Urlaub mit Hund

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Rumänien mit Hund – Karpaten, Burgen und Abenteuer auf vier Pfoten

Rumänien, dass klingt nach mystischen Karpaten, endlosen Wäldern und Dörfern, in denen die Zeit stillzustehen scheint. Zwischen wilden Bergen, alten Burgen und einsamen Landstraßen erwartet euch ein echtes Abenteuer – roh, ursprünglich und ehrlich. Hunde sind hier keine Seltenheit, sondern fester Teil des Alltags. Doch wer reist, sollte wissen: Rumänien ist nicht Österreich. Hier herrscht Freiheit, aber auch Eigenverantwortung.

Einreisebestimmungen – Über die Grenze ins wilde Herz Europas

Rumänien gehört zur EU, daher sind die Einreisebestimmungen vertraut:

  • EU-Heimtierausweis ist Pflicht
  • Mikrochip (ISO-Standard)
  • Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt)
  • Keine generellen Rassenverbote

Grenzkontrollen finden selten statt, dennoch sollte man alle Unterlagen griffbereit haben. Reist ihr über Ungarn oder Bulgarien ein, prüft die jeweiligen Durchreisevorschriften, um Ärger zu vermeiden.

Gesetze und Vorschriften – Leine, Verantwortung und gesunder Menschenverstand

Rumänien hat keine einheitliche Leinen- oder Maulkorbpflicht, hier gilt gesunder Menschenverstand.


In Städten wie Bukarest, Cluj oder Brașov gibt es lokale Regelungen, aber auf dem Land interessiert das meist niemanden.

Leinenpflicht:

In Städten und Parks meist vorgeschrieben.

Auf dem Land und in der Natur: Freilauf erlaubt, wenn der Hund abrufbar ist.

Maulkorb:

Nur für bestimmte Situationen, etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Hunde dürfen in Busse und Züge, aber meist nur angeleint und mit Maulkorb.

Größere Hunde brauchen häufig ein Ticket (halber Fahrpreis).

Restaurants:

In Städten unterschiedlich. Manche Cafés sind offen, andere nicht.

Auf dem Land ist der Hund meist kein Problem, besonders, wenn man freundlich fragt.

Gesundheit und Vorsorge – Natur pur, aber nicht ohne Risiken

Rumänien ist wild, wunderschön, aber stellenweise rau. Tierärzte findet man in jeder größeren Stadt, auf dem Land sollte man vorbereitet sein.

Parasiten:
Zecken und Sandmücken sind ein Thema ,besonders im Sommer. Schutzmittel unbedingt mitnehmen.

Streuner:
In ländlichen Gebieten leben viele Straßenhunde. Sie sind meist friedlich, aber Abstand ist ratsam. Lasst euren Hund an der Leine, bis ihr die Lage einschätzen könnt.

Wetter:
Im Sommer heiß in der Tiefebene, im Winter in den Karpaten eisig kalt. Für Bergwanderungen: Decke und Pfotenschutz mitnehmen.

Tierärzte:
Großstädte bieten gute Versorgung, auf dem Land wird’s improvisierter. Lieber vorab Adressen speichern.

Natur und Abenteuer – Pfotenspuren in den Karpaten

Rumäniens Natur ist ungezähmt und gewaltig. Von den Karpaten bis ans Schwarze Meer. Hier erlebt man Stille, Freiheit und endlose Weite.

Wandern:

Karpaten: Wilde Pfade, Bergseen und Wälder voller Bären, Wölfe und Hirsche.

Transsilvanien: Sanfte Hügel, alte Burgen und traditionelle Dörfer.

Apuseni-Gebirge: Ein Geheimtipp für Naturfreunde – Höhlen, Wasserfälle und kaum Touristen.

Strände am Schwarzen Meer:

Hunde sind offiziell nicht überall erlaubt, aber in der Nebensaison meist kein Problem.

Orte wie Vama Veche oder Corbu Beach sind locker und hundefreundlich.

Achtung: In Schutzgebieten (z. B. Nationalparks) gilt meist Leinenpflicht und die Ranger kontrollieren das gelegentlich.

Unterkünfte und Alltag – Zwischen Bauernhof und Boutique-Hotel

Rumänien überrascht mit Gastfreundschaft. Hunde sind auf vielen Höfen, in Pensionen und Ferienhäusern willkommen.

Unterkünfte:

Viele kleine Gästehäuser (Pensiunea) akzeptieren Hunde, besonders außerhalb der Großstädte.

Über „Booking“ oder „Airbnb“ nach pet friendly filtern, dass funktioniert zuverlässig.

Auf Bauernhöfen lebt oft selbst ein Hund. Begegnungen also besser angeleint beginnen.

Restaurants:

In Städten teils restriktiver, auf dem Land fast immer entspannt.

Draußen sitzen mit Hund ist selten ein Problem, aber drinnen besser nachfragen.

Essen und Alltag:

Wasser immer dabeihaben, da Wanderwege oft abgelegen sind.

Müllentsorgung nicht überall vorhanden, daher Beutel immer selbst mitnehmen.

Besonderheiten und Tipps – Zwischen Freiheit und Wildnis

Rumänien ist ehrlich, nicht perfekt. Straßen sind oft schlecht, Beschilderung mangelhaft, aber das Abenteuer echt.

Nachtwanderungen meiden, denn in manchen Regionen gibt’s Bären.

Landstraßen sind voll von Hunden, Pferdewagen und Ziegen. Autofahren braucht Geduld.

Ein gutes GPS ist Pflicht, denn Netzabdeckung ist nicht überall gegeben.

Bargeld ist wichtig, Kartenzahlung funktioniert auf dem Land oft nicht.

Kultur: Rumänen lieben Tiere, vor allem Hunde. Wer respektvoll auftritt, bekommt fast überall Hilfe und ein Lächeln.

Fazit:

Rumänien mit Hund ist kein klassisches Urlaubsland, es ist ein Erlebnis. Rau, ursprünglich und voller Seele. Wer sich auf das Land einlässt, wird mit purer Natur, echter Freiheit und herzlicher Gastfreundschaft belohnt. Hier spürt ihr das Abenteuer noch – ohne Filter, ohne Perfektion, aber mit jeder Menge Herz und wedelnder Rute.

