Luxemburg, dass klingt nach sanften Hügeln, dichten Wäldern und malerischen Flusslandschaften. Das kleine Großherzogtum bietet idyllische Wanderwege, charmante Dörfer und Naturparks, in denen Hunde ausgiebig laufen können. Die gute Nachricht: Luxemburg ist für Hunde generell freundlich, solange man die Regeln respektiert.
Wer die Vorschriften kennt, erlebt mit Hund ein ruhiges, abwechslungsreiches Outdoor-Paradies zwischen Wäldern, Flüssen und historischen Städtchen.
Einreisebestimmungen – Über die Grenze nach Luxemburg
Luxemburg gehört zur EU, daher ist die Einreise für Hunde unkompliziert:
EU-Heimtierausweis Pflicht
Mikrochip (ISO-Standard)
Tollwutimpfung: mindestens 21 Tage alt
Keine Quarantäne erforderlich
Maximal 5 Hunde pro Person empfohlen
Tipp: Vor Reiseantritt prüfen, ob Sonderregelungen für bestimmte Rassen bestehen.
Gesetze und Vorschriften: Leine, Maulkorb und luxemburgische Genauigkeit
Leinenpflicht:
In Städten wie Luxemburg-Stadt fast immer Pflicht.
Auf Wanderwegen meist entspannt, außer in Naturschutzgebieten oder bei Vieh auf Feldern.
Maulkorbpflicht:
Für bestimmte Rassen vorgeschrieben, z. B.:
Pit Bull Terrier
American Staffordshire Terrier
Staffordshire Bull Terrier
Rottweiler u.a.
In öffentlichen Verkehrsmitteln und städtischen Bereichen wird ein Maulkorb oft empfohlen.
Öffentliche Verkehrsmittel:
Hunde dürfen in Bussen und Bahnen mit, meist gegen Ticket.
Leine und ggf. Maulkorb Pflicht.
Restaurants:
Viele kleine Gasthäuser und Cafés heißen Hunde willkommen.
In Städten besser nachfragen.
Wasser und Napf selbst mitbringen.
Gesundheit und Vorsorge – Wälder, Flüsse und kleine Gefahren
Zecken: Besonders in Wäldern und Flussauen ein Thema, Zeckenschutz ist notwendig
Hitze: Im Sommer kann es auf asphaltieren Wegen heiß werden. Schatten und Wasser für den Hund einplanen.
Wildtiere und Vieh: Hunde anleinen, Abstand zu Kühen und Pferden halten.
Tierärzte: In Luxemburg-Stadt und größeren Städten gibt es Notdienste.
Strände und Natur – Flüsse, Wälder und Pfotenglück
Luxemburg hat keinen Zugang zum Meer, aber bietet wunderschöne Natur für Spaziergänge:
Hundebadeplätze:
Flussufer wie Alzette oder Sauer: stellenweise Hundebaden möglich
Strafen: Missachtung von Leinenpflicht oder Maulkorbpflicht kann Bußgeld nach sich ziehen.
Kultur: Luxemburger lieben Natur und Hunde, aber Rücksichtnahme wird erwartet.
Praktischer Tipp: Snacks, Wasser und tragbare Hundedecke einpacken, besonders für längere Wanderungen.
Fazit: Luxemburg ist ein kleines, aber hundefreundliches Outdoor-Paradies. Wer Regeln kennt und respektiert, findet idyllische Wanderwege, Flüsse, Wälder und charmante Dörfer. Zwischen Hügeln, Flüssen und historischen Städtchen wartet ein Stück luxemburgisches Pfotenglück.
Litauen, dass klingt nach endlosen Wäldern, klaren Seen und kilometerlangen Sandstränden, an denen euer Hund nach Herzenslust toben kann. Die gute Nachricht: Hunde sind hier willkommen, und viele Einheimische freuen sich über vierbeinige Besucher.
Doch Vorsicht: Auch in Litauen gibt es Regeln. Wer sie kennt und respektiert, erlebt mit Hund ein wahres Paradies zwischen Natur und Küste.
Einreisebestimmungen – Über die Grenze ins Baltikum
Litauen gehört zur EU, die Einreise ist daher unkompliziert:
EU-Heimtierausweis ist Pflicht
Mikrochip (ISO-Standard)
Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt)
Mindestalter: Hunde müssen mindestens 15 Wochen alt sein
Maximal 5 Hunde pro Person erlaubt
Tipp: Prüft vor der Reise, ob sich kurzfristig neue Vorschriften ergeben haben oder besondere Regelungen für euren Hund gelten.
Gesetze und Vorschriften: Leine, Maulkorb und litauische Genauigkeit
Litauen ist hundefreundlich, aber die Regeln unterscheiden sich je nach Stadt und Gemeinde.
Leinenpflicht:
In Städten und öffentlichen Verkehrsmitteln fast immer Pflicht.
In Naturgebieten meist entspannt, außer in Naturschutzgebieten oder bei Weidevieh.
Maulkorb:
Für bestimmte Hunderassen (z. B. Kampfhunde) vorgeschrieben. Es ist generell sinnvoll, einen Maulkorb dabei zu haben, da die Regelungen regional variieren.
Öffentliche Verkehrsmittel:
Hunde dürfen mit, meist gegen Ticket (halber Fahrpreis).
Immer mit Leine und ggf. Maulkorb.
Restaurants:
Viele Gasthäuser in kleineren Städten heißen Hunde willkommen.
In großen Städten vorher nachfragen, draußen ist es meist kein Problem.
Gesundheit und Vorsorge – Wälder, Seen und kleine Gefahren
Zecken: Ganzjährig ein Thema, besonders in waldreichen Gebieten. Zeckenschutz unbedingt!
Hitze: Im Sommer kann es auf den offenen Feldern heiß werden. Spaziergänge lieber morgens oder abends, Schatten und Wasser nicht vergessen.
Wildtiere: Rehe, Wildschweine und Vögel; Hunde sollten immer unter Kontrolle sein, um Konflikte zu vermeiden.
Tierärzte: In größeren Städten gibt es Notdienste. Vorab die nächste Tierklinik im Handy speichern.
Strände und Natur – Küste, Seen und Pfotenglück
Litauen hat zwar kein Gebirge, dafür kilometerlange Strände und unzählige Seen.
Hundebadeplätze:
Kurische Nehrung: teilweise hundefreundliche Strandabschnitte
Galvė-See in Trakai: ruhige Badeplätze für Hunde
Naturstrände entlang der Ostseeküste bieten oft genug Freiheit
Wandern und Natur:
Aukštaitija-Nationalpark: idyllische Seenlandschaften und Waldwege
Žemaitija-Nationalpark: schöne Wanderwege, ideal für ausgedehnte Spaziergänge
Kleine Küstenpfade: perfekt für Strandspaziergänge
Wichtig: Leine immer dabeihaben, besonders in Naturschutzgebieten und bei Begegnungen mit Wildtieren.
Unterkünfte und Alltag – Zwischen Hundepension und Ferienhaus
Unterkünfte:
Viele Ferienhäuser, Hotels und Campingplätze heißen Hunde willkommen.
Vorab über Portale wie Airbnb nach „haustierfreundlich“ filtern.
Auf Campingplätzen sind oft extra Hundezonen vorhanden.
Restaurants:
Kleine Gasthäuser und Cafés akzeptieren Hunde.
Ein Napf mit Wasser wird in vielen Unterkünften bereitgestellt.
Besonderheiten und Tipps – Litauen mit Herz und Regeln
Regional unterschiedlich: Küstenregionen sind entspannter, Städte wie Vilnius oder Kaunas strenger.
