Hallo Freunde, diesmal habe ich Dortmund für euch unsicher gemacht und gleich zu Beginn unserer Tour, war das ausgewählte Parkhaus in der Thier-Galerie voll und wir hatten keine Alternative. Durch Zufall hat Mama die Dopark Tiefgarage Westentor entdeckt, wo wir noch einen Parkplatz bekommen haben. Habt also auf euren Touren immer eine Alternative parat.
Dortmund
Dortmund ist eine Großstadt in Nordrhein-Westfalen mit über 600.000 Einwohnern. Es ist bekannt durch das Westfalenstation (Signal Iduna Park), wo Borussia Dortmund spielt. Früher war es bekannt für die Produktion von Stahl, Kohle und Bier. Heute ist es ein Zentrum der Versicherungswirtschaft und des Einzelhandels. Es gibt mehrere Hochschulen mit ca. 53.000 Studenten. Dortmund hat einen Flughafen und den größten Kanalhafen Europas.
Zum Glück war unsere Ausweichparkhaus nicht weit entfernt von unserem geplanten Startpunkt, der St. Petri Kirche. St. Petri ist eine evangelische Hallen-Kirche im hochgotischen Stil. Sie ist eine mittelalterliche Kirche, mit Baubeginn 1322. Nach der Zerstörung im Krieg, wurde sie ab 1954 im damaligen Stil wieder aufgebaut.
Am Hiltropwall befindet sich das Schauspielhaus, welches in 1950 eröffnet wurde. Direkt neben dem Schauspielhaus, wurde in den Jahren 1958-1965 das Theater (Oper) erbaut. Es wurde in 1966 eröffnet.
Weiter ging es für uns durch den Stadtgarten zum Gauklerbrunnen. Der Stadtgarten mit seinem Brunnen, wurde in 1982 erbaut. Entworfen wurde er von Eberhard Linke. Im Sommer wird der Gauklerbrunnen gerne von Kindern zum abkühlen benutzt.
Direkt neben dem Stadtgarten, befindet sich der Friedensplatz. Es ist ein historischer Marktplatz, der wegen dem neuen Rathaus, neuer Markt genannt wird. Der Friedensplatz wurde aus rotem Sandstein erbaut. An der Seite des Platzes, befindet sich das Rathaus von Dortmund. Es wurde bis 1989 im Stil der Moderne erbaut.
Das Alte Stadthaus befindet sich genau gegenüber des Rathauses am Friedensplatz. Es wurde in den Jahren 1897-1899 im Stil der Neorenaissance erbaut und im Jahr 1899 durch Kaiser Wilhelm II. als Rathaus eingeweiht.
Mitten auf dem Friedensplatz, befindet sich die Friedenssäule. Ich fand die Säule ziemlich interessant und musste sie mir erst mal aus der Nähe anschauen. Gestaltet wurde sie von Susanne Wehland und auf dieser Säule, wird in verschiedenen Sprachen der Friede auf Erden angemahnt.
Oh, was hab ich denn da entdeckt? Was macht denn ein riesiger Bär hier mitten in der Stadt? Es ist der „Bensersieler Bär“. Die Skulptur ist Teil des Projekts „Buddy Bär“ und symbolisiert die Städtepartnerschaft zwischen Dortmund und dem Nordseeheilbad Bensersiel.
Am Ostwall sind wir auf den Adlerturm getroffen, einer ehemaligen Stadtbefestigung, bzw. eine Rekonstruktion davon. 1992 wurde er auf den originalen Fundamenten des mittelalterlichen Wehrturms erbaut. Der ursprüngliche Adlerturm, ist aus dem 14. Jahrhundert. Im Turm befindet sich das Kindermuseum, wo es um mittelalterliche Stadtgeschichte auf 6 Etagen geht.
Seit 2000 ist das Nashorn das Logo des Konzerthauses. Überall in der Stadt verteilt, findet man verschiedene Nashörner. Sie wurden im Jahr 2006 im Rahmen der WM, als Kunstprojekt ins Leben gerufen.
Da wir Ende November in Dortmund waren, kamen wir in den Genuss des Weihnachtsmarktes, der überall in der Fußgängerzone und auf den verschiedenen Plätzen zu sehen ist.
Ui, schaut mal hier es gibt sogar etwas für uns Hundis. Komisch, die wollten gar nicht mit mir spielen. Für alle Weihnachtsmuffel, gab es einen tollen Stand mit Artikeln vom Grinch.
In der Nähe vom Markt, befindet sich St. Marien, eine evangelische Stadtkirche. Sie ist eine Kirche aus dem 12. Jahrhundert und wurde im spätromanischen Stil erbaut. Die Marienkirche beherbergt als Gerichts- und Ratskirche einige bedeutende, mittelalterliche Kunstschätze. So z.B. den Marienaltar und den Berswordtaltar.
Am Markt Dortmund, findet jährlich ein Teil des Weihnachtsmarktes statt. Hier gibt es eine große Anzahl an verschiedenen Buden.
Am Markt befindet sich auch der Bläserbrunnen, welcher mit in den Weihnachtsmarkt integriert wurde und man ihn daher nicht komplett sehen konnte. Dort wo nun das große Einkaufszentrum steht, stand früher das erste Rathaus der Stadt. Es wurde im Krieg so stark beschädigt, dass es in 1955 abgerissen werden musste. Am Einkaufszentrum befindet sich eine Gedenktafel des alten Rathauses.
Auf dem Hansaplatz befindet sich jedes Jahr die Weihnachtsstadt, mit einer tollen Weihnachtspyramide. Hier gibt es tolle Musik, viele verschiedene Buden und mit der Pyramide in der Mitte, wird ein tolles Flair erzeugt. Man bekommt sofort Lust auf Weihnachten. Im Sommer kann man auf dem Hansaplatz wahrscheinlich super sitzen und seinen Kaffee genießen.
Direkt vor der Kirche St. Johannes Baptist, befindet sich der Platz von Hiroshima. Er ist den Opfern des Atombombenabwurfs auf Hiroshima im Jahr 1945 gewidmet. Es gibt diesen Platz seit 1958. St. Johannes Baptist ist eine römisch-katholische Probsteikirche, welche 1345 eingeweiht wurde. Direkt neben der Kirche, befindet sich das zugehörige Dominikanerkloster.
Danach sind wir über den Westhellenweg geschlendert. Einer zentralen und sehr bekannten Einkaufsstraße in Dortmund. Hier gibt es unzählige Läden, Cafès und Restaurants, die zum bummeln und verweilen einladen. Bei dieser komischen, blauen Figur, hab ich mich ein bisschen erschrocken, bin aber dann doch ganz mutig hingelaufen. Für alle die sie auch nicht kenne, es ist Stitch, aus dem Film Lilo & Stitch.
Am Osthellenweg, befindet sich das Herbrecht’sches Haus. Das Herbrechtsche Haus war ein historisches Bürgerhaus am Alten Markt. Es wurde im zweiten Weltkrieg zerstört und wieder aufgebaut.
Am Willy-Brandt-Platz befindet sich die beeindruckende Stadtkirche St. Reinoldi, eine evangelische Kirche im romanischen Stil. Sie wird auch oft Reinoldikirche genannt. Sie ist die älteste erhaltene Kirche im historischen Stadtzentrum und ist ein Wahrzeichen Dortmunds. Um die Weihnachtszeit erstreckt sich der Weihnachtsmarkt einmal rund um St. Reinoldi.
Weiter ging es für uns in die Steinstraße 50, zur Mahn- und Gedenkstätte Steinwache. Die Steinwache ist ein ehemaliges Polizeigefängnis, in dem während des Nationalsozialismus mehr als 66.000 Menschen festgehalten und vielfach, vor allem durch die Gestapo, misshandelt wurden.
Um zurück in Richtung Innenstadt zu gelangen, wollten wir durch den Hauptbahnhof abkürzen. Auf dem Weg dahin, ist uns beim ZOB, an der Fassade des Hauptbahnhofes dieses tolle Bild aufgefallen, was Mama unbedingt fotografieren wollte. Auch der Hauptbahnhof mit seinen vielen Geschäften, ist auf jeden Fall einen Besuch wert.
Auf dem Weg zum Auto, ging es noch zum Dortmunder U, dem ehemaligen Gebäude der Union Brauerei. Es ist ein als „Gär- und Lagerkeller“ errichtetes Hochhaus und stammt aus dem Jahr 1927. Da es ein denkmalgeschütztes Gebäude ist, blieb es als einzige von der Brauerei übrig und wird heute als Kreativzentrum genutzt.
