Hallo Freunde, heute hat meine Mama wieder ein neues Rezept für euch kreiert. Sie hat Bananen-Kokos-Stangen gemacht. Und obwohl ich nicht so der große Bananen-Fan bin, fand ich sie trotzdem lecker und hab alle verputzt, die sie mir hingestellt hatte. Sie haben ein bisschen wie Kokosmakronen gerochen und Mama hat auch welche probiert. Sie meinte, mit Zucker wären die voll lecker, aber das darf ich ja nicht essen. Puh, Glück gehabt, dann bleiben doch alle Kekse für mich alleine.
Zutaten:
100g Buchweizenmehl
100g Kokosmehl
8 Wachteleier (oder 2 Hühnereier)
200g Banane
200ml Kokosmilch, ungesüßt
1 EL Kokosöl
je nach Bedarf; ca. 100ml Wasser
Zubereitung:
Die Banane mit der Gabel fein zerquetschen oder in den Mixer geben.
Die Eier mit dem Kokosöl und der Kokosmilch unterrühren.
Das Buchweizenmehl und das Kokosmehl dazu geben und unterrühren.
Nun das Wasser nach Bedarf dazu geben und verrühren. Ich habe 100ml Wasser dazugegeben, um einen relativ flüssigen Teig zu bekommen. Sollte die Kokosmilch bei euch etwas fester sein, müsst ihr je nach gewünschter Konsistenz wahrscheinlich etwas mehr Wasser hinzu geben.
Den flüssigen Teig (wie Waffelteig) auf die Backmatte geben und verstreichen. Der Teig reicht ca. für 2 Stangen-Backmatten (je nach Größe der Backmatte).
Nun für ca. 40 Minuten bei 150°C Umluft im Backofen backen und auskühlen lassen
Tipp: Um die Kekse haltbar zu machen, gebt Sie für mindestens 4 Stunden bei 60°C in den Dörrautomaten. Ich lasse sie gerne ein bisschen länger drin, damit sie schön knackig sind und nicht so schnell schimmeln.
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P.s.: Wusstet ihr das Kokosmilch bei Hunden gut ist für das Fell und Immunsystem?!
Hallo Freunde, heute wurde es in Mama’s Küche gruselig, denn passend zu Halloween hat sie Kürbis-Kekse für mich gebacken. Ich sag euch, die waren so lecker, dass ich nach und nach meine Kuschelfreunde geholt habe, damit die auch was abstauben konnten. Als Mama nicht hingeschaut hat, habe ich die natürlich schnell aufgegessen.
Zutaten:
100g Buchweizenmehl
100g Kartoffelmehl
8 Wachteleier (oder 2 Hühnereier)
200g Kürbis (wir empfehlen Hokkaido Kürbis)
1 TL Kurkuma
je nach Bedarf; ca. 150ml Wasser
Zubereitung:
Das Innere (die Kerne) des Hokkaido Kürbis mit einem Löffel heraus schaben.
Den Hokkaido Kürbis (bei dieser Sorte kann die Schale mit verarbeitet werden) in Stücke schneiden und ca. 10 Minuten weich kochen.
Den Kürbis in einen Mixer geben und zerkleinern lassen.
Die Eier mit dem Kurkuma mit in den Mixer geben und erneut durchmixen lassen.
Das Buchweizenmehl und das Kartoffelmehl dazu geben und untermixen.
Nun das Wasser dazugeben und erneut mixen. Ich habe 150ml Wasser dazugegeben, um einen relativ flüssigen Teig zu bekommen.
Den flüssigen Teig (wie Waffelteig) auf die Backmatte geben und verstreichen. Der Teig reicht ca. für 1,5 Backmatten (je nach Größe der Backmatte).
Nun für ca. 40 Minuten bei 150°C Umluft im Backofen backen und auskühlen lassen
Tipp: Um die Kekse haltbar zu machen, gebt Sie für mindestens 4 Stunden bei 60°C in den Dörrautomaten. Ich lasse sie gerne ein bisschen länger drin, damit sie schön knackig sind und nicht so schnell schimmeln.
Ihr wollt auch so eine tolle Backmatte haben, dann nutzt gerne unseren Link für die Bestellung im Collory-Shop und spart 10% auf die gesamte Bestellung: https://collorystore.de?bg_ref=vKKWkQ8zBb (Werbung).
Die Nase ist das wichtigste Sinnesorgan deines Hundes. Sie ist rund 40-mal besser als unsere menschliche Nase. Für ihn bedeutet Schnüffeln nicht nur Gerüche wahrzunehmen, sondern eine ganze Welt voller Informationen zu entdecken. Deshalb sind Schnüffelspiele nicht einfach nur Spielereien, sondern eine artgerechte Beschäftigung, die deinen Hund körperlich und geistig fordert.
Warum Schnüffelspiele so wertvoll sind:
Sie lasten Hunde auch drinnen aus – ideal für Regentage oder wenn du mal nicht lange rausgehen kannst
Sie trainieren Konzentration und Ausdauer, weil dein Hund sich auf seine Nase und die Aufgabe fokussiert
Sie geben Erfolgserlebnisse, denn jedes gefundene Leckerli stärkt das Selbstvertrauen und macht glücklich
Sie fördern Ruhe und Zufriedenheit, da die intensive Nasenarbeit Hunde angenehm müde macht
Beispiele für Schnüffelspiele:
Schnüffelteppich – Ein Klassiker! Zwischen Stoffstreifen werden Leckerlis versteckt, die dein Hund erschnüffeln und herausarbeiten darf
Leckerli-Suchspiel – Verstecke kleine Snacks in der Wohnung oder im Garten. Starte leicht sichtbar, steigere den Schwierigkeitsgrad
Becher- oder Kartonspiel – Verstecke ein Leckerli unter einem von drei Bechern (oder kleinen Kartons) und lass deinen Hund den richtigen erschnüffeln
Handtuchrollen – Wickel Snacks in ein Handtuch ein, rolle es zusammen und lass deinen Hund arbeiten
Outdoor-Suchpfad – Verstecke Leckerli oder Spielzeug auf einer Wiese oder im Wald und lass deinen Hund den Spuren folgen
Tipps für den Einstieg:
Starte einfach, damit dein Hund Erfolgserlebnisse hat und steigere langsam die Schwierigkeit
Nutze kleine, gesunde Snacks oder Trockenfutter, damit dein Hund motiviert bleibt
Achte darauf, dass er nicht frustriert wird, denn Schnüffelspiele sollen Freude machen und kein Stress sein
Mache Pausen: 5–10 Minuten konzentrierte Nasenarbeit reichen oft schon aus
Fazit: Schnüffelspiele sind der perfekte Mix aus Beschäftigung, Training und Spaß. Sie sind für alle Hunde geeignet – egal ob jung, alt, groß oder klein. Sie bieten eine wunderbare Möglichkeit, die natürlichen Instinkte deines Hundes zu fördern und eure Bindung spielerisch zu stärken.
