Für Hunde kann ein warmes Auto innerhalb weniger Minuten lebensgefährlich werden. Auch wenn es draußen gar nicht extrem heiß wirkt, steigen die Temperaturen im Fahrzeug unglaublich schnell an. Bereits nach kurzer Zeit wird das Auto zur Hitzefalle. 🚗☀️
Warum wird das Auto für unsere Hunde zur Gefahr?
Viele Menschen unterschätzen diese Gefahr noch immer. Ein leicht geöffnetes Fenster oder ein kurzer Einkauf reichen leider nicht aus, um Hunde ausreichend zu schützen.
🌡️ Autos heizen sich extrem schnell auf: Schon bei milden Außentemperaturen entsteht im Inneren enorme Hitze. Hunde können ihre Körpertemperatur nur begrenzt regulieren und geraten dadurch schnell in akute Gefahr.
🐶 Warum Hunde besonders gefährdet sind: Hunde schwitzen kaum. Sie regulieren Wärme hauptsächlich durch Hecheln. In einem heißen Auto funktioniert das jedoch irgendwann nicht mehr ausreichend und es kommt zur Überhitzung und Lebensgefahr.
⚠️ Warnzeichen ernst nehmen: Starkes Hecheln, Unruhe, glasige Augen, Schwäche oder Taumeln können erste Anzeichen einer Überhitzung sein. Dann sofort für Kühlung sorgen und zum Tierarzt fahren!
Wie kann ich meinem Hund vor Überhitzung im Auto helfen?
🧊 Im Sommer lieber zuhause lassen: Wenn kein kühler und sicherer Platz vorhanden ist, sollten Hunde an heißen Tagen lieber zuhause bleiben, statt im Auto warten zu müssen.
💧 Bei längeren Fahrten, zumindest für angenehme Fahrten sorgen:
regelmäßige Pausen einlegen
ausreichend Wasser anbieten
für gute Belüftung im Auto sorgen
Schattenplätze, z.B. durch einen Sonnenschutz an der Scheibe
kühle Fahrzeiten bevorzugen (am frühen Morgen oder am sehr späten Abend)
❤️ Unsere Hunde vertrauen darauf, dass wir sie schützen, besonders an heißen Sommertagen. Oft reicht schon eine kleine Entscheidung, um große Gefahr zu vermeiden. Denn kein Termin und kein kurzer Einkauf ist wichtiger als die Gesundheit unserer Fellnasen. 🐾
An heißen Sommertagen verlieren Hunde viel Flüssigkeit, vor allem durch Hecheln. Deshalb ist ausreichendes Trinken besonders wichtig, damit der Kreislauf stabil bleibt und der Körper nicht überhitzt.
Warum solltest du deinem Hund im Sommer oft trinken anbieten?
Viele Hunde zeigen erst spät, dass sie Durst haben. Genau deshalb sollten Hundebesitzer gerade im Sommer immer ausreichend Wasser dabeihaben und regelmäßig kleine Trinkpausen einbauen. 💧
Wie können wir unseren Vierbeinern helfen?
💧 Wasser immer griffbereit haben: Ob beim Spaziergang, im Auto oder auf Ausflügen. Frisches Wasser sollte im Sommer nie fehlen. Tragbare Flaschen oder Reisenäpfe sind dafür besonders praktisch.
🌳 Lieber öfter kleine Trinkpausen: Große Mengen auf einmal sind für viele Hunde ungewohnt. Kleine Pausen zwischendurch helfen oft besser und entlasten den Kreislauf.
🐶 Nicht jeder Hund trinkt unterwegs gerne: Manche Hunde sind draußen zu aufgeregt oder abgelenkt. Oft hilft:
ruhige Schattenplätze
vertraute Näpfe
leicht gekühltes Wasser
🍉 Wasserreiche Snacks können unterstützen: Geeignete Snacks wie Gurke oder Wassermelone (ohne Kerne) können an warmen Tagen zusätzlich Flüssigkeit liefern.
🚫 Wichtig bei Hitze: Hunde sollten niemals aus stark verschmutzten Pfützen oder stehenden Gewässern trinken, besonders im Sommer können dort gefährliche Keime oder Blaualgen entstehen.
❤️ Gerade an heißen Tagen sind kleine Dinge oft besonders wichtig. Ausreichend Wasser, regelmäßige Pausen und etwas Aufmerksamkeit helfen dabei, dass Spaziergänge auch im Sommer angenehm, sicher und entspannt bleiben.
Bei unserem Aufenthalt in der Nähe von Köln, haben wir uns für das H+ Hotel Köln/Hürth entschieden. Ausschlaggebend waren für uns vor allem der günstige Preis, die gute Bahnanbindung nach Köln und die ruhige Lage außerhalb der Innenstadt.
