Urlaub mit Hund

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Rye – kleines Städtchen in England

Rye ist ein kleines Städtchen mit ca. 5000 Einwohnern und gehört zur Grafschaft East Sussex in Südostengland. Es liegt nahe an der Küste, am Fluss Rother. Im 18. Jahrhundert war Rye Zentrum des Schmuggels von Alkohol und Tee. Die berüchtigte Hawkhurst Gang operierte in der Region. Das Stadtbild wird geprägt von Kopfsteinpflaster und historischen Häusern.

Rye
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Im Mittelalter war es ein berühmter Seehafen und gehörte zum mittelalterlichen Bündnis „Cinque Ports“. Doch durch Versandung der Küstenlinie verlagerte sich das Meer um 3 Kilometer. Somit liegt Rye heute im Landesinneren. Aber durch den Fluss und Ebbe/Flut, können hier weiterhin kleinere Schiffe/Boote fahren. Er zählt immer noch zu einem der wichtigsten Fischereihäfen.

Rye
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In wenigen Kilometern, gelangt man an die Küste zum Rye Harbour Nature Reserve (Winchelsea Beach), wo es tolle Wanderwege und viel Natur gibt. Der Strand hier ist mit Steinen versehen. Aber gleich gegenüber liegt Camber Sands, mit einem wunderschönen Sandstrand, Restaurants und Lifeguards (Rettungsschwimmer). Ihr solltet allerdings zeitig dort sein, bevor alle Parkplätze weg sind. Hunde sind am Strand von Camber Sands ebenfalls erlaubt. Auch hier bitte auf die Schilder achten.

Rye
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Ich selber würde lieber den Strand mit Steinen, Winchelsea Beach, bevorzugen, da hier deutlich weniger los ist und man seine Ruhe hat. An manchen Tagen wenn wir dort waren, kamen nur 1-2 andere Personen. Man kann hier genauso toll baden und auch Hunde sind zum Teil am Strand erlaubt. Ihr solltet auf die Schilder achten. Auch ein Strandspaziergang am Abend ist toll.

Rye
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Camber Castle ist eine historische Festungsruine südlich von Rye. Die Anlage wurde im 16. Jahrhundert gebaut, um die englische Küste vor möglichen Angriffen aus Europa zu schützen. Camber Castle ist architektonisch interessant, weil es speziell für Artillerie (Kanonen) gebaut wurde. Es gibt runde Bastionen für Kanonen und dicke Steinmauern. Es ist eine runde Festung mit mehreren Verteidigungsringen und wurde ursprünglich für 5 Bastionen erbaut.

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Camber Castle wurde zwischen 1539 und 1544 unter dem englischen König Henry VIII errichtet. Der Bau war Teil eines großen Verteidigungsprogramms gegen eine mögliche Invasion durch Frankreich und das Heilige Römische Reich. Diese Festungen nennt man Device Forts. Sie hatte die Aufgabe, Schiffe, die in den Hafen einfahren zu kontrollieren, die Küste am Ärmelkanal zu verteidigen und zum Schutz der Stadt Rye.

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Das Städtchen Rye ist zwar klein, hat aber trotzdem tolle Einkaufsgassen mit Restaurant, Cafe`s, Bars, Antiquitätenläden, Souvenirshops und Bekleidung. Wir haben hier die beste Pizza in England gegessen, bei Yummies Pizza & Kebap. Es gibt auch einen typisch englischen Markt mit Kleidung, Büchern, Obst und Gemüse, über den man unbedingt schlendern sollte. Eine berühmte Straße in Rye ist die „Mermaid Street“, wo sich auch das „Mermaid Inn“ befindet. Ein Gasthaus aus dem 12. Jahrhundert.

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Neben einiger historischer Gebäude, Tore wie dem Landgate und Mauern in Rye, befindet sich hier auch das Rye Castle, auch genannt Ypres Tower. Rye Castle ist eines der ältesten Gebäude der Stadt. Die Festung wurde im Mittelalter gebaut und diente der Verteidigung der Stadt gegen Angriffe von See. Der Turm wurde im 13. Jahrhundert (um 1249–1250) errichtet, nachdem Rye mehrfach von französischen Truppen angegriffen worden war. Es diente auch als Gefängnis für Verbrecher, Hexen und Schmuggler. Mittlerweile ist es ein Museum.

Rye
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Direkt neben der Stadt, liegt das riesige Naturschutzgebiet mit einer Größe von 4500 Hektar. Es bietet wichtige Brutplätze für Seevögel und Lebensraum für seltene Pflanzen und Insekten. Typische Tiere die hier zu sehen sind: Seeschwalben, Austernfischer, Möwen und Zugvögel. Das Gebiet gehört zu den bedeutendsten Vogelbeobachtungsorten in Südengland.

Rye
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Rye ist ein malerischer Küstenort mit vielen Fachwerkhäusern, historischen Gebäuden, wie dem historischen Stadttor „Landgate“ und kleinen Einkaufsgassen, was es wirklich interessant macht. Hier kann man zur Ruhe kommen und wer Trubel haben möchte, ist in 1,5 Stunden nach London gefahren oder in die umliegenden, größeren Städte. Wir können euch einen Besuch sehr empfehlen, denn gerade durch die Natur, ist es auch ein toller Ort für euren Hund.

