Urlaub mit Hund

Schlagwort: Städtetrip mit Hund (Seite 2 von 5)

Burghaun – Landkreis Fulda – Ausflug mit Hund

Hallo Freunde, ich habe heute einen kurzen Abstecher nach Burghaun, im Landkreis Fulda gemacht. Burghaun ist eine kleine Marktgemeinde mit ca. 6450 Einwohnern und liegt inmitten der hessischen Kuppenrhön. Die Gründung der Gemeinde, wird auf das 9. Jahrhundert geschätzt und geht zurück auf die ortsansässigen Herren von Haune. Diese hatten den Ruf als Raubritter.

Es gibt ein Schloss aus dem Jahre 1620, mit einem schönen Schlosshof, welches heute als Sitz für die Verwaltung dient. Es gibt auch einen zugehörigen Schlosspark, der zum verweilen einlädt und wo die Kinder auf den Spielplätzen ausgiebig toben können.

Schloss Burghaun
Schloss Burghaun

Direkt neben dem Schloss, befindet sich das sogenannte Herrenhaus, ebenfalls aus dem Jahre 1620. Früher war hierin das Heimatmuseum Burghaun untergebracht. Dieses befindet sich aber mittlerweile in einem anderen Gebäude in Burghaun, im „Haus Hölzerkopf“ .

Herrenhaus Burghaun
Herrenhaus Burghaun

Der Brunnen am Mehrgenerationenplatz in Burghaun, befindet sich neben dem Burghauner Brunnenmarkt, wo 2x im Monat ein Wochenmarkt stattfindet. Der Brunnen wurde im Jahr 2025 erneuert und wieder in Betrieb genommen.

Brunnen Burghaun

Die Kirche Mariä Himmelfahrt wurde im Jahr 1714 auf den alten Mauern der ehemaligen Burg Haune erbaut und ist eine katholische Kirche. Das Torhaus entstand um 1400 und bildete den einzigen, von einer Mauer umgebenen, Zugang zur Stadt. Es ist das älteste Gebäude der Marktgemeinde.

Kirche Mariä Himmelfahrt Burghaun
Torhaus Burghaun

Direkt neben der Mariä Himmelfahrt und dem Torhaus, befindet sich die evangelische Christuskirche aus dem Jahre 1728. Sie enthält neben dem Altarraum auch noch Grabsteine der Herren von Haune.

Christuskirche Burghaun

Die Sachsenhäuser in der Stadtstraße, unweit des Brunnenmarktes, sind historische Fachwerkhäuser. Sie erzählen eine 750 Jahre alte Geschichte über die Gemeinde, welche als Bauerndorf begann und mittlerweile eine Großgemeinde geworden ist.

Sachsenhäuser Burghaun

Ebenfalls in der Stadtstraße, befindet sich das Städtisches Backhaus. Neben diesem, gibt es noch ein weiteres, erhaltenes Backhaus in der Dimbachstraße. Burghaun hatte damals 4 Backhäuser, aber 2 wurden über die Jahre für den Straßenverkehr abgerissen. Früher durfte man wegen der Brandgefahr nur in öffentlichen Backhäusern backen und nicht zu Hause.

Backhaus Burghaun

In Burghaun gab es eine mittelalterliche Stadtmauer, die heute leider nur noch in kleinen Teilen vorhanden ist. Wie z.B. an dem Torhaus, der evangelischen Christuskirche oder an dem Wohnhaus, welches in der Stadtstraße steht. Man kann die Mauer am hinteren Gebäudeteil sehen, aus Sicht von der Haune.

Mittelalterliche Stadtmauer Burghaun

Auf dem Marktplatz in Burghaun, sieht man das Wappen der Marktgemeinde. Einen schwarzen, steigenden Widder mit roter Zunge auf goldenem Hintergrund. Drum herum befindet sich eine grüne Flanke mit einer silbernen Sense. Der Widder soll an die Herren von Haune und die Sense an die Landwirtschaft erinnern.

Marktplatz Burghaun

Es gibt auch ein altes Jagdschloss in Burghaun, welches in 1744 erbaut wurde. Heute dient es als Sitz des Forstamtes.

Jagdschloss Burghaun

Die Region Burghaun bietet viele gute Wandermöglichkeiten, was gerade mit Hund sehr schön ist. Es gibt unterschiedlich lange Wege, z.B. ein kürzere weg zum Hühnerberg bei Burghaun, mit einer Länge von ca. 4,4km oder auch längere Touren von ca. 14,5km und verschiedenen Höhenprofilen. Es gibt auch einige schöne Rhön-Rundwege, die durch Wälder und Felder führen.

Rhön-Rundwege Burghaun
Rhön-Rundwege Burghaun

Ihr findet hier auch eine „Freizeitanlage am Weiher“, wo es einen schönen Biergarten zum verweilen gibt, wo eure Kinder gleich nebenan auf dem Spielplatz toben können. Auf dem Weiher kann man Tretboot fahren. Direkt vor dem Weiher, befinden sich zahlreiche Parkplätze und auch Parkmöglichkeiten für Camper.

Freizeitanlage am Weiher Burghaun
Freizeitanlage am Weiher Burghaun
Freizeitanlage am Weiher Burghaun

Neben dem Biergarten findet ihr dort auch eine Kneippanlage und einen Minigolfplatz. Man kann dort auch spazieren gehen, da man von der Freizeitanlage direkt in die Felder rund um Burghaun gelangt.

Freizeitanlage am Weiher Burghaun
Freizeitanlage am Weiher Burghaun
Freizeitanlage am Weiher Burghaun

Ein weiteres Highlight in Burghaun, ist der „Bimbel“. Gelegen am Kegelspiel-Radweg, am früheren Bahnhof Burghaun Ost. Der Bimbel ist ein historischer Eisenbahnwaggon, der als Kaffee und Restaurant genutzt wird. Er hat nicht an allen Tagen die Woche geöffnet, daher solltet ihr vorab nach den Öffnungszeiten schauen. Gerade für Radfahrer oder Spaziergänger ist er im Sommer ein toller Ort. Man kann im Waggon sitzen oder auch draußen, im Biergarten. Von hier oben hat man einen wunderschönen Blick in den Kern von Burghaun.

Bimbel Burghaun
Bimbel Burghaun
Bimbel Burghaun

So Freunde, dass war mein kurzer Abstecher nach Burghaun. Ich hoffe ihr hattet Spaß, mir bei der Erkundung zuzuschauen? Bis zu meinem nächsten Abenteuer, eure Emma.

Quellenangaben: https://de.wikipedia.org/wiki/Burghaun

Luxemburg mit Hund – Wälder, Flüsse und kleine Städte auf vier Pfoten

Luxemburg, dass klingt nach sanften Hügeln, dichten Wäldern und malerischen Flusslandschaften. Das kleine Großherzogtum bietet idyllische Wanderwege, charmante Dörfer und Naturparks, in denen Hunde ausgiebig laufen können. Die gute Nachricht: Luxemburg ist für Hunde generell freundlich, solange man die Regeln respektiert.

Wer die Vorschriften kennt, erlebt mit Hund ein ruhiges, abwechslungsreiches Outdoor-Paradies zwischen Wäldern, Flüssen und historischen Städtchen.

Einreisebestimmungen – Über die Grenze nach Luxemburg

Luxemburg gehört zur EU, daher ist die Einreise für Hunde unkompliziert:

  • EU-Heimtierausweis Pflicht
  • Mikrochip (ISO-Standard)
  • Tollwutimpfung: mindestens 21 Tage alt
  • Keine Quarantäne erforderlich
  • Maximal 5 Hunde pro Person empfohlen

Tipp: Vor Reiseantritt prüfen, ob Sonderregelungen für bestimmte Rassen bestehen.

Gesetze und Vorschriften: Leine, Maulkorb und luxemburgische Genauigkeit

Leinenpflicht:

In Städten wie Luxemburg-Stadt fast immer Pflicht.

Auf Wanderwegen meist entspannt, außer in Naturschutzgebieten oder bei Vieh auf Feldern.

Maulkorbpflicht:

Für bestimmte Rassen vorgeschrieben, z. B.:

  • Pit Bull Terrier
  • American Staffordshire Terrier
  • Staffordshire Bull Terrier
  • Rottweiler u.a.

In öffentlichen Verkehrsmitteln und städtischen Bereichen wird ein Maulkorb oft empfohlen.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Hunde dürfen in Bussen und Bahnen mit, meist gegen Ticket.

Leine und ggf. Maulkorb Pflicht.

Restaurants:

Viele kleine Gasthäuser und Cafés heißen Hunde willkommen.

In Städten besser nachfragen.

Wasser und Napf selbst mitbringen.

Gesundheit und Vorsorge – Wälder, Flüsse und kleine Gefahren

Zecken: Besonders in Wäldern und Flussauen ein Thema, Zeckenschutz ist notwendig

Hitze: Im Sommer kann es auf asphaltieren Wegen heiß werden. Schatten und Wasser für den Hund einplanen.

Wildtiere und Vieh: Hunde anleinen, Abstand zu Kühen und Pferden halten.

Tierärzte: In Luxemburg-Stadt und größeren Städten gibt es Notdienste.

