Reisen und Ausflüge mit Hund

Schlagwort: Städtetrip mit Hund (Seite 1 von 7)

Goslar – Städtetrip mit Hund – Teil II

Hallo Freunde, bei unserer ersten Harztour, waren wir bereits in Goslar für euch unterwegs. Den Beitrag dazu, findet ihr hier: Goslar – Teil I

Da wir aber leider nicht alles anschauen konnten, was wir unbedingt besuchen wollten, waren wir erneut in Goslar. Diesmal haben wir auf dem Parkplatz Schützenplatz (https://maps.app.goo.gl/11SasAvWoerUFcrb8) geparkt und sind von dort aus zu Fuß/Pfote weiter.

Goslar

Nach einem kurzen Spaziergang durch die Wallanlagen, kommt man zum Südlichen Zwingerturm und dem Kasernenbau, der zum Breites Tor gehört. Der Zwinger ist ein Wehrturm aus dem 16. Jahrhundert und gehörte einst zur Stadtbefestigung. Mit seinen enorm dicken Mauern sollte er die wohlhabende Reichsstadt vor Angreifern schützen.

Wallanlagen Goslar
Südlicher Zwingerturm - Goslar
Breites Tor - Goslar

Hier seht ihr den Nördlichen Zwingerturm (Rieslingturm) und das Breite Tor mit Flankenturm, Torturm und die innere Stadtmauer. Das Breite Tor war eines der wichtigsten erhaltenen Stadttore Goslars. Zusammen mit den Resten der Stadtmauer vermittelt es noch heute einen guten Eindruck davon, wie stark die mittelalterliche Stadt einst befestigt war.

Nördlicher Zwingerturm (Rieslingturm) - Goslar
Breites Tor mit Torturm und Stadtmauer - Goslar

Die St.-Stephani-Kirche gehört zu den ältesten Kirchen Goslars und prägt mit ihrem markanten Turm das Stadtbild. Ursprünglich wurde sie bereits im 11. Jahrhundert als romanische Kirche erbaut und später mehrfach erweitert und umgestaltet. Heute verbindet sie auf beeindruckende Weise romanische, gotische und barocke Bauelemente.

St. Stephani-Kirche - Goslar
St. Stephani-Kirche - Goslar

Mitten in der Goslarer Altstadt entdeckten wir das historische St. Annenhaus. Die ehemalige Stiftsanlage diente über viele Jahrhunderte der Betreuung älterer und bedürftiger Menschen. Heute zählt das Gebäude zu den sehenswerten historischen Bauwerken der Stadt und erzählt ein Stück der sozialen Geschichte Goslars.

St. Annenhaus - Goslar
St. Annenhaus - Goslar
St. Annenhaus - Goslar

Die Judenteiche sind Teil der historischen Wallanlagen Goslars. Ihr Name erinnert an die lange Geschichte der Stadt und hat vermutlich einen Bezug zur mittelalterlichen jüdischen Gemeinde. Heute sind die Teiche vor allem ein beliebtes Naherholungsgebiet mit schönen Spazierwegen und viel Natur mitten in der Stadt. Ich habe meinen Spaziergang dort sehr genossen und fand es toll, Leute zu beobachten.

Judenteiche an der Wallanlage - Goslar
Judenteiche an der Wallanlage - Goslar
Judenteiche an der Wallanlage - Goslar

Der Dicke Zwinger ist ein Turm der ehemaligen Stadtbefestigung. Mit seinen mächtigen Mauern erinnert er daran, wie gut die einstige Reichsstadt geschützt war. Noch heute zählt der Wehrturm zu den markantesten historischen Bauwerken Goslars.

Direkt in der Nähe liegt der Kahnteich, der Teil der historischen Wallanlagen ist. Umgeben von alten Bäumen und grünen Wegen bietet er einen ruhigen Kontrast zur lebhaften Altstadt. Der Teich und die angrenzenden Spazierwege laden zum Verweilen ein und gehören zu den schönsten Ecken für einen entspannten Spaziergang durch Goslar.

Dicker Zwinger - Goslar
Kahnteich - Goslar

Die Abzucht ist ein kleiner Wasserlauf, der sich durch die Goslarer Altstadt zieht und das Stadtbild an vielen Stellen prägt. Bereits im Mittelalter spielte das Wasser eine wichtige Rolle für die Versorgung der Stadt sowie für Mühlen und Handwerksbetriebe. Besonders auffällig sind die farbenfrohen Skulpturen an der Abzucht, die einen spannenden Kontrast zu den historischen Fachwerkhäusern bilden und beliebte Fotomotive sind.

Die Abzucht - Goslar
Die Abzucht - Goslar
Die Abzucht - Goslar

Das Goslarer Museum erzählt die Geschichte der Stadt von den Anfängen des Bergbaus bis zur heutigen UNESCO-Welterbestadt. Besonders spannend sind die Ausstellungen zum Rammelsberg und zum Leben im mittelalterlichen Goslar. Das historische Gebäude an der Abzucht ist selbst schon einen Besuch wert. Allerdings wie in sämtlichen Museen, haben auch hier Hunde leider keinen Zutritt.

Goslarer Museum
Goslarer Museum
Goslarer Museum

Gegenüber vom Goslarer Museum, befindet sich das Zinnfigurenmuseum. Auf mehreren Etagen werden liebevoll gestaltete Zinnfiguren gezeigt, die Geschichten aus der deutschen und europäischen Geschichte erzählen. Besonders beeindruckend sind die aufwendig gestalteten Szenen, in denen historische Ereignisse mit Tausenden von handbemalten Figuren dargestellt werden. Was für uns Vierbeiner besonders toll ist, so lange wir keine Zinnfiguren fressen, dürfen wir mit rein.

Zinnfigurenmuseum - Goslar
Zinnfigurenmuseum - Goslar
Zinnfigurenmuseum - Goslar

In der Goslarer Altstadt am Hohen Weg steht die sogenannte Alte Schule. Ein markantes Natursteingebäude, das früher als Schulhaus diente. Heute ist das historische Bauwerk zu Wohnzwecken umgebaut, prägt aber weiterhin das Stadtbild der engen Gassen.

Alte Schule - Goslar
Alte Schule - Goslar
Alte Schule - Goslar

Die ehemalige Lohmühle und das Haus St. Spiritus gehören zu den eher unscheinbaren, aber geschichtsträchtigen Orten in der Goslarer Altstadt. Die Lohmühle erinnert an die handwerkliche Vergangenheit der Stadt, als hier wasserbetriebene Mühlen wichtige Rohstoffe aufbereiteten. St. Spiritus hingegen steht für die soziale Fürsorge des Mittelalters: Das Gebäude diente einst als Hospital und Armenhaus für Bedürftige.

Lohmühle - Goslar
St. Spiritus - Goslar

Das Große Heilige Kreuz in Goslar zählt zu den bedeutendsten historischen Gebäuden der Altstadt. Es wurde im Mittelalter als Spital für kranke und bedürftige Menschen errichtet und diente später zeitweise auch der Versorgung von Pilgern. Charakteristisch ist die eindrucksvolle Fachwerkarchitektur, die dem Gebäude bis heute seinen besonderen historischen Charme verleiht.

Großes heiliges Kreuz - Goslar
Großes heiliges Kreuz - Goslar
Großes heiliges Kreuz - Goslar

Im Inneren des Großen Heiligen Kreuzes zeigt sich die besondere Kombination aus historischer Architektur und lebendigem Stadtleben. Der ehemalige Spitalkomplex besitzt einen offenen Innenhof, der heute zeitweise für kleine Märkte, Veranstaltungen und kulturelle Aktionen genutzt wird. Ein weiterer wichtiger Teil des Gebäudes ist die ehemalige Kapelle, die früher zur geistlichen Versorgung der Bewohner des Hospitals diente.

Großes heiliges Kreuz - Goslar
Großes heiliges Kreuz - Goslar
Großes heiliges Kreuz - Goslar

Der Hohe Weg ist bekannt für seine beeindruckenden Patrizierhäuser, die vom Reichtum der ehemaligen Bergbau- und Handelsstadt zeugen. Ein besonders markantes Beispiel ist das Patrizierhaus aus dem frühen 16. Jahrhundert. Es wurde von einer wohlhabenden Bürgerfamilie errichtet und zeigt noch heute eindrucksvoll den Übergang zwischen massiver Steinarchitektur im Erdgeschoss und kunstvollem Fachwerk im oberen Bereich.

Patrizierhaus - Goslar

Die Marktkirche St. Cosmas und Damian gehört zu den Wahrzeichen Goslars. Die romanische Pfeilerbasilika stammt in ihren Ursprüngen aus dem 12. Jahrhundert und wurde 1151 erstmals erwähnt. Besonders auffällig sind die beiden ungleichen Türme des markanten Westriegels. Im Inneren warten historische Kunstschätze und mittelalterliche Glasfenster.

Marktkirche St. Cosmas und Damian - Goslar
Marktkirche St. Cosmas und Damian - Goslar

Die Kaiserworth am Goslarer Marktplatz ist ein spätgotisches Gildehaus aus dem Jahr 1494. Die ehemalige Versammlungsstätte der wohlhabenden Gewandschneider beeindruckt mit ihrer reich verzierten Fassade und den Kaiserfiguren. Berühmt ist auch das „Dukatenmännchen“ (Dukatenscheißer), eine kleine Figur, die den Reichtum der Kaufleute symbolisiert.

Kaiserworth und Dukatenmännchen - Goslar
Kaiserworth und Dukatenmännchen - Goslar

Der historische Marktplatz ist das Herzstück der Goslarer Altstadt. Umgeben von Rathaus, Kaiserworth und der Marktkirche bietet er eine beeindruckende mittelalterliche Kulisse. In seiner Mitte steht der romanische Marktbrunnen aus dem 12./13. Jahrhundert mit seinem vergoldeten Reichsadler – einer der bedeutendsten Bronzegüsse dieser Zeit.

Historischer Marktplatz - Goslar
Marktbrunnen - Goslar

Eine besondere Attraktion auf dem Goslarer Marktplatz ist das Glocken- und Figurenspiel am Kaiserringhaus. Viermal täglich öffnen sich drei Türen und bewegliche Figuren erzählen die Geschichte des Rammelsberger Bergbaus. Von der sagenhaften Entdeckung des Erzes durch Ritter Ramm bis zur Arbeit der Bergleute. Zusätzlich ohne Figurenspiel, gibt es um 8:30 ein Morgenlied und um 18:30 ein Abendlied.

Glocken- und Figurenspiel - Goslar

Das historische Rathaus am Goslarer Marktplatz ist ein beeindruckendes Zeugnis mittelalterlicher Stadtgeschichte. Der heutige Bau entstand ab dem 13. Jahrhundert und wurde im Laufe der Jahrhunderte erweitert. Die spätgotische Fassade prägt das Stadtbild. Besonders sehenswert ist der Huldigungssaal mit seinen kunstvollen Wandgemälden aus dem 16. Jahrhundert.

Rathaus - Goslar
Rathaus - Goslar

Da wir eine Stärkung brauchten, sind wir zur Butterhanne gegangen. Dort gibt es die berühmten Goslarer Riesenwindbeutel, die man bei einem Besuch in Goslar unbedingt probiert haben muss. Der Wirt der Butterhanne hatte sogar Leckerlis für mich da, worüber ich mich sehr gefreut habe. Trotzdem tropfte mir der Zahn bei den leckeren Riesenwindbeuteln und ich habe natürlich nicht gebettelt, wie ihr seht.

Die Butterhanne - Goslar
Die Butterhanne - Goslar
Die Butterhanne - Goslar

Mama hat sich für den Riesenwindbeutel mit Roter Grütze entschieden. Papa hat den mit Vanilleeis und Schoksoße genommen. Man waren die groß, aber verdammt lecker. Dafür ist das Abendessen ausgefallen. Und natürlich habe ich auch etwas mit Sahne, Vanilleeis und Roter Grütze abbekommen, da ich zum Glück kein Problem mit Sahne habe. Wir können euch einen Besuch in der Butterhanne wirklich sehr empfehlen, gerade mit Hunden, die hier gerne gesehen sind.

Die Butterhanne - Goslar
Die Butterhanne - Goslar
Die Butterhanne - Goslar

In der Nähe der Butterhanne, befindet sich die ehemalige Ratsapotheke, welche 2009 geschlossen und derzeit zum Hotel umgebaut wird. Die Ratsapotheke gab es bereits in 1300.

Ratsapotheke - Goslar

Das Haus Brusttuch zählt zu den schönsten Patrizierhäusern Goslars und wurde zwischen 1521 und 1526 im Stil der Renaissance erbaut. Besonders beeindruckend sind die kunstvollen Fachwerkschnitzereien mit Figuren aus Mythologie und Tierwelt. Berühmt ist die „Butterhanne“, eine der bekanntesten Figuren der Goslarer Altstadt.

Haus Brusttuch - Goslar
Haus Brusttuch - Goslar

Das Bäckergildehaus in der Marktstraße zählt zu den eindrucksvollsten historischen Gebäuden Goslars. Das ehemalige Zunfthaus der Bäckermeister entstand ab 1501 und erhielt 1557 sein Fachwerk-Obergeschoss. Besonders sehenswert sind der kunstvolle Erker, die Verzierungen im Fachwerk und das Wappen der Bäckergilde mit Brot und Brezel.

Bäckergildehaus - Goslar

Das ehemalige Armenhaus der Stadt Goslar wurde zwischen 1867 und 1869 erbaut und diente ursprünglich als Unterkunft für Bedürftige. Heute trägt das Gebäude den Namen Telemannhaus und erinnert an den berühmten Barockkomponisten Georg Philipp Telemann. Das historische Haus wird heute als Musikschule genutzt und verbindet Stadtgeschichte mit musikalischer Tradition.

Armenhaus (Telemannhaus) - Goslar

Das Siemenshaus gehört zu den schönsten und am besten erhaltenen Fachwerkhäusern Goslars. Das Stammhaus der Familie Siemens wurde 1692/93 von Kaufmann und Stadthauptmann Hans Siemens erbaut. Besonders sehenswert sind die kunstvolle Fachwerkfassade, die historische Diele und die Verbindung zur berühmten Unternehmerfamilie, aus der auch Werner von Siemens stammt.

Siemenshaus - Goslar

Die Kemenate Röver ist eines der wenigen erhaltenen romanischen Wohnhäuser in Goslar. Der massive Steinbau entstand vermutlich im 12. Jahrhundert und diente wohlhabenden Bürgern als repräsentatives Stadthaus. Typisch sind die dicken Mauern und die schlichte, wehrhafte Bauweise, die bis heute die mittelalterliche Stadtstruktur erlebbar macht.

Kemenate Röver - Goslar

Das kleine Bergarbeiterhaus in der Forststraße ist ein eindrucksvolles Zeugnis des einfachen Lebens in Goslar. Das um 1600 errichtete Fachwerkhaus zeigt, wie eng Bergleute, Handwerker und Bedienstete in der Altstadt wohnten. Mehrere Personen teilten sich auf engstem Raum die wenigen Wohnflächen. Heute vermittelt das Haus einen authentischen Einblick in den Alltag vergangener Jahrhunderte. Das Haus ist 46 Quadratmeter groß.