Das war unser Ausflug durch die Innenstadt von Dortmund. Ich hoffe die Einblicke haben euch gefallen? Unsere anderen Abenteuer (Stadion, Pace und Big Boost Burger) in Dortmund, findet ihr unter dem Punkt Ausflüge. Ich bin jetzt so richtig müde und werde auf der Fahrt ins Hotel ein bisschen schlafen. Liebe Grüße und bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma
Hallo Freunde, Mama hat es endlich geschafft, über unseren Städtetrip nach Erfurt zu berichten. Geparkt haben wir im Parkhaus am Domplatz und haben von dort aus, unsere gesamte Tour durch die Stadt geplant. Sicherlich gibt es noch weitere Parkplätze, die etwas günstiger sind, aber dieser passte am Besten zu dem, was wir uns alles anschauen wollten. Dort angekommen, konnte gleich mein Stadttraining durch Menschenmassen beginnen, denn es war gerade das jährliche Oktoberfest, was immer von Ende September, bis Anfang Oktober stattfindet. Der Domplatz ist der größte Marktplatz Deutschlands.
Erfurt ist eine große Stadt in Thüringen, mit ca. 220.000 Einwohnern. Die Stadt vereint viele Sehenswürdigkeiten in einer Stadt und hat damit viel zu bieten. In 742 wurde das Bistum Erfurt errichtet und in dem Zuge wurde Erfurt das erste Mal erwähnt. Erfurt ist eine Universitätsstadt und einer der ehemaligen, berühmten Studenten war Martin Luther. Zudem hat der Fernsehsender KIKA hier seinen Sitz, weshalb man in der gesamten Stadt auch die berühmten KIKA-Figuren sehen kann. Ein weiterer Name von Erfurt ist Türmestadt, wegen der vielen Kirchen. Direkt vor der Festungsmauer, befindet sich dieser wunderschön bepflanzte Schriftzug von Erfurt.
Um bequem hoch zum Petersberg zu gelangen, gibt es den gläsernen Aufzug, der innerhalb weniger Sekunden zum Plateau führt, mit einer wunderschönen Aussicht auf die Stadt. Der gläserne Aufzug wurde zur Bundesgartenschau in 2021 erbaut.
Normalerweise laufe ich nicht gerne über Gitter oder andere komische Untergründe, aber hier bin ich ganz tapfer über das Plateau drüber gelaufen und wurde von Mama und Papa dafür gelobt. Von hier oben hat man eine tolle Aussicht über den Domplatz und auf den Dom St. Marien.
Beim laufen über das Plateau, hatten wir eine gute Sicht auf die Festungsmauer der Zitadelle Petersberg, der Bastion Leonhard. Die Zitadelle Petersberg ist eine ursprünglich kurmainzische, später preußische Stadtfestung des 17. bis 19. Jahrhunderts, die noch komplett erhalten ist.
Oben auf dem Petersberg befindet sich das „Thüringer Landesamt für Denkmalpflege“, welches sich um den Schutz, die Dokumentation und Forschung von Bau-, Kunst- und Bodendenkmalen in Thüringen kümmert. Neben Erfurt hat es auch noch einen Sitz in Weimar.
In der Nähe des Paradiesbaumes, befindet sich die KIKA-Figur „Fledermaus Fidi“. Fidi ist eine Kinderserie über Alltagskonflikte, die sich u.a. mit dem Thema Zähneputzen, Schlafen gehen und Spielzeug teilen beschäftigt. Es ist quasi eine Lernserie für Kinder.
Folgt man der Festungsmauer der Zitadelle, hat man eine tolle Aussicht über die Altstadt von Erfurt. Hier gibt es auch einige Bänke, die zum verweilen einladen, gerade bei schönem Wetter.
Auf dem Petersberg, darf natürlich die Klosterkirche „St. Peter und Paul“, auch genannt Peterskirche, nicht fehlen. Sie ist eine ursprünglich dreischiffige romanische Pfeilerbasilika. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Kirche umgewandelt in ein Magazin und Lagergebäude. Erst durch die Franzosen, dann durch die Preußen. Für die Buga 2021, wurde das Gebäude teilsaniert. Direkt neben der Peterskirche, befindet sich ein historischer Kloster- und Kräutergarten, mit vielen Heilkräutern.
In der Nähe der Defensionskaserne, befindet sich die „Himmelsschaukel“. Sie ist ein beliebtes Fotomotiv und bietet eine tolle Aussicht über die Stadt. Hier gibt es entlang der Festungsmauer auch wieder viele Sitzmöglichkeiten, die wir genutzt haben, um eine kurze Pause einzulegen. Ich hatte nämlich ziemlich Durst und musste mich kurz mit Leckerlis stärken, ehe es weitergehen konnte.
Neben der Peterskirche, befindet sich die Defensionskaserne. Sie ist eine ehemalige, militärische Anlage und das größte Gebäude auf dem Petersberg. Im Inneren befindet sich unter anderem eine Kriegsbäckerei. In den Mannschaftsräumen war Platz für 500 Soldaten. Seit 2000 steht die Defensionskaserne leer, kann aber besichtigt werden.
Über Treppen gelangt man weiter runter zum Petersberg, wo sich das „Stasi-Unterlagen Archiv“ befindet. Das Archiv verwaltet regionale Unterlagen, darunter Karteikarten, Akten und Fotos, die zur Aufarbeitung von SED-Unrecht dienen. Bürger können Akteneinsicht beantragen, um Informationen über Überwachung und Berichte der Staatssicherheit in der ehemaligen DDR zu bekommen.
Das West Caponier ist eine weitere, historische Sehenswürdigkeit auf dem Petersberg. Sie diente früher als Verteidigungsanlage und heutzutage wird das West Carponier als Restaurant und Biergarten genutzt und es gibt eine Weinhandlung darin.
Das Ravelin Anselm mit dem Friedenspulvermagazin befindet sich direkt hinter dem West Carponier, im Hauptgraben der Anlage. Es wurde in den Jahren zwischen 1665 und 1702 erbaut. Dort wurde in Friedenszeiten das Schwarzpulver gelagert, um es außerhalb der Kernfestung aufbewahren zu können. Es ist das einzige erhaltene Friedenspulvermagazin seiner Art in Deutschland.
Die Bastion Martin gehört mit zu den ersten Bauten der Festungsmauer. Sie wurde bereits im Jahr 1673 fertiggestellt. Man sieht hier auch einen Stadtmauerturm von 1423, der bei Bauarbeiten freigelegt wurde.
Die Mauerkronenbrücke wurde im Rahmen der Bundesgartenschau in 2021 gebaut, um die Bastion Martin, wieder mit der Zitadelle Petersberg zu vereinen. Die Mauerkronenbrücke hat eine Länge von 108m und ist behindertengerecht gebaut, da auf die Neigung von maximal 3% geachtet wurde.
Über den Bastionskronenpfad, gelangt man auf die Mauerkronenbrücke, welche zur Bastion Martin führt. Der Bastionskronenpfad verbindet die Zitadelle Petersberg nun wieder mit der Bastion Martin. Für den Bau der Lauentorstraße, wurde die Zitadelle in 1920 getrennt und somit war viele Jahre kein Rundweg mehr möglich.
Das Peterstor bietet einen weiteren Eingang zur Zitadelle, mit einem Weg, der steil nach oben geht. Es dient eigentlich als Haupteingang zur Zitadelle. Es wurde ab 1665 erbaut.
In der unteren Etage befinden sich die Kasematten, für Wachsoldaten und Geschütze. Das Torhaus hat zur Verteidigung 2 Fallgitter, welche bei Bedarf heruntergelassen werden können. 1671 wurde das Kommandantenhaus, über das Torhaus gebaut. Im Kommandantenhaus befindet sich eine Ausstellung, die man besuchen kann.
An der alten Mauer vor dem Besucherzentrum, befindet sich ein historischer Briefkasten. Der restaurierte Briefkasten aus vergangener Zeit, ist noch immer in Benutzung und wird regelmäßig durch die Deutsche Post geleert. Am Ausgang zum Lauentor/Ecke Petrinistraße, befindet sich auch noch ein altes Wachgebäude.
Das Besucherzentrum am Petersberg ist die zentrale Anlaufstelle für alle interessierten Besucher, die mehr über die Zitadelle erfahren möchten. Man erhält dort Kartenmaterial und Downloads für die App der Zitadelle. Zudem befindet sich hier ein Ticketshop für die Ausstellungen und Führungen. Puh Leute, ich sag euch, Erfurt ist ganz schön groß und es gibt viel zu entdecken. Ich brauche eine kurze Pause.
Unterhalb der Bastion Kilian, befindet sich der Kommandantengarten, welchen man von dem Bastionskronenpfad aus, wunderbar bestaunen kann. Früher diente der Kommandantengarten als repräsentativer Ort für die adligen Kommandanten. Heutzutage wird er genutzt um auf Führungen zu warten, die gerne von hier starten oder auch einfach zum entspannen.
