Kürzlich haben wir den Max Verstappen Shop in Swalmen besucht. Ein echtes Highlight für alle Formel‑1-Fans. Der Shop liegt zentral und ist gut erreichbar, ideal für einen kleinen Ausflug. Es gibt hinter dem Gebäude einen großen Parkplatz, der selbst bei einem großen Besucheraufkommen reichen sollte.
Im Shop gibt es eine große Auswahl an Fanartikeln: T-Shirts, Caps, Modellautos, Poster und viele exklusive Merchandise-Produkte.
Besonders spannend ist, dass hier auch echte Formel‑1-Autos ausgestellt sind. Perfekt, um sie aus der Nähe zu sehen und Fotos zu machen. Hier steht unter anderem das Red Bull RB12 Formel‑1‑Auto. Das ist das Auto, mit dem Max Verstappen seinen ersten Grand‑Prix‑Sieg 2016 in Barcelona errungen hat.
Neben den Autos sind auch Original‑Helme, Rennanzüge, Trophäen und andere Erinnerungsstücke aus verschiedenen Phasen seiner Karriere ausgestellt.
Bei so vielen Sammlerstücken, weiß man gar nicht, wohin man zu erst schauen soll. Man kommt sich hier fast vor wie in einem Museum, nur muss man nicht mal was bezahlen, um sich all die Trophäen anschauen zu können.
Es gibt hier sogar ein Formel‑3‑Fahrzeug, was man sich vor Ort anschauen kann. Es gehört zu Verstappens Sammlerstücken.
Solche Ausstellungsstücke machen den Shop zu einer Mischung aus Merchandise‑Store und kleinem Museum für Formel‑1‑Fans. Die Mitarbeiter im Shop sind sind sehr nett, sprechen neben Niederländisch noch Englisch und zum Teil Deutsch. Vor Ort gibt es auch immer mal das ein oder andere Schnäppchen zu ergattern bei T-Shirts etc.
Ob Fan oder nicht, wir können euch einen Besuch im Max Verstappen Shop in Swalmen wirklich sehr empfehlen. Die Nähe zu Deutschland, ist für die Fahrzeit auch vom Vorteil. Wir haben kein Verbotsschild gesehen ob Hunde mit rein dürfen oder nicht und haben auch nicht gefragt. Emma ist lieber eine Runde durch Swalmen gelaufen.
Hallo Freunde, heute ging es für mich nach Aschersleben, einer Stadt im Nordosten des Harzes, in Sachsen-Anhalt. Aschersleben ist die älteste Stadt in Sachsen-Anhalt und hat ca. 25.700 Einwohner. Und schon auf der Hinfahrt wurde es ganz gruselig, seht selbst.
Aber es ging für uns nicht nur einfach nur so nach Aschersleben, denn mitten im grünen Waldpark „Alte Burg“ gelegen, gibt es den Zoo Aschersleben. Er bietet auf rund 10 Hektar Fläche ein naturnahes Erlebnis für Klein und Groß. Ich hab mich wahnsinnig darauf gefreut, Tiere anschauen zu können und mal nicht durch eine Stadt zu laufen. Hunde sind hier herzlich Willkommen. Genügend kostenlose Parkplätze gibt es auch, falls ihr mit dem Auto anreisen solltet.
Schon beim Eintritt erwartet Besucher: ein Spielplatz, Streichelgehege mit Ziegen, Kaninchen und Ponys sowie weitläufige Wege unter schattigen Bäumen und ist somit ideal für einen entspannten Ausflug. Für mich gab es wieder meine geliebten Enten und Damwild.
Ebenso spannend fand ich den Ozelot, die Flamingos, die in ihrer eigenen Hütte drin waren mit einer Heizung und den chinesischen Muntjak.
Die Bezeichnung „Alte Burg“ geht auf die Ruinen einer alten Höhenburg zurück, die hier auf dem Wolfsberg schon im frühen Mittelalter (etwa 1000–1100 n. Chr.) errichtet wurde. Heute sind davon vor allem Mauerreste und Turmfragmente erhalten, die Zeugnisse der einstigen Befestigung sind. Ein Teil dieser Ruinen, vor allem die Turmruine, wurde in den Zoo integriert und dient heute u. a. als Voliere.
Natürlich gab es im Zoo auch meine Endgegner, Katzen. Man findet hier unter anderem Rohrkatzen, Salzkatzen, Karakale und natürlich ganz große Katzen, wie Amurleoparden.
Irgendwann kamen wir zu einem weiteren Gehege mit Tieren, die gerne gestreichelt werden wollen und zwar zu den Borstenviechern. Ich sag es euch, die waren so neugierig auf mich, wie ich auf sie und wollten mir doch glatt ein Küsschen geben. Darf ich vorstellen? Bibi und Lulu, zwei Kune Kune Schweine.
Mitten im Zoo Aschersleben, eingebettet in die historischen Anlagen der Alten Burg, steht ein ganz besonderes kleines Gebäude. Das Burgwärterhäuschen, im Volksmund auch liebevoll das „Hexenhäuschen“ genannt.
Dieses kleine Häuschen wurde Ende 1906 errichtet. Ziel war es, dort einen gemütlichen Aufenthaltsraum für den Burgwärter zu schaffen und gleichzeitig ein schmückendes Element für die Anlage zu haben. Die Bauarbeiten wurden Ende 1906 genehmigt und Anfang 1907 abgeschlossen.
Ursprünglich diente es als Wohn- und Arbeitsraum für den Burgwärter, der sich um das Gelände der Alten Burg kümmerte. Lange Zeit war es ein beliebtes Fotomotiv und Ausflugsziel, bevor es im Laufe der Jahrzehnte zunehmend in den Hintergrund geriet. Heute informiert eine Ausstellung im Inneren über die Geschichte der Alten Burg und des Häuschens selbst.
