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Schlagwort: Städtetrip mit Hund (Seite 1 von 7)

Duderstadt mit Hund – Fachwerk, Geschichte und gemütliche Altstadt

Duderstadt liegt im südlichen Niedersachsen mitten im Eichsfeld und gehört zu den Städten, bei denen sich ein Rundgang besonders lohnt. Die historische Altstadt ist erstaunlich geschlossen erhalten geblieben und wird von mehr als 600 Fachwerkhäusern aus unterschiedlichen Epochen geprägt. Dazwischen finden sich Kirchen, Brunnen, Skulpturen und immer wieder Spuren der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Duderstadt mit Hund lässt sich wunderbar zu Fuß erkunden und so haben wir uns gemeinsam mit Emma auf den Weg gemacht und zahlreiche Sehenswürdigkeiten entdeckt.

Parken in Duderstadt

In Duderstadt gibt es mehrere Möglichkeiten zu parken, aber wir haben uns für den Großraumparkplatz entschieden, da dieser relativ zentral gelegen ist. Die Parkgebühren dort können bequem per App bezahlt werden.

Duderstadt mit Hund: Rundgang durch die Altstadt

Direkt am Großraumparkplatz befinden sich Teile der Stadtmauer im Nordwesten der Stadt.. Die ursprünglich rund 1,7 Kilometer lange Mauer entstand im 13. Jahrhundert und war Teil eines ausgeklügelten Befestigungssystems aus Mauern, Wall, Gräben und Warten. Besonders schön verbindet sich die historische Mauer mit den grünen Wallanlagen, die die Altstadt umgeben.

Stadtmauer Duderstadt
Stadtmauer Duderstadt

Unser nächstes Ziel war der Pferdebrunnen in unmittelbarer Nähe der St.-Servatius-Kirche. Dass ausgerechnet hier Pferde dargestellt werden, ist kein Zufall, denn bereits seit dem 15. Jahrhundert befand sich an dieser Stelle der Duderstädter Pferdemarkt. Hier haben Bauern, Pferdezüchter und Ackerbürger ihre Arbeitstiere verkauft. Heute ist der Brunnen ein schöner Einstieg in die historische Altstadt und erinnert gleichzeitig an einen Teil des früheren Wirtschaftslebens der Stadt.

Pferdebrunnen Duderstadt

Direkt am unteren Ende der Marktstraße erhebt sich St. Servatius, die deshalb auch als „Unterkirche“ bezeichnet wird. Mit dem Bau der spätgotischen, dreischiffigen Hallenkirche wurde um 1370 begonnen und der Bau dauerte bis ca. 1520. Nach einem schweren Brand im Jahr 1915 wurde die Kirche restauriert und erhielt eine Ausstattung im ausgehenden Jugendstil. Auch der heutige 64 Meter hohe Turm entstand beim Wiederaufbau.

St. Servatius Duderstadt
St. Servatius Duderstadt
St. Servatius Duderstadt

Entlang der Marktstraße

Von St. Servatius führt die Marktstraße, wo auch regelmäßig der Markt stattfindet, mitten durch die historische Altstadt bis hinauf zur Basilika St. Cyriakus. Auffällig ist vor allem ihre ungewöhnliche Breite. Die Straße ist von historischen Fachwerkhäusern gesäumt. Es gibt hier mehr als 600 bunte Fachwerkhäuser unterschiedlicher Stilepochen. Mitten durch die Marktstraße fließt außerdem die Brehme. Duderstadt gehört zu den besonders sehenswerten Fachwerkstädten Deutschlands.

Marktstraße - Altstadt - Duderstadt
Marktstraße - Altstadt - Duderstadt
Marktstraße - Altstadt - Duderstadt

Auf der Marktstraße begegneten wir auch einem Stück jüngerer deutscher Geschichte: dem Wiedervereinigungsbrunnen, der eigentlich eher eine Skulptur innerhalb des Wasserlaufs der Brehme ist. Geschaffen wurde das Kunstwerk von Karl-Henning Seemann und 1994 im Rahmen der Landesgartenschau errichtet. Zwei Figuren bewegen sich aufeinander zu, scheinen sich jedoch trotz ihrer Nähe nicht berühren zu können.

Wiedervereinigungsbrunnen Duderstadt
Wiedervereinigungsbrunnen Duderstadt

Nur wenige Schritte weiter führt Duderstadt noch wesentlich weiter zurück in die Vergangenheit. Der Pranger erinnert an eine Zeit, in der Rechtsprechung und Bestrafung nicht hinter verschlossenen Türen stattfanden, sondern bewusst öffentlich sichtbar gemacht wurden. Menschen, die gegen geltendes Recht verstoßen hatten, konnten am Pranger zur Schau gestellt und damit zusätzlich gesellschaftlich gedemütigt werden.

Pranger Duderstadt
Pranger Duderstadt
Pranger Duderstadt

Eines der beeindruckendsten Gebäude unseres Rundgangs ist das historische Rathaus. Seine Baugeschichte lässt sich bis ins Jahr 1302 zurückverfolgen. Ursprünglich entstand hier ein „Kophus“, also ein Kaufhaus für die Händler der Stadt. Später wurde das Gebäude unter anderem als Rathaus, Verwaltungs- und Gerichtsgebäude genutzt. Der Südflügel entstand 1432, Laube und Fachwerk um 1530 und die Renaissance-Treppe 1673/74. Im Inneren kann man sogar auf neun Ebenen vom historischen Gewölbekeller bis hinauf in den Turm auf Entdeckungsreise gehen.

Rathaus Duderstadt
Rathaus Duderstadt
Rathaus Duderstadt

Etwas abseits der großen Marktstraße erreichten wir den Gropenmarkt. Auch hier begegnet uns mit dem Brunnen wieder das Element Wasser, das an vielen Stellen zum Duderstädter Stadtbild gehört. Der historische Platz ist von Fachwerkbebauung umgeben und wirkt deutlich kleiner und ruhiger als die breite Marktstraße.

Gropenmarkt Duderstadt
Gropenmarkt Duderstadt

Zurück am Rathaus lohnt sich auch ein Blick auf den Ratskeller. Gewölbekeller gehörten bei mittelalterlichen Rathäusern häufig zu den Funktionsräumen. Auch in Duderstadt ist der historische Ratsweinkeller Teil des Rathauskomplexes. Die alten Kellergewölbe reichen unter das Gebäude. Sie gehören zur Erlebnisstation des Rathauses. Neben dem Ratsweinkeller befinden sich dort die sogenannte Salzkammer und Bereiche, die sich mit der früheren Gerichtsbarkeit beschäftigen.

Ratskeller Duderstadt
Ratskeller Duderstadt

Auf unserem weiteren Weg kamen wir an der Mariensäule vorbei. Religiöse Bildwerke gehören im katholisch geprägten Eichsfeld zum Stadt- und Landschaftsbild. Die auf einer hohen Säule stehende Marienfigur fällt bereits aus einiger Entfernung ins Auge und bildet einen interessanten Kontrast zu den umliegenden Fachwerkfassaden. So ist sie nicht nur ein religiöses Denkmal, sondern auch ein markanter Orientierungspunkt auf dem Weg durch die obere Marktstraße.

Mariensäule Duderstadt
Mariensäule Duderstadt
Mariensäule Duderstadt

Rund um St. Cyriakus

Zwischen Mariensäule und St. Cyriakus steht der Schützenbrunnen, der deutlich jünger ist, als man angesichts der historischen Umgebung vielleicht zunächst vermuten würde. Geschaffen wurde er 1997 vom Bildhauer Rudi Pabel anlässlich des Jubiläums „750 Jahre Braunschweigische Stadtrechte in Duderstadt“. Der Brunnen erinnert an die lange Tradition der Duderstädter Schützengesellschaft und ihre enge Verbindung mit der Stadt.

Schützenbrunnen  Duderstadt
Schützenbrunnen  Duderstadt
Schützenbrunnen  Duderstadt

Zwischen all den jahrhundertealten Fachwerkhäusern und historischen Denkmälern begegnet einem in Duderstadt auch moderne Kunst. Dazu gehört die „Frau mit Pfeil“, die mit ihrer Gestaltung einen auffälligen Kontrast zur historischen Umgebung bildet. Die Figur lädt dazu ein, einmal genauer hinzusehen und die eigene Interpretation zu finden.

"Frau mit Pfeil" Duderstadt
"Frau mit Pfeil" Duderstadt

Ein weiteres religiöses Kunstwerk auf unserem Rundgang ist die Statue des heiligen Johannes Nepomuk. Der böhmische Priester und Märtyrer lebte im 14. Jahrhundert und wurde 1729 heiliggesprochen. Besonders häufig findet man seine Darstellungen an Brücken und Gewässern, da er unter anderem als Schutzpatron gegen Wassergefahren gilt. Typischerweise ist Nepomuk in priesterlicher Kleidung mit einem Kreuz dargestellt.

Statue des heiligen Johannes Nepomuk - Duderstadt

Direkt vor der St.-Cyriakus-Kirche erinnert ein Denkmal an Kardinal Georg von Kopp, der 1837 in Duderstadt geboren wurde. Der Sohn eines Webers schlug eine bedeutende kirchliche Laufbahn ein und wurde zunächst Bischof von Fulda, später Fürstbischof von Breslau und schließlich Kardinal. Seine Heimatstadt ernannte ihn zum Ehrenbürger. Das imposante Denkmal vor der Basilika erinnert bis heute an den bekannten Sohn Duderstadts.

Kardinal Georg von Kopp - Duderstadt

Am oberen Ende der Marktstraße angekommen, standen wir schließlich vor einem der Wahrzeichen Duderstadts, der Basilika St. Cyriakus. Wegen ihrer erhöhten Lage wird sie traditionell „Oberkirche“ genannt, aufgrund ihrer Größe trägt sie außerdem den Beinamen „Eichsfelder Dom“. Der heutige gotische Kirchenbau entstand in mehreren Bauphasen, um 1240. Zu erst wurde der Westbau und der Nordturm errichtet. Besonders markant sind die beiden hohen Türme, die gemeinsam mit St. Servatius die Silhouette der Stadt bestimmen.

Basilika St. Cyriakus - Duderstadt
Basilika St. Cyriakus - Duderstadt
Basilika St. Cyriakus - Duderstadt

Der Grenzpfahlbrunnen erinnert an die jahrzehntelange Teilung Deutschlands und die ehemalige innerdeutsche Grenze ganz in der Nähe von Duderstadt. Zwei bronzene Figuren stemmen sich von beiden Seiten gegen die Grenzpfähle und machen die Überwindung der einstigen Trennung auf eindrucksvolle Weise sichtbar. Mehr als vier Jahrzehnte lang lag Duderstadt unmittelbar am Rand der DDR. Was heute bei einem Spaziergang durch die offene Landschaft kaum noch vorstellbar ist, bestimmte damals den Alltag der Menschen in der Region.

Grenzpfahlbrunnen Duderstadt
Grenzpfahlbrunnen Duderstadt

Durch die Wallanlagen zum Westerturm

Ein sehr viel ernsterer Punkt unseres Rundgangs ist das Denkmal „Die Geknechtete“. Es erinnert an das KZ-Außenlager Duderstadt und damit an eines der dunkelsten Kapitel der Stadtgeschichte während der nationalsozialistischen Herrschaft. In Duderstadt mussten während des Zweiten Weltkriegs KZ-Häftlinge unter unmenschlichen Bedingungen Zwangsarbeit leisten.

Die Geknechtete - Duderstadt
Die Geknechtete - Duderstadt

Auch das Kriegerdenkmal erinnert an Krieg, Tod und die Folgen gewaltsamer Auseinandersetzungen. Solche Denkmäler entstanden vielerorts zunächst zur Erinnerung an gefallene Soldaten und wurden nach späteren Kriegen häufig ergänzt oder in ihrer Bedeutung erweitert. Heute sind sie vor allem Orte des Gedenkens und der Mahnung.

Kriegerdenkmal Duderstadt

Mit dem Ursulinenkloster erreichten wir anschließend einen Ort, dessen Geschichte eng mit Bildung verbunden ist. Das Kloster wurde im Jahr 1700 von Erfurter Ursulinen gegründet, die sich insbesondere der Erziehung und Ausbildung junger Mädchen widmeten. Zwischen 1735 und 1740 wurde die Anlage erweitert. Im Konventgebäude findet bis heute aktives Klosterleben statt.

Ursulinenkloster Duderstadt
Ursulinenkloster Duderstadt

Die heutige Liebfrauenkirche des Ursulinenklosters wurde bereits im 15. Jahrhundert erbaut. Die heutige Kirche entstand jedoch erst Ende des 19. Jahrhunderts. 1889 wurde der Grundstein gelegt, 1890 erfolgte die Weihe. Der neuromanische Bau aus rotem Sandstein besitzt Rundbogenfriese, Lisenen und eine markante Apsis, die von zwei schlanken Türmen flankiert wird. Damit unterscheidet sich die Kirche deutlich von den gotischen Hauptkirchen Duderstadts.

Liebfrauenkirche Duderstadt
Liebfrauenkirche Duderstadt
Liebfrauenkirche Duderstadt

In der Christian-Blank-Straße erinnert eine Gedenkstele an die ehemalige Synagoge von Duderstadt. Das 1898 eingeweihte Gotteshaus wurde während der Novemberpogrome am 10. November 1938 in Brand gesteckt und zerstört. Die Stele erinnert zugleich an die Familie Cohn, die 1938 in der Lehrerwohnung der Synagoge lebte. Heute hält die Gedenkstätte die Erinnerung an die jüdische Gemeinde und ihre Verfolgung während der NS-Zeit wach.

Gedenkstele an der alten Synagoge - Duderstadt

An der Ecke Westertorstraße und Am Pferdeteich befindet sich die „Madonna im Lindenzaun“, eine barocke Marienfigur aus dem Jahr 1752. Geschaffen wurde sie vom Duderstädter Bildhauer Johann Bernhard Kopp. Bei unserem Besuch im April 2026 standen wir allerdings vor einem leeren Sockel. Die Madonna war zu diesem Zeitpunkt zur Restaurierung abgebaut worden. Nach ihrer Restaurierung soll sie wieder an ihren angestammten Platz zurückkehren.

Madonna im Lindenzaun - Duderstadt

Dann sahen wir den Westerturm, eingerahmt von Fachwerkhäusern. Der markante Turm ist eines der Wahrzeichen Duderstadts und vor allem wegen seines auffällig gedrehten Turmhelms unverwechselbar. Der heutige Westerturm von 1424 ist der einzige erhaltene Stadttorturm der mittelalterlichen Befestigung.

Westerturm Duderstadt
Westerturm Duderstadt
Westerturm Duderstadt

Im Bereich des Westerturms begegnet uns erneut die lange Tradition des Duderstädter Schützenwesens, im Schützenmuseum. Die Ausstellung zur Geschichte der Schützengesellschaft ist heute Bestandteil der Erlebnisstation im Westerturm-Ensemble. Hier geht es nicht nur um historische Waffen oder das Schießen, sondern um die Rolle der Bürger bei der Verteidigung ihrer Stadt. Moderne und interaktive Elemente vermitteln, wie das mittelalterliche Befestigungssystem funktionierte und welche Aufgaben die Schützen übernahmen.

Schützenmuseum Duderstadt

Dann haben wir noch ein liebevoll gestaltetes Fachwerkportal aus dem Jahr 1707 entdeckt, welches unbedingt auf ein Foto musste. Es ist eines der vielen historischen Details, die es bei einem Spaziergang durch Duderstadt zu entdecken gibt.

Fachwerkportal Duderstadt

Das kleine Georgstürmchen ist Teil der historischen Stadtbefestigung. Zusammen mit dem erhaltenen Abschnitt der Stadtmauer und dem rekonstruierten Wehrgang, vermittelt es einen Eindruck von der mittelalterlichen Befestigungsanlage Duderstadts. Hier befindet sich auch der Pulverturm. Der halbrunde Schützenturm wurde um 1470 errichtet und diente der Verteidigung des Mauerknicks. Von seiner Plattform bietet sich ein schöner Blick entlang der Stadtmauer bis zum Westerturm.

Georgstürmchen und Pulverturm - Duderstadt
Georgstürmchen und Pulverturm - Duderstadt
Georgstürmchen und Pulverturm - Duderstadt

Zum Abschluss unseres Rundgangs kamen wir noch am Duderstädter Informationshäuschen vorbei. Solche kleinen Stationen sind vielleicht keine Sehenswürdigkeit im klassischen Sinn, können bei einer Stadterkundung aber durchaus hilfreich sein. Hier lassen sich zusätzliche Informationen zur Stadt, ihrer Geschichte und einzelnen Sehenswürdigkeiten finden.

Informationshäuschen Duderstadt

Unser Fazit zu Duderstadt

Duderstadt hat uns vor allem durch die Mischung aus Fachwerk, mittelalterlicher Stadtgeschichte und überraschend vielen kleinen Details gefallen. Besonders schön ist, dass sich die Altstadt hervorragend zu Fuß erkunden lässt. So konnten wir mit Emma einfach durch die Straßen und Gassen schlendern und kamen dabei automatisch an vielen unserer Stationen vorbei. Unsere Runde war nur ca. 3km lang, aber schön.