Strafen: Ohne Leine oder Maulkorb (bei vorgeschriebenen Rassen) drohen Bußgelder.
Kultur: Litauer lieben Natur und Hunde, aber auch Ordnung. Wer die Regeln respektiert, wird freundlich empfangen.
Praktischer Tipp: Immer ausreichend Wasser und Snacks für den Hund mitnehmen. An Seen und Stränden gibt es nicht überall frisches Trinkwasser.
Fazit: Litauen ist ein wahres Outdoor-Paradies für Hunde. Wer Regeln respektiert, findet endlose Wälder, klare Seen, hundefreundliche Strände und herzliche Gastgeber. Zwischen Küste, Seenlandschaften und unberührter Natur wartet ein Stück baltisches Pfotenglück.
Die Ukraine, ein Land voller Kontraste. Unendliche Ebenen, tiefe Wälder, wilde Karpaten und ehrliche Menschen, die trotz allem ihren Humor behalten haben. Wer mit Hund reist, findet hier keine touristische Perfektion, sondern echtes Leben: rau, naturverbunden und überraschend herzlich.
Einreisebestimmungen – Mit Hund an die Grenze
Die Ukraine gehört nicht zur EU, daher sind bei der Einreise etwas mehr Dokumente nötig, aber alles machbar:
EU-Heimtierausweis ist Pflicht
Mikrochip (ISO-Standard, vor der Tollwutimpfung gesetzt)
Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt, nicht älter als 12 Monate)
Amtstierärztliches Gesundheitszeugnis (nicht älter als 5 Tage vor Einreise)
Empfehlung: Nachweis einer Entwurmung
Kontrollen an der Grenze sind gründlich, aber freundlich. Die Beamten wollen meist die Impfdaten sehen, daher alle Papiere griffbereit halten.
Gesetze und Vorschriften – Leine, Maulkorb und Rassenregelungen
Die Ukraine ist hundefreundlich, aber sie hat klare Vorschriften für bestimmte Rassen. Im Alltag sind viele Dinge entspannter als in Westeuropa, aber wer die Regeln kennt, reist sicher.
Leinenpflicht:
In Städten und öffentlichen Parks Pflicht.
Auf dem Land oder in der Natur darf der Hund frei laufen, wenn er gut abrufbar ist.
Maulkorbpflicht: Für große oder als „potenziell gefährlich“ eingestufte Hunderassen gilt in öffentlichen Bereichen Maulkorbpflicht. Dazu gehören:
Für alle anderen Hunderassen gilt: Maulkorb ist empfohlen, aber nicht gesetzlich vorgeschrieben. Dennoch sollte er mitgeführt werden, vor allem in Städten wie Lwiw, Kiew oder Odessa.
Öffentliche Verkehrsmittel:
Hunde dürfen mit, aber nur mit Leine und Maulkorb.
Kleine Hunde in Taschen sind meist kostenlos.
Große Hunde benötigen ein Ticket (ca. halber Fahrpreis).
Restaurants:
In Großstädten zunehmend hundefreundlich, in ländlichen Regionen nachfragen.
Draußen ist der Hund fast überall willkommen. Wasser wird gerne angeboten.
Gesundheit und Vorsorge – Klima, Parasiten und Straßenhunde
Die Ukraine ist groß, dass Klima reicht von mild an der Westgrenze bis kontinental im Osten. Mit Hund sollte man auf Parasiten und Streuner vorbereitet sein.
Parasiten: Zecken, Flöhe und Moskitos sind verbreitet. Ein zuverlässiger Schutz (Spot-on oder Tablette) ist Pflicht.
Hitze und Kälte: Im Sommer heiß (30 °C+), im Winter oft zweistellig unter Null. Der Hund braucht im Winter ggf. Mantel, im Sommer Schatten und ausreichend Wasser.
Streuner: Straßenhunde sind Teil des Alltags, besonders in Dörfern. Die meisten sind friedlich, aber man sollte Abstand halten und kein Futter offen stehen lassen.
Tierärzte: In Großstädten gibt es moderne Tierkliniken mit guter Ausstattung. Auf dem Land ist die Versorgung einfacher, aber engagiert. Vorher Adressen notieren.
Natur und Abenteuer – Karpaten, Schwarzmeer und Steppe
Die Ukraine ist riesig und somit perfekt für alle, die mit Hund Freiheit suchen.
Karpaten: Im Westen des Landes wartet echte Wildnis – grüne Berge, klare Flüsse, dichte Wälder. Wandern, Zelten und Baden mit Hund? Kein Problem, hier läuft alles entspannt. Tipp: Transkarpatien rund um Uschhorod ist besonders hundefreundlich.
Schwarzmeerküste: Viele Strände erlauben Hunde, besonders außerhalb der Hauptsaison. Bei Odessa oder Mykolajiw findet man ruhige Buchten für ausgedehnte Spaziergänge.
Seen und Wälder: Rund um Kiew oder Schytomyr gibt es viele kleine Seen, an denen Hunde willkommen sind. Achtung: Zecken- und Mückenzeit beachten (April–September).
Unterkünfte und Alltag – Zwischen Dorfleben und Großstadt
Unterkünfte:
In Städten wie Lwiw, Kiew, Odessa oder Czernowitz viele pet friendly-Hotels.
Auf dem Land ist es unkompliziert, Hunde sind dort meist selbstverständlich. Über Booking und Airbnb einfach nach „Haustiere erlaubt“ filtern.
Restaurants und Alltag:
In hippen Cafés und Bars in Kiew oder Lwiw sind Hunde willkommen.
Auf dem Land reicht oft ein freundliches Lächeln. Gastfreundschaft zählt mehr als Regeln.
Müllentsorgung ist nicht überall organisiert, daher eigene Beutel mitnehmen.
Kosten:
Sehr günstig im Vergleich zu Westeuropa, auch Tierarztkosten sind moderat.
Währung: Ukrainische Hrywnja (UAH), Bargeld ist wichtig, Karte nicht überall nutzbar.
Besonderheiten und Tipps – Zwischen Bodenständigkeit und Herz
Die Menschen sind direkt, aber herzlich und Hunde sind geschätzte Begleiter.
In Dörfern laufen viele Tiere frei (Kühe, Pferde, Gänse), daher Hund anleinen.
Leitungswasser ist in Städten trinkbar, auf dem Land besser abgekocht oder gefiltert.
In größeren Städten ist Leinenpflicht streng, in der Natur kümmert es niemand.
Straßenverhältnisse und Beschilderung sind teils abenteuerlich, daher Zeit einplanen.
Fazit:
Die Ukraine mit Hund ist ein Land für Entdecker. Es ist nicht perfekt, aber echt. Mit Menschen, die helfen, wenn man sie braucht und Landschaften, in denen man sich verliert. Wer Regeln respektiert, bekommt hier Freiheit, Natur und Begegnungen voller Herz.
Ein Ziel für Reisende mit Mut, Gelassenheit und einem Hund, der Abenteuer liebt.
Achtung: Denkt daran das immer noch Krieg in der Ukraine herrscht und sich die Situation dort stark verschlechtert hat. Ein Urlaub dort ist im Moment eher keine gute Idee ist, alleine schon wegen der Gefahr für euch und euren Hund. Viele Gebäude wurden zerstört und die Versorgung ist schlecht. Dennoch wollen wir die Ukraine als Urlaubsland mit aufnehmen.
Rumänien, dass klingt nach mystischen Karpaten, endlosen Wäldern und Dörfern, in denen die Zeit stillzustehen scheint. Zwischen wilden Bergen, alten Burgen und einsamen Landstraßen erwartet euch ein echtes Abenteuer – roh, ursprünglich und ehrlich. Hunde sind hier keine Seltenheit, sondern fester Teil des Alltags. Doch wer reist, sollte wissen: Rumänien ist nicht Österreich. Hier herrscht Freiheit, aber auch Eigenverantwortung.
