Hallo Freunde, während meiner Harz-Tour, war ich natürlich auch zu Besuch in Goslar. Goslar ist eine Stadt in Niedersachsen, mit ca. 47.420 Einwohnern.
Der Ort wurde 979 erstmals als Bergbauort erwähnt und hat seitdem auch den Sitz einer Kaiserpfalz. Das Areal der Kaiserpfalz hat eine Größe von 340×180 Metern und befindet sich am Fuße des Rammelsbergs. Es wurde im 11. Jahrhundert errichtet. Das Kaiserhaus ist mit einer Länge von 54 Metern der größte Profanbau seiner Zeit. Der Pfalzbezirk gehört seit 1992 zum UNESCO Weltkulturerbe. Im Kaiserhaus kann der mittelalterliche Kaiserstuhl besichtigt werden.
Auf dem Bild seht ihr die Heimkehrerglocke (Friedlandglocke) und die Statue „Griff in die Freiheit“, als Symbol für Heimat, Freiheit und das Schicksal von Flüchtlingen und Kriegsgefangenen, die in das Lager Friedland kamen.



Die St. Ulrich-Kapelle ist eine Kapelle aus dem 12. Jahrhundert mit einer beeindruckenden Architektur. Es ist eine Doppelkapelle, wo die Unterkapelle ein kreuzförmiger Bau ist und die Oberkapelle achteckig erbaut wurde. In der Unterkapelle befindet sich in einem Sarkophag das Herz von Heinrich III. und wird hier seit 1884 aufbewahrt.



Vor der Kaiserpfalz befindet sich ein Reiterstandbild von Friedrich I. Barbarossa, der eng mit Goslar verbunden war. Es war ein wichtiges Zentrum seiner Herrschaft und er ließ Goslar stetig erweitern. Daneben befindet sich das Reiterstandbild von Wilhelm der Große.



Eine tolle Möglichkeit die Stadt und deren Sehenswürdigkeiten zu erkunden, ist die Goslarer Bimmelbahn. Gerade für Leute die nicht gut laufen können/mögen, ist es eine schöne Idee. Der Hund darf auch mitfahren. Sie startet am Goslarer Rathaus, aber man kann an jeder Haltestelle einsteigen.

Die Altstadt von Goslar mit seinen über 1500 Fachwerkhäusern, zählt seit 1992 ebenfalls zum UNESCO Weltkulturerbestätte. Ach ja, ich bin nicht neugierig, auch wenn es auf den Bildern so wirkt. Aber ich schaue mir gerne alles genau an.


In der Bergstraße 40, findet ihr die Klauskapelle und das Klaustor, ein romanischer Kirchenbau. Die Kirche stammt aus dem 12. Jahrhundert und diente den Bergleuten seit 1537 als Andachtsstätte.


Der Papenturm, ist ein ehemaliger Stadtturm und Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Sein Bau begann im Jahr 1250.

Am Frankenberger Plan 7, befindet sich die Frankenberger Kirche oder auch St. Peter und Paul genannt. Die ehemalige Klosterkirche ist heute eine evangelisch-lutherische Pfarrkirche, welche im 12. Jahrhundert erbaut wurde. Zwischen der Frankenberger Kirche und dem Kloster, ist ein kleiner Weg zum durchlaufen.


In der Altstadt, findet ihr das Mönchehaus Museum. Dieses ist in einem alten Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert untergebracht. Hier geht es um moderne und zeitgenössische Kunst.



Die Neuwerkkirche stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist eine ehemalige Klosterkirche. Es ist ein romanischer Bau, als kreuzförmige, dreischiffige Basilika und noch komplett erhalten.



Direkt neben der Neuwerkkirche, befindet sich der romanische Garten. Hier befinden sich 64 Hochbeete und ein Kräutergarten. Für Besucher gibt es unzählige Bänke unter schattigen Bäumen, die zum verweilen einladen. Ein Schild macht auf den Harzer Kloster Wanderweg aufmerksam. Es gibt 2 verschiedene Etappen durch den Harz, wobei man mehrere Kloster auf dem Weg besuchen kann.



Das Breite Tor, war eines der bedeutendsten Stadttore im Spätmittelalter von Goslar. Es wurde im Jahr 1442 errichtet und einige Male erweitert und verstärkt. Zum Teil wurde es wegen der Vergrößerung der Stadt im 18. und 19. Jahrhundert abgebrochen.

In der Okerstraße 40 befindet sich ein ehemaliger Schlauchturm der Feuerwehr Goslar, der damals zur Trocknung der Schläuche verwendet wurde. Er wurde im Jahr 1910 erbaut und ist auch bekannt als Steigerturm. Früher stand dieser Turm an einer anderen Stelle in der Stadt Goslar, und wurde wegen des Neubaus der Feuerwehr im Jahr 1984 komplett demontiert und an neuer Stelle wieder aufgebaut. Oben im Turm des Schlauchturms, befindet sich heute ein kleines Museum der Feuerwehr.

St. Jakobus der Ältere oder auch St. Jakobi genannt, ist eine Pfarrkirche in der Altstadt von Goslar und zählt zur zweitältesten Kirchengründungen Goslars. Sie wurde im Jahr 1073 erbaut und galt als Kirche der Handwerkerzünfte.



Neben der Jakobikirche, gibt es eine Skulptur „Und man sieht nur die im Licht“ von Walter Kaune. Sie soll eine Anspielung auf Bertolt Brechts „Die Dreigroschenoper“ sein und auf die Benachteiligten hinweisen.

Das Damenstift Neuwerk befindet sich in der Nähe der Neuwerk Kirche und ist ein ehemaliges Kloster, welches u.a. ein Museum beheimatet. Dort wird einem das mittelalterliche Klosterleben näher gebracht.

Am Rosentor befindet sich eine Skulptur „Mann mit Stock und Frau mit Schirm“ von Fernando Botero aus dem Jahr 1989.

In der Rosentorstraße, findet sich noch das alte Rosentor, welches Teil der ehemaligen Stadtbefestigung war.

Direkt vor der Neuwerk Kirche, befindet sich ein Stück historische Stadtmauer aus dem 12. Jahrhundert.

Ebenfalls in der Rosentorstraße, befindet sich ein alter Stadtmauerturm, der mittlerweile als „Der Achtermann“ bekannt ist. Der Stadtmauerturm wurde in das Hotel „Der Achtermann“ integriert und neben modernen Hotelzimmern, gibt es hier z.B. die Kaisersuite, die in den Achtermann Turm integriert wurde.


Früher gab es einen Dom in Goslar, die Stiftskirche St. Simon und Judas, welche in den Jahren 1819-1822 abgerissen wurde. Heute ist davon nur noch die Domvorhalle erhalten, ein romanischer Bau. In der Domvorhalle gibt es eine Kopie des mittelalterlichen Kaiserstuhl zu sehen.



Das war meine Tour durch Goslar und da wir es zeitlich leider nicht geschafft haben, alle Sehenswürdigkeiten besichtigen zu können, kommen wir auf jeden Fall wieder und werden den Beitrag für euch ergänzen. Liebe Grüße, eure Emma

Die Links zu Goslar, findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-goslar/





























