Bergarbeiterhaus in der Forststraße - Goslar
Bergarbeiterhaus in der Forststraße - Goslar

Die Peterstraße zählt zu den ältesten Wohnstraßen Goslars und war eng mit dem Bergbau am Rammelsberg verbunden. Hier lebten im Mittelalter vor allem Bergleute in einfachen, niedrigen Fachwerkhäusern. Die schlichte Bauweise spiegelt den bescheidenen Lebensstandard wider, während die enge Straßenführung noch heute das historische Stadtbild der Oberstadt prägt.

Minenarbeiterhäuser in der Peterstraße - Goslar
Minenarbeiterhäuser in der Peterstraße - Goslar

Das Kleine Heilige Kreuz ist eine ehemalige mittelalterliche Pilger- und Krankenstation in Goslar. Die Anlage entstand im 13. Jahrhundert und diente reisenden und kranken Menschen als Unterkunft und Betreuung. Heute gehört der schlichte Fachwerkbau zu den ältesten erhaltenen sozialen Einrichtungen der Stadt und vermittelt einen eindrucksvollen Eindruck vom mittelalterlichen Fürsorgewesen.

Kleine Heilige Kreuz - Goslar
Kleine Heilige Kreuz - Goslar

Der Frankenberger Plan bildet das Herz des gleichnamigen Viertels in Goslar. Der kleine Platz wird von historischen Fachwerkhäusern umgeben und vermittelt eine ruhige, fast dörfliche Atmosphäre mitten in der Altstadt. Mittelpunkt ist der Brunnen am Frankenberger Plan, der den Platz seit Jahrhunderten prägt und als Treffpunkt und Wasserstelle diente. Die zahlreichen Bänke laden dazu ein, eine Pause zu machen.

Frankenberger Plan mit Brunnen - Goslar
Frankenberger Plan mit Brunnen - Goslar
Frankenberger Plan mit Brunnen - Goslar

Das Kloster Frankenberg liegt am Rand der Goslarer Altstadt und wurde im 11. Jahrhundert als Benediktinerkloster gegründet. Nach der Reformation wurde das Kloster aufgelöst, die Anlage blieb jedoch als Kirche und historischer Ort erhalten und prägt bis heute das Frankenberger Viertel. Heute befindet sich im Kloster ein Seniorenheim.

Kloster Frankenberg Goslar

Die Frankenberger Kirche in Goslar wurde im 12. Jahrhundert, etwa zwischen 1120 und 1150, erbaut. Heute trägt sie den Namen „St. Peter und Paul auf dem Frankenberge“ und ist eine evangelisch-lutherische Pfarrkirche am Rand der Altstadt. Sie ist eine spätromanische Basilika und beeindruckt durch ihre dreischiffige Anlage, den markanten Westbau und erhaltene Wandmalereien. Sie gehört zu den ältesten Kirchen der Stadt und prägt das Stadtbild.

Frankenberger Kirche - Goslar
Frankenberger Kirche - Goslar
Frankenberger Kirche - Goslar

Das Ackerbürgerhaus Beck in Goslar ist ein gut erhaltenes Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert. Es zeigt die Lebensweise der Ackerbürger, die Landwirtschaft mit städtischem Wohnen verbanden. Das Gebäude gehört zu den ältesten Wohnhäusern der Stadt und vermittelt einen Eindruck vom Alltagsleben im mittelalterlichen Goslar. Heute befinden sich Ferienwohnungen darin.

Ackerbürgerhaus Beck - Goslar
Ackerbürgerhaus Beck - Goslar

Die Hommage au Rammelsberg ist ein modernes Kunstwerk in Goslar, das an die lange Bergbaugeschichte des nahegelegenen Rammelsbergs erinnert. Die Skulptur greift Formen und Materialien des Erzbergbaus auf und verbindet Vergangenheit und Gegenwart. Sie steht symbolisch für den Wandel von der Industrie- zur Kulturlandschaft und gehört zum UNESCO-Welterbe der Region.

Hommage au Rammelsberg - Goslar
Hommage au Rammelsberg - Goslar

In Goslar gibt es so viel zu sehen, dass man am besten mindestens 2 Tage für den Besuch einplanen sollte. Mit mehr Zeit kann man die Stadt gemütlich erkunden und auch die ein oder andere Spezialität der Gegend probieren. Die Stadt lohnt sich sehr für einen Besuch, auch mit Hund, da es viele Stellen für Pause und Grünflächen gibt. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.

Emma- Emma's Pfoten-Abenteuer

Die Links zu Goslar, findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-goslar/ und den ersten Teil von Goslar, gibt es hier: Goslar – Teil I

Bamberg – Städtetrip mit Hund

Hallo Freunde, diesmal waren Mama und Papa mit mir in Bamberg. Dort haben wir ein verlängertes Wochenende verbracht, um genug Zeit für diese schöne Stadt zu haben.

Bamberg – Die fränkische Kaiser- und Bierstadt

Bamberg ist eine kreisfreie Stadt in Oberfranken mit rund 80.000 Einwohnern und somit die fünftgrößte Stadt Frankens. Die historische Altstadt gehört seit 1993 zum UNESCO-Welterbe. Wahrzeichen der Stadt sind das Alte Rathaus, der Bamberger Dom und das Neue Rathaus. Durch ihre einzigartige Architektur, die lebendige Bierkultur und das besondere Flair zählt Bamberg zu den schönsten Städten Bayerns.

Bamberg

Übernachtet haben wir im Hotel Das Berg Schlösschen und sind auch von hier aus zu Fuß zu unserer ersten Tour durch Bamberg gestartet. Das Hotel liegt hoch oben über der Stadt und man hat von hier einen tollen Ausblick. Allerdings ist der Weg nach oben etwas beschwerlich, zumindest zu Fuß/Pfote.

Hotel Das Berg Schlösschen - Bamberg

Auf unserem Weg nach unten, kamen wir an St. Getreu vorbei. St. Getreu ist eine barocke Kirche, welche zwischen 1652 und 1732 erbaut wurde. Die Kirche ist Ziel des Bamberger Kreuzweges und ihr findet dort die Stationen 6-9.

St. Getreu - Bamberg
St. Getreu - Bamberg

Ein Stück weiter unten, kamen wir zur Klosterkirche St. Michael auf dem Michaelsberg. Sie gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen der UNESCO-Welterbestadt und ist Teil einer ehemaligen Benediktinerabtei, die bereits im Jahr 1015 gegründet wurde. Die erste Kirche wurde 1021 geweiht, jedoch durch ein Erdbeben schwer beschädigt. Der barocke Neubau entstand um 1610.

Klosterkirche St. Michael - Bamberg
Klosterkirche St. Michael - Bamberg
Klosterkirche St. Michael - Bamberg

Auf dem Gelände der Klosteranlage, in den historischen Gewölben, befindet sich das Fränkische Brauereimuseum. Im Kloster wurde seit dem 12. Jahrhundert gebraut. Auf 1.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche, wird der Weg des Bieres, vom Getreide bis ins Glas, anschaulich dargestellt. Besucher können Sudhaus, Mälzerei, Gär- und Lagerkeller, Eiskeller sowie die Fass- und Flaschenabfüllung besichtigen. Aus Hygienegründen, sind wir Vierbeiner hier leider nicht erlaubt.

Fränkisches Brauereimuseum - Bamberg
Fränkisches Brauereimuseum - Bamberg

Die Klosteranlage Michaelsberg thront hoch über der Bamberger Altstadt und gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Das ehemalige Benediktinerkloster verbindet über 1.000 Jahre Geschichte mit beeindruckender Architektur und einem der schönsten Ausblicke auf Bamberg. Im Innenhof gibt es viele Infotafeln, die über die Anlage aufklären. Auf den Wiesen dort, kann man sich wunderbar kugeln. Ich habe mich total wohl gefühlt.

Klosteranlage Michaelsberg - Bamberg
Klosteranlage Michaelsberg - Bamberg
Klosteranlage Michaelsberg - Bamberg

Auf dem Gelände gibt es das Café Restaurant Michaelsberg, mit einer wunderschönen Gartenterrasse und verschiedenen Innenräumen, wo man bei schlechtem Wetter sitzen kann. Die Wirtin ist sehr tierlieb und hat mir direkt einen Eimer mit Wasser hingestellt, damit ich was trinken konnte. Toller Service und schöne Atmosphäre, die zum verweilen einlädt. Wir kommen auf jeden Fall wieder, bei unserem nächsten Besuch in Bamberg.

Café Restaurant Michaelsberg - Bamberg
Café Restaurant Michaelsberg - Bamberg
Café Restaurant Michaelsberg - Bamberg

Den Klostergarten fand ich besonders toll, denn hier gab es viele Ecken zum schnüffeln und hinlegen. Natürlich habe ich mir auch von hier den wunderbaren Blick über die Altstadt von Bamberg angeschaut. Im Klostergarten gibt es mehrere Brunnen und natürlich Sitzbänke für unsere Zweibeiner.

Klostergarten Bamberg
Klostergarten Bamberg
Klostergarten Bamberg

Nachdem wir den Abend im Café Restaurant Michaelsberg haben ausklingen lassen, sind wir wieder zu Fuß/Pfote ins Hotel hoch gelaufen und am nächsten morgen mit dem Auto zum Parkplatz Margaretendamm (Altes Hallenbad) gefahren. Die Gebühren sind für einen Parkplatz etwas außerhalb (2,50 Euro die Stunde) recht hoch, war aber für uns die beste Alternative.

Rundgang durch die Altstadt von Bamberg

Vom Parkplatz aus, waren wir innerhalb weniger Minuten zu Fuß bei der Institutskirche. Die Institutskirche wurde im 18. Jahrhundert als Kirche der Englischen Fräulein erbaut und beeindruckt mit ihren kunstvollen Deckenfresken. Trotz ihrer vergleichsweise schlichten Außenfassade entfaltet die Kirche im Inneren eine besondere Pracht und Ruhe.

Institutskirche - Bamberg
Institutskirche - Bamberg
Institutskirche - Bamberg

Die Skulptur „Liegende Frau mit Frucht“ am Heumarkt, ist ein modernes Kunstwerk von Fernando Bodero. Mit ihrer ruhigen Ausstrahlung setzt sie einen reizvollen Akzent zwischen den historischen Bauwerken der Altstadt.

Skulptur „Liegende Frau mit Frucht“ - Bamberg

Im ehemaligen Jesuitenkolleg in der Fleischerstraße, befindet sich das Naturkundemuseum Bamberg. Das Naturkundemuseum besitzt rund 200.000 Sammlungsobjekte aus den Bereichen Geologie, Mineralogie, Paläontologie, Zoologie und Botanik. Es gibt feste und auch wechselnde Ausstellungen.

Naturkundemuseum - Bamberg

Das Neue Rathaus befindet sich am Maximiliansplatz in Bamberg. Das Gebäude ist das ehemalige Klerikalseminar mit Weihbischofhof an der Ecke zur Hauptwachstraße. Es wurde 1732-37 erbaut und wurde 1939-43 nach Plänen von Peter Keh umgebaut. Seitdem wird es als Neues Rathaus genutzt.

Neues Rathaus - Bamberg

Der Maximiliansplatz (Maxplatz) ist der größte Platz der Innenstadt in Bamberg. Der Maxplatz wird immer wieder für Veranstaltungen, kulturelle Events oder den wöchentlichen Obst- und Gemüsemarkt genutzt. Im Winter findet hier der Weihnachtsmarkt statt.

Maximiliansplatz (Maxplatz) - Bamberg

Auf dem Maxplatz befindet sich der Maximiliansbrunnen aus dem Jahre 1880. Der Brunnen hat seinen Namen vom Bayerischen König Maximilian I. Joseph und wurde von Ferdinand von Miller geschaffen.

Maximiliansbrunnen - Bamberg
Maximiliansbrunnen - Bamberg

Direkt an den Maxplatz, grenzt der Grüne Markt. Der Grüne Markt ist das geschäftige Herz der Bamberger Innenstadt. Zwischen historischen Gebäuden, Cafés und Marktständen lässt sich das lebendige Flair der UNESCO-Welterbestadt besonders gut erleben. Bei unserem Besuch war der Grüne Markt ziemlich voll, da wir an einem Markttag dort waren.

Grüner Markt - Bamberg
Grüner Markt - Bamberg

Am Grünen Markt liegt die St. Martin Kirche, eine barocke Kirche aus dem Jahre 1686. Sie wird auch Martinskirche genannt. Mit ihrer eindrucksvollen Fassade und dem reich ausgestatteten Innenraum, gehört sie zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt.

St. Martin Kirche - Bamberg

Der Gabelmann (Neptunsbrunnen) ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Bambergs und steht mitten auf dem Grünen Markt. Die barocke Brunnenfigur wurde im Jahr 1698 errichtet und zeigt den Meeresgott Neptun mit seinem Dreizack. Von Einheimischen wird die Figur jedoch „Gobelmoo“ genannt.

Gabelmann (Neptunsbrunnen) - Bamberg

Der Brunnen am Obstmarkt aus dem Jahr 1977, ist ein moderner Blickfang in der Bamberger Innenstadt. Mit seinen Wasserfontänen und Natursteinblöcken setzt er einen reizvollen Kontrast zur historischen Altstadt und lädt Besucher zum Verweilen ein.

Brunnen am Obstmarkt - Bamberg

Die Nepomuk-Statue auf der Oberen Brücke zeigt den heiligen Johannes Nepomuk und entstand im 18. Jahrhundert. Die barocke Figur steht direkt neben dem Alten Rathaus. Die heute sichtbare Figur ist jedoch eine Kopie aus dem Jahr 1926. Das historische Original wird heute in den Sammlungen des Historischen Vereins Bamberg aufbewahrt.

Nepomuk-Statue - Bamberg

Die Kreuzigungsgruppe auf der Oberen Brücke ist ein bedeutendes religiöses Denkmal in der Bamberger Altstadt. Sie zeigt die Kreuzigung Jesu mit weiteren biblischen Figuren und erinnert an die lange christliche Tradition der Stadt.

Kreuzigungsgruppe - Bamberg

Das Alte Rathaus ist das bekannteste Wahrzeichen Bambergs. Besonders beeindruckend ist seine außergewöhnliche Lage mitten in der Regnitz, wo es über die Obere und Untere Brücke mit dem Festland verbunden ist. Der historische Bau stammt aus dem Mittelalter und erhielt im 18. Jahrhundert seine heutige barocke Gestaltung.

Altes Rathaus - Bamberg
Altes Rathaus - Bamberg
Altes Rathaus - Bamberg

Berühmt sind vor allem die kunstvollen Fassadenmalereien, die dem Gebäude eine einzigartige Optik verleihen. Das Alte Rathaus zählt zu den meistfotografierten Sehenswürdigkeiten der UNESCO-Welterbestadt Bamberg.

