Urlaub mit Hund

Autor: admin (Seite 5 von 19)

Emma’s Spieleparadies: DIY Schnüffelmatte

Eine Schnüffelmatte ist ein absoluter Klassiker unter den DIY-Spielzeugen. Sie fordert die Nase deines Hundes, sorgt für ruhige Auslastung und lässt sich ganz individuell gestalten. Perfekt für Regentage, für Indoor-Beschäftigung oder einfach, um euren Hund kreativ herauszufordern.

Folgendes Material wird benötigt:

  • Rutschfestes PVC- oder Duschmatte mit Löchern
  • Alte Fleece-Decken oder T-Shirts
  • Schere

Anleitung:

  1. Schneide das Fleece oder die Shirts in ca. 3×20 cm lange Streifen
  2. Ziehe jeden Streifen durch ein Loch der Matte und mache einen festen Doppelknoten
  3. Arbeite dich Reihe für Reihe vor, bis die Matte schön „buschig“ ist
  4. Verstecke kleine Leckerlis zwischen den Stoffstreifen, fertig

Du kannst mehrere Varianten herstellen:

  • dicht oder locker knoten, je nach Schwierigkeitsgrad
  • mehrfarbig gestalten
  • Streifen flechten, statt einzeln zu knoten

Sicherheit:

Regelmäßig prüfen, ob Stoffstücke locker werden oder angenagt sind.

Wir wünsche Euch und eurem Hund viel Spaß beim nachmachen und ausprobieren.

Ukraine mit Hund – Weite, Wildnis und Herz auf vier Pfoten

Die Ukraine, ein Land voller Kontraste. Unendliche Ebenen, tiefe Wälder, wilde Karpaten und ehrliche Menschen, die trotz allem ihren Humor behalten haben.
Wer mit Hund reist, findet hier keine touristische Perfektion, sondern echtes Leben: rau, naturverbunden und überraschend herzlich.

Einreisebestimmungen – Mit Hund an die Grenze

Die Ukraine gehört nicht zur EU, daher sind bei der Einreise etwas mehr Dokumente nötig, aber alles machbar:

  • EU-Heimtierausweis ist Pflicht
  • Mikrochip (ISO-Standard, vor der Tollwutimpfung gesetzt)
  • Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt, nicht älter als 12 Monate)
  • Amtstierärztliches Gesundheitszeugnis (nicht älter als 5 Tage vor Einreise)
  • Empfehlung: Nachweis einer Entwurmung

Kontrollen an der Grenze sind gründlich, aber freundlich. Die Beamten wollen meist die Impfdaten sehen, daher alle Papiere griffbereit halten.

Gesetze und Vorschriften – Leine, Maulkorb und Rassenregelungen

Die Ukraine ist hundefreundlich, aber sie hat klare Vorschriften für bestimmte Rassen. Im Alltag sind viele Dinge entspannter als in Westeuropa, aber wer die Regeln kennt, reist sicher.

Leinenpflicht:

In Städten und öffentlichen Parks Pflicht.

Auf dem Land oder in der Natur darf der Hund frei laufen, wenn er gut abrufbar ist.

Maulkorbpflicht:
Für große oder als „potenziell gefährlich“ eingestufte Hunderassen gilt in öffentlichen Bereichen Maulkorbpflicht. Dazu gehören:

  • American Pit Bull Terrier
  • American Staffordshire Terrier
  • Staffordshire Bullterrier
  • Bullterrier
  • Dogo Argentino
  • Fila Brasileiro
  • Tosa Inu
  • Rottweiler
  • Dobermann
  • Kaukasischer Owtscharka (Kaukasischer Schäferhund)
  • Mittelasiatischer Owtscharka
  • Mastiff (alle Arten)

Für alle anderen Hunderassen gilt: Maulkorb ist empfohlen, aber nicht gesetzlich vorgeschrieben. Dennoch sollte er mitgeführt werden, vor allem in Städten wie Lwiw, Kiew oder Odessa.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Hunde dürfen mit, aber nur mit Leine und Maulkorb.

Kleine Hunde in Taschen sind meist kostenlos.

Große Hunde benötigen ein Ticket (ca. halber Fahrpreis).

Restaurants:

In Großstädten zunehmend hundefreundlich, in ländlichen Regionen nachfragen.

Draußen ist der Hund fast überall willkommen. Wasser wird gerne angeboten.

Gesundheit und Vorsorge – Klima, Parasiten und Straßenhunde

Die Ukraine ist groß, dass Klima reicht von mild an der Westgrenze bis kontinental im Osten. Mit Hund sollte man auf Parasiten und Streuner vorbereitet sein.

Parasiten:
Zecken, Flöhe und Moskitos sind verbreitet. Ein zuverlässiger Schutz (Spot-on oder Tablette) ist Pflicht.

Hitze und Kälte:
Im Sommer heiß (30 °C+), im Winter oft zweistellig unter Null.
Der Hund braucht im Winter ggf. Mantel, im Sommer Schatten und ausreichend Wasser.

Streuner:
Straßenhunde sind Teil des Alltags, besonders in Dörfern. Die meisten sind friedlich, aber man sollte Abstand halten und kein Futter offen stehen lassen.

Tierärzte:
In Großstädten gibt es moderne Tierkliniken mit guter Ausstattung. Auf dem Land ist die Versorgung einfacher, aber engagiert. Vorher Adressen notieren.