Strände und Natur – Flüsse, Wälder und Pfotenglück

Luxemburg hat keinen Zugang zum Meer, aber bietet wunderschöne Natur für Spaziergänge:

Hundebadeplätze:

Flussufer wie Alzette oder Sauer: stellenweise Hundebaden möglich

Kleine Weiher in Naturparks

Wandern und Natur:

Müllerthal („Kleine Luxemburger Schweiz“): Felsenpfade, Wälder, Bäche

Ardennenregion: Hügel, Wälder und Flüsse für ausgedehnte Spaziergänge

Naturparks wie „Upper Sûre“: ruhige Wanderwege und Uferbereiche

Wichtig: Leine immer dabeihaben, besonders in Naturschutzgebieten und bei Begegnungen mit Wildtieren oder Vieh.

Unterkünfte und Alltag – Zwischen Ferienwohnung und Landhotel

Unterkünfte:

Viele Ferienwohnungen, Hotels und Pensionen heißen Hunde willkommen. Vorab über Plattformen wie Airbnb nach „haustierfreundlich“ filtern.

Landhotels und kleinere Gasthäuser oft flexibler.

Restaurants:

Hunde meist draußen erlaubt, innen besser nachfragen.

Wasser und ggf. eigene Decke mitbringen.

Besonderheiten und Tipps – Luxemburg mit Herz und Regeln

Regional unterschiedlich: Städte strenger, ländliche Gebiete entspannter.

Strafen: Missachtung von Leinenpflicht oder Maulkorbpflicht kann Bußgeld nach sich ziehen.

Kultur: Luxemburger lieben Natur und Hunde, aber Rücksichtnahme wird erwartet.

Praktischer Tipp: Snacks, Wasser und tragbare Hundedecke einpacken, besonders für längere Wanderungen.

Fazit: Luxemburg ist ein kleines, aber hundefreundliches Outdoor-Paradies. Wer Regeln kennt und respektiert, findet idyllische Wanderwege, Flüsse, Wälder und charmante Dörfer. Zwischen Hügeln, Flüssen und historischen Städtchen wartet ein Stück luxemburgisches Pfotenglück.

Litauen mit Hund – Wälder, Seen und Strände auf vier Pfoten

Litauen, dass klingt nach endlosen Wäldern, klaren Seen und kilometerlangen Sandstränden, an denen euer Hund nach Herzenslust toben kann. Die gute Nachricht: Hunde sind hier willkommen, und viele Einheimische freuen sich über vierbeinige Besucher.

Doch Vorsicht: Auch in Litauen gibt es Regeln. Wer sie kennt und respektiert, erlebt mit Hund ein wahres Paradies zwischen Natur und Küste.

Einreisebestimmungen – Über die Grenze ins Baltikum

Litauen gehört zur EU, die Einreise ist daher unkompliziert:

  • EU-Heimtierausweis ist Pflicht
  • Mikrochip (ISO-Standard)
  • Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt)
  • Mindestalter: Hunde müssen mindestens 15 Wochen alt sein
  • Maximal 5 Hunde pro Person erlaubt

Tipp: Prüft vor der Reise, ob sich kurzfristig neue Vorschriften ergeben haben oder besondere Regelungen für euren Hund gelten.

Gesetze und Vorschriften: Leine, Maulkorb und litauische Genauigkeit

Litauen ist hundefreundlich, aber die Regeln unterscheiden sich je nach Stadt und Gemeinde.

Leinenpflicht:

In Städten und öffentlichen Verkehrsmitteln fast immer Pflicht.

In Naturgebieten meist entspannt, außer in Naturschutzgebieten oder bei Weidevieh.

Maulkorb:

Für bestimmte Hunderassen (z. B. Kampfhunde) vorgeschrieben. Es ist generell sinnvoll, einen Maulkorb dabei zu haben, da die Regelungen regional variieren.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Hunde dürfen mit, meist gegen Ticket (halber Fahrpreis).

Immer mit Leine und ggf. Maulkorb.

Restaurants:

Viele Gasthäuser in kleineren Städten heißen Hunde willkommen.

In großen Städten vorher nachfragen, draußen ist es meist kein Problem.

Gesundheit und Vorsorge – Wälder, Seen und kleine Gefahren

Zecken: Ganzjährig ein Thema, besonders in waldreichen Gebieten. Zeckenschutz unbedingt!

Hitze: Im Sommer kann es auf den offenen Feldern heiß werden. Spaziergänge lieber morgens oder abends, Schatten und Wasser nicht vergessen.

Wildtiere: Rehe, Wildschweine und Vögel; Hunde sollten immer unter Kontrolle sein, um Konflikte zu vermeiden.

Tierärzte: In größeren Städten gibt es Notdienste. Vorab die nächste Tierklinik im Handy speichern.

Strände und Natur – Küste, Seen und Pfotenglück

Litauen hat zwar kein Gebirge, dafür kilometerlange Strände und unzählige Seen.

Hundebadeplätze:

Kurische Nehrung: teilweise hundefreundliche Strandabschnitte

Galvė-See in Trakai: ruhige Badeplätze für Hunde

Naturstrände entlang der Ostseeküste bieten oft genug Freiheit

Wandern und Natur:

Aukštaitija-Nationalpark: idyllische Seenlandschaften und Waldwege

Žemaitija-Nationalpark: schöne Wanderwege, ideal für ausgedehnte Spaziergänge

Kleine Küstenpfade: perfekt für Strandspaziergänge

Wichtig: Leine immer dabeihaben, besonders in Naturschutzgebieten und bei Begegnungen mit Wildtieren.

Unterkünfte und Alltag – Zwischen Hundepension und Ferienhaus

Unterkünfte:

Viele Ferienhäuser, Hotels und Campingplätze heißen Hunde willkommen.

Vorab über Portale wie Airbnb nach „haustierfreundlich“ filtern.

Auf Campingplätzen sind oft extra Hundezonen vorhanden.

Restaurants:

Kleine Gasthäuser und Cafés akzeptieren Hunde.

Ein Napf mit Wasser wird in vielen Unterkünften bereitgestellt.

Besonderheiten und Tipps – Litauen mit Herz und Regeln

Regional unterschiedlich: Küstenregionen sind entspannter, Städte wie Vilnius oder Kaunas strenger.

Strafen: Ohne Leine oder Maulkorb (bei vorgeschriebenen Rassen) drohen Bußgelder.

Kultur: Litauer lieben Natur und Hunde, aber auch Ordnung. Wer die Regeln respektiert, wird freundlich empfangen.

Praktischer Tipp: Immer ausreichend Wasser und Snacks für den Hund mitnehmen. An Seen und Stränden gibt es nicht überall frisches Trinkwasser.

Fazit: Litauen ist ein wahres Outdoor-Paradies für Hunde. Wer Regeln respektiert, findet endlose Wälder, klare Seen, hundefreundliche Strände und herzliche Gastgeber. Zwischen Küste, Seenlandschaften und unberührter Natur wartet ein Stück baltisches Pfotenglück.

Ukraine mit Hund – Weite, Wildnis und Herz auf vier Pfoten

Die Ukraine, ein Land voller Kontraste. Unendliche Ebenen, tiefe Wälder, wilde Karpaten und ehrliche Menschen, die trotz allem ihren Humor behalten haben.
Wer mit Hund reist, findet hier keine touristische Perfektion, sondern echtes Leben: rau, naturverbunden und überraschend herzlich.

Einreisebestimmungen – Mit Hund an die Grenze

Die Ukraine gehört nicht zur EU, daher sind bei der Einreise etwas mehr Dokumente nötig, aber alles machbar:

  • EU-Heimtierausweis ist Pflicht
  • Mikrochip (ISO-Standard, vor der Tollwutimpfung gesetzt)
  • Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt, nicht älter als 12 Monate)
  • Amtstierärztliches Gesundheitszeugnis (nicht älter als 5 Tage vor Einreise)
  • Empfehlung: Nachweis einer Entwurmung

Kontrollen an der Grenze sind gründlich, aber freundlich. Die Beamten wollen meist die Impfdaten sehen, daher alle Papiere griffbereit halten.

Gesetze und Vorschriften – Leine, Maulkorb und Rassenregelungen

Die Ukraine ist hundefreundlich, aber sie hat klare Vorschriften für bestimmte Rassen. Im Alltag sind viele Dinge entspannter als in Westeuropa, aber wer die Regeln kennt, reist sicher.

Leinenpflicht:

In Städten und öffentlichen Parks Pflicht.

Auf dem Land oder in der Natur darf der Hund frei laufen, wenn er gut abrufbar ist.

Maulkorbpflicht:
Für große oder als „potenziell gefährlich“ eingestufte Hunderassen gilt in öffentlichen Bereichen Maulkorbpflicht. Dazu gehören:

  • American Pit Bull Terrier
  • American Staffordshire Terrier
  • Staffordshire Bullterrier
  • Bullterrier
  • Dogo Argentino
  • Fila Brasileiro
  • Tosa Inu
  • Rottweiler
  • Dobermann
  • Kaukasischer Owtscharka (Kaukasischer Schäferhund)
  • Mittelasiatischer Owtscharka
  • Mastiff (alle Arten)

Für alle anderen Hunderassen gilt: Maulkorb ist empfohlen, aber nicht gesetzlich vorgeschrieben. Dennoch sollte er mitgeführt werden, vor allem in Städten wie Lwiw, Kiew oder Odessa.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Hunde dürfen mit, aber nur mit Leine und Maulkorb.

