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Autor: admin (Seite 4 von 37)

Karotten-Kokos-Donuts

Hallo Freunde, diesmal hat euch Mama leckere Donuts aus ihrem zweiten Buch „Ostergenuss und Frühlingsduft auf 4 Pfoten“ mitgebracht. Die Karotten-Kokos-Donuts waren so lecker, dass schmeckte auf jeden Fall nach mehr.

Zutaten für den Teig (ergibt 6 Donuts):

  • 125g Hafermehl
  • 1TL Backpulver
  • 1 Ei
  • 40ml ungesüßtes Apfelmus oder pürierte Banane
  • 25ml Wasser oder ungesüßte Mandelmilch
  • 60g Karotten, geraspelt
  • 1 EL Kokosraspel

Zutaten für das Topping:

  • ca. 40g Joghurt, natur
  • 1 EL Kokosraspel

Zubereitung:

  1. Vermische das Hafermehl mit dem Backpulver in einer kleinen Schüssel.
    1. Die Karotte schälen und raspeln.
    1. Das Ei mit dem Apfelmus oder der Banane mischen.
    1. Nun die geraspelten Karotten, die Kokosraspel und das Wasser hinzufügen und vermischen.
    1. Gib zum Schluss das gemischte Hafermehl und Backpulver in die Schüssel mit den feuchten Zutaten und verrühre alles gründlich zu einem glatten Teig.
    1. Heize den Backofen auf 180°C Umluft vor.
    1. Fülle den Teig in eine Silikon-Donut-Form und backe die Donuts für 15-20 Minten. Danach gründlich auskühlen lassen.
    1. Gib nun den Joghurt auf die ausgekühlten Donuts und bestreue sie mit den Kokosraspeln.

💡 Tipp: Die Donuts sollten im Kühlschrank gelagert und innerhalb von 1-2 Tagen verbraucht werden. Alternativ einfrieren und bei Bedarf auftauen.

Karotten-Kokos-Donuts
Karotten-Kokos-Donuts

Viel Spaß beim nachbacken und probieren! Das Buch findet ihr hier als eBook und Printausgabe: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/unser-buch/

Duderstadt mit Hund – Fachwerk, Geschichte und gemütliche Altstadt

Duderstadt liegt im südlichen Niedersachsen mitten im Eichsfeld und gehört zu den Städten, bei denen sich ein Rundgang besonders lohnt. Die historische Altstadt ist erstaunlich geschlossen erhalten geblieben und wird von mehr als 600 Fachwerkhäusern aus unterschiedlichen Epochen geprägt. Dazwischen finden sich Kirchen, Brunnen, Skulpturen und immer wieder Spuren der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Duderstadt mit Hund lässt sich wunderbar zu Fuß erkunden und so haben wir uns gemeinsam mit Emma auf den Weg gemacht und zahlreiche Sehenswürdigkeiten entdeckt.

Parken in Duderstadt

In Duderstadt gibt es mehrere Möglichkeiten zu parken, aber wir haben uns für den Großraumparkplatz entschieden, da dieser relativ zentral gelegen ist. Die Parkgebühren dort können bequem per App bezahlt werden.

Duderstadt mit Hund: Rundgang durch die Altstadt

Direkt am Großraumparkplatz befinden sich Teile der Stadtmauer im Nordwesten der Stadt.. Die ursprünglich rund 1,7 Kilometer lange Mauer entstand im 13. Jahrhundert und war Teil eines ausgeklügelten Befestigungssystems aus Mauern, Wall, Gräben und Warten. Besonders schön verbindet sich die historische Mauer mit den grünen Wallanlagen, die die Altstadt umgeben.

Stadtmauer Duderstadt
Stadtmauer Duderstadt

Unser nächstes Ziel war der Pferdebrunnen in unmittelbarer Nähe der St.-Servatius-Kirche. Dass ausgerechnet hier Pferde dargestellt werden, ist kein Zufall, denn bereits seit dem 15. Jahrhundert befand sich an dieser Stelle der Duderstädter Pferdemarkt. Hier haben Bauern, Pferdezüchter und Ackerbürger ihre Arbeitstiere verkauft. Heute ist der Brunnen ein schöner Einstieg in die historische Altstadt und erinnert gleichzeitig an einen Teil des früheren Wirtschaftslebens der Stadt.

Pferdebrunnen Duderstadt

Direkt am unteren Ende der Marktstraße erhebt sich St. Servatius, die deshalb auch als „Unterkirche“ bezeichnet wird. Mit dem Bau der spätgotischen, dreischiffigen Hallenkirche wurde um 1370 begonnen und der Bau dauerte bis ca. 1520. Nach einem schweren Brand im Jahr 1915 wurde die Kirche restauriert und erhielt eine Ausstattung im ausgehenden Jugendstil. Auch der heutige 64 Meter hohe Turm entstand beim Wiederaufbau.

St. Servatius Duderstadt
St. Servatius Duderstadt
St. Servatius Duderstadt

Entlang der Marktstraße

Von St. Servatius führt die Marktstraße, wo auch regelmäßig der Markt stattfindet, mitten durch die historische Altstadt bis hinauf zur Basilika St. Cyriakus. Auffällig ist vor allem ihre ungewöhnliche Breite. Die Straße ist von historischen Fachwerkhäusern gesäumt. Es gibt hier mehr als 600 bunte Fachwerkhäuser unterschiedlicher Stilepochen. Mitten durch die Marktstraße fließt außerdem die Brehme. Duderstadt gehört zu den besonders sehenswerten Fachwerkstädten Deutschlands.

Marktstraße - Altstadt - Duderstadt
Marktstraße - Altstadt - Duderstadt
Marktstraße - Altstadt - Duderstadt

Auf der Marktstraße begegneten wir auch einem Stück jüngerer deutscher Geschichte: dem Wiedervereinigungsbrunnen, der eigentlich eher eine Skulptur innerhalb des Wasserlaufs der Brehme ist. Geschaffen wurde das Kunstwerk von Karl-Henning Seemann und 1994 im Rahmen der Landesgartenschau errichtet. Zwei Figuren bewegen sich aufeinander zu, scheinen sich jedoch trotz ihrer Nähe nicht berühren zu können.

Wiedervereinigungsbrunnen Duderstadt
Wiedervereinigungsbrunnen Duderstadt

Nur wenige Schritte weiter führt Duderstadt noch wesentlich weiter zurück in die Vergangenheit. Der Pranger erinnert an eine Zeit, in der Rechtsprechung und Bestrafung nicht hinter verschlossenen Türen stattfanden, sondern bewusst öffentlich sichtbar gemacht wurden. Menschen, die gegen geltendes Recht verstoßen hatten, konnten am Pranger zur Schau gestellt und damit zusätzlich gesellschaftlich gedemütigt werden.