Leider hat sich der Bengaltiger zurück gezogen und ich konnte ihn nicht sehen, aber dafür konnte man die Sibirischen Tiger beim schlafen beobachten und ich hatte einen Blick aus der ersten Reihe auf den Löwen. Der Löwe heißt Sambesi und stammt ursprünglich aus einem Zirkus, wo er aber nicht mehr in der Dressurgruppe gehalten werden konnte und daher 2015 in den Zoo kam.
Vorbei ging es an den Trampeltieren, die ich auch total interessant fand und sie mich glaube ich auch. Der Rotluchs war wohl genau so müde, wie ich nach einer meiner Touren für euch. Die Zebras haben gerade ihr Futter bekommen und ich konnte sie beim essen beobachten.
Die Erdmännchen waren auch ganz schön aktiv und standen in der Gegend rum, wie ich es auch immer mache. Mama sagt zumindest immer zu mir, ich bin ihr Erdmännchen.
Danach kamen wir zu den Hauseseln und ihr glaubt es nicht, die waren so verkuschelt wie ich auch und wollten die ganze Zeit gestreichelt und gebürstet werden. Daher haben wir uns eine ganze Weile dort aufgehalten und ich habe sogar ein Küsschen bekommen. Es gab sogar einen ganz kleinen Esel, der dort im Zoo geboren wurde.
Eine Zooschule vermittelt anschaulich Wissen über Tiere, Natur und Artenschutz. Zudem gibt es noch ein Planetarium auf dem Zoogelände. Ein Planetarium ist ein spezieller Vorführraum, in dem durch technische Projektionen ein virtueller Sternenhimmel entsteht. So können Besucherinnen und Besucher die Gestirne, Planeten, Sternbilder und natürliche Phänomene des Universums hautnah erleben, selbst bei Tageslicht oder schlechtem Wetter.
Im Streichelzoo musste ich leider draußen bleiben, aber die Ziegen waren mir eh nicht ganz so geheuer.
Weiter ging es zu den Affen und die fand ich total interessant und hätte ihnen noch stundenlang beim spielen zuschauen können.
Im „Kleinen Tropenhaus“, wo ich leider nicht mit rein durfte, lassen sich Nil-Flughunde bei Dämmerlicht beobachten. Außerdem gibt es dort viele verschiedene Schlangen und Spinnen zu sehen.
Sogar Sumpfkrokodile konnte Mama dort beobachten und noch viele weiter Tiere, die man unbedingt mal aus der Nähe gesehen haben sollten. Aber Mama war froh, dass eine Scheibe dazwischen war, denn Schlangen und Spinnen mag sie gar nicht gerne.
Es war ein wirklich toller Ausflug in den Zoo Aschersleben, den ich jedem empfehlen kann, der gerade hier in der Nähe ist oder seinen Urlaub im Harz plant. Der Eintritt in den Zoo für Hunde, kostet 3 Euro und es gibt noch einen Kotbeutel dazu. Ich bin jetzt total müde von den vielen Eindrücken und muss erst mal eine Runde schlafen. Bis bald, eure Emma
Hallo Freunde, diesmal habe ich Quedlinburg für euch unsicher gemacht, eine Stadt im Harz in Sachsen-Anhalt aus dem Jahre 922. Quedlinburg hat ca. 23.000 Einwohner, verteilt auf 7 Ortsteile.
Geparkt haben wir auf dem Parkplatz am Wallweg. Dieser ist kostenlos und Mama hat von dort aus unsere Tour durch die Stadt geplant.
Unser erster Spot war die evangelische St. Aegidii Kirche. Es ist eine spätgotische, dreischiffige Hallenkirche mit einem barocken Ausbau. Die Kirche wurde im Jahr 1179 das erste Mal erwähnt. Sie soll somit die älteste Kirche der Stadt sein.
Weiter ging es zum Schreckensturm, einem mittelalterlichen Wehrturm der Stadtbefestigung. Es ist ein denkmalgeschützter Turm, in dem es Ferienwohnungen gibt. Allerdings ist der Turm derzeit gesperrt, da es nicht die erforderlichen Fluchtwege gibt. Er ist 40m hoch, hat eine Mauerstärke von 2m und hat 5 Geschosse.
Unser nächstes Ziel war St. Mathilde, eine römisch-katholische Kirche aus dem Jahr 1858. Sie ist eine einschiffige, neugotische Kirche. Sie steht unter Denkmalschutz.
Wir kamen vorbei am Harztheater, einem Mehrspartenhaus mit Schauspiel-, Tanz- und Musiktheater. Es gibt hier auch einen Kostümverleih, wenn man selber ein Event plant oder eine besondere Kostümparty geben möchte. Nur für uns Hunde, wird es dort bestimmt keine Kostüme geben. Jährlich gibt es hier ca. 500 Vorstellungen aus verschiedenen Sparten. Das Gebäude steht wegen seinem original erhaltenem Eingangsbereich und Foyers unter Denkmalschutz. Es wurde 1945 gegründet.
Ich liebe es ja, fremde Gassen und Orte in neuen Städten zu erkunden und überall zu schnüffeln. Über unseren nächsten Spot habe ich mich sehr gefreut, denn dort war ein Park mit dabei, wo ich ausgiebig schnüffeln und mich auf der Wiese wellern konnte. Es war das Gelände rund um den Sternkiekerturm.