Unsere Unterkunftsbewertungen basieren auf persönlichen Reiseerfahrungen und bewerten unter anderem Lage, Komfort, Sauberkeit, Service und Preis-Leistung.
Hunde erlaubt / eingeschränkt erlaubt, gegen Aufpreis
⭐ Gesamtbewertung
4,5/5
H+ Hotel Köln Hürth
Das Hotel liegt ruhig, außerhalb der Kölner Innenstadt und eignet sich besonders gut für Reisende, die Köln besuchen möchten, aber nicht direkt mitten im Trubel übernachten wollen.
Durch die gute Verkehrsanbindung erreicht man die Innenstadt bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Gerade für einen Städtetrip ist das Hotel daher eine praktische und preisgünstige Alternative zu vielen Hotels direkt in Köln.
Lage:
Die Lage des Hotels hat uns besonders gut gefallen. Obwohl das Hotel außerhalb von Köln liegt, kommt man schnell und unkompliziert in die Innenstadt. Zudem befindet sich ein großes Einkaufszentrum, der Hürth Park, quasi direkt gegenüber und lädt zum shoppen, essen und verweilen ein.
Auch mit dem Auto ist die Unterkunft gut erreichbar. Besonders praktisch fanden wir die vielen kostenlosen Parkplätze direkt am Hotel. Dadurch entfällt die oft schwierige und teure Parkplatzsuche, die man aus größeren Städten kennt.
Service:
Die Mitarbeiter vor Ort waren freundlich und hilfsbereit. Der Check-in verlief unkompliziert und man wurde freundlich empfangen.
Besonders angenehm fanden wir, dass sich Restaurant, Wellnessbereich und Fitnessraum direkt im Hotel befinden. Dadurch hat man kurze Wege und kann den Aufenthalt entspannt genießen.
Preis-Leistung:
Das Preis-Leistungs-Verhältnis fanden wir wirklich sehr gut. Gerade im Vergleich zu vielen Unterkünften direkt in Köln bekommt man hier viel Komfort zu einem deutlich günstigeren Preis.
Für Reisende, die eine gute Anbindung an Köln suchen, aber etwas günstiger und ruhiger übernachten möchten, ist das Hotel eine sehr gute Wahl.
Gebucht haben wir das Hotel aufgrund des günstigen Preises und würden uns vermutlich wieder dafür entscheiden.
Sauberkeit:
Das Zimmer war sehr sauber und ordentlich. Sowohl das Schlafzimmer als auch das Badezimmer wirkten gepflegt und hygienisch.
Auch Staub, Haare oder unangenehme Gerüche konnten wir nicht feststellen. Insgesamt machte das Hotel einen sehr gepflegten Eindruck.
Zimmer:
Das Zimmer war modern und hell eingerichtet. Besonders positiv fanden wir die angenehme Größe des Zimmers und die gute Ausstattung.
Es gab ausreichend Platz für Gepäck und persönliche Sachen. Außerdem standen ein Wasserkocher sowie eine Kaffee- und Teestation zur Verfügung, wodurch man sich jederzeit selbst etwas zubereiten konnte.
Das Bett war bequem und man konnte sich nach einem langen Tag gut entspannen.
Komfort & Wellness:
Ein besonderes Highlight des Hotels war für uns der kostenfreie Wellness- und Fitnessbereich.
Zur Verfügung standen:
eine große Sauna
Liegestühle
Duschen
eine Wärmekabine
sowie ein Fitnessraum
Gerade nach einem langen Tag in Köln war das eine sehr angenehme Möglichkeit zum Entspannen.
Auch das kostenlose WLAN funktionierte während unseres Aufenthalts problemlos.
Frühstück:
Das Frühstück im Hotel war lecker und sehr reichhaltig. Es gab eine gute Auswahl verschiedener Speisen, sodass eigentlich für jeden etwas dabei sein sollte.
Das Frühstück ist im Übernachtungspreis bereits inbegriffen gewesen.
Man hat auch die Möglichkeit, draußen auf der Terrasse zu speisen.
Der Frühstücksbereich war ordentlich und das Buffet wurde regelmäßig aufgefüllt. Der Frühstücksbereich war weitläuft, so dass man auch bei viel Andrang, nicht lange warten musste.
Fazit:
Wir haben uns im H+ Hotel Köln Hürth sehr wohlgefühlt und würden dort jederzeit wieder übernachten. Besonders überzeugt haben uns die gute Verkehrsanbindung nach Köln, die kostenlosen Parkplätze sowie der großzügige Wellnessbereich.
Das Hotel eignet sich besonders gut für Reisende, die Köln besuchen möchten, aber lieber etwas ruhiger und preisgünstiger außerhalb der Innenstadt übernachten.
