Diesmal ging es für uns in den New Forest Wildlife Park in der Nähe von Southampton. Im Park leben ca. 200 Tiere. Als erstes haben wir den asiatischen Zwergotter gesehen, welcher gerade gefüttert wurde. Otter gehören zur Familie der Marder und sind tagaktiv. Mit ihren Schwimmhäuten suchen sie unter Steinen nach Nahrung und mit ihren Tasthaaren spüren sie Beute im Wasser auf. Der ruderartige Schwanz hilft ihnen beim Schwimmen.
Im Park gibt es auch europäische Iltisse, welche ebenfalls zur Familie der Marder gehören. Sie sind allerdings nachtaktiv. Iltisse sind Fleischfresser und jagen kleine Nagetiere, Vögel, Reptilien und Amphibien.
Danach haben wir einen Rotfuchs gesichtet. Der Rotfuchs ist der größte der Echten Füchse und das am weitesten verbreitete aller Raubtiere. Er jagt hauptsächlich in der Dämmerung und im Morgengrauen. Seine Hauptbeute besteht aus kleinen Nagetieren, Vögeln, Eiern, Amphibien und Früchten, aber in städtischen Gebieten durchwühlt er auch Mülltonnen nach Essensresten.
Die europäischen Frettchen gelten als beliebte Haustiere, aber bevor man sich so ein Tier anschafft, sollte man sich genau informieren. Denn Frettchen leben normalerweise in Gruppen und schlafen bis zu 20 Stunden am Tag. Da sie einen hohen Stoffwechsel haben, benötigen sie mehrmals täglich Fleisch.
Auch Nordluchse wohnen im Park und sie gehören zu den Raubtieren, die vom aussterben bedroht sind. Sie sind dämmerungsaktiv und leben als Einzelgänger. Luchse sind geschickte Jäger, die ihre Beute wie Wildvögel, Nagetiere und kleine Rehe, durch Anschleichen und Auflauern erlegen.
Einen arktischen Wolf, bzw. ein Wolfspaar, haben wir auch noch gesichtet. Sie leben in Rudeln mit 5-10 Tieren und haben ein klares Ranggefüge mit einem führenden Paar. Wölfe sind Fleischfresser, sie können aber auch mehrere Tage problemlos ohne Nahrung überleben.
Im Park gibt es auch viele verschiedene Eulen oder Kautze zu sehen. Leider sind die nicht so fotogen und haben sich immer wieder weggedreht und wollten ihre Ruhe, was wir auch akzeptiert haben.
Es gibt ein wunderschönes Schmetterlingshaus, wo man verschieden Schmetterlinge beim fliegen beobachten kann. Hier kann man sich eine Weile aufhalten, denn es gibt auch Sitzmöglichkeiten, zum beobachten der Tiere.
Es gibt auch eine eigene Schmetterlingszucht, wo man sie beim schlüpfen beobachten kann.
Wenn man in der Gegend ist und vielleicht auch noch kleinere Kinder dabei hat, ist der New Forest Wildlife Park auf jeden Fall einen Besuch wert. Er ist nicht allzu groß und bietet einige Möglichkeiten zur Stärkung und zum Verweilen. Leider sind Hunde im Park verboten, außer Assistenzhunde.
Hallo Freunde, auf meiner Tour durch die Niederlande, habe ich die schöne Stadt Roermond unsicher gemacht. Geparkt haben wir auf einem günstigen und zentralen Parkplatz am Wilhelminaplein und haben von dort aus, auch unsere komplette Tour geplant.
Infos zu Roermond:
Roermond liegt in der niederländischen Provinz Limburg, nahe der deutschen und belgischen Grenze und hat ca. 62.000 Einwohner. Roermond ist eine charmante Stadt im Süden der Niederlande, wo sich Geschichte, Wasser und entspanntes Lebensgefühl treffen. Zwischen Maas und Roer gelegen, wirkt die Altstadt überschaubar und gemütlich: kleine Gassen, historische Fassaden, Cafés mit Blick aufs Wasser. Alles fühlt sich nah an und ist perfekt für einen Stadtbummel ohne Eile.
Das Designer Outlet wiederum bringt Hektik und viele Menschen aus ganz Europa hier her. Davon spürt man aber in der Stadt nichts, da das Designer Outlet auf der anderen Seite des Ortes liegt.
Los geht es zur Stadttour:
Als erstes kamen wir an der Villa Casimir (De Cattentoren), einem historischen Gebäude vorbei. Es ist eine schlossähnliche Villa namens Haus Ernst Casimir und wurde 1908 für einen Bezirksrichter erbaut. Heute ist es eine moderne Seniorenresidenz.
