Feiner Sand unter den Pfoten, salzige Meeresluft in der Nase, die Ohren im Wind, Dänemark ist der Inbegriff von Entspannung. Hier sagt man nicht viel, hier lebt man langsam, gemütlich, freundlich – hygge eben. Und Dänemark liebt Hunde. Aber, auch hier gelten Regeln, die man unbedingt kennen muss. Gerade beim Thema Hunderassen und Leinenpflicht ist Aufmerksamkeit gefragt.
Einreisebestimmungen – Der Weg zur dänischen Küste
Als EU-Mitglied erlaubt Dänemark die Einreise mit Hund unkompliziert – solange du die Vorgaben erfüllst.
Du brauchst:
EU-Heimtierausweis
Mikrochip (ISO-Norm 11784/11785)
Tollwutimpfung (mind. 21 Tage alt, gültig zum Reisezeitpunkt)
Keine Pflicht für Entwurmung – aber vor allem in Küstenregionen ist ein Spot-On gegen Zecken & Sandmücken ratsam.
Vorsicht bei Rasselisten!
Dänemark verfolgt eines der strengsten Hundegesetze Europas in Bezug auf sogenannte „gefährliche Hunderassen“. Folgende 13 Rassen und Kreuzungen (Mischlingen) daraus sind in Dänemark verboten, auch für Touristen:
Pitbull Terrier
Tosa Inu
American Staffordshire Terrier
Fila Brasileiro
Dogo Argentino (argentinische Dogge)
American Bulldog
Boerboel
Kangal (inkl. Anatolischer Hirtenhund)
Zentralasiatischer Owtscharka
Kaukasischer Owtscharka
Südrussischer Owtscharka
Tornjak
Šarplaninac
Wer einen Hund besitzt, der auf der Liste der verbotenen Hunderassen steht, darf diesen nicht mit nach Dänemark mitbringen – außer der Hund wurde vor dem 17. März 2010 angeschafft und wird an der Leine sowie mit Maulkorb geführt. Dies gilt jedoch nicht für Pitbull Terrier und Tosa Inu, die generell nicht nach Dänemark eingeführt werden dürfen. In dem Fall braucht man eine Bescheinigung, wann der Hund angeschafft wurde.
Es gibt einige Hunderassen, die Ähnlichkeiten mit den Hunde auf der Liste der verbotenen Hunderassen haben. Dies sind z.B.: Tatra Schäferhund, Mastiff, Cane Corso Italiano, Iberische Dogge…Da solltet ihr eine Dokumentation zur Rasse dabei haben.
Durchreise mit Hunden der verbotenen Hunderassen durch Dänemark:
Das Verbot betrifft keine Hunde, die auf der Durchreise sind. Dieser darf das Fahrzeug aber nicht verlassen (außer zum lösen) und es darf kein weiterer Aufenthalt in Dänemark erfolgen.
Im Zweifel lieber vorab beim dänischen Veterinäramt (Fødevarestyrelsen) nachfragen!
Gesetze und Vorschriften – Hygge, aber mit Regeln
Leinenpflicht:
In Städten und Ortschaften: Leine immer Pflicht
In der Natur: Leinenpflicht in Wäldern und Dünen, auch im Sommer an vielen Stränden
Vom 1. April bis 30. September: Leinenpflicht an allen öffentlichen Stränden
Tipp: Viele Strände erlauben Freilauf außerhalb der Saison (Okt. – März) Manche Strände sind explizit als „Hundestrand“ ausgewiesen – ideal für den freien Lauf!
Maulkorbpflicht:
Keine generelle Pflicht, aber:
In öffentlichen Verkehrsmitteln oder auf Fähren kann ein Maulkorb verlangt werden.
Bei auffälligem Verhalten sowieso, also besser einen dabeihaben
Öffis & Fähren:
Hunde sind in den meisten Verkehrsmitteln erlaubt
Kleine Hunde oft kostenlos (wenn in Transportbox)
In Zügen: Zugtickets für größere Hunde erforderlich (ca. Kinderpreis)
Fähren (z. B. nach Bornholm): Hundekabinen buchbar, meist sehr tierfreundlich
Gesundheit und Vorsorge – Sicher durch Nordsee und Wald
Dänemark ist ein gesundes Reiseland für Hunde, mit wenigen tierischen Risiken – aber ganz ohne ist es natürlich nie.
Risiko:
Beschreibung:
Schutz:
Zecken (Frühjahr – Herbst)
Vor allem im Süden und in den Wäldern
Spot-on, Zeckenzange, Halsband
Sandmücken (lokal)
Im Sommer an der Ostseeküste
Insektenschutzmittel (z.B. Advantix) oder Frontline TriAct
Hitze, vor allem im Auto
Den Hund im Auto zu lassen ist streng verboten und gibt hohe Bußgelder
Nie allein im Auto lassen
Die Tierärztliche Versorgung ist top!
Tierärzte heißen „Dyrlæge“
In touristischen Regionen gibt es viele englischsprachige Praxen
Notrufnummern variieren lokal – vorher abspeichern oder im Ort erfragen
Hundestrände und Natur – Nordische Freiheit mit Nasenwind
Offizielle Hundestrände:
Dänemark hat zahlreiche Hundestrände – z. B. in Blåvand, Fanø, Rømø, Hvide Sande oder Løkken; diese werden oft markiert mit Hinweisschildern
Meist gibt es Mülltonnen und Kotbeutelspender – sehr hundefreundlich organisiert.
Im Winter (Oktober bis März): Fast alle Strände sind freigegeben für denFreilauf! Die perfekte Zeit für einen Nordsee-Urlaub mit Hund.
Wälder & Natur:
Über 200 ausgewiesene Hundewälder („Hundeskove“). Diese sind Komplett umzäunt und Freilauf ist erlaubt. Sie sind kostenlos, mit Picknicktischen und Kotbeuteln.
Viele Häuser haben: eingezäunte Grundstücke, Hund erlaubt ohne Aufpreis, Strandnähe oder Waldlage
Camping mit Hund? Sehr beliebt! Fast alle Campingplätze erlauben Hunde, viele bieten sogar: Hundeduschen, Hundestrand-Zugang, eigene Auslaufwiesen.
Restaurants & Alltag:
Hunde in Restaurants drinnen eher unüblich, draußen fast immer erlaubt; Freundlich fragen lohnt sich
Viele Cafés bieten Wassernäpfe und Kekse – typisch dänische Herzlichkeit!
Besonderheiten und Tipps – Was du wissen solltest
Kotbeutel? Pflicht.
Dänen sind ordentlich und höflich – Hundehaufen auf Wegen = no-go!
In Städten und Urlaubsorten gibt’s viele kostenlose Spender & Mülleimer
Hundeverhalten:
Lautes Bellen, Ziehen oder Pöbeln wird nicht gern gesehen. Dänen sind hundefreundlich, aber zurückhaltend. Wer Rücksicht nimmt, wird willkommen geheißen.
Achtung: Hundegesetz!
Aggressives Verhalten kann zur sofortigen Einschläferung führen, ohne Gerichtsverfahren!
Klingt hart – wird selten angewendet. Aber, Leine drauf und Hund gut erziehen = sorgenfreier Urlaub!