Einreisebestimmungen – Über die Grenze ins wilde Herz Europas
Rumänien gehört zur EU, daher sind die Einreisebestimmungen vertraut:
EU-Heimtierausweis ist Pflicht
Mikrochip (ISO-Standard)
Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt)
Keine generellen Rassenverbote
Grenzkontrollen finden selten statt, dennoch sollte man alle Unterlagen griffbereit haben. Reist ihr über Ungarn oder Bulgarien ein, prüft die jeweiligen Durchreisevorschriften, um Ärger zu vermeiden.
Gesetze und Vorschriften – Leine, Verantwortung und gesunder Menschenverstand
Rumänien hat keine einheitliche Leinen- oder Maulkorbpflicht, hier gilt gesunder Menschenverstand.
In Städten wie Bukarest, Cluj oder Brașov gibt es lokale Regelungen, aber auf dem Land interessiert das meist niemanden.
Leinenpflicht:
In Städten und Parks meist vorgeschrieben.
Auf dem Land und in der Natur: Freilauf erlaubt, wenn der Hund abrufbar ist.
Maulkorb:
Nur für bestimmte Situationen, etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln.
Öffentliche Verkehrsmittel:
Hunde dürfen in Busse und Züge, aber meist nur angeleint und mit Maulkorb.
Größere Hunde brauchen häufig ein Ticket (halber Fahrpreis).
Restaurants:
In Städten unterschiedlich. Manche Cafés sind offen, andere nicht.
Auf dem Land ist der Hund meist kein Problem, besonders, wenn man freundlich fragt.
Gesundheit und Vorsorge – Natur pur, aber nicht ohne Risiken
Rumänien ist wild, wunderschön, aber stellenweise rau. Tierärzte findet man in jeder größeren Stadt, auf dem Land sollte man vorbereitet sein.
Parasiten: Zecken und Sandmücken sind ein Thema ,besonders im Sommer. Schutzmittel unbedingt mitnehmen.
Streuner: In ländlichen Gebieten leben viele Straßenhunde. Sie sind meist friedlich, aber Abstand ist ratsam. Lasst euren Hund an der Leine, bis ihr die Lage einschätzen könnt.
Wetter: Im Sommer heiß in der Tiefebene, im Winter in den Karpaten eisig kalt. Für Bergwanderungen: Decke und Pfotenschutz mitnehmen.
Tierärzte: Großstädte bieten gute Versorgung, auf dem Land wird’s improvisierter. Lieber vorab Adressen speichern.
Natur und Abenteuer – Pfotenspuren in den Karpaten
Rumäniens Natur ist ungezähmt und gewaltig. Von den Karpaten bis ans Schwarze Meer. Hier erlebt man Stille, Freiheit und endlose Weite.
Wandern:
Karpaten: Wilde Pfade, Bergseen und Wälder voller Bären, Wölfe und Hirsche.
Transsilvanien: Sanfte Hügel, alte Burgen und traditionelle Dörfer.
Apuseni-Gebirge: Ein Geheimtipp für Naturfreunde – Höhlen, Wasserfälle und kaum Touristen.
Strände am Schwarzen Meer:
Hunde sind offiziell nicht überall erlaubt, aber in der Nebensaison meist kein Problem.
Orte wie Vama Veche oder Corbu Beach sind locker und hundefreundlich.
Achtung: In Schutzgebieten (z. B. Nationalparks) gilt meist Leinenpflicht und die Ranger kontrollieren das gelegentlich.
Unterkünfte und Alltag – Zwischen Bauernhof und Boutique-Hotel
Rumänien überrascht mit Gastfreundschaft. Hunde sind auf vielen Höfen, in Pensionen und Ferienhäusern willkommen.
Unterkünfte:
Viele kleine Gästehäuser (Pensiunea) akzeptieren Hunde, besonders außerhalb der Großstädte.
Über „Booking“ oder „Airbnb“ nach pet friendly filtern, dass funktioniert zuverlässig.
Auf Bauernhöfen lebt oft selbst ein Hund. Begegnungen also besser angeleint beginnen.
Restaurants:
In Städten teils restriktiver, auf dem Land fast immer entspannt.
Draußen sitzen mit Hund ist selten ein Problem, aber drinnen besser nachfragen.
Essen und Alltag:
Wasser immer dabeihaben, da Wanderwege oft abgelegen sind.
Müllentsorgung nicht überall vorhanden, daher Beutel immer selbst mitnehmen.
Besonderheiten und Tipps – Zwischen Freiheit und Wildnis
Rumänien ist ehrlich, nicht perfekt. Straßen sind oft schlecht, Beschilderung mangelhaft, aber das Abenteuer echt.
Nachtwanderungen meiden, denn in manchen Regionen gibt’s Bären.
Landstraßen sind voll von Hunden, Pferdewagen und Ziegen. Autofahren braucht Geduld.
Ein gutes GPS ist Pflicht, denn Netzabdeckung ist nicht überall gegeben.
Bargeld ist wichtig, Kartenzahlung funktioniert auf dem Land oft nicht.
Kultur: Rumänen lieben Tiere, vor allem Hunde. Wer respektvoll auftritt, bekommt fast überall Hilfe und ein Lächeln.
Fazit:
Rumänien mit Hund ist kein klassisches Urlaubsland, es ist ein Erlebnis. Rau, ursprünglich und voller Seele. Wer sich auf das Land einlässt, wird mit purer Natur, echter Freiheit und herzlicher Gastfreundschaft belohnt. Hier spürt ihr das Abenteuer noch – ohne Filter, ohne Perfektion, aber mit jeder Menge Herz und wedelnder Rute.
Hallo Freunde, bei unserer Tour durch den Harz, wurden wir auf den Bärenpark Worbis aufmerksam und haben ihn besucht. Dort gibt es neben Bären auch noch viele andere Tiere, wie Schafe, Waschbären, Wolfshunde und Hühner. Infos zum Bärenpark, findet ihr hier: https://www.baer.de/projekte/alternativer-baerenpark-worbis
Der Bärenpark ist kein Tierpark, sondern eher eine Auffangstation für Tiere aus schlechten Haltungen. Dazu gehören auch Haus- und Nutztiere, die ein besseres zu Hause verdienen. Zudem bekommt man viel Wissen über die Tiere im Park und über deren natürliche Lebensweise vermittelt. Der Park ist sehr groß und perfekt für einen Spaziergang mit Hund.
Ich hatte viel Spaß dabei, die Meerschweinchen und Schildkröten zu beobachten. Unterwegs sind mir auch noch freilaufende Hühner begegnet.
Man konnte ein Bärengehege besichtigen, welches für die Artgerechte Haltung wichtig ist, wegen dem natürlichen Rückzugsort und der Größe. Nebenan war ein Stall, der bis vor einigen Jahren in Gebrauch und viel zu klein war. Irgendwie hat das noch total nach Bär gerochen und da wollte ich nicht rein. Dieser dunkle, kleine Stall war echt gruselig. Da war der hier schon deutlich besser.
Im Bärenpark Worbis gibt es auch einen Bauerngarten, der im Sommer schön bunt ist, wenn alles blüht. Er wird als Nahrungsgrundlage für die Tiere genutzt, denn unter anderem wird hier Gemüse und Bärenkräuter gepflanzt und geerntet. Aber es gibt auch Heilkräuter als Apotheke, wie z.B. Beinwell und natürlich fürs Auge, bunte Blumen.
