Hallo Freunde, bei meinem Trip durch den Harz, habe ich die kleine Stadt Bad Lauterberg im Harz besucht. Sie liegt in Niedersachsen und ist eine ehemalige Bergbaustadt. Die Stadt hat ca. 10.000 Einwohner und ist ein staatlich anerkanntes Kneipp-Heilbad.
Bad Lauterberg im Harz
Schon von weitem, sieht man den Hausberg von Bad Lauterberg im Harz. Direkt von der Stadtmitte aus, in der Nähe der St. Andres Kirche, befindet sich die Burgseilbahn. Sie führt hinauf zum Hausberg, es die Berggaststätte gibt. Die Burgseilbahn gilt als eine der steilsten Doppelsesselbahnen Deutschlands. Sie hat eine Steigung von 63% auf 111 Metern.
Geparkt haben wir zentral in der Mitte der Stadt, auf dem Parkplatz am Kurpark (https://maps.app.goo.gl/ZtSxVw3JLFdJHv1j7) und sind von hier aus auf unsere Tour gestartet.
Kurpark
Der Kurpark von Bad Lauterberg im Harz, lädt zum spazieren und verweilen ein. Es gibt viele Sitzgelegenheiten, wo man die Natur auf sich wirken lassen kann.
Die historische Scholmwehrbrücke aus dem Jahr 1905 ist eine denkmalgeschützte Fußgängerbrücke, die den Kurpark mit dem Kirchberg verbindet. Sie führt direkt über das Scholmwehr, das die Oder staut, um Wasser zur historischen Königshütte zu leiten.
Im Kurpark gibt es eine Konzertmuschel, die regelmäßig als Open-Air-Bühne für Kurkonzerte, Kinderfeste und Großveranstaltungen (wie das Walpurgis-Spektakel) genutzt wird. Als wir dort waren, wurde gerade wieder für ein Stück geprobt.
Es gab auch einen Teich, wo ich ausgiebig die Enten beim baden beobachten konnte. Rund um den See, gibt es Sitzplätze, die zum verweilen einladen. Leider haben mich Mama und Papa nicht baden lassen.
Am Teich befindet sich eine Statue von Hermann von Wissmann (1853–1905). Einem deutschen Afrikaforscher, Offizier und Kolonialbeamter. Er gilt als Schlüsselfigur des deutschen Imperialismus. Früher wurde er gefeiert und heute kritisch gesehen. Er soll brutal gewesen sein und hatte eine Rolle bei der Ausbeutung der Kolonien.
Schaut mal, ich hab die historische Mägdelein-Bank im Kurpark gefunden. Das ist ein schönes Schattiges Plätzchen für mich gewesen, um Pause zu machen.
Im Kurpark gibt es auch einen Kräutergarten und Barfußpfad, welcher an den Kräutern vorbei führt. Gepflegt wird der Kräutergarten von Kneipp-Verein. Als wir vor Ort waren, haben noch keine Kräuter geblüht, aber im Frühling/Sommer, sieht das bestimmt toll aus.
Das Kurhaus in Bad Lauterberg, wurde im Jahre 1912 erbaut und beherbergt einen schönen Saal, der für Veranstaltungen genutzt wird.
Der Ort verfügt über kleine Einkaufsstraßen mit einigen Geschäften, Restaurants und Cafés, die zum verweilen einladen. Das gemütliche durch die Gassen schlendern, macht viel Spaß, gerade an einem ruhigen Tag ohne viel Trubel.
Die St. Andreaskirche in der Hauptstraße von Bad Lauterberg, befindet sich im historischen Stadtkern. Sie ist eine evangelisch-lutherische Kirche aus dem Jahre 1571.
Wer eine gemütliche Stadttour ohne viel Trubel möchte, quasi einen Stadtspaziergang, der ist in Bad Lauterberg im Harz genau richtig. Wir können euch diese kleine Stadt als ruhigen Ausflugsort sehr empfehlen. Wer allerdings viele Geschäfte und Trubel möchte, der ist hier falsch. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.
Bei unserem Besuch in Manchester, haben wir das Hotel „The Townhouse“ gebucht. Es liegt in der Innenstadt, in der Portland Street.
Unsere Unterkunftsbewertungen basieren auf persönlichen Reiseerfahrungen und bewerten unter anderem Lage, Komfort, Sauberkeit, Service und Preis-Leistung.
Das Hotel hat, typisch für Manchester, eine wunderschöne, viktorianische Fassade. Es ist ein Boutique-Hotel aus dem 19. Jahrhundert.
Lage:
Der Bahnhof „Oxford-Road“, ist ca. 8 Minuten Fußweg entfernt und der Bahnhof Piccadilly, ca. 11 Minuten. Die Straßenbahn am St. Peter Square, erreicht man in 4 Gehminuten.
Da wir mit dem Bus von National Express angereist sind, war uns die Nähe in die Innenstadt wichtig und auch die Nähe zum Busbahnhof. Dieser liegt quasi nur um die Ecke und war somit perfekt für unsere An- und Abreise.
Wer mit dem Auto anreist, kann leider keinen Parkplatz im Hotel buchen. Es gibt aber in der Nähe einen Q-Park, wo man parken kann.
Service:
Die Mitarbeiter vor Ort sind sehr nett und hilfsbereit. Sie fragen, ob man Hilfe benötigt und geben einem Wegbeschreibungen, wenn man danach fragt.
Zudem gibt es im Hotel ein Restaurant, mit einigen Speisen, die man sich auch mit auf das Zimmer nehmen kann.
Auch das kostenlose WLAN funktionierte während unseres Aufenthalts problemlos.
Preis-Leistung:
Gebucht haben wir das Hotel über Booking.com, man kann es aber auch z.B. direkt über die Homepage des Hotels buchen: Link über Booking.com und Direkter Hotel-Link.
Für 3 Übernachtungen, haben wir für das Doppelzimmer umgerechnet, ca. 335 Euro bezahlt. Wir finden, für die Leistung, Ausstattung, Sauberkeit und Lage des Hotels, ist das völlig angemessen.
Sauberkeit:
Das Zimmer war sehr sauber, man hat kein einziges Staubkorn oder Haar gefunden. Die Bettwäsche war frisch und ebenfalls Fleckenfrei. Es gab auch keinen Schimmel im Zimmer und es hat angenehm frisch gerochen.
Auch im Bad, war alles sehr sauber. Es gab keine Haare, Staub, Kalkflecken oder Schimmel an den Fliesen. Der Geruch war angenehm frisch.
Zimmer:
Das Zimmer war modern eingerichtet und man hatte genug Stauraum und Ablageflächen. Ein großer Kleiderschrank, stand im Flur vor dem Bad. Das Bett war sehr gemütlich und an dem Tisch konnte man entspannt essen und sich nach einem langen Tag ausruhen.
Das Bad hatte zwar kein Tageslichtfenster, aber eine Lüftung war vorhanden. Es war sehr geräumig und man hatte viel Platz, um seine Sachen abzustellen. Die Dusche war ebenfalls sehr geräumig und man konnte sich gut darin bewegen.
Komfort:
Obwohl das Hotel direkt an einer Hauptstraße liegt, haben wir vom Straßenlärm kaum etwas mitbekommen. Für den Sommer, gab es auch eine Klimaanlage, die das Zimmer auch bei hohen Temperaturen schön kühl hält.
Es gab einen Wasserkocher und eine kleine Auswahl an Kaffee und Tee, wodurch man sich selber Kaffee und Tee machen konnte, aber auch eine 5-Minuten-Terrine gesichert war.
Frühstück:
Wir haben kein Frühstück dazu gebucht, sondern uns selber verpflegt. Daher können wir zum Frühstück was die Auswahl etc. angeht, leider keine Einschätzung geben. Es ist aber möglich, ein regionales Frühstück für ca. 17,50 Euro pro Person dazu zu buchen.
Wir haben uns im „The Townhouse“ Hotel sehr wohl gefühlt und würden es auf jeden Fall jederzeit wieder besuchen. Das Hotel selbst macht einen modernen und gepflegten Eindruck und eignet sich gut für einen kurzen Städtetrip in Manchester. Hunde sind hier allerdings nicht erlaubt, weshalb die Unterkunft für klassische Pfotenabenteuer leider ausscheidet.
⭐ Emma’s Bewertung:
Kategorie
Bewertung
Lage
⭐⭐⭐⭐⭐
Sauberkeit
⭐⭐⭐⭐⭐
Service
⭐⭐⭐⭐☆
Komfort
⭐⭐⭐⭐☆
Ausstattung
⭐⭐⭐⭐☆
Preis-Leistung
⭐⭐⭐⭐⭐
Gesamtbewertung
⭐⭐⭐⭐☆ 4,5/5
🐾 Haustier-Info
❌ Haustiere sind im „The Townhouse Manchester“ aktuell leider nicht gestattet.
Hallo Freunde, bei meiner Tour durch den Harz, habe ich die Samtgemeinde Gieboldehausen besucht, welche in Niedersachsen liegt und gerade mal knapp 4.000 Einwohner hat. Sie befindet sich 11km nördlich von Duderstadt und gehört zum Landkreis Göttingen. Für uns Hunde gibt es hier sogar eine Hundepension und einen Schäferhundeverein.
Quelle: Google Maps
Geparkt haben wir auf dem kostenlosen Parkplatz der Gemeindeverwaltung, welche sich im Orstkern befindet (https://maps.app.goo.gl/ihgA9s3fEWsq78i37). Fußläufig liegt die katholische Pfarrkirche St. Laurentius. Die St. Laurentius-Kirche ist eine spätgotische Hallenkirche mit einem neugotischen Westturm. Der Neubau stammt aus dem Jahre 1731.
Direkt vor der Kirche befinden sich einige Denkmäler zu ehren der gefallenen Menschen des ersten und zweiten Weltkrieges, sowie einer Figur, gewidmet den Kriegen 1866 und 1870/71.
Weiter ging es zum Schloss Gieboldehausen, einem ehemaligen Burgsitz. „Haus auf dem Wall“ der wahrscheinlich im Jahr 1502 von dem damaligen Burgmann und späteren Amtmann Hans von Minngerode erworben und nach 1520 zur heutigen Form umgebaut wurde
Das Schloss Gieboldehausen ist ein beliebter Ort zum Heiraten, denn darin befindet sich mittlerweile das Standesamt der Gemeinde. Im Garten des Schlosses, gibt es einen kleinen Brunnen. Dieser war wunderschön Österlich geschmückt, da wir um die Osterzeit hier gewesen sind.