⭐ Emma’s Bewertung:
Kategorie
Bewertung
Lage
⭐⭐⭐⭐☆
Sauberkeit
⭐⭐⭐⭐⭐
Service
⭐⭐⭐⭐☆
Komfort
⭐⭐⭐⭐⭐
Ausstattung
⭐⭐⭐⭐⭐
Preis-Leistung
⭐⭐⭐⭐⭐
Gesamtbewertung
⭐⭐⭐⭐☆ 4,5/5
🐾 Haustier-Info
⚠️ Hunde erlaubt, allerdings nur 1 Hund pro Zimmer. Der Zutritt zum Frühstücksbereich ist aus Hygienegründen nicht erlaubt.
Der Hund kostet pro Tag/Nacht einen Aufpreis von 15,00 Euro.
Bei unserem Besuch in Manchester, haben wir das Hotel „The Townhouse“ gebucht. Es liegt in der Innenstadt, in der Portland Street.
Unsere Unterkunftsbewertungen basieren auf persönlichen Reiseerfahrungen und bewerten unter anderem Lage, Komfort, Sauberkeit, Service und Preis-Leistung.
Das Hotel hat, typisch für Manchester, eine wunderschöne, viktorianische Fassade. Es ist ein Boutique-Hotel aus dem 19. Jahrhundert.
Lage:
Der Bahnhof „Oxford-Road“, ist ca. 8 Minuten Fußweg entfernt und der Bahnhof Piccadilly, ca. 11 Minuten. Die Straßenbahn am St. Peter Square, erreicht man in 4 Gehminuten.
Da wir mit dem Bus von National Express angereist sind, war uns die Nähe in die Innenstadt wichtig und auch die Nähe zum Busbahnhof. Dieser liegt quasi nur um die Ecke und war somit perfekt für unsere An- und Abreise.
Wer mit dem Auto anreist, kann leider keinen Parkplatz im Hotel buchen. Es gibt aber in der Nähe einen Q-Park, wo man parken kann.
Service:
Die Mitarbeiter vor Ort sind sehr nett und hilfsbereit. Sie fragen, ob man Hilfe benötigt und geben einem Wegbeschreibungen, wenn man danach fragt.
Zudem gibt es im Hotel ein Restaurant, mit einigen Speisen, die man sich auch mit auf das Zimmer nehmen kann.
Auch das kostenlose WLAN funktionierte während unseres Aufenthalts problemlos.
Preis-Leistung:
Gebucht haben wir das Hotel über Booking.com, man kann es aber auch z.B. direkt über die Homepage des Hotels buchen: Link über Booking.com und Direkter Hotel-Link.
Für 3 Übernachtungen, haben wir für das Doppelzimmer umgerechnet, ca. 335 Euro bezahlt. Wir finden, für die Leistung, Ausstattung, Sauberkeit und Lage des Hotels, ist das völlig angemessen.
Sauberkeit:
Das Zimmer war sehr sauber, man hat kein einziges Staubkorn oder Haar gefunden. Die Bettwäsche war frisch und ebenfalls Fleckenfrei. Es gab auch keinen Schimmel im Zimmer und es hat angenehm frisch gerochen.
Auch im Bad, war alles sehr sauber. Es gab keine Haare, Staub, Kalkflecken oder Schimmel an den Fliesen. Der Geruch war angenehm frisch.
Zimmer:
Das Zimmer war modern eingerichtet und man hatte genug Stauraum und Ablageflächen. Ein großer Kleiderschrank, stand im Flur vor dem Bad. Das Bett war sehr gemütlich und an dem Tisch konnte man entspannt essen und sich nach einem langen Tag ausruhen.
Das Bad hatte zwar kein Tageslichtfenster, aber eine Lüftung war vorhanden. Es war sehr geräumig und man hatte viel Platz, um seine Sachen abzustellen. Die Dusche war ebenfalls sehr geräumig und man konnte sich gut darin bewegen.
Komfort:
Obwohl das Hotel direkt an einer Hauptstraße liegt, haben wir vom Straßenlärm kaum etwas mitbekommen. Für den Sommer, gab es auch eine Klimaanlage, die das Zimmer auch bei hohen Temperaturen schön kühl hält.
Es gab einen Wasserkocher und eine kleine Auswahl an Kaffee und Tee, wodurch man sich selber Kaffee und Tee machen konnte, aber auch eine 5-Minuten-Terrine gesichert war.
Frühstück:
Wir haben kein Frühstück dazu gebucht, sondern uns selber verpflegt. Daher können wir zum Frühstück was die Auswahl etc. angeht, leider keine Einschätzung geben. Es ist aber möglich, ein regionales Frühstück für ca. 17,50 Euro pro Person dazu zu buchen.