Newhaven Fort

Das Newhaven Fort ist mittlerweile ein Museum in Newhaven. Es wurde damals als die größte Verteidigungsanlage erbaut, die jemals in Sussex gebaut wurde. Es wurde zwischen 1865 und 18741 erbaut und diente als Schutz für den Hafen von Newhaven, falls es einen Angriff aus Frankreich geben sollte.

Es wurde 1870 auf der Ostseite mit zwei Vorderlader-Schiffsgeschützen vom Typ RML 9-inch ausgestattet. Die Geschützstellungen hatten freies Schussfeld über die Nordsee.

Vom Newhaven Fort aus, hat man einen tollen Blick auf den Hafen von Newhaven. Gerade bei schönem Wetter, kann man den weiten Blick von hier oben genießen. Es gibt auch direkte Wanderwege rund um das Fort.

Mit Newhaven Fort hatte man Kontrolle über den Firth of Forth, also Schutz des Zugangs zu Edinburgh und den Werften in Leith. Im Museum findet man viel alte Munition, die natürlich entschärft wurde.

Natürlich darf ein Munitionslager in so einer Festung nicht fehlen. Es gibt ein unterirdische Munitionslager, welches über enge Gänge zu erreichen ist.

Im Gebäude gibt auch eine Art Kino, wo kurze Filme zur Geschichte und zum Fort gezeigt werden. Sie sind sehr informativ und die Stühle laden zum verweilen ein. Ausgestellt werden auch verschiedene Technikausrüstungen von früher und natürlich Munition.

Es gibt auch eine Schmiede/Werkstatt von früher zu sehen, wo früher Geschützkomponenten repariert wurden. Hier wurden auch Bolzen, Eisenstangen, Beschläge bearbeitet und Ersatzteile angefertigt. Man kann sich auch noch die Schlafräume der Besatzung anschauen und den Raum eines Priesters.

Natürlich gibt es auch eine große Anzahl an historischen Uniformen von verschiedenen Dienstgraden zu sehen. Von feiner Ausgehkleidung, bis hin zu Uniformen der einfachen Soldaten, ist alles dabei.

Aus der Zeit des kalten Krieges, sieht man eine rekonstruierte Leit- bzw. Gefechtszentrale. Der Raum wirkt fast wie ein eingefrorenes 1970er-Jahre-Kontrollzentrum. Hier sieht man deutlich den Übergang vom industriellen Krieg zur elektronischen Kriegsführung.

Im Gruppen-Überwachungsraum wurden konkrete taktische Verteidigungs- und Überwachungsmaßnahmen koordiniert. Die Kernaufgaben des Gruppen-Überwachungsraum waren: Seeüberwachung, Feuerleitung der Küstenartillerie, Luftlage/Bedrohungsanalyse und Alarm- und Einsatzkoordination.

Es gab auch eine Küche von früher zu sehen, mit der kompletten Einrichtung und den Lebensmitteln, wie es sie damals gab. Wie es sich für die damalige Zeit gehörte, stand die Frau am Herd. Zum Glück ändern sich manche Zeiten.

Ein Modell vom Newhaven Fort zeigt deutlich, wie groß das ganze Areal ist und wie es in die Felsen eingebaut wurde, was ich die teils schmalen Gänge und langen Treppen nach unten erklärt.

Der Besuch hat mir gezeigt, wie viel Technik, Organisation und Handarbeit hinter dem Betrieb einer solchen Festung steckte. Besonders die authentisch eingerichteten Räume, von der Schmiede bis zum Operationsraum, machen Geschichte greifbar. Deshalb kann ich einen Besuch sehr empfehlen, denn man erhält nicht nur Informationen, sondern ein echtes Raumgefühl vergangener Zeiten.

Thunfisch-Bällchen

Hallo Freunde, Mama hat in der Küche gezaubert und hat leckere Thunfisch-Bällchen für mich gebacken. So einfach und schnell, habt ihr noch nie für euren Hund gebacken.

Zutaten:

  • 3 EL Haferflocken (grob)
  • 1 Dose Thunfisch im eigenen Saft
  • 1 Ei

Zubereitung:

  1. Gib den Thunfisch mit dem Saft in eine Schüssel und zupfe ihn klein.
  2. Gib das Ei und die Haferflocken dazu und verknete alles gründlich.
  3. Rolle kleine Bällchen aus dem Teig.
  4. Lege die Bällchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
  5. Backe die Thunfisch-Bällchen für 20 Minuten bei 180°C Umluft.

Ich habe aus dem Teig 12 Bällchen geformt, aber ihr könnt die Größe je nach Hund variieren und größere oder kleinere Bällchen formen.

💡 Tipp: Ihr solltet die Kekse im Kühlschrank aufbewahren, da Fisch enthalten ist. Alternativ können sie auch eingefroren werden.

Thunfisch-Bällchen
Thunfisch-Bällchen

Dieses Rezept ist aus unserem Koch- und Backbuch für Hunde, welches als Printausgabe und eBook erhältlich ist: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/unser-buch/

Bewegung beim Hund

„Ein müder Hund ist ein guter Hund“. Diesen Satz hört man oft. Doch stimmt er wirklich? Viele Hunde bekommen heute entweder zu wenig oder viel zu viel Bewegung. Beides kann zu Problemen führen: Unruhe, Stress, körperliche Beschwerden oder Verhaltensauffälligkeiten.

In diesem Beitrag schauen wir uns an, wie viel Bewegung Hunde wirklich brauchen. Warum Bewegung nicht gleich Auslastung ist und wie du erkennst, was dein Hund individuell benötigt.