Kleine Hunde in Taschen sind meist kostenlos.

Große Hunde benötigen ein Ticket (ca. halber Fahrpreis).

Restaurants:

In Großstädten zunehmend hundefreundlich, in ländlichen Regionen nachfragen.

Draußen ist der Hund fast überall willkommen. Wasser wird gerne angeboten.

Gesundheit und Vorsorge – Klima, Parasiten und Straßenhunde

Die Ukraine ist groß, dass Klima reicht von mild an der Westgrenze bis kontinental im Osten. Mit Hund sollte man auf Parasiten und Streuner vorbereitet sein.

Parasiten:
Zecken, Flöhe und Moskitos sind verbreitet. Ein zuverlässiger Schutz (Spot-on oder Tablette) ist Pflicht.

Hitze und Kälte:
Im Sommer heiß (30 °C+), im Winter oft zweistellig unter Null.
Der Hund braucht im Winter ggf. Mantel, im Sommer Schatten und ausreichend Wasser.

Streuner:
Straßenhunde sind Teil des Alltags, besonders in Dörfern. Die meisten sind friedlich, aber man sollte Abstand halten und kein Futter offen stehen lassen.

Tierärzte:
In Großstädten gibt es moderne Tierkliniken mit guter Ausstattung. Auf dem Land ist die Versorgung einfacher, aber engagiert. Vorher Adressen notieren.

Natur und Abenteuer – Karpaten, Schwarzmeer und Steppe

Die Ukraine ist riesig und somit perfekt für alle, die mit Hund Freiheit suchen.

Karpaten:
Im Westen des Landes wartet echte Wildnis – grüne Berge, klare Flüsse, dichte Wälder. Wandern, Zelten und Baden mit Hund? Kein Problem, hier läuft alles entspannt.
Tipp: Transkarpatien rund um Uschhorod ist besonders hundefreundlich.

Schwarzmeerküste:
Viele Strände erlauben Hunde, besonders außerhalb der Hauptsaison.
Bei Odessa oder Mykolajiw findet man ruhige Buchten für ausgedehnte Spaziergänge.

Seen und Wälder:
Rund um Kiew oder Schytomyr gibt es viele kleine Seen, an denen Hunde willkommen sind.
Achtung: Zecken- und Mückenzeit beachten (April–September).

Unterkünfte und Alltag – Zwischen Dorfleben und Großstadt

Unterkünfte:

In Städten wie Lwiw, Kiew, Odessa oder Czernowitz viele pet friendly-Hotels.

Auf dem Land ist es unkompliziert, Hunde sind dort meist selbstverständlich. Über Booking und Airbnb einfach nach „Haustiere erlaubt“ filtern.

Restaurants und Alltag:

In hippen Cafés und Bars in Kiew oder Lwiw sind Hunde willkommen.

Auf dem Land reicht oft ein freundliches Lächeln. Gastfreundschaft zählt mehr als Regeln.

Müllentsorgung ist nicht überall organisiert, daher eigene Beutel mitnehmen.

Kosten:

Sehr günstig im Vergleich zu Westeuropa, auch Tierarztkosten sind moderat.

Währung: Ukrainische Hrywnja (UAH), Bargeld ist wichtig, Karte nicht überall nutzbar.

Besonderheiten und Tipps – Zwischen Bodenständigkeit und Herz

Die Menschen sind direkt, aber herzlich und Hunde sind geschätzte Begleiter.

In Dörfern laufen viele Tiere frei (Kühe, Pferde, Gänse), daher Hund anleinen.

Leitungswasser ist in Städten trinkbar, auf dem Land besser abgekocht oder gefiltert.

In größeren Städten ist Leinenpflicht streng, in der Natur kümmert es niemand.

Straßenverhältnisse und Beschilderung sind teils abenteuerlich, daher Zeit einplanen.

Fazit:

Die Ukraine mit Hund ist ein Land für Entdecker. Es ist nicht perfekt, aber echt. Mit Menschen, die helfen, wenn man sie braucht und Landschaften, in denen man sich verliert. Wer Regeln respektiert, bekommt hier Freiheit, Natur und Begegnungen voller Herz.

Ein Ziel für Reisende mit Mut, Gelassenheit und einem Hund, der Abenteuer liebt.

Achtung: Denkt daran das immer noch Krieg in der Ukraine herrscht und sich die Situation dort stark verschlechtert hat. Ein Urlaub dort ist im Moment eher keine gute Idee ist, alleine schon wegen der Gefahr für euch und euren Hund. Viele Gebäude wurden zerstört und die Versorgung ist schlecht. Dennoch wollen wir die Ukraine als Urlaubsland mit aufnehmen.

Rumänien mit Hund – Karpaten, Burgen und Abenteuer auf vier Pfoten

Rumänien, dass klingt nach mystischen Karpaten, endlosen Wäldern und Dörfern, in denen die Zeit stillzustehen scheint. Zwischen wilden Bergen, alten Burgen und einsamen Landstraßen erwartet euch ein echtes Abenteuer – roh, ursprünglich und ehrlich. Hunde sind hier keine Seltenheit, sondern fester Teil des Alltags. Doch wer reist, sollte wissen: Rumänien ist nicht Österreich. Hier herrscht Freiheit, aber auch Eigenverantwortung.

Einreisebestimmungen – Über die Grenze ins wilde Herz Europas

Rumänien gehört zur EU, daher sind die Einreisebestimmungen vertraut:

  • EU-Heimtierausweis ist Pflicht
  • Mikrochip (ISO-Standard)
  • Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt)
  • Keine generellen Rassenverbote

Grenzkontrollen finden selten statt, dennoch sollte man alle Unterlagen griffbereit haben. Reist ihr über Ungarn oder Bulgarien ein, prüft die jeweiligen Durchreisevorschriften, um Ärger zu vermeiden.

Gesetze und Vorschriften – Leine, Verantwortung und gesunder Menschenverstand

Rumänien hat keine einheitliche Leinen- oder Maulkorbpflicht, hier gilt gesunder Menschenverstand.


In Städten wie Bukarest, Cluj oder Brașov gibt es lokale Regelungen, aber auf dem Land interessiert das meist niemanden.

Leinenpflicht:

In Städten und Parks meist vorgeschrieben.

Auf dem Land und in der Natur: Freilauf erlaubt, wenn der Hund abrufbar ist.

Maulkorb:

Nur für bestimmte Situationen, etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Hunde dürfen in Busse und Züge, aber meist nur angeleint und mit Maulkorb.

Größere Hunde brauchen häufig ein Ticket (halber Fahrpreis).

Restaurants:

In Städten unterschiedlich. Manche Cafés sind offen, andere nicht.

Auf dem Land ist der Hund meist kein Problem, besonders, wenn man freundlich fragt.

Gesundheit und Vorsorge – Natur pur, aber nicht ohne Risiken

Rumänien ist wild, wunderschön, aber stellenweise rau. Tierärzte findet man in jeder größeren Stadt, auf dem Land sollte man vorbereitet sein.

Parasiten:
Zecken und Sandmücken sind ein Thema ,besonders im Sommer. Schutzmittel unbedingt mitnehmen.

Streuner:
In ländlichen Gebieten leben viele Straßenhunde. Sie sind meist friedlich, aber Abstand ist ratsam. Lasst euren Hund an der Leine, bis ihr die Lage einschätzen könnt.

Wetter:
Im Sommer heiß in der Tiefebene, im Winter in den Karpaten eisig kalt. Für Bergwanderungen: Decke und Pfotenschutz mitnehmen.

Tierärzte:
Großstädte bieten gute Versorgung, auf dem Land wird’s improvisierter. Lieber vorab Adressen speichern.

Natur und Abenteuer – Pfotenspuren in den Karpaten

Rumäniens Natur ist ungezähmt und gewaltig. Von den Karpaten bis ans Schwarze Meer. Hier erlebt man Stille, Freiheit und endlose Weite.

Wandern:

Karpaten: Wilde Pfade, Bergseen und Wälder voller Bären, Wölfe und Hirsche.

Transsilvanien: Sanfte Hügel, alte Burgen und traditionelle Dörfer.

Apuseni-Gebirge: Ein Geheimtipp für Naturfreunde – Höhlen, Wasserfälle und kaum Touristen.

Strände am Schwarzen Meer:

Hunde sind offiziell nicht überall erlaubt, aber in der Nebensaison meist kein Problem.

Orte wie Vama Veche oder Corbu Beach sind locker und hundefreundlich.

Achtung: In Schutzgebieten (z. B. Nationalparks) gilt meist Leinenpflicht und die Ranger kontrollieren das gelegentlich.

Unterkünfte und Alltag – Zwischen Bauernhof und Boutique-Hotel

Rumänien überrascht mit Gastfreundschaft. Hunde sind auf vielen Höfen, in Pensionen und Ferienhäusern willkommen.