Wir haben uns im „The Townhouse“ Hotel sehr wohl gefühlt und würden es auf jeden Fall jederzeit wieder besuchen. Das Hotel selbst macht einen modernen und gepflegten Eindruck und eignet sich gut für einen kurzen Städtetrip in Manchester. Hunde sind hier allerdings nicht erlaubt, weshalb die Unterkunft für klassische Pfotenabenteuer leider ausscheidet.
⭐ Emma’s Bewertung:
Kategorie
Bewertung
Lage
⭐⭐⭐⭐⭐
Sauberkeit
⭐⭐⭐⭐⭐
Service
⭐⭐⭐⭐☆
Komfort
⭐⭐⭐⭐☆
Ausstattung
⭐⭐⭐⭐☆
Preis-Leistung
⭐⭐⭐⭐⭐
Gesamtbewertung
⭐⭐⭐⭐☆ 4,5/5
🐾 Haustier-Info
❌ Haustiere sind im „The Townhouse Manchester“ aktuell leider nicht gestattet.
Hallo Freunde, diesmal habe ich Bad Kissingen für euch unsicher gemacht. Geparkt haben wir am „Parkplatz in der Au“ und sind von dort zu unserer Tour durch die Stadt gestartet. Bad Kissingen ist eine Stadt in Unterfranken (Bayern), in der Nähe der bayerischen Rhön und hat ca. 23.300 Einwohner. Bad Kissingen ist der Hauptort der Bayerischen Bäderregion mit insgesamt fünf Kurbädern, wovon das in Bad Neustadt an der Saale dazu zählt. Die Stadt ist bekannt für seine Heilbäder und Kuranlagen.
Es gibt hier eine Dauerausstellung zum Thema „Jüdisches Leben„, direkt am alten Standort der „Neuen Synagoge„. Dort stand sie ab 1902, bis sie 1938 von der SS verwüstet und abgebrannt wurde. Die Statuen gelten als Gedenkort.
Weiter ging es, vorbei am Amtsgericht Bad Kissingen, welches sich hier in der Maxstraße befindet. Die Maxstraße bildet das lebendige Herz von Bad Kissingen: Hier reihen sich Geschäfte, Cafés und historische Gebäude aneinander und verleihen der Straße ihren besonderen Charakter.
In der Salinenstraße, befindet sich die Kirche des Servius von Radonesch. Die Kirche ist nur während des Gottesdienstes und zu speziellen Besuchszeiten geöffnet. Sie ist eine russisch-orthodoxe Kirche und ihre Weihung fand am 18. Juli 1901 statt. Erbaut wurde sie im neobyzantinischen Stil und ist ein Nachbau der Kathedrale des heiligen Wladimir in Kiew.
Vor der Stadtmauer befindet sich das Peter-Heil-Denkmal, dem Retter von Bad Kissingen. 1645 wollten die Schweden die Stadt einnehmen und versuchten die Stadtmauer zu zerstören. Peter Heil hatte die Idee, 200 Bienenkörbe auf die Angreifer zu schleudern, welche dadurch geflüchtet sind. So konnte die Stadt gerettet werden.
Dies ist ein historischer, gut erhaltenen Stadtmauerrest, welcher zum Schutz der Stadt beigetragen hat. Erbaut wurde sie ab 1235 und hatte eine Höhe von ca. 5-6 Metern. Das von der Stadtmauer umschlossene Gebiet war ca. 200 x 240 m groß.
Auf dem Rathausplatz, befindet sich der Botenlauben-Brunnen, der wegen der kalten Jahreszeit leider noch verhüllt war. Der Brunnen wurde 1965 als Denkmal an den Minnesänger Otto von Botenlaufen errichtet. Er zeigt eine Bronzefigur des Ritters, der im 13. Jahrhundert die nahegelegene Burgruine Botenlauben bewohnte.
Rund um den Rathausplatz sind die Gebäude der Stadtverwaltung Bad Kissingen verteilt, so auch das Neue Rathaus aus dem 18. Jahrhundert. Die Stadtverwaltung befindet sich in teils historischen Gebäuden.
Die Fassade der Stadtbücherei Bad Kissingen ist mit einer auffälligen Wandmalerei geschmückt, die einen festlichen Umzug der Handwerkerzünfte aus dem Jahr 1750 zeigt. Sie wurde 1961 angebracht und geht auf die frühere Annahme zurück, das Gebäude sei einst ein Zunfthaus gewesen. Tatsächlich handelte es sich jedoch ursprünglich um eine Mühle.
Ebenfalls am Rathausplatz, direkt neben der Stadtbücherei, befindet sich St. Jakobus. Die Jakobuskirche ist eine römisch-katholische Kirche aus dem 12 Jahrhundert. Sie wurde aber wegen des schlechten Bauzustandes in 1766 abgerissen. Der Neubau der Jakobuskirche, wurde in 1775 vollendet.
