Hallo Freunde, diesmal hat euch Mama eine leckere Torte aus ihrem zweiten Buch „Ostergenuss und Frühlingsduft auf 4 Pfoten“ mitgebracht. Die Zucchini-Kartoffel-Torte war so lecker, ich hätte sie am liebsten gleich komplett verputzt.
Zutaten:
500g Puten- oder Rinderhackfleisch, ungewürzt
150g Kartoffeln
150g Zucchini
1 EL TK Petersilie
1 Ei
150g körniger Frischkäse (zum verzieren)
Leckerlis nach Wahl
Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden. In einem Topf mit Wasser für 10 Minuten kochen lassen. Danach abgießen und abkühlen lassen.
Die Zucchini waschen und raspeln.
Das Hackfleisch mit dem Ei vermengen und die rohen, geraspelten Zucchini unterheben.
Die gekochten Kartoffeln mit der Gabel leicht zerdrücken und ebenfalls zu der Masse geben.
Zum Schluss die Petersilie dazu geben und alles zu einer schönen Masse durchkneten.
Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen.
Die Masse in eine gefettete, kleine Springform geben und für ca. 45 Minuten im Backofen backen lassen.
Nach der Backzeit aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
Die abgekühlte Torte auf einen Teller stürzen und mit dem körnigen Frischkäse bestreichen.
Zum Schluss noch mit Leckerlis eurer Wahl belegen und servieren.
💡 Tipp: Ihr könnt auch aus Hunde-Leberwurst die Geburtstagszahl formen oder die Torte nach euren Wünschen verzieren.
Während unseres Urlaubs in der Sächsischen Schweiz durfte natürlich auch ein Besuch am Lichtenhainer Wasserfall nicht fehlen. Gemeinsam mit Emma machten wir uns auf den Weg in das wunderschöne Kirnitzschtal, wo uns eines der bekanntesten Ausflugsziele der Region erwartete. Ca. eine Minute vom Parkplatz (Parkplatz Lichtenhainer Wasserfall) entfernt, befindet sich der Wasserfall. Hier hält auch die historische Kirnitzschtalbahn, falls man nicht mit dem Auto anreist.
Der Lichtenhainer Wasserfall ist kein gewöhnlicher Wasserfall. Das Wasser wird durch ein historisches Wehr angestaut und anschließend mehrmals täglich freigegeben. So verwandelt sich der zunächst kleine Bach innerhalb weniger Sekunden in einen beeindruckenden Wasserfall. Ein echtes Erlebnis für Groß und Klein. Diese Tradition reicht bereits bis ins 19. Jahrhundert zurück und wird bis heute gepflegt.
Emma beobachtete das Wasserschauspiel ganz entspannt und genoss anschließend den schattigen Spaziergang durch das Kirnitzschtal. Gerade an warmen Tagen ist die Gegend ideal für einen Ausflug mit Hund, da viele Wege durch den Wald führen und es unterwegs immer wieder etwas zu entdecken gibt. Seid gespannt auf unsere weiteren Ausflüge und Wanderungen, wie z.B. zum Kuhstall.
Gemütliche Einkehr mit regionalen Spezialitäten
Nach dem Besuch des Wasserfalls lohnt sich eine Pause in der direkt angrenzenden Gaststätte und Pension (https://www.lichtenhainer-wasserfall.de/). Auf der Terrasse sitzt man mit Blick auf den Wasserfall und kann das besondere Ambiente genießen. Wer Hunger bekommt, findet auf der Speisekarte regionale Spezialitäten, von frisch geräucherter Forelle bis hin zu herzhaften sächsischen Gerichten.
Auch Bierliebhaber kommen auf ihre Kosten. Neben verschiedenen regionalen Bieren wird unter anderem das „Schmuggler-Bier“ angeboten, eine Spezialität, die gut zum Ausflug in die Sächsische Schweiz passt und den Besuch kulinarisch abrundet. Hunde sind in der Gaststätte herzlich Willkommen, in der Pension leider nicht!
Unser Fazit:
Der Lichtenhainer Wasserfall ist zwar kein riesiger Wasserfall, lebt aber von seiner Geschichte und dem besonderen Wasserschauspiel. Zusammen mit den schönen Wanderwegen im Nationalpark Sächsische Schweiz und der Einkehr in der Gaststätte, ist er ein lohnendes Ausflugsziel, natürlich auch für Vierbeiner.
Hallo Freunde, diesmal haben wir für euch Halberstadt besucht. Eine Stadt am nördlichen Harzrand, mit ca. 38.000 Einwohnern. Halberstadt gehört zu Sachsen-Anhalt und viele Sehenswürdigkeiten zu bieten. So liegen Mittelalterliche Kirchen, verwinkelte Gassen, wunderschöne Fachwerkhäuser und zahlreiche kleine Denkmäler hier dicht beieinander.
Wo parkt man am besten?
Es gibt in Halberstadt viele Möglichkeiten für euch zu parken, aber mitten in der Stadt gibt es den Parkplatz Domplatz, der ist direkt unterhalb des Doms und PKWs parken hier kostenlos. Wir haben uns für den Parkplatz Abtshof entschieden, nur um dann vor Ort feststellen zu müssen, der ist nur noch für Parkplatzmieter, was online nicht zu finden war. Aber es gab direkt davor einen einzigen freien, kostenlosen Parkplatz.
Rundgang durch Halberstadt
Unser Rundgang durch Halberstadt begann an der mittelalterlichen Mikwe. Das jüdische Tauchbad stammt aus dem 13. Jahrhundert und zählt zu den ältesten seiner Art in Deutschland. Heute erkennt man nicht mehr, dass dies eine mittelalterliche Mikwe war, da mittlerweile ein umgebautes Wohnhaus hier steht.
Beim Bummel durch die Altstadt entdeckten wir viele schöne Fachwerkhäuser, historische Gebäude und gemütliche Gassen. Besonders gefallen hat uns, dass viele Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen und sich bequem zu Fuß erkunden lassen. So gibt es auf dem Weg immer wieder kleine Details und Fotomotive zu entdecken.
Die ehemalige Klaussynagoge beherbergt heute das Berend-Lehmann-Museum. Hier erfährt man viel über das jüdische Leben in Halberstadt und die Geschichte des Hofjuden Berend Lehmann. Auch von außen ist das historische Gebäude einen kurzen Stopp wert und ergänzt den Rundgang durch die Altstadt perfekt.
Nach der Klaussynagoge führte unser Weg durch den Rosenwinkel. Hier lohnt es sich, nicht nur geradeaus zu schauen. Die historischen Fachwerkhäuser stehen dicht an der schmalen Straße und machen diesen Bereich zu einem der besonders hübschen Altstadtwinkel Halberstadts. Unterschiedliche Farben, Balkenkonstruktionen und kleine architektonische Details sorgten dafür, dass bei uns natürlich wieder die Kamera zum Einsatz kam.
Auf unserem weiteren Weg begegnete uns das Hans-Albers-Haus. Der Name lässt zunächst vermuten, dass der berühmte Schauspieler und Sänger hier gewohnt haben könnte. Tatsächlich lohnt sich bei solchen Häusern aber immer ein genauerer Blick auf die lokale Geschichte und die Namensgebung. Für uns war es eine dieser kleinen Entdeckungen am Wegesrand, die einen Stadtrundgang abwechslungsreich machen.
Dann wurde es richtig historisch. Der heutige Sitz der Stadtverwaltung Halberstadt befindet sich im historischen Petershof aus dem 16. Jahrhundert. Der mächtige Gebäudekomplex war ursprünglich eine bischöfliche Residenz und wirkt von der tiefer gelegenen Straßenseite beinahe wie eine Festung. Dass sich hinter diesen alten Mauern heute Verwaltungsbüros befinden, hätten wir beim ersten Anblick tatsächlich nicht unbedingt vermutet.