Bewegung beim Hund

Bewegung ist nicht gleich Auslastung

Viele Hunde gehen täglich lange Spaziergänge und sind trotzdem unruhig. Warum?

Weil körperliche Bewegung nur ein Teil der Auslastung ist. Es gibt drei Arten von Auslastung:

  • Körperlich: laufen, toben, rennen
  • Mental: denken, toben, rennen
  • Emotional: Sicherheit, Nähe, Ruhe

Wie viel Bewegung braucht ein Hund durchschnittlich?

Das ist eine grobe Orientierung, kein Gesetz:

🐾 Kleine Hunde: ca. 45 – 60 Minuten pro Tag; mehrere kurze Spaziergänge

🐾 Mittelgroße Hunde: ca. 1 – 2 Stunden pro Tag; eine Mischung aus Bewegung und Pausen

🐾 Große Hunde: ca. 1,5 – 2,5 Stunden pro Tag; lieber gleichmäßig als extrem

Wichtig: Alter, Gesundheit, Rasse und Charakter sind entscheidender als die Größe.

Warum zu viel Bewegung problematisch sein kann?

Viele Hunde werden unbewusst „hochtrainiert“.

Folgen von Überforderung:

  • Hund kommt nicht mehr zur Ruhe
  • steigende Reizbarkeit
  • Muskel- und Gelenkprobleme
  • Erwartungshaltung: „Immer mehr, immer länger“
  • Besonders junge Hunde und sehr aktive Rassen sind gefährdet

Woran du erkennst, dass dein Hund genug Bewegung hat?

Ein gut ausgelasteter Hund:

  • kann zuhause entspannt schlafen
  • ist draußen aufmerksam, aber nicht hektisch
  • zeigt kein extremes Dauerfordern
  • kann nach dem Spaziergang abschalten

Ein überforderter Hund:

  • wirkt nervös trotz viel Bewegung
  • kommt schwer zur Ruhe
  • fordert ständig Action
  • reagiert schnell über

Bewegung clever gestalten, statt einfach länger laufen

Besser als 2 Stunden stumpfes Laufen:

  • 30 Minuten Spaziergang
  • 10 Minuten Schnüffelzeit
  • 5 Minuten kleines Training
  • 10 Minuten freie Erkundung

Qualität schlägt Quantität!

Mentale Auslastung, der unterschätzte Schlüssel

Mentale Aufgaben ermüden Hunde nachhaltiger als Laufen.

Beispiele:

  • Schnüffelspiele
  • Futter suchen
  • kleine Denkaufgaben
  • neue Wege erkunden
  • langsame, ruhige Spaziergänge

Schon 10–15 Minuten Denken können mehr bringen als 45 Minuten Rennen.

Emma als Beispiel

Emma liebt Bewegung, aber sie braucht genauso:

  • ruhige Spaziergänge (zur Abwechslung ist nur manchmal ein Spielzeug dabei)
  • feste Rituale (sie wird z.B. zum Schlafen am Abend mit ihrer eigenen Decke zugedeckt und dadurch weiß sie, es ist Schlafenszeit)
  • Zeit zum beobachten und schnüffeln (ja, die Hektik des Alltags nagt an uns allen und wir haben nicht immer Zeit. Aber die Gassirunden sind für euren Hund die Highlights des Tages. Gönnt ihnen ein paar Minuten Zeit dafür)

Seit wir nicht mehr „immer mehr“ machen, ist sie:

  • ausgeglichener (wir haben einen gute Laune-Bär, die in sich selbst ruht)
  • aufmerksamer (sie kann sich ganz auf etwas bestimmtes konzentrieren)
  • entspannter zuhause (sie ist zu Hause so entspannt, dass sie auch tagsüber in den Tiefschlaf verfällt)

Häufige Fehler beim Thema Bewegung

❌ Jeden Tag gleich lange und gleich schnell
❌ Keine Pausen einbauen
❌ Hund „müde machen wollen“
❌ Stress mit Auslastung verwechseln

Fazit:

Ein Hund braucht keine endlosen Märsche, sondern: angepasste Bewegung, mentale Herausforderungen, Sicherheit und Ruhe. Wenn du lernst, deinen Hund zu beobachten statt nur Kilometer zu zählen, findest du automatisch das richtige Maß.

Hundepsychologie – Angst vor lauten Geräuschen

Lautes Knallen, plötzliche Explosionen oder ein unerwarteter Sturm. Viele Hunde reagieren darauf mit Angst, Panik oder Stress. Für uns Menschen mag es nur ein kurzes, störendes Geräusch sein, für unsere vierbeinigen Freunde ist es eine potenzielle Bedrohung.

Hundepsychologie - Angst vor lauten Geräuschen

Was macht Angst mit unseren Hunden?

Angst ist ein natürlicher Schutzmechanismus, aber bei manchen Hunden kann sie so stark ausgeprägt sein, dass sie den Alltag massiv beeinträchtigt. Spaziergänge werden zum Stressfaktor, das Spielen geht zurück und in manchen Fällen entstehen gesundheitliche Probleme wie Magen-Darm-Beschwerden oder Herzrasen.

In diesem Beitrag erfährst du, warum Hunde Angst vor lauten Geräuschen haben, wie du Angstzeichen frühzeitig erkennst und etwas über effektive Methoden, um Angst zu reduzieren.