Zum üben und als Lernort, gibt es einen Melkstand und Ziegen. Man findet hier die vom Aussterben bedrohten Thüringer-Wald-Ziege. Aus ihrer Milch wird der Ziegenkäse hergestellt.
Es gibt einen tollen Pfad, der über die Bären der Welt und ihr Herkunftsland aufklärt. Zu jeder Bärenart gibt es ein Modell und eine Infotafel mit dem Lebensraum, Gewicht, den Namen und vielen weiteren Infos. Ich fand den Eisbären und den Panda ja total süß, aber Mama hat gesagt, wenn ich mal einen echten sehe, soll ich los rennen, denn der will nicht mit mir kuscheln.
Ganz toll fand ich das Iglu, wo man reingehen konnte. An den Wänden waren Bilder aufgemalt von den Waffen, der Kleidung und der Küchengeräte der Inuit.
Maikas Weg ist ein Erlebnispfad, um mehr über Bären und ihre Sinne zu erfahren. Es fängt an mit der Transportbox, wie Maika ins Freigehege im Bärenpark Worbis kam, dann kommt ein Barfußpfad, den ich natürlich mit meinen Pfoten sofort ausprobiert habe und fürs Hören ein Klangspiel. Da wollte ich Mama die ganze Zeit das Stöckchen klauen, aber sie hat es mir einfach nicht gegeben.
Man kommt vorbei an einem Pfad, wo man Tierspuren finden kann, es gibt Waldmeister und Bärlauch, was Bären gerne fressen. Es gibt eine Geruchsstation, wo man testen kann, ob man so gut riechen kann wie ein Bär, was für mich natürlich kein Problem gewesen wäre, aber Mama hat nicht alles richtig erraten können. Nach Maikas Weg kommt noch ein Bereich, wo man seine Geschwindigkeit testen kann. Man drückt auf Start und rennt so schnell wie man kann den Berg rauf. Und was soll ich sagen, ich war schon ziemlich schnell, aber Papa ist mit mir gerannt, der hat mich natürlich ausgebremst.
Danach gelangt man in den Bärenwald, wo man echte Bären beobachten kann wie sie schlafen, fressen oder spielen.
Hier gibt es auch Wolfshunde, sogenannte Wolfshybride, wie Ronja und Raik. Beide stammen aus einer illegalen Privathaltung und wurden 2020 in den Bärenpark gebracht, wo sie nun artgerecht leben können. Raik hatte ganz schön Angst vor mir und rannte weg, als er mich vor dem Zaun gesehen hat. Aber klar, ich, ein Golden Retriever, sehe auch verdammt gefährlich aus. Hier hat definitiv Ronja die Hosen an, sie blieb ganz ruhig stehen und starrte mich an.
Nach einer Weile kamen wir am Gehege von Mykhailo an, ein beeindruckender Braunbär, der 2016 in der Ukraine geboren wurde. Er wurde jahrelang als Touristenattraktion in einem winzigen Käfig gehalten und konnte 2023 gerettet werden. Er hat täglich nur ein winziges Stück Fleisch bekommen und war sehr unterernährt. Daher konnte er auch erst in 2024 in den Bärenpark Worbis transportiert werden. Ich glaube, er leidet daher unter Futterneid, denn während des Fressens rannte er auf einmal auf mich zu, um mich anzugreifen. Als wollte ich ihm sein Obst und seine Nüsse klauen. Nein Danke, ich nehme lieber das Essen, was Mama immer für mich kocht.
Hier gibt es auch noch Waschbären und Schafe, die ich gerne beobachtet habe und dann lief mir noch freilaufendes Federvieh über den Weg.
Als wir durch den Park durch waren, ging Mama noch mit uns in den Shop rein und ich dachte nur, hoffentlich bringt sie was für mich mit. Und jaaaaa, ich habe einen Braunbären bekommen und hab mich so darüber gefreut, dass ich ihn gleich selber zum Auto tragen wollte.
Die Kosten für das Fressen der Bären und anderen Tiere sind sehr hoch, daher ist der Bärenpark Worbis auf Spenden angewiesen. Wer helfen möchte, findet hier die Seite mit den Spendenmöglichkeiten: https://www.baer.de/spenden-helfen oder es gibt auch eine Wunschliste mit Sachspenden. Den Link dazu findet ihr auf der Homepage des Bärenparks.
Direkt am Parkplatz steht die Rochuskapelle „St. Rochus“, welche im Jahr 1682 nach der Pestepidemie erbaut wurde. Die Menschen wollten mit dem Bau der Kapelle erreichen, dass Gott ihnen die Seuche nimmt.
Der Bärenpark Worbis ist ein tolles Ausflugsziel mit Hund, wo man viel über die Tiere im Park lernen kann und wir können euch einen Besuch wirklich sehr empfehlen. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.
Die Türkei ist ein Land voller Kontraste: pulsierende Städte wie Istanbul, historische Stätten, endlose Strände und Gebirge. Wer mit Hund reist, muss sich bewusst sein, dass Hunde in der Türkei nicht überall willkommen sind. In ländlichen Gegenden, an Nationalparks und auf einsamen Stränden können Hunde problemlos mitlaufen, in touristischen Zentren und auf beliebten Stränden hingegen eher nicht.
Wer die Regeln kennt und vorbereitet ist, kann mit seinem Hund dennoch ein abwechslungsreiches Abenteuer erleben, von Naturwanderungen bis zu ruhigen Küstenabschnitten.
Einreisebestimmungen – Was dein Hund braucht
Die Einreise für Hunde ist möglich, aber etwas bürokratischer als in der EU:
EU-Heimtierausweis oder internationaler Impfausweis
Mikrochip (ISO-Standard empfohlen)
Tollwutimpfung: mindestens 21 Tage alt, gültig
Gesundheitszeugnis: vom Tierarzt ausgestellt, maximal 10 Tage vor Einreise
Besondere Bestimmungen für Rassen: einige Rassen gelten als „gefährlich“
Tipp: Vor der Reise aktuelle Vorschriften beim türkischen Konsulat prüfen, sie ändern sich regelmäßig.
Gesetze und Vorschriften: Leine, Maulkorb und Realität vor Ort
Hunde sind in der Türkei nicht flächendeckend willkommen, besonders in Städten, touristischen Zentren oder an Stränden.
Leinenpflicht:
In Städten wie Istanbul, Antalya oder Bodrum fast immer Pflicht.
Auf Wanderwegen und in ländlichen Gebieten meist entspannt.
In Nationalparks und Naturschutzgebieten strikt einzuhalten.
Maulkorbpflicht:
Für bestimmte Hunderassen vorgeschrieben:
Rottweiler
Dobermann
Pit Bull Terrier
Amerikanischer Staffordshire Terrier
Mastiff-Rassen
Auch kleine Hunde können regional einen Maulkorb benötigen.
Öffentliche Verkehrsmittel:
Hunde werden oft nicht erlaubt oder nur in Transportboxen akzeptiert.
Leine und Maulkorb Pflicht, wenn Mitnahme gestattet.
Restaurants:
In ländlichen Gasthäusern werden Hunde oft toleriert.
In touristischen Städten und Strandlokalen meist nicht erlaubt.
Gesundheit und Vorsorge – Sonne, Hitze und kleine Gefahren
Hitze: Sommer kann extrem heiß werden, besonders im Süden. Schatten, Wasser und kurze Spaziergänge sind Pflicht.
Zecken und Parasiten: Vor allem in Wäldern, ländlichen Gebieten und Nationalparks ein Thema; Schutzmaßnahmen unbedingt ergreifen.
