Hallo Freunde, heute will ich euch von Mama’s und Martin’s letzter Station der Stadiontour, in London, berichten. Für die beiden ging es mit dem Bus von National Express nach London und als sie dort angekommen sind, haben sie ihre Sachen ins Hotel gebracht und sind los gezogen, um die Stadt unsicher zu machen. Übernachtet haben sie im Keystone House, welches zentral gelegen ist und haben für den Trip nach London ganze 4 Tage eingeplant, um alles schaffen zu können.



Vorbei ging es an St. Pancras International, einem der größten Bahnhöfe Londons, ein Bau aus dem viktorianischen Zeitalter. Über den Bahnhof King’s Cross, ging es mit der U-Bahn zur ersten Stadiontour.


Als erstes Stadion in London, stand das Emirates Stadium von Arsenal FC im Stadtteil Holloway auf dem Plan. Es war eine selbstgeführte Stadiontour mit Audio-Guide. Somit hatte man genug Zeit alles in seinem eigenen Tempo zu erkunden. Buchen kann man die Tickets für die Stadiontour über die Homepage von Arsenal und der Preis beträgt pro Person ca. 40 Euro.



Das Emirates Stadium hat eine Besucherkapazität von ca. 61.000 Zuschauern und wurde im Jahr 2006 eröffnet. Das frühere Stadion von Arsenal, dass Highbury, wurde irgendwann zu klein und daher entschied man sich für den Neubau. Es trägt den Namen Emirates Stadium, da sich Emirates an der Finanzierung beteiligt hatte.



Es ist ein sehr modernes Stadion mit einer Zeitkapsel, die es mittlerweile in mehreren Stadien gibt. In der Zeitkapsel von Arsenal, lagern signierte Shirts, Fotos der Manager, Bilder des alten Stadions uvm., die Spielerkabine ist minimalistisch eingerichtet, aber sehr groß und man kann auf dem Bild, den langen Spielertunnel zum Spielfeld sehen.



Zum Ende der Stadiontour hin, gelangt man in den Shop. Von dort aus, hat man einen ca. 5-minütigen Fußweg zum Arsenal Museum.



Das Museum von Arsenal beschäftigt sich mit der Geschichte des Vereins. Es gibt viele Exponate und Erinnerungsstücke wie Trophäen und Trikots.



Ihr könnt ihr die Golden Goal Trophy von Charlie George betrachten und viele weitere Erinnerungsstücke der Vereinsgeschichte und ihrer Erfolge. Einiges erinnert auch an das ehemalige Stadion Highbury.



Camden Town mit seiner Camden High Street, ist ein belebter und sehr beliebter Ort bei Touristen. Er ist bekannt für seinen großen Markt am Regent’s Canal. Dort gibt es Modeschätze und viele Kuriositäten zu kaufen. Es gibt hier viele Clubs mit Livemusik und Pubs für Leute, die gerne ins Londoner Nachtleben eintauchen möchten.


Nahe des Regent’s Park, im Stadtteil Camden, gibt es die „St. Mark’s Church“. Sie wurde erst nach langem hin und her mit den Grundstücken und wegen dem Bau eine Pubs, im Jahre 1853 erbaut. Sie wurde im frühgotischen Stil aus Kentischem Kalkstein errichtet. Der Regent’s Park ist einer der königlichen Parks in London und hat eine größe von 2 Quadratkilometern. Der Park besteht aus Rasenanlagen mit Freizeiteinrichtungen und einem See mit Ruderbooten und Wasservögeln.



Am nördlichen Ende des Regent’s Park, befindet sich der London Zoo. Er ist ein Naturschutzzoo, welcher sich dem Schutz und der Erhaltung von Wildtieren widmet und wurde bereits im Jahr 1828 als Sammlung von Tieren für wissenschaftliche Studien eröffnet.



Im Londoner Zoo gibt es ca. 8.000 Tiere und der Eintritt kostet pro Person ca. 36 Euro für Erwachsene.



Es gibt hier viele verschiedene Tierarten wie z.B. Okapis, Erdmännchen, Gorillas, Löwen, Tiger und Giraffen.