Vom Petershof führte unser Weg über den Katzenplan weiter. Die schmale Kopfsteinpflasterstraße steigt zwischen hohen Mauern und Häusern hinauf zum Domplatz. Gerade solche Wege gefallen uns bei historischen Stadtrundgängen besonders gut. Es ist keine große Sehenswürdigkeit im klassischen Sinne, aber ein Stück Stadt, das Atmosphäre vermittelt und einen beinahe automatisch neugierig macht, was einen hinter der nächsten Ecke erwartet.
Am Katzenplan befindet sich mit dem Drachenloch einer der historischen Zugänge zur ehemaligen Domburg. Bereits im Mittelalter führte hier ein Tor in den abgeschlossenen Dombezirk. Besonders spannend ist die Geschichte hinter dem ungewöhnlichen Namen. Er wird mit einem früheren Drachenspiel in Verbindung gebracht, bei dem symbolisch ein Drache aus der Domburg vertrieben wurde. Ein ungewöhnliches Stück Halberstädter Geschichte.
Oben angekommen, erwartete uns mit der evangelischen Liebfrauenkirche eine der bedeutenden Kirchen Halberstadts. Ihre vier Türme machen sie schon von weitem unverwechselbar. Besonders interessant ist ihr romanischer Charakter, der sich deutlich von der gotischen Architektur des benachbarten Doms unterscheidet. Rund um die Kirche lohnt sich ein kleiner Spaziergang, denn immer wieder ergeben sich schöne Perspektiven auf das historische Gebäude. Die Kirche stammt aus der Zeit der Romantik und wurde im Jahr 1005 erbaut.
Dann wurde meine Kirschblüten-Liebe wieder erhört. Zwischen all den historischen Bauwerken sorgte ein Kirschblütenbaum für einen kleinen Farbtupfer auf unserem Rundgang. Natürlich handelt es sich nicht um eine klassische Sehenswürdigkeit. Aber manchmal sind es gerade solche Dinge, die von einem Ausflug im Gedächtnis bleiben. Mit seinen Blüten vor der historischen Kulisse Halberstadts war er für uns auf jeden Fall ein Foto wert und Emma macht das Bild perfekt.
Weiter ging es zur St.-Johannis-Kirche, die sich durch ihre Bauweise von vielen anderen Kirchen der Stadt unterscheidet. Die evangelische Kirche wurde als Fachwerkkirche errichtet und besitzt einen separat stehenden Glockenturm. Gerade zwischen den großen steinernen Kirchen Halberstadts wirkt St. Johannis dadurch besonders interessant und zeigt, wie abwechslungsreich die Sakralarchitektur der Stadt ist. Sie wurde in den Jahren 1646–1648 erbaut.
Auch die katholische St.-Andreas-Kirche aus dem 13. Jahrhundert, gehörte zu unserem Rundgang. Die ehemalige Klosterkirche der Franziskaner blickt auf eine lange Geschichte zurück und wirkt mit ihren beiden Türmen schon von außen beeindruckend. Nach den vielen Fachwerkhäusern und kleineren Entdeckungen zeigte sich hier wieder eine ganz andere Seite Halberstadts und gleichzeitig wurde immer deutlicher, wie viele bedeutende Kirchen die Stadt besitzt.
Zwischen Kirchen und historischen Gebäuden entdeckten wir auch den Merkur. Der römische Gott gilt unter anderem als Schutzgott der Händler und des Handels und ist meist an seinem geflügelten Helm oder Stab zu erkennen. Solche kleinen Kunstwerke machen einen Stadtrundgang für uns besonders interessant, denn sie sorgen dafür, dass man eben nicht nur die großen Gebäude fotografiert.
Zurück im Umfeld des Domplatzes kamen wir an der Dompropstei vorbei. Das historische Gebäude gehört zum jahrhundertealten Dombezirk und erinnert daran, dass rund um den Dom nicht nur Kirchen standen, sondern ein ganzer geistlicher Verwaltungs- und Lebensbereich entstand. Erbaut wurde es in den Jahren 1591–1611. Den Hof gibt es noch länger, seit ca. 1156. Zusammen mit den benachbarten historischen Gebäuden trägt die Dompropstei wesentlich zur besonderen Atmosphäre dieses Teils von Halberstadt bei.
Dann standen wir schließlich auf dem Domplatz, dem historischen Herzen Halberstadts. Hier liegen einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt nur wenige Schritte voneinander entfernt. Besonders beeindruckend ist das Zusammenspiel von Dom, Liebfrauenkirche, Museen und historischen Gebäuden. Für uns war der Domplatz deshalb weniger eine einzelne Sehenswürdigkeit als vielmehr ein Ort, an dem man sich ruhig etwas Zeit nehmen sollte.
Natürlich durfte das Wahrzeichen Halberstadts nicht fehlen: der imposante Dom St. Stephanus und St. Sixtus, welcher auch nur Dom zu Halberstadt genannt wird. Er wurde im Stil der nordfranzösischen Gotik vom 13. bis ins 15. Jahrhundert erbaut. Die gotische Kathedrale beherrscht den Domplatz und beeindruckt schon allein durch ihre Größe.
Im Inneren befindet sich zudem der berühmte Halberstädter Domschatz, dessen mittelalterlicher Bestand von internationaler Bedeutung ist. Wer genügend Zeit mitbringt, sollte für Dom und Domschatz definitiv mehr als einen kurzen Fotostopp einplanen.
In unmittelbarer Nähe des Doms begegneten uns weitere Gebäude des kirchlichen Lebens. Das Evangelische Kirchspiel Halberstadt verbindet unter anderem die Gemeinden rund um Dom und St. Laurentius. Auch wenn dieser Punkt optisch vielleicht nicht mit dem gewaltigen Dom konkurrieren kann, gehört er für uns zu unserem Rundgang dazu.
Mit ihren zwei auffallend unterschiedlichen Türmen ist die Martinikirche(St. Martini) eines der unverwechselbaren Wahrzeichen Halberstadts. Die asymmetrischen Türme machen die Kirche sofort erkennbar und sorgen für eine Silhouette, die man so schnell nicht vergisst.
St. Martini liegt direkt im Zentrum und bildet gemeinsam mit Rathaus und Holzmarkt eines der bekanntesten historischen Ensembles der Stadt. Gegründet im 10. Jahrhundert und zerstört in 1945, wurde sie bis 1954 wieder aufgebaut. Erbaut wurde die Martinikirche im gotischen Stil.
Von St. Martini führte unser Weg weiter zur Rathauspassage. Hier verändert sich das Stadtbild deutlich: Historische Architektur trifft auf das heutige Stadtzentrum mit Geschäften und modernen Elementen. Für uns war die Passage vor allem eine Verbindung zwischen den einzelnen Sehenswürdigkeiten und gleichzeitig ein gutes Beispiel dafür, dass Halberstadt eben nicht ausschließlich aus seinem historischen Domviertel besteht.
Der Holzmarkt bildet einen der zentralen Plätze Halberstadts. Seinen Namen verdankt er dem Handel, der hier früher stattfand. Heute fällt vor allem der Holzmarktbrunnen ins Auge und bietet ein schönes Fotomotiv mit den umliegenden Gebäuden. Nach den engen Altstadtgassen wirkte der weitläufigere Platz fast wie eine kleine Verschnaufpause auf unserem inzwischen ziemlich umfangreichen Stadtrundgang.