Pranger Duderstadt
Pranger Duderstadt
Pranger Duderstadt

Eines der beeindruckendsten Gebäude unseres Rundgangs ist das historische Rathaus. Seine Baugeschichte lässt sich bis ins Jahr 1302 zurückverfolgen. Ursprünglich entstand hier ein „Kophus“, also ein Kaufhaus für die Händler der Stadt. Später wurde das Gebäude unter anderem als Rathaus, Verwaltungs- und Gerichtsgebäude genutzt. Der Südflügel entstand 1432, Laube und Fachwerk um 1530 und die Renaissance-Treppe 1673/74. Im Inneren kann man sogar auf neun Ebenen vom historischen Gewölbekeller bis hinauf in den Turm auf Entdeckungsreise gehen.

Rathaus Duderstadt
Rathaus Duderstadt
Rathaus Duderstadt

Etwas abseits der großen Marktstraße erreichten wir den Gropenmarkt. Auch hier begegnet uns mit dem Brunnen wieder das Element Wasser, das an vielen Stellen zum Duderstädter Stadtbild gehört. Der historische Platz ist von Fachwerkbebauung umgeben und wirkt deutlich kleiner und ruhiger als die breite Marktstraße.

Gropenmarkt Duderstadt
Gropenmarkt Duderstadt

Zurück am Rathaus lohnt sich auch ein Blick auf den Ratskeller. Gewölbekeller gehörten bei mittelalterlichen Rathäusern häufig zu den Funktionsräumen. Auch in Duderstadt ist der historische Ratsweinkeller Teil des Rathauskomplexes. Die alten Kellergewölbe reichen unter das Gebäude. Sie gehören zur Erlebnisstation des Rathauses. Neben dem Ratsweinkeller befinden sich dort die sogenannte Salzkammer und Bereiche, die sich mit der früheren Gerichtsbarkeit beschäftigen.

Ratskeller Duderstadt
Ratskeller Duderstadt

Auf unserem weiteren Weg kamen wir an der Mariensäule vorbei. Religiöse Bildwerke gehören im katholisch geprägten Eichsfeld zum Stadt- und Landschaftsbild. Die auf einer hohen Säule stehende Marienfigur fällt bereits aus einiger Entfernung ins Auge und bildet einen interessanten Kontrast zu den umliegenden Fachwerkfassaden. So ist sie nicht nur ein religiöses Denkmal, sondern auch ein markanter Orientierungspunkt auf dem Weg durch die obere Marktstraße.

Mariensäule Duderstadt
Mariensäule Duderstadt
Mariensäule Duderstadt

Rund um St. Cyriakus

Zwischen Mariensäule und St. Cyriakus steht der Schützenbrunnen, der deutlich jünger ist, als man angesichts der historischen Umgebung vielleicht zunächst vermuten würde. Geschaffen wurde er 1997 vom Bildhauer Rudi Pabel anlässlich des Jubiläums „750 Jahre Braunschweigische Stadtrechte in Duderstadt“. Der Brunnen erinnert an die lange Tradition der Duderstädter Schützengesellschaft und ihre enge Verbindung mit der Stadt.

Schützenbrunnen  Duderstadt
Schützenbrunnen  Duderstadt
Schützenbrunnen  Duderstadt

Zwischen all den jahrhundertealten Fachwerkhäusern und historischen Denkmälern begegnet einem in Duderstadt auch moderne Kunst. Dazu gehört die „Frau mit Pfeil“, die mit ihrer Gestaltung einen auffälligen Kontrast zur historischen Umgebung bildet. Die Figur lädt dazu ein, einmal genauer hinzusehen und die eigene Interpretation zu finden.

"Frau mit Pfeil" Duderstadt
"Frau mit Pfeil" Duderstadt

Ein weiteres religiöses Kunstwerk auf unserem Rundgang ist die Statue des heiligen Johannes Nepomuk. Der böhmische Priester und Märtyrer lebte im 14. Jahrhundert und wurde 1729 heiliggesprochen. Besonders häufig findet man seine Darstellungen an Brücken und Gewässern, da er unter anderem als Schutzpatron gegen Wassergefahren gilt. Typischerweise ist Nepomuk in priesterlicher Kleidung mit einem Kreuz dargestellt.

Statue des heiligen Johannes Nepomuk - Duderstadt

Direkt vor der St.-Cyriakus-Kirche erinnert ein Denkmal an Kardinal Georg von Kopp, der 1837 in Duderstadt geboren wurde. Der Sohn eines Webers schlug eine bedeutende kirchliche Laufbahn ein und wurde zunächst Bischof von Fulda, später Fürstbischof von Breslau und schließlich Kardinal. Seine Heimatstadt ernannte ihn zum Ehrenbürger. Das imposante Denkmal vor der Basilika erinnert bis heute an den bekannten Sohn Duderstadts.

Kardinal Georg von Kopp - Duderstadt

Am oberen Ende der Marktstraße angekommen, standen wir schließlich vor einem der Wahrzeichen Duderstadts, der Basilika St. Cyriakus. Wegen ihrer erhöhten Lage wird sie traditionell „Oberkirche“ genannt, aufgrund ihrer Größe trägt sie außerdem den Beinamen „Eichsfelder Dom“. Der heutige gotische Kirchenbau entstand in mehreren Bauphasen, um 1240. Zu erst wurde der Westbau und der Nordturm errichtet. Besonders markant sind die beiden hohen Türme, die gemeinsam mit St. Servatius die Silhouette der Stadt bestimmen.

Basilika St. Cyriakus - Duderstadt
Basilika St. Cyriakus - Duderstadt
Basilika St. Cyriakus - Duderstadt

Der Grenzpfahlbrunnen erinnert an die jahrzehntelange Teilung Deutschlands und die ehemalige innerdeutsche Grenze ganz in der Nähe von Duderstadt. Zwei bronzene Figuren stemmen sich von beiden Seiten gegen die Grenzpfähle und machen die Überwindung der einstigen Trennung auf eindrucksvolle Weise sichtbar. Mehr als vier Jahrzehnte lang lag Duderstadt unmittelbar am Rand der DDR. Was heute bei einem Spaziergang durch die offene Landschaft kaum noch vorstellbar ist, bestimmte damals den Alltag der Menschen in der Region.

Grenzpfahlbrunnen Duderstadt
Grenzpfahlbrunnen Duderstadt

Durch die Wallanlagen zum Westerturm

Ein sehr viel ernsterer Punkt unseres Rundgangs ist das Denkmal „Die Geknechtete“. Es erinnert an das KZ-Außenlager Duderstadt und damit an eines der dunkelsten Kapitel der Stadtgeschichte während der nationalsozialistischen Herrschaft. In Duderstadt mussten während des Zweiten Weltkriegs KZ-Häftlinge unter unmenschlichen Bedingungen Zwangsarbeit leisten.

Die Geknechtete - Duderstadt
Die Geknechtete - Duderstadt

Auch das Kriegerdenkmal erinnert an Krieg, Tod und die Folgen gewaltsamer Auseinandersetzungen. Solche Denkmäler entstanden vielerorts zunächst zur Erinnerung an gefallene Soldaten und wurden nach späteren Kriegen häufig ergänzt oder in ihrer Bedeutung erweitert. Heute sind sie vor allem Orte des Gedenkens und der Mahnung.