Es gibt verschiedene Themenbereiche, wie einen Friseursalon und auch viele Spielbereiche für Kinder, die Überall im Park verteilt sind. Man kann Skorpione und Spinnen betrachten und es gibt auch einen Raum, da kann man sich seiner Angst stellen und läuft unter Bäumen durch, die voller Spinnen hängen. Mama war ganz tapfer und hat das natürlich auch gemacht.



Die Totenkopfäffchen können sich in einem Bereich frei bewegen und man läuft einfach zwischen ihnen durch und kann sie beim spielen beobachten. Natürlich gibt es auch Pinguine. Durch das Gehege der Ringelschwanzlemuren kann man, wenn man mutig ist, auch durchlaufen. Zum Abschluss des Besuchs, haben wir uns noch mit Pizza gestärkt.



Danach ging es mit der U-Bahn weiter in Richtung Tower of London. Auf dem Weg dahin, haben wir „The Shard“ gesehen. Der Bau von The Shard begann im Jahr 2009 und 2013 wurde der Wolkenkratzer mit einer Höhe von 310 Metern eingeweiht. Besucher des Turm können auf die Aussichtsplattform in 230 Metern Höhe fahren und haben einen wunderschönen Rundumblick über London.


Das Welcome Center – Tower of London, ist der Eingangsbereich zum Tower of London. Hier kann man Tickets kaufen und man wird durch die Security kontrolliert. Das Tower Hill Memorial wurde im Jahr 1928 eröffnet und im Jahr 1955 und 2005 um weitere Denkmäler erweitert. Es soll an die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs und an die Handelsmarine erinnern. Im Hintergrund sieht man die „All Hallows by the Tower“-Kirche, was soviel wie Allerheiligen am Turm bedeutet. Sie ist eine frühmittelalterliche, anglikanische Kirche aus dem Jahr 675 n. Chr., was neuere Forschungen aber in Frage stellen.



Der Tower of London ist ein befestigter Gebäudekomplex am Nordufer der Themse. Die Ringburg diente britischen Königen als Residenz. Seit 600 Jahren kann der Tower von Touristen besucht werden. Gebaut wurde der Tower of London im 11. Jahrhundert. Heutzutage dient der Tower als Museum und ist Teil der „Royal Armouries“-Sammlung, die auch die britischen Kronjuwelen zeigt.


Die Tower Bridge ist eine Straßenbrücke, die über die Themse führt. Sie wurde im Jahre 1894 eröffnet, damit zwei Stadtbezirke verbunden werden konnten. Sie ist eine kombinierte Hänge- und Klappbrücke mit einer Länge von 244 Metern.



Die beiden Brückentürme haben eine Höhe von 65 Metern und bieten einen tollen Panoramablick auf London. Der Besuch der Tower Bridge beginnt mit dem Aufstieg von 206 Stufen im Nordturm, wo man einiges zur Geschichte der Tower Bridge erfährt. Danach überquert man die 70 Meter lange Fußgängerbrücke in luftiger Höhe, die auch einen Glasboden mit Blick nach unten bietet.



Wenn man im Südturm angelangt ist, geht es dort wieder die 206 Stufen nach unten. Man kommt wieder vorbei an vielen Informationen zur Tower Bridge, unter anderem an den Originalentwürfen der Brückentürme, an Uniformen und an Originalwerkzeug.



Danach folgt man der blauen Linie, die von den Türmen in Richtung zu den historischen Maschinenräumen der Tower Bridge führen. Hier sieht man die originalen viktorianischen Dampfmaschinen, den kohlebefeuerten Kessel und die Antriebsstränge. Seit 1974 werden die alten Dampfmaschinen nicht mehr benutzt, da auf eine Ölhydraulik-Maschine umgestellt. Wir empfehlen euch, die Eintrittskarten vorab online zu kaufen, so erspart ihr euch lange Wartezeiten am Einlass.


In London gibt es auch ein Classic Football Shirts Geschäft, welches natürlich besucht werden musste, da Martin immer auf der Suche nach Trikots ist.


Am nächsten Tag ging es gleich am frühen Morgen ins Tottenham Hotspur Stadium zur Stadiontour. Das Hotspur Stadion liegt im Stadtteil Tottenham, nordöstlich des Londoner Zentrums. Es hat ein Fassungsvermögen von 62.850 Zuschauern und wurde im Jahr 2019 eröffnet. Seht ihr da oben am Dach den Hahn? Dort wollen wir auch noch rauf und den Blick von oben auf das Spielfeld und über London genießen.