Natur und Abenteuer – Karpaten, Schwarzmeer und Steppe

Die Ukraine ist riesig und somit perfekt für alle, die mit Hund Freiheit suchen.

Karpaten:
Im Westen des Landes wartet echte Wildnis – grüne Berge, klare Flüsse, dichte Wälder. Wandern, Zelten und Baden mit Hund? Kein Problem, hier läuft alles entspannt.
Tipp: Transkarpatien rund um Uschhorod ist besonders hundefreundlich.

Schwarzmeerküste:
Viele Strände erlauben Hunde, besonders außerhalb der Hauptsaison.
Bei Odessa oder Mykolajiw findet man ruhige Buchten für ausgedehnte Spaziergänge.

Seen und Wälder:
Rund um Kiew oder Schytomyr gibt es viele kleine Seen, an denen Hunde willkommen sind.
Achtung: Zecken- und Mückenzeit beachten (April–September).

Unterkünfte und Alltag – Zwischen Dorfleben und Großstadt

Unterkünfte:

In Städten wie Lwiw, Kiew, Odessa oder Czernowitz viele pet friendly-Hotels.

Auf dem Land ist es unkompliziert, Hunde sind dort meist selbstverständlich. Über Booking und Airbnb einfach nach „Haustiere erlaubt“ filtern.

Restaurants und Alltag:

In hippen Cafés und Bars in Kiew oder Lwiw sind Hunde willkommen.

Auf dem Land reicht oft ein freundliches Lächeln. Gastfreundschaft zählt mehr als Regeln.

Müllentsorgung ist nicht überall organisiert, daher eigene Beutel mitnehmen.

Kosten:

Sehr günstig im Vergleich zu Westeuropa, auch Tierarztkosten sind moderat.

Währung: Ukrainische Hrywnja (UAH), Bargeld ist wichtig, Karte nicht überall nutzbar.

Besonderheiten und Tipps – Zwischen Bodenständigkeit und Herz

Die Menschen sind direkt, aber herzlich und Hunde sind geschätzte Begleiter.

In Dörfern laufen viele Tiere frei (Kühe, Pferde, Gänse), daher Hund anleinen.

Leitungswasser ist in Städten trinkbar, auf dem Land besser abgekocht oder gefiltert.

In größeren Städten ist Leinenpflicht streng, in der Natur kümmert es niemand.

Straßenverhältnisse und Beschilderung sind teils abenteuerlich, daher Zeit einplanen.

Fazit:

Die Ukraine mit Hund ist ein Land für Entdecker. Es ist nicht perfekt, aber echt. Mit Menschen, die helfen, wenn man sie braucht und Landschaften, in denen man sich verliert. Wer Regeln respektiert, bekommt hier Freiheit, Natur und Begegnungen voller Herz.

Ein Ziel für Reisende mit Mut, Gelassenheit und einem Hund, der Abenteuer liebt.

Achtung: Denkt daran das immer noch Krieg in der Ukraine herrscht und sich die Situation dort stark verschlechtert hat. Ein Urlaub dort ist im Moment eher keine gute Idee ist, alleine schon wegen der Gefahr für euch und euren Hund. Viele Gebäude wurden zerstört und die Versorgung ist schlecht. Dennoch wollen wir die Ukraine als Urlaubsland mit aufnehmen.

Rumänien mit Hund – Karpaten, Burgen und Abenteuer auf vier Pfoten

Rumänien, dass klingt nach mystischen Karpaten, endlosen Wäldern und Dörfern, in denen die Zeit stillzustehen scheint. Zwischen wilden Bergen, alten Burgen und einsamen Landstraßen erwartet euch ein echtes Abenteuer – roh, ursprünglich und ehrlich. Hunde sind hier keine Seltenheit, sondern fester Teil des Alltags. Doch wer reist, sollte wissen: Rumänien ist nicht Österreich. Hier herrscht Freiheit, aber auch Eigenverantwortung.

Einreisebestimmungen – Über die Grenze ins wilde Herz Europas

Rumänien gehört zur EU, daher sind die Einreisebestimmungen vertraut:

  • EU-Heimtierausweis ist Pflicht
  • Mikrochip (ISO-Standard)
  • Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt)
  • Keine generellen Rassenverbote

Grenzkontrollen finden selten statt, dennoch sollte man alle Unterlagen griffbereit haben. Reist ihr über Ungarn oder Bulgarien ein, prüft die jeweiligen Durchreisevorschriften, um Ärger zu vermeiden.

Gesetze und Vorschriften – Leine, Verantwortung und gesunder Menschenverstand

Rumänien hat keine einheitliche Leinen- oder Maulkorbpflicht, hier gilt gesunder Menschenverstand.


In Städten wie Bukarest, Cluj oder Brașov gibt es lokale Regelungen, aber auf dem Land interessiert das meist niemanden.

Leinenpflicht:

In Städten und Parks meist vorgeschrieben.

Auf dem Land und in der Natur: Freilauf erlaubt, wenn der Hund abrufbar ist.

Maulkorb:

Nur für bestimmte Situationen, etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Hunde dürfen in Busse und Züge, aber meist nur angeleint und mit Maulkorb.

Größere Hunde brauchen häufig ein Ticket (halber Fahrpreis).

Restaurants:

In Städten unterschiedlich. Manche Cafés sind offen, andere nicht.

Auf dem Land ist der Hund meist kein Problem, besonders, wenn man freundlich fragt.