Weiter wollten wir zur Ursulinenkapelle und dem Hexenhaus (De Kazemat) und mussten leider schnell feststellen, dass man hier nicht weiter kommt. Ein Überweg über die Straße gibt es nicht und von der anderen Seite, kam man ebenfalls nicht an das Gebäude heran.
Die Ursulinenkapelle ist ein wenig bekanntes Bauwerk. Sie liegt versteckt zwischen einem Bürogebäude und mehreren anderen Gebäuden. In der Nähe der Kapelle befindet sich das Heksenhuuske (Hexenhaus).
Daher ging es für uns dann weiter durch die süßen Gassen von Roermond. Hier begegnen einem viele freundliche Leute, die im vorbei fahren oder laufen grüßen. Man kommt sich hier dadurch sehr willkommen vor und auch ich, bekomme immer wieder ein Lächeln von den Leuten, aber ich bin ja auch ein süßer Golden Retriever. Hier seht ihr das Bistum von Roermond.
Im Innenhof des Bistums, versteht sich die Caroluskapel. Die Carolus-Kapelle verfügt über einen historischen Kreuzgang und Kreuzganggarten. Im Inneren befindet sich eine Rokokodecke und eine beeindruckende Orgel. Die Geschichte der Kirche, reicht zurück bis ins 14. Jahrhundert. Die Kapelle und das angrenzende Kloster beherbergten einst Kartäusermönche, den strengsten Mönchsorden der katholischen Kirche.
Der Marktplatz in Roermond ist ein zentraler Platz der Stadt, mit vielen historischen Gebäuden und vielen Cafés und Restaurants, die gerade bei schönem Wetter, zum verweilen einladen. Jeden Samstag, findet hier auch ein Wochenmarkt statt.
Das Stadthuis (Rathaus) gibt es bereits seit 1399, allerding wurde es bei einem Stadtbrand in 1554 völlig zerstört, wie viele andere Teile des Stadtzentrums auch. Es wurde daher in den folgenden Jahren wieder aufgebaut und hat um 1700 seine heutige Fassade erhalten. Jeden Tag, um die Mittagszeit, drehen sich die Statuen des Glockenspiels auf dem Rathaus.
Direkt am Marktplatz, in einer Seitenstraße, befindet sich die Sint Christoffelkathedraal, eine Bischofskirche des römisch-katholischen Bistums. Sie ist dem heiligen Christophorus gewidmet.
Mit dem Bau der Kirche wurde in 1410 begonnenen und die Fertigstellung erfolgte im Verlaufe des 16. Jahrhunderts. Im Zweiten Weltkrieg trug die Kirche schwer Schäden davon, als deutsche Truppen am Tag vor der Befreiung der Stadt, den 78 m hohen Turm sprengten. Der Turm wurde nach dem Krieg wiederhergestellt. Ein Erdbeben im Jahr 1992 führte zu erneuten Schäden, welche durch eine Renovierung behoben wurden.
Im Inneren gibt es einen Sakramentsaltar aus Naturstein und im Altar ist der Tabernakel und ein Bronzekreuz aus geschmolzenen Teilen einer Glocke und der ehemaligen Christophorusskulptur des Turmes zu finden. Vom Rattenturm aus, hat man einen tollen Blick auf den Turm der St. Christoffelkirche.
Der Rattentoren (Rattenturm) ist der letzte erhaltene Stadtturm (der ehemaligen Stadtmauer) aus dem Jahr 1300. In den Jahren 1613/14 diente der Turm als Gefängnis für Frauen, die der Hexerei beschuldigt wurden. Die Angst vor Hexen war damals im Land und auch in Roermond tief verwurzelt. Da der Turm nach dem Abriss der Stadtmauer zerfiel und es dort viel Ungeziefer gab, erhielt er den Namen Rattenturm, denn eigentlich hieß er Glockenturm.
Mama fand die Ampeln hier toll, da durch eine Grafik die Zeit runter gezählt wird und man genau weiß, wie lange man noch warten muss, bis es grün wird.
Weiter ging es zur Roerkade, welche sich entlang des Flusses Rure mit Blick auf den Stadtteil St. Jakob befindet. Man hat einen tollen Blick auf die alte Steinbrücke (Maria Theresia Brug) aus dem 14. Jahrhundert und es gibt die Möglichkeit, von hier aus eine Bootstour zu machen. Die Roerkade ist auch eine Partymeile mit vielen Kneipen und Bars. Martin musste gut aufpassen, dass ich nicht in Scherben trete, also passt gut auf eure Pfoten auf, wenn ihr hier lang spaziert.