Unterkünfte:

Viele kleine Gästehäuser (Pensiunea) akzeptieren Hunde, besonders außerhalb der Großstädte.

Über „Booking“ oder „Airbnb“ nach pet friendly filtern, dass funktioniert zuverlässig.

Auf Bauernhöfen lebt oft selbst ein Hund. Begegnungen also besser angeleint beginnen.

Restaurants:

In Städten teils restriktiver, auf dem Land fast immer entspannt.

Draußen sitzen mit Hund ist selten ein Problem, aber drinnen besser nachfragen.

Essen und Alltag:

Wasser immer dabeihaben, da Wanderwege oft abgelegen sind.

Müllentsorgung nicht überall vorhanden, daher Beutel immer selbst mitnehmen.

Besonderheiten und Tipps – Zwischen Freiheit und Wildnis

Rumänien ist ehrlich, nicht perfekt. Straßen sind oft schlecht, Beschilderung mangelhaft, aber das Abenteuer echt.

Nachtwanderungen meiden, denn in manchen Regionen gibt’s Bären.

Landstraßen sind voll von Hunden, Pferdewagen und Ziegen. Autofahren braucht Geduld.

Ein gutes GPS ist Pflicht, denn Netzabdeckung ist nicht überall gegeben.

Bargeld ist wichtig, Kartenzahlung funktioniert auf dem Land oft nicht.

Kultur: Rumänen lieben Tiere, vor allem Hunde. Wer respektvoll auftritt, bekommt fast überall Hilfe und ein Lächeln.

Fazit:

Rumänien mit Hund ist kein klassisches Urlaubsland, es ist ein Erlebnis. Rau, ursprünglich und voller Seele. Wer sich auf das Land einlässt, wird mit purer Natur, echter Freiheit und herzlicher Gastfreundschaft belohnt. Hier spürt ihr das Abenteuer noch – ohne Filter, ohne Perfektion, aber mit jeder Menge Herz und wedelnder Rute.

Türkei mit Hund – Kultur, Küste und Natur auf vier Pfoten

Die Türkei ist ein Land voller Kontraste: pulsierende Städte wie Istanbul, historische Stätten, endlose Strände und Gebirge. Wer mit Hund reist, muss sich bewusst sein, dass Hunde in der Türkei nicht überall willkommen sind. In ländlichen Gegenden, an Nationalparks und auf einsamen Stränden können Hunde problemlos mitlaufen, in touristischen Zentren und auf beliebten Stränden hingegen eher nicht.

Wer die Regeln kennt und vorbereitet ist, kann mit seinem Hund dennoch ein abwechslungsreiches Abenteuer erleben, von Naturwanderungen bis zu ruhigen Küstenabschnitten.

Einreisebestimmungen – Was dein Hund braucht

Die Einreise für Hunde ist möglich, aber etwas bürokratischer als in der EU:

  • EU-Heimtierausweis oder internationaler Impfausweis
  • Mikrochip (ISO-Standard empfohlen)
  • Tollwutimpfung: mindestens 21 Tage alt, gültig
  • Gesundheitszeugnis: vom Tierarzt ausgestellt, maximal 10 Tage vor Einreise
  • Besondere Bestimmungen für Rassen: einige Rassen gelten als „gefährlich“

Tipp: Vor der Reise aktuelle Vorschriften beim türkischen Konsulat prüfen, sie ändern sich regelmäßig.

Gesetze und Vorschriften: Leine, Maulkorb und Realität vor Ort

Hunde sind in der Türkei nicht flächendeckend willkommen, besonders in Städten, touristischen Zentren oder an Stränden.

Leinenpflicht:

In Städten wie Istanbul, Antalya oder Bodrum fast immer Pflicht.

Auf Wanderwegen und in ländlichen Gebieten meist entspannt.

In Nationalparks und Naturschutzgebieten strikt einzuhalten.

Maulkorbpflicht:

Für bestimmte Hunderassen vorgeschrieben:

  • Rottweiler
  • Dobermann
  • Pit Bull Terrier
  • Amerikanischer Staffordshire Terrier
  • Mastiff-Rassen

Auch kleine Hunde können regional einen Maulkorb benötigen.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Hunde werden oft nicht erlaubt oder nur in Transportboxen akzeptiert.

Leine und Maulkorb Pflicht, wenn Mitnahme gestattet.

Restaurants:

In ländlichen Gasthäusern werden Hunde oft toleriert.

In touristischen Städten und Strandlokalen meist nicht erlaubt.

Gesundheit und Vorsorge – Sonne, Hitze und kleine Gefahren

Hitze: Sommer kann extrem heiß werden, besonders im Süden. Schatten, Wasser und kurze Spaziergänge sind Pflicht.

Zecken und Parasiten: Vor allem in Wäldern, ländlichen Gebieten und Nationalparks ein Thema; Schutzmaßnahmen unbedingt ergreifen.

Tierärzte: Nur in größeren Städten gibt es zuverlässige Tierkliniken. Auf dem Land oft kaum Notfallversorgung.

Strände und Natur – Abseits der Touristenmassen

Hunde haben an den meisten touristischen Stränden keinen Zugang. Gute Alternativen:

Ländliche Küstenabschnitte der Ägäis und Mittelmeerküste, außerhalb der Hauptsaison.

Bergregionen und Wanderwege wie im Kaçkar-Gebirge.

Nationalparks wie Olympos, Dilek oder Yedigöller: Naturpfade und Wälder

Wichtig: Leine immer dabeihaben, da Wildtiere, Ziegenherden und Kühe unterwegs sind.

Unterkünfte und Alltag – Hund willkommen, aber begrenzt

In ländlichen Pensionen oder Ferienhäusern sind Hunde oft erlaubt.

In touristischen Hotels und Resorts meist nicht.

Airbnb bietet einige haustierfreundliche Optionen, jedoch vorab unbedingt bestätigen.

Besonderheiten und Tipps – Türkei mit Hund realistisch

Regional sehr unterschiedlich: Ländliche Regionen und Nationalparks sind entspannt, Städte und Strände oft strikt.

Strafen: Missachtung von Leinenpflicht oder Maulkorbpflicht kann Bußgelder nach sich ziehen.

Kultur: Hunde sind in der türkischen Kultur oft nicht alltäglich in Städten; Rücksichtnahme ist entscheidend.

Praktischer Tipp: Immer Wasser, Snacks und Schattenplätze einplanen. Viele Restaurants und Cafés lassen Hunde nicht hinein.

Fazit: Die Türkei ist kein klassisches Hundeland. Wer die Regeln kennt und abseits der Touristenpfade reist, findet Natur, Strände und Berge für ausgedehnte Spaziergänge. In Städten und beliebten Touristenzielen ist Vorsicht geboten. Wer gut plant, kann dennoch ein abwechslungsreiches Pfotenabenteuer erleben.

Fulda – Ausflug mit Hund

Hallo Freunde, diesmal hat mich mein Ausflug nach Fulda geführt. Fulda ist eine Barockstadt, die ihre ersten Bewohner 5000 v. Christus nachweisen kann. Die Stadt liegt in der Mitte Deutschlands und ist somit zentral gelegen. Bayern und Thüringen sind nicht weit entfernt und bis nach Frankfurt, fährt man ca. 108 km.

Fulda
Fulda
Fulda

Vorbei ging es für uns durch die Gassen von Fulda, wie z.B. der Kanalstraße, dem Harstall Brunnen, welcher an den Bombenangriff auf Fulda (11.09.1944) erinnert und dem Luckenberg. Der Luckenberg zählt als einer der schönsten Ecken in der Altstadt von Fulda. Hier gibt es gutes Essen, Wein und besondere Geschäfte zum einkaufen.

Fulda
Fulda

Wir kamen vorbei am „Haus der Barmherzigen Schwestern“, einem Nonnenkloster, welches im Jahr 1884 im neugotischen Stil erbaut wurde. Das Mutterhaus steht jedem offen als Tagungsraum, Übernachtungsmöglichkeit oder zur Besinnung.

Haus der Barmherzigen Schwestern
Haus der Barmherzigen Schwestern
Haus der Barmherzigen Schwestern

Die Kirche St. Maria und Severus (von den Einwohnern nur „Severikirche“ genannt) liegt auf dem Severiberg in Fulda. Sie wurde im gotischen Stil erbaut und stammt aus dem Jahre 1445.

Severikirche Fulda

Weiter ging es zum Hexenturm, einem 14 Meter hohen Turm, der zur mittelalterlichen Stadtbefestigung gehörte. Er wurde im 12. Jahrhundert erbaut und war Teil der inneren Stadtmauer, um die Stadt vom Klosterbezirk abzugrenzen.

Hexenturm Fulda
Hexenturm Fulda

Auf dem Weg zum Dom, haben wir im Barockviertel den Dahliengarten entdeckt. Er liegt etwas versteckt hinter hohen Mauern, gegenüber vom Dom. Im Sommer blühen hier ca. 60 verschiedene Dahlien. Der Dahliengarten lädt mit seinen Bänken und der Ruhe, mitten in der Innenstadt, zum verweilen ein. Eröffnet wurde er im Jahr 1994 im Rahmen der 1. Hessischen Landesgartenschau. Wir haben kein Verbotsschild für Hunde gesehen und an der Leine, sollten sie kein Problem sein. Ich war auf jeden Fall mit Mama und Papa mit drin und hab mir in Ruhe die Blumen angeschaut.