Tierärzte: Nur in größeren Städten gibt es zuverlässige Tierkliniken. Auf dem Land oft kaum Notfallversorgung.
Strände und Natur – Abseits der Touristenmassen
Hunde haben an den meisten touristischen Stränden keinen Zugang. Gute Alternativen:
Ländliche Küstenabschnitte der Ägäis und Mittelmeerküste, außerhalb der Hauptsaison.
Bergregionen und Wanderwege wie im Kaçkar-Gebirge.
Nationalparks wie Olympos, Dilek oder Yedigöller: Naturpfade und Wälder
Wichtig: Leine immer dabeihaben, da Wildtiere, Ziegenherden und Kühe unterwegs sind.
Unterkünfte und Alltag – Hund willkommen, aber begrenzt
In ländlichen Pensionen oder Ferienhäusern sind Hunde oft erlaubt.
In touristischen Hotels und Resorts meist nicht.
Airbnb bietet einige haustierfreundliche Optionen, jedoch vorab unbedingt bestätigen.
Besonderheiten und Tipps – Türkei mit Hund realistisch
Regional sehr unterschiedlich: Ländliche Regionen und Nationalparks sind entspannt, Städte und Strände oft strikt.
Strafen: Missachtung von Leinenpflicht oder Maulkorbpflicht kann Bußgelder nach sich ziehen.
Kultur: Hunde sind in der türkischen Kultur oft nicht alltäglich in Städten; Rücksichtnahme ist entscheidend.
Praktischer Tipp: Immer Wasser, Snacks und Schattenplätze einplanen. Viele Restaurants und Cafés lassen Hunde nicht hinein.
Fazit: Die Türkei ist kein klassisches Hundeland. Wer die Regeln kennt und abseits der Touristenpfade reist, findet Natur, Strände und Berge für ausgedehnte Spaziergänge. In Städten und beliebten Touristenzielen ist Vorsicht geboten. Wer gut plant, kann dennoch ein abwechslungsreiches Pfotenabenteuer erleben.
Belarus, dass unbekannte Land zwischen Polen, Litauen und Russland. Dichte Wälder, klare Seen und eine Ruhe, die man in Europa kaum noch findet. Wer mit Hund reist, erlebt hier ursprüngliche Natur, freundliche Menschen und ein Land, das sich treu geblieben ist. Schlicht, ehrlich und erstaunlich grün.
Einreisebestimmungen – Mit Hund ins Herz Osteuropas
Belarus ist kein EU-Mitglied, daher sind etwas mehr Unterlagen nötig. Wer vorbereitet ist, reist problemlos ein:
EU-Heimtierausweis
Mikrochip (ISO-Standard, vor der Tollwutimpfung gesetzt)
Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt, nicht älter als 12 Monate)
Amtstierärztliches Gesundheitszeugnis (max. 5 Tage alt, zweisprachig empfohlen: Deutsch/Englisch oder Russisch)
Empfehlung: Entwurmungsnachweis und Zeckenschutz
Die Einreise erfolgt meist über Polen oder Litauen. An den Grenzen wird gründlich kontrolliert, aber korrekt und freundlich.
Gesetze und Vorschriften – Leine, Rücksicht & Realität
Belarus hat keine offizielle Rassenliste und keine spezielle Maulkorbpflicht für bestimmte Hunderassen. Hunde gelten als Teil des Lebens, und Vorschriften sind überschaubar, solange man Rücksicht zeigt.
Leinenpflicht:
In Städten, Parks und öffentlichen Bereichen Pflicht.
In der Natur oder auf dem Land darf der Hund frei laufen, wenn er abrufbar ist.
Öffentliche Verkehrsmittel:
Kleine Hunde dürfen kostenlos mitfahren.
Große Hunde benötigen Leine, Ticket und meist eine Transportgenehmigung (vor Ort erhältlich).
Restaurants:
In Städten wie Minsk oder Brest teils hundefreundlich.
Auf dem Land sind Hunde selten ein Problem, man fragt einfach freundlich nach.
Gesundheit und Vorsorge – Klima, Parasiten und Tierärzte
Belarus ist ein Land der Jahreszeiten: heiße Sommer, frostige Winter, klare Luft. Mit Hund sollte man auf Wetter und Parasiten vorbereitet sein.
Parasiten: Zecken, Mücken und Sandfliegen sind verbreitet, ein ganzjähriger Schutz ist Pflicht.
Hitze und Kälte:
Sommer: 30 °C möglich, aber trocken.
Winter: bis −20 °C. Kurzhaarhunde brauchen Mantel oder Schutz.
Tierärzte: In Minsk, Brest, Grodno und Witebsk gibt es gut ausgestattete Tierkliniken. Auf dem Land einfache Tierärzte, aber sehr hilfsbereit. Tiermedizin ist günstig, Medikamente besser aus der EU mitbringen.
Natur und Abenteuer – Wälder, Seen und endlose Weite
Belarus ist eines der waldreichsten Länder Europas – fast die Hälfte der Fläche ist Natur pur.
Wandern und Entdecken:
Nationalpark Belaweschskaja Puschtscha: UNESCO-Welterbe, Heimat der letzten europäischen Wisente. Hunde an der Leine erlaubt.
Narotsch-Nationalpark: Große Seen, Strände, Wanderwege, perfekt für aktive Hunde.
Braslaw-Seen: Über 300 Seen, kleine Inseln, stille Buchten, ideal für Wasserliebhaber.
Baden und Natur:
Viele Seen und Flüsse sind sauber und ruhig. Baden mit Hund ist erlaubt, solange Rücksicht genommen wird.
Wildcampen ist außerhalb der Nationalparks möglich, aber Feuerstellen nur an erlaubten Plätzen.
Unterkünfte und Alltag – Zwischen Einfachheit und Herzlichkeit
Belarus ist kein typisches Touristenziel und genau das macht es so besonders.
Unterkünfte:
Viele Pensionen, Ferienhäuser und Agrotourismus-Bauernhöfe erlauben Hunde.
In Minsk und Brest finden sich auch moderne Hotels mit „pet friendly“-Kennzeichnung.
Auf dem Land gilt: Wer freundlich fragt, wird selten abgewiesen.
Restaurants und Alltag:
Hunde sind meist kein Problem, vor allem draußen.
In Dörfern und kleinen Städten begegnet man oft neugierigen, aber freundlichen Hofhunden.
Müllentsorgung funktioniert, aber Hundebeutel sollte man selbst mitbringen.
Kosten: Belarus ist sehr günstig. Für Unterkunft, Tierarzt und Futter zahlt man deutlich weniger als in der EU.
Währung: Belarussischer Rubel (BYN); Bargeld ist Pflicht, Karte wird nicht überall akzeptiert.
Besonderheiten und Tipps – Land mit Seele
Belarus ist ruhig, sauber und überraschend sicher.
Menschen sind zurückhaltend, aber herzlich und Hunde öffnen viele Türen.
Leitungswasser ist trinkbar, aber leicht gechlort, daher besser gefiltert geben.
Autofahren: Straßen sind gut, Verkehr ruhig, aber Tankstellen außerhalb der Städte rar.
In Dörfern leben viele Tiere frei , so wie Kühe, Ziegen, Gänse. Daher solltet ihr den Hund anleinen, bis ihr das Umfeld kennt.
Fazit:
Belarus mit Hund ist kein Ziel für Luxusreisende, es ist ein Land für Menschen, die Stille, Weite und Natur suchen. Ein Ort, an dem man entschleunigt, durchatmet und wieder spürt, was wichtig ist. Wer Respekt zeigt und die einfachen Dinge liebt, findet hier ein ehrliches Paradies – zwischen Wald, Wasser und der unaufgeregten Freundlichkeit der Menschen.