Gleichzeitig erzählt Duderstadt nicht nur von Mittelalter, Fachwerk und prächtigen Kirchen. Die Denkmäler zur deutschen Teilung, zum Nationalsozialismus und zu den Kriegen zeigen auch die ernsteren Seiten der Stadtgeschichte. Genau diese Mischung machte unseren Rundgang abwechslungsreich. Für einen Städtetrip mit Hund können wir Duderstadt deshalb auf jeden Fall empfehlen. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.

🐾 Weiterführende Links & Quellen

Weitere Informationen, offizielle Webseiten und die für diesen Beitrag verwendeten Quellen haben wir für euch auf unserer separaten Link- und Quellenseite zusammengestellt: Duderstadt – Quellen & Links

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Halberstadt mit Hund – Die schönsten Sehenswürdigkeiten bei einem Stadtrundgang

Hallo Freunde, diesmal haben wir für euch Halberstadt besucht. Eine Stadt am nördlichen Harzrand, mit ca. 38.000 Einwohnern. Halberstadt gehört zu Sachsen-Anhalt und viele Sehenswürdigkeiten zu bieten. So liegen Mittelalterliche Kirchen, verwinkelte Gassen, wunderschöne Fachwerkhäuser und zahlreiche kleine Denkmäler hier dicht beieinander.

Wo parkt man am besten?

Es gibt in Halberstadt viele Möglichkeiten für euch zu parken, aber mitten in der Stadt gibt es den Parkplatz Domplatz, der ist direkt unterhalb des Doms und PKWs parken hier kostenlos. Wir haben uns für den Parkplatz Abtshof entschieden, nur um dann vor Ort feststellen zu müssen, der ist nur noch für Parkplatzmieter, was online nicht zu finden war. Aber es gab direkt davor einen einzigen freien, kostenlosen Parkplatz.

Rundgang durch Halberstadt

Unser Rundgang durch Halberstadt begann an der mittelalterlichen Mikwe. Das jüdische Tauchbad stammt aus dem 13. Jahrhundert und zählt zu den ältesten seiner Art in Deutschland. Heute erkennt man nicht mehr, dass dies eine mittelalterliche Mikwe war, da mittlerweile ein umgebautes Wohnhaus hier steht.

Mittelalterliche Mikwe - Halberstadt

Beim Bummel durch die Altstadt entdeckten wir viele schöne Fachwerkhäuser, historische Gebäude und gemütliche Gassen. Besonders gefallen hat uns, dass viele Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen und sich bequem zu Fuß erkunden lassen. So gibt es auf dem Weg immer wieder kleine Details und Fotomotive zu entdecken.

Altstadt - Halberstadt

Die ehemalige Klaussynagoge beherbergt heute das Berend-Lehmann-Museum. Hier erfährt man viel über das jüdische Leben in Halberstadt und die Geschichte des Hofjuden Berend Lehmann. Auch von außen ist das historische Gebäude einen kurzen Stopp wert und ergänzt den Rundgang durch die Altstadt perfekt.

Ehemalige Klaussynagoge- Berend-Lehmann-Museum - Halberstadt
Ehemalige Klaussynagoge- Berend-Lehmann-Museum - Halberstadt

Nach der Klaussynagoge führte unser Weg durch den Rosenwinkel. Hier lohnt es sich, nicht nur geradeaus zu schauen. Die historischen Fachwerkhäuser stehen dicht an der schmalen Straße und machen diesen Bereich zu einem der besonders hübschen Altstadtwinkel Halberstadts. Unterschiedliche Farben, Balkenkonstruktionen und kleine architektonische Details sorgten dafür, dass bei uns natürlich wieder die Kamera zum Einsatz kam.

Rosenwinkel - Halberstadt
Rosenwinkel - Halberstadt

Auf unserem weiteren Weg begegnete uns das Hans-Albers-Haus. Der Name lässt zunächst vermuten, dass der berühmte Schauspieler und Sänger hier gewohnt haben könnte. Tatsächlich lohnt sich bei solchen Häusern aber immer ein genauerer Blick auf die lokale Geschichte und die Namensgebung. Für uns war es eine dieser kleinen Entdeckungen am Wegesrand, die einen Stadtrundgang abwechslungsreich machen.

Hans-Albers-Haus - Halberstadt
Hans-Albers-Haus - Halberstadt
Hans-Albers-Haus - Halberstadt

Dann wurde es richtig historisch. Der heutige Sitz der Stadtverwaltung Halberstadt befindet sich im historischen Petershof aus dem 16. Jahrhundert. Der mächtige Gebäudekomplex war ursprünglich eine bischöfliche Residenz und wirkt von der tiefer gelegenen Straßenseite beinahe wie eine Festung. Dass sich hinter diesen alten Mauern heute Verwaltungsbüros befinden, hätten wir beim ersten Anblick tatsächlich nicht unbedingt vermutet.

Historischer Petershof - Stadtverwaltung Halberstadt
Historischer Petershof - Stadtverwaltung Halberstadt
Historischer Petershof - Stadtverwaltung Halberstadt

Vom Petershof führte unser Weg über den Katzenplan weiter. Die schmale Kopfsteinpflasterstraße steigt zwischen hohen Mauern und Häusern hinauf zum Domplatz. Gerade solche Wege gefallen uns bei historischen Stadtrundgängen besonders gut. Es ist keine große Sehenswürdigkeit im klassischen Sinne, aber ein Stück Stadt, das Atmosphäre vermittelt und einen beinahe automatisch neugierig macht, was einen hinter der nächsten Ecke erwartet.

Katzenplan - Halberstadt

Am Katzenplan befindet sich mit dem Drachenloch einer der historischen Zugänge zur ehemaligen Domburg. Bereits im Mittelalter führte hier ein Tor in den abgeschlossenen Dombezirk. Besonders spannend ist die Geschichte hinter dem ungewöhnlichen Namen. Er wird mit einem früheren Drachenspiel in Verbindung gebracht, bei dem symbolisch ein Drache aus der Domburg vertrieben wurde. Ein ungewöhnliches Stück Halberstädter Geschichte.

Drachenloch- Halberstadt
Drachenloch- Halberstadt

Oben angekommen, erwartete uns mit der evangelischen Liebfrauenkirche eine der bedeutenden Kirchen Halberstadts. Ihre vier Türme machen sie schon von weitem unverwechselbar. Besonders interessant ist ihr romanischer Charakter, der sich deutlich von der gotischen Architektur des benachbarten Doms unterscheidet. Rund um die Kirche lohnt sich ein kleiner Spaziergang, denn immer wieder ergeben sich schöne Perspektiven auf das historische Gebäude. Die Kirche stammt aus der Zeit der Romantik und wurde im Jahr 1005 erbaut.

Liebfrauenkirche - Halberstadt
Liebfrauenkirche - Halberstadt
Liebfrauenkirche - Halberstadt

Dann wurde meine Kirschblüten-Liebe wieder erhört. Zwischen all den historischen Bauwerken sorgte ein Kirschblütenbaum für einen kleinen Farbtupfer auf unserem Rundgang. Natürlich handelt es sich nicht um eine klassische Sehenswürdigkeit. Aber manchmal sind es gerade solche Dinge, die von einem Ausflug im Gedächtnis bleiben. Mit seinen Blüten vor der historischen Kulisse Halberstadts war er für uns auf jeden Fall ein Foto wert und Emma macht das Bild perfekt.

Kirschblütenbaum - Halberstadt

Weiter ging es zur St.-Johannis-Kirche, die sich durch ihre Bauweise von vielen anderen Kirchen der Stadt unterscheidet. Die evangelische Kirche wurde als Fachwerkkirche errichtet und besitzt einen separat stehenden Glockenturm. Gerade zwischen den großen steinernen Kirchen Halberstadts wirkt St. Johannis dadurch besonders interessant und zeigt, wie abwechslungsreich die Sakralarchitektur der Stadt ist. Sie wurde in den Jahren 1646–1648 erbaut.

St.-Johannis-Kirche - Halberstadt
St.-Johannis-Kirche - Halberstadt
St.-Johannis-Kirche - Halberstadt

Auch die katholische St.-Andreas-Kirche aus dem 13. Jahrhundert, gehörte zu unserem Rundgang. Die ehemalige Klosterkirche der Franziskaner blickt auf eine lange Geschichte zurück und wirkt mit ihren beiden Türmen schon von außen beeindruckend. Nach den vielen Fachwerkhäusern und kleineren Entdeckungen zeigte sich hier wieder eine ganz andere Seite Halberstadts und gleichzeitig wurde immer deutlicher, wie viele bedeutende Kirchen die Stadt besitzt.

St.-Andreas-Kirche - Halberstadt
St.-Andreas-Kirche - Halberstadt

Zwischen Kirchen und historischen Gebäuden entdeckten wir auch den Merkur. Der römische Gott gilt unter anderem als Schutzgott der Händler und des Handels und ist meist an seinem geflügelten Helm oder Stab zu erkennen. Solche kleinen Kunstwerke machen einen Stadtrundgang für uns besonders interessant, denn sie sorgen dafür, dass man eben nicht nur die großen Gebäude fotografiert.

Merkur - Halberstadt

Zurück im Umfeld des Domplatzes kamen wir an der Dompropstei vorbei. Das historische Gebäude gehört zum jahrhundertealten Dombezirk und erinnert daran, dass rund um den Dom nicht nur Kirchen standen, sondern ein ganzer geistlicher Verwaltungs- und Lebensbereich entstand. Erbaut wurde es in den Jahren 1591–1611. Den Hof gibt es noch länger, seit ca. 1156. Zusammen mit den benachbarten historischen Gebäuden trägt die Dompropstei wesentlich zur besonderen Atmosphäre dieses Teils von Halberstadt bei.

Dompropstei - Halberstadt
Dompropstei - Halberstadt
Dompropstei - Halberstadt

Dann standen wir schließlich auf dem Domplatz, dem historischen Herzen Halberstadts. Hier liegen einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt nur wenige Schritte voneinander entfernt. Besonders beeindruckend ist das Zusammenspiel von Dom, Liebfrauenkirche, Museen und historischen Gebäuden. Für uns war der Domplatz deshalb weniger eine einzelne Sehenswürdigkeit als vielmehr ein Ort, an dem man sich ruhig etwas Zeit nehmen sollte.

Domplatz - Halberstadt
Domplatz - Halberstadt

Natürlich durfte das Wahrzeichen Halberstadts nicht fehlen: der imposante Dom St. Stephanus und St. Sixtus, welcher auch nur Dom zu Halberstadt genannt wird. Er wurde im Stil der nordfranzösischen Gotik vom 13. bis ins 15. Jahrhundert erbaut. Die gotische Kathedrale beherrscht den Domplatz und beeindruckt schon allein durch ihre Größe.

Dom St. Stephanus und St. Sixtus - Halberstadt
Dom St. Stephanus und St. Sixtus - Halberstadt
Dom St. Stephanus und St. Sixtus - Halberstadt

Im Inneren befindet sich zudem der berühmte Halberstädter Domschatz, dessen mittelalterlicher Bestand von internationaler Bedeutung ist. Wer genügend Zeit mitbringt, sollte für Dom und Domschatz definitiv mehr als einen kurzen Fotostopp einplanen.

Dom St. Stephanus und St. Sixtus - Halberstadt
Dom St. Stephanus und St. Sixtus - Halberstadt
Dom St. Stephanus und St. Sixtus - Halberstadt

In unmittelbarer Nähe des Doms begegneten uns weitere Gebäude des kirchlichen Lebens. Das Evangelische Kirchspiel Halberstadt verbindet unter anderem die Gemeinden rund um Dom und St. Laurentius. Auch wenn dieser Punkt optisch vielleicht nicht mit dem gewaltigen Dom konkurrieren kann, gehört er für uns zu unserem Rundgang dazu.

Evangelische Kirchspiel Halberstadt

Mit ihren zwei auffallend unterschiedlichen Türmen ist die Martinikirche (St. Martini) eines der unverwechselbaren Wahrzeichen Halberstadts. Die asymmetrischen Türme machen die Kirche sofort erkennbar und sorgen für eine Silhouette, die man so schnell nicht vergisst.

Martinikirche Halberstadt
Martinikirche Halberstadt
Martinikirche Halberstadt

St. Martini liegt direkt im Zentrum und bildet gemeinsam mit Rathaus und Holzmarkt eines der bekanntesten historischen Ensembles der Stadt. Gegründet im 10. Jahrhundert und zerstört in 1945, wurde sie bis 1954 wieder aufgebaut. Erbaut wurde die Martinikirche im gotischen Stil.

Martinikirche Halberstadt
Martinikirche Halberstadt
Martinikirche Halberstadt

Von St. Martini führte unser Weg weiter zur Rathauspassage. Hier verändert sich das Stadtbild deutlich: Historische Architektur trifft auf das heutige Stadtzentrum mit Geschäften und modernen Elementen. Für uns war die Passage vor allem eine Verbindung zwischen den einzelnen Sehenswürdigkeiten und gleichzeitig ein gutes Beispiel dafür, dass Halberstadt eben nicht ausschließlich aus seinem historischen Domviertel besteht.

Rathauspassage - Halberstadt
Rathauspassage - Halberstadt

Der Holzmarkt bildet einen der zentralen Plätze Halberstadts. Seinen Namen verdankt er dem Handel, der hier früher stattfand. Heute fällt vor allem der Holzmarktbrunnen ins Auge und bietet ein schönes Fotomotiv mit den umliegenden Gebäuden. Nach den engen Altstadtgassen wirkte der weitläufigere Platz fast wie eine kleine Verschnaufpause auf unserem inzwischen ziemlich umfangreichen Stadtrundgang.

Holzmarkt und Holzmarktbrunnen - Halberstadt
Holzmarkt und Holzmarktbrunnen - Halberstadt

Direkt am Holzmarkt steht das Rathaus von Halberstadt. Wer die Geschichte der Stadt kennt, weiß allerdings, dass große Teile des historischen Zentrums im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden. Das heutige Rathaus greift historische Formen wieder auf und bildet zusammen mit der Martinikirche erneut einen markanten Mittelpunkt der Innenstadt. Es ist quasi eine Art Nachbau des Originals.

Rathaus von Halberstadt
Rathaus von Halberstadt
Rathaus von Halberstadt

Der Halberstädter Roland ist eine berühmte, 4,27 Meter hohe Sandstein-Statue eines Ritters aus dem Jahr 1433, welche sogar den zweiten Weltkrieg überstanden hat. Er steht an der Seite des Rathauses und ist nach dem Bremer Roland der zweitälteste Deutschlands. Er ist ein Symbol für Marktrechte, Freiheit und Eigenständigkeit.

Rathaus von Halberstadt - Roland
Rathaus von Halberstadt - Roland

Auch König Otto und das Halberstädter Marktrecht begegneten uns auf unserem Weg durch das Zentrum. Das Marktrecht war für mittelalterliche Städte von enormer Bedeutung, denn Märkte brachten Handel, Menschen und Wohlstand in die Stadt. Heute erinnert dieser Punkt daran, wie eng die Entwicklung Halberstadts mit seinen königlichen Privilegien und seiner Bedeutung als Handels- und Bischofsstadt verbunden war.

König Otto und das Halberstädter Marktrecht
König Otto und das Halberstädter Marktrecht
König Otto und das Halberstädter Marktrecht

Deutlich nachdenklicher macht das Trümmerfrauendenkmal. Es erinnert an die Frauen, die nach den schweren Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs beim Aufräumen und Wiederaufbau mithalfen. Gerade in Halberstadt besitzt diese Erinnerung eine besondere Bedeutung: Die Stadt wurde kurz vor Kriegsende bei einem Luftangriff schwer zerstört. Zwischen den vielen schönen Sehenswürdigkeiten gehört auch diese Seite der Stadtgeschichte dazu.

Trümmerfrauendenkmal - Halberstadt
Trümmerfrauendenkmal - Halberstadt

Vor dem Rathaus steht auch eine Bronze vom Stadtzentrum Halberstadts, wie es um 1930, vor der Zerstörung, ausgesehen hat. Die Bronze soll quasi ein Denkmal für die Zerstörung sein.

Bronze vom Stadtzentrum Halberstadt

Unser Rundgang führte uns anschließend über den Fischmarkt. Wie der Name schon verrät, spielte auch dieser Platz früher eine Rolle im Handelsleben der Stadt. Heute gehört er zum Zentrum Halberstadts und verbindet verschiedene historische und moderne Bereiche miteinander. Für Emma waren wir im Paradies, denn hier hat sie ihre Endgegner getroffen, die Tauben. Aber sie war diesmal ganz brav.

Fischmarkt - Halberstadt
Fischmarkt - Halberstadt

Am Domplatz erwartete uns anschließend noch ein Haus mit großer Literaturgeschichte: das Gleimhaus. Es ist heute das Museum der deutschen Aufklärung und erinnert an den Dichter Johann Wilhelm Ludwig Gleim. Herzstück ist der berühmte „Freundschaftstempel“ mit Porträts von Persönlichkeiten aus Gleims Freundeskreis. Damit besitzt Halberstadt neben seinen kirchlichen Schätzen auch ein bemerkenswertes Stück deutscher Literaturgeschichte.