Am Marktplatz „Roter Platz“ von Gieboldehausen, befindet sich ein Denkmal, der einen Gänsehirten mit seinen Gänsen zeigt. Er wird auch Gänsebrunnen genannt.
Weiter ging es durch die Marktstraße, eine kleine Einkaufsstraße mit Geschäften und einer Apotheke. Dieses alte Fachwerkgebäude war ab 1900 die Niederlassung der Vinzentinerinnen. Hier gab es eine Krankenstation, einen Kindergarten, Altenheim und eine Nähschule.
Ebenfalls in der Marktstraße, im Ortskern, befindet sich die Gustav-Adolf-Kirche. Es ist eine evangelische Kirche aus dem Jahre 1877, welche von Conrad Wilhelm Hase erbaut wurde.
Sie wurde im neugotischen Stil erbaut und das auf kleinstem Raum. Im Inneren befindet sich eine Krell-Orgel aus dem Jahr 1879. In der Kirche finden regelmäßig Orgelkonzerte statt.
Im Ort gibt es den „Kleinen Dorfplatz“, welcher gerade zu Weihnachten und Ostern immer ein besonderes Highlight ist. Auf den Bildern seht ihr die Hasenschule, die liebevoll eingerichtet wurde. An Weihnachten findet man hier z.B. einen echten Weihnachtsmann-Briefkasten.
In der „Hahlestraße 1“ befindet sich das Rathaus von Gieboldehausen. Die Gemeinde wird auch als „Flecken“ bezeichnet, weil dem Ort im Jahr 1450 das historische Marktrecht und das Braurecht verliehen wurde.
Die Gemeinde Gieboldehausen ist zwar klein, aber auf jeden Fall trotzdem Sehenswert und es macht Spaß, durch den Ort zu schlendern. Wenn ihr in der Gegend seid, schaut gerne mal vorbei. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.
Hallo Freunde, diesmal habe ich Bad Kissingen für euch unsicher gemacht. Geparkt haben wir am „Parkplatz in der Au“ und sind von dort zu unserer Tour durch die Stadt gestartet. Bad Kissingen ist eine Stadt in Unterfranken (Bayern), in der Nähe der bayerischen Rhön und hat ca. 23.300 Einwohner. Bad Kissingen ist der Hauptort der Bayerischen Bäderregion mit insgesamt fünf Kurbädern, wovon das in Bad Neustadt an der Saale dazu zählt. Die Stadt ist bekannt für seine Heilbäder und Kuranlagen.
Es gibt hier eine Dauerausstellung zum Thema „Jüdisches Leben„, direkt am alten Standort der „Neuen Synagoge„. Dort stand sie ab 1902, bis sie 1938 von der SS verwüstet und abgebrannt wurde. Die Statuen gelten als Gedenkort.
Weiter ging es, vorbei am Amtsgericht Bad Kissingen, welches sich hier in der Maxstraße befindet. Die Maxstraße bildet das lebendige Herz von Bad Kissingen: Hier reihen sich Geschäfte, Cafés und historische Gebäude aneinander und verleihen der Straße ihren besonderen Charakter.
In der Salinenstraße, befindet sich die Kirche des Servius von Radonesch. Die Kirche ist nur während des Gottesdienstes und zu speziellen Besuchszeiten geöffnet. Sie ist eine russisch-orthodoxe Kirche und ihre Weihung fand am 18. Juli 1901 statt. Erbaut wurde sie im neobyzantinischen Stil und ist ein Nachbau der Kathedrale des heiligen Wladimir in Kiew.
Vor der Stadtmauer befindet sich das Peter-Heil-Denkmal, dem Retter von Bad Kissingen. 1645 wollten die Schweden die Stadt einnehmen und versuchten die Stadtmauer zu zerstören. Peter Heil hatte die Idee, 200 Bienenkörbe auf die Angreifer zu schleudern, welche dadurch geflüchtet sind. So konnte die Stadt gerettet werden.
Dies ist ein historischer, gut erhaltenen Stadtmauerrest, welcher zum Schutz der Stadt beigetragen hat. Erbaut wurde sie ab 1235 und hatte eine Höhe von ca. 5-6 Metern. Das von der Stadtmauer umschlossene Gebiet war ca. 200 x 240 m groß.
Auf dem Rathausplatz, befindet sich der Botenlauben-Brunnen, der wegen der kalten Jahreszeit leider noch verhüllt war. Der Brunnen wurde 1965 als Denkmal an den Minnesänger Otto von Botenlaufen errichtet. Er zeigt eine Bronzefigur des Ritters, der im 13. Jahrhundert die nahegelegene Burgruine Botenlauben bewohnte.
Rund um den Rathausplatz sind die Gebäude der Stadtverwaltung Bad Kissingen verteilt, so auch das Neue Rathaus aus dem 18. Jahrhundert. Die Stadtverwaltung befindet sich in teils historischen Gebäuden.
Die Fassade der Stadtbücherei Bad Kissingen ist mit einer auffälligen Wandmalerei geschmückt, die einen festlichen Umzug der Handwerkerzünfte aus dem Jahr 1750 zeigt. Sie wurde 1961 angebracht und geht auf die frühere Annahme zurück, das Gebäude sei einst ein Zunfthaus gewesen. Tatsächlich handelte es sich jedoch ursprünglich um eine Mühle.
Ebenfalls am Rathausplatz, direkt neben der Stadtbücherei, befindet sich St. Jakobus. Die Jakobuskirche ist eine römisch-katholische Kirche aus dem 12 Jahrhundert. Sie wurde aber wegen des schlechten Bauzustandes in 1766 abgerissen. Der Neubau der Jakobuskirche, wurde in 1775 vollendet.
Wir sind weiter gelaufen durch die schöne Altstadt, mit den kleinen Einkaufsstraßen, die zum shoppen und verweilen einladen. Auch hier gibt es viele historische Gebäude.
Das Alte Rathaus, befindet sich direkt am Marktplatz von Bad Kissingen. Es wurde im Jahr 1577 mit drei Stockwerken errichtet, erhielt aber im Jahr 1825 ein Glockentürmchen.1928 zog die Stadtverwaltung in das Neue Rathaus. Seit 2017 befindet sich im alten Rathaus eine Vinothek.
Der Marktplatz von Bad Kissingen lädt durch seine vielen Restaurants und Cafès zum verweilen ein. Er entstand im 13. oder 14. Jahrhundert, als Zentrum der Altstadt. Seine Rechteckform, ist charakteristisch für die Gotik.
Der Marienbrunnen (leider wegen des kalten Wetters noch verhüllt), befindet sich in direkter Nachbarschaft zur Herz-Jesu-Kirche. Er ist ein Springbrunnen mit einem Brunnenbecken und einer zentralen Säule. Rund um den Marienbrunnen, gibt es schöne Sitzmöglichkeiten, die wir gleich für unsere Frühstückspause genutzt haben.
Die Herz-Jesu-Kirche ist eine römisch-katholische Stadtpfarrkirche mit einem 67 Meter hohen Kirchturm. Die Stadtpfarrkirche ist ein denkmalgeschütztes Gebäude, welches 1884 geweiht wurde.
In der Hemmerichstraße 2, befindet sich das ehemalige, städtische Wasserwerk. Durch die barocken Elemente denkt man, es sei viel älter, doch tatsächlich stammt es aus dem Jahr 1922.
Gegenüber des ehemaligen Wasserwerks, befindet sich die Liebfrauensee Quelle. Früher lieferte sie das Trinkwasser der Stadt und ist heute für das Brauchwasser gedacht. Die Quelle des Liebfrauensees ist keine der sieben berühmten Bad Kissinger Heilquellen.
Zwischen Friedhof, Wasserwerk und Liebfrauen Quelle, befindet sich der 1.076 m2 große Liebfrauensee. Der Liebfrauensee ist ein kleiner, idyllischer Park, der zum Verweilen einlädt. Früher diente er als Wasserquelle für den Brunnen am Rathaus und im Sommer als Durstlöscher für die Kissinger Bürger.
Der Kapellenpfad befindet sich zwischen Liebfrauensee und Marienkapelle. Hier befindet sich der Kapellenfriedhof, welcher währen der Pest im Jahr 1348 angelegt wurde. Hier findet man historische Gräber, von wichtigen Persönlichkeiten der Stadt. Kriegsgräber aus der Schlacht von 1866, ein Kriegerdenkmal vom zweiten Weltkrieg und ein Peststein.
Die Marienkapelle ist eine römisch-katholische Kirche, aus dem Jahr 1348. Ab dem Jahr 1658 wurde die Marienkapelle zum Ziel von Wallfahrten. Ab dem Jahr 1727 wurde die Marienkapelle neu erbaut, da sie bauliche Mängel hatte. Hunde haben zur Marienkapelle und zum Gelände, keinen Zutritt. Daher musste ich mit Papa draußen warten.
Neben und Hinter der Marienkapelle, befindet sich der neue Kapellenfriedhof, welcher auch heute noch in Benutzung ist. Auch hier, finden sich historische Gräber und Denkmäler.
Weiter ging es für uns zum Theaterplatz, wo sich das Kurtheater befindet. Das Kurtheater wurde im Jahr 1904 im fränkischen Barockstil erbaut und 1905 feierlich eröffnet. Bekanntesten Stars der Kriegs- und Nachkriegszeit traten hier auf, wie beispielsweise Maria Schell, Inge Meysel und Freddy Quinn.
Schräg gegenüber des Kurtheaters, befindet sich die Erlöserkirche. Die einzige evangelisch-lutherische Kirche von Bad Kissingen. Die Kirche wurde im Jahr 1847 fertiggestellt und geweiht. König Ludwig I. ließ sie für seine Frau bauen, die evangelisch war. 1890 wurde die Kirche wegen der vielen Kurgäste zu klein und wurde erweitert. Erbaut ist sie im neuromanischen Baustil
Weiter ging es zum Kurpark, wo einem als erstes der Maxbrunnen, auch Sauerbrunnen genannt, auffällt. Im Kurgarten sind KEINE Hunde erlaubt, daher musste ich mit Papa draußen bleiben. Er ist ein 1911 erbauter Quelltempel. Der Maxbrunnen wurde 1520 erwähnt und er gilt somit als die älteste Trinkquelle von Bad Kissingen. Er ist einer der 7 Heilbrunnen. Direkt im Maxbrunnen, kann man das Heilwasser trinken und es wird täglich in der Brunnenhalle ausgeschenkt.