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1. Wandern mit Hund – Tipps für Anfänger und Profis
Routenauswahl: Starte mit leichten Strecken (2-5 km), auf weichem Untergrund; steigere Länge und Steigung langsam. Profis können Tages- oder Mehrtagestouren gehen, hier aber unbedingt mit Training vorbereiten
Ausrüstung: Brustgeschirr (am besten ein spezielles Wandergeschirr mit zwei Gurten am Bauch – damit können sich die Hunde weniger schnell befreien) statt Halsband, 2-3 m Leine (bei Bedarf Schleppleine oder eine spezielle Wanderleine, die man um die Hüfte legen kann); faltbarer Napf, ausreichend Wasser, Leckerli oder Hunde-Smoothie als Stärkung und ein Erste-Hilfe-Set
Gelände beachten: Steile, rutschige Abschnitte oder Geröll können Hunde überlasten – plane Alternativrouten
Pausen einplanen: alle 30-45 Minuten kurze Stopps, im Sommer allerdings mehr. Dein Hund zeigt dir normalerweise, wann er müde wird. Emma setzt sich dann zum Beispiel öfter hin – bei uns heißt es Kuschelpause
Respekt vor der Natur: Leinenflicht in Schutzgebieten beachten; Wildtiere und andere Wanderer nicht stören
Übernachtung: Bei Mehrtagestouren vorher hundefreundliche Hütten oder Zeltplätze recherchieren
2. Städtetrips mit Hund – Kultur erleben ohne Stress
Vorbereitung:
Hunde sind in vielen Museen/Kirchen nicht erlaubt – unbedingt vorher abklären. Zur Not aufteilen – einer geht zuerst rein, der andere wartet draußen mit dem Hund und dann wird getauscht.
Suche hundefreundliche Cafés und Restaurants; im Sommer hat man damit weniger ein Problem, da man überall draußen sitzen kann. Im Winter sieht es da schon wieder anders aus, da will man sich draußen nicht den Hintern verfrieren und gerade da braucht man etwas, wo man mit Hund rein gehen darf
Achte auf Pflastersteine und Hitze in Innenstädten wegen der Pfotenbelastung und der Verbrennungsgefahr. Gerade in Innenstädten gibt es zum Teil keine Grünflächen, wo es kühler ist beim laufen
Tagesplanung:
Stadtbesichtigungen kürzer halten; baue Pausen in Parks oder an Flüssen ein
Kultur für dich und Bewegung/Ruhe für den Hund im Wechsel
Kleine Leckerlis mitnehmen, um Ablenkungen leichter managen zu können
Starte deine Touren eher am frühen morgen, weil die Innenstädte da noch recht leer sind
Training:
Gewöhne den Hund vorher an Menschenmengen und Straßenlärm. Wenn der Hund das nicht kennt, wird es für euch beide sehr stressig und ihr habt keine schöne Zeit zusammen
Nutze Begegnungstraining, wenn dein Hund bei Trubel unsicher ist
Trainiert verschiedene Untergründe beim laufen, denn gerade in Städten gibt es viele unterschiedliche Untergründe, wie z.B. Gitter, wo die Hunde nicht drauf laufen wollen
Tipp: Viele Städte haben spezielle „Stadtführungen mit Hund“. Informiere dich online, das kombiniert Kultur und Hund optimal.
3. Hundewanderwege in der Natur – unsere Geheimtipps
Warum eigene Wege gehen? Hundewanderwege bieten sichere Strecken ohne Gefahren durch Straßenverkehr, oft mit Wasserstellen, Schatten und Spielmöglichkeiten. Ihr findet sie mit der Suche ganz leicht im Internet.
Beispiele in Deutschland
Bayerischer Wald: hundefreundliche Wanderwege durch Wälder und Flüsse
Harz: Brocken-Wanderungen mit Hund; viele Routen sind auch für Einsteiger gedacht
Nord- und Ostsee: Deichwanderungen mit Hundestränden kombinieren
Sächsische Schweiz: Wanderwege mit grandiosen Aussichten und Felsen (aber Vorsicht an steilen Kanten!)
Check vorab: Schwierigkeitsgrad, Länge, Wasserversorgung und Schatten
Erlebniswert: Hunde lieben abwechslungsreiche Wege mit Gerüchen, Wald, Wiesen und Wasserstellen – die besten Abenteuer liegen meist abseits der Massen.
4. Schwimmen, Paddeln, SUP mit Hund
Schwimmen:
Viele Hunde lieben Wasser, aber nicht alle sind geborene Schwimmer; führt eure Hunde langsam an Wasser heran
Einstieg über flaches Ufer, ohne Zwang
Schwimmweste für mehr Sicherheit benutzen (besonders bei Strömung und Bootstouren)
Immer Süßwasser anbieten, da Salzwasser/Dreckwasser Magenprobleme verursachen kann
Paddeln/Kanu:
Den Hund langsam ans Boot gewöhnen (erst am Ufer, dann kurze Touren)
Ruhigen Platz im Boot mit rutschfester Unterlage schaffen
Bei Unsicherheit ist eine Schwimmweste Pflicht und generell für die Sicherheit gut
Stand-Up-Paddling (SUP):
Erst an Land mit dem Brett trainieren, da der Hund ruhig sitzen/liegen können soll
Danach kurze Einheiten am flachen Wasser, damit der Hund die Bewegung auf dem Brett kennen lernt
Kleine Rassen sollten in der Mitte des Brettes sitzen, größere eher vorne – achtet auf die Balance
Wasser ist gelenkschonend, stärkt die Muskulatur und ist eine perfekte Abwechslung an heißen Tagen.