Gleimhaus - Halberstadt
Gleimhaus - Halberstadt
Gleimhaus - Halberstadt

Diese beiden Herren mussten wir natürlich ebenfalls fotografieren. Die Skulptur „Zwei Herren in Betrachtung des Domes“ nimmt auf charmante Weise Bezug auf das mächtige Bauwerk in unmittelbarer Nähe. Gerade solche Kunstwerke gefallen uns, weil sie einen historischen Rundgang etwas auflockern. Und irgendwie konnten wir uns den beiden anschließen – schließlich hatten auch wir den Dom ausgiebig betrachtet und fotografiert.

Zwei Herren in Betrachtung des Domes - Halberstadt

Auf der Nordseite des Doms befindet sich das moderne Besucherzentrum Dom | Schatz. Hier beginnt beziehungsweise endet für viele Besucher die Besichtigung von Dom und Domschatz. Neben dem Zugang gibt es einen Shop und ein Café. Der moderne Bau bildet einen interessanten Kontrast zu den jahrhundertealten Mauern des Doms und fügt sich dennoch erstaunlich zurückhaltend in das historische Umfeld ein.

Besucherzentrum Dom | Schatz - Halberstadt

Mit der ehemaligen Domdechanei begegnete uns ein weiteres Gebäude, das an die frühere Organisation des Domkapitels erinnert. Rund um den Dom lebten und arbeiteten einst zahlreiche Geistliche und Würdenträger, sodass sich hier ein eigener Bezirk entwickelte. Heute sind diese Gebäude vor allem wegen ihrer historischen Architektur interessant und vervollständigen das eindrucksvolle Ensemble rund um den Halberstädter Domplatz.

ehemaligen Domdechanei - Halberstadt
ehemaligen Domdechanei - Halberstadt

Ein Museum ganz anderer Art ist das Heineanum (Museum für Vogelkunde). Seine umfangreiche ornithologische Sammlung geht auf Ferdinand Heine zurück und umfasst heute Tausende Präparate. Die Ausstellungen beschäftigen sich unter anderem mit Vögeln aus aller Welt sowie der Vogelwelt des Harzes und seines Vorlandes. Für Vogelfreunde dürfte dieses Museum ein ganz eigenes Highlight in Halberstadt sein.

Heineanum – Museum für Vogelkunde - Halberstadt

Direkt im historischen Umfeld des Domplatzes befindet sich außerdem das Städtische Museum Halberstadt. Hier dreht sich alles um die Geschichte der Stadt und ihrer Bewohner. Nach unserem langen Spaziergang durch Halberstadt wurde uns spätestens an dieser Stelle bewusst, wie viele unterschiedliche Epochen hier zusammentreffen. Vom mittelalterlichen Bischofssitz über die Fachwerkstadt bis zur Zerstörung und zum Wiederaufbau.

Städtische Museum Halberstadt
Städtische Museum Halberstadt

Weiter ging es zum Johannesbrunnen. Brunnen gehören für uns bei einem Stadtrundgang fast automatisch zu den Fotomotiven, denn häufig steckt hinter ihnen mehr Geschichte, als man zunächst erwartet. Auch der Johannesbrunnen fügt sich wunderbar in das historische Stadtbild ein. Nach den großen Kirchen und Museen war er wieder eine dieser kleineren Sehenswürdigkeiten, die unseren Spaziergang durch Halberstadt abwechslungsreich machten.

Johannesbrunnen - Halberstadt
Johannesbrunnen - Halberstadt

Mit St. Katharina und St. Barbara stand die nächste Kirche auf unserer Route. Der historische Sakralbau gehört ebenfalls zur erstaunlich großen Kirchenlandschaft Halberstadts. Mittlerweile hatten wir wirklich das Gefühl, hinter beinahe jeder zweiten Ecke einen Kirchturm zu entdecken. Trotzdem besitzt jede dieser Kirchen ihren eigenen Charakter – und genau das machte unseren Rundgang so interessant.

St. Katharina und St. Barbara
St. Katharina und St. Barbara
St. Katharina und St. Barbara

Ein echter Hingucker erwartete uns in der Gerberstraße: das Haus St. Florian. Das mächtige Fachwerkhaus mit seiner schwarz-weißen Fassade und dem großen steinernen Portal kann man eigentlich kaum übersehen. Besonders die zahlreichen geometrischen Fachwerkformen machen das Gebäude zu einem tollen Fotomotiv. Für uns definitiv eines der Fachwerkhäuser, bei denen sich ein kurzer Stopp gelohnt hat.

Haus St. Florian - Halberstadt

Mit dem Wassertorturm aus dem Jahre 1443 erreichten wir ein Relikt der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Solche erhaltenen Befestigungsanlagen finden wir bei Stadtrundgängen immer besonders spannend, weil sie erahnen lassen, wie anders eine Stadt früher aufgebaut war. Der Wassertorturm ist der letzte, erhaltene Teil der Stadtbefestigung Halberstadt.

Wassertorturm - Halberstadt

Auch St. Moritz lag auf unserer Route, allerdings ziemlich versteckt und kaum zu finden hinter großen Wohnblocks. Die traditionsreiche, evangelische Kirche gehört zu den älteren Sakralbauten Halberstadts und ist eng mit der Geschichte des ehemaligen Stifts verbunden. Die Kirche stammt aus dem Jahr 1134. Von außen wirkt sie wesentlich zurückhaltender als der große Dom, doch gerade dieser Unterschied macht den Reiz aus. In Halberstadt muss eben nicht jede Kirche riesig sein, um geschichtlich interessant zu sein.

St. Moritz - Halberstadt
St. Moritz - Halberstadt

Danach erreichten wir einen Ort, der heute weit über Halberstadt hinaus bekannt ist: das Burchardikloster. Es wurde am 1036 errichtet und stetig erweitert und umgebaut. Die ehemalige Klosteranlage blickt somit auf eine jahrhundertelange Geschichte zurück.

Burchardikloster - Halberstadt
Burchardikloster - Halberstadt
Burchardikloster - Halberstadt

Internationale Bekanntheit erlangte sie allerdings durch ein außergewöhnliches Musikprojekt. Es geht um die Aufführung von John Cages ORGAN²/ASLSP, die über einen Zeitraum von 639 Jahren angelegt ist. Langsamer kann ein Konzert wohl kaum werden. In der Kirche ist Bischof Burchard I begraben.

Burchardikloster - Halberstadt
Burchardikloster - Halberstadt
Burchardikloster - Halberstadt

In der St.-Burchardi-Kirche findet genau dieses ungewöhnliche Orgelprojekt statt. Seit 2001 läuft hier die Aufführung von John Cages Werk ORGAN²/ASLSP – As Slow as Possible. Einzelne Klangwechsel liegen teilweise Jahre auseinander. Ein ziemlich verrückter Gedanke: Das Konzert soll erst im Jahr 2640 enden. Damit besitzt Halberstadt vermutlich eine der außergewöhnlichsten musikalischen Sehenswürdigkeiten überhaupt.

St.-Burchardi-Kirche - Halberstadt
St.-Burchardi-Kirche - Halberstadt
St.-Burchardi-Kirche - Halberstadt

Und dann begegnete uns noch ein Stück lebendige Stadtgeschichte auf Schienen: die Halberstädter Straßenbahn. Für eine vergleichsweise kleine Stadt ist ein eigenes Straßenbahnnetz schon etwas Besonderes. Während wir Halberstadt zu Fuß erkundeten, gehörten die Bahnen ganz selbstverständlich zum Stadtbild. Die Straßenbahn fährt hier seit 1903 und war somit ein Foto wert.

Halberstädter Straßenbahn

Zum Abschluss unseres Rundgangs wartete noch ein ganz besonderes Museum auf uns. Das Schraube-Museum zeigt bürgerliche Wohnkultur um 1900 und vermittelt einen Eindruck davon, wie eine Halberstädter Familie damals lebte. Anders als in einem klassisch eingerichteten Museum wirken historische Wohnräume oft so, als hätten ihre Bewohner sie gerade erst verlassen – ein schöner Abschluss unserer Reise durch ganz unterschiedliche Kapitel der Stadtgeschichte.

Schraube-Museum - Halberstadt
Schraube-Museum - Halberstadt

Unser Fazit:

Als wir morgens losliefen, hatten wir zwar eine lange Liste dabei, aber wie abwechslungsreich unser Rundgang tatsächlich werden würde, hatten wir nicht erwartet. Halberstadt zeigte uns mittelalterliche Kirchen und alte Fachwerkhäuser, jüdische Geschichte, Kunst, Museen, stille Gassen und sogar ein Konzert, das mehrere Jahrhunderte dauert.

Besonders gefallen hat uns, dass viele Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichbar sind. Man läuft nicht einfach von einem großen Highlight zum nächsten, sondern entdeckt unterwegs immer wieder Kleinigkeiten: einen Brunnen, eine Skulptur, eine alte Mauer oder eine hübsche Fachwerkfassade. Unser Rundgang durch Halberstadt, war 5 km lang und hat wirklich viel Spaß gemacht.

Wie leider in so ziemlich allen Museen, sind keine Hunde gestattet. Ebenso nicht in Kirchen und dem Dom. Daher haben wir mit Emma die Gebäude auch alle nur von Außen erkundet. Aber das war für uns auch völlig in Ordnung.

Bis zum nächsten Abenteuer, was mich wieder so müde macht. Liebe Grüße, eure Emma

🐾 Weiterführende Links & Quellen

Weitere Informationen, offizielle Webseiten und die für diesen Beitrag verwendeten Quellen haben wir für euch auf unserer separaten Link- und Quellenseite zusammengestellt: Halberstadt – Quellen und Links

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Links Blankenburg

Osterode am Harz – Städtetrip mit Hund

Hallo Freunde, auf unserer Harz-Tour, durfte ein Besuch von Osterode am Harz natürlich auch nicht fehlen. Osterode am Harz ist eine kleinere Stadt im Landkreis Göttingen, in Niedersachsen. Die Stadt hat zusammen mit allen Ortsteilen ca. 21.500 Einwohner.

Tour durch Osterode am Harz

Geparkt haben wir auf dem Parkplatz der Schachtruppvilla und sind von dort auf unsere Tour gestartet. Die Schachtruppvilla zählt zu den bekanntesten Bauwerken Osterodes, wird aber derzeit saniert. Sie wurde ab 1819 im klassizistischen Stil erbaut. Bei den Einwohnern heißt sie liebevoll Kaffeemühle, wegen ihres Aussehens.

Schachtruppvilla - Osterode am Harz
Schachtruppvilla - Osterode am Harz

Der Piller Brunnen ist ein beliebter Treffpunkt in der Osteroder Innenstadt. Er erinnert an die enge Verbindung der Stadt mit dem Harz und den umliegenden Höhenzügen. Der Brunnen entstand als modernes Schmuckelement des Stadtbildes und trägt den Namen des Piller, einer Erhebung im westlichen Harzvorland.

Piller Brunnen - Osterode am Harz
Piller Brunnen - Osterode am Harz

Direkt am Kurpark, der mit seinen vielen Bänken zum verweilen einlädt, befindet sich die Stadthalle Osterode. Der Bau wurde 1973 fertig gestellt und bietet Platz für Konzerte, Theateraufführungen, Tagungen und kulturelle Veranstaltungen.

Stadthalle und Kurpark - Osterode am Harz
Stadthalle und Kurpark - Osterode am Harz
Stadthalle und Kurpark - Osterode am Harz

Auf dem Weg durch die Stadt hat Mama diese wunderschönen Kirschbäume mit den Kirschblüten gesehen und war hin und weg. Sie wollte unbedingt ein Bild davor mit mir haben. Daher kommt ihr auch in den Genuss der wunderschönen Blüten am Baum.

Kirschblüten - Osterode am Harz
Kirschblüten - Osterode am Harz

Weiter ging es zur historischen Stadtmauer aus dem Jahr 1233. Sie umschloss die Alt- und die Neustadt auf 1,7 km Länge. Zur Befestigungsanlage gehörten vier Stadttore sowie mehrere Wehrtürme, von denen einige Abschnitte erhalten geblieben sind. Die Mauer wurde überwiegend aus Bruchstein errichtet und diente dem Schutz der Stadt. Im 19. Jahrhundert mussten die Stadttore Platz für den Verkehr machen.

Historische Stadtmauer - Osterode am Harz
Historische Stadtmauer - Osterode am Harz
Historische Stadtmauer - Osterode am Harz

Am Posthof befindet sich das Fachwerk Modellhaus. Hier sieht man den Aufbau und die Bauweise eines traditionellen Fachwerkhauses. Nach dem Stadtbrand von 1545 wurde ein Großteil der Altstadt in Fachwerkbauweise wieder aufgebaut. Heute befinden sich innerhalb des Stadtmauerrings rund 300 Fachwerkhäuser aus verschiedenen Epochen. Von der Gotik über die Renaissance bis zum Barock.

Fachwerk Modellhaus - Osterode am Harz

Bei unserer Tour durch die Stadt, kamen wir an den Straßen Langer- und Kurzer Krummer Bruch vorbei. Dies sind historische Straßen in der Fachwerkstadt, innerhalb der ehemaligen Stadtmauern. Der Name Bruch deutet darauf hin, dass dies hier mal ein sumpfiges Gebiet gewesen sein muss.

Langer Krummer Bruch - Osterode am Harz
Kurzer Krummer Bruch - Osterode am Harz

Das Ritterhaus wurde 1660 als Fachwerkhaus errichtet. Seinen Namen verdankt es der geschnitzten Ritterfigur an der Gebäudeecke. Seit 1936 befindet sich hier das Museum im Ritterhaus. Auf drei Etagen informiert es über die Stadtgeschichte, das Handwerk, die frühe Industrie und das Leben im Harz. Das Ritterhaus gehört heute zu den bedeutendsten Baudenkmälern der Altstadt.

Museum im Ritterhaus - Osterode am Harz
Museum im Ritterhaus - Osterode am Harz

Die Schlosskirche St. Jacobi zählt zu den ältesten Kirchen Osterodes. Bereits im 12. Jahrhundert befand sich an dieser Stelle eine Kapelle. Die heutige Kirche entstand durch einen Umbau im Jahr 1751. Bei diesem erhielt sie barocke Elemente wie eine große Empore und ein hölzernes Tonnengewölbe. Heute wird die Kirche nicht nur für Gottesdienste, sondern aufgrund ihrer hervorragenden Akustik auch für Konzerte genutzt.

St. Jacobi - Osterode am Harz
St. Jacobi - Osterode am Harz
St. Jacobi - Osterode am Harz

In der Straße Rollberg 26, sind wir auf ein ehemaliges Ackerbürgerhaus im Fachwerkbau aufmerksam geworden. Das Haus hat eine wunderschöne Fassade mit Flechtbandmuster, Fächerrosetten und Narrenköpfen.

Ackerbürgerhaus Rollberg 26 - Osterode am Harz
Ackerbürgerhaus Rollberg 26 - Osterode am Harz

Der Rollberg gehört zu den ältesten Straßen Osterodes und beeindruckt mit zahlreichen gut erhaltenen Fachwerkhäusern aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Viele Gebäude entstanden nach dem verheerenden Stadtbrand von 1545, der große Teile der Stadt zerstörte. Typisch für die Häuser sind ihre reich verzierten Fachwerkfassaden mit geschnitzten Balken, Inschriften und kunstvollen Streben.

Rollberg - Osterode am Harz

Die Bronzestatue des Eseltreibers in der Nähe des alten Rathauses, erinnert an einen Beruf, der für Osterode von großer Bedeutung war. Esel transportierten Waren aus dem Harz, darunter Erze, Holz und andere Handelsgüter. Die Osteroder werden auch Eseltreiber genannt. Die Figur würdigt die wichtige Verbindung zwischen Bergbau, Handel und Handwerk. Die Statue ist ein beliebtes Fotomotiv.

Eseltreiber - Osterode am Harz

Das Alte Rathaus gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen Osterodes. Ein erstes Rathaus entstand im 14. Jahrhundert, wurde jedoch beim Stadtbrand zerstört. Der heutige Bau wurde 1552 im Renaissancestil auf den alten Grundmauern errichtet. Ursprünglich besaß das Gebäude einen reich verzierten Fachwerkgiebel, der später verschiefert wurde. Besonders bekannt ist die am Rathaus befestigte Walfischrippe, die vor Hochwasser schützen sollte.

Altes Rathaus - Osterode am Harz
Altes Rathaus - Osterode am Harz

Die St. Aegidien Marktkirche ist die historische Stadtkirche Osterodes und entstand im 13. Jahrhundert aus Bruchstein. Nach dem Stadtbrand wurde das Langhaus 1551 wieder aufgebaut. Der markante Westturm folgte 1578/79. Im Inneren beeindrucken die bemalte Kassettendecke, der frühbarocke Altar von 1660 sowie ein kunstvoll geschnitzter Taufständer. Bis 1936 wohnte im Turm der Türmer, der bei Bränden Alarm schlug.