Altes Rathaus - Bamberg
Altes Rathaus - Bamberg
Altes Rathaus - Bamberg

Die Gerberhäuser am Ludwigskanal sind Zeugnisse des einst bedeutenden Gerberhandwerks in Bamberg. Durch ihre malerische Lage am Wasser und ihren historischen Charme gehören sie zu den schönsten Ecken der Altstadt. Die Gerber haben ihre Häute früher direkt an den Häusern und am Fluss getrocknet.

Gerberhäuser am Ludwigskanal - Bamberg
Gerberhäuser am Ludwigskanal - Bamberg

Der Geyerswörthsteg ist eine Fußgängerbrücke über die Regnitz und verbindet die Bamberger Altstadt mit dem Bereich rund um Schloss Geyerswörth. Von der Brücke aus bieten sich schöne Ausblicke auf den Fluss, die historischen Gebäude und das sogenannte „Klein Venedig“.

Geyerswörthsteg - Bamberg
Geyerswörthsteg - Bamberg

Die Sammlung Ludwig im Alten Rathaus beherbergt eine der bedeutendsten Porzellansammlungen Europas. Gezeigt werden wertvolle Stücke aus dem 18. Jahrhundert, darunter Porzellan aus Meißen, Straßburg und weiteren berühmten Manufakturen. Wegen einer Renovierung ist derzeit nur ein Teil im Historischen Museum Bamberg zu sehen.

Sammlung Ludwig - Bamberg

Die Altstadt von Bamberg gehört seit 1993 zum UNESCO-Welterbe. Ausgezeichnet wurde sie aufgrund ihres außergewöhnlich gut erhaltenen historischen Stadtbildes, das die Entwicklung einer mitteleuropäischen Stadt vom frühen Mittelalter bis ins Barock eindrucksvoll dokumentiert.

UNESCO-Welterbe Bamberg

Direkt vor dem Alten Rathaus befindet sich ein detailreiches Bronzemodell, das das historische Gebäude mit den umliegenden Brücken und der Regnitz zeigt. Das Tastmodell ermöglicht es Besuchern, die nicht sehen können, sich die bauten vorzustellen.

Bronzemodell Altes Rathaus - Bamberg

Der Adlerbrunnen in der Karolinenstraße ist ein Trinkwasserbrunnen, wo sich Besucher z.B. an heißen Tagen ihre Trinkflasche auffüllen können.

Adlerbrunnen - Bamberg
Adlerbrunnen - Bamberg

Das Residenzschloss Geyerswörth aus dem Jahr 1586 zählt zu den markanten historischen Bauwerken der Bamberger Altstadt. Ursprünglich als Adelssitz im Stil der Renaissance errichtet, diente es später den Bamberger Fürstbischöfen als Stadtresidenz. Besonders auffällig ist der hohe Turm, der das Stadtbild bis heute prägt.

Residenzschloss Geyerswörth - Bamberg
Residenzschloss Geyerswörth - Bamberg
Residenzschloss Geyerswörth - Bamberg

Vom Geyerswörthsteg aus, hat man einen guten Blick auf die Staustufe Brudermühle. Die Staustufe Brudermühle ist ein technisches Bauwerk an der Regnitz, das den Wasserstand des Flusses reguliert. Gleichzeitig bietet sie interessante Einblicke in die Bedeutung des Wassers für die Entwicklung und das Leben der Stadt Bamberg.

Staustufe Brudermühle - Bamberg
Staustufe Brudermühle - Bamberg

Vor Schloss Geyerswörth, am Geyerswörthsteg, findet ihr ein Bronzemodell der Bamberger Altstadt. Von hier aus hat man auch einen tollen Blick auf das Alte Rathaus.

Bronzemodell der Bamberger Altstadt
Bronzemodell der Bamberger Altstadt

Neben Schloss Geyerswörth, befindet sich der beeindruckende Rosengarten, der mit seinen vielen Bänken, gerade bei schönem Wetter, zum verweilen einlädt. Im Sommer, wenn die Rosen blühen, muss es hier wunderschön sein. Wir haben den Platz für eine ausgiebige Pause genutzt. Er stammt aus dem Jahr 1760 und in den Beeten blühen ca. 4.500 Rosen.

Rosengarten - Bamberg
Rosengarten - Bamberg
Rosengarten - Bamberg

An den Rosengarten in Bamberg, grenzt die Tourist Information. In der Tourist Info bekommt man Infobroschüren, Reiseführer und Karten. Zudem kann man hier Ticket zu Veranstaltungen/Erlebnissen kaufen oder die Stadtführung buchen.

Touristinfo - Rosengarten - Bamberg
Touristinfo - Rosengarten - Bamberg

Die Bischofsmühle gehört zu den historischen Mühlenanlagen an der Regnitz und erinnert an die Zeit, als die Wasserkraft eine wichtige Grundlage für das wirtschaftliche Leben in Bamberg war. Über Jahrhunderte nutzte man die Kraft des Flusses zum Antrieb von Mühlen und anderen Handwerksbetrieben. Die Skulptur „Langsamer Traum“ von Rui Chafes steht vor der Bischofsmühle.

Bischofsmühle - Bamberg
Bischofsmühle - Bamberg

An der Unteren Mühlbrücke, befindet sich das Zentrum Welterbe Bamberg. Auf rund 220 qm Ausstellungsfläche werden die Besonderheiten des Welterbes „Altstadt von Bamberg“ vermittelt.

Zentrum Welterbe Bamberg
Zentrum Welterbe Bamberg

Stellt euch mal vor, meine Zweibeiner wollten unbedingt über die Untere Mühlbrücke laufen. Das fand ich gar nicht so toll mit den Gittern, aber ich bin mutig am Rand gelaufen. Die Untere Mühlbrücke erschloss damals die im Fluss liegenden Mühlen und verband den Geyerswörthplatz mit dem damaligen Mühlhof. Heute bildet der frühere Mühlhof einen Teil der Geyerswörthstraße.

Untere Mühlbrücke - Bamberg
Untere Mühlbrücke - Bamberg
Untere Mühlbrücke - Bamberg

Rund um die Mühlbrücken in Bamberg, gibt es verschiedene Infotafeln. Die wichtigsten Anlaufpunkte in diesem Bereich sind das Zentrum Welterbe Bamberg an der Unteren Mühlbrücke und die historische Dokumentation an der nahegelegenen Unteren Brücke.

Infotafel Untere Mühlbrücke - Bamberg
Infotafel Untere Mühlbrücke - Bamberg

In der Judenstraße befindet sich die ehemalige Marienkapelle aus dem Jahre 1470. Vorher stand genau an dieser Stelle die Synagoge, wovon heute noch Teile mit verbaut sein könnten, aber das ist nicht sicher bekannt. Der Bau der Marienkapelle diente der Baptistengemeinde 1946 bis 2008 als Christuskirche.

Ehemalige Marienkapelle - Bamberg
Ehemalige Marienkapelle - Bamberg
Ehemalige Marienkapelle - Bamberg

Das Haus zum Eisbären zählt zu den historischen Bürgerhäusern Bambergs. Das markante Gebäude befindet sich in der Altstadt und ist vor allem für seine reich verzierte Fassade bekannt. Seinen Namen verdankt das Haus einer Darstellung eines Eisbären an der Außenwand. Das Gebäude stammt in seinen Ursprüngen aus dem Mittelalter und wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgestaltet.

Haus zum Eisbären - Bamberg

Die Alte Münze in Bamberg war nie eine Münzprägestätte, sondern gehörte lediglich dem Münzmeister Reimar. Er war der erste Besitzer des Gebäudes aus dem Jahr 1348.

Alte Münze - Bamberg
Alte Münze - Bamberg

Das Böttingerhaus wurde nicht für einen Adeligen oder Fürstbischof gebaut, sondern für einen wohlhabenden Bürger. Das war Anfang des 18. Jahrhunderts außergewöhnlich. Besonders beeindruckend sind die reich verzierte Fassade, die kunstvollen Balkone und der prachtvolle Innenhof.

Böttingerhaus - Bamberg

Das Haus zum Einhorn in der Judenstraße 16, ist ein historisches Bürgerhaus. Bekannt ist es nicht nur wegen seines markanten Hauszeichens, dem Einhorn, sondern auch als Drehort des Films „Das Sams“. Für viele Besucher gehört es deshalb zu den charmanten Geheimtipps der Stadt. Es wird auch oft einfach nur Sams Haus genannt.

Haus zum Einhorn - Sams Haus - Bamberg

Schaut euch mal die Concordiastraße an, wie schmal sie ist. Hier sind wir auf dem Weg zur nächsten Sehenswürdigkeit nur durch gelaufen. Aber an dem Abend, sind wir wegen Straßensperrungen etc. mit dem Auto hier drin gelandet. Wir sind fast verzweifelt, denn wenden war nicht möglich. Zum Glück haben wir einen Weg raus gefunden und Mama/Papa, konnten danach darüber lachen.

Concordiastraße Bamberg

Das historische Lagerhaus der Klosterbräu erinnert an die jahrhundertealte Brautradition Bambergs. Die Klosterbräu gilt als eine der ältesten Brauereien der Stadt und kann ihre Wurzeln bis ins Mittelalter zurückverfolgen. Das Lagerhaus diente einst der Aufbewahrung von Rohstoffen und Bier.

Lagerhaus Klosterbräu - Bamberg

Die Villa Concordia zählt zu den schönsten historischen Villen Bambergs. Das barocke Gebäude wurde Anfang des 18. Jahrhunderts als repräsentativer Wohnsitz erbaut und liegt malerisch am Ufer der Regnitz. Heute beherbergt die Villa das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia, das Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Ländern fördert.

Villa Concordia - Bamberg
Villa Concordia - Bamberg

Die Kirche St. Stephan ist eine der markantesten Kirchen Bambergs. Mit ihren beiden Türmen erhebt sie sich auf einem der sieben Hügel der Stadt und bietet einen schönen Blick über die Altstadt. Der heutige Bau entstand, nach einem Brand, im 19. Jahrhundert. Erbaut wurde sie im neugotischen Stil.

St. Stephan - Bamberg
St. Stephan - Bamberg
St. Stephan - Bamberg

Bei unserem Spaziergang durch Bamberg fiel uns sofort das rosafarbene Apfelweibla-Haus ins Auge. Mit seiner barocken Fassade und den hellen Fensterläden gehört es zu den schönsten Bürgerhäusern der Altstadt. Der Name erinnert an das legendäre Apfelweibla, eine der bekanntesten Figuren der Bamberger Sagenwelt.

Apfelweibla - Bamberg

Die Pfarrkirche Unsere Liebe Frau, auch „Obere Pfarre“ genannt, zählt zu den bedeutendsten Gotteshäusern Bambergs. Die imposante, gotische Kirche wurde zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert erbaut und prägt mit ihren beiden Türmen das Stadtbild am Kaulberg. Im Inneren beeindrucken die kunstvolle Ausstattung und zahlreiche historische Kunstwerke. Besonders bekannt ist der Riemenschneider-Altar, eines der bedeutenden Werke der fränkischen Bildhauerkunst.

Pfarrkirche Unsere liebe Frau - Bamberg
Pfarrkirche Unsere liebe Frau - Bamberg

Das Stadtpalais am Unteren Kaulberg ist ein repräsentatives historisches Gebäude in der Bamberger Altstadt. Es steht beispielhaft für die prächtigen Wohnsitze vergangener Jahrhunderte und prägt mit seiner eleganten Architektur das Bild des Kaulbergs.

Stadtpalais - Bamberg
Stadtpalais - Bamberg

Das Ambräusianum ist Bambergs jüngste Brauerei und wurde 2004 als moderne Gasthausbrauerei eröffnet. In dem historischen Gebäude wird das Bier direkt vor Ort gebraut, wobei die kupfernen Sudkessel im Gastraum zu sehen sind. Früher diente das Gebäude als Priesterseminar.

Ambräusianum - Bamberg

Die Neue Residenz war von 1604 bis 1802 der Sitz der Bamberger Fürstbischöfe. Das imposante Schloss am Domplatz vereint Renaissance- und Barockarchitektur. Im Inneren gibt es wunderschöne Säle und Räume. Hinter dem Gebäude befindet sich der Rosengarten, der einen herrlichen Blick über die Dächer der Altstadt bietet.

Neue Residenz - Bamberg
Neue Residenz - Bamberg
Neue Residenz - Bamberg

Die Trautmannsmauer ist eine mächtige Stützmauer am Domberg. In die Stützmauer, ist der Brunnen an der Trautmannsmauer integriert. Der Brunnen an der Trautmannsmauer ist ein kleines, oft übersehenes Detail am Domberg. Gemeinsam mit der historischen Mauer trägt er zur besonderen Atmosphäre dieses geschichtsträchtigen Bereichs bei.

Trautmannsmauer und Brunnen an der Trautmannsmauer - Bamberg
Trautmannsmauer und Brunnen an der Trautmannsmauer - Bamberg

Der Bamberger Dom zählt zu den bedeutendsten Bauwerken Deutschlands und ist das Wahrzeichen der UNESCO-Welterbestadt Bamberg. Die im 13. Jahrhundert vollendete Kathedrale beeindruckt mit ihren vier Türmen, dem berühmten Bamberger Reiter sowie den Gräbern von Kaiser Heinrich II. und Kaiserin Kunigunde. Neben dem Dom befindet sich das Diözesanmuseum, das wertvolle Kunstschätze aus über 1.000 Jahren Bistumsgeschichte präsentiert. Gemeinsam vermitteln Dom und Museum einen faszinierenden Einblick in die religiöse, kulturelle und historische Bedeutung Bambergs.

Bamberger Dom und Diözesanmuseum - Bamberg
Bamberger Dom und Diözesanmuseum - Bamberg
Bamberger Dom und Diözesanmuseum - Bamberg

Das Historische Museum befindet sich in der Alten Hofhaltung, neben dem Bamberger Dom. In den historischen Räumen werden Kunst- und Kulturschätze aus über 1.000 Jahren Stadtgeschichte präsentiert. Zu sehen sind Gemälde, Skulpturen, Münzen uvm. Verschiedene Ausstellungen geben spannende Einblicke in die Entwicklung Bambergs von den Anfängen bis in die Gegenwart. Das Museum verbindet die Geschichte der Stadt mit der besonderen Atmosphäre der Alten Hofhaltung.

Historisches Museum, Alte Hofhaltung - Bamberg
Historisches Museum, Alte Hofhaltung - Bamberg

Mitten am Domplatz öffnet sich ein kunstvoll gestaltetes Portal, das sofort ins Auge fällt: die Schöne Pforte der Alten Hofhaltung. Sie entstand im 16. Jahrhundert und gehört zu den eindrucksvollsten Renaissance-Elementen der Bamberger Altstadt. Im Torbogen findet sich ein Steinrelief mit der Maria im Zentrum. Zudem sind der Kaiser Heinrich II. mit seiner Gemahlin Kunigunde zu sehen, die ein Modell des Bamberger Doms tragen. Daneben sind bedeutende Heilige wie Petrus und Georg dargestellt.