Das Kurbähnle Bad Kissingen ist eine Bimmelbahn, welche von April bis Oktober durch die Stadt und bis zum Gradierwerk fährt. Sie ist perfekt für eine schöne Stadtrundfahrt, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt bequem erkunden zu können. Es gibt verschiedene Touren. Hunde sind hier auch gerne Willkommen. Die Gebühr für Hunde, soll bei 3,50 Euro liegen.
Der Regentenbau ist ein beeindruckender Bau und das Herzstück des Kurparks, welchen man schon von weitem sehen kann. Er wurde zwischen 1911 und 1913, im klassizierenden Jugendstil erbaut. Es ist das Wahrzeichen Bad Kissingens. Im inneren gibt es Konzertsäle und wunderschöne Deckengemälde, wo immer wieder Konzerte stattfinden.
Im Kurpark aus dem Jahr 1738 gibt es natürlich auch ein Kurgarten Cafè, welches zum verweilen einlädt und die Tourist-Information von Bad Kissingen, befindet sich im Arkaden Bau. Der Arkadenbau wurde in den Jahren 1834 bis 1838 an der Westseite des Kurgartens, aus gelbem Sandstein erbaut.
Der Rossini Saal befindet sich im Arkaden Bau und ist ein 390qm großer Kursaal. Er war königlicher Conversationssaal. Die Wände sind mit reichen Fresko-Malereien in byzantinischem Stil bemalt. Da Mama mich nicht zu lange warten lassen wollte, ist sie aber nicht rein gegangen.
Vor dem Arkadenbau, gibt es eine Statue von König Ludwig I. Sie ist aus dem Jahr 1891 und wurde von König Ludwig I selber in Auftrag gegeben. Der Kurpark ist ein toller Ort zum spazieren.
Unweit des Kurparks, befindet sich das Hotel Kaiserhof Victoria, ein wunderschöner Biedermeier-Bau im klassizistischen Stil. Erbaut wurde es 1835 und hatte viele berühmte Besucher. So zum Beispiel die als Sisi bekannte österreichische Kaiserin Elisabeth. Im Jahr 1862 kam sie alleine und 1864 gemeinsam mit ihrem Mann Franz Joseph I zur Kaiser-Kur.
Vor dem Hotel befindet sich die Statue von Fürst Rakoczy (1676–1735) aus Ungarn. Nach ihm wurde eine der Heilquellen benannt, obwohl er nie in Bad Kissingen war.
In der Schloßstraße, befindet sich das historische Krugmagazin aus dem Jahr 1839. Es war die Heilwasser-Abfüllanlage und von hier wurde weltweit versandt.
Die Brunnen- und Wandelhalle Bad Kissingen, wurde im Jahr 1910/1911 erbaut. In der Brunnenhalle befindet sich die berühmte Rakoczy-Quelle, eine Mineralquelle. Hier geben die „Brunnenfrauen“ zweimal täglich (frühmorgens und nachmittags) die verschiedenen Heilwasser an ihre Kurgäste aus. In der Wandelhalle finden Tagungen und Konzerte statt.
Über den Luitpoldsteg gelangt man über die fränkische Saale zum Bayerischen Staatsbad, dem Luitpoldbad. Das bayerische Staatsbad gehört zum UNESCO-Welterbe. Das Luitpoldbad wurde 1835 Baustil der Neorenaissance erbaut und ergänzt den Kurbetrieb.
Die Bayerische Spielbank ist die älteste in Bayern, denn es gibt sie bereits seit 1796. Mittlerweile ist sie im Luitpoldbad untergebracht. Bad Kissingen gehört seit 2021 der UNESCO-Titel „Great Spa Towns of Europe.
Vor der Spielbank befindet sich eine Statue von Max II., dem König von Bayern. Es wurde 1869 von Michael Arnold errichtet.
Unterhalb der Ludwigsbrücke, befindet sich in den Sommermonaten der Stadtstrand. Hier kann man verweilen oder feiern und die Natur genießen.
Der Rosengarten und der Multimedia Brunnen, liegen gegenüber vom Regentenbau. Der Rosengarten ist eine Parkanlage mit 160 Rosensorten und tollen Wasserspielen.
Nach so viel Kultur, habe ich mir ein kühles Bad in der fränkischen Saale gegönnt, direkt an der Marbachmündung gegönnt. Gegenüber seht ihr die Anlegestelle für die Saaleschiffe.
Da wir schon viel gelaufen sind, ging es mit dem Auto weiter zum Gradierbau Parkplatz. Der Gradierbau an der Unteren Saline, ist ein historisches Freiluftinhalatorium. Das Bauwerk dient der gesundheitsfördernden Inhalation salzhaltiger Luft (Sole), die über Schwarzdornreisig rieselt.
An der unteren Saline gibt es ein Bismarck-Denkmal. Der Reichskanzler Otto von Bismarck, verbrachte zwischen 1876 und 1893 insgesamt 14 Kuraufenthalte in Bad Kissingen.
Das historische Pumpwerk aus dem Jahr 1848 umfasst zwei wertvolle technische Anlagen. Die „Freipumpe“ und die „Hauspumpe“. Diese turbinengetriebenen Anlagen dienten zur Soleförderung für den Gradierbau und zur Kurmittelversorgung.
Das Turbinenhaus an der Unteren Saline, war für den Antrieb der Pumpen zuständig. Es beherbergt die alte Technik, welche besichtigt werden kann.
Gegenüber vom Gradierbau, gibt es den runden Brunnen aus dem Jahr 1788. Sie ist eine Solequelle, welche zur Inhalation benutzt wird.
Bad Kissingen ist eine schöne Kurstadt, mit vielen historischen Gebäuden und Sehenswürdigkeiten. Die vielen Sitzmöglichkeiten und Parks, laden zum verweilen ein. Wir können euch einen Besuch wirklich sehr empfehlen. Auch wenn nicht alles mit Hund zu besichtigen ist, ist es eine tolle Stadt. Machts gut Freunde, ich muss weiter zum nächsten Abenteuer, eure Emma.
Hallo Freunde, kennt ihr die Filme „Woodwalkers„? Ich fand sie wahnsinnig toll, da es dort viele Tiere für mich zu sehen gibt. Woodwalkers ist ein Fantasyfilm, wo der erste Teil im Jahr 2024 erschienen ist und der zweite Teil im Jahr 2026.
Filmhandlung:
Carag ist ein Gestaltwandler, der sich als Mensch und Puma zeigen kann. Er wuchs in der Wildnis, mit seiner Familie auf. Aus Faszination an den Menschen, verlässt Carag seine Familie und lebt bei einer menschlichen Pflegefamilie. Carag fällt die Integration in die Menschenwelt jedoch schwer.
Als Lissa Clearwater, die Direktorin eines Internats namens Clearwater High, die Familie kontaktiert und einen Besuch von Carag an ihrer naturverbundenen Schule mitten in den Rocky Mountains vorschlägt, ist Carag zunächst skeptisch. Schnell fühlt er sich dort jedoch wie zu Hause, als sich herausstellt, dass es sich bei der Clearwater High um eine geheime Schule für Gestaltwandler wie ihn, sogenannte Woodwalker, handelt.
Sie wahren gegenüber den Menschen den Schein einer normalen Schule. Er lernt dort, mit seiner Verwandlungsfähigkeit und mit seinen tierischen Instinkten kontrolliert umzugehen. Er findet Freunde in dem Bison Brandon und dem Rothörnchen Holly. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Woodwalkers_(Film))
Aber seid frühzeitig vor Ort, da der Parkplatz regelmäßig sehr voll ist, da viele Leute die Sandsteinhöhlen besuchen wollen. Bezahlen könnt ihr vor Ort bequem per Park-App. Es ist der perfekte Startpunkt für die Wanderung mit Hund.
Die App:
Im Playstore eures Handys/Tablets, könnt ihr euch die App schon bequem zu Hause herunterladen. Sie heißt „SetCaching“ und ist kostenlos. Wenn ihr vor Ort seid, geht es los. Startet die App und lauscht den Hinweisen. Dann folgt den Anweisungen und dem Weg.
Ich hatte einen riesigen Spaß dabei, mit Mama und Papa die Gegend zu erkunden. Gerade weil die Wege so uneben und naturbelassen sind, fand ich es total toll. Dank der App, findet man den richtigen Weg, aber es ist auch alles gut ausgeschildert. Unterwegs gibt es immer wieder die Möglichkeit sich auszuruhen, wie hier auf der Woodwalkers-Bank.
Die App zeigt den Fortschritt des Weges durch die Meter-Anzeige an und man weiß, wie lange man noch für den Weg benötigt. Hier sind wir bei den kleinen Höhlen, unterhalb der Burg Regenstein.
Die Burg und Festung Regenstein, stammt aus dem 12. Jahrhundert und wurde durch Albrecht II. von Regenstein bekannt. Heutzutage ist die Burg nur noch eine Ruine und nicht alle Gebäude sind noch erhalten. Die Burgruine ist ein beliebtes Ausflugsziel.
Die Sandsteinhöhlen:
Weiter ging es für uns durch den Wald, in Richtung Sandsteinhöhlen. Wenn man dort ankommt, sieht es schon beeindruckend aus und man fragt sich, wie soll ich da nur runter kommen. Ich hab erst mal alles von hier oben beobachtet.
Als ich diesen Baum gesehen habe, musste ich einfach nur staunen. Er wächst einfach im Sandstein und nicht in der Erde. Danach bin ich mit Papa nach unten geklettert, um Mama den besten Weg nach unten zu zeigen.
Jetzt stehen wir quasi mitten am Set der Woodwalkers. Auf diesen Steinen wurden im Film die berühmten Verwandlungsszenen gedreht. Ich saß dann auch noch auf einem der Steine, die hier ziemlich beliebt sind. Na, wer verwandelt sich im Film immer hier, auf genau diesem Stein?
