Urlaub mit Hund

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Ausflug zum Bocksberg im OT Hahnenklee

Von unserer Ferienwohnung in Hahnenklee-Bockswiese, ging es zu Fuß runter in den Ort. Und stellt euch mal vor, gleich als erstes hab ich meinen Freund, dass Eichhörnchen gesehen. Er hat mich nicht bemerkt und ich kam ganz nah ran. Das war mein erstes Abenteuer, aber wir hatten ja noch mehr vor.

Wir sind im Ort durch die Einkaufsstraßen gelaufen, bis wir zur Seilbahnstation gekommen sind. Wir sind wie dumm einmal um das ganze Gebäude gelaufen, weil wir vor lauter Baustelle den Eingang nicht gefunden haben. Zum Glück war ein netter Herr unterwegs, der uns den Weg gezeigt hat.

Nachdem wir unsere Tickets gekauft hatten, konnten wir auch schon in die Seilbahn einsteigen. Und da ich ein kleiner Schisser war, ich bin immerhin noch nie Seilbahn gefahren, musste Papa mich tragen. Schließlich hat man nicht viel Zeit zum einsteigen. Mir war etwas mulmig, aber ich konnte mich auf der Fahrt zum Bocksberg immer mehr entspannen.

Ich war aber trotzdem froh, als ich wieder festen Boden unter den Füßen hatte und die Gegend erkunden konnte. Hier oben gibt es eine 560m lange Bobbahn, den Drachenblitz, wo die Leute den Berg runter sausen können. Man kann sich hier oben den Bauch vollschlagen, z.B. mit Bratwurst und für Kinder gibt es einen Spielplatz, einen Rutschenturm und sogar einen Spaßpark.

Mich hat aber eher die Aussicht nach unten in der Ort interessiert und der Weg nach unten. Immerhin bin ich eine kleine Wandermaus.

Der Bocksberg befindet sich im Oberharz und gehört zum Naturpark Harz. Er ist ca. 727 m.ü. NN. Man kann entweder mit dem Sessellift oder der Kabinenbahn nach oben laufen oder man wandert nach oben. Wir haben uns aus Zeitgründen für das hochfahren mit der Kabinenbahn entschieden. Nachdem wir den Bocksberg oben erkundet hatten, ging es für uns wieder bergab, entlang des ausgewiesenen Wanderweges. Stellt euch mal vor, hier musste ich an der Leine bleiben und ganz schön aufpassen, denn die Biker haben hier Vorfahrt und kommen auf einmal wie aus dem nichts angerast. Da hab ich vielleicht blöd geschaut, was das ist. Es gibt hier nämlich einen Bikepark, wo die Mountainbiker und Downhill-Junkies den Berg runter fahren können.

Wir sind weiter dem Liebesbankweg gefolgt, welcher eine Gesamt länge von ca. 7km hat. Er gilt als einer der schönsten Wanderwege im Harz, gerade für verliebte. Aber wir sind ihm nur gut 3km gefolgt und kamen irgendwann an das Tor der Liebe. Das ist ein beliebter Fotospot für Paare und stell euch mal vor, da machen Mama und Papa einfach ein Foto ohne mich. Da hab ich aber schnell versucht mich dazwischen zu quetschen, denn ich wollte auch mit aufs Foto rauf.

Noch ein Stück weiter den Wanderweg entlang, kamen wir zu dem großen Besucherparkplatz in Hahnenklee, wo wir passend zum Liebesbankweg auch noch tolle Sitzmöglichkeiten gefunden haben.

Im Harz gibt es auch ein Stück Norwegen zu sehen, die Gustav-Adolf-Stabkirche. Eine wunderschöne evangelisch-lutherische Kirche als Nachbildung der Stabkirche von Borgund. Die Kirche wurde im Jahr 1907 erbaut und in 1908 geweiht. Die Kirche wurde mit Fichtenholz aus dem Harz erbaut.

Im Ortskern findet man den Brunnen „Hahnenklee“ mit einem Hahn oben drauf und eine Statue von Paul Lincke (1866-1946), einem Komponisten der unter anderem Walzer komponiert hat. Sein letzter Wohnort war am Ortsausgang von Hahnenklee und er ist auch hier auf dem Friedhof beerdigt.

Es war eine schöne Runde durch Hahnenklee und auf den Bocksberg. Aber als wir wieder den Berg zu unserer Ferienwohnung nach oben gelaufen sind, war ich total kaputt vom Tag und musste mich ein bisschen ausruhen. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.

Die Links zu dem Beitrag findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-bocksberg-ot-hahnenklee/

Links Bocksberg OT Hahnenklee

  • https://www.erlebnisbocksberg.de/
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Bocksberg_(Harz)
  • https://www.liebesbankweg.de/
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Gustav-Adolf-Stabkirche
  • https://www.wissenswertes.ausflugsziele-harz.de/ausflugsziele-sehenswertes/harzer-persoenlichkeiten/paul-lincke.htm

Fulda – Ausflug mit Hund

Hallo Freunde, diesmal hat mich mein Ausflug nach Fulda geführt. Fulda ist eine Barockstadt, die ihre ersten Bewohner 5000 v. Christus nachweisen kann. Die Stadt liegt in der Mitte Deutschlands und ist somit zentral gelegen. Bayern und Thüringen sind nicht weit entfernt und bis nach Frankfurt, fährt man ca. 108 km.

Fulda
Fulda
Fulda

Vorbei ging es für uns durch die Gassen von Fulda, wie z.B. der Kanalstraße, dem Harstall Brunnen, welcher an den Bombenangriff auf Fulda (11.09.1944) erinnert und dem Luckenberg. Der Luckenberg zählt als einer der schönsten Ecken in der Altstadt von Fulda. Hier gibt es gutes Essen, Wein und besondere Geschäfte zum einkaufen.

Fulda
Fulda

Wir kamen vorbei am „Haus der Barmherzigen Schwestern“, einem Nonnenkloster, welches im Jahr 1884 im neugotischen Stil erbaut wurde. Das Mutterhaus steht jedem offen als Tagungsraum, Übernachtungsmöglichkeit oder zur Besinnung.

Haus der Barmherzigen Schwestern
Haus der Barmherzigen Schwestern
Haus der Barmherzigen Schwestern

Die Kirche St. Maria und Severus (von den Einwohnern nur „Severikirche“ genannt) liegt auf dem Severiberg in Fulda. Sie wurde im gotischen Stil erbaut und stammt aus dem Jahre 1445.

Severikirche Fulda

Weiter ging es zum Hexenturm, einem 14 Meter hohen Turm, der zur mittelalterlichen Stadtbefestigung gehörte. Er wurde im 12. Jahrhundert erbaut und war Teil der inneren Stadtmauer, um die Stadt vom Klosterbezirk abzugrenzen.

Hexenturm Fulda
Hexenturm Fulda

Auf dem Weg zum Dom, haben wir im Barockviertel den Dahliengarten entdeckt. Er liegt etwas versteckt hinter hohen Mauern, gegenüber vom Dom. Im Sommer blühen hier ca. 60 verschiedene Dahlien. Der Dahliengarten lädt mit seinen Bänken und der Ruhe, mitten in der Innenstadt, zum verweilen ein. Eröffnet wurde er im Jahr 1994 im Rahmen der 1. Hessischen Landesgartenschau. Wir haben kein Verbotsschild für Hunde gesehen und an der Leine, sollten sie kein Problem sein. Ich war auf jeden Fall mit Mama und Papa mit drin und hab mir in Ruhe die Blumen angeschaut.

Dahliengarten Fulda
Dahliengarten Fulda
Dahliengarten Fulda

Direkt neben dem Dom, liegt der Domdechaneigarten. Dort befindet sich der Zugang zum Dommuseum. Der Domdechaneigarten ist den Rosen und historischen Rosensorten gewidmet und gerade im Sommer einen Besuch wert.

Domdechaneigarten Fulda
Domdechaneigarten Fulda

Etwas weiter die Straße rein, befindet sich das Palais der Stiftsdechanten und darin das Dommuseum, sowie die Bibliothek des bischöflichen Priesterseminars.

Dommuseum Fulda
Dommuseum Fulda

Der Dom zu Fulda „St. Salvator“ wurde im Jahr 1712 geweiht und ist ein imposantes Bauwerk, welches man unbedingt besichtigen sollte. Der Dom ist der Mittelpunkt des Barockviertels und ein Wahrzeichen Fuldas.