Ausflug zum Bärenpark Worbis mit Hund (Harz)

Hallo Freunde, bei unserer Tour durch den Harz, wurden wir auf den Bärenpark Worbis aufmerksam und haben ihn besucht. Dort gibt es neben Bären auch noch viele andere Tiere, wie Schafe, Waschbären, Wolfshunde und Hühner. Infos zum Bärenpark, findet ihr hier: https://www.baer.de/projekte/alternativer-baerenpark-worbis

Der Bärenpark ist kein Tierpark, sondern eher eine Auffangstation für Tiere aus schlechten Haltungen. Dazu gehören auch Haus- und Nutztiere, die ein besseres zu Hause verdienen. Zudem bekommt man viel Wissen über die Tiere im Park und über deren natürliche Lebensweise vermittelt. Der Park ist sehr groß und perfekt für einen Spaziergang mit Hund.

Ich hatte viel Spaß dabei, die Meerschweinchen und Schildkröten zu beobachten. Unterwegs sind mir auch noch freilaufende Hühner begegnet.

Man konnte ein Bärengehege besichtigen, welches für die Artgerechte Haltung wichtig ist, wegen dem natürlichen Rückzugsort und der Größe. Nebenan war ein Stall, der bis vor einigen Jahren in Gebrauch und viel zu klein war. Irgendwie hat das noch total nach Bär gerochen und da wollte ich nicht rein. Dieser dunkle, kleine Stall war echt gruselig. Da war der hier schon deutlich besser.

Im Bärenpark Worbis gibt es auch einen Bauerngarten, der im Sommer schön bunt ist, wenn alles blüht. Er wird als Nahrungsgrundlage für die Tiere genutzt, denn unter anderem wird hier Gemüse und Bärenkräuter gepflanzt und geerntet. Aber es gibt auch Heilkräuter als Apotheke, wie z.B. Beinwell und natürlich fürs Auge, bunte Blumen.

Zum üben und als Lernort, gibt es einen Melkstand und Ziegen. Man findet hier die vom Aussterben bedrohten Thüringer-Wald-Ziege. Aus ihrer Milch wird der Ziegenkäse hergestellt.

Es gibt einen tollen Pfad, der über die Bären der Welt und ihr Herkunftsland aufklärt. Zu jeder Bärenart gibt es ein Modell und eine Infotafel mit dem Lebensraum, Gewicht, den Namen und vielen weiteren Infos. Ich fand den Eisbären und den Panda ja total süß, aber Mama hat gesagt, wenn ich mal einen echten sehe, soll ich los rennen, denn der will nicht mit mir kuscheln.

Ganz toll fand ich das Iglu, wo man reingehen konnte. An den Wänden waren Bilder aufgemalt von den Waffen, der Kleidung und der Küchengeräte der Inuit.

Maikas Weg ist ein Erlebnispfad, um mehr über Bären und ihre Sinne zu erfahren. Es fängt an mit der Transportbox, wie Maika ins Freigehege im Bärenpark Worbis kam, dann kommt ein Barfußpfad, den ich natürlich mit meinen Pfoten sofort ausprobiert habe und fürs Hören ein Klangspiel. Da wollte ich Mama die ganze Zeit das Stöckchen klauen, aber sie hat es mir einfach nicht gegeben.

Man kommt vorbei an einem Pfad, wo man Tierspuren finden kann, es gibt Waldmeister und Bärlauch, was Bären gerne fressen. Es gibt eine Geruchsstation, wo man testen kann, ob man so gut riechen kann wie ein Bär, was für mich natürlich kein Problem gewesen wäre, aber Mama hat nicht alles richtig erraten können. Nach Maikas Weg kommt noch ein Bereich, wo man seine Geschwindigkeit testen kann. Man drückt auf Start und rennt so schnell wie man kann den Berg rauf. Und was soll ich sagen, ich war schon ziemlich schnell, aber Papa ist mit mir gerannt, der hat mich natürlich ausgebremst.

Danach gelangt man in den Bärenwald, wo man echte Bären beobachten kann wie sie schlafen, fressen oder spielen.

Hier gibt es auch Wolfshunde, sogenannte Wolfshybride, wie Ronja und Raik. Beide stammen aus einer illegalen Privathaltung und wurden 2020 in den Bärenpark gebracht, wo sie nun artgerecht leben können. Raik hatte ganz schön Angst vor mir und rannte weg, als er mich vor dem Zaun gesehen hat. Aber klar, ich, ein Golden Retriever, sehe auch verdammt gefährlich aus. Hier hat definitiv Ronja die Hosen an, sie blieb ganz ruhig stehen und starrte mich an.

Nach einer Weile kamen wir am Gehege von Mykhailo an, ein beeindruckender Braunbär, der 2016 in der Ukraine geboren wurde. Er wurde jahrelang als Touristenattraktion in einem winzigen Käfig gehalten und konnte 2023 gerettet werden. Er hat täglich nur ein winziges Stück Fleisch bekommen und war sehr unterernährt. Daher konnte er auch erst in 2024 in den Bärenpark Worbis transportiert werden. Ich glaube, er leidet daher unter Futterneid, denn während des Fressens rannte er auf einmal auf mich zu, um mich anzugreifen. Als wollte ich ihm sein Obst und seine Nüsse klauen. Nein Danke, ich nehme lieber das Essen, was Mama immer für mich kocht.

Hier gibt es auch noch Waschbären und Schafe, die ich gerne beobachtet habe und dann lief mir noch freilaufendes Federvieh über den Weg.

Als wir durch den Park durch waren, ging Mama noch mit uns in den Shop rein und ich dachte nur, hoffentlich bringt sie was für mich mit. Und jaaaaa, ich habe einen Braunbären bekommen und hab mich so darüber gefreut, dass ich ihn gleich selber zum Auto tragen wollte.

Die Kosten für das Fressen der Bären und anderen Tiere sind sehr hoch, daher ist der Bärenpark Worbis auf Spenden angewiesen. Wer helfen möchte, findet hier die Seite mit den Spendenmöglichkeiten: https://www.baer.de/spenden-helfen oder es gibt auch eine Wunschliste mit Sachspenden. Den Link dazu findet ihr auf der Homepage des Bärenparks.

Direkt am Parkplatz steht die Rochuskapelle „St. Rochus“, welche im Jahr 1682 nach der Pestepidemie erbaut wurde. Die Menschen wollten mit dem Bau der Kapelle erreichen, dass Gott ihnen die Seuche nimmt.

Der Bärenpark Worbis ist ein tolles Ausflugsziel mit Hund, wo man viel über die Tiere im Park lernen kann und wir können euch einen Besuch wirklich sehr empfehlen. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.