Das Stadion hat eine eigene Brauerei, die längste Bar Englands und ein eigenes Hundeklo, welches aber nur für die NFL Spiele gedacht ist, da die Mannschaften oft Hunde als Maskottchen dabei haben. Bei der Stadiontour besucht man den Spielertunnel, die Umkleideräume, den Spielfeldrand und viele weitere Teile des Stadions.



Seit 2020 gibt es im Hotspur Stadium den Dare Skywalk, von dem aus man in 46,8 Metern Höhe einen tollen Ausblick genießen kann. Nach der Anmeldung hat man spezielle Schuhe für den Aufstieg bekommen, man musste sich den Gurt anlegen und es gab eine Einweisung zum Ablauf und zur Sicherheit. Dann ging es los und man musste außen am Stadion steil nach oben laufen, natürlich immer gesichert, damit man nicht runter fällt. Danach geht es auf das schmale Gittertrittbrett, wo man gesichert zum Spielfeld gelangt und neben dem Hahn stehen kann. Ich kann euch sagen, das war verdammt windig und wackelig hier oben und nichts für schwache Nerven. Aber es war ein tolles Erlebnis und das können wir euch sehr empfehlen.



Nach der Runde über den Spielfeldrand, kann man sich los machen und den 360° Ausblick über London genießen. Wer mutig genug ist, hat nun die Möglichkeit, sich über den „Edge“ nach unten hin abzuseilen. Aber nein, soviel Aufregung wollten wir dann nicht und haben lieber die anderen beobachtet und sind wieder brav nach unten gelaufen. Die Tickets für die Stadiontour und den Dare Skywalk, könnt ihr Online vorab buchen. Mit einem Kombiticket für beide Erlebnisse, spart ihr Geld und zahlt ca. 75 Euro.



Nach so viel Abenteuer, brauchten wir erst mal eine Stärkung und haben das Hard Rock Café in der Old Park Lane besucht. Wir hatten vorab über Booking das Ticket für das Mittags-Menü bestellt. In dem Erlebnis ist ein Burger nach Wahl, Pommes, Cola und ein Nachtisch enthalten und es kostet ca. 30 Euro pro Person.



Die Hard Rock Cafés sind dafür bekannt, dass man an den Wänden einen großen Fundus an Rock’n’Roll Erinnerungen bewundern kann. Hier hingen viele Stücke der Rolling Stones, wie u.a. die Kleidung von Keith Richards und Mick Jagger.



In der Nähe der Tower Bridge, liegt die HMS Belfast. Ein Kreuzer der Royal Navy, welcher als Museum dient. Fertig gebaut wurde die HMS Belfast in 1938 und diente im Zweiten Weltkrieg als britische Seeblockade gegen Deutschland. Als sie 1939 eine deutsche Mine auslöste und massiv beschädigt wurde, konnte sie trotzdem über 3 Jahre repariert und verbessert werden. Nach weiteren Kriegseinsätzen, z.B. im Koreakrieg, wurde sie 1967 in die Reserve versetzt und wird seit 1971 als Museumsschiff genutzt.



Man hat Zugang zu 9 Decks der HMS Belfast. Unter anderem zu den Maschinenräumen, zur Admiralsbrücke, in die Aufenthaltsbereiche, der Kombüse, zur Kapelle, der Brückenfunkstelle etc. Seit 2002 können Schulklassen und Jugendgruppen sogar auf der Belfast übernachten, in Kojen aus den 1950er Jahren.


Wer in London ist, sollte sich unbedingt Zeit für die Wachablöse nehmen. Diese findet vor dem Buckingham Palace, mehrmals die Woche und im Sommer täglich statt. Man sollte frühzeitig da sein, da hier sehr viele Menschen zuschauen wollen, wie die königliche Leibgarde den Wachwechsel vollzieht.



Der Buckingham Palace ist die offizielle Residenz der britischen Monarchen in London. Der Palast wurde im Jahr 1703 erbaut, hat 3 Flügel und einen Innenhof. Bestimmte Bereiche des Palastes, können im Sommer besichtigt werden. Direkt vor dem Palast, befindet sich das Queen Victoria Memorial. Es hat eine Höhe von 26 Metern und wurde zu Ehren von Königin Victoria im Jahre 1911 enthüllt.