Wir sind weiter gelaufen durch die schöne Altstadt, mit den kleinen Einkaufsstraßen, die zum shoppen und verweilen einladen. Auch hier gibt es viele historische Gebäude.
Das Alte Rathaus, befindet sich direkt am Marktplatz von Bad Kissingen. Es wurde im Jahr 1577 mit drei Stockwerken errichtet, erhielt aber im Jahr 1825 ein Glockentürmchen.1928 zog die Stadtverwaltung in das Neue Rathaus. Seit 2017 befindet sich im alten Rathaus eine Vinothek.
Der Marktplatz von Bad Kissingen lädt durch seine vielen Restaurants und Cafès zum verweilen ein. Er entstand im 13. oder 14. Jahrhundert, als Zentrum der Altstadt. Seine Rechteckform, ist charakteristisch für die Gotik.
Der Marienbrunnen (leider wegen des kalten Wetters noch verhüllt), befindet sich in direkter Nachbarschaft zur Herz-Jesu-Kirche. Er ist ein Springbrunnen mit einem Brunnenbecken und einer zentralen Säule. Rund um den Marienbrunnen, gibt es schöne Sitzmöglichkeiten, die wir gleich für unsere Frühstückspause genutzt haben.
Die Herz-Jesu-Kirche ist eine römisch-katholische Stadtpfarrkirche mit einem 67 Meter hohen Kirchturm. Die Stadtpfarrkirche ist ein denkmalgeschütztes Gebäude, welches 1884 geweiht wurde.
In der Hemmerichstraße 2, befindet sich das ehemalige, städtische Wasserwerk. Durch die barocken Elemente denkt man, es sei viel älter, doch tatsächlich stammt es aus dem Jahr 1922.
Gegenüber des ehemaligen Wasserwerks, befindet sich die Liebfrauensee Quelle. Früher lieferte sie das Trinkwasser der Stadt und ist heute für das Brauchwasser gedacht. Die Quelle des Liebfrauensees ist keine der sieben berühmten Bad Kissinger Heilquellen.
Zwischen Friedhof, Wasserwerk und Liebfrauen Quelle, befindet sich der 1.076 m2 große Liebfrauensee. Der Liebfrauensee ist ein kleiner, idyllischer Park, der zum Verweilen einlädt. Früher diente er als Wasserquelle für den Brunnen am Rathaus und im Sommer als Durstlöscher für die Kissinger Bürger.
Der Kapellenpfad befindet sich zwischen Liebfrauensee und Marienkapelle. Hier befindet sich der Kapellenfriedhof, welcher währen der Pest im Jahr 1348 angelegt wurde. Hier findet man historische Gräber, von wichtigen Persönlichkeiten der Stadt. Kriegsgräber aus der Schlacht von 1866, ein Kriegerdenkmal vom zweiten Weltkrieg und ein Peststein.
Die Marienkapelle ist eine römisch-katholische Kirche, aus dem Jahr 1348. Ab dem Jahr 1658 wurde die Marienkapelle zum Ziel von Wallfahrten. Ab dem Jahr 1727 wurde die Marienkapelle neu erbaut, da sie bauliche Mängel hatte. Hunde haben zur Marienkapelle und zum Gelände, keinen Zutritt. Daher musste ich mit Papa draußen warten.
Neben und Hinter der Marienkapelle, befindet sich der neue Kapellenfriedhof, welcher auch heute noch in Benutzung ist. Auch hier, finden sich historische Gräber und Denkmäler.
Weiter ging es für uns zum Theaterplatz, wo sich das Kurtheater befindet. Das Kurtheater wurde im Jahr 1904 im fränkischen Barockstil erbaut und 1905 feierlich eröffnet. Bekanntesten Stars der Kriegs- und Nachkriegszeit traten hier auf, wie beispielsweise Maria Schell, Inge Meysel und Freddy Quinn.
Schräg gegenüber des Kurtheaters, befindet sich die Erlöserkirche. Die einzige evangelisch-lutherische Kirche von Bad Kissingen. Die Kirche wurde im Jahr 1847 fertiggestellt und geweiht. König Ludwig I. ließ sie für seine Frau bauen, die evangelisch war. 1890 wurde die Kirche wegen der vielen Kurgäste zu klein und wurde erweitert. Erbaut ist sie im neuromanischen Baustil
Weiter ging es zum Kurpark, wo einem als erstes der Maxbrunnen, auch Sauerbrunnen genannt, auffällt. Im Kurgarten sind KEINE Hunde erlaubt, daher musste ich mit Papa draußen bleiben. Er ist ein 1911 erbauter Quelltempel. Der Maxbrunnen wurde 1520 erwähnt und er gilt somit als die älteste Trinkquelle von Bad Kissingen. Er ist einer der 7 Heilbrunnen. Direkt im Maxbrunnen, kann man das Heilwasser trinken und es wird täglich in der Brunnenhalle ausgeschenkt.