Türkei mit Hund – Kultur, Küste und Natur auf vier Pfoten

Die Türkei ist ein Land voller Kontraste: pulsierende Städte wie Istanbul, historische Stätten, endlose Strände und Gebirge. Wer mit Hund reist, muss sich bewusst sein, dass Hunde in der Türkei nicht überall willkommen sind. In ländlichen Gegenden, an Nationalparks und auf einsamen Stränden können Hunde problemlos mitlaufen, in touristischen Zentren und auf beliebten Stränden hingegen eher nicht.

Wer die Regeln kennt und vorbereitet ist, kann mit seinem Hund dennoch ein abwechslungsreiches Abenteuer erleben, von Naturwanderungen bis zu ruhigen Küstenabschnitten.

Einreisebestimmungen – Was dein Hund braucht

Die Einreise für Hunde ist möglich, aber etwas bürokratischer als in der EU:

  • EU-Heimtierausweis oder internationaler Impfausweis
  • Mikrochip (ISO-Standard empfohlen)
  • Tollwutimpfung: mindestens 21 Tage alt, gültig
  • Gesundheitszeugnis: vom Tierarzt ausgestellt, maximal 10 Tage vor Einreise
  • Besondere Bestimmungen für Rassen: einige Rassen gelten als „gefährlich“

Tipp: Vor der Reise aktuelle Vorschriften beim türkischen Konsulat prüfen, sie ändern sich regelmäßig.

Gesetze und Vorschriften: Leine, Maulkorb und Realität vor Ort

Hunde sind in der Türkei nicht flächendeckend willkommen, besonders in Städten, touristischen Zentren oder an Stränden.

Leinenpflicht:

In Städten wie Istanbul, Antalya oder Bodrum fast immer Pflicht.

Auf Wanderwegen und in ländlichen Gebieten meist entspannt.

In Nationalparks und Naturschutzgebieten strikt einzuhalten.

Maulkorbpflicht:

Für bestimmte Hunderassen vorgeschrieben:

  • Rottweiler
  • Dobermann
  • Pit Bull Terrier
  • Amerikanischer Staffordshire Terrier
  • Mastiff-Rassen

Auch kleine Hunde können regional einen Maulkorb benötigen.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Hunde werden oft nicht erlaubt oder nur in Transportboxen akzeptiert.

Leine und Maulkorb Pflicht, wenn Mitnahme gestattet.

Restaurants:

In ländlichen Gasthäusern werden Hunde oft toleriert.

In touristischen Städten und Strandlokalen meist nicht erlaubt.

Gesundheit und Vorsorge – Sonne, Hitze und kleine Gefahren

Hitze: Sommer kann extrem heiß werden, besonders im Süden. Schatten, Wasser und kurze Spaziergänge sind Pflicht.

Zecken und Parasiten: Vor allem in Wäldern, ländlichen Gebieten und Nationalparks ein Thema; Schutzmaßnahmen unbedingt ergreifen.

Tierärzte: Nur in größeren Städten gibt es zuverlässige Tierkliniken. Auf dem Land oft kaum Notfallversorgung.

Strände und Natur – Abseits der Touristenmassen

Hunde haben an den meisten touristischen Stränden keinen Zugang. Gute Alternativen:

Ländliche Küstenabschnitte der Ägäis und Mittelmeerküste, außerhalb der Hauptsaison.

Bergregionen und Wanderwege wie im Kaçkar-Gebirge.

Nationalparks wie Olympos, Dilek oder Yedigöller: Naturpfade und Wälder

Wichtig: Leine immer dabeihaben, da Wildtiere, Ziegenherden und Kühe unterwegs sind.

Unterkünfte und Alltag – Hund willkommen, aber begrenzt

In ländlichen Pensionen oder Ferienhäusern sind Hunde oft erlaubt.

In touristischen Hotels und Resorts meist nicht.

Airbnb bietet einige haustierfreundliche Optionen, jedoch vorab unbedingt bestätigen.

Besonderheiten und Tipps – Türkei mit Hund realistisch

Regional sehr unterschiedlich: Ländliche Regionen und Nationalparks sind entspannt, Städte und Strände oft strikt.

Strafen: Missachtung von Leinenpflicht oder Maulkorbpflicht kann Bußgelder nach sich ziehen.

Kultur: Hunde sind in der türkischen Kultur oft nicht alltäglich in Städten; Rücksichtnahme ist entscheidend.

Praktischer Tipp: Immer Wasser, Snacks und Schattenplätze einplanen. Viele Restaurants und Cafés lassen Hunde nicht hinein.

Fazit: Die Türkei ist kein klassisches Hundeland. Wer die Regeln kennt und abseits der Touristenpfade reist, findet Natur, Strände und Berge für ausgedehnte Spaziergänge. In Städten und beliebten Touristenzielen ist Vorsicht geboten. Wer gut plant, kann dennoch ein abwechslungsreiches Pfotenabenteuer erleben.

Belarus (Weißrussland) mit Hund – Wälder, Stille und Abenteuer zwischen Ost und West

Belarus, dass unbekannte Land zwischen Polen, Litauen und Russland.
Dichte Wälder, klare Seen und eine Ruhe, die man in Europa kaum noch findet.
Wer mit Hund reist, erlebt hier ursprüngliche Natur, freundliche Menschen und ein Land, das sich treu geblieben ist. Schlicht, ehrlich und erstaunlich grün.

Einreisebestimmungen – Mit Hund ins Herz Osteuropas

Belarus ist kein EU-Mitglied, daher sind etwas mehr Unterlagen nötig.
Wer vorbereitet ist, reist problemlos ein:

  • EU-Heimtierausweis
  • Mikrochip (ISO-Standard, vor der Tollwutimpfung gesetzt)
  • Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt, nicht älter als 12 Monate)
  • Amtstierärztliches Gesundheitszeugnis (max. 5 Tage alt, zweisprachig empfohlen: Deutsch/Englisch oder Russisch)
  • Empfehlung: Entwurmungsnachweis und Zeckenschutz

Die Einreise erfolgt meist über Polen oder Litauen. An den Grenzen wird gründlich kontrolliert, aber korrekt und freundlich.

Gesetze und Vorschriften – Leine, Rücksicht & Realität

Belarus hat keine offizielle Rassenliste und keine spezielle Maulkorbpflicht für bestimmte Hunderassen. Hunde gelten als Teil des Lebens, und Vorschriften sind überschaubar, solange man Rücksicht zeigt.

Leinenpflicht:

In Städten, Parks und öffentlichen Bereichen Pflicht.

In der Natur oder auf dem Land darf der Hund frei laufen, wenn er abrufbar ist.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Kleine Hunde dürfen kostenlos mitfahren.