Das London Eye gilt als eines der Wahrzeichen von London und wurde im Jahr 2000 eröffnet. Es steht am Südufer der Themse und hat eine Höhe von 135 Metern. Es verfügt über 32 verglaste Gondeln, in denen jeweils ca. 28 Personen Platz finden. Die Fahrdauer einer Umrundung beträgt ca. 30 Minuten. Als wir dort ankamen, standen riesige Schlange vor dem London Eye und ohne Ticket mit schnellerem Eintritt, hätten wir ca. 2 Stunden warten müssen, was uns zu lang war. Daher unser Tipp, bucht frühzeitig euren Zeitslot, um lange Wartezeiten vermeiden zu können.

Weiter ging es auf eine Hop-on-Hop-off Stadtrundfahrt durch London. Es gibt verschiedene Anbieter, aber BigBus sind wahrscheinlich die bekanntesten. Man kann die Tickets vorab online kaufen.
Zu Beginn der Tour, ging es vorbei an Big Ben, einem berühmten Uhrturm am Palace of Westminster. Big Ben wurde im Jahr 1859 eingeweiht und gilt als eines der Wahrzeichen von London. Das Speaker’s House (Wohnsitz des Sprechers des Unterhauses) liegt im Palace of Westminster. Es gibt eine Statue von George Canning (1770-1827), einem ehemaligen Außenminister und Premierminister.


Vorbei ging es an der Westminster Abbey, einem gotischen Sakralbau aus dem Jahr 1245. Traditionell werden hier die Könige von Großbritannien und Nordirland gekrönt und bis 1760 wurden die meisten hier beigesetzt. Sie ist eine beliebte Sehenswürdigkeit in London.



Die Downing Street ist eine sehr berühmte Straße in London, da sie seit mehr als 200 Jahren die offizielle Amts- und Wohnsitzadresse des Premierministers und des Schatzkanzlers ist.


Das Household Cavalry Museum befindet sich im historischen Horse Guards Gebäude. Dort ist die Gardekavallerie beheimatet. Durch eine spezielle Wand können Besucher des Museums die Soldaten bei der Arbeit beobachten und in die Ställe schauen. Täglich um 16 Uhr gibt es vor dem Gebäude eine Zeremonie, die 4-Uhr-Inspektion. Dabei wird der Wachdienst der beiden berittenen Household Cavalry in den Wachhäuschen beendet und von einem Offizier inspiziert.


Der Admiralty Arch ist ein 1910 errichteter Triumphbogen, der eine elegante Einfahrt zum Buckingham Palace bietet. Für den normalen Verkehr ist er gesperrt.
116 Pall Mall ist ein georgianisches Gebäude aus dem Jahr 1828, welches für Events, Tagungen und Hochzeiten gebucht werden kann.
Der St. James Palace ist ein königlicher Palast aus dem Jahr 1532 im Stadtteil Westminster. Die Proklamation eines neuen Monarchen findet immer im St. James Palace statt.



The Ritz ist ein Luxushotel am Picadilly aus dem Jahre 1906. Die ehemalige Premierministerin Margarte Thatcher, bewohnte eine Suite im Ritz und starb auch im Jahr 2013 darin, durch einen Schlaganfall.
Vor dem Palace of Westminster steht die Statue von Richard I von England. Richard Löwenherz war von 1189 bis zu seinem Tod in 1199 als Richard I von England bekannt. Das „angevinische Reich“ umfasste neben England die Normandie und Teile von Westfrankreich.



The Kings Gallery zeigt eine wechselnde Ausstellung von Gemälden, Möbeln und Bildern der Königsfamilie.
Die State Rooms „Staatsräume im Buckingham Palace“ zeigen 19 Staatsräume. Darunter den Thronsaal und den White Drawing Room. Zudem kann man den privaten Garten besuchen und seinen Nachmittagstee im Garden Café genießen.