Die Sandsteinhöhlen Blankenburg sind ein echtes Highlight im Harz. Die beeindruckenden Felsformationen und Höhlen entstanden durch den Abbau von Sandstein und bieten heute eine besondere Mischung aus Natur und Geschichte. Heute ist das Gebiet ein geschütztes Naturdenkmal und frei zugänglich. Besonders auffällig ist die offene, fast „arenaartige“ Fläche, die von Felsen und Kiefernwald umgeben ist. Eine Landschaft, die fast schon magisch wirkt.
Nach diesen tollen Eindrücken, haben wir uns einen Platz für ein Picknick gesucht und haben uns ordentlich gestärkt. Ein bisschen toben in dem tollen Sand, durfte natürlich auch nicht fehlen. Ich hab mich irgendwie gefühlt, als würde ich Strandurlaub machen.
Wir sind dann gemütlich zurück zum Auto gelaufen und haben noch die schöne Natur genossen. Wir waren insgesamt mit kurzer Pause 2h15m unterwegs und das bei ca. 5km Wanderung. Die Wanderung zu den Sandsteinhöhlen, können wir euch wirklich sehr empfehlen. Sie sind ein tolles Naturschauspiel und der Weg auf den Spuren der Woodwalkers, macht auch wahnsinnig viel Spaß.
Hallo Freunde, diesmal habe ich mir Bad Neustadt an der Saale angeschaut, eine bayerische Kurstadt in der bayerischen Rhön, mit einer schönen Altstadt. Die Stadt hat ca. 15500 Einwohner und liegt ca. 32km von Schweinfurt entfernt.
Geparkt haben wir auf dem Parkplatz Schillerhain, der zentral zwischen Stadt und Kurpark gelegen ist. Da Bad Neustadt an der Saale seit 1853 ein Kurort ist, findet man hier viele Kurgäste. Vom Parkplatz aus sind wir durch den Kurpark gestartet, der viel grün bietet und gerade für Spaziergänge mit Hunden sehr schön ist. Es gibt auch viele Sitzmöglichkeiten, die zum verweilen einladen.
Hier gibt es eine Adler-Skulptur, die mit einer Schlange kämpft. Es ist aber nicht nur eine Skulptur, sondern auch einen Abdeckung der Karl-Theodor-Quelle, einer von drei Heilquellen der Stadt, die aufgrund ihres hohen Solegehalts für äußere Anwendungen genutzt wird.
In der Nähe des Adlers, befindet sich die Wandelhalle. Sie war ein zentraler Bestandteil des klassischen Kurbetriebs. Hier gab es Trinkkuren, Gesellschaft/Kultur und Bewegung (wandeln). Heutzutage wird die Wandelhalle nur noch bei Veranstaltungen genutzt.
Neben der Wandelhalle, befindet sich die Heilig Kreuz Kirche, auch Schlosskirche genannt. Sie ist eine römisch-katholische Kirche aus dem 18. Jahrhundert.
Unterhalb der Salzburg, befindet sich das Schloss Neuhaus. Ein Schloss im Stil des Barock-zum-Rokoko aus dem 18. Jahrhundert. Das Schloss hat einen eigenen Zugang zur Schlosskirche und dient heute als Schlosshotel und Location für Hochzeiten.
Neben dem Schloss befindet sich die Heilquelle im Kurhaus. Dort gibt es die Bonifatius und Elisabeth Quelle, wo man sich kostenlos eine Flasche des Heilwassers abfüllen kann. Man muss nur selber eine Flasche mitbringen. Achtet auf die Öffnungszeiten, die ihr im Internet findet. Die beiden Quellen dienen der verdauungsfördernden Trinkkur.
Danach gab es für uns den Aufstieg hoch zur Salzburg, die oben über Bad Neustadt thront. Der Weg geht zum Teil steil bergauf, aber Emma fand es toll. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, mit dem Auto nach oben zu fahren, falls man nicht laufen möchte/kann. Das Burgareal erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 10.700 m².
Die Salzburg wurde Mitte des 12. Jahrhunderts von Bischof Gebhard von Henneberg erbaut und danach erweitert mit den Burgmannensitzen. Man kann die Salzburg bei einer Führung erkunden oder auf eigene Faust. Hier seht ihr den Voitschen Ansitz, der noch heute von den Freiherren von Guttenberg bewohnt wird.
Folgt man weiter der Ringmauer um die Salzburg, gelangt man zum Gefängnisturm. Er diente als Haftort für Gefangene, z. B. Straftäter oder Schuldner. Es waren provisorische Kerker darin und nur als Zwischenstation gedacht, bis die Bestrafung klar war.
Direkt neben dem Gefängnisturm, befindet sich der Fliegeransitz. Dieser diente als Beobachtungsposten, z.B. um Flugzeuge oder Feinde frühzeitig sehen zu können. Durch den Fliegeransitz hatte man freien Blick über die Rhön und das Saaletal.
Der Wachturm der Salzburg ist eine relativ gut erhaltene Ruine. Er hatte mehrere zentrale Aufgaben: Teil der Verteidigung durch Bogenschützen, Wächter konnten früh Bewegung im Umland erkennen, Weitergabe von Signalen mit Fahnen und als Überwachung der Zugänge.
Der Torturm vom Burghof entstand als Ausbau der Burg gegen Ende des 12. Jahrhunderts. Der Turm hat eine Höhe von 20m und wurde aus Sandstein erbaut.
Er diente als zentraler Zugang zur Burganlage und war zugleich einer ihrer wichtigsten Verteidigungspunkte. Als stark befestigte Toranlage kontrollierte er den gesamten Personen- und Warenverkehr und schützte die Burg durch bauliche Sicherungen wie Fallgatter und Schießscharten. Damit war er nicht nur militärisch bedeutend, sondern auch ein Symbol der herrschaftlichen Kontrolle über den Zugang zur Burg.
In der Mitte des Burggeländes, befindet sich die Burgkapelle St. Bonifatius. St. Bonifatius wurde zwischen 1841 und 1848 erbaut. Sie wurde aus gelbem Sandstein erbaut, wodurch ihre charakteristische Farbe zustande kommt.
Sie ist eine neoromanische Kapelle, die zur 1100-Jahr-Feier des Bistums Würzburg errichtet wurde, um an die Weihe des ersten Bischofs Burkard durch den Heiligen Bonifatius zu erinnern. Sie kann auch von Innen besichtigt werden.
Der zentrale Bergfried ist einer der wichtigsten Türme der Salzburg. Er diente als Wehr- und Symbolturm und war der letzte Rückzugsort bei Angriffen. Vom zentralen Bergfried aus, hatte man einen Überblick auf die gesamte Burg. Da die Salzburg eine Ganerbenburg ist, lebten mehrere Adelsfamilien gleichzeitig hier.
Der Brendsche Ansitz ist ein eigenständiger Wohn- und Herrschaftsbereich innerhalb der Ganerbenburg. Er gehörte einer Adelsfamilie und bestand aus mehreren Gebäuden, darunter ein eigener Turm und Wohnbauten, wodurch er funktional einer kleinen Burg innerhalb der Gesamtanlage entsprach.
Auf dem Gelände befindet sich auch noch ein altes Wohnhaus, welches heute das Salzburg Café und den Laden beheimatet. Zudem gibt es auf dem Gelände noch eine Pizzeria, die immer ab spätem Nachmittag geöffnet hat. Nach unserem Besuch auf der Burg, ging es wieder den steilen Berg hinab ins Tal.
Zurück durch den Kurpark, sind wir in die Stadt gelaufen. Am Zollberg sind wir am Jesuskreuz am Zollberg vorbei gekommen. Ein Andachts- und Erinnerungsort.
In der Spörleinstraße 11, befindet sich das ehemalige Würzburger Amtshaus, welches heute als Landratsamt von Bad Neustadt an der Saale dient. Es wurde zwischen 1716 und 1720 erbaut.
In der Klosterkirchengasse 1 findet ihr die ehemalige Karmelitenklosterkirche „St. Petrus und Paulus“ im Typ der Bettelordenskirchen Saalbau mit nördlichem Seitenschiff. Sie ist die einzige, noch erhaltene Karmelitenkirche in Unterfranken. Die Kirche wurde um 1352 erbaut. Die Kirche ist für Besucher zu bestimmten Zeiten geöffnet.
Direkt neben der Karmelitenkirche, befindet sich in der Rathausgasse 2 das Rathaus der Stadt. Es ist ein dreigeschossiger Massivbau mit Satteldach und Staffelgiebel. Es wurde im Jahr 1870 erbaut.
Weiter ging es durch die Altstadt in Richtung Marktplatz. Der Marktplatz diente als Handelsplatz für das Umland und das Fernhandelsnetz. Er hat eine Größe von 6270 m². Außerdem erfolgten regelmäßig Wochenmärkte, welche eine wichtige Einnahmequelle für die Stadt waren. Am oberen Marktplatz befand sich die Viehwaage, am unteren Marktplatz waren die Kornsteine.
In der Mitte des Marktplatzes, befindet sich seit 1881 der Marktbrunnen, den eine Quellnymphe aus Straßburg ziert. Diese Quellnymphe wird im Volksmund auch „Marktbärbel“ genannt.
Im hinteren Bereich des Marktplatzes, befindet sich der Wellenbrunnen, der im Jahr 1999 gebaut wurde. Entworfen hat ihn Martin Bühner.
Vom Marktplatz aus, gelangt man direkt zur römisch-katholischen Mariä Himmelfahrt Kirche. Die heutige Kirche wurde im Jahr 1834 fertig gebaut, nachdem die ehemalige Kirche abgerissen wurde. Im Inneren befinden sich viele Säulen und für Kinder gibt es extra eine Mal- und Spieleecke.
Die Kirchpforte in Bad Neustadt an der Saale ist ein kleines Nebentor der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Sie diente vor allem als direkter Zugang zur Kirche und erleichterte den Alltag der Bewohner, während sie gleichzeitig kontrollierbar und gut zu sichern war. Damit zeigt sie die enge Verbindung zwischen religiösem Leben und städtischer Struktur im Mittelalter.
Die Stadtmauer von Bad Neustadt an der Saale stammt aus dem Mittelalter und diente dem Schutz und der Kontrolle der Stadt. Besonders auffällig ist ihre herzförmige Anlage, die einer Legende nach auf Karl den Großen zurückgeht. Die Tore der Stadt wurden früher in der Nacht geschlossen. Die Stadtmauer hat eine Länge von ca. 1,5 km und ist noch gut erhalten. Sie wurde ab 1232 errichtet.