Große Hunde benötigen Leine, Ticket und meist eine Transportgenehmigung (vor Ort erhältlich).

Restaurants:

In Städten wie Minsk oder Brest teils hundefreundlich.

Auf dem Land sind Hunde selten ein Problem, man fragt einfach freundlich nach.

Gesundheit und Vorsorge – Klima, Parasiten und Tierärzte

Belarus ist ein Land der Jahreszeiten: heiße Sommer, frostige Winter, klare Luft.
Mit Hund sollte man auf Wetter und Parasiten vorbereitet sein.

Parasiten:
Zecken, Mücken und Sandfliegen sind verbreitet, ein ganzjähriger Schutz ist Pflicht.

Hitze und Kälte:

Sommer: 30 °C möglich, aber trocken.

Winter: bis −20 °C. Kurzhaarhunde brauchen Mantel oder Schutz.

Tierärzte:
In Minsk, Brest, Grodno und Witebsk gibt es gut ausgestattete Tierkliniken.
Auf dem Land einfache Tierärzte, aber sehr hilfsbereit. Tiermedizin ist günstig, Medikamente besser aus der EU mitbringen.

Natur und Abenteuer – Wälder, Seen und endlose Weite

Belarus ist eines der waldreichsten Länder Europas – fast die Hälfte der Fläche ist Natur pur.

Wandern und Entdecken:

Nationalpark Belaweschskaja Puschtscha: UNESCO-Welterbe, Heimat der letzten europäischen Wisente. Hunde an der Leine erlaubt.

Narotsch-Nationalpark: Große Seen, Strände, Wanderwege, perfekt für aktive Hunde.

Braslaw-Seen: Über 300 Seen, kleine Inseln, stille Buchten, ideal für Wasserliebhaber.

Baden und Natur:


Viele Seen und Flüsse sind sauber und ruhig. Baden mit Hund ist erlaubt, solange Rücksicht genommen wird.


Wildcampen ist außerhalb der Nationalparks möglich, aber Feuerstellen nur an erlaubten Plätzen.

Unterkünfte und Alltag – Zwischen Einfachheit und Herzlichkeit

Belarus ist kein typisches Touristenziel und genau das macht es so besonders.

Unterkünfte:

Viele Pensionen, Ferienhäuser und Agrotourismus-Bauernhöfe erlauben Hunde.

In Minsk und Brest finden sich auch moderne Hotels mit „pet friendly“-Kennzeichnung.

Auf dem Land gilt: Wer freundlich fragt, wird selten abgewiesen.

Restaurants und Alltag:

Hunde sind meist kein Problem, vor allem draußen.

In Dörfern und kleinen Städten begegnet man oft neugierigen, aber freundlichen Hofhunden.

Müllentsorgung funktioniert, aber Hundebeutel sollte man selbst mitbringen.

Kosten:
Belarus ist sehr günstig. Für Unterkunft, Tierarzt und Futter zahlt man deutlich weniger als in der EU.


Währung: Belarussischer Rubel (BYN); Bargeld ist Pflicht, Karte wird nicht überall akzeptiert.

Besonderheiten und Tipps – Land mit Seele

Belarus ist ruhig, sauber und überraschend sicher.

Menschen sind zurückhaltend, aber herzlich und Hunde öffnen viele Türen.

Leitungswasser ist trinkbar, aber leicht gechlort, daher besser gefiltert geben.

Autofahren: Straßen sind gut, Verkehr ruhig, aber Tankstellen außerhalb der Städte rar.

In Dörfern leben viele Tiere frei , so wie Kühe, Ziegen, Gänse. Daher solltet ihr den Hund anleinen, bis ihr das Umfeld kennt.

Fazit:

Belarus mit Hund ist kein Ziel für Luxusreisende, es ist ein Land für Menschen, die Stille, Weite und Natur suchen. Ein Ort, an dem man entschleunigt, durchatmet und wieder spürt, was wichtig ist. Wer Respekt zeigt und die einfachen Dinge liebt, findet hier ein ehrliches Paradies – zwischen Wald, Wasser und der unaufgeregten Freundlichkeit der Menschen.

Ein Land, das nichts verspricht und genau deshalb so viel gibt.

Ausflug zum Bocksberg im OT Hahnenklee

Von unserer Ferienwohnung in Hahnenklee-Bockswiese, ging es zu Fuß runter in den Ort. Und stellt euch mal vor, gleich als erstes hab ich meinen Freund, dass Eichhörnchen gesehen. Er hat mich nicht bemerkt und ich kam ganz nah ran. Das war mein erstes Abenteuer, aber wir hatten ja noch mehr vor.

Wir sind im Ort durch die Einkaufsstraßen gelaufen, bis wir zur Seilbahnstation gekommen sind. Wir sind wie dumm einmal um das ganze Gebäude gelaufen, weil wir vor lauter Baustelle den Eingang nicht gefunden haben. Zum Glück war ein netter Herr unterwegs, der uns den Weg gezeigt hat.

Nachdem wir unsere Tickets gekauft hatten, konnten wir auch schon in die Seilbahn einsteigen. Und da ich ein kleiner Schisser war, ich bin immerhin noch nie Seilbahn gefahren, musste Papa mich tragen. Schließlich hat man nicht viel Zeit zum einsteigen. Mir war etwas mulmig, aber ich konnte mich auf der Fahrt zum Bocksberg immer mehr entspannen.

Ich war aber trotzdem froh, als ich wieder festen Boden unter den Füßen hatte und die Gegend erkunden konnte. Hier oben gibt es eine 560m lange Bobbahn, den Drachenblitz, wo die Leute den Berg runter sausen können. Man kann sich hier oben den Bauch vollschlagen, z.B. mit Bratwurst und für Kinder gibt es einen Spielplatz, einen Rutschenturm und sogar einen Spaßpark.

Mich hat aber eher die Aussicht nach unten in der Ort interessiert und der Weg nach unten. Immerhin bin ich eine kleine Wandermaus.

Der Bocksberg befindet sich im Oberharz und gehört zum Naturpark Harz. Er ist ca. 727 m.ü. NN. Man kann entweder mit dem Sessellift oder der Kabinenbahn nach oben laufen oder man wandert nach oben. Wir haben uns aus Zeitgründen für das hochfahren mit der Kabinenbahn entschieden. Nachdem wir den Bocksberg oben erkundet hatten, ging es für uns wieder bergab, entlang des ausgewiesenen Wanderweges. Stellt euch mal vor, hier musste ich an der Leine bleiben und ganz schön aufpassen, denn die Biker haben hier Vorfahrt und kommen auf einmal wie aus dem nichts angerast. Da hab ich vielleicht blöd geschaut, was das ist. Es gibt hier nämlich einen Bikepark, wo die Mountainbiker und Downhill-Junkies den Berg runter fahren können.

