Urlaub mit Hund

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Serbien mit Hund – Flüsse, Wälder und Abenteuer auf vier Pfoten

Serbien, dass unbekannte Herz des Balkans. Weite Ebenen, wilde Wälder, urige Dörfer und herzliche Menschen, die Tiere lieben. Hier herrscht Freiheit, aber kein Chaos. Wer vorbereitet reist und Respekt mitbringt, erlebt ein ehrliches, ursprüngliches Land, das sich perfekt für einen Roadtrip mit Hund eignet.

Einreisebestimmungen – Über die Grenze ins Balkan-Abenteuer

Serbien gehört nicht zur EU, aber die Einreise ist mit gültigen Papieren problemlos:

  • EU-Heimtierausweis ist Pflicht
  • Mikrochip (ISO-Standard)
  • Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt, nicht älter als 12 Monate)
  • Tierärztliches Gesundheitszeugnis (vom Amtstierarzt, max. 10 Tage alt)
  • Nachweis der Entwurmung empfohlen

Bei der Einreise über Ungarn, Bulgarien, Rumänien oder Nordmazedonien finden stichprobenartige Kontrollen statt. Ihr solltet die Unterlagen also immer griffbereit halten.

Gesetze und Vorschriften – Leine, Maulkorb und Rassenregelungen

In Serbien gilt kein einheitliches Hundegesetz wie in der EU, aber es gibt klare Sicherheitsvorgaben für bestimmte Hunderassen.

Leinenpflicht:

In Städten, Parks und Wohngebieten Pflicht.

In der Natur und auf dem Land erlaubt, den Hund frei laufen zu lassen, wenn er abrufbar ist.

Maulkorbpflicht:

Serbien führt eine offizielle Liste sogenannter „potenziell gefährlicher Hunderassen“. Für diese besteht in der Öffentlichkeit Maulkorb- und Leinenpflicht:

  • American Staffordshire Terrier
  • Bullterrier
  • Miniature Bullterrier
  • Staffordshire Bullterrier
  • Pit Bull Terrier
  • Rottweiler
  • Dobermann
  • Dogo Argentino
  • Tosa Inu
  • Fila Brasileiro
  • Boerboel

Die Vorschrift gilt in Städten, öffentlichen Verkehrsmitteln, auf Märkten und in dicht besiedelten Gebieten. Auf dem Land und in der Natur wird das oft entspannter gehandhabt. Aber offiziell gilt: Maulkorb immer dabei haben.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Kleine Hunde dürfen kostenlos in Taschen mitfahren.

Große Hunde: Leine, Maulkorb und Ticket nötig.

Restaurants:

In Städten unterschiedlich, auf dem Land fast überall willkommen.

Draußen sitzen mit Hund ist meist kein Problem, viele Wirte bringen von sich aus Wasser.

Gesundheit und Vorsorge – Sonne, Parasiten und Streuner

Serbien ist naturbelassen, warm und stellenweise wild und daher perfekt für Abenteurer, aber mit kleinen Tücken.

Parasiten:
Zecken, Flöhe und Sandmücken sind verbreitet. Schutzmittel (Spot-on, Halsband, Tablette) unbedingt nutzen.

Hitze:
Im Sommer wird es heiß – bis über 35 °C. Spaziergänge am besten frühmorgens oder abends, immer Wasser dabeihaben.

Streuner:
Straßenhunde sind Teil des Alltags, vor allem auf dem Land. Meist freundlich, aber manchmal territorial. Konfrontationen vermeiden, Futter nicht offen stehen lassen.

Tierärzte:
In Städten wie Belgrad, Novi Sad, Niš oder Subotica gibt es moderne Tierkliniken mit 24h-Dienst. Auf dem Land einfache, aber hilfsbereite Tierärzte. Ihr solltet unbedingt vorher Adressen für eure Urlaubsregion suchen und speichern.

Natur und Abenteuer – Pfoten zwischen Donau und Karpaten

Serbien ist ein Land voller Kontraste: unberührte Wälder, mächtige Flüsse und einsame Hochebenen.

Wandern und Natur:

Tara-Nationalpark: Dichte Wälder, tiefe Schluchten, klare Luft. Achtung: Bärengebiet. Hund anleinen!

Đerdap-Nationalpark (Eiserne Pforte): Spektakuläre Aussicht auf die Donau, zahlreiche Wanderwege.

Fruska Gora: Weinberge, Klöster und sanfte Hügel, perfekt für ruhige Spaziergänge.

Flüsse und Seen:

An Donau, Sava und Drina gibt es viele ruhige Uferstellen. Sie sind ideal zum Baden mit Hund.

In der Nebensaison kaum Touristen, dann ist Freilauf möglich, aber Rücksicht auf Fischer nehmen.

Wildtiere:
In abgelegenen Regionen leben Wildschweine, Wölfe und Bären. Hund im Wald anleinen, besonders im Westen des Landes.

Unterkünfte und Alltag – Zwischen Bauernhof und Belgrader Szene

Serbien ist unkompliziert, preiswert und die Gastfreundschaft ist ehrlich.

Unterkünfte:

Viele Pensionen und Apartments sind hundefreundlich.

Auf dem Land ist der Hund selbstverständlich, fast jeder Hof hat eigene Tiere.

In Hotels der Großstädte vorher anfragen, einige verlangen kleine Aufpreise.

Restaurants und Alltag:

In Belgrad, Novi Sad und Niš gibt es moderne, hundefreundliche Cafés.

Auf dem Land ist der Hund einfach Teil des Lebens und daher kein Problem.

Müllentsorgung nicht überall ideal, daher eigene Beutel dabeihaben.

Kosten:

Tierärzte, Unterkünfte und Verpflegung sind deutlich günstiger als in Westeuropa.

Kreditkarten funktionieren in Städten, auf dem Land besser Bargeld (Serbischer Dinar – RSD).

Besonderheiten und Tipps – Balkan ehrlich erleben

Serbien ist sicher, aber etwas chaotisch. Straßen, Verkehr und Beschilderung fordern Geduld.

In Dörfern laufen oft Kühe, Ziegen oder Pferde frei herum. Hund anleinen, bis ihr das Umfeld kennt.

Leitungswasser ist trinkbar, aber leicht gechlort, daher ist abgefülltes Wasser besser.

Menschen sind direkt, aber herzlich. Wer freundlich reist, bekommt Hilfe und oft ein Lächeln dazu.

Fazit:

Serbien mit Hund ist kein Hochglanzurlaub. Es ist echt, wild und herzlich. Ein Land, das dich entschleunigt und deinem Hund Raum gibt, einfach Hund zu sein. Wer Regeln respektiert und offen für Abenteuer ist, findet hier Freiheit, Natur und Begegnungen, die bleiben. Ein Reiseziel für Entdecker mit Herz – und für Hunde, die lieber Wälder als Wellness wollen.