Dahliengarten Fulda
Dahliengarten Fulda
Dahliengarten Fulda

Direkt neben dem Dom, liegt der Domdechaneigarten. Dort befindet sich der Zugang zum Dommuseum. Der Domdechaneigarten ist den Rosen und historischen Rosensorten gewidmet und gerade im Sommer einen Besuch wert.

Domdechaneigarten Fulda
Domdechaneigarten Fulda

Etwas weiter die Straße rein, befindet sich das Palais der Stiftsdechanten und darin das Dommuseum, sowie die Bibliothek des bischöflichen Priesterseminars.

Dommuseum Fulda
Dommuseum Fulda

Der Dom zu Fulda „St. Salvator“ wurde im Jahr 1712 geweiht und ist ein imposantes Bauwerk, welches man unbedingt besichtigen sollte. Der Dom ist der Mittelpunkt des Barockviertels und ein Wahrzeichen Fuldas.

Dom zu Fulda
Dom zu Fulda
Dom zu Fulda

Fürstabt Adalbert von Schleifras gab den Bau des Doms in Auftrag, welcher von Johann Dientzenhofer als Architekt erbaut wurde. Der Bau dauerte insgesamt nur 8 Jahre. Hunde haben im Dom leider keinen Zutritt. Bei öffentlichen Führungen, solltet ihr daher besser nachfragen ob eine Mitnahme möglich ist.

Dom zu Fulda
Dom zu Fulda
Dom zu Fulda

Der Dom ist die Grabstätte des heiligen Bonifatius. Der Innenraum erinnert etwas an den Petersdom in Rom und ist in strahlendem weiß gehalten und es gibt einen Hochaltar aus Marmor. Im Sommer finden auf dem Platz vor dem Dom immer die sogenannten Domplatz-Konzerte statt, mit vielen bekannten Künstlern. Es soll eine beeindruckende Kulisse sein mit der Bühne, die direkt vor dem Dom platziert wird.

Dom zu Fulda

Rechts hinter dem Dom, befindet sich ein weiteres imposantes Gebäude des Bistums Fulda, welches den Domchor beheimatet.

Dom zu Fulda
Dom zu Fulda
Dom zu Fulda

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Dom, befindet sich die St. Michael Kirche „Michaelskirche“ auf dem Michaelsberg. Sie wurde im vorromanischen karolingischen Baustil im Jahre 822 erbaut. Die Kirche wurde im 10. und 11. Jahrhundert weitestgehend zerstört und wieder neu aufgebaut. Die Krypta konnte erhalten werden.

Michaelskirche Fulda
Michaelskirche Fulda
Michaelskirche Fulda

Das Paulustor in Fulda, wurde ebenfalls in den Jahren 1709 bis 1711 von Johann Dientzenhofer im barocken Stil erbaut. Das Tor befand sich ursprünglich zwischen Stadtschloss und Hauptwache und wurde 1771 auf Wunsch von Heinrich von Bibra an seinen heutigen Standort versetzt. Benannt ist das Bauwerk nach dem Apostel Paulus. Seine Statue steht in der Mitte über dem Portal.

Paulustor Fulda
Paulustor Fulda
Paulustor Fulda

Die Orangerie in Fulda, liegt direkt neben dem Paulustor und wurde in den Jahren zwischen 1721 und 1724 von Maximilian von Welsch erbaut. Die Orangerie dient als Veranstaltungsort für Konzerte und Tagungen. Zudem wird sie als Café und Frühstücksraum des angrenzenden Maritim Hotels genutzt.

Orangerie Fulda
Orangerie Fulda
Orangerie Fulda

Auf der Treppe vor der Orangerie, befindet sich seit 1728 die Floravase. Flora ist die Göttin der Gartenbaukunst und sie hat eine Höhe von 6,80 Metern.

Floravase Fulda
Floravase Fulda

Der Schlossgarten in Fulda gilt als die grüne Oase der Stadt. Hier tummeln sich gerade in den warmen Sommermonaten immer viele Besucher, die auf den Wiesen ein Picknick machen oder einfach die Natur auf den unzähligen Bänken genießen. Hier gibt es neben dem Fontainebrunnen auch noch einen großen Teich und einen Pavillon. Hunde dürfen gerne an der Leine mit in den Schlossgarten.

Schlossgarten Fulda
Schlossgarten Fulda
Schlossgarten Fulda

Vom Schlossgarten gelangt man über verschiedene Wege in das Fuldaer Stadtschloss, welches heute noch von der Stadtverwaltung als Büros genutzt wird. Es wurde in den Jahren zwischen 1706 bis 1714 von Johann Dientzenhofer erbaut. Die Fuldaer sind ziemlich aktiv was die Fastnacht betrifft und daher darf im Fuldaer Stadtschloss natürlich auch das Fastnachtsmuseum nicht fehlen. Jährlich findet in Fulda der größte Rosenmontagsumzug in Hessen statt.

Stadtschloss Fulda
Stadtschloss Fulda
Stadtschloss Fulda

Im Stadtschloss befinden sich die historischen Räume, die besichtigt werden können. Dazu zählt die Porzellansammlung, die Spiegelsäle, der Wohntrakt der Fuldaer Fürstäbte und Fürstbischöfe des 18. Jahrhunderts und der Kaisersaal. Für Heiratswillige, kann die Schlosskapelle besichtigt und gebucht werden. Wie in fast jedem Museum, sind hier leider auch Hunde verboten.

Stadtschloss Fulda
Stadtschloss Fulda

Im Schlosshof findet ihr ein Standbild des Spätlesereiters, welches ein beliebtes Fotomotiv ist. Der Spätlesereiter ist Teil einer Sage, wonach im Jahr 1775 zufällig die Spätlese entdeckt wurde. Vor dem Stadtschloss befindet sich das Heertor, dass älteste erhaltene, romanische Stadttor Deutschlands aus dem Jahr 1150. Es war früher Teil der Stadtmauer.

Stadtschloss Fulda
Stadtschloss Fulda
Heertor Fulda

Der Schlossturm in Fulda war seit 2016 für Besucher gesperrt und wurde die letzten Jahre umgebaut. Er ist nun bis zu einem gewissen Teil barrierefrei und verfügt über einen gläsernen Fahrstuhl. Nach ganz oben auf die Terrasse des Turm, gelangt man aber nur über eine Treppe. Vom Schlossturm hat man einen wunderschönen Blick über ganz Fulda, bis hin zur Wasserkuppe. Der Eintritt ist frei und kann währen der Öffnungszeiten besucht werden. Der Turm hat eine Höhe von 33 Metern.

Schlossturm Fulda
Schlossturm Fulda
Schlossturm Fulda

Wenn man im Schlossturm die Treppe nach unten läuft, hat man einen tollen Blick auf das Mauerwerk der Renaissance und aus dem Mittelalter. Es gibt Vitrinen mit Relikten aus dem 17. Jahrhundert und man hat einen Blick auf das alte Dachgebälk.

Schlossturm Fulda
Schlossturm Fulda
Schlossturm Fulda

Angrenzend an das Stadtschloss und die Stadtwache, befindet sich das Fuldaer Schlosstheater. Auf dem Spielplan stehen Schauspiel, Musik- und Tanztheater.

Schlosstheater Fulda

Weiter ging es für und in Richtung Innenstadt. In der Lindenstraße befindet sich die Christus Kirche, eine evangelische Kirche. Sie wurde im Jahr 1896 eröffnet und wurde im neugotischen Stil erbaut.

Christus Kirche Fulda
Christus Kirche Fulda
Christus Kirche Fulda

In der Rabanusstraße befindet sich vor einer bekannten Bank das Papiermännchen „Papiermännl“. Sie erinnert an Gottfried Adolf Behrend (1840 – 1910). Um seine Rente aufzubessern, sammelte er für die Stadtverwaltung Müll im öffentlichen Raum ein und wurde dadurch als Papiermännchen bekannt.

Papiermännchen Fulda
Papiermännchen Fulda

Weitere historische Gebäude im Barockviertel sind das Palais Altenstein, das Palais von der Tann und das Palais Buttlar. Das Palais Altenstein diente ab 1802 als vornehmes Wirtshaus und Konzertsaal. Heute dient es als Sitz für die Stadtverwaltung. Das Palais von der Tann ist heutzutage bekannt als „Zum Kurfürsten“, wegen des Hotels und Gasthof Kurfürst. Im Palais Buttlar befindet sich die Tourist-Information und ein Teil der Stadtverwaltung.

Palais Altenstein Fulda
Palais von der Tann
Palais Buttlar

Direkt neben dem Palais Altenstein, befindet sich in der Nonnengasse, eingebaut in die Klostermauer, der Klosterladen. Er wurde im Jahr 1999 eröffnet und hier findet ihr eine Auswahl aus der Klosterküche, wie z.B. Marmeladen oder Kräuterliköre und einige Helfer für den Gartenbau oder auch Bücher. Von der Terrasse des Klosterladens aus, hat man einen tollen Blick auf den im Innenhof versteckten Klostergarten.