Warum Hunde Angst vor Geräuschen haben

Hunde besitzen ein deutlich feiner entwickeltes Gehör als Menschen. Sie nehmen Frequenzen und Lautstärken wahr, die wir kaum hören können. Plötzliche Geräusche wirken daher auf sie viel intensiver und oft bedrohlich.

Häufige Ursachen für Geräuschangst:

Genetik und Veranlagung

Manche Rassen oder Linien neigen stärker zu Angstverhalten, z. B. Terrier oder Hütehunde.

Negative Erfahrungen in der Vergangenheit

Ein unerwarteter Knall während einer frühen Entwicklungsphase kann die Angst dauerhaft verankern.

Fehlende Gewöhnung

Hunde, die als Welpen wenig Umgebungsgeräusche erlebt haben, reagieren später stärker auf plötzliche Geräusche.

Lautstärke und Frequenz

Feuerwerk, Sirenen, Baustellenlärm oder Gewitter enthalten hohe Frequenzen, die Hunde besonders empfindlich wahrnehmen.

Typische Anzeichen von Angst

Hunde zeigen Angst nicht immer eindeutig. Manche Anzeichen sind subtil, andere sehr deutlich.

Körperliche Anzeichen:

  • zittern und winseln
  • hecheln ohne ersichtlichen Grund
  • sabbern oder erbrechen
  • aufgestellte Ohren, gesenkter Schwanz

Verhaltensanzeichen:

  • verstecken unter Möbeln, Betten oder in Hundeboxen
  • panisches Umherlaufen oder unruhiges Kreisen
  • Bellanfälle oder aggressive Reaktion, wenn die Angst hoch ist
  • Verweigerung von Futter oder Spiel

Langfristige Folgen:

Bleibt die Angst unbehandelt, kann sie zu chronischem Stress führen. Das Immunsystem wird geschwächt, Hunde sind schneller erschöpft und entwickeln manchmal unerwünschtes Verhalten.

Strategien, um Angst zu reduzieren

Gewöhnung an Geräusche (Desensibilisierung)

Eine der effektivsten Methoden ist die schrittweise Gewöhnung:

  • Geräusche aufnehmen (Feuerwerk, Gewitter, Sirenen)
  • auf sehr niedriger Lautstärke abspielen
  • positive Verstärkung: Leckerli, Spiel oder Streicheleinheiten
  • Lautstärke nach und nach erhöhen, solange der Hund ruhig bleibt
  • Wichtig: Nie den Hund zwingen oder bestrafen! Die Angst verstärkt sich dadurch weiter

Sicherer Rückzugsort

Hunde fühlen sich wohler, wenn sie wissen, dass sie jederzeit „sicher“ sein können:

  • Ruhiges Zimmer oder Hundebox
  • Lieblingsdecke, Spielzeug oder getragenes Kleidungsstück des Besitzers
  • Dunkle Umgebung kann visuelle Reize reduzieren

Beruhigende Hilfsmittel

Es gibt mehrere praktische Hilfen:

  • Thundershirt / Druckwesten: Erzeugt leichten Druck, der Angst reduziert
  • Musik / weiße Rauschen: Geräusche werden maskiert, Stress sinkt
  • Futterpuzzles und Kauartikel: Lenken ab und beruhigen gleichzeitig

Konsequente Routine

Hunde lieben Vorhersehbarkeit. Gerade bei bekannten „Angstzeiten“ (Silvester, Gewitter) hilft eine feste Routine:

  • Feste Spaziergänge, Fütterung, Spielzeiten
  • Nähe zeigen, ohne zu überbeschützen
  • Ruhige Stimme und sanfte Berührung geben Sicherheit

Professionelle Unterstützung

Wenn die Angst stark ausgeprägt ist, kann professionelle Hilfe notwendig sein:

  • Tierarzt: Abklärung, ob Angstmedikamente sinnvoll sind
  • Hundetrainer / Verhaltenstherapeut: Individuelle Trainingspläne
  • Langfristige Verhaltenstherapie: Systematische Desensibilisierung und Gegenkonditionierung

Alltagstipps für laute Situationen

Plane Spaziergänge so, dass du Menschenmassen, Baustellen oder Knallerei vermeidest. Nimm Snacks und Spielzeug zur Ablenkung mit. Trainiere zuvor gezielt Ruheübungen („Platz“, „Bleib“). Dokumentiere Fortschritte, um Muster und Fortschritte zu erkennen.

Fallbeispiel: Emma und Gewitter

Emma hat in der Vergangenheit bei Gewitter stark gezittert und sich versteckt. Mit einem sicheren Rückzugsort, sanfter Musik, Thundershirt und kleinen Leckerlis, hat sie innerhalb weniger Wochen gelernt, ruhiger zu bleiben. Heute kann sie selbst kurze Gewitter entspannt genießen. Ein Beispiel, dass Geduld und konsequentes Training wirklich wirken.

Fazit:

Angst vor lauten Geräuschen ist bei Hunden weit verbreitet, aber behandelbar. Die Kombination aus Desensibilisierung, sicherem Rückzugsort, beruhigenden Hilfsmitteln, Routine und gegebenenfalls professioneller Unterstützung hilft den meisten Hunden, ruhiger zu werden. Mit Verständnis, Geduld und liebevoller Begleitung kann dein Hund lernen, stressige Geräusche zu tolerieren und den Alltag entspannter zu meistern.