Tschechien, dass Land der märchenhaften Burgen, dichten Wälder, idyllischen Seen und historischen Städte wie Prag oder Český Krumlov. Für Hundebesitzer ist Tschechien ein echtes Naturparadies: weite Wanderwege, wenig überlaufene Parks und ein Land, das Hunde meist willkommen heißt.
Einreisebestimmungen – Schnell ins Herz Europas
Tschechien gehört zur EU – daher gelten die üblichen Einreisevorgaben:
EU-Heimtierausweis Pflicht
Mikrochip nach ISO-Standard
Tollwutimpfung mindestens 21 Tage alt
Rasseliste: Keine landesweite Rasseliste, jedoch können einzelne Städte oder Regionen lokale Einschränkungen haben.
Gesetze und Vorschriften – Regeln, die man kennen sollte
Leinenpflicht:
In Städten fast überall Pflicht.
Auf Wanderwegen und in Nationalparks teilweise Freilauf erlaubt, bitte die Schilder beachten.
Maulkorb:
Nicht generell vorgeschrieben, kann aber für bestimmte Hunde in städtischen Verkehrsmitteln verlangt werden.
Šumava-Nationalpark: unberührte Natur, ideale Pfade für Hunde.
Riesengebirge: schöne Bergtouren, Pfoten müssen fit sein.
Unterkünfte und Alltag – Ferienhaus, Pension oder Stadtapartment
Unterkünfte:
Ferienhäuser und Apartments oft hundefreundlich.
Hotels unterschiedlich, vorab nachfragen.
Restaurants und Cafés:
Hunde draußen willkommen, Wasser auf Anfrage.
In kleinen tschechischen Cafés oft entspannt, in großen Städten nachfragen.
Besonderheiten und Tipps – Tschechien authentisch erleben
Kultur: Tschechen lieben Hunde in der Natur, besonders auf Wanderungen.
Kotbeutel: Pflicht in Städten, auf Wanderwegen meist entspannt.
Praktisch: Früh morgens losgehen, dann sind weniger Menschen unterwegs. Man hat mehr Ruhe für Hund und Halter.
Sicherheit: Auf Wildtiere und Fahrradfahrer achten, besonders in Nationalparks.
Fazit: Tschechien ist ideal für Hundebesitzer, die Natur, Seen und historische Städte lieben. Von den sanften Hügeln Böhmens bis zu den majestätischen Gipfeln des Riesengebirges findet ihr unberührte Natur, entspannte Unterkünfte und zahlreiche Möglichkeiten für ausgiebige Spaziergänge. Wer Rücksicht nimmt, Leine und Schutzmaßnahmen dabei hat, erlebt hier einen abwechslungsreichen Urlaub auf vier Pfoten.
Die Niederlande, dass klingt nach Windmühlen, bunten Tulpenfeldern, Radwegen, die ins Unendliche führen, und natürlich endlosen Nordseestränden. Ein Traumziel für Hundemenschen? Absolut, solange man ein paar Regeln kennt.
Die gute Nachricht: Die Niederländer lieben ihre Hunde. Und kaum ein Land ist so entspannt, was Mitnahme in Cafés, Unterkünfte oder den Alltag betrifft.
Einreisebestimmungen – Über die Grenze ins Käseland
Die Einreise ist unkompliziert:
EU-Heimtierausweis Pflicht
Mikrochip (ISO-Standard)
Tollwutimpfung mindestens 21 Tage alt
Rassenregelung: Es gibt keine Rasseliste mehr; früher war der Pitbull verboten, das ist seit 2009 aufgehoben.
Gesetze und Vorschriften – Zwischen Grachten und Stränden
Leinenpflicht:
In Städten fast überall Pflicht.
In vielen Parks und an ausgewiesenen Freilaufzonen dürfen Hunde ohne Leine toben.
Maulkorb:
Keine Pflicht, außer bei auffälligen oder gefährlichen Hunden nach behördlicher Auflage.
Öffentliche Verkehrsmittel:
Kleine Hunde dürfen in Taschen kostenlos mit.
Größere Hunde fahren mit Ticket (meist Kinderpreis) in Bus, Bahn und Tram problemlos mit.
Restaurants und Cafés:
Sehr hundefreundlich! In den meisten Cafés und sogar Restaurants sind Hunde willkommen – typisch niederländische Gelassenheit.
Gesundheit und Vorsorge – Meer, Wind und ein paar kleine Risiken
Zecken: Vorkommen in Wäldern und Dünengebieten, also Vorsicht in der Natur.
Hitze: An der Küste meist mild, aber in Städten im Sommer auch mal heiß. Viel Wasser einplanen.
Tierärzte: Gute Versorgung im ganzen Land, viele sprechen Englisch oder Deutsch.
Reiseschutz: Zeckenschutz und Wurmkuren sind empfehlenswert, ansonsten keine besonderen Risiken.
Strände und Natur – Paradies für Wasserratten
Hundestrände:
Fast die ganze niederländische Nordseeküste ist hundefreundlich.
In der Hauptsaison (1. Mai – 1. Oktober) gilt vielerorts tagsüber Leinenpflicht oder Hundeverbot. Morgens und abends sind Hunde jedoch fast überall erlaubt.
Dünengebiete wie die „Amsterdamse Waterleidingduinen“ sind fantastisch zum Wandern.
Wälder und Polderwege laden zu langen Spaziergängen ein.
Auf den Watteninseln (Texel, Ameland, Terschelling) dürfen Hunde oft frei laufen.
Unterkünfte und Alltag – Ferienhäuser, Boote und Strandcafés
Unterkünfte:
Ferienhäuser und Ferienparks (z. B. Center Parcs, Landal GreenParks) sind sehr hundefreundlich.
Viele Hotels und B&Bs erlauben Hunde, einfach nachfragen.
Auf den Watteninseln gibt es besonders viele hundefreundliche Unterkünfte.
Restaurants und Cafés:
Fast überall willkommen. In Strandpavillons stehen oft Wassernäpfe bereit.
Besonderheiten und Tipps – Holland-Style mit Hund
Radwege: In den Niederlanden hat das Fahrrad Vorrang. Achte darauf, dass dein Hund nicht plötzlich auf den Radweg springt, denn hier herrscht reger Verkehr.
Strafen: Ohne Leine in nicht erlaubten Zonen kann ein Bußgeld fällig werden (ca. 90 €).
Kultur: Niederländer sind entspannt, Hunde gehören fast selbstverständlich zum Alltag.
Praktischer Tipp: Viele Strände haben im Winterhalbjahr (Oktober – Mai) gar keine Einschränkungen – dann ist es ein wahres Hundeparadies.
Fazit: Die Niederlande sind ein Traumziel für Hunde: lange Strände, viele Freilaufzonen, hundefreundliche Menschen und Unterkünfte. Wer die Saisonregeln an den Stränden kennt und Rücksicht auf Radfahrer nimmt, findet hier ein unkompliziertes, entspanntes Urlaubsland – mit Wind in den Ohren und Sand unter den Pfoten.
Frankreich, dass Land der Weine, der sanften Hügel der Provence, der wilden Atlantikküste und der romantischen Straßencafés in Paris. Aber wie sieht es aus, wenn man mit Hund reist? Zwischen Eleganz, Regeln und Naturparadiesen gibt es einiges zu beachten – und mit guter Vorbereitung wird es für euch beide ein wunderbares Abenteuer.