Irland mit Hund – Klippen, Seen und Abenteuer auf vier Pfoten

Irland, dass klingt nach saftig grünen Hügeln, windgepeitschten Klippen und urigen Pubs, aus denen Musik und der Duft von Torffeuer strömen. Und die gute Nachricht: Hunde sind hier willkommene Begleiter auf Wanderwegen, in Cottages und oft sogar in Pubs.

Doch auch hier gilt: Wer Regeln und Wetter kennt, erlebt mit Hund ein echtes Inselabenteuer zwischen Atlantik, Schafweiden und unendlicher Natur.

Einreisebestimmungen – Über die See ins Grüne

Irland gehört zur EU, die Einreise mit Hund ist unkompliziert, aber kontrolliert:

  • EU-Heimtierausweis ist Pflicht
  • Mikrochip (ISO-Standard)
  • Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt)
  • Bandwurmbehandlung (Pflicht, frühestens 120 Stunden und spätestens 24 Stunden vor der Einreise)

Rassenregelungen:
Für einige Hunderassen (z. B. Staffordshire Bull Terrier, Pit Bull Terrier, Rottweiler, Bullmastiff u. a.) gelten strengere Auflagen. Leinen- und Maulkorbpflicht in der Öffentlichkeit.

Tipp: Wer mit der Fähre reist, sollte prüfen, ob der Hund während der Überfahrt im Auto bleiben darf oder in speziellen Hundeboxen untergebracht wird.

Gesetze und Vorschriften – Leine, Maulkorb und irische Eigenheiten

Irland ist grundsätzlich hundefreundlich, aber mit klaren Regeln:

Leinenpflicht:

In Städten und Parks meist Pflicht.

In ländlichen Gebieten entspannter, aber Achtung: Schafweiden sind tabu!

Maulkorbpflicht:

Für bestimmte Rassen vorgeschrieben (nach Dangerous Dogs Act).

Wird im Alltag auch in Städten regelmäßig kontrolliert.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Hunde dürfen in Busse oder Züge, wenn sie sauber, angeleint und unter Kontrolle sind.

Große Hunde brauchen in manchen Regionen ein separates Ticket.

Restaurants und Pubs:

In vielen ländlichen Pubs sind Hunde willkommen, besonders wenn es einen Kamin gibt.

In Städten wie Dublin oder Galway vorher nachfragen, ob Hunde erlaubt sind.

Gesundheit und Vorsorge – Wind, Wetter und kleine Gefahren

Das irische Klima ist mild, aber feucht. Perfekt für Spaziergänge, solange man Regenjacke und Handtuch dabeihat.

Zecken und Parasiten:
In Wiesen und Mooren kann es Zecken geben – Schutz ist ganzjährig sinnvoll.

Regen und Wind:
An den Küsten pfeift der Wind ordentlich, besonders an Klippen wie den Cliffs of Moher. Leine lieber dranlassen!

Weidetiere:
Schafe sind allgegenwärtig. Hunde dürfen sie nicht jagen oder aufscheuchen, denn das kann rechtliche Folgen haben.

Tierärzte:
In jeder größeren Stadt gibt es Notdienste. Im ländlichen Raum vorher Adressen heraussuchen und speichern.

Strände und Natur – Pfotenglück zwischen Klippen und Seen

Irland hat unzählige Strände und viele davon sind hundefreundlich. Aber fast überall gelten saisonale Zeiten für Freilauf.

Hundestrände und Küsten:

County Kerry, Donegal und Mayo bieten traumhafte, weitläufige Sandstrände.

In der Nebensaison dürfen Hunde meist frei laufen.

Achtung auf starke Strömungen und Gezeiten!

Wandern und Natur:

Wicklow Mountains: Dichte Wälder, Moore und tolle Aussichtspunkte.

Killarney National Park: Wasserfälle, Seen und weite Pfade – perfekt für lange Touren.

Connemara: Wilde, ursprüngliche Landschaft mit einsamen Wegen.

Immer Wasser und Snacks für den Hund dabei haben, besonders auf langen Routen, wo kaum Einkehrmöglichkeiten bestehen.

Unterkünfte und Alltag – Zwischen Cottage und Pub

Unterkünfte:
Viele Ferienhäuser, B&Bs und Cottages erlauben Hunde. Einfach nach pet-friendly suchen. In der Nebensaison ist die Auswahl besonders groß.

Hotels und Pubs:
Einige Hotels haben eigene Hundezimmer oder erlauben Hunde im Pub-Bereich.
Tipp: In Irland ist Gastfreundschaft groß, aber Sauberkeit wird erwartet.

Restaurants und Alltag:
In den meisten Lokalen sind Hunde außen erlaubt, innen nur mit Genehmigung.
Viele Iren haben selbst Hunde und Gespräche ergeben sich von selbst.

Besonderheiten und Tipps – Irland mit Herz und Wind

Wetter kann an einem Tag alle vier Jahreszeiten bieten. Flexibilität ist Pflicht.

Regen ist kein Grund, drinnen zu bleiben, aber ein guter Mantel für Hund und Mensch hilft.

In ländlichen Regionen gibt es kaum Mülleimer, daher Beutel immer mitnehmen.

Autofahrten dauern länger, als es die Karte vermuten lässt, denn viele Straßen sind eng und kurvig.

Strafen: Wer Leinenpflicht oder Auflagen ignoriert, riskiert Bußgelder bis 2.500 €.

Kultur: Iren sind herzlich, aber erwarten Rücksicht. Wer freundlich und respektvoll reist, wird schnell Teil des Alltags.

Fazit:

Irland ist kein Land für Schönwetterurlauber, aber es ist ein Paradies für echte Entdecker auf vier Pfoten. Wer Wind, Regen und ungezähmte Natur liebt, wird Irland mit Hund nie vergessen. Zwischen rauen Klippen, stillen Seen und grünen Wiesen erlebt ihr das pure Gefühl von Freiheit – ehrlich, wild und wunderschön.

Liechtenstein mit Hund – Alpen, Flüsse und kleine Städte auf vier Pfoten

Liechtenstein, dass kleine Fürstentum zwischen Schweiz und Österreich, klingt nach sanften Alpenhängen, idyllischen Wanderwegen und charmanten Dörfern. Hier können Hunde gemütliche Spaziergänge entlang der Rheinauen genießen, über Almwiesen toben oder die Ruhe der Berge erleben. Die gute Nachricht: Hunde sind in Liechtenstein willkommen, und Wanderwege, Naturpfade sowie viele Unterkünfte heißen Vierbeiner gerne.

Doch Vorsicht: Das Land liebt Regeln. Wer sie kennt und respektiert, erlebt mit Hund ein kleines, aber feines Outdoor-Paradies.

Einreisebestimmungen – Über die Grenze ins Fürstentum

Liechtenstein gehört zum Schengenraum und nutzt das EU-Heimtierreglement, daher ist die Einreise für Hunde unkompliziert:

  • EU-Heimtierausweis Pflicht
  • Mikrochip (ISO-Standard)
  • Tollwutimpfung: mindestens 21 Tage alt
  • Keine Quarantäne erforderlich
  • Maximal 5 Hunde pro Person empfohlen

Tipp: Vor der Reise prüfen, ob Sonderregelungen für bestimmte Rassen bestehen.