Das Kurbähnle Bad Kissingen ist eine Bimmelbahn, welche von April bis Oktober durch die Stadt und bis zum Gradierwerk fährt. Sie ist perfekt für eine schöne Stadtrundfahrt, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt bequem erkunden zu können. Es gibt verschiedene Touren. Hunde sind hier auch gerne Willkommen. Die Gebühr für Hunde, soll bei 3,50 Euro liegen.
Der Regentenbau ist ein beeindruckender Bau und das Herzstück des Kurparks, welchen man schon von weitem sehen kann. Er wurde zwischen 1911 und 1913, im klassizierenden Jugendstil erbaut. Es ist das Wahrzeichen Bad Kissingens. Im inneren gibt es Konzertsäle und wunderschöne Deckengemälde, wo immer wieder Konzerte stattfinden.
Im Kurpark aus dem Jahr 1738 gibt es natürlich auch ein Kurgarten Cafè, welches zum verweilen einlädt und die Tourist-Information von Bad Kissingen, befindet sich im Arkaden Bau. Der Arkadenbau wurde in den Jahren 1834 bis 1838 an der Westseite des Kurgartens, aus gelbem Sandstein erbaut.
Der Rossini Saal befindet sich im Arkaden Bau und ist ein 390qm großer Kursaal. Er war königlicher Conversationssaal. Die Wände sind mit reichen Fresko-Malereien in byzantinischem Stil bemalt. Da Mama mich nicht zu lange warten lassen wollte, ist sie aber nicht rein gegangen.
Vor dem Arkadenbau, gibt es eine Statue von König Ludwig I. Sie ist aus dem Jahr 1891 und wurde von König Ludwig I selber in Auftrag gegeben. Der Kurpark ist ein toller Ort zum spazieren.
Unweit des Kurparks, befindet sich das Hotel Kaiserhof Victoria, ein wunderschöner Biedermeier-Bau im klassizistischen Stil. Erbaut wurde es 1835 und hatte viele berühmte Besucher. So zum Beispiel die als Sisi bekannte österreichische Kaiserin Elisabeth. Im Jahr 1862 kam sie alleine und 1864 gemeinsam mit ihrem Mann Franz Joseph I zur Kaiser-Kur.
Vor dem Hotel befindet sich die Statue von Fürst Rakoczy (1676–1735) aus Ungarn. Nach ihm wurde eine der Heilquellen benannt, obwohl er nie in Bad Kissingen war.
In der Schloßstraße, befindet sich das historische Krugmagazin aus dem Jahr 1839. Es war die Heilwasser-Abfüllanlage und von hier wurde weltweit versandt.
Die Brunnen- und Wandelhalle Bad Kissingen, wurde im Jahr 1910/1911 erbaut. In der Brunnenhalle befindet sich die berühmte Rakoczy-Quelle, eine Mineralquelle. Hier geben die „Brunnenfrauen“ zweimal täglich (frühmorgens und nachmittags) die verschiedenen Heilwasser an ihre Kurgäste aus. In der Wandelhalle finden Tagungen und Konzerte statt.
Über den Luitpoldsteg gelangt man über die fränkische Saale zum Bayerischen Staatsbad, dem Luitpoldbad. Das bayerische Staatsbad gehört zum UNESCO-Welterbe. Das Luitpoldbad wurde 1835 Baustil der Neorenaissance erbaut und ergänzt den Kurbetrieb.
Die Bayerische Spielbank ist die älteste in Bayern, denn es gibt sie bereits seit 1796. Mittlerweile ist sie im Luitpoldbad untergebracht. Bad Kissingen gehört seit 2021 der UNESCO-Titel „Great Spa Towns of Europe.
Vor der Spielbank befindet sich eine Statue von Max II., dem König von Bayern. Es wurde 1869 von Michael Arnold errichtet.
Unterhalb der Ludwigsbrücke, befindet sich in den Sommermonaten der Stadtstrand. Hier kann man verweilen oder feiern und die Natur genießen.
Der Rosengarten und der Multimedia Brunnen, liegen gegenüber vom Regentenbau. Der Rosengarten ist eine Parkanlage mit 160 Rosensorten und tollen Wasserspielen.
Nach so viel Kultur, habe ich mir ein kühles Bad in der fränkischen Saale gegönnt, direkt an der Marbachmündung gegönnt. Gegenüber seht ihr die Anlegestelle für die Saaleschiffe.