Einreisebestimmungen – Bonjour, Pfote!
Für Hunde gelten die EU-Standards:
EU-Heimtierausweis erforderlich
Mikrochip (ISO-Standard)
Tollwutimpfung: gültig und mindestens 21 Tage alt
Besonderheit: Frankreich hat eine strenge Rasseliste:
Kategorie 1 (z. B. Pitbull, Boerboel) – komplettes Einreiseverbot.
Kategorie 2 (z. B. Rottweiler, Mastiff, Tosa) – Einreise nur unter strengen Auflagen (Maulkorb, Leine, Versicherung, Halter muss mind. 18 Jahre alt sein).
Gesetze und Vorschriften – Regeln im Land der Freiheit
Leinenpflicht:
In Städten und öffentlichen Parks Pflicht.
Auf dem Land und in der Natur oft locker gehandhabt, aber Wildtiere beachten.
Maulkorb:
Pflicht für Hunde der Kategorie 2. Sonst nicht vorgeschrieben, aber in öffentlichen Verkehrsmitteln manchmal verlangt.
Öffentliche Verkehrsmittel:
Kleine Hunde in Transporttasche kostenlos.
Große Hunde brauchen Ticket (meist halber Fahrpreis) + Leine und Maulkorb.
Restaurants und Cafés:
Sehr hundefreundlich! In vielen Cafés und sogar Restaurants sind Hunde erlaubt – besonders draußen.
Gesundheit und Vorsorge – Südliche Sonne, kleine Gefahren
Zecken und Sandmücken: Vor allem im Süden (Provence, Côte d’Azur, Languedoc). Risiko für Leishmaniose → Spot-Ons oder Halsband empfehlenswert.
Hitze: In Südfrankreich im Sommer extrem. Spaziergänge morgens/abends, Schatten und Wasser sind Pflicht.
Pflanzen: In Weinbaugebieten Vorsicht mit Trauben und Rosinen , die sind giftig für Hunde!
Tierärzte: „Vétérinaire“, sehr gute Versorgung, viele sprechen Englisch. In Touristenregionen oft auch Deutsch.
Strände und Natur – Von Atlantikwellen bis Alpen
Strände:
Offiziell sind Hunde an vielen Stränden im Sommer verboten.
In der Nebensaison (Oktober–Mai) ist es oft kein Problem.
Es gibt aber ausgewiesene Hundestrände, z. B.:
Plage de la Salis (Antibes, Côte d’Azur)
Plage de l’Espiguette (bei Montpellier)
Einige Abschnitte an der Atlantikküste bei Biarritz oder Bretagne.
Nationalparks: Hunde meist an der Leine erlaubt, aber teilweise verboten (z. B. im Parc National des Écrins).
Unterkünfte und Alltag – Vive le chien!
Unterkünfte:
Ferienhäuser und Gîtes sind oft sehr hundefreundlich.
Hotels: je nach Kategorie: in kleineren Pensionen oft kein Problem, in gehobenen Hotels schwieriger.
Restaurants:
Hunde sind in vielen Cafés und sogar in Innenräumen willkommen.
Wasser wird häufig angeboten, Napf aber besser dabeihaben.
Besonderheiten und Tipps – Mit Stil durch Frankreich
Kotbeutel: Pflicht, in Städten streng kontrolliert. In Paris gibt es sogar hohe Strafen fürs Nicht-Aufräumen.
Straßenhunde: Selten, Frankreich hat kaum Streuner.
Kultur: Franzosen sind generell hundefreundlich, aber Wert auf gute Erziehung wird gelegt. Ein ruhiger Hund mit Leine ist gern gesehen, ein kläffender Störenfried weniger.
Praktisch: An Tankstellen und Autobahnraststätten gibt es oft kleine Hundebereiche zum Ausführen.
Fazit: Frankreich ist für Hundereisen traumhaft, wenn man die Regeln kennt, besonders an Stränden und mit Blick auf Rassevorschriften. Zwischen Alpen, Atlantik und Lavendelfeldern findet ihr unglaubliche Natur, charmante Unterkünfte und ein Land, in dem Hunde fast selbstverständlich dazugehören. Mit Respekt, Rücksicht und guter Vorbereitung steht eurem französischen Abenteuer nichts im Weg.
Die Slowakei, dass Land der majestätischen Berge, dichten Wälder, klaren Seen und mittelalterlichen Schlösser. Für Hundebesitzer ist die Slowakei ein wahres Paradies: unberührte Natur, wenig überlaufene Wanderwege und viel Freiheit für euren Vierbeiner. Mit ein paar Regeln wird der Urlaub stressfrei und unvergesslich.
Einreisebestimmungen – Sicher in die Hohe Tatra
Als EU-Mitglied gelten die bekannten Einreisevorgaben:
EU-Heimtierausweis Pflicht
Mikrochip nach ISO-Standard
Tollwutimpfung mindestens 21 Tage alt
Rasseliste: Keine landesweite Rasseliste, regionale Vorschriften möglich.
Gesetze und Vorschriften – Leinen, Maulkorb & Co.
Leinenpflicht:
In Städten und öffentlichen Parks Pflicht.
In Nationalparks und ländlichen Regionen oft Freilauf erlaubt, Schilder beachten.
Maulkorb:
Keine generelle Pflicht, kann in bestimmten Verkehrsmitteln oder für auffällige Hunde verlangt werden.
Öffentliche Verkehrsmittel:
Kleine Hunde in Taschen kostenlos.
Größere Hunde mit Ticket, Leine und Maulkorb empfohlen.
Restaurants und Cafés:
Hunde draußen meist willkommen, drinnen nach Absprache.
Gesundheit und Vorsorge – Berge, Wälder und Sicherheit
Zecken: Vor allem in Wäldern, Nationalparks und ländlichen Gegenden → Spot-On oder Tabletten empfohlen.
Hitze: Sommer meist mild, im Tal kann es warm werden → ausreichend Wasser und Schatten.
Tierärzte: Gute Versorgung in Städten, auf dem Land vorher recherchieren („Veterinárna klinika“).
Strände und Natur – Wanderparadies für Hunde
Seen und Flüsse:
Malerische Bergseen und Flüsse laden zu Spaziergängen und kleinen Bädern ein.
Besonders beliebt: Štrbské Pleso, Orava-See, Zemplínska Šírava.
Wandern und Natur:
Hohe Tatra: spektakuläre Bergtouren, Leine empfohlen.
Kleine Karpaten: ideale Wanderwege für Anfänger und Fortgeschrittene.
Nationalparks: Hunde meist an der Leine erlaubt.
Unterkünfte und Alltag – Ferienhaus, Pension oder Landgasthof
Unterkünfte:
Ferienhäuser, Apartments und Landpensionen erlauben oft Hunde.
Hotels unterschiedlich, vorher nachfragen.
Restaurants und Cafés:
Hunde draußen willkommen, Wasser auf Anfrage.
In kleineren Orten sehr entspannt, in Städten vorher klären.
Besonderheiten und Tipps – Slowakei authentisch erleben
Kultur: Slowaken lieben Natur und Hunde, Spaziergänge in Parks und Bergen sind normal.
Kotbeutel: Pflicht in Städten, in der Natur eher entspannt.
Praktisch: Früh starten bei Wanderungen, da sind weniger Menschen, mehr Freiheit für euren Hund.