Direkt am Holzmarkt steht das Rathaus von Halberstadt. Wer die Geschichte der Stadt kennt, weiß allerdings, dass große Teile des historischen Zentrums im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden. Das heutige Rathaus greift historische Formen wieder auf und bildet zusammen mit der Martinikirche erneut einen markanten Mittelpunkt der Innenstadt. Es ist quasi eine Art Nachbau des Originals.
Der Halberstädter Roland ist eine berühmte, 4,27 Meter hohe Sandstein-Statue eines Ritters aus dem Jahr 1433, welche sogar den zweiten Weltkrieg überstanden hat. Er steht an der Seite des Rathauses und ist nach dem Bremer Roland der zweitälteste Deutschlands. Er ist ein Symbol für Marktrechte, Freiheit und Eigenständigkeit.
Auch König Otto und das Halberstädter Marktrecht begegneten uns auf unserem Weg durch das Zentrum. Das Marktrecht war für mittelalterliche Städte von enormer Bedeutung, denn Märkte brachten Handel, Menschen und Wohlstand in die Stadt. Heute erinnert dieser Punkt daran, wie eng die Entwicklung Halberstadts mit seinen königlichen Privilegien und seiner Bedeutung als Handels- und Bischofsstadt verbunden war.
Deutlich nachdenklicher macht das Trümmerfrauendenkmal. Es erinnert an die Frauen, die nach den schweren Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs beim Aufräumen und Wiederaufbau mithalfen. Gerade in Halberstadt besitzt diese Erinnerung eine besondere Bedeutung: Die Stadt wurde kurz vor Kriegsende bei einem Luftangriff schwer zerstört. Zwischen den vielen schönen Sehenswürdigkeiten gehört auch diese Seite der Stadtgeschichte dazu.
Vor dem Rathaus steht auch eine Bronze vom Stadtzentrum Halberstadts, wie es um 1930, vor der Zerstörung, ausgesehen hat. Die Bronze soll quasi ein Denkmal für die Zerstörung sein.
Unser Rundgang führte uns anschließend über den Fischmarkt. Wie der Name schon verrät, spielte auch dieser Platz früher eine Rolle im Handelsleben der Stadt. Heute gehört er zum Zentrum Halberstadts und verbindet verschiedene historische und moderne Bereiche miteinander. Für Emma waren wir im Paradies, denn hier hat sie ihre Endgegner getroffen, die Tauben. Aber sie war diesmal ganz brav.
Am Domplatz erwartete uns anschließend noch ein Haus mit großer Literaturgeschichte: das Gleimhaus. Es ist heute das Museum der deutschen Aufklärung und erinnert an den Dichter Johann Wilhelm Ludwig Gleim. Herzstück ist der berühmte „Freundschaftstempel“ mit Porträts von Persönlichkeiten aus Gleims Freundeskreis. Damit besitzt Halberstadt neben seinen kirchlichen Schätzen auch ein bemerkenswertes Stück deutscher Literaturgeschichte.
Diese beiden Herren mussten wir natürlich ebenfalls fotografieren. Die Skulptur „Zwei Herren in Betrachtung des Domes“ nimmt auf charmante Weise Bezug auf das mächtige Bauwerk in unmittelbarer Nähe. Gerade solche Kunstwerke gefallen uns, weil sie einen historischen Rundgang etwas auflockern. Und irgendwie konnten wir uns den beiden anschließen – schließlich hatten auch wir den Dom ausgiebig betrachtet und fotografiert.
Auf der Nordseite des Doms befindet sich das moderne Besucherzentrum Dom | Schatz. Hier beginnt beziehungsweise endet für viele Besucher die Besichtigung von Dom und Domschatz. Neben dem Zugang gibt es einen Shop und ein Café. Der moderne Bau bildet einen interessanten Kontrast zu den jahrhundertealten Mauern des Doms und fügt sich dennoch erstaunlich zurückhaltend in das historische Umfeld ein.
Mit der ehemaligen Domdechanei begegnete uns ein weiteres Gebäude, das an die frühere Organisation des Domkapitels erinnert. Rund um den Dom lebten und arbeiteten einst zahlreiche Geistliche und Würdenträger, sodass sich hier ein eigener Bezirk entwickelte. Heute sind diese Gebäude vor allem wegen ihrer historischen Architektur interessant und vervollständigen das eindrucksvolle Ensemble rund um den Halberstädter Domplatz.
Ein Museum ganz anderer Art ist das Heineanum (Museum für Vogelkunde). Seine umfangreiche ornithologische Sammlung geht auf Ferdinand Heine zurück und umfasst heute Tausende Präparate. Die Ausstellungen beschäftigen sich unter anderem mit Vögeln aus aller Welt sowie der Vogelwelt des Harzes und seines Vorlandes. Für Vogelfreunde dürfte dieses Museum ein ganz eigenes Highlight in Halberstadt sein.
Direkt im historischen Umfeld des Domplatzes befindet sich außerdem das Städtische Museum Halberstadt. Hier dreht sich alles um die Geschichte der Stadt und ihrer Bewohner. Nach unserem langen Spaziergang durch Halberstadt wurde uns spätestens an dieser Stelle bewusst, wie viele unterschiedliche Epochen hier zusammentreffen. Vom mittelalterlichen Bischofssitz über die Fachwerkstadt bis zur Zerstörung und zum Wiederaufbau.
Weiter ging es zum Johannesbrunnen. Brunnen gehören für uns bei einem Stadtrundgang fast automatisch zu den Fotomotiven, denn häufig steckt hinter ihnen mehr Geschichte, als man zunächst erwartet. Auch der Johannesbrunnen fügt sich wunderbar in das historische Stadtbild ein. Nach den großen Kirchen und Museen war er wieder eine dieser kleineren Sehenswürdigkeiten, die unseren Spaziergang durch Halberstadt abwechslungsreich machten.
Mit St. Katharina und St. Barbara stand die nächste Kirche auf unserer Route. Der historische Sakralbau gehört ebenfalls zur erstaunlich großen Kirchenlandschaft Halberstadts. Mittlerweile hatten wir wirklich das Gefühl, hinter beinahe jeder zweiten Ecke einen Kirchturm zu entdecken. Trotzdem besitzt jede dieser Kirchen ihren eigenen Charakter – und genau das machte unseren Rundgang so interessant.
Ein echter Hingucker erwartete uns in der Gerberstraße: das Haus St. Florian. Das mächtige Fachwerkhaus mit seiner schwarz-weißen Fassade und dem großen steinernen Portal kann man eigentlich kaum übersehen. Besonders die zahlreichen geometrischen Fachwerkformen machen das Gebäude zu einem tollen Fotomotiv. Für uns definitiv eines der Fachwerkhäuser, bei denen sich ein kurzer Stopp gelohnt hat.
Mit dem Wassertorturm aus dem Jahre 1443 erreichten wir ein Relikt der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Solche erhaltenen Befestigungsanlagen finden wir bei Stadtrundgängen immer besonders spannend, weil sie erahnen lassen, wie anders eine Stadt früher aufgebaut war. Der Wassertorturm ist der letzte, erhaltene Teil der Stadtbefestigung Halberstadt.
Auch St. Moritz lag auf unserer Route, allerdings ziemlich versteckt und kaum zu finden hinter großen Wohnblocks. Die traditionsreiche, evangelische Kirche gehört zu den älteren Sakralbauten Halberstadts und ist eng mit der Geschichte des ehemaligen Stifts verbunden. Die Kirche stammt aus dem Jahr 1134. Von außen wirkt sie wesentlich zurückhaltender als der große Dom, doch gerade dieser Unterschied macht den Reiz aus. In Halberstadt muss eben nicht jede Kirche riesig sein, um geschichtlich interessant zu sein.