5. Wie du deinen Hund an neue Orte gewöhnst
Langsam steigern: Erst kurze Ausflüge an neue Orte, dann längere
Vertrautes mitnehmen: Decke, Lieblingsspielzeug oder vertrauter Napf, dass gibt Sicherheit
Rituale: Feste Fütterungs- und Ruhezeiten einhalten, auch unterwegs, damit nicht der ganze Tagesablauf eures Hundes durcheinander gerät
Positive Verknüpfungen: Nue Orte immer mit etwas Schönes koppeln (Spiel, Leckerli, Streicheleinheiten etc.)
Entspannung lernen: Trainiere Kommandos wie „Decke“ oder „Platz“, damit dein Hund auch im Café oder Hotel entspannen kann
Beobachten: Stress-Signale (hecheln, gähnen, winseln, ständiges schnüffeln) ernst nehmen und Pausen geben
Hallo Freunde, ich hab meiner Mama mal Dampf gemacht, damit sie euch endlich einen Beitrag über mein Pfoten-Abenteuer in Leipzig schreibt, da ich mit meinen Pfoten leider nicht selber tippen kann. Wir waren dieses Jahr gleich 2x in Leipzig, da es dort einfach zu viel zu sehen gibt. Daher sagt Mama: „Wenn man sich Zeit nehmen und alles in Ruhe anschauen möchte, sollte man schon 2-3 Nächte in Leipzig verbringen.“
Wir waren dieses Jahr im Mai dort, als Überraschung für meinen Papa zum Hunde-Papatag und haben dort 2 Nächte eine Ferienwohnung gemietet, im Stadtteil Gohlis. Ich glaube, mein Papa hat sich über die Geschenke gefreut. Gebucht haben wir unsere Ferienwohnung über Booking und haben darauf geachtet, dass auch Hunde in der Wohnung erlaubt sind. Unsere Ferienwohnung lag in der Eisenacher Straße in Leipzig.
Da gab es zwar rund herum einiges an grün, damit ich Gassi gehen kann, aber es war doch ziemlich weit weg von der Innenstadt. Direkt an der Wohnung gab es einen großen Kleingartenverein und von dort kam man in den Auwald, wo der Wackelturm steht. Infos zum Wackelturm, findet ihr hier: https://www.leipzig.travel/poi/aussichtsturm-wackelturm-im-rosental
Eigentlich wollten wir dort hoch, aber als wir da waren, gab es ein Festival und ziemlich viele Leute, die schon zu tief ins Glas geguckt hatten. Das wollten mir Mama und Papa dann doch nicht antun und wir sind lieber weiter gelaufen. Das hat sich auch gelohnt, denn im See waren Schwäne, die ich beobachten konnte.
Parkplätze in Leipzig sind echt rar und die Parkhäuser mitten in der Stadt, waren auch oft voll, so dass wir quasi wieder in die Wohnung fahren mussten. Gut, dafür gab es dann auch mal einen Dönerteller, den wir in der Ferienwohnung genießen konnten. Ich hab natürlich auch was abgestaubt. Den Döner haben wir uns im „Pamir-Bistro“ geholt. Den können wir euch auch sehr empfehlen, denn der war total lecker, die Preise völlig in Ordnung und das Personal sehr nett. Hier der Link zum Bistro: https://www.pamir-bistro-leipzig.de/
Daher unser Tipp wegen der Parkplätze: Sucht euch eine Unterkunft, die in der Nähe des Hauptbahnhofs Leipzig liegt und wenn ihr wie wir mit dem Auto anreist, bucht euch einen Parkplatz dazu. Ein toller Ort für uns Hunde, ist der Wildpark Leipzig. Link zum Wildpark: http://www.wildparkverein-leipzig.de/.
Da dürfen wir nämlich mit rein und man kann ganz viel laufen und die Tiere beobachten. Gleich zu Beginn war dort ein Luchs, der auf mich zu gerannt kam. Zum Glück war dort ein Zaun dazwischen, so konnte ich ihn in Sicherheit beobachten.
Es kam dort auch noch viele andere Tiere, wie z.B. Rehe und Wisente.
Oder ein Schildkrötenteich und Wildschweine.
Ein Ausflug in den Wildpark lohnt sich wirklich, er ist auch komplett kostenlos. Mein Tipp: Seid früh da, denn es gibt nur wenige Parkplätze vor Ort, die schnell voll sind. Wir waren einen Tag vorher schon dort und mussten auch wieder fahren, da es keinen Parkplatz gab. Der Park liegt auch etwas außerhalb. Einen Bus habe ich dort gesehen, so kann man dort natürlich auch hinfahren.
Etwa 30 Minuten mit dem Auto von Leipzig entfernt, liegt Halle (Saale). Hier der Link zur Stadt Halle (Saale): https://halle.de/. Dort gibt es neben einigen Sehenswürdigkeiten wie der Halloren Erlebniswelt, der Altstadt und der Burg Giebichenstein noch den wunderschönen Bergzoo (Zoologischer Garten Halle). Da dürfen Hunde auch mit rein, also solltet ihr dort unbedingt hinfahren, wenn ihr schon hier in der Gegend seid. Link zum Bergzoo: https://zoo-halle.de/. Gleich nach dem Eingang waren die Löwen zu Hause. Man was hab ich mich erschrocken, als der auf einmal aufgestanden und auf mich zugelaufen ist. Das da eine Scheibe dazwischen war, habe ich erst nicht gesehen und bin ein Stück zurück gelaufen. Irgendwann war ich aber mutig und bin wieder näher ran gegangen.
Um die Elefanten beobachten zu können, da habe ich einen eigenen Spot für mich gefunden, von dem aus ich super gucken konnte.
Mama und Papa meinten dann, wir machen jetzt mal eine Mittagspause und holen uns eine Bratwurst. Ich hab natürlich meine eigene bekommen, denn bei so viel laufen, muss ich mich ja auch stärken. Ich saß da und hab meine Bratwurst genossen, da kam auf einmal ein Berberaffe ganz nah an die Scheibe. Da war mir die Wurst auch erst mal egal und ich musste den Affen beobachten.
Im Bergzoo Halle gibt es sogar für uns Hunde einen eigenen Hunde-Erlebnispfad mit vielen verschiedenen Stationen, die wir machen können und dieser führt auch vorbei an einigen Tieren. Besonders toll fand ich die vielen Riechsäulen, wo meine gute Nase zum Einsatz gekommen ist.
Irgendwann kamen wir bei den Steinböcken vorbei. Ich glaube, die kennen schon die ganzen Hunde hier, denn sie waren total entspannt und neugierig und ich wollte natürlich auch was sehen, weil es hier einfach zu gut gerochen hat.