Der Sternkiekerturm, auch Lindenturm genannt, ist ein Wehrturm der mittelalterlichen Stadtbefestigung und befindet sich direkt an der historischen Stadtmauer. Der Turm liegt auf dem Gelände eines Hotels und daher kann er nur am Tag besucht werden. Der Turm hat eine Höhe von 42m und bietet eine der höchsten Aussichtsplattformen mit einem wunderschönen Blick über Quedlinburg. Der Eintrittspreis zur Aussichtsplattform beträgt 1 Euro und zählt zu den Geheimtipps von Quedlinburg.
Direkt in der Nähe des Sternkiekerturms, befindet sich der Pulverturm, ebenfalls ein mittelalterlicher Wehrturm der Stadtbefestigung. Er hat wie die anderen auch, ebenfalls eine Höhe von 42m und verfügt über 3 Geschosse. Er wurde aus Sandsteinquadern erbaut und .
In unmittelbarer Nähe zum Pulverturm, befindet sich ein weiterer, mittelalterlicher Wehrturm, der Kruschitzkyturm. Er befindet sich auf der Westseite der Hohen Straße und stammt wahrscheinlich aus dem 14. Jahrhundert. Er verfügt über 5 Geschosse, hat eine Schießkammer und einen Mauerwehrgang.
Der Weg führte uns weiter durch die wunderschöne Altstadt, vorbei an den vielen Fachwerkhäusern der Stadt.
Wir kamen vorbei am Quedlinburger Senfladen, einer gläsernen Senfmanufaktur, wo man den Mitarbeitern bei der Arbeit über die Schulter schauen kann und man kann natürlich auch einen Kurs buchen und selber Senf herstellen. Natürlich gibt es auch einen Shop, wo Senfliebhaber fündig werden. Der Senfladen befindet sich am „Finkenherd 6“.
Direkt um die Ecke, am Schloßberg, befindet sich das Klopstockmuseum, ein Literaturmuseum im Geburtshaus des Dichters Friedrich Gottlieb Klopstock (1724-1803). Das Haus wurde 1560 unterhalb des Quedlinburger Burgberges erbaut und ist eines der zahlreichen Architekturdenkmale der Welterbestadt Quedlinburg.
Schräg gegenüber, am Schloßberg 9, befindet sich das Predigerhaus. Es wurde 1680 erbaut und diente als Wohnhaus für die Prediger des Stifts.
Der Weg führte weiter durch die schmalen Gassen in Richtung Residenzbau am Schloss. 67 Stufen führen hinauf zum Stiftsberg.
Von dort oben hat man einen wunderschönen 360° Blick über Quedlinburg.
Das Teehaus in Quedlinburg ist ein Neubau, allerdings angelehnt an das Teehaus, welches an gleicher Stelle im Jahre 1736 als Lust- und Teehaus errichtet wurde. Mittlerweile wird es Gartenhaus genannt.
Ihr findet hier einen barocken Schlossgarten, der gerade bei schönem Wetter, zum verweilen einlädt. Ein schöner gepflegter Garten mit vielen Rosenbeeten.
Schon von weitem, sieht man oben auf dem Schlossberg die Stiftskirche St. Servati, auch Quedlinburger Dom genannt. Es ist eine dreischiffige Basilika, welche zwischen 1070 und 1129 erbaut wurde. Sie gehört zum UNESCO Welterbe und ist im Quedlinburger Denkmalverzeichnis eingetragen. In der Kirche gibt es eine Krypta mit Grabstellen, wo bis heute die Gebeine von Königin Mathilde (eine sächsische Adelige, die durch ihre Heirat 909 mit Heinrich I. zur Königin wurde) liegen.
Quedlinburg gilt als Fachwerkstadt, die ca. 2100 Fachwerkhäuser aus 8 Jahrhunderten zu bieten hat. Man findet hier auch ein Fachwerkmuseum im Ständerbau, wo man etwas über die Geschichte des Fachwerkbaus erfahren kann.
Wegen ihrer vielen Fachwerkhäuser und dem mittelalterlichen Stadtgrundriss, zählt Quedlinburg seit 1994 zum UNESCO Weltkulturerbe. Die meisten der Fachwerkhäuser sind wirklich gut erhalten und eins ist schöner verziert als das andere.
In einem barocken Kaufmannshof in der Blasiistr. 11, befindet sich das Deutsche Fachwerkzentrum Quedlinburg. Dort gibt es eine Ausstellung zu Fachwerkkonstruktion, Wärmedämmung und historischen Farbrezepturen. Zudem gibt es immer wieder Seminare, die man besuchen kann.
St. Blasii ist eine Kirche aus dem Jahre 1222, welche über die Jahre aber immer wieder umgebaut und erweitert wurde, welche im Jahr 1715 vollendet wurde. Nach ihrer Restaurierung ab dem Jahr 1990, wird die Kirche als Kulturort für Buchlesungen und Konzerte genutzt.
Seit 1976 befindet sich am Marktplatz das Denkmal Münzenbergmusikanten, welches im Laufe der Zeit als Brunnen umgebaut wurde. Es zeigt die Bewohner des Münzenbergs, die mit musizieren ihr Geld verdient haben. In der Blasiistraße 22 befindet sich das Eisenbahn- und Spielzeugmuseum, welches auf 500qm mehr als 5000 Ausstellungsstücke zeigt. Hier gibt es von Eisenbahnen in verschiedenen Spuren über Spielzeug allgemein, bis hin zu einer Puppensammlung viele Schätze aus vergangenen Zeiten.
Im Zentrum der historischen Altstadt, befindet sich der Marktplatz, umgeben von vielen historischen Gebäuden.