Die Bastion Kilian wurde mit als erstes als Festungsmauer ab 1665 erbaut, ebenfalls im neuitalienischen Stil, wie die anderen Bastionen. Sie wurde nach dem Heiligen Kilian benannt.
Nachdem wir uns die Zitadelle nun ausgiebig angeschaut hatten, ging es für und weiter in Richtung Innenstadt. Unser erster Halt war das Theater Erfurt. Das Erfurter Theater ist ein Neubau aus dem Jahr 2003. Das Theater bietet Musiktheater- und Konzertangebote an. Auf dem Theaterplatz befindet sich zudem noch ein Zwingermauerrest.
Hier befindet sich auch eine weitere KIKA-Figur und zwar die von „Herr Fuchs und Frau Elster“. Ich fand den Fuchs ja sehr interessant und musste ihn erst mal beschnuppern. Herr Fuchs und Frau Elster waren Teil des Sandmännchens.
Weiter ging es zu St. Martini, einer römisch-katholischen Filialkirche. Die Kirche wurde 1248 erbaut, brannte aber im Jahr 1472 ab. Nur der Turm hat das Feuer überstanden und wurde bis 1758 wieder komplett aufgebaut. Im Dezember 2026 soll die Kirche durch den Kirchenvorstand geschlossen werden.
Der Benary Speicher wurde 1887 als Lagerspeicher für Samen der Firma Benary erbaut. Seit 2001 dient es als Druckereimuseum und Schaudepot.
Die Alte Oper wurde 1867 im klassizistischen Stil errichtet und ist auch heute noch das größte Theater der Stadt. Ihr seht es hier auf den Bildern von der Rückseite. Für uns kein wirklich schöner Anblick. Wegen nötiger Sanierungen, wurde die Alte Oper im Jahr 1997 durch die Stadt geschlossen und es entstand das neue Theater am Theaterplatz, welches wir euch schon vorgestellt haben. Die Alte Oper wurde von einem privaten Investor gekauft und saniert. Noch immer finden hier Aufführungen statt.
Weiter ging es für uns zur Stadtmauer am Rosswehr. Es sind Reste aus dem 12. Jahrhundert ausgebautem, inneren Verteidigungsringes.
Am Herrmannsplatz in der Altstadt, befindet sich der Herrmanns Brunnen. Es ist eine Gedenksäule aus dem Jahr 1876, zu Ehren des Stadtrates Carl Herrmann.
Die Hohe Domkirche St. Marien zu Erfurt, ist ein beeindruckendes Gebäude und der Bau wurde bereits 742 begonnen. Der Dom entstand über mehrere Bauphasen hinweg und wurde im Jahr 1372 fertiggestellt. Er hat die größte, freischwingende mittelalterliche Glocke der Welt, die Gloriosa. Der Dom hat eine Höhen von ca. 81 Metern. Der Dom kann besichtigt werden, um sich die Kunstschätze anzuschauen, aber leider nur ohne Hund. Es führen etwa 70 Stufen hoch zum Dom. Der Dom wurde im Baustil der Romantik und Gotik erbaut.
Wir sind durch die Stiftsgasse in Richtung Dom gelaufen. Hier konnte ich erst mal meine Pfoten kühlen und man wurde mit einem tollen Blick auf die St. Severikirche belohnt. Die St. Severikirche steht direkt neben dem Dom St. Marien, auf dem Domberg. Sie ist eine römisch-katholische Kirche im gotischen Stil. Die heutige Kirche St. Severi, wurde nach einigen umbauten und behobenen Schäden des Stadtbrandes, ca. 1500 fertiggestellt.
Auf dem Domplatz befindet sich das Landgericht Erfurt. Das Gerichtsgebäude wurde zwischen 1874 und 1879 im Stil der Neugotik errichtet.
In der Marktstraße befindet sich die Allerheiligenkirche, eine römisch-katholische Kirche aus 1117. Sie ist eine Nebenkirche des Erfurter Doms und liegt in der Altstadt. In 1222 wurde sie bei dem Stadtbrand zerstört und bis ins 14. Jahrhundert im gotischen Stil wieder aufgebaut. Erfurt hat insgesamt über 25 Kirchen.
Ebenfalls in der Marktstraße „Nr. 25“, befindet sich das schmalste Haus Erfurts. Es verfügt über 4 Etagen und ist nur ca. 3,50m breit.
Weiter ging es für uns in die Straße „Große Arche“, in Richtung Naturkundemuseum. Das Museum befindet sich im Gebäude eines ehemaligen Waidspeichers. Hier gibt es eine Dauerausstellung zu Wald, Feld, Stadt und Erdgeschichte und immer wieder wechselnde Sonderausstellungen. Auch hier dürfen Hunde wegen der sensiblen Exponate nicht mit rein.
Als nächsten Punkt auf unserer Liste, hatten wir die Predigerkirche, eine Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Die ursprüngliche Kirche wurde zwischen 1340-1350 abgerissen und im gotischen Stil neu aufgebaut. Der Neubau und die weiteren Umbauten der Predigerkirche, dauerten fast bis ca. 1500. Sie ist eine der wenigen erhaltenen Bettelordenskirchen.
Direkt neben er Predigerkirche, befindet sich das Predigerkloster. Vom Predigerkloster ist nur noch der Ostflügel erhalten, welcher in 1279 erbaut wurde. Hier gibt es auch einen Predigerkeller, welcher von der evangelischen Jugend genutzt wird. Im Innenhof des Klosters war es schön ruhig und wir haben viele Sitzmöglichkeiten gefunden, die wir für eine ausgiebige Pause genutzt haben. Für mich gab es Hundewürstchen und ein paar Leckerlis. Natürlich auch Schlappi.
Gut gestärkt, ging es weiter zur Barfüßerkirche, einer alten Kirche aus dem Mittelalter. Sie wurde im 14. Jahrhundert als Klosterkirche erbaut. Während des Krieges in 1944, wurde die Kirche durch eine Luftmine zerstört.
Der Chor wurde damals notdürftig repariert und zwischenzeitlich gab es in der Kirche ein Museum, welches aber in 2012 geschlossen wurde. Seit 2012 gibt es immer mal wieder die Möglichkeit, sich die Kirche von Innen anzuschauen. Im Inneren befindet sich das älteste erhaltene, christliche Grabmal der Stadt.
Den Paulsturm hätten wir fast vergessen. Er ist der Turm der ehemaligen Paulskirche, die im 18. Jahrhundert beim Stadtbrand vollständig zerstört wurde und daher ist nur noch der Paulsturm übrig. Er steht gegenüber der Predigerkirche und wurde im Jahr 1469 fertig gebaut. Er diente als Glockenturm der Predigerkirche. In der Meister-Eckehart-Straße befindet sich ein Luftschutzkeller. Er ist einer der wenigen, in Thüringen noch erhaltenen Luftschutzkellern und verfügt über die original Ausstattung und Raumaufteilung von früher. Er bot Platz für 50 Menschen und dient heute als Museum, welches man im Rahmen von Führungen oder Veranstaltungen besichtigen kann.
Im Gebäude der Kurmainzischen Statthalterei, befindet sich die Thüringer Staatskanzlei. Die Staatskanzlei ist Amtssitz des Thüringer Ministerpräsidenten.
Gegenüber der Staatskanzlei, haben wir eine weitere KIKA-Figur gefunden und zwar „Tabaluga“. Tabaluga ist ein kleiner, grüner Drache, der u.a. von dem Sänger „Peter Maffay“ erdacht wurde.
St. Wigbert ist eine römisch-katholische Filialkirche aus 1473. Sie wurde erbaut im spätgotischen Stil. Über den Innenhof von St. Wigbert, gelangt man zu dem Luftschutzkeller.
Der Turm der Kirche, stammt aus dem Jahre 1409 und diente bis 1848 als Feuerwachturm, welcher bewohnt wurde.
Wo sich Regierungs- und Neuwerkstraße kreuzen, befindet sich der „Alte Angerbrunnen“. Es ist ein barocker Brunnen aus dem Jahre 1890. Das dritte Bild zeigt den „Neuen Angerbrunnen“, welcher in der Nähe der Einkaufspassage am Anger 1 steht. Erbaut wurde er ca. 1980.
Unweit des alten Angerbrunnens, befindet sich der Bartholomäusturm aus dem Jahr 1282, welcher zur Bartholomäuskirche gehörte. Diese wurde aber bei einem Brand komplett zerstört und nur der Turm blieb übrig. Der Turm ist 35m hoch und beherbergt ein Carillon (Turmglockenspiel). Es hat 60 Bronzeglocken und spielt täglich um 10, 12 und 18 Uhr. An der Fassade des Gebäudes von „Peter Pane“, befindet sich ein Bismarck Denkmal.