Gesetze und Vorschriften: Leine, Maulkorb und liechtensteinische Genauigkeit

Liechtenstein ist hundefreundlich, aber streng, wenn es um öffentliche Bereiche geht.

Leinenpflicht:

In Städten wie Vaduz oder Schaan fast immer Pflicht.

Auf Wanderwegen meist entspannt, außer bei Vieh auf den Almwiesen.

Maulkorbpflicht:

Für bestimmte Rassen vorgeschrieben, z. B.:

  • American Staffordshire Terrier
  • Staffordshire Bull Terrier
  • Pit Bull Terrier
  • Rottweiler u.a.

In öffentlichen Verkehrsmitteln und städtischen Bereichen wird ein Maulkorb oft empfohlen.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Hunde dürfen mit, meist gegen Ticket

Leine und ggf. Maulkorb Pflicht

Restaurants:

In ländlichen Gasthäusern willkommen, in Städten besser nachfragen.

Viele Restaurants stellen einen Napf mit Wasser bereit.

Gesundheit und Vorsorge – Alpenluft und kleine Gefahren

Zecken: Ganzjährig ein Thema, besonders in Wäldern und auf Almwiesen.

Hitze: Im Sommer können sonnige Wanderwege heiß werden. Schatten und Wasser einplanen.

Kühe und Almwiesen: Hunde anleinen, Abstand zu Weidevieh halten.

Tierärzte: In Vaduz und Schaan gibt es Notdienste. Vorab Tierarztadresse im Handy speichern.

Strände und Natur – Rheinauen, Alpen und Pfotenglück

Liechtenstein hat keine Seen mit Badestränden, aber dafür wunderschöne Fluss- und Naturgebiete:

Hundebadeplätze:

Rheinauen: Stellenweise Zugang für Hunde

Kleine Weiher und Bäche in der Natur

Wandern und Natur:

Alpenwanderwege: perfekt für Tagesausflüge mit Hund

Malbun: Almregionen mit gut ausgeschilderten Wanderwegen

Rheinuferpfade: ideal für Spaziergänge ohne große Steigungen

Wichtig: Leine immer dabeihaben, besonders auf Wanderwegen mit Wildtieren oder Vieh.

Unterkünfte und Alltag – Zwischen Ferienwohnung und Berghütte

Unterkünfte:

Viele Ferienwohnungen und kleine Hotels heißen Hunde willkommen. Über Portale wie Airbnb nach „haustierfreundlich“ filtern.

Berghütten in Malbun erlauben Hunde meist nach Rücksprache.

Restaurants:

Hund meist draußen erlaubt, innen besser nachfragen. Wasser und ggf. eigene Decke mitbringen.

Besonderheiten und Tipps – Liechtenstein mit Herz und Regeln

Regional unterschiedlich: Städte wie Vaduz strikt, Almregionen entspannter.

Strafen: Verstoß gegen Leinenpflicht oder Maulkorbpflicht kann Bußgeld nach sich ziehen.

Kultur: Liechtensteiner lieben Ordnung und Natur; wer Regeln einhält, wird freundlich empfangen.

Praktischer Tipp: Trinkwasser, Snacks und ggf. tragbare Hundedecke einpacken. Auf Wanderungen nicht auf jeden Brunnen zählen, Wasser mitnehmen.

Fazit: Liechtenstein ist ein kompaktes, aber sehr hundefreundliches Outdoor-Paradies. Wer Regeln kennt und respektiert, findet idyllische Wanderwege, Rheinauen, Almregionen und herzliche Gastgeber. Zwischen Bergen, Flüssen und charmanten Dörfern wartet ein Stück Alpen-Pfotenglück.

Lettland mit Hund – Wälder, Seen und Ostseeküste auf vier Pfoten

Lettland, dass klingt nach endlosen Kiefernwäldern, stillen Seen und kilometerlangen Sandstränden an der Ostsee. Hier kann dein Hund nach Herzenslust toben, durch flache Flussufer waten oder auf ruhigen Waldpfaden die Natur erkunden. Die gute Nachricht: Hunde sind in Lettland willkommen, und viele Gastgeber freuen sich über vierbeinige Besucher.

Doch Vorsicht: Auch Lettland hat Regeln. Wer sie kennt und respektiert, erlebt mit Hund ein wahres Paradies aus Natur, Wasser und Ruhe.

Einreisebestimmungen – Über die Grenze ins Baltikum

Da Lettland zur EU gehört, ist die Einreise ist daher unkompliziert:

  • EU-Heimtierausweis ist Pflicht
  • Mikrochip (ISO-Standard)
  • Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt)
  • Mindestalter: Hunde müssen mindestens 15 Wochen alt sein
  • Maximal 5 Hunde pro Person erlaubt

Tipp: Vor der Reise prüfen, ob es spezielle Vorschriften für bestimmte Rassen oder temporäre Bestimmungen gibt.

Gesetze und Vorschriften: Leine, Maulkorb und lettische Genauigkeit

Die Letten sind hundefreundlich, aber die Regeln unterscheiden sich je nach Stadt und Region.

Leinenpflicht:

In Städten und öffentlichen Verkehrsmitteln meist Pflicht.

In Nationalparks und Naturschutzgebieten strikt einzuhalten.

In ländlichen Gegenden oft entspannt.

Maulkorb:

Für bestimmte Hunderassen vorgeschrieben. Es ist generell ratsam, einen Maulkorb dabei zu haben, da Vorschriften je nach Gemeinden variieren.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Hunde dürfen mit, meist gegen Ticket (halber Fahrpreis).

Leine und ggf. Maulkorb sind Pflicht.

Restaurants:

Viele kleine Gasthäuser und Cafés heißen Hunde willkommen.

In größeren Städten besser nachfragen, draußen ist es meist unproblematisch.

Gesundheit und Vorsorge – Wälder, Seen und kleine Gefahren

Zecken: Besonders in Wäldern und an Seen ein Thema. Zeckenschutz dringend empfohlen.

Hitze: Sommer kann heiß werden; Schatten und frisches Wasser für den Hund einplanen.

Wildtiere: Hirsche, Wildschweine und Vögel sind überall. Hund unter Kontrolle halten.

Tierärzte: In Städten wie Riga, Liepāja oder Daugavpils gibt es Notdienste. Vorab die nächste Tierklinik im Handy speichern.

Strände und Natur – Küste, Seen und Pfotenglück

Lettland bietet flache Sandstrände, naturbelassene Küsten und unzählige Seen.

Hundebadeplätze:

Baltische Ostseeküste: ruhige Abschnitte für Hunde, besonders außerhalb der Hauptsaison

Gauja-Nationalpark: Seen und Flussufer für entspannte Spaziergänge

Weitere Seen: Latgale-Region bietet hundefreundliche Badestellen

Wandern und Natur:

Gauja-Nationalpark: endlose Waldwege, Burgruinen und Flussufer

Kemeri-Nationalpark: Moorlandschaften und Naturpfade

Kurztrails entlang der Küste: ideal für Strandspaziergänge

Wichtig: Leine stets dabeihaben, besonders in Naturschutzgebieten und an belebten Stränden.