Wir sind weiter dem Liebesbankweg gefolgt, welcher eine Gesamt länge von ca. 7km hat. Er gilt als einer der schönsten Wanderwege im Harz, gerade für verliebte. Aber wir sind ihm nur gut 3km gefolgt und kamen irgendwann an das Tor der Liebe. Das ist ein beliebter Fotospot für Paare und stell euch mal vor, da machen Mama und Papa einfach ein Foto ohne mich. Da hab ich aber schnell versucht mich dazwischen zu quetschen, denn ich wollte auch mit aufs Foto rauf.

Noch ein Stück weiter den Wanderweg entlang, kamen wir zu dem großen Besucherparkplatz in Hahnenklee, wo wir passend zum Liebesbankweg auch noch tolle Sitzmöglichkeiten gefunden haben.

Im Harz gibt es auch ein Stück Norwegen zu sehen, die Gustav-Adolf-Stabkirche. Eine wunderschöne evangelisch-lutherische Kirche als Nachbildung der Stabkirche von Borgund. Die Kirche wurde im Jahr 1907 erbaut und in 1908 geweiht. Die Kirche wurde mit Fichtenholz aus dem Harz erbaut.

Im Ortskern findet man den Brunnen „Hahnenklee“ mit einem Hahn oben drauf und eine Statue von Paul Lincke (1866-1946), einem Komponisten der unter anderem Walzer komponiert hat. Sein letzter Wohnort war am Ortsausgang von Hahnenklee und er ist auch hier auf dem Friedhof beerdigt.

Es war eine schöne Runde durch Hahnenklee und auf den Bocksberg. Aber als wir wieder den Berg zu unserer Ferienwohnung nach oben gelaufen sind, war ich total kaputt vom Tag und musste mich ein bisschen ausruhen. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.

Die Links zu dem Beitrag findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-bocksberg-ot-hahnenklee/

Links Bocksberg OT Hahnenklee

  • https://www.erlebnisbocksberg.de/
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Bocksberg_(Harz)
  • https://www.liebesbankweg.de/
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Gustav-Adolf-Stabkirche
  • https://www.wissenswertes.ausflugsziele-harz.de/ausflugsziele-sehenswertes/harzer-persoenlichkeiten/paul-lincke.htm

Slowenien mit Hund – Berge, Seen und grüne Wälder auf vier Pfoten

Slowenien, dass klingt nach smaragdgrünen Seen, schroffen Karstbergen, dichten Wäldern und charmanten Städten wie Ljubljana. Das Land ist für Hundebesitzer besonders attraktiv: Hunde sind in vielen Unterkünften willkommen, Wanderwege und Nationalparks gut zugänglich und die Natur lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein.

Wer die Regeln kennt, erlebt mit Hund ein abwechslungsreiches Paradies aus Bergen, Seen und ländlicher Idylle.

Einreisebestimmungen – Über die Grenze nach Slowenien

Slowenien gehört zur EU, daher ist die Einreise für Hunde unkompliziert:

  • EU-Heimtierausweis Pflicht
  • Mikrochip (ISO-Standard)
  • Tollwutimpfung: mindestens 21 Tage alt
  • Keine Quarantäne erforderlich
  • Maximal 5 Hunde pro Person empfohlen

Tipp: Vor der Reise prüfen, ob regionale Sonderregelungen für bestimmte Rassen bestehen.

Gesetze und Vorschriften: Leine, Maulkorb und slowenische Genauigkeit

Leinenpflicht:

In Städten wie Ljubljana, Maribor oder Bled fast immer Pflicht.

Auf Wanderwegen und in ländlichen Gebieten oft entspannt, außer bei Vieh oder Wildtieren.

Maulkorbpflicht:

Für bestimmte Rassen vorgeschrieben, z. B.:

  • Pit Bull Terrier
  • American Staffordshire Terrier
  • Staffordshire Bull Terrier
  • Rottweiler u.a.

In öffentlichen Verkehrsmitteln und städtischen Bereichen wird der Maulkorb empfohlen.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Hunde dürfen in Bussen und Zügen mit, meist gegen Ticket.

Leine und ggf. Maulkorb Pflicht

Restaurants:

Viele Gasthäuser, Cafés und Unterkünfte heißen Hunde willkommen. In Städten besser nachfragen.

Wasser und Napf selbst mitbringen.

Gesundheit und Vorsorge – Berge, Seen und kleine Gefahren

Zecken: Besonders in Wäldern, Hochlandpfaden und Feuchtgebieten ein Thema. Hier ist Zeckenschutz notwendig.

Hitze: Sommer kann heiß werden, Schatten und Wasser einplanen.

Wildtiere und Vieh: Hunde anleinen, Abstand zu Kühen, Pferden und Wildtieren halten.

Tierärzte: In größeren Städten und Touristenorten vorhanden; abgelegene Regionen haben nur begrenzte Versorgung.

Strände und Natur – Seen, Berge und Pfotenglück

Slowenien bietet zahlreiche Seen, Flüsse und Berge für Hunde:

Hundebadeplätze:

Bleder See: ausgewiesene Hundezonen

Bohinj-See: ruhige Abschnitte für Hunde

Flüsse wie Soca und Savinja: ideale Bade- und Spazierplätze

Wandern und Natur:

Triglav-Nationalpark: gut markierte Wanderwege, Leine empfohlen

Karstregionen: Höhlen und Waldpfade, Hunde anleinen

Julische Alpen: Tageswanderungen mit Hund möglich

Wichtig: Leine immer dabeihaben, besonders in Nationalparks und bei Begegnungen mit Wildtieren oder Vieh.

Unterkünfte und Alltag – Zwischen Ferienwohnung und Berghütte

Unterkünfte:

Viele Ferienwohnungen, Pensionen und Berghütten heißen Hunde willkommen. Plattformen wie Airbnb oder Booking nach „haustierfreundlich“ filtern.

Besonders in touristischen Regionen wie Bled, Bohinj oder Piran flexibel.

Restaurants:

Hunde draußen meist erlaubt, innen nach Absprache. Wasser und ggf. eigene Decke mitnehmen

Besonderheiten und Tipps – Slowenien mit Herz und Regeln

Regional unterschiedlich: Städte etwas strenger, ländliche Regionen sehr hundefreundlich.