Danach erreichten wir einen Ort, der heute weit über Halberstadt hinaus bekannt ist: das Burchardikloster. Es wurde am 1036 errichtet und stetig erweitert und umgebaut. Die ehemalige Klosteranlage blickt somit auf eine jahrhundertelange Geschichte zurück.
Internationale Bekanntheit erlangte sie allerdings durch ein außergewöhnliches Musikprojekt. Es geht um die Aufführung von John Cages ORGAN²/ASLSP, die über einen Zeitraum von 639 Jahren angelegt ist. Langsamer kann ein Konzert wohl kaum werden. In der Kirche ist Bischof Burchard I begraben.
In der St.-Burchardi-Kirche findet genau dieses ungewöhnliche Orgelprojekt statt. Seit 2001 läuft hier die Aufführung von John Cages Werk ORGAN²/ASLSP – As Slow as Possible. Einzelne Klangwechsel liegen teilweise Jahre auseinander. Ein ziemlich verrückter Gedanke: Das Konzert soll erst im Jahr 2640 enden. Damit besitzt Halberstadt vermutlich eine der außergewöhnlichsten musikalischen Sehenswürdigkeiten überhaupt.
Und dann begegnete uns noch ein Stück lebendige Stadtgeschichte auf Schienen: die Halberstädter Straßenbahn. Für eine vergleichsweise kleine Stadt ist ein eigenes Straßenbahnnetz schon etwas Besonderes. Während wir Halberstadt zu Fuß erkundeten, gehörten die Bahnen ganz selbstverständlich zum Stadtbild. Die Straßenbahn fährt hier seit 1903 und war somit ein Foto wert.
Zum Abschluss unseres Rundgangs wartete noch ein ganz besonderes Museum auf uns. Das Schraube-Museum zeigt bürgerliche Wohnkultur um 1900 und vermittelt einen Eindruck davon, wie eine Halberstädter Familie damals lebte. Anders als in einem klassisch eingerichteten Museum wirken historische Wohnräume oft so, als hätten ihre Bewohner sie gerade erst verlassen – ein schöner Abschluss unserer Reise durch ganz unterschiedliche Kapitel der Stadtgeschichte.
Unser Fazit:
Als wir morgens losliefen, hatten wir zwar eine lange Liste dabei, aber wie abwechslungsreich unser Rundgang tatsächlich werden würde, hatten wir nicht erwartet. Halberstadt zeigte uns mittelalterliche Kirchen und alte Fachwerkhäuser, jüdische Geschichte, Kunst, Museen, stille Gassen und sogar ein Konzert, das mehrere Jahrhunderte dauert.
Besonders gefallen hat uns, dass viele Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichbar sind. Man läuft nicht einfach von einem großen Highlight zum nächsten, sondern entdeckt unterwegs immer wieder Kleinigkeiten: einen Brunnen, eine Skulptur, eine alte Mauer oder eine hübsche Fachwerkfassade. Unser Rundgang durch Halberstadt, war 5 km lang und hat wirklich viel Spaß gemacht.
Wie leider in so ziemlich allen Museen, sind keine Hunde gestattet. Ebenso nicht in Kirchen und dem Dom. Daher haben wir mit Emma die Gebäude auch alle nur von Außen erkundet. Aber das war für uns auch völlig in Ordnung.
Bis zum nächsten Abenteuer, was mich wieder so müde macht. Liebe Grüße, eure Emma
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Wenn im Sommer der Grill angeschmissen wird, möchten unsere Vierbeiner natürlich am liebsten mitfeiern. Für Emma gibt es deshalb eine hundefreundliche Variante: Sommer-Schaschlik mit gelber Wassermelone, saftigem Hähnchen und mildem Mozzarella.
Die bunten Spieße sind schnell zubereitet, sehen auf dem Teller wunderschön aus und eignen sich als besondere Belohnung nach einem Ausflug oder als Highlight an einem warmen Sommertag.
🐾 Zutaten (für 4 kleine Schaschlikspieße):
4 dünne Kauröllchen (als essbarer Spieß)
ca. 120 g gekochte Hähnchenbrust (ungewürzt)
ca. 120 g gelbe Wassermelone (ohne Schale und Kerne) oder natürlich auch rote Wassermelone
1 Kugel Mozzarella (ca. 125 g) oder Mini-Mozzarella-Kugeln, gut abgetropft
Für den Dip (optional):
2 EL Naturjoghurt
1 TL fein pürierte gelbe Wassermelone oder natürlich auch rote Wassermelone
½ TL fein gehackte Petersilie
Zubereitung
1. Zutaten vorbereiten
Die Hähnchenbrust ohne Gewürze in etwas Wasser in einem Topf garen und vollständig abkühlen lassen. Anschließend in etwa 2 cm große Würfel schneiden.
Die gelbe Wassermelone schälen, sorgfältig entkernen und ebenfalls in gleich große Würfel schneiden.
Den Mozzarella gut abtropfen lassen und in mundgerechte Stücke schneiden oder die Mini-Kugeln verwenden.
2. Die Spieße zusammenstellen
Nun werden die Zutaten abwechselnd auf das Kauröllchen gesteckt:
Je nach Länge des Kauröllchens könnt ihr die Reihenfolge beliebig erweitern oder etwas kürzer gestalten.
3. Dip zubereiten
Naturjoghurt mit der pürierten Wassermelone verrühren und die fein gehackte Petersilie unterheben.
Den Dip bis zum Servieren kühl stellen.
🐾 Wichtiger Sicherheitshinweis
Auch wenn das Kauröllchen essbar ist, empfehlen wir, die Zutaten vor dem Füttern vom Spieß abzuziehen oder euren Hund beim Fressen gut zu beaufsichtigen.
So verhindert ihr, dass euer Vierbeiner versucht, größere Stücke auf einmal herunterzuschlucken.
Tipp: Wir haben leider nicht die festen, dünnen Kauröllchen bekommen und haben stattdessen eine weichere Kaustange genommen. Die geht auch, allerdings weichen die schneller durch und daher sollten die Zutaten gut abgetropft werden. Für den Schaschlik sind die festen Kauröllchen aber generell besser, da man dort einfacher aufspießen kann.
💡 Unsere Tipps
Verwendet möglichst fettarmen Mozzarella, da er weniger Salz enthält als viele andere Käsesorten.
Die Wassermelone sollte gut gekühlt sein, so schmeckt das Schaschlik an heißen Tagen besonders erfrischend.
Das Rezept eignet sich als besondere Belohnung oder kleiner Snack, ersetzt aber keine vollständige Mahlzeit.
Bereitet die Spieße möglichst frisch zu und bewahrt sie bis zum Servieren im Kühlschrank auf.
🐾 Emmas Urteil
„Als Frauchen die bunten Spieße vorbereitet hat, musste ich ganz genau beobachten, was da entsteht. Die Wassermelone war natürlich mein erster Favorit, aber zusammen mit dem saftigen Hähnchen und dem cremigen Mozzarella schmeckte einfach jeder Bissen richtig lecker. Den Joghurt-Dip habe ich zum Schluss natürlich auch noch sorgfältig ausgeschleckt!“
Unser Fazit
Mit wenigen Zutaten entstehen sommerliche Hundespieße, die nicht nur lecker schmecken, sondern auch richtig schön aussehen. Das Zusammenspiel aus fruchtiger Wassermelone, zartem Hähnchen und mildem Mozzarella macht Emma’s Sommer-Schaschlik zu einer besonderen Überraschung für warme Tage.
Ob als kleine Belohnung nach einer Wanderung, als Highlight beim Gartenfest oder als Teil unserer „Emma’s Wassermelonen-Woche“, diese bunten Spieße bringen garantiert Sommerstimmung in den Hundenapf.
P.s.: Ihr hab richtig gesehen, bei uns fehlte der Dip. Emma war so ungeduldig, dass sie den Schaschlik ohne Dip verputzt hat.