Der britische Geheimdienst (Secret Intelligence Service), auch MI6 genannt, hat ein prächtiges Gebäude an der Vauxhall Bridge, direkt an der Themse. Dies ist seit 1994 der Hauptsitz des britischen Auslandsgeheimdienstes. Die Fenster sind aus Sicherheitsgründen 3-fach verglast und es soll einen Tunnel unter der Themse geben, der nach Whitehall führt. Viele Teile des Gebäudes, liegen unterirdisch.
Die St. George Wharf und der Tower, ist ein Wohnkomplex mit 1400 Wohnungen, Büros und Einzelhandelsflächen. Das Gebäude soll an eine Windmühle erinnern, aber viele denken, es sieht aus wie ein Kreuzfahrtschiff.


Das Kings College ist eine bekannte und renommierte Hochschuleinrichtung, welche 1829 unter königlicher Schirmherrschaft gegründet wurde.
Am Parliament Square steht die Abraham Lincoln Statue. Abraham Lincoln (1809 – 1865) war der 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Er fiel einem Attentat zum Opfer.
Auf dem 3. Bild seht ihr rechts 30 St. Mary Axe, ein Büroturm aus dem Jahr 2004 mit einer Höhe von 108 Metern. Er ist wegen seinem Aussehen auch bekannt als „The Gherkin“ – Gewürzgurke). The Gherkin war schon mehrere Male Drehort in Filmen, wie z.B. in Basic Instinct 2, Thor – The Dark Kingdom, Match Point und in Harry Potter und der Halbblutprinz.



Die Nelsons Column (Nelsonsäule) ist ein Monument am Trafalgar Square. Sie wurde zwischen 1840 und 1843 zur Erinnerung an Admiral Horatio Nelson errichtet. Dieser starb 1805 in der Schlacht von Trafalgar. Die Statue ist 5,5 Meter hoch und steht auf einem 46 Meter hohen Granitsockel.
Vor der Nelsonsäule befindet sich die Statue von King Charles I. Karl I war von 1625 bis 1649 König von England, Schottland und Irland. Seine Vorhaben lösten den englischen Bürgerkrieg aus. Dieser endete mit seiner Hinrichtung und der zeitweiligen Abschaffung der Monarchie.
Butlers Wharf ist ein ehemaliger Lagerhauskomplex aus dem Jahr 1873, direkt an der Themse. Es war früher u.a. ein Lager für Getreide. Heute gibt es dort Luxuswohnungen und Gastronomie.


Wer in London ist, sollte natürlich auch Madame Tussauds besuchen, ein Wachsfigurenkabinett. Es wurde 1835 von der Wachsbildhauerin Marie Tussaud gegründet. 1183 ließ der Enkel Joseph Randall den Standort in der Marylebone Road errichten, dass das alte Gebäude zu klein wurde. Dort sieht man lebensechte Wachsfiguren von berühmten Persönlichkeiten, wie z.B. Leonardo di Capri (Schauspieler), Lewis Hamilton (Formel 1 Fahrer), Daniel Craig (Schauspieler – James Bond Darsteller).



Natürlich darf die Queen nicht fehlen oder die Beckhams (David Beckham – Fußballer und Victoria Beckham – ehemaliges Spice Girl). Auch eine Figur von Robert Pattinson (Schauspieler – Twilight-Saga). Im Gebäude gibt es eine große, animierte Geisterbahn, die viel Spaß macht.



Wer möchte kann ein Foto mit der Königsfamilie machen, sich neben Emma Watson (Schauspielerin – Harry Potter – Hermine) setzen oder auf dem Stuhl vor Donald Trump (45. und 47. Präsident der Vereinigten Staaten) Platz nehmen. Es gibt Madame Tussauds auch in Berlin und mittlerweile auch in vielen anderen Städten auf der ganzen Welt.



Am nächsten Tag ging es schon früh zu Stamford Bridge, dem Stadion von Chelsea FC. Das Stamford Bridge liegt im Stadtbezirk Hammersmith und Fulham. Es hat eine Kapazität von 40.341 Plätzen und wurde im Jahr 1877 eröffnet. Es ist im Gegensatz zu anderen Stadien zwar kleiner, aber trotzdem sehr schön.