Kriegerdenkmal Duderstadt

Mit dem Ursulinenkloster erreichten wir anschließend einen Ort, dessen Geschichte eng mit Bildung verbunden ist. Das Kloster wurde im Jahr 1700 von Erfurter Ursulinen gegründet, die sich insbesondere der Erziehung und Ausbildung junger Mädchen widmeten. Zwischen 1735 und 1740 wurde die Anlage erweitert. Im Konventgebäude findet bis heute aktives Klosterleben statt.

Ursulinenkloster Duderstadt
Ursulinenkloster Duderstadt

Die heutige Liebfrauenkirche des Ursulinenklosters wurde bereits im 15. Jahrhundert erbaut. Die heutige Kirche entstand jedoch erst Ende des 19. Jahrhunderts. 1889 wurde der Grundstein gelegt, 1890 erfolgte die Weihe. Der neuromanische Bau aus rotem Sandstein besitzt Rundbogenfriese, Lisenen und eine markante Apsis, die von zwei schlanken Türmen flankiert wird. Damit unterscheidet sich die Kirche deutlich von den gotischen Hauptkirchen Duderstadts.

Liebfrauenkirche Duderstadt
Liebfrauenkirche Duderstadt
Liebfrauenkirche Duderstadt

In der Christian-Blank-Straße erinnert eine Gedenkstele an die ehemalige Synagoge von Duderstadt. Das 1898 eingeweihte Gotteshaus wurde während der Novemberpogrome am 10. November 1938 in Brand gesteckt und zerstört. Die Stele erinnert zugleich an die Familie Cohn, die 1938 in der Lehrerwohnung der Synagoge lebte. Heute hält die Gedenkstätte die Erinnerung an die jüdische Gemeinde und ihre Verfolgung während der NS-Zeit wach.

Gedenkstele an der alten Synagoge - Duderstadt

An der Ecke Westertorstraße und Am Pferdeteich befindet sich die „Madonna im Lindenzaun“, eine barocke Marienfigur aus dem Jahr 1752. Geschaffen wurde sie vom Duderstädter Bildhauer Johann Bernhard Kopp. Bei unserem Besuch im April 2026 standen wir allerdings vor einem leeren Sockel. Die Madonna war zu diesem Zeitpunkt zur Restaurierung abgebaut worden. Nach ihrer Restaurierung soll sie wieder an ihren angestammten Platz zurückkehren.

Madonna im Lindenzaun - Duderstadt

Dann sahen wir den Westerturm, eingerahmt von Fachwerkhäusern. Der markante Turm ist eines der Wahrzeichen Duderstadts und vor allem wegen seines auffällig gedrehten Turmhelms unverwechselbar. Der heutige Westerturm von 1424 ist der einzige erhaltene Stadttorturm der mittelalterlichen Befestigung.

Westerturm Duderstadt
Westerturm Duderstadt
Westerturm Duderstadt

Im Bereich des Westerturms begegnet uns erneut die lange Tradition des Duderstädter Schützenwesens, im Schützenmuseum. Die Ausstellung zur Geschichte der Schützengesellschaft ist heute Bestandteil der Erlebnisstation im Westerturm-Ensemble. Hier geht es nicht nur um historische Waffen oder das Schießen, sondern um die Rolle der Bürger bei der Verteidigung ihrer Stadt. Moderne und interaktive Elemente vermitteln, wie das mittelalterliche Befestigungssystem funktionierte und welche Aufgaben die Schützen übernahmen.

Schützenmuseum Duderstadt

Dann haben wir noch ein liebevoll gestaltetes Fachwerkportal aus dem Jahr 1707 entdeckt, welches unbedingt auf ein Foto musste. Es ist eines der vielen historischen Details, die es bei einem Spaziergang durch Duderstadt zu entdecken gibt.

Fachwerkportal Duderstadt

Das kleine Georgstürmchen ist Teil der historischen Stadtbefestigung. Zusammen mit dem erhaltenen Abschnitt der Stadtmauer und dem rekonstruierten Wehrgang, vermittelt es einen Eindruck von der mittelalterlichen Befestigungsanlage Duderstadts. Hier befindet sich auch der Pulverturm. Der halbrunde Schützenturm wurde um 1470 errichtet und diente der Verteidigung des Mauerknicks. Von seiner Plattform bietet sich ein schöner Blick entlang der Stadtmauer bis zum Westerturm.

Georgstürmchen und Pulverturm - Duderstadt
Georgstürmchen und Pulverturm - Duderstadt
Georgstürmchen und Pulverturm - Duderstadt

Zum Abschluss unseres Rundgangs kamen wir noch am Duderstädter Informationshäuschen vorbei. Solche kleinen Stationen sind vielleicht keine Sehenswürdigkeit im klassischen Sinn, können bei einer Stadterkundung aber durchaus hilfreich sein. Hier lassen sich zusätzliche Informationen zur Stadt, ihrer Geschichte und einzelnen Sehenswürdigkeiten finden.

Informationshäuschen Duderstadt

Unser Fazit zu Duderstadt

Duderstadt hat uns vor allem durch die Mischung aus Fachwerk, mittelalterlicher Stadtgeschichte und überraschend vielen kleinen Details gefallen. Besonders schön ist, dass sich die Altstadt hervorragend zu Fuß erkunden lässt. So konnten wir mit Emma einfach durch die Straßen und Gassen schlendern und kamen dabei automatisch an vielen unserer Stationen vorbei. Unsere Runde war nur ca. 3km lang, aber schön.

Gleichzeitig erzählt Duderstadt nicht nur von Mittelalter, Fachwerk und prächtigen Kirchen. Die Denkmäler zur deutschen Teilung, zum Nationalsozialismus und zu den Kriegen zeigen auch die ernsteren Seiten der Stadtgeschichte. Genau diese Mischung machte unseren Rundgang abwechslungsreich. Für einen Städtetrip mit Hund können wir Duderstadt deshalb auf jeden Fall empfehlen. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.

🐾 Weiterführende Links & Quellen

Weitere Informationen, offizielle Webseiten und die für diesen Beitrag verwendeten Quellen haben wir für euch auf unserer separaten Link- und Quellenseite zusammengestellt: Duderstadt – Quellen & Links

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Duderstadt – Links und Quellen

Flughafenführung Bremen – Ein Blick hinter die Kulissen des Airports

Illustration: KI-generiert

Nicht jeder Ausflug muss hundefreundlich sein, um spannend zu sein. Bereits vor einigen Jahren habe ich mit meinem Sohn eine Flughafenführung am Bremen Airport gemacht. Es war so ein besonderes Erlebnis, daher möchte ich es unbedingt mit euch teilen. Wer sich für Flugzeuge, Technik und den Betrieb eines Flughafens interessiert, sollte sich eine solche Führung nicht entgehen lassen.

Flughafenführung Bremen
Flughafenführung Bremen

Start der Führung

Unsere Tour begann im Terminal, wo wir zunächst interessante Informationen über den Flughafen und seine Geschichte erhielten. Dabei erfuhren wir, wie viele Menschen täglich hinter den Kulissen dafür sorgen, dass Starts und Landungen reibungslos funktionieren. Schon nach kurzer Zeit wurde klar: Ein Flughafen ist wie eine kleine Stadt mit vielen spannenden Arbeitsbereichen.