Hier lief mir doch glatt die Sabber im Maul zusammen, da es Harzer Fichteln gab. Eine Bratwurst mit Fichtennadeln, die einen unglaublichen Duft verteilt haben. Mama und Papa hatten erbarmen mit mir und wir haben eine Pause eingelegt. Die Harzer Fichteln haben sie brav mit mir geteilt. Ich sag euch, die müsst ihr unbedingt probieren. Nach der Stärkung, ging unsere Tour weiter.
Ebenfalls am Marktplatz, befindet sich der Quedlinburger Roland, dass Rathaus. Es ist ein gotisches Gebäude aus dem 13. Jahrhundert und wird auch heute noch als Verwaltungssitz genutzt. Die Fassade ist mit wildem Wein bedeckt. Vor dem Gebäude, befindet sich die Roland Statue.
Die Quedlinburger Bimmelbahn fährt euch durch die Stadt und führt vorbei an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Ob hier auch Hunde mitfahren dürfen, konnten wir leider nicht herausfinden, da wir selber nicht mit der Bahn gefahren sind. Es gibt ein Kombiticket, mit dem man mit der Bimmelbahn in Quedlinburg und Werningerode fahren kann, falls ihr beide Orte besuchen möchtet.
Wenn man durch die Marktstraße schlendert, kann man neben anderen, historischen Gebäuden, schon St. Benedikti sehen.
St. Benedikti ist eine evangelische Marktkirche. Sie ist eine spätgotische Kirche aus dem 15. Jahrhundert, die auch noch romanische Reste aufweist. Die beiden Türme sind in 1901 abgebrannt, wurden aber originalgetreu wieder aufgebaut. Man kann die Türmerwohnung besichtigen und den Blick auf die Altstadt genießen.
Gegenüber von St. Benedikti befindet sich das Goetzsche Mausoleum, auch genannt Grufthaus Gebhardt oder Grufthaus Goetze. Es wurde 1726 für den verstorbenen Kaufmann Christoph Gebhardt errichtet und 1771 durch den ehemaligen Bürgermeister Johann Andreas Goetze aufgekauft und umgebaut. Das Goetzsche Mausoleum blieb als einzige Grabanlage des Friedhofs erhalten.
Am Kornmarkt befindet sich das Denkmal „Persönlichkeiten der Quedlinburger Geschichte“. Es besteht aus dem Hund Quedel, einem Wappentier, welches die Stadt vor Räubern warnen sollte. Einer Figur von Dorothea Christiane Erxleben, die erste promovierte deutsche Ärztin, einer Figur von Heinrich I und Mathilde, dem König und seiner Frau. Dann gibt es noch ein Symbol für Saatgut und Gedenkplaketten.
Das war meine Tour durch Quedlinburg, einer wunderschönen, sehenswerten Fachwerkstatt in Sachsen-Anhalt. Wir können euch einen Besuch wirklich sehr empfehlen. Liebe Grüße, eure Emma.
Hallo Freunde, diesmal war ich auf einem Teich-Abenteuer im Harz unterwegs und das war es wirklich. Aber seht selber…
Für uns ging es zum Wanderparkplatz am Großen Kellerhals Teich und sofort ging es den Berg steil nach oben. Das war Frühsport, kann ich euch sagen.
Oben angekommen, wird man mit einem Blick über den Teich belohnt. Wir sind links rum gegangen und dachten, man kann so einfach eine Runde um den Teich laufen.
Der Harz ist für seinen Bergbau bekannt und dafür wurde immer viel Wasser benötigt. Da das örtliche Wasservorkommen irgendwann knapp wurde, mussten sich die Menschen von damals etwas einfallen lassen. Daher wurde in ca. 1652, der Zellerfelder Kunstgraben erbaut. Dafür wurden mehrere Teiche zur Wasserspeicherung errichtet und über Gräben und unterirdischen Wasserläufen, mit der Bergbau-Grube verbunden. Das sind die sogenannten Bergbauteiche, wovon es im Harz noch einige gibt.
Wir kamen irgendwann in Richtung Wald und haben dieses Schild für Wanderer gefunden. Da dachten Mama und Papa, ach toll, hier kann man schön laufen. Tja Freunde, was soll ich sagen, ich habe mich dann aber für einen Weg entschieden, der wohl kein offizieller Wanderweg war, obwohl er so aussah. Irgendwann standen wir vor lauter Gestrüpp und Papa wollte zurück gehen. Aber ich nicht, ich habe einfach gestreikt. Das war eindeutig mein Weg und es gab kein zurück.
Weiter ging es durch dichtes Gestrüpp und irgendwann wurde man mit einem tollen Blick über den Teich belohnt.
Irgendwann war mir der Weg dann auch zu blöd und ich wollte, dass Mama und Papa mit mir den Berg hoch klettern, aber das haben sie einfach nicht gemacht. Aber man sieht an meinem Gesicht, wie viel Spaß ich bei diesem Abenteuer hatte.
Also sind wir weiter gelaufen und standen irgendwann vor einem kleinen Fluss. Das war für mich ja gar kein Problem, ich bin einfach drüber gehüpft, aber Mama hatte Angst um ihre Schuhe. Tja, wie wäre es mal mit richtigen Wanderschuhen, wenn man mit mir schon solche Touren macht? Na ja, wir konnten sie dann überreden und sie ist über die Steine geklettert. Gut, sie hatte danach feuchte Füße, aber das war nicht so schlimm, sie konnte ja noch lachen.
Wir mussten noch den Berg erklimmen, dann kamen wir auch wieder auf einen schönen Wanderweg, den man gut laufen konnte.