Unterkünfte und Alltag – Zwischen Hundepension und Ferienhaus

Unterkünfte:

Viele Ferienhäuser, Hotels und Campingplätze heißen Hunde willkommen. Vorab über Portale wie Airbnb nach „haustierfreundlich“ filtern.

Auf Campingplätzen sind oft eigene Hundezonen vorhanden.

Restaurants:

Kleinere Gasthäuser und Cafés akzeptieren Hunde.

Ein Napf mit Wasser wird in vielen Unterkünften bereitgestellt.

Besonderheiten und Tipps – Lettland mit Herz und Regeln

Regional unterschiedlich: Küstenregionen sind entspannter, Städte wie Riga strenger.

Strafen: Ohne Leine oder Maulkorb (bei vorgeschriebenen Rassen) drohen Bußgelder.

Kultur: Letten lieben Natur und Hunde, aber auch Ordnung. Wer die Regeln respektiert, wird freundlich empfangen.

Praktischer Tipp: Immer Wasser, Snacks und ggf. eine tragbare Hundedecke mitnehmen. In Seen und Flüssen gibt es nicht überall sauberes Trinkwasser.

Fazit: Lettland ist ein wahres Outdoor-Paradies für Hunde. Wer Regeln respektiert, findet endlose Wälder, klare Seen, hundefreundliche Strände und herzliche Gastgeber. Zwischen Küste, Seenlandschaften und unberührter Natur wartet ein Stück baltisches Pfotenglück.

Griechenland mit Hund – Inseln, Olivenhaine und Abenteuer auf vier Pfoten

Griechenland, dass klingt nach Sonne, Meer und weißen Häusern unter blauem Himmel. Doch abseits der Touristenstrände findet ihr ein Land voller Natur, Geschichte und Freiheit. Für Hunde ist Griechenland ein Paradies, wenn man weiß, wie man sich vorbereitet. Zwischen antiken Ruinen, Olivenhainen und wilden Buchten warten Abenteuer, die Sonne im Fell und Salz in der Luft hinterlassen.

Einreisebestimmungen – Über die Ägäis ins Mittelmeerparadies

Griechenland gehört zur EU, also gelten dieselben Regeln wie in vielen anderen Ländern Europas:

  • EU-Heimtierausweis ist Pflicht
  • Mikrochip (ISO-Standard)
  • Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt)
  • Keine Rassenverbote

Reist ihr über Italien (mit der Fähre), achtet auf die Vorschriften der Fährgesellschaft. Einige erlauben Hunde nur in bestimmten Zonen oder Kabinen. Früh buchen lohnt sich, besonders auf den Routen Ancona–Patras oder Bari–Igoumenitsa.

Gesetze und Vorschriften – Leine, Sonne und gesunder Menschenverstand

Griechenland ist kein Bürokratenstaat, vieles basiert auf Eigenverantwortung und Rücksichtnahme.

Leinenpflicht:

In Städten und Ortschaften vorgeschrieben.

An Stränden und in der Natur wird es meist locker gesehen, solange der Hund unter Kontrolle ist.

Maulkorbpflicht:

Offiziell nur im öffentlichen Nahverkehr. In der Praxis wird ein Maulkorb kaum verlangt.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Kleine Hunde dürfen in Transporttaschen kostenlos mitfahren.

Große Hunde brauchen Ticket, Leine und Maulkorb.

Fähren:

Hunde dürfen meist an Deck oder in speziellen Bereichen mitgeführt werden.

Restaurants und Tavernen:

In Tavernen und Straßencafés sind Hunde fast immer willkommen.

Drinnen gilt: Fragen kostet nichts! Griechen sind meist sehr tolerant, solange der Hund ruhig ist.

Gesundheit und Vorsorge – Sonne, Sand und Schatten

Das Mittelmeerklima ist herrlich, aber nicht ohne Risiken, vor allem im Sommer.

Hitze:
Von Juni bis September können Temperaturen über 35 °C erreichen. Spaziergänge am besten frühmorgens oder spätabends. Immer Wasser und Schatten einplanen.

Parasiten:
Zecken, Sandmücken und Herzwürmer sind in Griechenland weit verbreitet.
Schutzmittel und regelmäßige Kontrollen sind Pflicht, vor allem auf den Inseln und im Süden.

Streuner:
In Griechenland leben viele Straßenhunde. Die meisten sind freundlich, aber manchmal futterneidisch. Futter nicht offen herumliegen lassen und direkte Konfrontationen vermeiden.

Tierärzte:
In jeder größeren Stadt oder Inselhauptort gibt es gute Tierärzte.
Adressen am besten vorab notieren. Die Versorgung ist zuverlässig.

Strände, Inseln und Natur – Pfotenspuren im Sand

Griechenland bietet unzählige Strände, Inseln und Wanderwege. Hunde sind grundsätzlich erlaubt, aber Regeln variieren regional.

Strände:

Offiziell dürfen Hunde ans Meer, solange sie niemanden stören.

In der Hauptsaison (Juli/August) besser abgelegene Buchten wählen.

Ideal: Peloponnes, Kreta (Südseite), Chalkidiki, Euböa, oder kleinere Inseln wie Naxos und Paros.

Berge und Natur:

Das Pindos-Gebirge im Norden ist perfekt für Wanderungen mit Hund: wild, grün und kaum Touristen.

Auf Kreta locken Schluchten wie die Samaria. Es gilt Leinenpflicht, da Ziegen und Wildtiere unterwegs sind.

Olivenhaine und alte Klosterpfade sind wunderbare Routen für entspannte Spaziergänge.

Tipp: Griechische Hunde lieben Wasser. Euer Vierbeiner wird hier schnell zum Meerschwimmer.

Unterkünfte und Alltag – Zwischen Taverne und Traumstrand

Griechen sind gastfreundlich, besonders wenn man respektvoll mit Mensch und Tier umgeht.

Unterkünfte:

Viele Apartments, Studios und Ferienhäuser sind hundefreundlich.

Hotels in Städten teils restriktiver, auf dem Land und auf Inseln meist unkompliziert.

Frühzeitig anfragen, denn in der Hauptsaison wird es eng.

Alltag:

Wasserstellen sind selten, daher solltet ihr die Trinkflasche immer dabeihaben.

Müllentsorgung funktioniert nicht überall, ihr solltet unbedingt eigene Beutel mitbringen.

In kleinen Dörfern ist der Hund schnell Gesprächsthema, dass Eis bricht oft mit einem Lächeln.

Besonderheiten und Tipps – Sonne, Seele und Gelassenheit

Griechenland ist laut, herzlich und chaotisch, dass gilt auch im Straßenverkehr. Ruhe bewahren!

Hunde gelten als Familienmitglieder, aber Leinenpflicht wird regional unterschiedlich ernst genommen.