Stadiontour – Signal Iduna Park – Dortmund

Hallo Freunde, auf unserem Trip durchs Ruhrgebiet, stand natürlich auch ein Stadionbesuch des Signal Iduna Parks in Dortmund an. Leider dürfen Hunde dort nicht mit rein, auch nicht zu einem Stadionbesuch. Also sind Martin und Mama alleine dorthin und ich habe mich derweil im Hotel ausgeruht.

Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund
Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund
Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund

Der Signal Iduna Park ist seit 1974 die Heimspielstätte von Borussia Dortmund (BVB) und wird auch gerne das Westfalenstadion genannt. Mit einer Kapazität von fast 81.400 Plätzen, ist es das größte Stadion Deutschlands.

Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund
Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund
Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund

Das Stadion liegt im Bezirk Innenstadt-West, an der Strobelallee. Man kann direkt davor parken, wenn man das Stadion im Rahmen der Stadiontour besucht. Bei einem Spiel sollte man allerdings einen P+R Parkplatz nutzen, der etwas außerhalb liegt. Von dort fahren Shuttle-Busse zum Stadion, zumindest an Spieltagen.

Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund
Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund

Das Stadion ist für seine „gelbe Wand“ bekannt, womit die Stehplätze gemeint sind. Sie gilt mit 25.000 Stehplätzen als größte Stehplatztribüne Europas.

Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund

Bei der Stadiontour hat man die Möglichkeit, die Tribünen zu besuchen und normalerweise auch die Trainerbank. Da bei unserem Besuch eine Veranstaltung anstand, war der Bereich leider gesperrt.

Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund
Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund

Weiter ging es für uns in die Spielerkabine des BVBs, welche zu manchen andere Spielerkabinen, doch recht groß ist. Es gibt auch einen großen Dusch- und Wellnessbereich.

Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund
Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund
Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund

Der Signal Iduna Park ist eines der wenigen Stadien, welches ein eigenes Gefängnis, ein sogenanntes „Fan-Gefängnis“ hat. Das habe ich hier zum ersten Mal gesehen, denn in der Allianz Arena gibt es das wohl auch, wurde dort bei der Stadiontour aber nicht gezeigt. Es ist ein riesiger Raum mit einer Bank und um die Ecke hinten, sind die Toiletten. Das gibt es auch noch mal für Frauen, damit die Geschlechter getrennt werden können.

Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund
Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund
Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund

Nach der Stadiontour, ging es für uns noch ins BVB Museum, ins „Borusseum“, welches links vom Stadion gelegen ist. Hier wird die Vereinsgeschichte, seit der Gründung in 1909, dokumentiert.

Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund
Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund

Das Museum wurde in 2008 eröffnet und ist auf eigene Faust zu erkunden. Man kann aber auch eine professionelle Führung buchen. Neben einer festen Ausstellung, die im Jahr 2018 komplett neu aufgebaut wurde, gibt es auch immer wieder Wechselausstellungen mit verschiedenen Themen.

Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund
Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund
Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund

Bereits bei unserer Stadiontour in Liverpool (England), haben wir einiges über Jürgen Klopp erfahren. Aber auch beim BVB ist er eine große Nummer, denn er hat den Verein im Jahr 2011 zur Meisterschaft, im Jahr 2012 zum double und im Jahr 2013 ins Champions League-Finale. Hier sieht man seine zerbrochene Brille, die beim Jubel wegen des Sieges gegen den FC Bayern, kaputt gegangen ist.

Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund
Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund
Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund

Im Museum gibt es einen große Wand mit geballter Ladung Geschichte des Vereins. Hier sieht man alte Trikots, Eintrittskarten, die ersten Stühle des Stadion uvm. Eine alte Jukebox steht hier auch und sie funktioniert sogar.

Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund
Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund
Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund

Petra Strücker gilt als Dienstälteste Mitarbeiterin des BVBs. Im Museum kann man ihren Arbeitsvertrag sehen und einiges über ihren Arbeitsbereich erfahren. Nach 42 Dienstjahren, wurde sie 2023 in den Ruhestand verabschiedet. Sie betreut trotzdem auf Minijob-Basis einige Fan-Clubs auch weiterhin.

Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund
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Na, kennt ihr alle das Vereinslied der Borussia? Ich kannte es nicht, aber hier kann man es wunderbar auswendig lernen.

Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund
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Im Borusseum sind sämtliche gewonnene Pokale der letzten Jahrzehnte ausgestellt. Unter anderem der Pokal der deutschen Meisterschaft, des DFB-Pokals und der Champions League.

Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund
Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund
Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund

Wenn man die alten Eintrittspreise von damals sieht, glaubt man nicht, wie teuer ein Ticket mittlerweile geworden ist. Kennt ihr noch Ottmar Hitzfeld? Er hat 1991 als völlig Unbekannter das Traineramt des BVB übernommen und hat die Doppelmeisterschaft 1995 und 1996 geholt. Danach wurde die Mannschaft mit ihm als Trainer Gewinner der Champions League und des Weltpokals. Danach war er weltberühmt und mit seinem Markenzeichen, dem Trenchcoat, erkannte ihn jeder.

Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund
Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund
Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund

Das Museum ist toll gemacht und auf jeden Fall einen Besuch wert. Wir können es euch sehr empfehlen. Recht neben dem Stadion, befindet sich die BVB Fanwelt. Ein Fanshop auf 2 Etagen.

Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund
Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund
Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund

In der Fanwelt gibt es sämtliche Trikots, die man sich vor Ort nach seinen Wünschen konfigurieren kann, Schuhe und eine große Auswahl an Fußbällen.

Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund
Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund
Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund

Das Maskottchen, die Biene Emma, darf natürlich auch nicht fehlen. Und für Kinder gibt es eine eigene Spieleecke „Emmas Ecke“ mit verschiedenen Spielsachen.

Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund
Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund
Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund

Und wenn die Kinder quengelig werden, kann man sie wunderbar mit einem Eis oder einem Stück Kuchen ruhig stellen. Ich kenne das aus Erfahrung, denn es funktioniert auch bei großen Kindern noch. Es gab auch noch einen Kicker, wo man Tickets für ein Heimspiel gewinnen konnte.

Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund
Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund

Die Stadiontour, der Besuch des Museums und danach der Besuch in der BVB Fanwelt, war ein toller Ausflug. Wenn ihr euch für Stadien interessiert, solltet ihr auf jeden Fall den Signal Iduna Park in Dortmund besuchen. Da ich so brav im Hotel gewartet habe, hab ich sogar noch was ganz tolles bekommen und zwar die Biene Emma. Ich hab mich so sehr darüber gefreut. Dafür warte ich gerne im Hotel. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.

Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund
Stadiontour - Signal Iduna Park - Dortmund

Monkey World – Wareham

Hallo Freunde, diesmal hat Mama das Monkey World in Wareham (Südengland) für euch besucht. Monkey World ist ein international bekanntes Primaten‑Rettungszentrum und Schutzgebiet, welches in 1987 eröffnet wurde.

Es ist kein klassischer Zoo, sondern ein Ort für gerettete, misshandelte und gefährdete Primaten aus aller Welt.

Als erstes kamen wir zu einer Art der Gibbons. Die Gibbons stammen aus Südostasien. Sie sind die Schwestergruppe der Menschenaffen und werden deshalb auch als Kleine Menschenaffen bezeichnet. Es werden 20 Arten unterschieden.

Monkey Word
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Normalerweise befinden sich im Park keine Gorillas, da sie selten als Haustiere bei Menschen gehalten werden und gerettet werden müssen. Aber bei unserem Besuch, war einer da. Die Gorillas sind eine Primatengattung aus der Familie der Menschenaffen. Sie sind die größten lebenden Primaten und die ausgeprägtesten Blätterfresser unter den Menschenaffen. Sie sind durch ihr schwarzgraues Fell und den stämmigen Körperbau charakterisiert und leben in den mittleren Teilen Afrikas.

Monkey Word
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Auch Wölfe haben wir im Park angetroffen. Der Wolf ist das größte, heute noch lebende Raubtier aus der Familie der Hunde. Wölfe leben meist in Rudeln. Hauptbeute sind in den meisten Regionen mittelgroße bis große Huftiere. Seit sich die Wölfe in Deutschland wieder vermehren, kommt es immer wieder zu gerissenen Tieren in Schafherden. Emma und ich, sind Wölfen auch schon beim spazieren begegnet und ich kann euch sagen, ich hatte vor Angst die Hose voll, da die beiden Wölfe uns hinterher gelaufen sind. Es ging zum Glück aber alles gut aus.

Monkey Word
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Wer kennt nicht den berühmten Film Madagascar? Natürlich waren auch die süßen Ringelschwanzlemuren (Lemur catta) vertreten. Kattas stammen ursprünglich aus Madagaskar und gehören zur Familie der Lemuren. Sie sind tagaktiv und sehr sozial. Meist leben sie in Gruppen.

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Von weitem dachte ich, die Wildschweine sehen aber irgendwie komisch aus. Es sind auch keine Wildschweine, sondern Pinselohrschweine, welche aus West- und Zentralafrika stammen. Sie haben ein rotbraunes Fell, einen hellen Streifen auf dem Rücken und Leben in Wädern und Savannen. Sie sind Allesfresser.

Monkey Word
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Da ich Elefanten sehr mag, hab ich mich über die nächsten Bewohner in Monkey World gefreut. Die Elefanten waren gerade am Ball spielen und hatten ihren Spaß. Hier geht es ihnen sicher besser als dort, wo sie gerettet wurden. Die Elefanten gehören zur Familie der Rüsseltiere. Sie sind die noch einzigen überlebenden Tiere dieser Ordnungsgruppe.

Monkey Word
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Dann haben wir noch die sogenannten Müller-Gibbons gesehen. Im Park leben mehrere Müller-Gibbons in einem Gehege, darunter Nini und Fuchs. Sie sollten beide bei einem illegalen Tierhandel nach Taiwan geschafft werden und konnten dabei gerettet werden. Die Müller-Gibbons stammen ursprünglich aus Borneo. Sie leben in Laub-, Monsun- und tropischen Wäldern, oft mit einem hohen Bestand an Flügelfruchtgewächsen. 

Monkey Word

Leoparden konnte man in Monkey World ebenfalls betrachten. Leoparden, auch Pant(h)er genannt, gehören zur Familie der Katzen. Das Fell der Leoparden kann unterschiedlich sein, aber fast immer, zeigt es Rosetten. Ihr Lebensraum liegt in ganz Afrika verteilt.

Monkey Word

Die nächsten Großkatzen die wir gesehen haben, waren Löwen. Auf den Bildern sieht man Weibchen, sie haben nicht dieses typische lange Fell um den Kopf herum, was nur Männchen haben. Löwen leben im Gegensatz zu anderen Großkatzen in Rudeln. Ihr Verbreitungsgebiet ist Afrika und auch Indien.