Gesundheit und Vorsorge – Natur pur, aber nicht ohne Risiken

Rumänien ist wild, wunderschön, aber stellenweise rau. Tierärzte findet man in jeder größeren Stadt, auf dem Land sollte man vorbereitet sein.

Parasiten:
Zecken und Sandmücken sind ein Thema ,besonders im Sommer. Schutzmittel unbedingt mitnehmen.

Streuner:
In ländlichen Gebieten leben viele Straßenhunde. Sie sind meist friedlich, aber Abstand ist ratsam. Lasst euren Hund an der Leine, bis ihr die Lage einschätzen könnt.

Wetter:
Im Sommer heiß in der Tiefebene, im Winter in den Karpaten eisig kalt. Für Bergwanderungen: Decke und Pfotenschutz mitnehmen.

Tierärzte:
Großstädte bieten gute Versorgung, auf dem Land wird’s improvisierter. Lieber vorab Adressen speichern.

Natur und Abenteuer – Pfotenspuren in den Karpaten

Rumäniens Natur ist ungezähmt und gewaltig. Von den Karpaten bis ans Schwarze Meer. Hier erlebt man Stille, Freiheit und endlose Weite.

Wandern:

Karpaten: Wilde Pfade, Bergseen und Wälder voller Bären, Wölfe und Hirsche.

Transsilvanien: Sanfte Hügel, alte Burgen und traditionelle Dörfer.

Apuseni-Gebirge: Ein Geheimtipp für Naturfreunde – Höhlen, Wasserfälle und kaum Touristen.

Strände am Schwarzen Meer:

Hunde sind offiziell nicht überall erlaubt, aber in der Nebensaison meist kein Problem.

Orte wie Vama Veche oder Corbu Beach sind locker und hundefreundlich.

Achtung: In Schutzgebieten (z. B. Nationalparks) gilt meist Leinenpflicht und die Ranger kontrollieren das gelegentlich.

Unterkünfte und Alltag – Zwischen Bauernhof und Boutique-Hotel

Rumänien überrascht mit Gastfreundschaft. Hunde sind auf vielen Höfen, in Pensionen und Ferienhäusern willkommen.

Unterkünfte:

Viele kleine Gästehäuser (Pensiunea) akzeptieren Hunde, besonders außerhalb der Großstädte.

Über „Booking“ oder „Airbnb“ nach pet friendly filtern, dass funktioniert zuverlässig.

Auf Bauernhöfen lebt oft selbst ein Hund. Begegnungen also besser angeleint beginnen.

Restaurants:

In Städten teils restriktiver, auf dem Land fast immer entspannt.

Draußen sitzen mit Hund ist selten ein Problem, aber drinnen besser nachfragen.

Essen und Alltag:

Wasser immer dabeihaben, da Wanderwege oft abgelegen sind.

Müllentsorgung nicht überall vorhanden, daher Beutel immer selbst mitnehmen.

Besonderheiten und Tipps – Zwischen Freiheit und Wildnis

Rumänien ist ehrlich, nicht perfekt. Straßen sind oft schlecht, Beschilderung mangelhaft, aber das Abenteuer echt.

Nachtwanderungen meiden, denn in manchen Regionen gibt’s Bären.

Landstraßen sind voll von Hunden, Pferdewagen und Ziegen. Autofahren braucht Geduld.

Ein gutes GPS ist Pflicht, denn Netzabdeckung ist nicht überall gegeben.

Bargeld ist wichtig, Kartenzahlung funktioniert auf dem Land oft nicht.

Kultur: Rumänen lieben Tiere, vor allem Hunde. Wer respektvoll auftritt, bekommt fast überall Hilfe und ein Lächeln.

Fazit:

Rumänien mit Hund ist kein klassisches Urlaubsland, es ist ein Erlebnis. Rau, ursprünglich und voller Seele. Wer sich auf das Land einlässt, wird mit purer Natur, echter Freiheit und herzlicher Gastfreundschaft belohnt. Hier spürt ihr das Abenteuer noch – ohne Filter, ohne Perfektion, aber mit jeder Menge Herz und wedelnder Rute.

Ausflug zum Bärenpark Worbis mit Hund (Harz)

Hallo Freunde, bei unserer Tour durch den Harz, wurden wir auf den Bärenpark Worbis aufmerksam und haben ihn besucht. Dort gibt es neben Bären auch noch viele andere Tiere, wie Schafe, Waschbären, Wolfshunde und Hühner. Infos zum Bärenpark, findet ihr hier: https://www.baer.de/projekte/alternativer-baerenpark-worbis

Der Bärenpark ist kein Tierpark, sondern eher eine Auffangstation für Tiere aus schlechten Haltungen. Dazu gehören auch Haus- und Nutztiere, die ein besseres zu Hause verdienen. Zudem bekommt man viel Wissen über die Tiere im Park und über deren natürliche Lebensweise vermittelt. Der Park ist sehr groß und perfekt für einen Spaziergang mit Hund.

Ich hatte viel Spaß dabei, die Meerschweinchen und Schildkröten zu beobachten. Unterwegs sind mir auch noch freilaufende Hühner begegnet.

Man konnte ein Bärengehege besichtigen, welches für die Artgerechte Haltung wichtig ist, wegen dem natürlichen Rückzugsort und der Größe. Nebenan war ein Stall, der bis vor einigen Jahren in Gebrauch und viel zu klein war. Irgendwie hat das noch total nach Bär gerochen und da wollte ich nicht rein. Dieser dunkle, kleine Stall war echt gruselig. Da war der hier schon deutlich besser.

