – Regeln im Herzen Europas
Leinenpflicht:
In Städten und Wohngebieten Pflicht.
In Parks und Wäldern meist ebenfalls Leinenpflicht, Freilaufzonen sind ausgewiesen.
Maulkorb:
Keine generelle Pflicht, außer wenn es von Gemeinden für bestimmte Hunderassen verlangt wird.
Öffentliche Verkehrsmittel:
Kleine Hunde in Taschen fahren kostenlos.
Größere Hunde brauchen ein Ticket (Kinderpreis).
Maulkorb kann in Bahnen und Bussen verlangt werden, also besser dabeihaben.
Restaurants & Cafés:
Hunde sind oft willkommen, besonders in kleineren Cafés und Bars.
In nobleren Restaurants eher nicht, am besten vorher fragen.
Gesundheit und Vorsorge – Sicher unterwegs
Zecken: In den Ardennen und ländlichen Regionen vorkommend → Zeckenschutz mitnehmen.
Hitze: Im Sommer in Städten wie Brüssel oder Antwerpen unangenehm, aber insgesamt kein extremes Risiko.
Tierärzte: Gut erreichbar, besonders in Städten. Auf Französisch oder Niederländisch nach „Vétérinaire“ oder „Dierenarts“ suchen.
Strände und Natur – Meer oder Wälder
Strände:
Die belgische Nordseeküste ist kurz, aber schön. In der Hauptsaison (Juni–September) sind Hunde tagsüber an vielen Stränden verboten. Morgens und abends sowie in der Nebensaison dürfen Hunde aber oft frei laufen.
Besonders hundefreundlich: De Haan und Bredene.
Natur:
Die Ardennen sind ein Traum zum Wandern mit Hund: Wälder, Flüsse, kleine Dörfer.
Auch die flämischen Polderlandschaften bieten schöne Spazierwege.
Unterkünfte und Alltag – Gemütlich und unkompliziert
Unterkünfte:
Ferienhäuser und ländliche B&Bs nehmen oft Hunde auf.
In Städten wie Brüssel oder Gent erlauben viele Hotels kleine Hunde, aber bei großen Hunden besser vorher anmelden.
Restaurants und Cafés:
Im Alltag recht entspannt. Draußen sitzen ist fast immer möglich.
Drinnen entscheidet der Betreiber.
Besonderheiten und Tipps – Belgien-Style
Sprachen: Belgien ist dreisprachig (Französisch, Niederländisch, Deutsch). Im Zweifel auf Englisch ausweichen, dass funktioniert fast immer.
Kotbeutel: Pflicht und wird in Städten streng kontrolliert.
Kultur: Belgier sind locker, aber zurückhaltend. Ein ruhiger, gut erzogener Hund passt perfekt ins Bild.
Praktisch: Belgien ist klein → kurze Wege, ideal für Wochenendtrips.
Fazit: Belgien ist ein unkompliziertes und vielseitiges Reiseziel für Hundebesitzer. Ob Sand zwischen den Pfoten an der Nordsee, Wanderungen in den Ardennen oder ein Stadtausflug nach Brügge. Hunde sind willkommen, solange man Rücksicht nimmt. Perfekt für kurze Auszeiten oder als Zwischenstopp auf einer größeren Reise durch Europa.
Die Schweiz, dass klingt nach majestätischen Bergen, klaren Bergseen, Zügen, die durch grüne Täler rollen, und Dörfern, in denen die Zeit stillzustehen scheint. Und das Beste: Hunde sind hier überall dabei, ob beim Wandern, im Zug oder sogar beim Stadtbummel.
Aber, auch in der Schweiz gilt, Ordnung muss sein. Mit guter Vorbereitung und ein paar wichtigen Regeln im Gepäck wird die Schweiz zum Traumziel für Zwei- und Vierbeiner.
Einreisebestimmungen – Von Bodensee bis Matterhorn
Die Einreise ist unkompliziert, solange du Folgendes beachtest:
EU-Heimtierausweis ist Pflicht
Mikrochip (ISO-Standard)
Gültige Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt)
Maximal fünf Tiere dürfen ohne spezielle Genehmigung einreisen
Rassenregelung: Es gibt keine landesweite Rasseliste. Aber Achtung, manche Kantone (z. B. Genf, Wallis) haben Verbote oder strenge Auflagen für bestimmte Hunderassen.
Tipp: Vor Reiseantritt beim jeweiligen Kanton prüfen, welche Regeln gelten
Gesetze und Vorschriften – Präzision wie ein Schweizer Uhrwerk
Leinenpflicht:
Keine einheitliche Regelung, jeder Kanton entscheidet selber.
In Städten und Naherholungsgebieten meist Pflicht.