Flughafenführung Bremen

Mit dem Bus über das Vorfeld

Der Höhepunkt der Führung war die Fahrt mit dem Bus über das Flughafengelände. Normalerweise bleiben diese Bereiche den Passagieren verborgen. Wir fuhren über das Vorfeld, vorbei an verschiedenen Flugzeugen und Servicefahrzeugen und konnten den Betrieb aus nächster Nähe beobachten. Besonders beeindruckend war es, die Maschinen einmal aus einer völlig anderen Perspektive zu sehen.

Flughafenführung Bremen
Flughafenführung Bremen
Flughafenführung Bremen

Die Helfer auf dem Vorfeld

Nicht nur Flugzeuge prägen das Bild eines Flughafens. Auf dem Vorfeld sind zahlreiche Spezialfahrzeuge unterwegs, die Flugzeuge bewegen, Gepäck befördern oder die Bodenabfertigung unterstützen. Bei der Führung konnten wir viele dieser Arbeitsgeräte aus nächster Nähe entdecken und erfuhren, welche Aufgaben sie im täglichen Flugbetrieb übernehmen.

Flughafenführung Bremen
Flughafenführung Bremen
Flughafenführung Bremen

Starts und Landungen hautnah erleben

Ein unvergesslicher Moment war das Beobachten der Starts und Landungen direkt an der Rollbahn. Wenn ein Flugzeug mit voller Leistung beschleunigt und wenige Sekunden später in den Himmel steigt, spürt man die Kraft der Triebwerke förmlich. Ebenso faszinierend ist die Präzision, mit der die Flugzeuge wieder sicher landen.

Flughafenführung Bremen
Flughafenführung Bremen
Flughafenführung Bremen

Besuch bei der Flughafenfeuerwehr

Ein weiteres Highlight war die Vorführung der Flughafenfeuerwehr. Die speziell ausgerüsteten Einsatzfahrzeuge sind deutlich größer als normale Löschfahrzeuge und für Notfälle auf dem Flughafengelände ausgelegt.

Flughafenführung Bremen
Flughafenführung Bremen
Flughafenführung Bremen

Besonders beeindruckend war die Vorführung, bei der eines der Fahrzeuge seine leistungsstarken Wasserwerfer demonstrierte. Es kam ganz überraschend mit Martinshorn um die Ecke, hielt direkt vor uns und spritze los. Ein Anblick, der nicht nur Kinder begeistert.

Flughafenführung Bremen
Flughafenführung Bremen
Flughafenführung Bremen

Unser Fazit

Die Flughafenführung in Bremen hat uns viele interessante Einblicke ermöglicht, die man als normaler Fluggast nie zu sehen bekommt. Die Kombination aus Informationen, der Fahrt über das Vorfeld, den Starts und Landungen sowie der Vorführung der Flughafenfeuerwehr machte die Tour zu einem abwechslungsreichen Erlebnis. Wenn ihr euch für Luftfahrt interessiert oder einmal hinter die Kulissen eines Flughafens schauen möchtet, können wir die Flughafenführung am Bremen Airport empfehlen.

Hinweis für Hundebesitzer:

Aus Sicherheitsgründen sind Hunde bei den Flughafenführungen leider nicht erlaubt. Wer seinen Vierbeiner nicht allein lassen möchte, sollte den Besuch entsprechend planen.

Buchungsmöglichkeiten der Flughafenführung

Informationen zu aktuellen Terminen und Buchungsmöglichkeiten findet ihr direkt beim Bremen Airport. Je nach Tour gehören unter anderem eine Rundfahrt über das Vorfeld, Einblicke in den Flughafenbetrieb und häufig auch ein Besuch der Flughafenfeuerwehr zum Programm. Eine Führung kostet 19 Euro pro Person und sie dauert ca. 2 Stunden.

Zucchini-Kartoffel-Torte

Hallo Freunde, diesmal hat euch Mama eine leckere Torte aus ihrem zweiten Buch „Ostergenuss und Frühlingsduft auf 4 Pfoten“ mitgebracht. Die Zucchini-Kartoffel-Torte war so lecker, ich hätte sie am liebsten gleich komplett verputzt.

Zutaten:

  • 500g Puten- oder Rinderhackfleisch, ungewürzt
  • 150g Kartoffeln
  • 150g Zucchini
  • 1 EL TK Petersilie
  • 1 Ei
  • 150g körniger Frischkäse (zum verzieren)
  • Leckerlis nach Wahl

Zubereitung:

  1. Die Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden. In einem Topf mit Wasser für 10 Minuten kochen lassen. Danach abgießen und abkühlen lassen.
  2. Die Zucchini waschen und raspeln.
  3. Das Hackfleisch mit dem Ei vermengen und die rohen, geraspelten Zucchini unterheben.
  4. Die gekochten Kartoffeln mit der Gabel leicht zerdrücken und ebenfalls zu der Masse geben.
  5. Zum Schluss die Petersilie dazu geben und alles zu einer schönen Masse durchkneten.
  6. Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen.
  7. Die Masse in eine gefettete, kleine Springform geben und für ca. 45 Minuten im Backofen backen lassen.
  8. Nach der Backzeit aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
  9. Die abgekühlte Torte auf einen Teller stürzen und mit dem körnigen Frischkäse bestreichen.
  10. Zum Schluss noch mit Leckerlis eurer Wahl belegen und servieren.

💡 Tipp: Ihr könnt auch aus Hunde-Leberwurst die Geburtstagszahl formen oder die Torte nach euren Wünschen verzieren.

Zucchini-Kartoffel-Torte
Zucchini-Kartoffel-Torte

Viel Spaß beim nachbacken und probieren! Das Buch findet ihr hier als eBook und Printausgabe: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/unser-buch/

Lichtenhainer Wasserfall – Ein besonderes Naturschauspiel mit Emma

Während unseres Urlaubs in der Sächsischen Schweiz durfte natürlich auch ein Besuch am Lichtenhainer Wasserfall nicht fehlen. Gemeinsam mit Emma machten wir uns auf den Weg in das wunderschöne Kirnitzschtal, wo uns eines der bekanntesten Ausflugsziele der Region erwartete. Ca. eine Minute vom Parkplatz (Parkplatz Lichtenhainer Wasserfall) entfernt, befindet sich der Wasserfall. Hier hält auch die historische Kirnitzschtalbahn, falls man nicht mit dem Auto anreist.

Lichtenhainer Wasserfall - Kirnitzschtal
Lichtenhainer Wasserfall - Kirnitzschtal
Lichtenhainer Wasserfall - Kirnitzschtal

Der Lichtenhainer Wasserfall ist kein gewöhnlicher Wasserfall. Das Wasser wird durch ein historisches Wehr angestaut und anschließend mehrmals täglich freigegeben. So verwandelt sich der zunächst kleine Bach innerhalb weniger Sekunden in einen beeindruckenden Wasserfall. Ein echtes Erlebnis für Groß und Klein. Diese Tradition reicht bereits bis ins 19. Jahrhundert zurück und wird bis heute gepflegt.