In Kirchen, archäologischen Stätten und Museen sind Hunde verboten.

Fähren und Inseltransfers im Sommer frühzeitig planen, denn die Kapazitäten sind begrenzt.

Leitungswasser ist trinkbar, aber in ländlichen Regionen lieber abgefülltes Wasser geben.

Fazit:

Griechenland mit Hund ist pure Lebensfreude. Sonne, Meer und Gelassenheit verbinden sich hier zu einem Reiseziel, das Freiheit schenkt – für Mensch und Tier.
Wer Hitze, Meerluft und Abenteuer liebt, findet in Griechenland das perfekte Revier für Pfoten, Seele und Herz. Ein Land, das euch mit offenen Armen empfängt und mit einem „Kalimera“ im Ohr und Sand zwischen den Pfoten zurücklässt.

Estland mit Hund – Inseln, Moore und endlose Wälder auf vier Pfoten

Estland, dass klingt nach geheimnisvollen Wäldern, weiten Moorlandschaften und idyllischen Ostseeinseln, auf denen euer Hund nach Herzenslust toben kann. Historische Städte, unberührte Naturpfade und kilometerlange Strände machen Estland zu einem perfekten Ziel für Abenteuer auf vier Pfoten.

Doch Vorsicht: Estland liebt Ordnung und Naturschutz. Wer die Regeln kennt und respektiert, erlebt mit Hund ein wahres Paradies zwischen Wäldern, Seen, Mooren und historischen Städten.

Einreisebestimmungen – Über die Grenze ins Baltikum

Da Estland zur EU gehört, ist die Einreise unkompliziert:

  • EU-Heimtierausweis ist Pflicht
  • Mikrochip (ISO-Standard)
  • Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt)
  • Mindestalter: Hunde müssen mindestens 15 Wochen alt sein
  • Maximal 5 Hunde pro Person erlaubt

Tipp: Vor der Reise prüfen, ob spezielle Vorschriften für bestimmte Rassen oder temporäre Bestimmungen gelten.

Gesetze und Vorschriften: Leine, Maulkorb und estnische Genauigkeit

Die Esten sind hundefreundlich, aber die Regeln unterscheiden sich nach Region und Stadt.

Leinenpflicht:

In Städten wie Tallinn, Tartu oder Pärnu fast immer Pflicht.

In Nationalparks und Naturschutzgebieten ist die Leinenpflicht strikt einzuhalten.

In ländlichen Gegenden oft entspannt.

Maulkorbpflicht:

In Estland besteht für bestimmte Hunderassen eine Maulkorbpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, öffentlichen Gebäuden und städtischen Bereichen:

  • Pit Bull Terrier
  • American Staffordshire Terrier
  • Staffordshire Bull Terrier
  • Rottweiler
  • Tosa Inu
  • Argentinische Dogge
  • Fila Brasileiro
  • Mischlinge, die einem dieser Rassen ähneln

Hinweis: Selbst wenn euer Hund keiner dieser Rassen angehört, ist es ratsam, einen Maulkorb dabeizuhaben, da die Vorschriften je nach Gemeinde variieren.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Hunde dürfen mit, meist gegen Ticket (halber Fahrpreis)

Leine und ggf. Maulkorb Pflicht

Restaurants:

Viele kleine Cafés und Gasthäuser heißen Hunde willkommen.

In größeren Städten besser vorher nachfragen, draußen ist es meist unproblematisch.

Gesundheit und Vorsorge – Wälder, Moore und kleine Gefahren

Zecken: Besonders in Wäldern, Mooren und an Seen ein Thema. Zeckenschutz unbedingt!

Hitze: Sommer kann heiß werden; Schatten und Wasser für den Hund einplanen.

Wildtiere: Rehe, Wildschweine, Füchse; Hund immer unter Kontrolle halten.

Tierärzte: In Städten wie Tallinn, Tartu oder Pärnu gibt es Notdienste. Vorab die nächste Tierklinik speichern.

Strände und Natur – Küsten, Seen und Pfotenglück

Estland bietet unberührte Wälder, ruhige Seen und zahlreiche Inseln:

Hundebadeplätze:

Insel Saaremaa und Hiiumaa: ruhige Ostseestrände für Hunde, besonders außerhalb der Hauptsaison.

Peipus-See: Hundebadeplätze an Uferbereichen

Küstenpfade: ideal für Strandspaziergänge

Wandern und Natur:

Lahemaa-Nationalpark: Wälder, Moore, historische Gutshäuser

Soomaa-Nationalpark: Moorlandschaften, Fluss- und Sumpfpfade

Inselwanderungen auf Saaremaa und Muhu: perfekte Kombination aus Strand und Wald

Wichtig: Leine immer dabeihaben, besonders in Naturschutzgebieten, an Stränden und bei Begegnungen mit Wildtieren.

Unterkünfte und Alltag – Zwischen Hundepension und Ferienhaus

Unterkünfte:

Viele Ferienhäuser, Hotels und Campingplätze heißen Hunde willkommen. Filtert vorab über Plattformen wie Airbnb nach „haustierfreundlich“.

Auf Inseln oft spezielle Hundezonen auf Campingplätzen.

Restaurants:

Kleine Cafés und Gasthäuser akzeptieren Hunde. Ein Napf mit Wasser wird in vielen Unterkünften bereitgestellt.

Besonderheiten und Tipps – Estland mit Herz und Regeln

Regional unterschiedlich: Inseln und Nationalparks sind entspannter, Städte wie Tallinn strenger.

Strafen: Ohne Leine oder Maulkorb (bei vorgeschriebenen Rassen) drohen Bußgelder.

Kultur: Esten lieben Natur und Hunde, aber auch Ordnung. Wer Regeln respektiert, wird freundlich empfangen.

Praktischer Tipp: Wasser, Snacks und eine tragbare Hundedecke mitnehmen. In Seen und Mooren gibt es nicht überall sauberes Trinkwasser.

Fazit: Estland ist ein Paradies für Hunde. Wer Regeln kennt und respektiert, findet unberührte Wälder, klare Seen, hundefreundliche Strände, ruhige Inseln und herzliche Gastgeber. Zwischen Moorlandschaften, Inseln und historischen Städten wartet ein Stück baltisches Pfotenglück.

Hundegesundheit international

Vor der Reise — die Checkliste, die du 4–8 Wochen vorher abarbeitest

Bevor ihr die Koffer packt, solltet ihr auf einen Check beim Tierarzt und administrative Vorbereitungen beachten. Das erspart Stress während der Reise. Plane rechtzeitig (je nach Reiseziel Wochen bis Monate), damit Impfungen wirken, Medikamente eingetragen sind und du nötige Papiere hast.

Wichtige Schritte und Tipps:

Tierarzt-Check: allgemeiner Gesundheitscheck, Zahnstatus, Gewichtscheck, evtl. Blutwerte bei älteren Hunden oder bekannten Problemen.