Da wir schon viel gelaufen sind, ging es mit dem Auto weiter zum Gradierbau Parkplatz. Der Gradierbau an der Unteren Saline, ist ein historisches Freiluftinhalatorium. Das Bauwerk dient der gesundheitsfördernden Inhalation salzhaltiger Luft (Sole), die über Schwarzdornreisig rieselt.
An der unteren Saline gibt es ein Bismarck-Denkmal. Der Reichskanzler Otto von Bismarck, verbrachte zwischen 1876 und 1893 insgesamt 14 Kuraufenthalte in Bad Kissingen.
Das historische Pumpwerk aus dem Jahr 1848 umfasst zwei wertvolle technische Anlagen. Die „Freipumpe“ und die „Hauspumpe“. Diese turbinengetriebenen Anlagen dienten zur Soleförderung für den Gradierbau und zur Kurmittelversorgung.
Das Turbinenhaus an der Unteren Saline, war für den Antrieb der Pumpen zuständig. Es beherbergt die alte Technik, welche besichtigt werden kann.
Gegenüber vom Gradierbau, gibt es den runden Brunnen aus dem Jahr 1788. Sie ist eine Solequelle, welche zur Inhalation benutzt wird.
Bad Kissingen ist eine schöne Kurstadt, mit vielen historischen Gebäuden und Sehenswürdigkeiten. Die vielen Sitzmöglichkeiten und Parks, laden zum verweilen ein. Wir können euch einen Besuch wirklich sehr empfehlen. Auch wenn nicht alles mit Hund zu besichtigen ist, ist es eine tolle Stadt. Machts gut Freunde, ich muss weiter zum nächsten Abenteuer, eure Emma.
Hallo Freunde, kennt ihr die Filme „Woodwalkers„? Ich fand sie wahnsinnig toll, da es dort viele Tiere für mich zu sehen gibt. Woodwalkers ist ein Fantasyfilm, wo der erste Teil im Jahr 2024 erschienen ist und der zweite Teil im Jahr 2026.
Filmhandlung:
Carag ist ein Gestaltwandler, der sich als Mensch und Puma zeigen kann. Er wuchs in der Wildnis, mit seiner Familie auf. Aus Faszination an den Menschen, verlässt Carag seine Familie und lebt bei einer menschlichen Pflegefamilie. Carag fällt die Integration in die Menschenwelt jedoch schwer.
Als Lissa Clearwater, die Direktorin eines Internats namens Clearwater High, die Familie kontaktiert und einen Besuch von Carag an ihrer naturverbundenen Schule mitten in den Rocky Mountains vorschlägt, ist Carag zunächst skeptisch. Schnell fühlt er sich dort jedoch wie zu Hause, als sich herausstellt, dass es sich bei der Clearwater High um eine geheime Schule für Gestaltwandler wie ihn, sogenannte Woodwalker, handelt.
Sie wahren gegenüber den Menschen den Schein einer normalen Schule. Er lernt dort, mit seiner Verwandlungsfähigkeit und mit seinen tierischen Instinkten kontrolliert umzugehen. Er findet Freunde in dem Bison Brandon und dem Rothörnchen Holly. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Woodwalkers_(Film))
Aber seid frühzeitig vor Ort, da der Parkplatz regelmäßig sehr voll ist, da viele Leute die Sandsteinhöhlen besuchen wollen. Bezahlen könnt ihr vor Ort bequem per Park-App. Es ist der perfekte Startpunkt für die Wanderung mit Hund.
Die App:
Im Playstore eures Handys/Tablets, könnt ihr euch die App schon bequem zu Hause herunterladen. Sie heißt „SetCaching“ und ist kostenlos. Wenn ihr vor Ort seid, geht es los. Startet die App und lauscht den Hinweisen. Dann folgt den Anweisungen und dem Weg.
Ich hatte einen riesigen Spaß dabei, mit Mama und Papa die Gegend zu erkunden. Gerade weil die Wege so uneben und naturbelassen sind, fand ich es total toll. Dank der App, findet man den richtigen Weg, aber es ist auch alles gut ausgeschildert. Unterwegs gibt es immer wieder die Möglichkeit sich auszuruhen, wie hier auf der Woodwalkers-Bank.
Die App zeigt den Fortschritt des Weges durch die Meter-Anzeige an und man weiß, wie lange man noch für den Weg benötigt. Hier sind wir bei den kleinen Höhlen, unterhalb der Burg Regenstein.
Die Burg und Festung Regenstein, stammt aus dem 12. Jahrhundert und wurde durch Albrecht II. von Regenstein bekannt. Heutzutage ist die Burg nur noch eine Ruine und nicht alle Gebäude sind noch erhalten. Die Burgruine ist ein beliebtes Ausflugsziel.