Schöne Pforte - Bamberg
Schöne Pforte - Bamberg

Auf dem Domplatz, in der Nähe der Neuen Residenz und Trautmannsmauer, befindet sich das Modell der Altstadt Bamberg. Es ist ein 3D-Tastmodell, welches sich an Sehbehinderte richtet und ist entsprechend mit Blindenschrift ausgestattet.

Modell der Altstadt Bamberg

Drehort „Alte Hofhaltung“

Direkt neben dem Bamberger Dom liegt die Alte Hofhaltung, ein Gebäude aus Fachwerk, Sandstein und engen Innenhöfen, das wie ein Tor in vergangene Zeiten wirkt. Früher war sie der Sitz der Bamberger Bischöfe, später wurde sie immer wieder umgebaut und erweitert, wodurch ein Mix aus gotischen und renaissancezeitlichen Elementen entstand.

Besonders bekannt wurde die Anlage auch als Drehort: Für den Film „Die drei Musketiere“ (2011), diente die Alte Hofhaltung als beeindruckende Kulisse. Die historischen Mauern, die verwinkelten Gänge und der Innenhof boten genau die Atmosphäre, die man für eine klassische Mantel-und-Degen-Geschichte braucht. Kaum ein anderer Ort in Bamberg vermittelt so stark das Gefühl, direkt in eine Filmkulisse einzutreten.

Alte Hofhaltung - Drehort die 3 Musketiere - Bamberg
Alte Hofhaltung - Drehort die 3 Musketiere - Bamberg
Alte Hofhaltung - Drehort die 3 Musketiere - Bamberg

Im Innenhof der Alten Hofhaltung, befindet sich der Pferdetränke-Brunnen. Früher diente er als Wasserstelle für Pferde und heute strahlt er eine schöne Ruhe aus. In der Nähe vom Brunnen, befinden sich mehrere Bänke, die wir für eine ausgiebige Pause genutzt haben. Ich habe meine Leckerlis als Stärkung bekommen.

Pferdetränke-Brunnen - Bamberg
Pferdetränke-Brunnen - Bamberg

Danach ging es für uns in den Rosengarten, der sich im Innenhof der Neuen Residenz befindet. Im Rosengarten sitzt man unter Linden und es gibt einen Gartenpavillon aus 1757. Vom Garten aus, hat man einen wunderbaren Blick über Bamberg. Im Rosengarten kann man ca. 4500 Rosen in 70 Beeten bestaunen.

Rosengarten - Bamberg
Rosengarten - Bamberg
Rosengarten - Bamberg

Das Eiserne Tor befindet sich unterhalb der Neuen Residenz. Es gehört zum Bereich der Alten Hofhaltung und war einer der Zugänge zur bischöflichen Residenzanlage. Seine heute Form entstand durch einen Umbau im 16. Jahrhundert.

Eisernes Tor - Bamberg
Eisernes Tor - Bamberg

Beim Spaziergang durch die Bamberger Altstadt stößt man auf den ungewöhnlichen Namen „Grünhundbrunnen“. Vor Ort zeigt sich jedoch kein klassischer Brunnen, sondern ein Gebäude bzw. ein historischer Ort, der heute vor allem durch seine Bezeichnung auffällt.

Grünhundbrunnen - Bamberg

Bischof Otto von Bamberg (1060–1139) war einer der bedeutendsten Kirchenfürsten der Stadt. Er leitete das Bistum von 1102 bis zu seinem Tod und prägte Bamberg im Mittelalter stark durch Kirchenbau und die Förderung von Klöstern.Besonders bekannt wurde er durch seine Missionsreisen nach Pommern, wo er große Teile der Bevölkerung zum Christentum führte.

Bischof Otto von Bamberg

Der Franziskusbrunnen erinnert an den heiligen Franz von Assisi, den Gründer des Franziskanerordens und Schutzpatron der Tiere und der Natur. Damit passt er besonders gut in eine Stadt wie Bamberg, die viele historische und kirchliche Bezüge miteinander verbindet.

Franziskusbrunnen - Bamberg

Vor der Kirche St. Elisabeth im Sand befindet sich eine historische Kreuzwegstation, die an den Leidensweg Jesu Christi erinnert. Sie ist Teil des Bamberger Kreuzwegs, der über mehrere Stationen durch die Altstadt und hinauf in die höher gelegenen Stadtteile führt.

Historische Kreuzwegstation - Bamberg

Die St.-Elisabeth-Kirche im Sand ist eine Spitalkirche, welche für das damalige Heilig-Geist-Spital errichtet wurde. Erbaut wurde sie im spätgotischen Stil. Die St. Elisabeth im Sand gehört zu den ältesten Kirchen Bambergs und wurde im 14. Jahrhundert im historischen Sandviertel errichtet.

St. Elisabeth im Sand - Bamberg
St. Elisabeth im Sand - Bamberg

Die Skulptur Apoll von Markus Lüpertz stellt den griechischen Gott des Lichts und der Künste dar. Als modernes Kunstwerk bildet sie einen interessanten Gegensatz zur historischen Architektur Bambergs und verbindet Vergangenheit mit Gegenwart.

Skulptur Apoll von Markus Lüpertz - Bamberg

Das Bamberger Krippenmuseum beherbergt eine der größten privaten Krippensammlungen Europas. Das Museum gibt es seit 2001. Die Ausstellung zeigt historische Weihnachtskrippen aus vier Jahrhunderten und aus zahlreichen Ländern der Welt. Darunter auch die größte böhmische Glaskrippe der Welt.

Bamberger Krippenmuseum
Bamberger Krippenmuseum

Die Bamberger Altstadt gehört seit 1993 zum UNESCO-Welterbe und begeistert mit ihren historischen Gebäuden, engen Gassen und malerischen Plätzen. Die einzigartige Mischung aus mittelalterlicher, barocker und bürgerlicher Architektur macht sie zu einem der schönsten Altstadtensembles Europas.

Altstadt - Bamberg
Altstadt - Bamberg

Zwischen all den historischen Sehenswürdigkeiten habe ich in Bamberg noch einen ganz anderen Lieblingsort entdeckt: die Metzgerei Liebold. Schon von weitem zog mich der Duft des frisch gebackenen Leberkäses magisch an. Während Frauchen begeistert probierte, saß ich sabbernd daneben und hoffte auf ein kleines Stückchen. Ob das geklappt hat?

Metzgerei Liebold
Metzgerei Liebold
Metzgerei Liebold

Ein Besuch in Bamberg wäre für viele Bierliebhaber nicht komplett ohne einen Abstecher zur traditionsreichen Brauerei Schlenkerla. Das historische Brauhaus im Herzen der Altstadt ist für sein Rauchbier bekannt. Vor Ort ist es so voll, dass man sein Bier teilweise nur auf der Gasse trinken kann. Das Bier schmeckt nach geräuchertem Schinken. Wir haben unsere Rauchbier daher am Michaelsberg genossen.

Brauerei Schlenkerla Bamberg - Echt Schlenkerla Rauchbier
Brauerei Schlenkerla Bamberg - Echt Schlenkerla Rauchbier

Die ehemalige Dominikanerkirche wurde im 13. Jahrhundert als Klosterkirche des Dominikanerordens erbaut. Nach der Säkularisation verlor sie ihre kirchliche Funktion und wird heute als Veranstaltungs- und Ausstellungsraum genutzt. Mit ihrer schlichten gotischen Architektur gehört sie zu den beeindruckenden historischen Bauwerken der Bamberger Altstadt.

Ehemalige Dominikanerkirche - Bamberg

Betritt man das Geschäft von Käthe Wohlfahrt in Bamberg, dann steht man im Sommer auf einmal mitten in einer Weihnachtswelt. Käthe Wohlfahrt ist ein Fachgeschäft für Weihnachtsartikel, die es ganzjährig gibt.

Käthe Wohlfahrt - Bamberg

Das Heller Haus ist ein traditionsreiches Bürgerhaus aus dem Mittelalter mit einer Farbe, die an einen Himmel erinnert. Das Heller Haus liegt direkt an der Regnitz, an der unteren Brücke.

Heller Haus - Bamberg
Heller Haus - Bamberg

Die Statue der heiligen Kunigunde in Bamberg erinnert an die Ehefrau Kaiser Heinrichs II., die gemeinsam mit ihm das Bistum Bamberg gründete. Die gekrönte Figur symbolisiert ihre Rolle als Herrscherin und Schutzpatronin der Stadt. Eine bekannte Darstellung befindet sich an der Unteren Brücke und ist eine Kopie einer barocken Originalstatue aus dem 18. Jahrhundert.

Statue der heiligen Kunigunde - Bamberg

Die Untere Brücke in Bamberg bietet einen der schönsten Ausblicke der Stadt auf das sogenannte „Klein Venedig“ mit seinen historischen Fischerhäusern direkt an der Regnitz. Das malerische Viertel entstand aus ehemaligen Fischerwohnungen und wirkt mit seinen bunten Fassaden und dem Wasser direkt vor der Haustür idyllisch und einzigartig. Man kann hier tatsächlich eine Gondelfahrt machen.

Untere Brücke - Klein Venedig - Bamberg
Untere Brücke - Klein Venedig - Bamberg
Untere Brücke - Klein Venedig - Bamberg

Die Centurione-Statue von Fernando Botero zeigt einen übergroßen römischen Zenturio in typischer, rundlicher Formensprache des Künstlers. Als moderne Skulptur bildet sie einen starken Kontrast zur historischen Altstadt Bambergs und ist ein markanter Blickfang im öffentlichen Raum.

Centurione-Statue - Bamberg

Am Kranen ist ein historischer Platz in der Bamberger Altstadt an der Regnitz. Der Name erinnert an den früheren Hafenkran, über den Waren vom Fluss in die Stadt geladen wurden. Heute ist der Ort ein lebendiger Teil der Altstadt und Ausgangspunkt für Spaziergänge entlang des Wasser

Am Kranen - Bamberg

Der mechanische Handkran in Bamberg ist ein historisches Hafenbauwerk an der Regnitz. Er wurde früher mit Muskelkraft betrieben und diente zum Verladen von Waren zwischen Schiff und Ufer. Heute ist er ein technisches Denkmal und erinnert an die Zeit, als Bamberg ein wichtiger Handelsplatz am Fluss war.

Mechanischer Handkran - Bamberg
Mechanischer Handkran - Bamberg

Am Kranen gibt es das Fischbrünnlein aus dem Jahr 1933. Ein Trinkbrunnen, bei dem aus dem Maul des Fisches das Trinkwasser läuft.

Fischbrünnlein - Bamberg

Der Alte Schlachthof ist ein Gebäude aus dem Jahr 1742, der damals als Ergänzung zum bestehenden Schlachthaus gebaut wurde. Seit 1983 wird es als Bibliotheksgebäude genutzt.

Alter Schlachthof - Bamberg

Das Fischer- und Fischerzunftmuseum in Bamberg widmet sich der Geschichte der Fischerei an der Regnitz. Es zeigt historische Werkzeuge, Ausrüstungen und Dokumente der Fischerzunft und vermittelt einen spannenden Einblick in das Leben der Fischer, die einst das Viertel „Klein Venedig“ prägten.

Fischer - und Fischerzunftmuseum - Bamberg
Fischer - und Fischerzunftmuseum - Bamberg

Die Löwenbrücke verdankt ihren Namen den auffälligen Löwenfiguren an den Brückenköpfen. Von hier aus bietet sich ein schöner Blick auf die Regnitz, die Bamberg seit Jahrhunderten als Handelsweg und Lebensader prägt. Zusammen bilden Brücke und Fluss ein charakteristisches Bild der historischen Stadt.

Löwenbrücke - Bamberg
Regnitz - Bamberg
Löwenbrücke - Bamberg

Die Kirche St. Otto wurde von 1912 bis 1914 im neuromanischen Stil erbaut und dem heiligen Otto von Bamberg gewidmet. Mit ihren markanten Türmen und ihrer imposanten Größe gehört sie zu den bedeutendsten Kirchen der Stadt und wird oft als „Dom des Bamberger Ostens“ bezeichnet.

St. Otto - Bamberg

Das ehemalige Gastanklager in Bamberg erinnert an die Anfänge der städtischen Gasversorgung. Die ersten Gasbehälter entstanden bereits ab 1855 und dienten der Speicherung von Gas für Beleuchtung und Haushalte. Der erhaltene Gasbehälter ist heute ein Zeugnis der Industrialisierung und der technischen Entwicklung Bambergs.

Gastanklager - Bamberg

Bamberg ist eine wirklich schöne und beeindruckende Stadt, mit seinen vielen historischen Gebäuden und Sehenswürdigkeiten. Wir können euch einen Besuch in Bamberg wirklich sehr empfehlen und würden auch jederzeit wiederkommen. Bis zu unserem nächsten Abenteuer, eure Emma.

Bamberg

Die Links zu Bamberg, findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-bamberg/

Links Bamberg

Herzberg am Harz – Ausflug mit Hund

Hallo Freunde, während meiner Harz-Tour, haben wir Herzberg am Harz besucht. Die Stadt liegt am Südrand des Harzes, gehört zum Landkreis Göttingen und hat ca. 12.700 Einwohner.

Herzberg am Harz

Geparkt haben wir auf dem Parkplatz „Am Spritzenhaus„. Von dort aus, ging unsere Tour los. Am Parkplatz befindet sich das ehemalige Spritzenhaus, welches früher als Aufbewahrung für Ausrüstungsgegenstände der Feuerwehr diente. Heute befindet sich darin die Stadtbücherei Herzberg.

Sprtzenhaus/Stadtbücherei Herzsber am Harz
Sprtzenhaus/Stadtbücherei Herzsber am Harz

Weiter ging es für uns zur Sieberbrücke an der Mündung, welche sich über der Sieber befindet. Von dort aus, gelangt man zur Pegelmessstation der Herzberger Wasserwacht.

Sieberbrücke an der Mündung, Herzberg am Harz
Sieberbrücke an der Mündung, Herzberg am Harz
Sieberbrücke an der Mündung, Herzberg am Harz

Wenn man über die Sieberbrücke gelaufen ist, führt rechts ein Weg und eine Treppe hoch zum Lonauer Wasserfall. Der Lonauer Wasserfall, auch Lonauswasserfall, ist ein 10 Meter hoher, natürlicher Wasserfall im Harz.

Lonauer Wasserfall, Herzberg am Harz
Lonauer Wasserfall, Herzberg am Harz
Lonauer Wasserfall, Herzberg am Harz

In der Feilengasse, befindet sich der Georgsstein. Der Georgsstein ist ein bekannter Gedenkstein in Herzberg am Harz. Er erinnert an Herzog Georg von Braunschweig-Calenberg, der im 17. Jahrhundert auf Schloss Herzberg lebte. Der Stein steht in Verbindung mit einer historischen Begebenheit und einer beliebten Sage aus der Region.

Georgsstein Herzberg am Harz
Georgsstein Herzberg am Harz

Der Marktplatz liegt im Zentrum von Herzberg am Harz und ist ein wichtiger Treffpunkt für Einwohner und Besucher. Hier finden regelmäßig Wochenmärkte und Veranstaltungen statt. Rund um den Marktplatz befinden sich historische Gebäude und Fachwerkhäuser, die das Stadtbild prägen.