Im Bärenpark Worbis gibt es auch einen Bauerngarten, der im Sommer schön bunt ist, wenn alles blüht. Er wird als Nahrungsgrundlage für die Tiere genutzt, denn unter anderem wird hier Gemüse und Bärenkräuter gepflanzt und geerntet. Aber es gibt auch Heilkräuter als Apotheke, wie z.B. Beinwell und natürlich fürs Auge, bunte Blumen.

Zum üben und als Lernort, gibt es einen Melkstand und Ziegen. Man findet hier die vom Aussterben bedrohten Thüringer-Wald-Ziege. Aus ihrer Milch wird der Ziegenkäse hergestellt.

Es gibt einen tollen Pfad, der über die Bären der Welt und ihr Herkunftsland aufklärt. Zu jeder Bärenart gibt es ein Modell und eine Infotafel mit dem Lebensraum, Gewicht, den Namen und vielen weiteren Infos. Ich fand den Eisbären und den Panda ja total süß, aber Mama hat gesagt, wenn ich mal einen echten sehe, soll ich los rennen, denn der will nicht mit mir kuscheln.

Ganz toll fand ich das Iglu, wo man reingehen konnte. An den Wänden waren Bilder aufgemalt von den Waffen, der Kleidung und der Küchengeräte der Inuit.

Maikas Weg ist ein Erlebnispfad, um mehr über Bären und ihre Sinne zu erfahren. Es fängt an mit der Transportbox, wie Maika ins Freigehege im Bärenpark Worbis kam, dann kommt ein Barfußpfad, den ich natürlich mit meinen Pfoten sofort ausprobiert habe und fürs Hören ein Klangspiel. Da wollte ich Mama die ganze Zeit das Stöckchen klauen, aber sie hat es mir einfach nicht gegeben.

Man kommt vorbei an einem Pfad, wo man Tierspuren finden kann, es gibt Waldmeister und Bärlauch, was Bären gerne fressen. Es gibt eine Geruchsstation, wo man testen kann, ob man so gut riechen kann wie ein Bär, was für mich natürlich kein Problem gewesen wäre, aber Mama hat nicht alles richtig erraten können. Nach Maikas Weg kommt noch ein Bereich, wo man seine Geschwindigkeit testen kann. Man drückt auf Start und rennt so schnell wie man kann den Berg rauf. Und was soll ich sagen, ich war schon ziemlich schnell, aber Papa ist mit mir gerannt, der hat mich natürlich ausgebremst.

Danach gelangt man in den Bärenwald, wo man echte Bären beobachten kann wie sie schlafen, fressen oder spielen.

Hier gibt es auch Wolfshunde, sogenannte Wolfshybride, wie Ronja und Raik. Beide stammen aus einer illegalen Privathaltung und wurden 2020 in den Bärenpark gebracht, wo sie nun artgerecht leben können. Raik hatte ganz schön Angst vor mir und rannte weg, als er mich vor dem Zaun gesehen hat. Aber klar, ich, ein Golden Retriever, sehe auch verdammt gefährlich aus. Hier hat definitiv Ronja die Hosen an, sie blieb ganz ruhig stehen und starrte mich an.

Nach einer Weile kamen wir am Gehege von Mykhailo an, ein beeindruckender Braunbär, der 2016 in der Ukraine geboren wurde. Er wurde jahrelang als Touristenattraktion in einem winzigen Käfig gehalten und konnte 2023 gerettet werden. Er hat täglich nur ein winziges Stück Fleisch bekommen und war sehr unterernährt. Daher konnte er auch erst in 2024 in den Bärenpark Worbis transportiert werden. Ich glaube, er leidet daher unter Futterneid, denn während des Fressens rannte er auf einmal auf mich zu, um mich anzugreifen. Als wollte ich ihm sein Obst und seine Nüsse klauen. Nein Danke, ich nehme lieber das Essen, was Mama immer für mich kocht.

Hier gibt es auch noch Waschbären und Schafe, die ich gerne beobachtet habe und dann lief mir noch freilaufendes Federvieh über den Weg.

Als wir durch den Park durch waren, ging Mama noch mit uns in den Shop rein und ich dachte nur, hoffentlich bringt sie was für mich mit. Und jaaaaa, ich habe einen Braunbären bekommen und hab mich so darüber gefreut, dass ich ihn gleich selber zum Auto tragen wollte.

Die Kosten für das Fressen der Bären und anderen Tiere sind sehr hoch, daher ist der Bärenpark Worbis auf Spenden angewiesen. Wer helfen möchte, findet hier die Seite mit den Spendenmöglichkeiten: https://www.baer.de/spenden-helfen oder es gibt auch eine Wunschliste mit Sachspenden. Den Link dazu findet ihr auf der Homepage des Bärenparks.

Direkt am Parkplatz steht die Rochuskapelle „St. Rochus“, welche im Jahr 1682 nach der Pestepidemie erbaut wurde. Die Menschen wollten mit dem Bau der Kapelle erreichen, dass Gott ihnen die Seuche nimmt.

Der Bärenpark Worbis ist ein tolles Ausflugsziel mit Hund, wo man viel über die Tiere im Park lernen kann und wir können euch einen Besuch wirklich sehr empfehlen. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.