Die Mauer war mit Türmen und Toren ausgestattet und regelte den Zugang zur Stadt. Bis heute sind noch einige Türme erhalten, wie z.B. der Turm an der Bauerngasse 33, Bauerngasse 25 und Bauerngasse 13. Die Türme dienten als Aussichtspunkte zur Verteidigung und teilweise auch als Lager oder Gefängnis.
Die Kreuzigungsgruppe am Friedhof stellt die Kreuzigung Jesu dar und besteht meist aus Jesus am Kreuz sowie den Figuren Maria und Johannes. Sie symbolisiert das Leiden Christi, aber auch die Hoffnung auf Auferstehung und ewiges Leben. Als Teil des Friedhofs dient sie den Besuchern als Ort der Andacht und des Gedenkens.
Links am Hohntor (vom Friedhof aus), befindet sich der historische Torbogen. Er ist mit einem historischen Wappen ausgestattet.
Das Hohntor ist ein bekanntes Wahrzeichen von Bad Neustadt. Das Stadttor begrenzt die Altstadt nach Süden hin. Die Fertigstellung des Hohntors war im Jahr 1580. Es hat eine Höhe von 34 Metern und hat insgesamt 6 Geschosse.
Der Wilhelm-Uhlig-Weg ist dem Künstler Wilhelm Uhlig gewidmet, der in den 1950er Jahren in Bad Neustadt lebte. Er erschuf viele Skulpturen der Stadt, wie z.B. die Quellnymphe oder den bronzenen Roncalli-Brunnen vor der Stadtpfarrkirche.
Die kleinen Häuser an der Salzpforte in Bad Neustadt an der Saale sind ehemalige Torwächter- oder Zollhäuser. Sie gehörten zur Toranlage und dienten der Kontrolle des Personen- und Warenverkehrs. Hier wurden Besucher überprüft, Tore geöffnet und geschlossen, sowie möglicherweise Abgaben auf wichtige Handelsgüter wie Salz erhoben.
Die Falaiser Brücke aus dem Jahr 1977 ist eine Überführung, die über eine Straße führt und verschiedene Stadtbereiche miteinander verbindet. Sie dient vor allem der sicheren Verkehrsführung. Damit ist sie ein Beispiel für moderne Infrastruktur im Gegensatz zu den historischen Bauwerken der Stadt.
Von der Falaiser Brücke aus, hat man einen guten Blick auf das Erlebnisbad Triamare. Es gibt dort ein Frei- und Hallenbad, mit einigen Spaßrutschen und auch einem Wellnessbereich.
Das war unsere Tour durch Bad Neustadt an der Saale und wir hoffen, ihr hattet auch so einen Spaß wie wir. Wir können euch Bad Neustadt mit der Salzburg und der schönen Altstadt sehr empfehlen. Gerade mit Hund, kann man super durch die Stadt und den Kurpark laufen.
Hallo Freunde, diesmal habe ich Dortmund für euch unsicher gemacht und gleich zu Beginn unserer Tour, war das ausgewählte Parkhaus in der Thier-Galerie voll und wir hatten keine Alternative. Durch Zufall hat Mama die Dopark Tiefgarage Westentor entdeckt, wo wir noch einen Parkplatz bekommen haben. Habt also auf euren Touren immer eine Alternative parat.
Dortmund
Dortmund ist eine Großstadt in Nordrhein-Westfalen mit über 600.000 Einwohnern. Es ist bekannt durch das Westfalenstation (Signal Iduna Park), wo Borussia Dortmund spielt. Früher war es bekannt für die Produktion von Stahl, Kohle und Bier. Heute ist es ein Zentrum der Versicherungswirtschaft und des Einzelhandels. Es gibt mehrere Hochschulen mit ca. 53.000 Studenten. Dortmund hat einen Flughafen und den größten Kanalhafen Europas.
Zum Glück war unsere Ausweichparkhaus nicht weit entfernt von unserem geplanten Startpunkt, der St. Petri Kirche. St. Petri ist eine evangelische Hallen-Kirche im hochgotischen Stil. Sie ist eine mittelalterliche Kirche, mit Baubeginn 1322. Nach der Zerstörung im Krieg, wurde sie ab 1954 im damaligen Stil wieder aufgebaut.
Am Hiltropwall befindet sich das Schauspielhaus, welches in 1950 eröffnet wurde. Direkt neben dem Schauspielhaus, wurde in den Jahren 1958-1965 das Theater (Oper) erbaut. Es wurde in 1966 eröffnet.
Weiter ging es für uns durch den Stadtgarten zum Gauklerbrunnen. Der Stadtgarten mit seinem Brunnen, wurde in 1982 erbaut. Entworfen wurde er von Eberhard Linke. Im Sommer wird der Gauklerbrunnen gerne von Kindern zum abkühlen benutzt.
Direkt neben dem Stadtgarten, befindet sich der Friedensplatz. Es ist ein historischer Marktplatz, der wegen dem neuen Rathaus, neuer Markt genannt wird. Der Friedensplatz wurde aus rotem Sandstein erbaut. An der Seite des Platzes, befindet sich das Rathaus von Dortmund. Es wurde bis 1989 im Stil der Moderne erbaut.
Das Alte Stadthaus befindet sich genau gegenüber des Rathauses am Friedensplatz. Es wurde in den Jahren 1897-1899 im Stil der Neorenaissance erbaut und im Jahr 1899 durch Kaiser Wilhelm II. als Rathaus eingeweiht.
Mitten auf dem Friedensplatz, befindet sich die Friedenssäule. Ich fand die Säule ziemlich interessant und musste sie mir erst mal aus der Nähe anschauen. Gestaltet wurde sie von Susanne Wehland und auf dieser Säule, wird in verschiedenen Sprachen der Friede auf Erden angemahnt.
Oh, was hab ich denn da entdeckt? Was macht denn ein riesiger Bär hier mitten in der Stadt? Es ist der „Bensersieler Bär“. Die Skulptur ist Teil des Projekts „Buddy Bär“ und symbolisiert die Städtepartnerschaft zwischen Dortmund und dem Nordseeheilbad Bensersiel.
Am Ostwall sind wir auf den Adlerturm getroffen, einer ehemaligen Stadtbefestigung, bzw. eine Rekonstruktion davon. 1992 wurde er auf den originalen Fundamenten des mittelalterlichen Wehrturms erbaut. Der ursprüngliche Adlerturm, ist aus dem 14. Jahrhundert. Im Turm befindet sich das Kindermuseum, wo es um mittelalterliche Stadtgeschichte auf 6 Etagen geht.
Seit 2000 ist das Nashorn das Logo des Konzerthauses. Überall in der Stadt verteilt, findet man verschiedene Nashörner. Sie wurden im Jahr 2006 im Rahmen der WM, als Kunstprojekt ins Leben gerufen.
Da wir Ende November in Dortmund waren, kamen wir in den Genuss des Weihnachtsmarktes, der überall in der Fußgängerzone und auf den verschiedenen Plätzen zu sehen ist.
Ui, schaut mal hier es gibt sogar etwas für uns Hundis. Komisch, die wollten gar nicht mit mir spielen. Für alle Weihnachtsmuffel, gab es einen tollen Stand mit Artikeln vom Grinch.
In der Nähe vom Markt, befindet sich St. Marien, eine evangelische Stadtkirche. Sie ist eine Kirche aus dem 12. Jahrhundert und wurde im spätromanischen Stil erbaut. Die Marienkirche beherbergt als Gerichts- und Ratskirche einige bedeutende, mittelalterliche Kunstschätze. So z.B. den Marienaltar und den Berswordtaltar.
Am Markt Dortmund, findet jährlich ein Teil des Weihnachtsmarktes statt. Hier gibt es eine große Anzahl an verschiedenen Buden.
Am Markt befindet sich auch der Bläserbrunnen, welcher mit in den Weihnachtsmarkt integriert wurde und man ihn daher nicht komplett sehen konnte. Dort wo nun das große Einkaufszentrum steht, stand früher das erste Rathaus der Stadt. Es wurde im Krieg so stark beschädigt, dass es in 1955 abgerissen werden musste. Am Einkaufszentrum befindet sich eine Gedenktafel des alten Rathauses.
Auf dem Hansaplatz befindet sich jedes Jahr die Weihnachtsstadt, mit einer tollen Weihnachtspyramide. Hier gibt es tolle Musik, viele verschiedene Buden und mit der Pyramide in der Mitte, wird ein tolles Flair erzeugt. Man bekommt sofort Lust auf Weihnachten. Im Sommer kann man auf dem Hansaplatz wahrscheinlich super sitzen und seinen Kaffee genießen.
Direkt vor der Kirche St. Johannes Baptist, befindet sich der Platz von Hiroshima. Er ist den Opfern des Atombombenabwurfs auf Hiroshima im Jahr 1945 gewidmet. Es gibt diesen Platz seit 1958. St. Johannes Baptist ist eine römisch-katholische Probsteikirche, welche 1345 eingeweiht wurde. Direkt neben der Kirche, befindet sich das zugehörige Dominikanerkloster.
Danach sind wir über den Westhellenweg geschlendert. Einer zentralen und sehr bekannten Einkaufsstraße in Dortmund. Hier gibt es unzählige Läden, Cafès und Restaurants, die zum bummeln und verweilen einladen. Bei dieser komischen, blauen Figur, hab ich mich ein bisschen erschrocken, bin aber dann doch ganz mutig hingelaufen. Für alle die sie auch nicht kenne, es ist Stitch, aus dem Film Lilo & Stitch.
Am Osthellenweg, befindet sich das Herbrecht’sches Haus. Das Herbrechtsche Haus war ein historisches Bürgerhaus am Alten Markt. Es wurde im zweiten Weltkrieg zerstört und wieder aufgebaut.
Am Willy-Brandt-Platz befindet sich die beeindruckende Stadtkirche St. Reinoldi, eine evangelische Kirche im romanischen Stil. Sie wird auch oft Reinoldikirche genannt. Sie ist die älteste erhaltene Kirche im historischen Stadtzentrum und ist ein Wahrzeichen Dortmunds. Um die Weihnachtszeit erstreckt sich der Weihnachtsmarkt einmal rund um St. Reinoldi.
