Urlaub mit Hund

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Belgien mit Hund – Waffeln, Wälder und ein Hauch von Europa

Belgien, dass kleine Land zwischen Nordsee und Ardennen. Berühmt für Schokolade, Pommes, Bier und historische Städte wie Brügge oder Gent.
Aber wie sieht es mit Hund aus? Die gute Nachricht: Belgien ist unkompliziert, freundlich und ideal für Kurztrips oder längere Entdeckungsreisen mit Vierbeiner.

Einreisebestimmungen – Einfach und schnell

Da Belgien zur EU gehört, sind die Einreisevorschriften simpel:

  • EU-Heimtierausweis Pflicht
  • Mikrochip (ISO-Standard)
  • Tollwutimpfung mindestens 21 Tage vor Einreise

Rasseliste: Belgien hat keine bundesweite Rasseliste, allerdings können einzelne Gemeinden eigene Regeln haben, vor allem in Brüssel und Flandern. Dort sollte man vorsichtig sein.

Gesetze und Vorschriften – Regeln im Herzen Europas

Leinenpflicht:

In Städten und Wohngebieten Pflicht.

In Parks und Wäldern meist ebenfalls Leinenpflicht, Freilaufzonen sind ausgewiesen.

Maulkorb:

Keine generelle Pflicht, außer wenn es von Gemeinden für bestimmte Hunderassen verlangt wird.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Kleine Hunde in Taschen fahren kostenlos.

Größere Hunde brauchen ein Ticket (Kinderpreis).

Maulkorb kann in Bahnen und Bussen verlangt werden, also besser dabeihaben.

Restaurants & Cafés:

Hunde sind oft willkommen, besonders in kleineren Cafés und Bars.

In nobleren Restaurants eher nicht, am besten vorher fragen.

Gesundheit und Vorsorge – Sicher unterwegs

Zecken: In den Ardennen und ländlichen Regionen vorkommend → Zeckenschutz mitnehmen.

Hitze: Im Sommer in Städten wie Brüssel oder Antwerpen unangenehm, aber insgesamt kein extremes Risiko.

Tierärzte: Gut erreichbar, besonders in Städten. Auf Französisch oder Niederländisch nach „Vétérinaire“ oder „Dierenarts“ suchen.

Strände und Natur – Meer oder Wälder

Strände:

Die belgische Nordseeküste ist kurz, aber schön. In der Hauptsaison (Juni–September) sind Hunde tagsüber an vielen Stränden verboten. Morgens und abends sowie in der Nebensaison dürfen Hunde aber oft frei laufen.

Besonders hundefreundlich: De Haan und Bredene.

Natur:

Die Ardennen sind ein Traum zum Wandern mit Hund: Wälder, Flüsse, kleine Dörfer.

Auch die flämischen Polderlandschaften bieten schöne Spazierwege.

Unterkünfte und Alltag – Gemütlich und unkompliziert

Unterkünfte:

Ferienhäuser und ländliche B&Bs nehmen oft Hunde auf.

In Städten wie Brüssel oder Gent erlauben viele Hotels kleine Hunde, aber bei großen Hunden besser vorher anmelden.

Restaurants und Cafés:

Im Alltag recht entspannt. Draußen sitzen ist fast immer möglich.

Drinnen entscheidet der Betreiber.

Besonderheiten und Tipps – Belgien-Style

Sprachen: Belgien ist dreisprachig (Französisch, Niederländisch, Deutsch). Im Zweifel auf Englisch ausweichen, dass funktioniert fast immer.

Kotbeutel: Pflicht und wird in Städten streng kontrolliert.

Kultur: Belgier sind locker, aber zurückhaltend. Ein ruhiger, gut erzogener Hund passt perfekt ins Bild.

Praktisch: Belgien ist klein → kurze Wege, ideal für Wochenendtrips.

Fazit: Belgien ist ein unkompliziertes und vielseitiges Reiseziel für Hundebesitzer. Ob Sand zwischen den Pfoten an der Nordsee, Wanderungen in den Ardennen oder ein Stadtausflug nach Brügge. Hunde sind willkommen, solange man Rücksicht nimmt. Perfekt für kurze Auszeiten oder als Zwischenstopp auf einer größeren Reise durch Europa.

Schweiz mit Hund – Alpen, Seen und Schokolade auf vier Pfoten

Die Schweiz, dass klingt nach majestätischen Bergen, klaren Bergseen, Zügen, die durch grüne Täler rollen, und Dörfern, in denen die Zeit stillzustehen scheint.
Und das Beste: Hunde sind hier überall dabei, ob beim Wandern, im Zug oder sogar beim Stadtbummel.

Aber, auch in der Schweiz gilt, Ordnung muss sein. Mit guter Vorbereitung und ein paar wichtigen Regeln im Gepäck wird die Schweiz zum Traumziel für Zwei- und Vierbeiner.

Einreisebestimmungen – Von Bodensee bis Matterhorn

Die Einreise ist unkompliziert, solange du Folgendes beachtest:

  • EU-Heimtierausweis ist Pflicht
  • Mikrochip (ISO-Standard)
  • Gültige Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt)
  • Maximal fünf Tiere dürfen ohne spezielle Genehmigung einreisen

Rassenregelung: Es gibt keine landesweite Rasseliste. Aber Achtung, manche Kantone (z. B. Genf, Wallis) haben Verbote oder strenge Auflagen für bestimmte Hunderassen.

Tipp: Vor Reiseantritt beim jeweiligen Kanton prüfen, welche Regeln gelten

Gesetze und Vorschriften – Präzision wie ein Schweizer Uhrwerk

Leinenpflicht:

Keine einheitliche Regelung, jeder Kanton entscheidet selber.

In Städten und Naherholungsgebieten meist Pflicht.

In den Bergen oder im Wald oft freier. VORSICHT: Während der Brut- und Setzzeit (April bis Juli) besteht in vielen Regionen Leinenpflicht.

Maulkorb:

Keine generelle Pflicht, aber im ÖV (öffentliche Verkehrsmittel) kann er verlangt werden.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Hunde fahren in Zügen, Bussen, Bergbahnen und Schiffen problemlos mit.

Größere Hunde brauchen ein Ticket (meist zum halben Fahrpreis).

Kleine Hunde (bis 30 cm Schulterhöhe) dürfen in Taschen gratis mitfahren.

Restaurants:

Hunde sind fast überall willkommen, am besten vorab nachfragen. Oft gibt es Wasser vom Wirt gratis dazu.

Gesundheit und Vorsorge – Alpenluft ist gesund, doch Vorsicht vor Zecken

Zecken: Vor allem im Mittelland und Tessin: FSME- und Borreliose-Risiko. Zeckenschutz ist Pflicht.

Hitze: Städte wie Zürich oder Genf können im Sommer heiß werden. Daher besser ab in die Berge oder an die Seen.

Berge: In großer Höhe kann die Luft für ältere oder empfindliche Hunde anstrengend sein. Pausen einplanen!

Tierärzte: In allen größeren Städten sehr gut versorgt. Suche am besten über Google Maps „Tierarzt Notfall“ + Ort.

Strände und Natur – Berge, Seen und Freiheit pur

Seen & Badeplätze:

Hundebaden ist nicht überall erlaubt, aber es gibt viele Hundestrände, z. B. am Zürichsee, Vierwaldstättersee oder Bodensee.

In kleineren Bergseen wird Hundebaden oft stillschweigend geduldet.

Wandern und Natur:

Klassiker wie das Lauterbrunnental, das Engadin oder das Berner Oberland sind perfekt für Touren mit Hund.

In vielen Bergbahnen dürfen Hunde mit: Leine und Ticket nicht vergessen.

Vorsicht bei Weidevieh: Kühe können aggressiv auf Hunde reagieren → Hund anleinen, nicht durch Herden gehen.

Unterkünfte und Alltag – Von Berghütte bis Luxushotel

Unterkünfte:

Die Schweiz ist sehr hundefreundlich: Viele Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen erlauben Hunde.

Besonders hundefreundlich sind Berghütten oder Ferienhäuser in ländlichen Regionen.

Portale wie booking.com oder hundeurlaub.de helfen bei der Suche.

Restaurants und Alltag:

Hunde sind fast überall willkommen – die Schweizer Gelassenheit ist hier ein Vorteil.

Napf mit Wasser wird oft selbstverständlich gebracht.

Besonderheiten und Tipps – Schweizer Gelassenheit trifft klare Regeln

Kantons-Unterschiede: Die Schweiz ist föderal; Regeln können sich von Ort zu Ort unterscheiden. Deshalb solltet ihr euch immer kurz vor Ort informieren.

Bußgelder: Verstöße (z. B. Hund ohne Leine in Brutzeiten) können teuer werden. Strafen bis 500 CHF sind möglich.

Kultur: Schweizer sind hundefreundlich, aber zurückhaltend. Ein wohlerzogener Hund ist der Türöffner zu fast allem.