Dom zu Fulda
Dom zu Fulda
Dom zu Fulda

Fürstabt Adalbert von Schleifras gab den Bau des Doms in Auftrag, welcher von Johann Dientzenhofer als Architekt erbaut wurde. Der Bau dauerte insgesamt nur 8 Jahre. Hunde haben im Dom leider keinen Zutritt. Bei öffentlichen Führungen, solltet ihr daher besser nachfragen ob eine Mitnahme möglich ist.

Dom zu Fulda
Dom zu Fulda
Dom zu Fulda

Der Dom ist die Grabstätte des heiligen Bonifatius. Der Innenraum erinnert etwas an den Petersdom in Rom und ist in strahlendem weiß gehalten und es gibt einen Hochaltar aus Marmor. Im Sommer finden auf dem Platz vor dem Dom immer die sogenannten Domplatz-Konzerte statt, mit vielen bekannten Künstlern. Es soll eine beeindruckende Kulisse sein mit der Bühne, die direkt vor dem Dom platziert wird.

Dom zu Fulda

Rechts hinter dem Dom, befindet sich ein weiteres imposantes Gebäude des Bistums Fulda, welches den Domchor beheimatet.

Dom zu Fulda
Dom zu Fulda
Dom zu Fulda

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Dom, befindet sich die St. Michael Kirche „Michaelskirche“ auf dem Michaelsberg. Sie wurde im vorromanischen karolingischen Baustil im Jahre 822 erbaut. Die Kirche wurde im 10. und 11. Jahrhundert weitestgehend zerstört und wieder neu aufgebaut. Die Krypta konnte erhalten werden.

Michaelskirche Fulda
Michaelskirche Fulda
Michaelskirche Fulda

Das Paulustor in Fulda, wurde ebenfalls in den Jahren 1709 bis 1711 von Johann Dientzenhofer im barocken Stil erbaut. Das Tor befand sich ursprünglich zwischen Stadtschloss und Hauptwache und wurde 1771 auf Wunsch von Heinrich von Bibra an seinen heutigen Standort versetzt. Benannt ist das Bauwerk nach dem Apostel Paulus. Seine Statue steht in der Mitte über dem Portal.

Paulustor Fulda
Paulustor Fulda
Paulustor Fulda

Die Orangerie in Fulda, liegt direkt neben dem Paulustor und wurde in den Jahren zwischen 1721 und 1724 von Maximilian von Welsch erbaut. Die Orangerie dient als Veranstaltungsort für Konzerte und Tagungen. Zudem wird sie als Café und Frühstücksraum des angrenzenden Maritim Hotels genutzt.

Orangerie Fulda
Orangerie Fulda
Orangerie Fulda

Auf der Treppe vor der Orangerie, befindet sich seit 1728 die Floravase. Flora ist die Göttin der Gartenbaukunst und sie hat eine Höhe von 6,80 Metern.

Floravase Fulda
Floravase Fulda

Der Schlossgarten in Fulda gilt als die grüne Oase der Stadt. Hier tummeln sich gerade in den warmen Sommermonaten immer viele Besucher, die auf den Wiesen ein Picknick machen oder einfach die Natur auf den unzähligen Bänken genießen. Hier gibt es neben dem Fontainebrunnen auch noch einen großen Teich und einen Pavillon. Hunde dürfen gerne an der Leine mit in den Schlossgarten.

Schlossgarten Fulda
Schlossgarten Fulda
Schlossgarten Fulda

Vom Schlossgarten gelangt man über verschiedene Wege in das Fuldaer Stadtschloss, welches heute noch von der Stadtverwaltung als Büros genutzt wird. Es wurde in den Jahren zwischen 1706 bis 1714 von Johann Dientzenhofer erbaut. Die Fuldaer sind ziemlich aktiv was die Fastnacht betrifft und daher darf im Fuldaer Stadtschloss natürlich auch das Fastnachtsmuseum nicht fehlen. Jährlich findet in Fulda der größte Rosenmontagsumzug in Hessen statt.

Stadtschloss Fulda
Stadtschloss Fulda
Stadtschloss Fulda

Im Stadtschloss befinden sich die historischen Räume, die besichtigt werden können. Dazu zählt die Porzellansammlung, die Spiegelsäle, der Wohntrakt der Fuldaer Fürstäbte und Fürstbischöfe des 18. Jahrhunderts und der Kaisersaal. Für Heiratswillige, kann die Schlosskapelle besichtigt und gebucht werden. Wie in fast jedem Museum, sind hier leider auch Hunde verboten.

Stadtschloss Fulda
Stadtschloss Fulda

Im Schlosshof findet ihr ein Standbild des Spätlesereiters, welches ein beliebtes Fotomotiv ist. Der Spätlesereiter ist Teil einer Sage, wonach im Jahr 1775 zufällig die Spätlese entdeckt wurde. Vor dem Stadtschloss befindet sich das Heertor, dass älteste erhaltene, romanische Stadttor Deutschlands aus dem Jahr 1150. Es war früher Teil der Stadtmauer.

Stadtschloss Fulda
Stadtschloss Fulda
Heertor Fulda

Der Schlossturm in Fulda war seit 2016 für Besucher gesperrt und wurde die letzten Jahre umgebaut. Er ist nun bis zu einem gewissen Teil barrierefrei und verfügt über einen gläsernen Fahrstuhl. Nach ganz oben auf die Terrasse des Turm, gelangt man aber nur über eine Treppe. Vom Schlossturm hat man einen wunderschönen Blick über ganz Fulda, bis hin zur Wasserkuppe. Der Eintritt ist frei und kann währen der Öffnungszeiten besucht werden. Der Turm hat eine Höhe von 33 Metern.

Schlossturm Fulda
Schlossturm Fulda
Schlossturm Fulda

Wenn man im Schlossturm die Treppe nach unten läuft, hat man einen tollen Blick auf das Mauerwerk der Renaissance und aus dem Mittelalter. Es gibt Vitrinen mit Relikten aus dem 17. Jahrhundert und man hat einen Blick auf das alte Dachgebälk.

Schlossturm Fulda
Schlossturm Fulda
Schlossturm Fulda

Angrenzend an das Stadtschloss und die Stadtwache, befindet sich das Fuldaer Schlosstheater. Auf dem Spielplan stehen Schauspiel, Musik- und Tanztheater.

Schlosstheater Fulda

Weiter ging es für und in Richtung Innenstadt. In der Lindenstraße befindet sich die Christus Kirche, eine evangelische Kirche. Sie wurde im Jahr 1896 eröffnet und wurde im neugotischen Stil erbaut.

Christus Kirche Fulda
Christus Kirche Fulda
Christus Kirche Fulda

In der Rabanusstraße befindet sich vor einer bekannten Bank das Papiermännchen „Papiermännl“. Sie erinnert an Gottfried Adolf Behrend (1840 – 1910). Um seine Rente aufzubessern, sammelte er für die Stadtverwaltung Müll im öffentlichen Raum ein und wurde dadurch als Papiermännchen bekannt.

Papiermännchen Fulda
Papiermännchen Fulda

Weitere historische Gebäude im Barockviertel sind das Palais Altenstein, das Palais von der Tann und das Palais Buttlar. Das Palais Altenstein diente ab 1802 als vornehmes Wirtshaus und Konzertsaal. Heute dient es als Sitz für die Stadtverwaltung. Das Palais von der Tann ist heutzutage bekannt als „Zum Kurfürsten“, wegen des Hotels und Gasthof Kurfürst. Im Palais Buttlar befindet sich die Tourist-Information und ein Teil der Stadtverwaltung.

Palais Altenstein Fulda
Palais von der Tann
Palais Buttlar

Direkt neben dem Palais Altenstein, befindet sich in der Nonnengasse, eingebaut in die Klostermauer, der Klosterladen. Er wurde im Jahr 1999 eröffnet und hier findet ihr eine Auswahl aus der Klosterküche, wie z.B. Marmeladen oder Kräuterliköre und einige Helfer für den Gartenbau oder auch Bücher. Von der Terrasse des Klosterladens aus, hat man einen tollen Blick auf den im Innenhof versteckten Klostergarten.