Für uns ging es wieder in die Fußgängerzone zurück, zum Historiehuis (historisches Haus und Bibliothek). Viele Jahrhunderte lang gehörte Roermond zum heutigen Belgien. Eine katholische Stadt, in der Spanier, Österreicher und Franzosen ihre Spuren hinterlassen haben. Roermond war früher eine der vier Hauptstädte von Gelderland. Das Historiehuis Roermond ist ein kleines Museum, wo es Objekte zu sehen gibt, die man nicht woanders sehen kann.
Überall in der Innenstadt sind die Lippen-Bänke verteilt, die schon fast ein Wahrzeichen von Roermond sind.
Der Munsterplein gilt als der schönste Platz der Niederlande und befindet sich im Stadtzentrum, direkt neben der Munsterkerk. Jeden Mittwoch findet am Munsterplein ein Wochenmarkt statt.
Die Munsterkerk (Münsterkirche), ist eine spätromanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Die Kuppelhöhe misst 78 und der Vierungsdurchmesser 31 römische Fuß. Das Kirchenschiff entstand zwischen 1220 und 1244, der Westbau wurde zwischen 1244 und 1260 errichtet. Im 18. Jahrhundert erhielt die Kirche einen barocken Glockenturm, welcher durch Pierre Cuypers in 1850 abgerissen und durch ein neues Westwerk ersetzt wurde.
Vom Herdenkingsfontein (Brunnen), hat man eine tolle Komplettansicht auf die Munsterkerk mit all den Türmen. An der Seite der Kirche, befindet sich ein toller Abteigarten, den man besichtigen kann.
Hinter der Munsterkerk, befindet sich der Herdenkingsfontein „Vrouwen van Roermond“ (Gedenkbrunnen – Frauen von Roermond). Er erinnert an das mutige Verhalten der Frauen von Roermond während des Zweiten Weltkriegs. Zu der Zeit wurden ca. 3.000 Männer aus der Stadt in deutsche Arbeitslager deportiert.
Gegenüber des Gedenkbrunnens, befindet sich der Prinsenhof. Er ist ein altes Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert. Im Inneren gibt es ein Regentenzimmer, ein historischer Raum mit Decken aus dem 17. Jahrhundert, klassizistischen Kaminen und alten Portraits.
In der Fußgängerzone habe ich noch einen tollen Laden für mich gefunden, aber leider hatte der noch geschlossen. Schade, sonst hätte mir Mama bestimmt ein neues Kuscheltier oder Leckerlis gekauft.
In der Hamstraat befindet sich die alte Synagoge, gut zu erkennen an dem Davidstern in der Mitte der Fassade. Die ersten Juden sind 1275 in der Stadt nachgewiesen und hatten ab 1853 ein eigenes Synagogengebäude. 1942/43 wurden sie in die Lager Vught und Westerbork (als Zwischenstation vor dem Vernichtungslager) deportiert. Nur wenige überlebten, weil sie rechtzeitig untertauchten. Das alte Gebäude wurde vollständig zerstört und nach dem Krieg wieder aufgebaut.
Der Stationsplein (Bahnhofsplatz), liegt natürlich in der Nähe des Bahnhofs, an der Hamstraat. Es ist ein toller Fotosspot mit Roermond Schriftzug. Die roten Lippen-Skulpturen in Roermond sind Teil eines Willkommensschildes. Sie repräsentieren den Buchstaben „M“ im Stadtnamen (ROERMOND).
Der Bahnhof von Roermond wurde im Jahr 1862 eröffnet und ist ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt in Limburg. Hier verkehren viele Intercity-Züge nach Heerlen, Maastricht, Eindhoven, Utrecht und Amsterdam. Möchte man aus Deutschland mit dem Zug anreisen, muss man bis Venlo fahren und von dort umsteigen.
Der Turm der Regus Looskade ist schon von weitem zu sehen. Es ist ein modernes Bürogebäude und hier finden auch regelmäßig Veranstaltungen statt. Es ist keine historische Sehenswürdigkeit, aber trotzdem sehr schön.
Das Stadskantoor ist auch gleichzeitig der Zugang zum McArthur Glen Designer Outlet und wenn man schon mal in Roermond ist, will man sich das natürlich auch anschauen. Ich habe wieder meine Spuren in der Stadt hinterlassen. Wo Pfoten Spuren hinterlassen, ist Herz dabei und meine Mama wird immer ganz sentimental dabei, wenn sie irgendwo meine Pfotenabdrücke sieht.