In den 1990er Jahren wurden die Erstligisten verpflichtet, reine Sitzplatzstadien zur erreichten. Daher wurde das alte Stadion zum Teil abgerissen und als Sitzplatzstadion wieder aufgebaut. Die Tickets für die Stadiontour, können vorab Online gebucht werden. Es ist eine geführte Tour durch die Spielerkabinen, den Spielertunnel und den Raum für die Pressekonferenz, wo man sich auch gleich fotografieren lassen kann.



Zu Beginn der Tour startet man mit einem Fotoshooting, wo man sich mit allen fünf UEFA-Trophäen fotografieren lassen kann. Stamford Bridge ist das einzige Stadion der Welt, welches die Trophäen beherbergt. Da es eine geführte Tour ist, kann man den Live-Guide auch gerne mit Fragen zum Stadion löchern. Zum Ende der Tour hin, gelangt man in den Shop. Dort gibt es sogar Spielzeug für Hunde und Hundekleidung zu kaufen.



Im Eintrittspreis der Stadiontour ist auch das Chelsea Museum inbegriffen. Dort erfährt man alles über die Geschichte des Vereins seit 1905. Es gibt eine Sammlung von Schuhen, Trikots und Autogrammen der Spieler.



Es gibt einen Trophäenraum, wo alle Trophäen besichtigt werden können. Natürlich findet man auch die Schuhe von Michael Ballack, die man sofort an den Namen seiner Kinder erkannt hat, die er immer auf die Schuhe hat drauf schreiben lassen. Es war eine tolle Stadiontour mit vielen schönen Eindrücken und somit leider schon unsere letzte in London.



Danach gab es noch eine Erkundung per Boot (Thames River Cruise) über die Themse. Von der Themse aus hat man einen guten Blick auf viele historische Gebäude uns Sehenswürdigkeiten in London. Es gibt sogenannte Wassertaxis, man kann aber auch eine Tour mit einem Speed-Boot oder einem Ausflugsschiff machen.



Wer die Filme von Paddington kennt, der möchte natürlich auch unbedingt zur Paddington Station, welche Namensgeber für den Bären ist. Auf Gleis 1, unter der Uhr, steht eine Skulptur von Paddington, die ein beliebtes Fotomotiv ist. Die Paddington Station wird in vielen Romanen erwähnt und diente auch schon als Filmkulisse für die Ankunft von Paddington. Das sogenannte Wohnhaus von Paddington und seiner Familie, befindet sich in Primrose Hill (32 Windsor Gardens).


Am nächsten Tag, ging es leider auch schon wieder Richtung Heimat. Wir sind vom Flughafen Heathrow abgeflogen und haben uns die Wartezeit noch mit einer Stärkung versüßt. Da wir die ganzen Tage ein wundervolles Wetter hatten, durfte es beim Abflug ruhig regnen. Wir hatten eine schöne Zeit in London und kommen bestimmt wieder. Aber wir haben uns nach den ganzen Tagen auf unsere Schätze zu Hause gefreut.
Tipp: Wenn ihr euch viele Sehenswürdigkeiten in London anschauen wollt, dann solltet ihr euch den London Explorer Pass (Go City) kaufen. Man kann sich zwischen 2 und 7 Attraktionen entscheiden, was dann den Kaufpreis ausmacht. Enthalten sind z.B. der Eintritt für das Hard Rock Café, Tower of London, Big-Bus-Tour, The Shard, Tower Bridge, London Zoo. Ansonsten gibt es auch „Multi-Attraction-tickets“, die man sich auf der Homepage selber zusammenstellen kann.
Um in London von A nach B zu kommen, solltet ihr euch z.B. die Visitor Oyster Card vorab kaufen. Sie wird nach Hause geschickt und ihr könnt damit so ziemlich jedes öffentliche Verkehrsmittel in London benutzen und müsst nicht immer erst eine Karte kaufen. Man kann die Oyster Card mit unterschiedlichen Guthaben kaufen. Wir haben eine für 40 Euro genommen und kamen damit über die 4 Tage super hin. Jeder benötigt allerdings eine eigene Oyster Card.



Das war Mamas und Martins Abenteuer in London und somit der letzte Teil der Stadiontour. Bei den nächsten Abenteuern, bin ich hoffentlich auch wieder dabei. Liebe Grüße, eure Emma.

Sämtliche Links zu London findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/stadiontour-england-links-london/
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