Marktplatz Herzberg am Harz
Marktplatz Herzberg am Harz

Auf dem Marktplatz befindet sich das Alte Rathaus, welches früher als Feuerwehr- und Spritzenhaus genutzt wurde. Im Jahr 1905 wurde das Gebäude zum Rathaus umgebaut. Heute ist es ein wichtiges Verwaltungsgebäude der Stadt und ein markanter Bestandteil des historischen Marktplatzes.

Rathaus, Herzberg am Harz
Rathaus, Herzberg am Harz
Rathaus, Herzberg am Harz

Vom Marktplatz aus, gelangt man zur Hauptstraße von Herzberg am Harz. Sie ist eine imposante und sehr lange Einkaufsstraße, die bis zur Osteroder Hauptstraße geht. Hier gibt es viele verschiedene Geschäfte, Cafés und Restaurants, die zum verweilen einladen. Wir waren an einem Sonntag hier, daher ist die Innenstadt ruhig und die Geschäfte geschlossen.

Hauptstraße (Einkaufsstraße), Herzberg am Harz

Der Kugelbrunnen in Herzberg am Harz ist eine besondere Sehenswürdigkeit in der Einkaufsstraße. Bei unserem Besuch war leider das Wasser aus. Man konnte also nicht sehen, ob nur oben Wasser herauskommt oder ob sich die Kugeln auch drehen können.

Kugelbrunnen in Herzberg am Harz

Am Georgsplatz, befindet sich die ehemalige Obermühle. Sie war früher eine Wassermühle, in der Getreide zu Mehl gemahlen wurde. Doch mit der Industrialisierung, verlor die Mühle ihre Bedeutung. Das Gebäude erinnert noch heute an das frühere Handwerk und die wirtschaftliche Geschichte Herzbergs.

Obermühle - Herzberg am Harz

Das Welfenschloss Herzbergs am Harz ist das größte Fachwerkschloss Niedersachsens und eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Man sieht es schon von weitem, da es etwas erhöht auf einem Berg liegt. Es wurde im 16. Jahrhundert erbaut und diente den Herzögen des Welfenhauses als Residenz. Das Schloss spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte der Welfen, einer der ältesten Fürstenfamilien Europas.

Im Schloss befindet sich heute ein Museum, in dem Besucher mehr über die Geschichte der Welfen, die Stadt Herzberg und das Leben in früheren Zeiten erfahren können. Es ist ein bedeutendes Kulturdenkmal und zieht jedes Jahr viele Besucher an.

Welfenschloss - Herzberg am Harz

Von weitem dachten wir bei diesem Gebäude an eine Villa, aber es ist tatsächlich die Nicolaikirche. Erst wenn man um das Gebäude herum geht, sieht man den Kirchturm. Die Kirche gehört zu den ältesten Bauwerken der statt und wurde zwischen 1841 und 1845 erbaut. Die Einweihung erfolgte 1845. Der Kirchturm ist von der Vorgängerkirche und stammt aus dem Jahre 1616.

Nicolaikirche - Herzberg am Harz
Nicolaikirche - Herzberg am Harz
Nicolaikirche - Herzberg am Harz

Die St.-Josef-Kirche ist eine katholische Kirche und wurde im neugotischen Stil erbaut. Sie wurde im Jahr 1893 erbaut und dem heiligen Josef gewidmet, der als Schutzpatron der Arbeiter und Familien gilt. Im Inneren befinden sich kunstvolle Kirchenfenster und religiöse Ausstattungsgegenstände.

St.-Josef-Kirche - Herzberg am Harz

Nach unserer Stadttour, ging es weiter zum Juessee, wo wir auf den gemütlichen Bänken eine Pause eingelegt haben. Er entstand durch einen Einsturz von Gestein im Untergrund. Dadurch bildete sich eine natürliche Senke, die sich mit Wasser füllte.

Juessee - Herzberg am Harz
Juessee - Herzberg am Harz
Juessee - Herzberg am Harz

Da wir an Ostern hier waren, wurde alles rund um den See, österlich geschmückt. Der See ist etwa 28 Meter tief und zählt zu den tiefsten natürlichen Seen Niedersachsens. Rund um den Juessee führen Spazierwege, die von Einheimischen und Besuchern gerne genutzt werden. Die Umgebung bietet Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen.

Juessee - Herzberg am Harz
Juessee - Herzberg am Harz

Wir können euch einen Ausflug nach Herzberg am Harz sehr empfehlen. Wer eine kleine, ruhige Stadt mit einigen wichtigen Sehenswürdigkeiten besuchen möchte, der ist hier genau richtig. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.

Bad Lauterberg im Harz – Städtetrip mit Hund

Hallo Freunde, bei meinem Trip durch den Harz, habe ich die kleine Stadt Bad Lauterberg im Harz besucht. Sie liegt in Niedersachsen und ist eine ehemalige Bergbaustadt. Die Stadt hat ca. 10.000 Einwohner und ist ein staatlich anerkanntes Kneipp-Heilbad.

Bad Lauterberg im Harz

Schon von weitem, sieht man den Hausberg von Bad Lauterberg im Harz. Direkt von der Stadtmitte aus, in der Nähe der St. Andres Kirche, befindet sich die Burgseilbahn. Sie führt hinauf zum Hausberg, es die Berggaststätte gibt. Die Burgseilbahn gilt als eine der steilsten Doppelsesselbahnen Deutschlands. Sie hat eine Steigung von 63% auf 111 Metern.

Hausberg - Bad Lauterberg im Harz; Burgbergseilbahn
Hausberg - Bad Lauterberg im Harz; Burgbergseilbahn

Geparkt haben wir zentral in der Mitte der Stadt, auf dem Parkplatz am Kurpark (https://maps.app.goo.gl/ZtSxVw3JLFdJHv1j7) und sind von hier aus auf unsere Tour gestartet.

Kurpark

Der Kurpark von Bad Lauterberg im Harz, lädt zum spazieren und verweilen ein. Es gibt viele Sitzgelegenheiten, wo man die Natur auf sich wirken lassen kann.

Die historische Scholmwehrbrücke aus dem Jahr 1905 ist eine denkmalgeschützte Fußgängerbrücke, die den Kurpark mit dem Kirchberg verbindet. Sie führt direkt über das Scholmwehr, das die Oder staut, um Wasser zur historischen Königshütte zu leiten.

Im Kurpark gibt es eine Konzertmuschel, die regelmäßig als Open-Air-Bühne für Kurkonzerte, Kinderfeste und Großveranstaltungen (wie das Walpurgis-Spektakel) genutzt wird. Als wir dort waren, wurde gerade wieder für ein Stück geprobt.

Es gab auch einen Teich, wo ich ausgiebig die Enten beim baden beobachten konnte. Rund um den See, gibt es Sitzplätze, die zum verweilen einladen. Leider haben mich Mama und Papa nicht baden lassen.

Am Teich befindet sich eine Statue von Hermann von Wissmann (1853–1905). Einem deutschen Afrikaforscher, Offizier und Kolonialbeamter. Er gilt als Schlüsselfigur des deutschen Imperialismus. Früher wurde er gefeiert und heute kritisch gesehen. Er soll brutal gewesen sein und hatte eine Rolle bei der Ausbeutung der Kolonien.

Schaut mal, ich hab die historische Mägdelein-Bank im Kurpark gefunden. Das ist ein schönes Schattiges Plätzchen für mich gewesen, um Pause zu machen.

Im Kurpark gibt es auch einen Kräutergarten und Barfußpfad, welcher an den Kräutern vorbei führt. Gepflegt wird der Kräutergarten von Kneipp-Verein. Als wir vor Ort waren, haben noch keine Kräuter geblüht, aber im Frühling/Sommer, sieht das bestimmt toll aus.

Das Kurhaus in Bad Lauterberg, wurde im Jahre 1912 erbaut und beherbergt einen schönen Saal, der für Veranstaltungen genutzt wird.

Der Ort verfügt über kleine Einkaufsstraßen mit einigen Geschäften, Restaurants und Cafés, die zum verweilen einladen. Das gemütliche durch die Gassen schlendern, macht viel Spaß, gerade an einem ruhigen Tag ohne viel Trubel.

Die St. Andreaskirche in der Hauptstraße von Bad Lauterberg, befindet sich im historischen Stadtkern. Sie ist eine evangelisch-lutherische Kirche aus dem Jahre 1571.

Wer eine gemütliche Stadttour ohne viel Trubel möchte, quasi einen Stadtspaziergang, der ist in Bad Lauterberg im Harz genau richtig. Wir können euch diese kleine Stadt als ruhigen Ausflugsort sehr empfehlen. Wer allerdings viele Geschäfte und Trubel möchte, der ist hier falsch. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.

The Townhouse – Manchester

Bei unserem Besuch in Manchester, haben wir das Hotel „The Townhouse“ gebucht. Es liegt in der Innenstadt, in der Portland Street.

Unsere Unterkunftsbewertungen basieren auf persönlichen Reiseerfahrungen und bewerten unter anderem Lage, Komfort, Sauberkeit, Service und Preis-Leistung.

Mehr zu unserem Bewertungssystem

Auf einen Blick:

📍 LageInnenstadt Manchester
🛏️ ZimmerModern & ruhig
🍽️ Frühstückregionales Frühstück gegen Aufpreis
🚉 Öffentliche VerkehrsmittelSehr gut
🚗 ParkplatzNur extern
🐾 HaustiereNicht erlaubt
⭐ Gesamtbewertung4,5/5
The Townhouse Manchester

Das Hotel hat, typisch für Manchester, eine wunderschöne, viktorianische Fassade. Es ist ein Boutique-Hotel aus dem 19. Jahrhundert.

Lage:

Der Bahnhof „Oxford-Road“, ist ca. 8 Minuten Fußweg entfernt und der Bahnhof Piccadilly, ca. 11 Minuten. Die Straßenbahn am St. Peter Square, erreicht man in 4 Gehminuten.

Da wir mit dem Bus von National Express angereist sind, war uns die Nähe in die Innenstadt wichtig und auch die Nähe zum Busbahnhof. Dieser liegt quasi nur um die Ecke und war somit perfekt für unsere An- und Abreise.

Wer mit dem Auto anreist, kann leider keinen Parkplatz im Hotel buchen. Es gibt aber in der Nähe einen Q-Park, wo man parken kann.

Service:

Die Mitarbeiter vor Ort sind sehr nett und hilfsbereit. Sie fragen, ob man Hilfe benötigt und geben einem Wegbeschreibungen, wenn man danach fragt.

Zudem gibt es im Hotel ein Restaurant, mit einigen Speisen, die man sich auch mit auf das Zimmer nehmen kann.

Auch das kostenlose WLAN funktionierte während unseres Aufenthalts problemlos.

Preis-Leistung:

Gebucht haben wir das Hotel über Booking.com, man kann es aber auch z.B. direkt über die Homepage des Hotels buchen: Link über Booking.com und Direkter Hotel-Link.

Für 3 Übernachtungen, haben wir für das Doppelzimmer umgerechnet, ca. 335 Euro bezahlt. Wir finden, für die Leistung, Ausstattung, Sauberkeit und Lage des Hotels, ist das völlig angemessen.

The Townhouse Manchester
The Townhouse Manchester

Sauberkeit:

Das Zimmer war sehr sauber, man hat kein einziges Staubkorn oder Haar gefunden. Die Bettwäsche war frisch und ebenfalls Fleckenfrei. Es gab auch keinen Schimmel im Zimmer und es hat angenehm frisch gerochen.

Auch im Bad, war alles sehr sauber. Es gab keine Haare, Staub, Kalkflecken oder Schimmel an den Fliesen. Der Geruch war angenehm frisch.

Zimmer:

Das Zimmer war modern eingerichtet und man hatte genug Stauraum und Ablageflächen. Ein großer Kleiderschrank, stand im Flur vor dem Bad. Das Bett war sehr gemütlich und an dem Tisch konnte man entspannt essen und sich nach einem langen Tag ausruhen.

The Townhouse Manchester

Das Bad hatte zwar kein Tageslichtfenster, aber eine Lüftung war vorhanden. Es war sehr geräumig und man hatte viel Platz, um seine Sachen abzustellen. Die Dusche war ebenfalls sehr geräumig und man konnte sich gut darin bewegen.

Komfort:

Obwohl das Hotel direkt an einer Hauptstraße liegt, haben wir vom Straßenlärm kaum etwas mitbekommen. Für den Sommer, gab es auch eine Klimaanlage, die das Zimmer auch bei hohen Temperaturen schön kühl hält.

Es gab einen Wasserkocher und eine kleine Auswahl an Kaffee und Tee, wodurch man sich selber Kaffee und Tee machen konnte, aber auch eine 5-Minuten-Terrine gesichert war.

Frühstück:

Wir haben kein Frühstück dazu gebucht, sondern uns selber verpflegt. Daher können wir zum Frühstück was die Auswahl etc. angeht, leider keine Einschätzung geben. Es ist aber möglich, ein regionales Frühstück für ca. 17,50 Euro pro Person dazu zu buchen.

The Townhouse Manchester

Wir haben uns im „The Townhouse“ Hotel sehr wohl gefühlt und würden es auf jeden Fall jederzeit wieder besuchen. Das Hotel selbst macht einen modernen und gepflegten Eindruck und eignet sich gut für einen kurzen Städtetrip in Manchester. Hunde sind hier allerdings nicht erlaubt, weshalb die Unterkunft für klassische Pfotenabenteuer leider ausscheidet.

⭐ Emma’s Bewertung:

KategorieBewertung
Lage⭐⭐⭐⭐⭐
Sauberkeit⭐⭐⭐⭐⭐
Service⭐⭐⭐⭐☆
Komfort⭐⭐⭐⭐☆
Ausstattung⭐⭐⭐⭐☆
Preis-Leistung⭐⭐⭐⭐⭐
Gesamtbewertung⭐⭐⭐⭐☆ 4,5/5

🐾 Haustier-Info

❌ Haustiere sind im „The Townhouse Manchester“ aktuell leider nicht gestattet.

Bad Kissingen – Städtetrip mit Hund

Hallo Freunde, diesmal habe ich Bad Kissingen für euch unsicher gemacht. Geparkt haben wir am „Parkplatz in der Au“ und sind von dort zu unserer Tour durch die Stadt gestartet. Bad Kissingen ist eine Stadt in Unterfranken (Bayern), in der Nähe der bayerischen Rhön und hat ca. 23.300 Einwohner. Bad Kissingen ist der Hauptort der Bayerischen Bäderregion mit insgesamt fünf Kurbädern, wovon das in Bad Neustadt an der Saale dazu zählt. Die Stadt ist bekannt für seine Heilbäder und Kuranlagen.

Schweizerhaussteg - Bad Kissingen- Fränkische Saale

Es gibt hier eine Dauerausstellung zum Thema „Jüdisches Leben„, direkt am alten Standort der „Neuen Synagoge„. Dort stand sie ab 1902, bis sie 1938 von der SS verwüstet und abgebrannt wurde. Die Statuen gelten als Gedenkort.