Kosterladen Fulda
Kosterladen Fulda

Die Klosterkirche Abtei St. Maria, befindet sich hinter dem Klosterladen. Die Kirche wurde von 1629 bis 1631 im Stil der Spätgotik und Renaissance erbaut. Sie gehört zur Benediktinerinnenabtei St. Maria und ist unter anderem bekannt als „Nonnenkirche“.

Benediktinerinnenabtei St. Maria
Benediktinerinnenabtei St. Maria

Auf dem Bonifatiusplatz befindet sich ein Bronzemodell der Stadt Fulda und des Dombezirks, welche die Stadt im 18. Jahrhundert zeigt.

Bronzemodell der Stadt Fulda
Bronzemodell der Stadt Fulda

Ebenfalls auf dem Bonifatiusplatz, befindet sich das Bonifatiusdenkmal aus dem Jahr 1842. Bildhauer war Werner Henschel aus Kassel. Die Bronzeplatik des heiligen Bonifatius ist 4 Meter hoch. Die Inschrift auf dem Sockel der Statue lautet: „Verbum domini manet in aeternum“ und bedeutet: „Das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit.“

Bonifatiusdenkmal Fulda
Bonifatiusdenkmal Fulda

Ein weiteres barockes Wahrzeichen findet ihr gegenüber des Stadtschlosses, neben dem Bonifatiusdenkmal. Es ist die ehemalige Hauptwache, welche von 1757 bis 1759 von Andreas Gallasini erbaut wurde. Sie wurde ursprünglich als Hauptquartier für die städtische Polizei- oder Militärtruppe genutzt. Heute befindet sich darin ein kubanisches Restaurant, welches leckeres Essen anbietet. Die Terrasse lädt im Sommer bei einem Café zum verweilen ein.

ehemalige Hauptwache Fulda
ehemalige Hauptwache Fulda
ehemalige Hauptwache Fulda

Nach so vielen Sehenswürdigkeiten, brauchte ich erst mal eine ausgiebige Pause, die wir auf den Bänken vor der Tourist-Information gemacht haben. Hier konnte ich die vorbeilaufenden Leute beobachten und mich stärken.

Fulda
Fulda

Von hier ging es weiter, entlang der Friedrichstraße, in Richtung Stadtpfarrkirche „St. Blasius“. Sie wurde von 1771 bis 1785 im barocken Stil erbaut und verfügt über 3 Kirchenschiffe. Jedes Jahr ab Ende November, werden auf dem Dach der Kirche 3 beleuchtete Weihnachtsbäume aufgestellt, die man schon bei der Durchfahrt des Paulustores sehen kann.

Stadtpfarrkirche Fulda
Stadtpfarrkirche Fulda
Stadtpfarrkirche Fulda

Auf dem Platz unterm Heilig Kreuz, befindet sich das Kanzlerpalais, welches ca. um 1735 erbaut wurde. Vor dem Kanzlerpalais befindet sich ein Obelisk, die „Pestsäule“. Früher stand hier die eigentliche Pestsäule, die 1651 zum 300. Jahrestag der Pest von 1348 und 1350 errichtet und später zum Kloster auf dem Frauenberg versetzt wurde.

Kanzlerpalais Fulda
Kanzlerpalais Fulda

Direkt neben der Stadtpfarrkirche, am Borgiasplatz, befindet sich das „Alte Rathaus“. Vom 15. Jahrhundert bis 1782 diente das Fachwerkhaus als Rathaus für die Stadt. Seither wird es als Geschäftsgebäude genutzt und ist ein beliebter Fotospot in Fulda.

Altes Rathaus Fulda
Altes Rathaus Fulda
Altes Rathaus Fulda

Gegenüber vom alten Rathaus, befindet sich der Sturmiusbrunnen „Saint Sturm’s Fountain“. Hier sind 3 Heilige zu sehen und zwar Sturmius als Stadtgründer, Bonifatius für die Mission und Benedikt als Ordensgründer. Es soll an die Grundlagen von Fulda als Kloster erinnern. Weiter ging es über den Borgiasplatz, zum Uniplatz. Der Uniplatz ist das Herz der Stadt und ein zentraler Punkt in Fulda. Hier finden regelmäßig Veranstaltungen statt, wie zum Beispiel ein Teil des Weihnachtsmarktes und man kommt von der Altstadt über den Uniplatz in Richtung Bahnhof. Es gibt viele Sitzmöglichkeiten, die zum verweilen einladen, ein Glockenspiel im Fußboden und Wasserfontänen. Auf den letzten beiden Bildern, sieht man auf der rechten Seite ein großes Gebäude, die alte Universität von Fulda. Heute ist darin eine Schule untergebracht, aber die alte Aula der Universität, ist noch erhalten und wird auch heute noch für Musikkonzerte genutzt.

Sturmiusbrunnen "Saint Sturm's Fountain" Fulda
Uniplatz Fulda
Uniplatz Fulda

Direkt am Jesuitenplatz, liegt das Vonderau Museum, ein Museum der Stadt Fulda. Es zählt mit zu den größten Museen zwischen Kassel und Frankfurt. Es hat eine Ausstellungsfläche von 4000 Quadratmetern. Hier geht es um Kultur, Natur und Kunst. Auch ein Planetarium gibt es im Vonderau Museum und ist einen Besuch wert. Im Innenhof des Museums befindet sich jedes Jahr ein Teil des Weihnachtsmarktes, das mittelalterliche Weihnachtsdorf.

Vonderau Museum Fulda
Vonderau Museum Fulda

Weiter ging es zum Peterstor, einem mittelalterlichen Stadttor der ehemaligen Stadtmauer und einem ehemaligen Turm, der ebenfalls zur Stadtmauer gehörte, der sogenannte Bierturm.

Peterstor Fulda
Bierturm Fulda

In der Dalbergstraße befindet sich noch ein großes Stück der alten Stadtmauer. Zum Teil ist die Kalksteinmauer aus dem 12. Jahrhundert zu sehen.

Stadtmauer Fulda
Stadtmauer Fulda
Stadtmauer Fulda

In der Brauhausstraße, direkt am Parkhaus Q-Park, befindet sich ein weiteres Stück Stadtmauer von damals.

Stadtmauer Fulda
Stadtmauer Fulda

Weiter ging es für uns in die Karlstraße, welche bei Fuldaern auch als Bermuda-Dreieck bekannt ist. Eine Partymeile in Fulda mit vielen Kneipen und Bars, wie z.B. die Kultkneipe Krokodil, die Altstadt-Kneipe oder der Doppeldecker. An den Abenden und gerade am Wochenende, steppt hier der Bär.

Bermuda-Dreieck Fulda
Bermuda-Dreieck Fulda
Bermuda-Dreieck Fulda

In der Löherstraße befindet sich die heutige Heilig-Geist-Kirche, welche in den Jahren 1729 bis 1733 als Hospitalkirche erbaut wurde. Erbaut wurde sie von Fürstabt Adolph von Dalberg.

Heilig-Geist-Kirche Fulda
Heilig-Geist-Kirche Fulda

Bei unserem Besuch war gerade wieder das jährliche Schützen- und Volksfest, welches immer im Sommer, zwischen Juli und August stattfindet. Daher haben wir uns den Besuch nicht nehmen lassen.

Schützen- und Volksfest Fulda
Schützen- und Volksfest Fulda
Schützen- und Volksfest Fulda

So eine Tour macht ganz schön hungrig. Zum Glück gab es hier neben vielen Fahrgeschäften auch ganz viele Buden mit leckerem Essen. So konnten wir uns erst mal stärken, bevor es weiter ging. Mama und Papa haben mir eine eigene Bratwurst gekauft und Leckerlis hatte ich auch genug dabei.

Schützen- und Volksfest Fulda
Schützen- und Volksfest Fulda
Schützen- und Volksfest Fulda

Danach haben wir noch einen Abstecher zum Aueweiher gemacht. Der Aueweiher liegt im Naherholungsgebiet Fulda-Aue und ist von der Innenstadt aus fußläufig zu erreichen. Hier gibt es verschiedene Spazierwege rund um den Weiher und viele Sitzmöglichkeiten.

Aueweiher Fulda
Aueweiher Fulda
Aueweiher Fulda

Nachdem wir den Weiher einmal umrundet haben, hab ich einen coolen Badespot für mich gefunden und konnte mich nach der schönen Tour genüsslich abkühlen. Danach war ich wieder schön erfrischt und hätte noch weiter laufen können.

Aueweiher Fulda
Aueweiher Fulda
Aueweiher Fulda

Danach ging es noch ein Stück weiter durch den Park am Aueweiher, vorbei am Umweltzentrum, in Richtung Deutsches Feuerwehr-Museum. Im Feuerwehr-Museum gibt es eine Ausstellung auf 1600 m² Ausstellungsfläche, wo man mehr über die Geschichte des deutschen Feuerlöschwesens erfahren kann. In der Halle stehen viele verschiedene Feuerwehrfahrzeuge, die man zum Teil auch betreten kann. Ein Besuch lohnt sich gerade mit kleineren Kindern oder wenn man selber ein Fan der Feuerwehr ist. Hunde sind im Feuerwehr-Museum erlaubt, müssen aber an der Leine bleiben!