Das Nilpferd war mir zu langweilig, aber die Zwergzebus und die Marderkaninchen fand ich ganz interessant.
Die Zebras haben gerade Fressen bekommen, da wollte ich auch erst mal ne Weile schauen was die so treiben und die Pinguine waren auch toll. Die sind die ganze Zeit an mir vorbei geschwommen und ich wäre auch gerne ins Wasser gehüpft.
Vom Bergzoo aus, hatte man auch eine tolle Sicht auf Halle (Saale). Und im Zoo-Shop, gab es auch wieder viele tolle Kuscheltiere. Mir wurde aber gesagt, ich hätte schon so viele zu Hause. Ich hab mir doch diesmal echt keins aussuchen dürfen. Legt mal bitte ein gutes Wort für mich bei Mama und Papa ein und sagt denen mal, dass man nie genug Kuscheltiere zu Hause haben kann. Ich mache sie immerhin nicht kaputt und muss jedem Besucher ein anderes Kuscheltier präsentieren, typisch Goldi halt und da muss man schon eine gewisse Auswahl haben. Den Bergzoo kann ich euch wirklich sehr empfehlen. Es gibt viele tolle Tiere hier und der Hunde-Erlebnispfad ist eine tolle Abwechslung für uns Hunde.
Am nächsten Tag haben wir ein bisschen den Stadtteil Gohlis unsicher gemacht. Hier gibt es viele tolle Gassen mit älteren Häusern, die man mal gesehen haben muss. Unter anderem findet ihr die historische Drogerie, die jetzt ein Weinlokal/Restaurant ist. Link zum Stadtteil: https://www.gohlis.info/
Hier befindet sich auch das ehemalige Wohnhaus von Schiller, einem deutschen Dichter, in der Menckestraße 42. Im Obergeschoss des Hauses lebte Friedrich Schiller im Jahr 1785 und schrieb hier an der ersten Fassung seines Gedichts „An die Freude“. Das Haus ist ein kleines Museum und kann während der Öffnungszeiten kostenfrei besucht werden, allerdings ohne uns Hunde. Hier der Link zum Museum: https://www.stadtgeschichtliches-museum-leipzig.de/besuch/unsere-haeuser/schillerhaus/
Wir sind auch noch am Gohliser Schlösschen vorbei gelaufen und haben uns den Schlossgarten angeschaut. Es ist ein bürgerliches Landhaus im Rokoko-Stil. Man kann das Schlösschen nur bei geführten Rundgängen besichtigen oder man besucht das Cafè im Schlösschen. Wir Hunde dürfen allerdings nicht mit ins Gebäude rein, aber wir dürfen in den Garten und auf der Terrasse des Cafès sitzen. Link zum Schlösschen: https://gohliserschloesschen.de/
Weiter auf unserem Rundgang durch Gohlis, kamen wir an Friedenskirche vorbei. Sie wurde 1873 im Stadtteil Gohlis, im neugotischen Stil errichtet. Link zur Friedenskirche: https://de.wikipedia.org/wiki/Friedenskirche_(Leipzig). Zum Ende unserer Tour, habe ich noch eine Kugel Eis zur Abkühlung bekommen. Sie lag auf dem Weg zu unserer Ferienwohnung. Dort kann man wunderbar draußen sitzen und sein Eis genießen. Die Eisdiele heißt „Eiscafé Capri“. Wir mussten uns leider beeilen, da uns ein Gewitter überrascht hat und wir ja noch zur Wohnung laufen mussten.
Stellt euch mal vorbei, danach haben mich Mama und Papa doch einfach alleine in der Ferienwohnung gelassen, weil sie den Leipziger Zoo besuchen wollten und ich dort nicht mit rein darf. Link zum Zoo Leipzig: https://www.zoo-leipzig.de/
Gut, ich war nach dem ganzen laufen eh zu müde und hab ne Runde geschlafen. Ich kann schon verstehen das Mama unbedingt in den Leipziger Zoo wollte, denn hier wird immerhin eine ihrer Lieblingssendungen gedreht, Tierärztin Dr. Mertens. Mama sagt, es gab dort viele Tiere, wie ein Aquarium mit vielen verschiedenen Arten. Die Elefanten, Gorillas und Schimpansen fand sie besonders toll.
Aber auch den Sumatra-Orang-Utan, weil sie dort erst dachte, dass wäre gar kein echtes Tier und sich total erschrocken hat, als der sich auf einmal bewegte und die Flamingos.
Natürlich musste sie auch die Kiwara Lodge besuchen, die oft in der Serie gezeigt wird und hat von dort aus die Giraffen beobachten können. Es ist wirklich toll dort in der Lodge auf der Terrasse zu sitzen und die ganze Tiere beobachten zu können. Neben den Giraffen sind dort noch Zebras, Strauße und andere Tiere zu beobachten.
Von der Erlebniswelt Gondwanaland hatte sie durch die Serie auch schon viel gehört und wollte dort unbedingt rein. Man kann dort mit dem Boot durchfahren, allerdings hat man lange Wartezeiten und man läuft nur im Tippelschritt durch das Gondwanaland, weil dort einfach jeder rein möchte. Das war meiner Mama zu viel und überhaupt hat sie gesagt, ohne mich war der Zoobesuch doof. Ich weiß aber, dass es ihr trotzdem gefallen hat und sie es mir nur gesagt hat, um mich zu besänftigen, weil ich in der Wohnung bleiben musste.
An meinem ersten Ausflug nach Leipzig, haben wir nicht noch mehr machen können, da meine Mama kaum laufen konnte. Aber wer ist auch so blöd und zieht neue Schuhe an, wenn man so viel laufen muss und holt sich solche Blasen, dass jeder Schritt zur Qual wird? Das schafft glaube ich nur sie. Aber gut, ich habe es ihr verziehen, denn dadurch mussten wir immerhin noch ein zweites Mal nach Leipzig fahren und ich durfte im August natürlich wieder mit. Diesmal hab ich sie daran erinnert, keine neuen Schuhe anzuziehen und wir haben unseren eigenen Rat befolgt und haben uns diesmal ein Hotelzimmer mit Parkplatz gebucht, wo Hunde erlaubt sind und welches direkt am Hauptbahnhof Leipzig lag. Wir waren im Hotel „Big Mama Leipzig“, welches wir auch wieder über Booking gebucht haben. Am Anfang war ich etwas skeptisch bei so vielen Türen und langen Gängen, fand es dann aber doch toll. Stellt euch mal vor, ich musste sogar mit dem Aufzug fahren und auch das hab ich ganz tapfer gemeistert. Mama und Papa waren richtig stolz auf mich.