Gedenkstätte "Jüdisches Leben" Bad Kissingen
Gedenkstätte "Jüdisches Leben" Bad Kissingen
Gedenkstätte "Jüdisches Leben" Bad Kissingen

Weiter ging es, vorbei am Amtsgericht Bad Kissingen, welches sich hier in der Maxstraße befindet. Die Maxstraße bildet das lebendige Herz von Bad Kissingen: Hier reihen sich Geschäfte, Cafés und historische Gebäude aneinander und verleihen der Straße ihren besonderen Charakter.

Amtsgericht - Maxstraße - Bad Kissingen

In der Salinenstraße, befindet sich die Kirche des Servius von Radonesch. Die Kirche ist nur während des Gottesdienstes und zu speziellen Besuchszeiten geöffnet. Sie ist eine russisch-orthodoxe Kirche und ihre Weihung fand am 18. Juli 1901 statt. Erbaut wurde sie im neobyzantinischen Stil und ist ein Nachbau der Kathedrale des heiligen Wladimir in Kiew.

Vor der Stadtmauer befindet sich das Peter-Heil-Denkmal, dem Retter von Bad Kissingen. 1645 wollten die Schweden die Stadt einnehmen und versuchten die Stadtmauer zu zerstören. Peter Heil hatte die Idee, 200 Bienenkörbe auf die Angreifer zu schleudern, welche dadurch geflüchtet sind. So konnte die Stadt gerettet werden.

Peter-Heil-Denkmal - Bad Kissingen
Peter-Heil-Denkmal - Bad Kissingen
Peter-Heil-Denkmal - Bad Kissingen

Dies ist ein historischer, gut erhaltenen Stadtmauerrest, welcher zum Schutz der Stadt beigetragen hat. Erbaut wurde sie ab 1235 und hatte eine Höhe von ca. 5-6 Metern. Das von der Stadtmauer umschlossene Gebiet war ca. 200
x 240 m groß.

Historische Stadtmauer - Bad Kissingen
Historische Stadtmauer - Bad Kissingen

Auf dem Rathausplatz, befindet sich der Botenlauben-Brunnen, der wegen der kalten Jahreszeit leider noch verhüllt war. Der Brunnen wurde 1965 als Denkmal an den Minnesänger Otto von Botenlaufen errichtet. Er zeigt eine Bronzefigur des Ritters, der im 13. Jahrhundert die nahegelegene Burgruine Botenlauben bewohnte.

Botenlauben-Brunnen, Bad Kissingen
Botenlauben-Brunnen, Bad Kissingen

Rund um den Rathausplatz sind die Gebäude der Stadtverwaltung Bad Kissingen verteilt, so auch das Neue Rathaus aus dem 18. Jahrhundert. Die Stadtverwaltung befindet sich in teils historischen Gebäuden.

Stadtverwaltung Bad Kissingen
Stadtverwaltung Bad Kissingen

Die Fassade der Stadtbücherei Bad Kissingen ist mit einer auffälligen Wandmalerei geschmückt, die einen festlichen Umzug der Handwerkerzünfte aus dem Jahr 1750 zeigt. Sie wurde 1961 angebracht und geht auf die frühere Annahme zurück, das Gebäude sei einst ein Zunfthaus gewesen. Tatsächlich handelte es sich jedoch ursprünglich um eine Mühle.

Stadtbücherei Bad Kissingen

Ebenfalls am Rathausplatz, direkt neben der Stadtbücherei, befindet sich St. Jakobus. Die Jakobuskirche ist eine römisch-katholische Kirche aus dem 12 Jahrhundert. Sie wurde aber wegen des schlechten Bauzustandes in 1766 abgerissen. Der Neubau der Jakobuskirche, wurde in 1775 vollendet.

St. Jakobus - Jakobuskirche - Bad Kissingen
St. Jakobus - Jakobuskirche - Bad Kissingen

Wir sind weiter gelaufen durch die schöne Altstadt, mit den kleinen Einkaufsstraßen, die zum shoppen und verweilen einladen. Auch hier gibt es viele historische Gebäude.

Altstadt - Bad Kissingen
Altstadt - Bad Kissingen
Altstadt - Bad Kissingen

Das Alte Rathaus, befindet sich direkt am Marktplatz von Bad Kissingen. Es wurde im Jahr 1577 mit drei Stockwerken errichtet, erhielt aber im Jahr 1825 ein Glockentürmchen.1928 zog die Stadtverwaltung in das Neue Rathaus. Seit 2017 befindet sich im alten Rathaus eine Vinothek.

Altes Rathaus - Bad Kissingen

Der Marktplatz von Bad Kissingen lädt durch seine vielen Restaurants und Cafès zum verweilen ein. Er entstand im 13. oder 14. Jahrhundert, als Zentrum der Altstadt. Seine Rechteckform, ist charakteristisch für die Gotik.

Marktplatz - Bad Kissingen

Der Marienbrunnen (leider wegen des kalten Wetters noch verhüllt), befindet sich in direkter Nachbarschaft zur Herz-Jesu-Kirche. Er ist ein Springbrunnen mit einem Brunnenbecken und einer zentralen Säule. Rund um den Marienbrunnen, gibt es schöne Sitzmöglichkeiten, die wir gleich für unsere Frühstückspause genutzt haben.

Marienbrunnen - Bad Kissingen
Marienbrunnen - Bad Kissingen

Die Herz-Jesu-Kirche ist eine römisch-katholische Stadtpfarrkirche mit einem 67 Meter hohen Kirchturm. Die Stadtpfarrkirche ist ein denkmalgeschütztes Gebäude, welches 1884 geweiht wurde.

Herz-Jesu-Kirche - Bad Kissingen
Herz-Jesu-Kirche - Bad Kissingen
Herz-Jesu-Kirche - Bad Kissingen

In der Hemmerichstraße 2, befindet sich das ehemalige, städtische Wasserwerk. Durch die barocken Elemente denkt man, es sei viel älter, doch tatsächlich stammt es aus dem Jahr 1922.

Ehemaliges städtisches Wasserwerk - Bad Kissingen
Ehemaliges städtisches Wasserwerk - Bad Kissingen

Gegenüber des ehemaligen Wasserwerks, befindet sich die Liebfrauensee Quelle. Früher lieferte sie das Trinkwasser der Stadt und ist heute für das Brauchwasser gedacht. Die Quelle des Liebfrauensees ist keine der sieben berühmten Bad Kissinger Heilquellen.

Quelle Liebfrauensee - Bad Kissingen

Zwischen Friedhof, Wasserwerk und Liebfrauen Quelle, befindet sich der 1.076 m2 große Liebfrauensee. Der Liebfrauensee ist ein kleiner, idyllischer Park, der zum Verweilen einlädt. Früher diente er als Wasserquelle für den Brunnen am Rathaus und im Sommer als Durstlöscher für die Kissinger Bürger.

Liebfrauensee - Bad Kissingen
Liebfrauensee - Bad Kissingen

Der Kapellenpfad befindet sich zwischen Liebfrauensee und Marienkapelle. Hier befindet sich der Kapellenfriedhof, welcher währen der Pest im Jahr 1348 angelegt wurde. Hier findet man historische Gräber, von wichtigen Persönlichkeiten der Stadt. Kriegsgräber aus der Schlacht von 1866, ein Kriegerdenkmal vom zweiten Weltkrieg und ein Peststein.

Kapellenfriedhof - Marienkapelle - Bad Kissingen
Kapellenfriedhof - Marienkapelle - Bad Kissingen
Kapellenfriedhof - Marienkapelle - Bad Kissingen

Die Marienkapelle ist eine römisch-katholische Kirche, aus dem Jahr 1348. Ab dem Jahr 1658 wurde die Marienkapelle zum Ziel von Wallfahrten. Ab dem Jahr 1727 wurde die Marienkapelle neu erbaut, da sie bauliche Mängel hatte. Hunde haben zur Marienkapelle und zum Gelände, keinen Zutritt. Daher musste ich mit Papa draußen warten.

Marienkapelle - Bad Kissingen
Marienkapelle - Bad Kissingen
Marienkapelle - Bad Kissingen

Neben und Hinter der Marienkapelle, befindet sich der neue Kapellenfriedhof, welcher auch heute noch in Benutzung ist. Auch hier, finden sich historische Gräber und Denkmäler.

Friedhof - Marienkapelle - Bad Kissingen

Weiter ging es für uns zum Theaterplatz, wo sich das Kurtheater befindet. Das Kurtheater wurde im Jahr 1904 im fränkischen Barockstil erbaut und 1905 feierlich eröffnet. Bekanntesten Stars der Kriegs- und Nachkriegszeit traten hier auf, wie beispielsweise Maria Schell, Inge Meysel und Freddy Quinn.

Theaterplatz - Bad Kissingen
Kurtheater - Bad Kissingen
Kurtheater - Bad Kissingen

Schräg gegenüber des Kurtheaters, befindet sich die Erlöserkirche. Die einzige evangelisch-lutherische Kirche von Bad Kissingen. Die Kirche wurde im Jahr 1847 fertiggestellt und geweiht. König Ludwig I. ließ sie für seine Frau bauen, die evangelisch war. 1890 wurde die Kirche wegen der vielen Kurgäste zu klein und wurde erweitert. Erbaut ist sie im neuromanischen Baustil

Erlöserkirche - Bad Kissingen
Erlöserkirche - Bad Kissingen
Erlöserkirche - Bad Kissingen

Weiter ging es zum Kurpark, wo einem als erstes der Maxbrunnen, auch Sauerbrunnen genannt, auffällt. Im Kurgarten sind KEINE Hunde erlaubt, daher musste ich mit Papa draußen bleiben. Er ist ein 1911 erbauter Quelltempel. Der Maxbrunnen wurde 1520 erwähnt und er gilt somit als die älteste Trinkquelle von Bad Kissingen. Er ist einer der 7 Heilbrunnen. Direkt im Maxbrunnen, kann man das Heilwasser trinken und es wird täglich in der Brunnenhalle ausgeschenkt.

Maxbrunnen - Bad Kissingen
Maxbrunnen - Bad Kissingen

Das Kurbähnle Bad Kissingen ist eine Bimmelbahn, welche von April bis Oktober durch die Stadt und bis zum Gradierwerk fährt. Sie ist perfekt für eine schöne Stadtrundfahrt, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt bequem erkunden zu können. Es gibt verschiedene Touren. Hunde sind hier auch gerne Willkommen. Die Gebühr für Hunde, soll bei 3,50 Euro liegen.

Kurbähnle Bad Kissingen

Der Regentenbau ist ein beeindruckender Bau und das Herzstück des Kurparks, welchen man schon von weitem sehen kann. Er wurde zwischen 1911 und 1913, im klassizierenden Jugendstil erbaut. Es ist das Wahrzeichen Bad Kissingens. Im inneren gibt es Konzertsäle und wunderschöne Deckengemälde, wo immer wieder Konzerte stattfinden.

Regentenbau - Bad Kissingen
Regentenbau - Bad Kissingen

Im Kurpark aus dem Jahr 1738 gibt es natürlich auch ein Kurgarten Cafè, welches zum verweilen einlädt und die Tourist-Information von Bad Kissingen, befindet sich im Arkaden Bau. Der Arkadenbau wurde in den Jahren 1834 bis 1838 an der Westseite des Kurgartens, aus gelbem Sandstein erbaut.

Arkadenbau - Bad Kissingen
Arkadenbau - Bad Kissingen, Tourist-Info und Kurgarten Cafè

Der Rossini Saal befindet sich im Arkaden Bau und ist ein 390qm großer Kursaal. Er war königlicher Conversationssaal. Die Wände sind mit reichen Fresko-Malereien in byzantinischem Stil bemalt. Da Mama mich nicht zu lange warten lassen wollte, ist sie aber nicht rein gegangen.

Rossini Saal - Bad Kissingen

Vor dem Arkadenbau, gibt es eine Statue von König Ludwig I. Sie ist aus dem Jahr 1891 und wurde von König Ludwig I selber in Auftrag gegeben. Der Kurpark ist ein toller Ort zum spazieren.

Statue König Ludwig I - Bad Kissingen

Unweit des Kurparks, befindet sich das Hotel Kaiserhof Victoria, ein wunderschöner Biedermeier-Bau im klassizistischen Stil. Erbaut wurde es 1835 und hatte viele berühmte Besucher. So zum Beispiel die als Sisi bekannte österreichische Kaiserin Elisabeth. Im Jahr 1862 kam sie alleine und 1864 gemeinsam mit ihrem Mann Franz Joseph I zur Kaiser-Kur.

Vor dem Hotel befindet sich die Statue von Fürst Rakoczy (1676–1735) aus Ungarn. Nach ihm wurde eine der Heilquellen benannt, obwohl er nie in Bad Kissingen war.

Rakoczy-Denkmal, Hotel Kaiserhof Victoria - Bad Kissingen
Hotel Kaiserhof Victoria - Bad Kissingen

In der Schloßstraße, befindet sich das historische Krugmagazin aus dem Jahr 1839. Es war die Heilwasser-Abfüllanlage und von hier wurde weltweit versandt.

Krugmagazin - Bad Kissingen

Die Brunnen- und Wandelhalle Bad Kissingen, wurde im Jahr 1910/1911 erbaut. In der Brunnenhalle befindet sich die berühmte Rakoczy-Quelle, eine Mineralquelle. Hier geben die „Brunnenfrauen“ zweimal täglich (frühmorgens und nachmittags) die verschiedenen Heilwasser an ihre Kurgäste aus. In der Wandelhalle finden Tagungen und Konzerte statt.

Brunnen- und Wandelhalle Bad Kissingen
Brunnen- und Wandelhalle Bad Kissingen

Über den Luitpoldsteg gelangt man über die fränkische Saale zum Bayerischen Staatsbad, dem Luitpoldbad. Das bayerische Staatsbad gehört zum UNESCO-Welterbe. Das Luitpoldbad wurde 1835 Baustil der Neorenaissance erbaut und ergänzt den Kurbetrieb.

Bayerisches Staatsbad - Luitpoldbad - UNESCO-Welterbe - Bad Kissingen
Bayerisches Staatsbad - Luitpoldbad - UNESCO-Welterbe - Bad Kissingen

Die Bayerische Spielbank ist die älteste in Bayern, denn es gibt sie bereits seit 1796. Mittlerweile ist sie im Luitpoldbad untergebracht. Bad Kissingen gehört seit 2021 der UNESCO-Titel „Great Spa Towns of Europe.

Spielbank, Casino - Bad Kissingen
Spielbank, Casino - Bad Kissingen
Spielbank, Casino - Bad Kissingen

Vor der Spielbank befindet sich eine Statue von Max II., dem König von Bayern. Es wurde 1869 von Michael Arnold errichtet.

Statue Max II, König von Bayern - Bad Kissingen

Unterhalb der Ludwigsbrücke, befindet sich in den Sommermonaten der Stadtstrand. Hier kann man verweilen oder feiern und die Natur genießen.