Leider haben wir irgendwann festgestellt, dass unser Auto ganz woanders steht und wir in die falsche Richtung laufen. Wir mussten also irgendwann nach rechts abbiegen. Wir haben so einen matschigen Weg gefunden und waren sehr froh darüber und haben uns schon gefreut, dass wir nun ganz einfach zu unserem Auto kommen.
Danach mussten wir aber noch weiter rüber und überall war ein ziemlich breiter und teilweise tiefer Graben zwischen den Wegen. Man kann es auf den Bildern nicht sehen, aber wir wären so nicht da rüber gekommen. Also ging die Suche weiter und Papa hat schon überlegt, ob wir nicht einen alten Baumstamm drüber legen könnten. Irgendwann hab ich entschieden, hier passt es und bin einfach über den Graben gehüpft. Mama und Papa haben es dann auch irgendwie geschafft hier rüber zu hüpfen/klettern und wir waren wieder auf der richtigen Seite. Das war wieder ein richtiges Abenteuer, ganz nach meinem Geschmack.
Der Große Kellerhals Teich ist auf jeden Fall einen Besuch wert und wenn ihr nicht so ein Abenteuer wie ich erleben wollt, bleibt einfach auf den ausgeschilderten Wanderwegen. Aber der Blick über den See ist einfach wunderschön.
Ich war nach diesem Abenteuer auf jeden Fall total erledigt und brauchte eine kleine Mütze voll Schlaf. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.
Luxemburg, dass klingt nach sanften Hügeln, dichten Wäldern und malerischen Flusslandschaften. Das kleine Großherzogtum bietet idyllische Wanderwege, charmante Dörfer und Naturparks, in denen Hunde ausgiebig laufen können. Die gute Nachricht: Luxemburg ist für Hunde generell freundlich, solange man die Regeln respektiert.
Wer die Vorschriften kennt, erlebt mit Hund ein ruhiges, abwechslungsreiches Outdoor-Paradies zwischen Wäldern, Flüssen und historischen Städtchen.
Einreisebestimmungen – Über die Grenze nach Luxemburg
Luxemburg gehört zur EU, daher ist die Einreise für Hunde unkompliziert:
EU-Heimtierausweis Pflicht
Mikrochip (ISO-Standard)
Tollwutimpfung: mindestens 21 Tage alt
Keine Quarantäne erforderlich
Maximal 5 Hunde pro Person empfohlen
Tipp: Vor Reiseantritt prüfen, ob Sonderregelungen für bestimmte Rassen bestehen.
Gesetze und Vorschriften: Leine, Maulkorb und luxemburgische Genauigkeit
Leinenpflicht:
In Städten wie Luxemburg-Stadt fast immer Pflicht.
Auf Wanderwegen meist entspannt, außer in Naturschutzgebieten oder bei Vieh auf Feldern.
Maulkorbpflicht:
Für bestimmte Rassen vorgeschrieben, z. B.:
Pit Bull Terrier
American Staffordshire Terrier
Staffordshire Bull Terrier
Rottweiler u.a.
In öffentlichen Verkehrsmitteln und städtischen Bereichen wird ein Maulkorb oft empfohlen.
Öffentliche Verkehrsmittel:
Hunde dürfen in Bussen und Bahnen mit, meist gegen Ticket.
Leine und ggf. Maulkorb Pflicht.
Restaurants:
Viele kleine Gasthäuser und Cafés heißen Hunde willkommen.
In Städten besser nachfragen.
Wasser und Napf selbst mitbringen.
Gesundheit und Vorsorge – Wälder, Flüsse und kleine Gefahren
Zecken: Besonders in Wäldern und Flussauen ein Thema, Zeckenschutz ist notwendig
Hitze: Im Sommer kann es auf asphaltieren Wegen heiß werden. Schatten und Wasser für den Hund einplanen.
Wildtiere und Vieh: Hunde anleinen, Abstand zu Kühen und Pferden halten.
Tierärzte: In Luxemburg-Stadt und größeren Städten gibt es Notdienste.
Strände und Natur – Flüsse, Wälder und Pfotenglück
Luxemburg hat keinen Zugang zum Meer, aber bietet wunderschöne Natur für Spaziergänge:
Hundebadeplätze:
Flussufer wie Alzette oder Sauer: stellenweise Hundebaden möglich
Strafen: Missachtung von Leinenpflicht oder Maulkorbpflicht kann Bußgeld nach sich ziehen.
Kultur: Luxemburger lieben Natur und Hunde, aber Rücksichtnahme wird erwartet.
Praktischer Tipp: Snacks, Wasser und tragbare Hundedecke einpacken, besonders für längere Wanderungen.
Fazit: Luxemburg ist ein kleines, aber hundefreundliches Outdoor-Paradies. Wer Regeln kennt und respektiert, findet idyllische Wanderwege, Flüsse, Wälder und charmante Dörfer. Zwischen Hügeln, Flüssen und historischen Städtchen wartet ein Stück luxemburgisches Pfotenglück.
Litauen, dass klingt nach endlosen Wäldern, klaren Seen und kilometerlangen Sandstränden, an denen euer Hund nach Herzenslust toben kann. Die gute Nachricht: Hunde sind hier willkommen, und viele Einheimische freuen sich über vierbeinige Besucher.
Doch Vorsicht: Auch in Litauen gibt es Regeln. Wer sie kennt und respektiert, erlebt mit Hund ein wahres Paradies zwischen Natur und Küste.
Einreisebestimmungen – Über die Grenze ins Baltikum
Litauen gehört zur EU, die Einreise ist daher unkompliziert:
EU-Heimtierausweis ist Pflicht
Mikrochip (ISO-Standard)
Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt)
Mindestalter: Hunde müssen mindestens 15 Wochen alt sein
Maximal 5 Hunde pro Person erlaubt
Tipp: Prüft vor der Reise, ob sich kurzfristig neue Vorschriften ergeben haben oder besondere Regelungen für euren Hund gelten.