Lichtenhainer Wasserfall - Kirnitzschtal

Emma beobachtete das Wasserschauspiel ganz entspannt und genoss anschließend den schattigen Spaziergang durch das Kirnitzschtal. Gerade an warmen Tagen ist die Gegend ideal für einen Ausflug mit Hund, da viele Wege durch den Wald führen und es unterwegs immer wieder etwas zu entdecken gibt. Seid gespannt auf unsere weiteren Ausflüge und Wanderungen, wie z.B. zum Kuhstall.

Lichtenhainer Wasserfall - Kirnitzschtal
Lichtenhainer Wasserfall - Kirnitzschtal
Lichtenhainer Wasserfall - Kirnitzschtal

Gemütliche Einkehr mit regionalen Spezialitäten

Nach dem Besuch des Wasserfalls lohnt sich eine Pause in der direkt angrenzenden Gaststätte und Pension (https://www.lichtenhainer-wasserfall.de/). Auf der Terrasse sitzt man mit Blick auf den Wasserfall und kann das besondere Ambiente genießen. Wer Hunger bekommt, findet auf der Speisekarte regionale Spezialitäten, von frisch geräucherter Forelle bis hin zu herzhaften sächsischen Gerichten.

Lichtenhainer Wasserfall - Kirnitzschtal
Lichtenhainer Wasserfall - Kirnitzschtal
Lichtenhainer Wasserfall - Kirnitzschtal

Auch Bierliebhaber kommen auf ihre Kosten. Neben verschiedenen regionalen Bieren wird unter anderem das „Schmuggler-Bier“ angeboten, eine Spezialität, die gut zum Ausflug in die Sächsische Schweiz passt und den Besuch kulinarisch abrundet. Hunde sind in der Gaststätte herzlich Willkommen, in der Pension leider nicht!

Unser Fazit:

Der Lichtenhainer Wasserfall ist zwar kein riesiger Wasserfall, lebt aber von seiner Geschichte und dem besonderen Wasserschauspiel. Zusammen mit den schönen Wanderwegen im Nationalpark Sächsische Schweiz und der Einkehr in der Gaststätte, ist er ein lohnendes Ausflugsziel, natürlich auch für Vierbeiner.

Halberstadt mit Hund – Die schönsten Sehenswürdigkeiten bei einem Stadtrundgang

Hallo Freunde, diesmal haben wir für euch Halberstadt besucht. Eine Stadt am nördlichen Harzrand, mit ca. 38.000 Einwohnern. Halberstadt gehört zu Sachsen-Anhalt und viele Sehenswürdigkeiten zu bieten. So liegen Mittelalterliche Kirchen, verwinkelte Gassen, wunderschöne Fachwerkhäuser und zahlreiche kleine Denkmäler hier dicht beieinander.

Wo parkt man am besten?

Es gibt in Halberstadt viele Möglichkeiten für euch zu parken, aber mitten in der Stadt gibt es den Parkplatz Domplatz, der ist direkt unterhalb des Doms und PKWs parken hier kostenlos. Wir haben uns für den Parkplatz Abtshof entschieden, nur um dann vor Ort feststellen zu müssen, der ist nur noch für Parkplatzmieter, was online nicht zu finden war. Aber es gab direkt davor einen einzigen freien, kostenlosen Parkplatz.

Rundgang durch Halberstadt

Unser Rundgang durch Halberstadt begann an der mittelalterlichen Mikwe. Das jüdische Tauchbad stammt aus dem 13. Jahrhundert und zählt zu den ältesten seiner Art in Deutschland. Heute erkennt man nicht mehr, dass dies eine mittelalterliche Mikwe war, da mittlerweile ein umgebautes Wohnhaus hier steht.

Mittelalterliche Mikwe - Halberstadt

Beim Bummel durch die Altstadt entdeckten wir viele schöne Fachwerkhäuser, historische Gebäude und gemütliche Gassen. Besonders gefallen hat uns, dass viele Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen und sich bequem zu Fuß erkunden lassen. So gibt es auf dem Weg immer wieder kleine Details und Fotomotive zu entdecken.

Altstadt - Halberstadt

Die ehemalige Klaussynagoge beherbergt heute das Berend-Lehmann-Museum. Hier erfährt man viel über das jüdische Leben in Halberstadt und die Geschichte des Hofjuden Berend Lehmann. Auch von außen ist das historische Gebäude einen kurzen Stopp wert und ergänzt den Rundgang durch die Altstadt perfekt.

Ehemalige Klaussynagoge- Berend-Lehmann-Museum - Halberstadt
Ehemalige Klaussynagoge- Berend-Lehmann-Museum - Halberstadt

Nach der Klaussynagoge führte unser Weg durch den Rosenwinkel. Hier lohnt es sich, nicht nur geradeaus zu schauen. Die historischen Fachwerkhäuser stehen dicht an der schmalen Straße und machen diesen Bereich zu einem der besonders hübschen Altstadtwinkel Halberstadts. Unterschiedliche Farben, Balkenkonstruktionen und kleine architektonische Details sorgten dafür, dass bei uns natürlich wieder die Kamera zum Einsatz kam.

Rosenwinkel - Halberstadt
Rosenwinkel - Halberstadt

Auf unserem weiteren Weg begegnete uns das Hans-Albers-Haus. Der Name lässt zunächst vermuten, dass der berühmte Schauspieler und Sänger hier gewohnt haben könnte. Tatsächlich lohnt sich bei solchen Häusern aber immer ein genauerer Blick auf die lokale Geschichte und die Namensgebung. Für uns war es eine dieser kleinen Entdeckungen am Wegesrand, die einen Stadtrundgang abwechslungsreich machen.

Hans-Albers-Haus - Halberstadt
Hans-Albers-Haus - Halberstadt
Hans-Albers-Haus - Halberstadt

Dann wurde es richtig historisch. Der heutige Sitz der Stadtverwaltung Halberstadt befindet sich im historischen Petershof aus dem 16. Jahrhundert. Der mächtige Gebäudekomplex war ursprünglich eine bischöfliche Residenz und wirkt von der tiefer gelegenen Straßenseite beinahe wie eine Festung. Dass sich hinter diesen alten Mauern heute Verwaltungsbüros befinden, hätten wir beim ersten Anblick tatsächlich nicht unbedingt vermutet.

Historischer Petershof - Stadtverwaltung Halberstadt
Historischer Petershof - Stadtverwaltung Halberstadt
Historischer Petershof - Stadtverwaltung Halberstadt

Vom Petershof führte unser Weg über den Katzenplan weiter. Die schmale Kopfsteinpflasterstraße steigt zwischen hohen Mauern und Häusern hinauf zum Domplatz. Gerade solche Wege gefallen uns bei historischen Stadtrundgängen besonders gut. Es ist keine große Sehenswürdigkeit im klassischen Sinne, aber ein Stück Stadt, das Atmosphäre vermittelt und einen beinahe automatisch neugierig macht, was einen hinter der nächsten Ecke erwartet.

Katzenplan - Halberstadt

Am Katzenplan befindet sich mit dem Drachenloch einer der historischen Zugänge zur ehemaligen Domburg. Bereits im Mittelalter führte hier ein Tor in den abgeschlossenen Dombezirk. Besonders spannend ist die Geschichte hinter dem ungewöhnlichen Namen. Er wird mit einem früheren Drachenspiel in Verbindung gebracht, bei dem symbolisch ein Drache aus der Domburg vertrieben wurde. Ein ungewöhnliches Stück Halberstädter Geschichte.