Sieben sommerliche Tage, viele leckere Rezepte und jede Menge Wassermelone. Unsere Emma’s Wassermelonen-Woche neigt sich langsam dem Ende zu. Gemeinsam haben wir entdeckt, warum Wassermelone ein toller Sommersnack für Hunde sein kann, haben Hundeeis geschleckt, Gummibärchen hergestellt, Smoothies gemixt, gefrorene Trainingsleckerlis ausprobiert und eine bunte Sommer-Snack-Box gepackt.
Zum Abschluss unserer kleinen Themenreihe darf natürlich noch einmal etwas ganz Besonderes auf den Speiseplan kommen. Deshalb haben wir drei Rezepte vorbereitet, die sich wunderbar für einen gemütlichen Sommertag, einen besonderen Anlass oder einfach zum Verwöhnen eurer Fellnase eignen.
Heute gibt es ein kleines sommerliches Drei-Gänge-Menü, natürlich ganz auf Hunde abgestimmt. Aber natürlich sind die Rezepte auch für uns Menschen geeignet, wie nahezu alle Rezepte der vergangenen Woche.
🥗 Emma’s tropischer Reissalat mit gelber Wassermelone
Wer sagt eigentlich, dass Salat immer langweilig sein muss? Unser tropischer Reissalat verbindet lockeren Reis mit fruchtiger gelber Wassermelone und weiteren hundefreundlichen Zutaten zu einer leichten Sommermahlzeit.
Gerade an warmen Tagen mögen viele Hunde kleinere und gut verdauliche Portionen. Die Wassermelone bringt eine angenehme Frische in den Salat, während der Reis für eine sättigende Grundlage sorgt.
Ob als leichtes Mittagessen, nach einer Wanderung oder als besondere Überraschung, dieser Sommersalat sorgt für Abwechslung im Napf.
Tipp: Der Salat schmeckt auch uns Menschen super, natürlich benötigen wir für den Geschmack noch ordentlich Gewürz. Wir haben für uns Pfeffer, Paprika, Knoblauch, Salz, Curry und eine Messerspitze Senf dazu geben. Mmmh war das lecker.
Vorbereitungszeit: ca. 20 Minuten Kühlzeit: 30 Minuten Ergibt: ca. 2 Portionen
Zutaten für den Salat:
100 g Basmatireis (ungekocht) 220 g Hähnchenbrust 80 g gelbe Wassermelone (ohne Schale und Kerne) oder natürlich auch rote Wassermelone 40 g reife Mango 60 g Zucchini 40 g Möhre 1 EL fein gehackte Petersilie
Zutaten für das tropische Dressing:
100 g Naturjoghurt (3,5 % Fett) 30 g Hüttenkäse 1 TL Lachsöl 1 EL gelbe Wassermelone (püriert) oder natürlich auch rote Wassermelone 1 EL Mango (püriert) 15 g fein geraspelte Zucchini ½ TL fein gehackte Petersilie
Zubereitung:
Den Basmatireis nach Packungsanweisung kochen und anschließend vollständig auskühlen lassen.
Die Hähnchenbrust ohne Gewürze in einen Topf geben für ca. 10 Minuten in Wasser garen.
Die Zucchini in kleine Würfel schneiden und 2-3 Minuten dünsten. Danach vollständig abkühlen lassen.
Nun die Möhre schälen und fein raspeln.
Als nächstes das Obst vorbereiten. Dazu die gelbe Wassermelone von der Schale befreien und in kleine Würfel schneiden. Denkt daran, die Kerne zu entfernen.
Die Mango ebenfalls schälen und in kleine Würfel schneiden.
Für das Dressing jeweils einen Esslöffel Mange und Wassermelone fein pürieren.
Den Naturjoghurt, den Hüttenkäse und das Lachsöl verrühren.
Anschließend das pürierte Obst, die geraspelte Zucchini und die Petersilie unterrühren, wodurch ein leicht gelbliches, angenehm cremiges Dressing entsteht.
Nun den Reis, Hähnchen, Zucchini, Möhre, Mango und Wassermelone vorsichtig miteinander vermengen.
Zum Schluss das Dressing unterheben und den Salat etwa 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.
🐾 Emmas Urteil
„Der tropische Reissalat ist besser als ich zuerst dachte und so gesund, mit dem vielen Obst und Gemüse. Aber soll ich euch was sagen, fresst schnell auf, sonst ist die Schüssel schneller leer wie ihr gucken könnt. Meine Zweibeiner haben mir doch glatt alles weggegessen!“
🍢 Emma’s Sommer-Schaschlik – fruchtige Hundespieße mit gelber Wassermelone
Wenn im Sommer der Grill angeschmissen wird, möchten unsere Vierbeiner natürlich am liebsten mitfeiern. Für Emma gibt es deshalb eine hundefreundliche Variante: Sommer-Schaschlik mit gelber Wassermelone, saftigem Hähnchen und mildem Mozzarella.
Die bunten Spieße sind schnell zubereitet, sehen auf dem Teller wunderschön aus und eignen sich als besondere Belohnung nach einem Ausflug oder als Highlight an einem warmen Sommertag.
🐾 Zutaten (für 4 kleine Schaschlikspieße):
4 dünne Kauröllchen (als essbarer Spieß)
ca. 120 g gekochte Hähnchenbrust (ungewürzt)
ca. 120 g gelbe Wassermelone (ohne Schale und Kerne) oder natürlich auch rote Wassermelone
1 Kugel Mozzarella (ca. 125 g) oder Mini-Mozzarella-Kugeln, gut abgetropft
Für den Dip (optional):
2 EL Naturjoghurt
1 TL fein pürierte gelbe Wassermelone oder natürlich auch rote Wassermelone
½ TL fein gehackte Petersilie
Zubereitung
1. Zutaten vorbereiten
Die Hähnchenbrust ohne Gewürze in etwas Wasser in einem Topf garen und vollständig abkühlen lassen. Anschließend in etwa 2 cm große Würfel schneiden.
Die gelbe Wassermelone schälen, sorgfältig entkernen und ebenfalls in gleich große Würfel schneiden.
Den Mozzarella gut abtropfen lassen und in mundgerechte Stücke schneiden oder die Mini-Kugeln verwenden.
2. Die Spieße zusammenstellen
Nun werden die Zutaten abwechselnd auf das Kauröllchen gesteckt:
Je nach Länge des Kauröllchens könnt ihr die Reihenfolge beliebig erweitern oder etwas kürzer gestalten.
3. Dip zubereiten
Naturjoghurt mit der pürierten Wassermelone verrühren und die fein gehackte Petersilie unterheben.
Den Dip bis zum Servieren kühl stellen.
Tipp: Wir haben leider nicht die festen, dünnen Kauröllchen bekommen und haben stattdessen eine weichere Kaustange genommen. Die geht auch, allerdings weichen die schneller durch und daher sollten die Zutaten gut abgetropft werden. Für den Schaschlik sind die festen Kauröllchen aber generell besser, da man dort einfacher aufspießen kann.
🐾 Wichtiger Sicherheitshinweis
Auch wenn das Kauröllchen essbar ist, empfehlen wir, die Zutaten vor dem Füttern vom Spieß abzuziehen oder euren Hund beim Fressen gut zu beaufsichtigen.
So verhindert ihr, dass euer Vierbeiner versucht, größere Stücke auf einmal herunterzuschlucken.
💡 Unsere Tipps
Verwendet möglichst fettarmen Mozzarella, da er weniger Salz enthält als viele andere Käsesorten.
Die Wassermelone sollte gut gekühlt sein, so schmeckt das Schaschlik an heißen Tagen besonders erfrischend.