In der Nähe des Naturkundemuseum, befindet sich das „Haus zum Sonneborn“ aus dem Jahre 1536. Vermutlich wurde es früher als Waidspeicher genutzt. Heute befindet sich darin ein Standesamt und wird gerne für Hochzeiten genutzt.
In der Straße „Anger“, befindet sich das Kunstmuseum Erfurts. Dort gibt es Gemälde, Musikinstrumente, Skulpturen und historische Räume zu bestaunen. Das Gebäude entstand bis 1711 als Barockbau. Früher beherbergte es die Waage Erfurt, womit Handelswaren verzollt werden konnten.
Am Anger befindet sich das ehemalige Hauptpostamt aus dem Jahr 1886. Es wurde damals durch die Kaiserliche Reichspost im neogotischen Stil errichtet. Am Anger haben wir auch eine weiter KIKA-Figur gefunden und zwar die von „Maus und Elefant“ aus, die Sendung mit der Maus. Mama sagt, dass war mit eine ihrer Lieblingsserien als Kind. Die Kindersendung gibt es seit 1971 und wird noch immer produziert.
In der Nähe von St. Gregor in Erfurt, befindet sich das Luther-Denkmal. Martin Luther (1483 – 1546), war ein deutscher Augustinereremit und Theologieprofessor. Er wurde zum Urheber der Reformation (kirchliche Erneuerungsbewegung).
St. Gregor oder besser bekannt als Kaufmannskirche, ist eine Kirche, welche nach einem Brand bis 1368 im gotischen Stil wieder aufgebaut wurde. Martin Luther predigte 1522 in dieser Kirche. Es ist eine evangelische Kirche, in der im Jahre 1668 die Eltern von Johann Sebastian Bach getraut wurden. Sie gilt als Hauskirche der Familie Bach.
In der Kürschnergasse 7, befindet sich das Haus „zum roten Horn“. Es ist ein gotischer Ständerbau aus dem Jahre 1386 mit einem romanischen Keller. Heute beherbergt es das Restaurant „Übersee“.
Stellt euch mal vor, am Junkersand habe ich Enten in der Gera beobachtet und auf einmal sehe ich das so komische Vögel, ähm Figuren in einem Boot. Mama sagt, es sind die KIKA-Figuren „Käpt’n Blaubär und Hein Blöd“. Käpt’n Blaubär ist bekannt aus der Sendung mit der Maus und es gibt sie wohl seit 1991. Mein Menschenbruder Martin, hat die als Kind wohl auch gerne geschaut, denn die Sendung wurde bis 2012 gedreht und wird noch heute ausgestrahlt.
Ebenfalls am Junkersand, befindet sich das Wohnhaus der Familie Bach.
Auf der Rathausbrücke in Erfurt, haben wir eine weitere KIKA-Figur gefunden und zwar „Pittiplatsch“. Pittiplatsch und Schnatterinchen waren Puppenfiguren aus der DDR und es gibt sie seit 1959.
Die Krämerbrücke ist die längste, bebaute und bewohnte Steinbrücke Europas. Sie hat eine Länge von 120 Metern und ist mit 32 schmalen Fachwerkhäusern bebaut. Ursprünglich waren es 62 Häuser. Das Wahrzeichen von Erfurt wurde 1325 erbaut und überspannt die Gera, die darunter fließt. Sie besteht aus insgesamt 6 Brückenbogen. Hier findet jährlich im Juni das Krämerbrückenfest statt.
Wir wollten zum Pegel Erfurt und ich habe einen tollen Durchgang unter den Häusern gefunden und konnte mich dort gleich etwas abkühlen. Hier kann man direkt an der Krämerbrücke, den Pegel ablesen und schauen, wie sehr die Höhe der Gera bei Regen schwankt.
Weiter ging es für uns zur Schottenkirche „St. Nicolai und Jacobi“, einer römisch-katholischen Filialkirche. Sie ist die ehemalige Klosterkirche des Schottenklosters St. Jacob. Bis ca. 1200 wurde der Bau fertiggestellt und auch diese Kirche, soll im Dezember 2026 geschlossen werden.
Der Kaisersaal Erfurt ist ein Kultur- und Kongresszentrum in der Altstadt. Die Universität baute 2 Gebäude in der Futterstraße in 1769 in den Kaisersaal um. Viele Berühmte Künstler waren oft hier, so u.a. Goethe, Schiller, Paganini und Clara Schumann. In 1831 wurde der Kaisersaal im klassizistischen Stil neu erbaut.
Im „Haus zum Stockfisch“, befindet sich das Stadtmuseum Erfurt. Es ist ein bedeutendes Bürgerhaus der Renaissance und wurde 1607 erbaut. Im Museum erfährt man alles zur Erfurter und europäischer Geschichte.
In der Gotthardstraße haben wir noch eine KIKA-Figur gefunden und zwar die von „Moppi und Schnatterinchen“. Moppi hat zusammen mit Pittiplatsch und Schnatterinchen die Herzen der Kinder erobert. Moppi ist ein liebenswerter, aber tollpatschiger Hund. Moppi gibt es seit 1976.
Am Benediktsplatz/Ecke Krämerbrücke, befindet sich die „Kleine alte Waage“. Ein Gebäude aus dem Jahr 1354. Seit Mitte des 15. Jahrhunderts wurde es als Lager- und Speichergebäude genutzt.
In Erfurt gibt es das ehemalige Augustinerkloster und die Augustinerkirche, welche ab 1277 erbaut wurden. Zwischen 1505 und 1511 lebte Martin Luther hier als Mönch. Das Kloster ist eine Luther-Gedenkstätte.
Unweit des Klosters, befindet sich der Nikolaikirchturm aus dem Jahre 1360. Früher gehörte die Nikolaikirche zu dem Turm, allerdings brannte sie in 1744 komplett ab und nur der Turm blieb übrig. Im Erdgeschoss des Nikolaikirchturms, befindet sich die Elisabethkapelle. Er zählt zu den ältesten und wertvollsten Kunst- und Kulturobjekten Erfurts.
Gut versteckt in einem Hinterhof in der Augustinerstraße, in der Nähe der Lehmannsbrücke, befindet sich die Georgenburse. Es ist das ehemalige Wohnhaus von Martin Luther. Er lebte von 1501 bis 1505 hier, während seiner Studentenzeit. Etwas oberhalb der Lehmannsbrücke, findet man „Venedig“. Eine idyllische, inselartige Grünanlage nahe der Altstadt, die durch die Verzweigung der Gera in mehrere Arme entsteht und viele Sitzmöglichkeiten bietet.
Diese Mittelalterliche Mikwe befindet sich an der Krämerbrücke und ist ein UNESCO-Welterbe. Die Erfurter Mikwe ist ein jüdisches Ritualbad, welche 2007 bei Ausgrabungen entdeckt wurde. Die Mikwe kann im Rahmen einer Führung besucht werden.
Das Gebäude „Zum schwarzen Horn“, ist ein Gebäude im Renaissance Stil. Es wurde 1499 erbaut und diente als Druckerwerkstatt. Hier wurden die Schriften von Martin Luther gedruckt und die Rechenbücher von Adam Riese.
In der Kunsthalle Erfurt gibt es zeitgenössische Bildende Kunst zu bestaunen. Die Kunsthalle liegt am Fischmarkt im „Haus zum roten Ochsen“. Das Haus wurde 1392 erbaut und in 1562 im Renaissance Stil umgebaut.
Das „Steinerne Haus“ ist ein mittelalterlicher Steinbau. Es ist ein 1250 erbautes Wohnhaus, welches im jüdischen Besitz war. Es sind noch viele Strukturen von damals erhalten, wie die Ausstattung des Obergeschossraumes mit spitzbogiger Lichtnische mit Rauchabzug und kaum veränderten Außenwänden mit Ritzfugen. Ganz in der Nähe, befindet sich die „Alte Synagoge“, eine der ältesten Synagogen Europas. Sie ist über 900 Jahre alt. Leider war sie so versteckt, dass wir sie nicht gefunden haben. Aber vielleicht habt ihr bei eurem Besuch mehr Glück.
Der Johannesturm gehörte ursprünglich zur Johanneskirche, welche in den Jahren zwischen 1469 und 1486 als gotische Kirche erbaut wurde. Sie wurde ca. 1819 abgerissen und nur der Johannesturm blieb übrig.
Der Wenigemarkt in Erfurt, liegt an der Krämerbrücke und ist ein kleiner Marktplatz mit Kneipenviertel und Cafés. Hier gibt es auch einen Brunnen mit einer Bronzeskulptur „Raufenden Knaben“ aus dem Jahr 1975. Ein wichtiges Gebäude am Wenigemarkt ist die Ägidienkirche. Sie bildet den östlichen Zugang zur Krämerbrücke. Die Ägidienkirche ist eine gotische Kirche aus dem Jahre 1110. Sie wurde in 1293 zerstört und bis 1325 mit Bruchsteinen wieder aufgebaut. Wer möchte kann die 128 Stufen zum Turm der Kirche erklimmen und hat einen tollen Ausblick über die Stadt. Der Kirchturm ist 33 Meter hoch.