Impfpass und Identifikation: Mikrochipnummer kontrollieren und Impfpässe prüfen. EU-Pet-Passport oder länderspezifische Gesundheitszeugnisse prüfen (Landesregeln beachten).

Parasitenprophylaxe: Sprich mit dem TA über passende Produkte für Zecken, Flöhe, Sandmücken, Stechmücken. Manche Präparate müssen VOR der Einreise begonnen werden.

Medikamente: Rezepte, Blister, Hinweise zum Lagern (Kühlbox wenn nötig). Für verschreibungspflichtige Mittel: Kopie des Rezepts mitführen.

Versicherung: Auslandstierkrankenversicherung prüfen (Erstattung international? Region abgedeckt?).

Impf-/Behandlungszeitplan notieren: Fristen, Auffrischungen, Medikamentenbeginn.

Notfallkontakte: Liste vom Tierarzt, Adresse der nächsten Tierklinik am Reiseziel, Telefonnummern.

Praktische Packliste (Kurz):

  • Impfausweis
  • EU-Heimtierausweis (wenn vorhangen)
  • Kopie Röntgen/Befunde
  • Medikamente und Rezepte
  • Erste-Hilfe-set
  • Zeckenzange
  • Reisekörbchen/Decke
  • Fressen/Trinken
  • Lieblingsspielzeug

Impfungen und länderspezifische Empfehlungen — worauf du achten musst

Es gibt grundlegende Impfungen (die oft überall empfohlen werden) und regionale Impfempfehlungen (z. B. gegen Krankheiten, die von Mücken/Zecken übertragen werden). Informiere dich rechtzeitig, denn manche Impfungen/Antikörper brauchen Zeit, bis sie wirken.

Kernaussagen und Praxis:

Grundimmunisierungen (in Absprache mit TA): z. B. Tollwut (international relevant), Staupe, Parvovirose, Leptospirose je nach Region.

Regionale Risiken: z. B. Leishmaniose, Babesiose, Ehrlichiose; meist in südlichen Ländern häufiger. Prävention ist hier sinnvoll.

Timing: Impfungen und Bluttests rechtzeitig planen; bei Einreisebestimmungen manche Länder haben Fristen. Kläre das mit TA / Behörden (Achtung: Länderregeln ändern sich).

Dokumentation: Impfstoff, Chargennummer, Datum fotografisch sichern.

Praktische Tipps:

Frag deinen TA nach einer länderspezifischen Checkliste.

Wenn dein Hund chronische Leiden hat, besprecht Impf-Risiken/Benefits genau.

Parasiten weltweit — Zecken, Flöhe, Sandmücken, Herzwurm (leicht verständlich)

Parasiten sind die häufigsten Problemlieferanten im Urlaub: sie übertragen Krankheiten und machen euren Hund krank. Effektive Vorsorge ist meistens einfacher als eine langwierige Behandlung.

Was du wissen musst

Zecken: Übertragen z. B. Borreliose (Region abhängig), Babesien. Regelmäßig kontrollieren, nach jedem Spaziergang Pfoten/Ohren/Unterbauch prüfen.

Sandmücken: In südeuropäischen Regionen wichtig (Leishmaniose). Schutz: Repellentien, Netz im Schlafplatz, Anti-Mücken-Protokolle.

Herzwurm: In wärmeren Regionen durch Stechmücken übertragen; Prophylaxe durch Tabletten/Injektionen möglich.

Flöhe und Milben: Gute Basisprophylaxe (Spot-on, Hygienemaßnahmen, Tabletten) beachten.

Konkrete Maßnahmen:

Vor der Reise mit dem Tierarzt passende Produkte aussuchen (Kombinationspräparate sind oft praktisch).

Nach Outdoor-Tagen gründlich absuchen. Zecken fachgerecht entfernen (Zange, evtl. Tierfrau/TA kontaktieren).

Bei Anzeichen wie Lethargie, Fieber, blutigem Urin, blasser Schleimhaut → sofort TA.

Reisekrankheiten nach Regionen — kurze, klare Übersicht (spanischer Süden, Mittelmeer, Tropen, Mitteleuropa)

Welche Krankheit wo häufig ist, wie sie übertragen wird und wie du präventiv handelst. Kein Ersatz für TA, aber guter erster Überblick.

Beispiele (Kurzprofile):

Mittelmeer/Südeuropa: erhöhtes Risiko für Leishmaniose (Sandmücken), Babesiose (Zecken), Ehrlichiose. Schutz: Repellentien + regelmäßige Kontrollen.

Südliche/tropische Länder: zusätzliches Risiko für Herzwurm, bestimmte Durchfallerreger und Parasiten. Sauberes Trinkwasser wichtig.

Mitteleuropa / Nordeuropa: Zecken-Risiko (Borreliose), saisonal stärker.

Küstenregionen: Salz, Sand → Pfotenpflege und Sonnenschutz nicht vergessen.

Was tun bei Verdacht: Sofort TA aufsuchen; Symptome filmen/fotografieren; Reiseort und mögliche Expositionsquelle mitteilen.

Erste Hilfe und Notfallplan unterwegs — was jeder kennen sollte

Ein fundierter Notfallplan rettet Zeit und Leben. Wir zeigen, was in ein Notfall-Set gehört, welche Sofortmaßnahmen du bei Hitze, Verletzungen oder Vergiftung ergreifen kannst und wie du eine Tierklinik am Ziel findest.

Erste-Hilfe-Set:

  • Zeckenzange, Pinzette, sterile Kompressen, Mullbinde, Verband, Klebeband
  • Schleppleine / Maulkorb (im Notfall)
  • Desinfektionsmittel (tierverträglich), Handschuhe, Schere
  • Thermometer, Kühlpacks, Handtuch, Einmaldecke
  • Notfallnummern + Karte mit TA-Adresse, Medikamentenliste

Sofortmaßnahmen (Kurz erklärt):

Hitze/Hitzschlag: Hund schattig legen, lauwarmes Wasser auf Nacken/Leisten, kühlen (nicht eiskalt), sofort TA.

Blutung: Druck auf Wunde, steriler Verband, TA.

Vergiftung: Verpackung identifizieren, NICHT eigenmächtig Hausmittel geben, sofort TA oder Giftnotruf anrufen.

Erstickung: siehe Maul öffnen, vorsichtig Fremdkörper versuchen zu entfernen (nur sichtbar erreichbare Teile), sofort TA.

Wie finde ich schnell einen TA im Ausland: Google Maps + Suchbegriffe „Tierklinik“, „Notfall“, lokale Facebook-Gruppen, Touristeninfo, Hotel/Infozentrum fragen. Screenshots von Adressen offline speichern.

Hitze, Kälte und besondere Klima-Tipps — Pfoten, Nase, Kreislauf

Hitze und Kälte sind nicht nur unangenehm, sie können akut gefährlich sein. Hier findest du konkrete Verhaltensregeln für heiße Strände, kalte Berge und hohe Lagen.