In den Bergen oder im Wald oft freier. VORSICHT: Während der Brut- und Setzzeit (April bis Juli) besteht in vielen Regionen Leinenpflicht.
Maulkorb:
Keine generelle Pflicht, aber im ÖV (öffentliche Verkehrsmittel) kann er verlangt werden.
Öffentliche Verkehrsmittel:
Hunde fahren in Zügen, Bussen, Bergbahnen und Schiffen problemlos mit.
Größere Hunde brauchen ein Ticket (meist zum halben Fahrpreis).
Kleine Hunde (bis 30 cm Schulterhöhe) dürfen in Taschen gratis mitfahren.
Restaurants:
Hunde sind fast überall willkommen, am besten vorab nachfragen. Oft gibt es Wasser vom Wirt gratis dazu.
Gesundheit und Vorsorge – Alpenluft ist gesund, doch Vorsicht vor Zecken
Zecken: Vor allem im Mittelland und Tessin: FSME- und Borreliose-Risiko. Zeckenschutz ist Pflicht.
Hitze: Städte wie Zürich oder Genf können im Sommer heiß werden. Daher besser ab in die Berge oder an die Seen.
Berge: In großer Höhe kann die Luft für ältere oder empfindliche Hunde anstrengend sein. Pausen einplanen!
Tierärzte: In allen größeren Städten sehr gut versorgt. Suche am besten über Google Maps „Tierarzt Notfall“ + Ort.
Strände und Natur – Berge, Seen und Freiheit pur
Seen & Badeplätze:
Hundebaden ist nicht überall erlaubt, aber es gibt viele Hundestrände, z. B. am Zürichsee, Vierwaldstättersee oder Bodensee.
In kleineren Bergseen wird Hundebaden oft stillschweigend geduldet.
Wandern und Natur:
Klassiker wie das Lauterbrunnental, das Engadin oder das Berner Oberland sind perfekt für Touren mit Hund.
In vielen Bergbahnen dürfen Hunde mit: Leine und Ticket nicht vergessen.
Vorsicht bei Weidevieh: Kühe können aggressiv auf Hunde reagieren → Hund anleinen, nicht durch Herden gehen.
Unterkünfte und Alltag – Von Berghütte bis Luxushotel
Unterkünfte:
Die Schweiz ist sehr hundefreundlich: Viele Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen erlauben Hunde.
Besonders hundefreundlich sind Berghütten oder Ferienhäuser in ländlichen Regionen.
Portale wie booking.com oder hundeurlaub.de helfen bei der Suche.
Restaurants und Alltag:
Hunde sind fast überall willkommen – die Schweizer Gelassenheit ist hier ein Vorteil.
Napf mit Wasser wird oft selbstverständlich gebracht.
Besonderheiten und Tipps – Schweizer Gelassenheit trifft klare Regeln
Kantons-Unterschiede: Die Schweiz ist föderal; Regeln können sich von Ort zu Ort unterscheiden. Deshalb solltet ihr euch immer kurz vor Ort informieren.
Bußgelder: Verstöße (z. B. Hund ohne Leine in Brutzeiten) können teuer werden. Strafen bis 500 CHF sind möglich.
Kultur: Schweizer sind hundefreundlich, aber zurückhaltend. Ein wohlerzogener Hund ist der Türöffner zu fast allem.
Praktischer Tipp: Schweizer lieben Sauberkeit – Kotbeutel sind Pflicht, und es gibt fast überall „Robidogs“ (Spender für Hundekotbeutel).
Fazit: Die Schweiz ist ein echtes Naturparadies für Hunde. Von Seen zum Planschen über grüne Täler bis zu hochalpinen Wanderwegen. Mit Respekt für Regeln, einer Leine in der Tasche und Zeckenschutz im Gepäck wird die Reise ein unvergessliches Alpen-Abenteuer – zwischen Alphorn, Schokolade und Bergglück auf vier Pfoten.
Österreich, dass klingt nach schneebedeckten Gipfeln, glitzernden Seen und Almhütten, aus denen der Duft von Kaiserschmarrn weht. Und die gute Nachricht: Hunde sind hier nicht nur geduldet, sondern oft echte Begleiter auf Wanderwegen und in Gasthäusern.
Doch Vorsicht: Österreich liebt Regeln. Wer die kennt und respektiert, erlebt mit Hund ein wahres Paradies zwischen Bergen und Seen.
Einreisebestimmungen – Über die Grenze ins Alpenland
Österreich gehört zur EU, die Einreise ist daher unkompliziert:
EU-Heimtierausweis ist Pflicht
Mikrochip (ISO-Standard)
Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt)
Rassenregelungen: Es gibt keine einheitliche Liste. Aber, in manchen Bundesländern (z. B. Wien, Vorarlberg) gelten für bestimmte Rassen Auflagen wie Wesenstests oder strengere Maulkorbpflicht.