Das Rezept eignet sich als besondere Belohnung oder kleiner Snack, ersetzt aber keine vollständige Mahlzeit.
Bereitet die Spieße möglichst frisch zu und bewahrt sie bis zum Servieren im Kühlschrank auf.
🐾 Emmas Urteil
„Als Frauchen die bunten Spieße vorbereitet hat, musste ich ganz genau beobachten, was da entsteht. Die Wassermelone war natürlich mein erster Favorit, aber zusammen mit dem saftigen Hähnchen und dem cremigen Mozzarella schmeckte einfach jeder Bissen richtig lecker. Den Joghurt-Dip habe ich zum Schluss natürlich auch noch sorgfältig ausgeschleckt!“
Unser Fazit
Mit wenigen Zutaten entstehen sommerliche Hundespieße, die nicht nur lecker schmecken, sondern auch richtig schön aussehen. Das Zusammenspiel aus fruchtiger Wassermelone, zartem Hähnchen und mildem Mozzarella macht Emma’s Sommer-Schaschlik zu einer besonderen Überraschung für warme Tage.
Ob als kleine Belohnung nach einer Wanderung, als Highlight beim Gartenfest oder als Teil unserer „Emma’s Wassermelonen-Woche“, diese bunten Spieße bringen garantiert Sommerstimmung in den Hundenapf.
P.s.: Ihr hab richtig gesehen, bei uns fehlte der Dip. Emma war so ungeduldig, dass sie den Schaschlik ohne Dip verputzt hat.
🎂 Festliche Sommertorte mit Wassermelonen-Spiegel
Den krönenden Abschluss unserer Wassermelonen-Woche bildet unsere festliche Sommertorte.
Mit einem lockeren Hundebiskuit, einer cremigen Joghurtfüllung und einem glänzenden Wassermelonen-Spiegel sieht sie fast wie eine Torte aus einer Konditorei aus, besteht aber ausschließlich aus hundefreundlichen Zutaten.
Sie eignet sich wunderbar für Geburtstage, den Gotcha Day, den Urlaub oder einfach als kleine Überraschung für eure Fellnase.
Natürlich durfte Emma auch hier als erste probieren. Und wie ihr euch wahrscheinlich denken könnt, war sie von der Torte mindestens genauso begeistert wie wir, denn sie musste mit uns teilen.
🍉 Rezept: Sommer-Geburtstagstorte für Hunde mit Wassermelonen-Spiegel
Zutaten:
Hundebiskuit
3 Eier
80 g Hafermehl
30 g Reismehl
1 TL Backpulver (phosphatfrei)
1 EL Kokosöl
2 EL Naturjoghurt
Joghurtcreme
250 g Magerquark
150 g Naturjoghurt
2 Blatt Gelatine (oder entsprechend Agar-Agar)
Wassermelonen-Spiegel
350 g gelbe Wassermelone oder natürlich auch rote Wassermelone
Agar Agar oder Gelatinepulver
1 TL Kokosöl (optional für einen schönen Glanz)
Zubereitung
1. Hundebiskuit
Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Eier 5–8 Minuten sehr schaumig schlagen. Das sorgt für einen lockeren Teig, auch ohne Zucker.
Hafer- und Reismehl mit Backpulver mischen.
Die Mehlmischung vorsichtig unter die Eier heben.
Joghurt und Kokosöl ebenfalls behutsam einarbeiten.
In eine kleine Springform (16–18 cm) füllen.
Etwa 20 Minuten backen.
Vollständig auskühlen lassen.
Der Biskuit wird natürlich nicht ganz so hoch und locker wie ein klassischer Zuckerbiskuit, ist aber angenehm weich und gut schnittfest.
2. Joghurtcreme
Gelatine einweichen.
Magerquark und Joghurt verrühren.
Gelatine auflösen und zügig unterrühren.
Auf den ausgekühlten Boden streichen.
Etwa 1 Stunde kühlen.
3. Wassermelonen-Spiegel
Wassermelone fein pürieren.
Das Püree durch ein Sieb streichen, damit es besonders glatt wird.
Leicht erwärmen (nicht kochen).
Gelatinepulver oder Agar Agar (vor dem erwärmen) einrühren und darin auflösen.
Etwas abkühlen lassen.
Vorsichtig auf die bereits fest gewordene Creme gießen.
Mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, kühlen.
Das Ergebnis ist eine glatte, glänzende Oberfläche, ähnlich wie bei einer klassischen Maracuja- oder Erdbeertorte.
Dekoration
Du könntest die Torte schlicht und elegant halten, zum Beispiel mit:
kleinen Joghurt-Tupfen am Rand,
einigen Heidelbeeren oder Himbeeren,
Minz- oder Petersilienblättern,
einem Hundekeks als Tortenstecker oder einer kleinen Zahl zum Geburtstag.
So bleibt der schöne gelbe Wassermelonen-Spiegel im Mittelpunkt.
Noch eine Idee für einen besonderen Effekt
Da du eine gelbe Wassermelone verwendest, könntest du den Spiegel auch marmorieren. Dafür bereitest du einen kleinen Teil des Pürees separat mit einigen Heidelbeeren oder Himbeeren zu, sodass eine violette bzw. rosafarbene Fruchtmasse entsteht. Kurz bevor der gelbe Spiegel fest wird, gibst du einige Kleckse der zweiten Masse darauf und ziehst mit einem Holzstäbchen feine Linien hinein. Das ergibt einen sehr edlen Marmoreffekt, ohne künstliche Farbstoffe.
🐾 Emmas Urteil
„Also ich muss ehrlich sagen: Diese Wassermelonen-Woche hätte ruhig noch länger dauern dürfen! Das Eis war schön fruchtig kalt, die Gummibärchen richtig lecker und die Herzchen waren eine tolle Belohnung nach dem Spaziergang. Aber mein absoluter Lieblingsmoment? Ganz klar die Sommertorte! Wobei … vom Schaschlik hätte ich auch noch einen zweiten Spieß genommen. Frauchen meinte allerdings, dass ich mich erst einmal mit einem zufriedengeben muss.“
Unser Fazit
Mit diesem Beitrag endet unsere Emma’s Wassermelonen-Woche.
In den vergangenen Tagen haben wir gezeigt, wie vielseitig sich die gelbe Wassermelone in der Hundeküche einsetzen lässt. Von kleinen Snacks über erfrischende Leckereien bis hin zu besonderen Rezepten für festliche Anlässe.
Vielleicht habt ihr ja eines unserer Rezepte ausprobiert oder euch für eigene Ideen inspirieren lassen. Dann freuen wir uns, wenn ihr uns davon berichtet.
Vielen Dank, dass ihr Emma durch ihre sommerliche Themenwoche begleitet habt. Wir hoffen, euch und euren Fellnasen haben unsere Wassermelonen-Ideen genauso viel Freude bereitet wie uns. Ihr könnt euch sicher sein, wir hatten noch mehr Ideen, also wird es mit der Zeit weitere, leckere Varianten mit Wassermelone für euch geben.
Bis zum nächsten Abenteuer auf Emma’s Pfoten-Abenteuer! 🐾🍉
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Heiße Sommertage verlangen nach einer kleinen Abkühlung, nicht nur für uns Menschen, sondern auch für unsere Vierbeiner. Nach einer Wanderung, einem Ausflug oder einem gemütlichen Spaziergang freut sich Emma immer über eine leckere Erfrischung. Deshalb haben wir eine Sommer-Snack-Box zusammengestellt, die sich schnell vorbereiten lässt und viele gesunde Leckereien enthält.
Das Beste daran: Ihr könnt die Zutaten ganz nach dem Geschmack eures Hundes variieren und die Box sowohl zu Hause als auch unterwegs genießen.
