Schwierige Hunde sollten gefördert werden. Wir zeigen euch hier unsere liebsten Spiele für mehr Ruhe und Vertrauen beim Hund.
Ich weiß noch genau, wie herausfordernd manche Situationen mit Emma am Anfang waren. Schnell aufgeregt, unsicher in neuen Umgebungen oder einfach komplett überdreht. Vielleicht kennst du das auch.
Was uns unglaublich geholfen hat: die richtigen Spiele. Nicht wildes Toben, sondern gezielte, ruhige Beschäftigung.
Was ich im Umgang mit Emma und anderen Hunden lernen durfte
„Schwierig“ bedeutet oft nicht „ungezogen“, sondern:
- überfordert
- unsicher
- ängstlich
- oder voller Energie ohne Ventil
Und genau hier setzen passende Spiele an.
Suchspiele: Emmas absoluter Gamechanger
Am Anfang habe ich Leckerlis einfach sichtbar auf dem Boden verteilt.
Später dann:
- hinter Möblen
- im Garten
- in kleinen Verstecken
Was ist dadurch passiert? Emma wurde ruhiger, konzentrierter und zufriedener.
💡 Nasenarbeit gibt Hunden Sicherheit, weil sie selbst Lösungen finden dürfen!

Langsame Denkspiele statt Action
Früher dachte ich: Viel Bewegung = müder Hund.
Heute weiß ich, zu viel Action macht oft nur noch hibbeliger.
Unsere Lieblingsideen:
- Leckerlis im Handtuch einrollen
- kleine „Such-Puzzles“ mit Bechern
- Futter verstecken statt einfach geben
💡 Ziel ist nicht Auspowern, sondern Runterfahren.

Impulskontrolle: klein anfangen, aber große Wirkung erzielen
Ein super simples Spiel, das bei uns viel verändert hat:
Ich lege ein Leckerli hin und Emma darf es erst auf Signal nehmen.
Am Anfang schwer. Heute Alltag.
💡 Das stärkt Geduld und hilft enorm im täglichen Zusammenleben.

🐾 Kleine Erfolge sind alles
Ich habe gelernt:
- lieber kurz und positiv
- als lang und frustrierend
Wenn Emma Erfolg hatte, haben wir aufgehört. Und genau das hat langfristig den größten Unterschied gemacht.
Mein Fazit:
Ein „schwieriger“ Hund ist kein Problemhund. Er braucht einfach die richtige Unterstützung.
Mit den passenden Spielen kannst du so viel verändern und das nicht nur im Verhalten, sondern auch in eurer Bindung. Und genau das macht am Ende alles aus.
💡Dies hier sind Tipps aus meiner Erfahrung mit Emma und meinen anderen Hunden, mit denen ich durchs Leben gehen durfte. Aber jeder Hund ist anders und das kann, muss aber bei euch so nicht funktionieren. Für den Fall das es euch nicht hilft, solltet ihr professionelle Hilfe bei einem Hundetrainer oder Tierarzt suchen.
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