Türkei mit Hund – Kultur, Küste und Natur auf vier Pfoten

Die Türkei ist ein Land voller Kontraste: pulsierende Städte wie Istanbul, historische Stätten, endlose Strände und Gebirge. Wer mit Hund reist, muss sich bewusst sein, dass Hunde in der Türkei nicht überall willkommen sind. In ländlichen Gegenden, an Nationalparks und auf einsamen Stränden können Hunde problemlos mitlaufen, in touristischen Zentren und auf beliebten Stränden hingegen eher nicht.

Wer die Regeln kennt und vorbereitet ist, kann mit seinem Hund dennoch ein abwechslungsreiches Abenteuer erleben, von Naturwanderungen bis zu ruhigen Küstenabschnitten.

Einreisebestimmungen – Was dein Hund braucht

Die Einreise für Hunde ist möglich, aber etwas bürokratischer als in der EU:

  • EU-Heimtierausweis oder internationaler Impfausweis
  • Mikrochip (ISO-Standard empfohlen)
  • Tollwutimpfung: mindestens 21 Tage alt, gültig
  • Gesundheitszeugnis: vom Tierarzt ausgestellt, maximal 10 Tage vor Einreise
  • Besondere Bestimmungen für Rassen: einige Rassen gelten als „gefährlich“

Tipp: Vor der Reise aktuelle Vorschriften beim türkischen Konsulat prüfen, sie ändern sich regelmäßig.

Gesetze und Vorschriften: Leine, Maulkorb und Realität vor Ort

Hunde sind in der Türkei nicht flächendeckend willkommen, besonders in Städten, touristischen Zentren oder an Stränden.

Leinenpflicht:

In Städten wie Istanbul, Antalya oder Bodrum fast immer Pflicht.

Auf Wanderwegen und in ländlichen Gebieten meist entspannt.

In Nationalparks und Naturschutzgebieten strikt einzuhalten.

Maulkorbpflicht:

Für bestimmte Hunderassen vorgeschrieben:

  • Rottweiler
  • Dobermann
  • Pit Bull Terrier
  • Amerikanischer Staffordshire Terrier
  • Mastiff-Rassen

Auch kleine Hunde können regional einen Maulkorb benötigen.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Hunde werden oft nicht erlaubt oder nur in Transportboxen akzeptiert.

Leine und Maulkorb Pflicht, wenn Mitnahme gestattet.

Restaurants:

In ländlichen Gasthäusern werden Hunde oft toleriert.

In touristischen Städten und Strandlokalen meist nicht erlaubt.

Gesundheit und Vorsorge – Sonne, Hitze und kleine Gefahren

Hitze: Sommer kann extrem heiß werden, besonders im Süden. Schatten, Wasser und kurze Spaziergänge sind Pflicht.

Zecken und Parasiten: Vor allem in Wäldern, ländlichen Gebieten und Nationalparks ein Thema; Schutzmaßnahmen unbedingt ergreifen.

Tierärzte: Nur in größeren Städten gibt es zuverlässige Tierkliniken. Auf dem Land oft kaum Notfallversorgung.

Strände und Natur – Abseits der Touristenmassen

Hunde haben an den meisten touristischen Stränden keinen Zugang. Gute Alternativen:

Ländliche Küstenabschnitte der Ägäis und Mittelmeerküste, außerhalb der Hauptsaison.

Bergregionen und Wanderwege wie im Kaçkar-Gebirge.

Nationalparks wie Olympos, Dilek oder Yedigöller: Naturpfade und Wälder

Wichtig: Leine immer dabeihaben, da Wildtiere, Ziegenherden und Kühe unterwegs sind.

Unterkünfte und Alltag – Hund willkommen, aber begrenzt

In ländlichen Pensionen oder Ferienhäusern sind Hunde oft erlaubt.

In touristischen Hotels und Resorts meist nicht.

Airbnb bietet einige haustierfreundliche Optionen, jedoch vorab unbedingt bestätigen.

Besonderheiten und Tipps – Türkei mit Hund realistisch

Regional sehr unterschiedlich: Ländliche Regionen und Nationalparks sind entspannt, Städte und Strände oft strikt.

Strafen: Missachtung von Leinenpflicht oder Maulkorbpflicht kann Bußgelder nach sich ziehen.

Kultur: Hunde sind in der türkischen Kultur oft nicht alltäglich in Städten; Rücksichtnahme ist entscheidend.

Praktischer Tipp: Immer Wasser, Snacks und Schattenplätze einplanen. Viele Restaurants und Cafés lassen Hunde nicht hinein.

Fazit: Die Türkei ist kein klassisches Hundeland. Wer die Regeln kennt und abseits der Touristenpfade reist, findet Natur, Strände und Berge für ausgedehnte Spaziergänge. In Städten und beliebten Touristenzielen ist Vorsicht geboten. Wer gut plant, kann dennoch ein abwechslungsreiches Pfotenabenteuer erleben.

Emma’s Spieleparadies: Der Trixie Dog Activity Flip Board

Was ist das Trixie Dog Activity Flip Board?

Das Trixie Dog Activity Flip Board ist ein interaktives Intelligenzspielzeug, dass speziell für Hunde entwickelt wurde.

Es enthält verschiedene Mechanismen:

Klapp-Luken, Schiebeteile und Hütchen (Cones), die der Hund durch Heben oder Schieben öffnen muss.

Es hat eine rutschfeste Gummibasis, damit das Board beim Spielen stabil bleibt.

Es gilt als „Level 2“ – also mittlerer Schwierigkeitsgrad.