Das Hotel ist wirklich schön gewesen, ruhig, sauber und die Mitarbeiter dort waren auch alle sehr nett. Die Lage war für unsere Touren auch toll, da vieles in der näheren Umgebung gewesen ist. Link zum Hotel: https://www.bigmamahotels.com/big-mama-leipzig/startseite
Nach unserer Ankunft und kurzer Ruhepause, ging es los, vorbei am Hauptbahnhof, wo jede Menge Geschäfte drin sind. Ich glaube, der Bahnhof ist eher eine Shopping-Mall. Link zum Bahnhof: https://www.promenaden-hauptbahnhof-leipzig.de/ Ich habe natürlich gleich gesehen, dass es dort auch einen Mecces gibt und hab mir als Belohnung für den Abend einen Cheeseburger versprechen lassen. Keine Sorge, ich bekomme zu Hause gesundes Essen, aber wenn wir auf einem Abenteuer sind, darf es auch mal was besonderes, ungesundes für mich sein. Kommt ja selten genug vor, finde ich.
Die Oper Leipzig wurde im Jahr 1960 fertiggestellt und befindet sich gegenüber dem Augustusplatz. Es ist ein beeindruckendes Gebäude im neoklassizistischen Stil und man kann dort Ballett und Opern besuchen. Link zur Homepage der Oper: https://www.oper-leipzig.de/de
Auf dem Augustusplatz findet ihr den Mendebrunnen, welcher im Jahr 1867 durch Marianne Pauline Mende mit ihrem Nachlass gespendet wurde und das Gewandhaus, ein Konzertgebäude aus dem Jahr 1981. Hier der Link zum Gewandhaus: https://www.gewandhausorchester.de/
Rechts neben dem Gewandhaus steht der Panorama Tower, von dem aus man eine tolle Aussicht über Leipzig hat. Der Tower ist ca. 120m hoch und kostet 5 Euro pro Person. Da Hunde hier nicht rauf dürfen, war das leider nichts für uns. Link zum Tower: https://www.stadtrundfahrt.com/leipzig/eintritt-panorama-tower/
Direkt neben dem Panorama Tower liegt die Universitätskirche (Paulinum), welche gerade restauriert wird und wir sie daher nicht richtig sehen konnten und das neue Augusteum der Universität Leipzig.
Für uns ging es weiter in die Lennéanlage, einem kleinen Park mitten in Leipzig. Dort befindet sich die Moritzbastei, welche leider nicht mehr schön anzusehen ist (man sieht sie auf dem ersten Bild vom Denkmal) und ihr findet hier neben dem Robert-Schumann-Denkmal auch das Otto-Koch-Denkmal. Robert Schumann war ein Komponist und Musikkritker aus dem Jahr 1810. Es gibt in Leipzig auch das Schumann-Haus, welches besichtigt werden kann. Otto Koch war ein ehemaliger Bürgermeister der Stadt Leipzig aus dem Jahre 1810. Bürgermeister der Stadt, wurde er im Jahr 1849. Hier die Links zu den beiden Personen: https://www.schumannhaus.de/ und https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Wilhelm_Otto_Koch
Weiter ging es durch die Leipziger Innenstadt, vorbei an vielen tollen Geschäften.
Daneben befindet sich die Nikolaikirche, eine Kirche aus dem Jahr 1513. Sie ist die älteste und größte Kirche in der Innenstadt. Berits Johann Sebastian Bach führte hier einige seiner Kantaten mit dem Thomanerchor auf. Hier der Link zur Nikolaikirche: https://de.wikipedia.org/wiki/Nikolaikirche_(Leipzig) und https://www.nikolaikirche.de/. Auf dem Hof der Nikolaikirche befindet sich die Nikolaisäule, welche an die Montagsdemonstration vom 9.10.89 erinnern soll.
Wir sind weiter gelaufen, vorbei am Speck’s Hof, mit seinen vielen Geschäften, dem wunderschönen Kaffeehaus „Riquet Cafè“ und dem Handelshof (Steigenberger Hotel).
Der Marktplatz Leipzig ist ein zentraler Platz, umrundet von vielen historischen Gebäuden und Geschäften. Hier gibt es auch viele Cafès, die zum verweilen einladen und das berühmte Barfußgässchen, die Feiermeile in Leipzig mit unzähligen Bars.
In Leipzig gibt es ein Bundesarchiv, wo man etliche Stasiunterlagen sichten kann. Es heißt „Gedenkstätte – Museum in der runden Ecke“ und davor befindet sich ein Stück der „Berliner Mauer“.
Die Thomaskirche, eine römische Kirche aus dem Jahr 1160, befindet sich am Dittrichring. Hier wurde Johann Sebastian Bach mit dem Thomanenchor weltweit bekannt. In ihr wurden die 11 Kinder von Bach getauft und seit 1949 befinden sich die Gebeine von ihm hier, nachdem die Johannsikirche abgebrannt war, wo seine ursprüngliche Grabstätte gewesen ist. Die Thomaskirche verfügt über einen Aussichtsturm, den man besuchen kann. Hier sind die Links zur Kirche: https://www.thomaskirche.org/ und https://de.wikipedia.org/wiki/Thomaskirche_(Leipzig)
Neben der Thomaskirche befindet sich das Bach-Museum (Bosehaus), wo früher die mit Bach befreundete Familie Bose wohnte. Heute befindet sich hier das Bach-Museum drin mit einer großen Ausstellung über die Familie Bach, auf rund 450qm. Link zum Museum: https://www.bachmuseumleipzig.de/de/bach-museum
In der Grünanlage an der Thomaskirche befindet sich neben dem Mendelsohn-Denkmal auch das alte Bach-Denkmal und das Plato-Dolz-Denkmal.
Ein weiteres, beeindruckendes Gebäude ist das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig oder das Europahaus und hübsch anzusehen sind die Pusteblumenbrunnen.