Ein Land, das nichts verspricht und genau deshalb so viel gibt.
Von unserer Ferienwohnung in Hahnenklee-Bockswiese, ging es zu Fuß runter in den Ort. Und stellt euch mal vor, gleich als erstes hab ich meinen Freund, dass Eichhörnchen gesehen. Er hat mich nicht bemerkt und ich kam ganz nah ran. Das war mein erstes Abenteuer, aber wir hatten ja noch mehr vor.
Wir sind im Ort durch die Einkaufsstraßen gelaufen, bis wir zur Seilbahnstation gekommen sind. Wir sind wie dumm einmal um das ganze Gebäude gelaufen, weil wir vor lauter Baustelle den Eingang nicht gefunden haben. Zum Glück war ein netter Herr unterwegs, der uns den Weg gezeigt hat.
Nachdem wir unsere Tickets gekauft hatten, konnten wir auch schon in die Seilbahn einsteigen. Und da ich ein kleiner Schisser war, ich bin immerhin noch nie Seilbahn gefahren, musste Papa mich tragen. Schließlich hat man nicht viel Zeit zum einsteigen. Mir war etwas mulmig, aber ich konnte mich auf der Fahrt zum Bocksberg immer mehr entspannen.
Ich war aber trotzdem froh, als ich wieder festen Boden unter den Füßen hatte und die Gegend erkunden konnte. Hier oben gibt es eine 560m lange Bobbahn, den Drachenblitz, wo die Leute den Berg runter sausen können. Man kann sich hier oben den Bauch vollschlagen, z.B. mit Bratwurst und für Kinder gibt es einen Spielplatz, einen Rutschenturm und sogar einen Spaßpark.
Mich hat aber eher die Aussicht nach unten in der Ort interessiert und der Weg nach unten. Immerhin bin ich eine kleine Wandermaus.
Der Bocksberg befindet sich im Oberharz und gehört zum Naturpark Harz. Er ist ca. 727 m.ü. NN. Man kann entweder mit dem Sessellift oder der Kabinenbahn nach oben laufen oder man wandert nach oben. Wir haben uns aus Zeitgründen für das hochfahren mit der Kabinenbahn entschieden. Nachdem wir den Bocksberg oben erkundet hatten, ging es für uns wieder bergab, entlang des ausgewiesenen Wanderweges. Stellt euch mal vor, hier musste ich an der Leine bleiben und ganz schön aufpassen, denn die Biker haben hier Vorfahrt und kommen auf einmal wie aus dem nichts angerast. Da hab ich vielleicht blöd geschaut, was das ist. Es gibt hier nämlich einen Bikepark, wo die Mountainbiker und Downhill-Junkies den Berg runter fahren können.
Wir sind weiter dem Liebesbankweg gefolgt, welcher eine Gesamt länge von ca. 7km hat. Er gilt als einer der schönsten Wanderwege im Harz, gerade für verliebte. Aber wir sind ihm nur gut 3km gefolgt und kamen irgendwann an das Tor der Liebe. Das ist ein beliebter Fotospot für Paare und stell euch mal vor, da machen Mama und Papa einfach ein Foto ohne mich. Da hab ich aber schnell versucht mich dazwischen zu quetschen, denn ich wollte auch mit aufs Foto rauf.
Noch ein Stück weiter den Wanderweg entlang, kamen wir zu dem großen Besucherparkplatz in Hahnenklee, wo wir passend zum Liebesbankweg auch noch tolle Sitzmöglichkeiten gefunden haben.
Im Harz gibt es auch ein Stück Norwegen zu sehen, die Gustav-Adolf-Stabkirche. Eine wunderschöne evangelisch-lutherische Kirche als Nachbildung der Stabkirche von Borgund. Die Kirche wurde im Jahr 1907 erbaut und in 1908 geweiht. Die Kirche wurde mit Fichtenholz aus dem Harz erbaut.
Im Ortskern findet man den Brunnen „Hahnenklee“ mit einem Hahn oben drauf und eine Statue von Paul Lincke (1866-1946), einem Komponisten der unter anderem Walzer komponiert hat. Sein letzter Wohnort war am Ortsausgang von Hahnenklee und er ist auch hier auf dem Friedhof beerdigt.
Es war eine schöne Runde durch Hahnenklee und auf den Bocksberg. Aber als wir wieder den Berg zu unserer Ferienwohnung nach oben gelaufen sind, war ich total kaputt vom Tag und musste mich ein bisschen ausruhen. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.
Hallo Freunde, diesmal hat mich mein Ausflug nach Fulda geführt. Fulda ist eine Barockstadt, die ihre ersten Bewohner 5000 v. Christus nachweisen kann. Die Stadt liegt in der Mitte Deutschlands und ist somit zentral gelegen. Bayern und Thüringen sind nicht weit entfernt und bis nach Frankfurt, fährt man ca. 108 km.
Vorbei ging es für uns durch die Gassen von Fulda, wie z.B. der Kanalstraße, dem Harstall Brunnen, welcher an den Bombenangriff auf Fulda (11.09.1944) erinnert und dem Luckenberg. Der Luckenberg zählt als einer der schönsten Ecken in der Altstadt von Fulda. Hier gibt es gutes Essen, Wein und besondere Geschäfte zum einkaufen.
Wir kamen vorbei am „Haus der Barmherzigen Schwestern“, einem Nonnenkloster, welches im Jahr 1884 im neugotischen Stil erbaut wurde. Das Mutterhaus steht jedem offen als Tagungsraum, Übernachtungsmöglichkeit oder zur Besinnung.
Die Kirche St. Maria und Severus (von den Einwohnern nur „Severikirche“ genannt) liegt auf dem Severiberg in Fulda. Sie wurde im gotischen Stil erbaut und stammt aus dem Jahre 1445.
Weiter ging es zum Hexenturm, einem 14 Meter hohen Turm, der zur mittelalterlichen Stadtbefestigung gehörte. Er wurde im 12. Jahrhundert erbaut und war Teil der inneren Stadtmauer, um die Stadt vom Klosterbezirk abzugrenzen.
Auf dem Weg zum Dom, haben wir im Barockviertel den Dahliengarten entdeckt. Er liegt etwas versteckt hinter hohen Mauern, gegenüber vom Dom. Im Sommer blühen hier ca. 60 verschiedene Dahlien. Der Dahliengarten lädt mit seinen Bänken und der Ruhe, mitten in der Innenstadt, zum verweilen ein. Eröffnet wurde er im Jahr 1994 im Rahmen der 1. Hessischen Landesgartenschau. Wir haben kein Verbotsschild für Hunde gesehen und an der Leine, sollten sie kein Problem sein. Ich war auf jeden Fall mit Mama und Papa mit drin und hab mir in Ruhe die Blumen angeschaut.
Direkt neben dem Dom, liegt der Domdechaneigarten. Dort befindet sich der Zugang zum Dommuseum. Der Domdechaneigarten ist den Rosen und historischen Rosensorten gewidmet und gerade im Sommer einen Besuch wert.
Etwas weiter die Straße rein, befindet sich das Palais der Stiftsdechanten und darin das Dommuseum, sowie die Bibliothek des bischöflichen Priesterseminars.
Der Dom zu Fulda „St. Salvator“ wurde im Jahr 1712 geweiht und ist ein imposantes Bauwerk, welches man unbedingt besichtigen sollte. Der Dom ist der Mittelpunkt des Barockviertels und ein Wahrzeichen Fuldas.