Gesetze und Vorschriften: Leine, Maulkorb und litauische Genauigkeit
Litauen ist hundefreundlich, aber die Regeln unterscheiden sich je nach Stadt und Gemeinde.
Leinenpflicht:
In Städten und öffentlichen Verkehrsmitteln fast immer Pflicht.
In Naturgebieten meist entspannt, außer in Naturschutzgebieten oder bei Weidevieh.
Maulkorb:
Für bestimmte Hunderassen (z. B. Kampfhunde) vorgeschrieben. Es ist generell sinnvoll, einen Maulkorb dabei zu haben, da die Regelungen regional variieren.
Öffentliche Verkehrsmittel:
Hunde dürfen mit, meist gegen Ticket (halber Fahrpreis).
Immer mit Leine und ggf. Maulkorb.
Restaurants:
Viele Gasthäuser in kleineren Städten heißen Hunde willkommen.
In großen Städten vorher nachfragen, draußen ist es meist kein Problem.
Gesundheit und Vorsorge – Wälder, Seen und kleine Gefahren
Zecken: Ganzjährig ein Thema, besonders in waldreichen Gebieten. Zeckenschutz unbedingt!
Hitze: Im Sommer kann es auf den offenen Feldern heiß werden. Spaziergänge lieber morgens oder abends, Schatten und Wasser nicht vergessen.
Wildtiere: Rehe, Wildschweine und Vögel; Hunde sollten immer unter Kontrolle sein, um Konflikte zu vermeiden.
Tierärzte: In größeren Städten gibt es Notdienste. Vorab die nächste Tierklinik im Handy speichern.
Strände und Natur – Küste, Seen und Pfotenglück
Litauen hat zwar kein Gebirge, dafür kilometerlange Strände und unzählige Seen.
Hundebadeplätze:
Kurische Nehrung: teilweise hundefreundliche Strandabschnitte
Galvė-See in Trakai: ruhige Badeplätze für Hunde
Naturstrände entlang der Ostseeküste bieten oft genug Freiheit
Wandern und Natur:
Aukštaitija-Nationalpark: idyllische Seenlandschaften und Waldwege
Žemaitija-Nationalpark: schöne Wanderwege, ideal für ausgedehnte Spaziergänge
Kleine Küstenpfade: perfekt für Strandspaziergänge
Wichtig: Leine immer dabeihaben, besonders in Naturschutzgebieten und bei Begegnungen mit Wildtieren.
Unterkünfte und Alltag – Zwischen Hundepension und Ferienhaus
Unterkünfte:
Viele Ferienhäuser, Hotels und Campingplätze heißen Hunde willkommen.
Vorab über Portale wie Airbnb nach „haustierfreundlich“ filtern.
Auf Campingplätzen sind oft extra Hundezonen vorhanden.
Restaurants:
Kleine Gasthäuser und Cafés akzeptieren Hunde.
Ein Napf mit Wasser wird in vielen Unterkünften bereitgestellt.
Besonderheiten und Tipps – Litauen mit Herz und Regeln
Regional unterschiedlich: Küstenregionen sind entspannter, Städte wie Vilnius oder Kaunas strenger.
Strafen: Ohne Leine oder Maulkorb (bei vorgeschriebenen Rassen) drohen Bußgelder.
Kultur: Litauer lieben Natur und Hunde, aber auch Ordnung. Wer die Regeln respektiert, wird freundlich empfangen.
Praktischer Tipp: Immer ausreichend Wasser und Snacks für den Hund mitnehmen. An Seen und Stränden gibt es nicht überall frisches Trinkwasser.
Fazit: Litauen ist ein wahres Outdoor-Paradies für Hunde. Wer Regeln respektiert, findet endlose Wälder, klare Seen, hundefreundliche Strände und herzliche Gastgeber. Zwischen Küste, Seenlandschaften und unberührter Natur wartet ein Stück baltisches Pfotenglück.
Die Ukraine, ein Land voller Kontraste. Unendliche Ebenen, tiefe Wälder, wilde Karpaten und ehrliche Menschen, die trotz allem ihren Humor behalten haben. Wer mit Hund reist, findet hier keine touristische Perfektion, sondern echtes Leben: rau, naturverbunden und überraschend herzlich.
Einreisebestimmungen – Mit Hund an die Grenze
Die Ukraine gehört nicht zur EU, daher sind bei der Einreise etwas mehr Dokumente nötig, aber alles machbar:
EU-Heimtierausweis ist Pflicht
Mikrochip (ISO-Standard, vor der Tollwutimpfung gesetzt)
Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt, nicht älter als 12 Monate)
Amtstierärztliches Gesundheitszeugnis (nicht älter als 5 Tage vor Einreise)
Empfehlung: Nachweis einer Entwurmung
Kontrollen an der Grenze sind gründlich, aber freundlich. Die Beamten wollen meist die Impfdaten sehen, daher alle Papiere griffbereit halten.
Gesetze und Vorschriften – Leine, Maulkorb und Rassenregelungen
Die Ukraine ist hundefreundlich, aber sie hat klare Vorschriften für bestimmte Rassen. Im Alltag sind viele Dinge entspannter als in Westeuropa, aber wer die Regeln kennt, reist sicher.
Leinenpflicht:
In Städten und öffentlichen Parks Pflicht.
Auf dem Land oder in der Natur darf der Hund frei laufen, wenn er gut abrufbar ist.