An der Wilhelminasingel gibt es eine Unterfühurng, um rüber zur anderen Seite der Straße zu gelangen, wo sich das McArthur Glen Designer Outlet Roermond befindet.
Das McArthur Glen Designer Outlet hat über 200 verschiedene Designer-Stores, die zum shoppen einladen. Es gibt aber auch einige Restaurants, wo man sich stärken und ausruhen kann.
Mama sagt, ich hab es hier wirklich gut gemacht, aber nicht immer wollte ich durch die Menschenmassen laufen. Es war aber auch ziemlich voll und daher hat sich Mama einen ruhigeren Platz auf einer Bank mit mir gesucht und Martin ist alleine weitergezogen. Und stellt euch mal vor Freunde, ich wurde sogar hier in den Niederlanden erkannt, denn es kam ein junger Mann auf mich zu und meinte: „Hi Emma!“ und winkte mir zu.
Das Designer-Outlet ist Teil der ehemaligen Kaserne „Ernst-Casimir“ von Nassau und daher findet sich noch ein Denkmal von ihm hier. Ernst Casimir von Nassau-Dietz (1573–1632) war nassauischer Graf, Feldmarschall der niederländischen Armee und Statthalter von Friesland, Groningen und Drenthe. Als Mitglied des Hauses Nassau-Dillenburg war er ein militärischer Anführer im Achtzigjährigen Krieg und fiel am 2. Juni 1632 bei der Belagerung von Roermond durch einen Kopfschuss.
Nach unserem Besuch im Designer-Outlet, ging es wieder durch die Stadt zurück zu unserem Auto und auf in unser nächstes Abenteuer, bevor wie in Richtung Heimat gefahren sind. Wir können euch Roermond wirklich sehr empfehlen, auch für einen Wochenendaufenthalt, denn es gibt viel zu sehen. Bis bald, eure Emma.
Da wir schon so viel über Bodiam Castle gehört haben, wollten wir es uns unbedingt vor Ort in Bodiam anschauen. Bodiam Castle ist eine Burgruine in East Sussex, welche noch, zumindest an den Außenmauern, sehr gut erhalten ist. Die Burg wurde zwischen 1385–1392 mit Sandstein erbaut.
Burg Bodiam ist rundum von einem breiten Wassergraben umgeben und nur über eine einzige Brücke zugänglich. Diese befindet sich an der Nordseite, wie auch der rechteckige Torturm mit Haupteingang. An beiden Seiten der Brücke, befinden sich Wachunterkünfte.
Im Teich von Bodiam Castle tummeln sich viele Fische und Enten, die alle ganz neugierig auf die Besucher sind und sich nicht stören lassen.
Bodiam Castle ist sehr beliebt als Film- und Serienkulisse und über die Jahre wurden hier schon viele Filme, wie „Die Ritter der Kokosnuss„, „Sumpfburg“ und im Jahre 2023 „Wonka“ gedreht.
Zudem wurde die Serie „Die Abenteuer von Robin Hood“ und einige Folgen von „Doctor-Who“ gedreht. Als malerisches Wasserschloss und mittelalterliche Burg ist es ideal für Märchenfilme.
Einige Teile des Schlosses sind noch begehbar und einige Räume sind gut erhalten, wie z.B. das stille Örtchen und einige Räume. Man kann auch noch einen zusätzlichen Ausgang sehen, wo man von einem Turm, in den anderen gehen kann.
Auf den Südturm kann man rauf steigen und hat von dort einen tolle Aussicht auf das innere des Nordturms und sieht im Hintergrund das Castleview Café.
Es gibt insgesamt 4 große Rundtürme von ca. 9,4 m Durchmesser. Sie markieren die Eckpunkte der Burganlage, welche fast quadratisch erbaut wurde. Sie hat eine Größe von 50 m x 60 m von Nord nach Süd. Besichtigen kann man die Wirtschaftsgebäude wie Küche, Speisen- und Getränkekammern.
In der Nähe von Bodiam Castle befindet sich auch noch ein Bunker (Pillbox) aus dem zweiten Weltkrieg, aus dem Jahre 1910/41. Es ist ein Typ 24 Bunker, welcher rechteckig erbaut wurde.
Er war Teil der britischen Verteidigungsmaßnahme und hatte mehrere Schießscharten (die schmalen rechteckigen Öffnungen) für Gewehre und leichte MGs, ein Betondach und einen seitlichen Eingang.