Fürstabt Adalbert von Schleifras gab den Bau des Doms in Auftrag, welcher von Johann Dientzenhofer als Architekt erbaut wurde. Der Bau dauerte insgesamt nur 8 Jahre. Hunde haben im Dom leider keinen Zutritt. Bei öffentlichen Führungen, solltet ihr daher besser nachfragen ob eine Mitnahme möglich ist.
Der Dom ist die Grabstätte des heiligen Bonifatius. Der Innenraum erinnert etwas an den Petersdom in Rom und ist in strahlendem weiß gehalten und es gibt einen Hochaltar aus Marmor. Im Sommer finden auf dem Platz vor dem Dom immer die sogenannten Domplatz-Konzerte statt, mit vielen bekannten Künstlern. Es soll eine beeindruckende Kulisse sein mit der Bühne, die direkt vor dem Dom platziert wird.
Rechts hinter dem Dom, befindet sich ein weiteres imposantes Gebäude des Bistums Fulda, welches den Domchor beheimatet.
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Dom, befindet sich die St. Michael Kirche „Michaelskirche“ auf dem Michaelsberg. Sie wurde im vorromanischen karolingischen Baustil im Jahre 822 erbaut. Die Kirche wurde im 10. und 11. Jahrhundert weitestgehend zerstört und wieder neu aufgebaut. Die Krypta konnte erhalten werden.
Das Paulustor in Fulda, wurde ebenfalls in den Jahren 1709 bis 1711 von Johann Dientzenhofer im barocken Stil erbaut. Das Tor befand sich ursprünglich zwischen Stadtschloss und Hauptwache und wurde 1771 auf Wunsch von Heinrich von Bibra an seinen heutigen Standort versetzt. Benannt ist das Bauwerk nach dem Apostel Paulus. Seine Statue steht in der Mitte über dem Portal.
Die Orangerie in Fulda, liegt direkt neben dem Paulustor und wurde in den Jahren zwischen 1721 und 1724 von Maximilian von Welsch erbaut. Die Orangerie dient als Veranstaltungsort für Konzerte und Tagungen. Zudem wird sie als Café und Frühstücksraum des angrenzenden Maritim Hotels genutzt.
Auf der Treppe vor der Orangerie, befindet sich seit 1728 die Floravase. Flora ist die Göttin der Gartenbaukunst und sie hat eine Höhe von 6,80 Metern.
Der Schlossgarten in Fulda gilt als die grüne Oase der Stadt. Hier tummeln sich gerade in den warmen Sommermonaten immer viele Besucher, die auf den Wiesen ein Picknick machen oder einfach die Natur auf den unzähligen Bänken genießen. Hier gibt es neben dem Fontainebrunnen auch noch einen großen Teich und einen Pavillon. Hunde dürfen gerne an der Leine mit in den Schlossgarten.
Vom Schlossgarten gelangt man über verschiedene Wege in das Fuldaer Stadtschloss, welches heute noch von der Stadtverwaltung als Büros genutzt wird. Es wurde in den Jahren zwischen 1706 bis 1714 von Johann Dientzenhofer erbaut. Die Fuldaer sind ziemlich aktiv was die Fastnacht betrifft und daher darf im Fuldaer Stadtschloss natürlich auch das Fastnachtsmuseum nicht fehlen. Jährlich findet in Fulda der größte Rosenmontagsumzug in Hessen statt.
Im Stadtschloss befinden sich die historischen Räume, die besichtigt werden können. Dazu zählt die Porzellansammlung, die Spiegelsäle, der Wohntrakt der Fuldaer Fürstäbte und Fürstbischöfe des 18. Jahrhunderts und der Kaisersaal. Für Heiratswillige, kann die Schlosskapelle besichtigt und gebucht werden. Wie in fast jedem Museum, sind hier leider auch Hunde verboten.
Im Schlosshof findet ihr ein Standbild des Spätlesereiters, welches ein beliebtes Fotomotiv ist. Der Spätlesereiter ist Teil einer Sage, wonach im Jahr 1775 zufällig die Spätlese entdeckt wurde. Vor dem Stadtschloss befindet sich das Heertor, dass älteste erhaltene, romanische Stadttor Deutschlands aus dem Jahr 1150. Es war früher Teil der Stadtmauer.
Der Schlossturm in Fulda war seit 2016 für Besucher gesperrt und wurde die letzten Jahre umgebaut. Er ist nun bis zu einem gewissen Teil barrierefrei und verfügt über einen gläsernen Fahrstuhl. Nach ganz oben auf die Terrasse des Turm, gelangt man aber nur über eine Treppe. Vom Schlossturm hat man einen wunderschönen Blick über ganz Fulda, bis hin zur Wasserkuppe. Der Eintritt ist frei und kann währen der Öffnungszeiten besucht werden. Der Turm hat eine Höhe von 33 Metern.
Wenn man im Schlossturm die Treppe nach unten läuft, hat man einen tollen Blick auf das Mauerwerk der Renaissance und aus dem Mittelalter. Es gibt Vitrinen mit Relikten aus dem 17. Jahrhundert und man hat einen Blick auf das alte Dachgebälk.
Angrenzend an das Stadtschloss und die Stadtwache, befindet sich das Fuldaer Schlosstheater. Auf dem Spielplan stehen Schauspiel, Musik- und Tanztheater.
Weiter ging es für und in Richtung Innenstadt. In der Lindenstraße befindet sich die Christus Kirche, eine evangelische Kirche. Sie wurde im Jahr 1896 eröffnet und wurde im neugotischen Stil erbaut.
In der Rabanusstraße befindet sich vor einer bekannten Bank das Papiermännchen „Papiermännl“. Sie erinnert an Gottfried Adolf Behrend (1840 – 1910). Um seine Rente aufzubessern, sammelte er für die Stadtverwaltung Müll im öffentlichen Raum ein und wurde dadurch als Papiermännchen bekannt.
Weitere historische Gebäude im Barockviertel sind das Palais Altenstein, das Palais von der Tann und das Palais Buttlar. Das Palais Altenstein diente ab 1802 als vornehmes Wirtshaus und Konzertsaal. Heute dient es als Sitz für die Stadtverwaltung. Das Palais von der Tann ist heutzutage bekannt als „Zum Kurfürsten“, wegen des Hotels und Gasthof Kurfürst. Im Palais Buttlar befindet sich die Tourist-Information und ein Teil der Stadtverwaltung.
Direkt neben dem Palais Altenstein, befindet sich in der Nonnengasse, eingebaut in die Klostermauer, der Klosterladen. Er wurde im Jahr 1999 eröffnet und hier findet ihr eine Auswahl aus der Klosterküche, wie z.B. Marmeladen oder Kräuterliköre und einige Helfer für den Gartenbau oder auch Bücher. Von der Terrasse des Klosterladens aus, hat man einen tollen Blick auf den im Innenhof versteckten Klostergarten.
Die Klosterkirche Abtei St. Maria, befindet sich hinter dem Klosterladen. Die Kirche wurde von 1629 bis 1631 im Stil der Spätgotik und Renaissance erbaut. Sie gehört zur Benediktinerinnenabtei St. Maria und ist unter anderem bekannt als „Nonnenkirche“.
Auf dem Bonifatiusplatz befindet sich ein Bronzemodell der Stadt Fulda und des Dombezirks, welche die Stadt im 18. Jahrhundert zeigt.