In Leipzig gibt es sehr viele, schöne Kirchen. Unter anderem auch die evangelisch reformierte Kirche zu Leipzig, am Goerdelerring, welche bis 1899 erbaut wurde. Sie wurde im Stil der Neurenaissance erbaut. Hier der Link zur Kirche: https://www.reformiert.de/gemeinde/leipzig.html
Nach einem sehr interessanten, aber langen Tag, sind wir zurück zu unserem Hotel gelaufen. Auf dem Weg dorthin haben wir meinen versprochenen Cheeseburger abgeholt und für Mama und Papa gab es von „Hallo Döner Leipzig“ einen Döner. Irgendwie gibt es in Leipzig immer Döner, was die beiden zu Hause normalerweise nicht so oft essen. Da der Dönerladen voll war und ich so süß gewartet habe, gab es vom Besitzer sogar ein Stück ungewürztes Hühnchenfleisch für mich, was total lecker war. Also ich hätte hier ruhig noch länger gewartet. Das Geschmatze der beiden hat mir auch verraten, dass der Döner wohl lecker war. Aber mein Cheeseburger hat mir auch geschmeckt. Hier ist der Link zum Dönerladen: https://www.hallodoner-leipzig.de/
Wir hatten eine erholsame Nacht, denn frische Luft und viel laufen macht müde und das Hotel war zum Glück sehr ruhig, obwohl es mitten in der Stadt liegt. Nur die Wärme machte uns etwas zu schaffen. Nach dem Frühstück sind wir wieder los gezogen. Diesmal ging es für uns zum Bayerischen Bahnhof. Dieser war ab 1844 der nördliche Endpunkt der Sächsisch-Bayerischen Eisenbahn, die in 1842 in Betrieb ging. Heute ist der Bayrische Bahnhof ein Restaurant mit Biergarten. Link zum Bayerischen Hof: https://www.bayerischer-bahnhof.de/
Wir hatten von der russischen Gedächtniskirche „St. Alexi“ gehört und wollten sie uns unbedingt anschauen. Sie wurde in 1913 erbaut. Die Kirche ist eine Nachbildung der 1530 erbauten Auferstehungskirche in Moskau und dient dem Gedenken an die russischen Soldaten während der Völkerschlacht 1813. Link zur Kirche: https://de.wikipedia.org/wiki/Russische_Ged%C3%A4chtniskirche
Unser letzter Punkt auf der Liste war das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig, welches zusammen mit St. Alexi in 1913 eingeweiht wurde. Die Bauzeit des Denkmals beträgt 15 Jahre. Es ist ein wirklich beeindruckendes Denkmal, welches wir uns viel kleiner vorgestellt hatten. Ich fand den Teich davor so toll, weil die Fische hier drin wie verrückt hoch gesprungen sind.
Das Völkerschlachtdenkmal ist 91 Meter hoch und hat eine rittergeschmückte Krypta.
Man kann auf die oberste Plattform rauf gehen und hat einen tollen Panoramablick über Leipzig. Im Oktober 1813 tobte rund um die Leipziger Stadtmauern die große Feldschlacht mit Napoleon. Hunde dürfen angeleint mit aufs Denkmalgelände, allerdings nicht mit ins Denkmalsinnere. Hier ist der Link zum Denkmal: https://www.stiftung-voelkerschlachtdenkmal-leipzig.de/
Wer nach Leipzig kommt, sollte sich auch unbedingt die Red Bull Arena anschauen. Ich darf dort als Hund leider nicht mit rein, aber meine Familie war in 2022 schon einmal dort, um sich ein Spiel der deutschen Nationalmannschaft anzuschauen. Ich war in der Zeit zu Hause und Oma hat auf mich aufgepasst und verwöhnt. Aber wir wollten euch das Stadion nicht vorenthalten.
Die Red Bull Arena ist das Stadion bei Heimspielen von RB Leipzig und hat ein Fassungsvermögen von insgesamt 47800 Plätzen. Es wurde im Jahr 2000 mit dem Bau begonnen und die Einweihung war in 2010.
Wenn man nicht zu einem Spiel dorthin möchte, kann man das Stadion auch im Rahmen einer Stadiontour besichtigen. Infos zum Stadion gibt es hier: https://rbleipzig.com/de/stadion/red-bull-arena
So Freunde, ich hoffe euch hat mein Pfoten-Abenteuer durch Leipzig gefallen und ihr seid auch bei meinem nächsten Abenteuer wieder dabei? Ich hatte viel Spaß und bin gerne mit meiner Familie unterwegs. Liebe Grüße, eure Emma
Damit unterwegs nichts fehlt, solltest du immer folgendes in den Hundekoffer einpacken:
Leine & Geschirr – wir haben für unsere Sommerurlaube am Meer immer ein Hundegeschirr (1) dabei, was schnell trocknet und ein Ersatzgeschirr (2), falls das andere doch noch nass ist. Außerdem haben wir neben unserer Flexi-Leine (3) auch noch eine kurze Leine (4) mit. Eine kurze Leine ist nämlich in manchen Einrichtungen, wir z.B. Tierparks Pflicht, sonst kommt ihr nicht rein mit Hund.
Hundebett & Decke – Emma benötigt neben ihrem Körbchen (5) auch immer ihre Kuscheldecke (6) mit der sie zugedeckt werden möchte)
Trocken-/Feucht-Futter & Leckerlis (plus Näpfe (7), faltbarer Wassernapf und gefüllte Trinkflasche (8) für den Hund)
Kotbeutel (9)
Spielzeug (Emma hat mindestens ein Wasserspielzeug, ein Kuscheltier und ein Zergel oder Ball dabei)
Handtuch (10) für den Hund (bei Regen oder nach dem Schwimmen); Emma hat immer einen Hunde-Bademantel dabei, da sie es liebt darin zu chillen und er trocknet zudem gut ab.
Erste-Hilfe-Set (11), Zeckenzange, Desinfektionsmittel (12), Verband (13) der selbstklebend ist etc.
Medikamente (falls sie der Hund benötigt)
EU-Heimtierausweis (achtet gerade bei Auslandsreisen immer vorher auf die benötigten Impfungen und Einreisebestimmungen, damit euch an der Grenze keine unschöne Überraschung erwartet)
Tipp: Packt am besten einen kleinen Rucksack oder eine Reisetasche nur für den Hund, denn so habt ihr alles griffbereit. Emma hat eine eigene Reisetasche (14) mit verschiedenen Fächern, wo alles rein passt und sich gut sortieren lässt.