Praktischer Tipp: Schweizer lieben Sauberkeit – Kotbeutel sind Pflicht, und es gibt fast überall „Robidogs“ (Spender für Hundekotbeutel).

Fazit: Die Schweiz ist ein echtes Naturparadies für Hunde. Von Seen zum Planschen über grüne Täler bis zu hochalpinen Wanderwegen. Mit Respekt für Regeln, einer Leine in der Tasche und Zeckenschutz im Gepäck wird die Reise ein unvergessliches Alpen-Abenteuer – zwischen Alphorn, Schokolade und Bergglück auf vier Pfoten.

Ungarn mit Hund – Puszta, Paprika und Plattensee auf vier Pfoten

Ungarn, dass klingt nach endlosen Ebenen, heißen Thermalquellen, Paprikaduft und dem schimmernden Plattensee. Doch wie hundefreundlich ist das Land an der Donau wirklich?

Die kurze Antwort: Ungarn ist entspannt, wenn man sich an ein paar wichtige Regeln hält. Und wer die Natur liebt, findet hier viel Platz und Freiheit für Abenteuer mit Hund.

Einreisebestimmungen – Von Wien über die Grenze nach Budapest

Die Einreise ist unkompliziert, solange du die EU-Regeln einhältst:

  • EU-Heimtierausweis muss dabei sein
  • Mikrochip nach ISO-Standard Pflicht
  • Tollwutimpfung mindestens 21 Tage alt

Rassenregelungen: Keine landesweite Rasseliste. Hunde wie Pitbull oder Staffordshire sind nicht ausdrücklich verboten, trotzdem kann es je nach Gemeinde zu Auflagen kommen.

Gut zu wissen: Ungarn grenzt direkt an Österreich und die Slowakei und ist somit perfekt für eine Rundreise.

Gesetze und Vorschriften – Locker, aber mit Regeln im Hintergrund

Leinenpflicht:

In Städten und Dörfern Pflicht.

Auf dem Land oder in der Puszta ist Freilauf oft geduldet, solange dein Hund abrufbar ist.

Maulkorb:

Muss im öffentlichen Nahverkehr mitgeführt werden.

Auch bei größeren Hunden im Zug oder Bus Pflicht.

Öffentliche Verkehrsmittel:

In Budapest dürfen Hunde in Metro, Tram und Bus mitfahren, aber nur mit Leine und Maulkorb.

Ticketpflicht (meist halber Fahrpreis).

Restaurants:

Hundeverbot gibt es selten. In Budapest sind Cafés oft hundefreundlich, auf dem Land entscheidet der Wirt.

Gesundheit und Vorsorge – Sonne, Zecken & Sandmücken

Zecken: Ganzjähriges Problem, besonders in der Puszta und an Waldrändern. Borreliose und FSME-Risiko → Schutz Pflicht.

Sandmücken (Leishmaniose): Vorkommen in warmen Regionen, vor allem im Süden (Nähe Serbien/Kroatien). Spot-on oder Halsband ist ratsam.

Hitze: Sommer in Ungarn = oft über 35 °C. Spaziergänge besser frühmorgens oder spätabends.

Tierärzte: In Städten sehr gute Versorgung, viele sprechen Englisch oder Deutsch. Auf dem Land: Vorher Adressen recherchieren.

Strände und Natur – Plattensee, Puszta und viel Platz

Baden mit Hund:

Am Balaton (Plattensee) gibt es nur wenige offizielle Hundestrände, z. B. in Fonyód, Balatonföldvár oder Balatonlelle.

An normalen Stränden sind Hunde meist verboten: Kontrollen finden tatsächlich statt.

Natur und Wandern:

Puszta / Hortobágy-Nationalpark: endlose Weite, tolle Wanderungen, aber im Sommer sehr heiß.

Bükk- und Mátra-Gebirge: bewaldete, kühle Berge im Norden. Dort ist es perfekt für aktive Hunde.

Donauknie bei Esztergom: tolle Uferwege mit Panoramablick.

Unterkünfte und Alltag – Zwischen Ferienhaus und Landgasthof

Unterkünfte:

Ferienhäuser, Apartments und Pensionen am Plattensee sind oft hundefreundlich.

Hotels in Budapest erlauben Hunde teilweise , am besten vorher nachfragen.

Portale wie booking.com oder hundeurlaub.de listen passende Angebote.

Restaurants und Cafés:

In Budapest ist man entspannt, Hunde dürfen oft sogar mit ins Café.

Auf dem Land: draußen fast immer, drinnen nachfragen.

Besonderheiten und Tipps – Ungarische Gelassenheit mit kleinen Stolperfallen

Straßenhunde: Auf dem Land gibt es noch immer Streuner. Meist harmlos, aber Abstand halten. Achtet aber auf jeden Fall auf Hunde, die auf Grundstücken sind. Aus persönlicher Erfahrung weiß ich, dass diese teils an einer langen Kette sind, die bis auf die Straße raus ragt. Sie hüpfen auch gerne über den Zaun und stehen zähnefletschend vor einem. Würde ich dort noch einmal hinfahren, hätte ich ein Abwehrspray in der Tasche.

Kotbeutel: Pflicht, aber kaum Spender vorhanden. Immer eigene Tüten dabeihaben.

Sprache: Viele Ungarn sprechen Deutsch oder Englisch, besonders in Touristenregionen, was hilfreich ist, wenn mal ein Tierarztbesuch nötig ist.

Bußgelder: In Städten wie Budapest drohen Strafen, wenn Maulkorb oder Leine fehlen.

Fazit: Ungarn ist ein Land der Gegensätze: quirliges Budapest, endlose Ebenen, stiller Balaton. Für Hunde heißt das: Freiheit in der Natur, Regeln in den Städten. Wer Hitze meidet, Zeckenschutz ernst nimmt und Hundestrände am Plattensee ansteuert, erlebt hier ein abwechslungsreiches Abenteuer – mit viel Platz für Pfoten und Herz.

Italien mit Hund – Sonne, Strand und Schnüffelabenteuer

Italien – Dieses Land klingt nach Espresso in der Morgensonne, nach warmem Sand unter den Füßen und nach wedelnden Hundenasen im Wind. Wer mit Vierbeiner nach Bella Italia reist, wird schnell merken, hier treffen Lebensfreude und Gelassenheit auf mediterrane Mentalität. Doch bevor du mit deiner Fellnase auf Vespa-Tour gehst oder durch Olivenhaine streifst, solltest du wissen, was euch erwartet und worauf ihr achten müsst.

Einreisebestimmungen – Willkommen in Bella Italia!

Die Einreise mit Hund nach Italien ist unkompliziert, solange die Basics stimmen:

  • EU-Heimtierausweis muss mitgeführt werden.
  • Tollwut-Impfung ist Pflicht – mindestens 21 Tage alt, maximal 3 Jahre gültig.
  • Mikrochip nach ISO-Norm – gut lesbar und korrekt registriert.
  • Welpen unter 15 Wochen dürfen leider nicht einreisen, da sie noch keinen ausreichenden Tollwutschutz haben.

Gibt es rassespezifische Regeln?

Nein, Italien führt keine offizielle Rasseliste. Dennoch wird bei „bestimmten Rassen“ (z. B. Rottweiler, Cane Corso, Dogo Argentino) besondere Verantwortung vorausgesetzt. Gute Sozialisierung und Leinenführigkeit sind das A und O, auch fürs italienische Sicherheitsgefühl.

Gesetze und Vorschriften: Was du unterwegs wissen musst

Leinenpflicht: In Italien gilt, Leine dran! Flexileinen sind offiziell nicht erlaubt, werden aber oft toleriert, mit Augenmaß.

Maulkorbpflicht: Maulkorb tragen? Nein. Maulkorb dabeihaben? Auf jeden Fall!
Es ist gesetzlich vorgeschrieben, einen passenden Maulkorb mitzuführen, auch wenn er nicht aufgesetzt werden muss. In öffentlichen Verkehrsmitteln, bei Unfällen oder Kontrollen kann er verlangt werden.

Hunde in Bus, Bahn und Restaurant

Öffentliche Verkehrsmittel: Kleine Hunde dürfen oft kostenlos mitfahren, in einer Tasche. Größere Hunde brauchen ein Ticket, müssen angeleint sein und einen Maulkorb tragen.

Restaurants und Cafés: Erfreulicherweise sehr entspannt, denn viele Lokale lassen Hunde zu, besonders im Außenbereich. In Innenräumen lieber vorher freundlich fragen.

Tipp: Mit einem gut erzogenen Hund öffnen sich viele Türen. Ein ruhiger Liegeplatz unter dem Tisch wirkt Wunder.