Weiter ging es für uns in die Steinstraße 50, zur Mahn- und Gedenkstätte Steinwache. Die Steinwache ist ein ehemaliges Polizeigefängnis, in dem während des Nationalsozialismus mehr als 66.000 Menschen festgehalten und vielfach, vor allem durch die Gestapo, misshandelt wurden.
Um zurück in Richtung Innenstadt zu gelangen, wollten wir durch den Hauptbahnhof abkürzen. Auf dem Weg dahin, ist uns beim ZOB, an der Fassade des Hauptbahnhofes dieses tolle Bild aufgefallen, was Mama unbedingt fotografieren wollte. Auch der Hauptbahnhof mit seinen vielen Geschäften, ist auf jeden Fall einen Besuch wert.
Auf dem Weg zum Auto, ging es noch zum Dortmunder U, dem ehemaligen Gebäude der Union Brauerei. Es ist ein als „Gär- und Lagerkeller“ errichtetes Hochhaus und stammt aus dem Jahr 1927. Da es ein denkmalgeschütztes Gebäude ist, blieb es als einzige von der Brauerei übrig und wird heute als Kreativzentrum genutzt.
Das war unser Ausflug durch die Innenstadt von Dortmund. Ich hoffe die Einblicke haben euch gefallen? Unsere anderen Abenteuer (Stadion, Pace und Big Boost Burger) in Dortmund, findet ihr unter dem Punkt Ausflüge. Ich bin jetzt so richtig müde und werde auf der Fahrt ins Hotel ein bisschen schlafen. Liebe Grüße und bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma
Hallo Freunde, Mama hat es endlich geschafft, über unseren Städtetrip nach Erfurt zu berichten. Geparkt haben wir im Parkhaus am Domplatz und haben von dort aus, unsere gesamte Tour durch die Stadt geplant. Sicherlich gibt es noch weitere Parkplätze, die etwas günstiger sind, aber dieser passte am Besten zu dem, was wir uns alles anschauen wollten. Dort angekommen, konnte gleich mein Stadttraining durch Menschenmassen beginnen, denn es war gerade das jährliche Oktoberfest, was immer von Ende September, bis Anfang Oktober stattfindet. Der Domplatz ist der größte Marktplatz Deutschlands.
Erfurt ist eine große Stadt in Thüringen, mit ca. 220.000 Einwohnern. Die Stadt vereint viele Sehenswürdigkeiten in einer Stadt und hat damit viel zu bieten. In 742 wurde das Bistum Erfurt errichtet und in dem Zuge wurde Erfurt das erste Mal erwähnt. Erfurt ist eine Universitätsstadt und einer der ehemaligen, berühmten Studenten war Martin Luther. Zudem hat der Fernsehsender KIKA hier seinen Sitz, weshalb man in der gesamten Stadt auch die berühmten KIKA-Figuren sehen kann. Ein weiterer Name von Erfurt ist Türmestadt, wegen der vielen Kirchen. Direkt vor der Festungsmauer, befindet sich dieser wunderschön bepflanzte Schriftzug von Erfurt.
Um bequem hoch zum Petersberg zu gelangen, gibt es den gläsernen Aufzug, der innerhalb weniger Sekunden zum Plateau führt, mit einer wunderschönen Aussicht auf die Stadt. Der gläserne Aufzug wurde zur Bundesgartenschau in 2021 erbaut.
Normalerweise laufe ich nicht gerne über Gitter oder andere komische Untergründe, aber hier bin ich ganz tapfer über das Plateau drüber gelaufen und wurde von Mama und Papa dafür gelobt. Von hier oben hat man eine tolle Aussicht über den Domplatz und auf den Dom St. Marien.
Beim laufen über das Plateau, hatten wir eine gute Sicht auf die Festungsmauer der Zitadelle Petersberg, der Bastion Leonhard. Die Zitadelle Petersberg ist eine ursprünglich kurmainzische, später preußische Stadtfestung des 17. bis 19. Jahrhunderts, die noch komplett erhalten ist.
Oben auf dem Petersberg befindet sich das „Thüringer Landesamt für Denkmalpflege“, welches sich um den Schutz, die Dokumentation und Forschung von Bau-, Kunst- und Bodendenkmalen in Thüringen kümmert. Neben Erfurt hat es auch noch einen Sitz in Weimar.
In der Nähe des Paradiesbaumes, befindet sich die KIKA-Figur „Fledermaus Fidi“. Fidi ist eine Kinderserie über Alltagskonflikte, die sich u.a. mit dem Thema Zähneputzen, Schlafen gehen und Spielzeug teilen beschäftigt. Es ist quasi eine Lernserie für Kinder.
Folgt man der Festungsmauer der Zitadelle, hat man eine tolle Aussicht über die Altstadt von Erfurt. Hier gibt es auch einige Bänke, die zum verweilen einladen, gerade bei schönem Wetter.
Auf dem Petersberg, darf natürlich die Klosterkirche „St. Peter und Paul“, auch genannt Peterskirche, nicht fehlen. Sie ist eine ursprünglich dreischiffige romanische Pfeilerbasilika. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Kirche umgewandelt in ein Magazin und Lagergebäude. Erst durch die Franzosen, dann durch die Preußen. Für die Buga 2021, wurde das Gebäude teilsaniert. Direkt neben der Peterskirche, befindet sich ein historischer Kloster- und Kräutergarten, mit vielen Heilkräutern.
In der Nähe der Defensionskaserne, befindet sich die „Himmelsschaukel“. Sie ist ein beliebtes Fotomotiv und bietet eine tolle Aussicht über die Stadt. Hier gibt es entlang der Festungsmauer auch wieder viele Sitzmöglichkeiten, die wir genutzt haben, um eine kurze Pause einzulegen. Ich hatte nämlich ziemlich Durst und musste mich kurz mit Leckerlis stärken, ehe es weitergehen konnte.
Neben der Peterskirche, befindet sich die Defensionskaserne. Sie ist eine ehemalige, militärische Anlage und das größte Gebäude auf dem Petersberg. Im Inneren befindet sich unter anderem eine Kriegsbäckerei. In den Mannschaftsräumen war Platz für 500 Soldaten. Seit 2000 steht die Defensionskaserne leer, kann aber besichtigt werden.
Über Treppen gelangt man weiter runter zum Petersberg, wo sich das „Stasi-Unterlagen Archiv“ befindet. Das Archiv verwaltet regionale Unterlagen, darunter Karteikarten, Akten und Fotos, die zur Aufarbeitung von SED-Unrecht dienen. Bürger können Akteneinsicht beantragen, um Informationen über Überwachung und Berichte der Staatssicherheit in der ehemaligen DDR zu bekommen.
Das West Caponier ist eine weitere, historische Sehenswürdigkeit auf dem Petersberg. Sie diente früher als Verteidigungsanlage und heutzutage wird das West Carponier als Restaurant und Biergarten genutzt und es gibt eine Weinhandlung darin.
Das Ravelin Anselm mit dem Friedenspulvermagazin befindet sich direkt hinter dem West Carponier, im Hauptgraben der Anlage. Es wurde in den Jahren zwischen 1665 und 1702 erbaut. Dort wurde in Friedenszeiten das Schwarzpulver gelagert, um es außerhalb der Kernfestung aufbewahren zu können. Es ist das einzige erhaltene Friedenspulvermagazin seiner Art in Deutschland.
Die Bastion Martin gehört mit zu den ersten Bauten der Festungsmauer. Sie wurde bereits im Jahr 1673 fertiggestellt. Man sieht hier auch einen Stadtmauerturm von 1423, der bei Bauarbeiten freigelegt wurde.
Die Mauerkronenbrücke wurde im Rahmen der Bundesgartenschau in 2021 gebaut, um die Bastion Martin, wieder mit der Zitadelle Petersberg zu vereinen. Die Mauerkronenbrücke hat eine Länge von 108m und ist behindertengerecht gebaut, da auf die Neigung von maximal 3% geachtet wurde.
Über den Bastionskronenpfad, gelangt man auf die Mauerkronenbrücke, welche zur Bastion Martin führt. Der Bastionskronenpfad verbindet die Zitadelle Petersberg nun wieder mit der Bastion Martin. Für den Bau der Lauentorstraße, wurde die Zitadelle in 1920 getrennt und somit war viele Jahre kein Rundweg mehr möglich.
Das Peterstor bietet einen weiteren Eingang zur Zitadelle, mit einem Weg, der steil nach oben geht. Es dient eigentlich als Haupteingang zur Zitadelle. Es wurde ab 1665 erbaut.
In der unteren Etage befinden sich die Kasematten, für Wachsoldaten und Geschütze. Das Torhaus hat zur Verteidigung 2 Fallgitter, welche bei Bedarf heruntergelassen werden können. 1671 wurde das Kommandantenhaus, über das Torhaus gebaut. Im Kommandantenhaus befindet sich eine Ausstellung, die man besuchen kann.
An der alten Mauer vor dem Besucherzentrum, befindet sich ein historischer Briefkasten. Der restaurierte Briefkasten aus vergangener Zeit, ist noch immer in Benutzung und wird regelmäßig durch die Deutsche Post geleert. Am Ausgang zum Lauentor/Ecke Petrinistraße, befindet sich auch noch ein altes Wachgebäude.
Das Besucherzentrum am Petersberg ist die zentrale Anlaufstelle für alle interessierten Besucher, die mehr über die Zitadelle erfahren möchten. Man erhält dort Kartenmaterial und Downloads für die App der Zitadelle. Zudem befindet sich hier ein Ticketshop für die Ausstellungen und Führungen. Puh Leute, ich sag euch, Erfurt ist ganz schön groß und es gibt viel zu entdecken. Ich brauche eine kurze Pause.
Unterhalb der Bastion Kilian, befindet sich der Kommandantengarten, welchen man von dem Bastionskronenpfad aus, wunderbar bestaunen kann. Früher diente der Kommandantengarten als repräsentativer Ort für die adligen Kommandanten. Heutzutage wird er genutzt um auf Führungen zu warten, die gerne von hier starten oder auch einfach zum entspannen.
Die Bastion Kilian wurde mit als erstes als Festungsmauer ab 1665 erbaut, ebenfalls im neuitalienischen Stil, wie die anderen Bastionen. Sie wurde nach dem Heiligen Kilian benannt.