🍉 Was gehört in Emma’s Sommer-Snack-Box?
Unsere Snack-Box besteht aus einer bunten Mischung frischer Zutaten und einem kleinen selbst gebackenen Extra. So entsteht eine abwechslungsreiche Belohnung, die nicht nur lecker aussieht, sondern auch für verschiedene Geschmäcker etwas bereithält.
🍉 Gelbe Wassermelone/Rote Wassermelone
Der Star unserer Snack-Box darf natürlich nicht fehlen. Die gelbe Wassermelone oder auch rote, sorgt für eine angenehme Erfrischung und enthält viel Wasser. Sie ist ideal an warmen Tagen.
Achtet darauf, die Schale vollständig zu entfernen und möglichst alle Kerne herauszunehmen.
🍌 Banane
Ein paar kleine Bananenscheiben bringen natürliche Süße in die Box und liefern schnell verfügbare Energie. Banane ist perfekt nach einer längeren Tour.
Da Bananen recht energiereich sind, reichen einige Scheiben völlig aus.
🥒 Gurke
Gurke besteht fast ausschließlich aus Wasser und sorgt für einen knackigen Frischekick. Emma knabbert sie besonders gern an heißen Sommertagen.
🫐 Heidelbeeren
Die kleinen blauen Beeren sind nicht nur ein schöner Farbtupfer, sondern auch eine leckere Ergänzung zur Wassermelone. Bei uns im Garten, snackt sie Emma besonders gerne direkt vom Strauch.
🥕 Karotte
Karotten bringen etwas Biss in die Snack-Box und sorgen für Abwechslung zwischen den weichen Obststücken.
🍪 Ein selbst gebackener Hundekeks
Als kleines Highlight darf natürlich einer unserer selbst gebackenen Wassermelonen-Kekse nicht fehlen.
So wird aus der Snack-Box eine kleine Belohnung, über die sich Emma jedes Mal besonders freut.
🧺 So richten wir die Snack-Box an
Für Ausflüge oder Wanderungen füllen wir die Snacks anschließend einfach in eine gut verschließbare Frischhaltedose und transportieren sie in einer Kühltasche. So bleiben Obst und Gemüse auch unterwegs angenehm frisch.
Die verschiedenen Farben sehen nicht nur sommerlich aus, sondern machen die Snack-Box auch zu einem echten Hingucker. Diesmal in unserer Snack-Box: Hundewürstchen, gefriergetrocknete Erdbeeren, Banane, Hundefrikadelle, Karotte, unsere selbstgebackenen Wassermelonen-Kekse, Gurke und Heidelbeere.
Unsere Snack-Box haben wir bei Amazon gekauft. Falls ihr auch so eine haben möchtet, ihr findet sie hier: Snack-Box mit 8 Fächern und Deckel (Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.)
🐾 Unsere Tipps für unterwegs
Bereitet die Snack-Box möglichst frisch zu.
Transportiert sie an warmen Tagen gekühlt.
Nehmt lieber kleinere Portionen mit.
Stellt eurem Hund immer ausreichend frisches Trinkwasser zur Verfügung.
Die Snack-Box ersetzt keine vollständige Mahlzeit, sondern ist eine kleine Belohnung für zwischendurch.
🐾 Emmas Urteil
„Ich finde, jede Wanderung sollte mit so einer Snack-Box enden! Am liebsten esse ich natürlich zuerst die Hundewürstchen. Danach schmecken aber auch die Heidelbeeren und der Hundekeks richtig lecker. Auf den Bildern seht ihr mich beim naschen von Heidelbeere, Gurke, gefriergetrockneter, ungezuckerter Erdbeere und Karotte.“
Unser Fazit
Eine Sommer-Snackbox ist schnell vorbereitet, vielseitig und lässt sich ganz einfach an die Vorlieben eures Hundes anpassen. Ob nach einer Wanderung, beim Picknick oder als kleine Erfrischung im Garten. Mit frischem Obst, knackigem Gemüse und einem selbst gebackenen Hundekeks zaubert ihr eurem Vierbeiner im Handumdrehen eine sommerliche Freude.
Welche Zutaten würden in der Sommer-Snack-Box eures Hundes auf keinen Fall fehlen? Oder welche Zutat mag euer Hund gar nicht essen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!
🍉 Tag 6 unserer „Emma’s Wassermelonen-Woche“
In unserer Sommer-Serie haben wir bereits viele leckere Wassermelonen-Ideen vorgestellt. Zum Abschluss erwartet euch noch ein besonderes Highlight: Drei sommerliche Leckereien für Hunde: Emma’s Tropischer-Reissalat mit gelber Wassermelone, Emma’s Sommerschaschlik und eine festliche Sommertorte mit Wassermelonen-Spiegel.
Wenn die Temperaturen steigen, macht das Training mit unseren Vierbeinern oft etwas weniger Spaß. Viele Hunde sind an heißen Tagen schneller erschöpft und freuen sich über jede kleine Abkühlung. Genau deshalb haben wir für Emma eine sommerliche Alternative zu den klassischen Trainingsleckerlis ausprobiert: gefrorene Leckerlis mit gelber Wassermelone.
Sie sind schnell zubereitet, bestehen aus wenigen Zutaten und eignen sich hervorragend als kleine Belohnung nach einer gelungenen Übung oder einer kurzen Trainingseinheit.
🍉 Warum gefrorene Trainingsleckerlis?
Normale Hundekekse oder Trockenleckerlis sind natürlich praktisch, sorgen an heißen Tagen aber nicht für die gewünschte Erfrischung. Gefrorene Leckerlis dagegen verbinden gleich mehrere Vorteile:
🐾 kleine Portionen für das Training
🐾 angenehme Abkühlung an warmen Tagen
🐾 schnell vorbereitet
🐾 einfache Zutaten
🐾 ideal für Garten, Terrasse oder nach dem Spaziergang
Natürlich sollten gefrorene Snacks immer nur in kleinen Mengen gefüttert werden und kein Ersatz für frisches Trinkwasser sein.
🍉 Rezept: Gefrorene Wassermelonen-Herzchen
Zutaten:
250 g gelbe Wassermelone (ohne Schale und Kerne) oder natürlich auch rote Wassermelone
2 EL Naturjoghurt
1 TL Kokosöl
einige Heidelbeeren (optional)
etwas fein gehackte Petersilie (optional)
Zubereitung:
Die Wassermelone in kleine Stücke schneiden und fein pürieren.
Naturjoghurt und Kokosöl unterrühren.
Wer möchte, gibt noch einige Heidelbeeren (püriert) oder etwas Petersilie hinzu.
Die Masse in kleine Silikonformen, zum Beispiel Herzen, Pfoten oder Knochen, füllen.
Für mindestens vier Stunden einfrieren.
Anschließend lassen sich die kleinen Leckerlis ganz einfach aus der Form lösen und portionsweise servieren.
Unsere Lieblingsvarianten
Damit keine Langeweile aufkommt, könnt ihr die gefrorenen Leckerlis immer wieder etwas verändern.
🫐 Beeriger Sommermix
Gelbe Wassermelone, Heidelbeeren und Naturjoghurt ergeben kleine violett-gelbe Herzchen.
🥒 Frische-Abkühlung
Gelbe Wassermelone, etwas Gurke und Naturjoghurt sorgen für einen besonders leichten Sommersnack.
🌿 Kräuter-Mix
Mit etwas fein gehackter Petersilie entsteht eine fruchtige Belohnung mit einer Extraportion Frische.
Wann eignen sich die gefrorenen Leckerlis?