St. Aegidien Marktkirche - Osterode am Harz
St. Aegidien Marktkirche - Osterode am Harz
St. Aegidien Marktkirche - Osterode am Harz

Der Martin-Luther-Platz gehört zum historischen Zentrum und verdankt seinen Namen Martin Luther (1483–1546), dessen Lehren die Einführung der Reformation in Osterode beeinflussten. Rund um den Platz befinden sich mehrere denkmalgeschützte Fachwerkhäuser aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, darunter die ehemalige Ratsapotheke. Die Ratsapotheke wurde 1574 als erste Apotheke der Stadt gegründet und zählt zu den ältesten ihrer Art in Niedersachsen.

Martin-Luther-Platz - Osterode am Harz
Martin-Luther-Platz - Osterode am Harz

Der Kornmarkt bildet seit dem Mittelalter das historische Zentrum Osterodes und war der wichtigste Handelsplatz der Stadt. Händler boten Getreide, Vieh und Waren aus dem Harz an, wodurch der Platz seinen heutigen Namen erhielt. Auch heute finden hier regelmäßig Wochenmärkte, Stadtfeste und Veranstaltungen statt. Bei unserem Besuch im April, war der Kornmarkt österlich geschmückt mit vielen bunten Eiern.

Kornmarkt - Osterode am Harz
Kornmarkt - Osterode am Harz
Kornmarkt - Osterode am Harz

Das Harzkornmagazin wurde 1722 im Auftrag des Kurfürstentums Hannover errichtet. Der langgestreckte Barockbau diente als Getreidespeicher für die Versorgung der Bergleute im Oberharz, da dort kaum Ackerbau möglich war. Nachdem der Magazinbetrieb 1911 eingestellt wurde, erhielt das Gebäude verschiedene Nutzungen. Seit 1989 dient das aufwendig sanierte Bauwerk als Rathaus der Stadt Osterode.

Harzkornmagazin - Osterode am Harz
Harzkornmagazin - Osterode am Harz

Die Tourist Information befindet sich in einem Turm am Harzkornmagazin. Sie ist die erste Anlaufstelle für Besucher und bietet Stadtpläne, Wanderkarten sowie Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen. Wer die Geschichte der Stadt entdecken möchte, erhält hier viele nützliche Tipps und Informationen für einen gelungenen Aufenthalt.

Tourist Information - Osterode am Harz
Tourist Information - Osterode am Harz
Tourist Information - Osterode am Harz

An der Tourist Information informiert eine Gedenktafel über die Stolpersteine in Osterode. Das europaweite Kunstprojekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus. In Osterode wurden die ersten Stolpersteine am 28. Juni 2010 verlegt. Insgesamt erinnern 14 Messingsteine an jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger, die verfolgt, deportiert und ermordet wurden. Die Informationstafel zeigt die Standorte der Stolpersteine.

Stolpersteine - Osterode am Harz
Stolpersteine - Osterode am Harz

Der Kuhhirtenturm ist einer der wenigen erhaltenen Wehrtürme der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Er entstand vermutlich im 13. oder 14. Jahrhundert zusammen mit der Stadtmauer und wurde aus Bruchsteinen errichtet. Seinen Namen verdankt der Turm den Kuhhirten, die früher das Vieh durch ein nahegelegenes Stadttor auf die Weiden führten.

Kuhhirtenturm und Stadtmauer - Osterode am Harz
Kuhhirtenturm und Stadtmauer - Osterode am Harz

Die katholische Kirche St. Marien wurde 1905 erbaut und entstand im neugotischen Baustil, der sich unter anderem durch spitzbogige Fenster, hohe Gewölbe und einen schlanken Kirchturm auszeichnet. Im Inneren beeindrucken die farbigen Glasfenster, die neugotische Ausstattung und der helle Kirchenraum.

St. Marien - Osterode am Harz
St. Marien - Osterode am Harz
St. Marien - Osterode am Harz

In der Nähe der St. Marien, war unser Ausgangsparkplatz. Von dort aus ging es zum Industriedenkmal Eulenburg, welches ein paar Kilometer außerhalb der Stadt liegt. Das Industriedenkmal Eulenburg gehört zu den bedeutendsten Technikmuseen der Region. Das Gebäude wurde 1910 als Textilfabrik der Firma Peters & Renner errichtet und steht beispielhaft für die Industriearchitektur des frühen 20. Jahrhunderts.

Industriedenkmal Eulenburg - Osterode am Harz
Industriedenkmal Eulenburg - Osterode am Harz
Industriedenkmal Eulenburg - Osterode am Harz

Charakteristisch sind die funktionale Backsteinbauweise, große Fensterflächen und die großzügigen Produktionsräume, die viel Tageslicht für die Textilherstellung boten. Nach der Stilllegung der Fabrik blieb ein großer Teil der technischen Ausstattung erhalten. Seit 1998 beherbergt die Eulenburg das Industriedenkmal mit einer Ausstellung zur Industrie- und Wirtschaftsgeschichte Osterodes.

Industriedenkmal Eulenburg - Osterode am Harz
Industriedenkmal Eulenburg - Osterode am Harz
Industriedenkmal Eulenburg - Osterode am Harz

Besucher können historische Maschinen, Werkstätten und Exponate aus der Textil-, Metall- und Papierindustrie besichtigen und erfahren, wie sich die Industrialisierung auf die Entwicklung der Stadt auswirkte.

Industriedenkmal Eulenburg - Osterode am Harz

Unser Fazit zu Osterode am Harz

Osterode ist eine schöne kleine Stadt, die viel Fachwerk bietet. Für uns Hunde bietet Osterode eine schöne Tour durch die Gassen, gerade wenn es noch früh am Morgen ist. Aber sagt Mama und Papa, sie sollen auf eure Pfötchen aufpassen, denn an manchen Ecken lagen viele Glasscherben rum, was wir nicht so schön fanden und Müll.

Sonst hat Osterode viel zu bieten, mit der historischen Stadtmauer, der Kirchen und dem alten Rathaus. Für uns ist es auf jeden Fall einen Besuch wert gewesen. Die Stadttour mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten hat ca. eine Stunde gedauert und wir sind 3 Kilometer gelaufen.

Alle Links zu Osterode, findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-osterode-am-harz/

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Links Osterode am Harz

Clausthal-Zellerfeld – Städtetrip mit Hund

Hallo Freunde, diesmal haben wir Clausthal-Zellerfeld besucht, eine Stadt im Oberharz (Niedersachsen) mit ca. 13.500 Einwohnern.

Die Stadt besteht im Zentrum aus den beiden Stadtteilen Clausthal (im Süden) und Zellerfeld (im Norden), deren ursprüngliche Stadtgebiete durch die natürliche Grenze des Zellbachs getrennt werden. Bis 1924 waren Clausthal und Zellerfeld zwei selbständige Städte.

Spaziergang mit Hund durch Clausthal-Zellerfeld

Wenn ihr Clausthal-Zellerfeld besucht, werdet ihr mit etwas Glück die Klänge der Berghornisten hören. Das Neue Berghornisten-Corps der TU Clausthal pflegt eine jahrhundertealte Bergbautradition und begleitet bis heute zahlreiche Veranstaltungen im Oberharz. Die Musik gehört einfach zum Bergbau dazu und sorgt immer wieder für eine besondere Atmosphäre.

Neue Berghornisten-Corps - Clausthal-Zellerfeld

Mitten in Clausthal-Zellerfeld befindet sich das Geburtshaus von Robert Koch. Der spätere Nobelpreisträger wurde hier im Jahr 1843 geboren und zählt bis heute zu den bedeutendsten Medizinern Deutschlands. Von hier aus begann die Geschichte eines Mannes, dessen Forschungen die Medizin nachhaltig verändert haben.

Geburtshaus Robert Koch - Clausthal-Zellerfeld

Direkt gegenüber der Marktkirche steht das historische Rathaus. Zusammen mit den umliegenden Gebäuden bildet es das Herz der Altstadt. Bei einem Stadtbrand 1725 wurde der Vorgängerbau des heutigen Rathauses schwer beschädigt und um 1730 nach Plänen des hannoverschen Hofarchitekten Tobias Henry Reetz neu erbaut

Rathaus Clausthal-Zellerfeld
Rathaus Clausthal-Zellerfeld

Die Marktkirche ist wohl das bekannteste Wahrzeichen von Clausthal-Zellerfeld. Sie gilt als größte Holzkirche Deutschlands und beeindruckt bereits von außen durch ihre Größe. Auch ein Blick ins Innere lohnt sich, denn dort erwartet euch ein heller und überraschend schlichter Kirchenraum. Die Kirche wurde 1642 im Barockstil aus Eichen- und Fichtenholz erbaut.

Marktkirche Clausthal-Zellerfeld
Marktkirche Clausthal-Zellerfeld
Marktkirche Clausthal-Zellerfeld

Nur wenige Schritte von der Marktkirche entfernt erinnert das Denkmal an den Geologen Friedrich Adolph Roemer (1809 – 1869). Seine Forschungen trugen wesentlich dazu bei, die Geologie des Harzes besser zu verstehen.

Denkmal Friedrich Adolph Roemer - Clausthal-Zellerfeld
Denkmal Friedrich Adolph Roemer - Clausthal-Zellerfeld

Direkt auf dem Marktplatz sorgt das Wasserspiel für eine kleine Abkühlung. Gerade an warmen Tagen ist es ein beliebter Treffpunkt. Gleichzeitig erinnert es daran, wie wichtig Wasser für den Bergbau im Oberharz einst war. Leider war das Wasserspiel bei unserem Besuch aus.

Wasserspiel Marktplatz - Clausthal-Zellerfeld

Die Altstadt von Clausthal-Zellerfeld lässt sich wunderbar zu Fuß erkunden. Zwischen den historischen Häusern entdeckt man immer wieder kleine Details, die an die lange Bergbaugeschichte erinnern. Wer mit offenen Augen unterwegs ist, findet an fast jeder Ecke interessante Fotomotive.

Altstadt von Clausthal-Zellerfeld
Altstadt von Clausthal-Zellerfeld
Altstadt von Clausthal-Zellerfeld

Die Geosammlung der TU Clausthal ist ein echter Geheimtipp. Hier könnt ihr beeindruckende Mineralien, Gesteine und Fossilien bestaunen, sowie Erze aus dem Harz. Die Technische Universität Clausthal wurde 1775 gegründet. Vor dem Gebäude befindet sich ein Hydraulisches Pumpenaggregat aus dem Jahre 1929 mit einer Leistung von 50KW bei 970 U/min.

TU Clausthal - Geosammlung
TU Clausthal - Geosammlung
TU Clausthal - Geosammlung

Falls ihr euren Aufenthalt noch planen möchtet, lohnt sich ein kurzer Besuch in der Tourist-Information. Dort bekommt ihr Stadtpläne, Veranstaltungstipps und viele Informationen zu Wanderungen und Ausflugszielen rund um Clausthal-Zellerfeld. Zudem gibt es einen Shop mit regionalen Produkten, wie z.B. dem Schierker Feuerstein.

Touristinformation - Clausthal-Zellerfeld
Touristinformation - Clausthal-Zellerfeld

Im Robert-Koch-Haus erfuhr man früher mehr über das Leben des berühmten Mediziners. Die Ausstellung vermittelte einen interessanten Einblick in seine wissenschaftliche Arbeit und zeigte, warum Robert Koch bis heute weltweit bekannt ist. Heute ist das Gebäude leider in Privatbesitz und man kann es nicht mehr besuchen.

Robert-Koch-Haus - Clausthal-Zellerfeld
Robert-Koch-Haus - Clausthal-Zellerfeld

Das Alte Postamt aus dem Jahr 1874 erinnert an die Zeit, als Post noch mit der Kutsche durch den Harz transportiert wurde. Das historische Gebäude fügt sich harmonisch in das Stadtbild ein und erzählt ein kleines Stück der langen Geschichte Clausthal-Zellerfelds.

Altes Postamt - Clausthal-Zellerfeld

Etwas abseits des lebhaften Marktplatzes liegt die St.-Nikolaus-Kirche mit dem Nachfolgerbau aus dem Jahre 1960. Unter dieser Kirche verläuft der Tiefe-Georg-Stollen in einer Tiefe von 290m. Der sogenannte Wasserlösungsstollen verlief 1777 bis 1799 auf einer Länge von 19km, um das Grubenwasser abzuleiten.

St.-Nikolaus-Kirche - Clausthal-Zellerfeld
St.-Nikolaus-Kirche - Clausthal-Zellerfeld

Direkt am Marktplatz befindet sich das ehemalige Oberbergamt. Von hier aus wurde über viele Jahrhunderte der Bergbau im Oberharz verwaltet. Das repräsentative Gebäude zeigt eindrucksvoll, welche Bedeutung der Bergbau einst für die gesamte Region hatte. Heute ist hier das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie untergebracht.

Oberbergamt - Clausthal-Zellerfeld

Silber aus den Harzer Bergwerken wurde früher direkt in Clausthal zu Münzen verarbeitet. Die ehemalige Münzstätte Clausthal, wovon es noch 2 weitere gab, ist aus dem Jahr 1726. Sie erinnert an diese wirtschaftlich bedeutende Zeit und ist seit 1950 ein Studentenwohnheim.

Clausthaler Münzstätte

Die Kehrradstuben (UNESCO-Weltkulturerbe) gehören zu den Zeugnissen der Oberharzer Wasserwirtschaft. Hier standen riesige Wasserräder, die Maschinen und Förderanlagen unter Tage antrieben. Wer sich für Technik interessiert, bekommt einen guten Eindruck davon, wie ausgeklügelt der Bergbau damals organisiert war. Es ist das älteste und am längsten betriebene Bergwerk im Harz vom 16. Jahrhundert bis ins 20. Jahrhundert.

Kehrradstuben der Grube Thurm Rosenhof
Kehrradstuben der Grube Thurm Rosenhof
Kehrradstuben der Grube Thurm Rosenhof

Der Ottiliae-Schacht erinnert an die lange Bergbautradition von Clausthal-Zellerfeld. Über viele Jahrzehnte wurden hier Erze gefördert und Gruben entwässert. Heute zeugen die erhaltenen Gebäude von der bedeutenden Bergbaugeschichte des Oberharzes und machen den Schacht zu einem interessanten Stopp auf dem Stadtrundgang. Er gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe der Oberharzer Wasserwirtschaft.

Ottiliae-Schacht - Clausthal-Zellerfeld
Ottiliae-Schacht - Clausthal-Zellerfeld
Ottiliae-Schacht - Clausthal-Zellerfeld

Auf den ersten Blick wirken die Lochsteine eher unscheinbar. Tatsächlich handelt es sich aber um historische Grenzsteine, die einst den Verlauf der Grubenfelder markierten. Hier sind die Markierungen für die Gruben „Alter Segen“ und „Braune Lilie„.

Lochsteine Clausthal-Zellerfeld

Die St.-Salvatoris-Kirche prägt das Zentrum von Zellerfeld. Nach mehreren Bränden wurde sie immer wieder aufgebaut und gehört heute zu den bedeutendsten Kirchen des Oberharzes. Besonders sehenswert sind der helle Innenraum und die historische Ausstattung.

St.-Salvatoris-Kirche - Clausthal-Zellerfeld
St.-Salvatoris-Kirche - Clausthal-Zellerfeld

Ein echter Hingucker ist die Berg-Apotheke aus dem Jahre 1674, welche auch heute noch als Apotheke genutzt wird. Ihren Spitznamen „Fratzen-Apotheke“ verdankt sie den auffälligen geschnitzten Gesichtern an der Fassade. Wer durch die Altstadt schlendert, sollte unbedingt einmal nach oben schauen, denn die Figuren werden leicht übersehen.

Berg-Apotheke - Clausthal-Zellerfeld

Wer mehr über Clausthal-Zellerfeld erfahren möchte, ist hier genau richtig. Das Museum für Technik und Kulturgeschichte verbindet Stadtgeschichte, Bergbau und Alltagsleben miteinander und zeigt anschaulich, wie eng alles miteinander verbunden war. Besonders die historischen Exponate vermitteln einen guten Eindruck vom Leben vergangener Jahrhunderte.

Oberharzer Bergwerksmuseum - Clausthal-Zellerfeld
Oberharzer Bergwerksmuseum - Clausthal-Zellerfeld

Das Oberharzer Bergwerksmuseum bietet Führungen durch das Schaubergwerk, es hat ein Freigelände mit originalen Bergwerksanlagen, Spezialsammlungen, Sonderausstellungen und 29 Ausstellungsräume

Oberharzer Bergwerksmuseum - Clausthal-Zellerfeld
Oberharzer Bergwerksmuseum - Clausthal-Zellerfeld

Mitten in der Bergstraße lohnt sich ein kurzer Stopp am Glockenspiel aus 1987. Mehrmals täglich erklingen Melodien, während sich die Figuren bewegen und an die sogenannte Fahrkunst erinnern. Die Fahrkunst aus 1988 ist eine technische Erfindung, mit der Bergleute früher in die Schächte ein- und ausfahren konnten. Ein schönes Detail, das viele Besucher zunächst gar nicht entdecken.