Monkey Word

Zum Schluss darf der Tiger natürlich nicht fehlen. Eine weitere Art der Großkatzen, welche in Asien verbreitet ist. Ein Tiger ist unverkennbar, dank seiner typischen, dunklen Streifen. Sie leben eher als Einzelgänger und ernähren sich überwiegend von großen Huftieren.

Monkey Word

In Monkey Word gibt es noch viele weitere Tiere zu sehen, die durch die Behörden aus schlechter Haltung oder Schmuggel gerettet wurden und hier ihr neues Zuhause gefunden haben, da man sie nicht mehr in der freien Natur integrieren kann. Der Park leistet wirklich eine tolle Arbeit und er ist auf jeden Fall einen Besuch wert, wenn man sich über die Tiere informieren möchte.

Alle Infos zu Monkey World, findet ihr hier: https://monkeyworld.org/

Goodwood Festival of Speed

Das Goodwood Festival of Speed findet jährlich, meist im Juli und manchmal gegen Ende Juni statt und dauert 4 Tage. Es ist ein großes Festival für Motorsport-Fans.

Viele Autohersteller nutzen die Chance und stellen auf dem Festival auch ihre neuen Fahrzeuge vor. Vor Ort waren viele verschiedene Anbieter, als wir dort waren, was nun auch schon eine Weile her ist. Ford hatte ein riesiges Gebäude aufgebaut, was sich über 3 Etagen erstreckt hat und man konnte viele ihrer Modelle begutachten und einsteigen, wie z.B. den Ford Mustang oder den Ford Focus.

Goodwood Festival of Speed
Goodwood Festival of Speed

Im Hintergrund sieht man die Supersportwagen des italienischen Herstellers Pagani. Diese konnte man leider nur aus der Ferne betrachten und nicht testen. Aber das ist bei dem Preis von 2,5 bis 17,5 Millionen Euro auch kein Wunder.

Goodwood Festival of Speed

Während dem Festival, gibt es auch immer wieder verschiedene Paraden, bei denen die Teilnehmer in lustigen Verkleidungen durch die Menge laufen.

Goodwood Festival of Speed
Goodwood Festival of Speed

Natürlich war auch Toyota mit mehreren Modellen vor Ort und hat seine Autos präsentiert. Auch ein Riesenrad gibt es beim Festival of Speed. Von dort oben hat man einen tollen Blick über das Gelände und die Autos.

Goodwood Festival of Speed

Wann sieht man mal einen Ferrari so nah vor Ort, außer er düst an einem vorbei? Natürlich auch hier beim Festival. Ferrari hatte ebenfalls mehrere Fahrzeuge ausgestellt.

Goodwood Festival of Speed

Legendäre Fahrzeuge aus verschiedenen Epochen der Motorsportgeschichte, die entweder original erhalten oder sorgfältig restauriert sind, kann man im Bereich „Classic und Replica Car-Bereich“ begutachten. Viele dieser historischen Schmuckstücke nehmen am berühmten Hillclimb-Rennen teil.

Goodwood Festival of Speed

Das tolle an Goodwood Festival of Speed ist, Besucher können sich im Fahrerlager frei bewegen und können den Mechanikern über die Schulter schauen. So kann man die Legenden der Motorsportgeschichte hautnah erleben.

Goodwood Festival of Speed

Mein größtes Highlight bei Goodwood war es auf jeden Fall, als der Formel 1 Wagen von Michael Schumacher über die Strecke gedüst ist. Als riesiger Formel 1 Fan, wollte ich schon als Kind immer mal live bei einem Rennen dabei sein, leider hat es nie geklappt. Diese Motorengeräusche live vor Ort zu hören, hat mir eine Gänsehaut verschafft und Tränen in die Augen getrieben.

Das alles passiert auf dem legendären Hillclimb, dem Herzstück des Events. Hierbei fahren historische Klassiker und modernste Hypercars über die 1,86 km lange Auffahrt.

Goodwood Festival of Speed
Goodwood Festival of Speed

Ich kann euch einen Besuch beim Goodwood Festival of Speed wirklich sehr empfehlen, gerade wenn man sich für Autos und Motorsport interessiert.

Alle Infos zu Goodwood, findet ihr hier: https://www.goodwood.com/motorsport/festival-of-speed/

Tipp: In Goodwood findet auch jährlich eine Veranstaltung nur für unsere Vierbeiner statt. Sie nennt sich „Goodwoof“. Dort gibt es viele Mitmach-Aktionen für Hunde, Wellnessbereiche für Hunde mit Massagen und Yoga, Workshops und viele weitere Angebote. Alle Infos zu Goodwoof, findest du hier: https://www.goodwood.com/goodwoof/

Kokos-Apfel-Osterkekse

Hallo Freunde, bei Collory gibt es eine tolle Backmatte mit Ostermotiven. Dafür hat Mama ein neues Rezept für euch kreiert und ich durfte die gebackenen Leckerlis testen. Die leckeren Osterkekse, müsst ihr unbedingt mal nachbacken.

Zutaten:

  • 80g ungesüßtes Apfelmus
  • 1 Ei
  • 1 EL geschmolzenes Kokosöl
  • 100g Hafer-, Reis- oder Dinkelmehl
  • 20g Kokosraspel
  • Wasser nach Bedarf, ich habe 50ml genutzt

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 160°C vorheizen.
  2. Nun Apfelmus, Ei und das Kokosöl gründlich verrühren.
  3. Als nächstes das Mehl und die Kokosflocken unterrühren.
  4. Sollte der Teig zu fest und nicht streichfähig sein, muss Wasser zugegen werden. Ich habe 50ml Wasser genutzt.
  5. Verteile nun die Teigmasse mit einem Spatel in der Backmatte.
  6. Backt die Kekse für ca. 25-30 Minuten und lasst sie danach auskühlen.