Das Erfurter Rathaus ist ein Bau im neugotischen Stil und wurde im Jahr 1870 in seiner heutigen Form erbaut. Hier hat die Verwaltung ihren Sitz und es finden immer wieder Veranstaltungen im Rathaus statt.
Hier seht ihr den Fischmarkt von Erfurt. Er ist ein zentraler, historischer Platz und befindet sich in der Altstadt von Erfurt. Er ist umgeben von Patrizierhäusern und dem Rathaus. Zudem gibt es dort viele Cafés und Geschäfte. Früher diente es als Marktplatz.
Direkt beim Rathaus am Fischmarkt, befindet sich ein Bronzemodell der Erfurter Altstadt. Zudem gibt es dort den Römer, eine Statue eines römischen Kriegers aus dem Jahre 1591. 1868 kam der Römer an seinen jetzigen Standort
Ebenfalls am Fischmarkt, befindet sich eine weitere KIKA-Figur, „Bernd das Brot“. Es ist eine sprechende Figur in Form eines Kastenweißbrotes. Bernd das Brot gibt es seit 2000 im KIKA Fernsehen.
Auf dem Weg zum Kulturhof, kamen wir noch an der alten Uni Erfurt „Collegium Maius“ vorbei. Die Uni wurde 1379 gegründet und Martin Luther studierte ab 1501 hier.
Im ältesten, historischen Stadtkern, liegt der „Kulturhof Krönbacken“. Es ist ein ehemaliger Handelshof mit Waidspeicher. Er stammt aus dem 12. Jahrhundert.
Die Michaeliskirche Erfurt befindet sich neben der alten Uni von Erfurt. Es ist eine evangelische Universitätskirche aus dem Jahre 1183. Martin Luther besuchte die Messen der Michaeliskirche und predigte im Jahr 1522 hier.
Die Laasphe Kapelle „Dreifaltigkeitskapelle“ gehört zur Michaeliskirche und ist das nördliche Seitenschiff. Der Bau wurde um 1500 vollendet und nach Johannes Bonemilch von Laasphe benannt, da er die Kapelle gestiftet hatte.
Das war unser Tag in Erfurt. Hier gibt es wirklich viel zu sehen und Erfurt ist eine tolle Stadt mit historischen Sehenswürdigkeiten. Mir haben danach die Pfötchen gebrannt und daher empfehlen wir euch den Besuch in Erfurt eher mit einer Übernachtung, damit ihr mehr Zeit habt, euch die Stadt anzuschauen. Wir können euch einen Besuch wirklich empfehlen und auch wenn wir Hunde nicht mit in die Gebäude rein dürfen, gibt es auch für uns genug zu sehen und zum schnüffeln. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.
Rye ist ein kleines Städtchen mit ca. 5000 Einwohnern und gehört zur Grafschaft East Sussex in Südostengland. Es liegt nahe an der Küste, am Fluss Rother. Im 18. Jahrhundert war Rye Zentrum des Schmuggels von Alkohol und Tee. Die berüchtigte Hawkhurst Gang operierte in der Region. Das Stadtbild wird geprägt von Kopfsteinpflaster und historischen Häusern.
Im Mittelalter war es ein berühmter Seehafen und gehörte zum mittelalterlichen Bündnis „Cinque Ports“. Doch durch Versandung der Küstenlinie verlagerte sich das Meer um 3 Kilometer. Somit liegt Rye heute im Landesinneren. Aber durch den Fluss und Ebbe/Flut, können hier weiterhin kleinere Schiffe/Boote fahren. Er zählt immer noch zu einem der wichtigsten Fischereihäfen.
In wenigen Kilometern, gelangt man an die Küste zum Rye Harbour Nature Reserve (Winchelsea Beach), wo es tolle Wanderwege und viel Natur gibt. Der Strand hier ist mit Steinen versehen. Aber gleich gegenüber liegt Camber Sands, mit einem wunderschönen Sandstrand, Restaurants und Lifeguards (Rettungsschwimmer). Ihr solltet allerdings zeitig dort sein, bevor alle Parkplätze weg sind. Hunde sind am Strand von Camber Sands ebenfalls erlaubt. Auch hier bitte auf die Schilder achten.
Ich selber würde lieber den Strand mit Steinen, Winchelsea Beach, bevorzugen, da hier deutlich weniger los ist und man seine Ruhe hat. An manchen Tagen wenn wir dort waren, kamen nur 1-2 andere Personen. Man kann hier genauso toll baden und auch Hunde sind zum Teil am Strand erlaubt. Ihr solltet auf die Schilder achten. Auch ein Strandspaziergang am Abend ist toll.
Camber Castle ist eine historische Festungsruine südlich von Rye. Die Anlage wurde im 16. Jahrhundert gebaut, um die englische Küste vor möglichen Angriffen aus Europa zu schützen. Camber Castle ist architektonisch interessant, weil es speziell für Artillerie (Kanonen) gebaut wurde. Es gibt runde Bastionen für Kanonen und dicke Steinmauern. Es ist eine runde Festung mit mehreren Verteidigungsringen und wurde ursprünglich für 5 Bastionen erbaut.
Camber Castle wurde zwischen 1539 und 1544 unter dem englischen König Henry VIII errichtet. Der Bau war Teil eines großen Verteidigungsprogramms gegen eine mögliche Invasion durch Frankreich und das Heilige Römische Reich. Diese Festungen nennt man Device Forts. Sie hatte die Aufgabe, Schiffe, die in den Hafen einfahren zu kontrollieren, die Küste am Ärmelkanal zu verteidigen und zum Schutz der Stadt Rye.
Das Städtchen Rye ist zwar klein, hat aber trotzdem tolle Einkaufsgassen mit Restaurant, Cafe`s, Bars, Antiquitätenläden, Souvenirshops und Bekleidung. Wir haben hier die beste Pizza in England gegessen, bei Yummies Pizza & Kebap. Es gibt auch einen typisch englischen Markt mit Kleidung, Büchern, Obst und Gemüse, über den man unbedingt schlendern sollte. Eine berühmte Straße in Rye ist die „Mermaid Street“, wo sich auch das „Mermaid Inn“ befindet. Ein Gasthaus aus dem 12. Jahrhundert.
Neben einiger historischer Gebäude, Tore wie dem Landgate und Mauern in Rye, befindet sich hier auch das Rye Castle, auch genannt Ypres Tower. Rye Castle ist eines der ältesten Gebäude der Stadt. Die Festung wurde im Mittelalter gebaut und diente der Verteidigung der Stadt gegen Angriffe von See. Der Turm wurde im 13. Jahrhundert (um 1249–1250) errichtet, nachdem Rye mehrfach von französischen Truppen angegriffen worden war. Es diente auch als Gefängnis für Verbrecher, Hexen und Schmuggler. Mittlerweile ist es ein Museum.
Direkt neben der Stadt, liegt das riesige Naturschutzgebiet mit einer Größe von 4500 Hektar. Es bietet wichtige Brutplätze für Seevögel und Lebensraum für seltene Pflanzen und Insekten. Typische Tiere die hier zu sehen sind: Seeschwalben, Austernfischer, Möwen und Zugvögel. Das Gebiet gehört zu den bedeutendsten Vogelbeobachtungsorten in Südengland.
Rye ist ein malerischer Küstenort mit vielen Fachwerkhäusern, historischen Gebäuden, wie dem historischen Stadttor „Landgate“ und kleinen Einkaufsgassen, was es wirklich interessant macht. Hier kann man zur Ruhe kommen und wer Trubel haben möchte, ist in 1,5 Stunden nach London gefahren oder in die umliegenden, größeren Städte. Wir können euch einen Besuch sehr empfehlen, denn gerade durch die Natur, ist es auch ein toller Ort für euren Hund.
Hallo Freunde, auf unserem Trip durchs Ruhrgebiet, stand natürlich auch ein Stadionbesuch des Signal Iduna Parks in Dortmund an. Leider dürfen Hunde dort nicht mit rein, auch nicht zu einem Stadionbesuch. Also sind Martin und Mama alleine dorthin und ich habe mich derweil im Hotel ausgeruht.
Der Signal Iduna Park ist seit 1974 die Heimspielstätte von Borussia Dortmund (BVB) und wird auch gerne das Westfalenstadion genannt. Mit einer Kapazität von fast 81.400 Plätzen, ist es das größte Stadion Deutschlands.