Gesundheit und Vorsorge: Gut vorbereitet unterwegs

Klima: Sonne mit Verantwortung

Gerade im Sommer wird es heiß – richtig heiß. Hunde können nicht schwitzen, Asphalt wird zur Pfanne. Achte auf Schatten, Wasser und kühlere Tageszeiten für Spaziergänge.

Typische Gesundheitsrisiken:

Gefahr:Beschreibung:Schutz:
HitzeGefahr für Kreislauf und die PfotenPausen, Wasser, keine Spaziergänge mittags
ZeckenTräger von Borreliose und EhrlichioseSpot-Ons; Zeckenzange
SandmückenÜberträger von Leishmaniose – vor allem im Süden und KüstengebietenHalsband (z.B. Scalibor); Spot-Ons

Tierärzte und Notfälle

Die tiermedizinische Versorgung ist in Italien solide, besonders in Städten.

Notfallkliniken findest du über:

  • Google Maps („Veterinario emergenza“)
  • Pet First Aid App (kostenlos & offline verfügbar)
  • VetEmergency Hotline (italienweit): +39 02 366 44 665

Hundestrände und Natur – Freilauf und Pfotenglück

Italien hat viele Traumstrände, doch nicht alle sind für Hunde zugänglich. In der Hochsaison (Juli & August) herrscht an vielen Badeorten ein Hundeverbot. Trotzdem gibt es immer mehr offizielle „Bau Beaches“, an denen Vierbeiner herzlich willkommen sind.

Beliebte Hundestrände:

  • Spiaggia di Pluto (Bibione) – DER Hundestrand schlechthin: mit Duschen, Hundeliegen, Agility-Parcours.
  • Bau Bau Beach (Manerba del Garda) – Direkt am Gardasee, mit viel Platz und ruhigem Wasser.
  • Fido Beach (San Vincenzo, Toskana) – Gepflegt, freundlich, schattige Rückzugsorte.

Tipp: In der Nebensaison (Mai/Juni & ab September) wird vieles lockerer gesehen. Oft reicht Rücksichtnahme und du findest auch an inoffiziellen Stränden ein ruhiges Plätzchen.

Natur pur – Highlights:

  • Dolomiten und Südtirol: Ideal zum Wandern, viele Hütten und Bahnen sind hundefreundlich.
  • Toskana: Malerisch, ländlich, entspannt und viele Agriturismi heißen Hunde willkommen.
  • Umbrien und Marken: Geheimtipps! Viel Natur, wenig Tourismus, echtes Italien.

Unterkünfte und Restaurants – Sind Hunde willkommen?

Italien entwickelt sich in Sachen Tierfreundlichkeit immer weiter, besonders im Norden und in ländlichen Gegenden. Viele Gastgeber sind tierlieb, manche verwöhnen Hunde wie Gäste.

Unterkunftstipps:

  • hundeurlaub.de: Speziell für Reisen mit Hund
  • agriturismo.it: Suchen mit Filter „Haustiere erlaubt“
  • booking.com: Achte auf die Bewertungen zur Tierfreundlichkeit

In Restaurants gilt: Lieber nachfragen, als riskieren. Mit ruhigem Verhalten und einer kleinen Decke unter dem Tisch bist du fast überall gern gesehen.

Besonderheiten und Reisetipps – Was du sonst noch wissen solltest

Der italienische Hundeblick

Italiener lieben Hunde, aber sie erwarten Benehmen. Unangeleinte Hunde mitten im Dorf? Unbeliebt. Bellen am Restauranttisch? Nicht gern gesehen. Aber, ein freundlicher Hund, der sich entspannt an den Tisch legt? Wird oft mit einem Lächeln und einem Wassernapf begrüßt.

Gute Vorbereitung spart Nerven

Kotbeutelpflicht: Zuwiderhandlungen kosten bis zu 160 € Bußgeld.

Kein Maulkorb dabei? Kann mit 100–300 € geahndet werden.

Reisezeit clever wählen: Frühling und Herbst = bestes Klima, entspanntere Menschen, weniger Verbote.

Apps & Helfer:

  • „Dog’s Places“ – zeigt hundefreundliche Orte
  • „Pawtrip“ – ideal für Planung & Unterkunft
  • Offline-Karten mit Tierärzten speichern!

Fazit: Italien mit Hund? Si, per favore!

Mit der richtigen Vorbereitung wird Italien zur Traumdestination für Mensch und Hund. Zwischen Pizza und Pasta, Pinienwald und Palmenstrand, ist genug Platz für Pfotenabenteuer, neue Entdeckungen und entspannte Stunden.

Weimar – Ausflug mit Hund

Hallo Freunde, diesmal möchte ich euch von meinem Ausflug nach Weimar berichten. Weimar ist eine kreisfreie Stadt in Thüringen und hat eine schöne Altstadt.

Weimar hat ca. 66.000 Einwohner und ist die viertgrößte Stadt in Thüringen, hinter Erfurt, Jena und Gera. Weimar gilt als Universitätsstadt, in der viel Kultur erlebt werden kann. Weimar zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO und auch der Nachlass von Goethe und Schiller, wurde in das Weltdokumentenerbe aufgenommen.

Geparkt haben wir am P+R (Herrmann-Brill-Platz) und sind von dort aus in Richtung Bauhaus-Museum gelaufen. Im Bauhaus-Musem befinden sich Exponate aus der historischen Sammlung der Klassik Stiftung Weimar. Unter anderem finden sich hier Arbeiten von Lyonel Feininger, Paul Klee und vielen weiteren Künstlern. Leider darf ich hier nicht rein, also hatten Mama und Papa auch keine Lust darauf.

Bauhaus-Museum Weimar
Bauhaus-Museum Weimar

Gegenüber von dem Bauhaus-Museum, auf der anderen Straßenseite, befindet sich das Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus. Es ist neben dem Dokumentationszentrum in Berlin das zweite Museum seiner Art, wo die Lebenssituation der Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen auf ca. 850 qm dokumentiert wird. Es wurde am 8.5.2024 eröffnet und zeigt die Geschichte der Zwangsarbeit von 1933 bis 1945. Das es ein Museum ist, darf ich auch hier leider nicht rein.

Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus Weimar
Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus Weimar

Ebenfalls in der Nähe der beiden Museen, befindet sich das Kongresszentrum – Weimarhalle. Hier gibt es den größten Saal der Stadt, in dem regelmäßig Veranstaltungen stattfinden. Die ehemalige Weimarhalle wurde 1997 trotz Denkmalschutz abgerissen, da es statische Mängel hatte und wurde an gleicher Stelle wieder neu aufgebaut und in 1999 eröffnet. Hier finden Konzerte, Shows und Galas statt.

Kongresszentrum - Weimarhalle
Kongresszentrum - Weimarhalle

Weiter ging es durch die schmalen Gassen in Richtung Innenstadt. Hier hatte ich wieder viel Zeit zum schnüffeln und erkunden.

Weimar Innenstadt

Unser nächster Halt war die evangelische Jakobskirche, welche ihren Namen dem Jakobsweg verdankt, da sie als Station des Jakobsweges gilt, nach Santiago de Compostela. Die Barockkirche wurde im Jahr 1713 errichtet.

Jakobskirche Weimar
Jakobskirche Weimar
Jakobskirche Weimar

Im Jahre 1806 (19.10.1806) wurden hier Johann Wolfgang von Goethe und Christiane Vulpius getraut. Bei der Einweihung der Orgel aus dem Jahr 1721, soll Johann Sebastian Bach dabei gewesen sein. Auf dem Jakobsfriedhof befindet sich das Grabmal von Lucas Cranach und Christiane von Goethe. Im Kassengewölbe befindet sich die erste Begräbnisstätte von Friedrich von Schiller.

Jakobskirche Weimar
Jakobskirche Weimar
Jakobskirche Weimar

Weiter ging es zum Herderplatz, einem Platz in der Altstadt, auf dem sich die Stadtkirche St. Peter und Paul (Herderkirche) befindet. Die erste St. Peter und Paul wurde bis 1249 gebaut, brannte allerdings in 1299 vollständig ab. Auch der zweite Kirchenbau wurde 1424 beim Stadtbrand schwer beschädigt. Die heutige Herderkirche wurde bis 1500 erbaut und wurde im spätgotischen Stil errichtet.

St. Peter und Paul (Herderkirche) Weimar
St. Peter und Paul (Herderkirche) Weimar
St. Peter und Paul (Herderkirche) Weimar

Direkt neben der Herderkirche, befindet sich der Herderbrunnen, ein historischer Brunnen. Seit dem 17. Jahrhundert versorgt er die Bewohner über ein eigenständiges Röhrenfahrtensystem mit Wasser, welches von außerhalb der Stadt kommt. Vor der Kirche, findet ihr das Herder-Denkmal und sein Wohnhaus steht hinter der Kirche.