Deutsches Feuerwehr Museum Fulda

Auf dem Frauenberg in Fulda liegt das gleichnamige „Kloster Frauenberg“. Im Jahr 744 kam Bonifatius nach Fulda, um ein Kloster zu errichten. Auf dem Gelände gibt es eine Klosterkirche, die „Frauenbergkirche“, in der gerne geheiratet wird. Es gibt auch einen Klostergarten, der mittlerweile für Jedermann geöffnet ist. Im Kloster Frauenberg kann auch übernachtet werden und es gibt das Klostercafé „Flora“. Von dort hat man einen tollen Blick über Fulda und man kann zudem noch lecker schlemmen. Der Park rund um das Kloster Frauenberg, lädt zum spazieren ein und ist definitiv einen Besuch wert.

Kloster Frauenberg Fulda

Fulda war ein tolles Abenteuer, denn hier gibt es wirklich viel zu sehen und ich kann euch einen Besuch sehr empfehlen. Ich hoffe der Einblick in Fulda hat euch gefallen? Ich mache mich jetzt auf zu meinem nächsten Abenteuer. Bis bald, eure Emma

Fulda

Die Links zu Fulda findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-fulda/

Links Fulda

Slowenien mit Hund – Berge, Seen und grüne Wälder auf vier Pfoten

Slowenien, dass klingt nach smaragdgrünen Seen, schroffen Karstbergen, dichten Wäldern und charmanten Städten wie Ljubljana. Das Land ist für Hundebesitzer besonders attraktiv: Hunde sind in vielen Unterkünften willkommen, Wanderwege und Nationalparks gut zugänglich und die Natur lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein.

Wer die Regeln kennt, erlebt mit Hund ein abwechslungsreiches Paradies aus Bergen, Seen und ländlicher Idylle.

Einreisebestimmungen – Über die Grenze nach Slowenien

Slowenien gehört zur EU, daher ist die Einreise für Hunde unkompliziert:

  • EU-Heimtierausweis Pflicht
  • Mikrochip (ISO-Standard)
  • Tollwutimpfung: mindestens 21 Tage alt
  • Keine Quarantäne erforderlich
  • Maximal 5 Hunde pro Person empfohlen

Tipp: Vor der Reise prüfen, ob regionale Sonderregelungen für bestimmte Rassen bestehen.

Gesetze und Vorschriften: Leine, Maulkorb und slowenische Genauigkeit

Leinenpflicht:

In Städten wie Ljubljana, Maribor oder Bled fast immer Pflicht.

Auf Wanderwegen und in ländlichen Gebieten oft entspannt, außer bei Vieh oder Wildtieren.

Maulkorbpflicht:

Für bestimmte Rassen vorgeschrieben, z. B.:

  • Pit Bull Terrier
  • American Staffordshire Terrier
  • Staffordshire Bull Terrier
  • Rottweiler u.a.

In öffentlichen Verkehrsmitteln und städtischen Bereichen wird der Maulkorb empfohlen.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Hunde dürfen in Bussen und Zügen mit, meist gegen Ticket.

Leine und ggf. Maulkorb Pflicht

Restaurants:

Viele Gasthäuser, Cafés und Unterkünfte heißen Hunde willkommen. In Städten besser nachfragen.

Wasser und Napf selbst mitbringen.

Gesundheit und Vorsorge – Berge, Seen und kleine Gefahren

Zecken: Besonders in Wäldern, Hochlandpfaden und Feuchtgebieten ein Thema. Hier ist Zeckenschutz notwendig.

Hitze: Sommer kann heiß werden, Schatten und Wasser einplanen.

Wildtiere und Vieh: Hunde anleinen, Abstand zu Kühen, Pferden und Wildtieren halten.

Tierärzte: In größeren Städten und Touristenorten vorhanden; abgelegene Regionen haben nur begrenzte Versorgung.

Strände und Natur – Seen, Berge und Pfotenglück

Slowenien bietet zahlreiche Seen, Flüsse und Berge für Hunde:

Hundebadeplätze:

Bleder See: ausgewiesene Hundezonen

Bohinj-See: ruhige Abschnitte für Hunde

Flüsse wie Soca und Savinja: ideale Bade- und Spazierplätze

Wandern und Natur:

Triglav-Nationalpark: gut markierte Wanderwege, Leine empfohlen

Karstregionen: Höhlen und Waldpfade, Hunde anleinen

Julische Alpen: Tageswanderungen mit Hund möglich

Wichtig: Leine immer dabeihaben, besonders in Nationalparks und bei Begegnungen mit Wildtieren oder Vieh.

Unterkünfte und Alltag – Zwischen Ferienwohnung und Berghütte

Unterkünfte:

Viele Ferienwohnungen, Pensionen und Berghütten heißen Hunde willkommen. Plattformen wie Airbnb oder Booking nach „haustierfreundlich“ filtern.

Besonders in touristischen Regionen wie Bled, Bohinj oder Piran flexibel.

Restaurants:

Hunde draußen meist erlaubt, innen nach Absprache. Wasser und ggf. eigene Decke mitnehmen

Besonderheiten und Tipps – Slowenien mit Herz und Regeln

Regional unterschiedlich: Städte etwas strenger, ländliche Regionen sehr hundefreundlich.

Strafen: Verstoß gegen Leinenpflicht oder Maulkorbpflicht kann Bußgeld nach sich ziehen.

Kultur: Slowenen lieben Natur und Hunde; Rücksichtnahme auf andere Wanderer und Tiere wird geschätzt.

Praktischer Tipp: Wasser, Snacks und tragbare Hundedecke für Ausflüge einpacken.

Fazit: Slowenien ist ein echtes Paradies für Hundehalter. Wer die Regeln kennt, findet smaragdgrüne Seen, alpine Wanderwege, grüne Wälder und hundefreundliche Unterkünfte. Zwischen Bergen, Flüssen und charmanten Städten wartet ein Stück slowenisches Pfotenglück.

Hundegesundheit international

Vor der Reise: die Checkliste, die du 4–8 Wochen vorher abarbeitest

Bevor ihr die Koffer packt, solltet ihr auf einen Check beim Tierarzt und administrative Vorbereitungen beachten. Das erspart Stress während der Reise. Plane rechtzeitig (je nach Reiseziel Wochen bis Monate), damit Impfungen wirken, Medikamente eingetragen sind und du nötige Papiere hast.

Wichtige Schritte und Tipps:

Tierarzt-Check: allgemeiner Gesundheitscheck, Zahnstatus, Gewichtscheck, evtl. Blutwerte bei älteren Hunden oder bekannten Problemen.

Impfpass und Identifikation: Mikrochipnummer kontrollieren und Impfpässe prüfen. EU-Pet-Passport oder länderspezifische Gesundheitszeugnisse prüfen (Landesregeln beachten).

Parasitenprophylaxe: Sprich mit dem TA über passende Produkte für Zecken, Flöhe, Sandmücken, Stechmücken. Manche Präparate müssen VOR der Einreise begonnen werden.

Medikamente: Rezepte, Blister, Hinweise zum Lagern (Kühlbox wenn nötig). Für verschreibungspflichtige Mittel: Kopie des Rezepts mitführen.

Versicherung: Auslandstierkrankenversicherung prüfen (Erstattung international? Region abgedeckt?).

Impf-/Behandlungszeitplan notieren: Fristen, Auffrischungen, Medikamentenbeginn.

Notfallkontakte: Liste vom Tierarzt, Adresse der nächsten Tierklinik am Reiseziel, Telefonnummern.

Praktische Packliste (Kurz):

  • Impfausweis
  • EU-Heimtierausweis (wenn vorhangen)
  • Kopie Röntgen/Befunde
  • Medikamente und Rezepte
  • Erste-Hilfe-set
  • Zeckenzange
  • Reisekörbchen/Decke
  • Fressen/Trinken
  • Lieblingsspielzeug

Impfungen und länderspezifische Empfehlungen — worauf du achten musst

Es gibt grundlegende Impfungen (die oft überall empfohlen werden) und regionale Impfempfehlungen (z. B. gegen Krankheiten, die von Mücken/Zecken übertragen werden). Informiere dich rechtzeitig, denn manche Impfungen/Antikörper brauchen Zeit, bis sie wirken.

Kernaussagen und Praxis:

Grundimmunisierungen (in Absprache mit TA): z. B. Tollwut (international relevant), Staupe, Parvovirose, Leptospirose je nach Region.

Regionale Risiken: z. B. Leishmaniose, Babesiose, Ehrlichiose; meist in südlichen Ländern häufiger. Prävention ist hier sinnvoll.

Timing: Impfungen und Bluttests rechtzeitig planen; bei Einreisebestimmungen manche Länder haben Fristen. Kläre das mit TA / Behörden (Achtung: Länderregeln ändern sich).

Dokumentation: Impfstoff, Chargennummer, Datum fotografisch sichern.

Praktische Tipps:

Frag deinen TA nach einer länderspezifischen Checkliste.

Wenn dein Hund chronische Leiden hat, besprecht Impf-Risiken/Benefits genau.