Das Stadion liegt im Bezirk Innenstadt-West, an der Strobelallee. Man kann direkt davor parken, wenn man das Stadion im Rahmen der Stadiontour besucht. Bei einem Spiel sollte man allerdings einen P+R Parkplatz nutzen, der etwas außerhalb liegt. Von dort fahren Shuttle-Busse zum Stadion, zumindest an Spieltagen.
Das Stadion ist für seine „gelbe Wand“ bekannt, womit die Stehplätze gemeint sind. Sie gilt mit 25.000 Stehplätzen als größte Stehplatztribüne Europas.
Bei der Stadiontour hat man die Möglichkeit, die Tribünen zu besuchen und normalerweise auch die Trainerbank. Da bei unserem Besuch eine Veranstaltung anstand, war der Bereich leider gesperrt.
Weiter ging es für uns in die Spielerkabine des BVBs, welche zu manchen andere Spielerkabinen, doch recht groß ist. Es gibt auch einen großen Dusch- und Wellnessbereich.
Der Signal Iduna Park ist eines der wenigen Stadien, welches ein eigenes Gefängnis, ein sogenanntes „Fan-Gefängnis“ hat. Das habe ich hier zum ersten Mal gesehen, denn in der Allianz Arena gibt es das wohl auch, wurde dort bei der Stadiontour aber nicht gezeigt. Es ist ein riesiger Raum mit einer Bank und um die Ecke hinten, sind die Toiletten. Das gibt es auch noch mal für Frauen, damit die Geschlechter getrennt werden können.
Nach der Stadiontour, ging es für uns noch ins BVB Museum, ins „Borusseum“, welches links vom Stadion gelegen ist. Hier wird die Vereinsgeschichte, seit der Gründung in 1909, dokumentiert.
Das Museum wurde in 2008 eröffnet und ist auf eigene Faust zu erkunden. Man kann aber auch eine professionelle Führung buchen. Neben einer festen Ausstellung, die im Jahr 2018 komplett neu aufgebaut wurde, gibt es auch immer wieder Wechselausstellungen mit verschiedenen Themen.
Bereits bei unserer Stadiontour in Liverpool (England), haben wir einiges über Jürgen Klopp erfahren. Aber auch beim BVB ist er eine große Nummer, denn er hat den Verein im Jahr 2011 zur Meisterschaft, im Jahr 2012 zum double und im Jahr 2013 ins Champions League-Finale. Hier sieht man seine zerbrochene Brille, die beim Jubel wegen des Sieges gegen den FC Bayern, kaputt gegangen ist.
Im Museum gibt es einen große Wand mit geballter Ladung Geschichte des Vereins. Hier sieht man alte Trikots, Eintrittskarten, die ersten Stühle des Stadion uvm. Eine alte Jukebox steht hier auch und sie funktioniert sogar.
Petra Strücker gilt als Dienstälteste Mitarbeiterin des BVBs. Im Museum kann man ihren Arbeitsvertrag sehen und einiges über ihren Arbeitsbereich erfahren. Nach 42 Dienstjahren, wurde sie 2023 in den Ruhestand verabschiedet. Sie betreut trotzdem auf Minijob-Basis einige Fan-Clubs auch weiterhin.
Na, kennt ihr alle das Vereinslied der Borussia? Ich kannte es nicht, aber hier kann man es wunderbar auswendig lernen.
Im Borusseum sind sämtliche gewonnene Pokale der letzten Jahrzehnte ausgestellt. Unter anderem der Pokal der deutschen Meisterschaft, des DFB-Pokals und der Champions League.
Wenn man die alten Eintrittspreise von damals sieht, glaubt man nicht, wie teuer ein Ticket mittlerweile geworden ist. Kennt ihr noch Ottmar Hitzfeld? Er hat 1991 als völlig Unbekannter das Traineramt des BVB übernommen und hat die Doppelmeisterschaft 1995 und 1996 geholt. Danach wurde die Mannschaft mit ihm als Trainer Gewinner der Champions League und des Weltpokals. Danach war er weltberühmt und mit seinem Markenzeichen, dem Trenchcoat, erkannte ihn jeder.
Das Museum ist toll gemacht und auf jeden Fall einen Besuch wert. Wir können es euch sehr empfehlen. Recht neben dem Stadion, befindet sich die BVB Fanwelt. Ein Fanshop auf 2 Etagen.
In der Fanwelt gibt es sämtliche Trikots, die man sich vor Ort nach seinen Wünschen konfigurieren kann, Schuhe und eine große Auswahl an Fußbällen.
Das Maskottchen, die Biene Emma, darf natürlich auch nicht fehlen. Und für Kinder gibt es eine eigene Spieleecke „Emmas Ecke“ mit verschiedenen Spielsachen.
Und wenn die Kinder quengelig werden, kann man sie wunderbar mit einem Eis oder einem Stück Kuchen ruhig stellen. Ich kenne das aus Erfahrung, denn es funktioniert auch bei großen Kindern noch. Es gab auch noch einen Kicker, wo man Tickets für ein Heimspiel gewinnen konnte.
Die Stadiontour, der Besuch des Museums und danach der Besuch in der BVB Fanwelt, war ein toller Ausflug. Wenn ihr euch für Stadien interessiert, solltet ihr auf jeden Fall den Signal Iduna Park in Dortmund besuchen. Da ich so brav im Hotel gewartet habe, hab ich sogar noch was ganz tolles bekommen und zwar die Biene Emma. Ich hab mich so sehr darüber gefreut. Dafür warte ich gerne im Hotel. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.
Hallo Freunde, auf meiner Tour durch die Niederlande, habe ich die schöne Stadt Roermond unsicher gemacht. Geparkt haben wir auf einem günstigen und zentralen Parkplatz am Wilhelminaplein und haben von dort aus, auch unsere komplette Tour geplant.
Infos zu Roermond:
Roermond liegt in der niederländischen Provinz Limburg, nahe der deutschen und belgischen Grenze und hat ca. 62.000 Einwohner. Roermond ist eine charmante Stadt im Süden der Niederlande, wo sich Geschichte, Wasser und entspanntes Lebensgefühl treffen. Zwischen Maas und Roer gelegen, wirkt die Altstadt überschaubar und gemütlich: kleine Gassen, historische Fassaden, Cafés mit Blick aufs Wasser. Alles fühlt sich nah an und ist perfekt für einen Stadtbummel ohne Eile.
Das Designer Outlet wiederum bringt Hektik und viele Menschen aus ganz Europa hier her. Davon spürt man aber in der Stadt nichts, da das Designer Outlet auf der anderen Seite des Ortes liegt.
Los geht es zur Stadttour:
Als erstes kamen wir an der Villa Casimir (De Cattentoren), einem historischen Gebäude vorbei. Es ist eine schlossähnliche Villa namens Haus Ernst Casimir und wurde 1908 für einen Bezirksrichter erbaut. Heute ist es eine moderne Seniorenresidenz.
Weiter wollten wir zur Ursulinenkapelle und dem Hexenhaus (De Kazemat) und mussten leider schnell feststellen, dass man hier nicht weiter kommt. Ein Überweg über die Straße gibt es nicht und von der anderen Seite, kam man ebenfalls nicht an das Gebäude heran.
Die Ursulinenkapelle ist ein wenig bekanntes Bauwerk. Sie liegt versteckt zwischen einem Bürogebäude und mehreren anderen Gebäuden. In der Nähe der Kapelle befindet sich das Heksenhuuske (Hexenhaus).
Daher ging es für uns dann weiter durch die süßen Gassen von Roermond. Hier begegnen einem viele freundliche Leute, die im vorbei fahren oder laufen grüßen. Man kommt sich hier dadurch sehr willkommen vor und auch ich, bekomme immer wieder ein Lächeln von den Leuten, aber ich bin ja auch ein süßer Golden Retriever. Hier seht ihr das Bistum von Roermond.
Im Innenhof des Bistums, versteht sich die Caroluskapel. Die Carolus-Kapelle verfügt über einen historischen Kreuzgang und Kreuzganggarten. Im Inneren befindet sich eine Rokokodecke und eine beeindruckende Orgel. Die Geschichte der Kirche, reicht zurück bis ins 14. Jahrhundert. Die Kapelle und das angrenzende Kloster beherbergten einst Kartäusermönche, den strengsten Mönchsorden der katholischen Kirche.
Der Marktplatz in Roermond ist ein zentraler Platz der Stadt, mit vielen historischen Gebäuden und vielen Cafés und Restaurants, die gerade bei schönem Wetter, zum verweilen einladen. Jeden Samstag, findet hier auch ein Wochenmarkt statt.