Herder-Denkmal Weimar
Herderbrunnen Weimar

Auf dem Weg zum Marstall, sind wir doch glatt an einem Doogy Spa vorbei gekommen. Ach wäre ich da gerne rein gegangen, um mich verwöhnen zu lassen. Ich muss immerhin so viel für euch laufen, um euch die Städte zu zeigen, da hätte ich es mir verdienst oder was meint ihr? Mama und Papa haben gesagt, wir haben keine Zeit. Toll, keine Hundemassage für mich.

Doggy Spa Weimar

Der Marstall liegt am Kegelplatz und ist ein historisches Gebäude, welches zwischen 1873 und 1778 erbaut wurde. Er wurde im Auftrag von Herzog Carl August im Neorenaissance Stil erbaut.

Marstall Weimar
Marstall Weimar

Ab 1936 war Gestapo-Gefängnis hier untergebraucht und die sogenannte Gestapo-Leitstelle. Einige der KZ-Häftlinge aus Buchenwald, wurden zum Umbau der Kellerräume etc. gezwungen. Ursprünglich war das Gebäude eine Reithalle. Heute findet man hier das thüringische Hauptstaatsarchiv. In den ehemaligen Gestapo-Gefängniszellen gibt es seit 1999 eine Dauerausstellung mit originalen Gegenständen, die „zermahlene Geschichte“.

Marstall Weimar
Marstall Weimar
Marstall Weimar

Gegenüber des Marstalls befindet sich das Weimarer Stadtschloss, welches auch als Residenzschloss bekannt ist. Es ist eine Vierflügelanlage, welche ab dem Jahr 1789 durch Herzog Carl August errichtet wurde. Sie wurde im klassizistischen Stil erbaut und gilt seit 1998 als UNESCO-Welterbe. Fast das gesamte Stadtschloss ist heutzutage ein Museum, welches besucht werden kann. Wir Vierbeiner dürfen hier leider nicht rein, aber über den Hof zu schlendern ist auch schön.

Weimarer Stadtschloss
Weimarer Stadtschloss
Weimarer Stadtschloss

Auf dem Gelände des Stadtschlosses befindet sich die sogenannte Bastille. Die Bastille ist eigentlich nur ein Recht der mittelalterlichen Burg Hornstein aus dem Jahr 1439. Die ehemalige Burg brannte in 1424 komplett ab und wurde dann zum Teil wieder aufgebaut. Sie beseht heute aus dem alten Torhaus, dem Hausmannsturm und dem Gerichtsgebäudeteil.

Bastille Weimar
Bastille Weimar
Bastille Weimar

Ein Stück die Straße hoch, befindet sich die Herzogin Anna Amalia Bibliothek. Es ist eine öffentlich zugängliche Archiv- und Forschungsbibliothek mit Schwerpunkt auf die Epoche zwischen 1750 und 1850. Sie wurde im Jahr 1691 von Herzog Wilhelm Ernst gegründet. Da die Herzogin die größte Förderin war, bekam die Bibliothek 1991 ihren Namen.

Anna Amalia Bibliothek Weimar

Die Hochschule für Musik Franz Listz, befindet sich direkt neben der Bibliothek. Sie wurde im Jahr 1774 fertig gestellt und erhielt im Jahr 1956 ihren heutigen Namen. Direkt vor der Hochschule, auf dem Platz der Demokratie, befindet sich das Carl-August-Denkmal. Es wurde im Jahr 1875 enthüllt. Das Denkmal zeigt ihn, wie er aus den Befreiungskriegen gegen Napoleon als Sieger hervor geht.

Die Hochschule für Musik Franz Listz
Die Hochschule für Musik Franz Listz

Der Marktplatz Weimar ist ein zentraler Platz mitten in Weimar und wird umrahmt von mehreren, historischen Gebäuden. Der Marktplatz wird einfach nur Markt genannt und besteht seit ca. 1300. Hier finden regelmäßig Feste und Märkte statt, wie auch bei unserem Besuch der Wochenmarkt statt fand.

Marktplatz Weimar

Das Rathaus Weimar ist ein Bau im neugotischen Stil mit einem Balkon und Glockenturm. Das erste Rathaus wurde an dieser Stelle um 1396 erwähnt, brannte allerdings beim Stadtbrand im Jahr 1424 komplett ab. Es wurde in 1431 nachgebaut, im Renaissance-Stil. Dieses brannte allerdings in 1837 ebenfalls komplett ab. Das heutige Rathaus ist somit der 3. Bau dieser Art und wurde im Jahr 1841 erbaut. Bei unserem Besuch fand gerade einen Hochzeit statt, denn dieses Gebäude ist sehr beliebt bei Heiratswilligen.

Rathaus Weimar

Am Markt befindet sich auch das Theater im Gewölbe im Lucas-Cranach-Haus. Es ist das älteste Kreuzgewölbe aus der Renaissance-Zeit in Weimar.

Lucas-Cranach-Haus Weimar

Meiner Mama ist beim schlendern durch die Gassen noch das Ginkgo-Museum aufgefallen. Es ist ein privat geführtes Museum direkt am Markt, links vom Rathaus gelegen. Hier findet man fossile Ur-Ginkgo Blätter, Ginkgoholz und Samen. Zudem kann man Ginkgo-Pflanzen für den Privatgebrauch kaufen. Meine Oma ist so eine kleine Kräuterhexe, die uns alles mögliche zusammen braut was bei Erkältung, Gelenkschmerzen etc. hilft und sie hat meine Mama auch schon damit angesteckt. Ich dachte schon, sie kauft gleich die ganzen Pflanzen, aber Papa hat gesagt, die kriegen wir jetzt nicht mit, brauchst du nicht kaufen. Wusstet ihr, dass Ginkgo die Durchblutung fördert und auch bei Gedächtnisverlust und Ohrgeräuschen (Tinnitus) helfen kann? Ist schon ein gesundes Kraut, so lange ich es nicht fressen muss. Wobei, im Keks versteckt und nur in geringen Mengen (zu viel davon ist für uns Hunde giftig und darf nur in Maßen gegeben werden), schmeckt es vielleicht ganz gut. Schon Goethe machte den Ginkgo-Baum mit seinem Gedicht „Gingo biloba“ aus dem Jahr 1815 bekannt.

Ginkgo-Museum
Ginkgo-Museum

Die Stadt-Apotheke Weimar ist eine der ältesten Apotheken Deutschlands und hat seit ihrer Gründung im 16. Jahrhundert zahlreiche Veränderungen durchgemacht, wie z.B. den Umzug an ihren heutigen Standort.

Stadt Apotheke Weimar

Das Schiller Museum befindet sich im Neubau, direkt hinter dem Schiller-Wohnhaus. Hier werden Sonder- und Wechselausstellungen gezeigt.

Schiller Museum Weimar
Schiller Museum Weimar

Das Schiller Wohnhaus in der Schillerstr. 12, wurde im Jahr 1802 von Schiller gekauft, nach dem die Familie im Jahr 1799 aus Jena nach Weimar zog. Er bezog es gemeinsam mit seiner Familie bis er darin im Jahr 1805 verstarb. Seine Frau Charlotte wohnte weiterhin im Haus bis zu ihrem Tode im Jahr 1826. Die Kinder verkauften es daraufhin im Jahr 1827 an einen Gartenbauinspektor. In Schillers Wohnhaus kann unter anderem sein Arbeitszimmer, Charlottes Zimmer und den Wohnbereich sehen. Leider darf ich hier als Vierbeiner auch nicht rein, ebenso nicht ins Weimar-Haus.

Schiller Wohnhaus Weimar
Schiller Wohnhaus Weimar
Schiller Wohnhaus Weimar

Das Weimar-Haus (Weimar Museum) beschäftigt sich mit der Geschichte der Stadt Weimar und ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Weimar Haus
Weimar Haus

Das Goethe-Schiller-Denkmal befindet sich auf dem Theaterplatz vor dem Nationaltheater Weimar. Es ist ein bronzenes Doppelstandbild aus dem Jahr 1857.

Goethe-Schiller-Denkmal Weimar

Das Haus der Weimarer Republik wurde im Jahr 2019 eröffnet und thematisiert die Verabschiedung der Weimarer Reichsverfassung und die Entstehung der Demokratie in Deutschland.

Haus der Weimarer Republik
Haus der Weimarer Republik

Das Deutsche Nationaltheater und Staatskapelle befinden sich ebenfalls am Theaterplatz, hinter dem Goethe-Schiller-Denkmal. Es vereint den bedeutendsten Bühnenbetrieb in Weimar mit den Sparten Theater, Schauspiel und dem Orchester Staatskapelle Weimar.

Das Deutsche Nationaltheater und Staatskapelle Weimar

Der älteste Brunnen der Stadt, der Goethebrunnen, steht in der Brauhausgasse. Der ehemals hölzerne Brunnen wurde im Jahr 1822 durch einen Brunnen aus Gusseisen getauscht.