Sicherheit: Auf Wildtiere und Weidevieh achten, besonders in Bergregionen.
Fazit: Die Slowakei ist ein Traumziel für Hundebesitzer, die Berge, Wälder und klare Seen lieben. Von der Hohen Tatra bis zu den kleinen Karpaten gibt es unzählige Möglichkeiten für Spaziergänge, Wanderungen und Abenteuer. Wer Leine, Zeckenschutz und Rücksicht mitbringt, erlebt hier einen naturnahen und entspannten Urlaub auf vier Pfoten.
Hallo Freunde, im Beitrag zu Travemünde habe ich euch ja schon ein bisschen von meinem Ausflug nach Lübeck berichtet. Aber für alle die nur Lübeck und nicht die anderen Ortschaften rund herum interessieren, schreibe ich euch noch mal einen Beitrag nur zu Lübeck.
Die Anreise nach Lübeck ist einmal per Schiff über die Trave möglich, z.B. von Travemünde aus oder per Auto. Je nach dem von wo ihr nach Lübeck anfahrt, müsst ihr eine Maut bezahlen, nämlich für die Durchfahrt im Herrentunnel. Die Maut kostet 2,30 Euro (Barpreis – für einen normalen PKW mit maximal 1,30m Höhe). Wir waren bei unserer Fahrt mit dem Auto nach Lübeck total überrascht davon und hatten den Geldbeutel natürlich hinten im Kofferraum. Mama musste schnell raus springen und den Geldbeutel holen.
Die Fahrt mit dem Schiff hat mir viel Spaß gemacht und ich war auch ganz brav, sagen Mama und Papa. Wir sind mit dem Schiff der Hanse gefahren, es gibt aber noch weitere Anbieter.
Lübeck ist eine norddeutsche Stadt, mit Bauten im Stil der Backsteingotik und ca. 223.000 Einwohnern. Die Stadt wurde im Jahr 1143 gegründet. Lübeck hat 7 Kirchtürme und viele interessante Bauwerke zu bieten. Zudem eine schöne Fußgängerzone mit unzähligen Geschäften, die zum ausgiebigen shoppen einladen. Seit 1987 gehört die Lübecker Altstadt zum UNESCO Welterbe.
Der Schiffsanleger ist an der Untertrave und von dort aus, gelangt man zügig in die Altstadt und zu vielen Sehenswürdigkeiten. Ich habe mich richtig darauf gefreut, die Stadt zu erkunden. Als erste kamen wir an St. Jakobi vorbei. Die St. Jakobi-Kirche wurde im Jahr 1227 erbaut, wurde allerdings erst im Jahr 1334 komplett fertig gestellt und hatte somit eine Bauzeit von mehr als 100 Jahren. Die Jakobi-Kirche war die einzige Kirche, die im 2. Weltkrieg nicht zerstört wurde.
Weiter ging es durch die Innenstadt, vorbei am Hospital zum Heiligen Geist, welches im Jahr 1286 fertig gestellt wurde. Das Hospital gilt als eines der ältesten Sozialeinrichtungen der Welt. Das Hospital wurde im Stil der Backsteingotik errichtet. Mittlerweile dient das Hospital als Altenheim und es ist möglich dieses zu besichtigen.
Als nächstes kamen wir an St. Marien vorbei. St. Marien ist bekannt als Mutter der Backsteingotik und wurde zwischen 1265 und 1351 errichtet. Sie war Vorbild für ca. 70 Kirchen im Ostseeraum. Sie ist zudem das höchste Backsteingewölbe der Welt mit 38,5 Metern vom Gewölbescheitel über dem Boden. Die St. Marien zu Lübeck steht in unmittelbarer Nähe zum Marktplatz und Rathaus von Lübeck.
Das historische Rathaus von Lübeck wurde im Jahr 1230 bis 1308 erbaut und immer wieder umgebaut und erweitert. Es vereint die Baustile von der Gotik bis zur Renaissance. Auffällig sind die vielen kleinen Türme. Über die Jahre wurden große Teile abgerissen und komplett neu aufgebaut und weitere Bereiche angebaut. Daher auch die unterschiedlichen Baustile. Noch heute dient es als Sitz des Bürgermeisters. Ihr seht es auf der linken Seite auf dem Foto. Das andere Gebäude auf dem Foto ist das alte Kanzleigebäude, früher Schriverie. Es wurde 1485 im Stil der Gotik gebaucht. Früher was das Gebäude der Sitz der Notare und Ratsschreiber, später diente es als Polizeiwache. Dort gab es auch ein kleines Gefängnis, den Bullenstall.
Gegenüber von St. Marien, befindet sich das Buddenbrookhaus. Es ist das ehemalige Wohnhaus des Schriftstellers und der Familie von Thomas Manns, welches ihm und seinem Bruder als Museum gewidmet ist. Es zeigt eine Ausstellung und bietet Führungen durch die Stadt an. Im Shop könnt ihr eine Lego Figur von Thomas Mann kaufen, was Mama eine tolle Idee findet.
Weiter ging es für uns in Richtung Holstentor. Auf dem Weg dahin, kamen wir am Salzspeicher vorbei. Der Salzspeicher ist auch bekannt als Nosferatu-Fenster, da hier im Jahr 1921 Teile des Films „Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“ gedreht wurden. Erbaut wurden die Salzspeicher im Jahr 1579 bis 1745 und dienste lange Zeit als Lagerung für das Salz, welches aus der Saline Oldesloe gewonnen und von hier nach ganz Skandinavien exportiert wurde. Dort wurde es wahrscheinlich zur Konservierung des Fischs genutzt.
Das Holstentor, ist eines von vier ehemaligen Stadttoren, wovon insgesamt nur noch 2 erhalten sind. Das Holstentor und das Burgtor. Die Stadttore dienten als Zugang zur Stadt und dienten dem Schutz der Stadt. Es ist ein Spätgotisches Gebäude, welche zwischen 1464 und 1478 erbaut wurde. 30 Geschütze hatten Platz darin, wurden aber nie abgefeuert. Das Holstentor ist das wohl bekannteste Gebäude in Lübeck und ziert unzählige Postkarten als Motiv.
Hinter dem Holstentor, befindet sich der Holstentorplatz. Eine parkähnliche Grünfläche mit vielen Bänken zum ausruhen und verweilen. Ich fand es hier besonders toll, da es für mich das erste grün gewesen ist, was ich in der Stadt gesehen habe und hab mich wahnsinnig darüber gefreut.
Da hier so viel los war, hab ich mich aber nicht getraut Pipi zu machen. Also haben Mama und Papa weiter nach einem Park für mich gesucht, wo ich in Ruhe mein Geschäft erledigen kann. Wir sind weiter über die Obertravebrücke, auch Liebesbrücke genannt, bis wir eine Art Park direkt an der Trave gefunden haben. Hier habe ich erst mal Pause gemacht und meine Würstchen verputzt.
Dann waren Mama und Papa an der Reihe, denn die beiden hatten auch Hunger. Sie haben eine kleine Pizzeria gefunden, wo man draußen sitzen konnte, da die meisten Restaurants leider nicht mit Hunden besucht werden dürfen und sie nicht ewig weitersuchen wollten.