2. Unterkünfte finden, die Hunde lieben
Nicht jede Unterkunft erlaubt Hunde. Achte bei der Suche/Buchung auf:
Hund erlaubt – im Inserat oder direkt anfragen per App oder E-Mail
Zusatzkosten für Hunde; diese können teilweise stark variieren und kosten 5-15 Euro zusätzlich pro Nacht. Bei einigen Anbietern reist der Hund kostenlos mit
Lage – achtet auf die Nähe zu Parks oder Wanderwegen, damit die tägliche Gassi-Runde gesichert ist. Der Weg zum Strand kann auch wichtig sein, da man gerade mit Hund/Kindern doch einiges mitschleppen muss und meistens ist der Hundestrand ziemlich weit ab, am hinteren Ende des Strandes.
Für eine sichere Fahrt gilt in Deutschland keine explizite/gesetzliche Anschnallpflicht für Hunde. Aber da laut deutschem Verkehrsrecht (§22 StVO) Hunde als Ladung gelten, und diese immer gesichert werden muss, trifft dies somit auch auf eueren Hund zu. Diese 3 Möglichkeiten zum sichern im Auto kennen wir:
Hundegurt (15) – wichtig ist hierbei, dass der Hund ein Geschirr trägt, damit er sich nicht selber strangulieren kann. Also bitte niemals am Halsband befestigen. Alle in Deutschland käuflich zu erwerbenden Anschnallgurte, sind genormt und passen in die handelsüblichen Autos rein.
Transportbox – sie wird fest im Auto gesichert. Man sollte darauf achten das die Transportbox groß genug ist, damit sich der Hund darin bewegen, liegen und aufrecht sitzen kann. Aber Vorsicht, zu groß sollte sie auch nicht sein. Lieber im Fachhandel beraten lassen und den Hund rechtzeitig daran gewöhnen.
Trenngitter – für den Kofferraum; Hierbei gilt keine Anschnallpflicht, da der Hund räumlich vom Fahrer und den übrigen Passagieren getrennt ist und somit auch nicht zu einem Wurfgeschoss werden kann. Achtet unbedingt auf zertifizierte, stabile Trenngitter, die fest verankert sind. So könnt ihr euren Hund bei einem Unfall oder einer Vollbremsung schützen.
Emma fährt bei uns im Auto immer auf der Rückbank, gesichert mit einem Hundegeschirr und Anschnallgurt, mit. Und ja, auch wir wurden bereits durch die Polizei kontrolliert. Es wurde wirklich darauf geachtet, ob Emma angeschnallt ist. Wäre sie nicht angeschnallt gewesen, hätten wir 35 Euro als Strafe zahlen müssen. Kommt es sogar zu einem Unfall, sind die Strafen noch um einiges höher.
4. Die schönsten, hundefreundlichsten Strände in Deutschland
Wenn ihr ans Meer wollt, schaut unbedingt vorher nach den offiziellen Hundestränden und den Bestimmungen, wie z.B. der Anleinpflicht vor Ort. Wir haben euch mal unsere bisherigen Favoriten zusammen gestellt und ob man an den jeweiligen Hundestränden eine Leinenpflicht hat:
Cuxhaven – Sahlenburg Hundestrand (Nordsee); hier gibt es eine Leinenpflicht
Travemünde – Brodtener Ufer (Ostsee); hier gibt es keine Leinenpflicht
St. Peter Ording – Hundestrand Nord (Nordsee); hier gibt es keine Leinenpflicht
Grömitz – Am Nordstrand (Ostsee); hier gibt es keine Leinenpflicht
Tipp: Hundestrände sind meist außerhalb der Hauptbadesaison weniger voll.
5. Checkliste vor der Abreise
Vor jedem Urlaub mit Hund, solltest du folgendes erledigen:
Impfstatus prüfen; eventuell impfen lassen und dabei die Chipnummer des Hundes vom Tierarzt prüfen lassen
Hat euer Hund noch einen Zecken-/Mückenschutz? Beim wandern über Felder und in Wäldern, warten die Zecken auf eure Vierbeiner und am Strand gibt es die fiesen Sandmücken, die mittlerweile auch ziemlich gefährlich sein können.
EU-Heimtierausweis mitnehmen – hauptsächlich für Auslandreisen, aber im Falle einer Verletzung ist der Ausweis auch in Deutschland nicht verkehrt.
Futtermenge berechnen, damit auch für das leibliche Wohl eurer Hunde gesorgt ist.
Tipp: Ich stelle für Emma vor jeder Reise eine Übersicht über die Tierärzte vor Ort zusammen und notiere auch die Tierkliniken/Tierrettung in der Nähe – dies solltet ihr zur Sicherheit auch tun!
Fazit:
Mit der richtigen Vorbereitung wird jede Reise mit Hund zu einem stressfreien und unvergesslichen Erlebnis, für Hund und Mensch. Nimm dir ausreichend Zeit für Pausen, achte auf die Bedürfnisse deines Vierbeiners und genieße die gemeinsamen Abenteuer in vollen Zügen!
Einkaufsliste:
Wir haben euch mal ein paar unserer Produkte zusammen gestellt, die wir für Emma gekauft hatten, falls es euch interessiert. Wenn ihr auf die einzelnen Links klickt, werdet ihr direkt zu dem jeweiligen Produkt weiter geleitet.
Wir haben schon so viel über Gotha gehört, dass wir uns bei einem Tagestrip selber mal ein Bild von der Stadt machen wollten. Gotha ist mit ca. 47000 Einwohnern die fünftgrößte Stadt Thüringens. Das barocke Stadtbild wird unter anderem durch das Schloss Friedenstein geprägt. Aber auch durch viele andere Gebäude. Infos über Gotha findet ihr hier: https://gotha.de/ und hier: https://www.gotha-adelt.de/sehenswert/gothas-sehenswuerdigkeiten/
In Gotha fährt mit der Straßenbahn Gotha, eine der letzten Überlandstraßen-bahnen Deutschlands. Infos und Fahrpläne der Straßenbahn, gibt es hier: https://waldbahn-gotha.de/
In Gotha gibt es den Tierpark Gotha, welcher sogar mit Hunden besucht werden darf, obwohl dort zum Teil die Tiere frei herum laufen. Daher muss der Hund auch an die kurze Leine. Es ist ein wirklich schöner Tierpark mit vielen verschiedenen Tieren wie z.B. Stachelschweinen und Ziegen. Es gibt insgesamt ca. 600 einheimische und exotische Tiere. Infos zum Tierpark findet ihr hier: https://www.tierpark-gotha.de/
Im Tierpark gibt es auch ein Restaurant, wo man sich stärken kann, genügend WCs an verschiedenen Stellen und auch genug Mülleimer, wenn euer Hund doch mal ein Geschäft im Tierpark erledigen musste. Besonders interessant fand Emma die Otter, den lachenden Hans und die Steppenfüchse, die wild im Gehege umher getollt sind und miteinander gespielt haben.