Goethebrunnen Weimar

Das Goethes Wohnhaus, in dem er von 1782 bis zu seinem Tod im Jahr 1832 lebte, ist mittlerweile das Goethe Nationalmuseum. Hier hat man Zugang zu seinen Wohnräumen, dem Arbeitszimmer, der Bibliothek, dem Hausgarten und zur Empfangs- und Kunstsammlung.

Goethes Wohnhaus Weimar
Goethes Wohnhaus Weimar
Goethes Wohnhaus Weimar

Der Frauenplan ist ein Platz in der Altstadt von Weimar. Er ist bekannt durch Goethes Wohnhaus, welches hier zu finden ist und wegen des Goethebrunnens. Außerdem gibt es hier unzählige kleine Bars und Restaurants, die gerade im Sommer mit der Außengastronomie zum verweilen einladen und das beste daran, hier dürfen wir Vierbeiner und ebenfalls aufhalten, während Mama und Papa am schlemmen sind.

Frauenplan Weimar

Das Wieland-Denkmal und den Brunnen findet ihr am Wielandplatz. Das Denkmal wurde 1857 für den Dichter Christoph Martin Wieland eingeweiht.

Wieland-Denkmal Weimar

Der Park an der Ilm ist ein 48 Hektar großer Park an der Ilm und somit der größte Landschaftspark in Weimar. Er lädt zum spazieren und verweilen an, gerade mit Hunden und Kindern. Der Park entstand in der Zeit von 1778 und 1828 und ist eng mit dem Leben von Goethe verbunden, der hier auch ein Gartenhaus bessesen hat, welches wir euch später noch zeigen werden. Ich hab mich hier sehr wohl gefühlt nach der Tour durch die Innenstadt und konnte ausgiebig schnüffeln und meine Blase erleichtern. Ach war der Park toll, hier wäre ich gerne noch länger geblieben, obwohl wir hier bestimmt 2,5 Stunden umher gelaufen sind. Zuerst kamen wir vorbei am Liszt-Haus. In dem Haus wohnte Franz Liszt von 1869 bis zu seinem Tod im Jahr 1886. Der Musiksalon und das Arbeitszimmer können in noch originaler Einrichtung besichtigt werden.

Park an der Ilm - Liszt Haus - Weimar
Park an der Ilm - Liszt Haus - Weimar
Park an der Ilm - Liszt Haus - Weimar

Im Park an der Ilm befindet sich die Parkhöhle, ein unterirdisches Stollensystem, welches Ende des 18. Jahrhunderts entstand. Ursprünglich sollte es als Anlage einer Brauerei gebaut werden. Direkt am Eingang zur Parkhöhle stand eine tolle Bank, auf der wir erst mal eine ausgiebige Pause gemacht haben, damit ich meine Pfötchen ausruhen konnte. Dann ist Papa aber einfach in der Parkhöhle verschwunden und ich dachte nur, wo geht der schon wieder alleine hin? Zum Glück hat er mich nicht lange warten lassen, da die Parkhöhle bei unseren Besuch noch geschlossen hatte. Hunde dürfen leider auch nicht mit rein in die Parkhöhle.

Park an der Ilm - Parkhöhle - Weimar
Park an der Ilm - Parkhöhle - Weimar
Park an der Ilm - Parkhöhle - Weimar

Das Hafis-Goethe-Denkmal erinnert an den Deutschen Dichter Johann Wolfgang von Goethe und den persischen Dichter Hafis, aus dem 14. Jahrhundert. Es befindet sich am Beethovenplatz in der Nähe des Landesarchiv Thüringen.

Park an der Ilm - Hafis-Goethe-Denkmal - Weimar
Park an der Ilm - Hafis-Goethe-Denkmal - Weimar

Das Tempelherrenhaus wurde im Jahr 1786 im neogotischen Stil erbaut und wurde leider im zweiten Weltkrieg in 1945 durch einen Bombenanschlag zerstört. Nur der Turm blieb erhalten.

Park an der Ilm - Tempelherrenhaus - Weimar
Park an der Ilm - Tempelherrenhaus - Weimar
Park an der Ilm - Tempelherrenhaus - Weimar

Die künstliche Ruine wurde im Jahr 1784, auf Wunsch von Goethe, erschaffen. Enthalten sind auch Bruchstücke der Wilhelmsburg, die in 1774 abgebrannt war.

Park an der Ilm - Künstliche Ruine - Weimar

Das Shakespeare-Denkmal im Park an der Ilm, ist das einzige Denkmal im europäischen Festland, welches an den Dichter und Dramatiker Shakespeare erinnert. William Shakespeare lebte von 1564-1616. Das Denkmal wurde im Jahr 1904 eingeweiht.

Park an der Ilm - Shakespeare-Denkmal - Weimar

Die Naturbrücke wurde im Jahr 1799 erbaut und wurde seit dem unzählige Male repariert. Laut Aufzeichnungen wohl bereits 7 Mal. Es ist eine schöne Brücke mit einer natürlichen Optik.

Park an der Ilm - Naturbrücke - Weimar
Park an der Ilm - Naturbrücke - Weimar
Park an der Ilm - Naturbrücke - Weimar

Am Rande des Parks befindet sich Goethes Gartenhaus. Dies war sein erster eigener Wohnsitz in Weimar ab 1776. Hier wohnte und arbeitete er. Goethe half selber mit, den Garten wieder auf Vordermann zu bringen. Das es irgendwann zu klein wurde, wechselte er in 1782 in die Stadt in das Haus am Frauenplan und hier hielt er sich nur noch für Besuche auf und im Alter diente es ihm als wichtigen Rückzugsort. Hier schrieb er die Ballade „Erlkönig“ und das Gedicht „An den Mond“. Es befinden sich noch heute original Möbel im Haus, welches man besichtigen kann. Es ist ein wirklich schönes Grundstück und ich hab mich hier so wohl gefühlt, ich musste mich erst mal über die Wiese rollen.

Park an der Ilm - Goethes Gartenhaus - Weimar
Park an der Ilm - Goethes Gartenhaus - Weimar
Park an der Ilm - Goethes Gartenhaus - Weimar

Die Dux-Brücke verbinden den Dux-Garten (Herzog-Garten) mit dem Goethe-Garten.

Park an der Ilm - Dux-Brücke - Weimar
Park an der Ilm - Dux-Brücke - Weimar

Das Römische Haus war der Lieblingswohnsitz des Herzogs Carl August und wurde im Jahr 1792 bis 1997 errichtet. Das Haus wurde im klassizistischen Stil erbaut.

Park an der Ilm - Römisches Haus - Weimar
Park an der Ilm - Römisches Haus - Weimar
Park an der Ilm - Römisches Haus - Weimar

Das Römische Haus ist heute ein Museum, welches besichtigt werden kann. Unter anderem gibt es den blauen Saal mit einem Porträt der Herzogin Anna Amalia, den Speisesaal und den gelben Salon. Der Eintritt ist komplett kostenfrei. Es ist auf jeden Fall einen Besuch wert sagt Mama, auch wenn Hunde hier nicht mit rein dürfen.

Park an der Ilm - Römisches Haus - Weimar
Park an der Ilm - Römisches Haus - Weimar
Park an der Ilm - Römisches Haus - Weimar

Das Sándor-Petöfi-Denkmal im Park an der Ilm, erinnert an den ungarischen Dichter und Revolutionär. Petöfi war ein großer Verehrer von Goethe, hatte sonst aber nichts weiter mit Weimar zu tun.

Park an der Ilm - Sándor-Petöfi-Denkmal - Weimar

Ebenfalls im Park an der Ilm, befindet sich das Liszt-Denkmal. Es erinnert an den österreichisch-ungarischen Komponisten Franz Liszt.

Park an der Ilm - Liszt-Denkmal - Weimar

Nun hatten wir den Park einmal komplett erkundet und es ging weiter in Richtung Fürstengruft. Die Fürstengruft wurde bis 1828 erbaut und liegt auf dem historischen Friedhof. Hier befindet sich unter anderem das Grab von Goethe und Schiller.

Historischer Friedhof Weimar - Fürstengruft
Historischer Friedhof Weimar - Fürstengruft
Historischer Friedhof Weimar - Fürstengruft

Ebenfalls auf dem Gelände des historischen Friedhofs, direkt hinter der Fürstengruft, befindet sich die Russisch-Orthodoxe Kirche. Sie wurde im Jahr 1860 als Grabkapelle für die russische Großfürstin Maria Pawlowna errichtet. Es gibt eine unterirdische Wendeltreppe, die von der Kirche direkt in die Fürstengruft führt.