Das Stadthuis (Rathaus) gibt es bereits seit 1399, allerding wurde es bei einem Stadtbrand in 1554 völlig zerstört, wie viele andere Teile des Stadtzentrums auch. Es wurde daher in den folgenden Jahren wieder aufgebaut und hat um 1700 seine heutige Fassade erhalten. Jeden Tag, um die Mittagszeit, drehen sich die Statuen des Glockenspiels auf dem Rathaus.
Direkt am Marktplatz, in einer Seitenstraße, befindet sich die Sint Christoffelkathedraal, eine Bischofskirche des römisch-katholischen Bistums. Sie ist dem heiligen Christophorus gewidmet.
Mit dem Bau der Kirche wurde in 1410 begonnenen und die Fertigstellung erfolgte im Verlaufe des 16. Jahrhunderts. Im Zweiten Weltkrieg trug die Kirche schwer Schäden davon, als deutsche Truppen am Tag vor der Befreiung der Stadt, den 78 m hohen Turm sprengten. Der Turm wurde nach dem Krieg wiederhergestellt. Ein Erdbeben im Jahr 1992 führte zu erneuten Schäden, welche durch eine Renovierung behoben wurden.
Im Inneren gibt es einen Sakramentsaltar aus Naturstein und im Altar ist der Tabernakel und ein Bronzekreuz aus geschmolzenen Teilen einer Glocke und der ehemaligen Christophorusskulptur des Turmes zu finden. Vom Rattenturm aus, hat man einen tollen Blick auf den Turm der St. Christoffelkirche.
Der Rattentoren (Rattenturm) ist der letzte erhaltene Stadtturm (der ehemaligen Stadtmauer) aus dem Jahr 1300. In den Jahren 1613/14 diente der Turm als Gefängnis für Frauen, die der Hexerei beschuldigt wurden. Die Angst vor Hexen war damals im Land und auch in Roermond tief verwurzelt. Da der Turm nach dem Abriss der Stadtmauer zerfiel und es dort viel Ungeziefer gab, erhielt er den Namen Rattenturm, denn eigentlich hieß er Glockenturm.
Mama fand die Ampeln hier toll, da durch eine Grafik die Zeit runter gezählt wird und man genau weiß, wie lange man noch warten muss, bis es grün wird.
Weiter ging es zur Roerkade, welche sich entlang des Flusses Rure mit Blick auf den Stadtteil St. Jakob befindet. Man hat einen tollen Blick auf die alte Steinbrücke (Maria Theresia Brug) aus dem 14. Jahrhundert und es gibt die Möglichkeit, von hier aus eine Bootstour zu machen. Die Roerkade ist auch eine Partymeile mit vielen Kneipen und Bars. Martin musste gut aufpassen, dass ich nicht in Scherben trete, also passt gut auf eure Pfoten auf, wenn ihr hier lang spaziert.
Für uns ging es wieder in die Fußgängerzone zurück, zum Historiehuis (historisches Haus und Bibliothek). Viele Jahrhunderte lang gehörte Roermond zum heutigen Belgien. Eine katholische Stadt, in der Spanier, Österreicher und Franzosen ihre Spuren hinterlassen haben. Roermond war früher eine der vier Hauptstädte von Gelderland. Das Historiehuis Roermond ist ein kleines Museum, wo es Objekte zu sehen gibt, die man nicht woanders sehen kann.
Überall in der Innenstadt sind die Lippen-Bänke verteilt, die schon fast ein Wahrzeichen von Roermond sind.
Der Munsterplein gilt als der schönste Platz der Niederlande und befindet sich im Stadtzentrum, direkt neben der Munsterkerk. Jeden Mittwoch findet am Munsterplein ein Wochenmarkt statt.
Die Munsterkerk (Münsterkirche), ist eine spätromanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Die Kuppelhöhe misst 78 und der Vierungsdurchmesser 31 römische Fuß. Das Kirchenschiff entstand zwischen 1220 und 1244, der Westbau wurde zwischen 1244 und 1260 errichtet. Im 18. Jahrhundert erhielt die Kirche einen barocken Glockenturm, welcher durch Pierre Cuypers in 1850 abgerissen und durch ein neues Westwerk ersetzt wurde.
Vom Herdenkingsfontein (Brunnen), hat man eine tolle Komplettansicht auf die Munsterkerk mit all den Türmen. An der Seite der Kirche, befindet sich ein toller Abteigarten, den man besichtigen kann.
Hinter der Munsterkerk, befindet sich der Herdenkingsfontein „Vrouwen van Roermond“ (Gedenkbrunnen – Frauen von Roermond). Er erinnert an das mutige Verhalten der Frauen von Roermond während des Zweiten Weltkriegs. Zu der Zeit wurden ca. 3.000 Männer aus der Stadt in deutsche Arbeitslager deportiert.
Gegenüber des Gedenkbrunnens, befindet sich der Prinsenhof. Er ist ein altes Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert. Im Inneren gibt es ein Regentenzimmer, ein historischer Raum mit Decken aus dem 17. Jahrhundert, klassizistischen Kaminen und alten Portraits.
In der Fußgängerzone habe ich noch einen tollen Laden für mich gefunden, aber leider hatte der noch geschlossen. Schade, sonst hätte mir Mama bestimmt ein neues Kuscheltier oder Leckerlis gekauft.
In der Hamstraat befindet sich die alte Synagoge, gut zu erkennen an dem Davidstern in der Mitte der Fassade. Die ersten Juden sind 1275 in der Stadt nachgewiesen und hatten ab 1853 ein eigenes Synagogengebäude. 1942/43 wurden sie in die Lager Vught und Westerbork (als Zwischenstation vor dem Vernichtungslager) deportiert. Nur wenige überlebten, weil sie rechtzeitig untertauchten. Das alte Gebäude wurde vollständig zerstört und nach dem Krieg wieder aufgebaut.
Der Stationsplein (Bahnhofsplatz), liegt natürlich in der Nähe des Bahnhofs, an der Hamstraat. Es ist ein toller Fotosspot mit Roermond Schriftzug. Die roten Lippen-Skulpturen in Roermond sind Teil eines Willkommensschildes. Sie repräsentieren den Buchstaben „M“ im Stadtnamen (ROERMOND).
Der Bahnhof von Roermond wurde im Jahr 1862 eröffnet und ist ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt in Limburg. Hier verkehren viele Intercity-Züge nach Heerlen, Maastricht, Eindhoven, Utrecht und Amsterdam. Möchte man aus Deutschland mit dem Zug anreisen, muss man bis Venlo fahren und von dort umsteigen.
Der Turm der Regus Looskade ist schon von weitem zu sehen. Es ist ein modernes Bürogebäude und hier finden auch regelmäßig Veranstaltungen statt. Es ist keine historische Sehenswürdigkeit, aber trotzdem sehr schön.
Das Stadskantoor ist auch gleichzeitig der Zugang zum McArthur Glen Designer Outlet und wenn man schon mal in Roermond ist, will man sich das natürlich auch anschauen. Ich habe wieder meine Spuren in der Stadt hinterlassen. Wo Pfoten Spuren hinterlassen, ist Herz dabei und meine Mama wird immer ganz sentimental dabei, wenn sie irgendwo meine Pfotenabdrücke sieht.
An der Wilhelminasingel gibt es eine Unterfühurng, um rüber zur anderen Seite der Straße zu gelangen, wo sich das McArthur Glen Designer Outlet Roermond befindet.
Das McArthur Glen Designer Outlet hat über 200 verschiedene Designer-Stores, die zum shoppen einladen. Es gibt aber auch einige Restaurants, wo man sich stärken und ausruhen kann.
Mama sagt, ich hab es hier wirklich gut gemacht, aber nicht immer wollte ich durch die Menschenmassen laufen. Es war aber auch ziemlich voll und daher hat sich Mama einen ruhigeren Platz auf einer Bank mit mir gesucht und Martin ist alleine weitergezogen. Und stellt euch mal vor Freunde, ich wurde sogar hier in den Niederlanden erkannt, denn es kam ein junger Mann auf mich zu und meinte: „Hi Emma!“ und winkte mir zu.
Das Designer-Outlet ist Teil der ehemaligen Kaserne „Ernst-Casimir“ von Nassau und daher findet sich noch ein Denkmal von ihm hier. Ernst Casimir von Nassau-Dietz (1573–1632) war nassauischer Graf, Feldmarschall der niederländischen Armee und Statthalter von Friesland, Groningen und Drenthe. Als Mitglied des Hauses Nassau-Dillenburg war er ein militärischer Anführer im Achtzigjährigen Krieg und fiel am 2. Juni 1632 bei der Belagerung von Roermond durch einen Kopfschuss.
Nach unserem Besuch im Designer-Outlet, ging es wieder durch die Stadt zurück zu unserem Auto und auf in unser nächstes Abenteuer, bevor wie in Richtung Heimat gefahren sind. Wir können euch Roermond wirklich sehr empfehlen, auch für einen Wochenendaufenthalt, denn es gibt viel zu sehen. Bis bald, eure Emma.