Glockenspiel mit Fahrkunst - Clausthal-Zellerfeld

Das Dietzelhaus zählt zu den ältesten Wohnhäusern der Stadt. Es vermittelt einen guten Eindruck davon, wie die Bürger Clausthals vor mehreren Jahrhunderten lebten. Besonders Liebhaber historischer Fachwerkhäuser kommen hier auf ihre Kosten.

Dietzelhaus - Clausthal-Zellerfeld

Das ehemalige Wohnhaus des Gelehrten Caspar Calvör wird heute als Hotel „Zum Harzer“ genutzt. Von außen ist das historische Gebäude noch gut zu erkennen und erinnert an einen Mann, der sich intensiv mit der Geschichte des Harzes beschäftigte. Wichtige Besucher in dem Haus waren Georg Philipp Telemann von 1694-1698 und Gottfired Wilhelm Leibniz.

Wohnhaus Caspar Calvör - Clausthal-Zellerfeld
Wohnhaus Caspar Calvör - Clausthal-Zellerfeld

Die Glashütte zeigt eine weitere Seite der Harzer Geschichte. Neben dem Bergbau spielte auch die Glasherstellung über viele Jahrhunderte eine wichtige Rolle. Je nach Angebot könnt ihr den Glasbläsern sogar bei ihrer Arbeit zusehen und im angeschlossenen Laden handgefertigte Erinnerungsstücke entdecken.

Glashütte - Clausthal-Zellerfeld

Die ehemalige Münze aus dem Jahr 1601 hat heute eine ganz andere Aufgabe, als Kunsthandwerkerhof. In den historischen Gebäuden arbeiten Kunsthandwerker, die ihre Werkstätten für Besucher geöffnet haben. Hier findet ihr handgefertigte Keramik, Schmuck, Holzarbeiten und viele weitere schöne Mitbringsel. Betrieben wurde die Münze bis 1788. Hier wurden die Wildemanns-Taler und Ausbeute-Taler aus oberharzer Silber geprägt.

Ehemalige Münze/Kunsthandwerkerhof - Clausthal-Zellerfeld
Ehemalige Münze/Kunsthandwerkerhof - Clausthal-Zellerfeld

Der Carler Teich gehört zum UNESCO-Welterbe Oberharzer Wasserwirtschaft. Früher diente er als Wasserspeicher für den Bergbau, heute ist er ein idyllischer Ort zum Spazierengehen und Entspannen. Gerade bei schönem Wetter lohnt sich ein kleiner Abstecher ans Wasser.

Carler Teich - Clausthal-Zellerfeld
Carler Teich - Clausthal-Zellerfeld

Zum Abschluss lohnt sich noch ein Blick auf das historische Wasserrad. Es macht deutlich, wie wichtig die Wasserkraft für den Bergbau war. Ohne die ausgeklügelte Wasserwirtschaft wären viele Gruben im Oberharz überhaupt nicht betrieben worden. Heute erinnert das Wasserrad an diese beeindruckende Ingenieursleistung und ist ein schönes Fotomotiv.

Historisches Wasserrad - Clausthal-Zellerfeld
Historisches Wasserrad - Clausthal-Zellerfeld

Wir können euch einen Besuch in Clausthal-Zellerfeld wirklich sehr empfehlen, denn es gibt viel zu sehen und zu erkunden. Es ist eine schöne kleine Stadt, mit viel Natur rund herum. Ich hatte meinen Spaß beim erkunden und ich glaube, Frauchen und Herrchen hat es auch sehr gefallen. Die Leute im Ort, mit denen man ins Gespräch kam, waren auch alle sehr nett und hilfsbereit.

Alle Links zu Clausthal-Zellerfeld, findet ihr hier: Links zu Clausthal-Zellerfeld

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Goslar – Städtetrip mit Hund – Teil II

Hallo Freunde, bei unserer ersten Harztour, waren wir bereits in Goslar für euch unterwegs. Den Beitrag dazu, findet ihr hier: Goslar – Teil I

Da wir aber leider nicht alles anschauen konnten, was wir unbedingt besuchen wollten, waren wir erneut in Goslar. Diesmal haben wir auf dem Parkplatz Schützenplatz (https://maps.app.goo.gl/11SasAvWoerUFcrb8) geparkt und sind von dort aus zu Fuß/Pfote weiter.

Goslar

Nach einem kurzen Spaziergang durch die Wallanlagen, kommt man zum Südlichen Zwingerturm und dem Kasernenbau, der zum Breites Tor gehört. Der Zwinger ist ein Wehrturm aus dem 16. Jahrhundert und gehörte einst zur Stadtbefestigung. Mit seinen enorm dicken Mauern sollte er die wohlhabende Reichsstadt vor Angreifern schützen.

Wallanlagen Goslar
Südlicher Zwingerturm - Goslar
Breites Tor - Goslar

Hier seht ihr den Nördlichen Zwingerturm (Rieslingturm) und das Breite Tor mit Flankenturm, Torturm und die innere Stadtmauer. Das Breite Tor war eines der wichtigsten erhaltenen Stadttore Goslars. Zusammen mit den Resten der Stadtmauer vermittelt es noch heute einen guten Eindruck davon, wie stark die mittelalterliche Stadt einst befestigt war.

Nördlicher Zwingerturm (Rieslingturm) - Goslar
Breites Tor mit Torturm und Stadtmauer - Goslar

Die St.-Stephani-Kirche gehört zu den ältesten Kirchen Goslars und prägt mit ihrem markanten Turm das Stadtbild. Ursprünglich wurde sie bereits im 11. Jahrhundert als romanische Kirche erbaut und später mehrfach erweitert und umgestaltet. Heute verbindet sie auf beeindruckende Weise romanische, gotische und barocke Bauelemente.

St. Stephani-Kirche - Goslar
St. Stephani-Kirche - Goslar

Mitten in der Goslarer Altstadt entdeckten wir das historische St. Annenhaus. Die ehemalige Stiftsanlage diente über viele Jahrhunderte der Betreuung älterer und bedürftiger Menschen. Heute zählt das Gebäude zu den sehenswerten historischen Bauwerken der Stadt und erzählt ein Stück der sozialen Geschichte Goslars.

St. Annenhaus - Goslar
St. Annenhaus - Goslar
St. Annenhaus - Goslar

Die Judenteiche sind Teil der historischen Wallanlagen Goslars. Ihr Name erinnert an die lange Geschichte der Stadt und hat vermutlich einen Bezug zur mittelalterlichen jüdischen Gemeinde. Heute sind die Teiche vor allem ein beliebtes Naherholungsgebiet mit schönen Spazierwegen und viel Natur mitten in der Stadt. Ich habe meinen Spaziergang dort sehr genossen und fand es toll, Leute zu beobachten.

Judenteiche an der Wallanlage - Goslar
Judenteiche an der Wallanlage - Goslar
Judenteiche an der Wallanlage - Goslar

Der Dicke Zwinger ist ein Turm der ehemaligen Stadtbefestigung. Mit seinen mächtigen Mauern erinnert er daran, wie gut die einstige Reichsstadt geschützt war. Noch heute zählt der Wehrturm zu den markantesten historischen Bauwerken Goslars.

Direkt in der Nähe liegt der Kahnteich, der Teil der historischen Wallanlagen ist. Umgeben von alten Bäumen und grünen Wegen bietet er einen ruhigen Kontrast zur lebhaften Altstadt. Der Teich und die angrenzenden Spazierwege laden zum Verweilen ein und gehören zu den schönsten Ecken für einen entspannten Spaziergang durch Goslar.

Dicker Zwinger - Goslar
Kahnteich - Goslar

Die Abzucht ist ein kleiner Wasserlauf, der sich durch die Goslarer Altstadt zieht und das Stadtbild an vielen Stellen prägt. Bereits im Mittelalter spielte das Wasser eine wichtige Rolle für die Versorgung der Stadt sowie für Mühlen und Handwerksbetriebe. Besonders auffällig sind die farbenfrohen Skulpturen an der Abzucht, die einen spannenden Kontrast zu den historischen Fachwerkhäusern bilden und beliebte Fotomotive sind.

Die Abzucht - Goslar
Die Abzucht - Goslar
Die Abzucht - Goslar

Das Goslarer Museum erzählt die Geschichte der Stadt von den Anfängen des Bergbaus bis zur heutigen UNESCO-Welterbestadt. Besonders spannend sind die Ausstellungen zum Rammelsberg und zum Leben im mittelalterlichen Goslar. Das historische Gebäude an der Abzucht ist selbst schon einen Besuch wert. Allerdings wie in sämtlichen Museen, haben auch hier Hunde leider keinen Zutritt.

Goslarer Museum
Goslarer Museum
Goslarer Museum

Gegenüber vom Goslarer Museum, befindet sich das Zinnfigurenmuseum. Auf mehreren Etagen werden liebevoll gestaltete Zinnfiguren gezeigt, die Geschichten aus der deutschen und europäischen Geschichte erzählen. Besonders beeindruckend sind die aufwendig gestalteten Szenen, in denen historische Ereignisse mit Tausenden von handbemalten Figuren dargestellt werden. Was für uns Vierbeiner besonders toll ist, so lange wir keine Zinnfiguren fressen, dürfen wir mit rein.

Zinnfigurenmuseum - Goslar
Zinnfigurenmuseum - Goslar
Zinnfigurenmuseum - Goslar

In der Goslarer Altstadt am Hohen Weg steht die sogenannte Alte Schule. Ein markantes Natursteingebäude, das früher als Schulhaus diente. Heute ist das historische Bauwerk zu Wohnzwecken umgebaut, prägt aber weiterhin das Stadtbild der engen Gassen.

Alte Schule - Goslar
Alte Schule - Goslar
Alte Schule - Goslar

Die ehemalige Lohmühle und das Haus St. Spiritus gehören zu den eher unscheinbaren, aber geschichtsträchtigen Orten in der Goslarer Altstadt. Die Lohmühle erinnert an die handwerkliche Vergangenheit der Stadt, als hier wasserbetriebene Mühlen wichtige Rohstoffe aufbereiteten. St. Spiritus hingegen steht für die soziale Fürsorge des Mittelalters: Das Gebäude diente einst als Hospital und Armenhaus für Bedürftige.

Lohmühle - Goslar
St. Spiritus - Goslar

Das Große Heilige Kreuz in Goslar zählt zu den bedeutendsten historischen Gebäuden der Altstadt. Es wurde im Mittelalter als Spital für kranke und bedürftige Menschen errichtet und diente später zeitweise auch der Versorgung von Pilgern. Charakteristisch ist die eindrucksvolle Fachwerkarchitektur, die dem Gebäude bis heute seinen besonderen historischen Charme verleiht.

Großes heiliges Kreuz - Goslar
Großes heiliges Kreuz - Goslar
Großes heiliges Kreuz - Goslar

Im Inneren des Großen Heiligen Kreuzes zeigt sich die besondere Kombination aus historischer Architektur und lebendigem Stadtleben. Der ehemalige Spitalkomplex besitzt einen offenen Innenhof, der heute zeitweise für kleine Märkte, Veranstaltungen und kulturelle Aktionen genutzt wird. Ein weiterer wichtiger Teil des Gebäudes ist die ehemalige Kapelle, die früher zur geistlichen Versorgung der Bewohner des Hospitals diente.

Großes heiliges Kreuz - Goslar
Großes heiliges Kreuz - Goslar
Großes heiliges Kreuz - Goslar

Der Hohe Weg ist bekannt für seine beeindruckenden Patrizierhäuser, die vom Reichtum der ehemaligen Bergbau- und Handelsstadt zeugen. Ein besonders markantes Beispiel ist das Patrizierhaus aus dem frühen 16. Jahrhundert. Es wurde von einer wohlhabenden Bürgerfamilie errichtet und zeigt noch heute eindrucksvoll den Übergang zwischen massiver Steinarchitektur im Erdgeschoss und kunstvollem Fachwerk im oberen Bereich.

Patrizierhaus - Goslar

Die Marktkirche St. Cosmas und Damian gehört zu den Wahrzeichen Goslars. Die romanische Pfeilerbasilika stammt in ihren Ursprüngen aus dem 12. Jahrhundert und wurde 1151 erstmals erwähnt. Besonders auffällig sind die beiden ungleichen Türme des markanten Westriegels. Im Inneren warten historische Kunstschätze und mittelalterliche Glasfenster.

Marktkirche St. Cosmas und Damian - Goslar
Marktkirche St. Cosmas und Damian - Goslar

Die Kaiserworth am Goslarer Marktplatz ist ein spätgotisches Gildehaus aus dem Jahr 1494. Die ehemalige Versammlungsstätte der wohlhabenden Gewandschneider beeindruckt mit ihrer reich verzierten Fassade und den Kaiserfiguren. Berühmt ist auch das „Dukatenmännchen“ (Dukatenscheißer), eine kleine Figur, die den Reichtum der Kaufleute symbolisiert.

Kaiserworth und Dukatenmännchen - Goslar
Kaiserworth und Dukatenmännchen - Goslar

Der historische Marktplatz ist das Herzstück der Goslarer Altstadt. Umgeben von Rathaus, Kaiserworth und der Marktkirche bietet er eine beeindruckende mittelalterliche Kulisse. In seiner Mitte steht der romanische Marktbrunnen aus dem 12./13. Jahrhundert mit seinem vergoldeten Reichsadler – einer der bedeutendsten Bronzegüsse dieser Zeit.

Historischer Marktplatz - Goslar
Marktbrunnen - Goslar

Eine besondere Attraktion auf dem Goslarer Marktplatz ist das Glocken- und Figurenspiel am Kaiserringhaus. Viermal täglich öffnen sich drei Türen und bewegliche Figuren erzählen die Geschichte des Rammelsberger Bergbaus. Von der sagenhaften Entdeckung des Erzes durch Ritter Ramm bis zur Arbeit der Bergleute. Zusätzlich ohne Figurenspiel, gibt es um 8:30 ein Morgenlied und um 18:30 ein Abendlied.

Glocken- und Figurenspiel - Goslar

Das historische Rathaus am Goslarer Marktplatz ist ein beeindruckendes Zeugnis mittelalterlicher Stadtgeschichte. Der heutige Bau entstand ab dem 13. Jahrhundert und wurde im Laufe der Jahrhunderte erweitert. Die spätgotische Fassade prägt das Stadtbild. Besonders sehenswert ist der Huldigungssaal mit seinen kunstvollen Wandgemälden aus dem 16. Jahrhundert.

Rathaus - Goslar
Rathaus - Goslar

Da wir eine Stärkung brauchten, sind wir zur Butterhanne gegangen. Dort gibt es die berühmten Goslarer Riesenwindbeutel, die man bei einem Besuch in Goslar unbedingt probiert haben muss. Der Wirt der Butterhanne hatte sogar Leckerlis für mich da, worüber ich mich sehr gefreut habe. Trotzdem tropfte mir der Zahn bei den leckeren Riesenwindbeuteln und ich habe natürlich nicht gebettelt, wie ihr seht.

Die Butterhanne - Goslar
Die Butterhanne - Goslar
Die Butterhanne - Goslar

Mama hat sich für den Riesenwindbeutel mit Roter Grütze entschieden. Papa hat den mit Vanilleeis und Schoksoße genommen. Man waren die groß, aber verdammt lecker. Dafür ist das Abendessen ausgefallen. Und natürlich habe ich auch etwas mit Sahne, Vanilleeis und Roter Grütze abbekommen, da ich zum Glück kein Problem mit Sahne habe. Wir können euch einen Besuch in der Butterhanne wirklich sehr empfehlen, gerade mit Hunden, die hier gerne gesehen sind.

Die Butterhanne - Goslar
Die Butterhanne - Goslar
Die Butterhanne - Goslar

In der Nähe der Butterhanne, befindet sich die ehemalige Ratsapotheke, welche 2009 geschlossen und derzeit zum Hotel umgebaut wird. Die Ratsapotheke gab es bereits in 1300.

Ratsapotheke - Goslar

Das Haus Brusttuch zählt zu den schönsten Patrizierhäusern Goslars und wurde zwischen 1521 und 1526 im Stil der Renaissance erbaut. Besonders beeindruckend sind die kunstvollen Fachwerkschnitzereien mit Figuren aus Mythologie und Tierwelt. Berühmt ist die „Butterhanne“, eine der bekanntesten Figuren der Goslarer Altstadt.

Haus Brusttuch - Goslar
Haus Brusttuch - Goslar

Das Bäckergildehaus in der Marktstraße zählt zu den eindrucksvollsten historischen Gebäuden Goslars. Das ehemalige Zunfthaus der Bäckermeister entstand ab 1501 und erhielt 1557 sein Fachwerk-Obergeschoss. Besonders sehenswert sind der kunstvolle Erker, die Verzierungen im Fachwerk und das Wappen der Bäckergilde mit Brot und Brezel.