Nachdem wir uns die Zitadelle nun ausgiebig angeschaut hatten, ging es für und weiter in Richtung Innenstadt. Unser erster Halt war das Theater Erfurt. Das Erfurter Theater ist ein Neubau aus dem Jahr 2003. Das Theater bietet Musiktheater- und Konzertangebote an. Auf dem Theaterplatz befindet sich zudem noch ein Zwingermauerrest.
Hier befindet sich auch eine weitere KIKA-Figur und zwar die von „Herr Fuchs und Frau Elster“. Ich fand den Fuchs ja sehr interessant und musste ihn erst mal beschnuppern. Herr Fuchs und Frau Elster waren Teil des Sandmännchens.
Weiter ging es zu St. Martini, einer römisch-katholischen Filialkirche. Die Kirche wurde 1248 erbaut, brannte aber im Jahr 1472 ab. Nur der Turm hat das Feuer überstanden und wurde bis 1758 wieder komplett aufgebaut. Im Dezember 2026 soll die Kirche durch den Kirchenvorstand geschlossen werden.
Der Benary Speicher wurde 1887 als Lagerspeicher für Samen der Firma Benary erbaut. Seit 2001 dient es als Druckereimuseum und Schaudepot.
Die Alte Oper wurde 1867 im klassizistischen Stil errichtet und ist auch heute noch das größte Theater der Stadt. Ihr seht es hier auf den Bildern von der Rückseite. Für uns kein wirklich schöner Anblick. Wegen nötiger Sanierungen, wurde die Alte Oper im Jahr 1997 durch die Stadt geschlossen und es entstand das neue Theater am Theaterplatz, welches wir euch schon vorgestellt haben. Die Alte Oper wurde von einem privaten Investor gekauft und saniert. Noch immer finden hier Aufführungen statt.
Weiter ging es für uns zur Stadtmauer am Rosswehr. Es sind Reste aus dem 12. Jahrhundert ausgebautem, inneren Verteidigungsringes.
Am Herrmannsplatz in der Altstadt, befindet sich der Herrmanns Brunnen. Es ist eine Gedenksäule aus dem Jahr 1876, zu Ehren des Stadtrates Carl Herrmann.
Die Hohe Domkirche St. Marien zu Erfurt, ist ein beeindruckendes Gebäude und der Bau wurde bereits 742 begonnen. Der Dom entstand über mehrere Bauphasen hinweg und wurde im Jahr 1372 fertiggestellt. Er hat die größte, freischwingende mittelalterliche Glocke der Welt, die Gloriosa. Der Dom hat eine Höhen von ca. 81 Metern. Der Dom kann besichtigt werden, um sich die Kunstschätze anzuschauen, aber leider nur ohne Hund. Es führen etwa 70 Stufen hoch zum Dom. Der Dom wurde im Baustil der Romantik und Gotik erbaut.
Wir sind durch die Stiftsgasse in Richtung Dom gelaufen. Hier konnte ich erst mal meine Pfoten kühlen und man wurde mit einem tollen Blick auf die St. Severikirche belohnt. Die St. Severikirche steht direkt neben dem Dom St. Marien, auf dem Domberg. Sie ist eine römisch-katholische Kirche im gotischen Stil. Die heutige Kirche St. Severi, wurde nach einigen umbauten und behobenen Schäden des Stadtbrandes, ca. 1500 fertiggestellt.
Auf dem Domplatz befindet sich das Landgericht Erfurt. Das Gerichtsgebäude wurde zwischen 1874 und 1879 im Stil der Neugotik errichtet.
In der Marktstraße befindet sich die Allerheiligenkirche, eine römisch-katholische Kirche aus 1117. Sie ist eine Nebenkirche des Erfurter Doms und liegt in der Altstadt. In 1222 wurde sie bei dem Stadtbrand zerstört und bis ins 14. Jahrhundert im gotischen Stil wieder aufgebaut. Erfurt hat insgesamt über 25 Kirchen.
Ebenfalls in der Marktstraße „Nr. 25“, befindet sich das schmalste Haus Erfurts. Es verfügt über 4 Etagen und ist nur ca. 3,50m breit.
Weiter ging es für uns in die Straße „Große Arche“, in Richtung Naturkundemuseum. Das Museum befindet sich im Gebäude eines ehemaligen Waidspeichers. Hier gibt es eine Dauerausstellung zu Wald, Feld, Stadt und Erdgeschichte und immer wieder wechselnde Sonderausstellungen. Auch hier dürfen Hunde wegen der sensiblen Exponate nicht mit rein.
Als nächsten Punkt auf unserer Liste, hatten wir die Predigerkirche, eine Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Die ursprüngliche Kirche wurde zwischen 1340-1350 abgerissen und im gotischen Stil neu aufgebaut. Der Neubau und die weiteren Umbauten der Predigerkirche, dauerten fast bis ca. 1500. Sie ist eine der wenigen erhaltenen Bettelordenskirchen.
Direkt neben er Predigerkirche, befindet sich das Predigerkloster. Vom Predigerkloster ist nur noch der Ostflügel erhalten, welcher in 1279 erbaut wurde. Hier gibt es auch einen Predigerkeller, welcher von der evangelischen Jugend genutzt wird. Im Innenhof des Klosters war es schön ruhig und wir haben viele Sitzmöglichkeiten gefunden, die wir für eine ausgiebige Pause genutzt haben. Für mich gab es Hundewürstchen und ein paar Leckerlis. Natürlich auch Schlappi.
Gut gestärkt, ging es weiter zur Barfüßerkirche, einer alten Kirche aus dem Mittelalter. Sie wurde im 14. Jahrhundert als Klosterkirche erbaut. Während des Krieges in 1944, wurde die Kirche durch eine Luftmine zerstört.
Der Chor wurde damals notdürftig repariert und zwischenzeitlich gab es in der Kirche ein Museum, welches aber in 2012 geschlossen wurde. Seit 2012 gibt es immer mal wieder die Möglichkeit, sich die Kirche von Innen anzuschauen. Im Inneren befindet sich das älteste erhaltene, christliche Grabmal der Stadt.
Den Paulsturm hätten wir fast vergessen. Er ist der Turm der ehemaligen Paulskirche, die im 18. Jahrhundert beim Stadtbrand vollständig zerstört wurde und daher ist nur noch der Paulsturm übrig. Er steht gegenüber der Predigerkirche und wurde im Jahr 1469 fertig gebaut. Er diente als Glockenturm der Predigerkirche. In der Meister-Eckehart-Straße befindet sich ein Luftschutzkeller. Er ist einer der wenigen, in Thüringen noch erhaltenen Luftschutzkellern und verfügt über die original Ausstattung und Raumaufteilung von früher. Er bot Platz für 50 Menschen und dient heute als Museum, welches man im Rahmen von Führungen oder Veranstaltungen besichtigen kann.
Im Gebäude der Kurmainzischen Statthalterei, befindet sich die Thüringer Staatskanzlei. Die Staatskanzlei ist Amtssitz des Thüringer Ministerpräsidenten.
Gegenüber der Staatskanzlei, haben wir eine weitere KIKA-Figur gefunden und zwar „Tabaluga“. Tabaluga ist ein kleiner, grüner Drache, der u.a. von dem Sänger „Peter Maffay“ erdacht wurde.
St. Wigbert ist eine römisch-katholische Filialkirche aus 1473. Sie wurde erbaut im spätgotischen Stil. Über den Innenhof von St. Wigbert, gelangt man zu dem Luftschutzkeller.
Der Turm der Kirche, stammt aus dem Jahre 1409 und diente bis 1848 als Feuerwachturm, welcher bewohnt wurde.
Wo sich Regierungs- und Neuwerkstraße kreuzen, befindet sich der „Alte Angerbrunnen“. Es ist ein barocker Brunnen aus dem Jahre 1890. Das dritte Bild zeigt den „Neuen Angerbrunnen“, welcher in der Nähe der Einkaufspassage am Anger 1 steht. Erbaut wurde er ca. 1980.
Unweit des alten Angerbrunnens, befindet sich der Bartholomäusturm aus dem Jahr 1282, welcher zur Bartholomäuskirche gehörte. Diese wurde aber bei einem Brand komplett zerstört und nur der Turm blieb übrig. Der Turm ist 35m hoch und beherbergt ein Carillon (Turmglockenspiel). Es hat 60 Bronzeglocken und spielt täglich um 10, 12 und 18 Uhr. An der Fassade des Gebäudes von „Peter Pane“, befindet sich ein Bismarck Denkmal.
In der Nähe des Naturkundemuseum, befindet sich das „Haus zum Sonneborn“ aus dem Jahre 1536. Vermutlich wurde es früher als Waidspeicher genutzt. Heute befindet sich darin ein Standesamt und wird gerne für Hochzeiten genutzt.
In der Straße „Anger“, befindet sich das Kunstmuseum Erfurts. Dort gibt es Gemälde, Musikinstrumente, Skulpturen und historische Räume zu bestaunen. Das Gebäude entstand bis 1711 als Barockbau. Früher beherbergte es die Waage Erfurt, womit Handelswaren verzollt werden konnten.
Am Anger befindet sich das ehemalige Hauptpostamt aus dem Jahr 1886. Es wurde damals durch die Kaiserliche Reichspost im neogotischen Stil errichtet. Am Anger haben wir auch eine weiter KIKA-Figur gefunden und zwar die von „Maus und Elefant“ aus, die Sendung mit der Maus. Mama sagt, dass war mit eine ihrer Lieblingsserien als Kind. Die Kindersendung gibt es seit 1971 und wird noch immer produziert.
In der Nähe von St. Gregor in Erfurt, befindet sich das Luther-Denkmal. Martin Luther (1483 – 1546), war ein deutscher Augustinereremit und Theologieprofessor. Er wurde zum Urheber der Reformation (kirchliche Erneuerungsbewegung).
St. Gregor oder besser bekannt als Kaufmannskirche, ist eine Kirche, welche nach einem Brand bis 1368 im gotischen Stil wieder aufgebaut wurde. Martin Luther predigte 1522 in dieser Kirche. Es ist eine evangelische Kirche, in der im Jahre 1668 die Eltern von Johann Sebastian Bach getraut wurden. Sie gilt als Hauskirche der Familie Bach.
In der Kürschnergasse 7, befindet sich das Haus „zum roten Horn“. Es ist ein gotischer Ständerbau aus dem Jahre 1386 mit einem romanischen Keller. Heute beherbergt es das Restaurant „Übersee“.