Parasiten weltweit — Zecken, Flöhe, Sandmücken, Herzwurm (leicht verständlich)

Parasiten sind die häufigsten Problemlieferanten im Urlaub: sie übertragen Krankheiten und machen euren Hund krank. Effektive Vorsorge ist meistens einfacher als eine langwierige Behandlung.

Was du wissen musst

Zecken: Übertragen z. B. Borreliose (Region abhängig), Babesien. Regelmäßig kontrollieren, nach jedem Spaziergang Pfoten/Ohren/Unterbauch prüfen.

Sandmücken: In südeuropäischen Regionen wichtig (Leishmaniose). Schutz: Repellentien, Netz im Schlafplatz, Anti-Mücken-Protokolle.

Herzwurm: In wärmeren Regionen durch Stechmücken übertragen; Prophylaxe durch Tabletten/Injektionen möglich.

Flöhe und Milben: Gute Basisprophylaxe (Spot-on, Hygienemaßnahmen, Tabletten) beachten.

Konkrete Maßnahmen:

Vor der Reise mit dem Tierarzt passende Produkte aussuchen (Kombinationspräparate sind oft praktisch).

Nach Outdoor-Tagen gründlich absuchen. Zecken fachgerecht entfernen (Zange, evtl. Tierfrau/TA kontaktieren).

Bei Anzeichen wie Lethargie, Fieber, blutigem Urin, blasser Schleimhaut → sofort TA.

Reisekrankheiten nach Regionen — kurze, klare Übersicht (spanischer Süden, Mittelmeer, Tropen, Mitteleuropa)

Welche Krankheit wo häufig ist, wie sie übertragen wird und wie du präventiv handelst. Kein Ersatz für TA, aber guter erster Überblick.

Beispiele (Kurzprofile):

Mittelmeer/Südeuropa: erhöhtes Risiko für Leishmaniose (Sandmücken), Babesiose (Zecken), Ehrlichiose. Schutz: Repellentien + regelmäßige Kontrollen.

Südliche/tropische Länder: zusätzliches Risiko für Herzwurm, bestimmte Durchfallerreger und Parasiten. Sauberes Trinkwasser wichtig.

Mitteleuropa / Nordeuropa: Zecken-Risiko (Borreliose), saisonal stärker.

Küstenregionen: Salz, Sand → Pfotenpflege und Sonnenschutz nicht vergessen.

Was tun bei Verdacht: Sofort TA aufsuchen; Symptome filmen/fotografieren; Reiseort und mögliche Expositionsquelle mitteilen.

Erste Hilfe und Notfallplan unterwegs — was jeder kennen sollte

Ein fundierter Notfallplan rettet Zeit und Leben. Wir zeigen, was in ein Notfall-Set gehört, welche Sofortmaßnahmen du bei Hitze, Verletzungen oder Vergiftung ergreifen kannst und wie du eine Tierklinik am Ziel findest.

Erste-Hilfe-Set:

  • Zeckenzange, Pinzette, sterile Kompressen, Mullbinde, Verband, Klebeband
  • Schleppleine / Maulkorb (im Notfall)
  • Desinfektionsmittel (tierverträglich), Handschuhe, Schere
  • Thermometer, Kühlpacks, Handtuch, Einmaldecke
  • Notfallnummern + Karte mit TA-Adresse, Medikamentenliste

Sofortmaßnahmen (Kurz erklärt):

Hitze/Hitzschlag: Hund schattig legen, lauwarmes Wasser auf Nacken/Leisten, kühlen (nicht eiskalt), sofort TA.

Blutung: Druck auf Wunde, steriler Verband, TA.

Vergiftung: Verpackung identifizieren, NICHT eigenmächtig Hausmittel geben, sofort TA oder Giftnotruf anrufen.

Erstickung: siehe Maul öffnen, vorsichtig Fremdkörper versuchen zu entfernen (nur sichtbar erreichbare Teile), sofort TA.

Wie finde ich schnell einen TA im Ausland: Google Maps + Suchbegriffe „Tierklinik“, „Notfall“, lokale Facebook-Gruppen, Touristeninfo, Hotel/Infozentrum fragen. Screenshots von Adressen offline speichern.

Hitze, Kälte und besondere Klima-Tipps — Pfoten, Nase, Kreislauf

Hitze und Kälte sind nicht nur unangenehm, sie können akut gefährlich sein. Hier findest du konkrete Verhaltensregeln für heiße Strände, kalte Berge und hohe Lagen.

Hitze (Sommer, Küste, Städte):

  • Mittagsruhe meiden, nur früh/abendliche Spaziergänge.
  • Genug Trinkpausen + tragbarer Napf.
  • Pfotenschutz bei heißem Sand/Asphalt (Booties oder Abkürzungen).
  • Nie allein im Auto lassen!

Kälte und Schnee:

  • Pfotenschutz (Salz, Splitt schädigt Ballen), Hundejacke bei Bedarf.
  • Vorsichtig bei Eis, dünnes Eis auf jeden Fall meiden.
  • Bei Unterkühlung: Decke, lauwarme Umgebung, TA.

Höhen und Anstrengung:

  • Langsam steigern, Wasser häufiger anbieten, auf Atemnot/Schwindel achten.
  • Für sehr anstrengende Touren Fitness und Kondition vorher trainieren.

Ernährung und Wasser unterwegs — Magenprobleme vermeiden

Futterwechsel, ungewohntes Wasser, Straßenstände, dass kann dem Magen deines Hundes zusetzen. So vermeidest du Durchfall und Dehydrierung.

Wichtiges:

Futterumstellung schrittweise: Wenn möglich 7–10 Tage vorher umstellen auf Reisefutter; unterwegs nur bei Bedarf wechseln.

Wasser: Sauberes Leitungswasser? Falls unsicher, Mineralwasser oder abgekochtes Wasser nutzen. Vermeide stehende Pfützen.

Snacks unterwegs: Nur bekannte Leckerlis, keine Fremdprodukte.

Reisefutterkompakt: Futter in Portionen vorkontrollieren, Feuchttierfutter kühl lagern (bei warmen Temperaturen vermeiden).

Bei Durchfall: Fasten 12–24 h (nur Wasser), dann Schonkost (Reis + Hühnchen) nach Rücksprache mit TA; bei Blut im Stuhl sofort TA.

Medikamente, Transport und rechtliche Hinweise (allgemein)

Wer Medikamente braucht, muss sie richtig transportieren und dokumentieren. Außerdem: manche Länder haben strikte Regeln für verschreibungspflichtige Substanzen.

Praxis:

Originalverpackung + Beipackzettel: immer mitführen.

Rezeptkopien / Arztbrief: besonders bei Spezialmedikation.

Lagerung: kühl, trocken; ggf. Kühltasche für Insulin.

Keine Selbstmedikation: Keine Human-Medikamente ohne TA! (z. B. Paracetamol ist für Hunde giftig).

Kontrolle bei Airlines / Grenzen: Informiere dich vorab, ob Medikamente deklariert werden müssen.

Tierarzt und Versicherung im Ausland — wie du gute Hilfe findest

Wenn’s doch mal ernst wird: schneller Zugang zu kompetenter Versorgung ist Gold wert. So findest du die richtige Klinik und wie die Versicherung hilft.

Tipps zur Recherche:

Google Maps + „Veterinary clinic“, Tourist-Info, lokale Facebook-Gruppen/Expat-Foren.

Bewertungsseiten lesen, Öffnungszeiten prüfen, Telefonverfügbarkeit (24/7?).

Vor Reiseantritt Versicherung kontaktieren: was deckt die Police im Ausland ab? Direktzahlungen oder Rückerstattung? Selbstbeteiligung?

Falls du regelmäßig in ein Land reist: Notfallkarte mit Adresse und Smartphone-Shortcut anlegen.

Hygiene und Zoonosen — Schutz für Mensch und Tier

Bestimmte Erkrankungen können vom Tier auf den Menschen übergehen. Hygiene schützt die Familie und andere Menschen vor Risiken.

Wichtiges:

Hände waschen nach Kontakt, Kot sofort entfernen, keine offenen Nahrungskontakte (Hundeleckerlis nicht mit Fremden teilen).

Zoonosen wie Leptospirose, bestimmte Parasiten; Impfstatus und Hygiene reduzieren das Risiko.

Bei engem Kontakt mit Kleinkindern/älteren Menschen: Rücksprache mit TA, Verhalten anpassen.

Packliste – Das komplette Inventar

Komplette Liste:

  • Impfausweis
  • Gesundheitszeugnisse
  • Rezepte
  • Versicherungspapiere
  • Erste-Hilfe-Set (siehe oben)
  • Medikamente und Rezepte, ggf. Kopien der Rezepte
  • Reisekorb/Decke
  • Maulkorb
  • Leinen
  • Brustgeschirr
  • Futternapf faltbar
  • Wasserflasche
  • Futter und Reservefutter für 2-3 Tage
  • Kotbeutel
  • Handtücher
  • Pfotenbalsam
  • Zeckenzange
  • Reiseapotheke (Desinfektion, Mull, Wundauflagen)
  • Licht/GPS-Marke
  • Reiseunterkunftsbestätigung
  • Notfallkontakte
  • Dokumentenmappe wasserdicht
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