Strafen: Verstoß gegen Leinenpflicht oder Maulkorbpflicht kann Bußgeld nach sich ziehen.

Kultur: Slowenen lieben Natur und Hunde; Rücksichtnahme auf andere Wanderer und Tiere wird geschätzt.

Praktischer Tipp: Wasser, Snacks und tragbare Hundedecke für Ausflüge einpacken.

Fazit: Slowenien ist ein echtes Paradies für Hundehalter. Wer die Regeln kennt, findet smaragdgrüne Seen, alpine Wanderwege, grüne Wälder und hundefreundliche Unterkünfte. Zwischen Bergen, Flüssen und charmanten Städten wartet ein Stück slowenisches Pfotenglück.

Bulgarien mit Hund – Schwarzes Meer, Berge und Pfotenfreiheit im Balkan

Bulgarien, dass klingt nach goldenen Stränden am Schwarzen Meer, wilden Gebirgen im Landesinneren und herzlicher Gastfreundschaft. Wer hier mit Hund unterwegs ist, findet ein Land voller Kontraste: rau, ehrlich und überraschend hundefreundlich, wenn man weiß, wie man reist. Zwischen Meer, Klöstern und uralten Wäldern wartet ein Abenteuer, das Freiheit, Natur und Kultur miteinander verbindet.

Einreisebestimmungen – Über die Grenze ans Schwarze Meer

Bulgarien ist EU-Mitglied, daher ist die Einreise unkompliziert:

  • EU-Heimtierausweis ist Pflicht
  • Mikrochip (ISO-Standard)
  • Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt)
  • Keine generellen Rassenverbote

Grenzkontrollen finden kaum statt, dennoch sollte man alle Unterlagen bereithalten. Reist ihr über Serbien, Nordmazedonien oder die Türkei ein, gelten dort Drittländer-Bestimmungen. Diese solltet ihr vorher prüfen, sonst drohen Verzögerungen.

Gesetze und Vorschriften – Leine, Verantwortung und Realität

Bulgarien hat keine landesweit einheitliche Hundegesetzgebung, vieles hängt von der jeweiligen Gemeinde ab.

Leinenpflicht:

In Städten und Parks Pflicht.

In der Natur, an Stränden und in den Bergen meist locker gehandhabt. trotzdem solltet ihr euren Hund immer abrufbar halten.

Maulkorbpflicht:

Nur in öffentlichen Verkehrsmitteln oder bei bestimmten Rassen (nach Gemeindesatzung).

Öffentliche Verkehrsmittel:

Hunde dürfen in Busse und Züge, müssen aber angeleint und teils mit Maulkorb reisen.

Große Hunde zahlen oft ein halbes Ticket.

Restaurants:

In Touristenorten wie Warna, Burgas oder Sofia findet man zunehmend hundefreundliche Cafés.

Auf dem Land gilt: Wer höflich fragt, bekommt fast nie ein Nein.

Gesundheit und Vorsorge – Sonne, Zecken und Streuner

Bulgarien ist warm, sonnig und ursprünglich. Es ist perfekt für Abenteuer, aber auch mit kleinen Risiken.

Parasiten:
Zecken und Sandmücken (Leishmaniose-Gefahr im Süden) sind verbreitet. Schutzmittel und Wurmkuren sind Pflicht.

Hitze:
Im Sommer können Asphalt und Strände glühen. Spaziergänge besser früh oder spät. Schatten und Trinkwasser sind entscheidend.

Streuner:
Straßenhunde gibt es noch immer, vor allem außerhalb der Städte. Meist friedlich, aber Revierverhalten ist möglich. Hund anleinen, Ruhe bewahren.

Tierärzte:
In Sofia, Plovdiv, Varna und Burgas gibt es moderne Kliniken. Auf dem Land ist die Versorgung einfacher, aber zuverlässig.

Strände, Berge und Natur – Pfotenglück zwischen Meer und Gipfeln

Bulgarien bietet Natur in allen Facetten, vom Sonnenstrand bis zu den schneebedeckten Gipfeln des Rila-Gebirges.

Strände:

Offizielle Hundestrände sind selten, aber in der Nebensaison (September bis Mai) interessiert das kaum jemanden.

Südlich von Sozopol, Sinemorets oder an einsamen Buchten darf der Hund meist frei laufen.

Achtung auf Seeigel und heiße Sandflächen!

Wandern und Gebirge:

Rila-Gebirge: Kristallklare Seen und spektakuläre Höhenwege.

Pirin-Nationalpark: UNESCO-Gebiet – Hunde erlaubt, aber an der Leine.

Balkan-Gebirge: Endlose Wälder und urige Bergdörfer, kaum Tourismus.

Immer Wasser, Snacks und Pfotenschutz dabeihaben. Die Wege sind oft steinig und lang.

Unterkünfte und Alltag – Zwischen Gastfreundschaft und Einfachheit

Bulgarien überrascht mit ehrlicher, oft herzlicher Gastfreundschaft. Hunde sind in vielen Unterkünften willkommen, wenn man es vorher anspricht.

Unterkünfte:

Viele Pensionen und Gästehäuser (Guest Houses) akzeptieren Hunde.

In der Hauptsaison an der Küste frühzeitig buchen.

„Pet friendly“ in Suchfiltern funktioniert gut, aber immer nachfragen, denn die Standards sind unterschiedlich.

Restaurants und Alltag:

In Städten meist unproblematisch, in kleinen Orten eher pragmatisch: Hund bleibt unter dem Tisch, alle sind zufrieden.

Wasserstellen sind selten, ihr solltet immer eine Schüssel und Trinken dabei haben.

Müllentsorgung funktioniert nicht überall, immer Kotbeutel mitnehmen.

Besonderheiten und Tipps – Bulgarien ehrlich erleben

Straßenverhältnisse sind oft schlecht, lieber defensiv fahren.

Auf Märkten und in Dörfern laufen viele Tiere frei herum, bitte Rücksicht nehmen ist Pflicht.

Im Sommer Mückenschutz auch für den Hund nicht vergessen.

Im Winter können Pässe gesperrt sein, daher vorher immer Wetter checken.

Trinkwasser ist in Städten trinkbar, auf dem Land lieber abgekocht.

Kultur:
Bulgarische Gastfreundschaft ist groß, besonders wenn man mit Respekt reist. Hunde gelten als Familienmitglieder, aber Disziplin wird erwartet.