Unsere Wassermelonen-Herzchen sind keine klassischen Trainingssnacks für unterwegs. Bis sie gefressen sind, brauchen Hunde etwas länger als bei einem trockenen Leckerli. Es sei denn ihr macht Mini-Herzchen, so wie wir. Ihr könnt natürlich auch geschnittene Wassermelone oder Heidelbeeren einfrieren und diese als kühlenden Snack geben.
Besonders gut eignen sie sich:
nach einer kleinen Trainingseinheit im Garten,
als Belohnung nach einer Wanderung,
an warmen Nachmittagen auf der Terrasse,
nach dem Spielen oder Toben,
als kleine Erfrischung zwischendurch.
Emma bekommt ihre gefrorenen Herzchen am liebsten nach dem Spaziergang. Während wir die Leine wegräumen und den Wassernapf auffüllen, genießt sie ihre kleine Sommerbelohnung.
Resteverwertung von Smoothie und Co. – einfach in die Schleckmatte geben
Wenn ihr Reste vom Smoothie, vom Kuchen oder von der Masse für die gefrorenen Leckerlis habt, könnt ihr diese einfach auf eine Schleckmatte geben. Ich habe die Reste von der Masse für die gefrorenen Herzen auf die Schleckmatte gegeben und noch ein bissen Körnigen Frischkäse. Dies für mindestens 6h eingefroren oder lieber über Nacht und schon kann der Schleckspaß beginnen.
🐾 Emmas Urteil
„Die Herzchen sind richtig schön kalt und schmecken so lecker! Mein Tipp: Die Heidelbeer-Variante müsst ihr unbedingt ausprobieren!“
Unser Fazit
Gefrorene Trainingsleckerlis sind eine einfache Möglichkeit, euren Hund an heißen Tagen mit einer kleinen Abkühlung zu belohnen. Mit wenigen Zutaten entstehen fruchtige Snacks, die sich gut vorbereiten und portionsweise einfrieren lassen.
Ob nach dem Training, einer Wanderung oder einfach als sommerliche Überraschung. Emma war von den kleinen Wassermelonen-Herzchen begeistert und wir werden sie in diesem Sommer sicher noch öfter zubereiten.
🍉 Tag 5 unserer „Emma’s Wassermelonen-Woche“
Nach unserem erfrischenden Hunde-Smoothie ging es heute um kleine gefrorene Belohnungen für warme Tage. Morgen zeigen wir euch, wie wir aus frischem Obst, knackigem Gemüse und selbst gebackenen Hundekeksen Emma’s Sommer-Snack-Box zusammenstellen. Diese ist perfekt für Ausflüge, Picknicks oder eine kleine Pause im Garten.
Wer sagt eigentlich, dass Gummibärchen nur für Menschen sind? Für unsere Fellnasen haben wir eine hundefreundliche Variante ausprobiert. Natürlich ohne Zucker und mit frischen Zutaten.
Passend zu Emma’s Wassermelonen-Woche sind kleine zweifarbige Gummibärchen entstanden: Eine fruchtige Schicht aus gelber Wassermelone und Petersilie trifft auf eine cremige Schicht aus Naturjoghurt. Das Ergebnis sieht nicht nur richtig hübsch aus, sondern ist auch eine leckere kleine Belohnung für zwischendurch.
Emma war jedenfalls schon ganz neugierig, als die kleinen Bärchen endlich aus der Form gelöst werden konnten.
🍉 Warum selbstgemachte Hundegummibärchen?
Die kleinen Leckereien lassen sich mit wenigen Zutaten herstellen und ihr wisst genau, was darin steckt.
Außerdem könnt ihr sie ganz nach den Vorlieben eures Hundes gestalten und in verschiedenen Silikonformen zubereiten. Egal ob als Pfoten, Knochen, Herzen oder klassische Gummibärchen. So müssen eure Hunde nicht mehr betteln, wenn ihr selber mit der Tüte Gummibärchen auf der Couch sitzt.
Gerade im Sommer schmecken sie leicht gekühlt besonders gut.
🍉 Rezept: Wassermelonen-Joghurt-Gummibärchen
Zutaten für die Wassermelonen-Schicht
300 g gelbe Wassermelone (ohne Schale und Kerne) oder natürlich auch rote Wassermelone
1 TL Kokosöl
1 EL fein gehackte Petersilie
1 TL Agar-Agar
Zubereitung der Wassermelonen-Schicht:
Die Wassermelone fein pürieren.
Wer den Geschmack etwas intensiver möchte, kann das Püree etwa 3 bis 5 Minuten leicht einkochen.
Petersilie und Kokosöl unterrühren.
Das Agar-Agar nach Packungsanleitung in die warme Masse einrühren und kurz aufkochen lassen, damit es seine Gelierkraft vollständig entfalten kann.
Die Silikonformen etwa zu 2/3 mit der Wassermelonenmasse füllen.
Für etwa 20 bis 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, bis die erste Schicht fest geworden ist.
Zutaten für die Joghurt-Schicht:
150 g Naturjoghurt
½ TL Agar-Agar
optional 1 TL Kokosöl
etwas Wasser
Zubereitung der Joghurt-Schicht:
Da wir für unsere Gummibärchen Agar-Agar statt Gelatine verwendet haben, sind wir etwas anders vorgegangen.
Eine kleine Menge Wasser erhitzen.
Das Agar-Agar darin nach Packungsanleitung einrühren und kurz aufkochen lassen.
Anschließend den Topf vom Herd nehmen.
Nun zunächst etwas Naturjoghurt unterrühren, damit sich die Temperatur langsam angleicht.
Danach den restlichen Joghurt und wer möchte, dass Kokosöl einarbeiten.
Die Joghurtmasse vorsichtig auf die bereits fest gewordene Wassermelonen-Schicht geben.
Die Formen anschließend für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank stellen.
Danach lassen sich die kleinen Gummibärchen ganz einfach aus den Silikonformen lösen.
🐾 Unsere Tipps
Verwendet möglichst reife Wassermelone, sie sorgt für ein besonders fruchtiges Aroma.
Entfernt Schale und Kerne sorgfältig.
Mit kleinen Silikonformen gelingen besonders schöne Motive.
Im Kühlschrank bleiben die Gummibärchen mehrere Tage frisch.
Für heiße Sommertage könnt ihr sie auch einfrieren und leicht angefroren servieren.
🐾 Emmas Urteil
„Ich wusste gar nicht, dass Gummibärchen auch für Hunde so lecker sein können! Die kleinen Pfötchen haben richtig lecker geschmeckt. Am liebsten hätte ich gleich die ganze Form leer geschleckt. Aber Frauchen meinte, ich muss noch etwas für die Fotos übrig lassen.“
Unser Fazit
Unsere fruchtigen Wassermelonen-Gummibärchen sind eine sommerliche Belohnung, die sich mit wenigen Zutaten ganz einfach selbst herstellen lässt. Die Kombination aus frischer Wassermelone und cremigem Naturjoghurt macht sie zu einem echten Hingucker, nicht nur für eure Fellnase, sondern auch auf jedem Foto.
Ob als kleine Belohnung nach dem Spaziergang oder als kühler Snack an warmen Tagen, Emma war von ihren ersten selbstgemachten Gummibärchen begeistert.
🍉 Tag 3 unserer „Emma’s Wassermelonen-Woche“
Nach unserem erfrischenden Hundeeis wurde es heute fruchtig und kreativ. Morgen zeigen wir euch mit Emma’s Sommer-Smoothie, wie ihr aus gelber Wassermelone in wenigen Minuten eine leckere Erfrischung für eure Fellnase zaubern könnt.
Ich bin Emma und gemeinsam mit meinem Rudel entdecke ich für euch spannende Reiseziele, teste Produkte und probiere leckere Hunderezepte und Beschäftigungsideen aus.