Kosterladen Fulda
Kosterladen Fulda

Die Klosterkirche Abtei St. Maria, befindet sich hinter dem Klosterladen. Die Kirche wurde von 1629 bis 1631 im Stil der Spätgotik und Renaissance erbaut. Sie gehört zur Benediktinerinnenabtei St. Maria und ist unter anderem bekannt als „Nonnenkirche“.

Benediktinerinnenabtei St. Maria
Benediktinerinnenabtei St. Maria

Auf dem Bonifatiusplatz befindet sich ein Bronzemodell der Stadt Fulda und des Dombezirks, welche die Stadt im 18. Jahrhundert zeigt.

Bronzemodell der Stadt Fulda
Bronzemodell der Stadt Fulda

Ebenfalls auf dem Bonifatiusplatz, befindet sich das Bonifatiusdenkmal aus dem Jahr 1842. Bildhauer war Werner Henschel aus Kassel. Die Bronzeplatik des heiligen Bonifatius ist 4 Meter hoch. Die Inschrift auf dem Sockel der Statue lautet: „Verbum domini manet in aeternum“ und bedeutet: „Das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit.“

Bonifatiusdenkmal Fulda
Bonifatiusdenkmal Fulda

Ein weiteres barockes Wahrzeichen findet ihr gegenüber des Stadtschlosses, neben dem Bonifatiusdenkmal. Es ist die ehemalige Hauptwache, welche von 1757 bis 1759 von Andreas Gallasini erbaut wurde. Sie wurde ursprünglich als Hauptquartier für die städtische Polizei- oder Militärtruppe genutzt. Heute befindet sich darin ein kubanisches Restaurant, welches leckeres Essen anbietet. Die Terrasse lädt im Sommer bei einem Café zum verweilen ein.

ehemalige Hauptwache Fulda
ehemalige Hauptwache Fulda
ehemalige Hauptwache Fulda

Nach so vielen Sehenswürdigkeiten, brauchte ich erst mal eine ausgiebige Pause, die wir auf den Bänken vor der Tourist-Information gemacht haben. Hier konnte ich die vorbeilaufenden Leute beobachten und mich stärken.

Fulda
Fulda

Von hier ging es weiter, entlang der Friedrichstraße, in Richtung Stadtpfarrkirche „St. Blasius“. Sie wurde von 1771 bis 1785 im barocken Stil erbaut und verfügt über 3 Kirchenschiffe. Jedes Jahr ab Ende November, werden auf dem Dach der Kirche 3 beleuchtete Weihnachtsbäume aufgestellt, die man schon bei der Durchfahrt des Paulustores sehen kann.

Stadtpfarrkirche Fulda
Stadtpfarrkirche Fulda
Stadtpfarrkirche Fulda

Auf dem Platz unterm Heilig Kreuz, befindet sich das Kanzlerpalais, welches ca. um 1735 erbaut wurde. Vor dem Kanzlerpalais befindet sich ein Obelisk, die „Pestsäule“. Früher stand hier die eigentliche Pestsäule, die 1651 zum 300. Jahrestag der Pest von 1348 und 1350 errichtet und später zum Kloster auf dem Frauenberg versetzt wurde.

Kanzlerpalais Fulda
Kanzlerpalais Fulda

Direkt neben der Stadtpfarrkirche, am Borgiasplatz, befindet sich das „Alte Rathaus“. Vom 15. Jahrhundert bis 1782 diente das Fachwerkhaus als Rathaus für die Stadt. Seither wird es als Geschäftsgebäude genutzt und ist ein beliebter Fotospot in Fulda.

Altes Rathaus Fulda
Altes Rathaus Fulda
Altes Rathaus Fulda

Gegenüber vom alten Rathaus, befindet sich der Sturmiusbrunnen „Saint Sturm’s Fountain“. Hier sind 3 Heilige zu sehen und zwar Sturmius als Stadtgründer, Bonifatius für die Mission und Benedikt als Ordensgründer. Es soll an die Grundlagen von Fulda als Kloster erinnern. Weiter ging es über den Borgiasplatz, zum Uniplatz. Der Uniplatz ist das Herz der Stadt und ein zentraler Punkt in Fulda. Hier finden regelmäßig Veranstaltungen statt, wie zum Beispiel ein Teil des Weihnachtsmarktes und man kommt von der Altstadt über den Uniplatz in Richtung Bahnhof. Es gibt viele Sitzmöglichkeiten, die zum verweilen einladen, ein Glockenspiel im Fußboden und Wasserfontänen. Auf den letzten beiden Bildern, sieht man auf der rechten Seite ein großes Gebäude, die alte Universität von Fulda. Heute ist darin eine Schule untergebracht, aber die alte Aula der Universität, ist noch erhalten und wird auch heute noch für Musikkonzerte genutzt.

Sturmiusbrunnen "Saint Sturm's Fountain" Fulda
Uniplatz Fulda
Uniplatz Fulda

Direkt am Jesuitenplatz, liegt das Vonderau Museum, ein Museum der Stadt Fulda. Es zählt mit zu den größten Museen zwischen Kassel und Frankfurt. Es hat eine Ausstellungsfläche von 4000 Quadratmetern. Hier geht es um Kultur, Natur und Kunst. Auch ein Planetarium gibt es im Vonderau Museum und ist einen Besuch wert. Im Innenhof des Museums befindet sich jedes Jahr ein Teil des Weihnachtsmarktes, das mittelalterliche Weihnachtsdorf.

Vonderau Museum Fulda
Vonderau Museum Fulda

Weiter ging es zum Peterstor, einem mittelalterlichen Stadttor der ehemaligen Stadtmauer und einem ehemaligen Turm, der ebenfalls zur Stadtmauer gehörte, der sogenannte Bierturm.

Peterstor Fulda
Bierturm Fulda

In der Dalbergstraße befindet sich noch ein großes Stück der alten Stadtmauer. Zum Teil ist die Kalksteinmauer aus dem 12. Jahrhundert zu sehen.

Stadtmauer Fulda
Stadtmauer Fulda
Stadtmauer Fulda

In der Brauhausstraße, direkt am Parkhaus Q-Park, befindet sich ein weiteres Stück Stadtmauer von damals.

Stadtmauer Fulda
Stadtmauer Fulda

Weiter ging es für uns in die Karlstraße, welche bei Fuldaern auch als Bermuda-Dreieck bekannt ist. Eine Partymeile in Fulda mit vielen Kneipen und Bars, wie z.B. die Kultkneipe Krokodil, die Altstadt-Kneipe oder der Doppeldecker. An den Abenden und gerade am Wochenende, steppt hier der Bär.

Bermuda-Dreieck Fulda
Bermuda-Dreieck Fulda
Bermuda-Dreieck Fulda

In der Löherstraße befindet sich die heutige Heilig-Geist-Kirche, welche in den Jahren 1729 bis 1733 als Hospitalkirche erbaut wurde. Erbaut wurde sie von Fürstabt Adolph von Dalberg.

Heilig-Geist-Kirche Fulda
Heilig-Geist-Kirche Fulda

Bei unserem Besuch war gerade wieder das jährliche Schützen- und Volksfest, welches immer im Sommer, zwischen Juli und August stattfindet. Daher haben wir uns den Besuch nicht nehmen lassen.

Schützen- und Volksfest Fulda
Schützen- und Volksfest Fulda
Schützen- und Volksfest Fulda

So eine Tour macht ganz schön hungrig. Zum Glück gab es hier neben vielen Fahrgeschäften auch ganz viele Buden mit leckerem Essen. So konnten wir uns erst mal stärken, bevor es weiter ging. Mama und Papa haben mir eine eigene Bratwurst gekauft und Leckerlis hatte ich auch genug dabei.

Schützen- und Volksfest Fulda
Schützen- und Volksfest Fulda
Schützen- und Volksfest Fulda

Danach haben wir noch einen Abstecher zum Aueweiher gemacht. Der Aueweiher liegt im Naherholungsgebiet Fulda-Aue und ist von der Innenstadt aus fußläufig zu erreichen. Hier gibt es verschiedene Spazierwege rund um den Weiher und viele Sitzmöglichkeiten.

Aueweiher Fulda
Aueweiher Fulda
Aueweiher Fulda

Nachdem wir den Weiher einmal umrundet haben, hab ich einen coolen Badespot für mich gefunden und konnte mich nach der schönen Tour genüsslich abkühlen. Danach war ich wieder schön erfrischt und hätte noch weiter laufen können.