Stellt euch mal vor, am Junkersand habe ich Enten in der Gera beobachtet und auf einmal sehe ich das so komische Vögel, ähm Figuren in einem Boot. Mama sagt, es sind die KIKA-Figuren „Käpt’n Blaubär und Hein Blöd“. Käpt’n Blaubär ist bekannt aus der Sendung mit der Maus und es gibt sie wohl seit 1991. Mein Menschenbruder Martin, hat die als Kind wohl auch gerne geschaut, denn die Sendung wurde bis 2012 gedreht und wird noch heute ausgestrahlt.
Ebenfalls am Junkersand, befindet sich das Wohnhaus der Familie Bach.
Auf der Rathausbrücke in Erfurt, haben wir eine weitere KIKA-Figur gefunden und zwar „Pittiplatsch“. Pittiplatsch und Schnatterinchen waren Puppenfiguren aus der DDR und es gibt sie seit 1959.
Die Krämerbrücke ist die längste, bebaute und bewohnte Steinbrücke Europas. Sie hat eine Länge von 120 Metern und ist mit 32 schmalen Fachwerkhäusern bebaut. Ursprünglich waren es 62 Häuser. Das Wahrzeichen von Erfurt wurde 1325 erbaut und überspannt die Gera, die darunter fließt. Sie besteht aus insgesamt 6 Brückenbogen. Hier findet jährlich im Juni das Krämerbrückenfest statt.
Wir wollten zum Pegel Erfurt und ich habe einen tollen Durchgang unter den Häusern gefunden und konnte mich dort gleich etwas abkühlen. Hier kann man direkt an der Krämerbrücke, den Pegel ablesen und schauen, wie sehr die Höhe der Gera bei Regen schwankt.
Weiter ging es für uns zur Schottenkirche „St. Nicolai und Jacobi“, einer römisch-katholischen Filialkirche. Sie ist die ehemalige Klosterkirche des Schottenklosters St. Jacob. Bis ca. 1200 wurde der Bau fertiggestellt und auch diese Kirche, soll im Dezember 2026 geschlossen werden.
Der Kaisersaal Erfurt ist ein Kultur- und Kongresszentrum in der Altstadt. Die Universität baute 2 Gebäude in der Futterstraße in 1769 in den Kaisersaal um. Viele Berühmte Künstler waren oft hier, so u.a. Goethe, Schiller, Paganini und Clara Schumann. In 1831 wurde der Kaisersaal im klassizistischen Stil neu erbaut.
Im „Haus zum Stockfisch“, befindet sich das Stadtmuseum Erfurt. Es ist ein bedeutendes Bürgerhaus der Renaissance und wurde 1607 erbaut. Im Museum erfährt man alles zur Erfurter und europäischer Geschichte.
In der Gotthardstraße haben wir noch eine KIKA-Figur gefunden und zwar die von „Moppi und Schnatterinchen“. Moppi hat zusammen mit Pittiplatsch und Schnatterinchen die Herzen der Kinder erobert. Moppi ist ein liebenswerter, aber tollpatschiger Hund. Moppi gibt es seit 1976.
Ganz in der Nähe, ebenfalls in der Gotthardstraße, haben wir eine weiter KIKA-Figur gefunden, dass Kikaninchen. Kikaninchen ist eine Kindersendung für Kinder von 3-6 Jahren und es gibt sie seit 2009.
Am Benediktsplatz/Ecke Krämerbrücke, befindet sich die „Kleine alte Waage“. Ein Gebäude aus dem Jahr 1354. Seit Mitte des 15. Jahrhunderts wurde es als Lager- und Speichergebäude genutzt.
In Erfurt gibt es das ehemalige Augustinerkloster und die Augustinerkirche, welche ab 1277 erbaut wurden. Zwischen 1505 und 1511 lebte Martin Luther hier als Mönch. Das Kloster ist eine Luther-Gedenkstätte.
Unweit des Klosters, befindet sich der Nikolaikirchturm aus dem Jahre 1360. Früher gehörte die Nikolaikirche zu dem Turm, allerdings brannte sie in 1744 komplett ab und nur der Turm blieb übrig. Im Erdgeschoss des Nikolaikirchturms, befindet sich die Elisabethkapelle. Er zählt zu den ältesten und wertvollsten Kunst- und Kulturobjekten Erfurts.
Gut versteckt in einem Hinterhof in der Augustinerstraße, in der Nähe der Lehmannsbrücke, befindet sich die Georgenburse. Es ist das ehemalige Wohnhaus von Martin Luther. Er lebte von 1501 bis 1505 hier, während seiner Studentenzeit. Etwas oberhalb der Lehmannsbrücke, findet man „Venedig“. Eine idyllische, inselartige Grünanlage nahe der Altstadt, die durch die Verzweigung der Gera in mehrere Arme entsteht und viele Sitzmöglichkeiten bietet.
Diese Mittelalterliche Mikwe befindet sich an der Krämerbrücke und ist ein UNESCO-Welterbe. Die Erfurter Mikwe ist ein jüdisches Ritualbad, welche 2007 bei Ausgrabungen entdeckt wurde. Die Mikwe kann im Rahmen einer Führung besucht werden.
Das Gebäude „Zum schwarzen Horn“, ist ein Gebäude im Renaissance Stil. Es wurde 1499 erbaut und diente als Druckerwerkstatt. Hier wurden die Schriften von Martin Luther gedruckt und die Rechenbücher von Adam Riese.
In der Kunsthalle Erfurt gibt es zeitgenössische Bildende Kunst zu bestaunen. Die Kunsthalle liegt am Fischmarkt im „Haus zum roten Ochsen“. Das Haus wurde 1392 erbaut und in 1562 im Renaissance Stil umgebaut.
Das „Steinerne Haus“ ist ein mittelalterlicher Steinbau. Es ist ein 1250 erbautes Wohnhaus, welches im jüdischen Besitz war. Es sind noch viele Strukturen von damals erhalten, wie die Ausstattung des Obergeschossraumes mit spitzbogiger Lichtnische mit Rauchabzug und kaum veränderten Außenwänden mit Ritzfugen. Ganz in der Nähe, befindet sich die „Alte Synagoge“, eine der ältesten Synagogen Europas. Sie ist über 900 Jahre alt. Leider war sie so versteckt, dass wir sie nicht gefunden haben. Aber vielleicht habt ihr bei eurem Besuch mehr Glück.
Der Johannesturm gehörte ursprünglich zur Johanneskirche, welche in den Jahren zwischen 1469 und 1486 als gotische Kirche erbaut wurde. Sie wurde ca. 1819 abgerissen und nur der Johannesturm blieb übrig.
Der Wenigemarkt in Erfurt, liegt an der Krämerbrücke und ist ein kleiner Marktplatz mit Kneipenviertel und Cafés. Hier gibt es auch einen Brunnen mit einer Bronzeskulptur „Raufenden Knaben“ aus dem Jahr 1975. Ein wichtiges Gebäude am Wenigemarkt ist die Ägidienkirche. Sie bildet den östlichen Zugang zur Krämerbrücke. Die Ägidienkirche ist eine gotische Kirche aus dem Jahre 1110. Sie wurde in 1293 zerstört und bis 1325 mit Bruchsteinen wieder aufgebaut. Wer möchte kann die 128 Stufen zum Turm der Kirche erklimmen und hat einen tollen Ausblick über die Stadt. Der Kirchturm ist 33 Meter hoch.
Das Erfurter Rathaus ist ein Bau im neugotischen Stil und wurde im Jahr 1870 in seiner heutigen Form erbaut. Hier hat die Verwaltung ihren Sitz und es finden immer wieder Veranstaltungen im Rathaus statt.
In der Seitenstraße vom Rathaus, der Predigerstraße, befindet sich eine weitere KIKA-Figur und zwar die berühmte Tigerente. Sie ist eine Figur des Zeichners und Künstlers Janosch. Sie ist bekannt aus dem Kinderbuch von 1978 „Oh, wie schön ist Panama“.
Hier seht ihr den Fischmarkt von Erfurt. Er ist ein zentraler, historischer Platz und befindet sich in der Altstadt von Erfurt. Er ist umgeben von Patrizierhäusern und dem Rathaus. Zudem gibt es dort viele Cafés und Geschäfte. Früher diente es als Marktplatz.
Direkt beim Rathaus am Fischmarkt, befindet sich ein Bronzemodell der Erfurter Altstadt. Zudem gibt es dort den Römer, eine Statue eines römischen Kriegers aus dem Jahre 1591. 1868 kam der Römer an seinen jetzigen Standort
Ebenfalls am Fischmarkt, befindet sich eine weitere KIKA-Figur, „Bernd das Brot“. Es ist eine sprechende Figur in Form eines Kastenweißbrotes. Bernd das Brot gibt es seit 2000 im KIKA Fernsehen.
Auf dem Weg zum Kulturhof, kamen wir noch an der alten Uni Erfurt „Collegium Maius“ vorbei. Die Uni wurde 1379 gegründet und Martin Luther studierte ab 1501 hier.
Im ältesten, historischen Stadtkern, liegt der „Kulturhof Krönbacken“. Es ist ein ehemaliger Handelshof mit Waidspeicher. Er stammt aus dem 12. Jahrhundert.
Die Michaeliskirche Erfurt befindet sich neben der alten Uni von Erfurt. Es ist eine evangelische Universitätskirche aus dem Jahre 1183. Martin Luther besuchte die Messen der Michaeliskirche und predigte im Jahr 1522 hier.
Die Laasphe Kapelle „Dreifaltigkeitskapelle“ gehört zur Michaeliskirche und ist das nördliche Seitenschiff. Der Bau wurde um 1500 vollendet und nach Johannes Bonemilch von Laasphe benannt, da er die Kapelle gestiftet hatte.
Das war unser Tag in Erfurt. Hier gibt es wirklich viel zu sehen und Erfurt ist eine tolle Stadt mit historischen Sehenswürdigkeiten. Mir haben danach die Pfötchen gebrannt und daher empfehlen wir euch den Besuch in Erfurt eher mit einer Übernachtung, damit ihr mehr Zeit habt, euch die Stadt anzuschauen. Wir können euch einen Besuch wirklich empfehlen und auch wenn wir Hunde nicht mit in die Gebäude rein dürfen, gibt es auch für uns genug zu sehen und zum schnüffeln. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.