Hallo Freunde, auf unserer Tour durch Dortmund, sind wir auch am Deutschen Fußballmuseum vorbei gekommen. Leider dürfen hier Hunde nicht mit rein, aber da mein Menschen-Bruder es sich unbedingt anschauen wollte, habe ich brav mit Mama draußen gewartet. Die Zeit haben wir zum kuscheln und beobachten der Leute genutzt.
Am Platz der Deutschen Einheit 1 in Dortmund, steht das Deutsche Fußballmuseum, welches am 23. Oktober 2015 eröffnet wurde. Es ist ein nationales Fußballmuseum des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Für das Kombi-Ticket zahlt ihr derzeit 19 Euro pro Person. Damit habt ihr Zutritt zur Dauer- und Sonderausstellung.
Das Deutsche Fußballmuseum soll lebendiger Erinnerungs- und Erfahrungsort deutscher Fußballgeschichte sein. Hier erfährt man viel über die Geschichte des nationalen und internationalen Fußballs. Der Rundgang des Museums beginnt im zweiten Obergeschoss und man erfährt alles über den nationalen Fußball.
Unter anderem wird auch das Thema Auschwitz und jüdische Mitglieder des Fußballs aufgegriffen, da es zur damaligen Zeit gehört. So findet man z.b. Informationen über Kurt Landauer, den ehemaligen Bayer-Präsidenten. Gerade für jüngere Menschen, die das Thema nicht so intensiv mitbekommen haben, ist es interessant.
Früher gingen Fußball und Rugby gemeinsame Wege. Da aber der Erfolg ausblieb, strich der DFB im Mai 1902 alle Rugby-Bestimmungen aus seiner Satzung.
Man kann viele alte Trikots und Fußballschuhe von früher betrachten, wie z.B. die Fußballschuhe von Helmut Rahn und das Trikot von Anton „Toni“ Turek.
Im 3-D-Kino kann man Superstars wie Leroy Sané durch die Geschichte der Zeit folgen. Über das 3-D-Kino, gelangt man zum ersten Obergeschoss. Man gelangt über eine lange Rolltreppe dorthin. Hier wird der Vereinsfußball behandelt.
Viele der Fußballspieler, haben die Namen ihrer Kinder als Glücksbringer bei Spielen mit dabei. Entweder auf den Fußballschuhen aufgedruckt oder auf den Schienbeinschonern.
Natürlich sind auch Fußbälle aus verschiedenen Jahren ausgestellt und man erkennt die Vielfalt der Fußbälle, die immer wieder ein anderes Design und bunte Farben haben.
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Natürlich widmet sich das Museum auch dem Fraunenfußball. Wusstet ihr dass die deutschen Frauen ihre Länderspielpremiere am 10. November 1982 gegen die Schweiz hatten? Es war ein 5:1-Sieg und somit ein voller Erfolg.
Wer kennt ihn nicht, den berühmten Franz Beckenbauer? Selbst als nicht Fußballfan, hat man seinen Namen bestimmt schon mal gehört. Hier erfahrt ihr mehr über die Geschichte von Franz Beckenbauer. Franz Beckenbauer (1945-2024) war ein Fußballspieler und Fußballtrainer. Er gilt als einer der besten Fußballer des 20. Jahrhunderts. Bereits früh erhielt er den Spitznamen „Kaiser“.
Seine größten Erfolge feierte er mit der deutschen Nationalmannschaft. Nach dem Gewinn der EM 1972 führte er die Nationalmannschaft zum Titel der WM 1974. Von 1984 bis 1990 war er als Teamchef tätig und führte die DFB-Elf bei der WM 1990 auch als Trainer zum WM-Titel.
Schienbeinschoner kommen ursprünglich aus England vom Cricket und fanden erst ab dem späten 19. Jahrhundert Verwendung im Fußball. Seit 1990 schreibt die FIFA das Tragen verpflichtend vor. Früher bestanden sie aus Leder oder Leinen.
Die 1990er Jahre sind ebenso ein Thema, wie auch die Wiedervereinigung von Deutschland mit dem Fall der Mauer. Die Viktoria ist eine Bronzefigur, die von 1903 bis 1944 als Meistertrophäe des DFB diente. Nach Kriegsende war sie lange unter Verschluss, kehrte aber als Abbild 1992 zum DFB zurück.
Im Deutschen Fußballmuseum gibt es auch eine Schatzkammer, die man über eine weitere Treppe erreicht. Dort stehen unter anderem echte WM- und EM-Pokale der deutschen Nationalmannschaft.
In der Hall of Fame des Deutschen Fußballmuseums befinden sich viele Größen des Fußballs, wie z.B. Bastian Schweinsteiger, Miroslav Klose, Franz Beckenbauer, Jürgen Klinsmann, Steffi Jones, Nia Künzer. Die Hall of Fame würdigt diese Persönlichkeiten zentral und ist ein fester Bestandteil der Dauerausstellung im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund.
Natürlich gibt es im Museum auch ein Bistro, wo man sich nach den vielen Eindrücken stärken kann und auch einen Shop, wo es u.a. viele Fußballbücher, Ruhrgebietsartikel und Bekleidung zu kaufen gibt.
Mein Menschen-Bruder kann euch den Besuch im Deutschen Fußballmuseum sehr empfehlen, denn es gibt viel zu sehen und es macht einfach nur Spaß, sich in die Geschichte des Fußballs hinein zu fühlen. Die interaktiven Stationen sind besonders toll. Für euren Besuch solltet ihr mindestens 2-3 Stunden einplanen, damit ihr alles sehen könnt. So Freunde, ich hab nun lange genug mit Mama im Regen gewartet, nun geht es erst mal zurück ins Hotel. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.
Hallo Freunde, wenn man schon mal in Dortmund ist, sollte man dem Big Boost Burger, einem Restaurant von JP Performance (Jean Pierre Krämer), auf jeden Fall einen Besuch abstatten. Das tolle hier ist, sogar wir Hunde dürfen mit rein. Denkt aber daran, hier ist es immer ziemlich voll, da es ein sehr beliebter Laden ist. Sollte euer Hund etwas ängstlich sein, ist das nichts für euch, aber mir macht es zum Glück nichts aus.
Das Big Boost Burger ist ein trendiges Burger-Restaurant, wo es amerikanische Burger gibt. Als besonderes Gimmick, kann man hier unzählige Autos bestaunen. Das sind Autos die JP in seinen Video tunt, was ihr auch auf YouTube verfolgen könnt und wohl auch getunte Autos von anderen Leuten, so wird zumindest erzählt.
Da Martin so ein Motorrad-Fan ist, hat er sich besonders darüber gefreut, dass hier auch ein Motorrad, eine schöne Yamaha, zu bestaunen ist.
Im Big Boost Burger gibt es auch einen JP Clothing Store, wo man die Klamotten von JP kaufen kann. Natürlich gibt es auch einen Onlineshop, wo man sich die Sachen nach Hause bestellen kann, wenn man nicht vor Ort ist. Ihr findet den Link hier: https://www.jp-clothing.com/
Vom Restaurant aus, hat man auch Einblick in die Werkstatt, bzw. dem Prüfstandraum, wo man den Leuten manchmal bei der Arbeit zuschauen kann. Das ist wirklich eine coole Idee für Tuning-Fans und Autoschrauber.
Leider waren wir etwas spät dran und die Schlange (ihr seht es auf dem Bild) zum Burgertresen ging bis raus vor die Türe. Da hat Mama gesagt, so lange will sie mit mir hier nicht warten. Also stellt euch mal vor, da konnte ich wirklich keinen Burger probieren und ich hatte doch so einen Kohldampf. Mein Menschen-Bruder fand es auch nicht toll.
Aber für ihn gab es als Entschädigung noch eine Jacke aus dem Store. Also JP, im Store fehlt definitiv noch etwas Spielzeug für Hunde, dann hätte ich auch was bekommen.
Das war ein kurzer Einblick ins Big Boost Burger und ich hoffe, es hat euch gefallen? Wir können euch einen Besuch wirklich sehr empfehlen, aber seid früh da, am besten direkt wenn geöffnet wird und eher nicht am Wochenenden. So bekommt ihr noch einen Parkplatz und die Schlange zu den Burgern ist vielleicht nicht ganz so lang. Leider war JP nicht vor Ort um mir ein paar Streicheleinheiten abzuholen und sein Hund Buddy war auch nicht da, ich hätte gerne mit ihm gespielt. Also werde ich wohl noch mal wiederkommen… Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.
Alle Infos wie Öffnungszeiten und das Angebot von Big Boost Burger, findet ihr hier: https://bigboostburger.de/