Hitze (Sommer, Küste, Städte):

  • Mittagsruhe meiden, nur früh/abendliche Spaziergänge.
  • Genug Trinkpausen + tragbarer Napf.
  • Pfotenschutz bei heißem Sand/Asphalt (Booties oder Abkürzungen).
  • Nie allein im Auto lassen!

Kälte und Schnee:

  • Pfotenschutz (Salz, Splitt schädigt Ballen), Hundejacke bei Bedarf.
  • Vorsichtig bei Eis, dünnes Eis auf jeden Fall meiden.
  • Bei Unterkühlung: Decke, lauwarme Umgebung, TA.

Höhen und Anstrengung:

  • Langsam steigern, Wasser häufiger anbieten, auf Atemnot/Schwindel achten.
  • Für sehr anstrengende Touren Fitness und Kondition vorher trainieren.

Ernährung und Wasser unterwegs — Magenprobleme vermeiden

Futterwechsel, ungewohntes Wasser, Straßenstände, dass kann dem Magen deines Hundes zusetzen. So vermeidest du Durchfall und Dehydrierung.

Wichtiges:

Futterumstellung schrittweise: Wenn möglich 7–10 Tage vorher umstellen auf Reisefutter; unterwegs nur bei Bedarf wechseln.

Wasser: Sauberes Leitungswasser? Falls unsicher, Mineralwasser oder abgekochtes Wasser nutzen. Vermeide stehende Pfützen.

Snacks unterwegs: Nur bekannte Leckerlis, keine Fremdprodukte.

Reisefutterkompakt: Futter in Portionen vorkontrollieren, Feuchttierfutter kühl lagern (bei warmen Temperaturen vermeiden).

Bei Durchfall: Fasten 12–24 h (nur Wasser), dann Schonkost (Reis + Hühnchen) nach Rücksprache mit TA; bei Blut im Stuhl sofort TA.

Medikamente, Transport und rechtliche Hinweise (allgemein)

Wer Medikamente braucht, muss sie richtig transportieren und dokumentieren. Außerdem: manche Länder haben strikte Regeln für verschreibungspflichtige Substanzen.

Praxis:

Originalverpackung + Beipackzettel: immer mitführen.

Rezeptkopien / Arztbrief: besonders bei Spezialmedikation.

Lagerung: kühl, trocken; ggf. Kühltasche für Insulin.

Keine Selbstmedikation: Keine Human-Medikamente ohne TA! (z. B. Paracetamol ist für Hunde giftig).

Kontrolle bei Airlines / Grenzen: Informiere dich vorab, ob Medikamente deklariert werden müssen.

Tierarzt und Versicherung im Ausland — wie du gute Hilfe findest

Wenn’s doch mal ernst wird: schneller Zugang zu kompetenter Versorgung ist Gold wert. So findest du die richtige Klinik und wie die Versicherung hilft.

Tipps zur Recherche:

Google Maps + „Veterinary clinic“, Tourist-Info, lokale Facebook-Gruppen/Expat-Foren.

Bewertungsseiten lesen, Öffnungszeiten prüfen, Telefonverfügbarkeit (24/7?).

Vor Reiseantritt Versicherung kontaktieren: was deckt die Police im Ausland ab? Direktzahlungen oder Rückerstattung? Selbstbeteiligung?

Falls du regelmäßig in ein Land reist: Notfallkarte mit Adresse und Smartphone-Shortcut anlegen.

Hygiene und Zoonosen — Schutz für Mensch und Tier

Bestimmte Erkrankungen können vom Tier auf den Menschen übergehen. Hygiene schützt die Familie und andere Menschen vor Risiken.

Wichtiges:

Hände waschen nach Kontakt, Kot sofort entfernen, keine offenen Nahrungskontakte (Hundeleckerlis nicht mit Fremden teilen).

Zoonosen wie Leptospirose, bestimmte Parasiten; Impfstatus und Hygiene reduzieren das Risiko.

Bei engem Kontakt mit Kleinkindern/älteren Menschen: Rücksprache mit TA, Verhalten anpassen.

Packliste – Das komplette Inventar

Komplette Liste:

  • Impfausweis
  • Gesundheitszeugnisse
  • Rezepte
  • Versicherungspapiere
  • Erste-Hilfe-Set (siehe oben)
  • Medikamente und Rezepte, ggf. Kopien der Rezepte
  • Reisekorb/Decke
  • Maulkorb
  • Leinen
  • Brustgeschirr
  • Futternapf faltbar
  • Wasserflasche
  • Futter und Reservefutter für 2-3 Tage
  • Kotbeutel
  • Handtücher
  • Pfotenbalsam
  • Zeckenzange
  • Reiseapotheke (Desinfektion, Mull, Wundauflagen)
  • Licht/GPS-Marke
  • Reiseunterkunftsbestätigung
  • Notfallkontakte
  • Dokumentenmappe wasserdicht

Glasmanufaktur Harzkristall mit Hund

Hallo Freunde, heute habe ich was ganz tolles mit meiner Familie unternommen. Wir sind zur Glasmanufaktur Harzkristall gefahren um dort bei einer Führung teilzunehmen. Hunde dürfen dort mit rein und ich war natürlich schon ganz aufgeregt und gespannt, was mich da so erwartet. Die Manufaktur liegt in Derenburg, im Landkreis Harz (Sachsen-Anhalt) und hat einen großen Parkplatz, in der Nähe vom Gebäude. Infos zur Glasmanufaktur findet ihr hier: https://www.harzkristall.de/

Glasmanufaktur Harzkristall
Glasmanufaktur Harzkristall
Glasmanufaktur Harzkristall

Die Glasmanufaktur ist eine der wenigen Glashütten in Deutschland, die mundgeblasene Produkte herstellt. Auf dem Gelände gibt es einen Spielplatz und einen Garten, der zum verweilen einlädt. Gegründet wurde die Glashütte in 1946 und ist eine der wenigen, die auch ausbildet. Im Verkaufsraum, der sich über 2 Stockwerke erstreckt, gibt es eine große Auswahl an Produkten und schon beim herein kommen, ist man von den vielen Farben fasziniert. Ich musste mich auch erst mal ganz genau umschauen, was es hier so gibt.

Glasmanufaktur Harzkristall
Glasmanufaktur Harzkristall
Glasmanufaktur Harzkristall

Als erstes ging es für uns in einen abgedunkelten Raum rein, wo ein Video zur Geschichte der Manufaktur gezeigt wurde und wo wir auch schon einiges über das Produktportfolio erfahren haben. Ich war hier drin ziemlich aufgeregt, aber Mama und Papa haben mich gekrault, dann war es für mich auch ok.

Glasmanufaktur Harzkristall
Glasmanufaktur Harzkristall

Weiter ging es in den nächsten Raum, wo wir alles über die Rohstoffe, die zum Glas herstellen nötig sind, erfahren haben. Und ich hab mich brav hingesetzt und hab gespannt zugehört. Nun bin ich selber eine Expertin im Glas herstellen.