Fazit

Bulgarien mit Hund ist ein Geheimtipp für Abenteurer. Ein Land zwischen Meer und Gebirge, in dem Freiheit noch echt ist und Natur grenzenlos wirkt. Wer sich auf das Land einlässt, erlebt ehrliche Menschen, unberührte Landschaften und ein Stück ursprüngliches Europa – mit Sonne im Gesicht, Wind im Fell und einem Hund, der sich pudelwohl fühlt.

Serbien mit Hund – Flüsse, Wälder und Abenteuer auf vier Pfoten

Serbien, dass unbekannte Herz des Balkans. Weite Ebenen, wilde Wälder, urige Dörfer und herzliche Menschen, die Tiere lieben. Hier herrscht Freiheit, aber kein Chaos. Wer vorbereitet reist und Respekt mitbringt, erlebt ein ehrliches, ursprüngliches Land, das sich perfekt für einen Roadtrip mit Hund eignet.

Einreisebestimmungen – Über die Grenze ins Balkan-Abenteuer

Serbien gehört nicht zur EU, aber die Einreise ist mit gültigen Papieren problemlos:

  • EU-Heimtierausweis ist Pflicht
  • Mikrochip (ISO-Standard)
  • Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt, nicht älter als 12 Monate)
  • Tierärztliches Gesundheitszeugnis (vom Amtstierarzt, max. 10 Tage alt)
  • Nachweis der Entwurmung empfohlen

Bei der Einreise über Ungarn, Bulgarien, Rumänien oder Nordmazedonien finden stichprobenartige Kontrollen statt. Ihr solltet die Unterlagen also immer griffbereit halten.

Gesetze und Vorschriften – Leine, Maulkorb und Rassenregelungen

In Serbien gilt kein einheitliches Hundegesetz wie in der EU, aber es gibt klare Sicherheitsvorgaben für bestimmte Hunderassen.

Leinenpflicht:

In Städten, Parks und Wohngebieten Pflicht.

In der Natur und auf dem Land erlaubt, den Hund frei laufen zu lassen, wenn er abrufbar ist.

Maulkorbpflicht:

Serbien führt eine offizielle Liste sogenannter „potenziell gefährlicher Hunderassen“. Für diese besteht in der Öffentlichkeit Maulkorb- und Leinenpflicht:

  • American Staffordshire Terrier
  • Bullterrier
  • Miniature Bullterrier
  • Staffordshire Bullterrier
  • Pit Bull Terrier
  • Rottweiler
  • Dobermann
  • Dogo Argentino
  • Tosa Inu
  • Fila Brasileiro
  • Boerboel

Die Vorschrift gilt in Städten, öffentlichen Verkehrsmitteln, auf Märkten und in dicht besiedelten Gebieten. Auf dem Land und in der Natur wird das oft entspannter gehandhabt. Aber offiziell gilt: Maulkorb immer dabei haben.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Kleine Hunde dürfen kostenlos in Taschen mitfahren.

Große Hunde: Leine, Maulkorb und Ticket nötig.

Restaurants:

In Städten unterschiedlich, auf dem Land fast überall willkommen.

Draußen sitzen mit Hund ist meist kein Problem, viele Wirte bringen von sich aus Wasser.

Gesundheit und Vorsorge – Sonne, Parasiten und Streuner

Serbien ist naturbelassen, warm und stellenweise wild und daher perfekt für Abenteurer, aber mit kleinen Tücken.

Parasiten:
Zecken, Flöhe und Sandmücken sind verbreitet. Schutzmittel (Spot-on, Halsband, Tablette) unbedingt nutzen.

Hitze:
Im Sommer wird es heiß – bis über 35 °C. Spaziergänge am besten frühmorgens oder abends, immer Wasser dabeihaben.

Streuner:
Straßenhunde sind Teil des Alltags, vor allem auf dem Land. Meist freundlich, aber manchmal territorial. Konfrontationen vermeiden, Futter nicht offen stehen lassen.

Tierärzte:
In Städten wie Belgrad, Novi Sad, Niš oder Subotica gibt es moderne Tierkliniken mit 24h-Dienst. Auf dem Land einfache, aber hilfsbereite Tierärzte. Ihr solltet unbedingt vorher Adressen für eure Urlaubsregion suchen und speichern.

Natur und Abenteuer – Pfoten zwischen Donau und Karpaten

Serbien ist ein Land voller Kontraste: unberührte Wälder, mächtige Flüsse und einsame Hochebenen.

Wandern und Natur:

Tara-Nationalpark: Dichte Wälder, tiefe Schluchten, klare Luft. Achtung: Bärengebiet. Hund anleinen!

Đerdap-Nationalpark (Eiserne Pforte): Spektakuläre Aussicht auf die Donau, zahlreiche Wanderwege.

Fruska Gora: Weinberge, Klöster und sanfte Hügel, perfekt für ruhige Spaziergänge.

Flüsse und Seen:

An Donau, Sava und Drina gibt es viele ruhige Uferstellen. Sie sind ideal zum Baden mit Hund.

In der Nebensaison kaum Touristen, dann ist Freilauf möglich, aber Rücksicht auf Fischer nehmen.

Wildtiere:
In abgelegenen Regionen leben Wildschweine, Wölfe und Bären. Hund im Wald anleinen, besonders im Westen des Landes.

Unterkünfte und Alltag – Zwischen Bauernhof und Belgrader Szene

Serbien ist unkompliziert, preiswert und die Gastfreundschaft ist ehrlich.

Unterkünfte:

Viele Pensionen und Apartments sind hundefreundlich.

Auf dem Land ist der Hund selbstverständlich, fast jeder Hof hat eigene Tiere.

In Hotels der Großstädte vorher anfragen, einige verlangen kleine Aufpreise.

Restaurants und Alltag:

In Belgrad, Novi Sad und Niš gibt es moderne, hundefreundliche Cafés.

Auf dem Land ist der Hund einfach Teil des Lebens und daher kein Problem.

Müllentsorgung nicht überall ideal, daher eigene Beutel dabeihaben.

Kosten:

Tierärzte, Unterkünfte und Verpflegung sind deutlich günstiger als in Westeuropa.

Kreditkarten funktionieren in Städten, auf dem Land besser Bargeld (Serbischer Dinar – RSD).

Besonderheiten und Tipps – Balkan ehrlich erleben

Serbien ist sicher, aber etwas chaotisch. Straßen, Verkehr und Beschilderung fordern Geduld.

In Dörfern laufen oft Kühe, Ziegen oder Pferde frei herum. Hund anleinen, bis ihr das Umfeld kennt.

Leitungswasser ist trinkbar, aber leicht gechlort, daher ist abgefülltes Wasser besser.