Drachenloch- Halberstadt
Drachenloch- Halberstadt

Oben angekommen, erwartete uns mit der evangelischen Liebfrauenkirche eine der bedeutenden Kirchen Halberstadts. Ihre vier Türme machen sie schon von weitem unverwechselbar. Besonders interessant ist ihr romanischer Charakter, der sich deutlich von der gotischen Architektur des benachbarten Doms unterscheidet. Rund um die Kirche lohnt sich ein kleiner Spaziergang, denn immer wieder ergeben sich schöne Perspektiven auf das historische Gebäude. Die Kirche stammt aus der Zeit der Romantik und wurde im Jahr 1005 erbaut.

Liebfrauenkirche - Halberstadt
Liebfrauenkirche - Halberstadt
Liebfrauenkirche - Halberstadt

Dann wurde meine Kirschblüten-Liebe wieder erhört. Zwischen all den historischen Bauwerken sorgte ein Kirschblütenbaum für einen kleinen Farbtupfer auf unserem Rundgang. Natürlich handelt es sich nicht um eine klassische Sehenswürdigkeit. Aber manchmal sind es gerade solche Dinge, die von einem Ausflug im Gedächtnis bleiben. Mit seinen Blüten vor der historischen Kulisse Halberstadts war er für uns auf jeden Fall ein Foto wert und Emma macht das Bild perfekt.

Kirschblütenbaum - Halberstadt

Weiter ging es zur St.-Johannis-Kirche, die sich durch ihre Bauweise von vielen anderen Kirchen der Stadt unterscheidet. Die evangelische Kirche wurde als Fachwerkkirche errichtet und besitzt einen separat stehenden Glockenturm. Gerade zwischen den großen steinernen Kirchen Halberstadts wirkt St. Johannis dadurch besonders interessant und zeigt, wie abwechslungsreich die Sakralarchitektur der Stadt ist. Sie wurde in den Jahren 1646–1648 erbaut.

St.-Johannis-Kirche - Halberstadt
St.-Johannis-Kirche - Halberstadt
St.-Johannis-Kirche - Halberstadt

Auch die katholische St.-Andreas-Kirche aus dem 13. Jahrhundert, gehörte zu unserem Rundgang. Die ehemalige Klosterkirche der Franziskaner blickt auf eine lange Geschichte zurück und wirkt mit ihren beiden Türmen schon von außen beeindruckend. Nach den vielen Fachwerkhäusern und kleineren Entdeckungen zeigte sich hier wieder eine ganz andere Seite Halberstadts und gleichzeitig wurde immer deutlicher, wie viele bedeutende Kirchen die Stadt besitzt.

St.-Andreas-Kirche - Halberstadt
St.-Andreas-Kirche - Halberstadt

Zwischen Kirchen und historischen Gebäuden entdeckten wir auch den Merkur. Der römische Gott gilt unter anderem als Schutzgott der Händler und des Handels und ist meist an seinem geflügelten Helm oder Stab zu erkennen. Solche kleinen Kunstwerke machen einen Stadtrundgang für uns besonders interessant, denn sie sorgen dafür, dass man eben nicht nur die großen Gebäude fotografiert.

Merkur - Halberstadt

Zurück im Umfeld des Domplatzes kamen wir an der Dompropstei vorbei. Das historische Gebäude gehört zum jahrhundertealten Dombezirk und erinnert daran, dass rund um den Dom nicht nur Kirchen standen, sondern ein ganzer geistlicher Verwaltungs- und Lebensbereich entstand. Erbaut wurde es in den Jahren 1591–1611. Den Hof gibt es noch länger, seit ca. 1156. Zusammen mit den benachbarten historischen Gebäuden trägt die Dompropstei wesentlich zur besonderen Atmosphäre dieses Teils von Halberstadt bei.

Dompropstei - Halberstadt
Dompropstei - Halberstadt
Dompropstei - Halberstadt

Dann standen wir schließlich auf dem Domplatz, dem historischen Herzen Halberstadts. Hier liegen einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt nur wenige Schritte voneinander entfernt. Besonders beeindruckend ist das Zusammenspiel von Dom, Liebfrauenkirche, Museen und historischen Gebäuden. Für uns war der Domplatz deshalb weniger eine einzelne Sehenswürdigkeit als vielmehr ein Ort, an dem man sich ruhig etwas Zeit nehmen sollte.

Domplatz - Halberstadt
Domplatz - Halberstadt

Natürlich durfte das Wahrzeichen Halberstadts nicht fehlen: der imposante Dom St. Stephanus und St. Sixtus, welcher auch nur Dom zu Halberstadt genannt wird. Er wurde im Stil der nordfranzösischen Gotik vom 13. bis ins 15. Jahrhundert erbaut. Die gotische Kathedrale beherrscht den Domplatz und beeindruckt schon allein durch ihre Größe.

Dom St. Stephanus und St. Sixtus - Halberstadt
Dom St. Stephanus und St. Sixtus - Halberstadt
Dom St. Stephanus und St. Sixtus - Halberstadt

Im Inneren befindet sich zudem der berühmte Halberstädter Domschatz, dessen mittelalterlicher Bestand von internationaler Bedeutung ist. Wer genügend Zeit mitbringt, sollte für Dom und Domschatz definitiv mehr als einen kurzen Fotostopp einplanen.

Dom St. Stephanus und St. Sixtus - Halberstadt
Dom St. Stephanus und St. Sixtus - Halberstadt
Dom St. Stephanus und St. Sixtus - Halberstadt

In unmittelbarer Nähe des Doms begegneten uns weitere Gebäude des kirchlichen Lebens. Das Evangelische Kirchspiel Halberstadt verbindet unter anderem die Gemeinden rund um Dom und St. Laurentius. Auch wenn dieser Punkt optisch vielleicht nicht mit dem gewaltigen Dom konkurrieren kann, gehört er für uns zu unserem Rundgang dazu.

Evangelische Kirchspiel Halberstadt

Mit ihren zwei auffallend unterschiedlichen Türmen ist die Martinikirche (St. Martini) eines der unverwechselbaren Wahrzeichen Halberstadts. Die asymmetrischen Türme machen die Kirche sofort erkennbar und sorgen für eine Silhouette, die man so schnell nicht vergisst.

Martinikirche Halberstadt
Martinikirche Halberstadt
Martinikirche Halberstadt

St. Martini liegt direkt im Zentrum und bildet gemeinsam mit Rathaus und Holzmarkt eines der bekanntesten historischen Ensembles der Stadt. Gegründet im 10. Jahrhundert und zerstört in 1945, wurde sie bis 1954 wieder aufgebaut. Erbaut wurde die Martinikirche im gotischen Stil.