Aueweiher Fulda
Aueweiher Fulda
Aueweiher Fulda

Danach ging es noch ein Stück weiter durch den Park am Aueweiher, vorbei am Umweltzentrum, in Richtung Deutsches Feuerwehr-Museum. Im Feuerwehr-Museum gibt es eine Ausstellung auf 1600 m² Ausstellungsfläche, wo man mehr über die Geschichte des deutschen Feuerlöschwesens erfahren kann. In der Halle stehen viele verschiedene Feuerwehrfahrzeuge, die man zum Teil auch betreten kann. Ein Besuch lohnt sich gerade mit kleineren Kindern oder wenn man selber ein Fan der Feuerwehr ist. Hunde sind im Feuerwehr-Museum erlaubt, müssen aber an der Leine bleiben!

Deutsches Feuerwehr Museum Fulda

Auf dem Frauenberg in Fulda liegt das gleichnamige „Kloster Frauenberg“. Im Jahr 744 kam Bonifatius nach Fulda, um ein Kloster zu errichten. Auf dem Gelände gibt es eine Klosterkirche, die „Frauenbergkirche“, in der gerne geheiratet wird. Es gibt auch einen Klostergarten, der mittlerweile für Jedermann geöffnet ist. Im Kloster Frauenberg kann auch übernachtet werden und es gibt das Klostercafé „Flora“. Von dort hat man einen tollen Blick über Fulda und man kann zudem noch lecker schlemmen. Der Park rund um das Kloster Frauenberg, lädt zum spazieren ein und ist definitiv einen Besuch wert.

Kloster Frauenberg Fulda

Fulda war ein tolles Abenteuer, denn hier gibt es wirklich viel zu sehen und ich kann euch einen Besuch sehr empfehlen. Ich hoffe der Einblick in Fulda hat euch gefallen? Ich mache mich jetzt auf zu meinem nächsten Abenteuer. Bis bald, eure Emma

Fulda

Die Links zu Fulda findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-fulda/

Slowenien mit Hund – Berge, Seen und grüne Wälder auf vier Pfoten

Slowenien, dass klingt nach smaragdgrünen Seen, schroffen Karstbergen, dichten Wäldern und charmanten Städten wie Ljubljana. Das Land ist für Hundebesitzer besonders attraktiv: Hunde sind in vielen Unterkünften willkommen, Wanderwege und Nationalparks gut zugänglich und die Natur lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein.

Wer die Regeln kennt, erlebt mit Hund ein abwechslungsreiches Paradies aus Bergen, Seen und ländlicher Idylle.

Einreisebestimmungen – Über die Grenze nach Slowenien

Slowenien gehört zur EU, daher ist die Einreise für Hunde unkompliziert:

  • EU-Heimtierausweis Pflicht
  • Mikrochip (ISO-Standard)
  • Tollwutimpfung: mindestens 21 Tage alt
  • Keine Quarantäne erforderlich
  • Maximal 5 Hunde pro Person empfohlen

Tipp: Vor der Reise prüfen, ob regionale Sonderregelungen für bestimmte Rassen bestehen.

Gesetze und Vorschriften: Leine, Maulkorb und slowenische Genauigkeit

Leinenpflicht:

In Städten wie Ljubljana, Maribor oder Bled fast immer Pflicht.

Auf Wanderwegen und in ländlichen Gebieten oft entspannt, außer bei Vieh oder Wildtieren.

Maulkorbpflicht:

Für bestimmte Rassen vorgeschrieben, z. B.:

  • Pit Bull Terrier
  • American Staffordshire Terrier
  • Staffordshire Bull Terrier
  • Rottweiler u.a.

In öffentlichen Verkehrsmitteln und städtischen Bereichen wird der Maulkorb empfohlen.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Hunde dürfen in Bussen und Zügen mit, meist gegen Ticket.

Leine und ggf. Maulkorb Pflicht

Restaurants:

Viele Gasthäuser, Cafés und Unterkünfte heißen Hunde willkommen. In Städten besser nachfragen.

Wasser und Napf selbst mitbringen.

Gesundheit und Vorsorge – Berge, Seen und kleine Gefahren

Zecken: Besonders in Wäldern, Hochlandpfaden und Feuchtgebieten ein Thema. Hier ist Zeckenschutz notwendig.

Hitze: Sommer kann heiß werden, Schatten und Wasser einplanen.

Wildtiere und Vieh: Hunde anleinen, Abstand zu Kühen, Pferden und Wildtieren halten.

Tierärzte: In größeren Städten und Touristenorten vorhanden; abgelegene Regionen haben nur begrenzte Versorgung.

Strände und Natur – Seen, Berge und Pfotenglück

Slowenien bietet zahlreiche Seen, Flüsse und Berge für Hunde:

Hundebadeplätze:

Bleder See: ausgewiesene Hundezonen

Bohinj-See: ruhige Abschnitte für Hunde

Flüsse wie Soca und Savinja: ideale Bade- und Spazierplätze

Wandern und Natur:

Triglav-Nationalpark: gut markierte Wanderwege, Leine empfohlen

Karstregionen: Höhlen und Waldpfade, Hunde anleinen

Julische Alpen: Tageswanderungen mit Hund möglich

Wichtig: Leine immer dabeihaben, besonders in Nationalparks und bei Begegnungen mit Wildtieren oder Vieh.

Unterkünfte und Alltag – Zwischen Ferienwohnung und Berghütte

Unterkünfte:

Viele Ferienwohnungen, Pensionen und Berghütten heißen Hunde willkommen. Plattformen wie Airbnb oder Booking nach „haustierfreundlich“ filtern.

Besonders in touristischen Regionen wie Bled, Bohinj oder Piran flexibel.

Restaurants:

Hunde draußen meist erlaubt, innen nach Absprache. Wasser und ggf. eigene Decke mitnehmen

Besonderheiten und Tipps – Slowenien mit Herz und Regeln

Regional unterschiedlich: Städte etwas strenger, ländliche Regionen sehr hundefreundlich.

Strafen: Verstoß gegen Leinenpflicht oder Maulkorbpflicht kann Bußgeld nach sich ziehen.

Kultur: Slowenen lieben Natur und Hunde; Rücksichtnahme auf andere Wanderer und Tiere wird geschätzt.

Praktischer Tipp: Wasser, Snacks und tragbare Hundedecke für Ausflüge einpacken.

Fazit: Slowenien ist ein echtes Paradies für Hundehalter. Wer die Regeln kennt, findet smaragdgrüne Seen, alpine Wanderwege, grüne Wälder und hundefreundliche Unterkünfte. Zwischen Bergen, Flüssen und charmanten Städten wartet ein Stück slowenisches Pfotenglück.

Bulgarien mit Hund – Schwarzes Meer, Berge und Pfotenfreiheit im Balkan

Bulgarien, dass klingt nach goldenen Stränden am Schwarzen Meer, wilden Gebirgen im Landesinneren und herzlicher Gastfreundschaft. Wer hier mit Hund unterwegs ist, findet ein Land voller Kontraste: rau, ehrlich und überraschend hundefreundlich, wenn man weiß, wie man reist. Zwischen Meer, Klöstern und uralten Wäldern wartet ein Abenteuer, das Freiheit, Natur und Kultur miteinander verbindet.

Einreisebestimmungen – Über die Grenze ans Schwarze Meer

Bulgarien ist EU-Mitglied, daher ist die Einreise unkompliziert:

  • EU-Heimtierausweis ist Pflicht
  • Mikrochip (ISO-Standard)
  • Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt)
  • Keine generellen Rassenverbote

Grenzkontrollen finden kaum statt, dennoch sollte man alle Unterlagen bereithalten. Reist ihr über Serbien, Nordmazedonien oder die Türkei ein, gelten dort Drittländer-Bestimmungen. Diese solltet ihr vorher prüfen, sonst drohen Verzögerungen.

Gesetze und Vorschriften – Leine, Verantwortung und Realität

Bulgarien hat keine landesweit einheitliche Hundegesetzgebung, vieles hängt von der jeweiligen Gemeinde ab.

Leinenpflicht:

In Städten und Parks Pflicht.

In der Natur, an Stränden und in den Bergen meist locker gehandhabt. trotzdem solltet ihr euren Hund immer abrufbar halten.