Maße: ca. 23 × 23 cm (ca. ø 23 cm)

Warum ist das Flip Board gut für Hunde?

Mentale Auslastung: Die Hunde müssen überlegen, welcher Mechanismus wie funktioniert. Das steigert ihr Denkvermögen.

Geduld und Frustrationstoleranz: Da sie die Mechanismen langsam entdecken muss, lernt sie, auch mit Rückschlägen umzugehen.

Belohnung durch Eigenleistung: Leckerlis sind nicht einfach zugänglich. Der Hund „verdient“ sie sich durch geschicktes Öffnen.

Stimulierung verschiedener Sinne: Sie benutzt Nase, Pfoten und visuelle Hinweise zugleich.

Stabil und sauber: Die gummierte Basis verhindert Verrutschen und das Material ist leicht zu reinigen.

Trainingsideen und Schwierigkeitsstufen

Level 1 – Einstieg
Lege leicht erreichbare Leckerlis in einfache Öffnungen (z. B. hinter einer Klappe). So erlebt der Hund direkt Erfolg.

Level 2 – Mittel
Nutze die Schieberegler oder Hütchen (Cones). Die Belohnungen weiter innen platzieren.

Level 3 – Fortgeschritten
Kombinationen aus mehreren Mechanismen aktivieren: Schieben, Heben, Öffnen hintereinander.

Variationen und Verstecken
Verstecke das Flip Board (teilweise verdeckt) oder drehe es hin und wieder, so bleibt das Spiel spannend.

Zeiteinschränkung und Pausen
5–10 Minuten pro Session reichen meist, denn Nasenarbeit ist sehr anstrengend. Danach unbedingt Ruhephase oder Kuscheln einplanen.

Belarus (Weißrussland) mit Hund – Wälder, Stille und Abenteuer zwischen Ost und West

Belarus, dass unbekannte Land zwischen Polen, Litauen und Russland.
Dichte Wälder, klare Seen und eine Ruhe, die man in Europa kaum noch findet.
Wer mit Hund reist, erlebt hier ursprüngliche Natur, freundliche Menschen und ein Land, das sich treu geblieben ist. Schlicht, ehrlich und erstaunlich grün.

Einreisebestimmungen – Mit Hund ins Herz Osteuropas

Belarus ist kein EU-Mitglied, daher sind etwas mehr Unterlagen nötig.
Wer vorbereitet ist, reist problemlos ein:

  • EU-Heimtierausweis
  • Mikrochip (ISO-Standard, vor der Tollwutimpfung gesetzt)
  • Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt, nicht älter als 12 Monate)
  • Amtstierärztliches Gesundheitszeugnis (max. 5 Tage alt, zweisprachig empfohlen: Deutsch/Englisch oder Russisch)
  • Empfehlung: Entwurmungsnachweis und Zeckenschutz

Die Einreise erfolgt meist über Polen oder Litauen. An den Grenzen wird gründlich kontrolliert, aber korrekt und freundlich.

Gesetze und Vorschriften – Leine, Rücksicht & Realität

Belarus hat keine offizielle Rassenliste und keine spezielle Maulkorbpflicht für bestimmte Hunderassen. Hunde gelten als Teil des Lebens, und Vorschriften sind überschaubar, solange man Rücksicht zeigt.

Leinenpflicht:

In Städten, Parks und öffentlichen Bereichen Pflicht.

In der Natur oder auf dem Land darf der Hund frei laufen, wenn er abrufbar ist.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Kleine Hunde dürfen kostenlos mitfahren.

Große Hunde benötigen Leine, Ticket und meist eine Transportgenehmigung (vor Ort erhältlich).

Restaurants:

In Städten wie Minsk oder Brest teils hundefreundlich.

Auf dem Land sind Hunde selten ein Problem, man fragt einfach freundlich nach.

Gesundheit und Vorsorge – Klima, Parasiten und Tierärzte

Belarus ist ein Land der Jahreszeiten: heiße Sommer, frostige Winter, klare Luft.
Mit Hund sollte man auf Wetter und Parasiten vorbereitet sein.

Parasiten:
Zecken, Mücken und Sandfliegen sind verbreitet, ein ganzjähriger Schutz ist Pflicht.

Hitze und Kälte:

Sommer: 30 °C möglich, aber trocken.

Winter: bis −20 °C. Kurzhaarhunde brauchen Mantel oder Schutz.

Tierärzte:
In Minsk, Brest, Grodno und Witebsk gibt es gut ausgestattete Tierkliniken.
Auf dem Land einfache Tierärzte, aber sehr hilfsbereit. Tiermedizin ist günstig, Medikamente besser aus der EU mitbringen.

Natur und Abenteuer – Wälder, Seen und endlose Weite

Belarus ist eines der waldreichsten Länder Europas – fast die Hälfte der Fläche ist Natur pur.

Wandern und Entdecken:

Nationalpark Belaweschskaja Puschtscha: UNESCO-Welterbe, Heimat der letzten europäischen Wisente. Hunde an der Leine erlaubt.

Narotsch-Nationalpark: Große Seen, Strände, Wanderwege, perfekt für aktive Hunde.

Braslaw-Seen: Über 300 Seen, kleine Inseln, stille Buchten, ideal für Wasserliebhaber.

Baden und Natur:


Viele Seen und Flüsse sind sauber und ruhig. Baden mit Hund ist erlaubt, solange Rücksicht genommen wird.