6 bis 8 Soldaten hatten darin Platz und saßen oder knieten mit ihren Waffen vor den Schießscharten.
Ganz in der Nähe von Folkstone, hoch oben auf den Kreidefelsen, liegt das „Battle of Britain Memorial„, dass Denkmal der Luftschlacht um England.
Von dort oben hat man einen wunderschönen Blick auf die Kreidefelsen und über ganz Folkestone.
Battle of Britain Memorial wurde im Jahr 2015 eröffnet und soll an die heldenhaften und selbstlosen Taten der Männer erinnern, die die Luftschlacht um England vom 10. Juli bis 31. Oktober 1940 gewonnen haben. Das Museumsgebäude wurde wie ein Spitfire-Flügel entworfen und gebaut
Man sollte auf jeden Fall schön auf den ausgewiesenen Wegen bleiben und die Schilder aufmerksam lesen, was wir erst nicht gesehen haben. Zum Glück sind mir keine Schlangen begegnet.
Draußen auf dem Gelände steht ein Nachbau der Spitfire Mk1, dass Flugzeug YT-J mit der Seriennummer R6775. Es wurde hauptsächlich von Flying Officer Jeffrey Quill AFC während seines Einsatzes vom 6. August bis 24. August 1940 geflogen.
Die Spitfire ist der berühmteste Jäger, der jemals in der Royal Air Force gedient hat, und der berühmteste Feldzug, an dem sie teilnahm, war die Luftschlacht um England.
Zudem gibt es auch einen Nachbau der Hawker Hurricane Mk I, mit der Aufschrift US-X. Sie ist das Flugzeug, in dem der 20-jährige Pilot Officer Geoffrey Page am 12. August 1940 abgeschossen wurde und schwer verbrannte.
Der Hurricane-Jäger wurde unter der Leitung von Hawkers Chefkonstrukteur Sydney Camm entwickelt. Während der Luftschlacht um England waren mehr Hurricanes als Spitfires beim Fighter Command im Einsatz, und sie schossen weitaus mehr feindliche Flugzeuge ab. In den späteren Kriegsjahren erlangte die Hurricane in ihrer Rolle als „Panzerjäger“ weiteren Ruhm, und erst 1947 wurde der Typ bei der RAF außer Dienst gestellt.
Im Museum gibt es noch viele weiter Dinge zur Geschichte zu sehen und es ist ein Erlebnis-Zentrum, da man dort viele interaktive Angebote zum mitmachen hat. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Nach einem Rundgang hat man auch noch die Möglichkeit, im Cockpit Café eine Stärkung zu sich zu nehmen.
Hallo Freunde, heute will euch Mama von einem Ausflug nach Battle Abbey berichten. Zu dem Zeitpunkt gab es mich leider noch nicht, daher war ich nicht dabei und habe diese schöne Reise verpasst. Ich hoffe ihr habt trotzdem Spaß beim lesen.
Battle Abbey heißt mit vollem Namen „St. Martin’s Abbey of the Place of Battle“ und ist eine ehemalige Klosteranlage in Battle (East Sussex), was in der Nähe der Stadt Hastings liegt.
Auf dem Standort von Battle Abbey, wurde am 14.10.1066 die Schlacht bei Hastings ausgetragen. Wilhelm der Eroberer lies das Kloster an dieser Stelle errichten, um an die gefallenen Soldaten zu erinnern. Im großen Gebäude von Ballte Abbey, befand sich ab 1922 eine Schule, welche auch heute noch darin beheimatet ist. Daher ist es nur während der Sommerferien im Inneren zu besichtigen.
Die ehemalige Klosterkirche wurde fast vollständig zerstört. Es gibt nur noch Grundmauerreste zu sehen. Trotzdem ist die Ruine ein beliebtes Ausflugsziel für Besucher. Auf dem letzten Bild sieht man das Deckengewölbe im ehemaligen Schlafraum der Novizen.
Jährlich am 14. Oktober, wird die Schlacht bei Hastings wieder lebendig, da ein sogenanntes „Reenactment“ aufgeführt wird. Mittlerweile lockt dieses Event ca. 125.000 Besucher an. Aber das ganze Jahr über, kann man hier was erleben, z.B. wenn der mittelalterliche Markt stattfindet und die Wüstenbussarde, Wanderfalken und Schleiereulen fliegen.