Ebenfalls auf dem Bonifatiusplatz, befindet sich das Bonifatiusdenkmal aus dem Jahr 1842. Bildhauer war Werner Henschel aus Kassel. Die Bronzeplatik des heiligen Bonifatius ist 4 Meter hoch. Die Inschrift auf dem Sockel der Statue lautet: „Verbum domini manet in aeternum“ und bedeutet: „Das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit.“
Ein weiteres barockes Wahrzeichen findet ihr gegenüber des Stadtschlosses, neben dem Bonifatiusdenkmal. Es ist die ehemalige Hauptwache, welche von 1757 bis 1759 von Andreas Gallasini erbaut wurde. Sie wurde ursprünglich als Hauptquartier für die städtische Polizei- oder Militärtruppe genutzt. Heute befindet sich darin ein kubanisches Restaurant, welches leckeres Essen anbietet. Die Terrasse lädt im Sommer bei einem Café zum verweilen ein.
Nach so vielen Sehenswürdigkeiten, brauchte ich erst mal eine ausgiebige Pause, die wir auf den Bänken vor der Tourist-Information gemacht haben. Hier konnte ich die vorbeilaufenden Leute beobachten und mich stärken.
Von hier ging es weiter, entlang der Friedrichstraße, in Richtung Stadtpfarrkirche „St. Blasius“. Sie wurde von 1771 bis 1785 im barocken Stil erbaut und verfügt über 3 Kirchenschiffe. Jedes Jahr ab Ende November, werden auf dem Dach der Kirche 3 beleuchtete Weihnachtsbäume aufgestellt, die man schon bei der Durchfahrt des Paulustores sehen kann.
Auf dem Platz unterm Heilig Kreuz, befindet sich das Kanzlerpalais, welches ca. um 1735 erbaut wurde. Vor dem Kanzlerpalais befindet sich ein Obelisk, die „Pestsäule“. Früher stand hier die eigentliche Pestsäule, die 1651 zum 300. Jahrestag der Pest von 1348 und 1350 errichtet und später zum Kloster auf dem Frauenberg versetzt wurde.
Direkt neben der Stadtpfarrkirche, am Borgiasplatz, befindet sich das „Alte Rathaus“. Vom 15. Jahrhundert bis 1782 diente das Fachwerkhaus als Rathaus für die Stadt. Seither wird es als Geschäftsgebäude genutzt und ist ein beliebter Fotospot in Fulda.
Gegenüber vom alten Rathaus, befindet sich der Sturmiusbrunnen „Saint Sturm’s Fountain“. Hier sind 3 Heilige zu sehen und zwar Sturmius als Stadtgründer, Bonifatius für die Mission und Benedikt als Ordensgründer. Es soll an die Grundlagen von Fulda als Kloster erinnern. Weiter ging es über den Borgiasplatz, zum Uniplatz. Der Uniplatz ist das Herz der Stadt und ein zentraler Punkt in Fulda. Hier finden regelmäßig Veranstaltungen statt, wie zum Beispiel ein Teil des Weihnachtsmarktes und man kommt von der Altstadt über den Uniplatz in Richtung Bahnhof. Es gibt viele Sitzmöglichkeiten, die zum verweilen einladen, ein Glockenspiel im Fußboden und Wasserfontänen. Auf den letzten beiden Bildern, sieht man auf der rechten Seite ein großes Gebäude, die alte Universität von Fulda. Heute ist darin eine Schule untergebracht, aber die alte Aula der Universität, ist noch erhalten und wird auch heute noch für Musikkonzerte genutzt.
Direkt am Jesuitenplatz, liegt das Vonderau Museum, ein Museum der Stadt Fulda. Es zählt mit zu den größten Museen zwischen Kassel und Frankfurt. Es hat eine Ausstellungsfläche von 4000 Quadratmetern. Hier geht es um Kultur, Natur und Kunst. Auch ein Planetarium gibt es im Vonderau Museum und ist einen Besuch wert. Im Innenhof des Museums befindet sich jedes Jahr ein Teil des Weihnachtsmarktes, das mittelalterliche Weihnachtsdorf.
Weiter ging es zum Peterstor, einem mittelalterlichen Stadttor der ehemaligen Stadtmauer und einem ehemaligen Turm, der ebenfalls zur Stadtmauer gehörte, der sogenannte Bierturm.
In der Dalbergstraße befindet sich noch ein großes Stück der alten Stadtmauer. Zum Teil ist die Kalksteinmauer aus dem 12. Jahrhundert zu sehen.
In der Brauhausstraße, direkt am Parkhaus Q-Park, befindet sich ein weiteres Stück Stadtmauer von damals.
Weiter ging es für uns in die Karlstraße, welche bei Fuldaern auch als Bermuda-Dreieck bekannt ist. Eine Partymeile in Fulda mit vielen Kneipen und Bars, wie z.B. die Kultkneipe Krokodil, die Altstadt-Kneipe oder der Doppeldecker. An den Abenden und gerade am Wochenende, steppt hier der Bär.
In der Löherstraße befindet sich die heutige Heilig-Geist-Kirche, welche in den Jahren 1729 bis 1733 als Hospitalkirche erbaut wurde. Erbaut wurde sie von Fürstabt Adolph von Dalberg.
Bei unserem Besuch war gerade wieder das jährliche Schützen- und Volksfest, welches immer im Sommer, zwischen Juli und August stattfindet. Daher haben wir uns den Besuch nicht nehmen lassen.
So eine Tour macht ganz schön hungrig. Zum Glück gab es hier neben vielen Fahrgeschäften auch ganz viele Buden mit leckerem Essen. So konnten wir uns erst mal stärken, bevor es weiter ging. Mama und Papa haben mir eine eigene Bratwurst gekauft und Leckerlis hatte ich auch genug dabei.
Danach haben wir noch einen Abstecher zum Aueweiher gemacht. Der Aueweiher liegt im Naherholungsgebiet Fulda-Aue und ist von der Innenstadt aus fußläufig zu erreichen. Hier gibt es verschiedene Spazierwege rund um den Weiher und viele Sitzmöglichkeiten.
Nachdem wir den Weiher einmal umrundet haben, hab ich einen coolen Badespot für mich gefunden und konnte mich nach der schönen Tour genüsslich abkühlen. Danach war ich wieder schön erfrischt und hätte noch weiter laufen können.
Danach ging es noch ein Stück weiter durch den Park am Aueweiher, vorbei am Umweltzentrum, in Richtung Deutsches Feuerwehr-Museum. Im Feuerwehr-Museum gibt es eine Ausstellung auf 1600 m² Ausstellungsfläche, wo man mehr über die Geschichte des deutschen Feuerlöschwesens erfahren kann. In der Halle stehen viele verschiedene Feuerwehrfahrzeuge, die man zum Teil auch betreten kann. Ein Besuch lohnt sich gerade mit kleineren Kindern oder wenn man selber ein Fan der Feuerwehr ist. Hunde sind im Feuerwehr-Museum erlaubt, müssen aber an der Leine bleiben!
Auf dem Frauenberg in Fulda liegt das gleichnamige „Kloster Frauenberg“. Im Jahr 744 kam Bonifatius nach Fulda, um ein Kloster zu errichten. Auf dem Gelände gibt es eine Klosterkirche, die „Frauenbergkirche“, in der gerne geheiratet wird. Es gibt auch einen Klostergarten, der mittlerweile für Jedermann geöffnet ist. Im Kloster Frauenberg kann auch übernachtet werden und es gibt das Klostercafé „Flora“. Von dort hat man einen tollen Blick über Fulda und man kann zudem noch lecker schlemmen. Der Park rund um das Kloster Frauenberg, lädt zum spazieren ein und ist definitiv einen Besuch wert.
Fulda war ein tolles Abenteuer, denn hier gibt es wirklich viel zu sehen und ich kann euch einen Besuch sehr empfehlen. Ich hoffe der Einblick in Fulda hat euch gefallen? Ich mache mich jetzt auf zu meinem nächsten Abenteuer. Bis bald, eure Emma