Bäckergildehaus - Goslar

Das ehemalige Armenhaus der Stadt Goslar wurde zwischen 1867 und 1869 erbaut und diente ursprünglich als Unterkunft für Bedürftige. Heute trägt das Gebäude den Namen Telemannhaus und erinnert an den berühmten Barockkomponisten Georg Philipp Telemann. Das historische Haus wird heute als Musikschule genutzt und verbindet Stadtgeschichte mit musikalischer Tradition.

Armenhaus (Telemannhaus) - Goslar

Das Siemenshaus gehört zu den schönsten und am besten erhaltenen Fachwerkhäusern Goslars. Das Stammhaus der Familie Siemens wurde 1692/93 von Kaufmann und Stadthauptmann Hans Siemens erbaut. Besonders sehenswert sind die kunstvolle Fachwerkfassade, die historische Diele und die Verbindung zur berühmten Unternehmerfamilie, aus der auch Werner von Siemens stammt.

Siemenshaus - Goslar

Die Kemenate Röver ist eines der wenigen erhaltenen romanischen Wohnhäuser in Goslar. Der massive Steinbau entstand vermutlich im 12. Jahrhundert und diente wohlhabenden Bürgern als repräsentatives Stadthaus. Typisch sind die dicken Mauern und die schlichte, wehrhafte Bauweise, die bis heute die mittelalterliche Stadtstruktur erlebbar macht.

Kemenate Röver - Goslar

Das kleine Bergarbeiterhaus in der Forststraße ist ein eindrucksvolles Zeugnis des einfachen Lebens in Goslar. Das um 1600 errichtete Fachwerkhaus zeigt, wie eng Bergleute, Handwerker und Bedienstete in der Altstadt wohnten. Mehrere Personen teilten sich auf engstem Raum die wenigen Wohnflächen. Heute vermittelt das Haus einen authentischen Einblick in den Alltag vergangener Jahrhunderte. Das Haus ist 46 Quadratmeter groß.

Bergarbeiterhaus in der Forststraße - Goslar
Bergarbeiterhaus in der Forststraße - Goslar

Die Peterstraße zählt zu den ältesten Wohnstraßen Goslars und war eng mit dem Bergbau am Rammelsberg verbunden. Hier lebten im Mittelalter vor allem Bergleute in einfachen, niedrigen Fachwerkhäusern. Die schlichte Bauweise spiegelt den bescheidenen Lebensstandard wider, während die enge Straßenführung noch heute das historische Stadtbild der Oberstadt prägt.

Minenarbeiterhäuser in der Peterstraße - Goslar
Minenarbeiterhäuser in der Peterstraße - Goslar

Das Kleine Heilige Kreuz ist eine ehemalige mittelalterliche Pilger- und Krankenstation in Goslar. Die Anlage entstand im 13. Jahrhundert und diente reisenden und kranken Menschen als Unterkunft und Betreuung. Heute gehört der schlichte Fachwerkbau zu den ältesten erhaltenen sozialen Einrichtungen der Stadt und vermittelt einen eindrucksvollen Eindruck vom mittelalterlichen Fürsorgewesen.

Kleine Heilige Kreuz - Goslar
Kleine Heilige Kreuz - Goslar

Der Frankenberger Plan bildet das Herz des gleichnamigen Viertels in Goslar. Der kleine Platz wird von historischen Fachwerkhäusern umgeben und vermittelt eine ruhige, fast dörfliche Atmosphäre mitten in der Altstadt. Mittelpunkt ist der Brunnen am Frankenberger Plan, der den Platz seit Jahrhunderten prägt und als Treffpunkt und Wasserstelle diente. Die zahlreichen Bänke laden dazu ein, eine Pause zu machen.

Frankenberger Plan mit Brunnen - Goslar
Frankenberger Plan mit Brunnen - Goslar
Frankenberger Plan mit Brunnen - Goslar

Das Kloster Frankenberg liegt am Rand der Goslarer Altstadt und wurde im 11. Jahrhundert als Benediktinerkloster gegründet. Nach der Reformation wurde das Kloster aufgelöst, die Anlage blieb jedoch als Kirche und historischer Ort erhalten und prägt bis heute das Frankenberger Viertel. Heute befindet sich im Kloster ein Seniorenheim.

Kloster Frankenberg Goslar

Die Frankenberger Kirche in Goslar wurde im 12. Jahrhundert, etwa zwischen 1120 und 1150, erbaut. Heute trägt sie den Namen „St. Peter und Paul auf dem Frankenberge“ und ist eine evangelisch-lutherische Pfarrkirche am Rand der Altstadt. Sie ist eine spätromanische Basilika und beeindruckt durch ihre dreischiffige Anlage, den markanten Westbau und erhaltene Wandmalereien. Sie gehört zu den ältesten Kirchen der Stadt und prägt das Stadtbild.

Frankenberger Kirche - Goslar
Frankenberger Kirche - Goslar
Frankenberger Kirche - Goslar

Das Ackerbürgerhaus Beck in Goslar ist ein gut erhaltenes Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert. Es zeigt die Lebensweise der Ackerbürger, die Landwirtschaft mit städtischem Wohnen verbanden. Das Gebäude gehört zu den ältesten Wohnhäusern der Stadt und vermittelt einen Eindruck vom Alltagsleben im mittelalterlichen Goslar. Heute befinden sich Ferienwohnungen darin.

Ackerbürgerhaus Beck - Goslar
Ackerbürgerhaus Beck - Goslar

Die Hommage au Rammelsberg ist ein modernes Kunstwerk in Goslar, das an die lange Bergbaugeschichte des nahegelegenen Rammelsbergs erinnert. Die Skulptur greift Formen und Materialien des Erzbergbaus auf und verbindet Vergangenheit und Gegenwart. Sie steht symbolisch für den Wandel von der Industrie- zur Kulturlandschaft und gehört zum UNESCO-Welterbe der Region.

Hommage au Rammelsberg - Goslar
Hommage au Rammelsberg - Goslar

In Goslar gibt es so viel zu sehen, dass man am besten mindestens 2 Tage für den Besuch einplanen sollte. Mit mehr Zeit kann man die Stadt gemütlich erkunden und auch die ein oder andere Spezialität der Gegend probieren. Die Stadt lohnt sich sehr für einen Besuch, auch mit Hund, da es viele Stellen für Pause und Grünflächen gibt. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.

Emma- Emma's Pfoten-Abenteuer

Die Links zu Goslar, findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-goslar/ und den ersten Teil von Goslar, gibt es hier: Goslar – Teil I

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Bamberg – Städtetrip mit Hund

Hallo Freunde, diesmal waren Mama und Papa mit mir in Bamberg. Dort haben wir ein verlängertes Wochenende verbracht, um genug Zeit für diese schöne Stadt zu haben.

Bamberg – Die fränkische Kaiser- und Bierstadt

Bamberg ist eine kreisfreie Stadt in Oberfranken mit rund 80.000 Einwohnern und somit die fünftgrößte Stadt Frankens. Die historische Altstadt gehört seit 1993 zum UNESCO-Welterbe. Wahrzeichen der Stadt sind das Alte Rathaus, der Bamberger Dom und das Neue Rathaus. Durch ihre einzigartige Architektur, die lebendige Bierkultur und das besondere Flair zählt Bamberg zu den schönsten Städten Bayerns.

Bamberg

Übernachtet haben wir im Hotel Das Berg Schlösschen und sind auch von hier aus zu Fuß zu unserer ersten Tour durch Bamberg gestartet. Das Hotel liegt hoch oben über der Stadt und man hat von hier einen tollen Ausblick. Allerdings ist der Weg nach oben etwas beschwerlich, zumindest zu Fuß/Pfote.

Hotel Das Berg Schlösschen - Bamberg

Auf unserem Weg nach unten, kamen wir an St. Getreu vorbei. St. Getreu ist eine barocke Kirche, welche zwischen 1652 und 1732 erbaut wurde. Die Kirche ist Ziel des Bamberger Kreuzweges und ihr findet dort die Stationen 6-9.

St. Getreu - Bamberg
St. Getreu - Bamberg

Ein Stück weiter unten, kamen wir zur Klosterkirche St. Michael auf dem Michaelsberg. Sie gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen der UNESCO-Welterbestadt und ist Teil einer ehemaligen Benediktinerabtei, die bereits im Jahr 1015 gegründet wurde. Die erste Kirche wurde 1021 geweiht, jedoch durch ein Erdbeben schwer beschädigt. Der barocke Neubau entstand um 1610.

Klosterkirche St. Michael - Bamberg
Klosterkirche St. Michael - Bamberg
Klosterkirche St. Michael - Bamberg

Auf dem Gelände der Klosteranlage, in den historischen Gewölben, befindet sich das Fränkische Brauereimuseum. Im Kloster wurde seit dem 12. Jahrhundert gebraut. Auf 1.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche, wird der Weg des Bieres, vom Getreide bis ins Glas, anschaulich dargestellt. Besucher können Sudhaus, Mälzerei, Gär- und Lagerkeller, Eiskeller sowie die Fass- und Flaschenabfüllung besichtigen. Aus Hygienegründen, sind wir Vierbeiner hier leider nicht erlaubt.

Fränkisches Brauereimuseum - Bamberg
Fränkisches Brauereimuseum - Bamberg

Die Klosteranlage Michaelsberg thront hoch über der Bamberger Altstadt und gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Das ehemalige Benediktinerkloster verbindet über 1.000 Jahre Geschichte mit beeindruckender Architektur und einem der schönsten Ausblicke auf Bamberg. Im Innenhof gibt es viele Infotafeln, die über die Anlage aufklären. Auf den Wiesen dort, kann man sich wunderbar kugeln. Ich habe mich total wohl gefühlt.

Klosteranlage Michaelsberg - Bamberg
Klosteranlage Michaelsberg - Bamberg
Klosteranlage Michaelsberg - Bamberg

Auf dem Gelände gibt es das Café Restaurant Michaelsberg, mit einer wunderschönen Gartenterrasse und verschiedenen Innenräumen, wo man bei schlechtem Wetter sitzen kann. Die Wirtin ist sehr tierlieb und hat mir direkt einen Eimer mit Wasser hingestellt, damit ich was trinken konnte. Toller Service und schöne Atmosphäre, die zum verweilen einlädt. Wir kommen auf jeden Fall wieder, bei unserem nächsten Besuch in Bamberg.

Café Restaurant Michaelsberg - Bamberg
Café Restaurant Michaelsberg - Bamberg
Café Restaurant Michaelsberg - Bamberg

Den Klostergarten fand ich besonders toll, denn hier gab es viele Ecken zum schnüffeln und hinlegen. Natürlich habe ich mir auch von hier den wunderbaren Blick über die Altstadt von Bamberg angeschaut. Im Klostergarten gibt es mehrere Brunnen und natürlich Sitzbänke für unsere Zweibeiner.

Klostergarten Bamberg
Klostergarten Bamberg
Klostergarten Bamberg

Nachdem wir den Abend im Café Restaurant Michaelsberg haben ausklingen lassen, sind wir wieder zu Fuß/Pfote ins Hotel hoch gelaufen und am nächsten morgen mit dem Auto zum Parkplatz Margaretendamm (Altes Hallenbad) gefahren. Die Gebühren sind für einen Parkplatz etwas außerhalb (2,50 Euro die Stunde) recht hoch, war aber für uns die beste Alternative.

Rundgang durch die Altstadt von Bamberg

Vom Parkplatz aus, waren wir innerhalb weniger Minuten zu Fuß bei der Institutskirche. Die Institutskirche wurde im 18. Jahrhundert als Kirche der Englischen Fräulein erbaut und beeindruckt mit ihren kunstvollen Deckenfresken. Trotz ihrer vergleichsweise schlichten Außenfassade entfaltet die Kirche im Inneren eine besondere Pracht und Ruhe.

Institutskirche - Bamberg
Institutskirche - Bamberg
Institutskirche - Bamberg

Die Skulptur „Liegende Frau mit Frucht“ am Heumarkt, ist ein modernes Kunstwerk von Fernando Bodero. Mit ihrer ruhigen Ausstrahlung setzt sie einen reizvollen Akzent zwischen den historischen Bauwerken der Altstadt.

Skulptur „Liegende Frau mit Frucht“ - Bamberg

Im ehemaligen Jesuitenkolleg in der Fleischerstraße, befindet sich das Naturkundemuseum Bamberg. Das Naturkundemuseum besitzt rund 200.000 Sammlungsobjekte aus den Bereichen Geologie, Mineralogie, Paläontologie, Zoologie und Botanik. Es gibt feste und auch wechselnde Ausstellungen.

Naturkundemuseum - Bamberg

Das Neue Rathaus befindet sich am Maximiliansplatz in Bamberg. Das Gebäude ist das ehemalige Klerikalseminar mit Weihbischofhof an der Ecke zur Hauptwachstraße. Es wurde 1732-37 erbaut und wurde 1939-43 nach Plänen von Peter Keh umgebaut. Seitdem wird es als Neues Rathaus genutzt.

Neues Rathaus - Bamberg

Der Maximiliansplatz (Maxplatz) ist der größte Platz der Innenstadt in Bamberg. Der Maxplatz wird immer wieder für Veranstaltungen, kulturelle Events oder den wöchentlichen Obst- und Gemüsemarkt genutzt. Im Winter findet hier der Weihnachtsmarkt statt.

Maximiliansplatz (Maxplatz) - Bamberg

Auf dem Maxplatz befindet sich der Maximiliansbrunnen aus dem Jahre 1880. Der Brunnen hat seinen Namen vom Bayerischen König Maximilian I. Joseph und wurde von Ferdinand von Miller geschaffen.

Maximiliansbrunnen - Bamberg
Maximiliansbrunnen - Bamberg

Direkt an den Maxplatz, grenzt der Grüne Markt. Der Grüne Markt ist das geschäftige Herz der Bamberger Innenstadt. Zwischen historischen Gebäuden, Cafés und Marktständen lässt sich das lebendige Flair der UNESCO-Welterbestadt besonders gut erleben. Bei unserem Besuch war der Grüne Markt ziemlich voll, da wir an einem Markttag dort waren.

Grüner Markt - Bamberg
Grüner Markt - Bamberg

Am Grünen Markt liegt die St. Martin Kirche, eine barocke Kirche aus dem Jahre 1686. Sie wird auch Martinskirche genannt. Mit ihrer eindrucksvollen Fassade und dem reich ausgestatteten Innenraum, gehört sie zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt.

St. Martin Kirche - Bamberg

Der Gabelmann (Neptunsbrunnen) ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Bambergs und steht mitten auf dem Grünen Markt. Die barocke Brunnenfigur wurde im Jahr 1698 errichtet und zeigt den Meeresgott Neptun mit seinem Dreizack. Von Einheimischen wird die Figur jedoch „Gobelmoo“ genannt.

Gabelmann (Neptunsbrunnen) - Bamberg

Der Brunnen am Obstmarkt aus dem Jahr 1977, ist ein moderner Blickfang in der Bamberger Innenstadt. Mit seinen Wasserfontänen und Natursteinblöcken setzt er einen reizvollen Kontrast zur historischen Altstadt und lädt Besucher zum Verweilen ein.

Brunnen am Obstmarkt - Bamberg

Die Nepomuk-Statue auf der Oberen Brücke zeigt den heiligen Johannes Nepomuk und entstand im 18. Jahrhundert. Die barocke Figur steht direkt neben dem Alten Rathaus. Die heute sichtbare Figur ist jedoch eine Kopie aus dem Jahr 1926. Das historische Original wird heute in den Sammlungen des Historischen Vereins Bamberg aufbewahrt.

Nepomuk-Statue - Bamberg

Die Kreuzigungsgruppe auf der Oberen Brücke ist ein bedeutendes religiöses Denkmal in der Bamberger Altstadt. Sie zeigt die Kreuzigung Jesu mit weiteren biblischen Figuren und erinnert an die lange christliche Tradition der Stadt.

Kreuzigungsgruppe - Bamberg

Das Alte Rathaus ist das bekannteste Wahrzeichen Bambergs. Besonders beeindruckend ist seine außergewöhnliche Lage mitten in der Regnitz, wo es über die Obere und Untere Brücke mit dem Festland verbunden ist. Der historische Bau stammt aus dem Mittelalter und erhielt im 18. Jahrhundert seine heutige barocke Gestaltung.

Altes Rathaus - Bamberg
Altes Rathaus - Bamberg
Altes Rathaus - Bamberg

Berühmt sind vor allem die kunstvollen Fassadenmalereien, die dem Gebäude eine einzigartige Optik verleihen. Das Alte Rathaus zählt zu den meistfotografierten Sehenswürdigkeiten der UNESCO-Welterbestadt Bamberg.

Altes Rathaus - Bamberg
Altes Rathaus - Bamberg
Altes Rathaus - Bamberg

Die Gerberhäuser am Ludwigskanal sind Zeugnisse des einst bedeutenden Gerberhandwerks in Bamberg. Durch ihre malerische Lage am Wasser und ihren historischen Charme gehören sie zu den schönsten Ecken der Altstadt. Die Gerber haben ihre Häute früher direkt an den Häusern und am Fluss getrocknet.