Historischer Friedhof Weimar - Russisch-Orthodoxe Kirche
Historischer Friedhof Weimar - Russisch-Orthodoxe Kirche
Historischer Friedhof Weimar - Russisch-Orthodoxe Kirche

Der Historische Friedhof wurde im Jahr 1818 eingeweiht und gilt als Nachfolger des Jakobsfriedhofs. Hier befindet sich auch die Fürstengruft und die Russisch-Orthodoxe-Kirche. Leider durfte ich nicht mit aufs Gelände und musste mit Mama draußen warten, während Papa einfach ohne uns auf Erkundung gegangen ist. Zum Glück gab es vor dem Friedhof Bänke zu sitzen, da konnte ich in Ruhe warten und mich ausruhen.

Historischer Friedhof Weimar
Historischer Friedhof Weimar

Ebenfalls auf dem Gelände des Historischen Friedhofs gibt es die Gedächtnishalle, als Erinnerung für die im 1. Weltkrieg gefallenen Weimarer Bürger.

Historischer Friedhof Weimar - Gedächtnishalle

Die Herz-Jesu-Kirche ist eine römisch-katholische Kirche im neogotischen Stil und wurde im Jahr 1889-1891 erbaut. Seit 1982 steht die Kirche unter Denkmalschutz.

Herz-Jesu-Kirche Weimar

Vor dem gelben Schloss an der neuen Wache, befindet sich der Ildefonso Brunnen. Ein Brunnen aus dem 1. Jahrhundert nach Christus. Dieser hatte den gleichen Zweck wie der bereits erwähnte Herderbrunnen.

Ildefonso Brunnen Weimar

Am Platz der Demokratie steht das Bach-Denkmal, welches an den Komponisten Johann Sebastian Bach erinnern soll. Es stammt aus dem Jahr 1950 und steht nun seit 1995 auf dem Platz der Demokratie, da es bereits mehrmals umziehen musste.

Bach-Denkmal Weimar
Bach-Denkmal Weimar

Direkt vor der ehemaligen Hofapotheke, heutige Tourist Information, steht der Neptun Brunnen. Er ist der älteste Brunnen in Weimar. Früher zierten ihn andere Figuren, bis er 1774 mit der Neptun Figur ausgestattet wurde. Die Figur wurde in den folgenden Jahren durch Kopien ersetzt, aber die Originalfigur befindet sich in den Weimarer Kunstsammlungen.

Neptun Brunnen Weimar
Neptun Brunnen Weimar

Nach dem wir die Stadt gründlich erkundet haben, ging es für uns weiter zum Schloss Belvedere. Das Schloss liegt auf einer Anhöhe, südlich von Weimar gelegen, etwas 4km vom Stadtzentrum entfernt. Hier findet man das HfM Franz Liszt Gitarre-Institut (Bachhaus), das HfM Franz Liszt Studiotheater und das Schloss Belvedere. Das Schloss Belvedere wurde zwischen 1724 und 1748 im Rokokostil erbaut.

Schloss Belvedere Weimar
Schloss Belvedere Weimar
Schloss Belvedere Weimar

Auf dem Gelände gibt es zudem noch das Musikgymnasium Schloss Belvedere, einen Irrgarten, einen russischen Garten und die Orangerie auf dem hinteren Teil des Geländes, neben dem roten Turm. Das Schloss Belvedere war die barocke Sommerresidenz der Familie von Sachsen-Weimar und Eisenach.

Schloss Belvedere Weimar
Schloss Belvedere Weimar
Schloss Belvedere Weimar

Als letzten, aber wichtigen Punkt hatten wir noch die Gedenkstätte Buchenwald auf unserer Liste. Der Weg führt vorbei am Obelisk, weiter über die sogenannte Blutstraße. Die Blutstraße hat diesen Namen bekommen, da die Häftlinge aus Buchenwald diese von 1938-1939 erbaut haben. Auf dem weiteren Weg der Straße, findet man immer wieder Hinweisschilder mit Bildern, die einen den ersten Eindruck vermitteln sollen, um was es bei Buchenwald geht.

Gedenkstätte Buchenwald
Gedenkstätte Buchenwald
Gedenkstätte Buchenwald

Das KZ Buchenwald war eines der größten Konzentrationslager in Deutschland und wurde zwischen 1937-1945 bei Weimar als Haftstätte für Zwangsarbeit betrieben. In dieser Zeit waren ca. 278.000 Menschen aus ca. 50 Ländern in Buchenwald inhaftiert. Die Todesopfer wurden auf 56.000 Menschen geschätzt.

Gedenkstätte Buchenwald
Gedenkstätte Buchenwald
Gedenkstätte Buchenwald

Nach der Rettung der Häftlinge am 11.04.1945 durch die Hilfe der US-Armee, nutzte die sowjetische Besatzungsmacht einen Teil des Geländes als Speziallager Nr. 2. Seit 1958 gibt es auf diesem Gelände die Gedenkstätte Buchenwald. Von weitem sieht man schon das Mahnmal der Gedenkstätte Buchenwald, den Glockenturm.

Gedenkstätte Buchenwald

So Freunde, dass war mein Ausflug nach Weimar. Ich hoffe der Einblick hat euch gefallen und ich bin gespannt, wie euch Weimar gefällt, wenn ihr es selber besucht. Weimar ist eine wirklich schöne Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten und dem großen Park, den ich ganz besonders toll fand. Ich verabschiede mich heute mit dem Bild aus Weimar, vor dem historischen Friedhof, wo ich mit Mama gewartet habe. Liebe Grüße, eure Emma.

Emma - Emma's Pfoten-Abenteuer

Alle Links zu dem Beitrag, findet ihr über folgenden Link: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-weimar/

Links Gera

Gera – Ausflug mit Hund

Hallo Freunde, heute möchte ich euch von meinem Ausflug nach Gera berichten. Gera ist eine Hochschulstadt in Thüringen. Gera hat eine Einwohnerzahl von ca. 96.000 und ist damit die drittgrößte Stadt in Thüringen. Gera war früher bekannt für die Stoff- und Tuchindustrie. Noch heute stehen bedeutende Stadtvillen in der ganzen Stadt verteilt.

Unsere Tour startete vom Tierpark Gera aus, da wir dort eigentlich zuerst rein wollten. Hunde sind dort an kurzer Leine nämlich sehr gerne gesehen. Aber als wir dort angekommen sind, waren gerade mehrere Reisebusse mit unzähligen Schülern vorgefahren. Die Kinder waren alle total aufgeregt, weil sie sich auf den Tierpark gefreut hatten und es war einfach alles unglaublich voll. Also haben Mama und Papa entschieden, dass ist zu viel für mich und ich kann dann eh nichts von den Tieren sehen. Also sind wir erstmal in Richtung Innenstadt gelaufen. Den Tierpark und auch den kostenlosen Parkplatz, verlinkt euch Mama aber trotzdem im Beitrag zu den Links von Gera.

Auf dem Weg durch die Stadt haben wir eine Straßenbahn gesehen, denn die fahren auch noch durch Gera. Die Straßenbahn in Gera ist eine der ältesten Straßenbahnen Deutschlands.

Die St. Trinitatiskirche ist eine schöne Kirche aus 1611. Sie wurde damals außerhalb der Stadtmauern errichtet und anstatt nach Osten, ist sie in nord-südlicher Richtung ausgerichtet. Ursprünglich als Renaissancekirche errichtet, hat sie bei Restaurierungs-Arbeiten in 1868 neogotische Elemente erhalten.

Weiter ging es durch die Gera Arcaden, einem großen Einkaufszentrum mit ca. 90 Geschäften. Es gibt unzählige Restaurants, Cafés und Blumen, Deko, Kleidung uvm. zu kaufen. Hunde dürfen hier auch durchlaufen, aber bei den einzelnen Geschäften sollte man darauf achten, ob wir dort auch mit rein dürfen.

Wenn ihr den Ausgang Breitscheidstraße nehmt, gelangt ihr direkt zum Gerarer „Löwen mit Goldenen Spatz“. Dieser war ein Geschenk vom Lions Club, anlässlich der Bundesgartenschau in 2007. Direkt dahinter befindet sich das Stadtmuseum Gera. Wie der Name schon sagt, beschäftigt es sich mit der Geschichte der Stadt Gera. Wie in vielen Museen, haben Hunde hier leider keinen Eintritt. Es gibt neben den Dauerausstellungen auch immer wieder wechselnde Themenausstellungen. Früher war in dem Gebäude des Stadtmuseums das ehemalige Zucht- und Waisenhaus beheimatet.

Weiter ging es durch die Innenstadt, wo man immer wieder wunderschöne Schaubilder oder Karten der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt sehen kann.

Das Rutheneum ist das älteste Gymnasium in Gera, aus dem Jahr 1608. Es ist ein historisches Gebäude, welches ursprünglich als Reußisches Regierungsgebäude genutzt wurde.

Die Stadtapotheke liegt in der historischen Altstadt von Gera, am Rande des Marktplatzes. Es wurde im Jahr 1606 fertiggestellt, aber die Apotheke zog erst in 1847 in das Gebäude ein. Das Gebäude hat einen wunderschönen Erker, der viele Besucher anlockt und im Renaissancestil erbaut wurde. Ein paar Häuser neben der Stadtapotheke, befindet sich das Standesamt, wo jährlich ca. 350 Trauungen vollzogen werden.