Ludwigsbrücke - Stadtstrand - Bad Kissingen

Der Rosengarten und der Multimedia Brunnen, liegen gegenüber vom Regentenbau. Der Rosengarten ist eine Parkanlage mit 160 Rosensorten und tollen Wasserspielen.

Rosengarten - Bad Kissingen

Nach so viel Kultur, habe ich mir ein kühles Bad in der fränkischen Saale gegönnt, direkt an der Marbachmündung gegönnt. Gegenüber seht ihr die Anlegestelle für die Saaleschiffe.

Fränkische Saale - Marbachmündung - Saaleschiffahrt Anleger
Fränkische Saale - Marbachmündung - Saaleschiffahrt Anleger
Fränkische Saale - Marbachmündung - Saaleschiffahrt Anleger

Da wir schon viel gelaufen sind, ging es mit dem Auto weiter zum Gradierbau Parkplatz. Der Gradierbau an der Unteren Saline, ist ein historisches Freiluftinhalatorium. Das Bauwerk dient der gesundheitsfördernden Inhalation salzhaltiger Luft (Sole), die über Schwarzdornreisig rieselt.

Gradierbau - Bad Kissingen
Gradierbau - Bad Kissingen

An der unteren Saline gibt es ein Bismarck-Denkmal. Der Reichskanzler Otto von Bismarck, verbrachte zwischen 1876 und 1893 insgesamt 14 Kuraufenthalte in Bad Kissingen.

Bismarck-Denkmal - Bad Kissingen
Bismarck-Denkmal - Bad Kissingen

Das historische Pumpwerk aus dem Jahr 1848 umfasst zwei wertvolle technische Anlagen. Die „Freipumpe“ und die „Hauspumpe“. Diese turbinengetriebenen Anlagen dienten zur Soleförderung für den Gradierbau und zur Kurmittelversorgung.

Historisches Pumpwerk - Bad Kissingen
Historisches Pumpwerk - Bad Kissingen
Historisches Pumpwerk - Bad Kissingen

Das Turbinenhaus an der Unteren Saline, war für den Antrieb der Pumpen zuständig. Es beherbergt die alte Technik, welche besichtigt werden kann.

Turbinenhaus - Bad Kissingen
Turbinenhaus - Bad Kissingen

Gegenüber vom Gradierbau, gibt es den runden Brunnen aus dem Jahr 1788. Sie ist eine Solequelle, welche zur Inhalation benutzt wird.

Runder Brunnen - Bad Kissingen
Runder Brunnen - Bad Kissingen
Runder Brunnen - Bad Kissingen

Bad Kissingen ist eine schöne Kurstadt, mit vielen historischen Gebäuden und Sehenswürdigkeiten. Die vielen Sitzmöglichkeiten und Parks, laden zum verweilen ein. Wir können euch einen Besuch wirklich sehr empfehlen. Auch wenn nicht alles mit Hund zu besichtigen ist, ist es eine tolle Stadt. Machts gut Freunde, ich muss weiter zum nächsten Abenteuer, eure Emma.

Emma's-Pfoten-Abenteuer

Alle Links zu Bad Kissingen, findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-bad-kissingen/

Bad Neustadt an der Saale – Städtetrip mit Hund

Hallo Freunde, diesmal habe ich mir Bad Neustadt an der Saale angeschaut, eine bayerische Kurstadt in der bayerischen Rhön, mit einer schönen Altstadt. Die Stadt hat ca. 15500 Einwohner und liegt ca. 32km von Schweinfurt entfernt.

Kurpark - Bad Neustadt an der Saale
Kurpark - Bad Neustadt an der Saale

Geparkt haben wir auf dem Parkplatz Schillerhain, der zentral zwischen Stadt und Kurpark gelegen ist. Da Bad Neustadt an der Saale seit 1853 ein Kurort ist, findet man hier viele Kurgäste. Vom Parkplatz aus sind wir durch den Kurpark gestartet, der viel grün bietet und gerade für Spaziergänge mit Hunden sehr schön ist. Es gibt auch viele Sitzmöglichkeiten, die zum verweilen einladen.

Kurpark - Bad Neustadt an der Saale
Kurpark - Bad Neustadt an der Saale

Hier gibt es eine Adler-Skulptur, die mit einer Schlange kämpft. Es ist aber nicht nur eine Skulptur, sondern auch einen Abdeckung der Karl-Theodor-Quelle, einer von drei Heilquellen der Stadt, die aufgrund ihres hohen Solegehalts für äußere Anwendungen genutzt wird.

Adler-Skulptur im Kurpark - Bad Neustadt an der Saale

In der Nähe des Adlers, befindet sich die Wandelhalle. Sie war ein zentraler Bestandteil des klassischen Kurbetriebs. Hier gab es Trinkkuren, Gesellschaft/Kultur und Bewegung (wandeln). Heutzutage wird die Wandelhalle nur noch bei Veranstaltungen genutzt.

Wandelhalle - Bad Neustadt an der Saale
Wandelhalle - Bad Neustadt an der Saale

Neben der Wandelhalle, befindet sich die Heilig Kreuz Kirche, auch Schlosskirche genannt. Sie ist eine römisch-katholische Kirche aus dem 18. Jahrhundert.

Heilig Kreuz Kirche - Bad Neustadt an der Saale
Heilig Kreuz Kirche - Bad Neustadt an der Saale
Heilig Kreuz Kirche - Bad Neustadt an der Saale

Unterhalb der Salzburg, befindet sich das Schloss Neuhaus. Ein Schloss im Stil des Barock-zum-Rokoko aus dem 18. Jahrhundert. Das Schloss hat einen eigenen Zugang zur Schlosskirche und dient heute als Schlosshotel und Location für Hochzeiten.

Schloss Neuhaus- Bad Neustadt an der Saale
Schloss Neuhaus- Bad Neustadt an der Saale
Schloss Neuhaus- Bad Neustadt an der Saale

Neben dem Schloss befindet sich die Heilquelle im Kurhaus. Dort gibt es die Bonifatius und Elisabeth Quelle, wo man sich kostenlos eine Flasche des Heilwassers abfüllen kann. Man muss nur selber eine Flasche mitbringen. Achtet auf die Öffnungszeiten, die ihr im Internet findet. Die beiden Quellen dienen der verdauungsfördernden Trinkkur.

Kurhaus- Bad Neustadt an der Saale
Kurhaus- Bad Neustadt an der Saale

Danach gab es für uns den Aufstieg hoch zur Salzburg, die oben über Bad Neustadt thront. Der Weg geht zum Teil steil bergauf, aber Emma fand es toll. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, mit dem Auto nach oben zu fahren, falls man nicht laufen möchte/kann. Das Burgareal erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 10.700 m².

Weg zur Salzburg- Bad Neustadt an der Saale
Weg zur Salzburg- Bad Neustadt an der Saale
Salzburg- Bad Neustadt an der Saale

Die Salzburg wurde Mitte des 12. Jahrhunderts von Bischof Gebhard von Henneberg erbaut und danach erweitert mit den Burgmannensitzen. Man kann die Salzburg bei einer Führung erkunden oder auf eigene Faust. Hier seht ihr den Voitschen Ansitz, der noch heute von den Freiherren von Guttenberg bewohnt wird.

Voitscher Ansitz - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale
Voitscher Ansitz - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale
Voitscher Ansitz - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale

Folgt man weiter der Ringmauer um die Salzburg, gelangt man zum Gefängnisturm. Er diente als Haftort für Gefangene, z. B. Straftäter oder Schuldner. Es waren provisorische Kerker darin und nur als Zwischenstation gedacht, bis die Bestrafung klar war.

Gefängnisturm - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale
Gefängnisturm - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale

Direkt neben dem Gefängnisturm, befindet sich der Fliegeransitz. Dieser diente als Beobachtungsposten, z.B. um Flugzeuge oder Feinde frühzeitig sehen zu können. Durch den Fliegeransitz hatte man freien Blick über die Rhön und das Saaletal.

Fliegeransitz - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale
Fliegeransitz - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale

Der Wachturm der Salzburg ist eine relativ gut erhaltene Ruine. Er hatte mehrere zentrale Aufgaben: Teil der Verteidigung durch Bogenschützen, Wächter konnten früh Bewegung im Umland erkennen, Weitergabe von Signalen mit Fahnen und als Überwachung der Zugänge.

Wachturm - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale

Der Torturm vom Burghof entstand als Ausbau der Burg gegen Ende des 12. Jahrhunderts. Der Turm hat eine Höhe von 20m und wurde aus Sandstein erbaut.

Torturm - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale
Torturm - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale
Torturm - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale

Er diente als zentraler Zugang zur Burganlage und war zugleich einer ihrer wichtigsten Verteidigungspunkte. Als stark befestigte Toranlage kontrollierte er den gesamten Personen- und Warenverkehr und schützte die Burg durch bauliche Sicherungen wie Fallgatter und Schießscharten. Damit war er nicht nur militärisch bedeutend, sondern auch ein Symbol der herrschaftlichen Kontrolle über den Zugang zur Burg.

Torturm - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale
Torturm - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale

In der Mitte des Burggeländes, befindet sich die Burgkapelle St. Bonifatius. St. Bonifatius wurde zwischen 1841 und 1848 erbaut. Sie wurde aus gelbem Sandstein erbaut, wodurch ihre charakteristische Farbe zustande kommt.

Burgkapelle St. Bonifatius - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale
Burgkapelle St. Bonifatius - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale

Sie ist eine neoromanische Kapelle, die zur 1100-Jahr-Feier des Bistums Würzburg errichtet wurde, um an die Weihe des ersten Bischofs Burkard durch den Heiligen Bonifatius zu erinnern. Sie kann auch von Innen besichtigt werden.

Burgkapelle St. Bonifatius - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale
Burgkapelle St. Bonifatius - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale
Burgkapelle St. Bonifatius - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale

Der zentrale Bergfried ist einer der wichtigsten Türme der Salzburg. Er diente als Wehr- und Symbolturm und war der letzte Rückzugsort bei Angriffen. Vom zentralen Bergfried aus, hatte man einen Überblick auf die gesamte Burg. Da die Salzburg eine Ganerbenburg ist, lebten mehrere Adelsfamilien gleichzeitig hier.

Bergfried - Salzburg - Bad Neustadt an der Saale

Der Brendsche Ansitz ist ein eigenständiger Wohn- und Herrschaftsbereich innerhalb der Ganerbenburg. Er gehörte einer Adelsfamilie und bestand aus mehreren Gebäuden, darunter ein eigener Turm und Wohnbauten, wodurch er funktional einer kleinen Burg innerhalb der Gesamtanlage entsprach.

Brendsche Ansitz - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale
Brendsche Ansitz - Salzburg- Bad Neustadt an der Saale

Auf dem Gelände befindet sich auch noch ein altes Wohnhaus, welches heute das Salzburg Café und den Laden beheimatet. Zudem gibt es auf dem Gelände noch eine Pizzeria, die immer ab spätem Nachmittag geöffnet hat. Nach unserem Besuch auf der Burg, ging es wieder den steilen Berg hinab ins Tal.

Salzburg Café - Bad Neustadt an der Saale
Salzburg - Bad Neustadt an der Saale

Zurück durch den Kurpark, sind wir in die Stadt gelaufen. Am Zollberg sind wir am Jesuskreuz am Zollberg vorbei gekommen. Ein Andachts- und Erinnerungsort.

Jesuskreuz am Zollberg - Bad Neustadt an der Saale

In der Spörleinstraße 11, befindet sich das ehemalige Würzburger Amtshaus, welches heute als Landratsamt von Bad Neustadt an der Saale dient. Es wurde zwischen 1716 und 1720 erbaut.

Landratsamt - Bad Neustadt an der Saale
Landratsamt - Bad Neustadt an der Saale

In der Klosterkirchengasse 1 findet ihr die ehemalige Karmelitenklosterkirche „St. Petrus und Paulus“ im Typ der Bettelordenskirchen Saalbau mit nördlichem Seitenschiff. Sie ist die einzige, noch erhaltene Karmelitenkirche in Unterfranken. Die Kirche wurde um 1352 erbaut. Die Kirche ist für Besucher zu bestimmten Zeiten geöffnet.

Karmelitenklosterkirche St. Petrus und Paulus - Bad Neustadt an der Saale

Direkt neben der Karmelitenkirche, befindet sich in der Rathausgasse 2 das Rathaus der Stadt. Es ist ein dreigeschossiger Massivbau mit Satteldach und Staffelgiebel. Es wurde im Jahr 1870 erbaut.

Rathaus - Bad Neustadt an der Saale

Weiter ging es durch die Altstadt in Richtung Marktplatz. Der Marktplatz diente als Handelsplatz für das Umland und das Fernhandelsnetz. Er hat eine Größe von 6270 m². Außerdem erfolgten regelmäßig Wochenmärkte, welche eine wichtige Einnahmequelle für die Stadt waren. Am oberen Marktplatz befand sich die Viehwaage, am unteren Marktplatz waren die Kornsteine.

Marktplatz - Bad Neustadt an der Saale

In der Mitte des Marktplatzes, befindet sich seit 1881 der Marktbrunnen, den eine Quellnymphe aus Straßburg ziert. Diese Quellnymphe wird im Volksmund auch „Marktbärbel“ genannt.

Marktbärbel - Bad Neustadt an der Saale

Im hinteren Bereich des Marktplatzes, befindet sich der Wellenbrunnen, der im Jahr 1999 gebaut wurde. Entworfen hat ihn Martin Bühner.

Wellenbrunnen am Marktplatz - Bad Neustadt an der Saale

Vom Marktplatz aus, gelangt man direkt zur römisch-katholischen Mariä Himmelfahrt Kirche. Die heutige Kirche wurde im Jahr 1834 fertig gebaut, nachdem die ehemalige Kirche abgerissen wurde. Im Inneren befinden sich viele Säulen und für Kinder gibt es extra eine Mal- und Spieleecke.

Mariä Himmelfahrt - Bad Neustadt an der Saale
Mariä Himmelfahrt - Bad Neustadt an der Saale
Mariä Himmelfahrt - Bad Neustadt an der Saale

Die Kirchpforte in Bad Neustadt an der Saale ist ein kleines Nebentor der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Sie diente vor allem als direkter Zugang zur Kirche und erleichterte den Alltag der Bewohner, während sie gleichzeitig kontrollierbar und gut zu sichern war. Damit zeigt sie die enge Verbindung zwischen religiösem Leben und städtischer Struktur im Mittelalter.

Kirchpforte - Bad Neustadt an der Saale

Die Stadtmauer von Bad Neustadt an der Saale stammt aus dem Mittelalter und diente dem Schutz und der Kontrolle der Stadt. Besonders auffällig ist ihre herzförmige Anlage, die einer Legende nach auf Karl den Großen zurückgeht. Die Tore der Stadt wurden früher in der Nacht geschlossen. Die Stadtmauer hat eine Länge von ca. 1,5 km und ist noch gut erhalten. Sie wurde ab 1232 errichtet.