Martinikirche Halberstadt
Martinikirche Halberstadt
Martinikirche Halberstadt

Von St. Martini führte unser Weg weiter zur Rathauspassage. Hier verändert sich das Stadtbild deutlich: Historische Architektur trifft auf das heutige Stadtzentrum mit Geschäften und modernen Elementen. Für uns war die Passage vor allem eine Verbindung zwischen den einzelnen Sehenswürdigkeiten und gleichzeitig ein gutes Beispiel dafür, dass Halberstadt eben nicht ausschließlich aus seinem historischen Domviertel besteht.

Rathauspassage - Halberstadt
Rathauspassage - Halberstadt

Der Holzmarkt bildet einen der zentralen Plätze Halberstadts. Seinen Namen verdankt er dem Handel, der hier früher stattfand. Heute fällt vor allem der Holzmarktbrunnen ins Auge und bietet ein schönes Fotomotiv mit den umliegenden Gebäuden. Nach den engen Altstadtgassen wirkte der weitläufigere Platz fast wie eine kleine Verschnaufpause auf unserem inzwischen ziemlich umfangreichen Stadtrundgang.

Holzmarkt und Holzmarktbrunnen - Halberstadt
Holzmarkt und Holzmarktbrunnen - Halberstadt

Direkt am Holzmarkt steht das Rathaus von Halberstadt. Wer die Geschichte der Stadt kennt, weiß allerdings, dass große Teile des historischen Zentrums im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden. Das heutige Rathaus greift historische Formen wieder auf und bildet zusammen mit der Martinikirche erneut einen markanten Mittelpunkt der Innenstadt. Es ist quasi eine Art Nachbau des Originals.

Rathaus von Halberstadt
Rathaus von Halberstadt
Rathaus von Halberstadt

Der Halberstädter Roland ist eine berühmte, 4,27 Meter hohe Sandstein-Statue eines Ritters aus dem Jahr 1433, welche sogar den zweiten Weltkrieg überstanden hat. Er steht an der Seite des Rathauses und ist nach dem Bremer Roland der zweitälteste Deutschlands. Er ist ein Symbol für Marktrechte, Freiheit und Eigenständigkeit.

Rathaus von Halberstadt - Roland
Rathaus von Halberstadt - Roland

Auch König Otto und das Halberstädter Marktrecht begegneten uns auf unserem Weg durch das Zentrum. Das Marktrecht war für mittelalterliche Städte von enormer Bedeutung, denn Märkte brachten Handel, Menschen und Wohlstand in die Stadt. Heute erinnert dieser Punkt daran, wie eng die Entwicklung Halberstadts mit seinen königlichen Privilegien und seiner Bedeutung als Handels- und Bischofsstadt verbunden war.

König Otto und das Halberstädter Marktrecht
König Otto und das Halberstädter Marktrecht
König Otto und das Halberstädter Marktrecht

Deutlich nachdenklicher macht das Trümmerfrauendenkmal. Es erinnert an die Frauen, die nach den schweren Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs beim Aufräumen und Wiederaufbau mithalfen. Gerade in Halberstadt besitzt diese Erinnerung eine besondere Bedeutung: Die Stadt wurde kurz vor Kriegsende bei einem Luftangriff schwer zerstört. Zwischen den vielen schönen Sehenswürdigkeiten gehört auch diese Seite der Stadtgeschichte dazu.

Trümmerfrauendenkmal - Halberstadt
Trümmerfrauendenkmal - Halberstadt

Vor dem Rathaus steht auch eine Bronze vom Stadtzentrum Halberstadts, wie es um 1930, vor der Zerstörung, ausgesehen hat. Die Bronze soll quasi ein Denkmal für die Zerstörung sein.

Bronze vom Stadtzentrum Halberstadt

Unser Rundgang führte uns anschließend über den Fischmarkt. Wie der Name schon verrät, spielte auch dieser Platz früher eine Rolle im Handelsleben der Stadt. Heute gehört er zum Zentrum Halberstadts und verbindet verschiedene historische und moderne Bereiche miteinander. Für Emma waren wir im Paradies, denn hier hat sie ihre Endgegner getroffen, die Tauben. Aber sie war diesmal ganz brav.

Fischmarkt - Halberstadt
Fischmarkt - Halberstadt

Am Domplatz erwartete uns anschließend noch ein Haus mit großer Literaturgeschichte: das Gleimhaus. Es ist heute das Museum der deutschen Aufklärung und erinnert an den Dichter Johann Wilhelm Ludwig Gleim. Herzstück ist der berühmte „Freundschaftstempel“ mit Porträts von Persönlichkeiten aus Gleims Freundeskreis. Damit besitzt Halberstadt neben seinen kirchlichen Schätzen auch ein bemerkenswertes Stück deutscher Literaturgeschichte.

Gleimhaus - Halberstadt
Gleimhaus - Halberstadt
Gleimhaus - Halberstadt

Diese beiden Herren mussten wir natürlich ebenfalls fotografieren. Die Skulptur „Zwei Herren in Betrachtung des Domes“ nimmt auf charmante Weise Bezug auf das mächtige Bauwerk in unmittelbarer Nähe. Gerade solche Kunstwerke gefallen uns, weil sie einen historischen Rundgang etwas auflockern. Und irgendwie konnten wir uns den beiden anschließen – schließlich hatten auch wir den Dom ausgiebig betrachtet und fotografiert.

Zwei Herren in Betrachtung des Domes - Halberstadt

Auf der Nordseite des Doms befindet sich das moderne Besucherzentrum Dom | Schatz. Hier beginnt beziehungsweise endet für viele Besucher die Besichtigung von Dom und Domschatz. Neben dem Zugang gibt es einen Shop und ein Café. Der moderne Bau bildet einen interessanten Kontrast zu den jahrhundertealten Mauern des Doms und fügt sich dennoch erstaunlich zurückhaltend in das historische Umfeld ein.

Besucherzentrum Dom | Schatz - Halberstadt

Mit der ehemaligen Domdechanei begegnete uns ein weiteres Gebäude, das an die frühere Organisation des Domkapitels erinnert. Rund um den Dom lebten und arbeiteten einst zahlreiche Geistliche und Würdenträger, sodass sich hier ein eigener Bezirk entwickelte. Heute sind diese Gebäude vor allem wegen ihrer historischen Architektur interessant und vervollständigen das eindrucksvolle Ensemble rund um den Halberstädter Domplatz.

ehemaligen Domdechanei - Halberstadt
ehemaligen Domdechanei - Halberstadt

Ein Museum ganz anderer Art ist das Heineanum (Museum für Vogelkunde). Seine umfangreiche ornithologische Sammlung geht auf Ferdinand Heine zurück und umfasst heute Tausende Präparate. Die Ausstellungen beschäftigen sich unter anderem mit Vögeln aus aller Welt sowie der Vogelwelt des Harzes und seines Vorlandes. Für Vogelfreunde dürfte dieses Museum ein ganz eigenes Highlight in Halberstadt sein.

Heineanum – Museum für Vogelkunde - Halberstadt

Direkt im historischen Umfeld des Domplatzes befindet sich außerdem das Städtische Museum Halberstadt. Hier dreht sich alles um die Geschichte der Stadt und ihrer Bewohner. Nach unserem langen Spaziergang durch Halberstadt wurde uns spätestens an dieser Stelle bewusst, wie viele unterschiedliche Epochen hier zusammentreffen. Vom mittelalterlichen Bischofssitz über die Fachwerkstadt bis zur Zerstörung und zum Wiederaufbau.