Maulkorbpflicht:

Nur in öffentlichen Verkehrsmitteln oder bei bestimmten Rassen (nach Gemeindesatzung).

Öffentliche Verkehrsmittel:

Hunde dürfen in Busse und Züge, müssen aber angeleint und teils mit Maulkorb reisen.

Große Hunde zahlen oft ein halbes Ticket.

Restaurants:

In Touristenorten wie Warna, Burgas oder Sofia findet man zunehmend hundefreundliche Cafés.

Auf dem Land gilt: Wer höflich fragt, bekommt fast nie ein Nein.

Gesundheit und Vorsorge – Sonne, Zecken und Streuner

Bulgarien ist warm, sonnig und ursprünglich. Es ist perfekt für Abenteuer, aber auch mit kleinen Risiken.

Parasiten:
Zecken und Sandmücken (Leishmaniose-Gefahr im Süden) sind verbreitet. Schutzmittel und Wurmkuren sind Pflicht.

Hitze:
Im Sommer können Asphalt und Strände glühen. Spaziergänge besser früh oder spät. Schatten und Trinkwasser sind entscheidend.

Streuner:
Straßenhunde gibt es noch immer, vor allem außerhalb der Städte. Meist friedlich, aber Revierverhalten ist möglich. Hund anleinen, Ruhe bewahren.

Tierärzte:
In Sofia, Plovdiv, Varna und Burgas gibt es moderne Kliniken. Auf dem Land ist die Versorgung einfacher, aber zuverlässig.

Strände, Berge und Natur – Pfotenglück zwischen Meer und Gipfeln

Bulgarien bietet Natur in allen Facetten, vom Sonnenstrand bis zu den schneebedeckten Gipfeln des Rila-Gebirges.

Strände:

Offizielle Hundestrände sind selten, aber in der Nebensaison (September bis Mai) interessiert das kaum jemanden.

Südlich von Sozopol, Sinemorets oder an einsamen Buchten darf der Hund meist frei laufen.

Achtung auf Seeigel und heiße Sandflächen!

Wandern und Gebirge:

Rila-Gebirge: Kristallklare Seen und spektakuläre Höhenwege.

Pirin-Nationalpark: UNESCO-Gebiet – Hunde erlaubt, aber an der Leine.

Balkan-Gebirge: Endlose Wälder und urige Bergdörfer, kaum Tourismus.

Immer Wasser, Snacks und Pfotenschutz dabeihaben. Die Wege sind oft steinig und lang.

Unterkünfte und Alltag – Zwischen Gastfreundschaft und Einfachheit

Bulgarien überrascht mit ehrlicher, oft herzlicher Gastfreundschaft. Hunde sind in vielen Unterkünften willkommen, wenn man es vorher anspricht.

Unterkünfte:

Viele Pensionen und Gästehäuser (Guest Houses) akzeptieren Hunde.

In der Hauptsaison an der Küste frühzeitig buchen.

„Pet friendly“ in Suchfiltern funktioniert gut, aber immer nachfragen, denn die Standards sind unterschiedlich.

Restaurants und Alltag:

In Städten meist unproblematisch, in kleinen Orten eher pragmatisch: Hund bleibt unter dem Tisch, alle sind zufrieden.

Wasserstellen sind selten, ihr solltet immer eine Schüssel und Trinken dabei haben.

Müllentsorgung funktioniert nicht überall, immer Kotbeutel mitnehmen.

Besonderheiten und Tipps – Bulgarien ehrlich erleben

Straßenverhältnisse sind oft schlecht, lieber defensiv fahren.

Auf Märkten und in Dörfern laufen viele Tiere frei herum, bitte Rücksicht nehmen ist Pflicht.

Im Sommer Mückenschutz auch für den Hund nicht vergessen.

Im Winter können Pässe gesperrt sein, daher vorher immer Wetter checken.

Trinkwasser ist in Städten trinkbar, auf dem Land lieber abgekocht.

Kultur:
Bulgarische Gastfreundschaft ist groß, besonders wenn man mit Respekt reist. Hunde gelten als Familienmitglieder, aber Disziplin wird erwartet.

Fazit

Bulgarien mit Hund ist ein Geheimtipp für Abenteurer. Ein Land zwischen Meer und Gebirge, in dem Freiheit noch echt ist und Natur grenzenlos wirkt. Wer sich auf das Land einlässt, erlebt ehrliche Menschen, unberührte Landschaften und ein Stück ursprüngliches Europa – mit Sonne im Gesicht, Wind im Fell und einem Hund, der sich pudelwohl fühlt.

Serbien mit Hund – Flüsse, Wälder und Abenteuer auf vier Pfoten

Serbien, dass unbekannte Herz des Balkans. Weite Ebenen, wilde Wälder, urige Dörfer und herzliche Menschen, die Tiere lieben. Hier herrscht Freiheit, aber kein Chaos. Wer vorbereitet reist und Respekt mitbringt, erlebt ein ehrliches, ursprüngliches Land, das sich perfekt für einen Roadtrip mit Hund eignet.

Einreisebestimmungen – Über die Grenze ins Balkan-Abenteuer

Serbien gehört nicht zur EU, aber die Einreise ist mit gültigen Papieren problemlos:

  • EU-Heimtierausweis ist Pflicht
  • Mikrochip (ISO-Standard)
  • Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt, nicht älter als 12 Monate)
  • Tierärztliches Gesundheitszeugnis (vom Amtstierarzt, max. 10 Tage alt)
  • Nachweis der Entwurmung empfohlen

Bei der Einreise über Ungarn, Bulgarien, Rumänien oder Nordmazedonien finden stichprobenartige Kontrollen statt. Ihr solltet die Unterlagen also immer griffbereit halten.

Gesetze und Vorschriften – Leine, Maulkorb und Rassenregelungen

In Serbien gilt kein einheitliches Hundegesetz wie in der EU, aber es gibt klare Sicherheitsvorgaben für bestimmte Hunderassen.

Leinenpflicht:

In Städten, Parks und Wohngebieten Pflicht.

In der Natur und auf dem Land erlaubt, den Hund frei laufen zu lassen, wenn er abrufbar ist.

Maulkorbpflicht:

Serbien führt eine offizielle Liste sogenannter „potenziell gefährlicher Hunderassen“. Für diese besteht in der Öffentlichkeit Maulkorb- und Leinenpflicht:

  • American Staffordshire Terrier
  • Bullterrier
  • Miniature Bullterrier
  • Staffordshire Bullterrier
  • Pit Bull Terrier
  • Rottweiler
  • Dobermann
  • Dogo Argentino
  • Tosa Inu
  • Fila Brasileiro
  • Boerboel

Die Vorschrift gilt in Städten, öffentlichen Verkehrsmitteln, auf Märkten und in dicht besiedelten Gebieten. Auf dem Land und in der Natur wird das oft entspannter gehandhabt. Aber offiziell gilt: Maulkorb immer dabei haben.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Kleine Hunde dürfen kostenlos in Taschen mitfahren.

Große Hunde: Leine, Maulkorb und Ticket nötig.

Restaurants:

In Städten unterschiedlich, auf dem Land fast überall willkommen.

Draußen sitzen mit Hund ist meist kein Problem, viele Wirte bringen von sich aus Wasser.

Gesundheit und Vorsorge – Sonne, Parasiten und Streuner

Serbien ist naturbelassen, warm und stellenweise wild und daher perfekt für Abenteurer, aber mit kleinen Tücken.

Parasiten:
Zecken, Flöhe und Sandmücken sind verbreitet. Schutzmittel (Spot-on, Halsband, Tablette) unbedingt nutzen.

Hitze:
Im Sommer wird es heiß – bis über 35 °C. Spaziergänge am besten frühmorgens oder abends, immer Wasser dabeihaben.

Streuner:
Straßenhunde sind Teil des Alltags, vor allem auf dem Land. Meist freundlich, aber manchmal territorial. Konfrontationen vermeiden, Futter nicht offen stehen lassen.

Tierärzte:
In Städten wie Belgrad, Novi Sad, Niš oder Subotica gibt es moderne Tierkliniken mit 24h-Dienst. Auf dem Land einfache, aber hilfsbereite Tierärzte. Ihr solltet unbedingt vorher Adressen für eure Urlaubsregion suchen und speichern.