Maulkorbpflicht: Für große oder als „potenziell gefährlich“ eingestufte Hunderassen gilt in öffentlichen Bereichen Maulkorbpflicht. Dazu gehören:
Für alle anderen Hunderassen gilt: Maulkorb ist empfohlen, aber nicht gesetzlich vorgeschrieben. Dennoch sollte er mitgeführt werden, vor allem in Städten wie Lwiw, Kiew oder Odessa.
Öffentliche Verkehrsmittel:
Hunde dürfen mit, aber nur mit Leine und Maulkorb.
Kleine Hunde in Taschen sind meist kostenlos.
Große Hunde benötigen ein Ticket (ca. halber Fahrpreis).
Restaurants:
In Großstädten zunehmend hundefreundlich, in ländlichen Regionen nachfragen.
Draußen ist der Hund fast überall willkommen. Wasser wird gerne angeboten.
Gesundheit und Vorsorge – Klima, Parasiten und Straßenhunde
Die Ukraine ist groß, dass Klima reicht von mild an der Westgrenze bis kontinental im Osten. Mit Hund sollte man auf Parasiten und Streuner vorbereitet sein.
Parasiten: Zecken, Flöhe und Moskitos sind verbreitet. Ein zuverlässiger Schutz (Spot-on oder Tablette) ist Pflicht.
Hitze und Kälte: Im Sommer heiß (30 °C+), im Winter oft zweistellig unter Null. Der Hund braucht im Winter ggf. Mantel, im Sommer Schatten und ausreichend Wasser.
Streuner: Straßenhunde sind Teil des Alltags, besonders in Dörfern. Die meisten sind friedlich, aber man sollte Abstand halten und kein Futter offen stehen lassen.
Tierärzte: In Großstädten gibt es moderne Tierkliniken mit guter Ausstattung. Auf dem Land ist die Versorgung einfacher, aber engagiert. Vorher Adressen notieren.
Natur und Abenteuer – Karpaten, Schwarzmeer und Steppe
Die Ukraine ist riesig und somit perfekt für alle, die mit Hund Freiheit suchen.
Karpaten: Im Westen des Landes wartet echte Wildnis – grüne Berge, klare Flüsse, dichte Wälder. Wandern, Zelten und Baden mit Hund? Kein Problem, hier läuft alles entspannt. Tipp: Transkarpatien rund um Uschhorod ist besonders hundefreundlich.
Schwarzmeerküste: Viele Strände erlauben Hunde, besonders außerhalb der Hauptsaison. Bei Odessa oder Mykolajiw findet man ruhige Buchten für ausgedehnte Spaziergänge.
Seen und Wälder: Rund um Kiew oder Schytomyr gibt es viele kleine Seen, an denen Hunde willkommen sind. Achtung: Zecken- und Mückenzeit beachten (April–September).
Unterkünfte und Alltag – Zwischen Dorfleben und Großstadt
Unterkünfte:
In Städten wie Lwiw, Kiew, Odessa oder Czernowitz viele pet friendly-Hotels.
Auf dem Land ist es unkompliziert, Hunde sind dort meist selbstverständlich. Über Booking und Airbnb einfach nach „Haustiere erlaubt“ filtern.
Restaurants und Alltag:
In hippen Cafés und Bars in Kiew oder Lwiw sind Hunde willkommen.
Auf dem Land reicht oft ein freundliches Lächeln. Gastfreundschaft zählt mehr als Regeln.
Müllentsorgung ist nicht überall organisiert, daher eigene Beutel mitnehmen.
Kosten:
Sehr günstig im Vergleich zu Westeuropa, auch Tierarztkosten sind moderat.
Währung: Ukrainische Hrywnja (UAH), Bargeld ist wichtig, Karte nicht überall nutzbar.
Besonderheiten und Tipps – Zwischen Bodenständigkeit und Herz
Die Menschen sind direkt, aber herzlich und Hunde sind geschätzte Begleiter.
In Dörfern laufen viele Tiere frei (Kühe, Pferde, Gänse), daher Hund anleinen.
Leitungswasser ist in Städten trinkbar, auf dem Land besser abgekocht oder gefiltert.
In größeren Städten ist Leinenpflicht streng, in der Natur kümmert es niemand.
Straßenverhältnisse und Beschilderung sind teils abenteuerlich, daher Zeit einplanen.
Fazit:
Die Ukraine mit Hund ist ein Land für Entdecker. Es ist nicht perfekt, aber echt. Mit Menschen, die helfen, wenn man sie braucht und Landschaften, in denen man sich verliert. Wer Regeln respektiert, bekommt hier Freiheit, Natur und Begegnungen voller Herz.
Ein Ziel für Reisende mit Mut, Gelassenheit und einem Hund, der Abenteuer liebt.
Achtung: Denkt daran das immer noch Krieg in der Ukraine herrscht und sich die Situation dort stark verschlechtert hat. Ein Urlaub dort ist im Moment eher keine gute Idee ist, alleine schon wegen der Gefahr für euch und euren Hund. Viele Gebäude wurden zerstört und die Versorgung ist schlecht. Dennoch wollen wir die Ukraine als Urlaubsland mit aufnehmen.
Rumänien, dass klingt nach mystischen Karpaten, endlosen Wäldern und Dörfern, in denen die Zeit stillzustehen scheint. Zwischen wilden Bergen, alten Burgen und einsamen Landstraßen erwartet euch ein echtes Abenteuer – roh, ursprünglich und ehrlich. Hunde sind hier keine Seltenheit, sondern fester Teil des Alltags. Doch wer reist, sollte wissen: Rumänien ist nicht Österreich. Hier herrscht Freiheit, aber auch Eigenverantwortung.