Gerberhäuser am Ludwigskanal - Bamberg
Gerberhäuser am Ludwigskanal - Bamberg

Der Geyerswörthsteg ist eine Fußgängerbrücke über die Regnitz und verbindet die Bamberger Altstadt mit dem Bereich rund um Schloss Geyerswörth. Von der Brücke aus bieten sich schöne Ausblicke auf den Fluss, die historischen Gebäude und das sogenannte „Klein Venedig“.

Geyerswörthsteg - Bamberg
Geyerswörthsteg - Bamberg

Die Sammlung Ludwig im Alten Rathaus beherbergt eine der bedeutendsten Porzellansammlungen Europas. Gezeigt werden wertvolle Stücke aus dem 18. Jahrhundert, darunter Porzellan aus Meißen, Straßburg und weiteren berühmten Manufakturen. Wegen einer Renovierung ist derzeit nur ein Teil im Historischen Museum Bamberg zu sehen.

Sammlung Ludwig - Bamberg

Die Altstadt von Bamberg gehört seit 1993 zum UNESCO-Welterbe. Ausgezeichnet wurde sie aufgrund ihres außergewöhnlich gut erhaltenen historischen Stadtbildes, das die Entwicklung einer mitteleuropäischen Stadt vom frühen Mittelalter bis ins Barock eindrucksvoll dokumentiert.

UNESCO-Welterbe Bamberg

Direkt vor dem Alten Rathaus befindet sich ein detailreiches Bronzemodell, das das historische Gebäude mit den umliegenden Brücken und der Regnitz zeigt. Das Tastmodell ermöglicht es Besuchern, die nicht sehen können, sich die bauten vorzustellen.

Bronzemodell Altes Rathaus - Bamberg

Der Adlerbrunnen in der Karolinenstraße ist ein Trinkwasserbrunnen, wo sich Besucher z.B. an heißen Tagen ihre Trinkflasche auffüllen können.

Adlerbrunnen - Bamberg
Adlerbrunnen - Bamberg

Das Residenzschloss Geyerswörth aus dem Jahr 1586 zählt zu den markanten historischen Bauwerken der Bamberger Altstadt. Ursprünglich als Adelssitz im Stil der Renaissance errichtet, diente es später den Bamberger Fürstbischöfen als Stadtresidenz. Besonders auffällig ist der hohe Turm, der das Stadtbild bis heute prägt.

Residenzschloss Geyerswörth - Bamberg
Residenzschloss Geyerswörth - Bamberg
Residenzschloss Geyerswörth - Bamberg

Vom Geyerswörthsteg aus, hat man einen guten Blick auf die Staustufe Brudermühle. Die Staustufe Brudermühle ist ein technisches Bauwerk an der Regnitz, das den Wasserstand des Flusses reguliert. Gleichzeitig bietet sie interessante Einblicke in die Bedeutung des Wassers für die Entwicklung und das Leben der Stadt Bamberg.

Staustufe Brudermühle - Bamberg
Staustufe Brudermühle - Bamberg

Vor Schloss Geyerswörth, am Geyerswörthsteg, findet ihr ein Bronzemodell der Bamberger Altstadt. Von hier aus hat man auch einen tollen Blick auf das Alte Rathaus.

Bronzemodell der Bamberger Altstadt
Bronzemodell der Bamberger Altstadt

Neben Schloss Geyerswörth, befindet sich der beeindruckende Rosengarten, der mit seinen vielen Bänken, gerade bei schönem Wetter, zum verweilen einlädt. Im Sommer, wenn die Rosen blühen, muss es hier wunderschön sein. Wir haben den Platz für eine ausgiebige Pause genutzt. Er stammt aus dem Jahr 1760 und in den Beeten blühen ca. 4.500 Rosen.

Rosengarten - Bamberg
Rosengarten - Bamberg
Rosengarten - Bamberg

An den Rosengarten in Bamberg, grenzt die Tourist Information. In der Tourist Info bekommt man Infobroschüren, Reiseführer und Karten. Zudem kann man hier Ticket zu Veranstaltungen/Erlebnissen kaufen oder die Stadtführung buchen.

Touristinfo - Rosengarten - Bamberg
Touristinfo - Rosengarten - Bamberg

Die Bischofsmühle gehört zu den historischen Mühlenanlagen an der Regnitz und erinnert an die Zeit, als die Wasserkraft eine wichtige Grundlage für das wirtschaftliche Leben in Bamberg war. Über Jahrhunderte nutzte man die Kraft des Flusses zum Antrieb von Mühlen und anderen Handwerksbetrieben. Die Skulptur „Langsamer Traum“ von Rui Chafes steht vor der Bischofsmühle.

Bischofsmühle - Bamberg
Bischofsmühle - Bamberg

An der Unteren Mühlbrücke, befindet sich das Zentrum Welterbe Bamberg. Auf rund 220 qm Ausstellungsfläche werden die Besonderheiten des Welterbes „Altstadt von Bamberg“ vermittelt.

Zentrum Welterbe Bamberg
Zentrum Welterbe Bamberg

Stellt euch mal vor, meine Zweibeiner wollten unbedingt über die Untere Mühlbrücke laufen. Das fand ich gar nicht so toll mit den Gittern, aber ich bin mutig am Rand gelaufen. Die Untere Mühlbrücke erschloss damals die im Fluss liegenden Mühlen und verband den Geyerswörthplatz mit dem damaligen Mühlhof. Heute bildet der frühere Mühlhof einen Teil der Geyerswörthstraße.

Untere Mühlbrücke - Bamberg
Untere Mühlbrücke - Bamberg
Untere Mühlbrücke - Bamberg

Rund um die Mühlbrücken in Bamberg, gibt es verschiedene Infotafeln. Die wichtigsten Anlaufpunkte in diesem Bereich sind das Zentrum Welterbe Bamberg an der Unteren Mühlbrücke und die historische Dokumentation an der nahegelegenen Unteren Brücke.

Infotafel Untere Mühlbrücke - Bamberg
Infotafel Untere Mühlbrücke - Bamberg

In der Judenstraße befindet sich die ehemalige Marienkapelle aus dem Jahre 1470. Vorher stand genau an dieser Stelle die Synagoge, wovon heute noch Teile mit verbaut sein könnten, aber das ist nicht sicher bekannt. Der Bau der Marienkapelle diente der Baptistengemeinde 1946 bis 2008 als Christuskirche.

Ehemalige Marienkapelle - Bamberg
Ehemalige Marienkapelle - Bamberg
Ehemalige Marienkapelle - Bamberg

Das Haus zum Eisbären zählt zu den historischen Bürgerhäusern Bambergs. Das markante Gebäude befindet sich in der Altstadt und ist vor allem für seine reich verzierte Fassade bekannt. Seinen Namen verdankt das Haus einer Darstellung eines Eisbären an der Außenwand. Das Gebäude stammt in seinen Ursprüngen aus dem Mittelalter und wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgestaltet.

Haus zum Eisbären - Bamberg

Die Alte Münze in Bamberg war nie eine Münzprägestätte, sondern gehörte lediglich dem Münzmeister Reimar. Er war der erste Besitzer des Gebäudes aus dem Jahr 1348.

Alte Münze - Bamberg
Alte Münze - Bamberg

Das Böttingerhaus wurde nicht für einen Adeligen oder Fürstbischof gebaut, sondern für einen wohlhabenden Bürger. Das war Anfang des 18. Jahrhunderts außergewöhnlich. Besonders beeindruckend sind die reich verzierte Fassade, die kunstvollen Balkone und der prachtvolle Innenhof.

Böttingerhaus - Bamberg

Das Haus zum Einhorn in der Judenstraße 16, ist ein historisches Bürgerhaus. Bekannt ist es nicht nur wegen seines markanten Hauszeichens, dem Einhorn, sondern auch als Drehort des Films „Das Sams“. Für viele Besucher gehört es deshalb zu den charmanten Geheimtipps der Stadt. Es wird auch oft einfach nur Sams Haus genannt.

Haus zum Einhorn - Sams Haus - Bamberg

Schaut euch mal die Concordiastraße an, wie schmal sie ist. Hier sind wir auf dem Weg zur nächsten Sehenswürdigkeit nur durch gelaufen. Aber an dem Abend, sind wir wegen Straßensperrungen etc. mit dem Auto hier drin gelandet. Wir sind fast verzweifelt, denn wenden war nicht möglich. Zum Glück haben wir einen Weg raus gefunden und Mama/Papa, konnten danach darüber lachen.

Concordiastraße Bamberg

Das historische Lagerhaus der Klosterbräu erinnert an die jahrhundertealte Brautradition Bambergs. Die Klosterbräu gilt als eine der ältesten Brauereien der Stadt und kann ihre Wurzeln bis ins Mittelalter zurückverfolgen. Das Lagerhaus diente einst der Aufbewahrung von Rohstoffen und Bier.

Lagerhaus Klosterbräu - Bamberg

Die Villa Concordia zählt zu den schönsten historischen Villen Bambergs. Das barocke Gebäude wurde Anfang des 18. Jahrhunderts als repräsentativer Wohnsitz erbaut und liegt malerisch am Ufer der Regnitz. Heute beherbergt die Villa das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia, das Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Ländern fördert.

Villa Concordia - Bamberg
Villa Concordia - Bamberg

Die Kirche St. Stephan ist eine der markantesten Kirchen Bambergs. Mit ihren beiden Türmen erhebt sie sich auf einem der sieben Hügel der Stadt und bietet einen schönen Blick über die Altstadt. Der heutige Bau entstand, nach einem Brand, im 19. Jahrhundert. Erbaut wurde sie im neugotischen Stil.

St. Stephan - Bamberg
St. Stephan - Bamberg
St. Stephan - Bamberg

Bei unserem Spaziergang durch Bamberg fiel uns sofort das rosafarbene Apfelweibla-Haus ins Auge. Mit seiner barocken Fassade und den hellen Fensterläden gehört es zu den schönsten Bürgerhäusern der Altstadt. Der Name erinnert an das legendäre Apfelweibla, eine der bekanntesten Figuren der Bamberger Sagenwelt.

Apfelweibla - Bamberg

Die Pfarrkirche Unsere Liebe Frau, auch „Obere Pfarre“ genannt, zählt zu den bedeutendsten Gotteshäusern Bambergs. Die imposante, gotische Kirche wurde zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert erbaut und prägt mit ihren beiden Türmen das Stadtbild am Kaulberg. Im Inneren beeindrucken die kunstvolle Ausstattung und zahlreiche historische Kunstwerke. Besonders bekannt ist der Riemenschneider-Altar, eines der bedeutenden Werke der fränkischen Bildhauerkunst.

Pfarrkirche Unsere liebe Frau - Bamberg
Pfarrkirche Unsere liebe Frau - Bamberg

Das Stadtpalais am Unteren Kaulberg ist ein repräsentatives historisches Gebäude in der Bamberger Altstadt. Es steht beispielhaft für die prächtigen Wohnsitze vergangener Jahrhunderte und prägt mit seiner eleganten Architektur das Bild des Kaulbergs.

Stadtpalais - Bamberg
Stadtpalais - Bamberg

Das Ambräusianum ist Bambergs jüngste Brauerei und wurde 2004 als moderne Gasthausbrauerei eröffnet. In dem historischen Gebäude wird das Bier direkt vor Ort gebraut, wobei die kupfernen Sudkessel im Gastraum zu sehen sind. Früher diente das Gebäude als Priesterseminar.

Ambräusianum - Bamberg

Die Neue Residenz war von 1604 bis 1802 der Sitz der Bamberger Fürstbischöfe. Das imposante Schloss am Domplatz vereint Renaissance- und Barockarchitektur. Im Inneren gibt es wunderschöne Säle und Räume. Hinter dem Gebäude befindet sich der Rosengarten, der einen herrlichen Blick über die Dächer der Altstadt bietet.

Neue Residenz - Bamberg
Neue Residenz - Bamberg
Neue Residenz - Bamberg

Die Trautmannsmauer ist eine mächtige Stützmauer am Domberg. In die Stützmauer, ist der Brunnen an der Trautmannsmauer integriert. Der Brunnen an der Trautmannsmauer ist ein kleines, oft übersehenes Detail am Domberg. Gemeinsam mit der historischen Mauer trägt er zur besonderen Atmosphäre dieses geschichtsträchtigen Bereichs bei.

Trautmannsmauer und Brunnen an der Trautmannsmauer - Bamberg
Trautmannsmauer und Brunnen an der Trautmannsmauer - Bamberg

Der Bamberger Dom zählt zu den bedeutendsten Bauwerken Deutschlands und ist das Wahrzeichen der UNESCO-Welterbestadt Bamberg. Die im 13. Jahrhundert vollendete Kathedrale beeindruckt mit ihren vier Türmen, dem berühmten Bamberger Reiter sowie den Gräbern von Kaiser Heinrich II. und Kaiserin Kunigunde. Neben dem Dom befindet sich das Diözesanmuseum, das wertvolle Kunstschätze aus über 1.000 Jahren Bistumsgeschichte präsentiert. Gemeinsam vermitteln Dom und Museum einen faszinierenden Einblick in die religiöse, kulturelle und historische Bedeutung Bambergs.

Bamberger Dom und Diözesanmuseum - Bamberg
Bamberger Dom und Diözesanmuseum - Bamberg
Bamberger Dom und Diözesanmuseum - Bamberg

Das Historische Museum befindet sich in der Alten Hofhaltung, neben dem Bamberger Dom. In den historischen Räumen werden Kunst- und Kulturschätze aus über 1.000 Jahren Stadtgeschichte präsentiert. Zu sehen sind Gemälde, Skulpturen, Münzen uvm. Verschiedene Ausstellungen geben spannende Einblicke in die Entwicklung Bambergs von den Anfängen bis in die Gegenwart. Das Museum verbindet die Geschichte der Stadt mit der besonderen Atmosphäre der Alten Hofhaltung.

Historisches Museum, Alte Hofhaltung - Bamberg
Historisches Museum, Alte Hofhaltung - Bamberg

Mitten am Domplatz öffnet sich ein kunstvoll gestaltetes Portal, das sofort ins Auge fällt: die Schöne Pforte der Alten Hofhaltung. Sie entstand im 16. Jahrhundert und gehört zu den eindrucksvollsten Renaissance-Elementen der Bamberger Altstadt. Im Torbogen findet sich ein Steinrelief mit der Maria im Zentrum. Zudem sind der Kaiser Heinrich II. mit seiner Gemahlin Kunigunde zu sehen, die ein Modell des Bamberger Doms tragen. Daneben sind bedeutende Heilige wie Petrus und Georg dargestellt.

Schöne Pforte - Bamberg
Schöne Pforte - Bamberg

Auf dem Domplatz, in der Nähe der Neuen Residenz und Trautmannsmauer, befindet sich das Modell der Altstadt Bamberg. Es ist ein 3D-Tastmodell, welches sich an Sehbehinderte richtet und ist entsprechend mit Blindenschrift ausgestattet.

Modell der Altstadt Bamberg

Drehort „Alte Hofhaltung“

Direkt neben dem Bamberger Dom liegt die Alte Hofhaltung, ein Gebäude aus Fachwerk, Sandstein und engen Innenhöfen, das wie ein Tor in vergangene Zeiten wirkt. Früher war sie der Sitz der Bamberger Bischöfe, später wurde sie immer wieder umgebaut und erweitert, wodurch ein Mix aus gotischen und renaissancezeitlichen Elementen entstand.

Besonders bekannt wurde die Anlage auch als Drehort: Für den Film „Die drei Musketiere“ (2011), diente die Alte Hofhaltung als beeindruckende Kulisse. Die historischen Mauern, die verwinkelten Gänge und der Innenhof boten genau die Atmosphäre, die man für eine klassische Mantel-und-Degen-Geschichte braucht. Kaum ein anderer Ort in Bamberg vermittelt so stark das Gefühl, direkt in eine Filmkulisse einzutreten.

Alte Hofhaltung - Drehort die 3 Musketiere - Bamberg
Alte Hofhaltung - Drehort die 3 Musketiere - Bamberg
Alte Hofhaltung - Drehort die 3 Musketiere - Bamberg

Im Innenhof der Alten Hofhaltung, befindet sich der Pferdetränke-Brunnen. Früher diente er als Wasserstelle für Pferde und heute strahlt er eine schöne Ruhe aus. In der Nähe vom Brunnen, befinden sich mehrere Bänke, die wir für eine ausgiebige Pause genutzt haben. Ich habe meine Leckerlis als Stärkung bekommen.

Pferdetränke-Brunnen - Bamberg
Pferdetränke-Brunnen - Bamberg

Danach ging es für uns in den Rosengarten, der sich im Innenhof der Neuen Residenz befindet. Im Rosengarten sitzt man unter Linden und es gibt einen Gartenpavillon aus 1757. Vom Garten aus, hat man einen wunderbaren Blick über Bamberg. Im Rosengarten kann man ca. 4500 Rosen in 70 Beeten bestaunen.

Rosengarten - Bamberg
Rosengarten - Bamberg
Rosengarten - Bamberg

Das Eiserne Tor befindet sich unterhalb der Neuen Residenz. Es gehört zum Bereich der Alten Hofhaltung und war einer der Zugänge zur bischöflichen Residenzanlage. Seine heute Form entstand durch einen Umbau im 16. Jahrhundert.