Stadtmauer - Bad Neustadt an der Saale
Stadtmauer - Bad Neustadt an der Saale

Die Mauer war mit Türmen und Toren ausgestattet und regelte den Zugang zur Stadt. Bis heute sind noch einige Türme erhalten, wie z.B. der Turm an der Bauerngasse 33, Bauerngasse 25 und Bauerngasse 13. Die Türme dienten als Aussichtspunkte zur Verteidigung und teilweise auch als Lager oder Gefängnis.

Bauerngasse 33 Tower - Bad Neustadt an der Saale
Bauerngasse 25 Tower - Bad Neustadt an der Saale
Bauerngasse 13 Tower - Bad Neustadt an der Saale

Die Kreuzigungsgruppe am Friedhof stellt die Kreuzigung Jesu dar und besteht meist aus Jesus am Kreuz sowie den Figuren Maria und Johannes. Sie symbolisiert das Leiden Christi, aber auch die Hoffnung auf Auferstehung und ewiges Leben. Als Teil des Friedhofs dient sie den Besuchern als Ort der Andacht und des Gedenkens.

Kreuzigungsgruppe am Friedhof - Bad Neustadt an der Saale

Links am Hohntor (vom Friedhof aus), befindet sich der historische Torbogen. Er ist mit einem historischen Wappen ausgestattet.

Historischer Torbogen - Bad Neustadt an der Saale

Das Hohntor ist ein bekanntes Wahrzeichen von Bad Neustadt. Das Stadttor begrenzt die Altstadt nach Süden hin. Die Fertigstellung des Hohntors war im Jahr 1580. Es hat eine Höhe von 34 Metern und hat insgesamt 6 Geschosse.

Hohntor - Bad Neustadt an der Saale
Hohntor - Bad Neustadt an der Saale
Hohntor - Bad Neustadt an der Saale

Der Wilhelm-Uhlig-Weg ist dem Künstler Wilhelm Uhlig gewidmet, der in den 1950er Jahren in Bad Neustadt lebte. Er erschuf viele Skulpturen der Stadt, wie z.B. die Quellnymphe oder den bronzenen Roncalli-Brunnen vor der Stadtpfarrkirche.

Wilhelm-Uhlig-Weg - Bad Neustadt an der Saale
Wilhelm-Uhlig-Weg - Bad Neustadt an der Saale

Die kleinen Häuser an der Salzpforte in Bad Neustadt an der Saale sind ehemalige Torwächter- oder Zollhäuser. Sie gehörten zur Toranlage und dienten der Kontrolle des Personen- und Warenverkehrs. Hier wurden Besucher überprüft, Tore geöffnet und geschlossen, sowie möglicherweise Abgaben auf wichtige Handelsgüter wie Salz erhoben.

Salzpforte - Bad Neustadt an der Saale
Salzpforte - Bad Neustadt an der Saale

Die Falaiser Brücke aus dem Jahr 1977 ist eine Überführung, die über eine Straße führt und verschiedene Stadtbereiche miteinander verbindet. Sie dient vor allem der sicheren Verkehrsführung. Damit ist sie ein Beispiel für moderne Infrastruktur im Gegensatz zu den historischen Bauwerken der Stadt.

Falaiser Brücke - Bad Neustadt an der Saale
Falaiser Brücke - Bad Neustadt an der Saale
Falaiser Brücke - Bad Neustadt an der Saale

Von der Falaiser Brücke aus, hat man einen guten Blick auf das Erlebnisbad Triamare. Es gibt dort ein Frei- und Hallenbad, mit einigen Spaßrutschen und auch einem Wellnessbereich.

Triamare - Bad Neustadt an der Saale

Das war unsere Tour durch Bad Neustadt an der Saale und wir hoffen, ihr hattet auch so einen Spaß wie wir. Wir können euch Bad Neustadt mit der Salzburg und der schönen Altstadt sehr empfehlen. Gerade mit Hund, kann man super durch die Stadt und den Kurpark laufen.

Alle Links zu Bad Neustadt an der Saale, findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-bad-neustadt-an-der-saale/

Links Bad Neustadt an der Saale

Dortmund – Ausflug mit Hund

Hallo Freunde, diesmal habe ich Dortmund für euch unsicher gemacht und gleich zu Beginn unserer Tour, war das ausgewählte Parkhaus in der Thier-Galerie voll und wir hatten keine Alternative. Durch Zufall hat Mama die Dopark Tiefgarage Westentor entdeckt, wo wir noch einen Parkplatz bekommen haben. Habt also auf euren Touren immer eine Alternative parat.

Dortmund

Dortmund ist eine Großstadt in Nordrhein-Westfalen mit über 600.000 Einwohnern. Es ist bekannt durch das Westfalenstation (Signal Iduna Park), wo Borussia Dortmund spielt. Früher war es bekannt für die Produktion von Stahl, Kohle und Bier. Heute ist es ein Zentrum der Versicherungswirtschaft und des Einzelhandels. Es gibt mehrere Hochschulen mit ca. 53.000 Studenten. Dortmund hat einen Flughafen und den größten Kanalhafen Europas.

Dortmund

Zum Glück war unsere Ausweichparkhaus nicht weit entfernt von unserem geplanten Startpunkt, der St. Petri Kirche. St. Petri ist eine evangelische Hallen-Kirche im hochgotischen Stil. Sie ist eine mittelalterliche Kirche, mit Baubeginn 1322. Nach der Zerstörung im Krieg, wurde sie ab 1954 im damaligen Stil wieder aufgebaut.

St. Petri Dortmund
St. Petri Dortmund

Am Hiltropwall befindet sich das Schauspielhaus, welches in 1950 eröffnet wurde. Direkt neben dem Schauspielhaus, wurde in den Jahren 1958-1965 das Theater (Oper) erbaut. Es wurde in 1966 eröffnet.

Schauspielhaus Dortmund
Theater/Oper Dortmund

Weiter ging es für uns durch den Stadtgarten zum Gauklerbrunnen. Der Stadtgarten mit seinem Brunnen, wurde in 1982 erbaut. Entworfen wurde er von Eberhard Linke. Im Sommer wird der Gauklerbrunnen gerne von Kindern zum abkühlen benutzt.

Gauklerbrunnen Dortmund

Direkt neben dem Stadtgarten, befindet sich der Friedensplatz. Es ist ein historischer Marktplatz, der wegen dem neuen Rathaus, neuer Markt genannt wird. Der Friedensplatz wurde aus rotem Sandstein erbaut. An der Seite des Platzes, befindet sich das Rathaus von Dortmund. Es wurde bis 1989 im Stil der Moderne erbaut.

Friedensplatz Dortmund
Rathaus Dortmund

Das Alte Stadthaus befindet sich genau gegenüber des Rathauses am Friedensplatz. Es wurde in den Jahren 1897-1899 im Stil der Neorenaissance erbaut und im Jahr 1899 durch Kaiser Wilhelm II. als Rathaus eingeweiht.

Altes Stadthaus Dortmund

Mitten auf dem Friedensplatz, befindet sich die Friedenssäule. Ich fand die Säule ziemlich interessant und musste sie mir erst mal aus der Nähe anschauen. Gestaltet wurde sie von Susanne Wehland und auf dieser Säule, wird in verschiedenen Sprachen der Friede auf Erden angemahnt.

Friedenssäule Dortmund

Oh, was hab ich denn da entdeckt? Was macht denn ein riesiger Bär hier mitten in der Stadt? Es ist der „Bensersieler Bär“. Die Skulptur ist Teil des Projekts „Buddy Bär“ und symbolisiert die Städtepartnerschaft zwischen Dortmund und dem Nordseeheilbad Bensersiel.

Bensersieler Bär Dortmund
Bensersieler Bär Dortmund

Am Ostwall sind wir auf den Adlerturm getroffen, einer ehemaligen Stadtbefestigung, bzw. eine Rekonstruktion davon. 1992 wurde er auf den originalen Fundamenten des mittelalterlichen Wehrturms erbaut. Der ursprüngliche Adlerturm, ist aus dem 14. Jahrhundert. Im Turm befindet sich das Kindermuseum, wo es um mittelalterliche Stadtgeschichte auf 6 Etagen geht.

Adlerturm Dortmund
Dortmund

Seit 2000 ist das Nashorn das Logo des Konzerthauses. Überall in der Stadt verteilt, findet man verschiedene Nashörner. Sie wurden im Jahr 2006 im Rahmen der WM, als Kunstprojekt ins Leben gerufen.

Nashorn Dortmund - Logo Konzerthaus

Da wir Ende November in Dortmund waren, kamen wir in den Genuss des Weihnachtsmarktes, der überall in der Fußgängerzone und auf den verschiedenen Plätzen zu sehen ist.

Weihnachtsmarkt Dortmund

Ui, schaut mal hier es gibt sogar etwas für uns Hundis. Komisch, die wollten gar nicht mit mir spielen. Für alle Weihnachtsmuffel, gab es einen tollen Stand mit Artikeln vom Grinch.

Weihnachtsmarkt Dortmund
Weihnachtsmarkt Dortmund

In der Nähe vom Markt, befindet sich St. Marien, eine evangelische Stadtkirche. Sie ist eine Kirche aus dem 12. Jahrhundert und wurde im spätromanischen Stil erbaut. Die Marienkirche beherbergt als Gerichts- und Ratskirche einige bedeutende, mittelalterliche Kunstschätze. So z.B. den Marienaltar und den Berswordtaltar. 

St. Marien - Marienkirche - Dortmund
St. Marien - Marienkirche - Dortmund

Am Markt Dortmund, findet jährlich ein Teil des Weihnachtsmarktes statt. Hier gibt es eine große Anzahl an verschiedenen Buden.

Markt Dortmund

Am Markt befindet sich auch der Bläserbrunnen, welcher mit in den Weihnachtsmarkt integriert wurde und man ihn daher nicht komplett sehen konnte. Dort wo nun das große Einkaufszentrum steht, stand früher das erste Rathaus der Stadt. Es wurde im Krieg so stark beschädigt, dass es in 1955 abgerissen werden musste. Am Einkaufszentrum befindet sich eine Gedenktafel des alten Rathauses.

Markt Dortmund
Markt Dortmund - Erstes Rathaus - Gedenktafel

Auf dem Hansaplatz befindet sich jedes Jahr die Weihnachtsstadt, mit einer tollen Weihnachtspyramide. Hier gibt es tolle Musik, viele verschiedene Buden und mit der Pyramide in der Mitte, wird ein tolles Flair erzeugt. Man bekommt sofort Lust auf Weihnachten. Im Sommer kann man auf dem Hansaplatz wahrscheinlich super sitzen und seinen Kaffee genießen.

Hansaplatz Dortmund - Weihnachtspyramide
Hansaplatz Dortmund

Direkt vor der Kirche St. Johannes Baptist, befindet sich der Platz von Hiroshima. Er ist den Opfern des Atombombenabwurfs auf Hiroshima im Jahr 1945 gewidmet. Es gibt diesen Platz seit 1958. St. Johannes Baptist ist eine römisch-katholische Probsteikirche, welche 1345 eingeweiht wurde. Direkt neben der Kirche, befindet sich das zugehörige Dominikanerkloster.

Platz von Hiroshima Dortmund - Kirche St. Johannes Baptist
Kirche St. Johannes Baptist

Danach sind wir über den Westhellenweg geschlendert. Einer zentralen und sehr bekannten Einkaufsstraße in Dortmund. Hier gibt es unzählige Läden, Cafès und Restaurants, die zum bummeln und verweilen einladen. Bei dieser komischen, blauen Figur, hab ich mich ein bisschen erschrocken, bin aber dann doch ganz mutig hingelaufen. Für alle die sie auch nicht kenne, es ist Stitch, aus dem Film Lilo & Stitch.

Westhellenweg Dortmund
Westhellenweg Dortmund
Stitch - Lilo & Stitch

Am Osthellenweg, befindet sich das Herbrecht’sches Haus. Das Herbrechtsche Haus war ein historisches Bürgerhaus am Alten Markt. Es wurde im zweiten Weltkrieg zerstört und wieder aufgebaut. 

Herbrecht'sches Haus Dortmund

Am Willy-Brandt-Platz befindet sich die beeindruckende Stadtkirche St. Reinoldi, eine evangelische Kirche im romanischen Stil. Sie wird auch oft Reinoldikirche genannt. Sie ist die älteste erhaltene Kirche im historischen Stadtzentrum und ist ein Wahrzeichen Dortmunds. Um die Weihnachtszeit erstreckt sich der Weihnachtsmarkt einmal rund um St. Reinoldi.

Stadtkirche St. Reinoldi Dortmund
Stadtkirche St. Reinoldi Dortmund
Stadtkirche St. Reinoldi Dortmund

Weiter ging es für uns in die Steinstraße 50, zur Mahn- und Gedenkstätte Steinwache. Die Steinwache ist ein ehemaliges Polizeigefängnis, in dem während des Nationalsozialismus mehr als 66.000 Menschen festgehalten und vielfach, vor allem durch die Gestapo, misshandelt wurden.

Mahn- und Gedenkstätte Steinwache Dortmund
Mahn- und Gedenkstätte Steinwache Dortmund

Um zurück in Richtung Innenstadt zu gelangen, wollten wir durch den Hauptbahnhof abkürzen. Auf dem Weg dahin, ist uns beim ZOB, an der Fassade des Hauptbahnhofes dieses tolle Bild aufgefallen, was Mama unbedingt fotografieren wollte. Auch der Hauptbahnhof mit seinen vielen Geschäften, ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Hauptbahnhof/ZOB Dortmund

In unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof, befindet sich das Deutsche Fußballmuseum. Da dort keine Hunde erlaubt sind, hat es sich Martin alleine angeschaut, während Mama und ich draußen gewartet haben. Den Beitrag zum Besuch, findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/ausflug-zum-deutschen-fussballmuseum-in-dortmund/

Deutsches Fußballmuseum Dortmund
Deutsches Fußballmuseum Dortmund
Deutsches Fußballmuseum Dortmund

Auf dem Weg zum Auto, ging es noch zum Dortmunder U, dem ehemaligen Gebäude der Union Brauerei. Es ist ein als „Gär- und Lagerkeller“ errichtetes Hochhaus und stammt aus dem Jahr 1927. Da es ein denkmalgeschütztes Gebäude ist, blieb es als einzige von der Brauerei übrig und wird heute als Kreativzentrum genutzt.

Dortmunder U- Gär- und Lagerkeller der Union Brauerei
Dortmunder U- Gär- und Lagerkeller der Union Brauerei

Das war unser Ausflug durch die Innenstadt von Dortmund. Ich hoffe die Einblicke haben euch gefallen? Unsere anderen Abenteuer (Stadion, Pace und Big Boost Burger) in Dortmund, findet ihr unter dem Punkt Ausflüge. Ich bin jetzt so richtig müde und werde auf der Fahrt ins Hotel ein bisschen schlafen. Liebe Grüße und bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma

Emma's Pfoten-Abenteuer - Emma

Alle Links zu Dortmund, findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-dortmund/

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