Danach kamen wir zum Lübecker Dom, welcher 1247 fertig gebaut wurde. Bei der Bombardierung der Stadt in 1942, wird der Dom fast vollständig zerstört und wurde ab 1949 wieder aufgebaut.
Weiter ging es durch die Gassen der Altstadt, bis hin zu St. Aegidien, der kleinsten der Lübecker Innenstadtkirchen. Sie wurde im 14. Jahrhundert erbaut und überstand den Bombenangriff in 1942 unbeschadet. Direkt gegenüber von St. Aegidien liegt der Aegidienhof, welcher früher eine klosterähnliche Gemeinschaft war.
In Lübeck findet ihr das Willy-Brandt-Haus, denn der ehemalige Bundeskanzler und Nobelpreisträger, wurde in Lübeck geboren. Das Haus wurde im Dezember 2007 eröffnet. Es gibt u.a. eine Ausstellung mit Lebensabschnitten von Willy Brandt.
Da wir mit dem Schiff angereist waren, ging es für uns langsam wieder in Richtung Trave. Auf dem Weg dahin, kamen wir vorbei am Theaterschiff und der Kongresshalle. Auf dem Theaterschiff könnt ihr euch Komödien, Revuen und Kabarett anschauen. In der Kongresshalle könnt ihr euch unter anderem Konzerte anschauen oder an Kongressen/Tagungen teilnehmen.
In Lübeck gibt es ca. 210 Brücken. Eine davon ist die Eric-Warburg-Brücke, eine Klappbrücke über die Trave. Die Planung dieser Brücke hat mehr als 100 Jahre gedauert. Sie wurde im Jahr 2008 fertig gebaut und eröffnet. Eine weitere, interessante Brücke ist die alte Hubbrücke am Burgtor, welche bereits über 100 Jahre alt ist. Die Türme der Brücke erinnern an die wilhelminische Zeit und im inneren befinden sich die Maschinenhäuser.
Wer in Lübeck zu Besuch ist und Marzipan mag, der sollte auf jeden Fall noch den Niederegger Werksverkauf, etwas außerhalb der Innenstadt besuchen. Dort gibt es ein Café und man kann die Köstlichkeiten im Werksverkauf etwas günstiger kaufen.
Ich hoffe mein Städtetrip nach Lübeck hat euch gefallen? Ich war danach auf jeden fall total müde und habe die Heimfahrt verpennt. Falls ihr vorhabt Lübeck zu besuchen, wünsche ich euch viel Spaß. Liebe Grüße, eure Emma
Belgien, dass kleine Land zwischen Nordsee und Ardennen. Berühmt für Schokolade, Pommes, Bier und historische Städte wie Brügge oder Gent. Aber wie sieht es mit Hund aus? Die gute Nachricht: Belgien ist unkompliziert, freundlich und ideal für Kurztrips oder längere Entdeckungsreisen mit Vierbeiner.
Einreisebestimmungen – Einfach und schnell
Da Belgien zur EU gehört, sind die Einreisevorschriften simpel:
EU-Heimtierausweis Pflicht
Mikrochip (ISO-Standard)
Tollwutimpfung mindestens 21 Tage vor Einreise
Rasseliste: Belgien hat keine bundesweite Rasseliste, allerdings können einzelne Gemeinden eigene Regeln haben, vor allem in Brüssel und Flandern. Dort sollte man vorsichtig sein.
Gesetze und Vorschriften – Regeln im Herzen Europas
Leinenpflicht:
In Städten und Wohngebieten Pflicht.
In Parks und Wäldern meist ebenfalls Leinenpflicht, Freilaufzonen sind ausgewiesen.
Maulkorb:
Keine generelle Pflicht, außer wenn es von Gemeinden für bestimmte Hunderassen verlangt wird.
Öffentliche Verkehrsmittel:
Kleine Hunde in Taschen fahren kostenlos.
Größere Hunde brauchen ein Ticket (Kinderpreis).
Maulkorb kann in Bahnen und Bussen verlangt werden, also besser dabeihaben.
Restaurants & Cafés:
Hunde sind oft willkommen, besonders in kleineren Cafés und Bars.
In nobleren Restaurants eher nicht, am besten vorher fragen.
Gesundheit und Vorsorge – Sicher unterwegs
Zecken: In den Ardennen und ländlichen Regionen vorkommend → Zeckenschutz mitnehmen.
Hitze: Im Sommer in Städten wie Brüssel oder Antwerpen unangenehm, aber insgesamt kein extremes Risiko.
Tierärzte: Gut erreichbar, besonders in Städten. Auf Französisch oder Niederländisch nach „Vétérinaire“ oder „Dierenarts“ suchen.
Strände und Natur – Meer oder Wälder
Strände:
Die belgische Nordseeküste ist kurz, aber schön. In der Hauptsaison (Juni–September) sind Hunde tagsüber an vielen Stränden verboten. Morgens und abends sowie in der Nebensaison dürfen Hunde aber oft frei laufen.
Besonders hundefreundlich: De Haan und Bredene.
Natur:
Die Ardennen sind ein Traum zum Wandern mit Hund: Wälder, Flüsse, kleine Dörfer.
Auch die flämischen Polderlandschaften bieten schöne Spazierwege.
Unterkünfte und Alltag – Gemütlich und unkompliziert
Unterkünfte:
Ferienhäuser und ländliche B&Bs nehmen oft Hunde auf.
In Städten wie Brüssel oder Gent erlauben viele Hotels kleine Hunde, aber bei großen Hunden besser vorher anmelden.
Restaurants und Cafés:
Im Alltag recht entspannt. Draußen sitzen ist fast immer möglich.
Drinnen entscheidet der Betreiber.
Besonderheiten und Tipps – Belgien-Style
Sprachen: Belgien ist dreisprachig (Französisch, Niederländisch, Deutsch). Im Zweifel auf Englisch ausweichen, dass funktioniert fast immer.
Kotbeutel: Pflicht und wird in Städten streng kontrolliert.
Kultur: Belgier sind locker, aber zurückhaltend. Ein ruhiger, gut erzogener Hund passt perfekt ins Bild.
Praktisch: Belgien ist klein → kurze Wege, ideal für Wochenendtrips.
Fazit: Belgien ist ein unkompliziertes und vielseitiges Reiseziel für Hundebesitzer. Ob Sand zwischen den Pfoten an der Nordsee, Wanderungen in den Ardennen oder ein Stadtausflug nach Brügge. Hunde sind willkommen, solange man Rücksicht nimmt. Perfekt für kurze Auszeiten oder als Zwischenstopp auf einer größeren Reise durch Europa.
Hallo Freunde, diesmal möchte ich euch von meinem Ausflug nach Weimar berichten. Weimar ist eine kreisfreie Stadt in Thüringen und hat eine schöne Altstadt.
Weimar hat ca. 66.000 Einwohner und ist die viertgrößte Stadt in Thüringen, hinter Erfurt, Jena und Gera. Weimar gilt als Universitätsstadt, in der viel Kultur erlebt werden kann. Weimar zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO und auch der Nachlass von Goethe und Schiller, wurde in das Weltdokumentenerbe aufgenommen.