Die Sandsteinhöhlen:
Weiter ging es für uns durch den Wald, in Richtung Sandsteinhöhlen. Wenn man dort ankommt, sieht es schon beeindruckend aus und man fragt sich, wie soll ich da nur runter kommen. Ich hab erst mal alles von hier oben beobachtet.
Als ich diesen Baum gesehen habe, musste ich einfach nur staunen. Er wächst einfach im Sandstein und nicht in der Erde. Danach bin ich mit Papa nach unten geklettert, um Mama den besten Weg nach unten zu zeigen.
Jetzt stehen wir quasi mitten am Set der Woodwalkers. Auf diesen Steinen wurden im Film die berühmten Verwandlungsszenen gedreht. Ich saß dann auch noch auf einem der Steine, die hier ziemlich beliebt sind. Na, wer verwandelt sich im Film immer hier, auf genau diesem Stein?
Die Sandsteinhöhlen Blankenburg sind ein echtes Highlight im Harz. Die beeindruckenden Felsformationen und Höhlen entstanden durch den Abbau von Sandstein und bieten heute eine besondere Mischung aus Natur und Geschichte. Heute ist das Gebiet ein geschütztes Naturdenkmal und frei zugänglich. Besonders auffällig ist die offene, fast „arenaartige“ Fläche, die von Felsen und Kiefernwald umgeben ist. Eine Landschaft, die fast schon magisch wirkt.
Nach diesen tollen Eindrücken, haben wir uns einen Platz für ein Picknick gesucht und haben uns ordentlich gestärkt. Ein bisschen toben in dem tollen Sand, durfte natürlich auch nicht fehlen. Ich hab mich irgendwie gefühlt, als würde ich Strandurlaub machen.
Wir sind dann gemütlich zurück zum Auto gelaufen und haben noch die schöne Natur genossen. Wir waren insgesamt mit kurzer Pause 2h15m unterwegs und das bei ca. 5km Wanderung. Die Wanderung zu den Sandsteinhöhlen, können wir euch wirklich sehr empfehlen. Sie sind ein tolles Naturschauspiel und der Weg auf den Spuren der Woodwalkers, macht auch wahnsinnig viel Spaß.
Kau- und Schleckspiele zeigen, wie Emma wirklich zur Ruhe kommt. Wenn Emma früher aufgedreht war, habe ich oft versucht, sie „müde zu spielen“.
Heute mache ich meistens das Gegenteil: Ich gebe ihr etwas zum Kauen oder Schlecken. Und das verändert sofort die Stimmung.
Warum das so gut funktioniert
Kauen und Schlecken sind für Hunde:
beruhigend
entspannend
ausgleichend
Glückshormone werden ausgeschüttet
💡 Gerade für aktive oder nervöse Hunde ein echter Gamechanger!
Kauen – einfach, aber effektiv
Emma liebt:
Kauwurzeln/Kauholz
natürliche Kauartikel
robuste Kauspielzeuge
Gerade nach Spaziergängen hilft das enorm beim runterkommen.
Gefrorene Schleckmatten
Unser Sommer-Favorit ☀️
Ich mische z. B.:
Joghurt
etwas Obst
oder Nassfutter
Dann für ca. 3 Stunden ab in den Gefrierschrank. Ihr könnt auch gleich mehrere Matten oder Schlecktöpfe auf Vorrat fertig machen.
💡 Beschäftigung + Abkühlung + Entspannung in einem
Abwechslung macht’s spannend
Ich probiere gern verschiedene Kombinationen aus:
Quark + Banane
Frischkäse + Karotte
Nassfutter + kleine Extras
Emma ist jedes Mal wieder neugierig und beschäftigt sich ausgiebig mit der Schleckmatte.
💡Tipp: Schleckmatten mit Saugnapf sind bei Hunden die nicht gerne baden wollen, ein absoluter Gamechanger. Einfach an die Fliesen anbringen und schon ist der Hund abgelenkt.
Perfekt für ruhige Momente
Ich nutze Kau- und Schleckspiele gezielt:
nach aufregenden Situationen
wenn Besuch da ist
bei offensichtlicher Langeweile von Emma
oder einfach zum Abschalten zwischendurch
💡 Dein Hund lernt: Jetzt ist Ruhe angesagt und er lernt, sich selber zu beschäftigen.
Was mir wichtig ist:
immer erstmal dabei bleiben
auf Verträglichkeit achten
passende Größe wählen
Mein Fazit:
Manchmal sind die einfachsten Dinge die besten. Kau- und Schleckspiele sind bei uns aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie helfen Emma, wirklich runterzufahren.
Und genau das brauchen viele Hunde viel mehr, als wir denken 🐾.