Einreisebestimmungen – Über die Grenze ins wilde Herz Europas
Rumänien gehört zur EU, daher sind die Einreisebestimmungen vertraut:
EU-Heimtierausweis ist Pflicht
Mikrochip (ISO-Standard)
Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt)
Keine generellen Rassenverbote
Grenzkontrollen finden selten statt, dennoch sollte man alle Unterlagen griffbereit haben. Reist ihr über Ungarn oder Bulgarien ein, prüft die jeweiligen Durchreisevorschriften, um Ärger zu vermeiden.
Gesetze und Vorschriften – Leine, Verantwortung und gesunder Menschenverstand
Rumänien hat keine einheitliche Leinen- oder Maulkorbpflicht, hier gilt gesunder Menschenverstand.
In Städten wie Bukarest, Cluj oder Brașov gibt es lokale Regelungen, aber auf dem Land interessiert das meist niemanden.
Leinenpflicht:
In Städten und Parks meist vorgeschrieben.
Auf dem Land und in der Natur: Freilauf erlaubt, wenn der Hund abrufbar ist.
Maulkorb:
Nur für bestimmte Situationen, etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln.
Öffentliche Verkehrsmittel:
Hunde dürfen in Busse und Züge, aber meist nur angeleint und mit Maulkorb.
Größere Hunde brauchen häufig ein Ticket (halber Fahrpreis).
Restaurants:
In Städten unterschiedlich. Manche Cafés sind offen, andere nicht.
Auf dem Land ist der Hund meist kein Problem, besonders, wenn man freundlich fragt.
Gesundheit und Vorsorge – Natur pur, aber nicht ohne Risiken
Rumänien ist wild, wunderschön, aber stellenweise rau. Tierärzte findet man in jeder größeren Stadt, auf dem Land sollte man vorbereitet sein.
Parasiten: Zecken und Sandmücken sind ein Thema ,besonders im Sommer. Schutzmittel unbedingt mitnehmen.
Streuner: In ländlichen Gebieten leben viele Straßenhunde. Sie sind meist friedlich, aber Abstand ist ratsam. Lasst euren Hund an der Leine, bis ihr die Lage einschätzen könnt.
Wetter: Im Sommer heiß in der Tiefebene, im Winter in den Karpaten eisig kalt. Für Bergwanderungen: Decke und Pfotenschutz mitnehmen.
Tierärzte: Großstädte bieten gute Versorgung, auf dem Land wird’s improvisierter. Lieber vorab Adressen speichern.
Natur und Abenteuer – Pfotenspuren in den Karpaten
Rumäniens Natur ist ungezähmt und gewaltig. Von den Karpaten bis ans Schwarze Meer. Hier erlebt man Stille, Freiheit und endlose Weite.
Wandern:
Karpaten: Wilde Pfade, Bergseen und Wälder voller Bären, Wölfe und Hirsche.
Transsilvanien: Sanfte Hügel, alte Burgen und traditionelle Dörfer.
Apuseni-Gebirge: Ein Geheimtipp für Naturfreunde – Höhlen, Wasserfälle und kaum Touristen.
Strände am Schwarzen Meer:
Hunde sind offiziell nicht überall erlaubt, aber in der Nebensaison meist kein Problem.
Orte wie Vama Veche oder Corbu Beach sind locker und hundefreundlich.
Achtung: In Schutzgebieten (z. B. Nationalparks) gilt meist Leinenpflicht und die Ranger kontrollieren das gelegentlich.
Unterkünfte und Alltag – Zwischen Bauernhof und Boutique-Hotel
Rumänien überrascht mit Gastfreundschaft. Hunde sind auf vielen Höfen, in Pensionen und Ferienhäusern willkommen.
Unterkünfte:
Viele kleine Gästehäuser (Pensiunea) akzeptieren Hunde, besonders außerhalb der Großstädte.
Über „Booking“ oder „Airbnb“ nach pet friendly filtern, dass funktioniert zuverlässig.
Auf Bauernhöfen lebt oft selbst ein Hund. Begegnungen also besser angeleint beginnen.
Restaurants:
In Städten teils restriktiver, auf dem Land fast immer entspannt.
Draußen sitzen mit Hund ist selten ein Problem, aber drinnen besser nachfragen.
Essen und Alltag:
Wasser immer dabeihaben, da Wanderwege oft abgelegen sind.
Müllentsorgung nicht überall vorhanden, daher Beutel immer selbst mitnehmen.
Besonderheiten und Tipps – Zwischen Freiheit und Wildnis
Rumänien ist ehrlich, nicht perfekt. Straßen sind oft schlecht, Beschilderung mangelhaft, aber das Abenteuer echt.
Nachtwanderungen meiden, denn in manchen Regionen gibt’s Bären.
Landstraßen sind voll von Hunden, Pferdewagen und Ziegen. Autofahren braucht Geduld.
Ein gutes GPS ist Pflicht, denn Netzabdeckung ist nicht überall gegeben.
Bargeld ist wichtig, Kartenzahlung funktioniert auf dem Land oft nicht.
Kultur: Rumänen lieben Tiere, vor allem Hunde. Wer respektvoll auftritt, bekommt fast überall Hilfe und ein Lächeln.
Fazit:
Rumänien mit Hund ist kein klassisches Urlaubsland, es ist ein Erlebnis. Rau, ursprünglich und voller Seele. Wer sich auf das Land einlässt, wird mit purer Natur, echter Freiheit und herzlicher Gastfreundschaft belohnt. Hier spürt ihr das Abenteuer noch – ohne Filter, ohne Perfektion, aber mit jeder Menge Herz und wedelnder Rute.