Natur und Abenteuer – Pfoten zwischen Donau und Karpaten

Serbien ist ein Land voller Kontraste: unberührte Wälder, mächtige Flüsse und einsame Hochebenen.

Wandern und Natur:

Tara-Nationalpark: Dichte Wälder, tiefe Schluchten, klare Luft. Achtung: Bärengebiet. Hund anleinen!

Đerdap-Nationalpark (Eiserne Pforte): Spektakuläre Aussicht auf die Donau, zahlreiche Wanderwege.

Fruska Gora: Weinberge, Klöster und sanfte Hügel, perfekt für ruhige Spaziergänge.

Flüsse und Seen:

An Donau, Sava und Drina gibt es viele ruhige Uferstellen. Sie sind ideal zum Baden mit Hund.

In der Nebensaison kaum Touristen, dann ist Freilauf möglich, aber Rücksicht auf Fischer nehmen.

Wildtiere:
In abgelegenen Regionen leben Wildschweine, Wölfe und Bären. Hund im Wald anleinen, besonders im Westen des Landes.

Unterkünfte und Alltag – Zwischen Bauernhof und Belgrader Szene

Serbien ist unkompliziert, preiswert und die Gastfreundschaft ist ehrlich.

Unterkünfte:

Viele Pensionen und Apartments sind hundefreundlich.

Auf dem Land ist der Hund selbstverständlich, fast jeder Hof hat eigene Tiere.

In Hotels der Großstädte vorher anfragen, einige verlangen kleine Aufpreise.

Restaurants und Alltag:

In Belgrad, Novi Sad und Niš gibt es moderne, hundefreundliche Cafés.

Auf dem Land ist der Hund einfach Teil des Lebens und daher kein Problem.

Müllentsorgung nicht überall ideal, daher eigene Beutel dabeihaben.

Kosten:

Tierärzte, Unterkünfte und Verpflegung sind deutlich günstiger als in Westeuropa.

Kreditkarten funktionieren in Städten, auf dem Land besser Bargeld (Serbischer Dinar – RSD).

Besonderheiten und Tipps – Balkan ehrlich erleben

Serbien ist sicher, aber etwas chaotisch. Straßen, Verkehr und Beschilderung fordern Geduld.

In Dörfern laufen oft Kühe, Ziegen oder Pferde frei herum. Hund anleinen, bis ihr das Umfeld kennt.

Leitungswasser ist trinkbar, aber leicht gechlort, daher ist abgefülltes Wasser besser.

Menschen sind direkt, aber herzlich. Wer freundlich reist, bekommt Hilfe und oft ein Lächeln dazu.

Fazit:

Serbien mit Hund ist kein Hochglanzurlaub. Es ist echt, wild und herzlich. Ein Land, das dich entschleunigt und deinem Hund Raum gibt, einfach Hund zu sein. Wer Regeln respektiert und offen für Abenteuer ist, findet hier Freiheit, Natur und Begegnungen, die bleiben. Ein Reiseziel für Entdecker mit Herz – und für Hunde, die lieber Wälder als Wellness wollen.

Irland mit Hund – Klippen, Seen und Abenteuer auf vier Pfoten

Irland, dass klingt nach saftig grünen Hügeln, windgepeitschten Klippen und urigen Pubs, aus denen Musik und der Duft von Torffeuer strömen. Und die gute Nachricht: Hunde sind hier willkommene Begleiter auf Wanderwegen, in Cottages und oft sogar in Pubs.

Doch auch hier gilt: Wer Regeln und Wetter kennt, erlebt mit Hund ein echtes Inselabenteuer zwischen Atlantik, Schafweiden und unendlicher Natur.

Einreisebestimmungen – Über die See ins Grüne

Irland gehört zur EU, die Einreise mit Hund ist unkompliziert, aber kontrolliert:

  • EU-Heimtierausweis ist Pflicht
  • Mikrochip (ISO-Standard)
  • Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt)
  • Bandwurmbehandlung (Pflicht, frühestens 120 Stunden und spätestens 24 Stunden vor der Einreise)

Rassenregelungen:
Für einige Hunderassen (z. B. Staffordshire Bull Terrier, Pit Bull Terrier, Rottweiler, Bullmastiff u. a.) gelten strengere Auflagen. Leinen- und Maulkorbpflicht in der Öffentlichkeit.

Tipp: Wer mit der Fähre reist, sollte prüfen, ob der Hund während der Überfahrt im Auto bleiben darf oder in speziellen Hundeboxen untergebracht wird.

Gesetze und Vorschriften – Leine, Maulkorb und irische Eigenheiten

Irland ist grundsätzlich hundefreundlich, aber mit klaren Regeln:

Leinenpflicht:

In Städten und Parks meist Pflicht.

In ländlichen Gebieten entspannter, aber Achtung: Schafweiden sind tabu!

Maulkorbpflicht:

Für bestimmte Rassen vorgeschrieben (nach Dangerous Dogs Act).

Wird im Alltag auch in Städten regelmäßig kontrolliert.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Hunde dürfen in Busse oder Züge, wenn sie sauber, angeleint und unter Kontrolle sind.

Große Hunde brauchen in manchen Regionen ein separates Ticket.

Restaurants und Pubs:

In vielen ländlichen Pubs sind Hunde willkommen, besonders wenn es einen Kamin gibt.

In Städten wie Dublin oder Galway vorher nachfragen, ob Hunde erlaubt sind.

Gesundheit und Vorsorge – Wind, Wetter und kleine Gefahren

Das irische Klima ist mild, aber feucht. Perfekt für Spaziergänge, solange man Regenjacke und Handtuch dabeihat.

Zecken und Parasiten:
In Wiesen und Mooren kann es Zecken geben – Schutz ist ganzjährig sinnvoll.

Regen und Wind:
An den Küsten pfeift der Wind ordentlich, besonders an Klippen wie den Cliffs of Moher. Leine lieber dranlassen!

Weidetiere:
Schafe sind allgegenwärtig. Hunde dürfen sie nicht jagen oder aufscheuchen, denn das kann rechtliche Folgen haben.

Tierärzte:
In jeder größeren Stadt gibt es Notdienste. Im ländlichen Raum vorher Adressen heraussuchen und speichern.

Strände und Natur – Pfotenglück zwischen Klippen und Seen

Irland hat unzählige Strände und viele davon sind hundefreundlich. Aber fast überall gelten saisonale Zeiten für Freilauf.

Hundestrände und Küsten:

County Kerry, Donegal und Mayo bieten traumhafte, weitläufige Sandstrände.

In der Nebensaison dürfen Hunde meist frei laufen.

Achtung auf starke Strömungen und Gezeiten!

Wandern und Natur:

Wicklow Mountains: Dichte Wälder, Moore und tolle Aussichtspunkte.

Killarney National Park: Wasserfälle, Seen und weite Pfade – perfekt für lange Touren.

Connemara: Wilde, ursprüngliche Landschaft mit einsamen Wegen.

Immer Wasser und Snacks für den Hund dabei haben, besonders auf langen Routen, wo kaum Einkehrmöglichkeiten bestehen.

Unterkünfte und Alltag – Zwischen Cottage und Pub

Unterkünfte:
Viele Ferienhäuser, B&Bs und Cottages erlauben Hunde. Einfach nach pet-friendly suchen. In der Nebensaison ist die Auswahl besonders groß.

Hotels und Pubs:
Einige Hotels haben eigene Hundezimmer oder erlauben Hunde im Pub-Bereich.
Tipp: In Irland ist Gastfreundschaft groß, aber Sauberkeit wird erwartet.

Restaurants und Alltag:
In den meisten Lokalen sind Hunde außen erlaubt, innen nur mit Genehmigung.
Viele Iren haben selbst Hunde und Gespräche ergeben sich von selbst.

Besonderheiten und Tipps – Irland mit Herz und Wind

Wetter kann an einem Tag alle vier Jahreszeiten bieten. Flexibilität ist Pflicht.

Regen ist kein Grund, drinnen zu bleiben, aber ein guter Mantel für Hund und Mensch hilft.

In ländlichen Regionen gibt es kaum Mülleimer, daher Beutel immer mitnehmen.

Autofahrten dauern länger, als es die Karte vermuten lässt, denn viele Straßen sind eng und kurvig.