Geparkt haben wir am P+R (Herrmann-Brill-Platz) und sind von dort aus in Richtung Bauhaus-Museum gelaufen. Im Bauhaus-Musem befinden sich Exponate aus der historischen Sammlung der Klassik Stiftung Weimar. Unter anderem finden sich hier Arbeiten von Lyonel Feininger, Paul Klee und vielen weiteren Künstlern. Leider darf ich hier nicht rein, also hatten Mama und Papa auch keine Lust darauf.
Gegenüber von dem Bauhaus-Museum, auf der anderen Straßenseite, befindet sich das Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus. Es ist neben dem Dokumentationszentrum in Berlin das zweite Museum seiner Art, wo die Lebenssituation der Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen auf ca. 850 qm dokumentiert wird. Es wurde am 8.5.2024 eröffnet und zeigt die Geschichte der Zwangsarbeit von 1933 bis 1945. Das es ein Museum ist, darf ich auch hier leider nicht rein.
Ebenfalls in der Nähe der beiden Museen, befindet sich das Kongresszentrum – Weimarhalle. Hier gibt es den größten Saal der Stadt, in dem regelmäßig Veranstaltungen stattfinden. Die ehemalige Weimarhalle wurde 1997 trotz Denkmalschutz abgerissen, da es statische Mängel hatte und wurde an gleicher Stelle wieder neu aufgebaut und in 1999 eröffnet. Hier finden Konzerte, Shows und Galas statt.
Weiter ging es durch die schmalen Gassen in Richtung Innenstadt. Hier hatte ich wieder viel Zeit zum schnüffeln und erkunden.
Unser nächster Halt war die evangelische Jakobskirche, welche ihren Namen dem Jakobsweg verdankt, da sie als Station des Jakobsweges gilt, nach Santiago de Compostela. Die Barockkirche wurde im Jahr 1713 errichtet.
Im Jahre 1806 (19.10.1806) wurden hier Johann Wolfgang von Goethe und Christiane Vulpius getraut. Bei der Einweihung der Orgel aus dem Jahr 1721, soll Johann Sebastian Bach dabei gewesen sein. Auf dem Jakobsfriedhof befindet sich das Grabmal von Lucas Cranach und Christiane von Goethe. Im Kassengewölbe befindet sich die erste Begräbnisstätte von Friedrich von Schiller.
Weiter ging es zum Herderplatz, einem Platz in der Altstadt, auf dem sich die Stadtkirche St. Peter und Paul (Herderkirche) befindet. Die erste St. Peter und Paul wurde bis 1249 gebaut, brannte allerdings in 1299 vollständig ab. Auch der zweite Kirchenbau wurde 1424 beim Stadtbrand schwer beschädigt. Die heutige Herderkirche wurde bis 1500 erbaut und wurde im spätgotischen Stil errichtet.
Direkt neben der Herderkirche, befindet sich der Herderbrunnen, ein historischer Brunnen. Seit dem 17. Jahrhundert versorgt er die Bewohner über ein eigenständiges Röhrenfahrtensystem mit Wasser, welches von außerhalb der Stadt kommt. Vor der Kirche, findet ihr das Herder-Denkmal und sein Wohnhaus steht hinter der Kirche.
Auf dem Weg zum Marstall, sind wir doch glatt an einem Doogy Spa vorbei gekommen. Ach wäre ich da gerne rein gegangen, um mich verwöhnen zu lassen. Ich muss immerhin so viel für euch laufen, um euch die Städte zu zeigen, da hätte ich es mir verdienst oder was meint ihr? Mama und Papa haben gesagt, wir haben keine Zeit. Toll, keine Hundemassage für mich.
Der Marstall liegt am Kegelplatz und ist ein historisches Gebäude, welches zwischen 1873 und 1778 erbaut wurde. Er wurde im Auftrag von Herzog Carl August im Neorenaissance Stil erbaut.
Ab 1936 war Gestapo-Gefängnis hier untergebraucht und die sogenannte Gestapo-Leitstelle. Einige der KZ-Häftlinge aus Buchenwald, wurden zum Umbau der Kellerräume etc. gezwungen. Ursprünglich war das Gebäude eine Reithalle. Heute findet man hier das thüringische Hauptstaatsarchiv. In den ehemaligen Gestapo-Gefängniszellen gibt es seit 1999 eine Dauerausstellung mit originalen Gegenständen, die „zermahlene Geschichte“.
Gegenüber des Marstalls befindet sich das Weimarer Stadtschloss, welches auch als Residenzschloss bekannt ist. Es ist eine Vierflügelanlage, welche ab dem Jahr 1789 durch Herzog Carl August errichtet wurde. Sie wurde im klassizistischen Stil erbaut und gilt seit 1998 als UNESCO-Welterbe. Fast das gesamte Stadtschloss ist heutzutage ein Museum, welches besucht werden kann. Wir Vierbeiner dürfen hier leider nicht rein, aber über den Hof zu schlendern ist auch schön.
Auf dem Gelände des Stadtschlosses befindet sich die sogenannte Bastille. Die Bastille ist eigentlich nur ein Recht der mittelalterlichen Burg Hornstein aus dem Jahr 1439. Die ehemalige Burg brannte in 1424 komplett ab und wurde dann zum Teil wieder aufgebaut. Sie beseht heute aus dem alten Torhaus, dem Hausmannsturm und dem Gerichtsgebäudeteil.
Ein Stück die Straße hoch, befindet sich die Herzogin Anna Amalia Bibliothek. Es ist eine öffentlich zugängliche Archiv- und Forschungsbibliothek mit Schwerpunkt auf die Epoche zwischen 1750 und 1850. Sie wurde im Jahr 1691 von Herzog Wilhelm Ernst gegründet. Da die Herzogin die größte Förderin war, bekam die Bibliothek 1991 ihren Namen.
Die Hochschule für Musik Franz Listz, befindet sich direkt neben der Bibliothek. Sie wurde im Jahr 1774 fertig gestellt und erhielt im Jahr 1956 ihren heutigen Namen. Direkt vor der Hochschule, auf dem Platz der Demokratie, befindet sich das Carl-August-Denkmal. Es wurde im Jahr 1875 enthüllt. Das Denkmal zeigt ihn, wie er aus den Befreiungskriegen gegen Napoleon als Sieger hervor geht.
Der Marktplatz Weimar ist ein zentraler Platz mitten in Weimar und wird umrahmt von mehreren, historischen Gebäuden. Der Marktplatz wird einfach nur Markt genannt und besteht seit ca. 1300. Hier finden regelmäßig Feste und Märkte statt, wie auch bei unserem Besuch der Wochenmarkt statt fand.
Das Rathaus Weimar ist ein Bau im neugotischen Stil mit einem Balkon und Glockenturm. Das erste Rathaus wurde an dieser Stelle um 1396 erwähnt, brannte allerdings beim Stadtbrand im Jahr 1424 komplett ab. Es wurde in 1431 nachgebaut, im Renaissance-Stil. Dieses brannte allerdings in 1837 ebenfalls komplett ab. Das heutige Rathaus ist somit der 3. Bau dieser Art und wurde im Jahr 1841 erbaut. Bei unserem Besuch fand gerade einen Hochzeit statt, denn dieses Gebäude ist sehr beliebt bei Heiratswilligen.
Am Markt befindet sich auch das Theater im Gewölbe im Lucas-Cranach-Haus. Es ist das älteste Kreuzgewölbe aus der Renaissance-Zeit in Weimar.