Wildcampen ist außerhalb der Nationalparks möglich, aber Feuerstellen nur an erlaubten Plätzen.

Unterkünfte und Alltag – Zwischen Einfachheit und Herzlichkeit

Belarus ist kein typisches Touristenziel und genau das macht es so besonders.

Unterkünfte:

Viele Pensionen, Ferienhäuser und Agrotourismus-Bauernhöfe erlauben Hunde.

In Minsk und Brest finden sich auch moderne Hotels mit „pet friendly“-Kennzeichnung.

Auf dem Land gilt: Wer freundlich fragt, wird selten abgewiesen.

Restaurants und Alltag:

Hunde sind meist kein Problem, vor allem draußen.

In Dörfern und kleinen Städten begegnet man oft neugierigen, aber freundlichen Hofhunden.

Müllentsorgung funktioniert, aber Hundebeutel sollte man selbst mitbringen.

Kosten:
Belarus ist sehr günstig. Für Unterkunft, Tierarzt und Futter zahlt man deutlich weniger als in der EU.


Währung: Belarussischer Rubel (BYN); Bargeld ist Pflicht, Karte wird nicht überall akzeptiert.

Besonderheiten und Tipps – Land mit Seele

Belarus ist ruhig, sauber und überraschend sicher.

Menschen sind zurückhaltend, aber herzlich und Hunde öffnen viele Türen.

Leitungswasser ist trinkbar, aber leicht gechlort, daher besser gefiltert geben.

Autofahren: Straßen sind gut, Verkehr ruhig, aber Tankstellen außerhalb der Städte rar.

In Dörfern leben viele Tiere frei , so wie Kühe, Ziegen, Gänse. Daher solltet ihr den Hund anleinen, bis ihr das Umfeld kennt.

Fazit:

Belarus mit Hund ist kein Ziel für Luxusreisende, es ist ein Land für Menschen, die Stille, Weite und Natur suchen. Ein Ort, an dem man entschleunigt, durchatmet und wieder spürt, was wichtig ist. Wer Respekt zeigt und die einfachen Dinge liebt, findet hier ein ehrliches Paradies – zwischen Wald, Wasser und der unaufgeregten Freundlichkeit der Menschen.

Ein Land, das nichts verspricht und genau deshalb so viel gibt.

Emma’s Spieleparadies: Duvo Schnüffel-Snackball

Hunde erleben die Welt über ihre Nase. Sie „sehen“ mit Gerüchen. Nasenarbeit ist daher keine Spielerei, sondern eine der natürlichsten und effektivsten Beschäftigungen überhaupt. Sie stärkt Konzentration, Gelassenheit und Selbstvertrauen.

Und genau hier kommt der Duvo Schnüffel-Snackball ins Spiel, Emmas neuer Lieblingsbegleiter.

Was ist der Duvo Schnüffel-Snackball?

Der Snackball von Duvo ist ein cleveres Beschäftigungsspielzeug, das du mit Trockenfutter oder kleinen Leckerlis befüllen kannst.Dein Hund muss den Ball mit Nase und Pfote rollen, schieben oder stupsen, um die Snacks herauszubekommen.

Das Beste, es ist mentale Auslastung und Spaß in einem, also perfekt für drinnen und draußen.

Wozu ist er gut?

Mentale Auslastung:
Wenn Leckerlis im Ball versteckt sind, muss der Hund überlegen, wie er sie herausbekommt. Diese Art der Kopfarbeit ist anstrengend und zwar auf eine gute Weise. Sie hilft, Langeweile und überschüssige Energie abzubauen.

Fördert die Nasenarbeit und Instinkte:
Hunde lieben es, ihre Spürnase einzusetzen. Der Snackball spricht genau diese Sinne an. Es ist artgerecht, weil es eines der ursprünglichsten Bedürfnisse befriedigt: Futter „verdienen“ durch Suchen.

Beschäftigung für drinnen und draußen:
Egal ob an verregneten Tagen, in der Wohnung oder draußen, der Snackball funktioniert überall. Ein kleines Spiel zwischendurch kann oft schon Wunder bewirken.

Reduziert Stress und beruhigt:
Nasenarbeit wirkt beruhigend. Wenn ein Hund sich konzentriert, schnüffelt, versucht, Lösungen zu finden. Das beruhigt die Gedanken und kann helfen, Unruhe oder Frust abzubauen.

Belohnung ohne Überfluss:
Weil die Leckerlis im Ball versteckt sind, verteilt sich die Belohnung auf die Zeit, in der der Hund arbeitet. Das kann auch helfen, den Kalorienverbrauch zu kontrollieren und zu vermeiden, dass zu viele Leckerlis zu schnell gefressen werden. Außerdem kann man mit kleinen Portionen starten und steigern.

Trainingsideen für den Schnüffel-Snackball

Level 1 – Einstieg:

Fülle den Ball locker mit gut riechenden Leckerlis.
Ziel: Erfolgserlebnis schaffen, dein Hund versteht schnell das Prinzip.

Level 2 – Der Denker:

Verstecke die Snacks tiefer im Ball oder verwende kleinere Öffnungen.
Ziel: Mehr Herausforderung und längerer Spielspaß.

Level 3 – Der Profi:

Verstecke den gefüllten Ball im Garten oder Wohnzimmer. Lass deinen Hund ihn erst suchen, dann bearbeiten.
Ziel: Kombination aus Nasenarbeit und Problemlösung.