Tipp: Vor Reiseantritt prüfen, ob euer Ziel-Bundesland spezielle Regeln hat.
Gesetze und Vorschriften: Leine, Maulkorb & die österreichische Genauigkeit
Österreich ist hundefreundlich, aber die Regeln unterscheiden sich stark von Bundesland zu Bundesland.
Leinenpflicht:
In Städten (Wien, Salzburg, Innsbruck) fast immer Pflicht.
Auf Wanderwegen meist entspannt, außer in der Nähe von Weidevieh.
Maulkorb:
Muss in vielen Regionen mitgeführt werden.
In Wien und in den Öffis oft Pflicht (auch für kleine Hunde).
Öffentliche Verkehrsmittel:
Hunde dürfen mit, aber ein Ticket ist nötig (meist halber Fahrpreis).
Immer mit Leine und Maulkorb.
Restaurants:
In traditionellen Gasthäusern sind Hunde oft willkommen.
In Städten eher nachfragen, draußen ist es fast immer kein Problem.
Gesundheit und Vorsorge – Alpenluft und kleine Gefahren
Zecken: Ganzjährig ein Thema, besonders im Osten und in den Alpen (FSME-Gebiete). Zeckenschutz ist Pflicht!
Hitze: Wien kann im Sommer brütend heiß werden. Ihr solltet für Spaziergänge besser Wald und Seen wählen, als Asphalt.
Kühe und Almen: Der Klassiker. Jedes Jahr gibt es Unfälle, wenn Hunde frei laufen und Kühe aggressiv reagieren. Immer Abstand halten, Hund anleinen.
Tierärzte: In allen größeren Städten gibt es 24h-Notdienste. Vorher die nächste Klinik im Handy speichern („Tierklinik“ + Ort in Google Maps).
Strände und Natur – Seen, Berge & Pfotenglück
Österreich hat keinen Zugang zum Meer – dafür aber glasklare Seen und endlose Wanderwege.
Hundebadeplätze:
Wolfgangsee, Traunsee, Neusiedler See, Wörthersee: oft mit ausgeschilderten Hundezonen.
Kärnten ist besonders hundefreundlich mit vielen Badestellen.
Wandern und Natur:
Nationalpark Hohe Tauern: majestätische Berge und Gletscher.
Salzkammergut: Seenwanderungen mit Badepausen.
Zillertal und Tirol: perfekte Bergtouren.
Wichtig: Immer die Leine dabei haben, da Wildtiere und Weidevieh unterwegs sind.
Unterkünfte und Alltag – Zwischen Hundehotel und Berghütte
Unterkünfte:
Viele Pensionen, Hütten und Ferienwohnungen heißen Hunde willkommen.
Portale wie „Hundehotel.info“ oder „hundeurlaub.de“ listen gezielt hundefreundliche Häuser.
Über Airbnb & Booking einfach nach „haustierfreundlich“ filtern.
Restaurants:
Oft hundefreundlich, besonders in ländlichen Regionen.
Ein Napf mit Wasser steht in vielen Gasthäusern schon bereit.
Besonderheiten und Tipps – Österreich mit Herz und Regeln
Regional sehr unterschiedlich: Wien ist streng (Leine und Maulkorb sind fast überall nötig), Tirol und Kärnten sind entspannter.
Strafen: Ohne Leine oder Maulkorb in den Städten können schnell 100–200 € Bußgeld fällig werden.
Kultur: Österreicher lieben Hunde, aber sie lieben auch Ordnung. Wer die Regeln einhält, wird überall freundlich empfangen.
Praktischer Tipp: Packt neben der Wanderkarte immer eine Trinkflasche für den Hund ein, denn viele Almen haben Brunnen, aber nicht jede Hütte.
Fazit: Österreich ist ein wahres Outdoor-Paradies für Hunde. Wer Regeln respektiert, findet glasklare Seen, hundefreundliche Almen und herzliche Gastgeber. Zwischen Bergpanorama und Kaiserschmarrn wartet ein Stück Alpen-Glück, mit wedelnder Rute und viel frischer Bergluft.
Ungarn, dass klingt nach endlosen Ebenen, heißen Thermalquellen, Paprikaduft und dem schimmernden Plattensee. Doch wie hundefreundlich ist das Land an der Donau wirklich?
Die kurze Antwort: Ungarn ist entspannt, wenn man sich an ein paar wichtige Regeln hält. Und wer die Natur liebt, findet hier viel Platz und Freiheit für Abenteuer mit Hund.