Meiner Mama ist beim schlendern durch die Gassen noch das Ginkgo-Museum aufgefallen. Es ist ein privat geführtes Museum direkt am Markt, links vom Rathaus gelegen. Hier findet man fossile Ur-Ginkgo Blätter, Ginkgoholz und Samen. Zudem kann man Ginkgo-Pflanzen für den Privatgebrauch kaufen. Meine Oma ist so eine kleine Kräuterhexe, die uns alles mögliche zusammen braut was bei Erkältung, Gelenkschmerzen etc. hilft und sie hat meine Mama auch schon damit angesteckt. Ich dachte schon, sie kauft gleich die ganzen Pflanzen, aber Papa hat gesagt, die kriegen wir jetzt nicht mit, brauchst du nicht kaufen. Wusstet ihr, dass Ginkgo die Durchblutung fördert und auch bei Gedächtnisverlust und Ohrgeräuschen (Tinnitus) helfen kann? Ist schon ein gesundes Kraut, so lange ich es nicht fressen muss. Wobei, im Keks versteckt und nur in geringen Mengen (zu viel davon ist für uns Hunde giftig und darf nur in Maßen gegeben werden), schmeckt es vielleicht ganz gut. Schon Goethe machte den Ginkgo-Baum mit seinem Gedicht „Gingo biloba“ aus dem Jahr 1815 bekannt.
Die Stadt-Apotheke Weimar ist eine der ältesten Apotheken Deutschlands und hat seit ihrer Gründung im 16. Jahrhundert zahlreiche Veränderungen durchgemacht, wie z.B. den Umzug an ihren heutigen Standort.
Das Schiller Museum befindet sich im Neubau, direkt hinter dem Schiller-Wohnhaus. Hier werden Sonder- und Wechselausstellungen gezeigt.
Das Schiller Wohnhaus in der Schillerstr. 12, wurde im Jahr 1802 von Schiller gekauft, nach dem die Familie im Jahr 1799 aus Jena nach Weimar zog. Er bezog es gemeinsam mit seiner Familie bis er darin im Jahr 1805 verstarb. Seine Frau Charlotte wohnte weiterhin im Haus bis zu ihrem Tode im Jahr 1826. Die Kinder verkauften es daraufhin im Jahr 1827 an einen Gartenbauinspektor. In Schillers Wohnhaus kann unter anderem sein Arbeitszimmer, Charlottes Zimmer und den Wohnbereich sehen. Leider darf ich hier als Vierbeiner auch nicht rein, ebenso nicht ins Weimar-Haus.
Das Weimar-Haus (Weimar Museum) beschäftigt sich mit der Geschichte der Stadt Weimar und ist auf jeden Fall einen Besuch wert.
Das Goethe-Schiller-Denkmal befindet sich auf dem Theaterplatz vor dem Nationaltheater Weimar. Es ist ein bronzenes Doppelstandbild aus dem Jahr 1857.
Das Haus der Weimarer Republik wurde im Jahr 2019 eröffnet und thematisiert die Verabschiedung der Weimarer Reichsverfassung und die Entstehung der Demokratie in Deutschland.
Das Deutsche Nationaltheater und Staatskapelle befinden sich ebenfalls am Theaterplatz, hinter dem Goethe-Schiller-Denkmal. Es vereint den bedeutendsten Bühnenbetrieb in Weimar mit den Sparten Theater, Schauspiel und dem Orchester Staatskapelle Weimar.
Der älteste Brunnen der Stadt, der Goethebrunnen, steht in der Brauhausgasse. Der ehemals hölzerne Brunnen wurde im Jahr 1822 durch einen Brunnen aus Gusseisen getauscht.
Das Goethes Wohnhaus, in dem er von 1782 bis zu seinem Tod im Jahr 1832 lebte, ist mittlerweile das Goethe Nationalmuseum. Hier hat man Zugang zu seinen Wohnräumen, dem Arbeitszimmer, der Bibliothek, dem Hausgarten und zur Empfangs- und Kunstsammlung.
Der Frauenplan ist ein Platz in der Altstadt von Weimar. Er ist bekannt durch Goethes Wohnhaus, welches hier zu finden ist und wegen des Goethebrunnens. Außerdem gibt es hier unzählige kleine Bars und Restaurants, die gerade im Sommer mit der Außengastronomie zum verweilen einladen und das beste daran, hier dürfen wir Vierbeiner und ebenfalls aufhalten, während Mama und Papa am schlemmen sind.
Das Wieland-Denkmal und den Brunnen findet ihr am Wielandplatz. Das Denkmal wurde 1857 für den Dichter Christoph Martin Wieland eingeweiht.
Der Park an der Ilm ist ein 48 Hektar großer Park an der Ilm und somit der größte Landschaftspark in Weimar. Er lädt zum spazieren und verweilen an, gerade mit Hunden und Kindern. Der Park entstand in der Zeit von 1778 und 1828 und ist eng mit dem Leben von Goethe verbunden, der hier auch ein Gartenhaus bessesen hat, welches wir euch später noch zeigen werden. Ich hab mich hier sehr wohl gefühlt nach der Tour durch die Innenstadt und konnte ausgiebig schnüffeln und meine Blase erleichtern. Ach war der Park toll, hier wäre ich gerne noch länger geblieben, obwohl wir hier bestimmt 2,5 Stunden umher gelaufen sind. Zuerst kamen wir vorbei am Liszt-Haus. In dem Haus wohnte Franz Liszt von 1869 bis zu seinem Tod im Jahr 1886. Der Musiksalon und das Arbeitszimmer können in noch originaler Einrichtung besichtigt werden.
Im Park an der Ilm befindet sich die Parkhöhle, ein unterirdisches Stollensystem, welches Ende des 18. Jahrhunderts entstand. Ursprünglich sollte es als Anlage einer Brauerei gebaut werden. Direkt am Eingang zur Parkhöhle stand eine tolle Bank, auf der wir erst mal eine ausgiebige Pause gemacht haben, damit ich meine Pfötchen ausruhen konnte. Dann ist Papa aber einfach in der Parkhöhle verschwunden und ich dachte nur, wo geht der schon wieder alleine hin? Zum Glück hat er mich nicht lange warten lassen, da die Parkhöhle bei unseren Besuch noch geschlossen hatte. Hunde dürfen leider auch nicht mit rein in die Parkhöhle.
Das Hafis-Goethe-Denkmal erinnert an den Deutschen Dichter Johann Wolfgang von Goethe und den persischen Dichter Hafis, aus dem 14. Jahrhundert. Es befindet sich am Beethovenplatz in der Nähe des Landesarchiv Thüringen.
Das Tempelherrenhaus wurde im Jahr 1786 im neogotischen Stil erbaut und wurde leider im zweiten Weltkrieg in 1945 durch einen Bombenanschlag zerstört. Nur der Turm blieb erhalten.
Die künstliche Ruine wurde im Jahr 1784, auf Wunsch von Goethe, erschaffen. Enthalten sind auch Bruchstücke der Wilhelmsburg, die in 1774 abgebrannt war.
Das Shakespeare-Denkmal im Park an der Ilm, ist das einzige Denkmal im europäischen Festland, welches an den Dichter und Dramatiker Shakespeare erinnert. William Shakespeare lebte von 1564-1616. Das Denkmal wurde im Jahr 1904 eingeweiht.