Städtische Museum Halberstadt
Städtische Museum Halberstadt

Weiter ging es zum Johannesbrunnen. Brunnen gehören für uns bei einem Stadtrundgang fast automatisch zu den Fotomotiven, denn häufig steckt hinter ihnen mehr Geschichte, als man zunächst erwartet. Auch der Johannesbrunnen fügt sich wunderbar in das historische Stadtbild ein. Nach den großen Kirchen und Museen war er wieder eine dieser kleineren Sehenswürdigkeiten, die unseren Spaziergang durch Halberstadt abwechslungsreich machten.

Johannesbrunnen - Halberstadt
Johannesbrunnen - Halberstadt

Mit St. Katharina und St. Barbara stand die nächste Kirche auf unserer Route. Der historische Sakralbau gehört ebenfalls zur erstaunlich großen Kirchenlandschaft Halberstadts. Mittlerweile hatten wir wirklich das Gefühl, hinter beinahe jeder zweiten Ecke einen Kirchturm zu entdecken. Trotzdem besitzt jede dieser Kirchen ihren eigenen Charakter – und genau das machte unseren Rundgang so interessant.

St. Katharina und St. Barbara
St. Katharina und St. Barbara
St. Katharina und St. Barbara

Ein echter Hingucker erwartete uns in der Gerberstraße: das Haus St. Florian. Das mächtige Fachwerkhaus mit seiner schwarz-weißen Fassade und dem großen steinernen Portal kann man eigentlich kaum übersehen. Besonders die zahlreichen geometrischen Fachwerkformen machen das Gebäude zu einem tollen Fotomotiv. Für uns definitiv eines der Fachwerkhäuser, bei denen sich ein kurzer Stopp gelohnt hat.

Haus St. Florian - Halberstadt

Mit dem Wassertorturm aus dem Jahre 1443 erreichten wir ein Relikt der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Solche erhaltenen Befestigungsanlagen finden wir bei Stadtrundgängen immer besonders spannend, weil sie erahnen lassen, wie anders eine Stadt früher aufgebaut war. Der Wassertorturm ist der letzte, erhaltene Teil der Stadtbefestigung Halberstadt.

Wassertorturm - Halberstadt

Auch St. Moritz lag auf unserer Route, allerdings ziemlich versteckt und kaum zu finden hinter großen Wohnblocks. Die traditionsreiche, evangelische Kirche gehört zu den älteren Sakralbauten Halberstadts und ist eng mit der Geschichte des ehemaligen Stifts verbunden. Die Kirche stammt aus dem Jahr 1134. Von außen wirkt sie wesentlich zurückhaltender als der große Dom, doch gerade dieser Unterschied macht den Reiz aus. In Halberstadt muss eben nicht jede Kirche riesig sein, um geschichtlich interessant zu sein.

St. Moritz - Halberstadt
St. Moritz - Halberstadt

Danach erreichten wir einen Ort, der heute weit über Halberstadt hinaus bekannt ist: das Burchardikloster. Es wurde am 1036 errichtet und stetig erweitert und umgebaut. Die ehemalige Klosteranlage blickt somit auf eine jahrhundertelange Geschichte zurück.

Burchardikloster - Halberstadt
Burchardikloster - Halberstadt
Burchardikloster - Halberstadt

Internationale Bekanntheit erlangte sie allerdings durch ein außergewöhnliches Musikprojekt. Es geht um die Aufführung von John Cages ORGAN²/ASLSP, die über einen Zeitraum von 639 Jahren angelegt ist. Langsamer kann ein Konzert wohl kaum werden. In der Kirche ist Bischof Burchard I begraben.

Burchardikloster - Halberstadt
Burchardikloster - Halberstadt
Burchardikloster - Halberstadt

In der St.-Burchardi-Kirche findet genau dieses ungewöhnliche Orgelprojekt statt. Seit 2001 läuft hier die Aufführung von John Cages Werk ORGAN²/ASLSP – As Slow as Possible. Einzelne Klangwechsel liegen teilweise Jahre auseinander. Ein ziemlich verrückter Gedanke: Das Konzert soll erst im Jahr 2640 enden. Damit besitzt Halberstadt vermutlich eine der außergewöhnlichsten musikalischen Sehenswürdigkeiten überhaupt.

St.-Burchardi-Kirche - Halberstadt
St.-Burchardi-Kirche - Halberstadt
St.-Burchardi-Kirche - Halberstadt

Und dann begegnete uns noch ein Stück lebendige Stadtgeschichte auf Schienen: die Halberstädter Straßenbahn. Für eine vergleichsweise kleine Stadt ist ein eigenes Straßenbahnnetz schon etwas Besonderes. Während wir Halberstadt zu Fuß erkundeten, gehörten die Bahnen ganz selbstverständlich zum Stadtbild. Die Straßenbahn fährt hier seit 1903 und war somit ein Foto wert.

Halberstädter Straßenbahn

Zum Abschluss unseres Rundgangs wartete noch ein ganz besonderes Museum auf uns. Das Schraube-Museum zeigt bürgerliche Wohnkultur um 1900 und vermittelt einen Eindruck davon, wie eine Halberstädter Familie damals lebte. Anders als in einem klassisch eingerichteten Museum wirken historische Wohnräume oft so, als hätten ihre Bewohner sie gerade erst verlassen – ein schöner Abschluss unserer Reise durch ganz unterschiedliche Kapitel der Stadtgeschichte.

Schraube-Museum - Halberstadt
Schraube-Museum - Halberstadt

Unser Fazit:

Als wir morgens losliefen, hatten wir zwar eine lange Liste dabei, aber wie abwechslungsreich unser Rundgang tatsächlich werden würde, hatten wir nicht erwartet. Halberstadt zeigte uns mittelalterliche Kirchen und alte Fachwerkhäuser, jüdische Geschichte, Kunst, Museen, stille Gassen und sogar ein Konzert, das mehrere Jahrhunderte dauert.

Besonders gefallen hat uns, dass viele Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichbar sind. Man läuft nicht einfach von einem großen Highlight zum nächsten, sondern entdeckt unterwegs immer wieder Kleinigkeiten: einen Brunnen, eine Skulptur, eine alte Mauer oder eine hübsche Fachwerkfassade. Unser Rundgang durch Halberstadt, war 5 km lang und hat wirklich viel Spaß gemacht.

Wie leider in so ziemlich allen Museen, sind keine Hunde gestattet. Ebenso nicht in Kirchen und dem Dom. Daher haben wir mit Emma die Gebäude auch alle nur von Außen erkundet. Aber das war für uns auch völlig in Ordnung.

Bis zum nächsten Abenteuer, was mich wieder so müde macht. Liebe Grüße, eure Emma

🐾 Weiterführende Links & Quellen

Weitere Informationen, offizielle Webseiten und die für diesen Beitrag verwendeten Quellen haben wir für euch auf unserer separaten Link- und Quellenseite zusammengestellt: Halberstadt – Quellen und Links

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