Auf dem Gelände, wo auch die Schlachtfelder zu finden sind, gibt es noch die historische Kühl- und Versorgungsanlage. Links befindet sich die Molkerei, wo Butter und Sahne hergestellt wurde. Rechts befindet sich der unterirdische Kegel-Schacht, der als Eishaus zum kühlen der Molkereiprodukte und Lebensmittel genutzt wurde. Im Winter wurde dieser mit Eis aus Seen/Teichen gefüllt, damit er kühlen konnte. Es gab auch noch einen Abfluss für Kühlwasser.
Ein weiteres Gebäude von Battle Abbey ist das sogenannte Torhaus, ein Museum, welches man ganzjährig besuchen kann. Es gibt darin eine interaktive Ausstellung.
Man kann alte Truhen, verzierte Kamine und wunderschöne Fenster von damals betrachten. Dadurch fühlt man sich gleich, als wäre man in einer andere Zeit angekommen.
Zudem erfährt man einiges über das frühere Leben ins solchen Burgen. Die Toiletten der Herren von früher, fand ich sehr amüsant und auch die mittelalterlichen Latrinen. Die Herren der Schöpfung, hatten einfach einen offenen Schacht im Fußboden, welcher als Pissoir genutzt wurde.
Man kann auch alte Musikinstrumente bestaunen und für Kinder/Erwachsene gibt es Stationen, wo man sich verkleiden kann, etwa mit einem alten Helm oder wo man ein Schild tragen kann.
Nach dem Besuch oder als Stärkung währenddessen, gibt es auch ein süßes Kaffee. Dort kann man typisch englische Scones und Tee genießen. Battle Abbey ist auf jeden Fall einen Besuch wert, auch wenn der Eintritt für 16 Pfund pro Erwachsener natürlich nicht ganz günstig ist.
Tipp: Vorher Online buchen, dann bekommt man für die Karte noch mal 15% Rabatt und wer gleich mehrere Orte besuchen möchte, die zu English Heritage gehören, dafür gibt es auch noch mal spezielle Karten. Für ausländische Besucher gibt es den „Overseas Visitor Pass“. Man kann sich darüber einen 9- bis 16-tägigen Pass buchen, der an über 100 Orten gültig ist. Die Pässe gibt es für Einzelpersonen, 2-Personen oder für ganze Familien. Die Infos findet ihr hier: https://www.english-heritage.org.uk/visit/overseas-visitors/
Hallo Freunde, auf unserer Tour durch Dortmund, sind wir auch am Deutschen Fußballmuseum vorbei gekommen. Leider dürfen hier Hunde nicht mit rein, aber da mein Menschen-Bruder es sich unbedingt anschauen wollte, habe ich brav mit Mama draußen gewartet. Die Zeit haben wir zum kuscheln und beobachten der Leute genutzt.
Am Platz der Deutschen Einheit 1 in Dortmund, steht das Deutsche Fußballmuseum, welches am 23. Oktober 2015 eröffnet wurde. Es ist ein nationales Fußballmuseum des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Für das Kombi-Ticket zahlt ihr derzeit 19 Euro pro Person. Damit habt ihr Zutritt zur Dauer- und Sonderausstellung.
Das Deutsche Fußballmuseum soll lebendiger Erinnerungs- und Erfahrungsort deutscher Fußballgeschichte sein. Hier erfährt man viel über die Geschichte des nationalen und internationalen Fußballs. Der Rundgang des Museums beginnt im zweiten Obergeschoss und man erfährt alles über den nationalen Fußball.
Unter anderem wird auch das Thema Auschwitz und jüdische Mitglieder des Fußballs aufgegriffen, da es zur damaligen Zeit gehört. So findet man z.b. Informationen über Kurt Landauer, den ehemaligen Bayer-Präsidenten. Gerade für jüngere Menschen, die das Thema nicht so intensiv mitbekommen haben, ist es interessant.
Früher gingen Fußball und Rugby gemeinsame Wege. Da aber der Erfolg ausblieb, strich der DFB im Mai 1902 alle Rugby-Bestimmungen aus seiner Satzung.
Man kann viele alte Trikots und Fußballschuhe von früher betrachten, wie z.B. die Fußballschuhe von Helmut Rahn und das Trikot von Anton „Toni“ Turek.
Im 3-D-Kino kann man Superstars wie Leroy Sané durch die Geschichte der Zeit folgen. Über das 3-D-Kino, gelangt man zum ersten Obergeschoss. Man gelangt über eine lange Rolltreppe dorthin. Hier wird der Vereinsfußball behandelt.
Viele der Fußballspieler, haben die Namen ihrer Kinder als Glücksbringer bei Spielen mit dabei. Entweder auf den Fußballschuhen aufgedruckt oder auf den Schienbeinschonern.