Die Naturbrücke wurde im Jahr 1799 erbaut und wurde seit dem unzählige Male repariert. Laut Aufzeichnungen wohl bereits 7 Mal. Es ist eine schöne Brücke mit einer natürlichen Optik.
Am Rande des Parks befindet sich Goethes Gartenhaus. Dies war sein erster eigener Wohnsitz in Weimar ab 1776. Hier wohnte und arbeitete er. Goethe half selber mit, den Garten wieder auf Vordermann zu bringen. Das es irgendwann zu klein wurde, wechselte er in 1782 in die Stadt in das Haus am Frauenplan und hier hielt er sich nur noch für Besuche auf und im Alter diente es ihm als wichtigen Rückzugsort. Hier schrieb er die Ballade „Erlkönig“ und das Gedicht „An den Mond“. Es befinden sich noch heute original Möbel im Haus, welches man besichtigen kann. Es ist ein wirklich schönes Grundstück und ich hab mich hier so wohl gefühlt, ich musste mich erst mal über die Wiese rollen.
Die Dux-Brücke verbinden den Dux-Garten (Herzog-Garten) mit dem Goethe-Garten.
Das Römische Haus war der Lieblingswohnsitz des Herzogs Carl August und wurde im Jahr 1792 bis 1997 errichtet. Das Haus wurde im klassizistischen Stil erbaut.
Das Römische Haus ist heute ein Museum, welches besichtigt werden kann. Unter anderem gibt es den blauen Saal mit einem Porträt der Herzogin Anna Amalia, den Speisesaal und den gelben Salon. Der Eintritt ist komplett kostenfrei. Es ist auf jeden Fall einen Besuch wert sagt Mama, auch wenn Hunde hier nicht mit rein dürfen.
Das Sándor-Petöfi-Denkmal im Park an der Ilm, erinnert an den ungarischen Dichter und Revolutionär. Petöfi war ein großer Verehrer von Goethe, hatte sonst aber nichts weiter mit Weimar zu tun.
Ebenfalls im Park an der Ilm, befindet sich das Liszt-Denkmal. Es erinnert an den österreichisch-ungarischen Komponisten Franz Liszt.
Nun hatten wir den Park einmal komplett erkundet und es ging weiter in Richtung Fürstengruft. Die Fürstengruft wurde bis 1828 erbaut und liegt auf dem historischen Friedhof. Hier befindet sich unter anderem das Grab von Goethe und Schiller.
Ebenfalls auf dem Gelände des historischen Friedhofs, direkt hinter der Fürstengruft, befindet sich die Russisch-Orthodoxe Kirche. Sie wurde im Jahr 1860 als Grabkapelle für die russische Großfürstin Maria Pawlowna errichtet. Es gibt eine unterirdische Wendeltreppe, die von der Kirche direkt in die Fürstengruft führt.
Der Historische Friedhof wurde im Jahr 1818 eingeweiht und gilt als Nachfolger des Jakobsfriedhofs. Hier befindet sich auch die Fürstengruft und die Russisch-Orthodoxe-Kirche. Leider durfte ich nicht mit aufs Gelände und musste mit Mama draußen warten, während Papa einfach ohne uns auf Erkundung gegangen ist. Zum Glück gab es vor dem Friedhof Bänke zu sitzen, da konnte ich in Ruhe warten und mich ausruhen.
Ebenfalls auf dem Gelände des Historischen Friedhofs gibt es die Gedächtnishalle, als Erinnerung für die im 1. Weltkrieg gefallenen Weimarer Bürger.
Die Herz-Jesu-Kirche ist eine römisch-katholische Kirche im neogotischen Stil und wurde im Jahr 1889-1891 erbaut. Seit 1982 steht die Kirche unter Denkmalschutz.
Vor dem gelben Schloss an der neuen Wache, befindet sich der Ildefonso Brunnen. Ein Brunnen aus dem 1. Jahrhundert nach Christus. Dieser hatte den gleichen Zweck wie der bereits erwähnte Herderbrunnen.
Am Platz der Demokratie steht das Bach-Denkmal, welches an den Komponisten Johann Sebastian Bach erinnern soll. Es stammt aus dem Jahr 1950 und steht nun seit 1995 auf dem Platz der Demokratie, da es bereits mehrmals umziehen musste.
Direkt vor der ehemaligen Hofapotheke, heutige Tourist Information, steht der Neptun Brunnen. Er ist der älteste Brunnen in Weimar. Früher zierten ihn andere Figuren, bis er 1774 mit der Neptun Figur ausgestattet wurde. Die Figur wurde in den folgenden Jahren durch Kopien ersetzt, aber die Originalfigur befindet sich in den Weimarer Kunstsammlungen.
Nach dem wir die Stadt gründlich erkundet haben, ging es für uns weiter zum Schloss Belvedere. Das Schloss liegt auf einer Anhöhe, südlich von Weimar gelegen, etwas 4km vom Stadtzentrum entfernt. Hier findet man das HfM Franz Liszt Gitarre-Institut (Bachhaus), das HfM Franz Liszt Studiotheater und das Schloss Belvedere. Das Schloss Belvedere wurde zwischen 1724 und 1748 im Rokokostil erbaut.
Auf dem Gelände gibt es zudem noch das Musikgymnasium Schloss Belvedere, einen Irrgarten, einen russischen Garten und die Orangerie auf dem hinteren Teil des Geländes, neben dem roten Turm. Das Schloss Belvedere war die barocke Sommerresidenz der Familie von Sachsen-Weimar und Eisenach.
Als letzten, aber wichtigen Punkt hatten wir noch die Gedenkstätte Buchenwald auf unserer Liste. Der Weg führt vorbei am Obelisk, weiter über die sogenannte Blutstraße. Die Blutstraße hat diesen Namen bekommen, da die Häftlinge aus Buchenwald diese von 1938-1939 erbaut haben. Auf dem weiteren Weg der Straße, findet man immer wieder Hinweisschilder mit Bildern, die einen den ersten Eindruck vermitteln sollen, um was es bei Buchenwald geht.
Das KZ Buchenwald war eines der größten Konzentrationslager in Deutschland und wurde zwischen 1937-1945 bei Weimar als Haftstätte für Zwangsarbeit betrieben. In dieser Zeit waren ca. 278.000 Menschen aus ca. 50 Ländern in Buchenwald inhaftiert. Die Todesopfer wurden auf 56.000 Menschen geschätzt.
Nach der Rettung der Häftlinge am 11.04.1945 durch die Hilfe der US-Armee, nutzte die sowjetische Besatzungsmacht einen Teil des Geländes als Speziallager Nr. 2. Seit 1958 gibt es auf diesem Gelände die Gedenkstätte Buchenwald. Von weitem sieht man schon das Mahnmal der Gedenkstätte Buchenwald, den Glockenturm.
So Freunde, dass war mein Ausflug nach Weimar. Ich hoffe der Einblick hat euch gefallen und ich bin gespannt, wie euch Weimar gefällt, wenn ihr es selber besucht. Weimar ist eine wirklich schöne Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten und dem großen Park, den ich ganz besonders toll fand. Ich verabschiede mich heute mit dem Bild aus Weimar, vor dem historischen Friedhof, wo ich mit Mama gewartet habe. Liebe Grüße, eure Emma.