Tipp: Um die Kekse haltbar zu machen, gebt Sie für mindestens 4 Stunden bei 60°C in den Dörrautomaten. Ich lasse sie gerne ein bisschen länger drin, damit sie schön knackig sind und nicht so schnell schimmeln. Wenn sie nur für den Frischverzehr gedacht sind, müsst ihr sie nicht trocknen, aber lasst sie nach dem backen noch 30-60 Minuten im ausgeschalteten, offenen Backofen nachtrocknen.

Kokos-Apfel-Osterkekse
Kokos-Apfel-Osterkekse
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Royal Engineers Museum – Gillingham

Hallo Freunde, Mama hat für euch das Royal Engineers Museum in Gillingham besucht. Das Museum wurde im Jahr 1987 eröffnet und beheimatet eine militärhistorische Sammlung von nationaler und internationaler Bedeutung. Gillingham ist eine Stadt in der Grafschaft in Kent und liegt ca. 50km von London entfernt.

Royal Engineers Museum Gillingham

Das Royal Engineers Museum ist im ehemaligen Ravelin Building der Brompton Barracks untergebracht. Dies war ursprünglich die Ausbildungsstätte der Royal Engineers ab 1905. Bereits auf dem Parkplatz des Museum, kann man einige der Militärfahrzeuge sehen, die dort ausgestellt sind. Zum Beispiel steht hier der FV180 CET, ein gepanzertes Pionierfahrzeug, welches für militärische Ingenieuraufgaben genutzt wurde.

Royal Engineers Museum Gillingham
Royal Engineers Museum Gillingham
Royal Engineers Museum Gillingham

Hier werden Szenen aus dem 1. Weltkrieg auf dem Schützengraben nachgestellt, wo es z.B. um die Kommunikation im Stellungskrieg geht. Während des 1. Weltkriegs waren die Royal Engineers zuständig für Aufbau und Wartung von Feldtelefonanlagen, Signaltechnik, Telegraphie und Nachrichtenübermittlung zwischen Frontabschnitten.

Royal Engineers Museum Gillingham
Royal Engineers Museum Gillingham
Royal Engineers Museum Gillingham

Ausgestellt werden auch die verschiedenen Minen und es wird die Aufgabe eines Minenräumers gezeigt, die während des 2. Weltkriegs durch die vielen Minen sehr wichtig war. Minen wurden damals mit zur Schlüsselfigur des Krieges, da sie kostengünstig waren und eine große, taktische Wirkung hatten.

Royal Engineers Museum Gillingham
Royal Engineers Museum Gillingham
Royal Engineers Museum Gillingham

Im Museum bekommt man viele Infos zu den verschieden bomben, wie u.a. zu den Schmetterlingsbomben und man sieht eine nachgestellte Szene eines Kampfmittelräumers der Royal Engineers, wie er eine Bombe während des Blitz (deutsche Luftangriffe auf Großbritannien), entschärft.

Royal Engineers Museum Gillingham
Royal Engineers Museum Gillingham
Royal Engineers Museum Gillingham

Hier seht ihr eine deutsche V-2-Rakete (Vergeltungswaffe 2) aus dem Zweiten Weltkrieg. Sie hat eine Höhe von 14 Metern und wiegt ca. 13 Tonnen. Sie wurde das erste Mal 1944 eingesetzt gegen London und Antwerpen. Sie ist die erste einsatzfähige ballistische Großrakete der Welt mit einer Reichweite von 320 Kilometern.

Royal Engineers Museum Gillingham
Royal Engineers Museum Gillingham

Bei dem Flugzeug handelt es sich um eine Hawker Siddeley Harrier, ein britisches Senkrechtstart- und Kurzstartkampfflugzeug, dass ab Ende der 1960er-Jahre bei der Royal Air Force eingeführt wurde. Sie wurde für Infrastruktur- und Pionieroperationen eingesetzt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt je nach Version bei etwa 1.100 km/h, die Einsatzreichweite bei rund 500–800 km ohne Zusatztanks.

Royal Engineers Museum Gillingham
Royal Engineers Museum Gillingham

Ausgestellt sind auch einige der Uniformen, die z.B. während des Koreakrieges gegen die klirrende Kälte getragen wurden. Während des Irakkrieges wurden in 2003 durch das US-Verteidigungsministerium sogenannte Iraqi Most Wanted-Spielkarten gedruckt. Sie dienten dem Zweck, sich die 52 meistgesuchten Mitglieder des Saddam Hussein Regimes einzuprägen. Bei Kontrollen sollten sie zudem die Identifikation erleichtern.

Royal Engineers Museum Gillingham
Royal Engineers Museum Gillingham
Royal Engineers Museum Gillingham

Wer sich für die Geschichte des Krieges interessiert, ist im Royal Engineers Museum genau richtig. Hier gibt es viel zu sehen und vor allem, dank vieler schriftlicher Informationen, zu verstehen. Wir können euch einen Besuch sehr empfehlen.

Infos zum Royal Engineers Museum Gillingham, findet ihr hier: https://www.re-museum.co.uk/

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