Der Marktplatz von Gera ist ein zentraler Platz mit vielen Restaurants, Cafés und einigen Sehenswürdigkeiten. Hier findet auch an 3 Tagen (Dienstag, Donnerstag und Freitag) der Wochenmarkt statt, bei dem man allerhand regionales kaufen kann. Zudem wird hier jährlich das Volleyballturnier „Gera Beach“ ausgerichtet. Direkt am Marktplatz befindet sich der Simsonbrunnen, ein Sandsteinbrunnen, welcher 1685 durch den Bildhauer Caspar Junghans geschaffen wurde.

Das Rathaus in Gera, welches als Sitz der Stadtverwaltung dient, besteht aus mehreren zusammenhängenden Gebäuden zwischen Markt und Kornmarkt. Das Rathaus wurde im Jahr 1575 fertig gebaut und ist im Renaissancestil gehalten. Es soll dem Rathaus von Altenburg gleichen. Das Rathaus hat einen 57 Meter hohen Rathausturm, welcher bis 1939 sogar bewohnt wurde. Derzeit befindet sich darin eine Dauerausstellung in der Türmerwohnung. Man kann den Rathausturm über 161 Stufen erklimmen und die tolle Aussicht genießen.

Weiter ging es durch die Altstadt, zu unserem nächsten Ziel, der St. Salvator Kirche.

Die St. Salvatorkirche ist eine evangelisch-lutherische Kirche, welche auf dem Nicolaiberg steht. Die Kirche selber wurde im Jahr 1720 fertig gestellt, aber der Turm folgte erst im Jahr 1778, nachdem man durch eine Turmbaulotterie an die Mittel gekommen war. In 1780 brannte die Kirche leider bei einem Stadtbrand am, wurde aber bis zum Jahr 1783 wieder aufgebaut. Die Freitreppe vor der Kirche, wurde erst im Jahr 1898 gebaut. Als wir dort waren, konnten wir leider nicht in die Kirche rein, da Bauarbeiten stattgefunden haben.

Direkt neben St. Salvator befindet sich das Museum für Naturkunde und der Museumshöhler Gera. Das Museum befindet sich im Schreiberschen Haus. Im Museum kann man verschiedene Dauerausstellungen besichtigen, wie z.B. über die Minerale Thüringens oder auch verschiedene Sonderausstellungen. Wenn man um das Museum herum läuft, gelangt man zum Museumshöhler. Dort werden verschiedene Mineralien ausgestellt, die man bestaunen kann.

Nicht weit vom Museum entfernt, findet ihr den Botanischen Garten Gera. Es ist der letzte, noch erhaltene Gartenanlage vor den Stadtmauern. Bis 1900 gestalteten Lehrer, Botaniker und Gärtner den Garten im englischen Landschaftsstil, um diesen für Lehrzwecke zu nutzen.

Man findet dort unzählige Pflanzen, einen Teich mit Fischen, weitere kleine Aquarien und eine Geologische Lehrwand. Überall sind Bänke zum verweilen verteilt, die wir für eine ausgiebige Pause genutzt haben. Ich habe auch endlich eine Stärkung und Schlappi bekommen, damit ich danach weiter laufen konnte.

Gleich neben dem botanischen Garten, befindet sich die St. Elisabethkirche, eine römisch-katholische Kirche aus dem Jahr 1745. Damals war sie als evangelische Schlosskirche in Betrieb und gehört erst seit 1976 zur katholischen Gemeinde.

Gleich um die Ecke, befindet sich das Museum für angewandte Kunst im „Ferberschen Haus“. Im Museum gibt es ca. 100.000 Exponate zu Themen der Angewandten Kunst zu bestaunen.

Weiter ging es in Richtung Geraer Stadtmauer, welche im 15. Jahrhundert erbaut wurde. Sie diente damals zur Verteidigung der Stadt und führte um das gesamte Stadtgebiet herum. Es gab 5 Stadttore, durch die man ins innere gelangen konnte. Mittlerweile gibt es nur noch diesen Rest der Stadtmauer mitsamt Wehrturm, da die anderen Mauern und Tore im 19. Jahrhundert beseitigt wurden.

Weiter ging es durch die Gasen der Innenstadt mit seinen vielen Geschäften und Restaurants, vorbei an der historischen Backstube am Schloßtor und Eisdielen.

Die St. Johanniskirche ist eine Kirche aus dem Jahr 1885 im neogotischen Stil. Sie ist eine evangelisch-lutherische Kirch und gilt als größte Kirche der Stadt. Sie hat einen hohen Kirchturm von ca. 70 Metern.

Als nächstes kamen wir zum Theater Altenburg Gera, einem sogenannten Fünfspartentheater. Das Gebäude wurde bis 1871 erbaut und bekam im Jahr 1905 noch einen markanten Vorbau.

Direkt neben dem Theater Altenburg liegt der Küchengarten, ein Park aus dem 17. Jahrhundert und daneben die Orangerie.

Leider dürfen Hunde in den kompletten Park nicht mit rein. Ich hab natürlich ganz brav mit Papa vor dem Tor gewartet, damit Mama wenigstens schnell ein paar Bilder machen konnte. Die Leute im Park haben gleich blöd geguckt, ob ich auch ja draußen bleibe und Mama war schon auf Krawall gebürstet und hatte gehofft das jemand was sagt. Aber das haben die sich bei ihrem Blick wohl nicht getraut. Also manche Städte sind für uns Hunde wirklich nicht schön. Wo ist denn das Problem, wenn wir durch den Park laufen. Falls uns dabei ein Geschäft passiert, können es unsere Eltern doch einfach weg machen. Wir haben dann noch einen anderen Platz für mich zum ausruhen gefunden, in der Küchengartenallee, der war eh viel besser.

Weiter ging es zur Untermhäuser Brücke, die über die „Weiße Elster“ rüber führt. Von dort hat man einen guten Blick auf Schloss Osterstein. Die Untermhäuser Brücke ist eine historische Fußgängerbrücke aus dem Jahr 1863.

Bevor es weiter ging, durfte ich mich noch ein bisschen abkühlen bei den Temperaturen, denn ich habe einen coolen Badespot in der weißen Elster gefunden. Oh man tat das gut bei der Hitze und nach dem vielen laufen.

Weiter ging es zur St. Marienkirche, einer spätgotischen Kirche im Stadtteil Untermhaus. Die Kirche wurde um 1440 erbaut und verfügt über einen spätgotischen Altar. Dieser wurde bereits 1193 erbaut und zählt somit zu den ältesten Kirchenbauten der Region. Die Türme der Kirche sind im neogotischen Stil gehalten.

Direkt neben der St. Marienkirche, befindet sich das Otto-Dix-Haus Gera. Es ist das Geburtshaus des Malers Otto Dix. Hier gibt es eine Dauerausstellung mit Zeichnungen, Ölgemälden, Mobiliar aus dem Jahr 1900. Auch hier dürfen Hunde leider nicht mit rein.

Nun ging es weiter den Berg hoch, zum Schloss Osterstein. Von dort hat man eine tolle Aussicht über die Stadt Gera. Auf dem ersten Bild seht ihr im Hintergrund die Wolfsbrücke, die zum Schloss führt.

Das Schloss Osterstein ist die ehemalige Stadtresidenz der Fürsten von Reuß. Leider wurde es beim Luftangriff in 1945 komplett zerstört und es gibt nur noch den ehemaligen Bergfried aus dem 12. Jahrhundert und den Schlossgarten.

Wir haben uns dann über den Waldweg entlang auf gemacht in Richtung Auto. Der Fußweg sollte noch 30 Minuten dauern und im Wald war es schön kühl für mich und meine Pfötchen. Der Weg führte unter anderem über die Waldhausbrücke, vorbei am K. Th. Liebe Denkmal. Karl Theodor Liebe, war ein Geologe und Ornithologe aus dem Jahr 1828.

Kurz vor dem Parkplatz kamen wir noch am Dahliengarten vorbei. Leider dürfen auch hier wieder keine Hunde rein, also haben wir Mama wieder allein rein geschickt. Der Dahliengarten wurde im Jahr 1927 ins Leben gerufen und seither immer wieder umgebaut oder erweitert. Hier gibt es jede Menge wunderschöne Dahlien zu bestaunen.