Tipp: Nasenarbeit ist anstrengend! 5–10 Minuten genügen oft völlig. Danach eine Pause oder Kuschelzeit einlegen.

Emmas Fazit:

Emma liebt ihren Duvo Schnüffel-Snackball und wir sehen, wie gut ihr das tut.
Sie ist danach ausgeglichen, zufrieden und voller Energie.

Wenn du also ein Spielzeug suchst, das Kopf, Nase und Herz beschäftigt, der Duvo Schnüffel-Snackball ist ein Volltreffer!

Ausflug zum Bocksberg im OT Hahnenklee

Von unserer Ferienwohnung in Hahnenklee-Bockswiese, ging es zu Fuß runter in den Ort. Und stellt euch mal vor, gleich als erstes hab ich meinen Freund, dass Eichhörnchen gesehen. Er hat mich nicht bemerkt und ich kam ganz nah ran. Das war mein erstes Abenteuer, aber wir hatten ja noch mehr vor.

Wir sind im Ort durch die Einkaufsstraßen gelaufen, bis wir zur Seilbahnstation gekommen sind. Wir sind wie dumm einmal um das ganze Gebäude gelaufen, weil wir vor lauter Baustelle den Eingang nicht gefunden haben. Zum Glück war ein netter Herr unterwegs, der uns den Weg gezeigt hat.

Nachdem wir unsere Tickets gekauft hatten, konnten wir auch schon in die Seilbahn einsteigen. Und da ich ein kleiner Schisser war, ich bin immerhin noch nie Seilbahn gefahren, musste Papa mich tragen. Schließlich hat man nicht viel Zeit zum einsteigen. Mir war etwas mulmig, aber ich konnte mich auf der Fahrt zum Bocksberg immer mehr entspannen.

Ich war aber trotzdem froh, als ich wieder festen Boden unter den Füßen hatte und die Gegend erkunden konnte. Hier oben gibt es eine 560m lange Bobbahn, den Drachenblitz, wo die Leute den Berg runter sausen können. Man kann sich hier oben den Bauch vollschlagen, z.B. mit Bratwurst und für Kinder gibt es einen Spielplatz, einen Rutschenturm und sogar einen Spaßpark.

Mich hat aber eher die Aussicht nach unten in der Ort interessiert und der Weg nach unten. Immerhin bin ich eine kleine Wandermaus.

Der Bocksberg befindet sich im Oberharz und gehört zum Naturpark Harz. Er ist ca. 727 m.ü. NN. Man kann entweder mit dem Sessellift oder der Kabinenbahn nach oben laufen oder man wandert nach oben. Wir haben uns aus Zeitgründen für das hochfahren mit der Kabinenbahn entschieden. Nachdem wir den Bocksberg oben erkundet hatten, ging es für uns wieder bergab, entlang des ausgewiesenen Wanderweges. Stellt euch mal vor, hier musste ich an der Leine bleiben und ganz schön aufpassen, denn die Biker haben hier Vorfahrt und kommen auf einmal wie aus dem nichts angerast. Da hab ich vielleicht blöd geschaut, was das ist. Es gibt hier nämlich einen Bikepark, wo die Mountainbiker und Downhill-Junkies den Berg runter fahren können.

Wir sind weiter dem Liebesbankweg gefolgt, welcher eine Gesamt länge von ca. 7km hat. Er gilt als einer der schönsten Wanderwege im Harz, gerade für verliebte. Aber wir sind ihm nur gut 3km gefolgt und kamen irgendwann an das Tor der Liebe. Das ist ein beliebter Fotospot für Paare und stell euch mal vor, da machen Mama und Papa einfach ein Foto ohne mich. Da hab ich aber schnell versucht mich dazwischen zu quetschen, denn ich wollte auch mit aufs Foto rauf.

Noch ein Stück weiter den Wanderweg entlang, kamen wir zu dem großen Besucherparkplatz in Hahnenklee, wo wir passend zum Liebesbankweg auch noch tolle Sitzmöglichkeiten gefunden haben.

Im Harz gibt es auch ein Stück Norwegen zu sehen, die Gustav-Adolf-Stabkirche. Eine wunderschöne evangelisch-lutherische Kirche als Nachbildung der Stabkirche von Borgund. Die Kirche wurde im Jahr 1907 erbaut und in 1908 geweiht. Die Kirche wurde mit Fichtenholz aus dem Harz erbaut.

Im Ortskern findet man den Brunnen „Hahnenklee“ mit einem Hahn oben drauf und eine Statue von Paul Lincke (1866-1946), einem Komponisten der unter anderem Walzer komponiert hat. Sein letzter Wohnort war am Ortsausgang von Hahnenklee und er ist auch hier auf dem Friedhof beerdigt.

Es war eine schöne Runde durch Hahnenklee und auf den Bocksberg. Aber als wir wieder den Berg zu unserer Ferienwohnung nach oben gelaufen sind, war ich total kaputt vom Tag und musste mich ein bisschen ausruhen. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.

Die Links zu dem Beitrag findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-bocksberg-ot-hahnenklee/

Links Bocksberg OT Hahnenklee

  • https://www.erlebnisbocksberg.de/
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Bocksberg_(Harz)
  • https://www.liebesbankweg.de/
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Gustav-Adolf-Stabkirche
  • https://www.wissenswertes.ausflugsziele-harz.de/ausflugsziele-sehenswertes/harzer-persoenlichkeiten/paul-lincke.htm
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