Strafen: Wer Leinenpflicht oder Auflagen ignoriert, riskiert Bußgelder bis 2.500 €.

Kultur: Iren sind herzlich, aber erwarten Rücksicht. Wer freundlich und respektvoll reist, wird schnell Teil des Alltags.

Fazit:

Irland ist kein Land für Schönwetterurlauber, aber es ist ein Paradies für echte Entdecker auf vier Pfoten. Wer Wind, Regen und ungezähmte Natur liebt, wird Irland mit Hund nie vergessen. Zwischen rauen Klippen, stillen Seen und grünen Wiesen erlebt ihr das pure Gefühl von Freiheit – ehrlich, wild und wunderschön.

Liechtenstein mit Hund – Alpen, Flüsse und kleine Städte auf vier Pfoten

Liechtenstein, dass kleine Fürstentum zwischen Schweiz und Österreich, klingt nach sanften Alpenhängen, idyllischen Wanderwegen und charmanten Dörfern. Hier können Hunde gemütliche Spaziergänge entlang der Rheinauen genießen, über Almwiesen toben oder die Ruhe der Berge erleben. Die gute Nachricht: Hunde sind in Liechtenstein willkommen, und Wanderwege, Naturpfade sowie viele Unterkünfte heißen Vierbeiner gerne.

Doch Vorsicht: Das Land liebt Regeln. Wer sie kennt und respektiert, erlebt mit Hund ein kleines, aber feines Outdoor-Paradies.

Einreisebestimmungen – Über die Grenze ins Fürstentum

Liechtenstein gehört zum Schengenraum und nutzt das EU-Heimtierreglement, daher ist die Einreise für Hunde unkompliziert:

  • EU-Heimtierausweis Pflicht
  • Mikrochip (ISO-Standard)
  • Tollwutimpfung: mindestens 21 Tage alt
  • Keine Quarantäne erforderlich
  • Maximal 5 Hunde pro Person empfohlen

Tipp: Vor der Reise prüfen, ob Sonderregelungen für bestimmte Rassen bestehen.

Gesetze und Vorschriften: Leine, Maulkorb und liechtensteinische Genauigkeit

Liechtenstein ist hundefreundlich, aber streng, wenn es um öffentliche Bereiche geht.

Leinenpflicht:

In Städten wie Vaduz oder Schaan fast immer Pflicht.

Auf Wanderwegen meist entspannt, außer bei Vieh auf den Almwiesen.

Maulkorbpflicht:

Für bestimmte Rassen vorgeschrieben, z. B.:

  • American Staffordshire Terrier
  • Staffordshire Bull Terrier
  • Pit Bull Terrier
  • Rottweiler u.a.

In öffentlichen Verkehrsmitteln und städtischen Bereichen wird ein Maulkorb oft empfohlen.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Hunde dürfen mit, meist gegen Ticket

Leine und ggf. Maulkorb Pflicht

Restaurants:

In ländlichen Gasthäusern willkommen, in Städten besser nachfragen.

Viele Restaurants stellen einen Napf mit Wasser bereit.

Gesundheit und Vorsorge – Alpenluft und kleine Gefahren

Zecken: Ganzjährig ein Thema, besonders in Wäldern und auf Almwiesen.

Hitze: Im Sommer können sonnige Wanderwege heiß werden. Schatten und Wasser einplanen.

Kühe und Almwiesen: Hunde anleinen, Abstand zu Weidevieh halten.

Tierärzte: In Vaduz und Schaan gibt es Notdienste. Vorab Tierarztadresse im Handy speichern.

Strände und Natur – Rheinauen, Alpen und Pfotenglück

Liechtenstein hat keine Seen mit Badestränden, aber dafür wunderschöne Fluss- und Naturgebiete:

Hundebadeplätze:

Rheinauen: Stellenweise Zugang für Hunde

Kleine Weiher und Bäche in der Natur

Wandern und Natur:

Alpenwanderwege: perfekt für Tagesausflüge mit Hund

Malbun: Almregionen mit gut ausgeschilderten Wanderwegen

Rheinuferpfade: ideal für Spaziergänge ohne große Steigungen

Wichtig: Leine immer dabeihaben, besonders auf Wanderwegen mit Wildtieren oder Vieh.

Unterkünfte und Alltag – Zwischen Ferienwohnung und Berghütte

Unterkünfte:

Viele Ferienwohnungen und kleine Hotels heißen Hunde willkommen. Über Portale wie Airbnb nach „haustierfreundlich“ filtern.

Berghütten in Malbun erlauben Hunde meist nach Rücksprache.

Restaurants:

Hund meist draußen erlaubt, innen besser nachfragen. Wasser und ggf. eigene Decke mitbringen.

Besonderheiten und Tipps – Liechtenstein mit Herz und Regeln

Regional unterschiedlich: Städte wie Vaduz strikt, Almregionen entspannter.

Strafen: Verstoß gegen Leinenpflicht oder Maulkorbpflicht kann Bußgeld nach sich ziehen.

Kultur: Liechtensteiner lieben Ordnung und Natur; wer Regeln einhält, wird freundlich empfangen.

Praktischer Tipp: Trinkwasser, Snacks und ggf. tragbare Hundedecke einpacken. Auf Wanderungen nicht auf jeden Brunnen zählen, Wasser mitnehmen.

Fazit: Liechtenstein ist ein kompaktes, aber sehr hundefreundliches Outdoor-Paradies. Wer Regeln kennt und respektiert, findet idyllische Wanderwege, Rheinauen, Almregionen und herzliche Gastgeber. Zwischen Bergen, Flüssen und charmanten Dörfern wartet ein Stück Alpen-Pfotenglück.

Lettland mit Hund – Wälder, Seen und Ostseeküste auf vier Pfoten

Lettland, dass klingt nach endlosen Kiefernwäldern, stillen Seen und kilometerlangen Sandstränden an der Ostsee. Hier kann dein Hund nach Herzenslust toben, durch flache Flussufer waten oder auf ruhigen Waldpfaden die Natur erkunden. Die gute Nachricht: Hunde sind in Lettland willkommen, und viele Gastgeber freuen sich über vierbeinige Besucher.

Doch Vorsicht: Auch Lettland hat Regeln. Wer sie kennt und respektiert, erlebt mit Hund ein wahres Paradies aus Natur, Wasser und Ruhe.

Einreisebestimmungen – Über die Grenze ins Baltikum

Da Lettland zur EU gehört, ist die Einreise ist daher unkompliziert:

  • EU-Heimtierausweis ist Pflicht
  • Mikrochip (ISO-Standard)
  • Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt)
  • Mindestalter: Hunde müssen mindestens 15 Wochen alt sein
  • Maximal 5 Hunde pro Person erlaubt

Tipp: Vor der Reise prüfen, ob es spezielle Vorschriften für bestimmte Rassen oder temporäre Bestimmungen gibt.

Gesetze und Vorschriften: Leine, Maulkorb und lettische Genauigkeit

Die Letten sind hundefreundlich, aber die Regeln unterscheiden sich je nach Stadt und Region.

Leinenpflicht:

In Städten und öffentlichen Verkehrsmitteln meist Pflicht.

In Nationalparks und Naturschutzgebieten strikt einzuhalten.

In ländlichen Gegenden oft entspannt.

Maulkorb:

Für bestimmte Hunderassen vorgeschrieben. Es ist generell ratsam, einen Maulkorb dabei zu haben, da Vorschriften je nach Gemeinden variieren.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Hunde dürfen mit, meist gegen Ticket (halber Fahrpreis).

Leine und ggf. Maulkorb sind Pflicht.

Restaurants:

Viele kleine Gasthäuser und Cafés heißen Hunde willkommen.

In größeren Städten besser nachfragen, draußen ist es meist unproblematisch.

Gesundheit und Vorsorge – Wälder, Seen und kleine Gefahren

Zecken: Besonders in Wäldern und an Seen ein Thema. Zeckenschutz dringend empfohlen.

Hitze: Sommer kann heiß werden; Schatten und frisches Wasser für den Hund einplanen.

Wildtiere: Hirsche, Wildschweine und Vögel sind überall. Hund unter Kontrolle halten.

Tierärzte: In Städten wie Riga, Liepāja oder Daugavpils gibt es Notdienste. Vorab die nächste Tierklinik im Handy speichern.