Natürlich sind auch Fußbälle aus verschiedenen Jahren ausgestellt und man erkennt die Vielfalt der Fußbälle, die immer wieder ein anderes Design und bunte Farben haben.
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Natürlich widmet sich das Museum auch dem Fraunenfußball. Wusstet ihr dass die deutschen Frauen ihre Länderspielpremiere am 10. November 1982 gegen die Schweiz hatten? Es war ein 5:1-Sieg und somit ein voller Erfolg.
Wer kennt ihn nicht, den berühmten Franz Beckenbauer? Selbst als nicht Fußballfan, hat man seinen Namen bestimmt schon mal gehört. Hier erfahrt ihr mehr über die Geschichte von Franz Beckenbauer. Franz Beckenbauer (1945-2024) war ein Fußballspieler und Fußballtrainer. Er gilt als einer der besten Fußballer des 20. Jahrhunderts. Bereits früh erhielt er den Spitznamen „Kaiser“.
Seine größten Erfolge feierte er mit der deutschen Nationalmannschaft. Nach dem Gewinn der EM 1972 führte er die Nationalmannschaft zum Titel der WM 1974. Von 1984 bis 1990 war er als Teamchef tätig und führte die DFB-Elf bei der WM 1990 auch als Trainer zum WM-Titel.
Schienbeinschoner kommen ursprünglich aus England vom Cricket und fanden erst ab dem späten 19. Jahrhundert Verwendung im Fußball. Seit 1990 schreibt die FIFA das Tragen verpflichtend vor. Früher bestanden sie aus Leder oder Leinen.
Die 1990er Jahre sind ebenso ein Thema, wie auch die Wiedervereinigung von Deutschland mit dem Fall der Mauer. Die Viktoria ist eine Bronzefigur, die von 1903 bis 1944 als Meistertrophäe des DFB diente. Nach Kriegsende war sie lange unter Verschluss, kehrte aber als Abbild 1992 zum DFB zurück.
Im Deutschen Fußballmuseum gibt es auch eine Schatzkammer, die man über eine weitere Treppe erreicht. Dort stehen unter anderem echte WM- und EM-Pokale der deutschen Nationalmannschaft.
In der Hall of Fame des Deutschen Fußballmuseums befinden sich viele Größen des Fußballs, wie z.B. Bastian Schweinsteiger, Miroslav Klose, Franz Beckenbauer, Jürgen Klinsmann, Steffi Jones, Nia Künzer. Die Hall of Fame würdigt diese Persönlichkeiten zentral und ist ein fester Bestandteil der Dauerausstellung im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund.
Natürlich gibt es im Museum auch ein Bistro, wo man sich nach den vielen Eindrücken stärken kann und auch einen Shop, wo es u.a. viele Fußballbücher, Ruhrgebietsartikel und Bekleidung zu kaufen gibt.
Mein Menschen-Bruder kann euch den Besuch im Deutschen Fußballmuseum sehr empfehlen, denn es gibt viel zu sehen und es macht einfach nur Spaß, sich in die Geschichte des Fußballs hinein zu fühlen. Die interaktiven Stationen sind besonders toll. Für euren Besuch solltet ihr mindestens 2-3 Stunden einplanen, damit ihr alles sehen könnt. So Freunde, ich hab nun lange genug mit Mama im Regen gewartet, nun geht es erst mal zurück ins Hotel. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.
Wer liebt es nicht, sich so richtig gemütlich einzukuscheln? Ich jedenfalls! Die Luciphia Decken sind genau das Richtige dafür. Im Set sind gleich drei Decken enthalten, jeweils in der Größe 104 x 76 cm, perfekt für kleine und mittlere Hunde oder Katzen.
Eigenschaften der Decken:
Superweich und flauschig, Emma liebt es, sich darauf einzukuscheln.
Für Sofa, Körbchen, Auto oder unterwegs geeignet. Drei Decken im Set bieten Flexibilität.
Waschbar und pflegeleicht, auch bei kleinen Malheuren.
Leicht und handlich, passt in viele Bereiche, könnte für größere Hunde etwas klein sein, außer sie kringeln sich so zusammen wie ich.
Drei Decken im Set zu einem fairen Preis, praktisch und langlebig.