Eisernes Tor - Bamberg
Eisernes Tor - Bamberg

Beim Spaziergang durch die Bamberger Altstadt stößt man auf den ungewöhnlichen Namen „Grünhundbrunnen“. Vor Ort zeigt sich jedoch kein klassischer Brunnen, sondern ein Gebäude bzw. ein historischer Ort, der heute vor allem durch seine Bezeichnung auffällt.

Grünhundbrunnen - Bamberg

Bischof Otto von Bamberg (1060–1139) war einer der bedeutendsten Kirchenfürsten der Stadt. Er leitete das Bistum von 1102 bis zu seinem Tod und prägte Bamberg im Mittelalter stark durch Kirchenbau und die Förderung von Klöstern.Besonders bekannt wurde er durch seine Missionsreisen nach Pommern, wo er große Teile der Bevölkerung zum Christentum führte.

Bischof Otto von Bamberg

Der Franziskusbrunnen erinnert an den heiligen Franz von Assisi, den Gründer des Franziskanerordens und Schutzpatron der Tiere und der Natur. Damit passt er besonders gut in eine Stadt wie Bamberg, die viele historische und kirchliche Bezüge miteinander verbindet.

Franziskusbrunnen - Bamberg

Vor der Kirche St. Elisabeth im Sand befindet sich eine historische Kreuzwegstation, die an den Leidensweg Jesu Christi erinnert. Sie ist Teil des Bamberger Kreuzwegs, der über mehrere Stationen durch die Altstadt und hinauf in die höher gelegenen Stadtteile führt.

Historische Kreuzwegstation - Bamberg

Die St.-Elisabeth-Kirche im Sand ist eine Spitalkirche, welche für das damalige Heilig-Geist-Spital errichtet wurde. Erbaut wurde sie im spätgotischen Stil. Die St. Elisabeth im Sand gehört zu den ältesten Kirchen Bambergs und wurde im 14. Jahrhundert im historischen Sandviertel errichtet.

St. Elisabeth im Sand - Bamberg
St. Elisabeth im Sand - Bamberg

Die Skulptur Apoll von Markus Lüpertz stellt den griechischen Gott des Lichts und der Künste dar. Als modernes Kunstwerk bildet sie einen interessanten Gegensatz zur historischen Architektur Bambergs und verbindet Vergangenheit mit Gegenwart.

Skulptur Apoll von Markus Lüpertz - Bamberg

Das Bamberger Krippenmuseum beherbergt eine der größten privaten Krippensammlungen Europas. Das Museum gibt es seit 2001. Die Ausstellung zeigt historische Weihnachtskrippen aus vier Jahrhunderten und aus zahlreichen Ländern der Welt. Darunter auch die größte böhmische Glaskrippe der Welt.

Bamberger Krippenmuseum
Bamberger Krippenmuseum

Die Bamberger Altstadt gehört seit 1993 zum UNESCO-Welterbe und begeistert mit ihren historischen Gebäuden, engen Gassen und malerischen Plätzen. Die einzigartige Mischung aus mittelalterlicher, barocker und bürgerlicher Architektur macht sie zu einem der schönsten Altstadtensembles Europas.

Altstadt - Bamberg
Altstadt - Bamberg

Zwischen all den historischen Sehenswürdigkeiten habe ich in Bamberg noch einen ganz anderen Lieblingsort entdeckt: die Metzgerei Liebold. Schon von weitem zog mich der Duft des frisch gebackenen Leberkäses magisch an. Während Frauchen begeistert probierte, saß ich sabbernd daneben und hoffte auf ein kleines Stückchen. Ob das geklappt hat?

Metzgerei Liebold
Metzgerei Liebold
Metzgerei Liebold

Ein Besuch in Bamberg wäre für viele Bierliebhaber nicht komplett ohne einen Abstecher zur traditionsreichen Brauerei Schlenkerla. Das historische Brauhaus im Herzen der Altstadt ist für sein Rauchbier bekannt. Vor Ort ist es so voll, dass man sein Bier teilweise nur auf der Gasse trinken kann. Das Bier schmeckt nach geräuchertem Schinken. Wir haben unsere Rauchbier daher am Michaelsberg genossen.

Brauerei Schlenkerla Bamberg - Echt Schlenkerla Rauchbier
Brauerei Schlenkerla Bamberg - Echt Schlenkerla Rauchbier

Die ehemalige Dominikanerkirche wurde im 13. Jahrhundert als Klosterkirche des Dominikanerordens erbaut. Nach der Säkularisation verlor sie ihre kirchliche Funktion und wird heute als Veranstaltungs- und Ausstellungsraum genutzt. Mit ihrer schlichten gotischen Architektur gehört sie zu den beeindruckenden historischen Bauwerken der Bamberger Altstadt.

Ehemalige Dominikanerkirche - Bamberg

Betritt man das Geschäft von Käthe Wohlfahrt in Bamberg, dann steht man im Sommer auf einmal mitten in einer Weihnachtswelt. Käthe Wohlfahrt ist ein Fachgeschäft für Weihnachtsartikel, die es ganzjährig gibt.

Käthe Wohlfahrt - Bamberg

Das Heller Haus ist ein traditionsreiches Bürgerhaus aus dem Mittelalter mit einer Farbe, die an einen Himmel erinnert. Das Heller Haus liegt direkt an der Regnitz, an der unteren Brücke.

Heller Haus - Bamberg
Heller Haus - Bamberg

Die Statue der heiligen Kunigunde in Bamberg erinnert an die Ehefrau Kaiser Heinrichs II., die gemeinsam mit ihm das Bistum Bamberg gründete. Die gekrönte Figur symbolisiert ihre Rolle als Herrscherin und Schutzpatronin der Stadt. Eine bekannte Darstellung befindet sich an der Unteren Brücke und ist eine Kopie einer barocken Originalstatue aus dem 18. Jahrhundert.

Statue der heiligen Kunigunde - Bamberg

Die Untere Brücke in Bamberg bietet einen der schönsten Ausblicke der Stadt auf das sogenannte „Klein Venedig“ mit seinen historischen Fischerhäusern direkt an der Regnitz. Das malerische Viertel entstand aus ehemaligen Fischerwohnungen und wirkt mit seinen bunten Fassaden und dem Wasser direkt vor der Haustür idyllisch und einzigartig. Man kann hier tatsächlich eine Gondelfahrt machen.

Untere Brücke - Klein Venedig - Bamberg
Untere Brücke - Klein Venedig - Bamberg
Untere Brücke - Klein Venedig - Bamberg

Die Centurione-Statue von Fernando Botero zeigt einen übergroßen römischen Zenturio in typischer, rundlicher Formensprache des Künstlers. Als moderne Skulptur bildet sie einen starken Kontrast zur historischen Altstadt Bambergs und ist ein markanter Blickfang im öffentlichen Raum.

Centurione-Statue - Bamberg

Am Kranen ist ein historischer Platz in der Bamberger Altstadt an der Regnitz. Der Name erinnert an den früheren Hafenkran, über den Waren vom Fluss in die Stadt geladen wurden. Heute ist der Ort ein lebendiger Teil der Altstadt und Ausgangspunkt für Spaziergänge entlang des Wasser

Am Kranen - Bamberg

Der mechanische Handkran in Bamberg ist ein historisches Hafenbauwerk an der Regnitz. Er wurde früher mit Muskelkraft betrieben und diente zum Verladen von Waren zwischen Schiff und Ufer. Heute ist er ein technisches Denkmal und erinnert an die Zeit, als Bamberg ein wichtiger Handelsplatz am Fluss war.

Mechanischer Handkran - Bamberg
Mechanischer Handkran - Bamberg

Am Kranen gibt es das Fischbrünnlein aus dem Jahr 1933. Ein Trinkbrunnen, bei dem aus dem Maul des Fisches das Trinkwasser läuft.

Fischbrünnlein - Bamberg

Der Alte Schlachthof ist ein Gebäude aus dem Jahr 1742, der damals als Ergänzung zum bestehenden Schlachthaus gebaut wurde. Seit 1983 wird es als Bibliotheksgebäude genutzt.

Alter Schlachthof - Bamberg

Das Fischer- und Fischerzunftmuseum in Bamberg widmet sich der Geschichte der Fischerei an der Regnitz. Es zeigt historische Werkzeuge, Ausrüstungen und Dokumente der Fischerzunft und vermittelt einen spannenden Einblick in das Leben der Fischer, die einst das Viertel „Klein Venedig“ prägten.

Fischer - und Fischerzunftmuseum - Bamberg
Fischer - und Fischerzunftmuseum - Bamberg

Die Löwenbrücke verdankt ihren Namen den auffälligen Löwenfiguren an den Brückenköpfen. Von hier aus bietet sich ein schöner Blick auf die Regnitz, die Bamberg seit Jahrhunderten als Handelsweg und Lebensader prägt. Zusammen bilden Brücke und Fluss ein charakteristisches Bild der historischen Stadt.

Löwenbrücke - Bamberg
Regnitz - Bamberg
Löwenbrücke - Bamberg

Die Kirche St. Otto wurde von 1912 bis 1914 im neuromanischen Stil erbaut und dem heiligen Otto von Bamberg gewidmet. Mit ihren markanten Türmen und ihrer imposanten Größe gehört sie zu den bedeutendsten Kirchen der Stadt und wird oft als „Dom des Bamberger Ostens“ bezeichnet.

St. Otto - Bamberg

Das ehemalige Gastanklager in Bamberg erinnert an die Anfänge der städtischen Gasversorgung. Die ersten Gasbehälter entstanden bereits ab 1855 und dienten der Speicherung von Gas für Beleuchtung und Haushalte. Der erhaltene Gasbehälter ist heute ein Zeugnis der Industrialisierung und der technischen Entwicklung Bambergs.

Gastanklager - Bamberg

Bamberg ist eine wirklich schöne und beeindruckende Stadt, mit seinen vielen historischen Gebäuden und Sehenswürdigkeiten. Wir können euch einen Besuch in Bamberg wirklich sehr empfehlen und würden auch jederzeit wiederkommen. Bis zu unserem nächsten Abenteuer, eure Emma.

Bamberg

Die Links zu Bamberg, findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-bamberg/

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Links Bamberg

Herzberg am Harz – Ausflug mit Hund

Hallo Freunde, während meiner Harz-Tour, haben wir Herzberg am Harz besucht. Die Stadt liegt am Südrand des Harzes, gehört zum Landkreis Göttingen und hat ca. 12.700 Einwohner.

Herzberg am Harz

Geparkt haben wir auf dem Parkplatz „Am Spritzenhaus„. Von dort aus, ging unsere Tour los. Am Parkplatz befindet sich das ehemalige Spritzenhaus, welches früher als Aufbewahrung für Ausrüstungsgegenstände der Feuerwehr diente. Heute befindet sich darin die Stadtbücherei Herzberg.

Sprtzenhaus/Stadtbücherei Herzsber am Harz
Sprtzenhaus/Stadtbücherei Herzsber am Harz

Weiter ging es für uns zur Sieberbrücke an der Mündung, welche sich über der Sieber befindet. Von dort aus, gelangt man zur Pegelmessstation der Herzberger Wasserwacht.

Sieberbrücke an der Mündung, Herzberg am Harz
Sieberbrücke an der Mündung, Herzberg am Harz
Sieberbrücke an der Mündung, Herzberg am Harz

Wenn man über die Sieberbrücke gelaufen ist, führt rechts ein Weg und eine Treppe hoch zum Lonauer Wasserfall. Der Lonauer Wasserfall, auch Lonauswasserfall, ist ein 10 Meter hoher, natürlicher Wasserfall im Harz.

Lonauer Wasserfall, Herzberg am Harz
Lonauer Wasserfall, Herzberg am Harz
Lonauer Wasserfall, Herzberg am Harz

In der Feilengasse, befindet sich der Georgsstein. Der Georgsstein ist ein bekannter Gedenkstein in Herzberg am Harz. Er erinnert an Herzog Georg von Braunschweig-Calenberg, der im 17. Jahrhundert auf Schloss Herzberg lebte. Der Stein steht in Verbindung mit einer historischen Begebenheit und einer beliebten Sage aus der Region.

Georgsstein Herzberg am Harz
Georgsstein Herzberg am Harz

Der Marktplatz liegt im Zentrum von Herzberg am Harz und ist ein wichtiger Treffpunkt für Einwohner und Besucher. Hier finden regelmäßig Wochenmärkte und Veranstaltungen statt. Rund um den Marktplatz befinden sich historische Gebäude und Fachwerkhäuser, die das Stadtbild prägen.

Marktplatz Herzberg am Harz
Marktplatz Herzberg am Harz

Auf dem Marktplatz befindet sich das Alte Rathaus, welches früher als Feuerwehr- und Spritzenhaus genutzt wurde. Im Jahr 1905 wurde das Gebäude zum Rathaus umgebaut. Heute ist es ein wichtiges Verwaltungsgebäude der Stadt und ein markanter Bestandteil des historischen Marktplatzes.

Rathaus, Herzberg am Harz
Rathaus, Herzberg am Harz
Rathaus, Herzberg am Harz

Vom Marktplatz aus, gelangt man zur Hauptstraße von Herzberg am Harz. Sie ist eine imposante und sehr lange Einkaufsstraße, die bis zur Osteroder Hauptstraße geht. Hier gibt es viele verschiedene Geschäfte, Cafés und Restaurants, die zum verweilen einladen. Wir waren an einem Sonntag hier, daher ist die Innenstadt ruhig und die Geschäfte geschlossen.

Hauptstraße (Einkaufsstraße), Herzberg am Harz

Der Kugelbrunnen in Herzberg am Harz ist eine besondere Sehenswürdigkeit in der Einkaufsstraße. Bei unserem Besuch war leider das Wasser aus. Man konnte also nicht sehen, ob nur oben Wasser herauskommt oder ob sich die Kugeln auch drehen können.

Kugelbrunnen in Herzberg am Harz

Am Georgsplatz, befindet sich die ehemalige Obermühle. Sie war früher eine Wassermühle, in der Getreide zu Mehl gemahlen wurde. Doch mit der Industrialisierung, verlor die Mühle ihre Bedeutung. Das Gebäude erinnert noch heute an das frühere Handwerk und die wirtschaftliche Geschichte Herzbergs.

Obermühle - Herzberg am Harz

Das Welfenschloss Herzbergs am Harz ist das größte Fachwerkschloss Niedersachsens und eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Man sieht es schon von weitem, da es etwas erhöht auf einem Berg liegt. Es wurde im 16. Jahrhundert erbaut und diente den Herzögen des Welfenhauses als Residenz. Das Schloss spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte der Welfen, einer der ältesten Fürstenfamilien Europas.

Im Schloss befindet sich heute ein Museum, in dem Besucher mehr über die Geschichte der Welfen, die Stadt Herzberg und das Leben in früheren Zeiten erfahren können. Es ist ein bedeutendes Kulturdenkmal und zieht jedes Jahr viele Besucher an.

Welfenschloss - Herzberg am Harz

Von weitem dachten wir bei diesem Gebäude an eine Villa, aber es ist tatsächlich die Nicolaikirche. Erst wenn man um das Gebäude herum geht, sieht man den Kirchturm. Die Kirche gehört zu den ältesten Bauwerken der statt und wurde zwischen 1841 und 1845 erbaut. Die Einweihung erfolgte 1845. Der Kirchturm ist von der Vorgängerkirche und stammt aus dem Jahre 1616.

Nicolaikirche - Herzberg am Harz
Nicolaikirche - Herzberg am Harz
Nicolaikirche - Herzberg am Harz

Die St.-Josef-Kirche ist eine katholische Kirche und wurde im neugotischen Stil erbaut. Sie wurde im Jahr 1893 erbaut und dem heiligen Josef gewidmet, der als Schutzpatron der Arbeiter und Familien gilt. Im Inneren befinden sich kunstvolle Kirchenfenster und religiöse Ausstattungsgegenstände.

St.-Josef-Kirche - Herzberg am Harz

Nach unserer Stadttour, ging es weiter zum Juessee, wo wir auf den gemütlichen Bänken eine Pause eingelegt haben. Er entstand durch einen Einsturz von Gestein im Untergrund. Dadurch bildete sich eine natürliche Senke, die sich mit Wasser füllte.

Juessee - Herzberg am Harz
Juessee - Herzberg am Harz
Juessee - Herzberg am Harz

Da wir an Ostern hier waren, wurde alles rund um den See, österlich geschmückt. Der See ist etwa 28 Meter tief und zählt zu den tiefsten natürlichen Seen Niedersachsens. Rund um den Juessee führen Spazierwege, die von Einheimischen und Besuchern gerne genutzt werden. Die Umgebung bietet Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen.

Juessee - Herzberg am Harz
Juessee - Herzberg am Harz

Wir können euch einen Ausflug nach Herzberg am Harz sehr empfehlen. Wer eine kleine, ruhige Stadt mit einigen wichtigen Sehenswürdigkeiten besuchen möchte, der ist hier genau richtig. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.

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