Strände und Natur – Küste, Seen und Pfotenglück

Lettland bietet flache Sandstrände, naturbelassene Küsten und unzählige Seen.

Hundebadeplätze:

Baltische Ostseeküste: ruhige Abschnitte für Hunde, besonders außerhalb der Hauptsaison

Gauja-Nationalpark: Seen und Flussufer für entspannte Spaziergänge

Weitere Seen: Latgale-Region bietet hundefreundliche Badestellen

Wandern und Natur:

Gauja-Nationalpark: endlose Waldwege, Burgruinen und Flussufer

Kemeri-Nationalpark: Moorlandschaften und Naturpfade

Kurztrails entlang der Küste: ideal für Strandspaziergänge

Wichtig: Leine stets dabeihaben, besonders in Naturschutzgebieten und an belebten Stränden.

Unterkünfte und Alltag – Zwischen Hundepension und Ferienhaus

Unterkünfte:

Viele Ferienhäuser, Hotels und Campingplätze heißen Hunde willkommen. Vorab über Portale wie Airbnb nach „haustierfreundlich“ filtern.

Auf Campingplätzen sind oft eigene Hundezonen vorhanden.

Restaurants:

Kleinere Gasthäuser und Cafés akzeptieren Hunde.

Ein Napf mit Wasser wird in vielen Unterkünften bereitgestellt.

Besonderheiten und Tipps – Lettland mit Herz und Regeln

Regional unterschiedlich: Küstenregionen sind entspannter, Städte wie Riga strenger.

Strafen: Ohne Leine oder Maulkorb (bei vorgeschriebenen Rassen) drohen Bußgelder.

Kultur: Letten lieben Natur und Hunde, aber auch Ordnung. Wer die Regeln respektiert, wird freundlich empfangen.

Praktischer Tipp: Immer Wasser, Snacks und ggf. eine tragbare Hundedecke mitnehmen. In Seen und Flüssen gibt es nicht überall sauberes Trinkwasser.

Fazit: Lettland ist ein wahres Outdoor-Paradies für Hunde. Wer Regeln respektiert, findet endlose Wälder, klare Seen, hundefreundliche Strände und herzliche Gastgeber. Zwischen Küste, Seenlandschaften und unberührter Natur wartet ein Stück baltisches Pfotenglück.

Griechenland mit Hund – Inseln, Olivenhaine und Abenteuer auf vier Pfoten

Griechenland, dass klingt nach Sonne, Meer und weißen Häusern unter blauem Himmel. Doch abseits der Touristenstrände findet ihr ein Land voller Natur, Geschichte und Freiheit. Für Hunde ist Griechenland ein Paradies, wenn man weiß, wie man sich vorbereitet. Zwischen antiken Ruinen, Olivenhainen und wilden Buchten warten Abenteuer, die Sonne im Fell und Salz in der Luft hinterlassen.

Einreisebestimmungen – Über die Ägäis ins Mittelmeerparadies

Griechenland gehört zur EU, also gelten dieselben Regeln wie in vielen anderen Ländern Europas:

  • EU-Heimtierausweis ist Pflicht
  • Mikrochip (ISO-Standard)
  • Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt)
  • Keine Rassenverbote

Reist ihr über Italien (mit der Fähre), achtet auf die Vorschriften der Fährgesellschaft. Einige erlauben Hunde nur in bestimmten Zonen oder Kabinen. Früh buchen lohnt sich, besonders auf den Routen Ancona–Patras oder Bari–Igoumenitsa.

Gesetze und Vorschriften – Leine, Sonne und gesunder Menschenverstand

Griechenland ist kein Bürokratenstaat, vieles basiert auf Eigenverantwortung und Rücksichtnahme.

Leinenpflicht:

In Städten und Ortschaften vorgeschrieben.

An Stränden und in der Natur wird es meist locker gesehen, solange der Hund unter Kontrolle ist.

Maulkorbpflicht:

Offiziell nur im öffentlichen Nahverkehr. In der Praxis wird ein Maulkorb kaum verlangt.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Kleine Hunde dürfen in Transporttaschen kostenlos mitfahren.

Große Hunde brauchen Ticket, Leine und Maulkorb.

Fähren:

Hunde dürfen meist an Deck oder in speziellen Bereichen mitgeführt werden.

Restaurants und Tavernen:

In Tavernen und Straßencafés sind Hunde fast immer willkommen.

Drinnen gilt: Fragen kostet nichts! Griechen sind meist sehr tolerant, solange der Hund ruhig ist.

Gesundheit und Vorsorge – Sonne, Sand und Schatten

Das Mittelmeerklima ist herrlich, aber nicht ohne Risiken, vor allem im Sommer.

Hitze:
Von Juni bis September können Temperaturen über 35 °C erreichen. Spaziergänge am besten frühmorgens oder spätabends. Immer Wasser und Schatten einplanen.

Parasiten:
Zecken, Sandmücken und Herzwürmer sind in Griechenland weit verbreitet.
Schutzmittel und regelmäßige Kontrollen sind Pflicht, vor allem auf den Inseln und im Süden.

Streuner:
In Griechenland leben viele Straßenhunde. Die meisten sind freundlich, aber manchmal futterneidisch. Futter nicht offen herumliegen lassen und direkte Konfrontationen vermeiden.

Tierärzte:
In jeder größeren Stadt oder Inselhauptort gibt es gute Tierärzte.
Adressen am besten vorab notieren. Die Versorgung ist zuverlässig.

Strände, Inseln und Natur – Pfotenspuren im Sand

Griechenland bietet unzählige Strände, Inseln und Wanderwege. Hunde sind grundsätzlich erlaubt, aber Regeln variieren regional.

Strände:

Offiziell dürfen Hunde ans Meer, solange sie niemanden stören.

In der Hauptsaison (Juli/August) besser abgelegene Buchten wählen.

Ideal: Peloponnes, Kreta (Südseite), Chalkidiki, Euböa, oder kleinere Inseln wie Naxos und Paros.

Berge und Natur:

Das Pindos-Gebirge im Norden ist perfekt für Wanderungen mit Hund: wild, grün und kaum Touristen.

Auf Kreta locken Schluchten wie die Samaria. Es gilt Leinenpflicht, da Ziegen und Wildtiere unterwegs sind.

Olivenhaine und alte Klosterpfade sind wunderbare Routen für entspannte Spaziergänge.

Tipp: Griechische Hunde lieben Wasser. Euer Vierbeiner wird hier schnell zum Meerschwimmer.

Unterkünfte und Alltag – Zwischen Taverne und Traumstrand

Griechen sind gastfreundlich, besonders wenn man respektvoll mit Mensch und Tier umgeht.

Unterkünfte:

Viele Apartments, Studios und Ferienhäuser sind hundefreundlich.

Hotels in Städten teils restriktiver, auf dem Land und auf Inseln meist unkompliziert.

Frühzeitig anfragen, denn in der Hauptsaison wird es eng.

Alltag:

Wasserstellen sind selten, daher solltet ihr die Trinkflasche immer dabeihaben.

Müllentsorgung funktioniert nicht überall, ihr solltet unbedingt eigene Beutel mitbringen.

In kleinen Dörfern ist der Hund schnell Gesprächsthema, dass Eis bricht oft mit einem Lächeln.

Besonderheiten und Tipps – Sonne, Seele und Gelassenheit

Griechenland ist laut, herzlich und chaotisch, dass gilt auch im Straßenverkehr. Ruhe bewahren!

Hunde gelten als Familienmitglieder, aber Leinenpflicht wird regional unterschiedlich ernst genommen.

In Kirchen, archäologischen Stätten und Museen sind Hunde verboten.

Fähren und Inseltransfers im Sommer frühzeitig planen, denn die Kapazitäten sind begrenzt.

Leitungswasser ist trinkbar, aber in ländlichen Regionen lieber abgefülltes Wasser geben.

Fazit:

Griechenland mit Hund ist pure Lebensfreude. Sonne, Meer und Gelassenheit verbinden sich hier zu einem Reiseziel, das Freiheit schenkt – für Mensch und Tier.
Wer Hitze, Meerluft und Abenteuer liebt, findet in Griechenland das perfekte Revier für Pfoten, Seele und Herz. Ein Land, das euch mit offenen Armen empfängt und mit einem „Kalimera“ im Ohr und Sand zwischen den Pfoten zurücklässt.

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