3 verschiedene Größen erhältlich: (60 x 40 cm) / (76 x 52 cm) / (104 x 76 cm)
100 % Kaschmirkoralle (Polyester)
Unser Pfotenurteil 🐾
Als ich ein Baby war, habe ich die Decken schon bekommen und habe sie geliebt. Sie wurden von mir überall hin gezogen, da ich sie immer dabei haben wollte. Natürlich hatte die ein oder andere Decke von meinen spitzen Babyzähnchen mal ein kleines Loch, aber das wäre bei anderen Decken auch passiert. Als ich gewachsen bin, habe ich die Decken in der größten Größe bekommen und habe sie nun auch schon ca. 4 Jahre. Sie haben kein Loch, und ich liebe es im Körbchen darauf zu liegen oder auf dem Sofa damit zugedeckt zu werden. Ihr werdet jetzt zwar sagen, sie ist doch ein Goldi und sie hat dichtes Fell. Aber ich mag es gerne zugedeckt zu werden und dafür sind die Decken von Luciphia perfekt.
Emma’s Pfoten-Check = bestanden ✅
Mein Fazit:
langlebig: sehen nach Jahren und vielen Waschen noch aus wie neu
kuschelig: so flauschig und warm, da muss ich aufpassen, dass Mama und Papa mir die Decke nicht klauen
praktisch: egal ob im Körbchen als flauschige Unterlage, im Auto, als Decke zum einkuscheln auf dem Sofa, die Decke ist vielseitig verwendbar
Die Decke im Verlauf der Jahre (2021-2025):
Falls ihr für euren Hund auch mal die „Luciphia Hunde-/Katzendecke“ testen möchtet, findet ihr Sie hier bei Amazon (Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen): https://amzn.to/3Ng6bBl
Hallo Freunde, wenn man schon mal in Dortmund ist, sollte man dem Big Boost Burger, einem Restaurant von JP Performance (Jean Pierre Krämer), auf jeden Fall einen Besuch abstatten. Das tolle hier ist, sogar wir Hunde dürfen mit rein. Denkt aber daran, hier ist es immer ziemlich voll, da es ein sehr beliebter Laden ist. Sollte euer Hund etwas ängstlich sein, ist das nichts für euch, aber mir macht es zum Glück nichts aus.
Das Big Boost Burger ist ein trendiges Burger-Restaurant, wo es amerikanische Burger gibt. Als besonderes Gimmick, kann man hier unzählige Autos bestaunen. Das sind Autos die JP in seinen Video tunt, was ihr auch auf YouTube verfolgen könnt und wohl auch getunte Autos von anderen Leuten, so wird zumindest erzählt.
Da Martin so ein Motorrad-Fan ist, hat er sich besonders darüber gefreut, dass hier auch ein Motorrad, eine schöne Yamaha, zu bestaunen ist.
Im Big Boost Burger gibt es auch einen JP Clothing Store, wo man die Klamotten von JP kaufen kann. Natürlich gibt es auch einen Onlineshop, wo man sich die Sachen nach Hause bestellen kann, wenn man nicht vor Ort ist. Ihr findet den Link hier: https://www.jp-clothing.com/
Vom Restaurant aus, hat man auch Einblick in die Werkstatt, bzw. dem Prüfstandraum, wo man den Leuten manchmal bei der Arbeit zuschauen kann. Das ist wirklich eine coole Idee für Tuning-Fans und Autoschrauber.
Leider waren wir etwas spät dran und die Schlange (ihr seht es auf dem Bild) zum Burgertresen ging bis raus vor die Türe. Da hat Mama gesagt, so lange will sie mit mir hier nicht warten. Also stellt euch mal vor, da konnte ich wirklich keinen Burger probieren und ich hatte doch so einen Kohldampf. Mein Menschen-Bruder fand es auch nicht toll.
Aber für ihn gab es als Entschädigung noch eine Jacke aus dem Store. Also JP, im Store fehlt definitiv noch etwas Spielzeug für Hunde, dann hätte ich auch was bekommen.
Das war ein kurzer Einblick ins Big Boost Burger und ich hoffe, es hat euch gefallen? Wir können euch einen Besuch wirklich sehr empfehlen, aber seid früh da, am besten direkt wenn geöffnet wird und eher nicht am Wochenenden. So bekommt ihr noch einen Parkplatz und die Schlange zu den Burgern ist vielleicht nicht ganz so lang. Leider war JP nicht vor Ort um mir ein paar Streicheleinheiten abzuholen und sein Hund Buddy war auch nicht da, ich hätte gerne mit ihm gespielt. Also werde ich wohl noch mal wiederkommen… Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.
Alle Infos wie Öffnungszeiten und das Angebot von Big Boost Burger, findet ihr hier: https://bigboostburger.de/