Sehr imposant war der Eurasische Wolf, der ziemlich nah ans Gehege kam, der Bengal-Tiger oder auch der Steppendingo, der sich auffällig beleckt hat, als er Emma gesehen hat. Letzterer sah eigentlich aus wie ein ganz normaler Hund, den man gerne gestreichelt hätte. So kann man sich vom aussehen eines Tieres doch täuschen lassen.
Wir können euch den Tierpark wirklich sehr empfehlen. Es gab auch immer wieder Trinkwasserstationen für den Hund, die mit frischem Wasser gefüllt waren. Allerdings solltet ihr bei feuchtem Wetter, gutes Schuhwerk anziehen, da es dann doch etwas matschig werden kann, durch die naturbelassenen Wege.
Der Besuch im Tierpark hat sich für Emma gelohnt, da es zum Abschied noch ein neues Stofftier gab, einen kleinen Tiger. Den hat sie natürlich, Golden Retriever typisch, selber ganz stolz zum Auto getragen.
Weiter ging es vom Tierpark aus für uns in Richtung Schloss Friedenstein. Unser Tipp: Kommt früh zum Tierpark, dann ergattert ihr noch einen der kostenlosen Parkplätze und lauft von dort aus in Richtung Schloss oder Innenstadt. So erspart ihr euch teure Parkkosten und der Weg vom Tierpark zum Schloss, hat für uns ca. 20 Minuten gedauert. Außerdem führt der Weg vorbei an anderen Sehenswürdigkeiten, die auf dem Weg zum Schloss liegen. Den Parkplatz findet ihr hier: https://maps.app.goo.gl/MAibAWyZg7hC2j3T8
Die anderen Sehenswürdigkeiten auf dem Weg zum Schloss Friedenstein waren z.B. der Marstall, das Teehäuschen oder die Orangerie.
Der Marstall Gotha wurde 1848 erbaut und bis 1997 als Reithalle genutzt. Mittlerweile wurde es umfunktioniert zu einem Bürohaus. Herzog Friedrich II. von Sachsen-Gotha-Altenburg, ließ das Teehäuschen zwischen 1706 und 1712 im Altenburger Schlossgarten errichten. Hier traf sich die feine Gesellschaft im Festsaals mit Spielen, Musik, Tanz und gutem Essen/Trinken. Mittlerweile ist das Teehaus ein christliches Kinderhaus. Mehr Infos zum Teehaus findet ihr hier: https://teehaus-altenburg.de/teehaus/zur-geschichte-von-teehaus-und-orangerie/
Die Orangerie und der Garten ist wirklich sehr beeindruckend. Die Orangerie wurde in den Jahren 1747 und 1774 erbaut und gilt als eine der größten barocken Orangerie-Anlagen. In der Orangerie finden öfter Veranstaltungen statt, die man im Veranstaltungskalender finden kann. Aber auch ohne Veranstaltung kann man im Garten sitzen und die Blumen genießen. Infos zur Orangerie findet ihr hier: https://www.orangerie-gotha.de/
Weiter ging es durch den wunderschönen Schlossgarten mit vielen Sitzmöglichkeiten, in Richtung Schloss. Auf dem Weg lagen noch die Kasematten, die leider nur ohne Hund besucht werden dürfen und die Statue vom Herzog – Ernst dem Frommen. Der Herzog war mit verantwortlich für die Einführung der Schulpflicht.
Das Schloss Friedenstein wurde von 1643 bis 1656 erbaut und liegt oben auf dem Berg, so das man es bereits unten von der Altstadt aus sehen kann. Neben dem Schlossmuseum beherbergt die Schlossanlage noch das Museum der Natur, dass barocke Ekhof-Theater und die Schlosskirche.
Vom hinteren Teil des Schlossgartens aus, hat man eine gute Sicht auf das Herzogliche Museum Gotha. Dort kann man sich europäische und außereuro-päische Kunstschätze von der Antike bis in die Neuzeit anschauen. Infos gibt es hier: https://www.stiftung-friedenstein.de/herzogliches-museum
Nach dem Besuch im Schloss und einer kleinen Stärkung, haben wir uns wieder auf dem Weg in Richtung Innenstadt gemacht. Es ging vorbei an der Gothaer Stadtbibliothek, dem neuen Rathaus und dem Kulturhaus. Infos gibt es hier: https://www.kulturhaus-gotha.de/
Das Hauptpostamt Gotha wurde im Jahr 1890 erbaut und liegt am Ekhofplatz 1. Es gilt als kaiserliches Postamt und hat ein historisches Eingangsportal.
Weiter ging es durch die wunderschöne Altstadt Gothas, mit seinen vielen, gut erhaltenen Gebäuden, vorbei am Buttermarkt. Emma fand wohl die Taube am besten.
Es gibt wirklich so viele schöne Gebäude in Gotha, dass man eigentlich immer die Kamera in der Hand hält.
In Gotha gibt es das evangelische Augustinerkloster mit Augustinerkirche. Im Kloster gibt es ein Klostercafé und man kann dort auch Übernachten und Tagen. Infos zum Koster gibt es hier: https://www.augustinerkloster.de/
Einen wirklich tollen Blick auf den Hauptmarkt mit altem Rathaus, habt ihr oben vom Schlossberg aus, wo auch die Wasserkunst zu bestaunen ist.
Gotha ist auf jeden Fall eine Reise wert. Entweder als Städtetrip für einen Tag, so wie wir es gemacht haben oder auch für 2-3 Tage, wenn man sich mehr Zeit für die Stadt nehmen will. Gotha ist eine wirklich schöne und vor allem saubere Stadt, die man super mit Hund besuchen kann.
Ich bin nun müde vom vielen laufen und werde auf der Heimfahrt bestimmt ein ausgiebiges Nickerchen machen. Wir hoffen euch hat die Tour durch Gotha mit uns gefallen? Bis zum nächsten Mal, eure Emma.