Einreisebestimmungen – Von Wien über die Grenze nach Budapest
Die Einreise ist unkompliziert, solange du die EU-Regeln einhältst:
EU-Heimtierausweis muss dabei sein
Mikrochip nach ISO-Standard Pflicht
Tollwutimpfung mindestens 21 Tage alt
Rassenregelungen: Keine landesweite Rasseliste. Hunde wie Pitbull oder Staffordshire sind nicht ausdrücklich verboten, trotzdem kann es je nach Gemeinde zu Auflagen kommen.
Gut zu wissen: Ungarn grenzt direkt an Österreich und die Slowakei und ist somit perfekt für eine Rundreise.
Gesetze und Vorschriften – Locker, aber mit Regeln im Hintergrund
Leinenpflicht:
In Städten und Dörfern Pflicht.
Auf dem Land oder in der Puszta ist Freilauf oft geduldet, solange dein Hund abrufbar ist.
Maulkorb:
Muss im öffentlichen Nahverkehr mitgeführt werden.
Auch bei größeren Hunden im Zug oder Bus Pflicht.
Öffentliche Verkehrsmittel:
In Budapest dürfen Hunde in Metro, Tram und Bus mitfahren, aber nur mit Leine und Maulkorb.
Ticketpflicht (meist halber Fahrpreis).
Restaurants:
Hundeverbot gibt es selten. In Budapest sind Cafés oft hundefreundlich, auf dem Land entscheidet der Wirt.
Gesundheit und Vorsorge – Sonne, Zecken & Sandmücken
Zecken: Ganzjähriges Problem, besonders in der Puszta und an Waldrändern. Borreliose und FSME-Risiko → Schutz Pflicht.
Sandmücken (Leishmaniose): Vorkommen in warmen Regionen, vor allem im Süden (Nähe Serbien/Kroatien). Spot-on oder Halsband ist ratsam.
Hitze: Sommer in Ungarn = oft über 35 °C. Spaziergänge besser frühmorgens oder spätabends.
Tierärzte: In Städten sehr gute Versorgung, viele sprechen Englisch oder Deutsch. Auf dem Land: Vorher Adressen recherchieren.
Strände und Natur – Plattensee, Puszta und viel Platz
Baden mit Hund:
Am Balaton (Plattensee) gibt es nur wenige offizielle Hundestrände, z. B. in Fonyód, Balatonföldvár oder Balatonlelle.
An normalen Stränden sind Hunde meist verboten: Kontrollen finden tatsächlich statt.
Natur und Wandern:
Puszta / Hortobágy-Nationalpark: endlose Weite, tolle Wanderungen, aber im Sommer sehr heiß.
Bükk- und Mátra-Gebirge: bewaldete, kühle Berge im Norden. Dort ist es perfekt für aktive Hunde.
Donauknie bei Esztergom: tolle Uferwege mit Panoramablick.
Unterkünfte und Alltag – Zwischen Ferienhaus und Landgasthof
Unterkünfte:
Ferienhäuser, Apartments und Pensionen am Plattensee sind oft hundefreundlich.
Hotels in Budapest erlauben Hunde teilweise , am besten vorher nachfragen.
Portale wie booking.com oder hundeurlaub.de listen passende Angebote.
Restaurants und Cafés:
In Budapest ist man entspannt, Hunde dürfen oft sogar mit ins Café.
Auf dem Land: draußen fast immer, drinnen nachfragen.
Besonderheiten und Tipps – Ungarische Gelassenheit mit kleinen Stolperfallen
Straßenhunde: Auf dem Land gibt es noch immer Streuner. Meist harmlos, aber Abstand halten. Achtet aber auf jeden Fall auf Hunde, die auf Grundstücken sind. Aus persönlicher Erfahrung weiß ich, dass diese teils an einer langen Kette sind, die bis auf die Straße raus ragt. Sie hüpfen auch gerne über den Zaun und stehen zähnefletschend vor einem. Würde ich dort noch einmal hinfahren, hätte ich ein Abwehrspray in der Tasche.
Kotbeutel: Pflicht, aber kaum Spender vorhanden. Immer eigene Tüten dabeihaben.
Sprache: Viele Ungarn sprechen Deutsch oder Englisch, besonders in Touristenregionen, was hilfreich ist, wenn mal ein Tierarztbesuch nötig ist.
Bußgelder: In Städten wie Budapest drohen Strafen, wenn Maulkorb oder Leine fehlen.
Fazit: Ungarn ist ein Land der Gegensätze: quirliges Budapest, endlose Ebenen, stiller Balaton. Für Hunde heißt das: Freiheit in der Natur, Regeln in den Städten. Wer Hitze meidet, Zeckenschutz ernst nimmt und Hundestrände am Plattensee ansteuert, erlebt hier ein abwechslungsreiches Abenteuer – mit viel Platz für Pfoten und Herz.