Da der Tierpark leider noch immer so voll war, haben wir uns dafür entschieden nach Hause zu fahren. Es war auch echt ein langer, aber schöner Tag für mich und meine Pfötchen und ich war froh mich im Auto ausruhen zu können. Ich muss ja immerhin fit sein, für meine nächsten Abenteuer. Ich hoffe euch hat der Einblick in die Stadt Gera gefallen? Bis bald, eure Emma

Alle Links aus dem Beitrag, findet ihr wie immer in einem extra Artikel und zwar hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-gera/

Stadiontour England – Manchester

Hallo Freunde, diesmal möchte ich euch von Mama’s und Martin’s 2. Station in Manchester berichten. Die beiden wurden mit heftigem Regen begrüßt, als sie aus dem Bus ausgestiegen sind und durften ins Hotel rennen, wo sie klitschnass angekommen sind. Tja, so ist das wenn man nach England fliegt und keinen Regenschirm im Gepäck hat. Übernachtet haben sie im Hotel „The Townhouse Manchester“, ein schönes Hotel mitten im Stadtzentrum, mit geräumigen Zimmern und einem großen Bad. Also ich hätte da ja auf jeden Fall noch Platz gehabt für mein Hundekörbchen, aber ich musste ja zu Hause bleiben.

Nachdem sich der Regen gelegt hat, sind die beiden auf Stadttour gegangen und haben ein wenig die Gegend erkundet. Vorbei ging es an einem der Lieblingsläden von meinem Bruder, dem Classic Football Shirts, wo natürlich auch gleich ein neues Trikot gekauft wurde. Weiter ging es durch die Innenstadt, bis zum Arndale Shoppingcenter. Einem großen Einkaufszentrum mit unzähligen Läden.

In Manchester gibt es beeindruckende, riesige Gebäude, die zum Teil schon sehr alt sind, wie das Kimpton Clocktower Hotel. Es ist ein Luxushotel in einem historischen, viktorianischen Gebäude.

Auch in Manchester gibt es ein Chinatown und zwar das zweitgrößte in England. Der Torbogen wurde 1987 in der Faulkner Street fertiggestellt und markiert den Anfang von Chinatown. Die ersten Siedler kamen 1920 nach Manchester und im Jahr 1950 kam eine weitere Einwanderungswelle. Es gibt in Chinatown viele Restaurants, Geschäfte, Supermärkte und Bäckereien. Seht ihr, in Manchester gibt es auch Hunde. Na hier wäre ich auch gerne Gassi gegangen.

Ein weiteres beeindruckendes Gebäude ist das „Royal Exchange“, ein denkmalgeschütztes Gebäude aus dem Jahr 1921. Der Baubeginn war 1867 und somit dauerte der Bau ganze 54 Jahre. Früher wurde hier mit gesponnenem Garn und Fertigware aus Wolle gehandelt und es gab in dem Gebäude auch eine Börse und eine Bibliothek. Im zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude bei dem deutschen Luftangriff in 1940 schwer beschädigt und später wieder aufgebaut. Es wurde im klassizistischen Stil entworfen. Seit 1973 befindet sich das Royal Exchange Theatre darin.

Das Corn Exchange ist eine ehemalige Getreidebörse aus dem Jahr 1899 im barocken Stil. Nach einem Bombenanschlag im Jahr 1996 wurde es restauriert und wurde bis 2014 ein Einkaufszentrum. Mittlerweile gibt es hier mehrere Gastronomiebereiche und kleinere Einkaufsläden.

Als Fußballfan ist ein Besuch im „National Football Museum“ natürlich auch Pflicht. Das Museum hatte früher seinen Sitz in Deepdale, zog aber 2012 nach Manchester um. Das Museum befindet sich im Urbis-Gebäude und hat 4 Stockwerke.

Zu sehen gibt es neben etlichen Trophäen eine Hall of Fame und wechselnde Ausstellungen. Für Kinder gibt es verschiedene Mitmachstationen und einen kleinen Shop mit Autogrammen. Für mich hätte Mama dort bestimmt einen Fußball kaufen können. Na, meint ihr sie bringt mir einen mit?

Nach der Tour gab es eine Stärkung für die beiden im Döner-Shack, mit Chili-Pommes, bevor es mit der Bahn weiter in Richtung Etihad Stadium ging. Die Inhaber wurden durch eine Berlinreise zu dem Döner inspiriert und somit schmeckt er quasi wie zu Hause in Deutschland. Tzz und ich musste zu Hause die Dose essen, die mir Papa hingestellt hat. Gut, er richtet mein Essen immer mit viel Liebe an, da versteckt sich meistens was feines drin und ich bekomme oft leckeres gekochtes.

Das „Etihad Stadium“, welches ursprünglich und auch bei UEFA-Wettbewerben „City of Manchester Stadium“ hieß, ist die Heimspielstätte von Manchester City. Es wurde in 2002 eröffnet und hat eine Kapazität von 61968 Plätzen, nach der letzten Erweiterung in 2025.

Die Manchester City Stadiontour kostet für Erwachsene ca. 26 Euro und für Kinder 16 Euro. Die Tour hat ca. 75 Minuten gedauert und es gab viele Einblicke in verschiedene Bereiche. Unter anderem sieht man die Umkleidekabinen, den Spielertunnel, den Spielfeldrand inklusive Sitzplätze der Spieler während des Spiels und die Tribünen.

Bei der Tour erfährt man viel über die Geschichte des Stadions, über die Spieler und auch was in Zukunft geplant ist. Es gibt auch die Möglichkeit, selber Fragen zu stellen. Die Tour ist wirklich sehr zu empfehlen.

Nach der Etihad Stadium Tour ging es weiter in Richtung „Museum of Transport“, im Stadtteil Cheetham Hill von Manchester.

Das Museum wurde 1977 eröffnet und befindet sich in einem ehemaligen Busdepot. Ziel des Museum ist es, dass öffentliche Verkehrserbe von Greater Manchester zu bewahren.

Im Museum gibt es eine große Sammlung von ca. 80 Bussen, darunter auch zwei Oberleitungsbussen. Zudem gibt es eine Sammlung von Uniformen, Transportschildern, Fahrkartenausrüstung, Gegenstände aus dem Harry Potter und der Gefangene von Askaban Film uvm.

Ein Highligt im Museum of Transport ist auf jeden Fall der Prototyp der Manchester Metrolink Straßenbahn, in die man rein gehen darf. Ein Besuch in dem Museum ist wirklich sehr empfehlenswert.

Im gleichen Stadtteil wie das Museum of Transport, befindet sich auch das Manchester Fort, ein Einkaufscenter mit unzähligen Geschäften, wie z.B. Nike, JD Sports, Boots, TK Maxx uvm.

Weiter ging es ins Old Trafford, der Heimspielstätte von Manchester United. Das Stadion liegt in Trafford, ca. 4 km vom Stadtzentrum Manchester entfernt. Man kommt ganz bequem mit der U-Bahn hier her. Das Old Trafford hat ein relativ großes Museum, welches man sich vor seiner Tour anschauen kann. Es gibt viele Trikots und Trophäen zu sehen.

Bei der ca. 70 minütigen Tour, die für Erwachsene ca. 28 Pfund kostet, bekommt man einiges zu sehen. Es geht in die Umkleidekabinen, durch den Spielertunnel, zu den Sitzplätzen während des Spiels, zum Presseraum,auf die Tribünen und auf den Rasen im Stadion. Der Preis für das Museum ist bereits im Ticketpreis enthalten.

Das Old Trafford hat eine Kapatzität von 74244 Zuschauern und ist nach dem Wembley-Stadion das zweitgrößte Fußballstadion in England. Das Stadion wurde 1910 eröffnet. Wegen des zweiten Weltkrieges und den Beschädigungen, konnte es von 1941-1949 nicht genutzt werden. Während der Wiederaufbaus, musste das Stadion an der Maine Road genutzt werden.

Mein Bruder ist ein großer Christiano Ronaldo Fan und daher wollte er unbedingt auf dem Platz sitzen, wo auch Ronaldo immer saß, als er noch bei Manchester United gespielt hat. Meine Mama hat den Tourguide gefragt und zum Glück kannte er alle Plätze von Ronaldo, auf denen er in seiner Karriere dort gesessen hat. Also wurden auch alle ausgetestet.

Bevor es mit dem Bus zur nächsten Station auf ihrer Stadiontour nach Liverpool ging, wurde im Shop von Manchester United natürlich noch eingekauft. Es musste ja ein weiteres Trikot für die Sammlung her. Oh man, ich sag es euch, der gibt Mama’s ganzes Geld für Trikots aus und für mich fällt bestimmt nicht mal ein Leckerli ab. Auf ein Spielzeug brauche ich da wahrscheinlich auch nicht mehr zu hoffen. Seid gespannt auf die nächste Station, ich werde euch davon berichten. Liebe Grüße, eure Emma

P.s.: Macht euch um mich keine Sorgen, Papa passt gut auf mich auf, ich bekomme viele Streicheleinheiten, Leckerlies, es wird gespielt und ordentlich gekuschelt.

Alle Links aus dem Beitrag findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-stadiontour-england-manchester/

Links Stadiontour England – Planung

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