Menschen sind direkt, aber herzlich. Wer freundlich reist, bekommt Hilfe und oft ein Lächeln dazu.

Fazit:

Serbien mit Hund ist kein Hochglanzurlaub. Es ist echt, wild und herzlich. Ein Land, das dich entschleunigt und deinem Hund Raum gibt, einfach Hund zu sein. Wer Regeln respektiert und offen für Abenteuer ist, findet hier Freiheit, Natur und Begegnungen, die bleiben. Ein Reiseziel für Entdecker mit Herz – und für Hunde, die lieber Wälder als Wellness wollen.

Irland mit Hund – Klippen, Seen und Abenteuer auf vier Pfoten

Irland, dass klingt nach saftig grünen Hügeln, windgepeitschten Klippen und urigen Pubs, aus denen Musik und der Duft von Torffeuer strömen. Und die gute Nachricht: Hunde sind hier willkommene Begleiter auf Wanderwegen, in Cottages und oft sogar in Pubs.

Doch auch hier gilt: Wer Regeln und Wetter kennt, erlebt mit Hund ein echtes Inselabenteuer zwischen Atlantik, Schafweiden und unendlicher Natur.

Einreisebestimmungen – Über die See ins Grüne

Irland gehört zur EU, die Einreise mit Hund ist unkompliziert, aber kontrolliert:

  • EU-Heimtierausweis ist Pflicht
  • Mikrochip (ISO-Standard)
  • Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt)
  • Bandwurmbehandlung (Pflicht, frühestens 120 Stunden und spätestens 24 Stunden vor der Einreise)

Rassenregelungen:
Für einige Hunderassen (z. B. Staffordshire Bull Terrier, Pit Bull Terrier, Rottweiler, Bullmastiff u. a.) gelten strengere Auflagen. Leinen- und Maulkorbpflicht in der Öffentlichkeit.

Tipp: Wer mit der Fähre reist, sollte prüfen, ob der Hund während der Überfahrt im Auto bleiben darf oder in speziellen Hundeboxen untergebracht wird.

Gesetze und Vorschriften – Leine, Maulkorb und irische Eigenheiten

Irland ist grundsätzlich hundefreundlich, aber mit klaren Regeln:

Leinenpflicht:

In Städten und Parks meist Pflicht.

In ländlichen Gebieten entspannter, aber Achtung: Schafweiden sind tabu!

Maulkorbpflicht:

Für bestimmte Rassen vorgeschrieben (nach Dangerous Dogs Act).

Wird im Alltag auch in Städten regelmäßig kontrolliert.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Hunde dürfen in Busse oder Züge, wenn sie sauber, angeleint und unter Kontrolle sind.

Große Hunde brauchen in manchen Regionen ein separates Ticket.

Restaurants und Pubs:

In vielen ländlichen Pubs sind Hunde willkommen, besonders wenn es einen Kamin gibt.

In Städten wie Dublin oder Galway vorher nachfragen, ob Hunde erlaubt sind.

Gesundheit und Vorsorge – Wind, Wetter und kleine Gefahren

Das irische Klima ist mild, aber feucht. Perfekt für Spaziergänge, solange man Regenjacke und Handtuch dabeihat.

Zecken und Parasiten:
In Wiesen und Mooren kann es Zecken geben – Schutz ist ganzjährig sinnvoll.

Regen und Wind:
An den Küsten pfeift der Wind ordentlich, besonders an Klippen wie den Cliffs of Moher. Leine lieber dranlassen!

Weidetiere:
Schafe sind allgegenwärtig. Hunde dürfen sie nicht jagen oder aufscheuchen, denn das kann rechtliche Folgen haben.

Tierärzte:
In jeder größeren Stadt gibt es Notdienste. Im ländlichen Raum vorher Adressen heraussuchen und speichern.

Strände und Natur – Pfotenglück zwischen Klippen und Seen

Irland hat unzählige Strände und viele davon sind hundefreundlich. Aber fast überall gelten saisonale Zeiten für Freilauf.

Hundestrände und Küsten:

County Kerry, Donegal und Mayo bieten traumhafte, weitläufige Sandstrände.

In der Nebensaison dürfen Hunde meist frei laufen.

Achtung auf starke Strömungen und Gezeiten!

Wandern und Natur:

Wicklow Mountains: Dichte Wälder, Moore und tolle Aussichtspunkte.

Killarney National Park: Wasserfälle, Seen und weite Pfade – perfekt für lange Touren.

Connemara: Wilde, ursprüngliche Landschaft mit einsamen Wegen.

Immer Wasser und Snacks für den Hund dabei haben, besonders auf langen Routen, wo kaum Einkehrmöglichkeiten bestehen.

Unterkünfte und Alltag – Zwischen Cottage und Pub

Unterkünfte:
Viele Ferienhäuser, B&Bs und Cottages erlauben Hunde. Einfach nach pet-friendly suchen. In der Nebensaison ist die Auswahl besonders groß.

Hotels und Pubs:
Einige Hotels haben eigene Hundezimmer oder erlauben Hunde im Pub-Bereich.
Tipp: In Irland ist Gastfreundschaft groß, aber Sauberkeit wird erwartet.

Restaurants und Alltag:
In den meisten Lokalen sind Hunde außen erlaubt, innen nur mit Genehmigung.
Viele Iren haben selbst Hunde und Gespräche ergeben sich von selbst.

Besonderheiten und Tipps – Irland mit Herz und Wind

Wetter kann an einem Tag alle vier Jahreszeiten bieten. Flexibilität ist Pflicht.

Regen ist kein Grund, drinnen zu bleiben, aber ein guter Mantel für Hund und Mensch hilft.

In ländlichen Regionen gibt es kaum Mülleimer, daher Beutel immer mitnehmen.

Autofahrten dauern länger, als es die Karte vermuten lässt, denn viele Straßen sind eng und kurvig.

Strafen: Wer Leinenpflicht oder Auflagen ignoriert, riskiert Bußgelder bis 2.500 €.

Kultur: Iren sind herzlich, aber erwarten Rücksicht. Wer freundlich und respektvoll reist, wird schnell Teil des Alltags.

Fazit:

Irland ist kein Land für Schönwetterurlauber, aber es ist ein Paradies für echte Entdecker auf vier Pfoten. Wer Wind, Regen und ungezähmte Natur liebt, wird Irland mit Hund nie vergessen. Zwischen rauen Klippen, stillen Seen und grünen Wiesen erlebt ihr das pure Gefühl von Freiheit – ehrlich, wild und wunderschön.

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