Glasmanufaktur Harzkristall
Glasmanufaktur Harzkristall
Glasmanufaktur Harzkristall

Dann ging es über so eine komische Gittertreppe nach oben, aber auch das habe ich gemeistert wie ein Profi. Meine Zweibeiner haben auf jeden Fall gesagt, sie sind ganz stolz auf mich, dass ich da hoch gelaufen bin. Auf den Bildern seht ihr die Formen, die man für das Glas benutzt und einen großen Brennofen.

Glasmanufaktur Harzkristall
Glasmanufaktur Harzkristall

In einem der Räume steht der weltgrößte Globus aus Glas, bei dem auf jedes Detail geachtet wurde. Der Globus ist über 2m groß und wurde vom Künstler Manfred Küttner geschaffen.

Glasmanufaktur Harzkristall

Im Showroom kann man ein paar der Werke aus Glas begutachten, die unter anderem im Deutschen Bundestag hängen, in der Hamburger Kunsthalle oder im Freisinger Dom.

Glasmanufaktur Harzkristall
Glasmanufaktur Harzkristall
Glasmanufaktur Harzkristall

Weiter ging es in die Produktion, wo man zuschauen konnte, wie Glas geblasen wird und was daraus für wunderschöne Dinge entstehen können. Durch die Öfen war es hier drin ganz schön warm, aber auch sehr interessant. Es gab im Anschluss noch eine Fragerunde und man durfte sich die erstellte Glaskunst aus der Nähe anschauen.

Glasmanufaktur Harzkristall
Glasmanufaktur Harzkristall
Glasmanufaktur Harzkristall

Danach sind wir noch ein bisschen durch den Verkaufsraum geschlendert und waren ganz fasziniert von dem Goethebarometer, was man dort kaufen konnte. Es ist das älteste Barometer der Welt und wird erste Mal im Jahr 700 erwähnt. Das Prinzip ist einfach, man vergleicht den Luftdruck im inneren des Glases und die im äußeren Schnabel. Kurz gesagt, wenig Flüssigkeit im Schnabel bedeutet schönes Wetter und sonst Schlechtwetter.

Glasmanufaktur Harzkristall
Glasmanufaktur Harzkristall
Glasmanufaktur Harzkristall

Und Freunde, stellt euch mal vor, ich habe hier doch glatt noch ein paar Leckerlis an der Kasse abstauben können. Die Führung bei Harzkristall war wirklich super gemacht, mit vielen Informationen über die Glasherstellung und es gab viel zu sehen. Ihr solltet unbedingt auch mal vorbei schauen, wenn ihr in der Nähe seid. Liebe Grüße, eure Emma

Glasmanufaktur Harzkristall
Glasmanufaktur Harzkristall
Glasmanufaktur Harzkristall

DDR-Museum Thale mit Hund

Hallo Freunde, heute habe ich mit meiner Familie einen Ausflug nach Thale ins DDR-Museum gemacht. Denn obwohl es ein Museum ist, sind hier liebe Hunde tatsächlich herzlich Willkommen. Und da ich ein liebes Mädchen bin, durfte ich mit. Das Museum befindet sich im oberen Stockwerk eines Möbelhauses. Das Museum befasst sich mit der Geschichte und den Alltagskulturen der DDR. Alle Infos zum DDR-Museum wie Öffnungszeiten und Preise, findet ihr hier: https://www.ddr-museum-thale.de/

DDR-Museum Thale
DDR-Museum Thale

Gestartet sind wir in Raum 1, welcher das Thema Kriegsflüchtlinge/Umsiedler darstellt. Wenn man den Raum betritt, hat man wirklich das Gefühl, man ist in einer anderen Zeit, da alles so Originalgetreu nachgebaut ist.

DDR-Museum Thale
DDR-Museum Thale
DDR-Museum Thale

In Raum 2 geht es um die Staatssicherheit und neben vieler alter Uniformen, Helme, Dokumente etc., die sich in dem Raum befinden, erfährt man viel über die Geschichte der Stasi. Wie ist diese entstanden, wie war deren Vorgehen und wer führte sie an.

DDR-Museum Thale
DDR-Museum Thale
DDR-Museum Thale

Im nächsten Raum befindet sich eine Küche aus den 50er/60er Jahren. Es ist wirklich erstaunlich, wie die Leute früher gelebt und vor allem gekocht haben. Ohne den E-Herd wären Mama bestimmt immer meine Kekse in dem Ofen verbrannt. Und hätte sie so meine Wäsche waschen müssen, hätte ich mich bestimmt nicht so schmutzig machen dürfen, wie ich es immer tue.

DDR-Museum Thale
DDR-Museum Thale
DDR-Museum Thale

Hier seht ihr ein Wohnzimmer aus den 50er/60er Jahren, welches Mama gar nicht so hübsch fand. Gut, liegt wahrscheinlich an der rosa Farbe, die sie nicht mag. Aber die Couch wäre bestimmt total gemütlich für mich.

DDR-Museum Thale
DDR-Museum Thale
DDR-Museum Thale

Im nächsten Raum ging es um Massenorganisationen/Parteien. Man konnte hier viel alte Technik (Heimelektronik) betrachten, wie z.B. die ersten Fernseher, Videorecorder, Schreibmaschinen und Computer.

DDR-Museum Thale
DDR-Museum Thale
DDR-Museum Thale

Besonders toll fand Mama den alten Einkaufsladen, wo man viele original Produkte von früher sehen konnte. Mir wäre ein Leckerli lieber gewesen, aber für Hunde war da nichts dabei.

DDR-Museum Thale
DDR-Museum Thale
DDR-Museum Thale

Papa fand die Werkstatt aus den 60er/70er Jahren interessant und ist froh, dass es heutzutage besseres und elektronisches Werkzeug gibt. Sonst hätte er noch mehr Arbeit zu Hause, wenn Mama ihm wieder einen Auftrag gibt, etwas zu bauen oder Holz zu sägen.

DDR-Museum Thale
DDR-Museum Thale

Man konnte auch ein original getreues Klassenzimmer von damals begutachten und ich hab gleich mal Lehrerin gespielt. Ich könnte den Kindern bestimmt jede Menge Blödsinn beibringen.

DDR-Museum Thale
DDR-Museum Thale
DDR-Museum Thale

Es gibt noch viele weitere Räume zu entdecken und auf den Fluren stehen lauter Vitrinen mit alten Spielsachen, Haushaltsartikeln und vielem mehr.

DDR-Museum Thale
DDR-Museum Thale
DDR-Museum Thale

Im Museum gibt es auch einen kleinen Shop, wo man ein paar Souvenirs kaufen kann, wie z.B. Tassen, Plüschtiere und Poster. Wenn ihr in der Nähe seid, schaut unbedingt mal rein. Das Museum ist mit Liebe zum Detail gestaltet, es gibt allerhand zu sehen und ihr erfahrt einiges zur Geschichte der DDR. Ich fand es sehr interessant und nach einem aufregenden Ausflug, geht es für mich jetzt wieder zurück in die Ferienwohnung. Ich hoffe der kleine Einblick ins DDR-Museum hat euch gefallen? Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma

DDR-Museum Thale
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